Teak-Holz-Versteigerung gescheitert, Plan A damit geplatzt
"OÖN": Bis Freitag sollen nun 20 Prozent für Sanierungsplan
"aufgestellt" werden - Ende Jänner soll klar sein, ob
Gesellschaft ohne Altlasten weiterbestehen kann
Beim insolventen Plantagenbetreiber Teak Holz
International (THI) ist die Versteigerung von sechs Plantagen und
einer weiteren Gesellschaft aus Costa Rica am Montag geplatzt. Es
lag zwar ein unverbindliches Angebot vor, aber kein verbindliches,
berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Dienstag
unter Berufung auf Masseverwalter Gerhard Rothner.Damit, so die Zeitung, ist der Plan A der Sanierung der
insolventen THI gescheitert. Der hätte gelautet: Die börsennotierte
Gesellschaft verkauft ihre Plantagen in Costa Rica, tilgt damit ihre
Schulden und geht in Liquidation. Nun wird an Plan B gearbeitet: Bis
zum Freitag wird versucht, jene 20 Prozent aufzustellen, die nötig
sind, um den Sanierungsplan aufrechterhalten zu können.
Am Freitag findet die Sanierungsplan-Tagsatzung statt, bei der
die Gläubiger abstimmen, ob sie den Sanierungsplan für plausibel und
finanzierbar halten. Dazu muss laut THI-Vorstandschef Franz
Fraundorfer ein "geringer einstelliger Millionenbetrag" aufgebracht
werden. Erreicht werden soll das, indem Großgläubiger ihre
Forderungen stunden. Damit würde sich die Gesellschaft Luft
verschaffen.
Ende Jänner - nach Ablauf aller Fristen - wäre dann klar, ob die
versprochene 20-Prozent-Quote auch tatsächlich fließt. Dann würde
die Gesellschaft um die Altlasten bereinigt weiterleben können. "Ob
das etwas wird, werden wir in den nächsten Tagen sehen", sagt
Fraundorfer.
(Schluss) sp/itz
ISIN AT0TEAKHOLZ8
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