ATX: Erste Bank auch für die kommende Woche optimistisch
Im dritten Anlauf konnte der ATX in dieser Woche den Widerstand bei 1.900 Punkten
überspringen und kletterte danach – bei relativ hohen Volumina – eindrucksvoll bis auf über
2.100 Punkte. Die gleitenden Durchschnitte verlaufen nun fast ausnahmslos unter dem ATX,
und auch zur 200-Tageslinie fehlen nur noch knapp 120 Punkte.
Die markttechnischen Indikatoren vermitteln ein positives Bild, der MACD hat wieder gedreht
und steht auf Kaufen, und auch das Momentum hat wieder an Fahrt gewonnen und somit die
negativen Divergenzen, die seit April bestehen, aufgelöst. Der DMI bestätigt diesen guten
Gesamteindruck, lediglich der RSI befindet sich nun bei 72 im überkauften Bereich. Auch
längerfristig betrachtet (z.B. Kerzencharts auf monatlicher Basis) kann man durchaus
optimistisch sein. Hier kann man nun erstmals seit langer Zeit wieder eine steigende MACD
Linie betrachten, der (zugegeben noch große) Abstand zur Triggerlinie verringert sich
zusehends.
Nach der kurzen Korrektur vor zwei Wochen hat der ATX nun sehr schnell – und auch
unterstützt von ansprechenden Volumina – zu seiner Stärke zurückgefunden. Der nächste
Widerstand wird bei der sich nähernden 200-Tageslinie liegen, danach könnte der Fibonacci
bei rund 2.235 Punkten ein weiteres Problem darstellen, der mit dem Zwischenhoch vom
November letzten Jahres zusammenfällt. Nach unten könnte der letzte Widerstand bei 1.900
Punkten zur Unterstützung werden. Auch wenn der Markt nun schon ein wenig überhitzt wirkt
(siehe RSI), so befinden wir uns dennoch in einer deutlichen Aufwärtsbewegung. Und wie wir
wissen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend hält, wesentlich höher, als dass er bricht.
Daher sind wir auch für die kommende Woche optimistisch.