Volumen der kurzfristig zu vergebenden Aufträge in der Region Sotschi wird vom Unternehmen auf rund EUR 1 Mrd. geschätzt
Die STRABAG meldete den Erhalt eines EUR 434 Mio. schweren Großprojektes zur
Erneuerung der kompletten Infrastruktur einer Gemeinde in Libyen. Der Auftrag
umfasst die Erstellung eines Wasserversorgungs- und Abwassernetzes, der Leitungen
für Strom und Telefon, sowie die Erneuerung des Straßennetzes. Bisher hatte
STRABAG in Afrika einen Auftragsbestand von EUR 205 Mio. Die Bauzeit beträgt
voraussichtlich vier Jahre. Das Unternehmen erwartet sich längerfristig dynamische
Nachfrage aus der Region und will dafür die entsprechenden Strukturen aufbauen.
STRABAG hat weiters die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit Siemens,
welche die gemeinsame Bewerbung für ausgewählte Großprojekte im Rahmen der
Vorbereitung zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi vorsieht, bekanntgegeben.
Die voraussichtlich ersten Projekte, für die sich die beiden Unternehmen
gemeinsam bewerben, sind ein Eisenbahnprojekt, die Errichtung ein Zementwerkes
im Rahmen des Joint Ventures mit Basel Cement, die Erweiterung des Flughafens
Adler, Bau von Kraftwerken sowie eines Seehafens. Das Volumen der kurzfristig zu
vergebenden Aufträge in der Region Sotschi wird vom Unternehmen auf rund EUR
1 Mrd. geschätzt.