Handelsarbeiter-KV - WKÖ gibt Empfehlung für freiwillige Lohnerhöhung
Dritte KV-Verhandlungsrunde Anfang Dezember brachte keine
Einigung, nächste KV-Runde am 19. Jänner - WKÖ empfiehlt
freiwillige Erhöhung um 2,55 Prozent wie bei
Handelsangestellten
Die dritte Verhandlungsrunde für einen neuen
Handelsarbeiterinnen- und Handelsarbeiter-Kollektivvertrag brachte
Anfang Dezember keine Einigung. Nun empfiehlt die WKÖ-Bundessparte
Handel ihren Mitgliedern als Vorgriff auf eine zukünftige
Kollektivvertragserhöhung, die Handelsarbeiter-Mindestlöhne
freiwillig um 2,55 Prozent mit 1. Jänner 2026 zu erhöhen. Dies
entspricht der Erhöhung für Handelsangestellte.
Am 19. Jänner wollen Wirtschaftskammer und die Gewerkschaft vida
erneut über den Kollektivvertrag für die rund 150.000
Handelsarbeiter verhandeln. "Leider sind die Positionen
festgefahren; der nächste Termin Mitte Jänner verhindert eine
Umsetzung in der Jänner-Lohnabrechnung", hieß es von der
Wirtschaftskammer Wien am Freitag in einer Aussendung.
"Im Zusammenhang mit den Jännerauszahlungen ist es für uns
nachvollziehbar, hier eine Zwischenlösung anzubieten", sagte
vida-Verhandlungsleiterin Christine Heitzinger gegenüber der APA.
"Die eigentlichen Kollektivvertragsverhandlungen gehen aber weiter.
Wir hoffen auf konstruktive Gespräche und Kompromissbereitschaft auf
beiden Seiten." Die Gewerkschaft hatte zu Beginn der
KV-Verhandlungen im Herbst eine Lohnerhöhung "deutlich über der
Inflation der letzten zwei Jahre" und Verbesserungen im
KV-Rahmenrecht gefordert.
cri/tpo
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