Rosenbauer nach neun Monaten mit mehr Umsatz, höherem Verlust
Feuerwehrausrüster steigerte operatives Ergebnis -
Nettoverschuldung reduziert
Der börsennotierte Feuerwehrausrüster
Rosenbauer hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 mehr
Umsatz erzielt, aber auch seinen Verlust leicht ausgeweitet. Dank
Zuwächsen in beinahe allen Produktbereichen seien die Erlöse um 13
Prozent auf rund 951 Mio. Euro gestiegen, aber auch der Nettoverlust
fiel mit 3,1 Mio. Euro um 9,5 Prozent höher aus, gab das Unternehmen
am Freitag bekannt. Operativ gab es hingegen eine positive
Entwicklung.
So stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) um ein Fünftel auf 63,5 Mio. Euro, das EBIT kletterte um
13,6 Prozent auf 33,4 Mio. Euro. Auch die Nettoverschuldung wurde
reduziert, im Periodenvergleich von 467,8 Mio. auf 305,1 Mio. Euro,
was unter anderem auf die abgeschlossene Kapitalerhöhung
zurückzuführen sei. Heuer im Frühjahr war der Einstieg eines
Konsortiums rund um den Red-Bull-Erben Mark Mateschitz, den
Industriellen Stefan Pierer sowie zwei der Raiffeisenlandesbank
Oberösterreich zuzuordnende Firmen inklusive Kapitalerhöhung
besiegelt worden.
Besonders gut sei im Berichtszeitraum die Fahrzeugfertigung
gelaufen, die Produktion stieg hier von 1.362 auf 1.402 Stück.
Ebenso profitiere das Unternehmen von einer guten Auftragslage.
"Verbesserte Lieferketten ermöglichen eine beschleunigte Produktion
und Auslieferung von Fahrzeugen und Ausrüstung. Die im August
eingeführten Importzölle der USA haben indes einen ungünstigen
Einfluss auf das lokale Bestellverhalten", heißt es zu den
Rahmenbedingungen. Für das Gesamtjahr peilt das Management eine
EBIT-Marge von 5,5 Prozent (1-9 2025: 3,5 Prozent) an.
tpo/tsk
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