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Datum/Zeit: 04.02.2025 08:22
Quelle: AT&S - Presseaussendung

AT&S hält Umsatz auf Vorjahresniveau


Umsatz blieb in den ersten drei Quartalen 2024/25 mit 1.197 Mio. € auf Vorjahresniveau
Umsatz im 3. Quartal 2024/25 mit 397 Mio. € auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresquartal und saisonal bedingt um 12 % niedriger als im Vorquartal
Verkauf von AT&S Korea per 31. Januar 2025 vollzogen
Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm sowie Überprüfung der Investitionen intensiviert
Dr. Riedl übernimmt Vorsitz des Aufsichtsrats
Mittefristprognose aufgrund des Marktumfeldes im Dezember angepasst

Leoben – AT&S kann sein Umsatzniveau in einer schwierigen Gesamtmarktlage auf Vorjahresniveau halten. „Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, das Umsatzniveau des Vorjahresquartals zu halten und unser angepasstes operatives Ergebnis sogar zu verbessern. Das schwache Marktumfeld spiegelt sich jedoch in unseren Planungsannahmen wider“, erklärt Peter Schneider, Sprecher des Vorstands und EVP der Business Unit Electronics Solutions. Der erfolgreich angestoßene Transformationsprozess werde konsequent fortgesetzt, AT&S stelle sich für weiteres Wachstum auf. „Für die kommenden zwei Jahre erwarten wir durch die Eröffnung unserer neuen Werke in Malaysia und Österreich ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von rund 20 Prozent“, sagt Schneider und betont. „Darüber hinaus bauen wir unsere führende Technologieposition bei Leiterplatten und Substraten weiter aus. Das bringt uns neue namhafte Kunden und somit eine bessere Absicherung für künftige Marktzyklen.“

CFO Petra Preining erläutert: „Der extreme Preisdruck ist in der Branche allgegenwärtig. Wir sind inzwischen darauf vorbereitet und passen unsere Maßnahmen laufend an.“ Und Preining ergänzt: „Durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf unseres Werks in Ansan stärken wir unsere finanzielle Position. Dennoch prüfen wir intensiv, welche Investitionen wir in den nächsten Jahren tätigen werden.“

Im Vergleich zur Vorjahresperiode konnte der Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024/25 mit 1.197 Mio. € konstant gehalten werden (VJ: 1,205 Mio. €). In der Berichtsperiode verzeichnete AT&S eine positive Volumenentwicklung, die allerdings durch den anhaltend hohen Preisdruck sowohl bei Leiterplatten als auch bei IC-Substraten kompensiert wurde.

Das EBITDA reduzierte sich um 13 % von 268 Mio. € auf 232 Mio. €. Die Ergebnisreduzierung ist vorrangig auf den gestiegenen Preisdruck und höhere Anlaufkosten zurückzuführen. Um den aus dem aktuell schwierigen Marktumfeld resultierenden Effekten wie Preisdruck und Inflation gegenzusteuern, führt AT&S sein umfassendes Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm intensiv fort. Zusätzlich zum Preisdruck wirkten sich auch Anlaufkosten in Kulim, Malaysia, und Leoben, Österreich, sowie Kosten in Zusammenhang mit dem Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm negativ auf das Ergebnis aus. Bereinigt um diese Kosten betrug das EBITDA 332 Mio. € (VJ: 321 Mio. €), was einem Anstieg von 4 % entspricht.

Die bereinigte EBITDA-Marge konnte weiter gesteigert werden und lag bei 27,7 % (VJ: 26,6 %). Die berichtete, nicht um Anlauf- und Restrukturierungskosten bereinigte, EBITDA-Marge lag bei 19,4 % (VJ: 22,2 %).

Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund von Anlagenzugängen und Technologie-Upgrades im Vergleich zum Vorjahr um 29 Mio. € auf 233 Mio. € (19 % vom Umsatz). Das EBIT fiel von 63 Mio. € auf -1 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei -0,1 % (VJ: 5,3 %). Das Finanzergebnis reduzierte sich vor allem durch einen höheren Zinsaufwand von -41 Mio. € im Vorjahr auf aktuell -65 Mio. €. Der wesentliche Treiber für diese Entwicklung war der deutliche Anstieg der finanziellen Verbindlichkeiten und der damit verbundenen Finanzierungsaufwendungen. Das Konzernergebnis reduzierte sich von 7 Mio. € auf -95 Mio. €. Dies führte beim Ergebnis pro Aktie zu einem Rückgang um 2,63 € von -0,16 € auf -2,79 €.

Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ging in den ersten neun Monaten 2024/25 auf -29 Mio. € zurück (VJ: 497 Mio. €). Das Unternehmen ist in der Endverhandlung zur Neuausrichtung des internationalen Factoring-Programms, welches voraussichtlich ab Februar 2025 zum Einsatz kommt.

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