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Datum/Zeit: 05.12.2022 10:57
Quelle: Verbund - Presseaussendung

VERBUND spendet 5 Millionen Euro für Menschen in Not


Hilfe für Menschen in der Teuerungskrise. Landau: „Solidarität und konkrete Hilfe auf vielen Ebenen!“

Während der größten Teuerungswelle, die Österreich seit 70 Jahren erlebt, stellt die Caritas fest: Die Not in Österreich nimmt zu. Zum einen verschärft sich die Situation von Menschen, die bereits davor von Armut betroffen waren. Zum anderen breitet sich die Not auf immer mehr Menschen aus. Mehr als jeder dritte Haushalt kann seine durchschnittlichen Konsumausgaben nicht mehr decken. Das gesamte unterste Einkommensdrittel ist massiv gefährdet, erstmals in die Armutsspirale einzutreten. Caritas Präsident Michael Landau: „Die Anzahl jener Menschen, die bisher gut zurechtgekommen sind, die dachten, niemals auf Hilfe angewiesen zu sein, steigt. Armut und Armutsgefährdung dringt bis in die Mitte unserer Gesellschaft vor. Die Maßnahmen, die die Bundesregierung umgesetzt hat, sind gut und wichtig. Aber Fakt ist: Die Teuerung ist schneller und die Preissteigerungen etwa im Energiebereich gehen bei vielen weit über die Unterstützungsmaßnahmen hinaus.“

Zahlreiche Menschen wenden sich jetzt an die Caritas. Besonders die hohen und weiter steigenden Energiepreise unmittelbar vor dem Winter, sind für viele eine existenzielle Bedrohung. Landau: „Die Nachzahlungsaufforderungen für Strom und Gas sind oftmals vierstellig und werden so schnell zur Existenzfrage. Zahlreiche Menschen wissen wegen der explodierenden Jahresabrechnungen nicht mehr, wie sie die nächsten Monate stemmen sollen.“ Die Situation erfordert Hilfe auf allen Ebenen, so Landau: „Mehrkosten erfordern definitiv mehr Hilfe. Da ist natürlich zuallererst die Politik gefragt, ausreichend und treffsichere Unterstützungsmaßnahmen umzusetzen. Zweitens müssen Hilfsorganisationen auf die Nöte entsprechend reagieren, ihr Angebot anpassen und ausbauen. Und nicht zuletzt sind jetzt auch Player aus der Privatwirtschaft gefordert, Verantwortung zu übernehmen.“

VERBUND stockt Stromhilfefonds der Caritas auf und hilft Menschen in Not

VERBUND kommt dieser Verantwortung nach. Nicht erst seit gestern: Seit bereits 13 Jahren hilft der VERBUND-Stromhilfefonds notleidenden Menschen in Österreich aus der Energiefalle. Knapp 16.000 Menschen wurden bisher unterstützt. Mit einer Spende von 5 Millionen Euro stockt VERBUND jetzt die Unterstützungsleistung auf und ermöglicht zusätzlich Soforthilfe für jene Menschen, die sich jetzt an die Caritas wenden, weil sie die Teuerung an ihre finanziellen Grenzen bringt. Konkret kann damit in den 71 Caritas Sozialberatungsstellen, Familienberatungsstellen, Mutter-Kind-Häusern, Notschlafstellen, Wohnungsloseneinrichtungen, Lebensmittelausgaben sowie in zahlreichen weiteren Einrichtungen geholfen werden.

„Seit 13 Jahren hilft der VERBUND Stromhilfefonds der Caritas Menschen, die von Energiearmut bedroht sind. Noch nie war diese Hilfe so wichtig, wie jetzt“, so Michael Strugl, CEO VERBUND. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine wirkt sich global aus, Energie wird als Wirtschaftswaffe eingesetzt. An den europäischen Energiemärkten kommt es dadurch zu großen Verwerfungen, die sich in extremen Preisanstiegen für die Gas- und Stromkund:innen niederschlagen. „Als führendes österreichisches Energieunternehmen setzen wir auf den Ausbau der erneuerbaren Energien Wasser-, Wind- und Sonnenkraft, inklusive Netze und Energiespeicher, um uns so langfristig unabhängiger von fossilen Importen zu machen und unsere Klimaziele erreichen zu können. Und wir helfen, wo wir können, in dem wir beispielsweise VERBUND-Kund:innen mit gratis Strommonaten unterstützen und die Ausschüttung einer Sonderdividende planen. Besonders freue ich mich, dass wir unseren langjährigen Partner Caritas mit einer Spende in der Höhe von fünf Millionen Euro unterstützen können, um damit von Energiearmut betroffenen Menschen österreichweit – unabhängig von ihrem jeweiligen Energieanbieter - helfen zu können. In so schwierigen Zeiten ist Zusammenhalt besonders wichtig, ich danke der Caritas für die jahrelange gelebte Partnerschaft.“

Landau begrüßt das verstärkte Engagement: „Der VERBUND-Stromhilfefonds hat bereits bisher tausenden Menschen aus Notsituationen herausgeholfen und mit Energieberatung und Gerätetausch auch langfristig neue Perspektiven geschenkt. Es ist ein echtes Best practice-Beispiel, das Menschen in Not hilft und gleichzeitig gut für’s Klima ist. Dass wir gerade jetzt in der Krise die Hilfe in einem derartigen Ausmaß ausbauen können, ist für uns sehr erfreulich. Denn das bedeutet ganz konkrete Hilfe für jene, die diese Hilfe jetzt dringend brauchen und ein großes Zeichen der Solidarität für Menschen, die die steigenden Preise jetzt mit voller Wucht treffen. Dafür bedanke ich mich von ganzem Herzen.“

VERBUND Stromhilfefonds der Caritas: Eine Geschichte des Helfens

Der VERBUND-Stromhilfefonds der Caritas wurde im November 2009 ins Leben gerufen. Zielgruppe sind Menschen mit wenig Einkommen. Denn sie geben einen größeren Teil ihres Einkommens für Energie aus als Menschen mit höheren Einkommen. Gründe dafür sind thermisch unsanierte Wohnungen bzw. Häuser, alte ineffiziente Haushaltsgeräte und Heizsysteme sowie ein höherer Verbrauch durch bestimmte Lebensumstände und nicht vorhandenes Wissen um Energiespar-Möglichkeiten. Der VERBUND-Stromhilfefonds hilft auf all diesen Ebenen: Seit Projektbeginn wurden knapp 5.000 Energieberatungen durchgeführt und 3.300 Geräte getauscht. Eine dritte wichtige Säule bildet die Überbrückungshilfe für offene Gas- und Stromrechnungen, welche im Teuerungsjahr 2022 von VERBUND verdreifacht wurde.

Eine der knapp 16.000 vom Fonds unterstützten Personen ist Frau Maria, eine ältere Dame aus Wien. Sie ist alleinstehend und lebt von ihrer Mindestpension. Ihre Therme funktionierte nicht gut, daher kämpfte sie mit sehr hohen Energiekosten. Die Reparatur der Therme konnte sie sich jedoch nicht leisten. Im Rahmen der Energieberatung wurde festgestellt, dass die Wohnung zusätzlich sehr schlecht gedämmt ist. Obwohl Frau Maria sehr sparsam lebt, konnte sie ihre Wohnung im Winter trotzdem nur auf knapp über 15 Grad heizen. Der VERBUND-Stromhilfefonds machte es möglich, dass Frau Maria ihre Gastherme reparieren lassen konnte, außerdem wurde ihr alter Kühlschrank getauscht und sie konnte die hohe Nachzahlung begleichen.

Landau: „Wie Frau Maria geht es jetzt vielen Menschen im Land. Auch mit Blick auf die Klimakrise ist klar: Da braucht es die Solidarität aller. Der VERBUND-Stromhilfefonds und die langjährige Zusammenarbeit zwischen VERBUND und Caritas ist ein sichtbar gewordenes Zeichen vom Willen der Kooperation und der Solidarität für Menschen an den Rändern der Gesellschaft. Vor allem auch für die langfristige Zusammenarbeit möchte ich heute Danke sagen.“

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