Politik

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Datum/Zeit: 13.10.2021 18:30
Quelle: Politik - Presseaussendung

ATV Aktuell heute um 19:20 Uhr: Bundeskanzler Alexander Schallenberg hat „Chats überfolgen“ und sieht keinen Grund sich zu entschuldigen


Schallenberg lässt im ATV Aktuell-Interview nur sanfte Kritik an den Chatnachrichten von Sebastian Kurz durchklingen und sagt: „Das ist natürlich ein Umgangston, der einen stören kann“

Auf die Frage von ATV Aktuell, ob er die in der Anordnung zur Hausdurchsuchung aufgelisteten Chats schon gelesen hat, antwortet Neo-Kanzler Alexander Schallenberg: „Ich hab diese über 100 Seiten überflogen. Ich hatte in den letzten drei, vier Tagen nicht unglaublich viel Zeit. Aber ja ich hab sie überflogen.“

Den Fauxpas im Parlament, wo er die Anordnung zur Hausdurchsuchung hinter sich auf den Boden gelegt hat, begründet er mit zuwenig Platz auf der Regierungsbank. Bei der Bewertung der Chat-Nachrichten versucht sich Alexander Schallenberg in einer diplomatischen Antwort.

„Das ist natürlich ein Umgangston, der einen stören kann. Man darf aber auch nicht vergessen, dass das natürlich Nachrichten sind, die sozusagen privat gedacht waren, ähnlich wie ein Brief und da sollte man, bevor man moralisch urteilt, jeder für sich eine Gewissenserforschung betreiben, ob er noch nie im Leben bei einer hitzigen Verhandlung etwas geschrieben hat, was er so nicht gern in der Öffentlichkeit sähe.“

Dem Beispiel von Bundespräsident Alexander Van der Bellen sich für den politischen Stil der letzten Tage zu entschuldigen, will er nicht folgen: „Ich war nicht Teil dieser Chats, ich war nicht Teil dieser Prozesse. – Sebastian Kurz selber hat sich für die Chats auch entschuldigt, mehrere Male und ich glaube man muss auch sehr deutlich in der Debatte unterscheiden (…) Was sind die strafrechtlichen Vorwürfe, die im Raum stehen - wo ich auch schnelle Aufklärung baue und auf die Justiz - und was ist das andere sozusagen, was das Bild betrifft. Da müssen wir schon klar unterscheiden. Ich sehe jetzt aus meiner persönlichen Warte als Bundeskanzler Alexander Schallenberg nicht das Bedürfnis, dass ich mich jetzt entschuldigen müsste.“

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