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Datum/Zeit: 23.09.2021 12:21
Quelle: APA

Eisenbahner-Gewerkschaft fordert kräftige Gehaltserhöhung für alle


vida-Blumthaler: Solidarisch mit Metallern und ihren KV-Forderungen - Bahn-KV-Gespräche beginnen im Oktober, "heißer Herbst" erwartet



Die Eisenbahner in der Gewerkschaft vida haben sich solidarisch mit den Metallern bezüglich ihrer Forderungen in den heute gestarteten Lohnverhandlungen erklärt. "Es muss heuer generell über alle Branchen hinweg deutlich spürbare Reallohnerhöhungen geben", fordert Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida. Die Lohnverhandlungen für die rund 40.000 Bahn-Beschäftigten beginnen im Oktober.

"Die rasante Teuerung reißt bei der Finanzierung des täglichen Lebens Löcher in die Börsen der Beschäftigten", stellt der Bahngewerkschafter fest. Er fordert bei den kommenden Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 40.000 Beschäftigten in den eisenbahnspezifischen Berufen eine "kräftige Erhöhung der Mindest- und Ist-Gehälter" und erwartet einen "heißen Herbst".

Zu den bevorstehenden Sozialpartnerverhandlungen über die Gehaltserhöhungen ab 1. Dezember 2021 kommen bei den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern noch KV-Nachverhandlungen für den Zeitraum von 1. Jänner 2021 bis 30. November 2021 dazu. Dies sei einvernehmlich vereinbart worden, wenn die Inflation - wie mittlerweile schon länger der Fall - 1,3 Prozent übersteigt, betont die Gewerkschaft.

Mit dem "Krisen-Abschluss 2020" habe man angesichts der unsicheren Lage durch die Pandemie und des damit einhergehenden Fahrgastschwundes, für den die Eisenbahnunternehmen einen Ausgleich aus öffentlichen Mitteln erhalten haben, Verantwortung übernommen, so Blumthaler weiter. Ein einfaches Dankeschön werde dieses Mal nicht reichen, pocht Blumthaler auf einen zeitnahen Abschluss. Den Eisenbahnern komme auch eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des neuen Klimatickets ab Ende Oktober zu, die von der Politik angekündigten Angebotsausweitungen bringen für die Bahnbeschäftigten einen Mehraufwand, der mit deutlich spürbaren Gehaltserhöhungen abgegolten werden müsse, bekräftigt der vida-Gewerkschafter.

Die Eisenbahner waren im Juli 2020 eine der ersten Berufsgruppen, die unter völlig ungewissen Voraussetzungen der Pandemie-Entwicklung einen KV-Abschluss erzielt haben. Für das zweite Halbjahr 2020 haben die Beschäftigten in eisenbahnspezifischen Kollektivverträgen und der AVB (Allgemeinen Vertragsbedingungen) eine einmalige steuerfreie Corona-Prämie in Höhe von 250 Euro erhalten. Ab 1. Jänner 2021 wurden die Mindest- und Ist-Löhne um 1,3 Prozent, jedoch um mindestens 35 Euro erhöht.

gru/kan

ISIN WEB http://www.vida.at

 ISIN  AT0000743059
 WEB   http://www.omv.com

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