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Datum/Zeit: 11.06.2021 10:16
Quelle: Allgemeines - Presseaussendung

FMA-Bericht zum 1. Quartal 2021 der österreichischen Versicherungswirtschaft


Stabiles Präminenvolumen, Anstieg des EGT

Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben im 1. Quartal 2021 das eingenommene Prämienvolumen, verglichen mit dem 1. Quartal 2020, um + 0,35 % auf € 5,85 Mrd. erhöht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2020 um € 387,88 Mio. auf 323,14 Mio. Dies war darauf zurückzuführen, dass das versicherungstechnische Ergebnis um 182,06 Mio. auf € 215,60 Mio. und das Finanzergebnis um 665,96 Mio. auf 535,91 Mio. zunahmen. Die Summe aller Assets zu Marktwerten (exklusive Kapitalanlagen der fondsgebundenen und indexgebundenen Lebensversicherung) lag zum 31. März 2021 bei € 115,05 Milliarden. Dies geht aus dem heute von der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichten „Quartalsbericht Q1 2021 – Versicherungsunternehmen“ hervor.

Aufgegliedert nach Versicherungssparten war eine positive Prämienentwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung mit +2,13% auf € 3,79 Mrd. und in der Krankenversicherung mit +2,98% auf € 639 Mio. zu verzeichnen. Das Prämienvolumen in der Lebensversicherung verringerte sich um -5,18% auf € 1,42 Mrd. Aufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich im Berichtszeitraum auf € 3,90 Milliarden, das entspricht einem Minus von 2,60% im Vergleich zum 1. Quartal 2020.

Die „Umsatz-Rendite“ (EGT zu Prämien) als wesentliche Kennzahl der Ertragskraft verbesserte sich im 1. Quartal 2021 mit plus 798 Basispunkten auf +6,66% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Eigenmittelausstattung der Versicherungsunternehmen war weiterhin gut: Im Berichtszeitraum wiesen 68% der Unternehmen einen Solvabilitätsgrad (SCR) von über 200% aus, womit sie über mehr als doppelt so hohe Finanzmittel verfügten, als zur Erfüllung aller Verpflichtungen erforderlich ist. Allerdings nahmen die stillen Reserven der Kapitalanlagen (ohne jene der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) im Quartalsvergleich um -11,51% auf € 22,05 Mrd. ab. Die Reservequote betrug damit zum Ende des Berichtzeitraumes 24,89%.

Den gesamten Quartalsbericht finden Sie auf der FMA-Website unter: https://www.fma.gv.at/versicherungen/offenlegung/quartalsberichte/

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