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Datum/Zeit: 13.04.2021 15:13
Quelle: APA

VKI-Sammelklage gegen VW wegen Abgasskandal am Handelsgericht Wien


Relevanter Zeitpunkt für Schadensbemessung umstritten - Nächster Termin in dem Zivilrechtsstreit am Handelsgericht ist im Oktober



Der VW-Abgasskandal ist nun schon einige Jahre her, am Wiener Handelsgericht ging ein Rechtsstreit des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) mit dem Autobauer heute Dienstag in eine weitere Runde. Der VKI macht in der Sammelklage gegen den Volkswagen-Konzern für rund 1.500 Betroffene einen Schaden von rund 9 Mio. Euro geltend. Der Schaden liegt nach VKI-Ansicht in einer Wertminderung von 20 Prozent des Kaufpreises, zudem wird eine Haftung für Folgeschäden geltend gemacht.

Das Verfahren beim Handelsgericht Wien ist eine von 16 Klagen, die im Auftrag von Sozialministerium und Arbeiterkammer bei den jeweiligen Landesgerichten Österreichs eingebracht wurden. Insgesamt beträgt der Streitwert dieser Sammelklagsaktion 60 Mio. Euro. Rund 10.000 Betroffene werden dabei vom VKI bei Gericht vertreten. In Wien sind jene Fälle davon eingeklagt, bei denen die Übergabe des Fahrzeuges im Sprengel des Handelsgerichts Wien erfolgte.

Einer vom Gericht angeregten Mediation, also eine außergerichtliche Lösung, wolle der deutsche Autobauer bisher nicht zustimmen, sagte Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI, nach dem Gerichtstermin zur APA. Es sei heute um die Bewertung des Schadens für die Autobesitzer gegangen. Umstritten sei der relevante Zeitpunkt für die Schadensbemessung. Der VKI habe den Vorschlag gemacht, den Schaden zum Kaufzeitpunkt zu nehmen.

Der nächste Termin in dem Zivilrechtsstreit vor dem Handelsgericht Wien ist im Oktober.

(Schluss) gru/cri

 ISIN  DE0007664039
 WEB   http://www.volkswagenag.com
       http://www.vki.at 

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