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Datum/Zeit: 07.04.2021 08:29
Quelle: APA

Frequentis machte 2020 wegen Commerzialbank Verlust - Operatives Plus


Über 30 Mio. Euro abgeschrieben - Operativer Gewinn um die Hälfte höher - Umsatz stabil - Auftragsstand höher - Dividende bleibt unverändert



Die auf Flugkommunikation spezialisierte Wiener Frequentis hat im Vorjahr zwar gute Geschäfte gemacht und den operativen Gewinn um gut die Hälfte gesteigert. Da aber 30,9 Mio. Euro an Einlagen bei der pleitegegangenen Commerzialbank Mattersburg zur Gänze abgeschrieben werden mussten, blieb unter dem Strich ein Verlust von 3,4 Mio. Euro übrig. Die Aktionäre sollen aber eine unveränderte Dividende von 15 Cent/Aktie erhalten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Trotz des Verlusts der Einlagen bei der Commerzialbank sei die Eigenkapitalquote 2020 im Vergleich zu 2019 nur von 42,7 Prozent auf 40,7 Prozent zurückgegangen, das Nettoguthaben sogar von 77,8 Mio. auf 85 Mio. Euro gestiegen. Im operativen Geschäft fiel der Umsatz im ersten Jahr der Corona-Pandemie leicht, von 303,6 auf 299,4 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) stieg hingegen um mehr als 50 Prozent, von 17,2 auf 26,8 Mio. Euro. Auch der Auftragsstand stieg um 9,2 Prozent auf 427,6 Mio. Euro, zeigt der am Mittwoch veröffentlichte Geschäftsbericht.

Nach dem Mehrheitseinstieg bei der deutschen ATRiCS (Segment Air Traffic Management / ATM) im Vorjahr ist heuer geplant, Einheiten des börsennotierten US-Unternehmens L3Harris Technologies (L3Harris) zu übernehmen. Dabei sollen die Produktlinien ATM-Sprachkommunikationssysteme zivil und militärisch sowie die Software- und Cloud-Lösungen zur Luftverkehrsoptimierung (Verkehrssynchronisation / Traffic Synchronisation) in vollem Umfang an Frequentis gehen. Es geht um Einheiten in Deutschland, Kanada und Australien mit rund 200 Mitarbeitern.

Frequentis sieht für das laufende Jahr unverändert rund 5 Mio. Euro für Investitionen vor. Erwartet wird, Umsatz und Auftragseingang heuer im Vergleich zu 2020 "in etwa zu halten, wenn nicht zu steigern". Eine EBIT-Marge von rund 5-7 Prozent wird erwartet "abhängig von der weiteren Pandemieentwicklung sowie den Transaktions- und Post-Merger-Integrationskosten der geplanten Integration der L3Harris-Einheiten". Insgesamt bleiben wegen der Pandemie noch einige Unwägbarkeiten.

(Schluss) tsk/itz

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