Börse Kurs Änderung Andritz 41.18 +1.2%      
Hoch:
Tief:
41.18 +1.2% 
40.36  -0.8% 
Börse Chart Andritz
Andritz

Andritz

Datum/Zeit: 03.03.2021 07:30
Quelle: euro adhoc

EANS-News: ANDRITZ-GRUPPE: Ergebnisse Geschäftsjahr 2020



Graz - 3. März 2021. Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ verzeichnete im Geschäftsjahr 2020 trotz der durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten Weltwirtschaftskrise eine solide Geschäftsentwicklung. Der Umsatz erreichte mit rund 6,7 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert, das operative Ergebnis (EBITA) sowie das Konzernergebnis konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen, was einer Ausschüttungsquote von knapp unter 50% entspricht.

Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG zum abgelaufenen Geschäftsjahr: "Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 sehr zufrieden. Durch die hohe Flexibilität und den enormen Einsatz unserer weltweiten Mitarbeiter ist es uns gelungen, die wirtschaftlichen Herausforderungen dieser Krise für uns und unsere Kunden gut zu bewältigen. Für den Großteil des heurigen Jahres gehen wir derzeit von keiner wesentlichen Änderung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer nur leichten Erholung der von uns bedienten Märkte aus. Wir werden daher unsere Maßnahmen zur Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit fortsetzen, gleichzeitig aber auch den Fokus auf Investitionen für organisches und externes Wachstum sowie Innovationen legen."

Die Ergebnisse des Geschäftsjahrs im Detail:

* Der Auftragseingang erreichte mit 6.108,0 MEUR ein solides Niveau, lag aber unter dem Rekordwert des Vorjahres (-16,1% versus 2019: 7.282,0 MEUR), der zwei Großaufträge enthielt. Alle Geschäftsbereiche verzeichneten im Jahresvergleich einen Rückgang beim Auftragseingang.

* Der Auftragsstand per ultimo 2020 betrug 6.774,0 MEUR und war damit deutlich niedriger als der Vorjahresvergleichswert (-12,9% versus ultimo 2019: 7.777,6 MEUR).

* Der Umsatz betrug 6.699,6 MEUR und erreichte damit einen neuen Rekordwert (+0,4% versus 2019: 6.673,9 MEUR). Dies ist vor allem auf die Abarbeitung einiger Großaufträge im Geschäftsbereich Pulp & Paper und die damit verbundene hohe Umsatzgenerierung zurückzuführen, die den Umsatzrückgang in den anderen Geschäftsbereichen mehr als wettmachen konnte.

* Die gute Umsatzentwicklung führte in Kombination mit Kostendisziplin zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses (EBITA) auf 391,7 MEUR (2019: 343,2 MEUR). Die Rentabilität (EBITA-Marge) stieg auf 5,8% (2019: 5,1%). Enthalten in diesem Ergebnis sind kapazitive Anpassungsmaßnahmen (vor allem in den Bereichen Metals Forming und Hydro) von rund 79 MEUR. Das um diese Sondereffekte bereinigte EBITA betrug 471,1 MEUR und lag damit über dem bereinigten Vorjahresvergleichswert (2019: 456,0 MEUR). Die um diese Sondereffekte bereinigte EBITA-Marge 2020 war mit 7,0% etwas höher als im Vorjahr (2019: bereinigte EBITA-Marge: 6,8%).

* Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich und betrug -34,1 MEUR (2019: -57,0 MEUR). Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Verringerung von Finanzverbindlichkeiten und die Verbesserung des sonstigen Finanzergebnisses (u.a. auf die stichtagsbezogene Fremdwährungsbewertung von konzerninternen Darlehen und Bankguthaben in Fremdwährung) zurückzuführen.

* Das Konzernergebnis (vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) erhöhte sich deutlich auf 203,7 MEUR (2019: 122,8 MEUR).

Für das Gesamtjahr 2021 erwartet die ANDRITZ-GRUPPE aus heutiger Sicht -aufgrund des reduzierten Auftragseingangs im Jahr 2020 - einen gegenüber dem Vorjahr etwas verringerten Umsatz (2020: 6.699,6 MEUR) und einen Anstieg des berichteten EBITA (2020: 391,7 MEUR). Das um Sondereffekte bereinigte EBITA sollte - in Abhängigkeit von der Umsatzentwicklung - in etwa stabil im Vergleich zum Vorjahr sein (EBITA 2020 bereinigt: 471,1 MEUR).

Sollte sich die von den Marktforschern erwartete Erholung der Weltwirtschaft 2021 nicht einstellen oder sich die Pandemie wieder verschärfen, dann könnte dies negative Auswirkungen auf die Abarbeitung von Aufträgen bzw. auf den Auftragseingang und somit einen negativen Einfluss auf die finanzielle Entwicklung von ANDRITZ haben. Dies könnte zu finanziellen Vorsorgen für zusätzliche Anpassungsmaßnahmen in einzelnen Geschäftsbereichen führen, die das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinträchtigen und eine Revidierung der Guidance notwendig machen könnten. WICHTIGE FINANZKENNZAHLEN AUF EINEN BLICK
                           Einheit 2020    2019    +/-    Q4 2020 Q4 2019 +/-
Umsatz                     MEUR    6.699,6 6.673,9 +0,4%  1.856,9 1.921,3 -3,4%
- Pulp & Paper             MEUR    3.339,0 2.869,5 +16,4% 891,7   808,6   +10,3%
- Metals                   MEUR    1.420,5 1.636,9 -13,2% 371,5   455,5   -18,4%
- Hydro                    MEUR    1.296,0 1.470,7 -11,9% 403,4   443,9   -9,1%
- Separation               MEUR    644,1   696,8   -7,6%  190,3   213,3   -10,8%
Auftragseingang            MEUR    6.108,0 7.282,0 -16,1% 1.363,3 1.482,9 -8,1%
- Pulp & Paper             MEUR    2.961,1 3.632,5 -18,5% 544,8   543,5   +0,2%
- Metals                   MEUR    1.143,6 1.582,2 -27,7% 300,9   343,4   -12,4%
- Hydro                    MEUR    1.335,4 1.350,2 -1,1%  374,0   405,4   -7,7%
- Separation               MEUR    667,9   717,1   -6,9%  143,6   190,6   -24,7%
Auftragsstand (per ultimo) MEUR    6.774,0 7.777,6 -12,9% 6.774,0 7.777,6 -12,9%
EBITDA                     MEUR    571,1   537,6   +6,2%  166,3   207,7   -19,9%
EBITDA-Marge               %       8,5     8,1     -      9,0     10,8    -
EBITA                      MEUR    391,7   343,2   +14,1% 113,2   159,3   -28,9%
EBITA-Marge                %       5,8     5,1     -      6,1     8,3     -
EBIT                       MEUR    315,0   237,9   +32,4% 96,8    144,1   -32,8%
Finanzergebnis             MEUR    -34,1   -57,0   +40,2% -8,1    -21,3   +62,0%
EBT                        MEUR    280,9   180,9   +55,3% 88,7    122,8   -27,8%
Konzernergebnis
(vor Abzug von nicht       MEUR    203,7   122,8   +65,9% 69,0    82,1    -16,0%
beherrschenden Anteilen)
Cashflow
aus betrieblicher          MEUR    461,5   821,6   -43,8% 206,4   382,4   -46,0%
Tätigkeit
Investitionen              MEUR    131,8   157,1   -16,1% 44,2    60,2    -26,6%
Mitarbeiter
(per ultimo, ohne          -       27.232  29.513  -7,7%  27.232  29.513  -7,7%
Lehrlinge)

Alle Zahlen gemäß IFRS. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten. MEUR = Million Euro. EUR = Euro.

neuere Beiträge nächste Andritz News: # Andritz hielt 2020 Umsatz stabil - Gewinn stieg auf 203,7 Mio. Euro aeltere Beiträge

News zu AndritzMeldungen zu Andritz
Datum Meldung
24-03-2021Andritz: Dividende von einem Euro je Aktie für 2020 beschlossen
17-03-2021ANDRITZ liefert Biomassekessel an Fjernvarme Fyn Produktion A/S in Odense, Dänemark
16-03-2021Andritz - Baader bestätigt "Buy"-Votum und Kursziel von 50 Euro
05-03-2021Andritz - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 46 auf 48 Euro
05-03-2021Positiver Ausblick auf Geschäftsentwicklung und Profitabilität
[weitere Meldungen Andritz >>]

Medien Berichte AndritzMedia-Monitoring Andritz
Datum Meldung
16-03-2021Goldman Sachs bestätigt für Andritz die Empfehlung Kaufen
08-03-2021Kepler Cheuvreux bestätigt für Andritz die Empfehlung Halten
07-03-2021Wiener Privatbank bestätigt für Andritz die Empfehlung Kaufen
04-03-2021Deutsche Bank bestätigt für Andritz die Empfehlung Kaufen
04-03-2021HSBC bestätigt für Andritz die Empfehlung Kaufen
[weitere Meldungen Andritz >>]

ForumAndritzletzte Forenbeiträge Andritz



ATX (Wiener Börse Index) : 3188.67 -0.1% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

Börse NewsBÖRSE-NEWS
Allgemeines-MAN/Steyr - ÖVP gegen Staatseinstieg, FPÖ: Kocher muss handeln
Politik-Mehr als 200.000 Impfungen in nur 3 Tagen
Allgemeines-MAN/Steyr - ÖVP-Wirtschaftsbund gegen Staatseinstieg
Allgemeines-MAN/Steyr - SPÖ: Staat könnte einsteigen, ÖBAG soll Fonds schaffen
Konjunktur-Eurozone verzeichnet im März dank boomender Industrie wieder Wachstum
Konjunktur-Deutscher Dienstleistungssektor im März erstmals seit sechs Monaten im Plus
Allgemeines-Arbeitslosenquote im Euroraum bei 8,3%
Allgemeines-Hauspreise im Euroraum um 5,4% gestiegen
Allgemeines-Sparquote der privaten Haushalte steigt auf 19,8% im Euroraum
Allgemeines-Leistungsbilanzüberschuss der EU von 110,3 Mrd. Euro
Allgemeines-MAN/Steyr - SPÖ: Staat könnte einsteigen, ÖBAG soll Fonds schaffen
Politik-Aktuelle Zahlen zum Corona-Virus
Politik-Mehr als 2 Millionen Impfungen bereits am Freitag erreicht
Politik-„profil“-Umfrage: ÖVP und Kanzler Kurz verlieren
   [weitere News >>]