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Datum/Zeit: 13.02.2020 13:57
Quelle: APA

vida-Hebenstreit fordert Aufstockung des Arbeitsinspektorats


Tätigkeitsbericht im Sozialausschuss - Gewerkschaft kritisiert rückläufige Kontrolltätigkeit und Anstieg der Arbeitsunfälle - Für zusätzliche Kontrollen im Lkw-Sektor



Mehr Arbeitsinspektoren sowie einen Maßnahmenplan gegen die steigenden Arbeitsunfälle fordert der Chef der Gewerkschaft vida, Roman Hebenstreit. Demnach haben die Arbeitsunfälle schon das dritte Jahr in Folge zugenommen, während die Zahl der Kontrollen sank. Der Bericht über die Tätigkeit der Arbeitsinspektion 2017 und 2018 wird heute im Sozialausschuss im Parlament behandelt.

Während die Zahl der Kontrollen von 68.162 im Jahr 2016 bis 2018 auf 62.405 sank, stieg die Zahl der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten im selben Zeitraum von 87.449 auf 90.176. Waren im Jahr 2016 laut Bericht 60 Unfälle und Berufskrankheiten tödlich verlaufen, so waren 2018 schon 83 Todesfälle zu verzeichnen, heißt es in der vida-Aussendung am Donnerstag.

Angesichts von nicht einmal 330 Inspektoren bei rund 340.000 Unternehmen und über 3,760.000 unselbstständig Beschäftigten gebe es eine klare Schieflage, kritisiert Hebenstreit. Daher brauche man mehr Kontrollore insbesondere mit branchenspezifischen Kenntnissen, etwa im Bereich der Lkw-Fahrten im grenzüberschreitenden Verkehr Richtung Süd- und Osteuropa. Laut Bericht des Arbeitsinspektorats gingen im Bereich der Lenkerinnen und Lenker die Kontrollen von 1.180 (2016) auf 1.053 im Jahr 2018 zurück - obwohl gerade hier die Beschäftigten immer stärker durch Lohn- und Sozialdumping unter Druck geraten würden. "Umso wichtiger ist es daher, dass das Verkehrsarbeitsinspektorat erhalten und ausgebaut wird", fordert der vida-Vorsitzende.

"Vor allem im Lkw-Sektor brauchen wir endlich gesetzliche Handhaben, mit denen auch die Unternehmen und nicht nur die Lenkerinnen und Lenker für Übertretungen geahndet werden können", so der Gewerkschafter. Die Beschäftigten seien gegenüber den Arbeitgebern weisungsgebunden und handelten meist unter Druck. Der Faktor Zeit bedeute vor allem in dieser Branche viel Geld, was wiederum zu illegalen Manipulationen verleite und zu unfairem Wettbewerb gegenüber gesetzeskonform wirtschaftenden heimischen Frächtern führe. Das gefährde österreichische Arbeitsplätze.

(Schluss) gru/itz

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 WEB   http://www.vida.at

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