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Datum/Zeit: 21.07.2019 13:14
Quelle: Eurostat

Anstieg des öffentlichen Schuldenstands im Euroraum auf 85,9% des BIP


Anstieg auf 80,7% des BIP in der EU28

Am Ende des ersten Quartals 2019 belief sich der öffentliche Schuldenstand (Bruttoschuldenstand des Staatssektors) im Verhältnis zum BIP (Verschuldungsquote) im Euroraum (ER19) auf 85,9%, gegenüber 85,1% am Ende des vierten Quartals 2018. In der EU28 erhöhte sich die die Quote von 80,0% auf 80,7%. Verglichen mit dem ersten Quartal 2018 verringerte sich jedoch der öffentliche Schuldenstand im Verhältnis zum BIP im Euroraum (von 87,1% auf 85,9%) wie auch in der EU28 (von 81,6% auf 80,7%). Am Ende des ersten Quartals 2019 machten Schuldverschreibungen 81,1% des öffentlichen Schuldenstands des Euroraums und 81,9% des öffentlichen Schuldenstands der EU28 aus. Kredite machten 15,8% des öffentlichen Schuldenstands des Euroraums und 13,9% des öffentlichen Schuldenstands der EU28 aus und Bargeld und Einlagen machten 3,1% bzw. 4,2% aus. Auf Grund der Beteiligung der EU-Regierungen an den Finanzhilfen für einige Mitgliedstaaten werden ebenfalls vierteljährliche Daten zu zwischenstaatlichen Krediten veröffentlicht. Der Anteil der zwischenstaatlichen Kredite als Prozentsatz des BIP belief sich am Ende des ersten Quartals 2019 für den Euroraum auf 2,0% und für die EU28 auf 1,5%.

Öffentlicher Schuldenstand der Mitgliedstaaten am Ende des ersten Quartals 2019

Die höchsten Verschuldungsquoten im Verhältnis zum BIP am Ende des ersten Quartals 2019 wurden in Griechenland (181,9%), Italien (134,0%), Portugal (123,0%), Belgien (105,1%) und Zypern (105,0%) verzeichnet und die niedrigsten Quoten in Estland (8,1%), Bulgarien (21,2%) und Luxemburg (21,3%).

Im Vergleich zum vierten Quartal 2018 verzeichneten zwölf Mitgliedstaaten am Ende des ersten Quartals 2019 einen Anstieg der Verschuldungsquote, während dreizehn einen Rückgang registrierten und die Quoten in Deutschland, Litauen und der Slowakei unverändert blieben. Anstiege der Quoten verzeichneten Belgien (+3,1 Prozentpunkte, Pp.), Zypern (+2,5 Pp.), Irland (+2,0 Pp.) sowie Italien (+1,9 Pp.). Die stärksten Rückgänge wurden in Schweden (-2,5 Pp.), Slowenien (-2,3 Pp.), den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich (je -1,5 Pp.) und Bulgarien (-1,4 Pp.) registriert.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 wiesen fünf Mitgliedstaaten am Ende des ersten Quartals 2019 einen Anstieg der Verschuldungsquote auf, während einundzwanzig einen Rückgang registrierten und die Quoten in Spanien und dem Vereinigten Königreich unverändert blieben. Ein Anstieg der Quoten wurde in Zypern (+12,2 Pp.), Griechenland (+4,1 Pp.), Lettland (+1,7 Pp.), Italien (+1,0 Pp.) und Frankreich (+0,3 Pp.) verzeichnet, während Slowenien (-7,6 Pp.), Österreich (-4,4 Pp.) und die Niederlande (-4,2 Pp.) die stärksten Rückgänge.

Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
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