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Datum/Zeit: 11.07.2019 21:30
Quelle: APA

Ehemalige Hypo-Balkanbank Addiko gibt Börsen-Debüt


Eigentümer trennen sich von größeren Teilen ihrer Bankaktien - Zehn Jahre nach Hypo-Notverstaatlichung und vier Jahre nach Südosteuropa-Deal mit Advent/EBRD



Für den Kurszettel der Wiener Börse gibt es heute einen Zuwachs. Die Eigentümer der ehemaligen Hypo-Alpe-Adria-Balkanbank, die heute Addiko Bank heißt, trennen sich über Aktienverkäufe an der Börse von der Mehrheit an der Bank. Notieren wird die Addiko-Aktie im Prime Market Segment.

Beim Preis mussten die bisherigen Eigentümer Abstriche machen: Am Mittwoch, zwei Tage vor der Erstnotiz, wurde der Ausgabepreis mit 16 Euro je Aktie festgelegt. Anfangs war eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro genannt worden. Demnach lukrieren die Verkäufer (über eine Luxemburg-Holding der US-Fonds Advent und die EBRD) brutto 172 Mio. Euro, unter der Annahme der vollen Ausnützung der so genannten Mehrzuteilungsoption ("Greenshoe"). Nach erfolgreicher Privatplatzierung würde der Streubesitz dann bei rund 55 Prozent liegen.

Addiko gehörte seit Juli 2015 über die Al Lake Holding zu 80 Prozent dem US-Fonds Advent und zu 20 Prozent der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Die heutige Addiko ist nach dem Kollaps der Kärntner Hypo aus deren Südosteuropabankennetz hervorgegangen, für das der österreichische Staat nach der Hypo-Notverstaatlichung im Jahr 2009 finanzkräftige Investoren gesucht hatte. 2017 hat die Balkan-Bank unter ihren neuen internationalen Aktionären die Verlustzone verlassen, faule Kredite und weitere Altlasten waren in der weiter staatlichen österreichischen Bad Bank Heta verblieben.

(Schluss) rf/phs

 WEB   https://www.addiko.com/
       http://www.wienerborse.at
       http://de.ebrd.com/

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