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Datum/Zeit: 14.04.2019 13:31
Quelle: Eurostat

Arbeitskosten pro Stunde lagen 2018 in den EU-Mitgliedstaaten zwischen 5,4€ und 43,5€


Niedrigste Arbeitskosten in Bulgarien und Rumänien, höchste in Dänemark, Luxemburg und Belgien

Im Jahr 2018 lagen die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde in der gesamten Wirtschaft (ohne Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung) in der Europäischen Union (EU) schätzungsweise bei 27,4€ und im Euroraum bei 30,6€. Hinter diesen Durchschnittswerten verbergen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Die niedrigsten Arbeitskosten pro Stunde wurden in Bulgarien (5,4€), Rumänien (6,9€), Litauen (9,0€), Ungarn (9,2€) und Lettland (9,3€) verzeichnet und die höchsten in Dänemark (43,5€), Luxemburg (40,6€), Belgien (39,7€), Schweden (36,6€), den Niederlanden (35,9€) und Frankreich (35,8€).

In der Industrie lagen die Arbeitskosten pro Stunde bei 27,4€ in der EU und 33,2€ im Euroraum, im Dienstleistungssektor bei 27,0€ bzw. 29,6€ und im Baugewerbe bei 25,0€ bzw. 27,6€. In der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft (ohne öffentliche Verwaltung) lagen die Arbeitskosten pro Stunde in der EU bei 28,5€ und im Euroraum bei 30,8€.

Arbeitskosten setzen sich aus Löhnen und Gehältern sowie Lohnnebenkosten, wie bspw. den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber, zusammen. Der Anteil der Lohnnebenkosten an den gesamten Arbeitskosten in der gesamten Wirtschaft betrug in der EU 23,7% und im Euroraum 25,6% und reichte dabei von 6,1% in Malta bis 32,6% in Frankreich.

Stärkster Anstieg der Arbeitskosten pro Stunde in Rumänien, geringster Anstieg in Malta

Zwischen 2017 und 2018 stiegen die Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft, ausgedrückt in Euro, in der EU um 2,7% und im Euroraum um 2,2%.
Im Euroraum wurden die höchsten Anstiege in Lettland (+12,9%), Litauen (+10,4%), Estland und in der Slowakei (je +6,8%) verzeichnet. Die geringsten Zunahmen wurden in Malta (+0,4%), Finnland (+1,2%), Spanien (+1,3%) und Portugal (+1,4%) registriert.

Beim zeitlichen Vergleich von Schätzungen der Arbeitskosten sollten in Landeswährung ausgedrückte Niveaus herangezogen werden, um den Einfluss von Wechselkursschwankungen auszuschließen. Für die Mitgliedstaaten, die im Jahr 2018 nicht zum Euroraum gehörten, wurden die höchsten Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde in Landeswährung für die gesamte Wirtschaft in Rumänien (+13,3%) und Ungarn (+9,8%) registriert. Die geringsten Zunahmen wurden in Dänemark (+1,9%), Schweden (+2,3%) und im Vereinigten Königreich (+3,3%) registriert.

Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
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