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Datum/Zeit: 11.01.2019 20:05
Quelle: Erste Bank

Q3-Ergebnis schwächer als in unserer neuen Analyse erwartet



Wir haben im Vorfeld der Q3-Zahlen unsere Schätzungen für Agrana überarbeitet, da sowohl das Zucker- als auch das Stärkesegment nach wie vor unter erheblichem Preisdruck leiden. Während wir unsere Halten-Empfehlung bestätigen, wandert unser Kursziel von EUR 22,4 auf EUR 17,7. Das 3. Quartal war stark gezeichnet von Tiefst-Preisen bei Zucker und Isoglukose, welche sich in einem starken Ergebnisrückgang niederschlugen.

Während der Konzernumsatz im 3. Quartal 2018/19 um 7,2% auf EUR 602 Mio. fiel, rutschte das Nettoergebnis von EUR 30,6 Mio. im Vorjahresquartal auf EUR- 3,5 Mio. ab. Der Umsatz im Segment Zucker kontrahierte dabei um rund ein Viertel auf rund EUR 130 Mio. Das operative Ergebnis im Zuckersegment kam bei EUR – 31,3 Mio. zu liegen, beinhaltet aber auch einen Aufwand von rund EUR 22 Mio. für Lagerabwertungen und Stillstandskosten. Für das Gesamtjahr erwartet das Management unverändert einen Konzernumsatz leicht unter Vorjahresniveau sowie einen deutlichen Rückgang beim EBIT.

Ausblick

Die Q3-Zahlen lagen unter unseren bereits niedrigen Annahmen und zeigen, dass das Marktumfeld nach wie vor sehr schwierig ist mit anhaltendem Preisdruck bei Zucker und Verzuckerungsprodukten. Wir erwarten keine rasche Entspannung an der Preisfront und somit anhaltenden Ergebnisdruck. Nichtdestotrotz, die operativen Verluste in der Zuckersparte sollten in den folgenden Quartalen geringer sein und haben laut der Firma den Boden im 3. Quartal erreicht. Dazu sind der Ausblick für die Fruchtdivision sowie neue Diversifikationsprojekte wie die BetainKristallisationsanlage in Tulln oder die thermoplastische Stärke (einsetzbar z.B. in Form kompostierbarer Folien als Plastiksackerlerstatz) vielversprechend. Obwohl die Ethanolpreisentwicklung nach wie vor von Unsicherheiten belastet ist, haben die temporäre Schließung einer Ethanolfabrik sowie die Produktionspause einer weiteren in Großbritannien die Preise in der letzten Zeit auf einem höheren Niveau stabilisiert. Wir bleiben daher bei unserer Halten-Empfehlung, erwarten jedoch, dass eine Erholung des Aktienkurses noch länger dauern wird.

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