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Datum/Zeit: 13.03.2018 15:41
Quelle: APA

WIIW - Osteuropa bleibt auf Konvergenzpfad


Angespannte Situation am Arbeitsmarkt, Migranten vor allem aus der Ukraine - GRAFIK



Der Konvergenzprozess in Osteuropa wird sich nach Einschätzung des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) fortsetzen. Es gebe aber eine paar langfristige Herausforderungen wie etwa die demografische Entwicklung und das Risiko, dauerhaft in der Rolle der verlängerten Werkbank zu sein, sagte WIIW-Experte Richard Grieveson am Dienstag in einer Pressekonferenz.

Derzeit gebe es aber teilweise Enttäuschungen bei der Annäherung der osteuropäischen Länder an Westeuropa. Ein Grund dafür sei, dass zum Teil die Lohnkonvergenz niedriger sei als jene des Bruttoinlandsprodukts wie etwa in Tschechien. Grieveson erwartet aber, dass sich der Konvergenzprozess vor allem bei den Löhnen fortsetzen wird.

Es habe in den meisten Ländern bereits starke Löhneerhöhungen gegeben, die aber durch Steigerungen der Arbeitsproduktivität und der nicht-preislichen Wettbewerbsfähigkeit mehr als kompensiert worden seien, so das WIIW in seiner aktuellen Frühjahrsprognose für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOSOEL). Die externe Wettbewerbsfähigkeit sei nicht in Gefahr. Die fortgesetzten Lohnerhöhungen sollten auch in den nächsten Jahren den privaten Konsum unterstützten, der derzeit der Hauptmotor des Wachstums sei.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt sei angespannt, vor allen in den osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten. In Teilen der Region wird sie durch Migration aus der Ukraine entschärft. Wichtige Zielländer in der Region sind vor allem Polen aber auch Tschechien und Ungarn. In Polen ist der Anteil der Ukrainer an den Aufenthaltsbewilligungen kräftig gestiegen. Eine Rolle spiele auch die illegale Migration, so das WIIW. Nach Schätzungen sollen laut Medienberichten rund 2 Millionen Ukrainer in Polen leben. Mittel- und langfristig sei der Einsatz von Migranten aber keine Lösung für die Arbeitsmarktprobleme, so WIIW-Experte Mario Holzner. Dies werde wohl nur mit einem stärkeren Kapitaleinsatz Richtung Robotisierung, höhere Löhne und mehr Effizienz möglich sein.

Ingesamt befindet sich die Region auf einem wirtschaftlichen Höhenflug. Grieveson sieht die Jahre 2017 und 2018 als Wachstumshöhepunkt. 2019 und 2020 werden sich positiv entwickeln, wenn auch etwas schwächer als die Jahre davor. 2017 sei das bestes Jahr seit 2011 gewesen. Zudem hätten erstmals seit 2007 alle Länder in der Region expandiert. Wachstumsmotoren sind laut WIIW neben dem privaten Konsum auch die Investitionen und das positive externe Umfeld.

( 0296-18, 88 x 154 mm) (Schluss) itz/ggr

 ISIN   
 WEB   http://www.wiiw.ac.at/

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