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Datum/Zeit: 15.12.2017 08:48
Quelle: APA

Niki-Pleite - Deutsche Monopolkommission hofft auf Slot-Verteilung


Wambach: Aufteilung unter anderen Bietern wäre für den Wettbewerb von Vorteil - Slots und Betriebsgenehmigung bei Niki mit kurzem Ablaufdatum



Nach der Insolvenz des österreichischen Ferienfliegers Niki hofft der Chef der Deutschen Monopolkommission, Achim Wambach, nun auf eine Verteilung der Start- und Landerechte der Airline an andere Bieter. Wenn die Slots nun an andere Anbieter gingen, wäre dies zu begrüßen, sagte Wambach der "Rheinischen Post" vom Freitag. Dies wäre "für den Wettbewerb von Vorteil".

Der Air-Berlin-Ableger Niki hatte am Mittwochabend Insolvenzantrag gestellt, nachdem die Lufthansa auf die Übernahme der österreichischen Air-Berlin-Tochter verzichtet hatte und dies mit den starken Wettbewerbsbedenken der EU-Kommission begründete. Seit Donnerstag ist der Flugbetrieb eingestellt.

Nach Informationen vom Donnerstag gibt es drei bis vier weitere Interessenten für Niki. Dazu gehört der Gründer der Airline, Ex-Rennfahrer Niki Lauda. Am Donnerstag kündigte auch der britische Reiseveranstalter Thomas Cook an, eine Übernahme von Teilen des Ferienfliegers zu prüfen.

Der frühere Vorsitzende der Monopolkommission, Daniel Zimmer, sieht indes bei der deutschen Bundesregierung eine Mitverantwortung. "Es stellt sich als Fehler heraus, dass sich die Bundesregierung auf die Lufthansa versteift hat", sagte er der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. "Es hätten viel Zeit und Kosten gespart werden können, wenn früher eine unproblematische Aufteilung der Air-Berlin-Strecken und -Maschinen an unabhängige Dritte eingeleitet worden wäre", kritisierte Zimmer. "Der Verkauf von Niki an verschiedene Anbieter wäre von Beginn an die bessere Lösung gewesen."

Der Niki-Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte am Donnerstag - ebenso wie der Air Berlin Generalbevollmächtigten Frank Kebekus - den Zeitdruck für Niki hervorgehoben. "Wir haben noch ein paar Tage Zeit, ehe Niki die Start- und Landerechte verlieren würde." Informierten Kreisen zufolge hat die österreichische Luftfahrt-Aufsichtsbehörde Austro Control Niki eine Frist von einer Woche eingeräumt, in der die Betriebsgenehmigung trotz Insolvenz aufrechterhalten wird.

(Schluss) rf

 ISIN  GB00B128C026  DE0008232125
 WEB   http://www.airberlin.com
       http://www.flyniki.com
       http://www.lufthansa.com/

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