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Datum/Zeit: 12.10.2017 14:40
Quelle: APA

Deutsche-Bank-Experte fordert "nachhaltigen Wirtschaftsliberalismus"


Europa gegenüber USA favorisiert - Bildung essenziell - Hoffen auf Steuerreform in den USA



Der globale Chefanlagestratege im Bereich Wealth Management der Deutschen Bank, Markus Müller, hat am Donnerstag in Wien einen "nachhaltigen Wirtschaftsliberalismus" gefordert. Mit Blick auf das Schlussquartal 2017 und das kommende Jahr 2018 sieht er die Zukunft "disruptiv", also voller Umbrüche.

Eine Vielzahl der Arbeitsplätze sei in den nächsten zehn Jahren hochgradig durch Digitalisierung bedroht, so der Investmentprofi in einem Pressegespräch. "Das Problem ist, dass wir die disruptiven Veränderungen nicht wahrnehmen." Als Lösung wünscht er sich einen "smarten Staat", der sich jetzt schon Gedanken macht, was passiert, wenn der Mensch seinen Arbeitsplatz verliert. "Ein Staat der überlegt, wie jeder an der wirtschaftlichen Entwicklung partizipieren kann." Müller nennt das "nachhaltigen Wirtschaftsliberalismus". Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Ordoliberalismus, Keynesianismus und Österreichischer Schule.

Außerdem hält er freien Zugang zu exzellenter Bildung für entscheidend. Dabei sieht der Anlageprofi in Europa strukturell bessere Voraussetzungen als in den USA. Europa könne auf Heterogenität der Märkte und ein solides Bildungssystem setzten. "Wir glauben zudem an Diversity auch im eigenen Unternehmen. Das ist ein Erfolgsfaktor für ein Unternehmen aber auch für eine Wirtschaft. Wirtschaften die auf Monokultur setzen ", ergänzt Christian Ohswald, CEO der Deutschen Bank Österreich.

"Wir favorisieren Europa ökonomisch über den USA", konstatiert Müller. Zwar habe man in den USA ein größeres Wirtschaftswachstum aber mittel- bis langfristig habe Europa eine bessere Perspektive. Die Fantasien, dass der US-Präsident Donald Trump etwas positives in den USA bewirken kann, seien verschwunden. Die Treiber für die US-Aktienmärkte seien nur noch die Unternehmen und nicht mehr erhoffte Wirtschaftsreformen. Die "Trump-Prämie" sei weg, so der Chefstratege. Trotzdem hofft die Deutsche Bank noch auf eine Steuerreform in den USA. "Diese könnte 2018 etwa 4 Prozent der Gewinne der US-Unternehmen ausmachen."

"Es sind tatsächlich aufregende Zeiten. Da lässt sich der Apokalyptiker argumentieren und der Optimist argumentieren", sagte Ohswald. Allerdings sei ein "entweder oder der falsche Zugang. Statt einem einfältigem Blick braucht es einen vielfältigen Blick."

(Schluss) mad/tsk

 ISIN  DE0005140008
 WEB   https://www.deutsche-bank.de/index.htm



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