Inflation im Jänner laut Schnellschätzung bei 2 Prozent
Ende des Basiseffektes bei Strom und Preisrückgänge bei
Energie - BILD GRAFIK VIDEO
Die Inflation in Österreich hat sich deutlich
abgeschwächt. Im Jänner lagen die Preise im Schnitt um 2 Prozent
über jenen vom Jänner 2025, wie die Statistik Austria am Mittwoch
auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Ausschlaggebend für die im
Vergleich zum Vorjahr niedrigere Teuerung sei das Ende des
sogenannten Basiseffektes bei Strom und Preisrückgänge bei Energie
generell.
"Dämpfende Effekte gingen von Strom, Gas, Heizöl und Treibstoffen
sowie von Industriegütern aus", so Generaldirektorin Manuela Lenk.
Allein der Preisrückgang von 4,9 Prozent im Bereich Energie habe die
Inflationsrate um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat
Dezember 2025 gedämpft. Grund dafür sei unter anderem das Ende des
Basiseffekts der mit Jahresbeginn 2025 ausgelaufenen
Strompreisbremse, die im Jänner 2026 gesenkte Energieabgabe und der
reduzierte Erneuerbaren-Förderbeitrag.
Industriegüter verteuerten sich laut Statistik Austria mit einem
Plus von 0,8 Prozent nur minimal im Vergleich zum Jänner 2025. Die
Preise für Dienstleistungen waren mit einem Plus von 3,8 Prozent
weiterhin Inflationstreiber, aber ihr Einfluss auf die Inflation
verringerte sich im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten. 2025
hatten Teuerungsraten bei Dienstleistungen deutlich über 4 Prozent
betragen, weshalb ihr Einfluss auf die Gesamtinflation entsprechend
höher war als aktuell.
sag/stf
WEB http://www.statistik.at/
ISIN AT000KAPSCH9
WEB http://www.kapsch.net