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Datum/Zeit: 01.07.2020 12:39
Quelle: APA

Europas Leitbörsen zu Mittag schwächer, Euro-Stoxx-50 minus 0,53%


DAX verliert nach technischer Panne und Handelsaussetzung 0,34 Prozent



Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch zu Mittag etwas schwächer notiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,53 Prozent auf 3.217,08 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 12.25 Uhr mit 12.269,00 Punkten und minus 0,34 Prozent. Zuvor war der Xetra-Handel an der Börse in Frankfurt wegen einer technischen Panne stundenlang ausgesetzt. Der FTSE-100 der Börse London fiel um 0,55 Prozent und steht nun bei 6.135,78 Stellen.

Überraschend gute Konjunkturdaten haben die großen Börsen Europas nicht nachhaltig gestützt. Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets sprach von einer Seitwärtsphase, in der sich die Börsen derzeit befänden. Daher sei es schwer abschätzbar, wie es weitergehen werde. Anleger sollten jederzeit auf abrupte Änderungen gefasst bleiben, riet er.

Die aktuellen Daten zur Stimmung in der Industrie der Eurozone und auch Großbritanniens fielen für den Monat Juni in einer zweiten Schätzung positiv auf. Die Erholung nach den Corona-Lockdowns setzt sich fort und auch deutlicher als von Experten erwartet. In Großbritannien gab es zudem wieder Wachstumssignale. Außerdem erwartet das Münchener Ifo-Institut für die zweite Jahreshälfte einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Bis Ende 2021 könnte sie wieder ihre Leistung von Ende 2019 erreicht haben, hieß es zudem.

Bevor am Nachmittag die Stimmungsdaten aus der US-Industrie erwartet werden, sowie die US-Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP, die als wichtiger Indikator für den offiziellen monatlichen Bericht am Freitag gelten, standen in Europa nur wenige Einzelwerte im Blick.

Im Branchentableau verbuchte der Öl- und Gassektor im Sog steigender Ölpreise Gewinne. Der Autosektor zeigte sich hingegen am schwächsten. Michelin indes waren nur optisch schwach, denn der Reifenhersteller wird an diesem Tag um die Dividende für 2019 bereinigt gehandelt. Im Zuge von Covid-19 hatte er sie auf 2,00 Euro je Anteilsschein gesenkt.

Die Papiere von Airbus sanken in Paris um 2,4 Prozent. Der Flugzeugbauer will wegen der durch Covid-19 ausgelösten Luftfahrt-Krise weltweit 15.000 Stellen streichen, um die langfristige Zukunft des Konzerns zu schützen. Auch die Fluggesellschaft Air France-KLM will Medienberichten zufolge wohl Tausende Stellen abbauen. Die Papiere legten in Amsterdam um 0,9 Prozent zu.

Smith & Nephew gewannen in London nach einem Zwischenbericht des Medizintechnikkonzerns zum Quartalsverlauf 4,5 Prozent. Die Aktien der Supermarktkette Sainsbury indes gab nach Aussagen zum Umsatz 1,2 Prozent nach. Zudem gewannen die Anteilsscheine von B&M am Londoner Aktienmarkt nach der Vorlage von Zahlen 4,1 Prozent. Die Analysten der Citigroup lobten, dass der Umsatz im ersten Geschäftsquartal der Einzelhandelskette die höchsten Erwartungen übertroffen habe.

(Schluss) ste

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