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Datum/Zeit: 13.07.2019 16:54
Quelle: Eurostat

EU-Bevölkerung zum 1. Januar 2019 auf über 513 Millionen gestiegen


Mehr Sterbefälle als Geburten

Am 1. Januar 2019 wurde die Bevölkerung der Europäischen Union (EU) auf beinahe 513,5 Millionen geschätzt, verglichen mit 512,4 Millionen im 1. Januar 2018. Im Laufe des Jahres 2018 wurden in der EU mehr Sterbefälle als Geburten registriert (5,3 Millionen Sterbefälle und 5,0 Millionen Geburten), was bedeutet, dass die natürliche Veränderung der EU-Bevölkerung ein zweites Jahr in Folge negativ war. Die Bevölkerungsveränderung (positiv, mit 1,1 Millionen Einwohnern mehr) war deshalb durch den Wanderungssaldo bedingt.

Mit 83,0 Millionen Einwohnern (bzw. 16,2% der gesamten EU-Bevölkerung am 1. Januar 2019) ist Deutschland der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU, vor Frankreich (67,0 Millionen bzw. 13,1%), dem Vereinigten Königreich (66,6 Millionen bzw. 13,0%), Italien (60,4 Millionen bzw. 11,8%), Spanien (46,9 Millionen bzw. 9,1%) und Polen (38,0 Millionen bzw. 7,4%). Von den übrigen Mitgliedstaaten haben vierzehn einen Anteil von zwischen 1% und 4% an der EU-Bevölkerung und acht einen Anteil von unter 1%.

Bevölkerungszuwachs in achtzehn Mitgliedstaaten

Im Jahr 2018 stieg die Bevölkerung in achtzehn EU-Mitgliedstaaten und ging in zehn zurück. Der stärkste Bevölkerungszuwachs wurde in Malta verzeichnet (+36,8 je 1 000 Einwohner), gefolgt von Luxemburg (+19,6‰), Irland (+15,2‰), Zypern (+13,4‰), Schweden (+10,8‰), Slowenien (+6,8‰), Belgien (+6,1‰), Spanien und den Niederlanden (jeweils +5,9‰) und dem Vereinigten Königreich (+5,6‰).

Der stärkste Bevölkerungsrückgang wurde hingegen in Lettland (-7,5‰) registriert, gefolgt von Bulgarien und Kroatien (jeweils -7,1‰), Rumänien (-6,6‰) und Litauen (-5,3‰).

Insgesamt nahm die EU-Bevölkerung im Laufe des Jahres 2018 um 1,1 Millionen Menschen (+2,1 je 1 000 Einwohner) zu.

Höchste Geburtenziffer in Irland, niedrigste in Italien

Im Jahr 2018 wurden in der EU 5,0 Millionen Kinder geboren, das sind fast 118 000 weniger als im Vorjahr. Betrachtet man die einzelnen Mitgliedstaaten, wurden die höchsten Rohgeburtenraten in Irland (12,5 je 1 000 Einwohner), Schweden (11,4‰), Frankreich (11,3‰) und dem Vereinigten Königreich (11,0%) registriert, während sie in den folgenden Mitgliedstaaten am niedrigsten waren: Italien (7,3‰), Spanien (7,9‰), Griechenland (8,1‰), Portugal (8,5‰), Finnland (8,6‰), Bulgarien (8,9‰) und Kroatien (9,0‰). Auf EU-Ebene lag die Bruttogeburtenziffer bei 9,7 je 1 000 Einwohner.

Unterdessen wurden im Jahr 2018 in der EU 5,3 Millionen Sterbefälle registriert, 46 000 mehr als im Vorjahr. Irland (6,4 je 1 000 Einwohner), Zypern (6,6 ‰) sowie Luxemburg (7,1‰) verzeichneten 2018 die niedrigsten Bruttosterbeziffern, gefolgt von Malta (7,6‰), den Niederlanden (8,9‰) sowie Spanien und Schweden (jeweils 9,1‰). Am anderen Ende der Skala waren die Werte am höchsten in Bulgarien (15,4‰), Lettland (15,0‰), Litauen (14,1‰), Rumänien (13,5‰) und Ungarn (13,4‰). In der EU insgesamt lag die Rohersterblichkeitsrate bei 10,4 pro 1 000 Einwohner.

Folglich blieb Irland (mit einer natürlichen Veränderung seiner Bevölkerung von +6,1‰) 2018 der Mitgliedstaat, in dem die Geburtenzahlen am höchsten waren, vor Zypern (+4,1‰), Luxemburg (+3,2‰), Schweden (+2,3‰), Frankreich (+2,2‰), dem Vereinigten Königreich (+1,7‰) und Malta (+1,6‰).

Unter den fünfzehn EUMitgliedstaaten, die 2018 eine negative natürliche Veränderung verzeichneten, waren die Geburten zahlenweise dagegen am höchsten in Bulgarien (-6,6‰), gefolgt von Lettland (-4,9‰), Litauen (-4,1‰), Kroatien, Ungarn und Rumänien (jeweils -3,9‰).

Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
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