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Datum/Zeit: 19.11.2008 12:57
Quelle: keine

Verein für Finanzmarktausgleich: Geschädigte Anleger wehren sich

- Verein für Finanzmarktausgleich wirft Finanzmarktaufsicht Verfehlungen vor
- Verein fordert Geschädigte auf, gemeinsam gegen die FMA vorzugehen
- Geschädigte Anleger können mit Unterstützung des Vereins ihr Geld einklagen

Tausende Anleger haben während der letzten Monate viel Geld verloren. Durch eine effiziente Aufsicht hätten Skandale in Österreich verhindert werden können. Die Finanzmarktaufsicht hat aber versagt. Der neu gegründete "Verein für Finanzmarktausgleich" schreitet nun zur Tat und fordert geschädigte Anleger auf, gemeinsam gegen Finanzmarktaufsicht, Immofinanz & Co vorzugehen.

In einer Pressekonferenz wurde heute die Gründung des "Vereins für Finanzmarktausgleich" bekanntgegeben, um rasch auf die Skandale rund um die Finanzkrise zu reagieren. Viele dieser Skandale hätten durch eine effiziente Aufsicht verhindert werden können, sind die Vereinsgründer überzeugt. Trotz gesetzlicher Verpflichtung hat die österreichische Finanzmarktaufsicht nicht angemessen reagiert. "Gar nicht, zu spät, falsch, oder zu schwach" stellt Philipp Buchner, Vorstand des Vereins für Finanzmarktausgleich, klar. Der Rechnungshofbericht 2007 stellt der FMA ein vernichtendes Zeugnis aus.

Die wesentlichen Anliegen des Vereins für Finanzmarktausgleich sind, Geschädigten zu ihrem Recht zu verhelfen und dabei auch den Staat in die Pflicht zu nehmen. Ins Visier genommen wird auch die kürzlich erfolgte stillschweigende Gesetzesänderung im Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz, das eine Amtshaftung für geschädigte Anleger neuerdings ausschliessen will. Laut Ansicht der Vereinsvorstände entspricht diese Gesetzesänderung nicht dem europäischen Recht und dem österreichischen Verfassungsrecht und wird in einem Musterprozess angefochten werden.

"Unser neu gegründeter Verein will den Finanzmarkt, die FMA und alle anderen Marktteilnehmer dazu bringen, ihr Instrumentarium effizienter und besser einzusetzen, die Anleger WIRKLICH zu schützen. Nicht, indem wir bitten, sondern, indem wir den notwendigen Druck machen. Unter anderem auch über Klagen", erklärt Vorstand Philipp Buchner.

Der Verein fordert Geschädigte der Finanzkrise auf, gemeinsam zur Tat zu schreiten und den Missständen nicht länger tatenlos zuzusehen. Auf der Website www.amtshaftung.at und per Telefon 01 / 533 03 03 können Geschädigte ihre Daten angeben. Nach einer genauen Prüfung durch die Spezialisten des Vereins wird entschieden, ob eine Klage sinnvoll ist. Das Prozesskostenrisiko trägt der Verein für Finanzmarktausgleich. "Wir tun alles, was im Sinne des Anlegers getan werden kann", so Vereinsvorstand Peter Stiassny.



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