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caj

Option-Trades II


11:15

RE: Short Calls Coinbase 60 August 22 @11,20

heute gepostet
)
>
>Binance.US, the American affiliate of the largest global
>crypto exchange, is starting to offer zero-fee trading for
>Bitcoin, with plans to eliminate the charges for more tokens
>in the future.
>
>Nicht hilfreich für COIN, die eh schon so zu kämpfen haben.
>Die größten Erträge machen sie mit Retail.

We are downgrading shares of $COIN to Sell from Neutral with a $45 price target (from $70), based on 3.5x (unchanged) our Q9-Q12 revenue forecasts, implying ~24% downside. (Goldman Sachs)

Denke wird aber egal sein, denn jetzt ist mal ordentliche Bärenmarktrally angesagt.
Kann sein, dass ich heute die Calls neutral stelle.
Meine anderen Coinshorts habe ich schon glatt gestellt.
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byronwien

Inflation voraus...


11:02

So sieht die Inflation wirklich aus

heute gepostet
Aus UK sicht, aber trotzdem interessant

https://youtu.be/1xWQ32Oi1qY


”Commodity prices are currently disconnected from fundamentals: Commodity prices are structurally driven by cost of production and cyclically driven by inventory levels. As consumers are willing to pay premiums to guarantee supply, prices detach from fundamentals.” Morgan Stanley

https://www.ii.co.uk/analysis-commentary/what-inflation-shock-really-looks-ii524291
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S IMMO 22,70 (+0,44%) Warren Buffett

S Immo 2020 - Feindliche Übernahme bevorstehend?


10:58

CPI Property muss bald Pflichtangebot für s Immo legen

heute gepostet
CPI Property muss bald Pflichtangebot für s Immo legen
Abschaffung des Höchststimmrechts morgen, Dienstag, im Firmenbuch wirksam

Die CPI Property Group muss in Kürze ein Pflichtangebot für alle Anteile der s Immo legen. Denn die Anfang Juni von der Hauptversammlung beschlossene Aufhebung des Höchststimmrechts in der s Immo wurde heute vom Firmenbuchgericht verfügt und wird damit morgen, Dienstag, wirksam. Danach muss die CPI, die schon über 40 Prozent der Anteile der s Immo hält, innerhalb von 20 Börsentagen ein Pflichtangebot legen, teilte die s Immo mit.
In der s Immo galt bisher, dass kein Aktionär mehr als 15 Prozent der Stimmrechte halten darf, auch wenn er einen höheren Aktienanteil besitzt. Die dem tschechischen Milliardär Radovan Vitek zugehörige CPI Property Group, die sich 42,55 Prozent an der s Immo gesichert hat, hatte die Abschaffung des Höchststimmrechts in der Hauptversammlung am 1. Juni durchgesetzt. Das nun folgende Pflichtangebot wird laut Vereinbarung 23,50 Euro je Aktie betragen.
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Vecernicek

Regierung Kogler - ÖVP 3 - Schmähammer Kanzler?


10:56

RE: Experte: „Eigentlich wäre es gesund, wenn wir täglich vor Kälte zittern“

heute gepostet
Das Wort "Warmduscher" hat schon seine Berechtigung.

Sogar die Menschen, die das absolute Abenteuer suchen,
auf Campingplätzen, die wollen heut nur mehr Campingplätze
mit warmen Duschen.
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Warren Buffett

Coronavirus XII - Letzter Thread?


10:19

Impfstatus 27.06.2022

heute gepostet

Datum Stiche Delta 1. Impfung Delta Aktives Zertifikat Delta 3. Dosis Delta
26.06.2022 18.416.490 250 6.831.429 5 5.571.414 -9.708 4.998.859 218
25.06.2022 18.416.240 928 6.831.424 43 5.581.122 -9.364 4.998.641 782
24.06.2022 18.415.312 2.993 6.831.381 179 5.590.486 -8.922 4.997.859 2.477
23.06.2022 18.412.319 2.932 6.831.202 179 5.599.408 -2.653 4.995.382 2.426
22.06.2022 18.409.387 2.987 6.831.023 186 5.602.061 -52 4.992.956 2.432
21.06.2022 18.406.400 2.487 6.830.837 163 5.602.113 -802 4.990.524 2.038
20.06.2022 18.403.913 1.650 6.830.674 109 5.602.915 -8.046 4.988.486 1.345
19.06.2022 18.402.263 206 6.830.565 15 5.610.961 -11.637 4.987.141 172
18.06.2022 18.402.057 741 6.830.550 25 5.622.598 -11.759 4.986.969 631
17.06.2022 18.401.316 2.726 6.830.525 143 5.634.357 -10.245 4.986.338 2.293
16.06.2022 18.398.590 620 6.830.382 50 5.644.602 -6.573 4.984.045 497
15.06.2022 18.397.970 2.993 6.830.332 163 5.651.175 -9.744 4.983.548 2.477
14.06.2022 18.394.977 2.583 6.830.169 142 5.660.919 -16.675 4.981.071 2.141
13.06.2022 18.392.394 1.890 6.830.027 118 5.677.594 -14.210 4.978.930 1.507
12.06.2022 18.390.504 242 6.829.909 12 5.691.804 -15.981 4.977.423 198
11.06.2022 18.390.262 919 6.829.897 41 5.707.785 -14.239 4.977.225 782
10.06.2022 18.389.343 3.529 6.829.856 214 5.722.024 -11.617 4.976.443 2.935
09.06.2022 18.385.814 2.975 6.829.642 181 5.733.641 -6.683 4.973.508 2.426
08.06.2022 18.382.839 3.016 6.829.461 174 5.740.324 -12.760 4.971.082 2.501
07.06.2022 18.379.823 2.206 6.829.287 104 5.753.084 -22.050 4.968.581 1.884
06.06.2022 18.377.617 214 6.829.183 4 5.775.134 -16.743 4.966.697 183
05.06.2022 18.377.403 215 6.829.179 9 5.791.877 -7.804 4.966.514 174
04.06.2022 18.377.188 808 6.829.170 41 5.799.681 -16.118 4.966.340 659
03.06.2022 18.376.380 3.708 6.829.129 167 5.815.799 -11.750 4.965.681 3.098
02.06.2022 18.372.672 3.452 6.828.962 191 5.827.549 -6.450 4.962.583 2.868
01.06.2022 18.369.220 3.219 6.828.771 178 5.833.999 -12.587 4.959.715 2.681
31.05.2022 18.366.001 2.817 6.828.593 174 5.846.586 -19.378 4.957.034 2.281
30.05.2022 18.363.184 2.047 6.828.419 140 5.865.964 -15.097 4.954.753 1.634
29.05.2022 18.361.137 277 6.828.279 11 5.881.061 -13.695 4.953.119 241
28.05.2022 18.360.860 1.075 6.828.268 83 5.894.756 -12.404 4.952.878 892
27.05.2022 18.359.785 3.183 6.828.185 173 5.907.160 -7.722 4.951.986 2.672
26.05.2022 18.356.602 648 6.828.012 32 5.914.882 -5.850 4.949.314 561

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Warren Buffett

Konjunktur - Wasserstandsmeldungen IV


09:58

Eurozone-Wirtschaftswachstum schwächt sich aufgrund stagnierender Nachfrage und explodierender Preise deutlich auf 16-Monatstief ab

heute gepostet
Eurozone-Wirtschaftswachstum schwächt sich aufgrund stagnierender Nachfrage und explodierender Preise deutlich auf 16-Monatstief ab

Das Wirtschaftswachstum der Eurozone hat sich im Juni aufgrund der stagnierenden Nachfrage stark auf ein 16- Monatstief verlangsamt. Die Industrieproduktion wurde erstmals seit zwei Jahren gedrosselt, und die Geschäftstätigkeit im Servicesektor hat sich spürbar abgekühlt, insbesondere in konsumnahen Bereichen.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen so wenig optimistisch aus wie zuletzt im Oktober 2020.

Zurückzuführen waren die Nachfrageflaute sowie der eingetrübte Ausblick auf die steigenden Lebenshaltungskosten, die verschärften Finanzierungsbedingungen, die Besorgnis über die Energieversorgung und Lieferketten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und die anhaltenden coronabedingten Störungen. Der Preisdruck blieb indes so hoch wie nie zuvor vor Ausbruch der Pandemie, auch wenn die dritte Abschwächung des Kostenanstiegs in Folge darauf hindeutet, dass der Höhepunkt der Teuerung hinter uns liegt.

Der S&P Global Flash Eurozone Composite PMI® sank gegenüber Mai um 2,9 Punkte auf 51,9 - der tiefste Wert seit Beginn des Aufschwungs vor 16 Monaten und die zweite Abschwächung in Folge.

Gleichzeitig stagnierte der Auftragseingang für Güter und Dienstleistungen erstmals seit Beginn der Nachfragebelebung im März 2021.

Am schlimmsten hat es die Industrie erwischt, wo die Produktion erstmals seit zwei Jahren zurückgefahren wurde. Obwohl der Rückgang nur leicht war, deutet einiges darauf hin, dass sich die Drosselung im Juli weiter beschleunigen könnte, da der zweite Auftragsrückgang hintereinander im Berichtsmonat so stark ausfiel wie zuletzt im Mai 2020.

Im Servicesektor schwächte sich das Wachstum den zweiten Monat in Folge ab und fiel so gering aus wie seit Januar nicht mehr. Bei den Neuaufträgen schlug das zweitniedrigste Plus seit Mai 2021 zu Buche - damals begann die Nachfrage wieder anzuziehen.

Detailinformationen zum Servicesektor zeigen, dass das im April und Mai verzeichnete Rekordwachstum in den Bereichen Tourismus und Freizeit im Juni fast zum Stillstand gekommen ist. Verantwortlich dafür waren laut Befragten die steigenden Lebenshaltungskosten und ein Abklingen des pandemiebedingten Nachholeffekte. Begleitet wurde die nachlassende Verbrauchernachfrage von einem erneuten Rückgang im Bereich Vermittlung von Finanzdienstleistungen & Immobilien angesichts der verschärften Finanzierungsbedingungen. In den Bereichen Transport und unternehmensnahe Dienstleistungen verlangsamte sich das Wachstum, was teilweise auf die sich verschlechternde Lage in der Industrie zurückzuführen war.

Die Industrieproduktion wurde abermals durch weit verbreitete Lieferengpässe beeinträchtigt, die häufig mit dem Ukraine-Krieg und den Lockdowns in China zusammenhingen, wenngleich das Ausmaß der Lieferverzögerungen abnahm. So verlängerten sich die Lieferzeiten im geringsten Ausmaß seit Dezember 2020, was jedoch zum Teil auf die zum Erliegen gekommene Nachfrage nach Vorprodukten zurückzuführen war, was wiederum mit dem stärksten Aufbau der Fertigwarenlagerbestände seit über zwei Jahren zusammenhing. In den beiden Vorjahren hatte die Nachfrage nach Vorprodukten über weite Strecken ja enorm angezogen.

Der Stellenaufbau verlangsamte sich auf ein 13- Monatstief, da die Industrie- und Serviceunternehmen gleichermaßen ihre Expansionspläne wegen des sich verschlechternden Nachfrageumfelds und Ausblicks zurückschraubten.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen so wenig optimistisch aus wie zuletzt im Oktober 2020. In der Industrie trübte sich der Ausblick so deutlich ein wie zuletzt im Mai 2020, während die Zuversicht der Dienstleister auf den tiefsten Wert seit Oktober 2020 sank. Ausschlaggebend hierfür war die Gemengelage aus steigenden Lebenshaltungskosten, der Besorgnis über die Energie- und Nahrungsmittelversorgung vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, den verschärften Finanzierungsbedingungen, anhaltenden Lieferengpässen, oftmals im Zusammenhang mit den Lockdowns in China, sowie den sich insgesamt verdüsternden Konjunkturaussichten.

Trotz der zweiten Abschwächung in Folge im Vergleich zum Allzeithoch im April blieb der Anstieg der Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen höher als jemals zuvor vor Ausbruch der Pandemie in der über 25-jährigen Umfragegeschichte. In beiden Sektoren schwächten sich die Raten ab.

Auch der Anstieg der Einkaufspreise verlangsamte sich im Juni zum dritten Mal hintereinander, er blieb allerdings der vierthöchste seit Beginn der Erhebung dieser Daten im Jahr 1998. Kostentreibend wirkten sich die höheren Energie- und Transportpreise, verbreitete Preissteigerungen auf Lieferantenseite sowie der gestiegene Lohndruck aus. Auf Sektorenebene lief die Entwicklung allerdings auseinander: In der Industrie legten die Einkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit Mai 2021 zu, im Servicesektor stiegen sie stärker als im Mai, was zum Teil auf die Weitergabe früherer Rohstoff- und Energiekosten-steigerungen an die Löhne zurückzuführen war.

Auf Länderebene vermeldete Deutschland das schwächste Wirtschaftswachstum seit Dezember, was auf den neuerlichen Produktionsrückgang in der Industrie und die Abkühlung im Servicesektor zurückzuführen war. Aufgrund des Rekordanstiegs der Einkaufspreise bei den Dienstleistern beschleunigte sich in Deutschland auch der Preisauftrieb insgesamt. Frankreich hatte beim Wachstum zwar die Nase vorn, doch auch hier schwächte sich die Rate gegenüber den vier Vormonaten ab. Die Industrieproduktion brach regelrecht ein, während der Servicesektor spürbar abkühlte.

Auch in den übrigen von der Umfrage erfassten Eurozone-Ländern ließ die Wachstumsdynamik gegenüber dem Allzeithoch im April nach, hier wuchs die Wirtschaft mit der niedrigsten Rate seit Januar. Die Industrieproduktion kam nahezu zum Erliegen, die Geschäfte der Dienstleister liefen schlechter als in den zurückliegenden vier Monaten.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei S&P Global Market Intelligence, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-PMI:

„Dem Wirtschaftswachstum der Eurozone geht allmählich die Puste aus, da der vormals kräftige Rückenwind durch den pandemiebedingten Nachfragestau mehr und mehr nachlässt und vom Schock der steigenden Lebenshaltungskosten und dem sinkenden Unternehmens- und Verbrauchervertrauen überkompensiert wurde.

Lässt man die Pandemiemonate mit den Lockdowns außen vor, kam es im Juni zum stärksten Konjunkturabschwung seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise im November 2008.

Die Abkühlung bedeutet, dass die aktuellen Juni-Flashes einem BIP-Wachstum von mickrigen 0,2% entsprechen - ein drastischer Rückgang gegenüber den 0,6% im März - wobei es in der zweiten Jahreshälfte 2022 wahrscheinlich noch schlimmer kommen wird. Das Neugeschäft ist ins Stocken geraten, angeführt vom Einbruch der Nachfrage nach Industrieerzeugnissen, und einer rückläufigen Nachfrage nach Dienstleistungen, vor allem weil Verbraucher zunehmend auf ihre Finanzen achten und sparen.

Gleichzeitig ist das Geschäftsklima so stark eingebrochen wie selten zuvor vor der Pandemie seit der Rezession im Jahr 2012. Dies deutet auf einen bevorstehenden Abschwung hin, sofern die Nachfrage nicht wieder anzieht.

Gleichzeitig bedeuten steigende Bestände an Fertigwaren, dass die Industrie in den nächsten Monaten wahrscheinlich versuchen wird, Kapazitäten abzubauen, was neben der schlechteren Lage im Servicesektor und der schwindenden Zuversicht unweigerlich das Beschäftigungswachstum beeinträchtigen wird.”
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Warren Buffett

Konjunktur - Wasserstandsmeldungen IV


09:24

Aussichten verdüstern sich zunehmend

heute gepostet
Weitere Abkühlung der deutschen Wirtschaft infolge rückläufiger Exporte und starker Inflation - Aussichten verdüstern sich zunehmend

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat im Juni stark an Dynamik verloren. Als Bremsklotz erwiesen sich die rückläufigen Auslandsbestellungen, während auch die Inlandsnachfrage infolge der gestiegenen wirtschaftlichen Unsicherheit und der anhaltend hohen Teuerung unter Druck geriet. Angesichts der sich verdüsternden Erwartungen in der Industrie fielen die Geschäftsaussichten insgesamt so wenig optimistisch aus wie seit der ersten Pandemiewelle vor über zwei Jahren nicht mehr.

Der S&P Global Flash Deutschland Composite Index Produktion gab im Juni zum vierten Mal hintereinander nach und notiert mit 51,3 Punkten nach 53,7 im Mai auf dem niedrigsten Wert seit der vierten Coronawelle im Dezember 2021. Der Servicesektor vermeldete das schwächste Wachstum seit fünf Monaten (Index bei 52,4), was die Befragten auf die nachlassende Nachfrage und Personalengpässe zurückführten. Die Industrieproduktion wurde zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Monate gedrosselt (Index bei 49,0).

Dass die deutsche Wirtschaft im Juni vor dem Hintergrund des rückläufigen Auftragseingangs überhaupt noch Wachstum erzielte, war in erster Linie der Abarbeitung der Auftragsbestände zu verdanken.

Beim Neugeschäft schlug erstmals in diesem Jahr insgesamt in Minus zu Buche, das noch dazu so hoch ausfiel wie zuletzt im Juni 2020. Hauptgrund hierfür war der stärkste Auftragsrückgang in der Industrie, wozu auch das gravierende Exportorderminus beitrug.

Ausschlaggebend hierfür waren laut Industrieunternehmen die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, Geschäftsunterbrechungen mit China, die haussierenden Preise und hohe Lagerbestände auf Kundenseite.

Gleichzeitig verbuchten die Dienstleister erstmals seit sechs Monaten einen minimalen Auftragsrückgang, was laut Befragten auf die zunehmende Ausgabenzurückhaltung der Kunden und den Anstieg der Preise zurückzuführen war.

Die Bestände an Vormaterialien und Fertigwaren nahmen im Juni gleichermaßen zu. Bei den Fertigwarenlagern kam es wegen Auftragsverschiebungen oder -stornierungen zum stärksten Aufbau seit Beginn der ersten coronabedingten Geschäftsschließungen vor zwei Jahren. Die Lieferengpässe sorgten dafür, dass die Lagerbestände an Materialien und Komponenten aufgestockt wurden. Dass sich die Lieferzeiten im geringsten Ausmaß seit Februar verlängerten, zeigte allerdings, dass das Ausmaß der Lieferverzögerungen leicht abnahm.

Dies trug mit dazu bei, dass der Anstieg der Einkaufspreise in der Industrie trotz anhaltend hohem Niveau so schwach ausfiel wie seit 16 Monaten nicht mehr. Im Gegensatz dazu legten die Kosten im Servicesektor wegen der gestiegenen Preise für Energie, Kraftstoffe, Löhne sowie höherer Kreditkosten mit neuer Rekordrate zu. Folglich stiegen die Einkaufspreise insgesamt mit der zweithöchsten Rate seit Umfragebeginn, lediglich übertroffen im Vormonat April.

Der Anstieg der Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen schwächte sich jedoch zum zweiten Mal hintereinander auf den niedrigsten Wert seit März ab. In beiden Sektoren sanken die entsprechenden Raten.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen so wenig optimistisch aus wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Ausschlaggebend hierfür war jedoch einzig und allein der Industriesektor, wo sich die Betriebe immer größere Sorgen hinsichtlich der rückläufigen Nachfrage, der anhaltend hohen Inflation und den weiteren Lieferunterbrechungen machen. Im Servicesektor blieb der Ausblick wie im Mai gedämpfter als im langjährigen Mittel.

Der Stellenaufbau im Privatsektor hat sich im Juni verlangsamt. So stieg die Beschäftigung mit der niedrigsten Rate seit 15 Monaten an. Das Mitarbeiterplus fiel dabei sowohl auf Herstellerseite als auch bei den Dienstleistern kleiner aus.

Phil Smith, Economics Associate Director bei S&P Global Market Intelligence, kommentiert:

„Die Juni-Flashes zeigen, dass die deutsche Wirtschaft praktisch den gesamten Schwung verloren hat, den sie durch die Lockerung der Coronabeschränkungen gewonnen hatte. Insbesondere im Servicesektor hat sich das Wachstum im Umfragemonat das zweite Mal in Folge stark abgeschwächt.

Größter Anlass zur Besorgnis ist jedoch der Nachfragerückgang auf breiter Front: In der Industrie beschleunigte sich der Auftragsrückgang, der Servicesektor musste das erste Minus beim Neugeschäft seit sechs Monaten hinnehmen. Steigende Preise und die zunehmende Unsicherheit haben hier ihren Tribut gefordert. Gestützt wird das Wachstum lediglich noch durch die in den Vormonaten aufgebauten Auftragspolster.

Der Preisdruck ist nach wie vor auf historisch hohem Niveau. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass es für die Unternehmen zunehmend schwieriger wird, die höheren Kosten an die Kunden weiterzugeben, da die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen trotz des beschleunigten Anstiegs der Einkaufspreise (teilweise im Zusammenhang mit dem höheren Lohndruck) nicht mehr ganz so stark gestiegen sind wie in den beiden Vormonaten.

Aufgrund des besonders düsteren Ausblicks in der Industrie sind die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist insgesamt so wenig optimistisch ausgefallen wie seit der ersten Pandemiewelle vor zwei Jahren nicht mehr. Dies hat dafür gesorgt, dass sich der Stellenaufbau auf breiter Front verlangsamt hat, da die Unternehmen beginnen, ihren Personalbedarf für die Zukunft neu zu bewerten.”
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Agrana 17,05 (+0,89%) Warren Buffett

Agrana 3


09:03

Agrana rüstet Brenner für Heizöl um

heute gepostet
Agrana rüstet Brenner für Heizöl um
Werk in Russland bleibt vorerst in Betrieb - Preise für Zucker dürften steigen

Der Agrarkonzern Agrana rüstet Brenner um, damit neben Gas auch Heizöl genutzt werden kann. "Das tut uns in der Seele weh", sagte Firmenchef Markus Mühleisen der "Kleine Zeitung", sei aber im Sinne der Versorgungssicherheit nötig, um sich auf einen Lieferausfall bei Gas vorzubereiten. Derzeit sei der Gasbedarf bei der Zucker- und Stärkeproduktion besonders hoch. Das werde im Herbst bei der Zuckerrübenkampagne und der Kartoffelernte durchschlagen.
Am Standort in Russland, wo Fruchtzubereitungen hergestellt werden, will Mühleisen derzeit trotz Kriegs festhalten. "Wir ringen täglich mit der Frage, wie man sich hier richtig verhalten soll", sagte er. Aber auch wenn Agrana den Angriff auf die Ukraine "aufs Schärfste" verurteile und die Sanktionen gegen Russland unterstütze, "haben wir eine Verpflichtung gegenüber den normalen Menschen, der russischen Bevölkerung. Wir sind Teil der Lebensmittelkette, wir produzieren Grundnahrungsmittel zusammen mit unseren Kunden. Und bisher sind wir der Überzeugung, dass es richtig ist, zu bleiben, um die Bevölkerung mit diesen Grundnahrungsmitteln zu versorgen".

Die Produktion in der Ukraine mit 600 Mitarbeitern sei sehr schwierig. Die Agrana hat im Land drei Standorte, zwei Werke für Fruchtsaft und Fruchtzubereitung sowie eine Landwirtschaft. Die Produktion laufe aber im Dreischicht-Betrieb weiter.

Auch wenn die Agrana versuche, durch Effizienzverbesserungen Kostensteigerungen aufzufangen, sei es "auch eine gewisse Realität, dass wir nicht alles schlucken können und Kosten weitergeben müssen". Ganz allgemein rechnet Mühleisen mit weiter steigenden Preisen, auch für Zucker. Der Pro-Kopf-Verbrauch bei Zucker werde in Österreich zwar allgemein zurückgehen, Agrana rechne sich aber mit der Marke Wiener Zucker Wachstumschancen aus.

Die Ethanolproduktion zur Beimischung in Treibstoff verteidigt Mühleisen. Denn im Werk würde zuerst Stärke aus Weizen produziert, dazu noch hochwertige Eiweiße. "Der Rest, der dann übrig bleibt, wird zu Ethanol verarbeitet. Ethanol ist hier quasi ein Nebenprodukt."
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Warren Buffett

VW - Business as usual


08:53

Der Konzern, der aus der Kälte kommt: Wie sich VW in den USA neu erfinden will

heute gepostet
Der Konzern, der aus der Kälte kommt: Wie sich VW in den USA neu erfinden will
Unverkäufliche Modelle, Betrugsskandal, rote Zahlen: Volkswagen hat in den USA viel falsch gemacht. Nun will der Autobauer mit E-Autos die Wende schaffen

https://www.derstandard.at/story/2000136905276/der-konzern-der-aus-der-kaelte-kommt-wie-s ich-vw
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ifoko

Regierung Kogler - ÖVP 3 - Schmähammer Kanzler?


08:43

Experte: „Eigentlich wäre es gesund, wenn wir täglich vor Kälte zittern“

heute gepostet
Eigentlich wäre es gesund, wenn wir täglich vor Kälte zittern, denn dabei wird Fettgewebe abgebaut”, so der Facharzt für Innere Medizin am Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie in Zürich. „Die Temperatur, die wir subjektiv als angenehm empfinden, liegt fast immer höher als das, was gut und gesund ist”, so Vavricka.

https://www.berliner-kurier.de/gesundheit/gas-mangel-im-winter-experte-eigentlich-waere-e s-gesund-wenn-wir-taeglich-vor-kaelte-zittern-li.240300
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Warimpex - 2018 und danach - Russische Assets ausgepreist
Warren Buffett
Porr mit Gewinnplus 2018 - Neue Rekorde ... - Bodenaushub muss nicht zwangsläufig "Abfall" sein
Hubertus
voestalpine 2019/20 und danach in schwie... - RE: - 11% am Tag, was kommt da?
chrish1
Rückforderung ausländischer Kest - RE: Ab jetzt nur mehr mit teurer Bestätigung?
BM
Lenzing 2020 - RE: Lenzing will ab 2023 mindestens 4,50 Euro/Aktie Dividende zahlen
Alptraum
Rückforderung ausländischer Kest - RE: Ab jetzt nur mehr mit teurer Bestätigung?
Vecernicek
Porr mit Gewinnplus 2018 - Neue Rekorde ... - HV 17.6.22 ab 9 Uhr
Warren Buffett
OMV über 50 - Entgangener Gewinn 4 - 6 Mio. täglich
caj
Option-Trades II - RE: Short Calls Coinbase 65 Juli 22 Closeout
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