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Komische bzw. interessante Artikel - 3


16.08. 17:13

Der Todfeind der Regierung: Die Physik (3)

Der Todfeind der Regierung: Die Physik (3)
Von Günter Keil.

Windkraftanlagen: In grauer Vorzeit hatte man als Energiequellen nur Wasser- und Windmühlen sowie von Zugtieren angetriebene Göpelwerke. In diesem Trio waren die Wassermühlen - von ihren jahreszeitlichen Schwankungen abgesehen - unschlagbar. Die Windmühlen hingegen litten damals wie heute unter einem für ihre Nutzung schwerwiegenden Nachteil, woran die unverändert geltende Physik Schuld ist: Ihr Leistungsvermögen hängt von der 3. Potenz der Windgeschwindigkeit ab. Dieses von der Aerodynamik festgelegte extrem nichtlineare Verhalten führt zu einem gravierenden prinzipiellen Nachteil der Windstromerzeugung: Ihre extremen Leistungsschwankungen bei auch nur geringen ¨nderungen der Windstärke.

Ein Beispiel: Eine Anlage hat bei einer Windgeschwindigkeit von 14 m/sec (7 BFT) eine Leistung von 4000 kW. Bei der halben Windstärke (7 m/sec = 4 BFT) leistet sie um den Faktor 0,5 x 0,5 x 0,5= 0,125 - also nur noch 12.5 Prozent von 4000kW = 500 kW. Sinkt die Windgeschwindigkeit abermals auf die Hälfte (also 3,5 m/sec = 3 BFT, was immer noch eine leichte Brise darstellt), gibt es theoretisch nur noch 1,6 Prozent = 64 kW. Praktisch steht die Windmühle bei dieser Windstärke aber still.

Dieses Verhalten zeigen sämtliche Windräder, weshalb ihre Stromerzeugungskurve eine Abfolge wilder Schwankungen ist, die sehr oft auf Null einbrechen. Weil das Wettergeschehen ganz Europa großräumig betrifft, verhalten sich alle zigtausende europäischer Anlagen gleich. Sie können sich nicht gegenseitig ausgleichen; nur ihre Schwankungen gemeinsam verstärken. Es gibt in einem Industrieland keine Stromverbraucher, die mit einer solchen chaotischen „Versorgung” klar kommen. Und Speicher, die diese Schwankungen ausgleichen, gibt es nicht und kann es auch nicht geben. (siehe vorherige Folge 2). Wegen dieser Totalausfälle, die bei kräftigen Hochdruckgebieten auch 2 oder mehr Wochen andauern können, bewertet die Elektrizitätswirtschaft den Beitrag der gesamten Windkraft für die Versorgungssicherheit mit „Null”.

Dass diese Netzstörung - denn nur darum handelt es sich - nun mit neuen, teuren Höchstspannungstrassen von Nord- nach Süddeutschland geleitet werden soll, ist ein schlechter Witz. Denn keine Fabrik, kein Krankenhaus, kein Privatkunde kann das im Süden gebrauchen. Kein einziges konventionelles Kraftwerk kann deshalb abgeschaltet werden - notfalls müssen ausländische Kohle- und Kernkraftwerke einspringen. Eine Abnahme der Emissionen findet daher auch durch einen noch so riesigen Ausbau der Windkraft nicht statt. Stattdessen gibt es enormen Flächenverbrauch, Zerstörung von Wäldern, Tötung von Greifvögeln und Fledermäusen sowie gesundheitliche Schädigung der Menschen durch Lärm und Infraschall. Die Windanlagen-Subventionierung stellt den größten und verhängnisvollsten Schaden dar, den die Regierung dem Land zufügt.

http://www.achgut.com/artikel/der_todfeind_der_regierung_die_physik_3
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Warren Buffett

Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illusion


16.08. 15:13

RE: Plug-in Hybrid - Ersparnis

>>Somit entspricht das ungefähr nur 1l Benzin. Aber
>wirkungsgradbereinigt geschätzt etwa 3l Ersparnis.
>
>Das dürfte etwa passen. Wenn man mit den 9kWh wirklich 50km
>weit kommt, dann entsprechen die 3 Liter einem Benzinverbrauch
>von 6 Liter auf 100km. Das scheint mir für ein modernes Auto
>bei dezenter Fahrweise realistisch.
>
>
>>3lx 1 Euro x220Arbeitstage= 660Euro pro Jahr
>
>Auf 10 Jahre oder ein Autoleben wären das dann 6600€. Der
>Aufpreis gegenüber dem Benziner sollte also kleiner sein,
>damit sich das auch finanziell rechtfertigen läßt.


1500 Prämie für Hybrid nicht zu vergessen.
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Hagen

Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illusion


16.08. 14:10

RE: Plug-in Hybrid - Ersparnis

>Somit entspricht das ungefähr nur 1l Benzin. Aber wirkungsgradbereinigt geschätzt etwa 3l Ersparnis.

Das dürfte etwa passen. Wenn man mit den 9kWh wirklich 50km weit kommt, dann entsprechen die 3 Liter einem Benzinverbrauch von 6 Liter auf 100km. Das scheint mir für ein modernes Auto bei dezenter Fahrweise realistisch.


>3lx 1 Euro x220Arbeitstage= 660Euro pro Jahr

Auf 10 Jahre oder ein Autoleben wären das dann 6600€. Der Aufpreis gegenüber dem Benziner sollte also kleiner sein, damit sich das auch finanziell rechtfertigen läßt.
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Warren Buffett

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16.08. 13:46

Würden Sie für Ihr Vaterland in den Krieg ziehen?

Würden Sie für Ihr Vaterland in den Krieg ziehen?

Europe is the continent with the fewest people willing to fight a war for their country. Globally, an average of 61% of respondents in 64 countries said they would. Morocco (94%), Fiji (94%), Pakistan (89%), Vietnam (89%) and Bangladesh (86%) had the highest percentage willing to fight. The country with the fewest people willing to go to war was Japan, with just 11% of respondents saying they would fight. (Österreich: 21%, Deutschalnd 18%,

http://brilliantmaps.com/europe-fight-war/

http://www.ortneronline.at/?p=47121


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Warren Buffett

Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illusion


16.08. 13:42

Plug-in Hybrid - Ersparnis

>>Es gibt wirklich einige mehr, als mir bewußt war.
>>
>>Die typische Batteriekapazität liegt bei 9kWh. Damit kann
>man
>>ungefähr 50 Kilometer fahren. Für Pendler aus dem
>Speckgürtel
>>ausreichend.
>
>
>Ich glaube ich hatte mal eine Fahrstatistik gepostet. Das
>deckt den Großteil der typischen Tagesstrecken ab. Aber auch
>wenn nicht, wenn man sie bequem jeden Tag leer fährt und über
>Nacht auflädt, hat man wunderbare TreibstoffErsparnis erzielt,
>ohne sich mi den typischen Nachteilen abmühen zu müssen.

Überschlägige Rechnung:

9kWh = 9*1000W*3600s= 32,4MJ

1kg Benzin = ca. 41 MJ
1l = ca. 0,75 kg = 30,75 MJ

Somit entspricht das ungefähr nur 1l Benzin. Aber wirkungsgradbereinigt geschätzt etwa 3l Ersparnis.

Dazu kommt noch die Verbrauchsersparnis durch die Rekuperation, verbessertem Wirkungsgrad des Benziners durch Zusammenarbeit mit dem E- Motor, etc.

Aber lassen wir das als vereinfachte Untergrenze der Ersparnis (Wochenenden auch weggelassen):

3lx 1 Euro x220Arbeitstage= 660Euro pro Jahr

Wenn man dazu noch die Möglichkeit hat bequem am Arbeitsplatz aufzuladen kann man die Ersparnis eventuell verdoppeln wenn man am Heimweg die Batterie wieder leeren kann. Nicht so schlecht und nur das Minimum.


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16.08. 13:21

RE: Shannon’s Demon mit Optionen

>Allerdings, bei negativer Korrelation wird es gut, wie auch
>intuitiv zu erwarten. Nur mit welchen Assets bekommt man die?

Da fällt mir ein: z.B mit Covered Calls. Die Optionen bewegen sich zwangsläufig gegengleich zu den Aktien solange sich die implizite Vola nicht ändert.

Eigentlich ist das was ich mit Optionen mache schon ein wenig an Shannon angelehnt. Calls schreiben wenn die Aktien hoch sind und Closeout wenn sie tiefer stehen oder durch Zeitablauf die Optionen weniger wert sind. Kann man auch als Rebalancing dieser zwei Assetklassen sehen.

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Warren Buffett

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16.08. 13:13

RE: Shannon’s Demon

>>Ich würde den Ausgleich dann vornehmen, wenn eine
>bestimmte
>>prozentuelle Schwelle überschritten wird. Zum Beispiel,
>wenn
>>sich der Wert der beiden Assets auf mindestens 45:55
>>auseinanderbewegt hat; unabhängig davon, ob das dann
>einmal im
>>Jahr oder zweimal in der Woche ist.
>
>Ja. Ich muß mal versuchen was in Excel aufzusetzen was für
>bestimmte Vola und Spesen die optimale Schwelle zum Rebalancen
>ermittelt.


Hab mit Hilfe eines Bekannten, der mE ein Genie in Financial Engineering ist ein Excel File gebastelt. Wir konnten die Ergebnisse mit üblichen Korrelationen nicht nachvollziehen. Auch ohne Spesen gibt es zwar einen Benefit, aber nix aufregend Gutes. Nach Spesen zu vergessen. Wär ja auch zu einfach...

Allerdings, bei negativer Korrelation wird es gut, wie auch intuitiv zu erwarten. Nur mit welchen Assets bekommt man die?


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