Ich lese sehr gerne Interviews mit interessanten Persönlichkeiten, vielleicht andere auch ( bzw. Zum Nachschlagen dieser Thread:

  

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Antworten zu diesem Thema
Interessante Interviews, Rang: Warren Buffett(2902), 16.11.17 15:08
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
DIESES INTERVIEW MIT NIKI LAUDA IST 60.000 EURO WERT
09.9.16 11:34
1
Sepp Eisenriegler über Waschmaschinen
16.9.16 09:58
2
RE: Sepp Eisenriegler über Waschmaschinen
16.9.16 11:15
3
Zwei Skistars als Hoteliers in Gosau  
07.10.16 13:29
4
Valentin Stalf: „Ich bin sozusagen All-in“
04.11.16 09:29
5
Helene von Damm: "Wer zu viel Angst hat, verpasst das L...
04.11.16 21:23
6
Brabeck: "Wir wollen Wohlstand verlieren"
05.11.16 20:52
7
RE: Brabeck: "Wir wollen Wohlstand verlieren"
06.11.16 10:32
8
      RE: Brabeck: "Wir wollen Wohlstand verlieren"
06.11.16 17:06
9
Der Erfinder des Kornspitz
09.12.16 06:55
10
Donald Trump wird ein sehr guter Präsident“
11.12.16 08:34
11
Lieber Aktionär: Du hast Pech“
11.12.16 15:40
12
      RE: Lieber Aktionär: Du hast Pech“
11.12.16 23:32
13
ÖAMTC-Chef: „Den ÖGB haben wir schon überholt“
27.12.16 19:23
14
Tour d' horizon mit Gusenbauer
07.1.17 11:10
15
Moritz Krüger: "Mache mir nicht viel aus Statusthemen"
24.1.17 09:20
16
Karl Sevelda
30.1.17 07:47
17
Reiche sind viel zu risikoscheu"
06.2.17 08:22
18
Wolfgang Ischinger im Interview
17.2.17 18:19
19
      RE: Wolfgang Ischinger im Interview
17.2.17 21:25
20
Ayelet Shaked auf Besuch in Mitteleuropa
17.2.17 18:58
21
Drozda: "Nachdenken, ob man den Heldenplatz umbenennt"
18.2.17 20:54
22
RE: Drozda:
19.2.17 06:55
23
RE: Drozda:
19.2.17 10:00
24
RE: Drozda:
19.2.17 11:56
25
RE: Drozda:
19.2.17 12:12
26
RE: Drozda:
19.2.17 11:37
27
      RE: Drozda:
19.2.17 12:23
28
      RE: Drozda:
19.2.17 14:48
29
      RE: Drozda:
19.2.17 12:35
30
      RE: Drozda:
19.2.17 14:18
31
      RE: Drozda:
19.2.17 16:22
32
      RE: Drozda:
19.2.17 20:16
33
      RE: Drozda:
20.2.17 06:12
34
      RE: Drozda:
20.2.17 10:20
35
      RE: Drozda:
20.2.17 12:39
36
      RE: Drozda:
19.2.17 15:34
37
      RE: Drozda:
19.2.17 17:59
38
      RE: Drozda: witzig
19.2.17 18:55
39
      RE: Drozda:
19.2.17 20:02
40
      RE: Drozda:
20.2.17 00:14
41
Peter Schnedlitz: "Nur die Programmierer haben Geld ver...
07.3.17 21:09
42
bürgerlich konservativ, zum aussterben verdammt?interessantinteressant
18.3.17 12:30
43
RE: Peter Schnedlitz:
09.4.17 00:30
44
Barmherzigkeit schafft keinen Wohlstand“
22.4.17 12:31
45
Tom Wolfe
02.6.17 06:57
46
RE: Tom Wolfe
02.6.17 09:57
47
      RE: Tom Wolfe
02.6.17 10:23
48
Staatssekretär Spahn und Ösi-Minister Kurz
21.6.17 17:28
49
Österreichs Parade-Investor Erhard Grossnigg übt scharf...
05.7.17 21:12
50
N26-Gründer:
17.7.17 10:09
51
RE: N26-Gründer:
18.7.17 12:53
52
      RE: N26-Gründer:
18.7.17 15:05
53
      RE: N26-Gründer:
19.7.17 10:20
54
Spitz wird 160 Jahre alt und ist noch immer in Familien...
15.9.17 09:13
55
Pierer
08.10.17 18:36
56
RE: Pierer
09.10.17 12:54
57
Transcript: Wolfgang Schäuble bids farewell to the euro...
09.10.17 09:23
58
Martin Schlaff: "Strache bleibt nicht in der Schmuddele...
21.10.17 18:25
59
Ali, baba!
05.11.17 20:10
60
RE: Ali, baba!
06.11.17 05:06
61
RE: Ali, baba!
06.11.17 10:13
62
Helmut Elsnerinteressant
16.11.17 10:43
63
RE: Helmut Elsner
16.11.17 14:07
64
      RE: Helmut Elsner
16.11.17 15:05
65
      Elsner brachte neuen Schriftsatz für BAWAG-Wiederaufnah...
16.11.17 15:08
66

Sepp Eisenriegler hat sich der Reparatur alter Haushaltsgeräte verschrieben. Er erzählt von seinem Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft, wie er knapp an der Insolvenz vorbeischrammte und warum billige Waschmaschinen teuer sind.

http://diepresse.com/home/meingeld/uebergeld/5083659/

  

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>Sepp Eisenriegler hat sich der Reparatur alter
>Haushaltsgeräte verschrieben. Er erzählt von seinem Kampf
>gegen die Wegwerfgesellschaft, wie er knapp an der Insolvenz
>vorbeischrammte und warum billige Waschmaschinen teuer sind.
>
>http://diepresse.com/home/meingeld/uebergeld/5083659/


120,- € Stundensatz, eine Okassion

  

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Zwei Skistars als Hoteliers in Gosau

 

In ihrer ersten Karriere sind Hermann Maier und Rainer Schönfelder die Skipisten hinuntergerast. Im selben Tempo realisieren sie jetzt Hotelprojekte. Nach St. Johann in Tirol und Zederhaus war gestern der Spatenstich für Gosau. Im OÖN-Gespräch erzählen sie über das Leben nach dem Skisport und ihre Mission, dass Skifahren für Familien leistbar sein soll.

 

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Zwei-Skistars-als-Hoteliers-in-Gosau ;art15,2365241

  

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Wiener Valentin Stalf: „Ich bin sozusagen All-in“


Sein ganzes Geld stecke in der von ihm gegründeten Onlinebank N26, sagt der Wiener Valentin Stalf. Das Unternehmen hat bereits 50 Millionen Euro von Investoren erhalten und gilt als die am schnellsten wachsende Bank Europas.


http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5110379/Wiener-Valentin-Stalf_Ich-bin-so zusagen-Allin?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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Helene von Damm: "Wer zu viel Angst hat, verpasst das Leben"

Helene von Damm lebte den amerikanischen Traum. Mit 21 Jahren wanderte die Handelsschülerin aus dem Mostviertel in die USA aus. Sie brachte es zur Personalchefin von Präsident Ronald Reagan und kehrte als US-Botschafterin nach Wien zurück.

http://diepresse.com/home/leben/mensch/5110121/Wer-zu-viel-Angst-hat-verpasst-das-Leben?_ vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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Brabeck: "Wir wollen Wohlstand verlieren"

Wo Glaubensbekenntnisse statt Fakten gelten, wächst der Populismus und sinkt der Wohlstand, sagt Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck-Letmathe.

...
Das hieße aber, dass die Menschen nicht besser werden, wenn es ihnen besser geht. Wohlstand bedeutet demnach nicht, dass die Menschen besser miteinander umgehen – besonnener agieren, um den eigenen Wohlstand nicht zu gefährden.

Absolut! Schauen Sie doch, wie viel ein Venezolaner zu verlieren hat, wie viel ein Engländer zu verlieren hat. Und dennoch treffen sie solche Entscheidungen. In nur einem halben Jahr wurde das Geld eines Engländers um 20 Prozent weniger wert. Er merkt es, wenn er wieder seinen Spanien-Urlaub bucht, wenn er importierte Produkte kauft. Sein Vermögen ist dramatisch gesunken. Und er würde dennoch wieder für den Brexit stimmen.

Was passiert da gerade?

Wenn's dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen. Und derzeit gehen viele aufs Eis tanzen. Viele spielen mit dem Wohlstand.
...

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5113312/Brabeck_Wir-wollen-Wohlstand-verli eren?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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>Das hieße aber, dass die Menschen nicht besser werden, wenn es
>ihnen besser geht. Wohlstand bedeutet demnach nicht, dass die
>Menschen besser miteinander umgehen – besonnener agieren, um
>den eigenen Wohlstand nicht zu gefährden.
>
>Absolut!


https://www.amazon.de/gp/aw/d/1400095719/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C 3%91&qid=1478424601&sr=8-1&pi=AC_SX118_SY170_QL70&keywords=moral+consequences+of+economic+growth

  

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>Das hieße aber, dass die Menschen nicht besser werden, wenn es
>ihnen besser geht. Wohlstand bedeutet demnach nicht, dass die
>Menschen besser miteinander umgehen – besonnener agieren, um
>den eigenen Wohlstand nicht zu gefährden.


Warum sollten sie besser werden? Wie alle positive Errungeschaften unterliegt auch Wohlstand der fatalen Entwicklung einer Degeneration zur Selbstverständlichkeit. Der Mensch verlernt zu schätzen was seinen Vorfahren einst ein grosses Ziel war. Zudem bringt Wohlstand jede Menge an Polarisierung mit sich, zumal er sich nicht gleichermassen auf alle verteilen kann. Wohlstand vergrössert die Kluft zwischen arm und reich, Neid wird zur grössten Plage des sozialen Zusammenlebens.

  

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Peter Augendopler hat den Kornspitz erfunden. Warum der 2015 verlorene Markenstreit Geld bringt, warum die Firmengründer als "deppert" galten und warum er in Moskau fast eine fremde Frau geküsst hätte, erzählt er der "Presse".

09.12.2016 | 06:06 | von Eduard Steiner und Nicole Stern (Die Presse)

....

Warum fahren Sie so gern zu Aktionärshauptversammlungen?

Weil ich dabei sehr viel lerne. Mich interessiert: Wer ist diese Firma? Bei einer HV sitzen der Vorstand und der Aufsichtsrat. Ich schaue mir die Leute an. Wer redet mit wem, sind sie vertraut miteinander? Wenn ich erlebe, wie der Siemens-Vorstand eineinhalb Stunden ohne Vorlage sprechen kann und alle Zahlen intus hat, ist das für mich eine Aussage. Es schafft Vertrauen.

....

http://diepresse.com/home/meingeld/uebergeld/5129244

  

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„Donald Trump wird ein sehr guter Präsident“

10.12.2016 | 18:24 | von Nikolaus Jilch (Die Presse)

Der Ökonom Arthur Laffer war ein Mitstreiter von Ronald Reagan. Er hat den Sieg von Donald Trump vorhergesagt. Dessen Geschichte ähnle der von Reagan, sagt der Befürworter niedriger Steuern.


http://m.diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5132225/index.do

  

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Lieber Aktionär: Du hast Pech“

  Petrus Advisers-Chef Klaus Umek über schlechten Umgang der Unternehmen mit Anlegern.  

Klaus Umek, gebürtiger Österreicher, erfahrener Investmentbanker (u. a. bei Goldman Sachs) und Finanzexperte, weiß, was Börsen brauchen. Mit seiner in London ansässigen Investmentfirma Petrus Advisers, die Kundengelder sammelt und veranlagt, ist er selbst "aktiver Investor", stellt unbequeme Fragen und kämpft für das Geld seiner Kunden. Mit dem KURIER sprach er über die Ideenlosigkeit börsennotierter Firmen und warum in den USA Plachutta an der Börse wäre.



 

Haben wir in Österreich zu wenig solcher Unternehmer?

Wir haben gute Unternehmen an der Börse: voestalpine, die höchst kreativ ist; KapschTrafficCom, die sich mehrmals neu erfunden hat. Aber auf die Anleger schauen sie oft zu wenig. Wir haben aber auch die OMV, die ich für ein verwaltetes Elend halte. Sehr optimistisch bin ich dagegen für s-Immo und Raiffeisen Bank International, in die Petrus Advisers stark investiert sind.

 

https://kurier.at/wirtschaft/lieber-aktionaer-du-hast-pech/235.027.216

  

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Wir haben aber auch die OMV, die ich für ein verwaltetes Elend halte


Da musste ich ein bisschen schmunzeln - ich seh das auch so.

  

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ÖAMTC-Chef: „Den ÖGB haben wir schon überholt“

ÖAMTC-Chef Schmerold über den Wirtschaftsfaktor Verkehr, für den kaum ein Politiker mehr Partei ergreift, und über den Staat, der immer mehr vorschreibt, wie wir zu leben haben.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5139742/OeAMTCChef_Den-OeGB-haben-wir-sc hon-ueberholt

  

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Moritz Krüger: "Mache mir nicht viel aus Statusthemen"

Moritz Krüger gründete die Brillenmanufaktur Mykita. Heute werden die Stücke von vielen Stars getragen. Mit der "Presse" sprach er über seine Bodenständigkeit und erklärte, warum es wichtig ist, nicht zu lang über den Dingen zu grübeln.

http://diepresse.com/home/meingeld/uebergeld/5154749/Moritz-Krueger_Mache-mir-nicht-viel- aus-Statusthemen

  

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Verbunden mit außenpolitischer Entscheidungskraft wären wir Europäer dann eine politisch-militärische Macht, die tatsächlich Eindruck machen würde.

So lange man nicht glaubwürdig den Eindruck vermittelt sie ggf. Auch für die eigenen Interessen einzusetzen? Wohl eher nicht. Und das mit Politikern die schon beim Angreifen einer Waffe ein Gesicht machen als müßten sie eine Kobra am Schwanz ziehen?

  

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In Österreich traf sie unter anderem den Justizminister und gab der Presse ein Interview, das ich interessant finde: http://diepresse.com/home/ausland/5170939

Bei der Gelegenheit blätterte sie auch im Archiv und in Herzls Visionen ...

  

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>>Herr im Himmel! Man kriegt Schreikrämpfe...
>>
>>Drozda: "Nachdenken, ob man den Heldenplatz umbenennt"
>>
>>http://diepresse.com/home/innenpolitik/5171776/Drozda_Nachdenken-ob-man-den-Heldenplatz-u mbenennt
>>
>"Refugee Welcome" Platz?

Platz der Republik. Hauptsächlich in sozialistischen Diktaturen üblich, somit nicht vorbelastet.

  

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>>Herr im Himmel! Man kriegt Schreikrämpfe...
>
>darf ich fragen warum?

Welche Prioritäten der Herr hat.

  

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>Herr im Himmel! Man kriegt Schreikrämpfe...
>
>Drozda: "Nachdenken, ob man den Heldenplatz umbenennt"
>
>http://diepresse.com/home/innenpolitik/5171776/Drozda_Nachdenken-ob-man-den-Heldenplatz-u mbenennt
>

Mich wundert ja, dass nicht der Vorschlag
"Platz des Widerstandes"
gekommen ist. Der Platz ist ja historisch kaum belastet
http://www.habsburger.net/de/medien/albert-hilscher-hitler-wien-blick-auf-den-heldenplatz -15-marz-1938-fotografie

Btw. Ein Kulturminister darf grundsätzlich über eine solche Nebensächlichkeit nachdenken. Aber Hauptsache er hat die Sammlung von Francesca Habsburg nach Prag ziehen lassen. Dafür hat er dem Haselsteiner die Betriebskosten für die lächerliche Essl Restsammlung abgenommen von der nichts substanziell Wichtiges mehr da ist.

  

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>Mich wundert ja, dass nicht der Vorschlag
>"Platz des Widerstandes"
>gekommen ist. Der Platz ist ja historisch kaum belastet
>http://www.habsburger.net/de/medien/albert-hilscher-hitler-wien-blick-auf-den-heldenplatz -15-marz-1938-fotografie

Schließlich war ja halb Wien dort um Hitler mit erhobenem rechten Arm zu bedeuten: "He he, so geht des net!" ( Alfred Dorfer)

  

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>
>>Mich wundert ja, dass nicht der Vorschlag
>>"Platz des Widerstandes"
>
Ich wäre ja für Dollfuß Platz (um das rote Gsindel zu ärger ), er war einer der ersten Opfer der Nazis
https://de.wikipedia.org/wiki/Engelbert_Dollfu%C3%9F

Aber in Wirklichkeit ärgern sich unsere lieben Regierungsparteien nur ein bissl.

  

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>Btw. Ein Kulturminister darf grundsätzlich über eine solche
>Nebensächlichkeit nachdenken. Aber Hauptsache er hat die
>Sammlung von Francesca Habsburg nach Prag ziehen lassen. Dafür
>hat er dem Haselsteiner die Betriebskosten für die lächerliche
>Essl Restsammlung abgenommen von der nichts substanziell
>Wichtiges mehr da ist.

Und die Habsburger gehen mit ihrem Archiv zu Orban nach Ungarn, nächste Meisterleistung unserer Kulturpolitik.

  

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>Btw. Ein Kulturminister darf grundsätzlich über eine solche
>Nebensächlichkeit nachdenken. Aber Hauptsache er hat die
>Sammlung von Francesca Habsburg nach Prag ziehen lassen. Dafür
>hat er dem Haselsteiner die Betriebskosten für die lächerliche
>Essl Restsammlung abgenommen von der nichts substanziell
>Wichtiges mehr da ist.

>Und die Habsburger gehen mit ihrem Archiv zu Orban nach Ungarn, nächste Meisterleistung unserer Kulturpolitik.


Meisterleistung, klar dass man die Kulturpolitik seiner neuen ungarischen Wahlheimat gerne in den Himmmel loben will. Jedoch, ohne die Leistung Ungarns schmälern zu wollen, sollten die relativ komplexen, auch nicht ökonomisch bedingten Umstände die zur Entscheidung führten im Detail gekannt und genauso honoriert werden, wie auch nicht zuletzt die Tatsache dass Otto's Sohn Georg Habsburg in Ungarn lebt. Trotzdem verwunderlich, dass ifokos nicht davor zurückschrecken sich urplötzlich für die dekadenz einer linken domäne wie kunst und kultur interessieren, wenn es nur ihrer querulant- destruktiven Polemik dienlich sein kann.

  

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>>Btw. Ein Kulturminister darf grundsätzlich über eine
>solche
>>Nebensächlichkeit nachdenken. Aber Hauptsache er hat die
>>Sammlung von Francesca Habsburg nach Prag ziehen lassen.
>Dafür
>>hat er dem Haselsteiner die Betriebskosten für die
>lächerliche
>>Essl Restsammlung abgenommen von der nichts substanziell
>>Wichtiges mehr da ist.
>
>>Und die Habsburger gehen mit ihrem Archiv zu Orban nach
>Ungarn, nächste Meisterleistung unserer Kulturpolitik.
>
>
>Meisterleistung, klar dass man die Kulturpolitik seiner neuen
>ungarischen Wahlheimat gerne in den Himmmel loben will.
>Jedoch, ohne die Leistung Ungarns schmälern zu wollen, sollten
>die relativ komplexen, auch nicht ökonomisch bedingten
>Umstände die zur Entscheidung führten im Detail gekannt und
>genauso honoriert werden, wie auch nicht zuletzt die Tatsache
>dass Otto's Sohn Georg Habsburg in Ungarn lebt. Trotzdem
>verwunderlich, dass ifokos nicht davor zurückschrecken sich
>urplötzlich für die dekadenz einer linken domäne wie kunst und
>kultur interessieren, wenn es nur ihrer querulant-
>destruktiven Polemik dienlich sein kann.

Ein typischer Linker, 3 unwahre Unterstellungen in einem Absatz.


  

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>Ein typischer Linker...

Legasthenie in Verbindung mit Alkoholismus treibt oft sonderbare Blüten. Wie erklärt man nur diesen einfach gestrickten ifokos, dass es Menschen gibt die Nazis verabscheuen, und dennoch nichts mit Sozialismus am Hut haben. Um die ifokos abzulehnen, bedarf es keiner politischen Ideologie, es reicht aus einfach Mensch zu sein.

  

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>Ideologie, es reicht aus einfach Mensch zu sein.

Ein "Mensch" der die Folter und Guantanamo liebt. Naja,...

  

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>Ideologie, es reicht aus einfach Mensch zu sein.

>Ein "Mensch" der die Folter und Guantanamo liebt. Naja,...

genau, wie gesagt: unter guten möglichst der beste, unter monstern das schlimmste.


  

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>>Ideologie, es reicht aus einfach Mensch zu sein.
>
>>Ein "Mensch" der die Folter und Guantanamo liebt.
>Naja,...
>
>genau, wie gesagt: unter guten möglichst der beste, unter
>monstern das schlimmste.

Und unter den Dummen der Dümmste, alles klar

  

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>>Btw. Ein Kulturminister darf grundsätzlich über eine
>solche
>>Nebensächlichkeit nachdenken. Aber Hauptsache er hat die
>>Sammlung von Francesca Habsburg nach Prag ziehen lassen.
>Dafür
>>hat er dem Haselsteiner die Betriebskosten für die
>lächerliche
>>Essl Restsammlung abgenommen von der nichts substanziell
>>Wichtiges mehr da ist.
>
>Und die Habsburger gehen mit ihrem Archiv zu Orban nach
>Ungarn, nächste Meisterleistung unserer Kulturpolitik.

Ja stimmt an das habe ich gar nicht gedacht. Wenn man sich internationale Aussstellungen in Paris und London ansieht und dann wieder mal in Wien, dann sieht man erst wie weit es fehlt zum internationalen kulturpolitischen Anschluss.

  

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>Btw. Ein Kulturminister darf grundsätzlich über eine solche
>Nebensächlichkeit nachdenken. Aber Hauptsache er hat die
>Sammlung von Francesca Habsburg nach Prag ziehen lassen. Dafür
>hat er dem Haselsteiner die Betriebskosten für die lächerliche
>Essl Restsammlung abgenommen von der nichts substanziell
>Wichtiges mehr da ist.

Ist das so? Ich versteh ja nix von Kunst und die Zeitungsartikel die ich dazu gelesen habe waren eher wohlwollend?

  

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>Ich versteh ja nix von Kunst .....

Kunst ist, wenn man`s nicht kann, denn wenn man`s kann, ist`s keine Kunst.
Johann Nestroy

  

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>>Ich versteh ja nix von Kunst .....
>
>Kunst ist, wenn man`s nicht kann, denn wenn man`s kann, ist`s
>keine Kunst.

Den Eindruck hab ich bei moderner Kunst auch meistens

  

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>>Btw. Ein Kulturminister darf grundsätzlich über eine
>solche
>>Nebensächlichkeit nachdenken. Aber Hauptsache er hat die
>>Sammlung von Francesca Habsburg nach Prag ziehen lassen.
>Dafür
>>hat er dem Haselsteiner die Betriebskosten für die
>lächerliche
>>Essl Restsammlung abgenommen von der nichts substanziell
>>Wichtiges mehr da ist.
>
>Ist das so? Ich versteh ja nix von Kunst und die
>Zeitungsartikel die ich dazu gelesen habe waren eher
>wohlwollend?
>

Es sind nur mehr die Krümel da. Die wertvollsten und meist somit auch wichtigsten Werke sind schon versteigert oder werden es noch. 100 Verkäufe sind noch geplant. Bei großen Sammlungen ist es meist so, dass nur 5%-10% wirklich wichtige Werke sind und dann ist sie schon gut. Im wesentlichen ist Kunst ein Optionsgeschäft weit aus dem Geld, da man erst im Nachhinein bewerten kann was wirklich gut ist.


Siehe auch zu Krümel https://www.google.at/amp/s/amp.welt.de/amp/kultur/kunst-und-architektur/article133272485 /Lukrativer-Griff-nach-den-leckersten-Kruemeln.html?client=safari

  

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Peter Schnedlitz: "Nur die Programmierer haben Geld verdient"

Handelsforscher Peter Schnedlitz hält das Onlinegeschäft mit Lebensmitteln für stark überschätzt. Supermärkte sollten Amazon - noch - nicht fürchten.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5179952/Peter-Schnedlitz_Nur-die-Programmi erer-haben-Geld-verdient

  

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Ich kenne ehrlich gesagt auch nur eine Person, die sich Lebensmittel online bestellt, um Impulseinkäufe zu vermeiden, wie sie sagt. Mir ist aber der Laden lieber...

  

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Barmherzigkeit schafft keinen Wohlstand“

Martin Rhonheimer liebt den Papst – und den Neoliberalismus. Kirchensteuern will er abschaffen, von staatlich organisierter Caritas hält er nichts. Wie passt das zum Christentum?


http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/martin-rhonheimer-ist-priester-und -neoliberal-14873611.html

  

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>https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/interview-mit-tom-wolfe-die-folgen-der-sechziger- sind-eher-nicht-so-gut-ld.119976
>
>Kannte den nur wg. Bonfire of the Vanities, aber der ist ja
>erstaunlich vielschichtig.

wirklich ein sehr guter Mann


Haben Sie eine Theorie, warum die Political Correctness so mächtig werden konnte?

Ich denke, es ist das christliche Schuldbewusstsein. In der Bibel steht: «Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.» Seit der römische Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion erhob, sind die Schuldgefühle wegen weltlichen Reichtums und das schlechte Gewissen gegenüber den Armen Teil des Bewusstseins der christlichen Welt. Wir können die Schuld verdrängen, aber sie geht nicht weg. Auch der Marxismus stand in dieser Tradition. Und seit der Marxismus aus der Mode ist, wurde er durch die Political Correctness ersetzt. PC ist der neue «radical chic», das Bekenntnis für die Armen, Randständigen und Mitglieder von Minoritäten. Mit Moral hat das sehr oft weniger zu tun als mit Geltungsbedürfnis. Der kanadische Philosoph Marshall McLuhan hat es so gesagt: «Moralische Empörung ist die Standardstrategie der Idioten, um sich Würde zu verleihen.»

  

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« Moralische Empörung ist die Standardstrategie der Idioten, um sich Würde zu verleihen.»


nicht ganz unzutreffend, aber immerhin eine äusserst einseitige
betrachtung für einen philosophen. schwer zu glauben, dass hier
nicht etwas aus einem grösseren zusammenhang gerissen ist.

  

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Woran verdienen die eigentlich was?


N26-Gründer: "Setzen auf Wachstum"



N26-Co-Founder Maximilian Tayenthal über die Strategien der größten Smartphone-Bank Europas.

https://m.kurier.at/wirtschaft/n26-gruender-setzen-auf-wachstum/275.433.789

  

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>Sollte man diese Bank ausprobieren?

ich hatte - also sie noch keine Bank waren - von denen eine Kreditkarte. Hat super funktioniert.

Beim Umstieg auf die Banklizenz habens mich dann als Kunden verloren da das nicht sofort funktioniert hat und mir das zu mühsam war.

  

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Ich habe mir ein bißchen die Bewertungen auf Google Play durchgelesen ... ich glaube, ich brauche nicht noch ein Konto bei einer mühsamen Bank.

  

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Spitz wird 160 Jahre alt und ist noch immer in Familienbesitz. Wie hat man das geschafft?

 

KURIER: Mit welchem Auftrag ist die Eigentümerfamilie Scherb auf Sie zugekommen, als Sie 2009 Geschäftsführer von Spitz wurden?

Josef Mayer: Den Wert des Unternehmens zu steigern. Das ist gelungen. Wir sind ein Familienunternehmen. Walter Scherb Senior ist im Aufsichtsrat, der Junior hat seine Ausbildung abgeschlossen, war im Consulting und ist seit zwei Jahren im Unternehmen. Deswegen ist er auch bei unserem Termin dabei, damit er sieht, wie es bei uns läuft.

https://kurier.at/wirtschaft/safthersteller-spitz-man-braucht-jedes-jahr-was-neues/286.17 5.499

  

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Weil es zu dem Interview paßt:

Steuerkonstrukt: Warum Pierer seine Verdienste wie ein Sportler abrechnet

Entgegen der Ansicht der Finanz erlaubte der Verwaltungsgerichtshof in einer Erkenntnis aus dem Jahr 2014 einem Geschäftsführer eine Anstellung und Auszahlung über eine GmbH. Als Reaktion wurde 2015 gesetzlich eingegriffen: Seither gilt, dass sich jemand nur dann via GmbH als Vorstand beschäftigen lassen kann, wenn hinter dieser GmbH auch eine Substanz steckt – wenn zum Beispiel Mitarbeiter beschäftigt werden oder es eigene Büroräume gibt.


derstandard.at/2000065563638/Stefan-Pierer-Steuergesetz-wurde-2015-verschaerft

  

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Hochinteressantes Interview.

Martin Schlaff: "Strache bleibt nicht in der Schmuddelecke"

Für Martin Schlaff zählt Stärke alles und Macht nichts. Der Milliardär über sein rotes Parteibuch, neuen Antisemitismus, die Normalisierung der FPÖ – und einen Deal mit Haider.

http://diepresse.com/home/innenpolitik/4949951/Martin-Schlaff_Strache-bleibt-nicht-in-der -Schmuddelecke

  

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Ali, baba!

Alfons Mensdorff -Pouilly steht in seinem Schloss für acht Monate unter Arrest. Doch bevor man ihm die Fußfessel anlegt und er dann mal weg ist, plaudert der Graf noch leicht elegisch über Schuld und Sühne: "Warum soll mich wer mögen? Warum?"

https://www.news.at/a/alfons-mensdorff-pouilly-interview-8405327

  

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>Ali, baba!
>
>Alfons Mensdorff -Pouilly steht in seinem Schloss für acht
>Monate unter Arrest. Doch bevor man ihm die Fußfessel anlegt
>und er dann mal weg ist, plaudert der Graf noch leicht
>elegisch über Schuld und Sühne: "Warum soll mich wer mögen?
>Warum?"
>
>https://www.news.at/a/alfons-mensdorff-pouilly-interview-8405327

Häfnwitz: Der Meinl und der Elsner gründen eine Bank. Und was macht der Mensdorff? Der kassiert die Provision!

  

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Meine Fehler bestanden darin, dass ich in diesen Zeiten viel zu wenig dokumentiert habe - das war damals ja auch nicht verlangt. Vor zehn, fünfzehn Jahren ging es um Erfolg. Heute ist Erfolg, auf Deutsch gesagt, scheißegal, viel wichtiger ist dessen lückenlose Dokumentation. Im Ausland ist man da nicht so pingelig, da geht es darum, dass Geschäfte funktionieren, und nicht darum, jede Rolle Klopapier zu dokumentieren. Ich bin in diesen Prozess als primitiver Bauernbub hineingegangen - aber ich habe niemals geglaubt, dass ich deswegen auch nur einen Monat Strafe bekommen könnte. Ich habe ja, was auch mein Richter nicht versteht, im Vorhinein nie Honorare ausgemacht, sondern den Kunden, wenn alles glattgelaufen ist, gefragt: "Was ist es dir wert?" Und dann jeden Cent versteuert.

Hier verstehe ich den Grafen voll und ganz. Dokumentation ist bei mir auch das letzte, was erledigt wird, und Honorare fixiere ich auch nie im Voraus ...

  

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Nach den Neuigkeiten aus Aruba (Flöttl-Firmen) schaut es für Elsner etwas besser aus.
Interessant, wo Elsner seine größten Feinde sieht: Gusenbauer, Bures, Nowotny, Bandion-Ortner, Brandstetter,...

https://www.addendum.org/justiz/elsner-interview/

Und was eine Frau dazu sagt:
https://www.addendum.org/justiz/ruth-elsner-interview/

  

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iniziiert hat das alles papa flöttl, noch in gutem glauben an die kompetenz seines sohnes, der anfänglich gute gewinne aus den ersten investments an die bawag abgeführt hat(anfütterung?). elsner war informiert, sonst aber aber zaungast. er hat seiem chef bis zum schluss immer die mauer gemacht. mmn ist elsner der mitwisserschaft schuldig, mehr aber nicht.

  

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>iniziiert hat das alles papa flöttl, noch in gutem glauben an
>die kompetenz seines sohnes, der anfänglich gute gewinne aus
>den ersten investments an die bawag abgeführt
>hat(anfütterung?). elsner war informiert, sonst aber aber
>zaungast. er hat seiem chef bis zum schluss immer die mauer
>gemacht. mmn ist elsner der mitwisserschaft schuldig, mehr
>aber nicht.

News hat damals den Prüfbericht der ÖNB veröffentlicht, der enthält so viele haarsträubende Verstöße gegen das BWG (Bankwesengesetz) und sonstige Sorgfaltspflichten bzw. Bilanzfälschungen das seine Strafe vollkommen gerechtfertigt war.

  

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Elsner brachte neuen Schriftsatz für BAWAG-Wiederaufnahme ein
Information über nun entdeckte Flöttl-Firmen an das Oberlandesgericht Wien - Rüge von Sektionschef Pilnacek für Staatsanwaltschaft

Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner hat die Enthüllungen der "Paradise Papers" über bisher unbekannte Firmen des Investors Wolfgang Flöttl bei Gericht vorgelegt: Elsners Anwalt Andreas Stranzinger hat die neuen Erkenntnisse in einem Schriftsatz beim Oberlandesgericht (OLG) Wien eingebracht. Damit soll der Wiederaufnahmeantrag Elsners zum BAWAG-Prozess ergänzt werden, sagte Stranzinger zur APA.

Elsner hatte im Februar 2015 einen Antrag auf Wiederaufnahme des BAWAG-Verfahrens gestellt, nach der Ablehnung in erster Instanz liegt der Antrag nun beim OLG Wien. Dieses müsse die neuen Vorbringen prüfen, denn im Beschwerdeverfahren in Strafsachen gebe es kein Neuerungsverbot, erläutert Stranzinger am Donnerstag zur APA. Die "Paradise Papers" sind ein neues Daten-Leck, das Einblicke in die Offshore-Finanzindustrie und Steuerparadiese ermöglicht.

Zur Untermauerung des Wiederaufnahmeantrags werden die sieben bisher unbekannten Flöttl-Firmen aufgeführt: Rhinestone Corporation A.V.V., Autumn Investments A.V.V., Celeste Corporation A.V.V., Celtic Corporation A.V.V., Virgin Investments A.V.V, Lafayette Enterprises A.V.V. sowie Tigris Investments A.V.V. Alle diese Firmen seien Flöttl zuzuordnen, da dieser als Geschäftsführer aufscheine. Alle seien im September 1990 gegründet und im Juni 1999 bzw. die Lafayette im Juni 2000 aufgelöst worden.

Der Zeitraum sei relevant, weil die "BAWAG-Karibik-I-Geschäfte" von 1987, 1989 und 1990 bis 1994 als amerikanische Investments geführt wurden. Diese Geschäfte waren erfolgreich, heißt es in dem der APA vorliegenden Schriftsatz Elsners. Aus den Erlösen dieser Geschäfte habe Flöttl diese sieben Gesellschaften geschaffen.

Die "BAWAG-Karibik-II-Geschäfte" umfassen den Zeitraum von 1995 bis 2001. Flöttl habe im BAWAG-Strafverfahren stets behauptet, sämtliche ihm von der BAWAG P.S.K. anvertrauten Gelder einem Totalverlust zugeführt zu haben. Den ersten Totalverlust behauptete Flöttl im Oktober 1998. Wie sich aber nun zeige, habe Flöttl im Jahr 1998 jedenfalls noch über diese sieben Firmen verfügt. "Es ist davon auszugehen, dass diese Gesellschaften im Jahre 1998 massiv werthaltig waren, andernfalls hätte Dr. Flöttl diese Geschäfte der BAWAG nicht verschwiegen respektive zur Erhaltung seines Vermögens verschweigen müssen", heißt es im Schriftsatz.

Elsner beruft sich auch auf die jüngsten Äußerungen des Strafrechts-Sektionschefs im Justizministerium, Christian Pilnacek, der in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" das Vorgehen der Staatsanwaltschaft im BAWAG-Prozess rügte: "Rückblickend gesehen wurde die ganze Geschichte falsch verfolgt, das ist nicht gerade erfreulich." Flöttl habe sich allerdings auch "nicht ungeschickt angestellt".

Wenn nun die gesamte Geschichte, also das BAWAG-Strafverfahren, falsch verfolgt worden sei, dann sei das BAWAG-Ermittlungsverfahren von Anbeginn falsch geführt und in eine falsche Richtung geleitet worden, insbesondere weil man den Flöttls falschen Angaben und Täuschungshandlungen gefolgt sei, argumentiert Elsner: "Ein falsches Ermittlungsverfahren führt zu seiner falschen Anklage und zwangsweise zu einem falschen Urteil, welches mit gegenständlichem Wiederaufnahmeantrag bekämpft wird."

Es wäre die Aufgabe der Staatsanwaltschaft Wien gewesen, konkret zu ermitteln, die Geschäftsverbindungen zwischen Flöttl und der Meinl Bank sowie den Konnex zur Anwaltskanzlei Appleby mit Sitz in Bermuda herzustellen, auf die nunmehr aufgetauchten sieben Gesellschaften aus den "Paradise Papers" einen Bezug herzustellen und das dort befindliche Vermögen auszuheben, wird in Elsners Schriftsatz gefolgert.

Noch schärfer kommentiert Pilnacek gegenüber dem "profil" übrigens die Causa Refco, die seit bald zehn Jahren von der Staatsanwaltschaft Wien ermittelt wird. Es geht um einen BAWAG-Blitzkredit von 350 Mio. Euro an die strauchelnde US-Investmentfirma Refco im Jahr 2005, der von Elsners Nachfolger Johann Zwettler genehmigt wurde - kurz vor dem Zusammenbruch Refcos. Auch Flöttl war Refco-Kunde. "Die lange Verfahrensdauer im Fall Refco ist schwer zu argumentieren", zürnt Pilnacek im "profil": "Das Refco-Verfahren ist ein schwarzes Loch, das ist infernal, ersparen Sie mir jeden weiteren Kommentar."

Flöttls Anwalt Herbert Eichenseder hat übrigens bereits alle Vorwürfe Elsners zurückgewiesen. Flöttl sei freigesprochen. Im BAWAG-Verfahren habe der damalige Staatsanwalt Georg Krakow sogar einen US-Staatsanwalt eingeschaltet - aber "es ist nichts herausgekommen, was für Flöttl negativ wäre", so der Verteidiger. Auch Flöttl hat stets alle Vorwürfe Elsners, er hätte sich BAWAG-Geld eingesteckt, zurückgewiesen.

Elsner war im BAWAG-Prozess wegen Untreue zur Höchststrafe von zehn Jahren Haft verurteilt worden. Elsner verbrachte unter Anrechnung der U-Haft insgesamt viereinhalb Jahre im Gefängnis, ehe er im Juli 2011 aufgrund einer schweren Erkrankung als haftunfähig eingestuft und entlassen wurde. Flöttl hatte keinen einzigen Tag hinter Gittern verbracht, er wurde bei der Wiederholung des Prozesses rechtskräftig freigesprochen und lebt in New York.

  

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Thema #15299

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