Aufgrund der aktuellen Unsicherheit an den Aktienmärkten sind viele Small Caps bereits deutlich gefallen. Bei vielen Unternehmen in zyklischen Sektoren scheint dies auch gerechtfertigt – es wird sich wohl kaum jemand von der Finanzmarktkrise verstecken können.

Bei BDI – Biodiesel International scheint mir der Kursabschwung aber doch deutlich übertrieben zu sein – ich kann mich nicht erinnern überhaupt jemals ein operativ profitables Unternehmen gesehen zu haben dass so tief unter dem Cash-Bestand gehandelt wird.

Hier die Highlights:
- per 30.06. betragen die liquiden Mittel € 55,1 Mil., der Buchwert liegt bei € 65,5 Mil. – aber der Börsewert der BDI liegt gerade einmal bei unglaublichen € 22,6 Mil. Je Aktie betragen die liquiden Mittel € 14,5, der Buchwert € 17,23 (vs. aktueller Kurs € 5,95).
- in 2008 läuft das operative Geschäft profitabel
- Vorstände sind auch die Mehrheitsaktionäre des Unternehmens – geringe Interessenskonflikte

Marktumfeld

Operativ wird sich natürlich auch für BDI das Umfeld verschlechtern, was sich auch im Auftragsstand bemerkbar macht, der per 30.06. mit € 54,9 Mil. um 35 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres liegt. Die Kreditklemme dürfte auf Kundenseite die Finanzierung neuer Biodiesel-Anlagen schwieriger machen und Investitionen könnten verschoben werden.

Andererseits könnte sich die deutliche Korrektur bei Rohstoffpreisen mittelfristig positiv auf die Nachfragesituation auswirken. Steigende Agrarrohstoffpreise – als ein wesentlicher Preistreiber wurde auch immer wieder die zunehmende Verwendung von Agrarprodukten für die Kraftstoffproduktion genannt – ließ die Biodiesel-Produktion zunehmend unattraktiver werden.
BDI hat sich in diesem Markt als weltweit führender Spezialist für Multi-Feedstock-Anlagen positioniert, die im Gegensatz zu rein pflanzlichen Rohstoffe höhere Flexibilität bieten und auch billigere Rohstoffe wie etwa Altspeiseöl und tierische Fette verarbeiten können.

Unabhängig davon scheint der langfristige Trend zur höheren Verwendung von Biokraftstoffen ungebrochen zu sein, auch wenn fossile Energieträger zuletzt wieder etwas günstiger geworden sind. Die von der EU Kommission diskutierte Biokraftstoff-Beimischungsquote von 10% des Kraftstoffverbrauchs bis 2020 verdeutlicht das enorme Wachstumspotential – so beträgt der Anteil von Biokraftstoffen am Kraftstoffverbrauch aktuell nur etwa 2%.

Das Unternehmen hat auf das temporär schwächere Umfeld für Biokraftstoffe reagiert und stößt derzeit durch Akquisitionen in neue Geschäftsfelder vor. So wurde beispielsweise im ersten Quartal ein 25%-Anteil an der VTU Holding erworben und im April die UIC-Gruppe übernommen, die auf den Bau von Destillationsanlagen spezialisiert ist. BDI erhofft sich so neue Kundenkreise zu erschließen – beispielsweise in der Nahrungsmittel-, Pharma- und Energieindustrie.

BDI Aktie

Die tiefe Bewertung der BDI unter Cash-Bestand ist wirklich einmalig. Ich habe gestern ein Screening für den deutschsprachigen Raum vorgenommen: nur ganz wenige Unternehmen haben einen ähnlich hohen Abschlag des Börsewerts zum Nettofinanzvermögen – bei den meisten handelt es sich aber um Firmen, die nahe am Konkurs stehen und bei denen die Verluste im operativen Geschäft die Finanzmittel innerhalb von 1-2 Jahren aufbrauchen könnten. Das ist bei BDI aber ganz bestimmt nicht der Fall.

Von solchen Chancen gesunde Unternehmen zu weniger als der Hälfte der liquiden Mittel zu erwerben träumt man in „normalen“ Börsephasen nur.

Zum Kursziel:
Ein Abschlag zum Buchwert/Nettofinanzmittelbestand ist jedenfalls gerechtfertigt, ich würde ihn aber nicht bei mehr als 20% ansetzen.
Daraus würde sich derzeit auf Basis des Buchwerts ein Kursziel von € 13,78 und auf Basis des Nettofinanzmittelbestands ein Kursziel von € 11,60 ergeben. Dort erwarte ich mir die Aktie auch in einigen Monaten wieder zu sehen.


Am 07. November werden übrigens die Zahlen zum dritten Quartal sowie ein aktualisierter Ausblick zur weiteren Geschäftsentwicklung geliefert..

Zum Nachlesen: http://www.biodiesel-intl.com


patbull7

  

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Antworten zu diesem Thema
BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben, patbull7(4), 23.10.20 16:45
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
01.11.08 13:29
1
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 00:38
2
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 08:51
3
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 10:59
4
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 11:15
5
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 15:26
6
RE: BDI – Biodiesel: 1L um 40Cent zu haben
02.11.08 16:24
7
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 16:32
8
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 17:29
9
      RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 18:17
10
      RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 18:21
11
      RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 19:24
12
      RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 20:08
13
      RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
02.11.08 21:28
14
Sehr interessante Meldung
14.1.09 21:08
15
Fühlen uns hintergangen
15.1.09 21:13
16
      Vorstand kontert Aktionär
16.1.09 16:56
17
BDI BioDiesel-Anlage in Lettland eröffnet
26.1.09 22:50
18
+20%
30.1.09 16:42
19
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
03.2.09 22:06
20
IVA unterstützt Kritik
22.2.09 11:11
21
Algen in den Tank
04.3.09 20:30
22
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
17.3.09 08:17
23
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
18.3.09 21:23
24
      RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
18.3.09 22:54
25
Achte BDI BioDieselanlage in Spanien eröffnet
19.3.09 23:50
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'Zu erneuerbaren Energien wird es in Zukunft keine Alte...
26.3.09 19:54
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      RE: Biodiesel 2008 mit höherem EBIT
05.4.09 12:02
28
      RE: Biodiesel 2008 mit höherem EBIT
05.4.09 21:26
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      RE: Biodiesel 2008 mit höherem EBIT
15.4.09 19:48
30
      RE: Biodiesel 2008 mit höherem EBIT
15.4.09 20:56
31
      RE: Biodiesel 2008 mit höherem EBIT
15.4.09 22:30
32
      RE: Biodiesel 2008 mit höherem EBIT
15.4.09 23:12
33
      RE: Eco
21.4.09 08:41
34
RE: Wirtschaftsblatt - Kommentar
16.4.09 23:01
35
RE: Wi-Blatt / ECO / X*0=0
21.4.09 23:41
36
RE: Wi-Blatt / ECO / X*0=0
22.4.09 08:00
37
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
15.5.09 09:14
38
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu habeninteressant
19.5.09 09:58
39
@patbull
19.5.09 18:37
40
Großauftrag aus den Niederlanden
02.6.09 20:14
41
RE: Großauftrag aus den Niederlanden
02.6.09 20:32
42
      RE: Großauftrag aus den Niederlanden
03.6.09 22:02
43
      Sal.Oppenheim bestätigt Kaufempfehlung für BDI
03.6.09 22:27
44
      RE: Großauftrag aus den Niederlanden
03.6.09 23:31
45
      RE: Großauftrag aus den Niederlanden
03.6.09 23:46
46
      RE: Großauftrag aus den Niederlanden
04.6.09 08:28
47
      RE: Großauftrag aus den Niederlanden
04.6.09 08:34
48
      RE: Großauftrag aus den Niederlanden
04.6.09 00:05
49
+30% !! short
03.6.09 13:12
50
RE: +30% !! short
03.6.09 13:40
51
      RE: +30% !! short
03.6.09 16:31
52
BioDiesel-Anlage im Erdölland Norwegen feierlich eröffn...
25.6.09 20:45
53
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
07.8.09 16:46
54
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
07.8.09 19:53
55
      RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
09.8.09 20:58
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Großauftrag sichert Auslastung
14.8.09 08:51
57
RE: Großauftrag sichert Auslastung
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Biodiesel: Hoch geklettert und tief gefalleninteressant
07.9.09 07:56
59
Quartalszahlen
02.11.09 19:26
60
RE: Quartalszahlen
03.11.09 21:19
61
EOP Biodiesel vollends in der Krise
03.11.09 20:43
62
Quartalsergebnis positiv
06.11.09 08:58
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08.11.09 11:56
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Sehr gut analysiert
09.11.09 11:28
65
RE: Sehr gut analysiert
09.11.09 19:07
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07.10.10 08:04
82
Zahlen Q3
12.11.10 08:58
83
10 Millionen-Auftrag aus Weißrussland
06.12.10 22:12
84
Weiterer Millionenauftrag für die österreichische BDI
15.2.11 15:43
85
Ausschüttung von EUR 2,65 je Aktie für 14. März 2011 av...
01.3.11 14:38
86
Geschäftsjahr 2010
12.4.11 22:19
87
Die Gründer treten ab
15.4.11 09:32
88
BDI erwartet weitere Aufträge für Multi-Feedstock-Anlag...
12.5.11 11:05
89
BDI stockt Beteiligung an Tochterunternehmen Enbasys we...
28.7.11 20:25
90
1. Halbjahr 2011
11.8.11 22:14
91
Millionenauftrag für den Bau einer BioGas-Anlage
19.12.11 20:41
92
Auftrag in den USA
02.2.12 21:48
93
BDI - BioEnergy International AG steigert Ergebnis in s...
30.3.12 08:26
94
Bei BDI läuft der Motor nur gedrosselt
30.3.12 08:37
95
BDI baut größte Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage Frankr...
10.7.12 14:09
96
Durchwachsenes Halbjahr
12.8.12 20:56
97
Wende in der Biosprit-Politik der EUinteressant
11.9.12 20:33
98
BDI - BioEnergy rüstet in Portugal eine BioDiesel-Anlag...
12.10.12 00:08
99
30.09.2012: Umsatz -30%, Verluste
13.11.12 23:18
100
BDI - BioEnergy erhält weiteren RetroFit-Auftrag
11.1.13 09:09
101
RE: BDI – Biodiesel Intl.: 1€ um 40Cent zu haben
28.3.13 16:25
102
Turnaround im 1. Quartal 2013
14.5.13 23:46
103
Trendwende im 1. Halbjahr 2013
13.8.13 09:34
104
      Hohes Umsatzwachstum im dritten Quartal 2013
14.11.13 11:23
105
      Riesenauftrag
08.1.14 13:01
106
      CFO tritt ab
13.1.14 17:36
107
      Übergabe in Griechenland
03.2.14 17:26
108
      Erfolgreiche Trendwende im Geschäftsjahr 2013
31.3.14 09:36
109
attraktive Depotbeimischung
04.4.14 11:13
110
Projektverzögerungen im ersten Quartal 2014
15.5.14 11:17
111
      Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 1,10 je Stammakt...
21.5.14 12:29
112
Katastrophale Zahlen
25.7.14 08:52
113
BDI BioEnergy: From value to waste
27.7.14 22:48
114
      Eine unschöne Sache
01.4.15 12:10
115
      BDI BioEnergy im 1. Quartal weiterhin leicht im Minus
13.5.16 06:13
116
      BDI reduzierte im Halbjahr Betriebsverlust, unterm Stri...
12.8.16 08:45
117
      RE: BDI reduzierte im Halbjahr Betriebsverlust, unterm ...
12.8.16 10:18
118
      Fettes Abfindungsangebotinteressant
17.10.16 13:31
119
      BDI wird Frankfurter Börse voraussichtlich am 22. Dezem...
07.12.16 16:30
120
Steirische BDI-BioEnergy mit Millionenauftrag in Belgie...
23.10.20 16:45
121

Danke für den Hinweis, ich werde mir das jedenfalls auch genau
ansehen. Wie du sagst, von solchen Bewertungen träumt man
normalerweise nur. Wie sieht die Eigentümerstruktur aus? Das lädt ja
geradezu einem Übernahmeversuch ein...


>Aufgrund der aktuellen Unsicherheit an den Aktienmärkten sind
>viele Small Caps bereits deutlich gefallen. Bei vielen
>Unternehmen in zyklischen Sektoren scheint dies auch
>gerechtfertigt – es wird sich wohl kaum jemand von der
>Finanzmarktkrise verstecken können.
>
>Bei BDI – Biodiesel International scheint mir der
>Kursabschwung aber doch deutlich übertrieben zu sein – ich
>kann mich nicht erinnern überhaupt jemals ein operativ
>profitables Unternehmen gesehen zu haben dass so tief unter
>dem Cash-Bestand gehandelt wird.
>
>Hier die Highlights:
>- per 30.06. betragen die liquiden Mittel € 55,1 Mil.,
>der Buchwert liegt bei € 65,5 Mil. – aber der Börsewert
>der BDI liegt gerade einmal bei unglaublichen € 22,6
>Mil.
Je Aktie betragen die liquiden Mittel € 14,5, der
>Buchwert € 17,23 (vs. aktueller Kurs € 5,95).
>- in 2008 läuft das operative Geschäft profitabel
>- Vorstände sind auch die Mehrheitsaktionäre des Unternehmens
>– geringe Interessenskonflikte
>
>Marktumfeld
>
>Operativ wird sich natürlich auch für BDI das Umfeld
>verschlechtern, was sich auch im Auftragsstand bemerkbar
>macht, der per 30.06. mit € 54,9 Mil. um 35 % unter dem
>Vergleichswert des Vorjahres liegt. Die Kreditklemme dürfte
>auf Kundenseite die Finanzierung neuer Biodiesel-Anlagen
>schwieriger machen und Investitionen könnten verschoben
>werden.
>
>Andererseits könnte sich die deutliche Korrektur bei
>Rohstoffpreisen mittelfristig positiv auf die
>Nachfragesituation auswirken. Steigende Agrarrohstoffpreise –
>als ein wesentlicher Preistreiber wurde auch immer wieder die
>zunehmende Verwendung von Agrarprodukten für die
>Kraftstoffproduktion genannt – ließ die Biodiesel-Produktion
>zunehmend unattraktiver werden.
>BDI hat sich in diesem Markt als weltweit führender Spezialist
>für Multi-Feedstock-Anlagen positioniert, die im Gegensatz zu
>rein pflanzlichen Rohstoffe höhere Flexibilität bieten und
>auch billigere Rohstoffe wie etwa Altspeiseöl und tierische
>Fette verarbeiten können.
>
>Unabhängig davon scheint der langfristige Trend zur höheren
>Verwendung von Biokraftstoffen ungebrochen zu sein, auch wenn
>fossile Energieträger zuletzt wieder etwas günstiger geworden
>sind. Die von der EU Kommission diskutierte
>Biokraftstoff-Beimischungsquote von 10% des
>Kraftstoffverbrauchs bis 2020 verdeutlicht das enorme
>Wachstumspotential – so beträgt der Anteil von Biokraftstoffen
>am Kraftstoffverbrauch aktuell nur etwa 2%.
>
>Das Unternehmen hat auf das temporär schwächere Umfeld für
>Biokraftstoffe reagiert und stößt derzeit durch Akquisitionen
>in neue Geschäftsfelder vor. So wurde beispielsweise im ersten
>Quartal ein 25%-Anteil an der VTU Holding erworben und im
>April die UIC-Gruppe übernommen, die auf den Bau von
>Destillationsanlagen spezialisiert ist. BDI erhofft sich so
>neue Kundenkreise zu erschließen – beispielsweise in der
>Nahrungsmittel-, Pharma- und Energieindustrie.
>
>BDI Aktie
>
>Die tiefe Bewertung der BDI unter Cash-Bestand ist wirklich
>einmalig. Ich habe gestern ein Screening für den
>deutschsprachigen Raum vorgenommen: nur ganz wenige
>Unternehmen haben einen ähnlich hohen Abschlag des Börsewerts
>zum Nettofinanzvermögen – bei den meisten handelt es sich aber
>um Firmen, die nahe am Konkurs stehen und bei denen die
>Verluste im operativen Geschäft die Finanzmittel innerhalb von
>1-2 Jahren aufbrauchen könnten. Das ist bei BDI aber ganz
>bestimmt nicht der Fall.
>
>Von solchen Chancen gesunde Unternehmen zu weniger als der
>Hälfte der liquiden Mittel zu erwerben träumt man in
>„normalen“ Börsephasen nur.
>
>Zum Kursziel:
>Ein Abschlag zum Buchwert/Nettofinanzmittelbestand ist
>jedenfalls gerechtfertigt, ich würde ihn aber nicht bei mehr
>als 20% ansetzen.
>Daraus würde sich derzeit auf Basis des Buchwerts ein Kursziel
>von € 13,78 und auf Basis des Nettofinanzmittelbestands ein
>Kursziel von € 11,60 ergeben. Dort erwarte ich mir die Aktie
>auch in einigen Monaten wieder zu sehen.
>
>
>Am 07. November werden übrigens die Zahlen zum dritten Quartal
>sowie ein aktualisierter Ausblick zur weiteren
>Geschäftsentwicklung geliefert..
>
>Zum Nachlesen: http://www.biodiesel-intl.com
>
>
>patbull7

  

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ich glaube du hast das geschäftsmodell hinter bdi noch nicht verstanden, aber was ich noch schlimmer finde ist, dass du keine bilanzen lesen kannst. du liest nur das raus, was du rauslesen möchtest. besorg dir wenigstens eine vernünftige software, wenn du schon ein screening vornimmst.

das das unternehmen scheiße ist, kann ich dir innerhalb fünf minuten sagen, nachdem ich in die halbjahreszahlen geschaut habe.

hier ist ja sogar das management total überfordert, ich vermute mal die haben einfach vor ein paar jahren eine gute idee gehabt, ihre story zum richtigen zeitpunkt gut verkaufen können und mittlerweile stellt sich schön langsam heraus, dass das geschäftsmodel auf diese art und weise nicht funktioniert.

ich habe echt gehofft, dass solche werbe push threads für zumindest ein bis zwei jahre der vergangenheit angehören. aber das der selbe scheiß jetzt schon wieder anfängt, stört mich wirklich.

  

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ein wirklich sehr produktives kommentar - was bitte ist Dein problem?

ließ doch mal graham & dodd's 'security analysis' bevor Du einen solchen schwachsinn von Dir gibst. oder ließ doch ein paar papers, in denen die historische performance von strategien untersucht wird, die auf buying low market to book oder market to net cash values basieren. oder sieh Dir doch bitte mal den track record der value fonds an, die genau einen solchen ansatz verfolgen.

ach ja, kannst Du mir bitte noch einen tipp wg screening software geben, ich nutze da bisher leider nur bloomberg und reuters..

  

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>ein wirklich sehr produktives kommentar - was bitte ist Dein
>problem?

du willst analysieren können und mir erklären du kannst aus meinen kommentar nicht herauslesen, wo mein problem liegt. hier hättest du ja nichtmal zwichen den zeilen lesen brauchen. in aller kürze nochmal:

deine probleme:
- du hast das geschäftsmodell nicht verstanden
- du kannst keine bilanzen lesen
- du hast keine vernünftige softwarelösung

meine problem:
- ich hasse werbe push threads

>ließ doch mal graham & dodd's 'security analysis' bevor Du
>einen solchen schwachsinn von Dir gibst.

ich halte mich an spielregeln. was glaubst du wohl, für welchen schachsinn ich deinen thread halte?

ich bin zwar nicht nett, aber ich habe dir zumindest geschrieben, wo deine probleme liegen und dir geschrieben, wo voraussichtlich der hauptgrund für das versagen des unternehmens liegt.

und dich mit graham zu vergleichen ist ja wohl nicht ernst gemeint oder?

>oder ließ doch ein
>paar papers, in denen die historische performance von
>strategien untersucht wird, die auf buying low market to book
>oder market to net cash values basieren. oder sieh Dir doch
>bitte mal den track record der value fonds an, die genau einen
>solchen ansatz verfolgen.

du hast zwar etwas gelesen aber nur die hälfte davon verstanden und dann auch noch falsch angewendet. du belügst dich selbst?

>ach ja, kannst Du mir bitte noch einen tipp wg screening
>software geben, ich nutze da bisher leider nur bloomberg und
>reuters..

ich benutze schon seid langen keine standardlösung mehr, weil bei den meisten standardlösungen das screening oft nichts anderes war als eine suchfunktion. früher habe ich das

http://www.prorealtime.com/de/

benutzt. ist sogar zum teil programmierbar! weiß aber nicht ob die immer noch gut sind, könnte aber genau das richtige für dich sein.

aber was meist du mit bloomberg und reuters? das kann sich doch kein normaler mensch leisten. was meinst du damit genau? bloomberg und reuters sind immerhin oberlieger oder war das sarkastisch gemeint?

  

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>meine problem:
> - ich hasse werbe push threads

Was soll die Aggressivität - patbull hat doch sachlich dargelegt warum
er die Aktie für billig hält, das ist von Pushen doch meilenweit entfernt.

  

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von sachlich ist patpull7 weit entfernt. das sind doch nur halbwahrheiten halbwegs gut verpackt.

verstehe nicht warum du soetwas nicht als pusherei erkennst. ich kann das nicht ausstehen. kann mir schon vorstellen, dass die mehrheit die halbwahrheiten nicht erkennt, aber mir kann er nix vormachen und darum ärgert mich sowas.

patpull7 ist ja schon ein wiederholungstäter. unter anderm hat er schon bei austria email die leute für dumm verkauft.

charaktere wie patpull7 gehen immer nach dem gleichen schema vor. verstehe überhaupt nicht warum er sich keinen neuen nick besorgt hat, er dürfte glaub ich selbst unter den pusher ein anfänger sein. das muss doch mittlerweile schon standard sein, das man nicht den selben nick zum pushen nimmt.

  

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@FulgorX: ich muss WarrenBuffet zustimmen, deine Antworten sind sehr aggressiv und Patbulls Beitrag von einem Pusherstatement weit entfernt.

Was macht aus deiner Sicht den entscheidenden Unterschied des Versuchs einer Analyse und der Pusherei aus? Die teilweise laienhafte Herangehensweise kann es nicht sein, denn dann müssten es sich viele Personen zweimal überlegen eine Analyse zu wagen und das ist bestimmt auch nicht im Sinne dieses Forums...

  

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Haende weg von der BDI aktie. Das unternehmen geht in konkurs oder aber stagniert weiter nach unten. Die branche is ja ganz nett aber als dynamisches geschaeftsmodel absolut ungeeignet und hat nix verloren an der boerse, zum glueck ist es nicht in Wien gelistet. Ach ja, in den USA hat erst gestern VeraSun pleite gemacht. Auch ein ethanol play der von der realitaet eingeholt wurde.

http://finance.yahoo.com/q?s=VSE
http://finance.yahoo.com/q?s=PEIX

  

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also ich kann die aufregung um meinen beitrag nicht ganz verstehen. ich habe mir gerade nochmals mein posting durchgelesen - aber alles so wie es dasteht habe ich aus den geschäftsberichten des unternehmens entnommen und nichts erfunden.

natürlich kann ich als minderheitsinvestor nicht in das unternehmen hinneinschauen noch weiß ich wie sich der biodiesel-markt im nächsten jahrhundert entwickeln wird - deshalb versuche ich auch gar nicht zu sagen wie sich das geschäft in den nächsten jahren entwickeln wird - und ich glaube auch nicht dass das jemand wirklich kann.

das einzige woran ich glaube ist, dass wenn man einen basket von unternehmen kauft, die zu hohen abschlägen zu buchwert bzw. nettofinanzmittelbestand gehandelt werden, eine hervorragende performance erzielen kann - diese denkrichtung wird als value investing bezeichnet. und es versteht sich wohl von selbst, dass diese unternehmen, die so tief unter cash-bestand gehandelt werden, nicht das geschäftsmodell von google haben sondern in irgendeiner form probleme haben. die vergangenheit hat aber gezeigt, dass investoren in solchen phasen komplett überreagieren. für jede firma gibt es einen wert, ganz egal wie schlecht es um sie bestellt ist.

und zum VeraSun argument: ich verstehe den zusammenhang zu bdi nicht. banken sind den usa übigens pleite gegangen, sollten wir deshalb erste bank und raiffeisen international auch von der börse nehmen?

  

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ich möchte noch dazu sagen, dass ich meinen arsch darauf verwetten würde, dass bdi in einem jahr höher steht als heute und sich besser als der aktienmarkt entwickeln wird.

sehen wir's uns einfach an, der zukünftige aktienkurs entscheidet..

  

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>ich möchte noch dazu sagen, dass ich meinen arsch darauf
>verwetten würde, dass bdi in einem jahr höher steht als heute
>und sich besser als der aktienmarkt entwickeln wird.
>
>sehen wir's uns einfach an, der zukünftige aktienkurs
>entscheidet..


ich glaube, FulgorX hatte doch recht...

  

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>ich möchte noch dazu sagen, dass ich meinen arsch darauf
>verwetten würde, dass bdi in einem jahr höher steht als heute
>und sich besser als der aktienmarkt entwickeln wird.

das du deinen arsch darauf verwettest ist genau das, was mich an der sache stört.

es kann einfach nicht sein, dass du dich eindeckst mit diesen schundpapierln und dann scheinheilig hier mit irgendwelchen halbwahren argumenten versuchst leute von diesem titel zu überzeugen.

ob du das jetzt machst um deine eigene entscheidung zu untermauern oder ob tatsächlich absicht dahintersteht ist völlig egal. was meinst du, sagt schon alleine deine thread überschrift über dich aus?

"1€ um 40 Cent"

>sehen wir's uns einfach an, der zukünftige aktienkurs
>entscheidet..

spekulieren an sich ist ok, aber andere davon zu überzeugen mitzumachen auf keinen fall

=================================

>@FulgorX: ich muss WarrenBuffet zustimmen, deine Antworten
>sind sehr aggressiv und Patbulls Beitrag von einem
>Pusherstatement weit entfernt.

patbull ist ein spieler und macht das immerhin schon mindestens zum zweiten mal, mich hat das schon bei austria email gestört und da war mein ton beweiten nicht so aggresiv.

es ist ja immer das gleiche, solche typen suchen sich immer irgendwelche aktien, mit fast null börsen umsatz und schauen einfach ob es irgendeine gute story gibt die sich verkaufen lässt.

glaubst du ernsthaft, das pattbull nur unter diesen nick in einem einzelnen forum aktiv wird. keine ahnung wo dieser typ sonstnoch unterwegs ist seine story zum besten gibt.

>Was macht aus deiner Sicht den entscheidenden Unterschied des
>Versuchs einer Analyse und der Pusherei aus?

grundsätzlich das motiv dahinter.

aber in diesen konkreten fall, habe ich einfach mal den thread gelesen. mir gedacht, toll wenn all so schreiben würden. hab mir zwar gedacht, etwas komische ansichten aber immerhin. umso weiter ich gelesen habe umso mistrauischer bin ich geworden, habe mir gedacht ich sollte zumindest mal kurz auf die homepage schauen ob hier nicht allzu viel halbwahrheiten geschrieben werden.

bis ich dann gelesen habe, er habe gestern ein "screening" gemacht, da sind bei mir die alarmklocken angegangen. ich mach das auch einmal im jahr, dass dauert meisten ungefähr drei monate. das läuft nebenbei und ist ehrlich gesagt oft sehr langweilig, aber muss sein immerhin gehts um die watchlist. aber von gestern auf heute die eierlegende vollmilchsau zu finden ist absolut unglaubwürdig. darum traue ich mir zu behaupten, er hat sich bereits mit den papierln eingedeckt.

natürlich war ich mir noch nicht sicher, hab dann einfach in den halbjahresbericht gesehen und mein verdacht hat sich dadurch gefestigt. dann hab ich noch geschaut welchen börsenumsatz die aktie in den letzen monaten und die sache stand für mich fest, dass es hier um einen pusher geht.

>Die teilweise
>laienhafte Herangehensweise kann es nicht sein, denn dann
>müssten es sich viele Personen zweimal überlegen eine Analyse
>zu wagen und das ist bestimmt auch nicht im Sinne dieses
>Forums...

bin ich ganz deiner meinung.

  

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>ob du das jetzt machst um deine eigene entscheidung zu
>untermauern oder ob tatsächlich absicht dahintersteht ist
>völlig egal. was meinst du, sagt schon alleine deine thread
>überschrift über dich aus?
>
>"1€ um 40 Cent"

Das sagt gar nichts aus, diese Formulierung ist bei Value Investoren
durchaus gebräuchlich.

>>sehen wir's uns einfach an, der zukünftige aktienkurs
>>entscheidet..
>
>spekulieren an sich ist ok, aber andere davon zu überzeugen
>mitzumachen auf keinen fall

Bis jetzt ist noch immer jeder für sich selbst verantwortlich.
Der Beitrag war für mich jedenfalls interessant als Anstoß selber
nachzuforschen.

So, und jetzt sag ich nichts mehr bis ich nicht die Zeit gefunden
habe mir den letzten GB und Quartalsberichte selber durchzulesen.

  

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http://aktien-portal.at/shownews.html?id=17351&b=&s=BDI-Biodiesel-International-Conflict- of-Interest-at-BDI-Biodiesel-International-AG?

Conflict of Interest at BDI-Biodiesel International AG

Oudenaarde, Belgium - Investor Asset Management Bvba, the investment manager acting on behalf of the investment fund Investor Equities, sees serious corporate governance issues at BDI-Biodiesel International AG.

As a shareholder of BDI-Biodiesel, we are disappointed by the recent insider transactions at BDI-Biodiesel. On December 15th and 17th, BDI Beteiligung GmbH bought 542.584 shares or 14,3% of the outstanding share capital at an average price of 7,17 euro. The shareholders of BDI Beteiligung GmbH are Mr. Hammer and Mr. Gössler with a total interest of 86%. Mr. Hammer (CEO) and Mr. Gössler (CTO) are the only members of the Management Board of BDI-Biodiesel.

We are of the opinion that the management board of BDI-Biodiesel failed to create substantial value to all shareholders by not acting on the opportunity to buy back own shares at a substantial discount to fair value. Certainly given the fact that BDI-Biodiesel disposes of a large excess cash position. The management, being the majority shareholder, should have convened a shareholders’ meeting and proposed an authorization for a share buyback.

Instead both Mr. Hammer and Mr. Gössler chose to buy for their own account through BDI Beteiligung GmbH. They chose to act on a business opportunity that otherwise could have gone to the enterprise. Moreover, with their actions the free float of BDI-Biodiesel has been reduced from 32,9% to 18,6%. This leaves minority shareholders with a materially less liquid share.

Investor Asset Management is of the opinion that the Management of BDI-Biodiesel did not act in the spirit of Rule 22 of the Austrian Code of Corporate Governance.

Rule 22: The management board shall make its decisions without being influenced by its own interests or the interest of controlling shareholders, on the basis of the facts and in compliance with applicable laws.

We believe that the current share price of BDI-Biodiesel does not at all reflect its true value. At the average price of the insider transactions, the market capitalization amounts to 27,2 million euro. At the end of the third quarter of 2008 BDI-Biodiesel had shareholders equity of 66,9 million euro and a net cash position of 57 million euro, amounting to 15,01 euro per share. At the time of the Initial Public Offering in September 2006 the Company raised a net amount of 43 million euro. Since then, nothing substantial has been done with this cash position. At the current share price level a substantial share buyback would have immediately created a lot of value to all shareholders.

Investor Asset Management will seek to defend its rights as a minority shareholder and urges the Supervisory Board of BDI-Biodiesel to take necessary actions to the benefit of all shareholders.

  

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Die Fondsgesellschaft moniert §erhebliche Interessenskonflikte" bei der in Graz ansässigen BDI Biodiesel. Auslöser sind Insidergeschäfte des Vorstands. Demnach hat die BDI Beteiligungs GmbH, die zu 86% im Besitz der beiden BDI-Vorstände Wilhelm Hammer und Helmut Gössler steht, am 15. und 17. Dezember ausserbörslich 542.584 Aktien oder 14,3% des ausstehenden Kapitals von BDI zu einem Durchschnittspreis von 7,17 Euro gekauft.

Die Aktien dürften von Fortis, der Ringturm KAG und Banque AIG stammen. Alle drei Finanzinvestoren meldeten im Dezember einen Verkauf ihrer Anteile bzw. den Rückfall unter die Meldeschwelle von 5%. Der Börse Express sprach dazu mit Jan Vantomme (im Bild), Managing Director von Investor Asset Management. Bei BDI wurde um eine Stellungnahme angefragt.

Börse Express: Welchen Anteil hält Investor AM aktuell an BDI Biodiesel?

Jan Vantomme: Investor Equities ist mit 1,02% an BDI beteiligt.

BE: Seit wann sind Sie investiert?

Vantomme: Unser Fonds startete am 1. Mai 2008. Der erste Kauf von BDI fand am 5. Mai statt.

BE: Wie war die Reaktion des BDI-Managements, als Sie Ihren Unmut über die Insidertransaktionen geäussert haben?

Vantomme: Wir waren mit CEO Hammer in Kontakt. Er sagte, er sehe darin kein Problem, vielmehr sei es positiv, weil damit das Management zeigt, dass der aktuelle Kurs exzellente Möglichkeiten bietet. Normalerweise begrüssen wir es auch, wenn Unternehmensinsider Aktien kaufen. Aber BDI Biodiesel hat eine grosse überschüssige Cash-Position, mit der nichts verdient wird. Daher ist es die Aufgabe des Managements, mögliche Alternativen zu überlegen. Eine davon wäre ein Aktienrückkauf. Da das Management gleichzeitig auch Grossaktionär ist, kann es die Ermächtigung für einen solchen Aktienrückkauf vorschlagen. Unserer Ansicht nach ist es unfair, eine sich bietende Möglichkeit für den Rückkauf eines grossen Aktienpakets unter Fair Value dahingehend zu nutzen, dass das Management im eigenen Interesse handelt. Für uns ist das ein klarer Interessenskonflikt, bei dem das Management die eigenen Interessen vor jene des Unternehmens und damit aller Aktionäre gestellt hat. CEO Hammer meint, diese Ansicht teile er nicht.

BE: Sie fordern den Aufsichtsrat auf, "notwendige Schritte" zu setzen. Welche wären das?

Vantomme: Wir haben an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats geschrieben und warten auf eine Antwort. Wenn wir nicht ernst genommen werden, machen wir den Brief publik. Der einfachste Weg, um die Interessen von Gross- und Kleinaktionären zu vereinen, wäre der Verkauf des Aktienpakets, das die BDI Beteiligung im Dezember erworben hat, an die BDI - zu gleichen Kondititionen. Generell muss auch angemerkt werden, dass sich anscheinend seit zwei Jahren kein wertbringendes Investmentprojekt für das überschüssige Cash finden lässt. Daher wäre es auch gut, wenn das Management allen Aktionären klar mitteilt, welche Pläne man dafür hat bzw. wie man gedenkt, Shareholder Value zu generieren. Oder sie überlegen sich andere Möglichkeiten, das Geld an die Aktionäre zurückzugeben.

BE: Ist Investor Asset Management im Bereich "Shareholder Activism" aktiv?

Vantomme: Wir haben uns zuvor noch nie derart engagiert und sehen uns selbst auch nicht als "aktiven" Shareholder. Wir fühlten uns aber von den Handlungen des Managements hintergangen. Deshalb sind wir auch laut geworden.

BE: Sind Sie noch in anderen österreichischen Aktien investiert?

Vantomme: Ja, in Kapsch TrafficCom.

http://www.boerse-express.com/pages/737713

  

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Der Vorstand von BDI Biodiesel nimmt am Freitag Stellung zu den Vorwürfen seines Aktionärs Investor AM. Die belgische Fondsgesellschaft stösst sich - wie am Donnerstag berichtet - an den jüngsten Insiderkäufen des Managements. Ein Aktienrückkauf der Gesellschaft wäre vorzuziehen gewesen, so die Belgier.

"Der Erwerb der Anteile im Dezember 2008 wurde nicht aktiv von uns angestrebt, sondern basierte vielmehr auf einem Angebot verkaufswilliger Paketaktionäre, das an uns kurzfristig herangetragen wurde", erklärt CEO Wilhelm Hammer. "Die Transaktion erfolgte ausserbörslich und sollte unter anderem auch unser Vertrauen in das Unternehmen bekräftigen". Der Erwerb erfolgte unter Einhaltung sämtlicher Rechtsvorschriften und wurde als Directors' Dealing publiziert.

"Uns haben Experten dazu gratuliert, dass wir viele Investitionen aus unserem Cashflow und nicht aus den durch den Börsegang entstandenen Mitteln finanziert haben. Ebenso haben wir erst jüngst auf dem Eigenkapitalforum der Deutschen Börse positives Feedback in Bezug auf unsere konservative Veranlagungspolitik erhalten. Wir haben gegenüber Investor AM unsere Gründe bekräftigt, dass vorgenannte Transaktion in keiner Weise gegen die Prinzipien guter Corporate Governance verstösst", so Hammer.

BDI habe zum Zeitpunkt der sich kurzfristig ergebenden Kaufmöglichkeit des Aktienpaketes auch keine Ermächtigung der Hauptversammlung für einen Aktienrückkauf gehabt. Nach österreichischem Gesetz wäre zudem nur ein Rückkauf von bis zu 10% möglich.

http://www.boerse-express.com/pages/738070

  

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BDI Biodiesel International Datum/Zeit: 26.01.2009 12:20
Quelle: BDI Biodiesel International - Presseaussendung
BDI BioDiesel-Anlage in Lettland eröffnet

Am 22. Januar wurde in Ventspils die erste industrielle BioDiesel-Anlage in Lettland feierlich eröffnet.

Die von der österreichischen BDI - BioDiesel International errichtete Anlage befindet sich im Hafengebiet von Ventspils und produziert mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen/113 Mio. Liter normgerechten BioDiesel entsprechend der europäischen Norm. Als Nebenprodukte werden Pharmaglycerin, Futtermittel und Düngemittel gewonnen.

Neben den überwiegend pflanzlichen Rohstoffen aus dem Baltikum, der Ukraine, Weißrussland, Russland und Kasachstan kann die BDI Anlage anteilig auch Altspeiseöle und freie Fettsäuren (Free Fatty Acids, FFAs) verarbeiten.

Rund um die Produktionsanlage hat der Auftraggeber Bioventa auch Saatlager, eine Ölmühle zur Bearbeitung der Rohstoffe, eine Betankungsstation für LKWs sowie eine Schiffsverladestation mit einer Gesamtinvestitionssumme von 85 Mio. Euro errichtet. Die Versorgung mit Rohstoffen und der Abtransport der Produkte sind durch den direkten Zugang zum Seeweg umweltfreundlich und wirtschaftlich begünstigt.

Der erzeugte BioDiesel ist derzeit hauptsächlich für den Export, unter anderem für die norwegische Statoil - Mineralölgesellschaft bestimmt und entspricht 1,5% der Exportquote von Lettland.

Der bei der Eröffnung anwesende Minister für Umwelt Raimonds Vējonis betonte, dass nicht nur die Nutzung moderner sparsamer Kraftfahrzeuge sondern auch die Erzeugung von Energie aus nachwachsenden Rohstoffen für den Umweltschutz eine wesentliche Rolle spielt.

Auch in Lettland wird angestrebt, den Anteil der Beimischung von Biokraftstoffen mit einer entsprechenden Beimischungsverordnung zu erhöhen. Derzeit beträgt der Umfang der Beimischung erst 0,3%. Österreich ist in dieser Hinsicht Vorbild für Lettland, mit dem ehemaligen Umweltminister Josef Pröll, ein Experte und Förderer für Biokraftstoffe, wurde ein regelmäßiger Informationsaustausch durchgeführt.

Für Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI, ist die Anlage ein weiterer Baustein zur Erreichung von Klimaschutzzielen: 'Es gibt genug Potenzial für nachhaltige Rohstoffe aus Agrarländern wie etwa der Ukraine, Russland und Kasachstan, das man auch nutzen muss, um eine CO2 Reduktion im Verkehrsbereich zu erreichen. Mit dem Export ihrer landwirtschaftlichen Produkte können diese Länder wiederum dringend benötigte Industriegüter finanzieren. Für die Ziele der EU spielt BioDiesel eine wesentliche Rolle, da dieser Biokraftstoff heute schon eingesetzt werden kann. Wir schaffen mit dieser Anlage eine Ausbeute von 100%, was nicht nur das Optimum an Wirtschaftlichkeit für unseren Kunden bedeutet, sondern auch den vorhandenen Rohstoff voll ausnutzt.'

Neben Lettland konnte BDI bereits in Litauen im Hafengebiet von Klaipeda eine ähnliche Anlage errichten.

  

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Das Posting von patbull7 vom 01.11.08:

>Hier die Highlights:
>- per 30.06. betragen die liquiden Mittel € 55,1 Mil.,
>der Buchwert liegt bei € 65,5 Mil. – aber der Börsewert
>der BDI liegt gerade einmal bei unglaublichen € 22,6
>Mil.
Je Aktie betragen die liquiden Mittel € 14,5, der
>Buchwert € 17,23 (vs. aktueller Kurs € 5,95).

Aktueller Kurs schon 9,20!

  

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....auf das Argument des BDI-Aufsichtsrats, dass man aus Unternehmenssicht einen Aktienrückkauf derzeit nicht als attraktiv betrachte....

Was sind denn das für Tro... - ein Rückkauf von Aktien unter dem
Cash-Bestand pro Aktie soll nicht attraktiv sein?

----------------


Die belgische Investmentgesellschaft Investor Asset Management (Investor AM) erhält mit ihrer Kritik an Interessenskonflikten und mangelnder Corporate Governance bei der österreichischen BDI Biodiesel nun Unterstützung vom Interessenverband der Anleger. Auslöser der Diskussion sind Insidergeschäfte des Vorstands vom Dezember des Vorjahres. Demnach hat die BDI Beteiligungs GmbH, die mehrheitlich im Besitz der beiden BDI-Vorstände steht, ausserbörslich 14,3% der BDI-Aktien zu 7,17 Euro das Stück gekauft.

"Wir schliessen uns der Forderung von Investor AM an, dass BDI Biodiesel dieses Aktienpaket übernehmen sollte", so IVA-Präsident Wilhelm Rasinger Auch wäre es angebracht, wenn die Mehrheit des Aufsichtsrats unabhängig wäre.

Investor AM argumentiert, dass BDI auf genügend Cash-Reserven (57 Mio. Euro per Ende drittes Quartal) sitzt, um diesen Rückkauf eines grossen Aktienpakets unter Fair Value hätte tätigen können. Das Argument der BDI-Organe, die Cash-Position sichere in schwierigen Zeiten das Überleben und die notwendige finanzielle Flexibilität, lässt Jan Vantomme (im Bild) von Investor AM nicht gelten: Schliesslich hätte das Paket nur rund 2,7 Mio. Euro gekostet. "Wir können nicht nachvollziehen, warum das Unternehmen zwar mit 57 Mio. Euro 'überleben' kann, aber nicht mit 54 Mio. Euro", so Vantomme.

Auch den Hinweis, dass BDI keine Ermächtigung zum Aktienrückkauf hat, beeindruckt ihn nicht. Man hätte sich der Gesellschaft der beiden Vorstände ja als "Zwischenlager" für den Ankauf bedienen können, bis die HV den Aktienrückkauf genehmigt.

Auf das Argument des BDI-Aufsichtsrats, dass man aus Unternehmenssicht einen Aktienrückkauf derzeit nicht als attraktiv betrachte, antwortet der Fondsmanager mit einem Rechenbeispiel: "Der Ankauf des Pakets kostet 2,72 Mio. Euro, der Fair Value des Unternehmens nach dem Aktienrückkauf liegt bei 64,2 Mio. Euro. Unter Abzug der rückgekauften Aktien steigt das Eigenkapital je Aktie von 17,6 auf 18,76 Euro, was eine Generierung von Shareholder Value im Ausmass von 3,96 Mio. Euro entspricht. Der Return on Investment liege folglich bei 146%".

"Die BDI-Organe nehmen uns nicht ernst", so Vantomme, der mit einem Anteil von etwas über 1% gegen den Mehrheitsaktionär keine Chance hat. Was wird er daher tun? "Wir wollen weiterhin auf unabhängige Aufsichtsräte drängen und die Medien auf die mangelnde Corporate Governance hinweisen". (bs)

Aus dem Börse Express vom 20. Februar 2009

  

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Donnerstag,
5. März 2009
19:05 Uhr

Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft *

Algen sind vielerorts lästig, vor allem dann, wenn sie sich zu stark vermehren. Doch die seit rund drei Milliarden Jahren auf der Erde existierenden Wasserlebewesen können CO2 in Sauerstoff umwandeln und sind dafür verantwortlich, dass aus der giftigen Uratmosphäre ein Lebensraum für höhere Lebewesen entstand.

Diese Eigenschaft hat Algen vor einiger Zeit auch in das Blickfeld der Wissenschaft gerückt. Mehrere Forschergruppen beschäftigen sich mit den Möglichkeiten, mit Hilfe von Algen das Kohlendioxid aus Industrieabgasen zu verwerten und daraus Öl zu gewinnen, aus dem man wiederum Biotreibstoffe herstellen kann.

Weil Algen zehn Mal so viel Biomasseertrag bringen wie Landpflanzen, kann man mit ihnen Biogas, Biodiesel, Bioethanol oder Biowasserstoff auch wesentlich günstiger herstellen. Algen stehen auch nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, wie es zum Beispiel bei Getreide oder anderen Energiepflanzen der Fall wäre, und brauchen wenig Fläche.

http://oe1.orf.at/programm/200903052501.html

  

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sehr interessante Umsätze letzten Donnerstag und gestern - 37k und 36k Stücke sind hier jeweils umgegangen.

Noch 2 Wochen bis zur Bilanzpressekonferenz am 31.03. - werden wir da erfahren, ob sich der Vorstand zu aktionärsfreundlichen Maßnahmen durchringen konnte (Sonderausschüttung eines Teils des Cash-Betandes von 15€ je Aktie, Aktienrückkäufe, Börse-Rückzug mit einer fairen Zahlung an die Minderheitsaktionäre..)?

  

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>Noch 2 Wochen bis zur Bilanzpressekonferenz am 31.03. - werden
>wir da erfahren, ob sich der Vorstand zu aktionärsfreundlichen
>Maßnahmen durchringen konnte (Sonderausschüttung eines Teils
>des Cash-Betandes von 15€ je Aktie, Aktienrückkäufe,
>Börse-Rückzug mit einer fairen Zahlung an die
>Minderheitsaktionäre..)?

Ich glaube nicht, da muß der Druck von außen schon größer werden.
Erwartest du dir da wirklich etwas?

  

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erwarten - erhoffen würde besser passen. aber ich denke bei Hrn. Hammer und Hrn. Gössler handelt es sich um integre und ehrliche Persönlichkeiten, bei denen die Kritik seitens der Minderheitsaktionäre Gehör finden sollten.

Wenn man sich das mal durchrechnet, BDI von der Börse zu nehmen und sich den ganzen Ärger zu ersparen würde aufgrund des geringen Freefloats selbst bei einem Angebot deutlich über dem aktuellen Kurs (z.B. zum Buchwert) nur einen Bruchteil der liquiden Mittel der Gesellschaft benötigen - und alle Parteien würden davon profitieren. Ganz ausschließen würde ich mittelfristig ein solches Szenario nicht..

  

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BDI - BioDiesel International AG: Achte BDI BioDieselanlage in Spanien eröffnet

BDI - BioDiesel International AG / Sonstiges

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.
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Am Freitag den 6.3.2009 wurde in Altorricón in Spanien die BioDiesel-Anlage
des Unternehmens Bioarag, errichtet vom steirischen Anlagenbauer BDI -
BioDiesel International, feierlich eröffnet.

Im Beisein der politischen Führung der Region Aragon und der Stadt
Altorricón fanden sich rund 100 Gäste zum Festakt für die mittlerweile 8.
BDI BioDiesel-Anlage in Spanien ein.

Die Anlage mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen pro Jahr (113 Mio. Liter)
stellt BioDiesel entsprechend der europäischen Norm EN 14214 aus
pflanzlichen Ölen, Altspeiseölen und tierischen Fetten her. Als
Nebenprodukte werden Glycerin für industrielle Zwecke und Feststoffdünger
für den landwirtschaftlichen Bereich produziert.

Für die Kleinstadt Altorricón, die zur autonomen Region Aragon im Nordosten
Spaniens mit rund 1,3 Mio. Einwohnern gehört, bedeutet die Anlage mit einem
Jahresumsatz von rund 75 Mio. Euro und 40 Arbeitsplätzen einen wesentlichen
wirtschaftlichen Impuls wie der Bürgermeister von Altorricón, Salvador
Plana und José Bas, einer der Hauptinvestoren und Initiator des Projektes
betonten.

Als einen Baustein für erneuerbare und saubere Energie für die zukünftigen
Generationen bezeichnete der Landeshauptmann von Aragon, Marcelino
Iglesias, die Anlage. Bis 2015 soll in der Region Aragon zumindest die
Hälfte, bis ins Jahr 2025 der gesamte Energiebedarf aus eigener Produktion
gedeckt werden können, etwa aus Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie aus der
Nutzung von Biomasse. Die klimatischen Vorteile und landwirtschaftlichen
Möglichkeiten der Region dafür zu nutzen, wird von den Vertretern aller
politischen Parteien unterstützt.

Trotz des Schwerpunktes auf pflanzlichen Rohstoffen können in der 23.
Anlage, die BDI weltweit erfolgreich an ihre Kunden übergeben hat, auch
Altspeiseöl und tierische Fette mitverarbeitet werden, auch mit höheren
Anteilen an freien Fettsäuren. Diese FFAs, die bei herkömmlichen
Produktionsverfahren abgetrennt werden müssen, können durch die BDI
Technologie ebenfalls zu BioDiesel entsprechend der europäischen Norm
umgewandelt werden.

Da für diese Rohstoffe kein Herstellungsaufwand notwendig ist, weist der
damit produzierte BioDiesel gegenüber fossilem Diesel eine besonders gute
Ökobilanz auf.

Unter anderem wird der umweltfreundliche alternative Kraftstoff der
Bioarag-Anlage an LKW-Flotten geliefert werden. Vom
Gesamtinvestitionsvolumen von 30 Mio. Euro entfällt auf die Leistungen von
BDI eine Summe von 13,7 Mio. Euro.

Mehr Informationen unter:
http://www.bioarag.es/
http://www.bdi-biodiesel.com

  

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Dagmar Heiden-Gasteiner, Vorstandsmitglied bei BDI Biodiesel, über Shareholder Value und die Kritik am Treibstoff Biodiesel


Börse Express: Sie meldeten, dass im 3. Quartal 2008 insgesamt 13 Projekte in Bearbeitung waren. Um was für Projekte handelt es sich?

Dagmar Heiden-Gasteiner: Zu den aufgeführten Projekten gehörten unter anderem die vor wenigen Tagen übergebene BioDiesel-Anlage des Unternehmens Bioarag in Altorricón, Spanien, sowie die erste industrielle BioDiesel-Anlage in Lettland, die im Januar in Ventspils eröffnet wurde. Besondere Freude bereitet uns ausserdem die Erweiterung der BioDiesel-Anlage in Mureck in der Steiermark. Diese Anlage wurde bereits 1991 von unseren Experten gebaut und 1994 erstmals weltweit für die Nutzung von Altspeiseöl, 2002 auch für tierische Fette, angepasst. Seitdem leistet die Anlage ihren Beitrag für die energieautonome Region Mureck und erzeugt umweltfreundlichen BioDiesel unter anderem für die Busflotte der Grazer Verkehrsbetriebe.

BE: Wieweit ist die Entwicklung des Projekts Biomass-to-Liquid? Welche Vorteile bietet es?

Heiden-Gasteiner: Mit dem Forschungsschwerpunkt Biomass-to-Liquid ist die BDI am Puls der internationalen Forschungsbemühungen. Rege Anfragen, Auszeichnungen für Forschungsprojekte in der Umwelttechnik sowie Forschungsförderungen bestätigen dies. Längerfristig werden damit ergänzend zur BioDiesel-Produktionsverfahren auch zusätzliche Kraftstoff-Herstellungsverfahren angeboten werden können. Durch die Mehrheitsbeteiligung von 70% am Forschungs- und Technologieunternehmen Lignosol im Jahr 2007 hat BDI sich einen bestehenden Forschungsvorsprung gesichert und arbeitet an der Marktreife des Biomass-to-Liquid-Verfahrens für eine wirtschaftliche Umsetzung im industriellen Massstab. Die Prozessgrundlage der BtL-Entwicklung der BDI basiert auf der Verölung von Rohstoffen und setzt damit auf ein energiesparenderes Verfahren, mit dem Anlagen mittlerer Grösse wirtschaftlich betrieben werden können.

BE: Woraus wird in Ihren Anlagen Biodiesel erzeugt? Wieweit ist die Forschung zur Herstellung von Biodiesel aus Algen?

Heiden-Gasteiner: Im Bereich der Forschung zur Gewinnung von BioDiesel aus Algen wurde die Entwicklungsarbeit in Kooperation mit der Universität Wien fortgeführt. Ziel ist zunächst die Auswahl der richtigen Algenstämme, deren Ölgehalt und Wachstumsraten als Rohstoffbasis optimal sind. BDI hat das Stadium der Grundlagenforschung verlassen und arbeitet in Photobioreaktoren an der Optimierung des Verfahrens, wobei darauf geachtet wird Wasserkreisläufe zu schliessen, dh Abwasser aufzubereiten. Schliesslich ist vorgesehen, einen Bioreaktor mit den Abgasen eines Biomassekraftwerkes zu betreiben, wobei in den letzten Wochen Versuche mit Abgas aus einer Müllverbrennungsanlage erfolgreich durchgeführt wurden.

BE: Was sagen Sie zu den Kritikpunkten gegenüber Biodiesel (Abholzung von Naturlandschaften, negative Auswirkungen auf Nahrungsmittelproduktion, etc.)?

Heiden-Gasteiner: Die fehlgeleitete Medien-Diskussion über die vermeintliche Konkurrenz von Biokraftstoffen und Lebensmitteln - "Teller oder Tank" - ist im Verlauf des Jahres abgeebbt. Fehlende objektive Sachverhalte und irreale Annahmen haben die populistische Kritik letztlich scheitern lassen, ein klares Zeichen dafür ist die im Dezember 2008 aktualisierte Richtlinie der EU über erneuerbare Energien, in der Biokraftstoffe weiter eine tragende Rolle im Klimaschutz darstellen, was ein vernünftiges Nebeneinander von "Teller und Tank" erwarten lässt.

BE: Sehen Sie Biodiesel als Treibstoff der Zukunft?

Heiden-Gasteiner: Zu erneuerbaren Energien wird es in Zukunft keine Alternative geben - davon bin ich überzeugt. Biokraftstoffe werden in den kommenden Jahren für den Klimaschutz weiter an Bedeutung gewinnen. Allein in den USA und der EU sind Milliardenbeträge für Investitionen vorgesehen, um den Klimaschutz und die Unabhängigkeit von der endlichen fossilen Energie voran zu treiben. Daher arbeiten wir konsequent an der Weiterentwicklung unserer Produktionsverfahren und forschen im Bereich der Gewinnung von Biodiesel aus Algen und Biomass-to-Liquid, dem Biokraftstoff der zweiten Generation.

BE: Was sagen Sie zu Alternativen zum Biodiesel?

Heiden-Gasteiner: BioDiesel und Bioethanol sind vorläufig die einzig greifbaren, umweltfreundlichen Alternativen zu Diesel und Benzin. Die EU rechnet im Laufe der kommenden Jahre ausserdem mit einer Ergänzung durch Kraftstoffe der so genannten zweiten Generation (Biomass-to-Liquid) und anderer Technologien.

BE: Investor AM hat erneut gefordert, dass BDI Biodiesel das Aktienpaket, das die BDI Beteiligungs GmbH gekauft hat, übernimmt. Sehen Sie Chancen auf eine Einigung bzw. wie ist hier Ihre weitere Vorgehensweise?

Heiden-Gasteiner: Unser wichtigstes Ziel ist es, BDI möglichst solide und zukunftsfähig aufzustellen. Das Unternehmen verfügt über eine hohe Eigenkapitalbasis, die ein Vielfaches unserer derzeitigen Marktkapitalisierung darstellt. Und das ist auch gut so: Dadurch sind wir beweglich und können - wie etwa im vergangenen Jahr - Akquisitionen tätigen, Millionenbeträge in Forschung investieren und haben weiterhin die Möglichkeit, grosse Projekte abzuwickeln. Wir haben gegenüber dem Investor Asset Management unsere Gründe für die Transaktion erklärt, die vor allem darauf abzielte, das Vertrauen in die BDI zu stärken. Es gibt keine Pläne dafür, dass diese Anteile der BDI Beteiligungs GmbH von der BDI - BioDiesel International AG übernommen werden

BE: Sind irgendwelche Änderungen im Aufsichtsrat geplant (damit wie von Investor AM gefordert die Mehrheit unabhängig ist)?

Heiden-Gasteiner: Es sind keine Veränderungen im Aufsichtsrat der BDI geplant.

BE: Angesichts des dicken Cashpolsters werden Sie wohl keine Finanzierungsschwierigkeiten haben. Wie legen Sie das Geld an?

Heiden-Gasteiner: Unsere konservative Veranlagungspolitik und die mit Sorgfalt ausgewählten Beteiligungen sichern unser hohes Eigenkapital und geben uns die Möglichkeiten, weiterhin in Forschung und Entwicklung zu investieren sowie grosse Projekte abzuwickeln. In der aktuellen Krise an den Finanzmärkten hat sich unsere Strategie als erfolgreich und nachhaltig erwiesen.Am 31. März wird der Jahresabschluss der BDI - BioDiesel International AG für das Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht. Hier werden Sie weitere Angaben zu Ihrer Frage finden.

BE: Welche Kosteneinsparungen sind geplant? Werden Sie eventuell gezwungen sein, Mitarbeiter abzubauen?

Heiden-Gasteiner: Aufgrund der aktuellen Marktsituation ist es uns zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, eine konkrete Aussage für die Unternehmenswicklung der BDI in den nächsten beiden Jahren zu treffen - dies betrifft auch unseren Mitarbeiterstand.

BE: Wie kreiert BDI Biodiesel Shareholder Value?

Heiden-Gasteiner: Vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise sowie aufgrund der Diskussion um die negativen Auswirkungen der BioDiesel-Produktion spiegelt die Bewertung der BDI am Kapitalmarkt die Stärken des Unternehmens nicht wider. Im jetzigen Börsenumfeld kommt es vor allem darauf an, das Unternehmen langfristig zu stärken: Unsere hohe Eigenkapitalbasis ermöglicht uns, weiter zu investieren und den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern. Im Jahr 2008 haben wir durch unsere Akquisitionspolitik Weichen gestellt, um über neue Märkte und die Erweiterung unseres Angebotsportfolios neues Wachstum zu generieren. Die Nutzung von Synergien in diesem Unternehmensverbund wird weiterhin einer unserer Schwerpunkte für das laufende Jahr sein. Auch in der Weiterentwicklung unserer BioDiesel-Produktionsverfahren, dem Spezialthema BioDiesel aus Algen und Biomass-to-Liquid haben wir laufend Fortschritte erzielt.

Am 31. März wird der Jahresabschluss der BDI - BioDiesel International AG für das Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht, davor war eine Beantwortung einiger Fragen leider nicht möglich.


BE
26.03.2009

  

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das sehe ich grundsätzlich auch so, vor allem was die anlage-alternativen in gegenwärtigen umfeld betrifft. und dass sich das management nicht einmal zu einer ordentlichen dividende aus dem nettogewinn durchringen konnte freut mich auch nicht besonders.

katalysator gab es aber auch keinen als die aktie bei 6 euro notierte, und dennoch stehen wir jetzt 70% höher. ich bin überzeugt value ist mittelfristig selbst ein katalysator und glaube, dass ein unternehmen an der börse längerfristig nicht unter dem bestand der liquiden mittel gehandelt werden sollte.

die liquiden mittel je aktie betragen per 31.12. 16 EUR, der buchwert je aktie 17,9 EUR, da wäre noch ein ganz schönes kurspotential übrig. zumindest 12-13 EUR erwarte ich mir in den nächsten monaten und bleibe daher investiert.

ps: noch einen beisatz kann ich mir nicht verkneifen - ich habe mir gerade noch mal die ersten postings in diesem thread angesehen - würde mich ernsthaft interessieren wer von den schlaumeiern damals seit 01.11. auch 70% verdient hat..

  

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>ps: noch einen beisatz kann ich mir nicht verkneifen - ich
>habe mir gerade noch mal die ersten postings in diesem thread
>angesehen - würde mich ernsthaft interessieren wer von den
>schlaumeiern damals seit 01.11. auch 70% verdient hat..

Ich fand deinen Beitrag sehr gut - also wenn du noch ein paar solche
Sachen ausgraben und posten könntest.... Ich bin ganz Ohr

  

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hi wb!

also meine highest conviction idea ist derzeit ECO Business, aber die verfolgst Du anscheinend eh schon, wenn ich mir die postings im entsprechenden thread ansehe. ich kaufe seit 1,20 wie verrückt und habe mit heute meine zielposition aufgebaut.

es ist für mich fundamental betrachtet völlig unbegreiflich, warum ECO einen höheren discount zum buchwert/NAV aufweist als immofinanz, immoeast, atrium usw.. nicht nur dass ECO viel leichter verständlich ist als viele andere immos derzeit, das portfolio in AT&DE hat wohl mit sicherheit viel weniger risiko bzgl abwertungen und rückgang mieteröse als immobilien im osten. nach dem verkauf der fleischmarkt-immobilie mit nur 7% abschlag zum buchwert im märz bin ich mir relativ sicher, das ECO kein refinanzierungsproblem haben wird. selbst wenn sie morgen weitere immobilien verkaufen müssten um liquidität zu beschaffen, solange sie das nicht mit mehr als 20% abschlag machen werde ich weiterhin super geld verdienen.

ich war mir selten zuvor so sicher dass ich mit einer aktie viel geld verdienen werde, das ist schon ein komisches gefühl - dauernt frage ich mich was ich wohl übersehen habe. wenn das papier nicht mindestens das doppelte wert ist dann hör ich glaub ich auf mit aktien und kauf nur noch indexfonds.. jedenfalls hab ich rund 50% von allem was ich besitze darauf gesetzt, dass ich hier nicht daneben liege.

damit ich aber nicht wieder von manchen lesern als pusher hingestellt werde, das ist sicher KEINE KAUFEMPFEHLUNG, sondern nur ein freundlicher hinweis, dass es sich lohnen könnte den geschäftsbericht zu lesen!!!

nicht dass ich auch nur noch 1 euro für einen weiteren kauf übrig hätte, aber aus interesse, was ist derzeit Dein favorit?

lg
patbull7

  

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>ich war mir selten zuvor so sicher dass ich mit einer aktie
>viel geld verdienen werde, das ist schon ein komisches gefühl
>- dauernt frage ich mich was ich wohl übersehen habe. wenn das
>papier nicht mindestens das doppelte wert ist dann hör ich
>glaub ich auf mit aktien und kauf nur noch indexfonds..
>jedenfalls hab ich rund 50% von allem was ich besitze darauf
>gesetzt, dass ich hier nicht daneben liege.

Also da wäre mir nicht wohl dabei - 50%? In meinen Anfangszeiten habe
ich das noch gemacht, da waren die Beträge in verschmerzbaren
Größenordnungen, aber jetzt ist keine Position größer als 10,
maximal 15%.

Bei Eco ist mir das Management jedoch nicht geheuer (kann gar keinen
konkreten Grund sagen, fühle mich einfach nicht wohl dabei)

>nicht dass ich auch nur noch 1 euro für einen weiteren kauf
>übrig hätte, aber aus interesse, was ist derzeit Dein
>favorit?

Ich habe einige Aktien bei denen ich mir auch sicher bin, daß ich
innerhalb von drei Jahren verdopple (immer unter der Grundannahme,
die Krise ist spätestens Mitte 2010 vorbei).

Erste Bank ist zur Zeit meine größte Position, wie sich das weiter
entwickelt werde ich nach Q1 entscheiden.
Von sehr schlecht bis extrem stark halte ich alles für möglich, ich
hoffe die Gerüchte daß die Erste Bank eigene Anleihen zurückkauft stimmen,
dann könnte es ein Bombenquartal werden.

  

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naja, meine ECO position macht schon deutlich mehr als 1 jahresgehalt aus - so ganz verschmerzbar wäre ein totalverlust auch nicht. aber es gibt für jede person eine andere anzahl von aktien, mit der man sich wohl fühlt. ich halte es da mit buffett - kein problem 80% meines kapitals in 3 unternehmen zu halten.

extrem unwohl fühle ich mich, sobald ich 7-8 aktien im portfolio habe. meistens passiert das nur, weil ich von keiner der aktien stark genug überzeugt bin, um mehr zu investieren. in solchen fällen ist meine erfahrung besser gar nichts zu machen.. (stanley druckenmiller: the way to build long-term returns is through preservation of capital and home runs..)

ich weiß nicht mehr von wem ich diesen gedanken habe, dürfte entweder buffett oder berkowitz sein, "wieviele leute auf den forbes 100 sind schon mit ihrer 7. besten idee reich geworden?" -> das passt sehr gut zu meiner einstellung bzgl. diversifikation..


danke, erste bank habe ich mir schon länger nicht mehr angesehen, werde ich jetzt bald nachholen!

  

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>extrem unwohl fühle ich mich, sobald ich 7-8 aktien im
>portfolio habe. meistens passiert das nur, weil ich von keiner
>der aktien stark genug überzeugt bin, um mehr zu investieren.
>in solchen fällen ist meine erfahrung besser gar nichts zu
>machen.. (stanley druckenmiller: the way to build long-term
>returns is through preservation of capital and home runs..)

Schon richtig, aber ich bin kein zweiter Buffett oder Druckenmiller.
Wenn man katastrophale Fehler vermeidet ist mMn Wohlstand auf lange
Sicht gesichert. Extremer Reichtum ist damit nicht möglich, aber
auch kein totaler Rückschlag.

Buffett hat das sehr gut am Beispiel von LTCM beschrieben - lauter extrem
intelligente Leute, die ihr Geschäft verstanden haben, eigenes Geld
investiert haben und mehr als ein Jahrzehnt (schon bei Salomon)
sehr erfolgreich waren wurden ausradiert und teilweise in Riesenschulden gestürzt, weil einige sogar Geld geliehen haben um noch
mehr in den eigenen Fund investieren zu können.

Sprich wenn meine beste Idee bei 50% Gewichtung aufgeht habe ich vielleicht ein Jahr in
dem ich 100% mache - aber wenn ich völlig falsch liege erleide ich
einen schweren, kaum mehr aufzuholenden Rückschlag. Ist es das wert? Anything times zero is zero.

>ich weiß nicht mehr von wem ich diesen gedanken habe, dürfte
>entweder buffett oder berkowitz sein, "wieviele leute auf
>den forbes 100 sind schon mit ihrer 7. besten idee reich
>geworden?" -> das passt sehr gut zu meiner einstellung
>bzgl. diversifikation..

Das ist von Buffett. Aber ich sehe, wir haben die gleichen Vorbilder
Buffett, Druckenmiller, Berkowitz,...

  

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>ich war mir selten zuvor so sicher dass ich mit einer aktie
>viel geld verdienen werde, das ist schon ein komisches gefühl
>- dauernt frage ich mich was ich wohl übersehen habe. wenn das
>papier nicht mindestens das doppelte wert ist dann hör ich
>glaub ich auf mit aktien und kauf nur noch indexfonds..
>jedenfalls hab ich rund 50% von allem was ich besitze darauf
>gesetzt, dass ich hier nicht daneben liege.

Gestern hattest du ja zwischenzeitlich schon fast verdoppelt, aber die Umsätze sind
lächerlich gering...

  

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Kinder, wie die Zeit vergeht: Ein Jahr ist es her, dass wir uns die Aktie des Frankfurt-Legionärs BioDiesel International (BDI, plant Anlagen für die Erzeugung von Biodiesel) angesehen haben. Unser Fazit damals: „Die Analysten sind bullish, wir bleiben weiter skeptisch und würden nicht zugreifen.“ Ein Blick auf den Kursverlauf gibt uns recht, seit damals hat das Papier – trotz einer inzwischen stattgefundenen Erholungs-Rally – mehr als 38 Prozent verloren. Ob die Analysten nun noch immer bullish sind, lässt sich nicht sagen, da die Aktie seit Oktober nicht mehr gecovert wurde. Was wir sagen können ist, dass wir das Papier in Summe weiter skeptisch betrachten – obwohl es auch Dinge gibt, die uns ­gefallen. Aber der Reihe nach.

Die am 31. März vorgelegten Jahreszahlen 2008 wiesen einen Umsatzrückgang von 20 Prozent auf 61,7 Millionen € auf. Als Grund gibt BDI die Verzögerung von Abschlüssen neuer Aufträge an – die Kreditklemme lässt grüßen. Außerdem hätten sich im Vergleich zu 2007 weniger Projekte in der umsatzstarken Bauphase befunden. Zum Verständnis: BDI unterscheidet zwischen drei Phasen (Engineering, Bau und Inbetriebnahme), in der Bauphase fließen bis zu 80 Prozent des Umsatzes. Für 2009 hat das Unternehmen übrigens keine Prognosen abgegeben, begründet wird das mit der „aktuellen Marktlage“. Allerdings befinden sich heuer nur 1,5 Projekte (ein Teil einer Anlage in Norwegen sowie das Werk in Hongkong, das Biodiesel aus Altspeiseöl herstellen wird) in ­dieser umsatzstarken Phase. Aus dem Hongkong-Geschäft, das ein Volumen von 17 Millionen € hat, sind 2009 weniger als 14 Millionen € zu erwarten.

Auftrag bitte kommen. Per Ende 2008 belief sich der Auftragsbestand auf 25,3 Millionen € – für ein positives Jahresergebnis 2009 zu wenig. Zum Vergleich: Per ultimo 2007 lag der Auftrags­bestand bei 72,3 Millionen €, das Jahresergebnis 2008 bei 4,6 Millionen €. Laut Geschäftsbericht werden Vertragsverhandlungen für drei Projekte (Gesamtvolumen 80 Millionen €) geführt. Für sechs Projekte wurden Detailangebote abgegeben. Unterschrieben ist aber noch nichts – und das ist nicht nur die große Unbekannte, sondern auch das Risiko, das Aktionäre berücksichtigen müssen. Denn wehe, es kommt kein Auftrag rein. Um der Marktlage ein wenig gegenzusteuern – von Kompensieren kann keine Rede sein – hat BDI seit Mitte 2008 den Bereich „After Sales“ etabliert. In diesen fallen die Servicierung der Anlagen sowie auch die Um- und Aufrüstung von Konkurrenz-Werken. Neben Umsatz soll diese Tätigkeit vor allem Folgeaufträge bringen.

Doch derzeit macht der niedrige Rohölpreis der BDI einen Strich durch die Rechnung. Zwar sei laut der Branche fairerweise kein Rohöl-Preis zu nennen, ab dem die Erzeugung von Biodiesel Break-even mache – weil von Land zu Land der Einkaufspreis der Rohstoffe und auch die Laufzeit der Verträge für den Einkauf variieren –, Studien nennen aber einen Preis ab 75 bis 80 US-Dollar je Barrel. Im Moment kostet das Fass rund 52 Dollar (Brent), die Prognosen sprechen auch nicht für BDI.

Aber neben der EU – das EU-Parlament hat im Dezember das Klimapaket verabschiedet, wonach bis 2020 mindestens zehn Prozent aller Kraftstoffe im EU-Verkehrssektor aus erneuerbaren Energien gewonnen werden müssen – hofft BDI auf den Ölverbraucher Nummer eins, die USA. Denn dort wird nun etwa die Produktion von Biodiesel aus Abfall- und Reststoffen (Waste to Fuel) mit einem Dollar je Gallone staatlich unterstützt. Davor waren es nur 50 Cent, Produktion aus pflanzlichen Rohstoffen wurde schon vorher mit einem Dollar gefördert. Mit den Multi-Feedstock Anlagen (können auf Basis unterschiedlicher Rohstoffe produzieren) rechnet sich die BDI hier Chancen aus.

Fazit. Wir sind Ihnen noch die Dinge schuldig, die uns gefallen: liquide Mittel in Höhe von 61 Millionen €, ein positives Finanzergebnis von 2,7 Millionen € (Veranlagung maximal drei Jahre, Festgeld und Anleihen) und null Schulden bei der Bank – in Zeiten der Kreditkrise sehr löblich. Zudem könnte sich unserer Meinung nach das erste Mal seit dem IPO eine Dividende ausgehen. Trotzdem würden wir uns noch zurückhalten und erst zugreifen, wenn unter den in Schwebe befindlichen Projekten die Unterschrift glänzt.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/370498/index.do?_vl_backlink=/home/in dex.do&_vl_pos=12.1.DT

  

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den Wi-Blatt artikel finde ich nicht so gut, die story bei BDI sind 16€ cash je aktie - das kommt viel zu kurz.. und außerdem kommt die analyse 70% zu spät, bei 6€ hätte es mehr sinn gemacht darüber zu schreiben.
ich sehe den kurs auf aktuellem niveau recht stabil und glaube weiterhin dass wir in den nächsten 12 monaten noch 20-30% nach oben sehen.


@ warren buffett: ja, gestern hatte mein depot bedingt durch ECO eine interessante intraday-volatilität.. mit den geringen umsätzen hast Du natürlich recht, andererseits findet man solche massiven fehlbewertungen wie bei ECO oder BDI halt mal nicht im large cap bereich.

vielleicht noch eine interessante info zu ECO, hab mir am wochenende mal die price-books der österreichischen immos angesehen (basierend auf freitag-schlusskursen):

eco 0.18
immoeast 0.24
ca immo 0.25
ca immo intl 0.28
atrium 0.29
immofinanz 0.31
warimpex 0.36
conwert 0.37
spark immo 0.37
-----------------
durchschnitt 0.29

natürlich muss man einschränkend dazu sagen, dass die buchwerte teils unterschiedliche ausmaße von bereits vorgenommenen abwertungen reflektieren - von bewertungsspielräumen ganz zu schweigen (insofern wäre ein vergleich net op inc to EV bestimmt interessanter/unverzerrter, aber soviel zeit wollte ich nicht investierten). dennoch zeigt mir der vergleich, dass ECO vergleichsweise attraktiv bewertet erscheint, abgesehen davon dass meiner meinung nach der ganze sektor zu tief bewertet wird.

aber jetzt hör ich auf an dieser stelle über ECO zu schreiben, dieser thread gehört BDI!


@ warren buffett: noch eine off-topic anmerkung - "Anything times zero is zero" kannte ich vorhin noch nicht, bin erst am samstag beim lesen von "the snowball" darüber gestolpert - ein außergewöhnlich gutes buch übrigens für alle fundis..

  

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>@ warren buffett: noch eine off-topic anmerkung -
>"Anything times zero is zero" kannte ich vorhin noch
>nicht, bin erst am samstag beim lesen von "the
>snowball" darüber gestolpert - ein außergewöhnlich gutes
>buch übrigens für alle fundis..

"The Snowball" ist ganz gut weil Buffett kooperiert hat, ansonsten
finde ich es aber relativ schlecht geschrieben. Weit besser ist "The Making of an American Capitalist" von Roger Lowenstein.

  

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Klingt eigentlich gut. 19c im 1.Quartal verdient. Umsatzeinbruch um 39%, d.h. für mich, daß das was jetzt über bleibt zum Großteil aus Serviceleistungen kommt und deshalb stabil bleiben sollte.
MK bei 42M und über 50M Cash.
Kein must-have, aber nach unten abgesichert.

Nicht gefallen hat mir:
"Ihre solide finanzielle Basis versetzt die BDI - BioDiesel International AG
in die Lage, weitere Akquisitionen und Investitionen in Forschung und
Entwicklung zu tätigen. "

...klingt für mich iregendwie nach: Wir haben zuviel Geld und irgendwas müssen wir ja damit machen, auch wenn es nicht so sinnvoll ist. Also halt ein wenig forschen.


DGAP-News: BDI - BioDiesel International AG: Bericht zum 1. Quartal 2009
BDI - BioDiesel International AG / Quartalsergebnis

15.05.2009

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------

BDI baut auf internationale Programme zur Förderung regenerativer Energien

- Weitere BioDiesel-Anlage in Spanien übergeben
- Erfolgreiches After-Sales- und Kleinprojekt-Geschäft
- Hoher Cash-Bestand sichert Stabilität in der Krise

(Graz, 15. Mai 2009) Die österreichische BDI - BioDiesel International AG
ist stabil ins neue Geschäftsjahr 2009 gestartet: Im ersten Quartal 2009
konnte eine weitere BioDiesel-Anlage in Spanien übergeben sowie das
Geschäft mit Produkten und Leistungen im After Sales Bereich weiter
ausgebaut werden. Die starke finanzielle Basis der BDI sichert ihre
Stabilität in der Krise und die kontinuierliche Weiterführung von
Forschungsprojekten.

Der Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009 belief sich
auf 7,2 Mio. Euro und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 35,1% gesunken
(Vorjahr 11,2 Mio. Euro). Grund dafür waren Verzögerungen und das
Ausbleiben von Neuaufträgen bei Großprojekten. Erfreulich haben sich das
After Sales Geschäft und Kleinprojekte, wie die Optimierungen, das Nach-
und Umrüstung von BioDiesel-Anlagen entwickelt. Insgesamt konnten 4
Engineering-Aufträge mit hohem Deckungsbeitrag abgeschlossen werden. Eine
weitere Anlage in Spanien wurde an einen Key-Account-Kunden übergeben.

Das operative Ergebnis (EBIT) betrug im ersten Quartal 0,7 Mio. Euro und
verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,7%. Dazu haben vor allem die
margenstarken Engineering-Aufträge sowie eine Versicherungsentschädigung
beigetragen. Die EBIT-Marge stieg entsprechend von 5,9% im Vorjahr auf
9,7%. Das Periodenergebnis lag mit 0,7 Mio. Euro knapp unter dem Wert des
Vorjahres von 0,8 Mio. Euro, ebenso das daraus resultierende Ergebnis je
Aktie von 0,19 Euro.

Ihre solide finanzielle Basis versetzt die BDI - BioDiesel International AG
in die Lage, weitere Akquisitionen und Investitionen in Forschung und
Entwicklung zu tätigen. Die hohe Cash Position des Unternehmens in Höhe von
55,3 Mio. Euro zum 31.03.09 führte zu einem Finanzergebnis von 0,4 Mio.
Euro (Vorjahr 0,6 Mio. Euro). Bei einem Eigenkapital in Höhe von 68,9 Mio.
Euro stieg die Eigenkapitalquote im Berichtszeitraum von 61,6% auf 66,8%.

Zum Stichtag Ende März belief sich der Gesamtauftragsbestand der BDI auf
ein Volumen von 21,1 Mio. Euro. Aufgrund der aktuellen Marktsituation ist
es dem Vorstand der BDI nicht möglich, eine konkrete Prognose für die
Unternehmenswicklung in 2009 abzugeben. Auf Basis der aktuellen
Auftragseingangssituation wird es sehr schwierig, das geplante positive
Ergebnis (EBIT) für das Gesamtjahr 2009 zu erreichen.

'Neben der Akquise von Neuprojekten wird unser Fokus im laufenden
Geschäftsjahr vor allem auf dem Ausbau des After Sales Bereiches sowie auf
dem Um- und Aufrüsten von Anlagen liegen,' so Wilhelm Hammer,
Vorstandsvorsitzender der BDI - BioDiesel International AG. 'Trotz der
Verschärfung der allgemeinen Wirtschaftslage und den aktuellen Problemen in
der Finanzierung von BioDiesel-Projekten gibt es auch positive Signale: In
den USA werden die Förderungen für Biokraftstoffe aus Abfallstoffen -
'waste to fuel' - verdoppelt und die neuen Vorschriften der EU führen zu
einer weiteren Erhöhung der erforderlichen CO2-Einsparungswerte durch den
Einsatz von Biokraftstoffen. Mit unserer erfolgreichen Technologie, unseren
Forschungsprojekten und unserer starken finanziellen Basis, sind wie gut
gerüstet, die zukünftigen Chancen des Marktes zu nutzen.'

Weitere Informationen unter www.bdi-biodiesel.com

Der Bericht über das 1. Quartal 2009 findet sich zum Download unter:
http://www.bdi-biodiesel.com/images/Zwischenbericht_Q1_2009.pdf

Über BDI - BioDiesel International AG

BDI - BioDiesel International AG ist ein weltweit führender
Komplettanbieter von Anlagen zur Produktion von BioDiesel. Zum
Leistungsumfang zählen die Planung und Projektierung der Anlagen, deren
Errichtung und Inbetriebnahme sowie der anschließende After-Sales Service.
BDI - BioDiesel International AG verfügt über umfassende Erfahrungen bei
der Produktion von BioDiesel sowie ein aus der eigenen Forschung und
Entwicklung resultierendes umfangreiches Patentportfolio. Bei der
Erstellung von Multi-Feedstock-Anlagen, die BioDiesel auf Basis
verschiedener Rohstoffe - wie Pflanzenölen, Altspeiseölen und tierischen
Fetten - produzieren können, sieht sich die Gesellschaft weltweit als
Technologie- und Marktführer. Die BDI - BioDiesel International AG
beschäftigt mit ihren konsolidierten Unternehmen derzeit über 140
Mitarbeiter. Die Aktien der BDI - BioDiesel International AG (ISIN
AT0000A02177) sind im Prime Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter
Börse notiert.

  

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Eine kleine Überraschung dass gestern bei der HV wenigstens eine Dividende von 0,75 Euro beschlossen wurde, wenngleich die liquiden Mittel von rund 70 Mil. Euro (Bankguthaben plus Geldmarktfonds) bzw 19 Euro/Aktie weiterhin im Unternehmen bleiben..

  

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>Eine kleine Überraschung dass gestern bei der HV wenigstens
>eine Dividende von 0,75 Euro beschlossen wurde, wenngleich die
>liquiden Mittel von rund 70 Mil. Euro (Bankguthaben plus
>Geldmarktfonds) bzw 19 Euro/Aktie weiterhin im Unternehmen
>bleiben..

Warst du dort? Wenn ja wie war es? War dieser Fonds der da versucht
Druck zu machen vertreten?

---------------

Hauptversammlung beschließt Dividendenzahlung =
Graz (OTS) - Die 3. Ordentliche Hauptversammlung der
österreichische BDI - BioDiesel International AG hat die Zahlung
einer Dividende in Höhe von 75 Cent pro Aktie beschlossen. Nachdem
das Geschäftsjahr 2008 mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen
werden konnte, hatten Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung
eine Dividendenzahlung vorgeschlagen. Die Veranstaltung fand am
Montag, den 18. Mai 2008 in Graz statt. Die Präsenz des Grundkapitals
betrug rund 81 Prozent.

Die Dividendensumme beläuft sich auf insgesamt 2.850.000 Euro. Bei
einer Dividendenzahlung von 75 Cent pro Aktie beläuft sich die
Dividendenrendite zu aktuellem Kurs rund 7,0 Prozent. Die Dividende
wird am 29. Mai 2009 an die Aktionäre der BDI ausgeschüttet.

Zu den wesentlichen Beschlüssen der Hauptversammlung zählte
außerdem die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes und des
Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2008 sowie eine Ermächtigung zum
Rückkauf eigener Aktien. Alle Tagesordnungspunkte wurden einstimmig
angenommen.

Die Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung sind unter
www.bdi-biodiesel.com im Bereich Investor Relations unter
"Hauptversammlung" veröffentlicht.

Über BDI - BioDiesel International AG

BDI - BioDiesel International AG ist ein weltweit führender
Komplettanbieter von Anlagen zur Produktion von BioDiesel. Zum
Leistungsumfang zählen die Planung und Projektierung der Anlagen,
deren Errichtung und Inbetriebnahme sowie der anschließende
After-Sales Service. BDI - BioDiesel International AG verfügt über
umfassende Erfahrungen bei der Produktion von BioDiesel sowie ein aus
der eigenen Forschung und Entwicklung resultierendes umfangreiches
Patentportfolio. Bei der Erstellung von Multi-Feedstock-Anlagen, die
BioDiesel auf Basis verschiedener Rohstoffe - wie Pflanzenölen,
Altspeiseölen und tierischen Fetten - produzieren können, sieht sich
die Gesellschaft weltweit als Technologie- und Marktführer. Die BDI -
BioDiesel International AG beschäftigt mit ihren konsolidierten
Unternehmen derzeit über 140 Mitarbeiter. Die Aktien der BDI -
BioDiesel International AG (ISIN AT0000A02177) sind im Prime
Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter Börse notiert.

Rückfragehinweis:


Unternehmenskommunikation
BDI - BioDiesel International AG
Parkring 18, A-8074 Grambach / Graz, Austria
Tel: +43 / 316 / 4009-1528 , Fax: +43 / 316 / 4009-110
www.bdi-biodiesel.com
bdi@bdi-biodiesel.com

  

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BDI - BioDiesel International AG erhält Großauftrag aus den Niederlanden

BDI - BioDiesel International AG / Sonstiges

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------

(Grambach, 02.06.2009) Die österreichische BDI - BioDiesel International AG
wurde von BioDiesel Amsterdam B.V. mit der Errichtung einer Multi-Feedstock
BioDiesel-Anlage im Hafen von Amsterdam beauftragt. Der Auftragswert
beträgt rund 31 Mio. Euro. Die Anlage mit 100.000 Tonnen (113 Mio. Liter)
Jahreskapazität wird aus Altspeiseöl und tierischen Fetten BioDiesel
entsprechend der EU Norm EN 14214 produzieren und soll 2010 in Betrieb
genommen werden. Das angewendete Multi-Feedstock Verfahren kann
verschiedenste Rohstoffe mit bis zu 100% freien Fettsäuren verarbeiten.

  

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habe mich heute sehr über diese adhoc gefreut - damit brechen die umsätze nicht ganz weg und das operative ergebnis sollte nicht allzu negativ ausfallen..

  

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>habe mich heute sehr über diese adhoc gefreut - damit brechen

Respekt, auch schon mehr als verdoppelt.

Hast du noch mehr solche Aktien auf Lager? (Außer Eco Business)
Hätte gerade wieder etwas Kapazität frei....

  

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Die Analysten von Sal. Oppenheim behalten BDI weiterhin auf ihrer Liste der Kaufempfehlungen und bestätigen gleichzeitig den Fair Value von 20 Euro.

Der Auftrag über eine Biodiesel Anlage im Hafen von Amsterdam ist das erste Projekt seit dem Zuschlag zur Errichtung einer Anlage in Hong Kong im Dezember 2007.

Mit der Erholung des operativen Geschäftes von BDI sieht Analyst Stephan Wulf weiteres Kurspotenzial.

Die Gewinnschätzungen je Aktie lauten 0,86 Euro (2009) und 0,87 Euro für das Jahr 2010.

http://www.boerse-express.com/pages/782232

  

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hi wb!

sag - hab versucht über aktien-online eine e-mail zu senden, das hat wohl nicht funktioniert, oder?

leider nichts was genauso high conviction level hat wie einst bdi bei 6 oder eco bei 1.30, bzw. was nicht eh schon gut gelaufen ist..

meine mittlerweile 2.-größte position ist asian bamboo, keine liquidationswert-idee wie bdi oder eco, aber hervorragendes earnings-wachstum bei lächerlich günstiger bewertung (kgv 5) - aber sicher mit risiken behaftet (dass zB die profitmargen nicht zu halten sind), ich bin bestimmt kein experte für bambusplantagen. aber geschäftsbericht ist ganz vernünftig, noch immer net cash position, corporate governance ist ok, und wenn man wirklich schafft die flächen bis ende 2010 zu verdoppeln bei selber marge wie vom mgmt versprochen kann die aktie nächstes jahr auch bei 30 notieren und wäre noch immer relativ günstig.. (fairerweise muss ich dazusagen, dass ich hier seit knapp über 6 euro investiert bin, aber ich hab vor zwei wochen bei 10 euro nochmals ordentlich nachgelegt)

ich lese derzeit so viele geschäftsberichte wie nie zuvor, aber die luft ist schon etwas dünner geworden als vor ein paar monaten (was jetzt nicht heißt dass ich nicht noch immer viel zu günstige small caps finde). leider habe ich bis jetzt aber noch nichts gefunden worin ich bereit wäre 30% meines kapitals zu investieren.. (also keine home runs in unserer sprache)

wenn ich derzeit nur 2 aktien besitzen dürfte wären das also eco business und asian bamboo - weiterhin EXTREM STARK überzeugt davon dass beide in einem jahr mehr als 50% höher stehen (unabhängig von der aktienmarkt-entwicklung)

patbull7

  

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>hi wb!
>
>sag - hab versucht über aktien-online eine e-mail zu senden,
>das hat wohl nicht funktioniert, oder?

Hab gerade nochmal in meiner Inbox nachgesehen, nichts gefunden -
wahrscheinlich vom Spamfilter gekillt?

>leider nichts was genauso high conviction level hat wie einst
>bdi bei 6 oder eco bei 1.30, bzw. was nicht eh schon gut
>gelaufen ist..

Das ist auch mein Problem... könnte natürlich weiter bei anderen
aufstocken, die meisten sind noch immer sehr günstig bewertet.

Asian Bamboo werde ich mir mal ansehen, aber ob ich damit komfortabel
werde... davon verstehe ich nun wirklich nichts

Trotzdem danke. Auf der Shortseite bist du nicht aktiv? Da könnte
ich auch ein paar Ideen gebrauchen. (siehe meinen Fundamental-Short-Thread)

  

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Nein, auf der short-seite funktioniert mein deep-value-mindset so überhaupt nicht..

Ich glaube wir sind von den letzten wochen etwas verwöhnt, im vergleich zu vor einem jahr gibts noch immer wahnsinnig viele unterbewertete aktien. Das mit dem nachkaufen bestehender positionen sehe ich grundsätzlich auch so, nur dass meine high convictions eco und asian bamboo schon absolut unvernünftige anteile meines gesamtvermögens ausmachen..

Lg patbull7

  

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>positionen sehe ich grundsätzlich auch so, nur dass meine high
>convictions eco und asian bamboo schon absolut unvernünftige
>anteile meines gesamtvermögens ausmachen..

Das hatten wir ja schon mal diskutiert Ich will das Risiko
bei den mittlerweile involvierten Beträgen nicht mehr eingehen.

  

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>sag - hab versucht über aktien-online eine e-mail zu senden,
>das hat wohl nicht funktioniert, oder?

Habe sie doch gefunden, Antwort geschickt.

  

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BDI steigt als Nachwirkung von gestern um 30%. Habe geshortet.

patbull hat ganze Arbeit geleistet, Aktie hat sich vom Tief verdreifacht.

  

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Hab mich selber gewundert aber bei IB gab es Stücke zum Ausleihen. Naja, bei solchen marktengen Aktien kann man mit einem short auch einfahren, hoffe aber, daß viele heute heimkommen und dann verkaufen wollen. Man beachte, daß die Aktie nahe ihrem 12-Monatshoch noctiert! Als wäre seit 3.6.08 nichts passiert.

  

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BDI BioDiesel-Anlage im Erdölland Norwegen feierlich eröffnet - BILD =

Graz (OTS) - In der norwegischen Hafenstadt Fredrikstad wurde
gestern durch den Norwegischen Minister für Umwelt und Internationale
Entwicklung und im Beisein des Österreichischen Botschafters in
Norwegen die weltweit 28. Anlage der BDI - BioDiesel International
feierlich eröffnet.

Die Lage am Meer begünstigt Logistik und Transportwege für
Rohstoffe und die 114 Mio. Liter BioDiesel. Dieser wird großteils von
den Mineralölfirmen abgenommen werden, die damit die vom Minister
angekündigte Erhöhung der Beimischungsquote von derzeit 2,5 auf 5%
mit "norwegischen" BioDiesel erfüllen werden können.

Mit dem Gesamtinvestitionsvolumen von 35 Mio. Euro, finanziert von
Raiffeisen Leasing Nordic AB, Stockholm, erhielt der Kunde Uniol AS
die Multi-Feedstock-Technologie des österreichischen Unternehmens.
Mit diesem Verfahren, mit dem BDI Weltmarktführer ist, wird in der
Anlage aus unterschiedlichen Rohstoffen auf sehr wirtschaftliche
Weise BioDiesel hergestellt, wobei die Bandbreite von frischen
pflanzlichen Ölen bis zu Reststoffen wie Altspeiseölen und tierischen
Fetten reicht. Dass eine neue Richtlinie des Europäischen Parlaments
nunmehr Biotreibstoffe, welche aus Abfall und Reststoffen produziert
werden, für eine CO2-Bewertung zweimal höher gewichtet als sonstige
Biotreibstoffe, freut Hammer besonders, weil es den von BDI mit der
Multi-Feedstock-Technologie seit langem eingeschlagenen Weg wieder
bestätigt.

Erik Solheim, Minister für Umwelt und Internationale Entwicklung,
hob in seiner Ansprache besonders die Wichtigkeit der internationalen
Zusammenarbeit beim Klimaschutz hervor und begrüßte in diesem
Zusammenhang auch die unermüdlichen Bemühungen des brasilianischen
Präsidenten Lula zur Förderung von Biotreibstoffen und die jüngsten
Initiativen von Präsident Obama.

Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI - BioDiesel
International dazu:

"In Norwegen werden mit dem Engagement in der Produktion
umweltfreundlicher Treibstoffe klare Zeichen gesetzt, trotz der
reichen Erdölvorkommen des Landes. BioDiesel der ersten Generation
ist leistbare Realität und keine wissenschaftliche Vision mehr, um
CO2-Emissionen zu verringern und die Umwelt zu entlasten. Das
internationale Bewußtsein in der CO2-Debatte, das mit dem
Kyoto-Protokoll begonnen hat, wird aktuell erneut sichtbar."

Über BDI - BioDiesel International AG

BDI - BioDiesel International AG ist ein weltweit führender
Komplettanbieter von Anlagen zur Produktion von BioDiesel. Zum
Leistungsumfang zählen die Planung und Projektierung der Anlagen,
deren Errichtung und Inbetriebnahme sowie der anschließende
After-Sales Service. BDI - BioDiesel International AG verfügt über
umfassende Erfahrungen bei der Produktion von BioDiesel sowie ein aus
der eigenen Forschung und Entwicklung resultierendes umfangreiches
Patentportfolio. Bei der Erstellung von Multi-Feedstock-Anlagen, die
BioDiesel auf Basis verschiedener Rohstoffe - wie Pflanzenölen,
Altspeiseölen und tierischen Fetten - produzieren können, sieht sich
die Gesellschaft weltweit als Technologie- und Marktführer. Die BDI -
BioDiesel International AG beschäftigt mit ihren konsolidierten
Unternehmen derzeit über 140 Mitarbeiter. Die Aktien der BDI -
BioDiesel International AG (ISIN AT0000A02177) sind im Prime
Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter Börse notiert.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

  

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ja - das bin ich! auf aktuellem niveau halte ich zukäufe für interessant. vielleicht kommst ja günstig rein..

(Du musst ja eine traumwoche erlebt haben wenn ich mir die erste in den letzten tagen ansehe..)

  

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>(Du musst ja eine traumwoche erlebt haben wenn ich mir die
>erste in den letzten tagen ansehe..)

Ja, heuer wird alles was ich angreife zu Gold (nicht nur auf der
Long-Seite, da ist es ja heuer keine Kunst, auch die Shorts und die
kurzfristigen Zockereien). Dafür habe ich mir letztes Jahr genug
Watschen eingefangen.

  

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Bericht zum 1. Halbjahr 2009: BDI - BioDiesel: Großauftrag sichert Auslastung
Utl.: - Positives Ergebnis trotz schwierigem Umfeld - Großauftrag in Höhe von rund 31 Mio. Euro erhalten - 28. BDI-Anlage in Norwegen eröffnet =

Graz (OTS) - Die BDI - BioDiesel International AG hat im ersten
Halbjahr 2009 wieder positive Nachrichten aus ihrem operativen
Geschäft melden können: Das Unternehmen erhielt nicht nur einen neuen
Großauftrag im Volumen von 31 Mio. Euro zum Bau einer
BioDiesel-Anlage in Amsterdam, sondern eröffnete außerdem in Norwegen
die 28. BDI-Anlage weltweit. Zudem hat die BDI ihr Geschäft mit
Produkten und Leistungen im After Sales Bereich sowie mit Projekten
zur Auf- und Umrüstung bestehender Anlagen weiter ausgebaut.
Die Umsatzerlöse der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2009
beliefen sich auf 13,6 Mio. Euro gegenüber 32,0 Mio. Euro des
Vorjahres und blieben damit hinter den Erwartungen zurück. Grund
dafür waren Verzögerungen und das Ausbleiben von Aufträgen im Bereich
der Großprojekte. Erfreulich haben sich hingegen das After Sales
Geschäft sowie Kleinprojekte zur Optimierung bzw. Nach- und Umrüstung
von BioDiesel-Anlagen entwickelt. Der Auftragsbestand belief sich am
Stichtag auf 47,5 Mio. Euro und sichert damit die Auslastung des
Unternehmens.
Insgesamt konnten im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 5
Engineering-Projekte abgerechnet werden. Dank Effizienzsteigerungen
in der Auftragsabwicklung, einer Versicherungsentschädigungszahlung
in Höhe von 0,6 Mio. Euro, Ertragssteigerungen in den Projekten sowie
reduzierter Fixkosten war das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
trotz des schwachen Umsatzes positiv und belief sich in den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres auf 0,7 Mio. Euro. Auch das
Periodenergebnis war mit 0,9 Mio. Euro positiv, daraus resultiert ein
Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,24 Euro.
Das Finanzvermögen der BDI betrug zum 30. Juni 2009 66,0 Mio.
Euro. Die Eigenkapitalquote blieb mit 68,8% auf einem sehr hohen
Niveau. Ihre starke finanzielle Basis sichert die Zukunftsfähigkeit
der BDI ab und versetzt das Unternehmen in die Lage, weitere
Akquisitionen und Investitionen in Forschung und Entwicklung zu
tätigen.
Dass eine neue Richtlinie des Europäischen Parlaments nunmehr
Biotreibstoffe, welche aus Abfall und Reststoffen produziert werden,
für eine CO2- Bewertung zweimal höher gewichtet als sonstige
Biotreibstoffe, freut den Vorstandsvorsitzenden der BDI - BioDiesel
International AG, Wilhelm Hammer: "Biokraftstoffe aus Abfallstoffen -
"waste to fuel" - haben in der öffentlichen Diskussion sowie unter
wirtschaftlichen Aspekten weiter an positiver Bedeutung gewonnen.
Ausdruck findet diese Entwicklung auch in neuen Vorschriften,
Gesetzen und Förderprogrammen weltweit. Gerade in diesem Zusammenhang
ist unsere Multi-Feedstock-Technologie zur Verwertung von Abfall- und
Reststoffen um so mehr als zukunftsweisend zu bewerten. Wir sehen in
diesem Bereich nach wie vor die größten Potenziale."
Der veränderten Marktlage trägt die BDI vor allem durch ihre
erweiterte strategische Ausrichtung Rechnung. Neben der
Kernkompetenz, dem Bau von BioDiesel-Anlagen, beabsichtigt die BDI,
das Produktportfolio weiter zu verbreitern und damit zukünftig neues
Wachstum zu generieren. So werden der After Sales Bereich, das
Geschäft mit "Um- und Aufrüsten" sowie der Optimierung bestehender
Anlagen und die Unterstützung der Kunden bei der Projektentwicklung
und der Projektfinanzierung weiter ausgebaut. Das Portfolio der BDI
soll vom Spezialanlagenbauer für die BioDiesel-Branche zu einem
Komplettanbieter von industriellen Lösungen auch in anderen
Industriezweigen konsequent erweitert werden. Dazu arbeitet das
Unternehmen mit seinen verbundenen Unternehmen und Beteiligungen als
BDI Gruppe an der Ausschöpfung der vorhandenen Synergiepotenziale.
Aus heutiger Sicht geht der Vorstand der BDI davon aus, dass das
Unternehmen trotz der wirtschaftlich sehr schwierigen
Rahmenbedingungen - die Finanzierungen für Projekte verlaufen nach
wie vor sehr schleppend - das Jahr 2009 mit einem positiven Ergebnis
abschließen wird.
Weitere Informationen unter www.bdi-biodiesel.com
Der Bericht über das 1. Halbjahr 2009 findet sich als Download unter:
http://www.bdi-biodiesel.com/images/Zwischenbericht_Q2_2009.pdf
Über BDI - BioDiesel International AG
BDI - BioDiesel International AG ist ein weltweit führender
Komplettanbieter von Anlagen zur Produktion von BioDiesel. Zum
Leistungsumfang zählen die Planung und Projektierung der Anlagen,
deren Errichtung und Inbetriebnahme sowie der anschließende
After-Sales Service. BDI - BioDiesel International AG verfügt über
umfassende Erfahrungen bei der Produktion von BioDiesel sowie ein aus
der eigenen Forschung und Entwicklung resultierendes umfangreiches
Patentportfolio. Bei der Erstellung von Multi-Feedstock-Anlagen, die
BioDiesel auf Basis verschiedener Rohstoffe - wie Pflanzenölen,
Altspeiseölen und tierischen Fetten - produzieren können, sieht sich
die Gesellschaft weltweit als Technologie- und Marktführer. Die BDI -
BioDiesel International AG beschäftigt mit ihren konsolidierten
Unternehmen derzeit über 140 Mitarbeiter. Die Aktien der BDI -
BioDiesel International AG (ISIN AT0000A02177) sind im Prime
Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter Börse notiert.
Rückfragehinweis:
~
Mag. Dagmar Heiden-Gasteiner, MBA
Mitglied des Vorstands, CFO
BDI - BioDiesel International AG
Parkring 18
A-8074 Grambach / Graz, Austria
Tel: +43 / 316 / 4009-0
Fax: +43 / 316 / 4009-110
www.bdi-biodiesel.com
bdi@bdi-biodiesel.com
~

  

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so, habe mir eben den halbjahresbericht durchgesehen..

positiv zu erwähnen ist vor allem der 31 Mil. auftrag aus amsterdam, der den "auftragsstand wieder auf ein niveau, das die auslastung des unternehmens sichert", bringt. der auftragsstand beträgt 47,5 Mil. und liegt damit nur etwas unter dem niveau des vorjahres.

als folge wurde der ausblick angehoben. wurde im Q1 bericht das erreichen eines positiven EBIT in 2009 noch für schwierig gehalten, erwartet das management nun das laufende geschäftsjahr mit einem positiven ergebnis abzuschließen.

die liquiden mittel wurden zunehmend in kapitalmarktprodukte umgeschichtet, wodurch sich die bilanzposition wertpapiere deutlich erhöhte.

per 30.06. ergibt sich ein buchwert/aktie von € 17,4 und die liquiden mittel je aktie (liquide mittel + wertpapiere - erhaltene anzahlungen) belaufen sich auf € 15,9

mittelfristig sollte die aktie weiterhin zum buchwert tendieren, kurse bei € 13-14 halte ich für attraktiv..

  

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Biodiesel: Hoch geklettert und tief gefallen

An Warnungen hat es nicht gemangelt: „Wird der Biodiesel-Boom in der Pleite enden?“, fragte das Magazin „Nature“ bereits im Frühjahr 2007. Aber wer hört in guten Zeiten schon auf schlechte Nachrichten? Doch nun stehen viele staatlich aufgepeppte Biodiesel-Hersteller tatsächlich vor dem Aus. Während deutsche Anbieter auf die Politik schimpfen, hofft Brasilien auf den Staatskonzern Petrobras.


NEW YORK/HAMBURG/SÃO PAULO. Angestachelt von der US-Regierung, pumpten Bundesstaaten und Risiko-Investoren seit 2006 mehr als 50 Mrd. Dollar in einen Industriezweig, der Amerika aus der Abhängigkeit vom teuren Öl befreien sollte. Derart unterfüttert, rechneten sich alternative Anbieter satte Renditen aus – bei einem Ölpreis am Rande der 100-Dollar-Marke, wohlgemerkt. Dass der Kongress im Sommer 2007 ein Energiegesetz verabschiedete, wonach den Anteil von Biokraftstoffen im heimischen Benzin-Mix bis 2022 mehr als verdreifacht werden soll, fachte die Euphorie nur noch mehr an. Egal ob aus Mais oder Sojabohnen gewonnen, aus Tierfetten oder Restaurant-Abfällen: Biodiesel-Fabriken schossen wie Pilze aus dem Boden.

Zwei Jahre später ist von der Begeisterung nichts übrig geblieben, und die Mahner haben Recht behalten. Politiker aus zahlreichen Bundesstaaten haben mit Steuervergünstigungen und weiteren Anschubhilfen eine Blase aufgepumpt, die nun mit lautem Knall zu platzen droht. Zwei Drittel der aktuellen Produktionskapazitäten, berichtet der Branchenverband National Biodiesel Board, seien inzwischen außer Betrieb. Zahlreiche Firmen, die in der Hochphase massiv in den Aufbau neuer Fabriken investierten und sich verschuldeten, sind unter den Gläubigerschutz des US-Konkursrechts (Chapter 11) geflüchtet. Mit ihnen stehen 50 000 Jobs auf der Kippe, die seit 2005 in diesem Sektor geschaffen wurden. Von den zwei Mrd. Dollar, die allein die Düsseldorfer WestLB an Finanzierungen ausreichte, gilt ein erheblicher Teil als ausfallgefährdet.

Das Unternehmen Imperium Renewables aus Seattle zeigt beispielhaft die Achterbahn-Fahrt der Branche: erst mit Anschubhilfe nach oben, dann im freien Fall nach unten. 2004 wird die Firma von John Plaza gegründet, einem früheren Piloten. Unterstützt von üppigen Steuervergünstigungen des Bundesstaats Washington, eröffnet Plaza im August 2007 die bis dahin größte Biodiesel-Fabrik der Vereinigten Staaten: Sie kostet 88 Mio. Dollar und kann 100 Mio. Gallonen Biodiesel pro Jahr ausstoßen. Zur Eröffnungsfeier der Anlage kommen 400 Gäste auf das Hafengelände Grays Harbor, unter ihnen zahlreiche Politiker und Journalisten. Einst eine Hochburg der Holzindustrie, wird am Nordwest-Zipfel der USA auf die Zukunft erneuerbarer Energien angestoßen.

Doch kaum läuft die Anlage auf Hochtouren, rutscht die Weltwirtschaft in eine schwere Krise. Der Ölpreis geht in die Knie, und mit ihm fallen auch die Verkaufserlöse der Biodiesel-Produzenten rasant. Ihre Kosten für Agrarrohstoffe, insbesondere Mais und Soja, klettern dagegen von einem Rekordhoch zum nächsten. Mit jeder produzierten Gallone Biosprit verliert Imperium Geld.

Als die EU-Kommission im März 2009 Anti-Dumping-Zölle auf subventionierte Biodiesel-Importe verhängt, bricht die letzte Absatzstütze der US-Branche weg. Firmenchef Plaza bleibt nichts anderes übrig, als seine kaum 20 Monate alte Anlage stillzulegen. Seitdem dient Grays Harbor nur noch als Depot für Biodiesel, mithin als Symbol für die geplatzten Träume der Branche. Auch der schärfste Rivale Green Hunter Energy aus Texas produziert inzwischen kein Biodiesel mehr. Aventine aus Illinois, Nova Biosource aus Montana, Vera Sun aus South Dakota und viele andere mussten Konkurs anmelden.

Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Lobbyarbeit zu konzentrieren: So könnte eine Vorgabe aus Washington, den Anteil des Biodiesels am Kraftstoff-Mix rasch zu erhöhen, der Branche neues Leben einhauchen. Für einen Durchbruch benötige man weitere Anschubhilfen der Regierung, räumte Imperium-CEO Plaza ein: „Die Ölfirmen haben doch 100 Jahre Vorsprung.“

Die Umweltschutzbehörde EPA zögert aber seit Monaten eine Entscheidung hinaus, die Gesetzesvorgaben aus 2007 in die Praxis umzusetzen. Dahinter steckt auch die Skepsis, dass sich Experten zunehmend kritisch zur Kosten-Nutzen-Bilanz von Biodiesel äußern. Die USA haben im Vorjahr etwa ein Viertel ihrer Maisernte verbraucht, nur um das Benzin von gut zwei Mio. Fahrzeugen zu ersetzen. Schätzungen des Congressional Budget Office zufolge konnten damit die Treibhaus-Emissionen im Verkehr noch nicht einmal um ein Prozent reduziert werden.

Trotz ihrer positiven Haltung zu alternativen Energien brütet die Obama-Regierung deshalb über der Frage, ob es nicht sinnvoller ist, die Staatsgelder in andere Bereiche zu lenken – etwa in die Entwicklung des Elektroautos, dessen Durchbruch Biodiesel überflüssig machen könnte.

weiter:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/biodiesel-hoch-geklettert-und-tief-gefa llen;2453007

  

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Die Aktie ist nach der Lethargie der letzten drei Monate in den vergangenen Handelstagen wieder angezogen, die Volumina waren für BDI mitunter auch recht groß.

Am Freitag kommen die Zahlen zum dritten Quartal, nach der Kurskorrektur notiert BDI heute wieder unter Netto-Cash und Buchwert je Aktie (€ 15,9 bzw. € 17,4 je Aktie).

Ich bin sehr neugierig wie sich die im 2. Quartal gemeldeten Auftragseingänge auf das operative Ergebnis auswirken. Sobald BDI operativ wieder nachhaltig profitabel ist, sollte der Kurs wie früher deutlich über dem reinen Cash-Bestand des Unternehmens notieren.

patbull7

  

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und heute wieder gegen den allgemeinen trend ein sattes kursplus, auch die umsätze wieder auf (für BDI) hohem niveau. in der spitze waren wir sogar bei € 16 - irgendjemand kauft hier im vorfeld der quartalszahlen.

die spannung auf freitag steigt..

  

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Die Biodiesel-Produzenten sind wirklich am Sand. Das macht es für BDI
vermutlich nicht leichter was Neuaufträge betrifft.

--------------

Österreich-Tochter stürzt EOP Biodiesel vollends in die Krise

Der deutsche Biodieselerzeuger EOP schickt eine Gewinnwarnung aus. Der Chef ist zurückgetreten, die Aktie wurde vom Handel ausgesetzt.

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/396180/index.do?_vl_backlink=/h ome/index.do&_vl_pos=8.1.DT

  

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BDI - BioDiesel: Strategische Neuausrichtung zeigt Fortschritte

BDI - BioDiesel International AG / Quartalsergebnis

06.11.2009

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

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- Zusatzaufträge in Hongkong im Volumen von über 8,0 Mio. Euro
- Joint Venture mit lokalem Anlagenbauer in Brasilien in Abschlussphase
- Positives Quartalsergebnis trotz anhaltend schwierigem Umfeld

(Graz, 6. November 2009) Die strategische Neuausrichtung der
österreichischen BDI - BioDiesel International AG hat in den ersten neun
Monaten 2009 weitere Fortschritte gemacht: Neben ihrem Kerngeschäft, der
Planung und Errichtung von BioDiesel-Anlagen, wird die BDI ihre
Anlagenkompetenz durch neue Produkte im Bereich BioGas-Anlagen sowie mit
Anlagen zur Gewinnung von Omega-3-Fettsäuren aus Fischölen verbreitern.
Darüber hinaus gründet das Unternehmen aktuell ein Joint Venture mit einem
lokalen Anlagenbauer in Brasilien, einem der stärksten Wachstumsmärkte für
den Bau von BioDiesel-Anlagen. Im 3. Quartal wurde die BDI außerdem mit den
Erweiterungen zum bestehenden Projekt in Hongkong im Volumen von 8,0 Mio.
Euro beauftragt. Diese Aufträge schaffen eine gute Basis für die Auslastung
der Kapazitäten im Jahr 2010.

Die Umsatzerlöse der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2009 beliefen
sich auf 21,7 Mio. Euro (Vorjahr 48,8 Mio. Euro) und blieben damit hinter
den Erwartungen zurück. Grund dafür waren Verzögerungen und das Ausbleiben
von Neuaufträgen im Bereich der Großprojekte. Erfreulich entwickelt hat
sich das After Sales Geschäft sowie Kleinprojekte zur Optimierung und Nach-
und Umrüstung von BioDiesel-Anlagen. Mit ihrem neuen Angebot 'RetroFit'
beabsichtigt die BDI, zukünftig auch bestehende BioDiesel-Anlagen anderer
Hersteller zu optimieren und Referenzen für die BDI-Technologie auch in
neuen Märkten zu gewinnen. Damit soll einerseits die Abhängigkeit des
Unternehmens vom großvolumigen Anlagenbau weiter reduziert und andererseits
die Kundenbindung intensiviert werden.

Unterstützt durch die Abrechnung margenstarker Dienstleistungen, eine
Versicherungs-entschädigungszahlung (0,6 Mio. Euro) sowie
Ertragssteigerungen in den Projekten war das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT) trotz des schwächeren Umsatzes positiv und belief sich in
den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres auf 0,7 Mio. Euro, nach 3,8
Mio. Euro im Vorjahr. Nach Abzug von Steuern wurde ein Jahresüberschuss in
Höhe von 1,1 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr 3,6 Mio. Euro). Daraus
resultiert ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,28 Euro.

Im Markt für BioDiesel-Anlagen im EU-Raum schlägt sich die leichte Erholung
der internationalen Märkte vor allem in einer höheren Nachfrage zur
Kapazitätsausweitung bei bestehenden Anlagen nieder. Positiv ausgewirkt
haben sich auch die Vereinbarung der EU-Staaten zur Beimischung eines
Anteils von 10% erneuerbarer Energien im Verkehrssektor bis 2020 sowie die
Verhängung von Strafzöllen auf BioDiesel aus den USA zur Verhinderung von
Preisdumping auf dem europäischen Markt.

Mit ihrer internationalen und strategischen Neuausrichtung weitet BDI das
Technologie-Portfolio im Anlagenbau weiter aus, um der veränderten
Marktlage Rechnung zu tragen und sichert so mit neuen Produkten und neuen
Märkten das zukünftige Wachstum des Unternehmens. Aus heutiger Sicht geht
der Vorstand der BDI davon aus, dass das Unternehmen trotz der
wirtschaftlich sehr schwierigen Rahmenbedingungen - Finanzierungen für
Projekte verlaufen nach wie vor sehr schleppend - das Jahr 2009 mit einem
positiven Ergebnis abschließen wird.

Weitere Informationen unter www.bdi-biodiesel.com

Der Neunmonatsbericht 2009 findet sich als Download unter:
http://www.bdi-biodiesel.com/images/Zwischenbericht_Q3_2009.pdf


Über BDI - BioDiesel International AG

BDI - BioDiesel International AG ist ein weltweit führender
Komplettanbieter von Anlagen zur Produktion von BioDiesel. Zum
Leistungsumfang zählen die Planung und Projektierung der Anlagen, deren
Errichtung und Inbetriebnahme sowie der anschließende After-Sales Service.
BDI - BioDiesel International AG verfügt über umfassende Erfahrungen bei
der Produktion von BioDiesel sowie ein aus der eigenen Forschung und
Entwicklung resultierendes umfangreiches Patentportfolio. Bei der
Erstellung von Multi-Feedstock-Anlagen, die BioDiesel auf Basis
verschiedener Rohstoffe - wie Pflanzenölen, Altspeiseölen und tierischen
Fetten - produzieren können, sieht sich die Gesellschaft weltweit als
Technologie- und Marktführer. Die BDI - BioDiesel International AG
beschäftigt mit ihren konsolidierten Unternehmen derzeit über 130
Mitarbeiter. Die Aktien der BDI - BioDiesel International AG (ISIN
AT0000A02177) sind im Prime Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter
Börse notiert.


  

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Ich bin begeistert - der jüngste Quartalsbericht der BDI Biodiesel ist voll von positiven Meldungen. Ich kann mich nicht erinnern in den letzten Quartalen einen ähnlich positiven Bericht von BDI gelesen zu haben!


Zum Wichtigsten:

Da das Unternehmen derzeit auf operativer Ebene nicht nachhaltig positive Ergebnisse erwirtschaftet, bleibt in der Bewertung für mich der Buchwert und Cashwert je Aktie ausschlaggebend.

Per 30.09. beträgt die Nettoliquidität je Aktie EUR 16,90 (Liquide Mittel + Wertpapiere - Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen) gegenüber EUR 15,90 per 30.06., der Buchwert beträgt aktuell EUR 17,51 je Aktie.

Das operative Geschäft verläuft weiterhin schleppend - dennoch finde ich beeindruckend, dass trotz eines 55%igen Umsatzrückgangs in den ersten 9 Monaten ein positives operatives Ergebnis erwirtschaftet wurde.


Was mich positive überrascht:

Der Auftragsstand wurde im 3. Quartal auf EUR 49,7 Mil gesteigert (30.06. 47,5 Mil) - "die neuen Aufträge schaffen eine gute Basis für die Auslastung der Kapazitäten in 2010." Damit sollte auch im nächsten Jahr auf operativer Ebene zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaftet werden. Die Gefahr, dass die hohe Cashposition durch operative Verluste aufgezehrt wird, ist somit als gering einzustufen.

Zudem spricht der Vorstand von einer ganzen Reihe interessanter Geschäftsmöglichkeiten:
- neu ist das Projekt "RetroFit", bei dem BDI zukünftig Biodiesel-Anlagen anderer Hersteller optimieren wird
- BDI wird neben Biodiesel-Anlagen zukünftig auch Biogas-Anlagen errichten, das bestehende Multifeedstock-Verfahren lässt sich auch hier nutzen
- es wurde ein Anlagen-Konzept für die Gewinnung von Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl entwickelt und zur Marktreife gebracht, im Fokus steht hierbei vor allem die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie
- in Brasilien gründet man gerade ein Joint Venture mit einem lokalen Anlagenbauer, da man die Zukunftsaussichten von Biodiesel in Brasilien, Peru und Chile als sehr attraktiv einstuft

Unterm Strich erwarte ich mir aufgrund des zuletzt erfreulichen Auftragseingangs und der neuen Geschäftsmöglichkeiten in 2010/11 eine Rückkehr in die operative Gewinnzone. Nach einem EBITDA von EUR 4,97 und 7,58 Mil in 2007 bzw 2008 kann ich mir leicht vorstellen, dass BDI in den nächsten Geschäftsjahren wieder ein EBITDA von mehr als EUR 5 Mil erreichen kann (heuer sollten es rund EUR 2 Mil werden).

Bei einem für Anlagenbauern derzeit unterdurchschnittlichen EV/EBITDA-Multiple von 6,0 würde das ein Enterprise Value Target von 30 Mil ergeben (wenn ich mir die Bewertung anderer österreichischer Industrie-Werte ansehe ist das wahrscheinlich noch zu gering geschätzt). Man addiert die Net Cash-Position und erhält einen Target-Market Cap von EUR 94 Mil. Das Kursziel in diesem Szenario beläuft sich dann auf EUR 25!


Ich bleibe vorsichtig und nehme für meine Bewertung einen Mix aus 50% Net Cash und 50% EV/EBIDTDA-Multiple. Mein neues BDI Kursziel auf Sicht der nächsten 12 Monate sehe ich demnach bei knapp EUR 21 je Aktie - das Kurspotential beträgt somit 40 Prozent.

Da das reine Geldvermögen des Unternehmens 13 Prozent über dem aktuellen Kurs liegt, bleibt BDI für mich ein no brainer - viel Upside mit limitiertem Downside!

lg patbull7

  

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Deshalb auch mehrere Auszeichnungen von mir. Vielleicht kannst du ja auch mal auszeichnen, bei dir steht immer noch eine 0 hinter deinem Namen

Zum Thema:
Unter Cash und kein Geld verbrennen. Das ist wirklich ein no-brainer.
Wieviel über Cash die mal kosten wird?
Ob die von BDI in Aussicht gestellten Geschäftsfelder wirklich niederschlagen, ist die Frage:
- Bestehende Anlagen verbessern: Hmm, dürfte wohl nicht so viel Umsatz bringen.
- Joint Venture in Brasilien: Haben die denn bisher nicht weltweit verkauft?
- Omega-3 Fettsäure: Ich kenne das nur von der Iglo Werbung. Wird das denn ein Markt werden? Wollen bald alle ihre Omega-3 Fett in ihrer Nahrung haben?
- Statt Biodiesel, Biogas: Dachte, daß sie das schon machen. Envitec oder Schmack Biogas (jetzt insolvent) haben das gekonnt. Soviel hat das denen nicht gebracht, aber langfristig mMn wichtiger als Biodiesel (Elektroauto ist die Zukunft, nicht Biodiesel)

  

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Sind das nicht Produzenten? (im Gegensatz zu BDI als Anlagenhersteller)

>Envitec oder Schmack Biogas (jetzt insolvent) haben das
>gekonnt. Soviel hat das denen nicht gebracht, aber langfristig
>mMn wichtiger als Biodiesel (Elektroauto ist die Zukunft,
>nicht Biodiesel)

  

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Ausweitung der Tätigkeitsfelder - Anlagenbau zur Gewinnung von Omega-3-Fettsäuren

(Graz, 2. März 2010) Gemeinsam mit ihrer deutschen Tochter UIC, einem
weltweit führenden Unternehmen für Kurzweg-Destillation, hat die BDI -
BioDiesel International AG ein Anlagen-Konzept für die Gewinnung von
wertvollen Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl entwickelt. Die UIC
Kerntechnologie wird dabei ergänzt durch das fundierte Know-how der BDI,
dem erfahrenen internationalen Anlagenbauer und Spezialisten in der
Verarbeitung schwieriger Öle und Fette. Der Gesamtprozess ermöglicht einen
Einstieg in dieses attraktive Geschäftsfeld. Zudem ist die hohe Finanzkraft
der BDI ein entscheidender Faktor neue strategische Herausforderungen
anzunehmen und umzusetzen.

Das Ausgangsprodukt für die Erzeugung von Omega-3-Fettsäuren ist
raffiniertes Fischöl, das bereits mit höherer Konzentration von EPA
(Eicosapentaenoic-Säure) und DHA (Docosahexaenoic-Säure) angereichert ist
und damit spezielle gesundheitsfördernde Substanzen enthält.
Die Nachfrage nach Omega-3-Produkten hat sich in den letzten Jahren sehr
positiv entwickelt. Der Markt für Anlagen zur Herstellung von
Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl ist ein weltweiter, da Fische aus kalten
Gewässern besonders hohe Anteile an verwertbaren Fettsäuren haben.
Geeignete klimatische Bedingungen finden sich vor Peru und Chile aber auch
vor Japan, Canada, Island und Norwegen.

Der Prozess - Synergien in der Technologie und im Anlagenbau

BDI setzt das selbst entwickelte und patentierte Multi-Feedstock Verfahren
bereits seit 1994 für die Erzeugung von hochwertigem BioDiesel ein.
Weltweit wurden bereits 30 Anlagen verkauft, die verschiedenste Rohstoffe
wie pflanzliche Öle, Altspeiseöle, tierische Fette oder Fettabscheiderfette
verarbeiten. Diese umfangreichen Erfahrungen werden nun für die
Verarbeitung eines weiteren, auch für die BioDiesel- und
Treibstoffindustrie sehr interessanten, Rohstoffes genützt: Fischöl.
In einem ersten Prozessschritt werden die Fischöle umgeestert, um
Ethylester zu erhalten. Dazu wird auf die vielfach erprobte BDI Technologie
zurückgegriffen. Im nächsten Schritt wird der Ethylester mit Hilfe der UIC
Kurzweg-Destillation auf die vom Markt geforderten noch höheren
Konzentrationen an EPA/DHA destilliert. Zur Weiterverarbeitung dieses so
gewonnenen Zwischenproduktes hat wieder BDI ein Verfahren zur enzymatischen
Rückumesterung weiterentwickelt, das als dritter Schritt zur Anwendung
kommt und in Omega-3-Fettsäuren resultiert.

Auch alle folgenden Aufbereitungsschritte wie Desodorierung, Bleichung und
Winterisierung können dem Kunden von BDI angeboten werden.
Rund 30 % des Rohstoffes verwandelt der beschriebene Prozess in wertvolle
Omega-3-Fettsäuren. Die übrigen ca. 70 % sind ein Nebenstrom, den die BDI
zusätzlich einer höheren Wertschöpfung als bisher zuführen kann.

Starke Position - Projekte aus 'einer Hand' durch Unternehmensverbund

Im F&E Bereich forscht BDI seit vielen Jahren in eigenen Labors und
Großlabors und steht in Kooperation mit externen Instituten und
Universitäten. Wie bei bestehenden Produkten und Technologien wird ständig
an der Neu- und Weiterentwicklung von Verfahren gearbeitet.
BDI kann als Generalunternehmer auf die umfangreichen Synergien der im
Unternehmensverbund zusammengefassten Firmen zurückgreifen und somit
Projekte aus 'einer Hand', von einzelnen prozesstechnischen Baugruppen bis
hin zur Komplettanlage (von der Planung über die Einrichtung bis hin zur
Inbetriebnahme und dem After Sales Service) realisieren.
In der Omega-3-Produktion können durch einen kombinierten Prozess der
Umesterungstechnologie der BDI und der Kurzweg-Destillation der UIC hohe
Ausbeuteraten garantiert werden. Außerdem wird ein auf diesen Gesamtprozess
maßgeschneidertes Prozessleitsystem von AutomationX, ebenfalls ein
Unternehmen der BDI Gruppe, eingesetzt. So kann auch der komplette
Qualifizierungs- und Validierungsprozess für den Lebensmittel- und
Pharmabereich abgedeckt werden, in dem wiederum VTU Engineering, ein
weiteres Gruppenmitglied, über umfangreiches Know-how verfügt.

http://www.bdi-biodiesel.com
http://www.uic-gmbh.de
http://www.automationx.com
http://www.vtu.com/

Omega 3 Fettsäuren - Der Markt

Der Markt für Omega-3-Fettsäuren hat sich in den letzten Jahren sehr stark
entwickelt und es ist auch ein weiterer Anstieg zu erwarten. Aufgrund ihrer
positiven Auswirkungen auf die Gesundheit spielen diese Fettsäuren
insbesondere für die Nahrungsmittel- und pharmazeutische Industrie eine
große Rolle.

Die Anwendung von Omega-3-Fettsäuren findet sich in der
Nahrungsergänzungsmittelindustrie (oft in Form von Kapseln), der
pharmazeutischen Industrie und bei Nahrungszusatzstoffen beispielsweise in
Joghurt, Milchshakes, etc.

Über BDI - BioDiesel International AG

BDI - BioDiesel International AG ist ein weltweit führender
Komplettanbieter von Anlagen zur Produktion von BioDiesel. Zum
Leistungsumfang zählen die Planung und Projektierung der Anlagen, deren
Errichtung und Inbetriebnahme sowie der anschließende After-Sales Service.
BDI - BioDiesel International AG verfügt über umfassende Erfahrungen bei
der Produktion von BioDiesel sowie ein aus der eigenen Forschung und
Entwicklung resultierendes umfangreiches Patentportfolio. Bei der
Erstellung von Multi-Feedstock-Anlagen, die BioDiesel auf Basis
verschiedener Rohstoffe - wie Pflanzenölen, Altspeiseölen und tierischen
Fetten - produzieren können, sieht sich die Gesellschaft weltweit als
Technologie- und Marktführer. Die BDI - BioDiesel International AG
beschäftigt mit ihren konsolidierten Unternehmen derzeit über 130
Mitarbeiter. Die Aktien der BDI - BioDiesel International AG (ISIN
AT0000A02177) sind im Prime Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter
Börse notiert.

http://www.dgap.de/news/corporate/bdi-biodiesel-international-ausweitung-der-taetigkeitsf elder-anlagenbau-zur-gewinnung-von-omegafettsaeuren_8180_618113.htm

  

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BDI - BioDiesel International AG / Jahresergebnis

31.03.2010 08:05

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

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- Positives Jahresergebnis trotz schwierigem Umfeld
- Hohe Eigenkapitalquote von rund 70%
- Strategische Neuausrichtung mit 'waste to energy'

Graz, 31. März 2010) Die österreichische BDI - BioDiesel International AG
blickt auf ein von schwierigen Rahmenbedingungen geprägtes Geschäftsjahr
zurück: In 2009 lagen Umsatzerlöse und Ergebnis wie erwartet unter den
Vergleichswerten des Vorjahres. Dennoch ist es BDI gelungen, das Jahr 2009
mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Darüber hinaus hat das
Unternehmen seine Kompetenz im Spezialanlagenbau mit neuen Technologien im
Bereich BioGas, der Gewinnung von Omega-3-Fettsäuren und biogenem
Treibstoff sowie durch Anlagenoptimierung auch von Fremdanlagen erweitert.
Im Januar 2010 gründete BDI ein Joint Venture mit einem lokalen
Anlagenbauer in Brasilien, einem der wachstumsstärksten Märkte für den Bau
von BioDiesel-Anlagen.

'Wir haben das Jahr 2009 genutzt, um uns strategisch breiter aufzustellen
und unser Produktportfolio auszubauen. Mit einer erweiterten Produktpalette
und neuen zukunftsweisenden Technologien startet BDI gut gerüstet ins neue
Geschäftsjahr,' so Wilhelm Hammer, CEO der BDI - BioDiesel International
AG. 'Wir haben in den letzten Monaten auch eine steigende Nachfrage nach
Kapazitätserweiterungen bestehender Anlagen verzeichnet. Ebenso bemerken
wir ein großes Interesse an unseren Neuentwicklungen. Dies stimmt uns
optimistisch für die Zukunft!'

Positives Jahresergebnis trotz schwierigem Umfeld

Resultierend aus einem geringen Auftragsbestand zum Jahresanfang sowie
Verzögerungen beim Auftragseingang von Großprojekten sind die Umsatzerlöse
der BDI gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent gesunken. 33,9 Mio. Euro aus
2009 standen 61,7 Mio. Euro aus 2008 gegenüber. Erfreulich entwickelt hat
sich das After Sales Geschäft sowie Kleinprojekte zur Optimierung und Nach-
und Umrüstung von BioDiesel-Anlagen. Die geringeren Umsätze bewirkten, dass
auch das Ergebnis der operativen Tätigkeit (EBIT) gegenüber dem
Vorjahreswert abnahm. Allerdings haben Effizienzsteigerungen und
erfolgreich umgesetzte Maßnahmen zur Reduktion von Fixkosten dazu geführt,
dass das EBIT mit 1,8 Mio. Euro weiterhin positiv war (Vorjahr: 5,0 Mio.
Euro). Der Jahresüberschuss betrug 2,5 Mio. Euro, nach 4,6 Mio. Euro im
Vorjahr. Das daraus resultierende Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,67
Euro (Vorjahr: 1,22 Euro).

Das Eigenkapital der BDI lag mit 68,1 Mio. Euro zum Jahresende auf
weiterhin hohem Niveau. Die Eigenkapitalquote stieg von 63,3 Prozent auf
70,0 Prozent. Die hohe Finanzkraft der BDI ist ein entscheidender Faktor,
um neuen Herausforderungen begegnen und strategische Schritte erfolgreich
umsetzen zu können.


Auftragseingänge schaffen solide Basis für 2010

Zur Jahresmitte 2009 erhielt BDI einen Auftrag zur Errichtung einer
BioDiesel-Anlage mit einer Jahreskapazität von 100.000 Tonnen. Dieses
Projekt mit einem Auftragsvolumen von rund 31 Mio. Euro ist Teil eines
zukunftsweisenden Energieparks im Hafen von Amsterdam. Darüber hinaus
konnte das Unternehmen verschiedene Aufträge für Erweiterungs- und
Optimierungsprojekte von bestehenden BDI-Anlagen in Litauen, Norwegen,
Deutschland, Österreich und Hongkong akquirieren. Diese Aufträge schaffen
eine solide Basis für die Auslastung der Kapazitäten im Jahr 2010. Der
Auftragsstand zum Jahresende 2009 belief sich auf 39,3 Mio. Euro (Vorjahr:
25,3 Mio. Euro).

Ausbau des Produkt- und Leistungsportfolios

Ergänzend zu BioDiesel-Anlagen mit der bewährten
Multi-Feedstock-Technologie wird BDI künftig auch BioGas-Anlagen anbieten:
Die vom Partnerunternehmen Enbasys entwickelte 'Enbaferm'
BioGas-Technologie verwertet industrielle sowie kommunale Rest- und
Abfallstoffe und ist dabei nicht auf Biomasse aus dem landwirtschaftlichen
Bereich angewiesen. Diese Rohstoffflexibilität im 'waste to energy'-Konzept
hat sich bereits bei BioDiesel-Anlagen von BDI bewährt und ermöglicht es,
teilweise auch auf einen bestehenden Kundenkreis zurückzugreifen.

Mit ihrem neuen Angebot 'RetroFit' beabsichtigt BDI, zukünftig auch
BioDiesel-Anlagen anderer Hersteller zu optimieren und damit Referenzen für
die BDI-Technologie auch in neuen Märkten zu gewinnen.
Außerdem hat BDI gemeinsam mit ihrer deutschen Tochtergesellschaft UIC ein
Anlagen-Konzept für die Gewinnung von Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl
entwickelt. Diese außerordentlich hochwertigen Fettsäuren spielen
insbesondere für die Nahrungsmittel- und Pharmazeutische Industrie eine
wichtige Rolle. Durch das neue Anlagenkonzept wird mit Hilfe der Kompetenz
der BDI in der Produktion von Bio-Treibstoff der Rohstoff optimal genützt.
Aus dem Nebenprodukt der Gewinnung von Omega-3-Fettsäuren wird durch eine
spezielle Technologie ein wertvoller Bio-Treibstoff hergestellt.

'RepCat' ist eine Technologie, die speziell für schwierige, aber auch
kostengünstige Abfall- oder Nebenprodukte aus der Öl- und Fettindustrie
entwickelt wurde. Dieses sehr spezielle und innovative
BioDiesel-Produktionsverfahren hat sich auch schon im industriellen Maßstab
erfolgreich bewiesen: Seit nunmehr über zwei Jahren läuft 'RepCat' in der
BioDiesel-Anlage im österreichischen Arnoldstein und liefert BioDiesel von
höchster Qualität. Die in das neue Verfahren gesetzten Erwartungen haben
sich im täglichen industriellen Produktionsbetrieb voll bestätigt, sodass
'RepCat' nun weltweit vermarktet wird.

Die BDI arbeitet kontinuierlich an der Optimierung bestehender Verfahren
aber zusätzlich auch sehr intensiv an Neuentwicklungen.

Die von BDI patentierte 'BioCrack'-Technologie nutzt z.B. ein Nebenprodukt
der Erdölindustrie sowie feste Biomasse zur Gewinnung von hochqualitativem
Treibstoff mit bis zu 20 % biogenem Anteil. In drei Jahren soll 'BioCrack'
dann in Kooperation mit der internationalen Mineralölindustrie weltweit in
industriellem Maßstab umgesetzt werden.

Konzentration auf neue Produkte und neue Märkte in 2010

Die BDI wird sich im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung in 2010 vor
allem auf die Einführung ihrer neuen Produkte und auf die Bearbeitung neuer
Märkte konzentrieren. Zur intensiven Bearbeitung von Zukunftsmärkten wie
Osteuropa, den GUS-Staaten, Nord-und Südamerika und Asien hat das
Unternehmen sein Vertriebsteam verstärkt. In Brasilien, einem der
wichtigsten BioDiesel-Märkte weltweit, wird das seit Januar 2010 bestehende
Joint Venture mit einem lokalen Partner der BDI ermöglichen, die gesamte
Wertschöpfungskette vor Ort aus einer Hand anzubieten.

Aus heutiger Sicht ist mit dem vorhandenen Auftragsstand ein positives
Jahresergebnis 2010 sichergestellt. Das Unternehmen erwartet mittelfristig,
wieder das Umsatzniveau der vergangenen Jahre zu erreichen und strebt
weiterhin eine EBIT-Marge von bis zu 10 Prozent an.

Weitere Informationen unter www.bdi-biodiesel.com

Der Geschäftsbericht 2009 findet sich als Download unter:
http://www.bdi-biodiesel.com/images/Geschäftsbericht_2009.pdf

  

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kurzer Blick auf die heute veröffentlichten Zahlen..


Im 4. Quartal wurde ein Umsatz von 12,2 Mil erwirtschaftet, das EBIT lag bei 1,1 Mil. Der Auftragseingang fiel aber mit nur 1,8 Mil schwach aus.

Der Auftragsstand beträgt nun 39,3 Mil - der Vorstand ist dennoch sehr zuversichtlich damit eine Auslastung der Kapazitäten in 2010 sicherstellen zu können.

Beeindruckend finde ich, dass BDI trotz 45%-igen Umsatzrückgang ein positives operatives Ergebnis (EBIT 1,8 Mil) erreichen konnte. Daran lässt sich erkennen, wie stark an Kosten gespart wurde - obwohl das Unternehmen mit der hohen Liquidität in einer sehr komfortablen Situation ist. Dafür muss man dem Vorstand gratulieren.

Überraschend stieg die Nettoliquidität (Wertpapiere + Liquide Mittel - Erhaltenen Anzahlungen - Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) im vierten Quartal nochmals an, und zwar auf 69,5 Mil bzw. 18,3 Euro je Aktie.

Der Cash und das operative Geschäft sind mindestens 22 Euro wert, die Reaktion der Aktie heute somit mehr als überfällig. Ich bin schon neugierig, wie hoch die Dividende heuer ausfallen wird. Wünschenswert wäre endlich die hohe - und derzeit nicht betriebsnotwendige Liquidität - an die Aktionäre rückzuführen..

  

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BDI - BioDiesel International AG erwirbt 51 % der Enbasys GmbH


(Graz, 9. April 2010) Die BDI - BioDiesel International AG übernimmt 51 %
der Geschäftsanteile der Enbasys GmbH, einem führenden Spezialisten für die
biotechnologische Energiegewinnung in Form von BioGas. Die Anteile
übernimmt die BDI von der in ihrem Unternehmensverbund at Equity
konsolidierten VTU GmbH welche 19 % der Anteile behalten wird. Der
Kaufpreis beläuft sich auf eine Summe im unteren einstelligen
Millionen-Euro-Bereich.

Mit der Mehrheitsbeteiligung an der Enbasys GmbH weitet die BDI ihre
Geschäftstätigkeit im Bereich der Erzeugung von erneuerbarer Energie aus
Abfallstoffen deutlich aus. Enbasys hat eine hocheffiziente BioGas
Technologie entwickelt, die sich vorrangig an den industriellen Anwender
richtet. Die (R)enbasys ENBAFERM Technologie ist besonders für die
bioenergetische Verwertung von schwierigem industriellen Abfall geeignet,
der, unabhängig von saisonalen Gegebenheiten, das ganze Jahr hindurch als
Rohstoff zur Verfügung steht und das Konzept besonders wirtschaftlich
macht. Eine Beimengung von Agrar-Abfällen ist möglich, aber nicht
notwendig.

Die Beteiligung erlaubt es nun der BDI, integrierte 'waste to energy'
Konzepte anzubieten. Der international ausgerichtete Vertrieb ist in der
Verantwortung der BDI, während sich enbasys weiterhin auf
Technologieentwicklung konzentriert. Die zusätzliche Nutzung der
Anlagenbaukompetenz der BDI sichert auch die Ressourcen-Auslastung.

  

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Gratulation an patbull - Jackpot!

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BDI - BioDiesel International AG beabsichtigt Dividendenausschüttung und Kapitalrückzahlung

BDI - BioDiesel International AG / Dividende

15.04.2010 12:25

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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(Grambach, 15.04.2010) Der Vorstand der österreichischen BDI - BioDiesel
International AG beabsichtigt der Hauptversammlung vom 18. Mai 2010 eine
Dividendenausschüttung von EUR 2,60 je Stammaktie vorzuschlagen. Weiters
beabsichtigt der Vorstand der BDI - BioDiesel International AG der
Hauptversammlung vom 18. Mai 2010 Kapitalmaßnahmen vorzuschlagen, die eine
Kapitalrückzahlung an die Aktionäre in Höhe von EUR 2,65 je Stammaktie zum
Gegenstand haben. Diese Kapitalrückzahlung soll dadurch erfolgen, dass in
einem ersten Schritt eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln gemäß
österreichischem Kapitalberichtigungsgesetz in Höhe von EUR 10.070.000,--
durch teilweise Umwandlung der gebundenen Kapitalrücklagen durchgeführt
werden soll und das dann erhöhte Grundkapital in einem zweiten Schritt um
den entsprechenden Betrag von EUR 10.070.000,-- herabgesetzt und nach
Ablauf der sechsmonatigen Gläubigerschutzfrist gemäß § 178 des
österreichischen Aktiengesetzes an die Aktionäre ausbezahlt werden soll.
Eine positive Beschlussfassung der Hauptversammlung vorausgesetzt soll die
Dividendenausschüttung am 28. Mai 2010 und die Kapitalrückzahlung gegen
Ende des Jahres 2010 erfolgen.

  

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In der Tat eine extrem erfreuliche Nachricht!

Ich kann mich bei den Vorständen Hammer und Gössler nur bedanken, dass sie hier im Sinne der Aktionäre gehandelt haben, und einen Teil der nicht betriebsnotwendigen Liquidität (EUR 5,25 je Aktie) an die Aktionäre zurückführen.

Die Aktie hat positiv auf die Neuigkeit reagiert, im Ausmaß - meiner Ansicht nach - aber zu wenig.

Vorausgesetzt die beiden Corporate Actions werden bei der HV genehmigt (reine Formsache, da ohnehin die Vorstände die Aktienmehrheit halten), wird sich die Nettoliquidität des Unternehmens um die Ausschüttung von 5,25 EUR auf rund 13 EUR je Aktie verringern. Die Aktie sollte vom aktuellen Kurs aus ebenfalls um 5,25 EUR auf 11,75 EUR fallen.

Operativ scheint es wieder besser zu laufen, dazu passt mein letztes Posting als auch dieser Artikel im Wirtschaftsblatt (http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/415787/index.do?_vl_pos=r.1.NT).< br />
Dafür werden natürlich wieder ein höheres Working Capital und auch Investitionen notwendig sein. Also vielleicht reduziert das die Nettoliquidität des Unternehmens um 1-2 Euro je Aktie.

BDI bleibt damit aber eine sehr günstige Aktie zu einem derzeitigen Kurs (Ausschüttungs-adjustiert) von 11,75 EUR, die in 2010/11 wieder leicht 1 EUR Gewinn je Aktie aus dem operativen Geschäft ausweisen kann, und zudem den gesamten Marktwert in Cash hält. Ich finde eine solche Aktie sollte locker 50% über dem reinen Cash notieren - sprich bei 17 EUR - oder 22,5 EUR vor Ausschüttungen. Dorthin wir die Reise in den nächsten 6 Monaten auch gehen - bestimmt!

  

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Ich bin erst jetzt drüber gestolpert. Hört sich ja nicht schlecht an, da sollte man leichte Rücksetzer wie heute fast zum Kauf nutzen. Einzig, dass mit der Kapitalrückzahlung bis zum Jahresende gewartet wird stört mich etwas - da kann noch viel passieren bis dahin.

Was mich wundert, dass man den Cash nicht zum Aufbau weiterer Geschäftsfelder genutzt hat.

  

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BDI - BioDiesel International AG startet zuversichtlich ins Jahr 2010

BDI - BioDiesel International AG / Quartalsergebnis

12.05.2010 08:00

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

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Zwischenbericht zum 1. Quartal 2010

- Neues Programm 'RetroFit' findet Zuspruch im Markt
- Joint Venture in Brasilien gegründet
- Umsatzanstieg gegenüber Vorjahreszeitraum
- EBIT-Marge von 12,5 Prozent

(Graz, 12. Mai 2010) Die österreichische BDI - BioDiesel International AG
ist gut ins neue Geschäftsjahr 2010 gestartet: Die Umsatzerlöse haben sich
in den ersten drei Monaten 2010 gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert
und die Profitabilität konnte gesteigert werden. Der aktuelle
Auftragsbestand schafft eine solide Basis für die Auslastung der
Kapazitäten des Unternehmens in 2010. Außerdem hat das Unternehmen aus dem
Markt sehr positive Rückmeldungen zu seinen neuen Produkten und Leistungen
erhalten.

'In unseren Zielmärkten hat sich die Stimmung spürbar aufgehellt: So hat
sich beispielsweise die Nachfrage nach Kapazitätserweiterungen bestehender
Anlagen von BDI-Kunden in den letzten Monaten erhöht. Außerdem verzeichnen
wir ein großes Interesse an unserem neuen Produkt 'RetroFit' - ein Angebot
zur Optimierung bestehender BioDiesel-Anlagen anderer Erzeuger,' so Wilhelm
Hammer, CEO der BDI - BioDiesel International AG. 'Wir rechnen damit, dass
sich die Erholung der Weltwirtschaft sowie die Bestrebungen zur Erreichung
der Klimaziele für 2020 positiv auf die Realisierung von BioEnergie-
rojekten auswirken werden.'

Umsatz- und Ergebniswachstum im 1. Quartal

Die Umsatzerlöse der BDI sind in den ersten drei Monaten des laufenden
Geschäftsjahres von 7,2 Mio. Euro im Vorjahr um 49,4 Prozent auf 10,8 Mio.
Euro gestiegen. Somit verbesserte sich das Ergebnis der operativen
Tätigkeit (EBIT) entsprechend auf 1,3 Mio. Euro, nach 0,7 Mio. Euro im
Vorjahresquartal. Die EBIT-Marge stieg von 9,7 Prozent auf 12,5 Prozent.
Auch das Periodenergebnis erhöhte sich von 0,7 Mio. Euro um 47,2% auf 1,1
Mio. Euro. Das daraus resultierende Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,28
Euro, nach 0,19 Euro im Vorjahr.

Der Auftragsstand zum Jahresanfang sicherte die Auslastung der Kapazitäten
im ersten Quartal und betrug zum 31. März 2010 30,8 Mio. Euro, nach 21,1
Mio. Euro im Vorjahr. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit war im 1.
Quartal 2010 positiv und belief sich auf 0,4 Mio. Euro, nach - 2,8 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum.

Das Eigenkapital der BDI lag mit 69,3 Mio. Euro zum Quartalsende weiter auf
sehr hohem Niveau. Die Eigenkapitalquote stieg von 66,8 Prozent auf 71,4
Prozent. Die hohe Finanzkraft der BDI bleibt ein entscheidender Faktor, um
weitere Akquisitionen und Investitionen in Forschung und Entwicklung zu
tätigen.

Zur intensiven Bearbeitung von Zukunftsmärkten wie Osteuropa, den
GUS-Staaten, Nord- und Südamerika, Südostasien und Indien hat die BDI ihr
Vertriebsteam weiter verstärkt. In Brasilien, einem der wichtigsten
BioDiesel-Märkte weltweit, wird das Joint Venture mit Tecnal, einem lokalen
Anlagenbauer, der BDI ermöglichen, die gesamte Wertschöpfungskette vor Ort
aus einer Hand anzubieten.

Mit ihrer neuen strategischen Ausrichtung und der intensiven F&E-Tätigkeit
hat BDI die Weichen für neues Wachstum gestellt. Zum weiteren Ausbau des
Produktportfolios wird das Unternehmen außerdem weitere mögliche
Akquisitionen prüfen, die das aktuelle Angebot im Bereich 'waste to energy'
sinnvoll ergänzen.

Weitere Informationen unter www.bdi-biodiesel.com

Der Zwischenbericht zum 1. Quartal 2010 findet sich als Download unter:
http://www.bdi-biodiesel.com/images/Zwischenbericht_Q1_2010.pdf

  

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patbull, warst du vor Ort?

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BDI-Hauptversammlung beschließt Dividendenausschüttung und Kapitalrückzahlung

BDI - BioDiesel International AG / Dividende

19.05.2010 11:45

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

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- Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 2,60 je Stammaktie
- Kapitalrückzahlung in Höhe von EUR 2,65 je Stammaktie

(Graz, 19. Mai 2010) Die diesjährige Hauptversammlung der österreichischen
BDI - BioDiesel International AG hat der vom Vorstand vorgeschlagenen
Dividendenausschüttung von EUR 2,60 je Stammaktie sowie der
Kapitalrückzahlung an die Aktionäre in Höhe von EUR 2,65 je Stammaktie
zugestimmt. Die Dividendenausschüttung soll am 28. Mai 2010 (mit
Ex-Dividendentag 26. Mai 2010) und die Kapitalrückzahlung gegen Ende des
Jahres 2010 erfolgen.

'Die liquiden Mittel der BDI beliefen sich zum Quartalsende auf 71,9 Mio.
Euro. Die hohe Finanzkraft der BDI bleibt ein entscheidender Faktor, um
weitere Akquisitionen und Investitionen in Forschung und Entwicklung zu
tätigen. Dennoch wird die vorhandene Eigenkapitalausstattung nicht in
vollem Umfang für das weitere Wachstum des Unternehmens benötigt. Daher
haben wir der Hauptversammlung eine Dividende sowie eine Kapitalrückzahlung
vorgeschlagen. Diese Vorschläge wurden einstimmig angenommen.' so Wilhelm
Hammer, CEO der BDI - BioDiesel International AG. Um diese
Sonderausschüttung in Form einer Kapitalrückzahlung vornehmen zu können,
ist es erforderlich, eine Kapitalerhöhung mit anschließender
Kapitalherabsetzung durchzuführen. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat
der BDI sind davon überzeugt, dass die nach der Ausschüttung vorhandene
Liquidität das für die nächsten Jahre angestrebte Wachstum sichert. Die
Eigenkapitalquote wird auch weiterhin bei rund 45 bis 50% liegen.

Die Präsenz des Grundkapitals bei der diesjährigen Hauptversammlung der BDI
betrug rund 81 Prozent. Die Hauptversammlung stimmte sämtlichen
Tagesordnungspunkten einstimmig zu.

Die Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung sind unter
www.bdi-biodiesel.com im Bereich Investor Relations unter
'Hauptversammlung' veröffentlicht.

  

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ja - das war ich!

hab mir mitgenommen, dass
1. die Visibilität für die nächsten Monate nicht besonders groß ist (man sehe sich die schwachen Auftragseingänge von Q4 und Q1 an) und dass
2. die neuen Technologien zum Teil weit höhere Preise fossiler Energieträger benötigen, um wirtschaftlich umsetzbar zu werden.

die letzte Guidance im Q1-Bericht, dass man sich mittelfristig wieder Umsätze auf Niveau der vergangenen Jahre erwartet, bezieht sich eher auf einen 3 bis 5-Jahres-Zeitraum.

die Aktie hat heute einen großen Teil des Dividenden-Abschlags aufgeholt, für mich war das eine Gelegenheit zum Verkauf - nicht weil ich mir nicht weiter steigende Kurse vorstellen kann - aber weil ich momentan aufgrund der Marktschwäche bessere Möglichkeiten bei anderen Aktien erwarte.

jede Bekanntgabe bezüglich Auftragseingänge kann die Aktie aber weiter nach oben treiben - und völlig zu Recht!

  

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BDI Gruppe: enbasys baut industrielle Multi-Feedstock BioGas Anlage in Türkei

BDI - BioDiesel International AG / Sonstiges

21.05.2010 11:56

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

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− Anlage für die Vergärung schwieriger organischer Abfälle und Reststoffe
− Auftragsvolumen im unteren einstelligen Millionenbereich
− Eine der ersten BioGas Anlagen in aufstrebendem türkischen Markt

(Grambach, 21. Mai 2020) Die seit kurzem zur BDI Gruppe gehörende
österreichische Enbasys GmbH, mit Sitz in Grambach bei Graz, wurde von der
Firma Biosun A.S., einem im erneuerbaren Energiebereich tätigen
Unternehmen, beauftragt, eine Anlage für die Vergärung organischer
Haushaltsabfälle und landwirtschaftlicher Reststoffe in der Türkei zu
errichten. In dieser Anlage kommt die ENBAFERM Multi-Feedstock BioGas
Technologie von Enbasys zum Einsatz, die ca. 55.000 Tonnen schwierigen
kommunalen und industriellen Abfall pro Jahr bioenergetisch verwerten wird.
Neben dem umweltfreundlichen BioGas, das zur Stromerzeugung verwendet wird,
fallen auch Abwärme und hochwertiger biologischer Dünger an. Das
Auftragsvolumen der Enbasys GmbH liegt im unteren einstelligen
Millionenbereich.

Die Türkei ist ein aufstrebendes Land mit großem wirtschaftlichen
Potential, das sich sehr stark für die Umsetzung der EU-Umweltstandards
engagiert und zum Ziel hat, seinen Energiebedarf vermehrt durch inländische
und vor allem erneuerbare Ressourcen zu decken. International und somit
auch in der Türkei werden die Vorschriften rund um die Entsorgung von
Abfällen immer strenger und die damit verbundene getrennte Sammlung
kommunaler Abfälle verpflichtend. Aus diesem Grund stehen vermehrt
organische Abfälle zur Verfügung, die nun ca. 150 km östlich von Istanbul,
gemeinsam mit landwirtschaftlichen Reststoffen in einer neuen Anlage in
BioGas und dann in elektrische Energie umgewandelt werden, die schließlich
in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die Anlage wird eine
elektrische Leistung von 1,2 - 1,4 MWel produzieren und spart der Umwelt
etwa 12.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Biosun hat als industrielles Unternehmen mit ENBAFERM die derzeit
effizienteste Technologie mit der größtmöglichen Ausbeute an BioGas
gewählt, die auch bei Einsatz unterschiedlicher Rohstoffe eine hohe
Betriebssicherheit zeigt und damit eine kontinuierliche Einspeisung in das
öffentliche Stromnetz an 365 Tagen im Jahr gewährleisten kann. Damit werden
neue Maßstäbe gesetzt. Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt ist, dass
die Anlage aus dem Gärrest auch hochwertigen biologischen Dünger erzeugt,
für den gerade in der Türkei ein hoher Bedarf besteht.

Nach dem Spatenstich für die Anlage im Juli 2010 soll die Inbetriebnahme im
ersten Quartal 2011 erfolgen.

Erst kürzlich hat die BDI - BioDiesel International AG, der
Spezialanlagenbauer im Bereich 'Waste to BioFuel', 51 % der
Geschäftsanteile der Enbasys GmbH übernommen. Mit dem Auftrag aus der
Türkei werden nun die Synergien der verbundenen Unternehmen erstmals
genützt, indem BDI, mit dem fundierten Know-how im Spezialanlagenbau, den
Bau und die Projektleitung übernimmt und Enbasys für die Technologie
verantwortlich ist. Auf diese Weise konnte eine Komplettanlage - von der
Planung über die Errichtung bis hin zur Inbetriebnahme und dem After Sales
Service - aus einer Hand angeboten werden.

Immer strenger werdende Vorschriften rund um die Entsorgung von Müll,
lassen in der Türkei einen starken Anstieg für die industrielle Verwertung
von kommunalen Abfällen erwarten, da es in der Türkei derzeit nur zwei
Anlagen dieser Art gibt. Unsere Auftraggeber hat mit unserer ENBAFERM
Technologie den derzeit wirtschaftlichsten und funktionssichersten
industriellen Standard gewählt.' freuen sich die beiden Geschäftsführer der
Enbasys GmbH Markus Grasmug und Stefan Kromus.

Über Enbasys GmbH
Die Enbasys GmbH ist ein führender Spezialist für die biotechnologische
Energiegewinnung in Form von BioGas. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 ist
das Unternehmen fokussiert auf 'Waste to BioGas'. Die Enbasys GmbH hat die
hocheffiziente patentierte ENBAFERM Multi-Feedstock BioGas Technologie
entwickelt, die besonders für die bioenergetische Verwertung von
schwierigem industriellem Abfall geeignet ist, der, unabhängig von
saisonalen Gegebenheiten, das ganze Jahr hindurch als Rohstoff zur
Verfügung steht. Durch diese innovative Anlagentechnik können aufgrund der
hoch effizient arbeitenden Bauteile die Anlagenausmaße klein gehalten
werden, wodurch die Energieanlagen besonders wirtschaftlich sind. Mit der
Gärrestbehandlung, dem ENBAAIR Verfahren, werden Wertstoffe, wie sauberes
Wasser und Düngerkonzentrat hergestellt.

  

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Mit BioCrack erschließt BDI neue Wertstoffe aus Nebenprodukten der Erdölindustrie

BDI - BioDiesel International AG / Sonstiges

25.05.2010 11:03

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

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- Innovative Technologie zur Gewinnung von biogenem Treibstoff zum Patent
angemeldet - BDI baut Technologieführerschaft aus
- Staatliche Förderung in Millionenhöhe
- Weiterer Baustein für die Erreichbarkeit der EU-Klimaziele

(Graz, 25. Mai 2010) Die BDI - BioDiesel International AG,
Spezialanlagenbauer und führender Anbieter von Anlagen zur Produktion von
BioDiesel, hat ein neuartiges Verfahren zur Gewinnung von biogenem
Treibstoff entwickelt und zum Patent angemeldet: Statt wie bisher üblich
BioDiesel dem Treibstoff beizumischen, wird künftig bereits im
Raffinerieprozess, durch die Verwertung von Nebenprodukten der
Mineralölindustrie, ein bis zu 20prozentiger Bioanteil im Treibstoff
erzielt. Das eröffnet weltweit völlig neue Perspektiven für eine
effektivere Nutzung der Raffinerien und einen sparsameren Umgang mit dem
wertvollen Rohstoff Erdöl.

Die so genannte BioCrack-Technologie von BDI nutzt ein Nebenprodukt der
Erdölindustrie sowie feste Biomasse zur Gewinnung von hochqualitativem
Treibstoff mit einem bis zu 20prozentigen biogenen Anteil. Innerhalb der
nächsten drei Jahre wird das neuartige Verfahren in Partnerschaft mit einem
internationalen Mineralölkonzern in einem Scale-up in den Pilotmaßstab
umgesetzt und zur Marktreife weiterentwickelt. Das Unternehmen erweitert
damit seine Technologieführerschaft im Bereich der Verarbeitung schwieriger
Öle und Fette zu normgerechtem BioDiesel auf die Veredelung von nicht
biogenen Nebenstoffen der Erdölindustrie.

Die BioCrack-Technologie von BDI erlaubt die Erschließung neuer Wertstoffe
aus Nebenprodukten der Mineralölraffination - so beispielsweise Vakuumgasöl
- und nutzt dabei auch die bereits vorhandene Infrastruktur in der
Mineralölindustrie. Durch das so genannte integrierte Co-Processing von
Nebenprodukt und Biomasse wird im Treibstoffprodukt ein biogener Anteil von
bis zu 20 Prozent geschaffen. Zum Einsatz kommen hier vor allem
nachwachsende Rohstoffe wie Holz oder Stroh. Die von BDI entwickelte
Technologie wird es der Mineralölindustrie weltweit ermöglichen, mit
biogenen Treibstoffkomponenten innerhalb der angestammten Produktionswege
für mehr Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltfreundlichkeit zu
sorgen. Damit folgt die BDI ihrer Philosophie, dass das Energieproblem
weltweit nicht durch Solar-, Wind-, Wasserstofftechnologien oder eine
andere einzelne erneuerbare Energiequelle zu lösen ist, sondern nur durch
die Nutzung aller verschiedenen Möglichkeiten aus den unterschiedlichen
Bereichen.

Weltweit wird die Nachfrage nach Biotreibstoffen, die keine Konkurrenz zu
Lebensmitteln schaffen, immer größer. Mit der BioCrack-Technologie hat BDI
zwei wichtige Aspekte in einer Lösung vereint: Schonung der endlichen
Erdölressourcen einerseits und signifikante Erhöhung der Wertschöpfung
eines low-quality Nebenprodukts aus der Dieselproduktion andererseits. Der
BDI wurde für die Entwicklung der BioCrack-Technologie im Rahmen des
Forschungs- und Technologieprogramms 'Neue Energien 2020' eine Förderung
des österreichischen 'Klima und Energiefonds' in Millionenhöhe gewährt.
Dies bestätigt nicht nur das Vertrauen in die Kompetenz der BDI, das neue
Verfahren zur Marktreife zu bringen, sondern auch den Weg, den das
Unternehmen mit seinen innovativen Technologien zur Herstellung von
hochwertigen Biotreibstoffen seit seiner Gründung verfolgt.

'Als Pionier im Bereich 'Waste to BioFuels' war es immer unser Ziel
Technologien zu entwickeln, die es ermöglichen aus kostengünstigen Rest-
und Abfallstoffen Biokraftstoff zu gewinnen. Auf der Suche nach neuen
Rohstoffen sind wir nun auch in der Petrochemie fündig geworden: Mit einem
Nebenprodukt aus der Raffination und Biomasse ist es uns möglich, einen
hochqualitativen Treibstoff mit einem biogenen Anteil von bis zu 20 Prozent
zu produzieren. Diese Technologie ist ein weiterer Baustein dafür, dass die
Klimaziele der EU für 2020 erreichbar werden' so Wilhelm Hammer, CEO der
BDI - BioDiesel International AG. Bereits 1994 wurde erstmals die Idee in
die Praxis umgesetzt, Abfallstoffe (Altspeiseöle) zu BioDiesel zu
verarbeiten. Von 30 bisher verkauften Anlagen basieren 26 auf dem selbst
entwickelten und patentierten Multi-Feedstock-Verfahren.

  

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Ausschüttung von EUR 2,65 durch Kapitalherabsetzung

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e):
Kapitalmaßnahme/Ausschüttungen

13.09.2010 17:53

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Die BDI - BioEnergy International AG gibt bekannt, dass die
Veröffentlichung des Gläubigeraufrufes gemäß § 178 Abs 2 öAktG hinsichtlich
der durchgeführten Herabsetzung des Grundkapitals zum Zweck der
Ausschüttung an die Aktionäre von EUR 13.870.000,-- um EUR 10.070.000,--
auf EUR 3.800.000,-- am 10. September 2010 im Amtsblatt der Wiener Zeitung
erfolgt ist. Aus Gründen des Gläubigerschutzes darf die Ausschüttung an die
Aktionäre erst geleistet werden, nachdem seit der Bekanntmachung der
Eintragung sechs Monate verstrichen sind und nachdem den Gläubigern, die
sich rechtzeitig gemeldet haben, Befriedigung oder Sicherheit gewährt
worden ist.

Die Auszahlung an die Aktionäre in Höhe von EUR 2,65 je BDI-Aktie wird
daher nach Erfüllung aller gesetzlichen Voraussetzungen - voraussichtlich
im März 2011 - erfolgen und wird die Gesellschaft die Aktionäre über den
genauen Ausschüttungszeitpunkt gesondert informieren.

  

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BDI erhält Auftrag über Aufrüstung einer BioDiesel Anlage in Spanien

(Grambach, 04.10.2010) Die österreichische BDI - BioEnergy International
AG wurde von der Firma Biodiesel Aragón S.L. in Altorricon (Spanien) mit
der Aufrüstung einer BioDiesel Anlage beauftragt. Der Auftragswert beträgt
rund 4,6 Millionen Euro. Das Upgrade der Anlage mit der bewährten BDI
Multi-Feedstock Technologie ermöglicht den Einsatz von Rohstoffen wie
Altspeiseöl und Tierfette für die Produktion von hochwertigem BioDiesel
gemäß dem europäischen Standard EN 14214. Damit folgt der Auftraggeber dem
Trend Neben- und Abfallprodukte für die BioDiesel Produktion zu verwenden,
somit die Konkurrenz zu Lebensmitteln zu vermeiden und Wirtschaftlichkeit
sowie Nachhaltigkeit der BioDiesel Anlage zu erhöhen.

Die BioDiesel Anlage wurde 2008 in Betrieb genommen, war bisher auf die
Verarbeitung von Pflanzenölen ausgerichtet und hat eine Kapazität von
100.000 Tonnen BioDiesel pro Jahr. Der Betreiber hat sich für die
Aufrüstung der Anlage mit der von BDI patentierten bewährten
Multi-Feedstock Technologie entschieden, um in Zukunft vor Ort verfügbare
Rohstoffe wie Altspeiseöl zu hochqualitativem BioDiesel zu verarbeiten und
die Anlage effizienter zu betreiben. Dies entspricht der veränderten
Marktsituation und dem Trend Neben- und Abfallprodukte einer höheren
Wertschöpfung zuzuführen. Durch den Einsatz der BDI Technologie wird die
Anlage bereits die EU-Kriterien für die 'nächste' Generation von
Biokraftstoffen in Bezug auf Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion erfüllen.

Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI - BioEnergy International AG,
sieht genau in dieser Entwicklung das große Potential der BDI BioDiesel
Anlagen: 'Der Auftrag von Biodiesel Aragón bestätigt unsere Philosophie.
Mit der innovativen BDI Multi-Feedstock Technologie ermöglichen wir unseren
Kunden den flexibleren und wirtschaftlicheren Einsatz von lokal vorhandenen
Rohstoffen und tragen zur Entlastung der Umwelt und sinnvollen Verwertung
von Abfallstoffen bei. Somit wird nicht das Essen der Armen, sondern der
Abfall der Reichen verarbeitet.'

Der Auftragsumfang der BDI umfasst vom Engineering über die Montage bis zur
Inbetriebnahme alle Prozessschritte für Destillation, Stahlbau und
Nebenanlagen und gewährleistet eine vollkommene Integration in die
bestehende Anlage. Die Technologie für die Destillation wird in Kooperation
mit der deutschen BDI-Tochtergesellschaft UIC GmbH, einem der weltweit
führenden Unternehmen für Kurzweg-Destillation, gebaut.

Die Fertigstellung der schlüsselfertigen Anlage ist für September 2011
geplant, mit weniger als 12 Monaten Projektdurchlaufzeit nach in Kraft
treten des Vertrags.

  

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BDI - BioEnergy: Starke Marktposition dank Neuausrichtung

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis

12.11.2010 08:00
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- Auftrag über Aufrüstung einer BioDiesel-Anlage in Spanien erhalten
- Strategische Ausrichtung auf 'Waste to BioFuels' stößt auf positive
Resonanz
- Marktposition als Spezialanlagenbauer weiter gefestigt
- Umsatzanstieg um 33,7%, Ergebniswachstum (EBIT) von rund 304% gegenüber
Vorjahr

(Graz, 12. November 2010) Die österreichische BDI - BioEnergy International
AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 Umsatz und
Ergebnis verbessert. Durch Unternehmenszukäufe und eigene Entwicklungen hat
BDI ihre Marktposition als Spezialanlagenbauer für industrielle Lösungen
zur Verwertung von Abfall- und Nebenstoffen aus der Industrie zu
hochwertigen Biotreibstoffen weiter ausgebaut. Die strategische Ausrichtung
des Unternehmens auf den Bereich 'Waste to BioFuels' leistete hierzu seinen
Beitrag und stieß bei möglichen Partnern und Auftraggebern auf großes
Interesse.

'Das zunehmende Umweltbewusstsein verstärkt die Nachfrage nach alternativen
Biotreibstoffen und zukunftsfähigen Lösungen für die Generierung eines
Mehrwertes von Abfall- und Nebenstoffen der Industrie. Unsere innovative
Multi-Feedstock-Technologie ermöglicht beispielsweise eine flexible und
wirtschaftliche Verwertung von lokal vorhandenen Abfall- und Reststoffen
und trägt somit zur Entlastung der Umwelt und Gewinnung einer lokalen
Wertschöpfung aus Abfallstoffen bei', so Wilhelm Hammer,
Vorstandsvorsitzender der BDI - BioEnergy International AG. So erhielt BDI
einen Auftrag über die Aufrüstung einer BioDiesel-Anlage in Spanien im
Auftragswert von rund 4,6 Millionen Euro. Die Anlage soll nach der
Aufrüstung mit der bewährten BDI Multi-Feedstock-Technologie Rohstoffe wie
beispielsweise Altspeiseöl und Tierfette für die Produktion von
hochwertigem BioDiesel nutzen.

Die Optimierung von bestehenden BioDiesel-Anlagen, Fortschritte bei den
Großprojekten und die Intensivierung des After-Sales-Geschäfts trugen zu
den guten Ergebnissen der BDI bei. Die Umsatzerlöse der ersten neun Monate
des Geschäftsjahres 2010 beliefen sich auf 29,1 Millionen Euro und lagen
damit um 33,7% über dem Vorjahreswert von 21,7 Millionen Euro. Das Ergebnis
der operativen Tätigkeit (EBIT) verbesserte sich auf 2,7 Millionen Euro
gegenüber dem Vorjahr (0,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge stieg von 3,1%
auf ein hohes Niveau von 9,3%. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 3,1
Millionen Euro, was einer Steigerung von 126,7% im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum (1,4 Millionen Euro) entspricht. Das Ergebnis je Aktie
belief sich auf 0,69 Euro.

Das Ergebnis der ersten neun Monate und der vorhandene Auftragsstand
stellen aus derzeitiger Sicht ein positives Jahresergebnis sicher. Nach der
erfolgreichen strategischen Neuausrichtung erwartet das Unternehmen
mittelfristig, das Umsatzniveau der vergangenen Jahre wieder zu erreichen
und strebt weiterhin eine EBIT-Marge von rund 10% an.


Der Neunmonatsbericht 2010 steht unter folgendem Link zum Download zur
Verfügung:
http://www.bdi-bioenergy.com/images/Zwischenbericht_Q3_2010.pdf

  

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BDI - BioEnergy International AG : BDI - BioEnergy baut BioDiesel-Anlage in Weißrussland

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e): Vertrag

06.12.2010 10:20

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Graz-Grambach, 06. Dezember 2010. - Die Firma JSC Mogilevkhimvolokno
Organic Synthesis Factory aus Mogilev in Weißrussland hat den Auftrag zum
Bau einer BioDiesel-Anlage an BDI - BioEnergy International AG mit Sitz in
Graz-Grambach vergeben. Der Auftragswert beträgt knappe 10 Millionen Euro.
Die BioDiesel-Anlage hat eine jährliche Kapazität von 50.000 Tonnen
BioDiesel, der die Vorgaben der Europäischen BioDiesel-Norm EN14214 weit
überschreitet. Täglich werden in der Anlage in Mogilev, eine
370.000-Einwohner-Stadt an der östlichen Grenze zu Russland, 6 Tankwagen à
28.000 Liter erzeugt. Als Rohstoff für die BioDiesel-Produktion
kommt Rapsöl zur Anwendung. Der Staat sichert die Anbauflächen für die
Rohstoffversorgung der Anlage, damit wird ausschließlich auf landesinterne
Ressourcen zurückgegriffen. Der Auftragsumfang schließt das Engineering,
die Lieferung von spezifischem prozesstechnischen Equipment, die
Koordination der Errichtung sowie die Inbetriebnahme der gesamten Anlage
mit ein.

Der Auftraggeber JSC Mogilevkhimvolokno Organic Synthesis Factory zählt zu
einem der größten Chemieprodukte-Hersteller in Europa mit einem
Investitionsvolumen von jährlich mehr als 180 Millionen US-Dollar.
Mutterkonzern ist der staatliche weißrussische Konzern für Öl und Chemie
Belneftekhim Concern. Das Unternehmen mit Sergi M. Puzevich als
Generaldirektor an der Spitze ist unter anderem auf die Produktion von
thermoplastischen Kunststoffen - wie sie in der Verpackungsindustrie
verbreitet sind - und Grundstoffen zur Herstellung von Polyestern
spezialisiert.


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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI - BioEnergy International AG:
'Der Auftrag aus Weißrussland ist richtungsweisend. Die Entwicklung
alternativer Energien aus erneuerbaren Ressourcen ist ein weltweiter Trend,
der nicht aufzuhalten ist.' Nach den baltischen Staaten zeigt damit auch
Weißrussland das massive Bestreben, in der Energieversorgung unabhängiger
zu werden und verstärkt auf Alternativenergie aus lokal verfügbaren
Rohstoffen umzurüsten.

Der Staat sichert die Anbauflächen für die Rohstoffversorgung der Anlage.
'Auf diese Weise kann die Umsetzung der Beimischungsverpflichtung von
BioDiesel zu Diesel staatlich gewährleistet werden. Die Spekulation mit
Agrarrohstoffen, dem wesentlichen Preistreiber, wird damit eingeschränkt',
verweist BDI-Vorstandsvorsitzender Wilhelm Hammer nicht zuletzt auf die
Bedeutung für Land und Leute, 'damit sind auch Einkommen in der
Landwirtschaft garantiert'. Zudem betont er im Bewusstsein um die
Komplexität der Welt von morgen das große Potenzial der BDI
BioDiesel-Anlagen: 'Biotreibstoffe sind ein wichtiger Beitrag, um die
notwendige Reduzierung der Abhängigkeit vom Erdöl voranzutreiben. Rohstoffe
aus der Landwirtschaft in Zukunft gerecht zu verteilen und sie nicht zum
Spielball von Spekulanten oder Großkonzernen werden zu lassen - das wird
die große Herausforderung der Zukunft.'

Der Auftraggeber JSC Mogilevkhimvolokno Organic Synthesis Factory zählt zu
einem der größten Chemieprodukte-Hersteller in Europa. 'Diese Tatsache
zeigt eindrucksvoll, dass gerade in einem sensiblen Geschäftsfeld wie
diesem bereits ein Umdenkprozess zu Gunsten von Nachhaltigkeit und
Ressourcenschonung stattgefunden hat. Zumal Materialien wie Polyester
einfach nicht aus dem Alltag wegzudenken sind, leistet das Unternehmen mit
der Entscheidung für den Einsatz von Alternativenergien einen beispiellosen
Beitrag', sagt BDI-Vorstandsvorsitzender Wilhelm Hammer.

Eine Erweiterung der Single-Feedstock- auf eine Multi-Feedstock-Anlage, die
den Einsatz anderer Rohstoffe wie beispielsweise Altspeiseöl möglich macht
und wie sie Markt- und Technologieführer BDI in seinem umfangreichen
Programm anbietet, wurde bereits im Zuge der Vertragsunterzeichnung
thematisiert.

Im Rahmen dieses Projektes wird statt eines chemischen Verfahrens die
enzymatische Entschleimung eingesetzt. Damit kann die im Zuge der
Verarbeitung zu BioDiesel notwendige Herauslösung der im Raps enthaltenen
Schleimstoffe besonders umweltfreundlich und dennoch überaus wirtschaftlich
erfolgen. Ein weiterer erfolgreicher Schritt der BDI in Richtung noch mehr
Nachhaltigkeit.

  

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Weiterer Millionenauftrag für die österreichische BDI

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e): Vertrag

15.02.2011 / 12:58

(Grambach, 15.02.2011) ARGENT Energy: ein Unternehmen in Motherwell,
Schottland, beauftragte den steirischen Spezialisten für besonders
schwierige Fälle mit einer Erweiterung der bestehenden BioDiesel-Anlage, um
in Zukunft auch Rohstoffe aus der Fettindustrie zu hochwertigem BioDiesel
verarbeiten zu können, die bisher mangels besserer Alternativen einer
Verbrennung zugeführt werden mussten. Der Auftragswert für BDI beträgt 3,1
Millionen Euro. BDI setzt dabei auf eine neuartige Fettaufbereitungsanlage
und vor allem auf eine speziell entwickelte Druckveresterung wie sie
zuletzt auch bereits sehr erfolgreich in einer Großanlage im Amsterdamer
Hafen eingesetzt wurde.

Bei der Anlage in Schottland handelt es sich um eine im Jahr 2005 von BDI
gebaute Referenzanlage der EU, die mit der jetzigen Erweiterung auch sehr
schwierige Abfallstoffe aus der Fleischproduktion oder der Gastronomie
verarbeiten kann. Damit werden diese Stoffe dem Markt für Futtermittel
kontrolliert entzogen und gleichzeitig einer hohen lokalen Wertschöpfung
zugeführt. Dass der aus solchen nachhaltigen erneuerbaren Rohstoffen
gewonnene BioDiesel auch die strengen Anforderungen der EU BioDieselnorm EN
14214 und auch alle qualitativen und umweltrelevanten Anforderungen an die
Biotreibstoffe der sogenannten 2. Generation erfüllt, ist für BDI-Kunden
selbstverständlich.

Die Übergabe der Anlage soll nach weniger als 10 Monaten Projektlaufzeit
erfolgen. 'Jahrelange Erfahrung und intensive Forschung machen sich
bezahlt. Wir bemerken weltweit steigendes Interesse an unserer
richtungsweisenden Technologie und der artgerechten Entsorgung von
Abfallstoffen, die auch nicht mit der Lebensmittelproduktion konkurrieren.
Deshalb bieten wir dieses intelligente und zeitgerechte Konzept natürlich
auch für Anlagen anderer Anbieter an, die damit ihre Effizienz und
Wirtschaftlichkeit bedeutend steigern können', so Wilhelm Hammer,
Vorstandsvorsitzender von BDI.

  

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BDI - BioEnergy International AG: Ausschüttung von EUR 2,65 je Aktie für 14. März 2011 avisiert

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e): Ausschüttungen

01.03.2011 / 10:35

(Grambach, 01.03.2011) Die ordentliche Hauptversammlung der BDI - BioEnergy
International AG hat am 18. Mai 2010 eine Herabsetzung des Grundkapitals
zum Zweck der Ausschüttung an die Aktionäre beschlossen, die im Ergebnis zu
einer Ausschüttung in Höhe von EUR 2,65 je Aktie führt.

Die Veröffentlichung des Gläubigeraufrufes hinsichtlich der durchgeführten
Herabsetzung des Grundkapitals zum Zweck der Ausschüttung an die Aktionäre
ist am 10. September 2010 im Amtsblatt der Wiener Zeitung erfolgt. Gemäß §
178 Abs 2 öAktG dürfen Zahlungen an die Aktionäre erst nach Ablauf von
sechs Monaten nach Eintragung und Bekanntmachung des Beschlusses über die
Kapitalherabsetzung erfolgen. Diese Frist endet am 10. März 2011 und es
wurden gegenüber der Gesellschaft bislang keine Forderungen von Gläubigern
angemeldet.

Die Gesellschaft beabsichtigt daher die Ausschüttung des Betrages von EUR
2,65 je Aktie an die Aktionäre am 14. März 2011 (Zahltag) zu veranlassen,
sofern mit Fristablauf alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die
Ausschüttung steht denjenigen Aktionären zu, die am 10. März 2011 nach
Börsenschluss (Record Day) Aktionäre der BDI - BioEnergy International AG
sind. Grundlage für eine Berechtigung zum Erhalt der Ausschüttung ist der
von einem Aktionär zu diesem Zeitpunkt bei seiner Depotbank verwahrte
Bestand von Aktien der Gesellschaft. Ab 11. März 2011 werden die Aktien
daher ohne das Recht zum Bezug der Ausschüttung gehandelt (Ex-Tag). Für die
Durchführung der Ausschüttung sind keinerlei Verfügungshandlungen der
Aktionäre erforderlich.

  

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- 17,7% Umsatzwachstum
- EBIT-Marge von 5,2% auf 8% gestiegen
- Ausbau des Produktportfolios durch Erwerb der Mehrheit an Enbasys GmbH
- Erster Auftrag für den Bau einer Multi-Feedstock BioGas-Anlage
- Auftrag für den Bau einer BioDiesel-Anlage in Weißrussland

(Grambach, 31.03.2011) Das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 war für BDI -
BioEnergy International AG wegweisend: Mit einer erweiterten Produktpalette
und neuen Technologien im Bereich 'waste to energy' hat sich das
Unternehmen insgesamt breiter aufgestellt und seine Marktposition als
Spezialanlagenbauer für hochwertige Biotreibstoffe aus Neben- und
Abfallstoffen erfolgreich weiter ausgebaut. Neben einem ersten Auftrag für
den Bau einer Multi-Feedstock BioGas-Anlage in der Türkei hat BDI neue
Aufträge für die Aufrüstung einer BioDiesel-Anlage in Spanien sowie für den
Bau einer BioDiesel-Anlage in Weißrussland akquirieren können.

'Das zunehmende Umweltbewusstsein sowie weltweite Klimaschutzvereinbarungen
verstärken die Nachfrage nach alternativen Biotreibstoffen und
zukunftsfähigen Lösungen für die Verwertung von Abfall- und Nebenstoffen
der Industrie. Diese Lösungen kann BDI bieten: Unsere innovative
Multi-Feedstock-Technologie für BioDiesel und BioGas ermöglicht eine
flexible und wirtschaftliche Verwertung von lokal vorhandenen Abfall- und
Reststoffen und trägt somit zur Entlastung der Umwelt und Gewinnung einer
lokalen Wertschöpfung bei', erklärt Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender
der BDI - BioEnergy International AG.

Die positive Resonanz des Markts auf die 'waste to energy'-Lösungen der BDI
spiegelt sich auch in der erfreulichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung im
Geschäftsjahr 2010 wider: Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 39,9 Mio. Euro
und lagen damit um 17,7% über dem Vorjahreswert von 33,9 Mio. Euro. Dazu
beigetragen haben vor allem der Projektfortschritt bei den Großprojekten
sowie die Fortschritte im Dienstleistungsbereich mit der Intensivierung des
After-Sales-Geschäfts und der Optimierung von bestehenden
BioDiesel-Anlagen. Der Auftragsstand zum 31. Dezember 2010 belief sich auf
23,6 Mio. Euro; im Vorjahr waren es 39,3 Mio. Euro.

Das Ergebnis der operativen Tätigkeit (EBIT) verbesserte sich von 1,8 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum auf 3,2 Mio. Euro. Entsprechend stieg die
EBIT-Marge von 5,2% auf 8,0% und nähert sich damit wieder der angestrebten
Marge von 10%. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 4,7 Mio. Euro ist
gegenüber dem Vorjahr, aufgrund von Kostenoptimierung und dem
Umsatzwachstum um 84,5% gestiegen. Nach Abzug von Steuern wird ein
Periodenergebnis in Höhe von 3,4 Mio. Euro ausgewiesen, nach 2,5 Mio. Euro
im Vorjahr. Daraus resultiert ein Ergebnis je Aktie von 0,98 Euro, nach
0,67 Euro im Vorjahr.

Hohe Finanzkraft schafft Spielraum für Akquisitionen und Investitionen

Im Mai 2010 hatte die BDI-Hauptversammlung eine Dividende sowie eine
Kapitalrückzahlung beschlossen. Trotz der Dividendenzahlung im Jahr 2010
blieb die Cashposition der BDI weiter sehr stark: So wiesen die
Bilanzpositionen Wertpapiere und Liquide Mittel zum Bilanzstichtag einen
Wert von insgesamt 57,4 Mio. Euro auf, nach 71,5 Mio. Euro im Vorjahr. Auch
das Eigenkapital lag mit 52,3 Mio. Euro weiterhin auf hohem Niveau. Die
Eigenkapitalquote hat sich durch die Dividendenzahlung sowie die
beschlossene Kapitalherabsetzung von 70,0% im Jahr 2009 auf 55,9%
reduziert. Die hohe Finanzkraft der BDI bleibt ein entscheidender Faktor,
um weitere Akquisitionen zu tätigen und Investitionen in Forschung und
Entwicklung sicherzustellen. Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit
betrug zum 31. Dezember 2010 3,9 Mio. Euro, nach 0,0 Mio. Euro im Vorjahr.

BioGas ist Zukunftsmarkt

Die Akquisition von 51% der Anteile an der Enbasys GmbH im April 2010 ist
Teil der zukünftigen Wachstumsstrategie der BDI und wird für eine
Auslastung der Anlagenbau-Kapazitäten des Unternehmens sorgen. Bedingt
durch neue rechtliche Bestimmungen zur Verwertung industrieller und
kommunaler Abfälle ist die globale Nachfrage nach BioGas-Projekten weltweit
gestiegen. Die mögliche Generierung eines Mehrwerts aus Abfall birgt ein
enormes Marktpotenzial. BDI beabsichtigt, das Geschäftsfeld BioGas-Anlagen
mit Enbasys Technologie als weiteres Standbein auszubauen.

Weiteres Wachstum geplant

Mit ihren neuen Produkten und Leistungen hat BDI die Weichen für neues
Wachstum gestellt. Das Unternehmen wird sich weiterhin vor allem auf die
erfolgreiche Einführung ihrer neuen Produkte und auf die Bearbeitung neuer
Märkte konzentrieren. Zum weiteren Ausbau des Produktportfolios werden
außerdem mögliche Akquisitionen geprüft, die das aktuelle Angebot im
Bereich 'waste to energy' sinnvoll ergänzen.

Der aktuelle Auftragsstand und die attraktive Projektpipeline schaffen eine
gute Basis für die Auslastung der Anlagenbau-Kapazitäten im Jahr 2011 sowie
ein positives Jahresergebnis. Nach der erfolgreichen strategischen
Neuausrichtung erwartet das Management mittelfristig, das Umsatzniveau der
vergangenen Jahre wieder zu erreichen und strebt weiterhin eine EBIT-Marge
von bis zu 10% an.

  

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Veränderungen im Vorstand

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e): Personalie

15.04.2011 08:56

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Die Gründer der BDI - BioEnergy International AG Wilhelm Hammer (64), CEO,
und Helmut Gössler (52), CTO, werden mit Auslaufen der Vorstandsverträge
zum 30. Juni 2011 aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausscheiden.
Diesen Schritt gehen Hammer und Gössler nach entsprechender Vorbereitung
für die Nachfolge und in Abstimmung und bestem Einvernehmen mit dem
Aufsichtsrat des Unternehmens. Beide werden dem Unternehmen als Aktionäre
und Berater verbunden bleiben.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2011 hat der Aufsichtsrat der BDI - BioEnergy
International AG Markus Dielacher (44) und Dr. Edgar Ahn (46) als neue
Vorstände bestellt. Beide sind langjährige Mitarbeiter des Unternehmens mit
profunder Vertriebs- und Technikerfahrung. Dagmar Heiden-Gasteiner (44)
wird als Chief Financial Officer weiterhin den kaufmännischen Bereich der
BDI - BioEnergy International AG leiten.


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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Markus Dielacher, seit 2008 gewerblicher Geschäftsführer der BDI -
BioEnergy International AG, wird mit seinem Team künftig die Bereiche
Technik und Projektmanagement verantworten. Nach einer technischen
Ausbildung mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Installation, Heizung und
Klimatechnik, war Dielacher als Projektleiter bei den Unternehmen Heinz
Hofstätter und dem Industrieanlagenbauer Vogel & Noot beschäftigt. Seit
1998 ist Dielacher für BDI tätig: Zunächst im Einkauf, später als Leiter
Projektmanagement, Leiter Projektentwicklung und seit 2010 als
Geschäftsführer der Lignosol Technologie GmbH. Dielacher ist Absolvent des
Universitätslehrgangs 'Master of Science' (Nachhaltiges Energiemanagement)
der Universität Krems.

Dr. Edgar Ahn wird mit seinem Team die Bereiche Vertrieb und Marketing
sowie Forschung und Entwicklung verantworten. Der promovierte
Verfahrenstechniker und Anlagenbauspezialist ist seit 1997 bei BDI
beschäftigt. Er leitete zunächst den Bereich Forschung und Entwicklung,
später als Direktor den Technischen Verkauf der BDI. Seit 2008 verantwortet
Ahn als CIO das Innovationsmanagement des Unternehmens und hat im Jahr 2010
die Geschäftsführung der Lignosol Technologie GmbH übernommen.

Wilhelm Hammer: 'Seit der Gründung von BDI vor nunmehr 15 Jahren haben mein
Kollege Helmut Gössler und ich das Unternehmen gemeinsam mit unseren
Kollegen aus kleinen Anfängen zum Weltmarktführer für BioDiesel
Multi-Feedstock Anlagen geführt. Trotz der schweren Finanz- und
Wirtschaftskrise der letzten Jahre ist BDI heute gut für die Zukunft
aufgestellt, was sich auch in der positiven Geschäftsentwicklung 2010
zeigt. Mit Herrn Dr. Ahn, Herrn Dielacher und Frau Heiden-Gasteiner ist der
Vorstand der BDI fachlich und menschlich hervorragend besetzt.
Selbstverständlich werden wir der BDI weiter beratend zur Verfügung stehen
und auch als Hauptaktionäre an Bord bleiben. Unsere Aufmerksamkeit wird
dabei besonders der verstärkten Nutzung von Synergien innerhalb der BDI
Gruppe gelten.'

  

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BDI erwartet weitere Aufträge für Multi-Feedstock-Anlagen

- Auftrag zur Erweiterung einer Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage in
Schottland
- Kapitalrückzahlung in Höhe von 2,65 Euro je Aktie
- Positives Feedback vom Markt für 'RetroFit-Programm'
- Neue Vorgaben zur Abfallverwertung erhöhen weltweites Marktpotenzial für
Multi-Feedstock BioGas-Anlagen

(Grambach, 12.05.2011) BDI - BioEnergy International AG hat auch in den
ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres weitere Aufträge erfolgreich
akquiriert: Neben neuen Aufträgen im Segment Feinvakuum-Destillation,
erhielt das Unternehmen im Februar einen Auftrag zur Erweiterung einer
BioDiesel-Anlage in Schottland im Volumen von 3,1 Mio. Euro. Mit dem Bau
einer BioGas-Anlage für mehr als 4 Mio. Euro in Deutschland wurde Enbasys,
ein Tochterunternehmen der BDI im Mai beauftragt. Damit beläuft sich der
aktuelle Auftragsbestand auf 28 Mio. Euro und legt eine solide Basis für
die Auslastung des Unternehmens im Jahr 2011.

'Seit der Atomkatastrophe in Japan ist das Thema Erneuerbare Energien
aktueller denn je: Es hat sich wieder gezeigt, dass die Förderung
alternativer Energiequellen für unsere Energieversorgung unerlässlich ist.
Dass hier die intelligente Verwertung von Abfall Vorrang hat, bestärkt uns
einmal mehr in unserer 'waste to energy'-Philosophie. BDI wird weiter mit
Nachdruck an der Entwicklung und Vermarktung von Technologien zur Gewinnung
von Bioenergie aus Abfall- und Nebenprodukten arbeiten. Laufende
Forschungsprojekte zur Marktreife zu bringen ist ein weiteres erklärtes
Ziel. Algen für Produkte der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie sowie das
zum Patent angemeldete 'BioCrack' Verfahren, welches Nebenstoffe der
Raffinerien zu hochwertigem Treibstoff mit biogenem Anteil verarbeitet,
sind nur einige Beispiele davon. BioDiesel und BioGas sind wichtige
Bestandteile in einem zukunftsfähigen Mix Erneuerbarer Energien,' so
Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI - BioEnergy International AG.

Neue Aufträge sichern Auslastung in 2011
Die Umsatzerlöse der BDI beliefen sich im ersten Quartal 2011 auf 8,2 Mio.
Euro, nach 10,8 Mio. Euro im Vorjahr. Zurückzuführen ist die, im Vergleich
zum Vorjahr schwächere Umsatzentwicklung auf anders ausgeprägte
Fortschritte in der Umsetzung der Großprojekte: Befanden sich diese im
Vorjahr in der Phase der Materialbeschaffung, so sind die derzeitigen
Projekte erst in der Engineeringphase und tragen somit vergleichsweise
wenig zur Umsatzentwicklung bei. Das After-Sales-Geschäft hat sich weiter
stabil entwickelt.

Der Auftragsbestand zum 31.03.2011 belief sich auf 24 Mio. Euro, nach 23,6
Mio. Euro zum Jahresende 2010 und legt gemeinsam mit der vorhandenen
Projektpipeline die Basis zur Auslastung der Anlagenbau-Kapazitäten des
Unternehmens.

Das Ergebnis der operativen Tätigkeit (EBIT) belief sich auf 1,5 Mio. Euro,
nach 1,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Durch Kosteneinsparungen und
Optimierungsmaßnahmen konnte die EBIT-Marge deutlich auf 18,0% gesteigert
werden, nach 12,5% im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich
auf 1,6 Mio. Euro (Vorjahr 1,4 Mio. Euro). Nach Abzug von Steuern wurde ein
Periodenergebnis - nach Minderheiten - in Höhe von 1,2 Mio. Euro
ausgewiesen, nach 1,1 Mio. Euro im Vorjahr. Daraus resultiert ein Ergebnis
je Aktie von 0,31 Euro (Vorjahr 0,28 Euro).

Im März erfolgte die 2010 beschlossene Kapitalrückzahlung in Höhe von 2,65
Euro je Aktie. Die Cashposition der BDI verblieb trotz dieser Ausschüttung
in Höhe von 10,1 Mio. Euro weiter auf einem sehr hohen Niveau. So wiesen
die Bilanzpositionen Wertpapiere und Liquide Mittel zum 31.03.2011 einen
Wert von insgesamt 50,6 Mio. Euro auf
(31.12.2010: 57,4 Mio. Euro).

Ausbau des Produktportfolios bietet Wachstumsperspektiven
Dank einer erfolgreichen Akquisitionspolitik ist es BDI gelungen, sich
breiter aufzustellen und das Produktportfolio deutlich auszubauen. Große
Fortschritte hat das Unternehmen bereits im Bereich BioGas gemacht: Mit
einem Konzept zur Vermarktung und Errichtung von BioGas-Anlagen kooperiert
BDI mit der Tochter Enbasys GmbH. Nach ersten Aufträgen ist das Interesse
an BioGas-Anlagen zur Verwertung industrieller und kommunaler Abfälle
weiterhin groß und befinden sich potenzielle Aufträge in konkreten
Verhandlungen.

Die hohe Abhängigkeit von günstigen, aber sehr schwierig zu verarbeitenden
Rohstoffen und die erwartete, weitere Verschärfung von BioDiesel-Normen
werden den Bedarf an Überarbeitungen bestehender Anlagen weiter erhöhen.
Das Interesse am 'RetroFit'-Angebot der BDI ist dementsprechend groß.

Zur weiteren Verbreiterung des Produktportfolios werden außerdem mögliche
Akquisitionen geprüft, die das aktuelle Angebot im Bereich 'waste to
energy' sinnvoll ergänzen.


  

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BDI - BioEnergy International AG stockt Beteiligung an Tochterunternehmen Enbasys weiter auf

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e): Firmenübernahme

28.07.2011 / 12:59

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- BDI hält 81 Prozent der Anteile an BioGas-Spezialist Enbasys
- Anteil von BioGas-Anlagen am Gesamtauftragsbestand der BDI bereits bei
24%
- Neue Abfallverwertungsvorschriften erhöhen Marktpotenzial für
Multi-Feedstock BioGas-Anlagen weltweit

(Grambach, 28.07.2011) Die BDI - BioEnergy International AG hat weitere 30
Prozent an der Enbasys GmbH, Spezialist für BioGas-Technologie, von den
Gründern des Unternehmens erworben. Damit hält BDI nun 81 Prozent der
Anteile an Enbasys. Der Erwerb der restlichen 19% der Anteile steht kurz
vor seinem Abschluss.

BioGas-Anlagen mit Multi-Feedstock-Technologie haben sich zu einem
wichtigen Geschäftsfeld der BDI entwickelt. Die letzten Aufträge zeigen,
dass es dem Unternehmen gelungen ist, seine BioGas-Technologie neben den
BioDiesel-Anlagen erfolgreich in den Markt einzuführen. Und die
Projektpipeline ist gut gefüllt: Neue Vorgaben zur Abfallverwertung erhöhen
das Marktpotenzial für Multi-Feedstock BioGas-Anlagen weltweit. Mit der
Aufstockung der Anteile an Enbasys wird BDI ihr Tochterunternehmen noch
einfacher integrieren, weitere Schnittstellen reduzieren und die
Bearbeitung von Projekten noch effizienter gestalten können.

Nach dem ersten Auftrag für den Bau einer BioGas-Anlage in der Türkei
konnte BDI im Jahr 2011 einen weiteren Auftrag im Volumen von mehr als 4
Mio. Euro aus Deutschland sowie einen Engineering-Auftrag akquirieren.
Damit beläuft sich der Anteil von BioGas-Anlagen am aktuellen
Auftragsbestand der BDI bereits auf 24 Prozent.

Enbasys hat eine hocheffiziente BioGas Technologie entwickelt, die sich
vorrangig an den industriellen Anwender richtet und besonders für die
bioenergetische Verwertung von schwierigem industriellen Abfall geeignet
ist, der - unabhängig von saisonalen Gegebenheiten - das ganze Jahr
hindurch als Rohstoff zur Verfügung steht. Damit zeichnet sich das Konzept
durch seine besondere Wirtschaftlichkeit aus. Seit dem Erwerb der Mehrheit
an Enbasys im April 2010 kann BDI auch integrierte 'waste to
energy'-Konzepte anbieten.

  

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BDI - BioEnergy International AG baut neues Geschäft mit BioGas-Anlagen im 1. Halbjahr 2011 erfolgreich weiter aus

- Neuer Auftrag für Multi-Feedstock BioGas-Anlage in Deutschland
- Anteil von BioGas-Anlagen am Gesamtauftragsbestand der BDI bereits bei
24%
- EBIT-Marge im 1. Halbjahr bei 15,1 Prozent
- Erfolgreiche Übergabe der Geschäfte an neue Vorstandsmitglieder

(Grambach, 11.08.2011) BDI - BioEnergy International AG hat im ersten
Halbjahr 2011 einen weiteren Millionenauftrag für den Bau einer
BioGas-Anlage akquirieren können und damit den neuen Geschäftsbereich
BioGas-Anlagen erfolgreich weiter ausgebaut. Insgesamt hat sich das
operative Geschäft der BDI in den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahres mit Umsatzerlösen in Höhe von 17,4 Mio. Euro und einer
EBIT-Marge von 15,1 Prozent planmäßig entwickelt. Mit einem Auftragsbestand
von 22,2 Mio. Euro zum Stichtag sind die Kapazitäten der BDI gut
ausgelastet. Der Anteil von BioGas-Anlagen am Gesamtauftragsbestand beläuft
sich bereits auf 24 Prozent. Weitere BioDiesel- und BioGas-Projekte
befinden sich derzeit in konkreten Verhandlungen.

'Wir sind mit unserem Ziel, das neue Geschäftsfeld BioGas mit
Multi-Feedstock-Technologie neben unseren BioDiesel-Anlagen im Markt zu
etablieren, im ersten Halbjahr 2011 sehr viel näher gekommen. Hierbei haben
wir vor allem von unseren engen und langjährigen Kundenbeziehungen
profitiert. Und der Markt hat großes Potenzial: Neue Vorgaben zur
Abfallverwertung weltweit machen Multi-Feedstock BioGas-Anlagen als
technologische Lösung sehr interessant,' erklärt Mag. Dagmar
Heiden-Gasteiner, CFO der BDI - BioEnergy International AG. 'Wir wollen
unseren technologischen Vorsprung und Wettbewerbsvorteil im Bereich Waste
to Energy kontinuierlich ausbauen - auch durch weitere gezielte Akquisition
von Unternehmen und Technologien, die unser Leistungsportfolio nahe am
Kerngeschäft erweitern,' ergänzt Dr. Edgar Ahn, CSO und verantwortlich für
den Vertrieb der BDI.

Die Umsatzerlöse des 1. Halbjahres 2011 lagen mit 17,4 Mio. Euro rund 13%
unter dem Vorjahreswert in Höhe von 19,9 Mio. Euro. Das operative Ergebnis
(EBIT) verbesserte sich durch Kosteneinsparungs- und Optimierungsmaßnahmen
von 1,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 2,6 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2011.
Entsprechend stieg die EBIT-Marge von 9,3% auf 15,1%. Das Ergebnis vor
Steuern (EBT) betrug 2,9 Mio. Euro und verbesserte sich somit um 37,3%
gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe von 2,1 Mio. Euro. Auch das
Periodenergebnis (nach Minderheiten) konnte mit 2,3 Mio. Euro, nach 1,8
Mio. Euro im Vorjahr, gesteigert werden. Das daraus resultierende Ergebnis
je Aktie belief sich auf 0,60 Euro. Im Vorjahr betrug das Ergebnis je Aktie
0,47 Euro.

Das Eigenkapital der BDI lag zum Stichtag mit 54,5 Mio. Euro trotz der
Kapitalrückzahlung im Umfang von 10,1 Mio. Euro auf weiterhin sehr hohem
Niveau - der Vergleichswert des Vorjahres ist 61,0 Mio. Euro. Die
Eigenkapitalquote zum 30.06.2011 betrug 64,6%.

Der Wechsel im Vorstand der BDI ist erfolgreich vollzogen: Die neuen
Vorstandsmitglieder Dr. Edgar Ahn und Ing. Markus Dielacher haben ihre
Aufgaben bereits vollständig übernommen.

Der Zwischenbericht zum 1. Halbjahr 2011 steht unter folgendem Link zum
Download zur Verfügung: Zwischenbericht_Q2_2011.pdf

  

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BDI - BioEnergy erhält weiteren Millionenauftrag für den Bau einer BioGas-Anlage

- Multi-Feedstock BioGas-Anlage entsteht im Norden Frankreichs
- Auftragsvolumen in Höhe von 4,45 Mio. Euro
- Einsatz des neuen Separatorkonzepts von BDI

(Grambach, 19.12.2011) Die BDI - BioEnergy International AG hat einen
weiteren Großauftrag für den Bau einer BioGas-Anlage erhalten: Nach dem Bau
einer BioGas-Anlage in Deutschland hat ein französischer Kunde BDI nun mit
der Errichtung einer Multi-Feedstock BioGas-Anlage zur Verwertung
industrieller Abfälle beauftragt. Die Anlage soll im Norden Frankreichs
errichtet werden und hat ein Auftragsvolumen in Höhe von 4,45 Mio. Euro.

'Die hohe Flexibilität, Funktionssicherheit und Wirtschaftlichkeit unserer
Multi-Feedstock-Technologie hat sich bereits bei unseren BioDiesel-Anlagen
bewährt. Die langjährige Erfahrung mit der Verwertung von Rest- und
Abfallstoffen zu Energie kommt uns bei der Einführung unserer
BioGas-Technologie zugute: Ein französisches Entsorgungs-unternehmen setzt
zur Gewinnung erneuerbarer Energie aus Speiseabfällen auf die
BDI-Technologie', so Dr. Edgar Ahn, Vorstand und verantwortlich für den
Vertrieb der BDI. 'Dieser Auftrag zeigt uns ein Mal mehr, dass wir auf die
richtigen Technologien setzen und der Markt für BioGas-Anlagen weltweit
großes Wachstumspotenzial bietet.'

Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau der französischen BioGas-Anlage
begonnen werden. Der französische Entsorgungsbetrieb beabsichtigt, zunächst
eine Anlage zur Annahme, Zerkleinerung und zum Umschlag von Speiseresten
einzurichten. Anschließend sollen eine BioGas-Anlage zur biologischen
Verwertung von organischen Reststoffen und eine Verbrennungsmotoranlage zur
Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie für den Einsatz von
BioGas errichtet werden. Jährlich wird die Gesamtanlage knapp 4,2 Mio. Nm³
BioGas und damit 2,1 MWel Strom produzieren. Damit können rund 4.000
europäische Haushalte versorgt werden. Außerdem ist die Anlage so angelegt,
dass eine zukünftige Verdopplung der Kapazität ohne großen Aufwand möglich
ist.

Neues Separatorkonzept erweitert BDI-Leistungsumfang

Der französische Kunde sammelt und trennt Abfälle aus
Lebensmittelproduktion und -einzelhandel, der Gastronomie sowie der
Agrarindustrie. Rund 65.000 Tonnen unterschiedlichsten Abfalls - von
Speiseabfällen und Fettabscheiderfetten über Blut bis hin zu Flotaten -
können mithilfe der BDI-Technologie zu BioEnergie verwertet werden.

Da das Ausgangsmaterial aber oftmals Störstoffe wie Verpackungsmaterialien,
Metalle oder Glas beinhaltet, wird in dieser BioGas-Anlage zur Aufbereitung
der Rohstoffe ein spezielles Separatorkonzept von BDI eingesetzt. Diese
neue und einzigartige Verfahrenseinheit ist speziell auf die Trennung von
verschiedenen Abfallströmen in organischen Anteil und
Verpackungsmaterialien ausgerichtet und optimal auf die BioGas-Technologie
von BDI abgestimmt. Das Separationsverfahren ermöglicht einen extrem hohen
Reinheitsgrad des BioGas-Substrats und einen sauberen und trockenen
Stoffstrom des anorganischen Materials.

'Die von uns bereits erfolgreich eingesetzte neue Trennmethode ermöglicht
eine direkte Einspeisung des BioGas-Substrats in unser Vergärungssystem -
ohne die übliche Schwimmdeckenbildung, die bei herkömmlichen Verfahren
häufig auftritt und zu Betriebsstörungen führen kann. Mit dem neuen
Separatorkonzept haben wir das Produktspektrum von BDI optimal ergänzt',
erklärt Dr. Edgar Ahn.

  

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(Grambach, 02.02.2012) Die BDI - BioEnergy International AG hat einen
Engineering-Auftrag für das RetroFit einer BioDiesel-Anlage erhalten. Ein
renommierter amerikanischer BioDiesel-Produzent hat BDI mit der Planung der
Sanierung und Optimierung einer bestehenden BioDiesel-Anlage im Norden der
USA beauftragt.

Dieser Auftrag zeigt, dass Technologien von BDI zunehmend auf dem US-Markt
gefragt sind. Seit dem Jahr 2009 ist das Unternehmen in den USA mit einer
eigenen Repräsentanz vertreten und positioniert sich dort sehr erfolgreich.
BDI konnte den Kunden mit ihrer Kompetenz in der Verarbeitung schwieriger
Rohstoffe und in der Umsetzung von BioDiesel-Destillationen überzeugen. Mit
der Implementierung des RetroFit-Programms an bestehenden Großanlagen wird
die Rohstoffflexibilität erhöht und die Qualität des BioDiesel gesichert.
Ziel dieser Maßnahme ist es, neben hochwertigen Pflanzenölen auch
qualitativ minderwertigere Rohstoffe wie Altspeiseöl und Tierfett verwenden
zu können. Die BioDiesel-Destillation garantiert, dass die Qualität des
produzierten BioDiesel auch bei schlechterer Rohstoffqualität konstant hoch
bleibt. Die Produktionsanlage in den USA wurde bisher mit lokaler
Technologie betrieben.

'Wir können mit diesem Auftrag die ersten Früchte unserer Aufbauarbeit auf
dem amerikanischen Markt ernten. Mit RetroFit bieten wir die Sanierung und
Optimierung bestehender BioDiesel-Anlagen. Dies ist nicht nur aufgrund der
immer strenger werdenden BioDiesel-Standards, sondern auch in Hinblick auf
Qualität, Effizienz und Rohstoffflexibilität sinnvoll. Mit unseren bereits
erfolgreich abgeschlossenen Aufträgen haben wir unsere Kompetenz in diesem
Bereich bereits mehrfach international unter Beweis gestellt', so Edgar
Ahn, Chief Sales Officer bei BDI.

Bereits 1994 hat BDI erstmals BioDiesel aus Altspeiseöl produziert und gilt
als Experte auf dem Gebiet. Im Bereich der Tierfettverarbeitung ist BDI
ebenfalls der weltweit führende Technologieanbieter. Dank RetroFit aus dem
Hause BDI können bestehende Anlagen - basierend auf jeglicher
BioDiesel-Technologie - saniert und optimiert werden und somit wieder in
die Gewinnzone geführt werden.

  

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BDI - BioEnergy International AG steigert Ergebnis in schwierigem Marktumfeld

- EBIT steigt um 13,4% auf 3,6 Mio. Euro
- EBIT-Marge von 8% auf 10,5% verbessert
- Dividendenzahlung von EUR 0,25 pro Aktie geplant

(Grambach, 29.03.2012) BDI - BioEnergy International AG, führender
Technologieanbieter und Spezialanlagenbauer im Geschäftsfeld Waste to
Energy, hat trotz des schwierigen Marktumfelds im Geschäftsjahr 2011 ein
erfreuliches Ergebnis erzielt. Obwohl die Umsatzerlöse gegenüber dem
Vorjahr um 13,1% abnahmen, verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT) um 13,4% auf 3,6 Mio. Euro. Hierin ist ein
Entkonsolidierungserfolg in Höhe von 0,7 Mio. Euro aus dem Abgang einer
Konzerngesellschaft enthalten. Damit beläuft sich die EBIT-Marge auf 10,5%.
Aufgrund dieses Ergebnisses werden Vorstand und Aufsichtsrat der
Hauptversammlung im Mai 2012 eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro pro Aktie
vorschlagen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat BDI eine Reihe wichtiger Aufträge
gewonnen. Vor dem Hintergrund zunehmend strenger werdender Standards für
BioDiesel wird das RetroFit-Angebot des Unternehmens immer stärker
nachgefragt. So konnte BDI einen RetroFit Engineering-Auftrag für eine
BioDiesel-Anlage im Norden der USA erhalten.

Der Einstieg in den BioGas-Bereich für industrielle Anwender hat sich als
richtig erwiesen: BDI gewann Aufträge, für den Bau von BioGas-Anlagen in
Deutschland und Frankreich. Bereits im ersten Quartal 2012 wird eine von
BDI errichtete industrielle Großanlage in der Türkei in Betrieb gehen.

Im Bereich Forschung & Entwicklung hat BDI seinen Technologievorsprung
weiter ausgebaut. Voraussichtlich im Frühjahr 2012 wird im Rahmen des
Projekts BioCrack eine Pilotanlage in Kooperation mit einem europäischen
Mineralölkonzern den Betrieb aufnehmen. Mit dieser patentierten
Technologie, die aus fester Biomasse und einem minderwertigen Nebenprodukt
Treibstoff höchster Qualität mit einem hohen biogenen Anteil erzeugt, setzt
das Unternehmen einen zukunftsweisenden Meilenstein.

Der weltweite Energiebedarf steigt stetig. Erneuerbare Energien gewinnen
vor diesem Hintergrund immer weiter an Bedeutung. BDI nutzt in diesem
Bereich ihre innovativen Technologien nicht nur zur ressourcenschonenden
Energiegewinnung, sondern auch zur Ver- und Aufwertung von Rest- und
Abfallstoffen. Dieser Bereich bietet ein enormes Wachstumspotenzial.

Im Hinblick auf weiteres mittelfristiges Wachstum plant BDI eine
strategische Erweiterung der Geschäftstätigkeit durch eine breitere
Aufstellung der Kernkompetenzen im Green Tech-Bereich. Das Portfolio soll
deshalb schrittweise vom Spezialanlagenbauer für die BioDiesel- und
BioGas-Branche hin zum Komplettanbieter von industriellen Green
Tech-Lösungen ausgebaut werden. Mit dieser strategischen Weiterentwicklung
steht das Unternehmen zukünftig nicht nur für Waste to Energy, sondern für
Waste to Value - ein ganzheitliches Konzept zur ressourcenschonenden und
umweltfreundlichen Produktion von BioDiesel und BioGas sowie die sinnvolle
Verwertung von Rest- und Abfallstoffen bei gleichzeitiger Schaffung neuer,
nachhaltiger, Ressourcen.

Mit der Umsetzung dieser Strategie erwartet das Management nach einer
Übergangsphase, mittelfristig das aktuelle Umsatzniveau steigern zu können
und strebt weiterhin eine jährliche EBIT-Marge von über 10% an.


Der vollständige Geschäftsbericht 2011 ist auf der Website
www.bdi-bioenergy.com veröffentlicht.

  

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BDI BioEnergy International AG baut größte Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage Frankreichs

- Auftragsvolumen beträgt 16,4 Mio. Euro
- Anlage nutzt Tierfette und Altspeiseöl als Rohstoffe

(Grambach, 10.07.2012) Die BDI - BioEnergy International AG, führender
Technologieanbieter und Spezialanlagenbauer im Geschäftsfeld Waste to
Value, wurde mit dem Bau einer Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage im Hafen
der französischen Stadt Le Havre beauftragt. Das Auftragsvolumen beträgt
16,4 Mio. Euro.

Der Auftrag umfasst den gesamten BioDiesel-Prozess sowie die Montage der
Anlage. Die zukünftig größte Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage Frankreichs
wird nicht den in Frankreich bisher vorherrschenden Rohstoff Rapsöl
verwenden, sondern ausschließlich aus Abfallstoffen hochqualitativen
BioDiesel produzieren. Auftraggeber ist EcoMotion France, ein
Tochterunternehmen von Saria sowie von Intermarché, eine der größten
Supermarktketten Frankreichs. Der in der neuen Anlage hergestellte
BioDiesel wird über das Treibstoffnetz von Intermarché vertrieben. Als
Rohstoffe werden lokal gesammelte Tierfette, die nicht für den menschlichen
Verzehr zugelassen sind, sowie Altspeiseöl genutzt. Die Anlage wird
jährlich 75.000 Tonnen BioDiesel produzieren.

In der Vergangenheit hat BDI bereits BioDiesel- und BioGas-Anlagen für
Unternehmen der Saria-Gruppe gebaut. Für EcoMotion Deutschland errichtete
das Unternehmen BioDiesel-Anlagen in Lünen und Malchin. EcoMotion
Frankreich kann durch diesen Auftrag zusätzlich profitieren, denn BioDiesel
aus Abfallstoffen zählt in Frankreich - wie in vielen anderen EU-Ländern -
doppelt zum Erreichen der nationalen Ziele für erneuerbare Energien.

'Wir freuen uns, dass wir unseren langjährigen Kunden Saria auch in diesem
Projekt wieder von unserem Know-how und unseren Kompetenzen überzeugen
konnten. Unser neuer Auftrag zeigt, dass im Bereich BioDiesel nach wie vor
Potential für Neuanlagen besteht. Allerdings sehen wir den Fokus klar auf
Anlagen, die Abfallstoffe verwerten können und somit einen nachhaltigen
Beitrag zum Umweltschutz leisten. Für diese Rahmenbedingungen ist BDI als
Markt- und Technologieführer für Multi-Feedstock BioDiesel-Anlagen bestens
aufgestellt', so Edgar Ahn, Chief Sales Officer bei BDI.

  

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Wenn in einem Quartalsbericht mehr von (angeblichen?) technischen
Erfolgen usw. als von Zahlen die Rede ist ...

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BDI - BioEnergy International AG schafft mit strategischer Neuausrichtung und Großaufträgen die Basis für eine erfolgreiche Zukunft

- BDI baut die größte BioDiesel-Anlage in Frankreich
- Pilotanlage BioCRACK in Kooperation mit OMV in Wien Schwechat erfolgreich
eröffnet
- Weitere internationale Aufträge für die BDI Multi-Feedstock-Technologie
in Verhandlung
- Hauptversammlung beschließt Dividendenausschüttung
- Strategischer Maßnahmenplan zur Sicherstellung des zukünftigen Wachstums

(Grambach, 09.08.2012) BDI - BioEnergy International AG hat im ersten
Halbjahr 2012 weitere Aufträge für den Bau neuer Anlagen akquirieren
können. Neben dem Geschäft mit BioGas- und BioDiesel-Anlagen konnte auch
die BioCRACK Technologie als neuer Geschäftsbereich und mögliches neues
Standbein etabliert werden. Der aktuelle Auftragsbestand beläuft sich auf
28,5 Mio. Euro, im zweiten Quartal 2011 lag dieser bei 22,2 Mio. Euro. Die
Umsatzerlöse im ersten Halbjahr beliefen sich auf 15,2 Mio. Euro, nach 17,4
Mio. Euro im Vorjahr, das EBIT beträgt 0,4 Mio. Euro in diesem, vom
Unternehmen kommunizierten Übergangsjahr.

Die Zahlen zeigen das wirtschaftlich schwierige Umfeld, in dem die BDI zur
Zeit operiert. 2012 wurde als Übergangsjahr geplant, um das Unternehmen im
Rahmen einer strategischen Neuausrichtung erfolgreich zu positionieren. Das
Portfolio der BDI soll künftig vom Spezialanlagenbau für die BioDiesel- und
BioGas-Branche hin zum Komplettanbieter von komplexen industriellen
Green-Tech-Lösungen erweitert werden. Der Einstieg in die Segmente Abfall-
und Reststoffverwertung und BioGas für industrielle Anwender war ein
wichtiger Schritt in diese Richtung, neu eingelangte Aufträge und Anfragen
aus dem Markt geben dieser Strategie Recht.

Die im französischen Etampés errichtete BioGas-Anlage mit einem
Auftragsvolumen von 4,45 Mio. Euro wurde im zweiten Quartal 2012 mechanisch
fertig gestellt. Die Anlage dient der Verwertung von Speiseabfällen und
versorgt, nach vollständiger biologischer Inbetriebnahme über 4.000
Haushalte mit erneuerbarer Energie. Ebenfalls in Frankreich, wird die
künftig größte Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage Frankreichs errichtet. Die
Anlage stellt hochqualitativen BioDiesel aus Abfallstoffen her. Das
Auftragsvolumen beläuft sich auf 16,4 Mio. Euro.

Ein zukunftsweisender Meilenstein ist das Projekt BioCRACK, das BDI in
Kooperation mit dem europäischen Mineralölkonzern OMV durchführt. Nach
langjähriger Erprobung wurde am 2. Juli die Pilotanlage in Schwechat bei
Wien in Betrieb genommen, die weltweit Erste ihrer Art. BioCRACK bedeutet,
dass aus fester Biomasse, etwa Hackschnitzel oder Stroh, direkt in der
Raffinerie Dieselkraftstoff von höchster Qualität erzeugt wird. Für BDI
öffnet sich damit ein internationaler Markt. Auch die 'grüne Raffinerie'
rückt dank der Erhöhung des biogenen Anteils im Treibstoff ein Stück näher.

Die diesjährige Hauptversammlung der BDI - BioEnergy International AG hat
eine Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 0,25 je Stammaktie beschlossen.
Die Ausschüttung erfolgte mit 25.05.2012.

Der vollständige Zwischenbericht zum 1. Halbjahr 2012 ist auf der Website
www.bdi-bioenergy.com veröffentlicht.

  

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Sollten diese Tatsache der BDI nicht Auftrieb geben (siehe letzter Absatz) ? BDI haben sich ja strategisch schon vor 2-3 Jahren komplett umgestellt (waste-to-energy),...

******************************

Energie. Die EU gibt die Pläne für die verpflichtende Beimischung von Biotreibstoffen aus Getreide auf. Die Subventionen sollen gestrichen werden,
Brüssel. In einer Kehrtwende will sich die Europäische Union (EU) von Biokraftstoffen aus Getreide verabschieden und kommt damit Forderungen zahlreicher Umweltverbände nach. Einem Gesetzentwurf zufolge sollen die Subventionen für Sprit aus Raps, Mais oder anderen Rohstoffen der Nahrungsmittelproduktion bis zum Ende des Jahrzehnts ganz gestrichen werden. Ihr Anteil an den wegen ihrer klimaschonenden Wirkung geförderten Biotreibstoffe soll damit auf fünf Prozent begrenzt werden, heißt es in dem Entwurf der EU-Kommission, der der Nachrichtenagentur Reuters vorlag und der noch von den Mitgliedsstaaten und vom EU-Parlament beraten werden muss. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hatte eine Wende seit Wochen gefordert und sprach daher am Dienstag von einem richtigen Schritt.

"Die Kommission ist der Ansicht, dass in der Zeit nach 2020 Biotreibstoffe nur gefördert werden sollen, wenn sie zu einer deutlichen Senkung der Treibhausgase beitragen und nicht aus Getreide hergestellt werden, die für Nahrungs- oder Futtermittel genutzt werden", heißt es in dem Entwurf, dem mehr als zweijährige Beratungen vorangingen. Mehreren von der EU darin zitierten Studien zufolge ist Biosprit aus Getreide lange nicht so klimafreundlich wie gedacht. Zudem fällt die Ernte in diesem Jahr nach Dürren in wichtigen Anbauregionen wie in den USA schwach aus. Die Preise für Getreide sind drastisch gestiegen und haben Sorgen ausgelöst, der subventionierte Anbau von Sprit-Rohstoffen schüre einen Engpass bei Lebensmitteln.

Richtiger Schritt

Niebel lobte die Kehrtwende als einen "richtigen ersten Schritt". "Die Frage Tank oder Teller stellt sich natürlich weltweit", betonte der FDP-Politiker, der seit längerem einen Verzicht auf Treibstoffe aus Getreide fordert. Das federführende Umweltministerium wollte sich dagegen nicht äußern, da der Vorschlag dem Ressort noch nicht vorliege.

Umweltverbände verlangten von der Regierung, nun auch den nächsten Schritt zu gehen und das umstrittene Benzin E10 zu stoppen. Das dafür nötige Bioethanol richte ökologische und ernährungspolitische Kollateralschäden an, erklärte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Andere feierten den Kurswechsel als Durchbruch: "Endlich gibt auch die EU-Kommission offiziell zu: Agrosprit aus Palmöl und Sojaöl gefährdet das Klima", jubelte der Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter.


Rückschlag für Hersteller

Für die Hersteller von Treibstoffen aus Getreide ist die Kehrtwende ein herber Rückschlag. Die Aktien der Südzucker -Tochter CropEnergies fielen um rund zwei Prozent. VerBio brachen sogar um gut sieben Prozent ein. Die Branche macht in Europa einen Umsatz von etwa 17 Milliarden Euro. Der Anteil der Treibstoffe aus Getreide beträgt im Moment 4,5 Prozent. Damit bleibt kaum Spielraum für einen weiteren Ausbau der Produktion. Biodiesel droht das Aus: Er wird vor allem mit Hilfe von Raps, Sojabohnen und Palmöl hergestellt. Den Studien zufolge entsteht bei seiner Produktion so viel CO2, dass nur eine geringe Klimaschonung erreicht wird.

Branchenverbände gingen denn auch hart ins Gericht mit der Kommission: Die zitierten Studien hätten gravierende Defizite und könnten nicht für die Berechnung der Klimatauglichkeit der Herstellung herangezogen werden, erklärte die deutsche Bioethanolwirtschaft (BDB). Die deutsche Biokraftstoffindustrie (VDB) warnte vor der Stilllegung von Produktionsanlagen und einem Verlust von Arbeitsplätzen.

Unternehmen, die an Gas betriebenen Fahrzeugen arbeiten, unterstützen dagegen das Ziel der Kommission, nun den Anteil von Treibstoffen zu steigern, die aus Abfall oder Algen produziert werden. Dem Entwurf zufolge soll er vervierfacht werden, um das angestrebte Ziel von zehn Prozent klimafreundlicher Benzinarten am Gesamt-Verbrauch zu retten. Der Brüsseler Bürochef von NGVA-Europe äußerte aber die Sorge, dass bei Shell oder BP die Sektkorken knallen: Die EU dürfe keinen Druck von den Ölkonzernen nehmen, umweltfreundliche Treibstoffe zu unterstützen, forderte Matthias Maedge.


http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/1289040/Wende-in-der-BiospritPolitik-d er-EU?_vl_backlink=/home/index.do

11.09.2012

  

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BDI - BioEnergy rüstet in Portugal eine BioDiesel-Anlage zu einer 100%igen
Multi-Feedstock Anlage auf

* Ausbau der bestehenden BioDiesel-Anlage in Sines, Portugal
* Mit einem Auftragsvolumen im einstelligen Millionenbereich
* Die Anlage wird ausschließlich Abfallstoffe (z.B. Tierfette oder
Altspeiseöl) zur BioDiesel Gewinnung nützen
* Kapazität der Anlage: 25.000 Tonnen
* Erfolgreiche Anwendung des RetroFit-Programms von BDI

(Grambach, 11.10.2012) BDI - BioEnergy International AG hat mit der
portugiesischen Firma Assunto Importante S.A. einen Vertrag über die
Aufrüstung der bereits bestehenden BioDiesel-Anlage in Sines abgeschlossen.
Endabnehmer des produzieren 2. Generation BioDiesel wird die lokale
Mineralölindustrie sein. Das Auftragsvolumen liegt im einstelligen
Millionenbereich.

Bei der vorhandenen Anlage soll nicht nur die Rohstoffflexibilität erhöht
werden, sondern insbesondere die Qualität des BioDiesels auf die künftig
strengere Qualitätsnorm EN14214/2013 angepasst werden. Dies geschieht im
Rahmen des RetroFit-Programms von BDI. Als Technologieführer modernisiert
BDI hierbei bestehende BioDiesel-Anlagen unabhängig von deren
Ausgangstechnologie.

'Wir sind aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im BioDiesel-Anlagenbau
in der Lage, in jeder Anlage die Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und
individuell geeignete Lösungen zu planen und umzusetzen', so Dr. Edgar
Ahn, Chief Sales Officer bei BDI.

Für die Herstellung von BioDiesel setzt man in Sines zukünftig auf die
Verwendung von Abfallstoffen wie Tierfett oder Altspeiseöl. Damit werden in
dieser Anlage 25.000 Tonnen BioDiesel der zweiten Generation jährlich für
die lokale Mineralölindustrie hergestellt. Dieser Auftrag zeigt damit die
steigende Nachfrage nach Biotreibstoffen der zweiten Generation. Die
ausschließliche Verwendung von Abfallstoffen dient dabei nicht nur der
Umwelt, sie macht auch die Erfüllung der von der EU-Kommission vorgegebenen
Mengenziele bezüglich des Anteils nachhaltig produzierten BioDiesel im
Treibstoff möglich ('from Waste to Value').

Seit Einführung des RetroFit-Programms wurde es bereits vielfach
erfolgreich angewandt. So konnten weltweit Anlagen mit den verschiedensten
Ausgangstechnologien zukunftssicher gemacht werden. BDI - BioEnergy
International AG erwartet sich durch den wirtschaftlich notwendigen Einsatz
von low-cost Abfallstoffen in der BioDiesel-Herstellung bei gleichzeitig
steigenden Qualitätsanforderungen der Mineralölindustrie weitere Aufträge
aus diesem Bereich.

  

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Sieht gar nicht gut aus. Die Technologie scheint nicht mehr nachgefragt zu
sein.

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BDI - BioEnergy International AG: Schwieriges Marktumfeld belastet Ergebnis

(Grambach, 13.11.2012) Die BDI - BioEnergy International AG, führender
Technologieanbieter und Spezialanlagenbauer im Geschäftsfeld Waste to
Energy, weist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012, bei
einem Rückgang des Umsatzes um 30% auf 19,1 Mio. Euro, ein operatives
Ergebnis -EBIT - vor Sondereffekten von -1,5 Mio. Euro aus (Vorjahr: 3,2
Mio. Euro). Ursache für den Verlust sind im Wesentlichen
Projektverzögerungen, die zu einem geringeren Umsatz geführt haben.

Aufgrund der schwierigen Marktsituation und der unter dem Plan gebliebenen
Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Segment BioGas hat BDI außerordentliche,
nicht-zahlungswirksame Abschreibungen auf Firmenwerte in Höhe von insgesamt
3,0 Mio. Euro vorgenommen. Trotz des positiven Finanzergebnisses sowie
Beteiligungserträgen führte dies zu einem Periodenergebnis in den ersten
neun Monaten des Geschäftsjahres in Höhe von
-3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2,6 Mio. Euro).

Neben Restrukturierungsmaßnahmen zur Kostensenkung wird der Vorstand die
strategische Neuausrichtung weiter vorantreiben, um die Zukunftsfähigkeit
des Unternehmens zu sichern. Dazu soll das Portfolio der BDI vom
Spezialanlagenbauer für die BioDiesel- und BioGas-Branche hin zum
Komplettanbieter von innovativen industriellen Greentech-Lösungen erweitert
werden.

Für das Gesamtjahr 2012 geht der Vorstand weiterhin von einem positiven
Ergebnis vor Sondereffekten aus, kann aber auch einen operativen Verlust
nicht ausschließen. Mit ihren zukunftsweisenden Technologien sollte es BDI
gelingen nach erfolgreicher Umsetzung der Restrukturierung ab 2013 wieder
zur Profitabilität zurückzukehren.

Der Zwischenbericht zum 3. Quartal 2012 steht unter folgendem Link zum
Download zur Verfügung: Zwischenbericht_Q3_2012.pdf.

  

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BDI - BioEnergy startet erfolgreich ins Jahr 2013 und
erhält weiteren RetroFit-Auftrag

* RetroFit einer südosteuropäischen BioDiesel-Anlage zur Erhöhung der
Rohstoffflexibilität und Produktqualität
* Modernisierung einer deutschen Fremdtechnologie
* BDI als führender Technologieanbieter im Bereich BioDiesel

(Grambach, 10.01.2013) Die BDI - BioEnergy International AG hat einen
Auftrag für das RetroFit einer BioDiesel-Anlage in Südosteuropa erhalten.
Ein renommierter Biodiesel-Produzent hat BDI mit der Planung und dem Umbau
zur Sanierung und Optimierung einer bestehenden BioDiesel-Anlage
beauftragt.

Die BDI startet mit einem großen RetroFit-Auftrag (Auftragsgesamtvolumen
ca. EUR 3,6 Mio) in das neue Jahr. Dieser neue Auftrag beweist einmal mehr,
dass RetroFit-Technologien von BDI zunehmend international gefragt sind.
Trotz der derzeit schwierigen Wirtschaftslage in Europa, für die
Finanzierung von Industrie-Projekten im Bereich erneuerbarer Energien,
konnte BDI die finanzierenden lokalen Banken davon überzeugen, dass das
RetroFit-Programm der BDI die bestehende Biodieselanlage nachhaltig
wirtschaftlich verbessern wird und sich die Investition rasch amortisiert.
Nach dem Umbau der veralteten, deutschen Biodieseltechnologie wird die
Anlage eine wesentlich erhöhte Rohstoffflexibilität aufweisen und die
erzeugte Biodieselqualität den zukünftigen strengeren
Qualitätsanforderungen (Stichwort neue Biodieselnorm in EU, CEN 14214/2013)
voll entsprechen. Ziel dieser Maßnahme ist es, neben Pflanzenölen, auch
qualitativ minderwertigere Rohstoffe wie Altspeiseöl und Tierfett verwenden
zu können. Die BioDiesel-Destillation garantiert, dass die Qualität des
produzierten BioDiesel auch bei schlechterer Rohstoffqualität konstant hoch
bleibt.

'Die besondere Herausforderung dieses RetroFit-Projektes liegt darin, das
BDI System in eine alte Biodiesel-Fremdtechnologie unter Berücksichtigung
bestehender Infrastruktur einzubauen, ohne die laufende Biodieselproduktion
wesentlich zu behindern. Ziel ist die Sanierung und Modernisierung der
bestehenden Biodiesel-Anlage.
Dies ist nicht nur aufgrund der immer strenger werdenden
Biodiesel-Standards, sondern auch in Hinblick auf Qualität, Effizienz und
Rohstoffflexibilität sinnvoll. Mit unseren erfolgreich abgeschlossenen
Aufträgen haben wir unsere Kompetenz in diesem Bereich bereits mehrfach
international unter Beweis gestellt', so Edgar Ahn, Chief Sales Officer bei
BDI.

Bereits 1994 hat BDI erstmals BioDiesel aus Altspeiseöl produziert und gilt
als Experte auf dem Gebiet. Auch im Bereich der Tierfettverarbeitung ist
BDI der weltweit führende Technologieanbieter. Dank RetroFit aus dem Hause
BDI können bestehende Anlagen - basierend auf jeglicher
BioDiesel-Technologie - saniert und optimiert werden und somit wieder in
die Gewinnzone geführt werden.

  

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BDI - BioEnergy International AG: Umsatzrückgang und Sondereffekte belasten
das Ergebnis

(Grambach, 28.03.2013) Die BDI - BioEnergy International AG, führender
Technologieanbieter und Spezialanlagenbauer im Geschäftsfeld from waste to
value, weist im Geschäftsjahr 2012, bei einem Rückgang des Umsatzes um 14%
auf 29,8 Mio. Euro, ein EBIT vor Sondereffekten von -0,9 Mio. Euro aus
(Vorjahr: 4,6 Mio. Euro). Die überwiegend nicht-zahlungswirksamen
Sondereffekte summieren sich auf 5,8 Mio. Euro. Eine strategische Anpassung
der Ausrichtung des Unternehmens sowie ein bereits umgesetztes
Kosteneinsparungsprogramm sollen 2013 zu einem Turn-around führen. Der
gegenüber dem Vorjahr um 60% gesteigerte Auftragsstand von 24,1 Mio. Euro
zum 31.12.2012 bildet dafür eine solide Basis.

Aufgrund der schwierigen Marktsituation und der unter dem Plan gebliebenen
Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Segment BioGas, hat BDI
außerordentliche, nicht-zahlungswirksame Abschreibungen auf Firmenwerte in
Höhe von insgesamt 3,0 Mio. Euro vorgenommen. Zusätzlich wurden aktivierte
Entwicklungskosten in Höhe von 2,1 Mio. Euro einer Abschreibung zugeführt.
Die 2012 eingeleiteten strategischen und organisatorischen Anpassungen
führten zu Restrukturierungskosten in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Trotz des
positiven Finanzergebnisses sowie Beteiligungserträgen führte dies zu einem
Periodenergebnis (nach Minderheiten) im Geschäftsjahr 2012 in Höhe von -4,4
Mio. Euro (Vorjahr: 4,2 Mio. Euro).

Der gestiegene Auftragsbestand, das erfolgreich umgesetzte
Kosteneinsparungsprogramm sowie die strategische Optimierung der
zukünftigen Ausrichtung bilden die Basis, um nach dem Übergangsjahr 2012
wieder an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen zu können. Das Portfolio
der BDI soll vom Spezialanlagenbauer für die BioDiesel- und BioGas-Branche
hin zum Komplettanbieter von innovativen industriellen Green Tech-Lösungen
erweitert.

  

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BDI - BioEnergy International AG: Positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung
im ersten Quartal 2013

Grambach, 14.05.2013) Die BDI - BioEnergy International AG, führender
Technologie-anbieter und Spezialanlagenbauer im Geschäftsfeld from waste to
value, hat trotz der schwierigen Marktbedingungen den Turnaround geschafft:
In den ersten drei Monaten 2013 verzeichnete BDI wachsende Umsatzerlöse und
ein positives Ergebnis. Im Vergleich zum ersten Quartal 2012 erhöhte sich
der Umsatz um 23,8 Prozent von 6,4 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro.
Auch das operative Ergebnis (EBIT) stieg deutlich um 15,4 Prozent auf 0,3
Millionen Euro.

Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit verbesserte sich ebenfalls
deutlich und betrug im ersten Quartal 1,6 Millionen Euro (Vorjahresperiode:
-2,0 Millionen Euro). Mit einer Eigenkapitalausstattung von 51,2 Millionen
Euro und einer Eigenkapitalquote von 68,6 Prozent ist BDI weiterhin sehr
gut aufgestellt, um die strategische Weiterentwicklung des Geschäfts zu
forcieren. Im Hinblick auf zukünftiges Wachstum plant BDI eine Erweiterung
der Kernkompetenzen im GreenTech-Bereich.

Der Auftragsbestand befindet sich auf einem guten Niveau und ist die Basis
für ein profitables Geschäftsjahr 2013. In den ersten drei Monaten erhöhte
sich der Auftragsstand von BDI gegenüber dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres leicht auf 18,8 Millionen Euro. Unter anderem zählen zu den
Aufträgen das RetroFit einer BioDiesel-Anlage in Südosteuropa, das
Behördenengineering einer Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage sowie weitere
Aufträge im Segment Feinvakuum Destillation.

  

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Erfolgreiche Trendwende im 1. Halbjahr 2013 - Umsatz und Ergebnis im Plan

BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

13.08.2013 / 08:01

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Ergebnisse 1. Halbjahr 2013

- Erfolgreiche Inbetriebnahme der BioDiesel-Anlagen in Sines und Mogilev
- BDI erhält RetroFit-Auftrag einer BioDiesel-Anlage in Südosteuropa
- Hauptversammlung bestätigt Konzept für künftiges Wachstum durch
strategische Weiterentwicklung

(Grambach, 13.08.2013) BDI - BioEnergy International AG hat trotz der
schwierigen Marktbedingungen den Turnaround geschafft: Im ersten Halbjahr
2013 konnten die Umsätze gesteigert und ein positives Ergebnis verzeichnet
werden. Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr beliefen sich auf 16,6 Mio.
Euro und konnten somit im Vergleich zum Vorjahr (15,2 Mio. Euro) um 9,7%
gesteigert werden. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 0,4 Mio. Euro
auf 0,7 Mio. Euro. Nach dem Übergangsjahr 2012 ist die Trendwende
geschafft.

Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit verbesserte sich deutlich und
betrug im ersten Halbjahr 3,3 Mio. Euro, nach -8,7 Mio. Euro im Vorjahr.
Mit einer Eigenkapitalausstattung von 51,4 Mio. Euro und einer
Eigenkapitalquote von 69,3% ist BDI weiterhin sehr gut aufgestellt, um die
strategische Weiterentwicklung des Geschäfts zu forcieren. Die
Hauptversammlung bestätigte das Konzept für künftiges Wachstum durch
Erweiterung des Geschäftsmodells mittels Verbreiterung der Kernkompetenz im
GreenTech-Bereich durch Innovationen in Forschung & Entwicklung und durch
Akquisition.

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme konnte die erste Multi-Feedstock
BioDiesel-Anlage Portugals mit einer Anlagenkapazität von 25.000 to/a an
den Kunden übergeben werden. Minderwertige Rest- und Abfallstoffe werden in
dieser Anlage zu hochwertigem BioDiesel verarbeitet. Ebenso konnte der
Leistungslauf der BioDiesel-Anlage in Mogilev (Weißrussland) erfolgreich
absolviert werden.

Im ersten Halbjahr wurde BDI mit der Optimierung einer BioDiesel-Anlage in
Südost-Europa, dem Engineering einer Multi-Feedstock Anlage, diversen
Pre-Engineerings sowie weiteren Aufträgen im Segment
Feinvakuum-Destillation beauftragt. Der aktuelle Auftragsbestand beläuft
sich auf 11,6 Mio. Euro und bildet, in Verbindung mit der aktuellen
Sales-Pipeline, die Grundlage für die Auslastung der Kapazitäten und die
Sicherstellung eines positiven Jahresergebnisses.

  

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BDI - BioEnergy International AG: Hohes Umsatzwachstum im dritten Quartal
2013 bestätigt erfolgreiche Trendwende

* Umsatz steigt um 38,9% in den ersten neun Monaten 2013
* EBIT erreicht 0,9 Mio. Euro nach Verlust im Vorjahreszeitraum
* Neue Aufträge für Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage und RetroFit

(Grambach, 14.11.2013) BDI - BioEnergy International AG konnte im dritten
Quartal den Umsatz deutlich steigern und Aufträge für die Errichtung einer
neuen BioDiesel-Anlage sowie die Erweiterung/Optimierung bestehender
BioDiesel-Anlagen akquirieren. Infolge der guten Geschäftsentwicklung im
dritten Quartal stiegen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2013 um
38,9% auf 26,5 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich
deutlich auf 0,9 Mio. Euro und das Periodenergebnis verbesserte sich auf
1,6 Mio. Euro nach einem negativen Ergebnis im Übergangsjahr 2012. Der
Auftragsbestand beläuft sich zum 30. September 2013 auf 30,8 Mio. Euro und
bildet die Basis für eine weitere positive Geschäftsentwicklung.

Auch der Cashflow aus der operativen Tätigkeit verbesserte sich zum 30.
September 2013 deutlich und betrug 6,1 Mio. Euro, nach -6,7 Mio. Euro im
Vorjahr. Die Cash- und Wertpapierbestände sind weiterhin auf hohem Niveau
und belaufen sich zum Ende der Berichtsperiode auf 42,1 Mio. Euro, d.h.
11,08 Euro pro Aktie.
Mit einer Eigenkapitalausstattung von 52,0 Mio. Euro
und einer Eigenkapitalquote von 68,9% ist BDI sehr gut aufgestellt, um die
strategische Weiterentwicklung und Erweiterung des Geschäftsmodells zu
forcieren.
Im dritten Quartal wurde mit der Inbetriebnahme der größten Multi-Feedstock
BioDiesel-Anlage Frankreichs begonnen. Als Rohstoff werden lokal gesammelte
Tierfette, die nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen sind sowie
Altspeiseöl verwendet. Die Anlage wurde Anfang November feierlich eröffnet
und wird künftig jährlich rund 75.000 Tonnen BioDiesel produzieren.


Die Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2013 steht auf der BDI-Website unter
www.bdi-bioenergy.com zum Download zur Verfügung.

  

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Bisher war der höchste Umsatz in einem Geschäftsjahr knapp 40 Mio. Euro!

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BDI - BioEnergy International AG erhält größten Auftrag in der bisherigen Firmengeschichte 

(Grambach, 08.01.2014) BDI - BioEnergy International AG wurde mit der Errichtung der weltweit größten Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage im Wert von circa 47 Millionen Euro in den Niederlanden beauftragt. Die Anlage wird in Zukunft mit einer Gesamtkapazität von 250.000 to/Jahr BioDiesel aus Abfallstoffen produzieren.
Mit der Unterzeichnung des bisher größten Vertrags zur Errichtung einer Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage in der Firmengeschichte startet BDI erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014. Der Auftragswert dieses außergewöhnlichen BioDiesel-Projektes beträgt circa 47 Millionen Euro.

Der niederländische Kunde Biodiesel Amsterdam (Tochter der Simadan Holding) hat bereits 2010 eine erste Multi-Feedstock BioDiesel-Anlage mit einer Kapazität von 100.000 to/Jahr von BDI in Betrieb genommen und erweitert nun seine Produktionskapazität am Standort um weitere 150.000 to/Jahr. Die im Hafen von Amsterdam angesiedelte BioDiesel-Anlage ist die weltweit größte zur Produktion von BioDiesel aus Abfallstoffen mit der patentierten Multi-Feedstock-Technologie. Ausgangsmaterial für die Herstellung des normgerechten BioDiesels sind ausnahmslos pflanzliche und tierische Abfallöle aus Handel, Gewerbe und Industrie. Diese BioDiesel-Anlage leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Versorgung Europas mit nachhaltigem Treibstoff, dessen Produktion nachweislich nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion erfolgt. Durch die sichere Umwandlung von problematischen Abfallmaterialien in einen Biotreibstoff leistet man zugleich einen entscheidenden Beitrag zur sicheren Entsorgung dieser Problemstoffe. Das BioDiesel-Projekt beinhaltet auch die Installation einer Anlage zur Destillation von Glyzerin mit einer Produktionskapazität von 50.000 to/Jahr. Glyzerin fällt als Nebenprodukt bei der BioDiesel-Produktion an und kann nach entsprechender Aufbereitung als Industrierohstoff gewinnbringend verkauft werden und somit einen zusätzlichen Beitrag zur Wertschöpfung leisten.

'Dieses Vorzeigeprojekt zeigt, dass mit der richtigen, rohstoffflexiblen BioDiesel-Technologie und dem Zugang zu kostengünstigen Rohstoffen aus dem Abfallbereich auch in Zeiten der großen Verunsicherung im Biotreibstoffmarkt geschäftliche Erfolge zu erzielen sind und zugleich ein sinnvoller Beitrag zur Erhöhung des Anteils an nachhaltigen Biotreibstoffen in Europa geleistet werden kann. Es ist ein wichtiges, positives Signal an die derzeit unter der politischen Unentschlossenheit und Visionslosigkeit leidenden Biotreibstoffindustrie Europas. BDI ist sehr stolz darauf, mit ihrer neuesten Generation der Multi-Feedstock BioDiesel-Technologie solche erfolgreichen Geschäftsmodelle zu unterstützen beziehungsweise zu ermöglichen', sagt Dr. Edgar Ahn, CSO und Mitglied des Vorstands. 'Außerdem hoffen wir, dass solche Erfolgsgeschichten die politischen Entscheidungsträger veranlassen, für Biotreibstoffe der zweiten Generation (Biotreibstoffe basierend auf Abfallstoffen oder lignozellulosehaltigen Rohmaterialien) gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die solche Investitionsentscheidungen fördern.'

  

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BDI - BioEnergy International AG: Mag. Dagmar Heiden-Gasteiner verlässt
Vorstand

(Grambach, 13.01.2014) Mag. Dagmar Heiden-Gasteiner, Finanzvorstand der BDI
- BioEnergy International AG, wird auf eigenen Wunsch im besten
Einvernehmen mit der Gesellschaft das Unternehmen verlassen und deshalb
ihren am 30. Juni 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Sie wird sich
nach fast siebenjähriger Tätigkeit bei BDI, zunächst als Leiterin Finanzen
und im Anschluss als Finanzvorstand, neuen unternehmerischen Aufgaben
widmen. Mit der Regelung der Nachfolge wird sich der Aufsichtsrat in den
kommenden Monaten beschäftigen.

'Wir bedanken uns für die jahrelange erfolgreiche Arbeit von Frau Mag.
Heiden-Gasteiner. Sie hat gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen die
strategische Neuausrichtung von BDI in den letzten Jahren kraftvoll und
erfolgreich vorangetrieben. Wir bedauern, dass Frau Mag. Heiden-Gasteiner
das Unternehmen verlassen wird und wünschen ihr alles Gute für ihre
weiteren beruflichen Herausforderungen', so Dr. Gunter Griss,
Aufsichtsratsvorsitzender der BDI - BioEnergy International AG.

Die beiden anderen Mitglieder des BDI-Vorstandes, Ing. Markus Dielacher
(CTO) und Dr. Edgar Ahn (CSO), stehen dem Unternehmen für eine weitere
Vorstandsperiode zur Verfügung.

  

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Erfolgreiche Übergabe der von BDI - BioEnergy International AG optimierten
Biodiesel-Anlage an einen zufriedenen Kunden

(Grambach, 03.02.2014) BDI - BioEnergy International AG überzeugte
griechischen Kunden mit erfolgreicher Abwicklung eines RetroFit Projekts!

In einer feierlichen Zeremonie, unter Beisein von Vertretern lokaler
Politik und Wirtschaft wurde die von BDI umgebaute Biodieselanlage in Volos
/ Griechenland eröffnet.

Anfang des Jahres 2013 konnte BDI die Erteilung dieses großen
RetroFit-Auftrages in Griechenland (Auftragswert 3,6 Millionen Euro)
vermelden. Ziel der RetroFit-Optimierung war es, durch Umbau, Erweiterung
und Verfahrensoptimierung einer bestehenden Biodieselanlage - die auf einer
veralteten deutschen Technologie basierte - die Rohstoffflexibilität zu
erhöhen, sowie die Endproduktqualität des Biodiesels zu steigern.  Durch
die Optimierung können jetzt - neben Pflanzenölen - auch qualitativ
minderwertige Rohstoffe wie Altspeiseöl und Tierfette mit einer Kapazität
von rund 33.000 t/Jahr zu hochwertigem Biodiesel verarbeitet werden. Die
Qualität des erzeugten Biodiesels entspricht den zukünftigen strengeren
Qualitätsanforderungen (Stichwort neue Biodieselnorm in EU, CEN
14214/2013). Das Projekt wurde von BDI termin- und kostengerecht nun
offiziell an den zufriedenen griechischen Kunden Elin Biofuels S.A.
übergeben.

'Wir sind von der technischen Kompetenz und der professionellen
Projektabwicklung durch BDI sehr begeistert. Die Kooperation mit BDI
erfolgte über das ganze Projekt hindurch in einer sehr zielgerichteten und
partnerschaftlichen Weise. Das Endergebnis übertrifft unsere Erwartungen',
sagte Yannis Courouclis, CEO von Elin Biofuels S.A., anlässlich der
feierlichen Eröffnung der verbesserten Anlage.

'Unser RetroFit-Team hat die schwierige Aufgabe gemeistert, das BDI System
in eine veraltete Biodiesel-Fremdtechnologie zu integrieren, ohne die
laufende Biodieselproduktion zu beeinträchtigen. Unsere
BioDiesel-Destillation garantiert, dass die Qualität des produzierten
BioDiesels auch bei schlechterer Rohstoffqualität konstant hoch bleibt. Das
Ziel, die Sanierung und Modernisierung der bestehenden Biodiesel-Anlage im
Hinblick auf Qualität, Effizienz und Rohstoffflexibilität, wurde erreicht',
so Dr. Edgar Ahn, (CSO) - Mitglied des Vorstands.

  

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BDI - BioEnergy International AG: Erfolgreiche Trendwende im Geschäftsjahr
2013

* Umsatz steigt um 19,0% auf 35,5 Mio. Euro
* Rückkehr zu positiver EBIT-Marge von 7,3% nach Verlust im Vorjahr
* Größter Auftrag in der Firmengeschichte für den Bau einer Multi-Feedstock
BioDiesel-Anlage in den Niederlanden
* Dividendenvorschlag in Höhe von 1,10 Euro pro Aktie

(Grambach, 31.03.2014) BDI - BioEnergy International AG hat trotz der
schwierigen Marktbedingungen den Turnaround geschafft und im Geschäftsjahr
2013 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Die Umsätze erreichten 35,5
Mio. Euro und lagen damit um 19,0% über dem Vorjahreswert von 29,8 Mio.
Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich deutlich auf 2,6 Mio. Euro
nach -6,7 Mio. Euro im Vorjahr und auch der Jahresüberschuss verbesserte
sich signifikant auf 3,2 Mio. Euro nach einem negativen Ergebnis im
Übergangsjahr 2012. Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis von einer im
vierten Quartal vereinnahmten Schadensersatzleistung. Auf Basis dieses
erfreulichen Ergebnisses und der soliden Kapitalausstattung der BDI
schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 20. Mai 2014 die
Zahlung einer Dividende in Höhe von 1,10 Euro je Aktie vor.

Diese positive Entwicklung wurde getragen von der erfolgreichen Umsetzung
von internationalen Aufträgen. So konnten BioDiesel-Anlagen in
Weißrussland, Portugal und Frankreich an zufriedene Kunden übergeben
werden. Die Optimierung einer BioDiesel-Anlage in Südosteuropa bestätigt
darüber hinaus die international gefragte RetroFit-Technologie von BDI.

Das erfolgreiche Jahr 2013 krönte zum Jahresende der größte Auftragseingang
in der Firmengeschichte zur Errichtung einer Multi-Feedstock
BioDiesel-Anlage in den Niederlanden. Unter Berücksichtigung dieses neuen
Auftrags betrug der Auftragsstand zum 31.12.2013 74,1 Mio. Euro, nach 24,1
Mio. Euro im Vorjahr. Allerdings sind hiervon knapp 20 Mio. Euro an die
erfolgreiche Projektfinanzierung eines Kunden der BDI in Kroatien gebunden.

Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit verbesserte sich im Geschäftsjahr
2013 deutlich von -6,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 9,6 Mio. Euro. Mit einem
Cash- und Wertpapier-Bestand zum Jahresende 2013 in Höhe von 45,2 Mio. Euro
und einer Eigenkapitalausstattung von 53,8 Mio. Euro entsprechend einer
Eigenkapitalquote von 66,5% ist BDI für die Zukunft gut aufgestellt. Das
künftige Wachstum wird durch die Erweiterung des Geschäftsmodells mittels
Verbreiterung der Kernkompetenz im Green-Tech-Bereich, durch Innovationen
aus der eigenen Forschung & Entwicklung sowie durch Akquisition weiter
vorangetrieben.

Der vollständige Geschäftsbericht 2013 steht unter folgendem Link zum
Download zu Verfügung:
http://www.bdi-bioenergy.com/de-geschaeftsberichte-46.html

  

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Der an der Börse
Frankfurt gehandelte Nebenwert bleibt aufgrund der hohen
Substanz und des zukunftsträchtigen Geschäftsmodells eine
attraktive Depotbeimischung.

(austria boersenbrief)

  

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BDI - BioEnergy International AG: Positiver mittelfristiger Ausblick trotz Projektverzögerungen im ersten Quartal 2014

DGAP-News: BDI - BioEnergy International AG / Schlagwort(e):
Quartalsergebnis

15.05.2014 / 08:17

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BDI - BioEnergy International AG: Positiver mittelfristiger Ausblick trotz
Projektverzögerungen im ersten Quartal 2014

* Umsatz sinkt um 45,5% durch Projektverzögerungen
* EBT und Periodenergebnis positiv trotz reduzierter Umsätze
* Positive Entwicklung des Aktienkurses
* Positiver mittelfristiger Ausblick aufgrund des hohen Auftragsstands

(Grambach, 15.05.2014) BDI - BioEnergy International AG weist aufgrund von
Verzögerungen in der Umsetzung von Projekten einen Rückgang der
Umsatzerlöse auf 4,3 Mio. Euro aus, nach 7,9 Mio. Euro im Vorjahr. Das
Ergebnis vor Ertragsteuer (EBT) belief sich auf 0,2 Mio. Euro (31.03.2013:
0,5 Mio. Euro) und auch das Periodenergebnis war mit 0,3 Mio. Euro
(31.03.2013: 0,5 Mio. Euro) positiv.

Der Auftragsstand befindet sich zum 31. März 2014 auf einem erfreulichen
Niveau: Aufgrund eines zum Ende des Geschäftsjahres 2013 gewonnenen
Auftrags zur Errichtung einer BioDiesel-Anlage in den Niederlanden lag der
Auftragsstand Ende März bei 73,7 Mio. Euro, nach 18,8 Mio. Euro zum Ende
des ersten Quartals 2013. Hiervon sind allerdings knapp 20 Mio. Euro an die
erfolgreiche Projektfinanzierung eines Kunden der BDI in Kroatien gebunden.

Trotz deutlich reduzierter Umsätze konnte ein operatives Ergebnis von -0,3
Mio. Euro erreicht werden, nach 0,3 Mio. Euro im Vorjahr. Die positive
Entwicklung der assoziierten Unternehmen und der Wertpapierveranlagungen
spiegeln sich im Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) in Höhe von 0,2 Mio. Euro
sowie dem Periodenergebnis von 0,3 Mio. Euro wider.

Die Cash- und Wertpapierbestände sind weiterhin auf hohem Niveau und
belaufen sich zum Ende der Berichtsperiode auf 45,6 Mio. Euro, d.h. 12,00
Euro pro Aktie. Mit einer Eigenkapitalausstattung von 54,0 Mio. Euro und
einer Eigenkapitalquote von 68,2% ist BDI sehr gut aufgestellt, um die
strategische Weiterentwicklung und Erweiterung des Geschäftsmodells zu
forcieren.

Der Aktienkurs der BDI - BioEnergy International verzeichnete im ersten
Quartal eine positive Entwicklung und stieg zum 31. März 2014 um 34% auf
13,97 Euro pro Aktie. Der Höchstwert lag bei 14,71 Euro pro Aktie.

BDI ist finanziell solide aufgestellt und der hohe Auftragsbestand sowie
die vorhandene Projektpipeline sind Grundlage für einen positiven
mittelfristigen Ausblick. Das Ergebnis der ersten drei Monate zeigt jedoch,
dass sich Projektverzögerungen nachteilig auf das Ergebnis auswirken
können.

Die Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2014 steht unter folgendem Link zum
Download zur Verfügung: Zwischenmitteilung_Q1_2014.pdf.

  

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BDI - BioEnergy International AG: Hauptversammlung beschließt
Dividendenausschüttung

* Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 1,10 je Stammaktie

(Grambach, 21.05.2014) Die diesjährige Hauptversammlung der BDI - BioEnergy
International AG hat der von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen
Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 1,10 je Stammaktie zugestimmt. Die
Ausschüttung soll am 28.05.2014 (mit Ex-Dividendentag 26.05.2014) erfolgen.

"Wir freuen uns, dass wir nach dem Übergangsjahr 2012 erfolgreich den
Turn-Around geschafft und im abgelaufenen Geschäftsjahr einen operativen
Gewinn erwirtschaftet haben und unseren Aktionären eine Dividende
ausschütten können. Die starke Finanzposition bildet die Basis für die
strategische Erweiterung der Geschäftstätigkeit durch Verbreiterung der
Kernkompetenzen im Green Tech-Bereich", so Dr. Edgar Ahn, CSO der BDI -
BioEnergy International AG.

Der Vorstand der BDI erläutert im Rahmen der Hauptversammlung die
strategische Ausrichtung des Unternehmens, die mittelfristiges Wachstum
mittels strategischer Erweiterung der Geschäftstätigkeit im Green
Tech-Bereich durch Innovation in F&E und Akquisition beinhaltet. Die Vision
von BDI ist es, bei der Ver- und Aufwertung von Rest- und Abfallstoffen den
Maßstab zu setzen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Innovationskraft und
technologischen Vorsprung.

Die Präsenz des Grundkapitals bei der diesjährigen Hauptversammlung der BDI
betrug rund 81,15 Prozent. Die Hauptversammlung stimmte sämtlichen
Tagesordnungspunkten mit Mehrheiten zu.

Die Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung sind unter
www.bdi-bioenergy.com im Bereich Investor Relations unter "Hauptversammlung
2014" veröffentlicht.

  

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BDI - BioEnergy International AG: Schwieriges Marktumfeld und
Projektverzögerungen belasten Ergebnis

(Grambach, 25.07.2014) BDI - BioEnergy International AG ("BDI"), führender
Technologieanbieter und Spezialanlagenbauer im Geschäftsfeld from waste to
value, hat nach vorläufigen Berechnungen im ersten Halbjahr 2014 einen
Umsatz in Höhe von 8,6 Mio. Euro (Vorjahr: 16,6 Mio. Euro) und ein
operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von -2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio.
Euro) erzielt. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die wirtschaftliche
Entwicklung durch das weiterhin schwierige Marktumfeld im Bereich der
erneuerbaren Energien sowie durch Projektverzögerungen sowohl im BioDiesel-
als auch im BioGas-Bereich beeinträchtigt.

Auf Basis der vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr und aufgrund von
voraussichtlichen Projektverzögerungen insbesondere bei einer Anlage in
Kroatien erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2014 einen
Umsatzrückgang sowie einen operativen Verlust. Aufgrund der weiterhin
soliden Finanzposition, kann dieser jedoch teilweise durch einen
entsprechenden positiven Beitrag aus dem Finanzergebnis ausgeglichen
werden. Der vorhandene Auftragsbestand von rund 70 Mio. Euro sichert die
Auslastung der Kapazitäten und eine positive Ergebnisentwicklung in den
Folgejahren.

BDI arbeitet intensiv an der strategischen Erweiterung der
Geschäftstätigkeit durch eine breitere Aufstellung der Kernkompetenzen im
Green Tech-Bereich. Aufgrund der erfolgreich voranschreitenden Forschungs-
und Entwicklungsprojekte, aber auch durch die potenzielle Akquisition von
ergänzenden Umwelttechnologien ist BDI zuversichtlich, mittelfristig
nachhaltige Erfolge erzielen zu können.

  

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http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/4698323/BDI-Bioenergy_Eine-unschone-Sache ?_vl_backlink=/home/index.do

Der am Dienstag bekannt gegebene Ergebniseinbruch beim Biodieselanlagenbauer BDI Bioenergy kam zwar nicht überraschend. Seltsam ist es dennoch, wenn eine Aktie bereits am Vortag der Zahlenvorlage um 20 Prozent fällt.

  

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BDI BioEnergy im 1. Quartal weiterhin leicht im Minus
Cashflow eingebrochen - Eigenkapitalquote von 58,5 Prozent

Der steirische Biodieselanlagenbauer BDI BioEnergy blieb im 1. Quartal 2015 im roten Bereich, konnte aber den Umsatz deutlich steigern. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei minus 1,6 Mio. Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro), der operative Cashflow drehte im Jahresvergleich von plus 3,5 auf minus 5,1 Mio. Euro. Der Umsatz erhöhte sich von 4,3 auf 6 Mio. Euro.

Der Auftragsbestand lag bei 94,6 Mio. Euro (Vorjahr: 89,1 Mio. Euro). Für die Zukunft sei das Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 58,5 Prozent (Vorjahr: 64,5 Prozent) weiterhin "solide aufgestellt", teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit.

BDI beschäftigt 130 Mitarbeiter. 

  

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BDI reduzierte im Halbjahr Betriebsverlust, unterm Strich schwarz
Umsatz stärker gestiegen

Der steirische Biodieselanlagenbauer BDI - BioEnergy International hat dank größerer Projekte für das erste Halbjahr 2016 einen deutlichen Umsatzanstieg um 32,5 Prozent auf 15,5 Mio. Euro vermeldet. Operativ gab es weiter rote Zahlen, unterm Strich wurde per Ende Juni schwarz bilanziert.

Im operativen Ergebnis (Ebit) wies die Firma nach sechs Monaten einen Verlust von 1 Mio. Euro (Vorjahr: -2,9 Mio. Euro) aus. Durch das Finanzergebnis war das Periodenergebnis positiv, es gab aber leicht von 0,6 auf 0,4 Mio. Euro nach. Der Cashflow war negativ.

Das Unternehmen baut Biodiesel- und Biogasanlagen. Mit der Tochter UIC ist die Gesellschaft im Sektor Vakuumdestillation tätig. Im neu geschaffenen Geschäftsbereich Life Science ist die von BDI selbstentwickelte industrielle Algenzuchtanlage für die Produktion von algenbasierten Wertstoffen angesiedelt.

Als Referenzanlage hat BDI eine Biertrebervergärungsanlage für die Brauerei Göss gebaut, im ersten Halbjahr ging es in die Phase der Inbetriebnahme.

  

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>Als Referenzanlage hat BDI eine Biertrebervergärungsanlage für die
>Brauerei Göss gebaut, im ersten Halbjahr ging es in die Phase der
>Inbetriebnahme.

Hiermit wird übrigens nicht Schnaps, wie ich erwartet hätte, sondern Biogas erzeugt.

  

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Zuletzt 10,24.Ask schon 13,30; Nette Prämie:

 

Der steirische Biodieselspezialist BDI steht vor dem Rückzug von der Frankfurter Börse. Wie das Unternehmen mit Sitz in Grambach bei Graz am Montag ankündigte, will die Hauptaktionärin BDI Beteiligungs GbmH, die 72,74 Prozent der Aktien hält, ein freiwilliges Erwerbsangebot an den Streubesitz legen. Es wird ein Preis von 13,50 Euro je BDI-Aktie geboten.

 

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/wien/5103181/Steirischer-BiodieselSpezialist-zieht -sich-von-der-Borse-zuruck?_vl_backlink=/home/boerse/index.do

  

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BDI wird Frankfurter Börse voraussichtlich am 22. Dezember verlassen
Steirischer Biodieselanlagenbauer stellte Antrag auf Delisting - Annahmefrist für Erwerbsangebot endet am 8. Dezember

Der steirische Biodieselanlagenbauer BDI - BioEnergy International AG geht davon aus, dass die Aktien des Unternehmens am 22. Dezember zum letzten Mal an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Ein dementsprechender Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien ("Delisting") sei heute gestellt worden, teilte BDI am Mittwoch mit.

Hintergrund ist ein freiwilliges öffentliches Delisting-Erwerbsangebot des Hauptaktionärs BDI Beteiligungs GmbH, für das am 9. November eine Angebotsunterlage erstellt wurde. Die Annahmefrist für das Angebot läuft laut BDI am 8. Dezember um 24 Uhr ab. Die BDI rechnet damit, dass das Delisting mit Ablauf des 22. Dezember wirksam werden wird.

Vor dem freiwilligen Erwerbsangebot hielt die BDI Beteiligungs GmbH 72,46 Prozent an BDI. Den Aktionären wurde ein Preis von 13,50 Euro je Aktie angeboten.

Zu den Gründen für das Delisting verwies die BDI im Oktober unter anderem darauf, dass die Zulassung unter dem Gesichtspunkt der Nutzung des Kapitalmarkts zur Eigenmittelaufnahme keinen nennenswerten Mehrwert habe, da eine solche aus heutiger Sicht in absehbarer Zeit nicht geplant sei. Weiters entstünden erhebliche Kosten und Verwaltungsaufwendungen, die vor diesem Hintergrund nicht mehr gerechtfertigt seien. Auch führten die mit der Börsennotierung einhergehenden strengen Transparenz- und Publizitätspflichten zur Preisgabe von wettbewerbsrelevanten Informationen, die von Marktteilnehmern dahingehend genutzt werden könnten, dass sie Rückschlüsse auf Strategie, Auftragslage und technologische Umstände zuließen. Dadurch könnten für die BDI Wettbewerbsnachteile entstehen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 ist die BDI AG auf die Entwicklung von Technologien zur industriellen Aufwertung von Neben- und Abfallprodukten spezialisiert. Das Leistungsspektrum umfasst Behörden-, Basic- und Detail-Engineering, die Errichtung sowie Inbetriebnahme und den anschließenden After-Sales Service.

  

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Steirische BDI-BioEnergy mit Millionenauftrag in Belgien

GmbH aus Grambach bei Graz baut Biodieselanlage für US-Konzern Cargill in Gent - Größter Auftrag der Firmengeschichte

Die in Grambach nahe Graz ansässige BDI-BioEnergy International GmbH wird eine neue Biodieselanlage in Belgien für den US-Konzern Cargill errichten. Es handle sich um den größten Auftrag der Firmengeschichte, hieß es am Freitag in einer Aussendung. "Verarbeitet werden alle Arten von Altspeiseölen und -fetten, einschließlich Nebenprodukten aus der Lebensmittelverarbeitung und Abfällen aus der Lebensmittelindustrie, mit dem obersten Ziel der Ressourcen- und Umweltschonung."
Die neue Anlage wird eine Produktionskapazität von 115.000 Tonnen Biodiesel pro Jahr aufweisen und soll im Juni 2022 eröffnet werden. Der Start der mechanischen Ausrüstung vor Ort wird im Frühjahr 2021 sein, schilderte BDI-Geschäftsführer Hermann Stockinger auf APA-Nachfrage. Über das genaue Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart, doch es handle sich jedenfalls um einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.

"Die neue Cargill-Anlage in Gent wird die erste Anlage in Europa sein, die in der Lage ist, alle Arten von Rohstoffen zu verarbeiten, einschließlich Fettsäuren aus der Pflanzenölraffination, flüssiger Rückstände aus industriellen Prozessen, und sogar das Fett, das aus Klärschlamm von lokalen Gemeinden gewonnen wird", erklärte Roger Janson von Cargill. Das Projekt in Gent habe insgesamt einen Wert von rund 150 Mio. US-Dollar (126,89 Mio. Euro).

Die 1996 gegründete BDI-BioEnergy International errichtet Biodiesel-Anlagen nach dem von ihr entwickelten und patentierten Multi-Feedstock-Verfahren. Dabei wird Biodiesel aus verschiedenen Rohstoffen wie pflanzlichen Ölen, Altspeiseölen und tierischen Fetten produziert. Zudem habe sich die BDI auf die Entwicklung von Technologien zur industriellen Veredelung von Neben- und Abfallprodukten spezialisiert. Das Leistungsspektrum reicht von Auftragsforschung und Verfahrensentwicklung über Behörden-, Basic- und Detail-Engineering, Konstruktion und Inbetriebnahme bis hin zum After-Sales-Service. Die BDI-BioEnergy International GmbH beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter.

  

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