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OMV 2024, Rang: Warren Buffett(3546), 31.5.25 10:54
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
OMV Petrom liefert grüne Energie an Saint-Gobain Rumäni...
10.5.24 13:43
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OMV und Adnoc erwägen Kauf von Nova Chemicals
01.2.25 09:43
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      OMV sorgt mit Streichung freiwilliger Leistungen für Un...
01.2.25 13:33
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      Marathon?
01.2.25 15:30
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      RE: OMV sorgt mit Streichung freiwilliger Leistungen fü...
01.2.25 19:12
5
      RE: OMV sorgt mit Streichung freiwilliger Leistungen fü...
01.2.25 19:17
6
      RE: OMV sorgt mit Streichung freiwilliger Leistungen fü...
02.2.25 12:24
7
      RE: OMV sorgt mit Streichung freiwilliger Leistungen fü...
02.2.25 13:56
8
      RE: OMV sorgt mit Streichung freiwilliger Leistungen fü...
02.2.25 14:27
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PKO BP Sec. erhöht für OMV die Empfehlung von. Verkaufe...
14.5.24 09:14
10
Morgan Stanley erhöht für OMV die Empfehlung von Unterg...
14.5.24 13:33
11
Ich bin optimistisch“: Rückt OMV-Adnoc-Deal näher?
16.5.24 17:16
12
JPMorgan bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral - und...
17.5.24 09:21
13
Berenberg reduziert für OMV die Empfehlung von Kaufen a...
21.5.24 08:51
14
OMV warnt vor möglichem Lieferstopp durch Gasprom
22.5.24 10:15
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RE: OMV warnt vor möglichem Lieferstopp durch Gasprom
22.5.24 11:58
16
      Greenpeace reicht bei OECD Beschwerde gegen OMV ein
23.5.24 11:55
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      RE: Greenpeace reicht bei OECD Beschwerde gegen OMV ein
23.5.24 12:59
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Gazprom Export begründete OMV-Klage mit EU-Sanktionen
27.5.24 16:40
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OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten
28.5.24 11:03
20
RE: OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten = hier...
28.5.24 20:51
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      RE: OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten = hier...
28.5.24 21:57
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      RE: OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten = hier...
28.5.24 21:59
23
      Ergebnisse der ordentlichen Hauptversammlung der OMV
29.5.24 06:17
24
      OMV denkt nicht an freiwilligen Ausstieg aus russischem...
29.5.24 06:40
25
      RE: OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten = hier...
29.5.24 14:27
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      RE: OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten = hier...
29.5.24 17:40
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      RE: OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten = hier...
29.5.24 17:52
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OMV macht bei Joint Venture Borealis mit Borouge keine ...
29.5.24 07:12
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Wenn arabische Aufsichtsräte von „Herausforderungen“ be...
30.5.24 10:42
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OMV: Heute 5,05 Euro ex-Dividende
05.6.24 07:55
31
OMV fährt mit ihrer Chemiestrategie einen höchst riskan...
05.6.24 08:37
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Öl- und Gasfeld in bulgarischem Schwarzem Meer geht gan...
06.6.24 05:39
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OMV nimmt Co-Processing-Anlage in der Raffinerie Schwec...
10.6.24 14:12
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OMV Petrom will 750 Mio. Euro in Petrobrazi-Raffinerie ...
11.6.24 15:19
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Ex-Lenzing-Chef Doboczky wird neuer Borealis-Chef
12.6.24 08:49
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88.000 LNG- und Chemiewaggons in Europa in einer Hand
12.6.24 22:55
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BNP Paribas Exane bestätigt für OMV die Empfehlung Unde...
13.6.24 08:43
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OMV Capital Markets Day: Strategie 2030 sorgt für finan...
13.6.24 11:04
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OMV stellt neue Corporate Identity vor
13.6.24 11:40
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      Effizienzprogramm soll bis 2027 500 Mio. einbringen
13.6.24 15:00
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JPMorgan bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral - und...
14.6.24 10:38
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OMV-Chef Alfred Stern: „Gasproduktion in Europa ist das...
15.6.24 13:14
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Rechtsprobleme im Jemen
16.6.24 20:58
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Kapitalmarkttag 2024: Finanzziele 2030 leicht angehoben
17.6.24 11:41
45
Kepler Cheuvreux bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufe...
18.6.24 09:30
46
OMV erhält weitere CO2-Speicherlizenz in der norwegisch...
22.6.24 09:39
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Florey bleibt bis 2027 OMV-Finanzvorstand
28.6.24 06:19
48
Lizenz für CO2-Speicherung
30.6.24 12:44
49
Jefferies bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufen - und...
01.7.24 07:45
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OMV-Produktion im 2. Quartal zurückgegangen
09.7.24 09:43
51
RE: OMV-Produktion im 2. Quartal zurückgegangen
09.7.24 12:13
52
      RE: OMV-Produktion im 2. Quartal zurückgegangen
09.7.24 12:47
53
Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von Kommi...
09.7.24 16:27
54
RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...
09.7.24 17:55
55
      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...
09.7.24 23:31
56
      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...gut analysiert
10.7.24 08:26
57
      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...
10.7.24 12:47
58
      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...
10.7.24 13:11
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      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...
10.7.24 13:18
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      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...
10.7.24 13:24
61
      OMV gewährt Kommission Einsicht in Gazprom-Verträge
10.7.24 14:14
62
      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...gut analysiert
10.7.24 08:33
63
      RE: Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von K...
10.7.24 15:02
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      Trading Update Q2/24: Chemiemargen fester, Raffineriema...
12.7.24 16:53
65
OMV investiert in europäische EIT InnoEnergy
17.7.24 14:48
66
EILMELDUNG: OMV steigerte Gewinn (CCS) im 2. Quartal au...
31.7.24 07:29
67
OMV steigerte Gewinn im Halbjahr um 10 Prozent auf 846 ...
31.7.24 08:19
68
      RE: OMV steigerte Gewinn im Halbjahr um 10 Prozent auf ...
31.7.24 08:41
69
Clariant und OMV wollen CO2-Fußabdruck von Ethylen und ...
31.7.24 08:58
70
OMV sichert zusätzliche Gas-Pipeline-Kapazitäten bis 20...
31.7.24 10:35
71
OMV-Chef Stern: Sind von Gazprom nicht mehr abhängig
31.7.24 13:24
72
BNP Paribas Exane bestätigt für OMV die Empfehlung Unde...
01.8.24 11:28
73
Goldman Sachs bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral ...
01.8.24 12:19
74
Kepler Cheuvreux bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufe...
02.8.24 12:54
75
OMV mit Produktionsrückgang in Libyen
05.8.24 18:19
76
      Operatives Ergebnis im 2. Quartal leicht unter Erwartun...
06.8.24 05:35
77
      Proteste in Libyen bremsen OMV-Förderung
06.8.24 17:48
78
      OMV hat ein neues Logo
07.8.24 20:49
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      RE: OMV hat ein neues Logo
07.8.24 23:35
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Zweites Quartal brachte soliden Cashflow
10.8.24 13:12
81
Raiffeisen Research bestätigt für OMV die Empfehlung Ka...
22.8.24 13:29
82
      RE: Raiffeisen Research bestätigt für OMV die Empfehlun...
23.8.24 17:23
83
OMV gibt Gasfund in Norwegischer See bekannt
23.8.24 14:25
84
Borealis trotz geopolitisch schwieriger Lage mit Ergebn...
27.8.24 14:46
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Gasfund in der Norwegischen See
01.9.24 12:33
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Grüner Wasserstoff made in NÖ
03.9.24 16:52
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Ölproduktion der OMV in Libyen bricht komplett ein
05.9.24 09:40
88
OMV - Erste Group stuft Aktie von "Buy" auf "Hold" ab
05.9.24 15:36
89
      RE: OMV - Erste Group stuft Aktie von
05.9.24 19:12
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Rechnungen von Ex-Aufsichtsratschef rücken OMV in ein s...
07.9.24 14:10
91
RE: Rechnungen von Ex-Aufsichtsratschef rücken OMV in e...
08.9.24 20:27
92
      RE: Rechnungen von Ex-Aufsichtsratschef rücken OMV in e...
09.9.24 06:27
93
Empfehlung von Kaufen auf Halten rückgestuft mit neuem ...
09.9.24 13:59
94
Wir stufen OMV weiterhin als unterbewertet ein
15.9.24 17:32
95
      OMV nähert sich nach Kursschwäche unserer Stopp-Marke
22.9.24 11:20
96
OMV - Berenberg senkt Kursziel von 49 auf 43 Euro
12.9.24 17:55
97
Bohrbeginn der ersten Tiefengeothermie-Anlage Wiens wir...
24.9.24 10:36
98
RE: Bohrbeginn der ersten Tiefengeothermie-Anlage Wiens...
24.9.24 17:03
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      RE: Bohrbeginn der ersten Tiefengeothermie-Anlage Wiens...
24.9.24 19:13
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      RE: Bohrbeginn der ersten Tiefengeothermie-Anlage Wiens...
24.9.24 19:26
101
Ex-Kanzler Kurz gründete neue Firma im Ex-OMV-Umfeld
02.10.24 18:24
102
Lebenszeichen kurz vor Stopp-Marke
05.10.24 14:00
103
OMV Produktion im 3. Quartal auf 332.000 Fass pro Tag g...
08.10.24 10:01
104
RE: OMV Produktion im 3. Quartal auf 332.000 Fass pro T...
08.10.24 10:06
105
      Millionen-Betrugsverdacht rund um CO2-Ausgleichsgeschäf...
13.10.24 10:53
106
Produktion sinkt und Sonderfaktoren belasten
13.10.24 11:23
107
Chemiebereich fester, Raffinerieumfeld gedämpft
15.10.24 07:12
108
Kommission setzt bei Gasliefervertrag-Prüfung auch auf ...
21.10.24 13:57
109
OMV hat Ölförderung in Libyen wieder aufgenommen
28.10.24 17:37
110
OMV machte im 3. Quartal deutlich weniger Gewinn
29.10.24 08:23
111
RE: OMV machte im 3. Quartal deutlich weniger Gewinn
29.10.24 08:40
112
      RE: OMV machte im 3. Quartal deutlich weniger Gewinn
29.10.24 09:40
113
      OMV-Chef: Wenn Gazprom kein Gas mehr liefert, wird nich...
29.10.24 11:53
114
OMV sichert sich langfristig 67 GWh Grünstrom pro Jahr
30.10.24 16:34
115
Quartalsergebnis je Aktie rund halbiert
02.11.24 13:23
116
Greenpeace reicht Klage gegen OMV Mega-Gasprojekt Neptu...
05.11.24 17:45
117
OMV erstritt gegen Gazprom über 230 Mio. Euro
14.11.24 08:02
118
RE: OMV erstritt gegen Gazprom über 230 Mio. Euro
14.11.24 08:03
119
OMV-Chef Stern: Gazprom liefert, OMV aber auf Liefersto...
15.11.24 06:53
120
OMV Petrom meldet Fortschritt bei Gasprojekt im Schwarz...
18.11.24 10:43
121
Russisches Erdgas könnte weiterhin bei der OMV landen
18.11.24 14:38
122
RE: Russisches Erdgas könnte weiterhin bei der OMV land...
18.11.24 18:35
123
      Endet der Langzeitvertrag mit Gazprom? Die OMV lässt si...
21.11.24 11:37
124
      RE: Endet der Langzeitvertrag mit Gazprom? Die OMV läss...
23.11.24 11:58
125
      RE: Endet der Langzeitvertrag mit Gazprom? Die OMV läss...
23.11.24 13:12
126
Schmutziges Öl für die OMV: Milliarden gehen an korrupt...
24.11.24 17:35
127
RE: Schmutziges Öl für die OMV: Milliarden gehen an kor...
24.11.24 19:55
128
      RE: Schmutziges Öl für die OMV: Milliarden gehen an kor...
24.11.24 23:58
129
      Einblick in geheimen Gazprom-Vertrag: OMV-Ausstieg ist ...
26.11.24 09:02
130
OMV soll vor dem Lieferstopp noch Gazprom-Gas beschlagn...
26.11.24 09:17
131
OMV: Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nicht in...
26.11.24 13:08
132
OMV Petrom geht strategische Partnerschaft in Bulgarien...
29.11.24 06:57
133
Geothermie-Projekt deeep geht im Winter in die heiße Ph...
29.11.24 07:10
134
OMV hat Verkauf ihrer Malaysia-Beteiligung Sapura abges...
10.12.24 13:36
135
RE: OMV hat Verkauf ihrer Malaysia-Beteiligung Sapura a...
10.12.24 13:58
136
EILMELDUNG: OMV kündigt Gasvertrag mit Gazprom
11.12.24 19:44
137
RE: EILMELDUNG: OMV kündigt Gasvertrag mit Gazprom
11.12.24 19:51
138
      RE: EILMELDUNG: OMV kündigt Gasvertrag mit Gazprom
12.12.24 06:20
139
      OMV kündigt Gazprom-Vertrag - Experte sieht keine juris...
12.12.24 09:08
140
      RE: OMV kündigt Gazprom-Vertrag - Experte sieht keine j...
12.12.24 10:49
141
OMV - Liefervertrag für Gas wäre bis 2045 gelaufen
13.12.24 15:56
142
RE: OMV - Liefervertrag für Gas wäre bis 2045 gelaufengut analysiert
13.12.24 17:45
143
      RE: OMV - Liefervertrag für Gas wäre bis 2045 gelaufen
14.12.24 13:00
144
      RE: OMV - Liefervertrag für Gas wäre bis 2045 gelaufen
16.12.24 10:54
145
Lukrativer Verkauf der Malaysia-Beteiligung
15.12.24 14:18
146
Klimaneutrale Fernwärme ab 2028: Bohrstart für erste Ti...
17.12.24 09:44
147
OMV will Exploration in Neuseeland doch nicht mehr verk...
18.12.24 18:29
148
Gas kommt nach Ende des Ukraine-Transits vor allem über...
08.1.25 14:35
149
Insider: Gasliefervereinbarung zwischen Uniper und OMV-...
09.1.25 05:05
150
Rechnungshof: E-Control hätte OMV-Gasverträge einsehen ...
10.1.25 11:38
151
RE: Rechnungshof: E-Control hätte OMV-Gasverträge einse...
10.1.25 11:57
152
OMV Produktion im 4. Quartal 2024 bei rund 337.000 Fass...
14.1.25 08:58
153
RE: OMV Produktion im 4. Quartal 2024 bei rund 337.000 ...
14.1.25 09:13
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      RE: OMV Produktion im 4. Quartal 2024 bei rund 337.000 ...
14.1.25 09:14
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OMV und Airbus treiben Dekarbonisierung der Luftfahrt g...
16.1.25 11:02
156
Höhere Öl- und Gaspreise sollten heuer Rückenwind brin...
19.1.25 13:20
157
Trading Update Q4/24: Indikatoren deuten solides Quarta...
21.1.25 06:07
158
OMV-Chef Stern: "Trump als Chance sehen, nach vorn zu b...
25.1.25 13:28
159
OMV - Chemicals-Vorständin Daniela Vlad hört Ende Febru...
29.1.25 11:24
160
Analysten erwarten stattliche Cashflows und Dividenden...
02.2.25 15:56
161
RE: Analysten erwarten stattliche Cashflows und Divide...
02.2.25 15:57
162
EILMELDUNG: OMV - Gewinn sank 2024 um 6 % auf 1,389 Mrd...
04.2.25 08:02
163
OMV machte 2024 weniger Umsatz und Gewinn
04.2.25 08:29
164
      RE: OMV machte 2024 weniger Umsatz und Gewinn
04.2.25 09:10
165
      OMV schrieb 2024 trotz niedrigerer Öl- und Gaspreise s...
04.2.25 16:33
166
      Dividendenrendite von über 12%
09.2.25 11:12
167
      Q4/24 Ergebnis im Rahmen der Erwartungen
11.2.25 05:46
168
Raiffeisen sieht OMV als „äußerst attraktive Investmen...
23.2.25 09:41
169
OMV und ADNOC einigen sich auf Fusion der Petrochemietö...
04.3.25 07:18
170
OMV-Deal: Die Geburt von Österreichs größtem Unternehme...
04.3.25 10:17
171
      OMV-Chef: Wir bringen einen Weltkonzern nach Österreich
05.3.25 06:45
172
      Neues OMV-Joint-Venture soll 60 Milliarden Dollar wert ...
05.3.25 07:09
173
      OMV-Deal: Was zu lange kocht, wird nicht immer gut
05.3.25 07:32
174
      Der Mega-Deal der OMV: Gut oder schlecht?
05.3.25 09:10
175
      OMV spekulativ kaufenswert
09.3.25 11:53
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ReOil-Anlage wird mit 81,6 Mio. Euro aus dem EU-Innovat...
12.3.25 18:25
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Transaktion eine wertschaffende Vereinbarung
13.3.25 16:26
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      Gewerkschaften fordern Standortgarantie für neues OMV-J...
14.3.25 10:28
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      OMV-Aufsichtsrat gibt für Petrochemie-Joint Venture grü...
14.3.25 17:41
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      OMV-Kernaktionär Adnoc macht sich fit für Zeit nach der...
15.3.25 11:12
181
      Borouge-Aktienrückkauf: OMV und Adnoc treiben 60-Millia...
18.3.25 08:29
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OMV - Berenberg erhöht Einstufung von "Hold" auf "Buy"
18.3.25 16:30
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OMV recycelt mehr Kunststoff und senkt CO2-Emissionen
20.3.25 11:57
184
RE: OMV recycelt mehr Kunststoff und senkt CO2-Emission...
20.3.25 13:41
185
OMV - Berenberg erhöht Einstufung von "Hold" auf "Buy"
21.3.25 14:26
186
OMV - Erste Group hebt Einstufung von "Hold" auf "Accum...
26.3.25 13:32
187
Von Halten auf Akkumulieren hochgestuft, mit neuem Kurs...
01.4.25 07:39
188
OMV Produktion im 1. Quartal 2025 auf 310.000 Fass pro ...
08.4.25 08:54
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OMV stoppt Geschäfte mit serbischer NIS wegen US-Sankti...
09.4.25 12:04
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Trading Update Q1/25: Indikatoren deuten gemischtes Qua...
15.4.25 05:06
191
Betriebsstörung in OMV-Raffinerie Schwechat bei Wien
15.4.25 15:15
192
      RE: Betriebsstörung in OMV-Raffinerie Schwechat bei Wie...
16.4.25 07:03
193
      OMV nimmt petrochemische Anlage nach Störung wieder in ...
16.4.25 14:51
194
      OMV - Berenberg bestätigt Kaufempfehlung "Buy"
22.4.25 16:29
195
OMV sperrt alle Wasserstoff-Tankstellen zu
23.4.25 08:45
196
RE: OMV sperrt alle Wasserstoff-Tankstellen zu
23.4.25 08:48
197
      Nur 62 Pkw mit Brennstoffzellen-Antrieb in Österreich z...
23.4.25 13:29
198
      Wasserstoff-Aus bringt Österreich in Bedrängnis
24.4.25 07:34
199
OMV - Baader Bank stuft Aktie von "Reduce" auf "Add" ho...
23.4.25 17:37
200
Sprudelnde Cashflows ermöglichen zweistellige Dividende...
27.4.25 14:26
201
EILMELDUNG: OMV-Nettogewinn brach im ersten Quartal um ...
30.4.25 07:36
202
OMV erlitt Gewinneinbruch im ersten Quartal
30.4.25 08:45
203
      RE: OMV erlitt Gewinneinbruch im ersten Quartal
30.4.25 10:11
204
      RE: OMV erlitt Gewinneinbruch im ersten Quartal
30.4.25 12:56
205
      RE: OMV erlitt Gewinneinbruch im ersten Quartal
30.4.25 13:25
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OMV nahm Österreichs größten Wasserstoff-Elektrolyseur ...
30.4.25 16:16
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RE: OMV nahm Österreichs größten Wasserstoff-Elektrolys...
30.4.25 16:27
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Masdar und OMV erweitern Partnerschaft zur Entwicklung ...
02.5.25 07:56
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Q1/25 Ergebnisse leicht unter Erwartungen
09.5.25 10:24
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Niedrige Energiepreise belasten
10.5.25 15:10
211
OMV reduziert Erdgastankstellen von 28 auf 18
14.5.25 14:16
212
EILMELDUNG: OMV-Chef Stern wird Mandat nicht verlängern
20.5.25 10:03
213
OMV-Chef Stern bleibt nur bis August 2026
20.5.25 13:30
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Klimaaktivisten unterbrachen mehrfach OMV-Hauptversamml...
27.5.25 14:10
215
RE: Klimaaktivisten unterbrachen mehrfach OMV-Hauptvers...
27.5.25 23:16
216
RE: OMV 2024
27.5.25 17:23
217
OMV fordert von Clariant und weiteren Firmen Schadeners...
28.5.25 06:30
218
OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Niederöste...
28.5.25 14:53
219
RE: OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Nieder...gut analysiert
28.5.25 18:24
220
OMV plant Wasserstoff als Benzinzusatz
28.5.25 21:19
221
RE: OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Nieder...
28.5.25 22:05
222
RE: OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Nieder...gut analysiert
29.5.25 09:06
223
RE: OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Nieder...
29.5.25 09:49
224
RE: OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Nieder...
29.5.25 21:17
225
RE: OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Nieder...
30.5.25 10:48
226
OMV verkauft Anteil an Ghasha-Konzession in VAE für 594...
30.5.25 14:58
227
HV Randnotiz
30.5.25 21:19
228
RE: HV Randnotiz
31.5.25 07:23
229
RE: HV Randnotiz
31.5.25 10:54
230
RE: HV Randnotiz
31.5.25 08:32
231
      RE: HV Randnotiz
31.5.25 10:39
232

OMV Petrom liefert grüne Energie an Saint-Gobain Rumänien
Alle Standorte des französischen Konzern sollen künftig mit erneuerbarer Energie betrieben werden

Die OMV-Tochter OMV Petrom wird alle 14 Industriestandorte des französischen Industriekonzerns Saint-Gobain in Rumänien mit erneuerbarer Energie beliefern, wie die rumänische Nachrichtenagentur Agerpres am Freitag unter Berufung auf eine Aussendung der OMV Petrom mitgeteilt hat. Demnach habe OMV Petrom mit Saint-Gobain eine Vereinbarung über die Lieferung von 800 Gigawattstunden (GWh) Strom aus erneuerbaren Quellen an alle Anlagen des Unternehmens in Rumänien unterzeichnet.
Damit sollen künftig alle Anlagen von Saint-Gobain in Rumänien zu 100 Prozent mit Energie aus Wind- und Photovoltaikanlagen versorgt werden. Die Lieferungen sind ab Jänner 2026 vorgesehen.

"Im Rahmen der Strategie 2030 haben wir uns verpflichtet, die Energiewende in Rumänien und in der Region mit Investitionen in Höhe von rund 11 Milliarden Euro bis zum Ende dieses Jahrzehnts zu unterstützen, wovon etwa ein Drittel für Projekte mit niedrigem und ohne Kohlenstoffausstoß vorgesehen ist", sagte OMV-Petrom-Vorstand Franck Neel. "Wir haben wichtige Schritte bei der Entwicklung eines Portfolios von Projekten für erneuerbare Energien unternommen, die in den kommenden Jahren schrittweise in Betrieb gehen werden."

Saint Gobain Rumnien sieht sich auf dem besten Weg, bis 2050 "Netto-Null-Emissionen" zu erreichen, wie CEO Ovidiu Pascutiu erklärte.

Die OMV hält 51,2 Prozent an der OMV Petrom, mehr als 43 Prozent werden vom rumänischen Staat und rumänischen Institutionellen sowie Kleinanlegern gehalten. Der Rest verteilt sich auf internationale Aktionäre.

  

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OMV und Adnoc erwägen Kauf von Nova Chemicals
Unternehmen könnte Teil der Kooperation im Polyolefingeschäft werden

Der heimische Öl- und Gaskonzern OMV und sein Großaktionär Adnoc aus Abu Dhabi denken über den Kauf des Unternehmens Nova Chemicals nach. Die Firma könnte nach einem Erwerb Teil einer möglichen Polyolefin-Kooperation und im Zuge dessen mit den entsprechenden Sparten von Borealis und Borouge zusammengelegt werden, teilte die OMV am Freitagabend mit. Damit könnte eine "globale Polyolefin Gruppe mit einer wesentlichen Präsenz in Schlüsselmärkten" geschaffen werden, so die OMV.
Die Erwägung erfolgen laut OMV vorbehaltlich entsprechender Vereinbarungen mit Mubadala, dem Staatsfond aus Abu Dhabi, und seien unter anderem noch abhängig von Genehmigungen seitens der Behörden sowie der Führungsorgane der involvierten Unternehmen.

OMV und Adnoc arbeiten schon seit längerem an weitreichenderen Kooperationen im Polyolefin-Geschäft. Im Juli des Vorjahres unterschrieb ein Konsortium aus Adnoc, dessen Kunststoff-Joint-Venture Borouge und der OMV-Chemietochter Borealis eine Projektkooperationsvereinbarung mit dem chinesischen Chemieunternehmen Wanhua Chemical Group und dessen Tochtergesellschaft Wanrong New Materials (Fujian) zur Entwicklung eines neuen Polyolefin-Komplexes in China. Künftig wird ein Joint Venture angestrebt.

  

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OMV sorgt mit Streichung freiwilliger Leistungen für Unmut
Der stille Ausstieg aus der Kooperation mit dem Vienna City Marathon

Dem Vernehmen nach geht es um einen sechsstelligen Betrag, den sich OMV durch diese Aktion heuer spart, irgendetwas zwischen 130.000 und 150.000 Euro, Catering bei der anschließenden Feier im Palais Auersperg inklusive.

Schluss mit Feiern
Auch Feierlichkeiten anderer Art fallen dem OMV-Sparstift zum Opfer, nämlich jene zur Ehrung langgedienter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ab sofort werden OMVler zu runden Jubiläen (ab 25 Jahren Betriebszugehörigkeit) nur mehr mit einer Urkunde bedacht. Die bisher übliche Feier im Beisein des gesamten OMV-Vorstands mit Fototermin im Palais Niederösterreich fällt flach.

Weitgehend zurückgezogen hat sich OMV auch aus dem Kultursponsoring. Die Zusammenarbeit mit dem Leopold-Museum wurde bereits mit Februar vergangenen Jahres beendet, die mit dem Kunsthistorischen Museum ist Ende 2024 ausgelaufen. Und wie es mit der Wiener Staatsoper weitergeht, wird sich zeigen.

https://www.derstandard.at/story/3000000255152/omv-sorgt-mit-streichung-freiwilliger-leis tungen-fuer-unmut

  

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Ein Treibstofferzeugert fördert ausgerechnet das Zufussgehen?
Da spielt dich nicht einmal das Finanzamt mit,
Wenn man das als Werbekosten absetzen will

  

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>
>Dem Vernehmen nach geht es um einen sechsstelligen Betrag, den
>sich OMV durch diese Aktion heuer spart, irgendetwas zwischen
>130.000 und 150.000 Euro, Catering bei der anschließenden
>Feier im Palais Auersperg inklusive.
>

Sehr kleingeistig. Die paar Euro sind bei einem Mrd Konzern ja mehr als egal.

  

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>
>>
>>Dem Vernehmen nach geht es um einen sechsstelligen Betrag,
>den
>>sich OMV durch diese Aktion heuer spart, irgendetwas
>zwischen
>>130.000 und 150.000 Euro, Catering bei der anschließenden
>>Feier im Palais Auersperg inklusive.
>>
>
>Sehr kleingeistig. Die paar Euro sind bei einem Mrd Konzern ja
>mehr als egal.


Dümmer find ich die Aktion re langjährige Mitarbeiter. Die Message kommt an.

  

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>Dümmer find ich die Aktion re langjährige Mitarbeiter. Die
>Message kommt an.

Eigentlich bräuchten langjährige Mitarbeiter gar keine Dankesfeier,
Sie haben es eh gut getroffen, dass sie so lange Zeit
Nicht gefeuert wurden.

Aber Du hast natürlich recht. Ist eh praktisch nur
Eine symbolische Aktion, wenn man die Kosten betrachtet,
Und macht die Mitarbeiter stolz und glücklich.
Da schauen eh viel zu wenige Unternehmen drauf,
Wieviel man mit so wenig Geld bewirken kann.

In meiner letzten Firma waren schon die Weihnachtsfeiern ein Graus.
Mussten wir alles selbst zahlen, zumindest die Trinker
Kamen auf ihre Kosten, wenn alle mitgezahlt haben,
Für die anderen war es einfach nur schade ums Geld.
Immerhin galten die ersten 2,5 Stunden als Arbeitszeit,
Aber die meisten haben sich nicht getraut, pünktlich die
"Feier" zu verlassen. 4,5 h mehr waren üblich.

  

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>
>In meiner letzten Firma waren schon die Weihnachtsfeiern ein
>Graus.
>Mussten wir alles selbst zahlen, zumindest die Trinker
>Kamen auf ihre Kosten, wenn alle mitgezahlt haben,
>Für die anderen war es einfach nur schade ums Geld.
>Immerhin galten die ersten 2,5 Stunden als Arbeitszeit,
>Aber die meisten haben sich nicht getraut, pünktlich die
>"Feier" zu verlassen. 4,5 h mehr waren üblich.

Ach, deswegen die vielen leeren Bierflaschen in deinem Keller.

  

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>Ach, deswegen die vielen leeren Bierflaschen in deinem
>Keller.

Du hast mich nicht sinnerfassend gestalkt
Ich schrieb vor kurzem, dass ich ganz wenige hab.
Die sind schon so alt, dass sie noch die Mundl-Form haben.
So wenig trinke ich.

Heimnehmen geht bei Betriebsfeiern gar nicht,
Da passt ja jeder akribisch auf jeden auf,
Und eine falsche Bewegung ...

  

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PKO BP Sec. erhöht für OMV die Empfehlung von. Verkaufen auf Halten - und das Kursziel von 34,1 auf 47,3 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 46,66 Euro.

  

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Morgan Stanley erhöht für OMV die Empfehlung von Untergewichten auf Gleichgewichten - und das Kursziel von 40,6 auf 46,1 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 46,66 Euro.

  

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Ich bin optimistisch“: Rückt OMV-Adnoc-Deal näher?
ANALYSE. Öbag-Chefin Edith Hlawati will offenbar rund um die geplante Chemiefusion der OMV-Tochter Borealis und Adnoc-Tochter Borouge für positive Stimmung sorgen.


https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/18467296/ich-bin-optimistisch-rueckt-omv-adnoc-de al-naeher

  

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OMV warnt vor möglichem Lieferstopp durch Gasprom

Die OMV warnt im Zusammenhang mit einem ausländischen Gerichtsurteil vor einer möglichen Einstellung der Gaslieferungen aus Russland. Man habe von einem ausländischen Gerichtsurteil erfahren, das ein großes europäisches Energieunternehmen erwirkt habe, teilte das Unternehmen in der Nacht auf heute mit.

Sollte es in Österreich gegen die OMV vollstreckt werden, wäre man dazu verpflichtet, Zahlungen aus dem Gasliefervertrag mit Gasprom an dieses europäische Energieunternehmen (anstelle von Gasprom) zu leisten. Ob und wann eine solche Zwangsvollstreckung zu erwarten sei, sei der OMV nicht bekannt.

Um wen es sich bei diesem Energieunternehmen handelt und auf welches Gerichtsurteil man sich hier bezieht, wollte die OMV auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters nicht sagen. Vom österreichischen Regulator E-Control war keine Stellungnahme zu erhalten.

https://orf.at/stories/3358400/

  

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Die Germanen kassieren uns ab:


OMV warnt: Gas-Zahlungen an Gazprom könnten gepfändet werden
Europäischer Energiekonzern hat ein Gerichtsurteil gegen Gazprom erwirkt - Im Falle einer Zwangsvollstreckung könnte Gazprom Lieferungen einstellen - E-Control: Gasversorgung gesichert

Die OMV hat am Mittwoch davor gewarnt, dass der russische Gazprom-Konzern seine Gaslieferungen an die OMV einstellen könnte, weil die für Gazprom bestimmten OMV-Zahlungen für Gas nach einem ausländischen Gerichtsurteil möglicherweise gepfändet werden könnten. Die OMV könnte aber auch im Fall einer solchen Zwangsvollstreckung seine Vertragskunden mit Gas aus anderen Quellen versorgen, erklärte die OMV in einer Pflichtmitteilung.
Die OMV Gas Marketing & Trading GmbH (OGMT) habe von einem Gerichtsurteil erfahren, das ein großes europäisches Energieunternehmen gegen Gazprom erwirkt habe, heißt es in der Stellungnahme. Den Namen des Unternehmens oder des Gerichts wollte die OMV nicht nennen, dem österreichischen Energieregulator E-Control und dem Energieministerium in Wien ist der Name des Unternehmens nicht bekannt, wie sie auf Anfrage der APA erklärten. In dem Urteil geht es um Forderungen des nicht genannten Energieunternehmens gegen Gazprom, die nun zwangsvollstreckt werden könnten.

Im Falle einer Zwangsvollstreckung hält es die OMV für wahrscheinlich, "dass Gazprom Export die Gaslieferungen im Rahmen des Gasliefervertrages mit der OMV Gas Marketing & Trading GmbH einstellen und damit den österreichischen Gasmarkt beeinträchtigen wird", heißt es in der sogenannten "Urgent Market Message" der OMV. Diese Einschätzung stütze sich auf das Verhalten von Gazprom Export in ähnlichen Situationen.

Die E-Control erklärte dazu, dass die Gasversorgung des österreichischen Marktes im kommenden Winter jedenfalls gesichert sei. Das Szenario eines Ausfalls russischer Gaslieferungen sei in entsprechenden Berechnungen zur Versorgungslage der E-Control bereits enthalten. Die Speicher in Österreich seien bereits zu rund 77 Prozent gefüllt und es gebe alternative Importmöglichkeiten über Deutschland und Italien. Dies sollte auch für den Winter 2025/26 gelten, da bis dahin weitere Infrastrukturausbauten fertig gestellt werden, heißt es in einer Stellungnahme der E-Control. Weiters geht die E-Control davon aus, dass die Gasversorger die notwendigen Maßnahmen für mögliche Lieferausfälle getroffen haben.

Eine mögliche Einschränkung der Gaslieferungen an die OMV bedeute nicht zwingend, dass weniger oder kein Gas mehr über die Ukraine in die EU oder nach Österreich geliefert werden kann. Sollte aber tatsächlich weniger Gas über die Ukraine kommen, könnte das kurzfristig zu höheren Gaspreisen führen. Die Erhöhung der deutschen Speicherumlage wäre in einem derartigen Szenario besonders kontraproduktiv, da dadurch notwendige Gasimporte für Österreich über Deutschland deutlich teurer würden, aktuell um 1,86 Euro/MWh, ab 1. Juli sogar um 2,5 Euro/MWh. Deshalb wird die Speicherumlage von der E-Control scharf kritisiert.

Die OMV hat mit Gazprom einen Gasliefervertrag bis 2040. Sie bezieht auch Gas auch aus eigener Produktion in Österreich und Norwegen und von anderen Produzenten. Die OMV hat nach eigenen Angaben auch langfristige LNG-Lieferverträge abgeschlossen, die am Terminal in Rotterdam nach Europa importiert werden. Zudem nehme man als potenzieller Käufer an den Versteigerungen der gemeinsamen Gas-Einkaufsplattform der EU teil und verfüge auch über die notwendigen Transportkapazitäten.

  

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Greenpeace reicht bei OECD Beschwerde gegen OMV ein
Umweltorganisation kritisiert weiteren Ausbau des Gasgeschäfts

Noch vor der Hauptversammlung der OMV am 28. Mai droht dem teilstaatlichen und börsennotierten Öl- und Gaskonzern Ungemach seitens der Umweltorganisationen Greenpeace und "Fridays for Future". Beide reichen bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine Beschwerde gegen den Konzern ein, zeigt eine Aussendung von Greenpeace am Donnerstag. Der Vorwurf: Mit dem weiteren Ausbau des fossilen Gasgeschäftes fördere die OMV die Klimakrise.

Nach Einlangen der Beschwerde hat die Nationale Kontaktstelle der OECD, die in Österreich beim Wirtschaftsministerium angesiedelt ist, drei Monate Zeit, die Zulässigkeit der Beschwerde zu prüfen. Allerdings muss wohl damit gerechnet werden, dass sie auch bei der Hauptversammlung thematisiert wird. Die OMV teilte dazu mit, "dass Demonstrationen und Protestaktionen Ausdruck einer engagierten Zivilgesellschaft sind. Die OMV respektiert das Recht auf freie Meinungsäußerung und die sachliche, respektvolle Auseinandersetzung".

Als Beispiel führt Greenpeace das Projekt Neptun Deep im Schwarzen Meer an. Dabei verfolgen die OMV Petrom, an der die OMV 51 Prozent der Anteile hält, und die rumänische Romgaz ein Offshore-Gasförderprojekt. Ab 2027 soll dort 20 Jahre lang Gas gefördert werden. Laut Berechnungen in der Umweltverträglichkeitsprüfung werde dies 276 Millionen Tonnen Treibhausgase verursachen. Allerdings sei die umweltrechtliche Genehmigung für das Gasprojekt noch ausständig.


"Jüngste UN-Berichte, als auch das Net-Zero Szenario der internationalen Energieagentur sprechen eine klare Sprache: Es gibt keinen Platz für die Erschließung neuer fossiler Brennstoffe", teilte Greenpeace mit. Der österreichische Öl- und Gaskonzern habe sich verpflichtet, das Geschäft an den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen auszurichten. Mit dem Ausbau des Gasgeschäftes widerspreche die OMV dem OECD-Leitsatz "so früh wie möglich und proaktiv zu handeln, um negative Umweltauswirkungen zu vermeiden".

Die OMV sieht die Angelegenheit naturgemäß anders: "Auf dem Weg zu einem klimaneutralen Unternehmen werden wir unsere Öl- und Gasproduktion zur energetischen Nutzung bis 2030 schrittweise von rund 490.000 boe/d (Barrel Öl-Äquivalent/Tag) im Jahr 2021 auf 350.000 boe/d im Jahr 2030 senken und bis 2050 vollständig einstellen", teilte der Öl- und Gaskonzern in einer Stellungnahme mit. "Gas dient als Brückentechnologie und ist für die Energiewende unverzichtbar. Daher streben wir einen Anteil von Gas in unserem fossilen Portfolio von 60 Prozent bis 2030 an, bei einem zeitgleichen Rückgang von Öl - dabei ist das im Jahr 2023 genehmigte Gasprojekt Neptun-Deep bereits berücksichtigt."

Darüber hinaus ist die OMV kürzlich dem Oil & Gas Methane Partnership (OGMP 2.0) des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) beigetreten.


Die OMV merkte weiters in einer Information an, dass wesentliche Umweltmaßnahmen vorgenommen werden: Dabei gehe es um die Optimierung und Dekarbonisierung der Betriebsprozesse sowie zur Steigerung der Energieeffizienz. So sollen das Begleitgas sowie die Methanemission reduziert werden.

  

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Gazprom Export begründete OMV-Klage mit EU-Sanktionen
Russischer Konzern beklagte Schwierigkeiten mit juristischen Dienstleistungen in EU - OMV-Hauptversammlung am Dienstag

Die für Gasexport zuständige Tochter der Gazprom hat ihre Klage in Russland, mit der sie am 24. Mai in erster Instanz der OMV Gas Marketing and Trading GmbH die Fortsetzung eines Stockholmer Schiedsverfahren verbieten ließ, insbesondere mit EU-Sanktionen erklärt. Dies resultiert aus der Entscheidung des Petersburger Handelsgerichts, die am Wochenende veröffentlicht wurde. Konflikte mit Gazprom könnten am Dienstag auch Thema der Ordentlichen Hauptversammlung der OMV werden.
Gazprom Export sei am 27. Februar 2023 darüber informiert worden, dass OMV ein Schiedsgerichtsverfahren in Stockholm initiiert habe, heißt es im veröffentlichten Text. In der später zugestellten Klage sei die Rede davon gewesen, dass die OMV vom Konzern eine Schadenssumme von 575 Mio. Euro plus Zinsen verlange. Als Grundlage für die Klage in Schweden seien Bestimmungen in Verträgen der beiden Gesellschaften aus den Jahren 2006 und 2010 genannt worden, laut denen beliebige aus den Verträgen resultierende Streitereien beim Schiedsgericht in Stockholm entschieden werden müssen.

In seiner Entscheidung folgte das Petersburger Handelsgericht der Argumentation des Klägers, der auf sanktionsbedingte Einschränkungen beim Zukaufen von juristische Dienstleistungen in der EU verwiesen hatte. Konkret habe Gazprom Export Statements vorgelegt, in denen ausländische Anwaltskanzleien von Anweisungen berichteten, für Personen und Firmen im Einflussbereich des russischen Staates nicht zu arbeiten.

Die OMV habe darauf geantwortet, dass ausländische Anwälte Gazprom Export dennoch in einer Reihe von Verfahren rechtliche Dienstleistungen erweisen würden. "Dieser Umstand widerspricht aber nicht der Tatsache, dass der Kläger außerhalb Russlands beschränkte Möglichkeiten bei der Beiziehung von qualifizierter Juristen für seine Verteidigung hat", konstatierte Richterin Inga Kurowa. Ohne auf Ausnahmebestimmungen einzugehen, verwies sie auf EU-Sanktionen vom 6. Oktober 2022, in denen Juristen und juristischen Firmen in der EU die Rechtsberatung für russische Firmen untersagt wurde.

Auch hätten russische Konzerne seit Mastercard und Visa im März 2022 Russland verlassen haben, Schwierigkeiten bei Dienstreisen, zudem gebe es Risken, dass im Rahmen von EU-Sanktionen Vertretern des Klägers und seiner Rechtsberater bei der Einreise in die EU Notebooks und Mobiltelefone abgenommen werden könnten, ergänzte sie. Anders als Gazprom Export habe OMV die Möglichkeit die bevorzugten schwedischen Juristen für Konsultationen zu Recht und Schiedsgerichtsverfahren in Schweden heranzuziehen, erklärte die Richterin und konstatierte, dass der russische Konzern insbesondere auch in Schweden von vielfältigen durch die EU eingeführten Beschränkungen betroffen sei. Diese Umstände rechtfertigten laut russischem Recht die Rechtmäßigkeit der Forderung von Gazprom Export, der OMV die Fortsetzung des Schiedsgerichtsverfahrens in Stockholm zu untersagen.

Für den Fall, dass der österreichische Konzern dieses Verbot ignorieren sollte, müsse er eine Strafe in Höhe der Stockholmer Klagsforderung bezahlen, entschied Richterin Kurowa. Sie hatte bereits zuvor den Antrag der OMV abgelehnt, die Causa hinter verschlossenen Türen zu verhandeln und sich somit auch zur Veröffentlichung ihres Spruchs entschieden.

  

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OMV-Hauptversammlung startet unter Protesten

Attac fordert Vergesellschaftung des Unternehmens - Keine kritischen Abstimmungen erwartet

Die Hauptversammlung der OMV begann am Dienstag fast schon traditionsgemäß mit Protesten von Umweltorganisationen. Die NGO Attac stand mit einem Dutzend Aktivisten vor der Messehalle in Wien, drei Aktivisten waren im Saal und skandierten vor dem Start einige Minuten ihre Forderungen, darunter die Vergesellschaftung der OMV, bevor sie sich friedlich hinausleiten ließen. Die Aktionärinnen und Aktionäre beobachteten das Geschehen entspannt, oder suchten unterdessen ihre Plätze.
Weniger entspannt reagierten Aktionäre, als nach dem Start der Ausführungen von OMV-Chef Alfred Stern ein weiterer Aktivist mit lauten Zwischenrufen die Veranstaltung störte. Dafür gab es Buhrufe und unfreundliche Reaktionen aus dem Publikum. Der Aktivist wurde nach einigen Minuten unter Applaus der Aktionäre von Sicherheitskräften aus dem Saal gedrängt, da er nicht freiwillig gehen wollte, als ihn Aufsichtsratspräsident Lutz Feldmann freundlich dazu aufforderte.

  

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Eh jedes Jahr das gleiche.

Kann mich nicht erinnern, je eine OMV-HV ohne Proteste gesehen zu haben.

Am schlimmsten war es bei Nabucco.
Konnte schlussendlich aber verhindert werden.

  

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>hier das ganze wie es abgelaufeni ist. sehr friedlich. irgend
>ein kleinaktionär war weniger freundlich
>https://vm.tiktok.com/ZGe4GDtye/

Diese "Aktivisten" sollten sich lieber mal fragen, wie der Kunststoff für ihre Smartphones und Notebooks hergestellt wird...

  

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Ergebnisse der ordentlichen Hauptversammlung der OMV Aktiengesellschaft 2024
Wien (OTS) -

Gesamtdividende von EUR 5,05 je Aktie genehmigt, davon EUR 2,95 je Aktie reguläre Dividende und EUR 2,10 je Aktie Sonderdividende
Dividenden-Zahltag 10. Juni 2024
Neue Mitglieder des Aufsichtsrats gewählt


Die ordentliche Hauptversammlung der OMV hat eine Gesamtdividende von EUR 5,05 je dividendenberechtigter Aktie für 2023 beschlossen, davon EUR 2,95 je Aktie als reguläre Dividende und EUR 2,10 je Aktie als Sonderdividende. Zudem wurden alle Anträge zu den übrigen Tagesordnungspunkten, wie insbesondere die aktualisierte Vergütungspolitik für den Aufsichtsrat, der Vergütungsbericht für den Vorstand und den Aufsichtsrat für 2023, Wahlen in den Aufsichtsrat und Änderungen der Satzung beschlossen.

Die heutige Hauptversammlung beschloss eine Gesamtdividende von EUR 5,05 je Aktie. Zahltag ist der 10. Juni 2024. Der vom Aufsichtsrat gebilligte Jahresabschluss wurde vorgelegt. Den Vorstandsmitgliedern und den Aufsichtsratsmitgliedern wurde für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 die Entlastung erteilt. Zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 wurde die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, gewählt.

Die Hauptversammlung hat die aktualisierte Vergütungspolitik für den Aufsichtsrat beschlossen. Außerdem hat die Hauptversammlung den Long Term Incentive Plan 2024, ein langfristiges Vergütungsinstrument für die Vorstandsmitglieder und ausgewählte Führungskräfte, und das Equity Deferral 2024, ein integrierter Bestandteil der jährlichen Bonus-Vereinbarung der Vorstandsmitglieder, beschlossen.

Aufgrund des Auslaufens der Funktionsperiode von vier der derzeit von der Hauptversammlung gewählten zehn Aufsichtsratsmitglieder, jeweils mit Wirksamkeit zum Ablauf der Hauptversammlung am 28. Mai 2024, wurden vier neue Aufsichtsratsmitglieder von der Hauptversammlung gewählt:

Frau Dorothée Deuring
Herr Patrick Lammers
Herr Khaled Salmeen
Herr Khaled Mohamed Alalkeem Al Zaabi
Zusätzlich wurden Änderungen der Satzung beschlossen.

Die Abstimmungsergebnisse der ordentlichen OMV Hauptversammlung 2024 finden Sie unter www.omv.com/hauptversammlung.

  

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OMV denkt nicht an freiwilligen Ausstieg aus russischem Gas

Solange es keine Sanktionen gebe, sei man "unserer Ansicht nach verpflichtet, den gültigen Liefervertrag mit Gazprom einzuhalten", sagt CEO Stern vor Aktionären

https://www.derstandard.at/story/3000000221832/omv-denkt-nicht-an-freiwilligen-ausstieg-a us-russischem-gas

  

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>>hier das ganze wie es abgelaufeni ist. sehr friedlich.
>irgend
>>ein kleinaktionär war weniger freundlich
>>https://vm.tiktok.com/ZGe4GDtye/
>
>Diese "Aktivisten" sollten sich lieber mal fragen, wie der
>Kunststoff für ihre Smartphones und Notebooks hergestellt
>wird...

Aber auch den könnte man anders, umweltfreundlich herstellen. Wo ein Wille da ein Weg. Ich sehe schon seit Jahrzehnten an der Sache kritisch, dass unsere schwer verdiente Wertschöpfung in zweifelhafte Staaten überwiesen wird. Aus dieser Überlegung heraus ist eine Reduktion des Erdölverbrauchs mehr als sinnvoll.

  

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>Aber auch den könnte man anders, umweltfreundlich herstellen.
>Wo ein Wille da ein Weg. Ich sehe schon seit Jahrzehnten an
>der Sache kritisch, dass unsere schwer verdiente Wertschöpfung
>in zweifelhafte Staaten überwiesen wird. Aus dieser Überlegung
>heraus ist eine Reduktion des Erdölverbrauchs mehr als
>sinnvoll.

Ein exzellenter Punkt, der in der Debatte leider zu kurz kommt, bzw. ausgeblendet wird.
Habe mal eine "Windrad-Führung" gemacht, da ist mir klar geworden, wieviel Energie-Wertschöpfung damit in AT generiert wird.

Alleine aus diesem Titel macht die Wende Sinn, und es werden nicht weiterhin jedes Jahr Milliarden für dekadente Sandkisten-Projekte transferiert.

  

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>Alleine aus diesem Titel macht die Wende Sinn, und es werden
>nicht weiterhin jedes Jahr Milliarden für dekadente
>Sandkisten-Projekte transferiert.


Genau mein Mantra, verstehe nicht warum das nicht ständig getrommelt wird. Das Argument sollte auch der dümmste Klimawandelleugner verstehen.

Schätze die Grünen sind sich zu foin dafür. Das grenzt ja an Ausländerfeindlichkeit.

  

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OMV macht bei Joint Venture Borealis mit Borouge keine Fortschritte
Vier neue Mitglieder im Aufsichtsrat - Umweltorganisationen fordern Vergesellschaftung des Unternehmens

Die teilstaatliche OMV verhandelt weiter über ein Joint Venture ihrer Chemie-Tochter Borealis mit Borouge aus Abu Dhabi. Fortschritte gab es dazu auf der Hauptversammlung am Dienstag nicht zu berichten. Man befinde sich weiter in "ergebnisoffenen Verhandlungen" mit Borouge-Eigentümerin und OMV-Großaktionärin ADNOC, teilte OMV-Vorstand Daniela Vlad auf Aktionärsfragen mit. Ziel bleibe eine Zusammenlegung der Chemie-Töchter unter "gleichberechtigten Partnern".

Sollte das Projekt eines Tages zustande kommen, werde die OMV selbstverständlich darüber informieren, eine außerordentliche Hauptversammlung dazu sei aber nicht vorgesehen.

Sollte Gazprom kein Gas mehr nach Österreich liefern können, etwa weil die Leitungen über die Ukraine ausfallen, muss die OMV der Gazprom auch nichts zahlen. Der umstrittene langfristige Vertrag der OMV mit der Gazprom, der eine Abnahmeverpflichtung beinhaltet, sei in diesem Punkt "sehr branchenüblich". Der Lieferpunkt für russisches Gas liege im österreichischen Baumgarten, erinnerte der Vorstand in diesem Zusammenhang. Wobei Aufsichtsratschef Lutz Feldmann auf eine konkrete Frage versicherte, dass er, wie der gesamte Aufsichtsrat, über die wesentlichen Eckpunkte des Vertrages informiert seien.

Etwas mehr Klarheit brachte die Hauptversammlung zu den Schiedsgerichtsverfahren der OMV gegen die russische Gazprom. Demnach läuft eines vor dem ICC in Genf. Dort hat die OMV 1,82 Mrd. Euro aus entgangenen Einkünften aus dem Gasfeld Juschno-Russkoje in der Zeit Februar 2022 bis Juni 2023 eingeklagt, sagte Energie-Vorstand Berislav Gaso. Gazprom habe aber am Handelsgericht in St. Petersburg ein Urteil erwirkt, das die Fortsetzung dieses Verfahrens untersagt. Die OMV anerkennt wiederum das Gericht in St. Petersburg nicht und geht davon aus, dass das Schiedsverfahren in Genf weitergeht und dort auch eine Entscheidung fallen wird.

Abgesehen davon hat die OMV wegen der Gaslieferungen nach Deutschland und nach Österreich ein Schiedsgerichtsverfahren in Stockholm angestrengt, wie OMV-Chef Alfred Stern auf eine weitere Frage erläuterte. Auch dieses Verfahren wurden von Gazprom vor dem Gericht in St. Petersburg bestritten, das russische Gericht hat dem russischen Monopolisten auch hier Recht gegeben.

Die Abstimmung war zwar am Nachmittag noch offen, aber vorgeschlagen ist, dass für die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Gertrude Tumpell-Gugerell, Alyazia Ali Al Kuwaiti, Karl Rose und Saeed Al Marrouei neu die Vorarlbergerin Dorothée Deuring (bis 2027), der Niederländer Patrick Lammers (bis 2026) sowie Khaled Salmeen und Khales Mohamed Alalkeem Al Zaabi (beide bis 2027) in das Gremium einziehen. Damit fällt der Frauenanteil unter den 10 Kapitalvertretern von 40 Prozent auf das gesetzliche Minimum von 30 Prozent.

Die OMV will sich die Möglichkeit offen halten, in den kommenden vier Jahren Hauptversammlungen auch online oder hybrid abzuhalten, auch wenn derzeit Präsenzveranstaltungen geplant sind, wie der Vorstand versicherte. Ansonsten ging die Hauptversammlung ruhig über die Bühne. Antworten auf Aktionärsfragen gab es erst nach der Mittagspause, in der sich der Saal gelichtet hatte. Diejenigen, die ausharrten, erfuhren unter anderem, dass die Tankstellenshops ein Drittel zum Ergebnis des Tankstellengeschäfts beitragen, oder dass der Frauenanteil im Management derzeit bei 24,4 Prozent liegt, aber bis 2030 auf 30 Prozent steigen soll. Die OMV hat den Angaben zufolge keine Probleme, ihre Projekte zu versichern, auch wenn Versicherungsunternehmen zunehmend Umweltfreundlichkeit als Bedingung herausstellen. Eine Kapitalerhöhung werde aktuell nicht erwogen, die Nettomiete für den Hauptsitz in Wien betrug 2023 10,8 Mio. Euro, der unbefristete Vertrag dazu kann von der OMV 2030 gekündigt werden. Auch hat die OMV für 2023 ergebniswirksam eine Übergewinnsteuer von 18 Mio. Euro verbucht - für 2024 rechnet die OMV nicht mit einer Übergewinnsteuer, weil der erwartete Gewinn innerhalb der Spanne der Vergleichsjahre liegen dürfte.

Die Hauptversammlung der OMV begann am Dienstag fast schon traditionsgemäß mit Protesten von Umweltorganisationen. Ein Dutzend Aktivisten aus den Gruppierungen Attac, Jugendrat, System Change, Not Climate Change, Block Gas und der Kampagne OMV & Co. vergesellschaften verlangten vor der Messehalle eine Vergesellschaftung des Unternehmens - und langfristig des gesamten Energiesektors. Drei Aktivisten waren im Saal und skandierten vor dem Start einige Minuten ihre Forderungen, bevor sie sich friedlich hinausleiten ließen. Die Aktionärinnen und Aktionäre beobachteten diese Szene noch entspannt, oder suchten unterdessen noch ihre Plätze.

Weniger entspannt reagierten Aktionäre, als nach dem Start der Ausführungen von OMV-Chef Alfred Stern ein weiterer Aktivist mit lauten Zwischenrufen die Veranstaltung störte. Dafür gab es Buhrufe und unfreundliche Reaktionen aus dem Publikum. Der Aktivist wurde nach einigen Minuten unter Applaus der Aktionäre von Sicherheitskräften aus dem Saal gedrängt. Am Abend ab 17 Uhr soll eine Demonstration gegen die OMV vor dem Gebäude dann mehr Teilnehmer anlocken. Aktivisten waren aber auch bei den Aktionärsfragen an die Unternehmensführung sehr präsent und stellten einen Gutteil der Fragen.

Die Umweltorganisation Greenpeace demonstrierte unterdessen am Wiener Karlsplatz mit einem sechs Meter hohen Modell-Gasbohrturm. Damit wendet sich die Organisation gegen geplante Gasprojekte im Allgemeinen und gegen das Neptun Deep Gasfeld im Schwarzen Meer vor Rumänien im Speziellen. Diese stünden "im Widerspruch zu jeglichen Klimaschutzbemühungen", schreibt Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace, in einer Aussendung.

  

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Öl- und Gasfeld in bulgarischem Schwarzem Meer geht ganz an OMV
Total überträgt Anteile an Gasfeld Khan Asparuh an die Österreicher

Die bulgarische Regierung hat beschlossen, dass Total seine Anteile am Öl- und Gasfeld Khan Asparuh im bulgarischen Teil des Schwarzen Meeres an die OMV übertragen darf. Damit wird der österreichische Mineralölkonzern künftig 100 Prozent der Rechte an dem Ölfeld halten, schreibt die bulgarische Nachrichtenagentur BTA. Konkret darf Total E&P Bulgaria seine 57,14 Prozent an dem Gebiet an die OMV Offshore Bulgaria GmbH übergeben.
Zugleich wurden die Rechte an dem Öl- und Gasfeld um 23 Monate verlängert. Dies wurde mit "höherer Gewalt" angesichts des Krieges in der Ukraine sowie dem Rückzug von Total aus dem Projekt begründet, schreibt die BTA.

Der "1-21 Han Asparuh Block" liegt in der bulgarischen Wirtschaftszone im Schwarzen Meer. Der Vertrag zur Erkundung des Gebiets läuft seit September 2012. Ursprünglich hatte Total E&P Bulgaria einen fünfjährigen Vertrag, 2013 stiegen die OMV Offshore Bulgaria and Repsol Bulgaria ein, wobei Repsol 2020 wieder ausstieg und seine Anteile an die beiden anderen Partner übertrug.

  

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OMV nimmt Co-Processing-Anlage in der Raffinerie Schwechat in Betrieb

Umwandlung von bis zu 160.000 Tonnen flüssiger Biomasse pro Jahr in hochwertige, erneuerbare Diesel-Blending-Komponente, auch für neueste Generation des OMV MaxxMotion Diesel
Investition in OMV Raffinerie Schwechat beläuft sich auf nahezu EUR 200 Mio Reduktion von OMV CO2-Fußabdruck um bis zu 360.000 Tonnen pro Jahr

Die OMV hat ihre Co-Processing-Anlage in der Raffinerie Schwechat in Österreich in Betrieb genommen. Knapp EUR 200 Mio wurden investiert, um bis zu 160.000 Tonnen flüssige Biomasse in hochwertige, erneuerbare hydrierte Pflanzenöl-Komponenten umzuwandeln. Diese nachhaltigeren Blending-Komponenten werden auch für die Rezeptur von OMV MaxxMotion Diesel verwendet. Dieser wird eine neue, einzigartige CleanTech+ Formel enthalten, die einen niedrigeren CO2-Fußabdruck mit überragender Leistung kombiniert. Das neue Produkt wird im Laufe des Jahres 2024 an rund 550 OMV Tankstellen in Österreich, der Tschechischen Republik und Ungarn für Kund:innen verfügbar sein.

Die Mitverarbeitung von hydriertem Pflanzenöl wird es der OMV ermöglichen, ihren CO2-Fußabdruck um bis zu 360.000 Tonnen fossiles CO2 pro Jahr zu reduzieren - das entspricht dem Ausstoß von 38.000 Autos, die um die Welt fahren. Die Anlage verfügt über eine große Rohstoff-Flexibilität. Abfallbasierte (z.B. Altspeiseöl) und fortschrittliche Rohstoffe (z.B. Flüssigkeit aus Nussschalen) – welche nicht in Konkurrenz zur Lebens- und Futtermittelproduktion stehen – können für die Mitverarbeitung verwendet werden. Diese Produktion entspricht in vollem Umfang den Anforderungen an eine nachhaltigere Produktion von Kraftstoffkomponenten in der EU und ist nach ISCC-EU (International Sustainability & Carbon Certification) zertifiziert.

Die neueste Generation des OMV MaxxMotion Diesel mit der einzigartigen CleanTech+ Formel enthält eine Premium-Biokomponente, die zu 20 Prozent aus hydriertem Pflanzenöl (HVO) besteht, sowie ein exklusives Additivpaket. Diese Integration von erneuerbaren Komponenten während des Raffinationsprozesses, die so genannte Co-Processing-Technologie, macht den OMV MaxxMotion Diesel zu einem nachhaltigeren Kraftstoff mit überlegener Qualität und Leistung. Der Kraftstoff erfüllt höchste Qualitätsstandards und kann in allen Fahrzeugen als Drop-in-Lösung verwendet werden, um die Mobilität nachhaltiger zu gestalten.

"Im Einklang mit unserer Strategie 2030 investieren wir in die Transformation der OMV Raffinerie in Schwechat. Die neue Anlage hebt die Innovationskraft der OMV hervor, die als eines der ersten Unternehmen in Europa Co-Processing im industriellen Maßstab anwendet. Sie ermöglicht es uns auch, den Trend zu mehr nachhaltiger Mobilität auf hohem Qualitäts- und Leistungsniveau in unserem umfangreichen Tankstellennetz zu unterstützen", sagte Martijn van Koten, OMV Executive Vice President Fuels & Feedstock.

  

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OMV Petrom will 750 Mio. Euro in Petrobrazi-Raffinerie investieren
Für Bau von SAF/HVO-Produktionsanlage und Anlagen für grünen Wasserstoff

Die rumänische OMV-Tochter OMV Petrom will ihre Raffinerie Petrobrazi zu einem Produzenten für nachhaltigere Kraftstoffe umbauen. Für den Bau einer Anlage zur Produktion von Sustainable Aviation Fuel (SAF) und HVO - das ist Sprit, der zu hundert Prozent aus alten Speiseölen und Holzresten oder Zelluloseabfälle besteht und eine Alternative zu Diesel ist - sowie zweier Anlagen für grünen Wasserstoff sollen insgesamt 750 Mio. Euro fließen. Das gab die OMV am Dienstag bekannt.
Die OMV Petrom will damit zum "ersten großen Produzenten nachhaltiger Kraftstoffe in der Region" werden. "Insgesamt investieren wir bis 2030 11 Mrd. Euro, um das Unternehmen in eine kohlenstoffärmere Zukunft zu führen, sowohl in Rumänien als auch in der Region," so OMV-Petrom-Chefin Christina Verchere.

Für die SAF/HVO-Anlage sind Investitionen von 560 Mio. Euro vorgesehen. Die Anlage soll eine Produktionskapazität von 250 Kilotonnen (kt) pro Jahr für SAF und HVO sowie für Nebenprodukte wie Bio-Naphtha und Bio-LPG, die in der chemischen Industrie verwendet werden, haben.

In die zwei grünen Wasserstoffanlagen mit einer Kapazität von 55 Megawatt (MW) sollen 190 Mio. Euro gesteckt werden. 50 Mio. Euro davon stammen aus europäischen Mitteln im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF). Die jährliche Gesamtproduktion von grünem Wasserstoff schätzt die OMV Petrom auf etwa 8 kt.

Damit das Unternehmen einen Zugang zu den Rohstoffen für die Herstellung von Biokraftstoffen hat, wurde eine 50-prozentige Beteiligung an einem rumänischen Unternehmen für die Sammlung von Altspeiseöl, Respira Verde, erworben. Das Unternehmen sammle bis zu 10 kt Altspeiseöl pro Jahr.

  

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Ex-Lenzing-Chef Doboczky wird neuer Borealis-Chef
Ab 1. Juli

Der ehemalige Lenzing-CEO Stefan Doboczky wird der neue Chef der OMV-Chemietochter Borealis. Das gab die OMV am Mittwoch bekannt. Doboczky wird die Position ab dem 1. Juli übernehmen. Sein Vorgänger, Thomas Gangl, wird ab Mitte des Jahres das Europageschäft des britisch-indischen Stahlunternehmens Liberty Steel leiten. Doboczky war von 2015 bis 2021 Vorstandsvorsitzender des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing.
Außerdem war er seit 2019 im Aufsichtsrat der OMV, er hat die Position zugunsten des Chefpostens bei Borealis aber zurückgelegt.

  

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Ratet mal, wem die 88.000 LNG- und Chemikalienwaggons gehören,
die unter der Marke "VTG" in Europa herumkurven ...

Irgendwer hat schon länger gewusst, dass sich die LNG- und Chemielogistik in Europa schon sehr bald rechnen wird

  

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BNP Paribas Exane bestätigt für OMV die Empfehlung Underperformer - und reduziert das Kursziel von 40,0 auf 38,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 47,12 Euro.

  

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OMV Capital Markets Day:
Strategie 2030 sorgt für finanzielle Stärke und ermöglicht die verantwortungsvolle Transformation der OMV

London/Wien (OTS) -

Integriertes Geschäftsmodell ermöglicht weiterhin starkes operatives Ergebnis, soliden Cashflow und attraktive Dividenden
Ziele für 2030 angehoben: CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von ≥ EUR 6,5 Milliarden, Cashflow aus der Betriebstätigkeit<1> von ≥ EUR 7,5 Milliarden
Kapitalallokation bestätigt: Organische Investitionen<2> in Höhe von EUR 3,8 Milliarden pro Jahr, davon 40 bis 50 Prozent für nachhaltige Projekte; progressive Dividendenpolitik mit klarem Rahmen für Sonderdividenden
Finanzielle Stärke als Grundlage für eine verantwortungsvolle Transformation der OMV und die Beschleunigung der Energiewende
OMV bestätigt Ziel von Netto-Null-Emissionen in Scope 1, 2 und 3 bis 2050
Entwicklung zu einem integrierten Unternehmen für nachhaltige Chemikalien, Kraftstoffe und Energie
OMV Petrom führend bei Energiewende in Rumänien und Südosteuropa
Chemicals: Ausweitung der globalen Präsenz auf Grundlage von Innovation und Technologie, Weiterentwicklung von Lösungen für die Kreislaufwirtschaft
Fuels & Feedstock: OMV will führender europäischer Hersteller von erneuerbaren Kraftstoffen und chemischen Rohstoffen werden
Energy: Entwicklung zu einem auf Europa konzentrierten Akteur und Aufbau eines starken Geothermiegeschäfts

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240613_OTS0050/omv-capital-markets-day-bild

  

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OMV stellt neue Corporate Identity vor

13. Juni 2024 – Die OMV hat heute im Rahmen ihres Kapitalmarkttages in London eine neue Markenidentität verkündet, die den Ehrgeiz und die bedeutenden Fortschritte auf dem Weg zu einem Netto-Null-Unternehmen bis 2050 zum Ausdruck bringt.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240613_OTS0051/omv-stellt-neue-corporate-identi ty-vor-die-auf-nachhaltigkeit-und-kreislaufwirtschaft-setzt-bild

  

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Die OMV will sich ein grüneres Image und ein neues Logo geben
Hälfte der jährlichen Investitionen soll in nachhaltige Projekte fließen - Sinkende Nachfrage nach herkömmlichen Treibstoffen erwartet - Effizienzprogramm soll bis 2027 500 Mio. einbringen

Die OMV will ihre angepeilte Transformation vom Öl- und Gaskonzern zu einem integrierten nachhaltigen Chemie-, Kraftstoff- und Energieunternehmen mit einer neuen Corporate Identity und einem neuen Markenlogo auch optisch sichtbar machen. CEO Alfred Stern hat die OMV-Strategie 2030 beim Kapitalmarkttag in London am Donnerstag in den wichtigsten Punkten bekräftigt. Zu den Schiedsverfahren mit Gazprom und zum geplanten Joint Venture Borealis/Borouge gab es keine Neuigkeiten.
Kernelement des neuen Markendesigns ist eine Schleife bzw. ein Ring, der die Ausrichtung der OMV auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft symbolisieren soll. Das Branding und Design wird auch an allen rund 1.000 OMV Tankstellen in sieben Ländern implementiert werden.

Ein Update gab es bei den Ergebniszielen für 2030: Das angestrebte CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten (bereinigt vor allem um Bewertungseffekte bei Lagerbeständen) wurde von bisher 6 Mrd. Euro auf nun mindestens 6,5 Mrd. Euro angehoben. Darüber hinaus wird ein Cashflow aus der Betriebstätigkeit von mindestens 7,5 Mrd. Euro angestrebt, im Vergleich zu zuvor 7 Milliarden.

Ein Effizienzprogramm, das nicht nur auf Kostensenkungen fokussiere, wie Stern betonte, soll bis Ende 2027 mindestens 500 Mio. Euro einbringen. Bis 2030 strebt die OMV ein CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten von rund 10 Euro an. Rund 50 Prozent sollen aus dem Segment Chemicals kommen, 20 Prozent aus Fuels & Feedstock und 30 Prozent aus dem Geschäftsbereich Energy.

Diese Steigerungen spiegeln ein günstigeres Marktumfeld für Brent-Rohöl, Erdgas und Raffineriemargen wider. Für den Zeitraum 2025 - 2030 wird für Brent-Rohöl ein durchschnittlicher Preis von etwa 80 Dollar pro Fass (bisher 70 Dollar) und ein THE-Gaspreis (Trading Hub Europe) von 25 - 30 Euro je Megawattstunde erwartet (bisher 24/MWh). Die OMV geht davon aus, dass die Nachfrage nach herkömmlichen Kraftstoffen sinken und der Rohöldurchsatz in den Raffinerien deshalb zurückgehen wird. Die Raffinerie-Referenzmarge in Europa wird für 2025 - 2030 auf 6 bis 7 Dollar pro Barrel geschätzt (bisheriges Ziel: 4,3 Dollar/bbl).

Die Prioritäten bei der Kapitalallokation des Unternehmens wurden bestätigt. Dazu gehören auch jährliche organische Investitionen von rund 3,8 Mrd. Euro, wobei 40 bis 50 Prozent davon in nachhaltige Projekte fließen sollen.

Die regulären Dividenden sollen jedes Jahr erhöht oder zumindest auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Zusätzlich werden Sonderdividenden ausgeschüttet, wenn der Leverage-Grad der OMV (die Verschuldung gemessen am Eigenkapital) unter 30 Prozent liegt. Die Dividendenpolitik sieht vor, dass die Gesamtdividende zusammen mit der progressiven ordentlichen Dividende etwa 20 bis 30 Prozent des Cashflows aus der Betriebstätigkeit ausmacht. Zum Ende des ersten Quartals 2024 belief sich die Nettoverschuldung auf 1,2 Mrd. Euro, bei einem Leverage-Grad von 4 Prozent.

Das Ziel, die absoluten Treibhausgas-Emissionen, die direkt von der OMV verursacht werden oder ihr zugerechnet werden können, bis 2030 um 30 Prozent (im Vergleich zu 2019) zu reduzieren, wurde bestätigt. Geothermie ist eine weitere Säule der Low-Carbon-Strategie von OMV. Der geografische Schwerpunkt liegt dabei aufgrund des derzeitigen regulatorischen Umfelds und der starken bestehenden Präsenz in Deutschland und Österreich.

Die OMV strebt bis 2030 eine Produktionskapazität von 1,5 Millionen Tonnen erneuerbarer Kraftstoffe und chemischer Rohstoffe pro Jahr an, einschließlich der Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) und erneuerbarem Diesel (HVO). Die Co-Processing-Anlage in der Raffinerie Schwechat in Österreich wurde kürzlich in Betrieb genommen und soll noch in diesem Jahr flüssige Biomasse in erneuerbare hydrierte Pflanzenölkomponenten umwandeln. Die meisten anderen Projekte werden voraussichtlich gegen Ende des Jahrzehnts anlaufen, darunter eine Anlage für SAF/HVO in der Raffinerie Petrobrazi in Rumänien.

An ihren rund 1.700 Tankstellen in Mittel- und Osteuropa (davon rund 60 Prozent in Österreich und Rumänien) installiert die OMV unter der Marke OMV eMotion rund 5.000 schnelle und ultraschnelle Ladestationen für Pkw und Schwerlastfahrzeuge.

Bestätigt wurde auch das Ziel einer Gesamtproduktion von rund 350 kboe/d im Jahr 2030, wobei der Gasanteil auf 60 Prozent steigen soll. Die OMV will ihr Portfolio auf drei Regionen neu ausrichten: Nord (Norwegen), Mittel- und Osteuropa (reife Felder in Österreich und Rumänien sowie Wachstumschancen im Schwarzen Meer) und Süd (Nordafrika und Mittelmeerraum). Eines der Kernstücke der Strategie im Segment Energy ist das Projekt Neptun Deep im rumänischen Teil des Schwarzen Meeres. Die OMV Petro ist dabei die Betreiberin und hält einen 50-prozentigen Anteil an dem Projekt im Wert von 4 Mrd. Euro. Das Genehmigungsverfahren läuft, die Bohrungen sollen 2025 beginnen, und die erste Gasproduktion wird 2027 erwartet.

Zum geplanten Joint Venture Borealis/Borouge hatte OMV-Chef Stern auch heute nichts Neues zu vermelden: Für die ergebnisoffenen Verhandlungen mit ADNOC (Abu Dhabi National Oil Company) habe man sich kein Zeitlimit gesetzt - die Materie sei sehr kompliziert, weil man für alle Eigentümer ein optimales Ergebnis erreichen wolle.

Auf die laufenden Schiedsverfahren mit dem russischen Gazprom-Konzern wollte sich Stern im Detail nicht äußern. Mit dem von russischer Seite verlangten Gerichtsstandort St. Petersburg ist die OMV nicht einverstanden, man habe vertraglich etwas anderes vereinbart, betonte Stern. Bei dem noch bis 2040 laufenden Gasliefervertrag mit Gazprom verweist der OMV-Chef darauf, dass als Übergabeort die slowakisch-österreichische Grenze vereinbart sei. Sollte der russisch-ukrainische Gastransit-Vertrag wie erwartet Ende 2024 nicht verlängert werden, würde Gazprom also vertragsbrüchig.

  

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JPMorgan bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 43,0 auf 44,0 Euro.

Letzter Schlusskurs: 39,28 Euro - durchschnittliches Kursziel: 47,06 Euro.

  

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OMV-Chef Alfred Stern: „Gasproduktion in Europa ist das Beste, was wir tun können“

Europa wird noch lange Erdgas brauchen – am besten aus eigener Erzeugung, sagt OMV-Chef Alfred Stern. Er erklärt, warum das den grünen Umbau des Konzerns beflügeln statt bremsen wird, spricht über politische Zwischenrufe und den Irrglauben, dass die Nachfrage nach Fossilen verschwindet, wenn man die Produktion stoppt.

https://www.diepresse.com/18565750/omv-chef-alfred-stern-gasproduktion-in-europa-ist-das- beste-was-wir-tun-koennen

  

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Kapitalmarkttag 2024: Finanzziele 2030 leicht angehoben

Die OMV hielt gestern ihren Kapitalmarkttag 2024 in London ab, auf dem über die Fortschritte in der Umsetzung der Strategie 2030 informiert wurde und auch die Finanzziele gegenüber dem letzten Kapitalmarkttag im März 2022 angepasst wurden. So erwartet das Management 2030 nun ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 6,5 Mrd. (zuvor: EUR 6,0 Mrd.). Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit soll EUR 7,5 Mrd. erreichen (zuvor: EUR 7,0 Mrd.). Die OMV strebt bis 2030 ein CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten von rund EUR 10 an (2023: EUR 7,93). Rund 50% sollen aus dem Segment Chemicals kommen, 20% aus Fuels & Feedstock und 30% aus dem Geschäftsbereich Energy.

Die Dividendenpolitik sieht eine zumindest stabile bzw. zum Vorjahr steigende Ausschüttung vor (2023: EUR 5,05/Aktie, davon EUR 2,10 Sonderdividende). Zusätzlich sollen Sonderdividenden ausgeschüttet werden, wenn der Verschuldungsgrad unter 30% liegt. Die Gesamtdividende soll etwa 20-30% des Cashflows aus der Betriebstätigkeit ausmachen.

Im größten Segment Chemicals verfügt die OMV mit Borealis über eine führende Stellung am europäischen Markt für Basischemikalien (Olefine) und dem globalen Markt für Polyoleofine. Die OMV konzentriert sich bei Polyoleofinen auf wachstumsstarke Spezialprodukte. Die Verkaufsmengen der Spezialprodukte werden bis 2030 voraussichtlich um mehr als 30 Prozent auf über 2 Millionen Tonnen steigen. Der Umsatz mit nachhaltigen Basischemikalien und Polyolefinen wird bis 2030 voraussichtlich auf bis zu 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr steigen.

Im Segment Fuel&Feedstock verfolgt die OMV mit ihren drei europäischen Raffinerien das Ziel, ein führender Hersteller von erneuerbaren Kraftstoffen und chemischen Rohstoffen zu sein. Im Tankstellennetzwerk sieht die OMV Wachstumschancen über ultraschnelle Ladestationen und den Ausbau von Convenience-Stores.



Im Segment Energy strebt die OMV eine Gesamtproduktion von rund 350.000 boe/Tag im Jahr 2030 an mit höherem Gasanteil. Kernstück ist die Umsetzung des Projekts Neptun in Rumänien. Das derzeit größte Offshore-Erdgasprojekt der EU (OMV Petrom hält 50%) soll 2027 mit der Gasproduktion starten.

Die OMV erwartet generell ein besseres Marktumfeld mit einem durchschnittlichen Brent-Preis für den Zeitraum 2025-2030 von etwa USD 80/Fass, einem THE-Gaspreis von EUR 25–30/MWh sowie steigenden Monomer- und Polymermargen.

Ausblick

Insgesamt haben wir vom Kapitalmarkttag ein positives Bild erhalten: Das Management legte eine klare Strategie vor und zeigte sich überzeugt von den Wachstums- und Cashflow-Aussichten des Unternehmens. Die Ausschüttung einer Dividende hat nach wie vor oberste Priorität. Im Chemiegeschäft sieht die OMV bessere Aussichten im Verkauf von Recyclingmaterialien und Spezialchemikalien als früher. Im Bereich Fuel&Feedstock gibt es ein größeres Potenzial bei nachhaltigen Flugtreibstoffen (SAF) und erneuerbarem Diesel (HVO). Im Bereich Energie ist Neptun Deep der wichtigste Katalysator. Die Gespräche mit ADNOC über eine Fusion von Borouge und Borealis laufen noch, nähere Details wurden nicht genannt.

Erste Bank

  

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OMV erhält weitere CO2-Speicherlizenz in der norwegischen Nordsee
An der Lizenz "Iroko" ist die OMV mit 30 Prozent beteiligt

Die OMV hat vom norwegischen Energieministerium eine zweite CO2-Speicherlizenz erhalten. Bei der Lizenz mit dem Namen "Iroko" geht es um eine Speicherkapazität von insgesamt rund 215 Mio. Tonnen CO2, wobei jährlich mehr als 7,5 Mio. Tonnen in der norwegischen Nordsee eingelagert werden können. Betreiber ist Vår Energi (40 Prozent) in Kooperation mit OMV (Norge) AS (30 Prozent) und Lime Petroleum AS (30 Prozent), wie die OMV am Freitag mitteilte.
Bereits vor einem Jahr hatte die teilstaatliche OMV gemeinsam mit dem norwegischen Öl- und Gaskonzern Aker BP eine Lizenz zur CO2-Speicherung in Norwegen erhalten. Die Lizenz "Poseidon" hat eine Speicherkapazität von mehr als 5 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr. Die OMV Norge AS hält an Poseidon 40 Prozent.

  

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Florey bleibt bis 2027 OMV-Finanzvorstand
Vertrag um zwei Jahre bis 30. Juni 2027 verlängert

Reinhard Florey bleibt bis Ende Juni 2027 Finanzvorstand der OMV. Seine Funktionsperiode wurde vom Aufsichtsrat um zwei Jahre verlängert, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Florey ist seit 1. Juli 2016 Finanzvorstand der OMV. "Die Verlängerung seines Mandats ist ein Zeichen der Kontinuität und des weiterhin starken Fokus auf Nachhaltigkeit in einem herausfordernden externen Umfeld", schreibt Aufsichtsratschef Lutz Feldmann.

  

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Lizenz für CO2-Speicherung

Unsere Einschätzung: Dies wird zwar kein wesentlicher Gewinntreiber für den Öl-, Gas- und Chemiekonzern werden, zeigt
jedoch wie breit das Unternehmen aufgestellt ist und zunehmend
Konzepte in Richtung Nachhaltigkeit vorantreibt. Halten.

Austria Börsenbrief

  

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OMV-Produktion im 2. Quartal zurückgegangen
Raffinerie-Referenzmarge auf 7,0 US-Dollar pro Barrel gesunken - Auslastung in Europa aber auf 89 Prozent gestiegen

Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im zweiten Quartal 2024 weniger Öl und Gas gefördert. Die Produktion sank auf 338.000 Fass pro Tag (boe/d), nach 352.000 boe/d im Vorquartal bzw. 353.000 boe/d im Vorjahresquartal, teilte die OMV am Dienstag mit. Seit März 2022 wird die Produktion in Russland nicht mehr berücksichtigt. Die Ergebnisse für das zweite Quartal werden am 31. Juli veröffentlicht.
Die Produktion von Rohöl und Natural Gas Liquids (NGL) ging von 187.000 boe/d im 1. Quartal 2024 auf 183.000 boe/d zurück. Die Erdgasproduktion verringerte sich ebenfalls auf 156.000 boe/d, nach 165.000 boe/d im Vorquartal.

Der durchschnittliche Brent-Ölpreis lag im zweiten Quartal bei 84,97 US-Dollar je Barrel. Das war ein leichter Anstieg zum Vorquartal (83,16 US-Dollar). Der im Schnitt von der OMV realisierte Ölpreis legte auf 81,5 US-Dollar pro Barrel zu, nach 79,5 US-Dollar pro Barrel im ersten Quartal 2024.

Etwas gestiegen ist auch der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis. Dieser stand im zweiten Jahresviertel bei 23,2 Euro je Megawattstunde, nach 21,9 Euro im Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Preis jedoch deutlich zurückgekommen. Im zweiten Quartal 2023 lag er noch bei 28,5 Euro je Megawattstunde.

Deutlich gesunken ist die OMV Raffinerie-Referenzmarge in Europa. Im zweiten Quartal lag sie nur noch bei 7,00 US-Dollar pro Barrel, nach 10,76 US-Dollar im Quartal davor. Der Auslastungsgrad der Raffinerien in Europa erhöhte sich dagegen von 85 auf 89 Prozent.

Im Chemiebereich in Europa legten die Referenzmargen durch die Bank zu. Für Ethylen stieg sie im zweiten Quartal auf 512 Euro pro Tonne (1. Quartal 2024: 475 Euro pro Tonne), für Propylen stand sie bei 397 Euro je Tonne (Q1: 348), die Marge für Polyethylen stieg auf 438 Euro je Tonne (403) und jene für Polypropylen erhöhte sich auf 405 Euro pro Tonne (395). Der Steamcracker-Auslastungsgrad in Europa sank auf 83 Prozent, nach 87 Prozent im Vorquartal.

  

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Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von Kommission prüfen
Kommission soll auch Einblick in den Vertrag bekommen, dessen Inhalt bisher nur die OMV kannte - BILD GRAFIK VIDEO

Das Klimaministerium hat eine Kommission eingesetzt, die den Gasliefervertrag zwischen der russischen Gazprom und dem heimischen Energiekonzern OMV prüfen soll. Dazu sollen einzelne Mitglieder auch Einblick in den Vertrag bekommen, dessen Inhalt bisher nur die OMV selbst kannte. "Die Vertragsverlängerung 2018 war ein Fehler", sagte Klima- und Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf einer Pressekonferenz am Dienstag.

Der Vertrag von OMV und Gazprom war 2018 im Beisein des damaligen Kanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) und des russischen Präsidenten Wladimir Putin um zwölf Jahre von 2028 bis 2040 verlängert worden. Den genauen Vertragsinhalt kannte bisher nur die teilstaatliche OMV, nicht aber die Regierung oder die Regulierungsbehörde E-Control. Bekannt ist neben der Laufzeit des Vertrages bis 2040, dass eine "Take-or-Pay"-Klausel vereinbart wurde: Gazprom liefert und die OMV muss zahlen, auch wenn sie das Gas nicht benötigt.

Einsicht bekommt die Kommission auch jetzt nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und im Einklang mit den rechtlichen Vorgaben der "Gas-SOS-Verordnung" der EU. Die Kommission werde dabei die Geschäftsgeheimnisse der OMV wahren, sie sei "nicht dafür zuständig, die unternehmerischen Entscheidungen der OMV zu untersuchen", betonte Gewessler.

Die Kommission soll untersuchen, ob es einen Weg gibt, aus dem Vertrag mit der Gazprom herauszukommen. Außerdem sollen die politischen Begleitumstände der Vertragsverlängerung im Jahr 2018 analysiert werden. Den Vorsitz der Kommission übernehmen die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, Irmgard Griss, und der Universitätsprofessor Andreas Kletečka. Im Herbst sollen erste Ergebnisse vorliegen, einen Abschlussbericht soll es bis Ende des Jahres geben.

"Die Kommission wird sich den Vertrag anschauen, und überlegen, wie ist es möglich, aus diesen Verpflichtungen herauszukommen", sagte Griss auf der Pressekonferenz. Eine zweite Frage, der sich die Kommission widmen will, laute "wie gehen wir in Zukunft bei Verträgen vor, die zwar ein privates Unternehmen schließt, die aber immense Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage, auf die sicherheitspolitische Lage und überhaupt auf die Lebensbedingungen in Österreich haben", so die ehemalige OGH-Präsidentin.

Im Fall des Gasliefervertrages würden "wesentliche energiepolitische, bis hin zu außenpolitischen Aspekten" vom Privatrecht geregelt, "dazu ist das Privatrecht nicht da. Man muss eine Struktur finden, wie man das in Zukunft anders gestalten kann", sagte Kletečka.

Die Kommission werde Interviews führen und die Informationen, die zur Vertragsverlängerung 2018 vorliegen, analysieren. Weitere Mitglieder der Kommission sind der ehemalige Leiter der Bundeswettbewerbsbehörde, Walter Barfuß, der ehemalige E-Control-Vorstand, Walter Boltz, der Wifo-Chef Gabriel Felbermayr, der ehemalige AGGM-Vorstand Thomas Starlinger und Velina Tchakarova, ehemalige Direktorin des Österreichischen Instituts für Europa- und Sicherheitspolitik.

Die Energiesprecherin des Regierungspartners ÖVP, Tanja Graf, sah in der Präsentation der Kommission heute eine "Wahlkampf-Aktion der Grünen Ministerin in eigener Sache". Sie warf Gewessler vor, die damals "in bester vorausschauender Absicht geschlossene Verträge für politische Effekthascherei" zu instrumentalisieren. Das stehe einer "konstruktiven Zusammenarbeit in der Regierungskoalition diametral entgegen".

Die NEOS sehen in der Einsetzung der Gas-Kommission eine "späte Einsicht von Gewessler", die "wohl dem Wahlkampf geschuldet" sei. Auch aus Sicht der FPÖ handelt die Regierung zu spät, die Energieministerin wälze nun "die Verantwortung lediglich auf eine Kommission ab", sagte Energiesprecher Axel Kassegger laut Aussendung. Die Wirtschaftskammer (WKÖ) wünschte sich in einer Aussendung "Taten statt Arbeitskreise". Generalsekretär Karheinz Kopf forderte, wie auch die FPÖ, eine Fortführung des Ende 2024 auslaufenden Transitvertrag durch die Ukraine. "Am Abend wird der Faule fleißig - Mehr fällt einem zu dieser fadenscheinigen Inszenierung leider nicht ein", kommentierte SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll, auch er ortete eine Wahlkampf-Aktion.

Vize-Kanzler Werner Kogler (Grüne) bezeichnete die "immer noch hohe Abhängigkeit von russischem Blutgas" am Dienstag auf X (vormals Twitter) als "inakzeptabel", Schuld an der Lage seien "Vorgängerregierungen". Er äußerte sich erwartungsgemäß erfreut über das Einsetzen der Gas-Kommission.

  

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>Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von Kommission
>prüfen
>Kommission soll auch Einblick in den Vertrag bekommen, dessen
>Inhalt bisher nur die OMV kannte - BILD GRAFIK VIDEO
>

Diese Ministerin schon wieder...

  

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>>Klimaministerium lässt Gasvertrag mit Gazprom von
>Kommission
>>prüfen
>>Kommission soll auch Einblick in den Vertrag bekommen,
>dessen
>>Inhalt bisher nur die OMV kannte - BILD GRAFIK VIDEO
>>
>
>Diese Ministerin schon wieder...

....2018 hast diesbezüglich genau vom niemanden etwas gehört. Hauptsache billig. Aber jetzt herum gscheiteln, eben auch von dieser Ministerin schon wieder...

  

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>....2018 hast diesbezüglich genau vom niemanden etwas gehört.
>Hauptsache billig. Aber jetzt herum gscheiteln, eben auch von
>dieser Ministerin schon wieder...

2018 war die Partei dieser Ministerin nichteinmal im Parlament. Daß man damals nicht allzuviel von ihr gehört hat, kann ich ihr nicht übel nehmen.

  

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>>....2018 hast diesbezüglich genau vom niemanden etwas
>gehört.
>>Hauptsache billig. Aber jetzt herum gscheiteln, eben auch
>von
>>dieser Ministerin schon wieder...
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>2018 war die Partei dieser Ministerin nichteinmal im
>Parlament. Daß man damals nicht allzuviel von ihr gehört hat,
>kann ich ihr nicht übel nehmen.

Gar nichts hat man von ihr damals gehört. War ja nur Geschäftsführerin von Global 2000.....

  

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Und da hat sie natürlich die selben Einblicke und die gleiche Macht gehabt wie jetzt als Ministerin. Macht Sinn!


>Gar nichts hat man von ihr damals gehört. War ja nur
>Geschäftsführerin von Global 2000.....

  

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Sie war ja nicht GF einer Würstelbude.


>Und da hat sie natürlich die selben Einblicke und die gleiche
>Macht gehabt wie jetzt als Ministerin. Macht Sinn!
>
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>>Gar nichts hat man von ihr damals gehört. War ja nur
>>Geschäftsführerin von Global 2000.....
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"Rechtlich" gesehn schon.

>Sie war ja nicht GF einer Würstelbude.
>
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>>Und da hat sie natürlich die selben Einblicke und die
>gleiche
>>Macht gehabt wie jetzt als Ministerin. Macht Sinn!
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>>>Gar nichts hat man von ihr damals gehört. War ja nur
>>>Geschäftsführerin von Global 2000.....
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OMV gewährt Kommission Einsicht in Gazprom-Verträge
"Unternehmerische Entscheidungen" blieben "unberührt" - Kommission soll Wege aus dem Vertrag mit der russischen Gazprom prüfen

Der heimische Energiekonzern OMV hat der vom Klimaschutzministerium eigens eingerichteten Kommission Einsicht in die Gaslieferverträge mit der russischen Gazprom gewährt. Man sei der Aufforderung des Ministeriums zur Offenlegung der Verträge gemäß der geltenden Gesetzesgrundlage "vollumfänglich nachgekommen", hieß es am Mittwoch auf APA-Anfrage seitens der OMV. Betont wurde auch, die "unternehmerischen Entscheidungen" der OMV blieben von der Kommission "unberührt".

Die "OMV hat ihr Gas-Supply-Portfolio seit 2022 konsequent diversifiziert und kann ihre Lieferverpflichtungen in jedem Lieferszenario erfüllen", teilte der Energiekonzern weiter mit. "Sämtliche Vertragskunden können zur Gänze mit nicht-russischem Gas versorgt werden."

Klima- und Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat eine Kommission unter der Vorsitzenden Irmgard Griss, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, eingesetzt, um u.a. einen Weg aus dem Vertrag mit der Gazprom zu prüfen. Der Vertrag von OMV und Gazprom war 2018 im Beisein des damaligen Kanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) und des russischen Präsidenten Wladimir Putin um zwölf Jahre von 2028 bis 2040 verlängert worden. Den genauen Vertragsinhalt kannte bisher nur die teilstaatliche OMV, nicht aber die Regierung oder die Regulierungsbehörde E-Control.

  

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>>Diese Ministerin schon wieder...
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>....2018 hast diesbezüglich genau vom niemanden etwas gehört.
>Hauptsache billig. Aber jetzt herum gscheiteln, eben auch von
>dieser Ministerin schon wieder...

Wenigstens eine, die noch was hackelt.

  

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>>>Diese Ministerin schon wieder...
>>
>>....2018 hast diesbezüglich genau vom niemanden etwas
>gehört.
>>Hauptsache billig. Aber jetzt herum gscheiteln, eben auch
>von
>>dieser Ministerin schon wieder...
>
>Wenigstens eine, die noch was hackelt.


Bei manchen Leuten wünscht man sich sie würden weniger tun

  

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Trading Update Q2/24: Chemiemargen fester, Raffineriemargen schwächer zum Vorquartal

Diese Woche veröffentlichte die OMV in ihrem Trading Update erste Indikatoren zum Verlauf des zweiten Quartals 2024. Demnach blieb die Gesamtproduktion an Erdöl und -gas im Q2/24 gegenüber dem Vorquartal mit 338.000 Fass Öl-Äquivalent/Tag nahezu stabil (-4,0%). Der realisierte Ölpreis stieg im Q2/24 verglichen mit dem Vorquartal leicht um 2,4% auf durchschnittlich USD 81,5/Fass, während der durchschnittlich realisierte Gaspreis um 5,9% zulegte. Im Bereich Energy wird jedoch der geplante Stillstand des Kraftwerks Brazi sowie Gesetzesänderungen in Rumänien einen negativen Einfluss auf das operative Ergebnis im 2. Quartal haben, der allerdings nicht beziffert wurde. Im Bereich Fuels & Feedstock lag die Referenz-Raffineriemarge im Q2/24 mit USD 7,0/Fass um rund ein Drittel unter dem Vorquartal. Im Bereich Chemicals & Materials legten sowohl die Polymer-Margen (Polypropylen-Marge: +2,5%) als auch die Monomer-Margen zu (Ethylen-Referenz-Marge: +7,8%) im Quartalsabstand zu. Hier werden laut Unternehmen im 2. Quartal jedoch negative Lagerbewertungseffekte das Segmentergebnis mit einem mittleren zweistelligen Euro-Millionen-Betrag belasten.

Ausblick

Die Indikatoren für das 2. Quartal 2024 zeigen ein gemischtes Bild. Eine geringere Produktion, negative Lagerbewertungseffekte, niedrigere Raffineriemargen und die Auswirkungen der Wartungsarbeiten im Kraftwerk Brazi wurden durch höhere Kohlenwasserstoffpreise und bessere Margen bei der Vermarktung von Chemikalien und Kraftstoffen ausgeglichen. Wir erwarten insgesamt eine ähnliche Rentabilität wie im 1. Quartal 2024. Das Q2-Ergebnis wird am 31. Juli 2024 veröffentlicht.

Erste Bank

  

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OMV investiert in europäische EIT InnoEnergy
Gemeinsam mit zwei weiteren Aktionären sollen mehr als 140 Mio. Euro in den europäischen Cleantech-Investor fließen

Der börsennotierte Energiekonzern OMV steigt beim europäischen Cleantech-Investor EIT InnoEnergy ein. Dieser "Innovationstreiber für nachhaltige Energie", der laut Eigenangaben 2010 gegründet wurde, erweitert seinen Aktionärskreis um drei Investoren, darunter die OMV. Gemeinsam bringen diese mehr als 140 Mio. Euro für das Unternehmen auf, wie ein Sprecher der APA am Mittwoch mitteilte.
Die OMV selbst hat das Investment bisher auf APA-Anfrage nicht bestätigt bzw. detailliert.

Mit der Stärkung der jüngsten Privatplatzierungsrunde soll laut EIT InnoEnergy deren Präsenz in Europa ausgebaut werden. Die Erlöse würden entsprechend der Privatplatzierung aus dem vergangenen Jahr "zum Ausbau neuer Investments, zur Wachstumsunterstützung für die rund 200 Portfoliounternehmen, die sich einer nach wie vor angespannten Lage an den Kapitalmärkten gegenübersehen, für den verstärkten Aufbau neuer, grüner Industrieunternehmen und für eine beschleunigte Expansion in den USA" verwendet.

"Die Aufnahme dieser drei neuen Anteilseigner ist ein weiterer Beweis für das Vertrauen in unsere Fähigkeit, die Energiewende zu beschleunigen und die Reindustrialisierung Europas voranzutreiben", so EIT-InnoEnergy-Vorstand Christian Müller. Das Engagement von OMV und OMV Petrom sei "wegweisend für viele Unternehmen in dem Sektor".

Die drei neuen Investoren kommen den Unternehmensangaben zufolge zu 35 bestehenden Anteilseignern aus den Bereichen Industrie, Finanzen, Bildung und Digitales hinzu - darunter etwa Capgemini, EDF, Engie, ING, Karlsruher Institut für Technologie, Renault Group, Santander CIB, Schneider Electric, Siemens Financial Services, Société Générale, Total, TU/e, Universitat Politecnica de Catalunya, Universität Stuttgart, Uppsala Universitet, Volkswagen Group und Wroclaw University of Science and Technology.

EIT InnoEnergy will den Angaben zufolge die für nachhaltige Energie erforderlichen Technologien, die Geschäftsmodellinnovationen und die Kompetenzen zusammenbringen, um den "European Green Deal" zu beschleunigen, die Dekarbonisierung und Reindustrialisierung Europas voranzutreiben und gleichzeitig dessen Energiesicherheit zu erhöhen. InnoEnergy unterstütze Innovationen in einer Vielzahl von Bereichen - etwa Energiespeicher, Transport und Mobilität, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, schwer zu dekarbonisierende Industrien, intelligente Energienetze sowie nachhaltige Gebäude und Städte. Über 200 Portfoliounternehmen sollen bis 2030 einen geschätzten Umsatz von 110 Mrd. Euro erwirtschaften und kumulativ bis zu 2,1 Mrd. Tonnen CO2 einsparen. Insgesamt hätten sie bisher über 25 Mrd. Euro an Investitionen eingesammelt.

InnoEnergy werde vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT), einer Einrichtung der Europäischen Union, unterstützt und habe seit seiner Gründung mehr als 7.000 Start-ups evaluiert, über 300 Produkte auf den Markt gebracht und seine Portfoliounternehmen bei der Anmeldung von mehr als 370 Patenten unterstützt. Mittlerweile habe InnoEnergy über 1.200 Partner und 38 Anteilseigner. Die Firma beschäftige gut 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Europa und in den USA (Boston).

  

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OMV steigerte Gewinn im Halbjahr um 10 Prozent auf 846 Mio. Euro
Umsatz wegen niedrigerer Gaspreise rückläufig - OMV-Chef Stern verweist auf "solide Cashflows" - Auslastungsgrad der Raffinerien sinkt - GRAFIK

Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat heuer im zweiten Quartal 2024 einen den Aktionären zuzurechnenden Periodenüberschuss von 378 Mio. Euro erzielt, nach 380 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im gesamten Halbjahr legte er um 10 Prozent auf 846 Mio. Euro zu. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten (bereinigt um Lagerhaltungseffekte) stieg um 4 Prozent auf 1,23 Mrd. Euro, wie die OMV am Mittwoch in der Früh mitteilte.
Der Konzernumsatz sank im zweiten Quartal vor allem wegen gesunkener Erdgaspreise um 4 Prozent auf 8,6 Mrd. Euro, zum Halbjahr betrug der Rückgang 16 Prozent auf 16,8 Mrd. Euro. Während die Geschäftsbereiche Chemicals sowie Fuels & Feedstock im zweiten Quartal Zuwächse verzeichneten, schrumpfte der Beitrag der größten Sparte Energy um 9 Prozent auf 817 Mio. Euro.

OMV-Chef Stern verwies auf "anhaltend solide" Cashflows: Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2023 auf 1,2 Mrd. Euro.

In ihrem Ausblick für das Gesamtjahr 2024 rechnet die OMV mit einem durchschnittlichen Brent-Preis von rund 85 Dollar pro Fass. Der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis wird bei rund 25 Euro je Megawattstunde erwartet, gegenüber der vorherigen Prognose von 20 bis 25 Euro. Die Öl- und Gasproduktion soll zwischen 330.000 und 350.000 Fass pro Tag liegen. Der erwartete Auslastungsgrad der europäischen Raffinerien wurde gegenüber der vorherigen Prognose von rund 95 Prozent auf 90 Prozent gesenkt.

  

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OMV selbst:

CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten steigt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4% auf EUR 1,2 Mrd., gestützt durch die Segmente Chemicals und Fuels & Feedstock
Cashflow aus der Betriebstätigkeit gegenüber dem zweiten Quartal 2023 deutlich gestiegen auf EUR 1,2 Mrd.
Ergebnis im Segment Chemicals positiv beeinflusst durch Lagerbewertungseffekte und einen höheren Beitrag der Borealis Joint Ventures
Ergebnis im Segment Fuels & Feedstock verbessert durch einen höheren Auslastungsgrad der Raffinerien in Europa, positive Bezugseffekte und geringere Betriebskosten
Ergebnis im Segment Energy beeinflusst durch einen geringeren Beitrag des Gas & Power Geschäfts
Transformationsprozess in allen drei Geschäftsbereichen erfolgreich fortgesetzt

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240731_OTS0002/omv-verzeichnet-hoeheres-ergebni s-im-zweiten-quartal-2024

  

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Clariant und OMV wollen CO2-Fußabdruck von Ethylen und Ethylenoxid-Derivaten reduzieren

Clariant und OMV unterzeichnen eine Absichtserklärung zur Beschleunigung des Übergangs zu erneuerbarem Kohlenstoff in der europäischen Ethylen-Lieferkette
Clariant wird ihr Portfolio an biobasierten Ethylenoxid-Derivaten mit erneuerbarem Ethylen mit niedrigem CO2-Fußabdruck von OMV erweitern
Beide Unternehmen suchen weiterhin nach Lösungen, um fossiles CO2 aus der Wertschöpfungskette ihrer Kunden zu entfernen und ihre eigene Transformation voranzutreiben

Clariant, ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Spezialchemieunternehmen und OMV haben heute ihre geplante Zusammenarbeit bei der Lieferung von Ethylen mit einem geringeren CO2-Fussabdruck bekanntgegeben. Als Reaktion auf die steigende Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigeren Optionen wird diese Partnerschaft beiden Unternehmen dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die Strategien ihrer Kunden zur CO2-Reduzierung umzusetzen. Der Schwerpunkt wird dabei auf Europa liegen.

„Wir arbeiten kontinuierlich an Lösungen für unsere Kunden auf dem Weg zur Herstellung von Ethoxylaten mit geringerem CO2-Fussabdruck, und diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt zu diesem Ziel“, sagte Christian Vang, Business President Care Chemicals and Americas, Member of the Executive Steering Committee bei Clariant. „Das erneuerbare Ethylen mit niedrigem CO2-Fussabdruck von OMV wird es uns ermöglichen, unser Portfolio an biobasierten Ethylenoxid-Derivaten zu erweitern und die Lieferkette mit der Produktion in Europa für Europa zu stärken.“

Für Clariant ist dies ein weiterer Schritt auf dem Weg, ihren globalen Kundenstamm mit Ethoxylaten mit niedrigem CO2-Fussabdruck zu unterstützen. Seit 2022 beliefert Clariant ihre Kunden weltweit erfolgreich mit getrennten biobasierten Ethoxylaten über die Clariant India Glycols Specialty Company Ltd. (CISC).

"Es gibt eine breite Anwendungsbasis für Ethylenoxid und Derivate. Wir wollen unseren Kunden wie auch OMV selbst eine nachhaltige Transformation ermöglichen. Indem wir die Versorgung mit zirkulären Rohstoffen fördern, verstärken wir unser Engagement für eine Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Beitrag zu unseren Fortschritten, die wir auf dem Weg zu den Zielen unserer Strategie 2030 machen“, sagte Daniela Vlad, Executive Vice President Chemicals und Mitglied des Vorstands der OMV.

OMV ist ein Vorreiter auf dem Weg zu erneuerbaren und zirkulären Chemikalien, die ein nachhaltiges Leben ermöglichen. Das integrierte Geschäftsmodell von OMV verbindet Teile der Wertschöpfungskette und bietet eine flexiblere und zuverlässigere Versorgung von biobasierten bis hin zu chemischen Recycling-Quellen. Dieser Ansatz reduziert nicht nur die CO2-Emissionen, sondern bietet durch die ISCC PLUS-Zertifizierung des Massenbilanzansatzes auch den Nachweis für tatsächliche Fortschritte.

Clariant und OMV wollen neue Strategien erschließen und entwickeln, um Nachhaltigkeitsziele in der Ethylen-Lieferkette zu erreichen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden beide Unternehmen ihre Forschungsergebnisse austauschen, eine Ökobilanz-Methode für einheitliche Ansätze anwenden und detaillierte CO2-Reduktionsfahrpläne festlegen. Dazu gehört auch die gemeinsame Analyse des Kooperationspotenzials für die Ethanol-to-Ethylen-Technologie (E2E).



OMV hat bereits 2021 in ihrer Raffinerie in Burghausen, Deutschland, und kürzlich in ihrer Raffinerie in Schwechat, Österreich, mit der eigenen erneuerbaren und kreislauforientierten Produktion von Chemikalien und chemischen Rohstoffen begonnen. Die Produktionskapazitäten für nachhaltige Produkte wurden von OMV kontinuierlich erhöht und eine Kapazität von 200.000 Tonnen erreicht. Auf Basis aktueller Prognosen erwartet OMV bis 2030 ein Absatzvolumen von rund 1,4 Millionen Tonnen und anschließend von 2 Millionen Tonnen. Für OMV ist das Wachstum bei nachhaltigen Produkten ein Schlüsselelement des Chemiegeschäfts. OMV strebt eine 30-prozentige Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 und eine 20-prozentige Reduktion in Scope 3 bis 2030 im Vergleich zu 2019 an. Durch die schrittweise Umstellung auf kohlenstoffarme Geschäftsbereiche will OMV bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen erreichen.



Clariant und OMV sind Mitglieder des UN Global Compact, der weltweit größten Initiative für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung von Unternehmen. Die heutige Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen soll Clariant dabei helfen, ihre ehrgeizigen absoluten Emissionsreduktionen für den Betrieb und die Lieferkette zu erreichen, wie sie in ihren Klimazielen für 2030 festgelegt sind. Die Ziele von Clariant, die in Übereinstimmung mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) formuliert wurden, zielen darauf ab, die absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 um 40 Prozent und die Treibhausgasemissionen in Scope 3 um 14 Prozent im Zeitraum zwischen 2019 und 2030 zu reduzieren.

Über die Nachhaltigkeitsziele von Clariant und OMV hinaus wird diese Vereinbarung die Zusammenarbeit bei der Erfüllung der CO2-Reduktionspläne der Industrie in ganz Europa den Weg ebnen.

Über Clariant

Clariant ist ein fokussiertes Spezialchemieunternehmen, das von dem übergreifenden Purpose »Greater Chemistry – between People and Planet« geleitet wird. Durch die Verbindung von Kundenausrichtung, Innovation und Mitarbeitenden schafft das Unternehmen Lösungen, die die Nachhaltigkeit in verschiedenen Industrien fördern. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte Clariant insgesamt 10 481 Mitarbeitende und verzeichnete für das Geschäftsjahr einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von CHF 4,377 Milliarden. Seit Januar 2023 führt der Konzern sein Geschäft in Form der drei Geschäftseinheiten Care Chemicals, Catalysts und Adsorbents & Additives. Clariant hat ihren Sitz in der Schweiz. www.clariant.com

  

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OMV sichert zusätzliche Gas-Pipeline-Kapazitäten bis 2029

Zusätzliche 29 TWh Gas-Pipeline-Kapazitäten für den Zeitraum 2026 bis 2029
OMV will verstärkt Pipeline aus Deutschland für Gas-Importe nutzen

OMV hat heute einen weiteren Meilenstein in ihrer laufenden Diversifizierung von Gasbezugsquellen und -lieferwegen bekannt gegeben. Bei der diesjährigen Auktion für europäische Erdgas-Transportkapazitäten erhielt OMV den Zuschlag für zusätzliche Transportrechte von 29 TWh nach Österreich bis 2029. Für den Zeitraum Oktober 2026 bis September 2028 erwarb OMV 7 TWh pro Jahr an Erdgas-Transportkapazitäten. Darüber hinaus erwarb OMV 15 TWh Transportrechte für den Zeitraum Oktober 2028 bis September 2029. Dies ermöglicht OMV am grenzüberschreitenden Übergabepunkt Oberkappel in Oberösterreich zusätzliche Leitungsmengen aus Deutschland zu übernehmen.

„OMV verfolgt weiterhin die Strategie, ihre Gasbezugsquellen und Gaslieferwege zu diversifizieren“, sagte Berislav Gašo, Executive Vice President Energy und Mitglied des Vorstands der OMV Aktiengesellschaft. „Die Versorgungssicherheit für unsere Kunden hat für uns oberste Priorität. Wir können unsere österreichischen und internationalen Vertragskunden zuverlässig versorgen – auch wenn die Gaslieferungen aus Russland unterbrochen werden sollten. Dazu hat OMV verschiedene Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Wir erweitern unser Portfolio, indem wir verstärkt Gas aus eigener Produktion, externe Quellen aus Norwegen und zusätzliche LNG-Mengen nutzen.“

Ein weiterer Beitrag von OMV zur Sicherung der Gasversorgung ist die Speicherung von Erdgas. Der aktuelle Speicherstand von OMV in Österreich liegt bei rund 80 Prozent. Diese Mengen sind eine wichtige Reserve für die zuverlässige Versorgung der Kunden.

  

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OMV-Chef Stern: Sind von Gazprom nicht mehr abhängig

Rechtsstreit mit Gazprom geht weiter - Quartalsergebnis im Chemiebereich deutlich verbessert, Rückgang im Energiebereich - Hälfte des Halbjahresgewinns kommt aus dem Tankstellengeschäft

--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Nach Telefonat mit OMV-Chef Stern zur Gänze neu geschrieben. ---------------------------------------------------------------------
Um aus dem Gas-Liefervertrag mit Russland aussteigen zu können, will die OMV auf der genauen Einhaltung des Vertrages durch den russischen Gazprom-Konzern bestehen. "Lieferort ist die slowakisch-österreichische Grenze", erklärte OMV-Chef Stern. Wenn die Ukraine den Gas-Transitvertrag mit Russland nicht verlängert, kann Gazprom den Vertrag ab Jahresende nicht einhalten. Die OMV sei auf das russische Gas nicht mehr angewiesen, sagte Stern am Mittwoch zur APA.

"Wir haben jetzt über zwei Jahre daran gearbeitet, unsere Quellen für Gas und die Transportwege so zu diversifizieren, dass wir nicht länger abhängig sind von diesen Lieferungen durch Gazprom", sagte Stern. "Wir können alle unsere Vertragskunden beliefern, auch wenn das russische Gas nicht kommt. Wir haben von der OMV-Seite damit diese Abhängigkeit nicht mehr." Im übrigen will die OMV das russische Gas gar nicht. "Wir haben als OMV die Abnahmemengen von Gazprom gegenüber vor dem Ukraine-Krieg signifikant reduziert."

Zwischen der OMV und Gazprom wird jetzt vor allem über die Anwälte kommuniziert, es laufen mehrere Verfahren vor Schiedsgerichten. "Wir haben seit Anfang 2023, seit über eineinhalb Jahren, eine dezidierte Rechtsstrategie, die dazu dient, die Rechte der OMV zu wahren", so Stern. In der zweiten Jahreshälfte werde man vermutlich mehr dazu sagen können. "Man wird sicher nicht alle Schiedsurteile durchsetzen können, aber es wird durchaus die Möglichkeit geben, verschiedene Teile davon umzusetzen", meint der OMV-Chef. "Wichtig ist, dass man sich zumindest die Rechtstitel sichert und dass man nicht im rechtsfreien Raum Entscheidungen trifft." Die OMV verhalte sich immer rechtskonform und halte die Sanktionsbestimmungen ein - Pipeline-Gas sei nach wie vor nicht von Sanktionen umfasst.

Mit den heute präsentierten Ergebniszahlen für das zweite Quartal zeigte sich der OMV-Chef zufrieden. "Wir haben ein Clean CCS Operating Result (bereinigtes Betriebsergebnis, korrigiert um Bewertungseffekte, Anm.) von 1,2 Mrd. Euro erzielt, das liegt 4 Prozent über dem gleichen Quartal des Vorjahres." Der operative Cashflow von 1,2 Mrd. Euro liege um ungefähr 950 Millionen über dem gleichen Quartal des letzten Jahres. Der Gewinn je Aktie nach CCS betrage 1,51 Euro und liege damit um 5 Prozent über dem Vorjahresquartal.

Im zweiten Quartal hat die OMV eine reguläre Dividende und eine Sonderdividende ausgeschüttet. Mit über 12 Prozent Dividendenrendite "heben wir uns auch im Markt ab", sagte Stern.

Insbesondere das Chemiegeschäft sei wesentlich besser gelaufen als im gleichen Quartal des letzten Jahres. Der Betriebsgewinn habe sich im Chemiebereich um über 100 Mio. Euro verbessert. Einerseits habe man um über 10 Prozent mehr verkauft, aber auch die höheren Referenzmargen hätten geholfen. Auch die Joint Ventures, insbesondere Borouge, hätten höhere Gewinnbeiträge geliefert.


Die OMV hat im zweiten Quartal einen den Aktionären zuzurechnenden Periodenüberschuss von 378 Mio. Euro erzielt, nach 380 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Halbjahr legte er um 10 Prozent auf 846 Mio. Euro zu. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten (bereinigt um Lagerhaltungseffekte) stieg um 4 Prozent auf 1,23 Mrd. Euro. Der Konzernumsatz sank im zweiten Quartal vor allem wegen gesunkener Erdgaspreise um 4 Prozent auf 8,6 Mrd. Euro, zum Halbjahr betrug der Rückgang 16 Prozent auf 16,8 Mrd. Euro.

Die Kapazitätsauslastung der Raffinerien sei gestiegen. Im letzten Jahr habe es im gleichen Quartal einen Turnaround (geplante wartungsbedingte Produktionsunterbrechung, Anm.) bei der rumänischen Raffinerie Petrobrazi gegeben. "Ungefähr die Hälfte unseres Resultates im ersten Halbjahr kommt aus dem Retail-Geschäft, die Tankstellen haben sehr gut performt, sowohl im Fuel-, als auch im Non-Fuel-Bereich."

Das Ergebnis im Energiebereich sei schlechter ausgefallen, besonders wegen regulatorischer Änderungen in Rumänien. Im zweiten Quartal habe man Übergewinnsteuern bezahlen müssen, außerdem habe es in Rumänien regulierte Gaspreise gegeben. Dieser Preisdeckel sei im April aufgehoben worden, aber der Marktpreis liege jetzt ohnehin unter diesem Deckel. Darüber hinaus sei es in Rumänien nicht möglich, die CO2-Preise weiterzugeben.


Für das Gesamtjahr rechnet die OMV mit einem durchschnittlich realisierten Erdgaspreis von rund 25 Euro je Megawattstunde (MWh) und einem durchschnittlichen Brent-Preis von 85 Dollar pro Fass.

Nach wie vor gibt es keine neuen Nachrichten zu den Verhandlungen über ein Joint Venture der OMV-Chemietochter Borealis mit Borouge in Abu Dhabi. Dass der Borouge-Eigentümer und OMV-Großaktionär ADNOC (Abu Dhabi National Oil Company) parallel auch Übernahmeverhandlungen mit dem deutschen Kunststoffkonzern Covestro führt, beunruhigt Stern nicht. Covestro mache etwas komplett Anderes: "Die machen keine Polyolefine, die machen Polyurethane, Polycarbonat, anderes Kunststoffe. Das hat mit dem nichts zu tun, was die Borealis macht." Man stehe nicht im Wettbewerb, auf den Anlagen der Borealis und der Covestro könnte man auch nicht die gleichen Produkte machen.

Ein neues Geschäftsmodell der OMV ist die Speicherung von CO2 - im Juni hat die OMV Norge in einem Dreier-Konsortium mit Vår Energi (40 Prozent) und Lime Petroleum (30 Prozent) vom norwegischen Energieministerium eine zweite CO2-Speicherlizenz erhalten. In einem älteren Projekt in Norwegen werde man in den nächsten Monaten mit Explorationsaktivitäten beginnen. Das erste Projekt soll ungefähr 2029 in Betrieb gehen, das neue Projekt knapp nach 2030.


Beim Gasprojekt Neptun Deep im rumänischen Schwarzen Meer sei man mitten in der Umsetzung, berichtete Stern. "Wir haben mittlerweile 90 Prozent der Umsetzungsverträge vergeben." Man gehe nach wie vor davon aus, 2025 mit den Bohrungen zu beginnen und Anfang 2027 in Betrieb zu gehen. "Das ist Europas größtes Offshore-Projekt und wird Rumänien zum größten Gasproduzenten in der EU machen und zur Energieunabhängigkeit der EU beitragen." Die Produktion dort werde sehr geringe CO2-Emissionen haben und viel umweltverträglicher als LNG sein. Im Juni hat die OMV auch von Total Energies alle Anteile am Öl- und Gasfeld Khan Asparuh im bulgarischen Schwarzen Meer übernommen. "Wir werden uns dort, so wie es in der Öl- und Gasindustrie üblich ist, einen starken Partner suchen."

  

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BNP Paribas Exane bestätigt für OMV die Empfehlung Underperformer - und reduziert das Kursziel von 38,0 auf 36,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 46,44 Euro.

  

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OMV mit Produktionsrückgang in Libyen
Ursache unbekannt

In Libyen ist es auf dem teilweise zum österreichischen Energiekonzern OMV gehörenden Ölfeld El Sahara zu einem Rückgang der Produktion gekommen. Am Sonntag habe sich die Förderung um 16 Uhr Ortszeit reduziert und sei am Montag weiter zurückgegangen, teilte das Unternehmen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit. Die Ursache sei nicht bekannt. Die OMV überprüfe die Situation laufend.
Das Sahara-Ölfeld im Murzug-Becken im Südosten Libyens hat eine Förderkapazität von rund 300.000 Barrel pro Tag. Die OMV ist dort Teil eines Joint Ventures mit anderen Ölkonzernen, darunter die spanische Repsol, die französische Total sowie die norwegische Equinor.

  

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Operatives Ergebnis im 2. Quartal leicht unter Erwartungen

Die OMV veröffentlichte diese Woche ihre Zahlen zum 2. Quartal 2024, welche leicht unter den Markterwartungen lagen. In Summe legte das um Lagerhaltungsgewinne und -verluste (CCS) bereinigte operative Ergebnis vor Sondereffekten im Q2/24 um 4% gegenüber dem Vorjahresquartal auf EUR 1,23 Mrd. zu. Das Ergebnis im Segment Chemicals war positiv beeinflusst durch Lagerbewertungseffekte und einem höheren Beitrag der Borealis JVs. Fuel & Feedstock profitierte von einem höheren Auslastungsgrad der Raffinerien in Europa. Der Gewinn im Segment Energy verringerte sich aufgrund des niedrigeren Beitrags des Geschäftsbereichs Gas Marketing & Power. Geringere Margen – hauptsächlich infolge einer Gesetzesänderung für den rumänischen Gas- und Energiesektor, die im April 2024 in Kraft trat – beeinflussten das Ergebnis im Q2 negativ. In Summe stieg das bereinigte Ergebnis je Aktie im 2. Quartal auf EUR 1,51 (Q2/23: EUR 1,44).

Ausblick

2024 erwartet das Management unverändert einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von rund USD 85/Fass, die Prognose für den durchschnittlich realisierten Gaspreis liegt bei EUR 25/MWh (zuvor: EUR 20-25). Im Bereich Chemicals wurde der Ausblick für die Polyethylen-Referenzmarge optimistischer, während im Bereich Fuels & Feedstock der Auslastungsgrad etwas niedriger erwartet wird.

Erste Bank

  

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Proteste in Libyen bremsen OMV-Förderung
Laut Feld-Ingeneuren gegenüber Reuters - Produktion betroffenen Feldes in Vergangenheit schon öfters wegen Unruhen unterbrochen

In Libyen ist es infolge lokaler Proteste zu einem Rückgang der Produktion auf dem teilweise zum österreichischen OMV-Konzern gehörenden Ölfeld Sharara gekommen, berichtete Reuters am Dienstagnachmittag. Die staatliche National Oil Company (NOC), die das Feld in einem Joint Venture mit teilstaatlichen österreichischen und weiteren internationalen Ölkonzernen betreibt, teilte demnach mit, dass sie die Förderung wegen eines Sitzstreiks schrittweise reduziert habe.
Die Produktion sei auf 200.000 Barrel pro Tag zurückgegangen, sagten zwei Feld-Ingenieure laut Reuters. Die OMV reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.

Das Feld im Murzuq-Becken im Südwesten des Landes ist mit einer Förderkapazität von rund 300.000 Barrel pro Tag eines der größten Ölfelder des Landes. Schon am Montag hieß es, dass die Produktion auf dem Sharara-Feld seit Sonntagnachmittag gedrosselt und seit Wochenbeginn weiter zurückgegangen sei. Die Ursache war der OMV laut eigenen Angaben nicht bekannt. Neben den Österreichern sind an dem Ölfeld auch die spanische Repsol, die französische Total und die norwegische Equinor beteiligt.

  

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Schaut aus wie das Logo der Gesundheitskasse.
Und die Kosten dafür waren ein großes Thema.
Ich fürchte fast, dieses Logo hier ist eine recht plumpe Kopie,
vom gleichen Grafiker, für ähnlich viel Geld (oder noch mehr,
weil die OMV hat´s ja).

  

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Zweites Quartal brachte soliden Cashflow

Wir sehen in den Zahlen keine negative Überraschung. Doch der
Aktienkurs reagierte negativ und droht unter das Dreijahrestief
vom September 2022 abzusacken. Damit hat sich die technische
Verfassung verschlechtert.

Wir stufen OMV zwar weiterhin als klar unterbewertet ein,
wollen uns jedoch nicht zu lange gegen den Markttrend
stellen. Somit sollte für diesen Musterdepottitel die um 36
Euro liegende Stopp-Marke auf Schlusskursbasis konsequent beachtet werden.

Austria Börsenbrief

  

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Raiffeisen Research bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 55,0 auf 57,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 46,41 Euro.

  

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OMV - Raiffeisen hebt Kursziel von 55,00 auf 57,00 Euro
Anlagevotum "Buy" bestätigt

Die Analysten von Raiffeisen Research haben ihr Anlagevotum "Buy" für die Aktien der heimischen OMV bestätigt. Das Kursziel auf 12-Monatssicht für die Titel des Energie- und Chemiekonzerns revidierte der zuständige Experte Oleg Galbur von 55,00 Euro auf 57,00 Euro nach oben.

Trotz der derzeitigen zyklischen Schwächen im Chemiesektor sehen die Experten mittel- und langfristig gute Ertragsaussichten für OMV. OMV habe ein attraktives Anlageprofil und erscheine den Analysten stark unterbewertet, schreiben sie. Sie glauben, dass "stabile kurzfristige Erträge in Kombination mit mittelfristigem organischem Ertragswachstum es der OMV ermöglichen sollten, attraktive Dividenden zu zahlen und gleichzeitig ihre langfristige Investitionsstrategie zu verfolgen."

  

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OMV gibt Gasfund in Norwegischer See bekannt
Geschätztes förderbares Gesamtvolumen bis zu 140 Mio. Barrel Öläquivalente

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat einen Gasfund in der Norwegischen See bekanntgegeben. Nach vorläufiger Schätzung betrage das förderbare Gesamtvolumen zwischen 30 und 140 Mio. Barrel Öläquivalente (boe), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Zum Vergleich: Das förderbare Gesamtvolumen des Gasprojekts Neptun Deep im rumänischen Schwarzen Meer wird auf rund 700 Mio. boe geschätzt.
"Wir wollen den Gasanteil in unserem Produktionsportfolio bis 2030 auf 60 Prozent erhöhen", sagte der Energie-Vorstand der OMV, Berislav Gašo, laut Aussendung. "Mit einem wirtschaftlich förderbaren Gasvorkommen können wir unser Gesamtportfolio weiter diversifizieren und unser Portfolio in Norwegen aufwerten."

Die Tiefseebohrung in der Norwegischen See liege 300 Kilometer westlich des norwegischen Festlandes in einer Wassertiefe von 1.064 Metern, heißt es in der Mitteilung weiter. Von der bestehenden Infrastruktur der Polarled-Pipeline und des Aasta-Hansteen-Feldes ist der Gasfund demnach etwa 65 Kilometer entfernt. Die Explorationsbohrung trug den Namen "Haydn/Monn".

  

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Borealis trotz geopolitisch schwieriger Lage mit Ergebnisplus
Betriebsergebnis im Halbjahr im Periodenvergleich auf 218 Mio. Euro verdoppelt

Bei Borealis gilt es, "die operative Stabilität angesichts zunehmender geopolitischer Unruhen aufrecht zuerhalten", schreibt die der OMV-Chemietochter in ihrem Halbjahresfinanzbericht fürs laufende Geschäftsjahr 2024. So haben etwa logistische Engpässe im Roten Meer und im Panamakanal zuletzt eine Rolle gespielt. Das Betriebsergebnis hat sich dem Bericht zufolge im Vergleichszeitraum zur Vorjahresperiode jedenfalls von 109 auf nunmehr 218 Mio. Euro verdoppelt.
Unterm Strich verdiente die OMV-Tochter 297,79 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2023 waren es 97,01 Mio. Euro gewesen. Auch weitere Kennzahlen haben sich laut den Angaben verbessert.

Auch der Beitrag vom Joint-Venture-Partner Borouge zum Nettogewinn von Borealis stieg in ersten sechs Monaten des Jahres 2024 um ein gutes Drittel (35 Prozent) von 135 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2023 auf nun 182 Mio. Euro. "Ausschlaggebend dafür waren die höheren Absatzmengen, die durch anhaltend robuste Produktionsraten erreicht wurden", schreibt das Unternehmen im am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht. Im Jahr 2023 seien die Produktionsmengen aufgrund eines Turnarounds in der Anlage Borouge 2 niedriger ausgefallen.

Zum Ausblick heißt es, dass ein aufgesetztes Unternehmensprogramm beim kurzfristigen Schützen der Margen genau so helfe wie beim längerfristigen Einsparen von Fixkosten. So seien "die schlimmsten Auswirkungen des Branchenabschwungs abgefedert" worden. Aber: "Das Branchenumfeld und die geopolitische Situation dürften auf absehbare Zeit schwierig bleiben." Mit Innovation, globaler Expansion und einer Transformation zur Kreislaufwirtschaft fühlt man sich aber gut aufgestellt um die Herausforderungen zu meistern, heißt es.

  

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Gasfund in der Norwegischen See

Die Tiefseebohrung in der Norwegischen See liegt 300 Kilometer
westlich des norwegischen Festlandes in einer Wassertiefe von
1.064 Metern. Von der bestehenden Infrastruktur der Polarled-Pipeline und des Aasta-Hansteen-Feldes ist der Gasfund demnach etwa 65 Kilometer entfernt. Der Musterdepottitel profitierte
neben diesem Gasfund zuletzt auch von dem wieder etwas
erholten Ölpreis. Wir sehen weiteres Aufwärtspotential. Halten.

Austria Börsenbrief

  

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Grüner Wasserstoff made in NÖ

Auf Initiative der OMV soll in der Katastralgemeinde Wilfleinsdorf, unter Nutzung des Umspannwerks Sarasdorf, Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen produziert werden:

Energiequellen: Windparks, Wasserkraft und Biomasse
Elektrolyseleistung: 200 Megawatt
Betreiber: OMV
Transport: Pipeline nach Schwechat
Umwidmung und Kompensation

Für das Projekt wurden 8 Hektar Grünland in Baulandsondergebiet Elektrolyseanlage umgewidmet. Ein Baulandmobilisierungsvertrag mit der OMV sieht folgende Punkte vor:

Laufzeit: 20 Jahre
Jährliche Zahlung: 360.000 EUR (indexiert)
Zweckbindung: Ausschließlich für Klimaschutzmaßnahmen in der Gemeinde
Kompensation: Für den Verlust der CO₂-Speicherfähigkeit des Bodens

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240903_OTS0126/goetzekrismergruene-gruener-wass erstoff-made-in-noe

  

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Ölproduktion der OMV in Libyen bricht komplett ein

Energie. Der heimische Öl- und Gaskonzern wird Opfer eines neuen Machtkampfs im krisengebeutelten Staat. Wichtige Ölfelder sind ge­schlossen, die Phase der relativen Ruhe in Libyen ist vorerst vorbei.

Wien/Tripolis. Die OMV erlebt ein bitteres Déjà-vu in Libyen. Nach einigen Jahren ohne größere Konflikte bröckelt die Waffenruhe zwischen der vom Westen gestützten Regierung in Tripolis und General Khalifa Haftar, der mit Russlands Rückendeckung den Osten des Landes kontrolliert. Im neu entflammten Kampf um Macht und Petrodollars rüsten aktuell beide Seiten für einen bewaffneten Konflikt auf. Und seit Kurzem zählt auch der österreichische Energiekonzern zu den Leidtragenden der zunehmenden Eskalation zwischen den Machthabern.

Erst vor wenigen Wochen hat Saddam Haftar, Sohn von Khalifa Haftar, Medienberichten zufolge mit El Sharara das größte Ölfeld des Landes schließen lassen. Er reagierte damit auf einen Haftbefehl der spanischen Justiz wegen mutmaßlichen Waffenschmuggels gegen ihn. Der spanische Ölkonzern Repsol ist einer der westlichen Joint-Venture-Partner der libyschen National Oil Company in El Sharara. Ein anderer ist die OMV.

Das teilstaatliche Unternehmen, das zuletzt immer noch fast ein Zehntel (neun Prozent) seiner gesamten Produktion aus dem zerrütteten Land geholt hat, sitzt seitdem in Libyen de facto auf dem Trockenen. „Die OMV-Produktion in Libyen ist im Moment um etwa 80 Prozent reduziert“, heißt es auf Anfrage der „Presse“. Im Schlussquartal 2022 lag die OMV-Produktion in Libyen noch bei 33.000 Fass Öl am Tag. Nun warte man ab, beobachte die Lage genau.

Zentralbank im Visier
Die hat sich seit dem Produktionsstopp in El Sharara freilich nicht gerade gebessert. Erst Anfang dieser Woche hat die libysche National Oil Company mit El-Feel ein weiteres wichtiges Ölfeld geschlossen. Inzwischen ist die gesamte Ölproduktion im Land um mehr als die Hälfte eingebrochen. Analysten sehen das Land als größte „wild card“ auf den Märkten. Die Citigroup rechnet etwa damit, dass die Unsicherheit in Libyen den zuletzt gefallenen Ölpreis wieder weit über die 80-Dollar-Marke heben werde. Denn was auf den Ölfeldern des Opec-Mitglieds passiert, ist nicht nur für die OMV relevant.

Libyen sitzt auf Reserven von mehr als 40 Milliarden Fass Erdöl. Es ist das größte Ölvorkommen Afrikas, und vor dem erneuten Ausbruch der Konflikte hat das Land eine Million Fass Öl am Tag davon aus dem Boden geholt. Doch nun versinkt der Staat in einem Streit der beiden mächtigen Clans in Ost und West um die Kontrolle über die Zentralbank, die maßgeblich an der Verteilung der Milliarden aus dem Erdölgeschäft beteiligt ist. Der bisherige Zentralbank-Chef floh ins Ausland.

Am Mittwoch einigten sich die beiden Konfliktparteien zumindest darauf, innerhalb der kommenden 30 Tage gemeinsam einen neuen Zentralbank-Chef ernennen zu wollen, um dem Land so etwas Entspannung zu verschaffen. Aber selbst wenn es noch diesen Herbst zu einem Ende der Blockade der libyschen Ölfelder kommen sollte, die Phase der relativen Stabilität und des Vertrauens in das Land sei vorerst vorbei, sind Marktbeobachter einig.

Die OMV hat all das schon einmal erlebt. Vor etwas mehr als zehn Jahren stand die Ölproduktion aufgrund der politischen Wirren nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi immer wieder still. Doch selbst in den heikelsten Phasen blieb das Unternehmen im Land, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Fass Erdöl hier so billig zu haben ist wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Aber ist das jetzt noch genug?

Westen räumt das Feld nicht
„Mit dem Sharara-Fall und der weiteren Blockade, die dann folgte, wurde libysches Staatsvermögen von politischen Fraktionen als Geisel für ihre eigenen egoistischen Ziele genommen“, sagt Alia Brahimi vom US-Thinktank Atlantic Council. Ausländischen Unternehmen müssen wissen, dass da noch mehr kommen werde.

Die OMV denkt auf Nachfrage dennoch nicht an einen Rückzug. „Libyen ist ein wichtiger Teil des Energiebereichs der OMV. Unsere ­Aktivitäten dort reichen bis ins Jahr 1975 zurück“, heißt es zur „Presse“. Man gehe von einer Entspannung aus. Erst dann seien weitere Investitionen denkbar.

Auch Alia Brahimi warnt vor voreiligen Schlüssen. Dass die Regierung in Tripolis vor allem von der Türkei und der Warlord Haftar im Osten von Wladimir Putin gestützt würden, mache die Sache nicht einfacher, sagt die Expertin: „Für sie wäre es ideal, wenn westliche Energiekonzerne Libyen verlassen würden, weil dann russische und türkische Unternehmen ihren Platz übernehmen könnten.“

https://www.diepresse.com/18827896/oelproduktion-der-omv-in-libyen-bricht-komplett-ein

  

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OMV - Erste Group stuft Aktie von "Buy" auf "Hold" ab
Kursziel von 52,50 auf 39,70 Euro gekürzt

Die Analysten der Erste Group haben ihre Einstufung für die Aktie der heimischen OMV von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Das Kursziel wurde vom zuständigen Experten Tamas Pletser aufgrund der reduzierten Schätzungen für den Rohölpreis und die Raffineriemargen von 52,50 auf 39,70 gekürzt.
Der Markt wartet aktuell noch immer auf einen Aufwärtstrend bei den Margen in der europäischen Chemieindustrie, welcher Hauptantreiber für die OMV-Aktien sein würde. Die Margen können sich in Europa aufgrund der Stilllegung veralteter Anlagen und der wirtschaftliche Entwicklung langsam erholen. Dennoch sei eine Rückkehr zum Niveau der Jahre 2021-22 nicht in Sicht, so der Experte. Die Segmente Energie- sowie Brenn- und Rohstoffe werden weniger Gewinn für die OMV erwirtschaften, wohingegen in der Chemiesparte die gleichen Gewinne wie zuvor prognostiziert erwartet werden. Dennoch könnten aufgrund des niedrigeren Betriebsergebnisses die Gewinne pro Aktie gegenüber der frühen Prognose um 29 bis 34 Prozent sinken.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 der OMV prognostizieren die Erste-Analysten einen Gewinn von 5,71 Euro je Aktie. Für die Folgejahre werden nun 5,54 (2025) bzw. 5,75 (2026) Euro je Aktie erwartet. Die Dividendenschätzungen für diese drei Jahre belaufen sich auf jährlich 5,25 bzw. 4,25 sowie 4,50 Euro je Anteilsschein.

  

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Rechnungen von Ex-Aufsichtsratschef rücken OMV in ein schiefes Licht

Mark Garrett soll Kosten für Massagen, Maniküre und Wäschereinigung weiterverrechnet haben. Die Person, die das aufgedeckt hat, wurde von der OMV gekündigt

https://www.derstandard.at/story/3000000235483/rechnungen-von-ex-aufsichtsratschef-ruecke n-omv-in-ein-schiefes-licht

  

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Empfehlung von Kaufen auf Halten rückgestuft mit neuem Kursziel EUR 39,70/Aktie

In unserem neuen Sektorreport zu den Öl- und Gaswerten in Österreich und Osteuropa haben wir unsere Empfehlung für die OMV-Aktie von Kaufen auf Halten zurückgestuft. Unser Kursziel wurde von EUR 52,50 auf EUR 39,70/Aktie reduziert. Aufgrund niedrigerer Annahmen für Ölpreis und Raffineriemargen mussten wir unsere Gewinn- und Ertragsprognosen für die OMV ebenfalls senken. Wir erwarten nun, dass das Clean-CCS-EBIT der OMV von 2025 bis 2028 im Bereich von EUR 4,7-5,5 Mrd. liegen wird, nach prognostizierten EUR 5,4 Mrd. für das laufende Geschäftsjahr 2024. Auf Basis dieser gesenkten Gewinnprognosen haben wir auch unsere Dividendenschätzungen gekürzt und erwarten nun für 2024 eine Ausschüttung von EUR 4,25/Aktie (2023: EUR 5,05/Aktie). Für die nächsten Jahre erwarten wir knapp zweistellige Dividendenrenditen.

Ausblick

Wir sehen den Öl- und Gassektor immer noch attraktiv bewertet, aber der Abschlag zum historischen Durchschnitt hat sich verringert. Dabei notiert die OMV innerhalb der Peer-Gruppe mit einem EV/EBITDA von unter 2,0x für 2024-2026e nochmals deutlich günstiger. Positiv für den Kurs könnten sich eine mögliche Erholung der Chemiemargen in Europa infolge einer Nachfrageerholung bzw. die Schließung von unrentablen Anlagen auswirken.

Erste Bank

  

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>Ausblick
>
>Wir sehen den Öl- und Gassektor immer noch attraktiv bewertet,
>aber der Abschlag zum historischen Durchschnitt hat sich
>verringert. Dabei notiert die OMV innerhalb der Peer-Gruppe
>mit einem EV/EBITDA von unter 2,0x für 2024-2026e nochmals
>deutlich günstiger. Positiv für den Kurs könnten sich eine
>mögliche Erholung der Chemiemargen in Europa infolge einer
>Nachfrageerholung bzw. die Schließung von unrentablen Anlagen
>auswirken.
>
>Erste Bank

Neben dieser
Abstufung dürfte auch der zuletzt schwache Ölpreis für Kursdruck auf diesen Musterdepottitel gesorgt haben. Wir stufen
OMV weiterhin als unterbewertet ein, doch charttechnisch sieht
die Aktie zunehmend angeschlagen aus.
Zukaufen würden wir aktuell trotz der niedrigen Kurse und
der verlockend hohen Dividendenrendite aktuell somit
nicht. Für diesen Musterdepottitel sollte zudem die um
36 Euro vorgemerkte Stopp-Marke beachtet werden.

Austria Börsenbrief

  

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OMV nähert sich nach Kursschwäche
unserer Stopp-Marke

Der
Aktienkurs sackte zuletzt auf ein neues Jahrestief und notiert
nur noch hauchdünn oberhalb unserer Stopp-Marke von 36,00
Euro. Auch wenn wir OMV auf dem aktuellen Niveau als
klar unterbewertet einstufen, sollte diese Stopp-Marke
konsequent beachtet werden.

Austria Börsenbrief

  

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OMV - Berenberg senkt Kursziel von 49 auf 43 Euro
Anlagevotum "Hold" beibehalten

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen OMV im Rahmen einer Sektor-Studie von 49,0 auf 43,0 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" wurde vom zuständigen Experten Henry Tarr für die Titel des Öl- und Gaskonzerns beibehalten.

Die OMV hat in den vergangenen Jahren einen starken Free Cash Flow erzielt und hatte die höchste Dividendenrendite der Branche (inkl. Sonderdividenden). Die Bilanz bleibt stark - die Verschuldungsquote des Unternehmens lag im zweiten Quartal bei 12 Prozent, was Bilanzflexibilität schafft, hieß es in der aktuellen Studie.

Die Berenberg-Experten passen ihre Schätzungen an schwächere Raffineriemargen und Rohstoffpreisänderungen an. Die EPS-Prognose sinkt um 13 Prozent für 2024 und um 9 Prozent für 2025. Beim Gewinn je Aktie (clean eps) erwarten die Berenberg-Analysten nun 6,30 Euro für 2024, sowie 5,97 bzw. 5,28 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 4,07 Euro für 2024, sowie 3,57 bzw. 3,07 Euro für 2025 bzw. 2026.

  

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Bohrbeginn der ersten Tiefengeothermie-Anlage Wiens wird vorbereitet

OMV und Wien Energie setzen Geothermie-Bohrungen im Gemeinschaftsunternehmen deeep um - Bohrbeginn im Winter 2024/2025 - Klimaneutrale Fernwärme für bis zu 20.000 Haushalte ab 2028

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240924_OTS0056/bohrbeginn-der-ersten-tiefengeot hermie-anlage-wiens-wird-vorbereitet

  

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ckdaten Tiefengeothermie-Anlage Aspern

Anlagenstandort: Seestadt Aspern, 1220 Wien
Geplante Leistung: rund 20 Megawatt thermisch (inkl. Wärmepumpen von Wien Energie)
Fernwärme für umgerechnet bis zu 20.000 Wiener Haushalte
Geplanter Bohrbeginn: Winter 2024/2025
Geplante Inbetriebnahme: 2028
Geplantes Investitionsvolumen: rund 90 Millionen Euro. Das Projekt wird aus den Mitteln der Umweltförderung des Klimaschutzministeriums gefördert.


20W ergibt rund um die Uhr Betriebim Jahr 175,2 Mio. kWh
Fernwärme kostet in Wien 13,4 Cent

ergibt 23,8 Mio. Euro Einnahmen. Nicht schlecht vs. 90 Mio. Investition. Fragt sich was der Betrieb im Jahr kosten wird.

  

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>20W ergibt rund um die Uhr Betriebim Jahr 175,2 Mio. kWh
>Fernwärme kostet in Wien 13,4 Cent
>
>ergibt 23,8 Mio. Euro Einnahmen. Nicht schlecht vs. 90 Mio.
>Investition. Fragt sich was der Betrieb im Jahr kosten wird.
>

Wirkt ausgesprochen interessant.
Wollte da nicht die SBO mitmischen.

  

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>>20W ergibt rund um die Uhr Betriebim Jahr 175,2 Mio. kWh
>>Fernwärme kostet in Wien 13,4 Cent
>>
>>ergibt 23,8 Mio. Euro Einnahmen. Nicht schlecht vs. 90
>Mio.
>>Investition. Fragt sich was der Betrieb im Jahr kosten
>wird.
>>
>
>Wirkt ausgesprochen interessant.
>Wollte da nicht die SBO mitmischen.


Beim Bohr-Equipment werden sie wohl dabei sein.

  

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Lebenszeichen kurz vor Stopp-Marke

OMV (ISIN AT0000743059 – Euro 38,94) hat sich haarscharf
oberhalb unserer Musterdepot-Stopp-Marke von 36,00 Euro
gehalten. Der niedrigste Aktienkurs lag im September bei 36,18
Euro. Am Monatsende erholte sich die Notierung des Öl-, Gas- und Chemiekonzerns bei guten Börsenumsätzen ohne Unternehmensnachrichten. Dies gibt etwas Hoffnung, dass dieser fundamentalanalytisch niedrig bewertete Energietitel endlich wieder
in den charttechnischen Aufwärtstrend zurückfindet, zumal sich
die Perspektiven für einen steigenden Ölpreis verbessert haben.
Zum einen beflügelte zunächst das chinesische Stimulierungspaket, was Hoffnungen auf eine wieder stärkere Nachfrage aus
China auslöste und zum anderen trieb auch die Zuspitzung des
Nahostkonfliktes die Ölnotierung nach oben. Halten.

Austria Börsenbrief

  

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OMV Produktion im 3. Quartal auf 332.000 Fass pro Tag gesunken

OMV Trading Update: Raffinerie-Referenzmarge in Europa im Jahresabstand von 14,05 Dollar auf 5,00 Dollar eingebrochen - Von der OMV realisierte Öl- und Gaspreise gesunken

Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im 3. Quartal 2024 weniger Öl und Gas gefördert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres - die Gesamtproduktion ging um 8,8 Prozent auf 332.000 Barrel pro Tag zurück. Die endgültigen Ergebnisse für das dritte Quartal werden am 29. Oktober veröffentlicht.
Gegenüber dem Vorquartal mit 338.000 Barrel pro Tag verringerte sich die Gesamtproduktion an Öl und Gas leicht. Im Vergleichsquartal des Vorjahres waren noch 364.000 Barrel pro Tag gefördert worden. Die Erdgasproduktion lag zuletzt bei durchschnittlich 160.000 boe/d (Barrel Öl-Äquivalente pro Tag), etwas höher als im Vorquartal (156.000 Barrel), aber niedriger als im 3. Quartal 2023 (169.000 Barrel). Die Rohöl- und NGL-Produktion fiel gegenüber dem Vorquartal von 183.000 auf 172.000 Barrel pro Tag und war ebenfalls niedriger als vor einem Jahr (195.000 Barrel pro Tag).

Laut dem am Dienstag veröffentlichten "Trading Update" lag der durchschnittliche Brent-Preis im 3. Quartal 2024 bei 80,34 US-Dollar (73,16 Euro) pro Barrel, verglichen mit 86,75 Dollar im gleichen Quartal des Vorjahres. Der von der OMV durchschnittlich realisierte Rohölpreis betrug im 3. Quartal 78,4 Dollar, nach 81,2 Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis lag bei 24,9 Euro je Megawattstunde, nach 25,7 Euro vor einem Jahr.

Die Raffineriesparte war im 3. Quartal von einem rückläufigen Raffineriemargen-Umfeld sowie diversen Einmaleffekten betroffen, darunter ein temporärer Produktionsstopp der Rohöl-Destillationsanlage in der Raffinerie Burghausen und ungünstige Entwicklungen der Rohöl-Differentiale, teilweise in Zusammenhang mit der Situation in Libyen. Diese Einmaleffekte werden voraussichtlich das CCS operative Ergebnis vor Sondereffekten im mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich negativ beeinflussen.

Im Energiesegment war die Ölförderung in Libyen seit Anfang August 2024 aufgrund lokaler Proteste beeinträchtigt, was das operative Ergebnis vor Sondereffekten im 3. Quartal um mehr als 200 Mio. Euro negativ beeinflussen wird, wie die OMV in ihrem Zwischenbericht mitteilt. Steigende Verkaufsmengen in anderen Ländern könnten demnach aber einen positiven Einfluss auf das Ergebnis im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich haben.

Der Raffinerie-Auslastungsgrad der OMV in Europa blieb mit 84 Prozent im 3. Quartal im Jahresabstand stabil, war aber geringer als im Vorquartal mit 89 Prozent. Die OMV Raffinerie-Referenzmarge in Europa, basierend auf Brent, sank jedoch von 14,05 Dollar im Vorjahr auf 5,00 Dollar im aktuellen Quartal. Im 2. Quartal 2024 hatte sie noch 7,00 Dollar betragen.

  

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Millionen-Betrugsverdacht rund um CO2-Ausgleichsgeschäfte mit China weitet sich aus

Das Klimaministerium von Leonore Gewessler (Grüne) brachte Anzeige gegen chinesische Klimaschutzprojekte ein. Heimische Energiekonzerne wie die OMV hatten diese in Auftrag gegeben, um ihre CO2-Bilanz zu verbessern

https://www.derstandard.at/story/3000000239520/millionen-betrugsverdacht-rund-um-co2-ausg leichsgeschaefte-mit-china-weitet-sich-aus

  

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Produktion sinkt und
Sonderfaktoren belasten

Wir stufen OMV ungeachtet dieser Entwicklung als unterbewertet und haltenswert ein.

Austria Börsenbrief

  

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Trading Update Q3/24: Chemiebereich fester, Raffinerieumfeld gedämpft

Diese Woche veröffentlichte die OMV in ihrem Trading Update erste Indikatoren zum Verlauf des dritten Quartals 2024. Demnach lag die Gesamtproduktion an Erdöl und -gas im Q3/24 mit 332.000 Fass Öl-Äquivalent/Tag knapp unter dem Vorquartal (-1,8%). Der realisierte Ölpreis fiel im Q3/24 verglichen mit dem Vorquartal leicht um 3,8% auf durchschnittlich USD 78,4/Fass, während der durchschnittlich realisierte Gaspreis um 7,3% zulegte. Im Bereich Energy wird jedoch die zweimonatige Produktionseinschränkung in Libyen das operative Ergebnis im Q3/24 mit rund EUR 200 Mio. im Vergleich zum Q2/24 negativ belasten. Teilweise ausgleichend mit einem positiven Einfluss auf das Ergebnis im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich dürften hingegen steigende Verkaufsmengen in anderen Ländern sein. Im Bereich Fuels & Feedstock lag die Referenz-Raffineriemarge im Q3/24 mit USD 5,0/Fass um knapp 30% unter dem Vorquartal. Auch in diesem Segment erwartet die OMV negative Einmaleffekte im mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Im Bereich Chemicals & Materials legten sowohl die Polymer-Margen (Polypropylen Marge: +2,3%) als auch die Monomer-Margen zu (Ethylen-Referenz-Marge: +2,0%) im Quartalsabstand zu.

Ausblick

Die Indikatoren zum 3. Quartal 24 zeigen sich etwas schwächer als für das 2. Quartal 2024, was vor allem auf das gedämpfte Raffinerieumfeld und die fehlende Produktion in Libyen zurückzuführen ist - letztere wurde Anfang Oktober aber wieder aufgenommen. Positiv zu vermerken ist, dass die OMV höhere Margen und ein höheres Absatzvolumen im Chemiegeschäft verzeichnete. Das Q3-Ergebnis wird am 29. Oktober 2024 veröffentlicht.

Erste Bank

  

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Kommission setzt bei Gasliefervertrag-Prüfung auch auf Whistleblower
Vier Arbeitsschwerpunkte fixiert

Die im Juli vom Klimaschutzministerium eingesetzte Kommission zur Prüfung des Gasliefervertrags zwischen der russischen Gazprom und der teilstaatlichen OMV hat im Zuge der laufenden Abarbeitung des Prüfauftrages vier Arbeitsschwerpunkte fixiert und am Montag bekanntgemacht. Es geht ums Zustandekommen der Verlängerung des Gasliefervertrags anno 2018 um weitere zwölf Jahre bis 2040. Dabei setzt man nun auch auf Hinweisgeber, die anonym Informationen liefern können und sollen.
Die Vertrag war 2018 unter Beisein von Ex-Kanzler und -ÖVP-Chef Sebastian Kurz sowie Russlands Präsident Wladimir Putin in Wien verlängert worden. Die noch amtierende Klimaschutzministerin von den Grünen, Leonore Gewessler, hat die Verlängerung bereits als "Fehler" bezeichnet. Wie berichtet soll die Kommission von der OMV Einblick in den entsprechenden Gasliefervertrag bekommen - denn den Inhalt soll bisher nur der heimische Energieversorger gekannt haben. In den Vertrag eingesehen werden dürfe nur physisch und unter strengster Vertraulichkeit, hieß es am Montag.

Als weitere Punkte nennt die Kommission in ihrer Mitteilung vom Montag die Analyse des Gasliefervertrages aufgrund von vertragsrechtlichen und kartellrechtlichen Überlegungen, die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Gasliefervertrages und die sicherheitspolitische Bewertung des Gasliefervertrags. Im Rahmen dieser Arbeitsaspekte wird dann an Gewessler berichtet.

Dabei setzt die Kommission auch auf eine Whistleblower-Plattform. Hinweisgeber können unter der Adresse https://www.bkms-system.net/Gas-Kom "jederzeit und völlig anonym" Informationen hochladen, die die Arbeit der sogenannten Gas-Unabhängigkeitskommission unterstützen.

Von den bisherigen, "mehreren Sitzungen" hieß es in der Aussendung, dass "Recherchegespräche geführt" worden seien. In den kommenden Wochen würden Einladungen an Auskunftspersonen versendet. Wer das sein wird und ob auch Ex-Kanzler Kurz darunter ist, wurde nicht bekanntgegeben. Jedenfalls werde "die sicherheitspolitische Bewertung des Gasliefervertrages zeitnah abgeschlossen", ließ die Kommission mit der Vorsitzenden Irmgard Griss, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, mitteilen.

  

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OMV hat Ölförderung in Libyen wieder aufgenommen

Produktion war wegen Unruhen im Land vom 7. August bis 3. Oktober unterbrochen

Die OMV hat die Ölförderung im libyschen Sirte-Becken wieder aufgenommen. Eine entsprechende Mitteilung der staatlichen libyschen Ölgesellschaft National Oil Corp (NOC) hat die OMV am Montag auf Anfrage der APA bestätigt. Die Produktion war wegen der Unruhen im Land von 7. August bis 3. Oktober unterbrochen gewesen. Für die OMV macht Libyen 9 Prozent ihrer weltweiten Produktion aus.
Insgesamt produziert Libyen laut Reuters etwa 1,2 Millionen Barrel Rohöl pro Tag, wobei das Sirte-Becken zu den produktivsten Fördergebieten zählt. Die Ausbeutung der Felder erfolgt durch die NOC in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern wie der OMV, der italienischen Eni, der französischen Total oder der spanischen Repsol.

Seit dem gewaltsamen Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi im Jahr 2011 herrscht in Libyen Bürgerkrieg. Das rohstoffreiche Land ist heute in zwei Regionen geteilt, die von rivalisierenden Gruppen und Regierungen kontrolliert werden.

  

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OMV machte im 3. Quartal deutlich weniger Gewinn

Gewinn halbiert, deutlich geringere Beiträge der Bereiche Fuels & Feedstock sowie Energy - Produktion und Umsatz gesunken

Die OMV hat im 3. Quartal 2024 deutlich weniger Umsatz und Gewinn gemacht als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz ging um 9 Prozent auf 8,645 Mrd. Euro zurück, der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss sank um 49 Prozent auf 241 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie halbierte sich ebenfalls auf 0,74 Euro. Das teilte der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV am Dienstag mit.
Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten - eine um Lagerbewertungseffekte bereinigte Kennzahl - ging um 21 Prozent auf 1,051 Mrd. Euro zurück. Verantwortlich dafür seien deutlich geringere Beiträge der Bereiche Fuels & Feedstock sowie Energy. Diese Rückgänge seien teilweise durch ein deutlich stärkeres Chemicals-Ergebnis kompensiert worden, heißt es in der Mitteilung.

Über alle drei Quartale betrachtet ging das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten um 18 Prozent auf 3,766 Mrd. Euro zurück. Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss sank um 13 Prozent auf 1,088 Mrd. Euro und das Ergebnis je Aktie ging um 13 Prozent auf 3,33 Euro zurück.

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen war im 3. Quartal mit 1,391 Mrd. Euro um ein Viertel niedriger als vor einem Jahr. Der organische freie Cashflow - er berechnet sich aus dem Cashflow aus der Betriebstätigkeit und dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit exklusive Veräußerungen und wesentlicher anorganischer Cashflow-Komponenten - ging um 39 Prozent auf 538 Mio. Euro zurück.

Die Produktion sank um 9 Prozent auf 332.000 Fass pro Tag, hauptsächlich aufgrund von Produktionsunterbrechungen in Libyen. Die Produktion dort wurde inzwischen wieder aufgenommen. Die Produktionskosten stiegen auf 10,6 Dollar pro Fass.

Die OMV erwartet für 2024 einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis zwischen 80 und 85 Dollar pro Fass - die bisherige Prognose hatte auf 85 Dollar gelautet. 2023 hatte der Brent-Preis 83 Dollar betragen. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird für heuer bei rund 25 Euro je Megawattstunde erwartet (2023: 29 Euro je MWh).

  

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OMV selbst:

OMV Konzernbericht Jänner–September und Q3 2024

Konzern
CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten auf EUR 1.051 Mio gesunken, hauptsächlich infolge eines signifikant niedrigeren Beitrags von Fuels & Feedstock sowie eines geringeren Ergebnisses von Energy, dies wurde teilweise durch ein deutlich stärkeres Chemicals Ergebnis kompensiert
Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten auf EUR 346 Mio gesunken; CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten auf EUR 1,06 verringert
Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen auf EUR 1.391 Mio gesunken
Organischer freier Cashflow von EUR 538 Mio
CCS ROACE vor Sondereffekten bei 10%
Häufigkeit der berichtspflichtigen Arbeitsunfälle (Total Recordable Injury Rate; TRIR) bei 1,33
Chemicals
Polyethylen-Referenzmarge Europa um 45% auf EUR 447/t erheblich gestiegen; Polypropylen-Referenzmarge Europa um 23% auf EUR 407/t erhöht
Verkaufsmenge von Polyolefinen auf 1,60 Mio t gestiegen
Fuels & Feedstock
OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa merklich zurückgegangen auf USD 5,0/bbl
Kraftstoff- und sonstige Verkaufsmengen Europa auf 4,35 Mio t verbessert
Energy
Produktion um 9% auf 332 kboe/d gesunken, hauptsächlich aufgrund von Produktionsunterbrechungen in Libyen
Produktionskosten auf USD 10,6/boe gestiegen, vor allem infolge geringerer Produktion
Hinweise: Die genannten Werte beziehen sich auf Q3/24; als Vergleichsgrößen dienen, sofern nicht abweichend gekennzeichnet, die Quartalswerte des Vorjahres.

https://www.omv.com/de/news/omv-group-report-january-september-and-q3-2024

  

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OMV-Chef: Wenn Gazprom kein Gas mehr liefert, wird nicht bezahlt
CEO Stern: Gasimporte aus Russland 40 Prozent unter Vorkriegsniveau - OMV-Produktion im 3. Quartal gesunken, Gewinn halbiert


Die OMV hat in den letzten Jahren intensiv daran gearbeitet, Alternativen zu Gasimporten aus Russland zu finden - derzeit liege die aus Russland bezogene Gasmenge etwas über 40 Prozent unter dem Niveau vor dem Ukraine-Krieg, sagte OMV-Chef Alfred Stern zur APA. Wenn die Ukraine wie angekündigt mit Jahresende die Durchleitung von russischem Gas blockiert, fällt auch diese Menge weg. "Wenn kein Gas geliefert wird, dann werden wir natürlich auch nichts bezahlen", so Stern.

"Wir sind heute in einer Position, dass die OMV alle ihre Kundenverpflichtungen auch ohne die russischen Gaslieferungen erfüllen kann", bekräftigte Stern am Dienstag. Der Vertrag mit dem russischen Gazprom-Konzern sei ein "Take-or-Pay"-Vertrag. "Wir haben als OMV die Möglichkeit, Gas zu nehmen und zu bezahlen - oder wir haben die Möglichkeit, kein Gas zu nehmen und trotzdem zu bezahlen. Wirtschaftlich macht das keinen Sinn", denn es gebe keine rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Annahme des russischen Gases verbieten würden. "Wir sind bei unserem Vorgehen jederzeit sanktions- und rechtskonform." Die Situation wäre aber eine andere, wenn Gazprom kein Gas mehr liefere - dann werde man auch nichts bezahlen.

Die OMV hat bereits seit Anfang letzten Jahres unterschiedliche Schiedsverfahren gegen die Gazprom laufen, nun zeichnet sich ein weiterer Rechtsstreit ab.

Die Geschäfte laufen für die OMV derzeit nicht so gut wie im Vorjahr. Der Umsatz ging im 3. Quartal um 9 Prozent auf 8,645 Mrd. Euro zurück, der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss sank um 49 Prozent auf 241 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie halbierte sich ebenfalls auf 0,74 Euro. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten - eine um Lagerbewertungseffekte bereinigte Kennzahl - ging im 3. Quartal um 21 Prozent auf 1,051 Mrd. Euro zurück.

Das liege vor allem daran, dass die Preise für Öl und Gas gegenüber dem Vorjahr gesunken seien, sagte der OMV-Chef. Dazu komme der Produktionsausfall in Libyen im August und September aufgrund von Unruhen - die OMV hat dort 9 Prozent ihrer Produktion. "Das zweite ist im Kraftstoffbereich, wo wir auch in der Raffinerie ein schwächeres Ergebnis gesehen haben, weil die Raffineriemargen dort gesunken sind - allerdings kompensiert durch ein sehr gutes Tankstellengeschäft."

In der Chemie-Sparte sei man bereits im dritten Quartal von Verbesserungen. "Chemie hat im dritten Quartal wieder ungefähr ein Drittel zum operativen Cashflow beigetragen. Das zeigt die Stärke des integrierten Geschäftsmodells: Wir haben im Chemiebereich ungefähr 150 Mio. Euro Resultatverbesserung gegenüber vor einem Jahr."

Der Cashflow sei eine wichtige Kennzahl, "weil das treibt die Finanzierung unserer Investitionsprojekte und die Dividendenpolitik, die uns sehr wichtig ist". Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen war im 3. Quartal mit 1,391 Mrd. Euro um ein Viertel niedriger als vor einem Jahr, über drei Quartale betrachtet legte er um 18 Prozent auf 4,14 Mrd. Euro zu.

Die OMV erwartet für 2024 einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis zwischen 80 und 85 Dollar pro Fass - die bisherige Prognose hatte auf 85 Dollar gelautet. 2023 hatte der Brent-Preis 83 Dollar betragen. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird für heuer bei rund 25 Euro je Megawattstunde erwartet (2023: 29 Euro je MWh).

Nichts Neues hat Stern über die Verhandlungen mit Abu Dhabi über einen Zusammenschluss der OMV-Tochter Borealis und dem ADNOC/Borealis-Joint-Venture Borouge zu berichten - dort war eine Einigung schon für Ende 2023 erwartet worden. "Diese Diskussionen mit der ADNOC laufen nach wie vor und sind nach wie vor ergebnisoffen", hält sich Stern an das bisherige Wording.

Im Plan liegt man laut Stern hingegen beim Gasprojekt Neptun Deep im rumänischen Schwarzen Meer. "Das Ziel ist, dass wir im ersten Quartal nächsten Jahres mit den Bohrungen beginnen. Das Transocean Drilling Rigg ist bereits unterwegs ins Schwarze Meer." Bis 2027 wolle man dort in die Produktion kommen.

"Wir haben Gas ja als unbedingt notwendige Brückentechnologie für die Energiewende in unserer Strategie drinnen", erklärte Stern. "Das ist ein wirklich wichtiges Projekt, nicht nur für Rumänien, sondern für die EU insgesamt. Das ist das größte Gasentwicklungsprojekt in der EU-27. Rumänien kann damit gasunabhängig und zum Exporteur von Gas werden." Im Vergleich zu LNG mache das Projekt absolut Sinn - nicht nur, was die Kosten betrifft, sondern auch im Hinblick auf die Umwelt und die Energieeffizienz.

  

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OMV sichert sich langfristig 67 GWh Grünstrom pro Jahr

VERBUND und ImWind beliefern OMV mit nachhaltigem Strom aus 65 % Wasserkraft und 35 % Wind

Mit den Partnerschaften zur erneuerbaren Energie deckt OMV über 35 % des externen Energiebedarfs der Raffinerie Schwechat und der Adria Wien Pipeline ab

Einsparung von jährlich 11.000 Tonnen Scope 2-Emissionen für beide Anlagen

OMV schließt langfristige Stromlieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPA), mit VERBUND und ImWind ab. Damit sichert sich OMV einen jährlichen Bezug von 67 GWh nachhaltigen Stroms. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 16.000 Haushalten<1>. OMV deckt mit der grünen Energieversorgung insgesamt mehr als 35 Prozent des externen Strombedarfs der Raffinerie Schwechat und der Adria Wien Pipeline (AWP) ab. Damit reduziert OMV den CO2-Fußabdruck des Unternehmens und treibt die Förderung erneuerbarer Energiequellen voran.

Der von OMV bezogene nachhaltige Strom stammt aus erneuerbaren Energiequellen und setzt sich zu 65 Prozent aus Wasserkraft und 35 Prozent aus Windenergie zusammen. Jährlich wird OMV damit rund 11.000 Tonnen CO2 einsparen. Über die gesamte Laufzeit sind es insgesamt rund 60.300 Tonnen CO2. Die Scope 2-Emissionen der Raffinerie Schwechat sowie der Adria Wien Pipeline können so signifikant reduziert werden.



„Unsere Zusammenarbeit mit VERBUND und ImWind trägt zur zuverlässigen und nachhaltigen Energieversorgung unserer Anlagen bei. Wir treiben die ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele unserer Strategie 2030 voran. Die Partnerschaften für die erneuerbaren Energien spielen dabei eine wichtige Rolle und unterstützen den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Zukunft. Wir werden unser PPA-Portfolio konsequent weiter ausbauen“, sagt Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender und CEO OMV AG.

VERBUND, Österreichs führendes Stromunternehmen, wird OMV ab Jänner 2025 vier Jahre lang jährlich mit 44 GWh Strom aus Wasserkraft versorgen. Der Vertrag von OMV mit ImWind, einem österreichischen Windkraft- und Photovoltaikpionier, läuft über acht Jahre mit einer jährlichen Kapazität von 23,5 GWh aus Windkraft. Lieferbeginn ist im November 2024.

  

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Quartalsergebnis je Aktie rund halbiert

Wir meinen: Das schwache Quartal
ist teilweise auf Sondereffekte zurückzuführen und der Cashflow
ist weiterhin stark, zudem war ein schwaches Quartal erwartet
worden. Vor diesem Hintergrund erscheint uns die sehr niedrige
Bewertung unverändert nicht gerechtfertigt.

Wir belassen diese Dividendenaktie unter Beachtung unserer um 36 Euro liegenden Stopp-Marke im Musterdepot.

Austria Börsenbrief

  

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Greenpeace reicht Klage gegen OMV Mega-Gasprojekt Neptun Deep in Rumänien ein
Umweltschutzorganisation sieht gesetzliche Vorgaben verletzt - OMV würde 276 Millionen Tonnen CO2 verursachen

Greenpeace Rumänien reicht am Verwaltungsgericht Bukarest Klage gegen die Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Mega-Gasprojekt Neptun Deep im Schwarzen Meer ein. Laut Greenpeace hat die zuständige Umweltschutzbehörde die gesetzlichen Vorgaben bei der Genehmigung der UVP des Offshore-Gasprojekts der OMV Petrom und Romgaz nicht eingehalten. Schwerwiegende Folgen für den Klimaschutz und Risiken für Mensch und Natur wurden bei der Genehmigung außer Acht gelassen. Bei erfolgreicher Klage muss das Projekt vorerst gestoppt und die Umweltverträglichkeitsprüfung neu aufgerollt werden. Greenpeace fordert daher einen Baustopp, bis die zuständigen Gerichte ein Urteil gefällt haben.

Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace: “Der Bau von Neptun Deep steht im Widerspruch zu jeglichen Klimaschutzbemühungen. Zu behaupten, dieses Mega-Gasprojekt sei im Sinne der Umwelt und der Nachhaltigkeit ist nicht nur falsch, sondern auch verantwortungslos von der OMV. Die Treibhausgasprognose ist mit Tricks beschönigt, das Risiko durch im Schwarzen Meer treibenden Kriegsminen wird noch nicht mal erwähnt”.

Neptun Deep ist das größte geplante fossile Gasprojekt innerhalb der EU. Ab Ende 2027 wollen die OMV Petrom und der rumänische Staatskonzern Romgaz dort insgesamt 100 Milliarden Kubikmeter klimaschädliches Gas fördern und damit 276 Millionen Tonnen Treibhausgase verursachen. Das ist so viel wie Österreich in dreieinhalb Jahren ausstößt. Neben der Umweltverträglichkeitsprüfung stehen auch noch die finale Baugenehmigung und die Genehmigung der Offshore Öl- und Gasaufsichtsbehörde aus. Trotz der fehlenden Genehmigungen und Urteile haben OMV Petrom und Romgaz bereits mit ersten Aufbauarbeiten an Land begonnen. Auch die Bohranlage “Transocean Barents” ist bereits auf dem Weg in Richtung der rumänischen Hafenstadt Constanta.

Greenpeace-Analyse der UVP-Unterlagen zu Neptun Deep: https://act.gp/3OHzU46
Aktuelle Position der Bohranlage: https://act.gp/Tracker
Factsheet Seeminen: https://act.gp/3VLP4sU

  

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OMV erstritt gegen Gazprom über 230 Mio. Euro

Betrag wird gegen Zahlungen auf Gaslieferungen aufgerechnet - OMV auf Kürzung von Gaslieferungen vorbereitet

Ein Schiedsgericht hat der OMV im Streit mit dem russischen Gasriesen Gazprom 230 Mio. Euro Schadenersatz plus Zinsen und Kosten zugesprochen. Der Anspruch werde ab sofort gegen Zahlungsverpflichtungen der OMV gegenüber Gazprom Export aus dem österreichischen Liefervertrag aufgerechnet, teilte das österreichische Unternehmen am Abend mit. Das könne zu einer Unterbrechung der russischen Gaslieferungen führen, warnt die OMV, fühlt sich dafür aber gut vorbereitet.

Denn die OMV habe inzwischen alternative Gasversorgung aus nicht-russischem Gas sowie weitere Gas-Lieferkapazitäten aufgebaut. Insbesondere mit Gas aus Norwegen und Flüssiggas (LNG). "OMV bekräftigt, dass das Unternehmen die vertraglich zugesicherten Gasmengen an seine Kunden auch im Fall einer möglichen Lieferunterbrechung von Gazprom Export beliefern kann", so die Aussendung. Auch seien die Gasspeicher der OMV derzeit zu über 90 Prozent gefüllt.

In diesem Streit ging es um unregelmäßige Lieferungen von Gazprom Export sowie um die gänzliche Einstellung der Lieferungen im September 2022 in Deutschland. Der zugesprochene Schadenersatz werde positiv zum Ausgleich des im Jahr 2022 entstandenen finanziellen Schadens beitragen, so die OMV heute. Sollte Gazprom in Reaktion auf die Verrechnung des Schadenersatzes die Lieferungen einstellen, käme es bei der OMV zu geringen einmaligen Hedging-Verlusten, die aber von dem zugesprochenen Schadenersatz "deutlich überwogen" werden. Potenziell seien Gaslieferungen von 5 TWh pro Monat betroffen.


Bereits im Juli hatte OMV-Chef Alfred Stern gesagt, die OMV sei auf das russische Gas nicht mehr angewiesen. Die OMV habe den Bezug von russischem Gas bereits deutlich reduziert. Allerdings kann die OMV nach eigenen Angaben nicht aus dem langfristigen Liefervertrag aussteigen, der sie verpflichtet, das Gas aus Russland auf jeden Fall abzunehmen. Sollte Gazprom ihrerseits ihre Lieferungen einstellen, wäre das für die OMV die Chance, den Bezug von russischem Gas zu stoppen. Auch wenn, wie von der Ukraine angedroht, ab Jahreswechsel kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließen sollte, würde Russland vertragsbrüchig und die OMV könnte aus dem inzwischen ungeliebten langfristigen Liefervertrag aussteigen. Das Szenario, dass kein Gas aus Russland mehr nach Österreich kommt, hat inzwischen seinen Schrecken verloren.

Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) schrieb am Abend auf X, diese Entscheidung sei "ernst zu nehmen, aber keine unmittelbare Gefährdung für unsere Versorgungssicherheit". Österreich könne und werde ohne russisches Gas auskommen. "Trotzdem ist klar, dass eine plötzliche Lieferunterbrechung auf den Gasmärkten für Anspannung sorgen könnte". Daher seien alle Gasversorgungsunternehmen aufgerufen, von russischem Gas unabhängig zu werden.

  

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OMV-Chef Stern: Gazprom liefert, OMV aber auf Lieferstopp vorbereitet

OMV will Schadensersatzansprüche mit Zahlungsverpflichtungen gegen Gazprom aufrechnen - Gasflüsse aus Russland derzeit aufrecht - Nächste Zahlung laut Energieexperten am 20. November fällig

Die OMV erhält derzeit planmäßig Erdgas vom russischen Gasriesen Gazprom, im Falle eines Lieferstopps sieht sich der teilstaatliche Energiekonzern aber gut gerüstet. "Die OMV bereitet sich auf das jetzt seit knapp drei Jahren vor", sagte OMV-Chef Alfred Stern im APA-Gespräch. Am Mittwoch waren dem Konzern im Streit mit Gazprom mehr als 230 Mio. Euro Schadensersatz zugesprochen worden, die OMV will den Anspruch mit Zahlungsverpflichtungen an den Gaslieferanten aufrechnen.
Die OMV hat mehrere laufende Schiedsverfahren mit Gazprom, in diesem Streit ging es um unregelmäßige Lieferungen von Gazprom Export sowie um die gänzliche Einstellung der Lieferungen im September 2022 in Deutschland. Der daraus entstandene Schaden werde mit den zugesprochenen 230 Mio. Euro plus Zinsen und Kosten zum Großteil abgedeckt.

"Dieser Schadensersatz wurde uns mit einer schuldbefreienden Wirkung zugesprochen, das bedeutet, dass wir das aufrechnen können gegen eine ausstehende Zahlungsverpflichtung an die Gazprom", erklärte Stern. Das will das Unternehmen auch tun. Stern rechnet dadurch mit einem positiven Einfluss auf den Cashflow und den operativen Gewinn im vierten Quartal 2024.

Ob und wann Gazprom als Reaktion auf die Verrechnung des Schadenersatzes die Lieferungen einstellen wird, lässt sich laut Stern schwer vorhersagen. "Ich kann sagen, dass heute die Gasflüsse aufrecht sind, so wie gestern auch, und es bisher keine Reaktion gegeben hat". Für den Fall eines Lieferstopps sei der Gaskonzern jedenfalls vorbereitet. "Wir können alle unsere Kunden jederzeit auch mit nicht-russischem Gas beliefern", betonte der OMV-Chef.

Die OMV bezieht pro Monat etwa 4 bis 5 Terawattstunden (TWh) Gas aus Russland, die nun zugesprochenen 230 Mio. Euro entsprechen in etwa dieser Menge. Zu den Zahlungsformalitäten hielt sich der OMV-Chef bedeckt, Energieexperten der österreichischen Energieagentur und des Datenanalyseunternehmens ICIS sagten, die nächste OMV-Zahlung an Gazprom sei am 20. November fällig.

Das alternative Gas komme etwa aus Norwegen, teilweise aus eigener Produktion oder in Form von LNG. Auch die Pipeline-Kapazitäten seien gesichert und die OMV-Speicher in Österreich seien zu über 90 Prozent gefüllt. Im Fall eines Lieferstopps könne der Energiekonzern sofort darauf zugreifen, "das war Teil unserer Strategie, dass wir diese Mengen ja bereits heute beziehen, aber nicht langfristig Lieferverpflichtungen eingegangen sind, das heißt, wir haben das tageweise verfügbar", erklärte Stern.

Zur Frage, ob das Gas aus alternativen Quellen teurer ist als jenes aus Russland, sagte der OMV-Chef: "Diese Gaslieferverträge sind immer an die Börsenpreise geknüpft", der Preis werde durch Angebot und Nachfrage bestimmt. "Wenn die Lieferungen ausfallen, wäre kurzfristig zu erwarten, dass es möglicherweise zu einer Erhöhung der Börsenpreise kommt, weil die Lieferquelle ersetzt werden muss", sagte Stern, die OMV sei darauf aber mit den Lieferverträgen aus anderen Quellen vorbereitet.

Je nachdem, wie die Gazprom reagiert, könne es zu sogenannten Hedging-Verlusten kommen, die jedoch "klein sein werden, im Vergleich zu diesen 230 Millionen", so Stern am Donnerstag.

Bei der Bekanntgabe ihres Quartalsergebnisses Ende Oktober hatte die OMV erklärt, dass die finanziellen Auswirkungen im Falle eines Lieferausfalls auf eine einmonatige Forward-Hedge-Position begrenzt wären. Die OMV müsste die monatliche Mengen dann am Spotmarkt kaufen. Bei einer angenommenen Preissteigerung von 5 Euro pro Megawattstunde (MWh) würde sich dies mit 25 Mio. Euro auf das bereinigte CCS-Betriebsergebnis auswirken.

  

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OMV Petrom meldet Fortschritt bei Gasprojekt im Schwarzen Meer
Bohranlage an rumänischer Küste angelangt

Während die russische Gazprom der OMV im Rahmen des langfristigen Gasliefervertrags kein Erdgas mehr liefert, forciert der österreichische Konzern über die Tochter OMV Petrom das Gasförder-Projekt Neptun Deep im Schwarzen Meer. Die OMV Petrom gab am Montag bekannt, dass die halbtauchende mobile Offshore-Bohranlage Transocean Barents in Constanța an der rumänischen Schwarzmeerküste eingetroffen ist.
"Neptun Deep ist ein strategisches Projekt für Rumänien und die EU", merkte Christina Verchere, CEO von OMV Petrom, dazu an. "Es wird zur Energieunabhängigkeit und zum Wirtschaftswachstum des Landes beitragen. Unser Fokus liegt auf der sicheren und effizienten Fertigstellung des Projekts, während wir uns dem ersten Gas nähern."

An dem Neptun-Deep-Projekt sind die OMV Petrom, an der die teilstaatliche OMV 51 Prozent hält, und die Romgaz zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Investitionen von 4 Mrd. Euro sind vorgesehen. Die Gesamtproduktion des Gasfeldes wird auf 100 Mrd. Kubikmeter geschätzt.

  

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Russisches Erdgas könnte weiterhin bei der OMV landen
Teil der Gazprom-Exporte könnten über die Börse bei der OMV landen -

Seit dem Gas-Lieferstopp der Gazprom an die OMV am Samstag ist der Handel über die Börse deutlich gestiegen. Um den Lieferausfall zu kompensieren, dürfte auch die OMV verstärkt über die Börse zugekauft haben, heißt es in der Branche. Und ein wesentlicher Teil des kurzfristig erworbenen Gases dürfte über den Umweg der Börse von der Gazprom kommen. Damit könnte Gazprom trotz der Rechtsstreitigkeiten mit der OMV ihr Erdgas gewinnbringend an die Österreicher verkaufen.
Nach dem Lieferstopp, den Gazprom über die OMV verhängt hat, gingen die Liefermengen am Gas-Knotenpunkt Baumgarten in Niederösterreich um 10 bis 20 Prozent zurück. Vor dem Lieferstopp waren es vergangene Woche rund 290 GWh pro Tag, am Samstag und Sonntag waren es nur mehr knapp über 240 GWh pro Tag. Insgesamt exportiert der russische Konzern täglich rund 42,4 Mio. Kubikmeter nach Europa.

Genügend Abnehmer - auch über die Börse

Gazprom hat für jene Gasmengen, die nun nicht mehr an die OMV gehen, rasch andere Abnehmer gefunden - teils über neue Käufer und Zwischenhändler, teils über die Börse. Da das russische Gas deutlich günstiger sei als jenes aus anderen Quellen, sei das Interesse entsprechend groß, teilte eine mit russischen Gas-Exporten vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters mit.

Wobei vermutlich auch die OMV über die Börse zukaufen dürfte, merkte Johannes Mayer, Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung bei der E-Control, gegenüber der APA an. Und ein wesentlicher Teil davon könnte indirekt auch von der Gazprom stammen, so Christoph Dolna-Gruber, bei der Energieagentur für Strategie zuständig. Schließlich lasse sich nicht nachvollziehen, woher das an der Börse erworbene Gas stammt. Allerdings bleibe der OMV nichts anderes übrig, um die Lieferverpflichtungen kurzfristig zu erfüllen.

Lieferungen ohnehin nur für heuer gesichert

Der Lieferstopp ist das Resultat eines Rechtsstreits zwischen der OMV und Gazprom. Der OMV wurden von einem Schiedsgericht 230 Mio. Euro an Schadenersatz zugesprochen. Daher kündigte der österreichische Energiekonzern an, die russischen Gaslieferungen mit dem Schadenersatz gegenzurechnen. Bereits die aktuelle Rechnung für Oktober sollte nicht mehr beglichen werden, wie Mayer anführte. Gazprom stoppte daraufhin die Lieferung an die OMV und bot das Gas eben anderen Abnehmern und über die Börse an. Gazprom sichert sich so die Erlöse aus dem Gas-Export.

Allerdings musste man bei der OMV ohnehin davon ausgehen, dass es wahrscheinlich ab Jahresende keine Gaslieferungen aus Russland geben werde. Denn dann endet nach aktuellem Stand das über fünf Jahre abgeschlossene Gastransitabkommen Russlands mit der Ukraine. In diesem Fall wird Gazprom kein Gas mehr nach Baumgarten liefern können.

  

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-------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Mehr Details in den Absätzen 4 bis 8 ---------------------------------------------------------------------
Seit dem Gas-Lieferstopp der Gazprom an die OMV am Samstag ist der Handel über die Börse deutlich gestiegen. Um den Lieferausfall zu kompensieren, dürfte auch die OMV verstärkt über die Börse zugekauft haben, heißt es in der Branche. Und ein wesentlicher Teil des kurzfristig erworbenen Gases dürfte über den Umweg der Börse von der Gazprom kommen. Damit könnte Gazprom trotz der Rechtsstreitigkeiten mit der OMV ihr Erdgas gewinnbringend an die Österreicher verkaufen.

Nach dem Lieferstopp, den Gazprom über die OMV verhängt hat, gingen die Liefermengen am Gas-Knotenpunkt Baumgarten in Niederösterreich um 10 bis 20 Prozent zurück. Vor dem Lieferstopp waren es vergangene Woche rund 290 GWh pro Tag, am Samstag und Sonntag waren es nur mehr knapp über 240 GWh pro Tag. Insgesamt exportiert der russische Konzern täglich rund 42,4 Mio. Kubikmeter nach Europa.

Genügend Abnehmer - auch über die Börse

Gazprom hat für jene Gasmengen, die nun nicht mehr an die OMV gehen, rasch andere Abnehmer gefunden - teils über neue Käufer und Zwischenhändler, teils über die Börse. Da das russische Gas deutlich günstiger sei als jenes aus anderen Quellen, sei das Interesse entsprechend groß, teilte eine mit russischen Gas-Exporten vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters mit.

Nach vorläufigen Daten des slowakischen Übertragungsnetzbetreibers Eustream beliefen sich die geplanten Gaslieferungen über die Slowakei nach Österreich für Montag auf 22,3 Millionen Kubikmeter. Die OMV hatte vor dem Lieferstopp 17 Mio. Kubikmeter pro Tag von Gazprom erhalten. Diese Mengen werden nun von anderen Käufern oder Zwischenhändlern in Europa übernommen.

Wobei vermutlich auch die OMV über die Börse zukaufen dürfte, merkte Johannes Mayer, Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung bei der E-Control, gegenüber der APA an. Und ein wesentlicher Teil davon könnte indirekt auch von der Gazprom stammen, so Christoph Dolna-Gruber, bei der Energieagentur für Strategie zuständig. Schließlich lasse sich nicht nachvollziehen, woher das an der Börse erworbene Gas stammt. Allerdings bleibe der OMV nichts anderes übrig, um die Lieferverpflichtungen kurzfristig zu erfüllen. Die OMV bestätigte zwar gegenüber der APA den Ausfall der direkten Gazprom-Lieferungen, machte jedoch keine Angaben, inwieweit sich dies auf ihren Gaseinkauf über die Börse ausgewirkt habe.

Russisches Gas fließt nach Slowakei, Ungarn, Tschechien

Russisches Gas wird laut einem Bericht von Reuters weiterhin in signifikanten Mengen an die Slowakei und Ungarn verkauft sowie an Tschechien, das keinen direkten Vertrag hat. Kleinere Mengen gehen nach Italien und Serbien. Das staatliche slowakische Gasunternehmen SPP, das einen langfristigen Vertrag mit Gazprom für seine slowakischen Verbraucher hat, wollte auf Nachfrage nicht sagen, ob es einen Teil des Volumens kauft, das bisher an OMV geliefert wurde.

Unabhängig davon sind die Gasflüsse von der Slowakei nach Tschechien seit dem 1. Oktober stark gestiegen und machen jetzt 74 Prozent der gesamten tschechischen Importe aus, obwohl tschechische Unternehmen keine Verträge mit Gazprom haben.

Nach Angaben von Händlern und Analysten könnte es sich dabei um Gas handeln könnte, das aus Russland stammt und über die Turkstream-Pipeline oder die Ukraine geliefert wird und möglicherweise aufgrund voller Speicherkapazitäten billiger nach Tschechien geliefert wird als Gas aus dem Westen.

  

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Endet der Langzeitvertrag mit Gazprom? Die OMV lässt sich nicht in die Karten schauen

Die OMV bekommt kein Gas mehr von Gazprom. Ob sie nun aus dem langfristigen Liefervertrag aussteigen kann und wird, bleibt unklar. Es spricht aber einiges dafür

https://www.derstandard.at/story/3000000245540/endet-der-langzeitvertrag-mit-gazprom-die- omv-laesst-sich-nicht-in-die-karten-schauen

  

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Der Gazprom-Vertrag der OMV: Was wird hier eigentlich so lang geprüft?
Seit Anfang Juli beschäftigt sich eine Kommission unter Leitung von Irmgard Griss mit dem Gazprom-Vertrag der OMV: Wie ist er zustande gekommen, wie ist er rechtlich und sicherheitspolitisch zu bewerten? Das wird noch lang dauern. Und was bringt das?

Paywall:

https://www.diepresse.com/19099206/der-gazprom-vertrag-der-omv-was-wird-hier-eigentlich-s o-lang-geprueft

  

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>Der Gazprom-Vertrag der OMV: Was wird hier eigentlich so lang
>geprüft?
>Seit Anfang Juli beschäftigt sich eine Kommission unter
>Leitung von Irmgard Griss mit dem Gazprom-Vertrag der OMV: Wie
>ist er zustande gekommen, wie ist er rechtlich und
>sicherheitspolitisch zu bewerten? Das wird noch lang dauern.
>Und was bringt das?
>
>Paywall:
>
>https://www.diepresse.com/19099206/der-gazprom-vertrag-der-omv-was-wird-hier-eigentlich-s o-lang-geprueft

https://www.diepresse.com/19099206?giftcode=e4750b7746377d69ceb0a856fd3be1b0a0f1692e&utm_ source=web&utm_medium=web&utm_campaign=artikelschenken

hier geschenkt ohne paywall

  

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Schmutziges Öl für die OMV: Milliarden gehen an korrupte Beamte und den Kreml

Seit Jahren ist Kasachstan der wichtigste Rohöllieferant für Österreich. Neue Recherchen zeigen, wie vor Ort für die Ölförderung bestochen wird und wie viel Russland daran verdient

https://www.derstandard.at/story/3000000245960/schmutziges-oel-fuer-die-omv-milliarden-ge hen-an-korrupte-beamte-und-den-kreml

  

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>Als gäbe es korrupte Beamte nur dort ...wieder ein Artikel
>des Standards gegen die OMV.

Grad erst hat mir ein lange schon pensionierter österreichischer A Beamter gesagt:

"Natürlich waren wir korrupt. Wir haben ja sehr wenig verdient!"
(Alte Weisheit: wären sie nicht zum Staat gegangen für ein Butterbrot,
Wären sie alle gut verdienende Anwälte geworden)

  

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Einblick in geheimen Gazprom-Vertrag: OMV-Ausstieg ist laut Mitglied von Gaskommission möglich
Der Zivilrechtsprofessor Andreas Kletečka konnte Einsicht in den Gasliefervertrag nehmen. Aus seiner Sicht wäre für die OMV ein Ausstieg möglich, weil die Russen die Lieferungen stoppten

https://www.derstandard.at/story/3000000246413/einblick-in-geheimen-gazprom-vertrag-omv-a usstieg-ist-laut-mitglied-von-gaskommission-moeglich

  

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Medienbericht: OMV soll vor dem Lieferstopp noch Gazprom-Gas beschlagnahmt haben
Ein Schiedsgericht hat der OMV 230 Millionen Euro Schadenersatz gegen Gazprom zugesprochen. Mit der Nichtbezahlung der Oktober-Lieferungen sollte dieser Anspruch durchgesetzt werden

https://www.derstandard.at/story/3000000246365/medienbericht-omv-soll-vor-dem-lieferstopp -noch-gazprom-gas-beschlagnahmt-haben

  

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OMV: Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nicht in Sicht
Gas-Liefervertrag mit Russland weiterhin gültig - Gasimport über Baumgarten laut AGGM nur "moderat" zurückgegangen - OMV sieht Oktober-Gasrechnung als beglichen

Nachdem die OMV ihre planmäßige Überweisung an den russischen Gazprom-Konzern für das im Oktober bezogene Gas ausfallen ließ und Gazprom daraufhin seine Gaslieferungen an die OMV eingestellt hat, zeichnet sich derzeit keine Wiederaufnahme der Lieferungen ab. Allerdings gebe es einen geltenden Liefervertrag, und wenn Gas geliefert würde, müssten sich beide Parteien an den Vertrag halten, sagte eine OMV-Sprecherin am Montag zur APA.
Die OMV hatte am 13. November erklärt, ihre Zahlungen an Gazprom einzustellen und bereits bezogenes Gas gegen eine Schadenersatzforderung in Höhe von 230 Mio. Euro gegen Gazprom aufzurechnen, die ihr von einem Schiedsgericht zugesprochen worden war. Daraufhin hatte Gazprom seine Lieferungen an die OMV eingestellt - allerdings fließt weiterhin russisches Gas in großen Mengen durch die Ukraine, nur ist es nicht mehr für die OMV reserviert.

Nach Angaben der Austrian Gas Grid Management (AGGM), die für die Verteilung von Gas in Österreich und auch den Gastransit zuständig ist, hat sich die Lage nach der Einstellung der Belieferung der OMV durch Gazprom seit dem 16. November nicht wesentlich verändert. "Die Mengenanmeldungen der Marktteilnehmer für heute zeigen einen moderaten Rückgang des Imports in Baumgarten gegenüber den Importmengen vor dem 16.11.2024. Die angemeldeten Mengen wurden wie geplant für die vergangenen Stunden des heutigen Gastags physisch erfüllt", heißt es im AGGM-Lagebericht für Montag. Allerdings ist die in Baumgarten angelieferte Gasmenge am Samstag in der Früh noch einmal spürbar zurückgegangen. Der aktuelle Gaspreis am Markt beträgt laut AGGM rund 49 Euro je Megawattstunde.

Einbehaltung von Geld als letzte Chance aus OMV-Sicht

Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert eine der OMV nahestehende Quelle, wonach die OMV die Einbehaltung der Bezahlung für das im Oktober gelieferte Gas als letzte Chance gesehen habe, an das ihr vom Schiedsgericht zugesprochene Geld zu kommen. Die Ukraine hat ja bereits wiederholt angekündigt, den Gastransitvertrag mit Gazprom nicht über das Ende dieses Jahres hinaus zu verlängern.

Auf russischer Seite betrachte man den Schritt der OMV als Zahlungsausfall und habe deshalb die Lieferungen gestoppt, verweist Reuters auf Quellen aus dem Umfeld von Gazprom. Die OMV wiederum sieht ihre Oktoberrechnung als bezahlt an. "Wie bereits in unserer Pressemitteilung vom 13. November 2024 angekündigt, hat OMV den Schadenersatzanspruch mit sofortiger Wirkung gegen Zahlungsverpflichtungen von OMV gegenüber Gazprom Export aus dem österreichischen Liefervertrag aufgerechnet. Bei einer Aufrechnung stehen zwei fällige Geldforderungen gegenüber. Durch die Aufrechnungserklärung werden beide Geldforderungen gleichzeitig getilgt", erklärte die OMV am Montag schriftlich gegenüber der APA.

OMV dürfte sich mit russischem Gas viel Geld erspart haben

Reuters verweist auf Informationen aus dem Umfeld von Gazprom, wonach sich die OMV noch nach Beginn des Ukraine-Krieges Milliarden erspart habe, indem sie weiter russisches Gas bezog. Österreich habe 2022, am Höhepunkt der russischen Lieferausfälle nach Westeuropa, für russisches Gas nur 300 bis 400 Dollar (288 bis 384 Euro) je 1.000 Kubikmeter bezahlt, während der Preis auf den Spotmärkten über 1.000 Dollar gelegen sei.

Die OMV hatte in der Vergangenheit stets darauf verwiesen, dass russisches Gas deutlich billiger sei als Erdgas aus anderen Quellen. Das gilt jetzt anscheinend nicht mehr. "Die Preise bilden sich auf dem Markt und können zudem aufgrund von unterschiedlichen Vergleichszeiträumen nicht miteinander verglichen werden", wird auf Nachfrage erklärt. Zu konkreten Vertragsdetails könne man keine Stellung nehmen.

  

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OMV Petrom geht strategische Partnerschaft in Bulgarien ein

50 Prozent des Han Asparuh Offshore-Blocks an NewMed Energy übergeben

Die OMV-Tochter OMV Petrom hat Donnerstagnachmittag eine strategische Partnerschaft zum Vorantreiben der Exploration in Bulgarien bekanntgegeben. Sie überträgt 50 Prozent des Projekts Han Asparuh Offshore-Block an NewMed Energy Balkan, eine Tochtergesellschaft von NewMed Energy, wie der Öl- und Gaskonzern mitteilte. Die OMV Petrom bleibt Betreiberin. Die entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet.
Im Gegenzug für den Hälfte-Anteil wird NewMed Energy laut OMV "einen erheblichen Teil der Kosten" für die Explorations- und Bestätigungsarbeiten tragen. NewMed Energy ist den Angaben zufolge Israels führende Energiepartnerschaft in der Exploration, Erschließung, Produktion und dem Verkauf von Erdgas und Kondensat.

Die Transaktion soll noch in der ersten Jahreshälfte 2025 vollzogen werden. Mehrere kommerzielle Bedingungen seien noch zu erfüllen. Vonseiten der zuständigen bulgarischen Behörden fehlt noch grünes Licht.

Nähe zu Rumänien

Die Zusammenarbeit ermögliche es beiden Parteien, die mit dem Projekt verbundenen Risiken und Kosten zu teilen und somit die Fortschritte der Explorationsbemühungen zu erleichtern. "Mit unserer Erfahrung als Betreiberin in den flachen und tiefen Gewässern des Schwarzen Meeres bringt die OMV Petrom umfangreiche Expertise in die Region", so OMV-Petrom-Vorstand Cristian Hubati, der den Bereich Exploration und Produktion verantwortet.

Wegen der Nähe zu Rumänien und geologischer Ähnlichkeiten sei Bulgarien "eine natürliche Erweiterung unserer Offshore-Aktivitäten". Die Förderung der Explorationsaktivitäten in Bulgarien habe das Potenzial, die Energiesicherheit in Bulgarien und der Region zu unterstützen.

Han Asparuh ist den Konzernangaben zufolge ein Explorationsblock im westlichen Schwarzen Meer in Bulgarien, südlich des Neptun Deep Blocks in Rumänien, und hat eine Fläche von 13.712 Quadratkilometern mit Wassertiefen von knapp unter 2.000 Metern. Die Explorationsaktivitäten begannen im Jahr 2012 und umfassten geologische und geophysikalische Untersuchungen sowie das Bohren von drei Explorationsbohrungen.

Präsenz im Schwarzen Meer

Die OMV Petrom hat laut Eigenangaben mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Öl- und Gasproduktion im Schwarzen Meer. Im rumänischen Sektor betreibe das Unternehmen mehrere Blöcke und fördere Öl und Gas in flachen Gewässern. Im Tiefwasserbereich entwickelt sie in Partnerschaft mit Romgaz den Neptun Deep Block, mit geschätzten Volumina von 100 Mrd. Kubikmetern Gas. Die erste Gasproduktion aus Neptun Deep wird für 2027 erwartet.

  

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Geothermie-Projekt deeep geht im Winter in die heiße Phase
Noch im Winter beginnen die Bohrungen, ab 2028 sollen 20.000 Haushalte mit Fernwärme versorgt werden

Das Geothermie-Projekt "deeep" von Wien Energie und OMV kommt nun in die Umsetzungsphase: Derzeit wird in der Seestadt Aspern der Bohrplatz eingerichtet, in den nächsten Wochen soll der 50 Meter hohe Bohrturm aufgestellt werden und noch in diesem Winter starten die Tiefenbohrungen in bis zu 3.400 Meter Tiefe. Ab 2028 soll die Anlage Fernwärme für 20.000 Wiener Haushalte erzeugen, sagte der OMV-Experte Bernhard Novotny am Donnerstag.

Zunächst sind drei Bohrungen geplant, die bis Mitte 2025 abgeschlossen sein sollen. Wenn die Bohrungen erfolgreich sind, wird bei Fördertests das Formationswasser aus der Tiefe an die Oberfläche gefördert und untersucht werden. Diese Untersuchungen geben etwa Aufschluss über die chemische Zusammensetzung des Wassers. Ab 2026 will das deeep-Projektteam dann mit der Errichtung der Obertageanlage beginnen.

Anlage geht 2028 in Betrieb

Die Anlage soll 2028 in Betrieb gehen und dann über 100 Grad heißes Wasser an die Oberfläche pumpen. Dem Wasser wird dann Energie über einen Wärmetauscher entzogen und ins Fernwärmenetz eingespeist. In einem geschlossenen Kreislauf wird das abgekühlte Wasser über eine Injektionsbohrung in das geothermische Reservoir wieder zurückgeführt und heizt sich dort neu auf. Diese erste Tiefengeothermie-Anlage in Wien-Donaustadt wird eine Leistung von 20 Megawatt haben und 90 Mio. Euro kosten - das Projekt wird auch vom Klimaschutzministerium und aus den Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert.

Insgesamt wollen OMV und Wien Energie in der Folge Tiefengeothermie-Anlagen mit einer Leistung rund 200 Megawatt entwickeln, um damit Fernwärme für bis zu 200.000 Wiener Haushalte zu erzeugen. Geplant sind bis zu sieben Tiefengeothermie-Anlagen in Wien.

  

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OMV hat Verkauf ihrer Malaysia-Beteiligung Sapura abgeschlossen

TotalEnergie bezahlt inklusive Rückzahlung eines Gesellschafter-Darlehens knapp 906 Mio. Euro

Die OMV hat den im Jänner bekannt gegebenen Verkauf ihres Hälfte-Anteils am malaysischen Öl- und Gasunternehmen SapuraOMV Upstream an die französische TotalEnergie abgeschlossen. Im Kaufpreis von 957 Mio. Dollar (905,56 Mio. Euro) sei auch die Rückzahlung des Gesellschafterdarlehens der OMV an SapuraOMV in Höhe von 350 Mio. Dollar enthalten, teilte die OMV am Dienstag mit. Der wirtschaftliche Stichtag der Transaktion ist der 31. Dezember 2022.
Die OMV war erst 2019 bei Sapura eingestiegen und hatte für den Hälfte-Anteil damals 540 Mio. Dollar bezahlt. Schon Anfang 2023 wurde aber der Rückzug aus Malaysia angekündigt.

  

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OMV selbst:

OMV schließt Verkauf von 50 % der SapuraOMV an TotalEnergies ab
Wien, 10. Dezember (OTS)

OMV AG gab heute den Abschluss einer Transaktion mit TotalEnergies über den Verkauf ihres 50-prozentigen Anteils an der malaysischen SapuraOMV Upstream Sdn Bhd bekannt. Der Gesamtkaufpreis beträgt 957 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind die vollständige Rückzahlung des ausstehenden Gesellschafterdarlehens von OMV an SapuraOMV in Höhe von 350 Millionen US-Dollar, sowie das Nettoumlaufvermögen und andere Posten, einschließlich der Verzinsung des Kaufpreises.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20241210_OTS0084/omv-schliesst-verkauf-von-50-der -sapuraomv-an-totalenergies-ab

  

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OMV kündigt Liefervertrag mit Gazprom


Die OMV kündigt den Gasliefervertrag mit der russischen Gazprom. "OMV Gas Marketing & Trading GmbH (OGMT) hat soeben beschlossen, den österreichischen Liefervertrag mit Gazprom Export (GPE) mit sofortiger Wirkung zu kündigen", heißt es in einer Aussendung der gashub.at am Mittwochabend. Aus OMV-Sicht hat Gazprom "grundlegende Vertragsverstöße begangen", da seit dem 16. November 2024, 06:00 Uhr MEZ, keine Erdgaslieferungen unter diesem Vertrag mehr erfolgt seien.

  

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OMV selbst:

OMV terminates its long-term supply contract for natural gas with Gazprom Export
OMV no longer has any supply contracts with Gazprom Export nor any business in Russia
Since November 16, 2024, 06:00 CET, no deliveries of natural gas were made by Gazprom Export to OMV
Termination relates to fundamental breaches of contractual obligations by Gazprom Export

OMV today announced the termination of its long-term natural gas supply contract with Gazprom Export in reference to multiple fundamental breaches of contractual obligations by Gazprom Export. This termination takes immediate effect. The subject contract originates from 2006 and stipulates a term until 2040. Since November 16, 2024, Gazprom Export has halted gas deliveries to OMV. Prior, OMV received approximately 7,400 MWh per hour, corresponding to approximately 5 TWh per month, at the Austrian Slovakian border.

Alfred Stern, Chairman of the Executive Board and CEO: “It is OMV’s key priority to always be a reliable supplier to our customers in any markets and countries we operate in. Being fully cognizant of this profound responsibility, we have continuously implemented our diversification strategy for gas supply sources and additional pipeline capacities. Thanks to the successful efforts by our gas taskforce team during the past three years, OMV is very well positioned to draw on our diversified portfolio of alternative gas sources, safeguarding supply security for our customers.”

The potential risk exposure of OMV Gas Marketing & Trading (OGMT) is significantly reduced by terminating the Austrian supply contract with Gazprom Export. The supply volumes of the contract with a single-digit million euros margin potential per annum have been fully diversified with alternative gas sources over the last three years.

As part of OMV’s ongoing diversification strategy, its portfolio of gas encompasses several supply sources from its own gas production in Norway and Austria, third-party gas producers, as well as additional long-term LNG volumes. OMV’s gas storage in Austria is currently at around 85 percent. OMV is in a position to fulfil all of its customer contracts from alternative gas sources.

  

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OMV kündigt Gazprom-Vertrag - Experte sieht keine juristischen Hürden
Energie-Experte Boltz: "Bei der Gasversorgung ändert sich eigentlich recht wenig"

Die OMV hat mit sofortiger Wirkung den langfristigen Gasliefervertrag mit der russischen Gazprom gekündigt. Der frühere E-Control-Chef Walter Boltz glaubt, dass dieser Schritt juristisch hält. Aufgrund der Tatsache, dass die Gazprom die Lieferung freiwillig eingestellt habe, stünden die Chancen gut, dass dieser Vertrag von der OMV tatsächlich außerordentlich gekündigt werden könne, sagte Boltz in der "ZIB 2" am Mittwochabend.
Die Gazprom könne auch keinerlei höhere Gewalt oder ähnliche Begründungen angeben, weil sie immer noch Gas nach Österreich liefere, so Boltz. "Ich nehme mal an, dass die OMV sich das sehr gut überlegt hat und der Zeitpunkt so gewählt wurde, dass sie die besten juristischen Chancen dafür sehen", fügte der Energieexperte hinzu.

Russisches Gas ist zwar seit dem 16. November weiter nach Österreich gekommen - nur nicht unter den Bedingungen des Vertrags zwischen der OMV und dem russischen Staatskonzern und nicht direkt an die OMV. Stattdessen wurde es über die Gasbörse verkauft - und könnte so zumindest teilweise erst recht wieder zur OMV gekommen sein.

Experte erwartet keine "Engpässe"

"Bei der Gasversorgung ändert sich eigentlich recht wenig", sagte Boltz. Selbst wenn die Transite durch die Ukraine nach Jahresende "komplett stoppen, brauchen wir uns in Österreich keine Sorgen machen", erklärte der Experte unter anderem mit Verweis auf die "gut gefüllten" Speicher. "Engpässe sind nicht zu erwarten", ergänzte er.

Boltz ist Teil der von der Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) eingerichteten Kommission, die den umstrittenen Vertrag zwischen der OMV und Gazprom untersuchen sollte. Trotz der Kündigung soll ein Endbericht bis Ende des Jahres vorliegen.

  

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--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Gasflüsse in Baumgarten und an slowakisch-ukrainischer Grenze (vorvorletzter Absatz), Marktreaktionen (vorletzter Absatz), Details zum Vertrag (letzter Absatz) ---------------------------------------------------------------------
Die OMV hat mit sofortiger Wirkung den langfristigen Gasliefervertrag mit der russischen Gazprom gekündigt. Der frühere E-Control-Chef Walter Boltz glaubt, dass dieser Schritt juristisch hält. Aufgrund der Tatsache, dass die Gazprom die Lieferung freiwillig eingestellt habe, stünden die Chancen gut, dass dieser Vertrag von der OMV tatsächlich außerordentlich gekündigt werden könne, sagte Boltz in der "ZIB 2" am Mittwochabend.

Die Gazprom könne auch keinerlei höhere Gewalt oder ähnliche Begründungen angeben, weil sie immer noch Gas nach Österreich liefere, so Boltz. "Ich nehme mal an, dass die OMV sich das sehr gut überlegt hat und der Zeitpunkt so gewählt wurde, dass sie die besten juristischen Chancen dafür sehen", fügte der Energieexperte hinzu.

Russisches Gas ist zwar seit dem 16. November weiter nach Österreich gekommen - nur nicht unter den Bedingungen des Vertrags zwischen der OMV und dem russischen Staatskonzern und nicht direkt an die OMV. Stattdessen wurde es über die Gasbörse verkauft - und könnte so zumindest teilweise erst recht wieder zur OMV gekommen sein.

Experte erwartet keine "Engpässe"

"Bei der Gasversorgung ändert sich eigentlich recht wenig", sagte Boltz. Selbst wenn die Transite durch die Ukraine nach Jahresende "komplett stoppen, brauchen wir uns in Österreich keine Sorgen machen", erklärte der Experte unter anderem mit Verweis auf die "gut gefüllten" Speicher. "Engpässe sind nicht zu erwarten", ergänzte er.

An den Gasflüssen änderte die Kündigung vorerst nichts. Am Donnerstag in der Früh floss ungefähr gleich viel russisches Gas nach Österreich wie in den Tagen und Wochen davor. Auch in Veľké Kapušany an der slowakisch-ukrainischen Grenze waren die Liefermengen stabil, wie aus Daten des Verbands Europäischer Fernleitungsnetzbetreiber (ENTSO-G) hervorgeht.

Preise an Gasbörsen stabil

Auch an den Handelsplätzen gab es keine Preisausschläge. An der wichtigsten Gasbörse Europas, am TTF in den Niederlanden, sank der Preis für eine Megawattstunde (MWh) Erdgas leicht auf 44,5 Euro, am niederösterreichischen Gashub in Baumgarten kostete Gas am Donnerstag 48 Euro pro MWh.

  

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OMV - Liefervertrag für Gas wäre bis 2045 gelaufen
Kündigungsfrist für eine Auflösung 2040 wäre Ende 2037 gewesen

Der umstrittene und mittlerweile aufgekündigte Gasliefervertrag der OMV mit der russischen Gazprom aus dem Jahr 2018 wäre bei Nichtkündigung sogar bis 2045 gelaufen. Für ein Ende 2040 hätte eine der beiden Vertragsparteien bis Ende 2037 kündigen müssen, berichtete der "Standard" (Freitag-Ausgabe). Teil des Vertrages war demnach auch eine Erhöhung der Liefermengen.
Laut "Standard" wurden am 5. Juni 2018 zwischen dem teilstaatlichen österreichischen und dem staatlichen russischen Konzern zunächst die Kernpunkte fixiert - wobei vereinbart war, dass der Vertrag bis 2045 läuft, wenn er nicht 36 Monate vor Ablauf, also Ende 2037, gekündigt wird.

Einigung auf höhere Liefermengen

Damals lagen bereits mehrere Gesprächsrunden in St. Petersburg und Wien hinter den Verhandlern, und es gab auch schon eine Einigung auf die Vertragsänderungen, vorbehaltlich der Zustimmung des Managements. Im Vergleich zu 2018 sollte das Liefervolumen um 11,6 Terawattstunden pro Jahr steigen, die Take-or-Pay-Rate (das bedeutet in diesem Fall, dass die OMV auch zahlen muss, wenn sie das Erdgas nicht nimmt) sollte 96 Prozent betragen und die Preise sollten mit einem Maximalaufschlag versehen werden.

Dieser neue Preis sollte bis Ende 2021 gelten, spätestens im Juli 2021 sollten Verhandlungen für die weitere Preisgestaltung aufgenommen werden. Ohne Einigung sollten ab 2022 wieder die Preise der Zeit vor der Vertragsverlängerung gelten, die OMV hätte ihre jährliche Abnahmemenge wieder verringern dürfen. Zudem wurde vereinbart, dass für die Jahre 2019 bis 2028, 2029 bis 2038 und 2039 bis 2040 jeder Vertragspartner einen Antrag auf Preisanpassung stellen kann.

Am 5. Juni 2018 wurde demnach vereinbart, dass die konkreten Gaspreise bis Ende 2018 fixiert werden - und das geschah dann auch bis November 2018, wie Unterlagen belegen würden. Alle anderen Vertragsinhalte sollen unverändert geblieben sein.

  

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Ich finde, die OMV zeigte ein hohes Verantwortungsbewusstsein, indem Sie den Vertrag nicht vorschnell wegen Zurufen von so genannten Experten kündigte. Diese Experten, die sich zum Beispiel, über eine gesprengte Gasleitung freuen und eine Finanzierung von einer 40 km langen Gasleitung hinauszögern, wo man sich fragen muss, von wem sie gesponsert werden.
Es ist kein Zufall, dass Uniper über eine Kapitalerhöhung, die Kleinaktionäre enteignet hat (ein paar Euro sind noch übrig). Die OMV hingegen (auch zu viele Fehlentscheidungen und Streitereien) ist zwar im Kurs derzeit schwach, aber es ist genug Substanz vorhanden, um in der Zeit, wo ein Favoritenwechsel an den Börsen einsetzt, zu neuen Kurshöhen zu gelangen.

Nur meine Meinung

  

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>Ich finde, die OMV zeigte ein hohes
>Verantwortungsbewusstsein, indem Sie den Vertrag nicht
>vorschnell wegen Zurufen von so genannten Experten kündigte.
>Diese Experten, die sich zum Beispiel, über eine gesprengte
>Gasleitung freuen und eine Finanzierung von einer 40 km
>langen Gasleitung hinauszögern, wo man sich fragen muss, von
>wem sie gesponsert werden.
>Es ist kein Zufall, dass Uniper über eine Kapitalerhöhung, die
>Kleinaktionäre enteignet hat (ein paar Euro sind noch übrig).
>Die OMV hingegen (auch zu viele Fehlentscheidungen und
>Streitereien) ist zwar im Kurs derzeit schwach, aber es ist
>genug Substanz vorhanden, um in der Zeit, wo ein
>Favoritenwechsel an den Börsen einsetzt, zu neuen Kurshöhen zu
>gelangen.
>
>Nur meine Meinung

Da stimme ich dir zu, sparer. Der Chemie Bereich läuft heuer auch wieder besser. 1-9M: Operatives Ergebnis knapp über 300m.

  

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Lukrativer Verkauf der Malaysia-Beteiligung

. Im Kaufpreis von 957 Mio. Dollar sei auch die
Rückzahlung des Gesellschafterdarlehens der OMV an SapuraOMV in Höhe von 350 Mio. Dollar enthalten. Der wirtschaftliche
Stichtag der Transaktion ist der 31. Dezember 2022. Ein lukratives
Geschäft: OMV war erst 2019 bei Sapura eingestiegen und hatte
für den Hälfte-Anteil damals 540 Mio. Dollar bezahlt. Halten.

Austria Börsenbrief

  

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Klimaneutrale Fernwärme ab 2028: Bohrstart für erste Tiefengeothermie-Anlage in Wien

OMV und Wien Energie bohren im Joint Venture deeep drei Kilometer in die Tiefe
Drei Tiefenbohrungen in Wien-Donaustadt bis Mitte 2025
Anlage soll ab 2028 nachhaltige Wärme für 20.000 Wiener Haushalte liefern

Nachhaltige Energie aus der Tiefe für die Wiener Fernwärme: Das ist das Ziel von deeep, einem Joint Venture von OMV und Wien Energie. Ab heute wird dafür in Aspern (Wien-Donaustadt) mehr als 3.000 Meter in die Tiefe gebohrt. Die erste Tiefengeothermie-Anlage der Stadt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Wiens. Die Anlage im 22. Wiener Gemeindebezirk soll nach ihrer Fertigstellung in das Fernwärmenetz einspeisen und dann den Bedarf von 20.000 Wiener Haushalten emissionsfrei decken.

„Die Erschließung der Tiefengeothermie ist ein Zukunftsprojekt - so wie die Hochquellwasserleitung oder die Donauregulierung - das auch in weit über hundert Jahren noch zur Lebensqualität in unserer Stadt beitragen wird“, erklärt Peter Hanke, Stadtrat für Wirtschaft, Finanzen und die Wiener Stadtwerke. „Diese Tiefengeothermie-Anlage ist ein Vorhaben mit Weitblick, das beispielhaft für unsere Stadt ist. Wir gewinnen hier nicht nur Energie, sondern stärken damit auch unsere Versorgungsunabhängigkeit und somit den Wirtschaftsstandort.“

Die Inbetriebnahme der Tiefengeothermie-Anlage Aspern ist für 2028 geplant, weitere Anlagen sollen folgen. Das Potenzial der Technologie für die Stadt schätzen OMV und Wien Energie auf den Wärmebedarf von umgerechnet rund 200.000 Wiener Haushalten. Tiefengeothermie kann so eine wichtige Rolle bei der klimaneutralen Wärmeversorgung der Stadt spielen, die bis 2040 erreicht werden soll. Die erste Tiefengeothermie-Anlage dient dabei als Grundlage für den weiteren Ausbau.

„Die Geothermie ist ein wichtiges Element unserer Strategie 2030, mit der OMV die Transformation zu einem integrierten nachhaltigen Unternehmen für Chemikalien, Kraftstoffe und Energie vorantreibt. Wir verfügen über einzigartiges Wissen über die Geologie des Wiener Beckens. Dieses Know-How, kombiniert mit langjähriger Erfahrung in der Exploration und Produktion, setzen wir gemeinsam mit Wien Energie in unserem innovativen Fernwärme-Projekt für Wien ein. Mit deeep reduzieren wir CO2-Emissionen und bieten eine Energielösung für eine nachhaltige Zukunft. Gleichzeitig erhöht die Geothermie die Versorgungssicherheit und unterstützt die Diversifizierung der Energiequellen“, sagt Berislav Gaso, OMV-Vorstandsmitglied und Executive Vice President Energy.

Peter Weinelt, Generaldirektor der Wiener Stadtwerke ergänzt: „Mit dieser ersten Tiefengeothermie-Anlage kommen wir unserem Ziel, die Fernwärme bis 2040 klimaneutral zu betreiben, einen großen Schritt näher. Schon in wenigen Jahren wollen wir hier klimaneutrale Wärme für umgerechnet 20.000 Wiener Haushalte erzeugen. Wien Energie und OMV setzen mit dem heutigen Bohrstart den Startschuss für die Nutzung der Tiefengeothermie in Wien.“

Natürliches Heißwasservorkommen unter Wien

Als Tiefengeothermie bezeichnet man die Nutzung von Erdwärme in einer Tiefe von mehr als 300 Metern. Im Fall von Wien wird dabei ein natürliches Heißwasservorkommen rund 3.000 Meter unter der Erde, das sogenannte „Aderklaaer Konglomerat“, angezapft. Dieses Formationswasser befindet sich in einer wasserführenden Gesteinsschicht und hat in dieser Tiefe rund 100 Grad Celsius.

„Wien hat besonderes Glück, denn es sitzt auf einem großen Wärmeschatz - und nach jahrelangen Forschungs- und Planungsarbeiten werden wir ihn jetzt heben“, erklären die Geschäftsführer von Wien Energie, Michael Strebl und Karl Gruber. „Mit der ersten Tiefengeothermie-Anlage für Wien erzeugen wir noch mehr klimaneutrale Fernwärme. Damit tragen wir zur Versorgungssicherheit und auch zur Preisstabilität bei, da wir so einen weiteren Schritt unabhängiger von Gasimporten werden."

Erneuerbarer Kreislauf

Im Betrieb der Anlage wird das heiße Formationswasser an die Oberfläche hochgepumpt. Über einen Wärmetauscher wird dem Wasser die Wärme entzogen und in das Fernwärmenetz eingespeist. Das abgekühlte Wasser wird dann wieder in das ursprüngliche Reservoir rückgeführt, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Einer der Vorteile der Technologie ist, dass diese Energiequelle gleichmäßig und ganzjährig verfügbar ist.

Insgesamt sind für die Tiefengeothermie-Pilotanlage in Aspern drei Bohrungen erforderlich: eine Pilotbohrung zur Erkundung, Wartung und Absicherung, eine Förderbohrung und eine Injektionsbohrung, durch die das Wasser wieder zurückgeführt wird.

Die Bohrungen sollen Mitte 2025 abgeschlossen sein. Danach folgen Fördertests, bei denen Verfügbarkeit, Temperatur und die chemische Zusammensetzung des Formationswassers überprüft werden. Danach kann die obertägige Anlage errichtet werden. Die Inbetriebnahme der Tiefengeothermie-Anlage Aspern ist für 2028 vorgesehen.

Infocenter für Interessierte

In dem Bereich der Bohrungen gelten hohe Sicherheitsstandards. Interessierte können sich bei einer Ausstellung in einem eigens eingerichteten Infocenter ab Jänner 2025 über das Projekt und die Technologie informieren. Dieses Infocenter befindet sich direkt am Rand des Geländes und ermöglicht während des gesamten Bohr- und Bauvorganges der kommenden Jahre einen Blick auf die Baustelle. So kann der Projektfortschritt live vor Ort miterlebt und nachvollzogen werden. Der Besuch ist kostenlos, eine Voranmeldung ist für Gruppen jedoch erforderlich. Die Öffnungszeiten des Infocenters sowie allgemeine Informationen zum Projekt sind unter www.deeep.at zu finden.

Eckdaten Tiefengeothermie-Anlage Aspern

Anlagenstandort: Seestadtstraße 17, 1220 Wien
Geplante Leistung: rund 20 Megawatt thermisch (inkl. Wärmepumpen von Wien Energie)
Fernwärme für umgerechnet rund 20.000 Wiener Haushalte
Bohrbeginn: Dezember 2024
Geplante Inbetriebnahme: 2028
Geplantes Investitionsvolumen: rund 90 Millionen Euro. Das Projekt wird aus den Mitteln der Umweltförderung des Klimaschutzministeriums gefördert.

Bild- und Videomaterial: https://bit.ly/3VIROXx

  

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OMV will Exploration in Neuseeland doch nicht mehr verkaufen

OMV New Zealand Limited bleibt im Portfolio des Konzerns

Der teilstaatliche, börsennotierte OMV-Konzern will sein Explorations- und Produktionsgeschäft (E&P) in Neuseeland nun doch nicht mehr verkaufen. Das Unternehmen sei nach mehreren Überprüfungen "zu dem Schluss gekommen, dass die OMV New Zealand Limited doch besser im Portfolio der OMV aufgehoben ist", sagte eine Konzernsprecherin auf APA-Anfrage. Demnach habe der Vorstand heute beschlossen, den Verkaufsprozess nicht weiter zu verfolgen.
Weitere Details zum vorangegangenen Verkaufsprozess gab die Sprecherin nicht preis. Im Februar 2023 hatte die OMV angekündigt, 100 Prozent der Anteile an der OMV New Zealand Limited sowie ihren Hälfteanteil an der SapuraOMV Upstream Sdn. Bhd. in Malaysien verkaufen zu wollen. Als Grund wurde damals die "Optimierung des E&P Portfolios im Einklang mit der OMV Strategie 2030" genannt. Der Verkauf von Sapura ist mittlerweile abgeschlossen, die Beteiligung ging an den französischen Energiekonzern TotalEnergies.

  

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Gas kommt nach Ende des Ukraine-Transits vor allem über Deutschland

Importmenge seit 1. Jänner bei rund 120 Gigawattstunden täglich - Experte: Aktuell hohe Speicherentnahmen haben wohl wirtschaftliche Gründe - Bisher kaum Importe aus Italien

Erdgas kommt nach Auslaufen des Transitvertrags zwischen Russland und der Ukraine vorwiegend via Deutschland nach Österreich. Das zeigen Daten des Verbands Europäischer Fernleitungsnetzbetreiber (ENTSO-G). Seit 1. Jänner werden täglich rund 120 Gigawattstunden (GWh) bei Oberkappel in Oberösterreich importiert, während die Gasmengen aus Russland kommend an der slowakisch-niederösterreichischen Grenze in Baumgarten von zuletzt 200 bis 300 GWh täglich auf null zurückgingen.
Da in Österreich derzeit mehr Gas verbraucht wird als importiert, sinken die Speicherstände. Laut dem täglichen Lagebericht der für das Gasnetz zuständigen Austrian Gas Grid Management (AGGM) beträgt der Füllstand derzeit 76,1 Terawattstunden (TWh) beziehungsweise 74,9 Prozent.

Laut der AGSI-Datenbank der Interessenvereinigung Gas Infrastructure Europe (GIE) wurden zuletzt 431 GWh täglich aus den österreichischen Speichern entnommen, damit sinkt der Füllstand täglich um knapp einen halben Prozentpunkt.

Versorger greifen wegen erhöhter Preise auf Speicher zurück

Der Energieexperte Leo Lehr von der Regulierungsbehörde E-Control erklärte auf APA-Anfrage, dass die Ausspeicherungen vor allem ökonomische Gründe hätten. Es sei vermutlich für viele Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll aufgrund der derzeit erhöhten Preise auf gespeichertes Gas zurückzugreifen. Sie seien jedenfalls nicht außerhalb der Norm und auch durch das kalte Wetter zum Jahreswechsel erklärbar.

Dass sich nach Ende des Ukraine-Transits Deutschland als Ersatzroute etabliert habe, liege vor allem an der OMV, die das russische Gas durch Gas aus Norwegen ersetzt hat und sich dafür auch entsprechende Pipelinekapazitäten gesichert hat. Über Oberkappel können jährlich bis zu 90 TWh oder täglich über 240 GWh importiert werden.

Eine weitere Importmöglichkeit besteht aus dem italienischen Netz bei Arnoldstein in Kärnten. Über diese Lieferroute ist seit dem 1. Jänner aber kaum Gas nach Österreich geflossen.

Sowohl OMV, E-Control als auch Energieministerium betonten stets, dass durch den Wegfall des russischen Gases kein Versorgungsengpass entsteht. Russisches Gas könne durch Gas aus anderen Quellen ersetzt werden. Eine Mangellage drohe selbst nach zwei sehr kalten Wintern nicht.

An den Gasbörsen ist jedoch eine gewisse Anspannung spürbar. Die Preise für eine Megawattstunde Erdgas waren 2024 im Jahresverlauf sukzessive gestiegen. Gegenüber dem Tiefstwert von unter 25 Euro im Februar kostet Erdgas seit Dezember fast doppelt so viel. Der Preis liegt aber immer noch deutlich unter dem Niveau, das er in der Frühphase des Ukraine-Kriegs bei mehr als 300 Euro erreicht hatte.

  

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Insider: Gasliefervereinbarung zwischen Uniper und OMV-Tochter


Der deutsche Energiekonzern Uniper will ab 2027 Erdgas von der rumänischen OMV-Tochter OMV Petrom beziehen. OMV Petrom und Uniper hätten hierzu eine Liefervereinbarung getroffen, sagten heute zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen insgesamt 15 Terawattstunden geliefert werden – rund 1,5 Prozent der Erdgasmenge, die Deutschland 2024 importierte. Es gab von beiden Unternehmen keine Stellungnahmen dazu.

  

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Rechnungshof: E-Control hätte OMV-Gasverträge einsehen müssen
RH-Prüfer: Energieregulator erhielt Gasvertrag "großflächig geschwärzt", mögliche Geldstrafen wurden nicht verhängt - ÖBAG handelte nur anlassbezogen im Auftrag des Finanzministeriums

Nach Ansicht des Rechnungshofes waren weder die zuständigen Ministerien noch die E-Control oder die Staatsholding ÖBAG auf die Gaskrise gut vorbereitet. So war es nach Ansicht des Rechnungshofes ein Fehler, dass im untersuchten Zeitraum 2018 bis 2022 weder das Energieministerium noch die ihm unterstehende Regulierungsbehörde E-Control vollständigen Einblick in die Gas-Lieferverträge zwischen der OMV und dem russischen Gazprom-Konzern bekommen hätten.
Auch Erdgasunternehmen müssten Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse vertraulich behandeln, räumt der Rechnungshof (RH) in seinem am Freitag veröffentlichten Bericht zur Erdgas-Versorgungssicherheit ein. Dennoch seien die Erdgasunternehmen verpflichtet, dem Energieministerium bzw. der Regulierungsbehörde E-Control Einsicht in Unterlagen zu geben - das gelte auch für Gaslieferverträge. "Die E-Control konnte dem Rechnungshof nicht bestätigen, dass ihr alle Verträge und Vertragsbestandteile vollständig vorlagen", schreibt der RH. "Teile des Langfristvertrags zwischen OMV und Gazprom waren großflächig geschwärzt." Die Meldepflichten seien also nicht durchgesetzt und für Verstöße vorgesehene Geldstrafen nicht verhängt worden.

RH: Österreich war auf Krisenfall schlecht vorbereitet

Auch dem Klimaschutzministerium sei der Vertrag im überprüften Zeitraum nicht vorgelegen. "Gerade auch in Anbetracht des Handlungsbedarfs im Jahr 2022 wäre dies von übergeordnetem öffentlichem Interesse gewesen." Behörden von EU-Mitgliedstaaten seien verpflichtet, ein Monitoring zur Versorgungssicherheit durchzuführen, betont der RH. "Mit lückenhaften beziehungsweise nicht aktuellen Daten waren jedoch weder Österreich noch die EU in einem Krisenfall gut vorbereitet.

Der Staatsholding ÖBAG werfen die Rechnungshof-Prüfer vor, nur anlassbezogen im Auftrag des Finanzministeriums tätig geworden zu sein. Zu den Aufgaben der ÖBAG zähle aber auch die Sicherung des Wirtschaftsstandortes, wozu auch die Energieversorgung gehöre.

  

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OMV Produktion im 4. Quartal 2024 bei rund 337.000 Fass pro Tag

Raffinerie-Referenzmarge weiterhin niedrig - OMV Trading Update: Ölpreis gesunken, Gas teurer - Höhere Verkaufszahlen in Libyen stützen Ergebnis

Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im vierten Quartal 2024 eine leicht rückläufige Gesamtproduktion verzeichnet. Die durchschnittliche Fördermenge an Öl und Gas blieb zwar im Vergleich zu den zwei Vorquartalen mit rund 337.000 Barrel pro Tag stabil, gegenüber dem Schlussquartal des Vorjahres (364.000 Barrel pro Tag) ergibt sich aber ein Rückgang von 7,4 Prozent. Die endgültigen Zahlen für das vierte Quartal werden am 4. Februar 2025 veröffentlicht.
Die Erdgasproduktion ging gegenüber dem Vorquartal von 160.000 auf 156.000 Barrel Öl-Äquivalente pro Tag (boe/d) zurück, was auch im Vergleich zum Vorjahreswert von 171.000 boe/d einen Rückgang bedeutet. Die Rohöl- und NGL-Produktion war mit 182.000 boe/d höher als im 3. Quartal (172.000 boe/d), lag aber unter den 193.000 boe/d des Vorjahres.

Laut dem am Dienstag veröffentlichten Trading Update liegt der durchschnittliche Brent-Preis im vierten Quartal bei 74,73 US-Dollar pro Barrel, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (84,34 Dollar) und zum Vorquartal (80,34 USD) bedeutet. Der durchschnittlich realisierte Rohölpreis der OMV sank im Vergleich zum Vorjahr auf 72,6 Dollar (Q4/23: 82,3 USD). Der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis stieg jedoch auf 30,6 EUR/MWh, nach 24,9 EUR/MWh im Vorquartal.

Raffinerie-Referenzmarge weiter niedrig

Die Raffinerie-Referenzmarge in Europa basierend auf Brent liegt bei nur noch 5,90 Dollar pro Barrel, nach 9,92 Dollar im Vorjahresquartal und 5,00 Dollar im Vorquartal. Die Raffinerie-Auslastung in Europa stieg zuletzt leicht von 84 auf 90 Prozent, was sich positiv auf das operative Ergebnis auswirkt.

Im Chemicals-Segment erwartet die OMV aufgrund höherer Fixkosten und schwächerer Marktbedingungen einen Rückgang des Ergebnisses im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich im Vergleich zum Vorquartal. Insbesondere das Ergebnis des Joint-Ventures Baystar in Texas dürfte von den aktuellen Marktbedingungen beeinträchtigt werden.

Höhere Verkaufszahlen in Libyen stützen Ergebnis

Positiv wirkten sich jedoch die höheren Verkaufsmengen in Libyen aus, die das operative Ergebnis im Energy-Segment um fast 300 Mio. Euro gegenüber dem Vorquartal stützten. Allerdings wurden die Ergebnisse durch Einmaleffekte und Hedging-Verluste im Gasgeschäft beeinträchtigt.

Die OMV rechnet weiterhin mit einem negativen Einfluss auf den Cashflow aus der Betriebstätigkeit von rund 200 Mio. Euro aufgrund von Einmaleffekten, vor allem durch den Rückkauf von Gas-Hedges über Börsen, aber auch höhere Gaspreise.

Der Analystenkonsensus für das Quartal wird am 28. Jänner 2025 ermittelt, die endgültigen Ergebnisse für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2024 am 4. Februar 2025.

  

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>OMV Trading
>>Update:
>
>Hier:
>
>https://www.omv.com/downloads/2025/01/88e84d76-bbd8-d0c9-6090-7b2c3d7dfb69/Trading%20Upda te%20Q4_24_EN.pdf


Following concluded arbitration proceedings in relation to the German gas supply contract with Gazprom Export
under ICC rules in November 2024, OMV received an arbitral award which was set off against payments under the
Austrian gas supply contract. After consideration of related hedging losses, the positive net impact of the arbitral
award on the clean Operating Result of the Gas Marketing & Power business in Q4/24 is expected to be around
EUR 210 mn.

  

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OMV und Airbus treiben Dekarbonisierung der Luftfahrt gemeinsam voran

Airbus A350/ SAF
Wien/Toulouse (OTS) -

Absichtserklärung zur Dekarbonisierung der Luftfahrt durch nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF)
Entwicklung gemeinsamer Lösungen zur Verbesserung des Zugangs, Steigerung der Nachfrage und Förderung von Großinvestitionen
Beide Unternehmen setzen auf SAF, um den Flugverkehr klimaneutral zu gestalten

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250116_OTS0071/omv-und-airbus-treiben-dekarboni sierung-der-luftfahrt-gemeinsam-voran

  

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Höhere Öl- und Gaspreise sollten heuer Rückenwind bringen

Die Zahlen des Trading-Updates wurden an der Börse ohne Begeisterung aufgenommen. Wichtiger aus unser Sicht: Die Öl- und Gaspreise zogen zuletzt an, was
für das Geschäftsjahr 2025 Rückenwind bringen dürfte. Bei
einer stabilen Dividende (Erste Group prognostiziert sogar einen
leichten Anstieg) von 5,05 Euro würde die Dividendenrendite bei
sehr verlockenden 13 Prozent liegen. Diese hohe Ausschüttung
bleibt in Zeiten der wieder sinkenden Sparzinsen ein starkes
Argument für diesen Musterdepottitel. Halten.

Austria Börsenbrief

  

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Trading Update Q4/24: Indikatoren deuten solides Quartal an


Diese Woche veröffentlichte die OMV in ihrem Trading Update erste Indikatoren zum Verlauf des vierten Quartals 2024. Demnach lag die Gesamtproduktion an Erdöl und -gas im Q4/24 mit 337.000 Fass Öl-Äquivalent/Tag knapp über dem Vorquartal (+1,5%). Der realisierte Ölpreis fiel im Q4/24 verglichen mit dem Vorquartal um 7,4% auf durchschnittlich USD 72,6/Fass, während der durchschnittlich realisierte Gaspreis um 22,9% zulegte. Nach der zweimonatigen Produktionseinschränkung in Libyen im Q3, erwartet das Unternehmen im Q4 einen positiven Beitrag von EUR 300 Mio. aus Nachholeffekten. Negativ wird sich eine Abschreibung einer Explorationsbohrung auswirken. Aus dem Schiedsspruch im Zusammenhang mit dem Gasliefervertrag mit der Gazprom erwartet die OMV einen positiven Nettoeffekt auf das operative Ergebnis im Q4 in Höhe von etwa EUR 210 Mio.

Im Bereich Fuels & Feedstock lag die Referenz-Raffineriemarge im Q4/24 mit USD 5,90/Fass um 18% über dem Vorquartal. In diesem Segment erwartet die OMV im Q4 ein deutlich geringeres Marketingergebnis und eine Ergebnisbelastung im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich im Vergleich zum Q3/24 aus höheren Fixkosten.

Im Bereich Chemicals & Materials sanken sowohl die Polymer-Margen (Polypropylen-Marge: -1%) als auch die Monomer-Margen (Ethylen-Referenz-Marge: -2%) im Quartalsabstand, während die Verkaufsmengen (Polyolefine) um 5% zulegten.

Ausblick

Die Indikatoren zum 4. Quartal 2024 zeigen höhere Produktionsmengen und Umsätze, die durch diverse Effekte u.a. dem niedrigeren Rohölpreis zumindest teilweise ausgeglichen werden. Insgesamt erwarten wir eine ähnliche Profitabilität wie im Q3/24. Die Jahresergebnisse 2024 werden am 4. Februar 2025 veröffentlicht.

Erste Bank

  

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OMV-Chef Stern: "Trump als Chance sehen, nach vorn zu blicken"

Europas Performance sei nicht ausreichend gewesen, sagt der Chef der teilstaatlichen OMV, des größten Industriekonzerns Österreichs. Der Kontinent müsse innovativer werden – und Nachhaltigkeit geschehe nicht über Nacht

https://www.derstandard.at/story/3000000254260/omv-chef-stern-trump-als-chance-sehen-nach -vorn-zu-blicken

  

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OMV - Chemicals-Vorständin Daniela Vlad hört Ende Februar auf

Vlad scheidet Ende Februar nach nur zwei Jahren aus dem Vorstand aus - Die anderen Vorstandsmitglieder übernehmen vorübergehend ihre Aufgaben

Die für den Bereich Chemicals & Materials zuständige OMV-Vorständin Daniela Vlad legt ihr Vorstandsmandat nach nur zwei Jahren überraschend zurück. Ihr Ausscheiden aus dem Vorstand erfolge im gegenseitigen Einvernehmen zum 28. Februar, teilte die OMV am Mittwoch mit. Vlads Aufgaben werden vorübergehend von den anderen Vorstandsmitgliedern wahrgenommen.
"Ich möchte Daniela Vlad für ihre Beiträge zur erfolgreichen Entwicklung des Chemicals-Segments in den letzten zwei Jahren aufrichtig danken", sagte OMV-Aufsichtsratsvorsitzender Lutz Feldmann laut Mitteilung. "Unter ihrer Führung wurden steigende Finanzergebnisse in Chemicals sowie Fortschritte bei der Agenda für nachhaltige Chemikalien erzielt. Wir bedauern diesen Schritt, den wir im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen haben."

  

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Analysten erwarten stattliche Cashflows
und Dividenden

OMV (ISIN AT0000743059 – Euro 38,80) hat neue Konsensschätzungen der Analysten veröffentlicht. Demnach soll die Dividende in den kommenden Jahren zwar kontinuierlich sinken,
wird jedoch auf anhaltend hohem Niveau erwartet. Die Analysten
erwarten durchschnittlich Dividenden von 4,63 Euro für 2024
und 4,25 Euro sowie 4,08 Euro für die beiden folgenden Jahre.
Zur Erinnerung im Vorjahr lag die Dividende noch bei 5,05 Euro.

Dies würde bedeuten, dass der Öl-, Gas- und Chemiekonzern
in den kommenden drei Jahren stattliche 12,96 Euro an die
Aktionäre ausschütten würde, was immerhin ein Drittel des aktuellen Aktienkurses entsprechen würde. Diese weiterhin hohen
Ausschüttungen kann sich OMV leisten, weil der Cashflow von
2024 bis 2026 im Durschnitt jeweils oberhalb von 5 Mrd. Euro
jährlich prognostiziert wird. Wir stufen den substanzstarken
Dividendentitel weiterhin als chancenreiche Depotbeimischung ein.

Austria Börsenbrief

  

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OMV machte 2024 weniger Umsatz und Gewinn
Knapp 34 Mrd. Euro Jahresumsatz - Gewinn um 6 Prozent auf 1,389 Mrd. Euro gesunken, im 4. Quartal aber deutlich über Vorjahr - Gesamtdividende sinkt auf 4,75 Euro je Aktie

Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im vergangenen Jahr bei einem deutlich gesunkenen Umsatz einen Gewinnrückgang um 6 Prozent auf 1,389 Mrd. Euro verbucht. Das Schlussquartal lief aber deutlich besser: Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss stieg gegenüber dem 4. Quartal des Vorjahres um 28 Prozent auf 301 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
"OMV hat 2024 profitabel gewirtschaftet und ein gutes Ergebnis in einem schwierigen Umfeld erzielt", sagte Vorstandschef Alfred Stern laut Mitteilung. "Unser Cashflow ist deutlich gestiegen, was unsere finanzielle Stärke unterstreicht. Diese bildet die Grundlage für unsere attraktive Dividendenpolitik und die Zukunftsinvestitionen von OMV." Mit dem Ausstieg aus dem langfristigen Gasliefervertrag mit Gazprom "schlagen wir ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf".

Im Gesamtjahr 2024 erzielte die OMV bei einem Konzernumsatz von knapp 34 Mrd. Euro (minus 14 Prozent) einen Cashflow aus der Betriebstätigkeit von 5,31 Mrd. Euro (plus 14 Prozent). Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten (bereinigt vor allem um Bewertungseffekte bei Lagerbeständen) ging um 15 Prozent auf 5,14 Mrd. Euro zurück. Der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten sank um 19 Prozent auf 2,09 Mrd. Euro, das Ergebnis je Aktie (EPS) von 4,53 auf 4,25 Euro.

Der Vorstand schlägt eine Dividende von 4,75 Euro je Aktie vor, die aus einer regulären Dividende von 3,05 Euro und einer Sonderdividende von 1,70 Euro besteht. Für 2023 war eine Gesamtdividende von 5,05 Euro je Aktie ausgeschüttet worden.

Heuer plant die OMV Investitionen in Höhe von 3,6 Mrd. Euro. Die Gesamtproduktion von Öl und Gas soll sich auf rund 300.000 Fass pro Tag belaufen, falls es keine Störungen der Produktion in Libyen gibt. Die Produktionskosten auf Konzernebene sollen von 10 auf 11 Dollar pro Fass steigen. Der durchschnittliche Brent-Rohölpreis wird für heuer auf 75 Dollar (73 Euro) pro Fass geschätzt, der durchschnittliche realisierte Erdgaspreis bei rund 35 Euro je Megawattstunde. Der Auslastungsgrad der Raffinerien soll bei 85 bis 90 Prozent liegen.

  

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OMV schrieb 2024 trotz niedrigerer Öl- und Gaspreise satten Gewinn
Knapp 34 Mrd. Euro Jahresumsatz - Gesamtdividende sinkt auf 4,75 Euro je Aktie - Heuer 3,6 Mrd. Euro Investitionen geplant

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Für OMV war 2024 trotz niedrigerer Öl- und Gaspreise ein profitables Jahr, auch wenn der Gewinn nicht ganz so hoch ausgefallen ist wie im Jahr davor. Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von 4,75 Euro je Aktie am Profit beteiligt werden. Auch heuer will die OMV wieder kräftig investieren: 2 Mrd. Euro sollen allein in den Energiebereich fließen.

"Nach den Ausnahmejahren 2022 und 2023 haben wir 2024 das viertbeste Ergebnis in der Geschichte der OMV erreicht", sagte Vorstandschef Alfred Stern am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz in Wien. "In einem schwierigen Umfeld haben wir sehr profitabel gewirtschaftet, auch wenn wir nicht ganz an das Ergebnis des starken Vorjahres 2023 herangekommen sind."

Gesunkene Rohstoff- und Energiepreise

Sinkende Rohstoff- und Energiepreise neben einer schwachen Konjunktur hätten im vergangenen Jahr das Geschäft der OMV maßgeblich beeinflusst, berichtete Stern. Gleichzeitig habe sich die Chemiesparte gegenüber dem sehr schwachen Jahr 2023 etwas erholt. Der durchschnittliche Brent-Rohölpreis von 85 Dollar (82,73 Euro) pro Fass sei um 2 Prozent unter dem Jahr davor gelegen. Die Großhandelspreise für Gas seien um 16 Prozent auf durchschnittlich 35 Euro pro Megawattstunde gesunken. Im Raffineriegeschäft erreichte die OMV-Raffineriereferenzmarge in Europa 7,1 Dollar pro Barrel gegenüber 11,7 Dollar 2023. Erholt habe sich hingegen das Polyolefin-Geschäft mit deutlich verbesserten Margen, berichtete Stern.

Insgesamt erzielte die OMV 2024 bei einem Konzernumsatz von knapp 34 Mrd. Euro (minus 14 Prozent) einen Cashflow aus der Betriebstätigkeit von 5,31 Mrd. Euro (plus 14 Prozent). Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten (bereinigt vor allem um Bewertungseffekte bei Lagerbeständen) ging um 15 Prozent auf 5,14 Mrd. Euro zurück. Der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten sank um 19 Prozent auf 2,09 Mrd. Euro, das Ergebnis je Aktie (EPS) von 4,53 auf 4,25 Euro. Der den Aktionären zuzurechnende Jahresüberschuss sank um 6 Prozent auf 1,389 Mrd. Euro - wobei diese Kennzahl aber im Schlussquartal mit 301 Mio. Euro (plus 28 Prozent) deutlich besser ausfiel.

Dividende sinkt auf 4,75 Euro je Aktie

Der Vorstand schlägt eine Dividende von 4,75 Euro je Aktie vor, die aus einer regulären Dividende von 3,05 Euro und einer Sonderdividende von 1,70 Euro besteht. Für 2023 war eine Gesamtdividende von 5,05 Euro je Aktie ausgeschüttet worden.

Heuer plant die OMV Investitionen in Höhe von 3,6 Mrd. Euro. Die Gesamtproduktion von Öl und Gas soll sich auf rund 300.000 Fass pro Tag belaufen, falls es keine Störungen der Produktion in Libyen gibt. Die Produktionskosten auf Konzernebene sollen von 10 auf 11 Dollar pro Fass steigen. Der durchschnittliche Brent-Rohölpreis wird für heuer auf 75 Dollar (73 Euro) pro Fass geschätzt, der durchschnittliche realisierte Erdgaspreis bei rund 35 Euro je Megawattstunde. Der Auslastungsgrad der Raffinerien soll bei 85 bis 90 Prozent liegen.

Sinkender Ölpreis erwartet

Für heuer rechnet die OMV mit einem weiteren Rückgang des Brent-Ölpreises auf durchschnittlich 75 Dollar. Der durchschnittliche deutsche Gas-Großhandelspreis (THE) soll auf 40 bis 45 Euro je MWh steigen. "Der durchschnittliche Großhandelspreis lag 2024 im Vergleich zu 2022 immerhin auf einem Drittel bis zu einem Viertel, aber immer noch höher als vor dem russischen Angriff auf die Ukraine." Mit dem Ausstieg aus dem langfristigen Gasliefervertrag mit Gazprom "schlagen wir ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf"", sagte Stern.

Es sei wichtig, mehr Gas nach Europa zu bekommen, um die Preise zu senken, sagte Stern. Der Preismechanismus in Europa habe sich verändert. "Zuvor konnte das Pipeline-Gas aus Russland nirgends anders hinfließen, die LNG-Schiffe können aber dorthin fahren, wo der beste Preis bezahlt wird."

Eigene Gasproduktion vorantreiben

Darum müsse man eine eigene Produktion in Europa vorantreiben. "Auch in Wittau, wo wir Österreichs größten Gasfund seit 40 Jahren gemacht haben, wollen wir das Potenzial des Feldes voll nutzen." Man gehe davon aus, dass man die Gasproduktion in Österreich damit um 50 Prozent erhöhen könne.

Beim Projekt Neptun Deep im Schwarzen Meer in Rumänien sollen im Laufe dieses Jahres die ersten Bohrungen beginnen. Die dort förderbaren Reserven werden auf 100 Mrd. Kubikmeter geschätzt. Dort werde man etwa zehn Jahre lang auf einem Niveau von 7 bis 9 Mrd. Kubikmeter pro Jahr produzieren. Das entspricht ungefähr dem österreichischen Jahresbedarf.

Was die seit Mitte 2023 laufenden Gespräche der OMV mit ihrem Kernaktionär ADNOC (Abu Dhabi National Oil Company) über ein Joint Venture der OMV-Chemietochter Borealis mit Borouge in Abu Dhabi angeht, berichtet die OMV nach wie vor nur das Notwendigste. So wurde vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass man jetzt gemeinsam auch über den Kauf des Unternehmens Nova Chemicals nachdenke, das wie ADNOC dem Emirat Abu Dhabi gehört.

  

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Dividendenrendite von über 12%

Unsere Einschätzung: Die Zahlen haben nicht alle Erwartungen
erfüllt, sind jedoch aus unserer Sicht insgesamt solide ausgefallen.
Die ungewöhnlich hohe Dividendenrendite macht diesen Musterdepottitel attraktiv, zumal die ohnehin kargen Sparzinsen mit
den jüngsten Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank
noch unattraktiver geworden sind. Halten.

Austria Börsenbrief

  

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Q4/24 Ergebnis im Rahmen der Erwartungen

Diese Woche veröffentlichte die OMV ihr Ergebnis über das 4. Quartal, das im Vorjahresvergleich u.a. von niedrigeren Raffinerie-Margen geprägt war. OMV erzielte in Summe ein operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1,4 Mrd., das im Rahmen der Markterwartungen lag.

Von den Segmenten wurde der größte Teil des Gewinns im Energiegeschäft erwirtschaftet (4Q24 operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.241 Mio.), was auf steigende Gaspreise (realisierter Gaspreis von 30,5 EUR/MWh), höhere Fördermengen in Libyen und niedrigere Produktionskosten (4Q24 von 9,7 USD/boe) zurückzuführen ist. Die gesamte Kohlenwasserstoffproduktion stieg von 332 kboe/d im 3Q24 auf 337 kboe/d im 4Q24.

Der Chemiebereich erzielte ein bereinigtes Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 81 Mio. und entsprach damit den Erwartungen. Die Margen sanken, was durch eine höhere Produktion von 1,68 Mio. Tonnen ausgeglichen wurde.

Fuels & Feedstock blieb hinter den Erwartungen zurück, da die höhere Raffineriemarge (5,9 USD/bbl im 4. Quartal 24) durch niedrige Margen im Einzel- und Großhandel ausgeglichen wurde, während Adnoc im Berichtszeitraum ebenfalls Verluste machte.

Außerdem kündigte OMV an eine Dividende von insgesamt EUR 4,75/Aktie (EUR 3,05/Aktie als Normaldividende plus EUR 1,7/Aktie als Sonderdividende) für das Geschäftsjahr 2024 vorzuschlagen.

Ausblick

Die Aussichten für 2025 sind weniger rosig, da OMV mit einem weiterhin schwierigen Chemiegeschäft, niedrigeren Raffineriemargen und einem geringeren Produktionsvolumen von rund 300 bkoe/d rechnet. Die Investitionen werden sich voraussichtlich auf EUR 3,6 Mrd. belaufen und damit in etwa auf dem Niveau von 2024 (EUR 3,7 Mrd.) liegen. Insgesamt entsprach das Q4-Ergebnis den Erwartungen - wir glauben, dass der Markt nun auf die Nachrichten über die geplante Fusion von Borouge, Borealis und Nova Chemicals wartet.

Erste Bank

  

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Raiffeisen sieht OMV als „äußerst attraktive
Investmentmöglichkeit“

OMV (ISIN AT0000743059 – Euro 40,98) wird von Raiffeisen
Research weiterhin als kaufenswert eingestuft. Als Kursziel werden 50 Euro genannt. Die Analysten bezeichnen unseren Musterdepottitel als „eine äußerst attraktive Investmentmöglichkeit“
insbesondere aufgrund der starken Unterbewertung, die sich
mittelfristig zumindest teilweise auspreisen sollte. Zuletzt kam
der Aktienkurs dieses Öl-, Gas- und Chemiekonzerns dann auch
etwas voran. Doch aus unserer Sicht spiegelt dies die Substanz
des Konzerns noch nicht ausreichend wider. Das Kursziel von
50 Euro halten wir nicht für zu hoch gegriffen.

Austria Börsenbrief

  

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OMV und ADNOC einigen sich auf Fusion der Petrochemietöchter

Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV und der arabischen Ölkonzern ADNOC haben sich auf eine Fusion ihrer Petrochemie-Töchter Borealis und Borouge verständigt. Geplant sei die Gründung einer neuen, gemeinsam kontrollierten Joint-Venture-Gesellschaft, in der die beiden Unternehmen zusammengeführt werden, wie OMV heute bekanntgab.

Im Zuge dieser Vereinbarung hätten sich OMV und ADNOC zudem auf die vollständige Übernahme von Nova Chemicals für einen Kaufpreis von 9,38 Milliarden Euro geeinigt. OMV soll der neuen Gesellschaft einen Kapitalzuschuss in Höhe von 1,61 Milliarden Euro gewähren, der sich bis zum Abschluss der Transaktion um ausgeschüttete Dividenden reduziere.

Die neue Gesellschaft soll an der Börse in Abu Dhabi notiert werden, mit der Option auf eine spätere Zweitnotierung an der Wiener Börse. Der Unternehmenssitz ist in Österreich vorgesehen. Während ADNOC das Recht erhält, den Aufsichtsratsvorsitz zu bestimmen, soll der Vorstand einvernehmlich von beiden Partnern bestellt werden.

  

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OMV-Deal: Die Geburt von Österreichs größtem Unternehmen

OMV und Adnoc fixieren die Fusion ihrer beiden Petrochemie-Töchter Borealis und Borouge und formen einen Weltkonzern.

In der Endausbaustufe soll die Borouge Group International, so der Name des Joint Ventures, 60 Milliarden US-Dollar (57,2 Mrd. Euro) schwer und die Nummer vier des weltweiten Polyolefin-Geschäfts sein.

https://www.diepresse.com/19430111/omv-deal-die-geburt-von-oesterreichs-groesstem-unterne hmen

  

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OMV-Chef: Wir bringen einen Weltkonzern nach Österreich
Stern kündigt höheren Gewinn an

Für den Chef des teilstaatlichen Öl- und Gaskonzerns OMV ist die besiegelte Zusammenlegung des Kunststoffgeschäfts mit seinem arabischen Kernaktionär Adnoc ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. "Was wir hier schaffen, ist ein absoluter Lichtblick", sagte OMV-Vorstandschef Alfred Stern am Dienstag in einem Reuters-Interview. "Wir bringen einen chemischen Weltkonzern mit Hauptsitz nach Österreich."
Der Weg dorthin war jedoch lang und anspruchsvoll. Über eineinhalb Jahre verhandelten OMV und Adnoc über die Fusion ihrer Petrochemietöchter Borealis und Borouge. Am Montag wurde der Vertrag schließlich in Wien unterzeichnet. Unter dem Namen Borouge Group International entstehe der weltweit viertgrößte Polyolefin-Hersteller mit einem Unternehmenswert von 60 Milliarden Dollar.

OMV und Adnoc werden wie berichtet jeweils knapp 47 Prozent der Anteile halten. Für ihren Anteil bringt OMV rund 1,6 Milliarden Euro an Eigenkapital in die neue Gesellschaft ein.

"Schritt lag auf der Hand"

Wer ursprünglich die Idee zu der milliardenschweren Fusion hatte, wollte Stern Reuters nicht erläutern. "Ich würde sagen, es lag auf der Hand, diesen Schritt zu gehen." Der Manager, der vor seiner Zeit als OMV-Chef bereits die Leitung von Borealis innehatte, betonte, dass OMV ihre Stärken im Polyolefin-Geschäft gezielt genutzt habe, um weiter zu wachsen, die geografische Präsenz auszubauen und den Zugang zu attraktiven Rohstoffquellen zu sichern. Polyolefine sind Kunststoffe, die beispielsweise in Verpackungen, Alltagsprodukten, Fahrzeugteilen und medizinischen Anwendungen zum Einsatz kommen.

Zudem sei das Marktumfeld in der Chemiebranche herausfordernd. Deshalb seien Zusammenschlüsse mit Synergiepotenzial besonders attraktiv. "Gerade dann, wenn sich signifikante Einsparungen realisieren lassen", so Stern.

Stern kündigt höheren Gewinn an

"Wir freuen uns enorm für die OMV", sagte Stern und verwies darauf, dass der Deal für die Aktionäre finanziell vorteilhaft und wertschaffend sei. "Wir werden einen höheren Cashflow erzielen, unseren Gewinn je Aktie steigern und unsere attraktive Dividendenpolitik weiter stärken."

Komplexer Deal

Dass sich die Verhandlungen so lange hingezogen haben, erklärt Stern mit der hohen Komplexität des Deals - insbesondere durch die zusätzliche Integration von Nova Chemicals. "Das hat die Diskussion etwas verzögert."

Wer künftig an der Spitze des neuen Unternehmens stehen wird, ist noch offen. "Entscheidend ist, dass wir hier absolute Spitzenkräfte für den Vorstand gewinnen", erklärte Stern. Ob er selbst eine Rolle im neuen Konzern anstrebt, ließ er offen: "Ich konzentriere mich auf die Umsetzung der OMV-Strategie, bei der wir große Fortschritte machen." Als Beispiel nannte er das Erdgasförderprojekt Neptun Deep im Schwarzen Meer - eines der größten Entwicklungsprojekte der EU.


Adnoc wird künftig das Recht haben, den Aufsichtsratsvorsitz zu stellen, während der Vorstand gemeinschaftlich von beiden Partnern bestimmt wird. Der Aufsichtsrat soll jeweils fünf Vertreter von OMV und Adnoc sowie voraussichtlich fünf Arbeitnehmervertreter umfassen.

Geplant ist, dass das neue Unternehmen an der Börse in Abu Dhabi notiert, da Borouge dort bereits gelistet ist. Bis 2027 ist zusätzlich eine Zweitnotierung in Wien vorgesehen. Der Abschluss der Transaktion wird bis zum ersten Quartal 2026 erwartet.

  

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Einigung auf Fusion der Petrochemie-Töchter

An der Börse wurde diese Neuigkeit
mit Kursgewinnen aufgenommen, obwohl noch nicht ganz klar
ist, was dieser Zusammenschluss der Polyolefingeschäfte sowie
der geplanten Übernahme von NOVA Chemicals künftig für die
Ausschüttungen an die Aktionäre bedeutet. Wir gehen davon
aus, dass OMV weiterhin hohe Ausschüttungen an die Aktionäre
leisten wird, wobei deren Höhe eventuell zwischenzeitlich etwas sinken könnte. OMV betont in seiner Aussendung, dass die
Transaktion erheblichen Wert für OMV, sowie Steigerung von
freiem Cashflow und Gewinn je Aktie, bereinigt um Sonder- und
CCS-Effekte schafft. Insgesamt stufen auch wir die Transaktion, die wie üblich noch von einigen Bedingungen abhängt,
als wertsteigernd für OMV ein. Die Transaktion vereinfacht die
Beteiligungsstruktur im Bereich Chemikalien. Dieser lange Zeit
vernachlässigte und unterschätzte Musterdepottitel könnte mit
dieser Transaktion jetzt wachgeküsst werden und ist aus unserer
Sicht eines der attraktivsten Investments an der Börse Wien. Wir
stufen OMV als spekulativ kaufenswert ein.

Austria Börsenbrief

  

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OMV erhält EU-Förderung für Kunststoff-Recyclinganlage
ReOil-Anlage wird mit 81,6 Mio. Euro aus dem EU-Innovationsfonds gefördert

Die OMV hat für eine geplante Altkunststoff-Recyclinganlage eine EU-Förderung in Höhe von 81,6 Mio. Euro erhalten. Die industrielle ReOil-Anlage kann bis zu 200.000 Tonnen Altkunststoffe pro Jahr verarbeiten. Diese werden in Basischemikalien umgewandelt und für neue Kunststoffe verwendet. Damit erhält der Öl-, Gas- und Chemiekonzern die bisher höchste Förderung sowie erstmals Gelder aus dem EU-Innovationsfonds, wie die OMV am Mittwoch mitteilte.
Die OMV entwickelte diese Recyclingtechnologie vor mehr als 15 Jahren. Eine ReOil-Pilotanlage in der Raffinerie Schwechat habe bereits rund 30.000 Stunden absolviert, ergänzte die OMV. Die endgültige Investitionsentscheidung für die neue Anlage hänge noch von der abschließenden Genehmigung ab.

  

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Fusion von Borealis und Borouge und Übernahme von NOVA Chemicals schafft weltweit viertgrößten Polyoleofin-Produzent

Die OMV hat sich diese Woche mit ihrem 25%-Aktionär ADNOC auf die Zusammenlegung der beiden Petrochemie Töchter Borealis und Borouge unter dem Namen Borouge Group International (BGI) geeinigt. Nach einer Barmittelzuführung von EUR 1,6 Mrd. (abzüglich Dividendenzahlungen bis Transaktionsabschluss) durch die OMV in das neue Unternehmen sind OMV und ADNOC zu gleichen Anteilen mit jeweils 46,94% an der neuen BGI beteiligt. Diese soll zusätzlich die kanadische NOVA Chemicals (Tochter des Mubadala-Staatsfonds) für einen Unternehmenswert von USD 13,4 Mrd. übernehmen. Nach Inbetriebnahme des in Bau befindlichen Ethylen- und Polyethylen-Erweiterungsprojektes Borouge 4 soll das Projekt bis Ende 2026 von OMV und ADNOC an die BGI übertragen werden, zu Kosten von voraussichtlich USD 7,5 Mrd. Die BGI soll eine jährliche Mindestdividende von USD 2,2 Mrd. ausschütten, davon sollen der OMV mindestens USD 1 Mrd. zufließen. Das Closing des Zusammenschlusses von Borealis und Borouge sowie die Übernahme von Nova Chemicals sollen voraussichtlich im 1. Quartal 2026 erfolgen.

Durch den Zusammenschluss der drei komplementären Unternehmen mit Zentrale in Wien entsteht der weltweit viertgrößte Polyolefin-Produzent mit einer Pro-forma-Polyolefinkapazität von 12,2 Mio. Tonnen jährlich und einer Olefinkapazität von 11,4 Mio. Tonnen pro Jahr sowie einer breiten geographischen Aufstellung. Auf pro-forma Basis hätte die BGI ein durchschnittliches EBITDA zwischen 2020 und 2024 von EUR 4,5 Mrd. erzielt (EBITDA-Marge von 26%). Über den Zyklus hinweg soll das EBITDA von BGI auf mehr als EUR 7 Mrd. steigen. BGI soll in Abu Dhabi gelistet sein mit Doppelnotierung an der Wiener Börse.

Die Übernahme von NOVA Chemicals wird durch Akquisitionsverbindlichkeiten finanziert, die am Kapitalmarkt refinanziert werden sollen. BGI beabsichtigt, bis zu USD 4 Mrd. an den Kapitalmärkten zu beschaffen, um in den MSCI-Index aufgenommen zu werden und ein Investment-Grade-Rating zu erreichen. In Folge würde die Beteiligung der OMV an der BGI bei über 40% liegen.

Ausblick

Der vom Markt lang erwartete Zusammenschluss konnte letzte Woche bekanntgegeben werden. Auf den ersten Blick sehen wir in der präsentierten Transaktion eine wertschaffende Vereinbarung für die OMV, die die Stärken der drei Unternehmen miteinander verbindet. Die neu geschaffene BGI wird in Europa, Nordamerika und im Nahen Osten präsent sein und vom hochentwickelten Technologieportfolio der Borealis sowie vom Zugang zu billigen Rohstoffen im Nahen Osten profitieren.

Erste Bank

  

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Gewerkschaften fordern Standortgarantie für neues OMV-Joint-Venture
GPA und PRO-GE wollen bereits zugesagte Garantie schriftlich fixeren

Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE fordern mit Blick auf das neue Petrochemie-Gemeinschaftsunternehmen der OMV mit ihrem Großaktionär ADNOC eine Garantie für die Arbeitsplätze in Österreich. Eine solche Beschäftigungsgarantie sei dem Betriebsrat bereits zugesagt worden, "wir hätten das gerne schriftlich", hieß es von der GPA zur APA am Donnerstag.
Die teilstaatliche OMV hat sich vergangene Woche mit der staatlichen Ölgesellschaft ADNOC (Abu Dhabi National Oil Company) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf die Gründung eines gemeinsamen Petrochemie-Unternehmens geeinigt, in das sie ihre beiden Chemietöchter Borealis und Borouge einbringen werden. Das neue Unternehmen "Borouge Group International" soll seinen Hauptsitz in Wien haben und zunächst an der Börse in Abu Dhabi, ab 2027 dann auch in Wien notieren.

Gewerkschaft appelliert an ÖBAG

"Im Sinne einer strategischen Festlegung für das Unternehmen und vor allem auch zur Erreichung von Sicherheit für die Beschäftigten fordern wir die OMV auf, eine Standortgarantie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterzeichnen", so die Gewerkschaftsvorsitzenden Barbara Teiber (GPA) und Reinhold Binder (PRO-GE) in einer Aussendung am Donnerstag. Sie verlangten darin auch von der Staatsholding ÖBAG, sich "im Sinne eines starken Wirtschafts- und Industriestandorts Österreich" für eine solche Garantie einzusetzen.

Die Republik Österreich ist die größte Eigentümerin der OMV, sie hält über die ÖBAG 31,5 Prozent der Anteile. Am neuen Joint-Venture sollen OMV und ADNOC zu jeweils 46,94 Prozent beteiligt sein, der Rest soll auf Streubesitz entfallen.

  

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OMV-Aufsichtsrat gibt für Petrochemie-Joint Venture grünes Licht

Genehmigungen seitens der Behörden stehen noch aus

Die OMV und ihr Großaktionär ADNOC aus Abu Dhabi sind bei dem geplanten Zusammenschluss ihrer Petrochemie-Töchter einen Schritt weiter. Der OMV-Aufsichtsrat hat am Freitag dem geplanten Joint Venture von der OMV-Tochter Borealis mit der ADNOC-Tochter Borouge zugestimmt, teilte die OMV am Freitag mit. Die beiden Konzerne haben sich erst Anfang März nach langen Verhandlungen auf das Joint Venture geeinigt, an dem die beiden Konzerne zu gleichen Teilen beteiligt sein werden.

Das Joint Venture wird weiters Nova Chemicals um rund 9,4 Mrd. Euro übernehmen, so der Plan. Das neue Gemeinschaftsunternehmen wird unter Borouge Group International firmieren und seinen Sitz in Wien haben. Allerdings bedarf es nun noch einer Einigung mit ADNOC auf die Implementierungsvereinbarungen, die vom OMV-Vorstand sowie von Organen der ADNOC genehmigt werden müssen. Darüber hinaus stehen noch die Genehmigungen durch Behörden aus.

  

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OMV - Berenberg erhöht Einstufung von "Hold" auf "Buy"
Kursziel von 43 auf 56 Euro nach oben revidiert - Neues OMV-Joint-Venture positiv bewertet

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum für die Aktien der heimischen OMV von "Hold" auf "Buy" nach oben revidiert. Das Kursziel für die Titel des Öl- und Gaskonzerns wurde vom zuständigen Experten Henry Tarr gleichzeitig von 43 auf 56 Euro erhöht.

Die teilstaatliche OMV und ihr Großaktionär ADNOC aus Abu Dhabi haben sich zuletzt auf die Gründung eines gemeinsamen Petrochemie-Unternehmens geeinigt, in das sie ihre beiden Chemietöchter Borealis und Borouge einbringen werden. Die Experten erwarten davon einen positiven Einfluss auf die Dividendenentwicklung. Zudem sehen sie für das neue Unternehmen "Borouge Group International" ein signifikantes Wachstumspotenzial.

Die Berenberg-Experten erwarten für das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn je Aktie von 6,06 Euro. In den zwei Folgejahren soll er bei 5,74 bzw. 5,62 Euro liegen. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 4,75 Euro für 2025, sowie 4,89 bzw. 4,84 Euro für 2026 bzw. 2027.

  

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OMV recycelt mehr Kunststoff und senkt CO2-Emissionen
Neue Anlage in Betrieb genommen

Der teilstaatliche OMV-Konzern hat am Donnerstag von der Implementierung einer neuen Anlage am Standort Schwechat zur Verarbeitung schwer recyclebarer Kunststoffe berichtet. Die Verarbeitungskapazität beläuft sich demnach auf bis zu 16.000 Tonnen im Jahr. In die neue, firmeneigene, sogenannte ReOil-Technologie seien 15 Jahre Entwicklungsarbeit gegangen. Die CO2-Emissionen sinken im Vergleich zur Verbrennung von Kunststoffmüll den Angaben zufolge um ein Drittel.
"Die Inbetriebnahme der neuen ReOil-Anlage ist ein bedeutender Meilenstein auf unserem Weg, spätestens bis 2050 klimaneutral zu werden", so OMV-Chef Alfred Stern in einer Aussendung. Die erste Pilotanlage war seit 2018 in Betrieb. Dort seien gut 2,1 Millionen Kilogramm Kunststoffabfälle nachhaltig verarbeitet worden. Der erfolgreiche Betrieb dieser Pilotanlage führte laut OMV zur Entscheidung, eine größere, hochskalierte Anlage zu errichten, die der Konzern nun fertiggestellt und in Betrieb genommen hat.

Im nächsten Schritt entwickelt die OMV laut Eigenangaben eine erste großtechnische Industrieanlage für chemisches Recycling. Die endgültige Investitionsentscheidung für diese Anlage unterliegt aber noch internen Genehmigungen. Dieser Tage erhielt die börsennotierte Firma eine Zusage von bis zu 81,6 Millionen Euro an EU-Fördermitteln für die großtechnische, industrielle ReOil-Anlage. Das ist die größte öffentliche Förderung, die der OMV-Konzern jemals erhalten hat.

  

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OMV - Berenberg erhöht Einstufung von "Hold" auf "Buy"

Kursziel von 43 auf 56 Euro nach oben revidiert - Neues OMV-Joint-Venture positiv bewertet

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum für die Aktien der heimischen OMV von "Hold" auf "Buy" nach oben revidiert. Das Kursziel für die Titel des Öl- und Gaskonzerns wurde vom zuständigen Experten Henry Tarr gleichzeitig von 43 auf 56 Euro erhöht.

Die teilstaatliche OMV und ihr Großaktionär ADNOC aus Abu Dhabi haben sich zuletzt auf die Gründung eines gemeinsamen Petrochemie-Unternehmens geeinigt, in das sie ihre beiden Chemietöchter Borealis und Borouge einbringen werden. Die Experten erwarten davon einen positiven Einfluss auf die Dividendenentwicklung. Zudem sehen sie für das neue Unternehmen "Borouge Group International" ein signifikantes Wachstumspotenzial.

Die Berenberg-Experten erwarten für das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn je Aktie von 6,06 Euro. In den zwei Folgejahren soll er bei 5,74 bzw. 5,62 Euro liegen. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 4,75 Euro für 2025, sowie 4,89 bzw. 4,84 Euro für 2026 bzw. 2027.

  

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OMV - Erste Group hebt Einstufung von "Hold" auf "Accumulate" an
Kursziel von 39,70 Euro auf 53,00 Euro erhöht

Die Analysten der Erste Group haben ihre Einstufung für die Aktien des teilstaatlichen Öl- und Gaskonzerns OMV von "Hold" auf "Accumulate" angehoben. Der zuständige Experte Tamas Pletser hob das Kursziel von 39,70 Euro auf 53,00 Euro an. Hauptgrund für die bessere Einschätzung war die Einigung zur Borouge Group International (BIG) mit ADNOC aus Abu Dhabi.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Group-Analysten 5,35 Euro für 2025, sowie 7,09 bzw. 8,31 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 4,50 Euro für 2025, sowie 4,50 bzw. 4,75 Euro für 2026 bzw. 2027.

Die BIG ist ein gemeinsames Petrochemie-Unternehmen mit dem OMV-Großaktionär ADNOC und eine Zusammenlegung zweier Tochterunternehmen. "Wir sind der Meinung, dass diese Transaktion der OMV ermöglicht, die schneller wachsenden Chemiemärkte in Nordamerika und im Nahen Osten zu erschließen, während Adnoc auf das firmeneigene Chemie-Know-how der OMV zugreifen kann, sodass es sich insgesamt um eine Win-Win-Situation handelt. Unsere Analyse legt nahe, dass OMV ein Nettonutznießer dieser komplexen Transaktion ist und ihr Unternehmenswert um einen Medianwert von 3,6 Mrd. Euro steigen kann", begründete Pletser seine neue Einstufung.

  

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Von Halten auf Akkumulieren hochgestuft, mit neuem Kursziel von EUR 53,0/Aktie

In unserem neuen Sektorreport zu den Öl- und Gaswerten in CEE heben wir unsere Empfehlung für die OMV-Aktie von Halten auf Akkumulieren mit neuem Kursziel EUR 53,0/Aktie (zuvor: EUR 39,70). Generell stehen wir dem Sektor neutral gegenüber aufgrund des erwarteten volatilen Marktumfelds infolge der unsicheren geopolitischen Lage und somit einer gedämpften Nachfrageentwicklung. Wir glauben, dass der Brent-Rohölpreis 2025 unter Druck bleiben und sich erst 2026 erholen wird. Die EU-Gaspreise sollten 2025 hingegen steigen infolge der verpflichtenden Gasspeicherbefüllung bis 1. November. Für die Margen in der Raffinerie- und Petrochemieindustrie erwarten wir in diesem Jahr eine Seitwärtsbewegung, da die geringere Nachfrage durch einige Anlagenstilllegungen ausgeglichen wird. Es besteht allerdings ein Abwärtsrisiko, falls sich die Wirtschaftstätigkeit in Europa weiter verlangsamt.

Die Erhöhung unserer Einstufung der OMV-Aktie auf Akkumulieren begründet sich hauptsächlich mit dem neuen – wenn auch komplexen - Adnoc-Deal, den wir als wertschaffend bewerten. Die OMV sollte mit der neuen Borouge Group International (BGI) einen besseren Zugang zu den schneller wachsenden petrochemischen Märkten im Nahen Osten und Nordamerika haben, während die OMV-eigene Technologie durch das neue JV besser genutzt werden kann.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2025 der OMV haben wir unsere Ergebnisprognose leicht gesenkt und gehen nun von einem Nettogewinn je Aktie von EUR 5,35 aus. Gründe dafür sind nachlassende Rohölpreise, eine geringere E&P-Produktion nach dem Verkauf der malaysischen Assets und schwächere E&P-Margen. Dennoch erwarten wir einen operativen Cashflow von rund EUR 5-5,5 Mrd. und eine etwas niedrigere Dividende von 4,5 EUR/Aktie (Dividendenvorschlag 2024: von 4,75 EUR/Aktie). Daraus ergibt sich auch nach dem jüngsten Kursanstieg eine zweistellige Dividendenrendite, ein Spitzenwert im ATX.

Erste Bank

  

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OMV Produktion im 1. Quartal 2025 auf 310.000 Fass pro Tag gesunken
Energiegeschäft unter Druck - Gaspreise hoch - Chemiesparte leicht verbessert - Ergebnis belastet durch Volumenrückgänge

Der teilstaatliche Energie- und Chemiekonzern OMV hat im ersten Quartal 2025 einen deutlichen Rückgang bei der Gesamtproduktion von Öl und Gas verzeichnet. Die tägliche Fördermenge sank im Vergleich zum Vorquartal (337.000 Fass pro Tag) um rund 8 Prozent auf durchschnittlich 310.000 Barrel Öläquivalent (boe/d). Im Vorjahresquartal waren es noch 352.000 boe/d - ein Rückgang von etwa 12 Prozent. Die endgültigen Quartalszahlen veröffentlicht das Unternehmen am 30. April.
Die Erdgasproduktion fiel auf 132.000 boe/d, nach 156.000 boe/d im Vorquartal und 165.000 boe/d im Q1/2024. Auch die Rohöl- und NGL-Produktion war mit 178.000 boe/d leicht rückläufig (Q4/24: 182.000 boe/d; Q1/24: 187.000 boe/d).

Laut dem am Dienstag veröffentlichten Trading Update lag der durchschnittliche Brent-Preis im ersten Quartal bei 75,73 US-Dollar (69,05 Euro) pro Barrel. Das bedeutet zwar ein leichtes Plus gegenüber dem Vorquartal (74,73 Dollar), aber weiterhin ein deutliches Minus gegenüber Q1/2024 (83,16 Dollar). Der von der OMV realisierte Rohölpreis lag mit 72,8 Dollar pro Fass leicht über dem Vorquartal (71,9 Dollar). Der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis stieg dagegen deutlich auf 38,2 Euro pro Megawattstunde - nach 30,6 Euro im Schlussquartal 2024.

Raffinerie-Auslastung gestiegen

Die Raffinerie-Referenzmarge in Europa, bezogen auf Brent, stieg auf 6,65 Dollar pro Barrel (Q4/24: 5,90 Dollar), blieb jedoch deutlich unter dem Vorjahreswert von 10,76 Dollar. Die Auslastung der europäischen Raffinerien lag bei 92 Prozent und damit höher als im Vorquartal (90 Prozent).

Chemicals-Ergebnis leicht besser

In der Chemiesparte wirkten sich strukturelle Veränderungen positiv aus: Durch die geplante Zusammenlegung von Borealis- und Borouge-Beteiligungen wurde Borealis ab März 2025 als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen. Der Wegfall von Abschreibungen führte zu einem positiven Effekt auf das operative Ergebnis vor Sondereffekten im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich gegenüber dem Vorquartal.

Ergebnisrückgang im Energy-Bereich

Im Energiegeschäft führten die Veräußerung von SapuraOMV sowie niedrigere Verkaufsvolumina nach einem starken Q4/24 zu einem Ergebnisrückgang. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten dürfte dadurch um rund 250 Mio. Euro unter dem Vorquartal liegen. Im Gas-, Marketing- und Power-Segment wird aufgrund des Schiedsspruchs, der im Schlussquartal 2024 verbucht wurde, mit einem Rückgang um rund 160 Mio. Euro gerechnet.

  

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OMV stoppt Geschäfte mit serbischer NIS wegen US-Sanktionen

OMV versorgt Tankstellen in Serbien nun aus anderen Quellen - NIS betreibt die einzige Raffinerie Serbiens

Der österreichische Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat aufgrund drohender US-Sanktionen seine Treibstoffbezüge vom serbischen Energiekonzern NIS eingestellt, der mehrheitlich zur russischen Gazprom Neft gehört. Stattdessen organisiere die OMV die Versorgung ihres Tankstellennetzes in Serbien nun selbst, erklärte der Konzern auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Treibstoffe würden nun von anderen europäischen Raffinerien importiert und per Binnenschiff über die Donau nach Serbien geliefert. Die OMV habe Zugang zu Eigenprodukten aus den Raffinerien in Österreich und Rumänien und könnte auch geringe Mengen aus anderen verfügbaren Bezugsquellen in Betracht ziehen, erklärte das Unternehmen. Die OMV betreibt in Serbien eigenen Angaben zufolge 64 Tankstellen. Auch der griechisch geführte Anbieter Eko bestätigte, seine Belieferung des serbischen Markts inzwischen eigenständig vorzunehmen.

Die Naftna Industrija Srbije (NIS) spielt eine zentrale Rolle in der Energieversorgung Serbiens. Das Unternehmen betreibt die einzige Raffinerie des Landes im nordserbischen Pancevo und deckt rund 80 Prozent des nationalen Bedarfs an Benzin und Diesel sowie über 90 Prozent an Flug- und Schweröl ab. Die bevorstehenden US-Sanktionen gegen NIS sorgen für erhebliche Verunsicherung am serbischen Kraftstoffmarkt. Serbiens Präsident Aleksandar Vucic warnte unlängst, Serbien drohe im Falle des Inkrafttretens der Maßnahmen der Verlust des Zugangs zu Ölimporten.

NIS ändert Beschaffungsstrategie

Das US-Finanzministerium hatte NIS bereits im Jänner als sanktionierte Einheit eingestuft. Gazprom wurde eine Frist von 45 Tagen eingeräumt, um sich zurückzuziehen. Diese Frist wurde inzwischen durch zwei aufeinanderfolgende 30-Tage-Ausnahmen verlängert.

Im Zuge der Entwicklungen hat NIS seine bisherige Beschaffungsstrategie über langfristige Rohölverträge aufgegeben. Die Ausschreibung für das Jahr 2025 wurde laut Angaben auf der unternehmenseigenen Beschaffungsplattform storniert. Stattdessen bezieht NIS nun kurzfristig Rohöl über den Spotmarkt von internationalen Händlern, die weiterhin zu Geschäftsbeziehungen bereit sind - ein Strategiewechsel, der bisher nicht öffentlich gemacht wurde.

Gegenüber Reuters erklärte das Unternehmen, kürzlich im Rahmen der geltenden Ausnahmeregelungen erfolgreich Rohöl eingekauft zu haben und derzeit mehrere Lieferanten zu nutzen. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. "Das Unternehmen passt seine Geschäftstätigkeit an die neu entstandenen Rahmenbedingungen an", hieß es in einer Mitteilung.

Begrenzte Transportkapazitäten

Ein vollständiger Ersatz der NIS-Produktion durch Importe gilt allerdings als schwierig. Serbien verfügt nur über begrenzte Transportkapazitäten per Schiff, Bahn oder Lkw. Der tägliche Dieselbedarf des Landes liegt laut Marktteilnehmern bei 44.000 bis 49.000 Barrel, der Benzinbedarf bei rund 14.000 Barrel.

NIS versicherte unterdessen, sämtliche vertraglichen Verpflichtungen weiterhin erfüllen zu können - auch gegenüber Großabnehmern wie anderen Mineralölunternehmen. Die Raffinerie in Pancevo arbeite laut Unternehmensangaben im Normalbetrieb.

  

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Trading Update Q1/25: Indikatoren deuten gemischtes Quartal an

Diese Woche veröffentlichte die OMV in ihrem Trading Update erste Indikatoren zum Verlauf des ersten Quartals 2025. Demnach lag die Gesamtproduktion an Erdöl und -gas im Q1/25 mit 310.000 Fass Öl-Äquivalent/Tag unter dem Vorquartal (-8,0%) und dem Vorjahreswert (-11,9%) aufgrund des Verkaufs der SapuraOMV. Der realisierte Ölpreis stieg im Q1/25 verglichen mit dem Vorquartal marginal auf durchschnittlich USD 72,8/Fass, während der durchschnittlich realisierte Gaspreis um 24,8% auf EUR 38,2/MWh zulegte. Die OMV erwartet aufgrund geringerer Verkaufsvolumina im Q1/25 (SapuraOMV, Normalisierung im Vergleich zu Q4) einen negativen Effekt von rund EUR 250 Mio. im Vergleich zum Q4/24. Auch ein im Q4/24 verbuchter positiver Effekt aus einem Schiedsspruch (Gasliefervertrag mit Gazprom) wird zu einem im Quartalsabstand niedrigeren operativen Ergebnis im Energy-Segment führen. Im Bereich Fuels & Feedstock lag die Referenz-Raffineriemarge im Q1/25 mit USD 6,65/Fass um 12,7% über dem Vorquartal. Die Verkaufsmengen gingen saiso nal bedingt jedoch zurück auf 3,52 Mio. Tonnen. Im Bereich Chemicals & Mate rials stiegen sowohl die Polymer-Margen (Polypropylen-Marge: +4,4%) als auch die Monomer-Margen (Ethylen-Referenz-Marge: +3,7%) im Quartalsabstand, während die Verkaufsmengen (Polyolefine) um 3,6% fielen.

Ausblick

Die Indikatoren zum 1. Quartal 2025 zeigen geringere Produktions- und Verkaufsmengen im Vergleich zum Q4/24. Positiv zu vermerken ist, dass das Unternehmen höhere Öl- und Gaspreise erzielte. Der Chemiebereich verzeichnete mit leicht höheren Margen eine positive Entwicklung. Fuels & Feedstock lag im Rahmen der Erwartungen. Insgesamt wird das 1Q25 ein gemischtes Quartal sein, wobei besonders die Segmente Energie- und Fuels & Feedstock einen starken Cashflow generieren sollten. Der Bericht zum 1. Quartal 2025 wird am 23. April veröffentlicht.

Erste Bank

  

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Betriebsstörung in OMV-Raffinerie Schwechat bei Wien


In Österreichs einziger Raffinerie in Schwechat bei Wien ist es am Dienstag zu einer Betriebsstörung gekommen. Die Petrochemie-Anlage sei gegen 10.00 Uhr ausgefallen. Als Sofortmaßnahme wurde "entsprechend aller Sicherheitsvorkehrungen" der Hochfackelbetrieb gestartet, teilte die OMV mit. Die zuständigen Behörden wurden informiert. An der Behebung der Betriebsstörung werde auf Hochtouren gearbeitet, ergänzte die OMV.

  

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"Die Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der Petrochemie-Anlage laufen derzeit auf Hochtouren", gab der Konzern Dienstagabend auf APA-Anfrage bekannt. Von der Betriebsstörung der Petrochemie-Anlage sei im Wesentlichen die Produktion der petrochemischen Grundstoffe Ethylen sowie Propylen betroffen.

Kraftstoffproduktion nicht betroffen

Die Produktion sämtlicher Kraftstoffe der Raffinerie Schwechat ist davon laut OMV nicht betroffen. Auch die Kraftstoff-Auslieferung der Raffinerie sei weiterhin in vollem Umfang gewährleistet.

Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen von OMV wie der weithin sichtbare Fackelbetrieb wurden entsprechend der geltenden Sicherheitsrichtlinien und -bestimmungen durchgeführt.

Dazu zählt den Konzernangaben zufolge auch die Verständigung der zuständigen Behörden wie die Betriebsfeuerwehr Industriepark Schwechat, die Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha sowie die Stadtgemeinde Schwechat.

  

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OMV nimmt petrochemische Anlage nach Störung wieder in Betrieb

Hochfackelbetrieb an der Raffinerie in Schwechat eingestellt

Nach einer Betriebsstörung in Österreichs einziger Raffinerie in Schwechat bei Wien hat die OMV mit der Wiederinbetriebnahme der betroffenen petrochemischen Anlage begonnen. "Der Hochfackelbetrieb in der OMV Raffinerie Schwechat ist eingestellt. Wir sind derzeit bei der Wiederinbetriebnahme der petrochemischen Anlage", schrieb das Unternehmen auf APA-Anfrage am Mittwoch. In der Anlage war es am Dienstagvormittag zu einem Ausfall gekommen.
Als Sicherheitsmaßnahme war infolge der Störung der Hochfackelbetrieb gestartet worden. Die Maßnahme sorgt dafür, dass das unter Druck stehende Gas in der Produktionsanlage bei einer Unterbrechung des regulären Verarbeitungsprozesses entweichen und kontrolliert verbrannt werden kann. Bei der Hochfackel entweicht das verbrannte Gas in Form von Wasserstoff und Kohlendioxid in einer Höhe von 40 Metern, der Prozess ist daher auch außerhalb der Anlage gut sichtbar.

Von der Betriebsstörung der Petrochemie-Anlage war im Wesentlichen die Produktion der petrochemischen Grundstoffe Ethylen sowie Propylen betroffen. Nicht betroffen war unterdessen die Produktion sämtlicher Kraftstoffe der Raffinerie Schwechat. Auch die Kraftstoff-Auslieferung war durchgehend gewährleistet.

  

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OMV - Berenberg bestätigt Kaufempfehlung "Buy"
Kursziel unverändert bei 56,00 Euro gesehen

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien der heimischen OMV im Rahmen einer Sektor-Studie bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 56,00 Euro wurde von Analyst Henry Tarr unverändert beibehalten.
Aufgrund der hohen Gaspreise und des konsolidierten Borealis-Ergebnisses erwarten die Berenberg-Epxerten für die OMV in nächster Zeit robuste Cashflows. Die hohe FCF-Rendite und die relativ starke Bilanz geben dem Unternehmen Spielraum für die Zahlung von Sonderdividenden, hieß es in der aktuellen Analyse weiter.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Berenberg-Analysten 5,77 Euro für 2025, sowie 5,80 bzw. 5,68 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 4,75 Euro für 2025, sowie 4,89 bzw. 4,84 Euro für 2026 bzw. 2027.

  

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OMV sperrt alle Wasserstoff-Tankstellen zu

Wasserstoff gilt als eine Möglichkeit, Autos emissionsfrei anzutreiben. Nicht mehr in Österreich: Alle öffentlichen Tankstellen werden jetzt zugesperrt.

https://www.diepresse.com/19604859/omv-sperrt-alle-wasserstoff-tankstellen-zu

  

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>OMV sperrt alle Wasserstoff-Tankstellen zu
>
>Wasserstoff gilt als eine Möglichkeit, Autos emissionsfrei
>anzutreiben. Nicht mehr in Österreich: Alle öffentlichen
>Tankstellen werden jetzt zugesperrt.
>
>https://www.diepresse.com/19604859/omv-sperrt-alle-wasserstoff-tankstellen-zu

Na geh, dabei hat doch der Gesalbte gemeint, das muss technologieoffeeeennnn die Lösung sein.

  

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Nur 62 Pkw mit Brennstoffzellen-Antrieb in Österreich zugelassen

Die teilstaatliche OMV schließt sämtliche von ihr betriebenen öffentlichen Wasserstoff-Tankstellen in Österreich. Der Betrieb in Wien sei bereits eingestellt. Im Lauf des Sommers sollen nun die Standorte Graz, Innsbruck, Asten und Wiener Neudorf dazukommen, bestätigte der Energiekonzern der APA Berichte der "Kronen Zeitung" und "Der Presse". Die OMV begründet den Schritt mit mangelnder Wirtschaftlichkeit.
2012 habe man erstmals in Wien-Floridsdorf eine Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. "Trotz dieser frühen Investitionen blieb die Nachfrage nach Wasserstoff als Kraftstoff hinter den Erwartungen zurück", geht aus einer Unternehmenserklärung hervor.

Tatsächlich waren laut Statistik Austria Ende Februar nur 62 mit Brennstoffzellen angetriebene Pkw auf Österreichs Straßen zugelassen. "Die Presse" berichtet mit Verweis auf Zahlen von Ende März von 59 betroffenen Fahrzeugen. Im vergangenen Jahr 2024 wurde nur ein solches Auto neuzugelassen.

Vor allem Firmen-Pkw betroffen

Von den 62 Fahrzeugen würden nur fünf Privatbesitzern gehören, schreibt die "Kronen Zeitung". Die meisten (48) der Wasserstoff-betriebenen Autos kämen vom Autobauer Hyundai.

Wie die "Presse" schreibt, werden in Graz zur Zeit Wasserstoffbusse der Firma getestet. Hyundai plane auch, im kommenden Jahr einen Vertrieb von Wasserstoff-Lkw aufzubauen. Das Unternehmen zeigte sich gegenüber der Zeitung überrascht über die Schließung der OMV-Tankstellen. Hyundai habe aber hierzulande nie an Privatpersonen verkauft, sondern nur an Unternehmen, von denen einige ihre Autos firmenintern betanken könnten.

OMV setzt auf E-Mobilität

Die börsennotierte OMV will in Zukunft ihr "Engagement im Bereich der Elektromobilität" ausbauen. So soll über die OMV eMotion ein "flächendeckendes Schnellladenetzwerk" aufgebaut werden.

Wasserstoff bleibt für die OMV aber im industriellen Bereich relevant. Noch heuer soll in Wien Schwechat eine erste Elektrolyseanlage mit einer Produktionskapazität von 10 Megawatt (MW) in Betrieb genommen werden. In einer größeren Anlage (140 MW), die bis 2027 geplant ist, soll weiterer grüner Wasserstoff produziert werden, so das Unternehmen.

  

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Wasserstoff-Aus bringt Österreich in Bedrängnis

Die EU schreibt Österreich bis 2030 den Bau von zehn Wasserstoff-Tankstellen vor. Dass die OMV fünf Tankstellen schließt, findet das Verkehrsministerium „bedauerlich“, aber „nachvollziehbar“.

https://www.diepresse.com/19608600/wasserstoff-aus-bringt-oesterreich-in-bedraengnis

  

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OMV - Baader Bank stuft Aktie von "Reduce" auf "Add" hoch
6-Monats-Kursziel von 51,4 Euro errechnet

Die Analysten der Baader Bank haben ihr Anlagevotum für die Aktien des heimischen Öl-, Gas- und Chemiekonzerns OMV von "Reduce" auf "Add" klar nach oben gesetzt. Als Kursziel auf 6-Monats-Sicht errechnete die zuständige Expertin Isabelle Zhang 51,40 Euro.

In das Bewertungsmodell wurden die vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 eingearbeitet, heißt es in der Analyse. Vor allem in der Chemiesparte sieht die Baader Bank Aufwärtspotenzial. Die Prognose für den Gewinn je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 lautet auf 5,78 Euro und 6,04 Euro im Folgejahr. Die Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 4,50 Euro für 2025 und 4,75 Euro für 2026.

  

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Sprudelnde Cashflows ermöglichen
zweistellige Dividendenrendite

OMV (ISIN AT0000743059 – Euro 43,48) hat sich vom jüngsten
Zwischentief von gut 38 Euro wieder klar erholt. Neben dem wieder
stabilisierten Ölnotierungen beflügelte auch ein Analystenkommentar
der Berenberg Bank, die ihre Kaufempfehlung mit Kursziel 56 Euro
bekräftigte. Aufgrund der hohen Gaspreise und des konsolidierten
Borealis-Ergebnisses erwartet Berenberg für die OMV in nächster
Zeit robuste Cashflows. Die hohe Rendite des freien Cashflows und
die relativ starke Bilanz geben dem Unternehmen Spielraum für die
Zahlung von Sonderdividenden. Den Gewinn je Aktie prognostiziert
der zuständige Analyst mit 5,77 Euro für 2025, sowie 5,80 bzw.
5,68 Euro für 2026 bzw. 2027, während eine Dividende auf 4,75
Euro für 2025, sowie 4,89 bzw. 4,84 Euro die beiden Folgejahre
erwartet wird.

Wir stufen den Musterdepottitel nicht zuletzt aufgrund der
sehr hohe Dividendenrendite von gut 10% weiterhin als
unterbewertet ein.

Austria Börsenbrief

  

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OMV erlitt Gewinneinbruch im ersten Quartal
Nettogewinn sank um 70 Prozent - Schwächeres Raffineriegeschäft - Taskforce wegen US-Zöllen - Prognose für Rohölpreis auf 70 Dollar gesenkt - Personalstand stieg um fast 2.400 Mitarbeiter

Die OMV, Österreichs größter Industriekonzern, hat im ersten Quartal 2025 einen Gewinneinbruch erlitten. Der Nettogewinn schmolz um 70 Prozent auf 143 Mio. Euro, nach 468 Mio. Euro im ersten Quartal 2024. Operativ betrug der Ergebnisrückgang rund ein Fünftel, das um Lagerhaltungskosten bereinigte operative Ergebnis (CCS) sank um 22 Prozent auf 1,16 Mrd. Euro und der Umsatz um 1 Prozent auf 6,22 Mrd. Euro, wie der teilstaatliche ATX-Konzern am Mittwoch mitteilte.
Die OMV führte den Rückgang des operativen Gewinns auf "signifikant" schwächere Ergebnisse im Raffineriegeschäft zurück. Auch das Segment Energy, das die Öl- und Gasförderung umfasst, lieferte weniger Gewinn ab. In der Chemiesparte war das Betriebsergebnis nur leicht rückläufig.

OMV richtete wegen Zöllen Taskforce ein

Die OMV richtete wegen des Handelsstreits von US-Präsident Donald Trump eine eigene Taskforce ein, die die Auswirkungen der US-Zölle auf die OMV analysieren soll. Die direkten Folgen seien zwar gering, "aber im Falle einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage rechnen wir mit negativen Auswirkungen auf die Nachfrage und die Preise", heißt es in dem Quartalsbericht. Ihre Prognose für den Brent-Rohölpreis senkte sie von 75 auf 70 Dollar.

Die Zahl der weltweiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg um 11 Prozent auf 23.463.

  

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OMV selbst:

CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten zurückgegangen auf EUR 1.160 Mio, hauptsächlich infolge eines signifikant niedrigeren Beitrags von Fuels & Feedstock und eines geringeren Ergebnisses im Bereich Energy
Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten auf EUR 413 Mio gesunken; CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten beträgt EUR 1,26
Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen beläuft sich auf EUR 1.356 Mio
Organischer freier Cashflow von EUR 441 Mio
CCS ROACE vor Sondereffekten bei 9%
Häufigkeit der berichtspflichtigen Arbeitsunfälle (Total Recordable Injury Rate; TRIR) bei 1,50
Chemicals
Polyethylen-Referenzmarge Europa auf EUR 446/t gestiegen; Polypropylen-Referenzmarge Europa leicht gesunken auf EUR 383/t
Verkaufsmenge von Polyolefinen um 10% auf 1,59 Mio t gestiegen
Fuels & Feedstock
OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa zurückgegangen auf USD 6,7/bbl
Kraftstoff- und sonstige Verkaufsmengen Europa mit 3,52 Mio t auf ähnlichem Niveau geblieben
Energy
Produktion um 12% auf 310 kboe/d gesunken, hauptsächlich aufgrund der Veräußerung von SapuraOMV
Produktionskosten leicht auf USD 10,1/boe gestiegen

https://www.omv.com/de/investoren/news/2025/omv-konzernbericht-q1-2025

  

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OMV-Chef Alfred Stern sagte gegenüber der APA, die Raffineriemarge, die in Europa heuer voraussichtlich auf rund 6 Dollar pro Barrel sinken wird, sei eine "Normalisierung" gegenüber den hohen Spannen während der Energiekrise.

Stern strich trotz des Gewinneinbruch die strategischen Fortschritte hervor, die die OMV im ersten Quartal gemacht hat. Es sei das erste Mal, dass die OMV bei Erdgas nicht mehr von einem Lieferanten, der russischen Gazprom, abhängig sei und mit dem Borouge-Deal entstehe mit Sitz und Börsennotiz in Wien der weltweit viertgrößte Kunststoffhersteller, mit einem Wert von 60 Mrd. Dollar.

  

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OMV nahm Österreichs größten Wasserstoff-Elektrolyseur in Betrieb
Mit 10 Megawatt Kapazität fast doppelt so groß wie jener der voestalpine

Die OMV hat in der Raffinerie Schwechat die bisher größte Wasserstoff-Produktionsanlage Österreichs in Betrieb genommen, wie der Ölkonzern am Mittwoch bekannt gab. Der neue Polymer-Elektrolyt-Membran-Elektrolyseur (PEM) hat eine Kapazität von 10 Megawatt (MW) und ist fast doppelt so groß wie der bisher größte Elektrolyseur, jener des Stahlkonzerns voestalpine in Linz. Die OMV investierte rund 25 Mio. Euro in die Anlage, die jährlich 15.000 Tonnen CO2 einsparen soll.
Die Verzögerung um einige Monate erklärte OMV-Chef Alfred Stern mit Fragen der Betriebssicherheit. Die OMV sei kein Labor, sondern hebe mit der Anlage die Produktion von grünem Wasserstoff auf ein industrielles Niveau.

Wasserstoff für Produktion von Benzin und Diesel

Die OMV kann mit dem Elektrolyseur aus Strom jährlich 1.500 Tonnen Wasserstoff erzeugen und ersetzt damit teilweise Wasserstoff, den sie bisher auf Erdgas gewonnen hat. OMV benötigt Wasserstoff (H2) unter anderem für die Produktion von Benzin und Diesel.

Der OMV-Elektrolyseur wird nicht lange der größte bleiben. In Planung sind noch deutlich größere Anlagen wie das Projekt "Pannonia Green Hydrogen" des Verbunds mit der Burgenland Energie mit 60 MW und 300 MW Leistung in der zweiten Ausbaustufe. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant.

  

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OMV selbst:

Erstmalige Produktion von grünem Wasserstoff durch OMV in kommerziellem Maßstab
OMV hat die Anlage mit einer jährlichen Produktion von bis zu 1.500 Tonnen grünem Wasserstoff am Standort Schwechat bei Wien erfolgreich in Betrieb genommen
Die Anlage trägt zur Herstellung nachhaltigerer Kraftstoffe und Chemikalien in der Raffinerie Schwechat bei
Einsparungen von bis zu 15.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250430_OTS0005/omv-startet-oesterreichs-groesst e-produktionsanlage-fuer-gruenen-wasserstoff

  

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Masdar und OMV erweitern Partnerschaft zur Entwicklung von grünem Wasserstoff

Unverbindliche Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der Produktion von grünem Wasserstoff, synthetischen nachhaltigen Flugkraftstoffen und anderen synthetischen Chemikalien
Die Vereinbarung umfasst potentielle Möglichkeiten zur Produktion von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten in Österreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sowie in Mittel- und Nordeuropa
Masdar und OMV wollen Skalierung und Kommerzialisierung von grünem Wasserstoff beschleunigen, um die Energiewende und Energiesicherheit voranzutreiben

Abu Dhabi Future Energy Company PJSC – Masdar, das führende Unternehmen für saubere Energie in den VAE, und OMV haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Herstellung von grünem Wasserstoff, synthetischem nachhaltigem Flugkraftstoff (eSAF) und anderen nachhaltigen Produkten geschlossen.

Vertreter von Masdar und OMV haben in Wien eine unverbindliche Absichtserklärung über die Kooperation bei künftigen Vorhaben in Österreich, den VAE sowie in Mittel- und Nordeuropa unterzeichnet. Beide Unternehmen streben an, neue Möglichkeiten zur Entwicklung und Herstellung von synthetischem nachhaltigem Flugkraftstoff, anderen synthetischen Kraftstoffen und synthetischen Chemikalien zu evaluieren.

Die Absichtserklärung wurde im Beisein seiner Exzellenz Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, Minister für Industrie und Spitzentechnologie der VAE sowie Vorstandsvorsitzender von Masdar, Dr. Alfred Stern, Generaldirektor von OMV, und Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Österreichs Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, unterschrieben. Die eigentliche Unterzeichnung erfolgte durch Mohammad Abdelqader El Ramahi, Chief Green Hydrogen Officer, Masdar, und Martijn van Koten, Mitglied des OMV Vorstandsmitglied sowie Executive Vice President Fuels & Feed Stock und Chemicals.

Mohammad Abdelqader El Ramahi, Chief Green Hydrogen Officer, Masdar, sagte: „Diese Vereinbarung vertieft unsere Partnerschaft mit OMV und bringt uns bei der Bereitstellung von grünem Wasserstoff zur Förderung der Energiewende und Schaffung von Energiesicherheit voran. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen wollen Masdar und OMV grünen Wasserstoff und dessen Derivate im industriellen Maßstab produzieren, Dekarbonisierungsbemühungen unterstützen und eine Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff aufbauen.“

Martijn van Koten, OMV Vorstandsmitglied sowie Executive Vice President Fuels & Feedstock und Chemicals: „Bei OMV sehen wir die Energiezukunft grüner, intelligenter und kooperativer. Bei der Erkundung neuer Möglichkeiten zusammen mit Masdar in den Bereichen grüner Wasserstoff und nachhaltige synthetische Kraftstoffe geht es darum, konkrete Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und einen mutigen Schritt zur Neuausrichtung der Industrie und Beschleunigung der Dekarbonisierung zu vollziehen. Gemeinsam wollen wir Innovationen vorantreiben und neue Standards für nachhaltige Lösungen setzen, sowohl in Österreich als auch in den VAE.“

Masdar will bis 2030 ein weltweit führender Hersteller von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten werden. Dazu investiert das Unternehmen in die Entwicklung und Umsetzung von kommerziellen Projekten und baut skalierbare Plattformen in wichtigen Märkten auf der ganzen Welt auf.

Im Einklang mit nationalen und internationalen Klimazielen hat sich OMV das Ziel gesetzt, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die Nutzung und Produktion von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse aus erneuerbarem Strom für den Einsatz in den eigenen Raffinerien.

Über Masdar

Masdar (Abu Dhabi Future Energy Company) ist eines der weltweit am schnellsten wachsenden Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Als globaler Pionier für saubere Energie treibt Masdar die Entwicklung und den Einsatz von Technologien in den Bereichen Solar, Windkraft, Geothermie, Batteriespeicher und grüner Wasserstoff voran, um die Energiewende zu beschleunigen und die Welt dabei zu unterstützen, ihre Netto-Null-Ziele zu erreichen. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat Masdar Projekte in mehr als 40 Ländern mit einer Gesamtkapazität von über 50 Gigawatt entwickelt und in diese investiert. Damit ermöglicht das Unternehmen einen erschwinglichen Zugang zu sauberer Energie und trägt zu einer nachhaltigeren Zukunft bei.

Masdar ist ein Gemeinschaftsunternehmen von TAQA, ADNOC und Mubadala und hat sich zum Ziel gesetzt, seine Kapazität im Bereich der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 100 Gigawatt zu erhöhen. Ebenfalls bis 2030 will Masdar ein führender Hersteller von grünem Wasserstoff werden.

  

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Q1/25 Ergebnisse leicht unter Erwartungen

Die OMV veröffentlichte letzte Woche ihre Zahlen zum 1. Quartal 2025, welche leicht unter den Markterwartungen lagen. Dabei fiel das um Lagerhaltungsgewinne und -verluste (CCS) bereinigte operative Ergebnis vor Sondereffekten im Q1/25 um 22% gegenüber dem Vorjahresquartal auf EUR 1,16 Mrd. Ausschlaggebend für den deutlichen Ergebnisrückgang waren die Segmente Energy (operatives Ergebnis vor Sondereffekten: -13%), wo sich ein geringerer Beitrag von Gas Marketing & Power und der Sapura-Verkauf ergebnisdämpfend auswirkten, und Fuel & Feedstock, das den stärksten Rückgang verbuchte (CCS operatives Ergebnis vor Sondereffekten: -62%), aufgrund von gesunkenen Raffinerie-Referenzmargen und einem niedrigeren Ergebnis von ADNOC Refining & ADNOC Global Trading. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten im Bereich Chemicals & Materials blieb nahezu stabil. Einem geringeren Beitrag von Borealis standen bessere Olefinmargen sowie Effekte aus der Umgliederung der Borealis-Gruppe in „zu Veräußerungszwecken gehalten“ gegenüber. Dies steht im Zusammenhang mit der geplanten Zusammenlegung der Anteile von OMV und ADNOC im neuen Unternehmen Borouge Group International. In Summe verringerte sich das bereinigte OMV-Ergebnis je Aktie auf EUR 1,26 (Q1/24: EUR 2,13; CCS, vor Sondereffekten).

Ausblick

Für 2025 erwartet das Management einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von rund USD 70/Fass (zuvor: USD 75; 2024: USD 81), die Prognose für den durchschnittlich realisierten Gaspreis liegt bei EUR 35/MWh (2024: EUR 25). Die Erwartungen für die Referenzmargen im Chemiesektor zeigen teils eine leichte Erholung an, im Segment Fuels & Feedstock werden etwas schwächere Raffineriemargen erwartet.

Erste Bank

  

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Niedrige Energiepreise belasten

OMV (ISIN AT0000743059 – Euro 45,38) litt zum Jahresauftakt
unter niedrigen Preisen für Öl und Gas. In diesem Umfeld sackte
das bereinigte operative Ergebnis vor Sondereffekten im ersten
Quartal um 22% auf 1,16 Mrd. Euro ab. Der bereinigte CCS Periodenüberschuss sank um 41% auf 413 Mio. Euro bzw. auf 1,26
Euro je Aktie. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der Vorstand jetzt
mit einem durchschnittlichen Ölpreis von nur noch 70 US-Dollar
pro Fass nachdem zuvor mit 75 US-Dollar kalkuliert worden war.

Unsere Einschätzung: Der niedrige Ölpreis drückt kräftig auf Ertrag
und Cashflow. Diese Belastung könnte zunächst noch anhalten, weil
die Ölpreise durch die Entscheidung der Opec+ gedrückt werden,
die Ölproduktion den zweiten Monat in Folge zu beschleunigen.
Die Förderung des von Saudi-Arabien und Russland angeführten
Ölverbunds soll um 411.000 Barrel pro Tag ausgeweitet werden.
Der OMV-Aktienkurs hielt sich angesichts dieser Belastung sowie
der leicht unter den Erwartungen ausgefallenen Q1-Zahlen gut.
Dies werten wir aus technischer Sicht als positives Signal. Offenbar
wird den Investoren zunehmend die hohe Unterbewertung trotz des
derzeit ungünstigen Preisumfeldes bewusst. Halten.

Austria Börsenbrief

  

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OMV reduziert Erdgastankstellen von 28 auf 18

Im April hatte die OMV bereits die Schließung aller Wasserstoff-Tankstellen angekündigt - Deutlicher Ausbau bei Stromladestationen

Während die Autoindustrie und Teile der Politik auf Technologieoffenheit bei Kfz-Antrieben setzen, setzt die Mineralölindustrie andere Taten. Wie die OMV am Mittwoch bekannt gab, schließt sie zehn von 28 Erdgas-Tankstellen. Verwiesen wird darauf, dass die Nachfrage nach Erdgasfahrzeugen in Österreich weiterhin rückläufig sei. Von über 7,4 Millionen zugelassenen Kfz seien nur rund 4.350 Erdgasfahrzeuge unterwegs.
Hingegen wird der Ausbau von Elektro-Ladestationen deutlich voran getrieben. Unter der Marke eMotion baut die OMV in Österreich, Rumänien, der Slowakei und Ungarn ein flächendeckendes Netz von schnellen und ultraschnellen Ladestationen. Bis 2030 sollen insgesamt bis zu 5.000 eMotion-Ladestationen betrieben werden. Zum Jahresende 2024 gab es in Österreich insgesamt 2.724 öffentlich zugängliche Tankstellen, um 27 weniger als 2023. Die Zahl jener mit Strom-Ladefunktion ist von 168 auf 230 angestiegen.

  

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OMV-Chef Stern bleibt nur bis August 2026
Will Vorstandsmandat nicht verlängern - Lob für seine Tätigkeit vom Aufsichtsratsvorsitzenden

--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Mehr Details (ab 3. Absatz) ---------------------------------------------------------------------
Der Vorstandsvorsitzende und CEO der OMV, Alfred Stern (60), wird seine Funktion nicht über die laufende Periode hinaus verlängern. Das habe er heute dem Aufsichtsratsvorsitzenden Lutz Feldmann bekannt gegeben, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Seine aktuelle Funktionsperiode läuft bis zum 31. August 2026. Stern, der davor die OMV-Chemietochter Borealis führte, übernahm die Aufgabe als OMV-CEO am 1. September 2021. Zur Nachfolge will sich die OMV später äußern.

Stern erhielt damals einen Drei-Jahresvertrag mit einer Verlängerungsoption um weitere zwei Jahre bei beidseitiger Zustimmung. Stern war erst mit 1. April 2021 in den OMV-Vorstand eingezogen, zunächst für den Bereich Chemicals & Materials verantwortlich.

"Größte Transformation der Unternehmensgeschichte"

Stern habe "als CEO die größte Transformation in der Unternehmensgeschichte der OMV eingeleitet", streute ihm Feldmann in einer Aussendung Rosen. "Ich bedaure seine persönliche Entscheidung sehr. Wir verlieren einen CEO, der die OMV Gruppe mit einer klaren Vision zukunftsgerichtet und zukunftsfähig aufgestellt hat." Stern selber wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: "Unsere Transformation ist auf Kurs, und wir haben zentrale, wegweisende Meilensteine erreicht, die uns langfristig wirtschaftlichen Erfolg und nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Ich danke dem Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, OMV für ein neues Zeitalter erfolgreich aufzustellen."

Stern machte seinen Doktor an der Montanuniversität Leoben. Seine berufliche Laufbahn startete bei DuPont de Nemours und führte zu internationaler Erfahrung in der Schweiz, Deutschland und den USA. Ab Juli 2018 war er CEO der OMV-Tochter Borealis. Seit 1. September 2021 ist er CEO der OMV-Gruppe und Aufsichtsratsvorsitzender der Tochterunternehmen OMV Petrom und Borealis sowie Mitglied des Aufsichtsrats bei Air Products and Chemicals in Allentown, USA.

Als besonderer Erfolg wird ihm von der OMV die Gestaltung des in Gründung befindlichen Kunststoff-Joint-Ventures Borouge mit der ADNOC angerechnet. OMV und ADNOC werden jeweils knapp 47 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen mit einem Wert von etwa 60 Mrd. Dollar (53 Mrd. Euro) halten. In seine Zeit fallen unter anderem auch die Kündigung der Gaslieferverträge mit Russland und die "Investition in Europas größtes Erdgasentwicklungsprojekt Neptun Deep in Rumänien".

  

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Klimaaktivisten unterbrachen mehrfach OMV-Hauptversammlung
Aktivisten fordern Ausstieg aus Öl und Gas

Die Hauptversammlung des Öl-, Gas- und Chemiekonzerns OMV ist am Dienstag von lautstarken Protesten überschattet worden. Klimaaktivisten unterbrachen immer wieder die Präsentation von Vorstandschef Alfred Stern durch lautstarke Zwischenrufe und das Hochhalten von Transparenten. Die Proteste sorgten in dem gut gefüllten Veranstaltungssaal für erhebliche Unruhe. "Raus aus Gas, raus aus Öl", forderten die Aktivisten.
Aufsichtsratschef Lutz Feldmann bemühte sich zunächst um Deeskalation. Er forderte die Aktivistinnen und Aktivisten auf, geordnet ans Rednerpult zu treten: "Sie stören den geordneten Ablauf der Sitzung. Hören Sie damit auf", appellierte Feldmann. Da seine Aufforderungen unbeachtet blieben, forderte er die Protestierenden schließlich zum Verlassen des Saales auf. Als auch dieser Bitte nicht Folge geleistet wurde, schritt das Sicherheitspersonal ein. Die Demonstrierenden wurden aus dem Saal begleitet, einige mussten hinausgetragen werden. Die Mehrheit der anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre unterstützte das Eingreifen mit Applaus.

Die Kritik der Umweltorganisation Greenpeace richtet sich unter anderem gegen die Beteiligung der OMV am Gasprojekt Neptun Deep im rumänischen Schwarzen Meer. In Rumänien sei man mit einer SLAPP-Klage (Strategic Lawsuit Against Public Participation, Anm.) des OMV-Partners Romgaz konfrontiert, berichtete Greenpeace. Erst vor wenigen Monaten hat ein Gericht im US-amerikanischen North Dakota Greenpeace USA und Greenpeace International auf Grund einer Klage des Energieriesen Energy Transfer zu einer Strafe von 660 Mio. Dollar (580 Mio. Euro) an den Konzern verurteilt. Und auch in Italien wird aktuell über eine Klage des Öl- und Gaskonzerns ENI gegen Greenpeace verhandelt.

  

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Da macht sich ein WU-Professor grad nicht beliebt
Der den Schreihälsen Stimmkarten verschafft haben soll.
War wohl eh die letzte Präsenz-HV, höre ich, seitens des Unternehmens will man sich das nicht mehr antun.

Von Umweltfreunden der ersten Stunde war zu hören:
Das ist nicht der richtige Weg.

Sonst keine besonderen Vorkommnisse, solange ich drin war. Ausser dass das schöne neue Logo gepriesen wurde.

  

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Wie in der OMV-Raffinerie Kaffeebecher und Pausenbrotpapier zu Öl werden
Wo mechanisches Recycling bei Kunststoffen an Grenzen stößt, soll chemisches Recycling greifen. Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV sieht sich als Vorreiter dieser Technologie

https://www.derstandard.at/story/3000000271369/m252hsamer-weg-vom-kaffeebecher-zu-214l

  

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OMV fordert von Clariant und weiteren Firmen Schadenersatz
In Höhe von insgesamt rund einer Milliarde Euro

Die OMV hat gegen das Schweizer Spezialchemieunternehmen Clariant und drei weitere Gesellschaften eine Schadensersatzklage eingereicht. In der Klage vor einem Amsterdamer Gericht mache die OMV Schadenersatz in Höhe von insgesamt rund einer Milliarde Euro im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht auf dem Ethylen-Einkaufsmarkt geltend, teilte Clariant am Dienstag mit.
Der Verstoß im Ethylen-Geschäft sei von der Europäischen Kommission bereits im Juli 2020 sanktioniert worden. Clariant weise die Vorwürfe entschieden zurück. Der Konzern werde sich in dem Verfahren zur Wehr setzen. Clariant habe stichhaltige Belege dafür vorgelegt, dass das Verhalten der Parteien keine Auswirkungen auf den Markt gehabt habe.

  

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OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Niederösterreich

Investition im dreistelligen Millionenbereich - Anlage soll mit 140 MW eine der größten in Europa werden - Produktionsstart für Ende 2027 geplant

Der österreichische Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat den Bau einer Wasserstoff-Elektrolyseanlage im niederösterreichischen Bruck an der Leitha angekündigt. Vorbehaltlich einer positiven Förderzusage der Europäischen und der Österreichischen Wasserstoffbank will der teilstaatliche Konzern einen "mittleren dreistelligen" Millionenbetrag in eine neue Anlage mit einer Kapazität von 140 Megawatt (MW) investieren, geht aus einer Aussendung vom Mittwoch hervor.
Der neue Elektrolyseur soll jährlich bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren, die Anlage werde damit eine der größten ihrer Art in Europa sein. Die Produktion soll bis Ende 2027 an den Start gehen. Seit Ende 2024 betreibt die OMV bereits einen Wasserstoff-Elektrolyseur mit einer Kapazität von 10 MW und einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 1.500 Tonnen grünem Wasserstoff. Die Anlage ist derzeit die größte ihrer Art in Österreich, Ende 2026 will der ebenfalls teilstaatliche Energiekonzern Verbund gemeinsam mit der Burgenland Energie einen Elektrolyseur mit zunächst 60 MW, in der Ausbaustufe dann 300 MW Leistung in Betrieb nehmen.

Die OMV will den grünen Wasserstoff unter anderem für die Produktion von Benzin und Diesel nutzen und dort Wasserstoff ersetzen, der bisher aus Erdgas gewonnen wurde. "Durch den künftigen Einsatz von grünem Wasserstoff gestalten wir die Prozesse und die Produktion von Kraftstoffen und chemischen Produkten nachhaltiger und machen unsere Industrie zukunftssicher", sagte Martijn van Koten, Vorstandsmitglied für den Bereich Fuels & Feedstock.

  

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Förderzusage, genau ..
Koste es was es wolle.

Die Energiewende dürfte überhaupt nur mit immensen Subventionen funktionieren.

Wenn die Budgets nichts mehr hergeben, kommt die Energiewende zu einem jähen Stillstand.

"Nachhaltig" ist was anderes.

  

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>Förderzusage, genau ..
> Koste es was es wolle.
>
>Die Energiewende dürfte überhaupt nur mit immensen
>Subventionen funktionieren.
>
>Wenn die Budgets nichts mehr hergeben, kommt die Energiewende
>zu einem jähen Stillstand.

Förderungen nicht zu nehmen wäre dumm, und um Förderungen zu bekommen, muss man zumindest behaupten, dass man ein Projekt (das Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen wird) ohne Förderungen nicht umsetzen kann. Sonst bräuchte man ja keine.

Förderungen sind das Letzte wo gespart wird. Man will ja die Wirtschaft nicht abwürgen.

  

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>Förderungen sind das Letzte wo gespart wird. Man will ja die
>Wirtschaft nicht abwürgen.
Mit dem auslaufen lassen der Förderungen könnte man alleine das Budget sanieren. dort gibt es einen unglaublichen Hebel. Man glaubt ja nicht wer alles nur von förderungen lebt…

  

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>Mit dem auslaufen lassen der Förderungen könnte man alleine
>das Budget sanieren. dort gibt es einen unglaublichen Hebel.
>Man glaubt ja nicht wer alles nur von förderungen lebt…

Soweit sind wir noch lange nicht. Jetzt beginnen wir erst einmal abzuwägen, ob Doppelförderungen wirklich sinnvoll sind.

Oder wie es der Wr.Neustädter Bürgermeister sagt: Meine Altstadtförderung lassen ich mir sicher nicht nehmen, mit der allein kann man kein Budget sanieren. ( sinngemäss)

  

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>>Förderungen sind das Letzte wo gespart wird. Man will ja die
>>Wirtschaft nicht abwürgen.
>
>Mit dem auslaufen lassen der Förderungen könnte man alleine
>das Budget sanieren. dort gibt es einen unglaublichen Hebel.
>Man glaubt ja nicht wer alles nur von förderungen lebt…

Das wäre kurzsichtig. Strengere Richtlinien und Prüfungen wären sinnvoll. Der Bezug von Fördergeldern ist für manche ein Geschäftsmodell.

  

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OMV verkauft Anteil an Ghasha-Konzession in VAE für 594 Mio. Dollar
Verkauf an den russischen Mineralölkonzern Lukoil

Der teilstaatliche Öl- und Gaskonzern OMV hat seinen 5-Prozent-Konzessionsanteil an den Ghasha-Offshore-Feldern vor der Küste von Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate, VAE) für 594 Mio. US-Dollar (526,55 Mio. Euro) an den russischen Mineralölkonzern Lukoil verkauft. Das teilte der börsennotierte Konzern am Freitag in einer Aussendung mit. Vom Kaufpreis werde aber noch eine Transaktionsgebühr von 100 Mio. US-Dollar abgezogen.
Die Konzession besteht aus drei großen Gas- und Kondensat-Entwicklungsprojekten - Hail, Ghasha und Dalma - sowie anderen Offshore-Öl-, Gas- und Kondensatfeldern inklusive Nasr, SARB und Mubarraz, hieß es Ende 2018 - als die OMV bei dem Projekt Einstieg. Lukoil ist im Herbst 2019 bereits mit einem 5-Prozent-Anteil bei dem Projekt eingestiegen.

Die Mehrheit an dem Projekt hält die staatlichen Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), die zudem knapp 25 Prozent an der OMV hält. Weitere Projektpartner sind die italienische ENI und die deutsche Wintershall mit 25 bzw. 10 Prozent Anteil.

  

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Das war relativ am Anfang, da war ich noch nicht im Saal, wurde mir von unmittelbar daneben sitzenden Zeugen zugetragen:

Ein Polizist musste einen zivilcouragierten Senior stoppen, der begonnen hatte, eine junge Demonstrantin zu schlagen, nachdem er sie zuvor zu sich runtergezogen hatte.

  

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>Das war relativ am Anfang, da war ich noch nicht im Saal,
>wurde mir von unmittelbar daneben sitzenden Zeugen
>zugetragen:
>
>Ein Polizist musste einen zivilcouragierten Senior stoppen,
>der begonnen hatte, eine junge Demonstrantin zu schlagen,
>nachdem er sie zuvor zu sich runtergezogen hatte.


Hier berichtet:

https://kurier.at/wirtschaft/omv-aktionaer-riss-junge-klimaaktivistin-an-den-haaren/40304 5183

  

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So weit samma schon.
Das sind die Leute, die auch einem flüchtenden Ladendieb nachrennen und ihn zur Strecke bringen würden.

An und für sich ausgesprochen höflicher Aktionär. Aber wenns um sein Unternehmen geht, kennt er nix.

Den Applaus versteh ich nicht. Für Gewalt gegen dich Gewaltlose gibt's von mir keinen Applaus.

Erinnert mich an eine OMV-HV vor vielen Jahren, da ging um Nabucco, und "Stop the bomb" (eine NGO gegen die iranische Atombombe) hat davon berichtet, dass im Iran viele junge Männer einfach auf Kränen aufgehängt werden.

Lauter Zwischenruf eines Herrn im gesetzten Alter:
"Gibt eh so vülle vo denan!"

  

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Bezeichnenderweise fahren junge Demonstrantinnen bevorzugt mit Diesel-PKW zu den Demos. Weil sie müssen ja das Gepäck transportieren (Banner, Megaphon etc.).

  

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Thema #254611

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