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Immofinanz unter den Tschechen, Rang: Warren Buffett(2942), 28.11.22 09:29
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
IMMOFINANZ mit sehr gutem 1. Halbjahr 2022: FFO 1 um 6...
24.8.22 20:24
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Immofinanz - Wiener Privatbank senkt fairen Wert auf 17...
31.8.22 17:36
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Solide Halbjahreszahlen, Ausblick konservativ
01.9.22 07:16
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HSBC besttigt fr Immofinanz die Empfehlung Halten - u...
06.9.22 07:43
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IMMOFINANZ schliet Verkauf eines Brogebudes in Prag ...
06.9.22 14:38
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Immofinanz - Erste Group erhht Einstufung von "Reduce"...
14.9.22 09:52
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Empfehlung auf Halten angehoben mit Kursziel EUR 16/Akt...
18.9.22 18:04
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Weiterer Prozess gegen Ex-Immofinanzchef Petrikovic
15.9.22 10:22
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Immofinanz kauft von den Tschechen
19.9.22 20:08
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aktuelle Lage?
28.9.22 14:54
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      RE: aktuelle Lage?
28.9.22 15:15
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      RE: aktuelle Lage?
28.9.22 15:40
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      RE: aktuelle Lage?
28.9.22 15:46
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      RE: aktuelle Lage?
29.9.22 21:43
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Absichtserklrung zum Verkauf der ungarischen Broimmob...
28.9.22 16:56
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IMMOFINANZ schliet weitere Broverkufe ab
03.11.22 08:44
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IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property Group...
21.11.22 11:54
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RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...
21.11.22 11:58
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RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...
21.11.22 12:09
19
RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...
21.11.22 12:22
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RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...
21.11.22 13:27
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      RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...
21.11.22 16:20
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      RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...gut analysiert
21.11.22 16:28
23
      RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...
21.11.22 16:59
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      RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...gut analysiert
21.11.22 23:14
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      RE: IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property G...
21.11.22 19:54
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Q1-Q3 2022: Konzerngewinn erreicht EUR 249 Mio.
24.11.22 10:04
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IMMOFINANZ vereinbart mit Dietmar Reindl die Nutzung ih...
25.11.22 14:41
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Starke Q3-Zahlen
28.11.22 09:29
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IMMOFINANZ mit sehr gutem 1. Halbjahr 2022: FFO 1 um 6% verbessert,
Konzerngewinn erreicht EUR 163 Mio.

Mieterlse stabil zum Vorjahr, bereinigt um Einmaleffekt um 4,2%
verbessert
Vermietungsgrad mit 94,3% auf hohem Niveau
Substanzwert EPRA NTA je Aktie auf EUR 29,5 verbessert
Starke Bilanz mit Eigenkapitalquote von 57,3% und Netto-LTV von 32,5%




KENNZAHLEN (IN MEUR) Q12 2022 Δ IN % Q12 2021
Mieterlse 144,2 -0,6 145,0
Ergebnis aus Asset Management 110,0 3,0 106,8
Ergebnis aus Immobilienverkufen -11,8 ≤ -100% -3,7
Ergebnis aus der Immobilienentwicklung -7,8 n/a 22,0
Operatives Ergebnis 56,3 -45,5 103,3
EBIT 131,0 -15,9 155,9
Finanzergebnis 68,8 -24,8 91,6
Konzernergebnis 162,7 -28,8 228,6
FFO 1 (vor Steuern) 78,7 6,1 74,2<1><1>



Die IMMOFINANZ hat im 1. Halbjahr 2022 sehr gute Resultate erzielt: Die
Mieterlse erreichten ein hohes Niveau von EUR 144,2 Mio., das Ergebnis
aus Asset Management verbesserte sich um 3,0% auf EUR 110,0 Mio., und der
nachhaltige FFO 1 aus dem Bestandsgeschft kletterte um 6,1% auf
EUR 78,7 Mio. Das Konzernergebnis belief sich auf EUR 162,7 Mio., nachdem
es im Vergleichszeitraum des Vorjahres vor allem von einer Aufwertung des
Anteils an der S IMMO deutlich positiv beeinflusst war. Mit einer
Eigenkapitalquote von 57,3% und einer konservativen Verschuldung mit einem
Netto-LTV von 32,5% verfgte die IMMOFINANZ ber eine starke Kapitalbasis.

Die gute Ergebnisentwicklung im 1. Halbjahr 2022 unterstreicht die starke
Position der IMMOFINANZ in ihren Kernmrkten. Wir konnten unsere
Mieterlse bereinigt um Einmaleffekte trotz eines herausfordernden
Umfelds steigern und beim FFO 1 um mehr als 6% zulegen. Obwohl sich einige
Sondereffekte beim Ergebnis und in der Bilanz bemerkbar machten, verfgen
wir ber eine uerst robuste Finanzbasis, um unseren wertsteigernden
Wachstumskurs auch in Zukunft fortzusetzen. Wir werden unsere starken
Marken myhive, STOP SHOP und VIVO! weiter ausbauen und damit unsere
fhrende Stellung bei innovativen Office- und Retail-Lsungen noch einmal
verbessern. Wir sind somit bestens aufgestellt, um fr unsere Mieter,
Mitarbeiter und Aktionre weiteren Wert zu schaffen, sagt Radka Doehring,
Vorstndin der IMMOFINANZ.

Infolge der Erlangung der mehrheitlichen Kontrolle durch die CPI Property
Group wurden im 1. Halbjahr einige Einmaleffekte schlagend. Dazu zhlen
u. a. hhere Aufwendungen infolge der bernahmeangebote von CPI Property
Group und S IMMO sowie durch vorzeitige Rckzahlungen von
Unternehmensanleihen aufgrund des Kontrollwechsels. Vor dem Hintergrund
des aktuellen Umfelds kam es zudem zur vollstndigen Wertberichtigung
einer Kaufpreisforderung aus dem im Jahr 2017 erfolgten Verkauf des
Russland-Portfolios, die das Ergebnis aus Immobilienverkufen belastete.
Das operative Ergebnis lag damit bei EUR 56,3 Mio. (Q12 2021:
EUR 103,3 Mio.), das Ergebnis aus der Geschftsttigkeit summierte sich
auf EUR 131,0 Mio. (Q12 2021: EUR 155,9 Mio.). Insgesamt erwirtschaftete
die IMMOFINANZ im 1. Halbjahr einen Konzerngewinn von EUR 162,7 Mio. bzw.
einen Gewinn je Aktie in Hhe von EUR 1,20 (Q12 2021: EUR 228,6 Mio. bzw.
EUR 1,69).

Der nachhaltige FFO 1 aus dem Bestandsgeschft (vor Steuern) lag mit
EUR 78,7 Mio. um 6,1% ber dem Vergleichswert des Vorjahres (Q12 2021:
EUR 74,2 Mio.^1). Dies entspricht einem FFO 1 je Aktie von EUR 0,58
(Q12 2021: EUR 0,60) unter Bercksichtigung einer hheren Aktienanzahl
gegenber dem Vergleichszeitraum.

Vermietungsgrad auf hohem Niveau

Zum 30. Juni 2022 umfasste das Immobilienportfolio der IMMOFINANZ
227 Objekte mit einem Portfoliowert von EUR 5,4 Mrd. Davon entfielen
EUR 4,8 Mrd. auf Bestandsimmobilien mit einer vermietbaren Flche von
2,0 Mio. m. Der Vermietungsgrad lag mit 94,3% (31. Dezember 2021: 95,1%)
auf einem unverndert hohen Niveau. Die Retail-Immobilien waren mit 98,5%
voll vermietet. Die Bruttorendite des Bestandsportfolios betrug 6,1% auf
Basis der IFRS-Mieterlse und 6,4% auf Basis der Mietvorschreibung.

Eigenkapitalquote erneut gestrkt

Die IMMOFINANZ verfgt ber eine robuste Bilanzstruktur mit einer
gestrkten Eigenkapitalquote von 57,3% (31. Dezember 2021: 48,1%) und
liquiden Mitteln von EUR 383,5 Mio. per Ende Juni 2022. Bei den
Finanzverbindlichkeiten lagen die durchschnittlichen Finanzierungskosten
(inkl. Derivate) unverndert bei lediglich 1,9%.

EPRA-Kennzahlen je Aktie verbessert

Der Substanzwert EPRA NTA je Aktie erhhte sich per 30. Juni 2022 um 1,0%
auf EUR 29,49 nach EUR 29,19 Ende Dezember 2021. Der Buchwert je Aktie lag
bei EUR 27,64 (31. Dezember 2021: EUR 27,44).

Ausblick

Die IMMOFINANZ wird ihre Wachstumsstrategie gem Strategie-Update, das
nach der mehrheitlichen bernahme durch die CPI Property Group im Juni
dieses Jahres beschlossen wurde, konsequent fortsetzen. Der Fokus liegt
auf Retail-Immobilien und myhive-Office-Lsungen. Im Rahmen eines aktiven
Portfoliomanagements will sich die IMMOFINANZ auch von Immobilien im Wert
von rund EUR 1 Mrd. trennen. Die Erlse aus diesen Verkufen sollen in
Immobilien reinvestiert werden und die Immobilienmarken weiter strken
oder fr die Rckzahlung von Schulden verwendet werden.

Die IMMOFINANZ erwartet, dass der FFO 1 vor Steuern im Gesamtjahr 2022 auf
dem guten Vorjahresniveau von rund EUR 120 Mio. liegen wird.

Die Ausschttungspolitik fr das Geschftsjahr 2022 ist von der weiteren
Entwicklung des Marktumfelds, der zeitlichen Umsetzung der geplanten Zu-
und Verkufe von Immobilien sowie von der Abstimmung mit dem
IMMOFINANZ-Mehrheitsaktionr abhngig.



Ergebnisentwicklung im Detail

Die Mieterlse beliefen sich im 1. Halbjahr 2022 auf EUR 144,2 Mio. und
haben sich damit im Vergleich zum Vorjahreswert von EUR 145,0 Mio. stabil
entwickelt. Dieser war allerdings von einer einmaligen Abschlagszahlung
eines Gromieters in Hhe von EUR 6,7 Mio. fr eine pandemiebedingte
Flchenreduktion deutlich positiv beeinflusst gewesen. Bereinigt um diesen
Einmaleffekt ergab sich somit ein Zuwachs um 4,2%. Verantwortlich dafr
waren neben der sehr guten Entwicklung der Like-for-like-Mieterlse der
Zukauf eines STOP SHOPs in Italien sowie die Fertigstellung von
Projektentwicklungen, die den im Berichtszeitraum erfolgten Verkauf von
Immobilien in Summe mehr als wettmachten. Die Like-for-like-Mieterlse
(bereinigt um Zu- und Verkufe sowie Fertigstellungen) legten im
2. Quartal 2022 deutlich um 7,1% zu (im Vergleich zum 2. Quartal 2021).

Die Immobilienaufwendungen sanken um 14,8% auf EUR -26,9 Mio. Dies ist vor
allem auf den starken Rckgang der darin enthaltenen
Mietforderungsabschreibungen auf EUR -1,2 Mio. (Q12 2021: EUR -9,4 Mio.)
zurckzufhren. Mit diesen hatte die IMMOFINANZ ihre Mieter whrend
pandemiebedingter Schlieungsphasen in den Jahren 2020 und 2021
untersttzt. Im 1. Halbjahr 2022 wurde hier nun wieder etwa das
Vorkrisenniveau erreicht. Das Ergebnis aus Asset Management stieg um 3,0%
auf EUR 110,0 Mio. (Q12 2021: EUR 106,8 Mio.).

Das Ergebnis aus Immobilienverkufen lag bei EUR -11,8 Mio. (Q12 2021:
EUR -3,7 Mio.) und war vor allem von der vollstndigen Wertberichtigung
einer Kaufpreisforderung in Hhe von EUR -12,9 Mio. aus Russland belastet.
Diese Forderung stammte aus dem Verkauf des Russland-Portfolios im Jahr
2017 und htte in der ersten Jahreshlfte 2022 beglichen werden sollen.
Aufgrund des Kriegs in der Ukraine und der damit verbundenen Sanktionen
gegen die Russische Fderation sowie deren Auswirkungen insbesondere die
in Russland verhngten Zahlungsbeschrnkungen ist die Forderung aus
Sicht des Managements voraussichtlich uneinbringlich. Darber hinaus
bestehen keine weiteren Forderungen oder Verpflichtungen aus dem Verkauf
des Russland-Portfolios, und die IMMOFINANZ prft derzeit alle rechtlichen
Optionen zur Geltendmachung dieser Forderung.

Insgesamt erreichten die Immobilienverkufe im 1. Halbjahr 2022 ein
Volumen von EUR 4,9 Mio. Dabei handelte es sich vor allem um nicht
strategiekonforme Grundstcke in der Trkei. Das Ergebnis aus der
Immobilienentwicklung betrug EUR -7,8 Mio. (Q12 2021: EUR 22,0 Mio.) und
reflektiert aufgrund des allgemeinen Umfelds gestiegene Baukosten fr
einzelne Projekte.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhhten sich getrieben von
Einmaleffekten auf EUR -36,1 Mio. (Q12 2021: EUR -23,0 Mio.). Im
Wesentlichen waren dies Beraterkosten im Zusammenhang mit Angeboten zur
bernahme der IMMOFINANZ durch die CPI Property Group und die S IMMO sowie
Aufwendungen fr das Ausscheiden der beiden Vorstandsmitglieder Dietmar
Reindl und Stefan Schnauer und fr Digitalisierungsmanahmen. Das
operative Ergebnis betrug somit EUR 56,3 Mio. (Q12 2021: EUR 103,3 Mio.).

Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien belief sich auf
EUR 74,7 Mio. (Q12 2021: EUR 52,5 Mio.). Die im Berichtszeitraum
verbuchten Wertsteigerungen entfielen mit EUR 50,4 Mio. auf Retail-Objekte
und umfassten aufgrund des verbesserten Marktumfelds sowohl STOP SHOPs als
auch VIVO! Shopping Center. Bei den Broimmobilien im Bestand betrugen die
Aufwertungen EUR 28,3 Mio., getragen von positiven Effekten bei Gebuden
in Warschau, Wien und Prag. Das Ergebnis aus der Geschftsttigkeit (EBIT)
betrug EUR 131,0 Mio. (Q12 2021: EUR 155,9 Mio.).

Der Finanzierungsaufwand verringerte sich um 2,6% auf EUR -41,0 Mio. (Q12
2021: EUR -42,2 Mio.). Das gegenber dem Vorjahr deutlich
gestiegene sonstige Finanzergebnis in Hhe von EUR 80,9 Mio. (Q12 2021:
EUR 8,5 Mio.) resultierte berwiegend aus der positiven Bewertung von
Zinsderivaten (EUR 88,1 Mio.) aufgrund gestiegener langfristiger Zinsstze
und unterstreicht damit die effektive Absicherungspolitik des Konzerns.
Gegenlufig wirkte ein Aufwand von EUR -5,6 Mio. fr den Rckkauf von
Unternehmensanleihen zu 101% des Nennbetrags als Folge des
Kontrollwechsels.

Die Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen
beliefen sich auf EUR 27,4 Mio., nachdem diese im Vergleichszeitraum des
Vorjahres von einer Wertaufholung der Beteiligung an der S IMMO stark
positiv beeinflusst gewesen waren (Q12 2021: EUR 124,1 Mio.). Insgesamt
entfielen auf die S IMMO im 1. Halbjahr 2022 EUR 25,2 Mio. (Q12 2021:
EUR 121,8 Mio.). Das Finanzergebnis lag somit bei EUR 68,8 Mio. (Q12
2021: EUR 91,6 Mio.).

Das Ergebnis vor Ertragsteuern betrug EUR 199,9 Mio. (Q12 2021:
EUR 247,4 Mio.). Die Ertragsteuern erhhten sich auf EUR -37,1 Mio. (Q12
2021: EUR -18,8 Mio.), vor allem getrieben von einem hheren latenten
Steueraufwand aufgrund der stark positiven Bewertung der Zinsderivate. Das
Konzernergebnis lag bei EUR 162,7 Mio. (Q12 2021: EUR 228,6 Mio.). Dies
entspricht einem Ergebnis je Aktie<2><2>^von EUR 1,20 (Q12 2021:
EUR 1,69).

Der Zwischenbericht der IMMOFINANZ AG zum 1. Halbjahr 2022 zum Stichtag
30. Juni 2022 ist auf der Website des Unternehmens unter
<3> https://immofinanz.com/de/investor-relations/finanzberichte ab 25.
August 2022 abrufbar.



<4>^<1> Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahreswert in Bezug auf
die Dividendenzahlung der S IMMO angepasst und der Dividendeneingang in
Hhe von EUR 9,7 Mio. im Q2 2021 angenommen (anstelle wie erfolgt im Q4
2021).

<5>^<2> Anzahl der bercksichtigten Aktien fr Q12 2022: 135.707.360 und
Anzahl der bercksichtigten Aktien fr Q12 2021: 137.196.458

  

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Immofinanz - Wiener Privatbank senkt fairen Wert auf 17,0 Euro
Empfehlung "Halten" nach den gemeldeten Zweitquartalszahlen besttigt

Die Analysten der Wiener Privatbank haben ihren fairen Wert fr die Aktie der Immofinanz von 23,0 auf 17,0 Euro gesenkt. Ihre Empfehlung "Halten" fr die Titel haben sie in Reaktion auf die gemeldeten Zweitquartalszahlen des Unternehmens gleichzeitig besttigt.

"Wir haben die aktuellen Ergebnisse in unser Modell integriert und unsere Schtzungen insbesondere durch revidierte Annahmen fr das Verkaufsergebnis und das Entwicklungsergebnis nach unten revidiert", schreibt der Wiener-Privatbank-Experte Nicolas Kneip in seiner Analyse.

Vor allem das herausfordernde Umfeld mit hoher Inflation und steigenden Zinsen sollte seiner Einschtzung nach die Immobilienbranche treffen. Zudem drfte die nur mehr eingeschrnkte Liquiditt der Immofinanz-Aktie das Papier fr institutionelle Investoren uninteressanter machen, womit auch das theoretische Kurspotenzial nicht mehr ganz ausgeschpft werden knne.

Fr das laufende Geschftsjahr 2022 der Immofinanz prognostiziert die Wiener Privatbank einen Gewinn von 1,28 Euro je Aktie. Die Schtzungen fr die beiden Folgejahre liegen bei 1,23 (2023) und 1,44 (2024) Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 0,61 (2022), 0,63 (2023) und 0,73 (2024) Euro je Aktie erwartet.

  

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Solide Halbjahreszahlen, Ausblick konservativ

Die Immofinanz prsentierte diese Woche ihre Halbjahres-Zahlen 2022, die durchaus stark ausfielen und dank Aufwertungsgewinnen ber unseren Erwartungen lagen. Die Mieteinnahmen legten im Halbjahr bereinigt um Einmaleffekte um 4,2% zu, absolut gesehen blieben sie mit EUR 144,2 Mio. annhernd stabil. Der Cashflow (FFO 1 vor Steuern) stieg um 6,2% auf ein Rekordniveau von EUR 78,7 Mio., aufgrund des Verwsserungseffekts bedingt durch eine hhere Anzahl von Aktien aus der Wandelanleihe 2024 ging der FFO 1/Aktie jedoch auf EUR 0,58 zurck (-3,3%). Der EPRA NTA/Aktie legte leicht auf EUR 29,49 zu (nach EUR 29,37 im Q1/22). Das Management erwartet fr 2022 einen FFO 1 vor Steuern von EUR 120 Mio. Die Dividende fr 2022 hngt von der weiteren Entwicklung des Marktumfeldes, geplanten Zu- und Verkufen sowie der Abstimmung mit Mehrheitsaktionr CPIPG ab.

Ausblick

Die Halbjahreszahlen berraschten in 1. Linie mit positiven Aufwertungen (CZ, PL, AU) sowie einem starken FFO 1. Etwas enttuschend hingegen ist der sehr konservative FFO-Ausblick von EUR 120 Mio. nach einem Halbjahreswert von nahe EUR 80 Mio. sowie der unsichere Dividendenausblick. Obwohl sich der Kurs seit Mitte Juni stabilisiert hat und die Aktie rund die Hlfte unter dem Nettoimmobilienwert notiert, denken wir, dass die Verunsicherung ber die Strategie bzw. Dividende sowie das Marktumfeld mit steigenden Renditen eine weitere Kurserholung derzeit noch verhindern.

Erste Bank

  

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IMMOFINANZ schliet Verkauf eines Brogebudes in Prag erfolgreich ab

Die IMMOFINANZ hat das Brogebude BBC Gamma in Prag an die Passerinvest Group, einen fhrenden Investor und Developer von Immobilien in Tschechien, verkauft. Das Gebude umfasst rund 31.000 m und ist zur Gnze langfristig an einen Einzelmieter vermietet. Die Transaktion wurde mit einem Aufschlag auf den Buchwert per 30. Juni 2022 abgeschlossen.

Im Rahmen unserer Portfoliostrategie konzentrieren wir uns auf Retail-Immobilien und myhive-Office-Lsungen. Dabei wollen wir uns auch von Gebuden im Wert von rund EUR 1 Mrd. trennen und die Erlse aus diesen Verkufen in Immobilien reinvestieren und unsere Marken weiter strken oder fr die Rckzahlung von Schulden verwenden. Der Verkauf von BBC Gamma ist dabei ein wichtiger strategiekonformer Schritt, und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, sagt Radka Doehring, Vorstndin der IMMOFINANZ.


Das Brogebude liegt im urbanen Zentrum im 4. Bezirk von Prag mit einer Mietflche in insgesamt 10 Obergeschossen. In den Untergeschossen stehen 500 Parkpltze zur Verfgung. Die architektonische Gestaltung inkludiert Panoramalifte, Besprechungsrume, die sich ber zwei Etagen in das Atrium erstrecken sowie einen Dachgarten mit Ruhezonen.

  

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Immofinanz - Erste Group erhht Einstufung von "Reduce" auf "Hold"
Kursziel von 22,8 auf 16,0 Euro nach unten revidiert

Die Analysten der Erste Group haben ihre Anlageempfehlung fr die Aktien der Immofinanz von "Reduce" auf "Hold" gehoben. Dagegen wurde das Kursziel von 22,80 auf 16,00 Euro nach unten revidiert. Stark reduzierte Einnahmen sowie Cash-Flow-Schtzungen fhrten zu der Kurszielsenkung, schreibt Analyst Christoph Schultes. Nach dem Auslaufen des CPI-bernahmeangebots habe die Aktie aber bereits stark an Wert verloren.
Grund dafr seien unter anderem eine deutliche Verschlechterung der Marktsituation sowie Unsicherheit mit Bezug auf die knftige Strategie des Unternehmens. Diese Faktoren seien nun aber eingepreist, so Schultes.

Die Prognose fr den Gewinn je Aktie wurde fr 2022 auf 1,06 (bisher: 1,86) Euro zurckgestuft. Fr 2023 werden nun 1,89 (bisher: 2,04) Euro erwartet, fr 2024 lautet die Schtzung auf 1,59 (bisher: 2,17) Euro. Die Dividendenschtzung je Titel wurde ebenfalls gekrzt und beluft sich nun auf 0,00 (bisher: 0,80) Euro fr 2022. Fr die beiden Folgejahre wird aber unverndert mit einer Dividende von 0,90 (2023) bzw. 1,00 (2024) gerechnet.

  

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Empfehlung auf Halten angehoben mit Kursziel EUR 16/Aktie

In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Immofinanz-Aktie heben wir unsere Empfehlung auf Halten (zuvor: Reduzieren) mit neuem Kursziel EUR 16/Aktie (zuvor: EUR 22,80). Das tiefere Kursziel resultiert aus niedrigeren Schtzungen sowie hheren Diskontierungsstzen infolge der gestiegenen Zinsniveaus. Auf Grundlage des neuen Strategie-Updates mit geplanten Assetverkufen von rund EUR 1 Mrd. sowie Reinvestition in hher rentierende Immobilien gehen wir in unseren neuen Schtzungen nicht mehr von einer Expansion aus, sondern von einem stabilen Investmentportfolio von rund EUR 4,5 5,0 Mrd.

Ausblick

Der Kursrutsch der Immofinanz-Aktie nach Auslaufen des CPI-Angebots Ende Mai reflektierte die Eintrbung des Marktumfeldes zwischen Ankndigung und Ende des Angebots, den Verwsserungseffekt aus der Wandelanleihe sowie die Verunsicherung ber die knftige Strategie bzw. Dividende. Diese Faktoren scheinen auf aktuellen Kursniveaus zwar voll diskontiert, dennoch sehen wir trotz der deutlichen Abschlge zum Nettoimmobilienwert derzeit keine Argumente fr eine Outperformance der Immofinanz-Aktie gegenber dem sterreichischen Markt. Auch Mitbewerber wie Merlin oder Covivio notieren mit hnlichen Abschlgen zum Nettoimmobilienwert.

Erste Bank

  

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Weiterer Prozess gegen Ex-Immofinanzchef Petrikovic
Vorwurf der Untreue und Bilanzflschung - Anwalt scheitert mit Antrag auf Befangenheit der Richterin

Ein weiteres Kapitel der Immofinanz wird bald aufgearbeitet, wie nun bekannt wurde: Rund 14 Jahre nach dem Beginn der Ermittlungen soll der vermeintliche Anlegerskandal um die Immofinanz und die Immoeast verhandelt werden. Die Anklage wirft dem frheren Immofinanz-Chef Karl Petrikovics und dem Immofinanz-Manager Christian Thornton Untreue und Bilanzflschung vor, berichtet das "OE1-Morgenjournal".

ber Kapitalerhhungen bei der Immoeast hatten die Immofinanz-Manager mehr Geld zur Verfgung, als sie in Projekte investieren konnten, lautet die Anklage. Daher sollen sie ber Tochterfirmen der Constantia-Privatbank Immofinanz- und Immoeast-Aktien erworben haben. In Summe geht es hier um 836 Mio. Euro an Anleger-Geldern. Der Ankauf der Aktien wurde laut der Anklage nicht genehmigt und von den zwei Managern verschleiert, so der Vorwurf. Petrikovics bestreitet die Vorwrfe. Der Anwalt von Petrikovics, Christoph Schrank, verweist darauf, dass der frhere Immofinanz-Chef diese Aktien selbst erworben und daher an die Werthaltigkeit dieser Papiere geglaubt habe.

Das Oberlandesgericht hat die Anklage bereits besttigt. Wann die Verhandlung stattfindet ist noch offen. Allerdings ist mit einem baldigen Verhandlungsbeginn zu rechnen. Der Gerichtsprsident Friedrich Forsthuber lehnte einen Antrag von Petrikovics-Anwalt Christopher Schrank ab. Dieser lehnte die Richterin Claudia Moravec-Loidolt wegen mutmalicher Befangenheit ab. Schlielich htten sich ihre Schwgerin und ihr Schwager ursprnglich dem Verfahren als Privatbeteiligte angeschlossen. Selbst wenn sie jetzt nicht mehr als Opfer gefhrt werden, sei die Richterin befangen, argumentiert der Anwalt. Nach der Entscheidung des Gerichtsprsidenten kann Moravec-Loidolt - so wie bei einem frheren Prozess gegen Petrikovics - die Verhandlung fhren.

  

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Sicher knallhart verhandelt:

https://immofinanz.com/de/news/immofinanz-starkt-mit-erwerb-eines-retail-portfolios-von-d er-cpipg-ihre-fuhrende-marktposition-in-europa

IMMOFINANZ strkt mit Erwerb eines Retail-Portfolios von der CPIPG ihre fhrende Marktposition in Europa

Ankauf eines voll vermieteten Portfolios mit 53 Immobilien in vier Lndern mit einer vermietbaren Flche von rund 217.000 m zu einem Kaufpreis von EUR 324,2 Mio.
Closing fr 36 Immobilien in Tschechien und Polen bereits erfolgt
Retail-Angebot der IMMOFINANZ wchst damit auf 166 Immobilien in zehn Lndern mit einer vermietbaren Flche von ber 1,3 Mio. m
Erwartete Brutto-Mieterlse von insgesamt EUR 25,0 Mio. pro Jahr strken die nachhaltige Ertragskraft der IMMOFINANZ

Im Rahmen ihrer wertschaffenden Wachstumsstrategie mit Fokus auf renditestarke Immobilien erwirbt die IMMOFINANZ insgesamt 53 Retail-Immobilien in Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn von ihrem Mehrheitsaktionr CPI Property Group (CPIPG). Das angekaufte Portfolio hat eine vermietbare Flche von rund 217.000 m und ist mit 99% voll vermietet. Der Kaufpreis beluft sich auf EUR 324,2 Mio. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags ist heute erfolgt, ebenso wie das Closing fr 36 Retail-Immobilien in Tschechien und Polen, die eine vermietbare Flche von 108.000 m aufweisen. Der Kaufpreis in Hhe von EUR 191 Mio. fr diese Immobilien wurde aus bestehenden Eigenmitteln finanziert. Der Abschluss des Ankaufs der weiteren 17 Objekte in Ungarn und der Slowakei wird bis Jahresende erwartet.

Mit dieser Transaktion ttigen wir einen wichtigen strategiekonformen Schritt zur Strkung unseres resilienten und renditestarken Retail-Portfolios. Diese Akquisition beschleunigt nicht nur den Ausbau unserer fhrenden Marktposition bei Retail Parks in Europa und unserer Marke STOP SHOP, sondern wird mit stabilen Mieteinnahmen von jhrlich rund 25 Millionen Euro auch die Ertragskraft der IMMOFINANZ nachhaltig strken, sagt Radka Doehring, Vorstndin der IMMOFINANZ. Unser Retail-Portfolio wchst damit auf 166 Immobilien in zehn Lndern mit einer vermietbaren Flche von ber 1,3 Millionen Quadratmeter.

Attraktiver Mieter-Mix und sehr gute Erreichbarkeit

Das erworbene Portfolio umfasst berwiegend Retail Parks mit einem attraktiven und abwechslungsreichen Mieter-Mix sowie einige Gewerbestandorte mit Mietern aus dem Do-It-Yourself- und Lebensmittelbereich mit sehr stabilen Einnahmen und hoher Rendite. Die Objekte befinden sich in greren Stdten oder in der unmittelbaren Nhe von Orten mit groem Einzugsgebiet und sind sowohl mit dem Auto als auch mit ffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.

Angesichts der Knappheit hochqualitativer Portfolios dieser Grenordnung am Markt, ist der Abschluss dieser Transaktion ein besonderer Erfolg. Es ist die ideale Mglichkeit, das Retail-Angebot der IMMOFINANZ in einem Schritt und zu geringeren Kosten als bei Verhandlungen mit mehreren Verkufern auszubauen, sagt Stefan Frmmel, Head of Group Transactions der IMMOFINANZ.

Da die CPI Property Group rund 77% der Aktien an der IMMOFINANZ hlt, handelt es sich bei diesem Ankauf rechtlich um eine Transaktion mit nahestehenden Rechtstrgern. Derartige Transaktionen unterliegen hohen Transparenz- und Compliance-Anforderungen. Es ist die grundstzliche Haltung der IMMOFINANZ, hchste Corporate-Governance-Standards einzuhalten.

Details zum Portfolio

Das erworbene Retail-Portfolio setzt sich wie folgt zusammen:

Tschechien: 30 Objekte mit einer vermietbaren Flche von rund 89.300 m und einem Vermietungsgrad von 98,7%
Slowakei: 15 Objekte mit einer vermietbaren Flche von rund 76.200 m und einem Vermietungsgrad von 99,9%
Polen: 6 Objekte mit einer vermietbaren Flche von 18.200 m und einem Vermietungsgrad von 92,2%
Ungarn: 2 Objekte mit einer vermietbaren Flche von rund 33.600 m und einem Vermietungsgrad von 100%

  

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wie schtzt ihr die Lage ein?
ist dieser absturz fundamental "gerechtfertigt"?
wie schauts charttechnisch aus?

wurde ja ziehmlich zusammengefaltet..

  

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>wie schtzt ihr die Lage ein?
>ist dieser absturz fundamental "gerechtfertigt"?
>wie schauts charttechnisch aus?
>
>wurde ja ziehmlich zusammengefaltet..
>

Alle Immotitel zerfetzt es, wenn nach 10 Jahren Nullzins auf einmal die Zinsen steigen.

Frage: hast du sie noch immer oder berlegst du jetzt einzusteigen?

Falls noch immer: warum nicht beim angebot verkauft?
Falls zu einsteigen willst: wieso, wenn nur mehr der Tscheche (falls berhaupt) profitiert? Es gibt 10000 andere Aktien die aussichtsreicher sind

  

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>berlege mir, einzusteigen
>rein Charttechnisch sollten ein paar prozent rebound doch
>mglich sein.

Kann natrlich immer sein, aber ich wrde mir das echt nicht antun, gibt doch eh sovieles was grad arg gebeutelt wurde und noch Perspektive hat. Am Schluss muss der Tscheche verkaufen weil er sich verhoben hat und dann schauts richtig finster aus. Wrd ich mir nicht antun

  

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>>berlege mir, einzusteigen
>>rein Charttechnisch sollten ein paar prozent rebound doch
>>mglich sein.
>
>Kann natrlich immer sein, aber ich wrde mir das echt nicht
>antun, gibt doch eh sovieles was grad arg gebeutelt wurde und
>noch Perspektive hat. Am Schluss muss der Tscheche verkaufen
>weil er sich verhoben hat und dann schauts richtig finster
>aus. Wrd ich mir nicht antun

ad IIA, wrde eher an eine AT&S oder Voest denken. Lenzing, SBO und Wienerberger haben auch eine hohe Vola.

  

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Absichtserklrung zum Verkauf der ungarischen Broimmobilien

Die IMMOFINANZ hat eine Absichtserklrung fr den Verkauf ihrer
ungarischen Broimmobilien an die S IMMO unterzeichnet. Dies erfolgt im
Zuge der engen Zusammenarbeit innerhalb der CPI Property Group zur
Realisierung von Synergieeffekten und kann fr die Ausweitung der
erfolgreichen und flexiblen myhive-Office-Lsungen der IMMOFINANZ auf die
gesamte Gruppe genutzt werden. Es handelt sich um sechs Gebude in
Budapest mit einer vermietbaren Flche von rund 124.000 m. Das Closing
der Transaktion knnte noch vor Jahresende 2022 stattfinden.

Die Portfoliostrategie der IMMOFINANZ sieht eine Fortsetzung des
wertschaffenden Wachstumskurses vor. Der Fokus bei Neuinvestitionen liegt
dabei im aktuellen Marktumfeld auf Retail- und Bro-Assets. Im Rahmen
eines aktiven Portfoliomanagements sollen Immobilien im Wert von rund EUR
1 Milliarde verkauft und die Erlse in Immobilien mit hherer Rendite in
den Kernmrkten der IMMOFINANZ reinvestiert oder fr die Rckfhrung von
Verbindlichkeiten verwendet werden.

Im Einklang mit dieser Strategie hat die IMMOFINANZ in den zurckliegenden
Wochen bereits ein Brogebude in Prag verkauft sowie den Erwerb eines
Retail-Portfolios von der CPI Property Group bekanntgegeben.

Ein Verkauf der ungarischen Broimmobilien an die S IMMO wre rechtlich
eine Transaktion mit nahestehenden Rechtstrgern. Derartige
Transaktionen unterliegen hohen Transparenz- und Compliance-Anforderungen.
Es ist die grundstzliche Haltung der IMMOFINANZ, hchste
Corporate-Governance-Standards einzuhalten.

  

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IMMOFINANZ schliet weitere Broverkufe erfolgreich ab


Die IMMOFINANZ hat erneut einen Verkauf von Broimmobilien erfolgreich
abgeschlossen. So wurden zwei Brogebude in Wien an die sterreichische
Winegg Gruppe zu einem attraktiven Marktpreis von rund EUR 60 Mio.
abgegeben. Die beiden Immobilien haben eine Flche von insgesamt rund
7.000 m und sind langfristig vermietet.

Wir kommen bei der Umsetzung unserer im Sommer beschlossenen
Portfoliostrategie mit Fokus auf Retail-Immobilien und
myhive-Office-Lsungen sowie geplanten Verkufen im Wert von rund einer
Milliarde Euro rasch voran. Nach der krzlich erfolgten Veruerung eines
Brogebudes in Prag ist diese Transaktion ein weiterer wichtiger Schritt,
und wir sind mit den erzielten Verkaufspreisen sehr zufrieden. Seit
Bekanntgabe des Strategie-Updates haben wir bereits Immobilienverkufe mit
einem Volumen von rund 150 Millionen Euro gettigt. Das Interesse von
Investoren an qualitativen Broimmobilien in Zentrumslagen ist nach wie
vor hoch, sagt Radka Doehring, Vorstndin der IMMOFINANZ.

Bei den beiden verkauften Immobilien handelt es sich um die Offices Franz
Josefs Kai 27 und Schreyvogelgasse 2 in bester Lage in der Wiener
Innenstadt und mit perfekter Verkehrsanbindung.

  

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IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property Group ber die Aufstockung ihrer S IMMO-Beteiligung auf ber 50%

IMMOFINANZ AG (IMMOFINANZ) hat heute die Zustimmung ihres Aufsichtsrates erhalten, mit ihrer Kernaktionrin CPI Property Group (CPIPG) Verhandlungen ber den Erwerb von Aktien an S IMMO AG (S IMMO) zu starten. Derzeit hlt IMMOFINANZ unmittelbar rund 26,49% an S IMMO. CPIPG hlt unmittelbar einen Anteil von rund 52,7% an S IMMO, der sich durch das Ergebnis des Pflichtangebots von CPIPG noch weiter erhhen kann.

Ein mglicher Erwerb von S IMMO-Aktien durch IMMOFINANZ von CPIPG wrde voraussichtlich bis zum Ende dieses Jahres (2022) erfolgen. Die potenzielle Transaktion wrde zumindest 17.305.012 Stck S IMMO-Aktien (rund 23,51%) umfassen, wodurch IMMOFINANZ eine Mehrheitsbeteiligung an S IMMO erlangen wrde. Fr den Erwerb ist ein angemessener Marktpreis zu verhandeln, der durch eine unabhngige Fairness Opinion zu besttigen ist, wobei der EPRA NAV/NTA der S IMMO, der Aktienkurs, eine Kontrollprmie sowie angestrebte Synergieeffekte neben anderen relevanten marktblichen Preisparametern bercksichtigt werden sollen. Fr den Kaufpreis soll eine langfristige Finanzierung durch CPIPG an IMMOFINANZ erfolgen.

Mit diesem Erwerb wrde IMMOFINANZ ein langfristiges strategisches Ziel erreichen und die Konsolidierung beider Unternehmen umsetzen, sodass zuknftige gemeinsame Synergiepotenziale genutzt werden.

  

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>IMMOFINANZ startet Verhandlungen mit CPI Property Group ber
>die Aufstockung ihrer S IMMO-Beteiligung auf ber 50%

CPI drfte wohl dringend Geld brauchen.
Kontrollwechsel bedeutet bernahmeangebot, oder?

  

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>Nein, weil die CPI schon die IIA kontrolliert ist es kein
>Kontrollwechsel.
>
>>CPI drfte wohl dringend Geld brauchen.
>>Kontrollwechsel bedeutet bernahmeangebot, oder?
>

Der Anstieg der SPI wird dann nur von kurzer Dauer sein.
Ich habe ja keine Ahnung wie CPI die bernahmen genau finanziert hat, aber irgendwas variables wird da sicher dabei sein.
Und dies werden indirekt die beiden Unternehmen wohl lhnen drfen.
Vor allem um die SPI ist es echt schade.

  

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Sieht fr mich wie eine gro angelegte Abzocke natrlich zu Gunsten der CPI und zu Lasten der Immofinanz und deren Aktionre aus.
Was hat das fr einen Sinn, diese Immos zwischen den beiden Unternehmen hin und her zu schieben, wenn sie sowieso beide Unternehmen kontrollieren?
Was meint ihr grundstzlich, wie es mit Immofinanz und S-Immo weitergehen wird? Wird es mal wieder eine Dividende geben oder leibt sich CPI die beiden Unternehmen vollstndig ein und nimmt sie von der Brse?

  

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>Was meint ihr grundstzlich, wie es mit Immofinanz und S-Immo
>weitergehen wird? Wird es mal wieder eine Dividende geben oder
>leibt sich CPI die beiden Unternehmen vollstndig ein und
>nimmt sie von der Brse?


Vermutung: Keine Dividende zahlen um Kurs mglichst tief zu halten und eigene Aktien rckkaufen. So kann CPI den eigenen Anteil auf Kosten des Streubesitzes laufend erhhen.

  

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>
>>Was meint ihr grundstzlich, wie es mit Immofinanz und
>S-Immo
>>weitergehen wird? Wird es mal wieder eine Dividende geben
>oder
>>leibt sich CPI die beiden Unternehmen vollstndig ein und
>>nimmt sie von der Brse?
>
>
>Vermutung: Keine Dividende zahlen um Kurs mglichst tief zu
>halten und eigene Aktien rckkaufen. So kann CPI den eigenen
>Anteil auf Kosten des Streubesitzes laufend erhhen.

Denke, dass dies derzeit nicht im Vordergrund steht. Primr, und das zeigt die Nachricht von heute, mssen sie schauen das Geld Richtung CPI fliet.
Eine Erhhung des Anteils (wenn auch indirekt) ist dabei nicht hilfreich.

  

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IMMOFINANZ mit starker Performance in herausforderndem Umfeld: FFO 1 um
15% verbessert, Konzerngewinn erreicht EUR 249 Mio.

Like-for-like-Mieterlse legten im Q3 um 7,9% zu
Mieterlse im Q13 2022 mit EUR 216,9 Mio. stabil zum Vorjahr,
bereinigt um Einmaleffekt um 3,4% verbessert
Fhrende Marktposition bei Retail Parks durch Zukufe und
Eigenentwicklungen auf nunmehr 122 Standorte weiter ausgebaut
Substanzwert EPRA NTA je Aktie auf EUR 29,9 verbessert
Starke Bilanz mit Eigenkapitalquote von 58,0% und Netto-LTV von 33,7%

https://www.ots.at/presseaussendung/EQS_20221123_EQS0001/eqs-news-immofinanz-mit-starker- performance-in-herausforderndem-umfeld-ffo-1-um-15-verbessert-konzerngewinn-erreicht-eur-249-mio

  

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IMMOFINANZ vereinbart mit Dietmar Reindl die Nutzung ihres nachhaltigen und leistbaren Wohnkonzepts

Die IMMOFINANZ konzentriert sich im aktuellen Umfeld auf die beiden strategischen Wachstumsbereiche Retail-Immobilien und myhive-Office-Lsungen und verkauft das Recht fr die gemeinsame Nutzung des Entwicklungskonzepts fr nachhaltigen und leistbaren Wohnraum ber eingeschossigen Gebuden an Dietmar Reindl. Damit wird das innovative Wohnraumkonzept verbreitert und kann durch den ehemaligen Vorstand der IMMOFINANZ unter eigener Flagge auf Immobilien auerhalb der IMMOFINANZ Gruppe umgesetzt werden. Die IMMOFINANZ behlt das Recht, das Konzept jederzeit auf ihren eigenen Immobilien umzusetzen und bleibt Eigentmerin der Marke On Top Living.

Die IMMOFINANZ verfolgt mit ihrer ESG-Strategie hohe Standards bei Klimaschutz, der schonenden Nutzung von Ressourcen sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Menschen und Umwelt. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, setzt das Unternehmen auf innovative und nachhaltige Immobilienprojekte. Dazu gehrt neben der fhrenden Marktstellung bei Retail Parks in Europa und den innovativen myhive-Office-Lsungen auch das Konzept, eingeschoige Retail Parks mit nachhaltigem und leistbarem Wohnraum zu berbauen. Das von der IMMOFINANZ entwickelte smarte Wohnkonzept setzt dabei hchste soziale und kologische Standards fr eine intelligente Nachverdichtung und leistet damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel, Bodenversiegelung und explodierende Wohnkosten.

Dietmar Reindl wird das Konzept technisch und operativ bis zur Marktreife weiterentwickeln und dann in verschiedenen Projekten umsetzen, um rasch leistbaren und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen. Die IMMOFINANZ behlt dabei das Recht, das Konzept jederzeit auf ihren eigenen Immobilien umzusetzen und bleibt Eigentmerin der Marke On Top Living. ber den Kaufpreis fr das Nutzungsrecht wurde Stillschweigen vereinbart.

Die ffnung des Nutzungsrechts fr nachhaltige und leistbare Wohnungen auf Bestandsgebuden fr Dietmar Reindl, der dieses Projekt in seiner Funktion als frherer Vorstand der IMMOFINANZ initiiert und vorangetrieben hat, ist im aktuell herausfordernden Umfeld ein konsequenter Schritt bei der Umsetzung unserer Portfoliostrategie. Wir strken damit den Fokus auf unsere erfolgreichen Retail-Marken STOP SHOP und VIVO! sowie unsere myhive-Offices. Gleichzeitig knnen wir damit die Weiterentwicklung des innovativen Wohnungskonzepts unabhngig von der IMMOFINANZ untersttzen und so mglichst vielen Menschen den Zugang zu leistbarem und nachhaltigem Wohnraum ermglichen. Wir sehen diesen Schritt daher als Win-Win-Situation fr unser Unternehmen, unsere Mitmenschen und die Umwelt, sagt Radka Doehring, Vorstndin der IMMOFINANZ.



Dietmar Reindl: Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass groes Interesse und starker Bedarf an diesem innovativen Wohnraumkonzept besteht. Es freut mich daher, dass wir nun eine Lsung gefunden haben, mit der ich eine rasche Verbreiterung des Konzeptes am Markt vorantreiben kann. Die ersten Projekte sollen bereits 2023 starten. Der Fokus dabei liegt auf sterreich. Aufgrund der Flexibilitt des Konzepts ergeben sich viele Mglichkeiten fr Standorte und Nutzungen. Im Zentrum steht immer der Gedanke der Nachhaltigkeit und Leistbarkeit und der Kampf gegen Flchenversiegelung durch Verdichtung im Bestand. Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag, um in Zukunft smartes, bezahlbares und gleichzeitig kologisches Wohnen zu schaffen.

Dietmar Reindl war seit 2012 in zentralen Fhrungsfunktionen in der IMMOFINANZ ttig und fungierte von Mai 2014 bis Juni 2022 als Vorstandsmitglied der IMMOFINANZ verantwortlich fr das Immobilienportfolio sowie Development, Transactions, Marketing & Brand Management, Public Relations, ESG und People & Culture. Bis Ende Dezember 2022 ist er als Berater des Vorstands und des Aufsichtsrats der IMMOFINANZ ttig.

  

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Starke Q3-Zahlen, Aufstockung S Immo-Anteil geplant

Immofinanz berraschte mit einem starken Q3-Ergebnis und hob ihre Guidance fr den FFO an. Die Mieteinnahmen waren in den ersten neun Monaten mit EUR 216,9 Mio. stabil gegenber dem Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis lag mit EUR 117,8 Mio. rund ein Drittel unter dem Vorjahresniveau, wobei negative Einmaleffekte im Zusammenhang mit der bernahme durch die CPI Property Group eine wesentliche Rolle spielten. Sehr robust zeigte sich der FFO mit einem Anstieg von 15,4% auf EUR 115,9 Mio. trotz der erwhnten Einmaleffekte. Der EPRA NTA blieb mit EUR 29,9/Aktie gegenber Ende 2021 stabil. Das Management hob die Prognose fr den FFO1 (inklusive S Immo Dividende) auf EUR 135 Mio. an (zuvor: EUR 120 Mio.).

Anfang dieser Woche gab Immofinanz bekannt, Gesprche mit der CPIPG ber eine Aufstockung der bisherigen Beteiligung an der S Immo von 26,49% auf ber 50% aufzunehmen. Die bernahme sollte noch 2022 abgeschlossen werden. Ziel ist die Konsolidierung der Gesellschaften, um Synergieeffekte zu erzielen sowie die Verlustvortrge von rund EUR 2,7 Mrd. zu nutzen.

Ausblick

Obwohl die 9-Monats-Ergebnisse mit angehobenem Ausblick stark waren, wird die geplante bernahme des S Immo-Anteils und vor allem der Kaufpreis in den nchsten Wochen kursbestimmend sein. In der Aussendung wurde erwhnt, dass sich der Kaufpreis am Nettoimmobilienwert und dem aktuellen Aktienkurs orientieren wird, bercksichtigt werden ebenfalls eine strategische Prmie sowie die erwarteten Synergieeffekte. Ein zu hoher Preis wrde sich negativ auf den Aktienkurs auswirken.

Erste Bank

  

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Thema #239345

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