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Verbund 2021, Rang: Warren Buffett(2640), 27.10.21 09:20
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Verbund - Credit Suisse erhht Kursziel von 43,5 auf 46,5 Euro
Anlageempfehlung "Underperform" besttigt

Die Analysten der Schweizer Grobank Credit Suisse haben ihr Kursziel fr die Aktien des heimischen Stromkonzerns Verbund von 43,5 auf 46,5 Euro nach oben revidiert. Gleichzeitig besttigte die Analystin Wanda Serwinowksa ihre Anlageempfehlung "Underperform".
Angepasst wurden zudem die Gewinnprognosen aufgrund von neuen Annahmen fr die Energiepreisentwicklung. Fr das Jahr 2021 wurde die Schtzung fr das EBITDA um sieben Prozent erhht. Die neuen EBITDA-Prognosen fr die zwei Folgejahre wurden jeweils um elf Prozent angehoben.

  

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Verbund verdiente 2020 mehr - Fr 2021 Gewinnrckgang erwartet
Hhere Dividende - Umsatz voriges Jahr trotz Ergebnisplus gesunken


Der Stromkonzern Verbund hat voriges Jahr ein Ergebnisplus erzielt und will die Dividende anheben, rechnet fr heuer aber mit weniger Gewinn. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs 2020 um 9 Prozent auf 1,293 (1,184) Mrd. Euro, und der Nettogewinn legte um fast 14 Prozent auf 631 (555) Mio. Euro zu. Pro Aktie stieg der Gewinn damit auf 1,82 (1,60) Euro, die Dividende soll um knapp 9 Prozent auf 75 (69) Cent je Aktie zulegen.
Fr 2021 sind die Erwartungen etwas gedmpfter, hier geht der Verbund von einem EBITDA zwischen 1,08 und 1,30 Mrd. Euro sowie einem Nettogewinn von 450 bis 590 Mio. Euro aus, erklrte das Unternehmen Mittwochfrh. Diese Ergebnisprognose bezieht sich auf eine durchschnittliche Wasser- und Windkraft-Eigenerzeugung. Finanzielle Effekte aus dem geplanten Erwerb des 51-Prozent-Anteils an der Gas Connect Austria seien da noch nicht bercksichtigt, heit es.



Die Dividendenquote bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis soll fr 2021 zwischen 45 und 55 Prozent liegen (nach 42,7 Prozent fr 2020). Der Umsatz des brsennotierten Konzerns, der zu 51 Prozent der Republik gehrt, ist 2020 trotz des Ergebnisanstiegs um 17 Prozent auf 3,235 (3,895) Mrd. Euro gesunken.

  

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Verbund selbst:

VERBUND Jahresergebnis 2020
Erfreuliche Geschftsentwicklung trotz COVID-19 Krise
Wien (OTS) - Das VERBUND-Ergebnis fr das Geschftsjahr 2020 konnte trotz der negativen Auswirkungen durch COVID-19 gesteigert werden. Das EBITDA stieg um 9,2 % auf 1.292,8 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhhte sich um 13,8 % auf 631,4 Mio. Euro gegenber dem Vorjahr. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 1,01 auf Vorjahresniveau und um 1 Prozentpunkt ber dem langjhrigen Durchschnitt.

Das Geschftsjahr 2020 war fr VERBUND trotz COVID-19-Krise sehr erfreulich mit sehr guten Ergebnissen und einer starken Performance der VERBUND-Aktie. Diese Entwicklung zeigt, dass das nachhaltige Geschftsmodell gerade auch in Krisenzeiten gut funktioniert und das Unternehmen eine hohe strategische Flexibilitt und Widerstandskraft gegen externe Einflsse hat. Als Versorger mit nahezu 100 % erneuerbaren Energietrgern ist VERBUND ideal fr eine dekarbonisierte, dezentrale und digitalisierte Energiezukunft positioniert.

Das energiewirtschaftliche Umfeld fr VERBUND verschlechterte sich 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie in sehr kurzer Zeit. Die Grohandelspreise fr Strom fielen nach Ausbruch der Krise in Europa aufgrund der geringeren Stromnachfrage, eines berangebots an CO2-Zertifikaten und gesunkener Preise fr Kohle, Gas und Erdl. Nach dieser Verschlechterung im ersten Halbjahr 2020 verbesserten sich die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab Mitte 2020 wieder. Die Grohandelspreise fr Strom erholten sich und auch die Preise fr Kohle, Gas und CO2-Zertifikate zeigten ab Mitte 2020 wieder eine stabilere Entwicklung.

Die gute Positionierung in Zusammenhang mit dem verbesserten energiewirtschaftlichen Umfeld wurde auch am Kapitalmarkt entsprechend honoriert. Die VERBUND-Aktie schloss das Jahr 2020 mit einer Jahresperformance von +56,1% und entwickelte sich damit deutlich besser als der ATX und der STOXX Europe 600 Utilities. Die Marktkapitalisierung per 31. Dezember 2020 betrug 24,3 Mrd. Euro. Damit war VERBUND das am hchsten bewertete Unternehmen an der Wiener Brse. Die Ratingagenturen S&P und Moodys besttigten das gute Rating der VERBUND AG mit A/stable outlook bzw. mit A3/stable outlook. Damit befindet sich VERBUND in der Spitzengruppe der Versorger in Europa.

Ergebnisentwicklung
Das VERBUND-Ergebnis fr das Geschftsjahr 2020 konnte trotz der negativen Auswirkungen durch COVID-19 gesteigert werden. Das EBITDA stieg um 9,2 % auf 1.292,8 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhhte sich um 13,8 % auf 631,4 Mio. Euro gegenber dem Vorjahr. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 1,01 auf Vorjahresniveau und um 1 Prozentpunkt ber dem langjhrigen Durchschnitt. Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke stieg in den Quartalen 14/2020 deutlich um 14,8 % an. Die Erzeugung aus Wasserkraft erhhte sich somit im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode um 864 GWh. Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten darber hinaus die im relevanten Absicherungszeitraum gestiegenen Terminmarktpreise auf dem Grohandelsmarkt fr Strom. Die Spotmarktpreise waren 2020 - insbesondere bedingt durch die Auswirkungen der COVID-19-Krise hingegen deutlich rcklufig. Der durchschnittlich erzielte Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft konnte aufgrund dieser Entwicklungen um 5,6 Euro/MWh auf 44,6 Euro/MWh gesteigert werden. Der EBITDA-Beitrag im Segment Wasser stieg somit deutlich an. Der EBITDA-Beitrag im Segment Absatz konnte ebenfalls gesteigert werden, whrend die Beitrge in den Segmenten Neue Erneuerbare, Netz und Alle sonstigen Segmente rcklufig waren. Sehr erfreulich entwickelte sich das Finanzergebnis, unter anderem aufgrund einer deutlichen Reduktion des Zinsaufwands, bedingt durch hohe Tilgungen in den Geschftsjahren 2019 und 2020. Die Konzernergebnisse der Geschftsjahre 2019 und 2020 waren auch von Einmaleffekten beeinflusst. Bereinigt um diese Einmaleffekte stieg das Konzernergebnis um 11,2 % auf 610,4 Mio. Euro. Verbessert werden konnten darber hinaus alle steuerungsrelevanten Kennzahlen. Die Verschuldung konnte erneut deutlich reduziert, die Margen erheblich verbessert und die Verzinsung auf das eingesetzte Kapital deutlich erhht werden.

Dividende 2020
In der Hauptversammlung am 20.4.2021 wird fr das Geschftsjahr 2020 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vorgeschlagen. Die Ausschttungsquote bezogen auf das berichtete Konzernergebnis betrgt 2020 41,3 %, bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis 42,7 %.

Ausblick 2021
Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage erwartet VERBUND fr das Geschftsjahr 2021 ein EBITDA zwischen rund 1.080 Mio. Euro und 1.300 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 450 Mio. Euro und 590 Mio. Euro. Finanzielle Auswirkungen aus dem geplanten Erwerb des 51 %-Anteils an der Gas Connect Austria GmbH sind in dieser Ergebnisprognose nicht bercksichtigt. VERBUND plant fr das Geschftsjahr 2021 eine Ausschttungsquote zwischen 45 und 55 % bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Hhe zwischen rund 450 Mio. Euro und 590 Mio. Euro.

Strategische Projekte 2020
Eine wichtige strategische Weiterentwicklung von VERBUND in Bezug auf die Sektorkopplung und hinsichtlich einer zuknftigen Wasserstoffwirtschaft stellt der geplante Erwerb des 51 %-Anteils der OMV an Gas Connect Austria GmbH (GCA) dar das Closing wird fr das erste Halbjahr 2021 erwartet.

Mit dem in 2020 gestarteten Innovationsprojekt Green Hydrogen @ Blue Danube macht VERBUND einen groen Schritt in Richtung Internationalisierung der Wasserstoff-Aktivitten. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit internationalen Partnern eine europische Wasserstoff-Wertschpfungskette von Produktion aus Erneuerbaren, ber Transport bis hin zu den Abnehmern, aufzubauen. In dem ebenso 2020 gestarteten Projekt Carbon to Product Austria (C2PAT) setzt VERBUND beim Einsatz von grnem Wasserstoff in industriellen Prozessen auf die Kooperation mit den Industriepartnern Lafarge, Borealis und OMV.

Bei den Investitionen im Bereich Wasserkraft konzentrierte sich VERBUND 2020 auf Revitalisierungsprojekte, wie u. a. bei den Kraftwerken Ottensheim-Wilhering sowie Husling, und leitete den Baubeginn fr Niedersterreichs lngste Fischwanderhilfe beim Kraftwerk Altenwrth ein. Beim Erweiterungs- und Erneuerungsprojekt Jettenbach-Tging (Bayern) mit geplanter Inbetriebnahme in 2022 und einem Investitionsvolumen von rund 250 Mio. Euro kam es Corona-bedingt unterjhrig zu geringfgigen Verzgerungen, die grtenteils wieder aufgeholt werden konnten. Der Baubeschluss fr das Murkraftwerk Gratkorn, ein neues Gemeinschaftskraftwerk von VERBUND und Energie Steiermark, wurde noch Ende 2020 gefasst.

Zu den Projekthighlights bei Wind und Photovoltaik zhlte die Inbetriebnahme der ersten VERBUND-Photovoltaik-Freiflchenanlage beim Draukraftwerk Feistritz-Ludmannsdorf und die Inbetriebnahme der gemeinsam mit OMV errichteten Flchen-Photovoltaikanlage in Schnkirchen.

  

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Verbund erhht Investitions-Tempo

Fr den starken Erneuerbaren-Ausbau, wie ihn der neue Verbund-Chef Michael Strugl am Mittwoch im Bilanzpressegesprch skizzierte, werde die Entwicklung organischer Projekte nicht reichen. "Dafr brauchen wir auch ein anorganisches Wachstum, also zum Beispiel Akquisitionen von Bestandsanlagen", sagte er: "Wir wollen uns in der Erzeugung bis 2030 breiter aufstellen. Das ist ein sehr ambitionierter Plan, der Anstrengungen bedarf." Denn heute verfgt der Verbund - bei zuletzt 33,5 Terawattstunden (TWh) Gesamterzeugung im Jahr erst knapp ber eine TWh Windstrom (aus Parks in Deutschland, sterreich und Rumnien) und gar nur ber eine Gigawattstunde (GWh) Solarstrom. Fr die ambitionierten Ziele nehme man sich eine Dekade Zeit. Fr die Jahre 2019 bis 2021 hatte der Verbund 2 Mrd. Euro Investments geplant, voriges Jahr waren es 628 Mio. Euro (nach 439 Mio. Euro 2019).

Finanzieren knne man die eigenen Projekte, da werde man einen kaufmnnischen, betriebswirtschaftlichen Kurs fahren, auf Basis einer internen Rendite, sagte Finanzvorstand Peter Kollmann. Stemmen knne man das mit den "Immunkrften", die man schon vor der Coronakrise aufgebaut habe. Der Verbundkonzern habe am Kapitalmarkt eine hohe Glaubwrdigkeit - untersttzt durch die weitere Entschuldung des Unternehmens auch im vorigen Jahr. Das Verhltnis Nettoschulden zu EBITDA habe man weiter gesenkt von 1,9 auf 1,5, einen hervorragenden Wert. Zudem gebe es fr Invest-Entscheidungen in PV und Windkraft als "eine Komponente" auch eine Frderung.

Man prfe, ob der Verbund Dienstleistungsangebote fr die knftigen neuen Energiegemeinschaften machen werde, so der CEO. In dem Bereich werde man aber nicht der einzige sein. Strugl hofft, dass auch bald die Wasserstoffstrategie sterreichs vorliegt. Schon jetzt sei man in diesem Bereich ttig (etwa beim H2Future-Projekt mit der voestalpine oder einem Kreislaufwirtschaftsprojekt mit der Zement- und Chemieindustrie), man wolle knftig aber "Wasserstoff-Projekte sehr stark forcieren". Mglichkeiten zu "grnem Wasserstoff" via Elektrolyse evaluiere man soeben. Man kenne aber noch nicht die Regulatorik in diesem Bereich und auch nicht die heimische Wasserstoffstrategie. Deutschland, das schon eine Strategie habe, wolle 5 GW Elektrolyseleistung bis 2030 installieren. Beim Faktor 10 knnte man sich das "in einem hinkenden Vergleich" fr sterreich ausrechnen, das wre aber unseris, so Strugl.

  

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Jetzt gab es nochmal einige nderungsvorschlge.
So wird die Anzahl der Teilnehmer ausgedehnt.

Fr den Verbund fhrt dies zu einer deutlichen Rckstufung.
Wenn ich es richtig interpretiere, wrde der jetzige Vorschlag in einem Anteil von 1,8% gg. 5,1% per Stand heute mnden.

Das wre eine ordentliche Nummer, aber einen Teil davon hat der Kurs schon vorweggenommen.

  

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>Jetzt gab es nochmal einige nderungsvorschlge.
>So wird die Anzahl der Teilnehmer ausgedehnt.
>
>Fr den Verbund fhrt dies zu einer deutlichen Rckstufung.
>Wenn ich es richtig interpretiere, wrde der jetzige Vorschlag
>in einem Anteil von 1,8% gg. 5,1% per Stand heute mnden.
>
>Das wre eine ordentliche Nummer, aber einen Teil davon hat
>der Kurs schon vorweggenommen.
>

Wer wissen mchte wie vehement die Auswirkungen des Umbaus auf den Verbund sind, findet hier eine gute bersicht.

Bitte beachten, dass die Umstellung effektiv nchste Woche am Freitag stattfindet.

https://www.etfstream.com/media/23477/rebalance-trades.png

https://www.etfstream.com/features/questions-remain-for-blackrock-clean-energy-etfs-despi te-spdji-proposals/

  

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>>Jetzt gab es nochmal einige nderungsvorschlge.
>>So wird die Anzahl der Teilnehmer ausgedehnt.
>>
>>Fr den Verbund fhrt dies zu einer deutlichen
>Rckstufung.
>>Wenn ich es richtig interpretiere, wrde der jetzige
>Vorschlag
>>in einem Anteil von 1,8% gg. 5,1% per Stand heute
>mnden.
>>
>>Das wre eine ordentliche Nummer, aber einen Teil davon
>hat
>>der Kurs schon vorweggenommen.
>>
>
>Wer wissen mchte wie vehement die Auswirkungen des Umbaus auf
>den Verbund sind, findet hier eine gute bersicht.
>
>Bitte beachten, dass die Umstellung effektiv nchste Woche am
>Freitag stattfindet.
>
>https://www.etfstream.com/media/23477/rebalance-trades.png
>
>https://www.etfstream.com/features/questions-remain-for-blackrock-clean-energy-etfs-despi te-spdji-proposals/

Die Aktie hlt sich erstaunlich gut.
Gibt eigentlich nur zwei Optionen:
1) Markt ist gut auf das Thema aufgegleist und es gibt zahlreiche Kufer in der Warteschlange (Umstze steigen derzeit an)
2) Man lasst es darauf ankommen und schaut mal was am Freitag passiert, weil Ishares sich bspw. nicht in die Karten schauen lsst.

Wenn sie alles auf einmal umbauen, wre ein gewaltiges Volumen am Freitag zu erwarten.

https://www.spglobal.com/en/research-insights/articles/sp-global-clean-energy-index-expan ds

  

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>
>Wenn sie alles auf einmal umbauen, wre ein gewaltiges Volumen
>am Freitag zu erwarten.
>
>https://www.spglobal.com/en/research-insights/articles/sp-global-clean-energy-index-expan ds
>

Also habe nochmal recherchiert, man msste bei einer sofortigen Umstellung mit mind. 5 Mio Aktien im Verkauf rechnen. Vermutlich sogar mehr, da Ishares nicht der einzige ETF ist, der sich an diesen Index "angehngt hat".

  

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So richtig viel bemerkt hat man letztlich nicht, oder? Also, das Volumen war schon exorbitatnt, aber alles wurde gefressen. Und aktuell sind die Energieversorger wieder sehr stark. Spannend.

  

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>So richtig viel bemerkt hat man letztlich nicht, oder? Also,
>das Volumen war schon exorbitatnt, aber alles wurde gefressen.
>Und aktuell sind die Energieversorger wieder sehr stark.
>Spannend.

S&P ist da eine saubere Kommunikationsstrategie gefahren.
So wussten alle schon seit geraumer Zeit was kommen wird.
Auch haben sich die Shorties eingedeckt.
Und IShares hat offensichtlich auch Kufer gesucht und OTC Trades gemacht. Denn alles ging nicht ber die Brse.

Denke, trotz Rebound heute, dass mal die Luft drauen ist.
Denn der ICLN war schon ein wesentlicher Treiber, und alle potentiellen Kufer wurden ja ausgiebig am Freitag bedient.

  

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Starkes Ergebnis 2020, Ausblick 2021 enttuscht Erwartungen

Der Verbund erzielte trotz negativer Auswirkungen der Corona-Krise 2020 sehr starke Ergebnisse mit einem EBITDA von EUR 1,29 Mrd. (+9,2% verglichen mit 2019) und einem Plus beim Nettogewinn von 13,8% auf EUR 631,4 Mio. Die guten Ergebnisse wurden getragen von einer hheren Stromproduktion aus Speicherkraftwerken sowie einem hheren durch-schnittlichen Absatzpreis (um EUR +5,6/MWh auf EUR 44,6/MWh) whrend die Netzerlse leicht rcklufig waren. Der Vorstand schlgt eine Dividende von EUR 0,75/Aktie vor (+6 ct gegenber 2019).

Ausblick

2021 erwartet das Management ein EBITDA zwischen EUR 1,08- 1,30 Mrd. (-8% vs. 2020, vom Mittelpunkt der Guidance) sowie ein Konzernergebnis zwischen rund EUR 450-590 Mio. (-15% vom Mittelpunkt der Guidance). Damit blieb der neue Ausblick leicht unter den aktuellen Konsensuserwartungen. Finanzielle Auswirkungen des geplanten Erwerbs des 51%-Anteils an der Gas Connect Austria sind in der Ergebnisprognose nicht bercksichtigt. Die Ausschttungsquote soll zwischen 45-55% des bereinigten Konzernergebnisses betragen. Wir sehen die Bewertung der Verbund- Aktie mit einem KGV (auf Basis der Prognosen fr 2021) von knapp 40x nach wie vor als zu hoch an und bleiben bei unserer Reduzieren- Empfehlung.

Erste Bank

  

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VERBUND investiert mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Energiezukunft
Wasserkraft-Projekte in Salzburg und Krnten strken den Standort sterreich wirtschaftlich und energiepolitisch

Anlsslich der heutigen Bilanzpressekonferenz ber das Geschftsjahr 2020 prsentierte VERBUND-Vorstandsvorsitzender Michael Strugl zwei wichtige Projekte fr die CO2-freie Energiezukunft in sterreich. VERBUND investiert mehr als eine halbe Milliarde Euro in den Bau der Pumpspeicherprojekte Limberg III (Kaprun, Salzburg) und Reieck II+ (Reieck, Krnten). Neben der besonderen energiewirtschaftlichen Bedeutung fr eine nachhaltige und sichere Stromversorgung bedeutet die Projektumsetzung auch einen gewaltigen Schub fr die heimische Wirtschaft, um die COVID-19-bedingte Wirtschaftskrise zu berwinden.

VERBUND-CEO Michael Strugl betont: Das Vorhandensein von groen flexiblen Pumpspeicherkraftwerken ist fundamental fr das Gelingen der Energiewende in Richtung einer CO2-freien Stromversorgung. Diese Anlagen sind es, die die Integration von Strom aus volatilen Erzeugungsformen wie Wind und Sonne berhaupt erst mglich machen. Mit der Strkung unserer bestehenden grnen Batterien in den Alpen leisten wir als VERBUND dazu einen wichtigen Beitrag. Pumpspeicher sind und bleiben bis auf Weiteres die mit Abstand effizienteste Form, um Strom im groen Stil sauber zu speichern und in krzester Zeit fr Bedarfsspitzen vorzuhalten.

Michael Strugl unterstreicht zugleich auch die wirtschaftliche Bedeutung der Projekte im Lichte der Anstrengungen, die COVID19-bedingte Wirtschaftskrise zu bewltigen: Die Investitionen sorgen mit der hohen heimischen Wertschpfung gerade in Zeiten wie diesen fr nennenswerte wirtschaftliche Impulse: Zwei Drittel der Investitionen der Elektrizittswirtschaft verbleiben als Wertschpfung in sterreich. Mit der Investition von rund einer halben Milliarde Euro werden zudem etwa 3.500 Arbeitspltze gesichert.

Limberg III

Das Kraftwerksprojekt Limberg III wurde 2017 genehmigt. Es handelt sich dabei um ein Pumpspeicherkraftwerk mit einer Leistung von 480 Megawatt in Kaprun. So wie Limberg II, das 2011 in Betrieb genommen wurde, wird es vollkommen unterirdisch zwischen den beiden bestehenden Speicherseen Mooserboden (Stauziel 2.036 m) und Wasserfallboden (Stauziel 1.672 m) errichtet.

Limberg III wird nach der Fertigstellung ein Kraftwerk, das in der Auslegung ganz besonders auf die zuknftigen Bedrfnisse der Energiewende zugeschnitten ist. Es kommen spezielle Maschinenstze zum Einsatz, die hoch flexibel auf den Bedarf an Ausgleichs- und Regelenergie im Netz reagieren knnen. Angesichts der steigenden Anforderungen durch den Ausbau volatiler Erzeugungsformen handelt es sich dabei um wichtige Dienstleistungen fr die Netzstabilitt eine der wesentlichen Voraussetzungen fr die sichere und leistbare Stromversorgung.

Geplant ist darber hinaus, das Stauziel des Speichers Wasserfallboden um 8 m anzuheben. Die dafr notwendige Erhhung der Limberg-Sperre lsst sich durch vorhandene Baureserven unter Aufrechterhaltung der uneingeschrnkten Talsperrensicherheit realisieren. Die dafr erforderlichen Genehmigungsunterlagen werden in den nchsten Wochen bei der zustndigen Behrde eingereicht.

Das Gesamtvorhaben umfasst zudem eine Vielzahl an kologischen Manahmen. Ein besonderes Highlight ist das 24 ha groe Europaschutzgebiet Alpines Schwemmland Drossen, welches bis in die Drossenschlucht reicht. Zudem wird im Bereich unterhalb der Sperre ein Projekt umgesetzt, bei dem Spuren aus der Bauzeit der 1950er-Jahre durch Renaturierung beseitigt werden.

Der Baustart wird im Frhsommer dieses Jahres erfolgen. Bis 2025 werden insgesamt rund 480 Mio. Euro in die zukunftsorientierte Stromerzeugung und -speicherung investiert hohe regionale Wertschpfung inklusive.

Reieck II+

Seit der in 2016 erfolgten Inbetriebnahme des Pumpspeicherkraftwerks Reieck II zhlt die Oberkrntner Kraftwerksgruppe Malta-Reieck mit in Summe 1.460 MW zu den leistungsstrksten Wasserkraftwerksgruppen sterreichs. Als Oberbecken nutzt Reieck II die seit den 1960er-Jahren bestehenden Speicher am Reiecker Seenplateau, den Groen und Kleinen Mhldorfer See. Die beiden Speicher sind hydraulisch miteinander verbunden, wobei der Kleine Mhldorfer See etwa 80 Meter hher liegt als der Groe Mhldorfer See.

Um zuknftig diesen Hhenunterschied ebenfalls energietechnisch nutzen zu knnen, wird auf einer Seehhe von etwa 2.300 Metern ein neues unterirdisches Kavernenkraftwerk mit zwei Pumpturbinen und einer Gesamtleistung von 45 Megawatt errichtet. Reieck II+ wird durch diese zu einer effizienten Erweiterung von Reieck II, weil durch die Umlagerung des Speicherinhaltes des Groen Mhldorfer Sees auf die oberen Speicher eine gesamthafte Systemoptimierung mglich wird. Die Genehmigungen dazu wurden bereits gemeinsam mit Reieck II erteilt.

Auch hier liefert die Gesamtinvestition von etwa 60 Millionen Euro wichtige regionale Wirtschaftsimpulse und dauerhafte Arbeitspltze. Und dies zustzlich zu den schon derzeit laufenden Modernisierungsarbeiten an der Kraftwerksgruppe Malta mit rund 100 Mio. Euro.

Nach Abschluss der notwendigen Vorbereitungsarbeiten ist der Baustart noch im Frhjahr 2021 geplant. Ab 2023 soll das neue Pumpspeicherkraftwerk in Kombination mit den schon vorhandenen Anlagen dazu dienen, die Integration von Wind- und Photovoltaikanlagen in sterreich zu untersttzen und weiterhin als tragende Sule fr die Netzsicherheit zu dienen.

  

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Verbund - Credit Suisse besttigt Anlageempfehlung "Underperform"
Auch Kursziel von 46,5 Euro unverndert belassen

Die Analysten der Schweizer Grobank Credit Suisse haben sowohl ihre Anlageempfehlung "Underperform" als auch das Kursziel von 46,5 Euro fr die Aktien des heimischen Stromkonzerns Verbund besttigt. Die Expertin Wanda Serwinowksa verwies auf die in der vergangenen Woche vorgelegten Zahlen fr das abgelaufene Geschftsjahr 2020.

Die revidierte Dividendenpolitik fr heuer wurde als nicht erheblich bewertet. Zudem liege das Gewinnwachstum beim Verbund im Branchendurchschnitt. Die Zuwchse bei den erneuerbaren Energiequellen wurde weiters als gedmpft bewertet.

  

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Kepler Cheuvreux besttigt fr Verbund die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 90,0 auf 80,0 Euro Euro. Noch immer das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 52,2 Euro.

  

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Verbund kooperiert mit deutscher Visiolar bei kostromerzeugung

Unternehmen wollen bis zu 2.000 Hektar vor allem fr Photovoltaik nutzen - In einem ersten Schritt 13 Flchen mit rund 1.400 Hektar bzw. 1.400 MWp identifiziert

Der Verbund kooperiert mit der deutschen Visiolar GmbH bei der kostrom-Erzeugung, vor allem im Photovoltaik-Bereich. Die beiden Unternehmen planen, Flchen mit bis zu 2.000 Hektar fr die Erzeugung elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen, insbesondere aus Photovoltaik, nutzbar zu machen. In einem ersten Schritt wurden 13 Flchen mit rund 1.400 Hektar bzw. rund 1.400 MWp installierbarer Leistung identifiziert, wie Verbund und Visiolar am Dienstag mitteilten.
Die 13 Anlagen befinden sich im Berliner Umland, vorwiegend in Brandenburg. Zum Vergleich: Die Anlage von Verbund und OMV im niedersterreichischen Schnkirchen bei Gnserndorf hat in der finalen Ausbaustufe rund 15 MWp.

Visiolar mit Sitz in Potsdam ist Teil der Lindhorst-Gruppe, einer in der Landwirtschaft erfahrenen und langjhrig ttigen Unternehmensgruppe in Niedersachsen/Deutschland und verfgt ber umfangreiche Liegenschaften fr Erneuerbare-Energie-Projekte, wie es in der heutigen Pressemitteilung heit. Die Projekte sollen in den kommenden Jahren stufenweise entwickelt, errichtet und in Betrieb gesetzt werden.

Der Verbund wolle bis 2030 rund ein Viertel der Gesamterzeugung aus Photovoltaik und Wind-Onshore abdecken, so Konzernchef Michael Strugl. Die Kooperation mit Visiolar sei dabei ein wichtiger Schritt zu Erreichung dieses Ziels. Mit der Realisierung der Projekte avanciere der Verbund zudem zu einem der fhrenden Photovoltaik-Player im Kernmarkt Deutschland, heit es in der heutigen Mitteilung weiter. In Deutschland betreibt der brsennotierte teilstaatliche Verbund bereits 21 Wasserkraftwerke in Bayern an Inn und Donau sowie einen 86 MW Windpark in Rheinland-Pfalz.

  

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HSBC erhht fr Verbund die Empfehlung von Reduzieren auf Halten - und das Kursziel von 38,0 auf 67,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 54,52 Euro.

  

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Verbund - HSBC hebt Kursziel stark an und nun mit "Hold"-Votum
Nach vormals "Reduce" - Kursziel bei 67 Euro je Titel

Die Analysten der HSBC haben ihr Kursziel fr die Aktien des Verbunds von 38 auf 67 Euro deutlich angehoben und die Titel von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft. In der Studie des Expertenteams von Adam Dickens war die Rede von einer starken Exposure gegenber Grohandelspreisen fr Strom. Diese seien stark von CO2-Preisen beeinflusst, bei denen wiederum die Kosten fr "grnen Wasserstoff" eine Rolle spiele.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die HSBC-Analysten 1,62 (vorher: 1,72) Euro fr 2021, sowie 2,12 (1,88) bzw. 2,31 (n.a.) Euro fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,81 Euro fr 2021, sowie 0,88 bzw. 0,97 Euro fr 2022 bzw. 2023.

  

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>Verbund - HSBC hebt Kursziel stark an und nun mit
>"Hold"-Votum
>Nach vormals "Reduce" - Kursziel bei 67 Euro je Titel
>
>Die Analysten der HSBC haben ihr Kursziel fr die Aktien des
>Verbunds von 38 auf 67 Euro deutlich angehoben und die Titel
>von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft. In der Studie des
>Expertenteams von Adam Dickens war die Rede von einer starken
>Exposure gegenber Grohandelspreisen fr Strom. Diese seien
>stark von CO2-Preisen beeinflusst, bei denen wiederum die
>Kosten fr "grnen Wasserstoff" eine Rolle spiele.
>Beim Gewinn je Aktie erwarten die HSBC-Analysten 1,62 (vorher:
>1,72) Euro fr 2021, sowie 2,12 (1,88) bzw. 2,31 (n.a.) Euro
>fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel
>beluft sich auf 0,81 Euro fr 2021, sowie 0,88 bzw. 0,97 Euro
>fr 2022 bzw. 2023.

Ich meine das KGV ist jetzt nicht der einzige KPI in einer Bewertung, aber 30 fr einen Versorger ist schon eine Nummer.
Und etwas spt unterwegs die Jungs von HSBC mit ihrer Anhebung.

  

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Verbund-Gewinnrckgang durch schlechtere Wasserfhrung im 1. Quartal
Stromerlse durch Bewertungseffekte fast halbiert - 14 Prozent weniger Stromabsatz und gut 16 Prozent weniger Eigenproduktion - Mellach seltener im Einsatz - Gewinnausblick leicht angepasst

--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Mehr Details aus dem Quartalsbericht ---------------------------------------------------------------------
Eine schlechtere Wasserfhrung hat dem Verbund-Stromkonzern im ersten Quartal einen Gewinnrckgang beschert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank im Jahresabstand um 8,6 Prozent auf 302,7 Mio. Euro und der Nettogewinn um 7,6 Prozent auf 144,7 Mio. Euro. Der starke Rckgang beim Umsatz, fast eine Halbierung, resultierte hauptschlich aus Bewertungseffekten. Das Closing fr den Erwerb der Gas-Connect-Mehrheit wird noch im zweiten Quartal erwartet.

Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke betrug im Zeitraum Jnner bis Mrz wie von Analysten erwartet 0,99 und lag damit um 1 Prozentpunkt unter dem langjhrigen Schnitt und 10 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres (1,09), erklrte der Konzern am Mittwoch. Auch bei den Neuen Erneuerbaren verschlechterte sich der Erzeugungskoeffizient, von 1,07 auf 0,86.

Die Umsatzerlse verringerten sich um 46,4 Prozent von 1,257 Mrd. auf 674,1 Mio. Euro. Dabei sanken die Stromerlse binnen Jahresfrist um 563,6 Mio. auf 496,5 Mio. Euro. Deutlich negativ auf die Stromerlse wirkte laut Verbund die erfolgswirksam erfasste Bewertung der Stromderivate von diesmal -136,5 Mio. Euro (nach +316,2 Mio. Euro im ersten Quartal 2020). Dieser Effekt resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Strompreise fr die der Bewertung zugrunde liegenden, noch nicht gelieferten Verkaufskontrakte im ersten Quartal und hatte zur Folge, dass negative (erlsmindernde) Bewertungsergebnisse erfasst wurden.

Zustzlich sei der Stromabsatz gegenber der Vorjahresperiode um 2.098 Gigawattstunden (GWh) bzw. um 13,8 Prozent auf 13.078 GWh gesunken, wurde vom Verbund im Quartalsbericht erlutert. Der im Schnitt erzielte Absatzpreis der Eigenerzeugung aus Wasserkraft stieg um 1,7 Euro pro Megawattstunde (MWh) auf 47,6 Euro/MWh. Das Plus resultierte aus den deutlich gestiegenen Spotmarktpreisen am Grohandelsmarkt fr Strom. Die Terminmarktpreise waren im relevanten Betrachtungszeitraum dagegen rcklufig gewesen.

Vor allem beim Stromabsatz an Hndler gab es mit -26,4 Prozent auf 3.539 GWh einen starken Rckgang, bei der Abgabe an Weiterverteiler betrug das Minus 12,0 Prozent auf 6.025 GWh. Gegenber Endkunden blieb der Stromabsatz mit 3.515 GWh (-0,2 Prozent) fast gleich, per Ende Mrz hatte man rund 517.000 Strom- und Gaskunden. Nach Lndern sank der Stromabsatz am strksten in Deutschland (-18,5 Prozent), wohin etwa ein Drittel verkauft wird (4.748 GWh); in sterreich betrug das Minus 12,7 Prozent auf 7.053 GWh.

Bei der Stromerzeugung verzeichnete der Verbund-Konzern bei der Wasserkraft einen Rckgang um 11,2 Prozent auf 6.015 GWh, whrend die gesamte Eigenerzeugung um 16,5 Prozent auf 6.400 GWh zurckging. Strom aus Windkraft gab es mit 253 GWh um 19,7 Prozent weniger, aus Wrmekraft wurden mit 131 GWh um 77,2 Prozent (oder um 444 GWh) weniger erzeugt. Das Gas-Kombi-Kraftwerk Mellach bei Graz produzierte wegen eines deutlich geringeren Einsatzes fr das Engpassmanagement um 113 GWh weniger Strom, und das Fernheizwerk Mellach kam gar nicht zum Einsatz, wodurch die Produktion im Vergleich um 332 GWh sank. Die gesamte Stromaufbringung (samt Fremdbezug) schrumpfte um 14,5 Prozent auf 13.917 GWh.

Die Netzerlse sanken um 3,6 Mio. auf 139,1 Mio. Euro, die sonstigen Erlse um 16,0 Mio. auf 38,5 Mio. Euro, u.a. fehlten Fernwrmeerlse durch das Aus der langjhrigen Lieferungen an die Stadt Graz Mitte 2020. Die Aufwendungen fr Strom-, Netz-, Gas- und Zertifikatebezug sanken um 532,2 Mio. auf 226,9 Mio. Euro. Deutlich aufwandsmindernd wirkte die erfolgswirksam erfasste Bewertung der Stromderivate von +136,7 Mio. Euro (nach -321,8 Mio. Euro), praktisch die Kehrseite der Bewertungseffekte bei den Stromerlsen.

Den Ergebnisausblick fr das Gesamtjahr 2021 hat der Stromkonzern etwas nach oben hin eingeengt. Das EBITDA wird nun auf Basis einer durchschnittlichen Wasser- und Windkraft-Erzeugung sowie Chancen- und Risikolage zwischen 1,13 und 1,30 Mrd. Euro erwartet - zuletzt lautete die Prognose 1,08 Mrd. bis 1,30 Mrd. -, beim Konzernergebnis sind es nun zwischen 480 und 590 Mio. Euro (bisher 450 bis 590 Mio. Euro).

Das Closing fr den Erwerb der 51-Prozent-Mehrheit am Gasbertragungsnetzbetreiber Gas Connect Austria (GCA) von der OMV erwartet der Verbund-Konzern noch fr das zweite Quartal. Die kartellrechtliche Genehmigung sei schon eingeholt worden. Ausstndig sei noch die Zertifizierung der Gas Connect Austria als Independent Transmission Operator (ITO). Finanzielle Auswirkungen aus dem geplanten Erwerb des 51-Prozent-Anteils seien in der Jahres-Ergebnisprognose nicht bercksichtigt.

Der Verbund-Personalstand lag mit im Schnitt 2.949 (2.819) um 4,6 Prozent hher als ein Jahr davor.

  

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Verbund selbst:


VERBUND AG: Ergebnis Quartal 1/2021: Leicht rcklufige Ergebnisentwicklung aufgrund niedrigerer Wasserfhrung
DGAP-News: VERBUND AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
12.05.2021 / 07:58
Fr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die fr unser Geschft mageblichen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbesserten sich in den letzten Monaten trotz COVID-19-Krise weiter. So erhhten sich die Grohandelspreise fr Strom, ein wesentlicher Werttreiber fr die Geschftsentwicklung von VERBUND, aufgrund der steigenden Preise fr CO2-Zertifikate. Das starke Bekenntnis der EU-Mitgliedstaaten zu einer umfassenden Dekarbonisierung des Energiesystems wirkt dabei untersttzend. Diese positive Entwicklung untersttzt das Geschftsmodell von VERBUND und ermglicht uns ein ambitioniertes und nachhaltiges Investitionsprogramm in den kommenden drei Jahren umzusetzen. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt in der weiteren Strkung des sterreichischen Hochspannungsnetzes, eine wesentliche Voraussetzung fr die Dekarbonisierung des Energiesystems in sterreich und Europa, im weiteren Ausbau der heimischen Wasserkrafterzeugung und im Ausbau der neuen, erneuerbaren Stromproduktion. Zudem werden neue Anwendungsfelder besetzt, die mageblich zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende in den kommenden Jahren beitragen. Das betrifft beispielhaft die Entwicklung eines grnen Wasserstoffsystems, die Forcierung der Elektromobilitt und die Entwicklung von Speichersystemen.

Die Entwicklung der VERBUND-Aktie war im Quartal 1/2021 neben der andauernden COVID-19-Krise vor allem von hohen Zu- bzw. Abflssen in ETFs (Exchange Traded Funds) im Zusammenhang mit "Clean Energy" und einer groen Indexumstellung im S&P Global Clean Energy Index beeinflusst. Nach dem Hchststand der Aktie Anfang Februar setzte eine Korrektur ein, die bis Anfang Mrz andauerte und in eine volatile Seitwrtsbewegung bis Ende des Quartals berging. Mit einem Schlusskurs von 62,0 per 31. Mrz 2021 verzeichnete die VERBUND-Aktie im Quartal 1/2021 im Vergleich zum Jahresultimo 2020 ein Minus von 11,2 %.

Die Ergebniszahlen im Quartal 1/2021 waren im Wesentlichen aufgrund einer im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Stromerzeugung aus Wasserkraft, die auf eine niedrigere Wasserfhrung zurckzufhren ist, leicht rcklufig. Das EBITDA sank um 8,6 % auf 302,7 Mio. , das Konzernergebnis um 7,6 % auf 144,7 Mio. . Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke betrug im Quartal 1/2021 0,99 und lag damit um 1 Prozentpunkt unter dem langjhrigen Durchschnitt und um 10 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Auch die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke war im Quartal 1/2021 marktbedingt deutlich rcklufig. Insgesamt lag die Erzeugung aus Wasserkraft um 11,2 % unter dem Vorjahresniveau. Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten hingegen die deutlich gestiegenen Spotmarktpreise auf dem Grohandelsmarkt fr Strom. Die Terminmarktpreise waren im relevanten Betrachtungszeitraum hingegen rcklufig. Der erzielte durchschnittliche Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft konnte um gesamt 1,7 /MWh auf 47,6 /MWh gesteigert werden.

Ergebnisausblick fr 2021 angepasst
Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft in den Quartalen 2- 4/2021 sowie der Chancen- und Risikolage wird fr das Geschftsjahr 2021 ein EBITDA zwischen rund 1.130 und 1.300 Mio. und ein Konzernergebnis zwischen rund 480 und 590 Mio. erwartet. Finanzielle Auswirkungen aus dem geplanten Erwerb des 51 %-Anteils an der Gas Connect Austria GmbH sind in dieser Ergebnisprognose nicht bercksichtigt. VERBUND plant fr das Geschftsjahr 2021 eine Ausschttungsquote zwischen 45 % und 55 % bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Hhe zwischen rund 480 und 590 Mio. .


Kennzahlen
Einheit Q1/2020 Q1/2021 Vernderung
Umsatzerlse Mio. 1.257,3 674,1 -46,4 %
EBITDA Mio. 331,0 302,7 -8,6 %
Operatives Ergebnis Mio. 236,2 207,9 -12,0 %
Konzernergebnis Mio. 156,5 144,7 -7,6 %
Ergebnis je Aktie 0,45 0,42 -7,6 %
EBIT-Marge % 18,8 30,8 -
EBITDA-Marge % 26,3 44,9 -
Cashflow aus operativer Ttigkeit Mio. 298,2 203,7 -31,7 %
Free Cashflow vor Dividende Mio. 150,2 35,3 -76,5 %
Free Cashflow nach Dividende Mio. 150,2 35,3 -76,5 %
Performance der VERBUND-Aktie % -26,2 -11,2 -
Nettoverschuldungsgrad % 30,7 26,4 -

Weitere Informationen sowie den Zwischenbericht 1/2021 finden Sie auf www.verbund.com > Investor Relations > Aktuelles Finanzergebnis.

  

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Niedrigere Wasserfhrung drckt Q1 Gewinn

Der Verbund verzeichnete im 1. Quartal 2021 aufgrund einer im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Stromerzeugung aus Wasserkraft, die auf eine niedrigere Wasserfhrung zurckzufhren ist, leicht rcklufige Ergebnisse. Das EBITDA sank um 8,6% auf EUR 303 Mio., das Konzernergebnis lag mit EUR 145 Mio. um 7,6% unter Vorjahresniveau. Die Erzeugung aus Wasserkraft lag um rund11% unter der des Vorjahres (Erzeugungs-koeffizient von 0,99 im Q1/2021 vs. 1,09 im Q1/2020). Positiv wirkten sich hingegen die hheren durchschnittlichen Absatzpreise aus (EUR +1,7/MWh auf EUR 47,6/MWH). Fr 2022 stieg der durchschnittlich gehedgte Strompreis im Quartalsabstand sogar um 10% auf EUR 49,20/MWh.

Ausblick

Das Management wurde in seinem Ausblick 2021 etwas optimistischer und hob die untere Grenze der erwarteten Ergebniszahlen leicht an. Das EBITDA wird zwischen EUR 1,13 1,30 Mrd. (zuletzt: EUR 1,08-1,30 Mrd.) erwartet und das Konzernergebnis zwischen EUR 480-590 Mio. (zu-letzt: EUR 450-590 Mio.). Damit liegt der neue Ausblick leicht unter den aktuellen Konsensuserwartungen. Finanzielle Auswirkungen des geplanten Erwerbs des 51%-Anteils an der Gas Connect Austria sind in der Ergebnisprognose nicht bercksichtigt. Die Ausschttungsquote soll zwischen 45- 55% des bereinigten Konzernergebnisses betragen. Wir sehen die Bewertung der Verbund-Aktie mit einem KGV (auf Basis der Prognosen fr 2021) von ber 40x nach wie vor als zu hoch an und bleiben bei unserer Reduzieren-Empfehlung.

Erste Bank

  

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Verbund - Credit Suisse erhht Kursziel auf 57, weiter "Underperform"
Analysten: Aktie trotz verbesserten Umfelds weiter teuer bewertet

Die Analysten der Schweizer Grobank Credit Suisse haben ihr Kursziel fr die Aktie des heimischen Verbund von 46,5 auf 57,0 Euro erhht. Das Kursziel liegt aber weiter deutlich unter dem aktuellen Kursniveau. Zum Vergleich: Am Donnerstag notierten Verbund am Vormittag mit einem Plus von 0,34 Prozent bei 73,85 Euro. Ihre Anlageempfehlung "Underperform" fr die Titel des Stromerzeugers haben die Analysten daher besttigt.
Trotz des aufgehellten Marktumfelds sehen sie die Aktie weiter als teuer bewertet an, schreiben die Credit-Suisse-Analysten. So haben die Experten zwar ihre Energiepreisprognosen erhht, der Aktienkurs habe aber zuletzt schneller angezogen als die Fundamentaldaten.

  

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Verbund schloss Kauf von Gas Connect Austria ab
Stromkonzern bernahm OMV-Anteil von 51 Prozent

Der Verbund hat den Kauf des OMV-Anteils an Gas Connect Austria abgeschlossen, wie der teilstaatliche Stomkonzern am Montag mitteilte. Mit dem Gasleitungsbetreiber will der Verbund seine Wasserstoffplne vorantreiben und sich als Player fr "grnes Gas" positionieren.
Der Kaufpreis betrgt 271 Mio. Euro, abzglich der fr das Geschftsjahr 2020 ausgeschtteten Dividende in Hhe von anteilig rund 33 Mio. Euro. Zustzlich bernimmt der Verbund die ausstehenden Verbindlichkeiten der Gas Connect Austria Gruppe gegenber der OMV in Hhe von rund 212 Mio. Euro.

Der Verbund passte am Montag nach Abschluss des Erwerbs auch seine Ergebnisprognose an. Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft fr das restliche Jahr werde fr das Geschftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen rund 1.180 und 1.350 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 490 und 600 Mio. Euro erwartet. Der Stromkonzern teilte weiters mit, eine Ausschttungsquote zwischen 45 und 55 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Hhe von rund 490 bis 600 Mio. Euro zu planen.

  

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Austrian Power Grid: Sind gut auf partielle Sonnenfinsternis vorbereitet
Heute zwischen 11:48 und 13:18 Uhr wird sich der Mond ber die Sonne schieben. In sterreich betrgt die Abschattung etwa vier Prozent

Heute kommt es nach sechs Jahren erneut zu einer partiellen Sonnenfinsternis, die Gesamteuropa betrifft. In Dnemark wird es bei dieser geradezu spektakulren ringfrmigen Sonnenfinsternis zu einer Abschattung von etwa 23 Prozent kommen. In sterreich betrgt sie nur etwa vier Prozent. Weniger Sonne bedeutet fr die Stromerzeugung weniger Energie aus Photovoltaikanlagen. Die Sonnenfinsternis wird die Stromerzeugung sterreichs nur minimal tangieren. Sie bedeutet also absolut keine Gefahr fr die sichere Stromversorgung hierzulande, sagt Gerhard Christiner, technischer Vorstand der APG und erlutert die zu erwartende Situation: sterreich entgehen durch die Sonnenfinsternis - bei einer angenommenen maximalen Stromeinspeisung aus PV-Anlagen - rund 40 MW Leistung, weil zwischen 11:48 Uhr und 13:18 Uhr der Mond die Sonne kurzfristig verdecken und es dadurch weniger Sonnenlicht geben wird. Das entspricht in etwa dem Strombedarf, der im Ernst-Happel-Stadion fr zwei Lnderspiele mit Flutlicht bentigt wird. Diese Strommenge kann leicht ausgeregelt werden, weil sie den permanenten Schwankungen im Netz sehr hnlich ist. Im gesamten kontinentaleuropischen ENTSO-E Synchronbereich berechnet sich die maximal prognostizierte Leistungsreduktion bei einer durchschnittlichen Abschattung von etwa zehn Prozent im Worst-Case auf rund 4 GW. Das entspricht dem durchschnittlichen Tages-Stromverbrauch der Slowakei.




PV-Anteil soll bis 2030 von zwei auf 11 MWh pro Jahr steigen

Derzeit werden in sterreich etwa 71 TWh Strom pro Jahr erzeugt. Rund zwei TWh davon kommen aus PV-Anlagen. Mit der Transformation des Energiesystems bis 2030 sollen 100 Prozent des Strombedarfs durch grne Energie gedeckt werden knnte eine Sonnenfinsternis in Zukunft mehr Einfluss auf das APG-Netz haben. Denn das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz will bis 2030 die grnen Erzeugungskapazitten um 27 TWh erweitern. Deswegen sollen bis Ende 2030 rund 11 TWh im Bereich Photovoltaik (10 TWh im Bereich Wind, 5 TWh Wasser und 1 TWh im Bereich Biomasse) zustzlich in sterreich installiert und erzeugt werden. Weil sich die grne Stromproduktion mittels Photovoltaik-Anlagen jedoch nur dort lohnt, wo auch viel Sonne scheint, bentigen wir zudem leistungsstarke Stromnetze. Denn der Strom muss in den meisten Fllen erst dorthin transportiert werden, wo er bentigt wird. Damit das gelingt, werden wir heuer 357 Millionen Euro in den Netzaus- und umbau investieren und in den kommenden zehn Jahren 3,1 Milliarden Euro, sagt Christiner.

Neben kapazittsstarken Leitungen bedarf es Innovationen, damit die Energiewende gelingt. Etwa durch die Kooperation mit verschiedenen Prognoseinstituten mit denen die APG im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte bereits wertvolle Verbesserungen bei der Prognoseerstellung umsetzen konnte. Hier geht es vor allem um innovative, effiziente Wege mit denen wir gemeinsam eine nachhaltige Stromwelt der Zukunft ermglichen, sagt Christiner.

  

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Effiziente Stromerzeugung durch Windkraft auch bei eisigen Temperaturen
Ein interdisziplinres Team von VERBUND, AIT, Universitt Wien und von Meteotest erforscht den Einsatz intelligenter Rotorblattheizungen in Windenergieanlagen

Neben der Wasserkraft ist die Windenergie die wichtigste alternative Energiequelle sterreichs. In den Wintermonaten fhrt das alpine Klima dazu, dass nicht nur Windschutzscheiben und Autotren vereisen, sondern auch die Rotorbltter von Windenergieanlagen. Tritt dieser Umstand ein, mssen Windenergieanlagen zum Stillstand gebracht und mit einer Rotorblattheizung oder auf natrlichem Wege abgetaut werden. Durch den Stillstand entstehen unvorhersehbare Produktionsverluste. Um dennoch eine stabile Stromversorgung zu gewhrleisten, mssen die Erzeuger teuren Strom erwerben oder auf konventionelle Kraftwerke, wie z.B. Gaskraftwerke, zurckgreifen.

Das im April 2021 gestartete Forschungsprojekt SOWINDIC - Smart Operation of Wind Turbines under Icing Conditions - untersucht den intelligenten Betrieb von Rotorblattheizungen fr Windenergieanlagen, um diese mit maximaler Effizienz zu nutzen. Gefrdert durch den Klima- und Energiefonds und unter der Konsortialfhrung von VERBUND, sterreichs fhrendem Energieunternehmen, arbeiten Expert:innen des AIT Austrian Institute of Technology, sterreichs grter aueruniversitrer Forschungseinrichtung, des Forschungsverbundes Data Science @ Uni Vienna" und der Meteotest AG, einem Spezialisten fr Wetter-, Klima- und Umweltdaten, an der Entwicklung einer optimierten Rotorblattheizungssteuerung.

Im Projekt werden zwei zunchst voneinander unabhngige Anstze zur optimierten Betriebsweise der Rotorblattheizung angestrebt, welche spter im Rahmen einer sogenannten Hybridmodellierung fusioniert werden: Zum einen wird die Arbeitsgruppe Angewandte Mathematik mit Schwerpunkt Optimierung der Universitt Wien bestehende Machine Learning Strategien auf ihre Eignung untersuchen bzw. weiterentwickeln, und zum anderen wird Meteotest einen erfahrungsbasierten, auf physikalischen Modellen aufbauenden Ansatz erforschen. Beide Strategien verfolgen das Ziel einer mglichst exakten Vorhersage der vereisungsbedingten Produktionsausflle von Windenergieanlagen anhand von Steuerungs-, Sensor-, Wetter- und Marktdaten. Eine vom AIT speziell adaptierte Netzwerkkomponente wird die Datenstrme mglichst nahe an der Anlage erfassen, beide Algorithmen echtzeitfhig an der Windenergieanlage implementieren und zur automatisierten, optimierten Steuerung der Rotorblattheizung verwenden. VERBUND als Betreiber von Windenergieanlagen wird sich insbesondere mit der Validierung der entwickelten Modelle beschftigen und sein langjhriges Betriebswissen in das Projekt einbringen.

Durch die Kooperation von fhrenden, sterreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit starken internationalen Partnern wie Meteotest wird der Wissens-, Wirtschafts- und Klimastandort sterreich weiter gestrkt.

  

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Baustart fr neues 45-MW-Kavernenkraftwerk in Krnten
Soll bei Stromberschuss Energie speichern und bei Strommangel in Strom rckverwandeln

Am Reiecker Seenplateau, hoch ber dem Krntner Mlltal, ist am Freitag der Baustart fr das Pumpspeicherkraftwerk "Reieck II plus" erfolgt. Wie es von den Verantwortlichen des Kraftwerksbetreibers Verbund heit, soll es den Hhenunterschied zwischen den beiden Mhldorfer Seen am Plateau nutzen. Zwei Pumpturbinen mit einer Leistung von insgesamt 45 Megawatt knnen bei Stromberschuss erneuerbare Energie speichern und bei Strommangel in Strom rckverwandeln.
"Reieck II plus" wird als Kavernenkraftwerk vollstndig im Inneren des Berges errichtet. Die Inbetriebnahme ist fr Ende 2023 geplant, die gesamte Kraftwerksgruppe Malta-Reieck soll dann eine Turbinenleistung von mehr als 1.500 Megawatt aufweisen.

  

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Insider: Verbund hat Interesse an spanischen Solaranlagen
Auch Italiens grter Windkraftbetreiber ERG im Rennen

sterreichs grter Stromkonzern Verbund ist Insidern zufolge an Geschftsteilen des spanischen Solarentwicklers Grupotec interessiert. Dabei gehe es um Vermgenswerte von mehr als einer Milliarde Euro einschlielich geplanter Investitionen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters. Neben Verbund sei auch Italiens grter Windkraftbetreiber ERG mit im Rennen. Darber hinaus gebe es noch einen weiteren Bieter, sagte einer der Insider.
"Wir suchen nach Mglichkeiten im erneuerbaren Sektor und wenn etwas strategisch passt, knnten wir daran interessiert sein", sagte eine Verbund-Sprecherin. Der mehrheitlich im Staatsbesitz stehende Konzern erzeugt den Groteil seines Stroms aus Wasserkraft. Bis 2030 will das Unternehmen ein Viertel seines Stroms aus Wind- und Sonnenkraft gewinnen. Bei Grupotec und ERG war vorerst niemand erreichbar.



Laut der Internetseite von Grupotec betreibt das Unternehmen mit Sitz in Valencia derzeit mehr als 230 Anlagen in Frankreich, Spanien, Grobritannien und den USA, die zusammen mehr als 530 Megawatt erzeugen.

  

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Strom im Grohandel kostet im August um 30 % mehr als vor einem Jahr
Im Monatsvergleich steigt der sterreichische Strompreisindex um 6 % an

Der sterreichische Strompreisindex (SPI) steigt im August 2021 gegenber dem Vormonat um 5,9 %. Im Vergleich zum August des Vorjahres 2020 liegt der SPI um 29,5 % hher. Ausgehend von einem relativ niedrigen Preisniveau im vergangenen Jahr (Basis-Effekt) sind diese deutlichen Preissteigerungen wesentlich getrieben von hohen Gas-Grohandelspreisen (siehe auch sterreichischer Gaspreisindex), teureren CO2-Zertifikaten und einem steigenden Strombedarf. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der sterreichischen Energieagentur errechnete Index im August 2021 einen Stand von 106,89 Punkten.

Der Grundlastpreis (113,07 Indexpunkte) steigt gegenber dem Vormonat um 6,1 %. Im Jahresvergleich steigt er um 30,8 %. Der Spitzenlastpreis (93,73 Indexpunkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 5,4 % und im Jahresvergleich ein Plus von 26,3 % auf.


Der SPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Grohandelspreise) und bercksichtigt keine Netzgebhren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis fr Strom teilt sich beim Endkonsumenten zu knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebhren, Steuern und Abgaben auf

  

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Erste Group nimmt die im Mai ausgesetzte Coverage des Verbund wieder auf. Die Empfehlung hat sich dabei von zuvor Reduzieren auf Halten verbessert, das Kursziel von 41,2 auf 81,3 Euro. Nun das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 63,47 Euro.

  

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Austrian Power Grid (APG): Klimawandel zeigt heie Zhne
Heimischer Stromverbrauch befindet sich Ende Juni um vier Prozent ber dem Vergleichsniveau aus 2017-2019. Grund ist die langanhaltende Hitzephase in Teilen sterreichs im Juni.

Der heurige Juni war sehr hei, vor allem in der zweiten Monatshlfte gab es die erste Hitzewelle des Jahres. Das sorgte fr einen Anstieg des sterreichischen Stromverbrauchs. Ende Juni befand sich die Stromlast mit 1.194 Gigawattstunden (GWh) um vier Prozent ber dem durchschnittlichen Vergleichsniveau aus den Jahren 2017-2019. Wenn es sehr hei ist, werden vermehrt Klimaanlagen eingeschalten, hnlich wie beim Heizbedarf in den kalten Monaten, sorgt das in den Sommermonaten fr einen Anstieg des Stromverbrauchs, sagt Gerhard Christiner, technischer Vorstand der APG. Zustzlich kam es zu weiteren bzw. lngeren ffnungen in der Gastronomie sowie den Nachtlokalen, was ebenfalls zum Anstieg des Stromverbrauchs beitrgt.

Im europischen Lndervergleich erkennt man jedoch Unterschiede. sterreich ist mit plus vier Prozent relativ weit ber dem Vergleichswert. Im Gegensatz dazu befindet sich Spanien mit minus vier Prozent und Frankreich mit minus sechs Prozent weit unter dem Durchschnittswert aus 2017-2019.

Laufwasserkraft kommt in Schwung

Die Stromerzeugung durch Erneuerbare war im Juni sehr gut. Fast der gesamte Juni konnte bilanziell zu 100 Prozent durch nachhaltigen Strom gedeckt werden. Den strksten und wesentlichsten Anteil daran hatte die Laufwasserkraft. Die allgemein gute Stromproduktion fhrte auch dazu, dass sterreich im Juni vermehrt Strom exportieren konnte. Der Hchstwert lag dabei am 13. Juni bei 47 GWh.

Stromimport und -export zum Ausgleich von berschssen oder Engpssen ist aber nicht nur ber Landesgrenzen hinweg von hoher Bedeutung. Auch innerhalb sterreichs findet ein reger Austausch zwischen den einzelnen Bundeslndern und dem sterreichweiten Stromnetz der APG statt. Wie wichtig das berregionale Stromnetz ist, sieht man im Juni z.B. am Bundesland Obersterreich, durch die gute Laufwasserkraft wurde der im gesamten Bundesland berschssige Strom in das berregionale APG-Netz eingespeist und somit sterreichweit verteilt und nutzbar gemacht. Betrachtet man das Burgenland, so sieht man im Vergleich zu den Vormonaten (April 158 GWh, Mai 163 GWh), dass im Juni mit 55 GWh deutlich weniger Strom aus dem Bundesland ins APG-Netz eingespeist werden konnte. Das ist auf die geringe Windproduktion im Juni zurckzufhren. Trotzdem ist das Burgenland bestndiger Stromexporteur innerhalb sterreichs.




Strompreis nach kurzer Stabilisierung erneut im Anstieg

Nachdem man vergangenes Monat geglaubt hat eine leichte Stabilisierung des Strompreises zu erkennen, sind die Preise erneut gestiegen. Die Brennstoffpreise wie Kohle und Gas, aber vor allem die aktuellen CO2 Preise sind deutlich teurer geworden. Im Vergleich des monatlichen Spotpreises zum Juni des Vorjahres bedeutet das eine Preissteigerung von 180 Prozent, hebt Thomas Karall, kaufmnnischer Vorstand der APG als Grund fr den erheblichen Anstieg hervor. In der wchentlichen Betrachtung der Strompreisentwicklung ist der Sprung sogar noch hher. Der Preis lag in der letzten Juniwoche des Vorjahres bei rund 30 Euro pro Megawattstunde, heuer sind es rund 90 Euro pro Megawattstunde.

Redispatsch-Manahmen und EAG-Beschluss erfordern sofortiges handeln

Mit dem EAG-Beschluss ist der Ausbau der erneuerbaren Erzeugungskapazitten in der Hhe von 27 Terrawattstunden (TWh) vorgesehen. Das heit eine Verdopplung der aktuell in sterreich installierten Kraftwerksleistung bis 2030. Diese erzeugte Strommenge erfordert jedoch ein starkes Stromnetz, ohne dass sie sonst nicht verteilt und flchendeckend nutzbar gemacht werden kann. Bereits jetzt mssen wir fast tglich in das Stromsystem eingreifen, um Leitungsberlastungen ausgleichen zu knnen. Fr die sichere Stromversorgung in einer nachhaltigen Energiewelt sowie ein kundenzentriertes und hochqualitatives Gesamtsystem braucht es ber das EAG hinausgehende Manahmen. Themenfelder wie die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren bei energiewirtschaftlichen Anlagen, der fehlende Schutz von Planungs- bzw. Bestandstrassen im Strombereich, fehlende energiewirtschaftliche Raumplanung, digitale Plattformtechnologien oder aber der Bedarf einer umfassenden Speicher- bzw. Wasserstoffstrategie mssen jetzt zgig auf den Weg gebracht werden, macht Christiner deutlich.




Die aktuellen und notwendigen Eingriffe zur Stabilisierung des Stromsystems haben auch Auswirkungen auf die Stromkunden. Redispatch-Manahmen haben alleine heuer bereits Kosten in der Hhe von rund 50 Millionen Euro verursacht. Um die jetzigen und auch zuknftigen Anforderungen an das Stromsystem zu meistern, muss unmittelbar gehandelt werden. Wenn bis 2030 der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll, erfordert dies einen zeitgerechten und somit beschleunigten Ausbau der Strominfrastruktur. Zeitverzgerungen bei groen Anlagengenehmigungen wie zum Beispiel der Salzburgleitung in der Vergangenheit wren somit Vollbremsungen fr die ambitionierten Ziele sterreichs und wrden darber hinaus weitere Kosten fr den Stromkunden verursachen und die sichere Stromversorgung in der Transformation gefhrden. Wir stehen vor dem grten Investitionsbedarf in der Geschichte der Energiewirtschaft. Alleine unser Investitionsplan VOR dem EAG sieht fr 2021 Investitionen von rund 357 Millionen Euro, bis 2030 rund 3.1 Milliarden Euro vor, um die Energiewende und die Elektrifizierung von Wirtschaft und Industrie zu ermglichen. Das sind schon jetzt Rekordsummen, die auf Basis des EAGs neu geplant werden mssen., stellt Thomas Karall, kaufmnnischer Vorstand der APG klar.

  

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Raiffeisen Research erhht fr Verbund die Empfehlung von Verkaufen auf Reduzieren - und das Kursziel von 44,0 auf 77,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 65,78 Euro.

  

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Hhere Verbund-Prognose fr 2021 - Weniger Eigenstrom im Halbjahr
Wasserkraft-Konzern profitierte von guten CO2-Preisen und Gas-Connect-Zukauf - Bis Juni insgesamt weniger Stromabsatz, aber mehr Abgabe an Endkunden

Nach einem guten ersten Halbjahr erhht der Verbund-Stromkonzern seine Erwartungen fr das operative Ergebnis und den Nettogewinn. Die Eigenstromerzeugung lag bis Juni zwar unter dem Vorjahr, man profitierte aber von hheren CO2-Preisen und auch von der Erstkonsolidierung der Gas Connect Austria (GCA). Der Stromabsatz des Konzerns war im Halbjahr etwas geringer, im Endkunden-Segment legte er jedoch zu.



Bis Juni steigerte der Konzern das EBITDA um 2,5 Prozent auf 655 Mio. Euro und das Konzernergebnis um 4,5 Prozent auf 325 Mio. Euro. Im Gesamtjahr 2021 sollen es 1,31 bis 1,41 Mrd. Euro beim EBITDA und 590 bis 660 Mio. Euro beim Nettogewinn sein, erklrte das brsennotierte Unternehmen am Donnerstag.

Profitiert hat der zu 51 Prozent der Republik sterreich gehrende Stromkonzern bis Juni von weiter deutlich verbesserten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen - vor allem deutlich erhhten CO2-Zertifikatpreisen und hheren Preisen fr Primrenergietrger. Letztere bestimmen die Grohandelspreise fr Strom, erste sind fr den Umstieg von CO2-intensiver Kohleverstromung zu CO2-rmerer Gasverstromung entscheidend. Dem Wasserkrafterzeuger Verbund kommen diese Entwicklungen sehr entgegen.

Im ersten Halbjahr lag der Erzeugungskoeffizient der Verbund-Laufwasserkraftwerke mit 0,96 um 4 Prozentpunkte unter dem langjhrigen Durchschnitt von 1,0 und um einen Prozentpunkt ber dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke sank wegen eines geringeren natrlichen Zulaufs und einem geringeren Wlzbetrieb um 16,0 Prozent. Somit sei die Stromerzeugung aus Wasserkraft im Jahresabstand um 430 Gigawattstunden (GWh) gesunken.



Die Verbund-Eigenerzeugung ging um 5,9 Prozent auf 15.223 GWh zurck. Dabei sank sie aus Wasserkraft um 2,9 Prozent auf 14.561 GWh. Aus Windkraft wurde mit 444 GWh um 13,8 Prozent weniger produziert, aus Wrmekraft mit 217 GWh um 67,9 Prozent weniger. Das Gas-Kombikraftwerk Mellach (GDK Mellach) erzeugte wegen eines geringeren Einsatzes fr das Engpassmanagement um 125 GWh weniger Strom als im Vorjahresvergleich. Und das Fernheizkraftwerk Mellach (FHKW Mellach) kam kaum zum Einsatz, heit es im Halbjahresbericht.

Das Aufkommen an PV-Strom war mit 1,0 (0,2) GWh weiter recht gering. Samt Fremdbezug, Handel und Vertrieb von 13.486 GWh (-10,0 Prozent) sowie kleineren Verlust- und Regelenergiemengen des Fremdbezugs betrug die Gesamtstromaufbringung 30.495 GWh, ein Rckgang von 7,5 Prozent.

Der gesamte Verbund-Stromabsatz war im Halbjahr mit 28.632 GWh um 7,5 Prozent geringer, jedoch wuchs er im Bereich der Endkunden um 4,3 Prozent auf 7.023 GWh an. Der Kundenstock betrug hier Ende Juni rund 523.000 Strom- und Gasabnehmer. Gegenber Weiterverteilern sank der Absatz um 8,8 Prozent auf 13.100 GWh, an Hndler sogar um 13,5 Prozent auf 8.510 GWh.



Nach Lndern entfiel vom Absatz mehr als die Hlfte (16.060 GWh, -5,0 Prozent) auf sterreich, gut ein Drittel auf Deutschland (10.110 GWh, -10,8 Prozent) und 2.083 GWh (-9,3 Prozent) auf Frankreich.

Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten sich im Halbjahr deutlich hhere Spotmarktpreise auf dem Grohandelsmarkt fr Strom aus, whrend die Terminmarktpreise rcklufig waren. Der im Schnitt erzielte Absatzpreis aus der Wasserkraft-Eigenerzeugung stieg um 2,2 Euro auf 46,6 Euro pro Megawattstunde (MWh). Zudem resultierte ein positiver Ergebnisbeitrag aus der erstmaligen Vollkonsolidierung des Leitungsbetreibers Gas Connect Austria (GCA), dessen 51-Prozent-Mehrheit der Stromkonzern dem l-, Gas- und Chemiekonzern OMV abgekauft hatte; das Closing erfolgte per Ende Mai d.J.

Die Dividenden-Ausschttungsquote fr 2021 soll zwischen 45 und 55 Prozent des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses liegen, das aktuell zwischen rund 580 Mio. und 650 Mio. Euro erwartet wird, so der Verbund. Im Halbjahr betrug das bereinigte Konzernergebnis 315 Mio. Euro (+4,7 Prozent).

Der Personalstand des Verbund lag im Schnitt bei 3.011 (2.830), ein Plus von 6,4 Prozent.

  

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Verbund selbst:

VERBUND AG: Ergebnis Quartale 1-2/2021: Positive Ergebnisentwicklung aufgrund gestiegener Absatzpreise und Erstkonsolidierung der Gas Connect Austria GmbH
DGAP-News: VERBUND AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Prognosenderung
29.07.2021 / 07:59
Fr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die Geschftsentwicklung des Konzerns verlief in den Quartalen 1-2/2021 sehr zufriedenstellend. Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich weiter deutlich verbessert, vor allem die Preise fr europische CO2-Zertifikate, die fr den Umstieg von CO2 intensiver Kohleverstromung zu CO2 rmerer Gasverstromung entscheidend sind, und die Preise fr Primrenergietrger, die den Grohandelspreis fr Strom in Europa bestimmen, erhhten sich im Berichtszeitraum deutlich. Die nachhaltige Positionierung des Konzerns ber alle Segmente hinweg fgt sich nahtlos in die zunehmend ambitionierten Dekarbonisierungsziele des Energiesektors innerhalb der EU und sterreichs ein.

Diese positiven Entwicklungen im energiewirtschaftlichen Umfeld kommen dem Geschftsmodell von VERBUND sehr entgegen. VERBUND ist in diesem Umfeld als Wasserkrafterzeuger mit einem steigenden Anteil an neuen Erneuerbaren bestens positioniert. So sieht unsere Strategie vor, dass 20 % bis 25 % der VERBUND-Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 - zustzlich zur Wasserkraft - aus neuen erneuerbaren Energiequellen in Europa stammen sollen. Das Erneuerbaren Ausbaugesetz, welches Anfang Juli 2021 im sterreichischen Parlament verabschiedet wurde, sieht eine weitgehende Dekarbonisierung sowie Klimaneutralitt bis 2040 vor und setzt damit die Rahmenbedingungen, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Neben den Aktivitten im Bereich Strom- und Gasnetz, welche ebenfalls massiv ausgebaut werden mssen, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, sowie im Stromhandel und -vertrieb wird VERBUND neue Anwendungsfelder besetzen, die mageblich zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende in den kommenden Jahren beitragen. Das betrifft zum Beispiel die Entwicklung eines grnen Wasserstoffsystems, die Forcierung der Elektromobilitt und die Entwicklung von Speichersystemen. Damit leistet VERBUND einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der sterreichischen Klimastrategie.

Das VERBUND-Ergebnis entwickelte sich in den Quartalen 1-2/2021 sehr erfreulich. Das EBITDA konnte um 2,5 % auf 654,9 Mio. gesteigert werden, das Konzernergebnis um 4,5 % auf 324,5 Mio. . Das bereinigte Konzernergebnis stieg um 4,7 % auf 315,2 Mio. . Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,96 um 4 Prozentpunkte unter dem langjhrigen Durchschnitt und um 1 Prozentpunkt ber dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke sank in den Quartalen 1-2/2021 bedingt durch einen geringeren natrlichen Zulauf und einen geringeren Wlzbetrieb deutlich um 16,0 %. Die Erzeugung aus Wasserkraft reduzierte sich somit im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode um 430 GWh. Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten hingegen die deutlich gestiegenen Spotmarktpreise auf dem Grohandelsmarkt fr Strom. Die Terminmarktpreise waren im relevanten Betrachtungszeitraum hingegen rcklufig. Der durchschnittlich erzielte Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft konnte somit um 2,2 /MWh auf 46,6 /MWh gesteigert werden. Ein positiver Ergebnisbeitrag resultierte darber hinaus aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Gas Connect Austria GmbH.

Der Kurs der VERBUND-Aktie erreichte mit 77,7 per 30. Juni 2021 ein Plus von 11,2 %. Der Wert von VERBUND, gemessen an der Marktkapitalisierung, betrug damit am Ende des Quartals 2/2021 27,0 Mrd. . Damit ist der Konzern mit Abstand die Nummer 1 im ATX und einer der grten Versorger in Europa. Das ist ein klares Zeichen dafr, dass der Kapitalmarkt die Strategie und die Positionierung des Konzerns positiv beurteilt.

Ergebnisausblick fr 2021 angepasst
Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft fr die Quartale 3-4/2021 sowie der Chancen- und Risikolage wird fr das Geschftsjahr 2021 ein EBITDA zwischen rund 1.310 und 1.410 Mio. und ein Konzernergebnis zwischen rund 590 und 660 Mio. erwartet. Die geplante Ausschttungsquote fr 2021 liegt zwischen 45 und 55 % des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses in Hhe von zwischen rund 580 Mio. und 650 Mio. .


Kennzahlen
Einheit Q1-2/2020 Q1-2/2021 Vernderung
Umsatzerlse Mio. 1.714,0 1.001,4 -41,6 %
EBITDA Mio. 639,0 654,9 2,5 %
Operatives Ergebnis Mio. 435,2 459,1 5,5 %
Konzernergebnis Mio. 310,4 324,5 4,5 %
Ergebnis je Aktie 0,89 0,93 4,5 %
EBIT-Marge % 25,4 45,8 -
EBITDA-Marge % 37,3 65,4 -
Cashflow aus operativer Ttigkeit Mio. 584,6 426,4 -27,1 %
Free Cashflow vor Dividende Mio. 319,7 -141,5 -
Free Cashflow nach Dividende Mio. 268,1 -473,1 -
Performance der VERBUND-Aktie % -10,9 11,2 -
Nettoverschuldungsgrad % 32,1 38,3 -

  

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Generaldirektor Michael Strugl sprach am Donnerstag von einem "sehr erfreulichen" ersten Halbjahr. Man habe die Erzeugung gut vermarktet, dabei von hheren Spotmarktpreisen profitiert und Ergebnisse ber Plan erzielt. In den nchsten drei Jahren werde man 2,3 Mrd. Euro investieren - fr Netz, Wasserkraft, neue Erneuerbare. Der frhere 3-Jahres-Plan hatte ein Volumen von 1,8 Mrd. Euro, der jetzige knnte auch noch hher werden, sagte Strugl im Halbjahrespressegesprch.

Zu den 2,3 Mrd. Euro hinzu kmen noch Ausgaben fr Flexibilitts- und Speichermglichkeiten. Bis 2025 investiere man ber eine halbe Milliarde in Pumpspeicher zustzlich, 480 Mio. Euro fr Limberg III (Kaprun), 60 Mio. fr Reieck II+, um rasch Ausgleichs- und Regelenergie zur Verfgung zu haben. 280 Mio. Euro mache der Konzern in den nchsten sechs Jahren fr Fischdurchgangshilfen locker.

Die Energiewende gebe es nicht zum Nulltarif. Man sehe sich als wesentlichen Treiber dabei, doch sei ein geeigneter Rahmen dafr ntig. Das gelte frs Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), zu dem Strugl - auch Prsident des E-Wirtschaft-Verbandes Oesterreichs Energie - noch Kritikpunkte hat, wie auch fr die knftige Wasserstoff-Wirtschaft. Bei H2 drfe sterreich nicht den Anschluss verlieren. Das sei ein Schlssel fr die Dekarbonisierung, verwies Strugl etwa auf das bereits seit 2019 bei der voestalpine laufende H2-Future-Elektrolyse-Pilotprojekt fr eine CO2-rmere Stahlproduktion. "Verbund ist Pionier in sterreich und Europa mit Wasserstoff-Projekten", dafr msse man aber auch die Pipeline-Infrastruktur nutzen knnen. "Die Bedarfe an Wasserstoff werden wir in sterreich, in Europa, nicht erzeugen knnen, ein groer Teil wird zu wirtschaftlichen Kosten importiert werden mssen."

Die Herausforderungen fr die Energiewende seien immens. Wolle man das Ziel von zustzlich 27 Terawattstunden (TWh) Strom fr eine bilanziell 100-prozentige Erneuerbaren-Versorgung erreichen, bedeute dies bei Wasserkraft jhrlich 100 Megawatt (MW) Vergabevolumen, bei Photovoltaik 700 MW Ausschreibungsmenge im Jahr und bei Windkraft 400 MW Vergabevolumen im Jahr. Bis 2030 mssten in sterreich 17.000 MW an Leistung zustzlich gebaut werden, "zum Vergleich: Wir beim Verbund haben 8.300 MW".

Das EAG sei ein guter Wurf, trotz einiger Wermutstropfen. Zu diesen zhlte Strugl etwa zustzliche ko-Vorgaben fr die Wasserkraft, Abschlge fr Solar-Freiflchen oder das Fehlen einer Rechtsgrundlage fr Preisklauseln bei Strom und Gas.

Da knftig wegen der vermehrt volatilen Erzeugung zustzliche Flexibilitten ntig sind, mssten diese Investments auch durch den Regulator bei der Verzinsung anerkannt werden, wie dies etwa in Italien bereits der Fall sei. Auch der Vorfall vom letzten Samstag, bei dem die Iberische Halbinsel zeitweise vom brigen Europa getrennt war, zeige, dass das System vulnerabler geworden sei.

  

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Verbund will bei Groen mitspielen

Der heimische Stromkonzern schliet zu Europas mchtigsten Versorgern auf und will weiter wachsen. Fr seine grne Expansion wird sich der Verbund wohl auch abseits von sterreich einkaufen.

Paywall:

https://www.diepresse.com/6014609/verbund-will-bei-grossen-mitspielen

  

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Barclays besttigt fr Verbund die Empfehlung bergewichten - und erhht das Kursziel von 80,0 auf 85,0 Euro. Nun das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 64,22 Euro.

  

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Verbund - Credit Suisse erhht Kursziel von 57,0 auf 60,5 Euro
Weiter "Underperform"

Die Analysten der Schweizer Grobank Credit Suisse haben ihr Kursziel fr die Aktie des heimischen Verbund von 57,0 auf 60,5 Euro erhht. Ihre Anlageempfehlung "Underperform" fr die Titel des Stromerzeugers behielt die Wertpapierexpertin Wanda Serwinowska allerdings bei.
Zwischen 2022 und 2025 sehen die Analysten der HSBC lediglich ein begrenztes Wachstum des Gewinn vor Abschreibungen und Steuern (EBITDA), so der Wortlaut. Die Strompreise drften sich im besagten Zeitraum nachteilig entwickeln, auch wenn der kurzfristige Ausblick positiv erscheine. berdies wird das Papier mit Hinblick auf seine "M&A-Multiples" ber dem Branchendurchschnitt gehandelt.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die HSBC-Analysten 1,75 Euro je Aktie im Geschftsjahr 2021 und 2,43 bzw. 2,40 Euro in den beiden Folgejahren. Die Dividendenschtzung fr 2021 liegt bei 0,87 Euro je Titel. Fr 2022 und 2023 liegen die Gewinnausschttungsprognosen bei 1,22 bzw. 1,20 Euro je Anteilsschein.

  

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Strom im Grohandel kostet im September um 39 % mehr als vor einem Jahr

Der sterreichische Strompreisindex (SPI) steigt im September 2021 gegenber dem Vormonat um 6,4 %. Im Vergleich zum September des Vorjahres 2020 liegt der SPI um 38,9 % hher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der sterreichischen Energieagentur errechnete Index im September 2021 einen Stand von 113,69 Punkten.

Der Grundlastpreis (120,29 Indexpunkte) steigt gegenber dem Vormonat um 6,4 %. Im Jahresvergleich steigt er um 40,4 %. Der Spitzenlastpreis (99,64 Indexpunkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 6,3 % und im Jahresvergleich ein Plus von 35,0 % auf.

  

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Momentan sieht man, wie sehr es an internationalen Leitungen fehlt. Hier die Strompreise einiger Lnder von heute, 1700h MESZ (gerundet auf ganze Euro):

Frankreich: 7 pro MWh
sterreich: 57
Deutschland: 65
Portugal: 71
Litauen: 78
Norditalien: 109
Sizilien: 139
Ungarn: 204

Quelle: https://www.electricitymap.org/map

  

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Wow. Da versteht man die Begeisterung Frankreichs fr Kernkraft.


>Frankreich: 7 pro MWh
>sterreich: 57
>Deutschland: 65
>Portugal: 71
>Litauen: 78
>Norditalien: 109
>Sizilien: 139
>Ungarn: 204
>
>Quelle: https://www.electricitymap.org/map

  

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Solide Ergebnisse zum 1. Halbjahr

Die Ergebnisse des Verbund zum 1. Halbjahr lagen innerhalb der Analystenschtzungen. Whrend das operative Ergebnis (EBITDA) mit einem Anstieg von 14% auf EUR 352 Mio. marginal ber den Erwartungen zu liegen kam, war das Nettoergebnis von EUR 171 Mio. (+18 j/j) knapp darunter. Insgesamt profierte das Unternehmen von einer leicht besseren Wasserfhrung, die jedoch dennoch 4% unter dem langjhrigen Durchschnitt lag. Im zweiten Quartal erfolgte das Closing zum Erwerb des 51% Anteils an der Gas Connect Austria, was die Nettoverschuldung um rund 40% auf EUR 2,6 Mrd. erhhte.

Ausblick

Der Verbund profitiert weiterhin von den gestiegenen Stromgrohandelspreisen. Der Verbund erhhte daher auch den Ausblick fr das aktuelle Geschftsjahr. Fr das Gesamtjahr rechnet das Management nun mit einem EBITDA in einer Bandbreite zwischen EUR 1,31 und 1,41 Mrd. und einem Nettoergebnis zwischen EUR 580 und 650 Mio. Bisher lag der Aus-blick fr das EBITDA in der Range EUR 1,18-1,35 Mrd. und fr das Nettoergebnis zwischen EUR 490 und 600 Mio. Der neue Ausblick entspricht nun wieder den Konsensusschtzungen. Aufgrund der hohen Bewertung ndert sich an unserer Halten-Empfehlung nichts.

Erste Bank

  

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Verbund - Berenberg erhht Kursziel von 68 auf 85 Euro, Weiter "Buy"
Auch Gewinnschtzungen nach oben angepasst

Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel fr die Aktien des heimischen Stromversorgers Verbund von 68,00 auf 85,00 Euro nach oben revidiert. Das Analystenteam rund um Andrew Fisher bekrftigte zudem die Kaufempfehlung "Buy" fr die Verbund-Papiere.
Merklich nach oben gesetzt wurden zudem die Gewinnschtzungen. Die Berenberg-Analysten rechnen fr das Geschftsjahr 2021 nun mit einem Gewinn je Aktie von 1,86 Euro. In den darauffolgenden Jahren erwarten sie dann Werte von 3,37 Euro bzw. 3,93 Euro. Fr diesen Zeitraum werden jhrliche Dividendenausschttungen von 1,02 bzw. 1,85 und 2,16 Euro gesehen.

  

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Kepler Cheuvreux besttigt fr Verbund die Empfehlung Kaufen - und erhht das Kursziel von 80,0 auf 95,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 71,8 Euro.

  

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Verbund wird Alleineigentmer von Smatrics - "Kurier"
Bericht: Nach 20-Prozent-Paket von Siemens stt auch OMV ihren 40-Prozent-Anteil ab

Der Verbund-Stromkonzern wird voraussichtlich noch heuer Alleineigentmer des E-Mobilitts-Dienstleisters Smatrics. Das Technologieunternehmen Siemens sterreich und der l-, Gas- und Chemiekonzern OMV ziehen sich zurck, berichtet der "Kurier" (Mittwoch-Ausgabe). Nach Siemens sterreich mit seinem 20-Prozent-Paket steht dem Bericht zufolge fr das vierte Quartal das Closing fr den 40-Prozent-Anteil der OMV an Smatrics an.
Die Vertrge fr die Veruerung des OMV-Anteils an Smatrics an den Verbund sollen Mitte Juli unterschrieben worden sein, heit es in dem Bericht. Das Siemens-Paket soll bereits an den Verbund bertragen worden sein, sodass der Stromkonzern bereits 60 Prozent an Smatrics hlt, hie es Mittwochfrh aus informierten Kreisen zur APA.



Sowohl seitens OMV als auch Siemens erfolgt der Verkauf an den Verbund laut "Kurier" zum Buchwert, obwohl der Marktwert wesentlich hher sei. Die OMV erhalte so zwar den Kaufpreis zurck, habe ber Gesellschafterzuschsse, die in Eigenkapital umgewandelt worden seien, einige Millionen Euro investiert, weil Smatrics wie andere Anbieter in den vergangenen Jahren noch Verluste eingefahren habe, in niedriger Hhe zwischen drei bis knapp fnf Mio. Euro.

Siemens und Verbund hatten 2013 mit ihrem E-Mobility-Joint-Venture unter dem Namen "Smatrics" neu durchgestartet, damals wurde der Markenwortlaut registriert. In diese E-Mobilitts-Kooperation, die ein Netz von Strom-Ladestationen anbietet, stieg 2017 auch die OMV ein. OMV und Verbund kooperieren in anderen Bereichen weiter, so die Zeitung - etwa bei der grten PV-Anlage sterreichs im Weinviertel. Der Siemens-Ausstieg habe konzern-strategische Grnde, so der Bericht: Siemens sei international im E-Mobility-Business engagiert und stoe kleinere Beteiligungen ab.

  

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>>Hab mich mal auf einen kleinen Put eingelassen....
>>
>>https://www.onvista.de/derivate/optionsscheine/RAIFFEISEN-CENTROBANK-PUT-VERBUND-A-70-0-1 -16-09-22-AT0000A2P8J9?custom=c
>
>
>Interessant, was waren die berlegungen - Kurs dzt 0,53 EUR


Obwohl Verbund im Zuge des Green Deals sehr gut performt, erscheinen mir KGV`s von ber 40 schon sehr ambitioniert......ich glaub das es kurz- mittelfristig eine strkere Korrektur geben wird .... daher habe ich mich auch fr eine rel. lange Laufzeit entschieden....

  

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>>>Hab mich mal auf einen kleinen Put eingelassen....
>
>>>
>>>https://www.onvista.de/derivate/optionsscheine/RAIFFEISEN-CENTROBANK-PUT-VERBUND-A-70-0-1 -16-09-22-AT0000A2P8J9?custom=c
>>
>>
>>Interessant, was waren die berlegungen - Kurs dzt 0,53
>EUR
>
>
>Obwohl Verbund im Zuge des Green Deals sehr gut performt,
>erscheinen mir KGV`s von ber 40 schon sehr
>ambitioniert......ich glaub das es kurz- mittelfristig eine
>strkere Korrektur geben wird .... daher habe ich mich auch
>fr eine rel. lange Laufzeit entschieden....
>

Die Aktie hat ein derartiges Momentum, dass Bewertungsregeln derzeit keine Rolle spielen. Auf der anderen Seite erwartet der Markt, vor allem aufgrund der Abschaltung der Kernkraftwerke in D und dem steigenden Verbrauch, deutlich anziehende Strompreise. Nachdem der Verbund bekanntlich den Strom aus Wasserkraft bezieht bleibt die Kostenbasis gleich und sie knnen die Erhhungen de facto ungefiltert in die GuV schreiben.

  

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Man braucht beim Strompreis momentan gar nicht viel Phantasie und Erwartungen. Die Strompreise am freien Markt sind in den letzten Monaten massiv gestiegen. Das schlgt zwar nicht sofort voll auf den Umsatz und Gewinn durch, weil der Verbund langfristige Vertrge hat und nicht primr am Spotmarkt verkauft, aber lngerfristig wird sich das auswirken.



Quelle: E-Control

  

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German Benchmark Power Climbs Above 100 Euros for First Time

Soaring gas, carbon permit prices push up electricity costs
Germany relies on fossil-fuels for a third of its electricity
German front-year power breaches 100 euros for first time

Europes benchmark power price traded above 100 euros ($118) per megawatt-hour for the first time, boosted by the soaring costs of other energy commodities.

German electricity prices for next year have almost doubled in 2021 as global energy demand picks up and a gas supply crunch pushes the power-plant fuel to record highs. At the same time, coal reserves at European ports are at the lowest for this time of year since 2016, helping drive prices to the highest in a decade.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-09-13/german-benchmark-power-climbs-above-10 0-euros-for-first-time

  

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Glcklich derjenige der Wasserkraftwerke hat:

U.K. Power Supply Crunch Sends Prices to Record High

Day-ahead power jumped to all-time high on N2EX exchange
Power prices across Europe are surging along with natural gas

Britain is set for more sky-high power prices after surging to a record as supplies plunged, an early signal of what might come this winter.

National Grid Plc has warned that the buffer needed to keep the lights on will shrink this heating season. It called for two coal-fired generators to be turned on Monday and its not even cold yet.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-09-06/supply-crunch-in-u-k-power-market-send s-monday-price-to-record

  

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Italy Power Prices Seen Rising 40% Next Quarter, Minister Says

Italys power prices are set to increase by 40% in the third quarter as a global natural gas supply crunch starts to impact the country ahead of the cold season, Ecological Transition Minister Roberto Cingolani said.

These things must be said, we have a duty to face them, Cingolani was reported as saying by Ansa newswire. He noted that the country had already experienced a 20% uptick in electricity prices in the second quarter.

With about a month to go before the start of the heating season, coal reserves in European ports are also at the lowest level for this time of year since 2016.


https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-09-13/italy-power-prices-seen-rising-40-next -quarter-minister-says

  

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Europe Isnt Doing Enough

If its a cold winter, theres not enough supply: Hochstein
Goldman says curbing demand is only option to rebalance market


Goldman's Currie Sees Potential for Oil Prices to 'Explode'


Europes energy crunch is deepening, with gas and power prices hitting fresh records after the U.S. warned the continent isnt doing enough to prepare for what could be potentially a dire winter.

With about a month to go before the start of the heating season, Europe doesnt have enough natural gas in storage sites and isnt building inventories fast enough either. Amos Hochstein, the U.S. State Departments envoy for energy security, said on Friday he was worried about supplies this winter.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-09-13/dutch-gas-extends-rally-as-u-s-says-eu rope-isn-t-doing-enough

  

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>With about a month to go before the start of the heating
>season, coal reserves in European ports are also at the lowest
>level for this time of year since 2016.

Kohle wird auch knapp

Wie schon gesagt: die Wiener knnen sich schon auf einen kalten Winter im Lockdown einstellen


Dazu kommt, dass die Fllstnde der Gaslager insgesamt in Europa deutlich unter dem fr die Jahreszeit blichen Level liegen. Zuletzt meldete sterreich historisch niedrige Niveaus. Ein Gasspeicher in der Nhe von Salzburg ist mit knapp sechs Prozent praktisch leer. Und in wenigen Wochen beginnt die Heizperiode. Der Speicher gehrt dem russischen Energiekonzern Gazprom. Russland ist der wichtigste Lieferant fr Europa. Es sieht ganz danach aus, als ob Gazprom bewusst am Hahn dreht.
...
Die Rohstoffexperten der Commerzbank gehen davon aus, dass Europa mit niedrigen Gasreserven in die Wintersaison gehen wird. Sollte es dann richtig kalt werden, knnte das zu Engpssen und deutlich steigenden Preisen fhren. Die gewagte Wette eignet sich nur fr erfahrene Anleger.


https://www.boerse-online.de/nachrichten/rohstoffe/erdgas-der-vorrat-sinkt-der-druck-stei gt-unsere-trading-ideen-1030772765

  

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>Die Rohstoffexperten der Commerzbank gehen davon aus, dass
>Europa mit niedrigen Gasreserven in die Wintersaison gehen
>wird. Sollte es dann richtig kalt werden, knnte das zu
>Engpssen und deutlich steigenden Preisen fhren. Die gewagte
>Wette eignet sich nur fr erfahrene Anleger.
>

Alles ein Schmh - der Speicherstand ist vergleichbar mit 2019. Das kann man zb hier gut nachvollziehen:

https://ocb-st.omv.com/ocb/app/?USER=guest&PASSWORD=anonymous&STARTCONTEXT=omv.akv.contex te.KapazitaetChartContext

  

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>
>>Die Rohstoffexperten der Commerzbank gehen davon aus,
>dass
>>Europa mit niedrigen Gasreserven in die Wintersaison
>gehen
>>wird. Sollte es dann richtig kalt werden, knnte das zu
>>Engpssen und deutlich steigenden Preisen fhren. Die
>gewagte
>>Wette eignet sich nur fr erfahrene Anleger.
>>
>
>Alles ein Schmh - der Speicherstand ist vergleichbar mit
>2019. Das kann man zb hier gut nachvollziehen:
>
>https://ocb-st.omv.com/ocb/app/?USER=guest&PASSWORD=anonymous&STARTCONTEXT=omv.akv.contex te.KapazitaetChartContext
>

Deine Interpretation kann ich nicht ganz nachvollziehen?
Speicherstand jetzt kratzt an 15.000 GWh, Speicherstand um dieselbe Zeit war 2019 deutlich ber 25.000 GWh, also 10.000 GWh mehr als jetzt. 2020 hatten wir auch um die 23.000 GWh um diese Zeit.
Wenn, dann ist es am ehesten noch mit 2018 vergleichbar, damals hatten wir etwas ber 15.000 GWh.

  

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>>
>>>Die Rohstoffexperten der Commerzbank gehen davon aus,
>>dass
>>>Europa mit niedrigen Gasreserven in die Wintersaison
>>gehen
>>>wird. Sollte es dann richtig kalt werden, knnte das
>zu
>>>Engpssen und deutlich steigenden Preisen fhren. Die
>>gewagte
>>>Wette eignet sich nur fr erfahrene Anleger.
>>>
>>
>>Alles ein Schmh - der Speicherstand ist vergleichbar mit
>>2019. Das kann man zb hier gut nachvollziehen:
>>
>>https://ocb-st.omv.com/ocb/app/?USER=guest&PASSWORD=anonymous&STARTCONTEXT=omv.akv.contex te.KapazitaetChartContext
>>
>
>Deine Interpretation kann ich nicht ganz nachvollziehen?
>Speicherstand jetzt kratzt an 15.000 GWh, Speicherstand um
>dieselbe Zeit war 2019 deutlich ber 25.000 GWh, also 10.000
>GWh mehr als jetzt. 2020 hatten wir auch um die 23.000 GWh um
>diese Zeit.
>Wenn, dann ist es am ehesten noch mit 2018 vergleichbar,
>damals hatten wir etwas ber 15.000 GWh.


sehr richtig, das sind die OMV Speicher. Wre jetzt gut zu wissen wie die GAZPROM Speicher gefllt sind. (die sind wahrscheinlich leer) Gibt es da auch einen Link?

Der Russe denkt sich halt, wenn sie nicht frieren wollen sollen sie halt das Gas ber die Nordstream 2 kaufen - natrlich zum 5-fachen Preis.

Dabei liegt alleine unter Poysdorf Gas fr den 50x fachen Jahresbedarf von AT. Dass das gefrdert wird haben die Russen mit Hilfe der Grnen & Co aber gleich verhindert (Fracking = bse). Wre ja auch schn depat wenn wir Energieautark wren.

  

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>
>sehr richtig, das sind die OMV Speicher. Wre jetzt gut zu
>wissen wie die GAZPROM Speicher gefllt sind. (die sind
>wahrscheinlich leer) Gibt es da auch einen Link?
>

Welche sollen die GAZPROM Speicher in sterreich sein?


>Dabei liegt alleine unter Poysdorf Gas fr den 50x fachen
>Jahresbedarf von AT. Dass das gefrdert wird haben die Russen
>mit Hilfe der Grnen & Co aber gleich verhindert (Fracking
>= bse). Wre ja auch schn depat wenn wir Energieautark
>wren.

Fracking wird in sterreich immer schon angewendet, sonst knnte man bei uns weder l noch Gas frdern.

...Du bist wohl ein Auskenner

  

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>
>>
>>sehr richtig, das sind die OMV Speicher. Wre jetzt gut
>zu
>>wissen wie die GAZPROM Speicher gefllt sind. (die sind
>>wahrscheinlich leer) Gibt es da auch einen Link?

selber gefunden



bemerkenswert

KW 36 2020 waren in Haidach 26 Mrd kwH
KW 36 2021 momentan 6 Mrd Kwh


http://www.gsa-services.ru/site/transparency

> Welche sollen die GAZPROM Speicher in sterreich sein?
>

der z.B.

http://www.gsa-services.ru/site/haidah




>>Dabei liegt alleine unter Poysdorf Gas fr den 50x fachen
>>Jahresbedarf von AT. Dass das gefrdert wird haben die
>Russen
>>mit Hilfe der Grnen & Co aber gleich verhindert
>(Fracking
>>= bse). Wre ja auch schn depat wenn wir Energieautark
>>wren.
>
> Fracking wird in sterreich immer schon angewendet, sonst
>knnte man bei uns weder l noch Gas frdern.

ist aber ganz was neues

>...Du bist wohl ein Auskenner

mit dir kann ich natrlich nicht mithalten - lol

  

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>Dabei liegt alleine unter Poysdorf Gas fr den 50x fachen
>Jahresbedarf von AT. Dass das gefrdert wird haben die Russen
>mit Hilfe der Grnen & Co aber gleich verhindert (Fracking
>= bse). Wre ja auch schn depat wenn wir Energieautark
>wren.

Also lieber ifoko, ich bin ja ein groer Fan von Energieautarkheit.

Wie wrs die Plne fr Hainburg wieder auszugraben und die Andritz < Division Hydro https://www.andritz.com/hydro-en > mit dem Bau einer adapted Kaplan-Rohrturbine zu beauftragen. Ich schtze, das wrde uns der Energieautoarkheit ein groes Stck nher bringen, oder?

https://i.ibb.co/x70B1nw/Donau-Kaplan.png

Also die bestehenden Donaukraftwerke liefern so 1 - 1,7 TWh pro Jahr.
Ich schtze Hainburg (reloaded) wrde das auch.

Wren wir damit Energieautark???

Nein, wrem wir nicht, denn alle Wasserkraftwerke liefern laut Statistik Austria nur 151.193 TeraJoule, siehe:
https://www.statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_PDF_FILE&RevisionSelectionMethod=L atestReleased&dDocName=071936
und https://bit.ly/2Xg9Ohb

  

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>Goldman Warns of Blackout Risk for European Industry This
>Winter
>
> Cold weather could worsen gas crunch, prompt power cuts
> Europe hasnt had widespread industrial blackouts since
>1970s
>
>

Aja, daher weht der Wind. Da hat wohl wer eine groe Gaswette laufen und muss Stimmung machen!

  

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Barclays reduziert fr Verbund die Empfehlung von ber- auf Gleichgewichten - und erhht das Kursziel von 85,0 auf 98,0 Euro. Nun das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 72,98 Euro.

  

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Stollenanstich fr Pumpspeicherkraftwerk "Limberg III" in Kaprun
Verbund investiert 480 Mio. Euro - Fertigstellung bis 2025 geplant - Verbundchef Strugl rechnet mit Verdoppelung der in sterreich bentigten Speicherleistung bis 2030

Am Freitag ist in Kaprun (Pinzgau) der Stollenanstich fr ein weiteres Pumpspeicherkraftwerk des Verbunds erfolgt. "Limberg III" wird vollkommen unterirdisch errichtet und soll nach der im Jahr 2025 geplanten Fertigstellung ber eine Leistung von 480 Megawatt (MW) verfgen. Dafr werden rund 480 Millionen Euro investiert. "Die vorbereitenden Arbeiten sind abgeschlossen, jetzt geht es an die Projektumsetzung", sagte Verbund-Chef Michael Strugl im Gesprch mit der APA.
"Limberg III ist auf die Erfordernisse der Energiewende zugeschnitten. Der Bedarf an Ausgleichs- und Regelenergie wird wachsen und erfordert ein hohes Ausma an Flexibilitt", erklrte der Vorstandsvorsitzende von sterreichs grtem Elektrizittsversorger. Angesichts von mehr und mehr Strom aus volatiler Erzeugung, etwa durch Sonne oder Wind, wrden Dienstleistungen fr die Netzstabilitt an Bedeutung gewinnen. "Wenn es der Verbrauch verlangt, knnen wir auch Lastspitzen besser abdecken."

Der positive UVP-Bescheid fr das neue Pumpspeicherkraftwerk liegt bereits seit Sommer 2017 vor. "Im Gegensatz zu damals ist das Projekt nun aber wirtschaftlich darstellbar", sagte Strugl. Eine Rolle fr die nun angegangene Umsetzung habe auch die Bewilligung der 380-kV-Salzburg-Leitung gespielt, die gerade errichtet wird. "Die Netze werden dadurch mageblich verstrkt."

"Limberg III" wird wie sein 2011 in Betrieb gegangener "Zwilling" "Limberg II" vllig im Berg errichtet, soll aber mit modernster Regeltechnologie ausgestattet werden. Als nchste Schritte sind nun der Bau der Zufahrts- und Triebwasserstollen und des Kavernenhauses fr die reversierbaren Turbinen und die Generatoren vorgesehen. Als Ober- und Unterbecken dienen die in den 1950er Jahren errichteten Hochgebirgsstauseen Moserboden und Wasserfallboden. Nach Inbetriebnahme werden die Pumpspeicherkraftwerke in Kaprun gemeinsam ber eine installierte Leistung von 1.335 MW verfgen.

Geplant ist auch, das Stauziel des Speichers Wasserfallboden um acht Meter anzuheben. Der Staudamm muss dafr erhht werden - was sich laut Verbund durch vorhandene Baureserven umsetzen lasse und nicht auf Kosten der Sicherheit gehe. Die dafr erforderlichen Genehmigungsunterlagen sollen in den nchsten Wochen bei der zustndigen Behrde eingereicht werden. Der Bau werde auch von kologischen Manahmen begleitet - unter anderem sollen unterhalb der Talsperre Spuren aus der Bauzeit der 1950er-Jahre durch Renaturierung beseitigt werden.

Verbund-Chef Strugl sah heute auch die Notwendigkeit fr einen weiteren Ausbau der Pumpspeicherkraft. "Das ist in sterreich die zentrale Mglichkeit der Speicherung, mit heute insgesamt 4,6 GW installierter Leistung. Bis 2030 werden wir aber wohl noch einmal so viel brauchen", sagte er zur APA. Bei den unterschiedlichen Energieunternehmen sei eine Reihe von Projekten in der Schublade. "Aber wir sind topografisch limitiert. Essenziell ist, dass Projekte genehmigungsfhig sind und die Verfahren zgig ablaufen. 2030 ist in der Energiewirtschaft schon morgen."

  

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>was sich laut Verbund durch vorhandene Baureserven umsetzen lasse und
>nicht auf Kosten der Sicherheit gehe.


Naja, letztlich reduziert es die Sicherheitsreserve.

  

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>>was sich laut Verbund durch vorhandene Baureserven
>umsetzen lasse und
>>nicht auf Kosten der Sicherheit gehe.
>
>
>Naja, letztlich reduziert es die Sicherheitsreserve.


Bahnhof?

  

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>>>was sich laut Verbund durch vorhandene Baureserven
>>umsetzen lasse und
>>>nicht auf Kosten der Sicherheit gehe.
>>
>>
>>Naja, letztlich reduziert es die Sicherheitsreserve.
>
>
>Bahnhof?

Ich meine, wenn man die Sicherheitsreserve reduziert, geht das zwangslufig auf Kosten der Sicherheit. Irgendwas wird man sich bei der ursprnglichen Dimensionierung der Staumauer gedacht haben. Wenn man jetzt 8 Meter hher aufstaut als vorgesehen, darf nachher weniger unvorhergesehenes passieren, damit die Mauer gerade noch hlt.

Vermutlich vllig unkritisch. Mich hat nur der Ausdruck gestrt, da es nicht auf Kosten der Sicherheit ginge.

  

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>>>>was sich laut Verbund durch vorhandene
>Baureserven
>>>umsetzen lasse und
>>>>nicht auf Kosten der Sicherheit gehe.
>>>
>>>
>>>Naja, letztlich reduziert es die Sicherheitsreserve.
>>
>>
>>Bahnhof?
>
>Ich meine, wenn man die Sicherheitsreserve reduziert, geht das
>zwangslufig auf Kosten der Sicherheit. Irgendwas wird man
>sich bei der ursprnglichen Dimensionierung der Staumauer
>gedacht haben. Wenn man jetzt 8 Meter hher aufstaut als
>vorgesehen, darf nachher weniger unvorhergesehenes passieren,
>damit die Mauer gerade noch hlt.
>
>Vermutlich vllig unkritisch. Mich hat nur der Ausdruck
>gestrt, da es nicht auf Kosten der Sicherheit ginge.

Heute kann man Dinge genauer berechnen und laufend messtechnisch berwachen. So kann man bei gleicher Sicherheit anders betreiben.

  

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VKI-Aktion Geld retour fr Verbund-Kunden - Bisher 80.000 Anmeldungen
Anmeldefrist beim VKI fr Gutschrift luft kommende Woche ab

Bisher haben sich 80.000 Kundinnen und Kunden des Verbund beim VKI angemeldet, um im Streit um Preisanpassungsklauseln Geld fr die Preiserhhungen von 1.4.2019, 1.6.2019 und 1.9.2019 zurckzubekommen, teilte der VKI am Mittwoch mit. Fr eine berweisung ihrer Gutschrift mssen sich Betroffene bis 30. September - kostenlos - beim VKI (http://www.verbraucherrecht.at/verbund) anmelden.
Der Verein fr Konsumenteninformation (VKI) hat wie berichtet vor der Einigung mit dem Verbund bereits mit etlichen Energieanbietern einen Vergleich abgeschlossen, die eine unzulssige Preisanpassungsklausel verwendet haben. Auch der Verbund verwendete bis Mai 2020 eine Klausel, die Preiserhhungen ohne Obergrenze ermglichte. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hatte im Herbst 2019 eine vergleichbare Klausel der niedersterreichischen EVN als gesetzwidrig beurteilt. Infrage standen dabei im Zeitraum April bis September durchgefhrte Preiserhhungen bei Strom und Gas.

Heuer im Sommer haben sich auch der Verbund und der VKI auf einen Vergleich geeinigt. "Wir haben mit Verbund eine konsumentenfreundliche Lsung fr die Betroffenen gefunden, die lange Rechtsstreitigkeiten vermeidet", erklrte Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI, im Juli.

Auch Ex-Kunden, die von der letzten Preiserhhung noch betroffen waren, knnen per Anmeldung die vorgesehene Refundierung erhalten. Betroffene Haushalte mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch knnen in der Regel mit einer Kompensation von rund 82 Euro bei Strom und 52 Euro bei Gas rechnen, so der VKI. Die Gutschrift ergibt sich aus der Preisdifferenz zwischen dem Energiepreis 2019 und 2020.

Per Ende Juni zhlte der Verbund insgesamt rund 523.000 Strom- und Gasabnehmer.

  

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APG: Erfreuliche Sommer-Bilanz Beinahe 100 % Strom aus erneuerbaren Energien
Deutlicher Export-Saldo aufgrund Erzeugungsberschuss Leichter Anstieg beim Verbrauch Strompreis weiterhin stark steigend
Wien (OTS) - Mitte Mai bis Ende August konnte der Stromverbrauch in sterreich praktisch zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden bilanziell. Das bedeutet: Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen war in diesem Zeitraum zumindest gleich hoch wie der Verbrauch. Hauptursache dafr war eine sehr gute Wasserfhrung, analysiert Gerhard Christiner, technischer Vorstandsdirektor beim Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) die aktuelle Statistik.

Nachhaltiger Strom wird sterreichweit verteilt
Im August lieferten die Laufwasserkraftwerke hierzulande, speziell entlang der Donau, mit 3.223 GWh groe Mengen an nachhaltigem Strom. Das entspricht einem prozentuellen Anteil der gesamtsterreichischen Erzeugung von 60 Prozent. Diese Energie wurde zum Beispiel ber das APG-Netz auch nach Wien transportiert, wo Wrmekraftwerke in der warmen Jahreszeit traditionell stillstehen. Die Bundeshauptstadt deckte ihren Strombedarf zum berwiegenden Anteil ber die Entnahme aus dem APG-Netz. Das zeigt, wie wichtig eine leistungsstarke Strominfrastruktur fr die Versorgungssicherheit und die effektive Nutzbarkeit von erneuerbaren Energien ist.

Deutlicher Export-Saldo aufgrund Erzeugungsberschuss
Die hohe Wassererzeugung, aber auch Erzeugung aus Windkraft und Photovoltaik fhrte in den Sommermonaten typischerweise zu einem deutlichen Export-Saldo. So wurden alleine im August vertraglich 252 GWh exportiert.

Leichter Verbrauchsanstieg
Der Stromverbrauch selbst hat sich im Verlauf des Sommers relativ typisch verhalten. Tendenz insgesamt jedoch leicht steigend, wie die aktuellen Daten zeigen: Im August war der Verbrauch durchschnittlich um rd. zwei Prozent auf 5.015 GWh gestiegen ein hnlicher Zuwachs wie schon im Juli, sagt Christiner. Als Referenz dient jeweils der Vergleichszeitraum 2017-2019, bevor sich Lockdowns whrend der Corona-Pandemie auf den heimischen Stromverbrauch auswirkten.

Zurckzufhren ist der leichte Verbrauchsanstieg auf die zunehmende Nutzung von Strom in vielen Bereichen des tglichen Lebens sei es bei der Mobilitt, bei der Khlung von Gebuden sowie der Nutzung digitaler Dienste vom Streaming bis zur Bezahlung. Auch die zunehmende Elektrifizierung von Wirtschaft und Industrie darf nicht auer Acht gelassen werden.

Strompreis weiterhin stark steigend
Gleichzeitig ist weiterhin ein starker Anstieg beim Strompreis zu konstatieren. Thomas Karall, kaufmnnischer Vorstand der APG konkretisiert: Im August lag der monatliche Durchschnittspreis bei 82,8 Euro pro Megawattstunde. Im Vorjahr waren es 32,3 Euro pro Megawattstunde, das bedeutet einen Anstieg von 130 Prozent, und erlutert die Ursache: Die steigenden CO2- und Gaspreise fhren in Kombination mit der in den Sommermonaten niedrigen Windkrafterzeugung in Deutschland auch in sterreich aktuell zu einem ungewhnlich hohen Strompreis.

Keine Energiewende ohne starkes Stromnetz
Die Ziele der Stromzukunft sind ambitioniert. Bis 2030 soll der gesamte Stromverbrauch sterreichs bilanziell durch nachhaltigen Strom gedeckt werden. Um das zu schaffen braucht es hierzulande einen enormen kostrom-Ausbau von 27 TWh. Davon sollen 11 TWh (11.000 MW Leistung) auf Photovoltaik (PV) entfallen, 10 TWh (5.000 MW Leistung) auf Windkraft, 5 TWh (1.250 MW Leistung) auf Wasserkraft und 1 TWh (200 MW Leistung) auf feste Biomasse. Den Grundstein fr den Ausbau der Erneuerbaren legt das in Kraft getretene Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), doch braucht es nicht nur die Erneuerbaren, sondern auch eine dementsprechend starke Netzinfrastruktur. Die beste Erzeugung durch Erneuerbare ntzt uns nichts, wenn die zur Verteilung des Stroms notwendige Infrastruktur zu schwach oder nicht vorhanden ist. Ohne ein sicheres und starkes Stromnetz werden wir die fr die Energiewende notwendigen Ziele nicht erreichen und unsere hohe Qualitt an Versorgungssicherheit mittel- bis langfristig gefhrden, stellt Christiner klar.

Notfall-Manahme "Redispatch" an 148 Tagen notwendig
Um die Anforderungen der Zukunft, das Gelingen der Energiewende sowie die Elektrifizierung von Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft zu ermglichen, investiert APG allein 2021 rund 357 Millionen Euro in das heimische Stromsystem. In den kommenden zehn Jahren werden insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro investiert. Doch bereits jetzt fhren fehlende Netzkapazitten zu Engpssen auf den Leitungen und erfordern nahezu tglich den Einsatz von Notfallmanahmen, dem so genannten Redispatch (RD). Dabei wird hohen Leitungsbelastungen mittels gezieltem Einsatz von thermischen und hydraulischen Kraftwerken entgegengesteuert. Mit Stand August waren derartige Eingriffe heuer bereits an 146 Tagen notwendig. Das verursacht Kosten, die letztendlich der Stromkunde bezahlen muss. Zu Monatsende lagen die durch RD-Manahmen ausgelsten Ausgaben bei rund 74 Millionen Euro. Ein leistungsstarkes Stromnetz mit ausreichenden Kapazitten wrde den RD-Bedarf erheblich verringern und die Kosten reduzieren. Der unmittelbare Ausbau der Netzinfrastruktur hat daher oberste Prioritt, betont auch Karall.

APG verfolgt laufend die Entwicklung der heimischen E-Wirtschaft und verffentlicht unter https://www.apg.at/infografiken regelmig Grafiken zu den Themen: Energieaustausch, Stromverbrauch sterreich, Stromverbrauch Europa, Import/Export, Strompreis u.v.a.m.

ber Austrian Power Grid (APG)

Austrian Power Grid (APG) ist sterreichs unabhngiger Stromnetzbetreiber, der das berregionale Stromtransportnetz steuert und verantwortet. Die Infrastruktur der APG sichert die Stromversorgung sterreichs und ist somit die Lebensader sterreichs, der Bevlkerung und seiner Unternehmen. Das APG-Netz erstreckt sich auf einer Trassenlnge von etwa 3.400 km, welches das Unternehmen mit einem Team von rund 600 Spezialistinnen und Spezialisten betreibt, instand hlt und laufend den steigenden Anforderungen seitens Wirtschaft und Gesellschaft anpasst. Die Kapazitten des Stromnetzes der APG sind die Voraussetzung fr die zunehmende Elektrifizierung von der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Industrie sowie fr eine nachhaltige sichere Stromversorgung sterreichs und das Gelingen der Energiewende. Mitarbeiter entwickeln die geeigneten Marktprodukte, beherrschen die Physik und garantieren die sichere und effiziente Stromversorgung fr sterreich. Mit einem Investitionsvolumen in Hhe von 357 Millionen Euro fr den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur 2021 gibt APG der heimischen Wirtschaft einen krftigen Impuls. Insgesamt wird APG bis 2031 rund 3,5 Milliarden Euro in den Netzaus- und Umbau investieren. Das sind rund 17 Prozent der insgesamt 18 Milliarden Euro, die die E-Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren in die Netzinfrastruktur investieren wird. Beim Sustainable Brand Rating 2021 wird APG bereits zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie Versorgungs-Infrastruktur auf Platz eins gewhlt.

  

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APG: Strommarkt vergrert sterreich an allen EU-Grenzen mit Intraday-Handel gekoppelt
Zustzliche Gebotszonen fr sterreichische Marktakteure, mehr Flexibilitt fr sterreichisches Stromnetz

Ende September wurde der 2018 geschaffene europische Strombinnenmarkt fr kurzfristige Handelsgeschfte (Single Intraday Coupling, SIDC) zum zweiten Mal erweitert. Mit dem Beitritt Italiens in den europischen Intraday-Markt sind insgesamt 23 Lnder miteinander gekoppelt. Austrian Power Grid (APG) ist hierzulande als einer von insgesamt 30 bertragungsnetzbetreibern und 15 Strombrsen seit Beginn an der Gestaltung und Umsetzung des SIDC beteiligt.

Europischer Strom-Binnenmarkt wchst

Aufgrund des steigenden Anteils erneuerbarer Energien im europischen Energiemix mit wetterabhngiger, stark schwankender Produktion mssen Marktteilnehmer ihre jeweiligen Bilanzkreise immer kurzfristiger ausgleichen. Ein europaweit einheitlicher, nahezu automatisierter Strombinnenmarkt erleichtert diesen Vorgang, aber auch den Marktzugang per se.

Thomas Karall, kaufmnnischer Vorstandsdirektor beim sterreichischen bertragungsnetzbetreiber APG konstatiert: Die aktuelle Erweiterung des kontinuierlichen Intraday-Markts um Italien erschliet zustzliche Gebotszonen. sterreichische Marktteilnehmer knnen dadurch auf zustzliche Gebote aus dem Ausland zugreifen. Der Intraday-Handel wird damit attraktiver, dynamischer und effizienter. Seit dem Go-Live im Juni 2018 wurden europaweit ber 100 Millionen Handelsgeschfte ermglicht. 2020 betrug das Handelsvolumen 82 Terrawattstunden (TWh). Das entspricht einer Steigerung von 42 % im Vergleich zum Vorjahr (2019: 58 TWh). Das ist ein schner Erfolg und ein wichtiger Schritt fr den europischen Strombinnenmarkt. Mit der aktuellen Vergrerung wird dieser Trend verstrkt.

Mehr Flexibilitt fr sterreichisches Stromnetz

Gleichzeitig bedeutet ein grerer Intraday-Markt mehr Flexibilitt. bertragungsnetzbetreiber wie APG wickeln grenzberschreitende Stromtransporte ab, sind fr den Ausgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch und damit letzten Endes fr die sichere Stromversorgung verantwortlich. Die volatile Stromerzeugung aus Windkraft und Fotovoltaik fhrt immer hufiger dazu, dass APG stabilisierende Manahmen ergreifen muss. Heuer war es bereits an 160 Tagen notwendig, Kraftwerke gezielt hochzufahren oder zu drosseln. Wenn sich die Bilanzkreise mittels kurzfristiger Handelsgeschfte, die sozusagen in Echtzeit je nach aktueller Wetterlage abgewickelt werden, selbst ausbalancieren, erhht das die Flexibilitt im Stromnetz. Das erleichtert wiederum die Integration von Strom aus nachhaltigen Energiequellen, erlutert Karall die positiven Nebeneffekte fr die Netzregelung. Grundstzlich gilt laut Karall jedoch: Ein leistungsstarkes Stromnetz ist die Voraussetzung dafr, die gewohnt hohe Qualitt an Versorgungssicherheit in sterreich aufrechtzuerhalten und die Ziele der Energiewende zu erreichen. Wir investieren daher in den kommenden zehn Jahren rund 3,5 Milliarden Euro in unsere Infrastruktur. Mit unseren mehr als 100 Projekten untersttzen wir darber hinaus die zunehmende Elektrifizierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie.

Ausgeklgeltes IT-System

Das SIDC basiert auf einem gemeinsamen IT-System bestehend aus einem Shared Order Book (SOB), Capacity Management Module (CMM) und Shipping Module (SM). Diese Lsung ermglicht es, bei ausreichender grenzberschreitender bertragungskapazitt Gebote von Marktteilnehmern aus unterschiedlichen Marktgebieten innerhalb Europas zusammenzufhren. Sie untersttzt sowohl die explizite Allokation an den Grenzen Kroatien/Slowenien und Frankreich/Deutschland (wie von den nationalen Regulierungsbehrden gefordert) als auch den impliziten kontinuierlichen Handel. SIDC steht in Einklang mit dem EU-Zielmodell fr einen integrierten Intraday-Markt.

Nchste Erweiterung fr 2022 erwartet

Neben Italien betreiben auch bereits folgende Lnder das SIDC: Bulgarien, Belgien, Dnemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Norwegen, sterreich, die Niederlande, Polen, Portugal, Rumnien, Slowenien, Spanien, Schweden, Tschechien, Ungarn. Die nchste Erweiterung wird fr 2022 erwartet.

  

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As the frontier of Europes energy crisis moves north, dwindling water stocks are exacerbating the squeeze in the Nordic region.

Nordic power prices were five times higher in September than a year ago. Thats hitting everyone from power-hungry factories and miners, to students struggling with their bills. Inflation is rocketing.


https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-10-03/europe-s-power-crisis-is-moving-north- as-water-shortage-worsens

  

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>Also wenn die Niederschlge in den Alpen diesen Winter
>halbwegs passen, regnets fr den Verbund wohl Brei vom Himmel


Ich glaube dazu mu es mehr als blich regnen, weil bilde mir ein Verbund verkauft normal Produktion des Folgejahres forward.

  

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>>Also wenn die Niederschlge in den Alpen diesen Winter
>>halbwegs passen, regnets fr den Verbund wohl Brei vom
>Himmel
>
>
>Ich glaube dazu mu es mehr als blich regnen, weil bilde mir
>ein Verbund verkauft normal Produktion des Folgejahres
>forward.

Auch die Speicherkraftwerke mten aktuell gut laufen. Gestern Strompreis bei Null, heute schon wieder fast 200.

  

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Strom-Grohandelspreise steigen weiter
sterreichischer Strompreisindex steigt im November so stark wie noch nie

Der sterreichische Strompreisindex (SPI) steigt im November 2021 gegenber dem Vormonat um 10,9 %. Im Vergleich zum November des Vorjahres 2020 liegt der SPI um 72,7 % hher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der sterreichischen Energieagentur errechnete Index im November 2021 einen Stand von 136,46 Punkten.

Der Grundlastpreis (144,8 Indexpunkte) steigt gegenber dem Vormonat um 11,1 %. Im Jahresvergleich steigt er um 75,0 %. Der Spitzenlastpreis (118,72 Indexpunkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 10,6 % und im Jahresvergleich ein Plus von 67,0 % auf.

Mit Verzgerung hinterlassen die extremen Preissteigerungen im Erdgasgrohandel nun auch auf den Strombrsen deutliche Spuren. Legt man die Entwicklung des SPI ber jene des sterreichischen Gaspreisindex (GPI), so wird das gut sichtbar, erlutert Herbert Lechner, Geschftsfhrer der sterreichischen Energieagentur das Zusammenspiel von Strom- und Gasmarkt (siehe Abbildung). Auf dem fr sterreich, trotz Strompreiszonentrennung, nach wie vor relevanten deutschen Leitmarkt legte die Stromproduktion in Gaskraftwerken im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 um 25 % zu. Auf Grund des Ausstiegs aus Kernenergie und Kohle ist das zumindest ein mittelfristiger Trend, der nur durch einen weiteren massiven Ausbau an erneuerbarer Erzeugung zu brechen sein wird. Auch in sterreich wurden Gaskraftwerke im ersten Halbjahr strker eingesetzt: gegenber 2020 um 14 %, gegenber 2019 um 16 %. In den letzten Monaten wurde die Gasverstromung gegenber den Vorjahren aber wieder relativ stark zurckgefahren. Hier hilft uns unser hoher Erneuerbaren-Anteil und besttigt den im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz vorgezeichneten Pfad nicht nur aus klimapolitischer Sicht, sondern auch als wirtschafts- und sozialpolitisch effektive Entscheidung, so Lechner.

  

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Verbund hob Gewinnerwartung fr 2021 krftig an

Bereinigtes Konzernergebnis soll zwischen rund 720 Mio. und 790 Mio. Euro liegen, statt der bisher erwarteten 580 Mio. bis 650 Mio. Euro

Die Geschfte des Stromkonzerns Verbund laufen im zweiten Coronajahr 2021 wesentlich besser als erwartet. Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis soll heuer zwischen 720 und 790 Mio. Euro zu liegen kommen, wie das Unternehmen am Dienstag via Aussendung mitteilte. Bisher war das Management von einer Bandbreite zwischen 580 bis 650 Mio. Euro ausgegangen.

Die Anhebung der Gewinnerwartung sei im Wesentlichen auf berdurchschnittliche Wasserfhrung der Flsse im dritten Quartal, hhere realisierte Absatzpreise sowie hhere Ergebnisbeitrge aus Flexibilittsprodukten zurckzufhren. Weitere Details zur Geschftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2021 werden am 4. November 2021 vorgelegt.

Der berichtete Konzerngewinn wird heuer im Gesamtjahr den Angaben zufolge voraussichtlich 740 bis 810 Mio. Euro betragen und nicht, wie bisher erwartet, 590 bis 660 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) drfte zwischen 1,49 und 1,59 Mrd. Euro erreichen. Bis dato ist die Unternehmensfhrung von einem EBITDA von 1,31 bis 1,41 Mrd. Euro ausgegangen.

Im abgelaufenen Geschftsjahr 2020 erhhte sich der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 9 Prozent auf 1,293 Mrd. Euro und der Nettogewinn verbesserte sich um knapp 14 Prozent auf 631 Mio. Euro, wie bei der Bilanzverffentlichung im Mrz bekanntgegeben wurde.

  

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Ausblick 2021 krftig angehoben

Der Verbund erhhte diese Woche seinen Finanzausblick 2021. Das Management erwartet nun ein um rund 13% hheres EBITDA von EUR 1,49- 1,59 Mrd. und ein rund 23% hheres berichtetes Nettoergebnis von EUR 720-790 Mio. Die hhere Guidance basiert auf einer berdurchschnittlichen Wasserfhrung im Q3/21, hheren Absatzpreisen sowie hheren Ergebnisbeitrgen aus Flexibilittsprodukten. Die Ausschttungsquote bleibt unverndert zwischen 45 und 55% vom um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnis.

Ausblick

Der neue Finanzausblick liegt um etwa 16% ber unseren und den aktuellen Konsensus-Schtzungen. Er besttigt das aktuell starke Marktumfeld fr Stromerzeuger aus Wasserkraft, die von den hohen Strompreisen infolge der hohen Gaspreise und der saisonal niedrigen Windkraftproduktion im 3. und 4. Quartal profitieren. Wir denken, dass der hhere Ausblick den Aktienkurs kurzfristig untersttzen wird, langfristig bleiben wir aufgrund der hohen Bewertung der Aktie mit einem KGV von knapp ber 40x bei unserer neutralen Einstufung.

Erste Bank

  

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Gewinn-Messe - Verbund-Chef: Fr E-Autos wird genug Strom da sein
"Strommenge kein Problem, aber Verbrauchsspitzen verhindern" - Ausreichend Flchen fr Erneuerbaren-Ausbau ntig - Strugl: Strompreis flacht sich durch neue Erzeugungsanlagen ab

Fr die zunehmende Elektromobilitt wird in sterreich auch in Zukunft ausreichend Strom vorhanden sein. Das betonte am Donnerstag Verbund-Chef Michael Strugl, Generaldirektor des grten heimischen Stromkonzerns. Bei 800.000 E-Autos, die bis 2030 erwartet wrden, seien zustzlich 2 Terawattstunden (TWh) Strom ntig. Mit dem Ausbau der heimischen Produktion von derzeit 73 TWh gehe sich das aus, sagte Strugl auf der Gewinn-Messe.

Wenn alle Autos elektrisch betrieben wrden, wren dies 10 TWh Verbrauch, so Strugl. Da noch 27 TWh Erneuerbaren-Erzeugung dazukommen sollen, entsprche dies 10 Prozent gemessen an den dann zur Verfgung stehenden 100 TWh. Die Strommenge sei "kein Problem", es mssten aber Verbrauchsspitzen verhindert werden. 90 Prozent des Ladens wrden langsam erfolgen mssen.

Der Ausbau der Erzeugungskapazitt um 27 TWh, um ab 2030 die Stromversorgung bilanziell bers Jahr gesehen zu 100 Prozent erneuerbar zu haben, sei "eine gewaltige Kraftanstrengung", das Ziel "sportlich". Dafr werde man ausreichend Flchen bentigen - es spiee sich aber in der Raumordnung und bei der Dauer der Genehmigungsverfahren. Der geplante Erneuerbaren-Ausbau entspreche einer Verdopplung der vorhandenen Leistung von 20 Gigawatt (GW) in diesem Bereich. Zudem gelte es, zeitlich und synchron abgestimmt auch die Stromnetze auszubauen und Flexibilitts-Optionen zu schaffen, etwa in Form von Speichern. Allein bei der Photovoltaik (PV) gehe es um 11 TWh zustzlich, das entspreche rund elf Mal der Strommenge, die das Donaukraftwerk Wien-Freudenau jhrlich erzeugt, bei PV allerdings dann wohl verteilt auf eine sechsstellige Zahl von Anlagen.

Zum zuletzt durch mehrere Faktoren angestiegenen Strompreis meinte Strugl, dieser werde sich knftig wieder "beruhigen und abflachen", je mehr zustzliche Erzeugungskapazitt installiert werde, auch durch neue Windkraft- und PV-Anlagen. Der Verbund versorgt selbst mehr als 500.000 Endkunden - im Unternehmensbereich hlt man bei 20 Prozent Marktanteil, bei Haushaltskunden sind es neun Prozent.

Vom Verbund selbst wurde erst vorige Woche die Guidance fr das laufende Jahr angehoben, auf 1,49 bis 1,59 Mrd. Euro beim EBITDA sowie auf 740 bis 810 Mio. Euro beim Konzernergebnis. Daraus ergebe sich auch eine wesentlich hhere Ausschttung fr die Aktionre, so Strugl. Am 4. November sollen die Neunmonatszahlen verffentlicht werden.

  

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Thema #225882

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