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Mayr-Melnhof 2020, Rang: Warren Buffett(2420), 05.3.21 07:19
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Mayr-Melnhof Karton investiert über EUR 100 Mio. in Kar...
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Geschäftsart: Erhaltene Zuwendung
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Mayr-Melnhof Karton erwirbt Kotkamills
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Kotkamills-Zukauf bringt auch neue Produkte für Mayr-Me...
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Übernahme ein positiver Kurstrigger
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Deutsche Bank nun mit höchstem Kursziel
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Mayr-Melnhof Karton hielt Umsatz in Coronakrise fast stabil

Gewinneinbruch aufgrund von Einmaleffekten wie Abschreibungen langfristiger Vermögenswerte - Ausblick: Jahresergebnis wird weiter unterhalb des Vorjahres erwartet

Die Mayr-Melnhof Karton hat in den ersten drei Quartalen 2020 etwas weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn erzielt als im selben Zeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis sei infolge von markt- und strukturbedingten Einmaleffekten - vor allem Abschreibungen von langfristigen Vermögenswerten - um 20,5 Prozent auf 116,3 Mio. Euro eingebrochen und der Umsatz minimal um 1,1 Prozent auf 1.903 Mio. Euro gesunken, teilte die börsennotierte Gesellschaft am Donnerstag in der Früh mit.
Der Gewinn je Aktie brach von 7,29 auf 5,78 Euro ein. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 13,4 Prozent auf 169, 3 Mio. Euro zurück. Hier sind laut Firmenangaben Einmalaufwendungen in Höhe von 57,5 Mio. Euro aus markt- und strukturbedingt notwendigen Anpassungen sowie der Auflösungsvereinbarung mit dem ehemaligen CEO enthalten. Das Vorsteuerergebnis sank um 17,3 Prozent auf 160,6 Mio. Euro.

Insgesamt habe der im ATX notierte Konzern im dritten Quartal eine solide Mengen- und Cashflow-Entwicklung verzeichnet. Die Konzentration auf die systemrelevanten Produkte, Karton und Kartonverpackung für Güter des täglichen Bedarfes, zeige trotz herausfordernder Rahmenbedingungen eine gewisse Krisenfestigkeit. Dem starken Auftragsanstieg zu Beginn der Pandemie zu Anfang des zweiten Quartals folgte im Jahresverlauf aber eine weitgehende Normalisierung der Nachfrage, hieß es in der Unternehmensmitteilung.

Im dritten Quartal selbst habe sich der Auftragseingang erwartungsgemäß wegen einer gut bevorrateten Lieferkette bei MM Karton abgeschwächt. Die Kapazitätsauslastung der Kartondivision lag jedoch vor allem aufgrund eines geplanten Umbaus im Kartonwerk Gernsbach, Deutschland, mit 95 Prozent unter dem Wert des Vorquartals und Vorjahres (Q2 2020: 99 Prozent; Q3 2019: 98 Prozent). Demgegenüber habe sich die Auftragslage von MM Packaging insgesamt stabil gezeigt, wobei einem Zuwachs bei Produkten des täglichen Bedarfes niedrigere Mengen in hochwertigen Märkten wie Duty-free, Premium und Kosmetikartikeln gegenüberstanden.

Die konsolidierten Umsatzerlöse im dritten Quartal lagen mit 637 Mio. Euro etwas über dem Vorquartal und leicht unter dem Vorjahreswert (Q2 2020: 619,9 Mio. Euro; Q3 2019: 648,8 Mio. Euro). Das betriebliche Ergebnis ging recht deutlich auf 46,8 Mio. Euro zurück (Q2 2020: 57,9 Mio. Euro; Q3 2019: 71,6 Mio. Euro). Es war durch Einmalaufwendungen in Höhe von 28,0 Mio. Euro belastet. Alleine rund 21,0 Mio. Euro davon entfielen hier auf die Kartondivision infolge der Stilllegung der Kartonmaschine in Hirschwang sowie rund 7 Mio. Euro auf die Packagingdivision aufgrund struktureller Anpassungsmaßnahmen. Der Periodenüberschuss brach verglichen zum Vorjahresquartal von 54 auf 31,4 Mio. Euro ein.

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des damit verbundenen starken Konjunkturabschwungs bleiben für Mayr-Melnhof Karton weiter schwer einschätzbar, heißt es im Ausblick des Unternehmens. Dank des Fokus auf systemrelevante Verpackungsprodukte für Güter des täglichen Bedarfes sollte aber weiter eine gewisse Resilienz gegeben sein. Für den strategischen Rohstoff Altpapier sei coronabedingt mit steigender Preisvolatilität zu rechnen.

Das Jahresergebnis wird aufgrund von Einmaleffekten weiter unterhalb des Vorjahres erwartet.

  

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MM selbst:

EANS-News: Mayr-Melnhof Karton AG / Ergebnisse zum 3. Quartal 2020
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Quartalsbericht

Wien -

Kontinuierlicher Geschäftsverlauf
Umsatzerlöse nahe am Vorjahresniveau
Ergebnis infolge markt- und strukturbedingter Einmaleffekte unter Vorjahr
Resilienz durch Fokus auf systemrelevante Verpackungsprodukte
Strategische Schwerpunkte: Kostenoptimierung und Wachstum
Die Mayr-Melnhof Gruppe konnte auch im 3. Quartal mit solider Mengen- und Cash-Flow-Entwicklung an den bisher insgesamt kontinuierlichen Geschäftsverlauf in 2020 anschließen. Die Konzentration auf die systemrelevanten Produkte, Karton und Kartonverpackung für Güter des täglichen Bedarfes, zeigt trotz herausfordernder Rahmenbedingungen eine gewisse Resilienz. Dem starken Auftragsanstieg zu Beginn der Pandemie Anfang des 2. Quartals folgte im Jahresverlauf eine weitgehende Normalisierung der Nachfrage.

Während die Umsatzerlöse der ersten drei Quartale wieder nahezu das Vorjahresniveau erreichten, liegen die Ertragszahlen erwartungsgemäß infolge von Einmaleffekten vor allem aus markt- und strukturbedingt notwendigen Anpassungen unter dem Vorjahr. Diese belasten das operative Ergebnis kumuliert per Ende September 2020 mit 57,5 Mio. EUR, wovon ein Großteil auf Abschreibungen von langfristigen Vermögenswerten entfällt.

In der Kartondivision trugen insbesondere vorteilhafte Rohstoffkosten sowie eine konsequente Preispolitik zu einer positiven Entwicklung im laufenden Geschäft bei. Die Packagingdivision zeigte sich vor allem aufgrund der insgesamt guten Mengenentwicklung robust.

Kostenoptimierung und vertiefte Marktdurchdringung stehen im Fokus der MM Gruppe mit dem Ziel nachhaltig Wachstum und Ertragskraft in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu verbinden. Die darauf gerichteten Investitions-, Innovations- und Akquisitionstätigkeiten werden intensiviert. Wie bereits indiziert, wird das Jahresergebnis aufgrund von Einmaleffekten unterhalb des Vorjahres erwartet.

Kennzahlen der Mayr-Melnhof Gruppe - IFRS

Konsolidiert in Mio. EUR Q1-3/2020 Q1-3/2019 +/-

Umsatzerlöse 1.903,5 1924,3 -1,1 %
EBITDA 307,1 297,2 +3,3 %
Betriebliches Ergebnis 169,3 195,6 -13,4 %
Operating Margin (in %) 8,9 % 10,2 % -127 bp
Ergebnis vor Steuern 160,6 194,2 -17,3 %
Periodenüberschuss 116,3 146,3 -20,5 %
Gewinn je Aktie (in EUR) 5,78 7,29

Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns erreichten mit 1.903,5 Mio. EUR nahezu wieder das Vorjahresniveau (Q1-3 2019: 1.924,3 Mio. EUR).

Das betriebliche Ergebnis lag mit 169,3 Mio. EUR um 13,4 % bzw. 26,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (Q1-3 2019: 195,6 Mio. EUR). Hierin sind Einmalaufwendungen in Höhe von 57,5 Mio. EUR aus markt- und strukturbedingt notwendigen Anpassungen sowie der Auflösungsvereinbarung mit dem ehemaligen CEO enthalten. Davon entfallen 38,5 Mio. EUR auf die Kartondivision und 19,0 Mio. EUR auf die Packagingdivision. Abschreibungen erhöhten sich dadurch von 101,6 Mio. EUR auf 137,8 Mio. EUR.

Die Operating Margin des Konzerns belief sich auf 8,9 % (Q1-3 2019: 10,2 %).

Den Finanzerträgen von 1,0 Mio. EUR (Q1-3 2019: 1,0 Mio. EUR) standen Finanzaufwendungen von -5,4 Mio. EUR (Q1-3 2019: -6,3 Mio. EUR) gegenüber. Das "Sonstige Finanzergebnis - netto" betrug vor allem aufgrund von Änderungen im Fremdwährungsergebnis -4,2 Mio. EUR (Q1-3 2019: 3,9 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Steuern lag damit bei 160,6 Mio. EUR nach 194,2 Mio. EUR im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beliefen sich auf 44,3 Mio. EUR (Q1-3 2019: 47,9 Mio. EUR), woraus ein effektiver Konzernsteuersatz von 27,6 % (Q1-3 2019: 24,7 %) resultiert.

Der Periodenüberschuss reduzierte sich entsprechend von 146,3 Mio. EUR auf 116,3 Mio. EUR.

VERLAUF DES 3. QUARTALS

Aufgrund einer gut bevorrateten Lieferkette hat sich der Auftragseingang bei MM Karton im Verlauf des 3. Quartals erwartungsgemäß abgeschwächt. Die Kapazitätsauslastung der Kartondivision lag jedoch vor allem aufgrund eines geplanten Umbaus im Kartonwerk Gernsbach, Deutschland, mit 95 % unter dem Wert des Vorquartals und Vorjahres (Q2 2020: 99 %; Q3 2019: 98 %). Demgegenüber zeigte sich die Auftragslage von MM Packaging insgesamt stabil, wobei einem Zuwachs bei Produkten des täglichen Bedarfes (Fast Moving Consumer Goods) niedrigere Mengen in hochwertigen Märkten wie Duty-free, Premium und Kosmetikartikeln gegenüberstanden.

Die konsolidierten Umsatzerlöse lagen mit 637,0 Mio. EUR leicht über dem Vorquartal aber unter dem Vorjahreswert (Q2 2020: 619,9 Mio. EUR; Q3 2019: 648,8 Mio. EUR). Das betriebliche Ergebnis erreichte 46,8 Mio. EUR (Q2 2020: 57,9 Mio. EUR; Q3 2019: 71,6 Mio. EUR) und war durch Einmalaufwendungen in Höhe von 28,0 Mio. EUR belastet. Hiervon entfallen rund 21,0 Mio. EUR auf die Kartondivision infolge der Stilllegung der Kartonmaschine in Hirschwang, Österreich, sowie rund 7,0 Mio. EUR auf die Packagingdivision aufgrund struktureller Anpassungsmaßnahmen. Die Operating Margin des Konzerns belief sich damit auf 7,3 % (Q2 2020: 9,3 %; Q3 2019: 11,0 %). Der Periodenüberschuss betrug 31,4 Mio. EUR (Q2 2020: 39,8 Mio. EUR; Q3 2019: 54,0 Mio. EUR).

Die Kartondivision erzielte eine Operating Margin von 3,5 % (Q2 2020: 9,6 %; Q3 2019: 11,0 %). Die Operating Margin der Packagingdivision lag bei 9,3 % (Q2 2020: 8,4 %; Q3 2019: 10,3 %).

Ausblick
Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des damit verbundenen starken Konjunkturabschwungs auf unser Geschäft und die Lieferkette bleiben weiter schwer einschätzbar. Infolge des Schwerpunktes unserer Geschäftstätigkeit auf systemrelevante Verpackungsprodukte für Güter des täglichen Bedarfes sollte jedoch weiterhin eine gewisse Resilienz gegeben sein. Die aktuelle Entwicklung der Auftragsstände auf normalem Niveau signalisiert Kontinuität aber auch kurzfristige Visibilität. Für den strategischen Rohstoff Altpapier ist coronabedingt mit steigender Preisvolatilität zu rechnen.

Das Jahresergebnis wird aufgrund von Einmaleffekten weiter unterhalb des Vorjahres erwartet.

Der Fokus auf Optimierung der Kostenstrukturen und Erhöhung der Marktdurchdringung wird konsequent fortgesetzt. Darauf gerichtete Investitions-, Innovations- und Akquisitionstätigkeiten werden intensiviert.

Die detaillierte Presseaussendung und den Bericht zum 3. Quartal 2020 sowie den CEO Audio-Webcast finden Sie auf unserer Website unter:
www.mayr-melnhof.com.

  

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Einmalaufwendungen überschatten operativ solide Ergebnisse im 3. Quartal

Mayr-Melnhof erzielte im 3. Quartal ein fast stabiles Umsatzniveau von EUR 637 Mio. (-2% j/j). Das betriebliche Ergebnis fiel jedoch um etwas mehr als ein Drittel auf EUR 46,8 Mio. infolge von Einmalaufwendungen. Diese betrafen – wie bereits vorab angekündigt –die Stilllegung der Kartonmaschine in Hirschwang sowie strukturelle Anpassungen in der Packagingdivision. Der Quartalsgewinn kam bei EUR 31,4 Mio. zu liegen. Die Kartondivision ver-zeichnete mit – 3% j/j einen leicht rückläufigen Umsatz, der sowohl preisbedingt als auch aufgrund der gut gefüllten Lieferkette mengenbedingt war. Die Einmalaufwendungen sowie eine geringere Kapazitätsauslastung infolge des Umbaus einer Maschine in Deutschland drückten die operative Marge auf 3,5%. Die Verpackungsdivision konnte ihr Umsatzniveau im Q3 fast halten, sieht sich aber mit einer Nachfrageverschiebung Richtung Güter des täglichen Bedarfs zulasten der hochwertigen Verpackungen konfrontiert. Die verbuchten Kosten für Kapazitätsanpassungen drückten auch in der Verpackungsdivision die Margen, die andernfalls sogar im 2stelligen Prozentbereich gelegen wären. Für 2020 erwartet der Vorstand unverändert ein Jahresergebnis weit unter dem Vorjahr infolge der Einmalaufwendungen.

Ausblick

Die Q3-Zahlen entsprachen im Großen und Ganzen den Erwartungen und zeigen, dass der Karton- und Verpackungsproduzent auch in der Krise sehr solide Ergebnisse erwirtschaftet. Dank seinem starken Finanzprofil, dem krisenresistenten Geschäftsmodell und der stabilen Nach-frage, erwarten wir, dass Mayr-Melnhof auch weiter gute Ergebnisse erzielen wird. Nach der starken Kursentwicklung seit März sehen wir jedoch aktuell keine Kurstrigger in Sicht und bestätigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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Mayr-Melnhof - RCB bestätigt Anlagevotum "hold"
Kursziel von 150 auf 154 Euro angehoben

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Anlagevotum "hold" für die Aktien der heimischen Mayr-Melnhof unverändert beibehalten. Das Kursziel wurde von Analyst Markus Remis von 150 auf 154 Euro nach oben revidiert.
Die Mayr-Melnhof Gruppe habe eine solide Ertragsperformance abgeliefert, die den Erwartungen der RCB-Experten insgesamt entsprach, hieß es in der aktuellen Studie. Allerdings konnten die Analysten keine frischen Kurstreiber für die Mayr-Melnhof-Aktie erkennen.

Die RCB-Experten reduzierten ihre Schätzung für den Gewinn je Aktie 2020 um drei Prozent auf 8,47 Euro. Die Prognose für 2021 wurde von 10,33 auf 10,71 Euro angehoben und jene für 2022 von 10,79 auf 11,03 Euro erhöht.

  

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EANS-News: Mayr-Melnhof Karton investiert über EUR 100 Mio. in Kartonstandort Frohnleiten
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Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Wachstum im Fokus
Ein Meilenstein für Europas größtes Recyclingkartonwerk
kein Stichwort

Wien - "Das ist das größte Investment, das die MM Gruppe je in Österreich getätigt hat", beschreibt MM CEO MMag. Peter Oswald das umfassende Erneuerungs-und Ausbauprogramm für das österreichische MM Karton Stammwerk Frohnleiten in den Jahren 2021-2022. Im Zentrum der über 100 Mio. EUR Investition stehen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kapazitätserweiterungen zur Zukunftssicherung unter Einsatz modernster Technologien.

Innovative volldigitalisierte Prozesse werden die Effizienz in der Altpapieraufbereitung deutlich erhöhen und gleichzeitig den spezifischen Verbrauch von Energie und Wasser senken. Neueste Produktionstechnologien in der Kartonfertigung steigern Produktqualität und Kapazitäten als Voraussetzung für weitere Einsatzmöglichkeiten von Recyclingkarton z.B. auch im Plastikersatz. Hochautomatisierte Logistik wird die Warenbewegung signifikant beschleunigen.

"Kreislaufwirtschaft ist ein integraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit der MM Gruppe, Technologieführerschaft und Nachhaltigkeit ein wesentlicher Teil unseres langfristigen Erfolgskonzepts. Die historische Großinvestition im Werk Frohnleiten ist ein "Triple-Win". Sie schafft nicht nur neue Absatzmöglichleiten und eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks bei Wasser, Energie und Emissionen, sondern trägt auch maßgeblich zur Absicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort bei. Umweltfreundliche Verpackungslösungen stehen im Trend - durch die umfangreichen technologischen Neuerungen sichert MM Karton Frohnleiten die nachhaltige Abdeckung des wachsenden Bedarfs mit attraktiver Wertschöpfung für den Standort und die Region" fasst CEO MMag. Peter Oswald die umfangreiche Bedeutung der Investition zusammen.

Die MM Gruppe ist Europas größter Karton- und Faltschachtelproduzent. Jährlich werden mehr als 1,7 Millionen Tonnen Karton produziert, ein Drittel davon mit rund 570 Mitarbeiter/innen am österreichischen Kartonstandort Frohnleiten. Die MM Gruppe beschäftigt weltweit rund 10.000 Mitarbeiter/innen, hiervon rund 1.800 in Österreich.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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>2021-2022. Im Zentrum der über 100 Mio. EUR Investition stehen
>Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kapazitätserweiterungen
>zur Zukunftssicherung unter Einsatz modernster Technologien.
>


Da werden wohl 14% Investitionsprämie fällig.

  

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Ist ja Weihnachten.

Geschäftsart: Erhaltene Zuwendung

Mitteilungspflichtige Person:

Name: MMMag.Georg Mayr-Melnhof (Natürliche Person)

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Grund der Mitteilungspflicht:

Grund: Meldepflichtige Person ist Person mit Führungsaufgaben Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

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Angaben zum Emittenten:

Name: Mayr-Melnhof Karton AG
LEI: 5299001AMHDLKUM80611

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Angaben zum Geschäft:

ISIN: AT0000938204
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktien
Geschäftsart: Erhaltene Zuwendung
Datum: 03.12.2020; UTC+01:00
Handelsplatz: außerhalb eines Handelsplatzes
Währung: Euro

Preis Volumen
0 19993

Gesamtvolumen: 19993
Gesamtpreis: 0
Durchschnittspreis: 0

  

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EANS-Adhoc: Mayr-Melnhof Karton erwirbt Kotkamills
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH

Geplante Akquisition stärkt MMK’s Position bei Frischfaserkarton

Fusion/Übernahme/Beteiligung
09.12.2020

Wien - Die Mayr-Melnhof Gruppe hat eine Vereinbarung getroffen, Kotkamills Group Oyj ("Kotkamills") von den bisherigen Eigentümern zu einem Unternehmenswert von rund 425 Millionen EUR zu erwerben; dies entspricht ca. dem 7,8-fachen EBITDA der letzten zwölf Monate. Durch die Übernahme von Kotkamills wird MM Karton die Position auf dem attraktiven Markt für Frischfaserkarton (FBB) und Food Service Board (FSB) ausbauen und die etablierte Marktposition bei Recyclingkarton ergänzen. Die geplante Transaktion wird sich unmittelbar ertragssteigernd auswirken.

Kotkamills betreibt am integrierten Standort in Kotka (Südfinnland) zwei Karton-/Papiermaschinen: eine FBB/FSB-Kartonmaschine, die 2016 nach einer Investition von mehr als 180 Mio. EUR in Betrieb genommen wurde, mit einem aktuellen Verkaufsvolumen von rund 260.000 t und einer geplanten Kapazität von 400.000 t; eine Maschine für Saturated Kraft Paper/Imprägnierpapier mit 170.000 t Kapazität, durch die das Unternehmen ein weltweit führender Anbieter ist. Kotkamills beschäftigt ca. 500 Mitarbeiter und erwirtschaftete in den letzten zwölf Monaten bei einem Umsatz von ca. 380 Mio. EUR ein EBITDA von ca. 55 Mio. EUR.

Der Kaufpreis wird aus zugesagten Kreditlinien finanziert. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Abschlussbedingungen und der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Der Abschluss der Transaktion wird für Mitte 2021 erwartet.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Kotkamills-Zukauf bringt auch neue Produkte für Mayr-Melnhof
Barrierekartons für Lebensmittelhandel sollen Übergang von Plastik zu Karton vorantreiben

Mit dem Kauf der finnischen Kotkamills will der heimische Kartonhersteller Mayr-Melnhof (MM) nicht nur seine bestehende Wettbewerbsposition stärken, sondern in Zukunft auch neue Produkte anbieten - darunter spezielle Barrierekartons für den Lebensmittelbereich. Mit diesen könne der Übergang von Plastik zu Karton vorangetrieben werden, sagte Konzernchef Peter Oswald am Donnerstag.
Kotkamills sei bei der umweltfreundlichen Beschichtung von Karton ein wichtiger Player am Markt. Mit dem Erwerb der Kartonmaschine des finnischen Unternehmens könne man Verpackungsmaterial - beispielsweise für die Lebensmittelindustrie - anbieten, das aufgrund einer Beschichtung im Inneren keine zusätzlichen Plastikbeutel mehr benötigt und so den Plastikverbrauch in der Branche reduziert.

Von dem Produkt erhofft sich das Unternehmen eine gute Nachfrage. "Wir hoffen, dass die End-Konsumenten Druck auf die Unternehmen ausüben werden, plastikfrei zu werden und wir hoffen, dass unsere plastikfreie Lösung bei unseren Kunden gut angenommen wird", so Oswald.

Darüber hinaus laufe die Kartonmaschine noch nicht auf höchster Kapazität. Aktuell liege das Verkaufsvolumen bei 260.000 Tonnen (t), die geplante Kapazität liege bei 400.000 t. Der Verkauf sei bisher ein Engpass gewesen - daher sei die Maschine auch noch nicht vollständig hochgefahren. Hier hoffe man aber auf Synergieeffekte nach dem Kauf aufgrund des weltweiten Verkaufsnetzwerks von Mayr-Melnhof, so Oswald.

Bis die Kartonmaschine auf voller Kapazität sei, werde es zwar noch einige Jahre dauern, allerdings seien dafür auch kaum mehr Kosten zu erwarten. Dementsprechend rechnet der MM-Chef in den kommenden Jahren auch mit deutlichen Gewinnsteigerungen. In den vergangenen zwölf Monaten habe Kotkamills einen Umsatz von 380 Mio. Euro und einen Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) von 55 Mio. Euro erzielt.

Neben der Kartonmaschine erwirbt Mayr-Melnhof mit dem Zukauf auch eine Maschine für Imprägnierpapier - dieses wird beispielsweise für Küchenoberflächen oder Wandtafeln verwendet - mit 170.000 t Kapazität. In den Bereich ist außerdem eine eigene Sägemühle integriert. Für Mayr-Melnhof sei das ein neuer Geschäftszweig, im Verhältnis zum Kartonbereich sei dieser jedoch eher klein. Der Bereich wachse derzeit und sei "eine neue Möglichkeit für Mayr-Melnhof", sagte Oswald. "Wir mögen diese Geschäft".

Insgesamt beschäftigt Kotkamills rund 500 Mitarbeiter. Der Kauf soll Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen sein, sei jedoch dem Ergebnis der MM Group sofort zurechenbar. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf rund 425 Mio. Euro, finanziert werden soll dieser aus zugesagten Kreditlinien.

  

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MMK übernimmt finnische Kotkamills mit einem Umsatz von rund EUR 380 Mio.

Nachdem der seit April an der Spitze von Mayr-Melnhof stehende CEO Oswald bereits mehrmals anorganisches Wachstum - vor allem im Bereich Frischfaserkarton – als Teil der Unternehmensstrategie hervorgehoben hatte, kündigte das Unternehmen diese Woche die Übernahme der finnischen Kotkamills an. Ziel für MMK ist, seine Position auf dem wachsenden europäischen Markt für Frischfaserkarton (FBB) und Food Service Board (FSB) auszubauen und die etablierte Marktposition bei Recyclingkarton ergänzen. Kotkamills betreibt in Südfinnland zwei Karton-/Papiermaschinen: eine FBB/FSB-Kartonmaschine mit einem aktuellen Verkaufsvolumen von rund 260,000 Tonnen und einer geplanten Kapazität von rund 400,000 Tonnen sowie eine Maschine für Saturated Kraft Paper/Imprägnierpapier mit 170.000 t Kapazität, durch die das Unternehmen ein weltweit führender Anbieter ist. Kotkamills erwirtschaftete in den letzten 12 Monaten einen Umsatz von ca. EUR 380 Mio. und ein EBITDA von rund EUR 55 Mio. Der Kaufpreis von rund EUR 425 Mio. entspricht ca. dem 7,8-fachen EBITDA der letzten zwölf Monate. Die Transaktion soll im 1. Halbjahr 2021 abge-schlossen werden.

Ausblick

Die Übernahme der Kotkamills stellt einen ausgezeichneten strategischen Fit für Mayr-Melnhof dar, der die Position im Frischfaserkarton stärken wird und weiteres Wachstum durch die Kapazitätsaufstockung ermöglicht. Zusätzlich wird das Produktportfolio diversifiziert. Kotkamills bietet innovative Lösungen für Kunststoff-Ersatz durch FSB-Barrierekartons und ermöglicht MM den Einstieg in ein neues Produkt - SaturatingBase Kraft/Imprägnierpapier, wo Kotkamills eine starke Wettbewerbsposition hält. Der Kaufpreis mit einem EV-Multiple von 7,8x vor Synergieeffekten (rund 4- 5% vom Umsatz werden angestrebt) entspricht in etwa der eigenen Bewertung von Mayr-Melnhof und wird aus bestehenden Kreditlinien finanziert. Wir denken, dass die Übernahme einen positiven Kurstrigger für die MMK-Aktie darstellt.

Erste Bank

  

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Deutsche Bank bestätigt für Mayr-Melnhof die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 151,0 auf 180,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 164,5 Euro.

  

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Mayr-Melnhof - Deutsche Bank erhöht Kursziel auf 180 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt

Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Mayr-Melnhof von 151,00 auf 180,00 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von Analyst Matthias Pfeifenberger unverändert beibehalten.

Mayr-Melnhof Karton hat in der Vorwoche bekannt gegeben, die finnische Kotkamills Group Oyj um rund 425 Mio. Euro zu erwerben. Mit Blick auf den Umfang der Synergien sowie die signifikanten Kapazitätsspielräume und unter Einbeziehung des mittelfristig markanten Margenverbesserungs-Potenzials, sollte dieser Deal aus Sicht der Deutsche-Bank-Experten sehr viel Sinn machen.

  

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EANS-News: Mayr-Melnhof Karton erwirbt Werk Kwidzyn (Polen) von International Paper
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

MMK wächst durch geplante Akquisition bei Frischfaserkarton und schafft attraktives Entwicklungspotential

Fusion/Übernahme/Beteiligung

Wien - Die Mayr-Melnhof Gruppe hat eine Vereinbarung getroffen, die International Paper (Poland) Holding sp. z.o.o ("Kwidzyn") von International Paper für rund EUR 670 Mio. ("debt and cash free") zu erwerben und zusätzlich Verbindlichkeiten von ca. EUR 33 Mio. aus Fruchtgenussrechten und Operating Leases nach IFRS zu übernehmen. Die Akquisition von Kwidzyn ist Teil der Strategie von MM im hochqualitativen Frischfaserkartonbereich (FBB) mit innovativen, nachhaltigen und kostengünstigen Qualitäten zu wachsen. Die geplante Transaktion wird sich unmittelbar ertragssteigernd auswirken.

Am integrierten Zellstoff- und Papierstandort in Polen betreibt Kwidzyn eine Zellstofffabrik mit rund 400.000 t Kapazität p.a. und vier verbundenen Karton-/ Papiermaschinen: Kernstück ist eine FBB-Kartonmaschine mit 260.000 t Kapazität p.a.. Darüber hinaus ist Kwidzyn vor kurzem durch den Umbau einer Papiermaschine in den Bereich MF-Kraftpapier eingestiegen, um die wachsende Nachfrage für flexible Papierverpackungen zu bedienen. Die Produktion an dieser Maschine soll bis zu einer Kapazität von 75.000 t p.a. gesteigert werden. Ferner betreibt Kwidzyn zwei der attraktivsten Kopierpapiermaschinen (UWF) in Europa mit 410.000 t Gesamtkapazität p.a.. Im Werk arbeiten ca. 2.300 Mitarbeiter. Im Jahr 2020 wurde ein bereinigtes EBITDA von ca. EUR 92 Mio. bei einem Umsatz von ca. EUR 510 Mio. erwirtschaftet.

Der Kaufpreis wird über zugesagte Kreditlinien von Banken und die Begebung eines Schuldscheindarlehens finanziert. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Abschlussbedingungen. Das Closing der Transaktion wird für das dritte Quartal 2021 erwartet.

Strategische Relevanz

Ausbau der Wettbewerbsposition der MM Gruppe gegenüber den beiden Marktführern im wachsenden europäischen FBB Markt durch Innovation nachhaltiger Produkte sowie ein breiteres Serviceangebot
Einstieg in das attraktive Geschäftsfeld flexible Papierverpackung
Einstieg in den Bereich ungestrichenes Feinpapier (UWF) über einen etablierten Niedrigkostenhersteller
Nutzung der vorteilhaften Kostenposition für weiteres Wachstum bei FBB oder anderen Verpackungsqualitäten
Nutzung von Synergiepotenzial
MMag. Peter Oswald, CEO der Mayr-Melnhof Gruppe, kommentiert: "Die Übernahme von Kwidzyn ist eine ideale Ergänzung unseres bestehenden Kartongeschäfts. Sie ermöglicht MMK, Innovationen für nachhaltigere Verpackungslösungen im wachsenden Markt für Frischfaserkarton voranzutreiben und schafft auch attraktive neue Perspektiven durch die Integration von Zellstoff und Papier an einem europäischen Standort mit Kostenvorteilen. Wir setzen großes Vertrauen in das hochqualifizierte Team von Kwidzyn für die Gestaltung einer erfolgversprechenden gemeinsamen Zukunft."

Einwahldetails für eine Investoren-Telefonkonferenz heute am 12. Februar 2021 um 10:00 Uhr MEZ und eine Präsentation sind auf unserer Website http://www.mayr-melnhof.com verfügbar.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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MMK übernimmt polnische Kwidzyn mit Umsatz von über EUR 500 Mio.

Nach der angekündigten Übernahme der finnischen Kotkamills Anfang Dezember 2020, gab Mayr-Melnhof heute eine weitere Übernahme bekannt, die Teil der Strategie ist, die Wettbewerbsposition im hochqualitativen Frischfaserkartonmarkt zu festigen. MM übernimmt die International Paper (Poland) Holding (Kwidzyn) von International Paper für rund EUR 670 Mio. Der Kaufpreis wird kreditfinanziert und die Übernahme soll im Q3 2021 abgeschlossen sein. Kwidzyn betreibt eine Zellstofffabrik mit einer Kapazität von rund 400.000t p.a. und stieg jüngst in den Bereich MF-Kraftpapier ein, um die wachsende Nachfrage für flexible Papierverpackungen zu bedienen. Die Produktion an dieser Maschine soll bis zu einer Kapazität von 75.000 t p.a. gesteigert werden. Ferner betreibt Kwidzyn zwei der attraktivsten Kopierpapiermaschinen für ungestrichenes Feinpapier (UWF) in Europa mit 410.000 t Gesamtkapazität p.a.. Im Jahr 2020 wurde ein bereinigtes EBITDA von ca. EUR 92 Mio. bei einem Umsatz von ca. EUR 510 Mio. erwirtschaftet.

Ausblick

Wie die Übernahme der Kotkamills stellt auch Kwidzyn einen ausgezeichneten strategischen Fit für Mayr-Melnhof dar, der die Position im Frischfaserkarton stärken wird und den Einstieg in die Geschäftsfelder flexible Papierverpackung und ungestrichenes Feinpapier (UWF) ermöglicht. Auch aus finanzieller Sicht stellt sich die Übernahme höchst attraktiv dar. Kwidzyns EBITDA-Margen liegen über jeden von MM und auch das Übernahmemultiple auf EV/EBITDA-Basis von rund 7,6x ist attraktiv und liegt knapp unter dem Multiple von Kotkamills. Gegenüber einem Umsatzvolumen von geschätzten rund EUR 2,5 Mrd. für 2020 kommen durch Kotkamills und Kwidzyn somit 2021 rund EUR 900 Mio. an Umsatzvolumen dazu. Wir denken, dass diese zweite Übernahme innerhalb kurzer Zeit einen positiven Kurstrigger für die MMK-Aktie darstellt.

Erste Bank

  

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Deutsche Bank bestätigt für Mayr-Melnhof die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 180,0 auf 200,0 Euro. Weiter das höchste aller Kursziel.

durchschnittliches Kursziel: 169,5 Euro.

  

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Kepler Cheuvreux bestätigt für Mayr-Melnhof die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 174,0 auf 206,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 177,5 Euro.

  

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Mayr-Melnhof - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 180 auf 200 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt

Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der Mayr-Melnhof von 180 auf 200 Euro nach oben gesetzt. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von Analyst Matthias Pfeifenberger bestätigt.
Nur Monate nach der Akquisition von Kotkamills, hat es Mayr-Melnhof unter dem neuen CEO Peter Oswald geschafft einen weiteren "game-changing deal" zu unterzeichnen, hieß es vonseiten der Deutsche Bank-Experten.

In der Vorwoche war bekannt geworden, dass die Mayr-Melnhof Karton AG die polnische Kartonfirma Kwidzyn von der International Paper Holding um 670 Mio. Euro mit 2.300 Mitarbeitern kauft.

  

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Raiffeisen Research erhöht für Mayr-Melnhof die Empfehlung von Halten auf Kaufen - und das Kursziel von 154,0 auf 210,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 191,5 Euro.

  

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Mayr-Melnhof - Raiffeisen hebt Kursziel auf 210, Empfehlung auf "buy"
Jüngste Übernahmen in Polen und Finnland positiv gesehen

Die Analysten von Raiffeisen Research haben ihr Kursziel für die Aktie der heimischen Mayr-Melnhof in Reaktion auf den gemeldeten Zukauf in Polen von 154 auf 210 Euro angehoben. Die Empfehlung für die Aktie des Kartonherstellers wurde gleichzeitig von "hold" auf "buy" verbessert.
Mayr-Melnhof hat zuletzt die Übernahme der polnischen Kartonfirma Kwidzyn für einen Kaufpreis von 670 Mio. Euro gemeldet. Das ist die zweite Übernahme in kurzer Zeit, erst im Dezember hatte der Konzern den Kauf der finnischen Kotkamills um 425 Mio. Euro vermeldet.

Die Raiffeisen-Analysten sehen in den beiden Firmenzukäufen einen bedeutenden Sprung nach vorne für Mayr-Melnhof. Die daraus resultierenden Erweiterungen des Produktportfolios und Synergiepotenziale seien vielversprechend, heißt es in der Raiffeisen Analyse.

  

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ANS-News: Mayr-Melnhof Gruppe platziert erfolgreich eine Milliarde EUR Schuldscheindarlehen
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Mittel werden zur Finanzierung der Akquisitionen und organischer Wachstumsprojekte verwendet

Finanzierung

Wien - Mayr-Melnhof Karton AG hat gemeinsam mit den arrangierenden Banken Erste Group, Bank Austria und Raiffeisenbank International, Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen in einem Gesamtvolumen von 1 Milliarde EUR erfolgreich bei einem breit gestreuten Kreis institutioneller Investoren im In-und Ausland platziert. Das ursprüngliche Zielvolumen von 300 Millionen Euro war um das Sechsfache überzeichnet. Die Transaktion umfasst Tranchen mit sowohl fester als auch variabler Verzinsung über Laufzeiten von 5 bis 15 Jahren mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 8,8 Jahren und einem durchschnittlichen Zinssatz von 1,5 %.

Die Emissionserlöse dienen zur Finanzierung der Akquisition von Kotkamills, Finnland, und IP Kwidzyn, Polen, sowie für organisches Wachstum. Mag. Franz Hiesinger, CFO der MM Gruppe, kommentiert: "In einem günstigen Kapitalmarktumfeld wurde unserem stabilen Geschäftsmodell und dem eingeschlagenen Wachstumskurs in nachhaltigen und innovativen faserbasierten Verpackungslösungen hohes Vertrauen entgegengebracht. Die Finanzierung des Konzerns fußt nach dieser Transaktion weiter auf einer sehr soliden Kapitalbasis."

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Thema #221879

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