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OMV 2020, Rang: Warren Buffett(2364), 17.1.21 10:33
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
EILMELDUNG: OMV - 607 Mio. Euro operativer Verlust im 3...
29.10.20 08:03
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OMV leidet unter Ölpreisverfall, Gewinneinbruch im 3. Q...
29.10.20 08:05
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      RE: OMV leidet unter Ölpreisverfall, Gewinneinbruch im ...
29.10.20 08:30
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29.10.20 08:32
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RE: OMV 2020
29.10.20 10:22
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RE: OMV 2020
29.10.20 11:52
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OMV-Chef: Nicht Corona, Klimawandel bestimmt langfristi...
29.10.20 15:19
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OMV-Chef Seele: Borealis-Kauf war "faire Transaktion"
29.10.20 15:56
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Downstream überrascht jedoch positiv
31.10.20 08:27
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RE: Downstream überrascht jedoch positiv
31.10.20 13:00
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Aufsichtsrat Herbert Lindner kauft 400 Aktien
02.11.20 09:29
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Credit Suisse kürzt Kursziel von 35 auf 33 Euro
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LBBW bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufen und reduzi...
05.11.20 08:45
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      Kepler Cheuvreux bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufe...
06.11.20 07:01
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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Mark Garrett kauft 6....
06.11.20 07:37
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Societe Generale bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufe...
06.11.20 07:59
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WKStA legt Anzeige gegen OMV-Chef Seele zu den Akten
16.11.20 12:17
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Barclays nimmt Coverage der OMV mit der Empfehlung Glei...
16.11.20 20:33
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OMV - Berenberg Bank bestätigt Kaufempfehlung "buy"
17.11.20 08:05
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OMV ist super nachhaltig
19.11.20 15:46
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RE: OMV ist super nachhaltig
19.11.20 19:52
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Goldman Sachs bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral ...
20.11.20 09:05
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US-Regierung erhöht Sanktionsdruck auf Firmen bei Nord ...
21.11.20 11:45
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      RE: US-Regierung erhöht Sanktionsdruck auf Firmen bei N...
22.11.20 10:31
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23.11.20 10:10
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OMV - Goldman Sachs senkt Kursziel von 38 auf 34 Euro
23.11.20 13:56
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RE: Morgan Stanley bestätigt für OMV die Empfehlung Gle...
04.12.20 12:33
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Bau von „Nord Stream 2“ geht im Dezember weiter
29.11.20 10:09
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JPMorgan erhöht für OMV die Empfehlung von Unter- auf Ü...
03.12.20 09:08
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OMV und VERBUND nehmen die größte Flächen-Photovoltaika...
03.12.20 13:37
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RE: OMV und VERBUND nehmen die größte Flächen-Photovolt...
03.12.20 17:32
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      RE: OMV und VERBUND nehmen die größte Flächen-Photovolt...
03.12.20 17:34
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03.12.20 17:37
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Credit Suisse erhöht für OMV die Empfehlung von Under- ...
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OMV erneut mit Leadership-Bewertung im Bereich Klimawan...
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RE: OMV erneut mit Leadership-Bewertung im Bereich Klim...
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14.12.20 09:20
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15.12.20 09:24
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OMV investiert Greenpeace kritisiert
15.12.20 16:02
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18.12.20 12:58
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RE: Erster Waggon: AustroCel Hallein liefert fortschrit...
20.12.20 13:53
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      RE: Erster Waggon: AustroCel Hallein liefert fortschrit...
25.12.20 13:35
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29.12.20 09:31
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OMV-Tochter Petrom verkauft Ölfelder in Kasachstan
29.12.20 10:06
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Endspurt bei Pipeline Nord Stream 2
03.1.21 10:15
52
Goldman Sachs erhöht das Kursziel
07.1.21 16:08
53
RE: Goldman Sachs erhöht das Kursziel
07.1.21 19:24
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      Credit Suisse erhöht OMV-Kursziel von 40 auf 47 Euro
08.1.21 17:01
55
      Betriebsrätliche Machtkämpfe bei der OMV
11.1.21 07:58
56
OMV wertete Borealis-Anteil auf: 1,3 Mrd. operativer Er...
14.1.21 08:21
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LBBW bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufen - und erhö...
14.1.21 10:31
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OMV förderte Ende 2020 wieder mehr - Borealis-Anteil au...
14.1.21 11:13
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RE: OMV förderte Ende 2020 wieder mehr - Borealis-Antei...
14.1.21 11:23
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      RE: OMV förderte Ende 2020 wieder mehr - Borealis-Antei...
15.1.21 09:00
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Goldman Sachs hebt das Kursziel
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Societe Generale bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufe...
15.1.21 09:02
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      Performance-Indikatoren für Q4 20 zeigen weitere Erholu...
17.1.21 10:33
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OMV leidet unter Ölpreisverfall, Gewinneinbruch im 3. Quartal
Brent-Rohölpreis heuer bei 40 Dollar pro Fass - 468 Mio. Euro Verlust in neun Monaten

Die Coronakrise hat den österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV schwer getroffen: Der Umsatz brach im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro ein, das operative Ergebnis der Gruppe drehte auf 607 Mio. Euro in die Verlustzone. Das um Lagerhaltungseffekte bereinigte CCS-Nettoergebnis vor Sondereffekten brach um 83 Prozent auf 80 Mio. Euro ein, wie die OMV am Donnerstag mitteilte.
Über neun Monate betrachtet betrug der Rückgang beim CCS Nettoergebnis 65 Prozent (auf 460 Mio. Euro), das operative Konzernergebnis war mit 463 Mio. Euro negativ und der Verlust je Aktie betrug 1,90 Euro (nach einem Gewinn von 4,05 Euro vor einem Jahr). Unterm Strich musste für die ersten drei Quartale ein Periodenverlust von 468 Mio. Euro verbucht werden, nach einem Überschuss von 1,689 Mrd. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Schwer zu schaffen macht der OMV der Ölpreisverfall durch die Coronakrise. Für heuer erwartet man einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von 40 Dollar pro Fass, 2019 waren es noch 64 Dollar gewesen. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird für 2020 unterhalb von 10 Euro je Megawattstunde (MWh) erwartet (2019: 11,9 Euro/MWh).

Die Gesamtproduktion wird heuer zwischen 450.000 und 470.000 Fass (boe) pro Tag erwartet, nach im Schnitt 487.000 Fass täglich im Vorjahr - abhängig von der Sicherheitslage in Libyen.

Die OMV reagiert darauf mit einer Kürzung der organischen Investitionen von 2,3 Mrd. Euro im Vorjahr auf heuer 1,7 Mrd. Euro.

Die Prognose für die Referenz-Raffineriemarge der OMV wird von rund 3 Dollar pro Fass auf rund 2,5 Dollar zurückgenommen. Im Vorjahr lag sie bei 4,4 Dollar. Die Petrochemiemargen dürften geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres liegen (2019: 433 Euro/t). Auch die Gesamtverkaufsmenge an Raffinerieprodukten wird 2020 unter jener von 2019 prognostiziert (2019: 20,9 Mio. Tonnen).

  

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Die Prognose für die Referenz-Raffineriemarge der OMV wird von rund 3 Dollar pro Fass auf rund 2,5 Dollar zurückgenommen. Im Vorjahr lag sie bei 4,4 Dollar. Die Petrochemiemargen dürften geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres liegen (2019: 433 Euro/t). Auch die Gesamtverkaufsmenge an Raffinerieprodukten wird 2020 unter jener von 2019 prognostiziert (2019: 20,9 Mio. Tonnen).

Wenn ich mir die Margen in absoluten Zahlen anschaue, dann ist es strategisch wohl richtig, verstärkt auf Petrochemie zu setzen, und vom Groscherlgeschäft mit der Raffinierung von Treibstoffen wegzukommen. Es ist schon ein Unterschied, ob man 4€ pro kg oder 2 Cent pro kg Spanne hat.

  

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OMV selbst:

Trotz ungünstiger Marktbedingungen konnte die OMV eine solide Leistung erzielen:
CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1,16 Mrd in den ersten neun Monaten 2020
Wien (OTS) -

Leistungskennzahlen Jänner bis September 2020*


Konzern

CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten bei EUR 1,16 Mrd (-58%)
Während Upstream durch den massiven Öl- und Gaspreisverfall stark betroffen war, erwies sich das Downstream-Geschäft als wesentlich resistenter. Downstream war in der Lage, den Gewinn im Gas- und Retail-Geschäft zu steigern.
Den Aktionären zuzurechnender Periodenüberschuss EUR -622 Mio; Ergebnis je Aktie in EUR -1,90; Ergebnis je Aktie in EUR -1,90
Cashflow aus der Betriebstätigkeit von EUR 2.457 Mio (-20%)
Organischer freier Cashflow vor Dividenden von EUR 1.147 Mio (-34%)
CCS ROACE vor Sondereffekten bei 6% in den ersten neun Monaten 2020

Upstream

Durchschnittlicher Brent-Preis auf USD 41,06/bbl (-36%) gesunken
Durchschnittlicher CEGH Gaspreis auf 8,7 EUR/MWh (-43%) gesunken
Produktion bei 460 kboe/d (-4%). Dies hauptsächlich aufgrund der Produktionsausfälle in Libyen, welche teilweise durch Produktionssteigerungen in Malaysia kompensiert wurden.
Produktionskosten stabil bei USD 6,7/boe XYZ
Gesamtverkaufsmenge an Kohlenwasserstoffen auf 434 kboe/d (-6%) gesunken
Operatives Ergebnis vor Sondereffekten EUR -39 mn, aufgrund der niedrigen Öl- und Gaspreise, dem Rückgang von Verkaufsmengen hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass kein Libysches Öl am Markt verkauft werden konnte.
Aufgrund der reduzierten Ölpreis-Annahmen, übernahm OMV Upstream unbare Netto-Wertminderungen von EUR 1 Mrd vor Steuern im dritten Quartal 2020.

Downstream

OMV Referenz-Raffineriemarge bei USD 2,69/bbl (-37%) hauptsächlich aufgrund niedriger Margen für Mitteldestillate und Benzin.
Der Raffinerie-Auslastungsgrad lag angesichts der Covid-19-Auswirkungen relativ robust bei 87% (-9%).
Gesamtverkaufsmenge Raffinerieprodukte auf 13,44 Mio t (-15%) gesunken
Erdgas-Verkaufsmengen auf 113,62 TWh (+24%) gestiegen
CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten verhältnismäßig stabil bei EUR 1,14 Mrd (-11%) aufgrund eines verbesserten Gas- und Retail-Geschäftsergebnis.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201029_OTS0014/trotz-unguenstiger-marktbedingun gen-konnte-die-omv-eine-solide-leistung-erzielen

  

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OMV und Mubadala schließen Borealis Transaktion ab
Wien, Abu Dhabi (OTS) -

Die OMV erwirbt zusätzliche 39% von Mubadala und erhöht damit ihre Beteiligung an Borealis auf 75%.
Der Kaufpreis beträgt USD 4,68 Mrd
Netto-Cash-Impact für die OMV liegt bei EUR 3,8 Mrd
Mubadala behält eine Beteiligung von 25% an Borealis
Die OMV, das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien und Mubadala Investment Company, die in Abu Dhabi ansässige strategische Investmentgesellschaft haben heute die Transaktion abgeschlossen, mit der die OMV von Mubadala eine zusätzliche 39%-Beteiligung an Borealis, ein führendes, weltweit tätiges Chemieunternehmen, erwirbt.

Die Transaktion wurde gemäß der im März dieses Jahres angekündigten Vereinbarung im erwarteten Zeitplan und in Übereinstimmung mit allen regulatorischen Anforderungen abgeschlossen. Die OMV hält nun eine 75% Beteiligung und Mubadala behält 25% an Borealis.

Die OMV hat Anspruch auf alle Dividenden in Bezug auf die zusätzlichen Aktien der Borealis, die nach dem 31. Dezember 2019 ausgeschüttet werden. Die OMV wird die Ergebnisse der Borealis in ihren Finanzberichten voll konsolidieren. Im Jahr 2019 erzielte Borealis einen Gesamtumsatz von EUR 9,8 Mrd. und einen Nettogewinn von EUR 872 Mio. Der operative Cashflow von Borealis - einschließlich der Dividenden aus dem Joint Venture Borouge - belief sich 2019 auf EUR 1,5 Mrd. In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 erzielte Borealis einen operativen Cashflow einschließlich der Dividenden von Borouge von EUR 1,1 Mrd und lag damit 6 Prozent über den ersten neun Monaten des Vorjahres, trotz des schwierigen Marktumfelds aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Musabbeh Al Kaabi, CEO von Petroleum & Petrochemicals, Mubadala: „Diese Transaktion passt gut zu unserer Strategie als verantwortungsbewusster Investor und wir sind zuversichtlich, dass diese Partnerschaft für alle drei Unternehmen einen Mehrwert schaffen wird. Sowohl die OMV als auch Borealis sind Spitzenreiter des Mubadala Portfolios und diese Entscheidung steht im Einklang mit unserem Vermögensverwaltungsmodell und unserer Verpflichtung, mit gleichgesinnten Akteuren zusammenzuarbeiten.“

Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV: „Diese Transaktion ist ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung unserer Strategie. Wir schaffen damit ein integriertes und nachhaltiges Geschäftsmodell, das die Wertschöpfungskette der OMV in Richtung höherwertiger chemischer Produkte und Recycling erweitert und den Konzern damit für eine kohlenstoffärmere Zukunft neu positioniert.“

Der Kaufpreis der Transaktion beläuft sich auf USD 4,68 Mrd. Basierend auf den Anpassungen beim Abschluss beläuft sich der Auszahlungsbetrag für die OMV, abzüglich der erworbenen Barmittel, auf EUR 3,8 Mrd. Die Anpassungen beinhalten die Dividenden des ersten Quartals, auf die die OMV aufgrund des erhöhten Aktienanteils Anspruch hat, Währungseffekte und die Cash-Position von Borealis beim Abschluss. Nach der erfolgreichen Emission von Senior und Hybrid Bonds in Höhe von EUR 4,5 Mrd zahlte die OMV den gesamten Betrag bei Abschluss vollständig aus. Aufgrund der in den letzten Monaten identifizierten Synergien erhöht die OMV das Synergiepotenzial von EUR 700 Mio. auf mehr als EUR 800 Mio. Darüber hinaus hat die OMV ihr Desinvestitionsprogramm, das bis Ende 2021 EUR 2 Mrd. realisieren wird, erfolgreich gestartet. Der Verkauf des 51%-Anteils an der Gaslogistik-Tochter Gas Connect Austria ist bereits unterzeichnet und wird für die OMV einen Entschuldungseffekt von EUR 570 Mio. haben.

Borealis, mit Hauptsitz in Wien, beschäftigt derzeit mehr als 6.800 Mitarbeiter und ist in über 120 Ländern tätig. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen und Produkte für Kunden weltweit an, sowohl direkt als auch in Zusammenarbeit mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und mit Baystar™, einem Joint Venture mit Total in Texas, USA.

Die weltweite Nachfrage nach Monomeren und Polymeren wächst rasant. Der Erwerb einer Kontrollmehrheit an Borealis macht die OMV zu einem führenden Anbieter von Polyolefinen und Basischemikalien. Die gemeinsamen Produktionskapazitäten machen die OMV zur Nummer 1 unter den Ethylen- und Propylenproduzenten in Europa und zu einem der Top 10 Polyolefinhersteller weltweit. Die Übernahme ist eine strategische Erweiterung der Wertschöpfungskette der OMV im Bereich der hochwertigen Chemikalien. Dies bietet eine natürliche Absicherung gegen die Zyklizität der einzelnen Wertschöpfungskettenschritte sowohl hinsichtlich der Volumina als auch der Markt-Spreads, wodurch das Risiko der OMV gegenüber volatilen Märkten verringert wird.

Darüber hinaus werden OMV und Borealis gemeinsam ihr Know-how und ihre Aktivitäten in der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft ausbauen. Die Aktivitäten von Borealis im Kunststoff-Recycling durch ihre Tochtergesellschaften EcoPlast (Österreich) und mtm plastics (Deutschland), das Projekt STOP (Meeresabfälle) und die Initiative Design For Recycling (DFR) sind eine perfekte Ergänzung zur ReOil®-Technologie der OMV für das chemische Recycling von Post-Consumer-Kunststoffen. Die proprietäre ReOil®-Technologie wandelt schwer zu recycelnde Kunststoffabfälle in hochwertige Rohstoffe für unsere Raffinerien um und ersetzt damit Erdöl.

  

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Die proprietäre
>ReOil®-Technologie wandelt schwer zu recycelnde
>Kunststoffabfälle in hochwertige Rohstoffe für unsere
>Raffinerien um und ersetzt damit Erdöl.

Hierzu etwas Info:

https://www.omv.com/de/blog/reoil-aus-kunststoff-wieder-oel-gewinnen

  

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OMV-Chef: Nicht Corona, Klimawandel bestimmt langfristige Strategie
Massiver Umsatz- und Gewinneinbruch im 3. Quartal - Produktion in Libyen wird wieder hochgefahren - Geldstrafe in Polen wegen Nord Stream 2 "hat keine Rechtsgrundlage"

Die OMV hat wegen des Ölpreisverfalls im Zuge der Coronakrise auch im dritten Quartal einen massiven Umsatz- und Gewinneinbruch erlitten - allerdings habe sich das Geschäft bereits etwas erholt und operativ sei man gut unterwegs und generiere einen hohen Cashflow, betonte OMV-Chef Rainer Seele am Donnerstag im Gespräch mit der APA. Langfristig werde nicht Covid die Strategie der OMV bestimmen, "ich glaube der Klimawandel wird in unseren Strategiediskussionen vorrangig sein".
Der Umsatz der OMV brach im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro ein, das operative Ergebnis der Gruppe drehte auf 607 Mio. Euro in die Verlustzone. Das um Lagerhaltungseffekte bereinigte CCS-Nettoergebnis vor Sondereffekten schmolz um 83 Prozent auf 80 Mio. Euro zusammen - über neun Monate betrachtet betrug der Rückgang beim CCS-Nettoergebnis vor Sondereffekten 65 Prozent (auf 460 Mio. Euro), das operative Konzernergebnis war mit 463 Mio. Euro negativ. Unterm Strich musste für die ersten drei Quartale ein Periodenverlust von 468 Mio. Euro verbucht werden, nach einem Überschuss von 1,689 Mrd. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

"Im dritten Quartal haben wir eine deutliche Belebung unseres Geschäfts gesehen", sagte Seele. Der Umsatz sei gegenüber dem Vorquartal deutlich gestiegen, "das reflektiert eine Erholung insbesondere der Ölpreise. "Wir haben ja 29 Dollar im zweiten Quartal gesehen und 43 Dollar im dritten Quartal."

Das Gasgeschäft, das Petrochemiegeschäft, die Tankstellen und das Borealis-Geschäft würden sehr stabil laufen. "Das operative Ergebnis im Upstream-Geschäft war in Q3 nur noch leicht negativ." Das um Lagerbewertungseffekte bereinigte operative Ergebnis habe sich von 145 Mio. Euro im zweiten Quartal nun auf 317 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Der operative Cashflow habe im zweiten Quartal knapp 500 Mio. Euro betragen, im dritten Quartal sei er auf 800 Mio. Euro gestiegen. Wegen Corona habe man in beiden Quartalen die Investitionen zurückgefahren und den Verschuldungsgrad (Gearing) von 21 Prozent im zweiten Quartal auf nun 11 Prozent gesenkt. "Unser Cashflow-Management funktioniert gut, das ist für mich auch die Entscheidungsgröße."

Dass die OMV cashmäßig gut aufgestellt ist, zeigt sich auch daran, dass die heute abgeschlossene mehrheitliche Übernahme des Chemiekonzerns Borealis um 3,8 Mrd. Euro entgegen früheren Plänen bereits jetzt vollständig bezahlt wurde. Finanziert wurde der Deal über die Emission von Anleihen in Höhe von 4,5 Mrd. Euro.

Erst im kommenden Jahr wird der Verkauf der 51-Prozent-Mehrheit der OMV an der Gas Connect Austria (GCA) abgeschlossen, durch den sich die Verschuldung der OMV um 570 Mio. Euro reduzieren wird.

Mit der Wertberichtigung in Höhe von 600 Mio. Euro dritten Quartal habe die OMV nachgeholt, was die Mitbewerber in der Branche bereits im zweiten Quartal getan hätten, nämlich dem langfristig niedriger erwarteten Ölpreis Rechnung zu tragen. Während man früher den Ölpreis langfristig bei 75 Dollar gesehen habe, rechne man nun mit 60 bis 65 Dollar. Für heuer erwartet die OMV einen durchschnittlichen Ölpreis von 40 Dollar und für das nächste Jahr von 50 Dollar - das habe man schon im ersten Quartal berücksichtigt. Die Wertberichtigung gebe es "rein auf dem Papier, die wirkt sich dann natürlich so stark auf das berichtete Nettoergebnis aus". Sie betreffe auch nur den Upstream-Bereich, bei den Raffinerien und beim Chemiegeschäft gebe es keinen Wertberichtigungsbedarf.

Gute Nachrichten gab es für die OMV zuletzt aus Libyen. "Wir haben seit 11. Oktober die Produktion in Libyen langsam wieder hochgefahren." Am Mittwoch sei bereits eine erste Öllieferung verkauft worden. "Die Sicherheitslage in Libyen ist aber nach wie vor fragil und wir müssen abwarten, ob wir dort eine längerfristig stabile Produktion aufbauen können."

Über die auch gegen die OMV verhängte Geldstrafe der polnischen Wettbewerbsbehörde im Zusammenhang mit dem Bau der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zeigte sich Seele "erstaunt", man werde dagegen Einspruch einlegen. Da die Strafe "keine rechtliche Grundlage" habe, werde man auch keine Rückstellung dafür bilden.

Auch wenn das OMV-Geschäft derzeit stark von der Corona-Situation beeinflusst wird, werde langfristig nicht Corona, sondern der Klimawandel die Strategie des Konzerns bestimmen, ist Seele überzeugt. "Covid wird die Ölnachfrage kurz- und mittelfristig beeinflussen." Die Luftfahrtbranche werde sich nur langsam erholen, allerdings habe in Europa der Kraftstoffverbrauch bereits im September das Niveau von vor der Coronakrise erreicht. Insbesondere nach der jüngsten Lockdown-Entscheidung in Deutschland müssten im vierten Quartal die Absatzvolumina etwas nach unten korrigiert werden, sowohl der Individualverkehr als auch der Flugverkehr dürften sich reduzieren.

  

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OMV-Chef Seele: Borealis-Kauf war "faire Transaktion"

"Werden Entschuldung schnell hinbekommen" - Verkauf der deutschen Tankstellen und der kasachischen Ölproduktion noch heuer, weitere Verkäufe im kommenden Jahr möglich

OMV-Chef Rainer Seele hat am Donnerstag den Kaufpreis für die Mehrheit am Chemiekonzern Borealis als angemessen verteidigt, es handle sich um eine "faire Transaktion", sagte Seele bei der Online-Präsentation der Ergebniszahlen für das dritte Quartal. Die OMV hat heute ihre Borealis-Beteiligung von 36 auf 75 Prozent erhöht und dafür netto 3,8 Mrd. Euro bezahlt - und zwar sofort den vollen Kaufpreis und nicht wie zuletzt vorgesehen in mehreren Raten.
"Wir haben ja so viel Cash. Wir haben ja 7,3 Milliarden Euro auf dem Konto liegen", erklärte Seele im Gespräch mit der APA. "Dann haben wir noch dreieinhalb Milliarden an Kreditlinien, die wir ziehen könnten, wenn wir denn wollten." Der Free Cashflow habe sich heuer deutlich besser entwickelt als man beim Ausbruch der Coronakrise gedacht habe.

Mit den Ergebniszahlen für das dritte Quartal 2020 hat die OMV heute einen Verschuldungsgrad (Gearing) von 11 Prozent ausgewiesen - darin ist aber noch nicht die Zahlung beim Closing des Borealis-Deals enthalten. "Wir haben aber sehr starkes Vertrauen darin, dass wir die Entschuldung sehr schnell hinbekommen." Allein durch den Verkauf der Gas Connect Austria (GCA) an den Verbund werde man in ein paar Monaten die Schulden um 570 Mio. Euro reduzieren, "das sind 15 Prozent des Kaufpreises". Langfristig werde wie schon in der Vergangenheit ein Verschuldungsgrad von rund 30 Prozent angestrebt.



Auch für das Tankstellennetz in Deutschland habe man zwei verbindliche Angebote und rechne mit dem Abschluss der Verhandlungen und der Unterzeichnung des Kaufvertrages noch in diesem Jahr.

Trotz der guten Cashposition werde man eine Akquisition in der nächsten Zeit nicht einmal andenken, sagte Seele, "sondern ganz fleißig weitere Devestitionen machen von nicht strategischen Aktivitäten". Neben den deutschen Tankstellen habe man noch die Ölproduktion in Kasachstan, dieses Verkaufsprogramm werde man noch heuer abarbeiten. Abhängig vom Geschäftsverlauf im vierten Quartal werde man dann über weitere Verkäufe nachdenken

Durch die Aufstockung von 36 auf 75 Prozent bei der Borealis erwerbe die OMV eine kontrollierende Mehrheit und könne das Synergiepotenzial der beiden Unternehmen heben, erklärte Seele. Außerdem partizipiere man mehr am Cashflow und an den Dividenden. Durch den Kauf werde die OMV um ein Drittel wachsen: Die OMV mache 20 bis 25 Mrd. Euro Jahresumsatz, Borealis komme etwa auf 10 Mrd. Euro und werde heuer einen operativen Cashflow von 1,1 Mrd. Euro erwirtschaften.



Bei der Bewertung und Ermittlung des Kaufpreises dürfe man nicht nur eine Momentaufnahme machen, sondern der Businessplan bilde auch künftige Erträge ab, gab Seele zu bedenken.

Das angesprochene Synergiepotenzial von OMV und Borealis betreffe z.B. Optimierungen von Produktionsverfahren oder günstigere Preise beim Einkauf durch größere Einkaufsmengen. "Die OMV verfolgt gemeinsam mit der Borealis ein Kostensenkungsprogramm und nicht ein Personalabbau-Programm", beruhigte Seele die Mitarbeiter.

  

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Sondereffekte drückten Q3-Ergebnis tief ins Minus, Downstream überrascht jedoch positiv

Die OMV veröffentlichte diese Woche ihre Zahlen zum 3. Quartal, wobei vor allem der Downstream-Bereich positiv überraschte und die Konsensus- Schätzungen in Summe übertroffen werden konnten. Das um Sondereffekte sowie Lagerhaltungsgewinne und -verluste bereinigte operative Betriebsergebnis (CCS Betriebsergebnis) reduzierte sich im Vergleich zum Q3 des Vorjahres um 67% auf EUR 317 Mio., legte jedoch im Quartalsabstand um mehr als die Hälfte zu. Während der Upstream-Bereich einen erwartungsgemäßen Verlust von EUR -24 Mio. verbuchte, überraschte der Downstream-Bereich mit einem bereinigten Ergebnis von EUR +355 Mio. Die Öl- und Gasproduktion (Upstream) im Q3 war im Vergleich zum Vorquartal zwar rückläufig (von 464.000 Fass Öl-Äquivalent/Tag im Q2/20 auf 444.000 im Q3/20), jedoch erholten sich die Preise für Rohöl und Erdgas wieder (der durchschnittliche Brent-Preis stieg von USD 30 pro Fass im Q2/20 auf USD 43 im Q3/20). Im Downstream konnten extrem schwache Raffineriemargen durch positive Beiträge von Hedging-Kontrakten, dem Gas- sowie dem Retail-Geschäft zum Teil ausgeglichen werden. In Summe verbuchte die OMV einen Quartalsverlust von EUR -487 Mio., welcher auf die bereits angekündigten Sondereffekte von insgesamt EUR -997 Mio. zurückzuführen ist, die hauptsächlich durch Wertberichtigungen infolge der gesenkten langfristigen Ölpreisannahmen (USD 50/Fass statt USD 60) entstanden.

Ausblick

Die Q3-Zahlen waren von den Wertminderungen infolge der reduzierten Ölpreisannahmen geprägt, sodass in Summe das Ergebnis tief ins Minus rutschte. Ein Lichtblick war jedoch der Downstream Bereich, der mit der in dieser Woche abgeschlossenen Übernahme eines weiteren 39%- Anteils an Borealis (nun: 75% Mehrheit) in Zukunft weiter ausgebaut wird. Wir bleiben bei unserer Akkumulieren-Empfehlung.

Erste Bank

  

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>... welcher auf die bereits angekündigten Sondereffekte von insgesamt
>EUR -997 Mio. zurückzuführen ist

Ein Running Gag der OMV-Quartalsberichte.

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Herbert Lindner kauft 400 Aktien

Datum: 2020-10-30
Name: Herbert Lindner
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 400 Stück
Preis: 19.32
Gegenwert: 7.728,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000743059

Weitere OMV-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=16

  

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OMV - Credit Suisse kürzt Kursziel von 35 auf 33 Euro
"Underperform"-Bewertung bestätigt - Drittquartalszahlen als gemischt bewertet

Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat die "Underperform"-Bewertung für die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns OMV in ihrer jüngsten Studie bestätigt. Das Kursziel wurde von dem Experten-Team rund um Thomas Adolff von 35,00 auf 33,00 Euro nach unten revidiert.
Die veröffentlichten Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2020 wurden als gemischt bewertet. Beim Betriebsergebnis (EBIT) wurden die Markterwartungen übertroffen, der Ausblick lag hingegen unter den bisherigen Prognosen.

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Mark Garrett kauft 6.478 Aktien

Datum: 2020-11-03
Name: Mark Garrett
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 6.478 Stück
Preis: 21.52
Gegenwert: 139.423,90
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000743059

Weitere OMV-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=16

  

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WKStA legt Anzeige gegen OMV-Chef Seele zu den Akten
"Mangels Anfangsverdacht wird kein Ermittlungsverfahren eingeleitet"

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat eine anonyme Anzeige gegen die OMV bzw. OMV-Chef Rainer Seele im Zusammenhang mit dem Borealis-Kauf zurückgelegt. "Mangels Anfangsverdacht wird kein Ermittlungsverfahren eingeleitet", wird Oberstaatsanwalt Rene Ruprecht vom "Kurier" (Montag) zitiert. Die Anzeige war im August über das Whistleblower-System der WKStA eingegangen. Seele wurde vorgeworfen, für die Borealis einen weit überhöhten Preis bezahlt zu haben.

  

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Barclays nimmt die ausgesetzte Coverage der OMV (wieder) mit der Empfehlung Gleichgewichten auf - und nennt 35,0 Euro als Kursziel.

durchschnittliches Kursziel: 32,41 Euro.

  

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OMV - Berenberg Bank bestätigt Kaufempfehlung "buy"
Kursziel leicht von 35,0 auf 34,0 Euro gekürzt

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum "buy" für die Aktien der heimischen OMV bestätigt. Das Kursziel für die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns wurde von Analyst Henry Tarr leicht von 35,0 auf 34,0 Euro nach unten revidiert.
Die OMV hätte solide Q3-Zahlen präsentiert mit einem clean EBIT über den Konsensus-Prognosen und getragen von einem starken Downstream-Geschäft, heißt es in der aktuellen Studie. Weiterhin betrachten die Berenberg-Experten die Borealis-Transaktion als positiven strategischen Deal, der die OMV als einen der bedeutendsten Petrochemie-Produzenten weltweit positioniert.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Berenberg-Analysten nun 2,05 statt zuvor 1,92 Euro für 2020. Die Schätzungen für 2021 wurde von 3,89 auf 3,51 Euro gekürzt und jene für 2022 von 5,55 auf 5,15 Euro reduziert. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich für diese drei Perioden auf jeweils 1,75 Euro je Anteilsschein.

  

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OMV im Dow Jones Sustainability Index im dritten Jahr in Folge gelistet

Die OMV wurde zum dritten Mal in Folge in den Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) aufgenommen und ist nach wie vor das einzige österreichische Unternehmen in diesem renommierten Index.

Der DJSI World wurde 1999 gegründet und dient als Benchmark für Anleger, die Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Portfolios integrieren. Er setzt sich aus den nachhaltigsten Unternehmen der Welt, ermittelt durch das SAM Corporate Sustainability Assessment (CSA), zusammen. SAM CSA war zuvor im Eigentum von RobecoSAM und ist nun Teil von S&P Global. Der DJSI World umfasst die Top 10% der größten 2.500 Unternehmen des S&P Global Broad Market Index in Bezug auf Nachhaltigkeits-Leadership, basierend auf der Bewertung langfristiger wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kriterien.




„Wir sind sehr zufrieden, dass wir erneut als führendes Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit und als einziges österreichisches Unternehmen im DJSI World ausgezeichnet wurden. Nachhaltigkeit ist ein integrierter Teil der OMV Unternehmensstrategie und wir werden weiterhin alles daran setzen unser Geschäft verantwortungsvoll und innovativ zu führen, um eine sichere und CO2-arme Zukunft zu gewährleisten“, sagt Rainer Seele, CEO der OMV.

2020 hat die OMV ihre CSA Gesamtbewertung ebenso wie das Ranking innerhalb der Branche verbessert. Vor allem waren die Bewertungen in den Bereichen Klimastrategie, Wassermanagement und Menschenrechte hoch.




Manjit Jus, Leiter des ESG (Environmental, Social and Governance) Research und Data, S&P Global, lobte die hohe Performance und die Nachhaltigkeitsleistungen der OMV: „Wir gratulieren der OMV zur Aufnahme im DJSI World. Eine DJSI Auszeichnung ist ein Zeichen dafür, dass Sie ein führendes Unternehmen in Ihrer Branche in Sachen Nachhaltigkeit sind. Mit einer Rekordanzahl an teilnehmenden Unternehmen im 2020 Corporate Sustainability Assessment und strengeren Richtlinien für die Aufnahme in diesem Jahr, zeichnet dies Ihr Unternehmen aus und belohnt Ihr kontinuierliches Engagement für Mensch und Umwelt.“

Die OMV ist in folgenden Nachhaltigkeitsindizes gelistet: MSCI ACWI ESG Leaders Index, MSCI ACWI SRI Index, FTSE4Good Index Series, STOXX® Global ESG Leaders, S&P Europe 350 ESG Index, Euronext Vigeo, Europe 120 index, Euronext Vigeo Eurozone 120 index und ECPI Indices.




Zusätzlich zur SAM Bewertung wurde die OMV kürzlich als ein Branchenführer von Sustainalytics mit einer Punktezahl von 28,4 (mittleres Risiko) in dem neuen Sustainalytics ESG Risiko Rating aufgenommen und durch die Transition Pathway Initiative erneut mit Stufe 4 (höchste Stufe) für ihr CO2-Management ausgezeichnet. Bereits zuvor in 2020 wurde die OMV durch ISS ESG mit dem Prime Status sowie durch MSCI mit AAA Status ausgezeichnet und erhielt von CDP Klimawandel den A– (Leadership) Status.

  

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>OMV im Dow Jones Sustainability Index im dritten Jahr in
>Folge gelistet
>
>Die OMV wurde zum dritten Mal in Folge in den Dow Jones
>Sustainability Index (DJSI World) aufgenommen und ist nach wie
>vor das einzige österreichische Unternehmen in diesem
>renommierten Index.
>

Dow Jones hat anscheinend Sustainability neu interpretiert.
Oder die PV Anlage im Weinviertel?

  

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Die US-Regierung sieht die deutsch-russische Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf den letzten Metern vor dem Aus und erhöht den Sanktionsdruck auf beteiligte europäische Unternehmen. "Diese Pipeline findet nicht statt", sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur dpa in Washington. "So sieht eine sterbende Pipeline aus." Die Regierung habe eine Anzahl Unternehmen und Personen identifiziert, denen nach dem Sanktionsgesetz gegen Nord Stream 2 erste Strafmaßnahmen drohten.

Die Betroffenen würden derzeit kontaktiert und über die drohenden Sanktionen informiert. "Die USA wollen keine Sanktionen gegen europäische Unternehmen verhängen müssen. Wir machen diese Anrufe, um sie zu warnen und ihnen Zeit zum Aussteigen zu geben", sagte der Regierungsvertreter. Die Abwicklung von Aktivitäten im Zusammenhang mit Nord Stream 2 werde nicht mit Sanktionen belegt.

"Anstatt mehr Geld in die Nord-Stream-2-Pipeline und damit zusammenhängende Aktivitäten zu stecken, wären Unternehmen besser beraten, Klauseln über höhere Gewalt anzuwenden, um ihre Beteiligung an Nord Stream 2 rückgängig zu machen", sagte der Regierungsvertreter. Angaben dazu, welche Unternehmen konkret kontaktiert würden, machte er nicht.

https://boerse-express.com/news/articles/us-regierung-erhoeht-sanktionsdruck-auf-firmen-b ei-nord-stream-2-268363

  

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Ganz abgesehen davon ob dieses Projekt eine gute Idee ist,
eine Frechheit, was sich die Amerikaner erlauben.
Verhängt die EU auch Sanktionen gegen US Unternehmen, wenn sich die an einem Projekt beteiligen, das uns nicht passt?
Aber bei uns müssen zuerst 27 Mitgliedsstaaten befragt werden, wobei dann ein Land die Zustimmung von irgendwelchen Forderungen abhängig macht.

Das derzeitige Konzept der EU scheint nicht besonders effektiv zu sein.

Die EU wird von den Großmächten nicht ernst genommen und im Vergleich zum asiatischen Freihandelspakt ist der Binnenmarkt, die größte Errungenschaft der EU auch nicht mehr so riesig.

  

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OMV - Goldman Sachs senkt Kursziel von 38 auf 34 Euro
Anlageempfehlung "Neutral" in Branchenstudie bestätigt - Gewinnschätzungen angepasst

Die Analysten der US-Großbank Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns OMV von 38,00 auf 34,00 Euro gesenkt. Die Anlageempfehlung "Neutral" behielten sie in einer Branchenstudie zum europäischen Ölsektor allerdings bei. Die OMV-Aktien wurden am Montag gegen Mittag an der Wiener Börse zuletzt mit 28,94 Euro gehandelt.
In der Analyse habe man die Schätzungen für die großen Ölunternehmen angepasst, um die neuesten Nachrichten sowie die Prognosen der Rohstoffexperten von Goldman Sachs zu berücksichtigen, schreiben die Analysten Michele Della Vigna, Zoe Stavrinou und Sipho Arntzen. Als "Top Picks" in der Branche sehen sie BP, Repsol, Total, Eni und Shell.

Für die OMV nahmen die Analysten folgende Anpassungen bei ihren Ergebnisschätzungen vor: Für das laufende Geschäftsjahr 2020 erhöhten sie ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie von 1,77 Euro auf 1,88 Euro. Für das Folgejahr 2021 wurden sie dagegen etwas vorsichtiger und senkten ihre Schätzung von 4,23 Euro auf 3,91 Euro. Für 2022 wiederum hoben sie ihre Prognose von 4,83 Euro auf 5,21 Euro an. Die Goldman-Sachs-Analysten sind damit für 2020 pessimistischer als der von Bloomberg erhobene Analystenkonsensus, für die Jahre 2021 und 2022 jedoch optimistischer.

  

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>Morgan Stanley bestätigt für OMV die Empfehlung
>Gleichgewichten - und erhöht das Kursziel von 29,1 auf 30,4

Mir kommt das zu pessimistisch vor. Wenn die jetzt alle geimpft werden, wird die derzeitige Euphorie bestimmt noch weiter gehen (auch wenn diese These kein Geheimnis ist).

  

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Bau von „Nord Stream 2“ geht im Dezember weiter


Der Bau der deutsch-russischen Ostsee-Pipeline „Nord Stream 2“, an deren Finanzierung auch die österreichische OMV beteiligt ist, soll im Dezember nach dann etwa einjähriger Unterbrechung weitergehen. Das sagte gestern ein Unternehmenssprecher, zuvor hatte NDR 1 Radio MV darüber berichtet.

https://orf.at/stories/3191649/

  

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OMV und VERBUND nehmen die größte Flächen-Photovoltaikanlage in Österreich in Betrieb

Nach nur fünf Monaten Bauzeit ist die größte heimische Flächen-Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen und nun findet der mehrwöchige Probebetrieb statt
Einsparung von rund 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr
Teil des OMV Eigenstromverbrauchs wird mittels Solarenergie klimafreundlich erzeugt

Die OMV, das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien, und VERBUND, größtes österreichisches Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa, haben die größte Flächen-Photovoltaikanlage in Österreich in Betrieb genommen und nun findet der mehrwöchige Probebetrieb statt. Der Baustart der Anlage fand am 8. Juli 2020 im Beisein von Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen & Tourismus, Stellvertreter der Landeshauptfrau Stephan Pernkopf in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV, Johann Pleininger, Vorstandsmitglied Upstream und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der OMV sowie VERBUND-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Anzengruber und dem Stv. Vorstandsvorsitzenden Michael Strugl auf dem OMV Areal in Schönkirchen-Reyersdorf statt. Nach nur fünf Monaten Bauzeit geht die Anlage in Betrieb.
Auf einer OMV eignen Gesamtfläche von 13,3 Hektar (133.200m²) in Schönkirchen/Niederösterreich geht nun die größte heimische Flächen-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 11,4 MWp in Betrieb. In der 1. Ausbaustufe erzeugen gesamt 34.600 verbaute PV-Module in einer Ost-West Ausrichtung 10,96 GWh Sonnenstrom, was in etwa dem Jahresstromverbrauch von 3.400 Haushalten entspricht und umgerechnet rund 8.000 Tonnen CO2 spart. Trotz Corona-bedingter Liefereinschränkungen wurden die Baufortschritte planmäßig eingehalten und in der Endausbaustufe wird die Anlage bis Ende 2021 um weitere 10.400 PV-Module ergänzt. Damit steigt die Gesamtleistung auf 14,85 MWp bei einer Erzeugung von 14,25 GWh, was dem Jahresstromverbrauch von 4.400 Haushalten entspricht und zusätzlich 2.400 Tonnen CO2 pro Jahr einspart.

„Ich durfte schon beim Spatenstich von diesem Projekt dabei sein, ich freue mich, dass diese Anlage nach nur wenigen Monaten Bauzeit in Betrieb geht. Es ist motivierend und anspornend, dass in Österreich auch im Bereich des Bergbaus Projekte aufgebaut werden, die Wettbewerbsfähigkeit und Klima-Neutralität verbinden. Gerade für die energieintensiven Sektoren braucht es innovative und klimafreundliche Lösungen, dafür ist diese Anlage ein wichtiger Schritt“, sagt die für Bergbau zuständige Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

„Gemeinsam mit VERBUND nehmen wir heute die größte Flächen-Photovoltaikanlage in Österreich in Betrieb. Dank dem Einsatz des gemeinsamen Projektteams konnte trotz herausfordernder Umstände der geplante Termin eingehalten werden. So können wir ab sofort Teile unseres Eigenstrombedarfs durch Solarenergie nachhaltig abdecken. Damit leisten wir einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und setzen unseren Weg der Reduktion unserer CO2-Intensität konsequent fort“, so Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV.

„Ein gemeinsames Manifest für die Energiezukunft!“, so Wolfgang Anzengruber, CEO VERBUND. „In einer Bauzeit von nur fünf Monaten wurde die größte Flächen-Photovoltaikanlage Österreichs erfolgreich von OMV und VERBUND umgesetzt und geht heute in Betrieb. Mit branchenübergreifenden Kooperationen wie dieser setzten wir wichtige Wirtschaftsimpulse und investieren nachhaltig – die aktuelle Krise muss uns lehren, auch die Klimakrise gemeinsam anzupacken.“

„Niederösterreich setzt schon viele Jahre erfolgreich auf die Energiewende. Damit schützen wir das Klima und schaffen Arbeitsplätze in den Regionen. Die neue PV-Anlage von OMV und VERBUND ist ein großer Meilenstein. Projekte wie diese zeigen die hohe Bereitschaft von heimischen Unternehmen, in die nachhaltige Energiezukunft in Niederösterreich zu investieren“, so Stephan Pernkopf, Stellvertreter der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Mit der größten Flächen-Photovoltaikanlage Österreichs setzen zwei heimische Energieriesen - OMV und VERBUND - ein klares Signal für eine nachhaltige Energiezukunft und leisten selbst einen wichtigen Beitrag zur Emissionsreduktion. Unser Ziel ist es, in Österreich bis 2030 Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Technologien zu gewinnen. Dieses Ziel können wir nur gemeinsam mit den österreichischen Unternehmen erreichen“, so Magnus Brunner, Staatssekretär im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

Die Umsetzung dieses Projektes stärkt auch die strategische Zusammenarbeit der OMV und dem VERBUND. Diese startete 2017 mit dem 40 % Einstieg der OMV in den E-Mobility Provider SMATRICS, an dem VERBUND weitere 40 % und Siemens 20 % halten. Gemeinsam wurden die Raffineriestandorte in Österreich und Deutschland zur Erhöhung der Versorgungsqualität und –sicherheit evaluiert. Im Bereich grüner Wasserstoff arbeiten die OMV und VERBUND derzeit bereits im Projekt UpHy zusammen, in dem es um die Herstellung von Wasserstoff für die Anwendung in der Mobilität und im Raffinerie-Prozess geht.

  

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>Betrieb. In der 1. Ausbaustufe erzeugen gesamt 34.600 verbaute
>PV-Module in einer Ost-West Ausrichtung 10,96 GWh Sonnenstrom,

Es ist die größte Photovoltaik-Anlage Österreichs, die Kosten wurden zum Baustart im Juli mit 10 Mio. Euro beziffert.

  

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>>Betrieb. In der 1. Ausbaustufe erzeugen gesamt 34.600
>verbaute
>>PV-Module in einer Ost-West Ausrichtung 10,96 GWh
>Sonnenstrom,
>
>Es ist die größte Photovoltaik-Anlage Österreichs, die Kosten
>wurden zum Baustart im Juli mit 10 Mio. Euro beziffert.

Was zahlt die OMV wohl für Strom? Das sind 10,96 Mio.kWh. Bei 20 Cent für die kWh wäre das ja extrem rentabel.

  

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>>>Betrieb. In der 1. Ausbaustufe erzeugen gesamt
>34.600
>>verbaute
>>>PV-Module in einer Ost-West Ausrichtung 10,96 GWh
>>Sonnenstrom,
>>
>>Es ist die größte Photovoltaik-Anlage Österreichs, die
>Kosten
>>wurden zum Baustart im Juli mit 10 Mio. Euro beziffert.
>
>Was zahlt die OMV wohl für Strom? Das sind 10,96 Mio.kWh. Bei
>20 Cent für die kWh wäre das ja extrem rentabel.


  

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Morgan Stanley erhöht für OMV die Empfehlung von Gleich- auf Übergewichten - und das Kursziel von 30,4 auf 36,7 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 33,81 Euro.

  

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Borealis-CEO Stern: "Es geht wieder nach oben"

Alfred Stern zeigt sich trotz Krise zuversichtlich und spricht über einen möglichen Wechsel in den OMV-Vorstand.

...

Ökonomisch betrachtet – also nicht gesundheitlich bitte – sehen wir aus unserer Sicht global bei der zweiten Welle bisher keine Dramatik.

Paywall:

https://kurier.at/wirtschaft/borealis-ceo-stern-es-geht-wieder-nach-oben/401122743

  

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OMV - Berenberg erhöht Kursziel von 34 auf 38 Euro - "Buy"
Anlagevotum "Buy" bekräftigt - Attraktive Bewertung der Aktie

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum "Buy" für die Aktien der OMV bestätigt. Das Kursziel für die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns wurde vom Analyst Henry Tarr von 34,0 auf 38,0 Euro nach oben angepasst.

In einer Studie zum europäischen Öl- und Gassektor verweist der Experte auf eine attraktive Bewertung der OMV-Papiere. Die Aktie bleibt einer der Favoriten der Berenberg Bank im Zuge einer möglichen Erholung der Ölbranche. Zudem betrachten die Analysten die Borealis-Transaktion als positiven strategischen Deal, der die OMV als einen der bedeutendsten Petrochemie-Produzenten weltweit positioniert. Die OMV-Tochter hatte in den ersten neun Monaten des Jahres einen starken Cashflow in Höhe von 1,1 Mrd. Euro geliefert.

Beim bereinigte Gewinn je Aktie erwarten die Berenberg-Analysten 2,07 Euro für das Jahr 2020. Die Schätzungen für 2021 und 2022 liegen bei 3,36 bzw. 4,65 Euro Gewinn pro Anteilsschein. Ihre Dividendenschätzungen je Titel belaufen sich für diese drei Perioden jährlich auf jeweils 1,75 Euro je Anteilsschein.

  

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OMV erneut mit Leadership-Bewertung im Bereich Klimawandel von CDP bewertet

CDP bewertet die OMV in der Kategorie Klimaschutz mit „Leadership A–“
OMV ist unter den führenden 20 Öl- und Gasunternehmen weltweit
OMV ist eines der fünf besten Unternehmen in Österreich

CDP hat die Ergebnisse seiner jüngsten Analyse von 9.526 weltweiten Unternehmen in der Kategorie Klimaschutz veröffentlicht. Die OMV wurde hier zum fünften Mal in Folge mit „A–“ (Leadership) bewertet und gehört damit zu den 20 führenden Unternehmen der globalen Öl- und Gasbranche. In Österreich ist die OMV eines der fünf am höchsten bewerteten Unternehmen aller Branchen. Die OMV übermittelt seit 2011 Daten an CDP, um ihre Transparenz und Leistungen im Hinblick auf den Klimaschutz bewerten zu lassen.

OMV Generaldirektor Rainer Seele: „Die neuerliche CDP „Leadership A–“ Bewertung im Bereich Klimaschutz bestätig die Maßnahmen der OMV zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen in Bezug auf den Klimawandel und unsere Bemühungen CO2-Management in unsere Geschäftsstrategie zu integrieren, unsere Klimarisiken zu managen und unseren CO2-Abdruck zu verringern.“

CDP ist eine not-for-profit Organisation, die das weltweit führende Offenlegungssystem zum Management von Umweltauswirkungen betreibt. Es gilt als der größte von Investoren getragene Klimaforschungsanbieter und arbeitet mit institutionellen Anlegern mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 106 Billionen USD. CDP bewertet die Fortschritte von Unternehmen im Hinblick auf ihre Umweltverantwortung und hat die weltweit größte Datenbank freiwillig berichteter Umweltdaten aufgebaut.

Die Nachhaltigkeitsergebnisse der OMV werden jedes Jahr von verschiedenen Ratingagenturen aus den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) bewertet. Bereits zuvor in 2020 wurde die OMV durch ISS ESG mit dem Prime Status, durch MSCI mit dem AAA Status, und von der Transition Pathway Initiative mit dem level 4 (höchstes level) ausgezeichnet. Zusätzlich wurde die OMV kürzlich als ein Branchenführer von Sustainalytics mit einer Punktezahl von 28,4 (mittleres Risiko) in dem neuen Sustainalytics ESG Risiko Rating aufgenommen. Die herausragende Leistung der OMV wurde unter anderem auch durch die Aufnahme in den Dow Jones Sustainability Index (SAM, Teil von S&P Global), MSCI ACWI ESG Leaders Index, MSCI ACWI SRI Index, FTSE4Good Index Series, STOXX® Global ESG Leaders, S&P Europe 350 ESG Index, Euronext Vigeo, Europe 120 index, Euronext Vigeo Eurozone 120 index und ECPI Indices bestätigt.

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie der OMV finden Sie unter: www.omv.com/sustainability

  

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Leider haben sie an der Erdgastankstelle den Preis nicht mit dem Diesel, Benzin runter gesetzt, sondern hoch gelassen. Seit einem Jahr tanke ich CNG/kg teurer als mit Diesel/Benzin je Liter.
Damit vertreiben sie die letzten Kunden dieses relativ umweltschonenden Antriebes.

  

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Das scheint mir ein sehr guter Deal für die OMV zu sein, kann mir eigentlich nicht vorstellen daß sie damit bisher in Relation zu diesem Verkaufspreis gut verdient haben.


EG Group erwirbt OMV Tankstellengeschäft in Deutschland
Wien (OTS) - Die OMV und EG Group einigen sich über den Kauf des OMV Tankstellengeschäfts in Deutschland durch EG Group. Das Closing wird, vorbehaltlich benötigter behördlicher Genehmigungen, in 2021 erwartet.

Die OMV, das internationale, integrierte Öl-, Gas- und Petrochemieunternehmen mit Sitz in Wien, und EG Group, ein weltweit führender unabhängiger Tankstellenbetreiber, haben den Vertrag zum Verkauf des OMV Tankstellengeschäfts in Deutschland an EG Group bekanntgegeben.

Der vereinbarte Kaufpreis beträgt EUR 485 Mio. Als Teil der Vereinbarung wird EG Group ausstehende Leasingverpflichtungen übernehmen. Der Kaufpreis resultiert in einem Unternehmenswert von rund EUR 614 Mio. Der Kaufpreis ist vorbehaltlich der Anpassung von Nettoumlaufvermögen und Nettofinanzverbindlichkeiten.

Der Vertrag umfasst 285 Tankstellen im süddeutschen Raum mit Schwerpunkt Bayern und Baden-Württemberg. Diese sind nur sehr gering in die OMV Raffinerie in Deutschland integriert, da die Raffinerie auf die Produktion von Petrochemie spezialisiert ist. Die OMV wird weiterhin ihre verbleibenden Aktivitäten in Deutschland auf die hoch integrierte Petrochemie in der Raffinerie Burghausen konzentrieren.

„Wir freuen uns über das hohe Interesse an unserem Tankstellengeschäft in Deutschland und über die Vereinbarung mit EG Group. Wir setzen damit einen weiteren entscheidenden Schritt unseres angekündigten Devestitionsprogramms von 2 Milliarden Euro und realisieren mit dieser Veräußerung einen Entschuldungseffekt für die OMV von etwa einer halben Milliarde Euro zum Zeitpunkt des Closings“, sagt Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV.

Mohsin Issa CBE und Zuber Issa CBE, Mitbegründer und Co-CEOs der EG Group, kommentieren: „Wir freuen uns sehr das OMV Tankstellengeschäft in der EG Group willkommen zu heißen. Dieses attraktive Portfolio von Tankstellen mit signifikantem Retail und Gastronomie Tätigkeiten ist eine spannende Möglichkeit um EG´s Fußabdruck in Deutschland auszubauen – ein Schlüsselmarkt in Europa, in dem wir signifikantes Wachstumspotenzial für unser Unternehmen sehen.“

  

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OMV investiert in der Raffinerie Schwechat knapp EUR 200 Mio in die Produktion von Biokraftstoffen
Wien (OTS) -

Umwandlung von bis zu 160.000 Tonnen flüssiger Biomasse zu CO2 neutralen Kraftstoffen
Jährliche Reduktion des OMV Carbon Footprints von bis zu 360.000 Tonnen
fossilem CO2 durch Substitution von fossilem Diesel
Innovationstreiber für alternative Einsatzmaterialien
Die OMV, das integrierte, internationale Öl-, Gas- und Petrochemieunternehmen mit Sitz in Wien, hat sich dem Pariser Klimaabkommen und den EU-Klimazielen verpflichtet und sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Die OMV wird die Netto-Null-Treibhausgasemissionen ihrer betrieblichen Tätigkeiten (Scope 1 und 2) bis 2050 oder früher erreichen. Auf dem Weg zum langfristigen Ziel, setzt die OMV konkrete Zwischenziele. Im gesamten Produktportfolio ist bis 2025 ein Anteil von mindestens 60% Erdgas und CO2-freier Produkte vorgesehen. Die Investition der OMV am Standort Schwechat im Bereich der Verarbeitung von Bioölen unterstützt die Zielerreichung der Reduktion der CO2-Intensität des OMV Produktportfolios (Scope 3) um mindestens 6% gegenüber 2010.

Die OMV investiert jetzt in die Raffinerie Schwechat um künftig große Mengen an fossilem Diesel durch Biodiesel in einem innovativen Co-Processing Verfahren ersetzen zu können.

Das hydrierte Pflanzenöl sorgt so für eine jährliche Reduktion des OMV Carbon Footprints um bis zu 360.000 Tonnen fossilem CO2. Dies entspricht den jährlichen Emissionen von etwa 200.000 Pkw bei ca. 12.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr. Das Produkt erfüllt höchste Qualitätsansprüche und kann in allen Fahrzeugen problemlos eingesetzt werden. Die eingesetzte Technologie ist nicht eingeschränkt auf Pflanzenöleinsatz. Auch abfallbasierte (wie z.B. Altspeiseöl) und fortschrittliche Einsatzstoffe sind möglich und werden nach Verfügbarkeit eingesetzt werden.

„Mit dem Umbau in der OMV Raffinerie Schwechat tragen wir wesentlich zu einer nachhaltigeren Mobilität bei und leisten einen weiteren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Zugleich setzen wir mit dieser Investition in Höhe von fast 200 Millionen Euro einen wichtigen Wirtschaftsimpuls in Österreich“, sagt Thomas Gangl, OMV Chief Downstream Operations Officer.

Die OMV geht davon aus, dass ihr Bedarf an hydrierten Biokraftstoffen sich bis 2030 verzehnfachen wird. Die Entscheidung der OMV, in die eigene Produktion zu investieren ist Teil des Transformationsprozesses. Damit ist die OMV eines der ersten Unternehmen welches Co-Processing großtechnisch in Europa betreibt.

  

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Greenpeace hat die Ankündigung der OMV heftig kritisiert, denn nach Ansicht der Umweltschützer ist fossiler Diesel weniger schädlich als Biodiesel. "Biodiesel ist im Schnitt rund 1,8 mal klimaschädlicher als herkömmlicher fossiler Diesel, denn für den Anbau von Raps, Soja und Palmöl werden tausende Hektar Regenwaldfläche zerstört, um anschließend Monokulturen aus Energiepflanzen anzubauen", heißt es in einer Reaktion der Umweltschutzorganisation. Greenpeace verlangt einen totalen Verzicht auf Verbrennungsmotoren und einen Umbau des Verkehrssystems.

Daran will jetzt auch die OMV mitarbeiten, nämlich wasserstoffbetriebenen Lkw in Europa zum Durchbruch zu verhelfen. Gemeinsam mit dem Ölkonzern Shell und den Lkw-Bauern Daimler Truck, Iveco und Volvo will man im kommenden Jahrzehnt Investitionen in einer Interessengemeinschaft ("H2Accelerate") koordinieren und Wasserstoff-Produktionsanlagen, große Wasserstoff-Verteilsysteme, ein Tankstellennetz mit hoher Kapazität für flüssigen Wasserstoff und wasserstoffangetriebene Lkw bauen.

In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre soll es vierstellige Produktionszahlen bei Wasserstoff-Lkw geben und die wichtigsten Transportrouten in Europa sollen abgedeckt sein, so der Plan.

  

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Erster Waggon: AustroCel Hallein liefert fortschrittliches Bio-Ethanol an OMV
Wien/Hallein (OTS) -

Probebetrieb der weltweit größten Bio-Ethanol-Anlage auf Holzbasis erfolgreich angelaufe
OMV und AustroCel starten Kooperation mit Bio-Ethanol der zweiten Generatio
Ab Jänner 2021 werden monatlich 1,5 Millionen Liter des fortschrittlichen Biokraftstoffs geliefert
Durch den Ersatz von fossilem Brennstoff werden pro Jahr rund 45.000 Tonnen CO2 eingespart

Mit der ersten erfolgreichen Probelieferung von fortschrittlichem Bio-Ethanol starten die OMV, das integrierte, internationale Öl-, Gas- und Petrochemieunternehmen mit Sitz in Wien, und die AustroCel Hallein GmbH ihre langfristige Kooperation. Die Halleiner Bio-Ethanol-Anlage hat eine jährliche Kapazität von bis zu 35 Millionen Liter und ist damit die weltweit größte Bio-Ethanol-Anlage auf Holzbasis. Im ersten Jahr wird AustroCel Hallein monatlich bereits über 1,5 Millionen Liter Bio-Ethanol der zweiten Generation an die OMV liefern. Die Kooperationspartner leisten so einen Beitrag zum Klimaschutz.

„In Hallein läuft nun Österreichs erste Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol der zweiten Generation und wir starten unsere zukunftsweisende Kooperation mit der OMV. Mit unserem fortschrittlichen Bio-Kraftstoff gehen wir verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen um und helfen, fossile Brennstoffe zu sparen. Wir werden unsere langfristige Strategie der ‚Green AustroCel‘ weiterführen und Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg verbinden“, erklärt Jörg Harbring, CEO AustroCel Hallein.

Bio-Ethanol aus Hallein wird ausschließlich auf Basis von zellulosischen Reststoffen hergestellt und gilt als besonders umweltfreundlich, da keine Futter- oder Nahrungsmittel verwendet werden. Das Bio-Ethanol wird aus Holzzucker gewonnen, der bei der Zellstoffherstellung anfällt und dann fermentiert und destilliert wird. Mit dieser nachhaltigen Basis zählt das Bio-Ethanol der AustroCel Hallein zur Kategorie der „fortschrittlichen Biokraftstoffe“. So kann es in Zukunft Benzinkraftstoffen beigemengt werden. Durch den Ersatz von fossilem Brennstoff werden pro Jahr rund 45.000 Tonnen CO2 eingespart. Das Produkt wird so einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Intensität des OMV Produktportfolios liefern und die OMV Nachhaltigkeitsziele 2025 unterstützen.

Thomas Gangl, OMV Vorstandsmitglied verantwortlich für den Bereich Refining & Petrochemical Operations: „Wir freuen uns mit AustroCel einen zuverlässigen Partner gefunden zu haben und sind stolz auf den Start unserer Kooperation, mit der wir die Versorgung von Biokraftstoffen in Österreich weiter sicherstellen. Mit dem Einsatz eines fortschrittlichen Biokraftstoffs der zweiten Generation kann die OMV einen wertvollen Beitrag leisten, um die Erfüllung der internationalen Klimaziele zu unterstützen.“

Die AustroCel GmbH hat in die neue Bio-Ethanol-Anlage am Betriebsgelände in Hallein rund 42 Millionen Euro investiert und Arbeitsplätze für zusätzliche 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. „Trotz der Herausforderungen der aktuellen Situation konnten wir mit höchsten Sicherheitsstandards über die gesamte Umsetzungszeit des Projekts unseren Zeit- und Kostenplan einhalten. Unser Team und unsere Partner haben Großartiges geleistet. Die Anlage ist fertig und erfolgreich in den Probebetrieb gestartet“, erklärt Franz Dieterich, Leiter Projektmanagement bei AustroCel.

Im Jänner 2021 wird der Vollbetrieb aufgenommen und die regelmäßigen Lieferungen von Bio-Ethanol an die OMV starten.

Hintergrundinformation zu Biokraftstoffen
In der EU regelt eine Reihe von Richtlinien den Einsatz von Biokraftstoffen. Mit der EU-Richtlinie 2009/28/EG „Erneuerbare-Energien-Richtlinie“ (Renewable Energy Directive, RED) aus 2009 wurden verbindliche Ziele gesetzt: 20% des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien sowie ein Mindestanteil von 10% erneuerbarer Energien im Verkehrssektor (Strom, Wärme und Verkehr). Im Dezember 2018 folgte die „Erneuerbare-Energien-Richtlinie II“ (EU 2018/2001, bzw. RED II), die ein verbindliches Ziel von 32% erneuerbarer Energien für die EU in 2030 sowie 14% für erneuerbare Energien im Verkehrssektor bis 2030 festlegte. Ebenso wurde ein ansteigendes Ziel für fortschrittliche Biokraftstoffe (zweite Generation) festgesetzt. Die Höhe des Ziels liegt in 2021 bei 0,2%, steigt 2025 auf 1% und 2030 auf 3,5% an. Herkömmliche Biokraftstoffe (erste Generation) sind bis zu 7% zugelassen.

Über AustroCel Hallein GmbH
Die AustroCel Hallein GmbH beschäftigt derzeit 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt zu den Marktführern in China für Textilzellstoff aus Nadelholz mit einem Gesamtumsatz von rund 130 Millionen Euro. In der Bio-Raffinerie in Hallein werden bis zu 155.000 Tonnen Viskosezellstoff und 100 GWh Fernwärme sowie 100 GWh Grünstrom produziert. Damit versorgt das Halleiner High-Tech-Unternehmen nicht nur die eigene Produktion mit sauberer Energie, sondern auch 25.000 Haushalte mit Grünstrom und 10.000 Haushalte mit Fernwärme. Mit der weltweit größten Bio-Ethanol-Anlage auf Holzbasis wird AustroCel jährlich bis zu 35 Millionen Liter Bio-Ethanol der zweiten Generation produzieren.

  

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Auf jeden Fall eine gute Sache. Die Menge ist aber vermutlich nur parallel zur Zellstoffproduktion steigerbar.

Ergo: Gut, daß es gemacht wird; aber diese Technik wird andere Ethanolproduktionstechniken nicht im großen Stile verdrängen können.

  

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OMV-Tochter Petrom verkauft Ölfelder in Kasachstan
Abschluss im ersten Halbjahr 2021 erwartet - Produktion in Kasachstan entspricht 4 Prozent der Gesamtproduktion von Petrom

Die rumänische OMV-Tochter Petrom verkauft ihre kasachischen Firmen Kom-Munai LLP (KOM) und Tasbulat Oil Corporation LLP (TOC) an Magnetic Oil Limited. Der Vertrag sei unterzeichnet, der Abschluss werde nach der Genehmigung durch das kasachische Energieministerium in der ersten Jahreshälfte 2021 erwartet, teilte die OMV am Dienstag mit. KOM und TOC halten die Lizenzen für vier Onshore-Ölfelder, deren Produktion rund 4 Prozent der Gesamtproduktion von Petrom entspricht.
Die OMV Petrom trat 1998 in den Upstream-Sektor in Kasachstan ein und brachte die Felder zwischen 2000 und 2003 in Betrieb. 2019 produzierten sie rund 6.450 Fass pro Tag. Alle Felder befinden sich in der Region Mangistau in Westkasachstan in der Nähe des Kaspischen Meeres. Die vier Onshore-Felder umfassen eine Gesamtfläche von 86,52 Quadratkilometern, dazu gehören rund 75 Bohrlöcher, Produktionsanlagen und 200 km Pipelines.

Bei einem stabilen Geschäft habe man in den letzten Jahren jedoch keine weiteren Expansionen im Land realisiert und die OMV Petrom habe daher beschlossen, den Schwerpunkt ihres internationalen Upstream-Geschäfts auf das Schwarze Meer zu verlagern, heißt es in der Mitteilung.

"Mit dieser Entscheidung können wir uns auf die Schwarzmeerregion konzentrieren und im Einklang mit unserer Wachstumsstrategie weiterhin eine starke Position in der Region aufbauen", sagte Petrom-Vorstand Christopher Veit. "Wir haben bereits wichtige Schritte unternommen, um unsere Offshore-Präsenz im Schwarzen Meer auszubauen, indem wir Ende letzten Jahres in Bulgarien eingetreten sind und dieses Jahr eine internationale Ausschreibung in Georgien gewonnen haben."

  

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Goldman Sachs bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 34,0 auf 37,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 35,13 Euro.

  

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Credit Suisse erhöht OMV-Kursziel von 40 auf 47 Euro
Weiter "Outperform"

Die Analysten der Schweizer Großbank haben das Kursziel für die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns OMV von 40 auf 47 Euro angehoben und gleichzeitig ihre Anlageempfehlung "Outperform" bestätigt. Die Änderung erfolgte angesichts des Weiterrollens der Bewertung auf 2021 und der Ausweitung der Forecastperiode auf 2026, schreiben die Analysten Thomas Adolff und Ara Kosyan.
Für 2021 sei die Priorität der OMV, die Nettoverschuldung zu verringern sowie die angepeilten Synergien mit Borealis zu liefern. Borealis habe sich 2020 trotz der Covid-19-Pandemie "beruhigend resilient" gezeigt.

Die OMV habe ihre Dividende 2020 nicht gekürzt, schreiben die Analysten weiter. Sie glauben, dass der Konzern den Investoren ein Dividendenwachstum je Aktie von 11 Prozent pro Jahr über die Forecastperiode bieten könnte. Die Credit Suisse erwartet eine Ausschüttung je Aktie für 2020 von 2,00 (bisher 1,75) Euro.

  

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OMV wertete Borealis-Anteil auf: 1,3 Mrd. operativer Ergebniseffekt
Samt Steuersynergien Sondereffekte von 1,6 Mrd. Euro erzielt

Der österreichische OMV-Konzern hat rund um die Aufstockung seines Anteils am Chemieriesen Borealis hohe positive Ergebniseffekte erzielt. Mit dem Abschluss der Erwerbs zusätzlicher 39 Prozent an Borealis hat der Ölkonzern seine frühere 36-Prozent-Beteiligung aufgewertet und damit beim operativen Ergebnis einen Sondereffekt von rund 1,3 Mrd. Euro verbucht, teilte die OMV am Donnerstag mit.
Zudem hat die OMV im Konzernergebnis einen Sondereffekt von ungefähr 0,3 Mrd. Euro verbucht, der aus Steuersynergien folgt, die über latente Steueransprüche die Eigenkapitalposition der OMV erhöhen. Zusammen belaufen sich die beiden Sondereffekte auf rund 1,6 Mrd. Euro, erklärte das Unternehmen in seinem Zwischenbericht zum vierten Quartal.

Die Aufstockung bei Borealis von 39 auf 75 Prozent hatte die OMV 3,8 Mrd. Euro gekostet.

  

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OMV förderte Ende 2020 wieder mehr - Borealis-Anteil aufgewertet
1,6 Mrd. Euro Ergebniseffekt rund um Borealis-Aufstockung - Raffineriemarge im vierten Quartal erholt - Höhere Öl- und Gaspreise erzielt - Deutlich mehr Erdgas verkauft

Der österreichische OMV-Konzern hat Ende vergangenen Jahres mehr Öl und Gas gefördert und damit wieder das Niveau von Anfang 2020 erreicht. Die Gesamtproduktion wuchs im vierten Quartal auf durchschnittlich 472.000 Barrel Öl-Äquivalent (boe) pro Tag, nach 444.000 boe/Tag Anfang des Jahres. Ende 2019 waren es allerdings 505.000 boe/Tag gewesen. Die Borealis-Aufstockung brachte der OMV 1,6 Mrd. Euro Sondereffekt im Ergebnis, 1,3 Mrd. operativ, 0,3 Mrd. aus Steuersynergien.
Mit der 3,8 Mrd. Euro teuren Aufstockung seines Anteils am Chemieriesen Borealis von 36 auf 75 Prozent hat die OMV ihren früheren Borealis-Anteil aufgewertet und damit beim operativen Ergebnis einen Sondereffekt von rund 1,3 Mrd. Euro verbucht. Zudem erzielte man 0,3 Mrd. Euro Sondereffekt aus Steuersynergien, die über latente Steueransprüche die Eigenkapitalposition der OMV erhöhen. Zusammen belaufen sich die beiden Sondereffekte auf rund 1,6 Mrd. Euro.



Die Raffineriemarge erholte sich im vierten Quartal für die OMV wieder etwas, nach einem starken Einbruch im dritten Quartal. Sie lag zuletzt bei 1,71 Dollar pro Barrel, nach 0,87 Dollar/Barrel im Quartal davor bzw. noch 5,02 Dollar je Fass Ende 2019. Zudem realisierte die OMV zuletzt aus Hedges auf die Raffineriemarge einen positiven Beitrag im Bereich eines mittleren zweistelligen Euro-Millionenbetrages, wie am Donnerstag im Quartalszwischenbericht (Trading Statement) mitgeteilt wurde. Die Raffinerie-Auslastung lag im vierten Quartal bei 81 Prozent, nach 90 Prozent im vorhergehenden Vierteljahr und 98 Prozent Ende 2019.

An Raffinerieprodukten verkaufte die OMV zuletzt 4,38 Mio. Tonnen, nach 4,68 Mio. t im dritten Quartal bzw. 5,17 Mio. t im Schlussquartal 2019. Stark zugelegt haben die Erdgas-Verkaufsmengen, sie wuchsen auf 50,39 Terawattstunden (TWh), nach 33,27 TWh im Vorquartal bzw. 44,71 TWh Ende 2019. Die Retail-Margen seien verglichen mit dem dritten Quartal gesunken, während die Commercial-Margen gestiegen seien, so die OMV.

Der durchschnittlich realisierte Rohölpreis der OMV lag im Schlussquartal bei 41,6 Dollar pro Barrel, nach 37,3 Dollar im Vorquartal bzw. 61,0 Dollar/Fass Ende 2019. Beim durchschnittlich realisierten Gaspreis gab es ebenfalls wieder einen Anstieg - auf zuletzt 9,3 Euro pro Megawattstunde (MWh), nach 7,3 Euro im Vorquartal und 11,3 Euro Ende 2019.



Das Jahresergebnis 2020 will die OMV am 4. Februar bekannt geben.

  

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>Mich irritiert es immer noch, daß das strenge
>Mindestwertprinzip nicht mehr gilt.


The joys of IFRS...

Aber wenn man das selber durch einen Zukauf auslöst ist das schon herb.

  

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Goldman Sachs bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral - und hebt das Kursziel von 37,0 auf 40,0 Euro an.

durchschnittliches Kursziel: 37,45 Euro.

  

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Performance-Indikatoren für Q4 20 zeigen weitere Erholung, Borealis-Anteil um EUR 1,3 Mrd. aufgewertet

Die OMV hat diese Woche die Performance-Kennzahlen für das 4. Quartal 2020 veröffentlicht, welche eine sequentielle Erholung gegenüber dem 3. Quartal zeigen. Die Gesamtproduktion an Kohlenwasserstoffen (Erdöl, -gas) im Bereich Upstream ist von 444.000 Fass Öl-Äquivalent/Tag im Q3/20 auf 472.000 im Q4/20 gestiegen. Wir führen diesen Anstieg auf das Hochfahren der Produktion in Libyen zurück. Die durchschnittlich realisierten Ölpreise befestigten sich im 4. Quartal auf USD 41,6/Fass gegenüber USD 37,3/Fass im Q3. Die durchschnittlich realisierten Gaspreise legten im Quartalsab-stand sogar um mehr als ein Viertel auf EUR 9,3/MWh zu. Im Downstream Bereich verdoppelte sich die Referenz-Raffineriemarge mit USD 1,71 pro Fass nahezu, einen positiven Beitrag (mittlerer zweistelligen EUR-Millionenbetrag) lieferten Hedges auf die Raffineriemarge. Die Gesamtverkaufsmenge von Raffinerieprodukten im 4. Quartal schwächte sich hingegen gegenüber dem Q3 leicht auf 4,38 Mio. Tonnen ab.

Ein wesentliches Ereignis im Q4/20 war das Abschluss des Erwerbs des zusätzlichen 39%-Anteils an der Borealis Ende Oktober 2020, wodurch der Petrochemiekonzern in den Finanzkennzahlen der OMV im Q4/20 für zwei Monate vollkonsolidiert wird. Mit dem Closing der Transaktion hat die OMV eine Aufwertung des bisherigen 36%-Anteils in der Höhe von rund EUR 1,3 Mrd. vorgenommen, die sich als Sondereffekt sehr positiv auf das operative Ergebnis auswirken wird. Darüber hinaus hat die OMV im Konzernergebnis einen positiven Sondereffekt iHv. rund EUR 300 Mio. verbucht (hauptsächlich Steuersynergien).

Ausblick

Die Q4-Indikatoren spiegeln die weitere Erholung des Ölsektors wider. Die Verkaufsmengen sowie die Ölpreise legten weiter zu, auch die Raffineriemargen zeigten sich von ihren Tiefständen gestärkt, wenn auch nach wie vor auf geringem Niveau. Aufgrund der positiven Einmaleffekte im Zuge der Borealis-Mehrheitsübernahme erwarten wir ein starkes Q4. Die Q4/20-Ergebnisse werden am 4. Februar 2021 veröffentlicht.

Erste Bank

  

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Thema #221437

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