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Lenzing 2020, Rang: Warren Buffett(2469), 07.4.21 17:04
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Lenzing - Baader Bank erhöht Kursziel von 44,0 auf 67,0...
28.10.20 16:58
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RE: Lenzing AG heuer bisher mit deutlichem Umsatz- und ...
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FFP2 Masken von Lenzing-Palmers
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RE: FFP2 Masken von Lenzing-Palmers
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RE: Lenzing AG heuer bisher mit deutlichem Umsatz- und ...
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Lenzing will transparente Lieferketten
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Weiterer Aufwärtstrend im Q4 erwartet
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Neues höchstes Kursziel
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Berenberg erhöht das Kursziel von 45,0 auf 70,0 Euro
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Lenzing emittierte Hybridanleihe über 500 Mio. Euro
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RE: Lenzing emittierte Hybridanleihe über 500 Mio. Euro
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      RE: Lenzing emittierte Hybridanleihe über 500 Mio. Euro
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03.12.20 14:04
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03.12.20 16:00
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Lenzing von CDP als Nachhaltigkeits-Champion anerkannt
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08.12.20 17:44
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08.12.20 19:15
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09.12.20 07:48
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09.12.20 10:01
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09.12.20 10:12
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07.3.21 13:32
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RE: Tino Wieser: Meister des Maskenspiels bei Hygiene A...
07.3.21 21:05
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RE: Investoren werden vom Lenzing-Management Aussagen z...gut analysiert
08.3.21 14:40
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      RE: Investoren werden vom Lenzing-Management Aussagen z...
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      Litigation PR läuft
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      Stellungnahme von Hygiene Austria
09.3.21 12:15
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      RE: Stellungnahme von Hygiene Austria
09.3.21 16:56
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      RE: Stellungnahme von Hygiene Austria
09.3.21 17:19
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"Es herrschten kriegsähnliche Zustände"
10.3.21 19:54
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EILMELDUNG: Corona belastete Lenzing 2020: 10,6 Mio. Ve...
11.3.21 07:54
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RE: EILMELDUNG: Corona belastete Lenzing 2020: 10,6 Mio...
11.3.21 08:20
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Coronakrise brockte Lenzing 2020 Verlust und Umsatzeinb...
11.3.21 08:36
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11.3.21 09:06
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Lenzing wird sich wieder erholengut analysiert
13.3.21 09:35
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Positiver Ausblick 2021 überschattet von Masken-Affäre
14.3.21 19:52
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einzig kritische Analyse
15.3.21 07:43
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Lenzing fliegt bei Ethik-Fonds raus
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RE: Lenzing fliegt bei Ethik-Fonds raus
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Lenzing - Baader Bank erhöht Kursziel von 123 auf 149 E...
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RE: Lenzing - Baader Bank erhöht Kursziel von 123 auf 1...
22.3.21 14:36
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Vorstand Stefan Doboczky kauft 2.000 Aktien
29.3.21 16:25
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RE: Vorstand Stefan Doboczky kauft 2.000 Aktien
29.3.21 22:19
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Lenzing-Update zur Hygiene Austria
02.4.21 10:51
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Oberbank kauft bisserl zu
07.4.21 13:08
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RE: Oberbank kauft bisserl zu
07.4.21 13:10
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      RE: Oberbank kauft bisserl zu
07.4.21 17:04
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Lenzing - Baader Bank erhöht Kursziel von 44,0 auf 67,0 Euro
Kaufempfehlung "Add" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihr Kursziel für die Papiere des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing von 44,0 auf 67,0 Euro erhöht. Ihre Kaufempfehlung haben die Analysten unterdessen mit der Einstufung "Add" bestätigt.
Seit Ende Juni, als die Baader-Analysten ihre Kaufempfehlung für die Lenzing-Aktien aussprachen, haben sich die Papiere des heimischen Konzerns um fast 50 Prozent verteuert. Die ist laut dem Wertpapierexperten Markus Mayer von der Baader Bank einerseits auf die Preiserholung bei Viskose zurückzuführen. Zudem seinen die Lagerbestände in den Spinnereien weiterhin auf historischen Tiefstständen, womit die Lager schon bald wieder aufgefüllt werden könnten.

Die Gewinneinschätzungen belaufen sich für das laufende Geschäftsjahr 2020 auf 1,21 Euro je Aktie. In den folgenden beiden Jahren rechnen die Baader-Analysten dann mit einem Gewinn von 3,03 Euro (2021) und 3,76 Euro (2022). Mit einer Dividendenausschüttung rechnen die Experten jedoch im laufenden und auch im darauffolgenden Geschäftsjahr nicht. Im Jahr 2022 erwarten sie dann eine Dividende von 0,80 Euro je Titel.

  

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Lenzing AG heuer bisher mit deutlichem Umsatz- und Ergebnisrückgang
Ziel, 2020 rund 50 Prozent des Konzernumsatzes mit Spezialfasern zu erzielen, bereits erreicht

Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing hat bei Ergebnis und Umsatz die Coronakrise in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres zu spüren bekommen, bemerkt aber eine deutliche Verbesserung im dritten Quartal. "Die Umsetzung strategischer Investitionsprojekte schreitet weiterhin planmäßig voran", so das börsennotierte Unternehmen am Mittwoch.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) sank in den ersten drei Quartalen im Jahresvergleich von 267 auf 140 Mio. Euro, die Ebitda-Marge von 16,5 auf 11,7 Prozent, der Umsatz von 1,62 auf 1,19 Mrd. Euro. Der Free Cash Flow reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2020 von plus 11,4 auf minus 460,8 Mio. Euro. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich von 7.036 auf 7.241.

"Die unmittelbaren Auswirkungen der Covid-Krise erhöhten den Preis- und Mengendruck im Bereich der Textilfasern insbesondere im zweiten Quartal 2020. Die gestiegene Nachfrage gegen Ende des dritten Quartals, vor allem nach holzbasierten Spezialfasern, wirkte sich positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus, lag jedoch weiterhin unter dem Vorjahreswert", so das Unternehmen in einer Aussendung.

Im dritten Quartal sei eine breite Erholung am Fasermarkt, insbesondere bei den nachhaltig erzeugten Spezialfasern bemerkbar gewesen. "Strategisch sind wir trotz der Pandemie voll auf Kurs und die Umsetzung unserer Schlüsselprojekte in Thailand und Brasilien verläuft weiterhin plangemäß", so Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. Das Ziel, 2020 rund 50 Prozent des Konzernumsatzes mit Spezialfasern zu erzielen, sei bereits erreicht.

"Im Fokus der nächsten Jahre steht dabei ganz klar die Errichtung der neuen hochmodernen Lyocellanlage in Thailand. Der Anteil der Spezialfasern an den Umsatzerlösen des Segments Fasern soll dadurch bis 2024 auf mehr als 75 Prozent gesteigert werden. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage mit einer Nennkapazität von 100.000 Tonnen beträgt etwa 400 Millionen Euro", so der Chef des Faserherstellers.



Die Lenzing Gruppe erwarte aus heutiger Sicht eine Fortsetzung des positiven Trends im 4. Quartal und damit einhergehend eine Entwicklung der Umsatzerlöse und des operativen Ergebnisses, die über jener des 3. Quartals 2020 liege.

  

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Lenzing selbst:

EANS-News: Lenzing AG / Lenzing zeigt deutliche Verbesserung im 3. Quartal und bleibt strategisch voll auf Kurs
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Analysten/Quartalsbericht/Unternehmen

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Deutliche Verbesserung im 3. Quartal nach COVID-19-bedingtem Einbruch am Fasermarkt
Maßnahmen zur strukturellen Ergebnisverbesserung zeigen Wirkung
Umsetzung strategischer Investitionsprojekte schreitet weiterhin planmäßig voran
Hygiene Austria setzt Wachstum fort - erfolgreicher Fokus auf zertifizierte Schutzmasken
Gewinn des österreichischen Staatspreises für Innovation mit LENZING(TM) Web Technology
Lenzing - Die Lenzing Gruppe reagierte in den ersten drei Quartalen 2020 erfolgreich mit einem breiten Maßnahmenpaket auf das äußerst schwierige Marktumfeld mit erhöhtem Preis- und Mengendruck infolge der COVID-19-Krise und bleibt strategisch voll auf Kurs. Die Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungsketten wurde verstärkt und die Produktionsmengen wurden dem Bedarf agil und flexibel angepasst. Um den Effekt der unter Druck geratenen Faserpreise und Fasernachfrage zu mindern, intensivierte Lenzing außerdem die Maßnahmen zur strukturellen Ergebnisverbesserung und konnte die Betriebskosten dadurch signifikant senken.

Die unmittelbaren Auswirkungen der COVID-19-Krise erhöhten den Preis- und Mengendruck im Bereich der Textilfasern insbesondere im 2. Quartal 2020. Die gestiegene Nachfrage gegen Ende des 3. Quartals, vor allem nach holzbasierten Spezialfasern wie TENCEL(TM) Modal und LENZING(TM) ECOVERO(TM), wirkte sich positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus, lag jedoch weiterhin unter dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse gingen infolgedessen in den ersten drei Quartalen 2020 um 26,1 Prozent auf EUR 1,19 Mrd. zurück. Die Ergebnisentwicklung reflektiert im Wesentlichen den Umsatzrückgang. Die Umsetzung von Maßnahmen zur strukturellen Ergebnisverbesserung in allen Regionen minderte diesen Effekt. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich in den ersten drei Quartalen 2020 um 47,4 Prozent auf EUR 140,4 Mio. Die EBITDA-Marge ging von 16,5 Prozent auf 11,7 Prozent zurück. Das Periodenergebnis(1) lag bei EUR minus 2,8 Mio. (01-09/2019: EUR 117,1 Mio.) und das Ergebnis je Aktie bei EUR minus 0,10 (01-09/2019: EUR 4,41).

"Lenzing reagierte rasch und mit umfangreichen Maßnahmen auf den erhöhten Preis-und Mengendruck infolge der COVID-19-Krise und konnte sich dadurch auch in einem äußerst schwierigen Marktumfeld gut behaupten. Im 3. Quartal erlebten wir eine breite Erholung am Fasermarkt, insbesondere die Nachfrage nach unseren nachhaltig erzeugten Spezialfasern ist deutlich gestiegen", sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Strategisch sind wir trotz der Pandemie voll auf Kurs und die Umsetzung unserer Schlüsselprojekte in Thailand und Brasilien verläuft weiterhin plangemäß", so Doboczky.

Stärkung des Spezialfaserwachstums
Die Investitionen in immaterielle Anlagen, Sachanlagen und biologische Vermögenswerte (CAPEX) haben sich in den ersten drei Quartalen 2020 auf EUR 449,8 Mio. in etwa verdreifacht. Der starke Anstieg des Investitionsvolumens ist auf die Umsetzung der Großprojekte in Brasilien und Thailand zurückzuführen. Die Erweiterung der Eigenversorgung mit Faserzellstoff, die Erhöhung des Spezialitätenanteils und die Umsetzung der Klimaziele im Sinne der Unternehmensstrategie sCore TEN stellten auch in der Berichtsperiode den Schwerpunkt der Investitionsaktivitäten der Lenzing Gruppe dar.

Die Errichtung des Zellstoffwerks in Brasilien schreitet weiterhin planmäßig voran. Nach der finalen Investitionsentscheidung im Dezember 2019 beteiligte sich die Duratex-Gruppe im 1. Quartal dieses Jahres vereinbarungsgemäß mit einem Anteil von 49 Prozent am Joint-Venture LD Celulose. Lenzing hält 51 Prozent der Anteile. Die erwarteten Baukosten liegen bei USD 1,38 Mrd. Finanziert wird das Projekt im Wesentlichen mittels langfristigem Fremdkapital. Der Abschluss der entsprechenden Finanzierungsverträge erfolgte planmäßig im 2. Quartal 2020. IFC, ein Mitglied der World Bank Group, und IDB Invest, ein Mitglied der IDB Group, unterstützen das Investitionsprogramm des Joint-Ventures LD Celulose. Die Exportkreditagentur Finnvera und sieben Geschäftsbanken beteiligten sich ebenfalls am Finanzierungspaket in Höhe von USD ca. 1,1 Mrd. Die Inbetriebnahme des Zellstoffwerks ist für das 1. Halbjahr 2022 geplant.

Spezialfasern sind die ganz große Stärke von Lenzing. Die strategische Zielvorgabe, 2020 rund 50 Prozent des Konzernumsatzes mit Spezialfasern zu erzielen, ist bereits erreicht. Um künftig noch widerstandsfähiger gegen die Schwankungen des Marktes zu sein, will Lenzing in diesem Bereich weiter organisch wachsen. Im Fokus der nächsten Jahre steht dabei ganz klar die Errichtung der neuen hochmodernen Lyocellanlage in Thailand. Der Anteil der Spezialfasern an den Umsatzerlösen des Segments Fasern soll dadurch bis 2024 auf mehr als 75 Prozent gesteigert werden. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage mit einer Nennkapazität von 100.000 Tonnen beträgt etwa EUR 400 Mio. Die Bauarbeiten starteten im 2. Halbjahr 2019 und verliefen auch in der Berichtsperiode planmäßig. Gegen Ende des Jahres 2021 soll die Produktion aufgenommen werden.

Nachhaltigkeit bei Lenzing - Stand up! Gegen Business as Usual
Im Nachhaltigkeitsbericht 2019 <https://www.lenzing.com/nachhaltigkeitsbericht-2019>, der im März unter dem Titel "Stand up! Gegen Business as Usual" präsentiert wurde, zeigt das Unternehmen im Detail auf, wie es den globalen Herausforderungen aktiv begegnet und zur Bewältigung der durch den Klimawandel bedingten Probleme beiträgt. Mit der Umsetzung der beiden Schlüsselprojekte in Brasilien und Thailand erreicht Lenzing einen wichtigen Meilenstein ihrer Klimaneutralitäts-Strategie. Beide Projekte sind als CO2-neutrale Werke konzipiert. Das Zellstoffwerk in Brasilien wird darüber hinaus zu den produktivsten und energieeffizientesten Werken der Welt zählen und mehr als 40 Prozent des erzeugten Stroms als "grüne Energie" ins öffentliche Netz einspeisen. Lenzing verpflichtete sich 2019, ihre Treibhausgasemissionen pro Tonne Produkt bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 2017 zu reduzieren. Das Ziel für 2050 lautet klimaneutral zu sein.

Die Einführung der ersten CarbonNeutral®-Fasern unter der Marke TENCEL(TM) und die Gründung der Renewable Carbon Initiative mit dem Ziel, den Übergang von fossilen Rohstoffen zu erneuerbarem Kohlenstoff zu beschleunigen, sind zwei weitere Erfolgsbeispiele aus der Berichtsperiode für den Weg der Lenzing und ihrer Partner in Richtung der CO2-Neutralität.

Erster direkter Komplettzug von Wien nach China
Um auch die eigenen Logistikprozesse in Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele zu optimieren und den Lieferservicegrad weiter zu verbessern, testet Lenzing aktuell eine vermehrte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Als erstes österreichisches Unternehmen sendete Lenzing im 3. Quartal zu 100 Prozent in Österreich produzierte Ware per Zug direkt nach China. Der Transport mit dem Zug ist in etwa doppelt so schnell wie der übliche Seeweg, der mehrere Wochen in Anspruch nimmt.

Staatspreis Innovation für LENZING(TM) Web Technology
Der Gewinn des österreichischen Staatspreises für Innovation ist ein weiterer Beleg für die Leistungen und die Strategie der Lenzing, ausschließlich mit nachhaltigen Innovationen zu wachsen. Lenzing überzeugte die Jury mit ihrer LENZING(TM) Web Technology. Das neuartige Verfahren ist eine Pionierleistung und vereint die Faser- und Vliesherstellung in nur einem Schritt und setzt damit neue Standards in Hinblick auf Effizienz, Kreislaufwirtschaft und ökologische Nachhaltigkeit.

Produktion hochwertiger Hygiene- und Schutzartikel: Hygiene Austria LP GmbH
Dass Lenzing über Fasern hinaus auf die Bedürfnisse ihrer Kunden und Partner sowie die Bedürfnisse der Konsument/innen schaut, bewies das Unternehmen auch mit der Gründung der Hygiene Austria LP GmbH im 2. Quartal 2020 mit dem Ziel, den erhöhten Bedarf der Bevölkerung an hochwertigen Hygiene- und Schutzartikeln zu decken. Das neue Unternehmen, an dem Lenzing 50,1 Prozent und Palmers 49,9 Prozent hält, startete ab Mai dieses Jahres mit der Produktion und dem Verkauf von MNS- und FFP2-Masken. Das Produktsortiment wurde in einem nächsten Schritt um Masken für Kinder erweitert. Mit der Einführung eines Online-Shops <www.hygiene-austria.at> leistete die Hygiene Austria einen weiteren Beitrag zur österreichischen Versorgungssicherheit. Seit dem 3. Quartal werden die hochqualitativen Schutzmasken für Kinder und Erwachsene auch bei Spar, Hofer und in den Handelsfirmen der REWE Group Österreich angeboten. Mit der derzeitigen Produktionsinfrastruktur können bis zu 12 Mio. Schutzmasken für die Bevölkerung und den medizinischen Bereich produziert werden. Die Monatskapazität für CE-zertifizierte FFP2-Masken liegt aktuell bei bis zu 5 Mio. Stück.

Prognose für 2020
Der Internationale Währungsfonds rechnet derzeit mit einem Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um 4,4 Prozent und revidierte damit seine Juni-Prognose etwas nach oben. Der Fasermarkt und der Markt für Faserzellstoff gerieten im 1. Halbjahr 2020, und speziell im 2. Quartal des Jahres, infolge der COVID-19-Krise erheblich unter Druck. Im 3. Quartal 2020 kam es zu einer merkbaren Verbesserung in den Fasermärkten, und damit einhergehend zu einer positiven Entwicklung von Nachfrage und Preisen.

Die weitere Entwicklung wird vor allem von den Folgen der COVID-19-Pandemie auf die globalen textilen Wertschöpfungsketten und deren Auswirkungen auf das Kaufverhalten von Konsument/innen sowie den Entwicklungen an den Währungsmärkten abhängen. Die Lenzing Gruppe erwartet aus heutiger Sicht eine Fortsetzung des positiven Trends im 4. Quartal und damit einhergehend eine Entwicklung der Umsatzerlöse und des operativen Ergebnisses, die über jener des 3. Quartals 2020 liegt. Sollten sich die Infektionszahlen jedoch in den kommenden Wochen und Monaten weltweit weiter deutlich erhöhen und weitere Staaten oder Regionen Lockdowns verhängen, könnte dies einen negativen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Lenzing Gruppe haben.

Die Lenzing Gruppe sieht sich auch aufgrund der vergleichsweise soliden Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2020 in der gewählten Unternehmensstrategie sCore TEN bestätigt und wird insbesondere die strategischen Investitionsprojekte, die schon ab 2022 einen signifikanten Ergebnisbeitrag liefern werden, weiter entschlossen und planmäßig vorantreiben.

Ausgewählte Kennzahlen der
Lenzing Gruppe 01-09/2020 01-09/2019
EUR Mio.
Umsatzerlöse 1.194,9 1.617,9
EBITDA (Betriebsergebnis 140,4 266,9
vor Abschreibungen)
EBITDA-Marge 11,7 % 16,5 %
Periodenergebnis(1) -2,8 117,1
Ergebnis je Aktie in EUR -0,10 4,41
CAPEX(2) 449,8 159,7
Free Cashflow -460,8 11,4

30.09.2020 31.12.2019
Nettofinanzverschuldung 823,3 400,6
Bereinigte 40,1 % 50,0 %
Eigenkapitalquote(3)
Mitarbeiter/innen 7.241 7.036
(Beschäftigte)

1) Anteil der Aktionäre der Lenzing AG
2) Capital expenditures: Investitionen in immaterielle Anlagen, Sachanlagen und biologische Vermögenswerte laut Konzern-Kapitalflussrechnung
3) Prozent-Verhältnis bereinigtes Eigenkapital zur Bilanzsumme

  

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Die Monatskapazität für CE-zertifizierte FFP2-Masken liegt aktuell bei bis zu 5 Mio. Stück.
Hier zu kaufen:
https://hygiene-austria.at/collections/maske/products/ffp2-maske
oder hier:
https://www.palmers-shop.com/ffp2-maske-201888014000-001.html
oder in der Palmersfiliale usw.

Österreichische Bevölkerung:
ca. 8,7 Mio.
1 Maske am Tag => das reicht für nicht einmal 2 Tage pro Monat.

Ein kleiner Vorrat wäre nicht schlecht, die meisten hamstern aber statt dessen WC-Papier.



  

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Hat jemand Erfahrung mit Wiederaufbereitung? (Kelomat, Sterilisator, Ofen etc.)
https://www.kl.ac.at/sites/default/files/doc/wiederaufbereitung_von_ffp-masken.pdf (Stand: 19.04.2020- in letzter Zeit ist es ruhig geworden um die Wiederaufbreitung)
Im Produktdatenblatt:
Gebrauchshinweise - Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung
und Haltbarkeit - Mindesthaltbarkeit: Siehe Maske
- Nicht wiederverwendbar
- Es wird empfohlen die Atemschutzmaske alle 4 Stunden oder bei Durchfeuchtung abzusetzen und zu wechseln
https://cdn.shopify.com/s/files/1/0507/3924/9306/files/Hygiene_Austria_FFP2_Produktdatenb latt_-_V031120.pdf?v=1604424428

Also eigentlich nur in "brenzligen Situationen" => derzeit immer, der Virus ist immer und überall zu verwenden, also 2 Masken pro Tag.(8h Arbeitstag)
Im Krankenhaus werden FFP2 Masken aber 8h bzw. einen Arbeitstag getragen, so viel mir bekannt ist.

  

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>Hat jemand Erfahrung mit Wiederaufbereitung?

Ich habe es mit einer Einwegmaske einmal im Backrohr probiert, ich glaube bei 120°. Das Experiment kann als gescheitert betrachtet werden: Die Maske ist mir durch den Rost getropft.

Daher verwende ich jetzt textile Mehrwegmasken guter Qualität, die ich in der Waschmaschine mitwaschen kann. Zwar nicht zertifiziert, aber zumindest als Staubmasken funktionieren sie tadellos.

  

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Wie sieht es bei Lenzing eigentlich mit dem Lyocell-Patent aus auf dem das Spezialfaser-Herstellungsverfahren beruht, ist das schon abgelaufen?
Hat da jemand Einblick?
Würde mich interessieren, ob da die Konkurrenz die gleichen Spezialfasern erzeugen kann bzw wie groß die Einstiegshürden sind. (will jetzt nicht von "moat" sprechen)

  

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Lenzing will transparente Lieferketten
Nachvollziehbare Herkunft der Rohstoffe für die daraus hergestellten Fasern soll zur Nachhaltigkeit beitragen, aber auch vor Fälschungen schützen

Der oberösterreichische Textilhersteller Lenzing will wissen, woher seine Rohstoffe kommen und setzt dabei auf eine verbesserte Rückverfolgbarkeit seiner Lieferketten. Um hier für mehr Transparenz zu sorgen, führt der Konzern die entsprechende Blockchain-Technologie ein, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. "Nach mehreren erfolgreichen Pilotprojekten mit dem Technologieunternehmen TextileGenesis(TM) erfolgte nun die Einführung einer digitalen Plattform."
Lenzing stellt holzbasierte Spezialfasern her. Die Blockchain-Technologie des Hongkonger Start-ups TextileGenesis(TM) setze der Konzern seit 2019 ein, "um die Rückverfolgbarkeit von Textilien über alle Produktions- und Vertriebsstufen bis zurück zu den Fasern sicherzustellen". Diese Woche, Donnerstag, sei nun die Einführung der digitalen Plattform für die Marken Tencel(TM) und Lenzing(TM) Ecovero(TM) erfolgt. Kunden und Partner sowie Konsumenten behielten damit ab sofort "den Überblick über die gesamte textile Lieferkette", so Lenzing. Mit der Plattform unterstütze der Konzern die gesamte Lieferkette dabei, "die steigenden Anforderungen hinsichtlich Transparenz und Nachhaltigkeit zu erfüllen".

In den vergangenen zwölf Monaten absolvierten Lenzing und TextileGenesis(TM) den Angaben zufolge gemeinsam mit ausgewählten Partnern wie H&M, ArmedAngels, Mara Hoffman und Chicks bereits ein Pilotprogramm und Feldversuche. Die globale Einführung der Plattform erfolge nun in mehreren Phasen. Noch heuer würden 150 südasiatische Partner aus Indien, Bangladesch, Pakistan und Sri Lanka den "Onboarding"-Prozess abschließen. Im ersten Quartal 2021 würden dann mehr als 300 weitere Partner in China und der Türkei dem Programm beitreten. Bis zum zweiten Quartal kommenden Jahres soll eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Lieferkette gewährleistet werden können.

"Das Feedback unserer Partner entlang der Lieferkette auf die Pilotprojekte im vergangenen Jahr war sehr positiv. Sie haben uns ermutigt, die weltweite Einführung der Rückverfolgung von Lenzing Fasern weiter voranzutreiben", so Lenzing-Vorstand Robert van de Kerkhof. Die Bekleidungs- und Heimtextilprodukte aus den Fasern Tencel(TM) und Lenzing(TM) und Ecovero(TM) seien "nachhaltig und klimafreundlich".



Angesichts "zunehmender Compliance- und Reputationsrisiken" hätten sich die CEOs und Vorstände der Top-100-Modemarken verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren 100 Prozent nachhaltige und rückverfolgbare Fasern zu verwenden, wobei Transparenz dabei im Fokus stehe. Mithilfe der Fibercoins(TM)-Technologie schaffe die neue Plattform "eine digitale Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette", betonte der Vorstandschef und Gründer von TextileGenesis(TM), Amit Gautam. Die Faserlieferungen hätten einen "Fingerabdruck", was Fälschungen vorbeuge.

  

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Erholung der Fasermärkte im 3. Quartal, weiterer Aufwärtstrend im Q4 erwartet

Die operative Entwicklung von Lenzing verbesserte sich deutlich im 3. Quartal 2020 mit der Erholung am Fasermarkt gegenüber dem 2. Quartal. Nicht-destotrotz war im Jahresvergleich der Preis-und Mengendruck im Bereich der Textilfasern infolge der Corona-Krise spürbar und stellte die Umsatz-und Ergebnisentwicklung weiterhin unter den Druck. Der Umsatz kontrahierte im 3. Quartal um 27,3% auf EUR 384,7 Mio. trotz starker Nachfrage nach medizinischem Vliesstoff und etwas freundlicherer Entwicklung der Umsätze und Preise für Standardviskose. Trotz umfangreicher Maßnahmen - inklusive wesentlicher Kosteneinsparungen – halbierte sich das EBITDA fast auf EUR 43,7 Mio. und das Nettoergebnis rutschte mit EUR – 4,3 Mio. leicht ins Minus. Auch in den ersten 9 Monaten 2020 stand ein kleiner Verlust von EUR 2,8 Mio. zu Buche. Die großen Investitionsprojekte in Brasilien und Thailand schreiten planmäßig voran. Für das 4. Quartal erwartet das Management, dass sich die im Q3 begonnene Erholung des Fasermarktes fortsetzt. Daher werden sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis über dem 3. Quartal liegen. Der Ausblick steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich die Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen nicht deutlich verschlechtern.

Ausblick

Die Q3-Zahlen lagen einen Hauch über unseren und den Konsensus-Erwartungen. Trotz relativ hoher Spezialfasernachfrage (Umsatzanteil nun bei 61%) und einer Erholung am Standardviskosemarkt vom Tief-punkt im 2. Quartal, dämpft die Corona-Pandemie nach wie vor die Textilnachfrage. Für das 4. Quartal erwartet das Management eine weitere Verbesserung am Fasermarkt. Mit den neuen Infektionswellen in vielen Regionen weltweit, rechnen wir jedoch eher mit einer stockenden Erholung mit vielen Unsicherheiten. Langfristig sehen wir Lenzing aber weiter auf Kurs, sich als führender Spezialfaserhersteller zu positionieren. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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RCB erhöht für Lenzing die Empfehlung von Halten auf Kaufen - und das Kursziel von 66,0 auf 83,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 60,98 Euro.

  

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Berenberg bestätigt für Lenzing die Empfehlung Halten - und erhöht das Kursziel von 45,0 auf 70,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 65,15 Euro.

  

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Lenzing - Berenberg erhöht Kursziel deutlich von 45 auf 70 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bleibt unverändert - Kursziel nun näher bei aktuellem Kurs von 68,30 Euro

Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing deutlich von 45,00 auf 70,00 Euro erhöht. Die neutrale Anlageempfehlung "Hold" behielt Analyst Sebastian Bray in seiner jüngsten Studie dagegen unverändert bei.

Das Kursziel liegt nun wieder näher am aktuellen Kurs, am Mittwochnachmittag wurden die Titel an der Wiener Börse zuletzt mit 68,30 Euro gehandelt. Die Aktie hat in den vergangenen Wochen einen deutlichen Kursanstieg hingelegt, Anfang Oktober war sie noch bei rund 45 Euro gestanden.

Das Geschäftsjahr 2019 und das erste Halbjahr 2020 seien holprig verlaufen, nun entwickle sich das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag bei der Lenzing-Aktie jedoch wieder in eine ausgeglichenere Richtung. Der Analyst verweist dazu vor allem auf die Stabilisierung der Viskosepreise. "Die Viskosebranche hat anscheinend seine Lust auf selbstzugefügten Schmerz durch den Aufbau von Kapazitäten verloren und die chinesische Nachfrage ist robust", beurteilt Bray die aktuelle Lage.

Seiner Einschätzung nach dürften asiatische Konkurrenten in den nächsten Jahren erfolgreich ihre Produktionskosten senken können, derzeit sei an der Bewertung der Lenzing-Aktien jedoch nicht genug zu beanstanden, um die neutrale Anlageempfehlung zu verändern.

Die Schätzungen für den Gewinn pro Aktie liegen bei 0,39 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2020 sowie bei 3,28 Euro (2021) und 4,69 Euro (2022) für die beiden Folgejahre. Mit Ausschüttungen rechnet der Berenberg-Analyst in den drei Geschäftsjahren nicht.

  

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Lenzing emittierte Hybridanleihe über 500 Mio. Euro
Mehrfach überzeichnet

Der börsennotierte oberösterreichische Faserhersteller Lenzing hat heute eine Hybridanleihe - eine nachrangige, unbesicherte Anleihe - mit einem Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro und einem Zinssatz von 5,75 Prozent emittiert. Die Anleihe war mehrfach überzeichnet, wie Lenzing Montagabend mitteilte. Sie habe eine unbegrenzte Laufzeit und werde aufgrund ihrer strukturellen Merkmale zu 100 Prozent nach IFRS als Eigenkapital bilanziert.
Die Stückelung der ersten Hybridanleihe von Lenzing am Kapitalmarkt liege bei 100.000 Euro. "Der Abschluss der Transaktion stärkt unsere Bilanz und ist ein weitererSchritt zur Diversifizierung der Finanzierungsstruktur", so Finanzvorstand Thomas Obendrauf. BNP Paribas und Morgan Stanley fungierten laut Lenzing als gemeinsame globale Koordinatoren und Strukturierungsberater und BNP Paribas, Morgan Stanley und UniCredit als gemeinsame Konsortialführer.

  

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5,75%... einigermaßen teuer.

>Der börsennotierte oberösterreichische Faserhersteller Lenzing
>hat heute eine Hybridanleihe - eine nachrangige, unbesicherte
>Anleihe - mit einem Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro und einem
>Zinssatz von 5,75 Prozent emittiert.

  

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Mein ich auch ... wo andere Unternehmen schauen, dass sie 4%, 3% und sogar 2,5%-Hybridkapital wegbekommen.

Vielleicht eine günstige Gelegenheit für B&C?

  

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>Mein ich auch ... wo andere Unternehmen schauen, dass sie 4%,
>3% und sogar 2,5%-Hybridkapital wegbekommen.
>
>Vielleicht eine günstige Gelegenheit für B&C?


für den Chef

Mitteilungspflichtige Person:

Name: Stefan Doboczky (Natürliche Person)

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Grund der Mitteilungspflicht:

Grund: Meldepflichtige Person ist Person mit Führungsaufgaben Funktion: Vorsitzender des Vorstands

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Angaben zum Emittenten:

Name: Lenzing AG

--------------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Geschäft:

ISIN: XS2250987356
Beschreibung des Finanzinstruments: Hybridanleihe
Geschäftsart: Kauf
Datum: 01.12.2020; UTC+01:00
Handelsplatz: Börse Luxemburg
Währung: Euro

Preis Volumen
100.000 10

Gesamtvolumen: 10
Gesamtpreis: 1.000.000
Durchschnittspreis: 100.000

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing von CDP als Nachhaltigkeits-Champion anerkannt
Lenzing erhält als einziger Neueinsteiger von CDP zwei A-Bewertungen in den Kategorien Klimawandel und Wälder.

Die Lenzing Gruppe sicherte sich gleich zwei Platzierungen in der "A-Liste" der globalen gemeinnützigen Umweltorganisation CDP. Dabei handelt es sich um die "A-Liste" für die Bekämpfung des Klimawandels sowie jener für den Schutz der Wälder. Durch nachweisbar signifikante Maßnahmen in diesen Bereichen zählt Lenzing zu den weltweit führenden Unternehmen in Bezug auf Umweltschutz, Ambition und Transparenz.

Der jährliche Offenlegungs- und Bewertungsprozess von CDP ist weithin als der Goldstandard für die Umwelttransparenz von Unternehmen anerkannt. In diesem Jahr bewertete CDP mehr als 5.800 Unternehmen auf der Grundlage von Daten, die mittels Fragebögen übermittelt wurden.

"Wir sind besonders stolz darauf, der einzige Neueinsteiger zu sein, der auf Anhieb Bestnoten für die Bekämpfung des Klimawandels und den Schutz der Wälder erhalten hat. Die doppelte A-Bewertung verdeutlicht, dass wir mit unserer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie auf dem richtigen Weg sind und ist darüber hinaus eine Anerkennung unserer Bemühungen um Transparenz sowie nachhaltige Rohstoffbeschaffung", sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Diese Anerkennung wird unsere Sichtbarkeit bei einer breiten Gruppe von wichtigen Stakeholdern immens erhöhen."

Kernmaßnahmen der Lenzing Gruppe zur Bekämpfung des Klimawandels

Lenzing hat sich als weltweit erster Produzent von holzbasierten Cellulosefasern strategisch verpflichtet, seine CO2 Emissionen pro Tonne Faser bis 2030 um 50 Prozent zu senken. Dieses Ziel wurde durch die Science Based Targets Initiative wissenschaftlich verifiziert und genehmigt. Darüber hinaus strebt Lenzing bis zum Jahr 2050 eine klimaneutrale Produktion an.

Wichtige Meilensteine auf Lenzings Weg zur Klimaneutralität waren heuer die Einführung von CarbonNeutral(R) Fasern unter der Marke TENCEL(TM), eine Plattform zur Rückverfolgbarkeit der textilen Lieferkette auf Basis von Blockchain-Technologie sowie die Umsetzung von CO2-reduzierenden Energielösungen an den Produktions­standorten Lenzing (Österreich) und Nanjing (China). Diese Meilensteine sind ein wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Lenzing, da sie zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen und für mehr Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette sorgen. Darüber hinaus leisten bahnbrechende Technologien wie REFIBRA(TM) und "Eco Cycle" einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, indem sie den umweltverträglichen Produktionsprozess von Lyocellfasern mit dem Upcycling von Baumwollabfällen verbinden.

Das neue Zellstoffwerk in Brasilien, das sogar grüne Energie in das lokale Stromnetz einspeisen wird, und eine hochmoderne klimaneutrale Lyocellfaser-Produktionsstätte in Thailand werden in den kommenden 18 Monaten den größten Beitrag zur Senkung der CO2-Bilanz von Lenzing leisten.

Kernmaßnahmen der Lenzing Gruppe zum Schutz der Wälder

Neben einem Aufforstungsprojekt in Albanien zeichnet sich Lenzing durch ihre jahrzehntelange saubere Bilanz bei der nachhaltigen Holzbeschaffung aus. Die verwendeten Holz- und Faserzellstoffressourcen sind zu über 99 Prozent entweder durch FSC(R)(1) oder PEFC(TM)(2) zertifiziert oder werden entsprechend dieser Standards kontrolliert.

Paul Simpson, CEO von CDP, sagt: "Wir gratulieren allen Unternehmen, die in diesem Jahr einen Platz auf der "A-Liste" erzielt haben. Diese Vorreiterrolle in Sachen Transparenz sowie gezielte Maßnahmen im Umweltbereich sind die wichtigsten Schritte, die Unternehmen setzen können. Besonders beeindruckend beim heurigen Ergebnis ist, dass die Leistungen in einem Jahr erzielt wurden, das von den Herausforderungen der COVID-19 Krise geprägt war. Das Ausmaß der Geschäftsrisiken durch Klimawandel, Entwaldung und Wasserknappheit ist enorm. Wir wissen aber, dass die Chancen des aktiven Handelns die Risiken der Tatenlosigkeit bei weitem überwiegen. Die Vorbildwirkung im privaten Sektor spielt auch bei Regierungs­maßnahmen eine wichtige Rolle und leistet somit einen wesentlichen Beitrag für die Realisierung der globalen Bestrebungen in Richtung Netto-Null-Wirtschaft. Unsere ’A-Liste’ feiert jene Unternehmen, die durch ihr Handeln in der Gegenwart die Basis für ihren Erfolg von morgen legen".

Der Weg in die ’A-Liste’ - Prozess und Methodik

Im Jahr 2020 forderten mehr als 515 Investoren mit Vermögenswerten von über 106 Billionen US-Dollar und 150+ Einkaufsorganisationen mit einem Beschaffungsvolumen von 4 Billionen US-Dollar Unternehmen auf, Daten zu Umweltauswirkungen, -risiken und -chancen über die CDP-Plattform offenzulegen. Mit mehr als 9.600 Unternehmen, die dieser Aufforderung nachkamen, konnte im Jahr 2020 ein neuer Rekord erreicht werden.

CDP bewertet die Unternehmen anhand einer detaillierten und unabhängigen Methodik auf einer Skala von A bis D-. Die Bewertung basiert auf der Vollständigkeit der Berichterstattung, dem Bewusstsein und dem Management von Umweltrisiken sowie dem Nachweis einer ökologischen Vorreiterrolle. Dazu zählt etwa die Festlegung ehrgeiziger und sinnvoller Ziele. Jene Unternehmen, die keine oder unzureichende Informationen teilen, werden mit einem F gekennzeichnet.

Die Bewertung des CDP für die Kategorie Wald erfolgt im Hinblick auf die vier Produkte, die die meiste Entwaldung verursachen: Holzerzeugnisse, Vieh, Soja und Palmöl. Unternehmen müssen bei mindestens einem dieser waldgefährdenden Produkte mit A bewertet werden, um einen Platz auf der "A-Liste" zu erhalten. Die vollständige Liste der Unternehmen, die es in die diesjährigen "A-Liste" von CDP geschafft haben, sowie weitere öffentlich zugängliche Unternehmensergebnisse sind hier <https://www.cdp.net/en/companies/companies-scores> verfügbar.

  

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>Das ist ein wirklich schöner Erfolg. Da sind nur 10
>Unternehmen weltweit mit AAA ausgezeichnet worden und noch
>besser bewertet.


Ich persönlich gebe ja wenig auf dergleichen Ratings, aber mittlerweile wird ja genügend Geld danach veranlagt.

  

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Da hast du 100%ig Recht. Es geht mittlerweile so weit dass viele Investoren einen guten Teil der Firmen gar nicht kaufen dürfen. Nicht nur die klassischen ESG-Funds sondern ganze KAGs. Zusätzlich zu den ungebremsten Geldzuflussen und wir sind hier noch lange nicht am Ende der Transformation. Insofern muss man sich bei jedem Investment mittlerweile fragen ob man da mit oder gegen den Strom schwimmt, egal ob man die Entwicklung begrüßt oder sinnvoll findet. Lenzing hat den Vorteil dass das ein super Unternehmen ist und alle diese Boxes checked, super Zukunftschancen hat und vernünftig bewertet ist. Da gibt's nicht viel ansonsten. In Österreich vielleicht noch annähernd Wienerberger, alle anderen Firmen sind da weit zurück.

  

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>Da hast du 100%ig Recht. Es geht mittlerweile so weit dass
>viele Investoren einen guten Teil der Firmen gar nicht kaufen
>dürfen. Nicht nur die klassischen ESG-Funds sondern ganze
>KAGs. Zusätzlich zu den ungebremsten Geldzuflussen und wir
>sind hier noch lange nicht am Ende der Transformation.
>Insofern muss man sich bei jedem Investment mittlerweile
>fragen ob man da mit oder gegen den Strom schwimmt, egal ob
>man die Entwicklung begrüßt oder sinnvoll findet. Lenzing hat
>den Vorteil dass das ein super Unternehmen ist und alle diese
>Boxes checked, super Zukunftschancen hat und vernünftig
>bewertet ist. Da gibt's nicht viel ansonsten. In Österreich
>vielleicht noch annähernd Wienerberger, alle anderen Firmen
>sind da weit zurück.


Frsagt sich wie lange es noch dauern wird bis Aktien in der "penalty box" das besssere Investment sind weil deshalb billiger . So wie früher die Tobaccos.

  

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>>Boxes checked, super Zukunftschancen hat und vernünftig
>>bewertet ist. Da gibt's nicht viel ansonsten. In
>Österreich
>>vielleicht noch annähernd Wienerberger, alle anderen
>Firmen
>>sind da weit zurück.
>
>
>Frsagt sich wie lange es noch dauern wird bis Aktien in der
>"penalty box" das besssere Investment sind weil deshalb
>billiger . So wie früher die Tabaccos

Langfristig kann man die dann aber trotzdem vergessen
https://www.msci.com/documents/10199/60e06c7e-e189-4193-b7d4-fcee21c3c2fa

  

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>>Frsagt sich wie lange es noch dauern wird bis Aktien in
>der
>>"penalty box" das besssere Investment sind weil deshalb
>>billiger . So wie früher die Tabaccos
>
>Langfristig kann man die dann aber trotzdem vergessen
>https://www.msci.com/documents/10199/60e06c7e-e189-4193-b7d4-fcee21c3c2fa


? Ich sehe in dem Chart eine historische Outperformance?

  

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Der Kapitalmarkt ist meiner Meinung nach ein entscheidendes Instrument im Kampf gegen den Klimawandel.
Wenn Unternehmen, die kein nachhaltiges Unternehmenskonzept (im Sinne der Umwelt) in diese Richtung haben, vom Kapitalmarkt abgeschnitten sind und sich deshalb nur ungünstig finanzieren können wird (hat?) bei vielen börsennotierten Unternehmen ein Umdenken einsetzen (eingesetzt).
Dies wird sich in den Ländern, bei denen die Börse ein größerer Kapitalbeschaffer ist als bei uns, verstärkt auswirken.

  

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Lenzing-Chef: „Mein Appell: Europa first!“

Lenzing-AG-Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky sieht auch nach der Pandemie Markt für Masken und glaubt an Europas Klima-Chancen.

Paywall:

https://kurier.at/wirtschaft/mein-appell-europa-first/401129508

  

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Lenzing-Chef: Markt für Schutzmasken auch nach der Corona-Pandemie
Joint Venture Hygiene Austria produziert derzeit 15 Millionen Masken im Monat - Positiver Trend für Lenzing setzt sich fort

Lenzing-Chef Stefan Doboczky sieht auch nach der Corona-Pandemie einen Markt für Schutzmasken des Joint Ventures Hygiene Austria, das Lenzing mit Palmers gegründet hat. Mit steigender Bekanntheit werde man auch andere Produkte - etwa Hygienetücher - stärker verkaufen, sagte Doboczky dem "Kurier" (Dienstag). Für Lenzing selbst setze sich der positive Trend des dritten Quartals fort.
Mit den Produkten des Joint Ventures sei man bei den großen Retailern gelandet und habe auch Aufträge der öffentlichen Hand gewonnen, aber im Geschäftsgebaren sei die Bedeutung der Politik "verschwindend gering", betonte der Lenzing-Chef.

Den Markt für Mund-Nasen-Schutz- und FFP2-Masken werde es auch nach der Pandemie geben, wenn auch kleiner. Derzeit produziere Hygiene Austria mehr als 15 Millionen Masken im Monat. Am Ziel von 25 Millionen halte man immer noch fest, allerdings sei man ursprünglich davon ausgegangen, im Mund-Nasen-Schutz-Bereich stärker auszubauen, nun sei man aber eher im Bereich der FFP2-Masken.

Für den Faserhersteller Lenzing habe sich der positive Trend des dritten Quartals bestätigt, aber "es bleibt ein schwieriges Jahr", so Doboczky. An einen Mitarbeiterabbau nach der Krise denke man nicht. Wir werden alles daran setzen, dass wir unseren Mitarbeiterstand auch in den nächsten Quartalen weiter auf- und nicht abbauen."

  

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Lenzing - Erste Group hebt Kursziel von 46,4 auf 87,5 Euro an
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt - Gewinnprognosen erhöht

Die Erste Group hat ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing deutlich von 46,40 Euro auf 87,50 Euro angehoben. Gleichzeitig wurde die Analageempfehlung "Hold" bestätigt. Die Interimsergebnisse für 2020 hätten gezeigt, dass das Segment der Spezialfasern einen Teilschutz vor den stürmischen Bedingungen am Viskosemarkt bieten würde, der von der Covid-19-Pandemie geplagt sei, so Analystin Vladimira Urbankova.
Der Tiefpunkt wurde laut der Analystin aber bereits im zweiten Quartal 2020 erreicht. Das Unternehmen hätte dann seine strategischen Pläne vorangetrieben, nämlich die Marktführerschaft im Bereich Spezialfasern, zuletzt hatte die Aktie dann eine Kurspreisrally hingelegt. Auf dem derzeitigen Kursniveau seien die sich verbessernden Aussichten nun bereits großteils eingepreist.

Das erwartete Ergebnis je Aktie für 2020 liegt nun bei 0,07 (bisher: -0,18) Euro, für 2021 werden 2,13 (bisher: 1,93) Euro erwartet und für 2022 sind es 5,48 (bisher 4,01) Euro. Eine Ausschüttung wird in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 nicht erwartet, für 2022 rechnen die Analysten mit einer Dividende von 1,50 (bisher: 2,00) Euro.

  

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Bisschen spät und mutlos. Standardviskose ist wieder bei 11800 RMB nach 8.500 im August und Baumwolle ist auf Preislevels wie seit 3 Jahren nicht mehr. Beides mit stark steigender Tendenz. Die Aktie kann genauso bei 150 stehen wenn mal die Projekte in Brasilien und Thailand eingepreist werden und nicht nur deren Risiken. Plus das riesige ESG-Potenzial der Aktie.

  

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Halten-Empfehlung bestätigt mit neuem Kursziel von EUR 87,5

In unserem neuen Company Report zur Lenzing-Aktie bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung, schrauben jedoch unser Kursziel deutlich auf EUR 87,5/Aktie nach oben (zuvor: EUR 46,40). Dieses reflektiert eine etwas optimistischer als früher eingeschätzte Entwicklung der Umsätze und Preise für Standardviskose sowie eine stärkere Profitabilität, unterstützt auch durch die höhere Kostendisziplin und Kostensenkungsprogramme. Nachdem die Talsohle am Standardviskose-Markt im 2.Quartal 2020 erreicht wurde, setzt sich die Erholung am Fasermarkt fort. Die breitere Verfügbarkeit der CO-VID-19 Impfstoffe sollte die Pandemie im Laufe des 2021 unter bessere Kontrolle bringen und die Textil-Industrienachfrage und damit auch Lenzings Ergebnisse 2021 nach oben treiben (obwohl sie nach unserer Schätzungen noch weit unter dem Niveau vor Corona bleiben werden).

Ausblick

Für das Corona –geplagte Jahr 2020 erwarten wir einen deutlichen Umsatz- sowie EBIT- Rückgang (von 22% j/j bzw. 80% j/j) und ein nur knapp positives Nettoergebnis (von EUR 2,0 Mio.). Langfristig sehen wir Lenzing weiter auf gutem Kurs, seine Stellung als führender Spezialfaseranbieter weiter auszubauen, nicht zuletzt dank der in Bau befindlichen Lyocell-Kapazitätserweiterung in Thailand und dem Zellstoffwerk in Brasilien. Nach der starken Kursperformance der Lenzing-Aktie in den letzten Monaten (mit dem aktuellen Aktienkurs schon auf Vor-Corona Niveau) sehen wir jedoch die sich aufhellenden Aussichten in den aktuellen Kursniveaus Großteils berücksichtigt.

Erste Bank

  

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Deutsche Bank erhöht die Empfehlung für Lenzing von Halten auf Kaufen - und das Kursziel von 40,0 auf 94,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 77,29 Euro.

  

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Jemand Ideen was die Aktie bei 100 Euro macht.

Hab verstanden, dass die Faserpreise sich ordentlich erholt haben.
Aber vor der Krise haben sie idR 4 - 5 Euro pro Aktie gemacht.

2016 und 2017 waren deutlich besser, da waren es 10 Euro.

Gibt es da irgendwelche neuen Trends, die eine generelle Neubewertung rechtfertigen?

  

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>Jemand Ideen was die Aktie bei 100 Euro macht.
>
>Hab verstanden, dass die Faserpreise sich ordentlich erholt
>haben.
>Aber vor der Krise haben sie idR 4 - 5 Euro pro Aktie
>gemacht.
>
>2016 und 2017 waren deutlich besser, da waren es 10 Euro.
>
>Gibt es da irgendwelche neuen Trends, die eine generelle
>Neubewertung rechtfertigen?


Nicht rechtfertigen, aber eventuell begründen:

ESG-Liebling?

  

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>>Jemand Ideen was die Aktie bei 100 Euro macht.
>>
>>Hab verstanden, dass die Faserpreise sich ordentlich
>erholt
>>haben.
>>Aber vor der Krise haben sie idR 4 - 5 Euro pro Aktie
>>gemacht.
>>
>>2016 und 2017 waren deutlich besser, da waren es 10 Euro.
>>
>>Gibt es da irgendwelche neuen Trends, die eine generelle
>>Neubewertung rechtfertigen?
>
>
>Nicht rechtfertigen, aber eventuell begründen:
>
>ESG-Liebling?

Mal schauen ob ich die in irgendwelchen ETFs finde.....

  

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Generell stark wachsende Firma langfristig und voll in allen Trends. Baumwolle braucht 30mal mehr Wasser in der Produktion über Kunststoffasern gar nicht zu reden. Trifft jedes Häkchen im ESG-Vergleich, hat es vor kurzem AA von CPB bekommen (von 5800 bewerteten Unternehmen haben überhaupt nur 8 oder so AAA) im Nachhaltigkeitsranking. Sicher diesbezüglich die beste Firma hierzulande mit Abstand.

Baumwolle ist auf Höchstständen seit 3 oder 4 Jahren, Zellstoff in China bei 12200 nach 8.500 im August. Tendenz weiter steigend, auch in Hinblick auf Inflationsängste ein gute Thema.

Hoher Anteil an margenstarken Spezialfasern mit massiven Wachstumstrends.

Baut die kosten- und umwelttechnisch führende Zellstoffanlage in Brasilien und ein neues Tencel-Werk in Thailand welche erst 2022/23 voll in die Earnings kommen werden (Verschuldung ist bzw. kommt aber jetzt schon zu einem guten Teil in die Bilanz). Stilfer etwa bewertet nur den Anteil am Brasilienprojekt mit rund 30 Euro/Aktie.

Daher derzeit vielleicht optisch hohe Bewertung aber langfristig kann die Firma auch viel mehr verdienen als in den besten Jahren, würde ich auch am derzeitigen Niveau nicht hergeben.

Also das wären die Gründe, die mir auf die Schnelle einfallen.

  

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>Generell stark wachsende Firma langfristig und voll in allen
>Trends. Baumwolle braucht 30mal mehr Wasser in der Produktion
>über Kunststoffasern gar nicht zu reden. Trifft jedes Häkchen
>im ESG-Vergleich, hat es vor kurzem AA von CPB bekommen (von
>5800 bewerteten Unternehmen haben überhaupt nur 8 oder so AAA)
>im Nachhaltigkeitsranking. Sicher diesbezüglich die beste
>Firma hierzulande mit Abstand.
>
>Baumwolle ist auf Höchstständen seit 3 oder 4 Jahren,
>Zellstoff in China bei 12200 nach 8.500 im August. Tendenz
>weiter steigend, auch in Hinblick auf Inflationsängste ein
>gute Thema.
>
>Hoher Anteil an margenstarken Spezialfasern mit massiven
>Wachstumstrends.
>
>Baut die kosten- und umwelttechnisch führende Zellstoffanlage
>in Brasilien und ein neues Tencel-Werk in Thailand welche erst
>2022/23 voll in die Earnings kommen werden (Verschuldung ist
>bzw. kommt aber jetzt schon zu einem guten Teil in die
>Bilanz). Stilfer etwa bewertet nur den Anteil am
>Brasilienprojekt mit rund 30 Euro/Aktie.
>
>Daher derzeit vielleicht optisch hohe Bewertung aber
>langfristig kann die Firma auch viel mehr verdienen als in den
>besten Jahren, würde ich auch am derzeitigen Niveau nicht
>hergeben.
>
>Also das wären die Gründe, die mir auf die Schnelle
>einfallen.
>

Danke hilft und erspart mir etwas Arbeit
Vermute aber trotzdem, dass sie jetzt mal eine Pause einlegen wird.

  

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Corona - Maskenhersteller Hygiene Austria prüft Produktionsausweitung
Abhängig von Verfügbarkeit neuer Maschinen - "FFP2-Masken gehen weg wie warme Semmeln"

Der österreichische Maskenhersteller Hygiene Austria LP, ein Joint Venture von Lenzing und Palmers, prüft derzeit die Ausweitung der Produktion von FFP2-Masken. Die Bereitschaft des Unternehmens zur Expansion der Produktion sei da, man sei aber von der Verfügbarkeit neuer Maschinen abhängig. "Wenn die Maschinen verfügbar sind, kann man eine Ausweitung in den nächsten zwei bis vier Wochen andenken", sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Montag zur APA.
Ab 25. Jänner sind FFP2-Masken im Handel und in den öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend. Dies hat die Regierungsspitze gestern angekündigt. Bisher gab es nur die Pflicht, irgendeinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Derzeit werden bei Hygiene Austria pro Monat zehn Millionen FFP2-Masken produziert, die reißenden Absatz finden. "Sie gehen weg wie die warmen Semmeln", so die Sprecherin. Der Fokus der Produktion liege in Österreich, wo in Wiener Neudorf (NÖ) mit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Masken hergestellt werden. Auch am Lenzing-Standort in Großbritannien in Grimsby (Region Yorkshire/Humber) werden Masken produziert, wie Lenzing schon im Mai des Vorjahres mitgeteilt hatte.

Zu den Preisen für die FFP2-Maske bei Großaufträgen will das Unternehmen nichts sagen. Bei der FFP2-Maskenaktion der Bundesregierung für Seniorinnen und Senioren war es jedenfalls nicht zum Zug gekommen. Man führe derzeit Gespräche wegen der preislichen Situation, so die Sprecherin. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte gestern FFP2-Masken im Lebensmittel-Einzelhandel "zum Selbstkostenpreis" angekündigt.

Derzeit gebe es FFP2-Masken nur für Erwachsene. Man erwäge aktuell, auch FFP2-Masken für Kinder herzustellen, so die Sprecherin auf APA-Anfrage.



Das Joint Venture Hygiene Austria LP des börsennotierten Faserherstellers Lenzing und der Textilfirma Palmers war im April 2020 gegründet worden. Neben rund 10 Millionen FFP2-Masken werden monatlich auch noch 10 bis 15 Millionen Mund-Nasen-Schutz-Masken produziert.

  

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Wie groß wird das Luxussegment des Marktes sein?
Die Supermärkte wollen ja die FFP2-Masken zwischen 0,50 und 1 Euro verkaufen,
zum "Selbstkostenpreis".

Das schafft Lenzing auch?

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing plant größte Photovoltaik-Freiflächenanlage Oberösterreichs
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Mit der industriellen Nutzung von Sonnenergie setzt Lenzing neue Maßstäbe hinsichtlich Dekarbonisierung in der Faserindustrie.

Unternehmen

Lenzing - Die Lenzing Gruppe plant auf einer Fläche von rund 55.000 m2 die größte Photovoltaik-Freiflächenanlage Oberösterreichs. Der Spatenstich soll bereits im Sommer 2021 erfolgen. Nach der voraussichtlichen Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2021 wird sich die Leistung der Anlage auf 5,5 MWpeak belaufen. Die rund 16.000 Module der Anlage werden knapp 5.500 Megawattstunden pro Jahr erzeugen. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von mehr als 1.700 Haushalten und ist in diesem Umfang einzigartig in Oberösterreich.

Die Photovoltaik-Anlage ist für Lenzing ein wichtiger symbolischer Meilenstein auf dem Weg zum CO2 neutralen Industriestandort. Das Projekt ist Teil eines globalen Energiekonzeptes, mit dem Lenzing neben konsequenten Energieeinsparungen auf die Bereitstellung von Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen setzt, um bereits im Jahr 2030 die CO2 Intensität um 50 Prozent zu reduzieren und im Jahr 2050 global klimaneutral zu sein.

"Die großen Herausforderungen unserer Zeit brauchen Antworten. Als führendes Unternehmen im Bereich Innovation und Nachhaltigkeit tragen wir proaktiv zum Erreichen der Klimaziele bei und setzen neue Maßstäbe für unsere Industrie", erklärt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Neben den laufenden Großinvestitionen in CO2 neutrale Standorte wie Thailand und Brasilien sind es solche innovativen Projekte an bestehenden Industriestandorten, die uns wieder einen Schritt näher zur konzernweiten Klimaneutralität führen."

Foto-Download <https://mediadb.lenzing.com/pinaccess/ showpin.do?pinCode=nBbTbjXIeQhI>
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ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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FFP2-Masken made in Austria ab 21.1. um 59 Cent bei BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG* erhältlich
Zum Selbstkostenpreis von 0,59 Euro werden in den Handelsfirmen der REWE Group Österreich hochwertige FFP2-Masken ausschließlich aus österreichischer Produktion angeboten.
Wiener Neudorf (OTS) - Der Schutz der Gesundheit unserer KundInnen sowie unserer MitarbeiterInnen hat für uns höchste Priorität. Laut Beschluss der Bundesregierung gilt ab 25. Jänner 2021 die Verpflichtung, eine FFP2-Maske während des Einkaufs zu tragen. FFP2-Masken werden schon jetzt in den Filialen von BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und in den teilnehmenden ADEG Märkten zum Selbstkostenpreis von 0,59 Euro pro Stück abgegeben und sind ab morgen, 21.1. einzeln oder in der 10er Packung erhältlich. Die Abgabe erfolgt in haushaltsüblichen Mengen von maximal fünf Stück pro Kunde bei der Einzelpackung und einem Stück pro 10-er Packung. Zum Verkauf gelangen ausschließlich qualitativ hochwertige Masken aus österreichischer Produktion, welche z.B. von Hygiene Austria bezogen werden.

*gültig in teilnehmende ADEG Märkten

  

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Kepler Cheuvreux bestätigt für Lenzing die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 63,0 auf 114,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 87,63 Euro.

  

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Baader Helvea erhöht für Lenzing die Empfehlung von Add auf Kaufen - und das Kursziel von 67,0 auf 123,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele

durchschnittliches Kursziel: 94,63 Euro.

  

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Hoppla.

Lenzing - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 94 auf 145 Euro

"Buy"-Empfehlung bestätigt - Analyst sieht drei weitere, möglicherweise teilweise übersehene Kurstreiber für Aktie von Faserhersteller

Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing deutlich von 94 auf 145 Euro erhöht. Gleichzeitig bestätigte der Deutsche-Bank-Analyst Lars Vom-Cleff die Anlageempfehlung "Buy" in seiner jüngsten Kurzstudie.
In dieser wolle er die Aufmerksamkeit auf drei Themen lenken, die zwar nicht unbedingt neu seien, aber zumindest teilweise übersehen würden, schreibt der Analyst. Sowohl das auf die Produktion von Schutzmasken spezialisierte Joint-Venture von Lenzing und Palmers - Hygiene Austria - als auch die jüngste Entwicklung der Viskosepreise sollten die Rentabilität des Faserherstellers weiter antreiben, führt Vom-Cleff aus.

Als dritten Punkt nennt er den vor wenigen Wochen erfolgten Börsengang des schwedischen Unternehmens Renewcell. Dieser könnte die Aufmerksamkeit des Kapitalmarkts auf die neue Fasergeneration Refibra von Lenzing lenken. "Unter dem Strich heißt das: Wir haben uns bereits mit unserer letzten Studie als Optimisten gesehen, aber in der Zwischenzeit sehen wir sogar noch mehr Sonnenschein am Horizont", schlussfolgert der Analyst.

  

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Lenzing will Kontrolle an Maskenfirma Hygiene Austria übernehmen
Partner Palmers bleibt Minderheitsgesellschafter - Antrag liegt bei BWB zur Prüfung - An Anteilen ändert sich nichts

Der oö. Faserhersteller Lenzing will bei der Maskenfirma Hygiene Austria die Kontrolle übernehmen. Das geht aus einer Zusammenschlussanmeldung bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hervor. Demnach beabsichtigt Lenzing, die alleinige Kontrolle über die Hygiene Austria LP GmbH zu erwerben. Die Palmers Textil Aktiengesellschaft bleibe Minderheitsgesellschafterin. Als erste hatte die "Kronen Zeitung" über die Pläne berichtet. Die BWB hat bis 2. März Zeit für die Prüfung.

Wie ein Sprecher von Hygiene Austria auf APA-Anfrage sagte, werde sich an der Zusammensetzung der Anteile nichts ändern. Der Grund für die Anmeldung bei der BWB sei eine Neufassung des Gesellschaftervertrags mit operativen Änderungen. Lenzing werde weiter 50,1 Prozent und Palmers weiter 49,9 Prozent halten, bestätigte auch ein Sprecher von Lenzing.

Lenzing und Palmers hatten die Gemeinschaftsfirma im April 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie gegründet. Neben rund 10 Millionen FFP2-Masken werden monatlich auch noch 10 bis 15 Millionen Mund-Nasen-Schutz-Masken produziert. Die Hygiene Austria LP ist neben Aventrium in Graz einer der größten Hersteller von FFP2-Masken in Österreich. Derzeit läuft die Produktion wegen der verschärften Maskenpflicht auf Hochtouren.

FFFP2-Masken werden aber nicht hierzulande produziert, sondern auch importiert, etwa aus China. Wie der Flughafen Graz und der Logistiker Quehenberger am Donnerstag mitteilten, brachte am Mittwoch eine Boeing 777-200 der russischen Charterairline Nordwind rund 2 Millionen Masken nach Österreich. Es sei dies der erste von zwei Frachtflügen mit FFP2-Masken und Antigen-Schnelltests aus der südchinesischen Stadt Guangzhou für den Medizinprodukte-Händler Diwa Medical gewesen.

  

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>ich geh von einem starken Rücksetzer aus vor allem weil sie
>sich ver3fafht hat und bin sehr verwundert dass l&s so
>ruhig bleibt

Naja, der Umsatzanteil war, wenn ich mich recht erinnere, überschaubar...

  

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>>ich geh von einem starken Rücksetzer aus vor allem weil
>sie
>>sich ver3fafht hat und bin sehr verwundert dass l&s
>so
>>ruhig bleibt
>
>Naja, der Umsatzanteil war, wenn ich mich recht erinnere,
>überschaubar...

der Imageschaden ist es...

  

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>>>ich geh von einem starken Rücksetzer aus vor allem

>>Naja, der Umsatzanteil war, wenn ich mich recht erinnere,
>>überschaubar...
>
>der Imageschaden ist es...

Heißt eh anders. Glaub nicht das viel passieren wird.

  

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Najo, des traue ich dem Markt schon zu, das richtig einzuordnen.

Geht ja nur um eine super willkommene Nachricht als Grund für ein bissl Luft rauslassen nach 40->120 ohne Pause. In 58 Min wissen wir mehr


>
>Heißt eh anders. Glaub nicht das viel passieren wird.

  

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Welch Überraschung.

Hätt mich nach 15 Jahren Börse schon sehr verwundert, wenn das heute nicht exakt so eingetreten wäre.

>Najo, des traue ich dem Markt schon zu, das richtig
>einzuordnen.
>
>Geht ja nur um eine super willkommene Nachricht als Grund für
>ein bissl Luft rauslassen nach 40->120 ohne Pause. In 58
>Min wissen wir mehr
>
>
>>
>>Heißt eh anders. Glaub nicht das viel passieren wird.
>

  

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Hausdurchsuchung beim MNS-Hersteller Hygiene Austria
Angeblich Verdacht auf Umetikettierung von China-Masken - "oe24.at"

Beim heimischen Coronamasken-Hersteller Hygiene Austria wird zur Stunde eine Razzia durchgeführt, wie ein Unternehmenssprecher der APA Dienstagabend bestätigte. Zuerst hatte das Online-Portal "oe24.at" der Tageszeitung "Österreich" darüber berichtet. Es soll der Verdacht im Raum stehen, dass das Unternehmen China-Masken zu österreichischen Masken umetikettiert habe. Hygiene Austria ist eine Tochtergesellschaft von Palmers und Lenzing.

"Soviel ich weiß läuft die Hausdurchsuchung noch", sagte der Sprecher auf APA-Anfrage. Es gebe Durchsuchungen an zwei Adressen - in der Donau-City-Straße in Wien bei Palmers und in Wiener Neudorf, wo auch die Hygiene Austria ihren Produktionsstandort habe. Weitere Details zu dem Vorfall in Form einer Unternehmensmitteilung seien - nach internen Abstimmungen - erst am Mittwoch zu erwarten.

  

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Produkte mit Bruttoeinzelhandelsverkaufspreis 0,59 Euro einzeln händisch umettikettieren, den Druck auf der Maske ausradieren,
neu bedrucken,

ja haben die Lenzing-Palmers-Mitarbeiter wirklich nix anderes zu tun?

Is ja unproduktiver als Nasenbohren.

  

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Hygiene Austria - "Kurier": Spur nach Liechtenstein
Laut Insider kaufte der Hersteller 20 Millionen chinesische Masken über ihn - Rechnung sollte aber an Stiftung in Liechtenstein gehen

In der Causa um die vermutete Umetikettierung von FFP2-Masken beim Schutzmasken-Hersteller Hygiene Austria führt laut Tageszeitung "Kurier" eine Spur nach Liechtenstein. Wie das Blatt am Mittwochnachmittag unter Berufung auf einen "Vermittler für Schutzmasken" berichtete, soll die Rechnung für eine Lieferung von 20 Millionen chinesischer Masken an eine Stiftung in Liechtenstein gegangen sein.
Die Masken selbst seien an Palmers nach Wiener Neudorf geliefert worden, schilderte die Person laut "Kurier". Es sei ein "merkwürdiges Geschäft" gewesen. Schlussendlich habe die Ware in die Ukraine gehen sollen, aber nicht direkt dorthin geliefert werden - das alles sei mehr als unüblich gewesen, berichtete der Vermittler der Tageszeitung. Er selbst soll am Mittwochnachmittag von der Kriminalabteilung Niederösterreich befragt worden sein.

Die Masken, die er geliefert hatte, sollen zudem eine Besonderheit aufgewiesen haben: Der chinesische Beipackzettel sei nicht gemeinsam mit den Masken verschweißt gewesen, sondern sei lose im Karton gelegen, so der Mann.

  

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Hygiene Austria weist Vorwürfe zurück - Teil aber in China gefertigt
Firma räumt aber ein: Chinesischer Lohnfabrikant zum Spitzenausgleich beauftragt - - Bundesbeschaffung legte Vertrag auf Eis

Nach den Durchsuchungen beim Schutzmasken-Hersteller Hygiene Austria wegen des Verdachts, dass in China produzierte Masken falsch etikettiert und als österreichische Produkte verkauft wurden, gehen die Abnehmer der Masken nun der Frage nach, ob auch sie betroffen sein könnten. Indes wies Hygiene Austria am Mittwochabend Vorwürfe bezüglich "Schwarzarbeit" sowie "Betrug" zurück, räumte aber ein, dass man zum Spitzenausgleich einen chinesischen Lohnfabrikanten beauftragt habe.

Ein Sprecher der Hygiene Austria - einem Joint Venture des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing mit dem Textilkonzern Palmers - hatte Razzien an zwei Standorten am Dienstag bestätigt. Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) geht es um den Verdacht der organisierten Schwarzarbeit sowie schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Die Vorwürfe Schwarzarbeit sowie Betrug seien "klar zurückzuweisen", erklärte hingegen Hygiene Austria am Mittwochabend in einem Statement. Für eine rechtmäßige und ordnungsgemäße Anmeldung zu sorgen, liege in der Verantwortung der beauftragten heimischen Personaldienstleister. Man arbeite auf Basis der heimischen Gesetze und verkaufe nur hochwertige Masken nach rot-weiß-rotem Qualitätsstandard.

Allerdings sei zum Ausgleich einer Nachfragespitze ein Lohnhersteller hinzugezogen worden, hieß es in dem Statement von Hygiene Austria. Um den zwischenzeitlichen Nachfrageanstieg zu bewältigen, sei ein chinesischer Lohnfabrikant mit der Produktion von Masken nach dem Baumuster der Hygiene Austria beauftragt worden. Die CE Zertifizierung nach EN149:2001 sei durch die Schweizier Firma SGS einwandfrei sichergestellt. Die Gutachten für die Masken lägen vor und würden der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt werden. Die Masken in der Lohnproduktion seien im Einkauf um 60 bis 100 Prozent teurer gewesen als in der heimischen Produktionslinie.

  

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Im Original:

Statement der Hygiene Austria LP GmbH

Wien (OTS) - Gestern fand an zwei Standorten eine Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft statt. Die Geschäftsführung der Hygiene Austria LP GmbH, die an einer der Adressen ihren Hauptsitz hat, ist umfassend kooperativ und bekennt sich zu einer raschen Aufklärung der von den Behörden vorgebrachten Verdachtsmomente.

Die WKStA hat Ihre Verdachtsmomente im Wesentlichen auf die Tatbestände „Schwarzarbeit“ sowie „Betrug“ gestützt. Beide Vorwürfe sind klar zurückzuweisen.

Zum Vorwurf der „Schwarzarbeit“: Professionelle österreichische Personaldienstleistungsunternehmen sind von Hygiene Austria mit der Überlassung von Arbeitskräften beauftragt. Es liegt also grundsätzlich in deren Verantwortung, für eine rechtmäßige und ordnungsgemäße Anmeldung zu sorgen.

Zum Vorwurf des „Betrugs“: Die Hygiene Austria arbeitet auf den Grundlagen der österreichischen Gesetze und verkauft ausschließlich hochwertige Masken nach rot-weiß-rotem Qualitätsstandard. Richtig ist, dass zum Ausgleich einer Nachfragespitze ein Lohnhersteller hinzugezogen wurde.

1. Als die Einführung einer FFP2 Maskenpflicht angekündigt wurde, wurde bei Hygiene Austria sofort mit der Aufstockung der Produktionskapazitäten begonnen. 11 neue Produktionslinien sind mit Mitte März in Betrieb mit einer monatlichen Kapazität von bis zu 25 Millionen Stück. Das entspricht einer Verdreifachung der Kapazität innerhalb von drei Monaten.

2. Mittlerweile arbeiten 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im 3-Schichtbetrieb rund um die Uhr zum Schutz der österreichischen Bevölkerung.

3. Um den zwischenzeitlichen Nachfrageanstieg zu bewältigen, wurde ein chinesischer Lohnfabrikant mit der Produktion von Masken nach dem Baumuster der Hygiene Austria beauftragt.

4. Die CE Zertifizierung nach EN149:2001 wurde durch das Schweizer Unternehmen SGS einwandfrei sichergestellt. Die Gutachten für die Masken liegen vor und werden der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt werden.

5. Die Masken in der Lohnproduktion waren im Einkauf um 60-100% TEURER als die in der österreichischen Produktionslinie!

6. Die durch die mediale Berichterstattung erzeugte Verunsicherung bedauern wir sehr, weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass wir zur Spitzenabdeckung teurere Masken, gleicher Qualität und zum gleichen Verkaufspreis zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung gestellt haben.

  

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>Zum Vorwurf der „Schwarzarbeit“: Professionelle
>österreichische Personaldienstleistungsunternehmen sind von
>Hygiene Austria mit der Überlassung von Arbeitskräften
>beauftragt. Es liegt also grundsätzlich in deren
>Verantwortung, für eine rechtmäßige und ordnungsgemäße
>Anmeldung zu sorgen.
>

Falls dem so ist braucht es dringend eine Gesetzesänderung, sodass auch der Auftraggeber haftet für eine ordnungsgemäße Anmeldung. Dann würde sich dieses Betrugssystem endlich aufhören.


>Zum Vorwurf des „Betrugs“: Die Hygiene Austria arbeitet auf
>den Grundlagen der österreichischen Gesetze und verkauft
>ausschließlich hochwertige Masken nach rot-weiß-rotem
>Qualitätsstandard. Richtig ist, dass zum Ausgleich einer
>Nachfragespitze ein Lohnhersteller hinzugezogen wurde.

Wenn auf denen nicht Made in Austria draufstand ist die Welt in Ordnung...

  

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>>Wenn auf denen nicht Made in Austria draufstand ist die
>Welt
>>in Ordnung...
>
>Steht auf meinen nicht drauf.


Rechtlich wahrscheinlich in Ordnung.

Marketingtechnisch trotzdem eine Katastrophe, wenn man auf Einkaufsnationalismus setzt und dann Chinaware untermischt. Eine vertrotteltere Entscheidung hätte man kaum treffen können.

Die geplante Produktionsausweitung können sie sich jetzt immerhin sparen, nachdem der Vertrieb wegfällt.
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Supermärkte stoppen Verkauf von FFP2-Masken der Hygiene Austria

Rewe, Spar, Hofer und DM holen Masken der Hygiene Austria vorsorglich aus den Regalen. Grund sei Vertrauensverlust. Auch der Arzneimittelhandel sperrt die Bestände

weiter: https://www.derstandard.at/story/2000124654474/spar-nimmt-ffp2-masken-von-hygiene-austria -aus-dem-sortiment

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing übernimmt Managementkontrolle der Hygiene Austria
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Aufarbeitung der letzten Wochen oberste Priorität

Fusion/Übernahme/Beteiligung

Lenzing - Lenzing hat mit 03. März 2021 die Managementkontrolle der Hygiene Austria LP GmbH übernommen. Stephan Sielaff wird als zusätzlicher Geschäftsführer bestellt. Sielaff ist Vorstand Fasern & Technik bei Lenzing. Zusätzlich wird ein externes forensisches Team ab sofort beauftragt.

Zur Person Stephan Sielaff
Stephan Sielaff, Vorstand Fasern & Technik bei Lenzing, ist diplomierter Chemieingenieur und hat von 1993 bis 2014 in diversen Management-Positionen der Unternehmen Unilever und Symrise Erfahrungen in der chemischen Industrie gesammelt. Von 2014 bis Februar 2020 war er beim Schweizer Spezialchemie-Unternehmen Archroma - einem wichtigen Zulieferer der Textil- und Papierindustrie - als Mitglied des Vorstandes (COO) für die Formierung der integrierten Operationsstruktur und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens verantwortlich.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Auf 17 chinesische Masken kamen drei "made in Austria"
Ein Informant berichtet von Schwarzarbeit, chinesischen Masken und schlechten Arbeitsbedingungen bei Hygiene Austria. Der Maskenproduzent setzt auf dubiose Zeitarbeitsfirmen

https://www.derstandard.at/story/2000124706849/hygiene-austria-auf-17-heimische-masken-ka men-drei-made-in

  

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Tino Wieser: Meister des Maskenspiels bei Hygiene Austria

Mit dem Kauf von Palmers stieg Tino Wieser groß ins Textilgeschäft ein. Bei Hygiene Austria übernahm er federführend die Maskenproduktion. Was treibt ihn an?

https://www.derstandard.at/story/2000124714065/tino-wieser-meister-des-maskenspiels-bei-h ygiene-austria

  

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>Tino Wieser: Meister des Maskenspiels bei Hygiene Austria
>
>Mit dem Kauf von Palmers stieg Tino Wieser groß ins
>Textilgeschäft ein. Bei Hygiene Austria übernahm er
>federführend die Maskenproduktion. Was treibt ihn an?
>
>https://www.derstandard.at/story/2000124714065/tino-wieser-meister-des-maskenspiels-bei-h ygiene-austria

Dick ist er geworden. Kann mich noch gut erinnern als er mit "Pilatus" in Graz einen Bauchfleck hingelegt hat. Ist er eigentlich mit dem BWL Studium fertig geworden?

  

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Hausdurchsuchung am FFP2- Maskenproduktionsstandort von Hygiene Austria, Lenzing übernimmt Managementkontrolle

Bei der Hygiene Austria LP GmbH, dem JV von Lenzing und Palmers zur Produktion von FFP2 und MNS-Masken in Österreich, wurden diese Woche Hausdurchsuchungen von mehreren Behörden durchgeführt. Dabei ging es um den Verdacht, dass in China produzierte FFP2-Masken in Österreich umgepackt und als „Made in Austria“-Produkte verkauft wurden. Das Umpacken soll zudem von Personen ohne Sozialversicherungsanmeldung erfolgt sein.

Nachdem die Vorwürfe zu Beginn von Lenzing als haltlos zurückgewiesen wurden, bestätigte das Unternehmen später, zur Abdeckung von Nachfragespitzen einen chinesischen Lohnfabrikanten mit der Produktion von FFP2-Masken nach eigenem Muster beauftragt zu haben. Gestern gab Lenzing bekannt, mit sofortiger Wirkung die Managementkontrolle der Hygiene Austria zu übernehmen und Stephan Sielaff (Fasern &Technik Vorstand von Lenzing) als zusätzlichen Geschäftsführer des JVs zu bestellen. Außerdem wurde ein externes forensisches Team von Lenzing beauftragt, das Klarheit schaffen soll. In der Zwischenzeit haben große österreichische Handelsunternehmen die Hygiene Austria FFP2-Masken aus dem Verkauf genommen, während die Bundesbeschaffungsagentur ihre Verträge mit Hygiene Austria auf Eis legte.

Ausblick

Das Maskengeschäft war für Lenzing bisher zwar profitabel, jedoch ist der Beitrag zum Konzernergebnis überschaubar. Für die Lenzing-Aktie von weit größerer Bedeutung ist der durch die FFP2-Masken-Affäre verursachte Schaden an der Reputation des österreichischen Unternehmens sowie an ihrer Positionierung im Bereich Nachhaltigkeit (ESG). Der Aktienkurs reagierte diese Woche auch mit entsprechend heftigen Abschlägen und diskontierte, aus unserer Sicht, einen Teil der „Nachhaltigkeitsprämie“, von der die Aktie in der jüngeren Vergangenheit profitiert hat, ab. Nun gilt es, das Ergebnis der Untersuchungen abzuwarten. Wir gehen davon aus, dass der Aktienkurs weiterhin unter Druck bleiben wird. Kommende Woche wird das Ergebnis 2020 veröffentlicht. Die Zahlen selbst werden voraussichtlich eine untergeordnete Rolle spielen, Investoren werden vom Lenzing-Management Aussagen zu dieser Affäre verlangen.

Erste Bank

  

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>https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210308_OTS0135/eans-news-lenzing-ag-update-zu-h ygiene-austria
>
>Wirtschaftlich definitiv die beste Entscheidung. Und Palmers
>und die Truppe sind sowas von am Ende.


Nachdem man immer beide Seiten hören muß:

"Zu keiner Zeit hat Palmers die Aufklärung der Untersuchung behindert oder Unterlagen zurückgehalten", hießt es in einem Palmers-Statement vom Montag. Die Unterlagen seien im Rahmen der Hausdurchsuchung am 2. März den Behörden übergeben worden. Darüber hinaus seien alle Unterlagen immer auch den von Lenzing gestellten Geschäftsführern vorgelegen, "da immer nur beide Geschäftsführer wirksam für Hygiene Austria LP GmbH zeichnen konnten".

Allerdings hätten Lenzing und Palmers vergangenes Wochenende über eine Übernahme der Lenzing-Anteile an der Hygiene Austria durch Palmers verhandelt. Die Verhandlungen seien derzeit noch nicht abgeschlossen, heißt es vom Unternehmen. Dem verbleibenden Hygiene Austria-Chef Tino Wieser sei es ein Anliegen "sämtliche Vorwürfe hinsichtlich der behaupteten Mängel" aufzuklären.

  

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>>https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210308_OTS0135/eans-news-lenzing-ag-update-zu-h ygiene-austria
>>
>>Wirtschaftlich definitiv die beste Entscheidung. Und
>Palmers
>>und die Truppe sind sowas von am Ende.
>
>
>Nachdem man immer beide Seiten hören muß:

Palmers:

Palmers Textil AG: Darstellung der Lenzing AG entbehrt jeglicher Grundlagen
Wien (OTS) - Die Palmers Textil AG zeigt sich als Minderheitseigentümer der Hygiene Austria LP GmbH von den in der OTS-Aussendung Nr. 0135 vom 8. März 2021 getätigten Aussagen der Lenzing AG überrascht und gibt in diesem Zusammenhang folgendes Statement ab: Zu keiner Zeit hat Palmers die Aufklärung der Untersuchung behindert oder Unterlagen zurückgehalten. Vielmehr wurden sämtliche Unterlagen in voller Transparenz bei der am 2. März 2021 durchgeführten Hausdurchsuchung den ermittelnden Behörden übergeben.

Der Mehrheitseigentümer Lenzing AG zeichnete seit der Gründung des Joint-Ventures für die Beschaffung, die Zertifizierung und das Qualitätsmanagement der Ware sowie für die Produktion und Produktinnovation verantwortlich. Da immer nur beide Geschäftsführer wirksam für Hygiene Austria LP GmbH zeichnen konnten, lagen immer alle Unterlagen auch beiden Geschäftsführern vor. Noch dazu ist der von Lenzing AG bestellte Geschäftsführer auch deren Kapitalmarktbeauftragter.

Ebenso wurden am vergangenen Wochenende Verhandlungen zur Übernahme der Anteile der Lenzing AG durch die Palmers Textil AG geführt, die derzeit noch nicht abgeschlossen sind. Es ist dem zweiten Geschäftsführer Tino Wieser ein Anliegen, dass sämtliche Vorwürfe hinsichtlich der behaupteten Mängel restlos aufgeklärt werden. Dazu erfolgt noch heute eine Information an die Medien.

  

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Hygiene-Austria-Chef wehrt sich entschieden gegen Vorwürfe
Die Masken hätten höchste Qualität, sagt Tino Wieser. Er verteidigt die Zertifizierung in Ungarn und sieht keine politische Komponente.

https://kurier.at/wirtschaft/hygiene-austria-chef-wehrt-sich-entschieden-gegen-vorwuerfe/ 401211946

  

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>Hygiene Austria hat im Gegenteil finanzielle Einbußen in Kauf
>genommen, um die Lieferzusagen bedienen zu können“, betont Wieser.


Die Frage ist, warum man überhaupt Liefermengen zusagt, die man aus eigener Produktion nicht im Traum einhalten kann. Da war der Verkauf offenbar motivierter als die Produktion.

  

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>>Hygiene Austria hat im Gegenteil finanzielle Einbußen in
>Kauf
>>genommen, um die Lieferzusagen bedienen zu können“, betont
>Wieser.
>
>
>Die Frage ist, warum man überhaupt Liefermengen zusagt, die
>man aus eigener Produktion nicht im Traum einhalten kann. Da
>war der Verkauf offenbar motivierter als die Produktion.


Und finanzielle Einbußen, naja. Unter Einkauspreis haben sie ja nicht verkauft. Jedenfalls ein zusätzlicher Deckungsbeitrag.

  

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Chef der Hygiene Austria: "Es herrschten kriegsähnliche Zustände"

Tino Wieser kann zwischen Masken aus China und aus Österreich nicht unterscheiden, spricht über die "Ehekrise" mit Lenzing und Schwierigkeiten beim Zählen

https://www.derstandard.at/story/2000124796947/chef-der-hygiene-austria-es-herrschten-kri egsaehnliche-zustaende

  

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>EILMELDUNG: Corona belastete Lenzing 2020: 10,6 Mio. Verlust,
>22 % weniger Umsatz

Und da gibt es erst jetzt eine Meldung? Da hätte man ja wohl eine Gewinnwarnung rausgeben müssen, oder habe ich die übersehen?

  

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Coronakrise brockte Lenzing 2020 Verlust und Umsatzeinbußen ein
Für 2021 operatives Ergebnis auf Vorkrisenniveau erwartet

Der heimische Faserhersteller Lenzing hatte schon bessere Zeiten. Die Coronakrise hat dem Unternehmen 2020 einen kräftigen Umsatzeinbruch sowie Verlust eingebrockt, zudem ist Lenzing in die Affäre um die Maskenfirma Hygiene Austria verwickelt, an der die Firma die Mehrheit hält. Unter dem Strich erzielte Lenzing im Vorjahr einen Verlust von 10,6 Mio. Euro nach einem Gewinn von 114,9 Mio. Euro davor. Die Umsatzerlöse brachen um mehr als ein Fünftel auf 1,63 Mrd. Euro ein.



Auch wenn sich der Fasermarkt im zweiten Halbjahr 2020 wieder erholte, konnten die Verluste nicht ausgeglichen werden. Für 2021 erwartet der Vorstand eine Entwicklung des operativen Ergebnisses, die auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorkrisenjahr 2019 liegen wird. Lenzing geht unverändert von einem steigenden Bedarf an nachhaltigen Fasern für die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Hygiene- und Medizinbranche aus.

Der über 7.000 Beschäftigte zählende Faserkonzern ist gerade dabei, zwei Megaprojekte in Brasilien und Thailand zu stemmen. Diese liefen "nach Plan". Aufgrund der Großprojekte haben sich die Investitionen im vergangenen Jahr auf 668,8 Mio. Euro nahezu verdreifacht. Die Inbetriebnahme des Zellstoffwerks in Brasilien ist für das erste Halbjahr 2022 geplant. In Thailand ist die Errichtung einer neuen Lyocellanlage geplant. Der Anteil der Spezialfasern an den Umsatzerlösen des Segments Fasern soll dadurch bis 2024 auf mehr als 75 Prozent gesteigert werden. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen beträgt etwa 400 Mio. Euro. Gegen Ende des Jahres 2021 soll die Produktion aufgenommen werden.

Der Vorstand wird die Zahlen in der Bilanzpressekonferenz erläutern. Im Fokus des Gesprächs dürfte jedoch die Masken-Affäre stehen. Einen Teil der Corona-Schutzmasken hat die Firma Hygiene Austria in China zugekauft, umetikettiert und dann unter "Made in Austria" verkauft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betrugs sowie der organisierten Schwarzarbeit.



Zu Wochenbeginn hat Lenzing überraschend seine beiden Geschäftsführer und auch seine Mitarbeiter aus dem Joint Venture abgezogen. Seinem Partner Palmers warf das börsennotierte Unternehmen vor, die Aufklärung des Falls zu verhindern. Lenzing kündigte bereits an, einen Wirtschaftstreuhänder mit der Verwaltung der Hygiene-Austria-Anteile zu betrauen. Der Faserhersteller will dieses ungute Kapitel abhaken.

In der heutigen Pflichtmitteilung anlässlich der Unternehmensergebnisse schreibt Lenzing, das Projekt sei "mit der tiefen Überzeugung mitgegründet" worden, mit österreichischer Qualität einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung in der größten Pandemie der letzten hundert Jahre leisten zu können. Das Versprechen "Made in Austria" sei offensichtlich nicht durchgehend gewährleistet gewesen, so Lenzing. Das Unternehmen sieht daher die Aufarbeitung der aktuellen Vorwürfe bei den zuständigen Behörden.

  

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Lenzing selbst:

EANS-News: Lenzing AG / Lenzing Gruppe behauptet sich im Krisenjahr 2020 und bleibt strategisch auf Kurs
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Geschäftszahlen/Bilanz/Unternehmen

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Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie mit Fokus auf Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter/innen, Kunden und Partner sowie Sicherung der nachhaltigen Geschäftsentwicklung erfolgreich umgesetzt
Umsetzung strategischer Investitionsprojekte schreitet planmäßig voran -Finanzierungsverträge für Bau des Zellstoffwerks in Brasilien plangemäß abgeschlossen
Lenzing baut Vorsprung im Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft aus -erste CO2-neutrale Fasern unter der Spezialfaser-Marke TENCEL(TM) eingeführt
Erfolgreiche Emission einer EUR 500 Mio. Hybridanleihe stärkt Bilanzstruktur weiter
Lenzing erwartet für 2021 Fortsetzung der Erholung am Fasermarkt und ein operatives Ergebnis auf Vorkrisenniveau
Die Lenzing Gruppe reagierte 2020 mit einem breiten Maßnahmenpaket auf das äußerst schwierige Marktumfeld infolge der COVID-19-Krise und bleibt strategisch unverändert auf Kurs. Im Fokus der Maßnahmen standen der Schutz der Mitarbeiter/ innen und Partner sowie die Sicherung des operativen Betriebes. Lenzing passte die Produktionsmengen agil dem Bedarf an und konnte ihren Kunden jederzeit den gewohnten Lieferservice bieten. Um den Effekt der unter Druck geratenen Faserpreise und Fasernachfrage zu mindern, intensivierte das Unternehmen außerdem die Maßnahmen zur strukturellen Ergebnisverbesserung und senkte die Betriebskosten deutlich.

Die unmittelbaren Auswirkungen der COVID-19-Krise erhöhten den Preis- und Mengendruck im Bereich der Textilfasern insbesondere im 2. Quartal 2020. Die Erholung der Nachfrage im 2. Halbjahr, insbesondere nach holzbasierten Spezialfasern wie TENCEL(TM) Modal und LENZING(TM) ECOVERO(TM), beeinflusste die Umsatz- und Ergebnisentwicklung positiv, konnte die Verluste aber nicht ausgleichen. Die Umsatzerlöse gingen 2020 um 22,4 Prozent auf EUR 1,63 Mrd. zurück. Die Ergebnisentwicklung reflektiert im Wesentlichen den Umsatzrückgang, wurde aber durch Maßnahmen zur strukturellen Ergebnisverbesserung in allen Regionen unterstützt. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich im Berichtsjahr um 39,9 Prozent auf EUR 196,6 Mio. Die EBITDA-Marge ging von 15,5 Prozent auf 12 Prozent zurück. Der Jahresüberschuss/-fehlbetrag lag bei EUR minus 10,6 Mio. (nach EUR 114,9 Mio. 2019) und das den Lenzing Aktionären zurechenbare Ergebnis je Aktie bei EUR 0,24 (nach EUR 4,63 2019).

"2020 stand auch bei Lenzing überwiegend unter dem Einfluss der COVID-19-Pandemie. Lenzing reagierte rasch und entschlossen auf den erhöhten Preis- und Mengendruck. Im 2. Halbjahr erlebten wir eine breite Erholung am Fasermarkt, insbesondere die Nachfrage nach unseren nachhaltig erzeugten Spezialfasern ist deutlich gestiegen", sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Strategisch sind wir weiterhin voll auf Kurs und die Umsetzung der Schlüsselprojekte in Brasilien und Thailand verläuft unverändert nach Plan. Mit unseren Unternehmensprioritäten verfolgen wir konsequent ein großes Ziel, nämlich eine CO2-emissionsfreie Zukunft zu verwirklichen", so Doboczky.

Stärkung des Spezialfaserwachstums
Die Investitionen in immaterielle Anlagen, Sachanlagen und biologische Vermögenswerte (CAPEX) haben sich 2020 auf EUR 668,8 Mio. nahezu verdreifacht. Der starke Anstieg des Investitionsvolumens ist auf die Umsetzung der Großprojekte in Brasilien und Thailand zurückzuführen. Die Erweiterung der Eigenversorgung mit Faserzellstoff, die Erhöhung des Spezialitätenanteils und die Umsetzung der Klimaziele im Sinne der Unternehmensstrategie sCore TEN stellten auch im Berichtsjahr den Schwerpunkt der Investitionsaktivitäten der Lenzing Gruppe dar.

Die Errichtung des Zellstoffwerks in Brasilien schreitet weiterhin planmäßig voran. Nach der finalen Investitionsentscheidung im Dezember 2019 beteiligte sich die Duratex-Gruppe im 1. Quartal des Berichtsjahres vereinbarungsgemäß mit einem Anteil von 49 Prozent am Joint-Venture LD Celulose. Lenzing hält 51 Prozent der Anteile. Die erwarteten Baukosten liegen bei USD 1,38 Mrd. Finanziert wird das Projekt mittels Eigen- und langfristigem Fremdkapital. Der Abschluss der entsprechenden Finanzierungsverträge erfolgte planmäßig im 2. Quartal 2020. Die Inbetriebnahme des Zellstoffwerks ist für das 1. Halbjahr 2022 geplant.

Spezialfasern sind die ganz große Stärke von Lenzing. Die strategische Zielvorgabe, 2020 rund 50 Prozent des Konzernumsatzes mit Spezialfasern zu erzielen, ist bereits erreicht. Um künftig noch widerstandsfähiger gegen die Schwankungen des Marktes zu sein, will Lenzing in diesem Bereich weiter organisch wachsen. Im Fokus der nächsten Jahre steht dabei ganz klar die Errichtung der neuen hochmodernen Lyocellanlage in Thailand. Der Anteil der Spezialfasern an den Umsatzerlösen des Segments Fasern soll dadurch bis 2024 auf mehr als 75 Prozent gesteigert werden. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage mit einer Nennkapazität von 100.000 Tonnen beträgt etwa EUR 400 Mio. Die Bauarbeiten starteten im 2. Halbjahr 2019 und verliefen auch im Berichtsjahr planmäßig. Gegen Ende des Jahres 2021 soll die Produktion aufgenommen werden.

Solide Bilanzstruktur
Für die Finanzierung des operativen Wachstums platzierte Lenzing schon 2019 als eines der ersten Unternehmen weltweit ein Schuldscheindarlehen, das an die eigenen Nachhaltigkeitsleistungen gekoppelt ist. Um die Kapitalstruktur des Unternehmens weiter zu stärken, emittierte Lenzing im November 2020 erfolgreich eine nachrangige Hybridanleihe über EUR 500 Mio., die nach IFRS als Eigenkapital ausgewiesen wird. Die Anleihe war mehrfach überzeichnet, läuft unbegrenzt und ist mit einem jährlichen Kupon von 5,75 Prozent ausgestattet. Das bereinigte Eigenkapital stieg infolgedessen im Berichtsjahr um 22,5 Prozent auf EUR 1,91 Mrd. per 31. Dezember 2020, was einer bereinigten Eigenkapitalquote von 45,8 Prozent entspricht.

Nachhaltigkeit bei Lenzing
Die Lenzing Gruppe leistet mit der Umsetzung ihrer Science-based targets einen aktiven Beitrag zur Bewältigung der durch den Klimawandel bedingten Probleme. Lenzing legte sich 2019 strategisch fest, ihre Treibhausgasemissionen pro Tonne Produkt bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Das Ziel für 2050 lautet klimaneutral zu sein. Die Umsetzung der beiden Schlüsselprojekte in Brasilien und Thailand ist ein bedeutender Meilenstein auf diesem Weg. Der Standort in Thailand ermöglicht mit seiner beispielhaften Infrastruktur eine nachhaltige biogene Energieversorgung. Das Werk in Brasilien wird darüber hinaus mehr als 50 Prozent des erzeugten Stroms als erneuerbare Energie ins öffentliche Netz einspeisen.

Die Einführung der ersten CarbonNeutral®-Fasern unter der Marke TENCEL(TM) und die Gründung der Renewable Carbon Initiative mit dem Ziel, den Übergang von fossilen Rohstoffen zu erneuerbarem Kohlenstoff zu beschleunigen, sind weitere wichtige Ereignisse aus dem Berichtsjahr, die exemplarisch für den erfolgreichen Weg der Lenzing und ihrer Partner in Richtung der CO2-Neutralität stehen.

Lenzing wurde im Geschäftsjahr 2020 gleich mehrfach für ihre Leistungen, insbesondere im Nachhaltigkeitsbereich, ausgezeichnet:

Lenzing unterzog sich 2020 erstmals einer Bewertung durch die gemeinnützige Umweltorganisation CDP und sicherte sich dabei als erster Neueinsteiger zwei Platzierungen in der A-Liste der Kategorien Klima und Wald.
ISS ESG, eine der anerkanntesten Ratingagenturen im Bereich Nachhaltigkeit, hob das Nachhaltigkeitsrating der Lenzing im Jahr 2020 von "C+" auf "B-" - die höchste Bewertung in der Kategorie "Paper & Forest Products". Damit gehört Lenzing zu den oberen 10 Prozent der bewerteten Unternehmen. Bestätigt wurde zudem der "Prime Status" der Lenzing Gruppe.
Im Hot Button Ranking von Canopy erreichte Lenzing erstmals die höchste Kategorie. Die kanadische Umweltorganisation hob in ihrem Ranking besonders unsere kontinuierliche Führungsrolle in Hinblick auf eine nachhaltige Beschaffung und effiziente Ressourcennutzung in den letzten Jahren hervor.
Im Dezember gewann Lenzing den prestigeträchtigen "Building Public Trust Award 2020" für die beste Klimaberichterstattung im österreichischen ATX. Besonders wurde dabei von der Jury das Engagement der Lenzing für eine ganzheitliche klimabezogene strategische Ausrichtung und klare Zielvorgaben hervorgehoben.
Lenzing durfte sich außerdem über den Gewinn des österreichischen Staatspreises für Innovation freuen. Die Auszeichnung ist ein weiterer Beleg für die Leistungen und die Strategie der Lenzing, ausschließlich mit nachhaltigen Innovationen zu wachsen. Lenzing überzeugte die Jury mit ihrer LENZING(TM) Web Technology. Das neuartige Verfahren vereint die Faser- und Vliesherstellung in nur einem Schritt und setzt damit neue Standards in Hinblick auf Effizienz, Kreislaufwirtschaft und ökologische Nachhaltigkeit.
Hygiene Austria LP GmbH
Im 2. Quartal 2020 wurde das Projekt Hygiene Austria von Lenzing mit der tiefen Überzeugung mitgegründet, mit österreichischer Qualität einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung in der größten Pandemie der letzten hundert Jahre leisten zu können. Das neue Unternehmen, an dem Lenzing 50,1 Prozent und Palmers 49,9 Prozent hält, startete ab Mai des Berichtsjahres mit dem Verkauf von MNS-und FFP2-Masken und erweiterte ihr Produktsortiment und die Produktionskapazitäten stetig.

Die Ereignisse im März 2021 haben gezeigt, dass das Versprechen "Made in Austria" offensichtlich nicht durchgehend gewährleistet wurde. Lenzing hat vergangene Woche auf Basis der vertraglichen Vereinbarung mit Palmers versucht, die operative Kontrolle über die Hygiene Austria zu übernehmen. Trotz intensivstem Ressourceneinsatz seitens Lenzing war die dringend erforderliche rasche Aufklärung mit belastbaren Resultaten aber ebenso wenig möglich wie die tatsächliche Ausübung der Geschäftsführung. Lenzing sieht daher die Aufarbeitung der aktuellen Vorwürfe bei den zuständigen Behörden. Dabei wird Lenzing nach besten Kräften unterstützen (siehe auch Pressemitteilung vom 08.03.2021 <https:/ /www.lenzing.com/de/newsroom/pressemitteilungen/pressemitteilung/update-zu-hygiene-austria >).

Prognose für 2021
Der Internationale Währungsfonds rechnet für das Jahr 2021 mit einem globalen Wachstum von 5,5 Prozent. Die wirtschaftliche Erholung nach der tiefen Rezession durch COVID-19 ist jedoch mit Risiken behaftet und hängt vor allem vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Das Wechselkursumfeld bleibt in den für Lenzing wichtigen Regionen voraussichtlich volatil.

Die globalen Faser- und Zellstoffmärkte gerieten infolge der COVID-19-Krise erheblich unter Druck. Die deutliche Erholung der Nachfrage ab dem 3. Quartal 2020, ausgehend von China, setzte sich bis in das 1. Quartal 2021 fort und sorgt derzeit für ein freundliches Marktumfeld. Im Markt für Baumwolle zeichnet sich in der laufenden Erntesaison 2020/2021 eine Verknappung des Angebotes, insbesondere bei Bio-Baumwolle, und damit einhergehend eine gleichbleibende Entwicklung der Lagermengen ab.

Gleichzeitig geht Lenzing unverändert von einem steigenden Bedarf an nachhaltigen Fasern für die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Hygiene-und Medizinbranche aus. Dieser Trend dürfte sich, nicht zuletzt auch aufgrund diverser Gesetzesinitiativen, auch nach der COVID-19-Pandemie ungebremst fortsetzen.

Mit der Aussicht auf baldige Impfung einer breiten Bevölkerungsgruppe gegen COVID-19 wachsen auch in der textilen Wertschöpfungskette der Optimismus und das Vertrauen in eine baldige Rückkehr zur Normalität. Das derzeit positive Umfeld ist jedoch nach wie vor von einer großen Unsicherheit durch die COVID-19-Pandemie geprägt. Die Ergebnis-Visibilität bleibt daher eingeschränkt. Die Lenzing Gruppe erwartet für 2021, unter Berücksichtigung der genannten Faktoren, eine Entwicklung des operativen Ergebnisses, die auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorkrisenjahr 2019 liegen wird.

Lenzing sieht sich angesichts dieser Entwicklungen und mit ihrer Unternehmensstrategie sCore TEN sehr gut positioniert und wird insbesondere die strategischen Investitionsprojekte, die ab 2022 einen signifikanten Ergebnisbeitrag liefern werden, entschlossen vorantreiben.

Ausgewählte Kennzahlen der
Lenzing Gruppe 2020 2019
EUR Mio.
Umsatzerlöse 1.632,6 2.105,2
EBITDA (Betriebsergebnis 196,6 326,9
vor Abschreibungen)
EBITDA-Marge 12,0 % 15,5 %
Jahresüberschuss/- -10,6 114,9
fehlbetrag
Ergebnis je Aktie in EUR 0,24 4,63
CAPEX(1) 668,8 244,0
Free Cashflow -614,8 0,8

31.12.2020 31.12.2019
Nettofinanzverschuldung 471,4 400,6
Bereinigte 45,8 % 50,0 %
Eigenkapitalquote(2)
Mitarbeiter/innen 7.358 7.036
(Beschäftigte)

1) Capital expenditures: Investitionen in immaterielle Anlagen, Sachanlagen und biologische Vermögenswerte laut Konzern-Kapitalflussrechnung
2) Prozent-Verhältnis bereinigtes Eigenkapital zur Bilanzsumme

  

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Meine pers. Prognose (ohne Gewähr):

- Hygiene Austria ist für Lenzing bald vom Tisch
- 2021 wird wie ein Jahr vor der COVID-19 Krise
- Thailand (100 kt Lyocell Faser) wird Ende 2021 in Betrieb gehen
- Brasilien im 1. Hj 2022 wird im Betrieb gehen

- Es gibt noch weitere Newcomer (Filament) in der Pipeline

- 2022 wird es neben steigenden Kursen auch wieder eine (saftige) Dividende geben

  

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Positiver Ausblick 2021 überschattet von Masken-Affäre bei Hygiene Austria

Die operative Entwicklung von Lenzing verbesserte sich deutlich im 4. Quartal 2020 mit der weiteren Erholung am Fasermarkt. Trotzdem brachte im Gesamtjahr der Preis- und Mengendruck im Bereich der Textilfasern infolge der Corona-Krise die Umsatz- und Ergebnisentwicklung deutlich unter den Druck. Während der Umsatz im 4. Quartal um 13,8% q/q auf EUR 437,7 Mio. zulegte dank starker Nachfrage nach medizinischem Vliesstoff und besserer Umsätze und Preise für Standardviskose, so schrumpfte der Umsatz 2020 dennoch um 22,4% auf EUR 1,63 Mrd. Trotz umfangreicher Maßnahmen - inklusive wesentlicher Kosteneinsparungen – fiel das EBITDA 2020 um fast 40% auf EUR 196,6 Mio. und das Nettoergebnis nach Minderheiten lag mit EUR 6,3 Mio. nur knapp über der Null-Linie. Das Management wird vorschlagen, keine Dividende für das GJ 2020 auszuschütten.




Obwohl das derzeit positive Fasermarktumfeld noch von vielen Unsicherheiten verbunden mit der COVID-19 Pandemie geprägt ist, ist das Management optimistisch und erwartet für 2021 ein operatives Ergebnis auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorkrisenjahr 2019 (EBITDA von EUR 326,9 Mio.). Die Ziele für 2024 (Spezialfaseranteil von mehr als 75% des Konzernumsatzes, Eigenversorgungsgrad bei Faserzellstoff (Backward Integration) von über 75%, EBITDA-Ziel von EUR 800 Mio.) wurden ebenfalls bestätigt. Die großen Investitionsprojekte in Brasilien und Thailand schreiten planmäßig voran.

Zur Masken- Affäre bei Hygiene Austria betonte das Lenzing Management von den Unregelmäßigkeiten nichts gewusst zu haben. Mangels Zugriff auf relevante Unterlagen könne die operative Managementkontrolle von Lenzing derzeit nicht ausgeübt werden. Lenzing unterstützt mit aller Kraft die Untersuchung der aktuellen Vorwürfe bei den zuständigen Behörden.

Ausblick

Wir sehen die langfristige Investment Story von Lenzing mit seiner führenden Position im Bereich Spezialfasern mittel- bis langfristig weiter intakt. Jedoch belasten die Vorkommnisse bei Hygiene Austria - wie in unserem Beitrag letzte Woche bereits dargelegt - die Reputation von Lenzing und ihre Positionierung im Bereich Nachhaltigkeit (ESG) erheblich. Wir gehen davon aus, dass der Aktienkurs in nächster Zeit auch unter Druck bleiben wird.

Erste Bank

  

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Wiener Privatbank reduziert für Lenzing die Empfehlung von Halten auf Verkaufen - und erhöht das Kursziel von 61,5 auf 95,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele. Nun die einzig kritische Analyse - aber nicht mehr das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 103,79 Euro.

  

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Lenzing fliegt bei Ethik-Fonds raus

Die Affäre um den Schutzmaskenhersteller Hygiene Austria hat nun für den Mehrheitseigentümer Lenzing ein unangenehmes Nachspiel. Die Erste Asset Management zieht erste Konsequenzen und hat die Lenzing-Aktie wegen Verletzung ethischer Kriterien vorerst aus allen nachhaltigen Fonds gestrichen. Auch bei Raiffeisen werden derartige Überlegungen angestellt, vorerst bleibt Lenzing aber im Portfolio.

https://www.diepresse.com/5951891/nach-hygiene-austria-skandal-lenzing-fliegt-bei-ethik-f onds-raus

  

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"Aber der Umsatzanteil von Hygiene Austria is ja so gering, glaub kaum dass das Auswirkungen hat"

>Lenzing fliegt bei Ethik-Fonds raus
>
>Die Affäre um den Schutzmaskenhersteller Hygiene Austria hat
>nun für den Mehrheitseigentümer Lenzing ein unangenehmes
>Nachspiel. Die Erste Asset Management zieht erste Konsequenzen
>und hat die Lenzing-Aktie wegen Verletzung ethischer Kriterien
>vorerst aus allen nachhaltigen Fonds gestrichen. Auch bei
>Raiffeisen werden derartige Überlegungen angestellt, vorerst
>bleibt Lenzing aber im Portfolio.
>
>https://www.diepresse.com/5951891/nach-hygiene-austria-skandal-lenzing-fliegt-bei-ethik-f onds-raus
>

  

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Lenzing - Baader Bank erhöht Kursziel von 123 auf 149 Euro
"Buy"-Votum bestätigt

Die Analysten der Baader Bank haben ihr Kursziel für Aktien des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing deutlich von 123 auf 149 Euro erhöht. Das "Buy"-Votum hat der Experte Markus Mayer in seiner jüngsten Analyse bestätigt.

Die Kurszielerhöhung fuße auf nicht vollständig in die Konsensusschätzungen eingeflossene Preisaufschläge bei Viskose-Fasern, schrieb der Wertpapierexperte. Diese hätten sich zuletzt deutlich erholt. Überdies ist Mayer der Auffassung, dass der Markt "das mittel- bis langfristige Aufwärtspotenzial noch nicht völlig begriffen" habe.

Beim Ertrag je Aktie erwarten die Wertpapierexperten für 2021 einen Gewinn von 4,25 Euro. Im Folgejahr soll dieser dann auf 6,45 Euro anschwellen. Eine Dividende soll für 2021 nicht ausgeschüttet werden. Für 2022 soll sie dann bei 0,80 Euro je Aktie liegen.

  

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Lenzing - Baader Bank bestätigt "Buy" und Kursziel von 149 Euro
Auch auch Empfehlungsliste "Top Picks" belassen

Die Analysten der Baader Bank haben ihre Anlageempfehlung "Buy" und das Kursziel von 149 Euro für Aktien des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing unverändert belassen. Die Titel werden zudem weiterhin auf der Empfehlungsliste "Top Picks" geführt.



Auch die Gewinnschätzungen wurden vom Experte Markus Mayer beibehalten. Für das Geschäftsjahr 2021 lautet die Prognose für den Gewinn je Aktie unverändert 4,25 Euro. Im Folgejahr soll dieser auf 6,45 Euro anwachsen. Eine Dividendenausschüttung wird erst für das Jahr 2022 in Höhe von 0,80 Euro pro Titel gesehen.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Stefan Doboczky kauft 2.000 Aktien

Datum: 2021-03-29
Name: Stefan Doboczky
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 2.000 Stück
Preis: 106.40
Gegenwert: 212.800,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000644505

Weitere Lenzing-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=51

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing-Update zur Hygiene Austria
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Joint Ventures/Kooperationen/Zusammenarbeit

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Qualität der ausgelieferten Masken geprüft und gesichert
Zertifizierung durch Audit positiv abgeschlossen
Geschäftsführung neu besetzt
Personaldienstleistungen neu ausgeschrieben
Lenzing überträgt zur Unterstützung des Fortbestandes ihre Anteile an Palmers
Lenzing - Die Lenzing AG hat gemeinsam mit Palmers Textil AG in den vergangenen vier Wochen intensiv an der Aufarbeitung der Vorwürfe rund um die Hygiene Austria LP GmbH gearbeitet. Lenzing kam zu dem Schluss, dass schon aufgrund des in der Öffentlichkeit entstandenen Bildes sofortige Maßnahmen gesetzt werden mussten. Gemeinsam mit der Palmers Textil AG wurden bzw. werden entscheidende Schritte gesetzt:

1. Die exzellente Qualität der Masken steht mittlerweile außer Frage: Die sowohl in Österreich produzierten als auch die aus China bezogenen FFP2-Masken wurden nochmals geprüft und als technisch in jeder Hinsicht einwandfrei beurteilt.
2. Die CE Kennzeichnung ist gesichert: In einem erneuten Audit des Institutes Gépteszt am 25. März wurde die Qualität der Produktion und des Baumusters nochmals bestätigt. Somit ist auch die zukünftige Kennzeichnung der FFP2 Masken der Hygiene Austria durch die Prüfnummer gesichert.
3. Die Geschäftsführung wird neu besetzt: Mit Dr. Claudia Witzemann und Ing. Michael Schleiss, MBA werden zum 2. April 2021 zwei erfahrene, externe Führungskräfte als Geschäftsführer der Hygiene Austria neu bestellt. 4. Die Personaldienstleistungen werden unverzüglich neu ausgeschrieben: Die neue Geschäftsführung wird auf Arbeitskräfteüberlassungen mit höchsten Qualitätsansprüchen zurückgreifen.
5. Lenzing und Palmers sind übereingekommen, dass die Gründungsidee, nämlich ein exzellentes Unternehmen für die Versorgung Österreichs mit Gesundheitsmasken bereitzustellen, schnellstmöglich und dauerhaft hergestellt werden soll.
6. Begleitet von einem entsprechenden Pflichtenheft für eine solide Geschäftsfortführung haben sich die beiden Gesellschafter auf die Übertragung der Lenzing-Anteile an Palmers geeinigt. Um den gründungskonformen Fortbestand zu gewährleisten, verzichtet Lenzing zunächst auf einen entsprechenden Kaufpreis. Das soll Palmers wiederum ermöglichen, die Gesellschaft mit weiteren Finanzmitteln auszustatten.

Dazu Lenzing-Vorstand DI Stephan Sielaff, der vom Aufsichtsrat Anfang März mit der Aufarbeitung der Vorkommnisse betraut worden war: "Nach ausgesprochen intensiven Wochen kann ich berichten, dass wir die zentralen Mängel festgemacht und gemeinsam mit Palmers in Angriff genommen haben. Die Weichen für eine nachhaltig professionelle Geschäftsführung, hervorragende Qualitätssicherung und gute Arbeitsbedingungen wurden hiermit gestellt."

Starke Werte und ein international anerkanntes Prozess- und Governance-System charakterisieren Lenzing. Bei der Hygiene Austria wurden in der Umsetzung aber Fehler gemacht. Der Vorstand wird in Absprache mit dem Aufsichtsrat für die Zukunft entsprechende Lehren ziehen. So wird bspw. auch für Kleinprojekte ein vollumfängliches Beteiligungsmanagement aufgesetzt.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Mitteilungspflichtige Person:

Name: Oberbank AG (Juristische Person)

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Grund der Mitteilungspflicht:

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: Franz Gasselsberger
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

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Angaben zum Emittenten:

Name: Lenzing AG

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Angaben zum Geschäft:

ISIN: AT0000644505
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 06.04.2021; UTC+02:00
Handelsplatz: Wiener Börse - XVIE
Währung: Euro

Preis Volumen
111,20 926
111,00 1.574
110,80 500
110,60 5
110,40 257

Gesamtvolumen: 3.262
Gesamtpreis: 362.010,9863
Durchschnittspreis: 110,97823

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ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Na, er hat wieder mal den richtigen Riecher wie bei 40 - es ist ein VERkauf

>Geschäftsart: Verkauf
>Datum: 06.04.2021; UTC+02:00
>Handelsplatz: Wiener Börse - XVIE
>Währung: Euro

  

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Thema #221423

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