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AMAG 2020, Rang: Warren Buffett(2420), 03.3.21 08:34
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Gewinn-Messe - AMAG: Zuletzt wieder bessere Auftragsein...
25.10.20 09:07
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EILMELDUNG: AMAG-Nettogewinn nach drei Quartalen bei 11...
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AMAG-Gewinn in ersten drei Quartalen um zwei Drittel ei...
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29.10.20 09:42
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RCB bestätigt für Amag die Empfehlung Halten und reduzi...
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AMAG baut 55.000 m2 Photovoltaikanlage auf neuem Werk
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AMAG beendet im April eingeführte Kurzarbeit zu Jahrese...
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RE: AMAG beendet im April eingeführte Kurzarbeit zu Jah...
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European Aluminum Buyers Are Starting to Pay Up to Go G...
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AMAG - Baader erhöht Kursziel von 29,0 auf 33,0 Euro
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16.2.21 07:25
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AMAG - Erste Group senkt Kursziel von 32,4 auf 31,5 Eur...
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Ausgeglichenes Chancen/Risikoprofil
22.2.21 10:25
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EILMELDUNG: AMAG-Gewinn brach 2020 um knapp 70 Prozent ...
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AMAG-Gewinn brach 2020 von 38,6 auf 11,6 Mio. Euro ein
25.2.21 09:24
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25.2.21 10:19
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AMAG - Baader bestätigt nach Zahlen "Add"-Empfehlung
26.2.21 16:10
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Neues tiefstes Kursziel
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Neues höchstes Kursziel
03.3.21 08:34
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Dividendenvorschlag von EUR 0,50/Aktie, noch kein Ausbl...
01.3.21 09:54
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Gewinn-Messe - AMAG: Zuletzt wieder bessere Auftragseingänge
CEO Mayer: Autosektor sollte sich schnell erholen, bei der Luftfahrt wird es länger dauern

Der börsennotierte heimische Aluminiumhersteller AMAG hat in den vergangenen Monaten wieder bessere Auftragseingänge verzeichnet. Insbesondere die letzten beiden Monate seien wieder in Ordnung gewesen, sagte AMAG-Chef Gerald Mayer am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. Auch in der Krise sehe man sich in der stärkeren strategischen Orientierung Richtung Luftfahrt und Auto bestätigt.
Lediglich im zweiten Quartal habe man durch die Coronakrise eine Halbierung der Auftragseingänge zu verzeichnen gehabt, deutlich schlimmer als in der Wirtschaftskrise vor einem Jahrzehnt. Doch nach den drei schlechten Monaten sei es besser gewesen, insbesondere in den letzten beiden "wieder in Ordnung".

Der Automobilsektor "sollte sich schnell erholen", glaubt Mayer, da sehe man auch schon wieder einen Anstieg bei den Aufträgen, "bei der Luftfahrt wird es länger dauern". Schon im Juli hatte der CEO gesagt: "Die gedämpfte Markterwartung, besonders in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, ändert nichts an der mittel- und langfristig positiven globalen Bedarfsentwicklung nach Aluminium." Im ersten Halbjahr gingen vom AMAG-Absatz 13 Prozent an die Luftfahrt und 11 Prozent an Auto-Erstausrüster. 20 Prozent entfielen auf Folienvorwalzbänder für die Verpackungsindustrie. Der Verpackungsbereich sei "stabil gut", so Mayer heute.

Für die Krise sehe er das Unternehmen gut aufgestellt, mit den vielen hochqualitativen Spezialprodukten im großen Walzbereich, der drei Viertel des Umsatzes ausmacht, mit einer guten Liquiditätsausstattung und einer niedrigen Verschuldung. In Ranshofen (OÖ) verfüge man über den modernsten Alu-Walzwerkstandort Europas.

Mit einer Schrotteinsatzquote von 75 bis 80 Prozent sei die AMAG führend. 2019 wurden in Ranshofen 365.000 Tonnen Alu-Schrott verarbeitet. Die Verkaufsmenge des Konzerns sank heuer im ersten Halbjahr von 226.000 auf 203.000 t, der Umsatz von 555 auf 464 Mio. Euro. In der Krise habe die AMAG die Strukturkosten gesenkt, nicht nur durch Kurzarbeit, so Mayer. Am 29. Oktober kommen die Neunmonatszahlen.

  

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AMAG-Gewinn in ersten drei Quartalen um zwei Drittel eingebrochen
Vorstandschef: In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage ist es ein "zufriedenstellendes Ergebnis" - Langsame Erholung in den belieferten Industrien erwartet

Die Coronakrise hat den Gewinn des oberösterreichischen Aluminiumkonzerns AMAG um knapp zwei Drittel einbrechen lassen. Das Ergebnis nach Ertragsteuern verringerte sich in den ersten drei Quartalen auf 11,1 Mio. Euro nach 30 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Der Umsatz sank um 18 Prozent auf 673,2 Mio. Euro.
In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage sei es ein "zufriedenstellendes Ergebnis", so AMAG-Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer am Donnerstag in einer Aussendung. Eine "erfreuliche Ergebnisentwicklung" im Segment Metall habe die Covid-19- Einflüsse im Geschäftsbereich Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukte gedämpft. Die AMAG hat außerdem die Strukturkosten an die Auslastung angepasst und die Kurzarbeit genutzt. Als positives Signal verwies Mayer auf den Abschluss der Übernahme eines Mehrheitsanteils an der deutschen Aircraft Philipp Gruppe.

Der Gesamtabsatz der AMAG belief sich in den ersten drei Quartalen 2020 auf 303.900 Tonnen. Zum Vergleich: In der Vorjahresperiode waren es noch 336.500 Tonnen. Gesunkene Aluminiumpreise drückten die Erlöse des heimischen Aluminiumkonzerns. In den ersten drei Quartalen lag der durchschnittliche Aluminiumpreis um 9 Prozent niedriger bei 1.663 Dollar (1.418 Euro) je Tonne.



Im dritten Quartal erreichte der heimische Aluminiumkonzern einen Gesamtabsatz von 100.700 Tonnen (Q3/2019: 110.500 Tonnen). Aufgrund des niedrigeren Aluminiumpreises und der geringeren Absatzmenge ging der Umsatz der AMAG um 22 Prozent auf 209,3 Mio. Euro zurück.

Für das Gesamtjahr erwartet der AMAG-Vorstand einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 90 bis 100 Mio. EUR. Die Nachfrage nach Aluminiumprodukten werde nach wie vor durch die weltweite Covid-19-Pandemie beeinflusst, so der Vorstand. Das Segment Metall werde aber auch im vierten Quartal 2020 von niedrigeren Rohstoffkosten profitieren.

Die AMAG-Manager erwarten aus heutiger Sicht, dass ein Vor-Corona-Niveau in den belieferten Industrien, mit Ausnahme der Verpackung und Luftfahrt, frühestens 2022 wieder erreicht werden kann. Die Nachfrage im Verpackungsbereich werde wohl weiterhin stabil sein, in der Luftfahrt könnte es wohl ein ähnliches Absatzniveau wie 2019 aber erst wieder in rund fünf Jahren geben.

  

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AMAG selbst:

EANS-News: AMAG Austria Metall AG in Q1-Q3/2020 mit einem EBITDA von 79,8 Mio. EUR
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Quartalsbericht

Ranshofen -

EBITDA in Höhe von 79,8 Mio. EUR nach 109,2 Mio. EUR in den ersten drei Quartalen des Vorjahres
Erfreuliche Ergebnisentwicklung im Segment Metall dämpft die COVID-19-Einflüsse im Bereich der Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukte
Strukturkosten erfolgreich an Auslastung angepasst. Kurzarbeit wirkt dabei unterstützend
Ergebnis nach Ertragsteuern aktuell bei 11,1 Mio. EUR nach 30,0 Mio. EUR in Q1-Q3/2019
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 102,3 Mio. EUR in etwa auf dem Vorjahresniveau (Q1-Q3/2019: 108,3 Mio. EUR)
Weitere Highlights: Übernahme Aircraft Philipp und ASI Zertifizierung
Ausblick 2020: EBITDA-Bandbreite zwischen 90 und 100 Mio. EUR
Ergebnisentwicklung 1. - 3. Quartal 2020

Die Umsatzerlöse beliefen sich in den ersten drei Quartalen 2020 auf 673,2 Mio. EUR nach 821,5 Mio. EUR im Vorjahr (-18,1 %). Während der Absatz von Primäraluminium gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden konnte, zeigten sich spürbare Nachfragerückgänge von Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukten. Der Gesamtabsatz in Q1-Q3/2020 lag bei 303.900 Tonnen (336.500 Tonnen in Q1-Q3/2019). Gesunkene Aluminiumpreise wirken zudem umsatzmindernd. In den ersten drei Quartalen 2020 lag der durchschnittliche Preis bei 1.663 USD/t und damit um 9 % unter dem Wert der Vorjahresperiode.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag in den ersten drei Quartalen bei 79,8 Mio. EUR nach 109,2 Mio. EUR im Vorjahr. Diese Entwicklung ist vor allem bedingt durch den geringeren Gesamtabsatz im Segment Gießen und Walzen - hier vor allem im Transportbereich und Handel - bei zugleich verändertem Produktmix und dem niedrigeren Preisniveau. Im Segment Gießen wurde ein EBITDA von 4,9 Mio. EUR nach 6,2 Mio. EUR im Vorjahr erzielt. Das EBITDA im Segment Walzen lag bei 42,3 Mio. EUR nach 89,9 Mio. EUR. Positiv wirkten die erfolgreiche Anpassung der Kostenstruktur an Auslastungsveränderungen sowie insbesondere günstigere Rohstoff- und Energiekosten im Segment Metall, welches mit einem um 91 % auf 34,4 Mio. EUR gesteigertem EBITDA wesentlich zum Gruppenergebnis beitrug.

Das EBIT lag bei 17,7 Mio. EUR, nach 47,9 Mio. EUR im Vorjahr. Das Ergebnis nach Ertragsteuern reduzierte sich von 30,0 auf 11,1 Mio. EUR.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich mit 102,3 Mio. Mio. EUR bei schwierigen Marktverhältnissen sehr positiv entwickelt (Q1-Q3/2019: 108,3 Mio. EUR). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag in den ersten drei Quartalen 2020 bei -39,7 Mio. EUR nach -58,2 Mio. EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Free Cashflow konnte sich damit deutlich steigern und lag bei 62,7 Mio. EUR nach 50,0 Mio. EUR im Vorjahr.

Die Nettoverschuldung hat sich von von 292,9 Mio. EUR zum Jahresende 2019 auf 250,6 Mio. EUR per 30. September 2020 spürbar verbessert. Der Verschuldungsgrad (Gearing Ratio) lag am 30. September 2020 bei 41,2 %, nach 47,3 % per Jahresultimo 2019.

"Unsere strategische Ausrichtung auf Innovation und Spezialprodukte für unterschiedliche Branchen sowie Nachhaltigkeit bildet die Basis für ein solide Geschäftsentwicklung in einem volatilem Umfeld. In Kombination mit der Anpassung der Strukturkosten an die aktuelle Auslastung konnten wir ein in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Durch den Abschluss der Übernahme eines Mehrheitsanteils an der deutschen Aircraft Philipp Gruppe setzen wir unseren strategischen Weg in Richtung Wertschöpfung und Kundennähe konsequent fort.", so Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG.

Ergebnisentwicklung 3. Quartal 2020

Der Gesamtabsatz bewegte sich im 3. Quartal 2020 mit 100.700 Tonnen unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3/2019: 110.500 Tonnen). Aufgrund des niedrigeren Aluminiumpreises und der geringeren Absatzmenge gingen die Umsatzerlöse im abgelaufenen Quartal um 22 % auf 209,3 Mio. EUR zurück.

Das EBITDA wurde von COVID-19-bedingten Änderungen im Produktmix und der Mengeneinbußen in den Segmenten Gießen und Walzen beeinflusst. Das erzielte Ergebnis lag aktuell bei 20,4 Mio. EUR nach 37,2 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Positiv zeigte sich die Entwicklung im Segment Metall. Mengensteigerungen bei zugleich normalisierten Rohstoffpreisen konnten die Rückgänge im Aluminiumpreis mehr als kompensieren.

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von -20,3 Mio. EUR ergibt sich für die AMAG-Gruppe im abgelaufenen Quartal ein EBIT von 0,1 Mio. EUR (Q3/2019:
16,7 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern lag im 3. Quartal 2020 bei -1,3 Mio. EUR nach 11,1 Mio. EUR im Vorjahresvergleichszeitraum.

Weitere Highlights im Quartal

Wie im September angekündigt, wird die Übernahme eines 70 % Anteils an der deutschen Aircraft Philipp Gruppe am 30. Oktober 2020 abgeschlossen. Damit verlängert sich die AMAG Wertschöpfungskette in Richtung der mechanischen Bearbeitung (z.B. Fräsen und Bohren) und Herstellung von Spezialkomponenten aus Aluminium und Titan.

Die kürzlich erfolgte Zertifizierung nach dem ASI Chain of Custody Standard bestätigt die besonderen Leistungen der AMAG im Bereich der Nachhaltigkeit insbesondere im Recycling. Dazu unterstützt die AMAG nun auch bei ihren Vormaterial-Lieferanten die Einhaltung der gleichen strengen Standards und Kriterien, denen sie sich selbst unterworfen hat. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, ab sofort zertifiziertes Aluminium unter Einbeziehung der gesamten Lieferkette - vom Bauxitabbau bis zum fertigen AMAG-Halbzeug -anzubieten.

Ausblick 2020:

Die Nachfrage nach Aluminiumprodukten ist nach wie vor durch die weltweite COVID-19-Pandemie beeinflusst. Die mittel- und langfristigen Prognosen zur Bedarfs-entwicklung nach Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten zeigen laut CRU jedoch einen unverändert positiven Trend.

Aus heutiger Sicht wird davon ausgegangen, dass ein Vor-Corona-Niveau in den von AMAG belieferten Industrien, mit Ausnahme der Verpackung und Luftfahrt, frühestens 2022 erreicht wird. Die Nachfrageentwicklung im Bereich der Verpackung wird weiterhin stabil erwartet. In der Luftfahrt wird von einem ähnlichen Absatzniveau wie 2019 in rund fünf Jahren ausgegangen.

Eine geringe Visibilität zeigt sich hinsichtlich der Entwicklung des Aluminiumpreises sowie der US-Importzölle für kanadisches Primäraluminium. Nach aktuellem Stand wird das Segment Metall aber auch im 4. Quartal 2020 von niedrigeren Rohstoffkosten profitieren können.

In Summe erwartet der Vorstand aus heutiger Sicht für die AMAG-Gruppe ein Gesamtjahres-EBITDA in der Bandbreite zwischen 90 und 100 Mio. EUR.

AMAG-Kennzahlen:


______________________________________________________________________________
|in Mio. EUR | Q3/2020| Q3/2019|Änderung| Q1-Q3/| Q1-Q3/|Änderung |
|_____________________|________|________|________|_____2020|_____2019|_________|
|Absatz_in_Tonnen_____|_100.700|_110.500|__-8,9_%|__303.900|__336.500|___-9,7_%|
|davon externer Absatz| 94.200| 102.400| -8,0 %| 282.300| 310.600| -9,0 %|
|in_Tonnen____________|________|________|________|_________|_________|_________|
|Umsatzerlöse_________|___209,3|___266,9|_-21,6_%|____673,2|____821,5|__-18,1_%|
|EBITDA_______________|____20,4|____37,2|_-45,1_%|_____79,8|____109,2|__-26,9_%|
|EBIT_________________|_____0,1|____16,7|_-99,2_%|_____17,7|_____47,9|__-63,0_%|
|Ergebnis nach | -1,3| 11,1|-112,0 %| 11,1| 30,0| -63,0 %|
|Ertragsteuern________|________|________|________|_________|_________|_________|
|Cashflow aus | | | | | | |
|laufender | 31,7| 44,5| -28,7 %| 102,3| 108,3| -5,5 %|
|Geschäftstätigkeit___|________|________|________|_________|_________|_________|
|Cashflow aus | -14,9| -19,2| 22,3 %| -39,7| -58,2| 31,9 %|
|Investitionstätigkeit|________|________|________|_________|_________|_________|
|Mitarbeiter1)________|___1.947|___2.038|__-4,5_%|____1.969|____2.002|___-1,7_%|

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR_______|_________30.09.2020|_________31.12.2019|___________Änderung|
|Eigenkapital______|______________608,9|______________619,3|_____________-1,7_%|
|Eigenkapitalquote_|_____________38,3_%|_____________41,2_%|___________________|
|Verschuldungsgrad | 41,2 %| 47,3 %| |
|(Gearing)_________|___________________|___________________|___________________|

1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitäquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Enthält den 20-prozentigen Personalanteil der Beteiligung an der Elektrolyse Alouette.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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AMAG baut 55.000 m2 Photovoltaikanlage auf neuem Werk


Der Alu-Konzern AMAG baut auf den Dächern des neuen Werks eine 55.000 m2 große Photovoltaikanlage. Sie soll jährlich rund 6 GWh Strom erzeugen, das entspricht dem Verbrauch von rund 1.700 Haushalten. Dazu kommt eine Freiflächenanlage im Umfang von 2.600 m2. Die beiden neuen Anlagen zusammen sollen eine Leistungsspitze von 6,9 MW haben. Der Betrieb soll in der zweiten Jahreshälfte 2021 starten.

  

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AMAG beendet im April eingeführte Kurzarbeit zu Jahresende
Abbau von Personal verhindert - 2021 neue Mitarbeiter gesucht

Der oberösterreichische Aluminiumkonzern AMAG will die Anfang April eingeführte Kurzarbeit mit Jahreswechsel beenden. Durch das staatlich unterstützte Instrument sei es gelungen, Personalabbau zu verhindern, die verbesserte Auftragslage und die positiven Konjunkturaussichten ermöglichten nun das Ende der Kurzarbeit, hieß es in einer Presseaussendung am Dienstag.
Das Unternehmen habe im April den Lockdown durch einen starken Auftragsrückgang zu spüren bekommen. Seit Beginn des vierten Quartals steige die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten wie der Automobilindustrie wieder, in anderen Segmenten werde die Erholung noch Zeit brauchen. "Die aktuelle Auftragslage stimmt uns zuversichtlich und ermöglicht es uns, die Kurzarbeit mit 31.12.2020 zu beenden und auch wieder neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen", sagte Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer.

  

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>AMAG beendet im April eingeführte Kurzarbeit zu Jahresende
>Abbau von Personal verhindert - 2021 neue Mitarbeiter gesucht
>
>Der oberösterreichische Aluminiumkonzern AMAG will die Anfang
>April eingeführte Kurzarbeit mit Jahreswechsel beenden. Durch
>das staatlich unterstützte Instrument sei es gelungen,
>Personalabbau zu verhindern, die verbesserte Auftragslage und
>die positiven Konjunkturaussichten ermöglichten nun das Ende
>der Kurzarbeit, hieß es in einer Presseaussendung am
>Dienstag.
>Das Unternehmen habe im April den Lockdown durch einen starken
>Auftragsrückgang zu spüren bekommen. Seit Beginn des vierten
>Quartals steige die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten wie
>der Automobilindustrie wieder, in anderen Segmenten werde die
>Erholung noch Zeit brauchen. "Die aktuelle Auftragslage stimmt
>uns zuversichtlich und ermöglicht es uns, die Kurzarbeit mit
>31.12.2020 zu beenden und auch wieder neue Mitarbeiterinnen
>und Mitarbeiter einzustellen", sagte Vorstandsvorsitzender
>Gerald Mayer.

Heute 52 Wochenhoch - Umsätze für AMAG Verhältnisse sehr hoch (schon die letzten Tage).

Bewertungstechnisch eher schwierig nachzuvollziehen, wie wohl dies
nicht neu ist. Denn die Aktie hatte immer schon KGVs deutlich über 20

  

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European Aluminum Buyers Are Starting to Pay Up to Go Green

(Bloomberg) -- Aluminum producers have long touted more environmentally friendly methods to make the metal as the way of the future, but no one has been willing to pay extra for it -- until now. Multiple transactions of so-called “green aluminum” as well as billet and foundry products fetched a premium over standard prices in Europe this week, according to researcher Harbor Intelligence.

“The fire has been ignited,” Jorge Vazquez, managing director of the Austin, Texas-based research firm, said in an phone interview. “The fire is not simply a spark -- you’re talking several transactions by major players both on the consumer side and the producer side.”

Almost 200,000 metric tons of European raw aluminum traded, with several deals carrying extra premiums of as much as $14 a ton, the firm said in a note to clients. Some quarterly contracts for billet, which is used in a range of goods including window frames and recreational vehicles, had surcharges of up to $12 per ton.

https://www.bloombergquint.com/markets/european-aluminum-buyers-are-starting-to-pay-up-to -go-green

  

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>Almost 200,000 metric tons of European raw aluminum traded,
>with several deals carrying extra premiums of as much as $14 a
>ton, the firm said in a note to clients. Some quarterly
>contracts for billet, which is used in a range of goods
>including window frames and recreational vehicles, had
>surcharges of up to $12 per ton.

Siehe auch Beitrag 6 in diesem Thread.

  

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AMAG - Baader erhöht Kursziel von 29,0 auf 33,0 Euro
Anlagevotum "Add" bestätigt

Die Analysten der Baader Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen AMAG von 29,00 auf 33,00 Euro nach oben gesetzt. Das Anlagevotum "Add" wurde von Analyst Christian Obst unverändert beibehalten.

Die Baader-Experten rechnen für 2020 mit einem EBITDA in Höhe von 105 Mio. Euro, über dem oberen Ende des Ausblicks des Unternehmens (90 bis 100 Mio. Euro). Eine Erholung der Nachfrage in Kombination mit steigenden Aluminium-Preisen sollten Umsatz und Gewinn hochziehen, hieß es in der aktuellen Studie weiter.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Baader-Analysten 0,27 Euro für 2020, sowie 0,71 bzw. 1,47 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,50 Euro für 2020, sowie 0,75 bzw. 1,00 Euro für 2021 bzw. 2022.

  

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AMAG - Erste Group senkt Kursziel von 32,4 auf 31,5 Euro
Anlagevotum "Hold" bestätigt

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen AMAG leicht von 32,40 auf 31,50 Euro gekürzt. Das Anlagevotum "Hold" wurde von Analyst Michael Marschallinger unverändert beibehalten.
Der Aluminium-Markt hat in der zweiten Jahreshälfte eine starke Erholung erlebt, wobei die Preise an der London Metal Exchange die Vor-Pandemie-Levels übertreffen konnten. Die Erste Group-Experten glauben, dass die AMAG-Titel auf dem aktuellen Aktienkurs-Niveau fair bewertet sind und das Chance-Risiko-Verhältnis ausgeglichen ist.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten 0,34 Euro für 2020, sowie 0,81 bzw. 1,38 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,50 Euro für 2020, sowie 0,70 bzw. 1,00 Euro für 2021 bzw. 2022.

  

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Halten-Empfehlung bestätigt bei ausgeglichenem Chancen/Risikoprofil

In unserem neuen Company Report zur AMAG bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung mit leicht angepasstem Kursziel von EUR 31,50/Aktie (zuvor: EUR 32,40). Für 2020 erwarten wir einen Umsatzrückgang von knapp 15% auf rund EUR 911 Mio. infolge der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Hauptabnehmerindustrien Automobil und Flugzeugbau. Rückenwind für die Ertragskraft kommt jedoch von den sich erholenden Aluminiumpreisen (+9% j/j, +11 q/q im Q4 2020) bei gleichzeitig nur leichtem Anstieg der Tonerdepreise. Daher erwarten wir, dass AMAG seine EBITDA-Guidance von EUR 90-100 Mio. etwas übertreffen wird. Wir rechnen mit einer Dividende von EUR 0,50/Aktie.

Ausblick

Für 2021 erwarten wir eine deutliche Umsatzerholung dank guter Nachfrage bei gleichzeitig starken Aluminiumpreisen. Dennoch sollte das Vorkrisenniveau erst 2022 wieder erreicht sein, wenn auch mit der Erholung im Flugzeugbau ein wichtiger Umsatz- und Margentreiber zurück ist. In Summe sehen wir das Chancen/Risikoprofil auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und bestätigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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AMAG-Gewinn brach 2020 von 38,6 auf 11,6 Mio. Euro ein

Wegen schwächerer Nachfrage im Coronajahr - Auftragslage in den vergangenen Monaten aber wieder verbessert

Eine wegen der Coronakrise deutlich schwächere Nachfrage haben den Gewinn bei dem oberösterreichischen Aluminiumkonzern AMAG im vergangenen Jahr um knapp 70 Prozent einbrechen lassen. Das Ergebnis nach Steuern ging von 38,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 11,6 Mio. Euro zurück. Auch die Umsatzerlöse sanken um 15,2 Prozent auf 904,2 Mio. Euro. 2021 werde weiterhin durch die Pandemie geprägt sein, eine Ergebnisprognose für das laufende Jahr sei daher verführt, hieß es im Ausblick.
In den vergangenen Monaten habe sich das allgemeine Wirtschaftsgeschehen sowie die Auftragslage bei der AMAG - mit Ausnahme des Luftfahrtbereichs - jedoch wieder zunehmend verbessert. Dementsprechend rechnet der AMAG-Chef Gerald Mayer für die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres wieder mit einer guten Auslastung der Anlagen.

2020 sei dagegen von einer stark sinkenden Nachfrage im Transportbereich und Handel geprägt gewesen. Der Umsatz sei zudem von einem gesunkenen Aluminiumpreis und seinem stärkeren Euro-Dollar-Kurs belastet gewesen. Der Rückgang bei den operativen Ergebnissen sei vor allem den niedrigeren Absatzmengen in den Segmenten Walzen und Gießen, aber auch den Veränderungen im Produktmix aufgrund der Coronakrise geschuldet, teilte die AMAG am Donnerstag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel im Jahresvergleich von 143,0 auf 108,2 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 58,5 Prozent auf 25,3 Mio. Euro zurück.

Für das Jahr 2020 will die AMAG dennoch eine Dividende auszahlen. Der Vorschlag soll auf 0,50 Euro je Aktie lauten und bei der Hauptversammlung am 13. April abgesegnet werden.

  

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AMAG selbst:

EANS-News: AMAG Austria Metall AG: Solides Ergebnis in COVID-geprägtem Jahr
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Geschäftsberichte/Jahresergebnis

Ranshofen -

Umsatzerlöse mit 904,2 Mio. EUR mengen-, mix- und preisbedingt unter Vorjahresniveau (2019: 1.066,0 Mio. EUR)
EBITDA von 108,2 Mio. EUR in herausforderndem Marktumfeld (2019: 143,0 Mio. EUR)
Erfolgreiche Anpassung der Sach- und Strukturkosten an Auslastungsgrad
Ergebnis nach Ertragsteuern mit 11,6 Mio. EUR deutlich positiv (2019: 38,6 Mio. EUR)
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 107,3 Mio. EUR auf Niveau des EBITDA (2019: 139,9 Mio. EUR)
Free Cashflow mit 45,1 Mio. EUR auf hohem Niveau
Dividendenvorschlag von 0,50 EUR je Aktie
Konsequente Strategieumsetzung: Übernahme Aircraft Philipp, Markteinführung neuer Produkte
Ausblick 2021: Ergebnisprognose aufgrund des unsicheren Marktumfelds verfrüht
Das Geschäftsjahr 2020 der AMAG Austria Metall AG war nach einem zufriedenstellenden Start im ersten Quartal stark von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprägt. Auf deutliche Rückgänge der Nachfrage im zweiten Quartal folgte eine leichte Erholung in den Sommermonaten. Vor Jahresende konnte eine spürbare Erholung der Auftragslage in allen AMAG-Kundensegmenten - mit Ausnahme des Luftfahrtbereichs - verzeichnet werden.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Das Jahr 2020 zeigte ganz besonders wie wichtig ein solides Geschäftsmodell und eine stabile finanzielle Aufstellung sind. In einer herausfordernden Zeit ist viel gelungen, so haben wir die Strukturkosten kurzfristig erfolgreich an die niedrigere Auslastung angepasst und in der Krise das Unternehmen auch strategisch weiterentwickelt. Es ist beispielsweise gelungen, bei rund 30 Neuprodukten erste Vermarktungserfolge zu erzielen und mit dem Einstieg bei Aircraft Philipp haben wir die Chance ergriffen unsere Wertschöpfungskette zu verlängern."

Insgesamt äußerte sich die COVID-19-Pandemie durch eine signifikant geringere Nachfrage, vor allem aus dem Transportbereich und dem Handel. Der Gesamtabsatz der AMAG Gruppe lag mit 404.800 Tonnen um rund 8 % unter dem Vorjahresniveau. Ein um gut 4 % niedrigerer durchschnittlicher Aluminiumpreis (1.730 USD/Tonne nach 1.811 USD/Tonne im Jahr 2019) sowie ein stärkerer EUR zum USD nahmen zudem Einfluss auf die Umsatzentwicklung der AMAG. Nach 1.066 Mio. EUR im Vorjahr konnte im Geschäftsjahr 2020 ein Umsatz von 904,2 Mio. EUR erzielt werden.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich im Jahresvergleich von 143,0 auf 108,2 Mio. EUR. Insbesondere geringere Absatzmengen in den Segmenten Walzen und Gießen sowie Veränderungen im Produktmix infolge der COVID-19-Pandemie sind für diesen Rückgang verantwortlich. Das Segment Metall konnte vor allem von niedrigeren Rohstoffkosten und der gesteigerten Absatzmenge profitieren.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag im Geschäftsjahr 2020 aus den genannten Gründen bei 25,3 Mio. EUR, nach 61,1 Mio. EUR im Vorjahr. Mit 11,6 Mio. EUR konnte ein deutlich positives Ergebnis nach Ertragsteuern erzielt werden (2019: 38,6 Mio. EUR).

Nach einem Rekord-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 139,9 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2019 wurde mit 107,3 Mio EUR auch im Berichtsjahr 2020 ein hoher Cashflow erzielt. Unter Berücksichtigung des Cashflow aus Investitionstätigkeit von
-62,2 Mio. EUR (2019: -76,4 Mio. EUR) wurde damit mit 45,1 Mio. EUR (2019: 63,5 Mio. EUR) wiederum ein Free Cashflow auf hohem Niveau erzielt.

Die Bilanzkennzahlen spiegeln die stabile Aufstellung der AMAG wider. Die Nettofinanzverschuldung lag per 31.12.2020 bei 316,8 Mio. EUR, nach 292,9 Mio. EUR zum Jahresultimo 2019. Der Zahlungsmittelstand wurde von 267,3 Mio. EUR per Jahresende 2019 auf 304,9 Mio. EUR zum 31.12.2020 gesteigert. Das Eigenkapital lag am Ende des Geschäftsjahres 2020 bei 601,4 Mio. EUR (31.12.2019: 619,3 Mio. EUR), der Verschuldungsgrad (Gearing-Ratio) bei 52,7 % (31.12.2019: 47,3 %).

Dividendenvorschlag:
Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 0,50 EUR je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von rund 2 %, bezogen auf den Jahresschlusskurs der AMAG-Aktie von 29,90 EUR. Die Hauptversammlung wird am 13. April 2021 - analog zum Vorjahr - in virtueller Form stattfinden. Dividenden-Zahltag ist am 20. April 2021.

Ausblick:
Das aktuelle Wirtschaftsgeschehen ist trotz zunehmender Verbesserungen in den letzten Monaten weiterhin von der COVID-19-Pandemie beeinflusst.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Durch die erfreuliche Entwicklung des Auftragseingangs aus vielen für AMAG relevanten Industrien erwarten wir in den ersten Monaten des Jahres 2021 eine gute Auslastung unserer Anlagen. Vor allem aufgrund der hohen Innovationskraft sowie des auf Nachhaltigkeit ausgelegten Geschäftsmodells sind wir trotz verbleibender Unsicherheiten gut für die erwartete Markterholung und kommende Herausforderungen gerüstet."

Das Marktforschungsinstitut CRU rechnet in den kommenden Jahren mit signifikanten Wachstumsraten in der weltweiten Nachfrage sowohl nach Primäraluminium als auch nach Aluminiumwalzprodukten. Im Jahr 2021 soll mit einem Plus von jeweils rund 7 % der Nachfragerückgang aus 2020 wieder kompensiert werden.

Die Geschäftsentwicklung für das Gesamtjahr 2021 wird maßgeblich vom weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf die für AMAG relevanten Industrien abhängen. Eine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 ist damit zum jetzigen Zeitpunkt noch verfrüht.

Geschäftsbericht 2020:
Der Geschäftsbericht 2020 ist ab sofort auf der AMAG-Website unter "Investor Relations" abrufbar. Dieser besteht aus dem umfassenden Finanzbericht inklusive der nicht-finanziellen Erklärung sowie einem Magazin, in dem die wichtigsten Informationen zur Geschäftsentwicklung 2020 zusammengefasst sind.

AMAG-Kennzahlen:

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR__________|______________2020|______________2019|__________Änderung|
|Absatz_in_Tonnen_____|___________404.800|___________440.300|____________-8,1_%|
|davon externer Absatz| 378.200| 406.600| -7,0 %|
|in_Tonnen____________|__________________|__________________|__________________|
|Umsatzerlöse_________|_____________904,2|___________1.066,0|___________-15,2_%|
|EBITDA_______________|_____________108,2|_____________143,0|___________-24,3_%|
|EBIT_________________|______________25,3|______________61,1|___________-58,5_%|
|Ergebnis nach | 11,6| 38,6| -69,9 %|
|Ertragsteuern________|__________________|__________________|__________________|
|Cashflow aus | | | |
|laufender | 107,3| 139,9| -23,3 %|
|Geschäftstätigkeit___|__________________|__________________|__________________|
|Cashflow aus | -62,2| -76,4| 18,6 %|
|Investitionstätigkeit|__________________|__________________|__________________|
|Mitarbeiter1)________|_____________1.991|_____________2.000|____________-0,5_%|

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR_______|_________31.12.2020|_________31.12.2019|___________Änderung|
|Eigenkapital______|______________601,4|______________619,3|_____________-2,9_%|
|Eigenkapitalquote_|_____________38,8_%|_____________41,2_%|__________________-|
|Verschuldungsgrad | 52,7 %| 47,3 %| -|
|(Gearing)_________|___________________|___________________|___________________|

1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitäquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Beinhaltet den jeweiligen Personalanteil aus den Beteiligungen an der Elektrolyse Alouette (20 %) sowie an Aircraft Philipp (70 %).

  

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AMAG - Baader bestätigt nach Zahlen "Add"-Empfehlung
Kursziel von 33 Euro ebenfalls unverändert belassen

Die Analysten der Baader Bank haben ihre Anlageempfehlung "Add" für die Aktien der heimischen AMAG nach der jüngsten Zahlenvorlage des Aluminiumkonzerns bestätigt. Auch das Kursziel von 33,00 Euro wurde vom Experten Christian Obst unverändert beibehalten.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 108 Mio. Euro lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 am oberen Ende des Unternehmensausblick und leicht über den Erwartungen der Baader Bank. Der Free Cash Flow verfehlte hingegen die Prognosen. Für das Jahr 2021 wurde von der AMAG zudem kein Ausblick geliefert.

Unverändert wurden von den Experten auch die Prognosen für den Gewinn und die Dividendenausschüttungen belassen. Beim Gewinn je Aktie erwarten die Baader-Analysten 0,27 Euro für 2020, sowie 0,71 bzw. 1,47 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,50 Euro für 2020, sowie 0,75 bzw. 1,00 Euro für 2021 bzw. 2022.

  

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Kepler Cheuvreux bestätigt für Amag die Empfehlung Reduzieren - und erhöht das Kursziel von 20,0 auf 25,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 29,83 Euro.

  

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Raiffeisen Research bestätigt für Amag die Empfehlung Halten - und erhöht das Kursziel von 26,5 auf 34,5 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 31,0 Euro.

  

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Dividendenvorschlag von EUR 0,50/Aktie, noch kein Ausblick 2021

Die AMAG präsentierte ihre Ergebnisse des Geschäftsjahres 2020, die einen Hauch über unseres und den Markterwartungen lagen dank starker Aluminiumpreise und der Nachfrageerholung im Automobilsektor. In Summe fielen die Umsatzerlöse 2020 mengen-, mix- und preisbedingt um 15% auf EUR 904,2 Mio. Das EBITDA kam mit EUR 108,2 Mio. über der Guidance von EUR 90-100 Mio. zu liegen und das Konzernergebnis erreichte EUR 11,6 Mio. (-70% j/j). Wie erwartet schlägt der Vorstand der HV eine Dividende EUR 0,50/Aktie vor. Für 2021 gibt der Vorstand aktuell aufgrund der Unsicherheiten über den weiteren Pandemie-Verlauf noch keine Ergebnisprognose ab. Für die ersten Monate des Geschäftsjahres 2021 erwartet der Vorstand aber eine gute Auslastung auf Basis des erfreulichen Auftragseingangs aus vielen für die AMAG relevanten Industrien. Das Marktforschungsinstitut CRU rechnet 2021 mit einem Nachfrageplus von 7% bei Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten.

Ausblick

Obwohl das Management aktuell noch keinen Ergebnisausblick gibt, erwarten wir 2021 eine deutliche Umsatzerholung dank guter Nachfrage bei gleichzeitig starken Aluminiumpreisen. Dennoch sollte das Vorkrisenniveau erst 2022 wieder erreicht sein, wenn auch mit der Erholung im Flugzeugbau ein wichtiger Umsatz- und Margentreiber zurück ist. In Summe sehen wir das Chancen/Risikoprofil auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und bleiben weiter bei unserer Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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Thema #221284

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