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AMAG 2020, Rang: Warren Buffett(2837), 04.8.22 14:23
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Gewinn-Messe - AMAG: Zuletzt wieder bessere Auftragsein...
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AMAG - Baader erhht Kursziel von 29,0 auf 33,0 Euro
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Ausgeglichenes Chancen/Risikoprofil
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EILMELDUNG: AMAG-Gewinn brach 2020 um knapp 70 Prozent ...
25.2.21 08:08
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AMAG-Gewinn brach 2020 von 38,6 auf 11,6 Mio. Euro ein
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AMAG legte im 1. Halbjahr 2021 Rekordergebnis hin
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AMAG-Chef: Dekarbonisierung kostet hunderte Millionen
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Baader Helvea besttigt fr Amag die Empfehlung Add - u...
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Aluminium- und Magnesium-Engpass treibt die Preise
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AMAG mit Rekordergebnis in den ersten drei Quartalen 20...
28.10.21 08:20
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28.10.21 08:27
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Rekordergebnis in den ersten drei Quartalen 2021
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RE: Alcoa to Curtail Spain Aluminum Plant for 2 Years o...
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Vertragsverlngerung von CEO Gerald Mayer und COO Helmu...
17.2.22 06:17
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EILMELDUNG: AMAG mit Umsatz- und Ergebnissprung 2021, 1...
17.2.22 08:11
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Hhere Aluminiumpreise sorgen bei AMAG fr Umsatz- und ...
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17.2.22 08:46
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Kosteninflation erschwert Ausblick
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Weltweite Aluminiumnachfrage erreicht nach Coronakrise ...
24.3.22 09:02
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HV 20.4.22 um 11 hinteressantinteressant
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AMAG-Geschft luft heuer bisher gut - Aussichten ungew...
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AMAG berrascht mit Rekordergebnis im Q1 und starkem Au...
03.5.22 17:35
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04.5.22 10:01
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Raiffeisen Research besttigt fr Amag die Empfehlung H...
05.5.22 11:38
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Tiefstes Kursziel reduziert
14.7.22 09:39
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AMAG - Erste Group senkt Kursziel von 38,6 auf 29,0 Eur...
18.7.22 09:28
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Halten-Empfehlung besttigt, neues Kursziel EUR 29,0
24.7.22 09:12
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AMAG verdoppelte Gewinn im ersten Halbjahr
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RE: AMAG verdoppelte Gewinn im ersten Halbjahr
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RE: AMAG verdoppelte Gewinn im ersten Halbjahr
28.7.22 10:31
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Die hohen Energiekosten beschftigen die AMAG
28.7.22 17:28
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Q2-Ergebnis und Ausblick 2022 treffen Erwartungen
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74
AMAG - Raiffeisen krzt Kursziel von 38,5 auf 36,0 Euro...
04.8.22 14:23
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Gewinn-Messe - AMAG: Zuletzt wieder bessere Auftragseingnge
CEO Mayer: Autosektor sollte sich schnell erholen, bei der Luftfahrt wird es lnger dauern

Der brsennotierte heimische Aluminiumhersteller AMAG hat in den vergangenen Monaten wieder bessere Auftragseingnge verzeichnet. Insbesondere die letzten beiden Monate seien wieder in Ordnung gewesen, sagte AMAG-Chef Gerald Mayer am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. Auch in der Krise sehe man sich in der strkeren strategischen Orientierung Richtung Luftfahrt und Auto besttigt.
Lediglich im zweiten Quartal habe man durch die Coronakrise eine Halbierung der Auftragseingnge zu verzeichnen gehabt, deutlich schlimmer als in der Wirtschaftskrise vor einem Jahrzehnt. Doch nach den drei schlechten Monaten sei es besser gewesen, insbesondere in den letzten beiden "wieder in Ordnung".

Der Automobilsektor "sollte sich schnell erholen", glaubt Mayer, da sehe man auch schon wieder einen Anstieg bei den Auftrgen, "bei der Luftfahrt wird es lnger dauern". Schon im Juli hatte der CEO gesagt: "Die gedmpfte Markterwartung, besonders in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, ndert nichts an der mittel- und langfristig positiven globalen Bedarfsentwicklung nach Aluminium." Im ersten Halbjahr gingen vom AMAG-Absatz 13 Prozent an die Luftfahrt und 11 Prozent an Auto-Erstausrster. 20 Prozent entfielen auf Folienvorwalzbnder fr die Verpackungsindustrie. Der Verpackungsbereich sei "stabil gut", so Mayer heute.

Fr die Krise sehe er das Unternehmen gut aufgestellt, mit den vielen hochqualitativen Spezialprodukten im groen Walzbereich, der drei Viertel des Umsatzes ausmacht, mit einer guten Liquidittsausstattung und einer niedrigen Verschuldung. In Ranshofen (O) verfge man ber den modernsten Alu-Walzwerkstandort Europas.

Mit einer Schrotteinsatzquote von 75 bis 80 Prozent sei die AMAG fhrend. 2019 wurden in Ranshofen 365.000 Tonnen Alu-Schrott verarbeitet. Die Verkaufsmenge des Konzerns sank heuer im ersten Halbjahr von 226.000 auf 203.000 t, der Umsatz von 555 auf 464 Mio. Euro. In der Krise habe die AMAG die Strukturkosten gesenkt, nicht nur durch Kurzarbeit, so Mayer. Am 29. Oktober kommen die Neunmonatszahlen.

  

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AMAG-Gewinn in ersten drei Quartalen um zwei Drittel eingebrochen
Vorstandschef: In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage ist es ein "zufriedenstellendes Ergebnis" - Langsame Erholung in den belieferten Industrien erwartet

Die Coronakrise hat den Gewinn des obersterreichischen Aluminiumkonzerns AMAG um knapp zwei Drittel einbrechen lassen. Das Ergebnis nach Ertragsteuern verringerte sich in den ersten drei Quartalen auf 11,1 Mio. Euro nach 30 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Der Umsatz sank um 18 Prozent auf 673,2 Mio. Euro.
In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage sei es ein "zufriedenstellendes Ergebnis", so AMAG-Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer am Donnerstag in einer Aussendung. Eine "erfreuliche Ergebnisentwicklung" im Segment Metall habe die Covid-19- Einflsse im Geschftsbereich Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukte gedmpft. Die AMAG hat auerdem die Strukturkosten an die Auslastung angepasst und die Kurzarbeit genutzt. Als positives Signal verwies Mayer auf den Abschluss der bernahme eines Mehrheitsanteils an der deutschen Aircraft Philipp Gruppe.

Der Gesamtabsatz der AMAG belief sich in den ersten drei Quartalen 2020 auf 303.900 Tonnen. Zum Vergleich: In der Vorjahresperiode waren es noch 336.500 Tonnen. Gesunkene Aluminiumpreise drckten die Erlse des heimischen Aluminiumkonzerns. In den ersten drei Quartalen lag der durchschnittliche Aluminiumpreis um 9 Prozent niedriger bei 1.663 Dollar (1.418 Euro) je Tonne.



Im dritten Quartal erreichte der heimische Aluminiumkonzern einen Gesamtabsatz von 100.700 Tonnen (Q3/2019: 110.500 Tonnen). Aufgrund des niedrigeren Aluminiumpreises und der geringeren Absatzmenge ging der Umsatz der AMAG um 22 Prozent auf 209,3 Mio. Euro zurck.

Fr das Gesamtjahr erwartet der AMAG-Vorstand einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 90 bis 100 Mio. EUR. Die Nachfrage nach Aluminiumprodukten werde nach wie vor durch die weltweite Covid-19-Pandemie beeinflusst, so der Vorstand. Das Segment Metall werde aber auch im vierten Quartal 2020 von niedrigeren Rohstoffkosten profitieren.

Die AMAG-Manager erwarten aus heutiger Sicht, dass ein Vor-Corona-Niveau in den belieferten Industrien, mit Ausnahme der Verpackung und Luftfahrt, frhestens 2022 wieder erreicht werden kann. Die Nachfrage im Verpackungsbereich werde wohl weiterhin stabil sein, in der Luftfahrt knnte es wohl ein hnliches Absatzniveau wie 2019 aber erst wieder in rund fnf Jahren geben.

  

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AMAG selbst:

EANS-News: AMAG Austria Metall AG in Q1-Q3/2020 mit einem EBITDA von 79,8 Mio. EUR
CORPORATE NEWS BERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Quartalsbericht

Ranshofen -

EBITDA in Hhe von 79,8 Mio. EUR nach 109,2 Mio. EUR in den ersten drei Quartalen des Vorjahres
Erfreuliche Ergebnisentwicklung im Segment Metall dmpft die COVID-19-Einflsse im Bereich der Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukte
Strukturkosten erfolgreich an Auslastung angepasst. Kurzarbeit wirkt dabei untersttzend
Ergebnis nach Ertragsteuern aktuell bei 11,1 Mio. EUR nach 30,0 Mio. EUR in Q1-Q3/2019
Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit mit 102,3 Mio. EUR in etwa auf dem Vorjahresniveau (Q1-Q3/2019: 108,3 Mio. EUR)
Weitere Highlights: bernahme Aircraft Philipp und ASI Zertifizierung
Ausblick 2020: EBITDA-Bandbreite zwischen 90 und 100 Mio. EUR
Ergebnisentwicklung 1. - 3. Quartal 2020

Die Umsatzerlse beliefen sich in den ersten drei Quartalen 2020 auf 673,2 Mio. EUR nach 821,5 Mio. EUR im Vorjahr (-18,1 %). Whrend der Absatz von Primraluminium gegenber dem Vorjahr gesteigert werden konnte, zeigten sich sprbare Nachfragerckgnge von Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukten. Der Gesamtabsatz in Q1-Q3/2020 lag bei 303.900 Tonnen (336.500 Tonnen in Q1-Q3/2019). Gesunkene Aluminiumpreise wirken zudem umsatzmindernd. In den ersten drei Quartalen 2020 lag der durchschnittliche Preis bei 1.663 USD/t und damit um 9 % unter dem Wert der Vorjahresperiode.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag in den ersten drei Quartalen bei 79,8 Mio. EUR nach 109,2 Mio. EUR im Vorjahr. Diese Entwicklung ist vor allem bedingt durch den geringeren Gesamtabsatz im Segment Gieen und Walzen - hier vor allem im Transportbereich und Handel - bei zugleich verndertem Produktmix und dem niedrigeren Preisniveau. Im Segment Gieen wurde ein EBITDA von 4,9 Mio. EUR nach 6,2 Mio. EUR im Vorjahr erzielt. Das EBITDA im Segment Walzen lag bei 42,3 Mio. EUR nach 89,9 Mio. EUR. Positiv wirkten die erfolgreiche Anpassung der Kostenstruktur an Auslastungsvernderungen sowie insbesondere gnstigere Rohstoff- und Energiekosten im Segment Metall, welches mit einem um 91 % auf 34,4 Mio. EUR gesteigertem EBITDA wesentlich zum Gruppenergebnis beitrug.

Das EBIT lag bei 17,7 Mio. EUR, nach 47,9 Mio. EUR im Vorjahr. Das Ergebnis nach Ertragsteuern reduzierte sich von 30,0 auf 11,1 Mio. EUR.

Der Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit hat sich mit 102,3 Mio. Mio. EUR bei schwierigen Marktverhltnissen sehr positiv entwickelt (Q1-Q3/2019: 108,3 Mio. EUR). Der Cashflow aus Investitionsttigkeit lag in den ersten drei Quartalen 2020 bei -39,7 Mio. EUR nach -58,2 Mio. EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Free Cashflow konnte sich damit deutlich steigern und lag bei 62,7 Mio. EUR nach 50,0 Mio. EUR im Vorjahr.

Die Nettoverschuldung hat sich von von 292,9 Mio. EUR zum Jahresende 2019 auf 250,6 Mio. EUR per 30. September 2020 sprbar verbessert. Der Verschuldungsgrad (Gearing Ratio) lag am 30. September 2020 bei 41,2 %, nach 47,3 % per Jahresultimo 2019.

"Unsere strategische Ausrichtung auf Innovation und Spezialprodukte fr unterschiedliche Branchen sowie Nachhaltigkeit bildet die Basis fr ein solide Geschftsentwicklung in einem volatilem Umfeld. In Kombination mit der Anpassung der Strukturkosten an die aktuelle Auslastung konnten wir ein in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Durch den Abschluss der bernahme eines Mehrheitsanteils an der deutschen Aircraft Philipp Gruppe setzen wir unseren strategischen Weg in Richtung Wertschpfung und Kundennhe konsequent fort.", so Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG.

Ergebnisentwicklung 3. Quartal 2020

Der Gesamtabsatz bewegte sich im 3. Quartal 2020 mit 100.700 Tonnen unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3/2019: 110.500 Tonnen). Aufgrund des niedrigeren Aluminiumpreises und der geringeren Absatzmenge gingen die Umsatzerlse im abgelaufenen Quartal um 22 % auf 209,3 Mio. EUR zurck.

Das EBITDA wurde von COVID-19-bedingten nderungen im Produktmix und der Mengeneinbuen in den Segmenten Gieen und Walzen beeinflusst. Das erzielte Ergebnis lag aktuell bei 20,4 Mio. EUR nach 37,2 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Positiv zeigte sich die Entwicklung im Segment Metall. Mengensteigerungen bei zugleich normalisierten Rohstoffpreisen konnten die Rckgnge im Aluminiumpreis mehr als kompensieren.

Unter Bercksichtigung der Abschreibungen in Hhe von -20,3 Mio. EUR ergibt sich fr die AMAG-Gruppe im abgelaufenen Quartal ein EBIT von 0,1 Mio. EUR (Q3/2019:
16,7 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern lag im 3. Quartal 2020 bei -1,3 Mio. EUR nach 11,1 Mio. EUR im Vorjahresvergleichszeitraum.

Weitere Highlights im Quartal

Wie im September angekndigt, wird die bernahme eines 70 % Anteils an der deutschen Aircraft Philipp Gruppe am 30. Oktober 2020 abgeschlossen. Damit verlngert sich die AMAG Wertschpfungskette in Richtung der mechanischen Bearbeitung (z.B. Frsen und Bohren) und Herstellung von Spezialkomponenten aus Aluminium und Titan.

Die krzlich erfolgte Zertifizierung nach dem ASI Chain of Custody Standard besttigt die besonderen Leistungen der AMAG im Bereich der Nachhaltigkeit insbesondere im Recycling. Dazu untersttzt die AMAG nun auch bei ihren Vormaterial-Lieferanten die Einhaltung der gleichen strengen Standards und Kriterien, denen sie sich selbst unterworfen hat. Diese Vorgehensweise ermglicht es, ab sofort zertifiziertes Aluminium unter Einbeziehung der gesamten Lieferkette - vom Bauxitabbau bis zum fertigen AMAG-Halbzeug -anzubieten.

Ausblick 2020:

Die Nachfrage nach Aluminiumprodukten ist nach wie vor durch die weltweite COVID-19-Pandemie beeinflusst. Die mittel- und langfristigen Prognosen zur Bedarfs-entwicklung nach Primraluminium und Aluminiumwalzprodukten zeigen laut CRU jedoch einen unverndert positiven Trend.

Aus heutiger Sicht wird davon ausgegangen, dass ein Vor-Corona-Niveau in den von AMAG belieferten Industrien, mit Ausnahme der Verpackung und Luftfahrt, frhestens 2022 erreicht wird. Die Nachfrageentwicklung im Bereich der Verpackung wird weiterhin stabil erwartet. In der Luftfahrt wird von einem hnlichen Absatzniveau wie 2019 in rund fnf Jahren ausgegangen.

Eine geringe Visibilitt zeigt sich hinsichtlich der Entwicklung des Aluminiumpreises sowie der US-Importzlle fr kanadisches Primraluminium. Nach aktuellem Stand wird das Segment Metall aber auch im 4. Quartal 2020 von niedrigeren Rohstoffkosten profitieren knnen.

In Summe erwartet der Vorstand aus heutiger Sicht fr die AMAG-Gruppe ein Gesamtjahres-EBITDA in der Bandbreite zwischen 90 und 100 Mio. EUR.

AMAG-Kennzahlen:


______________________________________________________________________________
|in Mio. EUR | Q3/2020| Q3/2019|nderung| Q1-Q3/| Q1-Q3/|nderung |
|_____________________|________|________|________|_____2020|_____2019|_________|
|Absatz_in_Tonnen_____|_100.700|_110.500|__-8,9_%|__303.900|__336.500|___-9,7_%|
|davon externer Absatz| 94.200| 102.400| -8,0 %| 282.300| 310.600| -9,0 %|
|in_Tonnen____________|________|________|________|_________|_________|_________|
|Umsatzerlse_________|___209,3|___266,9|_-21,6_%|____673,2|____821,5|__-18,1_%|
|EBITDA_______________|____20,4|____37,2|_-45,1_%|_____79,8|____109,2|__-26,9_%|
|EBIT_________________|_____0,1|____16,7|_-99,2_%|_____17,7|_____47,9|__-63,0_%|
|Ergebnis nach | -1,3| 11,1|-112,0 %| 11,1| 30,0| -63,0 %|
|Ertragsteuern________|________|________|________|_________|_________|_________|
|Cashflow aus | | | | | | |
|laufender | 31,7| 44,5| -28,7 %| 102,3| 108,3| -5,5 %|
|Geschftsttigkeit___|________|________|________|_________|_________|_________|
|Cashflow aus | -14,9| -19,2| 22,3 %| -39,7| -58,2| 31,9 %|
|Investitionsttigkeit|________|________|________|_________|_________|_________|
|Mitarbeiter1)________|___1.947|___2.038|__-4,5_%|____1.969|____2.002|___-1,7_%|

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR_______|_________30.09.2020|_________31.12.2019|___________nderung|
|Eigenkapital______|______________608,9|______________619,3|_____________-1,7_%|
|Eigenkapitalquote_|_____________38,3_%|_____________41,2_%|___________________|
|Verschuldungsgrad | 41,2 %| 47,3 %| |
|(Gearing)_________|___________________|___________________|___________________|

1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Enthlt den 20-prozentigen Personalanteil der Beteiligung an der Elektrolyse Alouette.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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AMAG baut 55.000 m2 Photovoltaikanlage auf neuem Werk


Der Alu-Konzern AMAG baut auf den Dchern des neuen Werks eine 55.000 m2 groe Photovoltaikanlage. Sie soll jhrlich rund 6 GWh Strom erzeugen, das entspricht dem Verbrauch von rund 1.700 Haushalten. Dazu kommt eine Freiflchenanlage im Umfang von 2.600 m2. Die beiden neuen Anlagen zusammen sollen eine Leistungsspitze von 6,9 MW haben. Der Betrieb soll in der zweiten Jahreshlfte 2021 starten.

  

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AMAG beendet im April eingefhrte Kurzarbeit zu Jahresende
Abbau von Personal verhindert - 2021 neue Mitarbeiter gesucht

Der obersterreichische Aluminiumkonzern AMAG will die Anfang April eingefhrte Kurzarbeit mit Jahreswechsel beenden. Durch das staatlich untersttzte Instrument sei es gelungen, Personalabbau zu verhindern, die verbesserte Auftragslage und die positiven Konjunkturaussichten ermglichten nun das Ende der Kurzarbeit, hie es in einer Presseaussendung am Dienstag.
Das Unternehmen habe im April den Lockdown durch einen starken Auftragsrckgang zu spren bekommen. Seit Beginn des vierten Quartals steige die Nachfrage in wichtigen Absatzmrkten wie der Automobilindustrie wieder, in anderen Segmenten werde die Erholung noch Zeit brauchen. "Die aktuelle Auftragslage stimmt uns zuversichtlich und ermglicht es uns, die Kurzarbeit mit 31.12.2020 zu beenden und auch wieder neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen", sagte Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer.

  

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>AMAG beendet im April eingefhrte Kurzarbeit zu Jahresende
>Abbau von Personal verhindert - 2021 neue Mitarbeiter gesucht
>
>Der obersterreichische Aluminiumkonzern AMAG will die Anfang
>April eingefhrte Kurzarbeit mit Jahreswechsel beenden. Durch
>das staatlich untersttzte Instrument sei es gelungen,
>Personalabbau zu verhindern, die verbesserte Auftragslage und
>die positiven Konjunkturaussichten ermglichten nun das Ende
>der Kurzarbeit, hie es in einer Presseaussendung am
>Dienstag.
>Das Unternehmen habe im April den Lockdown durch einen starken
>Auftragsrckgang zu spren bekommen. Seit Beginn des vierten
>Quartals steige die Nachfrage in wichtigen Absatzmrkten wie
>der Automobilindustrie wieder, in anderen Segmenten werde die
>Erholung noch Zeit brauchen. "Die aktuelle Auftragslage stimmt
>uns zuversichtlich und ermglicht es uns, die Kurzarbeit mit
>31.12.2020 zu beenden und auch wieder neue Mitarbeiterinnen
>und Mitarbeiter einzustellen", sagte Vorstandsvorsitzender
>Gerald Mayer.

Heute 52 Wochenhoch - Umstze fr AMAG Verhltnisse sehr hoch (schon die letzten Tage).

Bewertungstechnisch eher schwierig nachzuvollziehen, wie wohl dies
nicht neu ist. Denn die Aktie hatte immer schon KGVs deutlich ber 20

  

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European Aluminum Buyers Are Starting to Pay Up to Go Green

(Bloomberg) -- Aluminum producers have long touted more environmentally friendly methods to make the metal as the way of the future, but no one has been willing to pay extra for it -- until now. Multiple transactions of so-called green aluminum as well as billet and foundry products fetched a premium over standard prices in Europe this week, according to researcher Harbor Intelligence.

The fire has been ignited, Jorge Vazquez, managing director of the Austin, Texas-based research firm, said in an phone interview. The fire is not simply a spark -- youre talking several transactions by major players both on the consumer side and the producer side.

Almost 200,000 metric tons of European raw aluminum traded, with several deals carrying extra premiums of as much as $14 a ton, the firm said in a note to clients. Some quarterly contracts for billet, which is used in a range of goods including window frames and recreational vehicles, had surcharges of up to $12 per ton.

https://www.bloombergquint.com/markets/european-aluminum-buyers-are-starting-to-pay-up-to -go-green

  

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>Almost 200,000 metric tons of European raw aluminum traded,
>with several deals carrying extra premiums of as much as $14 a
>ton, the firm said in a note to clients. Some quarterly
>contracts for billet, which is used in a range of goods
>including window frames and recreational vehicles, had
>surcharges of up to $12 per ton.

Siehe auch Beitrag 6 in diesem Thread.

  

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AMAG - Baader erhht Kursziel von 29,0 auf 33,0 Euro
Anlagevotum "Add" besttigt

Die Analysten der Baader Bank haben ihr Kursziel fr die Aktien der heimischen AMAG von 29,00 auf 33,00 Euro nach oben gesetzt. Das Anlagevotum "Add" wurde von Analyst Christian Obst unverndert beibehalten.

Die Baader-Experten rechnen fr 2020 mit einem EBITDA in Hhe von 105 Mio. Euro, ber dem oberen Ende des Ausblicks des Unternehmens (90 bis 100 Mio. Euro). Eine Erholung der Nachfrage in Kombination mit steigenden Aluminium-Preisen sollten Umsatz und Gewinn hochziehen, hie es in der aktuellen Studie weiter.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Baader-Analysten 0,27 Euro fr 2020, sowie 0,71 bzw. 1,47 Euro fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,50 Euro fr 2020, sowie 0,75 bzw. 1,00 Euro fr 2021 bzw. 2022.

  

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AMAG - Erste Group senkt Kursziel von 32,4 auf 31,5 Euro
Anlagevotum "Hold" besttigt

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel fr die Aktien der heimischen AMAG leicht von 32,40 auf 31,50 Euro gekrzt. Das Anlagevotum "Hold" wurde von Analyst Michael Marschallinger unverndert beibehalten.
Der Aluminium-Markt hat in der zweiten Jahreshlfte eine starke Erholung erlebt, wobei die Preise an der London Metal Exchange die Vor-Pandemie-Levels bertreffen konnten. Die Erste Group-Experten glauben, dass die AMAG-Titel auf dem aktuellen Aktienkurs-Niveau fair bewertet sind und das Chance-Risiko-Verhltnis ausgeglichen ist.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten 0,34 Euro fr 2020, sowie 0,81 bzw. 1,38 Euro fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,50 Euro fr 2020, sowie 0,70 bzw. 1,00 Euro fr 2021 bzw. 2022.

  

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Halten-Empfehlung besttigt bei ausgeglichenem Chancen/Risikoprofil

In unserem neuen Company Report zur AMAG besttigen wir unsere Halten-Empfehlung mit leicht angepasstem Kursziel von EUR 31,50/Aktie (zuvor: EUR 32,40). Fr 2020 erwarten wir einen Umsatzrckgang von knapp 15% auf rund EUR 911 Mio. infolge der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Hauptabnehmerindustrien Automobil und Flugzeugbau. Rckenwind fr die Ertragskraft kommt jedoch von den sich erholenden Aluminiumpreisen (+9% j/j, +11 q/q im Q4 2020) bei gleichzeitig nur leichtem Anstieg der Tonerdepreise. Daher erwarten wir, dass AMAG seine EBITDA-Guidance von EUR 90-100 Mio. etwas bertreffen wird. Wir rechnen mit einer Dividende von EUR 0,50/Aktie.

Ausblick

Fr 2021 erwarten wir eine deutliche Umsatzerholung dank guter Nachfrage bei gleichzeitig starken Aluminiumpreisen. Dennoch sollte das Vorkrisenniveau erst 2022 wieder erreicht sein, wenn auch mit der Erholung im Flugzeugbau ein wichtiger Umsatz- und Margentreiber zurck ist. In Summe sehen wir das Chancen/Risikoprofil auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und besttigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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AMAG-Gewinn brach 2020 von 38,6 auf 11,6 Mio. Euro ein

Wegen schwcherer Nachfrage im Coronajahr - Auftragslage in den vergangenen Monaten aber wieder verbessert

Eine wegen der Coronakrise deutlich schwchere Nachfrage haben den Gewinn bei dem obersterreichischen Aluminiumkonzern AMAG im vergangenen Jahr um knapp 70 Prozent einbrechen lassen. Das Ergebnis nach Steuern ging von 38,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 11,6 Mio. Euro zurck. Auch die Umsatzerlse sanken um 15,2 Prozent auf 904,2 Mio. Euro. 2021 werde weiterhin durch die Pandemie geprgt sein, eine Ergebnisprognose fr das laufende Jahr sei daher verfhrt, hie es im Ausblick.
In den vergangenen Monaten habe sich das allgemeine Wirtschaftsgeschehen sowie die Auftragslage bei der AMAG - mit Ausnahme des Luftfahrtbereichs - jedoch wieder zunehmend verbessert. Dementsprechend rechnet der AMAG-Chef Gerald Mayer fr die ersten Monate des laufenden Geschftsjahres wieder mit einer guten Auslastung der Anlagen.

2020 sei dagegen von einer stark sinkenden Nachfrage im Transportbereich und Handel geprgt gewesen. Der Umsatz sei zudem von einem gesunkenen Aluminiumpreis und seinem strkeren Euro-Dollar-Kurs belastet gewesen. Der Rckgang bei den operativen Ergebnissen sei vor allem den niedrigeren Absatzmengen in den Segmenten Walzen und Gieen, aber auch den Vernderungen im Produktmix aufgrund der Coronakrise geschuldet, teilte die AMAG am Donnerstag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel im Jahresvergleich von 143,0 auf 108,2 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 58,5 Prozent auf 25,3 Mio. Euro zurck.

Fr das Jahr 2020 will die AMAG dennoch eine Dividende auszahlen. Der Vorschlag soll auf 0,50 Euro je Aktie lauten und bei der Hauptversammlung am 13. April abgesegnet werden.

  

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AMAG selbst:

EANS-News: AMAG Austria Metall AG: Solides Ergebnis in COVID-geprgtem Jahr
CORPORATE NEWS BERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Geschftsberichte/Jahresergebnis

Ranshofen -

Umsatzerlse mit 904,2 Mio. EUR mengen-, mix- und preisbedingt unter Vorjahresniveau (2019: 1.066,0 Mio. EUR)
EBITDA von 108,2 Mio. EUR in herausforderndem Marktumfeld (2019: 143,0 Mio. EUR)
Erfolgreiche Anpassung der Sach- und Strukturkosten an Auslastungsgrad
Ergebnis nach Ertragsteuern mit 11,6 Mio. EUR deutlich positiv (2019: 38,6 Mio. EUR)
Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit mit 107,3 Mio. EUR auf Niveau des EBITDA (2019: 139,9 Mio. EUR)
Free Cashflow mit 45,1 Mio. EUR auf hohem Niveau
Dividendenvorschlag von 0,50 EUR je Aktie
Konsequente Strategieumsetzung: bernahme Aircraft Philipp, Markteinfhrung neuer Produkte
Ausblick 2021: Ergebnisprognose aufgrund des unsicheren Marktumfelds verfrht
Das Geschftsjahr 2020 der AMAG Austria Metall AG war nach einem zufriedenstellenden Start im ersten Quartal stark von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprgt. Auf deutliche Rckgnge der Nachfrage im zweiten Quartal folgte eine leichte Erholung in den Sommermonaten. Vor Jahresende konnte eine sprbare Erholung der Auftragslage in allen AMAG-Kundensegmenten - mit Ausnahme des Luftfahrtbereichs - verzeichnet werden.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Das Jahr 2020 zeigte ganz besonders wie wichtig ein solides Geschftsmodell und eine stabile finanzielle Aufstellung sind. In einer herausfordernden Zeit ist viel gelungen, so haben wir die Strukturkosten kurzfristig erfolgreich an die niedrigere Auslastung angepasst und in der Krise das Unternehmen auch strategisch weiterentwickelt. Es ist beispielsweise gelungen, bei rund 30 Neuprodukten erste Vermarktungserfolge zu erzielen und mit dem Einstieg bei Aircraft Philipp haben wir die Chance ergriffen unsere Wertschpfungskette zu verlngern."

Insgesamt uerte sich die COVID-19-Pandemie durch eine signifikant geringere Nachfrage, vor allem aus dem Transportbereich und dem Handel. Der Gesamtabsatz der AMAG Gruppe lag mit 404.800 Tonnen um rund 8 % unter dem Vorjahresniveau. Ein um gut 4 % niedrigerer durchschnittlicher Aluminiumpreis (1.730 USD/Tonne nach 1.811 USD/Tonne im Jahr 2019) sowie ein strkerer EUR zum USD nahmen zudem Einfluss auf die Umsatzentwicklung der AMAG. Nach 1.066 Mio. EUR im Vorjahr konnte im Geschftsjahr 2020 ein Umsatz von 904,2 Mio. EUR erzielt werden.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich im Jahresvergleich von 143,0 auf 108,2 Mio. EUR. Insbesondere geringere Absatzmengen in den Segmenten Walzen und Gieen sowie Vernderungen im Produktmix infolge der COVID-19-Pandemie sind fr diesen Rckgang verantwortlich. Das Segment Metall konnte vor allem von niedrigeren Rohstoffkosten und der gesteigerten Absatzmenge profitieren.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag im Geschftsjahr 2020 aus den genannten Grnden bei 25,3 Mio. EUR, nach 61,1 Mio. EUR im Vorjahr. Mit 11,6 Mio. EUR konnte ein deutlich positives Ergebnis nach Ertragsteuern erzielt werden (2019: 38,6 Mio. EUR).

Nach einem Rekord-Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit von 139,9 Mio. EUR im Geschftsjahr 2019 wurde mit 107,3 Mio EUR auch im Berichtsjahr 2020 ein hoher Cashflow erzielt. Unter Bercksichtigung des Cashflow aus Investitionsttigkeit von
-62,2 Mio. EUR (2019: -76,4 Mio. EUR) wurde damit mit 45,1 Mio. EUR (2019: 63,5 Mio. EUR) wiederum ein Free Cashflow auf hohem Niveau erzielt.

Die Bilanzkennzahlen spiegeln die stabile Aufstellung der AMAG wider. Die Nettofinanzverschuldung lag per 31.12.2020 bei 316,8 Mio. EUR, nach 292,9 Mio. EUR zum Jahresultimo 2019. Der Zahlungsmittelstand wurde von 267,3 Mio. EUR per Jahresende 2019 auf 304,9 Mio. EUR zum 31.12.2020 gesteigert. Das Eigenkapital lag am Ende des Geschftsjahres 2020 bei 601,4 Mio. EUR (31.12.2019: 619,3 Mio. EUR), der Verschuldungsgrad (Gearing-Ratio) bei 52,7 % (31.12.2019: 47,3 %).

Dividendenvorschlag:
Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unvernderte Dividende in Hhe von 0,50 EUR je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von rund 2 %, bezogen auf den Jahresschlusskurs der AMAG-Aktie von 29,90 EUR. Die Hauptversammlung wird am 13. April 2021 - analog zum Vorjahr - in virtueller Form stattfinden. Dividenden-Zahltag ist am 20. April 2021.

Ausblick:
Das aktuelle Wirtschaftsgeschehen ist trotz zunehmender Verbesserungen in den letzten Monaten weiterhin von der COVID-19-Pandemie beeinflusst.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Durch die erfreuliche Entwicklung des Auftragseingangs aus vielen fr AMAG relevanten Industrien erwarten wir in den ersten Monaten des Jahres 2021 eine gute Auslastung unserer Anlagen. Vor allem aufgrund der hohen Innovationskraft sowie des auf Nachhaltigkeit ausgelegten Geschftsmodells sind wir trotz verbleibender Unsicherheiten gut fr die erwartete Markterholung und kommende Herausforderungen gerstet."

Das Marktforschungsinstitut CRU rechnet in den kommenden Jahren mit signifikanten Wachstumsraten in der weltweiten Nachfrage sowohl nach Primraluminium als auch nach Aluminiumwalzprodukten. Im Jahr 2021 soll mit einem Plus von jeweils rund 7 % der Nachfragerckgang aus 2020 wieder kompensiert werden.

Die Geschftsentwicklung fr das Gesamtjahr 2021 wird mageblich vom weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf die fr AMAG relevanten Industrien abhngen. Eine Ergebnisprognose fr das Geschftsjahr 2021 ist damit zum jetzigen Zeitpunkt noch verfrht.

Geschftsbericht 2020:
Der Geschftsbericht 2020 ist ab sofort auf der AMAG-Website unter "Investor Relations" abrufbar. Dieser besteht aus dem umfassenden Finanzbericht inklusive der nicht-finanziellen Erklrung sowie einem Magazin, in dem die wichtigsten Informationen zur Geschftsentwicklung 2020 zusammengefasst sind.

AMAG-Kennzahlen:

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR__________|______________2020|______________2019|__________nderung|
|Absatz_in_Tonnen_____|___________404.800|___________440.300|____________-8,1_%|
|davon externer Absatz| 378.200| 406.600| -7,0 %|
|in_Tonnen____________|__________________|__________________|__________________|
|Umsatzerlse_________|_____________904,2|___________1.066,0|___________-15,2_%|
|EBITDA_______________|_____________108,2|_____________143,0|___________-24,3_%|
|EBIT_________________|______________25,3|______________61,1|___________-58,5_%|
|Ergebnis nach | 11,6| 38,6| -69,9 %|
|Ertragsteuern________|__________________|__________________|__________________|
|Cashflow aus | | | |
|laufender | 107,3| 139,9| -23,3 %|
|Geschftsttigkeit___|__________________|__________________|__________________|
|Cashflow aus | -62,2| -76,4| 18,6 %|
|Investitionsttigkeit|__________________|__________________|__________________|
|Mitarbeiter1)________|_____________1.991|_____________2.000|____________-0,5_%|

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR_______|_________31.12.2020|_________31.12.2019|___________nderung|
|Eigenkapital______|______________601,4|______________619,3|_____________-2,9_%|
|Eigenkapitalquote_|_____________38,8_%|_____________41,2_%|__________________-|
|Verschuldungsgrad | 52,7 %| 47,3 %| -|
|(Gearing)_________|___________________|___________________|___________________|

1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Beinhaltet den jeweiligen Personalanteil aus den Beteiligungen an der Elektrolyse Alouette (20 %) sowie an Aircraft Philipp (70 %).

  

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AMAG - Baader besttigt nach Zahlen "Add"-Empfehlung
Kursziel von 33 Euro ebenfalls unverndert belassen

Die Analysten der Baader Bank haben ihre Anlageempfehlung "Add" fr die Aktien der heimischen AMAG nach der jngsten Zahlenvorlage des Aluminiumkonzerns besttigt. Auch das Kursziel von 33,00 Euro wurde vom Experten Christian Obst unverndert beibehalten.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 108 Mio. Euro lag im abgelaufenen Geschftsjahr 2020 am oberen Ende des Unternehmensausblick und leicht ber den Erwartungen der Baader Bank. Der Free Cash Flow verfehlte hingegen die Prognosen. Fr das Jahr 2021 wurde von der AMAG zudem kein Ausblick geliefert.

Unverndert wurden von den Experten auch die Prognosen fr den Gewinn und die Dividendenausschttungen belassen. Beim Gewinn je Aktie erwarten die Baader-Analysten 0,27 Euro fr 2020, sowie 0,71 bzw. 1,47 Euro fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,50 Euro fr 2020, sowie 0,75 bzw. 1,00 Euro fr 2021 bzw. 2022.

  

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Kepler Cheuvreux besttigt fr Amag die Empfehlung Reduzieren - und erhht das Kursziel von 20,0 auf 25,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 29,83 Euro.

  

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Raiffeisen Research besttigt fr Amag die Empfehlung Halten - und erhht das Kursziel von 26,5 auf 34,5 Euro. Nun das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 31,0 Euro.

  

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Dividendenvorschlag von EUR 0,50/Aktie, noch kein Ausblick 2021

Die AMAG prsentierte ihre Ergebnisse des Geschftsjahres 2020, die einen Hauch ber unseres und den Markterwartungen lagen dank starker Aluminiumpreise und der Nachfrageerholung im Automobilsektor. In Summe fielen die Umsatzerlse 2020 mengen-, mix- und preisbedingt um 15% auf EUR 904,2 Mio. Das EBITDA kam mit EUR 108,2 Mio. ber der Guidance von EUR 90-100 Mio. zu liegen und das Konzernergebnis erreichte EUR 11,6 Mio. (-70% j/j). Wie erwartet schlgt der Vorstand der HV eine Dividende EUR 0,50/Aktie vor. Fr 2021 gibt der Vorstand aktuell aufgrund der Unsicherheiten ber den weiteren Pandemie-Verlauf noch keine Ergebnisprognose ab. Fr die ersten Monate des Geschftsjahres 2021 erwartet der Vorstand aber eine gute Auslastung auf Basis des erfreulichen Auftragseingangs aus vielen fr die AMAG relevanten Industrien. Das Marktforschungsinstitut CRU rechnet 2021 mit einem Nachfrageplus von 7% bei Primraluminium und Aluminiumwalzprodukten.

Ausblick

Obwohl das Management aktuell noch keinen Ergebnisausblick gibt, erwarten wir 2021 eine deutliche Umsatzerholung dank guter Nachfrage bei gleichzeitig starken Aluminiumpreisen. Dennoch sollte das Vorkrisenniveau erst 2022 wieder erreicht sein, wenn auch mit der Erholung im Flugzeugbau ein wichtiger Umsatz- und Margentreiber zurck ist. In Summe sehen wir das Chancen/Risikoprofil auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und bleiben weiter bei unserer Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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AMAG: Weniger Gewinn bis Mrz - Zuversicht fr Gesamtjahr

CEO: Marktfeld generell positiv, Auftrge auer in Luftfahrt gut - Absatz stabil, aber grere Verzgerung durch Transportproblem - Heuer weltweit 8 Prozent Alu-Nachfrageplus erwartet

Der obersterreichische Aluminiumkonzern AMAG ist mit halb so viel Nettogewinn ins neue Jahr gestartet, zeigt sich aber dank eines generell positiven Marktumfelds und einer abgesehen von der Luftfahrtindustrie positiven Auftragsentwicklung fr heuer optimistisch. Die Absatzmengen erreichten laut CEO Gerald Mayer bis Mrz das sehr gute Vor-Krisenniveau. Mengenrckgnge bei der Luftfahrt habe man durch andere Bereiche, vor allem Auto, kompensiert.
Im Auftaktquartal halbierte sich der Nettogewinn im Jahresabstand von 11,5 Mio. auf 5,1 Mio. Euro, jedoch sei man - nach drei Kurzarbeits-Quartalen - deutlich positiv, betonte das Unternehmen am Donnerstag. Die wegen der Coronakrise im April vor einem Jahr eingefhrte Kurzarbeit hatte die AMAG Ende 2020 wieder beendet.

Der Umsatz wuchs heuer im ersten Quartal um zwei Prozent auf 251,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 17 Prozent auf 30,3 Mio. Euro, frs Gesamtjahr peilt man auf Basis der jetzigen Markt- und Preisannahmen eine Bandbreite von 125 bis 140 Mio. Euro an. Beim Betriebsergebnis (EBIT) verzeichnete man mit 9,3 Mio. einen Rckgang von 40 Prozent. Das Eigenkapital wird mit 604,0 (601,4) Mio. Euro beziffert, der Verschuldungsgrad mit 54,1 (Ende 2020: 52,7) Prozent.

Das Umsatzplus bis Mrz habe man dank einer soliden Absatzmenge und einem gestiegenen Alu-Preis erzielt, so das Unternehmen. Das Absatzvolumen lag mit 98.500 Tonnen fast so hoch wie ein Jahr davor (99.600 t), jedoch habe man 11.000 t Primr-Alu wegen des verzgerten Auslaufens eines Transportschiffs im kanadischen Werk Alouette nicht mehr realisiert - diese Menge und deren Ergebnisbeitrag seien ins zweite Quartal verschoben.

Der aktuelle Auftragsstand sichere eine gute Auslastung am Standort Ranshofen (Obersterreich) fr die nchsten Monate, wird betont. Fr Ranshofen wrden rund 50 Mitarbeiter gesucht.

Im Segment Metall hat die AMAG laut eigenen Angaben von attraktiven Aluminium- und Tonerdepreisen profitiert. Der Alu-Preis (3-Monats-LME) lag heuer im ersten Quartal mit 2.106 Dollar pro Tonne um 23 Prozent hher als ein Jahr davor (1.713 Dollar/t). Die Produktion im Werk Alouette laufe auf unverndert stabilem Niveau. Insgesamt erreichte das Segment ein EBITDA von 10,3 (13,4) Mio. Euro, die Absatzmenge war etwas geringer.

Im Segment Gieen half das positive Marktumfeld der Autoindustrie, die Absatzmenge stieg etwas, das EBITDA betrug 3,5 (nach 1,4) Mio. Euro. Im Segment Walzen war das Absatzvolumen etwas geringer und das EBITDA lag mit 17,4 Mio. Euro unter Vorjahr (22,1 Mio. Euro). Einerseits zeige dies eine sprbar bessere Auftragslage, aber auch eine Belastung durch den covidbedingt vernderten Produktmix. Vor einem Jahr entfielen noch 10 bzw. 9 Prozent der Mengen im Segment Walzen auf Auto bzw. Luftfahrt, zuletzt waren es 16 versus 6 Prozent.

Fr die weltweite Alu-Nachfrage gehe der Marktanalyst Commodity Research Unit (CRU) nun von einem hheren Anstieg aus, fr Primr-Alu werde fr heuer ein Plus von 8 Prozent prognostiziert, fr die Jahre bis 2025 ein Wachstum von 4 Prozent jhrlich, heit es in einer Online-Prsentation der AMAG. Fr Alu-Walzprodukte lauten die entsprechenden Erwartungen ebenfalls plus 8 Prozent fr heuer sowie plus 5 Prozent p.a. bis 2025.

  

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AMAG selbst:

Quartalsbericht

Ranshofen -

Generell positives Marktumfeld in allen AMAG-Segmenten. Nur Luftfahrt erwartungsgem auf niedrigem Niveau
Umsatzerlse auf 251,2 Mio. EUR gesteigert (Q1/2020: 246,4 Mio. EUR)
EBITDA in Hhe von 30,3 Mio. EUR nach 36,5 Mio. EUR in Q1/2020
Rund 11.000 Tonnen Absatzmenge und deren Ergebnisbeitrag durch verzgertes Auslaufen eines Transportschiffs im kanadischen Werk Alouette in das 2. Quartal 2021 verschoben
Ergebnis nach Ertragsteuern nach drei Kurzarbeits-Quartalen mit 5,1 Mio. EUR wieder klar positiv (Q1/2020: 11,5 Mio. EUR)
Ausblick 2021: EBITDA-Bandbreite zwischen 125 und 140 Mio. EUR auf Basis aktueller Marktannahmen
Die AMAG Austria Metall AG startete nach sprbaren wirtschaftlichen Verbesserungen im 4. Quartal 2020 zuversichtlich in das Jahr 2021. Es zeigte sich im 1. Quartal 2021 in allen fr die AMAG relevanten Bereichen eine positive Auftragsentwicklung, mit Ausnahme der Luftfahrtindustrie.

Die Umsatzerlse in der AMAG-Gruppe konnten dank einer soliden Absatzmenge und einem gestiegenen Aluminiumpreis im aktuellen Quartal auf 251,2 Mio. EUR gesteigert werden (Q1/2020: 246,4 Mio. EUR). Mit einer Absatzmenge von 98.500 Tonnen erzielte die AMAG-Gruppe im 1. Quartal 2021 ein hnliches Niveau wie im Vergleichsquartal des Vorjahres (99.600 Tonnen), allerdings wurden 11.000 Tonnen Primraluminium aufgrund des verzgerten Auslaufens eines Transportschiffs nicht mehr realisiert.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag in einem nach wie vor von COVID-19-beeinflussten Quartal und der angefhrten Absatzverzgerung bei soliden 30,3 Mio. EUR nach 36,5 Mio. EUR in Q1/2020.

Das Segment Metall konnte von attraktiven Aluminium- und Tonerdepreisen profitieren. Die Produktion im kanadischen Werk Alouette luft unverndert auf einem stabilen Niveau. Insgesamt konnte im 1. Quartal 2021 ein EBITDA von 10,3 Mio. EUR erreicht werden (Q1/2020: 13,4 Mio. EUR).

Das Segment Gieen nutzte das positive Marktumfeld in der Aumobilindustrie und erzielte im Berichtsquartal ein EBITDA von 3,5 Mio. EUR nach 1,4 Mio. EUR im 1. Quartal des Vorjahres.

Das EBITDA im Segment Walzen spiegelt einerseits die sprbare Verbesserung der Auftragslage wider, andererseits beeinflusst die COVID-19-bedingte Produktmixvernderung nach wie vor das Ergebnis. Insgesamt lag das EBITDA mit 17,4 Mio. EUR unter dem Niveau aus Q1/2020 (22,1 Mio. EUR).

Nach Bercksichtigung einer im Quartalsvergleich unvernderten Abschreibung von -21,0 Mio. EUR, konnte in der AMAG-Gruppe ein Ergebnis vor Zinsen und Ertrag-steuern (EBIT) in Hhe von 9,3 Mio. EUR erzielt werden (Q1/2020: 15,5 Mio. EUR).

Das Ergebnis nach Ertragsteuern war nach drei Kurzarbeits-Quartalen mit 5,1 Mio. EUR im Berichtsquartal deutlich positiv (Q1/2020: 11,5 Mio. EUR).

Der Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit betrug aktuell 3,7 Mio. EUR (Q1/2020: 14,9 Mio. EUR) und reflektiert vor allem die aluminiumpreis- und mengenbedingte Vernderung des Working Capital. Bei einem nahezu unvernderten Cashflow aus Investitionsttigkeit von -15,8 Mio. EUR (Q1/2020: -15,0 Mio. EUR) ergibt sich damit ein Free Cashflow von -12,2 Mio. EUR (Q1/2020: -0,1 Mio. EUR).

Die Nettofinanzverschuldung ist mit 326,7 Mio. EUR per 31. Mrz 2021 unverndert auf einem soliden Niveau (31. Dezember 2020: 316,8 Mio. EUR). Die Liquiditt lag am 31. Mrz 2021 bei 315,5 Mio. EUR nach 304,9 Mio. EUR per 31. Dezember 2020.

Ausblick 2021:

Das Wirtschaftsumfeld ist aktuell positiv. COVID-19-Einflsse zeigen sich erwartungsgem in der Luftfahrtindustrie.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: "Die im ersten Quartal erzielte Absatzmenge erreichte das sehr gute Vor-Krisenniveau. Die Mengenrckgnge im Bereich Luftfahrt konnten durch Steigerungen in anderen Bereichen, insbesondere Automobil, kompensiert werden. Um auch weiterhin die positiven Markt- und Kundenanforderungen erfllen zu knnen, sind wir aktuell auf der Suche nach rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fr den Standort Ranshofen."

Das anhaltend attraktive Aluminium- und Tonerdepreisniveau nimmt positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung im Segment Metall. Das Marktumfeld im Bereich der Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukte entwickelt sich positiv. Der Produktmix im Segment Walzen wird aber auch in diesem Jahr von COVID-19 beeinflusst sein. Die Luftfahrt-Absatzmengen werden auf einem hnlichen Niveau wie 2020 erwartet.

Der Vorstand geht auf Basis der derzeitigen Marktlage sowie getroffener Annahmen von einem Jahres-EBITDA in der Bandbreite von 125 bis 140 Mio. EUR aus.

AMAG-Kennzahlen:

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR__________|___________Q1/2021|___________Q1/2020|__________nderung|
|Absatz_in_Tonnen_____|____________98.500|____________99.600|____________-1,1_%|
|davon externer Absatz| 92.600| 93.600| -1,1 %|
|in_Tonnen____________|__________________|__________________|__________________|
|Umsatzerlse_________|_____________251,2|_____________246,4|____________+2,0_%|
|EBITDA_______________|______________30,3|______________36,5|___________-17,0_%|
|EBIT_________________|_______________9,3|______________15,5|___________-39,8_%|
|Ergebnis nach | 5,1| 11,5| -55,3 %|
|Ertragsteuern________|__________________|__________________|__________________|
|Cashflow aus | | | |
|laufender | 3,7| 14,9| -75,4 %|
|Geschftsttigkeit___|__________________|__________________|__________________|
|Cashflow aus | -15,8| -15,0| +5,6 %|
|Investitionsttigkeit|__________________|__________________|__________________|
|Mitarbeiter1)________|_____________2.111|_____________1.992|____________+6,0_%|

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR_______|_________31.03.2021|_________31.12.2020|___________nderung|
|Eigenkapital______|______________604,0|______________601,4|_____________+0,4_%|
|Eigenkapitalquote_|_____________37,0_%|_____________38,8_%|___________________|
|Verschuldungsgrad | 54,1 %| 52,7 %| |
|(Gearing)_________|___________________|___________________|___________________|

1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Beinhaltet das Personal der Elektrolyse Alouette (20 %) sowie von Aircraft Philipp.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Ergebnisanstieg 2021 erwartet

Die Q1 21-Zahlen von AMAG lagen bei Umsatz und EBITDA im Rahmen unserer und der Markterwartungen. Dank hherer Aluminiumpreise legten die Umsatzerlse trotz leicht schwcherer Absatzmenge um 1,9% auf EUR 251,2 Mio. zu. Aufgrund des verzgerten Auslaufens eines Transportschiffes bei Alouette werden jedoch rund 10% der Mengen in das 2. Quartal verschoben. Das EBITDA fiel um 17% auf EUR 30,6 Mio. aufgrund eines niedrigmargigeren Produktmixes (weniger Auslieferungen an die Flugzeug-industrie) und hheren Rohstoff- und Energiepreisen. Fr 2021 erwartet der Vorstand ein EBITDA in der Bandbreite zwischen EUR 125 140 Mio. (2020: EUR 108,2 Mio.).

Ausblick

Die Q1-Zahlen lieferten keine groen berraschungen, auch der neue Ausblick fr 2021 liegt im Rahmen der Konsensus-Erwartungen. Wir erwarten heuer eine deutliche Umsatzerholung dank guter Nachfrage vor allem aus dem Automobilsektor - bei gleichzeitig starken Aluminiumpreisen. Dennoch sollte das Vorkrisenniveau erst 2022 wieder erreicht sein, wenn auch mit der Erholung im Flugzeugbau ein wichtiger Umsatz- und Margen-treiber zurck ist. In Summe sehen wir das Chancen/Risikoprofil auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und bleiben weiter bei unserer Halten- Empfehlung.

Erste Bank

  

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Auf o. AMAG-Werk kommt sterreichs grte Aufdach-Photovoltaikanlage
Flche so gro wie acht Fuballfelder - 6,7 Gigawattstunden elektrischer Strom im Jahr

Auf dem Gebude des neuen Walzwerks des obersterreichischen Aluminiumkonzerns AMAG in Ranshofen entsteht derzeit die grte Aufdach-Photovoltaikanlage sterreichs. Auf einer Flche von rund 55.000 Quadratmetern - was rund acht Fuballfeldern entspricht - soll die Anlage rund 6,7 Gigawattstunden elektrischen Strom pro Jahr fr den Eigenverbrauch liefern, informierte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung.
"Es freut uns, durch die Errichtung dieser PV-Groanlage auf unseren Dchern einen weiteren Schritt in der konsequenten Umsetzung unseres Nachhaltigkeitsprogrammes und der Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen zu setzen", meinte AMAG-Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer. Mit den Arbeiten wurde bereits Ende April begonnen. Die Fertigstellung der Anlage, die in Zusammenarbeit mit der obersterreichischen Firma Clean Capital Energy aus Garsten entsteht, ist heuer im letzten Quartal geplant.

  

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EANS-Adhoc: AMAG Austria Metall AG: Anhebung der Ergebnisprognose fr 2021
VERFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH

Gewinnprognose
19.07.2021

Ranshofen - Die AMAG Austria Metall AG erhht insbesondere aufgrund der anhaltend positiven Marktentwicklungen im Primraluminiumbereich (Segment Metall) die Ergebnisprognose fr das laufende Geschftsjahr.

Unter Bercksichtigung einer erfreulichen Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2021 und basierend auf den aktuellen Einschtzungen fr die zweite Jahreshlfte, erwartet der AMAG-Vorstand ein Gesamtjahres-EBITDA zwischen 155 und 175 Mio. EUR. Die in der Berichterstattung zum ersten Quartal 2021 verffentlichte EBITDA-Bandbreite von 125 bis 140 Mio. EUR sollte damit deutlich bertroffen werden.

Bei einem Umsatz von 595,1 Mio. EUR wurde im ersten Halbjahr 2021 (1. Halbjahr 2020: 463,8 Mio. EUR) ein EBITDA von 93,6 Mio. EUR erzielt (1. Halbjahr 2020:
59,3 Mio. EUR). Die Zahlen fr das zweite Quartal 2021 sind vorlufig. Weitere Einzelheiten zum Halbjahresergebnis 2021 und zum verbesserten Ausblick fr das Geschftsjahr 2021 werden am 29. April 2021, im Zuge der Halbjahresberichterstattung, verffentlicht.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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LBBW besttigt fr Amag die Empfehlung Halten - und erhht das Kursziel von 32,0 auf 38,0 Euro. Nun das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 34,25 Euro.

  

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Ausblick 2021 krftig angehoben dank hoher Aluminiumpreise

Im Vorfeld der Ergebnisprsentation am 29. Juli verffentlichte die AMAG diese Woche vorlufige Eckdaten zum 2. Quartal und hob den Ausblick auf das Gesamtjahr an. Im Q2 erzielte der Aluminiumkonzern ein Umsatzplus von knapp 60% auf EUR 345 Mio. sowie einen Ergebnissprung beim EBIT-DA auf EUR 63 Mio. (+176% j/j). Fr 2021 erwartet der Vorstand nun ein EBITDA in der Bandbreite zwischen EUR 155-175 Mio. (zuletzt: EUR 125 140 Mio.; 2020: EUR 108,2 Mio.).

Ausblick

Die Q2-Zahlen und der neue Ausblick liegen klar ber unseren Erwartungen. Die AMAG profitierte von der Rally des Aluminium-Preises im 2. Quartal (+58% j/j) whrend die Tonerde-Preise nur um 14% j/j zulegten. Die Meldung ist klar positiv, wir warten auf weitere Details mit den finalen Halbjahreszahlen kommende Woche.

Erste Bank

  

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AMAG legte im 1. Halbjahr 2021 Rekordergebnis hin
Aluminiumkonzern: "Bestens gerstet aus der Krise gestartet"

Der obersterreichische Aluminiumkonzern AMAG (Austria Metall AG) hat ein starkes 1. Halbjahr 2021 hingelegt. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhhte sich 195 Prozent auf 51,9 Mio. Euro, beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde eine Steigerung von 58 Prozent auf 93,6 Mio. Euro verzeichnet. Der Umsatz erhhte sich um 28 Prozent auf 595,1 Mio. Euro. Der Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit gab von 70,6 auf 50,2 Mio. Euro nach.
"Die AMAG ist bestens gerstet aus der Krise gestartet und ntzte die positive Nachfrageentwicklung zur Steigerung der Absatzmenge in allen Segmenten", hie es dazu heute aus dem Unternehmen. Die Umsatz- und Ergebniszahlen wrden deutlich ber dem Vorkrisenniveau liegen. Zum Jahresausblick meinte der Aluminiumkonzern: Das EBITDA wird zwischen 155 und 175 Mio. Euro nach 108,2 Mio. Euro im Vorjahr und 143,0 Mio. Euro im Geschftsjahr 2019 erwartet.

  

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AMAG selbst:

EANS-News: AMAG Austria Metall AG mit Rekord-Ergebnis im 1. Halbjahr 2021
CORPORATE NEWS BERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Halbjahresergebnis

Ranshofen -

AMAG ist bestens gerstet aus der Krise gestartet und ntzte die positive Nachfrageentwicklung zur Steigerung der Absatzmenge in allen Segmenten
Stabile Produktion mit sehr guter Performance bei Arbeitssicherheit (TRIFR*: 0,28)
Umsatz- und Ergebniszahlen deutlich ber Vorkrisenniveau
Umsatzerlse preis- und mengenbedingt auf 595,1 Mio. EUR gesteigert (H1/2020: 463,8 Mio. EUR)
Rekord-Halbjahres-EBITDA von 93,6 Mio. EUR (H1/2020: 59,3 Mio. EUR)
Ergebnis nach Ertragsteuern mit 35,0 Mio. EUR klar ber den Niveaus von 2020 und 2019 (H1/2020: 12,4 Mio. EUR; H1/2019: 18,9 Mio. EUR)
Ausblick 2021: Gesamtjahres-EBITDA zwischen 155 und 175 Mio. EUR nach 108,2 Mio. EUR im Vorjahr und 143,0 Mio. EUR im Geschftsjahr 2019
*Total Recordable Injury Frequency Rate, bezogen auf 200.000 Arbeitsstunden

Die AMAG Austria Metall AG konnte nach einem soliden Start in das 1. Quartal 2021 weiter vom positiven Marktumfeld profitieren. Insbesondere attraktive Aluminiumpreise und Prmien sorgen fr sprbaren Rckenwind im Segment Metall. Die Nachfrage nach Aluminiumwalzprodukten und Recycling-Gusslegierungen hat sich positiv entwickelt. Erwartungsgem niedrig zeigte sich der Bedarf aus der Luftfahrtindustrie im Berichtszeitraum.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: "Wir waren fr die rasche Markterholung gut gerstet und konnten damit das positive Wirtschaftsumfeld nutzen. Durch die attraktive Preissituation im Segment Metall und eine erfreuliche Absatzentwicklung am Standort Ranshofen konnten wir nicht nur das Vorkrisenniveau bertreffen, sondern sogar das beste Halbjahresergebnis in der AMAG-Geschichte erzielen."

Die Umsatzerlse reflektieren eine positive Entwicklung im Aluminumpreis sowie in der Absatzmenge. Der 3-Monats-Aluminiumpreis lag in der aktuellen Berichtsperiode im Durchschnitt bei 2.256 USD/t nach 1.622 USD/t im 1. Halbjahr 2020. Die Absatzmenge konnte von 203.200 auf 226.100 Tonnen sprbar gesteigert werden. Insgesamt zeigt sich ein Umsatzanstieg von 463,8 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2020 auf 595,1 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2021 (+28,3 %).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte nach 59,3 Mio. EUR in den ersten sechs Monaten des Vorjahres auf aktuell 93,6 Mio. EUR deutlich gesteigert werden. Ausschlaggebend dafr waren neben einer stabilen Produktion in allen AMAG-Segmenten insbesondere attraktive Aluminiumpreise sowie niedrige Rohstoffkosten im Primraluminiumbereich. Positiven Einfluss nahm auch die erfreuliche Auftragsentwicklung im Bereich der Aluminiumwalzprodukte und Recycling-Gusslegierungen. In allen operativen Segmenten der AMAG-Gruppe konnten im 1. Halbjahr 2021 deutliche Ergebnisverbesserungen gegenber dem Vorjahr erzielt werden.

Unter Bercksichtigung von Abschreibungen in Hhe von -41,7 Mio. EUR (H1/2020:
-41,7 Mio. EUR) lag das Betriebsergebnis (EBIT) in der aktuellen Berichtsperiode mit 51,9 Mio. EUR ebenfalls signifikant ber dem Vorjahresniveau (H1/2020: 17,6 Mio. EUR).

Das Ergebnis nach Ertragsteuern spiegelt mit 35,0 Mio. EUR ein erfolgreiches 1. Halbjahr 2021 der AMAG-Gruppe wider (H1/2020: 12,4 Mio. EUR).

Der Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit entwickelte sich im aktuellen Halbjahr mit 50,2 Mio. EUR solide (H1/2020: 70,6 Mio. EUR). Positiv wirkte das hohe Ergebnis im Berichtsjahr. Insbesondere ein deutlich hherer Aluminiumpreis wirkt entgegengesetzt. Bei einem Cashflow aus Investitionsttigkeit von aktuell -25,8 Mio. EUR nach -24,8 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2020 verzeichnet die AMAG-Gruppe einen Free Cashflow von 24,4 Mio. EUR (H1/2020: 45,8 Mio. EUR).

Die Nettofinanzverschuldung hat sich weiterhin stabil entwickelt und lag per 30. Juni 2021 bei 303,3 Mio. EUR nach 314,3 Mio. EUR zum Jahresultimo 2020.

Unverndert solide zeigt sich auch das Eigenkapital der AMAG-Gruppe; mit 605,4 Mio. EUR lag es per 30. Juni 2021 in etwa auf dem Niveau per Jahresende 2020 in Hhe von 602,7 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote liegt nach 38,9 % per 31. Dezember 2020 aktuell bei 37,9 %.

Ausblick 2021:

Das derzeitige Marktumfeld stimmt optimistisch. Die Preissituation im Primrmetallbereich ist attraktiv und die Auftragslage am Standort Ranshofen erfreulich. Die aktuellen Prognosewerte der Commodity Research Unit (CRU) zeigen branchenbergreifend eine positive Entwicklung im Aluminiumbedarf. Sowohl fr Primraluminium als auch fr Aluminiumwalzprodukte wird mit einem Anstieg von rund 9 % im Jahr 2021 gerechnet.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: "Die aktuelle Lage lsst uns optimistisch in das zweite Halbjahr blicken. Durch den stabilen Elektrolysebetrieb in Kanada knnen wir vom positiven Marktumfeld im Primraluminiumbereich profitieren. Der Auftragsstand am Standort Ranshofen hat in den letzten Wochen einen historischen Hchstwert erreicht und lsst in den nchsten Monaten ein hohes Absatzniveau erwarten. Zur Sicherstellung des weiteren Wachstums suchen wir aktuell rund 50 MitarbeiterInnen."

Der AMAG Vorstand erwartet fr das Gesamtjahr 2021 ein EBITDA zwischen 155 und 175 Mio. EUR, nach 108,2 Mio. EUR im Vorjahr und 143,0 Mio. EUR im Geschftsjahr 2019.

AMAG-Kennzahlen:

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR__________|_Q2/2021|_Q2/2020|nderung|__H1/2021|__H1/2020|nderung_|
|Absatz_in_Tonnen_____|_127.600|_103.600|_+23,2_%|__226.100|__203.200|__+11,3_%|
|davon externer Absatz| 121.900| 94.500| +29,0 %| 214.500| 188.100| +14,0 %|
|in_Tonnen____________|________|________|________|_________|_________|_________|
|Umsatzerlse_________|___343,9|___217,5|_+58,1_%|____595,1|____463,8|__+28,3_%|
|EBITDA_______________|____63,3|____22,9|+176,5_%|_____93,6|_____59,3|__+57,7_%|
|EBIT_________________|____42,6|_____2,1|>1.000_%|_____51,9|_____17,6|_+194,7_%|
|Ergebnis nach | 29,8| 0,9|>1.000 %| 35,0| 12,4| +181,2 %|
|Ertragsteuern________|________|________|________|_________|_________|_________|
|Cashflow aus | | | | | | |
|laufender | 46,5| 55,7| -16,5 %| 50,2| 70,6| -28,9 %|
|Geschftsttigkeit___|________|________|________|_________|_________|_________|
|Cashflow aus | -9,9| -9,8| -1,8 %| -25,8| -24,8| -4,1 %|
|Investitionsttigkeit|________|________|________|_________|_________|_________|
|Mitarbeiter_1)_______|___2.143|___1.967|__+8,9_%|____2.127|____1.980|___+7,5_%|

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR_______|_________30.06.2021|______31.12.2020_2)|___________nderung|
|Eigenkapital______|______________605,4|______________602,7|_____________+0,5_%|
|Eigenkapitalquote_|_____________37,9_%|_____________38,9_%|___________________|
|Verschuldungsgrad | 50,1 %| 52,2 %| |
|(Gearing)_________|___________________|___________________|___________________|

1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitquivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Beinhaltet das Personal der Elektrolyse Alouette (20 %) sowie von Aircraft Philipp.
2) Beinhaltet eine Anpassung infolge einer Korrektur nach IAS 8.41

  

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Ein weiterer Grund fr das gute Ergebnis in den ersten sechs Monaten des Jahres waren steigende Preise fr Aluminium. Im ersten Halbjahr 2020 lag der durchschnittliche Preis fr Aluminium bei rund 1.600 US-Dollar pro Tonne. Ein Jahr spter lag der Durchschnittspreis bei 2.250 US-Dollar. Insbesondere fr das Segment Metall sei der Aluminiumpreis der wesentliche Ergebnistreiber, so Mayer.

Beim Absatz verzeichnete man einen Anstieg von rund 11 Prozent im ersten Halbjahr, Wachstum gab es dabei in allen Segmenten. Die Absatzmenge stieg auf 226.100 Tonnen. Im Segment Metall wurden um 6.200 Tonnen mehr abgesetzt, primr aufgrund der guten Produktionsperformance im kanadischen Werk Alouette. Im Segment Gieen wurden 7.800 Tonnen mehr abgesetzt, Treiber war laut Mayer hier vor allem die Automobilindustrie. Rund 9.000 Tonnen mehr Absatz verzeichnete das Segment Walzen. Hier htten der AMAG allerdings Containerverfgbarkeiten zu schaffen gemacht. "Sonst wren die Absatzzahlen deutlich hher", so der AMAG-Vorstandsvorsitzende.



Einen neuen Rekordwert verzeichnete man ebenfalls beim Auftragsstand. Eine "gesunde" Auftragsreichweite sei laut Mayer ein Zeitraum von zwei bis drei Monaten. "Wir sind momentan eher bei fnf bis sechs Monaten. Der Bedarf war aus allen Industrien enorm, mit Ausnahme der Luftfahrt. Aber auch da sehen wir Licht am Ende des Tunnels", sagte er.

Im ersten Halbjahr habe sich der Produktmix im Segment Walzen vor allem zugunsten der Automobilindustrie verndert. Gesunken sei hingegen der Anteil an Luftfahrtprodukten, aktuell liege dieser bei sechs Prozent. "Wir kommen aus einer Zeit in der wir bis zu 15 Prozent Anteile an Luftfahrtprodukten in unserem Portfolio geliefert haben", so Mayer. Hier sei der Effekt der Coronakrise deutlich zu spren. Der AMAG-Vorstandsvorsitzende erwartet aber eine sukzessive Steigerung in den nchsten Monaten.

"Die AMAG steht stabil da und das hat sich auch durch die Krise durchgezogen" resmierte Mayer die Ergebnisse. Auch der Ausblick auf die nchsten Jahre sei durchwegs positiv. "Wir haben in Summe ein positives Marktumfeld, die Preissituation ist gnstig". Die Nachfrageentwicklung sei in allen Segmenten recht gut, der Auftragsstand ebenfalls, so Mayer.



Eine Herausforderung sieht der AMAG-Vorstandsvorsitzende vor allem im Fachkrftemangel. Die AMAG sucht derzeit hnderingend nach neuen Mitarbeitern in Ranshofen. "Wir brauchen momentan ungefhr 50 Leute mehr in der Produktion und das ist momentan der grte Engpass", so Mayer.

Groen Einfluss werde auch das krzlich beschlossene Klimaschutzpaket haben. Hauptthema sei dabei vor allem der Gaseinsatz zum Recycling, der derzeit noch auf Erdgas basiere. "Das ist auch der derzeitige Stand der Technik. Es gibt noch keine Technologie, mit der wir in Zukunft CO2-neutral produzieren knnen", so Mayer. "Wenn wir umsteigen sollen, muss uns jemand sagen, worauf wir umsteigen sollen. Ist es Wasserstoff, dann muss mir jemand sagen, wo ich den herbekomme". Laut Mayer brauche man das dreifache Volumen Wasserstoff im Vergleich zu Erdgas um die gleichen Brennwerte zu erzielen. "Da passt unser Rohr nicht zu dem was wir zuknftig brauchen."

Mayer sieht hier vor allem die ffentliche Hand in der Verantwortung, um die notwendige Infrastruktur zur Verfgung zu stellen. "Da stehen uns weltweit groe Investitionen aber auch Entwicklungen bevor. Meine Vorhersage ist, von heute auf morgen werden wir das nicht schaffen," so der AMAG-Vorstandsvorsitzende. Mayer befrchtet zudem Wettbewerbsnachteile aufgrund mglicher Umweltauflagen. "Wir sind der einzige Hersteller in unserem Fach in sterreich, unsere Konkurrenten kommen aus Asien und den USA und wenn die nicht die gleichen Herausforderungen und Auflagen haben, werden wir uns schwer tun".

  

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AMAG - Baader Bank besttigt "Add" und Kursziel 33,00 Euro
Schtzung fr Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fr 2021 angehoben

Die Analysten der Baader Bank haben sowohl ihre Anlageempfehlung "Add" als auch das Kursziel von 33,00 Euro fr die Aktien der heimischen AMAG nach der Vorlage endgltiger Zweitquartalszahlen des Aluminiumkonzerns besttigt.
Angehoben wurde vom zustndigen Experten Christian Obst die Schtzung fr den Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf das obere Ende der Guidance des Unternehmens. Die AMAG gab einen Zielwert von 155 bis 175 Mio. Euro an und die Baader-Experten erwarten fr das heurige Geschftsjahr nun 172 Mio. statt zuvor 145 Mio. Euro.

Beim Ergebnis je Aktie rechnet das Analystenhaus jetzt mit 1,72 Euro fr 2021 und mit 1,90 Euro fr 2022. Im Jahr 2023 soll der Gewinn je Aktie auf 2,33 Euro anwachsen. Die Dividendenschtzungen je Titel belaufen sich fr diesen Zeitraum auf jhrlich 0,75 Euro bzw. 1,00 Euro und wieder 1,00 Euro.

  

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Raiffeisen Research besttigt fr Amag die Empfehlung Halten - und erhht das Kursziel von 34,5 auf 41,0 Euro. Nun das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 37,33 Euro.

  

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AMAG - Erste Group erhht Kursziel von 31,5 auf 38,6 Euro
Anlagevotum "Hold" besttigt - Aktie auf dem aktuellen Niveau laut Experteneinschtzung fair bewertet

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel fr die Aktien der heimischen AMAG von 31,50 auf 38,60 Euro nach oben revidiert. Das Anlagevotum "Hold" wurde vom zustndigen Analysten Michael Marschallinger unverndert beibehalten.

Die Anhebung des Kursziels wurde im Nachgang der verffentlichten starken Zweitquartalsergebnisse des Aluminiumherstellers mit hheren Schtzungen und einer Anpassung des Betrachtungszeitraum begrndet. Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten nun 1,77 Euro fr 2021, sowie 1,84 bzw. 2,12 Euro fr die beiden Folgejahre. Die Dividendenschtzungen je Titel belaufen sich fr diesen Zeitraum auf jhrlich 1,20 Euro.

  

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Fair bewertet, Halten-Empfehlung besttigt

Nach Vorlage von starken Halbjahreszahlen und hherem Ausblick haben wir unsere Schtzungen in unserer neuen Aktienanalyse nach oben angepasst. Wir setzen unser Kursziel daher auf EUR 38,6/Aktie (zuletzt: EUR 31,5), besttigen aber unsere Halten-Empfehlung. Fr 2021 haben wir unsere Umsatz-Schtzung um knapp 20% auf EUR 1,18 Mrd. erhht und unsere EBITDA-Schtzung um rund 40% auf EUR 178 Mio. AMAG profitiert von der Nachfrageerholung seiner Kunden, hohen Aluminiumpreisen gekoppelt mit niedrigen Rohmaterialpreisen. Wir erwarten zwar, dass im 2. Halbjahr das Hoch bei den Aluminiumpreisen berschritten wird, die krftige Nachfrage untersttzt jedoch weiter hohe Preisniveaus.

Ausblick

Wir haben die Aktie auch erstmals nach unseren ESG-Kriterien bewertet. Mit einem Gesamtscore von 82,4 von 100 sehen wir die Aktie sehr gut positioniert. Aufgrund der aktuell hohen Bewertung mit einem KGV fr 2022 von ber 20x notiert die AMAG-Aktie jedoch mit hohen Aufschlgen im Vergleich zu ihren Peers, sodass wir die Aktie auf aktuellen Kursniveaus fair bewertet sehen.

Erste Bank

  

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Aluminum Jumps as Guinea Coup Attempt Fuels Supply Concerns

Aluminum climbed to the highest in more than a decade as political unrest in Guinea fueled concerns over supply of the raw material needed to make the metal.

A unit of the military seized power and suspended the constitution, with head of special forces, Colonel Mamady Doumbouya, urging the army to back him. That rattled global aluminum markets Monday -- prices in London notched a fresh 10-year high and futures in China climbed to the highest since 2006 -- as the political instability raises the possibility of disruptions to bauxite shipments from the key global supplier.


https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-09-06/aluminum-climbs-to-10-year-high-after- coup-attempt-in-guinea

  

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AMAG-Chef: Dekarbonisierung kostet hunderte Millionen
Erdgas muss durch Wasserstoff ersetzt werden, dafr braucht man neue Anlagen und Infrastruktur - CEO Mayer beurteilt Dekarbonisierungsziel 2040 fr sterreich skeptisch

Die fr sterreich angepeilte Klimaneutralitt bis 2040 wird den brsennotierten obersterreichischen Aluminiumkonzern AMAG einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten. Die AMAG msse dafr das bisher in der Produktion eingesetzte Erdgas durch Wasserstoff ersetzen, erklrte AMAG-Chef Gerald Mayer am Mittwoch im Klub der Wirtschaftspublizisten. Dafr sei noch viel Forschung und Entwicklung ntig und hohe Investitionen in Anlagen und Infrastruktur im Unternehmen.

Die AMAG knne die Umstellung bei entsprechenden Rahmenbedingungen, fr die die Politik sorgen msse, schaffen, sagte Mayer. "Wir sind zum einen berzeugt, dass es notwendig ist. Ob das bis 2040 realistisch ist, ganz generell fr sterreich und die Industrie, bin ich schon skeptischer."

Die AMAG (Austria Metall AG) brauche in sterreich jhrlich rund 750 GWh an Energie, zwei Drittel davon aus Erdgas, ein Drittel Strom, erklrte Mayer. Das Erdgas knne man aus produktionstechnischen Grnden nur zum Teil durch Strom ersetzen, deshalb werde man sehr wahrscheinlich Wasserstoff verwenden mssen. Dafr brauche man neue Anlagen, die es nach aktuellem Stand der Technik zum Teil noch gar nicht gebe.

Auch msse man fr den Einsatz von Wasserstoff die dafr notwendige Infrastruktur im Werk schaffen: Man brauche etwa die dreifache Menge an Wasserstoff, um die gleiche Energie zu bekommen wie aus Erdgas. Dafr brauche man entsprechende Rohre und auch Platz, auch fr Transformatoren, wenn man statt Erdgas mehr Strom einsetze.

Die Umstellung auf Wasserstoff bei der Produktion bringe ein weiteres Problem mit sich, weil Wasserstoff mit Aluminium reagiere und Poren und Einschlsse entstnden. Man werde dafr eine Lsung finden, aber man brauche dafr Zeit. Die Energieeffizienz habe man schon aus Kostengrnden in den vergangenen Jahren stark verbessert und spare dadurch rund 30 GWh pro Jahr ein, das entspreche etwa 4.000 Haushalten. Weitere Einsparungen seien sehr schwierig.

  

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Aufgabe der Politik sei es dafr zu sorgen, dass lokal ausreichend "grne" Energie zum richtigen Zeitpunkt und zu einem wettbewerbsfhigen Preis zur Verfgung stehe, sagte Mayer. Auch das fr sterreich formulierte Ziel, bis 2030 Strom bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, sieht der AMAG-Chef skeptisch. Vor zwei Wochen habe man selbst die grte Photovoltaik-Aufdach-Anlage sterreichs prsentiert. "Wir haben auf den Dchern unserer neuen Walzwerke eine ca. 55.000 Quadratmeter groe PV-Anlage installiert. Um das Ziel von 11 TWh PV-Leistung zu erreichen, msste man in sterreich jeden zweiten Tag so eine Anlage erffnen, wie wir es gemacht haben." Die AMAG will die Kapazitt ihrer PV-Anlagen verdoppeln.

Die AMAG mit Sitz in Ranshofen hat in sterreich zwei Gieereien - eine fr Gusslegierungen mit einer Jahresproduktion von 90.000 Tonnen, eine zweite erzeugt das Vormaterial fr das eigene Walzwerk, das vor Corona 230.000 Tonnen pro Jahr erzeugt hat. In Kanada sind die Obersterreicher mit 20 Prozent an einer Elektrolyse beteiligt, von deren Produktion 120.000 Tonnen pro Jahr auf die AMAG entfallen.

Die coronabedingten Auftragseinbrche hat die AMAG dank Kurzarbeit gut berstanden und inzwischen auch hinter sich gelassen. "Der Bedarf zieht jetzt berall an. Normalerweise haben wir bei uns im Walzwerk einen vernnftigen Auftragsstand, der gesund ist und gut, zwischen zweieinhalb und drei Monaten. Wir sind binnen krzester Zeit auf fnf, sechs Monate angestiegen, wo wir dann schon gebremst haben und gesagt haben: Weiter nach vorn wollen wir nicht mehr, weil das bringt Risken mit sich, etwa steigende Kosten." Jetzt msse man die Kapazitt nach oben anpassen. Derzeit suche man 90 Leute insbesondere fr den Schichtbetrieb. "Das ist ganz schwierig, weil Vollbeschftigung herrscht in unserer Gegend."

Weitere Herausforderungen seien derzeit die Energie- und Logistikpreise und die Verfgbarkeit von Schiffsraum und Containern. "Eine vllig andere Situation, das kennen wir so eigentlich gar nicht." Der Gaspreis sei derzeit siebenmal so hoch wie im Durchschnitt 2020. Allerdings falle die Masse des Energieverbrauchs der AMAG in Kanada an, wo Strom billiger sei als in Europa.

Der Rohstoffnachschub sei fr die AMAG kein Problem. "Als Recyclingunternehmen beziehen wir die Masse unseres Vormaterials aus einem Umkreis von 500 Kilometern und weniger aus Fernost." Recycling habe auerdem den Vorteil, dass man fr die Erzeugung von Recycling-basiertem Metall nur fnf bis zehn Prozent der Energie brauche, die fr Primraluminium ntig ist.

Bei der angekndigten Steuerreform wnscht sich der AMAG-Chef vor allem eine Senkung der Lohnnebenkosten, das wre noch besser als eine niedrigere Krperschaftsteuer, so Mayer. Investitionsfrderungen wrden der AMAG weniger helfen. "Wir haben in den letzten Jahren eine Milliarde Euro investiert. Fr die nchsten Jahre sehe ich nicht, dass wir wieder eine Milliarde investieren."

  

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Aluminium- und Magnesium-Engpass treibt die Preise

Der Rohstoff Aluminium wird zunehmend knapp. Der Preis fr Aluminium habe sich in kurzer Zeit versiebenfacht, das werden auch Konsumenten frher oder spter spren, sagte der Geschftsfhrer des Fachverbands Gieereiindustrie, Adolf Kerbl, am Montag im 1-Mittagsjournal des ORF-Radio. Schuld am Aluminiummangel sei eigentlich ein Magnesiummangel, der sich durch die Drosselung der chinesischen Stromproduktion bei Kohlekraftwerken ergeben habe, erklrt AMAG-Chef Gerald Mayer.

China habe die Stromproduktion aus Umweltgrnden zurckgefahren, um die Klimaziele zu erfllen, sagte Mayer. Dadurch wrden Magnesiumfabriken weniger produzieren oder ganz stillstehen. Der Weltmarkt sei von China abhngig, mehr als 85 Prozent der Weltproduktion von Magnesium erfolge in China.

https://kurier.at/wirtschaft/aluminium-und-magnesium-engpass-treibt-die-preise/401783726< /a>

  

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AMAG mit Rekordergebnis in den ersten drei Quartalen 2021
Vorstandsvorsitzender Mayer: "Aktuell suchen wir rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" - Aluminiumpreis bei 2.654 Dollar je Tonne

Die obersterreichische AMAG Austria Metall blickt auf ein Rekordergebnis in den ersten neun Monaten 2021 zurck. Der Gewinn nach Ertragsteuern legte im Jahresvergleich von 11,1 auf 57 Mio. Euro zu, der Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 79,8 auf 146,5 Mio. Euro. Beim Umsatz gab es einen Anstieg von 673,2 auf 923,8 Mio. Euro, Auslser seien hhere Absatzmengen bei attraktiveren Aluminiumpreisen und der gut laufende Standort in Kanada gewesen, so der Konzern.
Der Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit lag heuer von Jnner bis September mit 68,1 Mio. Euro unter Vorjahresniveau (2020: 102,3 Mio. Euro). Fr Investitionen wurden in den ersten neun Monaten diese Jahres 43,7 Mio. Euro ausgegeben, nach 39,7 Mio. Euro im Vorjahr.

Beim Ausblick wurde die Ebitda-Bandbreite auf 175 bis 195 Mio. Euro erhht, insbesondere aufgrund einer verbesserten Prognose im Segment Metall infolge des gestiegenen Aluminiumpreises, wie der Konzern Donnerstagfrh in einer Aussendung mitteilte. "Der grte Engpass ist derzeit die Verfgbarkeit von geeignetem Fachpersonal fr die Produktion. Aktuell suchen wir rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer.

Ansonsten lief es zuletzt sehr gut. Der Gesamtabsatz wurde im dritten Quartal 2021 mit 111.700 Tonnen deutlich gesteigert (2020: 100.700 Tonnen). "Ein um 52 Prozent hherer durchschnittlicher Aluminiumpreis von 2.654 Dollar je Tonne sowie hhere Prmienerlse tragen mageblich zu einer erfreulichen Umsatzentwicklung bei", hie es aus dem brsennotierten Unternehmen.

  

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AMAG selbst:

Umsatzerlse durch hhere Absatzmengen und attraktiven Aluminiumpreis auf 923,8 Mio. EUR deutlich gesteigert (Q1-Q3/2020: 673,2 Mio. EUR)
EBITDA liegt mit 146,5 Mio. EUR klar ber dem Vorjahr (Q1-Q3/2020: 79,8 Mio. EUR)
Ergebnis nach Ertragsteuern mit 57,0 Mio. EUR gegenber dem Vorjahr mehr als verfnffacht (Q1-Q3/2020: 11,1 Mio. EUR)
Die Produktion in Kanada trgt mageblich zum positiven Geschftsverlauf der AMAG bei
Ausblick 2021: Erhhung der EBITDA-Bandbreite auf 175 bis 195 Mio. EUR, insbesondere aufgrund einer verbesserten Prognose im Segment Metall infolge des gestiegenen Aluminiumpreises. Zunehmender Einfluss steigender Produktionskosten

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20211028_OTS0010/eans-news-amag-austria-metall-ag -erzielt-rekordergebnis-in-den-ersten-drei-quartalen-2021

  

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AMAG - Baader besttigt nach Zahlen "Add" und Kursziel 40,0 Euro
Experte: Ergebnis im Rahmen der Erwartungen ausgefallen

Die Analysten der Baader Bank haben sowohl ihre Anlageempfehlung "Add" als auch das Kursziel von 40,0 Euro fr die Aktien der heimischen AMAG nach der Vorlage von Drittquartalszahlen 2021 des Aluminiumkonzerns besttigt.
Das Ergebnis fiel im Rahmen der Erwartungen aus, so der Experte Christian Obst in einem ersten Kommentar zum Zahlenwerk. Unter anderem hohe Aluminiumpreise und eine starke Nachfrage htten gesttzt.

Beim Gewinn je Aktie rechnet das Analystenhaus mit 1,72 Euro fr 2021 und mit 1,83 Euro fr 2022. Im Jahr 2023 soll der Ertrag auf 2,21 Euro anwachsen. Die Dividendenschtzungen je Titel belaufen sich fr diesen Zeitraum auf jhrlich 1,00 Euro bzw. 1,20 Euro und erneut 1,20 Euro.

  

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Rekordergebnis in den ersten drei Quartalen 2021, Ausblick fr das Gesamtjahr angehoben

In den ersten neun Monaten 2021 konnte AMAG neue Hchstwerte bei Umsatz und Ergebniskennzahlen erzielen. Die Umsatzerlse erhhten sich durch hhere Absatzmengen und stark gestiegene Aluminiumpreise um 37,2% im Vorjahresvergleich auf EUR 923,8 Mio. Das EBITDA stellte mit EUR 146,5 Mio. erneut einen Rekordwert in der AMAG-Geschichte dar und liegt damit bereits ber dem Ergebnis des gesamten Vorkrisenjahres 2019 (EUR 143,0 Mio.). Vor allem das Segment Metall profitiert derzeit von einem historisch sehr hohen Aluminiumpreis. Aufgrund einer verbesserten Prognose in diesem Segment konnte der Ausblick fr das Geschftsjahr 2021 erhht werden und das Unternehmen erwartet nun ein EBITDA in der Bandbreite von EUR 175 bis 195 Mio.

Ausblick

Angesichts der weiterhin starken Nachfrage der Endmrkte erwarten wir, dass die Aluminiumpreise auf einem hohen Niveau bleiben. Nichtsdestotrotz erwarten wir jedoch einen strkeren Margendruck im vierten Quartal, da die Rohstoffpreise (Tonerde) in den letzten Wochen aufgrund von Versorgungsengpssen in China (Stromknappheit und von der Regierung angeordnete Produktionsdrosselung) stark gestiegen sind. Wir halten unsere aktuelle EBITDA-Schtzung fr das Gesamtjahr 2021 am unteren Ende der neuen Prognosespanne daher fr angemessen und besttigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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AMAG - Raiffeisen besttigt Kursziel von 41 Euro und "Hold"

Die Wertpapierexperten von Raiffeisen Research (RFR) haben ihre Anlageempfehlung "Hold" fr die Aktien der AMAG nach der Vorlage von Neunmonatszahlen besttigt. Auch das Kursziel von 41 Euro fr die Papiere des Aluminiumkonzerns wurde von Analyst Markus Remis beibehalten.

Die AMAG habe erwartungsgem ihre Guidance fr den Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fr 2021 von 155 bis 175 Mio. Euro auf 175 bis 195 Mio. Euro angehoben, schreibt der Experte. Daher habe Raiffeisen Research seine Forecasts entsprechend angepasst. Das Ergebnis je Aktie fr 2021 wurde demnach um zwlf Prozent auf 2,16 Euro erhht. Fr 2022 werden nun 1,96 Euro erwartet, die Schtzung fr 2023 liegt bei 2,02 Euro.

  

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AMAG hat deutsche Aircraft Philipp komplett bernommen


Der obersterreichische Aluminiumkonzern AMAG bernimmt mit Jahreswechsel die restlichen 30 Prozent an der bayrischen Aircraft Philip Gruppe (ACP). Die Bayern werden in AMAG components umbenannt. Der Einstieg der AMAG erfolgte im Oktober 2020 mit einer 70-Prozent-Beteiligung. "Wir sind von der mittelfristigen Erholung der Luftfahrtindustrie und unserer einzigartigen Aufstellung berzeugt", so Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG, heute in einer Aussendung.

  

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Alcoa to Curtail Spain Aluminum Plant for 2 Years on Energy Cost

(Bloomberg) --Alcoa intends to stop electrolysis at San Ciprian, Galicia, from Jan. 1 until Dec. 31, 2023, because of surging energy prices, according to document seen by Bloomberg.

Union workers have voted to support the plan

The smelter will continue to supply strategic clients, such as pharma or food industries, by remelting aluminum.

  

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>Alcoa to Curtail Spain Aluminum Plant for 2 Years on Energy
>Cost

In welchem Ausma AMAG sterreichs grte Aufdach-Photovoltaikanlage
hilft:

Unser jhrlicher Stromverbrauch liegt bei rund 184 Gigawattstunden, berichtet Dr. Florian Stadler, Verantwortlicher fr das Energiemanagement bei der AMAG Austria Metall GmbH.

Auf einer Flche von 55.000 m, das entspricht etwa acht Fuballfeldern, errichtet die AMAG die grte Aufdach-Photovoltaikanlage sterreichs.
Die Gesamtleistung der geplanten Anlagen (Dach- und Freiflchen) beluft sich auf 6,9 MWpeak und einer jhrlichen Stromerzeugung von 6,7 GWh.

  

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Aluminum Hits Highest Since 2008 on LME, Closes In on a Record

(Bloomberg) -- Aluminum surged to a 13-year high in London as booming demand and a swath of smelter closures from China to Europe bring the risk of shortages of the crucial industrial metal.

rices rose as much as 3.3% to $3,236 a ton on the London Metal Exchange, surpassing a peak in October to reach the highest since 2008. Aluminum is the best performer on the LME this year, and the next target for bullish investors whove been drawn into the rapidly tightening market is an all-time high above $3,380.

https://news.yahoo.com/aluminum-hits-highest-since-2008-140653657.html

  

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Vertragsverlngerung von CEO Gerald Mayer und COO Helmut Kaufmann

- Vorzeitige Vertragsverlngerung von Vorstandsvorsitzendem Gerald Mayer und Technikvorstand Helmut Kaufmann
- Beide seit 2007 im AMAG-Vorstand ttig
- Kontinuitt im Wachstumskurs der AMAG Austria Metall AG damit sichergestellt

Der Aufsichtsrat der AMAG Austria Metall AG hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Vertrge von Vorstandsvorsitzendem Mag. Gerald Mayer sowie Technikvorstand Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Kaufmann vorzeitig zu verlngern. Die Vertragslaufzeit von Gerald Mayer wurde damit bis zum 31. Dezember 2025 verlngert. Der Vertrag von Helmut Kaufmann luft bis zum 30. April 2026.

Mag. Gerald Mayer ist seit Mrz 2019 Vorstandsvorsitzender der AMAG. In seiner Zustndigkeit liegen auch die Finanzagenden, die er bereits seit 2007 als Finanzvorstand verantwortet. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Kaufmann ist seit 2007 Technikvorstand der AMAG. Komplettiert wird das AMAG-Vorstandsteam seit Juni 2019 durch Vertriebsvorstand Victor Breguncci, MBA, dessen Vertrag im September des Vorjahres ebenfalls vorzeitig um 4 Jahre (bis 31. Mai 2026) verlngert wurde.




Dipl.-Ing. Herbert Ortner, Aufsichtsratsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: "Das bewhrte Vorstandsteam der AMAG hat die strategischen Ausbauplne des Unternehmens in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt, die Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie souvern gemeistert und wird auch in den kommenden Jahren den Wachstumskurs der AMAG in einem dynamischen Markt weiter vorantreiben. Die vorzeitige Verlngerung der Vorstandsvertrge von Gerald Mayer und Helmut Kaufmann sorgt dabei fr Bestndigkeit und ermglicht eine nachhaltige und strukturierte Weiterentwicklung eines erfolgreichen Unternehmens."

  

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Hhere Aluminiumpreise sorgen bei AMAG fr Umsatz- und Gewinnsprung
Umsatzanstieg um 39 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro - Sechs Mal so viel Gewinn - Dividendenvorschlag bei 1,50 Euro/Aktie, nach 50 Cent davor

Deutlich hhere Aluminiumpreise sowie ein Anstieg bei den Absatzmengen haben dem Aluminiumkonzern AMAG im abgelaufenen Geschftsjahr 2021 einen Umsatz- und Gewinnsprung beschert. Die Umsatzerlse stiegen krftig um 39 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhhte sich um ber 70 Prozent auf 186,2 Mio. Euro. Nach Steuern verdienten die Obersterreicher 64,6 Mio. Euro, fast sechs Mal so viel wie im Jahr 2020.
Von der guten Geschftsentwicklung sollen auch die Aktionre in Form einer hheren Gewinnausschttung profitieren. Der Hauptversammlung soll eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, teilte AMAG am Donnerstag mit. Im Jahr davor lag die Dividende bei 0,50 Euro.



Der durchschnittliche 3-Monats-Aluminiumpreis legte im Vorjahr um fast 44 Prozent auf 2.488 US-Dollar (2.188 Euro) pro Tonne zu. AMAG steigerte die Absatzmenge industriebergreifend von 404.800 auf 442.300 Tonnen.

"Die anhaltend erfreuliche Auftragslage am Standort Ranshofen spiegelt die hohe Nachfrage nach Aluminiumprodukten wider und lsst eine positive Absatzmengenentwicklung erwarten", schreibt das Unternehmen im Ausblick. Der zum Teil betrchtliche Anstieg wesentlicher Produktionskosten werde jedoch auch im Geschftsjahr 2022 Einfluss auf die Ergebnis- und Margenentwicklung nehmen. Die mangelnde Verfgbarkeit von geeignetem Fachpersonal sowie beeintrchtigte Lieferketten wrden herausfordernd bleiben. Eine Ergebnisprognose in Form einer EBITDA-Bandbreite sei zum jetzigen Zeitpunkt verfrht, so die Firma.

Im vergangenen Jahr steigerte der Aluminiumkonzern die Zahl der Beschftigten deutlich um fast 8 Prozent auf 2.148.

  

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AMAG selbst:

AMAG Austria Metall AG: Rekordergebnis im Geschftsjahr 2021 und
Absatzmengenanstieg auf Vorkrisenniveau

- Signifikante Steigerung bei Umsatz- und Ergebniskennzahlen durch stabile
Produktion, hohe Produktivitt und attraktives Marktumfeld bei
Primraluminium

- Umsatzerlse mit 1.259,4 Mio. EUR infolge gesteigerter Absatzmengen und
hohem Aluminiumpreis klar ber dem Vorjahresniveau (2020: 904,2 Mio. EUR)

- EBITDA um +72 % auf 186,2 Mio. EUR signifikant gewachsen (2020: 108,2
Mio. EUR)

- Ergebnis nach Ertragsteuern mit 64,6 Mio. EUR fast versechsfacht (2020:
11,1 Mio. EUR*)

- Dividendenvorschlag von 1,50 EUR je Aktie spiegelt positiven
Geschftsverlauf wider

- Weitere Highlights: Neuproduktefeuerwerk konsequent fortgefhrt und Weg
zur klimaneutralen AMAG skizziert

- Ausblick 2022: Nachfrage nach Aluminiumprodukten gem CRU weiter
steigend. Ergebnisprognose aufgrund unsicherer Marktentwicklung verfrht

https://www.ots.at/presseaussendung/EQS_20220217_EQS0001/eqs-news-amag-austria-metall-ag- rekordergebnis-im-geschaeftsjahr-2021-und-absatzmengenanstieg-auf-vorkrisenniveau

  

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--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Mehr Details nach Pressekonferenz ---------------------------------------------------------------------
Deutlich hhere Aluminiumpreise sowie ein Anstieg bei den Absatzmengen haben dem Aluminiumkonzern AMAG im abgelaufenen Geschftsjahr 2021 einen Umsatz- und Gewinnsprung beschert. Die Umsatzerlse stiegen krftig um 39 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhhte sich um ber 70 Prozent auf 186,2 Mio. Euro. Nach Steuern verdienten die Obersterreicher 64,6 Mio. Euro, fast sechs Mal so viel wie im Jahr 2020.



Von der guten Geschftsentwicklung sollen auch die Aktionre in Form einer hheren Gewinnausschttung profitieren. Der Hauptversammlung soll eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, teilte AMAG (Austria Metall AG) am Donnerstag mit. Im Jahr davor lag die Dividende bei 0,50 Euro.

Der durchschnittliche 3-Monats-Aluminiumpreis legte im Vorjahr um fast 44 Prozent auf 2.488 US-Dollar (2.188 Euro) pro Tonne zu. Der Preis fr Tonerde, ein wichtiger Rohstoff fr die AMAG, hat sich im Gegensatz dazu gnstig entwickelt. Gleichzeitig steigerte das Unternehmen die Absatzmenge industriebergreifend um 9,3 Prozent von 404.800 auf 442.300 Tonnen. Das gute Ergebnis beeinflusste den Cashflow positiv, der hohe Aluminiumpreis hatte jedoch einen gegenlufigen Effekt. Der Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit betrug 45,6 Mio. Euro im Jahr 2021, nach 107,3 Mio. Euro im Vorjahr 2020.

"Wir bekennen uns ganz klar zur Klimaneutralitt", sagte AMAG-Vorstandschef Gerald Mayer am Donnerstag bei der Prsentation des Geschftsberichtes. Dazu sei allerdings noch sehr viel Forschung und Entwicklung notwendig. Die AMAG will anstelle von Erdgas knftig Wasserstoff oder, wo es technisch mglich ist, Strom einsetzen. Die dazu notwendigen Anlagen mssten aber erst entwickelt werden, "da steckt vieles noch in den Kinderschuhen", so Mayer.



Bei der AMAG sei man jedoch zuversichtlich, das sterreichische Ziel der Klimaneutralitt bis 2040 untersttzen zu knnen, "sofern die politischen Rahmenbedingungen dafr auch geschaffen werden". Konkret brauche es fr die Dekarbonisierung eine "stabile Versorgung mit grnem Strom und grnem Wasserstoff, gepaart mit weltweit wettbewerbsfhigen Preisen", sagte der Vorstandschef.

"Die anhaltend erfreuliche Auftragslage am Standort Ranshofen spiegelt die hohe Nachfrage nach Aluminiumprodukten wider und lsst eine positive Absatzmengenentwicklung erwarten", schreibt das Unternehmen im Ausblick. Die Konjunkturprognosen fr das Jahr 2022 seien positiv, aber auch von vielen Unsicherheiten geprgt, so der AMAG-Chef. Der zum Teil betrchtliche Anstieg wesentlicher Produktionskosten werde auch im Geschftsjahr 2022 Einfluss auf die Ergebnis- und Margenentwicklung nehmen. Probleme in den globalen Lieferketten und hohe Preise in der Schiffslogistik bergen weiterhin Risiken fr das Unternehmen. Auch die Inflation, die hohen Energiepreise und die geopolitischen Entwicklungen, vor allem in der Ukraine, knnten sich negativ auf die Geschfte auswirken, erklrte Mayer.

Personalmangel sei ebenfalls weiterhin ein Thema, das aber nicht nur die AMAG beschftige, sondern ein Problem in ganz Mitteleuropa und den USA sei, so der Vorstandschef. Aufgrund von Corona-Erkrankungen fehlten am Standort in Ranshofen in den letzten vier Wochen im Schnitt 60 Mitarbeiter. Zustzlich bentige das Unternehmen mittelfristig 35 Mitarbeiter mehr, bis zum Jahresende werde es voraussichtlich 85 mehr brauchen. Im vergangenen Jahr steigerte der Aluminiumkonzern die Zahl der Beschftigten deutlich um fast 8 Prozent auf 2.148.

  

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2021 Rekordergebnis gebucht Kosteninflation erschwert Ausblick

2021 erzielte AMAG neue Hchstwerte bei Umsatz und Ergebniskennzahlen. Das EBITDA lag mit EUR 186,4 Mio. (+72,2% j/j) zwar in der Mitte der Guidance, jedoch leicht unter den Konsensus-Schtzungen. In Summe erhhten sich die Umsatzerlse 2021 infolge hhere Absatzmengen und stark gestiegener Aluminiumpreise um knapp 40% im Vorjahresvergleich auf EUR 1,26 Mrd. Neben den hohen Absatzpreisen ist der berproportionale EBITDA-Anstieg auf leicht hhere Absatzmengen und Produktmixoptimierungen zurckzufhren. Im 4. Quartal zeigte sich jedoch bereits der Einfluss der Kosteninflation, vor allem bei Energie, Legiermetallen und Logistik. In Summer erzielte die AMAG 2021 einen Gewinn von EUR 64,8 Mio. (EUR 1,85/Aktie). Der Vorstand schlgt eine Dividende von EUR 1,50/Aktie vor nach EUR 0,50/Aktie in den beiden Vorjahren.

Ausblick

Trotz der erwarteten positiven Nachfrageentwicklung 2022 (Primraluminium: +1,7%, Aluminiumwalzprodukte: +9,7% laut Marktforschungsinstitut) will der Vorstand aufgrund der unsicheren weiteren Marktentwicklung erst mit den Q1-Zahlen im April einen Ergebnisausblick geben. Zu den wesentlichen Unsicherheitsfaktoren zhlen neben Kosteninflation die mangelnde Verfgbarkeit von geeignetem Fachpersonal sowie beeintrchtigte Lieferketten. Wir erwarten, dass die starke Nachfrage die Aluminiumpreise weiter untersttzen wird. Wie bereits im 4. Quartal sichtbar, rechnen wir jedoch damit, dass der Margendruck mit der Kosteninflation zunehmen wird. Fr 2022 gehen wir derzeit von einem EBITDA leicht unter dem Niveau von 2021 aus. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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Weltweite Aluminiumnachfrage erreicht nach Coronakrise neue Hchststnde - IAI

Aus einem neuen Bericht geht hervor, dass die weltweite Aluminiumnachfrage bis 2030 um fast 40 Prozent steigen wird und dass der Aluminiumsektor zustzlich 33,3 Mio. Tonnen produzieren muss, um das Wachstum der Nachfrage in den verschiedenen Industriesektoren zu decken - von 86,2 Mio. Tonnen im Jahr 2020 auf 119,5 Mio. Tonnen im Jahr 2030.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220323_OTS0203/weltweite-aluminiumnachfrage-err eicht-nach-coronakrise-neue-hoechststaende-iai

  

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Vielleicht erfahren wir etwas ber die neuen Rohmaterialstrme.

https://www.amag-al4u.com/nc/investor-relations/ordentliche-hauptversammlung-2022.html

22 Aktionre vertreten, mit 28,824.064 Aktien = 81,74% des Grundkapitals

30.000 Euro fr externe Beratung fr Selbstevaluierung des Aufsichtsrats

ARVorsitzenderstellvertreter gibt es einen "ersten" und einen "zweiten", Entlohnung ist aber gleich

ARVergtungen grundstzlich "B&C-blich", ARV 75.000, Stellvertreter 50.000, einfache 30.000, zustzliche 40.000 fr Ausschussvorsitzende und 15.000 fr Ausschussmitglieder, 2.000 Sitzungsgeld, bei Onlinesitzungen nur 1.000 Euro

28.000 Euro NADIVEG-Prfung durch E&Y, insgesamt nur "Kleinigkeiten" fr sonstige Besttigungsleistungen.

Kurs wegen russischem Einmarsch in der Ukraine gefallen

Wenn kein Gas mehr fliet, wrde uns das sehr treffen, dann steht die Produktion still, aber bisher haben wir durch den Ukraineeinmarsch noch keine Beeintrchtigung unseres Geschfts gesprt.

2/3 Erdgas, 1/3 Strom

grte PV-Anlage auf sterreichs Dchern, reicht aber nicht fr die Aluschmelze

48 Euro pro MW -> 220 Euro pro MW ... wir haben immer Mischpreise, Marktpreise

  

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AMAG-Geschft luft heuer bisher gut - Aussichten ungewiss

Viele Unsicherheiten, vom Ukraine-Krieg ber Covid-Lockdowns in China und Lieferkettenprobleme bis zum Personalmangel

Der brsennotierte Aluminiumverarbeiter AMAG hat im ersten Quartal 2022 sehr gute Geschfte gemacht und einen Rekordgewinn eingefahren. Sollte die Energieversorgung aufrecht bleiben und die Preise dafr stabil bleiben, drfte auch das gesamte Jahr gut laufen. Die Nachfrage nach Aluminium drfte hoch bleiben. Allerdings gibt es viele Unsicherheiten, vom Ukraine-Krieg ber Covid-Lockdowns in China und Lieferkettenprobleme bis zum Personalmangel, heit es im Quartalsbericht.

Im ersten Quartal haben eine gute Auslastung in Ranshofen, ein sehr hoher Aluminiumpreis und eine stabile Produktion in der kanadischen Beteiligung Alouette dazu gefhrt, dass der Umsatz laut Unternehmensmitteilung um 60 Prozent auf 399 Mio. Euro gestiegen ist. Insbesondere "der signifikante Anstieg der Absatzmengen und Produktmixoptimierungen am Standort Ranshofen" seien fr das gute Ergebnis im ersten Quartal verantwortlich. Der Gewinn nach Ertragssteuern stieg von 5,1 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 32,5 Mio. Euro.

Der Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) der Austria Metall AG hat sich von 30,3 auf 68 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Sollten die Risiken nicht durchschlagen, sei ein Jahres-EBITDA ber 200 Mio. Euro realistisch. Nach Bercksichtigung der Abschreibungen von 21,6 Mio. Euro ergab sich in der AMAG-Gruppe im ersten Quartal eine Verfnffachung im Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 9,3 auf 46,3 Mio. Euro.

"Wir konnten dadurch das positive Marktumfeld nutzen und das hchste Quartalsergebnis in der AMAG-Geschichte erwirtschaften. Die Auftragslage ist auf einem sehr guten Niveau und fr die nchsten Monate gesichert. Der weitere Geschftsverlauf der AMAG hngt wesentlich von der generellen Wirtschaftsentwicklung und am Standort Ranshofen von den Risiken der Energieversorgung ab", so Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG.

  

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AMAG selbst:

Rekordergebnis im 1. Quartal 2022

- Ausgezeichneter Start ins Jahr 2022 mit hohen Unsicherheiten fr den
weiteren Jahresverlauf

- Umsatz um 60 % auf 399,0 Mio. EUR gewachsen (Q1/2021: 251,2 Mio. EUR)

- EBITDA mit 68,0 Mio. EUR mehr als verdoppelt (Q1/2021: 30,3 Mio. EUR)

- Ergebnis nach Ertragsteuern auf 32,5 Mio. EUR in etwa
versechsfacht (Q1/2021: 5,1 Mio. EUR)

- Positive operative Entwicklung mit hoher Produktivitt bei guter
Auslastung in Ranshofen sowie gestiegener Aluminiumpreis und stabile
Produktion in der kanadischen Beteiligung Alouette

- Ausblick 2022: Vorbehaltlich einer gesicherten Energieversorgung,
aufrechter Energiepreissicherungen und eines anhaltend hohen
Aluminiumpreises ist ein Gesamtjahres-EBITDA von ber 200 Mio. EUR
realistisch

https://www.ots.at/presseaussendung/EQS_20220429_EQS0005/eqs-news-amag-austria-metall-ag- rekordergebnis-im-1-quartal-2022

  

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AMAG berrascht mit Rekordergebnis im Q1 und starkem Ausblick

Die AMAG toppte mit einem starken Auftaktquartal sowohl unsere als auch die Konsensuserwartungen. Der Umsatz sprang im Q1/22 um fast 60% auf EUR 399 Mio. dank hherer Aluminiumpreise (+55% j/j, +18% q/q), einem besseren Produktmix sowie leicht hherer Mengen. Dieses positive Preisumfeld befeuerte auch den Anstieg beim EBITDA auf EUR 68 Mio. (+123,7%) und konnte den kostenseitigen Anstieg (Tonerde +30% j/j, -6% q/q) mehr als wettmachen. In Summe erreichte der Quartalsgewinn einen neuen Rekordwert von EUR 32,5 Mio. nach EUR 5,1 Mio. im Vorjahresquartal.

Ausblick

Der Vorstand gab nun erstmals einen Ausblick auf 2022 und erwartet ein EBITDA von ber EUR 200 Mio. (2021: EUR 186,4 Mio.). Zu den wesentlichen Unsicherheitsfaktoren zhlen neben Kosteninflation die mangelnde Verfgbarkeit von geeignetem Fachpersonal sowie beeintrchtigte Lieferketten. Obwohl die EBITDA-Guidance ber unserer aktuellen Schtzung liegt, bleiben wir nach wie vor bei unserer abwartenden Einschtzung. Die Visibilitt in der Automobilbranche ist derzeit gering und aufgrund der geringeren Produktionsmengen erwarten wir, dass die Aluminiumpreise, weiter zurckkommen sollten. Wir bleiben daher bei unserer Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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Kepler Cheuvreux besttigt fr Amag die Empfehlung Reduzieren - und erhht das Kursziel von 30,0 auf 32,0 Euro. Nun nicht mehr ex-aequo das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 36,32 Euro.

  

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Raiffeisen Research besttigt fr Amag die Empfehlung Halten - und reduziert das Kursziel von 41,0 auf 38,5 Euro. Nun nicht mehr das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 35,82 Euro.

  

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LBBW besttigt fr Amag die Empfehlung Verkaufen - und reduziert das Kursziel von 30,0 auf 28,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 35,42 Euro.

  

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AMAG - Erste Group senkt Kursziel von 38,6 auf 29,0 Euro
Anlagevotum "Hold" besttigt

Die Analysten der Erste Group haben im Vorfeld der Zahlenvorlage des Aluminiumkonzerns ihr Kursziel fr die Aktien der heimischen AMAG von 38,60 auf 29,00 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" wurde vom zustndigen Analysten Michael Marschallinger unverndert beibehalten.

Dem nach unten geschraubten Kursziel liegen angepasste Prognosen zugrunde, so Marschallinger. Mit Hinblick auf die anstehenden Zweitquartalszahlen erwartet der Analyst ein starkes Zahlenwerk. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBTIDA) soll sich im Vergleich zum Vorjahr um 40,4 Prozent steigern.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten nun 2,82 Euro fr 2022, sowie 1,51 bzw. 1,62 Euro fr die beiden Folgejahre. Die Dividendenschtzung beluft sich fr 2022 auf 1,50 Euro je Titel. Fr die beiden nachfolgenden Jahre soll die Gewinnausschttung jeweils 1,2 Euro je Papier betragen.

  

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Halten-Empfehlung besttigt, neues Kursziel EUR 29,0

Vor Vorlage der Ergebnisse ber das 2. Quartal 2022 am 28. Juli, besttigen wir unsere Halten-Empfehlung mit einem neuen Kursziel von 29,0 EUR je Aktie (zuvor 38,6 EUR). Das neue Kursziel ergibt sich aus berarbeiteten Gewinnschtzungen und hheren Diskontierungsstzen um das aktuelle Zins- und Renditeumfeld zu reflektieren.

Wir erwarten ein starkes zweites Quartal fr AMAG und gehen von einem Anstieg des EBITDA um 40,4% im Vergleich zum Vorjahresquartal auf EUR 88,7 Mio. aus, hauptschlich getrieben durch die hohen Aluminiumpreise. Aufgrund des starken zweiten Quartals erhhen wir unsere EBITDA-Schtzung fr das Geschftsjahr 2022 um 32,6% auf EUR 237 Mio. Unsere aktuelle Schtzung impliziert jedoch eine Verlangsamung im 2. Halbjahr 2022 (2H22 EBITDA: -13% im Vergleich zum Vorjahr), da wir aufgrund der gestiegenen Energiekosten und abkhlenden Aluminiumpreise mit schwcheren Margen rechnen. Fr das Geschftsjahr 2023 erwarten wir eine weitere Abschwchung des wirtschaftlichen Umfelds und weiteren Margen druck und senken unsere EBITDA-Schtzung um 10% auf EUR 171 Mio..

Ausblick

Nchste Woche wird AMAG das Ergebnis ber das 2. Quartal vorlegen. Wir erwarten ein Rekordquartal, jedoch gehen wir von Margendruck in den darauffolgenden Quartalen aus. Hauptgrnde dafr sehen wir in den aktuell abkhlenden Aluminiumpreisen und den hohen Energiepreisen. Wir besttigen daher unsere Halten-Empfehlung mit einem neuen Kursziel von EUR 29,0 je Aktie.

Erste Bank

  

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AMAG verdoppelte Gewinn im ersten Halbjahr
Gewinn nach Steuern zum Vorjahr um 120 Prozent gesteigert - Deutliche Erhhung auch beim operativen Ergebnis und Umsatzerlsen

Beim brsennotierten Aluminiumverarbeiter AMAG liefen die Geschfte im ersten Halbjahr 2022 weiter gut. Dank anhaltend hoher Produktivitt sowie einer kontinuierlichen Produktmixoptimierung sei der Gewinn nach Steuern auf 78,4 Mio. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das entspricht einer Steigerung von 120 Prozent zum Vorjahr.
Die Umsatzerlse kletterten den Angaben zufolge um 50 Prozent auf 904,3 Mio. Euro, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhhte sich um gut 70 Prozent auf 156,5 Mio. Euro.

Damit bertraf AMAG das im ersten Halbjahr 2021 erzielte Rekordergebnis noch einmal deutlich. Etwas getrbt ist allerdings der Blick nach vorne. So wrden die derzeitige Kosteninflation und das aus dem Ukraine-Krieg resultierende Risiko bei der Energieversorgung Europas auch Einfluss auf die Geschftsentwicklung der AMAG nehmen, so der Konzern. Unter der Voraussetzung, dass die Energieversorgung gesichert ist, erwarte man dennoch ein erfolgreiches Geschftsjahr 2022. Anvisiert wird ein Gesamtjahres-EBITDA zwischen 220 Mio. und 250 Mio. Euro fr die AMAG-Gruppe.

  

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--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Mehr Details ---------------------------------------------------------------------

Beim obersterreichischen Aluminiumverarbeiter AMAG liefen die Geschfte im ersten Halbjahr 2022 weiter gut. Dank anhaltend hoher Produktivitt sowie einer kontinuierlichen Produktmixoptimierung sei der Gewinn nach Steuern auf 78,4 Mio. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit. Das entspricht einer Steigerung von 120 Prozent zum Vorjahr.

Damit bertraf AMAG das im ersten Halbjahr 2021 erzielte Rekordergebnis noch einmal deutlich. Die Umsatzerlse kletterten um 50 Prozent auf 904,3 Mio. Euro, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhhte sich um gut 70 Prozent auf 156,5 Mio. Euro. In etwa gleich geblieben ist die Absatzmenge mit 225.100 Tonnen, nach 226.100 Tonnen im Vorjahr. Kostensteigerungen bei Energie, Vormaterialien und Logistik htten "weitestgehend durch Preisanpassungen kompensiert" werden knnen.



Bei den Umsatzerlsen profitierte der Konzern eigenen Angaben zufolge unter anderem von den hohen Aluminiumpreisen (+36,9 Prozent auf 3.088 US-Dollar pro Tonne im Halbjahresvergleich). Aktuell liegt die Notierung fr eine Tonne Aluminium noch bei 2.420 US-Dollar, zuletzt ist der Preis - von hohem Niveau ausgehend - merklich gesunken.

Die Nettofinanzverschuldung lag per 30. Juni 2022 bei 506,8 Mio. Euro und damit hher als noch zum Jahresultimo 2021 (346,1 Mio. Euro). Das Eigenkapital der AMAG-Gruppe stieg im Vergleich zum Ende 2021 geringfgig auf 686,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote hingegen sank per Ende Juni 2022 leicht auf 36,0 Prozent. Ende des vergangenen Jahres war sie noch bei 39,5 Prozent gelegen.

Etwas getrbt ist der Blick nach vorne. So wrden die derzeitige Kosteninflation und das aus dem Ukraine-Krieg resultierende Risiko bei der Energieversorgung Europas auch Einfluss auf die Geschftsentwicklung der AMAG nehmen, so der Konzern. Unter der Voraussetzung, dass die Energieversorgung gesichert ist, erwarte man dennoch ein erfolgreiches Geschftsjahr 2022. Anvisiert wird ein Gesamtjahres-EBITDA zwischen 220 Mio. und 250 Mio. Euro fr die AMAG-Gruppe. Im Geschftsjahr 2021 hatte ein EBITDA von 186,2 Mio. Euro erwirtschaftet.

  

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AMAG selbst:

Hchstes Halbjahresergebnis in der
Unternehmensgeschichte

AMAG erzielt Rekordwerte bei Umsatz- und Ergebniskennzahlen im 1.
Halbjahr 2022
Ein positives Marktumfeld, eine anhaltend hohe Produktivitt sowie
kontinuierliche Produktmixoptimierung ausschlaggebend
Umsatzerlse um rund 50 % auf 904,3 Mio. EUR klar gesteigert
(H1/2021: 595,1 Mio. EUR)
EBITDA um knapp 70 % auf 156,5 Mio. EUR deutlich gewachsen
(H1/2021: 93,6 Mio. EUR)
Ergebnis nach Ertragsteuern spiegelt mit Zuwachs von ber 120 %
auf 78,4 Mio. EUR sehr erfolgreiches 1. Halbjahr wider (H1/2021: 35,0
Mio. EUR)
Ausblick 2022: EBITDA zwischen 220 Mio. EUR und 250 Mio. EUR, eine
stabile Energieversorgung sowie solide Marktbedingungen vorausgesetzt

https://www.ots.at/presseaussendung/EQS_20220728_EQS0003/eqs-news-amag-austria-metall-ag- hoechstes-halbjahresergebnis-in-der-unternehmensgeschichte

  

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Die hohen Energiekosten beschftigen die AMAG aber weiterhin. Vor allem der Stromverbrauch ist gro. "Der Energiebedarf der AMAG ist sehr hoch, wir verbrauchen im Jahr rund 2,5 Terawattstunden (TWh)", erklrte Mayer. Ein Gutteil davon entfalle mit 1,8 TWh Strom zwar auf die Alouette-Beteiligung in Kanada, wo keine Abhngigkeit von Russland bestehe. In sterreich geniee man diesen Luxus jedoch nicht. So wrden 0,5 von 0,8 TWh der bentigten Energie hierzulande aus Erdgas gewonnen, das kurzfristig vor allem in der Produktion nicht substituiert werden knne.

Mayer gab jedoch zu bedenken, dass die AMAG gegen die derzeitigen Preisentwicklungen am Markt Sicherungsstrategien entwickelt habe. So sei es gelungen, sich am Standort in Kanada eine Koppelung des Strompreises an den Aluminiumpreis auszubedingen, ein entsprechender Vertrag laufe bis 2029. Eine hnliche Strategie verfolge man in sterreich, weswegen man derzeit noch nicht die Marktpreise in ihrer vollen Hhe stemmen msse. "Der Marktpreis, den wir momentan sehen, spiegelt sich nur teilweise in unseren Zahlen." Auerdem arbeite man fr die Zukunft an Dekarbonisierungsstrategien, um die Abhngigkeit von Gas zu reduzieren.

  

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Q2-Ergebnis und Ausblick 2022 treffen Erwartungen

Die AMAG traf mit ihren Q2-Zahlen sowohl unsere als auch die Konsensus-Erwartungen. Der Umsatz sprang im Q2/22 um fast 50% auf EUR 505,4 Mio. dank hherer Aluminiumpreise (+21% j/j, aber -10% q/q) und einem besseren Produktmix whrend die Mengen leicht rcklufig waren. Dieses positive Preisumfeld befeuerte auch den Anstieg beim EBITDA auf EUR 88,5 Mio. (+40% j/j) und konnte den kostenseitigen Anstieg bei Tonerde (+37% j/j, -8% q/q) und Energie mehr als wettmachen. In Summe erreichte der Quartalsgewinn einen neuen Rekordwert von EUR 45,9 Mio. nach EUR 29,8 Mio. im Vorjahresquartal.

Ausblick

Der Vorstand erhhte seinen Ausblick 2022 leicht und erwartet nun ein EBITDA von rund EUR 220-250 Mio. (zuvor: ber EUR 200 Mio.). Der Ausblick entspricht unseren aktuellen Schtzungen, impliziert aber auch einen leichten EBITDA-Rckgang im 2. Halbjahr. Wir erwarten, dass eine Nachfrageabschwchung gekoppelt mit niedrigeren Aluminium-Notierungen sowie die Energiekosteninflation sich dmpfend auf die Margen auswirken wird. Wir bleiben daher bei unserer Halten-Empfehlung solange der aktuelle Zyklus der Margen-Kontraktion noch nicht ausgelaufen ist dieser sollte sich unserer Meinung nach noch weit bis ins Jahr 2023 strecken.

Erste Bank

  

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AMAG - Raiffeisen krzt Kursziel von 38,5 auf 36,0 Euro, "hold"
Zweitquartalszahlen laut den Analysten solide ausgefallen

Die Analysten von Raiffeisen Research (RFR) haben ihr Kursziel fr die Aktien der AMAG von 38,50 Euro auf 36,0 Euro gekrzt. Die neutrale Anlageempfehlung "Hold" wurde vom Raiffeisen-Analysten Markus Remis besttigt.
Die von AMAG gemeldeten Zweitquartalszahlen sind dem Experten zufolge solide ausgefallen, und wurden vor allem durch negative Einmal-Effekte belastet. Der Analyst ist zuversichtlich fr die Umsatzentwicklung, als potenzielles Risiko sieht er angesichts der Gas-Krise vor allem den hohen Energiebedarf des Aluminiumkonzerns.

  

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Thema #221284

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