Antworten zu diesem Thema
UNIQA 2020, Rang: Warren Buffett(2420), 22.2.21 09:10
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Closing des Kaufs der AXA Tochtergesellschaften in Pole...
15.10.20 18:53
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UNIQA jetzt unter den Top-5 in CEE
15.10.20 19:16
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Gewinn-Messe - UNIQA mit konstant hoher Produktivität
22.10.20 17:05
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"zu 5,50 macht man bei der UQA nie was falsch"
28.10.20 09:09
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Einmalaufwendungen von rund 210 Mio. Euro für Personala...
18.11.20 18:46
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EILMELDUNG: UNIQA-Neunmonats-EGT unverändert 214 Mio., ...
19.11.20 09:30
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UNIQA hat EGT und Nettogewinn in ersten drei Quartalen ...
19.11.20 09:43
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      RE: UNIQA hat EGT und Nettogewinn in ersten drei Quarta...
19.11.20 11:54
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      Q3 eines der besten der Geschichte
19.11.20 12:22
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      RE: Q3 eines der besten der Geschichte
19.11.20 12:25
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      RE: Q3 eines der besten der Geschichtewitzig
19.11.20 12:29
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      RE: Q3 eines der besten der Geschichte
19.11.20 12:38
12
      Deutlich besser als erwartet
19.11.20 15:18
13
      RE: Deutlich besser als erwartet
19.11.20 16:04
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      RE: Deutlich besser als erwartet
19.11.20 16:18
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      RE: Deutlich besser als erwartet
19.11.20 17:00
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      RE: Deutlich besser als erwartet
19.11.20 17:37
17
      RE: Deutlich besser als erwartet
19.11.20 19:47
18
      RE: Deutlich besser als erwartet
20.11.20 09:56
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      C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 gekauft
20.11.20 10:05
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      RE: C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 gekauft
20.11.20 10:08
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      RE: C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 gekauft
20.11.20 10:19
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      RE: C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 gekauft
20.11.20 10:08
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      RE: C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 gekauft
20.11.20 10:16
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      RE: Deutlich besser als erwartet
20.11.20 10:41
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80 EGT von AXA
19.11.20 16:56
26
RE: 80 EGT von AXA
19.11.20 17:04
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Vorstände kaufen
19.11.20 17:33
28
RE: Vorstände kaufen
19.11.20 17:35
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RE: Vorstände kaufen - Noch einer
23.11.20 16:05
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      RE: Vorstände kaufen - Noch einer
01.12.20 16:00
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Exzellentes Q3-Ergebnis
21.11.20 08:45
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Hotel Burgenland verkauft
02.12.20 12:12
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RE: Hotel Burgenland verkauft
02.12.20 12:55
34
Nachhaltigkeit ist ein Kernpunkt der neuen Strategie vo...
11.12.20 11:56
35
EU-Behörde warnt Versicherer vor "unvernünftigen" Divid...
19.12.20 08:56
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Ziele ambitioniert aber nicht unrealistisch
20.12.20 20:22
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Standard & Poor’s bestätigt „A-“ Rating für UNIQA mit s...
21.12.20 10:37
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Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Brandstetter kauf...
22.12.20 10:26
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doppelt
07.1.21 15:50
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RCB bestätigt für Uniqa die Empfehlung Kaufen und erhöh...
15.1.21 13:19
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UNIQA-EGT 2019 durch CEE-Abwertungen nachträglich belas...
05.2.21 15:33
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UNIQA-Ergebnis 2020 stark gesunken
18.2.21 09:28
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Ausblick
18.2.21 11:26
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Vorstand Peter Humer kauft 3.000 Aktien
19.2.21 16:24
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UNIQA überrascht mit Dividende von EUR 0,18/Aktie und p...
22.2.21 09:10
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EANS-Adhoc: UNIQA Insurance Group AG / Closing des Kaufs der AXA Tochtergesellschaften in Polen, Tschechische Republik und Slowakische Republik vollzogen

Wien - UNIQA hat am 7.2.2020 einen Kaufvertrag mit AXA und deren Tochterunternehmen Société Beaujon zum Erwerb der Anteile an den AXA Tochterunternehmen in Polen, Tschechische Republik und Slowakische Republik abgeschlossen. Nach Erlangung aller notwendigen behördlichen Bewilligungen ist der Erwerb heute, 15.10.2020, rechtlich vollzogen worden, womit gegen Zahlung des vereinbarten Kaufpreises die Anteile dieser Unternehmen nun im Eigentum von UNIQA Österreich Versicherungen AG stehen. Die Integration der erworbenen Unternehmen in die UNIQA Group wird unmittelbar begonnen.

Die gegenwärtige Annahme von UNIQA ist, dass sich die aufsichtsrechtliche Solvenzquote (solvency capital ratio - SCR) nach Vollzug der Transaktion im oberen Bereich des kommunizierten Zielkorridors von 155 % bis 190 % bewegen wird.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Wien (OTS) -

UNIQA jetzt unter den Top-5 in CEE
5 Millionen neue Kunden mit 800 Millionen Prämie
Erfolgreiche Ein-Marken-Strategie wird fortgesetzt

Anfang Februar hat UNIQA die Akquisition der Tochtergesellschaften der AXA in Polen, Tschechien und der Slowakei, vorbehaltlich der regulatorischen und behördlichen Genehmigungen, vermeldet.

Mit einem Kaufpreis von rund einer Milliarde Euro ist es sowohl der größte Unternehmenszukauf in der Geschichte der UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) als auch die bis dato größte Akquisition der österreichischen Versicherungswirtschaft in Zentral- und Osteuropa (CEE). Nach Erteilung aller notwendigen Genehmigungen wurde die Transaktion formal abgeschlossen. Trotz der herausfordernden Situation und geltender Reisebeschränkungen wurde das Closing binnen acht Monaten umgesetzt.

Stärkung der Marktposition in den CEE-Wachstumsmärkten

Mit dem Zukauf stärkt UNIQA die Marktposition in den hart umkämpften CEE-Wachstumsmärkten nachhaltig. Sowohl in Polen als auch in Tschechien und der Slowakei nimmt die UNIQA Gruppe nunmehr eine Top-5 Position ein und steigert somit nachhaltig die Markt- und Markenpräsenz in der gesamten CEE-Region. Fünf Millionen neue Kunden mit einem Prämienvolumen von 800 Millionen Euro erhöhen den Kundenbestand der UNIQA Gruppe auf mehr als 15 Millionen.

„Wir sind seit 20 Jahren erfolgreich in CEE tätig. Für uns sind die Wachstumsmärkte in Zentral- und Osteuropa unser zweiter Heimmarkt. Mit dem Kauf der AXA-Unternehmen, die mit ihrem profitablen Retailgeschäft und einem ausgewogenen Produktmix hervorragend zu unserer langfristigen Wachstumsstrategie passen, sind wir jetzt eine der führenden Versicherungsgruppen in CEE“, kommentiert Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Group.

UNIQA kapitalstark – Akquisition ohne Kapitalerhöhung

Eine Kapitalerhöhung war für die Akquisition nicht nötig. Der Kauf wurde aus eigenen Mitteln sowie der Ausgabe eines 10-jährigen Senior Bonds, mit einem Emissionsvolumen von 600 Millionen Euro finanziert.

Auch nach der nun erfolgten Akquisition ist UNIQA Group weiterhin sehr gut kapitalisiert. Die Ratingagentur Standard & Poor‘s bestätigte das „A-“ Rating für die langfristige Bonität und Finanzkraft der Gruppe.

Trotz COVID-19 – Fokus auf rasche Integration und Profitabilitätssteigerung

Trotz der aktuellen COVID-19-Krise und dem Umstand, dass die Unternehmen derzeit vorwiegend über digitale Medien zusammenarbeiten, liegt der Fokus auf einer raschen Zusammenführung der lokalen Gesellschaften unter einem gemeinsamen Dach.

„Die Integration der neuen Unternehmen wird sehr rasch vollzogen. Wir haben in den letzten Monaten detaillierte Integrationspläne erstellt und werden diese schnellstmöglich umsetzen. Gemäß unserer Ein-Marken-Strategie werden wir in den kommenden Monaten das Re-Branding der neuen Gesellschaften starten, um möglichst rasch Kundinnen und Kunden wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Welt von UNIQA begrüßen zu können. Wir freuen uns, mit der Akquisition auch jede Menge Expertise und zusätzliche Top-Talente für die gesamte UNIQA Gruppe gewonnen zu haben. Jetzt gehen wir daran, mit den neuen Kolleginnen und Kollegen das zusätzliche Wachstumspotenzial in den Märkten zu realisieren und die Profitabilität von UNIQA in CEE weiter zu steigern“, kommentiert Wolfgang Kindl, Vorstand Markt International von UNIQA Group.

  

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Gewinn-Messe - UNIQA mit konstant hoher Produktivität

An die 90 Prozent der Mitarbeiter wegen Corona-Pandemie im Home-Office - Brandstetter: Zu hohe Kostenquote ist "unsere Achillesferse" - Axa-Zukauf stand trotz Krise nie ernsthaft infrage

Der UNIQA-Versicherungskonzern kommt mit viel Home-Office gut durch die Coronakrise. "Wir haben ein konstant hohes Level an Produktivität", sagte UNIQA-Chef Andreas Brandstetter am Donnerstag auf der Gewinn-Messe, die heuer zum 30. Mal stattfindet, jedoch virtuell. An die 90 Prozent der Mitarbeiter seien wieder von daheim aus tätig. Angesichts einer Kostenquote von über 27 Prozent und unter Druck stehenden Kapitalanlagen sei die Profitabilität im Kerngeschäft zu stärken.
Brandstetter bezeichnete die zuletzt bei 27,6 Prozent der Einnahmen gelegene Kostenquote als "nicht berauschend" und als "unsere Achillesferse". Erklärbar sei das durch die Investitionen in eine neue IT und andere Digitalisierungsschritte. Noch im vierten Quartal möchte die UNIQA wie bekannt ihr neues langfristiges Strategieprogramm "UNIQA 3.0" fertig haben.

Trotz Corona-Pandemie sei das Geschäft im ersten Halbjahr besser verlaufen als ursprünglich befürchtet, die Einnahmen seien um 0,5 Prozent gestiegen. Zwar habe das Neugeschäft bis Anfang Juni stark gelitten, dann aber wieder angezogen. Durch ein starkes zweites Quartal sei das Ergebnis vor Steuern (EGT) im Halbjahr mit 55,4 Mio. Euro deutlich positiv gewesen.

Die Schaden-Kosten-Quote habe sich um 0,6 Prozentpunkte auf 96,7 Prozent verbessert, "obwohl wir 90 Mio. außerordentliche Covid-Belastungen hatten", etwa durch Gastro/Tourismus-Betriebsunterbrechungen oder die Seuchenpandemiedeckung. Zugleich habe es positive Effekte gegeben durch weniger Kfz-Verkehr im April und Mai sowie weniger Unfälle und Arztbesuche. Ihre Neunmonatszahlen und damit auch die Ziffern zum dritten Quartal will die UNIQA am 19. November veröffentlichen.

Bei dem mitten in der Krise durchgezogenen Mega-Zukauf des Axa-Geschäfts in Polen, Tschechien und der Slowakei - wodurch die Kundenzahl der UNIQA Group von gut 10 auf über 15 Millionen anwächst - sei es "nie eine ernsthafte Frage gewesen, den Deal nicht durchzuziehen". Nur "für einen Sekundenbruchteil" habe man sich im März beim Lockdown gefragt, ob schon vor der Coronakrise alles bezüglich Liquidität und Vorsorgen bedacht worden sei, berichtete Brandstetter. Der Axa-Zukauf kostet immerhin eine Milliarde Euro, das Closing erfolgte vor genau einer Woche am 15. Oktober. Mit der Akquisition (die 800 Mio. Euro Jahresprämie bringt) sei man in CEE, einem Markt von über 300 Mio. Menschen, unter die Top-5-Versicherer aufgerückt.

  

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Die nächsten die mit Corona eine bequeme Ausrede für die Versäumnisse der Vergangenheit gefunden haben...

UNIQA streicht bis 2022 rund 600 Jobs - Hauptsächlich in Österreich
Einmalaufwendungen von rund 210 Mio. Euro für Personalabbau und Firmenabwertungen in diversen Ländern fällig - Keine Ergebnisprognose für 2020 möglich


Der börsennotierte Versicherer UNIQA will bis 2022 insgesamt rund 600 angestellte Mitarbeiter in der Gruppe abbauen - hauptsächlich in Österreich. Der Vorstand und der Aufsichtsrat hätten heute ein weitreichendes Strategieprogramm beschlossen und genehmigt, wie der Konzern Donnerstagabend mitteilte. Der Personalabbau soll "in möglichst großem Umfang" durch natürlichen Abgang und einvernehmliche Vertragsauflösungen erreicht werden. Es sei ein Sozialplan vereinbart worden.

Gleichzeitig gab die Assekuranz voraussichtliche Einmalaufwendungen für Personalabbau und Wertminderungen auf Firmenwerte einzelner Länder im Höhe von insgesamt rund 210 Mio. Euro bekannt.

Die Stellenstreichungen werden sich den Angaben zufolge im Konzernabschluss 2020 mit Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von bis zu rund 110 Mio. Euro niederschlagen. Dem stünden "angestrebte Einsparungen" von jährlich bis zu rund 50 Mio. Euro gegenüber.

Die heutige Beschlussfassung über das "Strategieprogramm UNIQA 3.0" bedeute auch eine Überprüfung der mittelfristigen Konzernplanung und werde "vorbehaltlich wesentlicher Änderungen in den Kapitalkostenparametern" für das Geschäftsjahr 2020 Wertminderungen auf Firmenwerte der Länder Serbien, Bulgarien und Rumänien in der Höhe von etwa 100 Mio. Euro auslösen.



Aufgrund der anhaltend hohen Unsicherheiten hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen könne die UNIQA Insurance Group AG "aktuell keine Prognose für das Geschäftsjahr 2020" geben, so das Unternehmen am Vorabend zur Zahlenvorlage für das dritte Quartal 2020 am Donnerstag.

  

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UNIQA hat EGT und Nettogewinn in ersten drei Quartalen gehalten
Erneut rund 4,09 Mrd. Euro Bruttoprämieneinnahmen - Kostenquote leicht erhöht auf 27 Prozent - Combined-Ratio unverändert 95,9 Prozent

Der UNIQA-Versicherungskonzern ist bisher recht gut durch die Coronakrise gekommen. In den ersten neun Monaten blieb der Vorsteuergewinn (EGT) mit 213,8 Mio. Euro praktisch unverändert gegenüber dem Vorjahr, ebenso das den Aktionären zurechenbare Konzernergebnis mit 166,5 Mio. Euro. Bis Ende 2022 will der Konzern 600 Mitarbeiter abbauen, großteils in Österreich, war am Mittwochabend bekanntgegeben worden. Insgesamt zählte man per 30.9. mehr als 12.000 angestellte Mitarbeiter.
Die Kostenquote lag in den neun Monaten bei 27,0 (26,3) Prozent, teilte die UNIQA Donnerstagfrüh mit. Die Combined-Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - betrug erneut 95,9 Prozent. An Bruttoprämien wurden 4,092 Mrd. Euro eingenommen, ein leichtes Minus von 0,1 Prozent, geht aus einer Zahlenpräsentation hervor.

  

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UNIQA sebst:

Wien (OTS) -

Trotz COVID-19 verliefen die ersten drei Quartale 2020 deutlich besser als erwartet: Prämien und starkes EGT von 214 Millionen Euro gehen seitwärts, versicherungstechnisches Ergebnis verdoppelt, Combined Ratio unverändert auf guten 95,9%.
Im vierten Quartal 210 Millionen Euro an Einmalbelastungen: Restrukturierungsrückstellung von 110 Millionen Euro (Streichung von 600 Stellen in Österreich, Schließung von einem Drittel der Standorte in Österreich) sowie Abschreibung von CEE- Firmenwerten in der Höhe von 100 Millionen Euro
2020 als Absprungbasis für neues, langfristiges Strategieprogramm UNIQA 3.0 (2021-2025): tiefgehende Kundenzentrierung in den beiden Kernmärkten Österreich und CEE, unverändert hohe Investments in IT, Data und Digitalisierung, Expansion mit neuer Digital-Tochter Cherrisk nach Deutschland, neue Tochtergesellschaft SanusX für Ökosystem Gesundheit gegründet
Nachhaltigkeitsstrategie: 1 Milliarde Euro nachhaltige Investments bis 2025
AXA- Integration verläuft plangemäß
Strategieprogramm UNIQA 2.0 (2011-2020) erfolgreich abgeschlossen

UNIQA schließt heuer das 2011 implementierte Strategieprogramm UNIQA 2.0 erfolgreich ab: UNIQA verdoppelte in den letzten 9 Jahren die Anzahl der Kunden von 7,5 auf 15 Millionen, trennte sich vom Nicht-Kerngeschäft, verbesserte deutlich die Profitabilität in beiden Kernmärkten Österreich und CEE, lancierte ein langfristiges Investitionsprogramm in IT und Digitalisierung, stärkte erheblich die Eigenkapitalbasis, weist eine europaweit starke Solvenzquote von 215% auf und erhöhte 7 Mal in Folge die Dividende pro Aktie.

Die ersten drei Quartale 2020 verliefen trotz COVID-19 erfreulich

Mit verrechneten Prämien von 4.091,2 Millionen Euro und einem gegenüber 2019 fast unveränderten Ergebnis vor Steuern von 214 Millionen Euro hat UNIQA die ersten drei Quartale 2020 – mitten in der COVID-19-Krise – erfolgreich abgeschlossen. Nach einem negativen EGT für das erste Quartal und einem bereits deutlich verbesserten Ergebnis für das zweite erwirtschaftete die Gruppe alleine für die drei Monate von Juli bis September ein äußerst zufriedenstellendes EGT von 159 Millionen Euro.

Das versicherungstechnische Kerngeschäft von UNIQA verlief weiter erfreulich und verdoppelte sich in den ersten drei Quartalen auf 124,9 Millionen Euro. Darin sind außerordentliche Aufwendungen von rund 70 Millionen Euro an zusätzlichen Versicherungsleistungen für COVID-19-bedingte Betriebsunterbrechungen und abgesagte Veranstaltungen enthalten. Die Combined Ratio blieb mit 95,9% konstant.

Ausblick auf das Jahresergebnis 2020 – Einmalaufwendungen von 210 Millionen Euro

Für den Abbau von 600 Stellen in Österreich sowie die Schließung von rund einem Drittel aller Standorte in Österreich bildet UNIQA im vierten Quartal eine einmalige Rückstellung für Restrukturierungen in der Höhe von 110 Millionen Euro, die das Jahresergebnis 2020 reduzieren wird. Gleichzeitig hat die Neubewertung aller Geschäftspläne Wertminderungen auf Firmenwerte in Rumänien, Bulgarien und Serbien in der Höhe von rund 100 Millionen Euro ausgelöst, die ebenfalls das Jahresergebnis 2020 belasten werden. Angesichts der COVID-19-bedingten, volatilen Entwicklung der Wirtschaftslage ist eine detaillierte Prognose für das Jahresergebnis 2020 derzeit nicht möglich.

Diese einmaligen Restrukturierungsaufwendungen stehen am Beginn des Strategieprogramms „UNIQA 3.0 – Seeding The Future“, das von 2021 bis 2025 läuft. Basierend auf einem tiefgehenden Programm zur Kostensenkung in Österreich und zur weiteren Profitstabilisierung des Kerngeschäfts richtet sich UNIQA radikal kundenorientiert aus, investiert unverändert stark in die drei Zukunftsthemen Digitalisierung, IT und Data, forciert weitere Beteiligungen des Tochterunternehmens UNIQA Ventures in Insur- und Fintechs, expandiert mit dem digitalen Versicherungsunternehmen „Cherrisk“ (www.cherrisk.com) nach Deutschland und gründet für das Ökosystem Gesundheit ein neues Tochterunternehmen SanusX (www.sanusx.com).

UNIQA 3.0 – Seeding The Future (2021-2025): Antworten auf die Megatrends der Zukunft

Die Gesellschaft steht vor massiven Herausforderungen: Neben dem ungebrochen niedrigen Zinsniveau wird die COVID-19-Pandemie eine der größten realwirtschaftlichen Krisen verursachen. Wohnen und Altersvorsorge werden teurer, die Vermögensverteilung ungleicher. Menschen in Europa werden immer älter und sie bekommen weniger Kinder. Die Digitalisierung bringt Chancen für Innovation, aber auch Umbrüche in Gesellschaft und Wirtschaft. Ressourcen werden knapper. Klimawandel und Naturkatastrophen stellen die Welt bereits jetzt vor große Herausforderungen in der Landwirtschaft und haben Einfluss auf die Gesundheit der Menschen.

Das Wachstumsprogramm „UNIQA 3.0 – Seeding the Future“ ist die positive Antwort auf die entlang dieser Megatrends entstehenden Herausforderungen. Die übergeordnete Vision ist es, die Gesundheit und den Wohlstand der Kunden zu verbessern und nicht, nur die Folgen von Krankheit, Schaden und Verlust abzuwenden oder zu mildern.

Die strategischen Eckpfeiler von UNIQA 3.0

Kernmärkte Österreich und CEE unverändert

Die beiden geografischen Kernmärkte bleiben unverändert Österreich und CEE, wo wiederum Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn im Fokus stehen. Kommen heute 65% aller Kunden, 30% der Prämien und 25% der Erträge aus CEE, so werden das in Zukunft – nach Integration der AXA-Gesellschaften – 75% der Kunden sein, mit denen mehr als 40% der Prämien und mehr als 50% der Erträge erwirtschaftet werden.

500-Millionen-Euro-Investment in IT, Digitalisierung und Innovation zeigt erste Wirkung

Mit einem Investment von mehr als 500 Millionen Euro startete UNIQA bereits 2016 das größte Innovationsprogramm in der Firmengeschichte.Diese Investitionen werden zum Großteil in das „Re-Design“ des Geschäftsmodells, die erforderlichen IT-Systeme und digitale Innovationen getätigt. Darüber hinaus entfalten neue Geschäftsmodelle erste Wirkung.

Digitale Expansion nach Deutschland mit Cherrisk

Mit ihrer digitalen Zweitmarke Cherrisk (www.cherrisk.com) expandiert UNIQA – basierend auf den positiven Erfahrungen in Ungarn – nach Deutschland, wobei weitere Schritte in andere Länder Westeuropas folgen können.

Als rein digitale Vertriebsplattform bietet Cherrisk einfache und jederzeit kündbare Reise-, Haushalts- und Unfallversicherungenan. Mit der Cherrisk-Go-App wird die eigene Gesundheit auf spielerische Weise gefördert, indem gesundheitsbewusstes Verhalten belohnt und dadurch gemeinnützige Initiativen unterstützt werden – also zurück zu den Wurzeln der Risikogemeinschaft. Denn mit den gesammelten Bonuspunkten – Cherries genannt – können Kunden nicht nur ihr eigenes Vermögen absichern und durch risikobewusstes Verhalten Schaden vermeiden, sondern mittels Spenden auch der Gesellschaft Gutes tun.

SanusX – Gesundheit neu gedacht

Das im April gegründete Tochterunternehmen Sanusx (sanusx.com) verantwortet die Entwicklung der Gruppe zu einem holistischen Gesundheitsanbieter – über das reine Versicherungsgeschäft hinaus. Die ersten Gesundheitsangebote jenseits klassischer Versicherungslösungen setzt SanusX im Bereich der mentalen Gesundheit, der Primärversorgung und der Betreuung der älteren Generation. Auf den Erfahrungen als führender Gesundheitsversicherer Österreichs mit einem Netzwerk von mehr als 250 Ärzten, Vitalcoachs und fünf Spitälern (PremiQaMed) aufbauend, verfügt UNIQA im Gesundheitsbereich schon heute über hohe Erfahrung und Kompetenz.

Als Antwort auf die steigenden COVID-19-Fallzahlen hat SanusX bereits ein erstes Produkt auf den Markt gebracht: SanusX Health Shield bietet Unternehmenskunden schnelle, einfache und zuverlässige COVID-19-Testungen an individuellen Standorten in ganz Österreich an.

UNIQA-Ventures – weitere Innovationen in der Pipeline

Mit seinem Corporate Incubator-Programm UNIQA Ventures hält UNIQA 26 Beteiligungen in ganz Europa und hat bisher circa 40 Millionen Euro in wachstumsstarke Start-ups im FinTech-, InsurTech- und Digital Health-Sektor investiert. Das Portfolio besteht aus Finanzinvestments, die schon heute einen Wertzuwachs erwirtschaftet haben, und – noch viel wichtiger – bildet die Grundlage für weitere Geschäftsmodell-Innovationen, die Neukunden für UNIQA bringen – bisher über 25.000.

Digitalisierungsbeschleuniger COVID-19

Beschleunigt durch COVID-19 wurde noch ein anderes Gesundheitsservice für Kunden entwickelt: UNIQA bietet seit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 die Möglichkeit zum Arztbesuch per Telemedizin an. Die ärztliche Beratung findet via Videotelefonie am Smartphone statt – ortsunabhängig, ohne lange Wartezeit oder Terminvereinbarung. Dieser Service ist für jene 220.000 Kunden mit einer UNIQA Krankenversicherung, die das Zusatzpaket „Akut-Versorgt“ abgeschlossen haben, gratis inkludiert.

Ein durchschlagender Erfolg in der Digitalisierung war vor allem die Entwicklung der myUNIQA App. Heute erfolgen bereits über 40 Prozent der Einreichungen von Krankenversicherungsrechnungen über unsere App. Damit haben die Kunden meist binnen weniger Tage die Vergütung für ihre Arzt- oder Apothekenrechnung bei sich am Konto.

Zum kontinuierlichen Ausbau der digitalen Services stellt UNIQA weitere 100 Mitarbeiter ein, die digitale Zukunftsinvestments vorantreiben und die erforderlichen Entwicklungsfähigkeiten bei UNIQA sichern sollen.

Nachhaltigkeitsstrategie: 1 Milliarde Euro Investments bis 2025

Abgerundet wird UNIQA 3.0 durch eine Nachhaltigkeitsstrategie im Veranlagungsbereich: Versicherungen sind in Europa der größte private Investor. Gestützt auf diese Marktmacht treibt UNIQA konsequent den Ausstieg aus dem Kohlegeschäft voran – als Investor genauso wie als Versicherer. Schon heute hat UNIQA rund 600 Millionen Euro in Infrastrukturinvestments und davon rund 200 Millionen Euro in Projekte zur Energiewende aus den Bereichen Solar, Windkraft, Wasser oder Energie aus Abfall investiert. Zudem emittierte UNIQA im Juli des heurigen Jahres einen „Green Bond“ mit einem Volumen von 200 Millionen Euro. Bis 2025 soll ein Portfolio von 1 Milliarde Euro in nachhaltige Investments aufgebaut werden.

Kundenzentrierter Konzernumbau und 100 Millionen Euro Kostensenkung in Österreich

Die Basis für die ambitionierten Ziele der UNIQA 3.0-Strategie bilden der bereits im Vorjahr eingeleitete Konzernumbau und eine tiefgehende kostenseitige Restrukturierung. Mit der Zusammenlegung von UNIQA Österreich Versicherungen AG und UNIQA International AG in eine Gesellschaft und der damit verbundenen Reduktion der Vorstände wurde ein erster Schritt in Richtung einer kundenzentrierten Organisationsstruktur gesetzt. Mit 1. Jänner kommenden Jahres werden darüber hinaus alle operativen UNIQA Versicherungsgesellschaften nach Kundensegmenten organisiert.

Neben massiven Sachkosteneinsparungen wird insbesondere der Abbau von rund 600 bestehenden Stellen am Standort Österreich in den kommenden 24 Monaten für eine nachhaltige Kostensenkung von mehr als 100 Millionen Euro sorgen.

Wachstumsstrategie: Rückkehr zum kontinuierlich steigenden Dividendenpfad

UNIQA startet die neue Strategie aus einer Position finanzieller Stärke und steckt messbare Ziele für die Fortsetzung des Wachstumskurses: Angepeilt werden ein kontinuierliches Prämienwachstum von 3 Prozent pro Jahr bei einer gleichzeitigen deutlichen Senkung der Kosten und damit einhergehend der Combined Ratio in den kommenden Jahren auf nachhaltig unter 95 Prozent. Die Solvency Capital Ratio soll konstant über 170 Prozent liegen. Damit soll die Wiederaufnahme des Pfades einer progressiven – also jährlich wachsenden – Dividendenausschüttung der „Vor-COVID-19-Jahre“ beginnend ab dem Geschäftsjahr 2021 sichergestellt werden.

  

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Wien (OTS) -

Verrechnete Prämie: 4.091 Millionen Euro (minus 0,1 Prozent)
Versicherungstechnisches Ergebnis plus 99,0 Prozent (124,9 Millionen Euro)
Combined Ratio stabil bei 95,9 Prozent
Kapitalanlageergebnis minus 8,9 Prozent (397,8 Millionen Euro)
Ergebnis vor Steuern: 214 Millionen Euro (minus 0,4 Prozent)

Mit verrechneten Prämien von 4.091,2 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 213,8 Millionen Euro hat UNIQA nach dem ersten Halbjahr auch das dritte Quartal 2020 – mitten in der COVID-19-Krise – erfolgreich abgeschlossen. Allein in den drei Monaten von Juli bis September wurde ein EGT von 159 Millionen Euro erwirtschaftet, womit dieses Quartal eines der erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte ist.

Das versicherungstechnische Ergebnis verdoppelt sich: Es stieg in den ersten drei Quartalen um 99,0 Prozent auf 124,9 Millionen Euro. Und das, obwohl UNIQA von Jänner bis September über 70 Millionen Euro an zusätzlichen Versicherungsleistungen für Betriebsunterbrechungen und abgesagte Veranstaltungen wegen COVID-19 aufwenden musste.

Konzernkennzahlen 1 – 9/2020 im Detail

Die verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung blieben in den ersten drei Quartalen 2020 mit 4.091,2 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres und gingen um lediglich 0,1 Prozent zurück (1 – 9/2019: 4.095,7 Millionen Euro). Während die darin enthaltenen laufenden Prämien mit 4.024,6 Millionen Euro um 0,2 Prozent wuchsen (1 – 9/2019: 4.015,7 Millionen Euro), gingen die Einmalerlagsprämien in der Lebensversicherung strategiekonform um 16,7 Prozent auf 66,7 Millionen Euro zurück (1 – 9/2019: 80,1 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) erhöhten sich um 0,3 Prozent auf 3.653,2 Millionen Euro (1 – 9/2019: 3.642,3 Millionen Euro).

In der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die verrechneten Prämien in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 um 1,0 Prozent auf 2.224,6 Millionen Euro (1 – 9/2019: 2.201,5 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt erhöhten sich in diesem Segment um 1,5 Prozent. In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 3,2 Prozent auf 882,8 Millionen Euro (1 – 9/2019: 855,5 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) wuchsen in der Krankenversicherung um 4,0 Prozent. In der Lebensversicherung reduzierten sich die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 insgesamt um 5,3 Prozent auf 983,8 Millionen Euro (1 – 9/2019: 1.038,8 Millionen Euro). Der wesentliche Treiber dieser Entwicklung ist weiterhin die geringere Nachfrage verursacht durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld.

Im internationalen Bereich verringerten sich die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 um 3,9 Prozent auf 1.129,9 Millionen Euro (1 – 9/2019: 1.175,7 Millionen Euro). Damit trugen die internationalen Gesellschaften in den ersten drei Quartalen 2020 insgesamt 27,6 Prozent (1 – 9/2019: 28,7 Prozent) zu den Gesamtkonzernprämien bei.

In Österreich erhöhten sich die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung in den ersten neun Monaten 2020 um 1,1 Prozent auf 2.938,0 Millionen Euro (1 – 9/2019: 2.905,9 Millionen Euro).

Der Gesamtbetrag der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2020 um 3,0 Prozent auf 2.705,4 Millionen Euro (1 – 9/2019: 2.789,8 Millionen Euro).

Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb abzüglich der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 um 2,8 Prozent auf 1.046,8 Millionen Euro (1 – 9/2019: 1.018,6 Mil­lionen Euro). Wobei sich die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss um 0,3 Prozent auf 678,1 Millionen Euro (1 – 9/2019: 675,7 Millionen Euro) erhöhten. Die sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen in den ersten neun Monaten 2020 bedingt durch höhere Investitionen sowie zusätzlichen Ressourcen- und Personalbedarf für die strategischen Projekte um 7,2 Prozent auf 381,1 Millionen Euro (1 – 9/2019: 355,6 Millionen Euro). Darin enthalten sind Kosten im Rahmen des Innovations- und Investitionsprogramms in Höhe von rund 43 Millionen Euro (1 – 9/2019: rund 31 Millionen Euro).

Die Gesamtkostenquote – das Verhältnis der gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den abgegrenzten Prämien einschließlich der Nettosparanteile der Prämien aus der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung – erhöhte sich unter Einbeziehung der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen auf 27,0 Prozent (1 – 9/2019: 26,3 Prozent). Die Combined Ratio nach Rückversicherung blieb trotz der gestiegenen Kosten stabil bei 95,9 Prozent (1 – 9/2019: 95,9 Prozent).

Das Kapitalanlageergebnis sank in den ersten drei Quartalen 2020 um 8,9 Prozent auf 397,8 Millionen Euro (1 – 9/2019: 436,6 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres haben sich realisierte Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien von rund 45 Millionen Euro positiv ausgewirkt. In den ersten drei Quartalen 2020 wurden keine Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien verbucht.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group erhöhte sich zum 30. September 2020 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag auf 20.665,9 Millionen Euro (31. Dezember 2019: 20.624,8 Millionen Euro).

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group stieg in den ersten drei Quartalen 2020 deutlich um 99,0 Prozent auf 124,9 Millionen Euro (1 – 9/2019: 62,8 Millionen Euro). Das operative Ergebnis erhöhte sich hingegen leicht um 2,1 Prozent auf 262,0 Millionen Euro (1 – 9/2019: 256,6 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group sank leicht um 0,4 Prozent auf 213,8 Millionen Euro (1 – 9/2019: 214,7 Millionen Euro).

Das Konzernergebnis (den Aktionären der UNIQA Insurance Group AG zurechenbarer Anteil des Periodenergebnisses) verringerte sich marginal um 0,4 Prozent auf 166,5 Millionen Euro (1 – 9/2019: 167,1 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,54 Euro (1 – 9/2019: 0,54 Euro)

Das den Anteilseignern der UNIQA Insurance Group AG zurechenbare Eigenkapital erhöhte sich per 30. September 2020 auf 3.462,2 Millionen Euro (31. Dezember 2019: 3.401,0 Millionen Euro).

Der durchschnittliche Mitarbeiterstand der UNIQA Group stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 auf 12.776 (1 – 9/2019: 12.750).

Ausblick

Aufgrund der anhaltend hohen Unsicherheiten hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen kann UNIQA aktuell keine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 geben.

  

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>der COVID-19-Krise – erfolgreich abgeschlossen. Allein in den
>drei Monaten von Juli bis September wurde ein EGT von 159
>Millionen Euro erwirtschaftet, womit dieses Quartal eines der
>erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte ist.


Milchmädchenrechnung 159 x 4 = 636 vs 1850 Market Cap !!

  

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>>der COVID-19-Krise – erfolgreich abgeschlossen. Allein in
>den
>>drei Monaten von Juli bis September wurde ein EGT von 159
>>Millionen Euro erwirtschaftet, womit dieses Quartal eines
>der
>>erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte ist.
>
>
>Milchmädchenrechnung 159 x 4 = 636 vs 1850 Market Cap !!

Na dann, schnell 2 Mrd Finanzierung aufstellen...

  

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>>>der COVID-19-Krise – erfolgreich abgeschlossen.
>Allein in
>>den
>>>drei Monaten von Juli bis September wurde ein EGT von
>159
>>>Millionen Euro erwirtschaftet, womit dieses Quartal
>eines
>>der
>>>erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte ist.
>>
>>
>>Milchmädchenrechnung 159 x 4 = 636 vs 1850 Market Cap !!
>
>Na dann, schnell 2 Mrd Finanzierung aufstellen...


UNIQA Versicherungsverein Privatstiftung 49%...

  

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In den ersten neun Monaten insgesamt blieb der Vorsteuergewinn (EGT) mit 213,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr praktisch gleich, ebenso das den Aktionären zurechenbare Konzernergebnis mit 166,5 Mio. Euro. Das geht aus einer Zahlenpräsentation des Konzerns von Donnerstagfrüh hervor.
Die Q3-Ergebnisse haben die Analystenprognosen deutlich übertroffen. Denn die von der APA befragten Experten hatten im Schnitt nur mit rund 148 Mio. Euro EGT und etwa 115 Mio. Euro Nettogewinn gerechnet.

  

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>166 Mil. Konzernergebnis durch 309 Mil Aktien sind 53 Cent
>mögliche Dividende ? Oder hab ich da einen Denkfehler


Wenn Q4 = 0 stimmt das. Warum sie keine Dividende zahlen wollen erschließt sich mir nicht.

  

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>>Warum sie keine Dividende zahlen wollen erschließt sich
>mir nicht.
>
>vermutlich haben sie schlimmes erwartet?


Das ließe sich ja noch ändern.

  

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>>>Warum sie keine Dividende zahlen wollen erschließt
>sich
>>mir nicht.
>>
>>vermutlich haben sie schlimmes erwartet?
>
>
>Das ließe sich ja noch ändern.

Also im Sommer haben wir, wie sie bei 5 gestanden ist, noch über eine KE spekuliert.
Ich hab da (zumindest derzeit) keine Karten im Spiel.
Bin aber etwas skeptisch, denn die Uniqa hat in der Vergangenheit regelmäßig die selbst gesteckten Ziele verfehlt.

  

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Ja, bin eingestiegen als sie dann genug Cash hatten um ohne KE durchzukommen. Schnittkaufkurs aktuell 5,27.

Wenn AXA jetz 80 mio EGT bringt und im letzten Q 160 mio EGT hängen geblieben sind, stell ich mal eine pseudorechnung auf:

theoretisch 160x4 + 80 = 720 mio egt
gehen wir mal konservativ davon aus, dass die nicht 4x160 schaffen sondern "nur" 4x125 + 80 = 580 mio egt

marketcap ca. 2 mrd / 580 mio ergibt ein kgvE von unter 4.

Freu mich schon wenn uns die Analysten bei 10 dann die Kaupfempfehlungen geben.

>Also im Sommer haben wir, wie sie bei 5 gestanden ist, noch
>über eine KE spekuliert.
>Ich hab da (zumindest derzeit) keine Karten im Spiel.
>Bin aber etwas skeptisch, denn die Uniqa hat in der
>Vergangenheit regelmäßig die selbst gesteckten Ziele
>verfehlt.

  

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Bin schon länger dabei, hab laufend für die Steuer Verlust realisiert und etwas mehr dann zurückgekauft.

Auf Basis der selben simplen Überlegung (und der Insider-Käufe) jetzt noch Call gekauft:

https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/produkte/hebelprodukte/optionsscheine/stuttgart/rc0 zum

C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 @0,083


>Ja, bin eingestiegen als sie dann genug Cash hatten um ohne
>KE durchzukommen. Schnittkaufkurs aktuell 5,27.
>
>Wenn AXA jetz 80 mio EGT bringt und im letzten Q 160 mio EGT
>hängen geblieben sind, stell ich mal eine pseudorechnung auf:
>
>theoretisch 160x4 + 80 = 720 mio egt
>gehen wir mal konservativ davon aus, dass die nicht 4x160
>schaffen sondern "nur" 4x125 + 80 = 580 mio egt
>
>marketcap ca. 2 mrd / 580 mio ergibt ein kgvE von unter 4.
>
>Freu mich schon wenn uns die Analysten bei 10 dann die
>Kaupfempfehlungen geben.
>
>>Also im Sommer haben wir, wie sie bei 5 gestanden ist,
>noch
>>über eine KE spekuliert.
>>Ich hab da (zumindest derzeit) keine Karten im Spiel.
>>Bin aber etwas skeptisch, denn die Uniqa hat in der
>>Vergangenheit regelmäßig die selbst gesteckten Ziele
>>verfehlt.
>

  

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P.S. Ich vermute die Dividende haben sie "nur"ausgesetzt weil das bei Personalabbau keinen schlanken Fuß macht und die Verhandlungen mit dem BR nicht erleichtert.


>Bin schon länger dabei, hab laufend für die Steuer Verlust
>realisiert und etwas mehr dann zurückgekauft.
>
>Auf Basis der selben simplen Überlegung (und der
>Insider-Käufe) jetzt noch Call gekauft:
>
>https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/produkte/hebelprodukte/optionsscheine/stuttgart/rc0 zum
>
>
>C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 @0,083
>
>
>>Ja, bin eingestiegen als sie dann genug Cash hatten um
>ohne
>>KE durchzukommen. Schnittkaufkurs aktuell 5,27.
>>
>>Wenn AXA jetz 80 mio EGT bringt und im letzten Q 160 mio
>EGT
>>hängen geblieben sind, stell ich mal eine pseudorechnung
>auf:
>>
>>theoretisch 160x4 + 80 = 720 mio egt
>>gehen wir mal konservativ davon aus, dass die nicht 4x160
>>schaffen sondern "nur" 4x125 + 80 = 580 mio egt
>>
>>marketcap ca. 2 mrd / 580 mio ergibt ein kgvE von unter
>4.
>>
>>Freu mich schon wenn uns die Analysten bei 10 dann die
>>Kaupfempfehlungen geben.
>>
>>>Also im Sommer haben wir, wie sie bei 5 gestanden
>ist,
>>noch
>>>über eine KE spekuliert.
>>>Ich hab da (zumindest derzeit) keine Karten im Spiel.
>
>>>Bin aber etwas skeptisch, denn die Uniqa hat in der
>>>Vergangenheit regelmäßig die selbst gesteckten Ziele
>>>verfehlt.
>>
>

  

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PPS.: Die angekündigten 50 Mio. Einsparung haben wir da noch komplett außen vor gelassen.


>P.S. Ich vermute die Dividende haben sie "nur"ausgesetzt weil
>das bei Personalabbau keinen schlanken Fuß macht und die
>Verhandlungen mit dem BR nicht erleichtert.
>
>
>>Bin schon länger dabei, hab laufend für die Steuer
>Verlust
>>realisiert und etwas mehr dann zurückgekauft.
>>
>>Auf Basis der selben simplen Überlegung (und der
>>Insider-Käufe) jetzt noch Call gekauft:
>>
>>https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/produkte/hebelprodukte/optionsscheine/stuttgart/rc0 zum
>>
>>
>>C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 @0,083
>>
>>
>>>Ja, bin eingestiegen als sie dann genug Cash hatten
>um
>>ohne
>>>KE durchzukommen. Schnittkaufkurs aktuell 5,27.
>>>
>>>Wenn AXA jetz 80 mio EGT bringt und im letzten Q 160
>mio
>>EGT
>>>hängen geblieben sind, stell ich mal eine
>pseudorechnung
>>auf:
>>>
>>>theoretisch 160x4 + 80 = 720 mio egt
>>>gehen wir mal konservativ davon aus, dass die nicht
>4x160
>>>schaffen sondern "nur" 4x125 + 80 = 580 mio egt
>>>
>>>marketcap ca. 2 mrd / 580 mio ergibt ein kgvE von
>unter
>>4.
>>>
>>>Freu mich schon wenn uns die Analysten bei 10 dann
>die
>>>Kaupfempfehlungen geben.
>>>
>>>>Also im Sommer haben wir, wie sie bei 5 gestanden
>>ist,
>>>noch
>>>>über eine KE spekuliert.
>>>>Ich hab da (zumindest derzeit) keine Karten im
>Spiel.
>>
>>>>Bin aber etwas skeptisch, denn die Uniqa hat in
>der
>>>>Vergangenheit regelmäßig die selbst gesteckten
>Ziele
>>>>verfehlt.
>>>
>>
>

  

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>Bin schon länger dabei, hab laufend für die Steuer Verlust
>realisiert und etwas mehr dann zurückgekauft.
>
>Auf Basis der selben simplen Überlegung (und der
>Insider-Käufe) jetzt noch Call gekauft:
>
>https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/produkte/hebelprodukte/optionsscheine/stuttgart/rc0 zum
>
>
>C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 @0,083

Sehr gut, fühl mich immer wohler wenn du meine Milchmädchenrechnung ähnlich siehst

  

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>>Bin schon länger dabei, hab laufend für die Steuer
>Verlust
>>realisiert und etwas mehr dann zurückgekauft.
>>
>>Auf Basis der selben simplen Überlegung (und der
>>Insider-Käufe) jetzt noch Call gekauft:
>>
>>https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/produkte/hebelprodukte/optionsscheine/stuttgart/rc0 zum
>>
>>
>>C/UNIQA EUR 7,0000 18.03.2022 @0,083
>
>Sehr gut, fühl mich immer wohler wenn du meine
>Milchmädchenrechnung ähnlich siehst


Frei nach Warren Buffett: If you need a DCF-calculation it's not cheap enough.

  

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>Ja, bin eingestiegen als sie dann genug Cash hatten um ohne
>KE durchzukommen. Schnittkaufkurs aktuell 5,27.
>
>Wenn AXA jetz 80 mio EGT bringt und im letzten Q 160 mio EGT
>hängen geblieben sind, stell ich mal eine pseudorechnung auf:
>
>theoretisch 160x4 + 80 = 720 mio egt
>gehen wir mal konservativ davon aus, dass die nicht 4x160
>schaffen sondern "nur" 4x125 + 80 = 580 mio egt
>

Die Frage ist halt was an Corona Schaden noch gezahlt werden muss. Momentan spielen sie ja alle auf verzögern bzw. vergleichen was man so hört. Angeblich einigen sich viele bei 20% der Schadenssumme. Bis die etwaigen Klagen schlagend werden, vergehen jedoch sicher ein paar Jahre - unsere Gerichte sind ja nicht die schnellsten.

  

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Durch den eine Milliarde Euro teuren Zukauf des AXA-Geschäfts in Polen, Tschechien und der Slowakei kommen zu den derzeit 12.700 Angestellten in der Gruppe 2.000 Mitarbeiter hinzu, so UNIQA-International-Chef Wolfgang Kindl. Ziel sei, die gemeinsamen Kosten in diesen drei Ländern um 20 Prozent zu reduzieren, je zur Hälfte bei den Personalkosten und bei den Sachkosten. In den nächsten Jahren erwarte man sich durch den AXA-Zukauf pro Jahr im Schnitt 80 Mio. EGT-Beitrag, sagte UNIQA-CFO Kurt Svoboda. Damit werde künftig über die Hälfte des Ergebnisbeitrags aus dem CEE-Raum kommen.

  

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>Durch den eine Milliarde Euro teuren Zukauf des AXA-Geschäfts
>in Polen, Tschechien und der Slowakei kommen zu den derzeit
>12.700 Angestellten in der Gruppe 2.000 Mitarbeiter hinzu, so
>UNIQA-International-Chef Wolfgang Kindl. Ziel sei, die
>gemeinsamen Kosten in diesen drei Ländern um 20 Prozent zu
>reduzieren, je zur Hälfte bei den Personalkosten und bei den
>Sachkosten. In den nächsten Jahren erwarte man sich durch den
>AXA-Zukauf pro Jahr im Schnitt 80 Mio. EGT-Beitrag, sagte
>UNIQA-CFO Kurt Svoboda. Damit werde künftig über die Hälfte
>des Ergebnisbeitrags aus dem CEE-Raum kommen.

d.h. sie haben KGV 12,5 bezahlt was mMn OK is, für Covid können sie ja nix...

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Brandstetter kauft 34.188 Aktien

Datum: 2020-11-19
Name: Andreas Brandstetter
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 34.188 Stück
Preis: 6.00
Gegenwert: 205.128,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Insider-Transaktion: Vorstand Wolfgang Kindl kauft 4.000 Aktien

Datum: 2020-11-19

Name: Wolfgang Kindl
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 4.000 Stück
Preis: 5.98
Gegenwert: 23.920,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Insider-Transaktion: Vorstand Kurt Svoboda kauft 1.700 Aktien

Datum: 2020-11-19
Name: Kurt Svoboda
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.700 Stück
Preis: 6.00
Gegenwert: 10.200,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

Insidertransaktionen zu allen Unternehmen finden Sie unter http://www.aktie.at/insider.html

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Peter Humer kauft 1.655 Aktien

Datum: 2020-11-19
Name: Peter Humer
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.655 Stück
Preis: 6.03
Gegenwert: 9.979,65
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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>Insider-Transaktion: Vorstand Peter Humer kauft 1.655 Aktien

>Grund für die Meldepflicht: Vorstand

>Gegenwert: 9.979,65

Armselige Summen - verdienen dort die Vorstände so wenig?

  

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Exzellentes Q3-Ergebnis, neues Strategieprogramm mit signifikanten Einmalkosten im Q4

Uniqa überraschte mit einem extrem starken Q3-Ergebnis, welches unsere und die Konsensus-Schätzungen weit übertraf. Der Konzerngewinn verdoppelte sich im Jahresvergleich auf EUR 126 Mio. im Q3 2020 und lag in den ersten neun Monaten stabil bei EUR 167 Mio. Die starke Verbesserung gegenüber dem Q2 basiert auf einer gesunkenen Schadenquote in sowohl der Lebens- als auch der Krankenversicherung sowie einem gestiegenen Kapitalanlageergebnis (unterstützt durch Anleihenverkäufe). Zudem verzeichnete die Uniqa in den Vorquartalen in der Schaden-/Unfallversicherung Aufwendungen im Zusammenhang mit Covid-19 (Reservenaufbau), im Q3 fielen diese Aufwendungen weg. Die Combined Ratio in der Schaden- /Unfall-versicherung war im 3. Quartal mit 94,4% gut, aber über dem Vorjahresniveau. Neben dem Q3-Ergebnis wurde ein neues Strategieprogramm präsentiert (Uniqa 3.0), das einen Abbau von rund 600 Mitarbeitern haupt-sächlich in Österreich bis 2022 vorsieht und zu Einmalaufwendungen von insgesamt EUR 210 Mio. im Q4 2020 führen wird.

Ausblick

Für 2020 gab der Vorstand aufgrund der derzeit hohen Unsicherheit keine Ergebnisprognose ab. Die mittelfristigen Ziele wurden durch das Strategieprogramm neu definiert, bis 2025 sollen folgende Ziele erreicht werden: verrechnete Prämien EUR >7 Mrd. (2019: EUR 5,4 Mrd.), ROE >9% (2019: 7,3%), Ausschüttungsquote von 50-60%. Kostensenkung ist ein zentrales Element von Uniqa 3.0, mit dem geplanten Personalabbau sowie weiteren Maßnahmen sollen ab 2023 jährlich EUR 50 Mio. eingespart werden. Aufgrund der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen wird es zu Einmalkosten von EUR 110 Mio. im 4. Quartal kommen. Zusätzlich werden Firmenwerte in Osteuropa von insgesamt rund EUR 100 Mio. abgeschrieben. Die neuen Ziele 2025 mit einer Eigenkapitalrendite von über 9% sind unserer Meinung nach realistisch erzielbar, auch aufgrund des im Oktober abgeschlossenen Zukaufs mehrerer AXA-Töchter in Osteuropa.

Erste Bank

  

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Hotel Burgenland verkauft

Die Wiener Immobilienfirma Hoch3 Wohnen GmbH hat den Gebäudekomplex des Hotels Burgenland in Eisenstadt gekauft, berichten das Immobilien Online Magazin und auch der „Kurier“. Eigentümer war bis jetzt die Uniqa-Versicherung.

https://burgenland.orf.at/stories/3078632/

  

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Das Land Burgenland jammert,
es sei zu teuer gewesen.
Was wollen die? Einen Rabatt für die Öffentliche Hand,
dass das Geld woanders verjankern können?

  

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Nachhaltigkeit ist ein Kernpunkt der neuen Strategie von UNIQA
Wien (OTS) -

Grüne Investments werden in den nächsten 5 Jahren auf zumindest 1 Milliarde Euro angehoben
Eigener Paris-Klimazielpfad für das gesamte Investment-Portfolio
Klimaneutralität bis 2040 angestrebt
Produktportfolio wird grüner
Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie „UNIQA 3.0 - Seeding the Future“ verstärkt UNIQA die Anstrengungen in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit erneut. Nachdem UNIQA bereits Anfang 2019 einen großen Schritt gemacht und den Ausstieg aus dem Geschäft mit Kohle verkündet und verankert hat, ist Nachhaltigkeit – oder ESG (Environment, Social, Governance) wie es in der Finanzbranche genannt wird – ein zentraler Kernpunkt der neuen Unternehmensstrategie.

„Nachhaltiges Wirtschaften ist für uns ein zentraler und absolut erfolgskritischer Teil unserer Unternehmensausrichtung“, kommentiert René Knapp, Vorstand HR & Marke, die Rolle der Nachhaltigkeit bei UNIQA.

Die Nachhaltigkeitsstrategie von UNIQA baut auf 5 Eckpfeilern auf:

Eine ESG-konforme Veranlagungspolitik, die den österreichischen und Europäischen Weg zur Klimaneutralität 2040 bzw. 2050 unterstützt,
Produkte, die auf Nachhaltigkeit eingehen,
Eine vorbildhafte Betriebsführung mit Beachtung der ökologischen und sozialen Zielsetzungen,
Eine transparente und laufende Berichterstattung zu den Fortschritten im Bereich der Nachhaltigkeit sowie die Bereitschaft, sich Rating-Prozessen zu unterziehen und schließlich
Eine enge und kooperative Zusammenarbeit mit Stakeholdern und Vereinigungen zur Förderung der Nachhaltigkeit.
Nachhaltige Veranlagungspolitik

Im Rahmen der Veranlagungspolitik arbeitet UNIQA an der laufenden Verbesserung des eingeführten ESG-Portfolio-Scorings, um damit den Weg zur Klimaneutralität konsequent weiterzugehen. Dabei baut UNIQA besonders auf internationale Zusammenarbeit mit etablierten Vereinigungen und hat die zugrundeliegenden Prinzipien einer verantwortungsvollen Veranlagung in den eigenen Leitlinien fest verankert. Die Paris-Klimaziele werden laufend in die Veranlagung integriert, um damit die europäischen und nationalen Klimaziele zu unterstützen. Um die Realwirtschaft auf ihrem Weg zu ressourcenschonendem Wirtschaften zu begleiten, baut UNIQA bis 2025 die EU-taxonomie-konformen, grünen Investments in der Neuveranlagung auf mindestens 1 Milliarde Euro weiter aus.

„Wir werden im Kampf gegen den Klimawandel unsere direkten Emissionen laufend reduzieren. In der Veranlagung werden wir ein indirektes CO2-Monitoring einführen, um so die Reduktion des CO2-Ausstoßes jener Unternehmen voranzubringen, in die wir investieren“, erklärt Andreas Rauter, Head of Sustainability & Public Affairs.

Grüne Produktpolitik

Im Bereich der eigenen Produkte will UNIQA das bestehende Portfolio um zusätzliche ökologische Veranlagungsmöglichkeiten erweitern und nachhaltige Vorsorgeprodukte forcieren. Darüber hinaus plant UNIQA Kunden zu einer nachhaltigeren Lebens- und Wirtschaftsweise zu motivieren und für sie schrittweise eine völlig nachhaltige Produktpalette anzubieten und setzt in einem ersten Schritt in diese Richtung auf ergänzende Produktmodule (z.B. Elektromobilität, emissionsarmeHaushalte/Betriebsführung) und verbesserte Beratungsqualität hinsichtlich Ressourceneffizienz und CO2-Reduktion.

Vorbildhafte Betriebsführung

UNIQA hat sich dem Konzernziel verschrieben, den eigenen CO2-Fußabdruck kontinuierlich zu verringern, sodass die eigene Betriebsführung spätestens 2040 klimaneutral ausfällt. Besonders konsequent wird weiter an der Ökologisierung des Fuhrparks und von Dienstreisen gearbeitet. In Österreich soll der durchschnittliche CO2-Ausstoß eines Dienst-Kfz von derzeit schon vorbildlichen 99g CO2/km bis 2025 auf 80g CO2/km gesenkt werden. Zudem stehen Photovoltaik-Einbauten, eine Ökologisierung der Heiz-/Kühlsysteme, die Beleuchtungsumstellungen auf LED sowie ein Energiemonitoring und auf dem Plan. Auch bei den Lieferanten achtet UNIQA künftig stark auf internationale Zertifizierungen, Standards und eine nachhaltige Betriebsführung.

Transparente und laufende Berichterstattung

Die Fortschritte, die UNIQA am Weg zu mehr Nachhaltigkeit und einem klimaneutralen Betrieb macht, werden laufend in Fortschrittsberichten offengelegt. Im aktiven Diskurs mit ESG-Ratingagenturen strebt UNIQA nach einer kontinuierlichen Verbesserung des ESG-Ratings durch weitere Reportingprozesse.

Mitgliedschaften und Kooperationen

Um für wichtige ökologische und soziale Zielsetzungen Kräfte zu bündeln, strebt UNIQA die Mitgliedschaft und den Austausch mit dem UN Global Compact (UNGC), den Principles for Responsible Investments (UN EP-FI) und den Principles for Sustainable Insurance (UN EP-FI) an. Um sich zu Positionen, Zielsetzungen und Programmen auszutauschen und abzustimmen wird UNIQA auch den Diskurs mit Vertretern der Öffentlichkeit (Ministerien, Gemeinden, Aufsichtsbehörden, NGOs etc.), sowie mit den eigenen Mitarbeitern und Investoren in Zukunft noch weiter intensivieren.

  

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Strategieprogramm mit Fokus auf Wachstum und Kostensenkung

Uniqa stellte diese Woche im Rahmen des virtuellen Kapitalmarkttags Details zum neuen Strategieprogramm Uniqa 3.0 vor. Dabei sollen bis 2025 folgende Ziele erreicht werden: verrechnete Prämien EUR >7 Mrd. (2019: EUR 5,4 Mrd.), ROE >9% (2019: 7,3%), Combined Ratio 93% (96%), Solvency Ratio über 170% sowie eine Ausschüttungsquote von 50-60%. Zentrales Element der neuen Strategie ist wie bereits berichtet die Kostensenkung, einerseits durch Mitarbeiterabbau in Österreich und andererseits durch Synergieeffekte aus der Übernahme der osteuropäischen AXA-Gesellschaften. Das versicherungstechnische Ergebnis soll durch die Kosteneinsparungen, einem Prämienwachstum sowie einer rückläufigen Schaden-Kosten-Quote von EUR 170 Mio. (2019) auf EUR 280 Mio. im Jahr 2025 gesteigert werden. In Österreich erwartet Uniqa starke Gewinnbeiträge von der Krankenversicherung sowie profitables Wachstum im Bereich Schaden und Unfall. Für die Tochterunternehmen in CEE erwartet Uniqa bis 2025 ein jährliches organisches Prämienwachstum von rund 5-6%, sodass mit Übernahme der AXA-Einheiten bis 2025 ein zusätzliches Prämienvolumen von rund EUR 1,4 Mrd. erzielt werden soll.

Ausblick

Ein wesentliches Ziel des neuen Strategieprogramms ist die Eigenkapitalrendite über die angenommenen Eigenkapitalkosten von 9,5- 9,6% zu heben und somit einen verlässlichen, wachsenden Dividendenstrom für die Aktionäre zu generieren. In Summe betrachten wir die neuen Ziele als ambitioniert aber nicht unrealistisch. Unsere aktuellen Schätzungen sind bei der Schaden-Kosten-Quote und Kostenentwicklung etwas konservativer, sodass wir in Zukunft Potenzial für eine Erhöhung unserer Prognosen sehen.

Erste Bank

  

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Standard & Poor’s bestätigt „A-“ Rating für UNIQA mit stabilem Ausblick
Wien (OTS) -

Starke Marktposition in Österreich, CEE und Russland
Führende Rolle in der Krankenversicherung in Österreich
„Exzellente“ Kapitalausstattung
„Außergewöhnliche“ Liquidität
Kapital- und Ertragslage weiter auf sehr gutem Niveau

Am 18. Dezember 2020 hat die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) das Rating der UNIQA Insurance Group mit „A-“ und einem stabilen Ausblick wiederum bestätigt. Positiv ins Gewicht gefallen sind für S&P insbesondere die starke Marktposition in Österreich, CEE und Russland, die führende Rolle in der Krankenversicherung in Österreich sowie die „exzellente“ Kapitalausstattung gemäß dem S&P Global Ratings Kapitalmodell.

Das Geschäftsrisikoprofil (Business Risk Profile) von UNIQA bewertet S&P weiter als stark und betont dabei sowohl die starke Position von UNIQA in Österreich als auch die gute Position von UNIQA in CEE, die sich durch die Akquisition der AXA Gesellschaften in der Region weiter verbessert hat. S&P geht zudem davon aus, dass UNIQA angesichts der starken Wettbewerbsposition, der gut etablierten Vertriebskapazitäten und des diversifizierten Geschäftsportfolios das Wachstum in den nächsten Jahren erfolgreich fortsetzen wird – trotz herausfordernden Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie und einer schwachen Konjunktur.

Auch das Finanzrisikoprofil (Financial Risk Profile) der UNIQA Insurance Group AG bewertet S&P weiterhin als stark. Dabei hebt die Ratingagentur die solide Kapitalausstattung von UNIQA hervor, die im S&P Kapitalmodell auch nach der AXA Akquisition auf ausgezeichnetem „AAA“ Niveau liegt. Das solide Risiko Profil von UNIQA profitiere demnach von einem breit gefächerten, diversifizierten und stabilen Investmentportfolio und einer konservativen Strategie bei der Absicherung durch Rückversicherungen. Nach Ansicht von S&P verfolgt UNIQA eine konservative Investmentstrategie, was sich darin zeigt, dass die Kapitalanlagen von UNIQA im Durchschnitt ein Kreditrating von „A“ aufweisen.

Die Liquidität von UNIQA bewertet S&P nach eigenen Maßgaben als außergewöhnlich und erwartet demnach, dass die Gruppe auch einer starken Liquiditätsbelastung standhalten kann.

Insgesamt geht S&P davon aus, dass UNIQA die Kapital- und Ertragslage in den nächsten zwei Jahren zumindest auf einem sehr guten Niveau halten wird.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Brandstetter kauft 7.812 Aktien

Datum: 2020-12-21
Name: Andreas Brandstetter
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 7.812 Stück
Preis: 6.30
Gegenwert: 49.215,60
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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UNIQA-EGT 2019 durch CEE-Abwertungen nachträglich belastet
Wertminderung von 54,6 Mio. Euro auch wirksam im Konzerneigenkapital - Schritt erfolgte auf FMA-Veranlassung nach Bilanzprüfung durch OePR

Durch Wertminderungen in Bulgarien und Rumänien wird das Ergebnis vor Steuern (EGT) und das Konzerneigenkapital des börsennotierten UNIQA-Konzerns für das Jahr 2019 nachträglich in der Höhe von 54,6 Mio. Euro belastet. Das ist die Folge einer Feststellung der Finanzmarktaufsicht (FMA) nach einer Prüfung durch die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR), teilte der Konzern am Freitag mit.
Die FMA habe festgestellt, dass eine Modellanpassung des Wertminderungstests erforderlich sei, ohne die betraglichen Auswirkungen festzustellen, so die UNIQA. Die im Modell verwendeten Wachstumsannahmen sowie die Abzinsungssätze seien infolge der Feststellungen der Behörde anzupassen. Nach Überprüfung und Bewertung dieser Feststellungen durch die UNIQA ergebe sich eine Wertminderung der Firmenwerte, die Bulgarien und Rumänien in genannter Höhe für 2019 betreffe.

Für das Jahr 2019 hatte die UNIQA ursprünglich ein EGT von insgesamt 296 Mio. Euro bekanntgegeben.

  

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UNIQA-Ergebnis 2020 stark gesunken
EGT gab von 296 Mio. auf 57 Mio. Euro nach - Erneut Dividende von 0,18 Euro je Aktie geplant

Der UNIQA-Versicherungskonzern musste voriges Jahr einen starken Ergebniseinbruch hinnehmen. Vor Steuern blieb nach vorläufigen Angaben ein Gewinn (EGT) von 57,1 Mio. Euro, nach 296 Mio. Euro im Jahr davor, teilte die UNIQA am Donnerstag mit. Das liegt ziemlich genau im Rahmen der Analystenprognosen. Für den schlimmsten Fall hatte die UNIQA für 2020 auch ein Minus nicht ausgeschlossen.
Entgegen der Ankündigung von April 2020, die Dividende ausfallen zu lassen, will die UNIQA für das abgelaufene Geschäftsjahr doch eine Gewinnausschüttung an ihre Aktionäre vornehmen. Die Dividende soll - wie für 2019 - bei 0,18 Euro je Aktie liegen, hieß es am Donnerstag weiter. Die Titel notierten zuletzt mit 6,30 Euro an der Börse. Für 2019 war wegen der Coronakrise lediglich ein Drittel der ursprünglich geplanten Dividende (von 0,54 Euro je Aktie) ausgeschüttet worden. Über die Dividende soll die Hauptversammlung am 31. Mai entscheiden.

  

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Für 2021 erwarte man ein EGT im Ausmaß des Vorsteuergewinns von 2018 - damals waren es 295 Mio. Euro gewesen. Der Ausblick für das heurige Jahr gehe davon aus, dass es keine weiteren außergewöhnlich negativen Entwicklungen geben werde und dass die Großschäden durch Naturkatastrophen im durchschnittlichen Bereich bleiben.

Entgegen der Ankündigung von April 2020, die Dividende ausfallen zu lassen, will die UNIQA für das abgelaufene Geschäftsjahr doch eine Gewinnausschüttung an ihre Aktionäre vornehmen. Die Dividende soll - wie für 2019 - bei 0,18 Euro je Aktie liegen, hieß es am Donnerstag weiter. Die Titel notierten zuletzt mit 6,30 Euro an der Börse. Für 2019 war wegen der Coronakrise lediglich ein Drittel der ursprünglich geplanten Dividende (von 0,54 Euro je Aktie) ausgeschüttet worden. Über die Dividende soll die Hauptversammlung am 31. Mai entscheiden. Für 2021 ist eine Payout-Ratio von 50 bis 60 Prozent geplant - dies entspricht auch der "UNIQA 3.0"-Mittelfriststrategie bis 2025.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Peter Humer kauft 3.000 Aktien

Datum: 2021-02-18
Name: Peter Humer
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 3.000 Stück
Preis: 6.537
Gegenwert: 19.611,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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Überrascht mit Dividende von EUR 0,18/Aktie und positivem Ausblick 2021

Uniqa präsentierte gestern die vorläufigen Zahlen 2020 und überraschte dabei mit einem Dividendenvorschlag von EUR 0,18/Aktie sowie einem positiven Ausblick 2021. Das 4. Quartal war jedoch wie bereits vorab kommuniziert von sehr hohen negativen Einmaleffekten belastet, sodass das Quartalsergebnis auf einen Verlust von EUR -147 Mio. abrutschte. Unterm Strich buchte die Uniqa damit einen Konzerngewinn von lediglich EUR 19 Mio. im GJ 2020. Zu den Sonderbelastungen zählten EUR -137 Mio. an Restrukturierungsrückstellungen und Aufwendungen für die Integration der AXA-Gesellschaften, sowie EUR -106 Mio. für die Abschreibung von Firmenwerten in CEE (Rumänien, Bulgarien, Serbien und Albanien). Die Erstkonsolidierung der AXA-Gesellschaften im Q4/20 führte zu einem deutlichen Prämienanstieg im letzten Quartal 2020 (+15%) und einer Erhöhung von 4% im GJ 2020. Abzüglich des Beitrags der AXA-Gesellschaften verzeichnete Uniqa 2020 einen kleinen Prämienrückgang von 0,4%. Die Combined Ratio in der Schaden-/Unfallversicherung stieg 2020 aufgrund der erwähnten Sonderbelastungen um 1,3 Prozent-Punkte auf 97,8% an. Die Solvenzquote ist mit über 170% unter Berücksichtigung der AXA-Übernahme, rückläufiger Zinsen und der Dividende 2020 weiterhin solide.

Ausblick

Für 2021 erwartet der Vorstand ein Vorsteuerergebnis in ungefährer Höhe des Jahres 2018 (EUR 280-290 Mio.). Die Uniqa-Aktie reagierte gestern sehr positiv auf die Dividendenüberraschung sowie den positiven Ausblick 2021. Wir erachten die Marktreaktion als gerechtfertigt und sehen für unsere Gewinnprognosen Potenzial für Anhebungen.

Erste Bank

  

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Thema #221027

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