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Konjunktur - Wasserstandsmeldungen III, Rang: Warren Buffett(2364), 16.1.21 12:57
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
ZEW-Erwartungen gehen erheblich zurück
14.10.20 13:59
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Industrie stärker von Coronakrise betroffen als gedacht
14.10.20 18:38
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Jobless claims: Another 898,000 Americans filed new une...
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U.S. retail sales beat expectations
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China’s Recovery Boosts World Outlook as Consumers Perk...
19.10.20 07:39
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Österreichs Exporte erstmals seit Krisenbeginn leicht i...
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Krisenbedingte Arbeitslosigkeit ging leicht zurück, abs...
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Fed-Konjunkturbericht: US-Wirtschaft erholt sich weiter...
22.10.20 10:32
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Jobless claims: Another 787,000 Americans filed new une...
22.10.20 21:02
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Deutschland: Steigende Coronavirus-Infektionszahlen drü...
26.10.20 12:21
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Eurozone verzeichnet im Oktober wieder leichten Wachstu...
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ifo Geschäftsklimaindex sinkt (Oktober 2020)
26.10.20 15:45
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Minus auch im September: 14 Prozent weniger Nächtigunge...
27.10.20 20:01
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Knapp 3.000 Arbeitslose mehr als in der Vorwoche
27.10.20 20:18
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Belebung in der heimischen Industrie kommt am Arbeitsma...
28.10.20 21:45
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China’s economy is largely back to normal
29.10.20 08:18
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Q3 GDP: US economic activity rose at a record 33.1% ann...
29.10.20 15:26
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IHS-Chef Kocher schließt mehr als 500.000 Arbeitslose n...
29.10.20 20:26
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WIFO: Rebound im III. Quartal 2020: BIP-Anstieg von 11,...
30.10.20 10:29
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Starkes BIP-Wachstum in Deutschland und Italien
30.10.20 11:58
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Wirtschaft in Euro-Zone nach Einbruch stark gewachsen
30.10.20 12:28
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Regierung stellt wegen Lockdowns neue Hilfen zur Verfüg...
31.10.20 09:21
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Zweiter Lockdown kostet deutsche Wirtschaft 19 Mrd.
01.11.20 11:02
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Krisenbedingte Arbeitslosigkeit im Oktober leicht gesun...
02.11.20 11:57
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China PMIs
02.11.20 14:08
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"Rasante" Erholung: Deutsche Industrie wächst kräftig
02.11.20 20:16
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WIFO: Lockdown drückt BIP heuer stärker
05.11.20 11:44
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Zweite Corona-Welle trifft Österreichs Industrie voll
06.11.20 08:39
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October jobs report: Economy added 638,000 jobs as unem...
06.11.20 22:02
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Chinas Exporte mit größtem Wachstum seit mehr als einei...
08.11.20 10:32
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Arbeitsministerin erwartet 500.000 Arbeitslose bis Ende...
09.11.20 22:24
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Derzeit 133.000 Menschen in Kurzarbeit
11.11.20 08:47
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WIFO: Wirtschaftsentwicklung im III. Quartal von Nachho...
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The Next Phase of the V
15.11.20 14:00
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Asia Pacific Nations Sign the World’s Biggest Trade Dea...
15.11.20 14:28
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Japans Wirtschaft meldet sich mit Rekordwachstum zurück
16.11.20 09:54
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BIP im Euroraum um 12,6% und Erwerbstätigkeit um 0,9% g...
16.11.20 10:46
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Bank Austria: Neuerliche Rezession über den Winter wahr...
16.11.20 20:11
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Kocher: Lockdown könnte pro Woche bis 1,5 Milliarden Eu...
16.11.20 20:14
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Chinas Industrie fährt Produktion hoch
16.11.20 20:18
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613.602 Personen ohne Job oder in Kurzarbeit
17.11.20 12:14
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Warum die Schweizer Wirtschaft besser durch die Krise k...
20.11.20 09:47
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RE: Warum die Schweizer Wirtschaft besser durch die Kri...
21.11.20 00:45
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Einkaufsmanager Eurozone
24.11.20 09:54
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Aschbacher: "Situation am Arbeitsmarkt ist ernst"
25.11.20 08:00
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ifo Geschäftsklimaindex sinkt
25.11.20 10:23
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Deutsche Wirtschaft feierte über Sommer kräftiges Comeb...
25.11.20 11:39
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Trotz Corona: US-Wirtschaft wuchs im Sommer im Rekordte...
26.11.20 07:59
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Stromverbrauch in Österreich: -7%
27.11.20 13:34
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Flash-PMI im November: Starke Schrumpfung der Eurozone-...
30.11.20 14:39
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457.197 Menschen in Österreich waren im November ohne J...
01.12.20 11:51
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OECD: Österreichs BIP schrumpft um acht Prozent
01.12.20 14:44
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Deutsche Industrie erhält deutlich mehr Aufträge
04.12.20 09:12
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U.S. employers added 245,000 jobs in November, missing ...
04.12.20 15:14
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Anhaltend starkes Wachstum der Eurozone-Industrie im No...
07.12.20 07:19
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Schrumpfender Servicesektor zieht die gesamte Eurozone ...
07.12.20 07:25
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What's driving China's exports beat?
07.12.20 11:52
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Arbeitslosenquote im Euroraum bei 8,4%
07.12.20 14:33
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Japan: Ein Milliarden-Konjunkturpaket
09.12.20 10:14
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Geldpolitische Beschlüsse 10.12.20
10.12.20 14:39
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Gesamtwirtschaftliche Prognose der OeNB für Österreich ...
11.12.20 12:37
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China - Activity strengthened further in November
15.12.20 15:09
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Arbeitslosenzahl steigt weiter
16.12.20 08:49
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ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (Dezember 2020)
18.12.20 11:06
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WIFO – Prognose für 2020 bis 2022:
18.12.20 13:21
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Deutsche Wirtschaft zeigt sich auch im Dezember erstaun...
21.12.20 17:07
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Ende der Talfahrt in Sicht: Eurozone-Flash klettert auf...
22.12.20 08:52
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Großes Konjunkturpaket in USA beschlossen
22.12.20 10:20
68
Halbe Million arbeitslos
23.12.20 08:22
69
Bisher rund 5,4 Milliarden Euro für Kurzarbeit ausbezah...
26.12.20 12:29
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Japans Industrie stagnierte im Dezember
28.12.20 17:17
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OeNB prognostiziert Vorkrisenniveau bis Ende 2022
30.12.20 11:39
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Aufschwung der Industrie Österreichs gewinnt im Dezembe...
04.1.21 08:17
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521.000 Arbeitslose
04.1.21 11:52
74
U.S. factory orders beat expectations in November
06.1.21 17:17
75
Private payrolls unexpectedly drop by 123,000 in Decemb...
06.1.21 17:25
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Konjunktur: Bessere Laune mitten im Lockdown
07.1.21 09:22
77
Corona-Jahrhundertkrise kostet uns drei Jahre Wirtschaf...
07.1.21 15:08
78
Überraschender Stellenabbau am US-Arbeitsmarkt
08.1.21 16:25
79
Erwartete Gewinnanstiege
09.1.21 09:48
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Eurozone verzeichnet im Dezember nur noch leichte Wachs...
11.1.21 07:16
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Maschinenbauer kommen langsam wieder in Gang
12.1.21 15:13
82
Plus 18 Prozent: Chinas Exporte im Dezember deutlich ge...
14.1.21 09:31
83
Deutsche Wirtschaft schrumpfte um fünf Prozent
14.1.21 16:41
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1,9 Billionen Dollar Biden will riesiges Hilfspaket dur...
15.1.21 09:15
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RE: 1,9 Billionen Dollar Biden will riesiges Hilfspaket...
15.1.21 09:34
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Konjunktur: Erholung ab dem Sommer
16.1.21 10:47
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Neues US-Konjunkturpaket: Bürger sollen 1.400 Dollar pr...
16.1.21 10:55
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AMS-Chef Johannes Kopf: „Der Aufschwung wird kommen“
16.1.21 12:57
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ZEW-Erwartungen gehen erheblich zurück

ie ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland fallen in der aktuellen Oktoberumfrage 2020 sehr stark und liegen mit 56,1 Punkten um 21,3 Punkte unterhalb des Vormonatswertes. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich jedoch erneut verbessert. Der Lageindikator beträgt im Oktober minus 59,5 Punkte. Dies ist ein Anstieg um 6,7 Punkte im Vergleich zum September.

„Die ZEW-Konjunkturerwartungen liegen noch sehr deutlich im positiven Bereich. Die große Euphorie der Monate August und September scheint aber verflogen zu sein. Die zuletzt stark gestiegene Zahl der Corona-Infektionen lässt die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung ansteigen. Hinzu kommt die Aussicht auf einen Brexit ohne Handelsvertrag zwischen EU und Großbritannien. Auch die gegenwärtige Situation vor den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten steigert die Unsicherheit“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., die aktuellen Erwartungen.

Die Erwartungen der Finanzmarktexpertinnen und Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken ebenfalls sehr stark. Der Erwartungsindikator für das Eurogebiet liegt in der Oktober-Umfrage bei 52,3 Punkten. Dies sind 21,6 Punkte weniger als im Vormonat. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet steigt hingegen um 4,3 Punkte auf einen Wert von minus 76,6 Punkten.

  

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Industrie stärker von Coronakrise betroffen als gedacht

Das Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung ist zwar im Plus, die Aussichten bleiben aber trüb. Der Wertschöpfungsverlust der Industrie durch die Coronakrise liegt mittlerweile bei acht Milliarden Euro.

https://www.diepresse.com/5882208/industrie-starker-von-coronakrise-betroffen-als-gedacht

  

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Jobless claims: Another 898,000 Americans filed new unemployment claims last week

Here were the main metrics from the report, compared to Bloomberg estimates:

Initial jobless claims, week ended Oct. 10: 898,000 vs. 825,000 expected and 845,000 during the prior week

Continuing jobless claims, week ended Oct. 3: 10.018 million vs. 10.550 million expected and 11.183 million during the prior week

https://finance.yahoo.com/news/jobless-claims-coronavirus-unemployment-week-ended-october -10-2020-183353138.html

  

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U.S. retail sales beat expectations

Retail sales jumped 1.9% last month as consumers bought motor vehicles and clothing, dined out and splashed on hobbies, the Commerce Department said on Friday. That followed an unrevised 0.6% increase in August. Economists polled by Reuters had forecast retail sales would rise 0.7% in September.

https://finance.yahoo.com/news/wrapup-1-u-retail-sales-123641466.html

  

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China’s Recovery Boosts World Outlook as Consumers Perk Up

Third quarter GDP growth disappointed; retail still strong
Industrial production and investment growth accelerated

Gross domestic product climbed 4.9% in the third quarter from a year ago, according to data released in Beijing Monday. That’s lower than economists forecast, but faster than the 3.2% expansion seen in the second quarter. Retail sales expanded 3.3% in September, industrial production grew 6.9% in the month and investment growth accelerated to 0.8% in the nine months to the end of the quarter.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-10-18/china-s-rebound-helps-to-stabilize-a-s hattered-world-economy

  

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Krisenbedingte Arbeitslosigkeit ging leicht zurück, absolute Zahlen sind gestiegen

Wien – Diese Woche waren in Österreich 413.241 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) als jobsuchend vorgemerkt, das waren um rund 4.000 mehr als in der Vorwoche (409.356). Von den aktuell Betroffenen sind 348.354 arbeitslos und 64.887 in Schulung, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt gibt es damit 71.000 Jobsuchende mehr – das bedeutet eine geringfügig niedrigere krisenbedingte Arbeitslosigkeit als in den Vorwochen (damals 72.000).

https://www.derstandard.at/story/2000121057738/krisenbedingte-arbeitslosigkeit-ging-leich t-zurueck-absolute-zahlen-stiegen

  

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Jobless claims: Another 787,000 Americans filed new unemployment claims last week

New jobless claims unexpectedly dipped below 800,000 last week, but still remained historically high as hundreds of thousands of more Americans were put out of work during the ongoing pandemic.

The U.S. Department of Labor released its weekly unemployment insurance claims report at 8:30 a.m. ET Thursday. Here were the main metrics from the report, compared to Bloomberg estimates:

Initial jobless claims, week ended Oct. 17: 787,000 vs. 870,000 expected and a downwardly revised 842,000 during the prior week

Continuing jobless claims, week ended Oct. 10: 8.373 million vs. 9.625 million expected and a downwardly revised 9.397 million during the prior week

At 787,000 new jobless claims came in below 1 million for an eighth straight week, but at a level that still handily topped the pre-pandemic one-week record of 671,000 from 1982.

https://finance.yahoo.com/news/jobless-claims-coronavirus-unemployment-week-ended-october -17-2020-183553988.html

  

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Deutschland: Steigende Coronavirus-Infektionszahlen drücken Servicesektor ins Minus, Industrie hingegen weiter kräftig im Aufwind

Dank der abermals kräftigen Steigerung der Industrieproduktion blieb die deutsche Wirtschaft auch im Oktober auf Wachstumskurs. Dass die Wirtschaft derzeit jedoch zweigeteilt ist, zeigt der Rückgang der Geschäftstätigkeit im Servicesektor, ausgelöst durch die neuen Restriktionen und die zunehmende Unsicherheit infolge der zweiten Infektionswelle mit dem Coronavirus.

Der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion sank gegenüber September lediglich um 0,2 Punkte auf 54,5 und signalisierte damit anhaltend kräftiges Wachstum.

Die Entwicklung auf Sektorenebene lief allerdings weiter auseinander. Während die Industrieproduktion mit der höchsten Rate seit Februar 2011 ausgeweitet wurde, mussten die Dienstleister erstmals seit Juni wieder leichte Geschäftseinbußen hinnehmen.

Im Servicesektor wirkten sich die neuen Restriktionen und die zunehmende Unsicherheit in Folge der wieder steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus negativ auf die Nachfrage aus.

Dies und der beschleunigte Rückgang der Exportneuaufträge sorgten für das erste Minus beim Gesamt-Auftragseingang seit vier Monaten. Im Gegensatz dazu verbuchten die Hersteller vor allem dank boomender Auslandsbestellungen aus Asien (oftmals China), den USA und Europa einen Rekordzuwachs beim Neugeschäft.

Die Auftragsbestände legten insgesamt zum dritten Mal hintereinander und so rasant zu wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren. In der Industrie stapelten sie sich so zügig wie seit Dezember 2017 nicht mehr, im Servicesektor nahmen sie nicht mehr ganz so stark ab wie zuletzt.

Bei der Beschäftigung war die Entwicklung genau umgekehrt. Hier fiel der vierte Personalzuwachs in Folge bei den Dienstleistern so stark aus wie letztmals vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, während in der Industrie erneut Stellen gestrichen wurden. Insgesamt sanken die Beschäftigtenzahlen in der deutschen Wirtschaft zum achten Mal hintereinander, wenngleich mit der niedrigsten Rate seit Beginn der Entlassungswelle im März.




Die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen stiegen im Oktober erstmals seit Februar wieder an, und zwar in beiden Sektoren. Bei den Dienstleistern wurden die Angebotspreise etwas stärker angehoben, da hier auch die Kosten im Monatsverlauf kräftiger gestiegen sind als in der Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe verteuerten sich die Einkaufspreise erstmals seit anderthalb Jahren wieder minimal, was einige Unternehmen auf die anziehende Nachfrage nach Rohmaterialien und daraus resultierende Lieferengpässe zurückführten.

Dies zusammen mit dem kräftigeren Produktionsund Auftragswachstum sowie dem abgeschwächten Abbau der Vormateriallager sorgte dafür, dass der Flash Deutschland EMI Industrie gegenüber September um 1,6 Punkte auf 58,0 stieg – der höchste Wert seit April 2018.

Da die Anzahl der Optimisten, die der Pessimisten im Oktober abermals übertraf, blieben die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist zwar insgesamt positiv, sie schwächten sich jedoch erstmals seit sieben Monaten wieder ab.




Ausschlaggebend hierfür waren die wieder zunehmenden Sorgen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Covid-19-Pandemie, insbesondere im Servicesektor.

Phil Smith, Associate Director bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Die deutsche Wirtschaft hält sich angesichts der zweiten Corona-Infektionswelle erfreulicherweise ziemlich wacker, wie der Oktober-Flash zeigt. Obwohl einige Dienstleistungsunternehmen unter den neuen Restriktionen und der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der ‘zweiten Welle’ leiden, hielten sich die Geschäftseinbußen hier insgesamt noch in Grenzen. Gleichzeitig hat die boomende Industrie der Konjunktur ordentlich Auftrieb verliehen.




Folglich sieht es zunehmend nach einer Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten aus. Das verarbeitende Gewerbe ist bisher weniger stark von den neuen Restriktionen betroffen als der Servicesektor und hat zudem enorm vom wieder florierenden Welthandel profitiert.

Da sich immer mehr Industrieunternehmen dem Wachstumsniveau von vor der CoronavirusPandemie nähern oder es sogar schon erreicht haben, wird ein dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger. So sind die Erwartungen der Hersteller im Oktober auch erstmals seit sieben Monaten wieder leicht gesunken. Dennoch, Sorgenkind Nummer eins bleibt der Dienstleistungssektor.”

  

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Eurozone verzeichnet im Oktober wieder leichten Wachstumsrückgang

Die Wirtschaftsleistung der Eurozone ist im Oktober wieder leicht geschrumpft. So wurde das beschleunigte Produktionswachstum in der Industrie von den verschärften Geschäftseinbußen im Servicesektor infolge der wieder steigenden CoronaInfektionszahlen überkompensiert. Einziger Lichtblick war Deutschland, während Frankreich und die übrigen von der Umfrage erfassten Länder wieder in die Rezession abrutschten.

Der Stellenabbau verlangsamte sich zwar, doch einige Frühindikatoren verschlechterten sich: Der Auftragseingang wies wieder ein Minus aus, und die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sanken auf den tiefsten Wert seit Mai. Der Deflationsdruck schwächte sich indes ab, da sich der Kostenauftrieb beschleunigte.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion sank im Oktober zum dritten Mal hintereinander und büßte gegenüber September einen weiteren Punkt auf 49,4 ein. Damit schrumpfte die Eurozone-Wirtschaft erstmals seit Juni wieder leicht. Zwar notiert der Index aktuell deutlich über dem Allzeittief während des Höhepunkts der CoronaPandemie im zweiten Quartal 2020, mit dem neuerlichen Rückgang steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die Eurozone auch im vierten Quartal schrumpft.

Auf Sektorenebene lief die Entwicklung zunehmend auseinander. Dank kräftig steigender Neuaufträge wurde die Industrieproduktion im Oktober so stark ausgeweitet wie zuletzt im Januar 2018. Im Gegensatz dazu vermeldete der Servicesektor zum zweiten Mal hintereinander Geschäftseinbußen, die noch dazu so gravierend ausfielen wie seit Mai nicht mehr. Die Monate während des Höhepunkts des Corona-Lockdowns zwischen März und Mai 2020 ausgenommen, verzeichneten die Dienstleister sogar den stärksten Geschäftsrückgang seit acht Jahren. Überdies gingen die Neuaufträge im Servicesektor mit beschleunigter Rate zurück.

Auch auf Länderebene liefen die Entwicklungen auseinander Deutschlands Wirtschaft wuchs den vierten Monat in Folge und mit nahezu unvermindertem Tempo weiter, was der aktuelle Flash mit 54,5 nach 54,7 im September zeigt. Während die Industrieproduktion hier mit der dritthöchsten Rate seit Umfragebeginn 1996 ausgeweitet wurde, vermeldete der Servicesektor erstmals seit Juni wieder Geschäftseinbußen.

Frankreichs Wirtschaft schrumpfte zum zweiten Mal hintereinander und mit beschleunigter Rate, was der dortige Flash mit aktuell 47,3 nach 48,5 im September zeigt. Im Servicesektor kam es den zweiten Monat in Folge zu Geschäftseinbußen, das Produktionswachstum in der Industrie verlor an Fahrt.

In den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern sank die Wirtschaftsleistung im Oktober – mit Ausnahme der Monate während des Höhepunkts der Corona-Pandemie - so rasant wie zuletzt Anfang 2013, Die kräftige Steigerung der Industrieproduktion wurde hier von der beschleunigten Talfahrt des Servicesektors mehr als überkompensiert.

Der achte Stellenabbau in Folge verlangsamte sich gegenüber dem April-Rekord weiter und fiel so schwach aus wie seit Beginn der Entlassungswelle im März nicht mehr. Insgesamt sanken die Beschäftigtenzahlen jedoch noch immer stärker als jemals zuvor vor Ausbruch der Pandemie.

In der Industrie fiel der Jobabbau stärker aus als im Servicesektor. In Deutschland sank die Beschäftigung zwar weiter, wenngleich sich die Lage am Arbeitsmarkt der Stabilisierung annäherte. In Frankreich und in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern ging die Beschäftigung ebenfalls zurück.

Mit ein Grund für den erneuten Jobabbau waren die verbreiteten Überkapazitäten, wofür der erneute Rückgang der Auftragsbestände ein untrügliches Zeichen ist. Dieser beschränkte sich allerdings auf den Servicesektor, während die Auftragsbestände in der Industrie so stark zunahmen wie zuletzt im Februar 2018 (angeführt von Deutschland). Auch dies ist ein weiterer Beleg für die auseinanderlaufenden Trends auf Sektorenebene.

Der Deflationsdruck schwächte sich im Oktober weiter ab. So fiel der achte Rückgang der Verkaufsbzw. Angebotspreise insgesamt so verhalten aus wie zuletzt im Februar. In der Industrie wurden die Verkaufspreise erstmals seit Juni 2019 sogar wieder leicht angehoben, im Servicesektor wurden die Angebotspreise hingegen erneut reduziert. In Deutschland stieg der Preisdruck am stärksten, hier wurden die durchschnittlichen Verkaufspreise erstmals seit Februar wieder erhöht.

Die Einkaufspreise legten erstmals seit Februar wieder zu, und zwar sowohl in der Industrie als auch im Servicesektor.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sanken auf den tiefsten Wert seit Mai, wobei sie sich in beiden Sektoren verschlechterten, am stärkten im Servicesektor. Frankreich war in dieser Kategorie diesmal Schlusslicht.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-PMI:

“Angesichts des neuerlichen Wachstumsrückgangs im Oktober infolge der zweiten CoronaInfektionswelle steigt das Risiko, dass die Eurozone wieder in die Rezession abrutscht.

Unsere aktuelle Umfrage zeigt eine Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten: Auf der einen Seite die Industrie, die dank der anziehenden globalen Nachfrage und einem boomenden Auftragseingang so stark wächst wie zuletzt Anfang 2018. Auf der anderen Seite der Servicesektor, der immer stärker unter den verschärften Corona-Restriktionen leidet, vor allem das schwer gebeutelte Gastgewerbe, wo die Nachfrage wegbricht.

Auf Länderebene ist die Kluft noch größer: Während Deutschland von seinem Industriesektor profitiert, der momentan den drittstärksten Aufschwung seit Umfragebeginn vor knapp 25 Jahren verzeichnet, hat sich die Talfahrt der übrigen Eurozone-Länder beschleunigt.

Der Abwärtstrend blieb insgesamt zwar moderat und weitaus weniger gravierend als im zweiten Quartal 2020, doch dürfte die Aussicht auf eine erneute Rezession nicht nur den Druck auf die EZB erhöhen, zusätzliche Anreize zu setzen. Steigen dürfte auch der Druck auf die nationalen Regierungen, die Auswirkungen der Corona-Restriktionen abzumildern. Diese wurden im Oktober ja nicht nur in der gesamten Region verschärft - sie dürften im November sogar weiter verstärkt werden.”

  

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ifo Geschäftsklimaindex sinkt (Oktober 2020)

Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern hat sich etwas eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Oktober auf 92,7 Punkte gesunken, nach 93,2 Punkten im September. Dies ist der erste Rückgang nach fünf Anstiegen in Folge. Die Unternehmen blicken deutlich verhaltener auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Ihre aktuelle Situation beurteilten sie hingegen nochmals besser als im Vormonat. Die Nervosität der deutschen Wirtschaft steigt wieder.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator erstmals seit Juni 2019 wieder im positiven Bereich angekommen. Deutlich mehr Firmen waren mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Der zuletzt aufgekommene Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat aber einen merklichen Rückschlag erhalten. Die Unternehmen konnten ihre Kapazitätsauslastung deutlich von 75,3 auf 79,8 Prozent steigern.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima hingegen merklich verschlechtert. Die Dienstleister waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Zudem ist bei den Erwartungen der Optimismus der Vormonate wieder verschwunden.

Im Handel ist Geschäftsklimaindikator leicht gesunken. Während die Händler merklich pessimistischer auf die kommenden Monate schauen, waren sie mit den laufenden Geschäften deutlich zufriedener.

Auch im Bauhauptgewerbe ist die Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimas erstmal gestoppt. Die Unternehmen korrigierten ihre sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Lage deutlich nach unten. Auch ihre Erwartungen fielen etwas pessimistischer aus.

  

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-14% erscheint mir eigentlich erstaunlich geringer Einbruch:


Minus auch im September: 14 Prozent weniger Nächtigungen

Weil ausländische Gäste massiv fehlen, setzt sich Tourismus-Flaute ungebrochen fort. "Urlaub daheim" federt Negativ-Trend ab

https://kurier.at/wirtschaft/minus-auch-im-september-14-prozent-weniger-naechtigungen/401 078052

  

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Knapp 3.000 Arbeitslose mehr als in der Vorwoche

Der Anstieg in den absoluten Zahlen sei vor allem durch das Saisonende im Tourismus zu erklären, hieß es vom Ministerium. In dem Sektor seien derzeit 57.647 Personen auf Arbeitssuche, das seien rund 2.100 mehr als in der Vorwoche. Die krisenbedingte Arbeitslosigkeit sei dagegen etwas zurückgegangen. So waren gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt aktuell 69.000 Personen mehr arbeitslos.

Wir verzeichnen im Vergleich zur Vorwoche einen Rückgang der krisenbedingten Arbeitslosigkeit von 71.000 auf 69.000 Arbeitslose. Gleichzeitig zeigen für diese Jahreszeit typische saisonale Effekte ihre Wirkung", so Arbeitsministerin Christine Aschbacher laut Aussendung.

https://www.diepresse.com/5888314/knapp-3000-arbeitslose-mehr-als-in-der-vorwoche

  

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Belebung in der heimischen Industrie kommt am Arbeitsmarkt nicht an

Österreichische Industrie hat im Oktober spürbar mehr neue Aufträge erhalten, der Beschäftigtenabbau hat sich dennoch wieder beschleunigt.

https://kurier.at/wirtschaft/belebung-in-der-heimischen-industrie-kommt-am-arbeitsmarkt-n icht-an/401079459

  

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- China’s economy is largely back to normal except for a few sectors (travel, leisure)
- Job market conditions are normalizing; consumers are reducing savings and increasing spending
- Fiscal and monetary policy impulses have started to fade

  

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Q3 GDP: US economic activity rose at a record 33.1% annualized pace

Here were the main metrics from the report, compared to consensus estimates compiled by Bloomberg:

3Q GDP, annualized quarter-over-quarter: 33.1% vs. 32.0% expected, -31.4% in the second quarter

3Q Personal Consumption: 40.7% vs. 38.9% expected, -33.2% in the second quarter

3Q GDP Price Index: 3.6% vs. 2.9% expected, -1.8% in the second quarter

3Q Core Personal Consumption Expenditures, quarter-over-quarter: 3.5% vs. 4.0% expected, -0.8% in the second quarter

https://finance.yahoo.com/news/q3-gdp-gross-domestic-product-usa-coronavirus-pandemic-181 533194.html

  

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WIFO: Rebound im III. Quartal 2020: BIP-Anstieg von 11,1%

Wien (OTS) - Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO expandierte die österreichische Wirtschaftsleistung im III. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 11,1%. Damit setzte nach dem deutlichen Einbruch im II. Quartal der erwartete Rebound ein. Mit der Lockerung der zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie gesetzten Maßnahmen wurden ein Anstieg der Konsumnachfrage der privaten Haushalte sowie ein Zuwachs in der Wertschöpfung der Dienstleistungsbereiche verzeichnet. Auch die Industriekonjunktur und die Exportnachfrage erholten sich und nahmen gegenüber dem II. Quartal zu.

Wichtige Information

Seit Ende September 2020 wird die Quartalsrechnung von Statistik Austria erstellt und publiziert. Die WIFO-Schnellschätzung baut auf dieser Rechnung auf und liefert eine Schätzung für das darauffolgende Quartal. Diese umfasst das BIP sowie einige wichtige Komponenten in der Form von saison- und arbeitstagsbereinigten Veränderungsraten gegenüber dem Vorquartal (Kennzahl laut Eurostat-Vorgabe).

Die Daten dieser Rechnung sind eine erste Schätzung und als solche mit Unsicherheiten und einem möglichen Revisionsbedarf verbunden.

Am 30. November 2020 wird von Statistik Austria die Quartalsrechnung für das BIP und Detailergebnisse für das III. Quartal 2020 auf Basis vollständigerer Daten veröffentlicht.

Nach dem Einbruch im II. Quartal 2020 (‑12,1%) erfolgte erwartungsgemäß ein deutlicher Anstieg der österreichischen Wirtschaftsleistung im Vorquartalsvergleich. Gemäß ersten Berechnungen stieg das BIP im III. Quartal 2020 um 11,1% gegenüber der Vorperiode (Kennzahl laut Eurostat-Vorgabe). Damit lag die in dieser Art berechnete heimische Wirtschaftsleistung um 5,3% unter dem Vorjahresquartal. Die durch die Folgen der COVID-19-Pandemie ausgelösten Rückgänge in der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung konnten mit der aktuellen positiven Entwicklung im III. Quartal nicht vollständig kompensiert werden.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in folgenden Komponenten des BIP: Die Wertschöpfung in der Industrie (ÖNACE B bis E) stieg im III. Quartal um 13% (nach ‑14,3% im II. Quartal), in der Bauwirtschaft um 6,4% (nach ‑9,7%). Die Marktdienstleistungen, welche zu einem überwiegenden Teil aus der von der Krise stark betroffenen Bereichen Handel, Verkehr und Tourismus sowie den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen bestehen, verzeichneten im III. Quartal einen deutlichen Anstieg: +14,5% nach ‑14,8% im II. Quartal. Spiegelbildlich wurden durch Nachholeffekte der privaten Haushalte auch in der Konsumnachfrage (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) starke Zuwächse verzeichnet (+11,8% nach ‑12,3% im II. Quartal).

Etwas schleppender verlief die Entwicklung der Investitionsnachfrage. Die Bruttoanlageinvestitionen wurden um 4,5% ausgeweitet (II. Quartal 2020 ‑7,5%). Auch die außenwirtschaftliche Dynamik war von einer Erholung geprägt, die Exporte nahmen um 10,4% zu (nach ‑13,2%), die Importe um 6,2% (nach ‑13,2%).

  

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Starkes BIP-Wachstum in Deutschland und Italien

Der deutscher Wirtschaftsminister Peter Altmaier hebt die Konjunkturprognose für das laufende Jahr trotz des Teil-Lockdowns im November leicht an.

Wie das Wirtschaftsministerium heute in Berlin mitteilte, wird mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 5,5 Prozent gerechnet. Anfang September hatte das Wirtschaftsministerium noch ein Minus von 5,8 Prozent vorhergesagt. Ende April war noch mit einem Einbruch des BIP in Deutschland von 6,3 Prozent gerechnet worden.

Auch die italienische Wirtschaft erholte sich im Sommer besser als erwartet. Das BIP sei im dritten Quartal um 16,1 Prozent zum Vorquartal gewachsen, teilte das nationale Statistikamt Istat heute in Rom nach einer ersten Erhebung mit. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 11,1 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung noch um 13,0 Prozent geschrumpft.

https://orf.at/stories/3187317/

  

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Wirtschaft in Euro-Zone nach Einbruch stark gewachsen

Die Wirtschaft der Euro-Zone ist im Sommer nach dem CoV-bedingten Einbruch im Frühjahr stark gewachsen. Die Wirtschaftsleistung (BIP) lag im dritten Quartal um 12,7 Prozent höher als im Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat heute in Luxemburg mitteilte. Fachleute hatten zwar mit einer kräftigen Erholung gerechnet, im Schnitt aber lediglich einen Zuwachs um 9,6 Prozent erwartet.

https://orf.at/stories/3187326/

  

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Zweiter Lockdown kostet deutsche Wirtschaft 19 Mrd.

Der ab morgen geltende einmonatige Lockdown in Deutschland infolge der Coronavirus-Krise kommt der deutschen Wirtschaft nach Berechnungen von Expertinnen und Experten teuer zu stehen. Er werde ihr rund 19,3 Milliarden Euro kosten, ermittelte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für die Zeitung „Welt am Sonntag“.

https://orf.at/stories/3187531/

  

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Aschbacher: Krisenbedingte Arbeitslosigkeit im Oktober leicht gesunken
Saisonal bedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit in absoluten Zahlen im Oktober

Wien (OTS) - „Wir konnten heuer über 550.000 Menschen wieder in Beschäftigung bringen und die Arbeitsaufnahmen seit Mai deutlich steigern. Das war in den letzten Wochen und Monaten ein gutes Signal, das zeigt, dass der Arbeitsmarkt trotz Corona-Pandemie in Bewegung ist. Die krisenbedingte Arbeitslosigkeit ist im Oktober auf rund 70.000 Personen gesunken. Gleichzeitig spüren wir am Arbeitsmarkt, dass die Ausbreitung der Pandemie und die damit notwendigen Maßnahmen des zweiten Lockdowns deutlich merkbar sind. Mit gezielten Maßnahmen wie der Corona-Kurzarbeit und der Corona-Joboffensive, sowie weiteren Instrumenten wie bspw. dem Neustartbonus, sind wir für die kommenden Wochen und Monate gerüstet.“

Seit Mitte April ist die krisenbedingte Arbeitslosigkeit rückläufig, ohne jedoch die Zuwächse der Vormonate ausgleichen zu können. Die Folge der Weltwirtschaftskrise auf der Corona-Pandemie ist ein Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit auf von 358.396 (+70.363 gegenüber Ende Oktober 2019). Hinzu kommen 65.354 beim AMS als Schulungsteilnehmer/innen registrierte Personen. Die Zahl der Vorgemerkten beträgt somit Ende Oktober 423.750, das bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um +69.724 bzw. +19,7%.

Gegenüber dem Vormonat Ende September 2020 erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um +11.489 und auch die AMS Schulungsteilnahmen nehmen zu (+3.408). Dieser Anstieg der Arbeitslosigkeit folgt dem üblichen Saisonmuster der vergangenen Jahre. Dies zeigt sich daran, dass der prozentuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr Ende Oktober geringer ist als noch im September.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahlen, die derzeit nur geschätzt werden können. Der geschätzte Rückgang bei den unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen Ende Oktober beträgt rund -43.000. Ende Oktober 2020 sind 358.396 Personen beim AMS arbeitslos vorgemerkt. Die Zahl der Arbeitslosen steigt Ende Oktober um +24,4% bzw. +70.363 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Inklusive der Personen in einer AMS-Schulung beträgt die Zahl der Vorgemerkten Ende Oktober 423.750, das bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um +69.724 bzw. +19,7%. In AMS Schulung werden aktuell 64.354 Personen gezählt (-639 bzw. -1,0% gegenüber Ende Oktober 2019).

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt bei geschätzten 8,7%, das ist ein Anstieg von +1,7%-Punkten gegenüber dem Oktober 2019. Die Arbeitslosenquote nach internationaler Erhebungsmethode gemäß EUROSTAT liegt für September 2020 bei 5,5% (+1,1%-Punkte). Österreich liegt im europäischen Vergleich an der elften Stelle bei der Arbeitslosenquote.

Merklich überdurchschnittliche Zuwächse der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen Ende Oktober Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft (+31,6%).Die Arbeitslosigkeit von Männern steigt mit +24,7% etwas stärker als die der Frauen (+24,2%).

Menschen mit Behinderungen (+13,4%) sowie Ältere ab 50 Jahren (+22,2%) weisen im Vergleich zum Vorjahr eine unterdurchschnittlich ansteigende Arbeitslosigkeit auf. Aber auch die Arbeitslosigkeit von Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) wächst im Oktober mit +19,0% unterdurchschnittlich. Der Anteil der Arbeitslosen mit einer Wiedereinstellzusage im Register beträgt 7,9%.

In der Betrachtung nach Branchen zeigen sich Ende Oktober die größten Zuwächse in der registrierten Arbeitslosigkeit im Tourismus (+30,8%), gefolgt von der Baubranche (+30,1%). Dann folgen der Handel mit +25,6% Arbeitslosigkeit und das Gesundheits- und Sozialwesen (+24,0%). Die Warenproduktion (+22,7%) sowie die Arbeitskräfteüberlassung (+14,5%) zeigen eine unterdurchschnittlich steigende Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr.

Steigende Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr verzeichnen alle Bundesländer, am stärksten ist der Zuwachs in Tirol (+38,9%) und Vorarlberg (+30,6%). Dann folgen Wien (+26,4%), Salzburg (+25,6%), Oberösterreich (+25,4%), die Steiermark (+23,6%), das Burgenland (+20,4%), Niederösterreich (+18,9) sowie Kärnten (+9,5%).

Ende Oktober 2020 standen beim AMS 64.666 sofort verfügbaren offenen Stellen (-11.511 oder -15,1%) zur Verfügung. Insgesamt konnten 2020 bereits 557.785 Personen aus AMS-Vormerkung heraus wieder Arbeit aufnehmen. Die Arbeitsaufnahmen aus AMS-Vormerkung reduzierten sich in der zweiten Märzhälfte deutlich und lagen auch im April unter den Werten des Vorjahres. Ab Mai 2020 liegen die Arbeitsaufnahmen bereits wieder deutlich über den Vorjahresmonaten.

Geschätzte 3.768.000 Personen, das sind rund 43.000 Personen weniger als im Oktober 2019 bzw. -1,1%, befanden sich Ende Oktober 2020 in unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen.

Am Lehrstellenmarkt zeigt sich Ende Oktober österreichweit eine Lehrstellenlücke von 513 gemeldeten Lehrstellen (-669). Den 7.832 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden (ohne Teilnehmerinnen und Teilnehmer der überbetrieblichen Lehrausbildung) standen 7.319 gemeldete, sofort verfügbare Lehrstellen gegenüber. Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist höher als im Vorjahr, das Angebot an Lehrstellen hingegen ist konstant. In Wien und Niederösterreich suchen Ende Oktober 2020 weiterhin deutlich mehr Jugendliche eine Lehrstelle als offene Lehrstellen angeboten werden. In Wien übersteigt die Nachfrage mit rund 10 Lehrstellensuchenden, die einer sofort verfügbaren offenen Lehrstelle gegenüberstehen, das Angebot deutlich. Demgegenüber sind in Oberösterreich, Salzburg und Tirol deutlich mehr offene Lehrstellen verfügbar als Lehrstellensuchende gemeldet.

  

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Turning to Asia and over the weekend we saw China’s official October PMIs, which printed a touch better than expectations. The manufacturing PMI came in at 51.4 (vs. 51.3 expected) while non-manufacturing came in at 56.2 (vs. 56.0 expected) bringing the composite reading to 55.3 (vs. 55.1 last month). The Caixin manufacturing PMI this morning printed at 53.6 (vs. 52.8 expected), the highest since Jan 2011.

  

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"Rasante" Erholung: Deutsche Industrie wächst kräftig

Die deutsche Industrie hat trotz der Corona-Pandemie einen guten Lauf. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im Oktober um 1,8 auf 58,2 Punkte, teilte das Institut IHS Markit am Montag auf Basis endgültiger Daten zu seiner Firmenumfrage mit. Damit liegt das Barometer auf dem höchsten Stand seit März 2018 und weit über der Marke von 50, ab der es Wachstum signalisiert. Die Betriebe verzeichneten das stärkste Auftragsplus seit Beginn der Umfrage 1996.

https://www.derstandard.at/story/2000121364740/deutsche-industrie-waechst-kraeftig-rasant e-erholung

  

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Der wegen der CoV-Pandemie seit Dienstag geltende zweite Lockdown in Österreich wird die heimische Wirtschaft heuer und kommendes Jahr stärker in Mitleidenschaft ziehen als bisher angenommen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) geht für 2020 nun von 7,7 Prozent BIP-Einbruch aus statt der noch im Oktober angenommenen 6,8 Prozent minus. Und 2021 dürfte die Wirtschaft nur um 2,8 statt 4,4 Prozent wachsen.

0,6 Prozentpunkte dieses zusätzlichen Einbruchs im heurigen Jahr seien auf den Bereich Beherbergung und Gastronomie zurückzuführen, der Rest vor allem auf (freiwilligen) Konsumverzicht in anderen Bereichen, erklärte das WIFO heute in einem Update zu seiner Herbstprognose und seiner jüngsten Mittelfristprognose.

https://orf.at/stories/3188397/



  

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October jobs report: Economy added 638,000 jobs as unemployment rate fell to 6.9%

U.S. employers brought back more jobs than expected in October and the unemployment rate improved by a greater than anticipated margin.

Non-farm payrolls: +638,000 vs. +580,000 expected and a revised +672,000 in September

Unemployment rate: 6.9% vs. 7.6% expected and 7.9% in September

https://finance.yahoo.com/news/october-jobs-report-nonfarm-payrolls-labor-department-coro navirus-pandemic-195633097.html



  

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Chinas Exporte mit größtem Wachstum seit mehr als eineinhalb Jahren

Im Oktober plus 11,4 Prozent zum Vorjahr. Handelsbilanzüberschuss mit USA weiter gewachsen.

Die chinesischen Wirtschaft erholt sich immer stärker von der Corona-Krise. Die Exporte wuchsen im Oktober überraschend kräftig um 11,4 Prozent binnen Jahresfrist und damit so stark wie seit 19 Monaten nicht mehr, wie aus Daten der Zollbehörde am Samstag hervorging. Auch die Importe zeigten mit einem Plus von 4,7 Prozent ein solides Wachstum, auch wenn sie langsamer als im September und als von Analysten erwartet zulegten. Es ist das zweite Wachstum in Folge.

https://kurier.at/wirtschaft/chinas-exporte-mit-groesstem-wachstum-seit-mehr-als-eineinha lb-jahren/401090043

  

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Derzeit 133.000 Menschen in Kurzarbeit

Derzeit sind 132.984 Menschen in Kurzarbeit, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) heute mit. Vorerst halten sich die Unternehmen noch zurück, im Oktober und Anfang November seien nur 15.844 Anträge eingelangt. Bis 20. November können vom Lockdown betroffene Betriebe noch rückwirkend Anträge stellen. Das Ministerium geht davon aus, dass bei der Kurzarbeit eine höhere Nachfrage folgt.

Zugleich teilte Aschbacher mit, dass derzeit 437.421 Personen ohne Job sind, das sind um 12.521 mehr als in der Vorwoche bzw. 79.000 mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Aschbacher wiederholte die Befürchtung, dass die Arbeitslosigkeit bis Jahresende auf über 500.000 Menschen steigen könnte.

Die krisenbedingte Arbeitslosigkeit könnte noch um 20.000 Arbeitssuchende höher ausfallen als bisher. Von den Menschen ohne Job waren 370.981 arbeitslos und 66.440 in Schulung.

36.000 fanden im Oktober neuen Job
Positiv sei, dass trotz wirtschaftlicher Probleme im Oktober 36.000 Personen einen Job gefunden haben. Es seien „Zigtausende“ offene Stellen beim AMS gemeldet, außerdem würden viele Arbeitsplätze direkt vermittelt.

https://orf.at/stories/3189239/

  

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WIFO: Wirtschaftsentwicklung im III. Quartal von Nachholeffekten geprägt

Wien (OTS) - Die Dynamik der Weltwirtschaft ist nach wie vor von der COVID-19-Pandemie und den zu ihrer Eindämmung gesetzten Maßnahmen bestimmt. Nach dem BIP-Einbruch in den USA und im Euro-Raum im II. Quartal wurde im III. Quartal ein Rebound verzeichnet. Die Vertrauensindikatoren liegen weiterhin auf niedrigem Niveau, signalisieren jedoch Erholungstendenzen in der Industrie. Auch in Österreich wuchs die Wirtschaftsleistung im III. Quartal 2020 deutlich. Nachholeffekte schlugen sich besonders in einem Anstieg des Konsums der privaten Haushalte und der Wertschöpfung der Dienstleister nieder. Der Beschäftigungsabbau verlangsamte sich, betrug im Oktober aber nach vorläufigen Zahlen immer noch 1% gegenüber dem Vorjahr. Die Inflation erhöhte sich im September leicht.

"Im III. Quartal 2020 wurde die Konjunkturdynamik von Nachholeffekten bestimmt. Nach den Einschränkungen im II. Quartal war sowohl in Österreich als auch im Euro-Raum insgesamt ein Rebound zu verzeichnen", so die Autoren des aktuellen WIFO-Konjunkturberichtes Sandra Bilek-Steindl.

Die Weltwirtschaft steht anhaltend im Zeichen der COVID-19-Pandemie. Im Herbst zogen steigende Infektionszahlen in vielen Ländern abermals einschränkende Maßnahmen nach sich. Vor dem Hintergrund der schwachen Konjunktur drückte die weltweite Abnahme der Rohölnachfrage weiterhin die Rohölpreise, der HWWI-Index der Weltmarktrohstoffpreise sank im Oktober im Vorjahresvergleich.

Nachdem das BIP sowohl in den USA als auch im Euro-Raum im II. Quartal eingebrochen war, wurden im III. Quartal wieder deutliche Zuwächse verzeichnet (USA +7,4%, Euro-Raum +12,7%).

In den USA verbesserten sich im Oktober die Stimmung der Industrie laut Einkaufsmanagerindex (ISM) und das Konsumentenvertrauen (laut Conference Board und University of Michigan). Im Euro-Raum und in Deutschland zeigt sich hingegen ein uneinheitliches Bild: Während die Vorlaufindikatoren der Industrie aufwärtsgerichtet sind, geben jene für den privaten Konsum und die Dienstleistungen eine verhaltene Entwicklung wieder.

Auch in Österreich nahm die Wirtschaftsleistung mit dem Rebound im III. Quartal zu, das BIP stieg gemäß ersten Berechnungen gegenüber dem Vorquartal um 11,1%. Mit der Lockerung der zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie gesetzten Maßnahmen wurde ein Anstieg insbesondere der Konsumnachfrage der privaten Haushalte sowie der Wertschöpfung der Dienstleistungsbereiche verzeichnet. Aber auch der produzierende Bereich und die Exporte zogen kräftig an.

Nach dem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit im Frühjahr stabilisierte sich die Lage weiter, die Arbeitslosenquote (nationale Berechnungsmethode, saisonbereinigt) lag Ende Oktober nach vorläufigen Zahlen bei 9,4%. Auch der Beschäftigungsabbau verlangsamte sich, betrug nach vorläufiger Schätzung im Oktober aber immer noch 1% gegenüber dem Vorjahr.

Trotz des Rückganges der Treibstoffpreise zog die Inflation in Österreich im September leicht an. Gemäß Verbraucherpreisindex (VPI) betrug die Teuerung 1,5%, laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex (HVPI) 1,3%. Damit war der Preisauftrieb in Österreich erneut höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes (‑0,3%).

Abbildung 1: Die aktuelle Wirtschaftsentwicklung im Euro-Raum – auf der WIFO-Website

  

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Bisserl sehr optimistisch:

The Next Phase of the V

We remain constructive on the prospects for macro and markets in 2021. On the macro side, we think that the global economy will enter the next phase of the V-shaped recovery. In the first stage, the global economy has reached pre-COVID-19 output levels, a milestone we expect to pass this quarter. By 2Q21, we envision the economy getting back on its pre-COVID-19 path (i.e., where GDP would have been absent the COVID-19 shock).

A synchronous global recovery: At 6.4%Y, our 2021 global growth forecast remains above consensus (5.3%Y), a stance bolstered by the news on vaccines and antibody treatments. We are more bullish than consensus because we believe that the COVID-19 shock has not dampened private sector risk appetite significantly, while policy stimulus has proved to be more than a backstop.

We think that a global synchronous recovery, last seen in 2017, will unfold in 2021. While rising COVID-19 cases may lead to tighter restrictions and weigh on DM activity in the near term, EM growth will continue to accelerate. Emerging from the winter, the easing of restrictions will lift growth in DMs, which will join the rest of the world from March/April 2021. While the consumer has been driving the recovery so far, we expect the capex cycle to kick in from 2Q21.

Morgan Stanley

  

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Japans Wirtschaft meldet sich mit Rekordwachstum zurück

ie japanische Wirtschaft hat sich mit einem Rekordwachstum aus der Coronarezession zurückgemeldet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Sommerquartal auf das Jahr hochgerechnet um 21,4 Prozent, wie aus den am Montag veröffentlichten Regierungsdaten hervorgeht. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Zuwachs von 18,9 Prozent gerechnet.

https://www.diepresse.com/5898093/japans-wirtschaft-meldet-sich-mit-rekordwachstum-zuruck

  

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BIP im Euroraum um 12,6% und Erwerbstätigkeit um 0,9% gestiegen
BIP in der EU um 11,6% gestiegen und Erwerbstätigkeit um 0,9% gestiegen

Wachstum des BIP im Euroraum und in der EU

Im Vergleich zum Vorquartal ist das saisonbereinigte BIP im dritten Quartal 2020 im Euroraum um 12,6% und in der EU um 11,6% gestiegen. Dies geht aus einer Schnellschätzung hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht wird. Dies waren bei Weitem die stärksten Zuwächse seit Beginn der Zeitreihe 1995 und eine Erholung gegenüber dem zweiten Quartal 2020. Im zweiten Quartal 2020 war das BIP im Euroraum um 11,8% und in der EU um 11,4% gesunken.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im dritten Quartal 2020 im Euroraum um 4,4% und in der EU um 4,3% gesunken, was eine teilweise Erholung nach -14,8% bzw. -13,9% im Vorquartal darstellt.

Im Verlauf des dritten Quartals 2020 stieg das BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 7,4% (nach -9,0% im zweiten Quartal 2020). Gegenüber dem Vorjahresquartal sank das BIP um 2,9% (nach -9,0% im Vorquartal).

Wachstum der Erwerbstätigkeit im Euroraum und in der EU

Die Zahl der Erwerbstätigen ist im dritten Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,9% gestiegen. Dies waren die stärksten Anstiege seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995. Im zweiten Quartal 2020 war die Erwerbstätigkeit im Euroraum um 2,9% und in der EU um 2,7% gesunken.




Gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres sank die Erwerbstätigkeit im dritten Quartal 2020 im Euroraum um 2,0% und in der EU um 1,8%, nach -3,1% bzw. -2,9% im zweiten Quartal 2020.

  

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Kocher: Lockdown könnte pro Woche bis 1,5 Milliarden Euro kosten

Die genauen Folgen des zweiten Lockdown seien zwar noch nicht abschätzbar, der Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), Martin Kocher, schätzt jedoch, dass die Kosten rund eine bis 1,5 Milliarden Euro pro Woche ausmachen könnten. Ohne Lockdown wären die Schäden aber noch größer, so der Ökonom im Ö1-Mittagsjournal des ORF-Radio.

"Die Alternativen sind schlechter als das, was jetzt passiert", sagte Kocher. Die Regierung habe derzeit zum Glück noch Spielraum im Budgetrahmen für weitere Maßnahmen, da für die bisherigen Coronahilfen mehr budgetiert als bisher ausgezahlt wurde.

https://www.diepresse.com/5898309/kocher-lockdown-konnte-pro-woche-bis-15-milliarden-euro -kosten

  

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Chinas Industrie fährt Produktion hoch

Die chinesische Industrie hat ihren Erholungskurs im Oktober ungeachtet der zweiten Coronawelle bei wichtigen Handelspartnern fortgesetzt. Sie steigerte ihre Produktion erneut um 6,9 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Zugleich meldeten die Einzelhändler steigende Umsätze, was auf einem robusten Konsum hindeutet: Diese wuchsen um 4,3 Prozent, das bisher größte Plus in diesem Jahr.

https://www.diepresse.com/5898095/chinas-industrie-fahrt-produktion-hoch

  

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613.602 Personen ohne Job oder in Kurzarbeit

Die Arbeitslosigkeit ist weiter im Steigen. 443.465 Personen sind derzeit beim AMS vorgemerkt, davon sind 376.465 arbeitslos und 67.000 in Schulung. Das ist ein Zuwachs von 6.044 Jobsuchenden binnen einer Woche. Die „krisenbedingte Arbeitslosigkeit“ hat um 3.700 auf 82.708 Menschen zugenommen, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) heute bei einer Pressekonferenz in Wien. In Kurzarbeit befinden sich 170.137 Personen.

Die Ministerin verwies heute darauf, dass die Pandemie den Arbeitsmarkt weiterhin stark trifft. „Mit der mittlerweile bewährten Corona-Kurzarbeit gelingt es uns, viele Arbeitsplätze und somit Einkommen zu sichern“, so Aschbacher heute. Bisher seien rund 5,2 Mrd. Euro für die Kurzarbeit ausbezahlt und acht Milliarden Euro bewilligt worden.

Seit Anfang November hätten 39.000 Personen wieder einen Job gefunden. „Das zeigt, dass die Dynamik am Arbeitsmarkt auch in Krisenzeiten nach wie vor hoch ist“, erklärte Aschbacher.

https://orf.at/stories/3190142/

  

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Warum die Schweizer Wirtschaft besser durch die Krise kommt

Das Coronavirus grassiert in der Schweiz ähnlich stark wie in Österreich. Der Einbruch der heimischen Wirtschaft dürfte trotzdem doppelt so stark sein wie bei den Nachbarn

https://www.derstandard.at/story/2000121812430/warum-die-schweizer-wirtschaft-besser-durc h-die-krise-kommt

  

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>Warum die Schweizer Wirtschaft besser durch die Krise kommt
>
>Das Coronavirus grassiert in der Schweiz ähnlich stark wie in
>Österreich. Der Einbruch der heimischen Wirtschaft dürfte
>trotzdem doppelt so stark sein wie bei den Nachbarn
>
>https://www.derstandard.at/story/2000121812430/warum-die-schweizer-wirtschaft-besser-durc h-die-krise-kommt

Die Schweiz profitiert außerdem in dieser Krise von ihrem starken Finanz- und Versicherungssektor. Anders als in der Finanzkrise sind Banken diesmal kaum betroffen.

Offensichtlich haben wir in Österreich einen schwachen Finanz- und Versicherungssektor.

  

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• According to preliminary results, the Eurozone manufacturing, services and composite PMI fell to 53.6, 41.3 and 45.1, respectively, in November, from corresponding levels of 54.8, 46.9 and 50.0 in October. The indices also decreased in France (49.1, 38.0 and 39.9) and Germany (57.9, 46.2 and 52.0)

  

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Aschbacher: "Situation am Arbeitsmarkt ist ernst"

Die Zahl der Menschen in Kurzarbeit ist seit der Vorwoche um 49.000 auf 219.000 Personen gestiegen. Auch die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich weiter.

https://www.diepresse.com/5902275/aschbacher-situation-am-arbeitsmarkt-ist-ernst


  

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ifo Geschäftsklimaindex sinkt (November 2020)

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Oktober. Der Rückgang war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage bewerteten sie etwas weniger gut. Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen.

Das Verarbeitende Gewerbe ist der Lichtblick in diesem Monat. Das Geschäftsklima hat sich verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage deutlich besser. Die Auftragseingänge stiegen, wenn auch langsamer als im Vormonat. Der Ausblick auf die kommenden Monate fiel jedoch merklich weniger optimistisch aus.

Im Dienstleistungssektor hat der Geschäftsklimaindikator merklich nachgegeben. Er liegt erstmals seit dem Juni wieder im negativen Bereich. Die zuletzt gute Lageeinschätzung hat sich deutlich eingetrübt. Zudem blicken erheblich mehr Unternehmen pessimistisch auf die kommenden Monate. Die Indikatoren im Bereich Hotels und Gastgewerbe sind regelrecht abgestürzt.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden. Auch die Erwartungen trübten sich merklich ein. Insbesondere die Einzelhändler berichteten von deutlich weniger gut laufenden Geschäften.

Im Bauhauptgewerbe hat der Index leicht nachgegeben. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat. Ihre Erwartungen hingegen fielen etwas pessimistischer aus.

  

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-3,9% yoy.

Deutsche Wirtschaft feierte über Sommer kräftiges Comeback

Das Wachstum im dritten Quartal war höher als erwartet. Den Hauptanteil hatten höhere privatn Konsumausgaben und stark gestiegene Exporte. Zum Jahresende dürfte die Erholung aber vorerst enden.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Zeitraum Juli bis September im Vergleich zum zweiten Quartal um 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Nach vorläufigen Daten war die Behörde von einem Plus von 8,2 Prozent ausgegangen.

Im Jahresvergleich hinterließ die Coronakrise allerdings tiefe Spuren. Im Vergleich zum dritten Quartal 2019 schrumpfte die Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft preisbereinigt um 3,9 Prozent.

https://www.diepresse.com/5902081/deutsche-wirtschaft-feierte-uber-sommer-kraftiges-comeb ack

  

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Stromverbrauch in Österreich: -7%

Ein Blick auf den europäischen Stromverbrauch zeigt, dass vor allem Frankreich mit aktuell minus 14 Prozent und Spanien mit minus elf Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich unter der Corona-Krise leiden. In diesen beiden Ländern spiegeln sich die Maßnahmen eines harten umfassenden Lockdowns im Stromverbrauch wieder. In Deutschland (minus zwei Prozent) und Tschechien (null Prozent) ist die Pandemie jedoch kaum im Stromverbrauch abzulesen


Stromverbrauch in Österreich: Lockdown und milder November kosten sieben Prozent
APG-Strom-Analyse: Neuerlicher Lockdown drückt Stromverbrauch in Österreich um sieben Prozent ins Minus. Im Europavergleich hält Frankreich mit minus 14 Prozent den Rekordwert

Wien (OTS) - Die kalte Jahreszeit bedingt, dass im Winter traditionell mehr Strom verbraucht wird. Die Schließung des Einzelhandels ist jedoch deutlich im Stromverbrauch abzulesen. Nach den ersten Wochen Teil- bzw. einer Woche (KW 47) hartem Lockdown im November hinkt der Stromverbrauch gegenüber dem Vergleichszeitraum um sieben Prozent hinterher. „Angesichts des Höhepunkts der Corona-Krise im Mai, in dem der Stromverbrauch bis zu 15 Prozent ins Minus rutschte, kann man aber aktuell von einer Stabilisierung auf niedrigerem Niveau verglichen zum Vorjahr sprechen. Ein weiterer Grund, warum aktuell weniger Strom als im Vorjahr verbraucht wurde, ist der wesentlich mildere November verglichen zur Vorjahrsperiode“, sagt Gerhard Christiner, technischer Vorstand der APG. Die geringere Stromnachfrage spiegelt sich auch im Strompreis wider. „Mit rund 32 Euro pro MWh liegt der wöchentliche Strompreis in der Kalenderwoche 44 um fast zehn Euro unter dem Wert von 2019“, ergänzt der kaufmännische Vorstand Thomas Karall. Beide Vorstände betonen, dass „die aktuellen Rahmenbedingungen keine Auswirkungen auf die sichere Stromversorgung haben.“

Ein Blick auf den europäischen Stromverbrauch zeigt, dass vor allem Frankreich mit aktuell minus 14 Prozent und Spanien mit minus elf Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich unter der Corona-Krise leiden. In diesen beiden Ländern spiegeln sich die Maßnahmen eines harten umfassenden Lockdowns im Stromverbrauch wieder. In Deutschland (minus zwei Prozent) und Tschechien (null Prozent) ist die Pandemie jedoch kaum im Stromverbrauch abzulesen (siehe Grafik Stromverbrauch europavergleich).

Erzeugung aus Erneuerbaren weiterhin stark

„Obwohl die Erzeugung grünen Stroms im Winter traditionell abnimmt, ist der Anteil an Strom aus grüner Energie immer noch hoch. Das liegt vor allem an der guten Wasserführung. Die Wasserlaufkraft der Donau lag heuer tagesweise bei bis zu 40 Prozent über dem langjährigen Schnitt“, erklärt Christiner. Eine 100-prozentige Deckung des Stromverbrauchs durch Erneuerbare ist zur kalten Jahreszeit kaum möglich. Österreich zählt zurzeit zu den Stromimporteuren in Europa. „Im Jahresvergleich beträgt der Import für den Monat Oktober 2020 mit 241 GWh aber nicht mal ein Viertel des Importwertes aus 2019 mit 1069 GWh. Das liegt an der guten Wasserführung und dem geringeren Heizbedarf wegen dem milden Herbstwetter im Oktober“, sagt Christiner. Gleichzeitig kann der grüne Strom aus erneuerbaren aufgrund fehlender Stromnetzkapazitäten nicht umfassend nutzbar gemacht werden. Die fast täglich notwendigen Redispatch-Maßnahmen verursachten heuer schon Kosten in Höhe von 115 Millionen Euro (siehe Grafik Redispatch). „Die geplanten Netzaus- und Umabuprojekte der APG, wie u.a. die Errichtung der Salzburgleitung, die Erneuerung der Weinviertelleitung oder auch die Stromversorgung im Zentralraum Oberösterreich sind deshalb unabdingbar, um in Österreich für eine sichere Stromversorgung, die einfachere Integration von Erneuerbaren, preisgünstigen Strom und dadurch für einen nachhaltig starken Wirtschaftsstandort Österreich zu sorgen“, konstatiert Karall.

APG verfolgt die Entwicklung des Stromverbrauchs seit Beginn der Corona-Krise und veröffentlicht unter https://www.apg.at/infografiken regelmäßig Grafiken zu den Themen: Stromverbrauch Österreich, Stromverbrauch Europa, Import/Export, Strompreis, Erzeugung durch Erneuerbare u.v.a.m.

  

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Flash-PMI im November: Starke Schrumpfung der Eurozone-Wirtschaft infolge von Corona-Lockdowns

Aufgrund der verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sank die Wirtschaftsleistung der Eurozone im November markant.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion gab binnen Monatsfrist um 4,9 Punkte auf 45,1 nach - der tiefste Wert seit Mai. Mit Ausnahme der ersten beiden Quartale dieses Jahres liegt der bisherige PMI-Durchschnittswert für das vierte Quartal mit 47,6 Punkten auf dem niedrigsten Wert seit Ende 2012 (während der Staatsschuldenkrise) und kennzeichnet damit einen starken BIP-Rückgang.

Der Rückschlag betraf beide von der Umfrage erfassten Sektoren gleichermaßen, wobei der Servicesektor am stärksten unter den Corona-Eindämmungsmaßnahmen litt. Während sich das Produktionswachstum in der Industrie im November hauptsächlich wegen der spürbar nachlassenden Exportnachfrage, lediglich auf das Niveau von Juli - dem ersten Aufschwungsmonat - abschwächte, ging die Geschäftstätigkeit im Dienstleistungssektor zum dritten Mal in Folge und so stark aus wie seit Mai nicht mehr zurück.

Der Auftragseingang der Industrieunternehmen wies das niedrigste Plus seit fünf Monaten aus, im Servicesektor schlug das höchste Minus seit Mai zu Buche. Im Gastgewerbe, der Reisebranche und bei Unternehmen in konsumnahen Bereichen war die Nachfrage besonders schwach, da zahlreiche Regierungen vor dem Hintergrund der zweiten Corona-Infektionswelle zusätzliche Restriktionen erließen.

Auch auf Länderebene liefen die Entwicklungen auseinander, wobei sich Deutschland dem allgemeinen Abwärtstrend abermals widersetzte.




Mit 39,9 Punkten nach 47,5 im Oktober signalisiert der Composite-Index Frankreichs, dass die Wirtschaftsleistung im November zum dritten Mal hintereinander und so stark geschrumpft ist wie zuletzt im Mai, was die gesamte Eurozone-Konjunktur massiv belastete. Im Servicesektor ging es den dritten Monat in Folge und mit beschleunigter Rate bergab, die Industrie vermeldete erstmals seit Mai wieder einen Rückgang.

Deutschlands Wirtschaft wuchs hingegen erneut, wenngleich der dortige Composite-PMI um drei Punkte auf 52,0 sank - der niedrigste Wert seit Beginn des Aufschwungs im Juli. Das Produktionswachstum in der Industrie verlangsamte sich hier zwar, die Zuwachsrate war jedoch erneut eine der höchsten seit Umfragebeginn. Die zweiten Geschäftseinbußen in Folge im Servicesektor fielen hingegen so stark aus wie zuletzt im Mai.

In den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern schrumpfte die Wirtschaft im November den vierten Monat in Folge und - mit Ausnahme des Absturzes zwischen März und Juni - so stark wie letztmals im Mai 2009. Die Industrieproduktion wuchs kaum noch und im Servicesektor ging es mit beschleunigter Rate bergab, sodass der Composite-PMI auf 42,4 Punkte von zuvor 47,2 sank.




Der neunte Beschäftigungsrückgang in der Eurozone in Folge fiel genauso deutlich aus wie beim Tief im Oktober. Auf Länderebene vermeldete Deutschland erstmals seit Februar wieder ein Stellenplus und in Frankreich fiel das Minus so gering aus wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr.

In den übrigen Ländern kam es hingegen zum stärksten Personalabbau seit Juni.

Hauptgrund für den insgesamt anhaltenden Stellenrückgang waren die nach wie vor vorhandenen Überkapazitäten, wofür der stärkste Abbau der Auftragsbestände seit Juni der beste Beleg war. Während die unerledigten Aufträge in der Industrie insgesamt zunahmen (angeführt von einem kräftigen Anstieg in Deutschland), beschleunigte sich der Rückgang der unerledigten Aufträge bei den Dienstleistern gegenüber dem Vormonat.




Infolge der Nachfrageflaute versuchten vor allem die Serviceunternehmen ihre Umsätze mit verstärkten Preisnachlässen anzukurbeln. In der Industrie wurden die Verkaufspreise hingegen wegen der steigenden Einkaufspreise so deutlich angehoben wie seit Mai 2019 nicht mehr. Dass sich die Einkaufspreise in der Industrie so stark verteuerten wie zuletzt im Januar 2019 lag den Befragten zufolge vor allem an der florierenden Nachfrage nach wichtigen Rohmaterialien und den daraus resultierenden Lieferengpässen auf breiter Front.

Demnach verlängerten sich die Lieferzeiten im November so stark wie seit Mai nicht mehr.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist erholten sich von ihrem Absturz im Oktober und erreichten den zweithöchsten Wert seit Februar. In der Industrie hellte sich der Ausblick besonders deutlich auf, hier stieg der entsprechende Index auf den höchsten Wert seit März 2018. Doch auch die Dienstleister zeigten sich wieder zunehmend optimistisch, was den Geschäftsverlauf der kommenden zwölf Monate anbelangt. Hoffnung machten den Befragten vor allem die erfreulichen Nachrichten der letzten Wochen über die Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffes.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-PMI:

“Aufgrund der neuerlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen ist die Eurozone im November wieder in eine ernste Krise geschlittert. Mit den heutigen Daten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Eurozone-BIP im vierten Quartal 2020 wieder schrumpft.

Am stärksten hat es einmal mehr den Servicesektor getroffen, und zwar besonders Unternehmen aus konsumnahen Bereichen sowie das Gastgewerbe.

Allerdings hat sich die schwächelnde Nachfrage auch auf den Industriesektor negativ ausgewirkt. Gleichwohl bleibt das verarbeitende Gewerbe ein Lichtblick. Vor allem die deutschen Hersteller legen eine ermutigende Widerstandsfähigkeit an den Tag, wobei sie von einem anhaltenden Nachfrageboom profitieren.

Im Hinblick auf das kommende Jahr ist der Optimismus sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor gestiegen. In erster Linie lag das an den positiven Nachrichten über die Entwicklung eines Impfstoffs und der Hoffnung, dass damit im neuen Jahr eine Rückkehr zur Normalität möglich sein wird.

Bedeutsamer ist jedoch, dass die im vierten Quartal 2020 offensichtlich erneut schrumpfende Wirtschaft ein deutlicher Dämpfer für den Aufschwung ist und den Aufholprozess verlängert. Nach einem Rückgang des BIP von 7,4% in 2020 rechnen wir für 2021 momentan lediglich mit einem Wachstum von 3,7%.”

  

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457.197 Menschen in Österreich waren im November ohne Job
Um 25 Prozent oder 91.247 Personen mehr als vor einem Jahr - Besonders starker Anstieg im Tourismus mit +46 Prozent - In Kurzarbeit derzeit 276.370 Menschen, um 57.000 mehr als zuletzt - GRAFIK

457.197 Menschen in Österreich sind heuer im November ohne Job gewesen. Das ist innerhalb eines Jahres ein Anstieg um 24,9 Prozent oder um 91.247 Personen, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. Gegenüber dem Vormonat Oktober gab es einen Zuwachs um 33.447 Menschen, gegenüber voriger Woche ein Plus von rund 3.300 Personen.
Von den 457.197 Menschen ohne Job waren 390.858 beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos gemeldet - ein Zuwachs um 30,5 Prozent oder 91.331 Personen binnen Jahresfrist. Weitere 66.339 Menschen befanden sich in einer Schulung.

Bei den vorgemerkten arbeitslosen Männern (206.971) war der Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit +28,8 Prozent etwas geringer als bei den Frauen (183.887) mit +32,4 Prozent. Die Zahl sofort verfügbarer offener Stellen sank im Vergleich zum Monat davor um über 6.000 auf 58.243.

In Kurzarbeit sind derzeit 276.370 Personen, hieß es am Dienstag - das sind gut 57.000 mehr als vor einer Woche.

Besonders stark stieg die Arbeitslosigkeit im Tourismus, wo aktuell 72.146 Menschen auf Arbeitssuche sind - um 46 Prozent mehr als vor einem Jahr. Etwas schwächer, aber auch sehr stark, sind die Auswirkungen im Handel mit +32,4 Prozent Anstieg binnen Jahresfrist.

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt nun bei geschätzten 9,5 Prozent, ein Anstieg von 2,1 Prozentpunkten gegenüber dem November 2019. Bei Frauen lag die Quote bei 9,6 Prozent (+2,3 Prozentpunkte), bei Männern bei 9,3 Prozent (+2,0 Prozentpunkte).

  

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OECD: Österreichs BIP schrumpft um acht Prozent

Die Wirtschaftsleistung Österreichs dürfte heuer um acht Prozent schrumpfen, in den kommenden Jahren nur allmählich wieder anziehen und bis Ende 2022 unter dem Vor-Krisen-Niveau bleiben. Davon geht die OECD in ihrer heute veröffentlichten halbjährlichen Konjunkturprognose aus. Im Juni war die OECD für Österreich für den Fall einer zweiten Welle der Pandemie noch von 7,5 Prozent BIP-Rückgang im heurigen Jahr ausgegangen.

Für das kommende Jahr rechnen die OECD-Experten mit nur 1,4 Prozent Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – weniger als zuletzt von heimischen Konjunkturforschern erwartet – und erst für 2022 mit einem etwas kräftigeren Anziehen um 2,3 Prozent.

Dabei geht die OECD für den Privatkonsum von minus 7,9 Prozent heuer, 2,9 Prozent Zuwachs 2021 und 2,3 Prozent im Jahr 2022 aus. Die Im- und Exporte von Gütern und Dienstleistungen sieht man heuer um rund 13 Prozent schrumpfen, 2021 um vier Prozent und 2022 um viereinhalb Prozent zulegen.

10,5 Prozent des BIP Defizit erwartet
Da ein wirksamer Covid-19-Impfstoff vor der Türe stehe, werde sich die wirtschaftliche Aktivität in Österreich in den Jahren 2021/22 erholen, aber immer noch bis Ende 2022 deutlich unter dem Trendniveau von vor der Krise liegen, so die OECD. Die signifikant gestiegene Arbeitslosenquote werde bis 2021 hoch bleiben und erst 2022 allmählich sinken.

Schwache Steuereinnahmen und großzügige Unterstützungen wegen der Coronavirus-Krise würden zu einem hohen Haushaltsdefizit führen. Das Defizit des Gesamtstaats sieht die OECD heuer bei 10,5 Prozent des BIP, kommendes Jahr bei 6,7 und 2022 bei 2,6 Prozent. Der Schuldenstand des Gesamtstaates würde damit laut Maastricht-Definition (nach 70,6 Prozent des BIP im Jahr 2019) auf 86,8 Prozent 2020, 91,9 Prozent 2021 und 92,2 Prozent 2022 zulegen, wird geschätzt.

https://orf.at/stories/3191939/

  

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Deutsche Industrie erhält deutlich mehr Aufträge

Die deutsche Industrie hat im Oktober einen deutlichen Auftragszuwachs erzielt. Gegenüber dem Vormonat gingen 2,9 Prozent mehr Bestellungen ein, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten einen etwa halb so starken Anstieg von im Schnitt 1,5 Prozent erwartet. Außerdem wurde der Zuwachs im Vormonat September nachträglich von 0,5 auf 1,1 Prozent angehoben.

Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Aufträge im Oktober 1,8 Prozent höher. Auch das lag über den Erwartungen von Analysten. Sogar das Niveau vor der Corona-Krise im Februar wurde um 0,8 Prozent übertroffen. In der großen Automobilindustrie lagen die Bestellungen 6,0 Prozent über dem Vorkrisenniveau.

Aus dem Inland kamen 2,4 Prozent mehr Aufträge, aus dem Ausland waren es 3,2 Prozent mehr. Die Bestellungen aus Ländern außerhalb der Eurozone stiegen besonders stark.

  

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Anhaltend starkes Wachstum der Eurozone-Industrie im November

Mit 53,8 gab der finale IHS Markit Eurozone Einkaufsmanager Index (PMI) gegenüber Oktober zwar um einen Punkt nach, die Vorabschätzung wurde jedoch um 0,2 Punkte übertroffen. Der Eurozone-Industriesektor ist damit den fünften Monat in Folge gewachsen, und die Steigerungsrate blieb ein weiteres Mal deutlich über dem Langzeit-Durchschnittswert.

Auf Sektorenebene liefen die Entwicklungen allerdings erheblich auseinander. Während der Investitions- und Vorleistungsgüterbereich weiter kräftig wuchsen, mussten die Konsumgüterhersteller erstmals seit sechs Monaten wieder moderate Geschäftseinbußen hinnehmen.

Rangliste nach PMI®-Indexwerten (November)
Deutschland 57,8 (Flash 57,9) 2-Monatstief
Niederlande 54,4 22-Monatshoch
Irland 52,2 3-Monatshoch
Österreich 51,7 2-Monatstief
Italien 51,5 5-Monatstief
Spanien 49,8 5-Monatstief
Frankreich 49,6 (Flash 49,1) 6-Monatstief
Griechenland 42,3 6-Monatstief

Mit Ausnahme Irlands und den Niederlanden schwächte sich das Wachstum in allen anderen von der Umfrage erfassten Ländern im November ab. Deutschland blieb in der PMI-Rangliste Spitzenreiter, gefolgt von den Niederlanden und Irland.

Solide Steigerungsraten vermeldeten auch Österreich und Italien, wohingegen die Industriesektoren Spaniens und Frankreichs geringfügig schrumpften.

Griechenland blieb mit beschleunigtem Abwärtstempo mit Abstand Schlusslicht. Das fünfte Produktionswachstum in Folge verlangsamte sich gegenüber dem ZweieinhalbJahreshoch im Oktober und fiel so schwach aus wie zuletzt im Juli. Auch das fünfte Auftragsplus in Folge fiel im November niedriger aus als in den zurückliegenden vier Monaten, was auf die nachlassende Binnen- und Exportnachfrage zurückzuführen war.

Das Exportneugeschäft wies das geringste Plus seit August aus, legte allerdings weiterhin solide zu, besonders in Deutschland, den Niederlanden und Österreich.

Die vierte Zunahme der Auftragsbestände in Folge fiel erneut kräftig aus. Da sich die Unternehmen auf Produktivitätssteigerungen fokussierten, setzte sich der Stellenabbau zum 19. Mal hintereinander fort. Am stärksten sanken die Beschäftigtenzahlen diesmal in Griechenland, Deutschland und Österreich.

Im Zuge der Produktionssteigerungen und der höheren Produktionsanforderungen wurde die Einkaufsmenge mit einer der höchsten Raten seit zweieinhalb Jahren ausgeweitet. Folglich stieg der Druck auf die Lieferanten, und die durchschnittlichen Lieferzeiten verlängerten sich so deutlich wie seit sieben Monaten nicht mehr.

Da die Unternehmen wo immer möglich auf Lagerbestände an Rohstoffen und Halbfertigprodukten zurückgriffen, sanken deren Bestände den 22. Monat in Folge. Auch die Fertigwarenlager wurden so rasant abgebaut wie seit Ende 2009 nicht mehr.

Der Anstieg der Einkaufspreise beschleunigte sich und fiel so stark aus wie zuletzt vor knapp zwei Jahren. Alle von der Umfrage erfassten Länder verzeichneten diesmal eine höhere Inflationsrate.

Um die Gewinnmargen zu sichern, wurden die Verkaufspreise abermals angehoben, diesmal sogar so kräftig wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist verbesserten sich weiter und fielen so optimistisch aus wie zuletzt vor über zweieinhalb Jahren. Am zuversichtlichsten blickten diesmal die niederländischen, italienischen und deutschen Branchenakteure in die Zukunft.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen IHS Markit EurozoneIndustrie PMI:

„Die Eurozone-Industrieunternehmen steigerten ihre Produktion auch im November ganz ordentlich. Obwohl sich die Steigerungsrate gegenüber dem 32- Monatshoch von Oktober wegen der neuen Lockdown-Beschränkungen abschwächte, sollte das anhaltende Produktionswachstum die Auswirkungen des Lockdowns auf die Wirtschaft abmildern, von denen der Servicesektor stark betroffen ist. Somit deuten auch die Novemberdaten darauf hin, dass die Eurozone im vierten Quartal 2020 nicht im gleichen Ausmaß schrumpfen wird wie im zweiten Quartal.

Deutschland blieb die Wachstumslokomotive, hier legten Produktion und Auftragseingang abermals so stark zu wie selten zuvor in den zurückliegenden 25 Jahren seit Beginn der Umfrage. Deutschland außen vor, stagnierte das Produktionswachstum nahezu, und der Auftragseingang wies erstmals seit Juni wieder ein Minus aus. Die daraus resultierende Kluft zwischen dem Produktionswachstum Deutschlands und dem der übrigen Eurozone-Länder ist momentan so groß wie nie zuvor.

Erfreulicherweise hat sich der Ausblick auf das kommende Jahre verbessert, was darauf hindeutet, dass der Aufschwung in den nächsten Monaten wieder an Fahrt gewinnen wird, wenn die Lockdown-Maßnahmen gelockert und die Ausgaben, insbesondere die Investitionen, infolge der jüngsten Nachrichten bezüglich der Impfstoffentwicklung wieder steigen. Insofern dürfte die Abhängigkeit von Deutschland in Kürze nachlassen, da sich die Geschäftserwartungen ja wieder verbesserten oder in allen Ländern mit Ausnahme Frankreichs – das der Erholung wohl weiter hinterherhinken wird - optimistisch geblieben sind.

Engpässe bei Produktionsmaterialien sorgten indes für einen gestiegenen Preisdruck, da die Lieferanten wieder zunehmend in der Lage waren, die Preise für zahlreiche wichtige Güter aufgrund der verstärkten Nachfrage anzuheben. Diese gestiegene Preismacht verheißt Gutes für die Gewinne und hilft dabei, die verbreiteten Deflationssorgen zu zerstreuen.”

  

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Schrumpfender Servicesektor zieht die gesamte Eurozone im November ins Minus

Starke Geschäftseinbußen im Servicesektor sorgten dafür, dass die Wirtschaftsleistung der Eurozone im November erstmals seit fünf Monaten wieder insgesamt geschrumpft ist. Dies signalisiert der finale IHS Markit Eurozone Composite Index (PMI®), der gegenüber Oktober um 4,7 Punkte auf 45,3 absackte. Immerhin wurde die Vorabschätzung um 0,2 Punkte übertroffen.

Genauer betrachtet, ging es im Servicesektor so rasant bergab wie zuletzt im Mai. Gleichzeitig fiel das fünfte Produktionswachstum in der Industrie in Folge schwächer aus als in den drei Vormonaten.

Dass die Industrieproduktion in der Eurozone zulegte, war in erster Linie auf Deutschland zurückzuführen, das damit auch das einzige Land war, in dem die Wirtschaftsleistung im November stieg. Unterm Strich wuchs die deutsche Wirtschaft jedoch mit der niedrigsten Steigerungsrate seit fünf Monaten.

In allen anderen von der Umfrage erfassten Ländern schrumpfte die Wirtschaftsleistung im November. Frankreich, Italien und Spanien steckten jeweils so tief in der Krise wie zuletzt im Mai, lediglich in Irland hielten sich die Wachstumseinbußen in Grenzen.

Dass die Eurozone im November wieder ins Minus rutschte, war den Befragten zufolge vor allem auf die anhaltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zurückzuführen. Wegen der Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und der sozialen Kontakte wies folglich auch der Auftragseingang den stärksten Rückgang seit Mai aus.

Besonders schwach war die Nachfrage im Gastgewerbe und im Tourismus, und auch beim Exportneugeschäft verbuchten die Unternehmen erstmals seit drei Monaten wieder einen Rückgang.

Rangliste Composite Output Index November:

Deutschland 51,7 (Flash: 52,0) 5-Monatstief
Irland 47,7 2-Monatstief
Italien 42,7 6-Monatstief
Spanien 41,7 6-Monatstief
Frankreich 40,6 (Flash: 39,9) 6-Monatstief

Die 21. Abnahme der Auftragsbestände in Folge fiel im November so stark aus wie zuletzt im Juni.

Aufgrund anhaltender Stellenstreichungen in Industrie und Servicesektor sanken die Beschäftigtenzahlen zum neunten Mal hintereinander, diesmal allerdings nur noch moderat. Am stärksten war der Jobabbau in Italien und Spanien, in Irland änderte sich bei der Beschäftigung wenig, in Frankreich sank sie in mäßigem Tempo und Deutschland vermeldete einen leichten Zuwachs.

Der sechste Anstieg der Einkaufspreise in Folge blieb zwar stark er schwächte sich gegenüber Oktober jedoch ab. Die Verkaufspreise wurden hingegen den neunten Monat in Folge reduziert.

Im Zuge der guten Nachrichten hinsichtlich der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs hellte sich er Ausblick im November spürbar auf. Allerdings blieb der Index Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist auch diesmal wieder unter seinem Langzeit-Durchschnittswert.

Servicesektor

Mit aktuell 41,7 Punkten nach 46,9 im Oktober notierte der finale IHS Markit Eurozone ServiceIndex zum dritten Mal hintereinander unter der Wachstumsmarke von 50 Punkten und signalisierte damit die stärksten Geschäftseinbußen seit Mai.

Angeführt von Frankreich, Italien und Spanien, vermeldeten sämtliche von der Umfrage erfassten Länder diesmal rückläufige Geschäfte infolge der lokalen Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Das vierte Auftragsminus in Folge fiel so hoch aus wie zuletzt im Mai. Rückläufig war nicht nur die Binnennachfrage, auch bei den Exportneuaufträgen mussten die Dienstleister diesmal einen kräftigen Rückgang hinnehmen.

Wie bereits seit März sank die Beschäftigung im November weiter, diesmal allerdings langsamer als in den acht Vormonaten. Mit Ausnahme Deutschlands, wo per Saldo so viele neue Arbeitsplätze geschaffen wurden wie zuletzt im Februar, sanken die Beschäftigtenzahlen ansonsten überall.

Die Einkaufspreise legten im November erneut nur moderat zu. Die Angebotspreise wurden wegen des scharfen Wettbewerbs hingegen abermals reduziert. In sämtlichen von der Umfrage erfassten Ländern hellte sich der Ausblick im Berichtsmonat auf, allen voran in Spanien.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen Eurozone Composite-PMI:

„Die Eurozone ist im November wieder ins Minus gerutscht, was auf die neuerlichen Restriktionen zur Eindämmung der zweiten Infektionswelle der Corona-Pandemie seitens der Regierungen zurückzuführen war.

Allerdings fällt die Talfahrt diesmal bei weitem nicht so stark aus wie im Frühjahr. Und anders als damals ist die Industrie – teilweise aufgrund der Aufholjagd bei den Exporten - weiter auf Wachstumskurs. Selbst bei den Dienstleistern geht es momentan nicht so rasant bergab wie noch beim ersten Lockdown.

Dass sich der Servicesektor momentan vergleichsweise wacker hält, liegt einerseits an der von der Industrie überspringenden Nachfrage in den Bereichen Transport und anderen industrierelevanten Servicebereichen, sowie andererseits daran, dass die Lockdown-Beschränkungen diesmal nicht so restriktiv sind wie im Frühjahr.

Ungeachtet dessen dürfte das EurozoneWirtschaftswachstum im vierten Quartal 2020 markant schrumpfen. Besonders schlimm sieht es aktuell in Frankreich, Spanien und Italien aus.

Die Impfstoffentwicklung hat nicht nur den Geschäftsaussichten Auftrieb gegeben, gestiegen ist auch der Optimismus, dass es 2021 wieder eine Rückkehr zur Normalität geben wird. So rechnen die Unternehmen im Zuge des verbesserten Ausblicks wieder mit steigenden Unternehmensund Verbraucherausgaben, wenngleich die Akteure noch für einige Zeit mit einer erhöhten Ausgabenzurückhaltung rechnen.”

  

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What's driving China's exports beat?

China's November exports have beaten expectations again. Exports increased by 21% y/y in November, setting a new record for China's monthly exports value. Exports to the US and the EU increased the most. The latest China trade data appears to suggest the impact of the second Covid wave on global consumer demand is likely much smaller than that of the first wave.

  

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Arbeitslosenquote im Euroraum bei 8,4%
In der EU bei 7,6%

Im Oktober 2020 lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Euroraum bei 8,4%, ein Rückgang von 8,5% im Vergleich zu September 2020 und ein Anstieg von 7,4% gegenüber Oktober 2019. Die Arbeitslosenquote in der EU lag im Oktober 2020 bei 7,6%, unverändert im Vergleich zu September 2020 und erhöhte sich von 6,6% gegenüber Oktober 2019. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Gemäß Schätzungen von Eurostat waren im Oktober 2020 in der EU 16,236 Millionen Männer und Frauen arbeitslos, davon 13,825 Millionen im Euroraum. Gegenüber September 2020, sank die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 91 000 und im Euroraum um 86 000. Gegenüber Oktober 2019, stieg die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 2,186 Millionen und im Euroraum um 1,692 Millionen.

Jugendarbeitslosigkeit

Im Oktober 2020 waren in der EU 3,115 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 2,551 Millionen im Euroraum. Gegenüber 17,4% in der EU und 17,9% im Euroraum im September 2020, stieg die Jugendarbeitslosenquote im Oktober 2020 auf 17,5% bzw. 18,0%. Im Vergleich zu September 2020, stieg die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in der EU um 46 000 und im Euroraum um 29 000. Im Vergleich zu Oktober 2019 stieg die Jugendarbeitslosigkeit in der EU um 404 000 und im Euroraum um 319 000.

  

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Japan: Ein Milliarden-Konjunkturpaket

Japan stemmt sich mit einer dritten milliardenschweren Konjunkturspritze gegen die wirtschaftlichen Schäden durch die Coronapandemie. Zu diesem Zweck schnürte die Regierung am Dienstag ein Konjunkturpaket im Gesamtvolumen von 73,6 Billionen Yen (583 Mrd. Euro), wie der neue Ministerpräsident Yoshihide Suga erklärte. Man wolle Beschäftigung sichern, Subventionsprogramme zur Ankurbelung des Binnentourismus verlängern und den Konsum ankurbeln. Das Konjunkturprogramm soll auch einen Pfad für Wachstum mittels umweltfreundlicher und digitaler Technologien ebnen. Die eigentlichen Fiskalausgaben belaufen sich auf rund 40 Billionen Yen. Das Gesamtpaket bezieht auch Ausgaben des privaten Sektors mit ein, die durch den staatlichen Anschub angeregt werden sollen.

https://www.diepresse.com/5908755/japan-ein-milliarden-konjunkturpaket

  

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Geldpolitische Beschlüsse
10. Dezember 2020

Angesichts der wirtschaftlichen Folgen des Wiederauflebens der Pandemie hat der EZB-Rat seine geldpolitischen Instrumente heute wie folgt rekalibriert:

Erstens werden der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,50 % belassen. Der EZB-Rat geht davon aus, dass die EZB-Leitzinsen so lange auf ihrem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden, bis er feststellt, dass sich die Inflationsaussichten in seinem Projektionszeitraum deutlich einem Niveau annähern, das hinreichend nahe, aber unter 2 % liegt, und dass sich diese Annäherung in der Dynamik der zugrunde liegenden Inflation durchgängig widerspiegelt.

Zweitens beschloss der EZB-Rat, den Umfang des Pandemie-Notfallankaufprogramms (Pandemic Emergency Purchase Programme – PEPP) um 500 Mrd € auf insgesamt 1 850 Mrd € zu erweitern. Außerdem verlängerte er den Zeithorizont für die Nettoankäufe im Rahmen des PEPP bis mindestens Ende März 2022. Der EZB-Rat wird Nettoankäufe in jedem Fall durchführen, bis die Phase der Coronavirus-Krise seiner Einschätzung nach überstanden ist.

Der EZB-Rat beschloss zudem, die Wiederanlage von Tilgungsbeträgen der im Rahmen des PEPP erworbenen Wertpapiere bei Fälligkeit mindestens bis Ende 2023 zu verlängern. Das zukünftige Auslaufen des PEPP-Portfolios wird in jedem Fall so gesteuert, dass eine Beeinträchtigung des angemessenen geldpolitischen Kurses vermieden wird.

Drittens beschloss der EZB-Rat, die Bedingungen für die dritte Serie gezielter längerfristiger Refinanzierungsgeschäfte (GLRG III) erneut zu rekalibrieren. Insbesondere beschloss er, den Zeitraum, in dem deutlich günstigere Bedingungen gelten, um zwölf Monate bis Juni 2022 zu verlängern. Ferner werden drei zusätzliche Geschäfte zwischen Juni und Dezember 2021 durchgeführt. Außerdem beschloss der EZB-Rat, den Höchstbetrag, der von Geschäftspartnern bei GLRG-III-Geschäften aufgenommen werden kann, von 50 % auf 55 % ihres Bestands an anrechenbaren Krediten zu erhöhen. Um einen Anreiz für Banken zu setzen, das aktuelle Niveau der Bankkreditvergabe aufrechtzuerhalten, werden die rekalibrierten GLRG-III-Bedingungen nur Banken angeboten, die eine neue Zielgröße bei der Kreditvergabe erfüllen.

Viertens beschloss der EZB-Rat, die Maßnahmen zur Lockerung der Kriterien für Sicherheiten, die er am 7. und 22. April 2020 verabschiedet hatte, bis Juni 2022 zu verlängern. Die Verlängerung dieser Maßnahmen wird weiterhin sicherstellen, dass Banken die liquiditätszuführenden Geschäfte des Eurosystems in vollem Umfang nutzen können, vor allem die rekalibrierten GLRGs. Der EZB-Rat wird die Maßnahmen zur Lockerung der Kriterien für Sicherheiten vor Juni 2022 überprüfen und stellt so sicher, dass die Teilnahme von Geschäftspartnern des Eurosystems an GLRG III-Geschäften nicht beeinträchtigt wird.

Fünftens beschloss der EZB-Rat, 2021 vier zusätzliche längerfristige Pandemie-Notfallrefinanzierungsgeschäfte (Pandemic Emergency Longer-Term Refinancing Operations – PELTROs) anzubieten.

Sechstens werden die Nettoankäufe im Rahmen des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchase Programme – APP) in einem monatlichen Umfang von 20 Mrd € fortgesetzt. Der EZB-Rat geht weiterhin davon aus, dass die monatlichen Nettoankäufe von Vermögenswerten im Rahmen des APP so lange fortgesetzt werden, wie dies für die Verstärkung der akkommodierenden Wirkung seiner Leitzinsen erforderlich ist, und dass sie beendet werden, kurz bevor er mit der Erhöhung der EZB-Leitzinsen beginnt.

Der EZB-Rat beabsichtigt, die Tilgungsbeträge der im Rahmen des APP erworbenen Wertpapiere weiterhin bei Fälligkeit für längere Zeit über den Zeitpunkt hinaus, zu dem er mit der Erhöhung der Leitzinsen beginnt, vollumfänglich wieder anzulegen und in jedem Fall so lange wie erforderlich, um günstige Liquiditätsbedingungen und eine umfangreiche geldpolitische Akkommodierung aufrechtzuerhalten.

Siebtens werden die Eurosystem Repo Facility for Central Banks (EUREP) sowie alle befristeten Swap- und Repo-Linien mit Zentralbanken außerhalb des Euroraums bis März 2022 verlängert.

Darüber hinaus beschloss der EZB-Rat, seine regulären Kreditgeschäfte so lange wie erforderlich weiterhin als Mengentender mit Vollzuteilung zu den geltenden Bedingungen durchzuführen.

Separate Pressemitteilungen mit weiteren Einzelheiten zu den vom EZB-Rat ergriffenen Maßnahmen werden heute Nachmittag um 15:30 Uhr MEZ veröffentlicht.

Die heute ergriffenen geldpolitischen Maßnahmen werden dazu beitragen, die günstigen Finanzierungsbedingungen während der Pandemie aufrechtzuerhalten und dadurch die Kreditvergabe an alle Wirtschaftssektoren zu fördern, die Konjunktur zu unterstützen und mittelfristig Preisstabilität zu gewährleisten. Zugleich herrscht weiterhin große Unsicherheit, auch im Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie und den Zeitpunkt der Bereitstellung von Impfstoffen. Wir werden die Wechselkursentwicklung mit Blick auf ihre möglichen Auswirkungen auf die mittelfristigen Inflationsaussichten auch weiterhin beobachten. Der EZB-Rat ist daher nach wie vor bereit, alle seine Instrumente gegebenenfalls anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Teuerungsrate – im Einklang mit seiner Verpflichtung auf Symmetrie – auf nachhaltige Weise seinem Ziel annähert.

  

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Zweite COVID-19-Welle verzögert Konjunkturerholung
Gesamtwirtschaftliche Prognose der OeNB für Österreich 2020 bis 2023
Wien (OTS) - Österreichs Wirtschaft erholte sich vom tiefen Konjunktureinbruch über die Sommermonate rascher als erwartet. Die gegenwärtige zweite Infektionswelle führt jedoch zu einem erneuten Konjunktureinbruch im vierten Quartal. Dieser dürfte aber im Vergleich zum Frühjahr nur halb so stark ausfallen. Unter der Annahme eines schrittweisen Auslaufens der gesundheitspolitischen Maßnahmen im ersten Halbjahr 2021 erwartet die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) einen kräftigen konjunkturellen Aufholprozess. Nach einem Rückgang des realen BIP im Ausmaß von 7,1 Prozent im Jahr 2020 wird für die Jahre 2021 bis 2023 mit Wachstumsraten von 3,6 Prozent, 4,0 Prozent bzw. 2,2 Prozent gerechnet. Mitte 2022 sollte das reale BIP wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Trotz des massiven Konjunktureinbruchs sinkt die HVPI-Inflationsrate im Jahr 2020 nur moderat auf 1,3 Prozent. Im weiteren Prognosezeitraum steigt sie auf 1,7 Prozent an. Das gesamtstaatliche Defizit (Maastricht) wächst im Jahr 2020 auf 9,2 Prozent des BIP, wird sich jedoch bis 2023 wieder deutlich auf 1,4 Prozent des BIP zurückbilden.

Pandemieverlauf bestimmt weitere Konjunkturentwicklung

Es werden voraussichtlich zwar bereits zu Jahresbeginn 2021 Impfstoffe zur Verfügung stehen, eine effektive globale Umsetzung wird jedoch Zeit brauchen und erst mit Jahresbeginn 2022 abgeschlossen sein. Es wird daher nur eine schrittweise Lockerung der Stützungsmaßnahmen angenommen: Im ersten Quartal 2021 sowie in geringerem Ausmaß auch noch im zweiten Quartal 2021 wird die wirtschaftliche Aktivität in und außerhalb Österreichs noch durch die Pandemie belastet.

Wachstumsverluste des zweiten Lockdowns nur halb so groß wie im Frühjahr

Der zweite Lockdown wird zu einem deutlich geringeren Einbruch der Wirtschaftsleistung führen als der erste im Frühjahr. Es wird erwartet, dass das BIP in den Wochen während des zweiten Lockdowns um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgehen wird; im Frühjahr war das Minus mit –25 Prozent fast doppelt so hoch. Zu den wichtigsten Gründen für die geringeren Auswirkungen zählen geringere Störungen der globalen Wertschöpfungsketten, keine Produktionsschließungen, Lerneffekte, die geringere Unsicherheit sowie größere Zuversicht angesichts einer sich abzeichnenden medizinischen Lösung.

Aufwärtstrend bei den Güterexporten, aber erneuter Einbruch im Tourismus

Die zweite Infektionswelle dürfte zu keinem erneuten Einbruch im Güterhandel führen und dessen Wachstum nur geringfügig dämpfen. Bei den Tourismusexporten muss hingegen erneut mit hohen Verlusten gerechnet werden. Insgesamt ist für das Gesamtjahr 2020 mit einem Rückgang der Exporte von Gütern und Dienstleistungen von knapp 12 Prozent zu rechnen. Im Laufe des Jahres 2021 wird mit einer kräftigen Konjunkturerholung in allen wichtigen Exportzielländern gerechnet, von der Österreichs Exporteure profitieren werden.

Zwangs- und Vorsichtssparen führen zu Einbruch des privaten Konsums

Zwangssparen aufgrund der Einschränkungen der Konsummöglichkeiten und Vorsichtssparen aufgrund der erhöhten Einkommensunsicherheit haben im Jahr 2020 zu einem starken Anstieg der Sparquote auf 13,7 Prozent (+5,5 Prozentpunkte) und einem Einbruch der privaten Konsumausgaben (–8,8 Prozent) geführt. Für das Jahr 2021 wird trotz stagnierender Realeinkommen ein Konsumwachstum von 3,9 Prozent erwartet, da die privaten Haushalte ihre Sparquote wieder zurückführen werden.

Kurzarbeit verhindert stärkeren Anstieg der Arbeitslosigkeit

Der Wirtschaftseinbruch verringert im Jahr 2020 das Arbeitsvolumen (Anzahl der Arbeitsstunden) der unselbstständig Beschäftigten um 8,8 Prozent. Der Beschäftigungsabbau fällt dank des massiven Einsatzes von Kurzarbeit jedoch mit –2,3 Prozent vergleichsweise moderat aus. Für das Jahr 2021 wird mit einem leichten Anstieg der Beschäftigung gerechnet. Die Arbeitslosigkeit nach AMS-Definition steigt 2020 um 2,8 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent, wird 2021 auf diesem Niveau verharren und bis zum Jahr 2023 auf 8,9 Prozent zurückgehen.

Inflation sinkt angesichts des massiven Konjunktureinbruchs nur geringfügig

Die HVPI-Inflationsrate wird im Jahr 2020 auf 1,3 Prozent zurückgehen. Der COVID-19-bedingte Nachfrageausfall drückt die Preise von Industriegütern ohne Energie und Dienstleistungen. Zusätzlich wird die Inflation durch niedrige Energiepreise gedämpft. Im Jahr 2021 steigt die HVPI-Inflationsrate angesichts weiterhin bestehender freier Produktionskapazitäten nur moderat auf 1,4 Prozent an und erreicht in den Jahren 2022 und 2023 jeweils 1,7 Prozent.

Massives Budgetdefizit im Jahr 2020 gefolgt von graduellem Abbau in den nächsten Jahren

Durch den starken Wirtschaftseinbruch sowie die umfangreichen fiskalischen Stützungs-maßnahmen verschlechtert sich der Budgetsaldo 2020 auf –9,2 Prozent des BIP (nach +0,7 Prozent des BIP 2019). In den Folgejahren ermöglichen das Auslaufen vieler diskretionärer Maßnahmen (insbesondere Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss und Umsatzersatz) und die konjunkturelle Erholung wieder einen graduellen Abbau des Defizits, sodass für 2023 ein Budgetsaldo von –1,4 Prozent des BIP erwartet wird. Die Staatsschuldenquote steigt 2020 und 2021 sehr stark an (auf 83,3 Prozent bzw. 86,4 Prozent des BIP) und geht danach bis 2023 geringfügig auf 82,5 Prozent des BIP zurück.

  

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China's economic activity strengthened further in November. Consumer demand continued to recover as labor market conditions tightened further. The property market is doing well, while strong industrial activity has led to more manufacturing sector investment. We reiterate our real GDP growth forecast of 6% y/y for Q4 2020, and 9.5% growth for 2021.

Deutsche Bank

  

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ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (Dezember 2020)

Die Stimmung unter den deutschen Managern hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 92,1 Punkte gestiegen, nach 90,9 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. Die Unternehmer waren zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie weniger skeptisch auf das kommende halbe Jahr. Zwar trifft der Lockdown einzelne Branchen hart. Die deutsche Wirtschaft insgesamt zeigt sich jedoch widerstandsfähig.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index deutlich gestiegen. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich auf den höchsten Wert seit Januar. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm merklich zu. Insbesondere die Chemische Industrie und der Maschinenbau trugen zu dieser Entwicklung bei.

Im Dienstleistungssektor hat sich der Geschäftsklimaindikator leicht erholt. Die Unternehmen waren zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger pessimistisch aus. Diese Entwicklung wurde vor allem von Transport- und Logistikunternehmen sowie vom Grundstücks- und Wohnungswesen getragen. Die Reiseveranstalter, das Gastgewerbe und die Kulturschaffenden leiden jedoch weiter stark unter der Krise.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage deutlich positiver. Die Erwartungen hellten sich etwas auf. Der Anstieg der Indikatoren war vor allem auf industrienahe Großhändler zurückzuführen. Bei den Einzelhändlern hat sich die Lage verbessert, aber die Erwartungen trübten sich ein. Die große Mehrheit der Antworten ging vor der jüngsten Verschärfung des Lockdown ein.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator unverändert geblieben. Während die Einschätzungen zur aktuellen Lage positiver ausfielen, nahm der Pessimismus mit Blick auf das kommende Halbjahr zu.

  

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WIFO – Prognose für 2020 bis 2022: Kompensation hoher Wertschöpfungseinbußen

Wien (OTS) - Die Konjunktur erholte sich im Sommer 2020 in Österreich auch im internationalen Vergleich außerordentlich kräftig. Der zweite Lockdown drückt die Wirtschafts­aktivität 2020 wieder, aber – da die Industrie weniger betroffen ist – schwächer als der erste. Insgesamt sank das reale BIP 2020 um 7,3%, und die Arbeitslosigkeit stieg trotz der Inanspruchnahme der COVID-19-Kurzarbeit um ein Drittel. Ohne weiteren Lockdown ("No Policy Change") dürfte das BIP 2021 um 4,5% wachsen, mit einem dritten Lockdown um 2,5%. Insbesondere der Wintertourismus wird aufgrund der anhaltenden Reisewarnungen in der bevorstehenden Saison empfindlich eingeschränkt bzw. fällt aus. Erst in der wärmeren Jahreszeit und mit der Durch­impfung der Bevölkerung können sich die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten wieder normalisieren. Die Arbeitslosigkeit bleibt 2022 jedenfalls über dem Vorkrisenniveau.

"Aufgrund anhaltender Reisewarnungen werden sich die Gastronomie und Hotellerie – die Branchen mit den bisher höchsten Einbußen – nur langsam erholen. Von einem dritten Lockdown wären sie besonders betroffen", so der Autor der aktuellen WIFO-Prognose Stefan Schiman.

Die Wirtschaftsleistung brach in Österreich 2020 stark ein. Der BIP-Rückgang fiel aber mit ‑7,3% (Prognose) weniger heftig aus, als es die Gegebenheiten der letzten Wochen – der Lockdown seit Anfang November in unterschiedlicher Intensität – vermuten ließen. In seiner Prognose von Anfang Oktober erwartete das WIFO bereits einen Rückgang um 6,8%. Die relativ geringe Prognoserevision für 2020 hat im Wesentlichen zwei Ursachen:

Die Erholung fiel im Sommer kräftiger aus als erwartet und war, gemessen an der Tiefe des vorangegangenen Einbruchs, auch im internationalen Vergleich überdurchschnittlich. Der kräftige Rebound war neben der großzügigen Lockerung von Maßnahmen zur Einschränkung der COVID-19-Pandemie auch auf die expansive Wirtschaftspolitik zurückzuführen, die die Einkommen der privaten Haushalte und damit die Konsumnachfrage stabilisierte, sowie auf die rasche Erholung des Welthandels, von der der Außenhandel und in der Folge die Industrieproduktion und die Investitionen profitierten.
Die solide Entwicklung des Welthandels erklärt auch, warum die Konjunktur vom zweiten Lockdown seit November 2020 weniger beeinträchtigt wird als vom ersten. Die internationalen Lieferketten wurden aufrechterhalten, Fabriken nicht geschlossen und angebotsseitige Produktionshemmnisse in der Industrie vermieden. Der zweite Lockdown wirkt sich hauptsächlich in den Dienstleistungsbranchen aus und hat daher geringere gesamtwirtschaftliche Effekte als der erste.
Übersicht 1: Hauptergebnisse der Prognose – Szenario "No Policy Change" – auf der WIFO-Website

Unter den aktuellen Rahmenbedingungen dürfte der Mittelwert des Prognoseintervalls – im Gegensatz zur üblichen Annahme – nicht dem Wert mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit entsprechen. Vielmehr erscheint ein bimodales Prognoseintervall plausibel, also eine Bandbreite mit zwei wahrscheinlichen Ergebnissen: Entweder bleiben die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen unverändert ("No Policy Change"), und im I. Quartal 2021 folgt eine Erholung aus dem aktuellen Lockdown. Oder im I. Quartal wird ein neuerlicher Lockdown verhängt, sodass ein Rebound erst im II. Quartal einsetzt, aber verhältnismäßig kräftiger ausfällt:

Im Szenario "Dritter Lockdown" wird ein vollständiger Lockdown von vier Wochen ab Ende Jänner 2021 angenommen und ein anschließender teilweiser Lockdown bis Ende März 2021 mit weiterhin geschlossenen Gaststätten und Beherbergungsbetrieben. Das BIP würde dadurch im I. Quartal 2021 weiter abnehmen, und die Konjunkturerholung würde sich verzögern. Mit der Schließung des Handels würde die Inanspruchnahme von COVID-19-Kurzarbeit wieder zunehmen, während das jähe Ende der Wintertourismussaison insbesondere die Saisonarbeitslosigkeit vorübergehend erhöhen würde.
Im Szenario "No Policy Change" ohne dritten Lockdown wäre im I. Quartal 2021 ein Niveausprung der Wirtschaftsleistung zu erwarten, da Betriebe, die Ende 2020 über mehrere Wochen schließen mussten, wieder aktiv wären. Dies betrifft zum einen den Einzelhandel, wenngleich Nachholkäufe teilweise schon vor Weihnachten erfolgen, zum anderen die Gastronomie und, in schwächerem Ausmaß, das Beherbergungswesen. Beherbergungsbetriebe würden die Wertschöpfungsverluste nur sehr langsam kompensieren, da Reisewarnungen wichtiger Herkunftsländer ausländische Gäste noch bis einschließlich Februar 2021 von einem Urlaub in Österreich abhalten werden. Der Rebound würde daher nach dem zweiten Lockdown insgesamt schwächer ausfallen als nach dem ersten oder einem allfälligen dritten.
Im Jahresverlauf 2021 dürften zuerst die steigenden Außentemperaturen und spätestens in der zweiten Jahreshälfte auch die Durchimpfung der Bevölkerung wieder mehr gesellschaftliche und damit wirtschaftliche Aktivitäten zulassen, die Rückkehr zu einem normalen Sozialverhalten ermöglichen und damit die Konjunkturerholung stützen. Auf Basis dieser Annahme wird für 2021 im Szenario "No Policy Change" eine BIP-Wachstumsrate von 4,5% und im Szenario "Dritter Lockdown" von 2,5% prognostiziert. Die krisenbedingten Wertschöpfungsverluste werden in beiden Szenarien erst 2022 kompensiert. Die Arbeitslosenquote, die 2020 trotz breiter Inanspruchnahme der COVID-19-Kurzarbeit um 2,5 Prozentpunkte auf 9,9% stieg, wird 2021 in beiden Szenarien auf 9,3% zurückgehen. Das Budgetdefizit dürfte von rund 10% des BIP 2021 auf etwa 5,5% (Szenario "No Policy Change") bzw. 6,2% (Szenario "Dritter Lockdown") sinken.

  

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Deutsche Wirtschaft zeigt sich auch im Dezember erstaunlich robust

Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Dezember nicht nur erneut ziemlich widerstandsfähig, sie wuchs sogar mit beschleunigter Rate. Dies signalisiert der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion, der gegenüber dem Fünf-Monatstief von November um 0,8 Punkte auf 52,5 stieg. Während sich die Talfahrt im Servicesektor weiter verlangsamte (Indexanstieg auf 47,7 von 46,0), wurde die Industrieproduktion trotz leichter Abschwächung (Indexrückgang auf 61,4 von 62,2) abermals in hohem Tempo ausgeweitet. Die Beschäftigung sank zwar leicht, die Aussichten binnen Jahresfrist blieben jedoch ausgesprochen optimistisch. Gleichzeitig verschärften sich die Lieferschwierigkeiten, was die Einkaufspreise rasant steigen ließ.

Die Daten zur Dezember-Vorabschätzung wurden zwischen 4. und 15. Dezember 2020 erhoben. Lockdown-Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, darunter auch die Schließung des Gastgewerbes, der Freizeitindustrie sowie Reisebeschränkungen belasteten den Servicesektor im Dezember erneut stark. Auf die Industrieproduktion hatten die Eindämmungsmaßnahmen im In- und Ausland hingegen kaum negative Auswirkungen, was die Befragten oftmals auf die anhaltend hohe Nachfrage zurückführten.

So vermeldeten die Industrieunternehmen beim Auftragseingang sogar ein leicht höheres Plus als im November, was auch auf den erneut kräftigen Zuwachs an Exportneuaufträgen nicht zuletzt aus China zurückzuführen war. Folglich legten die Auftragsbestände hier mit neuer Rekordrate zu. Da sich gleichzeitig die Auftragseinbußen im Servicesektor abschwächten, wies der Auftragseingang im Dezember auch insgesamt ein leicht höheres Plus aus als im Vormonat.

Weniger erfreulich verlief hingegen die Entwicklung am Arbeitsmarkt, wo die Dezember-Umfrage einen leichten Rückgang der Beschäftigtenzahlen für ganz Deutschland signalisiert, nachdem diese im November erstmals seit neun Monaten wieder minimal gestiegen waren. In der Industrie beschleunigte sich der Stellenabbau leicht, im Servicesektor verlor der Jobaufbau an Tempo.




Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist blieben nicht nur ausgesprochen optimistisch, sie verbesserten sich gegenüber November nochmals leicht und fielen so positiv aus wie zuletzt im April 2018. In der Industrie fiel der Ausblick erneut zuversichtlicher aus als im Servicesektor, wenngleich sich die Erwartungen in beiden Sektoren im Dezember etwas anglichen.

Dienstleistungen wurden insgesamt zum dritten Mal hintereinander leicht angehoben, wenngleich die Entwicklungen auf Sektorenebene auseinanderliefen. In der Industrie stieg der Inflationsdruck aufgrund von zunehmenden Lieferschwierigkeiten, Rohstoffengpässen sowie dem stärksten Anstieg der Einkaufspreise seit über zwei Jahren, weshalb die Verkaufspreise hier so kräftig erhöht wurden wie seit März 2019 nicht mehr. Und da sich der Kostenauftrieb im Dezember auch im Servicesektor beschleunigte, kletterte der Gesamtindex Einkaufspreise auf den höchsten Wert seit 22 Monaten.

Die gestiegene Nachfrage nach Rohstoffen und Halbfertigprodukten, die mangelnde Verfügbarkeit von Frachtkapazitäten auf See sowie die Coronabedingte Unterbrechung von Lieferketten trugen allesamt dazu bei, dass sich die Lieferzeiten im Dezember so stark verlängerten wie selten zuvor in der bisherigen Umfragegeschichte. Dies, sowie das höhere Auftragsplus und der abgeschwächte Abbau der Vormateriallager in der Industrie sorgten dafür, dass der Flash Deutschland EMI Industrie gegenüber November um 0,8 Punkte auf ein annäherndes Drei-Jahreshoch von 58,6 Punkte kletterte.




Phil Smith, Associate Director bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Die Dezember-Flashes belegen wieder einmal, dass die deutsche Wirtschaft ein relativ stabiler Wachstumspfeiler war, zumindest bis zur Monatsmitte (die Flash-Daten wurden zwischen 4. und 15. Dezember erhoben).

Der bevorstehende verschärfte Lockdown stellt jedoch eine Bedrohung der bis jetzt zu beobachtenden Widerstandskraft dar, da jetzt mehr Sektoren die negativen Auswirkungen der verschärften Eindämmungsmaßnahmen zu spüren bekommen dürften.

Was sich ebenfalls rasant entwickelt hat, ist der jüngste Preisanstieg im Industriesektor. So hat die globale Belebung der Industrieproduktion zu einer Verknappung bei einer Reihe von Rohstoffen geführt und den Druck auf die Lieferketten enorm steigen lassen, vor allem was die Frachtkapazitäten auf See anbelangt. Die Situation in der Industrie, wo das rasante Wachstum Lieferengpässe und einen starken Inflationsdruck zur Folge hat, erinnert an den Aufschwung nach der globalen Finanzkrise vor zehn Jahren. Nur dass die Unternehmen dieses Mal zu alledem noch mit der Unterbrechung der Lieferketten infolge einer globalen Pandemie fertig werden müssen.




Ungeachtet dessen sind die deutschen Industriebetriebe und die Dienstleister kurz vor dem Beginn der Auslieferung der Corona-Impfstoffe optimistisch, was den Ausblick für 2021 betrifft.”

  

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Ende der Talfahrt in Sicht: Eurozone-Flash klettert auf 49,8 Punkte

Das Wirtschaftswachstum der Eurozone hat sich im Dezember weitgehend stabilisiert, da stärkere Zuwächse in der Industrie die erneute Schrumpfung im Servicesektor überkompensierten. Gleichzeitig stiegen die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist infolge der positiven Nachrichten zur Impfstoffentwicklung auf ein 32-Monatshoch.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion legte gegenüber dem Vormonat um satte 4,5 Punkte auf 49,8 zu und signalisierte damit, dass die Eurozone im Dezember nur noch minimal geschrumpft ist. Im November war es noch rasant bergab gegangen. Der Durchschnittswert für das vierte Quartal 2020 fällt mit 48,4 Punkten zwar niedriger aus als die 52,4 in Q3, er liegt allerdings deutlich über den 31,3 Punkten des zweiten Quartals. Dies lässt vermuten, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der zweiten Infektionswelle milder ausfallen dürften als bei der ersten im Frühjahr.

Während die Industrieproduktion nach der Abschwächung im November diesmal wieder stärker ausgeweitet wurde, verbuchten die Dienstleister im Dezember den vierten Monat in Folge Geschäftseinbußen. Gleichwohl fiel der Rückgang deutlich schwächer aus als in den beiden Vormonaten, da nicht mehr ganz so viele Unternehmen von den Einschränkungen zur Eindämmung der CoronaPandemie betroffen waren als im November.

Der Auftragseingang wies erstmals seit September wieder insgesamt ein kleines Plus aus, ausgelöst durch eine Flut an Neuaufträgen in der Industrie und einer markanten Abschwächung der Einbußen im Servicesektor im Vergleich zu November. Bei den Exporten lief die Entwicklung jedoch deutlich auseinander. Während die Hersteller hier den zweitstärksten Zuwachs seit fast drei Jahren verbuchten (nur knapp unter dem jüngsten OktoberHoch), mussten die Dienstleister erneut ein ausgesprochen hohes Minus hinnehmen. Dass der Rückgang hier nur unwesentlich schwächer ausfiel als im November, lag an den nach wie vor strengen Restriktionen für die Reise- und Tourismusbranche.

Der geringfügige Zuwachs beim Neugeschäft sorgte dafür, dass sich die Abnahme der Auftragsbestände spürbar verlangsamte und so schwach ausfiel wie zuletzt im Februar. Dies deutet darauf hin, dass es nicht mehr ganz so viele freie Kapazitäten gab wie in den Vormonaten.




Folglich verlangsamte sich im Dezember auch der Jobabbau und fiel so niedrig aus wie nie seit Beginn der Pandemie. Dass die Beschäftigung allerdings dennoch zum zehnten Mal hintereinander sank, war auf die anhaltenden, wenngleich weniger kräftigen Stellenkürzungen in der Industrie und im Servicesektor gleichermaßen zurückzuführen.

Mit ein Grund für den verlangsamten Personalabbau waren die verbesserten Geschäftsaussichten. So stieg der entsprechende Index aufgrund der erfreulichen Nachrichten über die Entwicklung der Impfstoffe gegen Covid-19 auf den höchsten Wert seit April 2018. Im Servicesektor kletterte dieser Index auf ein 27-Monatshoch, in der Industrie sogar auf ein 34-Monatshoch.

Die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen sanken mit der niedrigsten Rate seit Beginn der Reduzierungen im März, was etliche Firmen mit der anziehenden Nachfrage und der größeren Preismacht begründeten. In der Industrie kam noch der höhere Kostendruck hinzu. Hier legten die Einkaufspreise so rasant zu wie zuletzt vor über zwei Jahren, oftmals als Resultat der zunehmenden Engpässe für zahlreiche wichtige Rohstoffe. In der Tat verlängerten sich die Lieferzeiten im verarbeitenden Gewerbe im Dezember so stark wie selten zuvor in der 24-jährigen Umfragegeschichte.




Auf Länderebene verzeichnete Deutschland zum sechsten Mal hintereinander Wachstum. Der Composite-Flash-PMI kletterte von 51,7 Punkten im Vormonat auf jetzt 52,5. Obwohl sich die Zuwächse in der Produktion den zweiten Monat in Folge abschwächten, war die aktuelle Steigerungsrate noch immer eine der stärksten in der Umfragegeschichte. Gleichzeitig verlangsamte sich die Talfahrt im Dienstleistungssektor.

In Frankreich signalisierte der kräftige Anstieg des Composite-Flash-PMI auf 49,6 Punkte von 40,6 im Vormonat, dass sich die Schrumpfung hier signifikant verlangsamt hat und schwächer ausgefallen ist als in den zurückliegenden drei Monaten. Die Industrieproduktion wurde wieder leicht gesteigert und im Servicesektor erreichte man fast ein stabiles Niveau.




In den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern ging es mit der Wirtschaftsleistung zwar erneut rasant bergab, doch auch hier schwächte sich der Rückgang verglichen mit den beiden Vormonaten ab. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe wurde gesteigert und überkompensierte die Einbußen bei den Dienstleitern. Folglich stieg der Composite-Flash-PMI auf 47,5 Punkte nach 42,8 im November.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-PMI:

“Die Eurozone hat sich im Dezember besser geschlagen als erwartet. So stieg der CompositeFlash-PMI auf 49,8 Punkte und übertraf damit die Konsens-Erwartungen von 45,8 Punkten deutlich.

Die Daten deuten darauf hin, dass sich die Wirtschaft der Eurozone wieder annähernd stabilisiert hat, nachdem es im November infolge neuerlicher Lockdowns rasant bergab gegangen war. Momentan sieht es so aus, als ob der Rückgang im vierten Quartal 2020 deutlich schwächer ausfallen wird als jener im Frühjahr, obgleich sich auf Sektorenebene ein gemischtes Bild ergibt.

Erfreulich ist überdies, dass die Unternehmen wieder zunehmend optimistisch auf das kommende Jahr blicken. So rechnen viele damit, dass die Auslieferung der Impfstoffe ihnen im Jahresverlauf 2021 die Rückkehr zur Normalität ermöglichen wird.

Wenngleich die Impfstoffe ein Licht am Ende des Tunnels sind, sieht der kurzfristige Ausblick für die meisten Unternehmen in den Bereichen mit intensivem Kundenkontakt noch sehr schwierig aus. Während die Hersteller starkes Wachstum verzeichnen - angetrieben von steigenden Exporten und einer boomenden deutschen Industrie - steckt der Servicesektor wegen der nach wie vor geltenden Abstandsregeln weiter in der Krise. Und die Tatsache, dass viele dieser Beschränkungen noch für einige Zeit in Kraft bleiben dürften, wird die Konjunktur im neuen Jahr weiter belasten.”

  

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Großes Konjunkturpaket in USA beschlossen

Der US-Kongress hat zur Bewältigung der pandemiebedingten Wirtschaftskrise ein weiteres großes Konjunkturpaket beschlossen. Das Maßnahmenbündel mit einem Umfang von rund 900 Milliarden Dollar (etwa 740 Mrd. Euro) wurde gestern Abend (Ortszeit) sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat mit großer Mehrheit beschlossen. Der amtierende US-Präsident Donald Trump muss das Gesetz nun noch mit seiner Unterschrift in Kraft setzen – was eine Formalie sein sollte.

https://orf.at/stories/3194653/

  

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493.572 Menschen in Österreich ohne Job

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich gegenüber der Vorwoche deutlich verschärft – um 21.415 Menschen mehr sind ohne Job und 33.928 mehr Beschäftigte in Kurzarbeit. Das gab Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) heute in einer Pressekonferenz bekannt.

Aktuell sind derzeit 493.572 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitslos vorgemerkt – 63.234 davon absolvieren Schulungen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um 103.000 gestiegen, wie aus den Daten des Arbeitsministeriums hervorgeht. 400.479 Beschäftigte sind derzeit in Kurzarbeit.

https://orf.at/stories/3194737/

  

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Japans Industrie stagnierte im Dezember

Die Produktion verharrte im Dezember auf dem Niveau des Vorjahresmonats, wie aus den am Montag veröffentlichten amtlichen Daten hervorgeht. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 1,2 Prozent zum Vormonat gerechnet.

  

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OeNB prognostiziert Vorkrisenniveau bis Ende 2022

Nach einem geschätzten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 7,1 Prozent im laufenden Jahr rechnet die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer am Mittwoch veröffentlichten Prognose für 2021 mit einem Plus beim BIP von 3,6 Prozent.

Wachstum laut WIFO-Schnellschätzung bei 0,3 Prozent
WIRTSCHAFT

Wifo: Österreichs Wettbewerbsfähigkeit knapp hinter oberem EU-Drittel
Für die beiden Folgejahre werden Wachstumsraten von 4,0 Prozent beziehungsweise 2,2 Prozent vorhergesagt. Ende 2022 sollte demnach die Wirtschaftsleistung wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

https://kurier.at/wirtschaft/oenb-prognostiziert-vorkrisenniveau-bis-ende-2022/401143044< /a>

  

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Aufschwung der Industrie Österreichs gewinnt im Dezember wieder an Fahrt

Die Industrie Österreichs hat sich im Dezember von den Folgen der Corona-Pandemie weiter erholt und verzeichnete abermals Zuwächse bei Produktion und Auftragseingang.

Hauptwachstumstreiber war diesmal das Exportneugeschäft, das ein noch höheres Plus auswies als im Vormonat. Überdies sorgten die deutlich optimistischeren Geschäftsaussichten dafür, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt weitgehend stabilisierte. Allerdings verstärkte sich gleichzeitig auch der Lieferdruck, und die Kosten legten mit beschleunigter Rate zu.

Der saisonbereinigte UniCredit Bank Austria Einkaufsmanagerindex stieg binnen Monatsfrist um 1,8 Punkte auf 53,5. Er erreichte damit den zweithöchsten Wert seit zwei Jahren und signalisierte wieder solides Wachstum.

Höher notiert hatte der Index zuletzt im Oktober. Der PMIHauptindex setzt sich aus den Unterindizes für Produktion, Auftragseingang, Beschäftigung, Vormateriallager und Lieferzeiten zusammen und spiegelt das Ergebnis der DezemberUmfrage zur Konjunkturlage der Industrie Österreichs in einem Wert wider.

Verstärkte Exportorderzuwächse sorgten dafür, dass der Auftragseingang im Dezember ein noch höheres Plus auswies als im November.




Folglich wurde die Produktion den sechsten Monat in Folge und genauso kräftig ausgeweitet wie im Vormonat, nachdem sie im Zuge der Corona-Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr stark zurückgefahren worden war.

Zwischen den Industriebereichen lief die Entwicklung allerdings auseinander. Während die Vorleistungs- und Investitionsgüterhersteller kräftige Produktions- und Auftragszuwächse vermeldeten, ging es im Konsumgüterbereich in beiden Kategorien bergab.

Der Stellenabbau verlangsamte sich zum zweiten Mal hintereinander und fiel nur noch äußerst schwach aus. Der entsprechende Index kletterte auf den höchsten Wert seit Beginn der Entlassungswelle im März.




Nach dem Rückgang im November wurde die Einkaufsmenge im Dezember wieder ausgeweitet. Die Vormateriallager wurden langsamer abgebaut als im Vormonat. Dass die Bestände weiter abnahmen, lag den Befragten zufolge auch an Rohstoffengpässen und Lieferverzögerungen.

In der Tat verlängerten sich die Lieferzeiten so stark wie nie seit dem Höhepunkt der Pandemie im April, was mit Kapazitätsengpässen auf Seiten der Lieferanten und verzögerten Transporten auf See infolge nicht ausreichend zur Verfügung stehender Frachtcontainer begründet wurde.




Folglich zogen auch die Einkaufspreise zum zweiten Mal hintereinander an und stiegen so kräftig wie zuletzt im Januar 2019. Verteuert haben sich laut Befragten eine Reihe von Metallen sowie Chemikalien und Kunststoffe.

Die Verkaufspreise wurden zwar den dritten Monat in Folge angehoben, der Anstieg fiel jedoch wegen des scharfen Wettbewerbs deutlich schwächer aus als der Kostenauftrieb.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist verbesserten sich im Dezember erheblich und fielen so optimistisch aus wie seit Februar 2018 nicht mehr. Ausschlaggebend hierfür waren die positiven Nachrichten bezüglich der Entwicklung von Corona-Impfstoffen.

  

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Aschbacher: Kurzarbeit sichert derzeit rund 417.000 Arbeitsplätze
2020 konnten rund 608.000 Personen wieder vermittelt werden
Wien (OTS) - Die Monatsbilanz der Arbeitslosenzahlen im Dezember zeigt, dass die krisenbedingte Arbeitslosigkeit aktuell bei rund 113.000 Arbeitslosen liegt und damit im Vergleich zum Vormonat gestiegen ist. Insgesamt konnten im Jahr 2020 607.704 Personen wieder in Beschäftigung kommen.

Gleichzeitig wirkt sich die Corona-bedingte Weltwirtschaftskrise, verbunden mit saisonalen Effekten, massiv spürbar auf den Arbeitsmarkt aus.

Derzeit sind insgesamt 520.919 Personen beim AMS arbeitslos gemeldet oder befinden sich in Schulung. Das ist ein Anstieg um 63.722 Personen im Vergleich zum Vormonat, der vordergründig auf die Saisonschwankungen im Baubereich zurückzuführen ist. Die Zahl der Menschen, die beim AMS arbeitslos gemeldet sind, beträgt 459.682 Personen, in Schulung befinden sich derzeit 61.237 Personen.

Im Branchenvergleich sind derzeit vor allem die Branchen Tourismus (73.434) mit + 41.118 Arbeitssuchenden, der Handel (60.442) mit + 13.943 Arbeitssuchenden und der Bausektor (57.396) mit einem relativ geringen Zuwachs von 5.714 Personen im Vorjahresvergleich betroffen.

Es sind derzeit 113.047 Personen mehr arbeitslos oder in Schulung als im Vorjahr zu dieser Zeit. Der Anstieg der krisenbedingten Arbeitslosigkeit ist überwiegend auf den fehlenden Saisonstart im Tourismus zurückzuführen.

Die Arbeitslosenquote liegt nach nationaler Definition derzeit bei 11 Prozent. Das ist im Jahresvergleich ein Anstieg um 2,5 Prozentpunkte. Im EU-Vergleich der letztverfügbaren Werte liegt Österreich mit einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent über dem Vorkrisenniveau von 4,4 Prozent. Gleichzeitig zählt Österreich im Bereich der Jugendbeschäftigung zu den Top 3 Ländern mit der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit innerhalb der Europäischen Union.

Mit einer Jugendarbeitslosenquote von 8,6 Prozent liegt Österreich auf dritter Stelle auf EU-Ebene und unter dem Vorkrisenniveau (9,2 Prozent).

Auch die Zahl der Personen in Kurzarbeit ist im Vergleich zum Vormonat um 140.000 gestiegen. Derzeit befinden sich 417.113 Personen in Kurzarbeit.

Der Anstieg macht zur selben Zeit deutlich, dass die Corona-Kurzarbeit in Anspruch genommen wird und ein wichtiges Kriseninstrument ist, um Arbeitsplätze zu sichern. 2020 konnten mit Hilfe der Corona-Kurzarbeit über 1,1 Millionen Jobs und Einkommen gesichert werden.

Insgesamt wurden bisher rund 5,5 Milliarden Euro für die Corona-Kurzarbeit ausgezahlt. 9,9 Milliarden Euro sind derzeit bewilligt. Phase 3 der Corona-Kurzarbeit läuft bis Ende März. Durch die Anpassung der Corona-Kurzarbeit besteht nach wie vor die Möglichkeit der Reduktion der Arbeitszeit auf 0 Prozent für die direkt vom Lockdown betroffenen Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Budgetrahmen 2021 für Kurzarbeitsbewilligungen wird aufgrund der steigenden Nachfrage auf 5 Milliarden erhöht. Die Auszahlungen aufgrund der tatsächlichen Ausfallstunden werden sich aus derzeitiger Sicht nach erfolgten Abrechnungen wieder deutlich unter dem bewilligten Betrag bewegen.

„Wir konnten im vergangenen Jahr 607.704 Personen wieder vermitteln, das ist um 1 Prozent mehr als 2019. Das zeigt, wie dynamisch der Arbeitsmarkt trotz der Krise ist. Mit der Corona-Kurzarbeit und der damit verbundenen Möglichkeit der Reduktion der Arbeitszeit auf 0 Prozent unterstützen wir vor allem die vom Lockdown direkt betroffenen Branchen, wie den Tourismus, um ihr bewährtes Stammteam in Beschäftigung zu halten und sichern somit Jobs und Einkommen. Ende Dezember 2020 zeigt der fehlende Saisonstart im Wintertourismus deutliche Auswirkungen auf die krisenbedingte Arbeitslosigkeit. Gemeinsam mit den saisonalen Effekten im Bau, die sich im üblichen Rahmen bewegen, ist die Situation am Arbeitsmarkt derzeit enorm herausfordernd. Zugleich zeigt die Tatsache, dass wir uns im Bereich der Jugendbeschäftigung unter den Top 3 Ländern auf EU-Ebene befinden, dass unsere Maßnahmen Wirkung zeigen und wir gleichzeitig alles daransetzen müssen, um die Menschen für Qualifizierung zu begeistern und Jobchancen zu steigern“, so Arbeitsministerin Christine Aschbacher.

  

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U.S. factory orders beat expectations in November

WASHINGTON (Reuters) - New orders for U.S.-made goods increased more than expected in November and business investment on equipment was solid, pointing to sustained recovery in manufacturing.

The Commerce Department said on Wednesday that factory orders rose 1.0% after increasing 1.3% in October.

Economists polled by Reuters had forecast factory orders increasing 0.7% in November. Orders fell 7.3% year-on-year.

https://finance.yahoo.com/news/u-factory-orders-beat-expectations-153236298.html

  

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Private payrolls unexpectedly drop by 123,000 in December: ADP

The U.S. private sector unexpectedly shed jobs in December as employment trends weakened sharply across the country before Congress passed its latest virus-relief package.

Private payrolls fell by 123,000 during the final month of 2020, according to ADP’s closely watched report, marking the first monthly decline since April. This followed a revised increase of 304,000 jobs in November. Consensus economists expected to see 75,000 jobs come back in December, according to Bloomberg data.

https://finance.yahoo.com/news/adp-private-payrolls-jobs-report-dcember-2020-coronavirus- pandemic-131557860.html

  

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Konjunktur: Bessere Laune mitten im Lockdown

Die Stimmung der meisten Industrieunternehmen in Europa ist relativ gut. Der globale Handel zieht an. Dienstleister müssen auf die Erholung aber noch warten.

https://www.diepresse.com/5919355/konjunktur-bessere-laune-mitten-im-lockdown

  

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Corona-Jahrhundertkrise kostet uns drei Jahre Wirtschaftsleistung
Raiffeisen-Analysten setzen auf baldiges Ende des Zwangssparens: Aufgestauter Konsum sollte zwangsläufig zu Aufschwung führen - Bis 2025 keine EZB-Leitzinsänderungen in Sicht

Erst Anfang 2023 erwarten die Analysten der Raiffeisen Bank International (RBI) die Wirtschaftsleistung in Euroland und in Österreich auf Vorkrisenniveau zurückkommen. Damit hat diese "Jahrhundertkrise" zwei bis drei Jahre der Wirtschaftsleistung gekostet. Schwer getroffene Sektoren dürften bis weit in die 2020er Jahre um Normalität kämpfen. Trotz neuerlicher Lockdowns in weiten Teilen Europas sehen die Experten 2021 Erholungspotenzial, allenfalls etwas später als erwartet.
Nach dem Corona-Jahr, das sich mit abermaligen Horrormeldungen bei Covid-Infektionen verabschiedet hat, wird zumindest noch im 1. Quartal 2021 mit einschneidenden Restriktionen gerechnet. Die Wirtschaftsdynamik fürs erste Quartal setzen die RBI-Ökonomen zum Vorquartal (nicht annualisiert) derzeit hart an der Null an, also bei Null bis allenfalls 0,5 Prozent plus. Falls es noch leicht negativ ausfällt, werde das zweite Quartal entsprechend positiver. Das wird derzeit im Vergleich zum Vorquartal bei 2,5 Prozent im Plus gesehen, oder höher. Der in der Folge größere - konsumgetriebene - "unvollständige" Aufschwung würde ins 3. Quartal fallen. Somit bleibt die RBI für das Gesamtjahr bei ihrer Erwartung auf ein BIP-Plus von 3,5 Prozent - nach einem Rückgang um 7,2 Prozent im abgelaufenen Jahr.

Auch wenn es beim Ausrollen der so erhofften Corona-Impfungen Verzögerungen gab und nach rekordschneller Impfstoffentwicklung der Impfstart nicht reibungslos lief, lasse der angelaufene Impfzyklus doch Hoffnungen auf Besserung im weiteren Jahresverlauf aufkommen. Im vierten Quartal ist laut RBI das BIP zum Vorquartal nur mehr um 4 Prozent gesunken, Österreich kamen hier Industrielastigkeit und Exportverflechtungen zugute. Beim privaten Konsum erlebte Österreich aber einen nie gesehenen Rückgang.



Wenn die "künstlichen Sperren" aufgehoben werden, das Zwangssparen bzw. Angstsparen endet, löse sich derart viel aufgestauter Konsum, dass schon daraus Wachstum zwingend notwendig sei, meinten RBI-Chefanalyst Peter Brezinschek und Gunter Deuber, seit Anfang Jänner Leiter des Bereichs Volkswirtschaft und Finanzanalyse am Donnerstag. Wieviel Geld private Haushalte in der Coronakrise beiseite gelegt haben statt auszugeben, zeigt die Entwicklung der Sparquote, die zur Jahresmitte 2020 auf 25 Prozent gesprungen war, im Gesamtjahr dann bei 13,5 Prozent zu liegen kam - nach 8,5 Prozent im Jahr vor der Krise. Laut RBI sind die Einkommen der in Beschäftigung gebliebenen Arbeitnehmer durch fiskalische Maßnahmen und Kurzarbeit voriges Jahr nicht so sehr zurückgegangen.

Von Politik und Notenbanken erwarten die Experten weiterhin den Willen, den Anfang eines neuen Konjunkturzylus wirtschafts- fiskal- und geldpolitisch zu flankieren. Bis 2024/2025 sieht man bei Raiffeisen keine Änderung der EZB-Leitzinsen. Durch die Anleiheaufkaufsprogramme halte die Europäische Zentralbank (RZB) mittlerweile 20, 30 Prozent oder mehr der Staatsanleihen der einzelnen Länder. Die Anleiherenditen seien damit schätzungsweise um 2 Prozentpunkte nach unten verzerrt. Durch Reinvestitionen dürfte die Zentralbank bis weit in die 2030er Jahre am Kapitalmarkt aktiv sein. Die Finanzmärkte selbst hätten den externen Schock durch Corona schon voriges Jahr in Summe schnell verarbeitet.



Nach der Erstürmung des Capitols in Washington durch Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump haben sich die Börsen heute Donnerstag nicht wirklich aus der Ruhe bringen lassen. Brezinschek sieht in der Gewaltaktion ein einmaliges Ereignis, die Handlungsfähigkeit der US-Demokratie sei in keinster Weise gefährdet. So unerfreulich solche Gewaltaktionen seien, so wenig hätten sie Einfluss auf die langfristige Wirtschafts- und Konjunkturentwicklung. "Das sind die treibenden Kräfte an den Aktienmärkten." In Summe sei die Hoffnung für den US-Markt mehr politische Stabilität, klarere wirtschaftspolitische Ausrichtungen der Handelsbeziehungen auch zu Europa.

  

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Überraschender Stellenabbau am US-Arbeitsmarkt

Zum Ende der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump streichen die Arbeitgeber in der Coronavirus-Krise wieder kräftig Stellen. Im Dezember gingen überraschend 140.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft verloren, wie die Regierung heute mitteilte. Dies war der erste Jobabbau binnen acht Monaten. Noch im November waren 336.000 Stellen geschaffen worden. Ökonomen bringen diesen Einbruch auch mit den politischen Entwicklungen in Washington in Verbindung.

https://orf.at/stories/3196566/

  

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Für den US-Aktienmarkt wird heuer ein Gewinnanstieg um +21% erwartet. Europäische Unternehmen sollten ihre Gewinne um +48,7% steigern. Die Schwellenländerindizes profitieren ebenfalls von der erwarteten globalen Wachstumsbeschleunigung. Deren Gewinne dürften um ca. +25% ansteigen. Die zusätzlich sehr niedrige Bewertung (KGV 2021: 13x) begünstigt die Aussicht auf eine weitere Outperformance des globalen Schwellenländer-Index gegenüber jenem der entwickelten Märkte.

  

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Eurozone verzeichnet im Dezember nur noch leichte Wachstumseinbußen

Die Talfahrt der Eurozone hat sich im Dezember deutlich verlangsamt. Dies signalisiert der finale IHS Markit Eurozone Composite Index (PMI®), der mit 49,1 Punkten nach 45,3 im November nur noch leicht unter der neutralen Marke von 50 Punkten notierte, ab der Wachstum angezeigt wird. Die Vorabschätzung von Anfang Dezember wurde allerdings um 0,7 Punkte unterschritten.

Der Servicesektor war erneut Sorgenkind Nummer eins, hier kam es den vierten Monat in Folge zu Geschäftseinbußen. Die Industrie legte hingegen zum sechsten Mal hintereinander zu, hier beschleunigte sich das Wachstum gegenüber November sogar nochmals.

Auf Länderebene liefen die Entwicklungen abermals weit auseinander. Irland war – teilweise wegen der Aufstockung von Lagervorräten und Produktionssteigerungen im Zusammenhang mit dem Brexit – Spitzenreiter beim Wachstum, gefolgt von Deutschland, wo die Konjunktur vom boomenden Exportgeschäft profitierte.

In den übrigen Ländern ging es hingegen durchweg bergab, in Frankreich und Spanien allerdings deutlich langsamer als zuletzt. Italien war mit Abstand Schlusslicht, hier überlagerten die starken Geschäftseinbußen im Servicesektor die moderaten Produktionssteigerungen in der Industrie.

Zurückzuführen war das rückläufige Wachstum der Eurozone den aktuellen Umfragedaten zufolge auf ähnlich hohe Einbußen beim Neugeschäft, das zum dritten Mal hintereinander ein Minus auswies.

Rangliste Composite Output Index Dezember:

Irland 53,4 4-Monatshoch
Deutschland 52,0 (Flash: 52,5) 2-Monatshoch
Frankreich 49,5 (Flash: 49,6) 4-Monatshoch
Spanien 48,7 5-Monatshoch
Italien 43,0 2-Monatshoch

Laut Umfrageteilnehmern schadeten die Social Distancing-Maßnahmen und weitere Restriktionen der Nachfrage, vor allem in Italien und Spanien. Immerhin wies das Exportneugeschäft zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Monate insgesamt Zuwächse aus.

Da der Gesamt-Auftragseingang allerdings noch immer rückläufig war, konzentrierten sich die Unternehmen erneut auf die Abarbeitung der Auftragsbestände, weshalb diese den 22. Monat in Folge abnahmen. Auch die Beschäftigtenzahlen sanken weiter, diesmal jedoch nur noch minimal. In Irland stieg die Beschäftigung, in Frankreich blieb sie unverändert, nachdem sie hier neun Monate lang geschrumpft war.




Bei den Einkaufspreisen sorgte der stärkste Anstieg in der Industrie seit über zwei Jahren dafür, dass sie auch insgesamt so rasant zulegten wie zuletzt im Mai 2019. Die Verkaufspreise wurden hingegen wegen des scharfen Wettbewerbs und des schwierigen Marktumfelds zum zehnten Mal hintereinander reduziert.

Im Zuge der zuletzt positiven Nachrichten hinsichtlich der Impfstoffentwicklung verbesserten sich die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist merklich und fielen so optimistisch aus wie zuletzt im April 2018.

Servicesektor

Der finale IHS Markit Eurozone Service-Index legte gegenüber dem Sechs-Monatstief von November zwar um 4,7 Punkte auf 46,4 zu, er notierte damit allerdings zum vierten Mal hintereinander unter der neutralen 50-er Marke und signalisierte erneut starke Geschäftseinbußen.

Mit Ausnahme Irlands vermeldeten sämtliche von der Umfrage erfassten Länder Rückgänge, allen voran Italien, gefolgt von Deutschland und Spanien. Ausschlaggebend für den anhaltenden Schrumpfkurs des Eurozone-Servicesektors waren die fünften Auftragseinbußen in Folge. Negativ ausgewirkt haben sich vor allem die Social DistancingMaßnahmen und Reisebeschränkungen, was die hohen Verluste beim Exportneugeschäft zeigen.




Wie bereits seit März setzte sich der Stellenabbau zwar fort, er verlangsamte sich jedoch weiter und fiel nur noch äußerst schwach aus. In Deutschland und Irland stieg die Beschäftigung sogar wieder.

Der Preisauftrieb intensivierte sich spürbar, er blieb aber schwächer als im langjährigen Mittel. Die Angebotspreise wurden den zehnten Monat in Folge reduziert.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist verbesserten sich auf breiter Front und fielen insgesamt so optimistisch aus wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Am größten war die Zuversicht diesmal in Spanien und Italien.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen Eurozone Composite-PMI:




„Die Eurozone schrumpfte im Dezember zum zweiten Mal hintereinander und mit leicht beschleunigter Rate, hauptsächlich wegen der verstärkten Corona-Restriktionen. Vor allem der Servicesektor vermeldete noch höhere Geschäftseinbußen als von der entsprechenden Vorabschätzung signalisiert, da immer mehr Länder ihren Kampf gegen hohe Infektionszahlen intensivierten.

Zwar dürfte das Eurozone-BIP den aktuellen Daten zufolge im vierten Quartal 2020 wieder sinken, der Rückgang dürfte aber deutlich schwächer ausfallen als im zweiten Quartal, was dem anhaltend starken Wachstum im Industriesektor und dem steigenden Welthandel zu verdanken ist, nicht zuletzt aber auch der Tatsache, dass die jüngsten Lockdowns nicht ganz so restriktiv sind wie im Frühjahr.

Bevor es besser wird, könnte sich die Lage erst nochmal verschlimmern, da die aktuellen Umfragedaten ja vor den Nachrichten zum neuen, noch ansteckenderen Virusstamm erhoben wurden.

Schaden dürften die verschärften Social Distancing-Maßnahmen in den ersten Monaten des neuen Jahres vor allem dem Servicesektor. Damit ist auch das Risiko eines BIP-Rückgangs im ersten Quartal 2021 und einer technischen Rezession gestiegen.

Erfreulicherweise gibt es bezüglich der Impfstoffentwicklung ein Licht am Ende des Tunnels, weshalb der Optimismus der Unternehmen hinsichtlich der Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist gestiegen ist. Zu einem Aufschwung wird es hoffentlich ab dem zweiten Quartal 2021 kommen.”

  

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Maschinenbauer kommen langsam wieder in Gang

Die von der Corona-Krise gebeutelten Maschinenbauer in Deutschland haben im November erstmals wieder sowohl im Inland als auch im Ausland mehr Aufträge verbuchen können.

https://www.diepresse.com/5921035/maschinenbauer-kommen-langsam-wieder-in-gang

  

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Plus 18 Prozent: Chinas Exporte im Dezember deutlich gestiegen



Als Zeichen für die anhaltende wirtschaftliche Erholung hat Chinas Außenhandel im Dezember erneut deutlich zugelegt. Wie die Pekinger Zollbehörde heute mitteilte, legten die Exporte im Dezember im Vorjahresvergleich um 18,1 Prozent zu. Die Importe stiegen um 6,5 Prozent.

Schon im November waren die Ausfuhren um gut 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Somit trug der Außenhandel stärker als erwartet zur Erholung von Chinas Wirtschaft bei.

https://orf.at/stories/3197272/

  

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Deutsche Wirtschaft schrumpfte um fünf Prozent

Die Coronavirus-Krise hat die deutsche Wirtschaft in eine der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit gestürzt und tiefe Löcher in den Staatshaushalt gerissen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) brach im vergangenen Jahr um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein, wie das Statistische Bundesamt heute anhand einer ersten Schätzung mitteilte.

Stärker war die Wirtschaftsleistung nur während der globalen Finanzkrise 2009 geschrumpft, als das BIP um 5,7 Prozent sank.

https://orf.at/stories/3197304/

  

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1,9 Billionen Dollar
Biden will riesiges Hilfspaket durchsetzen

Der künftige US-Präsident Joe Biden will ein neues CoV-Hilfspaket in Höhe von 1,9 Billionen (engl. trillion) Dollar (1,56 Billionen Euro) auflegen. Damit sollen Direktzahlungen an die Bürgerinnen und Bürger aufgestockt werden. Geld soll es auch für Städte und Bundesstaaten sowie ein „nationales Impfprogramm“ geben.

https://orf.at/stories/3197398/

  

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Konjunktur: Erholung ab dem Sommer

Österreich schlitterte Ende 2020 neuerlich in Rezession.

Wien. Im Dezember hat sich die Konjunkturstimmung in Österreich kurzzeitig aufgehellt. Eine breite Erholung wird es aus Sicht der Ökonomen der Bank Austria aber erst im zweiten Halbjahr 2021 geben. Für das Gesamtjahr erwarten sie mehr als drei Prozent Wirtschaftswachstum – nach vermutlich sieben Prozent BIP-Rückgang im abgelaufenen Jahr.

Der Bank-Austria-Konjunkturindikator verbesserte sich im Dezember auf ein Minus von lediglich 1,1 Punkten – nach minus 2,5 Zählern im November. Das zeige jedoch nur eine kurzfristige generelle Stimmungsverbesserung vor der neuerlichen Maßnahmenverschärfung Ende Dezember an.

https://www.diepresse.com/5923427/konjunktur-erholung-ab-dem-sommer

  

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Thema #220938

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