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Konjunktur - Wasserstandsmeldungen II, Rang: Warren Buffett(2047), 05.6.20 11:34
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Job Losses Deepen in Pandemic With U.S. Tally Topping 3...
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Deutschland: 2,644 Millionen Arbeitslose im April
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RE: Deutschland: 2,644 Millionen Arbeitslose im April
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      RE: Deutschland: 2,644 Millionen Arbeitslose im April
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Regierung sieht bereits Abflachung der Rekordarbeitslos...
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Austrian GDP to shrink 8% this year
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BIP im Euroraum um 3,8% und in der EU um 3,5% gesunken
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Corona-Ausgangssperren ziehen im April einen beispiello...
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Bisheriger Höhepunkt der Arbeitslosenzahlen Mitte April
04.5.20 10:31
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Goldman, Morgan Stanley sehen Talsohle für Weltökonomie...
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Relaxed Lockdown Pays Off as Sweden Posts Modest GDP Co...
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Bank Austria erwartet BIP-Rückgang von 10 Prozent
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BIP der Euro-Zone bricht drastisch ein
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RE: BIP der Euro-Zone bricht drastisch ein
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Unexpected Gain in Chinese Exports Is Seen as Temporary
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Arbeitslosigkeit bisserl besser
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Arbeitslosigkeit: Ist das Schlimmste schon vorbei?
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Neuerliche Senkung der IWF-Prognose für Wirtschaftswach...
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Schrittweise Erholung der österreichischen Wirtschaft n...
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China’s Industrial Economy Improves While Consumers Rem...
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East EU Tumbles Toward Worst Economic Slump Since Commu...
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Erneute Verbesserung der Erwartungen
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Sweden in ‘Very Deep Economic Crisis’ Despite Soft Lock...
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GDP +37% annualized
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RE: GDP +37% annualized gut analysiert
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      RE: GDP +37% annualized
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Eurozone: „Tiefpunkt hinter uns“
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Eurozone-Talfahrt schwächt sich infolge der gelockerten...
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ifo Geschäftsklima erholt sich
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Noch immer rund 123.000 Arbeitslose mehr als vor CoV
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Japan schnürt erneut riesiges Konjunkturpaket
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Abschwung in Industrie und Job-Abbau verlangsamt
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Global Hiring Stabilizes Even as Pandemic Keeps Jobs Ma...
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Green Shoots Emerge in World Economy as Virus Lockdowns...
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Americans on Jobless Benefits Post First Drop of Pandem...
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Merkel’s Stimulus Sequel May Total as Much as 100 Billi...
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WIFO – COVID-19-Pandemie: BIP-Rückgang im I. Quartal 20...
29.5.20 09:57
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Sweden’s Economy Grew Last Quarter, Adding to Covid-19 ...
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The Growth Surprise: Faster-Paced Recoveries
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Arbeitslosigkeit sinkt gegenüber dem Vormonat leicht
02.6.20 11:48
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USA -50%?
02.6.20 14:20
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Lockerungen der Ausgangssperren sorgen im Mai für verla...
02.6.20 16:26
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Merkel Seals $146 Billion Deal to Pull Germany Out of C...
04.6.20 07:43
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RE: Merkel Seals $146 Billion Deal to Pull Germany Out ...
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American Sparks Airline Rally on Signs That Demand Is R...
04.6.20 16:35
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GM CEO Barra expects North American plants to return .....
04.6.20 18:54
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Die Krise ist überall, nur nicht in der Insolvenzstatis...
04.6.20 22:22
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Nationalbank erwartet 2020 Rückgang der Wirtschaft um 7...
05.6.20 10:37
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RE: Nationalbank erwartet 2020 Rückgang der Wirtschaft ...
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Den Germanen geht es mit ihrem Branchenmix besser als uns.

Deutschland: 2,644 Millionen Arbeitslose im April
Zusätzlich ist fast ein Drittel der 33 Millionen Beschäftigten für Kurzarbeit angemeldet.

Die BA registrierte im April 2,644 Millionen Arbeitslose. Das waren 308.000 mehr als im März und 415.000 mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent.

https://kurier.at/wirtschaft/deutschland-2644-millionen-arbeitslose-im-april/400828724

  

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>>Den Germanen geht es mit ihrem Branchenmix besser als
>uns.
>>
>>
>Zu so einem Branchenmix müssen wir auch dringend hin!

Oder vielleicht Schweiz:

Doch auch in der Schweiz ist die Situation besorgniserregend. So ist die Arbeitslosenquote im März von 2,5% auf 2,9% gestiegen.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/deutlich-mehr-arbeitslose-im-maerz-ld.1550656

  

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Hm. -16k

Regierung sieht bereits Abflachung der Rekordarbeitslosigkeit

Demnach waren am 13. April 588.205 Menschen auf Jobsuche. Damit waren zu diesem Zeitpunkt gut 60 Prozent mehr in Arbeitslosigkeit oder in Schulung als im Vorjahr. Am 27. April waren dann 572.025 Menschen arbeitslos oder in Schulungen.

https://www.derstandard.at/story/2000117213796/corona-kurzarbeitsgeld-wird-auf-10-milliar den-euro-aufgestockt

  

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Austrian GDP to shrink 8% this year as lockdown persists, central bank says

VIENNA (Reuters) - Austria’s central bank expects economic output to shrink more than twice as much this year as it forecast just a month ago as the coronavirus lockdown lasts longer than anticipated, its Governor Robert Holzmann said in remarks published on Saturday.

FILE PHOTO: Austrian National Bank (OeNB) Governor Robert Holzmann attends a news conference in Vienna, Austria, Dec. 2, 2019. REUTERS/Leonhard Foeger/File Photo
Holzmann said the central bank now forecasts an 8% drop in Austria’s gross domestic product (GDP). It had previously foreseen a 3.2% drop in a “moderate” pandemic scenario, estimating that each week of lockdown cuts annual GDP by more than $2 billion.

Although Austria’s conservative-led government has said it was one of the fastest countries in Europe in reacting to the coronavirus threat, putting its lockdown in place seven weeks ago and being one of the first to start loosening it on April 14, Holzmann said the central bank still had to increase its estimate of the fallout.

“This (earlier) forecast was based on the then mild scenario of a five-week lockdown and a five-week step-by-step reopening phase. The conditions have changed in the meantime,” Holzmann told the Salzburger Nachrichten newspaper.

“Our current scenario predicts - assuming a 13-week lockdown and a 10-week loosening phase - a fall of eight percent in economic growth,” Holzmann was quoted saying.

https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-austria-economy-idUSKBN22E0HV

  

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Aber wie geht das zusammen? -3,5% qoq, aber nur -2,7% yoy? Starkes Wachstum im Jahresverlauf 2019 hatten wir ja nicht.


BIP im Euroraum um 3,8% und in der EU um 3,5% gesunken
-3,3% bzw. -2,7% im Vergleich zum ersten Quartal 2019

Im Vergleich zum Vorquartal ist das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2020 im Euroraum (ER19) um 3,8% und in der EU um 3,5% gesunken. Dies geht aus einer vorläufigen Schnellschätzung hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht wird. Dies waren die stärksten Rückgänge seit Beginn der Zeitreihe 1995. Im März 2020, dem letzten Monat des Referenzzeitraums, haben die Mitgliedstaaten begonnen, weitgehende COVID-19-Einschränkungssmaßnahmen einzuführen. Im vierten Quartal 2019 war das BIP im Euroraum um 0,1% und in der EU um 0,2% gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2020 im Euroraum um 3,3% und in der EU um 2,7% gesunken, nach +1,0% bzw. +1,3% im Vorquartal. Dies waren die stärksten Rückgänge seit dem dritten Quartal 2009 (-4.5% für den Euroraum und -4.4% für die EU).

  

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Corona-Ausgangssperren ziehen im April einen beispiellosen Kollaps der Industrie Österreichs nach sich

Infolge der nahezu weltweiten Corona-Ausgangssperren verzeichnete die Industrie Österreichs im April die stärksten Produktions- und Auftragsrückgänge seit über zwanzig Jahren.

Ungeachtet der verbreiteten Einführung von Kurzarbeit sank die Beschäftigung im Zuge von Kostensenkungsmaßnahmen und der pessimistischen Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist mit annähernder Rekordrate.

Der saisonbereinigte UniCredit Bank Austria Einkaufsmanagerindex brach gegenüber März um 14,2 Punkte auf 31,6 ein und unterschritt damit das bisherige Allzeittief von 33,1 Punkten, das zum Höhepunkt der globalen Finanzkrise im Januar 2009 gemessen wurde. Der Produktionsindex, der zusammen mit den Indizes für Auftragseingang, Beschäftigung, Lieferzeiten und Vormateriallager in die Berechnung des PMI-Hauptindexes einfließt, sackte sogar noch stärker auf ein neues Rekordtief von 17,2 Punkten ab. Gestützt wurde der Hauptindex hingegen von den Unterindizes für Lieferzeiten und Vormateriallager, die aufgrund von Lieferunterbrechungen einen gegenläufigen Trend als bei einer Rezession üblich anzeigen.

Wie bei der Produktion wies auch der Auftragseingang im April einen beispiellosen Rückgang aus. Ausschlaggebend hierfür waren Auftragskündigungen oder –verschiebungen, Geschäftsschließungen auf Kundenseite und eine generelle Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung. Die Exportneuaufträge sanken wegen des globalen COVID-19- Ausbruchs ebenfalls stark.

Die Beschäftigung wurde so rasant abgebaut wie zuletzt vor über elf Jahren. Arbeitsverträge wurden nicht verlängert oder gekündigt, Entlassungen und die natürliche Fluktuation trugen ebenfalls dazu bei. Überdies kam es verbreitet zur Einführung von Kurzarbeit.

Die Einkaufsmenge wurde so drastisch gekürzt wie nie seit Umfragebeginn. Allerdings war der Rückgang weniger stark als bei Produktion und Auftragseingang, da einige Unternehmen vor dem Hintergrund von Lieferschwierigkeiten Vorratslager anlegten.

Zu einer Rekordverlängerung kam es bei den durchschnittlichen Lieferzeiten, was die Befragten auf die verstärkten Grenzkontrollen, die Unterbrechung der internationalen Lieferketten und Geschäftsschließungen auf Lieferantenseite zurückführten.

Transportunterbrechungen und dramatische Absatzeinbußen trugen mit dazu bei, dass die Bestände an Fertigwaren mit Rekordrate zulegten.




Die rückläufige Nachfrage nach Produktionsmaterialien führte dazu, dass die Einkaufspreise zum elften Mal hintereinander zurückgingen. Und da immer mehr Unternehmen zur Umsatzsicherung Preisnachlässe gewährten, wurden die durchschnittlichen Verkaufspreise so stark reduziert wie seit Januar 2015 nicht mehr.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sanken das zweite Mal in Folge auf ein neues Rekordtief. Zahlreiche Unternehmen befürchten langjährige Auswirkungen der Pandemie und damit in Zusammenhang stehende Produktions- und Lieferunterbrechungen. Auch die Ausgabenbereitschaft der Kunden dürfte schwach bleiben.

  

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Bisheriger Höhepunkt der Arbeitslosenzahlen Mitte April

Wien (OTS) - Mit Ende April 2020 sind 522.253 Personen beim AMS arbeitslos vorgemerkt. In AMS-Schulung befinden sich aktuell 49.224 Personen. Insgesamt befinden sich somit 571.477 Personen in Arbeitslosigkeit oder in Schulung. Das sind um 58,2% bzw. 210.275 Personen mehr als im Vorjahr.

„Den bisherigen Höhepunkt haben wir aus jetziger Sicht am 13. April mit insgesamt 588.205 Arbeitslosen und Schulungsteilnehmern erreicht. Seither sehen wir bei den Arbeitslosenzahlen ein leichte Abflachung der Kurve“, so Aschbacher. Im Vergleich zum Höchststand Mitte April ist die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer um rund 19.000 Personen gesunken.

In der Betrachtung nach Branchen zeigen sich Ende April die größten Zuwächse im Tourismus (+148,5%), gefolgt von der Baubranche (+111,9%). Danach folgen die Warenproduktion (+66,6%) und der Handel (63,4%), die Arbeitskräfteüberlassung (59,7%) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (56,0%).

Steigende Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr verzeichnen alle Bundesländer, am stärksten ist der Zuwachs in Tirol (+119,2%) und Salzburg (+101,8%). Es folgen die Steiermark (+100,6%), Oberösterreich (91,0%), das Burgenland (+84,3%), Kärnten (+78,7%), Vorarlberg (+78,6%), Niederösterreich (+69,8%) und Wien (56,2%).

Ende April 2020 standen beim AMS 53.846 offene Stellen zur Verfügung. Insgesamt konnten in diesem Jahr 212.693 Personen aus AMS-Vormerkung heraus wieder Arbeit aufnehmen.

  

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Goldman, Morgan Stanley sehen Talsohle für Weltökonomie erreicht

(Bloomberg) -- Ökonomen von Goldman Sachs Group Inc. und Morgan Stanley sehen Anzeichen, dass sich die Weltwirtschaft allmählich vom Coronavirus und den Beschränkungen für Unternehmen und Verbraucher erholt.

“Die Wirtschaftstätigkeit hat wahrscheinlich jetzt ihre Talsohle erreicht”, sagt Jan Hatzius, Chefökonom bei Goldman Sachs, in einem Bericht an Kunden am Montag. “Lockdowns und soziale Distanzierung nehmen ab, da viele Länder ihre Volkswirtschaften vorsichtig wieder öffnen.”

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/goldman-morgan-stanley-sehen-talsohle-141531000. html

  

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Relaxed Lockdown Pays Off as Sweden Posts Modest GDP Contraction

(Bloomberg) -- Sweden’s economy contracted far less than many of its European peers in the first quarter, according to a new indicator from Statistics Sweden that provides an initial economic assessment of the country’s controversial Covid-19 response.
Statistics Sweden said Tuesday gross domestic product fell 0.3% on the quarter and rose 0.5% from a year earlier. Economists surveyed by Bloomberg had expected a quarterly contraction of 1%.

  

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Bank Austria erwartet BIP-Rückgang von 10 Prozent

Die UniCredit Bank Austria erwartet für Österreich heuer angesichts der Coronakrise einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um nominell 10 Prozent. Die Wertschöpfung dürfte damit um 36 Mrd. Euro niedriger ausfallen, als ursprünglich angenommen. Alle Branchen dürften betroffen sein, aber einige Einzelhandelssparten und vom Tourismus abhängige Bereiche dürften 40 Prozent Wertschöpfung verlieren.

https://kurier.at/wirtschaft/bank-austria-erwartet-bip-rueckgang-von-10-prozent/400832804

  

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BIP der Euro-Zone bricht drastisch ein

Die EU-Kommission hat die Wachstumsaussichten für Österreich und die anderen EU-Staaten aufgrund der Coronavirus-Krise drastisch gesenkt. Laut der Frühjahrsprognose wird das heimische Bruttoinlandsprodukt (BIP) heuer um 5,5 Prozent sinken und 2021 um 5,0 Prozent wachsen.



https://orf.at/stories/3164580

  

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Interessante Details: z.B. Schweden heuer mit größerem Einbruch, und 2021 geringerem Rebound als Österreich prognostiziert?

  

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Unexpected Gain in Chinese Exports Is Seen as Temporary

(Bloomberg) -- China’s exports unexpectedly rose in April aided by stronger shipments to South East Asia, though with the coronavirus pandemic damaging global demand that increase is likely to be temporary. Imports fell.

Exports rose 3.5% in dollar terms in April from a year earlier, while imports dropped 14.2%, the customs administration said Thursday. Economists had forecast that exports would shrink by 11% while imports would contract by 10%.

https://finance.yahoo.com/news/china-exports-continued-drop-march-020751341.html

  

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550.000 Arbeitslose, 1,3 Mio. in Kurzarbeit


In Österreich sind derzeit über 1,8 Millionen Menschen ohne Arbeitsstelle oder in Kurzarbeit. Wie das Arbeitsministerium heute mitteilte, sind 503.494 Menschen als arbeitslos gemeldet, weitere 46.168 Personen in Schulungen. Dazu kommen rund 1,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit.

Gegenüber dem bisherigen Höchststand Mitte April ist in Österreich die Zahl der Menschen ohne Job bis 11. Mai von 588.205 um rund 39.000 Personen gesunken. Vor allem am Bau habe es einen Rückgang gegeben, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbascher (ÖVP).

https://orf.at/stories/3165360/

  

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Neuerliche Senkung der IWF-Prognose für Wirtschaftswachstum

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie voraussichtlich seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft erneut senken. Dies sei "sehr wahrscheinlich", sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Dienstag in einer von der "Financial Times" organisierten Konferenz-Schaltung.

"Die einlaufenden Daten vieler Staaten sind schlechter als unsere ohnehin pessimistischen Projektionen." Der IWF werde daher sehr wahrscheinlich bereits im Juni eine neue Prognose veröffentlichen.

https://kurier.at/wirtschaft/neuerliche-senkung-der-iwf-prognose-fuer-wirtschaftswachstum /400840181



  

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Schrittweise Erholung der österreichischen Wirtschaft nach Tiefpunkt Ende März
OeNB berechnet ab sofort neuen wöchentlichen BIP-Indikator für Österreich
Wien (OTS) - Ein neu entwickelter wöchentlicher BIP-Indikator der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) auf Basis tagesaktuell verfügbarer Konjunkturdaten zeigt einen konjunkturellen Tiefpunkt Ende März mit einem BIP-Rückgang während einiger Wochen von jeweils bis zu rund einem Viertel gegenüber den entsprechenden Vorjahreswerten. Seitdem hat eine merkliche Erholung eingesetzt, die sich in der ersten Maiwoche – wohl teilweise auch aufgrund von Nachholeffekten beim privaten Konsum – deutlich verstärkt hat.

Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat zu einem tiefen und abrupten Einbruch der Wirtschaftsleistung in Österreich geführt. Eine zeitnahe Schätzung der Stärke des Einbruchs und der folgenden schrittweisen Erholung der österreichischen Wirtschaft stellt die Wirtschaftsforschung vor neue Herausforderungen. Traditionelle Konjunkturindikatoren sind oft nicht ausreichend rasch verfügbar und liegen häufig nur auf Monats- oder Quartalsebene vor. Die OeNB hat daher mit tagesaktuell verfügbaren Konjunkturdaten einen Indikator entwickelt, der auf wöchentlicher Basis die wirtschaftliche Aktivität in Österreich abbildet. Dieser neue wöchentliche BIP-Indikator zeigt, dass der Tiefpunkt in der Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivität Ende März erreicht wurde und es im April eine vorsichtige Erholung gab. In der ersten vollen Maiwoche hat die Öffnung vieler Geschäfte zu einer deutlichen Belebung geführt, zu der auch Nachholeffekte im privaten Konsum beigetragen haben dürften. Während des Lockdown in den Kalenderwochen 12 bis 16 lag die Wirtschaftsleistung jeweils um rund ein Viertel unter dem Vorjahresniveau. In absoluten Größen belaufen sich die aggregierten BIP-Verluste für den Zeitraum 16. März bis 10. Mai 2020 auf über 12 Mrd EUR – dies entspricht etwa 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Jahres 2019 von 375 Mrd EUR.

Zur zeitnahen Abschätzung der unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie hat die OeNB ein Set von Konjunkturindikatoren zusammengestellt, die auf Tages- oder Wochenbasis erhoben werden und ohne Zeitverzögerung zur Verfügung stehen. Zu diesen Indikatoren zählen unter anderem LKW-Fahrleistungsdaten (Quelle: ASFINAG), Zahlungsverkehrsdaten (mehrere Zahlungsdiensteanbieter), Arbeitsmarktdaten (AMS) und Stromverbrauchsdaten (e-control, Austrian Power Grid – APG), die von den genannten Unternehmen mit großer Kooperationsbereitschaft zur Verfügung gestellt wurden.

Basierend auf diesen zeitnah verfügbaren Konjunkturindikatoren wurde ein neuer Aktivitätsindikator berechnet, der die Entwicklung des realen BIP auf Wochenbasis abbildet. Dazu werden die nachfrageseitigen BIP-Komponenten mittels Brückengleichungen – Prognosegleichungen, die Variablen mit unterschiedlicher Datenfrequenz verbinden – geschätzt.

In der aktuellen Situation zeigt der so ermittelte wöchentliche BIP-Indikator einen konjunkturellen Tiefpunkt Ende März mit einem wöchentlichen BIP-Rückgang von 26 Prozent gegenüber den Vorjahreswerten. Im April hat zunächst eine leichte Erholung eingesetzt, die sich in der ersten Maiwoche beschleunigt hat. In der letzten vollen Aprilwoche (Kalenderwoche 17: 20. bis 26. April 2020) lag das wirtschaftliche Aktivitätsniveau noch ca. 21 Prozent unter dem Vorjahreswert. In Kalenderwoche 18 verringerte sich der Rückgang weiter, mit einem Minus von 18 Prozent war der Abstand zum „Normalbetrieb“ aber weiterhin groß. In der ersten vollen Maiwoche (Kalenderwoche 19) setzte eine deutliche Erholung ein: mit 11 Prozent war die BIP-Lücke gegenüber dem Vorjahresvergleichswert weniger als halb so groß wie zum Höhepunkt des Lockdown. Im Zuge der Öffnung vieler Geschäfte haben die privaten Haushalte zuletzt ihre Konsumausgaben deutlich erhöht. Zum Teil dürften während des Lockdown aufgeschobene Konsumausgaben nachgeholt worden sein. Nimmt man beispielsweise an, dass die Hälfte der zusätzlichen Konsumausgaben vorübergehende Nachholeffekte waren, wäre das BIP in Kalenderwoche 19 weiterhin fast 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Es wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, zu welchem Teil diese Erholung dauerhaft ist oder vorübergehende Nachholeffekte widerspiegelt.

Die BIP-Verluste betrugen während des Lockdown bis zu 2 Mrd EUR pro Kalenderwoche, in Kalenderwoche 19 trotz der deutlichen Belebung nach wie vor knapp 1 Mrd EUR. Für den Zeitraum 16. März bis 10. Mai 2020 summieren sich die bisherigen Verluste auf über 12 Mrd EUR, gegenüber einem BIP im gesamten Jahr 2019 von 375 Mrd EUR.

Es ist geplant, die Schätzungen wöchentlich zu aktualisieren und auf der OeNB-Website ( https://www.oenb.at/Publikationen/corona.html ) zu publizieren. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine wöchentliche BIP-Schätzung mit großen Unsicherheiten verbunden ist. Die hier vorgestellten Zahlen bieten nur einen groben Anhaltspunkt für die wirtschaftliche Aktivität und können übliche modellgestützte makroökonomische Prognosen nicht ersetzen. In den nächsten Wochen wird der Indikator laufend verbessert werden, und es werden neue zusätzliche Daten einbezogen. Dadurch können sich auch rückwirkend noch Änderungen der Schätzergebnisse ergeben.

  

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Erneute Verbesserung der Erwartungen
Der ZEW-Indikator liegt bei 51,0 Punkten

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im Mai 2020 zum zweiten Mal in Folge an. Sie liegen nun bei 51,0 Punkten, 22,8 Punkte höher als im Vormonat. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich jedoch weiter leicht verschlechtert. Der Lageindikator beträgt in der aktuellen Umfrage minus 93,5 Punkte, dies ist ein Rückgang um 2,0 Punkte.

„Die Zuversicht wächst, dass es ab Sommer zu einer konjunkturellen Wende kommen wird. Darauf weist auch der deutliche Anstieg der Branchenerwartungen hin. Im vierten Quartal dieses Jahres soll es nach Einschätzung der Finanzmarktexpertinnen und Finanzmarktexperten wieder zu einer stärkeren Zunahme der Wirtschaftsentwicklung kommen. Der Aufholprozess wird allerdings lange andauern. Erst 2022 soll die Wirtschaftsleistung wieder das Niveau von 2019 erreichen“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten/-innen an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone steigen ebenfalls deutlich an. Der Erwartungsindikator für das Eurogebiet liegt im Mai bei 46,0 Punkten und damit 20,8 Punkte höher als im Vormonat. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet geht hingegen um 1,1 Punkte auf einen Wert von minus 95,0 Punkten zurück.

  

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Sweden in ‘Very Deep Economic Crisis’ Despite Soft Lockdown


(Bloomberg) -- Sweden’s highly contested response to Covid-19 left much of the economy open. Even so, the country is now headed for its worst recession since World War II.
Scandinavia’s biggest economy will shrink 7% this year, Finance Minister Magdalena Andersson said on Tuesday. Shortly after she spoke, the debt office revealed an historic 30-fold spike in borrowing to cover emergency spending amid record job losses. A separate survey showed 40% of businesses in Sweden’s service sector now fear bankruptcy.

  

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The global economy is opening up, set to generate one of the strongest growth outturns on record. Even the mere normalization is projected to boost global GDP 37% annualized in 3Q20. If right, the lift-off has begun in May for all but China, whose jumpstart began in March.

JPMorgan

  

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In Zeiten stetigen Wachstums kann man mit annualisierten Zahlen etwas anfangen. Aber hier könnte ich mir unter 8,2% Wachstum im Quartal mehr vorstellen als unter 37% annualisiert.

  

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>In Zeiten stetigen Wachstums kann man mit annualisierten
>Zahlen etwas anfangen. Aber hier könnte ich mir unter 8,2%
>Wachstum im Quartal mehr vorstellen als unter 37%
>annualisiert.


Ich war auch etwas amüsiert, Amis halt.

  

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Eurozone: „Tiefpunkt hinter uns“

Der Einkaufsmanagerindex, der die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern zusammenfasst, stieg zwar von seinem Rekordtief von 13,6 auf nunmehr 30,5 Punkte, wie das Markit-Institut am Donnerstag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter Tausenden Unternehmen mitteilte.

Das Barometer signalisiert aber erst ab 50 Zählern ein Wachstum. Von Reuters befragte Ökonomen hatten allerdings nur einen Anstieg auf 25,0 Punkte erwartet.

https://www.diepresse.com/5816769/eurozone-tiefpunkt-hinter-uns

  

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Eurozone-Talfahrt schwächt sich infolge der gelockerten Ausgangsbeschränkungen im Mai ab 

Die Talfahrt der Eurozone verlangsamte sich zwar im Mai, nachdem einige Restriktionen gelockert wurden. Dennoch steckte sie infolge der vielerorts aufrecht erhaltenen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie weiter in der tiefsten, jemals gemessenen Rezession.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion stieg vom Rekordtief von 13,6 Punkten im Vormonat auf 30,5 im Mai und erreichte damit den höchsten Wert seit Februar. Der dritte Rückgang in Folge fiel jedoch erneut stärker aus als jemals zuvor seit Beginn der Coronavirus-Pandemie.

Während der globalen Finanzkrise war der Index im Februar 2009 lediglich auf 36,2 Punkte abgesackt. Hauptverantwortlich für den Wachstumsrückgang war den Befragten zufolge die Pandemie und die daraus resultierenden verbreiteten Schließungen nicht systemrelevanter Unternehmen sowie die Unterbrechung der Lieferketten und der Nachfrageausfall für zahlreiche Güter und Dienstleistungen.

Der Anstieg des Composite-Flash-PMI signalisiert jedoch einen spürbar verlangsamten Rückgang der Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Rekord-Tief im April. Abgeschwächt haben sich sowohl der Produktionsrückgang in der Industrie als auch die Geschäftseinbußen im Servicesektor.

IHS Markit Eurozone PMI und BIP Der Service-Index legte binnen Monatsfrist um 16,7 Punkte auf 28,7 zu – der höchste Wert seit Februar.

Massiv beeinträchtigt von den Social-Distancing-Maßnahmen und anderen Pandemie-bedingten Restriktionen waren erneut die Hotelbranche, die Gastronomie, die Reise- und Tourismusbranche sowie weitere konsumorientierte Unternehmen. Dies zog die drittstärksten Geschäftseinbußen seit Umfragebeginn nach sich.

Der Index Industrieproduktion stieg zwar gegenüber April um 17,3 Punkte auf 35,4, signalisierte damit aber erneut einen herben Produktionsrückgang.

Folglich blieb auch der Stellenabbau so stark wie selten zuvor seit Beginn der CoronavirusAusgangssperren und -Restriktionen, wenngleich er sich gegenüber April leicht verlangsamte. In der Industrie und im Servicesektor fiel der Stellenabbau ungefähr gleich stark aus, da die Unternehmen ihre Kapazitäten der verringerten Nachfrage anpassten. So wurden Mitarbeiter in Kurzarbeit und Zwangsurlaub geschickt, womit kurzfristige Entlassungen vermieden werden konnten. Die längerfristige Beschäftigungsentwicklung hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Auftragsbücher wieder füllen. Die Auftragsbestände nahmen mit der zweithöchsten Rate seit Umfragebeginn ab.

Die Frühindikatoren verbesserten sich, allerdings von niedrigen Levels aus. Der Gesamt-Auftragseingang wies aufgrund der eingebrochenen Nachfrage in Industrie und Servicesektor den drittstärksten Rückgang seit Umfragebeginn aus.

Immerhin, das Minus schwächte sich gegenüber den beiden Vormonaten ab und signalisiert damit, dass der Tiefpunkt des Abschwungs hinter uns liegen dürfte.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist verbesserten sich zum zweiten Mal hintereinander von ihrem Rekordtief im März, allerdings übertraf der Anteil der Pessimisten den der Optimisten erneut, womit der Ausblick ein weiteres Mal weitaus schlechter ausfiel als in der Zeit vor der Pandemie.

Um die Umsätze anzukurbeln, wurden die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen den dritten Monat in Folge reduziert, wobei die Preisnachlässe so deutlich ausfielen wie selten zuvor seit Umfragebeginn. Im Servicesektor wurden die Angebotspreise nicht mehr ganz so stark gesenkt wie im April, in der Industrie fielen die Verkaufspreise mit der höchsten Rate seit Oktober 2009.

Nach dem stärksten Rückgang der Einkaufspreise seit Juli 2009 im April gingen sie auch im Mai deutlich zurück. Im Servicesektor schwächte sich der Kostenauftrieb moderat ab, in der Industrie fiel er so stark aus wie zuletzt vor über vier Jahren.

Nach dem beispiellosen Einbruch im April verlangsamte sich die Talfahrt nicht nur in Frankreich und Deutschland, sondern auch in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern, wenngleich die Wirtschaftsleistung überall noch immer stärker sank als jemals zuvor seit Ausbruch des Coronavirus. Deutschland war erneut weniger stark betroffen als Frankreich. Der kräftigste Wachstumsrückgang entfiel diesmal auf die übrigen Länder der Eurozone. 

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-PMI:

“Die Eurozone verzeichnete auch im Mai einen Kollaps der Wirtschaftsleistung, wenngleich die Umfrageergebnisse ermutigende Hinweise dafür liefern, dass der Tiefpunkt wohl hinter uns liegt.

Das BIP dürfte im zweiten Quartal 2020 in einem nie da gewesenen Ausmaß um rund 10% gegenüber dem Vorquartal sinken. Doch der Anstieg des Composite-PMI nährt die Hoffnung, dass sich die Talfahrt parallel zur Lockerung der Restriktionen bis zum Sommer weiter verlangsamt.

Alle Länder der Eurozone haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie im Mai in gewissem Umfang gelockert, um den konjunkturellen Abschwung abzumildern.

Während in den nächsten Monaten mit weiteren Lockerungen gerechnet werden kann, dürften einige Beschränkungen allerdings so lange in Kraft bleiben, bis ein wirksames Medikament oder Impfstoff gefunden wird.

Sorgen machen muss man sich zudem darüber, dass die Nachfrage für längere Zeit wohl extrem schwach bleiben wird und die Kurzarbeiterregelungen seitens der Regierungen auslaufen.

Dies wird die Unternehmen zusätzlich unter Druck setzen, weitere Stellen abzubauen. Folglich erwarten wir, dass das BIP in 2020 um nahezu 9% sinken und die Erholung mehrere Jahre dauern wird.“ 

  

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ifo Geschäftsklima erholt sich (Mai 2020)

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen hat sich nach den katastrophalen Vormonaten etwas erholt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Mai auf 79,5 Punkte gestiegen, nach 74,2 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im April. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen zwar nochmals etwas schlechter. Jedoch verbesserten sich ihre Erwartungen für die kommenden Monate deutlich. Trotzdem erwartet ein Großteil der Unternehmen noch immer eine Verschlechterung der Geschäftslage. Die ersten Lockerungen sorgen für einen Hoffnungsschimmer.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Das war allerdings nur auf die stark verbesserten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Von Optimismus sind die Industriefirmen aber noch weit entfernt. Die aktuelle Lage stuften sie nochmals erheblich schlechter ein.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima nach dem historischen Tief im April wieder merklich verbessert. Das liegt vor allem an deutlich gestiegenen Erwartungen. Die Dienstleister schätzten auch ihre aktuelle Lage etwas besser ein. Dennoch überwiegt bei den Unternehmen noch immer der Pessimismus.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex ebenfalls deutlich gestiegen. Hier haben sich sowohl die Lageeinschätzungen als auch die Erwartungen spürbar erholt. Insbesondere im Einzelhandel verbessern die Lockerungen die Stimmung. Im Bauhauptgewerbe ist der Index wieder gestiegen, nachdem er zuletzt mehr als ein halbes Jahr gefallen war. Grund hierfür war ein historischer Anstieg der Erwartungen. Die aktuelle Lage schätzten die Baufirmen etwas schlechter ein.

  

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Noch immer rund 123.000 Arbeitslose mehr als vor CoV

Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer ist im Vergleich zur Vorwoche um 9.000 auf 523.300 zurückgegangen. Das teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) heute mit. Derzeit sind damit aber noch immer über 123.000 Personen mehr arbeitslos als vor der Coronavirus-Krise, seit Mitte April haben 65.000 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung gefunden.

„Bei den Arbeitslosenzahlen sehen wir weiterhin eine erfreuliche Abflachung der Kurve“, sagte Aschbacher bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) in Wien. Am stärksten war der Rückgang im Vergleich zur Vorwoche in der Gastronomie mit 5.000 Arbeitslosen weniger.

https://orf.at/stories/3167159/

  

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Japan schnürt erneut riesiges Konjunkturpaket

Die japanische Regierung schnürt ein zweites Konjunkturpaket im Kampf gegen die Corona-Rezession. Es soll einen Umfang von umgerechnet knapp 994 Milliarden Euro (117 Billionen Yen) haben, geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Budgetentwurf hervor. Es ist bereits das zweite Hilfspaket in dieser Höhe.

https://www.diepresse.com/5819130/japan-schnurt-erneut-riesiges-konjunkturpaket

  

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Global Hiring Stabilizes Even as Pandemic Keeps Jobs Market Weak

The global jobs slump caused by the coronavirus pandemic is bottoming out, if data from LinkedIn is a guide.
The social networking platform says the percentage of its members who joined a new employer stabilized over the past six weeks, after plunging in March. France is showing the sharpest pickup, and Italy -- one of Europe’s hardest-hit nations -- is seeing a “mild improvement.”

https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-05-28/global-hiring-stabilizes-even-as-pande mic-keeps-jobs-market-weak

  

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WIFO – COVID-19-Pandemie: BIP-Rückgang im I. Quartal 2020 um –2,9% gegenüber dem Vorjahr
Wien (OTS) - Gemäß der aktuellen Quartalsrechnung des WIFO sank die österreichische Wirtschaftsleistung im I. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr um 2,9%, saisonbereinigt um 2,6% zum Vorquartal. Gegenüber der Schnellschätzung Ende April bedeutet dies eine leichte Abwärtsrevision. Besonders der Konsum der privaten Haushalte sowie die Wertschöpfung im Einzelhandel zeigten sich schwächer. Auch Industrie und Bauwirtschaft erlitten infolge der COVID-19-Pandemie und der Maßnahmen zu deren Eindämmung Wertschöpfungseinbußen.

Wichtige Information:

Die aktuelle Situation bedarf Änderungen sowohl in der Erstellung als auch der Publikation von wirtschaftlichen Daten. Obwohl es sich bereits um die zweite Rechnung für das I. Quartal 2020 handelt, sind die Daten weiterhin als vorläufig zu betrachten und mit Unsicherheiten verbun­den. Die Daten werden in weiterer Folge vermutlich einem größeren Revisionsbedarf als üblich unterliegen. Dies betrifft vor allem die Abbildung der wirtschaftlichen Tätigkeit im März, wo den aktuellen Berechnungen in einigen Wirtschaftsbereichen nur ein eingeschränktes Indikatoren­set zugrunde liegt und ergänzende Schätzungen notwendig waren.

Weiters verzichtet das WIFO bis auf Weiteres auf die Publikation der Trend-Konjunktur-Kompo­nente, da die übliche Aussagekraft dieser Komponente aufgrund des starken Einbruchs am aktuellen Rand nicht gegeben ist. Stattdessen wird in der Darstellung und Beschreibung auf die unbereinigten Jahresveränderungsraten sowie auf die saison- und arbeitstagsbereinigte Ver­änderungsrate gegenüber dem Vorquartal (Kennzahl laut Eurostat-Vorgabe) fokussiert. Beide Kenngrößen bilden den wirtschaftlichen Einbruch – zumindest in der rezenten Betrachtung – am besten ab.

Im I. Quartal 2020 lag die heimische Wirtschaftsleistung nach den aktuellen Berechnungen um 2,9% unter dem Niveau des Vorjahres. Gegenüber der Vorperiode sank das BIP um 2,6% (Kenn­zahl laut Eurostat-Vorgabe). Damit wurde das Ergebnis der Schnellschätzung (‑2,7% im Vorjah­resvergleich bzw. ‑2,5% im Vorquartalsvergleich) von Ende April leicht nach unten revidiert.

Im Vergleich zum Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise im Spätherbst 2008 stellt sich der Wachstumseinbruch in der gegenwärtigen Krise deutlich kräftiger dar. Ein BIP-Rückgang dieser Größenordnung ist zu Beginn einer Krise in Friedenszeiten außergewöhnlich. Das rasante Tempo des Einbruchs zeigt sich besonders deutlich in den saisonbereinigten Werten im Vor­quartalsvergleich.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der einhergehenden Maß­nahmen zeigten sich auch im Euro-Raum und der EU. Gemäß den Eurostat-Berechnungen von Mitte Mai sank das saisonbereinigte BIP im I. Quartal im Euro-Raum um 3,8% im Vergleich zum Vorquartal, in der EU um 3,3%.

Abbildung 1: Entwicklung des realen Bruttoinlandsproduktes – auf der WIFO-Website

In Österreich wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ab Mitte März gesetzt. Diese zogen einen wirtschaftlichen Einbruch in der zweiten Märzhälfte nach sich, wel­cher den gesamtwirtschaftlichen Verlauf im I. Quartal 2020 maßgeblich bestimmte. Das in der Schnellschätzung Ende April gezeichnete Bild der sektoralen Betroffenheit der heimischen Wirt­schaft wurde in der aktuellen Rechnung bestätigt.

Die konsumnahen Handels- und Dienstleistungsbereiche verzeichneten massive Einbußen. Im Tourismus führten das vorzeitige Ende der Wintersaison und die Betriebsschließungen zu Umsatz­ausfällen. Im Einzelhandel kam es zwar in Bereichen für die Grundversorgung (z. B. Lebensmit­telhandel) zu erhöhter Geschäftstätigkeit, diese konnte die Ausfälle in anderen Bereichen (z. B. Bekleidung, Schuhe) jedoch nicht kompensieren. Insgesamt sank in den Bereichen Handel, In­standhaltung und Reparatur von Kfz, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie die Wertschöp­fung gegenüber dem Vorjahr um 7,3% und zeigte sich mit ‑1,5 Prozentpunkten für mehr als die Hälfte des BIP-Rückganges im I. Quartal verantwortlich.

In den Bereichen Sport‑, Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen sowie persönliche Dienstleis­tungen (z. B. Frisöre), sank die Wertschöpfung um 8,1%. Stabilisierend wirkte hingegen die wirt­schaftliche Dynamik der Bereiche Information und Kommunikation, Kredit- und Versicherungs­wesen, Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die öffentliche Verwaltung.

Übersicht 1: Ergebnisse der vierteljährlichen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung – auf der WIFO-Website

Nachdem die Industrie bereits im Laufe des Jahres 2019 in eine Rezession geraten war, verstärk­ten die Produktionsausfälle im März diese Entwicklung weiter. Die Wertschöpfung in der Sach­gütererzeugung sank im I. Quartal um 6,6% gegenüber dem Vorjahr. In der Bauwirtschaft verlief die Konjunktur hingegen bis zum Ausbruch der Krise sehr gut, sodass im I. Quartal insgesamt nur ein moderater Rückgang verzeichnet wurde (‑0,7%).

Auf der BIP-Nachfrageseite wurde der Konsum, welcher für gewöhnlich eine über den Konjunk­turzyklus hinweg stabilisierende Rolle hat, durch die gesundheitspolitischen Maßnahmen und die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte massiv eingeschränkt. Die privaten Konsum­ausgaben (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) sanken im I. Quartal stärker als noch in der Schnellschätzung Ende April angenommen (‑4,3%; Revision: ‑0,7 Pro­zentpunkte). Mit einem negativen Wachstumsbeitrag von 2,1 Prozentpunkten zeichneten sie für gut zwei Drittel des BIP-Rückganges verantwortlich. Die öffentlichen Konsum­ausgaben nahmen kräftig zu.

Mit der gestiegenen Unsicherheit wurde die Investitionstätigkeit im I. Quartal zurückgenommen, wobei hier die Ausrüstungsinvestitionen (‑6,1%) stärker reagierten als die Bauinvestitionen (‑1,0%). Insgesamt sanken die Bruttoanlageinvestitionen um 2,5% gegenüber dem Vorjahr.

Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Betroffenheit durch die COVID-19-Pandemie wurden auch die Exporte im I. Quartal eingeschränkt (‑4,2% gegenüber dem Vorjahr). Das be­trifft sowohl die Waren (‑5,1%) als auch die Dienstleistungen (‑2,3%). Die Importe sanken um 4,9%, sodass der Außenhandel einen minimal positiven Beitrag zur BIP-Veränderung erzielte.

  

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The Growth Surprise: Faster-Paced Recoveries in Mobility and the Services Sector

In the new world of social distancing, mobility has emerged as a key data point for gauging economic activity. Over the past three weeks, driving indices in the key DM economies (the US, France and Germany) have all rebounded by 30-50 points, moving above the 100 mark relative to the January 13 baseline in the US and Germany.

The turnaround in the global economy is also starting to show up in traditional macro indicators. The latest round of survey data – from regional Fed surveys to the German ZEW and ifo and the flash estimates of PMIs in Europe – all showed improvement in May, confirming that the global economy bottomed in April.

We expected the recovery in manufacturing to outpace services. However, incoming services sector data from the US, Europe and China point to a faster recovery than we had anticipated.

In the US, consumer activity – the key barometer of aggregate demand – has been surprisingly strong. Credit card transactions data (tracking small business activity) indicate that sales are now growing at 5%Y versus the declines of ~30%Y seen just a few weeks ago.

Morgan Stanley

  

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Arbeitslosigkeit sinkt gegenüber dem Vormonat leicht

Die internationale Gesundheitskrise hat weiterhin massive Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt
Wien (OTS) - Seit Mitte März 2020 und im April verzeichnet das Arbeitsmarktservice erhebliche Zuströme in das Arbeitslosenregister. Den Höhepunkt erreichte die Arbeitslosigkeit am 13. April 2020 mit insgesamt 588.234 Arbeitslosen und AMS-SchulungsteilnehmerInnen. Seitdem ist die Arbeitslosigkeit leicht rückläufig. Die Folge ist ein Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit auf 473.300. Inklusive der Personen in einer AMS-Schulung beträgt die Zahl der Vorgemerkten Ende Mai 517.221, das bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um +174.084 bzw. +50,7%.

Hinzu kommen 43.921 beim AMS als Schulungsteilnehmer registrierte Personen. Gegenüber dem Vormonat Ende April 2020 sank die Arbeitslosigkeit um -48.953 und die AMS Schulungsteilnahmen um -5.303.

Die Zuströme in Arbeitslosigkeit erfolgten seit März vor allem aus dem Bereich Tourismus, wo die Saison Mitte März mit den Schließungen der Betriebe praktisch beendet wurde. Doch auch in vielen anderen Wirtschaftsbereichen gab es tiefgehende Einschränkungen, wie im Einzelhandel, Bauwesen oder im Transport und auch im Produktionsbereich wurden Fertigungen zurückgefahren.

Das hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahlen, die derzeit nur geschätzt werden können. Der Einbruch bei den unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen Ende Mai beträgt rund -165.000.

Doch die Beschäftigungsrückgänge wären noch viel höher ausgefallen, wenn das Instrument der COVID-19 Kurzarbeit nicht so rasch etabliert worden wäre. Mit Stand 31. Mai wurden vom AMS über 110.000 Kurzarbeitsprojekte genehmigt. Die Zahl der geplanten Teilnahmen an Kurzarbeit der zum Monatsende laufenden Projekte beträgt rund 1,3 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Bezug auf die geplante Zahl der Kurzarbeitenden betrifft dieses Instrument am meisten die Warenproduktion, gefolgt vom Handel und der Bauwirtschaft, an vierter Stelle folgt die Beherbergung und Gastronomie.

Ende Mai 2020 sind 473.300 Personen beim AMS arbeitslos vorgemerkt. Die Zahl der Arbeitslosen steigt Ende Mai um +69,7% bzw. +194.352 Personen im Vergleich zum Vorjahr. In AMS Schulung werden aktuell 43.921 Personen gezählt (-29.268 bzw. -31,6% gegenüber Ende Mai 2019). Zusammen sind 517.221 Personen beim AMS vorgemerkt, das bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um +174.084 bzw. +50,7%.

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt bei geschätzten 11,5%, das ist ein Anstieg von +4,7%-Punkten gegenüber dem Mai 2019. Bei der internationalen Definition der Arbeitslosigkeit ist die Krisenentwicklung ab Mitte März noch nicht vollständig abgebildet. Österreich liegt hier im europäischen Vergleich an achtbester Stelle bei der Arbeitslosenquote.

Überdurchschnittliche Zuwächse der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen Ende Mai Jugendliche (+103,8%) und Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft (+90,2%).

Die Arbeitslosigkeit von Männern steigt mit +67,9% annähernd gleich stark wie die der Frauen (+71,7%).

Menschen mit Behinderungen (+23,7%) sowie Ältere ab 50 Jahren (+49,8%) weisen im Vergleich zum Vorjahr eine unterdurchschnittlich ansteigende Arbeitslosigkeit auf. Der Anteil der Arbeitslosen mit einer Wiedereinstellzusage im Register beträgt 13,1%.

In der Betrachtung nach Branchen zeigen sich Ende Mai die größten Zuwächse in der registrierten Arbeitslosigkeit im Tourismus (+143,3%), gefolgt von der Baubranche (+84,8%). Dann folgen die Warenproduktion mit +62,9% Arbeitslosigkeit und der Handel (+59,9%) sowie die Arbeitskräfteüberlassung (+59,3%). Aber auch im Gesundheits- und Sozialwesen ist die Arbeitslosigkeit mit +55,6% ansteigend.

Steigende Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr verzeichnen alle Bundesländer, am stärksten ist der Zuwachs in Tirol (+111,1%) und Salzburg (+100,1%). Dann folgen die Steiermark (+84,6%), Vorarlberg (+77,9%), Oberösterreich (+77,0%), Kärnten (+70,6%), Burgenland (+63,5%) und Niederösterreich (+58,7%). In Wien steigt die Arbeitslosigkeit um +57,2%.

Ende Mai 2020 standen beim AMS 57.597 sofort verfügbaren offenen Stellen (-24.683, -30,0%) zur Verfügung. Insgesamt konnten 2020 bereits 284.036 Personen aus AMS-Vormerkung heraus wieder Arbeit aufnehmen. Die Arbeitsaufnahmen aus AMS-Vormerkung reduzierten sich in der zweiten Märzhälfte jedoch deutlich und lagen auch im April unter den Werten des Vorjahres. Im Mai 2020 liegen die Arbeitsaufnahmen bereits wieder über dem Wert vom Mai 2019.

Geschätzte 3.629.000 Personen, das sind rund 165.000 Personen weniger als im Mai 2019 bzw. -4,4%, befanden sich Ende Mai 2020 in unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen.

Am Lehrstellenmarkt zeigt sich Ende Mai österreichweit eine Lehrstellenlücke von 4.911 Lehrstellen (+4.911). Den 8.835 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden (ohne Teilnehmerinnen und Teilnehmer der überbetrieblichen Lehrausbildung) standen 4.250 gemeldete, sofort verfügbare Lehrstellen gegenüber. In allen Bundesländern stehen Ende Mai 2020 weniger sofort verfügbare offene Lehrstellen zur Verfügung als noch Ende Mai 2019. Dieser Entwicklung soll unter anderem der Lehrlingsbonus in Höhe von 2.000 Euro pro Lehrling entgegenwirken. In Wien übersteigt die Nachfrage mit rund 18 Lehrstellensuchenden, die einer sofort verfügbaren offenen Lehrstelle gegenüberstehen, das Angebot deutlich, während in Oberösterreich, Salzburg und in Tirol mehr freie Lehrstellen verfügbar sind als Lehrstellensuchende gemeldet.

  

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Der Nowcast-Indikator der Atlanta Fed signalisiert für die USA einen Konjunktureinbruch von (annualisiert) mehr als 50% im zweiten Quartal.

  

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Lockerungen der Ausgangssperren sorgen im Mai für verlangsamte Talfahrt der Industrie Österreichs

Mit den Lockerungen der Corona-bedingten Ausgangssperren hat sich auch die Talfahrt der Industrie Österreichs im Mai verlangsamt. Die Rückgänge bei Produktion, Auftragseingang und Beschäftigung blieben jedoch trotz Abschwächung gegenüber April stark, nachdem die jeweiligen Indizes im Vormonat noch Rekordtiefs ausgewiesen hatten. Die Lieferschwierigkeiten ließen indes weiter nach, während sowohl die Einkaufs- als auch die Verkaufspreise zügiger sanken als zuletzt.

Der saisonbereinigte UniCredit Bank Austria Einkaufsmanagerindex stieg von seinem bisherigen Allzeittief im April von 31,6 Punkten um 8,8 Punkte auf 40,4 im Mai. Er notiert damit allerdings auf dem zweitniedrigsten Wert seit Anfang 2009 und signalisiert ein weiteres Mal gravierende Wachstumseinbußen.

Der PMI-Hauptindex setzt sich aus den Unterindizes für Produktion, Auftragseingang, Beschäftigung. Vormateriallager und Lieferzeiten zusammen.

Aufgrund des Mangels an Neuaufträgen und COVID-19- bedingter Restriktionen sank die Produktion zwar zum dritten Mal hintereinander, infolge der Wiedereröffnung zahlreicher Unternehmen schwächte sich die Rate jedoch gegenüber dem Rekordwert im April ab.

Ähnlich verlief die Entwicklung beim Auftragseingang, wo wegen Geschäftsschließungen und der generellen Ausgabenzurückhaltung der Kunden erneut ein Minus zu Buche schlug. Die Verluste fielen allerdings bei weitem nicht mehr so gravierend aus wie im April. Der Index Exportneuaufträge wies allerdings ein höheres Minus aus als der Gesamt-Auftragseingang.

Der dritte Stellenabbau in Folge schwächte sich gegenüber April zwar ab, er war jedoch der zweitstärkste seit über zehn Jahren.

Der Aufbau der Fertigwarenlager beschleunigte sich ein weiteres Mal und fiel deutlich stärker aus als im Vormonat. Die Bestände an Vormaterialien legten hingegen den dritten Monat in Folge zu, obwohl die Einkaufsmenge abermals deutlich (wenngleich mit verlangsamter Rate) reduziert wurde.


Die durchschnittlichen Lieferzeiten verlängerten sich nicht mehr ganz so drastisch wie im April, wenngleich die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus die Transporte und die Verfügbarkeit bestimmter Produktionsmaterialien weiter beeinträchtigten. Die Einkaufspreise sanken so rasant wie zuletzt im Juli 2012. Zurückzuführen war dies den Befragten zufolge auf die Verbilligung von Rohstoffen und Halbfertigprodukten sowie auf den Preisverfall bei Rohöl. Gleichzeitig wurden die Verkaufspreise so kräftig reduziert wie seit elf Jahren nicht mehr.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist erholten sich im Mai nur leicht von ihrem Allzeittief im April. Verantwortlich für den anhaltenden Pessimismus war die Besorgnis über die potenziellen längerfristigen Auswirkungen der CoronaPandemie auf die Nachfrage.

  

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https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/konjunkturpaket-1757482

Auf diese Eckpunkte hat sich die Regierungskoalition unter anderem verständigt:

Absenkung der Mehrwertsteuer: Vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 soll der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden. Das rege den Konsum an und sei sozial gerecht ausgestaltet, weil die Mehrwertsteuer von allen gezahlt werde, so die Kanzlerin.
Kinderbonus für Familien: Einmalig erhalten Eltern 300 Euro pro Kind. Für Alleinerziehende werden die Freibeträge verdoppelt.
Stärkung der Kommunen: Der Bund erhöht seinen Anteil an den Kosten für die Unterkunft von Bedürftigen, gleicht die Gewerbesteuerausfälle der Kommunen zur Hälfte aus und stärkt den Öffentlichen Nahverkehr sowie den Gesundheitssektor.
Entlastung bei den Stromkosten: Die EEG-Umlage soll ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.
Zukunftspaket: 50 Milliarden des Programms gehen in ein Zukunftspaket unter anderem mit steuerlicher Forschungsförderung für die Entwicklung von Quantencomputing und Künstlicher Intelligenz. Auch die verstärkte Nutzung der Wasserstoffenergie und eine verbesserte Förderung von Elektrofahrzeugen sind Teil des Pakets.

  

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American Sparks Airline Rally on Signs That Demand Is Reviving

The busiest days next month will have about 4,000 flights, up from 2,300 in June, said Vasu Raja, American’s senior vice president of network strategy. The July figure is equivalent to 40% of capacity a year earlier, compared with 30% in June, the airline said Thursday.

American’s expanded schedule builds on recent indications from rivals that customers are starting to make their way back onto planes after fleeing in April because of the coronavirus pandemic. While traffic is still weak by historical standards, the airline’s trends suggest that the worst has passed. American’s load factor, or the average share of seats filled per plane, climbed to 55% last week from 15% in April.

https://finance.yahoo.com/news/american-sparks-airline-rally-signs-134650043.html

  

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Die Krise ist überall, nur nicht in der Insolvenzstatistik

Lockdown und Corona haben Österreichs Wirtschaft voll erwischt. Die Zahl der Firmenpleiten ist aber gesunken. Werden mit staatlicher Hilfe Zombie-Unternehmen geschaffen?

https://www.derstandard.at/story/2000117870753/die-krise-ist-ueberall-nur-nicht-in-der-in solvenzstatistik

  

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Nationalbank erwartet 2020 Rückgang der Wirtschaft um 7,2 Prozent
2021 dann wieder Anstieg um 4,9 Prozent - Inflation geht auf 0,8 Prozent zurück

Die Nationalbank geht davon aus, dass die heimische Wirtschaft heuer um 7,2 Prozent einbricht. 2021 soll es dann aber mit einem Plus von 4,9 Prozent wieder eine deutliche Erholung geben, wenn damit auch das Niveau vor der Krise bei weitem nicht erreicht wird. Alleine im ersten Halbjahr fällt die Wirtschaftsleistung um über 13 Prozent, erholt sich aber im zweiten Halbjahr wieder etwas.
Die Preise dürften 2020 und 2021 nur um 0,8 Prozent steigen (HVPI) und damit deutlich weniger stark als die von der Europäischen Zentralbank gewünschten knapp zwei Prozent. Massive Rückgänge erwartet die OeNB in ihrer am Freitag vorgestellten Prognose für den Privaten Konsum (minus 5,8 Prozent) und die Exporte. Letztere dürften um 11,6 Prozent fallen, während die Importe um "nur" 8,9 Prozent sinken. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten wird um 2,2 Prozent, die der geleisteten Arbeitsstunden aber um 6,5 Prozent zurückgehen. Die Arbeitslosenquote laut Eurostat steigt damit heuer auf 6,8 Prozent und wird 2022 immer noch bei 5,3 Prozent liegen.

  

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COVID-19-bedingte Rezession stellt größte wirtschaftspolitische Herausforderung in der Zweiten Republik dar
Gesamtwirtschaftliche Prognose für Österreich 2020 bis 2022

Wien (OTS) - Die zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in vielen Ländern beschlossenen Maßnahmen führen 2020 weltweit und auch in Österreich zu einer tiefen Rezession. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) erwartet für 2020 einen Rückgang des realen BIP der heimischen Wirtschaft um 7,2 Prozent. Die Jahre 2021 und 2022 werden mit einem Wachstum von 4,9 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent von einem Aufholprozess gekennzeichnet sein. Die Arbeitslosenquote laut Eurostat-Definition steigt 2020 auf 6,8 Prozent und wird im Jahr 2022 immer noch bei 5,3 Prozent liegen. Die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflation geht im Jahr 2020 auf 0,8 Prozent zurück, wird 2021 auf diesem Niveau verbleiben und sich 2022 wieder auf 1,5 Prozent beschleunigen. Die COVID-19-bedingte Rezession stellt die größte wirtschaftspolitische Herausforderung in der Zweiten Republik, nach dem Kriegsende und den ersten Wiederaufbaujahren, dar. Das gesamtstaatliche Defizit (Maastricht-Defizit) steigt aufgrund der umfangreichen fiskalischen Maßnahmen und der Wirkung der automatischen Stabilisatoren im Jahr 2020 auf 8,9 Prozent des BIP, wird aber bis 2022 wieder sinken und 1,5 Prozent des BIP betragen.

Containment-Maßnahmen führen zu Wirtschaftseinbruch

Die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie hat in der ersten Jahreshälfte 2020 die Wirtschaftsentwicklung weltweit stark beeinträchtigt. In Österreich ist die Wirtschaftsleistung in diesem Zeitraum um rund 13 ½ Prozent eingebrochen. Bereits für das zweite Halbjahr 2020 wird aber – ausgehend von diesem sehr niedrigen Aktivitätsniveau – ein deutlicher Aufholeffekt erwartet.

Einbruch des Welthandels und der Exporte

Während die Welt ohne den Euroraum in der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 noch ein geringfügiges Wachstum verzeichnet hatte, schrumpft das BIP dieser Region im Jahr 2020 um 4 Prozent. 2021 kommt es aufgrund von Aufholprozessen aber zu einer deutlichen Erholung. Für die österreichischen Exportmärkte wird für das Jahr 2020 ein Einbruch von 12,7 Prozent erwartet, der zu einem Rückgang der österreichischen Exporte um 11,6 Prozent führt. Für 2021 und 2022 wird ein Exportwachstum von 6,9 Prozent beziehungsweise von 4,7 Prozent prognostiziert.

Einbruch der Inlandsnachfrage

Für die Bruttoanlageinvestitionen, die sehr konjunkturreagibel sind, wird ein Rückgang um 6,7 Prozent erwartet. Der private Konsum wird in diesem Jahr um 5,8 Prozent sinken. In historischer Betrachtung wirkte der Konsum in Krisenperioden über das Entsparen der Haushalte konjunkturstabilisierend. Aufgrund der Lockdown-Maßnahmen, die die Konsummöglichkeiten der Konsumentinnen und Konsumenten stark einschränkten bzw. teilweise unterbanden, kam es trotz des gleichzeitigen Rückgangs der Einkommen aber zu einem deutlichen Anstieg der Sparquote. Für die Jahre 2021 und 2022 werden sowohl für die Bruttoanlageinvestitionen als auch für den privaten Konsum infolge von Nachholeffekten sowie des verbesserten Wirtschaftsvertrauens überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erwartet.

Deutlicher Anstieg der Arbeitslosenquote

Durch die umfassenden Containment-Maßnahmen zwischen Mitte März bis Mitte April 2020 ist die Anzahl der registrierten Arbeitslosen von rund 310.000 auf über 530.000 Personen angestiegen. Aufgrund der Neuausrichtung der Kurzarbeitsregelung konnte aber ein noch viel stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert werden. Die Arbeitslosenquote wird im Gesamtjahr 2020 bei im historischen Vergleich sehr hohen 6,8 Prozent liegen (laut Eurostat-Definition). Trotz der deutlichen Verbesserung der Konjunktur im Jahr 2021 wird die Arbeitslosenquote auf nur knapp unter 6 Prozent sinken.

Inflation unter einem Prozent

Im Gesamtjahr 2020 wird die HVPI-Inflationsrate auf 0,8 Prozent zurückgehen. Ein wichtiger Grund hierfür ist der weltweite Einbruch der Nachfrage nach Rohöl, der 2020 zu einer Halbierung des Ölpreises führt. Die HVPI-Inflation ohne Nahrungsmittel und Energie wird durch den Nachfrageschock gedämpft, wodurch die Inflation im Jahr 2020 auf 0,8 Prozent sinkt. 2021 wird die HVPI-Inflationsrate bei 0,8 Prozent verweilen. Erst 2022 wird es zu einem Anstieg auf 1,5 Prozent kommen.

Substanzielle Unterstützung durch die Fiskal- und Arbeitsmarktpolitik

Infolge der umfangreichen, temporären, fiskalischen Maßnahmen zur Eindämmung des Konjunkturabschwungs sowie aufgrund der Wirkung der automatischen Stabilisatoren wird der gesamtwirtschaftliche Budgetsaldo im Jahr 2020 auf –8,9 Prozent des BIP sinken. Das Auslaufen der Maßnahmen und die Konjunkturerholung werden eine deutliche Verringerung des Defizits auf 3,9 Prozent im Folgejahr bewirken. 2022 wird das Budgetdefizit mit einem Wert von 1,5 Prozent des BIP wieder deutlich unter die 3 Prozent-Maastricht-Defizitgrenze sinken. Der starke Anstieg der Schuldenquote auf 84,4 Prozent des BIP (+14 Prozentpunkte) im Jahr 2020 führt zur zweithöchsten Schuldenquote seit dem Beitritt Österreichs zur EU. Nach diesem starken Anstieg wird die Schuldenquote bereits im Jahr 2021 wieder auf einen rückläufigen Pfad zurückkehren.

Prognose stark annahmegetrieben: Zweite Infektionswelle würde Wirtschaftswachstum zusätzlich drücken und den Aufholprozess 2021 dämpfen

Der Prognose liegen zwei wesentliche Annahmen zugrunde: Es kommt zu keiner zweiten Infektionswelle im Herbst 2020 und Mitte 2021 steht eine medizinische Lösung (Medikament oder Impfung) zur Verfügung. Die Annahme des Auftretens einer zweiten Infektionswelle im Herbst dieses Jahres, die schwächer ausfällt als jene im Frühjahr, würde laut einer Szenarienrechnung der OeNB im Jahr 2020 zu einem zusätzlichen Wirtschaftseinbruch um rund zwei Prozentpunkte beziehungsweise einer noch tieferen Rezession von –9,2 Prozent führen. Im Jahr 2021 würde das Wirtschaftswachstum in diesem Szenario nur 3 ½ Prozent betragen.

Die Prognose steht auf der Website der OeNB auch als Download zur Verfügung:
www.oenb.at/Geldpolitik/Konjunktur/prognosen-fuer-oesterreich

  

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