Antworten zu diesem Thema
voestalpine 2019/20 und danach in schwierigem Fahrwasse..., Rang: Warren Buffett(1966), 13.2.20 07:40
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Nochmal die Gewinnwarnung
17.12.19 09:05
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"Arbeitspltze in sterreich sind nicht gefhrdet"
17.12.19 10:19
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      RE:
17.12.19 10:43
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      RE:
17.12.19 10:58
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      RE:
17.12.19 12:06
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      RE:
17.12.19 12:30
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      RE:
17.12.19 12:57
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      Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft...
20.12.19 09:10
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      2. Gewinnwarnung nach Sonderabschreibungen
21.12.19 09:51
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      Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft...
07.1.20 11:03
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      voestalpine - Deutsche Bank hebt Votum von "Hold" auf "...
08.1.20 16:12
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Klimaschutz bringt europische Stahlhersteller in Bedr...
10.1.20 09:55
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RE: Klimaschutz bringt europische Stahlhersteller in B...
10.1.20 14:23
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      RE: Klimaschutz bringt europische Stahlhersteller in B...
10.1.20 14:50
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voestalpine - RCB besttigt "Hold"-Votum und Kursziel b...
20.1.20 15:51
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Donald und Greta setzen voestalpine zu
24.1.20 05:45
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RE: Donald und Greta setzen voestalpine zu
24.1.20 09:07
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      voestalpine - Baader senkt Kursziel von 26,0 auf 22,0 E...
27.1.20 11:46
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      voestalpine braucht vorerst in Kapfenberg keine Kurzarb...
29.1.20 10:24
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KI soll Arbeitsunflle in metallverarbeitender Industri...
30.1.20 06:19
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Mitteilung der voestalpine AG
30.1.20 18:39
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      Verhandlung wegen Eder-Wechsel in voestalpine-Aufsichts...
31.1.20 06:16
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voestalpine - Erste Group senkt Kursziel von 28,0 auf 2...
31.1.20 11:27
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RE: voestalpine - Erste Group senkt Kursziel von 28,0 a...
01.2.20 08:03
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      Auch die Voestalpine hat Werke in China
05.2.20 11:53
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      RE: Auch die Voestalpine hat Werke in China
05.2.20 12:59
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      # voestalpine in Q1-3 mit 160 Mio. Nettoverlust (Vj. 28...
06.2.20 08:07
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      voestalpine rutschte tief in die Verlustzone
06.2.20 09:08
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      RE: voestalpine rutschte tief in die Verlustzone
06.2.20 09:26
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Voestalpine-Rohrwerk Kindberg vor Kurzarbeit
06.2.20 20:41
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Coronavirus - Bei der voestalpine stehen neun Werke in ...
07.2.20 06:16
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voestalpine - Flugverbot fr Boeing 737 Max macht Schwi...
07.2.20 07:46
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voestalpine - Baader behlt Kursziel 22,0 Euro und "red...
07.2.20 08:02
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voestalpine Kindberg - Kurzarbeit ab Mrz fr 950 Mitar...
07.2.20 11:41
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3Q19/20 Ergebnis deutlich negativ, belastet durch Sonde...
08.2.20 09:26
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      voestalpine - RCB behlt Kursziel von 24,5 Euro bei
11.2.20 15:59
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Coronavirus - Voest macht sieben von neun Werken in Chi...
13.2.20 07:40
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Nochmal die Gewinnwarnung im Original:

voestalpine nimmt Sonderabschreibungen in der Hhe von 280 Mio. EUR vor

16. Dezember 2019 |
Der Vorstand der voestalpine AG hat im November 2019 bekanntgegeben, dass die Auswirkungen der genderten globalen konomischen Rahmenbedingungen auf die langfristige Positionierung von allen wesentlichen Geschftsbereichen untersucht werden. Bei einer heute in Linz stattgefundenen Vorstandssitzung wurden weitreichende Entscheidungen auf Basis der Analyseergebnisse getroffen. Die jngsten Vernderungen im globalen Wirtschaftsgefge, allen voran der weltweite Handelskonflikt, aber auch die weitere Entwicklung Europas als Wirtschaftsraum mit sichtlich schwindendem Interesse an einer durchgngigen industriellen Wertschpfungskette, erfordern ber die reine kurzfristig operative Optimierung hinausgehende Manahmen.

Die voestalpine AG wird im laufenden Geschftsjahr 2019/2020 in wesentlichen Geschftsbereichen Sonderabschreibungen in Hhe von 280 Mio. EUR vornehmen. Dies sind die Ergebnisse von Werthaltigkeitsprfungen (Impairment-Test), die ergaben, dass Sonderabschreibungen vorwiegend bei den Gesellschaften Giesserei Traisen GmbH (Traisen, sterreich) und voestalpine Tubulars GmbH & Co KG (Kindberg, sterreich), Buderus Edelstahl GmbH (Wetzlar, Deutschland) sowie Automotive Components Cartersville Inc. und voestalpine Texas LLC (jeweils USA) vorgenommen werden mssen.

Zustzlich wurden in geringerem Umfang auch Abwertungen und Vorsorgen fr Risiken mit negativen finanziellen Auswirkungen (u.a. Sanierungskosten) von rund 80 Mio. EUR gebildet. Die Effekte der Abschreibungen werden sich im 3. Quartal des laufenden Geschftsjahres auf das EBIT auswirken, die Abwertungen und Vorsorgen zustzlich auch auf das EBITDA.

Erwartung an langfristige Entwicklung der internationalen Mrkte muss angepasst werden
Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG Wir bewerten die zuknftigen Markterwartungen angesichts der neuen Rahmenbedingungen nun deutlich vorsichtiger als ursprnglich geplant. Wir mssen daher unsere Erwartungshaltung betreffend der Werthaltigkeit einzelner Gesellschaften zurcknehmen und einmalige Sonderabschreibungen vornehmen. An unserer langfristigen strategischen Ausrichtung ndert sich nichts. Wir werden uns weiterhin auf technologieintensive Bereiche mit hchstem Qualittsanspruch konzentrieren.
Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG
Steel Division muss insgesamt 200 Mio. EUR in Traisen und Texas abschreiben
Der Impairment-Test hat fr die Steel Division zwei Abschreibungen mit insgesamt 200 Mio. Euro notwendig gemacht. Einerseits wird die Giesserei Traisen (nach den strukturellen Vernderungen am europischen Energiemarkt und zunehmender Konkurrenz aus Asien) ihre zuknftigen Ergebnisziele nicht halten knnen und muss 25 Mio. EUR abschreiben. Der weitaus grere Abschreibungsbedarf trifft andererseits das Werk in Texas (voestalpine Texas LLC). Die 2017 in Vollbetrieb gegangene Direktreduktionsanlage produziert jhrlich rund zwei Millionen Tonnen hochqualitativen Eisenschwamm (HBI) als anspruchsvolles Vormaterial fr die eigene Stahlproduktion in sterreich und fr Kunden vorwiegend aus Nordamerika. Das HBI-Werk ist von den aktuell hohen Eisenerzpreisen und niedrigen Schrottpreisen besonders stark betroffen und diese Marktvolatilitten werden zuknftig weiter zunehmen. Der globale Eisenerzpreis wird vor allem von der steigenden Nachfrage aus China beeinflusst, whrend der lokale Schrottpreis keine Auswirkungen (mehr) auf diesen Erzpreis zeigt. Diese Entkoppelung fhrt zu bisher nicht gekannten Preisausschlgen von Eisenerz und Schrott und wirkt sich damit direkt auf die HBI-Preise bzw. -Produktion aus.

Auerplanmige einmalige Abschreibungen u.a. in Cartersville und Wetzlar
Das den ursprnglichen Plnen des Automotive-Werks in Carterville (USA) zugrunde liegende Produktivittslevel kann nicht erreicht werden. Dies liegt u.a. daran, dass ein effizienter Personaleinsatz (vergleichbar z.B. mit jenem in Europa) so nicht umsetzbar ist und daher zuknftig deutlich hhere Personalkosten zu erwarten sind. Damit werden auch die geplanten Ergebnisse nicht erzielbar sein. Der Abschreibungsbedarf liegt bei rund 40 Millionen Euro. In Cartersville hat die voestalpine 2014 ihren ersten Produktionsstandort fr hchstfeste Leichtbau-Karosserieteile im nordamerikanischen Raum erffnet und in den darauffolgenden Jahren schrittweise erweitert. Nach massiven Anlaufschwierigkeiten in der dritten Ausbaustufe zeichnet sich nun ein Ende der technischen Herausforderungen ab, derzeit werden mehrere Anlagen parallel hochgefahren. Bereits im kommenden Geschftsjahr rechnet die voestalpine mit einem positiven Ergebnisbeitrag. Cartersville bleibt fr die voestalpine ein wichtiger Standort in den USA. Aufgrund der nachhaltigen Verwerfungen am Automotive-Sektor und deren Auswirkung auf die Zulieferindustrie, mussten in der Metal Forming Division Abwertungen und Vorsorgen von rund 20 Millionen Euro u.a. fr die Sanierung von weiteren Standorten gebildet werden.

Am europischen Edelstahlmarkt haben sich in den vergangenen Quartalen aufgrund der Handelsrestriktionen Angebot und Nachfrage, vor allem im Werkzeugstahl, deutlich negativ verschoben. Besonders davon betroffen ist die deutsche voestalpine-Tochter Buderus Edelstahl. Neben dem Konjunkturrckgang in Europa, der Unsicherheit im Automotive-Bereich und stark gestiegenen Importen durch auereuropische Konkurrenten, belasten auch hohe Energie- und Stromnetzkosten am Standort Wetzlar die Geschftsentwicklung. Der Einmalaufwand (Sonderabschreibung und Sanierungskosten) beluft sich bei Buderus Edelstahl auf rund 35 Mio. EUR und beinhaltet auch eine starke Reduktion des Eigenfertigungsanteils innerhalb eines Produktionsbereichs. Davon knnte in Summe ein Viertel der derzeit 1.500 Mitarbeiter (FTE) betroffen sein.

Strafzlle (Section 232) treffen Nahtlosrohr-Produktion in Kindberg nachhaltig
voestalpine Tubulars, mit Produktionsstandort in Kindberg (sterreich), ist von den 2018 von der US-Administration eingefhrten Strafzlle auf europische Stahl- und Aluminiumprodukte (Section 232) besonders betroffen. Nachdem auf unbestimmte Zeit mit Handelsbarrieren aufgrund der protektionistischen US-Handelspolitik gerechnet werden muss, wird eine Sonderabschreibung von immateriellen Vermgenswerten in Hhe von rund 20 Mio. EUR vorgenommen. voestalpine Tubulars ist auf die Produktion von hochbelastbaren Nahtlosrohren fr die weltweite l-und Gasindustrie spezialisiert und exportiert mehr als die Hlfte der abgesetzten Menge in die USA.

Ausblick: operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,2 Mrd. EUR erwartet
Basierend auf diesen auerordentlichen einmaligen Manahmen rechnet der Vorstand der voestalpine AG aus heutiger Sicht mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) von rund 1,2 Mrd. EUR sowie einem gerade noch positiven Betriebsergebnis (EBIT). Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, fr das Geschftsjahr 2019/2020 eine der Situation angepasste und damit im Vergleich zum Vorjahr geringere Dividende unter der Bercksichtigung einer Dividendenrendite und einer Payout Ratio der Hauptversammlung vorzulegen.

Um eine Verbesserung sowie Strkung der Finanzierungskraft sicherzustellen, arbeitet die voestalpine derzeit mit Hochdruck an der Umsetzung von zustzlichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen. Bis zum Ende des laufenden Geschftsjahres 2019/20 (per 31. Mrz 2020) werden 50 Mio. EUR eingespart, 2020/21 dann in Summe zumindest 100 Mio. EUR. Der Fokus liegt darber hinaus auf Cashflow und Vorrteabbau. Arbeitspltze sind in sterreich durch die heute bekanntgegebenen Einmaleffekte nicht gefhrdet. Der berstundenabbau, die Reduktion des Leasingpersonals und das Nicht-Nachbesetzen von freiwerdenden Stellen laufen nach Plan.

  

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. "Arbeitspltze in sterreich sind nicht gefhrdet", betonte Konzernchef Herbert Eibensteiner Montagnachmittag in einer Telefonkonferenz.

"Es gibt auch Einsparungen bei Leasingfirmen und wir bauen berstunden ab, aber wir haben im Moment keine Plne, in sterreich Kurzarbeit einzufhren", so der CEO. Das Leasingpersonal wird reduziert und freiwerdende Stellen werden nicht nachbesetzt.

Anders in Deutschland: Bei der voestalpine-Tochter Buderus Edelstahl in Wetzlar mit derzeit rund 1.500 Mitarbeitern "haben wir bereits Kurzarbeit und wir knnen dort auch nicht ausschlieen, das es zu einem Arbeitsplatzabbau kommt". Konkret wackeln dort aktuell 325 Jobs: Mit Ende des Kalenderjahres 2019 wrden 125 befristete Arbeitsvertrge auslaufen, also nicht verlngert. "Und wir erwarten, dass es dort nchstes Jahr zu einem weiteren Abbau von 200 Mitarbeitern kommen wird", sagte Eibensteiner.

  

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>. "Arbeitspltze in sterreich sind nicht gefhrdet", betonte
>Konzernchef Herbert Eibensteiner Montagnachmittag in einer
>Telefonkonferenz.
>
Und was sagt er zu den Abschreibungen im Texas-Abenteuer im ach so wirtschaftsfreundlichen Amerika? Ich dachte immer das Werk wird 1Mrd p.a. bringen...

  

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>Und was sagt er zu den Abschreibungen im Texas-Abenteuer im
>ach so wirtschaftsfreundlichen Amerika? Ich dachte immer das
>Werk wird 1Mrd p.a. bringen...


Und wie ist es mit Claw-back fr Boni der Vergangenheit? Oder ist das Risiko-Tragen nur fr Aktionre vorgesehen?

  

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>
>>Und was sagt er zu den Abschreibungen im Texas-Abenteuer
>im
>>ach so wirtschaftsfreundlichen Amerika? Ich dachte immer
>das
>>Werk wird 1Mrd p.a. bringen...
>
>
>Und wie ist es mit Claw-back fr Boni der Vergangenheit? Oder
>ist das Risiko-Tragen nur fr Aktionre vorgesehen?

Das Risiko tragen wie immer die Ameisen - die sind einfach mehr.

  

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Herr Eder wird zum Dank noch Aufsichtsratschef



In Cartersville erkannte man erst bei Ausbaustufe 3, dass kein geeignetes Personal vorhanden ist, um die gleiche Produktivitt wie in Europa erzielen zu knnen

Das war beim Hochfahren der beiden vorhergehenden Stufen nicht erkennbar ))

war nicht der Herr Eder vor Kurzem noch zum Manager des Jahres gekrt worden????


  

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>war nicht der Herr Eder vor Kurzem noch zum Manager des Jahres
>gekrt worden????
>

Manager des Jahre heit fr Aktionre IMMER wegrennen...

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft 2.000 Aktien

Datum: 2019-12-18
Name: Franz Kainersdorfer
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 2.000 Stck
Preis: 24.42
Gegenwert: 48.840,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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2. Gewinnwarnung nach Sonderabschreibungen

Nachdem bereits mit den Halbjahreszahlen Anfang November die EBITDA-Prognose auf EUR 1,3 Mrd. gekappt wurde, folgte diese Woche eine erneute Gewinnwarnung. Grund dafr sind Sonderabschreibungen nach Werthaltigkeitsprfungen (Impairment Tests) iHv. rund EUR 280 Mio. sowie Abwertungen und Risikovorsorgen (u.a. Sanierungskosten) von rund EUR 80 Mio. In Summe wird ein EBITDA von rund EUR 1,2 Mrd. erwartet whrend das EBIT knapp positiv sein soll. Die Dividende soll folglich niedriger als 2018/19 ausfallen (EUR 1,10/Aktie). Die grte Wertberichtigung von EUR 175 Mio. betraf das HBI-Werk in Texas infolge der hohen Eisenerzpreise und zuknftig zunehmender Marktvolatilitten. Aber auch andere Divisionen waren betroffen wie das US-Werk in Cartersville, Buderus Edelstahl (Werkzeugstahl) oder Kindberg (Nahtlosrohre fr l- und Gasindustrie).

Ausblick

Die erneute Gewinnwarnung kam berraschend und der Ergebnisausblick 2019/20 liegt nun deutlich unter den Konsensusschtzungen. Die Kursreaktion war jedoch verhltnismig zahm. Wir fhren dies auf den schwachen Dollar und die erwartete Reflation bei den Rohstoffpreisen infolge der Erholung des Wirtschaftswachstums 2020 zurck. Dennoch mssen wir unsere Schtzungen anpassen und die schwache Nachfrage und besonderes niedrigere Auslastung im HBI-Werk in Texas bercksichtigen.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft 1.500 Aktien

Datum: 2020-01-03
Name: Franz Kainersdorfer
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.500 Stck
Preis: 24.923420
Gegenwert: 37.385,13
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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voestalpine - Deutsche Bank hebt Votum von "Hold" auf "Buy"
Kursziel steigt von 27 auf 29 Euro

Die Wertpapierexperten der Deutschen Bank haben ihre Anlageempfehlung fr die Aktien der voestalpine von "Hold" auf "Buy" angehoben. Gleichzeitig steigt das Kursziel von 27 auf 29 Euro.
Eine Kombination aus operationellen Problemen und einer Nachfrageschwche in diversen Endmrkten mache dem heimischen Stahlriesen zu schaffen, schreibt Deutsche-Bank-Analyst Bastian Synagowitz in seiner Studie. Auch eine neuerliche Gewinnwarnung im Dezember habe die Investoren zuletzt verstimmt.



Allerdings wrden die zugrunde liegenden Probleme vom neuen Management bereits adressiert, insbesondere durch Sparmanahmen. Zudem verfge der Konzern ber den strksten, frei verfgbaren Barmittelzufluss im Sektor, hebt der Analyst hervor.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Deutsche-Bank-Analysten minus 1,06 Euro fr 2019/20, sowie 1,41 bzw. 1,93 Euro fr 2020/21 bzw. 2021/22. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,50 Euro fr 2020, sowie 0,70 bzw. 0,90 Euro fr die beiden Folgejahre.

  

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Klimaschutz bringt europische Stahlhersteller in Bedrngnis

CO2-Neutralitt erfordert milliardenschwere Investitionen, gleichzeitig geht Industrierezession mit sinkender Nachfrage und steigenden Rohstoffpreisen einher.

https://kurier.at/wirtschaft/klimaschutz-bringt-europaeische-stahlhersteller-in-bedraengn is/400721547

  

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Texas ist zwar ein Fehlschlag im Bezug auf wirtschaftliches Investment aber ist es bezglich CO2 Bepreisung nicht ein Vorteil gegenber der europischen Konkurrenz???

  

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>Texas ist zwar ein Fehlschlag im Bezug auf wirtschaftliches
>Investment aber ist es bezglich CO2 Bepreisung nicht ein
>Vorteil gegenber der europischen Konkurrenz???


Es wurde zumindest vor dem Projekt als Argument dafr genannt.

  

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voestalpine - RCB besttigt "Hold"-Votum und Kursziel bei 24,5 Euro
Prognosen fr anstehende Drittquartalszahlen gesenkt

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr "Hold-Votum" fr die Aktien des heimischen Stahlriesen voestalpine besttigt. Auch das Kursziel fr die Papiere wird in der krzlich verffentlichten Studie des RCB-Analysten Markus Remis bei 24,5 Euro belassen.

Im Vorfeld der anstehenden Drittquartalszahlen des Geschftsjahres 2019/2020 hat der Analyst seine Zahlenprognosen fr den Konzern etwas heruntergeschraubt. Vor allem Aufwnde und Wertminderungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen seien der Grund hierfr.

Die neutrale Haltung zu dem "Investment Case" der voestalpine bleibe weiterhin aufrecht. Das Schlimmste knnte fr das Unternehmen zwar bereits geschafft sein und das Handelsklima scheint sich vorerst auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Trotzdem fehle es etwas an Aufwrtspotenzial. Auerdem liege das Handelsvolumen bereits ber dem langfristigen Durchschnitt, so der RCB-Wertpapiexperte.

Fr das laufende Geschftsjahr 2019/2020 erwartet der RCB-Analyst einen Verlust je Aktie von 1,30 Euro. In den beiden Folgejahren rechnet er dann mit einem Gewinn je Aktie von 1,77 Euro fr 2020/21, sowie 2,38 Euro fr 2021/2022.

  

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Donald und Greta setzen voestalpine zu

CEO: Wir werden in sterreich eventuell noch auf die Mglichkeit der Kurzarbeit zurckgreifen mssen - "Hybrid-Stahlwerk" knnte nach 2030 starten - (Von Birgit Kremser/APA) - BILD

Der von US-Prsident Donald Trump angefachte internationale Handelsstreit und seine Strafzlle auf Stahl-und Aluminiumimporte versetzen auch dem obersterreichischen Stahlkonzern voestalpine einen gehrigen Dmpfer. Gleichzeitig erfordern die EU-Klimaschutzziele (CO2-Neutralitt bis 2050) milliardenschwere Investitionen. Der Konzern muss sparen. Als nchstes droht Kurzarbeit in sterreich.

"Wenn es zu Auftragsausfllen oder Verschlechterungen kommt, wrden wir als nchsten Schritt auf die Mglichkeit der Kurzarbeit in sterreich zurckgreifen", sagte Konzernchef Herbert Eibensteiner im Gesprch mit der APA. "Wir kmpfen um jeden Arbeitsplatz", fgte er hinzu. Forciert wrden derzeit die Reduktion von berstunden, Urlaubsabbau, Einsparungen bei Personalleasingfirmen und "natrlich werden nicht alle freiwerdenden Stellen nachbesetzt".

Die voestalpine betreibt weltweit rund 500 Standorte mit mehr als 50.000 Beschftigten, fast 23.000 davon in sterreich. Das Kontingent der Leiharbeiter - in guten Zeiten sind damit weltweit mehr als 3.000 Stellen besetzt - wurde mittlerweile fast auf null zurckgefahren.

Besonders stark betroffen von den im Sommer 2018 eingefhrten US-Strafzllen auf europische Stahl- und Aluminiumimporte ("Section 232") ist voestalpine Tubulars im steirischen Kindberg. Dort wird die Produktion seit vergangenen September gedrosselt - es wurde von Vier- auf Dreischichtbetrieb mit zehn Prozent weniger Personal umgestellt. 125 der rund 1.300 Mitarbeiter an dem Standort seien inzwischen anderswo im Konzern, bei Partnerfirmen oder in der Stahlstiftung untergekommen, hie es nun gegenber der APA. In Kindberg werden Nahtlosrohre fr die l- und Gasindustrie hergestellt.

In Deutschland und Holland weht bei der voestalpine bereits ein noch wesentlich schrferer Wind - in zwei Werken wird in grerem Stil Personal abgebaut. Bei der deutschen Konzerntochter Buderus Edelstahl in Wetzlar etwa werden demnchst 325 der 1.500 Jobs gestrichen - bei 125 Arbeitnehmern laufen Ende Mrz auf ein Jahr befristete Vertrge aus und werden nicht erneuert; zustzlich sind beim Stammpersonal in den kommenden Monaten rund 200 Kndigungen geplant. Darber werde jetzt im Jnner und im Februar verhandelt, berichtete Eibensteiner.

Auch der "Green Deal" der EU setzt die voestalpine als grten Kohlendioxid-Emittenten sterreichs unter Druck. Denn bis 2050 muss demnach selbst die europische Schwerindustrie CO2-frei produzieren. Das erfordert bei dem Stahlhersteller eine grundlegende Technologieumstellung und hohe Investitionen, "die aber auch wirtschaftlich darstellbar sein mssen", betonte der CEO. Derzeit ist der Stahl- und Technologiekonzern fr rund die Hlfte der CO2-Emissionen der gesamten heimischen Industrie und somit fr etwa 10 Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen in sterreich verantwortlich.

Mindestens 1 Mrd. Euro wrde es das Unternehmen kosten, drei der fnf Hochfen in sterreich von klimaschdlicher Kohle auf Strom umzustellen. "Das wird schon noch dauern", rumte der voestalpine-Chef ein. Davor bruchte der Stahlhersteller ein 220-kV-Netz, um die notwendige Energie dafr zur Verfgung gestellt zu bekommen. Das soll laut heimischem bertragungsnetzbetreiber APG bis 2026 mglich sein. "Man kann also erst nach 2026 investieren", umriss der Konzernchef die Zeitschiene. Frhestens ab 2030 knnte das "Hybrid-Stahlwerk", mit dem der CO2-Aussto der Voest um ein Drittel (also um drei bis vier Millionen Tonnen pro Jahr) sinken wrde, dann in Betrieb gehen.

"Damit wir aber auch wirklich starten knnen, muss die Wettbewerbsfhigkeit gegeben sein. Und davon sind wir jetzt sehr weit weg." Eibensteiner wnscht sich dafr etwa "einen Strompreis, der deutlich niedriger ist und eine Zweckwidmung der ETS-Zertifikatskosten (Kosten im EU-Emissionsrechtehandel, Emission Trading System, Anm.) fr Innovationen in grne Technologien". Er wies darauf hin, dass die voestalpine im laufenden Geschftsjahr rund 100 Mio. Euro fr CO2-Zertifikate bezahle und dieses Geld nicht zweckgewidmet sei.

Doch selbst wenn die voestalpine, wie angedacht, die zwei kleineren Hochfen in Linz und einen der beiden in Donawitz durch Elektro-fen ersetzt, fehlen immer noch zwei Drittel CO2-Reduktion. "Es gibt noch die Mglichkeit, Wasserstoff in unserem Prozess zu verwenden - das ist eine Geschichte, die nach 2035 vorstellbar ist", so Eibensteiner. "Das Thema ist wieder, wie wirtschaftlich ist eine Wasserstofftechnologie und auch technisch ist noch sehr viel Forschungsarbeit zu leisten. Wir stehen fast am Anfang", verdeutlichte der Manager. Ziel ist es, Kohle und Koks als Energietrger fr die hohen Temperaturen, die fr die Stahlerzeugung ntig sind, zu ersetzen und somit die CO2-Emissionen zu senken. Ohne finanzielle Untersttzung der EU und sterreichs ist solch ein Transformationsprozess laut Eibensteiner "nicht machbar".

Die heimische trkis-grne Regierung hat bei den Klimaschutzzielen krzlich noch ein Schuferl nachgelegt: sterreich soll die CO2-Neutralitt schon zehn Jahre frher als von der EU vorgegeben schaffen. "Die Verschrfung der Ziele auf 2040 hat uns doch sehr berrascht", merkte der voestalpine-Chef an. Ansonsten wertete er das aktuelle Regierungsprogramm als "guten Versuch, Industriepolitik und Klimapolitik gleichberechtigt darzustellen". "Es sind dort gute Punkte drin", meinte der CEO unter Verweis auf die angekndigten Manahmen zur Strkung des Kapitalmarktes, des dualen Ausbildungssystems und der Ausbildung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie auf die Frderung von Forschungsprogrammen, die Frderprogramme fr CO2-freie und grne Technologien, die Entlastung der unteren Einkommen und die Senkung der Krperschaftsteuer (KSt).

Eibensteiner steht seit einem halben Jahr an der Spitze der voestalpine. Schonfrist hatte er keine: Seinen Einstand begleiteten - neben den weltweiten Handelsstreitigkeiten und den ambitionierten EU-Klimaschutzzielen - der technologische Umbruch samt Nachfrageflaute in der Autoindustrie, mit der die voestalpine als Zulieferer immerhin ein Drittel ihres Umsatzes macht, ausufernde Hochlaufkosten im US-Automotive-Werk in Cartersville (Georgia), hohe Rohstoffkosten fr das Roheisenwerk in Corpus Christi (Texas), massiv gestiegene Erzpreise und in weiterer Folge Gewinnwarnungen. Zuletzt wurde bei der voestalpine vor Weihnachten ein zustzlicher Bedarf an Sonderabschreibungen, Vorsorgen und Rckstellungen im Volumen von 360 Mio. Euro bekannt, der die Ertrge im laufenden Geschftsjahr 2019/20 (per Ende Mrz) deutlich nach unten drckt.

Am 6. Februar legt die voestalpine ihre Zahlen fr das dritte Geschftsquartal vor - Analysten rechnen mit operativen Verlusten und dann fr das Gesamtjahr 2019/20 mit einer krftigen Dividendenkrzung. Laut Raiffeisen Centrobank (RCB) drfte sich die Ausschttung von zuletzt 1,10 Euro je Aktie (2018/19) auf 60 Cent fast halbieren. Im Geschftsjahr 2018/19 war der Konzerngewinn (nach Steuern) um 44 Prozent auf rund 459 Mio. Euro zusammengeschmolzen. Der Umsatz hatte sich auf 13,6 Mrd. Euro belaufen.

  

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Die hheren Rohstoffkosten fr Texas sollten nur teilweise schlagend werden, da man normalerweise bei Langfristvertrgen variable wie Dollerkurs Rohstoffkosten usw. absichert.

Herr Eder hat auerdem behauptet, dass die Strafzlle der USA nicht gravierend sind. (Es wurden viele Antrge zur Ausnahme genehmigt lt. Eder)

Herr Eder hat sich immer schn dargestellt, muss der Neue nun die Situation schlechter darstellen als sie ist, oder hat Herr Eder die Situation falsch eingeschtzt??

Der Aktienkurs der Vest ist desastrs fr die gettigten Investitionen

  

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voestalpine - Baader senkt Kursziel von 26,0 auf 22,0 EUR - "Reduce"
Anlagevotum besttigt - Marktumfeld weiterhin schwierig erwartet

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihr Kursziel fr die Aktien des Stahl- und Technologiekonzerns voestalpine von 26,00 auf 22,00 Euro gesenkt. Das Anlagevotum bleibt mit "Reduce" unverndert.
Als Grund fr die Kurszielsenkung fhren die Baader-Analysten ein schwieriges Marktumfeld an: "Wir erwarten, dass voestalpine in den kommenden Quartalen im Restrukturierungsmodus bleiben wird. Die Nachfrage aus Hauptabnehmer-Industrien wie Automotive (etwa 34 Prozent der Gesamtumstze) und Energie (15 Prozent) bleibt verhalten.", schreibt Christian Obst in der aktuellen Studie der Baader Bank ber die Anteilscheine des Linzer Konzerns.

Auch der Preisdruck drfte aufrecht bleiben, heit es in der Einschtzung. Baader erwartet darber hinaus keine nachhaltige Erholungsrallye und dass voestalpine seine Dividende deutlich senken wird. Die Bank passte auch ihre Schtzungen fr das Ergebnis je Aktie an.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Baader-Analysten nun minus 0,54 Euro fr das laufende Geschftsjahr 2019/20 und 1,64 Euro fr das Folgejahr sowie 2,19 Euro fr 2021/2022. Die Dividende wird fr das heurige Geschftsjahr bei 0,50 Euro je Anteilsschein, fr 2020/21 bei 0,85 Euro und fr 2021/22 bei 1,10 Euro gesehen.

  

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voestalpine braucht vorerst in Kapfenberg keine Kurzarbeit
Von Ausfall des Boeing-Flugzeugs 737 Max stark betroffen - Trotzdem "neue Ideen" fr Kapfenberg

Das voestalpine-Werk in Kapfenberg ist vom Produktionsstopp fr den Boeing-Unglcksflieger 737 Max stark betroffen. Rund 45 Mio. Euro Umsatz fr die Luftfahrtbranche entfielen auf Zulieferungen fr das frhere Paradeprodukt des US-Flugzeugbauers, das nach zwei Abstrzen vorerst nicht mehr gebaut wird. Kurzarbeit ist aber nicht ntig, sagte voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner vor Journalisten.

Nach langen berlegungen und Diskussionen habe man sich gegen Kurzarbeit in Kapfenberg entschieden. Statt dessen werde man mit der Verringerung von Leasing-Personal, Urlaubs- und berstundenabbau, der Nicht-Nachbesetzung von Abgngen und allenfalls Weiterbildungen ber die Runden kommen. Damit sei die Situation fr die kommenden Monate abgesichert, so Eibensteiner. Auch wenn die voestalpine kommendes Jahr bei Investitionen auf die Bremse steigen werde, werde das Werk in Kapfenberg aber weiter gebaut. Man habe dazu "neue Ideen".

Grundstzlich ist die Einschtzung Eibensteiners ber die Wirtschaftsentwicklung in naher Zukunft "verhalten". Vor allem das genderte Groklima in Bezug auf den Welthandel steht dabei im Vordergrund. "Der Protektionismus wird nicht verschwinden", so die Einschtzung des Vorstandsvorsitzenden. In den USA seien sich Republikaner und Demokraten einig, US-Prsident Donald Trump sttze seine Manahmen und Strafzlle auf Gesetze, die unter seinem demokratischen Vorgnger Barack Obama beschlossen wurden. Und "China ist China. Die Handelspolitik war nie offen und fair und das wird sich nicht ndern".

Der neuen sterreichischen Regierung gibt Eibensteiner hingegen eine Chance. Noch msse man erst sehen, wie die Plne mit Inhalten erfllt werden, aber "ich hoffe, dass das Regierungsprogramm verantwortungsvoll umgesetzt wird". Auch die Grnen htten Pragmatismus gezeigt, so habe Grnen-Chef Werner Kogler gesagt "auf den Standort mssen wir schon schauen". Eibensteiner hat bereits einen Termin bei der Grnen Infrastrukturministerin Eleonore Gewessler. Grundstzlich msse die Politik aber geduldig sein. Jede Woche neue Ziele zu verknden mache keinen Sinn. Das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden, sei allerdings "berraschend ambitioniert", hlt Eibensteiner zurckhaltend fest und verweist darauf, dass die EU erste 2050 klimaneutral sein will.

  

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KI soll Arbeitsunflle in metallverarbeitender Industrie verhindern
"Digital Material Valley Styria" startet Forschungsprojekt in Kooperation mit u.a. voestalpine AG

Heier Stahl, tonnenschwere Metallteile, groe Maschinen, elektrische Anlagen: Viele Arbeitsschritte in metallverarbeitenden Betrieben bergen ein hohes Unfallrisiko. Der steirische Forschungsverbund "Digital Material Valley Styria" will die Sicherheit am Arbeitsplatz erhhen - mithilfe von knstlicher Intelligenz (KI). Insgesamt werden drei Digitalisierungsprojekte gestartet.

Es wird geschweit, geltet, gefrst, lackiert, verladen - meistens geht alles gut, manchmal aber auch nicht. Technische Unfallursachen knnen durch bessere Sicherheitsausrstungen immer strker reduziert werden, Eile, Unachtsamkeit oder Unwissen sorgen aber auch dafr, dass ein Teil der Arbeitsunflle weiterhin auf "menschliches Versagen" zurckzufhren ist. Jedenfalls ist es fr metallverarbeitende Unternehmen wichtig zu erkennen, in welchen speziellen Bereichen die Prventionsarbeit weiter vorangetrieben werden soll. Das Forschungsnetzwerk "Digital Material Valley Styria" setzt mit einem seiner drei Startprojekte im Bereich der Digitalisierung genau hier an, hie es am Mittwoch anlsslich des Pressegesprchs mit Wirtschafts- und Forschungslandesrtin Barbara Eibinger-Miedl (VP) in Kapfenberg.

Im dem von der FH Joanneum geleiteten, interdisziplinren Projekt "Sichere und intelligente Arbeitspltze" will man mit der Nutzung empirischer Daten sterreichischer Industrieunternehmen sowie neuesten Methoden aus den Bereichen Statistik, Machine Learning und Knstliche Intelligenz die Unfalldaten und Informationen aus kritischen Situationen auf unfalltypische Aufflligkeiten und Muster untersuchen. Dabei knnen die Forscher auch auf Informationen aus Situationen von zwei voestalpine-Standorten zurckgreifen. Die Erkenntnisse werden mit computergesttzter Simulation visualisiert und anschlieend unter die Lupe genommen. Projektpartner sind die FH Campus 02 und Joanneum Research.

Besondere Beachtung schenkt man den Beinahe-Unfllen und den vorausgehenden "unsicheren" Handlungen. Von Letzteren sei bekannt, dass bei 3.000 solcher Flle 30 zu tatschlichen Unfllen und einem schweren Unfall fhren. Mit einer App setzt man in diesem Zusammenhang bereits auf Digitalisierung: Sie ermglicht das direkte Melden von gefhrlichen Situationen samt Foto.

"Mithilfe von Knstlicher Intelligenz und Digitalisierung erwarten wir uns Warn- und Prognosesysteme, die Unflle vermeiden", erklrte Franz Rotter, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Prsident der ASMET (Austrian Society for Metallurgy and Materials), die den Forschungsverbund initiiert und gemeinsam mit dem Wirtschafts- und Forschungsressort des Landes ins Leben gerufen hat. Neben der ASMET gehren dem Verbund der Mobilittscluster ACStyria, die FH Campus 02, die FH Joanneum, die Forschungsgesellschaft Joanneum Research und die TU Graz an. Darber hinaus kooperiert man eng mit Unternehmen der Metallurgie und Werkstofftechnik.

Eibinger-Miedl sprach bei der Prsentation der Initiative in Kapfenberg ber einen "weiteren Leuchtturm fr die Steiermark als Forschungsland Nummer eins in sterreich". Aus ihrer Sicht habe der Forschungsverbund doppelte Bedeutung: "Weil seine inhaltlichen Schwerpunkte - Digitalisierung und knstliche Intelligenz - zentrale Zukunftsthemen abbilden, aber auch, weil die metallverarbeitende Industrie fr die Steiermark einen herausragenden Stellenwert hat." Diese sei nach dem Fahrzeugbau der zweitgrte Industriesektor des Landes mit rund 230 Unternehmen, die 900 Lehrlingen und weiteren rund 25.000 Beschftigten Arbeit bieten.

Das Land Steiermark untersttzt die Bemhungen des neuen Forschungsverbundes und seiner ersten drei groen Projekte im Bereich der Digitalisierung und knstlichen Intelligenz mit jeweils 500.000 Euro. Neben Manahmen fr eine sichere Arbeitsumgebung beschftigen sie sich mit innovativen Messtechnologien zur Vermeidung von Produktionsfehlern sowie der Entwicklung einer auf knstlicher Intelligenz basierenden, weitgehend automatisierten metallografischen Analyse von Metalllegierungen.

  

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Mitteilung der voestalpine AG

Linz (OTS) - Unter Bezugnahme auf die kontroversiellen Diskussionen in der Hauptversammlung der voestalpine AG am 3. Juli 2019 und die im Anschluss an die Hauptversammlung gegen eine Wahl in den Aufsichtsrat eingebrachte Anfechtungsklage der Aktionrin Staller Investments GmbH hlt der Prsidialausschuss des Aufsichtsrates der voestalpine AG Folgendes fest:

1. In seinem Bestreben um eine permanente Optimierung der Governance-Kultur des voestalpine Konzerns hat der Aufsichtsrat der voestalpine AG in mehreren Sitzungen 2019 unter Einbeziehung einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei die Geschftsordnung fr den Vorstand umfassend und kontrovers diskutiert und eine Neufassung in seiner Sitzung am 17. Dezember 2019 einstimmig beschlossen.

2. Zur konsequenten Weiterfhrung der Aktualisierung der Geschftsordnungen der Organe der voestalpine AG wird der Aufsichtsrat in seinen kommenden Sitzungen auf Basis eines bereits erstellten Entwurfs und unter Einbeziehung externer Untersttzung eine umfassende berarbeitung seiner Geschftsordnung diskutieren und in der daraus sich ergebenden Endfassung beschlieen. In diesem Zusammenhang wird der Aufsichtsrat insbesondere den Umgang mit Interessenkonflikten und dem Thema Cooling-off behandeln. Zudem werden Kriterien erarbeitet, in welchen Fllen und mit welcher konkreten Aufgabenstellung externe Beratungskompetenz fr die Besetzung vakant werdender Aufsichtsratsmandate beigezogen werden soll.

3. Im Rahmen der aktuellen Governance-berarbeitung beabsichtigt der Prsidialausschuss im Aufsichtsrat eine grundstzliche Diskussion der Zulssigkeit von Nebenttigkeiten bzw. der bernahme von Aufsichtsratsmandaten durch Vorstandsmitglieder der voestalpine AG in Unternehmen, die mit einem gem Brsegesetz meldepflichtigen Anteil an der voestalpine AG beteiligt sind (ausgenommen die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung). Insbesondere soll festgelegt werden, dass die bernahme derartiger Funktionen grundstzlich nur bei Bestehen einer relevanten strategischen Beteiligung der voestalpine AG an solchen Aktionren erfolgt.

In seinem Bericht an die Hauptversammlung 2020 wird der Aufsichtsrat den Stand bzw. das Ergebnis der Beratungen detailliert erlutern.

  

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Verhandlung wegen Eder-Wechsel in voestalpine-Aufsichtsrat abgeblasen
Auf Wunsch des Klgers - Geschftsordnung wird korrigiert

Quasi in letzter Minute vor der Verhandlung der Anfechtungsklage des Aktionrs Rupert-Heinrich Staller wegen des nahtlosen Wechsels des langjhrigen voestalpine-Generaldirektors Wolfgang Eder vom Chefsessel in den Aufsichtsrat, ist diese am Donnerstag abgesagt worden. Die fr morgen Freitag im Landesgericht Linz angesetzte Verhandlung wurde auf Wunsch des Klgers abgesagt, teilte die Voest mit.

Staller war der Ansicht gewesen, man habe die gesetzlich vorgesehene Abkhlphase von zwei Jahren ignoriert. Eder wrde Entscheidungen kontrollieren, die er selbst noch in seiner Zeit als CEO getroffen hatte. Daher wollte er vor Gericht ziehen. Der Konzern vertrat hingegen den Standpunkt, dass die Wahl aller acht Aufsichtsratsmitglieder rechtmig erfolgt sei.

Diese juristischen Gefechte htten sich jetzt berraschend ins Positive gedreht, weshalb es eine gerichtliche Entscheidung nicht mehr brauche. "Der Prsidialausschuss des Aufsichtsrates der voestalpine AG hat bereits im vergangenen Jahr damit begonnen, die Geschftsordnung sowohl fr den Vorstand als auch fr den Aufsichtsrat zu berarbeiten, um eine permanente Optimierung der Governance-Kultur des voestalpine-Konzerns sicherzustellen", so voestalpine-Sprecher Peter Felsbach.

Eine entsprechende Neufassung fr die Geschftsordnung des Vorstandes wurde am 17. Dezember 2019 einstimmig beschlossen. Jetzt solle noch eine zeitgeme, "optimierte Geschftsordnung fr den Aufsichtsrat" erarbeitet werden. "In diesem Zusammenhang wird der Aufsichtsrat auch smtliche in der Hauptversammlung erwhnten Kritikpunkte, insbesondere die Themen Interessenskonflikte und Cooling-off, behandeln".

Staller erklrte, es sei ihm darum gegangen, "allfllige Schwachpunkte in den voestalpine-Geschftsordnungen zu korrigieren. Das ist jetzt gelungen". Im Bericht an die Hauptversammlung am 1. Juli werde der Aufsichtsrat den Stand bzw. das Ergebnis der Beratungen detailliert erlutern.

  

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voestalpine - Erste Group senkt Kursziel von 28,0 auf 23,5 Euro
"Hold"-Bewertung bleibt aufrecht

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihre Einstufung "Hold" fr die Aktien des heimischen Stahl- und Technologiekonzerns besttigt und gleichzeitig das Kursziel von 28,0 auf 23,5 Euro gesenkt. Begrndet wird die Rcknahme des Kursziels mit niedrigeren Schtzungen.
Die voestalpine legt in der nchsten Woche Ergebnisse zum dritten Geschftsquartal 2019/20 vor. Die Zahlen drften nach Ansicht von Erste-Analyst Michael Marschallinger tief im roten Bereich liegen - aber gleichzeitig auch die Talsohle markieren. Er erwartet fr das laufende Schlussquartal (bis Ende Mrz) und das Geschftsjahr 2020/21 eine Erholung.

Der erwartetet Gewinn je Aktie fr 2019/20 liegt demnach bei -0,53 Euro, fr 2020/21 werden dann schon 2,07 Euro erwartet und fr 2021/22 liegt die Prognose bei 2,47 Euro. Die Dividendenschtzung beziffert die Bank mit 0,50 Euro je Aktie fr 2019/20, fr die beiden Folgejahre mit 1,00 Euro je Anteilsschein.

  

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Halten-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 23,5 besttigt

In unserer neuen Analyse nehmen wir unser Kursziel aufgrund gekrzter Schtzungen von EUR 28 auf EUR 23,5 zurck. Unsere Halten-Empfehlung bleibt aufrecht.

Ausblick

Die voestalpine wird am 6. Februar ihre Q3 19/20 Zahlen prsentieren. Nach der 2. Gewinnwarnung 19/20 erwarten wir tiefrote Q3- Ergebnisse infolge eines Giftcocktails aus niedrigen Stahl- und nach wie vor hohen Eisenerzpreisen sowie den angekndigten Wertberichtigungen und Abwertungen. Dennoch sehen wir das 3. Quartal eher als Wendepunkt und erwarten mit dem 4. Quartal und 2020/21 eine einsetzende Margenerholung. Whrend wir einer strkeren Erholung der Stahlpreise infolge der schwachen Nachfrage eher skeptisch gegenberstehen, sind die Eisenerzpreise nach ihrer Spitze im Sommer 2019 infolge des Minenunglcks bei Vale (dem grten Eisenerzproduzenten weltweit) bereits um fast 30% zurckgekommen. Ein weiteres Absinken der Preise auf Niveaus vor dem Minen-Desaster hngt jedoch davon ab, wie schnell Vale seine Kapazitten wieder herstellen kann. In Summe sehen wir das Chancen-/Risikoprofil bei der voestalpine nach der Kurserholung von den Sommertiefs 2019 auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und besttigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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Auch die Voestalpine hat Werke in China und beschftigt dort mehr als 3000 Leute an rund 30 Standorten, davon sind neun Produktionsstandorte. Auch davon stehen einige still. Ob das aufs Ergebnis durchschlagen wird, wird man am Donnerstag sehen, wenn die Voestalpine ihre Quartalszahlen vorlegen wird.

https://www.derstandard.at/story/2000114171479/lenzing-miba-und-voest-wo-das-coronavirus- zuschlaegt

  

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Die Vest wird sicherlich auch den Virus als Ausrede ihrer Missmanagement verantwortlich machen.


Wre ja ungewhnlich wenn nicht, nachdem sie in den letzten Quartalen alle nur mglichen Ausreden genutzt hat, um ihr Unvermgen zu vertuschen

  

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voestalpine rutschte tief in die Verlustzone

Nettoergebnis drehte in den ersten drei Quartalen 2019/20 gegenber Vorjahresperiode von plus 281,3 Mio. auf minus 160 Mio. Euro - Umsatz sank um 3,8 Prozent auf rund 9,6 Mrd. Euro

Der Stahlkonzern voestalpine hat in den ersten drei Quartalen 2019/20 herbe Verluste erlitten. Unter dem Strich blieb ein Nettoergebnis von minus 160 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Gewinn von 281,3 Mio. Euro erzielt worden. Die voestalpine leidet unter anderem unter der eklatante Nachfrageschwche in der Automobilindustrie.
Auch steigende Eisenerzpreise bei gleichzeitig sinkenden Stahlpreisen sowie die im Zuge der internationalen Handelsstreitigkeiten eingefhrten US-Importzlle auf Stahl und Aluminium machen dem Konzern zu schaffen. Hinzu addieren sich die Konjunktur, die sich in den ersten drei Geschftsquartalen "zunehmend eingetrbt" hat, sowie massive Anlaufprobleme im US-Automotive-Werk in Cartersville (Georgia).

Kurz vor Weihnachten musste die voestalpine aus den genannten Grnden einen Bedarf an zustzlichen Sonderabschreibungen, Vorsorgen und Rckstellungen im Volumen von 360 Mio. Euro bekanntgeben.

Diese Sondereffekte belasteten den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des dritten Quartals den heutigen Angaben zufolge mit etwa 75 Mio. Euro (Vorsorgen) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit rund 345 Mio. Euro (Abschreibungen und Vorsorgen).

Das drckte das EBITDA der ersten neun Monate im Geschftsjahr 2019/20 von 1,1 Mrd. Euro auf 837,2 Mio. Euro um gut 24 Prozent nach unten. Operativ schlug ein Verlust (EBIT) von 185,2 Mio. Euro zu Buche - im Vergleichszeitraum des Vorjahres schrieb die voestalpine hier noch 525,5 Mio. Euro Gewinn. Der Verlust je Aktie (EPS) beluft sich im Berichtszeitraum auf 97 Cent, nach einem Gewinn von 1,4 Euro vor einem Jahr.

Der Umsatz verringerte sich von 9,9 auf 9,6 Mrd. Euro um 3,8 Prozent. Dies sei auf "reduzierte Gesamtmengen" zurckzufhren. Die voestalpine beschftigte per Ende Dezember 49.838 Mitarbeiter (-3,2 Prozent).

An der in den vergangenen drei Monaten bereits zweimal gekappten Ergebnisprognose fr das Gesamtjahr 2019/20 (per Ende Mrz) hlt das Management nun fest: Das EBITDA soll 1,2 Mrd. Euro erreichen (nach fast 1,6 Mrd. Euro 2018/19) und das EBIT soll "gerade noch positiv" sein (Vorjahr: 779,4 Mio. Euro).

Die "Effizienz" im US-Automobilwerk Cartersville habe durch die eingeleiteten Manahmen bereits gesteigert werden knnen. Fr die Erreichung der ursprnglichen Planungsziele seien "jedoch weitere Optimierungsschritte notwendig", hie es heute.



"Gleichzeitig beginnen unsere in Umsetzung befindlichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme bereits Wirkung zu zeigen und wir sehen erste Anzeichen, dass es in einigen Geschftsbereichen zu einer Stabilisierung der Nachfrage kommen knnte", erklrte voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner.

"In diesen herausfordernden Zeiten erweise sich die breite technologische und regionale Aufstellung der voestalpine "als klare Strke". Die Konzernbereiche Bahninfrastruktur, Luftfahrtindustrie, die Schwei- oder Lagertechnik htten ber die ersten neun Monate des laufenden Geschftsjahres hinweg "eine durchaus solide Entwicklung" gezeigt.

  

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voestalpine selbst:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200206_OTS0008/eans-news-voestalpine-ag-konjunk tur-und-sondereffekte-belasten-voestalpine-ergebnis-zum-3-quartal-201920-abzueglich-einmaleffekte-operati v-leicht-positives-ergebnis

EANS-News: voestalpine AG /Konjunktur und Sondereffekte belasten voestalpine-Ergebnis zum 3. Quartal 2019/20; abzglich Einmaleffekte operativ leicht positives Ergebnis
CORPORATE NEWS BERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Quartalsbericht

Linz - Das konjunkturelle Umfeld hat sich fr die voestalpine im Verlauf des Geschftsjahres 2019/20 zunehmend eingetrbt. Die negativen Auswirkungen der Handelskonflikte auf die Weltwirtschaft, insbesondere die schwache Entwicklung der exportorientierten Industrie Europas, dem Hauptabsatzmarkt der voestalpine, stellen den Konzern vor betrchtliche Herausforderungen. Neben der rcklufigen Nachfrage im zentralen Kundensegment Automotive, fhrten im Stahlsektor global steigende Eisenerzpreise bei niedrigen Stahlpreisen zu zustzlichem Druck auf die Ergebnismargen. Intern konnte die Effizienz im US-Automobilwerk Cartersville durch die eingeleiteten Manahmen bereits gesteigert werden, fr die Erreichung der ursprnglichen Planungsziele sind jedoch weitere Optimierungsschritte notwendig.

"Der Konjunkturrckgang in unseren wichtigsten Mrkten und Branchen sowie die im aktuellen Geschftsjahr gettigten Sonderabschreibungen bzw. Vorsorgen wirken sich deutlich negativ auf das voestalpine-Ergebnis zum dritten Quartal 2019/20 aus. Gleichzeitig beginnen unsere in Umsetzung befindlichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme bereits Wirkung zu zeigen und wir sehen erste Anzeichen, dass es in einigen Geschftsbereichen zu einer Stabilisierung der Nachfrage kommen knnte", so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. "Als klare Strke erweist sich in diesen herausfordernden Zeiten unsere breite technologische und regionale Aufstellung - so verzeichneten die Segmente Bahninfrastruktur, Luftfahrtindustrie, die Schwei- oder Lagertechnik ber die ersten neun Monate des laufenden Geschftsjahres eine durchaus solide Entwicklung."

Brexit und Coronavirus-Epidemie

Whrend der Hard-Brexit mit seinen negativen Auswirkungen nicht eingetreten ist, sind die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie in China, wo der Konzern neun lokale Produktionsgesellschaften betreibt, derzeit noch nicht absehbar. Bis zumindest 9. Februar befinden sich die chinesischen Werke aufgrund der behrdlichen Vorgaben bzw. Empfehlungen noch in verlngerten Betriebsferien. Die Folgen des Coronavirus bedeuten in der aktuellen globalwirtschaftlichen Situation einen zustzlichen Unsicherheitsfaktor.

Entwicklung von Umsatz- und Ergebnisziffern

Der Umsatz des voestalpine-Konzerns zum 3. Geschftsquartal 2019/20 ging im 9-Monatsvergleich aufgrund reduzierter Versandmengen von 9,9 auf 9,6 Mrd. EUR um 3,8 % leicht zurck. Was die Ergebnisziffern betrifft, ist die Gegenberstellung mit dem Vorjahr nur bedingt aussagekrftig, um die operative Entwicklung des Unternehmens darzustellen. Wie berichtet nahm die voestalpine AG im 3. Quartal des laufenden Geschftsjahres 2019/20 infolge einer Analyse der genderten globalen konomischen Rahmenbedingungen Sonderabschreibungen in wesentlichen Geschftsbereichen vor und bildete zustzlich Vorsorgen fr Sanierungen und sonstige Risiken. Diese Sondereffekte belasten das EBITDA des 3. Quartals 2019/ 20 in einer Hhe von etwa 75 Mio. EUR (Vorsorgen) und das EBIT in einer Hhe von ca. 345 Mio. EUR (Abschreibungen und Vorsorgen). Insgesamt verringerte sich das EBITDA damit im Jahresvergleich um -24,2 % von 1,1 Mrd. EUR auf 837 Mio. EUR. Das EBIT beluft sich angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und der genannten Sondereffekte auf einen Negativbetrag von -82 Mio. EUR (Vorjahr:
526 Mio. EUR).

Entsprechend der EBIT-Entwicklung kam auch das Ergebnis vor Steuern negativ bei -185 Mio. EUR zu liegen; das Ergebnis nach Steuern betrug -160 Mio. EUR. Die Verschuldungskennzahl Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhltnis zum Eigenkapital) war neben der Ergebnisreduktion auch von bilanztechnischen Manahmen beeinflusst: Zum einen wurde die im Jahr 2013 begebene Hybridanleihe mit einem Volumen von 500 Mio. EUR, die zuvor der Position Eigenkapital zugerechnet wurde, zum 31. Oktober 2019 zurckbezahlt und durch Fremdkapital refinanziert. Zum anderen erhhte sich die Nettofinanzverschuldung durch die Umstellung der Rechnungslegungsstandards (IFRS 16). In Summe erhhte sich die Nettofinanzverschuldung per 31. Dezember 2019 um 20,3 % auf 4,6 Mrd. EUR gegenber dem Vorjahr. Das Eigenkapital verringerte sich im gleichen Zeitraum um 12,1 % auf 5,7 Mrd. EUR, was letztlich zu einem Anstieg der Gearing Ratio von 58,4 % im Vorjahr auf aktuell 80 % fhrte.

Per 31. Dezember 2019 waren im voestalpine-Konzern 49.838 Mitarbeiter (FTE) beschftigt, dies entspricht einer Abnahme um 3,2 %. ber laufende Manahmen, wie die Reduktion von Leasingmitarbeitern sowie Abbau von Urlaub und berstunden, wird sich die Anzahl der Vollzeitquivalente auch im 4. Quartal weiter verringern.

Ausblick

Nach 9 Monaten des Geschftsjahres 2019/20 und insbesondere nach Analyse der vernderten globalen konomischen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf die wesentlichen Geschftsbereiche der voestalpine und den aus dieser Analyse abgeleiteten Konsequenzen, erwartet der Vorstand der voestalpine AG aus heutiger Sicht fr das Geschftsjahr 2019/20 ein EBITDA in einer Grenordnung von 1,2 Mrd. EUR und ein gerade noch positives EBIT.

voestalpine-Konzern in Zahlen

___________________________________________________________________________
|(gem._IFRS)________________|1Q-3Q_GJ_2018/19_|1Q-3Q_GJ_2019/20_|Vernderung|
|___________________________|01.04.-31.12.2018|01.04.-31.12.2019|in_%_______|
|Umsatz_____________________|9.948,6__________|9.575,2__________|-3,8_______|
|EBITDA_____________________|1.104,1__________|837,2____________|-24,2______|
|EBITDA-Marge_in_%__________|11,1%____________|8,7%_____________|___________|
|EBIT_______________________|525,5____________|-82,3____________|-115,7_____|
|EBIT-Marge_in_%____________|5,3%_____________|-0,9%____________|___________|
|Ergebnis_vor_Steuern_______|430,6____________|-185,2___________|-143,0_____|
|Ergebnis_nach_Steuern_*____|281,3____________|-160,0___________|-156,9_____|
|Ergebnis_je_Aktie__________|1,40_____________|-0,97____________|-169,3_____|
|Gearing_Ratio_in_%_(31.12.)|58,4%____________|80,0%____________|___________|
|Mio._EUR___________________________________________________________________|

* Vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalzinsen

  

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Coronavirus - Bei der voestalpine stehen neun Werke in China still
Betriebsferien wurden dort behrdlich ab Chinesisch Neujahr bis 9. Februar verlngert - Konzernleitung wei noch nicht, wie es ab Montag weitergeht

Die Coronavirus-Epidemie hat auch die neun Werke des Linzer Stahlkonzerns voestalpine in China lahmgelegt. Die lokalen Produktionsgesellschaften sind bis kommenden Montag, geschlossen. "Das ist die behrdliche Vorgabe", sagte Konzernchef Herbert Eibensteiner in einer Telefonkonferenz. Wie es weitergeht, ist unklar. "Wir wissen dort nicht genau, wie die nchsten Manahmen aussehen."

Die Betriebsferien ab Chinesisch Neujahr, das heuer auf den 25. Jnner fiel, wurden wegen des Virus bis nchste Woche verlngert. "Im Moment sind alle unsere Werke von den Stillstnden betroffen - unser Kenntnisstand ist, dass sie bis 9. Februar geschlossen bleiben, aber wir haben aktuell keine Information, ob verlngert wird oder wie lange geschlossen bleibt", sagte der CEO heute, Donnerstag, unter Verweis auf die behrdlich verhngten Produktionsstopps in mehreren chinesischen Provinzen.

Der sterreichische Grobetrieb kann den Angaben zufolge insgesamt noch nicht abschtzen, wie sich die Epidemie aufs eigene Geschft niederschlgt. "Das ist natrlich auch ein Unsicherheitsfaktor fr uns als voestalpine", rumte Eibensteiner ein. "Wir mssen jetzt abwarten, wie sich das bei uns auswirken wird."

Generell habe sich die Stahlproduktion in China aufgrund der hohen Infrastrukturinvestitionen in dem Land zuletzt auf Rekordniveau erhht. "Und natrlich sind auch die Eisenerzpreise in diesem Umfeld mitgestiegen und unsere Standorte wurden margenmig doch unter Druck gesetzt", berichtete der Konzernchef von der dortigen Marktsituation. Im Moment sei es aber auch schwierig abzuschtzen, wie sich das Coronavirus auf die Stahlindustrie in China auswirken wird. So seien etwa die (hohen) Erzpreise "kurzfristig stark zurckgegangen und dann wieder stark gestiegen". Niedrigere Erzpreise wren gut fr den Konzern.

Die voestalpine erzielt rund 550 Mio. Euro Jahresumsatz in China - von zuletzt knapp 10 Mrd. Euro weltweit. Das Unternehmen ist dort mit etwa 30 Standorten, davon neun Werken, vertreten und beschftigt rund 3.000 Mitarbeiter. Dienstreisen von und nach China wurden bereits eingestellt.

Der Konzern ist in China in verschiedenen Bereichen ttig. "Wir sind dort an einer Gieerei beteiligt und haben dort natrlich auch im Automobilbereich, aber auch im Draht- und Schweibereich Firmen, und auch in der Bahninfrastruktur", erklrte Eibensteiner.

  

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voestalpine - Flugverbot fr Boeing 737 Max macht Schwierigkeiten
Bisher wurde normal zugeliefert, doch im Jnner stoppte der US-Flugzeughersteller die Produktion

Bisher hat das weltweite Flugverbot fr die Boeing 737 Max die voestalpine als Zulieferer nicht beeintrchtigt. Denn nach den zwei Abstrzen mit insgesamt 346 Toten wurde nach Mitte Mrz 2019 normal weiterproduziert. Doch heuer im Jnner stoppte der US-Flugzeughersteller die Produktion. "Die 737 Max wird uns daher im nchsten Geschftsjahr Schwierigkeiten machen", so CEO Herbert Eibensteiner.

"Wir rechnen damit, dass wir die nchsten Monate die Produktion nicht aufnehmen werden", sagte der voestalpine-Chef am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Fr die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der 737 Max gibt es noch immer keinen konkreten Termin.

Im Bereich Aerospace macht der obersterreichische Stahl- und Technologiekonzern jhrlich einen Umsatz von rund 400 Mio. Euro - etwa 45 Mio. Euro davon entfallen den Unternehmensangaben zufolge auf den Unglcksflieger 737 Max.

In den ersten drei Quartalen des Geschftsjahres 2019/20 wurden die Zulieferteile der voestalpine vom US-Flugzeugbauer Boeing noch normal abgerufen, es gab bisher also aus diesem Titel heraus noch keine Beeintrchtigung des Geschfts.

Infolge der generell schwcheren Konjunktur, der internationalen Handelsstreitigkeiten, der Nachfrageschwche in der Automobilindustrie, mit der die voestalpine rund ein Drittel ihres Jahresumsatzes von zuletzt knapp 10 Mrd. Euro macht, enormen Hochlaufkosten im US-Automotive-Werk in Cartersville (Georgia), hohen Rohstoffkosten im Roheisenwerk in Corpus Christi (Texas) und empfindlich gestiegenen Erzpreisen hat der Konzern seine Gewinnerwartungen fr das Geschftsjahr 2019/20 (per Ende Mrz) aber bereits zweimal nach unten geschraubt. Vor Weihnachten wurden Sonderabschreibungen, Vorsorgen und Rckstellungen im Volumen von 360 Mio. Euro bekanntgegeben.

Der Verschuldungsgrad der voestalpine schnalzte in den ersten drei Quartalen des Geschftsjahres 2019/20 nach oben. Die Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhltnis zum Eigenkapital) erhhte sich gegenber der Vorjahresperiode von 58,4 Prozent auf aktuell 80 Prozent. Per Ende Dezember legte die Nettoverschuldung um rund 20 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro zu. Parallel dazu ging das Eigenkapital um 12 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro zurck.

Im letzten Quartal sei - neben den oben genannten Sondereffekten - auch ein Hybriddarlehen im Volumen von 500 Mio. Euro zurckbezahlt worden, erklrte Eibensteiner. Eigenkapital sei durch Fremdkapital ersetzt worden. Die Nettofinanzverschuldung sei zudem durch die Umstellung der Rechnungslegungsstandards (IFRS 16) gestiegen.

Wegen des insgesamt fr die voestalpine uerst ungnstigen Umfelds wird der Konzern auch seine Dividendenzahlung fr das laufende Geschftsjahr 2019/20 krzen mssen. Der Vorstand werde dem Aufsichtsrat "eine auf die Situation angepasste Dividende" zur Genehmigung vorlegen, formulierte Eibensteiner vorsichtig. "Aus heutiger Sicht wird der Vorschlag im Vergleich zum Vorjahr geringer ausschauen." Schon im Geschftsjahr 2018/19 war die Dividende angesichts der damals erlittenen Gewinnhalbierung von 1,40 Euro je Aktie auf 1,10 Euro gekappt worden.

  

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voestalpine - Baader behlt Kursziel 22,0 Euro und "reduce" bei
Analyst: Zahlen nahe den Erwartungen, Umfeld herausfordernd

Die Wertpapierexperten von Baader haben ihr Kursziel von 22,0 Euro und ihre Empfehlung "reduce" fr die Papiere der voestalpine besttigt. Hintergrund der Besttigung sind die von dem Stahlkonzern am Donnerstag gemeldeten Drittquartalszahlen.

Der Analyst Christian Obst schreibt in seiner Analyse von einem herausfordernden Umfeld fr die voestalpine. Die Stahlpreise drften sich zwar stabilisieren, eine signifikante Erholung der Preise sei aber nicht zu erwarten.

Die von voestalpine gemeldeten Zahlen sind laut den Analysten nahe den Erwartungen ausgefallen. Unterm Strich verbuchte die voestalpine in den ersten drei Quartalen 2019/20 wie berichtet ein Nettoergebnis von minus 160 Mio. Euro, nach einem deutlich hheren Gewinn von 281,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die voestalpine leidet unter anderem unter der eklatante Nachfrageschwche in der Automobilindustrie.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Baader-Analysten minus 0,54 Euro fr das laufende Geschftsjahr 2019/20, sowie 1,64 bzw. 2,19 Euro fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,50 Euro fr 2019/20, sowie 0,85 bzw. 1,10 Euro fr 2020/21 bzw. 2021/22.

  

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voestalpine Kindberg - Kurzarbeit ab Mrz fr 950 Mitarbeiter mglich
Laut Vorstand massive Auswirkungen von US-Zllen

Im voestalpine-Tubulars-Werk im obersteirischen Kindberg will man bis zu 950 von 1.100 Mitarbeitern ab Mrz zur Kurzarbeit anmelden. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bereits im Sommer 2019 wurde der Vierschicht- auf einen Dreischichtbetrieb heruntergefahren. Man sei seit Juni 2018 massiv von den 25-prozentigen US-Zllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte betroffen.
voestalpine-Vorstand Franz Kainersdorfer, Leiter der Metal Engineering, sprach von uerst schwierigen Rahmenbedingungen in den USA als wichtigstem Absatzmarkt. Bisher habe man durch Kostensenkungsprogramme sowie Diversifizierung des Produktportfolios entgegenwirken knnen. Nun zwinge die aktuelle Marktentwicklung, weitere Manahmen am Standort Kindberg zu ergreifen.

Um die dritte Schicht des Unternehmens weiterfhren und die Mitarbeiter langfristig halten zu knnen, werde man in den nchsten zwei Wochen Gesprche mit Betriebsrat, Sozialpartnern und Arbeitsmarktservice zur Vereinbarung der Mglichkeit von Kurzarbeit fhren. Diese soll ab Mrz maximal 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitweise zur Anwendung kommen. Ziel sei es, im nchsten halben Jahr flexibler sein zu knnen. Bereits 2016 habe eine hnliche Kurzarbeitsregelung sehr geholfen, eine konjunkturell schwierige Phase gut zu berstehen und Arbeitspltze abzusichern, so Kainersdorfer.

  

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3Q19/20 Ergebnis deutlich negativ, belastet durch Sondereffekte

Wie im Dezember letzten Jahres berichtet nahm die voestalpine im 3. Quartal 2019/20 infolge der genderten globalen konomischen Rahmenbedingungen Sonderabschreibungen vor und bildete zustzlich Vorsorgen fr Sanierungen. Diese Sondereffekte belasten das EBITDA in einer Hhe von etwa EUR 75 Mio. und das EBIT in einer Hhe von rd. EUR 345 Mio.. Das EBIT im 3. Quartal drehte somit deutlich in den negativen Bereich um betrug schlussendlich EUR -312 Mio.. Bereinigt um diese Sondereffekte ist das operative Ereignis (EBIT) im 3. Quartal leicht positiv (rd. EUR 33 Mio.), jedoch 28% niedriger als der Vorjahresvergleichswert. Grnde liegen neben der rcklufigen Nachfrage im Segment Automotive vor allem an den steigenden Rohstoffpreisen fr Eisenerz und den niedrigen Stahlpreisen, die zustzlichen Druck auf die Ergebnismargen im Quartal ausbten.

Der im Dezember angepasste Ausblick fr das Geschftsjahr 2019/20 wurde unterdessen besttigt, voestalpine erwartet ein EBITDA in einer Grenordnung von EUR 1,2 Mrd. und ein gerade noch positives EBIT.

Ausblick

Wir sehen das deutlich negative 3. Quartal als Wendepunkt und erwarten mit dem 4. Quartal und 2020/21 eine einsetzende Margenerholung. Whrend wir einer strkeren Erholung der Stahlpreise infolge der schwachen Nachfrage eher skeptisch gegenberstehen, sind die Eisenerzpreise nach ihrer Spitze im Sommer 2019 infolge des Minenunglcks bei Vale (dem grten Eisenerzproduzenten weltweit) bereits um fast 30% zurckgekommen. Ein weiteres Absinken der Preise auf Niveaus vor dem Minen-Desaster hngt jedoch davon ab, wie schnell Vale seine Kapazitten wieder herstellen kann. In Summe sehen wir das Chancen-/Risikoprofil bei der voestalpine nach der Kurserholung von den Sommertiefs 2019 auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und besttigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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voestalpine - RCB behlt Kursziel von 24,5 Euro bei
Einstufung "hold" besttigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel fr die Papiere der voestalpine von 24,5 Euro sowie die Empfehlung "hold" besttigt. Hintergrund der Besttigung der Bewertung des Stahlkonzerns seien die vorgelegten Ergebnisse des dritten Quartals, die den Analysten zufolge keine wesentlichen berraschungen brachten.
Trotz steigender Nachfrage zu Jahresbeginn zweifelt der Experte Markus Remis am von der voestalpine prognostizierten Betriebsergebnis (EBIT) von 1,2 Mrd. Euro. Zwar befnde man sich in einer stabilen Lage, das Corona-Virus sorge aber auch in der Stahlindustrie fr Unsicherheiten.

Fr das laufende Geschftsjahr erwarten die Analysten einen Verlust von 0,78 Euro pro Aktie. Aufgrund gnstiger Abschreibungsmglichkeiten wurde die Schtzung von minus 1,30 Euro nach oben korrigiert. Auerdem wurden die Dividendenschtzung je Titel fr das laufende Geschftsjahr 2019/20 von 0,60 auf 0,70 Euro erhht.

  

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Coronavirus - Voest macht sieben von neun Werken in China wieder auf
Noch diese Woche - Bei zwei Werken noch Gesprche - Bro-Beschftigte arbeiten von zu Hause - Dienstreisen von und nach China sollen vermieden werden

Der Linzer Stahlkonzern voestalpine wird sieben seiner neun Werke in China diese Woche wieder aufmachen. "Das Hochfahren der Produktionsanlagen erfolgt mit Zustimmung der Behrden und unter bestimmten Auflagen, wie etwa der tglichen Kontrolle des Gesundheitszustandes der Mitarbeiter", sagte Firmensprecher Peter Felsbach am Dienstag zur APA.

Die wirtschaftlichen Folgen der verlngerten Werksferien bzw. der Coronavirus bedingten Sondersituation seien derzeit fr die voestalpine noch nicht absehbar, sagte Felsbach.

Bei zwei Werken im Automotive-Bereich sei man derzeit noch in Gesprchen mit den Kunden. Diese wrden erst im Laufe der Woche entscheiden, ab wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, so Felsbach. "Wir gehen aber auch hier von einer raschen Wiederaufnahme der Produktion aus." Die anderen sieben Werke machen noch diese Woche auf.

In den Verkaufsbros werde weiterhin soweit mglich mit "Home-Office"-Lsungen gearbeitet. Dienstreisen nach oder von China sollen auch weiterhin vermieden werden.

voestalpine beschftigt in China rund 3.000 Mitarbeiter an 30 Standorten, davon neun Produktionsstandorte. Die Hauptkunden sind in den Bereichen Mobilitt (Bahninfrastruktur/Weichentechnologie, Automobilkomponenten), Hausgerteindustrie und Energie (Turbinen, Kraftwerkskomponenten).

  

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Thema #212796

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