Antworten zu diesem Thema
voestalpine 2019/20 und danach in schwierigem Fahrwasse..., Rang: Warren Buffett(2040), 29.5.20 08:23
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Nochmal die Gewinnwarnung
17.12.19 09:05
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"Arbeitsplätze in Österreich sind nicht gefährdet"
17.12.19 10:19
2
      RE:
17.12.19 10:43
3
      RE:
17.12.19 10:58
4
      RE:
17.12.19 12:06
5
      RE:
17.12.19 12:30
6
      RE:
17.12.19 12:57
7
      Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft...
20.12.19 09:10
8
      2. Gewinnwarnung nach Sonderabschreibungen 
21.12.19 09:51
9
      Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft...
07.1.20 11:03
10
      voestalpine - Deutsche Bank hebt Votum von "Hold" auf "...
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Klimaschutz bringt europäische Stahlhersteller in Bedrä...
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10.1.20 14:23
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      RE: Klimaschutz bringt europäische Stahlhersteller in B...
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voestalpine - RCB bestätigt "Hold"-Votum und Kursziel b...
20.1.20 15:51
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Donald und Greta setzen voestalpine zu
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RE: Donald und Greta setzen voestalpine zu
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Mitteilung der voestalpine AG
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31.1.20 06:16
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voestalpine - Erste Group senkt Kursziel von 28,0 auf 2...
31.1.20 11:27
23
RE: voestalpine - Erste Group senkt Kursziel von 28,0 a...
01.2.20 08:03
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      Auch die Voestalpine hat Werke in China
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      RE: Auch die Voestalpine hat Werke in China
05.2.20 12:59
26
      # voestalpine in Q1-3 mit 160 Mio. Nettoverlust (Vj. 28...
06.2.20 08:07
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      voestalpine rutschte tief in die Verlustzone
06.2.20 09:08
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      RE: voestalpine rutschte tief in die Verlustzone
06.2.20 09:26
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Voestalpine-Rohrwerk Kindberg vor Kurzarbeit
06.2.20 20:41
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07.2.20 06:16
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voestalpine - Flugverbot für Boeing 737 Max macht Schwi...
07.2.20 07:46
32
voestalpine - Baader behält Kursziel 22,0 Euro und "red...
07.2.20 08:02
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voestalpine Kindberg - Kurzarbeit ab März für 950 Mitar...
07.2.20 11:41
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3Q19/20 Ergebnis deutlich negativ, belastet durch Sonde...
08.2.20 09:26
35
      voestalpine - RCB behält Kursziel von 24,5 Euro bei
11.2.20 15:59
36
      RE: voestalpine - RCB behält Kursziel von 24,5 Euro bei
05.3.20 12:52
37
      RE: voestalpine - RCB behält Kursziel von 24,5 Euro beigut analysiert
05.3.20 13:38
38
      RE: voestalpine - RCB behält Kursziel von 24,5 Euro bei
05.3.20 14:38
39
Coronavirus - Voest macht sieben von neun Werken in Chi...
13.2.20 07:40
40
Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 460 Aktien
26.2.20 13:20
41
      Insider-Transaktion: Führungskraft Peter Schwab kauft 2...
26.2.20 13:21
42
      Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 507 Aktien
02.3.20 17:22
43
      RE: Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 507 Aktien
02.3.20 17:41
44
      RE: Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 507 Aktiengut analysiert
02.3.20 20:02
45
      RE: Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 507 Aktien
02.3.20 20:49
46
      RE: Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 507 Aktien
03.3.20 14:42
47
Vorstand Robert Ottel kauft 604 Aktien
06.3.20 13:07
48
Vorstand Robert Ottel kauft 2.000 Aktien
09.3.20 15:10
49
      Vorstand Robert Ottel kauft 1.000 Aktien
10.3.20 13:29
50
      RE: Vorstand Robert Ottel kauft 1.000 Aktien
10.3.20 14:11
51
      Vorstand Franz Rotter kauft 3.000 Aktien
16.3.20 11:48
52
      Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50 Gesellschaf...
23.3.20 20:04
53
      RE: Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50 Gesells...
23.3.20 20:06
54
      RE: Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50 Gesells...
23.3.20 20:49
55
      RE: Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50 Gesells...
23.3.20 21:22
56
      RE: Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50 Gesells...
23.3.20 22:18
57
      Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit für 20.000 Leute ...
24.3.20 15:12
58
      voestalpine - Commerzbank senkt Kursziel von 17 auf 14 ...
27.3.20 15:22
59
      Coronavirus-Pandemie trifft voestalpine und ihre Kunden...
29.3.20 11:46
60
      voestalpine - Deutsche Bank senkt Kursziel von 29 auf 2...
31.3.20 09:34
61
      ktuell ist mit einem negativen EBIT in der Höhe von etw...
07.4.20 13:10
62
      RE: ktuell ist mit einem negativen EBIT in der Höhe von...
07.4.20 13:13
63
      Vergleichswerte
07.4.20 16:29
64
      RE: Vergleichswerte
07.4.20 16:38
65
      RE: Vergleichswertegut analysiert
07.4.20 17:47
66
      RE: Vergleichswertegut analysiert
08.4.20 16:16
67
      RE: Vergleichswerte
08.4.20 19:48
68
      RE: Vergleichswerte
09.4.20 09:10
69
      RE: Vergleichswerte
09.4.20 12:28
70
      falscher Thread
09.4.20 14:01
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      RE: falscher Thread
09.4.20 14:43
72
      RE: falscher Thread
09.4.20 15:06
73
      RE: Vergleichswerteinteressant
10.4.20 12:07
74
      RE: Vergleichswerte
10.4.20 15:50
75
      RE: Vergleichswertegut analysiertgut analysiertgut analysiertgut analysiert
10.4.20 16:56
76
      RE: Vergleichswerte
11.4.20 20:53
77
      RE: Vergleichswerte
11.4.20 21:36
78
      RE: Vergleichswerteinteressant
12.4.20 07:12
79
      RE: Vergleichswerte
12.4.20 09:36
80
      @scheibenkleist
12.4.20 10:47
81
      kgv macht keinen sinn mehr
12.4.20 13:06
82
Neues tiefstes Kursziel
15.4.20 08:51
83
Vorstand Herbert Eibensteiner kauft 4.000 Aktien
15.4.20 14:02
84
Tiefstes Kursziel erhöht
23.4.20 07:46
85
voestalpine - Credit Suisse bestätigt "Underperform"
22.5.20 15:51
86
      voestalpine - RCB senkt Kursziel von 24,50 auf 19,50 Eu...
28.5.20 06:54
87
      Morgan Stanley bestätigt für voestalpine die Empfehlung...
29.5.20 08:23
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Nochmal die Gewinnwarnung im Original:

voestalpine nimmt Sonderabschreibungen in der Höhe von 280 Mio. EUR vor

16. Dezember 2019 |
Der Vorstand der voestalpine AG hat im November 2019 bekanntgegeben, dass die Auswirkungen der geänderten globalen ökonomischen Rahmenbedingungen auf die langfristige Positionierung von allen wesentlichen Geschäftsbereichen untersucht werden. Bei einer heute in Linz stattgefundenen Vorstandssitzung wurden weitreichende Entscheidungen auf Basis der Analyseergebnisse getroffen. Die jüngsten Veränderungen im globalen Wirtschaftsgefüge, allen voran der weltweite Handelskonflikt, aber auch die weitere Entwicklung Europas als Wirtschaftsraum mit sichtlich schwindendem Interesse an einer durchgängigen industriellen Wertschöpfungskette, erfordern über die reine kurzfristig operative Optimierung hinausgehende Maßnahmen.

Die voestalpine AG wird im laufenden Geschäftsjahr 2019/2020 in wesentlichen Geschäftsbereichen Sonderabschreibungen in Höhe von 280 Mio. EUR vornehmen. Dies sind die Ergebnisse von Werthaltigkeitsprüfungen („Impairment-Test“), die ergaben, dass Sonderabschreibungen vorwiegend bei den Gesellschaften Giesserei Traisen GmbH (Traisen, Österreich) und voestalpine Tubulars GmbH & Co KG (Kindberg, Österreich), Buderus Edelstahl GmbH (Wetzlar, Deutschland) sowie Automotive Components Cartersville Inc. und voestalpine Texas LLC (jeweils USA) vorgenommen werden müssen.

Zusätzlich wurden in geringerem Umfang auch Abwertungen und Vorsorgen für Risiken mit negativen finanziellen Auswirkungen (u.a. Sanierungskosten) von rund 80 Mio. EUR gebildet. Die Effekte der Abschreibungen werden sich im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf das EBIT auswirken, die Abwertungen und Vorsorgen zusätzlich auch auf das EBITDA.

Erwartung an langfristige Entwicklung der internationalen Märkte muss angepasst werden
Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG Wir bewerten die zukünftigen Markterwartungen angesichts der neuen Rahmenbedingungen nun deutlich vorsichtiger als ursprünglich geplant. Wir müssen daher unsere Erwartungshaltung betreffend der Werthaltigkeit einzelner Gesellschaften zurücknehmen und einmalige Sonderabschreibungen vornehmen. An unserer langfristigen strategischen Ausrichtung ändert sich nichts. Wir werden uns weiterhin auf technologieintensive Bereiche mit höchstem Qualitätsanspruch konzentrieren.
Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG
Steel Division muss insgesamt 200 Mio. EUR in Traisen und Texas abschreiben
Der Impairment-Test hat für die Steel Division zwei Abschreibungen mit insgesamt 200 Mio. Euro notwendig gemacht. Einerseits wird die Giesserei Traisen (nach den strukturellen Veränderungen am europäischen Energiemarkt und zunehmender Konkurrenz aus Asien) ihre zukünftigen Ergebnisziele nicht halten können und muss 25 Mio. EUR abschreiben. Der weitaus größere Abschreibungsbedarf trifft andererseits das Werk in Texas (voestalpine Texas LLC). Die 2017 in Vollbetrieb gegangene Direktreduktionsanlage produziert jährlich rund zwei Millionen Tonnen hochqualitativen Eisenschwamm (HBI) als anspruchsvolles Vormaterial für die eigene Stahlproduktion in Österreich und für Kunden vorwiegend aus Nordamerika. Das HBI-Werk ist von den aktuell hohen Eisenerzpreisen und niedrigen Schrottpreisen besonders stark betroffen und diese Marktvolatilitäten werden zukünftig weiter zunehmen. Der globale Eisenerzpreis wird vor allem von der steigenden Nachfrage aus China beeinflusst, während der lokale Schrottpreis keine Auswirkungen (mehr) auf diesen Erzpreis zeigt. Diese Entkoppelung führt zu bisher nicht gekannten Preisausschlägen von Eisenerz und Schrott und wirkt sich damit direkt auf die HBI-Preise bzw. -Produktion aus.

Außerplanmäßige einmalige Abschreibungen u.a. in Cartersville und Wetzlar
Das den ursprünglichen Plänen des Automotive-Werks in Carterville (USA) zugrunde liegende Produktivitätslevel kann nicht erreicht werden. Dies liegt u.a. daran, dass ein effizienter Personaleinsatz (vergleichbar z.B. mit jenem in Europa) so nicht umsetzbar ist und daher zukünftig deutlich höhere Personalkosten zu erwarten sind. Damit werden auch die geplanten Ergebnisse nicht erzielbar sein. Der Abschreibungsbedarf liegt bei rund 40 Millionen Euro. In Cartersville hat die voestalpine 2014 ihren ersten Produktionsstandort für höchstfeste Leichtbau-Karosserieteile im nordamerikanischen Raum eröffnet und in den darauffolgenden Jahren schrittweise erweitert. Nach massiven Anlaufschwierigkeiten in der dritten Ausbaustufe zeichnet sich nun ein Ende der technischen Herausforderungen ab, derzeit werden mehrere Anlagen parallel hochgefahren. Bereits im kommenden Geschäftsjahr rechnet die voestalpine mit einem positiven Ergebnisbeitrag. Cartersville bleibt für die voestalpine ein wichtiger Standort in den USA. Aufgrund der nachhaltigen Verwerfungen am Automotive-Sektor und deren Auswirkung auf die Zulieferindustrie, mussten in der Metal Forming Division Abwertungen und Vorsorgen von rund 20 Millionen Euro u.a. für die Sanierung von weiteren Standorten gebildet werden.

Am europäischen Edelstahlmarkt haben sich in den vergangenen Quartalen aufgrund der Handelsrestriktionen Angebot und Nachfrage, vor allem im Werkzeugstahl, deutlich negativ verschoben. Besonders davon betroffen ist die deutsche voestalpine-Tochter Buderus Edelstahl. Neben dem Konjunkturrückgang in Europa, der Unsicherheit im Automotive-Bereich und stark gestiegenen Importen durch außereuropäische Konkurrenten, belasten auch hohe Energie- und Stromnetzkosten am Standort Wetzlar die Geschäftsentwicklung. Der Einmalaufwand (Sonderabschreibung und Sanierungskosten) beläuft sich bei Buderus Edelstahl auf rund 35 Mio. EUR und beinhaltet auch eine starke Reduktion des Eigenfertigungsanteils innerhalb eines Produktionsbereichs. Davon könnte in Summe ein Viertel der derzeit 1.500 Mitarbeiter (FTE) betroffen sein.

Strafzölle („Section 232“) treffen Nahtlosrohr-Produktion in Kindberg nachhaltig
voestalpine Tubulars, mit Produktionsstandort in Kindberg (Österreich), ist von den 2018 von der US-Administration eingeführten Strafzölle auf europäische Stahl- und Aluminiumprodukte („Section 232“) besonders betroffen. Nachdem auf unbestimmte Zeit mit Handelsbarrieren aufgrund der protektionistischen US-Handelspolitik gerechnet werden muss, wird eine Sonderabschreibung von immateriellen Vermögenswerten in Höhe von rund 20 Mio. EUR vorgenommen. voestalpine Tubulars ist auf die Produktion von hochbelastbaren Nahtlosrohren für die weltweite Öl-und Gasindustrie spezialisiert und exportiert mehr als die Hälfte der abgesetzten Menge in die USA.

Ausblick: operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,2 Mrd. EUR erwartet
Basierend auf diesen außerordentlichen einmaligen Maßnahmen rechnet der Vorstand der voestalpine AG aus heutiger Sicht mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) von rund 1,2 Mrd. EUR sowie einem gerade noch positiven Betriebsergebnis (EBIT). Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2019/2020 eine der Situation angepasste und damit im Vergleich zum Vorjahr geringere Dividende – unter der Berücksichtigung einer Dividendenrendite und einer Payout Ratio – der Hauptversammlung vorzulegen.

Um eine Verbesserung sowie Stärkung der Finanzierungskraft sicherzustellen, arbeitet die voestalpine derzeit mit Hochdruck an der Umsetzung von zusätzlichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 (per 31. März 2020) werden 50 Mio. EUR eingespart, 2020/21 dann in Summe zumindest 100 Mio. EUR. Der Fokus liegt darüber hinaus auf Cashflow und Vorräteabbau. Arbeitsplätze sind in Österreich durch die heute bekanntgegebenen Einmaleffekte nicht gefährdet. Der Überstundenabbau, die Reduktion des Leasingpersonals und das Nicht-Nachbesetzen von freiwerdenden Stellen laufen nach Plan.

  

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. "Arbeitsplätze in Österreich sind nicht gefährdet", betonte Konzernchef Herbert Eibensteiner Montagnachmittag in einer Telefonkonferenz.

"Es gibt auch Einsparungen bei Leasingfirmen und wir bauen Überstunden ab, aber wir haben im Moment keine Pläne, in Österreich Kurzarbeit einzuführen", so der CEO. Das Leasingpersonal wird reduziert und freiwerdende Stellen werden nicht nachbesetzt.

Anders in Deutschland: Bei der voestalpine-Tochter Buderus Edelstahl in Wetzlar mit derzeit rund 1.500 Mitarbeitern "haben wir bereits Kurzarbeit und wir können dort auch nicht ausschließen, das es zu einem Arbeitsplatzabbau kommt". Konkret wackeln dort aktuell 325 Jobs: Mit Ende des Kalenderjahres 2019 würden 125 befristete Arbeitsverträge auslaufen, also nicht verlängert. "Und wir erwarten, dass es dort nächstes Jahr zu einem weiteren Abbau von 200 Mitarbeitern kommen wird", sagte Eibensteiner.

  

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>. "Arbeitsplätze in Österreich sind nicht gefährdet", betonte
>Konzernchef Herbert Eibensteiner Montagnachmittag in einer
>Telefonkonferenz.
>
Und was sagt er zu den Abschreibungen im Texas-Abenteuer im ach so wirtschaftsfreundlichen Amerika? Ich dachte immer das Werk wird 1Mrd p.a. bringen...

  

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>Und was sagt er zu den Abschreibungen im Texas-Abenteuer im
>ach so wirtschaftsfreundlichen Amerika? Ich dachte immer das
>Werk wird 1Mrd p.a. bringen...


Und wie ist es mit Claw-back für Boni der Vergangenheit? Oder ist das Risiko-Tragen nur für Aktionäre vorgesehen?

  

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>
>>Und was sagt er zu den Abschreibungen im Texas-Abenteuer
>im
>>ach so wirtschaftsfreundlichen Amerika? Ich dachte immer
>das
>>Werk wird 1Mrd p.a. bringen...
>
>
>Und wie ist es mit Claw-back für Boni der Vergangenheit? Oder
>ist das Risiko-Tragen nur für Aktionäre vorgesehen?

Das Risiko tragen wie immer die Ameisen - die sind einfach mehr.

  

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Herr Eder wird zum Dank noch Aufsichtsratschef



In Cartersville erkannte man erst bei Ausbaustufe 3, dass kein geeignetes Personal vorhanden ist, um die gleiche Produktivität wie in Europa erzielen zu können

Das war beim Hochfahren der beiden vorhergehenden Stufen nicht erkennbar ))

war nicht der Herr Eder vor Kurzem noch zum Manager des Jahres gekürt worden????


  

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>war nicht der Herr Eder vor Kurzem noch zum Manager des Jahres
>gekürt worden????
>

Manager des Jahre heißt für Aktionäre IMMER wegrennen...

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft 2.000 Aktien 

Datum: 2019-12-18
Name: Franz Kainersdorfer
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 2.000 Stück
Preis: 24.42
Gegenwert: 48.840,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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2. Gewinnwarnung nach Sonderabschreibungen 

Nachdem bereits mit den Halbjahreszahlen Anfang November die EBITDA-Prognose auf EUR 1,3 Mrd. gekappt wurde, folgte diese Woche eine erneute Gewinnwarnung. Grund dafür sind Sonderabschreibungen nach Werthaltigkeitsprüfungen (Impairment Tests) iHv. rund EUR 280 Mio. sowie Abwertungen und Risikovorsorgen (u.a. Sanierungskosten) von rund EUR 80 Mio. In Summe wird ein EBITDA von rund EUR 1,2 Mrd. erwartet während das EBIT knapp positiv sein soll. Die Dividende soll folglich niedriger als 2018/19 ausfallen (EUR 1,10/Aktie). Die größte Wertberichtigung von EUR 175 Mio. betraf das HBI-Werk in Texas infolge der hohen Eisenerzpreise und zukünftig zunehmender Marktvolatilitäten. Aber auch andere Divisionen waren betroffen wie das US-Werk in Cartersville, Buderus Edelstahl (Werkzeugstahl) oder Kindberg (Nahtlosrohre für Öl- und Gasindustrie). 

Ausblick

Die erneute Gewinnwarnung kam überraschend und der Ergebnisausblick 2019/20 liegt nun deutlich unter den Konsensusschätzungen. Die Kursreaktion war jedoch verhältnismäßig zahm. Wir führen dies auf den schwachen Dollar und die erwartete Reflation bei den Rohstoffpreisen infolge der Erholung des Wirtschaftswachstums 2020 zurück. Dennoch müssen wir unsere Schätzungen anpassen und die schwache Nachfrage und besonderes niedrigere Auslastung im HBI-Werk in Texas berücksichtigen. 

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Franz Kainersdorfer kauft 1.500 Aktien

Datum: 2020-01-03
Name: Franz Kainersdorfer
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.500 Stück
Preis: 24.923420
Gegenwert: 37.385,13
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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voestalpine - Deutsche Bank hebt Votum von "Hold" auf "Buy"
Kursziel steigt von 27 auf 29 Euro

Die Wertpapierexperten der Deutschen Bank haben ihre Anlageempfehlung für die Aktien der voestalpine von "Hold" auf "Buy" angehoben. Gleichzeitig steigt das Kursziel von 27 auf 29 Euro.
Eine Kombination aus operationellen Problemen und einer Nachfrageschwäche in diversen Endmärkten mache dem heimischen Stahlriesen zu schaffen, schreibt Deutsche-Bank-Analyst Bastian Synagowitz in seiner Studie. Auch eine neuerliche Gewinnwarnung im Dezember habe die Investoren zuletzt verstimmt.



Allerdings würden die zugrunde liegenden Probleme vom neuen Management bereits adressiert, insbesondere durch Sparmaßnahmen. Zudem verfüge der Konzern über den stärksten, frei verfügbaren Barmittelzufluss im Sektor, hebt der Analyst hervor.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Deutsche-Bank-Analysten minus 1,06 Euro für 2019/20, sowie 1,41 bzw. 1,93 Euro für 2020/21 bzw. 2021/22. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,50 Euro für 2020, sowie 0,70 bzw. 0,90 Euro für die beiden Folgejahre.

  

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Klimaschutz bringt europäische Stahlhersteller in Bedrängnis

CO2-Neutralität erfordert milliardenschwere Investitionen, gleichzeitig geht Industrierezession mit sinkender Nachfrage und steigenden Rohstoffpreisen einher.

https://kurier.at/wirtschaft/klimaschutz-bringt-europaeische-stahlhersteller-in-bedraengn is/400721547

  

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Texas ist zwar ein Fehlschlag im Bezug auf wirtschaftliches Investment aber ist es bezüglich CO2 Bepreisung nicht ein Vorteil gegenüber der europäischen Konkurrenz???

  

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>Texas ist zwar ein Fehlschlag im Bezug auf wirtschaftliches
>Investment aber ist es bezüglich CO2 Bepreisung nicht ein
>Vorteil gegenüber der europäischen Konkurrenz???


Es wurde zumindest vor dem Projekt als Argument dafür genannt.

  

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voestalpine - RCB bestätigt "Hold"-Votum und Kursziel bei 24,5 Euro
Prognosen für anstehende Drittquartalszahlen gesenkt

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr "Hold-Votum" für die Aktien des heimischen Stahlriesen voestalpine bestätigt. Auch das Kursziel für die Papiere wird in der kürzlich veröffentlichten Studie des RCB-Analysten Markus Remis bei 24,5 Euro belassen.

Im Vorfeld der anstehenden Drittquartalszahlen des Geschäftsjahres 2019/2020 hat der Analyst seine Zahlenprognosen für den Konzern etwas heruntergeschraubt. Vor allem Aufwände und Wertminderungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen seien der Grund hierfür.

Die neutrale Haltung zu dem "Investment Case" der voestalpine bleibe weiterhin aufrecht. Das Schlimmste könnte für das Unternehmen zwar bereits geschafft sein und das Handelsklima scheint sich vorerst auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Trotzdem fehle es etwas an Aufwärtspotenzial. Außerdem liege das Handelsvolumen bereits über dem langfristigen Durchschnitt, so der RCB-Wertpapiexperte.

Für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 erwartet der RCB-Analyst einen Verlust je Aktie von 1,30 Euro. In den beiden Folgejahren rechnet er dann mit einem Gewinn je Aktie von 1,77 Euro für 2020/21, sowie 2,38 Euro für 2021/2022.

  

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Donald und Greta setzen voestalpine zu

CEO: Wir werden in Österreich eventuell noch auf die Möglichkeit der Kurzarbeit zurückgreifen müssen - "Hybrid-Stahlwerk" könnte nach 2030 starten - (Von Birgit Kremser/APA) - BILD

Der von US-Präsident Donald Trump angefachte internationale Handelsstreit und seine Strafzölle auf Stahl-und Aluminiumimporte versetzen auch dem oberösterreichischen Stahlkonzern voestalpine einen gehörigen Dämpfer. Gleichzeitig erfordern die EU-Klimaschutzziele (CO2-Neutralität bis 2050) milliardenschwere Investitionen. Der Konzern muss sparen. Als nächstes droht Kurzarbeit in Österreich.

"Wenn es zu Auftragsausfällen oder Verschlechterungen kommt, würden wir als nächsten Schritt auf die Möglichkeit der Kurzarbeit in Österreich zurückgreifen", sagte Konzernchef Herbert Eibensteiner im Gespräch mit der APA. "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz", fügte er hinzu. Forciert würden derzeit die Reduktion von Überstunden, Urlaubsabbau, Einsparungen bei Personalleasingfirmen und "natürlich werden nicht alle freiwerdenden Stellen nachbesetzt".

Die voestalpine betreibt weltweit rund 500 Standorte mit mehr als 50.000 Beschäftigten, fast 23.000 davon in Österreich. Das Kontingent der Leiharbeiter - in guten Zeiten sind damit weltweit mehr als 3.000 Stellen besetzt - wurde mittlerweile fast auf null zurückgefahren.

Besonders stark betroffen von den im Sommer 2018 eingeführten US-Strafzöllen auf europäische Stahl- und Aluminiumimporte ("Section 232") ist voestalpine Tubulars im steirischen Kindberg. Dort wird die Produktion seit vergangenen September gedrosselt - es wurde von Vier- auf Dreischichtbetrieb mit zehn Prozent weniger Personal umgestellt. 125 der rund 1.300 Mitarbeiter an dem Standort seien inzwischen anderswo im Konzern, bei Partnerfirmen oder in der Stahlstiftung untergekommen, hieß es nun gegenüber der APA. In Kindberg werden Nahtlosrohre für die Öl- und Gasindustrie hergestellt.

In Deutschland und Holland weht bei der voestalpine bereits ein noch wesentlich schärferer Wind - in zwei Werken wird in größerem Stil Personal abgebaut. Bei der deutschen Konzerntochter Buderus Edelstahl in Wetzlar etwa werden demnächst 325 der 1.500 Jobs gestrichen - bei 125 Arbeitnehmern laufen Ende März auf ein Jahr befristete Verträge aus und werden nicht erneuert; zusätzlich sind beim Stammpersonal in den kommenden Monaten rund 200 Kündigungen geplant. Darüber werde jetzt im Jänner und im Februar verhandelt, berichtete Eibensteiner.

Auch der "Green Deal" der EU setzt die voestalpine als größten Kohlendioxid-Emittenten Österreichs unter Druck. Denn bis 2050 muss demnach selbst die europäische Schwerindustrie CO2-frei produzieren. Das erfordert bei dem Stahlhersteller eine grundlegende Technologieumstellung und hohe Investitionen, "die aber auch wirtschaftlich darstellbar sein müssen", betonte der CEO. Derzeit ist der Stahl- und Technologiekonzern für rund die Hälfte der CO2-Emissionen der gesamten heimischen Industrie und somit für etwa 10 Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen in Österreich verantwortlich.

Mindestens 1 Mrd. Euro würde es das Unternehmen kosten, drei der fünf Hochöfen in Österreich von klimaschädlicher Kohle auf Strom umzustellen. "Das wird schon noch dauern", räumte der voestalpine-Chef ein. Davor bräuchte der Stahlhersteller ein 220-kV-Netz, um die notwendige Energie dafür zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das soll laut heimischem Übertragungsnetzbetreiber APG bis 2026 möglich sein. "Man kann also erst nach 2026 investieren", umriss der Konzernchef die Zeitschiene. Frühestens ab 2030 könnte das "Hybrid-Stahlwerk", mit dem der CO2-Ausstoß der Voest um ein Drittel (also um drei bis vier Millionen Tonnen pro Jahr) sinken würde, dann in Betrieb gehen.

"Damit wir aber auch wirklich starten können, muss die Wettbewerbsfähigkeit gegeben sein. Und davon sind wir jetzt sehr weit weg." Eibensteiner wünscht sich dafür etwa "einen Strompreis, der deutlich niedriger ist und eine Zweckwidmung der ETS-Zertifikatskosten (Kosten im EU-Emissionsrechtehandel, Emission Trading System, Anm.) für Innovationen in grüne Technologien". Er wies darauf hin, dass die voestalpine im laufenden Geschäftsjahr rund 100 Mio. Euro für CO2-Zertifikate bezahle und dieses Geld nicht zweckgewidmet sei.

Doch selbst wenn die voestalpine, wie angedacht, die zwei kleineren Hochöfen in Linz und einen der beiden in Donawitz durch Elektro-Öfen ersetzt, fehlen immer noch zwei Drittel CO2-Reduktion. "Es gibt noch die Möglichkeit, Wasserstoff in unserem Prozess zu verwenden - das ist eine Geschichte, die nach 2035 vorstellbar ist", so Eibensteiner. "Das Thema ist wieder, wie wirtschaftlich ist eine Wasserstofftechnologie und auch technisch ist noch sehr viel Forschungsarbeit zu leisten. Wir stehen fast am Anfang", verdeutlichte der Manager. Ziel ist es, Kohle und Koks als Energieträger für die hohen Temperaturen, die für die Stahlerzeugung nötig sind, zu ersetzen und somit die CO2-Emissionen zu senken. Ohne finanzielle Unterstützung der EU und Österreichs ist solch ein Transformationsprozess laut Eibensteiner "nicht machbar".

Die heimische türkis-grüne Regierung hat bei den Klimaschutzzielen kürzlich noch ein Schäuferl nachgelegt: Österreich soll die CO2-Neutralität schon zehn Jahre früher als von der EU vorgegeben schaffen. "Die Verschärfung der Ziele auf 2040 hat uns doch sehr überrascht", merkte der voestalpine-Chef an. Ansonsten wertete er das aktuelle Regierungsprogramm als "guten Versuch, Industriepolitik und Klimapolitik gleichberechtigt darzustellen". "Es sind dort gute Punkte drin", meinte der CEO unter Verweis auf die angekündigten Maßnahmen zur Stärkung des Kapitalmarktes, des dualen Ausbildungssystems und der Ausbildung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie auf die Förderung von Forschungsprogrammen, die Förderprogramme für CO2-freie und grüne Technologien, die Entlastung der unteren Einkommen und die Senkung der Körperschaftsteuer (KÖSt).

Eibensteiner steht seit einem halben Jahr an der Spitze der voestalpine. Schonfrist hatte er keine: Seinen Einstand begleiteten - neben den weltweiten Handelsstreitigkeiten und den ambitionierten EU-Klimaschutzzielen - der technologische Umbruch samt Nachfrageflaute in der Autoindustrie, mit der die voestalpine als Zulieferer immerhin ein Drittel ihres Umsatzes macht, ausufernde Hochlaufkosten im US-Automotive-Werk in Cartersville (Georgia), hohe Rohstoffkosten für das Roheisenwerk in Corpus Christi (Texas), massiv gestiegene Erzpreise und in weiterer Folge Gewinnwarnungen. Zuletzt wurde bei der voestalpine vor Weihnachten ein zusätzlicher Bedarf an Sonderabschreibungen, Vorsorgen und Rückstellungen im Volumen von 360 Mio. Euro bekannt, der die Erträge im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende März) deutlich nach unten drückt.

Am 6. Februar legt die voestalpine ihre Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vor - Analysten rechnen mit operativen Verlusten und dann für das Gesamtjahr 2019/20 mit einer kräftigen Dividendenkürzung. Laut Raiffeisen Centrobank (RCB) dürfte sich die Ausschüttung von zuletzt 1,10 Euro je Aktie (2018/19) auf 60 Cent fast halbieren. Im Geschäftsjahr 2018/19 war der Konzerngewinn (nach Steuern) um 44 Prozent auf rund 459 Mio. Euro zusammengeschmolzen. Der Umsatz hatte sich auf 13,6 Mrd. Euro belaufen.

  

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Die höheren Rohstoffkosten für Texas sollten nur teilweise schlagend werden, da man normalerweise bei Langfristverträgen variable wie Dollerkurs Rohstoffkosten usw. absichert.

Herr Eder hat außerdem behauptet, dass die Strafzölle der USA nicht gravierend sind. (Es wurden viele Anträge zur Ausnahme genehmigt lt. Eder)

Herr Eder hat sich immer schön dargestellt, muss der Neue nun die Situation schlechter darstellen als sie ist, oder hat Herr Eder die Situation falsch eingeschätzt??

Der Aktienkurs der Vöest ist desaströs für die getätigten Investitionen

  

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voestalpine - Baader senkt Kursziel von 26,0 auf 22,0 EUR - "Reduce"
Anlagevotum bestätigt - Marktumfeld weiterhin schwierig erwartet

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Stahl- und Technologiekonzerns voestalpine von 26,00 auf 22,00 Euro gesenkt. Das Anlagevotum bleibt mit "Reduce" unverändert.
Als Grund für die Kurszielsenkung führen die Baader-Analysten ein schwieriges Marktumfeld an: "Wir erwarten, dass voestalpine in den kommenden Quartalen im Restrukturierungsmodus bleiben wird. Die Nachfrage aus Hauptabnehmer-Industrien wie Automotive (etwa 34 Prozent der Gesamtumsätze) und Energie (15 Prozent) bleibt verhalten.", schreibt Christian Obst in der aktuellen Studie der Baader Bank über die Anteilscheine des Linzer Konzerns.

Auch der Preisdruck dürfte aufrecht bleiben, heißt es in der Einschätzung. Baader erwartet darüber hinaus keine nachhaltige Erholungsrallye und dass voestalpine seine Dividende deutlich senken wird. Die Bank passte auch ihre Schätzungen für das Ergebnis je Aktie an.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Baader-Analysten nun minus 0,54 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 und 1,64 Euro für das Folgejahr sowie 2,19 Euro für 2021/2022. Die Dividende wird für das heurige Geschäftsjahr bei 0,50 Euro je Anteilsschein, für 2020/21 bei 0,85 Euro und für 2021/22 bei 1,10 Euro gesehen.

  

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voestalpine braucht vorerst in Kapfenberg keine Kurzarbeit
Von Ausfall des Boeing-Flugzeugs 737 Max stark betroffen - Trotzdem "neue Ideen" für Kapfenberg

Das voestalpine-Werk in Kapfenberg ist vom Produktionsstopp für den Boeing-Unglücksflieger 737 Max stark betroffen. Rund 45 Mio. Euro Umsatz für die Luftfahrtbranche entfielen auf Zulieferungen für das frühere Paradeprodukt des US-Flugzeugbauers, das nach zwei Abstürzen vorerst nicht mehr gebaut wird. Kurzarbeit ist aber nicht nötig, sagte voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner vor Journalisten.

Nach langen Überlegungen und Diskussionen habe man sich gegen Kurzarbeit in Kapfenberg entschieden. Statt dessen werde man mit der Verringerung von Leasing-Personal, Urlaubs- und Überstundenabbau, der Nicht-Nachbesetzung von Abgängen und allenfalls Weiterbildungen über die Runden kommen. Damit sei die Situation für die kommenden Monate abgesichert, so Eibensteiner. Auch wenn die voestalpine kommendes Jahr bei Investitionen auf die Bremse steigen werde, werde das Werk in Kapfenberg aber weiter gebaut. Man habe dazu "neue Ideen".

Grundsätzlich ist die Einschätzung Eibensteiners über die Wirtschaftsentwicklung in naher Zukunft "verhalten". Vor allem das geänderte Großklima in Bezug auf den Welthandel steht dabei im Vordergrund. "Der Protektionismus wird nicht verschwinden", so die Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden. In den USA seien sich Republikaner und Demokraten einig, US-Präsident Donald Trump stütze seine Maßnahmen und Strafzölle auf Gesetze, die unter seinem demokratischen Vorgänger Barack Obama beschlossen wurden. Und "China ist China. Die Handelspolitik war nie offen und fair und das wird sich nicht ändern".

Der neuen österreichischen Regierung gibt Eibensteiner hingegen eine Chance. Noch müsse man erst sehen, wie die Pläne mit Inhalten erfüllt werden, aber "ich hoffe, dass das Regierungsprogramm verantwortungsvoll umgesetzt wird". Auch die Grünen hätten Pragmatismus gezeigt, so habe Grünen-Chef Werner Kogler gesagt "auf den Standort müssen wir schon schauen". Eibensteiner hat bereits einen Termin bei der Grünen Infrastrukturministerin Eleonore Gewessler. Grundsätzlich müsse die Politik aber geduldig sein. Jede Woche neue Ziele zu verkünden mache keinen Sinn. Das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden, sei allerdings "überraschend ambitioniert", hält Eibensteiner zurückhaltend fest und verweist darauf, dass die EU erste 2050 klimaneutral sein will.

  

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KI soll Arbeitsunfälle in metallverarbeitender Industrie verhindern
"Digital Material Valley Styria" startet Forschungsprojekt in Kooperation mit u.a. voestalpine AG

Heißer Stahl, tonnenschwere Metallteile, große Maschinen, elektrische Anlagen: Viele Arbeitsschritte in metallverarbeitenden Betrieben bergen ein hohes Unfallrisiko. Der steirische Forschungsverbund "Digital Material Valley Styria" will die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen - mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI). Insgesamt werden drei Digitalisierungsprojekte gestartet.

Es wird geschweißt, gelötet, gefräst, lackiert, verladen - meistens geht alles gut, manchmal aber auch nicht. Technische Unfallursachen können durch bessere Sicherheitsausrüstungen immer stärker reduziert werden, Eile, Unachtsamkeit oder Unwissen sorgen aber auch dafür, dass ein Teil der Arbeitsunfälle weiterhin auf "menschliches Versagen" zurückzuführen ist. Jedenfalls ist es für metallverarbeitende Unternehmen wichtig zu erkennen, in welchen speziellen Bereichen die Präventionsarbeit weiter vorangetrieben werden soll. Das Forschungsnetzwerk "Digital Material Valley Styria" setzt mit einem seiner drei Startprojekte im Bereich der Digitalisierung genau hier an, hieß es am Mittwoch anlässlich des Pressegesprächs mit Wirtschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) in Kapfenberg.

Im dem von der FH Joanneum geleiteten, interdisziplinären Projekt "Sichere und intelligente Arbeitsplätze" will man mit der Nutzung empirischer Daten österreichischer Industrieunternehmen sowie neuesten Methoden aus den Bereichen Statistik, Machine Learning und Künstliche Intelligenz die Unfalldaten und Informationen aus kritischen Situationen auf unfalltypische Auffälligkeiten und Muster untersuchen. Dabei können die Forscher auch auf Informationen aus Situationen von zwei voestalpine-Standorten zurückgreifen. Die Erkenntnisse werden mit computergestützter Simulation visualisiert und anschließend unter die Lupe genommen. Projektpartner sind die FH Campus 02 und Joanneum Research.

Besondere Beachtung schenkt man den Beinahe-Unfällen und den vorausgehenden "unsicheren" Handlungen. Von Letzteren sei bekannt, dass bei 3.000 solcher Fälle 30 zu tatsächlichen Unfällen und einem schweren Unfall führen. Mit einer App setzt man in diesem Zusammenhang bereits auf Digitalisierung: Sie ermöglicht das direkte Melden von gefährlichen Situationen samt Foto.

"Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung erwarten wir uns Warn- und Prognosesysteme, die Unfälle vermeiden", erklärte Franz Rotter, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Präsident der ASMET (Austrian Society for Metallurgy and Materials), die den Forschungsverbund initiiert und gemeinsam mit dem Wirtschafts- und Forschungsressort des Landes ins Leben gerufen hat. Neben der ASMET gehören dem Verbund der Mobilitätscluster ACStyria, die FH Campus 02, die FH Joanneum, die Forschungsgesellschaft Joanneum Research und die TU Graz an. Darüber hinaus kooperiert man eng mit Unternehmen der Metallurgie und Werkstofftechnik.

Eibinger-Miedl sprach bei der Präsentation der Initiative in Kapfenberg über einen "weiteren Leuchtturm für die Steiermark als Forschungsland Nummer eins in Österreich". Aus ihrer Sicht habe der Forschungsverbund doppelte Bedeutung: "Weil seine inhaltlichen Schwerpunkte - Digitalisierung und künstliche Intelligenz - zentrale Zukunftsthemen abbilden, aber auch, weil die metallverarbeitende Industrie für die Steiermark einen herausragenden Stellenwert hat." Diese sei nach dem Fahrzeugbau der zweitgrößte Industriesektor des Landes mit rund 230 Unternehmen, die 900 Lehrlingen und weiteren rund 25.000 Beschäftigten Arbeit bieten.

Das Land Steiermark unterstützt die Bemühungen des neuen Forschungsverbundes und seiner ersten drei großen Projekte im Bereich der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz mit jeweils 500.000 Euro. Neben Maßnahmen für eine sichere Arbeitsumgebung beschäftigen sie sich mit innovativen Messtechnologien zur Vermeidung von Produktionsfehlern sowie der Entwicklung einer auf künstlicher Intelligenz basierenden, weitgehend automatisierten metallografischen Analyse von Metalllegierungen.

  

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Mitteilung der voestalpine AG

Linz (OTS) - Unter Bezugnahme auf die kontroversiellen Diskussionen in der Hauptversammlung der voestalpine AG am 3. Juli 2019 und die im Anschluss an die Hauptversammlung gegen eine Wahl in den Aufsichtsrat eingebrachte Anfechtungsklage der Aktionärin Staller Investments GmbH hält der Präsidialausschuss des Aufsichtsrates der voestalpine AG Folgendes fest:

1. In seinem Bestreben um eine permanente Optimierung der Governance-Kultur des voestalpine Konzerns hat der Aufsichtsrat der voestalpine AG in mehreren Sitzungen 2019 unter Einbeziehung einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei die Geschäftsordnung für den Vorstand umfassend und kontrovers diskutiert und eine Neufassung in seiner Sitzung am 17. Dezember 2019 einstimmig beschlossen.

2. Zur konsequenten Weiterführung der Aktualisierung der Geschäftsordnungen der Organe der voestalpine AG wird der Aufsichtsrat in seinen kommenden Sitzungen auf Basis eines bereits erstellten Entwurfs und unter Einbeziehung externer Unterstützung eine umfassende Überarbeitung seiner Geschäftsordnung diskutieren und in der daraus sich ergebenden Endfassung beschließen. In diesem Zusammenhang wird der Aufsichtsrat insbesondere den Umgang mit Interessenkonflikten und dem Thema Cooling-off behandeln. Zudem werden Kriterien erarbeitet, in welchen Fällen und mit welcher konkreten Aufgabenstellung externe Beratungskompetenz für die Besetzung vakant werdender Aufsichtsratsmandate beigezogen werden soll.

3. Im Rahmen der aktuellen Governance-Überarbeitung beabsichtigt der Präsidialausschuss im Aufsichtsrat eine grundsätzliche Diskussion der Zulässigkeit von Nebentätigkeiten bzw. der Übernahme von Aufsichtsratsmandaten durch Vorstandsmitglieder der voestalpine AG in Unternehmen, die mit einem gemäß Börsegesetz meldepflichtigen Anteil an der voestalpine AG beteiligt sind (ausgenommen die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung). Insbesondere soll festgelegt werden, dass die Übernahme derartiger Funktionen grundsätzlich nur bei Bestehen einer relevanten strategischen Beteiligung der voestalpine AG an solchen Aktionären erfolgt.

In seinem Bericht an die Hauptversammlung 2020 wird der Aufsichtsrat den Stand bzw. das Ergebnis der Beratungen detailliert erläutern.

  

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Verhandlung wegen Eder-Wechsel in voestalpine-Aufsichtsrat abgeblasen
Auf Wunsch des Klägers - Geschäftsordnung wird korrigiert

Quasi in letzter Minute vor der Verhandlung der Anfechtungsklage des Aktionärs Rupert-Heinrich Staller wegen des nahtlosen Wechsels des langjährigen voestalpine-Generaldirektors Wolfgang Eder vom Chefsessel in den Aufsichtsrat, ist diese am Donnerstag abgesagt worden. Die für morgen Freitag im Landesgericht Linz angesetzte Verhandlung wurde auf Wunsch des Klägers abgesagt, teilte die Voest mit.

Staller war der Ansicht gewesen, man habe die gesetzlich vorgesehene Abkühlphase von zwei Jahren ignoriert. Eder würde Entscheidungen kontrollieren, die er selbst noch in seiner Zeit als CEO getroffen hatte. Daher wollte er vor Gericht ziehen. Der Konzern vertrat hingegen den Standpunkt, dass die Wahl aller acht Aufsichtsratsmitglieder rechtmäßig erfolgt sei.

Diese juristischen Gefechte hätten sich jetzt überraschend ins Positive gedreht, weshalb es eine gerichtliche Entscheidung nicht mehr brauche. "Der Präsidialausschuss des Aufsichtsrates der voestalpine AG hat bereits im vergangenen Jahr damit begonnen, die Geschäftsordnung sowohl für den Vorstand als auch für den Aufsichtsrat zu überarbeiten, um eine permanente Optimierung der Governance-Kultur des voestalpine-Konzerns sicherzustellen", so voestalpine-Sprecher Peter Felsbach.

Eine entsprechende Neufassung für die Geschäftsordnung des Vorstandes wurde am 17. Dezember 2019 einstimmig beschlossen. Jetzt solle noch eine zeitgemäße, "optimierte Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat" erarbeitet werden. "In diesem Zusammenhang wird der Aufsichtsrat auch sämtliche in der Hauptversammlung erwähnten Kritikpunkte, insbesondere die Themen Interessenskonflikte und Cooling-off, behandeln".

Staller erklärte, es sei ihm darum gegangen, "allfällige Schwachpunkte in den voestalpine-Geschäftsordnungen zu korrigieren. Das ist jetzt gelungen". Im Bericht an die Hauptversammlung am 1. Juli werde der Aufsichtsrat den Stand bzw. das Ergebnis der Beratungen detailliert erläutern.

  

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voestalpine - Erste Group senkt Kursziel von 28,0 auf 23,5 Euro
"Hold"-Bewertung bleibt aufrecht

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihre Einstufung "Hold" für die Aktien des heimischen Stahl- und Technologiekonzerns bestätigt und gleichzeitig das Kursziel von 28,0 auf 23,5 Euro gesenkt. Begründet wird die Rücknahme des Kursziels mit niedrigeren Schätzungen.
Die voestalpine legt in der nächsten Woche Ergebnisse zum dritten Geschäftsquartal 2019/20 vor. Die Zahlen dürften nach Ansicht von Erste-Analyst Michael Marschallinger tief im roten Bereich liegen - aber gleichzeitig auch die Talsohle markieren. Er erwartet für das laufende Schlussquartal (bis Ende März) und das Geschäftsjahr 2020/21 eine Erholung.

Der erwartetet Gewinn je Aktie für 2019/20 liegt demnach bei -0,53 Euro, für 2020/21 werden dann schon 2,07 Euro erwartet und für 2021/22 liegt die Prognose bei 2,47 Euro. Die Dividendenschätzung beziffert die Bank mit 0,50 Euro je Aktie für 2019/20, für die beiden Folgejahre mit 1,00 Euro je Anteilsschein.

  

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Halten-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 23,5 bestätigt 

In unserer neuen Analyse nehmen wir unser Kursziel aufgrund gekürzter Schätzungen von EUR 28 auf EUR 23,5 zurück. Unsere Halten-Empfehlung bleibt aufrecht.

Ausblick

Die voestalpine wird am 6. Februar ihre Q3 19/20 Zahlen präsentieren. Nach der 2. Gewinnwarnung 19/20 erwarten wir tiefrote Q3- Ergebnisse infolge eines Giftcocktails aus niedrigen Stahl- und nach wie vor hohen Eisenerzpreisen sowie den angekündigten Wertberichtigungen und Abwertungen. Dennoch sehen wir das 3. Quartal eher als Wendepunkt und erwarten mit dem 4. Quartal und 2020/21 eine einsetzende Margenerholung. Während wir einer stärkeren Erholung der Stahlpreise infolge der schwachen Nachfrage eher skeptisch gegenüberstehen, sind die Eisenerzpreise nach ihrer Spitze im Sommer 2019 infolge des Minenunglücks bei Vale (dem größten Eisenerzproduzenten weltweit) bereits um fast 30% zurückgekommen. Ein weiteres Absinken der Preise auf Niveaus vor dem Minen-Desaster hängt jedoch davon ab, wie schnell Vale seine Kapazitäten wieder herstellen kann. In Summe sehen wir das Chancen-/Risikoprofil bei der voestalpine nach der Kurserholung von den Sommertiefs 2019 auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und bestätigen unsere Halten-Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Auch die Voestalpine hat Werke in China und beschäftigt dort mehr als 3000 Leute an rund 30 Standorten, davon sind neun Produktionsstandorte. Auch davon stehen einige still. Ob das aufs Ergebnis durchschlagen wird, wird man am Donnerstag sehen, wenn die Voestalpine ihre Quartalszahlen vorlegen wird.

https://www.derstandard.at/story/2000114171479/lenzing-miba-und-voest-wo-das-coronavirus- zuschlaegt

  

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Die Vöest wird sicherlich auch den Virus als Ausrede ihrer Missmanagement verantwortlich machen.


Wäre ja ungewöhnlich wenn nicht, nachdem sie in den letzten Quartalen alle nur möglichen Ausreden genutzt hat, um ihr Unvermögen zu vertuschen

  

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voestalpine rutschte tief in die Verlustzone

Nettoergebnis drehte in den ersten drei Quartalen 2019/20 gegenüber Vorjahresperiode von plus 281,3 Mio. auf minus 160 Mio. Euro - Umsatz sank um 3,8 Prozent auf rund 9,6 Mrd. Euro

Der Stahlkonzern voestalpine hat in den ersten drei Quartalen 2019/20 herbe Verluste erlitten. Unter dem Strich blieb ein Nettoergebnis von minus 160 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Gewinn von 281,3 Mio. Euro erzielt worden. Die voestalpine leidet unter anderem unter der eklatante Nachfrageschwäche in der Automobilindustrie.
Auch steigende Eisenerzpreise bei gleichzeitig sinkenden Stahlpreisen sowie die im Zuge der internationalen Handelsstreitigkeiten eingeführten US-Importzölle auf Stahl und Aluminium machen dem Konzern zu schaffen. Hinzu addieren sich die Konjunktur, die sich in den ersten drei Geschäftsquartalen "zunehmend eingetrübt" hat, sowie massive Anlaufprobleme im US-Automotive-Werk in Cartersville (Georgia).

Kurz vor Weihnachten musste die voestalpine aus den genannten Gründen einen Bedarf an zusätzlichen Sonderabschreibungen, Vorsorgen und Rückstellungen im Volumen von 360 Mio. Euro bekanntgeben.

Diese Sondereffekte belasteten den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des dritten Quartals den heutigen Angaben zufolge mit etwa 75 Mio. Euro (Vorsorgen) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit rund 345 Mio. Euro (Abschreibungen und Vorsorgen).

Das drückte das EBITDA der ersten neun Monate im Geschäftsjahr 2019/20 von 1,1 Mrd. Euro auf 837,2 Mio. Euro um gut 24 Prozent nach unten. Operativ schlug ein Verlust (EBIT) von 185,2 Mio. Euro zu Buche - im Vergleichszeitraum des Vorjahres schrieb die voestalpine hier noch 525,5 Mio. Euro Gewinn. Der Verlust je Aktie (EPS) beläuft sich im Berichtszeitraum auf 97 Cent, nach einem Gewinn von 1,4 Euro vor einem Jahr.

Der Umsatz verringerte sich von 9,9 auf 9,6 Mrd. Euro um 3,8 Prozent. Dies sei auf "reduzierte Gesamtmengen" zurückzuführen. Die voestalpine beschäftigte per Ende Dezember 49.838 Mitarbeiter (-3,2 Prozent).

An der in den vergangenen drei Monaten bereits zweimal gekappten Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2019/20 (per Ende März) hält das Management nun fest: Das EBITDA soll 1,2 Mrd. Euro erreichen (nach fast 1,6 Mrd. Euro 2018/19) und das EBIT soll "gerade noch positiv" sein (Vorjahr: 779,4 Mio. Euro).

Die "Effizienz" im US-Automobilwerk Cartersville habe durch die eingeleiteten Maßnahmen bereits gesteigert werden können. Für die Erreichung der ursprünglichen Planungsziele seien "jedoch weitere Optimierungsschritte notwendig", hieß es heute.



"Gleichzeitig beginnen unsere in Umsetzung befindlichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme bereits Wirkung zu zeigen und wir sehen erste Anzeichen, dass es in einigen Geschäftsbereichen zu einer Stabilisierung der Nachfrage kommen könnte", erklärte voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner.

"In diesen herausfordernden Zeiten erweise sich die breite technologische und regionale Aufstellung der voestalpine "als klare Stärke". Die Konzernbereiche Bahninfrastruktur, Luftfahrtindustrie, die Schweiß- oder Lagertechnik hätten über die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres hinweg "eine durchaus solide Entwicklung" gezeigt.

  

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voestalpine selbst:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200206_OTS0008/eans-news-voestalpine-ag-konjunk tur-und-sondereffekte-belasten-voestalpine-ergebnis-zum-3-quartal-201920-abzueglich-einmaleffekte-operati v-leicht-positives-ergebnis

EANS-News: voestalpine AG /Konjunktur und Sondereffekte belasten voestalpine-Ergebnis zum 3. Quartal 2019/20; abzüglich Einmaleffekte operativ leicht positives Ergebnis
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Quartalsbericht

Linz - Das konjunkturelle Umfeld hat sich für die voestalpine im Verlauf des Geschäftsjahres 2019/20 zunehmend eingetrübt. Die negativen Auswirkungen der Handelskonflikte auf die Weltwirtschaft, insbesondere die schwache Entwicklung der exportorientierten Industrie Europas, dem Hauptabsatzmarkt der voestalpine, stellen den Konzern vor beträchtliche Herausforderungen. Neben der rückläufigen Nachfrage im zentralen Kundensegment Automotive, führten im Stahlsektor global steigende Eisenerzpreise bei niedrigen Stahlpreisen zu zusätzlichem Druck auf die Ergebnismargen. Intern konnte die Effizienz im US-Automobilwerk Cartersville durch die eingeleiteten Maßnahmen bereits gesteigert werden, für die Erreichung der ursprünglichen Planungsziele sind jedoch weitere Optimierungsschritte notwendig.

"Der Konjunkturrückgang in unseren wichtigsten Märkten und Branchen sowie die im aktuellen Geschäftsjahr getätigten Sonderabschreibungen bzw. Vorsorgen wirken sich deutlich negativ auf das voestalpine-Ergebnis zum dritten Quartal 2019/20 aus. Gleichzeitig beginnen unsere in Umsetzung befindlichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme bereits Wirkung zu zeigen und wir sehen erste Anzeichen, dass es in einigen Geschäftsbereichen zu einer Stabilisierung der Nachfrage kommen könnte", so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. "Als klare Stärke erweist sich in diesen herausfordernden Zeiten unsere breite technologische und regionale Aufstellung - so verzeichneten die Segmente Bahninfrastruktur, Luftfahrtindustrie, die Schweiß- oder Lagertechnik über die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres eine durchaus solide Entwicklung."

Brexit und Coronavirus-Epidemie

Während der Hard-Brexit mit seinen negativen Auswirkungen nicht eingetreten ist, sind die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie in China, wo der Konzern neun lokale Produktionsgesellschaften betreibt, derzeit noch nicht absehbar. Bis zumindest 9. Februar befinden sich die chinesischen Werke aufgrund der behördlichen Vorgaben bzw. Empfehlungen noch in verlängerten Betriebsferien. Die Folgen des Coronavirus bedeuten in der aktuellen globalwirtschaftlichen Situation einen zusätzlichen Unsicherheitsfaktor.

Entwicklung von Umsatz- und Ergebnisziffern

Der Umsatz des voestalpine-Konzerns zum 3. Geschäftsquartal 2019/20 ging im 9-Monatsvergleich aufgrund reduzierter Versandmengen von 9,9 auf 9,6 Mrd. EUR um 3,8 % leicht zurück. Was die Ergebnisziffern betrifft, ist die Gegenüberstellung mit dem Vorjahr nur bedingt aussagekräftig, um die operative Entwicklung des Unternehmens darzustellen. Wie berichtet nahm die voestalpine AG im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 infolge einer Analyse der geänderten globalen ökonomischen Rahmenbedingungen Sonderabschreibungen in wesentlichen Geschäftsbereichen vor und bildete zusätzlich Vorsorgen für Sanierungen und sonstige Risiken. Diese Sondereffekte belasten das EBITDA des 3. Quartals 2019/ 20 in einer Höhe von etwa 75 Mio. EUR (Vorsorgen) und das EBIT in einer Höhe von ca. 345 Mio. EUR (Abschreibungen und Vorsorgen). Insgesamt verringerte sich das EBITDA damit im Jahresvergleich um -24,2 % von 1,1 Mrd. EUR auf 837 Mio. EUR. Das EBIT beläuft sich angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und der genannten Sondereffekte auf einen Negativbetrag von -82 Mio. EUR (Vorjahr:
526 Mio. EUR).

Entsprechend der EBIT-Entwicklung kam auch das Ergebnis vor Steuern negativ bei -185 Mio. EUR zu liegen; das Ergebnis nach Steuern betrug -160 Mio. EUR. Die Verschuldungskennzahl Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) war neben der Ergebnisreduktion auch von bilanztechnischen Maßnahmen beeinflusst: Zum einen wurde die im Jahr 2013 begebene Hybridanleihe mit einem Volumen von 500 Mio. EUR, die zuvor der Position Eigenkapital zugerechnet wurde, zum 31. Oktober 2019 zurückbezahlt und durch Fremdkapital refinanziert. Zum anderen erhöhte sich die Nettofinanzverschuldung durch die Umstellung der Rechnungslegungsstandards (IFRS 16). In Summe erhöhte sich die Nettofinanzverschuldung per 31. Dezember 2019 um 20,3 % auf 4,6 Mrd. EUR gegenüber dem Vorjahr. Das Eigenkapital verringerte sich im gleichen Zeitraum um 12,1 % auf 5,7 Mrd. EUR, was letztlich zu einem Anstieg der Gearing Ratio von 58,4 % im Vorjahr auf aktuell 80 % führte.

Per 31. Dezember 2019 waren im voestalpine-Konzern 49.838 Mitarbeiter (FTE) beschäftigt, dies entspricht einer Abnahme um 3,2 %. Über laufende Maßnahmen, wie die Reduktion von Leasingmitarbeitern sowie Abbau von Urlaub und Überstunden, wird sich die Anzahl der Vollzeitäquivalente auch im 4. Quartal weiter verringern.

Ausblick

Nach 9 Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 und insbesondere nach Analyse der veränderten globalen ökonomischen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf die wesentlichen Geschäftsbereiche der voestalpine und den aus dieser Analyse abgeleiteten Konsequenzen, erwartet der Vorstand der voestalpine AG aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2019/20 ein EBITDA in einer Größenordnung von 1,2 Mrd. EUR und ein gerade noch positives EBIT.

voestalpine-Konzern in Zahlen

___________________________________________________________________________
|(gem._IFRS)________________|1Q-3Q_GJ_2018/19_|1Q-3Q_GJ_2019/20_|Veränderung|
|___________________________|01.04.-31.12.2018|01.04.-31.12.2019|in_%_______|
|Umsatz_____________________|9.948,6__________|9.575,2__________|-3,8_______|
|EBITDA_____________________|1.104,1__________|837,2____________|-24,2______|
|EBITDA-Marge_in_%__________|11,1%____________|8,7%_____________|___________|
|EBIT_______________________|525,5____________|-82,3____________|-115,7_____|
|EBIT-Marge_in_%____________|5,3%_____________|-0,9%____________|___________|
|Ergebnis_vor_Steuern_______|430,6____________|-185,2___________|-143,0_____|
|Ergebnis_nach_Steuern_*____|281,3____________|-160,0___________|-156,9_____|
|Ergebnis_je_Aktie__________|1,40_____________|-0,97____________|-169,3_____|
|Gearing_Ratio_in_%_(31.12.)|58,4%____________|80,0%____________|___________|
|Mio._EUR___________________________________________________________________|

* Vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalzinsen

  

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Coronavirus - Bei der voestalpine stehen neun Werke in China still
Betriebsferien wurden dort behördlich ab Chinesisch Neujahr bis 9. Februar verlängert - Konzernleitung weiß noch nicht, wie es ab Montag weitergeht

Die Coronavirus-Epidemie hat auch die neun Werke des Linzer Stahlkonzerns voestalpine in China lahmgelegt. Die lokalen Produktionsgesellschaften sind bis kommenden Montag, geschlossen. "Das ist die behördliche Vorgabe", sagte Konzernchef Herbert Eibensteiner in einer Telefonkonferenz. Wie es weitergeht, ist unklar. "Wir wissen dort nicht genau, wie die nächsten Maßnahmen aussehen."

Die Betriebsferien ab Chinesisch Neujahr, das heuer auf den 25. Jänner fiel, wurden wegen des Virus bis nächste Woche verlängert. "Im Moment sind alle unsere Werke von den Stillständen betroffen - unser Kenntnisstand ist, dass sie bis 9. Februar geschlossen bleiben, aber wir haben aktuell keine Information, ob verlängert wird oder wie lange geschlossen bleibt", sagte der CEO heute, Donnerstag, unter Verweis auf die behördlich verhängten Produktionsstopps in mehreren chinesischen Provinzen.

Der österreichische Großbetrieb kann den Angaben zufolge insgesamt noch nicht abschätzen, wie sich die Epidemie aufs eigene Geschäft niederschlägt. "Das ist natürlich auch ein Unsicherheitsfaktor für uns als voestalpine", räumte Eibensteiner ein. "Wir müssen jetzt abwarten, wie sich das bei uns auswirken wird."

Generell habe sich die Stahlproduktion in China aufgrund der hohen Infrastrukturinvestitionen in dem Land zuletzt auf Rekordniveau erhöht. "Und natürlich sind auch die Eisenerzpreise in diesem Umfeld mitgestiegen und unsere Standorte wurden margenmäßig doch unter Druck gesetzt", berichtete der Konzernchef von der dortigen Marktsituation. Im Moment sei es aber auch schwierig abzuschätzen, wie sich das Coronavirus auf die Stahlindustrie in China auswirken wird. So seien etwa die (hohen) Erzpreise "kurzfristig stark zurückgegangen und dann wieder stark gestiegen". Niedrigere Erzpreise wären gut für den Konzern.

Die voestalpine erzielt rund 550 Mio. Euro Jahresumsatz in China - von zuletzt knapp 10 Mrd. Euro weltweit. Das Unternehmen ist dort mit etwa 30 Standorten, davon neun Werken, vertreten und beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter. Dienstreisen von und nach China wurden bereits eingestellt.

Der Konzern ist in China in verschiedenen Bereichen tätig. "Wir sind dort an einer Gießerei beteiligt und haben dort natürlich auch im Automobilbereich, aber auch im Draht- und Schweißbereich Firmen, und auch in der Bahninfrastruktur", erklärte Eibensteiner.

  

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voestalpine - Flugverbot für Boeing 737 Max macht Schwierigkeiten
Bisher wurde normal zugeliefert, doch im Jänner stoppte der US-Flugzeughersteller die Produktion

Bisher hat das weltweite Flugverbot für die Boeing 737 Max die voestalpine als Zulieferer nicht beeinträchtigt. Denn nach den zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten wurde nach Mitte März 2019 normal weiterproduziert. Doch heuer im Jänner stoppte der US-Flugzeughersteller die Produktion. "Die 737 Max wird uns daher im nächsten Geschäftsjahr Schwierigkeiten machen", so CEO Herbert Eibensteiner.

"Wir rechnen damit, dass wir die nächsten Monate die Produktion nicht aufnehmen werden", sagte der voestalpine-Chef am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der 737 Max gibt es noch immer keinen konkreten Termin.

Im Bereich Aerospace macht der oberösterreichische Stahl- und Technologiekonzern jährlich einen Umsatz von rund 400 Mio. Euro - etwa 45 Mio. Euro davon entfallen den Unternehmensangaben zufolge auf den Unglücksflieger 737 Max.

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019/20 wurden die Zulieferteile der voestalpine vom US-Flugzeugbauer Boeing noch normal abgerufen, es gab bisher also aus diesem Titel heraus noch keine Beeinträchtigung des Geschäfts.

Infolge der generell schwächeren Konjunktur, der internationalen Handelsstreitigkeiten, der Nachfrageschwäche in der Automobilindustrie, mit der die voestalpine rund ein Drittel ihres Jahresumsatzes von zuletzt knapp 10 Mrd. Euro macht, enormen Hochlaufkosten im US-Automotive-Werk in Cartersville (Georgia), hohen Rohstoffkosten im Roheisenwerk in Corpus Christi (Texas) und empfindlich gestiegenen Erzpreisen hat der Konzern seine Gewinnerwartungen für das Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende März) aber bereits zweimal nach unten geschraubt. Vor Weihnachten wurden Sonderabschreibungen, Vorsorgen und Rückstellungen im Volumen von 360 Mio. Euro bekanntgegeben.

Der Verschuldungsgrad der voestalpine schnalzte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019/20 nach oben. Die Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode von 58,4 Prozent auf aktuell 80 Prozent. Per Ende Dezember legte die Nettoverschuldung um rund 20 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro zu. Parallel dazu ging das Eigenkapital um 12 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro zurück.

Im letzten Quartal sei - neben den oben genannten Sondereffekten - auch ein Hybriddarlehen im Volumen von 500 Mio. Euro zurückbezahlt worden, erklärte Eibensteiner. Eigenkapital sei durch Fremdkapital ersetzt worden. Die Nettofinanzverschuldung sei zudem durch die Umstellung der Rechnungslegungsstandards (IFRS 16) gestiegen.

Wegen des insgesamt für die voestalpine äußerst ungünstigen Umfelds wird der Konzern auch seine Dividendenzahlung für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 kürzen müssen. Der Vorstand werde dem Aufsichtsrat "eine auf die Situation angepasste Dividende" zur Genehmigung vorlegen, formulierte Eibensteiner vorsichtig. "Aus heutiger Sicht wird der Vorschlag im Vergleich zum Vorjahr geringer ausschauen." Schon im Geschäftsjahr 2018/19 war die Dividende angesichts der damals erlittenen Gewinnhalbierung von 1,40 Euro je Aktie auf 1,10 Euro gekappt worden.

  

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voestalpine - Baader behält Kursziel 22,0 Euro und "reduce" bei
Analyst: Zahlen nahe den Erwartungen, Umfeld herausfordernd

Die Wertpapierexperten von Baader haben ihr Kursziel von 22,0 Euro und ihre Empfehlung "reduce" für die Papiere der voestalpine bestätigt. Hintergrund der Bestätigung sind die von dem Stahlkonzern am Donnerstag gemeldeten Drittquartalszahlen.

Der Analyst Christian Obst schreibt in seiner Analyse von einem herausfordernden Umfeld für die voestalpine. Die Stahlpreise dürften sich zwar stabilisieren, eine signifikante Erholung der Preise sei aber nicht zu erwarten.

Die von voestalpine gemeldeten Zahlen sind laut den Analysten nahe den Erwartungen ausgefallen. Unterm Strich verbuchte die voestalpine in den ersten drei Quartalen 2019/20 wie berichtet ein Nettoergebnis von minus 160 Mio. Euro, nach einem deutlich höheren Gewinn von 281,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die voestalpine leidet unter anderem unter der eklatante Nachfrageschwäche in der Automobilindustrie.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Baader-Analysten minus 0,54 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2019/20, sowie 1,64 bzw. 2,19 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,50 Euro für 2019/20, sowie 0,85 bzw. 1,10 Euro für 2020/21 bzw. 2021/22.

  

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voestalpine Kindberg - Kurzarbeit ab März für 950 Mitarbeiter möglich
Laut Vorstand massive Auswirkungen von US-Zöllen

Im voestalpine-Tubulars-Werk im obersteirischen Kindberg will man bis zu 950 von 1.100 Mitarbeitern ab März zur Kurzarbeit anmelden. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bereits im Sommer 2019 wurde der Vierschicht- auf einen Dreischichtbetrieb heruntergefahren. Man sei seit Juni 2018 massiv von den 25-prozentigen US-Zöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte betroffen.
voestalpine-Vorstand Franz Kainersdorfer, Leiter der Metal Engineering, sprach von äußerst schwierigen Rahmenbedingungen in den USA als wichtigstem Absatzmarkt. Bisher habe man durch Kostensenkungsprogramme sowie Diversifizierung des Produktportfolios entgegenwirken können. Nun zwinge die aktuelle Marktentwicklung, weitere Maßnahmen am Standort Kindberg zu ergreifen.

Um die dritte Schicht des Unternehmens weiterführen und die Mitarbeiter langfristig halten zu können, werde man in den nächsten zwei Wochen Gespräche mit Betriebsrat, Sozialpartnern und Arbeitsmarktservice zur Vereinbarung der Möglichkeit von Kurzarbeit führen. Diese soll ab März maximal 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitweise zur Anwendung kommen. Ziel sei es, im nächsten halben Jahr flexibler sein zu können. Bereits 2016 habe eine ähnliche Kurzarbeitsregelung sehr geholfen, eine konjunkturell schwierige Phase gut zu überstehen und Arbeitsplätze abzusichern, so Kainersdorfer.

  

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3Q19/20 Ergebnis deutlich negativ, belastet durch Sondereffekte 

Wie im Dezember letzten Jahres berichtet nahm die voestalpine im 3. Quartal 2019/20 infolge der geänderten globalen ökonomischen Rahmenbedingungen Sonderabschreibungen vor und bildete zusätzlich Vorsorgen für Sanierungen. Diese Sondereffekte belasten das EBITDA in einer Höhe von etwa EUR 75 Mio. und das EBIT in einer Höhe von rd. EUR 345 Mio.. Das EBIT im 3. Quartal drehte somit deutlich in den negativen Bereich um betrug schlussendlich EUR -312 Mio.. Bereinigt um diese Sondereffekte ist das operative Ereignis (EBIT) im 3. Quartal leicht positiv (rd. EUR 33 Mio.), jedoch 28% niedriger als der Vorjahresvergleichswert. Gründe liegen neben der rückläufigen Nachfrage im Segment Automotive vor allem an den steigenden Rohstoffpreisen für Eisenerz und den niedrigen Stahlpreisen, die zusätzlichen Druck auf die Ergebnismargen im Quartal ausübten.

Der im Dezember angepasste Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20 wurde unterdessen bestätigt, voestalpine erwartet ein EBITDA in einer Größenordnung von EUR 1,2 Mrd. und ein gerade noch positives EBIT.

Ausblick

Wir sehen das deutlich negative 3. Quartal als Wendepunkt und erwarten mit dem 4. Quartal und 2020/21 eine einsetzende Margenerholung. Während wir einer stärkeren Erholung der Stahlpreise infolge der schwachen Nachfrage eher skeptisch gegenüberstehen, sind die Eisenerzpreise nach ihrer Spitze im Sommer 2019 infolge des Minenunglücks bei Vale (dem größten Eisenerzproduzenten weltweit) bereits um fast 30% zurückgekommen. Ein weiteres Absinken der Preise auf Niveaus vor dem Minen-Desaster hängt jedoch davon ab, wie schnell Vale seine Kapazitäten wieder herstellen kann. In Summe sehen wir das Chancen-/Risikoprofil bei der voestalpine nach der Kurserholung von den Sommertiefs 2019 auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und bestätigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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voestalpine - RCB behält Kursziel von 24,5 Euro bei
Einstufung "hold" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere der voestalpine von 24,5 Euro sowie die Empfehlung "hold" bestätigt. Hintergrund der Bestätigung der Bewertung des Stahlkonzerns seien die vorgelegten Ergebnisse des dritten Quartals, die den Analysten zufolge keine wesentlichen Überraschungen brachten.
Trotz steigender Nachfrage zu Jahresbeginn zweifelt der Experte Markus Remis am von der voestalpine prognostizierten Betriebsergebnis (EBIT) von 1,2 Mrd. Euro. Zwar befände man sich in einer stabilen Lage, das Corona-Virus sorge aber auch in der Stahlindustrie für Unsicherheiten.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Analysten einen Verlust von 0,78 Euro pro Aktie. Aufgrund günstiger Abschreibungsmöglichkeiten wurde die Schätzung von minus 1,30 Euro nach oben korrigiert. Außerdem wurden die Dividendenschätzung je Titel für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 von 0,60 auf 0,70 Euro erhöht.

  

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Die Vöest ist einer der wenigen Betriebe, welche seit der Finanzkrise Milliarden investierte und noch Anteile an die Mitarbeiter abgab und jetzt schlechter dasteht als während der Finanzkrise


Hauptsache der Raika geht es gut

Ist jemanden bekannt wieviel die Raika OÖ mit der Vöest pro Jahr verdient??? mit Umwegrentabilität Mitarbeiterkonten?

  

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>Die Vöest ist einer der wenigen Betriebe, welche seit der
>Finanzkrise Milliarden investierte und noch Anteile an die
>Mitarbeiter abgab und jetzt schlechter dasteht als während der
>Finanzkrise
>
>
>Hauptsache der Raika geht es gut
>
>Ist jemanden bekannt wieviel die Raika OÖ mit der Vöest pro
>Jahr verdient??? mit Umwegrentabilität Mitarbeiterkonten?
>

Bei der Voest sind es eher die Rahmenbedingungen der Stahlindustrie. Kapitalintensiv und da schaut am Ende des Tages nicht viel ROE raus. Was mich stört ist, dass keiner Verantwortung für die Fehlinvestitionen in den USA übernimmt. Eder hätte zugeben müssen: "Ich habe mich verkalkuliert und werde aufgrund dessen nicht in den Aufsichtsrat wechseln."

Oder das die Mitarbeiterbeteiligung nicht ordentlich umgesetzt wird. (Man kauft vorher die Aktien zurück und gibt sie dann aus. Nicht so, das man alle verwässert und den Umstand irgendwie unter den Tisch kehrt.)

  

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es wurde auch keiner bei den Kartellverfahren zur Verantwortung gezogen.


der Image Schaden, die Strafzahlungen, und die Preisgestaltung er Wiedergutmachung (Schienenkartell Draht, Auto usw.)


Es wäre interessant die Zahlen der Gesamtkosten für die Kartellvergehen zu erfahren


Auch die genauen Kostenabweichungen bei Errichtung und laufenden Betrieb der Analgen in Texas und Catersville gegenüber Due Diligence



  

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Coronavirus - Voest macht sieben von neun Werken in China wieder auf
Noch diese Woche - Bei zwei Werken noch Gespräche - Büro-Beschäftigte arbeiten von zu Hause - Dienstreisen von und nach China sollen vermieden werden

Der Linzer Stahlkonzern voestalpine wird sieben seiner neun Werke in China diese Woche wieder aufmachen. "Das Hochfahren der Produktionsanlagen erfolgt mit Zustimmung der Behörden und unter bestimmten Auflagen, wie etwa der täglichen Kontrolle des Gesundheitszustandes der Mitarbeiter", sagte Firmensprecher Peter Felsbach am Dienstag zur APA.

Die wirtschaftlichen Folgen der verlängerten Werksferien bzw. der Coronavirus bedingten Sondersituation seien derzeit für die voestalpine noch nicht absehbar, sagte Felsbach.

Bei zwei Werken im Automotive-Bereich sei man derzeit noch in Gesprächen mit den Kunden. Diese würden erst im Laufe der Woche entscheiden, ab wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, so Felsbach. "Wir gehen aber auch hier von einer raschen Wiederaufnahme der Produktion aus." Die anderen sieben Werke machen noch diese Woche auf.

In den Verkaufsbüros werde weiterhin soweit möglich mit "Home-Office"-Lösungen gearbeitet. Dienstreisen nach oder von China sollen auch weiterhin vermieden werden.

voestalpine beschäftigt in China rund 3.000 Mitarbeiter an 30 Standorten, davon neun Produktionsstandorte. Die Hauptkunden sind in den Bereichen Mobilität (Bahninfrastruktur/Weichentechnologie, Automobilkomponenten), Hausgeräteindustrie und Energie (Turbinen, Kraftwerkskomponenten).

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 460 Aktien

Datum: 2020-02-24
Name: Hans-Karl Schaller
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 460 Stück
Preis: 21.50
Gegenwert: 9.890,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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Insider-Transaktion: Führungskraft Peter Schwab kauft 2.300 Aktien

Datum: 2020-02-24
Name: Peter Schwab
Grund für die Meldepflicht: Führungskraft
Kauf: 2.300 Stück
Preis: 21.097
Gegenwert: 48.523,10
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Hans-Karl Schaller kauft 507 Aktien

Datum: 2020-02-28
Name: Hans-Karl Schaller
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 507 Stück
Preis: 19.425
Gegenwert: 9.848,48
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

  

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Meine Eklärung:

Er ist Betriebsratschef bei der Voest & SPÖ Landtagsabgeordneter.

Gegenüber den Genossen muß man vorsichtig sein mit solch kapitalistischen Anwandlungen.

  

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>so ein gigantischer Vertrauensbeweis )

Meine Eklärung:

Er ist Betriebsratschef bei der Voest & SPÖ Landtagsabgeordneter.

Gegenüber den Genossen muß man vorsichtig sein mit solch kapitalistischen Anwandlungen.

  

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>>so ein gigantischer Vertrauensbeweis )
>
>Meine Eklärung:
>
>Er ist Betriebsratschef bei der Voest & SPÖ Landtagsabgeordneter.
>
>Gegenüber den Genossen muß man vorsichtig sein mit solch
>kapitalistischen Anwandlungen.
>

Ein unerschrockener Optimist, Deinem gewählten Nick zum Trotz

Wie ist eigentlich Deine Position zur VOEST? Autokonjunktur ja noch sehr leidend, Industrie auch gerade schwierig - wohin läuft der Hase?

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Robert Ottel kauft 604 Aktien

Datum: 2020-03-05
Name: Robert Ottel
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 604 Stück
Preis: 19.20
Gegenwert: 11.596,80
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Robert Ottel kauft 2.000 Aktien

Datum: 2020-03-06
Name: Robert Ottel
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 2.000 Stück
Preis: 18.225
Gegenwert: 36.450,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Robert Ottel kauft 1.000 Aktien

Datum: 2020-03-09
Name: Robert Ottel
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.000 Stück
Preis: 16.50
Gegenwert: 16.500,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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Wenn Geld da ist sollte die Voest ein groß angelegtes Rückkaufprogram
starten


Zumindest jene Aktien die sie der Mitarbeiterbeteiligung schenkten. Es wird Zeit, dass nach Jahrzehnten der Selbstverwirklichung und des Sponserns der Mitarbeiter und Raika, den Kleinaktionären einen Mehrwert beschert!!!!

Die Aktienkursverlauf ist beschämend.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Franz Rotter kauft 3.000 Aktien

Datum: 2020-03-13
Name: Franz Rotter
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 3.000 Stück
Preis: 14.50
Gegenwert: 43.500,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

  

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Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50 Gesellschaften in Europa
Kurzarbeit neben Österreich unter anderem in Deutschland, Belgien und Frankreich - Betriebsbedingte Kündigungen "aus heutiger Sicht in Österreich nicht geplant", aber weniger Leiharbeiter

Die Coronakrise trifft auch den Linzer Stahl- und Technologiekonzern voestalpine hart. Die Nachfrage in den wichtigsten Kundensegmenten sei "innerhalb weniger Tage eingebrochen", deswegen werde in rund 50 europäischen Konzerngesellschaften Kurzarbeit angemeldet, neben Österreich unter anderem in Deutschland, Belgien und Frankreich, teilte der Konzern am Montagabend mit.
Wie stark die voestalpine die Kurzarbeit nutzen wird, will man in den nächsten Wochen anhand der Produktionsauslastung entscheiden. In Ländern ohne Kurzarbeitsmodelle wird der Stahlkonzern andere Maßnahmen ergreifen. Einige Standorte unter anderem in Frankreich, Italien, Peru, Brasilien oder den USA stehen bereits temporär still. Auswirkungen auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 sind für den Konzern aus heutiger Sicht noch nicht abschätzbar.

"Wenn unsere Kunden die Nachfrage stark reduzieren, Produktionen einstellen und Lieferketten temporär zum Erliegen kommen, müssen wir sofort reagieren", so voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner in einer Aussendung. Man werde "in den nächsten Monaten um jeden einzelnen Arbeitsplatz hart kämpfen".

Aufgrund sinkender Kundennachfrage reduziert die voestalpine einzelne Produktionsbereiche, unter anderem wird die Roheisenkapazität am Standort Linz um rund 20 Prozent durch die temporäre Stilllegung eines kleinen Hochofens heruntergefahren. "Die voestalpine steht angesichts der Corona-Pandemie vor der größten wirtschaftlichen Herausforderung des vergangenen Jahrzehnts", so Eibensteiner. Betriebsbedingte Kündigungen seien "aus heutiger Sicht in Österreich nicht geplant". Die Zahl der Leasingmitarbeiter werde aber weiter reduziert, Überstunden und Urlaube abgebaut.

Angesichts der Coronavirus-Pandemie versucht der Stahlkonzern seinen Produktionsbereich zusätzlich abzusichern: Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Belegschaft, die derzeit in der Produktion im Einsatz sei, habe "allerhöchste Priorität", hieß es am Montag. "Zusätzlich zu strengen Hygienevorschriften und der Einhaltung von Sicherheitsabständen wurde die physische Anwesenheit auch in betriebskritischen Bereichen bereits stark reduziert."

  

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>>Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50
>Gesellschaften in
>>Europa
>
>
>Die Aktie zeigt interessanterweise in den letzten Tagen aber
>relative Stärke.

Wobei das die letzte Branche wäre in die ich investieren würde.

  

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>>>Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50
>>Gesellschaften in
>>>Europa
>>
>>
>>Die Aktie zeigt interessanterweise in den letzten Tagen
>aber
>>relative Stärke.
>
>Wobei das die letzte Branche wäre in die ich investieren
>würde.


Was sicher die meisten so sehen und deswegen ist es mir aufgefallen.

  

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>>>>Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit in 50
>>>Gesellschaften in
>>>>Europa
>>>
>>>
>>>Die Aktie zeigt interessanterweise in den letzten
>Tagen
>>aber
>>>relative Stärke.
>>
>>Wobei das die letzte Branche wäre in die ich investieren
>>würde.
>
>
>Was sicher die meisten so sehen und deswegen ist es mir
>aufgefallen.


Und zur Beimischung noch Polytec dazu.

  

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Coronavirus - voestalpine: Kurzarbeit für 20.000 Leute in Österreich
Stahlproduktion auf zwei 12-Stunden-Schichten umgestellt

Der Linzer Stahlkonzern voestalpine wird wegen der Coronavirus-Krise für bis zu 20.000 der 22.000 Mitarbeiter in Österreich Kurzarbeit beantragen. Das sagte Pressesprecher Peter Felsbach am Dienstag auf APA-Anfrage. Die Zahl der Leiharbeiter werde weiter reduziert. In der Stahlproduktion sei auf einen Schichtbetrieb mit zwei je zwölf Stunden langen Schichten umgestellt worden.
"Wir werden sehr breitflächig Kurzarbeit beantragen. Es werden aber nicht immer alle Mitarbeiter permanent auf Kurzarbeit sein", sagte Felsbach zur APA. Zu Beginn werde die Arbeitsleistung auch nur leicht auf 90 Prozent reduziert, um die bestehenden Aufträge noch abzuarbeiten. Später könnte das Ausmaß aber steigen. Das Corona-Kurzarbeitsmodell sei im internationalen Vergleich sehr positiv, weil es ermögliche, flexibel auf die Auftragslage zu reagieren. Das helfe beim Versuch, jeden Arbeitsplatz zu erhalten, so Felsbach.

Die voestalpine hat einen kleinen Hochofen bereits stillgelegt. Der große Hochofen A sowie ein weiterer kleiner Hochofen blieben aber in Betrieb. In der gesamten Stahlproduktion, in der sogenannten Flüssigphase, wo in Linz tausende Leute arbeiten, sei auf eine 12er-Schicht umgestellt worden. Damit gebe es nur noch zwei je zwölf Stunden lange Schichten und nur noch einen Schichtwechsel pro Tag. Damit ließen sich Personalausfälle aufgrund von Erkrankungen besser kompensieren. Die Schichtübergabe selbst sei kontaktlos, erklärte Felsbach.

In guten Zeiten hat die voestalpine 5 bis 10 Prozent Leiharbeiter, nun werde die Zahl deutlich reduziert. In Bereichen, wo es noch großen Personalbedarf gebe, würden nun Mitarbeiter aus anderen Teilen des Konzern abgezogen und so intern umgeschichtet. Eine Zahl der Leiharbeiter nannte Felsbach nicht.

  

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voestalpine - Commerzbank senkt Kursziel von 17 auf 14 Euro
Anlageempfehlung "Reduce" bestätigt - Gewinnschätzungen stark zurückgenommen

Die Analysten der Commerzbank haben das Kursziel für die Aktien des Stahlherstellers voestalpine im Rahmen einer Branchenstudie von 17 auf 14 Euro gesenkt. Gleichzeitig wurde die Anlageempfehlung "Reduce" bestätigt.
Stahl sei ein typisch zyklischer Sektor und der tiefe Einschnitt in den Prognosen für die Fahrzeugindustrie werde bei der europäischen Stahlnachfrage ebenfalls Spuren hinterlassen, schreiben die Commerzbank-Analysten um Sebastian Growe und Ingo-Martin Schachel. Speziell im zweiten Quartal 2020 erwarten die Analysten einen erheblichen Rückgang der europäischen Stahlproduktion.

Die Gewinnerwartung je Aktie für die voestalpine wurde für 2019/20 drastisch auf 0,08 (vorher: 1,12) Euro gesenkt. Für 2020/21 werden 0,73 Euro erwartet und für 2021/22 geht die Commerzbank von 0,84 Euro Gewinn je Anteilsschein ab.

  

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Coronavirus-Pandemie trifft voestalpine und ihre Kunden wirtschaftlich voll, Kurzarbeit unumgänglich

Das Coronavirus und seine unmittelbaren Auswirkungen haben die Wirtschaft voll erfasst, infolgedessen wird die voestalpine in Österreich umgehend auf das Kurzarbeitsmodell in fast allen Gesellschaften zurückgreifen und in ganz Europa, abhängig von der jeweiligen gesetzlichen Lage, vergleichbare Modelle nutzen. Das tatsächliche Ausmaß der Kurzarbeit wird sich in den nächsten Wochen auf Basis der Produktionsauslastung definieren.

Der abrupte Rückgang der Kundennachfrage zwingt das Unternehmen, einzelne Produktionsbereiche zu reduzieren. Darunter fällt auch die Verringerung der Roheisenkapazität am Standort Linz um rund 20 % durch die temporäre Stilllegung eines kleinen Hochofens.

Auswirkungen auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 lassen sich aus heutiger Sicht noch nicht hinreichend ermitteln

Ausblick

Sorgen bereiten aktuell einerseits das Exposure zum Automobilsektor (Einbruch der Neuwagenzulassungen in China und Westeuropa) und andererseits die niedrigen Stahlpreise. Grenzschließungen innerhalb der EU und eine Verringerung der Stahlproduktion und der Nachfrage der stahlverbrauchenden Industrien werden sich ebenfalls erheblich auf die Preise auswirken.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die angekündigten Maßnahmen mindestens bis Ende Mai in Kraft sein werden. Positiv zu vermerken ist, dass die Produktion in China (neun lokale Fertigungsunternehmen mit einem Jahresumsatz von EUR 0,5 Mrd., ~3,0% des Konzerns) wieder angelaufen ist und die Kapazitätsauslastung als äußerst zufriedenstellend bezeichnet wird (liegt derzeit bei 90%). Für die kommenden Wochen dürfte sich die Situation der voestalpine jedoch erst dann ändern, wenn sich die Wirtschaft in Europa wieder in Richtung Normalbetrieb bewegt.

Erste Bank

  

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voestalpine - Deutsche Bank senkt Kursziel von 29 auf 26 Euro
Kaufempfehlung bestätigt - Aktien durch Coronakrise weiter unter Druck geraten - Markt unterschätze allerdings Potenzial zur Cashgenerierung

Die Wertpapierexperten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der voestalpine von 29,0 auf 26,0 Euro herabgesetzt. Die Kaufempfehlung für die voestalpine-Titel wurde unterdessen bestätigt.
Für den Deutsche-Bank-Analysten Bastian Synagowitz war das Jahr 2019 für die voestalpine von operativen Schwierigkeiten in einigen Sparten und Nachfrageschwächen in verschiedenen Abnahmemärkten geprägt. Durch die Coronaviruskrise und die Abhängigkeit von den derzeit schwachen Automobil- und Energiemärkten, sind die voestalpine-Titel ihm zufolge weiter unter Druck geraten.

Jedoch habe dem Wertpapierexperten zufolge das Management bereits die richtigen Maßnahmen gesetzt und eine Reduzierung der Kosten und Investitionen angekündigt. Außerdem unterschätze der Markt das hohe Potenzial zur Cashgenerierung der voestalpine.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Deutsche-Bank-Analysten minus 1,94 Euro für 2019/20, sowie minus 0,92 bzw. 1,56 Euro für 2020/21 bzw. 2021/22. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 erwarten die Experten keine Dividendenausschüttung. In den Jahren 2020/2021 und 2021/2022 sollte die Dividende wiederum bei 0,20 und 0,70 Euro je Aktie liegen.

  

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EANS-Adhoc: voestalpine AG / COVID-19-Pandemie belastet Ergebnis des Geschäftsjahres 2019/20 der voestalpine AG
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH

Gewinnprognose
07.04.2020

Linz - Die COVID-19-Pandemie und ihre globalen Auswirkungen belasten das Ergebnis des am 31. März 2020 abgelaufenen Geschäftsjahres 2019/20 der voestalpine AG sowohl operativ als auch durch Einmaleffekte. Die Belastung durch Einmaleffekte umfasst im Wesentlichen Sonderabschreibungen aufgrund von Wertminderungen von Vermögensgegenständen (Impairment). Die Wertminderungen wirken sich auf das EBIT - nicht aber das EBITDA - aus und sind das Ergebnis der Neubewertungen von Vermögensgegenständen, die angesichts geänderter Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2020/21 sowie durch einen erhöhten Diskontierungszinssatz (WACC - Weighted Average Cost of Capital) beides aufgrund der aktuellen Verwerfungen durch COVID-19 vorzunehmen waren. Auch auf die operative Entwicklung des mittlerweile abgelaufenen Geschäftsjahres der voestalpine AG hat die COVID-19-Pandemie seit Mitte März 2020 erste Auswirkungen. Diese reduzieren sowohl das EBITDA als auch das EBIT.

Der Vorstand geht aus heutiger Sicht daher im Vergleich zum zuletzt veröffentlichten Ausblick von einem geringfügig reduzierten operativen Ergebnis (EBITDA) in einer Größenordnung von über EUR 1,1 Mrd. aus. Angesichts der Einmaleffekte kann der Ausblick von einem gerade noch positiven EBIT nicht aufrechterhalten werden. Aktuell ist mit einem negativen EBIT in der Höhe von etwa EUR 135 Mio. zu rechnen. Dieses kann sich in Abhängigkeit erforderlicher Änderungen im Diskontierungszinssatz aufgrund weiterer Verwerfungen durch COVID-19 bis zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses noch ändern.

Die genannten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. Die Veröffentlichung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2019/20 findet am 3. Juni 2020 statt.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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>Der Vorstand geht aus heutiger Sicht daher im Vergleich zum
>zuletzt veröffentlichten Ausblick von einem geringfügig
>reduzierten operativen Ergebnis (EBITDA) in einer
>Größenordnung von über EUR 1,1 Mrd. aus.


Das wäre ja noch super, schwer zu glauben.

  

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Der börsennotierte Stahlkonzern voestalpine hat seine bisherigen Gewinnwarnungen noch ein weiteres Mal nachschärfen müssen. Die Voest rechnet nun sogar mit einem operativen Verlust von 135 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2019/20, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Jahr davor (2018/19) brach das EBIT bereits um gut ein Drittel ein, war aber mit knapp 780 Mio. Euro noch deutlich im Plus.
Weniger drastisch wurde nun auch die Prognose für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) weiter zurückgenommen - von zuletzt 1,3 Mrd. auf 1,1 Mrd. Euro. Die Erwartungen für das per Ende März abgelaufene Fiskaljahr 2019/20 hatte die voestalpine in den vergangenen Monaten bereits mehrmals revidiert - zum Halbjahr, im November und zuletzt kurz vor Weihnachten.

  

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>Der börsennotierte Stahlkonzern voestalpine hat seine
>bisherigen Gewinnwarnungen noch ein weiteres Mal nachschärfen
>müssen. Die Voest rechnet nun sogar mit einem operativen
>Verlust von 135 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2019/20, wie
>das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Jahr davor (2018/19)
>brach das EBIT bereits um gut ein Drittel ein, war aber mit
>knapp 780 Mio. Euro noch deutlich im Plus.
>Weniger drastisch wurde nun auch die Prognose für den Gewinn
>vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) weiter
>zurückgenommen - von zuletzt 1,3 Mrd. auf 1,1 Mrd. Euro. Die
>Erwartungen für das per Ende März abgelaufene Fiskaljahr
>2019/20 hatte die voestalpine in den vergangenen Monaten
>bereits mehrmals revidiert - zum Halbjahr, im November und
>zuletzt kurz vor Weihnachten.

Wundert mich. So ziemlich alle Firmen die ich kenne hatten noch ein ausgezeichnetes, teilweise Rekord Q1/2020

Hatten die nicht bereits vor der Corona Krise größere Abschreibungen aus ihrem USA Ausflug vor?

  

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Der Manager des Jahre Herr Eder hat einige Fehlinvestitionen zu verantworten.

Es gibt nicht viele Firmen die jetzt in einer schlechteren Lage sind als nach der Finanzkrise. Die Voest schaffte es durch Überheblichkeit.

  

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Der Manager des Jahre Herr Eder hat einige Fehlinvestitionen zu verantworten.

Es gibt nicht viele Firmen die jetzt in einer schlechteren Lage sind als nach der Finanzkrise. Die Voest schaffte es durch Überheblichkeit.




mit verlaub, das kann man so nicht stehen lassen:

einige fehlinvestitionen? aus heutiger sicht, oder aus damaliger sicht?

nicht viele firmen in schlechterer lage als damals?
salzgitter war bei 50€, also fünfmal so hoch wie heute, thyssen bei
14€, also dreimal so hoch wie heute, voest in etwa so wie heute.

überheblichkeit? nur weil sie dir zu deinem mutmaßlichen einstandspreis noch kein beileidschreiben geschickt haben?


  

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Um meinen Einstandspreis Mischpreis 15,9 braucht sich hier keiner Sorgen machen


Auch die Thyssen hat mrd versenkt in Brasilien

Salzgitter hat immer wieder negative Ergebnisse gehabt.

Die Voest rühmte sich der beste Stahlkonzern zu sein.
Die Kosten der Kartellverfahren, die Mehrkosten von Texas die immensen Anlaufkosten von Catersville.

Die Vöest hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von falschen Entscheidungen getroffen, sodass auch ohne Corona ein desaströses Ergebnis erzielt worden wäre.

Texas Catersville und der Stillstand des Hochofens waren bisher genannt worden

Mich würden die gesamten Mehrkosten und Abschreibungen Impairment der Investments in Texas und Catersville intressieren

Die Ertragsseite ist bei der Vöest im Verhältnis zu den Anderen gegenüber der Finanzkrise schlechter geworden

In dieser Situation noch der Mitarbeiterbeteiligung Aktien zu schenken zeugt auch nicht von Fingerspitzengefühl

  

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> In dieser Situation noch der Mitarbeiterbeteiligung Aktien zu schenken zeugt auch nicht von Fingerspitzengefühl.

ich glaube das hängt ganz von der sensibilität der fingerspitzen ab.

  

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> die Fingerspitzen eines ex verstaatlichten Betriebs


w.eder hat 2004, 9 jahre nach der privatisierung, als ceo das ruder übernommen(kurs 9€). nach 3 jahren 07.2007 notierte die aktie bei 65€. finanzkrise 2008 bei 10€, 07.2015 bei €41, und 01.2018 bei €53.


ein investment nach vervierfachung nicht zu verkaufen, es danach sogar nach verfünffachung nicht zu verkaufen, ist zweifellos eine derbe fehlentscheidung, ganz gleich ob der kurs sich später noch verzehnfacht hätte.


enttäuschte menschen neigen gelegentlich dazu, die verantwortung für eigene fehlentscheidungen anderen anzulasten. um einen mann vom kaliber eines wolfgang eder zu kritisieren, teilweise sogar zu diffamieren, braucht es jedenfalls eine ganze menge an eigener substanz, anderenfalls nichts anderes als eine dünne suppe dabei herauskommt, wie es halt in anonymen foren fast schon üblich ist.









  

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>ein investment nach vervierfachung nicht zu verkaufen, es
>danach sogar nach verfünffachung nicht zu verkaufen, ist
>zweifellos eine derbe fehlentscheidung, ganz gleich ob der
>kurs sich später noch verzehnfacht hätte.
Für Spekulanten ein schöner Verlauf, aber manche Aktionäre wollen ihr Geld langfristig in "innovative" Industrieunternehmen investieren um von Dividenden zu profitieren.
2008 bis 2012 habe ich ein paar Mal mein Glück versucht. Danach bin ich immer an der Seitenlinie geblieben und das hatte einen Grund.

>enttäuschte menschen neigen gelegentlich dazu, die
>verantwortung für eigene fehlentscheidungen anderen
>anzulasten.
Was hat denn Wolfgang Eder nicht alles vorgebracht, warum es (doch) nicht so gut läuft und z.B. in den USA alles besser ist?

  

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Da haben wir ja ein richtiges Mathematik Genie im Forum


bin der Finanzkrise eingestiegen mit ca. 20 und nachgekauft mit ca 10 Mischpreis 15,9 wie angegeben

wundere mich wie man da auf ver4- oder 5fachung kommt

ich hatte mich auf 60 eingeschossen zu verkaufen
Herr Eder war in den letzten Jahren auf Grund seiner Tätigkeit als Vorstand Weltstahlverband mMn schon abgehoben.

Lenzing hat sich inzwischen ver5facht seit 2003 hatte sich sogar ver16facht

Die Kartellstrafen und Verursacher wurden nicht groß thematisiert
ca. 100 % Kostenüberschreitung (Wetter Personal) in Texas geschweige denn Impairment ??? wie hoch
Catersville korrigiert mich wenn ich falsch liege meine gelesen zu haben dass dies eine Ausbaustufe war die jetzt zum Desaster geworden ist

Das ist so üblich in Österreich sich feiern zu lassen wenn es gut geht aber keine Verantwortung übernehmen wenn es schlecht läuft

Immofinanz war das selbe wie hat der Vorstandsvorsitzende sich feiern lassen für das Russlandinvestment, hat noch die zweiten 50 % gekauft und hat hunderte Millionen in den Sand gesetzt

auch CEO des Jahres

  

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> Mathematik Genie

tut mir leid, hatte nur die 10€ gesehen, daher 4-5 fach.
ändert aber nichts an der sache rund um dein voest gejammere.

deine kommentare zu eder sind emotional, unsachlich und schmecken nach sozialneid. nachdem er
vereinspräsident war, gab es jahre mit steigenden kursen, ohne ein wort von dir von wegen er sei abgehoben.

  

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>tut mir leid, hatte nur die 10€ gesehen, daher 4-5 fach.
>ändert aber nichts an der sache rund um dein voest gejammere.
>
>deine kommentare zu eder sind emotional, unsachlich und
>schmecken nach sozialneid. nachdem er
>vereinspräsident war, gab es jahre mit steigenden kursen, ohne
>ein wort von dir von wegen er sei abgehoben.

Hier widerspreche ich auf voller Linie und stimme mit scheibenkleist überein. Die erste Pflicht eines Aktionärs ist mündig zu werden und Fehler aufzuzeigen. 99% sagen eh nichts auf der Hauptversammlung. Ich habe kein Problem mit einem CEO der dazu steht. Das war bei Eder eindeutig nicht der Fall.

  

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Nur ein Post von mir das die Arbeit von Herrn Eder aufzeigt


https://aktien-portal.at/forum/boerse-aktien.php?az=show_mesg&forum=124&topic_id=205683&m esg_id=206512&page=

kann man sicher noch mehr finden in denen ich die anprangerte, dass er durch die Statements als Vorstand des Weltstahlverbandes der eigenen Firma nicht gerecht wird

  

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> Nur ein Post von mir das die Arbeit von Herrn Eder aufzeigt:


verzeih mir bitte, aber in diesem post vom 16.08.2018 findet sich blos ein kgv-vergleich zwischen wienerberger und voest. schwer zu sagen ob das "die arbeit von herrn eder" aufzeigt, wie du eingangs behauptest.

------quote
Wer kann mir das erklären???

Wienerberber macht im Halbjahr einen Gewinn von 0,45 Euro bei einem Aktienkurs von 20,2 (KGV ca. 22) und steigt


die Voest macht einen Quartalsgewinn von 1,66 bei einem Aktienkurs von 42 (KGV ca. 6,3 Annahme Gewinn wie 2018 4,4 dann KGV von 9,5) und fällt

ich kapier es nicht, obwohl ich schon 9 Jahre investiert bin kann ich es noch immer nicht verstehen
-------unquote


eine mögiche antwort auf deine o.a. frage könnte lauten: das kgv ist nur eines von vielen parametern zur unternehmensbewertung, und somit keinesfalls für finale schlußfolgerungen geeignet. (siehe z.b. amazon-kurse mit dreistelligen kgvs).

alles was ich sagen wollte und will: dein vöest/eder bashing begann 6 monate und 25% kursverlustt nach dem ath, und hat sich mit wenig unterbrechungen bis heute forgesetzt. davor war für dich anscheinend alles paletti. diagnose: du bist schlicht und einfach sauer, was hier vermutlich jeder nachvollziehen kann.

mit allen möglichen instrumentarien und techniken lassen sich unternehmen ganz gut bewerten, aber nur solange keine emotionen im spiel sind!




  

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JPMorgan bestätigt für voestalpine die Empfehlung Untergewichten - und reduziert das Kursziel von 20,5 auf 14,0 Euro. Womit das tiefste Kursziel neuerlich eingestellt wird.

durchschnittliches Kursziel: 18,45 Euro.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Herbert Eibensteiner kauft 4.000 Aktien

Datum: 2020-04-14
Name: Herbert Eibensteiner
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 4.000 Stück
Preis: 19.75
Gegenwert: 79.000,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000937503

Weitere voestalpine-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=19

Insidertransaktionen zu allen Unternehmen finden Sie unter http://www.aktie.at/insider.html

  

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Oddo BHF bestätigt für voestalpine die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 14,0 auf 18,0 Euro. Nun nicht mehr mit anderen das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 19,03 Euro.

  

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voestalpine - Credit Suisse bestätigt "Underperform"
Kursziel von 22,00 Euro im Vorfeld der Bekanntgabe von Quartalszahlen ebenfalls unverändert belassen

Die Analysten der Credit Suisse haben ihr Empfehlung "Underperform" für die Aktien der heimischen voestalpine bekräftigt. Auch das Kursziel von 22,00 Euro wurden vom Experten Carsten Riek unverändert belassen.
Im Vorfeld der am 3. Juni zur Veröffentlichung anstehenden Viertquartalszahlen 2019/20 von voestalpine wurden von der Credit Suisse moderate Anpassungen in ihren Prognosen durchgeführt. In die Bewertung wurden Aussagen von Branchenkollegen aufgenommen, dass die Nachfrage nach Stahl im vergangenen Quartal beträchtlich ausgefallen war. Für das folgende Geschäftsjahr 2020/21 wurde von den Analysten die Prognose für das EBITDA wegen der erwarteten schleppenden Erholung in für die voestalpine wichtigen Absatzbranchen aber um sieben Prozent gekürzt.

  

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voestalpine - RCB senkt Kursziel von 24,50 auf 19,50 Euro

Anlageempfehlung "Hold" bestätigt - Analyst erwartet angesichts bereits erfolgter Gewinnwarnung "keine großen Überraschungen" von nächstwöchiger Zahlenvorlage

Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Stahl- und Technologiekonzerns voestalpine von 24,50 Euro auf 19,50 Euro gesenkt. Die Anlageempfehlung "Hold" blieb im Vorfeld der für nächste Woche Mittwoch angesetzten Zahlenvorlage unverändert.
Von den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2019/20 erwartet sich RCB-Analyst Markus Remis nach der Gewinnwarnung Anfang April "keine großen Überraschungen". Interessanter würden die Entwicklung der Nettoverschuldung sowie die Aussagen des Managements zu den Auswirkungen der Coronakrise sein. Abgesehen vom Kurs-Buchwert-Verhältnis hält der Analyst die aktuellen Bewertungskennzahlen der Aktie für nicht attraktiv.

Im Zuge der Neubewertung wurde nun der von der voestalpine Anfang April kommunizierte neue Ausblick berücksichtigt. Daher hat der Analyst seine Schätzung für das Ergebnis pro Aktie deutlich gesenkt. Statt wie bisher von einem Verlust von 0,78 Euro je Anteilsschein im Geschäftsjahr 2019/20 geht er nun von einem Fehlbetrag in der Höhe von 1,63 Euro aus. Für das Jahr 2020/21 rechnet Remis mit einem Verlust pro Aktie von 0,72 Euro. Die Dividendenschätzung liegt bei 0,20 Euro pro Aktie. Im Vorjahr hatte die voestalpine 1,10 Euro ausgeschüttet.

  

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Morgan Stanley bestätigt für voestalpine die Empfehlung Untergewichten - und reduziert das Kursziel von 18,9 auf 18,0 Euro.

durchschnittliches Kurziel: 18,0 Euro.

  

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Thema #212796

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