Ex Hypobalkanbank Addiko wagt Sprung an die Börse
Insitutionelle Investoren als Zielgruppe - Advent und EBRD verkaufen Mehrheit - Noch keine Details bekanntgegeben

Die aus dem Osteuropageschäft der Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank strebt an die Wiener Börse. Der Finanzinvestor Advent und die EBRD wollen "mindestens 50 Prozent plus eine Aktie" verkaufen, heißt es in einer Aussendung am heutigen Pfingstmontag. Die Anteile sollen institutionellen Investoren angeboten werden.
Über die luxemburger Holding AI Lake halten Advent 80 Prozent und die EBRD 20 Prozent an der Addiko Bank. Diese ist nach der Pleite der Hypo Alpe Adria aus deren Südosteuropanetzwerk hervorgegangen. 2017 kehrte die Addiko Bank in die Gewinnzone zurück. Nach der BAWAG im Oktober 2017 wird dies der zweite Börsengang einer Bank in Wien innerhalb relativ kurzer Zeit.

Details zum Börsengang wurden vorerst nicht bekanntgegeben, der Börsenprospekt soll erst folgen. Die Bank verspricht aber für die Jahre 2019 und 2020 jeweils 40 Mio. Euro Dividende - auch wenn diese nicht aus dem Gewinn sondern nur aus Rücklagen bedient werden sollte. Danach sollen 60 Prozent des Gewinns nach Steuern an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Zum Volumen des Börsengangs wurde heute nichts bekanntgegeben. Im Herbst 2018 hatten Insider gegenüber Reuters davon gesprochen, dass der Buchwert der Bank bei 850 Mio. Euro liege. Im Schnitt würden Wettbewerber zu 0,85 Prozent des Buchwertes gehandelt. Die Bank hatte jedenfalls im ersten Quartal 2019 60 Mio. Euro an Einnahmen

Die Addiko Bank, die eine österreichische Lizenz hat, ging 2015 an EBRD und Advent. Sie hat laut Aussendung 800.000 Kunden und 197 Filialen in Kroatien, Slowenien, Bosnien Herzegowina, Serbien und Montenegro. Sie ist auf Konsumenten und KMU spezialisiert. Der Anteil fauler Kredite sei seit 2016 von 9,2 auf 5,5 Prozent gesenkt worden.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Antworten zu diesem Thema
Ex Hypobalkanbank Addiko wagt Sprung an die Börse, Rang: Warren Buffett(2047), 26.5.20 21:20
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Ex Hypobalkanbank Addiko wagt Sprung an die Börse
10.6.19 11:28
1
Ex-Hypo-Balkanbank Addiko wirbt vor Börsengang mit Sond...
12.6.19 17:19
2
Ex-Hypo-Balkanbank Addiko - IPO unterhalb geplanter Spa...
09.7.19 19:25
3
Vergangenheit abgeschüttelt: Nach BAWAG wagt auch Addik...
11.7.19 14:47
4
Aktie startet klar über Ausgabepreis
12.7.19 10:00
5
Ab Montag im ATX prime
12.7.19 11:16
6
US-Investmentriese bei Addiko eingestiegen
17.7.19 18:18
7
Addiko - Nach Börsengang derzeit fünf Großaktionäre
18.7.19 15:19
8
EILMELDUNG: Addiko-Bank-Gewinn brach zum Halbjahr von 9...
20.8.19 09:18
9
Gewinn der Addiko Bank zum Halbjahr auf 20,2 Mio. Euro ...
20.8.19 10:43
10
Erste Group startet Coverage mit Kaufempfehlung
23.8.19 14:18
11
Neue Kaufempfehlung mit Kursziel EUR 24
24.8.19 10:25
12
Addiko Bank - RCB startet Bewertung mit "Buy"
13.9.19 05:56
13
Frankenkredite-Urteil: Addiko rechnet mit Auswirkungen ...
02.10.19 15:52
14
Bankenaufsicht fordert von Addiko für 2020 höhere Kapit...
07.10.19 07:42
15
Etwas überzogene Marktreaktion...
07.10.19 19:59
16
RE: Etwas überzogene Marktreaktion...
08.10.19 15:06
17
      RE: Etwas überzogene Marktreaktion...
08.10.19 20:20
18
      Keefe, Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die E...
08.10.19 22:13
19
Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung ...
10.10.19 13:22
20
Höhere Kapitalanforderung könnte Div. beeinflussen
11.10.19 21:58
21
Addiko Bank vor Aufnahme von 100 Mio. Euro Nachrangkapi...
13.10.19 09:28
22
RE: Addiko Bank vor Aufnahme von 100 Mio. Euro Nachrang...
13.10.19 09:30
23
Addiko Bank - RCB senkt Kursziel von 25 auf 20 Euro - "...
16.10.19 08:32
24
Addiko Bank stellt 8,7 Mio. für Frankenkredite in Kroat...
19.11.19 11:37
25
RE: Addiko Bank stellt 8,7 Mio. für Frankenkredite in K...
19.11.19 11:38
26
      RE: Addiko Bank stellt 8,7 Mio. für Frankenkredite in K...
19.11.19 13:36
27
Solides Q3-Ergebnis auf bereinigter Basis
23.11.19 09:59
28
RE: Solides Q3-Ergebnis auf bereinigter Basisinteressant
02.12.19 18:06
29
Vorstände haben gekauft
30.12.19 13:56
30
EILMELDUNG: Addiko Bank hält an Dividendenzusage fest, ...
05.2.20 09:33
31
Addiko will trotz weniger Gewinns 2019 Dividendenzusage...
05.2.20 11:11
32
Deutliche Steigerung des bereinigten Ergebnisses 2019
08.2.20 18:10
33
Schwedischer Investor Erik Fällström steigt bei Addiko ...
24.2.20 11:01
34
Addiko Bank schlägt für 2019 wie geplant 40 Mio. Euro D...
05.3.20 11:11
35
Rendite von ~15% 
09.3.20 05:43
36
RE: Rendite von ~19% 
12.3.20 10:22
37
Auch Addiko Bank stoppt für das nächste halbe Jahr Divi...
07.4.20 11:54
38
Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung ...
24.4.20 08:24
39
Addiko Bank - Altaktionär Advent kurz vor Totalausstieg
09.5.20 09:10
40
Addiko Bank merkt Corona - Verlust im 1. Quartal, kein ...
19.5.20 10:00
41
neuer Aufsichtsratschef
21.5.20 10:25
42
Finanzvorstand der Addiko Bank tritt zurück
25.5.20 14:00
43
Höhere Risikokosten drücken Q1
25.5.20 14:16
44
Führungswechsel
26.5.20 21:20
45

Ex-Hypo-Balkanbank Addiko wirbt vor Börsengang mit Sonderdividende
40 Millionen schwere Dividende soll mit 60 Millionen Euro überschüssigem Kapital aufgefettet werden

Die aus dem Osteuropageschäft der Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank lockt potenzielle Investoren für ihren geplanten Börsengang in Wien mit einem Zuckerl. Die übliche Dividende soll kommendes Jahr mit einer Sonderausschüttung aus überschüssigem Kapital aufgefettet werden, geht aus einem Papier der Citigroup für potenzielle Aktienkäufer hervor, aus dem Bloomberg am Donnerstag zitierte.

Der Finanzinvestor Advent und die EBRD wollen "mindestens 50 Prozent plus eine Aktie" verkaufen, wie sie am vergangenen Montag mitteilten. Die Anteile sollen institutionellen Investoren angeboten werden.

Citigroup koordiniert den Addiko-Börsengang und rechnet mit Dividendenzahlungen in der Höhe von 182 Mio. Euro in den kommenden drei Jahren. Kommendes Jahr sollen demnach 40 Millionen Euro als "normale" Dividende fließen und dazu soll eine 60 Millionen schwere Sonderdividende kommen, macht insgesamt 100 Mio. Euro. In den beiden weiteren Jahren soll ohne Sonderzahlungen der Rest fließen.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Ex-Hypo-Balkanbank Addiko - IPO unterhalb geplanter Spanne
Statt 19 bis 23 Euro sind es 16 Euro je Aktie geworden - Erster Handelstag nicht wie geplant am Donnerstag sondern erst am Freitag

Die Eigentümer der Ex-Hypo-Balkanbank Addiko dürften bei ihrem Börsengang in Wien weniger einnehmen als erhofft. Für die Aktien war eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro festgelegt worden. Schlussendlich ist es heute ein Preis von 16 Euro geworden, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagnachmittag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.
Eine Addiko-Sprecherin wollte sich zum Bookbuilding auf Anfrage nicht äußern. Das Verfahren endet jedenfalls morgen, Mittwoch, um 14 Uhr. Der Handel an der Wiener Börse soll nicht wie ursprünglich avisiert am Donnerstag sondern APA-Informationen zufolge erst einen Tag später, am Freitag (12. Juli), starten.

Als Basis angeboten werden vom Finanzinvestor Advent und der EBRD 9.750.001 Aktien, die 50 Prozent plus eine Stimme entsprechen. Mit dem Preis von 16 Euro würden die Addiko-Eigentümer 156 Millionen Euro einsammeln. Erhofft worden waren zwischen gut 185 und 224 Mio. Euro. Eine eventuelle Mehrzuteilung von bis zu 1.462.500 Aktien wurde im Vorfeld bekanntgegeben und ist immer noch möglich.

Die Addiko ging aus dem früheren Balkanbanken-Netzwerk der Hypo Alpe Adria hervor. Die Bank befindet sich seit Juli 2015 über die Luxemburger Holding "AI Lake" im Eigentum des US-Fonds Advent (80 Prozent) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die 20 Prozent hält. Diese wollen nun über die Börse die Mehrheit an der Addiko veräußern.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Vergangenheit abgeschüttelt: Nach BAWAG wagt auch Addiko Börsengang
Südosteuropabank der ehemaligen Hypo Alpe Adria hat am Freitag ihr Börsendebüt - Ausgabepreis unter erhofftem Preisband

Knapp zwei Jahre nach dem Börsengang der BAWAG kommt morgen Freitag mit der Addiko Bank ein weiteres Finanzinstitut an die Wiener Börse. Addiko ist die einstige Südosteuropabankengruppe der früheren österreichischen Krisenbank Nummer eins, der Hypo Alpe Adria.

Die beiden Banken haben, abgesehen von Größe und Lokation - einige Gemeinsamkeiten. Sie sind nach ihren jeweils existenziellen Krisen so aufgestellt, dass ihre jetzigen Eigner Gewinne melden und den Teilverkauf zu Marktpreisen wagen konnten. Beide Male - bei BAWAG und Hypo-Balkanbanken - haben vorher amerikanische Investoren den Österreichern als Investoren ausgeholfen.

Die BAWAG Group - einst stolze Bank für Arbeit und Wirtschaft - ist in der jetzigen Aufstellung seit Oktober 2017 an der Börse und ein gänzlich anderes Institut als Mitte der 2000er-Jahre, als sie nach Aufbrechen jahrelanger Karibik-Spekulationsgeschäfte ihrer Ex-Chefs knapp am Konkurs vorbeigeschrammt war. 2007 musste sich die Gewerkschaft als damaliger Haupteigentümer zum rettenden Verkauf der Bank an den US-Fonds Cerberus durchringen. Cerberus nahm später einen zweiten US-Fonds (Golden Tree) mit an Bord. Bank-Töchter und Beteiligungen wurden verkauft, das Geschäft reformiert, sogar die jahrzehntealte Post-Partnerschaft wurde aufgelöst. Die Bank baute Verluste ab, sanierte sich und begann auch wieder mit Zukäufen.

Von Anfang an hatte Cerberus - nach einer mehrjährigen Behaltefrist- mit einem Exit über die Börse geliebäugelt. Als es dann so weit war, lief es mit dem Börsengang am 25. Oktober 2017 aber nicht ganz so glatt wie von den Amerikanern erhofft: Die Aktie fiel am ersten Handelstag gleich deutlich unter den Ausgabekurs. Mit einem Emissionsvolumen von 1,9 Mrd. Euro war es in Summe aber trotzdem die größte Neuemission an der Wiener Börse überhaupt. Es wurden mehr als 40 Millionen bestehende Aktien bei Investoren platziert. Der Titel schaffte es auf Anhieb in den Leitindex ATX.

Finanzaufseher, Parlamentsausschüsse, Politbüros und Gerichte hatten jahrelang auch mit der maroden und 2009 notverstaatlichten Hypo Alpe Adria Bank alle Hände voll zu tun. Aus der einstigen Skandalbank - deren milliardenschwere Altlasten beim Staat und damit beim Steuerzahler hängen blieben - hat das Südosteuropanetz den Weg zurück in die Profitzone geschafft. Aus der alten Hypo Alpe Adria ist die - ebenfalls staatliche - Abwicklungsgesellschaft mit dem Namen "Heta" geworden. Das Südosteuropageschäft (die "Balkanbank") war der wichtigste "lebende Teil". Im Juli 2015 wurde dieser Teil an US-Fonds Advent und die Osteuropabank EBRD abgegeben. Für den Neustart ist der Name auf den Kunstbegriff "Addiko Bank" geändert worden, die Marke Hypo Alpe Adria hatte einen Totalschaden.

Seit 17. Juli 2015 gehörten die Ex-Hypo-Südosteuropabanken in der Addiko einer Luxemburger Gesellschaft namens "Al Lake", die zu 80 Prozent Advent und zu 20 Prozent der EBRD gehört. Wenn morgen am 12. Juli 2019 die Börsenglocke in Wien läutet - und in der Folge auch die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) gezogen wird - sollen 55 Prozent im Streubesitz sein. Käufer der ersten Stunde sollten aber institutionelle Investoren gewesen sein. Sie wurden für die Privatplatzierung angesprochen. Den Investoren wurde bereits mit Dividendenzuckerln gewunken. Die ursprünglich erhofften Verkaufserlöse aus dem Börsengang haben die Eigentümer während der Zeichnungsfrist schon vergessen müssen: Der Angebotspreis wurde gestern Mittwoch mit 16 Euro je Aktie festgelegt. Anfangs war eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro genannt worden. Der Bruttoerlös für den Verkäufer ("Al Lake") wurde zuletzt mit rund 172 Mio. Euro beziffert.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Aktie startet klar über Ausgabepreis
Ex-Hypo-Balkanbank als dritter Börsengang heuer an der Wiener Börse - Marktkapitalisierung bei rund 331 Mio. Euro

Nach Marinomed und Frequentis geht mit der Addiko Bank heuer das dritte Unternehmen an die Wiener Börse. Die Papiere sind am Freitag bei 17,70 Euro im Prime Market Segment gestartet. Damit lagen sie 10,6 Prozent über dem Ausgabepreis von 16,00 Euro.
Kurz nach Handelsbeginn dämmten die Aktien ihr Plus etwas ein und notierten gegen 9.15 Uhr mit 17,04 Euro knapp 6,5 Prozent über dem Ausgabepreis. Das bisherige Tagestief lag bei 17,04 Euro und das Tageshoch bei 17,74 Euro.

Die gesamte Marktkapitalisierung lag damit zu Handelsbeginn bei 331 Mio. Euro. Ursprünglich war für die Aktien eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro festgelegt worden. Schlussendlich wurde ein Preis von 16 Euro festgelegt. Insgesamt wurden 10,7 Millionen bestehende Aktien bei Investoren platziert.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Ab Montag im ATX prime
Börsenchef gratuliert - Drei von acht Börsengängen aus dem deutschsprachigen Raum heuer in Wien

Die aus dem Südosteuropabankennetz der einstigen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank hat am Freitag in Wien ihr Börsendebüt gegeben. Die Aktie begann den Handel in einem eher verhaltenen europäischen Börsenumfeld über dem Ausgabepreis. Ab dem zweiten Handelstag, dem 15. Juli 2019, wird Addiko im Index ATX prime geführt.
Das teilte die Wiener Börse heute zum Handelsbeginn mit. Im Prime Market ist die neue Bank-Aktie seit heute unter dem Kürzel ADKO (ISIN: AT000ADDIKO0) gelistet.

Das Management der Wiener Börse ist mit dem gelungenen Börsendebüt zufrieden. Immerhin erfolgten heuer bisher drei von acht Börsengängen aus dem deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz) in Wien: "Gratulation an Addiko. In einem anspruchsvollen Umfeld gelingt der Bank der 2019 bisher größte Börsengang im Finanz-Bereich in ganz Europa", schrieb Börsenchef Christoph Boschan in einer Aussendung.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

US-Investmentriese bei Addiko eingestiegen

Die Wellington Management Group LLP aus Boston, USA, ist heute, Mittwoch, mit 7,18 Prozent bei der Addiko Bank eingestiegen.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

AI Lake hält mit 45 Prozent weiter größten Anteil - Einige Fonds mit 4 bis 7 Prozent beteiligt


Nach dem Börsengang hat die Addiko-Bank, die aus dem Osteuropageschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist, derzeit fünf Großaktionäre. Die Luxemburger Holding AI Lake, die das Unternehmen an die Börse gebracht hat, hält mit 44,99 Prozent der Aktien den größten Anteil. Dazu kommen vier Fonds mit jeweils mehr als vier Prozent, geht aus bisher vorliegenden Pflichtmitteilungen hervor.

Demnach hat sich die Wellington Management Group (USA) 7,18 Prozent (1,4 Mio. Aktien) gesichert. Der US-Fonds Brandes Investment Partners kommt auf 5,21 Prozent (1 Mio. Aktien), die schwedische SEB Investment Management und die RWC Asset Management mit Sitz in London auf je 4,62 Prozent (900.000 Aktien). Insgesamt hat die Addiko 19.500.000 Aktien.

Diese Eigentümer haben bisher in Pflichtmitteilungen ihre Beteiligungen bekanntgegeben. AI Lake, zu knapp 80 Prozent im Eigentum des US-Fonds Advent und zu 20 Prozent im Besitz der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), hielt vor dem Börsengang alle Anteile an der Addiko-Bank.

Die Beteiligung von AI Lake könnte noch steigen, sollte es in nächster Zeit zu Stabilisierungsmaßnahmen und damit zum Rückkauf von Aktien kommen. Bisher lag der Kurs der Addiko aber durchgehend über dem Ausgabekurs von 16 Euro, Stabilisierungsmaßnahmen sind hingegen nur unter dem Ausgabekurs erlaubt.

https://kurse.hellobank.at/k/nachrichten/nachrichtendetail.aspx?id=48740270

18.07.2019

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Gewinn der Addiko Bank zum Halbjahr auf 20,2 Mio. Euro eingebrochen
Nach 92,8 Mio. in der Vorjahresperiode - Kostenquote auf 77,8 Prozent gesunken

Die erst im Juli 2019 an der Wiener Börse gestartete Addiko Bank hat im ersten Halbjahr einen satten Gewinneinbruch erlitten. Der Gewinn nach Steuern inklusive Einmaleffekten fiel von 92,8 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 20,2 Mio. Euro. Das Kreditinstitut verwies zur Begründung unter anderem auf Restrukturierungskosten sowie Kosten für den Börsengang.
Die Restrukturierungskosten seien für Kosteninitiativen bestimmt, die im zweiten Halbjahr 2019 umgesetzt werden sollen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. So seien im zweiten Quartal Einsparungen beim Personal sowie Filialschließungen in der gesamten Region beschlossen worden, hieß es im Ausblick. Mit der Umsetzung sei bereits begonnen worden, die Bank rechne mit einer Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte und "einem entsprechenden positiven Effekt" ab dem Geschäftsjahr 2020.

Daneben fielen Rückstellungen für Frankenkredite in Kroatien ins Gewicht. Dort hatte im April der kroatische Oberste Gerichtshof entschieden, dass die Franken-Kreditnehmer trotz Umwandlung ihrer Kredite in Euro das Recht haben, die Banken wegen der überhöhten Zinsen zu verklagen. Darüber hinaus konnte die Addiko Bank im Halbjahr 2019 weniger Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten auflösen als im Jahr davor.

Bereinigt um Einmaleffekte stieg das Ergebnis nach Steuern von bereinigten 19,9 Mio. Euro im Vorjahr auf bereinigte 28,5 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio, fully loaded) lag bei 17,6 Prozent. Die Kostenquote konnte von 82,7 auf 77,8 Prozent gesenkt werden. Das Nettozinsergebnis erhöhte sich laut Halbjahresbericht von 83,0 Mio. Euro auf 91,0 Mio. Euro und das Provisionsergebnis stieg von 29,4 auf 32,0 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2019 zeigt sich die Addiko Bank verhalten, ohne konkrete Zahlen zu nennen. "Für die Zukunft rechnet die Addiko Gruppe derzeit mit einer moderat geringeren Wachstumsprognose aufgrund einer sehr laxen Geldpolitik und geopolitischer Unsicherheiten", schreibt die Bank im Ausblick. Allerdings rechnet das Unternehmen mit einem weiterhin makroökonomisch günstigen Umfeld in den Ländern, in denen sie tätig ist.

Die Addiko Bank mit Hauptsitz in Wien ist aus dem Osteuropageschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen und notiert seit dem 12. Juli im prime market an der Wiener Börse. Sie betreibt Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina, Serbien und Montenegro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Erste Group startet Coverage mit Kaufempfehlung
Kursziel bei 24,0 Euro angesetzt

Die Analysten der Erste Group haben ihre Coverage der Aktien des heimischen Börsenneulings Addiko Bank mit einer Kaufempfehlung ("Buy") aufgenommen. Das Kursziel der Papiere wurde von dem Erste-Group-Analysten Mladen Dodig bei 24,0 Euro angesetzt.
Laut dem Wertpapierexperten Dodig sind die von dem Unternehmen in Aussicht gestellten Dividenden verlockend. In seiner jüngst veröffentlichten Studie nennt er die Dividendenvorhaben der Addiko Bank "außergewöhnlich". Seiner Ansicht nach basieren diese aber auch auf einer soliden Kapitalausstattung.

Die Verlagerung des Fokus hin zum Kreditwachstum sowie einige Maßnahmen zur Kosteneinsparung haben sich laut dem Analysten positiv auf die Zahlen des Unternehmens ausgewirkt. Dodig nennt die mittelfristigen Ziele der Bank ambitioniert, rechnet allerdings mit einem Anhalten des positiven Trends.

Die Gewinnschätzungen pro Aktie belaufen sich auf 2,06 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2019, 2,57 Euro für 2020 und 3,02 Euro für das Jahr 2021. Die Dividendenprognosen liegen für das heurige sowie das kommende Geschäftsjahr 2020 bei 2,05 Euro. Für 2021 rechnet der Experte mit einer Dividende in der Höhe von 1,96 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Neue Kaufempfehlung mit Kursziel EUR 24

Wir nehmen die Coverage der Addiko Bank mit einer Kaufempfehlung bei Kursziel EUR 24 neu auf. Die Addiko ging Mitte Juli an die Börse Wien und notiert mit einer Marktkapitalisierung von EUR 325 Mio. im Prime Segment.

Die Addiko Bank ging aus dem ehemaligen Osteuropa-Netzwerk der HypoAlpe-Adria hervor und ist heute eine auf das Geschäft mit Konsumenten und kleinen und mittleren Unternehmen (SME) spezialisierte Bankengruppe mit Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro. Hauptsitz ist Wien. Addiko unterliegt daher auch der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Die Bilanzsumme beträgt rund EUR 6,2 Mrd. mit einem Eigenkapital von knapp EUR 850 Mio. zum 1. Halbjahr 2019. Addiko plant, den RoTE (bereinigt um Überschusskapital) mittelfristig auf mehr als 12% zu steigern durch Kreditwachstum in seinem Kernsegment, Kostensenkungen und NPE-Reduktion. In unseren aktuellen Annahmen blieben wir etwas unter dem RoTE-Zielwert mit einer erwarteten Steigerung von 4% im Jahr 2018 auf 10% innerhalb von 5 Jahren. Ein wichtiges Investitionsargument ist die Dividendenpolitik. Für 2019 wird eine Dividendenzahlung von EUR 40 Mio. anvisiert, was einer Dividendenrendite von mehr als 12%(!) entspricht. Zusätzlich könnte es eine massive Sonderdividende geben sollte die Aufnahme von Ergänzungskapital (Tier 2) wie geplant im 2. Halbjahr erfolgen.

Ausblick

Für uns ist die Addiko-Bank eine klare Kaufempfehlung mit Kurspotential von fast 50%. Die Addiko Bank steht zwar erste am Beginn ihrer Transformation, verfügt jedoch über eine starke Kapitalbasis, womit sie vom Kreditwachstum in ihren Heimmärkten voll profitieren kann. Die niedrige Bewertung mit einem Abschlag von fast 50% auf den Buchwert gekoppelt mit den erwarteten hohen Dividendenrenditen (samt möglicher Bonusdividende) sprechen für die Aktie. Größte Risikofaktoren sind die relative kleine Größe der Addiko, das frühe Stadium der Transformation mit noch niedriger Profitabilität sowie der enge geographische Fokus als auch in Bezug auf Kundensegmente.

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank - RCB startet Bewertung mit "Buy"
Kursziel startet bei 25,0 Euro - Abhängigkeit zur europäischen Wirtschaft im Fokus - Dividendenrendite attraktiv

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben die Aktien des heimischen Börsenneulings Addiko Bank in ihre Bewertung aufgenommen und starten diese mit einer Kaufempfehlung ("Buy"). Das Kursziel soll zunächst bei 25,0 Euro je Titel liegen.

Als Hauptargumente für diese Bewertung nennt der RCB-Analyst Jovan Sikimic unter anderem eine gute Positionierung der Bank für einen langfristigen Aufbau von Marktanteilen sowie Potenzial zu einer mittelfristig deutlichen Verbesserung der Kosteneffizienz und der Eigenkapitalrentabilität. Zudem zahle die Aktie eine attraktive Dividendenrendite von mehr als 11 Prozent und weise ein starkes Gewinnwachstum auf.

Das größte Abwärtsrisiko sei das eingetrübte europäische Wirtschaftsumfeld, so Sikimic. "Wir glauben, dass die lokalen Volkswirtschaften dem Abschwung in Europa, und speziell in Deutschland, nur schwer entkommen kann. Dies könnte zusätzliche Finanzierung erfordern", erklärt der Analyst.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Frankenkredite-Urteil: Addiko rechnet mit Auswirkungen auf Ergebnis
Wegen erwarteter Klagen kroatischer Kreditnehmer wird im dritten Quartal mit "potenziellen Rückstellungen im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich" gerechnet

Nach dem Urteil des kroatischen Obersten Gerichtshofs über die Nichtigkeit der Devisenklauseln für Frankenkredite rechnet die Addiko Bank damit, dass erwartete individuelle Klagen das Ergebnis beeinflussen könnten. "Das Management erwartet, dass sich eine potenzielle Rückstellung im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich im Ergebnis des dritten Quartals 2019 niederschlägt", teilte die Bank mit.

Mit dem im September veröffentlichten Präzedenzurteil hat das Höchstgericht ein vorheriges rechtskräftiges Urteil bestätigt, mit dem die Währungsklauseln in Kreditverträgen als unfair und nichtig erklärt wurden. Laut der "Vereinigung Franken" (Udruga Franak), in der sich betroffene Kreditnehmer zusammengeschlossen haben, wurde damit der Weg für gerichtliche Entschädigungen aller betroffenen Kreditnehmer freigegeben.

Einige Banken, darunter die Raiffeisen und die Erste Bank, waren unmittelbar nach der Urteilsverkündung der Meinung gewesen, dass sich das Urteil nicht auf jene Kreditnehmer bezieht, die nach dem Spezialgesetz aus dem Jahr 2015 ihre Kredite von Schweizer Franken in Euro umgewandelt haben. Für die umgewandelten Kredite bestehe keine Rechtsgrundlage für Klagen, weil sich die Lage der Franken-Kreditnehmer mit jenen Kreditnehmern, die Kredite mit einer Euro-Währungsklausel aufgenommen haben, ausgeglichen habe, hieß es damals.

Bei der Addiko sieht man das genauso. "Nach eingehender Prüfung" geht die Bank davon aus, dass Darlehensverträge, die nach dem kroatischen Verbraucherkreditgesetz 2015 nicht in Euro-Kredite umgewandelt wurden, "möglicherweise von der Entscheidung betroffen sind und Gegenstand individueller Rückerstattungsansprüche werden könnten". Die Bank sei bereit, sämtliche Rechtsmittel gegen Einzelklagen einzulegen, hieß es in der Mitteilung.

Nach Angaben der Kreditnehmervereinigung können die insgesamt 125.000 Franken-Kreditnehmern die Klagen bis Juni 2023 einreichen. Bis dahin rechnet man mit mehr als 100.000 Klagen gegen die Banken. Bisher sollen bereits 30.000 betroffene Kreditnehmer vor Gericht gezogen sein.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Bankenaufsicht fordert von Addiko für 2020 höhere Kapitalpuffer
Bank will mit Behörde über Höhe reden

Die Bankenaufseher fordern von der Addiko Bank für 2020 höhere Kapitalpuffer. "Die Addiko Bank AG hat einen Entwurf des SREP für 2020 erhalten, der eine Säule-2-Anforderung (P2R) von 4,3% vorsieht (4,1% für 2019). Darüber hinaus sieht der Entwurf eine Pillar 2 Guidance (P2G) in Höhe von 4% vor", teilte die Bank am Freitagabend mit.
Bei P2G war dem Wiener Börsenneuling bisher kein Wert vorgegeben. Man habe für 2020 aber Anforderungen erwartet und deshalb 1,5 Prozent in den Berechnungen berücksichtigt, erklärte ein Sprecher am Sonntag auf APA-Anfrage.

Die Bankenprüfung SREP (Supervisory Review and Evaluation Process) findet auf Geheiß der Europäischen Bankenunion (EBA) jährlich statt. Die Aufseher in der Finanzmarktaufsicht (FMA) und der Nationalbank (OeNB) analysieren dabei die Geschäftsmodelle der heimischen Banken und bewerten die Risiken.

In den von der FMA ausgestellten Bescheiden schreibt die Behörde den Banken einzeln vor, wie hoch die jeweiligen Kapitalpolster für Krisenzeiten sein müssen. Für 2020 werden Bescheide in den nächsten Wochen erlassen.

Die Addiko Bank sieht aber noch Gesprächsbedarf: "Die Bank AG wird auf der Grundlage dieses Entwurfes an die Aufsicht herantreten, um dabei technische Aspekte sowohl bezüglich Bank AG wird auf der Grundlage dieses Entwurfes an die Aufsicht herantreten, um dabei technische Aspekte sowohl bezüglich P2R als auch P2G zu adressieren", heißt es in der Mitteilung.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

1,8 Euro Minus hat die Aktie heute gemacht. Ich halte es - obwohl der Markt natürlich immer recht hat - für eine etwas vorschnelle Reaktion.

Ja, es wird wahrscheinlich das 2019er-Dividenderl so stark angeknabbert werden, dass es ganz ausfällt. Aber statt Zahlungseingang am Verrechnungskonto bleiben die 2 Euro halt in der Addiko im Eigenkapital.

Man darf hier schon darauf hoffen, dass die geplante "Clarification" mit der Aufsicht ebendieser die wahren Kreditrisken etwas transparenter macht.

Die SREP-Auswirkung sollte überschaubar sein. Nehmen wir mal an, die Dividende wird nicht ausgezahlt (zwecks Eigenkapitalerhöhung) und die Non-Performing Exposures fressen die gesamte Eigenkapitalerhöhung wieder auf (das müsste schon ein seeeehr starker Abschwung sein). Dann warten wir 12 Monate und haben die gleiche Bewertung wie Mitte voriger Woche.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und erwarte einen Kurs von mindestens 17 EUR in 8 Monaten.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

>1,8 Euro Minus hat die Aktie heute gemacht. Ich halte es -
>obwohl der Markt natürlich immer recht hat - für eine
>etwas vorschnelle Reaktion.
>
>Ja, es wird wahrscheinlich das 2019er-Dividenderl so stark
>angeknabbert werden, dass es ganz ausfällt. Aber statt
>Zahlungseingang am Verrechnungskonto bleiben die 2 Euro halt
>in der Addiko im Eigenkapital.
>
>Man darf hier schon darauf hoffen, dass die geplante
>"Clarification" mit der Aufsicht ebendieser die wahren
>Kreditrisken etwas transparenter macht.
>
>Die SREP-Auswirkung sollte überschaubar sein. Nehmen wir mal
>an, die Dividende wird nicht ausgezahlt (zwecks
>Eigenkapitalerhöhung) und die Non-Performing Exposures fressen
>die gesamte Eigenkapitalerhöhung wieder auf (das müsste schon
>ein seeeehr starker Abschwung sein). Dann warten wir 12 Monate
>und haben die gleiche Bewertung wie Mitte voriger Woche.
>
>Ich lehne mich mal aus dem Fenster und erwarte einen Kurs von
>mindestens 17 EUR in 8 Monaten.

Ich muss mir mal Addiko genauer ansehen. Wissen Sie wo der Buchwert liegt? Vielen dank!

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        
        

Keefe, Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Outperformer - und reduziert das Kursziel von 36 auf 33 Euro. Immer noch das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 27,25 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 27 auf 21 Euro. Nun das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 25,75 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Quelle: Erste Bank

Die jährliche Bankenprüfung (SREP) durch die FMA und OeNB auf Anordnung der Europäischen Bankenunion soll lt. Entwurf zu einem erhöhten Kapitalerfordernis für die Addiko Bank 2020 führen. Die Säule-2- Anforderung (P2R) soll sich um 0,2%-Punkte auf 4,3% erhöhen, während die Pillar 2 Guidance (P2G) erstmals eine Höhe von 4% vorsieht.

Weiter: siehe hier

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank vor Aufnahme von 100 Mio. Euro Nachrangkapital
Bank wehrt sich gegen FMA-Vorgabe für Kapitalaufstockung

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat die Addiko Bank vor einer Woche mit der Forderung nach einem höheren Kapitalpuffer konfrontiert. Das Institut will zwar die FMA überzeugen, dass die erhöhte Kapitalvorgabe übertrieben ist. Inzwischen ist aber alles auf Schiene, um 100 Mio. Euro Nachrangkapital aufzunehmen. Das entspricht zwei Prozentpunkten mehr Eigenkapital und würde die FMA-Forderung erfüllen.
Die Addiko Bank ist aus dem Balkan-Geschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen und notiert seit Juli an der Wiener Börse. Die FMA verlangt von ihr laut einem vor einer Woche eingegangenen vorläufigem Bescheid künftig 18,8 Prozent Eigenkapital und damit vier Prozentpunkte Sicherheitspuffer zum Standard-Kernkapital. Die Bank hat bisher für 1,5 Prozentpunkte Puffer vorgesorgt.

Unabhängig von der aktuellen FMA-Entscheidung habe das Institut die günstige Zinssituation ohnehin für die Aufnahme von Nachrangkapital nutzen wollen, sagt die Addiko Bank. Das überschüssige Kapital sollte aber an die Aktionäre zurückgehen, die Umschichtung von hartem Kernkapital (tier 1) zu Nachrangkapital (tier 2) hätte die Kapitalkosten senken sollen. Sollte die Kapitalvorgabe der FMA auch im endgültigen Bescheid für 2020 aufrecht bleiben, müsste die Ausschüttung an die Aktionäre vorerst ausbleiben. Das hat zu Unruhe unter den Aktionären und zu deutlich fallenden Aktienkursen geführt. Die Addiko Bank war mit einem Minus von 9,64 Prozent größte Verliererin der vergangenen Woche an der Wiener Börse.

Die Addiko Bank hat nun von der FMA Grünes Licht, um den Prospekt für die neue Anleihe über 100 Mio. Euro den Investoren zu zeigen, heißt es aus der Addiko Bank. Zwei, drei Wochen werde es dauern, bis die Anleihe gezeichnet ist. Dann wäre die neue, erhöhte Kapitalvorgabe der FMA erfüllt. Die Addiko Bank will aber unverändert alles daran setzen, dass der Kapitalpuffer wieder abgesenkt wird, damit das überschüssige Kapital wie versprochen den Aktionären in Form einer Sonderdividende ausgeschüttet werden kann. Keine andere börsennotierte Bank habe einen so hohen Kapitalpuffer, meint man bei der Addiko Bank und ist zuversichtlich, die FMA mit guten Argumenten überzeugen zu können.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

>börsennotierte Bank habe einen so hohen Kapitalpuffer, meint
>man bei der Addiko Bank und ist zuversichtlich, die FMA mit
>guten Argumenten überzeugen zu können.


Ich wette die FMA gibt nicht nach. Nicht wenn sie dafür höhere Dividenden zahlen wollen. Da kann die FMA nur verlieren.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank - RCB senkt Kursziel von 25 auf 20 Euro - "Buy"
Neubewertung nach Prüfung durch Finanzmarktaufsicht - Analysten sehen Dividendenpläne herausgefordert

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien der Addiko Bank von 25,00 auf 20,00 Euro gesenkt und ihre Anlageempfehlung mit "Buy" bestätigt.

Die Kurszielanpassung folgt auf die Ergebnisse des jüngsten aufsichtlichen Überprüfungsverfahrens durch heimische Regulierungsbehörden, die von Addiko höhere Kapitalpolster fordern: "Wir werden hinsichtlich der Auszahlungspolitik vorsichtiger und erwarten niedrigere herkömmliche Dividenden und keine Überschusskapitalrückzahlungen", schreibt Raiffeisen-Analyst Jovan Sikimic in der aktuellen Studie zu den Addiko-Aktien.

Außerdem werden mit dem Update steigende Risiken für die Strategieumsetzung durch die neuen Regulierungsvorgaben und ein sich verschärfendes Marktumfeld in der Slowakei berücksichtigt.

"Abgesehen von der Einbeziehung der gesetzlichen Bestimmungen für Schweizer-Franken-Kredite in Kroatien behalten wir unsere mittelfristigen Schätzungen vorerst unverändert bei.", heißt es darüber hinaus in dem Dokument.

Unter den neuen Voraussetzungen senkt die RCB ihre Dividendenerwartung für das laufenden und das kommende Jahr von 40 auf 15 Millionen Euro. Für die Jahre 2021 bis 2023 sehen die Analysten die Ausschüttungsquote nach 60 Prozent nun bei 26 beziehungsweise 20 und 24 Prozent.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank stellt 8,7 Mio. für Frankenkredite in Kroatien zurück

Frankenkredite in Serbien kosten weitere 8,1 Mio. Euro - Ergebnis trotzdem im Plus - Vorerst keine Aufnahme von Nachrangkapital

Die seit Juli in Wien börsennotierte Addiko Bank, die aus dem Osteuropageschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist, hat für Frankenkredite in Kroatien 8,7 Mio. Euro zurückgestellt. Wegen Frankenkrediten in Serbien stehen weitere 8,1 Mio. Euro an Kosten zu Buche. Der ausgewiesene Gewinn fiel dadurch in den ersten neun Monaten auf 23,4 Mio. Euro, im dritten Quartal alleine auf 3,2 Mio.
In den ersten neun Monaten des Vorjahres hatte es hingegen einen positiven Einmaleffekt von 61 Mio. Euro gegeben. Daher seien die Ergebnisse der beiden Jahre schwer vergleichbar. Jeweils bereinigt um Sondereffekte wäre der Gewinn der ersten neun Monate heuer mit 39,6 Mio. Euro höher als in der Vergleichsperiode 2018 mit damals 27,4 Mio. Euro, rechnet die Bank vor.

Vorerst aufgeschoben ist der Plan, 100 Mio. Euro Nachrangkapital aufzunehmen. Das käme derzeit zu teuer, auch stehe die Bank noch in Verhandlungen mit der Finanzmarktaufsicht (FMA) über die vorgeschriebene Kapitalhöhe. Da es noch keinen Zeitdruck gebe, habe man den Ankerinvestoren noch Zeit gegeben, die Lage zu bewerten.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

>Vorerst aufgeschoben ist der Plan, 100 Mio. Euro
>Nachrangkapital aufzunehmen. Das käme derzeit zu teuer, auch
>stehe die Bank noch in Verhandlungen mit der
>Finanzmarktaufsicht (FMA) über die vorgeschriebene
>Kapitalhöhe. Da es noch keinen Zeitdruck gebe, habe man den
>Ankerinvestoren noch Zeit gegeben, die Lage zu bewerten.


Übersetzt: die geplante Emmission ist gefloppt.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>>Vorerst aufgeschoben ist der Plan, 100 Mio. Euro
>>Nachrangkapital aufzunehmen. Das käme derzeit zu teuer, auch
>>stehe die Bank noch in Verhandlungen mit der
>>Finanzmarktaufsicht (FMA) über die vorgeschriebene
>>Kapitalhöhe. Da es noch keinen Zeitdruck gebe, habe man den
>>Ankerinvestoren noch Zeit gegeben, die Lage zu bewerten.
>
>
>Übersetzt: die geplante Emmission ist gefloppt.

Aye, und mit Blick auf die Bawag, wo ja auch der "Ankerinvestor" nun Kassa gemacht hat: was kömmt aus dem Keller noch hervor?

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Solides Q3-Ergebnis auf bereinigter Basis, Tier-2-Instrument noch nicht begeben 

Die Addiko Bank berichtete ein solides 3. Quartal, das jedoch von Einmaleffekten belastet war. Hauptsächlich betrafen diese eine Rückstellung für Rechtsangelegenheiten in Bezug auf CHF-Währungsklauseln in Kroatien. Während das bereinigte Ergebnis nach Steuern in den ersten drei Quartalen EUR 39,6 Mio. erreichte (+44% gegenüber dem Vorjahr), sank das ausgewiesene Ergebnis nach Steuern auf EUR 23,4 Mio. Sowohl Nettozins- als auch Provisionsergebnis konnten gesteigert werden, während die operativen Kosten annähernd stabil blieben. Positiv sind auch die gesunkene NPE-Quote von nunmehr 4,4% (Anteil notleidender Bruttokundenforderungen) sowie die stabile NPEWertberichtigungsquote bei 75,3%. Die CET1-Ratio liegt per Ende des Q3 nun bei 17,4%. Addiko hat den Markt für die angekündigte Kapitaloptimierung getestet, bisher aber keine Tier 2 Emission begeben. Die Bank wird somit weiterhin an einem Tier-2-Instrument arbeiten.

Ausblick

Die bereinigten Q3-Zahlen waren solide. Besonders positiv waren die höhere Zinsmarge und die bessere Eigenkapitalverzinsung (auf Basis des bereinigten Ergebnisses). Es gab jedoch keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hinsichtlich des erhöhten Kapitalerfordernisses für 2020, das im Zuge der jährlichen Bankenprüfung SREP vorgeschrieben wurde. Bekräftigt wurde jedoch die Absicht eine Dividende (für 2019) in Höhe des Konzerngewinns zu zahlen. Für konkretere Aussagen zu Dividende und der weiteren Kapitalstrategie werden sich Investoren wohl bis zum Jahresergebnis 2019 bzw. zur finalen Bestätigung des Kapitalerfordernisses durch die FMA, welche für das erste Halbjahr 2019 erwartet wird, gedulden müssen. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Ich finde das Chance-Risiko-Verhältnis beim dzt. Kurs um die 14.5 in Anbetracht der erwarteten Dividenden in den nächsten Jahren und der CHF-Einmaleffekte (abgesehen von der Kroatien-Geschichte, die sich einige Jahre ziehen wird) recht attraktiv und habe ein paar Stück eingesammelt. Mal schauen, wie hoch das Kapitalerfordernis für 2020 dann tatsächlich wird.

Das Management hat im November auch ein bisschen eingekauft. Dividende kommt Ende April.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko-Vorstände haben gekauft

Insider-Transaktion: Vorstand Csongor Bulcsu Németh kauft 5.423 Aktien

Datum: 2019-11-20
Name: Csongor Bulcsu Németh
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.423 Stück
Preis: 14.94
Gegenwert: 81.019,62
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Insider-Transaktion: Vorstand Johannes Proksch kauft 5.000 Aktien

Datum: 2019-11-19
Name: Johannes Proksch
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.000 Stück
Preis: 14.98
Gegenwert: 74.900,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: Johannes Proksch

Insider-Transaktion: Vorstand Razvan Munteanu kauft 5.000 Aktien

Datum: 2019-11-21
Name: Razvan Munteanu
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.000 Stück
Preis: 14.93
Gegenwert: 74.650,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

Insidertransaktionen zu allen Unternehmen finden Sie unter http://www.aktie.at/insider.html

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Addiko will trotz weniger Gewinns 2019 Dividendenzusage einhalten

Noch laufen wegen Kapitalvorgaben Gespräche mit Regulator - Details zu Ausschüttung und Ausblick am 5. März - Sparstift angesetzt

Die seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank - sie ist aus dem Balkangeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangen - hat den Investoren beim IPO versprochen, für 2019 und 2020 jeweils 40 Mio. Euro Dividende auszahlen zu wollen. Heute wurden vorläufige Zahlen für 2019 bekanntgegeben. Inklusive Einmaleffekten gab es einen deutlichen Gewinnrückgang.
Erst am 5. März, wenn die geprüften Zahlen kommen, will die Bank ihren Dividendenvorschlag für 2019 und den Geschäftsausblick für das laufende Jahr nennen.

Das Institut erklärte auf Anfrage, seine Dividendenguidance nicht geändert zu haben. Man strebt demnach die genannten 40 Millionen an. Es fänden aber noch Abklärungen mit dem Regulator statt. Wie berichtet geht es um die behördlichen Vorgaben für die Kapitalpuffer. Addiko bezifferte ihre Kapitalquote CET1 ohne Berücksichtigung von Gewinnen oder Dividenden für 2019 mit 17,7 Prozent bzw. mit 17,1 Prozent IFRS 9 fully loaded. Die Bank bekräftigte, weiterhin die "Optimierung" der Kapitalbasis mittels einer Tier-2-Emission zu planen.



Für 2019 weist das die Bank nun einen Nettogewinn von 35,1 Mio. Euro aus, für 2018 waren 104,2 Mio. Euro ausgewiesen worden. Das Ergebnis im vorangegangenen Jahr 2018 sei von einem 61 Mio. Euro schweren Einmaleffekt geprägt gewesen - in Form eines ergebniswirksamen Schuldennachlasses durch den damaligen Alleinaktionär AI Lake -, wie im Institut erläutert wird. Ansonsten war das Ergebnis 2019 durch Rückstellungen und Abschreibungen im Zusammenhang mit der Frankenkreditgesetzgebung in Serbien und Kroatien belastet, in Kroatien gab es allerdings auch einen positiven Einmaleffekt aus einer Großkredit-Restrukturierung.

Für das vierte Quartal 2019 wird ein Ergebnis nach Steuern von 11,7 Mio. Euro ausgewiesen, nach 7,8 Mio. Euro im vierten Quartal 2018.

Bereinigt um Einmaleffekte meldete die Bank heute für 2019 vorläufig ein Jahresergebnis nach Steuern von 40,9 Mio. Euro, das wäre ein Plus um 32 Prozent zur angepassten Zahl des Vorjahrs. Operativ legten im abgelaufenen Jahr sowohl das Nettozinsergebnis als auch das Provisionsergebnis zu.

Zum Halbjahr hatte die Addiko eine "Kostenoptimierung" angekündigt. Mittlerweile habe dies zu einer Reduktion von 229 Stellen (auf Vollzeit gerechnet) und der Schließung von 17 Filialen geführt.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Deutliche Steigerung des bereinigten Ergebnisses 2019 

Im vorläufigen Ergebnis 2019 konnte die Addiko Bank eine Steigerung des um Einmaleffekte bereinigten Ergebnisses um 30% gegenüber dem Vorjahr, auf EUR 40,9 Mio. ausweisen. Die negativen Einmaleffekte betrafen hauptsächlich Rückstellungen bzw. Abschreibungen im Zusammenhang mit CHF-Gesetzgebungen in Kroatien und Serbien. Das bereinigte Nettozinsergebnis konnte gegenüber 2018 um 3,6% gesteigert werden, während sich die Erhöhung beim bereinigten Provisionsergebnis auf 7,7% belief. Die bereinigten operativen Kosten konnten annähernd stabil gehalten werden. Die NPE-Quote (Anteil notleidender Bruttokundenforderungen) ist auch im vierten Quartal weiter gesunken und liegt nun bei 3,9% (Q3/19: 4,4%), bei einer NPE-Wertberichtigungsquote von 73,8%. Die CET1-Ratio exkl. Gewinn und Dividende liegt per Ende 2019 bei 17,7% (IFRS 9 fully loaded: 17,1%).

Ausblick

Die bereinigten Q4-Zahlen waren solide, Zinsmarge und Eigenkapitalverzinsung konnten weiter verbessert werden. Es gab jedoch keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hinsichtlich des erhöhten Kapitalerfordernisses für 2020. Auch für Dividendenvorschlag und Ausblick 2020 müssen sich Anleger bis zum Jahresergebnis 2019, das am 5. März präsentiert wird, gedulden. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Schwedischer Investor Erik Fällström steigt bei Addiko Bank ein

Fällströms Fonds DDM Invest hat 9,9 Prozent der Addiko-Anteile erworben und hat eine Call-Option für weitere 10,1 Prozent

Der schwedische Investor Erik Fällström beteiligt sich an der seit Juli 2019 börsennotierten Addiko Bank, die aus dem Balkangeschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Fällströms Investmentfonds DDM Invest III AG hat einen Aktienkaufvertrag über 9,9 Prozent der Addiko-Anteile abgeschlossen, wie die Bank am Montag mitteilte. Das Closing wird bis 24. März erwartet.
Außerdem hält Fällströms Fonds eine Call-Option für weitere 10,1 Prozent an der Addiko Bank, wie aus der Aussendung hervorgeht.

Verkäufer der Anteile ist die Luxemburger AI Lake S.a.r.l., die derzeit 44,99 Prozent der Anteile hält - rund 55 Prozent der Addiko-Aktien befinden sich laut Addiko-Website sich im Streubesitz.

Die Addiko Bank hat ihren Hauptsitz in Wien und betreibt Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank schlägt für 2019 wie geplant 40 Mio. Euro Dividende vor
Bei einem Nettogewinn von 35 Mio. Euro - Eigenkapital von 17,7 Prozent - Künftig 60 Prozent des Nettogewinns als Dividende

Die seit Juli 2019 in Wien börsennotierte Addiko Bank wird für das Jahr 2019 wie geplant und den Aktionären versprochen 40 Mio. Euro (2,05 Euro/Aktie) Dividende auszahlen, auch wenn der Nettogewinn des Jahres nur 35,1 Mio. Euro betrug, geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Finanzbericht hervor. Für 2018 waren im Vorjahr 50 Mio. Euro ausbezahlt worden.
In den kommenden Jahren soll die Dividende 60 Prozent des den Aktionären zurechenbaren Nettogewinns betragen. Im übrigen bestätigte der Finanzbericht die Anfang Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Das Institut weist unverändert ein hartes Kernkapital (CET1) von 17,7 Prozent aus. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) habe zwar ein Kernkapital von 18,6 Prozent vorgegeben (abgesenkt von ursprünglich 18,8 Prozent), vorerst aber noch keinen Zeitpunkt vorgeschrieben, bis zu dem dieser Wert zu erreichen wäre.

Das Management der Addiko-Bank hofft auf eine Absenkung der Vorgabe (Guidance), wenn sich die Finanz- und Risikozahlen weiter positiv entwickeln. Die neue Guidance soll im Herbst 2020 folgen. Das verpflichtende Mindestkapital von 14,6 Prozent werde jedenfalls übererfüllt, so das Management der Bank. In der Hoffnung auf einen doch niedrigeren Kapitalbedarf hat die Bank auch nicht wie im Herbst 2019 angekündigt 100 Mio. Euro Nachrangkapital aufgenommen. Dieser Schritt würde erst gesetzt, wenn Klarheit über die Forderungen der FMA bestehen, sagt das Management der Addiko Bank.

Für 2020 geht die Addiko Bank zwar von einem weiteren Wachstum in den Ländern aus, in denen sie aktiv ist. Es werde aber wohl nicht mehr das Niveau von 2018 erreichen. Die Bank geht nun von einer Nettozinsmarge von etwa 3,8 Prozent (statt 4,0 Prozent) und einer Eigenkapitalrendite von 9,5 Prozent (statt über 12 Prozent) aus. Das Provisionsergebnis soll um etwa 10 Prozent wachsen. Die Addiko Gruppe hat sechs Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (zwei Banken), Serbien und Montenegro mit 179 Filialen und 800.000 Kunden. Die Addiko Bank ist aus dem Balkangeschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Dividendenvorschlag von EUR 2,05, Rendite von ~15% 

Mit der Veröffentlichung des Geschäftsbericht 2019 wurde das vorläufige Ergebnis weitgehend bestätigt. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis nach Steuern konnte um 32% gegenüber dem Vorjahr, auf EUR 40,7 Mio., gesteigert werden. Das bereinigte Nettozinsergebnis erhöhte sich im Jahresvergleich um 3,6%, während sich die Steigerung beim bereinigten Provisionsergebnis auf 7,7% belief. Gleichzeitig konnten die bereinigten operativen Kosten annähernd stabil gehalten werden. Die notleidenden Risikopositionen wurden deutlich reduziert, per Ende 2019 betrug die NPEQuote 3,9% (2018: 5,6%), während die NPE-Deckung bei 73,8% liegt (2018: 75,4%). Die CET1-Ratio exkl. Gewinn und Dividende liegt per Ende 2019 bei 17,7% (IFRS 9 fully loaded: 17,1%) und das Management schlägt eine Dividende von EUR 2,05 je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 vor. 

Ausblick

Aufgrund geänderter Zinsaussichten und Beschränkungen in der CSEE-Region, die das Wachstum von Verbraucherkrediten dämpfen, hat Addiko die mittelfristigen Ziele überprüft und reduziert, sie sollen nun auch erst ein Jahr später erreicht werden. Im Kern dieser Ziele erwartet das Management die Eigenkapitalrendite von 5,6% (2019) auf 9,5% zu erhöhen (bisher lag das Ziel bei >12%). Die Dividendenpolitik bleibt unverändert, für 2020 wird eine Dividende von EUR 40 Mio. in Aussicht gestellt (gleich wie der Dividendenvorschlag für 2019), danach plant Addiko 60% des zurechenbaren Nettogewinns auszuschütten. Aus unserer Sicht hat Addiko 2019 operativ Fortschritte gemacht, diese Entwicklung muss sie in den kommenden Jahren fortsetzen um die mittelfristigen Ziele zu erreichen. Die Dividende ist extrem hoch (die Dividendenrendite liegt derzeit bei ~15%) und soll auch im nächsten Jahr so hoch bleiben. Die hohen Ausschüttungen sind ein wesentlicher Grund, weshalb wir die Aktie attraktiv finden. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Auch Addiko Bank stoppt für das nächste halbe Jahr Dividendenzahlung
Jahreshauptversammlung auf das vierte Quartal verschoben

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) haben den Banken Ende März dringend nahegelegt, von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen bis mindestens 1. Oktober 2020 abzusehen. Aus dem Grund will auch die Addiko Bank die geplante Dividendenausschüttung für das Finanzjahr 2019 bis dahin aussetzen.
Die erst seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank - sie ist aus dem Balkangeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangen - hat beschlossen, die ursprünglich für den 21. April 2020 in Wien geplante Hauptversammlung auf das vierte Quartal 2020 zu verschieben. Dann will der Vorstand mehr Klarheit über die Folgen der Coronavirus-Krise haben und weitere Richtlinien oder Empfehlungen der EZB und der FMA bewerten können.

Anfang März bei der Vorlage der Bilanz hatte die Addiko Bank noch bekräftigt, für 2019 wie beim vorjährigen IPO den Aktionären versprochen 40 Mio. Euro Dividende auszahlen zu wollen, auch wenn der Nettogewinn des Jahres nur 35,1 Mio. Euro betrug.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 14,0 auf 13,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 20,65 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank - Altaktionär Advent kurz vor Totalausstieg
Fünf Jahre nach dem Kauf der Ex-Hypo-Balkanbank schichtet US-Fonds Beteiligung ab - Jetzt nur noch bei 10,1 Prozent, schwedischer Investor Fällström bereits mit Option darauf

Fünf Jahre nach dem Kauf der damaligen Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken steht der US-Finanzinvestor Advent vor dem Totalausstieg bei der heutigen Addiko Bank. Am Freitag wurde bekanntgegeben, dass Advent (AI Lake) ein Paket von weiteren rund 8 Prozent verkauft hat und jetzt bei 10,1 Prozent steht.

Dass der lange Zeit größte Altaktionär in der seit dem Vorjahr in Wien börsennotierten Addiko Bank demnächst auf null gehen wird, ist absehbar: Denn die in der Schweiz ansässige Investmentgesellschaft DDM Invest des schwedischen Investors Erik Fällström (hält seit heuer 9,9 Prozent) hat seit Februar bereits auch eine Option auf weitere 10,1 Prozent, also auch auf den aktuellen Anteil von AI Lake. Deren Ausübung hängt noch von der Zustimmung der Regulatoren ab, hieß es am Freitag zur APA.

Dass internationale Fonds wie auch der US-Finanzinvestor Advent nach fünf Jahren ihre Beteiligungen abschichten, gilt in der Finanzbranche als üblich, das entspreche dem üblichen Veranlagungshorizont. Neuer größter Einzelaktionär ist nach Einlösung der Option die DDM.

Auf 8,4 Prozent beläuft sich der Anteil der EBRD, die zusammen mit Advent vor fünf Jahren die Ex-Balkanbank übernommen hatte. Die EBRD hält seit dem Börsengang ihre Aktien an der Addiko als direkte Beteiligung.

Nach dem Kollaps der einstigen Kärntner Hypo Alpe Adria und deren Verstaatlichung im Jahr 2009 hatte der österreichische Staat finanzstarke Investoren für die ausgedehnten Bankaktivitäten in lokalen Töchtern auf dem Balkan gesucht. Mitte 2015 ging die ehemalige Hypo-Balkanbank an den US-Fonds Advent, unter minderheitlicher Teilnahme der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Neuer 100-Prozent-Eigner war eine Luxemburger Holding namens AI Lake: Advent hielt in dieser Holding 80 Prozent der Anteile, die EBRD 20 Prozent.

Nach dem Börsengang der Addiko Bank Mitte 2019 war AI Lake dann mit knapp 45 Prozent weiter größter Aktionär, mit Auslaufen der so genannten Lock-up-Periode Anfang des heurigen Jahres wurden schrittweise Aktienpakete veräußert. Mit der heute bekanntgegebenen Transaktion sind es nun nur noch knapp über 10 Prozent für Advent.

Weitere Anteile an der Bank halten die amerikanische Wellington Management Group LLP (7,18 Prozent), die österreichische Dr. Jelitzka + Partner Gesellschaft für Immobilienberatung und -verwertung GmbH (4,10 Prozent), die schwedische SEB Investment Management AB (4,05 Prozent) Vorstand und Aufsichtsrat halten etwa 1,10 Prozent. Dem Streubesitz werden in Summe 67,5 Prozent zugerechnet.

Die Addiko Bank hat ihren Hauptsitz in Wien und betreibt Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank merkt Corona - Verlust im 1. Quartal, kein Ausblick
Risikokosten deutlich gestiegen - Dividendenpolitik soll überprüft werden

Die seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank hat zu Jahresbeginn die Coronakrise hart zu spüren bekommen. Das aus dem Balkangeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangene Institut rutschte tief in die Verlustzone und kappt den Ausblick. Die zugesagte Dividende steht auf dem Prüfstand, die Hauptversammlung, bei der es auch um die Ausschüttung geht, findet erst im vierten Quartal statt.
Für die ersten drei Monate 2020 wies die Addiko Bank einen Nettoverlust von 8,4 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 10,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Minus war in erster Linie auf eine "proaktive IFRS-9-Rückstellung" in Höhe von 13,6 Mio. Euro zurückzuführen, um die "geändertem makroökonomischen Parameter" zu berücksichtigen, "sowie einer Abschreibung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 4,8 Mio. Euro, um die Unsicherheit des Ergebnisses 2020 zu reflektieren" geschuldet, erklärte das Institut am Dienstag. Insgesamt betrugen die Risikokosten 14,4 Mio. Euro.

Operativ sei man stark unterwegs gewesen, das Geschäft habe sich besser als erwartet entwickelt, die Kosten habe man erfolgreich gedämpft. Das harte Kernkapital (CET 1) ging im ersten Quartal auf 16,9 Prozent (16,3 Prozent IFRS 9 fully-loaded) zurück, nach 17,7 Prozent im Vorjahr. Hauptgrund dafür war dem Institut zufolge die Verringerung des sonstigen Ergebnisses (OCI) um 32,9 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem Anleihenportfolio Plain-Vanilla.

Das bereinigte Nettozinsergebnis erhöhte sich im Jahresabstand leicht von 44,9 Mio. auf 45,3 Mio. Euro, das bereinigte Provisionsergebnis ging von 15,6 Mio. auf 15,3 Mio. Euro etwas zurück.

Die Addiko Bank hat weiter uneinbringliche Kredite abgebaut. Die notleidenden Bruttokundenforderungen machten 239,2 Mio. Euro aus, die Quote der notleidenden Exposures (NPE) 3,4 Prozent nach 3,9 Prozent zum Jahresende 2019, bei einer Wertberichtigung von 73,3 Prozent nach 73,8 Prozent.

Den Ausblick für 2020 inklusive Dividendenpolitik hat die Addiko Bank ausgesetzt, "bis Klarheit über die Auswirkungen von Covid-19 besteht", so das Unternehmen. An den mittelfristigen Zielen hält man fest, wenngleich man diese wahrscheinlich wegen Corona später erreichen werde. Eine "Aktualisierung der Dividendenpolitik" ist für das vierte Quartal 2020 vorgesehen, in dem auch die ursprünglich für April geplante HV stattfinden soll.

Bei der Bilanzvorlage Anfang März hatte die Addiko Bank noch bekräftigt, den Aktionären für 2019 wie beim Börsengang versprochen eine Dividende von 40 Mio. Euro auszuzahlen - auch wenn der Jahresnettogewinn wegen eines Einmaleffekts nur 35,1 Mio. Euro betragen hatte, nach 104,2 Mio. Euro im Jahr 2018. Im heurigen April erklärte die Bank dann aber, die geplante Ausschüttung für das nächste halbe Jahr auszusetzen.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Addiko Bank - Lotter als neuer Aufsichtsratschef gewählt


Nach dem Rücktritt von Hermann-Josef Lamberti als Aufsichtsratsvorsitzender der Addiko Bank hat der Aufsichtsrat am Mittwoch den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Hans-Hermann Lotter, zum neuen Chef des Aufsichtsrates gewählt. Henning Giesecke bleibe stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, teilte die Bank mit.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Finanzvorstand der Addiko Bank tritt zurück
"Unterschiedliche Ansichten"

In der seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank - sie ist aus dem Balkanbankengeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangen - braucht es einen neuen Finanzchef. Finanzvorstand Johannes Proksch habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, von seiner Funktion als Vorstandsmitglied zurücktreten zu wollen, teilte die Bank am Freitagnachmittag mit.
Die Entscheidung wurde "aufgrund unterschiedlicher Ansichten" getroffen, hieß es in der Aussendung. Details würden in den nächsten Tagen offiziell finalisiert.

Proksch war bereits in einer seinerzeitigen Hypo Alpe Adria Bank Finanzvorstand gewesen. In der Addiko AG leitete er die Restrukturierung des Geschäfts und den Börsengang voriges Jahr.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Höhere Risikokosten drücken Q1 Ergebnis ins Minus

Die Addiko Bank hat im 1. Quartal 2020 aufgrund verstärkter Risikovorsorgen einen höher als erwarteten Nettoverlust von EUR -8,4 Mio. ausgewiesen. Während das operative Ergebnis auch aufgrund eines Kostenoptimierungsprogrammes um rund 30% auf EUR 13,2 Mio. gesteigert werden konnte, drückten höhere Risikokosten den Quartalsgewinn ins Negative (Q1/19: EUR +10 Mio.). In den Risikokosten wurde proaktiv eine Rückstellung in Höhe von EUR 13,6 Mio. verbucht, um die Konjunkturfolgen der Corona- Krise zu berücksichtigen. Eine Abschreibung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von EUR 4,8 Mio. wirkte sich zusätzlich belastend auf den Nettogewinn aus. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) liegt für das 1. Quartal 2020 bei soliden 16,9% (16,3% IFRS 9 fully-loaded).

Ausblick

Die HV wurde auf das 4. Quartal 2020 verschoben, um den Vor-schlag für eine Dividende 2019 zu überprüfen. Eine Aktualisierung der Dividendenpolitik 2020 ist für das vierte Quartal des Jahres 2020 vorgesehen. Der Ausblick 2020 wird ausgesetzt, bis Klarheit über die Auswirkungen von Covid-19 besteht. Die mittelfristigen Ziele (Eigenkapitalrendite von 9,5%, Ausschüttungsquote von 60%) bleiben trotz wahrscheinlicher Verzögerungen infolge der Corona-Krise unverändert. Die Q1-Zahlen lagen sowohl im operativen Bereich als auch bei den Risikokosten unter den Erwartungen. Kursziel und Empfehlung sind derzeit in Überarbeitung.

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR
Addiko Bank AG: Änderungen im Vorstand
Aufsichtsrat stimmt neuem Vorstand zu

Wien (pta/26.05.2020/20:25) -
Der Aufsichtsrat der Addiko Bank AG hat heute eine Neuaufstellung des Vorstandes der Addiko Bank AG beschlossen, der sich künftig aus folgenden Personen zusammensetzen wird:

Ab 1. Juli 2020 wird Herr Csongor Nemeth, derzeit Chief Corporate & SME Banking Officer, als Chief Executive Officer (CEO) fungieren.

Ab 27. Mai 2020 wird Herr Markus Krause, derzeit Chief Risk Officer (CRO), zusätzlich zu seinen Aufgaben als CRO die Verantwortung für die Funktion des Chief Financial Officer (CFO) übernehmen.

Sowohl Herr Nemeth als auch Herr Krause waren während der erfolgreichen Transformation der Addiko Group seit 2015 Mitglieder des Vorstands und waren wesentliche Mitglieder jenes Führungsteams, das den Börsengang im Jahr 2019 umgesetzt hat.

Ab 1. August 2020 wird der Vorstand um ein drittes Mitglied erweitert, das als Chief Retail & IT Officer fungieren wird; weitere Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Herr Razvan Munteanu, derzeit CEO, hat sich aufgrund unterschiedlicher Ansichten über den Aufbau und den Zeitpunkt der Veränderungen im Vorstand entschlossen, auf Ersuchen des Aufsichtsrates seinen Rücktritt mit 1. Juli 2020 anzubieten.

Der Aufsichtsrat ist zuversichtlich, dass die soliden Finanzkennzahlen der Bank - Kapitalbasis, Liquidität, Risikovorsorge in Erwartung der sich verschlechternden makroökonomischen Rahmenbedingungen - in Verbindung mit der neuen Zusammensetzung des Vorstands die Transformation der Bank entsprechend der festgelegten Strategie beschleunigen und digitalen Initiativen im Konsumenten- und SME-Segment sowie Effizienz- und Kostenprogrammen neuen Schwung verleihen werden.

Der Aufsichtsrat dankt Herrn Munteanu für seinen Beitrag, den er bei der Gestaltung der Addiko Bank durch die Entwicklung und Umsetzung ihrer besonderen Strategie geleistet hat.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
Thema #210490

Vorheriges Thema | Nächstes Thema

5.754
Powered by DCForum+ Version 1.27
Copyright 1997-2003 DCScripts.com
0.39