Ex Hypobalkanbank Addiko wagt Sprung an die Börse
Insitutionelle Investoren als Zielgruppe - Advent und EBRD verkaufen Mehrheit - Noch keine Details bekanntgegeben

Die aus dem Osteuropageschäft der Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank strebt an die Wiener Börse. Der Finanzinvestor Advent und die EBRD wollen "mindestens 50 Prozent plus eine Aktie" verkaufen, heißt es in einer Aussendung am heutigen Pfingstmontag. Die Anteile sollen institutionellen Investoren angeboten werden.
Über die luxemburger Holding AI Lake halten Advent 80 Prozent und die EBRD 20 Prozent an der Addiko Bank. Diese ist nach der Pleite der Hypo Alpe Adria aus deren Südosteuropanetzwerk hervorgegangen. 2017 kehrte die Addiko Bank in die Gewinnzone zurück. Nach der BAWAG im Oktober 2017 wird dies der zweite Börsengang einer Bank in Wien innerhalb relativ kurzer Zeit.

Details zum Börsengang wurden vorerst nicht bekanntgegeben, der Börsenprospekt soll erst folgen. Die Bank verspricht aber für die Jahre 2019 und 2020 jeweils 40 Mio. Euro Dividende - auch wenn diese nicht aus dem Gewinn sondern nur aus Rücklagen bedient werden sollte. Danach sollen 60 Prozent des Gewinns nach Steuern an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Zum Volumen des Börsengangs wurde heute nichts bekanntgegeben. Im Herbst 2018 hatten Insider gegenüber Reuters davon gesprochen, dass der Buchwert der Bank bei 850 Mio. Euro liege. Im Schnitt würden Wettbewerber zu 0,85 Prozent des Buchwertes gehandelt. Die Bank hatte jedenfalls im ersten Quartal 2019 60 Mio. Euro an Einnahmen

Die Addiko Bank, die eine österreichische Lizenz hat, ging 2015 an EBRD und Advent. Sie hat laut Aussendung 800.000 Kunden und 197 Filialen in Kroatien, Slowenien, Bosnien Herzegowina, Serbien und Montenegro. Sie ist auf Konsumenten und KMU spezialisiert. Der Anteil fauler Kredite sei seit 2016 von 9,2 auf 5,5 Prozent gesenkt worden.

  

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      RE: Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
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      RE: Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
17.8.21 10:16
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      RE: Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
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      RE: Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
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      RE: Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
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      RE: Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
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Q3-Ergebnis deutlich über Erwartungen
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Addiko Bank verbuchte 2023 höheren Gewinn
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Addiko-Chef sieht Trendwende bei Entwicklung der Sparzi...
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Q4-Ergebnis erfüllt Erwartungen
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Keefe, Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die E...
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Addiko Bank schrieb höheren Gewinn im ersten Quartal
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Addiko +9% ohne News?
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Slowenische Großbank NLB möchte Addiko Bank übernehmen
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RE: Slowenische Großbank NLB möchte Addiko Bank überneh...
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Bieterwettbewerb um Addiko Bank - Alta Pay hält offenba...
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Spannender Bieterwettkampf
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Verwirrung um Aktionärsverhältnisse bei der Addiko Bank
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Slowenische Großbank NLB legt Übernahmeangebot für Addi...
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Alta Pay dürfte Anteil an Addiko Bank doch nicht weiter...
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Addiko steckt endgültig im Serbien-Patt fest
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NLB-Finanzvorstand: Angebot für Addiko wurde "nochmals ...
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Addiko-Vorstand spricht sich für Annahme des neuen NLB-...
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Keefe Bruyette &- Woods bestätigt für Addiko Bank die E...
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Vorstand der Addiko Bank nimmt NLB-Angebot an.
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NLB mit Übernahmeangebot gescheitert
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Slowenische Bank NLB scheitert beim Übernahmepoker
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RE: Slowenische Bank NLB scheitert beim Übernahmepoker
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hab mal ein paar genommen
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Addiko Bank streicht auf EZB-Empfehlung Dividende für 2...
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Addiko Meiden
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RE: Addiko Meiden
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Sämtliche Chefverträge bei Addiko bis 2028 verlängert
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EZB-Entscheid zu Addiko-Aktionären überrascht
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RE: EZB-Entscheid zu Addiko-Aktionären überrascht
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Addiko Bank schrieb im Geschäftsjahr 2024 mehr Gewinn
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      Erhöhung der Bankenabgabe für Addiko-Chef
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HV 18.4.25
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Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
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RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
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      RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
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      RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahrinteressant
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      RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
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      RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
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      RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
19.8.25 16:49
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      RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
19.8.25 19:18
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      RE: Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
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Addiko Bank: Nettogewinn im 1. Halbjahr stabil bei 24 M...
13.8.25 08:52
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RE: Addiko Bank: Nettogewinn im 1. Halbjahr stabil bei ...
13.8.25 10:40
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Orderbuch
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RE: Orderbuch
30.9.25 10:26
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RE: Orderbuch
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      RE: Orderbuch
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      RE: Orderbuch
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BK: 44 Euro Buchwert/Aktie
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RBI will Wiener Addiko Bank um 23,05 Euro je Aktie über...
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RE: RBI will Wiener Addiko Bank um 23,05 Euro je Aktie ...
09.4.26 11:28
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      RE: RBI will Wiener Addiko Bank um 23,05 Euro je Aktie ...
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      RE: NLB bietet 29 €
10.4.26 11:04
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      RE: NLB bietet 29 €
10.4.26 16:36
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      RE: NLB bietet 29 €
10.4.26 23:30
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      RE: RBI will Wiener Addiko Bank um 23,05 Euro je Aktie ...
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Ex-Hypo-Balkanbank Addiko wirbt vor Börsengang mit Sonderdividende
40 Millionen schwere Dividende soll mit 60 Millionen Euro überschüssigem Kapital aufgefettet werden

Die aus dem Osteuropageschäft der Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank lockt potenzielle Investoren für ihren geplanten Börsengang in Wien mit einem Zuckerl. Die übliche Dividende soll kommendes Jahr mit einer Sonderausschüttung aus überschüssigem Kapital aufgefettet werden, geht aus einem Papier der Citigroup für potenzielle Aktienkäufer hervor, aus dem Bloomberg am Donnerstag zitierte.

Der Finanzinvestor Advent und die EBRD wollen "mindestens 50 Prozent plus eine Aktie" verkaufen, wie sie am vergangenen Montag mitteilten. Die Anteile sollen institutionellen Investoren angeboten werden.

Citigroup koordiniert den Addiko-Börsengang und rechnet mit Dividendenzahlungen in der Höhe von 182 Mio. Euro in den kommenden drei Jahren. Kommendes Jahr sollen demnach 40 Millionen Euro als "normale" Dividende fließen und dazu soll eine 60 Millionen schwere Sonderdividende kommen, macht insgesamt 100 Mio. Euro. In den beiden weiteren Jahren soll ohne Sonderzahlungen der Rest fließen.

  

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Ex-Hypo-Balkanbank Addiko - IPO unterhalb geplanter Spanne
Statt 19 bis 23 Euro sind es 16 Euro je Aktie geworden - Erster Handelstag nicht wie geplant am Donnerstag sondern erst am Freitag

Die Eigentümer der Ex-Hypo-Balkanbank Addiko dürften bei ihrem Börsengang in Wien weniger einnehmen als erhofft. Für die Aktien war eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro festgelegt worden. Schlussendlich ist es heute ein Preis von 16 Euro geworden, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagnachmittag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.
Eine Addiko-Sprecherin wollte sich zum Bookbuilding auf Anfrage nicht äußern. Das Verfahren endet jedenfalls morgen, Mittwoch, um 14 Uhr. Der Handel an der Wiener Börse soll nicht wie ursprünglich avisiert am Donnerstag sondern APA-Informationen zufolge erst einen Tag später, am Freitag (12. Juli), starten.

Als Basis angeboten werden vom Finanzinvestor Advent und der EBRD 9.750.001 Aktien, die 50 Prozent plus eine Stimme entsprechen. Mit dem Preis von 16 Euro würden die Addiko-Eigentümer 156 Millionen Euro einsammeln. Erhofft worden waren zwischen gut 185 und 224 Mio. Euro. Eine eventuelle Mehrzuteilung von bis zu 1.462.500 Aktien wurde im Vorfeld bekanntgegeben und ist immer noch möglich.

Die Addiko ging aus dem früheren Balkanbanken-Netzwerk der Hypo Alpe Adria hervor. Die Bank befindet sich seit Juli 2015 über die Luxemburger Holding "AI Lake" im Eigentum des US-Fonds Advent (80 Prozent) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die 20 Prozent hält. Diese wollen nun über die Börse die Mehrheit an der Addiko veräußern.

  

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Vergangenheit abgeschüttelt: Nach BAWAG wagt auch Addiko Börsengang
Südosteuropabank der ehemaligen Hypo Alpe Adria hat am Freitag ihr Börsendebüt - Ausgabepreis unter erhofftem Preisband

Knapp zwei Jahre nach dem Börsengang der BAWAG kommt morgen Freitag mit der Addiko Bank ein weiteres Finanzinstitut an die Wiener Börse. Addiko ist die einstige Südosteuropabankengruppe der früheren österreichischen Krisenbank Nummer eins, der Hypo Alpe Adria.

Die beiden Banken haben, abgesehen von Größe und Lokation - einige Gemeinsamkeiten. Sie sind nach ihren jeweils existenziellen Krisen so aufgestellt, dass ihre jetzigen Eigner Gewinne melden und den Teilverkauf zu Marktpreisen wagen konnten. Beide Male - bei BAWAG und Hypo-Balkanbanken - haben vorher amerikanische Investoren den Österreichern als Investoren ausgeholfen.

Die BAWAG Group - einst stolze Bank für Arbeit und Wirtschaft - ist in der jetzigen Aufstellung seit Oktober 2017 an der Börse und ein gänzlich anderes Institut als Mitte der 2000er-Jahre, als sie nach Aufbrechen jahrelanger Karibik-Spekulationsgeschäfte ihrer Ex-Chefs knapp am Konkurs vorbeigeschrammt war. 2007 musste sich die Gewerkschaft als damaliger Haupteigentümer zum rettenden Verkauf der Bank an den US-Fonds Cerberus durchringen. Cerberus nahm später einen zweiten US-Fonds (Golden Tree) mit an Bord. Bank-Töchter und Beteiligungen wurden verkauft, das Geschäft reformiert, sogar die jahrzehntealte Post-Partnerschaft wurde aufgelöst. Die Bank baute Verluste ab, sanierte sich und begann auch wieder mit Zukäufen.

Von Anfang an hatte Cerberus - nach einer mehrjährigen Behaltefrist- mit einem Exit über die Börse geliebäugelt. Als es dann so weit war, lief es mit dem Börsengang am 25. Oktober 2017 aber nicht ganz so glatt wie von den Amerikanern erhofft: Die Aktie fiel am ersten Handelstag gleich deutlich unter den Ausgabekurs. Mit einem Emissionsvolumen von 1,9 Mrd. Euro war es in Summe aber trotzdem die größte Neuemission an der Wiener Börse überhaupt. Es wurden mehr als 40 Millionen bestehende Aktien bei Investoren platziert. Der Titel schaffte es auf Anhieb in den Leitindex ATX.

Finanzaufseher, Parlamentsausschüsse, Politbüros und Gerichte hatten jahrelang auch mit der maroden und 2009 notverstaatlichten Hypo Alpe Adria Bank alle Hände voll zu tun. Aus der einstigen Skandalbank - deren milliardenschwere Altlasten beim Staat und damit beim Steuerzahler hängen blieben - hat das Südosteuropanetz den Weg zurück in die Profitzone geschafft. Aus der alten Hypo Alpe Adria ist die - ebenfalls staatliche - Abwicklungsgesellschaft mit dem Namen "Heta" geworden. Das Südosteuropageschäft (die "Balkanbank") war der wichtigste "lebende Teil". Im Juli 2015 wurde dieser Teil an US-Fonds Advent und die Osteuropabank EBRD abgegeben. Für den Neustart ist der Name auf den Kunstbegriff "Addiko Bank" geändert worden, die Marke Hypo Alpe Adria hatte einen Totalschaden.

Seit 17. Juli 2015 gehörten die Ex-Hypo-Südosteuropabanken in der Addiko einer Luxemburger Gesellschaft namens "Al Lake", die zu 80 Prozent Advent und zu 20 Prozent der EBRD gehört. Wenn morgen am 12. Juli 2019 die Börsenglocke in Wien läutet - und in der Folge auch die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) gezogen wird - sollen 55 Prozent im Streubesitz sein. Käufer der ersten Stunde sollten aber institutionelle Investoren gewesen sein. Sie wurden für die Privatplatzierung angesprochen. Den Investoren wurde bereits mit Dividendenzuckerln gewunken. Die ursprünglich erhofften Verkaufserlöse aus dem Börsengang haben die Eigentümer während der Zeichnungsfrist schon vergessen müssen: Der Angebotspreis wurde gestern Mittwoch mit 16 Euro je Aktie festgelegt. Anfangs war eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro genannt worden. Der Bruttoerlös für den Verkäufer ("Al Lake") wurde zuletzt mit rund 172 Mio. Euro beziffert.

  

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Aktie startet klar über Ausgabepreis
Ex-Hypo-Balkanbank als dritter Börsengang heuer an der Wiener Börse - Marktkapitalisierung bei rund 331 Mio. Euro

Nach Marinomed und Frequentis geht mit der Addiko Bank heuer das dritte Unternehmen an die Wiener Börse. Die Papiere sind am Freitag bei 17,70 Euro im Prime Market Segment gestartet. Damit lagen sie 10,6 Prozent über dem Ausgabepreis von 16,00 Euro.
Kurz nach Handelsbeginn dämmten die Aktien ihr Plus etwas ein und notierten gegen 9.15 Uhr mit 17,04 Euro knapp 6,5 Prozent über dem Ausgabepreis. Das bisherige Tagestief lag bei 17,04 Euro und das Tageshoch bei 17,74 Euro.

Die gesamte Marktkapitalisierung lag damit zu Handelsbeginn bei 331 Mio. Euro. Ursprünglich war für die Aktien eine Preisspanne von 19 bis 23 Euro festgelegt worden. Schlussendlich wurde ein Preis von 16 Euro festgelegt. Insgesamt wurden 10,7 Millionen bestehende Aktien bei Investoren platziert.

  

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Ab Montag im ATX prime
Börsenchef gratuliert - Drei von acht Börsengängen aus dem deutschsprachigen Raum heuer in Wien

Die aus dem Südosteuropabankennetz der einstigen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank hat am Freitag in Wien ihr Börsendebüt gegeben. Die Aktie begann den Handel in einem eher verhaltenen europäischen Börsenumfeld über dem Ausgabepreis. Ab dem zweiten Handelstag, dem 15. Juli 2019, wird Addiko im Index ATX prime geführt.
Das teilte die Wiener Börse heute zum Handelsbeginn mit. Im Prime Market ist die neue Bank-Aktie seit heute unter dem Kürzel ADKO (ISIN: AT000ADDIKO0) gelistet.

Das Management der Wiener Börse ist mit dem gelungenen Börsendebüt zufrieden. Immerhin erfolgten heuer bisher drei von acht Börsengängen aus dem deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz) in Wien: "Gratulation an Addiko. In einem anspruchsvollen Umfeld gelingt der Bank der 2019 bisher größte Börsengang im Finanz-Bereich in ganz Europa", schrieb Börsenchef Christoph Boschan in einer Aussendung.

  

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US-Investmentriese bei Addiko eingestiegen

Die Wellington Management Group LLP aus Boston, USA, ist heute, Mittwoch, mit 7,18 Prozent bei der Addiko Bank eingestiegen.

  

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AI Lake hält mit 45 Prozent weiter größten Anteil - Einige Fonds mit 4 bis 7 Prozent beteiligt


Nach dem Börsengang hat die Addiko-Bank, die aus dem Osteuropageschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist, derzeit fünf Großaktionäre. Die Luxemburger Holding AI Lake, die das Unternehmen an die Börse gebracht hat, hält mit 44,99 Prozent der Aktien den größten Anteil. Dazu kommen vier Fonds mit jeweils mehr als vier Prozent, geht aus bisher vorliegenden Pflichtmitteilungen hervor.

Demnach hat sich die Wellington Management Group (USA) 7,18 Prozent (1,4 Mio. Aktien) gesichert. Der US-Fonds Brandes Investment Partners kommt auf 5,21 Prozent (1 Mio. Aktien), die schwedische SEB Investment Management und die RWC Asset Management mit Sitz in London auf je 4,62 Prozent (900.000 Aktien). Insgesamt hat die Addiko 19.500.000 Aktien.

Diese Eigentümer haben bisher in Pflichtmitteilungen ihre Beteiligungen bekanntgegeben. AI Lake, zu knapp 80 Prozent im Eigentum des US-Fonds Advent und zu 20 Prozent im Besitz der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), hielt vor dem Börsengang alle Anteile an der Addiko-Bank.

Die Beteiligung von AI Lake könnte noch steigen, sollte es in nächster Zeit zu Stabilisierungsmaßnahmen und damit zum Rückkauf von Aktien kommen. Bisher lag der Kurs der Addiko aber durchgehend über dem Ausgabekurs von 16 Euro, Stabilisierungsmaßnahmen sind hingegen nur unter dem Ausgabekurs erlaubt.

https://kurse.hellobank.at/k/nachrichten/nachrichtendetail.aspx?id=48740270

18.07.2019

  

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Gewinn der Addiko Bank zum Halbjahr auf 20,2 Mio. Euro eingebrochen
Nach 92,8 Mio. in der Vorjahresperiode - Kostenquote auf 77,8 Prozent gesunken

Die erst im Juli 2019 an der Wiener Börse gestartete Addiko Bank hat im ersten Halbjahr einen satten Gewinneinbruch erlitten. Der Gewinn nach Steuern inklusive Einmaleffekten fiel von 92,8 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 20,2 Mio. Euro. Das Kreditinstitut verwies zur Begründung unter anderem auf Restrukturierungskosten sowie Kosten für den Börsengang.
Die Restrukturierungskosten seien für Kosteninitiativen bestimmt, die im zweiten Halbjahr 2019 umgesetzt werden sollen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. So seien im zweiten Quartal Einsparungen beim Personal sowie Filialschließungen in der gesamten Region beschlossen worden, hieß es im Ausblick. Mit der Umsetzung sei bereits begonnen worden, die Bank rechne mit einer Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte und "einem entsprechenden positiven Effekt" ab dem Geschäftsjahr 2020.

Daneben fielen Rückstellungen für Frankenkredite in Kroatien ins Gewicht. Dort hatte im April der kroatische Oberste Gerichtshof entschieden, dass die Franken-Kreditnehmer trotz Umwandlung ihrer Kredite in Euro das Recht haben, die Banken wegen der überhöhten Zinsen zu verklagen. Darüber hinaus konnte die Addiko Bank im Halbjahr 2019 weniger Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten auflösen als im Jahr davor.

Bereinigt um Einmaleffekte stieg das Ergebnis nach Steuern von bereinigten 19,9 Mio. Euro im Vorjahr auf bereinigte 28,5 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio, fully loaded) lag bei 17,6 Prozent. Die Kostenquote konnte von 82,7 auf 77,8 Prozent gesenkt werden. Das Nettozinsergebnis erhöhte sich laut Halbjahresbericht von 83,0 Mio. Euro auf 91,0 Mio. Euro und das Provisionsergebnis stieg von 29,4 auf 32,0 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2019 zeigt sich die Addiko Bank verhalten, ohne konkrete Zahlen zu nennen. "Für die Zukunft rechnet die Addiko Gruppe derzeit mit einer moderat geringeren Wachstumsprognose aufgrund einer sehr laxen Geldpolitik und geopolitischer Unsicherheiten", schreibt die Bank im Ausblick. Allerdings rechnet das Unternehmen mit einem weiterhin makroökonomisch günstigen Umfeld in den Ländern, in denen sie tätig ist.

Die Addiko Bank mit Hauptsitz in Wien ist aus dem Osteuropageschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen und notiert seit dem 12. Juli im prime market an der Wiener Börse. Sie betreibt Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina, Serbien und Montenegro.

  

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Erste Group startet Coverage mit Kaufempfehlung
Kursziel bei 24,0 Euro angesetzt

Die Analysten der Erste Group haben ihre Coverage der Aktien des heimischen Börsenneulings Addiko Bank mit einer Kaufempfehlung ("Buy") aufgenommen. Das Kursziel der Papiere wurde von dem Erste-Group-Analysten Mladen Dodig bei 24,0 Euro angesetzt.
Laut dem Wertpapierexperten Dodig sind die von dem Unternehmen in Aussicht gestellten Dividenden verlockend. In seiner jüngst veröffentlichten Studie nennt er die Dividendenvorhaben der Addiko Bank "außergewöhnlich". Seiner Ansicht nach basieren diese aber auch auf einer soliden Kapitalausstattung.

Die Verlagerung des Fokus hin zum Kreditwachstum sowie einige Maßnahmen zur Kosteneinsparung haben sich laut dem Analysten positiv auf die Zahlen des Unternehmens ausgewirkt. Dodig nennt die mittelfristigen Ziele der Bank ambitioniert, rechnet allerdings mit einem Anhalten des positiven Trends.

Die Gewinnschätzungen pro Aktie belaufen sich auf 2,06 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2019, 2,57 Euro für 2020 und 3,02 Euro für das Jahr 2021. Die Dividendenprognosen liegen für das heurige sowie das kommende Geschäftsjahr 2020 bei 2,05 Euro. Für 2021 rechnet der Experte mit einer Dividende in der Höhe von 1,96 Euro.

  

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Neue Kaufempfehlung mit Kursziel EUR 24

Wir nehmen die Coverage der Addiko Bank mit einer Kaufempfehlung bei Kursziel EUR 24 neu auf. Die Addiko ging Mitte Juli an die Börse Wien und notiert mit einer Marktkapitalisierung von EUR 325 Mio. im Prime Segment.

Die Addiko Bank ging aus dem ehemaligen Osteuropa-Netzwerk der HypoAlpe-Adria hervor und ist heute eine auf das Geschäft mit Konsumenten und kleinen und mittleren Unternehmen (SME) spezialisierte Bankengruppe mit Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro. Hauptsitz ist Wien. Addiko unterliegt daher auch der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Die Bilanzsumme beträgt rund EUR 6,2 Mrd. mit einem Eigenkapital von knapp EUR 850 Mio. zum 1. Halbjahr 2019. Addiko plant, den RoTE (bereinigt um Überschusskapital) mittelfristig auf mehr als 12% zu steigern durch Kreditwachstum in seinem Kernsegment, Kostensenkungen und NPE-Reduktion. In unseren aktuellen Annahmen blieben wir etwas unter dem RoTE-Zielwert mit einer erwarteten Steigerung von 4% im Jahr 2018 auf 10% innerhalb von 5 Jahren. Ein wichtiges Investitionsargument ist die Dividendenpolitik. Für 2019 wird eine Dividendenzahlung von EUR 40 Mio. anvisiert, was einer Dividendenrendite von mehr als 12%(!) entspricht. Zusätzlich könnte es eine massive Sonderdividende geben sollte die Aufnahme von Ergänzungskapital (Tier 2) wie geplant im 2. Halbjahr erfolgen.

Ausblick

Für uns ist die Addiko-Bank eine klare Kaufempfehlung mit Kurspotential von fast 50%. Die Addiko Bank steht zwar erste am Beginn ihrer Transformation, verfügt jedoch über eine starke Kapitalbasis, womit sie vom Kreditwachstum in ihren Heimmärkten voll profitieren kann. Die niedrige Bewertung mit einem Abschlag von fast 50% auf den Buchwert gekoppelt mit den erwarteten hohen Dividendenrenditen (samt möglicher Bonusdividende) sprechen für die Aktie. Größte Risikofaktoren sind die relative kleine Größe der Addiko, das frühe Stadium der Transformation mit noch niedriger Profitabilität sowie der enge geographische Fokus als auch in Bezug auf Kundensegmente.

Erste Bank

  

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Addiko Bank - RCB startet Bewertung mit "Buy"
Kursziel startet bei 25,0 Euro - Abhängigkeit zur europäischen Wirtschaft im Fokus - Dividendenrendite attraktiv

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben die Aktien des heimischen Börsenneulings Addiko Bank in ihre Bewertung aufgenommen und starten diese mit einer Kaufempfehlung ("Buy"). Das Kursziel soll zunächst bei 25,0 Euro je Titel liegen.

Als Hauptargumente für diese Bewertung nennt der RCB-Analyst Jovan Sikimic unter anderem eine gute Positionierung der Bank für einen langfristigen Aufbau von Marktanteilen sowie Potenzial zu einer mittelfristig deutlichen Verbesserung der Kosteneffizienz und der Eigenkapitalrentabilität. Zudem zahle die Aktie eine attraktive Dividendenrendite von mehr als 11 Prozent und weise ein starkes Gewinnwachstum auf.

Das größte Abwärtsrisiko sei das eingetrübte europäische Wirtschaftsumfeld, so Sikimic. "Wir glauben, dass die lokalen Volkswirtschaften dem Abschwung in Europa, und speziell in Deutschland, nur schwer entkommen kann. Dies könnte zusätzliche Finanzierung erfordern", erklärt der Analyst.

  

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Frankenkredite-Urteil: Addiko rechnet mit Auswirkungen auf Ergebnis
Wegen erwarteter Klagen kroatischer Kreditnehmer wird im dritten Quartal mit "potenziellen Rückstellungen im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich" gerechnet

Nach dem Urteil des kroatischen Obersten Gerichtshofs über die Nichtigkeit der Devisenklauseln für Frankenkredite rechnet die Addiko Bank damit, dass erwartete individuelle Klagen das Ergebnis beeinflussen könnten. "Das Management erwartet, dass sich eine potenzielle Rückstellung im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich im Ergebnis des dritten Quartals 2019 niederschlägt", teilte die Bank mit.

Mit dem im September veröffentlichten Präzedenzurteil hat das Höchstgericht ein vorheriges rechtskräftiges Urteil bestätigt, mit dem die Währungsklauseln in Kreditverträgen als unfair und nichtig erklärt wurden. Laut der "Vereinigung Franken" (Udruga Franak), in der sich betroffene Kreditnehmer zusammengeschlossen haben, wurde damit der Weg für gerichtliche Entschädigungen aller betroffenen Kreditnehmer freigegeben.

Einige Banken, darunter die Raiffeisen und die Erste Bank, waren unmittelbar nach der Urteilsverkündung der Meinung gewesen, dass sich das Urteil nicht auf jene Kreditnehmer bezieht, die nach dem Spezialgesetz aus dem Jahr 2015 ihre Kredite von Schweizer Franken in Euro umgewandelt haben. Für die umgewandelten Kredite bestehe keine Rechtsgrundlage für Klagen, weil sich die Lage der Franken-Kreditnehmer mit jenen Kreditnehmern, die Kredite mit einer Euro-Währungsklausel aufgenommen haben, ausgeglichen habe, hieß es damals.

Bei der Addiko sieht man das genauso. "Nach eingehender Prüfung" geht die Bank davon aus, dass Darlehensverträge, die nach dem kroatischen Verbraucherkreditgesetz 2015 nicht in Euro-Kredite umgewandelt wurden, "möglicherweise von der Entscheidung betroffen sind und Gegenstand individueller Rückerstattungsansprüche werden könnten". Die Bank sei bereit, sämtliche Rechtsmittel gegen Einzelklagen einzulegen, hieß es in der Mitteilung.

Nach Angaben der Kreditnehmervereinigung können die insgesamt 125.000 Franken-Kreditnehmern die Klagen bis Juni 2023 einreichen. Bis dahin rechnet man mit mehr als 100.000 Klagen gegen die Banken. Bisher sollen bereits 30.000 betroffene Kreditnehmer vor Gericht gezogen sein.

  

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Bankenaufsicht fordert von Addiko für 2020 höhere Kapitalpuffer
Bank will mit Behörde über Höhe reden

Die Bankenaufseher fordern von der Addiko Bank für 2020 höhere Kapitalpuffer. "Die Addiko Bank AG hat einen Entwurf des SREP für 2020 erhalten, der eine Säule-2-Anforderung (P2R) von 4,3% vorsieht (4,1% für 2019). Darüber hinaus sieht der Entwurf eine Pillar 2 Guidance (P2G) in Höhe von 4% vor", teilte die Bank am Freitagabend mit.
Bei P2G war dem Wiener Börsenneuling bisher kein Wert vorgegeben. Man habe für 2020 aber Anforderungen erwartet und deshalb 1,5 Prozent in den Berechnungen berücksichtigt, erklärte ein Sprecher am Sonntag auf APA-Anfrage.

Die Bankenprüfung SREP (Supervisory Review and Evaluation Process) findet auf Geheiß der Europäischen Bankenunion (EBA) jährlich statt. Die Aufseher in der Finanzmarktaufsicht (FMA) und der Nationalbank (OeNB) analysieren dabei die Geschäftsmodelle der heimischen Banken und bewerten die Risiken.

In den von der FMA ausgestellten Bescheiden schreibt die Behörde den Banken einzeln vor, wie hoch die jeweiligen Kapitalpolster für Krisenzeiten sein müssen. Für 2020 werden Bescheide in den nächsten Wochen erlassen.

Die Addiko Bank sieht aber noch Gesprächsbedarf: "Die Bank AG wird auf der Grundlage dieses Entwurfes an die Aufsicht herantreten, um dabei technische Aspekte sowohl bezüglich Bank AG wird auf der Grundlage dieses Entwurfes an die Aufsicht herantreten, um dabei technische Aspekte sowohl bezüglich P2R als auch P2G zu adressieren", heißt es in der Mitteilung.

  

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1,8 Euro Minus hat die Aktie heute gemacht. Ich halte es - obwohl der Markt natürlich immer recht hat - für eine etwas vorschnelle Reaktion.

Ja, es wird wahrscheinlich das 2019er-Dividenderl so stark angeknabbert werden, dass es ganz ausfällt. Aber statt Zahlungseingang am Verrechnungskonto bleiben die 2 Euro halt in der Addiko im Eigenkapital.

Man darf hier schon darauf hoffen, dass die geplante "Clarification" mit der Aufsicht ebendieser die wahren Kreditrisken etwas transparenter macht.

Die SREP-Auswirkung sollte überschaubar sein. Nehmen wir mal an, die Dividende wird nicht ausgezahlt (zwecks Eigenkapitalerhöhung) und die Non-Performing Exposures fressen die gesamte Eigenkapitalerhöhung wieder auf (das müsste schon ein seeeehr starker Abschwung sein). Dann warten wir 12 Monate und haben die gleiche Bewertung wie Mitte voriger Woche.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und erwarte einen Kurs von mindestens 17 EUR in 8 Monaten.

  

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>1,8 Euro Minus hat die Aktie heute gemacht. Ich halte es -
>obwohl der Markt natürlich immer recht hat - für eine
>etwas vorschnelle Reaktion.
>
>Ja, es wird wahrscheinlich das 2019er-Dividenderl so stark
>angeknabbert werden, dass es ganz ausfällt. Aber statt
>Zahlungseingang am Verrechnungskonto bleiben die 2 Euro halt
>in der Addiko im Eigenkapital.
>
>Man darf hier schon darauf hoffen, dass die geplante
>"Clarification" mit der Aufsicht ebendieser die wahren
>Kreditrisken etwas transparenter macht.
>
>Die SREP-Auswirkung sollte überschaubar sein. Nehmen wir mal
>an, die Dividende wird nicht ausgezahlt (zwecks
>Eigenkapitalerhöhung) und die Non-Performing Exposures fressen
>die gesamte Eigenkapitalerhöhung wieder auf (das müsste schon
>ein seeeehr starker Abschwung sein). Dann warten wir 12 Monate
>und haben die gleiche Bewertung wie Mitte voriger Woche.
>
>Ich lehne mich mal aus dem Fenster und erwarte einen Kurs von
>mindestens 17 EUR in 8 Monaten.

Ich muss mir mal Addiko genauer ansehen. Wissen Sie wo der Buchwert liegt? Vielen dank!

  

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Keefe, Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Outperformer - und reduziert das Kursziel von 36 auf 33 Euro. Immer noch das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 27,25 Euro.

  

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Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 27 auf 21 Euro. Nun das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 25,75 Euro.

  

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Quelle: Erste Bank

Die jährliche Bankenprüfung (SREP) durch die FMA und OeNB auf Anordnung der Europäischen Bankenunion soll lt. Entwurf zu einem erhöhten Kapitalerfordernis für die Addiko Bank 2020 führen. Die Säule-2- Anforderung (P2R) soll sich um 0,2%-Punkte auf 4,3% erhöhen, während die Pillar 2 Guidance (P2G) erstmals eine Höhe von 4% vorsieht.

Weiter: siehe hier

  

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Addiko Bank vor Aufnahme von 100 Mio. Euro Nachrangkapital
Bank wehrt sich gegen FMA-Vorgabe für Kapitalaufstockung

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat die Addiko Bank vor einer Woche mit der Forderung nach einem höheren Kapitalpuffer konfrontiert. Das Institut will zwar die FMA überzeugen, dass die erhöhte Kapitalvorgabe übertrieben ist. Inzwischen ist aber alles auf Schiene, um 100 Mio. Euro Nachrangkapital aufzunehmen. Das entspricht zwei Prozentpunkten mehr Eigenkapital und würde die FMA-Forderung erfüllen.
Die Addiko Bank ist aus dem Balkan-Geschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen und notiert seit Juli an der Wiener Börse. Die FMA verlangt von ihr laut einem vor einer Woche eingegangenen vorläufigem Bescheid künftig 18,8 Prozent Eigenkapital und damit vier Prozentpunkte Sicherheitspuffer zum Standard-Kernkapital. Die Bank hat bisher für 1,5 Prozentpunkte Puffer vorgesorgt.

Unabhängig von der aktuellen FMA-Entscheidung habe das Institut die günstige Zinssituation ohnehin für die Aufnahme von Nachrangkapital nutzen wollen, sagt die Addiko Bank. Das überschüssige Kapital sollte aber an die Aktionäre zurückgehen, die Umschichtung von hartem Kernkapital (tier 1) zu Nachrangkapital (tier 2) hätte die Kapitalkosten senken sollen. Sollte die Kapitalvorgabe der FMA auch im endgültigen Bescheid für 2020 aufrecht bleiben, müsste die Ausschüttung an die Aktionäre vorerst ausbleiben. Das hat zu Unruhe unter den Aktionären und zu deutlich fallenden Aktienkursen geführt. Die Addiko Bank war mit einem Minus von 9,64 Prozent größte Verliererin der vergangenen Woche an der Wiener Börse.

Die Addiko Bank hat nun von der FMA Grünes Licht, um den Prospekt für die neue Anleihe über 100 Mio. Euro den Investoren zu zeigen, heißt es aus der Addiko Bank. Zwei, drei Wochen werde es dauern, bis die Anleihe gezeichnet ist. Dann wäre die neue, erhöhte Kapitalvorgabe der FMA erfüllt. Die Addiko Bank will aber unverändert alles daran setzen, dass der Kapitalpuffer wieder abgesenkt wird, damit das überschüssige Kapital wie versprochen den Aktionären in Form einer Sonderdividende ausgeschüttet werden kann. Keine andere börsennotierte Bank habe einen so hohen Kapitalpuffer, meint man bei der Addiko Bank und ist zuversichtlich, die FMA mit guten Argumenten überzeugen zu können.

  

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>börsennotierte Bank habe einen so hohen Kapitalpuffer, meint
>man bei der Addiko Bank und ist zuversichtlich, die FMA mit
>guten Argumenten überzeugen zu können.


Ich wette die FMA gibt nicht nach. Nicht wenn sie dafür höhere Dividenden zahlen wollen. Da kann die FMA nur verlieren.

  

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Addiko Bank - RCB senkt Kursziel von 25 auf 20 Euro - "Buy"
Neubewertung nach Prüfung durch Finanzmarktaufsicht - Analysten sehen Dividendenpläne herausgefordert

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien der Addiko Bank von 25,00 auf 20,00 Euro gesenkt und ihre Anlageempfehlung mit "Buy" bestätigt.

Die Kurszielanpassung folgt auf die Ergebnisse des jüngsten aufsichtlichen Überprüfungsverfahrens durch heimische Regulierungsbehörden, die von Addiko höhere Kapitalpolster fordern: "Wir werden hinsichtlich der Auszahlungspolitik vorsichtiger und erwarten niedrigere herkömmliche Dividenden und keine Überschusskapitalrückzahlungen", schreibt Raiffeisen-Analyst Jovan Sikimic in der aktuellen Studie zu den Addiko-Aktien.

Außerdem werden mit dem Update steigende Risiken für die Strategieumsetzung durch die neuen Regulierungsvorgaben und ein sich verschärfendes Marktumfeld in der Slowakei berücksichtigt.

"Abgesehen von der Einbeziehung der gesetzlichen Bestimmungen für Schweizer-Franken-Kredite in Kroatien behalten wir unsere mittelfristigen Schätzungen vorerst unverändert bei.", heißt es darüber hinaus in dem Dokument.

Unter den neuen Voraussetzungen senkt die RCB ihre Dividendenerwartung für das laufenden und das kommende Jahr von 40 auf 15 Millionen Euro. Für die Jahre 2021 bis 2023 sehen die Analysten die Ausschüttungsquote nach 60 Prozent nun bei 26 beziehungsweise 20 und 24 Prozent.

  

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Addiko Bank stellt 8,7 Mio. für Frankenkredite in Kroatien zurück

Frankenkredite in Serbien kosten weitere 8,1 Mio. Euro - Ergebnis trotzdem im Plus - Vorerst keine Aufnahme von Nachrangkapital

Die seit Juli in Wien börsennotierte Addiko Bank, die aus dem Osteuropageschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist, hat für Frankenkredite in Kroatien 8,7 Mio. Euro zurückgestellt. Wegen Frankenkrediten in Serbien stehen weitere 8,1 Mio. Euro an Kosten zu Buche. Der ausgewiesene Gewinn fiel dadurch in den ersten neun Monaten auf 23,4 Mio. Euro, im dritten Quartal alleine auf 3,2 Mio.
In den ersten neun Monaten des Vorjahres hatte es hingegen einen positiven Einmaleffekt von 61 Mio. Euro gegeben. Daher seien die Ergebnisse der beiden Jahre schwer vergleichbar. Jeweils bereinigt um Sondereffekte wäre der Gewinn der ersten neun Monate heuer mit 39,6 Mio. Euro höher als in der Vergleichsperiode 2018 mit damals 27,4 Mio. Euro, rechnet die Bank vor.

Vorerst aufgeschoben ist der Plan, 100 Mio. Euro Nachrangkapital aufzunehmen. Das käme derzeit zu teuer, auch stehe die Bank noch in Verhandlungen mit der Finanzmarktaufsicht (FMA) über die vorgeschriebene Kapitalhöhe. Da es noch keinen Zeitdruck gebe, habe man den Ankerinvestoren noch Zeit gegeben, die Lage zu bewerten.

  

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>Vorerst aufgeschoben ist der Plan, 100 Mio. Euro
>Nachrangkapital aufzunehmen. Das käme derzeit zu teuer, auch
>stehe die Bank noch in Verhandlungen mit der
>Finanzmarktaufsicht (FMA) über die vorgeschriebene
>Kapitalhöhe. Da es noch keinen Zeitdruck gebe, habe man den
>Ankerinvestoren noch Zeit gegeben, die Lage zu bewerten.


Übersetzt: die geplante Emmission ist gefloppt.

  

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>>Vorerst aufgeschoben ist der Plan, 100 Mio. Euro
>>Nachrangkapital aufzunehmen. Das käme derzeit zu teuer, auch
>>stehe die Bank noch in Verhandlungen mit der
>>Finanzmarktaufsicht (FMA) über die vorgeschriebene
>>Kapitalhöhe. Da es noch keinen Zeitdruck gebe, habe man den
>>Ankerinvestoren noch Zeit gegeben, die Lage zu bewerten.
>
>
>Übersetzt: die geplante Emmission ist gefloppt.

Aye, und mit Blick auf die Bawag, wo ja auch der "Ankerinvestor" nun Kassa gemacht hat: was kömmt aus dem Keller noch hervor?

  

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Solides Q3-Ergebnis auf bereinigter Basis, Tier-2-Instrument noch nicht begeben 

Die Addiko Bank berichtete ein solides 3. Quartal, das jedoch von Einmaleffekten belastet war. Hauptsächlich betrafen diese eine Rückstellung für Rechtsangelegenheiten in Bezug auf CHF-Währungsklauseln in Kroatien. Während das bereinigte Ergebnis nach Steuern in den ersten drei Quartalen EUR 39,6 Mio. erreichte (+44% gegenüber dem Vorjahr), sank das ausgewiesene Ergebnis nach Steuern auf EUR 23,4 Mio. Sowohl Nettozins- als auch Provisionsergebnis konnten gesteigert werden, während die operativen Kosten annähernd stabil blieben. Positiv sind auch die gesunkene NPE-Quote von nunmehr 4,4% (Anteil notleidender Bruttokundenforderungen) sowie die stabile NPEWertberichtigungsquote bei 75,3%. Die CET1-Ratio liegt per Ende des Q3 nun bei 17,4%. Addiko hat den Markt für die angekündigte Kapitaloptimierung getestet, bisher aber keine Tier 2 Emission begeben. Die Bank wird somit weiterhin an einem Tier-2-Instrument arbeiten.

Ausblick

Die bereinigten Q3-Zahlen waren solide. Besonders positiv waren die höhere Zinsmarge und die bessere Eigenkapitalverzinsung (auf Basis des bereinigten Ergebnisses). Es gab jedoch keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hinsichtlich des erhöhten Kapitalerfordernisses für 2020, das im Zuge der jährlichen Bankenprüfung SREP vorgeschrieben wurde. Bekräftigt wurde jedoch die Absicht eine Dividende (für 2019) in Höhe des Konzerngewinns zu zahlen. Für konkretere Aussagen zu Dividende und der weiteren Kapitalstrategie werden sich Investoren wohl bis zum Jahresergebnis 2019 bzw. zur finalen Bestätigung des Kapitalerfordernisses durch die FMA, welche für das erste Halbjahr 2019 erwartet wird, gedulden müssen. 

Erste Bank

  

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Ich finde das Chance-Risiko-Verhältnis beim dzt. Kurs um die 14.5 in Anbetracht der erwarteten Dividenden in den nächsten Jahren und der CHF-Einmaleffekte (abgesehen von der Kroatien-Geschichte, die sich einige Jahre ziehen wird) recht attraktiv und habe ein paar Stück eingesammelt. Mal schauen, wie hoch das Kapitalerfordernis für 2020 dann tatsächlich wird.

Das Management hat im November auch ein bisschen eingekauft. Dividende kommt Ende April.

  

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Addiko-Vorstände haben gekauft

Insider-Transaktion: Vorstand Csongor Bulcsu Németh kauft 5.423 Aktien

Datum: 2019-11-20
Name: Csongor Bulcsu Németh
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.423 Stück
Preis: 14.94
Gegenwert: 81.019,62
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Insider-Transaktion: Vorstand Johannes Proksch kauft 5.000 Aktien

Datum: 2019-11-19
Name: Johannes Proksch
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.000 Stück
Preis: 14.98
Gegenwert: 74.900,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: Johannes Proksch

Insider-Transaktion: Vorstand Razvan Munteanu kauft 5.000 Aktien

Datum: 2019-11-21
Name: Razvan Munteanu
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.000 Stück
Preis: 14.93
Gegenwert: 74.650,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

Insidertransaktionen zu allen Unternehmen finden Sie unter http://www.aktie.at/insider.html

  

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Addiko will trotz weniger Gewinns 2019 Dividendenzusage einhalten

Noch laufen wegen Kapitalvorgaben Gespräche mit Regulator - Details zu Ausschüttung und Ausblick am 5. März - Sparstift angesetzt

Die seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank - sie ist aus dem Balkangeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangen - hat den Investoren beim IPO versprochen, für 2019 und 2020 jeweils 40 Mio. Euro Dividende auszahlen zu wollen. Heute wurden vorläufige Zahlen für 2019 bekanntgegeben. Inklusive Einmaleffekten gab es einen deutlichen Gewinnrückgang.
Erst am 5. März, wenn die geprüften Zahlen kommen, will die Bank ihren Dividendenvorschlag für 2019 und den Geschäftsausblick für das laufende Jahr nennen.

Das Institut erklärte auf Anfrage, seine Dividendenguidance nicht geändert zu haben. Man strebt demnach die genannten 40 Millionen an. Es fänden aber noch Abklärungen mit dem Regulator statt. Wie berichtet geht es um die behördlichen Vorgaben für die Kapitalpuffer. Addiko bezifferte ihre Kapitalquote CET1 ohne Berücksichtigung von Gewinnen oder Dividenden für 2019 mit 17,7 Prozent bzw. mit 17,1 Prozent IFRS 9 fully loaded. Die Bank bekräftigte, weiterhin die "Optimierung" der Kapitalbasis mittels einer Tier-2-Emission zu planen.



Für 2019 weist das die Bank nun einen Nettogewinn von 35,1 Mio. Euro aus, für 2018 waren 104,2 Mio. Euro ausgewiesen worden. Das Ergebnis im vorangegangenen Jahr 2018 sei von einem 61 Mio. Euro schweren Einmaleffekt geprägt gewesen - in Form eines ergebniswirksamen Schuldennachlasses durch den damaligen Alleinaktionär AI Lake -, wie im Institut erläutert wird. Ansonsten war das Ergebnis 2019 durch Rückstellungen und Abschreibungen im Zusammenhang mit der Frankenkreditgesetzgebung in Serbien und Kroatien belastet, in Kroatien gab es allerdings auch einen positiven Einmaleffekt aus einer Großkredit-Restrukturierung.

Für das vierte Quartal 2019 wird ein Ergebnis nach Steuern von 11,7 Mio. Euro ausgewiesen, nach 7,8 Mio. Euro im vierten Quartal 2018.

Bereinigt um Einmaleffekte meldete die Bank heute für 2019 vorläufig ein Jahresergebnis nach Steuern von 40,9 Mio. Euro, das wäre ein Plus um 32 Prozent zur angepassten Zahl des Vorjahrs. Operativ legten im abgelaufenen Jahr sowohl das Nettozinsergebnis als auch das Provisionsergebnis zu.

Zum Halbjahr hatte die Addiko eine "Kostenoptimierung" angekündigt. Mittlerweile habe dies zu einer Reduktion von 229 Stellen (auf Vollzeit gerechnet) und der Schließung von 17 Filialen geführt.

  

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Deutliche Steigerung des bereinigten Ergebnisses 2019 

Im vorläufigen Ergebnis 2019 konnte die Addiko Bank eine Steigerung des um Einmaleffekte bereinigten Ergebnisses um 30% gegenüber dem Vorjahr, auf EUR 40,9 Mio. ausweisen. Die negativen Einmaleffekte betrafen hauptsächlich Rückstellungen bzw. Abschreibungen im Zusammenhang mit CHF-Gesetzgebungen in Kroatien und Serbien. Das bereinigte Nettozinsergebnis konnte gegenüber 2018 um 3,6% gesteigert werden, während sich die Erhöhung beim bereinigten Provisionsergebnis auf 7,7% belief. Die bereinigten operativen Kosten konnten annähernd stabil gehalten werden. Die NPE-Quote (Anteil notleidender Bruttokundenforderungen) ist auch im vierten Quartal weiter gesunken und liegt nun bei 3,9% (Q3/19: 4,4%), bei einer NPE-Wertberichtigungsquote von 73,8%. Die CET1-Ratio exkl. Gewinn und Dividende liegt per Ende 2019 bei 17,7% (IFRS 9 fully loaded: 17,1%).

Ausblick

Die bereinigten Q4-Zahlen waren solide, Zinsmarge und Eigenkapitalverzinsung konnten weiter verbessert werden. Es gab jedoch keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hinsichtlich des erhöhten Kapitalerfordernisses für 2020. Auch für Dividendenvorschlag und Ausblick 2020 müssen sich Anleger bis zum Jahresergebnis 2019, das am 5. März präsentiert wird, gedulden. 

Erste Bank

  

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Schwedischer Investor Erik Fällström steigt bei Addiko Bank ein

Fällströms Fonds DDM Invest hat 9,9 Prozent der Addiko-Anteile erworben und hat eine Call-Option für weitere 10,1 Prozent

Der schwedische Investor Erik Fällström beteiligt sich an der seit Juli 2019 börsennotierten Addiko Bank, die aus dem Balkangeschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Fällströms Investmentfonds DDM Invest III AG hat einen Aktienkaufvertrag über 9,9 Prozent der Addiko-Anteile abgeschlossen, wie die Bank am Montag mitteilte. Das Closing wird bis 24. März erwartet.
Außerdem hält Fällströms Fonds eine Call-Option für weitere 10,1 Prozent an der Addiko Bank, wie aus der Aussendung hervorgeht.

Verkäufer der Anteile ist die Luxemburger AI Lake S.a.r.l., die derzeit 44,99 Prozent der Anteile hält - rund 55 Prozent der Addiko-Aktien befinden sich laut Addiko-Website sich im Streubesitz.

Die Addiko Bank hat ihren Hauptsitz in Wien und betreibt Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro.

  

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Addiko Bank schlägt für 2019 wie geplant 40 Mio. Euro Dividende vor
Bei einem Nettogewinn von 35 Mio. Euro - Eigenkapital von 17,7 Prozent - Künftig 60 Prozent des Nettogewinns als Dividende

Die seit Juli 2019 in Wien börsennotierte Addiko Bank wird für das Jahr 2019 wie geplant und den Aktionären versprochen 40 Mio. Euro (2,05 Euro/Aktie) Dividende auszahlen, auch wenn der Nettogewinn des Jahres nur 35,1 Mio. Euro betrug, geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Finanzbericht hervor. Für 2018 waren im Vorjahr 50 Mio. Euro ausbezahlt worden.
In den kommenden Jahren soll die Dividende 60 Prozent des den Aktionären zurechenbaren Nettogewinns betragen. Im übrigen bestätigte der Finanzbericht die Anfang Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Das Institut weist unverändert ein hartes Kernkapital (CET1) von 17,7 Prozent aus. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) habe zwar ein Kernkapital von 18,6 Prozent vorgegeben (abgesenkt von ursprünglich 18,8 Prozent), vorerst aber noch keinen Zeitpunkt vorgeschrieben, bis zu dem dieser Wert zu erreichen wäre.

Das Management der Addiko-Bank hofft auf eine Absenkung der Vorgabe (Guidance), wenn sich die Finanz- und Risikozahlen weiter positiv entwickeln. Die neue Guidance soll im Herbst 2020 folgen. Das verpflichtende Mindestkapital von 14,6 Prozent werde jedenfalls übererfüllt, so das Management der Bank. In der Hoffnung auf einen doch niedrigeren Kapitalbedarf hat die Bank auch nicht wie im Herbst 2019 angekündigt 100 Mio. Euro Nachrangkapital aufgenommen. Dieser Schritt würde erst gesetzt, wenn Klarheit über die Forderungen der FMA bestehen, sagt das Management der Addiko Bank.

Für 2020 geht die Addiko Bank zwar von einem weiteren Wachstum in den Ländern aus, in denen sie aktiv ist. Es werde aber wohl nicht mehr das Niveau von 2018 erreichen. Die Bank geht nun von einer Nettozinsmarge von etwa 3,8 Prozent (statt 4,0 Prozent) und einer Eigenkapitalrendite von 9,5 Prozent (statt über 12 Prozent) aus. Das Provisionsergebnis soll um etwa 10 Prozent wachsen. Die Addiko Gruppe hat sechs Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (zwei Banken), Serbien und Montenegro mit 179 Filialen und 800.000 Kunden. Die Addiko Bank ist aus dem Balkangeschäft der früheren Hypo Alpe Adria hervorgegangen.

  

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Dividendenvorschlag von EUR 2,05, Rendite von ~15% 

Mit der Veröffentlichung des Geschäftsbericht 2019 wurde das vorläufige Ergebnis weitgehend bestätigt. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis nach Steuern konnte um 32% gegenüber dem Vorjahr, auf EUR 40,7 Mio., gesteigert werden. Das bereinigte Nettozinsergebnis erhöhte sich im Jahresvergleich um 3,6%, während sich die Steigerung beim bereinigten Provisionsergebnis auf 7,7% belief. Gleichzeitig konnten die bereinigten operativen Kosten annähernd stabil gehalten werden. Die notleidenden Risikopositionen wurden deutlich reduziert, per Ende 2019 betrug die NPEQuote 3,9% (2018: 5,6%), während die NPE-Deckung bei 73,8% liegt (2018: 75,4%). Die CET1-Ratio exkl. Gewinn und Dividende liegt per Ende 2019 bei 17,7% (IFRS 9 fully loaded: 17,1%) und das Management schlägt eine Dividende von EUR 2,05 je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 vor. 

Ausblick

Aufgrund geänderter Zinsaussichten und Beschränkungen in der CSEE-Region, die das Wachstum von Verbraucherkrediten dämpfen, hat Addiko die mittelfristigen Ziele überprüft und reduziert, sie sollen nun auch erst ein Jahr später erreicht werden. Im Kern dieser Ziele erwartet das Management die Eigenkapitalrendite von 5,6% (2019) auf 9,5% zu erhöhen (bisher lag das Ziel bei >12%). Die Dividendenpolitik bleibt unverändert, für 2020 wird eine Dividende von EUR 40 Mio. in Aussicht gestellt (gleich wie der Dividendenvorschlag für 2019), danach plant Addiko 60% des zurechenbaren Nettogewinns auszuschütten. Aus unserer Sicht hat Addiko 2019 operativ Fortschritte gemacht, diese Entwicklung muss sie in den kommenden Jahren fortsetzen um die mittelfristigen Ziele zu erreichen. Die Dividende ist extrem hoch (die Dividendenrendite liegt derzeit bei ~15%) und soll auch im nächsten Jahr so hoch bleiben. Die hohen Ausschüttungen sind ein wesentlicher Grund, weshalb wir die Aktie attraktiv finden. 

Erste Bank

  

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Auch Addiko Bank stoppt für das nächste halbe Jahr Dividendenzahlung
Jahreshauptversammlung auf das vierte Quartal verschoben

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) haben den Banken Ende März dringend nahegelegt, von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen bis mindestens 1. Oktober 2020 abzusehen. Aus dem Grund will auch die Addiko Bank die geplante Dividendenausschüttung für das Finanzjahr 2019 bis dahin aussetzen.
Die erst seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank - sie ist aus dem Balkangeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangen - hat beschlossen, die ursprünglich für den 21. April 2020 in Wien geplante Hauptversammlung auf das vierte Quartal 2020 zu verschieben. Dann will der Vorstand mehr Klarheit über die Folgen der Coronavirus-Krise haben und weitere Richtlinien oder Empfehlungen der EZB und der FMA bewerten können.

Anfang März bei der Vorlage der Bilanz hatte die Addiko Bank noch bekräftigt, für 2019 wie beim vorjährigen IPO den Aktionären versprochen 40 Mio. Euro Dividende auszahlen zu wollen, auch wenn der Nettogewinn des Jahres nur 35,1 Mio. Euro betrug.

  

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Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 14,0 auf 13,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 20,65 Euro.

  

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Addiko Bank - Altaktionär Advent kurz vor Totalausstieg
Fünf Jahre nach dem Kauf der Ex-Hypo-Balkanbank schichtet US-Fonds Beteiligung ab - Jetzt nur noch bei 10,1 Prozent, schwedischer Investor Fällström bereits mit Option darauf

Fünf Jahre nach dem Kauf der damaligen Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken steht der US-Finanzinvestor Advent vor dem Totalausstieg bei der heutigen Addiko Bank. Am Freitag wurde bekanntgegeben, dass Advent (AI Lake) ein Paket von weiteren rund 8 Prozent verkauft hat und jetzt bei 10,1 Prozent steht.

Dass der lange Zeit größte Altaktionär in der seit dem Vorjahr in Wien börsennotierten Addiko Bank demnächst auf null gehen wird, ist absehbar: Denn die in der Schweiz ansässige Investmentgesellschaft DDM Invest des schwedischen Investors Erik Fällström (hält seit heuer 9,9 Prozent) hat seit Februar bereits auch eine Option auf weitere 10,1 Prozent, also auch auf den aktuellen Anteil von AI Lake. Deren Ausübung hängt noch von der Zustimmung der Regulatoren ab, hieß es am Freitag zur APA.

Dass internationale Fonds wie auch der US-Finanzinvestor Advent nach fünf Jahren ihre Beteiligungen abschichten, gilt in der Finanzbranche als üblich, das entspreche dem üblichen Veranlagungshorizont. Neuer größter Einzelaktionär ist nach Einlösung der Option die DDM.

Auf 8,4 Prozent beläuft sich der Anteil der EBRD, die zusammen mit Advent vor fünf Jahren die Ex-Balkanbank übernommen hatte. Die EBRD hält seit dem Börsengang ihre Aktien an der Addiko als direkte Beteiligung.

Nach dem Kollaps der einstigen Kärntner Hypo Alpe Adria und deren Verstaatlichung im Jahr 2009 hatte der österreichische Staat finanzstarke Investoren für die ausgedehnten Bankaktivitäten in lokalen Töchtern auf dem Balkan gesucht. Mitte 2015 ging die ehemalige Hypo-Balkanbank an den US-Fonds Advent, unter minderheitlicher Teilnahme der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Neuer 100-Prozent-Eigner war eine Luxemburger Holding namens AI Lake: Advent hielt in dieser Holding 80 Prozent der Anteile, die EBRD 20 Prozent.

Nach dem Börsengang der Addiko Bank Mitte 2019 war AI Lake dann mit knapp 45 Prozent weiter größter Aktionär, mit Auslaufen der so genannten Lock-up-Periode Anfang des heurigen Jahres wurden schrittweise Aktienpakete veräußert. Mit der heute bekanntgegebenen Transaktion sind es nun nur noch knapp über 10 Prozent für Advent.

Weitere Anteile an der Bank halten die amerikanische Wellington Management Group LLP (7,18 Prozent), die österreichische Dr. Jelitzka + Partner Gesellschaft für Immobilienberatung und -verwertung GmbH (4,10 Prozent), die schwedische SEB Investment Management AB (4,05 Prozent) Vorstand und Aufsichtsrat halten etwa 1,10 Prozent. Dem Streubesitz werden in Summe 67,5 Prozent zugerechnet.

Die Addiko Bank hat ihren Hauptsitz in Wien und betreibt Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro.

  

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Addiko Bank merkt Corona - Verlust im 1. Quartal, kein Ausblick
Risikokosten deutlich gestiegen - Dividendenpolitik soll überprüft werden

Die seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank hat zu Jahresbeginn die Coronakrise hart zu spüren bekommen. Das aus dem Balkangeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangene Institut rutschte tief in die Verlustzone und kappt den Ausblick. Die zugesagte Dividende steht auf dem Prüfstand, die Hauptversammlung, bei der es auch um die Ausschüttung geht, findet erst im vierten Quartal statt.
Für die ersten drei Monate 2020 wies die Addiko Bank einen Nettoverlust von 8,4 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 10,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Minus war in erster Linie auf eine "proaktive IFRS-9-Rückstellung" in Höhe von 13,6 Mio. Euro zurückzuführen, um die "geändertem makroökonomischen Parameter" zu berücksichtigen, "sowie einer Abschreibung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 4,8 Mio. Euro, um die Unsicherheit des Ergebnisses 2020 zu reflektieren" geschuldet, erklärte das Institut am Dienstag. Insgesamt betrugen die Risikokosten 14,4 Mio. Euro.

Operativ sei man stark unterwegs gewesen, das Geschäft habe sich besser als erwartet entwickelt, die Kosten habe man erfolgreich gedämpft. Das harte Kernkapital (CET 1) ging im ersten Quartal auf 16,9 Prozent (16,3 Prozent IFRS 9 fully-loaded) zurück, nach 17,7 Prozent im Vorjahr. Hauptgrund dafür war dem Institut zufolge die Verringerung des sonstigen Ergebnisses (OCI) um 32,9 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem Anleihenportfolio Plain-Vanilla.

Das bereinigte Nettozinsergebnis erhöhte sich im Jahresabstand leicht von 44,9 Mio. auf 45,3 Mio. Euro, das bereinigte Provisionsergebnis ging von 15,6 Mio. auf 15,3 Mio. Euro etwas zurück.

Die Addiko Bank hat weiter uneinbringliche Kredite abgebaut. Die notleidenden Bruttokundenforderungen machten 239,2 Mio. Euro aus, die Quote der notleidenden Exposures (NPE) 3,4 Prozent nach 3,9 Prozent zum Jahresende 2019, bei einer Wertberichtigung von 73,3 Prozent nach 73,8 Prozent.

Den Ausblick für 2020 inklusive Dividendenpolitik hat die Addiko Bank ausgesetzt, "bis Klarheit über die Auswirkungen von Covid-19 besteht", so das Unternehmen. An den mittelfristigen Zielen hält man fest, wenngleich man diese wahrscheinlich wegen Corona später erreichen werde. Eine "Aktualisierung der Dividendenpolitik" ist für das vierte Quartal 2020 vorgesehen, in dem auch die ursprünglich für April geplante HV stattfinden soll.

Bei der Bilanzvorlage Anfang März hatte die Addiko Bank noch bekräftigt, den Aktionären für 2019 wie beim Börsengang versprochen eine Dividende von 40 Mio. Euro auszuzahlen - auch wenn der Jahresnettogewinn wegen eines Einmaleffekts nur 35,1 Mio. Euro betragen hatte, nach 104,2 Mio. Euro im Jahr 2018. Im heurigen April erklärte die Bank dann aber, die geplante Ausschüttung für das nächste halbe Jahr auszusetzen.

  

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Addiko Bank - Lotter als neuer Aufsichtsratschef gewählt


Nach dem Rücktritt von Hermann-Josef Lamberti als Aufsichtsratsvorsitzender der Addiko Bank hat der Aufsichtsrat am Mittwoch den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Hans-Hermann Lotter, zum neuen Chef des Aufsichtsrates gewählt. Henning Giesecke bleibe stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, teilte die Bank mit.

  

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Finanzvorstand der Addiko Bank tritt zurück
"Unterschiedliche Ansichten"

In der seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank - sie ist aus dem Balkanbankengeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangen - braucht es einen neuen Finanzchef. Finanzvorstand Johannes Proksch habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, von seiner Funktion als Vorstandsmitglied zurücktreten zu wollen, teilte die Bank am Freitagnachmittag mit.
Die Entscheidung wurde "aufgrund unterschiedlicher Ansichten" getroffen, hieß es in der Aussendung. Details würden in den nächsten Tagen offiziell finalisiert.

Proksch war bereits in einer seinerzeitigen Hypo Alpe Adria Bank Finanzvorstand gewesen. In der Addiko AG leitete er die Restrukturierung des Geschäfts und den Börsengang voriges Jahr.

  

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Höhere Risikokosten drücken Q1 Ergebnis ins Minus

Die Addiko Bank hat im 1. Quartal 2020 aufgrund verstärkter Risikovorsorgen einen höher als erwarteten Nettoverlust von EUR -8,4 Mio. ausgewiesen. Während das operative Ergebnis auch aufgrund eines Kostenoptimierungsprogrammes um rund 30% auf EUR 13,2 Mio. gesteigert werden konnte, drückten höhere Risikokosten den Quartalsgewinn ins Negative (Q1/19: EUR +10 Mio.). In den Risikokosten wurde proaktiv eine Rückstellung in Höhe von EUR 13,6 Mio. verbucht, um die Konjunkturfolgen der Corona- Krise zu berücksichtigen. Eine Abschreibung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von EUR 4,8 Mio. wirkte sich zusätzlich belastend auf den Nettogewinn aus. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) liegt für das 1. Quartal 2020 bei soliden 16,9% (16,3% IFRS 9 fully-loaded).

Ausblick

Die HV wurde auf das 4. Quartal 2020 verschoben, um den Vor-schlag für eine Dividende 2019 zu überprüfen. Eine Aktualisierung der Dividendenpolitik 2020 ist für das vierte Quartal des Jahres 2020 vorgesehen. Der Ausblick 2020 wird ausgesetzt, bis Klarheit über die Auswirkungen von Covid-19 besteht. Die mittelfristigen Ziele (Eigenkapitalrendite von 9,5%, Ausschüttungsquote von 60%) bleiben trotz wahrscheinlicher Verzögerungen infolge der Corona-Krise unverändert. Die Q1-Zahlen lagen sowohl im operativen Bereich als auch bei den Risikokosten unter den Erwartungen. Kursziel und Empfehlung sind derzeit in Überarbeitung.

Erste Bank

  

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Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR
Addiko Bank AG: Änderungen im Vorstand
Aufsichtsrat stimmt neuem Vorstand zu

Wien (pta/26.05.2020/20:25) -
Der Aufsichtsrat der Addiko Bank AG hat heute eine Neuaufstellung des Vorstandes der Addiko Bank AG beschlossen, der sich künftig aus folgenden Personen zusammensetzen wird:

Ab 1. Juli 2020 wird Herr Csongor Nemeth, derzeit Chief Corporate & SME Banking Officer, als Chief Executive Officer (CEO) fungieren.

Ab 27. Mai 2020 wird Herr Markus Krause, derzeit Chief Risk Officer (CRO), zusätzlich zu seinen Aufgaben als CRO die Verantwortung für die Funktion des Chief Financial Officer (CFO) übernehmen.

Sowohl Herr Nemeth als auch Herr Krause waren während der erfolgreichen Transformation der Addiko Group seit 2015 Mitglieder des Vorstands und waren wesentliche Mitglieder jenes Führungsteams, das den Börsengang im Jahr 2019 umgesetzt hat.

Ab 1. August 2020 wird der Vorstand um ein drittes Mitglied erweitert, das als Chief Retail & IT Officer fungieren wird; weitere Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Herr Razvan Munteanu, derzeit CEO, hat sich aufgrund unterschiedlicher Ansichten über den Aufbau und den Zeitpunkt der Veränderungen im Vorstand entschlossen, auf Ersuchen des Aufsichtsrates seinen Rücktritt mit 1. Juli 2020 anzubieten.

Der Aufsichtsrat ist zuversichtlich, dass die soliden Finanzkennzahlen der Bank - Kapitalbasis, Liquidität, Risikovorsorge in Erwartung der sich verschlechternden makroökonomischen Rahmenbedingungen - in Verbindung mit der neuen Zusammensetzung des Vorstands die Transformation der Bank entsprechend der festgelegten Strategie beschleunigen und digitalen Initiativen im Konsumenten- und SME-Segment sowie Effizienz- und Kostenprogrammen neuen Schwung verleihen werden.

Der Aufsichtsrat dankt Herrn Munteanu für seinen Beitrag, den er bei der Gestaltung der Addiko Bank durch die Entwicklung und Umsetzung ihrer besonderen Strategie geleistet hat.

  

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und hält jetzt 831217 Aktien (zuvor 3,99%)

Die Aktie notiert nahe am Tiefstand
Bei 6,5 bis 6,6 gibt es offensichtlich eine deutliche Unterstützung.
Bricht die, ist der Weg nach unten frei.

Auf der anderen Seite beinhalten die Finanzkennzahlen deutliche Abschläge
Marketcap liegt bei 130 Mio und im Vergleich EK 810 Mio.

Gibt ja auch gute Gründe dafür, sind im ungesicherten Consumer Loan Bereich unterwegs, Diskussionen mit den Behörden und abrupter Vorstandswechsel.

Also ein Haufen neg. Nachrichten

Interessant ist aber die Strategie des neuen Investors.

Brandes Investment Partners, L.P. (“Brandes LP”) is a leading investment advisory firm, managing global equity and fixed-income assets for clients worldwide. Since the firm’s inception in 1974, Brandes has consistently applied the value investing approach, pioneered by Benjamin Graham, to security selection and was among the first investment firms to invest globally using a value approach. The independently owned firm manages a variety of active investment strategies and applies its investment philosophy consistently in all market conditions.

Hab mal ein Posi gekauft, geht sie aber unter 6,5 ist sie wieder draußen. Massiver Wiederstand nach oben ist die 8€ Marke.

PS: Noch eine Ergänzung, die Umsätze haben in den letzten Tagen deutlich zugelegt, gestern der höchste Umsatz im laufd. Jahr.

  

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>und hält jetzt 831217 Aktien (zuvor 3,99%)
>
>Die Aktie notiert nahe am Tiefstand
>Bei 6,5 bis 6,6 gibt es offensichtlich eine deutliche
>Unterstützung.
>Bricht die, ist der Weg nach unten frei.
>
>Auf der anderen Seite beinhalten die Finanzkennzahlen
>deutliche Abschläge
>Marketcap liegt bei 130 Mio und im Vergleich EK 810 Mio.
>
>Gibt ja auch gute Gründe dafür, sind im ungesicherten Consumer
>Loan Bereich unterwegs, Diskussionen mit den Behörden und
>abrupter Vorstandswechsel.
>
>Also ein Haufen neg. Nachrichten
>
>Interessant ist aber die Strategie des neuen Investors.
>
>Brandes Investment Partners, L.P. (“Brandes LP”) is a leading
>investment advisory firm, managing global equity and
>fixed-income assets for clients worldwide. Since the firm’s
>inception in 1974, Brandes has consistently applied the value
>investing approach, pioneered by Benjamin Graham, to security
>selection and was among the first investment firms to invest
>globally using a value approach. The independently owned firm
>manages a variety of active investment strategies and applies
>its investment philosophy consistently in all market
>conditions.
>
>Hab mal ein Posi gekauft, geht sie aber unter 6,5 ist sie
>wieder draußen. Massiver Wiederstand nach oben ist die 8€
>Marke.
>
>PS: Noch eine Ergänzung, die Umsätze haben in den letzten
>Tagen deutlich zugelegt, gestern der höchste Umsatz im laufd.
>Jahr.

Und wieder draußen.
Also der Kurssturz ist langsam bedenklich.

  

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>>und hält jetzt 831217 Aktien (zuvor 3,99%)
>>
>>Die Aktie notiert nahe am Tiefstand
>>Bei 6,5 bis 6,6 gibt es offensichtlich eine deutliche
>>Unterstützung.
>>Bricht die, ist der Weg nach unten frei.
>>
>>Auf der anderen Seite beinhalten die Finanzkennzahlen
>>deutliche Abschläge
>>Marketcap liegt bei 130 Mio und im Vergleich EK 810 Mio.
>>
>>Gibt ja auch gute Gründe dafür, sind im ungesicherten
>Consumer
>>Loan Bereich unterwegs, Diskussionen mit den Behörden und
>>abrupter Vorstandswechsel.
>>
>>Also ein Haufen neg. Nachrichten
>>
>>Interessant ist aber die Strategie des neuen Investors.
>>
>>Brandes Investment Partners, L.P. (“Brandes LP”) is a
>leading
>>investment advisory firm, managing global equity and
>>fixed-income assets for clients worldwide. Since the
>firm’s
>>inception in 1974, Brandes has consistently applied the
>value
>>investing approach, pioneered by Benjamin Graham, to
>security
>>selection and was among the first investment firms to
>invest
>>globally using a value approach. The independently owned
>firm
>>manages a variety of active investment strategies and
>applies
>>its investment philosophy consistently in all market
>>conditions.
>>
>>Hab mal ein Posi gekauft, geht sie aber unter 6,5 ist sie
>>wieder draußen. Massiver Wiederstand nach oben ist die 8€
>>Marke.
>>
>>PS: Noch eine Ergänzung, die Umsätze haben in den letzten
>>Tagen deutlich zugelegt, gestern der höchste Umsatz im
>laufd.
>>Jahr.
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>Und wieder draußen.
>Also der Kurssturz ist langsam bedenklich.

Dürfte auch mit dem Hochgehen der Infektionszahlen im wichtigsten Markt (Kroatien) zusammenhängen: http://koronavirus.hr

  

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>>>und hält jetzt 831217 Aktien (zuvor 3,99%)
>>>
>>>Die Aktie notiert nahe am Tiefstand
>>>Bei 6,5 bis 6,6 gibt es offensichtlich eine deutliche
>>>Unterstützung.
>>>Bricht die, ist der Weg nach unten frei.
>>>
>>>Auf der anderen Seite beinhalten die Finanzkennzahlen
>>>deutliche Abschläge
>>>Marketcap liegt bei 130 Mio und im Vergleich EK 810
>Mio.
>>>
>>>Gibt ja auch gute Gründe dafür, sind im ungesicherten
>>Consumer
>>>Loan Bereich unterwegs, Diskussionen mit den Behörden
>und
>>>abrupter Vorstandswechsel.
>>>
>>>Also ein Haufen neg. Nachrichten
>>>
>>>Interessant ist aber die Strategie des neuen
>Investors.
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>>>Brandes Investment Partners, L.P. (“Brandes LP”) is a
>>leading
>>>investment advisory firm, managing global equity and
>>>fixed-income assets for clients worldwide. Since the
>>firm’s
>>>inception in 1974, Brandes has consistently applied
>the
>>value
>>>investing approach, pioneered by Benjamin Graham, to
>>security
>>>selection and was among the first investment firms to
>>invest
>>>globally using a value approach. The independently
>owned
>>firm
>>>manages a variety of active investment strategies and
>>applies
>>>its investment philosophy consistently in all market
>>>conditions.
>>>
>>>Hab mal ein Posi gekauft, geht sie aber unter 6,5 ist
>sie
>>>wieder draußen. Massiver Wiederstand nach oben ist die
>8€
>>>Marke.
>>>
>>>PS: Noch eine Ergänzung, die Umsätze haben in den
>letzten
>>>Tagen deutlich zugelegt, gestern der höchste Umsatz
>im
>>laufd.
>>>Jahr.
>>
>>Und wieder draußen.
>>Also der Kurssturz ist langsam bedenklich.
>
>Dürfte auch mit dem Hochgehen der Infektionszahlen im
>wichtigsten Markt (Kroatien) zusammenhängen:
>http://koronavirus.hr
>

Nach wie vor ist deutlicher Druck auf der Aktie und die Umsätze im oberen Mittelbereich. Nachdem der Widerstand bei 6,5 durchbrochen wurde, ist sie zumindest nicht erheblich weiter gefallen. Wie erwähnt, die Aktie ist sowas von überverkauft. Wenn da nicht etwas im Busch ist, ist sie zumindest für einen deutlichen Rebound gut. Werde weiter beobachten, und mal wieder eine kleine Order platzieren.

  

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>>>Und wieder draußen.
>>>Also der Kurssturz ist langsam bedenklich.
>>
>>Dürfte auch mit dem Hochgehen der Infektionszahlen im
>>wichtigsten Markt (Kroatien) zusammenhängen:
>>http://koronavirus.hr
>>
>
>Nach wie vor ist deutlicher Druck auf der Aktie und die
>Umsätze im oberen Mittelbereich. Nachdem der Widerstand bei
>6,5 durchbrochen wurde, ist sie zumindest nicht erheblich
>weiter gefallen. Wie erwähnt, die Aktie ist sowas von
>überverkauft. Wenn da nicht etwas im Busch ist, ist sie
>zumindest für einen deutlichen Rebound gut. Werde weiter
>beobachten, und mal wieder eine kleine Order platzieren.

Ich versuch erst gar nicht den Markt zu timen - hab heute wieder mal eine Order reingestellt (3. Tranche). Am 10.07. ist Online-HV, bin schon auf die Fragerunde gespannt. Ist ein längerfristiges Investment, das ich vor allem aufgrund der Dividende reizvoll finde. Sollte es noch günstiger werden, lege ich nochmal mit bis zu 2 Tranchen nach, dann bin ich am oberen Limit für eine Einzelposition in meinem Portfolio.

  

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>>>>Und wieder draußen.
>>>>Also der Kurssturz ist langsam bedenklich.
>>>
>>>Dürfte auch mit dem Hochgehen der Infektionszahlen im
>>>wichtigsten Markt (Kroatien) zusammenhängen:
>>>http://koronavirus.hr
>>>
>>
>>Nach wie vor ist deutlicher Druck auf der Aktie und die
>>Umsätze im oberen Mittelbereich. Nachdem der Widerstand
>bei
>>6,5 durchbrochen wurde, ist sie zumindest nicht erheblich
>>weiter gefallen. Wie erwähnt, die Aktie ist sowas von
>>überverkauft. Wenn da nicht etwas im Busch ist, ist sie
>>zumindest für einen deutlichen Rebound gut. Werde weiter
>>beobachten, und mal wieder eine kleine Order platzieren.
>
>Ich versuch erst gar nicht den Markt zu timen - hab heute
>wieder mal eine Order reingestellt (3. Tranche). Am 10.07. ist
>Online-HV, bin schon auf die Fragerunde gespannt. Ist ein
>längerfristiges Investment, das ich vor allem aufgrund der
>Dividende reizvoll finde. Sollte es noch günstiger werden,
>lege ich nochmal mit bis zu 2 Tranchen nach, dann bin ich am
>oberen Limit für eine Einzelposition in meinem Portfolio.

Also ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Divi in der ursprünglichen Höhe kommt. War ja noch bevor die Covid Stroy losgegangen ist.

Und ich denke wir hatten schon mal die generelle Debatte zu Dividenden.
Und sind zur Ansicht gekommen, dass diese Sonderdivis oder auch hohe Dividenden langfristig zu keiner Outperf. führen.

  

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>Also ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Divi in der
>ursprünglichen Höhe kommt. War ja noch bevor die Covid Stroy
>losgegangen ist.
>
>Und ich denke wir hatten schon mal die generelle Debatte zu
>Dividenden.
>Und sind zur Ansicht gekommen, dass diese Sonderdivis oder
>auch hohe Dividenden langfristig zu keiner Outperf. führen.

Die Divi wird sicher nicht in der ursprünglich geplanten Höhe kommen, ich denke trotzdem, dass sie längerfristig ganz gut sein wird. Und ja, die Outperf. ist die maßgebliche Größe, aber ich hab auch gern ein paar Titel mit großzügigen Ausschüttungen, auch wenn es bzgl. Performance bessere Titel gibt. Man könnte sagen, das fällt unter Liebhaberei. Solang die Gewichtung im kleinen Rahmen bleibt, seh ich kein Problem.

  

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>Die Divi wird sicher nicht in der ursprünglich geplanten Höhe
>kommen, ich denke trotzdem, dass sie längerfristig ganz gut
>sein wird. Und ja, die Outperf. ist die maßgebliche Größe,
>aber ich hab auch gern ein paar Titel mit großzügigen
>Ausschüttungen, auch wenn es bzgl. Performance bessere Titel
>gibt. Man könnte sagen, das fällt unter Liebhaberei. Solang
>die Gewichtung im kleinen Rahmen bleibt, seh ich kein
>Problem.

Ich weiß nicht viel über diese Bank, aber in dem Moody's report steht, dass Problem loans jedes Jahr zurückgegangen sind.

  

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>
>>Die Divi wird sicher nicht in der ursprünglich geplanten
>Höhe
>>kommen, ich denke trotzdem, dass sie längerfristig ganz
>gut
>>sein wird. Und ja, die Outperf. ist die maßgebliche
>Größe,
>>aber ich hab auch gern ein paar Titel mit großzügigen
>>Ausschüttungen, auch wenn es bzgl. Performance bessere
>Titel
>>gibt. Man könnte sagen, das fällt unter Liebhaberei.
>Solang
>>die Gewichtung im kleinen Rahmen bleibt, seh ich kein
>>Problem.
>
>Ich weiß nicht viel über diese Bank, aber in dem Moody's
>report steht, dass Problem loans jedes Jahr zurückgegangen
>sind.

Übrigens hat ein weiterer Aktionär letzte Woche aufgestockt.
Interessant wäre zu wissen welcher Teilhaber da schon seit Tagen eher aggressiv verkauft.

Aufgrund der neuen Aktionäre wird die DDM kaum mit ihren Antrag Erfolg haben.

Die MW Funds PTE.LTD hat am 23.06.2020 insgesamt 25.999 Aktien der Addiko Bank AG erworben. Da die MW Funds PTE.LTD
zuletzt 949.001 Aktien der Addiko Bank AG gehalten hat, hält sie nunmehr 975.000, sohin 5% der Aktien der Addiko Bank AG,
sodass eine der in § 130 Abs 1 BörseG genannten Schwellen erreicht wurde

  

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>Übrigens hat ein weiterer Aktionär letzte Woche aufgestockt.
>Interessant wäre zu wissen welcher Teilhaber da schon seit
>Tagen eher aggressiv verkauft.
>
>Aufgrund der neuen Aktionäre wird die DDM kaum mit ihren
>Antrag Erfolg haben.
>
>Die MW Funds PTE.LTD hat am 23.06.2020 insgesamt 25.999 Aktien
>der Addiko Bank AG erworben. Da die MW Funds PTE.LTD
>zuletzt 949.001 Aktien der Addiko Bank AG gehalten hat, hält
>sie nunmehr 975.000, sohin 5% der Aktien der Addiko Bank AG,
>sodass eine der in § 130 Abs 1 BörseG genannten Schwellen
>erreicht wurde

Die erhebliche Verkaufsorder dürfte jetzt abgearbeitet sein.

  

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>
>Die erhebliche Verkaufsorder dürfte jetzt abgearbeitet sein.
>

Dass die Aktie gedreht hat, haben die Beobachter in der Runde vermutlich eh mitbekommen. Kraftvoll ist dieser Rebound nicht. Ganz banal, es fehlen einfach die Verkäufer. Und dann reichen schon leichte Käufe aus (so wie gestern), um die Aktie nach oben zu treiben. Nächste Hürde im Chart wären mal die 7.

  

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Tauziehen um Kontrolle in der Addiko Bank nach Advent-Abschied
DDM will als größter Aktionär mehr Kontrolle und Leute im Aufsichtsrat - Freitag außerordentliche Hauptversammlung

Bei der Addiko Bank AG, die aus den früheren Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen ist, gibt es unter den Aktionären ein Tauziehen um die Kontrolle. Grund ist der Ausstieg des US-Finanzinvestor Advent (Al Lake). Übermorgen, Freitag, gibt es nun eine außerordentliche Hauptversammlung, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Einberufen wurde die ao. HV demnach von der in der Schweiz ansässigen Investmentgesellschaft DDM Invest des schwedischen Investors Erik Fällström. DDM hält seit heuer 9,9 Prozent an der Addiko und hat seit Februar auch eine Option auf weitere 10,1 Prozent, also auch auf den aktuellen Anteil von AI Lake. Nach der behördlichen Genehmigung wird DDM mit 20 Prozent der größte Aktionär.

Nun will DDM den Einfluss erhöhen - auf Strategie und Management. Das soll durch zwei neue Aufsichtsratsmitglieder abgesichert werden. "Der Aktionär (Advent/Al Lake, Anm.), der die derzeitigen Vorstandsmitglieder ernannt hat, hat sich verabschiedet und die neuen Aktionäre hatten noch keine Chance über die Zusammensetzung des Vorstands abzustimmen ", schrieb DDM in einem Brief an die Stakeholder aus dem Bloomberg zitiert. "Einem solchen Board fehlt die demokratische Legitimität basierend auf der aktuellen Aktionärsbasis, die es repräsentierten sollte (...)."

DDM dürfte sich an der negativen Aktienkurs-Entwicklung und einer schleppenden Umsetzung von Einsparungsplänen stören. Zuletzt kam es zu zahlreichen Spitzenpersonalrochaden bei den früheren Hypo-Balkanbanken. Die Addiko ist das erste Bankinvestment von DDM.

Die DDM-Kandidaten für den Aufsichtsrat sind die Juristin mit Wirtschaftsexpertise Monika Wildner und der Banker Andreas Tuczka, geht von der Addiko-Homepage hervor. Vom Board selbst nominiert ist Banken-Abwicklungsprofi Michael Mendel. Ein kleinerer Aktionär hat noch dazu Ex-FMA-Mann Kurt Pribil vorgeschlagen.

Neben der DDM sind die großen Aktionäre der Addiko die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die 8,4 Prozent hält, Wellington Management (7,2 Prozent), MW Funds (5 Prozent) und Brandes Investments (4,3 Prozent). Dazu kommen mehrere österreichische Shareholder die unter 4 Prozent halten.

  

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>Außer dem Notar fost kane Hiesigen
>
>https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/streaming.bevideo.tv/live/ADDIKO-BANK/ADDIKO-HV-2020li ve.html

@Vecernicek, wie siehst du als HV Experte diese Zugeknöpftheit, die wir bei den Fragen sehen.
Die lassen ja rein gar nichts raus, strange

  

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Pampig.
Das ist in Ö nicht normal,
die Antworten auf diese Weise zu verweigern bzw. zu vertagen.

"Keine Antwort ist auch eine Antwort",
würd ich sagen,
in diesem Sinne werden Befürchtungen wohl zu Recht bestehen.

  

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>Proschofsky ist hartnäckig, sehr gut. Hat nur nicht viel
>gebracht

Also mir gefällt das Auftreten und die Gestion überhaupt nicht.
Da muss ich überlegen ob ich nicht wieder meinen "Fuß aus der Türe ziehe".

  

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dazöhts ma, wos no woa,
i muass aussa Haus ... hob net glaubt, dass des so laung dauern muass
Obwohl eh nix gsogt wird

  

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>dazöhts ma, wos no woa,
>i muass aussa Haus ... hob net glaubt, dass des so laung
>dauern muass
>Obwohl eh nix gsogt wird

Es regnet Widersprüche

  

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Automatic verification

Ich, Jan Marsalek, derzeit ohne Meldeadresse,
brauche dringend 2 Mrd, bitte überweisen mir per Western Union
nach Pitcairn Island, vierter Baum rechts vom Flughafen.

  

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Wildner und Pribil neu im Aufsichtsrat der Addiko Bank
In Sonder-Hauptversammlung gewählt

In einer außerordentlichen Hauptversammlung der börsennotierten Addiko Bank sind am Freitag zwei neue Aufsichtsräte in der Bank eingezogen. Die Aktionärsversammlung hat die Juristin Monika Wildner und den früheren Bankenaufseher Kurt Pribil in den Aufsichtsrat gewählt. Die Addiko ist aus der einstigen Hypo Alpe Adria Südosteuropabanken-Guppe hervorgegangen.
Einberufen wurde die Sonder-HV von der in der Schweiz ansässigen Investmentgesellschaft DDM Invest des schwedischen Investors Erik Fällström, die nach dem schrittweisen Rückzug des Alt-Aktionärs Advent zum größten Aktionär aufsteigt. DDM hält seit heuer 9,9 Prozent an der Addiko und hat eine Option auf weitere 10,1 Prozent, also auch auf den verbliebenen Anteil von Advent ("AI Lake").

Das Kontrollgremium wurde um ein Mitglied aufgestockt. Ein Mandat war frei, seit im Mai Aufsichtsratschef Hermann-Josef Lamberti zurückgetreten ist. Mitte Mai wurde der damalige stellvertretende Vorsitzende, Hans-Hermann Lotter, zum neuen Aufsichtsratspräsidenten gewählt.

  

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>Wildner und Pribil neu im Aufsichtsrat der Addiko Bank
>In Sonder-Hauptversammlung gewählt
>
>In einer außerordentlichen Hauptversammlung der
>börsennotierten Addiko Bank sind am Freitag zwei neue
>Aufsichtsräte in der Bank eingezogen. Die Aktionärsversammlung
>hat die Juristin Monika Wildner und den früheren
>Bankenaufseher Kurt Pribil in den Aufsichtsrat gewählt. Die
>Addiko ist aus der einstigen Hypo Alpe Adria
>Südosteuropabanken-Guppe hervorgegangen.
>Einberufen wurde die Sonder-HV von der in der Schweiz
>ansässigen Investmentgesellschaft DDM Invest des schwedischen
>Investors Erik Fällström, die nach dem schrittweisen Rückzug
>des Alt-Aktionärs Advent zum größten Aktionär aufsteigt. DDM
>hält seit heuer 9,9 Prozent an der Addiko und hat eine Option
>auf weitere 10,1 Prozent, also auch auf den verbliebenen
>Anteil von Advent ("AI Lake").
>
>Das Kontrollgremium wurde um ein Mitglied aufgestockt. Ein
>Mandat war frei, seit im Mai Aufsichtsratschef Hermann-Josef
>Lamberti zurückgetreten ist. Mitte Mai wurde der damalige
>stellvertretende Vorsitzende, Hans-Hermann Lotter, zum neuen
>Aufsichtsratspräsidenten gewählt.

Habe mal mit kleinem Verlust glattgestellt.
Die Aktie ist sowas von schwach, der Anstieg der letzten Tage war schon verdächtig lahm.
Und die HV, die ich heute tlw. verfolgt habe, was das Gegenteil von vertrauensbildend.

  

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Die Aktie arbeitet sich langsam aber stetig nach oben.
Der Verkaufsdruck ist weg, bei 6 dürfte eine massive Unterstützung liegen. Ein Blick in das Orderbuch bestätigt dies.

Die Umsätze die diesen Anstieg begleiten, sind überschaubar.
Interessant wird ob die 7 genommen wird.

  

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In Drastils (boerse-social.com) Musterdepot ist die Aktie bei 6,10 gelandet, Begründung: weil Proschofsky dabei ist. Man denkt, der würde den Karren schon heraus ziehn ...

(edit: Einstiegskurs auf 6,10 korrigiert)

  

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>In Drastils (boerse-social.com) Musterdepot ist die Aktie bei
>etwa 6,14 gelandet, Begründung: weil Proschofsky dabei ist.
>Man denkt, der würde den Karren schon heraus ziehn ...


Wie dabei?

Edit: Seh schon: meldet auf HV Widerspruch an

  

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>In Drastils (boerse-social.com) Musterdepot ist die Aktie bei
>etwa 6,14 gelandet, Begründung: weil Proschofsky dabei ist.
>Man denkt, der würde den Karren schon heraus ziehn ...

Proschofsky kann auch nur mit 1 Aktie angemeldet gewesen sein und due diligence gemacht haben. Die Bewertung ist halt so günstig und das zieht viele an. Aber bei dem Aufsichtsratsvorsitzenden...

  

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Solang man nicht weiß, was für Leichen da begraben sind,
muss man sowas in Zeiten wie diesen nicht unbedingt angreifen

Wenn wir mehr wissen, kann man spekulieren. Aber die haben auf der HV ja praktisch gar nix verraten.

  

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>Solang man nicht weiß, was für Leichen da begraben sind,
>muss man sowas in Zeiten wie diesen nicht unbedingt angreifen
>
>
>Wenn wir mehr wissen, kann man spekulieren. Aber die haben auf
>der HV ja praktisch gar nix verraten.

Ausschließen kann man nichts, aber ganz so pessimistisch sehe ich die Situation nicht. Die Beschlüsse der ao. HV sind positiv und der Ex-FMA-Vorstand Pribil im Aufsichtsrat wird in Zeiten wie diesen auch doppelt hinschauen, insbesondere bei einer Bank mit dieser Vergangenheit.
Aktive Investoren schaden selten und der Tourismuseinbruch in Kroatien scheint auch nicht ganz so schlimm zu sein wie anfangs befürchtet. Meine Sorge gilt eher den Kreditausfällen und der sinkenden Nachfrage nach Konsumentenkrediten. Dividende dieses Jahr steht auch auf sehr wackligen Beinen, siehe https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-07-22/ecb-leans-toward-asking-banks-to-halt- dividends-for-rest-of-year

  

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ok, ich wart mal 2 Monate,
und wenn Pribil bis dahin nicht seinen plötzlichen Rücktritt erklärt,
schau ich mir die Sache genauer an

  

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>ok, ich wart mal 2 Monate,
>und wenn Pribil bis dahin nicht seinen plötzlichen Rücktritt
>erklärt,
>schau ich mir die Sache genauer an
Dann würde ich auch die Reißleine ziehen, das wär eine red flag.

  

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Addiko Bank - RCB erhöht Anlagevotum von "reduce" auf "hold"
Kursziel von 7,2 Euro errechnet

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Anlagevotum für die Aktien der Addiko Bank von "reduce" auf "hold" nach oben revidiert.

Als Kursziel wurde von dem RCB-Experten Jovan Sikimic in der zum Wochenauftakt publizierten Sektoranalyse zu Banken in Südosteuropa für die Addiko-Titel 7,2 Euro errechnet.

  

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Addiko-Gruppe mit 12,2 Mio. Euro Nettoverlust im 1. Halbjahr 2020
Eigenkapitalrentabilität fiel auf minus ein Prozent

Die Addiko Gruppe, die aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen ist, verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen Nettoverlust von 12,2 Mio. Euro. Im Jahr zuvor gab es noch ein Plus von 20,2 Mio. Euro. Der Ausblick wurde "aktualisiert", die Mittelfristziele werden nach weiterer Klarheit über die Auswirkungen der Coronapandemie überprüft, teilte das Geldinstitut am Mittwoch mit.
Die Portfolioqualität und die Kapitalquote bleiben "robust", das operative Ergebnis vor Kreditrisikokosten stieg um 14,5 Prozent auf 27,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalrentabilität fiel auf minus ein Prozent, das Nettozinsergebnis ging um 2,6 Prozent auf 88,6 Mio. Euro zurück, hieß es weiters in der heutigen Aussendung.

Die österreichische Bank hat nach Eigenangaben rund 800.000 Kunden in Südosteuropa, die über 176 Filialen betreut werden.

  

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>Addiko-Gruppe mit 12,2 Mio. Euro Nettoverlust im 1. Halbjahr
>2020
>Eigenkapitalrentabilität fiel auf minus ein Prozent
>
>Die Addiko Gruppe, die aus den
>Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen ist,
>verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen Nettoverlust von
>12,2 Mio. Euro. Im Jahr zuvor gab es noch ein Plus von 20,2
>Mio. Euro. Der Ausblick wurde "aktualisiert", die
>Mittelfristziele werden nach weiterer Klarheit über die
>Auswirkungen der Coronapandemie überprüft, teilte das
>Geldinstitut am Mittwoch mit.
>Die Portfolioqualität und die Kapitalquote bleiben "robust",
>das operative Ergebnis vor Kreditrisikokosten stieg um 14,5
>Prozent auf 27,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalrentabilität fiel
>auf minus ein Prozent, das Nettozinsergebnis ging um 2,6
>Prozent auf 88,6 Mio. Euro zurück, hieß es weiters in der
>heutigen Aussendung.
>
>Die österreichische Bank hat nach Eigenangaben rund 800.000
>Kunden in Südosteuropa, die über 176 Filialen betreut werden.

Gut die Aktie ist sowas von ausgebombt, da müsste es eigentlich ziemlich egal sein was sie reporten. Erfahrungsgemäß gibt es dann einen Rebound.

  

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Erhöhte Risikokosten drücken Halbjahres-Ergebnis ins Minus

Die Addiko Bank hat im 1. Halbjahr 2020 aufgrund verstärkter Risikovorsorgen einen Nettoverlust von EUR -12,2 Mio. ausgewiesen (Vorjahreswert: EUR +20,2 Mio.). Im zweiten Quartal 2020 lag der Nettoverlust bei EUR -3,8 Mio. und damit unter unserer Erwartung. Der deutliche Anstieg der Risikokosten ist hauptsächlich auf die veränderten makroökonomischen Erwartungen aufgrund von COVID-19 zurückzuführen. Das operative Ergebnis (vor Risikokosten) hingegen konnte auch aufgrund eines Kostenoptimierungsprogrammes im H1/20 um rund 15% gegenüber dem Vorjahr auf EUR 27,6 Mio. gesteigert werden und auch im Q2/20 lag das operative Ergebnis über dem Vorjahreswert. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) liegt für das 2. Quartal 2020 bei sehr soliden 18,2% und die für 2019 vorgeschlagene Dividende bleibt von der Kapitalquote abgezogen.

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2020 rechnet das Management mit einem Rückgang des Nettobankergebnisses um 7-10% (gegenüber 2019) und der betrieblichen Aufwendungen auf unter EUR 175 Mio. (2019: EUR 189 Mio.). Die Kreditrisikokosten werden zwischen 1,1% und 2,2% der durchschnittliche Kundenkredite erwartet (1H20: 0,8%). Die mittelfristigen Ziele (Eigenkapitalrendite von 9,5%, Ausschüttungsquote von 60%) werden nach weiterer Klarheit über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie überprüft. Die HV soll im 4. Quartal 2020 abgehalten werden, die Ausschüttung einer Dividende für 2019 wird jedoch von den regulatorischen Vorschriften abhängen. Kursziel und Empfehlung sind derzeit in Überarbeitung.

Erste Bank

  

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>Erhöhte Risikokosten drücken Halbjahres-Ergebnis ins Minus
>
>Die Addiko Bank hat im 1. Halbjahr 2020 aufgrund verstärkter
>Risikovorsorgen einen Nettoverlust von EUR -12,2 Mio.
>ausgewiesen (Vorjahreswert: EUR +20,2 Mio.). Im zweiten
>Quartal 2020 lag der Nettoverlust bei EUR -3,8 Mio. und damit
>unter unserer Erwartung. Der deutliche Anstieg der
>Risikokosten ist hauptsächlich auf die veränderten
>makroökonomischen Erwartungen aufgrund von COVID-19
>zurückzuführen. Das operative Ergebnis (vor Risikokosten)
>hingegen konnte auch aufgrund eines
>Kostenoptimierungsprogrammes im H1/20 um rund 15% gegenüber
>dem Vorjahr auf EUR 27,6 Mio. gesteigert werden und auch im
>Q2/20 lag das operative Ergebnis über dem Vorjahreswert. Die
>Kernkapitalquote (CET1 Ratio) liegt für das 2. Quartal 2020
>bei sehr soliden 18,2% und die für 2019 vorgeschlagene
>Dividende bleibt von der Kapitalquote abgezogen.
>
>Ausblick
>
>Für das Gesamtjahr 2020 rechnet das Management mit einem
>Rückgang des Nettobankergebnisses um 7-10% (gegenüber 2019)
>und der betrieblichen Aufwendungen auf unter EUR 175 Mio.
>(2019: EUR 189 Mio.). Die Kreditrisikokosten werden zwischen
>1,1% und 2,2% der durchschnittliche Kundenkredite erwartet
>(1H20: 0,8%). Die mittelfristigen Ziele (Eigenkapitalrendite
>von 9,5%, Ausschüttungsquote von 60%) werden nach weiterer
>Klarheit über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie
>überprüft. Die HV soll im 4. Quartal 2020 abgehalten werden,
>die Ausschüttung einer Dividende für 2019 wird jedoch von den
>regulatorischen Vorschriften abhängen. Kursziel und Empfehlung
>sind derzeit in Überarbeitung.
>
>Erste Bank

Für die interessierten Addiko Beobachter

Heute zu Mittag hat ein Blocktrade stattgefunden, und es scheint als wäre der Druck mal weg und ein etwaiges Verkaufsprogramm abgeschlossen.

Mein Eindruck, da sollte jetzt mal etwas Ruhe einkehren und die Lage sich bessern.

  

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>
>Für die interessierten Addiko Beobachter
>
>Heute zu Mittag hat ein Blocktrade stattgefunden, und es
>scheint als wäre der Druck mal weg und ein etwaiges
>Verkaufsprogramm abgeschlossen.
>
>Mein Eindruck, da sollte jetzt mal etwas Ruhe einkehren und
>die Lage sich bessern.

Jetzt hat der Market Maker das Weite gesucht.
Gibt es vermutlich auch nur in Wien.

  

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>>
>>Für die interessierten Addiko Beobachter
>>
>>Heute zu Mittag hat ein Blocktrade stattgefunden, und es
>>scheint als wäre der Druck mal weg und ein etwaiges
>>Verkaufsprogramm abgeschlossen.
>>
>>Mein Eindruck, da sollte jetzt mal etwas Ruhe einkehren
>und
>>die Lage sich bessern.
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>Jetzt hat der Market Maker das Weite gesucht.
>Gibt es vermutlich auch nur in Wien.


100% Verpflichtung ist glaube ich nirgends Standard. Also ein paar strategisch genutzte Time-Outs kann er schon einstreuen.

  

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>>
>>>
>>>Für die interessierten Addiko Beobachter
>>>
>>>Heute zu Mittag hat ein Blocktrade stattgefunden, und
>es
>>>scheint als wäre der Druck mal weg und ein etwaiges
>>>Verkaufsprogramm abgeschlossen.
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>>>Mein Eindruck, da sollte jetzt mal etwas Ruhe
>einkehren
>>und
>>>die Lage sich bessern.
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>>Jetzt hat der Market Maker das Weite gesucht.
>>Gibt es vermutlich auch nur in Wien.
>
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>100% Verpflichtung ist glaube ich nirgends Standard. Also ein
>paar strategisch genutzte Time-Outs kann er schon einstreuen.

War aber für Stunden nicht mehr gesehen. Offensichtlich einer der letzten schönen Tage genützt.

  

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Lotter 20.119 Stk.
Pribil 4.300 Stk.
Giesecke 9.190 Stk.

Könnte mehr sein, ist aber zumindest ein Anfang

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Hans-Hermann Lotter kauft 18.899 Aktien

Datum: 2020-08-25
Name: Hans-Hermann Lotter
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 18.899 Stück
Preis: 5.90
Gegenwert: 111.504,10
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Hans-Hermann Lotter kauft 1.220 Aktien

Datum: 2020-08-26
Name: Hans-Hermann Lotter
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 1.220 Stück
Preis: 6.00
Gegenwert: 7.320,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Kurt Pribil kauft 4.300 Aktien

Datum: 2020-08-25
Name: Kurt Pribil
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 4.300 Stück
Preis: 5.85
Gegenwert: 25.155,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Henning Giesecke kauft 9.190 Aktien

Datum: 2020-08-19
Name: Henning Giesecke
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 9.190 Stück
Preis: 5.83
Gegenwert: 53.577,70
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Addiko-Aufsichtsratschef Lotter geht im vierten Quartal
Mit Ende der ordentlichen Hauptversammlung

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Addiko Bank AG, Hans-Hermann Lotter, hat heute seinen Rücktritt von seiner Funktion als Vorsitzender und Aufsichtsratsmitglied zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung im vierten Quartal 2020 angekündigt, wie die Bank Donnerstagnachmittag mitteilte. Die Addiko ist aus der einstigen Hypo Alpe Adria Südosteuropabanken-Guppe hervorgegangen.

Lotter sei seit Beginn der Transformation im Jahr 2015 im Aufsichtsrat. Im Mai wurde der damalige stellvertretende Vorsitzende zum neuen Aufsichtsratspräsidenten gewählt, nachdem der bisherige Chef des Kontrollgremiums, Hermann-Josef Lamberti, zurückgetreten war. Lotter habe in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender vor kurzem mit der Neuordnung im Managementteam den Grundstein für eine beschleunigte Umsetzung der Strategie gelegt und gleichzeitig eine angemessene Reaktion des Vorstandes auf die Covid-19 Pandemie sichergestellt, heißt es in der heutigen Pressemitteilung.

  

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>Lotter sei seit Beginn der Transformation im Jahr 2015 im
>Aufsichtsrat. Im Mai wurde der damalige stellvertretende
>Vorsitzende zum neuen Aufsichtsratspräsidenten gewählt,
>nachdem der bisherige Chef des Kontrollgremiums, Hermann-Josef
>Lamberti, zurückgetreten war. Lotter habe in seiner Rolle als
>Aufsichtsratsvorsitzender vor kurzem mit der Neuordnung im
>Managementteam den Grundstein für eine beschleunigte Umsetzung
>der Strategie gelegt und gleichzeitig eine angemessene
>Reaktion des Vorstandes auf die Covid-19 Pandemie
>sichergestellt, heißt es in der heutigen Pressemitteilung.
>
>

Die Aktie schwimmt, analog zu allen anderen Banken, mit nach oben.

Nächste Hürde wären die 7 Euro.

  

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>Auf den Spuren der Autobank?
>Oder ist diese Aufsicht anders zu sehen?

Ja. Sie sind nur bedeutend genug der direkten Aufmerksamkeit der EZB würdig zu sein.

  

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Hoffentlich versteht der Durchschnittsanleger das richtig
und schmeißt morgen früh nicht bestens

Danke!

  

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>Hoffentlich versteht der Durchschnittsanleger das richtig
>und schmeißt morgen früh nicht bestens
>
>Danke!
>
Auch wenn der Markt oft weit daneben liegt, wäre das dann doch sehr überraschend. Wurde auch auf der HV erwähnt

  

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Immo-Investoren wollen laut Bericht groß bei Addiko Bank einsteigen
Gruppe um Wiener Unternehmer Daniel Jelitzka soll 24,7 Prozent der Anteile halten und könnte auf über 30 Prozent aufstocken - US-Finanzinvestor Advent zieht sich zurück - "Börsianer"

Prominente Immobilieninvestoren wollen einem Bericht zufolge groß bei der börsennotierten Addiko Bank einsteigen. Eine Gruppe um den Wiener Immobilienunternehmer Daniel Jelitzka halte bereits 24,7 Prozent der Anteile an der Ex-Balkantochter der Hypo Alpe Adria und könnte laut Marktinsidern sogar auf über 30 Prozent aufstocken, berichtet das Finanznachrichtenportal "Der Börsianer" in einem Blog. Über ihre Pläne hüllen sich die Investoren den Angaben zufolge im Schweigen.
Die Addiko Bank erklärte auf APA-Anfrage zu dem Bericht, Vorgänge auf Aktionärsebene prinzipiell nicht zu kommentieren und verwies auf die verpflichtenden Beteiligungsmeldungen. Die Addiko Bank ist aus der Südosteuropa-Bankengruppe der einstigen Skandalbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen.

Kritische Addiko-Aktionäre sehen in dem kolportierten Einstieg ein abgestimmtes Vorgehen der Investoren, berichtet der "Börsianer" weiters. Dies hätte weitreichende Folgen. Die Investoren wollten dazu keine Stellungnahme abgeben. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) und Übernahmekommission seien "sensibilisiert", hieß es.

Der Eigentümer Advent, einer der weltweit größten Private Equity Fonds, hatte im Rahmen des überraschenden Börsengangs 2019 in Wien seine Ausstiegspläne bekanntgegeben. Seitdem gab es zahlreiche Wechsel an der Unternehmensspitze, was zu Missmut bei den Investoren und einer spannenden Hauptversammlung führte. Offiziell bekannt sei bisher, dass der US-Finanzinvestor Advent seinerseits insgesamt 20 Prozent an die DDM Invest III AG, einer in der Schweiz domizilierten Gesellschaft, aus dem Umfeld des schwedischen Investors Erik Fällstrom verkaufte, heißt es in dem Bericht weiters. Im Schatten davon hätten heimische Investoren zugegriffen.

Im April 2020 habe die Wiener JP Immobilien den Erwerb eines Anteils von 4,1 Prozent (aktuell 7,0 Prozent) an der Addiko Bank AG gemeldet. Dann sei es Schlag auf Schlag gegangen: Im Mai habe MW Funds, eine Gesellschaft aus Singapur, die Überschreitung der 4-Prozent-Meldeschwelle gemeldet (aktuell 5,0 Prozent), gefolgt von einer weiteren Beteiligungsmeldung durch den Immobilienentwickler Winegg, der aktuell 6,9 Prozent halte. Zusätzlich ergebe sich aus dem Teilnehmerverzeichnis der Hauptversammlung im Juli 2020, dass auch zwei weitere österreichische Privatstiftungen der Hendlmillionäre Huber (die Sylvia Mondsee Privatstiftung sowie die Johannes Mattsee Privatstiftung) je knapp über 2,0 Prozent halten. Ebenfalls beteiligt sind laut "Börsianer" der Unternehmensberater Christian Mache mit 1,0 Prozent und der Geschäftsführer von Ricoh Österreich, Michael Raberger, mit knapp unter 1,0 Prozent.

Der Kauf einer Bank gelte generell als heikel. So wurde unlängst der slowakische Arca Capital Group der Einstieg bei der Wiener Privatbank SE verwehrt. Die Aufsichtsbehörden zeigten sich auf Nachfrage des "Börsianer" für den Addiko-Deal hoch sensibilisiert. Der FMA "sind die Fakten bekannt". Sie werden "aktuell geprüft". Konkrete Verfahren seien bisher aber nicht eingeleitet worden. Jedenfalls hätten mehrere Immobilieninvestoren, die noch dazu großteils in Geschäftsbeziehungen stehen, zeitgleich eine börsennotierte Balkanbank für sich entdeckt, hielt das Finanznachrichtenportal fest.

  

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>
>Der Kauf einer Bank gelte generell als heikel. So wurde
>unlängst der slowakische Arca Capital Group der Einstieg bei
>der Wiener Privatbank SE verwehrt. Die Aufsichtsbehörden
>zeigten sich auf Nachfrage des "Börsianer" für den Addiko-Deal
>hoch sensibilisiert. Der FMA "sind die Fakten bekannt". Sie
>werden "aktuell geprüft". Konkrete Verfahren seien bisher aber
>nicht eingeleitet worden. Jedenfalls hätten mehrere
>Immobilieninvestoren, die noch dazu großteils in
>Geschäftsbeziehungen stehen, zeitgleich eine börsennotierte
>Balkanbank für sich entdeckt, hielt das
>Finanznachrichtenportal fest.

Das erklärt die häufigen Blocktrades und eine Outperf. derzeit ggü. Sektor

  

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Auch Vizepräsident der Addiko Bank tritt zurück
Zur Hauptversammlung am 27. November

Bei der Addiko Bank muss in wenigen Wochen ein neues Aufsichtsratspräsidium gekürt werden. Nach der im September erfolgten Rücktrittserklärung des Aufsichtsratschefs hat nun auch der Vizepräsident der Bank seinen bevorstehenden Abgang in Aussicht gestellt.

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Addiko Bank, Henning Giesecke, hat nach Angaben des Instituts heute, Donnerstag, seinen Rücktritt von seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender und Aufsichtsratsmitglied zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung (HV) am 27. November 2020 angekündigt. Davor hatte Hans-Hermann Lotter - der erst seit Mai das Kontrollgremium geführt hatte - seinen Rückzug zur kommenden HV erklärt.

  

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Addiko Bank - Erste Group bewertet Aktien mit "Buy"
Kursziel bei 9,70 Euro gesehen

Die Analysten der Erste Group haben ihre Einstufung für die Aktien der Addiko Bank von "under review" auf "Buy" gestellt. Das Kursziel sehen die Experten bei 9,70 Euro.
Die Neubewertung der Addiko-Titel folgt auf eine Überarbeitung der Prognosen, die durch den Einfluss der Covid-19-Pandemie signifikant verändert wurden, hieß es von Analyst Mladen Dodig zur Begründung. Vor der Revision belief sich der Kursziel noch auf 24 Euro. Die Halbjahresergebnisse brachten unter den aktuellen Umständen keine Überraschungen, hieß es in der aktuellen Studie weiter.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten nun minus 2,06 Euro für 2020, sowie minus 0,44 Euro für 2021. Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Gewinn von 0,64 Euro je Anteilsschein prognostiziert. Für 2020 und 2021 rechnen die Experten mit keiner Dividende. Ihre Dividendenschätzung für 2022 beläuft sich auf 0,32 Euro je Aktie.

  

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Addiko bis September mit 6,4 Millionen Euro Verlust
Nach neun Monaten weiter in roten Zahlen, aber halb so viel Nettoverlust wie zum ersten Halbjahr

Die Addiko Bank hat in den ersten neun Monaten 2020 einen Nettoverlust von 6,4 Millionen Euro geschrieben. Das war dank eines Gewinns im dritten Quartal um die Hälfte weniger als zum ersten Halbjahr (Verlust 12,2 Mio. Euro). In den ersten drei Quartalen 2019 hatte die Bank 23,4 Mio. Euro Nettogewinn gemeldet. Die Unsicherheiten in der Coronakrise haben die Kredit-Risikokosten und Rückstellungen neuerlich ansteigen lassen, auf mittlerweile 37,8 Mio. Euro bis September.

Die Addiko Bank ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen. Seit 2019 notiert die Bank an der Wiener Börse.

Das operative Ergebnis vor Kreditrisikokosten ist nach Bankangaben um 48 Prozent auf 42,4 Mio. gestiegen, unterstützt worden sei dies durch Kostenoptimierungen, teilte das Institut am Mittwoch mit.

Die harte Kernkapitalquote habe sich auf 19,2 Prozent verbessert. Die ursprünglich vorgeschlagene Dividende für das Jahr 2019 bleibe von der aktuellen Kapitalquote abgezogen. Der Vorstand sieht eine bedingte Dividendenentscheidung bei der bevorstehenden virtuellen Hauptversammlung am 27. November 2020 vor. Bei dieser Hauptversammlung muss wie berichtet auch ein Ersatz für den zurückgetretenen Aufsichtsratspräsidenten und seinen Vize gekürt werden.

Für das Gesamtjahr 2020 hat Addiko den Ausblick überarbeitet und erwartet nun Bruttokundenforderungen von 3,6 Mrd. (zuvor 3,5 Mrd. Euro) und Kreditrisikokosten bei maximal 1,5 Prozent auf durchschnittliche Kredite und Forderungen an Kunden (zuvor 1,1 bis 2,2 Prozent). Die übrigen Vorschaupositionen blieben gleich, darunter ein erwarteter Rückgang beim Nettobankergebnis um 7 bis 10 Prozent.

  

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>Addiko bis September mit 6,4 Millionen Euro Verlust
>Nach neun Monaten weiter in roten Zahlen, aber halb so viel
>Nettoverlust wie zum ersten Halbjahr
>
>Die Addiko Bank hat in den ersten neun Monaten 2020 einen
>Nettoverlust von 6,4 Millionen Euro geschrieben. Das war dank
>eines Gewinns im dritten Quartal um die Hälfte weniger als zum
>ersten Halbjahr (Verlust 12,2 Mio. Euro). In den ersten drei
>Quartalen 2019 hatte die Bank 23,4 Mio. Euro Nettogewinn
>gemeldet. Die Unsicherheiten in der Coronakrise haben die
>Kredit-Risikokosten und Rückstellungen neuerlich ansteigen
>lassen, auf mittlerweile 37,8 Mio. Euro bis September.
>
>Die Addiko Bank ist 2015 aus den
>Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen. Seit 2019
>notiert die Bank an der Wiener Börse.
>
>Das operative Ergebnis vor Kreditrisikokosten ist nach
>Bankangaben um 48 Prozent auf 42,4 Mio. gestiegen, unterstützt
>worden sei dies durch Kostenoptimierungen, teilte das Institut
>am Mittwoch mit.
>
>Die harte Kernkapitalquote habe sich auf 19,2 Prozent
>verbessert. Die ursprünglich vorgeschlagene Dividende für das
>Jahr 2019 bleibe von der aktuellen Kapitalquote abgezogen. Der
>Vorstand sieht eine bedingte Dividendenentscheidung bei der
>bevorstehenden virtuellen Hauptversammlung am 27. November
>2020 vor. Bei dieser Hauptversammlung muss wie berichtet auch
>ein Ersatz für den zurückgetretenen Aufsichtsratspräsidenten
>und seinen Vize gekürt werden.
>
>Für das Gesamtjahr 2020 hat Addiko den Ausblick überarbeitet
>und erwartet nun Bruttokundenforderungen von 3,6 Mrd. (zuvor
>3,5 Mrd. Euro) und Kreditrisikokosten bei maximal 1,5 Prozent
>auf durchschnittliche Kredite und Forderungen an Kunden (zuvor
>1,1 bis 2,2 Prozent). Die übrigen Vorschaupositionen blieben
>gleich, darunter ein erwarteter Rückgang beim
>Nettobankergebnis um 7 bis 10 Prozent.
>
>

Aktie jetzt seit einiger Zeit im Aufwärtstrend und hat den Widerstand bei 8 Euro durchbrochen.

  

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Quartalsgewinn dreht wieder ins Positive im Q3

Die Addiko Bank hat - trotz positivem Ergebnis im 3. Quartal – einen Netto-verlust von EUR -6,4 Mio. in den ersten drei Quartalen ausgewiesen (Vor-jahreswert: EUR +23,4 Mio.). Im 3. Quartal drehte das Nettoergebnis auf EUR 5,8 Mio. und übertraf damit sowohl unsere als auch die Konsensuserwartungen deutlich. Die Risikokosten verringerten sich gegenüber dem 1. Halbjahr deutlich angesichts der konjunkturellen Erholung im Q3, während das operative Ergebnis gegenüber dem 2. Quartal leicht auf EUR 14,8 Mio. anstieg. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) liegt für das 3. Quartal 2020 bei sehr soliden 18,5% und die für 2019 vorgeschlagene Dividende bleibt von der Kapitalquote abgezogen.

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2020 hat das Management seinen Ausblick leicht überarbeitet, die Mittelfristziele sind kurz vor Fertigstellung. Das Management rechnet mit einem Rückgang des Nettoergebnisses um 7-10% (gegenüber 2019) und der betrieblichen Aufwendungen auf unter EUR 175 Mio. (unverändert). Die Kreditrisikokosten werden bei max. 1,5% der durch-schnittlichen Kundenkredite erwartet (zuvor: 1,1% - 2,2%). Die CET 1 Quote (nach Abzug der für 2019 vorgeschlagenen Dividende) soll über 19% liegen. Der HV am 27. November wird wie geplant vorschlagen, die Dividende 2019 von EUR 2,05/Aktie auszuschütten unter der Bedingung, dass es erst nach der Aufhebung des von der EZB empfohlenen Dividendenstopps zur Aus-schüttung kommt. Wir bleiben bei unserer Kauf-Empfehlung.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Ganesh Kumar Krishnamoorthi kauft 8.000 Aktien

Datum: 2020-11-10
Name: Ganesh Kumar Krishnamoorthi
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 685 Stück
Preis: 8.61
Gegenwert: 5.897,85 Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Datum: 2020-11-06
Name: Ganesh Kumar Krishnamoorthi
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.915 Stück
Preis: 8.55
Gegenwert: 50.573,25
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Datum: 2020-11-09
Name: Ganesh Kumar Krishnamoorthi
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.400 Stück
Preis: 8.23
Gegenwert: 11.522,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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RCB bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Halten - und erhöht das Kursziel von 7,2 auf 9,8 Euro. Nun nicht mehr das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 10,7 Euro.

  

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Bei der Aussprache des indischen Namens eines Vorstands
zeigt sogar der redegewandte Notar
einen Anflug von Stottern

  

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Seh die Begrenzung des Rückkaufpreises
auf max. 20% unter den durchschnittlichen Schlusskursen der letzten 20 Tage nicht sinnvoll.

Dann können sie einem plötzlichen Kurssturz nichts entgegen setzen.
Wie bei Warimpex damals. Die konnten nur zuschaun,
wie die Aktie gefallen ist, erwerben und somit Kursverfall stoppen
durften sie nicht.

  

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Das nenne ich mal eine Dividendenrendite

Addiko Bank AG: Ergebnisse der ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2019
Bedingte Dividende EUR 2,05 pro Aktie, Genehmigung des Erwerbs eigener Aktien, neue AR Mitglieder

Wien (pta032/27.11.2020/14:55) - -

Wien, 27. November 2020 - Die Addiko Bank AG, eine auf Konsumenten und KMU spezialisierte Bank mit Sitz in Wien, Österreich und Muttergesellschaft der Addiko Gruppe, hielt heute ihre virtuelle ordentliche Hauptversammlung (HV) für das Geschäftsjahr 2019 ab.

Bedingte Dividende in Höhe von EUR 2,05 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2019
Die Auszahlung der Dividende von EUR 2,05 pro Aktie ist von zwei Bedingungen abhängig, nämlich dass vor oder spätestens bis zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2020 am 10. März 2021 einer Auszahlung weder eine Empfehlung der Europäischen Zentralbank noch ein gesetzlich vorgeschriebenes Verbot einer Dividendenausschüttung entgegenstehen, und dass die harte Kernkapitalquote (CET1) der Addiko Bank AG (und der Addiko Group) nach einer solchen Ausschüttung nicht unter 18,6% liegt. Der Zahltag für die Dividende ist der 20. Arbeitstag nach der Erfüllung beider Bedingungen. Die Addiko Bank AG (und die Addiko Group) hat sich seit der Offenlegung im 1. Halbjahr 2020 konsequent auf eine Kapitalquote von >19% CET1 für das Jahresende 2020 ausgerichtet, wobei die vorgeschlagene Dividende für 2019 bereits abgezogen wurde.

Ermächtigung für den Erwerb eigener Aktien
Die Addiko Bank AG wurde ermächtigt, für einen Zeitraum von 30 Monaten ab dem Tag der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung eigene Aktien bis zu 10% des Aktienkapitals zum Zweck des Angebots von Aktien an Mitarbeiter, Führungskräfte und Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats zu erwerben.

  

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Der Aufsichtsrat hat (zumindest vom scheidenden AR-Vorsitzenden garantiert) auf Empfehlung des IVA während der HV auf Aktienoptionen verzichtet.

  

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Addiko - Goldman Sachs hebt Kursziel von 12,1 auf 13,1 Euro an
"Buy"-Votum bestätigt

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien der Addiko Bank in ihrer jüngsten Studie zu einigen europäischen Banken von 12,1 auf 13,1 Euro leicht angehoben. Das "Buy"-Votum der Expertenrunde um Anna Marshall bleibt weiterhin bei "Buy".
Die Kurszielanpassung fußt auf revidierte Ertragsschätzungen für heuer und die kommenden Jahre. Als Risikofaktor strich Marshall allerdings die konjunkturelle Entwicklung in den südosteuropäischen Ländern hervor, in denen die Addiko Bank tätig ist.

Beim Ertrag je Aktie erwartet Goldman Sachs 2020 nun einen Verlust von 0,75 (1,50) Euro. In den Folgejahren sollen sich die Erträge dann auf plus 0,20 (0,15) und 1,49 (1,34) Euro belaufen.

  

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und 2 Vorstände haben schon bei 16 Euro gekauft.
Hab aber nicht gehört, wann genau.
Vorstände dürften sie da jedenfalls noch nicht gewesen sein.

  

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Etwas höherer Streubesitzfaktor für Addiko Bank im ATX Prime
Ab 21. Dezember - Nächste planmäßige ATX-Überprüfung am 2. März

Der Streubesitzfaktor der Addiko Bank AG steigt mit Wirkung von Montag, 21. Dezember, von 0,6 auf 0,7. Das teilte die Wiener Börse am Mittwochabend zur quartalsweisen Überprüfung der Indizes mit. Grund: Nach dem Totalausstieg von Altaktionär Advent International Corp ist nun ein größerer Teil der Aktien im Streubesitz, damit steigt die Gewichtung von Addiko im ATX Prime und weiteren österreichischen Indizes.
Die nächste planmäßige Überprüfung der Zusammensetzung des ATX findet am 2. März 2021 statt.

  

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Addiko Bank passt mittelfristigen Ausblick an, erwägt Teildividende
Mittelfristige Ziele für nach 2021 leicht gesenkt - Für 2019 soll es eine Dividenden-Teilzahlung nach EZB-Vorgaben geben

Die börsennotierte Addiko Bank hat ihren mittelfristigen Ausblick im Zuge der Coronapandemie angepasst. Für die Zeit ab dem Geschäftsjahr 2021 rechnet die Bank nun mit etwas weniger Wachstum beim Provisionsergebnis und einer etwas geringeren Nettozinsmarge. Aufgrund der Einschränkungen in der Dividendenpolitik wegen der herrschenden Vorgaben der Europäischen Zentralbank (EZB) erwägt die Addiko Bank, für das Jahr 2019 eine Teildividende auszuzahlen.
Das mittelfristige Ziel für die Nettozinsmarge liegt nun bei rund 3,7 Prozent, im Vorjahr wurden noch 3,8 Prozent angepeilt. Das Provisionsergebnis soll um rund 7 Prozent (statt um 10 Prozent) wachsen, für die Eigenkapitalrendite werden nun bis zu 9 Prozent erwartet, nach rund 9,5 Prozent zuvor.

Auch für die Kostenquote wurden die Erwartungen etwas tiefer gesteckt. Das neue Ziel sieht eine Quote zwischen Kosten und Einnahmen der Bank bei rund 50 Prozent, zuvor wurden maximal 50 Prozent erwartet. Die Prognose für die Kreditrisikokosten liegt nun bei rund 1,45 Prozent auf durchschnittliche Kredite und Forderungen an Kunden (zuvor 1,5 Prozent).

Die Bank rechnet überdies mit zeitlichen Verzögerungen bei der Erreichung ihrer Ziele. Diese seien vor allem auf den Rückgang der Bruttokundenforderungen auf 3,6 Mrd. Euro zurückzuführen, hieß es in der Aussendung vom Dienstag.

Eine Dividende will die Bank dennoch ausschütten. Die im November abgesegnete bedingte Dividende von 2,05 Euro je Aktie könne derzeit aufgrund der Empfehlungen der EZB, noch bis September 2021 von Ausschüttungen weitgehend abzusehen, zwar nicht ausgeschüttet werden.

Allerdings erwägt die Bank "in Abstimmung mit der EZB" eine Teilzahlung bis zum von der Zentralbank zugelassenen Höchstbetrag (maximal 15 Prozent des akkumulierten Gewinns für 2019 und 2020 und maximal 20 Basispunkte der harten Kernkapitalquote-Quote), heißt es in der Aussendung. Der Vorschlag dafür soll auf der Hauptversammlung am 26. April gelegt werden.

Das Management bleibe der angekündigten Dividende von 2,05 Euro je Aktie aber verbunden. Der Rest solle unter der Bedingung der Aufhebung der Dividendenbeschränkungen der EZB (derzeit gültig bis 30. September 2021) ausgezahlt werden.

Weitere Details zum Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 sowie zur Dividendenpolitik will die Bank bei der Veröffentlichung der Jahreszahlen 2020 am 10. März bekanntgeben.

  

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Mittelfristziele leicht angepasst, Bekenntnis zur Dividende von EUR 2,05/Aktie für 2019 bleibt

Die Addiko Bank veröffentlichte ihre neuen Mittelfristziele, welche weitgehend im Einklang mit den am 5. März 2020 überarbeiteten Zielen stehen, sich aber in Folge der Corona-Pandemie zeitlich verschieben. Dazu zählen unter anderem eine Eigenkapitalrendite (bei CET1-Quote von 14,1%) von >9% (März 2020: ca. 9,5%), eine Nettozinsmarge von ca. 3,7% (März 2020: 3,8%) sowie eine Kosten-Ertrags-Relation von ca. 50% (gegenüber <50%). Das Management bleibt bei seiner Absicht, die für das Jahr 2019 in Aussicht gestellte Dividende von EUR 40 Mio. bzw. EUR 2,05/Aktie auszuschütten. Eine erste Teilzahlung bis zum Höchstbetrag der derzeit gültigen Beschränkungen der EZB (geltend bis 30.9.2021) soll der Hauptversammlung 2021 vorgeschlagen werden. Der verbleibende Dividendenbetrag für 2019 soll dann unter der Bedingung der Aufhebung der Dividendenbeschränkungen der EZB nach dem 30.9. ausgeschüttet werden. Das Management ist zuversichtlich, die zweite Bedingung (CET1-Quote nach Abzug der für 2019 vorgeschlagenen Dividende von über 18,6%) für die Ausschüttung zu erfüllen. Ende 2020 soll diese Quote nach Erwartung des Managements über 19% liegen. Der Ausblick 2021 und weitere Details zur Dividendenpolitik werden mit dem finalen Jahresabschluss am 10. März veröffentlicht.

Ausblick

Die aktualisierten Mittelfristziele enthalten keine großen Überraschungen. Die Kapitalisierung lag schon zum Q3/20 mit einer CET1 Ratio von 19,2% über der für die Dividendenausschüttung erforderlichen Schwelle von 18,6%. Daher bleibt die Dividendenstory weiterhin aufrecht, jedoch abhängig von den weiteren Vorgaben der EZB. Wir bleiben weiter bei unserer Kaufempfehlung.

Erste Bank

  

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Empfehlung auf Halten rückgestuft mit neuem Kursziel von EUR 11,30/Aktie

In unserem neuen Company Report zur Addiko Bank stufen wir unsere Empfehlung von Kaufen auf Halten zurück, mit neuem Kursziel von EUR 11,30/Aktie (zuletzt: EUR 9,70). Wir haben dabei die jüngst veröffentlichten neuen Mittelfristziele in unseren Schätzungen reflektiert, die sich großteils mit unseren Erwartungen deckten. Positiv wirkten sich vor allem niedriger als ursprünglich angenommene Risikokosten aus.

Ausblick

Die Addiko Bank präsentiert am 10. März ihr Ergebnis 2020. Wir erwarten im 4. Quartal eine solide Entwicklung bei den Einnahmen, jedoch sollten hohe Risikokosten den Nettogewinn in die roten Zahlen drücken. Auch für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem Verlust von knapp EUR –20 Mio. Damit sollte sich jedoch die Möglichkeit einer ersten Dividendenteilzahlung bis zum Höchstbetrag der derzeitigen EZB-Beschränkungen ergeben. Von der für 2019 in Aussicht gestellten Dividende von insgesamt EUR 40 Mio. bzw. 2,05/Aktie, schätzen wir diese erste Teilzahlung auf EUR 0,12/Aktie. Der verbleibende Dividendenbetrag für 2019 soll dann unter der Bedingung der Aufhebung der Dividendenbeschränkungen der EZB nach dem 30.9.2021 ausgeschüttet werden.

Erste Bank

  

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Addiko Bank schrieb im Gesamtjahr 2020 wieder schwarzen Zahlen
Plus 1,4 Mio. Euro Nettogewinn, nach Verlust im Jahresverlauf - Gestiegene Risikokosten belasten - Dividende geplant

Die Addiko Bank hat das Geschäftsjahr 2020 knapp in der Gewinnzone beendet. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von plus 1,4 Mio. Euro, nachdem nach neun Monaten noch ein Minus von 6,4 Mio. Euro verbucht worden war. Im Jahr 2019 hatte das Institut noch einen Gewinn von rund 325 Mio. Euro geschrieben. Im Coronajahr lasteten jedoch deutlich gestiegene Risikokosten auf dem Ergebnis, teilte die Bank am Mittwoch mit.
Bis zum Ende des Jahres stiegen die Kreditrisikovorsorgen wegen der Unsicherheiten rund um die Coronapandemie auf 48,4 Mio. Euro an. Vor allem die wirtschaftliche Erholung im zweiten Halbjahr und ein gleichzeitiger Anstieg der Neugeschäftsaktivitäten habe jedoch das Ergebnis für das Gesamtjahr unterstützt. Im vierten Quartal alleine konnte die Bank einen Gewinn von plus 7,8 Mio. Euro schreiben.



"Der Nettogewinn von 1,4 Mio. Euro ist eine respektable Leistung, nachdem wir in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 einen Verlust von 12,2 Mio. Euro ausgewiesen haben", sagte Bank-CEO Csongor Németh laut Aussendung. Das operative Ergebnis vor Kreditrisikokosten stieg um rund 56 Prozent auf 54,7 Mio. Euro an. Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei 20,3 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2021 rechnet die Bank mit Bruttokundenforderungen in Höhe von rund 3,5 Mrd. Euro und einem Nettobankergebnis auf dem Niveau des Vorjahres (2020: 234,5 Mio. Euro). Das Jahr werde jedoch weiterhin stark von der Coronapandemie bestimmt sein.

Für 2020 soll es auch eine Dividende für die Aktionäre geben. Bei der Hauptversammlung am 26. April soll für die Jahre 2019 und 2020 insgesamt eine Dividende von 46,6 Mio. Euro vorgeschlagen werden, das entspricht 2,39 Euro pro Aktie. Darin enthalten ist aber auch die bereits kommunizierte Dividende für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 40 Mio. Euro für 2019.

  

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Nettogewinn 2020 dreht ins Plus, Dividendenvorschlag auf EUR 2,39/Aktie angehoben

Die Addiko Bank überraschte am Mittwoch an mehreren Fronten positiv. Sowohl Gewinn 2020 als auch Dividendenvorschlag und Ausblick 2021 schlugen die Erwartungen, was der Aktie ein Kursplus von 16% am Berichtstag bescherte. Addiko schaffte es mit einem starken Schlussquartal den Nettogewinn 2020 auf EUR 1,35 Mio. und somit ins Positive zu drehen (Vorjahreswert: EUR 35,1 Mio.), womit die Markterwartungen deutlich übertroffen werden konnten. Die Risikokosten verringerten sich gegenüber dem 1. Halbjahr deutlich angesichts der konjunkturellen Erholung, auch die operativen Kosten lagen deutlich unter den Erwartungen. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) liegt 2020 bei sehr soliden 19,3% und die für 2019 vorgeschlagene Dividende bleibt von der Kapitalquote abgezogen.

Das Management erhöhte den bisherigen Dividendenvorschlag 2019 von EUR 2,05/Aktie um eine Komponente für das GJ 2020 auf insgesamt EUR 2,39/Aktie. Die erste Teilzahlung bis zum EZB-Dividendenlimit beläuft sich auf EUR 0,36/Aktie und soll der HV am 26. April zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Der verbleibende Dividendenbetrag soll dann unter der Bedingung der Aufhebung der Dividendenbeschränkungen der EZB nach dem 30.9.2021 ausgeschüttet werden.

Ausblick

Für 2021 erwartet das Management ein stabiles Nettobankergebnis auf Vorjahresniveau und eine CET1 Quote von über 18,6%. Sowohl die Q4-Zahlen als auch die Dividendenerhöhung überraschten eindeutig positiv. Während die erste geplante Teilzahlung von EUR 0,36/Aktie ebenfalls höher als erwartet ausfällt, steht der Großteil der Dividende von EUR 2,03/Aktie noch unter dem Vorbehalt der Aufhebung des EZBDividendenstopps. Die weitere Entwicklung an dieser Front wird also den Aktienkurs der Addiko Bank maßgeblich beeinflussen.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Csongor Bulcsu Németh kauft 4.000 Aktien

Datum: 2021-03-10
Name: Csongor Bulcsu Németh
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 4.000 Stück
Preis: 12.0
Gegenwert: 48.000,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Addiko - Goldman Sachs hebt Kursziel von 14,8 auf 14,9 Euro an
"Buy"-Votum bestätigt

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien der Addiko Bank von 14,8 auf 14,9 Euro angehoben. Zudem wurden die Ergebnisprognosen angepasst um die Schlussquartalszahlen für 2020 zu integrieren. Allerdings seien die Anpassungen nicht "wesentlich" und führen zu keiner Änderung der Investmentthese oder des Ratings "Buy", so Analystin Anna Marshall.

Das Ergebnis je Aktie wird für 2021 mit 0,27 Euro beziffert, für 2022 rechnet Goldman Sachs mit 1,35 Euro je Anteilsschein und für 2023 wird ein Ergebnis je Aktie von 1,34 Euro erwartet. Die Dividendenschätzung je Aktie liegt für 2021 bei 0,16 Euro je Aktie, für die beiden Folgejahre bei jeweils 0,81 Euro.

  

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Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 14,9 auf 16,0 Euro. Weiter das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 13,1 Euro.

  

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Addiko Bank - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 14,9 auf 16,0 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien der Addiko Bank von 14,9 auf 16,0 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von Analystin Anna Marshall unverändert beibehalten.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman Sachs-Analysten nun 0,60 Euro für 2021, sowie 0,88 bzw. 1,47 Euro für die beiden Folgejahre.

  

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Chefwechsel bei der Addiko Bank Ende Mai
CEO Nemeth und CFO Krause gehen - Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Juranek wird neuer CEO

Bei der Addiko Bank steht ein größerer Wechsel im Vorstand bevor. Ende Mai werden der derzeitige Chief Executive Officer (CEO) Csongor Nemeth sowie der Risiko- und Finanzvorstand (CRO & CFO) Markus Krause die Bank verlassen, teilte die Addiko Bank am Freitag mit. Den Chefposten wird dann vom stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank, Herbert Juranek, übernommen. Juranek wird daher Ende April von seiner Position im Aufsichtsrat zurücktreten.
Auch für Krause soll ein Nachfolger benannt werden, der aktuell aber noch nicht feststeht. Der Chief Retail, IT und Digitalization Officer (CRBO & CIO) Ganesh Krishnamoorthi bleibt dagegen unverändert im Vorstand.

  

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Addiko - Raiffeisen Research hebt Kursziel von 9,80 auf 13,30 Euro an
"Hold"-Votum bestätigt

Die Analysten der Raiffeisen Research haben ihr Kursziel für die Aktien der Addiko Bank von 9,80 auf 13,30 Euro angehoben. Das "Hold"-Votum wurde dabei in der Studie von Jovan Sikimic bestätigt.

Die Kurszielerhöhung rühre laut dem Experten hauptsächlich von mittelfristig höheren Dividenden her, die wiederum unter anderem auf geringer als bisher angenommenen Risikokosten fußten. Es bleibe zu erwähnen, das diese beiden Faktoren stark von der unsicheren, wirtschaftlichen Erholung und regulatorischen Rahmenbedingungen für Banken abhängen, fügte Sikimic hinzu.

  

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Goldman Sachs bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 16,0 auf 16,2 Euro. Weiter das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 13,84 Euro.

  

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Addiko Bank - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 16,0 auf 16,20 Euro
Kaufempfehlung "Buy" unverändert belassen - Auch Gewinnschätzungen beibehalten

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr 12-Monats-Kursziel für die Aktien der Addiko Bank von 16,00 Euro auf 16,20 leicht modifiziert. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde in der aktuellen Studie von Analystin Anna Marshall unverändert beibehalten.

Bestätigt wurden zudem die Gewinnschätzungen für das Institut. Beim Gewinn je Aktie sehen die Goldman Sachs-Analysten weiterhin 0,60 Euro für 2021, sowie unverändert 0,88 bzw. 1,47 Euro für die beiden Folgejahre.

  

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Addiko - Wood & Company nimmt Bewertung mit "Buy" neu auf
Kursziel von 18,1 Euro errechnet

Die Analysten von Wood & Company haben die Bewertung der Aktien der Addiko Bank mit "Buy" neu aufgenommen. Als Kursziel errechnete der Experte David Lojkasek 18,10 Euro. Am Mittwoch waren die Titel bei 12,75 Euro aus dem Handel gegangen.
Die Digitalisierungsstrategie der Bank hat geholfen Kosten zu reduzieren und die Analysten schätzen, dass sich die Entwicklung fortsetzen werde. Zudem sei die Bank gut kapitalisiert. Die Analysten glauben, dass die Aktie das Potenzial hat, mit höheren Bewertungsmultiplikatoren gehandelt zu werden.

Die Gewinnprognosen von Wood lauten für die Jahre 2021 bis 2023 auf 0,7 Euro bzw. 1,2 Euro und 1,7 Euro je Aktie. Als Dividendenausschüttungen für diesen Zeitraum schätzen die Experten jährlich 2,4 Euro, 0,4 Euro sowie 0,7 Euro pro Anteilsschein.

  

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Addiko Bank: HV beschloss Dividende - zunächst 0,36 Euro je Aktie
Erste, unbedingte Tranche - Zweite Tranche von 2,03 Euro je Aktie im Herbst geplant

Die Hauptversammlung der Addiko Bank hat heute, Montag die vorgeschlagene, zweigeteilte Dividende von insgesamt 46,6 Mio. Euro bzw. 2,39 Euro pro Aktie für 2019 und 2020 beschlossen. Zunächst wird die erste, unbedingte Tranche in Höhe von 0,36 Euro je Aktie ausbezahlt. Als Dividendenzahltag nennt die Bank am Montag den 4. Mai. Die Ausschüttung kann trotz der aktuellen Einschränkungen durch die Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB) erfolgen.
Geplant ist überdies eine zweite, bedingte Tranche in Höhe von 39,6 Mio. Euro bzw. 2,03 Euro je Titel. Diese kann aber nur dann ausbezahlt werden, wenn die EZB ihre Empfehlung, keine oder nur sehr geringe Dividenden auszuschütten, nicht über September 2021 hinaus verlängert.

Derzeit erlaubt die EZB der Banken nur Dividendenausschüttungen in Höhe von maximal 15 Prozent des akkumulierten Gewinns für 2019 und 2020. Zudem dürfen die Dividende 20 Basispunkte der harten Kernkapitalquote (CET1-Quote) nicht überschreiten.

Weiters ist Herbert Juranek zum Ende der Hauptversammlung als Aufsichtsratsmitglied zurückgetreten. Der Schritt wurde bereits Ende März angekündigt. Juranek übernimmt mit 1. Mai den Chefposten im Vorstand vom bisherigen CEO Csongor Nemeth. Statt Juranek wurde Pieter van Groos bis zur Entlastung für das Geschäftsjahr 2021 neu in den Aufsichtsrat gewählt, teilte die Addiko Bank mit.

  

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Halten-Empfehlung bestätigt mit neuem Kursziel EUR 14,2/Aktie

In unserer neuen Aktienanalyse zur Addiko Bank bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung, heben unser Kursziel jedoch auf EUR 14,2/Aktie an (zuvor: EUR 11,3). Das höhere Kursziel ergibt sich aus der Berücksichtigung der noch offenen Dividendenzahlung 2019/20, des neuen Finanzaus-blicks 2021, mittelfristig höherer Ertragsschätzungen sowie niedrigerer Diskontierungssätze, die die wirtschaftliche Erholung in Südosteuropa widerspiegeln.

Ausblick

Von dem Dividendenvorschlag 2019/20 (insgesamt EUR 2,39/Aktie) wurde die erste Teilzahlung bis zum Dividendenlimit von EUR 0,36/Aktie durch die HV genehmigt (Ex-Tag ist heute, 30.4.). Der verbleibende Dividendenbetrag von EUR 2,03/Aktie soll dann unter der Bedingung der Aufhebung der Dividendenbeschränkungen durch die EZB nach dem 30.9.2021 ausgeschüttet werden. Die hohe Dividende 2019/20 bleibt das Hauptinvestitionsargument für die Aktie, die Ausschüttung ist jedoch von der EZB-Entscheidung im Herbst abhängig. Abgesichert sehen wir den Aktienkurs vor allem durch die niedrige Bewertung mit Abschlägen zum Buchwert von rund 70%. Die Addiko Bank präsentiert am 5. Mai ihr Q1-Ergebnis, wir erwarten eine Rückkehr in die Gewinnzone.

Erste Bank

  

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Sinkende Risikokosten brachten Addiko Bank im 1. Quartal einen Gewinn
5,0 Mio. Euro Gewinn nach Steuern, nach Minus von 8,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal - Kreditvolumen etwas zurückgegangen

Niedrigere Vorsorgen für notleidende Kredite haben der börsennotierten Addiko Bank im ersten Quartal wieder einen Gewinn beschert. Die Bank verbuchte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gewinn von 5,0 Mio. Euro, teilte die Bank am Mittwoch mit. Im 1. Quartal 2019 stand noch ein Verlust von 8,4 Mio. Euro zu Buche. Die Risikokosten gingen von 14,4 Mio. Euro auf 4,1 Mio. Euro zurück.
Der neue CEO Herbert Juranek sprach in der Aussendung von einem "soliden Ergebnis für das erste Quartal 2021". Juranek übernahm mit Anfang Mai den Chefposten von Csongor Németh. "Ich freue mich darauf, den Vorstand von Addiko zu leiten, um die etablierte Strategie weiter zu beschleunigen und zusätzliche Wachstumschancen zu generieren, wobei der Schwerpunkt auf Addikos Kerngeschäft der digitalen Kreditvergabe für Consumer und SME sowie auf Kostenoptimierung liegt", so Juranek.

Im ersten Quartal ging das Kreditvolumen (Bruttokundenforderungen) auf rund 3,556 Mrd. Euro leicht zurück, nach 3,604 Mrd. Euro zum Ende des Vorjahres. Grund sei eine wegen der Pandemie vorsichtige Kreditvergabe und der planmäßige Abbau der Nicht-Kernbereiche gewesen, so die Bank. Die notleidenden Kundenforderungen (NPE) gingen ebenfalls von 243,7 Mio. Euro (Ende 2020) auf 230,0 Mio. Euro zurück, die Quote sank von 3,5 auf 3,3 Prozent. Das Exposure in Moratorien betrug 165 Mio. Euro und blieb damit nahezu unverändert zum Ende 2020.

Operativ ging das Nettoergebnis um 7,5 Prozent auf 41,9 Mio. Euro zurück, auch das Provisionsergebnis sank wegen einer geringeren Geschäftstätigkeit im Jahresvergleich um 3,0 Prozent auf 14,8 Mio. Euro. Die Betriebsaufwendungen legten um 2 Prozent zu, die Kostenquote (Cost-Income-Ratio/CIR) verschlechterte sich in Folge von 72,4 Prozent zum Ende des Vorjahres auf 78,2 Prozent.

Die harte Kernkapitalquote (CET1) belief sich auf 20,0 Prozent, die geplante Dividende von 46,6 Mio. Euro ist dabei bereits von der Kapitalquote abgezogen. Die Dividende wird in zwei Tranchen ausgezahlt. Die erste, unbedingte Tranche in Höhe von 0,36 Euro je Aktie wurde bereits am 4. Mai ausgeschüttet. Die zweite, bedingte Tranche in Höhe von 39,6 Mio. Euro bzw. 2,03 Euro je Titel soll im Herbst folgen. Sie kann aber nur dann ausbezahlt werden, wenn die EZB ihre Empfehlung, keine oder nur sehr geringe Dividenden auszuschütten, nicht über September 2021 hinaus verlängert.

Für heuer peilt die Bank weiterhin Bruttokundenforderungen in Höhe von rund 3,5 Mrd. Euro und ein Nettobankergebnis auf dem Niveau des Vorjahres (2020: 234,5 Mio. Euro) an. Die Kreditrisikokosten sollen bei maximal 1 Prozent auf durchschnittliche Kredite und Forderungen an Kunden liegen (Q1 2021: 0,12 Prozent).

Die Addiko Bank ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen. Seit 2019 notiert die Bank an der Wiener Börse.

  

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Niedrigere Risikokosten sorgen für Ergebnisschub im Q1/21

Die Addiko Bank toppte mit ihrem Q1-Gewinn sowohl unsere als auch die Konsensus-Erwartungen. Das Nettoergebnis drehte auf EUR +5 Mio. (Q1/20: EUR – 8,4 Mio.) aufgrund der im Jahresabstand deutlich geringeren Risikokosten. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) bleibt mit 20% weiter sehr stark, wobei die genehmigte Dividende bereits abgezogen wurde. Die erste Dividendentranche von EUR 0,36/Aktie wurde am 4. Mai ausgeschüttet. Der verbleibende Dividendenbetrag von EUR 2,03/Aktie soll dann unter der Bedingung der Aufhebung der Dividendenbeschränkungen durch die EZB nach dem 30.9.2021 ausgeschüttet werden.

Ausblick

Für 2021 erwartet das Management unverändert ein Nettoergebnis auf Vorjahresniveau und eine CET1-Quote von über 18,6%. Nach den Q1-Zahlen erscheint dieser Ausblick sehr plausibel. Die hohe Dividende 2019/20 bleibt das Hauptinvestitionsargument für die Aktie, die Ausschüttung ist jedoch von der EZB-Entscheidung im Herbst abhängig. Abgesichert sehen wir den Aktienkurs vor allem durch die niedrige Bewertung mit Abschlägen zum Buchwert von rund 70%.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Pieter van Groos kauft 2.000 Aktien

Datum: 2021-05-06
Name: Pieter van Groos
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 2.000 Stück
Preis: 13.275
Gegenwert: 26.550,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Herbert Juranek kauft 3.500 Aktien

Datum: 2021-05-05
Name: Herbert Juranek
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 3.500 Stück
Preis: 13.26
Gegenwert: 46.410,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Pieter van Groos kauft 1.500 Aktien

Datum: 2021-06-25
Name: Pieter van Groos
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 1.500 Stück
Preis: 14.065
Gegenwert: 21.097,50
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Pieter van Groos kauft 1.500 Aktien

Datum: 2021-07-02
Name: Pieter van Groos
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 1.500 Stück
Preis: 13.55
Gegenwert: 20.325,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Pieter van Groos kauft 701 Aktien

Datum: 2021-07-19
Name: Pieter van Groos
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 701 Stück
Preis: 13.25
Gegenwert: 9.288,25
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

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Addiko Bank im Halbjahr mit Gewinn und weniger Risikokosten

Nach Verlust im Vorjahr wieder schwarze Zahlen - Management sieht langsame Erholung - Risikoumfeld verbessert

Die börsennotierte Addiko Bank hat im ersten Halbjahr 2021 einen Gewinn nach Steuern von 6,1 Mio. Euro geschrieben. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 12,2 Mio. Euro zu Buche. Positiv schlugen sich die niedrigeren Risikokosten im Vergleich zum Vorjahr nieder. Für das Geschäftsjahr 2021 sieht das neue Management-Team Anzeichen für steigenden privaten Konsum und eine bessere Nachfrage.
"Die Erholung verläuft aufgrund der lokalen Beschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 langsamer als erwartet. Insgesamt sehen wir aber eine Verbesserung des makroökonomischen Umfelds und Anzeichen einer beginnenden Belebung der Geschäftsaktivitäten," sagte der CEO der Bank, Herbert Juranek, am Mittwoch laut Aussendung.



In den ersten sechs Monaten hat die Bank 10,2 Mio. Euro für Kreditrisiken zurückgestellt. Das ist deutlich weniger als im Vorjahreshalbjahr, in dem es noch 29,2 Mio. Euro waren. Trotz des sich verbessernden ökonomischen Umfeldes will die Addiko Bank ihren vorsichtigen Risikoansatz aber beibehalten, hieß es in der Aussendung.

Das Risikoumfeld verbesserte sich im Halbjahr jedoch etwas. Die notleidenden Bruttokundenforderungen (NPE) gingen auf 238,0 Mio. Euro (Ende 2020: 243,7 Mio. Euro) zurück, die Quote notleidender Kredite (NPE-Quote) lag bei 3,4 Prozent (2020: 3,5 Prozent). Das Exposure in Moratorien ging auf 105 Mio. Euro zurück (Ende 2020: 164 Mio. Euro). Das gesamte Kreditvolumen betrug rund 3,5 Mrd. Euro, nach rund 3,6 Mrd. Euro zum Ende 2020.

Das operative Ergebnis erhöhte sich im Periodenvergleich leicht um 2,1 Prozent auf 28,1 Mio. Euro. Die Zahl spiegle die langsame Erholung der Geschäftstätigkeit wider. Darüber hinaus beinhaltet sie die Kosten für den Managementwechsel. Seit Mai steht Juranek an der Spitze der Bank. Zudem gab es einen Wechsel des Risiko- und Finanzvorstandes. Die harte Kernkapitalquote belief sich indessen auf 19,8 Prozent (CET1). Zum Ende des Jahres 2020 stand sie noch bei 20,3 Prozent.



Für das Gesamtjahr rechnet die Bank weiterhin mit Bruttokundenforderungen in Höhe von rund 3,5 Mrd. Euro und einem Nettobankergebnis auf dem Niveau des Vorjahres (2020: 234,5 Mio. Euro) an. In den beiden Fokusbereichen Konsumenten sowie KMU soll es ein Wachstum bei den Forderungen von mehr als 5 Prozent geben. Die Kreditrisikokosten sollen bei maximal 1 Prozent auf durchschnittliche Forderungen an Kunden liegen.

Darüber hinaus will das Management weiter an der geplanten Ausschüttung der zweiten, bedingten Dividende von 39,6 Mio. Euro (2,03 Euro je Titel) festhalten.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Herbert Juranak kauft 1.400 Aktien

Datum: 2021-08-11
Name: Herbert Juranak
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.400 Stück
Preis: 14.197
Gegenwert: 19.875,80
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Bisserl Addiko gekauft @ 14,50

Sonderdividende, Bewertung zu 30% Buchwert und Vorstände und Aufsichtsräte kaufen.

  

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>Ich bisserl mehr @14,15 gekauft.
>Wenn die Sonderdividende 100% sicher ist, wird die Aktie
>zulegen.
>

Stehe seit gestern mit 14,40 drinnen, und bekomme nichts.

  

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In Wien? Wenn du dort gestanden bist, müsstest sie jetzt haben.

>Stehe seit gestern mit 14,40 drinnen, und bekomme nichts.

  

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>In Wien? Wenn du dort gestanden bist, müsstest sie jetzt
>haben.
>
>>Stehe seit gestern mit 14,40 drinnen, und bekomme nichts.
>

Ja, in Wien, bis jetzt noch nichts (Hello-Bank)

  

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Im Orderbuch ist nichts mehr bei 14,4 im Bid und heute wurden 4 Kurse zu 14,40 gebildet.

10:04:54 14,4000 70
09:34:47 14,4000 70
09:05:10 14,4000 70
09:04:04 14,4000 139


>Ja, in Wien, bis jetzt noch nichts (Hello-Bank)

  

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Witzig, ich habe wirklich nichts.



>Im Orderbuch ist nichts mehr bei 14,4 im Bid und heute wurden
>4 Kurse zu 14,40 gebildet.
>
>10:04:54 14,4000 70
>09:34:47 14,4000 70
>09:05:10 14,4000 70
>09:04:04 14,4000 139
>
>
>>Ja, in Wien, bis jetzt noch nichts (Hello-Bank)
>

  

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Bid steht bei 14,30, echt komisch, aber egal, zum nachforschen habe ich jetzt keine Zeit.



Witzig, ich habe wirklich nichts.
>
>
>
>>Im Orderbuch ist nichts mehr bei 14,4 im Bid und heute
>wurden
>>4 Kurse zu 14,40 gebildet.
>>
>>10:04:54 14,4000 70
>>09:34:47 14,4000 70
>>09:05:10 14,4000 70
>>09:04:04 14,4000 139
>>
>>
>>>Ja, in Wien, bis jetzt noch nichts (Hello-Bank)
>>
>

  

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Jetzt sind sie da !



>Bid steht bei 14,30, echt komisch, aber egal, zum
>nachforschen habe ich jetzt keine Zeit.
>
>
>
>Witzig, ich habe wirklich nichts.
>>
>>
>>
>>>Im Orderbuch ist nichts mehr bei 14,4 im Bid und
>heute
>>wurden
>>>4 Kurse zu 14,40 gebildet.
>>>
>>>10:04:54 14,4000 70
>>>09:34:47 14,4000 70
>>>09:05:10 14,4000 70
>>>09:04:04 14,4000 139
>>>
>>>
>>>>Ja, in Wien, bis jetzt noch nichts (Hello-Bank)
>>>
>>
>

  

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>Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
>
>Sonderdividende, Bewertung zu 30% Buchwert und Vorstände und
>Aufsichtsräte kaufen.



>Agri Europe will bis zu 3,3 Millionen Aktien - bis zu 17
>Prozent an der Bank - um 17,50 Euro je Aktie erwerben. Bei
>einem Verkauf nach dem Dividendenstichtag 3. Mai wird die
>Ausschüttung je Aktie vom Angebotspreis abgezogen.

Alles verkauft @17

Den Rest kann wer anderer haben. Mir scheint eine Genehmigung ist kein Selbstläufer.

  

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>>Bisserl Addiko gekauft @ 14,50
>>
>>Sonderdividende, Bewertung zu 30% Buchwert und Vorstände
>und
>>Aufsichtsräte kaufen.
>
>
>
>>Agri Europe will bis zu 3,3 Millionen Aktien - bis zu 17
>>Prozent an der Bank - um 17,50 Euro je Aktie erwerben.
>Bei
>>einem Verkauf nach dem Dividendenstichtag 3. Mai wird die
>>Ausschüttung je Aktie vom Angebotspreis abgezogen.
>
>Alles verkauft @17
>
>Den Rest kann wer anderer haben. Mir scheint eine Genehmigung
>ist kein Selbstläufer.


Kurs 17,95, Angebot 17,50. Interessant

  

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>Alles verkauft @17
>
>Den Rest kann wer anderer haben. Mir scheint eine Genehmigung
>ist kein Selbstläufer.


Seufz. Kurs 20, die NLB wird kein Problem mit einer Genehmigung haben.

  

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Dividende von EUR 2,03/Aktie soll im Q4 ausgeschüttet werden

Die Addiko Bank drehte zwar ihr Nettoergebnis nach dem von Corona Lockdowns gezeichneten negativen Vorjahresquartal mit EUR 1,1 Mio. ins Plus, lag damit jedoch deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Die Spezialbank buchte Rückstellungen für erwartete Rechtsangelegenheiten bei Schweizer Franken-Krediten. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) bleibt mit 19,8% weiter sehr stark, die genehmigte Dividende ist hier bereits abgezogen. Die erste Dividendentranche von EUR 0,36/Aktie wurde am 4. Mai ausgeschüttet. Der verbleibende Dividendenbetrag von EUR 2,03/Aktie soll nach Aufhebung der Dividendenbeschränkungen durch die EZB im 4. Quartal ausgeschüttet werden.

Ausblick

Für 2021 erwartet das Management unverändert ein Nettoergebnis auf Vorjahresniveau und eine CET1-Quote von über 18,6%. Nach den Halbjahreszahlen erscheint dieser Ausblick sehr plausibel. Die hohe Dividende 2019/20 bleibt das Hauptinvestitionsargument für die Aktie. Abgesichert sehen wir den Aktienkurs vor allem durch die niedrige Bewertung mit Abschlägen zum Buchwert von knapp 70%.

Erste Bank

  

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Addiko - Erste Group erhöht Kursziel von 14,2 auf 14,7 Euro
Empfehlung "Hold" bestätigt

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien der Addiko Bank von 14,2 auf 14,7 Euro nach oben gesetzt. Gleichzeitig bestätigte der Wertpapierexperte Mladen Dodig die "Hold"-Einstufung für die Papiere des an der Wiener Börse notierten Geldhauses.
Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr habe laut Dodig im Großen und Ganzen den Erwartungen entsprochen. Das erhöhte Kursziel ergibt sich durch die erwartete Ausschüttung der zweiten, bedingten Dividende in der Höhe von 2,03 Euro je Aktie. Im Prognosemodell der Erste wurde diese vom zweiten Quartal 2022 in das viertel Quartal 2021 vorgezogen, nachdem die EZB ihre empfohlene Dividendenbeschränkung im Juli aufgehoben hatte.

Die Gewinneinschätzung der Erste Group beläuft sich für das laufende Jahr 2021 auf 0,55 Euro je Titel. Im darauffolgenden Jahr sollte der Gewinn je Aktie dann laut Meinung des Erste-Group-Experten 0,88 Euro betragen. Für 2023 rechnet er dann mit einem Gewinn von 1,27 Euro je Titel.

Die Dividendeneinschätzungen belaufen sich für das laufende Jahr 2021 auf 0,33 Euro je Aktie. Im Jahr darauf rechnet Dodig mit einem Gewinnausschüttung von 0,53 Euro je Papier. 2023 sollte die Dividende dann 0,76 Euro betragen.

  

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Ausblick

Die starke Kernkapitalquote (CET1-Quote) von 19,8% zum Halbjahr bildet unserer Meinung nach ein solides Fundament für zukünftige Dividendenausschüttungen. Das Hauptargument für die Aktie ist derzeit aber die anstehende große Ausschüttung von EUR 2,03/Aktie, die bereits im Oktober stattfinden könnte.

Erste Bank

  

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Addiko Bank schüttet zweite Dividende aus
2,03 Euro je Aktie

Die Addiko Bank schüttet heuer eine zweite Dividende in Höhe von 2,03 Euro je dividendenberechtigter Aktie aus. Dies teilte die aus den ehemaligen Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangene Bank heute, Montag, mit. Die Zahlung einer zweiten, bedingten Dividende von bis zu 39,56 Mio. Euro war am 26. April dieses Jahres bei der ordentlichen Hauptversammlung beschlossen worden.
Die Bedingung war, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Empfehlung, keine oder nur sehr geringe Dividenden auszuschütten, nicht über September 2021 hinaus verlängert. Auch dürfe kein gesetzlich zwingendes Ausschüttungsverbot wirksam oder anwendbar sein. Nachdem die Bedingung laut Addiko Bank am 18. Oktober 2021 erfüllt ist, wird die zweite Dividende ausbezahlt. Die erste, unbedingte Tranche der Dividende in Höhe von 0,36 Euro je Aktie wurde bereits am 4. Mai ausgeschüttet.

  

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>Addiko Bank schüttet zweite Dividende aus
>2,03 Euro je Aktie
>
>Die Addiko Bank schüttet heuer eine zweite Dividende in Höhe
>von 2,03 Euro je dividendenberechtigter Aktie aus.


War auch eine Kapitalrückzahlung, bemerke ich gerade.

  

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Addiko Bank machte in neun Monaten 9,6 Mio. Euro Gewinn

Operatives Ergebnis durch Einmaleffekte auf 43,5 Mio. Euro leicht gesunken - CEO Juranek: Trotz Pandemie Normalisierung der Geschäftstätigkeit

Die börsennotierte Addiko Bank hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 9,6 Mio. Euro Nettogewinn geschrieben, nach einem Verlust von 6,4 Mio. Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis ging von 47,3 Mio. auf 43,5 Mio. Euro zurück, teilte die Bank am Mittwoch mit.
Der Rückgang des operativen Ergebnisses um 8,1 Prozent wird mit Kosten für den Wechsel im Management, Restrukturierungen und Rückstellungen für leistungsbasierte Boni begründet, die im Vorjahr nicht enthalten waren.

"Insgesamt fällt 2021 wirtschaftlich besser aus als bisher erwartet, angetrieben durch eine schnelle Erholung und einen erhöhten Konsum der Haushalte", sagte CEO Herbert Juranek laut Mitteilung. Trotz einer gewissen Volatilität aufgrund der anhaltenden Pandemie sehen wir eine Normalisierung der Geschäftstätigkeit."

Das Ergebnis enthielt Risikokosten von 12,9 Mio. Euro. Trotz der allmählichen Verbesserung des makroökonomischen Umfelds habe man die im Jahr 2020 gebildeten Kreditrisikovorsorgen nicht aufgelöst, heißt es in der Mitteilung.

Das Nettozinsergebnis ging um 3,8 Prozent auf 126,8 Mio. Euro zurück. Das Provisionsergebnis erhöhte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr um 11,7 Prozent auf 49,5 Mio. Euro. Die Betriebsaufwendungen stiegen im Jahresvergleich um 2,0 Prozent auf 127,5 Mio. Euro, was auf Einmalkosten und die Wiederaufnahme der Bildung von Bonusrückstellungen zurückgeführt wird.

Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich im dritten Quartal auf 67,2Prozent im Vergleich zu 71,8 Prozent im zweiten Quartal und beläuft sich für die ersten neun Monate 2021 auf 72,3 Prozent (nach 71,0 Prozent in den ersten drei Quartalen 2020).

Die CET1-Quote blieb mit 19,8 Prozent hoch (19,1 Prozent IFRS 9 fully-loaded), wobei die genehmigte zweite Dividendentranche von 39,6 Mio. Euro bereits von der aktuellen Kapitalquote abgezogen wurde. Die verbleibende Dividende von 2,03 Euro pro Aktie wird am 11. November 2021 ausgeschüttet.

Für das Gesamtjahr 2021 erwartet der Konzern ein Nettoergebnis auf Vorjahresniveau, Betriebsaufwendungen unter 174 Mio. Euro. Die Bruttokundenforderungen werden bei 3,35 Mrd. Euro erwartet, ursprünglich lag die Erwartung bei rund 3,5 Mrd. Euro.

Die Addiko Bank ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen und hat sich auf Konsumenten sowie kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. Der Anteil der beiden Fokusbereiche Konsumenten und KMU stieg auf 71 Prozent der Bruttokundenforderungen gegenüber 65 Prozent zum Jahresende. Seit 2019 notiert die Bank an der Wiener Börse.

  

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Q3-Ergebnis unter Erwartungen, anstehende Dividende von EUR 2,03/Aktie stützt Aktienkurs

Die Addiko Bank konnte mit einem Nettoergebnis von EUR 3,5 Mio. im Q3 (EUR 9,6 Mio. in 1-3Q 21) die Konsensuserwartungen nicht ganz erfüllen. Die Spezialbank buchte Kosten für den Wechsel im Management, Restrukturierungen sowie Rückstellungen für das Schweizer Franken Kreditportfolio. Die Kernkapitalquote (CET1 Ratio) bleibt mit 19,8% weiter sehr stark, die genehmigte Dividende ist hier bereits abgezogen. Die erste Dividendentranche von EUR 0,36/Aktie wurde am 4. Mai ausgeschüttet. Der verbleibende Dividendenbetrag von EUR 2,03/Aktie wird Mitte November ausgeschüttet (Ex-Dividendentag: 9.11.)

Ausblick

Für 2021 erwartet das Management unverändert ein Nettoergebnis auf Vorjahresniveau und eine CET1-Quote von über 18,6%. Die anstehende Dividende bleibt das Hauptinvestitionsargument für die Aktie und ist derzeit der wichtigste Kurstreiber. Nach Abschluss des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREP) der EZB plant Addiko ein Update der Mittelfristzielen, der Verwendung des Überschusskapitals sowie der Dividendenpolitik.

Erste Bank

  

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Kurz gesagt die Aufsicht verlangt weniger Mindesteigenkapital von ihnen als bisher, aber Addiko will trotzdem vorerst nichts an der Dividenpolitik ändern.

Addiko Bank AG veröffentlicht Entwurf des SREP Bescheids für 2022

Die Addiko Bank AG hat einen Entwurf des SREP Bescheids für 2022 erhalten, der eine Säule-2-Anforderung (P2R) von 3,25% vorsieht (gegenüber aktuell 4,1%, welches zur Gänze in hartem Kernkapital CET1 gehalten werden muss), wovon mindestens 56,25% in hartem Kernkapital (Common Equity Tier 1 - CET 1) und 75% in Kernkapital (Tier 1 capital) gehalten werden müssen.




Darüber hinaus sieht der Entwurf eine Pillar 2 Guidance (P2G) in Höhe von 2,0% (gegenüber aktuell 4,0%) vor, die vollständig aus hartem Kernkapital (CET1) bestehen sollte. Das momentan laufende Comprehensive Assessment, dessen Ergebnis in der ersten Jahreshälfte 2022 erwartet wird, wird noch einen Einfluss auf die finale Beurteilung der P2G haben.

Die Zielkapitalisierung und Dividendenpolitik der Addiko Bank AG bleiben derzeit unberührt und werden im Zuge der Aktualisierung der mittelfristigen Ziele ("Mid-Term Targets") der Bank mit der Aufsichtsbehörde abgestimmt.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Herbert Juranek kauft 1.100 Aktien

Datum: 2021-11-12
Name: Herbert Juranek
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.100 Stück
Preis: 15.40
Gegenwert: 16.940,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Dragica Pilipovic-Chaffey kauft 1.400 Aktien

Datum: 2021-11-13
Name: Dragica Pilipovic-Chaffey
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 1.400 Stück
Preis: 14.5482
Gegenwert: 20.367,48
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Frank Schwab kauft 750 Aktien

Datum: 2021-11-09
Name: Frank Schwab
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 250 Stück
Preis: 14.90
Gegenwert: 3.725,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0



  

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Addiko - Erste Group stuft von "Hold" auf "Accumulate" hoch
Kursziel bei 15,50 Euro gesehen

Die Analysten der Erste Group haben ihre Einstufung für die Aktien der Addiko Bank von "Hold" auf "Accumulate" angehoben. Das Kursziel wird von Analyst Mladen Dodig bei 15,50 Euro gesehen.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten 0,58 Euro für 2021, sowie 1,18 bzw. 1,51 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,35 Euro für 2021, sowie 0,71 bzw. 0,91 Euro für 2022 bzw. 2023.

  

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Empfehlung auf Akkumulieren angehoben mit Kursziel EUR 15,50/Aktie

In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Addiko Bank heben wir unsere Empfehlung auf Akkumulieren (zuletzt: Halten) mit neuem Kursziel von EUR 15,50/Aktie (zuletzt: EUR 14,70/Aktie). In den überarbeiteten Prognosen wurden die jüngsten positiven Entwicklungen berücksichtigt: Gute Q3- Zahlen mit erkennbarem Fortschritt im Transformationsprogramm sowie der Entwurf des SREP-Bescheids für 2022 (Überprüfungs- und Bewertungsprozess der EZB), der niedrigere Kapitalanforderungen vorsieht. Addiko überarbeitet derzeit seine Zielkapitalisierung und Dividendenpolitik im Zuge der Aktualisierung der Mittelfriststrategie. Wir rechnen nicht mit einer einmaligen, großen Ausschüttung, sondern mit der Erhöhung der regulären Ausschüttung um eine Zusatzdividende über einen längeren Zeitraum.

Ausblick

Auch nach der Sonderdividende bleiben die zukünftigen Ausschüttungen ein wichtiger Aspekt der Investmentstory und mit der voraussichtlichen Reduktion der Kapitalanforderungen verfügt die Bank über ausreichend Überschusskapital, um auch über die nächsten Jahre attraktive Dividenden zu ermöglichen. Die Aktie notiert mit einem Bewertungsabschlag von 70% auf den Buchwert, was zum Teil durch die derzeit noch niedrige Eigenkapitalrendite gerechtfertigt scheint.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Pieter van Groos kauft 1.000 Aktien
Datum: 2021-11-19
Name: Pieter van Groos
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 1.000 Stück
Preis: 13.30
Gegenwert: 13.300,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Ist das verdammte Thema noch immer nicht erledigt?

Addiko Bank rechnet mit Gesetz zu Frankenkrediten in Slowenien
Negative Auswirkungen auf die Dividendenpolitik und das Finanzergebnis befürchtet

Die Addiko Bank rechnet in Slowenien mit einem neuen Gesetz zu Krediten, die auf Schweizer Franken lauten. Zweck des Gesetzes ist die Begrenzung und Verteilung des Währungsrisikos zwischen Gläubigern und Kreditnehmern für Konsumentenkredite, die zwischen Juni 2004 und Dezember 2010 abgeschlossen wurden. Das geht laut Addiko Bank aus dem Gesetzesentwurf hervor. Unter anderem sollen Kreditgeber rückwirkend zu einer Wechselkursobergrenze verpflichtet werden.
Das Gesetz werde dem slowenischen Parlament in der kommenden Woche zur Abstimmung vorgelegt. Aus Sicht der Addiko Bank besteht eine "hohe Wahrscheinlichkeit", dass das slowenische Parlament dem Gesetz zustimmt. Derzeit seien noch nicht alle Details für eine belastbare Abschätzung der Auswirkungen des Gesetzes bekannt, die Addiko Bank rechnet jedoch im Falle der Verabschiedung mit "negativen Auswirkungen auf die derzeit geltende Dividendenpolitik" und das Finanzergebnis der Bank. Die Addiko Bank AG und die Addiko Gruppe werde die Kapitalanforderungen jedoch weiter erfüllen können und die Kapitalisierung sei ausreichend, um die Auswirkungen des neuen Gesetzes abzudecken. Das geht aus einer Aussendung der Bank am Dienstag hervor.

  

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Könnte bis zu 110 Mio. kosten, Dividenden gestrichen. Man kann sich schon Mal auf einen längeren Rechtsstreit einstellen.


Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR

Addiko Bank AG: Slowenien: Rückwirkendes CHF-Gesetz verabschiedet; vorläufiges Impact Assessment durchgeführt

Wien (pta/02.02.2022/18:00) Die slowenische Nationalversammlung hat heute das „Gesetz zur Begrenzung und Verteilung des Währungsrisikos zwischen Gläubigern und Kreditnehmern von Schweizer Franken" verabschiedet.
Zweck des Gesetzes ist es, Konsumentenkredite, die auf CHF lauten (oder eine Währungsklausel in CHF enthalten) und zwischen dem 28. Juni 2004 und dem 31. Dezember 2010 abgeschlossen wurden, zu restrukturieren. Unter anderem sind die Kreditgeber dazu verpflichtet, rückwirkend eine Wechselkursobergrenze für alle derartigen Vereinbarungen für CHF-Kredite, die im vorgenannten Zeitraum abgeschlossen wurden, einzuführen.

Die Addiko Bank AG hat sich entschieden, rechtliche Mittel gegen das neue Gesetz zu ergreifen.

Trotz der Schwierigkeiten, mit denen Banken bei der Auslegung der Gesetzesbestimmungen und der Rückwirkung von bis zu 17 Jahren konfrontiert sind, hat die Addiko Bank AG ein vorläufiges Impact Assessment durchgeführt, wonach sie die negativen Auswirkungen der Umsetzung des neuen Gesetzes auf einen Bereich von ca. EUR 100 bis 110 Millionen einschätzt, basierend auf eigener Interpretation und der Annahme eines Worst-Case-Szenarios. Diese negativen Auswirkungen würden zu einem Nettoverlust im Geschäftsjahr 2022 führen. Folglich werden voraussichtlich keine Dividenden für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 ausbezahlt.

Basierend auf dem vorläufigen Impact Assessment bekräftigt die Addiko Bank AG die Erwartung, dass sowohl die Addiko Bank AG als auch die Addiko Gruppe weiterhin deutlich über den verbindlichen Kapitalanforderungen bleiben, und die vorhandene Kapitalisierung ausreichend ist, um die möglichen Auswirkungen einer Umsetzung des Gesetzes abzudecken. Zum Ende des dritten Quartals 2021 lag die CET1-Quote der Addiko Gruppe bei 19,8% auf CRR Übergangsbasis (19,1% IFRS 9 fully-loaded) und die CET1-Quote der Addiko Bank AG bei 46,86% auf CRR Übergangsbasis und fully-loaded.

Gemäß den vorläufigen und ungeprüften Finanzdaten zum Jahresende 2021 verbesserte sich die CET1-Quote der Addiko Gruppe im Vergleich zum dritten Quartal 2021 auf 21,8% auf CRR Übergangsbasis und 21,2% IFRS 9 fully-loaded.

  

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Die Analysten von der Erste Group schreiben von negativen Nachrichten, aber die Bank geht in einer ersten Einschätzung von einem "worst case"-Szenario aus. Zudem werde das Institut gegen das Gesetz rechtliche Mittel ergreifen. Nach Einschätzung der Erste-Experten könnten jegliche positive Schritte der Gerichte rasch das negative Sentiment gegenüber der Aktie drehen.

  

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Addiko - Erste Group bestätigt "Accumulate"
Kursziel weiter bei 15,50 Euro gesehen

Die Analysten der Erste Group haben ihre Einstufung "Accumulate" für die Aktien der Addiko Bank im Rahmen einer Sektorstudie zu CEE Banken bestätigt. Auch das Kursziel wurde von Analyst Mladen Dodig bei 15,50 Euro unverändert belassen.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten 0,58 Euro für 2021, sowie 1,18 bzw. 1,51 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,35 Euro für 2021, sowie 0,71 bzw. 0,91 Euro für 2022 bzw. 2023.

  

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Keefe, Bruyette & Woods reduziert für Addiko Bank die Empfehlung von Outperformer auf Market Performer - und das Kursziel von 18,8 auf 11,7 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele. Vom höchsten zum tiefsten aller Kursziele.

  

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Gewinnwarnung nach neuem Gesetz in Slowenien zu CHF-Krediten

Das slowenische Parlament verabschiedete diese Woche ein Gesetz mit dem Zweck, Konsumentenkredite, die auf CHF lauten und zwischen Mitte 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden, zu restrukturieren. Banken werden u.a. dazu verpflichtet, rückwirkend eine Wechselkursobergrenze einzuführen. Addiko hat angekündigt, rechtliche Mittel gegen das neue Gesetz zu ergreifen.

Basierend auf einem ersten, vorläufigen Impact Assessment unter der Annahme eines Worst-Case-Szenarios schätzt die Addiko Bank die negativen Auswirkungen des Gesetzes auf rund EUR 100 – 110 Mio. ein. Dies würde 2022 zu einem Nettoverlust führen und daher werden voraussichtlich keine Dividenden für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 ausbezahlt.

Ausblick

Basierend auf dieser vorläufigen Einschätzung bekräftigt die Addiko Bank die Erwartung, dass die Kapitalquoten weiterhin deutlich über den verbindlichen Kapitalanforderungen bleiben, und dass die vorhandene Kapitalisierung ausreichend ist, um die möglichen Auswirkungen einer Umsetzung des Gesetzes abzudecken. Kritiker des Gesetzes argumentieren, dass es in der vorliegenden Form zumindest teilweise der slowenischen Verfassung und EU-Gesetzen widerspricht, was dafürsprechen würde, dass es durch den slowenischen Verfassungsgerichtshof mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt wird. Aus unserer Sicht ist die erste Schätzung zur Auswirkung des Gesetzes auf die Addiko Bank mit EUR 100-110 Mio. sehr konservativ. Die slowenische Bankenvereinigung sieht die Belastung für den gesamten Bankensektor bei rund EUR 300 Mio. Wir müssen davon ausgehen, dass die Kursentwicklung weiter volatil bleiben wird. Änderungen an dem Gesetz, das von vielen Seiten kritisiert wird, sowie eine etwaige Behandlung durch den Verfassungsgerichtshof könnten eine Wendung herbeiführen.

Erste Bank

  

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Addiko Bank schrieb 2021 mehr Gewinn, keine Dividende geplant
Dividende fällt wegen Gesetz in Slowenien zu Frankenkrediten aus - Direktes Exposure für Russland, Ukraine und Weißrussland unter 10.000 Euro

Die Addiko Bank hat im Geschäftsjahr 2021 dank mehr Neugeschäft in den Kernbereichen deutlich mehr Gewinn geschrieben. Unterm Strich standen 13,6 Mio. Euro, nach 1,4 Mio. Euro im Vorjahr, teilte die Bank am Mittwoch mit. Die Kreditrisikokosten gingen von 48,4 Mio. Euro auf 13,2 Mio. Euro zurück. Wegen eines neuen Gesetzes in Slowenien zu Frankenkrediten werde die Bank heuer allerdings keine Dividende ausschütten.
"Unser Geschäft mit Konsumenten und SMEs (KMU) entwickelte sich gut und konnte von unserem Transformationsprogramm und einer Steigerung bei der Neukreditvergabe an Konsumenten sowie Kleinst- und Kleinunternehmen profitieren.", so Bankchef Herbert Juranek laut Aussendung. Das Wachstum in den Kernbereichen Konsumenten und KMU belief sich auf 4 Prozent, ohne die mittelgroßen Unternehmen im KMU-Segment lag es bei 9,5 Prozent.

Gesamt gingen die Bruttokundenforderungen (performing loans) allerdings von 3,6 Mrd. Euro auf 3,28 Mrd. Euro zurück. Grund sei der Abbau in den Nicht-Fokusbereichen und die Reduktion der ertragsschwachen mittelgroßen KMU-Volumina gewesen. Die Quote der notleidenden Assets (non-performing exposure/NPE) ging von 3,5 Prozent auf 2,9 Prozent zurück. Aufgrund der Reduktion der risikogewichteten Aktiva stieg zudem die harte Kernkapitalquote (CET1) von 20,3 Prozent auf 22,2 Prozent an.

Operativ fiel das Nettozinsergebnis um 2,9 Prozent auf 169,5 Mio. Euro, das Provisionsergebnis stieg dagegen um 11,7 Prozent auf 66,8 Mio. Euro. Wegen Einmalkosten und der Bildung von Bonusrückstellungen wuchsen die Betriebsaufwendungen um 0,8 Prozent auf 171,1 Mio. Euro. Die Kostenquote (Cost-Income-Ratio) blieb unverändert bei 72,4 Prozent.

Im heurigen Jahr könnte ein neues Gesetz in Slowenien zum Umgang mit Frankenkrediten die Bankergebnisse belasten. Das Gesetz verpflichtet Kreditgeber zur rückwirkenden Einführung einer Wechselkursobergrenze für alle solchen Vereinbarungen für Franken-Kredite, die zwischen Juni 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden. Die Addiko Bank hat bereits Beschwerde beim Verfassungsgericht gegen das Gesetz eingereicht.

Im worst-case kommen dadurch auf die Bank Kosten von 100 bis 110 Mio. Euro zu. Vor diesem Hintergrund wird für heuer keine Dividende ausgeschüttet. Auch für 2022 ist eine Ausschüttung nicht fix, sondern werde "von der weiteren Entwicklung abhängig" sein, so die Bank. Im Vorjahr schüttete die Bank noch in zwei Tranchen insgesamt 2,39 Euro je Aktie aus.

Das direkte Exposure der Bank für die Ukraine, Russland und Weißrussland belaufe sich auf unter 10.000 Euro. Indirekt belaufe sich das Exposure auf bis zu 13 Mio. Euro, mögliche Auswirkungen auf die Bank werden derzeit geprüft.

Für 2022 peilt die Bank ein Volumen bei den Bruttokundenforderungen von 3,3 Mrd. Euro und ein Wachstum in den Fokusbereichen von über 10 Prozent an. Zudem sollen die Betriebsaufwendungen auf unter 165 Mio. Euro sinken. Die Addiko Bank ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse.

  

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Addiko Bank will in ihren Kernmärkten Sberbank-Kunden gewinnen
Juranek hofft auf bis zu 40.000 Neukunden heuer - Neues Frankenkredit-Gesetz in Slowenien verstoße gegen slowenische Verfassung und EU-Recht, Hoffnung auf einstweilige Verfügung

--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Durchgehend neu mit Aussagen des CEO Herbert Juranek ---------------------------------------------------------------------
Die Addiko Bank will von dem Rückzug der Sberbank in Europa profitieren und neue Kunden gewinnen. Bank-CEO Herbert Juranek hofft vor diesem Hintergrund für heuer auf ein Kundenwachstum um bis zu 40.000 in den Kernmärkten der Bank. Ärger hat das Institut dagegen in Slowenien, wo kürzlich ein neues Gesetz zum Umgang mit Franken-Krediten erlassen wurde. Die Dividende für 2021 musste deswegen gestrichen werden.

Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse. Das Institut ist über ihre Töchter-Banken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig.



Die Übernahme der Sberbank-Töchter in Slowenien und Kroatien durch jeweils staatsnahe Institute sei ungewöhnlich schnell passiert, sagte Juranek am Mittwoch im Gespräch mit der APA. In Bosnien sei man zwar gefragt worden, ob bei der Addiko Bank Interesse an einer Übernahme bestehe, gleichzeitig sei aber bereits ein Deal mit der dortigen Nova Banka ausgehandelt worden, so Juranek. Die Frage sei daher wohl eher symbolischer Natur gewesen. Nachtragend will Juranek deswegen aber nicht sein: "Wir können die Kunden sowieso einfacher auf organischer Ebene gewinnen", sagte der Bankchef.

Die Bank befindet sich derzeit in einem Transformationsprozess, in dem sie sich stärker auf Privatkunden und Kleinbetriebe spezialisieren will. Im Zuge dessen hat sie sich mit neuen Produkten positioniert und sieht sich als attraktive Alternative für die ehemaligen Sberbank-Kunden. Im heurigen Jahr peilt Juranek einen Kundenzulauf von insgesamt rund 40.000 Personen an.

In Österreich muss die Addiko indessen für die gesicherten Einlagen der Sberbank Europe für Österreich und Deutschland anteilsmäßig geradestehen. Die Einlagensicherung (ESA) wird im Zuge dessen von den Banken höhere Beiträge verlangen müssen. Die Addiko Bank zahlt aktuell 410.000 Euro in die ESA ein. Juranek rechnet damit, dass der Betrag in den nächsten drei Jahren auf bis zu 600.000 Euro pro Jahr ansteigen könnte - das sei aber die worst-case-Annahme, so der Bankchef. Er rechnet damit, dass es aus den Assets der Sberbank wieder Rückflüsse an die Einlagensicherung geben werde.



Einen worst-case hat die Bank auch für Slowenien berechnet, wo vor Kurzem ein neues Gesetz zu alten Frankenkrediten beschlossen wurde. Das Gesetz verpflichtet Kreditgeber zur rückwirkenden Einführung einer Wechselkursobergrenze von 10 Prozent für alle solchen Vereinbarungen für Franken-Kredite, die zwischen Juni 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden. Im schlimmsten Fall kommen dadurch auf die Bank Kosten von 100 bis 110 Mio. Euro zu. Sollten diese schlagend werden, würde das zu einem Nettoverlust im Geschäftsjahr 2022 führen, hieß es bereits im Februar von der Bank.

Das Gesetz sei operativ nicht umsetzbar und verstoße gegen die slowenische Verfassung sowie gegen EU-Recht - darüber seien sich die Anwälte der Bank einig und auch von der slowenischen Notenbank habe es Signale gegeben, dass das Gesetz nicht exekutierbar sei, sagte Juranek. Die Bank habe deswegen - wie auch mehrere slowenische Banken - Beschwerde beim Verfassungsgericht eingereicht.

"Wir rechnen damit dass es eine einstweilige Verfügung gibt", sagte der Bankchef. Er geht davon aus, dass diese "relativ bald" kommt. Danach müsse es eine Klärung geben, wie lange das dauern könnte sei aber unklar. Auch beim Schiedsgericht der Weltbankgruppe hat die Addiko Bank Klage gegen Slowenien wegen Verletzung des bilateralen Investitionsschutzabkommens eingereicht.



Bereits jetzt wurde wegen des Gesetzes jedenfalls die Dividende für das Geschäftsjahr 2021 gestrichen. Auch für 2022 ist eine Ausschüttung nicht fix, sondern werde "von der weiteren Entwicklung abhängig" sein, so die Bank. Im Vorjahr schüttete die Bank noch in zwei Tranchen insgesamt 2,39 Euro je Aktie aus. Von der Kapitalisierung her sei eine Ausschüttung aber kein Problem. Die harte Kernkapitalquote (CET1) stieg 2021 von 20,3 Prozent auf 22,2 Prozent an.

Vom Ukraine-Krieg sei die Bank "im ersten Schritt kaum betroffen", sagte Juranek. Das direkte Exposure der Bank für die Ukraine, Russland und Weißrussland belaufe sich auf unter 10.000 Euro, da alle Kreditlinien zu direkt betroffenen Banken frühzeitig gekappt worden seien. Indirekt - also unter Einbezug von Kundenbeziehungen in die betroffenen Länder - komme man auf ein Exposure von bis zu 13 Mio. Euro, mögliche Auswirkungen auf die Bank würden derzeit überprüft. Wie sich die Lage langfristig entwickle, sei aber noch nicht abschätzbar.

Das Thema Pandemie rückt im Zuge der aktuellen Probleme zunehmend an den Rand. Die Bevölkerung habe sich auf Corona mittlerweile eingestellt, so Juranek. Das Exposure bei den Moratorien sei stark zurückgegangen und bereite ihm kein Kopfzerbrechen mehr. "Wenn sich die Coronalage weiterentwickelt wie im Vorjahr, dann ist der Einfluss auf das Geschäftsmodell sehr begrenzt", sagte der Bankchef.

Generell blickt Juranek positiv ins neue Jahr. Das neue Geschäftsmodell sei richtig und eröffne dem Institut weitere Wachstumschancen. Mittelfristig sei auch denkbar, dass neue Märkte erschlossen werden, so Juranek. Wohin genau die Addiko expandieren könnte, sei aber noch offen.

  

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Solides Ergebnis 2021, derzeit keine Dividende

Die Addiko Bank kam mit einem Nettogewinn 2021 von EUR 13,6 Mio. nahe an die Markterwartungen heran. Das operative Ergebnis verringerte sich im Jahresvergleich um 12,5% auf EUR 54,9 Mio. aufgrund von Kosten für den Wechsel im Management, Restrukturierungen und Rückstellungen für leistungsbasierte Boni. Hauptverantwortlich für den Sprung im Nettogewinn (von EUR 1,4 Mio. im GJ 2020) waren deutlich geringere Risikokosten. Die Kosten-Ertrags-Relation blieb mit 72,4% stabil. Die Kapitalquoten sind weiter stark mit einer CET1-Quote von 22,2%. Ende Februar trat in Slowenien ein neues Gesetz in Kraft (wir hatten darüber berichtet), nach dem Konsumentenkredite, die auf Schweizer Franken lauten und zwischen Mitte 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden, zu restrukturieren sind. Banken werden u.a. dazu verpflichtet, rückwirkend eine Wechselkursobergrenze einzuführen. Addiko hatte bereits Mitte Februar bekanntgegeben, daraus in einem Worst-Case-Szenario negative Auswirkungen von rund EUR 100-110 Mio. zu erwarten. Infolgedessen wird für 2021 keine Dividende ausgeschüttet. Eine Dividende für 2022 wird von der weiteren Entwicklung abhängig sein. Im Zusammenhang mit dem Russland- Ukraine-Krieg gab das Management an, dass das direkte Exposure gegenüber Ukraine, Russland und Weissrussland minimal ist, das indirekte Exposure beläuft sich auf bis zu EUR 13 Mio.

Ausblick

Für 2022 erwartet der Vorstand Bruttokundenforderungen von EUR 3,3 Mrd. mit mehr als 10% Wachstum in den Fokusbereichen Konsumenten und KMU. Zu den neuen Mittelfristzielen (ab 2022) zählen ein Wachstum des Kreditbestandes in den Fokusbereichen von durchschnittlich 10% pro Jahr, eine Kosten-Ertrags-Relation von ca. 50%, eine Eigenkapitalrendite von über 10% und eine Ausschüttungsquote von ca. 60%. Potentielle Auswirkungen des slowenischen CHF-Gesetzes oder mögliche Folgewirkungen des Ukraine-Konflikts auf die CSEE-Region sind darin jedoch nicht berücksichtigt. Wir denken, dass die Aussetzung der Dividende für 2021 den Aktienkurs weiter belastet. Die starke Kapitalisierung und neue, günstigere SREP-Anforderungen lassen auf attraktive Ausschüttungen in der Zukunft hoffen. Als Voraussetzung dafür sehen wir die Klärung der rechtlichen Situation in Slowenien und eine Entschärfung des Russland-Ukraine- Konflikts.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Herbert Juranek kauft 2.200 Aktien

Datum: 2022-03-09
Name: Herbert Juranek
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 2.200 Stück
Preis: 11.00
Gegenwert: 24.200,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Dragica Pilipovic-Chaffey kauft 870 Aktien

Datum: 2022-03-11
Name: Dragica Pilipovic-Chaffey
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 870 Stück
Preis: 11.50
Gegenwert: 10.005,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Wood & Co bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 18,1 auf 16,5 Euro. Weiter das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 14,57 Euro.

  

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https://livestream.bevideo.tv/ADDIKO/HV-2022/ADDIKO-HV-2022-DE.html

Pribil, 11:33h: "die heutige Hauptversemmlung"

Juranek, 12:20h: Haftungen in Slowenien 17 Jahre zurück, noch fürs Hypo-Alpe-Adria-Geschäft, daher 100-110 Mio worst case Schaden

Juranek, 12:23h: nicht aktiv gesucht, wir wurden eingeladen, Interesse für Sberbank-Töchter am Balkan zu äußern, aber haben schon andere bekommen, an Sberbank-Kunden haben wir natürlich Interesse

Juranek, 12:24h: gibt M&A-Interesse an unserer Bank, für unsere Aktionäre kein Nachteil, Aktienkurs sehen wir als günstig, wir arbeiten an Wertsteigerung

Juranek: 12:26h: Kroatien bekommt per 1.1.23 den Euro.

Juranek: 12:26h: In Österreich betreiben wir kein Kreditgeschäft mit Kunden

Juranek, 12:27h: 35.000 Euro Suchkosten und 25.000 Euro Umzugskostenbeihilfe für Hr. Krasovec

  

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Addiko Bank steigerte Gewinn im ersten Quartal auf 6,5 Mio. Euro

Geschäft mit Konsumenten und Kleinunternehmen gewachsen - Marke wird neu positioniert

Die auf Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat im ersten Quartal den Gewinn nach Steuern von 5 auf 6,5 Mio. Euro gesteigert. Das Geschäft mit Konsumenten und Kleinunternehmen, das in Fokus des Unternehmens steht, sei deutlich gewachsen, teilte CEO Herbert Juranek am Mittwoch mit. Der Ausblick bleibe trotz erhöhtem Inflationsdruck unverändert. Ab Mai soll die Marke neu positioniert werden.

Das operative Ergebnis stieg im ersten Quartal 2022 im Vergleich zur Vorjahresperiode von 11,3 Mio. Euro auf 14,3 Mio. Euro. Die Risikokosten gingen ebenso zurück wie die Rate von uneinbringlichen Krediten. Das Kernkapital (CET1 fully loaded) ging von 21,6 Prozent auf 19,7 Prozent zurück. Das sei vor allem auf die aktuelle Marktvolatilität bei Staatsanleihen in der CSEE-Region und das Wachstum der risikogewichteten Aktiva im Zusammenhang mit der Richtlinie zur Behandlung struktureller Fremdwährungspositionen zurückzuführen.

  

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Solides Ergebnis im 1. Quartal 2022, CHF-Gesetz in Slowenien vorübergehend ausgesetzt

Die Addiko Bank toppte mit einem Nettogewinn von EUR 6,5 Mio. im 1. Quartal 2022 (+30% ggü. Q1/21) die Markterwartungen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 26% auf EUR 14,3 Mio. infolge einer soliden Geschäftsentwicklung, niedrigerer Betriebsaufwendungen und geringerer Risikokosten. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich auf 70,5%. Die Kapitalquoten waren im Q1 zwar rückläufig, sind aber mit einer CET1-Quote von 19,7% weiterhin stark. Das Schweizer-Franken-Gesetz in Slowenien wurde vom Verfassungsgericht vorübergehend ausgesetzt (wir hatten darüber berichtet), eine Entscheidung wird in den nächsten drei bis sechs Monaten erwartetet. Aufgrund möglicher Verluste aus diesem Gesetz wurde die Dividende für 2021 bisher nicht ausgeschüttet, die weitere Entwicklung wird abgewartet.

Ausblick

Der Ausblick für 2022 wurde bestätigt. Der Vorstand erwartet ein Kreditwachstum von mehr als 10% in den Fokusbereichen (Konsumenten, KMU). Zu den neuen Mittelfristzielen (ab 2022) zählen ein Wachstum des Kreditbestandes in den Fokusbereichen von durchschnittlich 10% pro Jahr, eine Kosten-Ertrags-Relation von ca. 50%, eine Eigenkapitalrendite von über 10% und eine Ausschüttungsquote von ca. 60%. Potenzielle Auswirkungen des slowenischen CHF-Gesetzes oder mögliche Folgewirkungen des Ukraine-Konflikts auf die CSEE-Region sind darin jedoch nicht berücksichtigt. Wir denken, dass die Aussetzung der Dividende 2021 den Aktienkurs weiter belastet. Die starke Kapitalisierung und die neuen Kapitalanforderungen lassen auf attraktive Ausschüttungen in der Zukunft hoffen. Als Voraussetzung dafür sehen wir besonders die Klärung der rechtlichen Situation in Slowenien.

Erste Bank

  

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Addiko hofft heuer auf Entscheidung bei slowenischen Franken-Krediten
Bank-CEO Juranek rechnet damit, dass der slowenische Verfassungsgerichtshof das Gesetz ablehnt - Transformationsprozess soll weiter vorangetrieben werden

Der Chef der Addiko Bank, Herbert Juranek, rechnet im Fall rund um das slowenische Gesetz zu Franken-Krediten noch heuer mit einer Entscheidung. Der slowenische Verfassungsgerichtshof wolle den Fall "rasch" - also in etwa drei bis neun Monaten bearbeiten. "Wir gehen davon aus, dass wir heuer ein Ergebnis bekommen", sagte Juranek am Mittwoch.
Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen. Seit 2019 notiert das Institut an der Wiener Börse.

Laut dem CEO stehen die Chancen für die Banken in der Slowenien-Causa dabei gut. Die Juristen der Addiko Bank, aber auch internationale Juristen seien sich einig, dass das Gesetz nach der derzeitigen Rechtsprechung vom Gerichtshof gekippt werden müsse.

Das slowenische Parlament hatte im Februar ein Gesetz beschlossen, das Kreditgeber zur rückwirkenden Einführung einer Wechselkursobergrenze von 10 Prozent für alle solchen Vereinbarungen für Franken-Kredite verpflichtet, die zwischen Juni 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden. Die Addiko Bank - sowie mehrere slowenische Banken - hatten dagegen Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingereicht.

Für den schlimmsten Fall hatte die Bank damals mit Kosten von 100 bis 110 Mio. Euro gerechnet. Das würde ein Nettoverlust für das laufende Geschäftsjahr 2022 bedeuten. Auch die Dividende für 2021 wurde gestrichen.

Derzeit ist jedoch eine einstweilige Verfügung zu dem Gesetz in Kraft, es liegt also auf Eis. Sollte das Gesetz gekippt werden, will Juranek auch wieder über eine Dividendenausschüttung nachdenken.

Generell sieht der Bankchef die Addiko Bank aber trotz makroökonomischer Hürden wie der hohen Inflation gut aufgestellt. Der Schwerpunkt der Bank liege derzeit auf dem laufenden Transformationsprozess. Die Addiko Bank will sich stärker auf Privatkunden und Kleinbetriebe spezialisieren, das Portfolio für mittlere und Großunternehmen soll weiter abgebaut und in den nächsten Jahren auf bis zu 10 Prozent des Gesamtportfolios reduziert werden. Derzeit liege die Quote bei rund einem Viertel.

Mittelfristig schließt Juranek eine Expansion in weitere Märkte "in der unmittelbaren Geographie" aber nicht aus. Die Bank ist derzeit in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig. Auch ein Aufbau eines operativen Geschäfts in Österreich sei laut Juranek denkbar, aktuell stehe aber der laufende Portfolio-Umbau in den Kernländern im Fokus.

  

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Citi reduziert für Addiko Bank die Empfehlung von Kaufen auf Neutral - und das Kursziel von 17,0 auf 11,8 Euro. Nun nicht mehr das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 13,88 Euro.

  

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Addiko Bank verdoppelte Halbjahresgewinn

Quote notleidender Kredit leicht niedriger - Ausblick nach oben revidiert

Die börsennotierte Addiko Bank hat im ersten Halbjahr ihren Gewinn auf 12,6 Mio. Euro verdoppelt. Das operative Ergebnis stieg um 14,8 Prozent auf 32,3 Mio. Euro, wie die Bank am Mittwoch bekanntgab. Die Risikokosten betrugen minus 8,8 Mio. Euro oder minus 0,26 Prozent, gegenüber minus 10,2 Mio. Euro im Jahresvergleich. Die Quote notleidender Kredite (NPE-Quote) fiel leicht auf 2,8 Prozent (2021: 2,9 Prozent). Der Ausblick wurde nach oben revidiert.
Die Cost-Income Ratio verbesserte sich auf 68,6 Prozent (nach 75,0 Prozent). "Das erste Halbjahr 2022 war mit deutlichem Wachstum in unserem Kerngeschäft mit Konsumenten und kleineren und mittleren Unternehmen erfolgreich," so CEO Herbert Juranek laut Pressemitteilung. "Das zeigt, dass unser Transformationsprogramm sowohl im Neugeschäft als auch im Kostenmanagement sichtbare Wirkung zeigt. Angesichts der Marktvolatilität und des Inflationsdrucks sind wir jedoch bei der Risikovorsorge vorsichtig geblieben."

Für den Rest des Jahres 2022 habe die Bank den Ausblick nach oben revidiert, um höhere Erträge aus der starken Geschäftsentwicklung sowie höhere Aufwendungen aufgrund der Inflation zu reflektieren. Das Nettobankergebnis wird nun wegen verbesserter Geschäftsaktivitäten trotz des beschleunigten Abbaus in den Nicht-Fokusbereichen über 240 Mio. Euro (zuvor: stabil auf Vorjahresniveau von 236 Mio. Euro) erwartet. Der Ausblick für das Gesamtjahr 2022 berücksichtige keine Auswirkungen des slowenischen CHF-Gesetzes.


Während die Qualität der entsprechenden Vermögenswerte weiterhin stark gewesen sei, habe man beschlossen bei Risikovorsorge vorsichtig zu bleiben. Insbesondere angesichts der erhöhten Volatilität des wirtschaftlichen Umfelds, potenzieller Störungen bei Energielieferungen und dem erneuten Auftreten von Covid-19, wie es in der heutigen Mitteilung heißt.

  

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Solides Q2-Ergebnis

Die Addiko Bank konnte die Markterwartungen mit einem Nettogewinn von EUR 12,6 Mio. im 1. Halbjahr 2022 (H1/21: EUR 6,1 Mio.) toppen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 15% auf EUR 32,3 Mio. infolge einer soliden Geschäftsentwicklung, niedrigerer Betriebsaufwendungen und geringerer Risikokosten. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich auf 68,6%. Die Kapitalquoten waren im 1. Halbjahr zwar rückläufig, sind aber mit einer CET1-Quote von 18,8% weiterhin stark und ca. 5% über den Mindestanforderungen. Das Schweizer-Franken-Gesetz in Slowenien wurde vom Verfassungsgericht vorübergehend ausgesetzt (wir hatten darüber berichtet), eine Entscheidung soll bis Ende 2022 fallen. Aufgrund möglicher Verluste aus diesem Gesetz wurde die Dividende für 2021 bisher nicht ausgeschüttet, die weitere Entwicklung wird abgewartet.

Ausblick

Der Ausblick für 2022 wurde leicht angepasst. Der Vorstand erwartet ein Kreditwachstum von mehr als 10% in den Fokusbereichen (Konsumenten, KMU), ein Nettobankergebnis von über EUR 240 Mio. sowie eine Gesamtkapitalquote von über 18,6% auf Übergangsbasis. Potenzielle Auswirkungen des slowenischen CHF-Gesetzes oder mögliche Folgewirkungen des Ukraine-Konflikts auf die CSEE-Region sind darin jedoch nicht berücksichtigt. Wir bleiben bei unserer positiven Meinung zur Aktie.

Erste Bank

  

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Wood & Co stuft Addiko Bank neu mit der Empfehlung Kaufen ein - und nennt 16,5 Euro als Kursziel. Das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 13,82 Euro.

  

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Addiko Bank steigerte Gewinn in den ersten neun Monaten kräftig

Ergebnis nach Steuern auf 19,6 Mio. Euro verdoppelt - Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

Die auf Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat in den ersten neun Monaten den Nettogewinn auf 19,6 Mio. Euro (9,6 Mio. Euro) verdoppelt. Dieses Ergebnis nach Steuern sei durch eine starke Geschäftsentwicklung, solides Kostenmanagement und ausgeglichene Risikokosten unterstützt worden, teilte die Bank mit. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.
"Die Ergebnisse bestätigen, dass wir auch in einem schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Umfeld Neugeschäft generieren können und gleichzeitig unseren umsichtigen Risikoansatz beibehalten haben" so CEO Herbert Juranek. "Wir liefern auch bei Kosteneffizienz und sind daher auf eine Phase höherer Volatilität gut vorbereitet."

Die Risikokosten beliefen sich auf 16,3 Mio. Euro oder 0,49 Prozent, nach 12,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis stieg um 28 Prozent auf 55,6 Mio. Euro. Das Nettozinsergebnis erhöhte sich um 2 Prozent auf 129,3 Mio. Euro, das Provisionsergebnis um 11,9 Prozent auf 55,4 Mio. Euro. Die Betriebskosten sanken trotz der Euro-Einführungskosten in Kroatien, der Kosten für die Neupositionierung der Marke und des Inflationsdrucks infolge des Transformationsprogramms um 2,2 Prozent auf 124,7 Mio. Euro. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 67,5 (72,3 Prozent).


Für das Gesamtjahr 2022 hat die Addiko Bank den im Vorquartal nach oben revidierten Ausblick bestätigt. Die Bruttokundenforderungen werden bei rund 3,3 Mrd. Euro erwartet mit mehr als 10 Prozent Wachstum in den Fokusbereichen. Das Nettobankergebnis soll aufgrund verbesserter Geschäftsaktivitäten trotz des beschleunigten Abbaus in den Nicht-Fokusbereichen bei mehr als 240 Mio. Euro liegen (zuvor: stabil auf Vorjahresniveau von 236 Mio. Euro).

  

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Citi bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 11,6 auf 12,5 Euro. Nun nicht mehr das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 14,05 Euro.

  

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Solides Q3-Ergebnis

Mit einer Verdoppelung des Nettogewinns gegenüber dem Vorjahr auf EUR 19,6 Mio. in den ersten drei Quartalen 2022 konnte die Addiko Bank die Markterwartungen übertreffen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 28% auf EUR 55,6 Mio. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich auf 67,5%. Die Kapitalquote (CET1) war im Q3/22 mit 21,3% stark, geholfen hat hier die Reklassifizierung des Treasury-Portfolios in den EU-Einheiten.

Ausblick

Der Ausblick für 2022 wurde bestätigt. Der Vorstand erwartet ein Kreditwachstum von mehr als 10% in den Fokusbereichen (Konsumenten, KMU), ein Nettobankergebnis von über EUR 240 Mio. sowie eine Gesamtkapitalquote von über 18,6% auf Übergangsbasis. Potenzielle Auswirkungen des slowenischen CHF-Gesetzes sind darin jedoch nicht berücksichtigt. Wir bleiben bei unserer positiven Meinung zur Aktie, denken jedoch, dass die Kursentwicklung gebremst bleiben wird solange es keine Entscheidung zum Schweizer-Franken-Gesetz in Slowenien gibt und die Dividendenzahlung unsicher bleibt.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Herbert Juranek kauft 4.000 Aktien

Datum: 2022-11-09
Name: Herbert Juranek
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 4.000 Stück
Preis: 11.25
Gegenwert: 45.000,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Insider-Transaktion: Vorstand Edgar Flaggl kauft 1.100 Aktien

Datum: 2022-11-14
Name: Edgar Flaggl
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.100 Stück
Preis: 10.95
Gegenwert: 12.045,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0
Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Warum profitiert die Aktie eigentlich nicht vom steigenden Zinsniveau?
Werden die Erträge durch höhere Ausfallsraten (über)kompensiert?
Oder belastet die CHF Slowenien Geschichte nach wie vor.
@Warren hat du eine Idee?


>Insider-Transaktion: Vorstand Herbert Juranek kauft 4.000
>Aktien
>

  

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>Warum profitiert die Aktie eigentlich nicht vom steigenden
>Zinsniveau?
>Werden die Erträge durch höhere Ausfallsraten
>(über)kompensiert?
>Oder belastet die CHF Slowenien Geschichte nach wie vor.
>@Warren hat du eine Idee?


Meine Vermutung wäre auch die Unsicherheit re Slowenien.

  

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Slowenisches Verfassungsgericht hebt Schweizer-Franken-Gesetz auf und bestätigt Addikos Rechtsansicht

Wien (pta018/14.12.2022/11:30) - Das slowenische Verfassungsgericht hat heute die Aufhebung des im Februar 2022 in Kraft getretenen sogenannten Schweizer-Franken-Gesetzes veröffentlicht. Das Gesetz wurde vom slowenischen Verfassungsgericht am 10. März 2022 bis zu seiner heute veröffentlichten endgültigen Entscheidung ausgesetzt. Es zielte darauf ab, die Verteilung des Währungsrisikos zwischen Gläubigern und Kreditnehmern rückwirkend zu Lasten der Banken zu ändern. Der Entscheidung zufolge lagen nicht alle Voraussetzungen einer verfassungsrechtlich zulässigen Rückwirkung vor. Einerseits betraf die Rückwirkung das gesamte Gesetz und nicht nur einzelne Klauseln, andererseits ist kein besonderes begründetes öffentliches Interesse nachgewiesen worden, das eine Rückwirkung ausnahmsweise zulassen würde. Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes fiel 7:1 zugunsten einer Aufhebung des Gesetzes aus und bestätigt damit eindeutig die Rechtsansicht von Addiko.

Das abgewiesene Gesetz zielte auf die Umstrukturierung von Konsumentenkrediten ab, die auf CHF lauten (oder mit einer Währungsklausel in CHF) und zwischen 28. Juni 2004 und dem 31. Dezember 2010 abgeschlossen wurden. Das Gesetz hätte die Kreditgeber dazu verpflichtet, rückwirkend eine Wechselkursobergrenze für derartige CHF-Kredite, die im vorgenannten Zeitraum abgeschlossen wurden, einzuführen.

Durch die Aufhebung des Gesetzes beseitigte das slowenische Verfassungsgericht die durch dieses Gesetz erfolgte Verletzung der Verfassung und Gesetzgebung der Republik Slowenien sowie des europäischen Rechtes. Die Addiko hatte im Februar 2022 den Worst-Case für die Bank bei bis zu EUR 110 Millionen geschätzt.

Da zukünftig neue legistische Versuche zur Regelung dieses Themas nicht ausgeschlossen werden können, wird Addiko weiterhin versuchen, zusammen mit anderen Banken und der slowenischen Regierung aktiv eine Lösung zu finden, um hier mit einem ausgewogenen Ansatz endgültig Rechtssicherheit zu schaffen.

(Ende)

  

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Slowenisches Verfassungsgericht hebt CHF-Gesetz auf

Der Aktienkurs der Addiko Bank reagierte diese Woche deutlich positiv auf die Aufhebung des im Februar 2022 in Kraft getretenen Schweizer-Franken Gesetzes in Slowenien durch das slowenische Verfassungsgericht. Wie bereits mehrfach in unserem Equity Weekly berichtet, hätte dieses Gesetz Kreditgeber zu einer rückwirkenden Wechselkursobergrenze für Konsumentenkredite in CHF verpflichtet, es wurde aber bereits im März 2022 vom Verfassungsgericht bis zur dieswöchigen Entscheidung ausgesetzt. Die Addiko Bank hatte die negativen Auswirkungen im Worst-Case auf rund EUR 110 Mio. geschätzt.

Ausblick

Das CHF-Kreditgesetz und die damit verbundene Unsicherheit hinsichtlich der Dividende belasteten die Kursentwicklung der Addiko-Aktie 2022. Obwohl die Aufhebung des CHF-Gesetzes ein sehr positiver Schritt ist, schließt das Addiko-Management weitere legistische Versuche zur Regelung dieses Themas nicht aus. Wir schließen uns dieser Meinung an, gehen aber davon aus, dass zukünftige Regelungen einen ausgewogeneren Ansatz verfolgen werden.

Erste Bank

  

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Addiko Bank verlängert Mandat von CEO Juranek bis Ende 2025

Der Aufsichtsrat der auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierten Addiko Bank hat das Mandat des Konzernchefs Herbert Juranek bis Ende 2025 verlängert. Damit soll Kontinuität in dem vor eineinhalb Jahren begonnenen Umbauprozess gewahrt werden, heißt es in einer Aussendung der Bank vom Montag. Im Rahmen der Transformation will sich die Addiko Bank künftig stärker auf Privatkunden und Kleinbetriebe spezialisieren. Juranek ist seit Ende Mai 2021 Chef der Addiko.

  

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Keefe Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Marktperformer - und erhöht das Kursziel von 11,7 auf 13,0 Euro. Nun nicht mehr das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 14,38 Euro.

  

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Addiko Bank 2022 mit mehr Gewinn und Wachstum im Kerngeschäft

Gewinn nahezu verdoppelt auf 25,7 Mio. Euro - Kerngeschäft um 11 Prozent gewachsen - Verfassungsgericht in Slowenien hat Frankenkredite-Gesetzt für verfassungswidrig erklärt

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 mehr Gewinn erzielt. Mit 25,7 Mio. Euro war der Überschuss fast doppelt so hoch wie im Vorjahr mit 13,6 Mio. Euro. Dazu hätten vor allem das Wachstum im Kerngeschäft und ein effizientes Kostenmanagement beigetragen, teilte die Bank am Mittwoch mit. Für die Aktionäre soll es eine Dividende in Höhe von 1,21 Euro je Aktie geben.
Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse. Das Institut ist über ihre Töchter-Banken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig. Die Bank ist auf das Geschäft mit Klein- und mittelständischen Betrieben (KMU) und Privatkunden spezialisiert, in Nicht-Fokus-Bereichen treibt sie den Abbau des Portfolios dagegen weiter voran.

"Wir haben zweistellige Wachstumsraten in unseren Fokusbereichen Konsumenten und SME bei gleichzeitig effizientem Kostenmanagement erzielt. Darüber hinaus haben wir unser Kreditkartengeschäft ausgebaut und den Umsatz gesteigert," so Bankcehf Herbert Juranek laut Aussendung vom Mittwoch.

In den Kernbereichen verzeichnete die Bank laut eigenen Angaben im Vorjahr ein Wachstum um 11 Prozent. Rechnet man die Reduktion des Geschäfts im ertragsschwachen Bereich mittelgroßer Unternehmen im KMU-Bereich heraus, sei das Wachstum bei 17 Prozent gelegen. Insgesamt beliefen sich die Bruttokundenforderungen (performing) auf 3,30 Mrd. Euro, das war in etwa so viel wie im Jahr davor mit 3,29 Mrd. Euro.

Gestützt von der Geschäftsentwicklung stieg das Nettozinsergebnis um 4,1 Prozent auf 176,4 Mio. Euro und das Provisionsergebnis legte um 8,5 Prozent auf 72,5 Mio. Euro zu. Die Kosten (Betriebsaufwendungen) konnten indessen von 171,1 Mio. Euro auf 168 Mio. Euro gesenkt werden - trotz des Inflationsdrucks und der Euro-Einführungskosten in Kroatien. Die Kostenquote (Cost-Income-Ratio/CIR) verbesserte sich in Folge von 72,4 Prozent auf 67,5 Prozent.

Verbessert hat sich auch die Quote notleidender Assets (non-performing-exposure/NPE). Diese fiel von 2,9 Prozent 2021 auf 2,4 Prozent. Die Risikokosten stiegen indessen von 13,2 Mio. Euro auf 15,4 Mio. Euro. "Obwohl die Qualität der entsprechenden Vermögenswerte weiterhin stark war, beschloss Addiko angesichts der Unsicherheiten und erhöhten Volatilität des wirtschaftlichen Umfelds bei der Risikovorsorge vorsichtig zu bleiben", heißt es dazu in der Aussendung der Bank.

Für das heurige Jahr rechnet die Bank mit Bruttokundenforderungen in Höhe von ca. 3,5 Mrd. Euro mit mehr als 10 Prozent Wachstum in den Fokusbereichen. Die Aktionäre sollen eine Dividende in Höhe von 1,21 Euro je Aktie erhalten.

Abseits der Geschäftszahlen habe es im Dezember eine Entscheidung des slowenischen Verfassungsgerichts zum Schweizer-Franken-Gesetz gegeben. Das Gericht habe das Gesetz als verfassungswidrig abgelehnt. "Durch die Aufhebung des Gesetzes bestätigte das Gericht die Gültigkeit der slowenischen Verfassung, der Rechtsvorschriften des Landes und der Europäischen Union", schreibt die Bank.

Das slowenische Parlament hatte im Februar ein Gesetz beschlossen, das Kreditgeber zur rückwirkenden Einführung einer Wechselkursobergrenze von 10 Prozent für alle solchen Vereinbarungen für Franken-Kredite verpflichtet, die zwischen Juni 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden. Die Addiko Bank - sowie mehrere slowenische Banken - hatten dagegen Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Für den schlimmsten Fall hatte die Bank damals mit Kosten von 100 bis 110 Mio. Euro gerechnet. Das hätte einen Nettoverlust für das Geschäftsjahr 2022 bedeutet.

  

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Addiko Bank - Thema Frankenkredite in Slowenien weitgehend erledigt
Verfassungsgericht in Slowenien hat Frankenkredite-Gesetz für verfassungswidrig erklärt - Bank schüttet nun Dividende für 2021 und 2022 aus - Gewinn 2022 nahezu verdoppelt

--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Durchgehend neu nach der Pressekonferenz ---------------------------------------------------------------------
Nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts in Slowenien zum Frankenkredit-Gesetz ist das Thema für die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank nun weitgehend abgehakt. Im Dezember 2022 hat das Gericht das Gesetz als verfassungswidrig abgelehnt. Ein von der Bank im worst case erwarteter Schaden von über 100 Mio. Euro konnte damit abgewendet werden. "Wir glauben, dass in dieser Form die Thematik nicht mehr kommt", sagte Bankchef Herbert Juranek.

Im Februar 2022 hatte das slowenische Parlament ein Gesetz beschlossen, das Kreditgeber zur rückwirkenden Einführung einer Wechselkursobergrenze von 10 Prozent für alle solchen Vereinbarungen für Franken-Kredite verpflichtet, die zwischen Juni 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden. Die Addiko Bank - sowie mehrere slowenische Banken - hatten dagegen Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Für den schlimmsten Fall hatte die Bank damals mit Kosten von 100 bis 110 Mio. Euro gerechnet. Das hätte einen Nettoverlust für das Geschäftsjahr 2022 bedeutet.

"Durch die Aufhebung des Gesetzes bestätigte das Gericht die Gültigkeit der slowenischen Verfassung, der Rechtsvorschriften des Landes und der Europäischen Union", schrieb die Bank am Mittwoch in ihrer Aussendung zur Bilanz 2022. Mit der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs sei es aber noch nicht vollständig vorbei. Man bemühe sich nun um soziale Lösungen für Kreditnehmer, die Schwierigkeiten haben, die Kredite zurückzuzahlen. Die Bank sei dazu auch in Abstimmung mit der slowenischen Regierung und der Bankenaufsicht. Juranek rechnet damit, dass es im ersten Halbjahr eine Lösung hierzu geben werde.

Da der Schaden für die Bank aber nun deutlich geringer ausfallen wird als im schlimmsten Fall befürchtet wurde, ist für die Aktionäre heuer wieder eine Dividende vorgesehen. 23,6 Mio. Euro oder 1,21 Euro je Aktie plant der Vorstand als Ausschüttung für die Jahre 2021 und 2022 ein.

Generell blickt der Vorstand zuversichtlich in die Zukunft. Die Bank habe eine gute Eigenkapitalausstattung - die harte Kernkapitalquote (CET1 fully loaded) lag Ende 2022 bei 20,0 Prozent - und auch die Liquiditätsausstattung sei komfortabel. Das Transformationsprogramm der vergangenen 18 Monate, bei dem die Bank ihren Fokus stark auf Private und Kleinst- und Kleinunternehmen ausgerichtet und die anderen Bereiche zunehmend abgebaut hat, habe die Geschäftssituation deutlich verbessert.

Nun will die Bank im Rahmen eines neuen Programms schauen, ob sie ihr Modell der Spezialbank für KMU und Private auf andere Regionen ausweiten kann. Genaue Zielregionen wollte Juranek nicht nennen, man wolle sich aber vor allem in der eigenen Region, also in Ost und Südosteuropa, umschauen. Weiters sollte das Land Teil der EU sein und eine gewisse Größe aufweisen, damit auch Skaleneffekte genutzt werden können.

Für das Jahr 2023 rechnet der Vorstand der Addiko Bank mit Bruttokundenforderungen in Höhe von ca. 3,5 Mrd. Euro mit mehr als 10 Prozent Wachstum in den Fokusbereichen. Im abgelaufenen Jahr belief sich das Wachstum in den Kernbereichen auf 11 Prozent, im Neugeschäft gab es sogar ein Plus von 24 Prozent. Insgesamt beliefen sich die Bruttokundenforderungen (performing) auf 3,30 Mrd. Euro. Den Gewinn hat die Bank im Vorjahr nahezu verdoppelt. Der Überschuss stieg von 13,6 Mio. Euro auf 25,7 Mio. Euro an.

Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse. Das Institut ist über ihre Töchter-Banken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig. Die Bank ist auf das Geschäft mit Klein- und mittelständischen Betrieben (KMU) und Privatkunden spezialisiert, in Nicht-Fokus-Bereichen treibt sie den Abbau des Portfolios dagegen weiter voran.

  

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>>>1,21 Euro je Aktie plant der Vorstand als Ausschüttung für die Jahre 2021 und 2022 ein

Ist es 1,21€/Jahr für 2021 und 1,21€/Jahr für 2022?

  

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>>>>1,21 Euro je Aktie plant der Vorstand als
>Ausschüttung für die Jahre 2021 und 2022 ein
>
>Ist es 1,21€/Jahr für 2021 und 1,21€/Jahr für 2022?


Einmalig. 2021 und 2022 zusammengezählt, wäre meine Interpretation.

  

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>>>>>1,21 Euro je Aktie plant der Vorstand als
>>Ausschüttung für die Jahre 2021 und 2022 ein
>>
>>Ist es 1,21€/Jahr für 2021 und 1,21€/Jahr für 2022?
>
>
>Einmalig. 2021 und 2022 zusammengezählt, wäre meine
>Interpretation.

Ziemlich sicher, denn 21 wurde ja zurückgehalten wegen der CHF Geschichte

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Edgar Flaggl kauft 1.000 Aktien

Datum: 2023-03-08
Name: Edgar Flaggl
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.000 Stück
Preis: 14.48
Gegenwert: 14.480,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Ergebnisse 2022 über Erwartungen, Dividende von EUR 1,21/Aktie vorgeschlagen

Mit einer nahezu Verdoppelung des Nettogewinns 2022 gegenüber dem Vorjahr auf EUR 25,7 Mio. konnte die Addiko Bank die Markterwartungen klar übertreffen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 34% auf EUR 73,6 Mio. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich weiter auf 67,5% (2021: 72,4%). Die Kapitalquote (CET1, fully loaded) lag bei 20,0% und spiegelt den Dividendenvorschlag und die Reklassifizierung des Treasury-Portfolios in den EU-Einheiten im Q3/22 wider. Der Vorstand schlägt eine Dividende von EUR 1,21/Aktie vor. Diese umfasst 60% des Nettoge winns für 2021 und 2022 und wird als Kapitalrückzahlung ausgeschüttet. Zusätzlich ist ein Aktienrückkauf in Vorbereitung.

Ausblick

Die mittelfristig anvisierten Ziele wurden geringfügig angepasst. Ab dem heurigen Geschäftsjahr wird eine Eigenkapitalrendite von über 10% (2022: 4,5%), eine Gesamtkapitalquote von über 18,6% (2022: 21,1%) und eine Ausschüttungsquote von 60% angestrebt. Wir stufen die Ergebnisse 2022 sowie den Ausblick als positiv ein. Die Dividendenrendite ist mit über 8% sehr ansprechend.

Erste Bank

  

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Citi bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 12,5 auf 14,2 Euro. Nun nicht mehr das tiefste aller Kursziele.


durchschnittliches Kursziel: 14,8 Euro.

  

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Addiko Bank: EZB genehmigt Aktienrückkauf von bis zu 3,2 Mio. Euro


Die auf Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat heute mitgeteilt, dass er die Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten hat, einen Aktienrückkauf in Höhe von bis zu 3,21 Mio. Euro für Vergütungszwecke durchzuführen. Das Aktienrückkaufprogramm werde voraussichtlich im April 2023 starten. Weitere Einzelheiten zum Aktienrückkaufprogramm 2023 werden im Einklang mit den Offenlegungspflichten veröffentlicht, so die Bank in einer Aussendung.

  

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Wien, 6. April 2023 - Die Addiko Bank AG beabsichtigt, ein Rückerwerbsprogramm (" Aktienrückkaufprogramm 2023") für eigene Aktien auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 27.11.2020 gemäß § 65 Abs 1 Z 4 und Z 8 AktG durchzuführen. Die Stammaktien der Addiko Bank AG notieren im Amtlichen Handel der Wiener Börse (ISIN AT000ADDIKO0) (" Aktien"). Der Vorstand der Addiko Bank AG hat am 04.04.2023 beschlossen, die Ermächtigung der Hauptversammlung gemäß § 65 Abs 1 Z 4 und Z 8 AktG auszuüben und das Aktienrückkaufprogramm 2023 durchzuführen.

* Tag des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung nach § 65 Abs 1 Z 4 und Z 8 AktG: 27.11.2020 * Tag der Veröffentlichung des Ermächtigungsbeschlusses: 27.11.2020 über ein elektronisch betriebenes Informationsverbreitungssystem, das zumindest innerhalb der Europäischen Union verbreitet ist (§ 65 Abs 1a S2 AktG; § 119 Abs 9 S 2 BörseG). * Beginn und voraussichtliche Dauer des Aktienrückkaufprogramms 2023: 11. April 2023 bis längstens 29.03.2024 (unter der Voraussetzung, dass die Hauptversammlung 2023 die Rückkaufermächtigung erneuert; andernfalls endet das Aktienrückkaufprogramm 2023 automatisch am 27. Mai 2023) * Aktiengattung, auf die sich das Aktienrückkaufprogramm 2023 bezieht: Inhaberaktien. * Beabsichtigtes Volumen: bis zu 350.000 Stück Aktien, diese entsprechen rund 1,3% des derzeitigen Grundkapitals der Gesellschaft. Der größtmögliche Geldbetrag, der für das Aktienrückkaufprogramm 2023 zugewiesen wird, beträgt EUR 3.205.625. * Höchster und niedrigster zu leistender Gegenwert je Aktie: Der Gegenwert je Aktie darf jeweils den arithmetischen Mittelwert der von der Wiener Börse veröffentlichten offiziellen Schlusskurse der an der Wiener Börse notierten Aktien der Addiko Bank AG an den dem Erwerb vorausgehenden 20 Börsetagen nicht um mehr als 20% übersteigen oder unterschreiten. * Art des Rückerwerbs: Erwerb über die Börse. * Zweck des Rückerwerbs: Der Rückerwerb dient dem Zweck eines Angebotes der Aktien an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstandes der Addiko Bank AG oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens im Rahmen des variablen Vergütungsprogramms. * Allfällige Auswirkungendes Rückerwerbsprogrammsauf die Börsezulassung der Aktien: Das Aktienrückkaufprogramm 2023 hat keine Auswirkungen auf die Börsezulassung der Aktien. * Anzahl und Aufteilungder einzuräumenden oder bereits eingeräumten Aktienoptionen auf Arbeitnehmer, leitende Angestellte und auf die einzelnen Organmitglieder der Gesellschaft: Es wurden und werden keine Aktienoptionen an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und einzelne Organmitglieder der Gesellschaft eingeräumt.

  

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Keefe Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Marktperformer - und erhöht das Kursziel von 13,0 auf 14,8 Euro. Nun nicht mehr das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 15,25 Euro.

  

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Addiko Bank erhöhte Gewinn im ersten Quartal um die Hälfte auf 10 Mio
Geschäft mit Konsumenten und KMU läuft gut - Abschaffung des Euro in Kroatien kostete Bank Provisionen

Die Addiko Bank hat ein erfolgreiches erstes Quartal 2023 hinter sich gebracht. Der Gewinn nach Steuern stieg um die Hälfte auf 9,7 Mio. Euro. Das Geschäft mit Konsumenten und kleinen und mittleren Unternehmen "verzeichnete eine anhaltende Dynamik", schreibt Herbert Juranek, CEO der Gruppe, in einer Aussendung zum Quartalsergebnis. Auch wenn es eine "gewisse Verlangsamung der Nachfrage" gebe, bleibe die Bank zuversichtlich und bestätige für 2023 den Ausblick vom März.


Unter anderem ist das Nettozinsergebnis der Addiko Bank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 52,2 Mio. Euro gestiegen. Das Provisionsergebnis sank hingegen um rund 1,5 Mio. Euro, vor allem wegen entgangenen Einnahmen aus Fremdwährungsgeschäften nach Einführung des Euro in Kroatien. Der Anteil der Kosten an den Einnahmen (Cost-Income Ratio) verbesserte sich auf 64,5 Prozent, nach 70,5 Prozent im Vorjahresquartal. Die Rendite des Neugeschäfts stieg ebenfalls deutlich, das Kernkapital (CET1-Quote fully-loaded) lag bei 20 Prozent. Die Risikokosten haben sich allerdings auf 4,5 Mio. Euro mehr als verdreifacht.

  

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Wood & Co stuft Addiko Bank neu mit der Empfehlung Kaufen ein - und nennt 16,5 Euro als Kursziel. Das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 15,25 Euro.

  

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Ergebnisse im Q1/23 über den Erwartungen, Ausblick 2023 bestätigt

Mit einer Steigerung des Nettogewinns im 1. Quartal 2023 um 50% gegenüber dem Vorjahresquartal auf EUR 9,7 Mio. konnte die Addiko Bank die Markterwartungen klar übertreffen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 42% auf EUR 20,3 Mio., hauptsächlich aufgrund einer Erhöhung des Nettozinsergebnisses von 26%. Die Kapitalquote (CET1, fully loaded) lag bei 20,0%. Am 4. Mai wurde die Dividende für 2021 und 2022 (EUR 1,21/Aktie) ausgeschüttet. Seit Mitte April läuft ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu EUR 3,2 Mio.

Ausblick

Der Vorstand bestätigte den Ausblick von Anfang März. Im Geschäftsjahr 2023 wird u.a. ein Anstieg des Nettobankergebnisses um 10% sowie eine Gesamtkapitalquote von zumindest 18.6% angestrebt. Wir stufen das Q1-Ergebnis sowie den Ausblick als positiv ein, das Aktienrückkaufprogramm sollte den Kurs zusätzlich stützen.

Erste Bank

  

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Addiko Bank verbuchte Gewinnplus im ersten Halbjahr
Gewinn nach Steuern stieg von 12,6 Mio. auf 19,5 Mio. Euro - Ausblick angehoben

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn nach Steuern auf 19,5 Mio. Euro, nach 12,6 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Zum Ergebniszuwachs habe vor allem eine solide Geschäftsentwicklung sowie ein fokussiertes Kostenmanagement beigetragen, schrieb die Bank am Donnerstag in einer Aussendung. Den Ausblick für 2023 hob das Geldhaus an.
Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse. Das Institut ist über ihre Töchter-Banken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig. Die Bank fokussiert sich auf das Geschäft mit Klein- und mittelständischen Betrieben (KMU) und Privatkunden.

Das Plus beim Ergebnis nach Steuern spiegelt nach Angaben der Bank die starke Geschäftsentwicklung, Zinsanpassungen, Rückstellungen für Rechtsfälle sowie relativ geringe Kreditverluste wider. Gestiegen ist demnach auch das Nettozinsergebnis, das von 84,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2022 auf 108,1 Mio. Euro kletterte. Das Provisionsergebnis hingegen sank im Jahresabstand von 36,1 Mio. auf 32,5 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr gibt sich das Management optimistisch. Für das Nettobankergebnis rechnet es mit einem Anstieg um gut 15 Prozent, zuvor hatte das Institut einen Zuwachs von 10 Prozent angepeilt. Dazu dürfte vor allem eine steigenden Zinskurve trotz wachsender Refinanzierungskosten beitragen, so das Unternehmen in der Aussendung.

  

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Addiko selbst:

• Nettogewinn steigt um 55% auf €19,5 Mio. verglichen mit €12,6 Mio. im Vorjahr
• Weiterhin zweistellige Wachstumsraten in den Fokusbereichen der Bank
• Nettozinsergebnis verbesserte sich um 28% im Jahresvergleich aufgrund des Geschäfts mit
Konsumenten & SME sowie Erträgen aus dem Liquiditätsmanagement und Treasury
• Bruttokundenforderungen wuchsen auf €3,44 Mrd.
• CET1-Quote bei hohen 19,9%, Liquidität weiterhin solide
• EZB Stresstest positiv abgeschlossen: Ergebnisse zeigen trotz strengerer Annahmen eine
höhere Widerstandsfähigkeit im theoretischen adversen Szenario
• Vorstandsmandate verlängert
• Ausblick für das Gesamtjahr 2023 aufgrund der starken ersten sechs Monate angehoben

https://www.addiko.com/static/uploads/Press_release-Addiko-Group-publishes-1H23-result-de -1.pdf

  

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Der Chef der Addiko Bank, Herbert Juranek, äußert Verständnis für den Ärger um das Gefälle zwischen Kredit- und Sparzinsen in Österreich. Eine Übergewinnsteuer für Banken, wie aktuell diskutiert, sieht der Manager mit Blick auf das eigene Geschäft aber kritisch. So biete man auf Einlagen mit dreimonatiger Bindung aktuell eine Verzinsung von 3,5 Prozent und damit sehr attraktives Angebot für die Kunden. Eine Abgabe würde dem nicht gerecht, sagte er im Gespräch mit der APA.

"Wir haben sehr viel getan, die Bank zu restrukturieren", so Juranek und verwies unter anderem auf hohe Einlagen bei dem Geldhaus. Innerhalb der Gruppe beliefen sich diese auf 4,8 Mrd. Euro, denen 3,4 Mrd. Euro an Krediten gegenüberstehen würden. Damit "bin ich nicht in einer Notsituation und biete deswegen gute Zinsen an, sondern ich biete gute Zinsen an, weil ich davon überzeugt bin und ich diese Vorteile auch an die Kunden weitergeben will", betonte er. "Wenn ich dann bestraft werde in so einer Situation würde ich es nicht verstehen."

Juranek begründete seine Ablehnung einer Sonderabgabe auch damit, dass es den Kundinnen und Kunden in einem offenen Markt freistehe, den Anbieter zu wechseln. Nicht nur Addiko biete attraktive Zinssätze, auch bei anderen Banken sei dies der Fall.

Für täglich fällige Gelder liegt der Zinssatz bei Addiko nach Angaben des Bankchefs aktuell bei 0,55 Prozent und damit in der Spanne anderer Banken in Österreich. Mit der kurzen Bindung auf Spareinlagen verfüge man jedoch über ein Angebot, dass den Konsumentinnen und Konsumenten "ausreichend Flexibilität" geben sollte. Außerdem erhöhe man den Zinssatz für Spareinlagen laufend. Das Thema Soll- bzw. Kreditzinsen wiederum stelle sich für Addiko in Österreich nicht, da sie als Spezialbank hierzulande keine Kredite vergebe und die Online-Sparkonten de facto nicht überziehbar seien.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Edgar Flaggl kauft 1.000 Aktien

Datum: 2023-08-17
Name: Edgar Flaggl
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.000 Stück
Preis: 12.50
Gegenwert: 12.500,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Wood & Co stuft Addiko Bank neu mit der Empfehlung Kaufen ein - und nennt 16,5 Euro als Kursziel. Das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 15,38 Euro.

  

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Ergebnisse im H1/23 über den Erwartungen, Ausblick 2023 angehoben

Mit einer Steigerung des Nettogewinns im 1. Halbjahr 2023 um 55% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf EUR 19,5 Mio. konnte die Addiko Bank die Markterwartungen klar übertreffen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 54% auf EUR 49,6 Mio., hauptsächlich aufgrund einer Erhöhung des Nettozinsergebnisses um 28%. Die Kernkapitalquote (CET1, fully loaded) lag bei 19,9%. Seit Mitte April läuft ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu EUR 3,2 Mio.

Ausblick

Der Vorstand hob den Ausblick von Anfang März an. Im Geschäftsjahr 2023 wird u.a. ein Anstieg des Nettobankergebnisses um 15% (zuvor: 10%) sowie eine Gesamtkapitalquote von zumindest 18.6% (unverändert) angestrebt. Wir stufen das Halbjahresergebnis sowie den Ausblick als positiv ein, das Aktienrückkaufprogramm sollte den Kurs zusätzlich stützen.

Erste Bank

  

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Addiko - Erste Group stuft Aktie von "Accumulate" auf "Buy"
Kursziel auf 16,00 Euro leicht gesteigert

Die Analysten der Erste Group haben im Rahmen einer Sektorstudie zu CEE-Banken die Bewertung für die Titel der Addiko von "Accumulate" auf "Buy" angehoben. Das Kursziel wurde vom Analysten Mladen Dodig von 15,50 auf 16,00 Euro leicht gesteigert. Als Hauptgrund führt Dodig die starke Performance im ersten Halbjahr 2023 an.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten 2,08 Euro für 2023, sowie 2,18 bzw. 2,20 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,25 Euro für 2023, sowie 1,31 bzw. 1,32 Euro für 2024 bzw. 2025.

  

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Empfehlung auf Kaufen hochgestuft

In unserem neuen Sektorreport zu den Bankaktien in CEE haben wir unsere Empfehlung für die Addiko Bank von Akkumulieren auf Kaufen hochgestuft. Unser neues Kursziel liegt bei EUR 16,0/Aktie (zuvor: EUR 15,50). Hauptgrund für die bessere Einstufung ist die starke Entwicklung in der 1. Jahreshälfte 2023. Diese sollte sich aufgrund steigender Renditen, Neugeschäft in den Fokussegmenten Consumer und KMU sowie der erwarteten Erholung der Kreditnachfrage in Südosteuropa fortsetzen. Auch die Risikokosten sollten sich weiter moderat entwickeln.

Ausblick

Die Addiko-Aktie notiert mit hohen Buchwertabschlägen von 70%, was teils auf den noch niedrigen ROE zurückzuführen ist. Die Programme zur Schärfung der Positionierung als Spezialbank mit Fokus auf Konsum- und KMU-Kredite in Südosteuropa sollten in den Folgejahren die Profitabilität heben. Die Dividendenrendite von rund 10% für 2023-25e bleibt attraktiv.

Erste Bank

  

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Keefe Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Marktperformer - und erhöht das Kursziel von 15,3 auf 16,8 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 15,88 Euro.

  

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Addiko-Gewinn nach neun Monaten auf 30,1 Mio. Euro gestiegen
Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat ihren Gewinn in den ersten drei Quartalen deutlich ausgebaut. Das Ergebnis nach Steuern stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 53 Prozent auf 30,1 Mio. Euro, teilte das Geldinstitut am Mittwoch in einer Aussendung mit. Zum Ergebniszuwachs hätten unter anderem eine solide Geschäftsentwicklung, Zinsanpassungen sowie relativ geringe Kreditverluste beigetragen.
Die Zinseinnahmen der Bank sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Nettozinsergebnis wuchs um 29,5 Prozent auf 167,5 Mio. Euro, die entsprechende Nettozinsmarge verbesserte sich von 2,97 auf 3,67 Prozent. Das Provisionsergebnis hingegen sank im Jahresvergleich um 9,2 Prozent auf 50,3 Mio. Euro, was hauptsächlich auf entgangene Einnahmen nach der Euroeinführung in Kroatien zurückzuführen sei. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir mit unseren Angeboten in einer Region, die auch in Zeiten schwächerer Konjunktur in vielen Teilen Europas beeindruckende Widerstandsfähigkeit beweist, auf dem richtigen Weg sind", kommentierte CEO Herbert Juranek die Zahlen.

Den Ausblick für das Gesamtjahr 2023 bestätigte die Bank. Die Bruttokundenforderungen werden bei rund 3,5 Mrd. Euro erwartet mit mehr als 10 Prozent Wachstum in den Fokusbereichen. Das Nettobankergebnis soll aufgrund der steigenden Zinskurve um ca. 15 Prozent wachsen.

  

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Q3-Ergebnis deutlich über Erwartungen

Mit einer Steigerung des Nettogewinns in den ersten drei Quartalen 2023 um 53% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf EUR 30,1 Mio. konnte die Addiko Bank die Markterwartungen klar übertreffen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 40% auf EUR 78,1 Mio., hauptsächlich aufgrund einer Erhöhung des Nettozinsergebnisses um 29%. Ein wesentlicher Faktor für die deutliche Gewinnsteigerung waren auch die Risikokosten, die mit EUR -0,3 Mio. im Q3/23 bzw. EUR -9,5 Mio. in den ersten drei Quartalen 2023 sehr gering ausfielen. Die Kernkapitalquote (CET1, fully loaded) lag bei hohen 19,5%. Seit Mitte April läuft ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu EUR 3,2 Mio.

Ausblick

Der Vorstand bestätigte den im August angehobenen Ausblick. Im Geschäftsjahr 2023 wird u.a. ein Anstieg des Nettobankergebnisses um 15% sowie eine Gesamtkapitalquote von zumindest 18,6% angestrebt. Die Addiko Bank liefert weiter starke Quartalsergebnisse ab, unterstützt von der Fokussierung auf Konsumkredite sowie KMU-Finanzierungen in Zentral- und Südosteuropa sowie der vorteilhaften Zinslandschaft. Wir stufen das Q3-Ergebnis sowie den Ausblick als positiv ein, das laufende Aktienrückkaufprogramm sollte den Kurs weiterhin stützen.

Erste Bank

  

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Keefe Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Marktperformer und erhöht das Kursziel von 16,8 auf 17,2 Euro. Weiter das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 15,98 Euro.

  

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Keefe Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Marktperformer - und erhöht das Kursziel von 17,2 auf 18,6 Euro. Weiter das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 16,27 Euro.

  

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Addiko Bank verbuchte 2023 höheren Gewinn
Ergebnis nach Steuern um 60 Prozent gestiegen - Hauptversammlung soll eine Dividende von 1,26 Euro je Aktie vorgeschlagen werden

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat 2023 einen höheren Gewinn erzielt. Das Ergebnis nach Steuern kletterte gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent auf 41,1 Mio. Euro, wie das Geldinstitut am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Zurückzuführen sei das gute Resultat unter anderem auf die Zinsanpassungen, eine solide Geschäftsentwicklung sowie relativ geringe Kreditverluste. Der Dividendenvorschlag beläuft sich auf 1,26 Euro je Aktie.
Die Zinseinnahmen der Bank sind im Vorjahr gestiegen. Das Nettozinsergebnis erhöhte sich um 29,2 Prozent auf 228 Mio. Euro, die entsprechende Nettozinsmarge verbesserte sich auf 3,75 Prozent (2022: 2,98 Prozent). Das Provisionsergebnis hingegen sank im Jahresvergleich um 7,4 Prozent auf 67,1 Mio. Euro (2022: 72,5 Mio.), was von der Bank hauptsächlich mit entgangenen Einnahmen nach der Euroeinführung in Kroatien begründet wird.

Für 2024 bis 2026 erwartet das Unternehmen ein durchschnittliches Wachstum der Bruttokundenforderungen um 6 Prozent pro Jahr. Das Nettobankergebnis soll 2024 um mehr als 4,5 Prozent, 2025 und 2026 dann um ca. 9 Prozent steigen.

  

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Citi bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 14,2 auf 15,3 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 16,95 Euro.

  

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Addiko-Chef sieht Trendwende bei Entwicklung der Sparzinsen

--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Komplett neu nach Pressegespräch mit CEO Juranek ---------------------------------------------------------------------
Der Chef der Addiko-Bank, Herbert Juranek, ortet eine Kehrtwende bei der Entwicklung der Sparzinsen in Österreich. "Wir sehen aktuell schon Zeichen, dass der Druck, den es gab die Zinsen zu erhöhen, nachlässt", sagte Juranek bei einem Pressegespräch am Mittwoch. Einige Mitbewerber, darunter österreichische, würden bereits auf erwartete Zinssenkungen der Zentralbank reagieren und die Zinssätze herunterschrauben. Bei der Addiko bleibe die Entwicklung allerdings stabil.

Die wirtschaftlichen Ziele für das Jahr 2023 hat die Bank laut Juranek "übererfüllt". So kletterte der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent auf 41,1 Mio. Euro und auch operativ verbuchte die Bank ein kräftiges Plus. Die Zinseinnahmen der Bank als Kerntreiber des Umsatzes stiegen ebenso, das Nettozinsergebnis erhöhte sich um 29,2 Prozent auf 228 Mio. Euro. Das Provisionsergebnis hingegen verringerte sich im Jahresvergleich um 7,4 Prozent auf 67,1 Mio. Euro (2022: 72,5 Mio.), was von der Bank hauptsächlich mit entgangenen Einnahmen nach der Euroeinführung in Kroatien begründet wird.

Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse. Das Institut ist über ihre Töchter in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig. Die Bank fokussiert sich auf das Geschäft mit Klein- und mittelständischen Betrieben (KMU) und Privatkunden. Österreichischen Kunden bietet die Bank Sparservices an. Das Angebot der Addiko bezeichnete Juranek als "attraktiv", die Verzinsung des Dreimonatsgelds etwa liegt derzeit bei etwa 3,7 Prozent.

Auf Grundlage der positiven Ergebnisse des Vorjahres peilt die Bank zusätzliches Wachstum im Kerngeschäft sowie eine weitere Verbesserung der unternehmensinternen Prozesse an. Gelingen soll das durch einen Ausbau des Angebots für Kunden, durch Effizienzsteigerungen sowie durch Digitalisierungsmaßnahmen. Geplant ist eine Expansion nach Rumänien, dort will die Bank in der zweiten Jahreshälfte mit der Vergabe von Konsumentenkrediten starten. Es handle sich um einen vielversprechenden Wachstumsmarkt, begründete Juracek den Schritt.

Für 2024 bis 2026 erwartet das Unternehmen ein durchschnittliches Wachstum der Bruttokundenforderungen um 6 Prozent pro Jahr. Das Nettobankergebnis soll 2024 um mehr als 4,5 Prozent, 2025 und 2026 dann um ca. 9 Prozent steigen.


Der Dividendenvorschlag beläuft sich für 2023 auf 1,26 Euro je Aktie. Um das Unternehmen für Anlegerinnen und Anleger weiter zu attraktivieren, soll sich die jährliche Ausschüttung mittelfristig bei mehr als 2 Euro pro Aktie einpendeln, kündigte der Addiko-CEO an.

  

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Q4-Ergebnis erfüllt Erwartungen, Dividende von EUR 1,26/Aktie vorgeschlagen

Mit einer Steigerung des Nettogewinns im 4. Quartal 2023 um 81% auf EUR 11 Mio. konnte die Addiko Bank die Markterwartungen knapp übertreffen. In Summe stieg der Nettogewinn 2023 um 60% auf EUR 41,1 Mio. Das operative Ergebnis 2023 stieg im Jahresvergleich um 41% auf EUR 103,9 Mio., hauptsächlich aufgrund einer Erhöhung des Nettozinsüberschusses um 29%. Die Risikokosten fielen mit EUR -2,3 Mio. im Q4/23 bzw. EUR -11,8 Mio. im Gesamtjahr 2023 weiter sehr gering aus. Die Kernkapitalquote (CET1, fully loaded) lag bei hohen 20,4%. Der Vorstand schlägt für das GJ 2023 eine Dividende von EUR 1,26/Aktie vor.

Ausblick

Der Vorstand präsentierte die Guidance 2024 sowie einen neuen Mittelfristausblick bis 2026. In Summe wird ein jährliches Kreditwachstum von rund 6% erwartet. Die Eigenkapitalrendite soll von 5,5% im Jahr 2023 auf über 10% im Jahr 2026 fast verdoppelt werden. Die Ausschüttungsquote soll bei 60% des Nettogewinns liegen. Die Addiko Bank liefert weiter gute Quartalsergebnisse ab, unterstützt von der Fokussierung auf Konsumkredite sowie KMU-Finanzierungen in Zentral- und Südosteuropa sowie der vorteilhaften Zinslandschaft. Wir stufen die Ergebnisse 2023 sowie den Ausblick als positiv ein, das laufende Aktienrückkaufprogramm sollte den Kurs weiterhin stützen.

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Frank Schwab kauft 250 Aktien

Datum: 2024-03-11
Name: Frank Schwab
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 250 Stück
Preis: 15.50
Gegenwert: 3.875,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT000ADDIKO0

Weitere Addiko Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=249

  

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Addiko-Bank - Serbischer Geschäftsmann plant Einstieg
Zypriotische Firma will knapp 27 Prozent an der Bank übernehmen - Der Deal ist bis zu 92 Mio. Euro schwer

Die Addiko Bank hat das Interesse eines Investors geweckt. Mit der Agri Europe Cyprus plant eine zypriotische Gesellschaft den Kauf eines Aktienpaketes an dem aus den ehemaligen Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangenen Institut, wie Agri Europe heute, Montag, bekanntgab. Addiko ist mit ihren sechs Tochterbanken im mittel- und südosteuropäischen Raum tätig und betreut vor allem Privatkunden und KMU.
Agri Europe will bis zu 3,3 Millionen Aktien - bis zu 17 Prozent an der Bank - um 17,50 Euro je Aktie erwerben. Bei einem Verkauf nach dem Dividendenstichtag 3. Mai wird die Ausschüttung je Aktie vom Angebotspreis abgezogen. Weitere rund 1,95 Millionen Aktien und damit 9,99 Prozent sollen von der Infenity Management Limited erworben werden. Bei der Infenity handle es sich um eine mit dem Bieter verbundene und gemeinsam mit ihm handelnde Partei.

Insgesamt sollen über den Privatverkauf und das Angebot bis zu 5,26 Millionen Aktien - und damit bis zu 26,99 Prozent des Aktienkapitals der Addiko Bank erworben werden. Der Angebotspreis von 17,50 Euro je Aktie entspricht den Angaben zufolge einer Prämie von etwa 27,9 Prozent auf den volumengewichteten Sechsmonatsdurchschnittskurs, einer Prämie von rund 20 Prozent auf den volumengewichteten Dreimonatsdurchschnittskurs vor dieser Bekanntmachung. Zuletzt notierte die Aktie bei 16 Euro.

Erwirbt Agri Europe innerhalb der Angebotsfrist Addiko-Aktien zu einem höheren Preis, so ist sie laut den Angebotsunterlagen verpflichtet, den übrigen annehmenden Aktionären die Differenz zwischen dem ursprünglichen Angebot und dem höheren Preis zu bezahlen.

Der Vollzug des Angebots steht laut den Unterlagen unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen und investitionskontrollrechtlichen Freigabe in Österreich, der bankenaufsichtsrechtlichen Freigabe durch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) und der Europäischen Zentralbank (EZB), der bankenaufsichtsrechtlichen Freigabe in Serbien, Montenegro, der Föderation Bosnien und Herzegowina, der Republik Srpska, Kroatien und Slowenien sowie anderen üblichen Abschlussbedingungen.

"Agri Europe ist ein sehr solides und rentables Finanzinstitut, das von der EZB beaufsichtigt wird", so der Vorsitzender des Verwaltungsrats von Agri Europe, Romeo Collina. "Die Gruppe ist in den letzten Jahren erfolgreich gewachsen und hat in mehreren Ländern Südosteuropas eine führende Position erreicht. Die Addiko Bank stellt für uns ein Finanzinstitut mit einem interessanten Geschäftsmodell und einer geografischen Diversifizierung dar - beides passt perfekt zu unserer Absicht, unser Engagement auf dem Balkan indirekt zu erhöhen, einer Region, von der wir glauben, dass sie ein hohes wirtschaftliches Wachstums- und Wertschöpfungspotenzial hat."

Agri Europe ist eine Finanzholdinggesellschaft, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostic zugerechnet wird, der als Direktor der Agri Europe Cyprus Limited geführt wird. Zu der Holding zählen in Südosteuropa tätige Kreditinstitute und Finanzinstitute - die Gorenjska Banka, AIK Banka, Eurobank Direktna, M&V Investments und GB Leasing (die "Gruppe").

Die Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften, verfügt laut Eigenangaben über eine Bilanzsumme von etwa 8,8 Mrd. Euro, Nettokredite von rund 5,1 Mrd. Euro, Gesamteinlagen von circa 6,7 Mrd. Euro und ein Eigenkapital von rund 1,2 Mrd. Euro.

  

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Die Addiko Bank hat das geplante Angebot "zur Kenntnis" genommen, wie es am Montagnachmittag in einer Mitteilung hieß. Vor dem heutigen Tag sei Agri Europe in Bezug auf ihre Absicht nicht in Kontakt mit der Bank getreten. Man prüfe die Situation und werde "im Einklang mit den Verpflichtungen des österreichischen Übernahmegesetzes vorgehen, einschließlich Abgabe einer Äußerung nach der Veröffentlichung der formellen Angebotsunterlage".

  

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Wir sehen keinen Grund, den gestiegenen Kursen jetzt
hinterherzulaufen und stufen den Banktitel weiterhin
neutral ein.

Austria Börsenbrief

  

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Addiko-Bank-Aktie notiert nun auch in Frankfurt
Zweitnotiz soll breitere Investorenbasis ansprechen

Die Addiko Bank ist seit heute nicht nur an der Wiener Börse, sondern auch in Frankfurt notiert. Ziel der Zweitnotiz im Xetra-Sytem der Frankfurter Börse ist es, eine breitere Investorenbasis anzusprechen und die Sichtbarkeit des Instituts auf den Kapitalmärkten zu erhöhen, teilte die Bank am Dienstag mit.

  

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Serbische Alta Pay könnte Anteil an Addiko Bank deutlich aufstocken
Bis auf knapp unter 30 Prozent

Die serbische Alta Pay Group, die bereits mit knapp 10 Prozent an der Addiko Bank beteiligt ist, könnte ihren Anteil an der heimischen Bank empfindlich steigern. Über Optionsverträge, die die Bank mit anderen Aktionären der Addiko, beispielsweise mit Dr. Jelitzka + Partner, abgeschlossen hat, könnte Alta Pay ihren Anteil auf knapp unter 30 Prozent erhöhen. Das geht aus mehreren am Dienstag veröffentlichten Beteiligungsmeldungen hervor.
Bevor der Vertrag schlagend wird, müssen noch die nötigen regulatorischen und fusionskontrollrechtlichen Genehmigungen eingeholt werden. Aktuell hält Alta Pay 9,63 Prozent an der Addiko Bank, angestrebt wird ein Anteil von 29,59 Prozent.

  

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Aktienrückkauf bei Addiko Bank abgeschlossen

Die Addiko Bank hat ihren vor einem Jahr begonnenen Aktienrückkauf am 29. März beendet. Es wurden 229.584 Aktien zurückgekauft, das Volumen belief sich auf 3,16 Mio. Euro, gab die Bank am Mittwoch bekannt. Insgesamt hat die Bank damit 1,177 Prozent ihres Grundkapitals zurück erworben.

  

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Serben-Kampf um Ex-Hypo-Bank Addiko

Ein Zuckerbaron greift nach der Mehrheit der Bank-Anteile. Doch ein Wechselstubenbesitzer funkt dazwischen. Die zwei Serben haben eine gemeinsame Vorgeschichte.

Wien. Addiko gehört hierzulande zwar zu den kleineren Banken. Doch das aus den ehemaligen Hypo-Alpe-Adria-Balkan-Banken hervorgegangene Institut besitzt in Serbien eine wahre Strahlkraft. Dort gehört die schlank aufgesetzte, expandierende Bank zu den größten Spielern – vor allem im Kundengeschäft. Ihr Hamster-Maskottchen kennt dort jeder. In Serbien werden Waschmaschinen oder Fernseher gern über Konsumkredite gekauft. Für Addiko ist das ein Wachstumsgeschäft. Schon länger gilt Addiko als attraktiver Übernahmekandidat.

https://www.diepresse.com/18362909/serben-kampf-um-ex-hypo-bank-addiko



  

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Keefe, Bruyette & Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Marktperformer - und erhöht das Kursziel von 18,6 auf 21,5 Euro. Das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 18,75 Euro.

  

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Addiko Bank schrieb höheren Gewinn im ersten Quartal
Erhöhung um 61 Prozent auf 15,6 Mio. Euro

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 einen höheren Gewinn erzielt. Das Ergebnis nach Steuern kletterte gegenüber dem Vorjahr um 61 Prozent auf 15,6 Mio. Euro, wie das Geldinstitut am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Zurückzuführen sei das gute Resultat unter anderem auf die Zinsanpassungen, eine solide Geschäftsentwicklung sowie relativ geringe Kreditverluste.
Die Zinseinnahmen der Bank sind im ersten Quartal gestiegen. Das Nettozinsergebnis erhöhte sich um 14,5 Prozent auf 59,8 Mio. Euro, die entsprechende Nettozinsmarge verbesserte sich auf 3,89 Prozent (Q1 2023: 3,55 Prozent). Das Provisionsergebnis fiel mit einem Plus von 8,4 Prozent auf 16,9 Mio. Euro ebenso höher aus, was von der Bank hauptsächlich mit einer Produktoffensive unter anderem im Bereich des Kreditkartengeschäfts begründet wird.

  

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>Addiko +9% ohne News?

Naja, seit bekannt ist, dass zwei Interessenten darum rittern, sind immer wieder mal ordentliche Hüpfer passiert...

  

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Q1/24 Gewinn über Erwartungen

Mit einer Steigerung des Nettogewinns im 1. Quartal 2024 um 61% auf EUR 15,6 Mio. konnte die Addiko Bank die Markterwartungen deutlich übertreffen. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 40,6% auf EUR 28,5 Mio., hauptsächlich aufgrund einer Erhöhung des Nettozinsüberschusses um 14,5%. Die Risikokosten erhöhten sich auf EUR -6,9 Mio. nach EUR -4,5 Mio. im Vorjahresquartal. Die Kernkapitalquote (CET1, fully loaded) lag bei hohen 20,3%.

Ausblick

Der Vorstand bestätigte seine Guidance für 2024 mit einem Kreditwachstum von rund 6% und einer Eigenkapitalrendite (RoATE) von rund 6,5%. Die Dividende für das GJ 2024 soll mindestens EUR 1,20/Aktie betragen.

Erste Bank

  

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Slowenische Großbank NLB möchte Addiko Bank übernehmen
NLB würde 20 Euro pro Aktie anbieten - Addiko Bank reagiert mit knappem Kommentar

Die Addiko Bank könnte ins Ausland verkauft werden. Die slowenische Bankengruppe NLB (Nova Ljubljanska Banka) hat ihr Interesse an einer Übernahme der Bank mit Sitz in Wien bekundet. NLB gab am späten Mittwochabend die Absicht bekannt, ein freiwilliges Übernahmeangebot für die Addiko zu unterbreiten. Sie bietet 20 Euro pro Aktie an, um eine "bedeutende Mehrheitsbeteiligung" an Addiko zu erwerben, hieß es in einer Mitteilung der Webseite der Laibacher Börse.
Die NLB ist an der Addiko Bank bisher nicht beteiligt gewesen. Die Übernahme aller Anteile würde nach Angaben der slowenischen Wirtschaftszeitung "Finance" rund 390 Mio. Euro kosten.

Die Addiko Bank reagierte mit einem knappen Kommentar auf die Ankündigung. Sie nehme die Übernahmeabsicht "zur Kenntnis" und sei mit der slowenischen Bank vor der Ankündigung in Kontakt gewesen. Nach der Veröffentlichung der Angebotsunterlagen durch die NLB wolle die Addiko eine Äußerung dazu abgeben, teilte die Bank mit.

Den Slowenen dürfte das Geschäftsmodell der Addiko Bank jedenfalls gefallen. "Die NLB ist beeindruckt von der Entwicklung der Fähigkeiten der Addiko-Gruppe als spezialisierte Bank für Privatkunden sowie Klein- und mittelständischen Betriebe (KMU). Wir glauben, dass diese Fähigkeiten das universelle Bankenmodell der NLB sinnvoll ergänzen würden", betonte der NLB-Chef Blaž Brodnjak in der Mitteilung. Die Übernahme würde der NLB-Gruppe einen größeren Geschäftsumfang in vier Ländern, in denen sie bereits präsent ist (Slowenien, Serbien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro), verschaffen sowie den Zugang zum kroatischen Markt ermöglichen, hieß es.


Der Angebotspreis von 20 Euro je Aktie entspricht den Angaben von NLB zufolge einer Prämie von 22,15 Prozent auf den volumengewichteten Sechsmonatsdurchschnittskurs vor dieser Bekanntmachung. Er entspricht einer Prämie von 4,99 Prozent im Vergleich zum Börsenschlusskurs vom 15. Mai, dem letzten Handelstag vor der Ankündigung der NLB. Am Donnerstag im Frühhandel notierte die Aktie der Addiko Bank an der Wiener Börse bereits bei 20,10 Euro und einem Plus von 5,51 Prozent.

Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse. Das Institut ist über ihre Töchter in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig.

  

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--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Zusammenfassung, mehr Hintergründe, Details zum Kaufangebot der Agri Europe Cyprus ---------------------------------------------------------------------
Die Addiko Bank, die 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen ist, hat in den vergangenen Monaten für großes Interesse unter Investoren gesorgt. Seit Jahresbeginn haben zwei Investoren aus Serbien Interesse an einem größeren Aktienpaket des Instituts bekundet, nun will die slowenische Bankengruppe NLB (Nova Ljubljanska Banka) die Bank übernehmen. Sie bietet 20 Euro pro Aktie für eine "bedeutende Mehrheitsbeteiligung" an der Addiko Bank an.

Am späten Mittwochabend hatte die NLB die Absicht bekanntgegeben, ein freiwilliges Übernahmeangebot für die Addiko zu unterbreiten. Bisher war die NLB nicht an der Addiko beteiligt. Die Übernahme aller Anteile würde nach Angaben der slowenischen Wirtschaftszeitung "Finance" rund 390 Mio. Euro kosten.

Den Slowenen gefällt das Geschäftsmodell der Addiko Bank. "Die NLB ist beeindruckt von der Entwicklung der Fähigkeiten der Addiko-Gruppe als spezialisierte Bank für Privatkunden sowie Klein- und mittelständischen Betriebe (KMU). Wir glauben, dass diese Fähigkeiten das universelle Bankenmodell der NLB sinnvoll ergänzen würden", betonte der NLB-Chef Blaž Brodnjak in einer Mitteilung auf der Webseite der Laibacher Börse. Die Übernahme würde der NLB-Gruppe einen größeren Geschäftsumfang in vier Ländern, in denen sie bereits präsent ist (Slowenien, Serbien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro), verschaffen sowie den Zugang zum kroatischen Markt ermöglichen, hieß es.

Der Angebotspreis von 20 Euro je Aktie entspricht den Angaben von NLB zufolge einer Prämie von 22,15 Prozent auf den volumengewichteten Sechsmonatsdurchschnittskurs vor dieser Bekanntmachung. Er entspricht einer Prämie von 4,99 Prozent im Vergleich zum Börsenschlusskurs vom 15. Mai, dem letzten Handelstag vor der Ankündigung der NLB. Am Donnerstagvormittag notierte die Aktie der Addiko Bank an der Wiener Börse bereits bei 20,00 Euro und einem Plus von 4,99 Prozent.

Die Addiko Bank reagierte auf die Ankündigung nur mit einem sehr knappen Kommentar. Sie nehme die Übernahmeabsicht "zur Kenntnis" und sei mit der slowenischen Bank vor der Ankündigung in Kontakt gewesen. Nach der Veröffentlichung der Angebotsunterlagen durch die NLB wolle die Addiko eine Äußerung dazu abgeben, teilte die Bank mit.

Großes Interesse an der Addiko Bank kommt aber nicht nur aus Slowenien, sondern auch aus Serbien. Bereits im März hatte die Agri Europe Cyprus - eine Finanzholdinggesellschaft, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostic zugerechnet wird - angekündigt, ein Aktienpaket von bis zu 17 Prozent an der Addiko Bank erwerben zu wollen. Damals war von einem Preis von 17,50 Euro je Aktie die Rede, in dem heute veröffentlichten Übernahmeangebot liegt der Kaufpreis jedoch nur noch bei 16,24 Euro je Titel. Nach wie vor sollen bis zu 3,3 Mio. Aktien erworben werden. Die Annahmefrist für die Offerte läuft bis 27. Juni. Bereits erfolgt ist der ebenfalls im März angekündigte Kauf des Addiko-Aktienpakets in Höhe von 9,99 Prozent bzw. 1,95 Mio. Aktien von der Infenity Management Limited.

Die serbische Alta Pay, die ebenfalls bereits mit knapp 10 Prozent an der Addiko Bank beteiligt ist, strebt indessen eine Aufstockung ihres Anteils an. Über Optionsverträge, die die Bank mit anderen Aktionären der Addiko abgeschlossen hat, könnte Alta Pay ihren Anteil auf knapp unter 30 Prozent erhöhen, wie Anfang April bekannt geworden war. Dafür müssen vorher aber noch die nötigen regulatorischen und fusionskontrollrechtlichen Genehmigungen eingeholt werden.

Neben den beiden serbischen Anteilseignern zählen noch die DDM Invest aus der Schweiz (9,90 Prozent), die Wellington Management Group (8,85 Prozent) und Brandes Investment Partners (5,07 Prozent) aus den USA, Dr. Jelitzka + Partner (6,88 Prozent) und Winnegg Realitäten (6,73 Prozent) aus Österreich, RWC Asset Management (4,93 Prozent) aus Großbritannien und die Europäische Entwicklungsbank EBRD (8,40 Prozent) zu den wichtigsten Eigentümern der Bank.

Die Addiko Bank mit Sitz in Wien ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen und notiert seit 2019 an der Wiener Börse. Das Institut ist über ihre Töchter in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro tätig. Die NLB-Gruppe, die zu 25 Prozent im Besitz des slowenischen Staates ist, ist in Slowenien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro und Serbien tätig. Sie hat 2,9 Millionen Kunden, fast 8.000 Mitarbeiter und 408 Filialen. Die Bilanzsumme der Gruppe belief sich Ende März auf knapp über 26 Mrd. Euro.

Kroatien ist das einzige Land in der Region, in dem die NLB noch nicht vertreten ist. Die Großbank versucht seit vielen Jahren, in diesen Markt einzutreten, konnte dies jedoch aufgrund der Streitigkeiten zwischen Slowenien und Kroatien nach dem Zerfall Jugoslawiens und der Schulden der kroatischen Niederlassung ihrer Vorgängerin, der einstigen Ljubljanska Banka, bei kroatischen Sparern nicht tun.

Die Analysten der Erste Group sind nicht überrascht von dem Übernahmeangebot der NLB und sehen es als "positive Entwicklung für den Bankensektor in der Region", in der es derzeit eine laufende Konsolidierung im Bankensektor gebe. Dass die NLB ihre Rolle als Käufer fortsetze, sei zu erwarten gewesen, heißt es in einem Report vom Donnerstag.

  

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Slowenische NLB plant Übernahmeangebot zu EUR 20/Aktie

Diese Woche bekundete mit der slowenischen Nova Ljubljanska banka (NLB) ein dritter Bieter sein Interesse an der Addiko Bank. Die NLB gab bekannt, ein freiwilliges Übernahmeangebot legen zu wollen, zu einem Preis von EUR 20/Aktie. Der Angebotspreis entsprach dabei einer Prämie von 22,15% auf den volumengewichteten Sechs-Monats-Durchschnittskurs vor Bekanntmachung und einer Prämie von 5% gegenüber dem Schlusskurs des Vortages. Ziel sei, eine bedeutende Mehrheit an dem Finanzinstitut zu erwerben. Bisher war die NLB nicht an Addiko beteiligt. Diese Woche veröffentlichte auch die zypriotische Agri Europe, die Ende März ihre Übernahmeinteresse bekanntgegeben hatte, ihr Term Sheet. Zusätzlich zum bestehenden Anteil von 9,99% will Agri Europe weitere 17% der Addiko Bank-Aktien erwerben, der Angebotspreis liegt bei EUR 16,24.

Ebenfalls Ende März gab die serbische Alta Banka bekannt 9,63% der Addiko Bank-Aktien zu halten und Vereinbarungen mit Aktionären über weitere 20% der Addiko Bank-Aktien getroffen zu haben. Die Aktien sollen nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen durch die Alta Banka übernommen werden, zu welchem Preis ist allerdings nicht bekannt.

Erste Bank

  

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m die Addiko Bank, die 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen ist, entfaltet sich ein regelrechter Bieterwettbewerb. Nach dem angekündigten Einstieg des serbischen Geschäftsmanns Miodrag Kostic mit der ihm zugerechneten Finanzholding Agri Europe Cyprus und dem Angebot der slowenischen Großbank NLB kommt heute die serbische Alta Pay als weiterer möglicher Käufer ins Spiel. Das Unternehmen dürfte mittlerweile mehr als 30 Prozent an der Addiko Bank halten.

Wie im April bekannt wurde, hat die Alta Pay, die ein Aktienpaket von knapp 10 Prozent (9,63 Prozent) an der Addiko hält, Optionsverträge mit anderen Aktionären, mit denen ihr Anteil an der Bank auf knapp 30 Prozent steigt. Am heutigen Dienstag gab die Addiko Bank jedoch überraschend an, dass die Alta Pay offenbar bereits am 1. Februar 2024 einen weiteren Anteil an der Bank in Höhe von 6,87 Prozent erworben habe. Damit erhöhe sich der Gesamtanteil der Alta Pay auf 36,46 Prozent, bestehend aus den 9,63 Prozent Aktienanteil und weiteren 26,83 Prozent "aus Stimmrechten repräsentiert durch Finanz-/sonstige Instrumente", schreibt die Addiko Bank am Dienstag.

https://www.boerse-express.com/news/articles/bieterwettbewerb-um-addiko-bank-alta-pay-hae lt-offenbar-ueber-30-damit-waere-ein-pflichtangebot-der-alta-pay-fuer-addiko-bank-erforderlich-bisher-due rfte-aber-keines-gelegt-worden-sein-629151

  

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Spannender Bieterwettkampf

Im Kampf um die heimische Addiko Bank hat sich ein weiterer Bieter positioniert. Die slowenische „Nova Ljubljanska Banka“ (NLB) kündigte ein Übernahmeangebot zu 20,00 EUR je Aktie an.

Damit rittern möglicherweise drei Parteien um verkaufswillige Aktionäre. Zuerst hatte sich bekanntlich die „Agri Europe Cyprus“ um den serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostic mit einem Teilangebot iHv 16,24 EUR cum Dividende in Stellung gebracht.

Dazu kommt die serbische „Alta Pay“-Gruppe um den bisher hierzulande unbekannten Geschäftsmann Davor Macura. Mit einer überfallsartigen Meldung am 21.5.2024 wurde bekannt, dass diese bereits zum 1. Februar 2024 über „eine Beteiligung von 9,63% aus zu Aktien gehörenden Stimmrechten und 26,83% aus Stimmrechten repräsentiert durch Finanz-/sonstige Instrumente, in Summe sohin 36,46%“ verfügt. Die Meldung erfolgte nach Fristablauf, so Addiko Bank AG in einer Aussendung.

Ein übernahmerechtliches Pflichtangebot steht damit im Raum. Das Management der Addiko Bank reagiert bisher zu allen Angeboten zurückhaltend.

IVA: Die Situation ist – gelinde gesagt – unübersichtlich. Keine der Bietergruppen gilt als regulatorisch „einfach“. Wir empfehlen die schriftlichen Angebote der Bieter und die Stellungnahmen des Vorstands bzw. mögliche regulatorische Einwendungen abzuwarten sowie die Website der Übernahmekommission zu beobachten: https://www.takeover.at/uebernahmeangebote/.

Jedes Angebot unterliegt einer Reihe von Nebenbedingungen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im Zuge des Bieterwettkampfs zu Preiserhöhungen kommt.

IVA

  

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Verwirrung um Aktionärsverhältnisse bei der Addiko Bank

Alta Pay dürfte einen Anteil, den sie selbst nur über Optionen hält, an die serbische Diplomat Pay D.O.O. weitergereicht haben

Rund um die Aktionärsverhältnisse bei der Addiko Bank herrscht derzeit viel Unklarheit. Nachdem vor zwei Tagen bekannt wurde, dass die serbische Alta Pay inklusive diverser Optionsverträge auf einen Anteil von 36,46 Prozent kommen würde, hieß es heute wiederum, dass die Alta Pay 6,87 Prozent, die sie selbst nur über einen Optionsvertrag hält, bereits am 20. März an die ebenfalls serbische Diplomat Pay D.O.O. weitergereicht hätte.

Bei der Addiko hat man von beiden Aktionen erst diese Woche erfahren, obwohl sie schon länger zurückliegen und einer Meldepflicht unterliegen. "Addiko nimmt diese verspätete Meldung und den zugrundeliegenden Erwerb zur Kenntnis, der ihr vorher nicht gemeldet wurde", hieß es in einer Aussendung. Bereits am Dienstag wurde die Bank von der Meldung, dass die Alta Pay mit einem am 1. Februar geschlossenen bedingten Aktienkaufvertrag über 6,87 Prozent insgesamt auf über 30 Prozent kommt, überrascht. Mit wem die Alta Pay den Optionsvertrag auf 6,87 Prozent geschlossen hat, ist bisher nicht bekannt.

Mit dem bedingten Aktienkaufvertrag vom 20. März zwischen Alta Pay und Diplomat D.O.O. ist der Anteil nun jedenfalls der Diplomat Pay D.O.O. zuzurechnen. Daneben hat die Diplomat Pay D.O.O. zwischen dem 26. März und dem 10. April noch direkt 607.840 Aktien bzw. 3,12 Prozent an der Addiko Bank erworben. Insgesamt ist der Diplomat Pay D.O.O. damit ein Anteil von 9,99 Prozent zuzurechnen, wie aus der Aussendung der Addiko Bank hervorgeht.

Wie es nun mit einem möglichen Pflichtangebot seitens der Alta Pay weitergeht, ist unklar. Technisch betrachtet hielt die Alta Pay im Zeitraum zwischen dem 1. Februar und dem 20. März mehr als 30 Prozent an Addiko. Entscheidend ist aber nicht unbedingt, dass die Alta Pay mehr als 30 Prozent der Stimmrechte gemeldet hat, sondern wer über diese Stimmrechte verfügen kann bzw. berechtigt ist, diese auszuüben, teilte die Übernahmekommission heute auf APA-Anfrage mit. Der Abschluss der Optionsverträge und bedingten Aktienkaufverträge alleine führe noch nicht zwingend zu einer Angebotspflicht. Die Übernahmekommission prüfe aber die Aktionärsstruktur sämtlicher börsennotierter Gesellschaften und somit auch die Struktur der Addiko Bank.

  

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Slowenische Großbank NLB legt Übernahmeangebot für Addiko Bank
Angebotspreis beträgt 20 Euro pro Aktie cum Dividende - Mindestannahmeschwelle bei 75 Prozent festgelegt - Angebot gilt bis 16. August

Die slowenische Bankengruppe NLB (Nova Ljubljanska Banka) hat am Freitag ein Übernahmeangebot für die Addiko Bank veröffentlicht. Der Angebotspreis beträgt 20 Euro pro Aktie cum Dividende für das Geschäftsjahr 2024. Das Angebot ist bis einschließlich 16. August gültig. Das Übernahmeangebot sei ein Konkurrenzangebot zu dem von der Finanzholding Agri Europe Cyprus gestellten Teilangebot, teilte die NLB auf der Internetseite der Laibacher Börse mit.
In dem Übernahmeangebot, das neben der NLB-Seite auch von der österreichischen Übernahmekommission veröffentlicht wurde, legte die NLB eine Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent der Addiko-Aktien fest. Der NLB-Vorstand plant für Montag eine Online-Präsentation des Angebots.

Sloweniens größte Bankengruppe, die eine Angebotsabsicht für die Addiko Bank am 15. Mai verkündete, konkurriert mit zwei serbischen Rivalen, der Agri Europe Cyprus, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostić zugerechnet wird, und der serbischen Alta Pay um die Bank mit Sitz in Wien. Die slowenische Wirtschaftszeitung "Finance" schließt daher nicht aus, dass der jetzige Angebotspreis noch weiter angehoben wird müssen. Bei dem jetzigen Preis von 20 Euro je Aktie würde eine komplette Übernahme 390 Mio. Euro kosten.

Die Agri Europe Cyprus, die bereits rund 10 Prozent an der Addiko hält, möchte mit einem Teilangebot noch ein Aktienpaket von bis zu 17 Prozent erwerben. Sie bietet 16,24 Euro je Aktie an, das Angebot läuft am 25. Juli aus. Der Anteil von Alta Pay wird unterdessen auf über 30 Prozent geschätzt. Mit der Überschreitung der 30-Prozent-Marke müsste die Alta Pay eigentlich ein Pflichtangebot für die Addiko Bank legen. Bisher dürfte das aber noch nicht passiert sein.

Die NLB-Gruppe ist in Slowenien, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro und Serbien tätig. Sie hat 2,9 Millionen Kunden, fast 8.000 Mitarbeiter und 408 Filialen. Ende März belief sich die Bilanzsumme der Gruppe auf knapp über 26 Milliarden Euro.

Mit der Übernahme der Addiko Bank würde der NLB auf den kroatischen Markt eintreten können. Kroatien ist das einzige Land in der Region, in dem die NLB noch nicht vertreten ist, was auf der slowenischen Seite einer politischen Blockade vonseiten Kroatiens zugeschrieben wird. Die Großbank versucht seit vielen Jahren, in diesen Markt einzutreten, konnte dies jedoch aufgrund der Streitigkeiten zwischen Slowenien und Kroatien nach dem Zerfall Jugoslawiens und der Schulden der kroatischen Niederlassung ihrer Vorgängerin, der einstigen Ljubljanska Banka, bei kroatischen Sparern nicht tun.

  

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Alta Pay dürfte Anteil an Addiko Bank doch nicht weiter aufstocken
Antrag auf Nichtuntersagung des Erwerbs einer Beteiligung von mehr als 10 Prozent bei der FMA zurückgezogen

Im Bieterwettbewerb um die Addiko Bank dürfte es einen Bewerber weniger geben. Die serbische Alta Pay wird ihren Anteil an der Bank von knapp 10 Prozent (9,63 Prozent) nun wohl doch nicht aufstocken. Ihren Antrag auf Nichtuntersagung des Erwerbs einer Beteiligung von mehr als 10 Prozent hat sie zurückgezogen. Darüber wurde die Bank am Montag von der Finanzmarktaufsicht (FMA) informiert.
Einen solchen Antrag muss jedes Unternehmen, das über 10 Prozent und weniger als 30 Prozent an einer Bank erwerben möchte, an den Regulator stellen, erklärte ein Addiko-Sprecher am Montag gegenüber der APA. Ab 30 Prozent wird ein Pflichtangebot fällig.

Mit dem Rückzug des Antrags dürfte eine Aufstockung vom Tisch sein. Über diverse Optionsverträge mit anderen Addiko-Aktionären wollte die Alta Pay ihren Anteil an der Bank auf knapp unter 30 Prozent aufstocken.

Im Bieterrennen verbleiben damit noch zwei Akteure: die slowenische Bankengruppe NLB (Nova Ljubljanska Banka) sowie die Agri Europe Cyprus, eine Finanzholdinggesellschaft, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostic zugerechnet wird. Die NBL bietet 20 Euro pro Aktie cum Dividende, Agri Europe bietet indessen 16,24 Euro je Aktie an. Beide Angebote laufen laut dem Addiko-Sprecher bis zum 16. August. Die Angebote können auch noch erhöht werden.

Agri Europe besitzt bereits 10 Prozent an der Addiko und möchte mit ihrem Angebot weitere 17 Prozent erwerben. NLB strebt dagegen eine "bedeutende Mehrheitsbeteiligung" an. Als Mindestannahmeschwelle wurden 75 Prozent der Addiko-Aktien festgelegt.

  

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Addiko steckt endgültig im Serbien-Patt fest

Alta Pay, Agri Europe und NLB haben ein Auge auf die Ex-Hypo-Bank Addiko geworfen. Doch eine Übernahme bleibt unrealistisch.

Im Übernahmekampf um die Ex-Hypo-Bank hat sich der serbische Investor Alta Pay zu einer essenziellen Entscheidung durchgerungen, die kaum mehr Spielraum für eine Übernahme zulässt. Addiko droht eine höchst unangenehme Hängepartie, die die Bank um alles vermeiden will, aber nicht kann.

Wien. Die Addiko Bank erhielt am Montag eine Mitteilung, die eine neue Dynamik in den Übernahmekampf um die Ex-Balkan-Banken der Hypo Alpe Adria bringt. Die in Osteuropa erfolgreiche Bank mit Sitz in Wien erregte die Aufmerksamkeit von gleich drei Investoren. Zwei davon haben bereits ein Angebot gelegt.

Alta Pay zieht Antrag zurück
Laut „Presse“-Informationen wurde Alta Pay von der EZB signalisiert, dass die Chancen für eine Absegnung schlecht stehen. Macura zog die logische Konsequenz und den Antrag zurück. Das wurde nun zu Beginn der Woche bekannt. „Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat der Addiko Bank AG heute mitgeteilt, dass Alta Pay Group d.o.o. ihren Antrag auf Nichtuntersagung des Erwerbs einer qualifizierten Beteiligung von mindestens zehn Prozent an der Addiko Bank AG zurückgezogen hat“, heißt es in einer Aussendung von Addiko.

Dennoch hat sich an der Situation für Addiko wenig geändert. Macura hält noch immer knapp zehn Prozent der Bank-Anteile und mit zusätzlichen Optionen (siehe Grafik) die Mehrheit. Hält man 30 Prozent der Anteile, wird ein eigentlich ein Pflichtangebot fällig, doch Macura weicht dem über Optionen aus.



Macura als Königsmacher im Übernahme-Kampf
Daraus ergeben sich nun drei Möglichkeiten. Entweder kommt es zum sogenannten Tendern. Somit würde er seine Anteile einem der zwei Interessenten anbieten. Im Spiel sind der serbische Unternehmer Miodrag Kostić und sein Sohn, die hinter der Agri Europe stehen und als Erstes ihre Übernahme-Pläne im März öffentlich gemacht hatten.

Das Konkurrenzangebot kommt Nova Ljubljanska Banka (NLB) aus Slowenien, die zu 25 Prozent dem slowenischen Staat gehört und sich ein Ticket für den kroatischen Markt über die dort aktive Addiko sichern will. Macura wäre damit Königsmacher in dem Übernahmespektakel.

Doch Macura hat für seine Optionen laut „Presse“-Informationen viel Geld auf den Tisch gelegt. Es ist unklar, ob er mit einem Verkauf besser aussteigt. Außerdem will er Einfluss und einen Fuß in einer Bank der Eurozone. Somit ergibt sich als zweite Möglichkeit, die Anteile an Nahestehende zu verkaufen und weiterhin den Daumen auf der Bank zu lassen.

Addiko droht Aushöhlung
Die Aushöhlung des operativen Handlungsspielraums der Bank gilt wohl als größte Sorge. Schließlich möchte man im Aufsichtsrat handlungsfähig bleiben. Macura könnte über diesen Weg die Mehrheit der Aktien kontrollieren und so auch eine Person im Aufsichtsrat platzieren. Bisher hat er für seine Optionen keine Stimmrechte.

Oder: Der serbische Geschäftsmann, der als Wechselstubenbetreiber begann, könnte seine Aktien und Optionen einfach behalten. Das ist offenbar auch sein Vorhaben. „Ich werde nie verkaufen“, sagte Macura der „Presse“.

Damit bleibt eine Übernahme von Kostić oder NLB, die 75 Prozent anstreben, rechnerisch ausgeschlossen. Ein unlösbares Patt, dem das Management um CEO Herbert Juranek und Finanzchef Edgar Flaggl vorerst ausgeliefert sind.

https://www.diepresse.com/18647441/addiko-steckt-endgueltig-im-serbien-patt-fest

  

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Slowenische NLB stockt Übernahmeangebot für Addiko Bank auf

Von 20 auf 22 Euro je Aktie - NLB rittert mit der serbischen Agri Europe um die Addiko Bank

Die slowenische Bankengruppe NLB (Nova Ljubljanska Banka) schraubt ihr Angebot für die Addiko Bank nach oben. Das neue Angebot lautet auf 22,00 Euro je Aktie cum Dividende, nachdem sie zuvor 20 Euro geboten hatte. Das teilte die NLB am Montagabend mit. Die Steigerung des Angebotspreises um 10 Prozent entspreche einem Aufschlag von 15,8 Prozent gegenüber dem Börsenschlusskurs vom 14. Mai 2024, dem letzten Handelstag vor Ankündigung der Offerte seitens der NLB.
"Die NLB ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Übernahme von Addiko unsere Ambitionen in den Bereichen Verbraucher- und KMU-Finanzierung sowie Digitalisierung beschleunigen und gleichzeitig einen indirekten Zugang zu Kroatien ermöglichen würde", sagte der NLB-CEO, Blaž Brodnjak, laut Aussendung.

NLB strebt eine "bedeutende Mehrheitsbeteiligung" an der Addiko Bank an. Als Mindestannahmeschwelle wurden 75 Prozent der Addiko-Aktien festgelegt. Das Angebot läuft bis zum 16. August.

Ebenfalls im Rennen um die Addiko Bank ist die serbische Agri Europe Cyprus, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostić zugerechnet wird. Diese besitzt bereits 10 Prozent an der Addiko Bank und will mit ihrem Angebot weitere 17 Prozent erwerben. Agri Europe bietet aktuell 16,24 Euro je Addiko-Aktie an. Das Angebot läuft ebenfalls bis zum 16. August.

  

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NLB-Finanzvorstand: Angebot für Addiko wurde "nochmals attraktiver"

Kremser: Addiko gutes Asset für NLB, aber keine strategische Notwendigkeit

Die slowenische Bankengruppe NLB (Nova Ljubljanska Banka) hat ihr Angebot für die Addiko Bank einen Monat vor der Auslauf der Frist am 16. August aufgestockt. Nun werden 22 Euro je Aktie cum Dividende angeboten, anstatt der bisherigen 20 Euro. "Wir glauben, das ist mittlerweile ein wirklich gutes Angebot", sagte der NLB-Finanzvorstand Archibald Kremser im Gespräch mit der APA.
"Die 20 Euro waren aus unserer Sicht schon ein sehr gutes Offert, haben aber noch nicht die gewünschte Response erzeugt", sagte Kremser. Die Offerte sei nun "nochmals attraktiver" geworden, so der CFO der slowenischen Bankengruppe. Er hob dazu hervor, dass das Angebot von einem strategischen Investor und nicht von einem Finanzinvestor komme. "Die NLB hat einen strategischen Plan, Addiko auch erfolgreich zu integrieren", betonte er.

"Die Zeit wird es zeigen", sagte Kremser mit Blick darauf, ob das nachgebesserte Angebot die Addiko-Aktionäre überzeugen wird. Gemessen an dem Ergebnis der Addiko und der Entwicklung des Börsenkurses in vergangenen Monaten sei der Angebotspreis "sehr fair", sagte er. "Mitte August wird das Angebot auslaufen. Wir werden unsere Strategie in jedem Fall umsetzen", sagte er. "Addiko ist ein gutes Asset und wir werden uns freuen, wenn das funktioniert, aber das ist für uns keine strategische Notwendigkeit", so Kremser.

Die NLB, die zur führenden Bank in der Region werden möchte, hat sich in ihrer Strategie vorgenommen, bis Ende 2030 die Bilanzsumme, Erträge und Gewinn zu verdoppeln. Die Ziele sollen zu zwei Drittel durch organisches Wachstum und zu einem Drittel durch Fusionen und Übernahmen erreicht werden, wie Kremser erklärte. Die Addiko sei "ein gutes Target, das gut in unsere Strategie passt", betonte er.

Die Übernahme der Addiko würde der slowenischen Bankengruppe einen Auftritt auf dem kroatischen Markt ermöglichen, wo die NLB bisher nicht anwesend war. Dies ist laut Kremser aber nur eines der Ziele der Übernahme und kein Hauptziel. Die Wiener Bank sei vor allem auch wegen ihres Kerngeschäfts, der schnellen und unkomplizierten Kreditvergabe, interessant. "Das ist etwas, was die Addiko derzeit besser macht als wir", sagte der CFO ein und fügte hinzu, dass man diesen "sehr guten Kern auf jeden Fall bewahren möchte".

Man lasse sich die Optionen offen, sagte Kremser auf die Frage, ob die Marke "Addiko" nach der Übernahme erhalten werde oder die Bank vollständig in die NLB integriert werden soll. Den Standort in Wien würde man allerdings vorerst beibehalten. "Wenn wir wirklich Addiko-Eigentümer werden, ist der Standort Wien für einige Zeit notwendig, um Kroatien zu bearbeiten", so der Finanzvorstand.

Die NLB erhofft sich durch die Übernahme der Bank mit Sitz in Wien indirekt den Zugang zum kroatischen Markt zu bekommen. Kroatien ist das einzige Land in der Region, in dem die slowenische Großbank noch nicht vertreten ist, was auf der slowenischen Seite einer politischen Blockade vonseiten Kroatiens zugeschrieben wird. Die NLB versucht seit vielen Jahren in diesen Markt einzutreten, konnte dies jedoch aufgrund der Streitigkeiten zwischen den beiden Nachbarländern rund um die Schulden der kroatischen Niederlassung der einstigen slowenischen Ljubljanska Banka bei kroatischen Sparern nicht tun. Kroatien hält nämlich die NLB für Rechtsnachfolgerin der Ljubljanska Banka, die nach dem Zerfall Jugoslawiens pleitegegangen war.

Neulich bekam die NLB bereits grünes Licht für den indirekten Eintritt in den kroatischen Leasingmarkt. Die kroatische Regulierungsbehörde genehmigte der Bankengruppe den Erwerb einer kroatischen Leasinggesellschaft, welche die NLB mit der Übernahme deren slowenischen Muttergesellschaft Summit Leasing erworben hat. Auf die gleiche Weise möchte man über die Addiko auch in den kroatischen Bankenmarkt eintreten.

Die NLB hat das Übernahmeangebot für die Addiko Bank Anfang Juni veröffentlicht. Dabei strebt sie eine "bedeutende Mehrheitsbeteiligung" an. Als Mindestannahmeschwelle wurden 75 Prozent der Addiko-Aktien festgelegt. Das Angebot läuft bis zum 16. August. Ebenfalls im Rennen um die Addiko Bank ist die serbische Agri Europe Cyprus, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostić zugerechnet wird. Diese besitzt bereits 10 Prozent an der Addiko Bank und will mit ihrem Angebot weitere 17 Prozent erwerben. Agri Europe bietet aktuell 16,24 Euro je Addiko-Aktie an. Das Angebot läuft ebenfalls bis zum 16. August.

  

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Addiko-Vorstand spricht sich für Annahme des neuen NLB-Angebots aus

Angebot finanziell attraktiv - Aber unsicher, ob Offerte erfolgreich ist

Der Vorstand der Addiko Bank hat sich am Donnerstag gegenüber den Aktionären für eine Annahme des verbesserten Angebots der slowenischen Bankengruppe NLB ausgesprochen. Die Offerte sei "aus finanzieller Sicht attraktiv", schreibt das Management. Das neue Angebot von 22 Euro je Addiko-Aktie sei "angemessen" und entspreche einem von 15,8 Prozent gegenüber dem Börsenschlusskurs vom 14. Mai 2024, dem letzten Handelstag vor Ankündigung der Offerte seitens der NLB.
Zudem liege der Angebotspreis über dem derzeit durchschnittlichen Kursziel der Analysten von 18,75 Euro. Das Angebot der NLB läuft bis 16. August. Das ursprüngliche Angebot der NLB lautete auf 20 Euro je Aktie, Mitte Juli stockten die Slowenen die Offerte um 2 Euro auf.

Laut Vorstand ist allerdings unsicher, ob das Angebot auch erfolgreich sein wird. Denn die NLB strebt eine "bedeutende Mehrheitsbeteiligung" an der Addiko Bank an und hat sich eine Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent der Addiko-Aktien auferlegt. Die NLB habe sich allerdings das Recht vorbehalten, auf die Mindestannahmeschwelle zu verzichten.

Darüber hinaus sieht der Vorstand in der komplexen Aktionärsstruktur ein potenzielles Hindernis, insbesondere was die serbische Alta Pay betrifft, deren Absichten unklar sind. Die Alta Pay, die derzeit 9,63 Prozent an der Addiko Bank hält, hat jüngst ihren Antrag auf Nichtuntersagung des Erwerbs einer Beteiligung von mehr als 10 Prozent bei der Finanzmarktaufsicht zurückgezogen. Auf Bitte der Bank um eine Stellungnahme zu den Absichten der Alta Pay habe es bisher keine Antwort gegeben.

Neben den knapp 10 Prozent hielt die Alta Pay bis vor kurzem noch weitere 26,83 Prozent in Form von diversen Optionsverträgen an Addiko, davon hat sie nun 6,87 Prozent an die ebenfalls serbische Diplomat Pay D.O.O. verkauft. Damit steht die Alta Pay nun bei einem Anteil über bedingte Aktienkaufverträge von 19,96 Prozent. Die Diplomat kommt nach neuestem Stand auf einen Addiko-Anteil von 9,99 Prozent.

"Der Vorstand ist nicht in der Lage, eine belastbare Aussage zu den Absichten von Alta Pay und Diplomat hinsichtlich deren Addiko Aktien, einschließlich im Zusammenhang mit dem Verbesserten Angebot, zu treffen", heißt es in dem Schreiben vom Donnerstag. Der Aufsichtsrat der Addiko Bank schloss sich der Meinung des Vorstandes an und unterstützt ebenfalls eine Annahme des neuen NLB-Angebots. Der Betriebsrat gab keine gesonderte Äußerung zu der Angebotsverbesserung ab.

  

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Übernahmeangebot verbessert – strategische Schwächen bleiben

Der IVA und die slowenische Anlegerschutzorganisation VZMD (PanSlovenian Shareholders Association) haben Nova Ljubljanska banka d.d. (NLB) im Anschluss an die Nachbesserung des freiwilligen Übernahmeangebots (siehe www.takeover.at) auf 22 EUR je Aktie der Addiko Bank AG drei Schlüsselfragen zukommen lassen. Unsere Fragen wurden am vergangenen Freitag beantwortet (siehe unten, in Englisch). Das Angebot läuft bis einschließlich 16. August 2024.

Der IVA konstatiert folgende Punkte:

Hohe Annahmeschwelle: Voraussetzung für die NLB ist, dass mindestens 75% der Aktien angedient werden.

IVA: Diese Hürde ist tückisch; einerseits für Kleinaktionäre schlecht abschätzbar, andererseits beherrschen drei (serbische) Konkurrenten wie Alta Pay (29,59%), Diplomat Pay (9,99%) und Agri Europe (9,99%) die wichtigsten Aktienpakete. Alta Pay allein kann die Umsetzung des Angebots verhindern. Das Festhalten an dieser Hürde bleibt unverständlich.
Verbesserter Angebotspreis: Der verbesserte Preis von 22 EUR pro Aktie bietet nunmehr eine Prämie von 33,4% auf den 6-Monate Durchschnittskurs. Insgesamt bietet NLB 425 Mio. EUR für alle Aktien.
Börsennotiz Wien und Minderheitenrechte: NLB wird vorerst die Börsennotiz in Wien aufrechterhalten und diese regelmäßig evaluieren.
NLB sieht sich hohen Governance-Standards verpflichtet, diese sollen insbesondere in Bezug auf die Minderheitsaktionäre eingehalten werden.

IVA: Eine weitere Börsennotiz (London, Laibach) macht für die Bank jedoch wenig Sinn. Eine Garantie für die Beibehaltung der Börsennotiz Wien können wir im Angebot nicht erkennen.
Regulatorische Nebenbedingungen: Wie üblich unterliegt ein Angebot diversen Nebenbedingungen, regulatorischen Genehmigungen (z.B. EZB) und Fristen.

IVA: Die Nebenbedingungen sind grundsätzlich schwer vorhersehbar. NLB gibt sich zuversichtlich alle Genehmigungen, auch die des kroatischen Regulators, zu erhalten. Eine bankaufsichtliche Untersagung könnte das Angebot bis zum 30. Juni 2025 zu Fall bringen.
Im Extremfall ist bis zum Ablauf dieser langen Frist keine Übertragungssicherheit gewährleistet.

IVA

  

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Keefe Bruyette &- Woods bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Marktperformer - und erhöht das Kursziel von 21,5 auf 22,0 Euro. Weiter das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 22,0 Euro.

  

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Addiko Bank schrieb im Halbjahr rund ein Drittel mehr Gewinn

Übernahmeangebote verursachten Kosten in Höhe von 2,9 Mio. Euro - Angebote von NLB und Agri Europe laufen noch bis 16. August

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat im ersten Halbjahr 2024 ihren Gewinn um knapp ein Drittel erhöht. Unterm Strich standen 25,5 Mio. Euro, das waren 31 Prozent mehr als im Halbjahr 2023. Unterstützt hatte ein deutliches Wachstum um 31 Prozent im Neugeschäft mit Privatkunden, teilte die Bank am Donnerstag mit. Für einmalige Kosten in Höhe von 2,9 Mio. Euro hatten jedoch die derzeit laufenden Übernahmeangebote gesorgt.
"Über den normalen Geschäftsverlauf hinaus war der Konzernvorstand mit Aktivitäten im Zusammenhang mit den jüngsten Beteiligungsmeldungen und Übernahmeangeboten beschäftigt, die das operative Geschäft in gewissem Umfang beeinträchtigten und ungeplante einmalige Kosten verursachten," sagte Bankchef Herbert Juranek laut Aussendung. "Was auch immer das Ergebnis sein mag, wir sind von unserem Geschäftsmodell und unserem Team überzeugt. Wir freuen uns darauf, uns auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin darauf zu konzentrieren, unsere Stärken zu nutzen und neue Wachstumschancen zu erkunden."

Aktuell ist die slowenische Großbank NLB an der Addiko Bank interessiert. Das Angebot von 22 Euro je Aktie läuft noch bis 16. August, der Addiko-Vorstand hatte das Angebot als finanziell attraktiv befunden und sich gegenüber den Aktionären für die Annahme ausgesprochen. Die NLB strebt eine "bedeutende Mehrheitsbeteiligung" an der Addiko Bank an. Als Mindestannahmeschwelle wurden 75 Prozent der Addiko-Aktien festgelegt, allerdings behalten sich die Slowenen das Recht vor, auf die Schwelle zu verzichten.

Ebenfalls im Rennen um die Addiko Bank ist die Agri Europe Cyprus, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostić zugerechnet wird. Diese besitzt bereits 10 Prozent an der Addiko Bank und will mit ihrem Angebot weitere 17 Prozent erwerben. Agri Europe bietet aktuell 16,24 Euro je Addiko-Aktie an. Das Angebot läuft ebenfalls bis zum 16. August.

Trotz der Kosten aufgrund der laufenden Offerten stieg das operative Ergebnis der Bank um 8,9 Prozent auf 54,0 Mio. Euro an. Bei den Einnahmen erzielte die Bank ein Plus beim Nettozinsergebnis um 11,5 Prozent auf 120,6 Mio. Euro und einen Zuwachs von 8,4 Prozent beim Provisionsergebnis auf 35,3 Mio. Euro. Die Kostenquote (Cost-Income-Ratio/CIR) verschlechterte sich von 61,7 Prozent auf 62,2 Prozent. Ohne die Einmalaufwendungen hätte sie sich laut der Bank jedoch auf 60,4 Prozent verbessert. Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag unverändert zum Jahresende 2023 bei 20,4 Prozent.

Bei den Erwartungen für das Gesamtjahr wirkten sich die Einmalkosten der Übernahmeangebote auf die Eigenkapitalrendite und die Verwaltungsaufwendungen aus. Die Eigenkapitalrendite wird nun bei 6,0 Prozent gesehen statt wie zuvor bei 6,5 Prozent. Die allgemeinen Verwaltungskosten werden muss 194 Mio. Euro avisiert (zuvor 191 Mio. Euro). Für das Kreditbuch wird ein Wachstum von mindestens 6 Prozent angenommen.

  

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Am Donnerstagnachmittag haben der Vorstand der Addiko Bank sowie einige Mitglieder des Aufsichtsrats der NLB ihre Aktienanteile für die Übernahme angedient, geht aus mehreren Mitteilungen zu Eigengeschäften von Führungskräften hervor.

  

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äh ... final gescheitert, oder was?
drum heut recht schwach, Addiko-Aktie unter 20?

orf.at:

Addiko Bank: Slowenische NLB scheitert mit Übernahme

Die slowenische Großbank NLB ist mit ihrem Übernahmeangebot für die österreichische Addiko Bank gescheitert, teilte die NLB in einer Aussendung heute mit. Die NLB bot den Aktionären und Aktionärinnen 22 Euro je Aktie.

Allerdings strebte die Großbank von Anfang an eine qualifizierte Mehrheitsbeteiligung und eine Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent der Addiko-Aktien an. Es wurden bis zum Ende der Angebotsfrist jedoch nur 36,4 Prozent bei der Zahlungs- und Abwicklungsstelle hinterlegt.

Hohe Hürde
Dass die Mindestannahmeschwelle eine Hürde darstellte, war von vornherein klar: Schließlich macht der Streubesitz der Addiko Bank, die aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen ist, nur 49,2 Prozent aus. Zu den größten Aktionären gehören die serbischen Unternehmen Alta Pay und Diplomat Pay, die zusammen 19,62 Prozent der Addiko Bank halten.

Daher erklärte die EZB, dass die mit diesen Aktien verbundenen Stimmrechte vorerst ruhend gestellt werden. Darüber hinaus gibt es noch ein paar institutionelle Investoren, darunter auch die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD).

„Die Abwicklung des Angebots findet daher nicht statt und das Angebot wird gemäß § 3 Abs 3 Übernahmegesetz nicht verlängert“, teilte die NLB am Dienstagabend mit. Der Addiko-Vorstand befand das Offert der NLB als finanziell attraktiv und sprach sich gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären für die Annahme des Angebotes aus.

  

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Slowenische Bank NLB scheitert beim Übernahmepoker
Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent nicht einmal zur Hälfte erreicht

e österreichische Addiko Bank gescheitert, teilte die NLB in einer Aussendung am Dienstag mit. Die NLB bot den Aktionären 22 Euro je Aktie. Allerdings strebte die Großbank von Anfang an eine qualifizierte Mehrheitsbeteiligung und eine Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent der Addiko-Aktien an. Es wurden bis zum Ende der Angebotsfrist jedoch nur 36,39 Prozent bei der Zahlungs- und Abwicklungsstelle hinterlegt.

Dabei war und ist die NLB an der Addiko Bank durchaus interessiert: Schließlich gelang es ihr bisher wegen eines Bankenstreits nicht, am kroatischen Markt Fuß zu fassen. Dass die Mindestannahmeschwelle jedoch eine Hürde darstellen würde, war von vornherein klar: Schließlich macht der Streubesitz der Addiko Bank, die aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen ist, nur 49,2 Prozent aus. Zu den größten Aktionären gehören die serbischen Unternehmen Alta Pay und Diplomat Pay, die zusammen 19,62 Prozent der Addiko Bank halten. Allerdings erklärte die EZB, dass die mit diesen Aktien verbundenen Stimmrechte vorerst ruhend gestellt werden. Darüber hinaus gibt es noch ein paar institutionelle Investoren, darunter auch die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD).

"Die Abwicklung des Angebots findet daher nicht statt und das Angebot wird gemäß§ 3 Abs 3 Übernahmegesetz nicht verlängert", teilte die NLB am Dienstagabend mit. Der Addiko-Vorstand befand das Offert der NLB jedenfalls als finanziell attraktiv und sprach sich gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären für die Annahme des Angebotes aus.

Die NLB war jedoch nicht der einzige Bieter um die Addiko-Anteile: Die Agri Europe Cyprus, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostić zugerechnet wird, legte ebenfalls ein Angebot vor. Sie bot aber nur 16,24 Euro je Aktie, um ihren Anteil an der Addiko Bank von derzeit 9,99 Prozent auf 27 Prozent aufzustocken.

Bei der NLB (Nova Ljubljanska Banka) mit Sitz in Ljubljana handelt es sich um die größte Bank- und Finanzgruppe in Slowenien, die sich auf das Geschäft in der Region Südosteuropa konzentriert. Mit einer Bilanzsumme von knapp 16,7 Mrd. Euro kommt sie in Slowenien auf einen Marktanteil von rund 31 Prozent, geht aus dem Halbjahresbericht für 2024 hervor.

Die NLB-Group besteht aus der NLB d.d., der börsennotierten Aktiengesellschaft und Mutterbank der Gruppe. Diese erzielte im ersten Halbjahr 2024 einen Gewinn von knapp 193 Mio. Euro. Dazu kommen sechs Tochterbanken in der Region und mehreren Unternehmen für Nebendienstleistungen, darunter Vermögens- und Immobilienverwaltung.

Die NLB-Group ist in Serbien, Kosovo, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Montenegro tätig. Ihre Bilanzsumme beträgt 26,6 Mrd. Euro, heuer im ersten Halbjahr verzeichnete sie 292 Mio. Euro Gewinn nach Steuern. Die Gruppe hat 2,9 Millionen Kunden, mehr als 8.000 Mitarbeiter und 410 Filialen. Auf die Bank wurden bei ihrer Gründung 1994 alle Geschäfte und Vermögenswerte der einstigen staatlichen Ljubljanska Banka (LB) übertragen, die in Ex-Jugoslawien tätig war. Die noch heute umstrittenen Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigerbanken und Fremdwährungseinlagen verblieben hingegen bei der LB.


Kroatische Banken und Sparer sehen sich daher um rund 400 Mio. Euro betrogen. Das ist der Zankapfel im Bankenstreit zwischen Slowenien und Kroatien, der sich seit dem Zerfall von Jugoslawien vor mehr als 30 Jahren hinzieht und die NLB am Einstieg in den kroatischen Markt hindert. Über die Addiko hoffte die NLB, nun auch wieder in Kroatien aktiv werden zu können.

"NLB scheitert an sich selbst", kommentierte Florian Beckermann, Vorstand des Interessenverbands für Anleger, das Ergebnis. "Das Angebot war mutlos, jetzt kommt die Quittung mit nur 36,39 Prozent angebotenen Aktien von angestrebten 75 Prozent: Es war einerseits nicht attraktiv genug um wirtschaftlich zu überzeugen, andererseits wollte NLB auch nicht mit anderen Minderheitsaktionären in den Ring", ergänzte Beckermann.

  

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im nachhinein ist man immer gescheiter und denkt sich, hätte ich nur um 21 Euro verkauft. Ich habe es nicht getan und werde auch nicht nachkaufen, da ich mir ein Mengenlimit für jede Aktie aufgeschrieben habe, und dieses diszipliniert einhalte. Mit meinen Aktien habe ich vermutlich die nächsten Jahre viel freude mit den Dividenden. in einigen Jahren wird ein besseres Übernahmeangebot kommen

  

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>im nachhinein ist man immer gescheiter und denkt sich, hätte
>ich nur um 21 Euro verkauft. Ich habe es nicht getan und werde
>auch nicht nachkaufen, da ich mir ein Mengenlimit für jede
>Aktie aufgeschrieben habe, und dieses diszipliniert einhalte.
>Mit meinen Aktien habe ich vermutlich die nächsten Jahre viel
>freude mit den Dividenden. in einigen Jahren wird ein besseres
>Übernahmeangebot kommen

Mich überrascht, dass bei fast 50% Streubesitzler nur gut 36% das Angebot angenommen haben. Bedeutet ja, dass auch ein gar nicht so kleiner Anteil der Streubesitzler meint, dass die 22€ zu wenig sind. Und das Interesse der großen Investoren dürfte nicht weniger geworden sein, auch wenn momentan die EZB ihre Finger im Spiel hat. Insgesamt denke ich, dass breites Interesse nach wie vor da ist und der Kurs wieder nach oben tendiert sobald die momentan Enttäuschten ihre Aktien losgeschlagen haben.

  

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Das sehe ich genauso. Mir war das Angebot auch zu niedrig (bin Kleinaktionär), kenne aber jemanden der bei ca. 21 verkaufte, in der Absicht,sich die Aktien um 19Euro wieder zu kaufen.Ich habe seinen Rat nicht genützt, obwohl Er ein erfolgreicher Tageshändler ist.Nachdem meine kurzfristigen Handlungen immer negativ ausgingen, verfolge ich wieder eine andere Strategie mit der ich mich wesentlich wohler fühle

  

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Addiko-Chef nach gescheiterter Übernahme: "Werden Kurs fortsetzen"
Juranek: Sind vom Geschäftsmodell überzeugt - CEO sieht Bieterwettbewerb als Bestätigung für die strategische Ausrichtung des Unternehmens

Der Chef der Addiko-Bank, Herbert Juranek, sieht sich und den strategischen Kurs des Unternehmens durch den jüngsten Bieterwettbewerb bestätigt. "Wir sind von unserem Geschäftsmodell überzeugt und zuversichtlich, dass wir unseren Kurs fortsetzen können", sagte er am Mittwoch im Gespräch mit der APA. Vom Scheitern der NLB-Bank, die mit ihrem Übernahmeangebot abgeblitzt ist, zeigte er sich unbeeindruckt.
Die slowenische Großbank hatte den Aktionären 22 Euro je Aktie geboten - bis zum Ende der Angebotsfrist am vergangenen Freitag wurden jedoch nur 36,39 Prozent bei der Zahlungs- und Abwicklungsstelle hinterlegt. Allerdings strebte NLB von Beginn an eine qualifizierte Mehrheitsbeteiligung und eine Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent der Aktien an und war daher von ihrem Ziel am Ende deutlich entfernt.

Der Addiko-Vorstand hatte sich für eine Annahme des Angebots ausgesprochen. Dass es zur Übernahme zumindest vorerst - die NLB könnte nach Ablauf eines Jahres theoretisch erneut ein Angebot legen - nicht kommt, nahm Juranek "zur Kenntnis". Das Ergebnis wertete er als "Hinweis auf die Meinung der Eigentümer, dass die Bank besser aufgestellt ist, wenn sie so weitermacht wie bisher".

Das offensichtlich große Interesse an der Bank sei auch eine "Bestätigung für unsere Arbeit". "Wären wir nicht attraktiv als Unternehmen, würde niemand die Bank übernehmen wollen." Potenziellen weiteren Angeboten sieht Juranek "gelassen" entgegen, den bisherigen Weg wolle das Management ohnehin "konsequent weitergehen". Auf die Kunden habe die gescheiterte Übernahme durch das slowenische Geldhaus keinen Einfluss.

Um Stimmenanteile warb neben NLB zuletzt die Agri Europe Cyprus, die dem serbischen Geschäftsmann Miodrag Kostić zugerechnet wird. Wie aus einer Beteiligungsmeldung vom Mittwoch hervorgeht, stockte sie ihren Anteil mit ihrem Angebot - die Frist lief ebenso bis vergangenen Freitag - von 9,99 Prozent auf 10,06 Prozent auf. Am erklärten Ziel, eine Beteiligung von 27 Prozent zu erreichen, schrammte Agri damit zwar deutlich vorbei, allerdings ist mit der Schwellenübertretung eine sogenannte qualifizierte Beteiligung erreicht, die seitens der Aufsicht ein Bewilligungsverfahren auslöst. Ob sie den Anteil halten wird können, hängt also noch von behördlichen Genehmigungen ab.

Offen ist auch, wie es ist mit den aktuell eingefrorenen Anteilen der serbischen Alta Pay und Diplomat Pay weitergeht. Sie halten gemeinsam 19,62 Prozent an der Addiko. Die EZB hatte die damit verbundenen Stimmrechte zuletzt ruhend gestellt, da es die Investorengruppe hinter den Unternehmen unterlassen habe, ihre qualifizierte Beteiligung der Finanzmarktaufsicht (FMA) anzuzeigen. Diese Maßnahme gilt so lange, bis die EZB feststellt, dass der Erwerb dieser Beteiligung laut dem österreichischen Bankwesengesetz nicht untersagt worden wäre.

  

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>>und raus bei 19+ schnitt, danke
>
>
>Nice work if one can get it...

War anscheinend eh immer noch zu früh, da kommt wohl wieder was?

  

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>>>und raus bei 19+ schnitt, danke
>>
>>
>>Nice work if one can get it...
>
>War anscheinend eh immer noch zu früh, da kommt wohl wieder
>was?

und jetzt natürlich 8k im bid zu 20

  

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>>>>und raus bei 19+ schnitt, danke
>>>
>>>
>>>Nice work if one can get it...
>>
>>War anscheinend eh immer noch zu früh, da kommt wohl
>wieder
>>was?
>
>und jetzt natürlich 8k im bid zu 20

That's life!

Ich vermute, es wird letztlich zumindest in die Gegend
von 22€ gehen, dem höchsten Übernahmeangebot vom
Sommer...

  

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Addiko Bank nach drei Quartalen mit einem Viertel mehr Gewinn

Neugeschäft mit Privatkunden legte deutlich zu - Übernahmeangebote sorgten für einmalige Kosten in Höhe von 3 Mio. Euro

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat in den ersten neun Monaten heuer bessere Geschäfte gemacht. Der Gewinn legte um 25 Prozent auf 37,7 Mio. Euro zu. Maßgeblich für das gute Ergebnis seien deutliche Zuwächse im Neugeschäft mit Privatkunden gewesen, teilte die Bank am Donnerstag in einer Aussendung mit.
"Wir freuen uns über eine solide Leistung in den ersten neun Monaten", sagte Bankchef Herbert Juranek laut Aussendung. Das Neugeschäft im Segment Konsumfinanzierung habe im Jahresvergleich um 22 Prozent zugelegt und dazu beigetragen, das verhaltene Kreditwachstum im Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen (SME-Segment) auszugleichen. Das gescheiterte Übernahmeangebot der slowenischen Bank NLB sowie das freiwillige Teilübernahmeangebot von Agri Europe hätten sich auf das Ergebnis mit einmaligen Kosten von 3 Mio. Euro ausgewirkt.

Das operative Ergebnis kletterte um 6,9 Prozent auf 83,5 Mio. Euro und auch das Nettozinsergebnis legte um 8,5 Prozent auf 181,7 Mio. Euro zu. Die entsprechende Nettozinsmarge lag bei 3,91 Prozent, nach 3,67 Prozent in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das Provisionsergebnis verbesserte sich um 6,6 Prozent auf 53,6 Mio. Euro, was laut Aussendung auf eine Produktoffensive in den Bereichen Konten und Pakete und Bancassurance zurückzuführen war.


Den Ausblick für das Gesamtjahr 2024 lässt die Bank trotz steigender Nachfrage im Privatkundengeschäft unverändert, denn das SME-Segment bleibe hinter den Erwartungen zurück, hieß es in der Aussendung. Zum Halbjahr 2024 hatte das Geldinstitut mit einer Eigenkapitalrendite bei 6,0 Prozent und allgemeinen Verwaltungskosten von 194 Mio. Euro gerechnet. Für das Kreditbuch wurde ein Wachstum von mindestens 6 Prozent angenommen.

  

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C-Quadrat-Chef Schütz steigt mit knapp 10 % bei Addiko Bank ein
Verkäufer der Anteile ist Diplomat D.O.O.

Das Aktionärs-Karussell bei der Addiko Bank dreht sich weiter. Der Chef der Wiener Investmentgesellschaft C-Quadrat, Gerd Alexander Schütz, steigt über die S-Quad Handels- und Beteiligungs GmbH mit 9,99 Prozent bei der Addiko Bank ein. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Beteiligungsmeldung hervor. Verkäufer ist die serbische Diplomat Pay D.O.O, die damit ihren kompletten Anteil an der Addiko Bank abgibt.
Die Diplomat Pay gilt als mit der ebenfalls serbischen Alta Pay verbunden, die ebenfalls Anteile an der Addiko hält. Gemeinsam halten die beiden Firmen 19,62 Prozent an der Bank und zählen damit zu den größten Aktionären. Nach viel Verwirrung um die genauen Beteiligungsverhältnisse im Frühling 2024 stellte die Europäische Zentralbank (EZB) die Stimmrechte der Alta Pay und der Diplomat Pay ruhend, da die beiden Firmen es unterlassen hätten, der Finanzmarktaufsicht (FMA) die gemeinsame qualifizierte Mehrheit bekanntzugeben.

S-Quad gehört zu 17,7 Prozent Schütz selbst und zu 82,3 Prozent der San Gabriel Privatstiftung, die wiederum von der Familie Schütz gestiftet wurde.

  

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Addiko Bank streicht auf EZB-Empfehlung Dividende für 2024
Schon seit Monaten herrscht Unruhe um die vielen Aktionärsrochaden bei der Addiko Bank

Die Europäische Zentralbank blickt mit Argusaugen auf die Aktionärsverhältnisse bei der Addiko Bank. Auf Empfehlung der EZB hat die Bank nun ihre Dividende für das Jahr 2024 "bis auf Weiteres" gestrichen, wie sie am Montag mitteilte. Für das Geschäftsjahr 2023 war noch eine Dividende von 1,26 Euro je Aktie ausgezahlt worden. Die Empfehlung ist ein Resultat der unübersichtlichen Eigentümersituation bei der Bank, die vor allem durch die serbische Alta Pay hervorgerufen wurde.
Alta Pay hält alleine knapp 10 Prozent (9,63 Prozent) an der Addiko Bank und hat zusätzlich diverse Optionsverträge auf weitere Anteile - wie hoch diese indirekten Anteile genau waren bzw. sind, war nicht immer ganz klar, da nicht immer eine zeitgerechte Meldung der Veränderung der Verhältnisse erfolgte. Durch den Einstieg der ebenfalls serbischen Diplomat Pay D.O.O, die als mit der Alta Pay verbunden gilt, erhöhte sich der direkte Anteil an der Addiko Bank jedenfalls auf 19,62 Prozent. Diese qualifizierte Mehrheit der beiden Firmen wurde der Finanzmarktaufsicht (FMA) aber nicht bekanntgegeben, im August hatte die Europäische Zentralbank (EZB) daher die Stimmrechte für Alta Pay und Diplomat Pay ruhend gestellt.

Mittlerweile ist die Diplomat Pay D.O.O. wieder als Eigentümer der Addiko Bank ausgeschieden, der Anteil (9,99 Prozent) wurde vom Chef der Wiener Investmentgesellschaft C-Quadrat, Gerd Alexander Schütz, übernommen. Schütz hält den Anteil über die S-Quad Handels- und Beteiligungs GmbH. Die Addiko ist aus der Südosteuropa-Bankengruppe der einstigen Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen.

  

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Addiko streicht Dividende

Aus unserer Sicht weist diese Bankaktie derzeit kein attraktives
Chance-Risiko-Verhältnis auf. Meiden.

Austria Börsenbrief

  

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>Aus unserer Sicht weist diese Bankaktie derzeit kein
>attraktives
>Chance-Risiko-Verhältnis auf. Meiden.

Einspruch. Chance auf eine wunderbare
Verpflegung anlässlich der HV.
Etwas, das bereits eine Seltenheit
Bei Wiener AGs geworden ist.

Und den Oskar find ich lustig.

P.S. Ich möchte aber auch erst im Bereich von
Etwa 12 Euro rein.

  

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Sämtliche Chefverträge bei Addiko bis 2028 verlängert

CEO Juranek bleibt bis Ende 2027, Finanzchef Flaggl und Vorstand Krasovec bleiben bis 30. Juni 2028 im Führungsteam, Vorstand Krshnamoorthi bis Ende 2028

Die Führungsriege der Addiko Bank AG bleibt die nächsten Jahre unverändert. Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag des Vorstandschefs (CEO) Herbert Juranek bis 31. Dezember 2027 sowie jenen von Finanzchef (CFO) Edgar Flaggl und von Chief Risk Officer (CRO) Tadej Krašovec bis 30. Juni 2028. Weiters bleibt Ganesh Krishnamoorthi bis 31. Dezember 2028 Chief Retail, IT und Digitalization Officer (CRBO & CIO), wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab.
Nach der "erfolgreichen Transformation von Addiko zu einer digitalen Spezialbank für Consumer und SME-Kunden" möchte der Aufsichtsrat jene Kontinuität gewährleisten, die es erlaube, die Umsetzung der Strategie der Bank fortzuführen, hieß es in der Aussendung der aus der Südosteuropabankengruppe der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangenen Bank.

"Die bewährte Führung und Zusammenarbeit des Vorstands sowie starkes Geschäftswachstum und Stabilität waren ausschlaggebende Faktoren für die Entscheidung des Aufsichtsrats, die Mandate des Vorstands zu verlängern", teilte Aufsichtsratschef Kurt Pribil mit

  

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EZB-Entscheid zu Addiko-Aktionären überrascht
Unter den Aktionären der österreichischen Bank war ein Bieterkampf entstanden. Die EZB hatte Absprachen unter den Teilnehmern geprüft.

Am Dienstagnachmittag kam es bei den Aktionären der Addiko-Bank zum Knalleffekt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Addiko Bank darüber informiert, dass sie festgestellt hat, dass bei zwei Aktionären der österreichischen Bank kein gemeinsames Vorgehen vorliegt, und bestellt den geplanten Treuhänder ab. Das geht aus einer Ad-hoc-Meldung hervor.

https://www.diepresse.com/19328918/ezb-entscheid-zu-addiko-aktionaeren-ueberrascht

  

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>Am Dienstagnachmittag kam es bei den Aktionären der
>Addiko-Bank zum Knalleffekt. Die Europäische Zentralbank (EZB)
>hat die Addiko Bank darüber informiert, dass sie festgestellt
>hat, dass bei zwei Aktionären der österreichischen Bank kein
>gemeinsames Vorgehen vorliegt, und bestellt den geplanten
>Treuhänder ab. Das geht aus einer Ad-hoc-Meldung hervor.

ECB determines that voting rights of Alta
Pay Group d.o.o. and Diplomat Pay d.o.o. are no longer
deemed suspended
Vienna (pta025/04.02.2025/16:00 UTC+1)
The European Central Bank (ECB) has informed Addiko Bank AG today that the ECB has acknowledged that since 10
December 2024 no acting in concert between Alta Pay Group d.o.o. (hereinafter 'Alta Pay') and Diplomat Pay d.o.o.
(hereinafter 'Diplomat Pay') in relation to shares held in Addiko Bank AG has existed.
Diplomat Pay sold all its shares in the amount of 9.99% held in Addiko Bank AG to S-Quad Handels- und Beteiligungs
GmbH (hereinafter 'S-Quad'). As the shares were transferred to S-Quad on 10 December 2024, Diplomat Pay ceased
to be a shareholder of Addiko Bank AG as of that date. In accordance with Article 20(4) of the Austrian law on banking
(Bankwesengesetz - BWG), the voting rights connected to the 9.63% of shares in Addiko Bank AG of Alta Pay Group
and to the 9.99% of shares in Addiko Bank AG of Diplomat Pay are no longer deemed to be suspended by operation of
law.
Consequently, the ECB will withdraw its application to appoint a trustee for the suspended voting rights before the
Commercial Court of Vienna (Handelsgericht Wien).

https://www.addiko.com/static/uploads/20250204-ad-hoc-en-notification-data-1.pdf

  

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Addiko Bank schrieb im Geschäftsjahr 2024 mehr Gewinn
Ergebnis nach Steuern um 10 Prozent gestiegen - Dividende nach EZB-Empfehlung rund um unübersichtliche Eigentümersituation ausgesetzt

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat im Geschäftsjahr 2024 einen höheren Gewinn erzielt. Das Ergebnis nach Steuern kletterte gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 45,4 Mio. Euro, wie das Geldinstitut am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. Zurückzuführen sei das gute Resultat insbesondere auf eine solide Geschäftsentwicklung im Consumer-Segment. Dividende wird das Unternehmen für das Geschäftsjahr allerdings keine ausschütten.
Profitiert hat die Bank von höheren Zinseinnahmen. So erhöhte sich das Nettozinsergebnis gegenüber 2023 um 6,5 Prozent auf 242,9 Mio. Euro, die entsprechende Nettozinsmarge verbesserte sich auf 3,87 Prozent (2023: 3,75 Prozent). Das Provisionsergebnis fiel mit einem Plus von 8,7 Prozent auf 73 Mio. Euro ebenso höher aus, was von der Bank hauptsächlich mit einer Produktoffensive in den Bereichen Konten und Pakete sowie Kreditkarten begründet wird. Auf der Kostenseite stiegen die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen infolge der hohen Inflation sowie unter anderem aufgrund des gescheiterten Übernahmeangebots durch die slowenische Großbank NLB von 178,8 Mio. auf 192,4 Mio. Euro.

Dividende für 2024 gestrichen

Die Dividende wird für 2024 gestrichen, wie die Bank weiter mitteilte. Grund sind die vielen Aktionärsrochaden und die damit unübersichtliche Eigentümersituation in der jüngeren Vergangenheit, die wie berichtet die EZB auf den Plan rief. Sie riet der Bank im vergangenen Dezember, die Dividende auszusetzen. Für das Geschäftsjahr 2023 waren 1,26 Euro je Aktie ausgezahlt worden.

Ihren Ausblick hat die Bank auf Grundlage der aktuellen Geschäftsentwicklung angepasst. Für 2025 und 2026 erwartet das Unternehmen ein durchschnittliches Wachstum der Bruttokundenforderungen um mehr als 7 Prozent pro Jahr, zuvor war das Unternehmen von 6 Prozent ausgegangen. Das Nettobankergebnis soll 2025 um etwa 2 Prozent, 2026 dann um mehr als 5 Prozent wachsen.

  

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Addiko selbst:

• Nettogewinn steigt um 10% auf €45,4 Mio. verglichen mit €41,1 Mio. im Vorjahr
• Kredite an Consumer übertrafen mit einem Anstieg des Neugeschäfts um 20% gegenüber
dem Vorjahr die Erwartungen; Wachstum im SME-Segment aufgrund der gedämpften
Nachfrage weiterhin verhalten
• CET1-Quote steigt von 20,4% im Vorjahr auf 22,0% (fully-loaded)
• Herausforderndes Jahr 2024 aufgrund externer Faktoren mit zwei Übernahmeangeboten
und Änderungen in der Aktionärsstruktur
• Aussetzung der Dividende aufgrund Empfehlung der EZB angesichts der komplexen
Aktionärssituation

https://www.addiko.com/static/uploads/Press_release-Addiko-Group-publishes-2024-result-de -1.pdf

  

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Erhöhung der Bankenabgabe für Addiko-Chef "keine gute Idee"


--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Komplett neu nach Pressegespräch ---------------------------------------------------------------------
Addiko-Chef Herbert Juranek kann der Erhöhung der Bankenabgabe in Österreich nichts abgewinnen. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage sei es "keine gute Idee", zur Budgetsanierung in die Kapitalausstattung der Banken einzugreifen, so der Manager am Donnerstag bei einem Pressegespräch. Die Addiko selbst betreibe in Österreich außer hier gehaltener Einlagen kein operatives Geschäft, daher "würden wir es unfair finden, wenn wir eine Bankensteuer zahlen müssten".

Die Addiko Bank ist auf Märkte in Zentral- und Osteuropa spezialisiert. Dort werde das Geschäft entsprechend versteuert, sagte Juranek unter anderem mit Verweis auf eine Bankensteuer in Slowenien. Grundsätzlich sei die Erhöhung der Abgabe in Österreich aufgrund der aktuell niedrigen Kreditvergabeniveaus sowie der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten für ihn nicht der richtige Zugang.

Wie viel die Abgabe der Addiko in Österreich heuer und nächstes Jahr kosten wird, könne man derzeit noch nicht abschätzen, ergänzte Finanzvorstand Edgar Flaggl. "Bis gestern war mir dazu keine Berechnungslogik bekannt." Sollte die Berechnungsgrundlage der 2010 nach der Finanzkrise eingeführten Abgabe herangezogen werden bzw. gleich bleiben, gäbe es derzeit allerdings "keinen Impact".

Gewinnplus im Geschäftsjahr 2024

Mit dem Geschäftsjahr 2024 zeigte sich Juranek "sehr zufrieden". Der Gewinn nach Steuern kletterte gegenüber 2023 um 10 Prozent auf 45,4 Mio. Euro, wobei die Bank von höheren Zinseinnahmen profitierte. So erhöhte sich das Nettozinsergebnis gegenüber 2023 um 6,5 Prozent auf 242,9 Mio. Euro, die entsprechende Nettozinsmarge verbesserte sich auf 3,87 Prozent (2023: 3,75 Prozent). Das Provisionsergebnis fiel mit einem Plus von 8,7 Prozent auf 73 Mio. Euro ebenso höher aus, was von der Bank hauptsächlich mit einer Produktoffensive in den Bereichen Konten und Pakete sowie Kreditkarten begründet wird.

Dividende für 2024 gestrichen

Dividende wird es für das Geschäftsjahr 2024 keine geben. Grund sind die vielen Aktionärsrochaden und die damit unübersichtliche Eigentümersituation in der jüngeren Vergangenheit, die wie berichtet die EZB auf den Plan rief. Sie riet der Bank im vergangenen Dezember, die Dividende auszusetzen. "Die Sichtweise der EZB hat sich nicht verändert", meinte Juranek dazu. An der grundsätzlichen Dividendenpolitik halte man allerdings fest, die Eigentümer hätten auf die Aussetzung auch weitgehend mit Verständnis reagiert.

Auslöser der EZB-Empfehlung war eine Untersuchung zur serbischen Alta Pay sowie der ebenso serbischen Diplomat Pay, die als verbunden gelten. Mit dem Einstieg der Diplomat Pay kamen die beiden Gesellschaften auf eine qualifizierte Mehrheit, die der Finanzmarktaufsicht (FMA) aber nicht bekanntgegeben wurde. Im August stellte die Europäische Zentralbank daher die Stimmrechte für Alta Pay und Diplomat Pay ruhend. Alta Pay hält knapp 10 Prozent der Addiko-Aktien. Diplomat Pay hat seine Anteile (ebenso knapp 10 Prozent) mittlerweile verkauft, wofür die Stimmrechtsblockade unlängst aufgehoben wurde.

Ausblick angepasst

Ihren Ausblick hat die Bank auf Grundlage der aktuellen Geschäftsentwicklung angepasst. Für 2025 und 2026 erwartet das Unternehmen ein durchschnittliches Wachstum der Bruttokundenforderungen um mehr als 7 Prozent pro Jahr, zuvor war das Unternehmen von 6 Prozent ausgegangen. Das Nettobankergebnis soll 2025 um etwa 2 Prozent, 2026 dann um mehr als 5 Prozent wachsen.

  

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Schöner Rahmen für eine HV,
Novotel beim Hauptbahnhof.
Leider schlechter Tag,
Manch einer hat sich am Karfreitag nicht auf eine HV mit bekanntlich guter Bewirtung getraut.

Tatsächlich hat es ein kleines Frühstück gegeben,
Mit heisser Schhokolade und diversen Kaffeezubereitungen.
Am Schluss wurde auch noch einmal aufgetischt, diverses Fingerfood, Obst und sehr feinen Schokotorten.
Dazwischen das Hauptbuffet im Nebenraum haben nur wenige besucht,
Offenbar ist das nicht streng genug kommuniziert worden,
Maximal ein Drittel der anwesenden Aktionäre hat den Weg dorthin gefunden, und um 13 Uhr wurde schon abgetischt.
Viele lukullische Köstlichkeiten, die ich lieber nicht im Detail aufzählen, sonst erreicht die Aktie nie meinen Wunschaufstockungskurs.

Hauptthema waren die vergangenen Übernahmeangebote und die zurückgehalten Dividende.

Anwesend:
European Bank for Reconstruction 1,638.443 Stück,
Winegg Realitäten GmbH 1,312.231 Stück,
Gorenskaja Banka 1,011.812 Stück,
Diverse BrandesInternational Fonds 1,548.003 Stück
Utah State Retirement 603.702 Stück.

7,066.104 waren wir insgesamt.
Eher freundliche Atmosphäre.

  

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Addiko Bank startet mit weniger Gewinn ins Jahr
Leichter Rückgang auf 14,5 Mio. Euro

Die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat im ersten Quartal 2025 einen niedrigeren Gewinn erzielt. Das Ergebnis nach Steuern sank von 15,6 Mio. auf 14,5 Mio. Euro, wie das Geldinstitut am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. Zurückzuführen sei der Rückgang auf höhere Kosten und Steuern in der laufenden Periode sowie einmalige Erträge im Vorjahreszeitraum.
Ebenso geringer fielen die Nettozinserträge aus, die aufgrund der sinkenden Marktzinsen von 59,8 Mio. Euro auf 58,7 Mio. Euro nachließen. Das Provisionsergebnis hingegen kletterte dank eines "verstärkten Engagements im Bereich Konten und Pakete" von 16,9 Mio. auf 18,2 Mio. Euro, so die Bank. Die Nettobankerträge lagen daher mit 76,9 Mio. Euro leicht über dem Ergebnis der Vorjahresperiode (76,6 Mio. Euro).

"Die Nettozinserträge wurden durch eine starke Performance des Consumer-Geschäfts und der Veranlagungen des Staatsanleihenportfolios beeinflusst. Die positive Entwicklung in diesen Segmenten wurde jedoch durch die Auswirkungen der veränderten Zinskurve kompensiert, die im Zeitraum Juni 2024 bis März 2025 insgesamt sechs Zinssenkungen erlebte und sich auf die Erträge aus dem variablen Kreditportfolio und den Einlagen bei Zentralbanken auswirkte", schrieb die Bank zum Geschäftsverlauf. Addiko-Chef Herbert Juranek sah im ersten Quartal eine "robuste Leistung" trotz "schwierigen wirtschaftlichen Umfelds".

  

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Addiko selbst:

 Nettogewinn der ersten drei Monate bei €14,5 Mio. verglichen mit €15,6 Mio. im Vorjahr  10%iges Wachstum im Neugeschäft im Jahresvergleich (Consumer-Kredite +16%, SMEKredite +2%)  Nettobankergebnis mit €76,9 Mio. leicht über dem Vorjahreswert (1Q24 €76,6 Mio.)  Kosten und Steueraufwendungen über dem Vorjahr, Risikokosten darunter  Kundenkredite und Forderungen (netto) in den ersten drei Monaten um 1,1% höher  Kundeneinlagen in Q1 um 1,0% gewachsen  CET1-Quote bei starken 21,7% (vorl., basierend auf Basel IV-Regulatorien)  Ordentliche Hauptversammlung 2025 fand am 18. April 2025 statt, mit Zustimmungen zu
sämtlichen Tagesordnungspunkten

https://www.addiko.com/static/uploads/Press_release-Addiko-Group-publishes-1Q25-result-de -1.pdf

  

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>Die hat die Seitwärtsrange nach oben verlassen.
>Der Ask ist da ziemlich leer

Ich denke, da gibt's wohl Spakulationen, dass
bald wieder ein Übernahmeangebot ansteht. Nach
dem Scheitern der Übernahmeangebote, die vor
einem schwachen Jahr im August scheiterten, war
glaub ich ein ernstzunehmender Bieter dabei, der
nach einem Jahr Sperrfrist wieder interessiert
sein könnte...

  

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>>Die hat die Seitwärtsrange nach oben verlassen.
>>Der Ask ist da ziemlich leer
>
>Ich denke, da gibt's wohl Spakulationen, dass
>bald wieder ein Übernahmeangebot ansteht. Nach
>dem Scheitern der Übernahmeangebote, die vor
>einem schwachen Jahr im August scheiterten, war
>glaub ich ein ernstzunehmender Bieter dabei, der
>nach einem Jahr Sperrfrist wieder interessiert
>sein könnte...

Was wenig verwunderlich wäre, wenn man die M&A Aktivität im europäischen Bankensektor beachtet.

Die 22 Euro (Angebot 2024) wären nach der Bankenrally die wir gesehen haben, wohl definitiv zu wenig.

  

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>>>Die hat die Seitwärtsrange nach oben verlassen.
>>>Der Ask ist da ziemlich leer
>>
>>Ich denke, da gibt's wohl Spakulationen, dass
>>bald wieder ein Übernahmeangebot ansteht. Nach
>>dem Scheitern der Übernahmeangebote, die vor
>>einem schwachen Jahr im August scheiterten, war
>>glaub ich ein ernstzunehmender Bieter dabei, der
>>nach einem Jahr Sperrfrist wieder interessiert
>>sein könnte...
>
>Was wenig verwunderlich wäre, wenn man die M&A Aktivität
>im europäischen Bankensektor beachtet.
>
>Die 22 Euro (Angebot 2024) wären nach der Bankenrally die wir
>gesehen haben, wohl definitiv zu wenig.
>

Jap, so seh ich das auch, deshalb bin ich auch
noch drin, das warte ich ab...

  

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>>>>Die hat die Seitwärtsrange nach oben verlassen.
>>>>Der Ask ist da ziemlich leer
>>>
>>>Ich denke, da gibt's wohl Spakulationen, dass
>>>bald wieder ein Übernahmeangebot ansteht. Nach
>>>dem Scheitern der Übernahmeangebote, die vor
>>>einem schwachen Jahr im August scheiterten, war
>>>glaub ich ein ernstzunehmender Bieter dabei, der
>>>nach einem Jahr Sperrfrist wieder interessiert
>>>sein könnte...
>>
>>Was wenig verwunderlich wäre, wenn man die M&A
>Aktivität
>>im europäischen Bankensektor beachtet.
>>
>>Die 22 Euro (Angebot 2024) wären nach der Bankenrally die
>wir
>>gesehen haben, wohl definitiv zu wenig.
>>
>
>Jap, so seh ich das auch, deshalb bin ich auch
>noch drin, das warte ich ab...

Wenn ich es korrekt nachgerechnet habe, endet die Sperrfrist am 22. August.

  

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>Wenn ich es korrekt nachgerechnet habe, endet die Sperrfrist
>am 22. August.

Weiß nicht genau, die beiden Übernahmeangebote endeten
jedenfalls am Fr 16.8.2024...

  

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>>Wenn ich es korrekt nachgerechnet habe, endet die
>Sperrfrist
>>am 22. August.
>
>Weiß nicht genau, die beiden Übernahmeangebote endeten
>jedenfalls am Fr 16.8.2024...

Hab nachgelesen, Stichtag ist der Tag an dem die Annahmequote bekanntgeben wurde, ergo 22.08

  

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>>>Wenn ich es korrekt nachgerechnet habe, endet die
>>Sperrfrist
>>>am 22. August.
>>
>>Weiß nicht genau, die beiden Übernahmeangebote endeten
>>jedenfalls am Fr 16.8.2024...
>
>Hab nachgelesen, Stichtag ist der Tag an dem die Annahmequote
>bekanntgeben wurde, ergo 22.08

Na dann, man darf gespannt sein!

  

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>>Hab nachgelesen, Stichtag ist der Tag an dem die
>Annahmequote
>>bekanntgeben wurde, ergo 22.08
>
>Na dann, man darf gespannt sein!

... ich warte ...

Was hält die NLB (Nova Ljubljanska Banka) denn jetzt ab von einem
neuerlichen Übernahmeangebot?

  

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Addiko Bank: Nettogewinn im 1. Halbjahr stabil bei 24 Mio. Euro
Outlook für 2025 wurde nach unten angepasst

Die auf Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank hat im ersten Halbjahr 2025 einen Nettogewinn von 24 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Jahr zuvor waren es 25,5 Mio. Euro. Das Nettobankergebnis landete bei 155,0 Mio. Euro, nach 155,9 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2024. Der Brutto-Kreditbestand erreichte 3,58 Mrd., verglichen mit 3,55 Mrd. Euro zum Ende des Vorjahreszeitraums. Die Dividende für 2024 bleibt ausgesetzt, so das Wiener Bankinstitut am Mittwoch.
Guidance in Überarbeitung

Die Zinssenkungen der EZB sowie das für das Gesamtjahr erwartete geringere Kreditvolumen hätten eine Anpassung der Ziele für 2025 erforderlich gemacht. "Der Outlook für 2025 wurde entsprechend leicht nach unten angepasst. Die bisherige Prognose für 2026 (Guidance) befindet sich derzeit in Überarbeitung - ein Update wird gemeinsam mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 auf Basis des aktualisierten Geschäftsplans kommuniziert", erklärte die Addiko Bank.

Sinkende Marktzinssätze hätten das Nettozinsergebnis belastet, wobei höhere Provisionsüberschüsse diesen Effekt ausgleichen hätten können. "Das Ergebnis für die ersten sechs Monate spiegelt somit ein stabiles Netto-Bankergebnis wider, das durch gestiegene Kosten und Steuern sowie negative Einmaleffekte beeinflusst wurde", teilte die Addiko Bank mit. Vorstandsvorsitzender Herbert Juranek betonte, dass die Segmente Consumer und SME mittlerweile über 90 Prozent des "Performing Loan Book" ausmachen, "getragen von starkem Wachstum im Consumer-Bereich".

  

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Addiko selbst:

Nettogewinn der ersten sechs Monate bei €24,0 Mio. verglichen mit €25,5 Mio. im Vorjahr
• 11% Wachstum im Neugeschäft im Jahresvergleich (Consumer-Kredite +15%, SME-Kredite
+7%)
• Nettobankergebnis mit €155,0 Mio. stabil (1H24 €155,9 Mio.)
• Kundenkredite und Forderungen (netto) in den ersten sechs Monaten um 2,3% höher
• CET1-Quote bei starken 21,3% (Basel IV)
• Dividende für 2024 bleibt auf Basis der EZB-Empfehlung weiterhin ausgesetzt
• Angepasster Outlook für 2025 spiegelt EZB-Zinssenkungen und neue regulatorische
Anforderungen wider

https://www.addiko.com/static/uploads/Press_release-Addiko-Group-publishes-1H25-result-de -1.pdf

  

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>Geh bitte wegen 10 Cent Differenz.....
>

der trollt ihn doch... oder soll das irgendein MM sein? in den verpflichtungen is die size aber nur 400 stück, also eher nicht.

  

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>>Geh bitte wegen 10 Cent Differenz.....
>>
>
>der trollt ihn doch... oder soll das irgendein MM sein? in den
>verpflichtungen is die size aber nur 400 stück, also eher
>nicht.

Na des is sicher kein MM
Und es sind ja schon mal 5k in den Bid gewandert
Jetzt steht 10k zu 10k bei 10 Cent
Interessant, aber unschlüssig ob man daraus was schließen kann...

  

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Also man rätselt was man mit diesem Schattenboxen im Orderbuch anfangen soll.

Bid/Ask wandert langsam runter, so auch diese 10 Cent Diff Order.
In der Auktion standen jeweils 10k, jetzt sind 2k.

  

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Was soll man dazu sagen, das ist ja geradezu lächerlich!

Dieses freiwillige Angebot für alle Aktien bei einer
Mindestannahmequote von über 75 Prozent kann nicht ernst gemeint
sondern lediglich als Startpreis für eine Übernahmeschlacht gedacht
sein!

Wie hoch wirds raufgehen!?

  

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>
>>Wie hoch wirds raufgehen!?
>>
>
>Geht grad ordentlich runter.
>
>Falls jemand zu 23,xx rein will: es ist möglich!


Zur Verdeutlichung meiner These, dass dieses Vorhaben mit diesem
Angebotspreis scheitern wird, hier die Kursentwicklung der wichigsten
Österreichichen Banken von 1.8.2024 (vor letztem gescheitertem Addiko
Übernahmeangebot um 22€ von slowenischer NLB) bis 1.4.2026 laut Daten
von L&S:


Bank, Kurs 1.8.24 -> Kurs 1.4.26 => Kursentwicklung
-----------------------------------------
Bawag 67,4 -> 130,4 => +93,47%
RBI 17,95 -> 37,04 => +106,35%
Erste 47,92 -> 94,45 => +97,10%

Durchschnitt dieser drei Banken +98,97%

Bank, Kurs 1.8.24 -> Kurs 1.4.26 => Kursentwicklung
-----------------------------------------
Addiko 20,9 -> 25,1 => +20,10%


Druchschnittlich +98,97% versus +20,10% ...

Das ist Wunschdenken von Seiten Angebotsleger RBI, kein seriöses
Angebot. Da wird sich noch so Einiges tun...

  

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>
>Druchschnittlich +98,97% versus +20,10% ...
>
>Das ist Wunschdenken von Seiten Angebotsleger RBI, kein
>seriöses
>Angebot. Da wird sich noch so Einiges tun...
>

Auf den alternativen Handelsplattformen (L&S, gettex,
Baader Bank) notiert Addiko jetzt wieder zwischen 25.00€
und 26.40€.

Ich bin Aktionār, nicht im Traum würd ich dran denken,
um 23.05€ zu verkaufen. Ich denke, ich sehe das nicht als
Einziger so. Wie gesagt, da wird sich noch Einiges tun,
wait and see...

  

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>
>Auf den alternativen Handelsplattformen (L&S, gettex,
>Baader Bank) notiert Addiko jetzt wieder zwischen 25.00€
>und 26.40€.
>

... jetzt zwischen 25.60€ und 26.80€, in Stuttgart
gar 27.00€ ...

In Wien ist sie ja mit Anfang April in das Segment
Standard Market Auction gewechselt, wird da also nur
noch zur Mittagsauktion gehandelt.

  

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>>
>>Auf den alternativen Handelsplattformen (L&S, gettex,
>
>>Baader Bank) notiert Addiko jetzt wieder zwischen 25.00€
>>und 26.40€.
>>
>
>... jetzt zwischen 25.60€ und 26.80€, in Stuttgart
>gar 27.00€ ...
>

... aktuellster Kurs
08:15:30, Frankfurt, 27.00€, Geld/Brief 27.10€/29.00€

  

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>deswegen
>
>>08:15:30, Frankfurt, 27.00€, Geld/Brief 27.10€/29.00€
>

Na wer sagts denn!

... dass es so schnell geht, dachte ich nicht ...

Die Richtung stimmt!

  

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>>deswegen
>>
>>>08:15:30, Frankfurt, 27.00€, Geld/Brief 27.10€/29.00€
>>
>
>Na wer sagts denn!
>
>... dass es so schnell geht, dachte ich nicht ...
>
>Die Richtung stimmt!

Die Knauserer von der Raiffeisen werden nachbessern müssen...

  

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>>>deswegen
>>>
>>>>08:15:30, Frankfurt, 27.00€, Geld/Brief
>27.10€/29.00€
>>>
>>
>>Na wer sagts denn!
>>
>>... dass es so schnell geht, dachte ich nicht ...
>>
>>Die Richtung stimmt!
>
>Die Knauserer von der Raiffeisen werden nachbessern müssen...

So sie ernsthaft interessiert sind, wird das wohl nicht
ausbleiben...

  

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>Die Knauserer von der Raiffeisen werden nachbessern müssen...

Da kennst die Knauserer aber schlecht 😀

Erinnere Dich an die CA-Übernahme: der Schwarze Block war so von sich überzeugt, dass sie keinen Schilling mehr bieten wollten. Egal ob die Konkurrenz mehr bietet. Justament.

  

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Erweitere den Vergleichszeitraum ein wenig, dann haben wir auch bei der Addiko eine Verdoppelung gesehen.

Und ich glaub, Addiko ist doch ein bisserl eine andere Liga als RBI, Erste und Bawag, daher würd ich sie nicht so direkt vergleichen wollen.

Was aber jedenfalls für einen Anstieg sprechen sollte, das ist der vor kurzem vom BK genannte Buchwert von 44 Euro.

Hat das schon jemand hinterfragt, gibt es etwas daran zu rütteln?

  

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Thema #210490

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