Porr mit Gewinnplus 2018 - Neue Rekorde bei Leistung und Aufträgen
Baukonzern sieht Nachfrage in Heimmärkten ungebrochen - Marktumfeld aber "herausfordernd"

Österreichs zweitgrößter Baukonzern, die Porr, hat voriges Jahr seinen Gewinn ausgebaut und will für 2018 eine unveränderte Dividende zahlen. Bei Leistung und Auftragsbestand wurden neue Rekorde erzielt. Der Ausblick für 2019 ist positiv: Die Nachfrage im Bausektor ist ungebrochen, es gibt Vollauslastung. Die Produktionsleistung soll 2019 über 2018 liegen, erklärte Porr Montagfrüh.
Zum dritten Mal in Folge erreichte der börsennotierte Bauriese bei der Bauleistung ein zweistelliges Plus, sie stieg um 18,0 Prozent auf 5,59 Mrd. Euro - ein neuer Rekordwert. Deutliche Steigerungen verzeichneten hier hauptsächlich der Industrie- und Ingenieurbau sowie internationale Infrastrukturprojekte.

Der Auftragsstand erreichte ein All-Time-High und wuchs um 11,5 Prozent auf 7,10 Mrd. Euro. Neben vielen Hochbauvorhaben habe man vor allem neue Infrastruktur-Großprojekte akquiriert.

Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte Porr mit einem Anstieg um 3,3 Prozent auf 88,1 (85,3) Mio. Euro das bisher zweitbeste Ergebnis. Der Jahresüberschuss lag mit 66,2 (63,7) Mio. Euro um 3,9 Prozent über dem Jahr davor. Je Aktie sind dies 2,17 (2,09) Euro. Die Dividende soll bei 1,10 Euro pro Anteilsschein beibehalten werden.

Die ergebnisseitig stabile Entwicklung habe man trotz marktbedingter Engpässe entlang der Wertschöpfungskette sowie dem bestehenden Kostendruck bei Baumaterialien und knappen Ressourcen bei Zulieferern erreicht, betonte das Unternehmen. Deutliche Fortschritte habe man in Deutschland erzielt, das EBT habe dort - nach einem Verlust 2017 - ins Positive gedreht, der angekündigte Turnaround sei also erreicht worden.

Trotz zweistelligem Wachstum habe man die Nettoverschuldung stabil gehalten, die betrug zu Jahresende 150 (147) Mio. Euro, nur um 1,9 Prozent mehr als Ende 2017. Das Eigenkapital legte im Jahresabstand auf 618 (597) Mio. Euro zu, die Eigenkapitalquote betrug 19,9 (20,7) Prozent. Ende 2018 waren 320 Mio. Euro liquide Mittel vorhanden.

Mit dem hohen Auftragsbestand gehe Porr gestärkt in die Zukunft, heißt es im Ausblick. Doch sei das Marktumfeld "herausfordernd" - wegen des Fachkräftemangels, der Engpässe bei Subunternehmern sowie steigenden Baupreisen und Lohnkosten. Die Nachfrage in den Porr-Heimmärkten sehe man ungebrochen. Klarer Fokus bleibe auch für 2019 die operative Exzellenz. Das hohe Leistungsniveau von 5,59 Mrd. Euro 2018 wolle man 2019 moderat steigern.

Der Mitarbeiterstand erhöhte sich - vor allem akquisitionsbedingt - um 7,3 Prozent auf 19.014 (17.719).

  

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Porr ausführlich im O-Ton:

PORR 2018 mit Bestwerten bei Leistung und Auftragsbuch sowie gutem Ergebnis 

Neue Rekorde bei Leistung und Auftragsbestand
Kontinuität in der Dividende mit EUR 1,10 pro Aktie
EUR 88,1 Mio. zweitbestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte
Ungebrochene Nachfrage im Bausektor und Vollauslastung
Produktionsleistung über dem Vorjahr

Das Jahr 2018 zeigt es ganz deutlich: Die PORR ist als Bauunternehmen bei Kunden und Auftraggeber die erste Wahl. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von über EUR 7 Mrd. ist sie gut für die Zukunft gerüstet. Zum dritten Mal in Folge konnte sie auch in der Leistung ein zweistelliges Plus erzielen. Mit einer Produktionsleistung von rund EUR 5,6 Mrd. erreichte die PORR einen Zuwachs von rund 18,0 %. Die Gruppe ist in allen fünf europäischen Heimmärkten führend verankert und erbringt hier rund 88 % ihrer gesamten Produktionsleistung.

„Konsequent von Anfang bis zum Ende. Mit unserem Fokus gewinnen wir intelligent an Kraft und bauen auf unsere Stärken. In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Jahr konnten wir unsere Position weiter festigen und ein solides Ergebnis erzielen“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Das Bauen liegt uns im Blut und als Full-Service-Provider schauen wir zuversichtlich auf 2019.“ 

Spitzenwerte in Auftragsbestand und Leistung

Die PORR bestätigte ihre führende Position im Geschäftsjahr 2018 erneut. Der Auftragsbestand erreichte mit EUR 7.100 Mio. einen neuen Rekordwert und lag mit 11,5 % über dem Vorjahreswert. Das Auftragsbuch konnte sich in den vergangenen acht Jahren fast verdreifachen - ein Beweis für die Kompetenz der PORR in einem kompetitiven Marktumfeld. Durch selektive Auftragsakquisition wurde ein stabiler Auftragseingang von EUR 6.326 Mio. (Vorjahr: EUR 6.301 Mio.) erzielt. Neben einer Vielzahl von Projekten im Hochbau wurden insbesondere neue Infrastruktur- Großprojekte akquiriert. Viele Großaufträge schaffen ein stabiles Fundament für die Zukunft – unter anderem das komplexe Infrastrukturprojekt Brenner Basistunnel in Österreich, die Schnellstraße S3 in Polen oder der Beschleuniger- komplex FAIR in Deutschland.

Die Produktionsleistung erhöhte sich auf den Rekordwert von EUR 5.593 Mio. und zeigte mit 18,0 % einen Zuwachs, der über dem Schnitt der europäischen Baubranche lag und über alle Heimmärkte hinweg erwirtschaftet werden konnte. Eine deutliche Steigerung verzeichneten vor allem die Bereiche Industrie- und Ingenieurbau sowie die internationalen Infrastrukturprojekte. Mit 68,6 % erzielte die PORR erneut den Großteil der Leistung in Österreich und Deutschland. Polen wuchs am stärksten und erreichte mittlerweile einen Anteil von 11,6 % an der gruppenweiten Produktionsleistung.

Zweitbestes Ergebnis und attraktive Dividende

Das Ergebnis vor Steuern lag mit EUR 88,1 Mio. oder 3,3 % über dem Niveau des Vorjahres (EUR 85,3 Mio.). Dabei verstärkte die PORR ihren Fokus auf operative Exzellenz und erzielte ergebnisseitig eine stabile Entwicklung. Trotz marktbedingter Engpässe entlang der Wertschöpfungskette sowie dem bestehenden Kostendruck bei Baumaterialien und knappen Ressourcen bei Zulieferern. Das Marktumfeld verschärfte sich in Polen und wirkte sich ergebnisseitig negativ aus. Deutliche Fortschritte wurden in Deutschland erzielt, das EBT drehte – nach einem Verlust im Vorjahr – ins Positive. Der angekündigte Turnaround wurde erreicht. 

Der Jahresüberschuss betrug im Jahr 2018 EUR 66,2 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 2,17 und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %. 

Die PORR hält an ihrer verlässlichen Dividendenpolitik fest. Für das Geschäftsjahr 2018 wird der Vorstand der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von EUR 1,10 vorschlagen. Mit einer Dividendenrendite von rund 6 % basierend auf dem Jahresschlusskurs 2018 ist die PORR ein Top-Dividendentitel.

Solide Bilanz und verbessertes Cashflow-Profil

Die Bilanzsumme der PORR lag zum 31. Dezember 2018 mit EUR 3.115 Mio. um 8,0 % über dem Vorjahr – bedingt durch die Umsatzausweitung und Akquisitionen. Trotz zweistelligem Wachstum konnte die PORR die Nettoverschuldung stabil halten. Sie betrug zum Jahresultimo EUR 150 Mio. und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr nur marginal um 1,9 %. Zum 31. Dezember 2018 stieg das Eigenkapital auf EUR 618 Mio., die Eigenkapitalquote belief sich auf 19,9 % (Vorjahr: 20,7 %). 

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit erhöhte sich – durch ein optimiertes Working Capital Management – im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich auf EUR 186 Mio. Finanzverbindlichkeiten wurden getilgt, dadurch verringerte sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit signifikant auf EUR -155 Mio. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag EUR 320 Mio. 

Mit Technologie sichtbar gestalten

Die PORR setzt verstärkt auf vernetzte und innovative Lösungen in der Planung und im Bau. Neue Technologien wie Building Information Modeling (BIM) und Lean Construction ermöglichen neue Formen der Kooperation aller Projekt- teilnehmer im gesamten Design- und Bauprozess. „Damit setzen wir Projekte um, die andere für unmöglich gehalten haben“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Letztendlich profitiert der Kunde davon. Eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand mit kürzerer Bauzeit, toller Qualität und Budgetdisziplin.“ 

Zeitgleich setzt die PORR auf eine moderne Unternehmenskultur mit PORR eigenen Prinzipien. Um die neue Generation von PORRianerinnen und PORRianern zu fördern, wurde 2018 der moderne PORR Ausbildungscampus gestartet. Der Schulungsbeginn erfolgt im September 2019. 

  

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Porr stellt Ertrag vor Wachstum: 2018 Rekorde bei Leistung, Aufträgen
Baukonzern erfreut sich hoher Auslastung: Nachfrage in Heimmärkten ungebrochen - Umfeld aber "herausfordernd" - CEO pariert Kritik an Kostensteigerungen - Deutschland "nachhaltig positiv"

Österreichs zweitgrößter Baukonzern Porr kann sich über eine Vollauslastung beinahe aller Kapazitäten freuen. 2019 und 2020 stelle man aber jedenfalls Ertrag vor Umsatzwachstum, betonte Generaldirektor Karl-Heinz Strauss am Montag im Bilanzpressegespräch. Voriges Jahr markierten Bauleistung und Auftragsstand neue Rekorde. Der börsennotierte Bauriese zählt mittlerweile fast 20.000 Mitarbeiter.

In den Kernmärkten seien Bauindustrie und Baugewerbe "sehr ausgelastet", die Nachfrage dort sei ungebrochen, so Strauss. Überhitzt sei der Sektor in Polen: Dort kämen viele Projekte gleichzeitig auf den Markt, weil jeder die Kofinanzierungen des EU-Kohäsionsfonds ausnutzen wolle. Deutschland habe allgemein ein Kapazitätsproblem, weil der Markt von kleinen und mittleren Playern geprägt sei.

Das Marktumfeld sei "herausfordernd", so Porr im Ausblick - wegen des Fachkräftemangels, der Engpässe bei Subunternehmern sowie steigenden Baupreisen und Lohnkosten. Vor allem in Polen habe sich dieser Trend 2018 verstärkt, dessen Ende vorerst noch nicht absehbar sei. In dem Land gebe es zudem eine Knappheit an Baumaterial. Porr selbst nehme in Polen nur mehr sehr gut kalkulierte Projekte herein.

Preisanstiege seien auch für die Porr als Baukonzern nicht immer gut, verwies Strauss etwa auf Kritik heimischer Wohnbauträger, die sich generell wiederholt über einen starken Kostenschub und Verzögerungen bei Bauprojekten beklagen. Der Porr-Chef rechnete vor, dass Bauindustrie und -gewerbe im Zeitraum 2011/12 bis 2018 den Großteil der Kostensteigerungen selbst "geschluckt" hätten: Die Kosten seien in der Zeit um fast 30 Prozent gestiegen, den Firmen weitergegeben habe man aber nur 13 Prozent, 17 Prozent selbst aufgefangen. In Deutschland, wo Porr 2018 beim EBT wieder in die Gewinnzone gekommen ist, sieht Strauss diese Entwicklung als nachhaltig an; nahezu alle Bereiche seien positiv, auch der Hochbau. Für 2019 rechne man im Nachbarland mit einem deutlich besseren Ergebnis als 2018.

Bei der Bauleistung erreichte Porr 2018 zum dritten Mal in Folge ein zweistelliges Plus, sie stieg um 18,0 Prozent auf 5,59 Mrd. Euro - ein neuer Rekordwert. Deutliche Anstiege verzeichneten hier hauptsächlich der Industrie- und Ingenieurbau sowie internationale Infrastrukturprojekte. Heuer soll die Produktionsleistung über dem Vorjahr liegen. Der Auftragsstand erreichte ein All-Time-High, er wuchs 11,5 Prozent auf 7,10 Mrd. Euro. Neben vielen Hochbauvorhaben habe man vor allem neue Infrastruktur-Großprojekte akquiriert.

Gemessen an der Leistung war der Heimmarkt Österreich, an dem sich Porr als Nummer 1 sieht, mit 2,3 Mrd. Euro oder 42 Prozent Anteil weiterhin klar der größte der Porr-Märkte, wie Finanzvorstand Andreas Sauer sagte - gefolgt von Deutschland mit 1,5 Mrd. Euro (27 Prozent) sowie Polen (12 Prozent) und dann der Schweiz (4 Prozent) und Tschechien (3,6 Prozent). Beim Nachbarn Deutschland sei man, je nach Betrachtung, die Nummer 4 oder 5, sagte Straus. Rumänien und Slowakei könnten 2020 oder 2021 zu Kernmärkten aufrücken. Anders bei Norwegen: Dort plane man aus heutiger Sicht nicht, ins Flächengeschäft zu gehen, das Projektgeschäft sei aber nachhaltig.

In UK beobachte man, was mit dem "Brexit" sei, so der CEO. Man habe dort ein Projekt, das laufe gut, und man beobachte zwei weitere Projekte. Wie Norwegen und UK seien auch Katar und Dubai stabile Projektmärkte, sagte Strauss. In Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bleibe Porr weiter engagiert und evaluiere vorsichtig aufkommende Marktpotenziale. In der Übergabe steht in Katar das Al-Wakrah-Stadion - Austragungsort der Fußball-WM 2022 -, am 16. Mai finde das Stadion-Eröffnungsspiel statt. Davor zeichnete Porr in Katar für den Bau der fast 17 km langen "Green Line" des U-Bahn-Systems von Doha verantwortlich. In Dubai realisiert Porr für die Stadt das "Deep Tunnel Storm Water System", eine mehr als 10 km lange Tunnelkonstruktion, die Grund- und Niederschlagswasser in Richtung eines Pumpwerks am Meer leiten soll. Nach der bis zur Expo 2020 geplanten Fertigstellung werden rund 40 Prozent des Stadtgebiets von Dubai über dieses System entwässert. Mit dem Projekt schaffte Porr den Markteintritt in VAE.

Seine Geschäftsfeld-Aufteilung hat Porr mit Jahresbeginn neu aufgestellt, also verschlankt. Bildeten früher Österreich/Schweiz/Tschechien sowie Deutschland, Internationales und Umwelt die vier Business-Units, sind es jetzt drei: 1 Österreich/Schweiz/Umwelttechnik, 2 Deutschland, 3 Polen&Norwegen/Tschechien&Slowakei/Tunnelbau/Katar&VAE/Rumänien/UK.

  

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SRC bestätigt Kursziel bei 33 Euro und Kaufvotum für Porr-Aktien
Nach Geschäftsbericht für 2018

Die Analysten von SRC Research haben nach Zahlenvorlage der Porr ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns bei 33,00 Euro beibehalten. Auch die Anlageempfehlung wurde mit "Buy" bestätigt.

Die am Montag vorgelegten Geschäftszahlen zu 2018 seien zufriedenstellend, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff in seiner jüngsten Studie. Der Auftragsbestand sei stark und auf Rekordniveau.

Porr wolle sich weiterhin auf "operative Exzellenz" fokussieren, konstatiert Scharff weiter. Der zweitgrößte Baukonzern Österreichs stelle bis 2020 eine EBT-Marge von drei Prozent in Aussicht. Der Experte zeigt sich weniger optimistisch und rechnet mit einem Zuwachs beim Vorsteuerergebnis von nur zwei Prozent.

Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr einen Gewinn von 2,32 Euro je Aktie. Die Prognosen für das Folgejahr liegen bei 2,98 je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,15 (2019) und 1,25 (2020) Euro je Aktie erwartet.

  

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Porr baute im ersten Quartal Verluste ab

Saisonal bedingten Fehlbetrag unter dem Strich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,8 auf 9,1 Mio. Euro gesenkt - Auftragsbücher sind voll

Der Baukonzern Porr hat das erste Quartal 2019 mit geringeren Verlusten abgeschlossen als im Vorjahreszeitraum. Dank anhaltend hoher Nachfrage verringerte sich der Periodenverlust von 9,8 auf 9,1 Mio. Euro, je Aktie lag der Fehlbetrag (EPS) bei 36 Cent. Für das Gesamtjahr ist das Management zuversichtlich, die hohe Bauleistung von 5,59 Mrd. Euro aus 2018 "moderat steigern zu können".
"Die Performance der Porr im ersten Quartal unterstreicht unseren Kurs - es gilt weiterhin Ertrag vor Wachstum. Der Rekordauftragsbestand gibt uns die Feuerkraft dafür", so Konzernchef Karl-Heinz Strauss heute, Dienstag. Es sei für den Bausektor branchentypisch, in den ersten Monaten des Jahres "negative Ergebnisbeiträge" zu "erzielen". Die Zahlen im ersten Quartal seien wenig aussagekräftig für das gesamte Jahr.

Der Auftragspolster ist mit einem Volumen von 7,4 Mrd. Euro prall gefüllt - der Bestand vergrößerte sich gegenüber dem ersten Quartal 2018 (6,7 Mrd. Euro) um 10,8 Prozent. Der Auftragseingang entwickelte sich stabil - mit einem Plus von 1,5 Prozent von 1,35 Mrd. auf 1,37 Mrd. Euro. In einem "herausfordernden Marktumfeld" stärke der hohe Auftragsbestand die Position der Porr essenziell und sichere die Kapazitätsauslastung über 2019 hinaus, teilte der Konzern mit.

Die Produktionsleistung erhöhte sich zwischen Jänner und März um 3 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro, obwohl auch das Vorjahr schon "außergewöhnlich stark" gewesen sei. Zu dem Wachstum hätten vor allem die Märkte Österreich, die Schweiz und Deutschland beigetragen. Im übrigen Ausland war das Leistungsniveau geringer als im Vorjahr, da einige Großprojekt ausgelaufen sind. Die Umsatzerlöse stiegen von 907,6 Mio. auf 945,4 Mio. Euro (plus 4,2 Prozent).

Der Verlust vor Steuern sank zwischen Jänner und März von 13 auf 11,8 Mio. Euro um 9,2 Prozent. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwirtschaftete Österreichs zweitgrößter Baukonzern (hinter der Strabag) einen Gewinn (EBITDA) von 31,7 Mio. Euro, nach 20 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die Porr beschäftigte im ersten Quartal 18.473 Mitarbeiter (plus 5,8 Prozent), vor einem Jahr waren es 17.464 Arbeitnehmer.

Das Eigenkapital sank von 618 auf 602 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote von 19,9 auf 17,5 Prozent. Die Nettoverschuldung weitete sich per Ende März 2019 gegenüber Ende Dezember 2019 - saisonal bedingt - von 150 Mio. auf 699 Mio. Euro massiv aus. Zum Vorjahresstichtag hatte sie 345,2 Mio. Euro betragen. Die Erstanwendung des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 hätte "insbesondere einen erhöhenden Effekt auf die Nettoverschuldung" von rund 200 Mio. Euro. Durch das starke Wachstum des Vorjahres, insbesondere im vierten Quartal, sowie die strategische Absicherung von Lieferanten, sei der Mittelabfluss aus dem Working Capital heuer im ersten Quartal 2019 gestiegen. Außerdem seien das Schuldscheindarlehen aufgestockt (203 Mio. Euro) und das Finanzierungsprofil somit verbessert worden.

  

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SRC bestätigt Empfehlung "Buy" und Kursziel 33 Euro für Porr-Aktie

Nach Vorlage der Erstquartalszahlen 2019 - Auftragspolster stieg auf Rekordniveau

Die Analysten von SRC Research haben nach der heutigen Zahlenvorlage des Baukonzerns Porr sowohl ihre Anlageempfehlung "Buy" als auch das Kursziel von 33 Euro bestätigt. 2019 startet mit einem Auftragspolster auf Rekordniveau, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff in seiner jüngsten Studie. Zudem seien auch die Gewinnmargen verbessert worden.
Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr unverändert einen Gewinn von 2,32 Euro je Aktie. Die Prognosen für das Folgejahr liegen bei 2,98 je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,15 (2019) und 1,25 (2020) Euro je Aktie erwartet.

  

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Weiteres Plus beim Auftragsbestand, Profitabilität leicht angestiegen 

Die PORR erzielte in den ersten drei Monaten 2019 eine Produktionsleistung von EUR 1,05 Mrd. (+3% j/j) und einen leichten Anstieg des Vorsteuerergebnisses auf EUR – 11,8 Mio. (+9,2% j/j). Der negative Ergebnisbeitrag ist branchentypisch für den Bausektor und die Q1-Zahlen auch wenig aussagekräftig für das Gesamtjahr. Der Auftragsbestand legte sogar weiter auf EUR 7,42 Mrd. (+10,8% j/j) zu. Die selektivere Auftragsannahme (Ertrag vor Wachstum) machte sich in einem geringeren Zuwachs bei den Neuaufträgen bemerkbar von 1,5% auf EUR 1,37 Mrd.

Ausblick

Für 2019 peilt das Management eine moderate (~ 5%) Steigerung des Leistungsniveaus ohne konkrete Ziele, insbesondere in Bezug auf die Profitabilität, zu nennen. Die Aktie hat sich deutlich von ihrem Tief zu Jahresende erholt, die unverändert guten Wachstumsaussichten sowie eine Erholung der Margen gekoppelt mit einer attraktiven Dividendenrendite sprechen dennoch für die Aktie. Ex-Dividenden Tag ist der 4. Juni (EUR 1,10/Aktie, Dividendenrendite von knapp 5%). 

Erste Bank

  

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EANS-News: Strabag PFS kauft Porreal Polen und Tschechien

Die STRABAG PFS Austria stärkt ihre geografische Präsenz weiter: Sie hat heute, Mittwoch, den Vertrag zur Übernahme von 100 % der Anteile an der PORREAL Polska sp. z o.o., Warschau, und der PORREAL Cesko s.r.o., Prag, unterzeichnet. Damit ergänzt sie ihr Leistungsportfolio um weitere technische Kompetenzen und erschließt neue Kundensegmente. Die Unternehmen standen bisher im Eigentum des PORR-Konzerns, der sich aus dem Property und Facility Management-Geschäft in diesen Regionen zurückzieht.

"Nach den Zukäufen von Caverion Polska und des Property Managements der deutschen CORPUS SIREO Real Estate GmbH innerhalb von wenigen Monaten setzen wir nun einen weiteren Schritt, um unsere Marktposition in unserem Kerngeschäft Property und Facility Services zu festigen", unterstreicht Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, des Mutterkonzerns von STRABAG Property and Facility Services, die strategische Bedeutung dieses Geschäftsfelds. Mit dem Zukauf steigt STRABAG PFS in Polen zu den Top 5 im Markt auf.

In Summe generieren die beiden Gesellschaften einen jährlichen Umsatz von etwa EUR 6 Mio. Bei PORREAL in Polen sind 83 Mitarbeitende mit dem technischen und infrastrukturellen Facility Management größtenteils für Büroimmobilien in Warschau betraut. Neben diesem neuen Kundensegment erhöht STRABAG PFS durch die Akquisition ihre Eigenleistungstiefe in den Bereichen Kälte- und Brandschutz. Umgekehrt profitieren die bisherigen Kundinnen von PORREAL von integrierten Facility Management-Leistungen sowie von der Expertise des STRABAG-Konzerns im Bereich Bauen im Bestand. In Tschechien wird der Großteil des Umsatzes in Prag mit zwölf technischen Fachkräften erbracht.

  

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Die an der Warschauer Börse notierte Polski Holding Nieruchomości (PHN) hat mit der PORR einen Vertrag über den Bau des 155 Meter hohen SKYSAWA Hochbaus unterzeichnet. Der aus zwei Gebäuden bestehende Büro- und Geschäftskomplex wird an der Świętokrzyska 36 in Warschau errichtet. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rd. EUR 75,6 Mio. (rd. PLN 325,17 Mio.). Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 abgeschlossen.

„Der SKYSAWA Büro- und Geschäftskomplex wird das aufstrebende Büroviertel an der Świętokrzyska sowie die Warschauer Skyline nachhaltig positiv prägen. Wir sind zuversichtlich, dass das Projekt zu einem weiteren Aushängeschild der PORR in Polen wird. Wir haben bereits zahlreiche Infrastrukturprojekte in Polen realisiert und freuen uns sehr, unsere Kernkompetenz im Hochbau erneut unter Beweis zu stellen“, so Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR.



Die Bauarbeiten auf dem Grundstück an der Świętokrzyska beginnen unmittelbar, nach der Vorbereitung der Baustelle. Die erste Phase umfasst den Abbruch sowie Bau- und Erdarbeiten. Das Projekt wird voraussichtlich innerhalb von 36 Monaten realisiert: Die Fertigstellung von Gebäude A mit einer Fläche von ca. 11.500 m2, 10 Stockwerken und einer Höhe von 40 m ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Die von Gebäude B, einem 155 Meter hohen Turm mit 40 Stockwerken, für das zweite Quartal 2022. Die Consultinggesellschaft Colliers International ist für das Marketing und den Vertrieb der Investition verantwortlich.



Hohe Anforderungen an prestigeträchtiges Projekt

„Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Generalunternehmers für das SKYSAWA-Projekt waren in erster Linie die Erfahrung der an der Ausschreibung beteiligten Unternehmen sowie die Attraktivität ihres Angebots. Wir wollten, dass ein Bauunternehmer, der den Bau unserer Vorzeigeinvestition ausführt, nicht nur Hochhäuser in seinem Portfolio hat, sondern auch zertifizierte Projekte. Wenn alles nach Plan verläuft, übergeben wir die Baustelle in wenigen Tagen an den Generalunternehmer“, so Marcin Mazurek, CEO der Polski Holding Nieruchomości.



SKYSAWA ist ein moderner Büro- und Geschäftskomplex mit einer Bruttogrundfläche von ca. 40.000 m2 und einem Gesamtvolumen von 225.000 m³. Der Gebäudekomplex liegt in hervorragender Lage – direkt im Zentrum der Hauptstadt, inmitten der Straßen Świętokrzyska, Twarda, Mariańska und Jana Pawła II, in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs Rondo ONZ. SKYSAWA wird als eines von wenigen Gebäuden in Warschau über eine direkte Verbindung zur Metrostation verfügen.

  

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Porr-Baukonzern geht mit Rekordaufträgen schwierigem Umfeld entgegen
Dickes Orderbuch ermöglicht Margen-Verbesserung - Bau-Nachfrage ungebrochen, aber Fachkräftemangel, Subfirmen-Engpässe, hohe Materialkosten - Programm "Porr 2025" soll Konzern verschlanken

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat seinen Auftragsbestand zur Jahresmitte auf eine Rekordhöhe von 7,60 Mrd. Euro aufstocken können - nach 6,53 Mrd. Euro ein Jahr zuvor - und verzeichnet auch eine ungebrochen starke Nachfrage nach seinen Baudienstleistungen. "Dennoch sehen wir einem schwierigen Marktumfeld entgegen", sagte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss am Donnerstag.

Im Einklang mit der Weichenstellung auf "profitables Wachstum und operative Exzellenz" hat der Konzern heuer im ersten Halbjahr die Produktionsleistung nur leicht um 1,6 Prozent auf 2,50 Mrd. Euro gesteigert, und der Umsatz sank sogar um 1,9 Prozent auf 2,18 Mrd. Euro. Dafür lag man beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 95,4 Mio. Euro um 31,8 Prozent besser, das Vorsteuerergebnis stieg um 24,4 Prozent auf 8,2 Mio. Euro. Der Nettogewinn übertraf mit 6,0 (5,6) Mio. Euro den Vergleichswert leicht.

Der Rekord-Auftragsbestand schaffe eine Vollauslastung im Konzern und ein stabiles Fundament für die Porr. Das ermögliche eine selektive Akquisition von Projekten und in Folge eine nachhaltig verbesserte Margen-Situation. Die Neuaufträge wuchsen bis Ende Juni im Jahresabstand um 14,4 Prozent auf 3,00 Mrd. Euro, der Orderstand kletterte um 16,4 Prozent auf 7,60 Mrd. Euro. Beim Mitarbeiterstand legte der Konzern gegenüber Mitte 2018 um 4,9 Prozent auf 19.339 (18.428) zu.

Die Nachfrage im Bau sei ungebrochen - dem stünden aber Fachkräftemangel, enorme Kapazitätsengpässe bei Subunternehmern sowie ein anhaltend hohes Kostenniveau bei Baumaterialien, Logistik usw. entgegen. Bedingt durch das hohe Wachstum in den vergangenen Jahren habe man das Transformationsprogramm "Porr 2025" eingeleitet: Man verschlanke die Business Units, optimiere die Kosten der Zentralfunktionen und vereinfache Managementstrukturen. Weitere strategische Initiativen sollen den Fokus auf die bestehenden Heimmärkte und die Kernkompetenzen schärfen, operative Prozesse verbessern und die Kostendisziplin erhöhen, heißt es.

2019 will der Baukonzern - dank des dicken Orderbuchs - das Leistungsniveau 2018 von 5,59 Mrd. Euro übertreffen. Der tatsächliche Geschäftsverlauf sei aber abhängig von exogenen politischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche. Für die im Porr-Fokus stehenden Baumärkte in Europa würden Experten auf Basis aktueller Prognosen mit einem weitgehend stabilen Wachstum rechnen - freilich mit regionalen Unterschieden. Österreich, Deutschland und die Schweiz würden eine robuste Baukonjunktur zeigen. Tschechien, Slowakei, Rumänien und vor allem Polen sollten nachfrageseitig weiter wachsen. Doch in Polen gebe es keine Entwarnung bei Fachkräftemangel, Engpässen bei Nachunternehmern sowie beim Niveau von Materialpreisen und Löhnen. Der Druck auf die Margen bleibe hoch. In Katar bzw. den VAE verfolge man eine risikoreduzierte Strategie. Norwegen biete weiterhin Gelegenheiten im Infrastrukturbereich. Großbritannien weise für Porr "wegen der makroökonomischen Unsicherheit keine weiteren Potenziale" auf.

  

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Ausblick bestätigt, Neuaufträge ziehen an 

Die PORR erzielte im 1. Halbjahr 2019 eine Produktionsleistung von EUR 2,5 Mrd. (+1,6% j/j) und einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 18,4% auf EUR 17,4 Mio. Der Auftragsbestand legte sogar weiter auf EUR 7,6 Mrd. (+16,4% j/j) zu und auch die Neuaufträge legten kräftig um 14,4% auf knapp EUR 3 Mrd. zu.

Ausblick

Für 2019 peilt das Management unverändert eine moderate Steigerung des Leistungsniveaus ohne konkrete Ziele, insbesondere in Bezug auf die Profitabilität, zu nennen. Im Großen und Ganzen lieferte das Halbjahresergebnis keine großen Überraschungen, nur das dynamische Wachstum der Neuaufträge überraschte. Die Profitabilität blieb im 1. Halbjahr stabil, hier erwarten wir erst in den kommenden Quartalen eine Verbesserung mit Auslaufen der weniger profitablen Aufträge. Das Ziel einer Vorsteuermarge von 3% bezogen auf die Produktionsleistung im kommenden Jahr bleibt aufrecht. Für die PORR-Aktie sprechen die unverändert guten Wachstumsaussichten, eine Erholung der Margen sowie die attraktiven Dividendenrenditen (2019e: 6,2%). 

Erste Bank

  

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Porr - RCB senkt Kursziel von 23,0 auf 21,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bleibt aufrecht

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns Porr von 23,0 auf 21,0 Euro gekürzt. Ihr Kaufvotum "Hold" wurde vom Analysten Markus Remis bestätigt.

Remis sieht in den Zweitquartalszahlen 2019 zwar ein sich verbesserndes Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA), doch der Vorsteuergewinn stagnierte. Den Hauptgrund für die Kurszielreduktion sieht der Wertpapierexperte unter anderem in der ungenügenden Rentabilitätssteigerung. Der Konzern könne sein starkes Umsatzwachstum nicht überproportional auf die Ergebniszahlen umlegen.

RCB-Experte Remis erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie.

  

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Porr nominiert Josef Pein als Nachfolger von COO-Wenkenbach
Wenkenbach geht mit Ende Jänner 2020 in Ruhestand

Der Porr-Aufsichtsrat hat Josef Pein als Nachfolger für Hans Wenkenbach, derzeit Chief Operating Officer (COO) des börsenotierten Baukonzerns, nominiert. Die entsprechenden Beschlüsse sollen in der Aufsichtsratssitzung am 19. September gefasst werden, teilte Porr am Mittwoch mit.

Pein sei bereits seit den 1980er Jahren bei Porr tätig und seit 2011 Mitglied der Geschäftsführung. Er werde sein Amt mit Anfang des Jahres 2020 aufnehmen, Wenkenbach werde dann Ende Jänner mit Ablauf seiner Funktionsperiode in den Ruhestand gehen, hieß es in einer Aussendung.

  

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Porr sicherte sich bisher größten Bahnbauauftrag in Polen
Ordervolumen liegt bei rund 290 Mio. Euro - Fertigstellung voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 - Polnischer Partner baut Oberleitungen

Der österreichische Baukonzern Porr hat seinen bisher größten Bahnbauauftrag in Polen auf Schiene gebracht. Der Vertrag über ein Ordervolumen von rund 290 Mio. Euro wurde am Dienstag unterzeichnet, wie das Unternehmen heute mitteilte. Den Oberleitungsbau übernimmt der polnische Partner Trakcja System. Auf die Porr als Konsortialführerin (84 Prozent) entfallen etwa 244 Mio. Euro des Auftragsumfangs.
Bis Mai 2023 werden auf der fast 71 Kilometer langen Strecke zwischen Kalina und Rusiec Lodzki die Gleise und 148 Weichen erneuert sowie die Leit- und Sicherungstechnik, die Oberleitung und 17 Bahnübergänge modernisiert. Den Angaben zufolge müssen dabei auch 71 Ingenieurbauwerke saniert werden, so etwa auch eine knapp 100 Meter lange Eisenbahnüberführung über den Fluss Warta. Auftraggeber ist das polnische Eisenbahninfrastrukturunternehmen PKP PLK S.A.

"Die im 20. Jahrhundert errichtete Eisenbahnstrecke Nr. 131 ist nicht nur für den Personen-, sondern vor allem für den Güterverkehr von großer Bedeutung - sie verbindet die wichtige Industrieregion Oberschlesien mit den Ostseehäfen Danzig und Gdynia", erklärte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss in einer Pressemitteilung.

Mit dem vorliegenden Projekt sei die Porr bei Bahnbauaktivitäten in Polen seit 2011 bereits zum 35. Mal zum Zug gekommen. Der Entwurfsplan müsse nun binnen 90 Tagen fertig sein; sämtliche erforderlichen Baugenehmigungen sollten nach 13 Monaten vorliegen.

  

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Porr bekräftigt Rückzug aus Großbritannien
Strauss: Trotz der heutigen "scheinbaren" Brexit-Einigung - Baukonzern will Risiko begrenzen und geht in keine neue Märkte mehr

Der börsennotierte Baukonzern Porr wird sich trotz der "scheinbaren" Einigung auf eine Brexit-Vereinbarung am heutigen Donnerstag komplett aus Großbritannien zurückziehen. Das hat Generaldirektor Karl-Heinz Strauss am Nachmittag auf der Gewinn-Messe bekräftigt. Denn: "Wer weiß, wie es mit dem Brexit weitergeht."

Schon zum Halbjahrespressegespräch im August hatte der Baukonzern erklärt, das Land weise für Porr "wegen der makroökonomischen Unsicherheit keine weiteren Potenziale" auf. Nun sagte Strauss, man werde ein noch laufendes Projekt fertigstellen, aber kein neues angehen, auch wenn man etwa für Tunnelvorhaben für über eine Milliarde Pfund eingeladen worden sei.

Porr werde künftig in keine neuen Märkte gehen, weil das zusätzliches Risiko bedeuten würde, betonte der Chef des Konzerns mit 20.000 Mitarbeitern und 7,6 Mrd. Euro Rekord-Orderstand bei 2,2 Mrd. Euro Halbjahresumsatz. Der Auftragsstand sei so hoch, dass man sich eigentlich für die nächsten zwei Jahre keine Sorgen machen müsse, wie die Mitarbeiter beschäftigt werden könnten.

Über 90 Prozent der Umsätze erziele Porr in ganz stabilen Wachstumsmärkten, "da bleiben wir, da bauen wir aus". Daneben bleibe man in Katar und Dubai als Projektmärkten, reduziere dort aber das Jahresvolumen von 500 auf 150 Mio. Euro. In Kuwait, Bahrein oder Saudi-Arabien engagiere man sich dagegen nicht.

In Norwegen ist man laut Strauss erfolgreich mit Brücken-Projekten befasst - auch wenn es zuletzt bei einem davon Probleme gegeben hat. "Bei einer Brücke sind Fehler passiert, das eine Projekt wird auch negativ sein", sagte der Porr-Chef. Man sei dabei, die Probleme sukzessive abzuarbeiten und werde die Brücke in bestem Zustand übergeben.

Nach einem starken Wachstum in den Jahren 2017/18, in denen man um 40 Prozent zugelegt habe, sei 2019 als Konsolidierungsjahr vorgesehen, erinnerte Strauss: "Wir wollen nicht mehr zweistellig wachsen." Die Märkte Österreich und Schweiz würden gut laufen, ebenso Deutschland, wo es noch lange im Tiefbau positiv weitergehen werde, "egal wer dort regiert". In Polen gebe es gutes Wachstum, der Markt sei aber "leer gefegt von Personal"; es gebe keine Subunternehmer, man müsse auf eigene Leute zurückgreifen. Auch in Tschechien und der Slowakei laufe es gut.

Seine Neunmonatszahlen will der Porr-Konzern am 28. November vorlegen.

  

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Parteispenden sind nicht strafbar, auch wenn ein Vorsatz zur Beeinflussung besteht. Das bedeutet: Postenschacher ist nicht strafrechtlich relevant!

https://zackzack.at/2019/10/29/verfahren-gegen-kurz-grossspender-eingestellt-postenschach er-nicht-strafbar/

Die Tochter hat den Posten doch nur wegen der Qualifikation erhalten!

  

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Deutschlands zweithöchste Brücke mit Porr-Beteiligung fertiggestellt
Verkehrsfreigabe erfolgt - Porr war mit Errichtung der Pfeiler und Unterbauten beauftragt - Baukosten bei 175 Mio. Euro

Ein Mega-Brückenprojekt in Deutschland mit Beteiligung des Baukonzerns Porr ist am Donnerstag für den Verkehr freigegeben worden. Die Hochmoselbrücke, die eine direkte Straßenverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem Rhein-Main-Gebiet schafft, sei nach der Kochertalbrücke die zweithöchste Brücke in Deutschland, hieß es in einer Aussendung des Konzerns. Porr Deutschland war mit der Errichtung der Pfeiler und Unterbauten beauftragt.

Die Baukosten beliefen sich auf 175 Mio. Euro. Porr wurde Ende 2010 mit dem Projekt beauftragt. Nach acht Jahren Bauzeit erfolgte heute die Freigabe. Neben Stahlbetonarbeiten führte Porr auch Leistungen wie den Spezialtiefbau für die Baugruben und Böschungssicherungen durch.

  

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PORR AG: Vorläufige Geschäftszahlen Q3 2019 unter Vorjahr - PORR nimmt Gewinnerwartung zurück

Wien (pta014/25.11.2019/11:20) - -
Vorläufige Kennzahlen Q3:

* Produktionsleistung auf EUR 4.080 Mio. moderat gesteigert
* Hoher Auftragsbestand von EUR 7.358 Mio. mit guter Bonität
* EBT mit rund EUR 14,4 Mio. um EUR 16,8 Mio. deutlich unter Vorjahr
* Gewinnerwartung für das Gesamtjahr 2019 zurückgenommen

Die PORR AG erwirtschaftete nach vorläufigen ungeprüften Zahlen für die ersten neun Monate 2019 ein Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr. Auf Grundlage dieser Informationen sowie unter der Einbeziehung der eingeleiteten Analyse im Rahmen des Programms PORR 2025 passt der Vorstand die Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr 2019 an.

Die Neueinschätzung erfolgte aufgrund folgender Umstände:

- Die Business Unit 1 - Österreich und die Schweiz, sowie Business Unit 2 - Deutschland entwickelten sich im Rahmen der Erwartungen.

- Die Marktsituation in Polen (BU 3) zeigt - entgegen den Erwartungen des Vorstandes - noch keine Entlastung beim aktuell hohen Kostenniveau für Baumaterialien und Subunternehmerleistungen.

- Im Zuge der Analyse des Marktes Norwegen führte eine Neubewertung eines Projekts (BU 3) zu einer einmaligen Wertberichtigung.

- Die letztgenannten Faktoren Polen und Norwegen führten im Wesentlichen zu dieser negativen Ergebnisabweichung. Frühzeitig eingeleitete Maßnahmen konnten dieser Entwicklung nicht ausreichend entgegen wirken bzw verzögern sich in der Umsetzung.

Die Produktionsleistung im Q3 2019 belief sich auf EUR 4.080 Mio. und steigerte sich - wie geplant - moderat um 0,6 %. Sowohl Business Unit 1 - Österreich, Schweiz (BU 1) als auch Business Unit 2 - Deutschland (BU 2) zeigen eine stabile Entwicklung, während Business Unit 3 - International (BU 3) einen leichten Rückgang aufweist.

Der Auftragsbestand im dritten Quartal 2019 blieb - ungeachtet des anspruchsvollen Marktumfelds - mit EUR 7.358 Mio. oder einem Zuwachs von 7,6% auf einem sehr hohen Niveau. Der Auftragseingang sank um 4,1% auf EUR 4.338 Mio. wie geplant durch selektive Auftragsannahme.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Q3 2019 liegt mit EUR 14,4 Mio. deutlich unter dem Vorjahr.

Basierend auf dem bisherigen Geschäftsverlauf und der aktuellen Markteinschätzung erwartet der Vorstand, dass sich das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2019 - bei unveränderten Rahmenbedingungen - auf rund EUR 35 Mio. belaufen wird. Die PORR befindet sich in einem Konsolidierungsjahr und weist einen werthaltigen Auftragsbestand auf. Auf dieser Basis geht der Vorstand davon aus, dass die Produktionsleistung weiterhin moderat gesteigert werden kann.

Der Vorstand erwartet in den folgenden Jahren eine kontinuierliche Verbesserung der EBT-Marge.

Auf Basis der oben genannten Zahlen und aus heutiger Sicht wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von etwa EUR 0,40 pro Aktie vorschlagen.

Der tatsächliche Geschäftsverlauf kann allerdings, abhängig von exogenen politischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche, von aktuellen Erwartungen abweichen.

Der Bericht zum dritten Quartal 2019 wird wie geplant am 28.11.2019 veröffentlicht werden.

  

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Gleich mal einen SL bei 18,- gesetzt. Ich denke aber mal, dass bei 18:50, wenn nicht noch etwas daher kommt, mal fürs erst Schluss ist.

Gruß

  

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>Gleich mal einen SL bei 18,- gesetzt. Ich denke aber mal,
>dass bei 18:50, wenn nicht noch etwas daher kommt, mal fürs
>erst Schluss ist.
>
>Gruß

Stelle mich morgen mal mit 17,50 rein, vielleicht auch übermorgen, schauen wir mal.

  

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Bisheriges Kursziel von 33 Euro nach Gewinnwarnung nach unten revidiert

Die Analysten von SRC Research haben nach der heutigen Gewinnwarnung des Baukonzerns Porr ihr Kursziel für die Aktie von 33 auf 25 Euro nach unten gesetzt. Die Anlageempfehlung "Buy" wurde hingegen bekräftigt, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff.
Ausschlaggebend für die Gewinnwarnung sind laut Porr die Marktsituation in Polen, wo hohe Baukosten zu Buche schlagen, und eine "einmalige Wertberichtigung" im Zuge einer Neubewertung eines Projekts in Norwegen. Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr einen Gewinn von 1,06 Euro je Aktie. Die Prognose für das Folgejahr liegt bei 2,60 je Aktie bzw. bei 3,42 Euro für 2021. Die Dividendenschätzungen für diesen Zeitraum liegen auf jährlich 0,40 bzw. 1,10 und 1,25 Euro je Aktie.

  

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Das Norwegen Projekt kenne ich zufällig. Hat mir im beruflichen Umfeld mal wer ein wenig berichtet. Passiert halt wenn Amatuere ein solches Projekt machen. Das wird dann schnell sehr teuer.

  

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>Das Norwegen Projekt kenne ich zufällig. Hat mir im
>beruflichen Umfeld mal wer ein wenig berichtet. Passiert halt
>wenn Amatuere ein solches Projekt machen. Das wird dann
>schnell sehr teuer.


Um welches Projekt geht es überhaupt? Ich lese von einem Tunnel und einer Brücke in Norwegen.

  

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>>Das Norwegen Projekt kenne ich zufällig. Hat mir im
>>beruflichen Umfeld mal wer ein wenig berichtet. Passiert
>halt
>>wenn Amatuere ein solches Projekt machen. Das wird dann
>>schnell sehr teuer.
>
>
>Um welches Projekt geht es überhaupt? Ich lese von einem
>Tunnel und einer Brücke in Norwegen.

Ich tippe mal es geht um dieses: Längste Eisenbhanbrücke Norwegens
https://skandbaunews.e-ls.de/2018/10/23/porr-norwegen-minnevika-bruecke/

  

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>>Um welches Projekt geht es überhaupt? Ich lese von einem
>>Tunnel und einer Brücke in Norwegen.
>
>Ich tippe mal es geht um dieses: Längste Eisenbhanbrücke
>Norwegens
>https://skandbaunews.e-ls.de/2018/10/23/porr-norwegen-minnevika-bruecke/

Da kann man sicher schnell mal einen zweistelligen Millionenbetrag verlieren:

Norway, a one-off write-down in a double-digit
million Euro amount was initiated due to the revaluation of
the “E18 Rugtvedt” project.

  

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>Porr: Bisserl was gekauft @18,00
>
>Hoffentlicht kommt aus Norwegen nichts nocheinmal nach.
>
>

Ich kenn mich in der Bauwirtschaft nicht aus. Wieso sind die Margen so dünn? (Aufträge weiter an Subunternehmer?)

Die langfristigen Schulden stiegen von 407M auf 570M. Ist das bedenklich? Wofür wurde das Kapital eingesetzt?

  

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>Porr: Bisserl was gekauft @18,00
>
>Hoffentlicht kommt aus Norwegen nichts nocheinmal nach.


Verlust realisiert und mit etwas höherem Volumen @ 16,80 zurückgekauft.

Position noch relativ klein, befürchte da könnte noch ein One-off aus Norwegen kommen.

  

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Porr stellte Norwegen auf Prüfstand - Entscheidung im 1. Quartal 2020
Neunmonats-Nettogewinn schrumpfte von 23,3 auf 9,8 Mio. Euro - EBIT und weitere Ergebniszahlen durch IFRS-16-Erstanwendung belastet - Zudem aperiodischer Steueraufwand

Der Porr-Baukonzern hat nach einer Sonderabschreibung wegen eines Brückenprojekts in Norwegen und Problemen in Polen - weswegen kürzlich eine Gewinnwarnung abgesetzt werden musste - den Markt Norwegen auf den Prüfstand gestellt. Die finale Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise solle im ersten Quartal 2020 getroffen werden, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht.

Am Montag hatte Porr vorweg berichtet, dass das Ergebnis vor Steuern (EBT) nach neun Monaten im Jahresabstand um 54 Prozent von 31,2 auf 14,4 Mio. Euro abgesackt ist und im Gesamtjahr wohl von 88,1 auf rund 35 Mio. Euro zurückgehen wird. Auch die Dividende solle deutlich gekürzt werden, nämlich "aus heutiger Sicht" von 1,10 Euro auf 0,40 Euro je Aktie, hieß es.

Außer der einmaligen Wertberichtigung in Norwegen - auf der Gewinn-Messe Mitte Oktober hatte CEO Karl-Heinz Strauss von einem Brücken-Projekt gesprochen, bei dem Fehler passiert seien und das daher negativ sei - dämpft auch der Kostendruck in Polen den Ertrag. Polen zeige ein weiterhin hohes Kostenniveau für Baumaterialien und Subunternehmer, eine Entlastung sei aktuell nicht absehbar. An sich wird dem Markt Polen, abgesehen von den genannten Problemen und dem Margendruck, von Porr ein "starkes" Potenzial zugebilligt, auch wegen der hohen Nachfrage. Norwegen ist - wie Katar - auf "neutral" gesetzt, aus dem "schwachen" UK zieht sich Porr ohnedies zurück.

Heuer bis September ist der Nettogewinn (Periodenergebnis) im Jahresabstand um 58 Prozent von 23,3 auf 9,8 Mio. Euro geschrumpft, gab der Baukonzern nun im Bericht erstmals bekannt. Die Umsatzerlöse sanken um 3,4 Prozent auf 3,52 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand wuchs um 7,6 Prozent auf 7,36 Mrd. Euro, der Auftragseingang war dagegen mit 4,34 Mrd. Euro um 4,1 Prozent geringer. Der Mitarbeiterstand erhöhte sich im Schnitt auf 19.644 (+4,5 Prozent).

Fürs Gesamtjahr 2019 geht das Management davon aus, dass die Bauleistung weiterhin moderat gesteigert werden kann. Zudem stellt der Vorstand für die folgenden Jahre "eine kontinuierliche Verbesserung der EBIT-Marge" in Aussicht. Den Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) bis September um 36 Prozent auf 27,3 (42,6) Mio. Euro begründet Porr im wesentlichen mit höheren Abschreibungen (+35 Prozent auf 118,7 Mio. Euro) infolge der IFRS-16-Erstanwendung.

Trotz höherer Finanzerträge verringerte sich in den neun Monaten der Finanzerfolg aufgrund der durch höhere Leasingzinsen - bedingt durch EFRS-16-Anwendung - belasteten Finanzierungsaufwendungen auf -12,8 Mio. Euro, heißt es. Insgesamt verschlechterte sich das Vorsteuerergebnis (EBT) daher um 53,8 Prozent auf 14,4 Mio. Euro. Ein mit aperiodischen Effekten belasteter Steueraufwand von 4,6 Mio. Euro führte laut Porr zu dem Nettogewinnrückgang um 58 Prozent auf 9,8 Mio. Euro.

Die Eigenkapitalquote sank seit Ende 2018 von 19,9 auf 15,7 Prozent, die Nettoschulden wuchsen auf 785 (350) Mio. Euro.

  

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„profil“: Zahlreiche Geständnisse in Causa Baukartell
Ermittlungen gegen rund 300 Beschuldigte wegen mutmaßlicher Absprachen / mindestens 14 Personen geständig / 80 Fälle allein bei Porr
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist es im großen Baukartell-Ermittlungsverfahren der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in den vergangenen Monaten zu wichtigen Weichenstellungen gekommen. Seit 2016 ermittelt die WKStA Hand in Hand mit der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) wegen des Verdachts illegaler Absprachen bei Auftragsvergaben der öffentlichen Hand. Vorliegenden Unterlagen zufolge haben bisher zumindest 14 Mitarbeiter von Baufirmen – in unterschiedlichem Ausmaß – Geständnisse abgelegt.

Mittlerweile geht es im Ermittlungsverfahren zunehmend um die Rolle der Branchenschwergewichte: Porr und Strabag haben den Ermittlern zuletzt Untersuchungsberichte vorgelegt, die sie sich jeweils von einer Anwaltskanzlei erstellen ließen. Bei Porr ergab die interne Untersuchung Absprachen bei 80 Bauaufträgen des Landes Niederösterreich mit einem geschätzten Auftragsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Die untersuchten Aufträge verteilten sich laut Bericht auf einen Zeitraum von Herbst 2011 bis Ende 2016. Die Strabag wiederum meldete im Juli 2019 Absprachen bei neun Projekten an die Behörden. Auch einige Mitarbeiter des Baukonzerns Swietelsky haben Geständnisse abgelegt. Für alle Betroffenen gilt in vollem Umfang die Unschuldsvermutung.

Die Verdachtslage der Ermittler reicht weit über die beschriebenen Fälle hinaus. Insgesamt gibt es rund 300 beschuldigte Personen und Unternehmen. BWB-Generaldirektor Theodor Thanner nennt im Gespräch mit profil eine Zahl von untersuchten Bauprojekten im niedrigen vierstelligen Bereich.

  

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>Mittlerweile geht es im Ermittlungsverfahren zunehmend um die
>Rolle der Branchenschwergewichte: Porr und Strabag haben den
>Ermittlern zuletzt Untersuchungsberichte vorgelegt, die sie
>sich jeweils von einer Anwaltskanzlei erstellen ließen. Bei
>Porr ergab die interne Untersuchung Absprachen bei 80
>Bauaufträgen des Landes Niederösterreich mit einem geschätzten
>Auftragsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Die untersuchten
>Aufträge verteilten sich laut Bericht auf einen Zeitraum von
>Herbst 2011 bis Ende 2016.

Hat die Porr für etwaige Strafen bereits Rückstellungen gebildet, oder gibt es da eine zweite Norwegen "Überraschung"?

  

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>Bei
>>Porr ergab die interne Untersuchung Absprachen bei 80
>>Bauaufträgen des Landes Niederösterreich mit einem
>geschätzten
>>Auftragsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Die
>untersuchten
>>Aufträge verteilten sich laut Bericht auf einen Zeitraum
>von
>>Herbst 2011 bis Ende 2016.
>
>Hat die Porr für etwaige Strafen bereits Rückstellungen
>gebildet, oder gibt es da eine zweite Norwegen
>"Überraschung"?

Glaube haben sie noch nicht.

  

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Gewinnwarnung nach Wertberichtigung in Norwegen und Margendruck in Polen 

Die PORR veröffentlichte kurz vor Bekanntgabe der Q3-Zahlen eine Gewinnwarnung für 2019. Bei einer stabilen Produktionsleistung von EUR 4,08 Mrd. in den ersten drei Quartalen 2019 kontrahierte das Vorsteuerergebnis um die Hälfte auf EUR 14,4 Mio. Hauptgründe waren Wertberichtigungen für ein Brückenprojekt in Norwegen und Projekte von der in Polen übernommenen Bilfinger-Tochter. Für 2019 erwartet das Management zwar weiterhin eine moderate Steigerung des Leistungsniveaus aber ein Vorsteuerergebnis von rund EUR 35 Mio. (rund – 60% j/j). In den kommenden Jahren wird eine kontinuierliche Verbesserung der EBT-Marge erwartet. Die Dividende 2019 soll sich auf EUR 0,40/Aktie belaufen nach EUR 1,10 für 2018.

Ausblick

Während die Gewinnwarnung samt Dividendenkürzung für 2019 konkreten Projekten zuzuschreiben ist, verunsicherte die Streichung der 3%-Zielmarke für die Vorsteuermarge 2020 die Anleger wesentlich mehr. Für kommendes Jahr wird eine Verbesserung der Vorsteuermarge von heuer etwa 0,6% erwartet, es gibt jedoch Faktoren, deren Auswirkung derzeit noch schwer abgeschätzt werden kann. Dazu zählen die Kosteninflation in Polen, ein eventueller Exit aus Norwegen sowie mögliche Kartellstrafen in Österreich. Aber auch positive Effekte könnten ergebnisstützend wirken wie eine Kostenerstattung aus Quatar oder eine niedrigere Kosteninflation in Polen. Für 2021 & 2022 wird eine Vorsteuermarge von 2-3% angepeilt. In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten konnte das Management die Gewinnwarnung relativieren und – was noch wichtiger wiegt – eine realistische Einschätzung über Ergebnistreiber in den nächsten 2 Jahren geben, sodass sich die Visibilität wieder gebessert hat. Wir denken zwar, dass die Aktie in den kommenden Monaten ein Underperformer sein wird, ein geschätztes EBITDA von EUR 200 Mio. für 2019 sollte jedoch einen guten Polster für eventuelle negative Effekte 2020 darstellen. 

Erste Bank

  

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Porr - RCB kappt Kursziel von 21,0 auf 18,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns Porr von 21 auf 18 Euro gekürzt. Das Kaufvotum "Hold" bleibt in der Studie des Analysten Markus Remis aufrecht.
Die kürzlich bekanntgegeben Gewinnbelastungen wegen des Brückenprojekts in Norwegen und des Straßenprojekts in Polen würden finanziell 2019 verdaut und im ersten Quartal 2020 operativ abgeschlossen, kommentierte Remis. Die beträchtlichen Auftragseingänge seien weiterhin eine Stütze, täuschen aber nicht über die Aussichten auf eine gedämpfte Gewinnerholung hin. Dass das Porr-Management höhere Margen ab Ende 2020 in Aussicht stellt, sei für Remis nur ein Indikator dafür, dass die kurzfristigen Einkünfte "nicht überzeugend" seien

  

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Porr Vorstand kauft kräftig Aktien:

Um gesamt ca. eine Viertelmillion:

Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 13.087 Aktien

Datum: 2020-01-13
Name: Ing. Josef Pein
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 13.087 Stück
Preis: 16.00
Gegenwert: 209.392,00

Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 1.820 Aktien

Datum: 2020-01-10
Name: Ing. Josef Pein
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.820 Stück
Preis: 15.904
Gegenwert: 28.945,28

Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 643 Aktien

Datum: 2020-01-09
Name: Ing. Josef Pein
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 643 Stück
Preis: 15.76
Gegenwert: 10.133,68
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000609607

Weitere Porr-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=67

Insidertransaktionen zu allen Unternehmen finden Sie unter http://www.aktie.at/insider.html

  

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>Porr Vorstand kauft kräftig Aktien:
>
>Um gesamt ca. eine Viertelmillion:
>
>Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 13.087
>Aktien
>
>Datum: 2020-01-13
>Name: Ing. Josef Pein
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 13.087 Stück
>Preis: 16.00
>Gegenwert: 209.392,00
>
>Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 1.820
>Aktien
>
>Datum: 2020-01-10
>Name: Ing. Josef Pein
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 1.820 Stück
>Preis: 15.904
>Gegenwert: 28.945,28
>
>Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 643 Aktien
>
>
>Datum: 2020-01-09
>Name: Ing. Josef Pein
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 643 Stück
>Preis: 15.76
>Gegenwert: 10.133,68
>Finanzinstrument: Aktie
>ISIN: AT0000609607
>
>Weitere Porr-Insider-Transaktionen:
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>
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Für mich ein Vierteltausender morgen.

  

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Porr erwägt Emission einer neuen Hybridanleihe

Gleichzeitig will der Baukonzern den Inhabern der Hybridanleihe aus 2017 einen Rückkauf anbieten

Der Baukonzern Porr erwägt die Emission einer nachrangigen Hybridanleihe, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Gleichzeitig will Porr den Inhabern seiner 2017 ausgegebenen Hybridanleihe den Rückkauf anbieten. Damals hatte sich das Unternehmen 125 Mio. Euro bei nationalen und internationalen institutionellen Investoren geholt.
Für die neue Hybridanleihe werde ein "(höherer) zweistelliger Millionen-Bereich" angestrebt, sie soll eine unbegrenzte Laufzeit haben und werde sich ausschließlich an institutionelle Investoren richten, hieß es in einer Aussendung des Unternehmens vom Donnerstag. Porr will die Emission "voraussichtlich in naher Zukunft" abschließen, "vorbehaltlich der Entwicklung der Märkte in den nächsten Wochen".

Der Emissionserlös aus der neuen Anleihe soll unter anderem für die Rückzahlung der Anleihe aus 2017 verwendet werden. Darüber hinaus werde das Geld zur Unterstützung der Wachstumsstrategie, zur Stärkung der Kapitalbasis, Optimierung der Bilanzstruktur sowie allgemeinen Gesellschafts- und Finanzierungszwecken dienen.

  

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Porr pumpte Kapitalmarkt an
Hybridanleihe im Volumen von 150 Mio. Euro platziert - Verzinsung mit 5,375 Prozent am unteren Ende der Preisspanne - Unbegrenzte Laufzeit, vorzeitige Rückzahlung nach fünf Jahren möglich

Österreichs zweitgrößter Baukonzern (hinter der Strabag) hat eine nachrangige Anleihe mit einem Volumen von 150 Mio. Euro begeben. Weiters wurden von dem 2017 emittierten Bond rund 25,7 Mio. Euro zurückerworben, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab.

Die heurige Hybridanleihe sei mit 5,375 Prozent verzinst - aufgrund der hohen Nachfrage sei der Zinssatz am unteren Ende der ausgegebenen Preisspanne festgelegt worden. Die neue Anleihe, die bei institutionellen Investoren platziert wurde, hat den Angaben zufolge eine unbegrenzte Laufzeit, kann aber nach fünf Jahren vorzeitig durch die Emittentin zurückgezahlt werden.

Mit der Platzierung sei es gelungen, die Investorenbasis zu verbreitern, die Zinskonditionen zu optimieren und sich langfristig die Finanzierung des neuen Bonds zu sichern.

Mit dem Emissionserlös will die Porr ihre Kapitalbasis stärken, die Bilanzstruktur optimieren und vor allem die 2017 begebene Hybridanleihe refinanzieren. Der Erlös soll zudem die allgemeine Wachstumsstrategie unterstützen und für Akquisitionen verwendet werden.

  

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Porr sicherte sich Bahnauftrag in Polen
Mit Modernisierung eines Streckenabschnitts beauftragt - Volumen beläuft sich auf rund 88 Mio. Euro

Der österreichische Baukonzern Porr hat in Polen den Zuschlag für einen Bahnauftrag im Volumen von 374 Mio. Zloty (87,5 Mio. Euro) erhalten. Die Bauarbeiten zur Modernisierung eines Streckenabschnitts starten noch im ersten Quartal 2020. Die Fertigstellung ist für Herbst 2022 geplant, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Porr wird die Gleisanlagen zwischen Krzyz und Dobiegniew inklusive Infrastruktur erneuern. Auftraggeber ist die polnische Schieneninfrastrukturgesellschaft PKP Polskie Linie Kolejowe.

  

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Thema #209792

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