Porr mit Gewinnplus 2018 - Neue Rekorde bei Leistung und Aufträgen
Baukonzern sieht Nachfrage in Heimmärkten ungebrochen - Marktumfeld aber "herausfordernd"

Österreichs zweitgrößter Baukonzern, die Porr, hat voriges Jahr seinen Gewinn ausgebaut und will für 2018 eine unveränderte Dividende zahlen. Bei Leistung und Auftragsbestand wurden neue Rekorde erzielt. Der Ausblick für 2019 ist positiv: Die Nachfrage im Bausektor ist ungebrochen, es gibt Vollauslastung. Die Produktionsleistung soll 2019 über 2018 liegen, erklärte Porr Montagfrüh.
Zum dritten Mal in Folge erreichte der börsennotierte Bauriese bei der Bauleistung ein zweistelliges Plus, sie stieg um 18,0 Prozent auf 5,59 Mrd. Euro - ein neuer Rekordwert. Deutliche Steigerungen verzeichneten hier hauptsächlich der Industrie- und Ingenieurbau sowie internationale Infrastrukturprojekte.

Der Auftragsstand erreichte ein All-Time-High und wuchs um 11,5 Prozent auf 7,10 Mrd. Euro. Neben vielen Hochbauvorhaben habe man vor allem neue Infrastruktur-Großprojekte akquiriert.

Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte Porr mit einem Anstieg um 3,3 Prozent auf 88,1 (85,3) Mio. Euro das bisher zweitbeste Ergebnis. Der Jahresüberschuss lag mit 66,2 (63,7) Mio. Euro um 3,9 Prozent über dem Jahr davor. Je Aktie sind dies 2,17 (2,09) Euro. Die Dividende soll bei 1,10 Euro pro Anteilsschein beibehalten werden.

Die ergebnisseitig stabile Entwicklung habe man trotz marktbedingter Engpässe entlang der Wertschöpfungskette sowie dem bestehenden Kostendruck bei Baumaterialien und knappen Ressourcen bei Zulieferern erreicht, betonte das Unternehmen. Deutliche Fortschritte habe man in Deutschland erzielt, das EBT habe dort - nach einem Verlust 2017 - ins Positive gedreht, der angekündigte Turnaround sei also erreicht worden.

Trotz zweistelligem Wachstum habe man die Nettoverschuldung stabil gehalten, die betrug zu Jahresende 150 (147) Mio. Euro, nur um 1,9 Prozent mehr als Ende 2017. Das Eigenkapital legte im Jahresabstand auf 618 (597) Mio. Euro zu, die Eigenkapitalquote betrug 19,9 (20,7) Prozent. Ende 2018 waren 320 Mio. Euro liquide Mittel vorhanden.

Mit dem hohen Auftragsbestand gehe Porr gestärkt in die Zukunft, heißt es im Ausblick. Doch sei das Marktumfeld "herausfordernd" - wegen des Fachkräftemangels, der Engpässe bei Subunternehmern sowie steigenden Baupreisen und Lohnkosten. Die Nachfrage in den Porr-Heimmärkten sehe man ungebrochen. Klarer Fokus bleibe auch für 2019 die operative Exzellenz. Das hohe Leistungsniveau von 5,59 Mrd. Euro 2018 wolle man 2019 moderat steigern.

Der Mitarbeiterstand erhöhte sich - vor allem akquisitionsbedingt - um 7,3 Prozent auf 19.014 (17.719).

  

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Porr mit Gewinnplus 2018 - Neue Rekorde bei Leistung un..., Rang: Warren Buffett(1879), 19.9.19 12:51
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Porr ausführlich im O-Ton:

PORR 2018 mit Bestwerten bei Leistung und Auftragsbuch sowie gutem Ergebnis 

Neue Rekorde bei Leistung und Auftragsbestand
Kontinuität in der Dividende mit EUR 1,10 pro Aktie
EUR 88,1 Mio. zweitbestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte
Ungebrochene Nachfrage im Bausektor und Vollauslastung
Produktionsleistung über dem Vorjahr

Das Jahr 2018 zeigt es ganz deutlich: Die PORR ist als Bauunternehmen bei Kunden und Auftraggeber die erste Wahl. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von über EUR 7 Mrd. ist sie gut für die Zukunft gerüstet. Zum dritten Mal in Folge konnte sie auch in der Leistung ein zweistelliges Plus erzielen. Mit einer Produktionsleistung von rund EUR 5,6 Mrd. erreichte die PORR einen Zuwachs von rund 18,0 %. Die Gruppe ist in allen fünf europäischen Heimmärkten führend verankert und erbringt hier rund 88 % ihrer gesamten Produktionsleistung.

„Konsequent von Anfang bis zum Ende. Mit unserem Fokus gewinnen wir intelligent an Kraft und bauen auf unsere Stärken. In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Jahr konnten wir unsere Position weiter festigen und ein solides Ergebnis erzielen“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Das Bauen liegt uns im Blut und als Full-Service-Provider schauen wir zuversichtlich auf 2019.“ 

Spitzenwerte in Auftragsbestand und Leistung

Die PORR bestätigte ihre führende Position im Geschäftsjahr 2018 erneut. Der Auftragsbestand erreichte mit EUR 7.100 Mio. einen neuen Rekordwert und lag mit 11,5 % über dem Vorjahreswert. Das Auftragsbuch konnte sich in den vergangenen acht Jahren fast verdreifachen - ein Beweis für die Kompetenz der PORR in einem kompetitiven Marktumfeld. Durch selektive Auftragsakquisition wurde ein stabiler Auftragseingang von EUR 6.326 Mio. (Vorjahr: EUR 6.301 Mio.) erzielt. Neben einer Vielzahl von Projekten im Hochbau wurden insbesondere neue Infrastruktur- Großprojekte akquiriert. Viele Großaufträge schaffen ein stabiles Fundament für die Zukunft – unter anderem das komplexe Infrastrukturprojekt Brenner Basistunnel in Österreich, die Schnellstraße S3 in Polen oder der Beschleuniger- komplex FAIR in Deutschland.

Die Produktionsleistung erhöhte sich auf den Rekordwert von EUR 5.593 Mio. und zeigte mit 18,0 % einen Zuwachs, der über dem Schnitt der europäischen Baubranche lag und über alle Heimmärkte hinweg erwirtschaftet werden konnte. Eine deutliche Steigerung verzeichneten vor allem die Bereiche Industrie- und Ingenieurbau sowie die internationalen Infrastrukturprojekte. Mit 68,6 % erzielte die PORR erneut den Großteil der Leistung in Österreich und Deutschland. Polen wuchs am stärksten und erreichte mittlerweile einen Anteil von 11,6 % an der gruppenweiten Produktionsleistung.

Zweitbestes Ergebnis und attraktive Dividende

Das Ergebnis vor Steuern lag mit EUR 88,1 Mio. oder 3,3 % über dem Niveau des Vorjahres (EUR 85,3 Mio.). Dabei verstärkte die PORR ihren Fokus auf operative Exzellenz und erzielte ergebnisseitig eine stabile Entwicklung. Trotz marktbedingter Engpässe entlang der Wertschöpfungskette sowie dem bestehenden Kostendruck bei Baumaterialien und knappen Ressourcen bei Zulieferern. Das Marktumfeld verschärfte sich in Polen und wirkte sich ergebnisseitig negativ aus. Deutliche Fortschritte wurden in Deutschland erzielt, das EBT drehte – nach einem Verlust im Vorjahr – ins Positive. Der angekündigte Turnaround wurde erreicht. 

Der Jahresüberschuss betrug im Jahr 2018 EUR 66,2 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 2,17 und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %. 

Die PORR hält an ihrer verlässlichen Dividendenpolitik fest. Für das Geschäftsjahr 2018 wird der Vorstand der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von EUR 1,10 vorschlagen. Mit einer Dividendenrendite von rund 6 % basierend auf dem Jahresschlusskurs 2018 ist die PORR ein Top-Dividendentitel.

Solide Bilanz und verbessertes Cashflow-Profil

Die Bilanzsumme der PORR lag zum 31. Dezember 2018 mit EUR 3.115 Mio. um 8,0 % über dem Vorjahr – bedingt durch die Umsatzausweitung und Akquisitionen. Trotz zweistelligem Wachstum konnte die PORR die Nettoverschuldung stabil halten. Sie betrug zum Jahresultimo EUR 150 Mio. und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr nur marginal um 1,9 %. Zum 31. Dezember 2018 stieg das Eigenkapital auf EUR 618 Mio., die Eigenkapitalquote belief sich auf 19,9 % (Vorjahr: 20,7 %). 

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit erhöhte sich – durch ein optimiertes Working Capital Management – im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich auf EUR 186 Mio. Finanzverbindlichkeiten wurden getilgt, dadurch verringerte sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit signifikant auf EUR -155 Mio. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag EUR 320 Mio. 

Mit Technologie sichtbar gestalten

Die PORR setzt verstärkt auf vernetzte und innovative Lösungen in der Planung und im Bau. Neue Technologien wie Building Information Modeling (BIM) und Lean Construction ermöglichen neue Formen der Kooperation aller Projekt- teilnehmer im gesamten Design- und Bauprozess. „Damit setzen wir Projekte um, die andere für unmöglich gehalten haben“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Letztendlich profitiert der Kunde davon. Eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand mit kürzerer Bauzeit, toller Qualität und Budgetdisziplin.“ 

Zeitgleich setzt die PORR auf eine moderne Unternehmenskultur mit PORR eigenen Prinzipien. Um die neue Generation von PORRianerinnen und PORRianern zu fördern, wurde 2018 der moderne PORR Ausbildungscampus gestartet. Der Schulungsbeginn erfolgt im September 2019. 

  

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Porr stellt Ertrag vor Wachstum: 2018 Rekorde bei Leistung, Aufträgen
Baukonzern erfreut sich hoher Auslastung: Nachfrage in Heimmärkten ungebrochen - Umfeld aber "herausfordernd" - CEO pariert Kritik an Kostensteigerungen - Deutschland "nachhaltig positiv"

Österreichs zweitgrößter Baukonzern Porr kann sich über eine Vollauslastung beinahe aller Kapazitäten freuen. 2019 und 2020 stelle man aber jedenfalls Ertrag vor Umsatzwachstum, betonte Generaldirektor Karl-Heinz Strauss am Montag im Bilanzpressegespräch. Voriges Jahr markierten Bauleistung und Auftragsstand neue Rekorde. Der börsennotierte Bauriese zählt mittlerweile fast 20.000 Mitarbeiter.

In den Kernmärkten seien Bauindustrie und Baugewerbe "sehr ausgelastet", die Nachfrage dort sei ungebrochen, so Strauss. Überhitzt sei der Sektor in Polen: Dort kämen viele Projekte gleichzeitig auf den Markt, weil jeder die Kofinanzierungen des EU-Kohäsionsfonds ausnutzen wolle. Deutschland habe allgemein ein Kapazitätsproblem, weil der Markt von kleinen und mittleren Playern geprägt sei.

Das Marktumfeld sei "herausfordernd", so Porr im Ausblick - wegen des Fachkräftemangels, der Engpässe bei Subunternehmern sowie steigenden Baupreisen und Lohnkosten. Vor allem in Polen habe sich dieser Trend 2018 verstärkt, dessen Ende vorerst noch nicht absehbar sei. In dem Land gebe es zudem eine Knappheit an Baumaterial. Porr selbst nehme in Polen nur mehr sehr gut kalkulierte Projekte herein.

Preisanstiege seien auch für die Porr als Baukonzern nicht immer gut, verwies Strauss etwa auf Kritik heimischer Wohnbauträger, die sich generell wiederholt über einen starken Kostenschub und Verzögerungen bei Bauprojekten beklagen. Der Porr-Chef rechnete vor, dass Bauindustrie und -gewerbe im Zeitraum 2011/12 bis 2018 den Großteil der Kostensteigerungen selbst "geschluckt" hätten: Die Kosten seien in der Zeit um fast 30 Prozent gestiegen, den Firmen weitergegeben habe man aber nur 13 Prozent, 17 Prozent selbst aufgefangen. In Deutschland, wo Porr 2018 beim EBT wieder in die Gewinnzone gekommen ist, sieht Strauss diese Entwicklung als nachhaltig an; nahezu alle Bereiche seien positiv, auch der Hochbau. Für 2019 rechne man im Nachbarland mit einem deutlich besseren Ergebnis als 2018.

Bei der Bauleistung erreichte Porr 2018 zum dritten Mal in Folge ein zweistelliges Plus, sie stieg um 18,0 Prozent auf 5,59 Mrd. Euro - ein neuer Rekordwert. Deutliche Anstiege verzeichneten hier hauptsächlich der Industrie- und Ingenieurbau sowie internationale Infrastrukturprojekte. Heuer soll die Produktionsleistung über dem Vorjahr liegen. Der Auftragsstand erreichte ein All-Time-High, er wuchs 11,5 Prozent auf 7,10 Mrd. Euro. Neben vielen Hochbauvorhaben habe man vor allem neue Infrastruktur-Großprojekte akquiriert.

Gemessen an der Leistung war der Heimmarkt Österreich, an dem sich Porr als Nummer 1 sieht, mit 2,3 Mrd. Euro oder 42 Prozent Anteil weiterhin klar der größte der Porr-Märkte, wie Finanzvorstand Andreas Sauer sagte - gefolgt von Deutschland mit 1,5 Mrd. Euro (27 Prozent) sowie Polen (12 Prozent) und dann der Schweiz (4 Prozent) und Tschechien (3,6 Prozent). Beim Nachbarn Deutschland sei man, je nach Betrachtung, die Nummer 4 oder 5, sagte Straus. Rumänien und Slowakei könnten 2020 oder 2021 zu Kernmärkten aufrücken. Anders bei Norwegen: Dort plane man aus heutiger Sicht nicht, ins Flächengeschäft zu gehen, das Projektgeschäft sei aber nachhaltig.

In UK beobachte man, was mit dem "Brexit" sei, so der CEO. Man habe dort ein Projekt, das laufe gut, und man beobachte zwei weitere Projekte. Wie Norwegen und UK seien auch Katar und Dubai stabile Projektmärkte, sagte Strauss. In Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bleibe Porr weiter engagiert und evaluiere vorsichtig aufkommende Marktpotenziale. In der Übergabe steht in Katar das Al-Wakrah-Stadion - Austragungsort der Fußball-WM 2022 -, am 16. Mai finde das Stadion-Eröffnungsspiel statt. Davor zeichnete Porr in Katar für den Bau der fast 17 km langen "Green Line" des U-Bahn-Systems von Doha verantwortlich. In Dubai realisiert Porr für die Stadt das "Deep Tunnel Storm Water System", eine mehr als 10 km lange Tunnelkonstruktion, die Grund- und Niederschlagswasser in Richtung eines Pumpwerks am Meer leiten soll. Nach der bis zur Expo 2020 geplanten Fertigstellung werden rund 40 Prozent des Stadtgebiets von Dubai über dieses System entwässert. Mit dem Projekt schaffte Porr den Markteintritt in VAE.

Seine Geschäftsfeld-Aufteilung hat Porr mit Jahresbeginn neu aufgestellt, also verschlankt. Bildeten früher Österreich/Schweiz/Tschechien sowie Deutschland, Internationales und Umwelt die vier Business-Units, sind es jetzt drei: 1 Österreich/Schweiz/Umwelttechnik, 2 Deutschland, 3 Polen&Norwegen/Tschechien&Slowakei/Tunnelbau/Katar&VAE/Rumänien/UK.

  

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SRC bestätigt Kursziel bei 33 Euro und Kaufvotum für Porr-Aktien
Nach Geschäftsbericht für 2018

Die Analysten von SRC Research haben nach Zahlenvorlage der Porr ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns bei 33,00 Euro beibehalten. Auch die Anlageempfehlung wurde mit "Buy" bestätigt.

Die am Montag vorgelegten Geschäftszahlen zu 2018 seien zufriedenstellend, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff in seiner jüngsten Studie. Der Auftragsbestand sei stark und auf Rekordniveau.

Porr wolle sich weiterhin auf "operative Exzellenz" fokussieren, konstatiert Scharff weiter. Der zweitgrößte Baukonzern Österreichs stelle bis 2020 eine EBT-Marge von drei Prozent in Aussicht. Der Experte zeigt sich weniger optimistisch und rechnet mit einem Zuwachs beim Vorsteuerergebnis von nur zwei Prozent.

Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr einen Gewinn von 2,32 Euro je Aktie. Die Prognosen für das Folgejahr liegen bei 2,98 je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,15 (2019) und 1,25 (2020) Euro je Aktie erwartet.

  

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Porr baute im ersten Quartal Verluste ab

Saisonal bedingten Fehlbetrag unter dem Strich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,8 auf 9,1 Mio. Euro gesenkt - Auftragsbücher sind voll

Der Baukonzern Porr hat das erste Quartal 2019 mit geringeren Verlusten abgeschlossen als im Vorjahreszeitraum. Dank anhaltend hoher Nachfrage verringerte sich der Periodenverlust von 9,8 auf 9,1 Mio. Euro, je Aktie lag der Fehlbetrag (EPS) bei 36 Cent. Für das Gesamtjahr ist das Management zuversichtlich, die hohe Bauleistung von 5,59 Mrd. Euro aus 2018 "moderat steigern zu können".
"Die Performance der Porr im ersten Quartal unterstreicht unseren Kurs - es gilt weiterhin Ertrag vor Wachstum. Der Rekordauftragsbestand gibt uns die Feuerkraft dafür", so Konzernchef Karl-Heinz Strauss heute, Dienstag. Es sei für den Bausektor branchentypisch, in den ersten Monaten des Jahres "negative Ergebnisbeiträge" zu "erzielen". Die Zahlen im ersten Quartal seien wenig aussagekräftig für das gesamte Jahr.

Der Auftragspolster ist mit einem Volumen von 7,4 Mrd. Euro prall gefüllt - der Bestand vergrößerte sich gegenüber dem ersten Quartal 2018 (6,7 Mrd. Euro) um 10,8 Prozent. Der Auftragseingang entwickelte sich stabil - mit einem Plus von 1,5 Prozent von 1,35 Mrd. auf 1,37 Mrd. Euro. In einem "herausfordernden Marktumfeld" stärke der hohe Auftragsbestand die Position der Porr essenziell und sichere die Kapazitätsauslastung über 2019 hinaus, teilte der Konzern mit.

Die Produktionsleistung erhöhte sich zwischen Jänner und März um 3 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro, obwohl auch das Vorjahr schon "außergewöhnlich stark" gewesen sei. Zu dem Wachstum hätten vor allem die Märkte Österreich, die Schweiz und Deutschland beigetragen. Im übrigen Ausland war das Leistungsniveau geringer als im Vorjahr, da einige Großprojekt ausgelaufen sind. Die Umsatzerlöse stiegen von 907,6 Mio. auf 945,4 Mio. Euro (plus 4,2 Prozent).

Der Verlust vor Steuern sank zwischen Jänner und März von 13 auf 11,8 Mio. Euro um 9,2 Prozent. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwirtschaftete Österreichs zweitgrößter Baukonzern (hinter der Strabag) einen Gewinn (EBITDA) von 31,7 Mio. Euro, nach 20 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die Porr beschäftigte im ersten Quartal 18.473 Mitarbeiter (plus 5,8 Prozent), vor einem Jahr waren es 17.464 Arbeitnehmer.

Das Eigenkapital sank von 618 auf 602 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote von 19,9 auf 17,5 Prozent. Die Nettoverschuldung weitete sich per Ende März 2019 gegenüber Ende Dezember 2019 - saisonal bedingt - von 150 Mio. auf 699 Mio. Euro massiv aus. Zum Vorjahresstichtag hatte sie 345,2 Mio. Euro betragen. Die Erstanwendung des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 hätte "insbesondere einen erhöhenden Effekt auf die Nettoverschuldung" von rund 200 Mio. Euro. Durch das starke Wachstum des Vorjahres, insbesondere im vierten Quartal, sowie die strategische Absicherung von Lieferanten, sei der Mittelabfluss aus dem Working Capital heuer im ersten Quartal 2019 gestiegen. Außerdem seien das Schuldscheindarlehen aufgestockt (203 Mio. Euro) und das Finanzierungsprofil somit verbessert worden.

  

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SRC bestätigt Empfehlung "Buy" und Kursziel 33 Euro für Porr-Aktie

Nach Vorlage der Erstquartalszahlen 2019 - Auftragspolster stieg auf Rekordniveau

Die Analysten von SRC Research haben nach der heutigen Zahlenvorlage des Baukonzerns Porr sowohl ihre Anlageempfehlung "Buy" als auch das Kursziel von 33 Euro bestätigt. 2019 startet mit einem Auftragspolster auf Rekordniveau, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff in seiner jüngsten Studie. Zudem seien auch die Gewinnmargen verbessert worden.
Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr unverändert einen Gewinn von 2,32 Euro je Aktie. Die Prognosen für das Folgejahr liegen bei 2,98 je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,15 (2019) und 1,25 (2020) Euro je Aktie erwartet.

  

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Weiteres Plus beim Auftragsbestand, Profitabilität leicht angestiegen 

Die PORR erzielte in den ersten drei Monaten 2019 eine Produktionsleistung von EUR 1,05 Mrd. (+3% j/j) und einen leichten Anstieg des Vorsteuerergebnisses auf EUR – 11,8 Mio. (+9,2% j/j). Der negative Ergebnisbeitrag ist branchentypisch für den Bausektor und die Q1-Zahlen auch wenig aussagekräftig für das Gesamtjahr. Der Auftragsbestand legte sogar weiter auf EUR 7,42 Mrd. (+10,8% j/j) zu. Die selektivere Auftragsannahme (Ertrag vor Wachstum) machte sich in einem geringeren Zuwachs bei den Neuaufträgen bemerkbar von 1,5% auf EUR 1,37 Mrd.

Ausblick

Für 2019 peilt das Management eine moderate (~ 5%) Steigerung des Leistungsniveaus ohne konkrete Ziele, insbesondere in Bezug auf die Profitabilität, zu nennen. Die Aktie hat sich deutlich von ihrem Tief zu Jahresende erholt, die unverändert guten Wachstumsaussichten sowie eine Erholung der Margen gekoppelt mit einer attraktiven Dividendenrendite sprechen dennoch für die Aktie. Ex-Dividenden Tag ist der 4. Juni (EUR 1,10/Aktie, Dividendenrendite von knapp 5%). 

Erste Bank

  

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EANS-News: Strabag PFS kauft Porreal Polen und Tschechien

Die STRABAG PFS Austria stärkt ihre geografische Präsenz weiter: Sie hat heute, Mittwoch, den Vertrag zur Übernahme von 100 % der Anteile an der PORREAL Polska sp. z o.o., Warschau, und der PORREAL Cesko s.r.o., Prag, unterzeichnet. Damit ergänzt sie ihr Leistungsportfolio um weitere technische Kompetenzen und erschließt neue Kundensegmente. Die Unternehmen standen bisher im Eigentum des PORR-Konzerns, der sich aus dem Property und Facility Management-Geschäft in diesen Regionen zurückzieht.

"Nach den Zukäufen von Caverion Polska und des Property Managements der deutschen CORPUS SIREO Real Estate GmbH innerhalb von wenigen Monaten setzen wir nun einen weiteren Schritt, um unsere Marktposition in unserem Kerngeschäft Property und Facility Services zu festigen", unterstreicht Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, des Mutterkonzerns von STRABAG Property and Facility Services, die strategische Bedeutung dieses Geschäftsfelds. Mit dem Zukauf steigt STRABAG PFS in Polen zu den Top 5 im Markt auf.

In Summe generieren die beiden Gesellschaften einen jährlichen Umsatz von etwa EUR 6 Mio. Bei PORREAL in Polen sind 83 Mitarbeitende mit dem technischen und infrastrukturellen Facility Management größtenteils für Büroimmobilien in Warschau betraut. Neben diesem neuen Kundensegment erhöht STRABAG PFS durch die Akquisition ihre Eigenleistungstiefe in den Bereichen Kälte- und Brandschutz. Umgekehrt profitieren die bisherigen Kundinnen von PORREAL von integrierten Facility Management-Leistungen sowie von der Expertise des STRABAG-Konzerns im Bereich Bauen im Bestand. In Tschechien wird der Großteil des Umsatzes in Prag mit zwölf technischen Fachkräften erbracht.

  

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Die an der Warschauer Börse notierte Polski Holding Nieruchomości (PHN) hat mit der PORR einen Vertrag über den Bau des 155 Meter hohen SKYSAWA Hochbaus unterzeichnet. Der aus zwei Gebäuden bestehende Büro- und Geschäftskomplex wird an der Świętokrzyska 36 in Warschau errichtet. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rd. EUR 75,6 Mio. (rd. PLN 325,17 Mio.). Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 abgeschlossen.

„Der SKYSAWA Büro- und Geschäftskomplex wird das aufstrebende Büroviertel an der Świętokrzyska sowie die Warschauer Skyline nachhaltig positiv prägen. Wir sind zuversichtlich, dass das Projekt zu einem weiteren Aushängeschild der PORR in Polen wird. Wir haben bereits zahlreiche Infrastrukturprojekte in Polen realisiert und freuen uns sehr, unsere Kernkompetenz im Hochbau erneut unter Beweis zu stellen“, so Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR.



Die Bauarbeiten auf dem Grundstück an der Świętokrzyska beginnen unmittelbar, nach der Vorbereitung der Baustelle. Die erste Phase umfasst den Abbruch sowie Bau- und Erdarbeiten. Das Projekt wird voraussichtlich innerhalb von 36 Monaten realisiert: Die Fertigstellung von Gebäude A mit einer Fläche von ca. 11.500 m2, 10 Stockwerken und einer Höhe von 40 m ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Die von Gebäude B, einem 155 Meter hohen Turm mit 40 Stockwerken, für das zweite Quartal 2022. Die Consultinggesellschaft Colliers International ist für das Marketing und den Vertrieb der Investition verantwortlich.



Hohe Anforderungen an prestigeträchtiges Projekt

„Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Generalunternehmers für das SKYSAWA-Projekt waren in erster Linie die Erfahrung der an der Ausschreibung beteiligten Unternehmen sowie die Attraktivität ihres Angebots. Wir wollten, dass ein Bauunternehmer, der den Bau unserer Vorzeigeinvestition ausführt, nicht nur Hochhäuser in seinem Portfolio hat, sondern auch zertifizierte Projekte. Wenn alles nach Plan verläuft, übergeben wir die Baustelle in wenigen Tagen an den Generalunternehmer“, so Marcin Mazurek, CEO der Polski Holding Nieruchomości.



SKYSAWA ist ein moderner Büro- und Geschäftskomplex mit einer Bruttogrundfläche von ca. 40.000 m2 und einem Gesamtvolumen von 225.000 m³. Der Gebäudekomplex liegt in hervorragender Lage – direkt im Zentrum der Hauptstadt, inmitten der Straßen Świętokrzyska, Twarda, Mariańska und Jana Pawła II, in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs Rondo ONZ. SKYSAWA wird als eines von wenigen Gebäuden in Warschau über eine direkte Verbindung zur Metrostation verfügen.

  

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Porr-Baukonzern geht mit Rekordaufträgen schwierigem Umfeld entgegen
Dickes Orderbuch ermöglicht Margen-Verbesserung - Bau-Nachfrage ungebrochen, aber Fachkräftemangel, Subfirmen-Engpässe, hohe Materialkosten - Programm "Porr 2025" soll Konzern verschlanken

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat seinen Auftragsbestand zur Jahresmitte auf eine Rekordhöhe von 7,60 Mrd. Euro aufstocken können - nach 6,53 Mrd. Euro ein Jahr zuvor - und verzeichnet auch eine ungebrochen starke Nachfrage nach seinen Baudienstleistungen. "Dennoch sehen wir einem schwierigen Marktumfeld entgegen", sagte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss am Donnerstag.

Im Einklang mit der Weichenstellung auf "profitables Wachstum und operative Exzellenz" hat der Konzern heuer im ersten Halbjahr die Produktionsleistung nur leicht um 1,6 Prozent auf 2,50 Mrd. Euro gesteigert, und der Umsatz sank sogar um 1,9 Prozent auf 2,18 Mrd. Euro. Dafür lag man beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 95,4 Mio. Euro um 31,8 Prozent besser, das Vorsteuerergebnis stieg um 24,4 Prozent auf 8,2 Mio. Euro. Der Nettogewinn übertraf mit 6,0 (5,6) Mio. Euro den Vergleichswert leicht.

Der Rekord-Auftragsbestand schaffe eine Vollauslastung im Konzern und ein stabiles Fundament für die Porr. Das ermögliche eine selektive Akquisition von Projekten und in Folge eine nachhaltig verbesserte Margen-Situation. Die Neuaufträge wuchsen bis Ende Juni im Jahresabstand um 14,4 Prozent auf 3,00 Mrd. Euro, der Orderstand kletterte um 16,4 Prozent auf 7,60 Mrd. Euro. Beim Mitarbeiterstand legte der Konzern gegenüber Mitte 2018 um 4,9 Prozent auf 19.339 (18.428) zu.

Die Nachfrage im Bau sei ungebrochen - dem stünden aber Fachkräftemangel, enorme Kapazitätsengpässe bei Subunternehmern sowie ein anhaltend hohes Kostenniveau bei Baumaterialien, Logistik usw. entgegen. Bedingt durch das hohe Wachstum in den vergangenen Jahren habe man das Transformationsprogramm "Porr 2025" eingeleitet: Man verschlanke die Business Units, optimiere die Kosten der Zentralfunktionen und vereinfache Managementstrukturen. Weitere strategische Initiativen sollen den Fokus auf die bestehenden Heimmärkte und die Kernkompetenzen schärfen, operative Prozesse verbessern und die Kostendisziplin erhöhen, heißt es.

2019 will der Baukonzern - dank des dicken Orderbuchs - das Leistungsniveau 2018 von 5,59 Mrd. Euro übertreffen. Der tatsächliche Geschäftsverlauf sei aber abhängig von exogenen politischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche. Für die im Porr-Fokus stehenden Baumärkte in Europa würden Experten auf Basis aktueller Prognosen mit einem weitgehend stabilen Wachstum rechnen - freilich mit regionalen Unterschieden. Österreich, Deutschland und die Schweiz würden eine robuste Baukonjunktur zeigen. Tschechien, Slowakei, Rumänien und vor allem Polen sollten nachfrageseitig weiter wachsen. Doch in Polen gebe es keine Entwarnung bei Fachkräftemangel, Engpässen bei Nachunternehmern sowie beim Niveau von Materialpreisen und Löhnen. Der Druck auf die Margen bleibe hoch. In Katar bzw. den VAE verfolge man eine risikoreduzierte Strategie. Norwegen biete weiterhin Gelegenheiten im Infrastrukturbereich. Großbritannien weise für Porr "wegen der makroökonomischen Unsicherheit keine weiteren Potenziale" auf.

  

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Ausblick bestätigt, Neuaufträge ziehen an 

Die PORR erzielte im 1. Halbjahr 2019 eine Produktionsleistung von EUR 2,5 Mrd. (+1,6% j/j) und einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 18,4% auf EUR 17,4 Mio. Der Auftragsbestand legte sogar weiter auf EUR 7,6 Mrd. (+16,4% j/j) zu und auch die Neuaufträge legten kräftig um 14,4% auf knapp EUR 3 Mrd. zu.

Ausblick

Für 2019 peilt das Management unverändert eine moderate Steigerung des Leistungsniveaus ohne konkrete Ziele, insbesondere in Bezug auf die Profitabilität, zu nennen. Im Großen und Ganzen lieferte das Halbjahresergebnis keine großen Überraschungen, nur das dynamische Wachstum der Neuaufträge überraschte. Die Profitabilität blieb im 1. Halbjahr stabil, hier erwarten wir erst in den kommenden Quartalen eine Verbesserung mit Auslaufen der weniger profitablen Aufträge. Das Ziel einer Vorsteuermarge von 3% bezogen auf die Produktionsleistung im kommenden Jahr bleibt aufrecht. Für die PORR-Aktie sprechen die unverändert guten Wachstumsaussichten, eine Erholung der Margen sowie die attraktiven Dividendenrenditen (2019e: 6,2%). 

Erste Bank

  

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Porr - RCB senkt Kursziel von 23,0 auf 21,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bleibt aufrecht

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns Porr von 23,0 auf 21,0 Euro gekürzt. Ihr Kaufvotum "Hold" wurde vom Analysten Markus Remis bestätigt.

Remis sieht in den Zweitquartalszahlen 2019 zwar ein sich verbesserndes Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA), doch der Vorsteuergewinn stagnierte. Den Hauptgrund für die Kurszielreduktion sieht der Wertpapierexperte unter anderem in der ungenügenden Rentabilitätssteigerung. Der Konzern könne sein starkes Umsatzwachstum nicht überproportional auf die Ergebniszahlen umlegen.

RCB-Experte Remis erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie.

  

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Porr nominiert Josef Pein als Nachfolger von COO-Wenkenbach
Wenkenbach geht mit Ende Jänner 2020 in Ruhestand

Der Porr-Aufsichtsrat hat Josef Pein als Nachfolger für Hans Wenkenbach, derzeit Chief Operating Officer (COO) des börsenotierten Baukonzerns, nominiert. Die entsprechenden Beschlüsse sollen in der Aufsichtsratssitzung am 19. September gefasst werden, teilte Porr am Mittwoch mit.

Pein sei bereits seit den 1980er Jahren bei Porr tätig und seit 2011 Mitglied der Geschäftsführung. Er werde sein Amt mit Anfang des Jahres 2020 aufnehmen, Wenkenbach werde dann Ende Jänner mit Ablauf seiner Funktionsperiode in den Ruhestand gehen, hieß es in einer Aussendung.

  

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Porr sicherte sich bisher größten Bahnbauauftrag in Polen
Ordervolumen liegt bei rund 290 Mio. Euro - Fertigstellung voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 - Polnischer Partner baut Oberleitungen

Der österreichische Baukonzern Porr hat seinen bisher größten Bahnbauauftrag in Polen auf Schiene gebracht. Der Vertrag über ein Ordervolumen von rund 290 Mio. Euro wurde am Dienstag unterzeichnet, wie das Unternehmen heute mitteilte. Den Oberleitungsbau übernimmt der polnische Partner Trakcja System. Auf die Porr als Konsortialführerin (84 Prozent) entfallen etwa 244 Mio. Euro des Auftragsumfangs.
Bis Mai 2023 werden auf der fast 71 Kilometer langen Strecke zwischen Kalina und Rusiec Lodzki die Gleise und 148 Weichen erneuert sowie die Leit- und Sicherungstechnik, die Oberleitung und 17 Bahnübergänge modernisiert. Den Angaben zufolge müssen dabei auch 71 Ingenieurbauwerke saniert werden, so etwa auch eine knapp 100 Meter lange Eisenbahnüberführung über den Fluss Warta. Auftraggeber ist das polnische Eisenbahninfrastrukturunternehmen PKP PLK S.A.

"Die im 20. Jahrhundert errichtete Eisenbahnstrecke Nr. 131 ist nicht nur für den Personen-, sondern vor allem für den Güterverkehr von großer Bedeutung - sie verbindet die wichtige Industrieregion Oberschlesien mit den Ostseehäfen Danzig und Gdynia", erklärte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss in einer Pressemitteilung.

Mit dem vorliegenden Projekt sei die Porr bei Bahnbauaktivitäten in Polen seit 2011 bereits zum 35. Mal zum Zug gekommen. Der Entwurfsplan müsse nun binnen 90 Tagen fertig sein; sämtliche erforderlichen Baugenehmigungen sollten nach 13 Monaten vorliegen.

  

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Thema #209792

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