Porr mit Gewinnplus 2018 - Neue Rekorde bei Leistung und Aufträgen
Baukonzern sieht Nachfrage in Heimmärkten ungebrochen - Marktumfeld aber "herausfordernd"

Österreichs zweitgrößter Baukonzern, die Porr, hat voriges Jahr seinen Gewinn ausgebaut und will für 2018 eine unveränderte Dividende zahlen. Bei Leistung und Auftragsbestand wurden neue Rekorde erzielt. Der Ausblick für 2019 ist positiv: Die Nachfrage im Bausektor ist ungebrochen, es gibt Vollauslastung. Die Produktionsleistung soll 2019 über 2018 liegen, erklärte Porr Montagfrüh.
Zum dritten Mal in Folge erreichte der börsennotierte Bauriese bei der Bauleistung ein zweistelliges Plus, sie stieg um 18,0 Prozent auf 5,59 Mrd. Euro - ein neuer Rekordwert. Deutliche Steigerungen verzeichneten hier hauptsächlich der Industrie- und Ingenieurbau sowie internationale Infrastrukturprojekte.

Der Auftragsstand erreichte ein All-Time-High und wuchs um 11,5 Prozent auf 7,10 Mrd. Euro. Neben vielen Hochbauvorhaben habe man vor allem neue Infrastruktur-Großprojekte akquiriert.

Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte Porr mit einem Anstieg um 3,3 Prozent auf 88,1 (85,3) Mio. Euro das bisher zweitbeste Ergebnis. Der Jahresüberschuss lag mit 66,2 (63,7) Mio. Euro um 3,9 Prozent über dem Jahr davor. Je Aktie sind dies 2,17 (2,09) Euro. Die Dividende soll bei 1,10 Euro pro Anteilsschein beibehalten werden.

Die ergebnisseitig stabile Entwicklung habe man trotz marktbedingter Engpässe entlang der Wertschöpfungskette sowie dem bestehenden Kostendruck bei Baumaterialien und knappen Ressourcen bei Zulieferern erreicht, betonte das Unternehmen. Deutliche Fortschritte habe man in Deutschland erzielt, das EBT habe dort - nach einem Verlust 2017 - ins Positive gedreht, der angekündigte Turnaround sei also erreicht worden.

Trotz zweistelligem Wachstum habe man die Nettoverschuldung stabil gehalten, die betrug zu Jahresende 150 (147) Mio. Euro, nur um 1,9 Prozent mehr als Ende 2017. Das Eigenkapital legte im Jahresabstand auf 618 (597) Mio. Euro zu, die Eigenkapitalquote betrug 19,9 (20,7) Prozent. Ende 2018 waren 320 Mio. Euro liquide Mittel vorhanden.

Mit dem hohen Auftragsbestand gehe Porr gestärkt in die Zukunft, heißt es im Ausblick. Doch sei das Marktumfeld "herausfordernd" - wegen des Fachkräftemangels, der Engpässe bei Subunternehmern sowie steigenden Baupreisen und Lohnkosten. Die Nachfrage in den Porr-Heimmärkten sehe man ungebrochen. Klarer Fokus bleibe auch für 2019 die operative Exzellenz. Das hohe Leistungsniveau von 5,59 Mrd. Euro 2018 wolle man 2019 moderat steigern.

Der Mitarbeiterstand erhöhte sich - vor allem akquisitionsbedingt - um 7,3 Prozent auf 19.014 (17.719).

  

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RE: HV live - chinesischer Stahl
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RE: HV live - chinesischer Stahl
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RE: HV live - Coronainteressant
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RE: HV live - 100 Zuseher
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SRC hebt Porr-Kursziel von 18 auf 19 Euro an
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Q1 21 zurück auf Vorkrisenniveau
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Porr - Warburg bestätigt Kaufempfehlung "Buy"
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Raiffeisen Research bestätigt für Porr die Empfehlung H...
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Strauss: Wir haben in der Auslastung und im Auftragsbes...
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Porr und Rhomberg mit Koralmtunnel-Folgeauftrag über 11...
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Porr bekommt neuen Finanzvorstand
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Porr - Warburg bestätigt "Buy" und Kursziel 23,00 Euro
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Porr-Chef: Teils schon Entspannung bei Baumaterial-Prei...
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Porr - Warburg hebt Kursziel von 23 auf 24 Euro
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Strafen-Ranking
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Porr - Warburg senkt Kursziel von 24 auf 22 Euro
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21.10.21 04:34
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Start der Schienenverlegungen im Koralmtunnel
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Kapitalerhöhung 2021, was man so im Prospekt findet.gut analysiertgut analysiert
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Porr verkauft und ausgeübt
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RE: Porr - Warburg senkt Kursziel von 22 auf 20 Euro
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Kepler Cheuvreux bestätigt für Porr die Empfehlung Halt...
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      Porr - Warburg Research bestätigt Kaufempfehlung "Buy"
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FMR nimmt Porr mit der Empfehlung Kaufen auf
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      Porr - Raiffeisen stuft Aktie von "Hold" auf "Buy" hina...
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Porr - Erste Group stuft Aktie von "Hold" auf "Buy" hoc...
02.12.21 12:02
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Empfehlung nach starkem Q3 auf Kaufen angehoben
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RE: Rekordkartellstrafe gegen Baukonzern Porr ist recht...
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Porr kehrte 2021 in die Gewinnzone zurück
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SRC
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Porr - Warburg-Kursziel leicht von 21,00 auf 20,00 Euro...
02.5.22 12:55
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Solide Ergebnisse 2021
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Porr im ersten Quartal knapp in der Gewinnzone
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RE: Porr im ersten Quartal knapp in der Gewinnzone
30.5.22 09:42
308
Porr - Warburg erhöht Kursziel leicht von 20 auf 21 Eur...
01.6.22 14:35
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Porr - Raiffeisen erhöht Kursziel von 16 auf 17,5 Euro
09.6.22 08:30
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HV 17.6.22 ab 9 Uhrinteressant
17.6.22 12:29
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RE: HV 17.6.22 - Straussgut analysiert
17.6.22 12:51
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      RE: HV 17.6.22 - Strauss
18.6.22 12:31
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      RE: HV 17.6.22 - Strauss
18.6.22 12:38
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      RE: HV 17.6.22 - Strauss
18.6.22 13:04
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      RE: HV 17.6.22 - Strauss
18.6.22 13:04
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FMR Frankfurt Main Research erhöht für Porr die Empfehl...
20.6.22 08:19
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Bodenaushub muss nicht zwangsläufig "Abfall" seininteressant
22.6.22 15:12
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RE: Bodenaushub muss nicht zwangsläufig
26.6.22 18:49
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      RE: Bodenaushub muss nicht zwangsläufig
26.6.22 21:39
321

Porr ausführlich im O-Ton:

PORR 2018 mit Bestwerten bei Leistung und Auftragsbuch sowie gutem Ergebnis 

Neue Rekorde bei Leistung und Auftragsbestand
Kontinuität in der Dividende mit EUR 1,10 pro Aktie
EUR 88,1 Mio. zweitbestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte
Ungebrochene Nachfrage im Bausektor und Vollauslastung
Produktionsleistung über dem Vorjahr

Das Jahr 2018 zeigt es ganz deutlich: Die PORR ist als Bauunternehmen bei Kunden und Auftraggeber die erste Wahl. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von über EUR 7 Mrd. ist sie gut für die Zukunft gerüstet. Zum dritten Mal in Folge konnte sie auch in der Leistung ein zweistelliges Plus erzielen. Mit einer Produktionsleistung von rund EUR 5,6 Mrd. erreichte die PORR einen Zuwachs von rund 18,0 %. Die Gruppe ist in allen fünf europäischen Heimmärkten führend verankert und erbringt hier rund 88 % ihrer gesamten Produktionsleistung.

„Konsequent von Anfang bis zum Ende. Mit unserem Fokus gewinnen wir intelligent an Kraft und bauen auf unsere Stärken. In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Jahr konnten wir unsere Position weiter festigen und ein solides Ergebnis erzielen“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Das Bauen liegt uns im Blut und als Full-Service-Provider schauen wir zuversichtlich auf 2019.“ 

Spitzenwerte in Auftragsbestand und Leistung

Die PORR bestätigte ihre führende Position im Geschäftsjahr 2018 erneut. Der Auftragsbestand erreichte mit EUR 7.100 Mio. einen neuen Rekordwert und lag mit 11,5 % über dem Vorjahreswert. Das Auftragsbuch konnte sich in den vergangenen acht Jahren fast verdreifachen - ein Beweis für die Kompetenz der PORR in einem kompetitiven Marktumfeld. Durch selektive Auftragsakquisition wurde ein stabiler Auftragseingang von EUR 6.326 Mio. (Vorjahr: EUR 6.301 Mio.) erzielt. Neben einer Vielzahl von Projekten im Hochbau wurden insbesondere neue Infrastruktur- Großprojekte akquiriert. Viele Großaufträge schaffen ein stabiles Fundament für die Zukunft – unter anderem das komplexe Infrastrukturprojekt Brenner Basistunnel in Österreich, die Schnellstraße S3 in Polen oder der Beschleuniger- komplex FAIR in Deutschland.

Die Produktionsleistung erhöhte sich auf den Rekordwert von EUR 5.593 Mio. und zeigte mit 18,0 % einen Zuwachs, der über dem Schnitt der europäischen Baubranche lag und über alle Heimmärkte hinweg erwirtschaftet werden konnte. Eine deutliche Steigerung verzeichneten vor allem die Bereiche Industrie- und Ingenieurbau sowie die internationalen Infrastrukturprojekte. Mit 68,6 % erzielte die PORR erneut den Großteil der Leistung in Österreich und Deutschland. Polen wuchs am stärksten und erreichte mittlerweile einen Anteil von 11,6 % an der gruppenweiten Produktionsleistung.

Zweitbestes Ergebnis und attraktive Dividende

Das Ergebnis vor Steuern lag mit EUR 88,1 Mio. oder 3,3 % über dem Niveau des Vorjahres (EUR 85,3 Mio.). Dabei verstärkte die PORR ihren Fokus auf operative Exzellenz und erzielte ergebnisseitig eine stabile Entwicklung. Trotz marktbedingter Engpässe entlang der Wertschöpfungskette sowie dem bestehenden Kostendruck bei Baumaterialien und knappen Ressourcen bei Zulieferern. Das Marktumfeld verschärfte sich in Polen und wirkte sich ergebnisseitig negativ aus. Deutliche Fortschritte wurden in Deutschland erzielt, das EBT drehte – nach einem Verlust im Vorjahr – ins Positive. Der angekündigte Turnaround wurde erreicht. 

Der Jahresüberschuss betrug im Jahr 2018 EUR 66,2 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 2,17 und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %. 

Die PORR hält an ihrer verlässlichen Dividendenpolitik fest. Für das Geschäftsjahr 2018 wird der Vorstand der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von EUR 1,10 vorschlagen. Mit einer Dividendenrendite von rund 6 % basierend auf dem Jahresschlusskurs 2018 ist die PORR ein Top-Dividendentitel.

Solide Bilanz und verbessertes Cashflow-Profil

Die Bilanzsumme der PORR lag zum 31. Dezember 2018 mit EUR 3.115 Mio. um 8,0 % über dem Vorjahr – bedingt durch die Umsatzausweitung und Akquisitionen. Trotz zweistelligem Wachstum konnte die PORR die Nettoverschuldung stabil halten. Sie betrug zum Jahresultimo EUR 150 Mio. und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr nur marginal um 1,9 %. Zum 31. Dezember 2018 stieg das Eigenkapital auf EUR 618 Mio., die Eigenkapitalquote belief sich auf 19,9 % (Vorjahr: 20,7 %). 

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit erhöhte sich – durch ein optimiertes Working Capital Management – im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich auf EUR 186 Mio. Finanzverbindlichkeiten wurden getilgt, dadurch verringerte sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit signifikant auf EUR -155 Mio. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag EUR 320 Mio. 

Mit Technologie sichtbar gestalten

Die PORR setzt verstärkt auf vernetzte und innovative Lösungen in der Planung und im Bau. Neue Technologien wie Building Information Modeling (BIM) und Lean Construction ermöglichen neue Formen der Kooperation aller Projekt- teilnehmer im gesamten Design- und Bauprozess. „Damit setzen wir Projekte um, die andere für unmöglich gehalten haben“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Letztendlich profitiert der Kunde davon. Eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand mit kürzerer Bauzeit, toller Qualität und Budgetdisziplin.“ 

Zeitgleich setzt die PORR auf eine moderne Unternehmenskultur mit PORR eigenen Prinzipien. Um die neue Generation von PORRianerinnen und PORRianern zu fördern, wurde 2018 der moderne PORR Ausbildungscampus gestartet. Der Schulungsbeginn erfolgt im September 2019. 

  

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Porr stellt Ertrag vor Wachstum: 2018 Rekorde bei Leistung, Aufträgen
Baukonzern erfreut sich hoher Auslastung: Nachfrage in Heimmärkten ungebrochen - Umfeld aber "herausfordernd" - CEO pariert Kritik an Kostensteigerungen - Deutschland "nachhaltig positiv"

Österreichs zweitgrößter Baukonzern Porr kann sich über eine Vollauslastung beinahe aller Kapazitäten freuen. 2019 und 2020 stelle man aber jedenfalls Ertrag vor Umsatzwachstum, betonte Generaldirektor Karl-Heinz Strauss am Montag im Bilanzpressegespräch. Voriges Jahr markierten Bauleistung und Auftragsstand neue Rekorde. Der börsennotierte Bauriese zählt mittlerweile fast 20.000 Mitarbeiter.

In den Kernmärkten seien Bauindustrie und Baugewerbe "sehr ausgelastet", die Nachfrage dort sei ungebrochen, so Strauss. Überhitzt sei der Sektor in Polen: Dort kämen viele Projekte gleichzeitig auf den Markt, weil jeder die Kofinanzierungen des EU-Kohäsionsfonds ausnutzen wolle. Deutschland habe allgemein ein Kapazitätsproblem, weil der Markt von kleinen und mittleren Playern geprägt sei.

Das Marktumfeld sei "herausfordernd", so Porr im Ausblick - wegen des Fachkräftemangels, der Engpässe bei Subunternehmern sowie steigenden Baupreisen und Lohnkosten. Vor allem in Polen habe sich dieser Trend 2018 verstärkt, dessen Ende vorerst noch nicht absehbar sei. In dem Land gebe es zudem eine Knappheit an Baumaterial. Porr selbst nehme in Polen nur mehr sehr gut kalkulierte Projekte herein.

Preisanstiege seien auch für die Porr als Baukonzern nicht immer gut, verwies Strauss etwa auf Kritik heimischer Wohnbauträger, die sich generell wiederholt über einen starken Kostenschub und Verzögerungen bei Bauprojekten beklagen. Der Porr-Chef rechnete vor, dass Bauindustrie und -gewerbe im Zeitraum 2011/12 bis 2018 den Großteil der Kostensteigerungen selbst "geschluckt" hätten: Die Kosten seien in der Zeit um fast 30 Prozent gestiegen, den Firmen weitergegeben habe man aber nur 13 Prozent, 17 Prozent selbst aufgefangen. In Deutschland, wo Porr 2018 beim EBT wieder in die Gewinnzone gekommen ist, sieht Strauss diese Entwicklung als nachhaltig an; nahezu alle Bereiche seien positiv, auch der Hochbau. Für 2019 rechne man im Nachbarland mit einem deutlich besseren Ergebnis als 2018.

Bei der Bauleistung erreichte Porr 2018 zum dritten Mal in Folge ein zweistelliges Plus, sie stieg um 18,0 Prozent auf 5,59 Mrd. Euro - ein neuer Rekordwert. Deutliche Anstiege verzeichneten hier hauptsächlich der Industrie- und Ingenieurbau sowie internationale Infrastrukturprojekte. Heuer soll die Produktionsleistung über dem Vorjahr liegen. Der Auftragsstand erreichte ein All-Time-High, er wuchs 11,5 Prozent auf 7,10 Mrd. Euro. Neben vielen Hochbauvorhaben habe man vor allem neue Infrastruktur-Großprojekte akquiriert.

Gemessen an der Leistung war der Heimmarkt Österreich, an dem sich Porr als Nummer 1 sieht, mit 2,3 Mrd. Euro oder 42 Prozent Anteil weiterhin klar der größte der Porr-Märkte, wie Finanzvorstand Andreas Sauer sagte - gefolgt von Deutschland mit 1,5 Mrd. Euro (27 Prozent) sowie Polen (12 Prozent) und dann der Schweiz (4 Prozent) und Tschechien (3,6 Prozent). Beim Nachbarn Deutschland sei man, je nach Betrachtung, die Nummer 4 oder 5, sagte Straus. Rumänien und Slowakei könnten 2020 oder 2021 zu Kernmärkten aufrücken. Anders bei Norwegen: Dort plane man aus heutiger Sicht nicht, ins Flächengeschäft zu gehen, das Projektgeschäft sei aber nachhaltig.

In UK beobachte man, was mit dem "Brexit" sei, so der CEO. Man habe dort ein Projekt, das laufe gut, und man beobachte zwei weitere Projekte. Wie Norwegen und UK seien auch Katar und Dubai stabile Projektmärkte, sagte Strauss. In Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bleibe Porr weiter engagiert und evaluiere vorsichtig aufkommende Marktpotenziale. In der Übergabe steht in Katar das Al-Wakrah-Stadion - Austragungsort der Fußball-WM 2022 -, am 16. Mai finde das Stadion-Eröffnungsspiel statt. Davor zeichnete Porr in Katar für den Bau der fast 17 km langen "Green Line" des U-Bahn-Systems von Doha verantwortlich. In Dubai realisiert Porr für die Stadt das "Deep Tunnel Storm Water System", eine mehr als 10 km lange Tunnelkonstruktion, die Grund- und Niederschlagswasser in Richtung eines Pumpwerks am Meer leiten soll. Nach der bis zur Expo 2020 geplanten Fertigstellung werden rund 40 Prozent des Stadtgebiets von Dubai über dieses System entwässert. Mit dem Projekt schaffte Porr den Markteintritt in VAE.

Seine Geschäftsfeld-Aufteilung hat Porr mit Jahresbeginn neu aufgestellt, also verschlankt. Bildeten früher Österreich/Schweiz/Tschechien sowie Deutschland, Internationales und Umwelt die vier Business-Units, sind es jetzt drei: 1 Österreich/Schweiz/Umwelttechnik, 2 Deutschland, 3 Polen&Norwegen/Tschechien&Slowakei/Tunnelbau/Katar&VAE/Rumänien/UK.

  

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SRC bestätigt Kursziel bei 33 Euro und Kaufvotum für Porr-Aktien
Nach Geschäftsbericht für 2018

Die Analysten von SRC Research haben nach Zahlenvorlage der Porr ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns bei 33,00 Euro beibehalten. Auch die Anlageempfehlung wurde mit "Buy" bestätigt.

Die am Montag vorgelegten Geschäftszahlen zu 2018 seien zufriedenstellend, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff in seiner jüngsten Studie. Der Auftragsbestand sei stark und auf Rekordniveau.

Porr wolle sich weiterhin auf "operative Exzellenz" fokussieren, konstatiert Scharff weiter. Der zweitgrößte Baukonzern Österreichs stelle bis 2020 eine EBT-Marge von drei Prozent in Aussicht. Der Experte zeigt sich weniger optimistisch und rechnet mit einem Zuwachs beim Vorsteuerergebnis von nur zwei Prozent.

Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr einen Gewinn von 2,32 Euro je Aktie. Die Prognosen für das Folgejahr liegen bei 2,98 je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,15 (2019) und 1,25 (2020) Euro je Aktie erwartet.

  

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Porr baute im ersten Quartal Verluste ab

Saisonal bedingten Fehlbetrag unter dem Strich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,8 auf 9,1 Mio. Euro gesenkt - Auftragsbücher sind voll

Der Baukonzern Porr hat das erste Quartal 2019 mit geringeren Verlusten abgeschlossen als im Vorjahreszeitraum. Dank anhaltend hoher Nachfrage verringerte sich der Periodenverlust von 9,8 auf 9,1 Mio. Euro, je Aktie lag der Fehlbetrag (EPS) bei 36 Cent. Für das Gesamtjahr ist das Management zuversichtlich, die hohe Bauleistung von 5,59 Mrd. Euro aus 2018 "moderat steigern zu können".
"Die Performance der Porr im ersten Quartal unterstreicht unseren Kurs - es gilt weiterhin Ertrag vor Wachstum. Der Rekordauftragsbestand gibt uns die Feuerkraft dafür", so Konzernchef Karl-Heinz Strauss heute, Dienstag. Es sei für den Bausektor branchentypisch, in den ersten Monaten des Jahres "negative Ergebnisbeiträge" zu "erzielen". Die Zahlen im ersten Quartal seien wenig aussagekräftig für das gesamte Jahr.

Der Auftragspolster ist mit einem Volumen von 7,4 Mrd. Euro prall gefüllt - der Bestand vergrößerte sich gegenüber dem ersten Quartal 2018 (6,7 Mrd. Euro) um 10,8 Prozent. Der Auftragseingang entwickelte sich stabil - mit einem Plus von 1,5 Prozent von 1,35 Mrd. auf 1,37 Mrd. Euro. In einem "herausfordernden Marktumfeld" stärke der hohe Auftragsbestand die Position der Porr essenziell und sichere die Kapazitätsauslastung über 2019 hinaus, teilte der Konzern mit.

Die Produktionsleistung erhöhte sich zwischen Jänner und März um 3 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro, obwohl auch das Vorjahr schon "außergewöhnlich stark" gewesen sei. Zu dem Wachstum hätten vor allem die Märkte Österreich, die Schweiz und Deutschland beigetragen. Im übrigen Ausland war das Leistungsniveau geringer als im Vorjahr, da einige Großprojekt ausgelaufen sind. Die Umsatzerlöse stiegen von 907,6 Mio. auf 945,4 Mio. Euro (plus 4,2 Prozent).

Der Verlust vor Steuern sank zwischen Jänner und März von 13 auf 11,8 Mio. Euro um 9,2 Prozent. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwirtschaftete Österreichs zweitgrößter Baukonzern (hinter der Strabag) einen Gewinn (EBITDA) von 31,7 Mio. Euro, nach 20 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die Porr beschäftigte im ersten Quartal 18.473 Mitarbeiter (plus 5,8 Prozent), vor einem Jahr waren es 17.464 Arbeitnehmer.

Das Eigenkapital sank von 618 auf 602 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote von 19,9 auf 17,5 Prozent. Die Nettoverschuldung weitete sich per Ende März 2019 gegenüber Ende Dezember 2019 - saisonal bedingt - von 150 Mio. auf 699 Mio. Euro massiv aus. Zum Vorjahresstichtag hatte sie 345,2 Mio. Euro betragen. Die Erstanwendung des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 hätte "insbesondere einen erhöhenden Effekt auf die Nettoverschuldung" von rund 200 Mio. Euro. Durch das starke Wachstum des Vorjahres, insbesondere im vierten Quartal, sowie die strategische Absicherung von Lieferanten, sei der Mittelabfluss aus dem Working Capital heuer im ersten Quartal 2019 gestiegen. Außerdem seien das Schuldscheindarlehen aufgestockt (203 Mio. Euro) und das Finanzierungsprofil somit verbessert worden.

  

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SRC bestätigt Empfehlung "Buy" und Kursziel 33 Euro für Porr-Aktie

Nach Vorlage der Erstquartalszahlen 2019 - Auftragspolster stieg auf Rekordniveau

Die Analysten von SRC Research haben nach der heutigen Zahlenvorlage des Baukonzerns Porr sowohl ihre Anlageempfehlung "Buy" als auch das Kursziel von 33 Euro bestätigt. 2019 startet mit einem Auftragspolster auf Rekordniveau, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff in seiner jüngsten Studie. Zudem seien auch die Gewinnmargen verbessert worden.
Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr unverändert einen Gewinn von 2,32 Euro je Aktie. Die Prognosen für das Folgejahr liegen bei 2,98 je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,15 (2019) und 1,25 (2020) Euro je Aktie erwartet.

  

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Weiteres Plus beim Auftragsbestand, Profitabilität leicht angestiegen 

Die PORR erzielte in den ersten drei Monaten 2019 eine Produktionsleistung von EUR 1,05 Mrd. (+3% j/j) und einen leichten Anstieg des Vorsteuerergebnisses auf EUR – 11,8 Mio. (+9,2% j/j). Der negative Ergebnisbeitrag ist branchentypisch für den Bausektor und die Q1-Zahlen auch wenig aussagekräftig für das Gesamtjahr. Der Auftragsbestand legte sogar weiter auf EUR 7,42 Mrd. (+10,8% j/j) zu. Die selektivere Auftragsannahme (Ertrag vor Wachstum) machte sich in einem geringeren Zuwachs bei den Neuaufträgen bemerkbar von 1,5% auf EUR 1,37 Mrd.

Ausblick

Für 2019 peilt das Management eine moderate (~ 5%) Steigerung des Leistungsniveaus ohne konkrete Ziele, insbesondere in Bezug auf die Profitabilität, zu nennen. Die Aktie hat sich deutlich von ihrem Tief zu Jahresende erholt, die unverändert guten Wachstumsaussichten sowie eine Erholung der Margen gekoppelt mit einer attraktiven Dividendenrendite sprechen dennoch für die Aktie. Ex-Dividenden Tag ist der 4. Juni (EUR 1,10/Aktie, Dividendenrendite von knapp 5%). 

Erste Bank

  

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EANS-News: Strabag PFS kauft Porreal Polen und Tschechien

Die STRABAG PFS Austria stärkt ihre geografische Präsenz weiter: Sie hat heute, Mittwoch, den Vertrag zur Übernahme von 100 % der Anteile an der PORREAL Polska sp. z o.o., Warschau, und der PORREAL Cesko s.r.o., Prag, unterzeichnet. Damit ergänzt sie ihr Leistungsportfolio um weitere technische Kompetenzen und erschließt neue Kundensegmente. Die Unternehmen standen bisher im Eigentum des PORR-Konzerns, der sich aus dem Property und Facility Management-Geschäft in diesen Regionen zurückzieht.

"Nach den Zukäufen von Caverion Polska und des Property Managements der deutschen CORPUS SIREO Real Estate GmbH innerhalb von wenigen Monaten setzen wir nun einen weiteren Schritt, um unsere Marktposition in unserem Kerngeschäft Property und Facility Services zu festigen", unterstreicht Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, des Mutterkonzerns von STRABAG Property and Facility Services, die strategische Bedeutung dieses Geschäftsfelds. Mit dem Zukauf steigt STRABAG PFS in Polen zu den Top 5 im Markt auf.

In Summe generieren die beiden Gesellschaften einen jährlichen Umsatz von etwa EUR 6 Mio. Bei PORREAL in Polen sind 83 Mitarbeitende mit dem technischen und infrastrukturellen Facility Management größtenteils für Büroimmobilien in Warschau betraut. Neben diesem neuen Kundensegment erhöht STRABAG PFS durch die Akquisition ihre Eigenleistungstiefe in den Bereichen Kälte- und Brandschutz. Umgekehrt profitieren die bisherigen Kundinnen von PORREAL von integrierten Facility Management-Leistungen sowie von der Expertise des STRABAG-Konzerns im Bereich Bauen im Bestand. In Tschechien wird der Großteil des Umsatzes in Prag mit zwölf technischen Fachkräften erbracht.

  

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Die an der Warschauer Börse notierte Polski Holding Nieruchomości (PHN) hat mit der PORR einen Vertrag über den Bau des 155 Meter hohen SKYSAWA Hochbaus unterzeichnet. Der aus zwei Gebäuden bestehende Büro- und Geschäftskomplex wird an der Świętokrzyska 36 in Warschau errichtet. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rd. EUR 75,6 Mio. (rd. PLN 325,17 Mio.). Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 abgeschlossen.

„Der SKYSAWA Büro- und Geschäftskomplex wird das aufstrebende Büroviertel an der Świętokrzyska sowie die Warschauer Skyline nachhaltig positiv prägen. Wir sind zuversichtlich, dass das Projekt zu einem weiteren Aushängeschild der PORR in Polen wird. Wir haben bereits zahlreiche Infrastrukturprojekte in Polen realisiert und freuen uns sehr, unsere Kernkompetenz im Hochbau erneut unter Beweis zu stellen“, so Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR.



Die Bauarbeiten auf dem Grundstück an der Świętokrzyska beginnen unmittelbar, nach der Vorbereitung der Baustelle. Die erste Phase umfasst den Abbruch sowie Bau- und Erdarbeiten. Das Projekt wird voraussichtlich innerhalb von 36 Monaten realisiert: Die Fertigstellung von Gebäude A mit einer Fläche von ca. 11.500 m2, 10 Stockwerken und einer Höhe von 40 m ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Die von Gebäude B, einem 155 Meter hohen Turm mit 40 Stockwerken, für das zweite Quartal 2022. Die Consultinggesellschaft Colliers International ist für das Marketing und den Vertrieb der Investition verantwortlich.



Hohe Anforderungen an prestigeträchtiges Projekt

„Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Generalunternehmers für das SKYSAWA-Projekt waren in erster Linie die Erfahrung der an der Ausschreibung beteiligten Unternehmen sowie die Attraktivität ihres Angebots. Wir wollten, dass ein Bauunternehmer, der den Bau unserer Vorzeigeinvestition ausführt, nicht nur Hochhäuser in seinem Portfolio hat, sondern auch zertifizierte Projekte. Wenn alles nach Plan verläuft, übergeben wir die Baustelle in wenigen Tagen an den Generalunternehmer“, so Marcin Mazurek, CEO der Polski Holding Nieruchomości.



SKYSAWA ist ein moderner Büro- und Geschäftskomplex mit einer Bruttogrundfläche von ca. 40.000 m2 und einem Gesamtvolumen von 225.000 m³. Der Gebäudekomplex liegt in hervorragender Lage – direkt im Zentrum der Hauptstadt, inmitten der Straßen Świętokrzyska, Twarda, Mariańska und Jana Pawła II, in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs Rondo ONZ. SKYSAWA wird als eines von wenigen Gebäuden in Warschau über eine direkte Verbindung zur Metrostation verfügen.

  

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Porr-Baukonzern geht mit Rekordaufträgen schwierigem Umfeld entgegen
Dickes Orderbuch ermöglicht Margen-Verbesserung - Bau-Nachfrage ungebrochen, aber Fachkräftemangel, Subfirmen-Engpässe, hohe Materialkosten - Programm "Porr 2025" soll Konzern verschlanken

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat seinen Auftragsbestand zur Jahresmitte auf eine Rekordhöhe von 7,60 Mrd. Euro aufstocken können - nach 6,53 Mrd. Euro ein Jahr zuvor - und verzeichnet auch eine ungebrochen starke Nachfrage nach seinen Baudienstleistungen. "Dennoch sehen wir einem schwierigen Marktumfeld entgegen", sagte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss am Donnerstag.

Im Einklang mit der Weichenstellung auf "profitables Wachstum und operative Exzellenz" hat der Konzern heuer im ersten Halbjahr die Produktionsleistung nur leicht um 1,6 Prozent auf 2,50 Mrd. Euro gesteigert, und der Umsatz sank sogar um 1,9 Prozent auf 2,18 Mrd. Euro. Dafür lag man beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 95,4 Mio. Euro um 31,8 Prozent besser, das Vorsteuerergebnis stieg um 24,4 Prozent auf 8,2 Mio. Euro. Der Nettogewinn übertraf mit 6,0 (5,6) Mio. Euro den Vergleichswert leicht.

Der Rekord-Auftragsbestand schaffe eine Vollauslastung im Konzern und ein stabiles Fundament für die Porr. Das ermögliche eine selektive Akquisition von Projekten und in Folge eine nachhaltig verbesserte Margen-Situation. Die Neuaufträge wuchsen bis Ende Juni im Jahresabstand um 14,4 Prozent auf 3,00 Mrd. Euro, der Orderstand kletterte um 16,4 Prozent auf 7,60 Mrd. Euro. Beim Mitarbeiterstand legte der Konzern gegenüber Mitte 2018 um 4,9 Prozent auf 19.339 (18.428) zu.

Die Nachfrage im Bau sei ungebrochen - dem stünden aber Fachkräftemangel, enorme Kapazitätsengpässe bei Subunternehmern sowie ein anhaltend hohes Kostenniveau bei Baumaterialien, Logistik usw. entgegen. Bedingt durch das hohe Wachstum in den vergangenen Jahren habe man das Transformationsprogramm "Porr 2025" eingeleitet: Man verschlanke die Business Units, optimiere die Kosten der Zentralfunktionen und vereinfache Managementstrukturen. Weitere strategische Initiativen sollen den Fokus auf die bestehenden Heimmärkte und die Kernkompetenzen schärfen, operative Prozesse verbessern und die Kostendisziplin erhöhen, heißt es.

2019 will der Baukonzern - dank des dicken Orderbuchs - das Leistungsniveau 2018 von 5,59 Mrd. Euro übertreffen. Der tatsächliche Geschäftsverlauf sei aber abhängig von exogenen politischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche. Für die im Porr-Fokus stehenden Baumärkte in Europa würden Experten auf Basis aktueller Prognosen mit einem weitgehend stabilen Wachstum rechnen - freilich mit regionalen Unterschieden. Österreich, Deutschland und die Schweiz würden eine robuste Baukonjunktur zeigen. Tschechien, Slowakei, Rumänien und vor allem Polen sollten nachfrageseitig weiter wachsen. Doch in Polen gebe es keine Entwarnung bei Fachkräftemangel, Engpässen bei Nachunternehmern sowie beim Niveau von Materialpreisen und Löhnen. Der Druck auf die Margen bleibe hoch. In Katar bzw. den VAE verfolge man eine risikoreduzierte Strategie. Norwegen biete weiterhin Gelegenheiten im Infrastrukturbereich. Großbritannien weise für Porr "wegen der makroökonomischen Unsicherheit keine weiteren Potenziale" auf.

  

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Ausblick bestätigt, Neuaufträge ziehen an 

Die PORR erzielte im 1. Halbjahr 2019 eine Produktionsleistung von EUR 2,5 Mrd. (+1,6% j/j) und einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 18,4% auf EUR 17,4 Mio. Der Auftragsbestand legte sogar weiter auf EUR 7,6 Mrd. (+16,4% j/j) zu und auch die Neuaufträge legten kräftig um 14,4% auf knapp EUR 3 Mrd. zu.

Ausblick

Für 2019 peilt das Management unverändert eine moderate Steigerung des Leistungsniveaus ohne konkrete Ziele, insbesondere in Bezug auf die Profitabilität, zu nennen. Im Großen und Ganzen lieferte das Halbjahresergebnis keine großen Überraschungen, nur das dynamische Wachstum der Neuaufträge überraschte. Die Profitabilität blieb im 1. Halbjahr stabil, hier erwarten wir erst in den kommenden Quartalen eine Verbesserung mit Auslaufen der weniger profitablen Aufträge. Das Ziel einer Vorsteuermarge von 3% bezogen auf die Produktionsleistung im kommenden Jahr bleibt aufrecht. Für die PORR-Aktie sprechen die unverändert guten Wachstumsaussichten, eine Erholung der Margen sowie die attraktiven Dividendenrenditen (2019e: 6,2%). 

Erste Bank

  

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Porr - RCB senkt Kursziel von 23,0 auf 21,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bleibt aufrecht

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns Porr von 23,0 auf 21,0 Euro gekürzt. Ihr Kaufvotum "Hold" wurde vom Analysten Markus Remis bestätigt.

Remis sieht in den Zweitquartalszahlen 2019 zwar ein sich verbesserndes Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA), doch der Vorsteuergewinn stagnierte. Den Hauptgrund für die Kurszielreduktion sieht der Wertpapierexperte unter anderem in der ungenügenden Rentabilitätssteigerung. Der Konzern könne sein starkes Umsatzwachstum nicht überproportional auf die Ergebniszahlen umlegen.

RCB-Experte Remis erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie.

  

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Porr nominiert Josef Pein als Nachfolger von COO-Wenkenbach
Wenkenbach geht mit Ende Jänner 2020 in Ruhestand

Der Porr-Aufsichtsrat hat Josef Pein als Nachfolger für Hans Wenkenbach, derzeit Chief Operating Officer (COO) des börsenotierten Baukonzerns, nominiert. Die entsprechenden Beschlüsse sollen in der Aufsichtsratssitzung am 19. September gefasst werden, teilte Porr am Mittwoch mit.

Pein sei bereits seit den 1980er Jahren bei Porr tätig und seit 2011 Mitglied der Geschäftsführung. Er werde sein Amt mit Anfang des Jahres 2020 aufnehmen, Wenkenbach werde dann Ende Jänner mit Ablauf seiner Funktionsperiode in den Ruhestand gehen, hieß es in einer Aussendung.

  

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Porr sicherte sich bisher größten Bahnbauauftrag in Polen
Ordervolumen liegt bei rund 290 Mio. Euro - Fertigstellung voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 - Polnischer Partner baut Oberleitungen

Der österreichische Baukonzern Porr hat seinen bisher größten Bahnbauauftrag in Polen auf Schiene gebracht. Der Vertrag über ein Ordervolumen von rund 290 Mio. Euro wurde am Dienstag unterzeichnet, wie das Unternehmen heute mitteilte. Den Oberleitungsbau übernimmt der polnische Partner Trakcja System. Auf die Porr als Konsortialführerin (84 Prozent) entfallen etwa 244 Mio. Euro des Auftragsumfangs.
Bis Mai 2023 werden auf der fast 71 Kilometer langen Strecke zwischen Kalina und Rusiec Lodzki die Gleise und 148 Weichen erneuert sowie die Leit- und Sicherungstechnik, die Oberleitung und 17 Bahnübergänge modernisiert. Den Angaben zufolge müssen dabei auch 71 Ingenieurbauwerke saniert werden, so etwa auch eine knapp 100 Meter lange Eisenbahnüberführung über den Fluss Warta. Auftraggeber ist das polnische Eisenbahninfrastrukturunternehmen PKP PLK S.A.

"Die im 20. Jahrhundert errichtete Eisenbahnstrecke Nr. 131 ist nicht nur für den Personen-, sondern vor allem für den Güterverkehr von großer Bedeutung - sie verbindet die wichtige Industrieregion Oberschlesien mit den Ostseehäfen Danzig und Gdynia", erklärte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss in einer Pressemitteilung.

Mit dem vorliegenden Projekt sei die Porr bei Bahnbauaktivitäten in Polen seit 2011 bereits zum 35. Mal zum Zug gekommen. Der Entwurfsplan müsse nun binnen 90 Tagen fertig sein; sämtliche erforderlichen Baugenehmigungen sollten nach 13 Monaten vorliegen.

  

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Porr bekräftigt Rückzug aus Großbritannien
Strauss: Trotz der heutigen "scheinbaren" Brexit-Einigung - Baukonzern will Risiko begrenzen und geht in keine neue Märkte mehr

Der börsennotierte Baukonzern Porr wird sich trotz der "scheinbaren" Einigung auf eine Brexit-Vereinbarung am heutigen Donnerstag komplett aus Großbritannien zurückziehen. Das hat Generaldirektor Karl-Heinz Strauss am Nachmittag auf der Gewinn-Messe bekräftigt. Denn: "Wer weiß, wie es mit dem Brexit weitergeht."

Schon zum Halbjahrespressegespräch im August hatte der Baukonzern erklärt, das Land weise für Porr "wegen der makroökonomischen Unsicherheit keine weiteren Potenziale" auf. Nun sagte Strauss, man werde ein noch laufendes Projekt fertigstellen, aber kein neues angehen, auch wenn man etwa für Tunnelvorhaben für über eine Milliarde Pfund eingeladen worden sei.

Porr werde künftig in keine neuen Märkte gehen, weil das zusätzliches Risiko bedeuten würde, betonte der Chef des Konzerns mit 20.000 Mitarbeitern und 7,6 Mrd. Euro Rekord-Orderstand bei 2,2 Mrd. Euro Halbjahresumsatz. Der Auftragsstand sei so hoch, dass man sich eigentlich für die nächsten zwei Jahre keine Sorgen machen müsse, wie die Mitarbeiter beschäftigt werden könnten.

Über 90 Prozent der Umsätze erziele Porr in ganz stabilen Wachstumsmärkten, "da bleiben wir, da bauen wir aus". Daneben bleibe man in Katar und Dubai als Projektmärkten, reduziere dort aber das Jahresvolumen von 500 auf 150 Mio. Euro. In Kuwait, Bahrein oder Saudi-Arabien engagiere man sich dagegen nicht.

In Norwegen ist man laut Strauss erfolgreich mit Brücken-Projekten befasst - auch wenn es zuletzt bei einem davon Probleme gegeben hat. "Bei einer Brücke sind Fehler passiert, das eine Projekt wird auch negativ sein", sagte der Porr-Chef. Man sei dabei, die Probleme sukzessive abzuarbeiten und werde die Brücke in bestem Zustand übergeben.

Nach einem starken Wachstum in den Jahren 2017/18, in denen man um 40 Prozent zugelegt habe, sei 2019 als Konsolidierungsjahr vorgesehen, erinnerte Strauss: "Wir wollen nicht mehr zweistellig wachsen." Die Märkte Österreich und Schweiz würden gut laufen, ebenso Deutschland, wo es noch lange im Tiefbau positiv weitergehen werde, "egal wer dort regiert". In Polen gebe es gutes Wachstum, der Markt sei aber "leer gefegt von Personal"; es gebe keine Subunternehmer, man müsse auf eigene Leute zurückgreifen. Auch in Tschechien und der Slowakei laufe es gut.

Seine Neunmonatszahlen will der Porr-Konzern am 28. November vorlegen.

  

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Parteispenden sind nicht strafbar, auch wenn ein Vorsatz zur Beeinflussung besteht. Das bedeutet: Postenschacher ist nicht strafrechtlich relevant!

https://zackzack.at/2019/10/29/verfahren-gegen-kurz-grossspender-eingestellt-postenschach er-nicht-strafbar/

Die Tochter hat den Posten doch nur wegen der Qualifikation erhalten!

  

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Deutschlands zweithöchste Brücke mit Porr-Beteiligung fertiggestellt
Verkehrsfreigabe erfolgt - Porr war mit Errichtung der Pfeiler und Unterbauten beauftragt - Baukosten bei 175 Mio. Euro

Ein Mega-Brückenprojekt in Deutschland mit Beteiligung des Baukonzerns Porr ist am Donnerstag für den Verkehr freigegeben worden. Die Hochmoselbrücke, die eine direkte Straßenverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem Rhein-Main-Gebiet schafft, sei nach der Kochertalbrücke die zweithöchste Brücke in Deutschland, hieß es in einer Aussendung des Konzerns. Porr Deutschland war mit der Errichtung der Pfeiler und Unterbauten beauftragt.

Die Baukosten beliefen sich auf 175 Mio. Euro. Porr wurde Ende 2010 mit dem Projekt beauftragt. Nach acht Jahren Bauzeit erfolgte heute die Freigabe. Neben Stahlbetonarbeiten führte Porr auch Leistungen wie den Spezialtiefbau für die Baugruben und Böschungssicherungen durch.

  

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PORR AG: Vorläufige Geschäftszahlen Q3 2019 unter Vorjahr - PORR nimmt Gewinnerwartung zurück

Wien (pta014/25.11.2019/11:20) - -
Vorläufige Kennzahlen Q3:

* Produktionsleistung auf EUR 4.080 Mio. moderat gesteigert
* Hoher Auftragsbestand von EUR 7.358 Mio. mit guter Bonität
* EBT mit rund EUR 14,4 Mio. um EUR 16,8 Mio. deutlich unter Vorjahr
* Gewinnerwartung für das Gesamtjahr 2019 zurückgenommen

Die PORR AG erwirtschaftete nach vorläufigen ungeprüften Zahlen für die ersten neun Monate 2019 ein Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr. Auf Grundlage dieser Informationen sowie unter der Einbeziehung der eingeleiteten Analyse im Rahmen des Programms PORR 2025 passt der Vorstand die Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr 2019 an.

Die Neueinschätzung erfolgte aufgrund folgender Umstände:

- Die Business Unit 1 - Österreich und die Schweiz, sowie Business Unit 2 - Deutschland entwickelten sich im Rahmen der Erwartungen.

- Die Marktsituation in Polen (BU 3) zeigt - entgegen den Erwartungen des Vorstandes - noch keine Entlastung beim aktuell hohen Kostenniveau für Baumaterialien und Subunternehmerleistungen.

- Im Zuge der Analyse des Marktes Norwegen führte eine Neubewertung eines Projekts (BU 3) zu einer einmaligen Wertberichtigung.

- Die letztgenannten Faktoren Polen und Norwegen führten im Wesentlichen zu dieser negativen Ergebnisabweichung. Frühzeitig eingeleitete Maßnahmen konnten dieser Entwicklung nicht ausreichend entgegen wirken bzw verzögern sich in der Umsetzung.

Die Produktionsleistung im Q3 2019 belief sich auf EUR 4.080 Mio. und steigerte sich - wie geplant - moderat um 0,6 %. Sowohl Business Unit 1 - Österreich, Schweiz (BU 1) als auch Business Unit 2 - Deutschland (BU 2) zeigen eine stabile Entwicklung, während Business Unit 3 - International (BU 3) einen leichten Rückgang aufweist.

Der Auftragsbestand im dritten Quartal 2019 blieb - ungeachtet des anspruchsvollen Marktumfelds - mit EUR 7.358 Mio. oder einem Zuwachs von 7,6% auf einem sehr hohen Niveau. Der Auftragseingang sank um 4,1% auf EUR 4.338 Mio. wie geplant durch selektive Auftragsannahme.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Q3 2019 liegt mit EUR 14,4 Mio. deutlich unter dem Vorjahr.

Basierend auf dem bisherigen Geschäftsverlauf und der aktuellen Markteinschätzung erwartet der Vorstand, dass sich das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2019 - bei unveränderten Rahmenbedingungen - auf rund EUR 35 Mio. belaufen wird. Die PORR befindet sich in einem Konsolidierungsjahr und weist einen werthaltigen Auftragsbestand auf. Auf dieser Basis geht der Vorstand davon aus, dass die Produktionsleistung weiterhin moderat gesteigert werden kann.

Der Vorstand erwartet in den folgenden Jahren eine kontinuierliche Verbesserung der EBT-Marge.

Auf Basis der oben genannten Zahlen und aus heutiger Sicht wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von etwa EUR 0,40 pro Aktie vorschlagen.

Der tatsächliche Geschäftsverlauf kann allerdings, abhängig von exogenen politischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche, von aktuellen Erwartungen abweichen.

Der Bericht zum dritten Quartal 2019 wird wie geplant am 28.11.2019 veröffentlicht werden.

  

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Gleich mal einen SL bei 18,- gesetzt. Ich denke aber mal, dass bei 18:50, wenn nicht noch etwas daher kommt, mal fürs erst Schluss ist.

Gruß

  

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>Gleich mal einen SL bei 18,- gesetzt. Ich denke aber mal,
>dass bei 18:50, wenn nicht noch etwas daher kommt, mal fürs
>erst Schluss ist.
>
>Gruß

Stelle mich morgen mal mit 17,50 rein, vielleicht auch übermorgen, schauen wir mal.

  

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Bisheriges Kursziel von 33 Euro nach Gewinnwarnung nach unten revidiert

Die Analysten von SRC Research haben nach der heutigen Gewinnwarnung des Baukonzerns Porr ihr Kursziel für die Aktie von 33 auf 25 Euro nach unten gesetzt. Die Anlageempfehlung "Buy" wurde hingegen bekräftigt, schreibt SRC-Analyst Stefan Scharff.
Ausschlaggebend für die Gewinnwarnung sind laut Porr die Marktsituation in Polen, wo hohe Baukosten zu Buche schlagen, und eine "einmalige Wertberichtigung" im Zuge einer Neubewertung eines Projekts in Norwegen. Scharff erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019 der Porr einen Gewinn von 1,06 Euro je Aktie. Die Prognose für das Folgejahr liegt bei 2,60 je Aktie bzw. bei 3,42 Euro für 2021. Die Dividendenschätzungen für diesen Zeitraum liegen auf jährlich 0,40 bzw. 1,10 und 1,25 Euro je Aktie.

  

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Das Norwegen Projekt kenne ich zufällig. Hat mir im beruflichen Umfeld mal wer ein wenig berichtet. Passiert halt wenn Amatuere ein solches Projekt machen. Das wird dann schnell sehr teuer.

  

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>Das Norwegen Projekt kenne ich zufällig. Hat mir im
>beruflichen Umfeld mal wer ein wenig berichtet. Passiert halt
>wenn Amatuere ein solches Projekt machen. Das wird dann
>schnell sehr teuer.


Um welches Projekt geht es überhaupt? Ich lese von einem Tunnel und einer Brücke in Norwegen.

  

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>>Das Norwegen Projekt kenne ich zufällig. Hat mir im
>>beruflichen Umfeld mal wer ein wenig berichtet. Passiert
>halt
>>wenn Amatuere ein solches Projekt machen. Das wird dann
>>schnell sehr teuer.
>
>
>Um welches Projekt geht es überhaupt? Ich lese von einem
>Tunnel und einer Brücke in Norwegen.

Ich tippe mal es geht um dieses: Längste Eisenbhanbrücke Norwegens
https://skandbaunews.e-ls.de/2018/10/23/porr-norwegen-minnevika-bruecke/

  

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>>Um welches Projekt geht es überhaupt? Ich lese von einem
>>Tunnel und einer Brücke in Norwegen.
>
>Ich tippe mal es geht um dieses: Längste Eisenbhanbrücke
>Norwegens
>https://skandbaunews.e-ls.de/2018/10/23/porr-norwegen-minnevika-bruecke/

Da kann man sicher schnell mal einen zweistelligen Millionenbetrag verlieren:

Norway, a one-off write-down in a double-digit
million Euro amount was initiated due to the revaluation of
the “E18 Rugtvedt” project.

  

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>Porr: Bisserl was gekauft @18,00
>
>Hoffentlicht kommt aus Norwegen nichts nocheinmal nach.
>
>

Ich kenn mich in der Bauwirtschaft nicht aus. Wieso sind die Margen so dünn? (Aufträge weiter an Subunternehmer?)

Die langfristigen Schulden stiegen von 407M auf 570M. Ist das bedenklich? Wofür wurde das Kapital eingesetzt?

  

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>Porr: Bisserl was gekauft @18,00
>
>Hoffentlicht kommt aus Norwegen nichts nocheinmal nach.


Verlust realisiert und mit etwas höherem Volumen @ 16,80 zurückgekauft.

Position noch relativ klein, befürchte da könnte noch ein One-off aus Norwegen kommen.

  

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Porr stellte Norwegen auf Prüfstand - Entscheidung im 1. Quartal 2020
Neunmonats-Nettogewinn schrumpfte von 23,3 auf 9,8 Mio. Euro - EBIT und weitere Ergebniszahlen durch IFRS-16-Erstanwendung belastet - Zudem aperiodischer Steueraufwand

Der Porr-Baukonzern hat nach einer Sonderabschreibung wegen eines Brückenprojekts in Norwegen und Problemen in Polen - weswegen kürzlich eine Gewinnwarnung abgesetzt werden musste - den Markt Norwegen auf den Prüfstand gestellt. Die finale Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise solle im ersten Quartal 2020 getroffen werden, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht.

Am Montag hatte Porr vorweg berichtet, dass das Ergebnis vor Steuern (EBT) nach neun Monaten im Jahresabstand um 54 Prozent von 31,2 auf 14,4 Mio. Euro abgesackt ist und im Gesamtjahr wohl von 88,1 auf rund 35 Mio. Euro zurückgehen wird. Auch die Dividende solle deutlich gekürzt werden, nämlich "aus heutiger Sicht" von 1,10 Euro auf 0,40 Euro je Aktie, hieß es.

Außer der einmaligen Wertberichtigung in Norwegen - auf der Gewinn-Messe Mitte Oktober hatte CEO Karl-Heinz Strauss von einem Brücken-Projekt gesprochen, bei dem Fehler passiert seien und das daher negativ sei - dämpft auch der Kostendruck in Polen den Ertrag. Polen zeige ein weiterhin hohes Kostenniveau für Baumaterialien und Subunternehmer, eine Entlastung sei aktuell nicht absehbar. An sich wird dem Markt Polen, abgesehen von den genannten Problemen und dem Margendruck, von Porr ein "starkes" Potenzial zugebilligt, auch wegen der hohen Nachfrage. Norwegen ist - wie Katar - auf "neutral" gesetzt, aus dem "schwachen" UK zieht sich Porr ohnedies zurück.

Heuer bis September ist der Nettogewinn (Periodenergebnis) im Jahresabstand um 58 Prozent von 23,3 auf 9,8 Mio. Euro geschrumpft, gab der Baukonzern nun im Bericht erstmals bekannt. Die Umsatzerlöse sanken um 3,4 Prozent auf 3,52 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand wuchs um 7,6 Prozent auf 7,36 Mrd. Euro, der Auftragseingang war dagegen mit 4,34 Mrd. Euro um 4,1 Prozent geringer. Der Mitarbeiterstand erhöhte sich im Schnitt auf 19.644 (+4,5 Prozent).

Fürs Gesamtjahr 2019 geht das Management davon aus, dass die Bauleistung weiterhin moderat gesteigert werden kann. Zudem stellt der Vorstand für die folgenden Jahre "eine kontinuierliche Verbesserung der EBIT-Marge" in Aussicht. Den Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) bis September um 36 Prozent auf 27,3 (42,6) Mio. Euro begründet Porr im wesentlichen mit höheren Abschreibungen (+35 Prozent auf 118,7 Mio. Euro) infolge der IFRS-16-Erstanwendung.

Trotz höherer Finanzerträge verringerte sich in den neun Monaten der Finanzerfolg aufgrund der durch höhere Leasingzinsen - bedingt durch EFRS-16-Anwendung - belasteten Finanzierungsaufwendungen auf -12,8 Mio. Euro, heißt es. Insgesamt verschlechterte sich das Vorsteuerergebnis (EBT) daher um 53,8 Prozent auf 14,4 Mio. Euro. Ein mit aperiodischen Effekten belasteter Steueraufwand von 4,6 Mio. Euro führte laut Porr zu dem Nettogewinnrückgang um 58 Prozent auf 9,8 Mio. Euro.

Die Eigenkapitalquote sank seit Ende 2018 von 19,9 auf 15,7 Prozent, die Nettoschulden wuchsen auf 785 (350) Mio. Euro.

  

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„profil“: Zahlreiche Geständnisse in Causa Baukartell
Ermittlungen gegen rund 300 Beschuldigte wegen mutmaßlicher Absprachen / mindestens 14 Personen geständig / 80 Fälle allein bei Porr
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist es im großen Baukartell-Ermittlungsverfahren der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in den vergangenen Monaten zu wichtigen Weichenstellungen gekommen. Seit 2016 ermittelt die WKStA Hand in Hand mit der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) wegen des Verdachts illegaler Absprachen bei Auftragsvergaben der öffentlichen Hand. Vorliegenden Unterlagen zufolge haben bisher zumindest 14 Mitarbeiter von Baufirmen – in unterschiedlichem Ausmaß – Geständnisse abgelegt.

Mittlerweile geht es im Ermittlungsverfahren zunehmend um die Rolle der Branchenschwergewichte: Porr und Strabag haben den Ermittlern zuletzt Untersuchungsberichte vorgelegt, die sie sich jeweils von einer Anwaltskanzlei erstellen ließen. Bei Porr ergab die interne Untersuchung Absprachen bei 80 Bauaufträgen des Landes Niederösterreich mit einem geschätzten Auftragsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Die untersuchten Aufträge verteilten sich laut Bericht auf einen Zeitraum von Herbst 2011 bis Ende 2016. Die Strabag wiederum meldete im Juli 2019 Absprachen bei neun Projekten an die Behörden. Auch einige Mitarbeiter des Baukonzerns Swietelsky haben Geständnisse abgelegt. Für alle Betroffenen gilt in vollem Umfang die Unschuldsvermutung.

Die Verdachtslage der Ermittler reicht weit über die beschriebenen Fälle hinaus. Insgesamt gibt es rund 300 beschuldigte Personen und Unternehmen. BWB-Generaldirektor Theodor Thanner nennt im Gespräch mit profil eine Zahl von untersuchten Bauprojekten im niedrigen vierstelligen Bereich.

  

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>Mittlerweile geht es im Ermittlungsverfahren zunehmend um die
>Rolle der Branchenschwergewichte: Porr und Strabag haben den
>Ermittlern zuletzt Untersuchungsberichte vorgelegt, die sie
>sich jeweils von einer Anwaltskanzlei erstellen ließen. Bei
>Porr ergab die interne Untersuchung Absprachen bei 80
>Bauaufträgen des Landes Niederösterreich mit einem geschätzten
>Auftragsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Die untersuchten
>Aufträge verteilten sich laut Bericht auf einen Zeitraum von
>Herbst 2011 bis Ende 2016.

Hat die Porr für etwaige Strafen bereits Rückstellungen gebildet, oder gibt es da eine zweite Norwegen "Überraschung"?

  

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>Bei
>>Porr ergab die interne Untersuchung Absprachen bei 80
>>Bauaufträgen des Landes Niederösterreich mit einem
>geschätzten
>>Auftragsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Die
>untersuchten
>>Aufträge verteilten sich laut Bericht auf einen Zeitraum
>von
>>Herbst 2011 bis Ende 2016.
>
>Hat die Porr für etwaige Strafen bereits Rückstellungen
>gebildet, oder gibt es da eine zweite Norwegen
>"Überraschung"?

Glaube haben sie noch nicht.

  

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Gewinnwarnung nach Wertberichtigung in Norwegen und Margendruck in Polen 

Die PORR veröffentlichte kurz vor Bekanntgabe der Q3-Zahlen eine Gewinnwarnung für 2019. Bei einer stabilen Produktionsleistung von EUR 4,08 Mrd. in den ersten drei Quartalen 2019 kontrahierte das Vorsteuerergebnis um die Hälfte auf EUR 14,4 Mio. Hauptgründe waren Wertberichtigungen für ein Brückenprojekt in Norwegen und Projekte von der in Polen übernommenen Bilfinger-Tochter. Für 2019 erwartet das Management zwar weiterhin eine moderate Steigerung des Leistungsniveaus aber ein Vorsteuerergebnis von rund EUR 35 Mio. (rund – 60% j/j). In den kommenden Jahren wird eine kontinuierliche Verbesserung der EBT-Marge erwartet. Die Dividende 2019 soll sich auf EUR 0,40/Aktie belaufen nach EUR 1,10 für 2018.

Ausblick

Während die Gewinnwarnung samt Dividendenkürzung für 2019 konkreten Projekten zuzuschreiben ist, verunsicherte die Streichung der 3%-Zielmarke für die Vorsteuermarge 2020 die Anleger wesentlich mehr. Für kommendes Jahr wird eine Verbesserung der Vorsteuermarge von heuer etwa 0,6% erwartet, es gibt jedoch Faktoren, deren Auswirkung derzeit noch schwer abgeschätzt werden kann. Dazu zählen die Kosteninflation in Polen, ein eventueller Exit aus Norwegen sowie mögliche Kartellstrafen in Österreich. Aber auch positive Effekte könnten ergebnisstützend wirken wie eine Kostenerstattung aus Quatar oder eine niedrigere Kosteninflation in Polen. Für 2021 & 2022 wird eine Vorsteuermarge von 2-3% angepeilt. In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten konnte das Management die Gewinnwarnung relativieren und – was noch wichtiger wiegt – eine realistische Einschätzung über Ergebnistreiber in den nächsten 2 Jahren geben, sodass sich die Visibilität wieder gebessert hat. Wir denken zwar, dass die Aktie in den kommenden Monaten ein Underperformer sein wird, ein geschätztes EBITDA von EUR 200 Mio. für 2019 sollte jedoch einen guten Polster für eventuelle negative Effekte 2020 darstellen. 

Erste Bank

  

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Porr - RCB kappt Kursziel von 21,0 auf 18,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns Porr von 21 auf 18 Euro gekürzt. Das Kaufvotum "Hold" bleibt in der Studie des Analysten Markus Remis aufrecht.
Die kürzlich bekanntgegeben Gewinnbelastungen wegen des Brückenprojekts in Norwegen und des Straßenprojekts in Polen würden finanziell 2019 verdaut und im ersten Quartal 2020 operativ abgeschlossen, kommentierte Remis. Die beträchtlichen Auftragseingänge seien weiterhin eine Stütze, täuschen aber nicht über die Aussichten auf eine gedämpfte Gewinnerholung hin. Dass das Porr-Management höhere Margen ab Ende 2020 in Aussicht stellt, sei für Remis nur ein Indikator dafür, dass die kurzfristigen Einkünfte "nicht überzeugend" seien

  

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Porr Vorstand kauft kräftig Aktien:

Um gesamt ca. eine Viertelmillion:

Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 13.087 Aktien

Datum: 2020-01-13
Name: Ing. Josef Pein
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 13.087 Stück
Preis: 16.00
Gegenwert: 209.392,00

Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 1.820 Aktien

Datum: 2020-01-10
Name: Ing. Josef Pein
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.820 Stück
Preis: 15.904
Gegenwert: 28.945,28

Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 643 Aktien

Datum: 2020-01-09
Name: Ing. Josef Pein
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 643 Stück
Preis: 15.76
Gegenwert: 10.133,68
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000609607

Weitere Porr-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=67

Insidertransaktionen zu allen Unternehmen finden Sie unter http://www.aktie.at/insider.html

  

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>Porr Vorstand kauft kräftig Aktien:
>
>Um gesamt ca. eine Viertelmillion:
>
>Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 13.087
>Aktien
>
>Datum: 2020-01-13
>Name: Ing. Josef Pein
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 13.087 Stück
>Preis: 16.00
>Gegenwert: 209.392,00
>
>Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 1.820
>Aktien
>
>Datum: 2020-01-10
>Name: Ing. Josef Pein
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 1.820 Stück
>Preis: 15.904
>Gegenwert: 28.945,28
>
>Insider-Transaktion: Vorstand Ing. Josef Pein kauft 643 Aktien
>
>
>Datum: 2020-01-09
>Name: Ing. Josef Pein
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 643 Stück
>Preis: 15.76
>Gegenwert: 10.133,68
>Finanzinstrument: Aktie
>ISIN: AT0000609607
>
>Weitere Porr-Insider-Transaktionen:
>http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=67
>
>Insidertransaktionen zu allen Unternehmen finden Sie unter
>http://www.aktie.at/insider.html

Für mich ein Vierteltausender morgen.

  

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>>Bin auch wieder dabei, habe bei 15,80 zugeschlagen.
>
>Verkauf bei 17. In Zeiten wie diesen ist Cash fesch.


Habe schon schlechtere Entscheidungen getroffen.

  

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Porr erwägt Emission einer neuen Hybridanleihe

Gleichzeitig will der Baukonzern den Inhabern der Hybridanleihe aus 2017 einen Rückkauf anbieten

Der Baukonzern Porr erwägt die Emission einer nachrangigen Hybridanleihe, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Gleichzeitig will Porr den Inhabern seiner 2017 ausgegebenen Hybridanleihe den Rückkauf anbieten. Damals hatte sich das Unternehmen 125 Mio. Euro bei nationalen und internationalen institutionellen Investoren geholt.
Für die neue Hybridanleihe werde ein "(höherer) zweistelliger Millionen-Bereich" angestrebt, sie soll eine unbegrenzte Laufzeit haben und werde sich ausschließlich an institutionelle Investoren richten, hieß es in einer Aussendung des Unternehmens vom Donnerstag. Porr will die Emission "voraussichtlich in naher Zukunft" abschließen, "vorbehaltlich der Entwicklung der Märkte in den nächsten Wochen".

Der Emissionserlös aus der neuen Anleihe soll unter anderem für die Rückzahlung der Anleihe aus 2017 verwendet werden. Darüber hinaus werde das Geld zur Unterstützung der Wachstumsstrategie, zur Stärkung der Kapitalbasis, Optimierung der Bilanzstruktur sowie allgemeinen Gesellschafts- und Finanzierungszwecken dienen.

  

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Porr pumpte Kapitalmarkt an
Hybridanleihe im Volumen von 150 Mio. Euro platziert - Verzinsung mit 5,375 Prozent am unteren Ende der Preisspanne - Unbegrenzte Laufzeit, vorzeitige Rückzahlung nach fünf Jahren möglich

Österreichs zweitgrößter Baukonzern (hinter der Strabag) hat eine nachrangige Anleihe mit einem Volumen von 150 Mio. Euro begeben. Weiters wurden von dem 2017 emittierten Bond rund 25,7 Mio. Euro zurückerworben, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab.

Die heurige Hybridanleihe sei mit 5,375 Prozent verzinst - aufgrund der hohen Nachfrage sei der Zinssatz am unteren Ende der ausgegebenen Preisspanne festgelegt worden. Die neue Anleihe, die bei institutionellen Investoren platziert wurde, hat den Angaben zufolge eine unbegrenzte Laufzeit, kann aber nach fünf Jahren vorzeitig durch die Emittentin zurückgezahlt werden.

Mit der Platzierung sei es gelungen, die Investorenbasis zu verbreitern, die Zinskonditionen zu optimieren und sich langfristig die Finanzierung des neuen Bonds zu sichern.

Mit dem Emissionserlös will die Porr ihre Kapitalbasis stärken, die Bilanzstruktur optimieren und vor allem die 2017 begebene Hybridanleihe refinanzieren. Der Erlös soll zudem die allgemeine Wachstumsstrategie unterstützen und für Akquisitionen verwendet werden.

  

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Porr sicherte sich Bahnauftrag in Polen
Mit Modernisierung eines Streckenabschnitts beauftragt - Volumen beläuft sich auf rund 88 Mio. Euro

Der österreichische Baukonzern Porr hat in Polen den Zuschlag für einen Bahnauftrag im Volumen von 374 Mio. Zloty (87,5 Mio. Euro) erhalten. Die Bauarbeiten zur Modernisierung eines Streckenabschnitts starten noch im ersten Quartal 2020. Die Fertigstellung ist für Herbst 2022 geplant, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Porr wird die Gleisanlagen zwischen Krzyz und Dobiegniew inklusive Infrastruktur erneuern. Auftraggeber ist die polnische Schieneninfrastrukturgesellschaft PKP Polskie Linie Kolejowe.

  

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Porr erreichte 2019 Vorjahresniveau beim Auftragsstand
EBT wird bei 35 Mio. Euro erwartet - Nach Gewinnwarnung im November

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat bei den Auftrags- und Produktionszahlen 2019 in etwa das Vorjahresniveau erreicht. So ging die Bauleistung (Produktionsleistung) laut vorläufigen Zahlen um 0,4 Prozent auf rund 5,6 Mrd. Euro zurück, der Auftragsstand reduzierte sich um 0,5 Prozent auf 7,1 Mrd. Euro.
Das teilte das Bauunternehmen am Dienstag mit. Beim Gewinn vor Steuern (EBT) rechnet Porr weiterhin mit mindestens 35 Mio. Euro. Im November 2019 hatte Porr eine Gewinnwarnung abgesetzt und die Erwartungen für das Ergebnis vor Steuern deutlich gesenkt. Damals war ein Einbruch des EBT von 88,1 Mio. auf rund 35 Mio. Euro angekündigt worden.

Das abgelaufene Geschäftsjahr sei "herausfordernd gewesen", so Porr-CEO Karl-Heinz Strauss laut Aussendung. Die Gewinnwarnung erfolgte als Reaktion auf die Marktsituation in Polen, wo hohe Baukosten zu Buche schlagen würden. Zudem stünde eine "einmalige Wertberichtigung" im Zuge einer Neubewertung eines Projektes in Norwegen an, hieß es damals vom Unternehmen. Für die Bauleistung war im November noch mit einem kleinen Plus gerechnet worden.

Der Auftragseingang reduzierte sich 2019 um 12,5 Prozent auf rund 5,5 Mrd. Euro. Dies spiegle "die strategisch selektivere Akquisitionspolitik der Gruppe wieder," teilte Porr mit.

Für das laufende Jahr 2020 rechnet der Porr-Vorstand mit einer Produktionsleistung auf dem Vorjahresniveau. An den europäischen Märkten zeichne sich nach wie vor eine hohe Nachfrage ab, hieß es im Ausblick. Allerdings seien makroökonomische Entwicklungen und Störungen - beispielsweise aufgrund des Coronavirus - derzeit schwer abzuschätzen, daher könne der tatsächliche Geschäftsverlauf von den Erwartungen abweichen, hieß es weiter.

Der Vorstand werde für 2019 eine Dividende von 0,40 Euro pro Aktie vorschlagen. Am 27. April wird Porr seinen Geschäftsbericht veröffentlichen.

  

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SRC Research bestätigt für Porr die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 25,0 auf 20,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 17,0 Euro.

  

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Coronavirus - Porr stellt Baubetrieb in Österreich fast ganz ein
Kurzarbeit für Arbeiter und den Großteil der Angestellten - Niemand soll gekündigt werden - Baukonzern will Wiederaufnahme der Bauarbeiten z.B. nach Ostern ohne Risikogruppen

Der Baukonzern Porr stellt den laufenden Betrieb seiner mehr als 1.000 Baustellen in Österreich zum allergrößten Teil ein. Alle Arbeiter und der Großteil der Angestellten werden zur Kurzarbeit angemeldet, gekündigt werde niemand, damit nach der Krise die Bautätigkeit rasch wieder weitergehen können, teilte Porr Donnerstagabend mit. International werde aus heutiger Sicht der Baubetrieb fortgeführt.
Gestern hatte Österreichs größter Baukonzern, die Strabag, die Einstellung aller Baustellen in Österreich angekündigt.

Die Baubranche sei von der aktuellen Situation durch das Coronavirus besonders hart betroffen. "Da es von der Regierung in Österreich bis heute keine klare, einheitliche Regelung für die Schließung von Baustellen gibt, haben die meisten Auftraggeber und insbesondere öffentliche Bauherren im Laufe dieser Woche unsere Baustellen von sich aus eingestellt", heißt es in der Porr-Erklärung. "Deshalb müssen wir den laufenden Betrieb unserer mehr als 1.000 Baustellen in Österreich zum allergrößten Teil ebenfalls einstellen."

Dies werde in Abstimmung mit Kunden, Lieferanten und Partnern geschehen. Bauarbeiten zur Aufrechterhaltung essenzieller Infrastrukturen in Österreich sowie fast fertiggestellte Bauvorhaben bzw. Restarbeiten, die zur Stilllegung der Baustellen erforderlich sind, werden ordnungsgemäß durchgeführt. Dabei werde man die Vorschriften zum Schutz der Belegschaft einhalten. Insgesamt - in Österreich und international - arbeiten bei dem börsennotierten Baukonzern 20.000 Menschen.

Porr drängt auf eine einheitliche Regelung für die Schließung der Baustellen seitens der Regierung. Unverzichtbar sei es auch, die Kreisläufe des Wirtschaftssystems "so rasch als möglich" wieder in den Normalzustand zu versetzen. Dazu sei eine einheitliche Regelung der Regierung notwendig, damit z.B. nach Ostern alle Auftraggeber, insbesondere die öffentlichen, verpflichtet werden, ihre Baustellen wieder zu öffnen. Die bisherige Verordnung sei anzupassen, damit ein Arbeiten auf der Baustelle effizient möglich sei, unter Schutz der Gesundheit der Belegschaft. "Bei Wiederaufnahme der Bauarbeiten sollte man Risikogruppen - wie beispielsweise ältere Personen oder Menschen mit Vor- oder Grunderkrankungen - von der Arbeitspflicht bis auf Weiteres ausnehmen", heißt es.

Die konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen des Baustopps seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar. Vor diesem Hintergrund ist eine seriöse Anpassung des Ausblicks auf das Geschäftsjahr 2020 aktuell nicht möglich.

  

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Coronavirus - Auch Porr startet Baustellen in Österreich wieder
Nach Sozialpartner-Einigung über schärfere Schutzmaßnahmen für Bauarbeiter - Baukonzern hatte vorige Woche über 1.000 Baustellen im Land großteils geschlossen

Neben Bauriesen Strabag nimmt auch Österreichs zweitgrößter Baukonzern Porr nach der Sozialpartner-Einigung über spezielle Schutzmaßnahmen für die Bauarbeiter gegen die Covid-19-Ansteckungsgefahr die Tätigkeit auf seinen Baustellen hierzulande wieder auf. Porr hatte vorige Woche den laufenden Betrieb von über 1.000 Baustellen im Land zum allergrößten Teil eingestellt, wie auch andere Baufirmen.
Unter Einhaltung der nötigen Gesundheits- und Schutzmaßnahmen werde man den Betrieb auf den Baustellen schrittweise wieder aufnehmen, so CEO Karl-Heinz Strauss am Freitag in einer Aussendung. Als einer der Wirtschaftsmotoren Österreichs müsse die Bauwirtschaft mit allen angeschlossenen Lieferketten unbedingt funktionieren, "denn sonst sind die Löscharbeiten verheerender als der derzeitige Brand". In den internationalen Märkten werde der Baubetrieb der Porr aus heutiger Sicht weiterhin fortgeführt.

(Schluss) sp/kre

  

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Porr - RCB senkt Kursziel von 18,0 auf 17,0 Euro
"Hold"-Anlagevotum bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere des heimischen Baukonzerns Porr von 18,0 auf 17,0 Euro herabgesetzt. Das "Hold"-Anlagevotum wurde von dem RCB-Analysten Markus Remis unterdessen bestätigt.
Der Wertpapierexperte schreibt in seiner aktuellen Studie, dass der vorübergehende coronavirusbedingte Baustopp im für den Konzern besonders wichtigen heimischen Markt die Anfälligkeit des Bausektors unterstrichen hat. Dass Porr seine Jahresziele zurücknehmen musste, überraschte laut Remis daher nicht.

Währenddessen dürften die aktuellen Bauprojekte in anderen wichtigen Märkten wie Deutschland, Osteuropa oder Schweiz nicht durch eventuelle Baustopps der dortigen Regierungen gefährdet sein. Auch bei den Lieferketten dürfte es keine entscheidenden Unterbrechungen geben.

  

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Porr hat Probleme mit Stahlteilen aus China bei Brücke in Deutschland
Mängel könnten zu erheblichen Verzögerungen beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke führen

Mängel an aus China importierten Stahlteilen könnten für erhebliche Verzögerungen beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke sorgen und den österreichischen Baukonzern Porr treffen. "Die Stahlteile, die angeliefert wurden, weisen erhebliche Mängel auf", sagte ein Sprecher des Landesbetriebes Straßen.NRW am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet. Wie es auf der Baustelle weitergehe, sei noch unklar.
Beauftragt hat die Lieferung der Stahlteile die Porr, mit dem der Landesbetrieb einen Vertrag abgeschlossen hat. Nun muss das Unternehmen Konsequenzen fürchten. "Es ist richtig, dass Straßen.NRW bisher die Neuherstellung der Stahlteile fordert und die Kündigung des Bauvertrags angedroht hat", hieß es am Samstag von Porr. Eine Neuherstellung der Teile sei jedoch nicht nötig, meint das Unternehmen. Es sei möglich, dass vorhandene Mängel beseitigt werden könnten.

Die Leverkusener Rheinbrücke gilt als eines der aufwendigsten derzeitigen Bauprojekte im Straßenverkehr Nordrhein-Westfalens. Bereits seit Jahren ist die marode Brücke für Lastwagen gesperrt.

  

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Porr will Mängel bei Leverkusener Rheinbrücke beheben
Baufirma: Neuproduktion nicht notwendig

Der österreichische Baukonzern Porr will die Mängel an den aus China importierten Stahlteilen für die neue Leverkusener Rheinbrücke beheben. "Auch der TÜV Rheinland hat in einer Stellungnahme am Wochenende bestätigt, dass vorhandene Mängel beseitigt werden können", teilte die Porr am Sonntag der APA mit.
Der Auftraggeber Straßen.NRW hingegen fordert die Neuherstellung der Stahlteile und hat Porr mit der Kündigung des Auftrags angedroht. "Nicht nur nach Ansicht der PORR, sondern auch der vorliegenden Gutachten renommierter Stahlbau-Experten ist eine Neuproduktion jedoch nicht notwendig", hält die Baufirma dagegen.

Die Porr betont, den Zeitplan für den Brückenbau weiterhin einhalten und die erste Brücke Richtung Köln wie geplant fertigstellen zu können. Den Zuschlag für das Projekt hatte im Oktober 2017 die PORR Deutschland, ein Tochterunternehmen der PORR AG erhalten.

(Schluss) pro

  

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PORR AG: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Hauptversammlung vor, keine
Dividende für 2019 auszuschütten

Wien (pta019/23.04.2020/12:25) - -
Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 23.04.2020 den Jahresabschluss der PORR AG zum 31.12.2019 festgestellt. Der
Aufsichtsrat hat bei dieser Sitzung gemeinsam mit dem Vorstand den ursprünglichen Gewinnverwendungsvorschlag des
Vorstands, eine Dividende in der Höhe von EUR 0,40 pro Aktie zu leisten, evaluiert. Der Aufsichtsrat und der Vorstand sind nach
intensiver Diskussion gemeinsam zu dem Ergebnis gelangt, dass die Ausschüttung einer Dividende in der aktuellen, durch die
COVID 19- Pandemie ausgelösten Situation nicht geboten ist und schlagen der Hauptversammlung daher vor, für das
Geschäftsjahr 2019 keine Dividende auszuschütten, sondern den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Entfall der Dividende wird der Hauptversammlung als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die COVID-19 Pandemie sowie aus
Solidarität gegenüber allen Stakeholdern der PORR vorgeschlagen. Weitere Maßnahmen beinhalten die Inanspruchnahme der
Kurzarbeit, die strikte Kontrolle aller Kosten und Investitionen sowie freiwillige Kürzungen von Managementgehältern.
Der Verzicht auf eine Dividendenausschüttung wird von den Großaktionären, dem Syndikat Strauss-Ortner, ausdrücklich
unterstützt und unterstreicht nochmals deren Commitment zum Unternehmen. Dieser Vorschlag stellt keine Abkehr von der
kontinuierlichen Dividendenpolitik der PORR dar, mit der im Regelfall eine Ausschüttungsquote von 30-50 % angestrebt wird,
sondern trägt der historisch einmaligen Ausnahmesituation der COVID-19 Pandemie Rechnung.

  

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Porr - Gewinn 2019 mehr als halbiert
Einmaleffekte drückten Konzernergebnis um 58 Prozent auf 37,4 Mio. Euro - Produktionsleistung mit 5,6 Mrd. Euro stabil - Auftragseingang deutlich geringer - Dividende fällt aus

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Gewinn deutlich abgebaut. Das Konzernergebnis brach 2019 gegenüber dem Jahr davor von 66,2 auf 27,8 Mio. Euro um 58 Prozent ein. Der Gewinn je Aktie (EPS) sank um 74 Prozent auf 0,5 Euro. Die Produktionsleistung entwickelte sich mit rund 5,6 Mrd. Euro stabil (minus 0,4 Prozent), wie das Unternehmen Montagfrüh mitteilte.
Der Gewinn vor Steuern ging von 88,1 auf 37,4 Mio. Euro massiv nach unten. Grund dafür seien Einmaleffekte wie "der einmalige negative Ergebnisbeitrag eines Projekts in Norwegen sowie ein hoher Preis- und Margendruck in Polen", so die Begründung des Managements. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verbesserte sich das Ergebnis (EBITDA) im Jahresabstand geringfügig um 1,3 Prozent auf 222,3 Mio. Euro.

Der Auftragseingang blieb den Angaben zufolge mit 7,1 Mrd. Euro nahezu unverändert (minus 0,5 Prozent). Um 12,5 Prozent deutlich zurückgegangen ist 2019 hingegen der Ordereingang - von 6,3 Mrd. auf 5,5 Mrd. Euro.

Die Dividende wird gestrichen - allerdings nicht wegen des massiven Gewinneinbruchs, sondern angesichts der Coronakrise, die im März einsetzte und auch die Porr dazu veranlasste, staatliche Hilfe in Form des Kurzarbeitsmodells in Anspruch zu nehmen. Der Entfall der Gewinnausschüttung werde der Hauptversammlung "als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie" sowie "aus Solidarität gegenüber allen Stakeholdern der Porr" vorgeschlagen.

Es bestehe derzeit eine "hohe Unsicherheit bezüglich des tatsächlichen Ausmaßes der Coronakrise und der wirtschaftlichen Implikationen aus dem Shutdown". Eine seriöse Bewertung und Anpassung der im März kommunizierten Unternehmensziele für das Jahr 2020 sei daher "zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich".

Weltweit beschäftigte Österreichs zweitgrößter Baukonzern (hinter der Strabag) im vergangenen Jahr 19.828 Mitarbeiter - das waren um 4,3 Prozent mehr als 2018.

(Schluss) kre/kan

  

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Porr-Chef: Bauindustrie wird von der Krise profitieren
Regierungen werden Konjunkturpakete schnüren - Konzern hat in Österreich 9.000 Mitarbeiter auf Kurzarbeit und streicht Dividende für 2019 - Projekte in Norwegen und Polen drückten Gewinn

Trotz eines herben Gewinneinbruchs im abgelaufenen Geschäftsjahr sieht sich der 150 Jahre alte Baukonzern Porr gut für die Zukunft gerüstet. Die Bauindustrie werde von der Coronakrise profitieren, erwartet CEO Karl-Heinz Strauss. "Es wird Konjunkturprogramme geben", sagte der Vorstandschef am Montag bei der Online-Bilanzpressekonferenz. Der Branche spiele auch die Digitalisierung in die Hände.
Die Porr habe seit Ausbruch der Coronakrise im März mehr oder weniger durchgearbeitet. In Österreich waren laut Strauss 14 Tage bis drei Wochen lang 80 Prozent der Baustellen stillgelegt. "Wir arbeiten heute wieder mit 80 Prozent der Leistung, in Österreich derzeit bei 90 und bald wieder bei 100 Prozent", berichtete der Konzernchef. Alles unter Einhaltung der neuen Hygienevorschriften, wie Strauss betonte.

In Österreich hat die Porr über 9.000 Mitarbeiter auf Kurzarbeit geschickt. Die Reisebeschränkungen für die Mitarbeiter, auch die Arbeitskräfte aus Osteuropa, seien mittlerweile schon wieder aufgehoben worden. "Die Bauarbeiter sind schon alle wieder da, arbeiten alle wieder voll", so der CEO. Der Konzern beschäftigte 2019 im Schnitt gut 19.800 Arbeitnehmer.

"Wir sind alle sehr betroffen vom Ausmaß und der Intensität der Krise mit Covid-19", sagte der Porr-Chef. "Viele glauben, dass das ein Wendepunkt in unserer Geschichte sein wird - ich glaube, es wird ein Beschleuniger sein." Die Welt werde weiter wirtschaftlich globalisiert, politisch fragmentiert und technologisch digitalisiert werden. "Die Krise zeigt uns eine Welt des Streamings, des Onlinehandels und der virtuellen Meetingräume." Dahin führe nun verstärkt der Weg.

Der Schaden, der in Europa und insbesondere auch in Österreich durch das Coronavirus angerichtet wurde, "ist ja schon da". Die Arbeitslosenquote sei hoch und werde weiter steigen. "Ob das in manchen Ländern zu Finanzkrisen führen wird, wird man sehen."

Als Tribut an die Coronakrise streicht Porr die Dividende für 2019. Darüber sei lange diskutiert worden. Ursprünglich wurde auch eine deutlich gekürzte Ausschüttung von nur 40 Cent je Aktie (2018: 1,1 Euro) angedacht, doch "vor allem aus Unsicherheit bei Covid", entfällt die Dividende diesmal. "Wir haben auch Gehaltsverzicht bei Mitarbeitern und im Management", ergänzte Strauss. Nun sollen "alle Stakeholder einen Beitrag leisten", also auch die Aktionäre.



"2019 stand- nach Jahren des Wachstums - im Zeichen der Konsolidierung und des selektiven Wachstums", sagte Finanzvorstand Andreas Sauer. Der Konzerngewinn brach um fast 60 Prozent auf knapp 28 Mio. Euro ein. Auf dem Ergebnis lasteten Sonderabschreibungen auf Projekte in Norwegen und in Polen. Die Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS wirke sich zwar mit 40 Mio. Euro positiv auf den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) aus. "Diese werden aber zur Gänze durch die negativen Effekte in Norwegen und Polen kompensiert", erklärte Sauer.

Die Porr sieht sich aber für den weiteren Verlauf der Coronakrise "gut gerüstet" - neben der Aussicht auf die Konjunkturpakete und der zunehmenden Digitalisierung stimmt auch der gut gefüllte Orderpolster von gut 7 Mrd. Euro optimistisch. "Unser hoher Auftragsbestand ist ein gutes Fundament", so Strauss.

  

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Porr hat millionenschwere Probleme mit Brücke in Deutschland

300-Millionen-Euro-Auftrag für Rheinüberquerung wurde vergangene Woche gekündigt - Nun will sich das Unternehmen laut "Handelsblatt" erneut um den Zuschlag bewerben

Der österreichische Baukonzern Porr hat massive Probleme mit einem Brückenbauprojekt in Deutschland. Der über 300 Mio. Euro schwere Auftrag in Leverkusen wurde vergangene Woche gekündigt - wegen der Qualität des Stahls aus China, wie Konzernchef Karl-Heinz Strauss Anfang der Woche in Wien bekanntgab. Doch nun will er sich neuerlich um einen Zuschlag bewerben, berichtet das deutsche "Handelsblatt".
"Wir wollen uns an der europaweiten Ausschreibung beteiligen", sagte Vorstandschef und Großaktionär Strauss zu der deutschen Wirtschafts- und Finanzzeitung. "Wir werden unser Bestes tun." Der Landesbetrieb Straßen.NRW arbeite nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Porr an einer erneuten Ausschreibung der Rheinbrücke. Diese werde noch diese Woche für den ersten Teil der neuen Brücke rausgehen, sagte ein Sprecher von Straßen.NRW am Dienstag.

Konkret war für die Auftragskündigung nicht die Qualität des Stahls sondern dessen Verarbeitung der Auslöser. Der deutsche Landesbetrieb und Auftraggeber Straßen.NRW hatte Mängel an den chinesischen Stahlbauteilen aus China für den Neubau der für die Verkehrsinfrastruktur im Rheinland so wichtigen Brücken gerügt. Die Bauteile erfüllten "weder die deutschen Normen noch die vertraglichen Vereinbarungen". Der Vertrag mit Porr für das Großprojekt wurde daher gekündigt.

Bei der österreichischen Porr sieht man das Ganze anders: "Wir verstehen den Entzug des Auftrags nicht. Es gibt keinen Zweifel an dem chinesischen Stahl. Das hat uns der TÜV Rheinland bestätigt. Wir haben die Widerstände nicht verstanden", sagte der Konzernchef zu der deutschen Zeitung. "Von Anfang an war Straßen.NRW überfordert."

Er habe so eine Entscheidung noch nie erlebt, sagte Strauss, der das börsennotierte Unternehmen seit zehn Jahren führt. Es stünden zudem noch Zahlungen aus. "Wir arbeiten derzeit an unseren Forderungen gegenüber Straßen.NRW", räumte der CEO gegenüber dem "Handelsblatt" ein. Nach seinen Angaben sind bereits 100 Millionen der insgesamt 360 Mio. Euro geflossen. Beim Landesbetrieb Straßen.NRW hieß es auf Anfrage am Dienstag ebenfalls: "Das Unternehmen Porr hat bislang rund ein Viertel der Vertragssumme für die bislang geleistete Arbeit bekommen."

"Alle Leistungen bisher wurden bezahlt", hatte Strauss auch bei der Präsentation der Bilanz für 2019 am Montag erklärt. Die Porr steht aber auf dem Standpunkt, dass sie komplett ohne finanzielle Verluste in Leverkusen herauskommt. "Wir fassen diese Kündigung als frei Kündigung auf, das heißt wir bekommen alles vom Bauherrn abgegolten", sagte Strauss. 70 bis 80 Mio. Euro des Auftragsvolumen seien bereits abgearbeitet, hatte es zu Beginn dieser Woche bei der coronavirusbedingten Online-Bilanzpressekonferenz in Wien geheißen.



"Wir haben bei diesem Projekt von Anfang an gekämpft", hatte der Porr-Chef berichtet. So sei bereits das Baufeld um 18 Monate zu spät übergeben worden. "Wir haben nun schon einen Verzug aufgerissen bei dem Projekt- schuld ist die NRW", so sein Standpunkt. In den nächsten vier bis fünf Jahren seien 40 bis 50 Mio. Euro Leistung mit dem Projekt geplant gewesen.

Die Porr AG beschäftigt fast 20.000 Mitarbeitern und erzielte laut Unternehmensangaben 2019 einen Umsatz von 4,8 Mrd. Euro - davon 1,6 Mrd. Euro in Deutschland. In der Bundesrepublik beschäftigt das Familienunternehmen mehr als 3.000 Mitarbeiter.

Der Konzerngewinn brach im abgelaufenen Geschäftsjahr um 58 Prozent auf 27,8 Mio. Euro ein - hauptsächlich wegen eines Projektes in Norwegen und des Preisdrucks in Polen. Die konzernweite Produktionsleistung entwickelte sich mit rund 5,6 Mrd. Euro stabil.

  

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SRC Research bestätigt für Porr die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 20,0 auf 19,0 Euro. Weiter das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 17,0 Euro.

  

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Porr baut Schnellstraße in Polen
Konsortialauftrag für 15 Kilometer langen Streckenabschnitt der S1 hat Volumen von rund 217 Mio. Euro

Der Baukonzern Porr hat sich einen Infrastrukturauftrag in Polen gesichert. Gemeinsam mit dem polnischen Konsortialpartner Mota-Engil Central Europe S.A. baut das Unternehmen einen 15 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S1, von Auschwitz nach Dankowice. Das Ordervolumen beläuft sich auf knapp 217 Mio. Euro (990 Mio. Zloty), wie der Konzern am Montag mitteilte. Porr ist Konsortialführer.
"Der Abschnitt der Schnellstraße S1 zwischen Myslowice und Bielsko-Biala ist Teil eines wichtigen transeuropäischen Verkehrsnetzes und von großer Bedeutung für den schlesischen Ballungsraum" so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss.

Der Auftrag umfasst den Angaben zufolge auch die Errichtung von parallel zur Schnellstraße verlaufenden Straßen sowie die Straßenanbindungen der angrenzenden Gebiete. Baustart ist erst im dritten Quartal 2021. Die Arbeiten sollen dann voraussichtlich 33 Monate dauern. Auftraggeber ist die Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (GDDKiA).

  

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Porr verdoppelte Verluste im ersten Quartal
Nettoergebnis mit 21 Mio. Euro negativ, nach einem Fehlbetrag von 9,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres - Produktionsleistung sank um 10 Prozent

Der Baukonzern Porr hat heuer im ersten Quartal massive Verluste erlitten. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag in Höhe von 21 Mio. Euro - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (9,1 Mio. Euro). Der Verlust vor Steuern (EBT) habe sich "saisonal- und coronabedingt" von 11,8 Mio. auf 25,5 Mio. Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Die Produktionsleistung verringerte sich um 10 Prozent von knapp 1,1 Mrd. auf 942 Mio. Euro. Der Auftragsbestand war relativ stabil bei 7,3 Mrd. Euro (minus 2,2 Prozent). Der Ordereingang schrumpfte allerdings um 17,2 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.

Bei Produktionsleistung und Ergebnis zeigten sich "erste Covid-19-Effekte". Der langfristige Trend sei aber "intakt". Die gesamte Bauwirtschaft solle letztlich von der Coronakrise profitieren. Die Porr lege ihren Schwerpunkt nun auf "Transformation und Liquidität".

"Wir haben einen gesunden Auftragsbestand auf einem Rekord-Niveau. Unsere breite Aufstellung ist - vor allem in dieser herausfordernden Zeit - ein großer Wettbewerbsvorteil", so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Die Porr sei stabil in das neue Jahr gestartet. "Leider mussten wir ab März coronabedingt Leistungs- und Ergebniseinbußen einnehmen."

  

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Porr steigt bei Wiener Start-up Pocket House ein
Baukonzern erwirbt 25,1 Prozent an Software-Spezialisten für digitales Gebäude- und Quartiersmanagement

Der heimische Baukonzern Porr ist beim Wiener Start-up Pocket House eingestiegen. Mitte April erwarb die Porr Beteiligungen und Management GmbH 25,1 Prozent an dem Software-Spezialisten für digitales Gebäude- und Quartiersmanagement. Mit der Freigabe durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden erfolgte heute, Donnerstag, das Closing der Übernahme.
Der Anteilserwerb der Porr habe sowohl über direkten Anteilserwerb als auch über eine Kapitalerhöhung stattgefunden, teilte der Baukonzern am Donnerstag in einer Aussendung. Finanzielle Details zum Firmeneinstieg wurden nicht bekannt gegeben. "Mit unserer Beteiligung an der Pocket House GmbH haben wir uns weitere wichtige strategische Vorteile im Bereich der digitalen Immobilientransformation gesichert", sagte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Das Start-up entwickelt Lösungen für die digitale Organisation, Verwaltung, Servicierung und Informationsbereitstellung von Immobilien bzw. Quartieren.

  

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Und für sowas zahlen echt die Unternehmen?

Highlights aus der Bilanz abschreiben kann der kleine Maxi auch.
Wie kommen die auf ein Kursziel von 19 Euro?

(Ich mein, ich frag ja nur, weil die auch die Sanochemia viele Jahre erfolgreich begleitet haben)

  

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>So kleinlich beim Hybridkapital?
>Hybridkapital ist eindeutig Eigenkapital, das muss nicht
>zurückgezahlt werden,
>sagen viele führende Wirtschaftsprüfer.


Leider können es aber die Aktionäre nicht einstecken...

  

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Temporäre Baustellen-Schließungen hinterließen Bremsspuren im 1. Quartal

Im Q1 2020 zeigten sich erste Spuren der Corona-Krise. Die Produktionsleistung fiel um 10% auf EUR 942 Mio. infolge der temporären Schließung von Baustellen in Österreich. Das Vorsteuerergebnis rutschte auf EUR -25,5 Mio. aufgrund der Schließungen und normaler saisonaler Effekte. Der Auftragsstand bleibt mit EUR 7,3 Mrd. weiter sehr solide während der Auftrags-eingang mit EUR 1,1 Mrd. (-17,2% j/j) infolge selektiver Auftragsannahme rückläufig war. Derzeit kann aufgrund der Unsicherheit der weiteren Entwicklung noch kein Ausblick für 2020 gegeben werden. Mittel- bis langfristig rechnet das Management aber mit Investitionsanreizen durch die staatlichen Konjunkturprogramme für den Infrastrukturausbau in vielen europäischen Ländern.

Ausblick

Keine großen Überraschungen bei Zahlen und Ausblick. Wir denken, dass die PORR gut durch die Corona-Krise manövrieren wird. Ein Unsicherheitselement stellt das nach wie vor noch laufende Kartellverfahren samt möglicher Strafe dar. Langfristig sehen wir Kurspotential für die Aktie aus der angestrebten Margenverbesserung, mangels Visibilität über die Entwicklung in den nächsten Quartalen, denken wir, dass sich der Kurs kurzfristig aber wenig bewegen wird.

Erste Bank

  

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Porr baut weitere Schnellstraße in Polen
Auftragswert für 13 Kilometer langen Abschnitt der S16 beträgt rund 115 Mio. Euro - Fertigstellung im vierten Quartal 2023 geplant

Der österreichische Baukonzern Porr hat den Zuschlag für ein Schnellstraßenprojekt in Polen erhalten. Der Vertrag zur Planung und zum Bau des rund 13 Kilometer langen Abschnitts der S16, die von Olsztyn nach Elk führt, sei vergangenen Donnerstag erfolgt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im vierten Quartal 2023 soll das Projekt abgeschlossen sein.
Das Auftragsvolumen beträgt den Angaben zufolge 509 Mio. Zloty (115 Mio. Euro) netto. Auftraggeber ist die polnische Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (GDDKiA).

"Mit der S16 haben wir ein weiteres Verkehrsinfrastruktur-Großprojekt in Polen akquiriert", so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Die S16 nehme eine wichtige Rolle im Verkehrssystem der gesamten Region ein und werde daher oft auch als "Rückgrat" von Ermland und Masuren bezeichnet. Der Konzern errichtet in Polen unter anderem auch den 15 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S1, von Auschwitz nach Dankowice.

  

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Porr - Warburg nimmt Bewertung mit Kaufempfehlung "Buy" auf
Kursziel bei 22,70 Euro - Experte: Aktie bietet Kaufgelegenheit

Die Wertpapierexperten von Warburg Research haben die Bewertung für den heimischen Baukonzern Porr aufgenommen. Die Analysten raten in ihrer Studie zum Kauf ("Buy") der Aktie. Das Kursziel des Experten Jonas Blum liegt bei 22,70 Euro.
In Zeiten der konjunktureller Unsicherheit böten sich die Anteilsscheine der Porr als Kaufgelegenheit an, schrieb der Warburg-Analyst. Denn das Unternehmen weise auch in Krisenzeiten stabile Gewinne aus. Überdies zeichnen der Auftragsbestand sowie die von Regierungen ergriffenen Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur ein positiv Bild für die Zukunft.

Die Warburg-Analysten prognostizieren für das Geschäftsjahr 2020 einen Gewinn je Aktie von 0,61 Euro. Für die beiden Folgejahre liegen die Schätzungen bei 2,00 bzw. 2,38 Euro je Aktie. An Dividenden sollen für das laufende Geschäftsjahr 0,40 Euro je Titel ausgezahlt werden. Für die Folgejahre rechnen die Warburg-Experten mit Dividenden je Aktie von 0,80 und 1,20 Euro.

  

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Porr holte sich Großauftrag in Polen
Baukonzern als Konsortialführer mit Ausbau eines Gasversorgungsterminals in Swinemünde beauftragt - Ordervolumen beträgt rund 450 Mio. Euro

Der Baukonzern Porr hat sich im Zuge eines Energieversorgungsprojektes in Polen als Konsortialführer einen Auftrag gesichert. Gemeinsam mit der TGE Gas Engineering GmbH baut das Unternehmen in Swinemünde den Flüssiggasterminal Lech-Kaczynski aus und errichtet ein neues Schiffsufer, wie die Porr am Mittwoch mitteilte. Das Ordervolumen betrage umgerechnet rund 450 Mio. Euro (2 Mrd. Zloty).
Die bestehenden Gas- und Umschlagskapazitäten an der polnischen Ostseeküste würden dadurch maßgeblich erweitert. Die Regasifizierungskapazitäten sollen von rund 5 Mrd. auf 7,5 Mrd. Kubikmeter Erdgas pro Jahr erhöht werden.

Für die Bauarbeiten ist den Angaben zufolge eine Dauer von 42 Monaten vorgesehen. Auftraggeber ist die Polskie LNG S.A. (GAZ-SYSTEM Gruppe).

Die Porr fühlt sich "optimal aufgestellt für den Ausbau des polnischen Gasübertragungsnetzes", meinte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Die Umsetzung des Projekts setze ein breites Leistungsspektrum im Industrie-, Bahn- und Wasserbau voraus.

  

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Porr baut Wohnhochaus im Wiener Stadtentwicklungsgebiet "Neu Marx"

Q-Tower wird 114 Meter hoch und umfasst rund 490 Wohneinheiten - Auftragssumme bei rund 75 Mio. Euro -

Der Baukonzern Porr hat in Wien einen Auftrag für ein Wohnbau-Großprojekt erhalten und baut im Stadtentwicklungsgebiet "Neu Marx" ein Hochhaus. Nach der Fertigstellung der Baugrube im Projekt "THE MARKS" gehe auch der Hochbauauftrag zur Errichtung des Wohnhochhauses an die Porr, teilte das Unternehmen mit. Der Q-Tower biete mit einer Höhe von 114 m und 35 Geschossen vielfältige urbane Wohnformen.
Die Bauzeit sei mit 30 Monaten vereinbart. Die Auftragssumme betrage rund 75 Mio. Euro.

Der Q-Tower umfasse insgesamt rund 490 Wohneinheiten, davon 69 Mietwohnungen im Rahmen der Wiener Wohnbauinitiative 2015, 228 freifinanzierte Eigentumswohnungen sowie 92 Serviced Apartments.

"Nach dem erfolgten Value Engineering sowie der Detailoptimierung haben wir den Zuschlag für den größten Wiener Wohnbaueinzelauftrag der vergangenen 15 Jahre erhalten", so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss.

Das Projekt "THE MARKS" sieht laut heutiger Porr-Mitteilung bis Anfang 2023 die Realisierung von insgesamt drei Wohntürmen mit rund 1.200 Wohnungen im dritten Wiener Gemeindebezirk (Landstraße) vor. Diese enthielten neben dem klassischen Wohnen unter anderem auch Studentenwohnen, Wohngemeinschaften und Serviced Apartments für Kurzzeitwohnen. Die Gebäudehöhen der drei Wohntürme betrage zwischen 105 und 126 Meter.

  

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Porr und Rhomberg erhalten Koralmtunnel-Auftrag im Wert von 160 Mio.
Baubeginn im Mai 2021, Inbetriebnahme der Strecke 2025

Die ARGE FF Koralm, ein Konsortium aus Porr und Rohmberg Bahntechnik, hat von den ÖBB den Auftrag für die bahntechnische Ausstattung des Koralmtunnels erhalten. Der Auftrag hat ein Volumen von 160 Mio. Euro, die Bauarbeiten sollen im Mai 2021 beginnen, teilten Porr und Rhomberg am Freitag mit.
Die ARGE-Partner Porr Bau GmbH und Rhomberg Bahntechnik GmbH werden demnach die 34,1 Kilometer lange Teilstrecke der Koralmbahn errichten und alle weiteren Bauarbeiten bis hin zur Inbetriebnahme begleiten. Porr ist für die technische Leitung verantwortlich, Rhomberg für die kaufmännische Geschäftsführung.

Wesentlicher Bestandteil des Auftrags ist der Bau von knapp 66 Kilometern fester Fahrbahn im Tunnel. Dabei übernimmt die ARGE auch die Herstellung der Bankette und Randwege sowie der Zulaufstrecken in Schotter zu den Tunnelportalen. Außerdem werden Vorarbeiten für die Telekom-Technik, die Errichtung der Lüftungsgebäude am Ost- und am Westportal, die Fertigstellung des Portalgebäudes Ost sowie die Errichtung des Portalgebäudes West ausgeführt. Der Bau von Lärmschutzwänden und Absturzsicherungen links und rechts der Zulaufstrecke Ost, Adaptierungen an den Gewässerschutzanlagen sowie Straßenbauarbeiten an der L145 gehören ebenfalls zum Auftrag.

Die ARGE ist auch für die Lieferungen und Montagearbeiten für die Oberleitung sowie die Herstellung und den Betrieb der Bauprovisorien während der Einbauphasen bis hin zur Inbetriebnahme der Strecke 2025 verantwortlich.

  

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Erste Group nimmt die im November 2019 ausgesetzte Coverage von Porr mit der Empfehlung Halten und dem Kursziel 14,1 Euro wieder auf. Das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 19,67 Euro.

  

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Bausektor Österreich: Nutznießer der Infrastrukturprogramme, STRABAG bleibt unser Top Pick, Halten-Empfehlung für PORR

In unserem neuen Sektorreport zu den österreichischen Bautiteln bestätigen wir unsere Kauf-Empfehlung für die STRABAG mit fast unverändertem Kursziel von EUR 42,6 (zuletzt: EUR 42,9) und stufen PORR mit Halten und Kursziel EUR 14,1 neu ein (zuletzt under review).

Ausblick

Generell sehen wir die Baubranche als einen der Profiteure der COVID-19 Konjunkturprogramme und des angekündigten Green Deals der EU. Nach der Boomphase am Bau in den letzten Jahren sitzen die Baufirmen jetzt auf soliden Auftragspolstern. Zusätzlich haben die rückläufigen Materialpreise infolge der Wirtschaftsabkühlung positiven Einfluss auf die Margen. Für 2020 rechnen wir bei der STRABAG dennoch mit einer rückläufigen Bauleistung von 11% während wir den Rückgang bei PORR mit – 14% etwas höher erwarten. STRABAG erwartet heuer eine EBIT-Marge von 3,65%, was wir für realistisch ansehen, während wir bei PORR infolge der COVID-19-Kosten nur mit einem Niveau von 0,7% rechnen. Auch bewertungsmäßig ist die STRABAG ein Schnäppchen mit einem EV/EBITDA Multiple von unter 2 (!) und KGVs unter 9x bis 2022. Klar negativ für die Aktie bleiben der geringe Streubesitz und damit eine enge Handelbarkeit. Die PORR-Aktie hingegen handelt weiter mit Aufschlägen zu ihren Peers, sodass das Unternehmen erst seine Ertragskraft steigern muss, um weiteres Kurspotential zu erschließen.

Erste Bank

  

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Porr-Baukonzern schrieb auch im zweiten Quartal Verluste
"Covid-19-Auswirkungen deutlich spürbar" - Programm "Porr 2025" soll geschärft und beschleunigt werden - Auftragsstand unverändert bei hohen 7,6 Mrd. Euro

Der Baukonzern Porr hat heuer in der Coronakrise auch im zweiten Quartal Verluste geschrieben, wenn auch nicht in so hohem Ausmaß wie zu Jahresbeginn. Bis Juni stand unterm Strich ein Fehlbetrag von 22,7 Mio. Euro (nach 6 Mio. Euro Gewinn ein Jahr davor), bis März waren es 21 Mio. Euro Minus gewesen.
"Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie waren im zweiten Quartal deutlich spürbar", erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Die Effekte der Pandemie auf die Bautätigkeit und das Geschäft von Porr hätten die Planung und Ziele für 2020 negativ beeinflusst, "der Shutdown in Österreich sowie Zusatzkosten und Auflagen in vielen Ländern haben das Ergebnis im ersten Halbjahr belastet". Das Transformationsprogramm "Porr 2025" müsse geschärft und beschleunigt werden", habe die Coronakrise gezeigt.

Der Auftragsbestand blieb mit 7,6 Mrd. Euro unverändert hoch, der Auftragseingang verringerte sich leicht auf 2,8 (3,0) Mrd. Euro. Die Produktionsleistung betrug im Halbjahr knapp 2,3 (2,5) Mrd. Euro und soll im Gesamtjahr leicht über 5 Mrd. Euro liegen, heißt es im Ausblick. Eine Bewertung und Anpassung der Ergebnisziele 2020 sei angesichts der anhaltend hohen Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, erklärte der Konzern mit heuer im Halbjahr durchschnittlich 19.658 Mitarbeitern.

  

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>Porr-Baukonzern schrieb auch im zweiten Quartal Verluste
>"Covid-19-Auswirkungen deutlich spürbar" - Programm "Porr

Die gestrigen mehr als 5% Minus sind sicher nur ein Zufall und nicht Ergebnis der Vienna Insider Partie...

  

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byronwien - wahrscheinlich haben sie ins Schwarze getroffen, aber es bleiben wie immer nur Vermutungen!! Die Arbeit der Brieftauben zahlt sich halt doch manchmal aus - siehe Waterloo

  

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>byronwien - wahrscheinlich haben sie ins Schwarze getroffen,
>aber es bleiben wie immer nur Vermutungen!! Die Arbeit der
>Brieftauben zahlt sich halt doch manchmal aus - siehe Waterloo
>


  

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>byronwien - wahrscheinlich haben sie ins Schwarze getroffen,
>aber es bleiben wie immer nur Vermutungen!! Die Arbeit der
>Brieftauben zahlt sich halt doch manchmal aus - siehe Waterloo
>

Was mich ankotzt ist, dass an der Börse ja jede Transaktion nachvollziehbar ist und nicht einmal da schaffen es FMA/Justiz sowas abzustellen.

  

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>byronwien - wahrscheinlich haben sie ins Schwarze getroffen,
>aber es bleiben wie immer nur Vermutungen!! Die Arbeit der
>Brieftauben zahlt sich halt doch manchmal aus - siehe Waterloo
>

Leider versagt trotz lückenloser Nachvollziehbarkeit des Börsen Handels in Österreich FMA/Justiz. Wenn überhaupt verfolgt wird, dann wird rasch eingestellt.

  

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Porr hofft auf Wiederanspringen der Bauinvestments - "Shutdown fehlt"
Strauss: Gemeinden brauchen mehr Geld - Programm "Porr 2025" wird nachgeschärft - Dicker Auftragspolster, heuer weniger Produktionsleistung - "Können Corona-Ausfälle nicht aufholen" - GRAFIK

Porr-Generaldirektor Karl-Heinz Strauss hofft nach dem Durchhänger durch die Coronakrise auf ein Wiederanspringen der Bauinvestitionen ab Herbst im privaten und öffentlichen Bereich. Durch den Shutdown sei man drei bis fünf Wochen in Verzug geraten, neben ÖBB, Asfinag und BIG hoffe man auch auf einen Schub seitens der Gemeinden, die aber ihrerseits mehr Geld bräuchten, sagte Strauss am Mittwoch.

Die "Gemeindemilliarde" der Bundesregierung als Unterstützung für Investitionen in der Krise ist Mitte Juni im Parlament beschlossen worden - aus Sicht von Strauss würden die Gemeinden eher zwei bis zweieinhalb Milliarden benötigen. Denn der Einnahmenentfall durch Corona sei für die Kommunen "dramatisch".

Derzeit arbeite man bis zum Ende des Sommers die Bauaufträge aus dem Frühjahr ab, "schauen wir, was dann nachkommt", meinte der Porr-Chef vor Journalisten. Derzeit verfüge man mit 7,6 Mrd. Euro über einen Auftragspolster, der mehr als eineinhalb Jahre nach vorn reiche - die Produktionsleistung dürfte heuer knapp über 5 Mrd. Euro liegen. Ab Herbst sollten die Investitionen aber wieder anspringen, wobei er hoffe, dass der Markt nicht wieder überhitze.

Im Frühjahr sei man drei, vier, fünf Wochen durch den covid-19-bedingten Lockdown "gestanden", teils seien bestimmte Projekte sogar noch länger in Verzug geraten. In dieser Zeit habe man geringere Erlöse erzielt, viele Kosten seien aber weitergelaufen. Aus Sicht der Bauwirtschaft sei der mehrwöchige Bau-Stillstand in Österreich unnötig gewesen, so Strauss - die auf Sozialpartnerebene erarbeiteten Sicherheitsmaßnahmen hätten gezeigt, dass sehr wohl gearbeitet werden könne. "Die Leistung, die wir durch den Shutdown verloren haben, können wir heuer nicht aufholen, die ist einfach weg", so Strauss, der betont, dass man derzeit ohnedies unter Vollauslastung arbeite. Von allen Porr-Märkten habe es außerhalb Österreichs nur in Norwegen einen Shutdown gegeben, allerdings habe sich der auf einen Einreisestopp bezogen, von dem viele Expats im Bausektor betroffen gewesen seien.

Porr wird aufgrund der Corona-Erfahrungen das seit Ende 2019 laufende Ertüchtigungsprogramm "Porr 2025" noch nachschärfen und beschleunigen. Bestimmte Strukturen und Abläufe müssten noch schneller und noch umfassender angepasst und die angesetzten Effizienzmaßnahmen intensiviert werden, hieß es am Mittwoch. Bisher hat man im Rahmen des Programms zahlreiche Maßnahmen zur Optimierung von Prozessen, Investitions- und Einstellungsstopps sowie Kurzarbeit gesetzt. Heuer im ersten Halbjahr beschäftigte der Baukonzern im Schnitt 19.658 Mitarbeiter.

Im Halbjahr stand unterm Strich ein Fehlbetrag von 22,7 Mio. Euro (nach 6 Mio. Euro Gewinn ein Jahr davor). Die Effekte der Pandemie auf die Bautätigkeit und das Porr-Geschäft hätten die Planung und Ziele für 2020 negativ beeinflusst: "Der Shutdown in Österreich sowie Zusatzkosten und Auflagen in vielen Ländern haben das Ergebnis im Halbjahr belastet."

Dass sich der Auftragseingang bis Juni um 6 Prozent auf 2,8 (3,0) Mrd. Euro verringert hat, ist laut Strauss auch einer restriktiveren Orderübernahme zuzuschreiben. In der Krise bestätige sich das Geschäftsmodell, wonach der Trend mehr in Richtung Totalunternehmer bzw. Generalunternehmer gehe. Verstärkte Investitionen sehe man in allen Ländern im Gesundheitsbereich, hier könne man schlüsselfertige Lösungen anbieten. Zudem stelle man etwa im Chemie- und Pharmabereich Produktionsrückholungen etwa aus Asien oder Südamerika fest, "da kommen wir oft zum Zug". Im Wohnbau sehe man in Europa kein Nachlassen, auch würden Büros nicht durch Home Office ersetzt, glaubt Strauss.

Auf ihren "sieben Heimmärkten", auf denen man führend tätig sei, werde man bleiben, "wir sehen überall ein positives Umfeld", sagte der Porr-Chef: "Die mittelfristige und vor allem die langfristige Tangente bleibt stark positiv."

Die Porr-Produktionsleistung betrug bis Juni knapp 2,3 (2,5) Mrd. Euro, um 9 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich, sie soll im Gesamtjahr leicht über 5 Mrd. Euro liegen - 2019 waren es immerhin 5,6 Mrd. Euro gewesen. Die Umsatzerlöse gingen heuer bis Juni um 5 Prozent auf 2,1 (2,2) Mrd. zurück. Das EBITDA sank dabei um 31 Prozent auf 66 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) drehte auf -17 Mio. Euro ins Minus (nach 17 Mio. plus ein Jahr davor). Das Vorsteuerergebnis (EBT) war mit -27 (+8) Mio. Euro negativ. Unterm Strich blieben 22,7 Mio. Euro Verlust nach 6 Mio. Euro Gewinn ein Jahr davor. Einen Ergebnisausblick für 2020 gibt es weiterhin nicht, der sei nach wie vor ausgesetzt, sagte Strauss. Die für heuer geplant gewesenen Ergebnisverbesserungen würden sich wohl auf 2021/22 verschieben, so der Porr-Chef.

Finanziell sei man gut aufgestellt, die Porr verfüge über mehr als 450 Mio. Euro Cash, so Strauss, und die Kreditlinien seien "weit über das Maß hinaus, das wir brauchen". Ersatzinvestitionen führe man fort. Strategische Investitionen sehe man sich ganz genau an, im M&A-Bereich habe man alles um ein halbes Jahr nach hinten verschoben, sagte Strauss.

Mit "Porr 2025" solle die Eigenkapitalquote auf 20 bis 25 Prozent steigen, nach zuletzt 18,4 Prozent. Zudem solle die Nettoverschuldung bis 2022 kontinuierlich sinken - die Nettoschulden lagen über Ende 2019, aber unter Juni 2019.

An Covid-19-Effekten verweist Porr im Halbjahresbericht zu Österreich auf einen "massiven Leistungsrückgang", zu Deutschland auf "partielle Effekte", zur Schweiz auf "Produktionsbeeinträchtigungen durch Corona-Auflagen", zu Polen auf "Projektverschiebungen" sowie "Produktionseinbußen im Hochbau" und zu Tschechien/Slowakei auf einen "Rückgang im Hochbau". Nur geringe Effekte habe es in Rumänien gegeben, massive Einschränkungen in Katar (VAE) sowie Projektverschiebungen in Norwegen. Das Potenzial aller Märkte, außer den beiden letztgenannten, sieht man als "stark", die anderen zwei als "neutral". In Katar senke man die Projektrisiken, in Norwegen bleibe man mittelfristig, so Strauss.

  

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SRC bestätigt für die Porr-Aktie "Buy" und Kursziel 19,00 Euro
Nach Halbjahreszahlen des Baukonzerns am Vortag

Die Analysten von SRC Research haben für die Aktie des Baukonzerns Porr ihr Anlagevotum "Buy" bestätigt. Auch das Kursziel für die Titel wurde nach der jüngsten Vorlage der Halbjahresergebnisse mit 19,00 Euro vom SRC-Experten Stefan Scharff unverändert belassen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 erwartet der Analyst einen Gewinn je Aktie von 0,29 Euro. Die Prognosen für die zwei Folgejahre lauten auf 1,24 Euro bzw. 1,70 Euro Profit pro Anteilsschein. Die Dividendenschätzungen für diesen Zeitraum liegen bei jährlich 0,25 bzw. 1,10 und 1,2 Euro je Aktie.

  

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Corona-Pandemie drückt Ergebnis wie erwartet – Produktionsleistung von EUR 5 Mrd. im Gesamtjahr erwartet

Wie erwartet hinterließ die Corona-Krise bei der PORR auch Spuren im 2. Quartal. Infolge der Shutdowns von Baustellen, COVID-19-Auflagen und dem Auslaufen von Großprojekten fiel die Produktionsleistung im Q2 2020 um 8,2% auf EUR 1,33 Mrd. Während Deutschland sich fast stabil entwickelte waren vor allem Österreich und Schweiz von den Baustellenschließungen betroffen. Der Auftragsbestand erreichte hingegen ein neues Allzeit- Hoch von EUR 7,604 Mrd. Das Vorsteuerergebnis blieb mit EUR 2,9 Mio. knapp im positiven Bereich (-87,7% j/j). Die negativen Corona-Effekte aus der vorübergehenden Stilllegung der Baustellen konnten hierbei nicht durch Gegenmaßnahmen wie Kurzarbeit, Investitions- und Ausgabestopps kompensiert werden. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand eine Produktionsleistung leicht über der EUR 5 Mrd.-Grenze. Ein Ergebnisziel kann derzeit noch nicht gegeben werden.

Ausblick

Keine großen Überraschungen bei Zahlen und Ausblick. Wir rechnen heuer nicht mit einer spürbaren Margenerholung verglichen zum bereits schwachen 2019. Erst mit Auslaufen von Altverträgen und Ersatz durch Neuaufträge mit höheren Margen erwarten wir ab 2022 eine Verbesserung der Profitabilität. Für uns bleibt diese angestrebte Margenverbesserung langfristig der wichtigste Kurstreiber. Mangels Visibilität über die Entwicklung in den nächsten Quartalen, denken wir, dass sich der Aktienkurs kurzfristig aber wenig bewegen wird.

Erste Bank

  

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Porr - RCB senkt Kursziel von 17 Euro auf 14 Euro, weiter "hold"
Zudem die 2020-Prognosen für die Bauleistung und die Ergebnisse nach unten angepasst

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere des heimischen Baukonzerns Porr von 17,0 Euro auf 14,0 Euro nach unten revidiert. Das "Hold"-Anlagevotum wurde von dem RCB-Analysten Markus Remis gleichzeitig bestätigt.
Die jüngsten Zweitquartalszahlen von Porr enthielten kein Aufwärtspotenzial für die Aktie, hieß es in der Einschätzung. Im Nachgang der Zahlenvorlage kürzten die Experten zudem ihre Prognosen für die Bauleistung und die Ergebnisse für das laufende Geschäftsjahr 2020.

  

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Kepler Cheuvreux bestätigt für Porr die Empfehlung Halten - und reduziert das Kursziel von 17,0 auf 13,5 Euro. Nun das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 16,77 Euro.

  

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>Kepler Cheuvreux bestätigt für Porr die Empfehlung Halten -
>und reduziert das Kursziel von 17,0 auf 13,5 Euro. Nun das
>tiefste aller Kursziele.
>
>durchschnittliches Kursziel: 16,77 Euro.

Bei welcher Bank borgt sich die PORR den ihr Geld??

  

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Porr - Warburg bestätigt "Buy" und Kursziel von 20,00 Euro
Mittelfristigen Aussichten für das Bauunternehmen wegen der anstehenden Infrastrukturprojekte vollständig intakt

Die Wertpapierexperten von Warburg Research haben sowohl ihr Anlagevotum "Buy" als auch das Kursziel für die Aktie des heimischen Baukonzerns Porr bestätigt. Als Kursziel wurde vom Experten Jonas Blum 20,00 Euro errechnet.

Der Analyst verweist auf die jüngste virtuelle Roadshow des Unternehmens. Dabei wurden vom Porr-Management die positiven Trends im Juni und im Juli bestätigt. Das aktuelle Geschäftsumfeld bleibt laut Warburg-Einschätzung aber herausfordernd. Die mittelfristigen Aussichten für das Bauunternehmen seien aber wegen der anstehenden Infrastrukturprojekte vollständig intakt.

Die Warburg-Analysten prognostizieren für das Geschäftsjahr 2020 weiterhin einen Gewinn je Aktie von 0,30 Euro. Für die beiden Folgejahre liegen die Schätzungen unverändert bei 1,70 bzw. 1,98 Euro je Aktie. Für das laufende Geschäftsjahr wird keine Dividendenausschüttung erwartet. Für die Folgejahre rechnen die Warburg-Experten mit Dividenden je Aktie von 0,74 und 0,97 Euro.

  

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Streit zwischen Brenner-Tunnelgesellschaft und Porr um großes Baulos
966 Mio. Euro schwer - Für Tunnelherzstück - "Kurier": Vertragsauflösung und Verzögerung droht

Die Errichtergesellschaft des Brenner Basistunnels (BBT SE) streitet mit einem vom Porr-Konzern angeführte Konsortium rund um einen 966 Mio. Euro schweren Teilauftrag für den Tunnel. Laut einem Bericht der Zeitung "Kurier" unter Berufung auf Insider könnte der zuletzt avisierte Fertigstellungstermin 2030 dadurch wackeln. Morgen, Mittwoch, trifft sich der BBT-Aufsichtsrat - dort soll der BBT-Vorstand die Auflösung des Vertrages mit der Arge H51 Pfons-Brenner vorschlagen.
Die Arge (Porr und zwei italienische Baukonzerne) baut das 37 Kilometer lange Herzstück des Haupttunnels. Baustart war im Spätherbst 2018, die Bauzeit wurde mit 74 Monaten veranschlagt. Das Nettoauftragsvolumen beläuft sich auf 966 Mio. Euro.

Gestritten wird laut "Kurier" um falsch konstruierte Außenringe des Tunnelschachts. Porr sagt, dass die technischen Anforderungen dafür schon bei der Ausschreibung falsch projektiert worden seien. Porr-Chef Kar-Heinz Strauss hat sich schriftlich an den BBT-Aufsichtsrat gewandt, in dem auch Vertreter des Verkehrsministeriums und der ÖBB sitzen. Er hält die angedrohte Vertragsauflösung für einen "schwerwiegenden Schritt, der durch nichts gerechtfertigt" sei.

Streitpunkt ist die stärke der Tübbing genannten Außenringe. Die BBT wirft der Arge rund um Porr eine "Leistungsverzögerung und Leistungsverweigerung" vor. Die Porr-Arge bestreitet dies, heißt es im Zeitungsbericht weiters. Porr-Chef Strauss will das Tunnelprojekt naturgemäß erfolgreich zu Ende führen. Eine Vertragsauflösung ist aber nicht ausgeschlossen, bzw. durch die BBT angedroht.

  

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>Streitpunkt ist die stärke der Tübbing genannten Außenringe.
>Die BBT wirft der Arge rund um Porr eine "Leistungsverzögerung
>und Leistungsverweigerung" vor. Die Porr-Arge bestreitet dies,
>heißt es im Zeitungsbericht weiters. Porr-Chef Strauss will
>das Tunnelprojekt naturgemäß erfolgreich zu Ende führen. Eine
>Vertragsauflösung ist aber nicht ausgeschlossen, bzw. durch
>die BBT angedroht.

Die Porr greift da anscheinend regelmäßig ins Klo.
Hatten wir da nicht erst die Brücke in Deutschland, davor Norwegen und jetzt der Brenner.

Wird wohl auch ein Grund sein, dass die Aktie ggü. Strabag eine weitaus schlechtere Performance hat.

  

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>Die Porr greift da anscheinend regelmäßig ins Klo.
>Hatten wir da nicht erst die Brücke in Deutschland, davor
>Norwegen und jetzt der Brenner.
>
>Wird wohl auch ein Grund sein, dass die Aktie ggü. Strabag
>eine weitaus schlechtere Performance hat.

Ja. Mein Onkel (Bau-DI bei der Strabag) lobt allerdings immer die außerordentliche technische Kompetenz der Porr. Vielleicht ist das das Problem und die Porr traut sich gelegentlich zu viel zu.

  

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Laut Arge um den Baukonzern Porr soll die veranschlagte Tübbing-Stärke mit 40 cm als zu dünn geplant worden sein. Nach monatelangem Hin- und Her hat die BBT SE der Arge mit 5. Oktober ein Ultimatum für die Lösung des Problems gestellt.

Die Porr-Arge hat nun „eine kostenneutrale Lösung mit einem 40 cm dünnen Tübbing vorschlagen, der 850 bis 1.200 Kilopascal Lasten tragen kann“. Von der BBT SE soll die Arge aber noch keine Antwort erhalten haben.

Bisher wurden 160 Millionen des Gesamtauftragswerts (966 Millionen Euro) verbaut. Sämtliche logistischen Anlagen sind im Vollbetrieb, Querkaverne und Mittelstollen sind fertiggestellt. Beim Haupttunnel beträgt der Vortrieb mittlerweile drei Kilometer, beim Erkundungsstollen 4,7 Kilometer.

https://kurier.at/wirtschaft/brenner-basistunnel-koennten-bis-zu-fuenf-jahre-verzoegerung -drohen/401072706

  

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BBT-Streit - Porr-Chef: Haben im Tunnel-Konflikt gute Rechtsposition
Strauss: Wollen weiterbauen, haben Brenner-Basistunnel-Gesellschaft kostenneutrale Lösung angeboten - "Vertragskündigung für BBT nicht so einfach"

Porr-Chef Karl-Heinz Strauss sieht seinen Baukonzern im Streit mit der Gesellschaft Brenner Basistunnel BBT SE um die Dimensionierung der Außenringe des Tunnelschachts in einer "sehr starken Rechtsposition". Man habe der BBT eine kostenneurale Lösung angeboten und sei auch fachlich gut abgesichert, betonte Strauss am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien.
Hintergrund ist ein Zwist zwischen der BBT und einer Porr-Arbeitsgemeinschaft um falsch konstruierte Tübbinge, also Außenringe des Tunnelschachts. Porr sagt, dass die technischen Anforderungen dafür schon bei der Ausschreibung falsch projektiert worden seien. Die BBT SE, die das Projekt ausgeschrieben hat, weist das zurück und droht mit der Auflösung des 966 Mio. schweren Teilvertrags. Dabei geht es um das 37 Kilometer lange Herzstück des Haupttunnels, das die Arbeitsgemeinschaft H51 Pfons-Brenner errichten soll.

Von den 966 Mio. Euro Auftragsvolumen ist laut Strauss die Hälfte der Porr zuzurechnen. Davon seien 150 Mio. Euro schon verbaut und gut 300 Mio. Euro noch offen. Eine Kündigung werde nicht so einfach möglich sein, wie das der Bauherr offenbar wolle, so Strauss. Heute tagt zu der Causa der BBT-Aufsichtsrat.

Strauss appellierte an die Manager der BBT hinsichtlich einer konstruktiven Lösung. "Wir wollen weiterarbeiten", sagte der Porr-Chef auf eine APA-Frage, ärgerte sich aber dennoch: "Wenn es überforderte Bauherren gibt, die mit der eigenen Ausschreibung überfordert sind, drohen sie den Kunden."

Zum Thema der Dimensionierung der Tübbinge hatte die Porr-Arge laut "Kurier" im September an die BBT geschrieben: "Wir stehen auf dem technischen Standpunkt, dass der vertragliche Tübbing mit einer Dicke von 40 cm nicht die vertraglichen Lasten von 960 bis 2.200 Kilopascal tragen kann. Letztlich gibt es aus technischer Sicht nur zwei Möglichkeiten: entweder wird der Tübbing dicker oder die Last wird reduziert."

  

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Die Porr hat in der Sache (technisch) sicher recht, sonst hätte sie einfach nach den Plänen des Auftraggebers weitergebaut. Die Entscheidung, Meldung an den Auftraggeber zu machen, wurde sicher nicht leichtfertig getroffen.

Was man von außen nicht abschätzen kann, ist, wie dieser Fall, der bei Bauprojekten nichts ungewöhnliches ist, vertraglich geregelt ist. Grundsätzlich wäre es natürlich schöner gewesen, wenn die Porr den Planungsfehler frühzeitig entdeckt hätte.

Ein Grund für eine Vertragsauflösung ist das mE wirklich nicht, wenn es eine kostenneutrale, gleichwertige Lösung gibt.


Die Aussage, daß überforderte Bauherren den aus ihrer eigenen Inkompetenz verursachten Streß an den Auftragnehmern auslassen, ist auch glaubwürdig, das entspricht dem üblichen Verhalten in der Baubranche.

  

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>Die Porr hat in der Sache (technisch) sicher recht, sonst
>hätte sie einfach nach den Plänen des Auftraggebers
>weitergebaut. Die Entscheidung, Meldung an den Auftraggeber zu
>machen, wurde sicher nicht leichtfertig getroffen.


Offenbar wird da nicht mit der österreichischen Tunnelbaumethode gebaut. Warum eigentlich nicht?

  

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>Offenbar wird da nicht mit der österreichischen
>Tunnelbaumethode gebaut. Warum eigentlich nicht?


Ich kann nur mutmaßen.
Es ist ein 50/50 Gemeinschaftsprojekt zwischen Italien und Österreich. Möglicherweise haben technisch die Italiener das Sagen gehabt.

  

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>>Offenbar wird da nicht mit der österreichischen
>>Tunnelbaumethode gebaut. Warum eigentlich nicht?
>
>
>Ich kann nur mutmaßen.
>Es ist ein 50/50 Gemeinschaftsprojekt zwischen Italien und
>Österreich. Möglicherweise haben technisch die Italiener das
>Sagen gehabt.


Der Tunnel wird gebaut wie immer - wie kommt ihr drauf? https://www.bbt-se.com/tunnel/tunnelbaumethoden/

  

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BBT kündigt Porr-Konsortium 966 Mio. Euro schweres Baulos
Wegen "Weigerung vertraglich zugesagter Leistungen" und "eingetretenem Vertrauensverlust"

Die Errichtergesellschaft des Brenner Basistunnels (BBT SE) hat am Mittwoch bekannt gegeben, den Bauvertrag mit der ARGE H51 (bestehend aus einem Konsortium aus Porr Bau GmbH, G. Hinteregger & Söhne Bau GmbH, Condotte S.p.A. und Itinera S.p.A) zu kündigen. Ein betreffendes Schreiben der BBT SE sei am Dienstag an die ARGE H51 übermittelt worden, teilte die Brenner Basistunnel-Gesellschaft am Mittwoch mit.
"Die endgültige Weigerung der vertraglich zugesagten Leistungen in mehreren Punkten und der nun eingetretene Vertrauensverlust hat uns leider dazu gezwungen, die Vertragsbeziehung mit der ARGE H51 aufzulösen", erklärten die beiden Vorstände der BBT SE Gilberto Cardola und Martin Gradnitzer. Seit kurz nach Auftragsvergabe würden große Auffassungsunterschiede im Zusammenhang mit der Leistungserbringung bestehen.

Gestritten wurde um falsch konstruierte Außenringe des Tunnelschachts. Laut Porr wurden die technischen Anforderungen dafür schon bei der Ausschreibung falsch projektiert. Die BBT SE hielt nun aber fest, dass es sich nicht um Probleme technischer Natur, wie das angesprochene Tübbingsystem handle. Hauptgrund für die Vertragsauflösung seien vielmehr die "endgültige Leistungsverweigerung und Leistungsverzögerung" und der nunmehr eingetreten Vertrauensverlust.

  

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>Hauptgrund für die Vertragsauflösung seien vielmehr die "endgültige
>Leistungsverweigerung

Wenn die Porr der Ansicht ist, daß die projektierte Konstruktion nicht sicher ist, und Alternativvorschläge vom Bauherren nicht akzeptiert werden, bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als die Leistung endgültig zu verweigern.
Etwas zu bauen, was eventuell nicht hält, ist unzulässig. Selbst wenn es der Bauherr hundertmal einfordert.

  

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>>Hauptgrund für die Vertragsauflösung seien vielmehr die
>"endgültige
>>Leistungsverweigerung
>
>Wenn die Porr der Ansicht ist, daß die projektierte
>Konstruktion nicht sicher ist, und Alternativvorschläge vom
>Bauherren nicht akzeptiert werden, bleibt ihr gar nichts
>anderes übrig, als die Leistung endgültig zu verweigern.
>Etwas zu bauen, was eventuell nicht hält, ist unzulässig.
>Selbst wenn es der Bauherr hundertmal einfordert.

Soweit ich es verstanden habe, ging es da eher um die Kosten die durch die stärkeren Bauteile erforderlich sind. Wobei dickere Bauteile wohl die günstige Variante der Lösung sind um die hohen ausgeschriebenen Kräfte aufzunehmen.

Für mich erscheint es als hätte die Porr einfach übersehen, dass hier bessere Materialien einzusetzen sind.

  

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>
>Soweit ich es verstanden habe, ging es da eher um die Kosten
>die durch die stärkeren Bauteile erforderlich sind. Wobei
>dickere Bauteile wohl die günstige Variante der Lösung sind um
>die hohen ausgeschriebenen Kräfte aufzunehmen.
>
>Für mich erscheint es als hätte die Porr einfach übersehen,
>dass hier bessere Materialien einzusetzen sind.
>
>

Problem bei der Porr ist einfach die Historie (Deutschland, Schweden), die mich skeptisch bei ihren Begründungen werden lässt.

Wenn abermals der Vorwurf Substanz hat, dann muss man wohl davon ausgehen, dass die Porr ein deutliches internes Qualitätsproblem hat.

  

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>>>Hauptgrund für die Vertragsauflösung seien vielmehr
>die
>>"endgültige
>>>Leistungsverweigerung
>>
>>Wenn die Porr der Ansicht ist, daß die projektierte
>>Konstruktion nicht sicher ist, und Alternativvorschläge
>vom
>>Bauherren nicht akzeptiert werden, bleibt ihr gar nichts
>>anderes übrig, als die Leistung endgültig zu verweigern.
>>Etwas zu bauen, was eventuell nicht hält, ist unzulässig.
>>Selbst wenn es der Bauherr hundertmal einfordert.
>
>Soweit ich es verstanden habe, ging es da eher um die Kosten
>die durch die stärkeren Bauteile erforderlich sind. Wobei
>dickere Bauteile wohl die günstige Variante der Lösung sind um
>die hohen ausgeschriebenen Kräfte aufzunehmen.
>
>Für mich erscheint es als hätte die Porr einfach übersehen,
>dass hier bessere Materialien einzusetzen sind.
>
>
Aus der Porr Presseaussendung:

Zum Thema der Dimensionierung der Tübbinge hatte die Porr-Arge laut "Kurier" im September an die BBT geschrieben: "Wir stehen auf dem technischen Standpunkt, dass der vertragliche Tübbing mit einer Dicke von 40 cm nicht die vertraglichen Lasten von 960 bis 2.200 Kilopascal tragen kann. Letztlich gibt es aus technischer Sicht nur zwei Möglichkeiten: entweder wird der Tübbing dicker oder die Last wird reduziert."

... die Dritte Variante mit den besseren Materialien wurde scheinbar vergessen. Somit wäre nämlich die Ausschreibung richtig. Aber hatte die Porr nicht bei einer Brücke nicht auch schon mal ähnliche Probleme?

  

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>>Für mich erscheint es als hätte die Porr einfach
>übersehen,
>>dass hier bessere Materialien einzusetzen sind.
>>
>>
>Aus der Porr Presseaussendung:
>
>Zum Thema der Dimensionierung der Tübbinge hatte die Porr-Arge
>laut "Kurier" im September an die BBT geschrieben: "Wir stehen
>auf dem technischen Standpunkt, dass der vertragliche Tübbing
>mit einer Dicke von 40 cm nicht die vertraglichen Lasten von
>960 bis 2.200 Kilopascal tragen kann. Letztlich gibt es aus
>technischer Sicht nur zwei Möglichkeiten: entweder wird der
>Tübbing dicker oder die Last wird reduziert."
>
>... die Dritte Variante mit den besseren Materialien wurde
>scheinbar vergessen. Somit wäre nämlich die Ausschreibung
>richtig. Aber hatte die Porr nicht bei einer Brücke nicht auch
>schon mal ähnliche Probleme?
>

Damals:

Der österreichische Baukonzern Porr hat massive Probleme mit einem Brückenbauprojekt in Deutschland. Der über 300 Mio. Euro schwere Auftrag in Leverkusen wurde vergangene Woche gekündigt - wegen der Qualität des Stahls aus China, wie Konzernchef Karl-Heinz Strauss Anfang der Woche in Wien bekanntgab. Doch nun will er sich neuerlich um einen Zuschlag bewerben, berichtet das deutsche "Handelsblatt".
"Wir wollen uns an der europaweiten Ausschreibung beteiligen", sagte Vorstandschef und Großaktionär Strauss zu der deutschen Wirtschafts- und Finanzzeitung. "Wir werden unser Bestes tun." Der Landesbetrieb Straßen.NRW arbeite nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Porr an einer erneuten Ausschreibung der Rheinbrücke. Diese werde noch diese Woche für den ersten Teil der neuen Brücke rausgehen, sagte ein Sprecher von Straßen.NRW am Dienstag.

  

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>>>Für mich erscheint es als hätte die Porr einfach
>>übersehen,
>>>dass hier bessere Materialien einzusetzen sind.
>>>
>>>
>>Aus der Porr Presseaussendung:
>>
>>Zum Thema der Dimensionierung der Tübbinge hatte die
>Porr-Arge
>>laut "Kurier" im September an die BBT geschrieben: "Wir
>stehen
>>auf dem technischen Standpunkt, dass der vertragliche
>Tübbing
>>mit einer Dicke von 40 cm nicht die vertraglichen Lasten
>von
>>960 bis 2.200 Kilopascal tragen kann. Letztlich gibt es
>aus
>>technischer Sicht nur zwei Möglichkeiten: entweder wird
>der
>>Tübbing dicker oder die Last wird reduziert."
>>
>>... die Dritte Variante mit den besseren Materialien
>wurde
>>scheinbar vergessen. Somit wäre nämlich die Ausschreibung
>>richtig. Aber hatte die Porr nicht bei einer Brücke nicht
>auch
>>schon mal ähnliche Probleme?
>>
>
>Damals:
>
>Der österreichische Baukonzern Porr hat massive Probleme mit
>einem Brückenbauprojekt in Deutschland. Der über 300 Mio. Euro
>schwere Auftrag in Leverkusen wurde vergangene Woche gekündigt
>- wegen der Qualität des Stahls aus China, wie Konzernchef
>Karl-Heinz Strauss Anfang der Woche in Wien bekanntgab. Doch
>nun will er sich neuerlich um einen Zuschlag bewerben,
>berichtet das deutsche "Handelsblatt".
>"Wir wollen uns an der europaweiten Ausschreibung beteiligen",
>sagte Vorstandschef und Großaktionär Strauss zu der deutschen
>Wirtschafts- und Finanzzeitung. "Wir werden unser Bestes tun."
>Der Landesbetrieb Straßen.NRW arbeite nach dem Ende der
>Zusammenarbeit mit Porr an einer erneuten Ausschreibung der
>Rheinbrücke. Diese werde noch diese Woche für den ersten Teil
>der neuen Brücke rausgehen, sagte ein Sprecher von Straßen.NRW
>am Dienstag.

Das gibt deiner These Auftrieb, dass sie aus Kostengründen beim Material = Qualität gespart haben.

  

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>>>>Für mich erscheint es als hätte die Porr einfach
>>>übersehen,
>>>>dass hier bessere Materialien einzusetzen sind.
>>>>
>>>>
>>>Aus der Porr Presseaussendung:
>>>
>>>Zum Thema der Dimensionierung der Tübbinge hatte die
>>Porr-Arge
>>>laut "Kurier" im September an die BBT geschrieben:
>"Wir
>>stehen
>>>auf dem technischen Standpunkt, dass der vertragliche
>>Tübbing
>>>mit einer Dicke von 40 cm nicht die vertraglichen
>Lasten
>>von
>>>960 bis 2.200 Kilopascal tragen kann. Letztlich gibt
>es
>>aus
>>>technischer Sicht nur zwei Möglichkeiten: entweder
>wird
>>der
>>>Tübbing dicker oder die Last wird reduziert."
>>>
>>>... die Dritte Variante mit den besseren Materialien
>>wurde
>>>scheinbar vergessen. Somit wäre nämlich die
>Ausschreibung
>>>richtig. Aber hatte die Porr nicht bei einer Brücke
>nicht
>>auch
>>>schon mal ähnliche Probleme?
>>>
>>
>>Damals:
>>
>>Der österreichische Baukonzern Porr hat massive Probleme
>mit
>>einem Brückenbauprojekt in Deutschland. Der über 300 Mio.
>Euro
>>schwere Auftrag in Leverkusen wurde vergangene Woche
>gekündigt
>>- wegen der Qualität des Stahls aus China, wie
>Konzernchef
>>Karl-Heinz Strauss Anfang der Woche in Wien bekanntgab.
>Doch
>>nun will er sich neuerlich um einen Zuschlag bewerben,
>>berichtet das deutsche "Handelsblatt".
>>"Wir wollen uns an der europaweiten Ausschreibung
>beteiligen",
>>sagte Vorstandschef und Großaktionär Strauss zu der
>deutschen
>>Wirtschafts- und Finanzzeitung. "Wir werden unser Bestes
>tun."
>>Der Landesbetrieb Straßen.NRW arbeite nach dem Ende der
>>Zusammenarbeit mit Porr an einer erneuten Ausschreibung
>der
>>Rheinbrücke. Diese werde noch diese Woche für den ersten
>Teil
>>der neuen Brücke rausgehen, sagte ein Sprecher von
>Straßen.NRW
>>am Dienstag.
>
>Das gibt deiner These Auftrieb, dass sie aus Kostengründen
>beim Material = Qualität gespart haben.

Halbwissen kann halt teuer kommen bzw. wenn vermeintliche Schlauberger bei der Ausschreibungsanalyse am Werk sind. Vor allem wenn sie dann auf erfahrene Ausschreiber treffen. Aber Hauptsache auf die wird dann geschimpft: "Laut Porr wurden die technischen Anforderungen dafür schon bei der Ausschreibung falsch projektiert. "

Aber das ist ja nicht das einzige Problem in dem Projekt was man so hört.

  

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Brenner-Tunnel - Porr hält Vertrag für aufrecht
Baukonzern droht mit Klage in Höhe der ursprünglichen Auftragssumme - Vertragsauflösung unverantwortlich gegenüber Steuerzahlern - GRAFIK

Der Baukonzern Porr hält die Rücktrittserklärung der Brenner-Basis-Tunnel-Projektgesellschaft BBT SE für "eindeutig rechtswidrig" . Der Bauvertrag zwischen der ARGE H51 Pfons-Brenner und der BBT SE sei weiterhin aufrecht, hielt die Porr als Teil der Arbeitsgemeinschaft am Mittwoch in einer Aussendung fest. Der Baukonzern kündigt an, rechtlich gegen die BBT SE vorzugehen. Dem Tunnelprojekt drohen damit Verzögerungen und höhere Kosten.

Porr-Chef Karl-Heinz Strauss verwies auf ein Rechtsgutachten des Universitätsprofessors Andreas Kletecka, das vor doppelten Kosten warnt. "Bei einer rechtswidrigen Auflösung müsste die BBT auf jeden Fall den Vertrag mit der ARGE und allenfalls auch einen zweiten Vertrag mit einem neuen Auftragnehmer erfüllen. Die BBT hätte nicht nur den Gewinnentgang, sondern auch alle Kosten für die permanente Leistungsbereitschaft des gesamten ARGE-Belegschaft und der ARGE-Technik zu bezahlen. Das kann schon in die Nähe der ursprünglichen Auftragssumme kommen".

Porr bezeichnete die Vertragsauflösung als "höchst unverantwortlich gegenüber den österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern". Der Baukonzern hält nun einen weiteren jahrelangen Verzug und "Kostensteigerungen in vielfacher Millionenhöhe" für unvermeidlich. Strauss wirft der Projektgesellschaft Aufsichtsfehler vor. "Seit nunmehr mindestens zwei Jahren wissen Vorstand und Aufsichtsrat der BBT SE, dass sie bei der Ausschreibung einen Fehler gemacht haben, der die Sicherheit des Tunnels gefährden würde."

Bei dem 966 Mio. Euro schweren Baulos handelt es sich um den größten Bauabschnitt auf österreichischem Projektgebiet. Die Porr ist mit ungefähr der Hälfte der Auftragssumme an der ARGE H51 beteiligt. Gestritten wird unter anderem um falsch konstruierte Außenringe des Tunnelschachts, sogenannte Tübbinge. Laut Porr wurden die technischen Anforderungen dafür schon bei der Ausschreibung falsch projektiert. Die Sachlage sei von der ARGE H51 in der Öffentlichkeit jedoch einseitig und sehr vereinfacht dargestellt und nur auf das Thema Tübbinge beschränkt worden, hieß es seitens der BBT SE. Hauptgrund für die Vertragsauflösung seien jedoch vielmehr "die endgültige Leistungsverweigerung und Leistungsverzögerungen" und der nunmehr "eingetretene Vertrauensverlust". Die BBT SE wollte keine Einzelheiten über die verschiedenen Rechtsstandpunkte der Vertragspartner mit Ausnahme des Tübbingsystems öffentlich machen, um "die ARGE H51 vor Reputationsschäden zu schützen und dem angedrohten Gerichtsprozess nicht vorzugreifen".

  

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Coronakrise - Porr erwartet für 2020 einen Verlust
Verlust vor Steuern in einer Bandbreite von 45 - 55 Mio. Euro - Rückgang der Produktionsleistung durch direkte und indirekte Folgen der COVID-19-Pandemie

Der Baukonzern Porr rechnet für 2020 aufgrund von Covid-Effekten mit einem Verlust. Die Coronapandemie wirke sich "massiv auf die Geschäftstätigkeit" aus und werde dem Unternehmen neben einer Neubewertung von Projekten ein voraussichtlich negatives Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite von 45 - 55 Mio. Euro bescheren, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Für das heurige Jahr rechnet Österreichs zweitgrößter Baukonzern mit einer Produktionsleistung von mehr als 5 Mrd. Euro. "Der Rückgang der Produktionsleistung durch direkte und indirekte Folgen aus COVID-19 wie z. B. Leistungsstörungen und Unterbrechungen durch Reisebeschränkungen, lokale Lockdowns, Ausfälle von Subunternehmen, nicht weiter verrechenbare Mehrkosten, erhöhte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen und Projektverschiebungen führt einerseits zu einem deutlichen Rückgang des geplanten Jahresergebnisses", so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss in einer Aussendung. Man habe aber auch alle Projekten inklusive der Forderungen einer Neubewertung unterzogen.

"Insbesondere beim Ingenieurbau Deutschland, dem Tunnelbau und bei einzelnen Projekten in den meisten Ländern gibt es Korrekturen", erklärte Strauss. Für 2021 sieht der Firmenchef positive Vorzeichen. Der Auftragsbestand per September 2020 liege mit 6,8 Mrd. Euro "weiterhin auf einem sehr hohen Niveau". Für 2021 geht der Porr-Vorstand von einer Produktionsleistung von 5,3 bis 5,5 Mrd. Euro sowie einer positiven EBT-Marge von plus 1,3 bis plus 1,5 Prozent aus. Dieser Ausblick beruhe aber auf der Annahme, dass die negativen Auswirkungen der Pandemie überwunden werden.

Der Bericht zum dritten Quartal 2020 wird nach Angaben der Porr wie geplant am 26. November veröffentlicht. Die Produktionsleistung ging laut vorläufigen Kennzahlen in den ersten drei Quartalen 2020 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro zurück, das EBT lag bei minus 62,4 Mio. Euro.

  

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>Coronakrise - Porr erwartet für 2020 einen Verlust
>Verlust vor Steuern in einer Bandbreite von 45 - 55 Mio. Euro
>- Rückgang der Produktionsleistung durch direkte und indirekte
>Folgen der COVID-19-Pandemie
>
>Der Baukonzern Porr rechnet für 2020 aufgrund von
>Covid-Effekten mit einem Verlust. Die Coronapandemie wirke
>sich "massiv auf die Geschäftstätigkeit" aus und werde dem
>Unternehmen neben einer Neubewertung von Projekten ein
>voraussichtlich negatives Ergebnis vor Steuern in einer
>Bandbreite von 45 - 55 Mio. Euro bescheren, teilte der Konzern
>am Dienstag mit.
>

Nicht ohne.
Die Ziele für 2021 sind nett. Aber nach den letzten Erfahrungen fehlt mir der Glaube.
So haben sie genau vor einem Jahr eine Gewinnwarnung für 2019 publiziert.

Ich meine fast, dass die COVID Geschichte für zahlreiche Versäumnisse herhalten muss.

Verwunderlich auf der anderen Seite, dass die Aktie in den letzten Tagen sehr stark zugelegt hat.

Edit: Die Erste hätte für 2020 ein leicht positives Ergebnis erwartet

  

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Dieser Fisch stinkt nicht durch Corona. Das ist jahrelanges Missmanagement und Corona eine angenehme Ausrede zur rechten Zeit. Bin gespannt ob die EK-Quote ex Hybrid noch über 10% liegt. Man muss es schaffen im längsten europäischen Bauboom der Nachkriegszeit so stetig abzuwirtschaften und so mies dazustehen.

  

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>Dieser Fisch stinkt nicht durch Corona. Das ist jahrelanges
>Missmanagement und Corona eine angenehme Ausrede zur rechten
>Zeit.

Genau, Strabag schafft es ja trotz Corona.

  

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Also der Bauwirtschaft gehts als einer der wenigen Branchen
eigentlich gut. Die Kurzarbeitsförderungen hat Porr auch bekommen.

Die Situation möcht ich klar als alarmierend bezeichnen,
siehe: EK-Quote, wenn man das Hybridkapital rausrechnet!

  

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>Also der Bauwirtschaft gehts als einer der wenigen Branchen
>eigentlich gut. Die Kurzarbeitsförderungen hat Porr auch
>bekommen.
>
>Die Situation möcht ich klar als alarmierend bezeichnen,
>siehe: EK-Quote, wenn man das Hybridkapital rausrechnet!

Sie schreiben

Die Eigenkapitalquote wird zum 31.12.2020 voraussichtlich auf dem Niveau des Halbjahres 2020 bleiben und liegt somit deutlich über dem Niveau von 2019.

Im Halbjahr war das EBT -26 Mio. Im Gesamtjahr soll das Minus 45 -55 betragen. Sie erwarten im Q4 ein positives Ergebnis von 7 - 17 Mio.

Wie da die EK Quote ggü. HJ unverändert bleiben kann ist mir nicht ganz klar. Nicht EK wirksame Abschreibungen, oder Bilanzverkürzung? Hast du eine Idee Warren?

Jedenfalls 18% im HJ davon entfällt fast die Hälfte auf das Hybridkapital

  

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>Sie schreiben
>
> Die Eigenkapitalquote wird zum 31.12.2020 voraussichtlich auf
>dem Niveau des Halbjahres 2020 bleiben und liegt somit
>deutlich über dem Niveau von 2019.
>
>Im Halbjahr war das EBT -26 Mio. Im Gesamtjahr soll das Minus
>45 -55 betragen. Sie erwarten im Q4 ein positives Ergebnis von
>7 - 17 Mio.
>
>Wie da die EK Quote ggü. HJ unverändert bleiben kann ist mir
>nicht ganz klar. Nicht EK wirksame Abschreibungen, oder
>Bilanzverkürzung? Hast du eine Idee Warren?


Wüßte nicht welche Abschreibung nicht EK-wirksam sein sollte? Ja, Bilanzverkürzung drängt sich als Vermutung auf.

  

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>Wie da die EK Quote ggü. HJ unverändert bleiben kann ist mir
>nicht ganz klar. Nicht EK wirksame Abschreibungen, oder
>Bilanzverkürzung? Hast du eine Idee Warren?
>
>Jedenfalls 18% im HJ davon entfällt fast die Hälfte auf das
>Hybridkapital


300 von 680. und mir fällt gerade auf von der einen Hybridanleihe sind aber von 125 Mio. nur mehr 99 Mio. ausstehend.

  

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