Wiener Frequentis will an die Börse - In Frankfurt und Wien

Unternehmen will finanzielle Unabhängigkeit sichern

Der Frequentis-Konzern will in Wien und Frankfurt an die Börse gehen. Das hat das auf Kommunikations- und Informationssysteme spezialisierte Wiener IT-Unternehmen am Dienstag bekanntgegeben. Der Zeitplan für den Börsengang blieb vorerst offen, eine Sprecherin war kurzfristig nicht erreichbar.
Frequentis will mit dem Börsengang eigenen Angaben zufolge die finanzielle Unabhängigkeit und Flexibilität der Firmengruppe sichern und das Unternehmenswachstum fortsetzen. "Die Mittel aus der geplanten Kapitalerhöhung sollen insbesondere für gezielte M&A-Aktivitäten zur komplementären Ergänzung des Produkt- und Service-Portfolios, den Ausbau der internationalen Präsenz in Form des Aufbaus lokaler Wertschöpfung sowie die weitere Stärkung des internationalen Vertriebs zur Erhöhung der Marktdurchdringung verwendet werden", hieß es in einer Unternehmensaussendung. Frequentis wolle künftig vor allem bei Großprojekten öfter als Generalunternehmer für die Lieferung sicherheitskritischer Kontrollzentralen fungieren.

Die Familie Bardach, die 1986 den damaligen Kleinbetrieb übernommen hat, bleibe als langfristiger Kernaktionär erhalten. Die Commerzbank und die BankM - Repräsentanz der flatex Bank AG -, wurden beauftragt, den möglichen Börsengang als Joint Bookrunner und Joint Lead Manager zu begleiten.

Als international tätiger Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Leitzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben entwickelt und vertreibt die Unternehmensgruppe "Control Center Solutions" in den Bereichen Air Traffic Management (für zivile und militärische Flugsicherung) und Public Safety & Transport (für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt und Bahn). Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent ist Frequentis laut Eigenangaben Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen 1.850 Mitarbeiter und erzielte 2018 eine Betriebsleistung von 293,9 Mio. Euro und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 15,6 Mio. Euro. Der Bestand vertraglich gesicherter Aufträge lag per Jahresende 2018 bei 355,2 Mio. Euro.

  

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Antworten zu diesem Thema
Wiener Frequentis will an die Börse - In Frankfurt und ..., Rang: Warren Buffett(1879), 11.9.19 07:26
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Börsengang soll heuer erfolgen
09.4.19 13:50
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Frequentis enthüllt weitere Börsengang-Details am Freit...
18.4.19 14:02
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Frequentis-Aktien sollen zwischen 18 und 21 Euro an die...
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Erstnotiz an Börsen Wien und Frankfurt für 14. Mai gepl...
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      Frequentis strebt Dual-Listing in Wien und Frankfurt an
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Frequentis-Eigner trennt sich bei Börsengang von Aktien
26.4.19 16:19
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ABB meint nicht zeichnen
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Platzierungspreis mit 18 Euro/Aktie festgelegt
09.5.19 12:42
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B&C hat Frequentis-Börsengang mit Aktienkauf gerettet -...
10.5.19 14:56
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RE: B&C hat Frequentis-Börsengang mit Aktienkauf gerett...
10.5.19 21:45
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      RE: B&C hat Frequentis-Börsengang mit Aktienkauf gerett...
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Einer kauft
13.5.19 06:18
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RE: Einer kauft
13.5.19 06:50
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sogar Löger kommentiert
14.5.19 19:44
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RE: sogar Löger kommentiert
14.5.19 19:54
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      RE: sogar Löger kommentiert
13.6.19 20:50
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Ausübung der Greenshoe-Option
13.6.19 19:25
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Börsenneuling Frequentis dämmte Verlust ein
28.8.19 09:12
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Frequentis stockt Aufsichtsrat auf - B&C-Vertreterin zi...
29.8.19 11:31
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RCB nimmt Aktienbewertung mit "Buy" auf
11.9.19 07:26
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Frequentis 2 - Börsengang soll heuer erfolgen
Ob Hauptnotierung in Frankfurt oder Wien kommt, ist offen

Der angepeilte Börsengang der Frequentis wurde gestern vom Aufsichtsrat des Wiener Unternehmens beschlossen und soll noch heuer erfolgen. Das sagte eine Firmensprecherin am Dienstag auf APA-Anfrage. Wo die Hauptnotierung erfolgen soll, in Wien oder in Frankfurt, ist offen. Sowohl Deutschland als auch Österreich seien zentrale Märkte für Frequentis, so die Sprecherin.

Jedenfalls wolle man auch in Österreich vertreten sein, da das Unternehmen von hier stamme. Deutschland sei der wichtigste Exportbereich und man habe dort "Paradekunden" wie die Flugsicherung, die Bundeswehr und die Deutsche Bahn.

  

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Frequentis enthüllt weitere Börsengang-Details am Freitag nach Ostern
Bei Pressekonferenz in Frankfurt

Die vor dem Börsengang stehende Wiener Frequentis AG will weitere Details zum geplanten IPO am Freitag nach Ostern in Frankfurt bekanntgeben. Teilnehmen werden CEO Norbert Haslacher, CFO Sylvia Bardach und CTO Hermann Mattanovich. Es handelt sich um die einzige Pressekonferenz zum IPO. Für Wien ist keine geplant, man kann jedoch am 26. April auch via Conference Call teilnehmen und Fragen stellen.
Vorige Woche hatte der Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung seine Börsenpläne verlautbart - entsprechende Absichten im Herbst 2007 wurden damals wegen der Finanzkrise ad acta gelegt.

Frequentis, Spezialist für sicherheitskritische Kommunikations- und Informationslösungen, setzte zuletzt knapp 286 Mio. Euro um, die Betriebsleistung betrug 294 Mio. Euro. Der Bestand vertraglich gesicherter Auftrag lag Ende 2018 bei 355 Mio. Euro. Das Unternehmen zählt 1.850 Mitarbeiter.

Die Börsennotiz soll in Frankfurt und Wien erfolgen. Wo es zur Hauptnotierung kommt, ist offen, hieß es vorige Woche. Joint Bookrunner und Joint Lead Manager sind die Commerzbank und die BankM - Repräsentanz der flatex Bank AG.

  

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Frequentis strebt Dual-Listing in Wien und Frankfurt an
Erstnotiz für den 14. Mai geplant - Preisspanne von 18 bis 21 Euro je Aktie - Unternehmen mit 237,6 bis 277,2 Mio. Euro bewertet - Privatplatzierung zu 18 Euro bei einzelnen Investoren - GRAFIK

Die Wiener Frequentis AG strebt ein Dual-Listing in Wien und Frankfurt an. Die Aktien sollen zwischen 18 und 21 Euro platziert werden, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Mehrheitseigentümer Johannes Bardach gibt fast ein Drittel seiner Aktien ab. Mit dem Gang aufs Börsenparkett wird ein Streubesitz von rund 30 Prozent angestrebt. Die Erstnotiz ist für den 14. Mai geplant.
Das Ziel der Familie Badach sei, "über Generationen hinweg" mit über 50 Prozent Mehrheitseigentümer von Frequentis zu bleiben. "Nach dem Börsegang haben wir 66 Prozent", sagte Finanzvorständin Sylvia Bardach in einer Pressekonferenz in Frankfurt. Sylvia Bardach ist die Ehefrau von Johannes Bardach, der vergangenes Jahr von der Vorstandsspitze in den Aufsichtsrat gewechselt ist.

Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 bis 277,2 Mio. Euro, wie es auf APA-Anfrage aus der Frequentis-Pressestelle hieß. Der Börsegang selbst umfasst bis zu 2,7 Millionen Inhaberaktien. Davon stammen bis zu 1,2 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, die weiteren bis zu 1.500.000 Aktien werden von Bardach angeboten. Darüber hinaus können bis zu 400.000 Aktien aus dem Bestand von Bardach durch Mehrzuteilung zugeteilt werden. Rund 900.000 Aktien wurden bereits im Vorfeld für 18 Euro je Anteilsschein bei ausgewählten Investoren platziert, wie es hieß.

Nach erfolgreicher Durchführung des Börsegangs - unter der Annahme einer vollen Platzierung der Aktien, samt der vollständigen Ausschöpfung der Greenshoe-Option - ergebe sich ein erwarteter Brutto-Mittelzufluss für Frequentis zwischen 21,6 Mio. Euro und 25,2 Mio. Euro aus der Platzierung der neuen Aktien, teilte Frequentis mit. Die Angebotsfrist beginnt am 27. April 2019 und endet voraussichtlich am 8. Mai 2019 um 14.00 Uhr.

Die Zulassung zum Handel wird für den 13. Mai 2019 erwartet, ab 14. Mai 2019 sollen die Aktien der Frequentis AG unter dem Tickersymbol FQT und der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) ATFREQUENT09 im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Regulierten Markt (prime market) der Wiener Börse gehandelt werden.
Erstnotiz für den 14. Mai geplant - Preisspanne von 18 bis 21 Euro je Aktie - Unternehmen mit 237,6 bis 277,2 Mio. Euro bewertet - Privatplatzierung zu 18 Euro bei einzelnen Investoren - GRAFIK

Die Wiener Frequentis AG strebt ein Dual-Listing in Wien und Frankfurt an. Die Aktien sollen zwischen 18 und 21 Euro platziert werden, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Mehrheitseigentümer Johannes Bardach gibt fast ein Drittel seiner Aktien ab. Mit dem Gang aufs Börsenparkett wird ein Streubesitz von rund 30 Prozent angestrebt. Die Erstnotiz ist für den 14. Mai geplant.
Das Ziel der Familie Badach sei, "über Generationen hinweg" mit über 50 Prozent Mehrheitseigentümer von Frequentis zu bleiben. "Nach dem Börsegang haben wir 66 Prozent", sagte Finanzvorständin Sylvia Bardach in einer Pressekonferenz in Frankfurt. Sylvia Bardach ist die Ehefrau von Johannes Bardach, der vergangenes Jahr von der Vorstandsspitze in den Aufsichtsrat gewechselt ist.

Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 bis 277,2 Mio. Euro, wie es auf APA-Anfrage aus der Frequentis-Pressestelle hieß. Der Börsegang selbst umfasst bis zu 2,7 Millionen Inhaberaktien. Davon stammen bis zu 1,2 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, die weiteren bis zu 1.500.000 Aktien werden von Bardach angeboten. Darüber hinaus können bis zu 400.000 Aktien aus dem Bestand von Bardach durch Mehrzuteilung zugeteilt werden. Rund 900.000 Aktien wurden bereits im Vorfeld für 18 Euro je Anteilsschein bei ausgewählten Investoren platziert, wie es hieß.

Nach erfolgreicher Durchführung des Börsegangs - unter der Annahme einer vollen Platzierung der Aktien, samt der vollständigen Ausschöpfung der Greenshoe-Option - ergebe sich ein erwarteter Brutto-Mittelzufluss für Frequentis zwischen 21,6 Mio. Euro und 25,2 Mio. Euro aus der Platzierung der neuen Aktien, teilte Frequentis mit. Die Angebotsfrist beginnt am 27. April 2019 und endet voraussichtlich am 8. Mai 2019 um 14.00 Uhr.

Die Zulassung zum Handel wird für den 13. Mai 2019 erwartet, ab 14. Mai 2019 sollen die Aktien der Frequentis AG unter dem Tickersymbol FQT und der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) ATFREQUENT09 im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Regulierten Markt (prime market) der Wiener Börse gehandelt werden.

  

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Frequentis-Eigner trennt sich bei Börsengang von Aktien
Erstnotiz für den 14. Mai geplant - Preisspanne von 18 bis 21 Euro je Aktie - Unternehmen mit 237,6 bis 277,2 Mio. Euro bewertet - Privatplatzierung zu 18 Euro bei einzelnen Investoren - GRAFIK

In Wien gibt es wieder einen größeren Börsengang. Die Frequentis AG, Weltmarktführer bei Kommunikationssystemen für Flugsicherungen, will das Handelsparkett am 14. Mai betreten - sowohl in Wien als auch in Frankfurt, im wichtigsten Exportmarkt Deutschland. Johannes Bardach verkauft dabei fast ein Drittel seiner Aktien - bleibt aber mit 66 Prozent Mehrheitseigentümer.

Die Frequentis-Aktien sollen zwischen 18 und 21 Euro platziert werden, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Mit dem Gang aufs Börsenparkett wird ein Streubesitz von rund 30 Prozent angestrebt. Derzeit hält Bardach laut "WirtschaftsCompass" 96,6 Prozent, rund 2 Prozent gehören dem früheren Frequentis-Manager Christian Pegritz, weitere 1,4 Prozent dem Technikvorstand Hermann Mattanovich.

Das Ziel der Familie Bardach sei, "über Generationen hinweg" mit über 50 Prozent Mehrheitseigentümer von Frequentis zu bleiben. "Nach dem Börsengang haben wir 66 Prozent", sagte Finanzvorständin Sylvia Bardach in einer Pressekonferenz in Frankfurt. Sylvia Bardach ist die Ehefrau von Johannes Bardach, der vergangenes Jahr von der Vorstandsspitze in den Aufsichtsrat gewechselt ist, wo er als Vorsitzender des Kontrollgremiums fungiert.

Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 bis 277,2 Mio. Euro, wie es auf APA-Anfrage aus der Frequentis-Pressestelle hieß. Der Börsengang selbst umfasst bis zu 2,7 Millionen Inhaberaktien. Davon stammen bis zu 1,2 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, die weiteren bis zu 1.500.000 Aktien werden von Bardach angeboten. Darüber hinaus können bis zu 400.000 Aktien aus dem Bestand von Bardach durch Mehrzuteilung zugeteilt werden. Rund 900.000 Aktien wurden bereits im Vorfeld für 18 Euro je Anteilsschein bei ausgewählten Investoren platziert, wie es hieß.

Nach erfolgreicher Durchführung des Börsengangs - unter der Annahme einer vollen Platzierung der Aktien, samt der vollständigen Ausschöpfung der Greenshoe-Option - ergebe sich ein erwarteter Brutto-Mittelzufluss für Frequentis zwischen 21,6 Mio. Euro und 25,2 Mio. Euro aus der Platzierung der neuen Aktien, teilte Frequentis mit. Die Angebotsfrist beginnt am 27. April 2019 und endet voraussichtlich am 8. Mai 2019 um 14.00 Uhr.

Die Zulassung zum Handel wird für den 13. Mai 2019 erwartet, ab 14. Mai 2019 sollen die Aktien der Frequentis AG unter dem Tickersymbol FQT und der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) ATFREQUENT09 im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Regulierten Markt (prime market) der Wiener Börse gehandelt werden. Es handle sich um ein sogenanntes Dual-Listing mit gleichwertigen Notierungen, wie eine Sprecherin gegenüber der APA erläuterte.

Alle angebotenen Aktien seien ab dem 1. Jänner 2018 vollständig dividendenberechtigt, hieß es. Für die anstehende Jahreshauptversammlung schlug der Vorstand eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor. 2017 betrug die Ausschüttung noch 1,2 Euro pro Anteilsschein. Frequentis hatte 2018 den Umsatz von 267 auf 286 Mio. Euro und den Gewinn von 10,7 auf 11,8 Mio. Euro gesteigert. In Zukunft sollen zwischen 20 und 30 Prozent des Jahresüberschusses ausgeschüttet werden.

Die Familie Bardach, die 1986 den damaligen Kleinbetrieb übernommen hat, machte aus der Firma ein weltweit tätiges High-Tech-Unternehmen mit aktuell 1.850 Mitarbeitern, davon rund 1.000 am Firmensitz in Wien. Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent ist Frequentis laut Eigenangaben Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung. Frequentis bietet auch Software- und Hardwarelösungen für Leitzentralen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt und Bahn an. Zu den Kunden gehören etwa die ÖBB und Austro Control. Der erste Flugsicherungsauftrag war 1955 für den Flughafen Wien-Schwechat erfolgt. In Deutschland versorgt Frequentis unter anderem auch die Deutsche Bundeswehr. Seit 2007 beliefern die Wiener auch die US-Raumfahrtbehörde NASA. 2010 folgte ein Auftrag der Küstenwache in Kanada.

Anfang April 2019 hatte Frequentis ihre Börsenpläne verlautbart - entsprechende Absichten im Herbst 2007 wurden damals wegen der Finanzkrise ad acta gelegt. Joint Bookrunner und Joint Lead Manager beim diesmaligen Anlauf sind zwei deutsche Banken, die Commerzbank und die BankM - Repräsentanz der flatex Bank AG.

  

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Der Austria Börsenbrief meint nicht zeichnen, weil zu teuer und zu viel vom Erlös an die Altaktionäre geht.

  

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Frequentis-Börsengang: Platzierungspreis mit 18 Euro/Aktie festgelegt
Aktien werden voraussichtlich ab 14. Mai an den Börsen Wien und Frankfurt gehandelt - Platzierungsvolumen bei 54 Mio. Euro - Familie Bardach bleibt Mehrheitseigentümer

Für den Börsengang der Wiener Frequentis AG stehen nun weitere Details fest. Der Platzierungspreis wurde nach Ablauf der Bookbuilding-Phase mit 18 Euro je Aktie festgelegt, teilte Frequentis Mittwochabend mit. Er liegt damit am unteren Ende der Preisspanne, die 18 bis 21 Euro/Aktie betragen hatte. Die Aktie werde an den Börsen Wien und Frankfurt voraussichtlich ab 14. Mai gehandelt.
Insgesamt platziert der Weltmarktführer bei Kommunikationssystemen für Flugsicherungen 3.000.000 Inhaberaktien bei Investoren, davon 1.200.000 neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 1.500.000 Aktien aus dem Bestand des Mehrheitseigentümers Johannes Bardach. Dazu kommen weitere 300.000 Aktien im Rahmen der Mehrzuteilung, die ebenfalls aus dem Bestand von Bardach stammen.

Das Platzierungsvolumen beläuft sich auf 54 Mio. Euro. Dem Unternehmen fließen aus der Kapitalerhöhung Bruttoerlöse in Höhe von 21,6 Mio. Euro zu. Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 Mio. Euro.

Mehrheitseigentümer bleibt die Familie Bardach, die bei voller Ausübung der Mehrzuteilungsoption mit einem Anteil von rund 67 Prozent langfristiger Mehrheitsaktionär bleibe, teilte Frequentis nun weiter mit. 907.055 Aktien aus dem Bestand von Herrn Bardach seien bereits vorab um ebenfalls 18 Euro je Aktie bei ausgewählten Investoren platziert worden.

Die B&C Innovation Investments GmbH die sowohl bei der Vorabplatzierung als auch im IPO Aktien gekauft und gezeichnet habe, werde nach Abschluss der gesamten Transaktion rund 10 Prozent der Frequentis-Aktien halten.

Privatanlegern seien rund 20 Prozent des Platzierungsvolumens (einschließlich der Mehrzuteilung) zugeteilt worden. Jede von einem Privatanleger abgegebene Order sei mit rund 80 Prozent der Nachfrage bedient worden.

Die Aktien werden voraussichtlich ab 14. Mai im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) sowie an der Börse Wien (prime market) gehandelt. In Frankfurt werde eine Teilzulassung von 13,199,999 Aktien beantragt, da eine Namensaktie im Eigentum von Bardach einem Lock-Up von fünf Jahren ab dem Tag der Notierungsaufnahme der Inhaberaktien der Frequentis AG unterworfen ist und nicht zugelassen wird. Aus der nur teilweisen Zulassung seien keine Nachteile für die Erwerber der zuzulassenden Aktien zu erwarten.

  

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B&C hat Frequentis-Börsengang mit Aktienkauf gerettet - Medien
Nachfrage war zu gering

Die B&C Privatstiftung hat durch die Übernahme zusätzlicher Aktien den Börsengang von Frequentis gerettet, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Wäre B&C nicht eingesprungen, dann hätte Frequentis beim Börsengang am Mittwoch in Frankfurt und Wien mangels Nachfrage nicht alle Aktien absetzen können.
Sprecher von Frequentis und B&C äußerten sich gegenüber Bloomberg nicht zu den Details. B&C hatte selber bekanntgegeben, dass sie nun rund 10 Prozent an Frequentis halte. Die Frequentis-Aktie soll ab 14. Mai in Wien und Frankfurt gehandelt werden. Der Ausgabekurs war letztlich mit 18 Euro am unteren Ende der Preisspanne von 18 bis 21 Euro festgelegt worden.

Bloomberg verweist darauf, dass Börsengänge in Wien selten und wenig erfolgreich sind. Das Biotechunternehmen Marinomed schaffte es erst im zweiten Anlauf an die Börse und setzte dann weniger Anteilsscheine ab als geplant. Der einzig andere Börsengang in Wien in den vergangenen zwei Jahren war jener der BAWAG 2017. Ihre Papiere liegen weiter 17 Prozent unter dem Ausgabekurs, erinnert Bloomberg.

  

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>Bloomberg verweist darauf, dass Börsengänge in Wien selten und
>wenig erfolgreich sind. Das Biotechunternehmen Marinomed
>schaffte es erst im zweiten Anlauf an die Börse und setzte
>dann weniger Anteilsscheine ab als geplant. Der einzig andere
>Börsengang in Wien in den vergangenen zwei Jahren war jener
>der BAWAG 2017. Ihre Papiere liegen weiter 17 Prozent unter
>dem Ausgabekurs, erinnert Bloomberg.
>

Die sollten besser daran erinnern, dass für die Börsegänge kaum Werbung gemacht wurde, im wesentlichen nur die Altaktionäre versilbert haben, sowie Management und Wachstum bescheiden ist...

  

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>Die sollten besser daran erinnern, dass für die Börsegänge
>kaum Werbung gemacht wurde, im wesentlichen nur die
>Altaktionäre versilbert haben, sowie Management und Wachstum
>bescheiden ist

Und dies sich in keinster Weise im Preis wieder spiegelt

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Reinhold Daxecker kauft 810 Aktien 

Datum: 2019-05-08
Name: Reinhold Daxecker
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 810 Stück
Preis: 18.00
Gegenwert: 14.580,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: ATFREQUENT09

Weitere Frequentis-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=248

  

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>Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Reinhold Daxecker kauft 810
>Aktien 
>
>Datum: 2019-05-08
>Name: Reinhold Daxecker
>Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
>Kauf: 810 Stück
>Preis: 18.00
>Gegenwert: 14.580,00
>Finanzinstrument: Aktie
>ISIN: ATFREQUENT09
>

Aber ein sehr bescheidenes Volumen...

  

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Löger: Börsegang von Frequentis ein starkes Zeichen für den Finanzstandort Österreich 
Nach Marinomed weiterer Einzug eines weltweit führenden Unternehmen am Wiener Finanzplatz

Österreichs Kapitalmarkt ist im Aufwind. Nach dem Börsegang von Mariomed im Februar ist nun auch ein weiteres weltweit führendes Unternehmen, Frequentis in die Wiener Börse eingezogen. „Ein starker Kapitalmarkt ist ein wichtiger Standortfaktor und generiert positive Effekte in der gesamten Wertschöpfungskette. Der Börsegang der heimischen Frequentis ist ein starkes Zeichen für den Finanzstandort Österreich“, hält Finanzminister Hartwig Löger heute fest. 

Frequentis hat sich in den vergangenen Jahren von einem Kleinunternehmen zu einem Weltkonzern entwickelt und hat ihren Sitz in Wien. „In Österreich gibt es viele erfolgreiche Unternehmen, die für Investitionen oder Finanzierungen auf den Finanzmarkt angewiesen sind. Als Bundesregierung arbeiten wir permanent daran, die institutionellen Rahmenbedingungen für den Finanz- und Kapitalmarkt zu verbessern“, betont Löger. 

Erst Anfang des Jahres wurde der Dritte Markt für KMU geöffnet. „Wir werden auch weiterhin Maßnahmen setzen, um den Zugang zu Eigenkapital zu vereinfachen. Damit schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen und stärken so den Standort Österreich“, so Löger abschließend. 

  

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Dann hau mal die KEST runter und erklär den Österreichern, dass sie dann nicht mehr so von iherer Pension abhängig wären, wenn sie ein paar Groscherl in Aktien hätten.

  

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Hat schon Schelling damals gesagt:

Der Koalitionspartner wünscht sich eine höhere Kest für Aktionäre,
wir konnten nicht anders.

Der letzte Koalitionspartner war zwar keine SPÖ,
aber trotzdem ziemlich links, da wird wohl wieder nix gegangen sein.

  

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Bekanntmachung über die Ausübung der Greenshoe-Option gemäß Artikel 8 lit. f) der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052

Die durch den Mehrheitsaktionär dem Stabilisierungsmanager im Namen und für Rechnung der Konsortialbanken eingeräumte Option, bis zu 300.000 Aktien der Frequentis AG zum Platzierungspreis in dem Umfang zu erwerben, in dem Aktien aus einer Wertpapierleihe im Wege der Mehrzuteilung platziert wurden (sog. Greenshoe-Option), wurde am 13. Juni 2019 von der flatex Bank AG über ihre Repräsentanz BankM im Umfang von 173.975 Aktien ausgeübt.

Bekanntmachung über die Durchführung von Stabilisierungsmaßnahmen gemäß Artikel 6 Absatz 2 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052

Die flatex Bank AG, Frankfurt am Main, hat über ihre Repräsentanz BankM, Frankfurt am Main, als Stabilisierungsmanager im Zusammenhang mit dem Börsengang der Frequentis AG, Wien, und der erstmaligen Zulassung der auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Stammaktien) der Frequentis AG mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 (ISIN: ATFREQUENT09; WKN: A2PHG5; Börsenkürzel: FQT) zum Handel im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse und im Regulierten Markt der Wiener Börse (prime market) im Zeitraum vom 03.06.2019 bis einschließlich 12.06.2019 die nachstehend einzeln angehängten Stabilisierungsmaßnahmen an der Frankfurter Wertpapierbörse durchgeführt:

https://dgap.de/dgap/News/corporate/bankm-repraesentanz-der-flatex-bank-bekanntmachung-na ch-art-abs-und-der-voeu-ueber-marktmissbrauch-und-gemaess-art-abs-sowie-art-lit-der-dvoeu-ueber-die-durch fuehrung-von-stabilisierungsmassnahmen/?newsID=1159225

  

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Börsenneuling Frequentis dämmte Verlust ein
Halbjahresverlust um ein Drittel geringer - Umsatz um 7 Prozent gestiegen - 10 Cent Dividende je Aktie für 2018 vorgeschlagen

Der Börsenneuling Frequentis hat den Verlust im ersten Halbjahr 2019 um gut ein Drittel eingedämmt. Der Nettoverlust betrug 2,4 Mio. Euro, nach 3,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018, wie der seit Mitte Mai in Wien und Frankfurt börsenotierte Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für Flugsicherungen am Mittwoch mitteilte.

Das Unternehmen erklärte, dass saisonale Schwankungen in der Regel zu einem negativen Halbjahresergebnis führten. Der Auftragseingang sowie die Projektabnahmen seien üblicherweise zum Jahresende am höchsten, hieß es in der Aussendung. Das operative Ergebnis (Ebit) drehte ins Plus auf 1,6 Mio. Euro, nachdem der operative Verlust im Vorjahr 3,9 Mio. Euro ausmachte.

Der Vorstand sprach deshalb trotz des Minus unterm Strich von einem guten ersten Halbjahr. Der Umsatz sei um 7,0 Prozent auf 132,4 Mio. Euro gestiegen, und der hohe Auftragsbestand sichere den Jahresumsatz für 2019 schon im Halbjahr zu über 80 Prozent ab.

"Der deutliche Anstieg beim Umsatz und die Projekterfolge zeigen, dass wir konsequent unserem Wachstumspfad folgen. In beiden Segmenten und allen fünf Teilmärkten, in denen wir aktiv sind, konnten wir im ersten Halbjahr wichtige Auftragseingänge erzielen, die unsere führende technologische Stellung und das Vertrauen unserer globalen Kundenbasis unterstreichen", erklärte Frequentis-Chef Norbert Haslacher. Der außerordentlichen Hauptversammlung im September schlägt der Vorstand wie im Emissionsprospekt angekündigt eine Dividende von 10 Cent pro Aktie für das Geschäftsjahr 2018 vor.

Für das Gesamtjahr 2019 geht das Unternehmen von einer neuerlichen Steigerung des Auftragseingangs gegenüber dem Jahr 2018 aus. Der Auftragsstand per 30. Juni 2019 summierte sich auf 351,8 Mio. Euro und sei damit auf dem hohen Niveau von Mitte 2018 gelegen. Die Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2019 beliefen sich auf 133,4 Mio. Euro.

  

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Frequentis stockt Aufsichtsrat auf - B&C-Vertreterin zieht ein
Auch Gewinnverwendung 2018 auf Tagesordnung der ao HV am 20. September

Das seit dem Frühjahr börsennotierte Wiener Technologieunternehmen Frequentis AG stockt seinen Aufsichtsrat von vier auf fünf Kapitalvertreter auf. Neu in das Kontrollgremium einziehen soll als Vertreterin des 10-Prozent-Aktionärs B&C die Betriebswirtschafterin Petra Preining (46). Besiegeln soll dies eine für 20. September geplante außerordentliche Hauptversammlung.

Preining, Absolventin der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien, leitet seit Februar 2017 die B&C Innovation Investments GmbH. Beim Frequentis-Börsengang im Mai, ein Dual-Listing in Frankfurt und Wien, hatte die B&C-Gruppe - via B&C Privatstiftung - ihre Beteiligung an dem auf Flugkommunikation spezialisierten Hightech-Unternehmen auf 10 Prozent aufgestockt. Die B&C-Gruppe hält Mehrheitsanteile an Lenzing, Semperit und AMAG. Seit September 2017 sitzt Preining bereits im Semperit-Aufsichtsrat.

Satzungsgemäß kann der Frequentis-AR schon jetzt bis zu sechs Mitglieder umfassen, zu den vier Männern (als Kapitalvertreter) soll nun eine Frau hinzukommen. Begründet wird der Schritt in den HV-Unterlagen mit einer "Steigerung der fachlichen und geschlechterspezifischen Diversität". Von der im Aktiengesetz vorgeschriebenen quotenmäßigen Gleichstellung von Frauen und Männern sieht man sich nicht tangiert, da diese Bestimmung erst ab sechs Kapitalvertretern angewendet werden müsse.

Befinden sollen die Aktionäre auf der ao HV auch über die Verwendung des Bilanzgewinns von 2018. Die 41,692.464,69 Euro waren ja - auf Beschluss der ordentlichen HV am 8. April - vorläufig auf neue Rechnung vorgetragen worden. Nun wird die Zahlung einer Dividende von 0,10 Euro je gewinnberechtigter Stückaktie vorgeschlagen, in Summe 1,32 Mio. Euro. Der Rest von 40,372.464,69 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ausgeschüttet werden soll die Dividende ab 18. Oktober. 

  

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RCB nimmt Aktienbewertung mit "Buy" auf
Kursziel bei 22,0 Euro - Unternehmen gut positioniert und potenzielle Übernahme möglich

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben die Anteilsscheine der Frequentis mit "Buy" in ihre Bewertung aufgenommen. Das Kursziel für die Papiere des Weltmarktführers bei Sprachkommunikationssystemen für Flugsicherung wurde mit 22,0 Euro festgelegt.

Der Wertpapierexperte Christian Bader erwartet sich ein stetiges Wachstum für den Konzern, der unter anderem vom dynamischen Markt für "Control Center Solutions" herrührt. Darüber hinaus sei die Gruppe selbst ein potenzielles Übernahmeziel.

Der Gesamtmarkt, in welchem der Konzern operiere, sei derzeit mit 2,2 Mrd. Euro bemessen, dürfte aber jährlich um fünf Prozent wachsen, stellt Bader fest. Da die Barrieren für einen Markteinstieg der Konkurrenz aufgrund technischer Anforderungen hoch liegen, dürfte das Unternehmen dementsprechend gut positioniert sein.

  

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