Wiener Frequentis will an die Börse - In Frankfurt und Wien

Unternehmen will finanzielle Unabhängigkeit sichern

Der Frequentis-Konzern will in Wien und Frankfurt an die Börse gehen. Das hat das auf Kommunikations- und Informationssysteme spezialisierte Wiener IT-Unternehmen am Dienstag bekanntgegeben. Der Zeitplan für den Börsengang blieb vorerst offen, eine Sprecherin war kurzfristig nicht erreichbar.
Frequentis will mit dem Börsengang eigenen Angaben zufolge die finanzielle Unabhängigkeit und Flexibilität der Firmengruppe sichern und das Unternehmenswachstum fortsetzen. "Die Mittel aus der geplanten Kapitalerhöhung sollen insbesondere für gezielte M&A-Aktivitäten zur komplementären Ergänzung des Produkt- und Service-Portfolios, den Ausbau der internationalen Präsenz in Form des Aufbaus lokaler Wertschöpfung sowie die weitere Stärkung des internationalen Vertriebs zur Erhöhung der Marktdurchdringung verwendet werden", hieß es in einer Unternehmensaussendung. Frequentis wolle künftig vor allem bei Großprojekten öfter als Generalunternehmer für die Lieferung sicherheitskritischer Kontrollzentralen fungieren.

Die Familie Bardach, die 1986 den damaligen Kleinbetrieb übernommen hat, bleibe als langfristiger Kernaktionär erhalten. Die Commerzbank und die BankM - Repräsentanz der flatex Bank AG -, wurden beauftragt, den möglichen Börsengang als Joint Bookrunner und Joint Lead Manager zu begleiten.

Als international tätiger Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Leitzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben entwickelt und vertreibt die Unternehmensgruppe "Control Center Solutions" in den Bereichen Air Traffic Management (für zivile und militärische Flugsicherung) und Public Safety & Transport (für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt und Bahn). Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent ist Frequentis laut Eigenangaben Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen 1.850 Mitarbeiter und erzielte 2018 eine Betriebsleistung von 293,9 Mio. Euro und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 15,6 Mio. Euro. Der Bestand vertraglich gesicherter Aufträge lag per Jahresende 2018 bei 355,2 Mio. Euro.

  

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Wiener Frequentis will an die Börse - In Frankfurt und ..., Rang: Warren Buffett(2469), 08.4.21 08:05
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Frequentis 2 - Börsengang soll heuer erfolgen
Ob Hauptnotierung in Frankfurt oder Wien kommt, ist offen

Der angepeilte Börsengang der Frequentis wurde gestern vom Aufsichtsrat des Wiener Unternehmens beschlossen und soll noch heuer erfolgen. Das sagte eine Firmensprecherin am Dienstag auf APA-Anfrage. Wo die Hauptnotierung erfolgen soll, in Wien oder in Frankfurt, ist offen. Sowohl Deutschland als auch Österreich seien zentrale Märkte für Frequentis, so die Sprecherin.

Jedenfalls wolle man auch in Österreich vertreten sein, da das Unternehmen von hier stamme. Deutschland sei der wichtigste Exportbereich und man habe dort "Paradekunden" wie die Flugsicherung, die Bundeswehr und die Deutsche Bahn.

  

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Frequentis enthüllt weitere Börsengang-Details am Freitag nach Ostern
Bei Pressekonferenz in Frankfurt

Die vor dem Börsengang stehende Wiener Frequentis AG will weitere Details zum geplanten IPO am Freitag nach Ostern in Frankfurt bekanntgeben. Teilnehmen werden CEO Norbert Haslacher, CFO Sylvia Bardach und CTO Hermann Mattanovich. Es handelt sich um die einzige Pressekonferenz zum IPO. Für Wien ist keine geplant, man kann jedoch am 26. April auch via Conference Call teilnehmen und Fragen stellen.
Vorige Woche hatte der Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung seine Börsenpläne verlautbart - entsprechende Absichten im Herbst 2007 wurden damals wegen der Finanzkrise ad acta gelegt.

Frequentis, Spezialist für sicherheitskritische Kommunikations- und Informationslösungen, setzte zuletzt knapp 286 Mio. Euro um, die Betriebsleistung betrug 294 Mio. Euro. Der Bestand vertraglich gesicherter Auftrag lag Ende 2018 bei 355 Mio. Euro. Das Unternehmen zählt 1.850 Mitarbeiter.

Die Börsennotiz soll in Frankfurt und Wien erfolgen. Wo es zur Hauptnotierung kommt, ist offen, hieß es vorige Woche. Joint Bookrunner und Joint Lead Manager sind die Commerzbank und die BankM - Repräsentanz der flatex Bank AG.

  

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Frequentis strebt Dual-Listing in Wien und Frankfurt an
Erstnotiz für den 14. Mai geplant - Preisspanne von 18 bis 21 Euro je Aktie - Unternehmen mit 237,6 bis 277,2 Mio. Euro bewertet - Privatplatzierung zu 18 Euro bei einzelnen Investoren - GRAFIK

Die Wiener Frequentis AG strebt ein Dual-Listing in Wien und Frankfurt an. Die Aktien sollen zwischen 18 und 21 Euro platziert werden, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Mehrheitseigentümer Johannes Bardach gibt fast ein Drittel seiner Aktien ab. Mit dem Gang aufs Börsenparkett wird ein Streubesitz von rund 30 Prozent angestrebt. Die Erstnotiz ist für den 14. Mai geplant.
Das Ziel der Familie Badach sei, "über Generationen hinweg" mit über 50 Prozent Mehrheitseigentümer von Frequentis zu bleiben. "Nach dem Börsegang haben wir 66 Prozent", sagte Finanzvorständin Sylvia Bardach in einer Pressekonferenz in Frankfurt. Sylvia Bardach ist die Ehefrau von Johannes Bardach, der vergangenes Jahr von der Vorstandsspitze in den Aufsichtsrat gewechselt ist.

Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 bis 277,2 Mio. Euro, wie es auf APA-Anfrage aus der Frequentis-Pressestelle hieß. Der Börsegang selbst umfasst bis zu 2,7 Millionen Inhaberaktien. Davon stammen bis zu 1,2 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, die weiteren bis zu 1.500.000 Aktien werden von Bardach angeboten. Darüber hinaus können bis zu 400.000 Aktien aus dem Bestand von Bardach durch Mehrzuteilung zugeteilt werden. Rund 900.000 Aktien wurden bereits im Vorfeld für 18 Euro je Anteilsschein bei ausgewählten Investoren platziert, wie es hieß.

Nach erfolgreicher Durchführung des Börsegangs - unter der Annahme einer vollen Platzierung der Aktien, samt der vollständigen Ausschöpfung der Greenshoe-Option - ergebe sich ein erwarteter Brutto-Mittelzufluss für Frequentis zwischen 21,6 Mio. Euro und 25,2 Mio. Euro aus der Platzierung der neuen Aktien, teilte Frequentis mit. Die Angebotsfrist beginnt am 27. April 2019 und endet voraussichtlich am 8. Mai 2019 um 14.00 Uhr.

Die Zulassung zum Handel wird für den 13. Mai 2019 erwartet, ab 14. Mai 2019 sollen die Aktien der Frequentis AG unter dem Tickersymbol FQT und der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) ATFREQUENT09 im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Regulierten Markt (prime market) der Wiener Börse gehandelt werden.
Erstnotiz für den 14. Mai geplant - Preisspanne von 18 bis 21 Euro je Aktie - Unternehmen mit 237,6 bis 277,2 Mio. Euro bewertet - Privatplatzierung zu 18 Euro bei einzelnen Investoren - GRAFIK

Die Wiener Frequentis AG strebt ein Dual-Listing in Wien und Frankfurt an. Die Aktien sollen zwischen 18 und 21 Euro platziert werden, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Mehrheitseigentümer Johannes Bardach gibt fast ein Drittel seiner Aktien ab. Mit dem Gang aufs Börsenparkett wird ein Streubesitz von rund 30 Prozent angestrebt. Die Erstnotiz ist für den 14. Mai geplant.
Das Ziel der Familie Badach sei, "über Generationen hinweg" mit über 50 Prozent Mehrheitseigentümer von Frequentis zu bleiben. "Nach dem Börsegang haben wir 66 Prozent", sagte Finanzvorständin Sylvia Bardach in einer Pressekonferenz in Frankfurt. Sylvia Bardach ist die Ehefrau von Johannes Bardach, der vergangenes Jahr von der Vorstandsspitze in den Aufsichtsrat gewechselt ist.

Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 bis 277,2 Mio. Euro, wie es auf APA-Anfrage aus der Frequentis-Pressestelle hieß. Der Börsegang selbst umfasst bis zu 2,7 Millionen Inhaberaktien. Davon stammen bis zu 1,2 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, die weiteren bis zu 1.500.000 Aktien werden von Bardach angeboten. Darüber hinaus können bis zu 400.000 Aktien aus dem Bestand von Bardach durch Mehrzuteilung zugeteilt werden. Rund 900.000 Aktien wurden bereits im Vorfeld für 18 Euro je Anteilsschein bei ausgewählten Investoren platziert, wie es hieß.

Nach erfolgreicher Durchführung des Börsegangs - unter der Annahme einer vollen Platzierung der Aktien, samt der vollständigen Ausschöpfung der Greenshoe-Option - ergebe sich ein erwarteter Brutto-Mittelzufluss für Frequentis zwischen 21,6 Mio. Euro und 25,2 Mio. Euro aus der Platzierung der neuen Aktien, teilte Frequentis mit. Die Angebotsfrist beginnt am 27. April 2019 und endet voraussichtlich am 8. Mai 2019 um 14.00 Uhr.

Die Zulassung zum Handel wird für den 13. Mai 2019 erwartet, ab 14. Mai 2019 sollen die Aktien der Frequentis AG unter dem Tickersymbol FQT und der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) ATFREQUENT09 im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Regulierten Markt (prime market) der Wiener Börse gehandelt werden.

  

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Frequentis-Eigner trennt sich bei Börsengang von Aktien
Erstnotiz für den 14. Mai geplant - Preisspanne von 18 bis 21 Euro je Aktie - Unternehmen mit 237,6 bis 277,2 Mio. Euro bewertet - Privatplatzierung zu 18 Euro bei einzelnen Investoren - GRAFIK

In Wien gibt es wieder einen größeren Börsengang. Die Frequentis AG, Weltmarktführer bei Kommunikationssystemen für Flugsicherungen, will das Handelsparkett am 14. Mai betreten - sowohl in Wien als auch in Frankfurt, im wichtigsten Exportmarkt Deutschland. Johannes Bardach verkauft dabei fast ein Drittel seiner Aktien - bleibt aber mit 66 Prozent Mehrheitseigentümer.

Die Frequentis-Aktien sollen zwischen 18 und 21 Euro platziert werden, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Mit dem Gang aufs Börsenparkett wird ein Streubesitz von rund 30 Prozent angestrebt. Derzeit hält Bardach laut "WirtschaftsCompass" 96,6 Prozent, rund 2 Prozent gehören dem früheren Frequentis-Manager Christian Pegritz, weitere 1,4 Prozent dem Technikvorstand Hermann Mattanovich.

Das Ziel der Familie Bardach sei, "über Generationen hinweg" mit über 50 Prozent Mehrheitseigentümer von Frequentis zu bleiben. "Nach dem Börsengang haben wir 66 Prozent", sagte Finanzvorständin Sylvia Bardach in einer Pressekonferenz in Frankfurt. Sylvia Bardach ist die Ehefrau von Johannes Bardach, der vergangenes Jahr von der Vorstandsspitze in den Aufsichtsrat gewechselt ist, wo er als Vorsitzender des Kontrollgremiums fungiert.

Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 bis 277,2 Mio. Euro, wie es auf APA-Anfrage aus der Frequentis-Pressestelle hieß. Der Börsengang selbst umfasst bis zu 2,7 Millionen Inhaberaktien. Davon stammen bis zu 1,2 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, die weiteren bis zu 1.500.000 Aktien werden von Bardach angeboten. Darüber hinaus können bis zu 400.000 Aktien aus dem Bestand von Bardach durch Mehrzuteilung zugeteilt werden. Rund 900.000 Aktien wurden bereits im Vorfeld für 18 Euro je Anteilsschein bei ausgewählten Investoren platziert, wie es hieß.

Nach erfolgreicher Durchführung des Börsengangs - unter der Annahme einer vollen Platzierung der Aktien, samt der vollständigen Ausschöpfung der Greenshoe-Option - ergebe sich ein erwarteter Brutto-Mittelzufluss für Frequentis zwischen 21,6 Mio. Euro und 25,2 Mio. Euro aus der Platzierung der neuen Aktien, teilte Frequentis mit. Die Angebotsfrist beginnt am 27. April 2019 und endet voraussichtlich am 8. Mai 2019 um 14.00 Uhr.

Die Zulassung zum Handel wird für den 13. Mai 2019 erwartet, ab 14. Mai 2019 sollen die Aktien der Frequentis AG unter dem Tickersymbol FQT und der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) ATFREQUENT09 im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Regulierten Markt (prime market) der Wiener Börse gehandelt werden. Es handle sich um ein sogenanntes Dual-Listing mit gleichwertigen Notierungen, wie eine Sprecherin gegenüber der APA erläuterte.

Alle angebotenen Aktien seien ab dem 1. Jänner 2018 vollständig dividendenberechtigt, hieß es. Für die anstehende Jahreshauptversammlung schlug der Vorstand eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor. 2017 betrug die Ausschüttung noch 1,2 Euro pro Anteilsschein. Frequentis hatte 2018 den Umsatz von 267 auf 286 Mio. Euro und den Gewinn von 10,7 auf 11,8 Mio. Euro gesteigert. In Zukunft sollen zwischen 20 und 30 Prozent des Jahresüberschusses ausgeschüttet werden.

Die Familie Bardach, die 1986 den damaligen Kleinbetrieb übernommen hat, machte aus der Firma ein weltweit tätiges High-Tech-Unternehmen mit aktuell 1.850 Mitarbeitern, davon rund 1.000 am Firmensitz in Wien. Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent ist Frequentis laut Eigenangaben Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung. Frequentis bietet auch Software- und Hardwarelösungen für Leitzentralen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt und Bahn an. Zu den Kunden gehören etwa die ÖBB und Austro Control. Der erste Flugsicherungsauftrag war 1955 für den Flughafen Wien-Schwechat erfolgt. In Deutschland versorgt Frequentis unter anderem auch die Deutsche Bundeswehr. Seit 2007 beliefern die Wiener auch die US-Raumfahrtbehörde NASA. 2010 folgte ein Auftrag der Küstenwache in Kanada.

Anfang April 2019 hatte Frequentis ihre Börsenpläne verlautbart - entsprechende Absichten im Herbst 2007 wurden damals wegen der Finanzkrise ad acta gelegt. Joint Bookrunner und Joint Lead Manager beim diesmaligen Anlauf sind zwei deutsche Banken, die Commerzbank und die BankM - Repräsentanz der flatex Bank AG.

  

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Der Austria Börsenbrief meint nicht zeichnen, weil zu teuer und zu viel vom Erlös an die Altaktionäre geht.

  

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Frequentis-Börsengang: Platzierungspreis mit 18 Euro/Aktie festgelegt
Aktien werden voraussichtlich ab 14. Mai an den Börsen Wien und Frankfurt gehandelt - Platzierungsvolumen bei 54 Mio. Euro - Familie Bardach bleibt Mehrheitseigentümer

Für den Börsengang der Wiener Frequentis AG stehen nun weitere Details fest. Der Platzierungspreis wurde nach Ablauf der Bookbuilding-Phase mit 18 Euro je Aktie festgelegt, teilte Frequentis Mittwochabend mit. Er liegt damit am unteren Ende der Preisspanne, die 18 bis 21 Euro/Aktie betragen hatte. Die Aktie werde an den Börsen Wien und Frankfurt voraussichtlich ab 14. Mai gehandelt.
Insgesamt platziert der Weltmarktführer bei Kommunikationssystemen für Flugsicherungen 3.000.000 Inhaberaktien bei Investoren, davon 1.200.000 neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 1.500.000 Aktien aus dem Bestand des Mehrheitseigentümers Johannes Bardach. Dazu kommen weitere 300.000 Aktien im Rahmen der Mehrzuteilung, die ebenfalls aus dem Bestand von Bardach stammen.

Das Platzierungsvolumen beläuft sich auf 54 Mio. Euro. Dem Unternehmen fließen aus der Kapitalerhöhung Bruttoerlöse in Höhe von 21,6 Mio. Euro zu. Die Preisspanne von 18 bis 21 Euro ergibt bei einer Vollplatzierung eine Gesamtbewertung von 237,6 Mio. Euro.

Mehrheitseigentümer bleibt die Familie Bardach, die bei voller Ausübung der Mehrzuteilungsoption mit einem Anteil von rund 67 Prozent langfristiger Mehrheitsaktionär bleibe, teilte Frequentis nun weiter mit. 907.055 Aktien aus dem Bestand von Herrn Bardach seien bereits vorab um ebenfalls 18 Euro je Aktie bei ausgewählten Investoren platziert worden.

Die B&C Innovation Investments GmbH die sowohl bei der Vorabplatzierung als auch im IPO Aktien gekauft und gezeichnet habe, werde nach Abschluss der gesamten Transaktion rund 10 Prozent der Frequentis-Aktien halten.

Privatanlegern seien rund 20 Prozent des Platzierungsvolumens (einschließlich der Mehrzuteilung) zugeteilt worden. Jede von einem Privatanleger abgegebene Order sei mit rund 80 Prozent der Nachfrage bedient worden.

Die Aktien werden voraussichtlich ab 14. Mai im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) sowie an der Börse Wien (prime market) gehandelt. In Frankfurt werde eine Teilzulassung von 13,199,999 Aktien beantragt, da eine Namensaktie im Eigentum von Bardach einem Lock-Up von fünf Jahren ab dem Tag der Notierungsaufnahme der Inhaberaktien der Frequentis AG unterworfen ist und nicht zugelassen wird. Aus der nur teilweisen Zulassung seien keine Nachteile für die Erwerber der zuzulassenden Aktien zu erwarten.

  

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B&C hat Frequentis-Börsengang mit Aktienkauf gerettet - Medien
Nachfrage war zu gering

Die B&C Privatstiftung hat durch die Übernahme zusätzlicher Aktien den Börsengang von Frequentis gerettet, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Wäre B&C nicht eingesprungen, dann hätte Frequentis beim Börsengang am Mittwoch in Frankfurt und Wien mangels Nachfrage nicht alle Aktien absetzen können.
Sprecher von Frequentis und B&C äußerten sich gegenüber Bloomberg nicht zu den Details. B&C hatte selber bekanntgegeben, dass sie nun rund 10 Prozent an Frequentis halte. Die Frequentis-Aktie soll ab 14. Mai in Wien und Frankfurt gehandelt werden. Der Ausgabekurs war letztlich mit 18 Euro am unteren Ende der Preisspanne von 18 bis 21 Euro festgelegt worden.

Bloomberg verweist darauf, dass Börsengänge in Wien selten und wenig erfolgreich sind. Das Biotechunternehmen Marinomed schaffte es erst im zweiten Anlauf an die Börse und setzte dann weniger Anteilsscheine ab als geplant. Der einzig andere Börsengang in Wien in den vergangenen zwei Jahren war jener der BAWAG 2017. Ihre Papiere liegen weiter 17 Prozent unter dem Ausgabekurs, erinnert Bloomberg.

  

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>Bloomberg verweist darauf, dass Börsengänge in Wien selten und
>wenig erfolgreich sind. Das Biotechunternehmen Marinomed
>schaffte es erst im zweiten Anlauf an die Börse und setzte
>dann weniger Anteilsscheine ab als geplant. Der einzig andere
>Börsengang in Wien in den vergangenen zwei Jahren war jener
>der BAWAG 2017. Ihre Papiere liegen weiter 17 Prozent unter
>dem Ausgabekurs, erinnert Bloomberg.
>

Die sollten besser daran erinnern, dass für die Börsegänge kaum Werbung gemacht wurde, im wesentlichen nur die Altaktionäre versilbert haben, sowie Management und Wachstum bescheiden ist...

  

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>Die sollten besser daran erinnern, dass für die Börsegänge
>kaum Werbung gemacht wurde, im wesentlichen nur die
>Altaktionäre versilbert haben, sowie Management und Wachstum
>bescheiden ist

Und dies sich in keinster Weise im Preis wieder spiegelt

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Reinhold Daxecker kauft 810 Aktien 

Datum: 2019-05-08
Name: Reinhold Daxecker
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 810 Stück
Preis: 18.00
Gegenwert: 14.580,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: ATFREQUENT09

Weitere Frequentis-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=248

  

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>Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Reinhold Daxecker kauft 810
>Aktien 
>
>Datum: 2019-05-08
>Name: Reinhold Daxecker
>Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
>Kauf: 810 Stück
>Preis: 18.00
>Gegenwert: 14.580,00
>Finanzinstrument: Aktie
>ISIN: ATFREQUENT09
>

Aber ein sehr bescheidenes Volumen...

  

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Löger: Börsegang von Frequentis ein starkes Zeichen für den Finanzstandort Österreich 
Nach Marinomed weiterer Einzug eines weltweit führenden Unternehmen am Wiener Finanzplatz

Österreichs Kapitalmarkt ist im Aufwind. Nach dem Börsegang von Mariomed im Februar ist nun auch ein weiteres weltweit führendes Unternehmen, Frequentis in die Wiener Börse eingezogen. „Ein starker Kapitalmarkt ist ein wichtiger Standortfaktor und generiert positive Effekte in der gesamten Wertschöpfungskette. Der Börsegang der heimischen Frequentis ist ein starkes Zeichen für den Finanzstandort Österreich“, hält Finanzminister Hartwig Löger heute fest. 

Frequentis hat sich in den vergangenen Jahren von einem Kleinunternehmen zu einem Weltkonzern entwickelt und hat ihren Sitz in Wien. „In Österreich gibt es viele erfolgreiche Unternehmen, die für Investitionen oder Finanzierungen auf den Finanzmarkt angewiesen sind. Als Bundesregierung arbeiten wir permanent daran, die institutionellen Rahmenbedingungen für den Finanz- und Kapitalmarkt zu verbessern“, betont Löger. 

Erst Anfang des Jahres wurde der Dritte Markt für KMU geöffnet. „Wir werden auch weiterhin Maßnahmen setzen, um den Zugang zu Eigenkapital zu vereinfachen. Damit schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen und stärken so den Standort Österreich“, so Löger abschließend. 

  

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Dann hau mal die KEST runter und erklär den Österreichern, dass sie dann nicht mehr so von iherer Pension abhängig wären, wenn sie ein paar Groscherl in Aktien hätten.

  

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Hat schon Schelling damals gesagt:

Der Koalitionspartner wünscht sich eine höhere Kest für Aktionäre,
wir konnten nicht anders.

Der letzte Koalitionspartner war zwar keine SPÖ,
aber trotzdem ziemlich links, da wird wohl wieder nix gegangen sein.

  

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Bekanntmachung über die Ausübung der Greenshoe-Option gemäß Artikel 8 lit. f) der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052

Die durch den Mehrheitsaktionär dem Stabilisierungsmanager im Namen und für Rechnung der Konsortialbanken eingeräumte Option, bis zu 300.000 Aktien der Frequentis AG zum Platzierungspreis in dem Umfang zu erwerben, in dem Aktien aus einer Wertpapierleihe im Wege der Mehrzuteilung platziert wurden (sog. Greenshoe-Option), wurde am 13. Juni 2019 von der flatex Bank AG über ihre Repräsentanz BankM im Umfang von 173.975 Aktien ausgeübt.

Bekanntmachung über die Durchführung von Stabilisierungsmaßnahmen gemäß Artikel 6 Absatz 2 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052

Die flatex Bank AG, Frankfurt am Main, hat über ihre Repräsentanz BankM, Frankfurt am Main, als Stabilisierungsmanager im Zusammenhang mit dem Börsengang der Frequentis AG, Wien, und der erstmaligen Zulassung der auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Stammaktien) der Frequentis AG mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 (ISIN: ATFREQUENT09; WKN: A2PHG5; Börsenkürzel: FQT) zum Handel im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse und im Regulierten Markt der Wiener Börse (prime market) im Zeitraum vom 03.06.2019 bis einschließlich 12.06.2019 die nachstehend einzeln angehängten Stabilisierungsmaßnahmen an der Frankfurter Wertpapierbörse durchgeführt:

https://dgap.de/dgap/News/corporate/bankm-repraesentanz-der-flatex-bank-bekanntmachung-na ch-art-abs-und-der-voeu-ueber-marktmissbrauch-und-gemaess-art-abs-sowie-art-lit-der-dvoeu-ueber-die-durch fuehrung-von-stabilisierungsmassnahmen/?newsID=1159225

  

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Börsenneuling Frequentis dämmte Verlust ein
Halbjahresverlust um ein Drittel geringer - Umsatz um 7 Prozent gestiegen - 10 Cent Dividende je Aktie für 2018 vorgeschlagen

Der Börsenneuling Frequentis hat den Verlust im ersten Halbjahr 2019 um gut ein Drittel eingedämmt. Der Nettoverlust betrug 2,4 Mio. Euro, nach 3,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018, wie der seit Mitte Mai in Wien und Frankfurt börsenotierte Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für Flugsicherungen am Mittwoch mitteilte.

Das Unternehmen erklärte, dass saisonale Schwankungen in der Regel zu einem negativen Halbjahresergebnis führten. Der Auftragseingang sowie die Projektabnahmen seien üblicherweise zum Jahresende am höchsten, hieß es in der Aussendung. Das operative Ergebnis (Ebit) drehte ins Plus auf 1,6 Mio. Euro, nachdem der operative Verlust im Vorjahr 3,9 Mio. Euro ausmachte.

Der Vorstand sprach deshalb trotz des Minus unterm Strich von einem guten ersten Halbjahr. Der Umsatz sei um 7,0 Prozent auf 132,4 Mio. Euro gestiegen, und der hohe Auftragsbestand sichere den Jahresumsatz für 2019 schon im Halbjahr zu über 80 Prozent ab.

"Der deutliche Anstieg beim Umsatz und die Projekterfolge zeigen, dass wir konsequent unserem Wachstumspfad folgen. In beiden Segmenten und allen fünf Teilmärkten, in denen wir aktiv sind, konnten wir im ersten Halbjahr wichtige Auftragseingänge erzielen, die unsere führende technologische Stellung und das Vertrauen unserer globalen Kundenbasis unterstreichen", erklärte Frequentis-Chef Norbert Haslacher. Der außerordentlichen Hauptversammlung im September schlägt der Vorstand wie im Emissionsprospekt angekündigt eine Dividende von 10 Cent pro Aktie für das Geschäftsjahr 2018 vor.

Für das Gesamtjahr 2019 geht das Unternehmen von einer neuerlichen Steigerung des Auftragseingangs gegenüber dem Jahr 2018 aus. Der Auftragsstand per 30. Juni 2019 summierte sich auf 351,8 Mio. Euro und sei damit auf dem hohen Niveau von Mitte 2018 gelegen. Die Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2019 beliefen sich auf 133,4 Mio. Euro.

  

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Frequentis stockt Aufsichtsrat auf - B&C-Vertreterin zieht ein
Auch Gewinnverwendung 2018 auf Tagesordnung der ao HV am 20. September

Das seit dem Frühjahr börsennotierte Wiener Technologieunternehmen Frequentis AG stockt seinen Aufsichtsrat von vier auf fünf Kapitalvertreter auf. Neu in das Kontrollgremium einziehen soll als Vertreterin des 10-Prozent-Aktionärs B&C die Betriebswirtschafterin Petra Preining (46). Besiegeln soll dies eine für 20. September geplante außerordentliche Hauptversammlung.

Preining, Absolventin der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien, leitet seit Februar 2017 die B&C Innovation Investments GmbH. Beim Frequentis-Börsengang im Mai, ein Dual-Listing in Frankfurt und Wien, hatte die B&C-Gruppe - via B&C Privatstiftung - ihre Beteiligung an dem auf Flugkommunikation spezialisierten Hightech-Unternehmen auf 10 Prozent aufgestockt. Die B&C-Gruppe hält Mehrheitsanteile an Lenzing, Semperit und AMAG. Seit September 2017 sitzt Preining bereits im Semperit-Aufsichtsrat.

Satzungsgemäß kann der Frequentis-AR schon jetzt bis zu sechs Mitglieder umfassen, zu den vier Männern (als Kapitalvertreter) soll nun eine Frau hinzukommen. Begründet wird der Schritt in den HV-Unterlagen mit einer "Steigerung der fachlichen und geschlechterspezifischen Diversität". Von der im Aktiengesetz vorgeschriebenen quotenmäßigen Gleichstellung von Frauen und Männern sieht man sich nicht tangiert, da diese Bestimmung erst ab sechs Kapitalvertretern angewendet werden müsse.

Befinden sollen die Aktionäre auf der ao HV auch über die Verwendung des Bilanzgewinns von 2018. Die 41,692.464,69 Euro waren ja - auf Beschluss der ordentlichen HV am 8. April - vorläufig auf neue Rechnung vorgetragen worden. Nun wird die Zahlung einer Dividende von 0,10 Euro je gewinnberechtigter Stückaktie vorgeschlagen, in Summe 1,32 Mio. Euro. Der Rest von 40,372.464,69 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ausgeschüttet werden soll die Dividende ab 18. Oktober. 

  

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RCB nimmt Aktienbewertung mit "Buy" auf
Kursziel bei 22,0 Euro - Unternehmen gut positioniert und potenzielle Übernahme möglich

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben die Anteilsscheine der Frequentis mit "Buy" in ihre Bewertung aufgenommen. Das Kursziel für die Papiere des Weltmarktführers bei Sprachkommunikationssystemen für Flugsicherung wurde mit 22,0 Euro festgelegt.

Der Wertpapierexperte Christian Bader erwartet sich ein stetiges Wachstum für den Konzern, der unter anderem vom dynamischen Markt für "Control Center Solutions" herrührt. Darüber hinaus sei die Gruppe selbst ein potenzielles Übernahmeziel.

Der Gesamtmarkt, in welchem der Konzern operiere, sei derzeit mit 2,2 Mrd. Euro bemessen, dürfte aber jährlich um fünf Prozent wachsen, stellt Bader fest. Da die Barrieren für einen Markteinstieg der Konkurrenz aufgrund technischer Anforderungen hoch liegen, dürfte das Unternehmen dementsprechend gut positioniert sein.

  

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Der Börseneuling Frequentis beteiligt die Aktionäre bereits für das Vorjahr am Erfolg. Die außerordentliche Hauptversammlung beschloss am Freitag eine Dividende von zehn Cent je Aktie.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5693430/Frequentis-zahlt-Dividende

  

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Frequentis will Mitarbeiter zu Aktionären machen
Börsenneuling plant Mitarbeiterbeteiligungsprogramm für seine 1.400 Beschäftigten in Österreich und Deutschland

Das Wiener Technologieunternehmen Frequentis will seine Mitarbeiter zu Aktionären machen. Das Unternehmen, das seit Mai 2019 in Wien und Frankfurt an der Börse notiert, plant ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm für seine rund 1.400 Beschäftigten in Österreich und Deutschland, gab die Firma am Montag bekannt. Der Aufsichtsrat muss dem Vorhaben noch zustimmen.
Mitarbeiter, die einen Anteil an dem Unternehmen kaufen möchten, können die Frequentis-Aktien zum Preis von 80 Prozent des Schlusskurses des Papiers am 4. Mai 2020 an der Wiener Börse erwerben, also mit einem Preisabschlag von 20 Prozent. Derzeit kostet eine Aktie 18,43 Euro. Das Papier gab sein Börsendebüt zu einem Preis von 17,84 Euro.

Das Grundkapital von Frequentis soll um bis zu 80.000 Euro auf bis zu rund 13,3 Mio. Euro erhöht werden. Dies soll durch die Ausgabe von bis zu 80.000 neuen Aktien gegen Bareinlage unter gänzlichem Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre geschehen. Das sei abhängig davon, wie viele Aktien im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms von den Beschäftigten bestellt werden.

Im Falle einer Überzeichnung durch teilnehmende Mitarbeiter soll eine entsprechende Kürzung der den betreffenden Mitarbeitern zuzuteilenden Aktien erfolgen, teilte Frequentis mit. Die Angebotsfrist startet voraussichtlich am 3. April.

"Wir freuen uns, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun an der künftigen Entwicklung der Frequentis teilhaben lassen können", sagt Unternehmenschef Norbert Haslacher laut einer Aussendung.

  

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>Frequentis will Mitarbeiter zu Aktionären machen
>Börsenneuling plant Mitarbeiterbeteiligungsprogramm für seine
>1.400 Beschäftigten in Österreich und Deutschland
>
>Das Wiener Technologieunternehmen Frequentis will seine
>Mitarbeiter zu Aktionären machen. Das Unternehmen, das seit
>Mai 2019 in Wien und Frankfurt an der Börse notiert, plant ein
>Mitarbeiterbeteiligungsprogramm für seine rund 1.400
>Beschäftigten in Österreich und Deutschland, gab die Firma am
>Montag bekannt. Der Aufsichtsrat muss dem Vorhaben noch
>zustimmen.
>Mitarbeiter, die einen Anteil an dem Unternehmen kaufen
>möchten, können die Frequentis-Aktien zum Preis von 80 Prozent
>des Schlusskurses des Papiers am 4. Mai 2020 an der Wiener
>Börse erwerben, also mit einem Preisabschlag von 20 Prozent.
>Derzeit kostet eine Aktie 18,43 Euro. Das Papier gab sein
>Börsendebüt zu einem Preis von 17,84 Euro.
>
>Das Grundkapital von Frequentis soll um bis zu 80.000 Euro auf
>bis zu rund 13,3 Mio. Euro erhöht werden. Dies soll durch die
>Ausgabe von bis zu 80.000 neuen Aktien gegen Bareinlage unter
>gänzlichem Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden
>Aktionäre geschehen. Das sei abhängig davon, wie viele Aktien
>im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms von den
>Beschäftigten bestellt werden.
>
>Im Falle einer Überzeichnung durch teilnehmende Mitarbeiter
>soll eine entsprechende Kürzung der den betreffenden
>Mitarbeitern zuzuteilenden Aktien erfolgen, teilte Frequentis
>mit. Die Angebotsfrist startet voraussichtlich am 3. April.
>
>"Wir freuen uns, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und
>Mitarbeiter nun an der künftigen Entwicklung der Frequentis
>teilhaben lassen können", sagt Unternehmenschef Norbert
>Haslacher laut einer Aussendung.

Modell VOEST "light" - wir beteiligen die Mitarbeiter, aber nicht indem wir die Aktien vom Markt holen, sondern neue ausgeben.

Bäh. Immerhin ist hier, anders als dort, ein hohes Eigenengagement gefragt (20 % Discount zum Börsekurs geschenkt vs. Bonus zum Gehalt ohne weitere Eigenleistung bei VOEST), das die Verwässerung wohl reduziert.

Dabei ist Frequentis eigentlich eine interessante Geschichte, Aktieninflationierung finde ich aber als Aktionär natürlich grundsätzlich nicht gut...

  

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Frequentis nach gutem Jahr 2019 verhalten optimistisch für 2020
Viel Unsicherheit wegen Corona-Krise - Dividende vorsichtshalber mit 15 Cent unterhalb des Zielkorridors der Dividendenpolitik

Das börsennotierte Wiener Technologieunternehmen Frequentis hat 2019 gut verdient und sieht sich "angesichts der aktuellen Coronavirus-Pandemie gut aufgestellt". Dennoch bleibt die Vorschau auf das Jahr mit vielen Unsicherheiten behaftet, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Die Dividende für 2019 soll vorsichtshalber mit 15 Cent unterhalb des Zielkorridors der Dividendenpolitik bleiben.
2019 brachte eine Umsatzsteigerung um 6,3 Prozent auf 303,6 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 5,8 Prozent auf 12,5 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,93 Euro. Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 10,3 Prozent auf 17,2 Mio. Euro. Auch beim Auftragseingang brachte 2019 ein Plus von 9,0 Prozent auf 333,7 Mio. Euro, der Auftragsbestand legte damit um 10,2 Prozent auf 391,5 Mio. Euro zu.

Über 40 Prozent der Umsätze des Unternehmens entfallen auf Folgegeschäfte zu bereits installierten Systemen und Lösungen. Rund die Hälfte des Installed Base Business wurde mit Wartungsaufträgen erzielt. Der Rest verteilt sich auf neue Produkte und Projekte bei Bestandskunden, bestehende Produkte bei neuen Kunden sowie einen kleinen Consultinganteil. "Eine Herausforderung bleiben die Reiseeinschränkungen, da gewisse Arbeiten nur vor Ort beim Kunden durchgeführt werden können", sagt Frequentis CEO Norbert Haslacher laut Aussendung.

Frequentis machte 61 Prozent des Umsatzes in Europa, 19 Prozent in den Amerikas, 13 Prozent in Asien, 6 Prozent in Australien/Pazifik und 1 Prozent in Afrika. 2020 strebt das Unternehmen ein weiteres Wachstum bei Umsatz und Auftragseingang an. Allerdings ließen sich die genauen Auswirkungen des Coronavirus auf das Weltwirtschafts-Wachstum, die Projektabnahmen, die Lieferketten, die zur Verfügung stehenden Budgets und die potenzielle Verschiebung von Investitionen - mit entsprechenden Auswirkungen auf Umsatz und Auftragseingang - noch nicht verlässlich abschätzen, schränkt das Unternehmen in seiner Aussendung ein.

  

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Frequentis plant derzeit keine Kurzarbeit - Hoher Auftragsbestand
Auftragsstand bei rund 400 Mio. Euro - Frequentis-Chef: "Wir arbeiten derzeit auf Volllast" - "Moderate" Dividendenausschüttung im Herbst, nur wenn Geschäft 2020 und Liquidität dies zulässt

Das börsennotierte Wiener Technologieunternehmen Frequentis - Spezialist für Flugkommunikation - sieht sich gut für die Corona-Krise gerüstet. "Wir arbeiten derzeit auf Volllast", sagte Frequentis-Chef Norbert Haslacher am Donnerstag in einer Online-Pressekonferenz. Er verwies auf die vollen Auftragsbücher und auf das krisensichere Geschäft mit Behörden in 140 Ländern.
Der Auftragsstand per Ende 2019 lag bei rund 392 Mio. Euro, ein Plus von 10 Prozent gegenüber Ende 2018. Davon werden laut Frequentis voraussichtlich Umsatzerlöse von rund 216 Mio. im Jahr 2020 realisiert, der Rest 2021 und den Folgejahren.

Auch im Corona-Krisenmonat März seien "laufend weitere Aufträge" hinzugekommen, so der Frequentis-Chef. Für das Gesamtjahr 2020 könne man aber Kurzarbeit nicht ausschließen. Es hänge davon ab, wie sich die nächsten Wochen und Monate entwickeln. "Eine Herausforderung bleiben die Reiseeinschränkungen, da gewisse Arbeiten nur vor Ort beim Kunden durchgeführt werden können", sagte Haslacher.

Wie genau sich das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Coronavirus-Ausbreitung entwickeln wird, ist für Frequentis noch nicht abschätzbar. "Die genauen Auswirkungen auf das Weltwirtschafts-Wachstum, die Projektabnahmen, die Lieferketten, die zur Verfügung stehenden Budgets und die potenzielle Verschiebung von Investitionen - mit entsprechenden Auswirkungen auf Umsatz und Auftragseingang - lassen sich derzeit jedoch noch nicht verlässlich abschätzen", sagte der Frequentis-Chef.

Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent ist Frequentis laut Eigenangaben Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung. Frequentis bietet auch Software- und Hardwarelösungen für Leitzentralen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Schifffahrt und Bahn an. Zu den Kunden gehören etwa die ÖBB und die Flugsicherung Austro Control. In Deutschland versorgt Frequentis unter anderem auch die Deutsche Bundeswehr, die Deutsche Bahn und die deutsche Flugsicherung. Seit 2007 beliefern die Wiener auch die US-Raumfahrtbehörde NASA. 2010 folgte ein Auftrag der Küstenwache in Kanada.

Nach der heuer erfolgten Übernahme von 51 Prozent der Geschäftsanteile der kleinen deutschen Softwarefirma Atrics - ein Spezialist für Tower-Automatisierung - will das Wiener Unternehmen noch weitere Zukäufe folgen lassen. "Wir brauchen keine neuen Kundenzugänge, sondern neue Produkte", so der Frequentis-CEO.



Bei der Dividendenausschüttung tritt das Technologieunternehmen aber auf die Bremse. Der Vorstand will der Hauptversammlung für 2019 vorsichtshalber nur eine "moderate Dividende" von 15 Cent je Aktie vorschlagen. Dies liegt unterhalb des Zielkorridors der Dividendenpolitik. Der Frequentis-Vorstand will außerdem die Gewinnausschüttung an die Aktionäre im Herbst an Bedingungen knüpfen und auch nur dann durchführen, wenn der Geschäftsverlauf 2020 und die Liquiditätssituation dies zulässt.

2019 brachte für Freqentis eine Umsatzsteigerung um 6,3 Prozent auf 303,6 Mio. Euro. Der Konzerngewinn verbesserte sich um 5,8 Prozent auf 12,5 Mio. Euro. Über 40 Prozent der Umsätze des Unternehmens entfallen auf Folgegeschäfte zu bereits installierten Systemen und Lösungen. Rund die Hälfte des Installed Base Business wurde mit Wartungsaufträgen erzielt. Der Rest verteilt sich auf neue Produkte und Projekte bei Bestandskunden, bestehende Produkte bei neuen Kunden sowie einen kleinen Consultinganteil. Frequentis erzielte zuletzt 61 Prozent des Umsatzes in Europa, 19 Prozent in Nord- und Südamerika, 13 Prozent in Asien, 6 Prozent in Australien/Pazifik und 1 Prozent in Afrika.

Frequentis ging im Mai 2019 an die Börse in Wien und Frankfurt. Die Aktie stieg vom Ausgabekurs von 18 Euro bis auf 21 Euro im Februar 2020 und rutschte im Rahmen der Corona-Krise bis auf aktuell 15 Euro ab. Frequentis-Mehrheitseigentümer ist die Familie Bardach. Hannes Bardach wurde im Jahr 1983 technischer Geschäftsführer von Frequentis und übernahm dann 1986 im Rahmen eines Management-Buy-outs auch die Firmenanteile. Bardach machte aus der kleinen Firma ein weltweit tätiges Hightech-Unternehmen mit aktuell 1.800 Mitarbeitern, davon rund 1.000 am Firmensitz in Wien.

  

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Frequentis - RCB nimmt Aktienbewertung mit "Buy" wieder auf
Kursziel von 22,0 Euro errechnet

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben die Aktien von Frequentis mit "Buy" in ihre Bewertung wieder aufgenommen. Das Kursziel für die Papiere des heimischen Anbieters von Informations- und Kommunikationssystemen wurde mit 22,0 Euro errechnet.

Die Analystin Teresa Schinwald schreibt von Rückenwind für das Unternehmen durch die Krise. Der Auftragseingang im ersten Quartal sei zum Vorjahreszeitraum gestiegen und gehe im laufenden 2. Quartal ebenfalls stark weiter. Auch für das Gesamtjahr werde aufgrund des rekordhohen Auftragseingangs mit steigenden Umsätzen gerechnet.

Die Coronavirus-Pandemie löste keinen sichtbaren negativen Effekt auf die Aufträge aus und auch das Tagesgeschäft läuft nahe an der Vollauslastung. Die Krise könnte sogar einigen neuen Produkten von Frequentis Auftrieb geben, hieß es weiter in der aktuellen Einschätzung.

  

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Techfirma Frequentis stattet Hamburger Polizei und Feuerwehr aus
Mit neuer Einsatzleittechnik

Das börsennotierte Wiener Technologieunternehmen Frequentis, das Anlagen für sichere Kommunikation anbietet, hat einen Auftrag im höheren einstelligen Millionenbereich in Hamburg an Land gezogen. Frequentis hat den Zuschlag für das Projekt "Perle" bekommen und liefert das Kommunikationssystem für die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei der Hansestadt, wie die Firma am Montag mitteilte.
Für Frequentis sei dies ein "Auftrag guter Größe", hieß es auf APA-Anfrage. Über den genauen Betrag sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Leistungsumfang beinhaltet auch die Systemwartung für zehn Jahre.

  

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Dankenswerter Weise gibt es immer wieder Aktionäre, die auf Hauptversammlungen danach fragen, ob die liquiden Mittel eh auf mehrere Banken verteilt sind.

Dumm ist das nämlich nicht, auch eine Bank kann ein Klumpenrisiko sein.

  

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>Dankenswerter Weise gibt es immer wieder Aktionäre, die auf
>Hauptversammlungen danach fragen, ob die liquiden Mittel eh
>auf mehrere Banken verteilt sind.
>
>Dumm ist das nämlich nicht, auch eine Bank kann ein
>Klumpenrisiko sein.

Wie kann man einen so hohen Anteil an der Gesamteinlage in einer so kleinen Bank bunkern?

  

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>>Dankenswerter Weise gibt es immer wieder Aktionäre, die
>auf
>>Hauptversammlungen danach fragen, ob die liquiden Mittel
>eh
>>auf mehrere Banken verteilt sind.
>>
>>Dumm ist das nämlich nicht, auch eine Bank kann ein
>>Klumpenrisiko sein.
>
>Wie kann man einen so hohen Anteil an der Gesamteinlage in
>einer so kleinen Bank bunkern?

Vielleicht sind der Bardach und der Pucher miteinander befreundet, anders kann man sich das ja nicht vorstellen.

  

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>>>Dankenswerter Weise gibt es immer wieder Aktionäre,
>die
>>auf
>>>Hauptversammlungen danach fragen, ob die liquiden
>Mittel
>>eh
>>>auf mehrere Banken verteilt sind.
>>>
>>>Dumm ist das nämlich nicht, auch eine Bank kann ein
>>>Klumpenrisiko sein.
>>
>>Wie kann man einen so hohen Anteil an der Gesamteinlage
>in
>>einer so kleinen Bank bunkern?
>
>Vielleicht sind der Bardach und der Pucher miteinander
>befreundet, anders kann man sich das ja nicht vorstellen.

Na bumm. Das stellt die FACC Story eindeutig in den Schatten.
Die Summe ist ein Drittel vom EK oder über 10% der Bilanzsumme.

  

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Sicher, im Burgenland zählt der Handschlag noch was. Der eine gibt, der andere nimmt. Von der Kindheit bis zur Rente.

Aber was anderes. Die größten Banken, wo wir unser Geld liegen haben, wurden auf der HV genannt. Von einer kleinen burgenländischen Bank hab ich da nichts gehört. Ich bin mir sehr sicher, dass die "Commerzbank" genannt wurde. Kann man so ein "ial" einfach verschlucken, sodass der kleine Aktionär gar nicht auf den Gedanken kommen kann, es handle sich um eine andere Bank?

Jedenfalls haben sie dort keine Negativzinsen zahlen müssen, das ist durchaus eine starke Leistung von einer kleinen Bank vom Land, das muss man anerkennen.

  

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>Jedenfalls haben sie dort keine Negativzinsen zahlen müssen,
>das ist durchaus eine starke Leistung von einer kleinen Bank
>vom Land, das muss man anerkennen.

Und diese Leistung hat offensichtlich einen Preis.

  

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Bei 15,781.030 Aktien entspricht das ziemlich genau 2 Euro pro Aktie.

Die Aktie sollte aktuell also von 17,50 auf 15,50 fallen und hier stabil stehen bleiben.

Die EK-Quote triffts ein bissl stärker. Kostet 10% eines Jahresumsatzes bzw. 3 Jahresnettogewinne, ist aber verdaubar.

  

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>Bei 15,781.030 Aktien entspricht das ziemlich genau 2 Euro
>pro Aktie.
>
>Die Aktie sollte aktuell also von 17,50 auf 15,50 fallen und
>hier stabil stehen bleiben.


Fürs ursächliche Management willst du nichts abziehen?

  

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>>Bei 15,781.030 Aktien entspricht das ziemlich genau 2
>Euro
>>pro Aktie.
>>
>>Die Aktie sollte aktuell also von 17,50 auf 15,50 fallen
>und
>>hier stabil stehen bleiben.
>
>
>Fürs ursächliche Management willst du nichts abziehen?


P.S. Ein Viertel muss via KöSt die Republik fressen.

  

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>>>Bei 15,781.030 Aktien entspricht das ziemlich genau
>2
>>Euro
>>>pro Aktie.
>>>
>>>Die Aktie sollte aktuell also von 17,50 auf 15,50
>fallen
>>und
>>>hier stabil stehen bleiben.
>>
>>
>>Fürs ursächliche Management willst du nichts abziehen?
>
>
>P.S. Ein Viertel muss via KöSt die Republik fressen.
>

Nachdem es sich um Gerstl handelt, muss man wohl Anschaffung- Finanzierungskosten ebenfalls reinrechnen.

Und dann kommt noch ein Imageabschlag dazu.

  

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>>P.S. Ein Viertel muss via KöSt die Republik fressen.
>>
>
>Nachdem es sich um Gerstl handelt, muss man wohl Anschaffung-
>Finanzierungskosten ebenfalls reinrechnen.
>
>Und dann kommt noch ein Imageabschlag dazu.
>
>

Sylvia Bardach muss zurücktreten und B&C einen neuen CFO bestellen.

  

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Mattersburg-Bank - CTS-Eventim-Austro-Tochter bangt um 34 Mio. Euro
Gelder des Konzernveranstalters Barracuda betroffen, der zu 71 Prozent der deutschen oeticket-Mutter gehört

Im Bilanzskandal um die burgenländische Commerzialbank Mattersburg zittert der heimische Konzertveranstalter Barracuda um Einlagen in Höhe von rund 34 Mio. Euro. Das teilte am Mittwochabend der börsennotierte deutsche Veranstaltungskonzern CTS Eventim mit, der über eine Tochtergesellschaft 71 Prozent an der Barracuda Holding GmbH. hält.

Die genauen Auswirkungen der von der Finanzmarktaufsicht (FMA) verhängten Untersagung des Geschäftsbetriebs der Commerzialbank Mattersburg - wodurch der Bank auch die Auszahlung bestehender Einlagen untersagt ist - ließen sich noch nicht abschließend beurteilen. Eventim und Barracuda würden die Situation "sehr genau beobachten" und "alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um ihre Rechte zu wahren", hieß es in der CTS-Eventim-Aussendung.

CTS Eventim ist ein international führender Anbieter in den Bereichen Ticketing und Live Ticketing. 2019 wurden rund 250 Mio. Tickets vermarktet. In Österreich gehört das Onlineportal oeticket zur Eventim-Gruppe. Die CTS Eventim AG & Co KGaA ist seit 2000 börsennotiert und gehört dem Index für mittelgroße Unternehmen der Frankfurter Börse, dem MDax, an. Voriges Jahr hat man mit 3.202 Mitarbeitern in 21 Ländern mehr als 1,4 Mrd. Euro umgesetzt.

Mit der österreichischen Kapsch TrafficCom hatte CTS Eventim seinerzeit als Konsortium (50:50) den Zuschlag für ein Pkw-Mautsystem in Deutschland erhalten, das später vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) für EU-rechtswidrig erklärt wurde, Schadenersatzbemühungen dazu laufen.

  

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>CTS-Eventim-Austro-Tochter bangt um 34 Mio. Euro

Idealer Zeitpunkt für ein Unternehmen, das derzeit dank Corona-Krise ungefähr 100% Umsatzeinbruch haben dürfte.

  

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Und es ist nicht einmal ihr Geld, das sind Schulden.

Sie haben sich ja mit Händen und Füßen dagegen gewehrt,
dass sie die bezahlten Konzerttickets an die Kunden rückerstatten.
Weil sie angeblich das Geld so dringend brauchen

Ja eh, und dann lassen sie´s auf der Bank ruhen.
Na, zumindest war es in Sicherheit, bis vor kurzem.

  

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So wie es ausschaut, wird die These vom Konsumentenschutz ("Das Pleiterisiko trägt der Kunde!") sehr schnell Wahrheit.

  

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>Und es ist nicht einmal ihr Geld, das sind Schulden.
>
>Sie haben sich ja mit Händen und Füßen dagegen gewehrt,
>dass sie die bezahlten Konzerttickets an die Kunden
>rückerstatten.
>Weil sie angeblich das Geld so dringend brauchen
>
>Ja eh, und dann lassen sie´s auf der Bank ruhen.
>Na, zumindest war es in Sicherheit, bis vor kurzem.

Ich musste den Paypal-Käuferschutz bemühen, um das Geld für zwei Tickets zurückzubekommen. Die hätten keinen Cent rausgerückt.

  

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>>Und es ist nicht einmal ihr Geld, das sind Schulden.
>>
>>Sie haben sich ja mit Händen und Füßen dagegen gewehrt,
>>dass sie die bezahlten Konzerttickets an die Kunden
>>rückerstatten.
>>Weil sie angeblich das Geld so dringend brauchen
>>
>>Ja eh, und dann lassen sie´s auf der Bank ruhen.
>>Na, zumindest war es in Sicherheit, bis vor kurzem.
>
>Ich musste den Paypal-Käuferschutz bemühen, um das Geld für
>zwei Tickets zurückzubekommen. Die hätten keinen Cent
>rausgerückt.


Klar wo es doch auf ihrer Bank so gute Zinsen gebracht hat. *Sarkasmus off*

  

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Die Wirtschaftsprüfer von TPA Österreich, die von 2006 bis 2018 die Commerzialbank prüften, werden sich viele unangenehme Fragen gefallen lassen müssen. „TPA hätte wesentlich kritischer prüfen müssen“, moniert Anlegervertreter und Bilanzexperte Wilhelm Rasinger. Im Abschluss der Bank zeigen sich schon bei oberflächlicher Betrachtung eklatante Auffälligkeiten.

https://kurier.at/wirtschaft/mattersburg-bank-auch-wirtschaftspruefer-im-visier/400973723

  

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Ein Blick in die Bilanz der Bank des Jahres zeigt jedenfalls, dass allein gegenüber Kreditinstituten Forderungen in Höhe von 315 Millionen Euro ausgewiesen wurden. Was dann etwas stutzig macht: Die Banken, die sich in Mattersburg Geld geliehen haben sollen, hätten demnach fünf bis sechs Prozent Zinsen für die Kredite bezahlt. Es sollen, so erzählen Eingeweihte, aber auch Darlehen mit einer 20-prozentigen Verzinsung gewährt worden sein. Zumindest auf dem Papier.

https://www.derstandard.at/story/2000118763958/mattersburg-erst-wurde-bilanz-frisiert-jet zt-werden-kunden-rasiert

  

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Na echt, ich frag mich, was so ein Wirtschaftsprüfer nach langer Ausbildung wirklich besser versteht als der bilanzlesende Kleinaktionär.

Wenn ich nur daran denke, wie der Wirtschaftsprüfer bei der Piag/UBM-Fusion mich überzeugen wollte, dass es sich beim 6%-Piag-Hybridkapital um Eigenkapital handelt ... und jetzt steht die UBM mit einem Haufen Schulden da.

  

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„Wir sind seit mehr als 20 Jahren Kunde bei der Commerzialbank“, sagt der für Investor Relations zuständige Ansprechpartner Stefan Marin. Das Institut sei damals an die noch viel kleinere Frequentis herangetreten. Die Geschäftsbeziehung entwickelte sich im Laufe der Jahre offenbar gut. So gut, dass daraus Einlagen in der Höhe von 31 Mio. Euro wurden.

Die Bank habe auf Frequentis stets einen soliden Eindruck gemacht, erzählt Marin. Sie habe keine Derivate- oder Fremdwährungsgeschäfte betrieben und Kredite an Häuslbauer vergeben. Auch die Finanzkrise habe das Institut besser als andere gemeistert. „Wir haben uns bei dieser Bank wohlgefühlt“, so Marin.

Grund für die vergleichsweise doch recht hohen Einlagen des börsenotierten Unternehmens bei dem Mattersburger Institut dürften auch die hohen Zinsen gewesen sein, die es bot. „Zuletzt war es mehr als ein Prozent“, sagt Investor-Relations-Mann Marin.

https://www.diepresse.com/5841101/frequentis-die-hohen-zinsen-in-mattersburg

  

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Viel mehr als sein Entsetzen konnte Vorstandsmitglied H. nicht beisteuern. Vorständin K. habe "größtenteils die betreffenden Kredit- und Einlagengeschäfte organisatorisch und technisch umgesetzt und offenbar sonst niemandem in der Bank Einblick gewährt", heißt es in einem ersten Bericht des Landeskriminalamts. Der von der FMA noch am 14. Juli eingesetzte Regierungskommissär habe im Kreditgeschäft "unübliche Konditionen und unlogische Zahlungsströme" festgestellt, zudem bestünden "massive Zweifel" an der Existenz der "extrem hohen" Einlagen der Commerzialbank bei elf anderen Banken: 427 Millionen Euro hat sie laut Bilanz veranlagt. Wirtschaftsprüfer TPA habe "offenbar nie Bestätigungsschreiben von den betroffenen Banken eingeholt".

Richtlinien nicht eingehalten
Das müsste der Wirtschaftsprüfer, der die Bilanzen der Commerzialbank seit dem Jahr 2006 ohne Unterbrechung prüft, gemäß den seit 2004 geltenden Richtlinien zur Einholung von Bankbestätigungen aber tun. Demnach müssen die Auskünfte "direkt an den Abschlussprüfer übermittelt" werden, bei Zweifel an der Zuverlässigkeit der externen Bestätigungen "hat der Abschlussprüfer die Authenzität der Antworten zu prüfen", heißt es in dem Regelwerk für die Abschlussprüfer.

Das alles ist offenbar nicht geschehen. Die Banker haben die Saldenbestätigungen zu den "Guthaben" laut ihrer Darstellung auf Briefpapier der jeweiligen Bank selbst erfunden und/oder von Orten in der Nähe des jeweiligen Instituts an den Abschlussprüfer geschickt – zwecks passenden Poststempels. Allein bei einer Linzer und einer Tiroler Bank fanden die Prüfer 128 Mio. Euro an fingierten Guthaben, womit das Eigenkapital der Commerzialbank (rund 60 Mio. Euro) aufgezehrt war.


So frisiert man Bilanzen: Die Bilanzsumme der Commerzialbank betrug zuletzt rund 800 Millionen Euro. 427 Millionen davon entfielen auf Guthaben der bei anderen Instituten – der Großteil davon ist Luft.
Foto: Illustration: Standard / Eva Schuster
Managerin K. haben die wie eine Lawine immer größer werdenden Malversationen und deren Geheimhaltung zeitlich so in Anspruch genommen, dass sie beinah rund um die Uhr beschäftigt war und jahrelang fast keinen Urlaub nahm. Vorstandschef Pucher, der die Verantwortung für das Debakel übernommen hat, hat seinen PC so gut wie nie aufgedreht, im Internet fand man die Bank nicht: Sie hatte keine Homepage. Im Vorstandssekretariat in Mattersburg saß eine der drei Töchter des Bankchefs.

https://www.derstandard.at/story/2000118987544/mattersburger-landkrimi-oder-wie-in-der-co mmerzialbank-bilanzen-frisiert-wurden

  

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"dass sie beinah rund um die Uhr beschäftigt war und jahrelang fast keinen Urlaub nahm."

Ferndiagnose: Die steht mit 1,5 Beinen im Burnout, die schafft das ganze nicht mehr!

  

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>Sicher, im Burgenland zählt der Handschlag noch was. Der eine
>gibt, der andere nimmt. Von der Kindheit bis zur Rente.
>
>Aber was anderes. Die größten Banken, wo wir unser Geld liegen
>haben, wurden auf der HV genannt. Von einer kleinen
>burgenländischen Bank hab ich da nichts gehört. Ich bin mir
>sehr sicher, dass die "Commerzbank" genannt wurde. Kann man so
>ein "ial" einfach verschlucken, sodass der kleine Aktionär gar
>nicht auf den Gedanken kommen kann, es handle sich um eine
>andere Bank?
>
>Jedenfalls haben sie dort keine Negativzinsen zahlen müssen,
>das ist durchaus eine starke Leistung von einer kleinen Bank
>vom Land, das muss man anerkennen.

Die bei Frequentis hätten sich eher fragen sollen warum das eine kleine Bank zahlt, aber andere Große mit viel besserer Kostenstruktur (Fixkostendegression...) nicht. So ein Klumpenrisiko einzugehen scheint mir als grobe Fahrlässigkeit auch im juristischen Sinn durchzugehen.

  

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Bin kein Jurist, aber ich als kleiner Anleger kenne den Begriff Klumpenrisiko. Auch wenn etwas todsicher ausschaut, kann ich nicht 1/3 meines Vermögens oder noch mehr dort anlegen.

Fiele sowas in den Bereich der D&O-Versicherung?

Also angenommen, von den 31 Mio ist die Hälfte weg, also 15,5 Mio.

Um Klumpenrisiko klein zu halten, hätte der zuständige Vorstand (wohl mit Segen des Aufsichtsrats) z.B. höchstens 15 Mio dort veranlagen dürfen.

D.h. die Hälfte der übersteigenden 16 Mio wären der Schaden,
bei 8 Mio Euro Rückvergütung sollte sich die D&O auch nicht sonderlich zieren, ist ja kein Vermögen, oder?

  

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aut dem Landeshauptmann des Burgenlands, Hans Peter Doskozil (SPÖ), ist die Mattersburger Commerzialbank zu liquidieren. Viele Unternehmen und Privatpersonen würden durch den Bilanzskandal "höchstwahrscheinlich am Ende des Tages sehr viel Geld verlieren", sagte der Politiker am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

ohne Worte!
https://kurier.at/wirtschaft/mattersburg-bank-frequentis-bangt-um-31-millionen-euro/40097 2229

  

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>aut dem Landeshauptmann des Burgenlands, Hans Peter Doskozil
>(SPÖ), ist die Mattersburger Commerzialbank zu liquidieren.
>Viele Unternehmen und Privatpersonen würden durch den
>Bilanzskandal "höchstwahrscheinlich am Ende des Tages sehr
>viel Geld verlieren", sagte der Politiker am Mittwoch bei
>einer Pressekonferenz.
>
>ohne Worte!

Net schlecht...

  

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Stellungnahme der TPA Wirtschaftsprüfung zur Causa Commerzialbank Mattersburg

Wien (OTS) - Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat heute per Bescheid mit sofortiger Wirkung dem konzessionierten Kreditinstitut „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ die Fortführung des Geschäftsbetriebes zur Gänze untersagt.

Die aktuell aufgedeckten Erkenntnisse erwecken den offensichtlichen Verdacht, dass die verantwortlichen Prüfer der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH unerwartet Opfer einer umfangreichen und komplexen Täuschung durch das Management der „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ wurden. Es wurde das Vertrauen der Prüfer in die Korrektheit der zur Verfügung gestellten Unterlagen offensichtlich missbraucht, die Ermittlungen dazu laufen bereits und werden voraussichtlich in den kommenden Tagen durch die Behörden veröffentlicht.

Wir halten fest, dass die TPA Wirtschaftsprüfung GmbH stets korrekt und unter Einhaltung aller gesetzlichen und berufsrechtlichen Bestimmungen sowie fachgerecht die Prüfung „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ in den Jahren 2006 bis 2018 (letztes Testat) durchgeführt hat. Die Qualität der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH wurde und wird regelmäßig von der Abschlussprüfer-Aufsichtsbehörde (APAB) sowie im Rahmen von berufsrechtlichen Qualitätssicherungsprüfungen kontrolliert und bestätigt.

Der Bestätigungsvermerk des Jahresabschlusses der „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ für das Geschäftsjahr 2019 ist nicht erteilt, der Grund dafür liegt in der schleppenden bzw. fehlenden Übergabe von prüfungsrelevanten Unterlagen seitens der Bank und dem daher seit Monaten Ruhen der aktuellen Prüfungstätigkeit. Die nun durch die FMA aufgedeckten Unregelmäßigkeiten haben natürlich einen sofortigen Widerruf von Bestätigungsvermerken der Vergangenheit zur Folge. Die notwendigen Maßnahmen dazu werden zur Stunde von den Wirtschaftsprüfern, die selbst erst heute aus den Medien von den Malversationen erfuhren, veranlasst.

Die Verantwortlichen der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH sichern den Behörden die volle Unterstützung bei der Aufklärung dieses offensichtlichen Betrugsfalls zu und behalten sich als Opfer einer mutmaßlich sehr umfangreichen, bilanzrechtlichen Täuschung selbst alle rechtlichen Schritte vor.

  

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Commerzbank reduziert für Frequentis die Empfehlung von Kaufen auf Halten - und das Kursziel von 19,0 auf 16,5 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 21,17 Euro.

  

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Commerzialbank: Geld reicht wohl nur für kleine Sparer

Die Insolvenz der Commerzialbank Mattersburg bedeutet für die Einlagensicherung einen neue Auszahlungsrekord, erläuterte Geschäftsführer Harald Podoschek am Freitag im Ö1-Mittagsjournal. Rund 490 Mio. Euro würden in diesem Fall von der Einlagensicherung abgesichert. Das sei mehr als achtmal so viel wie jeweils bei den vier vergangenen Bankenpleiten - AAB AG, Trigon, Diskont und Riegerbank.

"Wir haben bis heute nicht ganz 400 Mio. Entschädigungszahlungen an die Sparer geleistet. In etwa betrifft es 10.400 Kunden", berichtete Podoschek.

https://kurier.at/wirtschaft/commerzialbank-geld-reicht-wohl-nur-fuer-kleine-sparer/40099 4339

  

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Wenn man so die Zeitungen liest,
wie der CMB-Vorstand immer ein offenes Ohr für Soziales gehabt hat,
daher war er in seinem Sherwood Forest so beliebt.

Und das, ohne je einen Computer eingeschaltet zu haben,
weil Computern hat er nicht vertraut, nur Schwarz auf Weiß auf Papier,
so sieht ein moderner Robin Hood aus!

  

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Frequentis beteiligt sich mit 15 Prozent an spanischer Nemergent

Das Wiener Technologieunternehmen Frequentis beteiligt sich mit 15 Prozent an der spanischen Funkfirma Nemergent Solutions. Das junge Unternehmen mit Firmensitz in Bilbao ist im Bereich der Mobilfunktechnologie LTE tätig und war schon bisher ein Partner von Frequentis. Nemergent hat 30 Mitarbeiter, die Beteiligung erfolgt durch eine Kapitalerhöhung bei den Spaniern.

  

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Frequentis durch Mattersburg-Affäre bis Juni mit 23 Mio. Euro Verlust

Nach 2,4 Mio. Euro Minus ein Jahr davor - Verlust auch im Gesamtjahr - Orderstand wuchs um ein Viertel auf 445 Mio. - Umsatz bei 132 Mio. Euro gehalten - 2020 Unwägbarkeit wegen Corona

Die börsennotierte Wiener Technologiefirma Frequentis ist durch die Mattersburger Commerzialbank-Affäre im ersten Halbjahr stark in die Verlustzone gerutscht. Insgesamt verlor Frequentis dort fast 31 Mio. Euro Einlage, wovon sich samt Steuereffekt 23,2 Mio. niederschlugen. Dadurch weitete sich der Verlust von 2,4 auf 23,4 Mio. Euro aus. Operativ hielt man den Umsatz und baute den Auftragsstand aus.
Der Umsatz im Halbjahr blieb mit 132,3 (132,4) Mio. Euro unverändert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 6,0 (2,4) Mio. Euro, und die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 4,5 (1,8) Prozent.

Das Betriebsergebnis (EBIT) sei - entsprechend dem üblichen unterjährigen Geschäftsverlauf - auch heuer mit -1,0 (-3,9) Mio. Euro weiter negativ, die EBIT-Marge betrug -0,7 (-2,9) Prozent, teilte Frequentis am Dienstag mit. Im Gesamtjahr 2019 war das EBIT mit 17,2 Mio. Euro positiv gewesen, unterm Strich standen 12,5 Mio. Nettogewinn.

Das Eigenkapital wird mit 94,1 (103,1) Mio. Euro beziffert, die Eigenkapitalquote mit 36,5 (40,3) Prozent, das Nettoguthaben mit 51,2 (64,7) Mio. Euro. Beschäftigt wurden im Schnitt 1.890 (1.853) Mitarbeiter. Frequentis notiert seit Mai 2019 an den Börsen Frankfurt und Wien.

Ohne die Auswirkungen der Wertminderung der - verlorenen - Frequentis-Einlagen von 30,9 Mio. Euro bei der burgenländischen Commerzialbank Mattersburg hätte das Konzernergebnis im ersten Halbjahr -0,2 Mio. Euro betragen, heißt es. Von den 30,9 Mio. Euro entfielen u.a. 10 Mio. Euro auf langfristige Termingelder, 8 Mio. Euro auf kurzfristige Termingelder und 12,7 Mio. Euro auf täglich fällige Bankguthaben. In der Causa habe man ein Anwaltsteam engagiert, das alle rechtlichen Möglichkeiten prüfe. Es gehe um eine mögliche Geltendmachung und Verfolgung potenzieller Ansprüche gegen involvierte Rechtsträger, Organisationen und Personen. Zudem wurden entsprechende Forderungen im Commerzialbank-Konkursverfahren geltend gemacht.



Bei der Bank wurden bekanntlich jahrelang Bilanzen gefälscht. Seit Juli ist die Bank behördlich gesperrt, die meisten höheren Einlagen sind überwiegend verloren, nur bis zu 100.000 Euro deckt im Regelfall die Einlagensicherung ab. Auch andere Unternehmen hatten Gelder in Höhe von jeweils rund 30 Mio. Euro verloren. Der Gesamtschaden durch die Commerzialbank dürfte jedenfalls bei mehr als einer halben Milliarde Euro liegen.

Die Einlagen-Wertminderung durch die Commerzialbank-Insolvenz habe keine Auswirkungen auf Kunden, Lieferanten, laufende Projekte, Mitarbeiter oder M&A-Aktivitäten - das operative Geschäft geht in gewohntem Umfang weiter, betont Frequentis. Aufgrund der Wertminderung wird aber von einem negativen Konzernergebnis auch für das Gesamtjahr 2020 ausgegangen, wie es im Ausblick heißt.

Mit Covid-19 seien Risiken verbunden, das laufende Jahr berge daher weiterhin Unwägbarkeiten. Die genauen Auswirkungen auf die Kosten (z. B. Reisekosten), die Projektabnahmen, die Lieferketten, die zur Verfügung stehenden Budgets und die potenzielle Verschiebung von Investitionen ließen sich nicht verlässlich abschätzen.

Trotz der nicht prognostizierbaren weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie "strebt Frequentis danach, den Umsatz und den Auftragseingang im Gesamtjahr 2020 in etwa zu halten, wenn nicht zu steigern". Um trotz Reisebeschränkungen neue Aufträge zu akquirieren, habe man die Initiative "Sales Goes Digital" gestartet.



Zum operativen Geschäftsverlauf erklärte Frequentis, dass von den 132,3 Mio. Euro Halbjahresumsatz 89,9 Mio. Euro (-2,9 Prozent) auf das Segment Air Traffic Management und 42,3 Mio. Euro (+6,4 Prozent) auf das Segment Public Safety & Transport entfielen. Nach Regionen entfielen im Halbjahr 64 (58) Prozent der Erlöse auf Europa, 17 (20) Prozent auf Amerika, 13 (14) Prozent auf Asien, 4 (6) Prozent auf Australien/Pazifik, 1 (2) Prozent auf Afrika.

  

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Commerzbank bestätigt für Frequentis die Empfehlung Halten - und erhöht das Kursziel von 16,5 auf 17,5 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 20,73 Euro.

  

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Es wird immer besser:

An Firmen habe es zudem Bargeld gegeben.

Übergaben hätten größtenteils in der Bank, aber auch bei ihm zu Hause, in der Firma oder auf einem Parkplatz stattgefunden. Pucher belastet auch seine damalige Stellvertreterin in der Bank. Sie hätte Bargeldbeträge teilweise selbst in die Hand bekommen und Verschleierungshandlungen getätigt, sagte Pucher laut Protokoll.

Vortäuschung falscher Tatsachen

Einer der laut ORF-Radio im Einvernahmeprotokoll genannten vier begünstigten Kreditnehmer sei Aufsichtsrat der Bank gewesen.

https://www.derstandard.at/story/2000119493501/fake-kredite-bei-commerzialbank-schon-vor- 1992

  

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I sog jo, des woa da Robin Hood ... aus Leithaberg-Forest ... danke, Pucher, dass es heit no sowos gibt, Banker mit sozialer Ader! https://burgenland.orf.at/stories/3063218/

p.s. woa ane vo de seriöseren Banken im Burgenland, weil do gibts no Banken, wo die Bargeldgeschäfte per Hausbesuch abgewickelt werden. Weils immer schon so war

  

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Eine burgenländische Rechtsanwaltskanzlei will Großanleger um sich scharen, um die Republik zu klagen.

Wirtschaftsprofessor sieht dagegen kein Versagen bei der FMA,
sie sei für Finanzmarktstabilität insgesamt zuständig,
und nicht für die Stabilität einzelner Banken.

https://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/14062118

  

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Wenn einem jemand das Prozeßrisiko abnimmt, kann man schon klagen.
Auf eigenes Risiko würde ich es mir aber sehr gut überlegen: Daß aufgrund schlechter Aufsicht durch den Staat Amtshaftung schlagend wird, kenne ich keinen einzigen Fall.

  

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>Eine burgenländische Rechtsanwaltskanzlei will Großanleger um
>sich scharen, um die Republik zu klagen.
>
>Wirtschaftsprofessor sieht dagegen kein Versagen bei der FMA,
>sie sei für Finanzmarktstabilität insgesamt zuständig,
>und nicht für die Stabilität einzelner Banken.
>

Das Versagen ist aus meiner Sicht bei der Vorort Prüfung der OeNB zu suchen.

  

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>Das Versagen ist aus meiner Sicht bei der Vorort Prüfung der
>OeNB zu suchen.

Primär die TPA. Bilanzprüfen geht die ÖNB nicht. Die checken Prozesse, Einhaltung der Bankenregeln etc. Wobei man erwarten würde sie checken den Kreditvergabeprozeß und finden dabei gefakte Kredite früher...

  

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Frequentis - RCB senkt Kursziel von 22,0 auf 19,0 Euro
"Buy"-Votum bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben das Kursziel für die Aktien von Frequentis nach unten revidiert. Das neue Kursziel liegt nun bei 19,0 Euro nach vormals 22,0 Euro. Die Kaufempfehlung "Buy" bleibt in der Studie der Analystin Theresa Schinwald aufrecht.

Der heimische IT-Konzern habe trotz der Coronakrise viele neue Aufträge erhalten und seine Profitabilität gesteigert, kommentierte Schinwald. Die Pandemie habe zwar die Luftfahrtindustrie stark unter Druck gebracht, allerdings nicht den Flugsicherheitssektor, in dem der Konzern tätig ist.

Nach Durchsicht der Halbjahreszahlen schraubte die RCB-Expertin ihre Schätzungen zum Gewinn nach Zinsen und Steuern (EBIT) für das Gesamtjahr 2020 hinauf. Auch die mittelfristigen Prognosen für die Rentabilität des Konzerns lägen nun höher.

Zur Causa Commerzialbank Mattersburg, bei der Frequentis 31 Mio. Euro Einlagen geparkt und aufgrund der Insolvenz des Finanzinstituts verloren hatte, zeigte sich die Wertpapieranalystin kritisch: Es dürfte eine Weile dauern, bis das Management der Konzerns das Vertrauen der Investoren zurückgewinne.

  

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inige Mitarbeiter wie Frau K. wüssten von alledem, "wenn Sie es sich leicht machen wollen, diese Konten zu finden", möge man die Banker S. und B. fragen. Ersterer habe Kopien, Zweiterer profitiere durch Zahlungen "aus diesem Topf" selbst.

Am nächsten Tag fragte der Hinweis-Sachbearbeiter nach: etwa ob der Whistleblower Namen zu den falschen Konten kenne oder was mit jenen mehreren 100.000 Euro geschehe, die sich der Vorstandsvorsitzende laut Hinweisgeber von einem Schalterbeamten ein paar Mal pro Monat ins Büro schicken lasse und wie Pucher das erkläre.

Mit Namen konnte der Hinweisgeber nicht dienen, erklärte aber, dass auf die Fake-Konten zunächst kleine Summen eingezahlt würden, "damit die Vorgänge normal wirken", danach werde immer mehr abgehoben. Den Schaden schätze er auf fünf bis zehn Millionen Euro. Und: "Herr Pucher braucht keinen Vorwand, um sich dieses Geld schicken zu lassen. Er ist der Chef, und in der Bank wird das gemacht, was er sagt – bedingungslos." Der Staatsanwalt fragte nach. Ob die überzogenen Konten nicht bei "internen Überprüfungen" aufgefallen seien? Am 4. Juli bekam er die Antwort, dass es Pucher offenbar verstanden habe, die Innenrevision "irgendwie zu umgehen", sodass die Konten nicht weiter aufgefallen seien. Die Prüfer der OeNB mögen doch bei den "Kontoinhabern" eruieren, ob sie von ihrem Commerzialbank-Konto wüssten, riet der Whistleblower. Mit den Worten "Ich würde Ihnen gerne mehr berichten, aber das ist so weit alles von meiner Seite" beendete er seine Mail-Konversation mit der WKStA.

https://www.derstandard.at/story/2000119534312/warum-dem-whistleblower-aus-der-commerzial bank-keiner-glaubte

  

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Die OeNB hatte 2015 ein "schlechtes Gefühl", Vorwürfe verifizierte sie nicht. Der Bankchef behob mit gefälschten Unterschriften Geld und versorgte Fußballklub und Kunden

https://www.derstandard.at/story/2000119553763/wie-die-commerzialbank-30-jahre-luftgescha efte-betreiben-konnte

  

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Commerzialbanker schickte Boten mit dem Flugzeug zum Briefaufgeben
Kreditakten, die sich im Büro der Chefin stapeln, keine Vorstandssitzungen, Flüge, um den richtigen Poststempel für Fälschungen zu bekommen: die Untiefen der Commerzialbank

https://www.derstandard.at/story/2000119658535/commerzialbanker-schickte-boten-mit-dem-fl ugzeug-zum-briefaufgeben

  

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Commerzialbank-Fake begann bereits 1981
Pucher soll schon zu Raiffeisen-Zeit ersten Kredit erfunden haben – Ermittlungen gegen Kunden, die Bares zur "Umsatzaufbesserung" ihrer maroden Unternehmen bekamen

Wien – Die Aufarbeitung des Zusammenbruchs der Commerzialbank Mattersburg und der riesigen Malversationen, die Exbankchef Martin Pucher und Managerin K. gestanden haben, zieht immer weitere Kreise.

https://www.derstandard.at/story/2000120448866/commerzialbank-fake-begann-bereits-1981

  

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Also Null Recovery für Frequentis, was noch da ist holt sich die Einlagensicherung:


Commerzialbank Mattersburg: fast 870 Millionen Euro Schulden

Eisenstadt (OTS) - Im Insolvenzverfahren der Commerzialbank Mattersburg haben innerhalb der Anmeldefrist 373 Gläubiger Forderungen von knapp 812 Millionen Euro angemeldet. Der größte Teil davon entfällt mit 488 Millionen auf die Einlagensicherung. Nach derzeitigem Stand beträgt die Überschuldung – nach Bereinigung um Malversationen - 705,4 Millionen Euro. Aktiva von 163,4 Millionen Euro stehen Schulden von 868,9 Millionen Euro gegenüber. Dies berichteten die Masseverwalter Gerwald Holper und Michael Lentsch (Kosch & Partner Rechtsanwälte) heute, Donnerstag, bei der zweiten Gläubigerausschusssitzung am Landesgericht Eisenstadt. Eine Schadenersatzklage gegen den Abschlussprüfer der Bank, TPA Wirtschaftsprüfung GmbH, ist bereits eingebracht. Eine Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich wird derzeit ebenso geprüft, wie eine Schadenersatzklage gegen das Land Burgenland. Das Land war seit 1995 der verantwortliche Revisionsverband für die Genossenschaft, dem die Bank gehört.

Rund 20 Millionen Euro echten Verlust pro Jahr habe die Commerzialbank Mattersburg im Burgenland aus dem laufenden Geschäft erzielt. Zusätzlich wurden seit 2010 insgesamt 156 Millionen Euro bar oder mit Scheck ohne Rechtsgrundlage gleichsam „aus der Bank getragen“. Etwa 57 Millionen konnten davon bereits „zugeordnet“ werden: Sie flossen auf verschiedene Weise an den SV Mattersburg, wurden zur Bedienung „fiktiver“ Kredite etc. oder zur Aufbesserung des Gastronomiebetriebs des SV Mattersburg verwendet. Freilich: Von 99 Millionen fehlt noch jede Spur.

Fast 690 Millionen Euro existieren nur auf dem Papier
Das ist einer der Aspekte, die die Masseverwalter Gerwald Holper und Michael Lentsch (Kosch & Partner Rechtsanwälte) heute, Donnerstag, dem Gläubigerausschuss berichteten. Die Suche nach dem verlorenen Geld gestalte sich extrem aufwändig und schwierig, weil ein Großteil der Kreditakte als Handakte geführt wurde, vor allem jene, die für die mutmaßlichen Malversationen genutzt wurden, erklären Holper und Lentsch. Für das Jahr 2020 wurden etwa eine Summe von 177,7 Millionen als fiktive, also real gar nicht existierende Kredite geführt. Mit 85,5 Millionen wurden Termineinlagen mit 1,6 Millionen Spareinlagen zu niedrig eingebucht. Nicht existente Einlagen bei anderen Banken wurden mit 424,4 Millionen als Vermögen geführt. Macht insgesamt 689,2 Millionen Euro an nicht existentem Vermögen.

40 Prozent der Firmenkredite notleidend
Für die Gläubiger ist nach derzeitigem Stand kaum verwertbares Vermögen vorhanden. Schulden von 868,9 Millionen Euro stehen Werte von gerade 163,4 Millionen Euro (ohne Berücksichtigung von Schadenersatzforderungen) gegenüber. Die Bank ist also nach derzeitigem Stand mit 705,5 Millionen Euro überschuldet. Der Grund, so die Masseverwalter in ihrem Bericht, liege nicht nur an den mutmaßlichen Malversationen. Auch das „normale“ Kreditgeschäft sorgt für diese enorme Überschuldung. Von den insgesamt 141 Millionen Euro, die an wirklichen Krediten an Geschäftskunden vergeben wurden, sind gleich 56 Millionen sogenannte „Non-Performing Loans“ also notleidende Kredite, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einbringlich sind. Das sind fast 40 Prozent aller Geschäftskredite und damit mehr als das Zehnfache, das der Durchschnitt aller europäischen Banken zuletzt aufwies (3,7 Prozent).

373 Gläubiger fordern 812 Millionen Euro
Bisher haben 373 Gläubiger Forderungen von 812 Millionen Euro angemeldet. Der größte Anteil entfällt mit 488 Millionen auf die Einlagensicherung, die bei der Verteilung der Masse den Vorzug genießt.

20 Millionen Klage gegen Abschlussprüfer TPA eingebracht
Um den Schaden für die Gläubiger zu verkleinern, haben die Masseverwalter bereits Klage gegen den Abschlussprüfer der Bank, die TPA Wirtschaftsprüfung GmbH, eingebracht. Der Grund für die Klage: TPA sind selbst offensichtliche und sofort erkennbare Manipulationen bei den Prüfungen nicht aufgefallen. Freilich ist hier die Schadenersatzforderung gesetzlich begrenzt, im aktuellen Fall sind dies vier Millionen pro Jahr, die rückwirkend auf fünf Jahre geltend gemacht werden können.

Millionenklage gegen Republik Österreich
Weiters prüfen die Masseverwalter auch Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich und Schadenersatzklage gegen das Land Burgenland. Im Bericht an den Gläubigerausschuss heißt es dazu wörtlich: „Es ist davon auszugehen, dass auch dieses Versagen des nationalen Banken-Aufsichtssystems die exorbitante Schädigung der Gläubiger, aber auch der Bank selbst in Höhe von hunderten Millionen Euro mitverursacht hat. Erschwerend kommt hinzu, dass es tatsachengetreue Whistleblower-Meldungen an die entsprechenden Behörden – so etwa im Jahr 2015 an die FMA – gab und daran anknüpfende Ermittlungen der FMA, OeNB und WKStA – trotz der auf gröbste Weise verfälschten Bücher und Jahresabschlüsse der Bank – ergebnislos verliefen bzw eingestellt wurden. Nach Einschätzung der Masseverwalterin ist daher nicht auszuschließen, dass diese Ermittlungen und die Beaufsichtigung der Bank durch die Behörden nicht mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt wurden und sich daraus Ersatzansprüche ergeben könnten.“

Dabei prüfen die Masseverwalter nur ein mögliches Fehlverhalten seit 1.1.2011, also für die letzten zehn Jahre. Den Schaden, der alleine in den vergangenen zehn Jahren durch betriebliche Verluste und anderweitige Abflüsse entstanden ist, beziffern die Masseverwalter im Moment mit 303 Millionen Euro. Aufgrund der Rechtslage kann diesen Anspruch nur die Masseverwalterin geltend machen.

Schadenersatzklage auch gegen das Land Burgenland
Bei der möglichen Schadenersatzklage, die gegen das Land Burgenland geprüft wird, geht es ebenfalls um Aufsichtsversagen. Das Land hat nämlich (per Beschluss der Landesregierung) seit 1995 als Revisionsverband für die Genossenschaft fungiert, die Mehrheitsaktionär der Bank ist. Diese Rolle war nötig geworden, nachdem die Genossenschaft den Austritt aus dem Raiffeisensektor vollzogen hatte und daher auch keinem Revisionsverband mehr unterworfen war. Der Grund für den Austritt war, dass die Raiffeisen-Revision bereits 1995 die Abberufung von Bankchef Martin Pucher verlangt hatte. Dazu der Bericht: „Derzeit wird von der Masseverwalterin beurteilt, ob das Amt der Burgenländischen Landesregierung selbst oder durch ihre zuzurechnende Erfüllungsgehilfen Vorgaben des Genossenschaftsrevisionsgesetzes verletzt und dadurch unter Umständen ein anspruchsbegründendes Verhalten gegenüber der Bank gesetzt hat.“ Der Masseverwalter prüft auch alle anderen Aufsichtsorgane der Bank rechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

  

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>Aktiva von 163,4 Millionen Euro stehen Schulden von 868,9 Millionen
>Euro gegenüber

Unglaublich, die haben es wirklich auf die Spitze getrieben.
Das ist ein Verhältnis von über 1:5.
Ich hätte mir nicht gedacht, daß mehr als 1:2 möglich ist, ohne daß es kracht.

  

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Schön, wenn soviel kriminell erlangtes Geld vorhanden ist, dass man steuerfreie Provisionen an Mitarbeiter oder sonstige Berater weitergeben kann: https://burgenland.orf.at/stories/3071382/

Bei einem Bankraub kriegst vielleicht 20.000, wirst zu 50% erwischt mit vielleicht 1% Wahrscheinlichkeit, dassd erschossen wirst, dann mit 5 Jahren Schmalz ... sich an mittelgroßen Firmen wie Frequentis (30 Mio) bzw FACC (50 Mio) zu vergreifen, bringt mehr als das 1.000fache. Nur zum Vergleich.

  

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Frequentis verbucht steigende Aufträge
Behörden bestellen weiter - Geld bei Commerzialbank abgeschrieben, Klage läuft - Commerzialbank wegen konservativem Geschäftsmodell und positiven Testaten ausgesucht

Die börsennotierte Wiener Technologiefirma Frequentis verbuchte im ersten Halbjahr ein Plus von 30 Prozent bei den Auftragseingängen und läuft auf Volllast. Unbeeinflusst von der Coronapandemie sei Kurzarbeit derzeit kein Thema. Die 30,9 Mio. Euro, die bei der von einem Betrugsfall gebeutelten Commerzialbank Mattersburg lagen, sind abgeschrieben, eine Klage läuft, sagte Frequentis-Chef Norbert Haslacher in Gesprächen mit "Kurier" und "Kleine Zeitung".
Das Geld sei der Maximalbetrag gewesen, den die internen Vorgaben zugelassen hätten. Die höheren Zinsen seien dabei nicht entscheidend gewesen. "Wir haben kein Risiko gesehen. Die Bank wurde ausgewählt, weil sie ein konservatives Geschäftsmodell hatte", so Haslacher im "Kurier". Es habe nie Auffälligkeiten gegeben und Frequentis habe sich auf die uneingeschränkten Testate der Wirtschaftsprüfer verlassen. "Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass da etwas nicht stimmen könnte."

Der Betrag war knapp ein Drittel des Cashbestandes. Personelle Konsequenzen werde es nicht geben, insbesondere der Finanzvorständin Sylvia Bardach "kann man die wenigsten Vorwürfe machen und man darf nicht vergessen, sie ist ja auch Eigentümerin. 20 der 30,9 Millionen entfallen ja auf die Familie Bardach", so Haslacher. Die Investoren hätten den Verlust abgehakt und seien froh, dass das laufende Geschäft nicht betroffen ist. "Und wir haben noch immer 51 Millionen Cash."

Auch im Fluggeschäft verbuchte Frequentis im ersten Halbjahr mehr Auftragseingang. Die Kunden hätten aus den Anschlägen in New York 2011 (9/11) gelernt: Damals wurden Projekte gestoppt, bis zum Wiederhochfahren sind dann aber zwei Jahre verloren gegangen. Außerdem hätten in der Coronakrise viele Mitarbeiter Zeit für neue Projekte.

Ein Risiko für Frequentis wäre es, wenn Behörden wegen der Milliardenausgaben wegen Corona Aufträge kürzen. "Wir beobachten aber die Budgets der Kunden drei bis fünf Jahre in die Zukunft, und da sehen wir momentan keinen Rückgang bei Budgets oder Auftragsvergaben", so Haslacher in der "Kleinen Zeitung".

  

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Frequentis verlängert Mandat von Vorstand Mattanovich bis Ende 2022

Die börsennotierte Wiener Technologieunternehmen Frequentis hat das Mandat von Technik-Vorstand Hermann Mattanovich bis 31. Dezember 2022 verlängert. Das teilte Frequentis am Dienstag mit. Mattanovich ist bereits seit 2009 in dieser Funktion tätig. Neben der Einführung von 5G und LTE in den Kontrollzentralen der Blaulicht-Organisationen soll Mattanovich auch die Innovationen in Bezug auf das Drohnen-Management und die Drohnen-Abwehr begleiten, heißt es in der Mitteilung.

  

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Frequentis hielt Umsatz 2020 knapp und steigerte das EBIT
Etwas höherer Auftragsstand zum Ultimo - Endgültige Zahlen kommen im April

Die börsennotierte Wiener Technologiefirma Frequentis hat voriges Jahr trotz Coronakrise nur einen leichten Umsatzrückgang von 303,6 Mio. auf rund 300 Mio. Euro verzeichnet und konnte das Betriebsergebnis (EBIT) nach vorläufigen Angaben auf etwa 26 (17,2) Mio. Euro steigern.
Die Erwartung für den Auftragsstand per 31. Dezember 2020 habe mehr als 400 Mio. Euro betragen, nach 391,5 Mio. Euro zum Ultimo des Jahres davor, teilte Frequentis am Mittwochabend mit. Der Auftragseingang ging im Vorjahr auf rund 315 (333,7) Mio. Euro zurück. Zur Begründung hieß es, durch pandemiebedingte Verzögerungen im Vergabeprozess seien Auftragsvergaben teilweise in das Jahr 2021 verschoben worden.

Die bereits im Halbjahr 2020 durchgeführte vollständige Wertminderung der Einlagen im Ausmaß von 30,9 Mio. Euro durch die Insolvenz der burgenländischen Commerzialbank Mattersburg sei im Finanzergebnis erfasst, heißt es. Dessen Höhe ist aber noch nicht bekannt, denn das endgültige Jahresergebnis 2020 will Frequentis wie geplant am 7. April vorlegen.

Von den fast 31 Mio. Euro Einlage, die Frequentis durch die Bank-Affäre verloren hat, schlugen sich im Halbjahr samt Steuereffekt 23,2 Mio. Euro nieder, wurde Mitte August bekanntgegeben. Dadurch weitete sich der Verlust von 2,4 auf 23,4 Mio. Euro aus. Ohne die Wertminderung der Einlagen von 30,9 Mio. Euro hätte das Minus im Halbjahr lediglich 0,2 Mio. Euro betragen, hieß es damals. In der Causa hatte Frequentis die Prüfung aller rechtlichen Möglichkeiten und die Geltendmachung von Forderungen im Commerzialbank-Konkursverfahren angekündigt.

  

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Frequentis will erneut 15 Cent Dividende je Aktie ausschütten

Die börsennotierte Wiener Technologiefirma Frequentis will für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende wie im Vorjahr in Höhe von 0,15 Euro je Aktie, in Summe 1,992.000 Euro, ausschütten. Das sei der Dividendenvorschlag des Vorstands - vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats - an die Hauptversammlung, teilte das Unternehmen am späten Montagnachmittag mit.

  

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Sylvia Bardach verlässt Mitte April Frequentis-Vorstand
Wechsel in den Aufsichtsrat anvisiert

Die Finanzvorständin des Wiener Technologieunternehmens Frequentis, Sylvia Bardach, verlässt Mitte April den Vorstand und visiert einen Sitz im Aufsichtsrat an. Frequentis ist Spezialist für Flugkommunikation. Bardach werde sich in der Hauptversammlung am 20. Mai der Wahl in den Aufsichtsrat stellen, teilte Frequentis am Donnerstagabend in einer Aussendung mit. Der bisherige Frequentis-Manager Peter Skerlan wird laut Aufsichtsratsbeschluss neuer Finanzvorstand.
"Sylvia Bardach hat in den vergangenen Jahrzehnten ganz wesentlich zum internationalen Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg der Frequentis-Gruppe beigetragen", so Aufsichtsratsvorsitzender Hannes Bardach. Das Ehepaar Bardach hat Frequentis seit ihrem Management-Buy-out Mitte der 1980er-Jahre von einer mittelständischen Firma zu einem Weltmarktführer aufgebaut. Unter der Führung von Sylvia Bardach erfolgte im Jahr 2007 die Umwandlung der Frequentis GmbH in eine Aktiengesellschaft und 2019 der Börsengang.

  

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>Weltmarktführer aufgebaut. Unter der Führung von Sylvia
>Bardach erfolgte im Jahr 2007 die Umwandlung der Frequentis
>GmbH in eine Aktiengesellschaft und 2019 der Börsengang.


Und das Commerzialbank-Desaster.

  

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Beim ersten Hinsehen schaut das bereinigt um Commerzialbank stark aus.

Frequentis machte 2020 wegen Commerzialbank Verlust - Operatives Plus
Über 30 Mio. Euro abgeschrieben - Operativer Gewinn um die Hälfte höher - Umsatz stabil - Auftragsstand höher - Dividende bleibt unverändert

Die auf Flugkommunikation spezialisierte Wiener Frequentis hat im Vorjahr zwar gute Geschäfte gemacht und den operativen Gewinn um gut die Hälfte gesteigert. Da aber 30,9 Mio. Euro an Einlagen bei der pleitegegangenen Commerzialbank Mattersburg zur Gänze abgeschrieben werden mussten, blieb unter dem Strich ein Verlust von 3,4 Mio. Euro übrig. Die Aktionäre sollen aber eine unveränderte Dividende von 15 Cent/Aktie erhalten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Trotz des Verlusts der Einlagen bei der Commerzialbank sei die Eigenkapitalquote 2020 im Vergleich zu 2019 nur von 42,7 Prozent auf 40,7 Prozent zurückgegangen, das Nettoguthaben sogar von 77,8 Mio. auf 85 Mio. Euro gestiegen. Im operativen Geschäft fiel der Umsatz im ersten Jahr der Corona-Pandemie leicht, von 303,6 auf 299,4 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) stieg hingegen um mehr als 50 Prozent, von 17,2 auf 26,8 Mio. Euro. Auch der Auftragsstand stieg um 9,2 Prozent auf 427,6 Mio. Euro, zeigt der am Mittwoch veröffentlichte Geschäftsbericht.

Nach dem Mehrheitseinstieg bei der deutschen ATRiCS (Segment Air Traffic Management / ATM) im Vorjahr ist heuer geplant, Einheiten des börsennotierten US-Unternehmens L3Harris Technologies (L3Harris) zu übernehmen. Dabei sollen die Produktlinien ATM-Sprachkommunikationssysteme zivil und militärisch sowie die Software- und Cloud-Lösungen zur Luftverkehrsoptimierung (Verkehrssynchronisation / Traffic Synchronisation) in vollem Umfang an Frequentis gehen. Es geht um Einheiten in Deutschland, Kanada und Australien mit rund 200 Mitarbeitern.

Frequentis sieht für das laufende Jahr unverändert rund 5 Mio. Euro für Investitionen vor. Erwartet wird, Umsatz und Auftragseingang heuer im Vergleich zu 2020 "in etwa zu halten, wenn nicht zu steigern". Eine EBIT-Marge von rund 5-7 Prozent wird erwartet "abhängig von der weiteren Pandemieentwicklung sowie den Transaktions- und Post-Merger-Integrationskosten der geplanten Integration der L3Harris-Einheiten". Insgesamt bleiben wegen der Pandemie noch einige Unwägbarkeiten.

  

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Frequentis plant weitere Zukäufe
"Einiges an Cash da, um Akquisitionen umzusetzen" - Causa Commerzialbank Mattersburg bilanziell abgeschlossen, juristisch noch lang nicht

Die auf Flugkommunikation spezialisierte Wiener Frequentis hat zuletzt mehrere Zukäufe getätigt und will diesen Kurs fortsetzen. Im Konzern sieht man gegenwärtig eine ziemlich große Pipeline an Objekten, die interessant wären. "Mit 85 Millionen Euro Nettoguthaben ist einiges an Cash da, um einiges an Mergers & Akquisitionen umzusetzen", sagt Vorstandschef Norbert Haslacher. In den nächsten drei bis fünf Jahren soll Frequentis jährlich um 8 Prozent zulegen.
Damit peilt der Konzern ein doppelt so starkes Wachstum an wie der Weltmarkt. Frequentis liefert Kommunikation für Flugsicherungs-, Bahn- und Blaulichtorganisationen, hohe Nachfrage gibt es nach Firmenangaben auch für das Drohnen-Management. In der Sprachkommunikation für Flugsicherungen und Nachrichtensystemen für die Luftfahrt ist der Konzern Weltmarktführer. Die Pandemie bringt Einschränkungen, doch die Infrastruktur "muss immer bereitstehen, egal wie viele Flugzeuge in der Luft sind", sagte Haslacher am Mittwoch bei der Bilanzvorlage. Jedes Land brauche seine eigene sicherheitskritische Infrastruktur. "Die kann man nicht wegrationalisieren."



Weltweit würden pro Jahr im Schnitt 13 Mrd. Euro an Aufträgen im so genannten "Leitzentralenmarkt" ausgeschrieben, also in den von Frequentis beackerten Feldern. Mit dem aktuellen Portfolio könne Frequentis rund 2,5 Mrd. Euro Markt "adressieren", damit müsse man nicht einmal in ein neues Segment eintreten. Zur Zeit beliefert der Konzern rund 500 Kunden in 150 Ländern weltweit.

2020 wurde zweimal zugekauft: In Baden Württemberg (Freiburg) hat Frequentis ATRiCS (4 Mio. Euro Umsatz, 30 Beschäftigte) gekauft, in Spanien (Bilbao) 15 Prozent an Nemergent Solutions (30 Mitarbeiter). Heuer im 2. Halbjahr wird der Kauf von Teilen des ATM(Air Traffic Management)-Segments der US-Firma L3Harris über die Bühne gebracht, womit rund 200 Leute zum Konzern stoßen. Mit dieser Integration ist man fürs erste beschäftigt. Ein neuer Zukauf im heurigen Jahr hänge von passenden Gelegenheiten ab.

Zumindest bilanziell abgeschlossen ist für Frequentis die verloren gegangene Einlage bei der kollabierten burgenländischen Commerzialbank Mattersburg, hier mussten 30,9 Mio. Euro abgeschrieben werden, was unterm Strich einen Verlust von 3,4 Mio. Euro bescherte. "Die Causa selbst ist für uns noch lang nicht abgeschlossen", sagte der Vorstandschef. Man habe Klagen eingebracht, Anwaltsteams loteten "zusätzliche Möglichkeiten" aus, die aber nicht näher beschrieben wurden.

Eine der Lehren aus dem schockierenden Commerzialbank-Fall: Frequentis legt jetzt mehr seiner Cashreserven bei systemrelevanten Banken an. Einen Zusammenhang mit dem Rückzug der Finanzvorständin Sylvia Bardach, die jetzt Mitte April den Vorstand verlässt und in den Aufsichtsrat wechselt, stellte der Vorstandschef auf mehrfache Nachfragen ganz entschieden in Abrede. Der Schritt sei lang geplant gewesen, es habe keine Compliance-Verstöße gegeben. Bardach sei 70-prozentige Eigentümerin der Firma, von den mehr als 30 Millionen Abschreibungsverlust wurde sie demnach mit 21 Millionen selber getroffen, und sie selbst ärgert sich, wie der Vorstandschef sagt, am meisten über diese Situation.

Frequentis hat voriges Jahr ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm durchgezogen. Für 2020 werden ungeachtet des durch Einmaleffekt entstandenen Minus neuerlich 15 Cent Dividende gezahlt.

  

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Thema #209540

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