Antworten zu diesem Thema
Konjunktur - Wasserstandsmeldungen, Rang: Warren Buffett(1879), 23.8.19 21:47
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Deutsche Wirtschaft schrumpft erstmals seit 2015
14.11.18 09:29
1
Konjunktur: Ein Warnsignal aus Deutschland
15.11.18 08:28
2
Konjunkturstimmung wird schlechter
16.11.18 07:47
3
BIP im Euroraum um 0,2% und in der EU28 um 0,3% gestieg...
16.11.18 08:37
4
Erwerbstätigkeit sowohl im Euroraum als auch in der EU2...
16.11.18 10:10
5
OECD: Höhepunkt des globalen Wirtschaftswachstums übers...
21.11.18 14:03
6
Nationalbank revidiert Wachstumsprognose nach unten
21.11.18 18:21
7
RE: Konjunktur - Wasserstandsmeldungen
22.11.18 09:43
8
Deutsche Wirtschaft schrumpft erstmals seit dreieinhalb...
23.11.18 08:49
9
KfW-Konjunkturkompass Deutschland: Mehr als Potenzialwa...
23.11.18 17:45
10
RE: KfW-Konjunkturkompass Deutschland: Mehr als Potenzi...
23.11.18 22:14
11
Eurozone im November: Schwächstes Wirtschaftswachstum s...
26.11.18 06:19
12
ifo Geschäftsklimaindex sinkt 
27.11.18 17:45
13
The Treasury yield curve just inverted, sounding the al...
03.12.18 21:23
14
Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
06.12.18 08:48
15
RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
06.12.18 08:59
16
      RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
06.12.18 09:31
17
      RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
06.12.18 09:57
18
      RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
06.12.18 10:04
19
      RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
06.12.18 10:25
20
      RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
10.12.18 16:57
21
      RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
10.12.18 16:58
22
      RE: Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge
10.12.18 17:28
23
      Deutsche Exporte steigen im Oktober auf 1105 Milliarden...
10.12.18 17:38
24
Eurozone-Industrie im November: Schwächstes Wachstum se...
06.12.18 12:06
25
Eurozone-Wirtschaftswachstum schwächt sich im November ...
06.12.18 12:16
26
BIP und Erwerbstätigkeit im Euroraum um 0,2% gestiegen
09.12.18 18:03
27
WIFO: Produktionsdelle in der Autoindustrie dämpft das ...
10.12.18 10:17
28
Großbanken entdecken Hinweise auf US-Rezession
11.12.18 17:27
29
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen an
12.12.18 08:15
30
China schwächelt
14.12.18 09:32
31
Österreichs Wirtschaft schwenkt nach Hochkonjunktur auf...
14.12.18 11:29
32
Deutsche Wirtschaft mit schwächstem Wachstum seit vier ...
14.12.18 19:49
33
Deutsche Wirtschaft verzeichnet im Dezember schwächstes...
16.12.18 09:35
34
      Schwächstes Wirtschaftswachstum der Eurozone im Dezembe...
16.12.18 09:57
35
      RE: Schwächstes Wirtschaftswachstum der Eurozone im Dez...
16.12.18 11:18
36
Bundesbank: Deutsche Wirtschaft dürfte wieder wachsen
17.12.18 13:53
37
ifo Geschäftsklimaindex sinkt
18.12.18 12:34
38
OeNB-Chef Nowotny sorgt sich mehr um deutsche Wirtschaf...
19.12.18 19:49
39
China stemmt sich mit Steuersenkungen gegen Abschwung
21.12.18 14:33
40
RE: China stemmt sich mit Steuersenkungen gegen Abschwu...
21.12.18 15:30
41
US-Wirtschaft büßt wegen Handelsstreit Tempo ein
21.12.18 22:28
42
RE: US-Wirtschaft büßt wegen Handelsstreit Tempo ein
22.12.18 20:59
43
Trump's Trade War Comes With an Unexpected Bonus: More ...
27.12.18 12:28
44
Industrie wächst, aber langsamer
27.12.18 22:32
45
Deutscher Mittelstand befürchtet Rezession in 2019
28.12.18 22:09
46
RE: Konjunktur - Wasserstandsmeldungen
31.12.18 17:15
47
China
02.1.19 10:12
48
U.S. Factory Gauge Tumbles by Most Since 2008 as Orders...
03.1.19 16:49
49
U.S. Payrolls Rise 312,000, Wages Top Estimates in Jobs...
04.1.19 14:36
50
Arbeitslosenzahl in Deutschland 2018 auf historischem T...
04.1.19 21:42
51
Bei Rezession kommen Steuererleichterungeninteressant
05.1.19 12:10
52
RE: Bei Rezession kommen Steuererleichterungen
05.1.19 12:33
53
Sehr pessimistisch, was die Zukunft der westlichen Welt...
06.1.19 09:04
54
RE: Sehr pessimistisch, was die Zukunft der westlichen ...
06.1.19 09:27
55
Wachstum der Eurozone-Industrie schwächte sich im Dezem...
06.1.19 09:34
56
Schwächstes Wachstum der Eurozone im Dezember seit über...
06.1.19 09:45
57
PwC Prognose: Indien überholt 2019 britische Volkswirts...
08.1.19 15:18
58
Europas gesunder Abschwung
09.1.19 10:06
59
Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten
09.1.19 10:23
60
China peilt heuer noch weniger Wachstum an
12.1.19 18:22
61
Arbeitslosenquote im Euroraum bei 7,9% 
13.1.19 09:44
62
Chinas Handel auf Rekordniveau
14.1.19 09:10
63
Merkel's Party Wants Tax Cuts to Fend Off German Slowdo...
14.1.19 10:48
64
Außenhandel: Weniger Überschuss in der EU-Leistungsbila...
14.1.19 20:50
65
RE: Außenhandel: Weniger Überschuss in der EU-Leistungs...
15.1.19 07:20
66
      RE: Außenhandel: Weniger Überschuss in der EU-Leistungs...
15.1.19 08:42
67
Impact of China’s tax-cut stimulus is estimated at US$3...
15.1.19 09:10
68
German Economy Grows Least in Five Years Amid Industry ...
15.1.19 10:34
69
Germany Dodges Recession With ‘Slight’ Growth in Fourth...
15.1.19 15:33
70
IMF Sees Weakest World Growth in Three Years as Europe ...
21.1.19 15:17
71
China plant höhere Staatsausgaben im Kampf gegen Konjun...
23.1.19 09:38
72
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen leicht an 
23.1.19 10:17
73
RE: Konjunktur - Wasserstandsmeldungen
24.1.19 21:19
74
ifo Geschäftsklimaindex fällt
25.1.19 12:17
75
Trump announces deal to reopen federal government throu...
25.1.19 22:45
76
RE: Trump announces deal to reopen federal government t...
26.1.19 11:58
77
      RE: Trump announces deal to reopen federal government t...
26.1.19 12:05
78
Wachstum der deutschen Wirtschaft bleibt auch zum Jahre...
27.1.19 10:20
79
Annähernde Stagnation des Eurozone-Wirtschaftswachstums...
27.1.19 10:51
80
Draghi Doesn't See Need for More Stimulus to Combat Gro...
28.1.19 17:09
81
Österreichs Wirtschaft wächst im 2. Halbjahr mit vermin...
30.1.19 14:51
82
Deutsche Regierung halbiert Wachstumsprognose
31.1.19 09:27
83
Italy Falls Into Recession as Output Shrinks
31.1.19 12:02
84
China peitscht für Handelsdeal mit USA neues Gesetz dur...
01.2.19 09:37
85
U.S. Payrolls Rise 304,000 While Wage Gains Cool Amid S...
01.2.19 14:55
86
Goldman Sachs sieht keine Rezession in Deutschland - Bö...
03.2.19 17:24
87
BIP im Euroraum um 0,2% und in der EU28 um 0,3% gestieg...
04.2.19 05:52
88
Deutsche Industrie: EMI rutscht ins Minus wegen starker...
04.2.19 06:11
89
Eurozone-Industrie nähert sich zu Jahresbeginn der Stag...
04.2.19 07:42
90
      Verstärkter Exportrückgang sorgt im Januar für weitere ...
04.2.19 08:04
91
ifo Wirtschaftsklima Euroraum bricht ein
04.2.19 11:59
92
US defying gravity
04.2.19 12:46
93
Auftragseingänge in der deutschen Industrie stark und s...
06.2.19 10:16
94
EU CUTS 2019 EURO-AREA GROWTH FORECAST TO 1.3% FROM 1.9...
07.2.19 13:21
95
Die Party in Europa ist vorbei
07.2.19 19:06
96
Finanzkrise - Wachstumseinbruch bisher nicht aufgeholt 
07.2.19 18:04
97
Deutschland: Servicesektor mit höherer Geschäftstätigke...
10.2.19 09:59
98
Wirtschaftswachstum der Eurozone schwächt sich im Janua...
10.2.19 10:25
99
WIFO: Konjunkturabschwung in Österreich noch verhalten
11.2.19 11:59
100
ifo Weltwirtschaftsklima erfährt abermaligen Rückschlag
11.2.19 12:48
101
Weltwirtschaft steigt auf die Bremse
11.2.19 12:39
102
Deutsche Wirtschaft schrammt an Rezession vorbei
14.2.19 08:50
103
China und USA setzen Handelsgespräche fort
15.2.19 08:50
104
Xi Hails Important Progress, Says Trade Talks to Resume...
15.2.19 12:56
105
BIP im Euroraum um 0,2% und Erwerbstätigkeit um 0,3% ge...
18.2.19 05:44
106
Trotz globalen Gegenwindes nur moderate Konjunkturabküh...
21.2.19 05:48
107
IWF wird deutsche Konjunkturprognose wohl nochmals senk...
21.2.19 15:13
108
Deutsche Wirtschaft im Februar: Aufschwung im Servicese...
25.2.19 05:57
109
Geschäftseinbußen in der Industrie sorgen im Februar fü...
25.2.19 06:20
110
ifo Exporterwartungen leicht gestiegen 
26.2.19 06:18
111
ifo Geschäftsklimaindex fällt
26.2.19 06:34
112
Österreichs Wirtschaft 2018 real um 2,7 Prozent gewachs...
28.2.19 15:20
113
Goldman: Weltwirtschaft hat wohl Talsohle bereits errei...
28.2.19 15:39
114
US-Wirtschaft mit stärkstem Wachstum seit drei Jahren
28.2.19 20:31
115
Germany Is Slowly Getting on Board the Investment Train
01.3.19 09:04
116
Deutsche Industrie: Einkaufsmanagerindex fällt im Febru...
04.3.19 05:51
117
Industrie der Eurozone verzeichnet im Februar Wachstums...
04.3.19 06:17
118
Arbeitslosenquote im Euroraum bei 7,8% 
04.3.19 07:34
119
China sieht Handelsstreit mit USA im Endspurt
04.3.19 09:03
120
China dämpft Hoffnungen auf schnelle Lösung im Handelss...
05.3.19 09:17
121
Economic activity in the euro area was stronger than ex...
05.3.19 10:25
122
EZB verschiebt Zinswende
07.3.19 21:15
123
Deutsche Industrie startet mit Auftragseinbruch ins Jah...
08.3.19 10:02
124
Chinas Exporte brechen im Februar um mehr als 20 Prozen...
08.3.19 10:18
125
Japans Wirtschaft wächst stärker als gedacht
08.3.19 15:49
126
Deutsche Dienstleister: Geschäftstätigkeit kommt zu Krä...
11.3.19 05:45
127
Eurozone verzeichnete im Februar leichtes Wachstum 
11.3.19 06:09
128
      BIP im Euroraum um 0,2% und Erwerbstätigkeit um 0,3% ge...
11.3.19 07:55
129
WIFO: Zukunftseinschätzung der Industrie stabilisiert s...
11.3.19 10:17
130
Konjunkturmotor Deutschland stottert
11.3.19 15:57
131
Nächstes Institut kappt Wirtschaftsprognose für Deutsch...
13.3.19 18:30
132
ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2019: Deutsche Wirtscha...
14.3.19 16:17
133
Zeichen der Überhitzung: Weinflaschen werden knapp
19.3.19 11:28
134
ZEW Konjunkturerwartungen steigen deutlich an 
19.3.19 16:47
135
German flash manufacturing PMI atrocious!
22.3.19 10:17
136
Deutschland 10Y Rendite 0%
22.3.19 10:18
137
      German 10-Year Yields Drop Below Zero for First Time Si...
22.3.19 11:44
138
      US 3-month/10-year yield curve inverted
22.3.19 19:24
139
Beschleunigte Talfahrt der Industrie dämpft deutsches W...
24.3.19 10:39
140
Eurozone-Wirtschaftswachstum schwächt sich wegen beschl...
24.3.19 10:55
141
Quote der offenen Stellen im Euroraum und in der EU28 b...
25.3.19 05:49
142
ifo Geschäftsklimaindex steigt
25.3.19 11:01
143
RE: ifo Geschäftsklimaindex steigt
25.3.19 14:26
144
      RE: ifo Geschäftsklimaindex steigt
25.3.19 17:48
145
Abermals rückläufiger Auftragseingang sorgt in der Indu...
28.3.19 12:31
146
WIFO – Prognose für 2019 und 2020: Stabilisierung der K...
29.3.19 12:28
147
China's Factory Rebound Heralds Improvement in Global O...
31.3.19 13:18
148
China ist wichtiger als Europa
01.4.19 09:52
149
"Große Unsicherheit": WTO revidiert Wachstumsprognose
02.4.19 22:12
150
Österreichs Außenhandel erreichte 2018 Rekordwerte 
03.4.19 07:44
151
Ende des deutschen Konjunkturbooms
04.4.19 17:12
152
Größter Auftragseinbruch seit zwei Jahren für deutsche ...
04.4.19 21:42
153
      RE: Größter Auftragseinbruch seit zwei Jahren für deuts...
04.4.19 23:26
154
      RE: Größter Auftragseinbruch seit zwei Jahren für deuts...gut analysiert
04.4.19 23:57
155
Deutsche Industrie: Beschleunigter Rückgang der Neuauft...
08.4.19 06:06
156
Stärkste Wachstumseinbußen in der Eurozone-Industrie im...
08.4.19 06:35
157
       Deutsche Dienstleister: Geschäftstätigkeit klettert in...
08.4.19 08:10
158
      Schrumpfender Industriesektor bremst Eurozone-Wirtschaf...
08.4.19 08:19
159
US-Regierung: Noch erhebliche Arbeit zur Lösung des Han...
08.4.19 10:14
160
RE: US-Regierung: Noch erhebliche Arbeit zur Lösung des...
08.4.19 10:57
161
Deutsche Exporte fallen
08.4.19 21:43
162
IWF: Weltwirtschaft kommt wieder in die Gänge
09.4.19 15:51
163
EU-Staaten ebnen Weg für Handelsgespräche mit den USA
12.4.19 08:46
164
RE: EU-Staaten ebnen Weg für Handelsgespräche mit den U...
12.4.19 08:54
165
      RE: EU-Staaten ebnen Weg für Handelsgespräche mit den U...
13.4.19 13:08
166
      RE: EU-Staaten ebnen Weg für Handelsgespräche mit den U...
13.4.19 15:45
167
Deutsche Bundesregierung halbiert Wachstumsprognose
12.4.19 09:59
168
China: Der Drache zeigt Stärke im Handelskrieg mit den ...
12.4.19 22:40
169
RE: China: Der Drache zeigt Stärke im Handelskrieg mit ...
13.4.19 13:03
170
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen erneut
16.4.19 12:46
171
Chinas Wirtschaft wächst überraschend schnell
17.4.19 10:39
172
Industrie: Keine Rezession in Österreich
18.4.19 12:07
173
Deutschland: Kräftige Expansion im Servicesektor macht ...
19.4.19 05:54
174
Eurozone-Wirtschaftswachstum verlangsamt sich zu Beginn...
19.4.19 06:06
175
ifo Geschäftsklimaindex sinkt
24.4.19 20:25
176
Bank Austria: Aufschwung zu Ende - Industrierezession d...
26.4.19 11:21
177
U.S. Growth of 3.2% Tops Forecasts on Trade, Inventory ...
26.4.19 14:34
178
German Joblessness Falls in Sign of Confidence in Growt...
30.4.19 11:08
179
WIFO – Konjunkturabkühlung setzte sich zum Jahresauftak...
30.4.19 11:48
180
Arbeitslosigkeit in EU und Eurozone weiter auf Rekordti...
30.4.19 22:15
181
Deutsche Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand seit 19...
01.5.19 11:18
182
Arbeitslosigkeit in den USA am niedrigsten Stand seit 5...
03.5.19 21:38
183
China-USA Handelskrieg läuft in seine Endrunde ein
04.5.19 18:04
184
RE: China-USA Handelskrieg läuft in seine Endrunde ein
05.5.19 20:22
185
      a tactical move to get a better deal?
06.5.19 11:10
186
Deutsche Industrie: Einkaufsmanagerindex bleibt auch im...
05.5.19 15:29
187
Eurozone-Industrie bleibt im April auf Schrumpfkurs
05.5.19 15:46
188
BIP im Euroraum um 0,4% und in der EU28 um 0,5% gestieg...
06.5.19 08:36
189
Arbeitslosenquote im Euroraum bei 7,7%
06.5.19 09:03
190
Trump-Regierung droht China: Zölle "ab Freitag", sofern...
07.5.19 08:10
191
USA beklagen "substanzielle" Rückentwicklung bei Verhan...
07.5.19 08:25
192
EU-Wachstumsprognose für Österreich, Eurozone und EU le...
08.5.19 07:05
193
Trump lässt Hintertür im Handelsstreit mit China offen
08.5.19 17:03
194
RE: Trump lässt Hintertür im Handelsstreit mit China of...
08.5.19 17:08
195
Weltwirtschaftsklima: "Erwartungen deutlich aufgehellt"
08.5.19 20:49
196
ifo Weltwirtschaftsklima leicht erholt 
09.5.19 07:35
197
Deutschland: Dienstleistungssektor startet solide ins z...
10.5.19 05:54
198
Schwächephase der Eurozone setzt sich April fort 
10.5.19 06:10
199
Neue US-Zölle gegen China in Kraft
10.5.19 08:49
200
RE: Neue US-Zölle gegen China in Kraft
10.5.19 11:39
201
      The U.S. and China May Not Want a Deal After All
10.5.19 12:35
202
WIFO: Konjunktur zwischen Abkühlung und Stabilisierung
10.5.19 11:25
203
China kündigt Zölle auf US-Produkte an
13.5.19 19:46
204
Trump verbreitet Zuversicht im Zollstreit mit China
14.5.19 08:34
205
Deutschland:
15.5.19 10:06
206
Wirtschaft in der EU wächst zu Jahresbeginn um 0,5 Proz...
15.5.19 21:11
207
Firing ‘On All Pistons,’ Israel Booms at Fastest Pace S...
16.5.19 17:38
208
Japans Wirtschaft wächst überraschend
20.5.19 08:07
209
RE: Japans Wirtschaft wächst überraschend
20.5.19 12:11
210
      RE: Japans Wirtschaft wächst überraschend
20.5.19 12:34
211
      RE: Japans Wirtschaft wächst überraschend
20.5.19 12:59
212
Bank Austria: Konjunktur kühlt sich weiter ab
21.5.19 09:17
213
Robuste Inlandsnachfrage verhindert stärkere Wachstumsa...
21.5.19 15:28
214
OECD senkt BIP-Ausblick für Österreich
21.5.19 22:16
215
Langzeit CEOs bringen höhere Renditen
22.5.19 11:21
216
ifo Geschäftsklimaindex sinkt
24.5.19 11:15
217
Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Mai erneut nur ...
26.5.19 11:13
218
Gedämpftes Wirtschaftswachstum in der Eurozone angesich...
26.5.19 12:09
219
U.S. Growth Revised Lower by Less Than Expected to 3.1%
30.5.19 22:23
220
Chinas Industrie schrumpft
31.5.19 06:43
221
WIFO: Wirtschaft wuchs im I. Quartal 2019 um 0,4% – Sta...
31.5.19 07:48
222
China will am Freitag Zölle auf US-Waren anheben
31.5.19 08:36
223
Erster Produktionsrückgang seit 2015 sorgt im Mai für b...
02.6.19 10:49
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Außenhandel: Mexiko reicht Trump die Hand
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Arbeitsmarkt im Mai: Rückgang der Arbeitslosigkeit um –...
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Zölle lassen Weltwirtschaft wanken
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Nationalbank erwartet schwächeres Wirtschaftswachstum
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U.S. Payrolls Rise 75,000, Missing Forecasts as Wage Ga...
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RE: U.S. Payrolls Rise 75,000, Missing Forecasts as Wag...
07.6.19 16:39
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"Desaster": Deutsche Produktion fällt so stark wie zule...
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Doch keine US-Strafzölle gegen Mexiko
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Deutsche Baubranche im Mai mit schwächsten Zuwächsen se...
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BIP im Euroraum um 0,4% und Erwerbstätigkeit um 0,3% ge...
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WIFO: Robuste Binnenwirtschaft stützt die Konjunktur in...
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Deutschland: "Eine Rezession steht damit unmittelbar vo...
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Starker Rückgang der ZEW-Konjunkturerwartungen
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Deutsche Wirtschaft im Juni: Anhaltend moderates Wachst...
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Eurozone im Juni: Flash-PMI klettert zwar auf 7-Monatsh...
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USA und China vereinbaren Burgfrieden im Handelsstreit
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WIFO – Prognose für 2019 und 2020: Abschwächung der Wel...
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Beschleunigte Talfahrt der Industrie Österreichs im Jun...
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Die Wirtschaft kühlt weiter ab
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Hoffnung für China und USA im Handelsstreit
29.6.19 17:17
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RE: Arbeitsmarkt noch gut
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Morgan Stanley Cuts Global Growth Outlook Even Amid Tra...
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Auftragsschwund in US-Industrie setzte sich im Mai fort
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Industrieproduktion im Euroraum um 0,9% gestiegen 
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ZEW-Konjunkturerwartungen verharren auf niedrigem Nivea...
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ifo Geschäftsklimaindex fällt
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Deutschland schrumpft
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Wirtschaftswachstum im Euroraum verlangsamt sich
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Euroraum: BIP und Erwerbstätigkeit beide um 0,2% gestie...
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Japans Exporte sanken im Juli weniger als erwartet
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USA haben laut Trump bei EU-Handelsgesprächen „alle Trü...
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EZB lotet ganzes Paket von Lockerungsschritten aus
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Niederlande planen offenbar milliardenschwere Konjunktu...
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RE: Niederlande planen offenbar milliardenschwere Konju...
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China Hits Back at U.S. With Tariffs on $75 Billion of ...
23.8.19 14:36
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Fed-Chef Powell sieht die US-Wirtschaft in guter Positi...
23.8.19 21:45
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Vorsichtiges Öffnen der Schleusen
23.8.19 21:47
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Deutsche Wirtschaft schrumpft erstmals seit 2015

Die Ursache für den Rückgang von 0,2 Prozent im dritten Quartal dürfte die Flaute in der Autoindustrie sein Wiesbaden/Berlin – Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal erstmals seit dreieinhalb Jahren geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel von Juli bis September um 0,2 Prozent zum vorangegangenen Vierteljahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in einer Schätzung mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 0,1 Prozent gerechnet. Das ist das erste Minus seit Anfang 2015. Noch im zweiten Quartal hatte Europas größte Volkswirtschaft um kräftige 0,5 Prozent zugelegt..

derstandard.at/2000091293610/Deutsche-Wirtschaft-schrumpft-erstmals-seit-2015

  

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Konjunktur: Ein Warnsignal aus Deutschland
Erstmals seit dreieinhalb Jahren ist die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft. Das liegt nicht nur an der missglückten Umstellung auf neue Abgastests.

...

Viele Hersteller drosselten ihre Produktion. Im Juli und August lieferte sich die Branche noch Rabattschlachten, um die Lager von Modellen nach altem Standard zu räumen. Damit brachen zuerst die Gewinne ein, im September dann die Absatzzahlen. Unterm Strich kam ein dickes Minus heraus – das sich jetzt langsam ausgleicht, weil die Gesamtnachfrage nach Autos ja kaum zurückgegangen ist.

Aber ist das alles? Autos und Zubehör machen gut vier Prozent der deutschen Wertschöpfung aus. Wie stark der Einbruch in der Branche und ihrem Umfeld war, lässt sich nur abschätzen, weil nicht alle Zahlen vorliegen. Im Mittel rechnet man mit einem Minus von sieben Prozent. Damit hätte die Zulassungsmisere rund drei Zehntelpunkte an Wirtschaftsleistung gekostet. Und das heißt: Auch ohne diese Panne wäre die deutsche Wirtschaft kaum gewachsen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5530038/Konjunktur_Ein-Warnsignal-aus-Deu tschland

  

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Konjunkturstimmung wird schlechter - Experten sehen keinen Einbruch
UniCredit Bank Austria: Konjunkturmotor in Österreich läuft zur Zeit noch rund - Exportumfeld belastet - 2019 nach vier Jahren erstmals wieder unter 2 Prozent Wachstum

In Österreich leidet die Konjunkturstimmung bereits unter einer Verschlechterung des Exportumfelds. Das spürt die Industrie, deren Geschäftseinschätzung im Oktober auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr gefallen ist. Trotz zunehmender Unsicherheiten zeichnet sich für die kommenden Monate aber kein wirtschaftlicher Einbruch ab, betont der Chefökonom der Bank Austria, Stefan Bruckbauer.

Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator ist im Oktober auf 3,5 Prozent gesunken, übertreffe aber weiter den langjährigen Schnitt. Das zeige, dass der heimische Konjunkturmotor noch rund und mit hoher Drehzahl laufe.

Der Höhepunkt des laufenden Konjunkturzyklus sei jetzt aber überschritten. Dennoch liege die Wirtschaftsdynamik in den Augen der Bank-Ökonomen in Österreich weiter über dem Potenzialwachstum, das sie auf rund 1,7 Prozent taxieren. In den einzelnen Wirtschaftsbereichen ist die Stimmung freilich sehr unterschiedlich: Einer ungebrochenen Hochform der Bauwirtschaft und dem erneuten Anstieg im Dienstleistungssektor stand im Oktober ein Rückgang in der Industrie gegenüber.

Nach dem sehr starken Anstieg des österreichischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) Anfang 2018 war in den folgenden zwei Quartalen die Wirtschaftsdynamik klar schwächer. Vor allem wegen des nachlassenden Rückenwinds durch den globalen Handel. Zwar habe sich die protektionistische Handelspolitik der USA für Österreich bisher nur in Zöllen auf einige wenige Produkte niedergeschlagen. Doch die Verunsicherung und Sorge um eine Eskalation der Handelsspannungen zwischen den USA und China haben die globale Nachfrage zu beeinträchtigen begonnen. Das habe auch in Österreich eine nachlassende Exportdynamik verursacht, schreibt die Bank. Das schwächere Abschneiden der heimischen Wirtschaft in den beiden vergangenen Quartalen war allerdings auch auf - zwischenzeitliche - Produktions- und Auslieferprobleme der internationalen Autoindustrie in Zusammenhang mit neuen Abgastests zurückzuführen. Das spürten die heimischen Zulieferer.

Für das Schlussquartal 2018 wird von den Ökonomen nun sogar eine leichte Wachstumsbelebung im Vergleich zu den beiden Vorquartalen erwartet. "Zum Jahresende erwarten wir wieder etwas mehr Rückenwind für die österreichische Wirtschaft als im Frühjahr und im Sommer. Mit einem BIP-Anstieg um 0,5 Prozent zum Vorquartal wird sich im Jahresvergleich ein Plus um mehr als 2 Prozent ergeben", schätzt Bruckbauer. "Für das Gesamtjahr 2018 gehen wir damit von einem Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent aus." Damit werde das Wirtschaftswachstum 2018 über dem kürzlich revidierten Wert von 2,6 Prozent aus 2017 liegen und den Höhepunkt des laufenden Konjunkturzyklus markieren.

2019 wird das Wirtschaftswachstum nach vier Jahren erstmals wieder unter 2 Prozent gesehen. Etwas schwächer als bisher fällt die Unterstützung durch die Inlandsnachfrage aus. Die Bank Austria rechnet mit 1,9 Prozent. Zugleich räumte sie ein, dass der Rückgang des Jahreswachstums gegenüber 2018 durch einen statistischen Effekt, den sogenannten statistischen Überhang, überzeichnet sein werde. Tatsächlich werde die österreichische Wirtschaft die derzeitige Wachstumsdynamik im Quartalsvergleich fast unverändert beibehalten, vermutet die Bank.

  

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BIP im Euroraum um 0,2% und in der EU28 um 0,3% gestiegen
+1,7% bzw. +1,9% im Vergleich zum dritten Quartal 2017

Im Vergleich zum Vorquartal stieg das saisonbereinigte BIP im dritten Quartal 2018 im Euroraum (ER19) um 0,2% und in der EU28 um 0,3%. Dies geht aus einer Schnellschätzung hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht wird. Im zweiten Quartal 2018 war das BIP im Euroraum um 0,4% und in der EU28 um 0,5% gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im dritten Quartal 2018 im Euroraum um 1,7% und in der EU28 um 1,9% gestiegen, nach +2,2% bzw. +2,1% im Vorquartal.

Im Verlauf des dritten Quartals 2018 stieg das BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 0,9% (nach +1,0% im zweiten Quartal 2018). Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg das BIP um 3,0% (nach +2,9% im Vorquartal).

  

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Erwerbstätigkeit sowohl im Euroraum als auch in der EU28 um 0,2% gestiegen
+1,3% bzw. +1,2% gegenüber dem dritten Quartal 2017

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorquartal sowohl im Euroraum (ER19) als auch in der EU28 um 0,2%. Dies geht aus einer von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten Schnellschätzung hervor. Im zweiten Quartal 2018 hatte die Erwerbstätigkeit sowohl im Euroraum (ER19) als auch in der EU28 um 0,4% zugenommen. Diese Zahlen sind saisonbereinigt.

Gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres stieg die Erwerbstätigkeit im dritten Quartal 2018 im Euroraum um 1,3% und in der EU28 um 1,2% (nach +1,5% bzw. 1,4% im zweiten Quartal 2018). Diese Daten zur Erwerbstätigkeit vermitteln ein Bild des Arbeitseinsatzes, das mit den Entstehungs- und Verteilungsrechnungen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen in Einklang steht.

  

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Nur 3,5%(!)

OECD: Höhepunkt des globalen Wirtschaftswachstums überschritten

Die Industriestaaten-Organisation OECD erwartet ein nachlassendes Wachstum der Weltwirtschaft. Zu Österreich wird angemerkt: Die Steuerbelastung der Erwerbseinkommen bleibt in Relation zu vergleichbaren Ländern hoch.

Die globale Wirtschaftsleistung werde in den beiden kommenden Jahren nur noch um 3,5 Prozent zulegen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturausblick. Im zu Ende gehenden Jahr soll es noch zu 3,7 Prozent reichen. Im Frühsommer war sie von jeweils 3,7 Prozent für 2018 und 2019 ausgegangen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5533729/OECD_Hoehepunkt-des-globalen-Wirt schaftswachstums-ueberschritten

  

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When it comes to the weakness of third quarter GDP in the euro area (0.2% on quarter) it is important to recognize that this owed much to net trade, as opposed to a real loss of momentum in the domestic recovery. German GDP may have printed -0.2% on the quarter, but investment in both machinery and equipment, and construction, rose, boosting imports. Consumer durable expenditure for the countries that have reported a breakdown was again strong (1.9% on the quarter, 4.4% year-on-year). And, gross value added of professional and scientific services, information and communication, real estate, finance and insurance, arts and entrainment was again robust for the countries with a breakdown (France, Spain, the Netherlands and Austria; 0.7% on the quarter, 2.5% year-on-year). And, in a world of very low interest rates and an economy operating close to, or at, full capacity, construction costs in Germany (which are likely to get a further boost from Brexit) continue to pick-up momentum.

  

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Deutsche Wirtschaft schrumpft erstmals seit dreieinhalb Jahren

Der Dieselskandal bremste die Autobranche. Die Probleme mit der Umstellung auf den neuen Prüfzyklus lösten einen Zulassungsstau aus. Die Prognose von 1,8 Prozent scheint kaum noch erreichbar.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5534827/Deutsche-Wirtschaft-schrumpft-ers tmals-seit-dreieinhalb-Jahren

  

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KfW-Konjunkturkompass Deutschland: Mehr als Potenzialwachstum ist nicht drin 

Nach einer herben Enttäuschung mit einer sogar leicht negativen Wachstumsrate von -0,2% im dritten Quartal erwartet KfW Research, dass sich die deutsche Wirtschaft zum Jahresende kurzfristig kräftig erholt. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt dürfte im vierten Quartal um starke 0,8% zulegen. Doch selbst mit solch einem Jahresendspurt wird das Realwachstum im Gesamtjahr 2018 nicht über die Potenzialrate hinauskommen: KfW Research revidiert seine Konjunkturprognose für 2018 auf 1,6% nach unten (Vorprognose: 1,8%). Auch im kommenden Jahr dürfte Deutschland in etwa im Tempo seiner Produktionsmöglichkeiten wachsen, KW Research bestätigt die Vorprognose von 1,6% für 2019. 

Der unerwartete Rückschlag für die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal ist zu einem erheblichen Teil auf Produktionsdrosselungen in der Autoindustrie zurückzuführen; von Juli bis September war die Autoproduktion um 7,4% geringer als im Vorquartal. Dahinter dürften im Wesentlichen die Probleme bei der Zertifizierung der Fahrzeuge nach dem neuen EU-weit gültigen Abgasteststandard WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) stehen. Diese haben nicht nur die Produktion von Kraftfahrzeugen selbst belastet, sondern auch den privaten Verbrauch und die Exporte, denn innerhalb der EU dürften ab September nur noch nach WLTP zertifizierte Neufahrzeuge verkauft werden. Selbst die Investitionen haben dadurch wohl einen Dämpfer erhalten, da der Erwerb von Fahrzeugen durch Unternehmen zu den Ausrüstungsinvestitionen zählt. Dass im dritten Quartal die Investitionen nicht nur in Bauten sondern - trotz dieser Belastung - auch in Ausrüstungen zulegen konnten, spricht für weiter vorhandenes Grundvertrauen in die Zukunft. 

"Die Schrumpfung der deutschen Wirtschaft im Sommer wird ein Ausrutscher bleiben. Das legt nicht nur die Zunahme bei den Investitionen nahe, sondern auch der relativ starke Zuwachs der Importe, der auf eine anhaltend kräftige Grunddynamik der Binnennachfrage schließen lässt", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. "Im Schlussquartal dürfte es einen deutlichen Rückprall geben, darüber hinaus aber keine Rückkehr zu dauerhaft hohen Quartalswachstumsraten. Die zuvor sehr kräftige Konjunktur mit dem Jahr 2017 als Höhepunkt kühlt ab." Die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts werde in diesem und auch im kommenden Jahr mehr oder weniger den gängigen Schätzungen des deutschen Wachstumspotenzials entsprechen. Mehr als 1,6% seien auch 2019 nicht drin. "Für die Überlebenswahrscheinlichkeit des bereits alten deutschen Aufschwungs ist das sogar günstig, denn die Kapazitäten sind nach neun Jahren ununterbrochenen Wachstums bereits recht eng, besonders am Arbeitsmarkt.", so Zeuner. 

Die Prognose unterliegt zahlreichen Abwärtsrisiken. Neben dem US-Protektionismus in seinen verschiedenen Aspekten - Eskalation des Handelsstreits mit China, grundsätzlich weiter im Raum stehende Drohung mit Strafzöllen auf europäische Produkte wie Autos - bereiten vor allem der fiskalische Konfrontationskurs Italiens und der Brexit große Sorgen. Sollten zumindest einige dieser Risiken im kommenden Jahr schlagend werden, würde das deutsche Wachstum 2019 wohl erheblich schlechter ausfallen. 

Der aktuelle KfW-Konjunkturkompass ist abrufbar unter: www.kfw.de/konjunkturkompass

  

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>"Für die Überlebenswahrscheinlichkeit des bereits alten deutschen
>Aufschwungs ist das sogar günstig, denn die Kapazitäten sind nach neun
>Jahren ununterbrochenen Wachstums bereits recht eng, besonders am
>Arbeitsmarkt."

Ungefähr das war auch mein Gedanke, wie ich die Überschrift gesehen habe. Alles was über das Potentialwachstum hinausgeht, wäre ein weiterer Schritt in die Überhitzung, mit allen zwideren Konsequenzen.

  

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Eurozone im November: Schwächstes Wirtschaftswachstum seit knapp vier Jahren 

Die Eurozone verzeichnete im November das schwächste Wirtschaftswachstum seit nahezu vier Jahren. Wie unsere Vorabschätzungen weiter zeigen, wurden das verringerte Plus beim Auftragseingang und die rückläufigen Auslandsbestellungen begleitet von einem sich eintrübenden Geschäftsausblick und weiter steigenden Kosten und Preisen.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion sank binnen Monatsfrist um 0,7 Punkte auf 52,4 – der niedrigste Wert seit Dezember 2014.

Die aktuelle Vorabschätzung beruht auf rund 85% der regulären Umfragerückmeldungen.

Ausschlaggebend für die weitere Abkühlung war das niedrigste Auftragsplus seit Anfang 2015 infolge der zweiten Einbußen beim Exportneugeschäft hintereinander. Industrie und Servicesektor zusammengenommen, fielen die Verluste in dieser Kategorie so hoch aus wie nie seit Beginn der Berechnung dieses neuen Indikators vor vier Jahren, den wir in diesem Monat erstmals veröffentlichen.

Die Industrie war erneut Schlusslicht, hier wurde die Produktion nur noch minimal ausgeweitet. Der entsprechende Index sank auf den tiefsten Wert seit Beginn der Produktionssteigerungen im Juli 2013. Ausschlaggebend hierfür war das zweite Minus beim Auftragseingang und beim Exportneugeschäft in Folge. Die befragten Unternehmen machten dafür die gedämpfte globale Nachfrage, die zunehmende politische und wirtschaftliche Unsicherheit, Handelskonflikte, vor allem aber die miserablen Automobilverkäufe verantwortlich.

Im Vergleich zur Industrie hielt sich der Servicesektor wacker, hier profitierten die Firmen eigenen Angaben zufolge von der guten Lage am Arbeitsmarkt und steigenden Konsumausgaben in einigen Ländern. Allerdings ging die Abkühlung auch an den Dienstleistern nicht spurlos vorüber, wie das schwächste Geschäftswachstum seit über zwei Jahren zeigt. Überdies wies der Auftragseingang das niedrigste Plus seit 25 Monaten aus, weil die Exportbestellungen so stark zurückgingen wie zuletzt vor knapp zwei Jahren. Folglich nahmen auch die Auftragsbestände nur noch minimal und mit der niedrigsten Rate seit über zwei Jahren zu – womit es auch kaum noch zu Kapazitätsengpässen kam.

Der Stellenaufbau verlangsamte sich in beiden Sektoren und fiel vor dem Hintergrund der nachlassenden Nachfrage und des eingetrübten Geschäftsausblicks insgesamt so schwach aus wie zuletzt vor 22 Monaten. Der Index Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sank sogar auf den tiefsten Wert seit vier Jahren.

Der Preisdruck blieb hingegen stark. Trotz leichter Abschwächung stiegen die Einkaufspreise etwas stärker als im bisherigen Jahresdurchschnitt, was vor allem auf die Verteuerung von Energie und Rohstoffen sowie die höheren Lohnkosten zurückgeführt wurde. Während der Preisdruck in der Industrie nachließ, beschleunigte sich der Anstieg der Einkaufspreise im Servicesektor und fiel so stark aus wie selten zuvor in den zurückliegenden sieben Jahren.

Die Verkaufspreise wurden mit der selben Rate wie im Oktober angehoben, da die Unternehmen die gestiegenen Einkaufspreise an ihre Kunden weitergaben. Der scharfe Wettbewerb begrenzte allerdings die Preismacht der Unternehmen, insbesondere in der Industrie, wo die Verkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit einem Jahr angehoben wurden. Im Servicesektor wurden die Angebotspreise hingegen genauso stark erhöht wie im Oktober, hier notiert der entsprechende Index nach wie vor auf einem der höchsten Werte seit der Finanzkrise.

Auf Länderebene blieb Deutschland das Sorgenkind Nummer 1, hier wurde das schwächste Wirtschaftswachstum seit knapp vier Jahren verzeichnet. Der Index Industrieproduktion sank auf den tiefsten Wert seit April 2013 und wies damit annähernde Stagnation aus. Der Servicesektor schlug sich zwar wacker, doch auch hier verlangsamte sich das Geschäftswachstum auf ein 6-Monatstief.

Frankreich schnitt zum zweiten Mal hintereinander besser ab als Deutschland, allerdings verlor die Wirtschaft minimal an Dynamik und verzeichnete die zweitniedrigste Wachstumsrate seit Dezember 2016. Die Industrieproduktion sank zum zweiten Mal in Folge, während das Geschäftswachstum im Servicesektor trotz leichter Abschwächung robust blieb.

Ausgesprochen mau war das Wirtschaftswachstum in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern der Eurozone, hier sank die Rate auf den tiefsten Wert seit November 2013. Beide Sektoren verloren an Dynamik und vermeldeten nur mäßiges Wachstum.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-EMI:

„Dass die Eurozone im November das schwächste Wirtschaftswachstum seit vier Jahren verzeichnete zeigt einmal mehr, dass wir uns auf einen enttäuschenden Jahresausklang einstellen müssen.

Besonders ausgeprägt ist die Schwäche nach wie vor im Industriesektor, der nicht nur wegen der miserablen Entwicklung bei den Exporten schwer angeschlagen ist. Erheblich zu schaffen machen ihm auch die überaus enttäuschenden Automobilverkäufe. 

Wie die Umfrage weiter zeigt, wird jetzt auch der Servicesektor in immer größerem Ausmaß vom Abwärtstrend erfasst. Hier schwächte sich die Nachfrage seitens der Verbraucher und der Unternehmen vor dem Hintergrund der zunehmenden politischen Unsicherheit, der angespannten Finanzen und den gestiegenen Preisen ab.

Alles in allem deuten unsere Vorabschätzungen darauf hin, dass die Schwäche im dritten Quartal 2018 kein kleiner Ausrutscher war, sondern dass der zugrundeliegende Trend tatsächlich ein nachlassendes Wirtschaftswachstum ist. Die bisherigen PMI-Daten für Q4 deuten auf ein BIPWachstum von 0.3% hin, wobei Zukunftsindikatoren wie Auftragseingang und Geschäftsaussichten beunruhigend schwach ausgefallen sind.

Obwohl die hohen Preisindizes für die EZB Anzeichen eines verstärkten Inflationsdrucks sein sollten, dürften die enttäuschenden Wachstumsdaten die Sorgen dahingehend verstärken, das sich der Ausblick zunehmend verdüstert.” 

  

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ifo Geschäftsklimaindex sinkt 

Die Stimmung unter den deutschen Firmenchefs sinkt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 102,0 Punkte gefallen, nach 102,9 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Oktober. Dies ist der dritte Rückgang in Folge. Die Unternehmen schätzten die aktuelle Lage schlechter ein, wenn auch ausgehend von einem noch hohen Niveau. Ihre Erwartungen trübten sich ebenfalls ein. Dies deutet zusammen mit anderen Indikatoren auf ein Wirtschaftswachstum von allenfalls 0,3 Prozent im vierten Quartal hin. Die deutsche Konjunktur kühlt ab.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Klima erneut verschlechtert. Treiber dieser Entwicklung waren merklich weniger gute Lagebeurteilungen. Auch die Erwartungen wurden zurückgenommen. Nur noch wenige Industriefirmen erwarten eine Verbesserung in den kommenden sechs Monaten. Die Preise sollen dennoch verstärkt angehoben werden. 

Im Dienstleistungssektor ist der Index gesunken. Dies war auf weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Lageurteile wurden hingegen wieder leicht nach oben korrigiert.

Auch im Handel fiel der Index. Beide Klimakomponenten gaben im Vergleich zum Vormonat nach. In den Handelssparten verlief die Entwicklung unterschiedlich. Während sich im Einzelhandel das Geschäftsklima deutlich verbesserte, verschlechterte es sich im Großhandel.

Das Bauhauptgewerbe konnte seine Rekordjagd nicht fortsetzen. Nach zuletzt vier Anstiegen in Folge sank der Index erstmals wieder merklich. Dies war auf deutlich weniger optimistische Geschäftserwartungen zurückzuführen. Auch die Geschäftslage wurde nach unten korrigiert. 

  

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The Treasury yield curve just inverted, sounding the alarm for recession

-year Treasury note fell below the yield on the 3-year note, meaning that investors were being paid more to hold U.S. government debt maturing in three years than comparable bonds maturing in five years. It’s not the major curve inversion that investors watch for — the 2-year note holding a higher yield than the 10-year note, which has preceded every U.S. recession since World War II — but it portends that the market is headed in that direction, analysts told Yahoo Finance.

https://finance.yahoo.com/news/treasury-yield-curve-just-inverted-sounding-alarm-recessio n-194921816.html

  

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Deutsche Industrie erhält erneut mehr Aufträge

Die deutsche Industrie hat im Oktober den dritten Monat in Folge einen Auftragszuwachs verbuchen können. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag betrug die Steigerung 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten dagegen einen Rückgang um 0,4 Prozent erwartet. Der Anstieg vom September wurde nach neuen Daten von 0,3 auf 0,1 Prozent korrigiert.

  

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>>bald unter 11.000
>
>
>Schon passiert. Im Moment hat der Markt sein Mojo verloren.
>
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Der Ausgang der Brexit-Parlamentsabstimmung am Dienstag könnte die Kurse nochmal etwas drücken. Ich halte jedenfalls schon etwas Cash bereit, bevorzugt für Dividendentitel.

  

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>>>bald unter 11.000
>>
>>
>>Schon passiert. Im Moment hat der Markt sein Mojo
>verloren.
>>
>>
>
>Der Ausgang der Brexit-Parlamentsabstimmung am Dienstag könnte
>die Kurse nochmal etwas drücken. Ich halte jedenfalls schon
>etwas Cash bereit, bevorzugt für Dividendentitel.

May will jetzt den Nordirland-Backstop-Vertrag nachverhandeln. Nur blöd, dass das die EU sowie Irland nicht wollen.

Mein Schlachtplan für diese Woche steht jedenfalls, ich plane Käufe bei Agrana, Raiffeisen, FACC, Lenzing, OMV, ev. auch AT&S (überall 1. Tranche) und Porr (2. Tranche).

  

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Deutsche Exporte steigen im Oktober auf 1105 Milliarden Euro

Die deutschen Exporte sind im Oktober kräftig gestiegen. Sie nahmen im Vorjahresvergleich um 8,5 Prozent auf 117,2 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Importe stiegen sogar um 11,3 Prozent im Vergleich zum Oktober 2017 und erreichten den Wert von 98,9 Milliarden Euro.

Der Außenhandelsüberschuss lag damit bei 18,3 Milliarden Euro, 800 Millionen Euro weniger als im Oktober vor einem Jahr.

https://kurier.at/wirtschaft/deutsche-exporte-steigen-im-oktober-auf-1105-milliarden-euro /400349125

  

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Eurozone-Industrie im November: Schwächstes Wachstum seit August 2016 

Der Eurozone-Industriesektor hat im November weiter an Fahrt verloren. Dies zeigt der finale IHS Markit Eurozone Einkaufsmanager Index (PMI), der binnen Monatsfrist um 0.2 Punkte auf 51,8 nachgab – der tiefste Wert seit August 2016.

Immerhin hielt sich der Index den 65. Monat in Folge über der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird.

Bergab ging es im Berichtsmonat allerdings nur im Investitionsgüterbereich, wo nicht nur Produktion und Auftragseingang rückläufig waren. Auch beim Exportneugeschäft schlug hier zum dritten Mal hintereinander ein Minus zu Buche, während der Kostendruck hoch blieb. Der Konsum- und Vorleistungsgüterbereich vermeldeten hingegen solides Wachstum.

Die vier wirtschaftlich bedeutendsten Eurozone-Länder schnitten diesmal am schlechtesten ab. In Italien fielen die zweiten Wachstumseinbußen in Folge so hoch aus wie zuletzt vor knapp vier Jahren. Frankreichs Industriesektor stagnierte nahezu, und Deutschland verzeichnete das schwächste Wachstum seit über zweieinhalb Jahren.

Im Gegensatz dazu liefen die Geschäfte in Spanien etwas besser als im Oktober, und auch in Österreich, Griechenland und Irland vermeldeten die Unternehmen beschleunigtes und recht kräftiges Wachstum. Die Niederlande blieb Spitzenreiter, wenngleich das Wachstum hier so schwach ausfiel wie seit über zwei Jahren nicht mehr.

Beim Auftragseingang schlug zum zweiten Mal hintereinander ein leichtes Minus zu Buche. Und auch beim Exportneugeschäft kam es zum zweiten Rückgang in Folge. Rückläufig war der Auftragseingang in Frankreich, Deutschland und Italien.

Mit ein Grund für die nachlassende Nachfrage war die Flaute im Automobilsektor, die auch dafür verantwortlich war, dass die Produktion nur noch geringfügig ausgeweitet wurde. Der entsprechende Produktionsindex sank auf den tiefsten Wert seit knapp fünfeinhalb Jahren.

Infolge des Produktionsüberhangs kam es neben der Abarbeitung der Auftragsbestände auch zum zweiten Mal hintereinander zu einem Aufbau der Fertigwarenlager.

Aufgrund der Auftrags- und Produktionsschwäche verlangsamte sich auch der Stellenaufbau, der so verhalten ausfiel wie zuletzt im September 2016.

Bis auf Frankreich, wo die Beschäftigung erstmals seit über zwei Jahren leicht sank, setzte sich der Jobaufbau in allen übrigen von der Umfrage erfassten Ländern fort.

Trotz leichter Abschwächung blieb der Preisauftrieb stark, vor allem in Deutschland und Österreich. In Italien, Spanien und Griechenland fiel er schwächer aus. Die Verkaufspreise wurden ein weiteres Mal überdurchschnittlich stark angehoben, wenngleich mit der niedrigsten Rate seit 15 Monaten.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist verharrten weitgehend auf dem tiefsten Wert seit knapp sechs Jahren. Belastet wurde die Stimmung von Sorgen über Handelsstreitigkeiten, die zukünftige Entwicklung der Automobilindustrie und die politische Unsicherheit. Deutschland war in dieser Kategorie Schlusslicht, hier blicken die Unternehmen erneut ausgesprochen pessimistisch in die Zukunft.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen Markit Eurozone PMI:

“Die November-PMIs zeigen einmal mehr, dass sich die Talfahrt des Industriesektors beschleunigt hat und die Industrieproduktion im vierten Quartal 2018 zur Wachstumsbremse werden könnte.

Überdies war die Nachfrage in Deutschland, Frankreich und Italien rückläufig, lediglich in Spanien blieb sie halbwegs intakt.

Belastet wird der Ausblick nicht nur von Handelskonflikten und Zöllen, sondern auch von der gestiegenen politischen Unsicherheit. Mit der Folge, dass die Unternehmen in zunehmenden Maße Risiken scheuen und ihre Ausgaben, insbesondere Investitionen, gekürzt haben. Den stärksten Nachfragerückgang vermeldeten im November die Hersteller von Investitionsgütern, wie zum Beispiel Anlagen und Maschinen. Zusätzlich verschärft wurde deren Lage von den anhaltenden Problemen im Automobilsektor.

Die Hoffnungen, dass es sich lediglich um eine kurzfristige Wachstumsdelle handelt, werden konterkariert vom schlechtesten Ausblick auf die Geschäftsentwicklung der kommenden zwölf Monate seit der Staatsschuldenkrise 2012. So wie es aussieht, stellen sich die Unternehmen auf eine anhaltend schwache Nachfrage ein.

Die Umfrage deutet ebenfalls darauf hin, dass die privaten Haushalte ihre Ausgaben kürzen könnten, sollte sich der Stellenaufbau weiter verlangsamen – was wiederum die Abwärtsrisiken verschärft.” 

  

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Eurozone-Wirtschaftswachstum schwächt sich im November weiter ab 

Mit aktuell 52,7 nach 53,1 im Oktober sank der finale IHS Markit Eurozone Composite Index (PMI®) im November auf den tiefsten Wert seit September 2016. Die Vorabschätzung wurde jedoch um 0,3 Punkte übertroffen.

Besonders stark war die Abkühlung in Deutschland, hier legte die Wirtschaftsleistung im Berichtsmonat mit der niedrigsten Rate seit knapp vier Jahren zu.

Zum zweiten Mal hintereinander geschrumpft ist sie in Italien, das in der Index-Rangliste Schlusslicht blieb. Beschleunigt hat sich das Wirtschaftswachstum hingegen in Irland, Frankreich und Spanien, wenngleich der Aufschwung hier deutlich schwächer ausfiel als zum Jahresanfang.

Ungeachtet der Abkühlung verzeichnet die Eurozone nun bereits seit fünfeinhalb Jahren Wachstum. Die Industrieproduktion wurde im November allerdings mit der niedrigsten Rate seit Beginn des Aufschwungs im Juli 2013 ausgeweitet, und der Servicesektor vermeldete das schwächste Geschäftswachstum seit über zwei Jahren.

Ausschlaggebend für die Wachstumsdelle war der niedrigste Auftragszuwachs seit 27 Monaten. Gleichzeitig verlangsamte sich der Stellenaufbau und fiel so schwach aus wie zuletzt Anfang 2017. In Deutschland, Frankreich und Irland wurden per Saldo weniger neue Stellen geschaffen als im Oktober.

Der Jobaufbau stand in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Auftragsbestände. Da die Auftragsbestände in Deutschland und Italien sanken und sich die Zunahme in Frankreich verlangsamte, legten die unerledigten Aufträge auch insgesamt nur noch minimal zu.

Der Anstieg der Einkaufspreise blieb wegen höherer Lohnkosten und der Verteuerung von Energie und Kraftstoffen überdurchschnittlich stark.
Die Verkaufspreise wurden insgesamt mit der niedrigsten Rate seit sechs Monaten angehoben, da die Preismacht der Unternehmen in Italien, Frankreich und Spanien infolge des Wettbewerbsdrucks schwach war.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sanken indes auf den tiefsten Wert seit knapp vier Jahren. Belastet wurde der Ausblick von der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit, vor allem in Handelsfragen.

Servicesektor

Mit aktuell 53,4 nach 53,7 im Oktober sank der finale IHS Markit Eurozone Service-Index auf den tiefsten Wert seit über zwei Jahren.

Auch hier war Deutschland mit der niedrigsten Wachstumsrate seit Mai ausschlaggebend für die Abkühlung. Frankreich vermeldete hingegen robustes Wachstum, und auch in Spanien liefen die Geschäfte der Dienstleister rund. Italien verzeichnete nach den Einbußen im Oktober wieder leichtes Wachstum.

Der Auftragseingang wies zwar das niedrigste Plus seit über zwei Jahren aus, die Auftragsbestände legten dennoch ein weiteres Mal moderat zu. Seit zweieinhalb Jahren stapeln sich die unerledigten Aufträge der Dienstleister nun bereits ununterbrochen.

Trotz des 6-Monatstiefs blieb der Jobaufbau solide. Am meisten neue Stellen geschaffen wurden erneut in Deutschland und Irland, wo folglich auch der Kostendruck wegen gestiegener Lohnausgaben am stärksten ausfiel.

Wegen der Verteuerung von Energie und Kraftstoffen legten die Einkaufspreise ein weiteres Mal deutlich zu, weshalb auch die Angebotspreise erneut angehoben wurden. In Frankreich, Italien und Spanien war die Preismacht der Dienstleister jedoch schwach.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen im November so wenig optimistisch aus wie zuletzt im August 2016. In Deutschland und Frankreich sanken die Erwartungen jeweils auf ein 2-Jahrestief. 

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen Eurozone Composite-PMI:

„Der finale Eurozone Composite PMI fiel zwar etwas höher aus als die Vorabschätzung, er deutet für das vierte Quartal 2018 jedoch lediglich auf ein BIP-Wachstum von circa 0,3% hin – womit die Eurozone weiter in der Wachstumsdelle steckt.
Produktion und Auftragseingang legten jeweils mit der niedrigsten Rate seit über zwei Jahren zu, da die Schwäche des Industriesektors zunehmend auf den Servicesektor übergesprungen ist. Verstärkten Gegenwind liefern der Brexit, die Handelsstreitigkeiten, die Flaute im Automobilsektor sowie die gestiegene politische und wirtschaftliche Unsicherheit. 

Gleichzeitig sanken die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist auf den tiefsten Wert seit 2014, womit die Abwärtsrisiken für 2019 gestiegen sind. Und der Jobaufbau, der trotz nachlassender Nachfrage erstaunlich robust geblieben ist, verliert jetzt ebenfalls an Tempo. Im November wurden per Saldo so wenig neue Stellen geschaffen wie zuletzt vor knapp zwei Jahren.

Am stärksten erwischt hat es Italien, hier schrumpfte die Wirtschaftsleistung im November zum zweiten Mal hintereinander – womit wohl das ganze vierte Quartal verloren ist. Und weil auch Deutschland so langsam gewachsen ist wie zuletzt vor knapp zwei Jahren, stellt sich die Frage, ob sich das BIP-Wachstum in Q4 überhaupt noch großartig berappeln kann. In Frankreich und Spanien sieht die Lage dank der robusten Servicesektoren besser aus.” 

  

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BIP und Erwerbstätigkeit im Euroraum um 0,2% gestiegen
BIP in der EU28 um 0,3% und Erwerbstätigkeit um 0,2% gestiegen

Wachstum des BIP im Euroraum und in der EU28

Im dritten Quartal 2018 stieg das saisonbereinigte BIP gegenüber dem Vorquartal im Euroraum (ER19) um 0,2% und in der EU28 um 0,3%, laut Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im zweiten Quartal 2018 war das BIP im Euroraum um 0,4% und in der EU28 um 0,5% gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im dritten Quartal 2018 im Euroraum um 1,6% und in der EU28 um 1,8% zu, nach +2,2% bzw. +2,1% im Vorquartal.

Im Verlauf des dritten Quartals 2018 stieg das BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 0,9% (nach einem Anstieg um 1,0% im zweiten Quartal 2018). Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich das BIP um 3,0% (nach +2,9% im zweiten Quartal 2018).

  

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WIFO: Produktionsdelle in der Autoindustrie dämpft das Wachstum vor allem in Deutschland
Der Rückstau der Abgastests zog in der deutschen Autoindustrie einen erheblichen Lageraufbau und Produktionsausfälle nach sich. Auch in Österreich verlangsamte sich das Wachstum der Industrieproduktion. Diese Dämpfung ist aber nicht eindeutig auf die Autozulieferindustrie zurückzuführen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbesserte sich im November weiter. Die Verteuerung von Energie dürfte im Oktober ihren Höhepunkt erreicht haben.

Seit September 2018 müssen Pkw für die Zulassung in der EU neue Abgastests durchlaufen, die mehr Zeit in Anspruch nehmen. Deutsche Hersteller hatten sich auf die Umstellung der Zertifizie­rung offenbar unzureichend vorbereitet, im Sommer entstand ein Rückstau. Angesichts des er­heblichen Lageraufbaues wurde die Pkw-Produktion in Deutschland im III. Quartal 2018 gedros­selt. Zwar wurden im August, begünstigt durch hohe Rabatte, noch viele Neuwagen verkauft, danach brach der Absatz aber ein. Insgesamt ging der private Konsum zurück. Auch in Öster­reich kühlte sich die Industriekonjunktur im III. Quartal ab. Mögliche Zuliefereffekte sind aber nicht eindeutig abzulesen, zumal der Warenexport insgesamt anhaltend robust expandierte. Die Dämpfung des privaten Konsums fiel in Österreich viel milder aus als in Deutschland, obwohl die Neuzulassungen von Pkw stärker reagierten. Gegenüber der WIFO-Schnellschätzung wurde das Wirtschaftswachstum in Österreich für das III. Quartal um 0,1 Prozentpunkt auf 0,4% (+0,3% laut Eurostat-Berechnungsmethode) nach unten revidiert.

In der metallverarbeitenden Industrie einigten sich die Tarifpartner auf eine Gehaltserhöhung, die nahe an der für heuer prognostizierten Summe aus gesamtwirtschaftlichem Produktivitäts­zuwachs und Verbraucherpreisinflation liegt. Die Gehaltsverhandlungen erwiesen sich aber als schwierig, nicht zuletzt da sich der Produktivitätszuwachs in der Industrie heuer stärker beschleu­nigt als im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Andererseits ist für den Verbraucherpreisauftrieb nicht die Industrie bestimmend, sondern vor allem die Dienstleistungsbranchen. Somit erzielten beide Tarifparteien relative Verhandlungserfolge.

Die Preisentwicklung war in Österreich im Oktober wieder von steigenden Energiekosten ge­prägt; diese trugen gut +0,7 Prozentpunkte zur Inflationsrate von 2,2% bei. Der Höhepunkt der Energieverteuerung dürfte damit aber erreicht worden sein: Der Rohölpreis, der seit Mitte 2017 kontinuierlich gestiegen war, geht seit Anfang Oktober zurück und sank zuletzt unter 60 $ je Barrel, u. a. weil sich die Erwartungen einer drastischen Angebotsverknappung in Zusammen­hang mit den Sanktionen gegenüber dem Iran nicht erfüllten.

Konjunkturbedingt verbesserte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt zuletzt weiter. Insgesamt war die Arbeitslosigkeit im November zwar etwas höher als im Oktober, saisonbereinigt ergab sich aber ein Rückgang; die Arbeitslosenquote betrug 7,6%. Sowohl das Stellenangebot als auch die Beschäftigung expandierten anhaltend.

  

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Großbanken entdecken Hinweise auf US-Rezession

Die größten Wall Street Banken durchkämmen US-Daten auf Anzeichen für eine bevorstehende Rezession. Alles in allem haben sie festgestellt, dass ein Abschwung im Jahr 2019 immer noch nicht wahrscheinlich ist, aber etwas wahrscheinlicher geworden ist.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5544620/Grossbanken-entdecken-Hinweise-auf-U SRezession

  

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ZEW-Konjunkturerwartungen steigen an 

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im Dezember 2018 um 6,6 Punkte auf einen neuen Wert von minus 17,5 Punkten an. Die Konjunkturerwartungen sind trotz dieser Verbesserung weiterhin negativ und erheblich unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 22,5 Punkten. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich im Dezember weiter deutlich verschlechtert. Sie fällt um 12,9 Punkte auf einen Wert von 45,3 Punkten.

„Der Anstieg der Konjunkturerwartungen im Dezember ist erfreulich, sollte aber nicht überinterpretiert werden. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage hat sich sowohl für Deutschland als auch das Eurogebiet erheblich verschlechtert. Dies deutet auf ein relativ schwaches Wirtschaftswachstum im vierten Quartal hin. Die Unsicherheiten wie etwa der schwelende internationale Handelskonflikt und der Brexit, die vor allem die privaten Investitionen und die Exporte Deutschlands negativ beeinflussen, bleiben nach wie vor bestehen“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten/-innen an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone steigen um 1,0 Punkte auf einen neuen Wert von minus 21,0 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet sinkt hingegen erneut. Der aktuelle Wert der Lageeinschätzung beträgt 12,1 Punkte und liegt damit 6,1 Punkte unterhalb des Wertes vom Vormonat. Die Einschätzungen zur zukünftigen Inflationsentwicklung gehen entsprechend ebenfalls stark zurück. Die Inflationserwartungen für das Eurogebiet sinken um 19,5 Punkte auf einen neuen Wert von 6,0 Punkten. 

  

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Im Reich der Mitte, das weltweit als eine Art Konjunkturlokomotive gesehen wird, stieg die Industrieproduktion im November zum Vorjahr zwar um 5,4 Prozent, erwartet worden war aber ein Plus von 5,9 Prozent. Es war zugleich das schwächste Wachstum seit Anfang 2016.

Zugleich wuchsen die Einzelhandelsumsätze mit 8,1 Prozent so schwach wie zuletzt vor 15 Jahren und weniger stark als prognostiziert. Dass die Anlageinvestitionen in den chinesischen Städten in den ersten elf Monaten etwas stärker stiegen als gedacht, geriet darüber in den Hintergrund. In den schwachen Daten dürfte sich vor allem der Handelsstreit zwischen China und den USA mit gegenseitig auferlegten Importzöllen niederschlagen.

  

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Österreichs Wirtschaft schwenkt nach Hochkonjunktur auf stabilen Wachstumspfad ein
Gesamtwirtschaftliche Prognose für Österreich 2018 bis 2021

Die österreichische Wirtschaft befindet sich in der Spätphase eines kräftigen Konjunkturaufschwungs. Gestützt auf eine starke Inlandsnachfrage und eine solide Exportperformance wird das Wachstum des realen BIP im heurigen Jahr – wie im Vorjahr – bei 2,7 Prozent liegen. Gegenüber der Prognose vom Juni 2018 fällt das Wachstum im Jahr 2018 um 0,4 Prozentpunkte niedriger aus. Dies ist zum größten Teil auf Revisionen von historischen Daten zurückzuführen, die Einschätzung der derzeitigen konjunkturellen Lage hat sich nicht verändert. Für die Jahre 2019 bis 2021 wird im Einklang mit der Abschwächung der internationalen Konjunktur mit einem Rückgang des Wachstums auf 2,0 Prozent, 1,9 Prozent und 1,7 Prozent gerechnet.

Die Arbeitslosenquote laut Eurostat-Definition sinkt 2018 auf 4,9 Prozent, bis 2021 wird ein weiterer Rückgang auf 4,5 Prozent erwartet. Die HVPI-Inflation wird in den Jahren 2018 und 2019 stabil bei jeweils 2,1 Prozent liegen, bevor sie im Jahr 2020 auf 2,0 Prozent und 2021 auf 1,9 Prozent sinken wird. Der gesamtstaatliche Budgetsaldo wird im Jahr 2018 ausgeglichen sein und bis 2021 einen Überschuss von 0,5 Prozent des BIP aufweisen. Die Schuldenquote wird ausgehend von 78,3 Prozent des BIP im Jahr 2017 bis 2021 auf 64,8 Prozent des BIP sinken.

Exporte liefern weiterhin wichtige Impulse

Die heimische Exportwirtschaft hat sich im bisherigen Jahresverlauf trotz der Verlangsamung der Exportnachfrage nach dem Boomjahr 2017 gut entwickelt. Aufgrund der breiten regionalen Diversifizierung schwächt sich das reale Exportwachstum im Jahr 2018 gegenüber 2017 (+4,6 Prozent) nur leicht auf +4,2 Prozent ab. In den Jahren 2019 bis 2021 wird das Exportwachstum bei jeweils knapp unter 4 Prozent zu liegen kommen und damit weiterhin wichtige Impulse für die heimische Wirtschaft liefern.

Inlandsnachfrage anhaltend robust

Die heimische Industrie weitet ihre Investitionen angesichts der guten Absatzmöglichkeiten auf den internationalen Märkten nach wie vor kräftig aus. Der Wohnbau wächst derzeit ebenfalls sehr kräftig, worauf der starke Anstieg der Baubewilligungen in den Jahren 2016 und 2017 hinweist. Der private Konsum ist derzeit eine wesentliche Stütze der heimischen Konjunktur. Wie in den letzten Jahren trägt hierzu auch heuer die sehr dynamische Beschäftigungsentwicklung bei; darüber hinaus wird der private Konsum durch die – im Vergleich zum Vorjahr – höheren Lohnabschlüsse gestützt. Ab Jänner 2019 stärkt der Familienbonus Plus die Kaufkraft der Haushalte mit Kindern. Er wird jedoch erst im Jahr 2020 seine volle Wirkung von 1,2 Mrd EUR (0,5 Prozent der Haushaltseinkommen) entfalten. Für das Jahr 2019 wird von einem Effekt von 800 Mio EUR ausgegangen. Der private Konsum wird sich daher in den Jahren 2019 und 2020 noch dynamisch entwickeln. Für das Jahr 2021 wird im Zuge der erwarteten Konjunkturabkühlung mit einer Abschwächung des Konsumwachstums gerechnet.

Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbesserte sich im Verlauf des Jahres 2018 deutlich. Das Wachstum der Zahl der unselbstständig Beschäftigten wird heuer bei 2,2 Prozent liegen und sich bis 2021 auf 1,0 Prozent abschwächen. Infolge der starken Beschäftigungsdynamik sinkt die Arbeitslosenquote gemäß Eurostat von 5,5 Prozent im Jahr 2017 auf 4,9 Prozent. Bis zum Jahr 2021 wird ein weiterer Rückgang auf 4,5 Prozent prognostiziert.

Inflation geht langsam zurück

Die HVPI-Inflation ist im Verlauf des Jahres 2018 aufgrund höherer Rohstoffpreise leicht angestiegen und wird im Jahresdurchschnitt bei 2,1 Prozent liegen. Im Jahr 2019 werden die höheren Lohnabschlüsse den inflationsdämpfenden Effekt des erwarteten Rückgangs der Rohstoffpreise kompensieren, wodurch die Inflation bei 2,1 Prozent verharren wird. In Übereinstimmung mit der erwarteten Konjunkturabschwächung wird von einem Rückgang der HVPI-Inflation auf 2,0 Prozent bzw. 1,9 Prozent in den Jahren 2020 und 2021 ausgegangen.

Ausgeglichenes Budget 2018, ab 2019 Budgetüberschüsse

Der gesamtstaatliche Budgetsaldo wird im Jahr 2018 ausgeglichen sein. Diese Entwicklung ist dem sehr guten konjunkturellen Umfeld sowie einem weiteren Rückgang der öffentlichen Zinsausgaben zu verdanken. Dank des anhaltend günstigen Konjunktur- und Zinsumfelds wird für 2019 eine leichte Verbesserung des Budgetsaldos erwartet, die sich in den Jahren 2020 und 2021 fortsetzen wird. Daher ist ab 2019 erstmals seit Beginn der 1970er-Jahre von gesamtstaatlichen Budgetüberschüssen auszugehen. Die Schuldenquote wird bis 2021 auf 64,8 Prozent des BIP zurückgehen und damit wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

  

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Deutsche Wirtschaft mit schwächstem Wachstum seit vier Jahren

Politische Unsicherheit, Handelsstreitigkeiten und eine angeschlagene Autoindustrie: Die deutsche Wirtschaft startet ohne Dynamik ins neue Jahr.

Der gemeinsame Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister fiel um 0,1 auf 52,2 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Freitag zu seiner monatlichen Umfrage unter Hunderten Firmen mitteilte. Ökonomen hingegen hatten mit einem Anstieg auf 52,5 Zähler gerechnet. Das Barometer hielt sich aber über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5546435/Deutsche-Wirtschaft-mit-schwaechs tem-Wachstum-seit-vier-Jahren

  

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Deutsche Wirtschaft verzeichnet im Dezember schwächstes Wachstum seit vier Jahren

Mit der niedrigsten Wachstumsrate seit vier Jahren hielt die Schwächephase der deutschen Wirtschaft auch im Dezember an. Überdies verschlechterten sich Frühindikatoren wie der nahezu stagnierende Auftragseingang und der sich weiter eintrübende Geschäftsausblick.

Gute Nachrichten kamen hingegen vom Arbeitsmarkt, hier kam es abermals zu einem soliden Stellenaufbau, und auch der Preisdruck ließ erneut nach.

Der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion gab binnen Monatsfrist um 0,1 Punkte auf 52,2 nach – der tiefste Wert seit vier Jahren. Während die Industrieproduktion etwas stärker ausgeweitet wurde als in den beiden Vormonaten, vermeldete der Servicesektor die zweitniedrigste Wachstumsrate seit über zwei Jahren.

Ungeachtet der etwas höheren Produktionssteigerungsrate verzeichnete die Industrie das schwächste Wachstum seit März 2016, was der Rückgang des IHS Markit Flash PMI um 0,3 Punkte auf aktuell 51,5 zeigt. Ausschlaggebend hierfür waren zum einen der neuerliche Abbau der Vormateriallager und die nachlassenden Lieferschwierigkeiten.

Dass der dritte Auftragsrückgang in Folge so hoch ausfiel wie zuletzt im November 2014, wirkte sich ebenfalls negativ auf den Industrie-PMI aus.

Gleichzeitig verbuchten die Dienstleister den schwächsten Auftragszuwachs seit sieben Monaten. Folglich weist der Gesamtauftragseingang das niedrigste Plus seit vier Jahren aus und kennzeichnet damit annähernde Stagnation.

Beim Exportneugeschäft schlug das vierte Minus in Folge zu Buche, hauptsächlich wegen der Einbußen in der Industrie. Zu schaffen macht den Industriebetrieben eigenen Angaben zufolge neben der Ausgabenzurückhaltung ausländischer Kunden auch die rückläufige Nachfrage aus China.

Der Stellenaufbau blieb in beiden Sektoren robust, weshalb sich der entsprechende Jobindex von seinem 6-Monatstief im November erholte und aktuell wieder deutlich über seinem Langzeit-Durchschnittswert notiert.

Infolge der Neueinstellungen nahmen die Auftragsbestände zum zweiten Mal hintereinander und so zügig ab wie zuletzt im Dezember 2014. Im Servicesektor sanken sie erstmals seit zehn Monaten wieder, und in der Industrie beschleunigte sich der Abbau der unerledigten Aufträge gegenüber November.

Die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen wurden fast genauso stark angehoben wie im November. In der Industrie stiegen sie etwas stärker als in den beiden Vormonaten, im Servicesektor hingegen mit der niedrigsten Rate seit Mai.

Der Anstieg der Einkaufspreise verlangsamte sich hingegen zum zweiten Mal hintereinander und fiel so schwach aus wie seit September 2017 nicht mehr. Nachgelassen hat der Preisdruck in beiden Sektoren, in der Industrie legten die Einkaufspreise sogar mit der niedrigsten Rate seit 16 Monaten zu. Die Unternehmen mit höheren Kosten begründeten dies mit dem gestiegenen Lohndruck.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen im Dezember so wenig optimistisch aus wie zuletzt vor über vier Jahren. Im Servicesektor sank der entsprechende Index auf den tiefsten Wert seit Oktober 2015, in der Industrie fielen die Erwartungen hingegen nicht mehr ganz so pessimistisch aus wie im Oktober und November.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Angesichts der anhaltenden Schwäche der deutschen Wirtschaft fallen die PMI-Vorabschätzungen auch im Dezember wieder enttäuschend aus. Dass der Auftragseingang nahezu stagnierte und sich auch der Ausblick weiter eintrübte, deutet überdies darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft ohne Dynamik ins neue Jahr startet.

Was für ein Gegensatz im Vergleich zum Jahresende 2017: Die damalige Befürchtung, die Konjunktur könne überhitzen, wurde verdrängt von der Besorgnis über eine zunehmende politische Unsicherheit, Handelsstreitigkeiten und eine angeschlagene Autoindustrie.

Die Indizes für Produktion und Auftragseingang liegen weiter deutlich unterhalb des Jobindexes, der sogar einen leicht beschleunigten Stellenaufbau signalisiert. Da sich die Unternehmen jetzt allerdings verstärkt auf die Abarbeitung der Auftragsbestände konzentrieren, wird eine Verlangsamung des Beschäftigungswachstums immer wahrscheinlicher.”

  

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Schwächstes Wirtschaftswachstum der Eurozone im Dezember seit vier Jahren

Die Eurozone verzeichnete im Dezember das schwächste Wirtschaftswachstum seit über vier Jahren. Der Auftragseingang stagnierte nahezu, der Jobaufbau verlangsamte sich auf ein ZweiJahrestief und der Ausblick trübte sich weiter ein.

Verschärft wurde die Konjunkturschwäche von den Protesten in Frankreich und der anhaltenden Nachfragezurückhaltung im Automobilsektor. Der Preisanstieg verlangsamte sich hingegen leicht.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion sank binnen Monatsfrist um 1,4 Punkte auf 51,3 – der niedrigste Wert seit November 2014. Die aktuelle Vorabschätzung beruht auf rund 85% der regulären Umfragerückmeldungen.

Zurückzuführen war die Wachstumsschwäche auf das niedrigste Auftragsplus Dezember 2014 – was annähernde Stagnation bedeutet. Das dritte Minus beim Exportneugeschäft in Folge (inklusive des Handels innerhalb der Eurozone-Länder) fiel überdies so hoch aus wie nie seit Beginn der Erhebung dieser Daten vor über vier Jahren.

Folglich konzentrierten sich die Unternehmen verstärkt auf die Abarbeitung der Auftragsbestände, die erstmals seit knapp vier Jahren wieder abnahmen.

Wegen des nur noch hauchdünnen Auftragszuwachses sank auch die Einstellungsbereitschaft der Firmen, was den schwächsten Stellenaufbau seit zwei Jahren nach sich zog.

Besonders ausgeprägt war die Wachstumsschwäche in der Industrie, wo die Produktion trotz leichter Beschleunigung mit der zweitniedrigsten Rate seit vier Jahren ausgeweitet wurde. Da die dritten Auftragseinbußen in Folge überdies so stark ausfielen wie zuletzt vor vier Jahren und die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist auf den tiefsten Wert seit sechs Jahren sanken, deutet einiges darauf hin, dass sich das Produktionswachstum weiter verlangsamen dürfte.

Zu einer deutlichen Abkühlung kam es diesmal im Servicesektor, der das schwächste Geschäftswachstum seit November 2014 vermeldete. Im Vergleich zur Industrie schnitt er jedoch abermals etwas besser ab. Die Indizes für Auftragseingang und Geschäftsaussichten sanken hier jedoch jeweils auf Vier-Jahrestiefs.

Wie die Dezember-Umfrage weiter ergab, stieg die Besorgnis hinsichtlich globaler Handelsstreitigkeiten, der weiteren Konjunkturentwicklung, der zunehmenden politischen Unsicherheit, des Brexits und erschwerter Finanzierungsbedingungen. Besonders enttäuschend verliefen Absatz und Produktion im Automobilsektor.

In Frankreich schadeten die Proteste der „Gelbwesten“ den Unternehmen und der Reisebranche in ganz erheblichem Ausmaß und trugen nicht nur zur Nachfrageschwäche bei, sie waren auch für die ersten Wachstumseinbußen seit zweieinhalb Jahren verantwortlich. In der Industrie sank die Produktion, und die Dienstleister vermeldeten rückläufige Geschäfte.

Die deutsche Wirtschaft wuchs im Dezember so langsam wie zuletzt vor vier Jahren. Hier schnitt der Servicesektor abermals etwas besser ab als die Industrie, wenngleich sich die Produktionssteigerungsrate in der Industrie wegen der verstärkten Abarbeitung der Auftragsbestände leicht beschleunigte. Das dritte Auftragsminus in Folge fiel allerdings so hoch aus wie zuletzt vor über vier Jahren.

In den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern fiel das Wirtschaftswachstum erstmals seit Mai wieder etwas stärker aus als im Eurozone-Durchschnitt. Die Rate sank allerdings auf den tiefsten Wert seit über fünf Jahren.

Die Einkaufspreise legten indes mit der niedrigsten Rate seit April zu. Zur Entspannung trugen nicht nur die Verbilligung von Öl und anderer Rohstoffe bei, sondern auch, dass sich die Lieferzeiten im geringsten Ausmaß seit knapp zwei Jahren verlängerten – allerdings nicht in Frankreich.

Die Verkaufspreise wurden mit der niedrigsten Rate seit September 2017 angehoben. In Deutschland wurden sie allerdings deutlich stärker erhöht als in Frankreich und in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-EMI:

„Das schwächste Wirtschaftswachstum seit vier Jahren beschert der Eurozone ein enttäuschendes Jahresende. Ein Großteil geht zwar auf das Konto der Proteste der „Gelbwesten“ in Frankreich, die der Konjunktur und der Reisebranche gleichermaßen schadeten. Allerdings verdichten sich die Hinweise, dass die Wachstumsschwäche mittlerweile die gesamte Eurozone erfasst hat.

Zu schaffen macht den Unternehmen nicht nur das globale wirtschaftliche und politische Klima – Handelsstreitigkeiten und der Brexit erhöhten die Spannungen auf politischer Ebene innerhalb der Eurozone zusätzlich. Überdies hat der angeschlagene Automobilsektor der wirtschaftlichen Entwicklung geschadet.

Während das BIP-Wachstum im gesamten vierten Quartal 2018 bei nahezu 0,3% liegen dürfte, hat es sich im Dezember laut unserer Umfragedaten auf 0,1% verlangsamt. Dass Frühindikatoren wie Auftragseingang und Geschäftserwartungen allerdings nach wie vor im Keller sind, deutet auf eine stockende Nachfrage hin – was den kurzfristigen Ausblick zusätzlich belastet.

Wie die Umfrage weiter ergab, sorgte der niedrigere Ölpreis für einen abgeschwächten Anstieg der Verkaufspreise, wenngleich die Preisentwicklung auf Länderebene deutlich auseinander klafft: Deutschland vermeldet erneut kräftige Steigerungsraten, nicht zuletzt infolge von Lohnerhöhungen.”

  

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Die Unternehmen stöhnen in Anbetracht der hohen Auftragslage und mangelnden qualifiziertem Personal. Die Lieferzeiten von Fertigungsbetrieben sind dzt. unglaublich lang. Da sieht man wie weit weg von der Realität die Analysten sind.

Da geht halt nicht noch mehr Wachstum ohne eine fundamentale Änderung.

  

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Bundesbank: Deutsche Wirtschaft dürfte wieder wachsen

Die deutsche Wirtschaft dürfte nach Einschätzung der Bundesbank zum Jahresende hin wieder gewachsen sein. "Nach dem deutlichen Dämpfer im Sommer dürfte die deutsche Wirtschaft im Jahresschlussquartal 2018 wieder merklich expandieren", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Zwar sei die konjunkturelle Grundtendenz gegenwärtig nur verhalten. Allerdings dürfte die Autoproduktion, die im Sommer wegen Schwierigkeiten mit einem neuen Emissionsmessverfahren (WLTP) noch stark gesunken war, nach und nach wieder hochgefahren werden.

Die deutsche Wirtschaft war im dritten Quartal von Juli bis September um 0,2 Prozent geschrumpft. Fachleute führten dies vor allem auf Probleme im Automobilsektor wegen des neuen Zulassungsverfahrens WLTP zurück. Die Bundesbank geht zwar von einer Normalisierung aus, diese vollziehe sich möglicherweise aber langsamer als anfänglich angenommen.

Die Bundesbank verweist auf schwache Auftragseingänge aus dem Inland und verminderte Zulassungen von Fahrzeugen. Beides könnte ein Indiz für Kaufzurückhaltung auf Seiten der Verbraucher sein. "Hier könnte die Debatte um Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in besonders schadstoffbelasteten Städten eine Rolle spielen."

Demgegenüber setze sich der Boom in der Bauwirtschaft fort. "Auch die Arbeitsmarkt- und Einkommensperspektiven der Arbeitnehmer sind weiterhin ausgezeichnet." Die Stimmung der Unternehmen habe sich demgegenüber eingetrübt. "Insgesamt dürfte die deutsche Wirtschaft im laufenden Vierteljahr trotz gewisser Aufholeffekte in der Automobilbranche nicht stärker als im Mittel des ersten Halbjahres wachsen", erwartet die Bundesbank.

  

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ifo Geschäftsklimaindex sinkt



In den deutschen Chefetagen wachsen die Sorgen. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 101,0 Punkte gefallen, nach 102,0 Punkten im November. Die Unternehmen waren erneut weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch ihre Erwartungen trübten sich weiter ein. In diesem Jahr fällt die Bescherung für die deutsche Wirtschaft mager aus.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index deutlich gesunken. Der Grund waren vor allem die Erwartungen der Unternehmen. Diese sind erstmals seit Mai 2016 negativ. Entsprechend korrigierten die Firmen ihre Produktionspläne nach unten. Auch die Lage verschlechterte sich etwas. Sie liegt jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima merklich verschlechtert. Die Dienstleister waren mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden als im Vormonat. Auch die Erwartungen fielen weniger optimistisch aus.

Auch im Handel sank der Index leicht. Während sich im Großhandel das Geschäftsklima leicht verbesserte, gab es im Einzelhandel etwas nach.

Im Bauhauptgewerbe verharrte das Geschäftsklima auf dem sehr hohen Niveau des Vormonats. Die Baufirmen schätzten ihre aktuelle Lage noch einmal etwas besser ein. Die Erwartungen hingegen fielen leicht.

Clemens Fuest
Präsident des ifo Instituts

https://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Business-Climate/Geschaeftskl ima-Archiv/2018/Geschaeftsklima-20181218.html

  

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Möge er in Bezug auf Deutschland seine gewohnten Qualitäten als Kontraindikator behalten:

OeNB-Chef Nowotny sorgt sich mehr um deutsche Wirtschaft als um Brexit

Es sei unklar, ob die prognostizierte Rückgang des Wachstum strukurell bedingt sei oder an Sonderfaktoren liege, sagt Nowotny. Die große Abhängigkeit vom Export sei auch eine Schwäche des Nachbarn.

Die jüngsten Prognosen gingen von einem massiven Rückgang des Wachstums in dem Nachbarland aus. "Die große Frage ist, ob das an Sonderfaktoren liegt oder doch strukturelle Gründe hat", sagt der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank. Von den Wirtschaftsforschungsinstituten gebe es dazu sehr divergierende Einschätzungen. Innerhalb der Europäischen Zentralbank sei der überwiegende Eindruck, dass dies auf Sonderfaktoren wie die Emissionstests in der Autoindustrie zurückzuführen sei. "Ich hoffe, das stimmt", so Nowotny.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5548975/OeNBChef-Nowotny-sorgt-sich-mehr- um-deutsche-Wirtschaft-als-um-Brexit

  

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China stemmt sich mit Steuersenkungen gegen Abschwung

Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts mit den USA und einer allgemein schwächeren Wirtschaft hat China für das nächste Jahr Steuersenkungen und andere Hilfen beschlossen. Es werde im kommenden Jahr „signifikante“ Steuersenkungen geben

https://orf.at/stories/3105148/

  

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he Central Economic Working Conference (CEWC) concluded today in Beijing. The press release suggests the government put building an advanced manufacturing sector and promoting the domestic market as the top policy priorities in 2019. There are some signs of further easing of monetary and fiscal policies, but the tone on the property market and local government financing remains hawkish. We think that, compared with the past years, the government is more willing to tolerate slower growth in 2019. We see risks to our 2019 GDP forecast of 6.3% on the down side.

Deutsche Bank

  

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US-Wirtschaft büßt wegen Handelsstreit Tempo ein

Die US-Wirtschaft hat im dritten Quartal etwas mehr Schwung verloren als bisher erwartet. Zwischen Juli und September 2018 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,4 Prozent, wie das Handelsministerium heute mitteilte. Die bisherige Schätzung lag bei 3,5 Prozent.

https://orf.at/stories/3105188/

  

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>US-Wirtschaft büßt wegen Handelsstreit Tempo ein
>
>Die US-Wirtschaft hat im dritten Quartal etwas mehr Schwung
>verloren als bisher erwartet. Zwischen Juli und September 2018
>stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr
>hochgerechneten Rate von 3,4 Prozent, wie das
>Handelsministerium heute mitteilte. Die bisherige Schätzung
>lag bei 3,5 Prozent.
>
>https://orf.at/stories/3105188/


Vielleicht sind auch die steigenden Leitzinsen in Wirklichkeit schuld? Das wäre ja der Sinn der Erhöhung das Wachstum zu dämpfen...

  

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Die Abschwächung der österreichischen Industriekonjunktur setzt sich fort. Doch obwohl der Einkaufsmanagerindex der Bank Austria im Dezember um zehn Punkte auf 53,9 Punkte gesunken ist, übertrifft der aktuelle Wert den Durchschnittswert seit Umfragebeginn 1998 klar.

In den kommenden Monaten wird sich das Wachstumstempo der heimischen Industrie aber weiter verlangsamen. Für 2019 rechnet Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer mit einem Produktionsplus von rund drei Prozent, womit die Wachstumsraten der beiden Vorjahre nicht mehr erreichbar sein werden.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5552252/Industrie-waechst-aber-langsamer< /a>

  

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Deutscher Mittelstand befürchtet Rezession in 2019

"Das globale Wachstum geht zurück, ein harter Brexit droht, Handelssanktionen greifen um sich, und der bisherige Wachstumsmotor Automobilindustrie stottert", warnte Mittelstandspräsident Mario Ohoven.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5552631/Deutscher-Mittelstand-befuerchtet -Rezession-in-2019

  

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Chinas Industrie schrumpft erstmals seit mehr als zwei Jahren

Der Handelskonflikt mit den USA und die weltweite Konjunkturabkühlung setzen der zweitgrößten Volkswirtschaft zu. Fachleute befürchten weitere Turbulenzen im kommenden Jahr.

Chinas Industrie ist zum Jahresende zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren geschrumpft. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für den Bereich fiel im Dezember auf 49,4 Punkte von 50,0 Punkte im November, wie aus den am Freitag veröffentlichten Daten hervorging. Von Reuters befragte Experten hatten einen Rückgang auf 49,9 Punkte erwartet.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5553527/Chinas-Industrie-schrumpft-erstma ls-seit-mehr-als-zwei-Jahren

  

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In China hatte sich die Stimmung bei kleinen und mittelgroßen, meist privaten Industriebetrieben eingetrübt. Im Dezember fiel der vom Wirtschaftsmagazin Caixin erhobene Stimmungsindex nach Angaben vom Mittwoch überraschend auf 49,7 Punkte. Der Index sackte damit erstmals seit Mai 2017 unter die Schwelle von 50 Punkten. Werte unterhalb der Marke deuten auf einen Rückgang der Produktion hin. Experten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten damit gerechnet, dass der Caixin-Indikator für Industriebetriebe auf dem November-Niveau von 50,2 Zählern verharrt.

  

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U.S. Factory Gauge Tumbles by Most Since 2008 as Orders Cool

The Institute for Supply Management index dropped to a two-year low of 54.1, missing all estimates in Bloomberg’s survey, data showed Thursday. All five main components declined, led by new orders slumping the most in almost five years and the steepest slide for production since early 2012. Employment, delivery and inventory gauges fell, and ISM said just 11 of 18 industries reported reported growth in December, the fewest in two years.

https://finance.yahoo.com/news/u-factory-gauge-falls-most-150000634.html

  

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U.S. Payrolls Rise 312,000, Wages Top Estimates in Jobs Blowout

U.S. employers added the most workers in 10 months as wage gains accelerated and labor-force participation jumped, reflecting a robust job market that nevertheless faces mounting risks in 2019.
Nonfarm payrolls increased by 312,000 in December, easily topping all forecasts, after an upwardly revised 176,000 gain the prior month, a Labor Department report showed Friday. Average hourly earnings rose 3.2 percent from a year earlier, more than projected and matching the fastest pace since 2009. Meanwhile, the jobless rate rose from a five-decade low to 3.9 percent, reflecting more people actively seeking work.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-01-04/u-s-payrolls-rise-312-000-wages-top-es timates-in-jobs-blowout

  

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>Die Deutschen sind wieder mal schlauer. Nicht so wie in
>Österreich eine Gießkannenreform die nichts bringt, sondern
>erst im Ernstfall eine gezielte Maßnahme. So geht regieren...


Antizyklisch ist natürlich gut. Aber Deutschland hätte angesichts der Budgetlage schon längst dergleichen (Abschreibungsvergünstigungen) machen sollen. Erhöht via dadurch zu erwartenden erhöhten Investitionen das Potenzialwachstum auf jeden Fall dauerhaft.

  

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Wachstum der Eurozone-Industrie schwächte sich im Dezember weiter ab 

Die fast im gesamten Jahresverlauf zu beobachtende Abkühlung des Eurozone-Industriesektors setzte sich im Dezember fort. Dies signalisierte der finale IHS Markit Eurozone Einkaufsmanager Index (PMI), der gegenüber November um 0,4 Punkte auf 51,4 nachgab und damit die Vorabschätzung bestätigte. Obwohl sich der Index bereits seit fünfeinhalb Jahren auf Wachstumsterrain befindet, ist der aktuelle Wert der niedrigste seit Februar 2016.

Die einzelnen Industriebereiche entwickelten sich im Dezember uneinheitlich. Während die Geschäfte im Konsumgüterbereich besser liefen als im November, vermeldete der Vorleistungsgüterbereich Einbußen. Im Investitionsgüterbereich kam es lediglich zu einem Mini-Wachstum.

Die vier wirtschaftlich bedeutendsten Länder der Eurozone schnitten auch diesmal am schlechtesten ab. In Italien schrumpfte der Industriesektor ein weiteres Mal, und auch Frankreich verzeichnete erstmals seit 27 Monaten wieder minimale Wachstumseinbußen. In Deutschland und Spanien schwächten sich die Zuwachsraten jeweils auf 2,5- Jahrestiefs ab. In den Niederlanden liefen die Geschäfte der Industrieunternehmen hingegen besser als in den beiden Vormonaten, während sich die Abkühlung in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern fortsetzte.

Ausschlaggebend für die Wachstumsschwäche war der dritte Auftragsrückgang in Folge. Obwohl nur moderat, weist der entsprechende Index die höchsten Einbußen seit über vier Jahren aus.

Zurückzuführen war dies auf den angeschlagenen Automobilsektor und die zunehmende politische und wirtschaftliche Unsicherheit. Auch bei den Auslandsbestellungen schlug ein Minus zu Buche, hier war Deutschland mit dem höchsten Exportorderminus seit sechs Jahren Schlusslicht.

Ungeachtet dessen wurde die Produktion auch im Dezember moderat ausgeweitet, was vor dem Hintergrund des rückläufigen Auftragseingangs allerdings bedeutete, dass die Auftragsbestände zum vierten Mal hintereinander und so zügig abgebaut wurden wie zuletzt im November 2014.

Die Fertigwarenlager wuchsen den dritten Monat in Folge zu.

Der Stellenaufbau fiel fast genauso schwach aus wie zum 26-Monatstief im November. Und die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sanken auf den tiefsten Wert seit Ende 2012. Sorgen bereiteten den Unternehmen die Handelskonflikte, die anhaltende politische Unsicherheit und die verschärften Finanzierungsbedingungen. 

Infolge der Verbilligung mineralölbasierter Produkte verlangsamte sich der Anstieg der Einkaufspreise zwar auf ein 17-Monatstief, wegen der Verteuerung von Metallen (insbesondere Stahl) und anhaltender Lieferengpässe blieb der Preisanstieg jedoch nach wie vor stark.

Gleichzeitig wurden die Verkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit Juli 2017 angehoben. In Deutschland und den Niederlanden wurden sie erneut am stärksten erhöht, während sie in Spanien und Irland nahezu konstant blieben und in Griechenland sogar reduziert wurden.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen IHS Markit EurozoneIndustrie PMI:

“Vom Boom zur annähernden Stagnation – der Dezember rundet eine enttäuschende Entwicklung des Eurozone-Industriesektors in diesem Jahr ab.

Und mit den schwachen Dezemberdaten steigt in der Tat die Wahrscheinlichkeit, dass die Industrie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im vierten Quartal sogar gebremst haben dürfte – ein krasser Gegensatz zum rasanten Aufschwung vor genau einem Jahr. Was die Produktion betrifft, verlief das Schlussquartal 2018 so miserabel wie zuletzt das zweite Quartal 2013.

Besorgniserregend ist überdies, dass das derzeitige Produktionslevel einzig und allein aus der Abarbeitung der Auftragsbestände resultiert, und der Mangel an Neuaufträgen bedeutet, dass es in den nächsten Monaten zu einem Kapazitätsabbau kommt, sollte die Nachfrage nicht wieder in Schwung kommen. Der Auftragseingang wies im Dezember das dritte Minus in Folge aus.

Bleibt zu hoffen, dass sich die jüngste Schwäche als kurzfristig herausstellt und lediglich das Ergebnis der Proteste in Frankreich und der Anpassung des Automobilsektors an die neuen Emissionsregeln ist. Die schwache Nachfrage und die zunehmende Risikoaversion, die sich länderübergreifend zeigen, deuten allerdings eher darauf hin, dass eine Wachstumsbelebung bestenfalls mäßig ausfallen dürfte. Noch dazu, wo mit dem Brexit eine Unbekannte im Raum steht, die für besonders tiefe Sorgenfalten beim Blick in die Zukunft sorgt.” 

  

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Schwächstes Wachstum der Eurozone im Dezember seit über vier Jahren 

Mit aktuell 51,1 Punkten nach 52,7 im November sank der finale IHS Markit Eurozone Composite Index (PMI®) im Dezember auf den tiefsten Wert seit über vier Jahren. Die Vorabschätzung wurde um 0,2 Punkte unterschritten.

Mit ein Grund für die erneute Verlangsamung des Wachstums waren die Proteste der „Gelbwesten“ in Frankreich, wo die Wirtschaft erstmals seit zweieinhalb Jahren schrumpfte. Doch auch in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern nahm die Dynamik ab, vor allem in Deutschland, wo die Wirtschaftskraft mit der niedrigsten Rate seit fünfeinhalb Jahren zulegte. 

Lediglich Italien stemmte sich gegen den Trend, wenngleich das Wirtschaftswachstum hier nach zweimonatigem Rückgang lediglich stagnierte.

Industrieproduktion und Geschäftswachstum im Servicesektor legten im Dezember mit ähnlich niedrigen Raten zu. Die Produktionsrate der Hersteller fiel zwar höher als im November, allerdings ging dies nicht auf eine Nachfragebelebung, sondern vielmehr auf die Abarbeitung der Auftragsbestände und den Aufbau der Fertigwarenlager zurück.

Der Auftragseingang wies in der Industrie das höchste Minus seit über vier Jahren aus. Und da auch die Dienstleister nur ein mäßiges Plus verbuchten, fiel der Gesamt-Auftragszuwachs im Dezember so schwach aus wie zuletzt Ende 2014.

Ungeachtet des weiter nachlassenden Wirtschaftsund Auftragswachstums blieb der 50. Stellenaufbau in Folge zwar solide, er verlangsamte sich jedoch und fiel so schwach aus wie zuletzt Anfang 2017.

Die meisten neuen Stellen wurden diesmal in Deutschland und Irland geschaffen. Die Auftragsbestände nahmen in der gesamten Eurozone erstmals seit Januar 2015 wieder ab.

Infolge des anhaltenden Lohndrucks blieb die Kostenbelastung zwar hoch, die Verbilligung mineralölbasierter Produkte – insbesondere in der Industrie – sorgte jedoch dafür, dass die Einkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit August 2017 zulegten. Folglich wurden auch die Verkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit 15 Monaten angehoben.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen im Dezember so wenig optimistisch aus wie zuletzt im Oktober 2014. Belastet wurde der Ausblick von der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit hinsichtlich globaler Handelskonflikte und dem Brexit. Besonders gedämpft war die Stimmung in Deutschland, wo der entsprechende Index auf den tiefsten Wert seit Oktober 2014 fiel.

Servicesektor

Der finale IHS Markit Eurozone Service-Index gab im Dezember zum dritten Mal hintereinander nach und notierte mit 51,2 Punkten (53,4 November) auf dem tiefsten Wert seit über vier Jahren. 

Frankreichs Servicesektor vermeldete im Dezember wegen der Proteste der „Geldwesten“ erstmals seit Juni 2016 wieder Geschäftseinbußen. In Deutschland fiel das Wachstum so schwach aus wie zuletzt im September 2016, und Italiens Dienstleister verzeichneten nur ein Mini-Wachstum. Lediglich in Spanien liefen die Geschäfte der Dienstleister erneut prächtig.

Der Auftragseingang wies das niedrigste Plus seit vier Jahren aus. Der Jobaufbau blieb hingegen solide, was zur Folge hatte, dass die Auftragsbestände mit der niedrigsten Rate seit September 2016 zunahmen.

Ungeachtet der Verbilligung von Kraftstoffen und Energie blieb die Kostenbelastung im Dezember hoch, was die Unternehmen auf die gestiegenen Ausgaben für Löhne und Gehälter zurückführten. Die Angebotspreise wurden erneut kräftig angehoben, vor allem aufgrund hoher Steigerungsraten in Deutschland und Irland. In Italien wurden die Angebotspreise hingegen so stark reduziert wie zuletzt vor über zwei Jahren.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen im Berichtsmonat so wenig optimistisch aus wie seit vier Jahren nicht mehr, vor allem wegen des eingetrübten Ausblicks in Deutschland und Frankreich.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen Eurozone Composite-PMI:

„Nach dem fulminanten Jahresauftakt ist die Eurozone im Dezember wegen des nahezu stagnierenden Auftragseingangs so langsam gewachsen wie zuletzt Ende 2014 - die Auftragsbestände nahmen sogar erstmals seit fast vier Jahren wieder ab.

Unsere Umfragedaten deuten für das vierte Quartal 2018 auf ein BIP-Wachstum von knapp 0,3% hin, wobei es sich im Dezember auf 0,15% auf Quartalsbasis abgeschwächt haben dürfte.

Während für die Wachstumseinbußen in Frankreich teilweise die Proteste der „Gelbwesten“ verantwortlich gewesen sein dürften, fehlen derartige Bremsfaktoren in den übrigen Ländern – abgesehen vom hoffentlich nur kurzfristigen Rückschlag im schwächelnden Automobilsektor.

Von größerer Bedeutung ist vielmehr, dass die Geschäftserwartungen auf den tiefsten Wert seit vier Jahren gesunken sind und die Unternehmen nicht mit einer kurzfristigen Nachfragebelebung rechnen. Der Gegenwind kommt dabei aus vielen Richtungen – von Handelskonflikten, Brexit, gestiegener politischer Unsicherheit, Finanzmarktvolatilität und globaler Konjunkturabkühlung.

Der Beschäftigungsaufbau hat ebenfalls einen Knacks bekommen – er fiel im Dezember so schwach aus wie zuletzt vor zwei Jahren, da die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen vor dem Hintergrund des schwächelnden Auftragseingangs nachgelassen hat. Die einzige positive Nachricht kommt von der Preisfront. So stiegen die Einkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit über zwei Jahren an, was der EZB etwas Luft bei der Überprüfung ihrer Geldpolitik liefern sollte.” 

  

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PwC Prognose: Indien überholt 2019 britische Volkswirtschaft

• Indien und Frankreich könnten die britische Wirtschaft im Brexitjahr überholen
• Das globale Wirtschaftswachstum dürfte sich 2019 verlangsamen
• Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, Anzahl der Erwerbstätigen sinkt
• 2019 eines der zehn heißesten Jahre seit Beginn der Wetter-Aufzeichnung
Das globale Wirtschaftswachstum dürfte sich 2019 weiter verlangsamen, wenn die Wachstumsraten der G7-Länder wieder langjährige Durchschnittswerte erreichen – so lautet die Prognose im aktuellen Global Economy Watch von PwC. Dieser geht davon aus, dass die zwischen Ende 2016 und Anfang 2018 erlebte Wachstumsdynamik der meisten großen Volkswirtschaften vorbei ist.
In den USA wird der Aufschwung durch die Konjunkturmaßnahmen voraussichtlich nachlassen, höhere Zinsen dürften die Konsumausgaben schwächen und der starke Dollar wird sich weiter auf die Nettoexporte auswirken. PwC rechnet damit, dass das US-Wachstum von geschätzten 2,8 Prozent im Jahr 2018 auf rund 2,3 Prozent im Jahr 2019 zurückgehen wird.
Das Wachstum in China wird sich gegenüber 2018 ebenfalls verlangsamen. Obwohl die Regierung versuchen wird, den Rückgang so gering wie möglich zu halten, dürften die Auswirkungen der US-Zölle und die Notwendigkeit, den Schuldenstand zu kontrollieren, 2019 eine leichte Verlangsamung des Wachstums bewirken.
Indien überholt Großbritannien

Großbritannien wird in der Rangliste der größten Volkswirtschaften der Welt zurückfallen: Sowohl Indien als auch Frankreich dürften Großbritannien 2019 übertreffen und es von Platz fünf auf Platz sieben der globalen Tabelle verdrängen. Während Großbritannien und Frankreich aufgrund eines ähnlichen Entwicklungsniveaus und einer annähernd gleichen Bevölkerungszahl regelmäßig die Plätze gewechselt haben, ist der Aufstieg Indiens in der Rangliste wahrscheinlich dauerhaft. PwC prognostiziert für 2019 ein reales BIP-Wachstum von 1,6 Prozent für Großbritannien, 1,7 Prozent für Frankreich und 7,6 Prozent für Indien. Christine Catasta, Senior Partner PwC Österreich: „Indien ist die am schnellsten wachsende große Volkswirtschaft der Welt mit einer enormen Bevölkerung, günstigen demografischen Merkmalen und einem hohen Aufholpotenzial ausgehend vom anfänglich niedrigen Pro-Kopf-BIP. Es wird so gut wie sicher in den kommenden Jahrzehnten in der globalen BIP-Rangliste weiter aufsteigen.“

Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Laut Prognose wird die Arbeitslosigkeit weiter sinken. Vor allem in den USA und Deutschland rechnen die PwC Ökonomen mit einem weiteren Rückgang, da nach wie vor neue Jobs geschaffen werden. In Großbritannien könnte die Arbeitslosigkeit bei einem geregelten Brexit zurückgehen, während ein ungeregelter Brexit zu einem deutlichen Anstieg führen könnte. Christine Catasta: „Im letzten Jahr konzentrierten sich die großen Wirtschaftsnachrichten auf fortgeschrittene Volkswirtschaften, in denen rund 4,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen wurden. Wir erwarten, dass sich dieser Trend im Jahr 2019 allmählich abschwächt, wobei die Arbeitslosenquoten in einigen Volkswirtschaften wie den USA, Kanada und Deutschland strukturelle Tiefpunkte erreichen werden und das Lohnwachstum allmählich anziehen wird.“

Neben der Arbeitslosigkeit sinkt in einigen Volkswirtschaften aufgrund des immer größer werdenden Anteils älterer Menschen bzw. niedriger Geburtenraten auch die Zahl der Erwerbstätigen: Nach Daten der Weltbank trifft dies auf sieben der G20-Staaten zu, neben anderen großen Volkswirtschaften wie Österreich, Portugal und Spanien.

  

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Europas gesunder Abschwung


Hohe Schulden, steigende Zinsen: Die Weltbank warnt vor einer neuen Krise in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das langsamere Wachstum im Westen ist hingegen kein Grund für allgemeine Panik.

Paywall:
https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5557486/Europas-gesunder-Abschwung


  

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Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten
USA sacken ab – Wachstum soll 2019 2,9 Prozent betragen

Die Weltbank hat ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft nach unten korrigiert – und dabei vor allem die Vorhersage für die USA. Das weltweite Wachstum werde im laufenden Jahr 2,9 Prozent betragen. In den USA werde es auch weiterhin deutlich nach unten gehen. Nach 2,9 Prozent 2018 werde für das laufende Jahr nur noch mit 2,5 Prozent gerechnet. Im Wahljahr 2020 könnten es nur noch schwache 1,7 Prozent Wachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt sein, prognostiziert die Weltbank in ihrem am Dienstag in Washington vorgestellten Bericht.

derstandard.at/2000095731497/Weltbank-korrigiert-Wachstumsprognose-nach-unten

  

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China peilt heuer noch weniger Wachstum an

Im Vorjahr mit 6,6 Prozent schwächster BIP-Zuwachs seit 1990 – Heuer sechs bis 6,5 Prozent erwartet

derstandard.at/2000095928891/China-peilt-heuer-noch-weniger-Wachstum-an

  

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Arbeitslosenquote im Euroraum bei 7,9% 
In der EU28 bei 6,7%

Im Euroraum (ER19) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im November 2018 bei 7,9%. Damit verzeichnete sie einen Rückgang gegenüber 8,0% im Oktober 2018 sowie gegenüber 8,7% im November 2017. Das ist die niedrigste Quote, die seit Oktober 2008 im Euroraum verzeichnet wurde. In der EU28 lag die Arbeitslosenquote im November 2018 bei 6,7%. Damit war sie unverändert gegenüber Oktober 2018 und verzeichnete einen Rückgang gegenüber 7,3% im November 2017. Das ist weiterhin die niedrigste Quote, die seit Beginn der monatlichen Reihen zur EU-Arbeitslosigkeit im Januar 2000 in der EU28 verzeichnet wurde. 

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Gemäß Schätzung von Eurostat waren im November 2018 in der EU28 insgesamt 16,491 Millionen Männer und Frauen arbeitslos, davon 13,040 Millionen im Euroraum. Gegenüber Oktober 2018 verringerte sich die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU28 um 107 000 und im Euroraum um 90 000. 

Gegenüber November 2017 sank die Zahl der Arbeitslosen in der EU28 um 1,489 Millionen und im Euroraum um 1,135 Millionen.

Mitgliedstaaten

Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Tschechien (1,9%), Deutschland (3,3%) und die Niederlande (3,5%) im November 2018 die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (18,6% im September 2018) und Spanien (14,7%).

Über ein Jahr betrachtet fiel die Arbeitslosenquote im November 2018 in allen Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Estland, wo sie unverändert blieb. Die stärksten Rückgänge wurden in Kroatien (von 10,0% auf 7,8%), Griechenland (von 20,8% auf 18,6% zwischen September 2017 und September 2018) und Spanien (von 16,5% auf 14,7%) registriert.

Im November 2018 lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 3,7%, unverändert gegenüber Oktober 2018 und ein Rückgang gegenüber 4,1% im November 2017. 

Jugendarbeitslosigkeit

Im November 2018 waren in der EU28 3,444 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 2,452 Millionen im Euroraum. Gegenüber November 2017 fiel deren Zahl in der EU28 um 189 000 und im Euroraum um 90 000. Im November 2018 lag die Jugendarbeitslosenquote in der EU28 bei 15,2% und im Euroraum bei 16,9%, gegenüber 16,1% bzw. 17,8% im November 2017. Die niedrigsten Quoten im November 2018 verzeichneten Tschechien (4,9%), Deutschland (6,1%) sowie die Niederlande (6,9%), während die höchsten Quoten in Griechenland (36,6% im September 2018), Spanien (34,1%) und Italien (31,6%) registriert wurden. 

  

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Merkel's Party Wants Tax Cuts to Fend Off German Slowdown

SPD Finance Minister Olaf Scholz has raised the possibility of easing the tax burden in the event of a slowdown but the CDU wants to act preemptively, Chairwoman Annegret Kramp-Karrenbauer said.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-01-14/merkel-s-party-wants-tax-cuts-to-fend- off-german-slowdown

  

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Außenhandel: Weniger Überschuss in der EU-Leistungsbilanz

Die 28 EU-Staaten haben im dritten Quartal 2018 saisonbereinigt einen Leistungsbilanzüberschuss von 38,7 Mrd. Euro oder einem Prozent des BIPs verzeichnet. Das ist ein Rückgang gegenüber dem zweiten Quartal, als der Überschuss bei 59,5 Mrd. Euro/1,5 Prozent des BIPs betrug. Es ist auch ein Rückgang gegenüber dem dritten Quartal 2017 (60,4 Mrd. Euro/1,6 Prozent des BIPs). Das geht es Schätzungen des EU-Statistikamts Eurostat hervor.

Im dritten Quartal gab es Überschüsse mit den USA (56,9 Mrd. Euro), der Schweiz (20,8 Mrd. Euro) und Kanada (8,9 Mrd. Euro), während aus China, Russland und Japan mehr Güter, Dienstleistungen und Kapital importiert als dorthin exportiert wurden. Konkret belief sich das Leistungsbilanzdefizit der EU-Staaten mit China auf 29,6 Mrd. Euro, mit Russland auf 12,6 Mrd. und mit Japan auf 1,8 Mrd. Euro.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5560800/Weniger-Ueberschuss-in-der-EULeis tungsbilanz

  

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>während aus China, Russland und Japan mehr Güter, Dienstleistungen und
>Kapital
importiert als dorthin exportiert wurden.

Ich nehme an, das ist ein Irrtum? Kapitalimporte sind kein Teil der Leistungsbilanz.

  

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>>während aus China, Russland und Japan mehr Güter,
>Dienstleistungen und
>>Kapital
importiert als dorthin exportiert wurden.
>
>Ich nehme an, das ist ein Irrtum? Kapitalimporte sind kein
>Teil der Leistungsbilanz.


wahrscheinlich im Original capital goods?

  

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Impact of China’s tax-cut stimulus is estimated at US$300 billion, or 1.2 per cent of output, according to JPMorgan’s economists

China’s government will cut taxes on a “larger scale” to prop up the slowing economy, according to a Tuesday statement by deputy central bank governor Zhu Hexin, assistant finance minister Xu Hongcai and Lian Weiliang, vice chairman of the National Development and Reform Commission

  

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German Economy Grows Least in Five Years Amid Industry Slump

(Bloomberg) -- Germany’s economy expanded at the slowest pace in five years in 2018 after slumping global demand and huge disruption in the car industry exposed vulnerabilities in Europe’s growth engine.

Expansion cooled to 1.5 percent from 2.2 percent in 2017. While official figures for the fourth quarter won’t be available for another month, the Federal Statistics Office will provide an estimate, which may reveal whether the country slipped into a recession. It said Tuesday that growth may have picked up slightly late last year, hinting the economy may have avoided a fourth-quarter contraction.

  

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China plant höhere Staatsausgaben im Kampf gegen Konjunkturflaute

Das Wachstum der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft fiel 2018 mit 6,6 Prozent so gering aus wie seit 18 Jahren nicht mehr. Die Führung in Peking will mit Konjunkturhilfen gegensteuern.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5566960/China-plant-hoehere-Staatsausgabe n-im-Kampf-gegen-Konjunkturflaute

  

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ZEW-Konjunkturerwartungen steigen leicht an 

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im Januar 2019 um 2,5 Punkte auf einen neuen Wert von minus 15,0 Punkten an. Die Konjunkturerwartungen bleiben damit weiterhin erheblich unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 22,4 Punkten. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich im Januar weiter stark verschlechtert. Sie fällt um 17,7 Punkte auf einen Wert von 27,6 Punkten. Dies ist die niedrigste Lageeinschätzung seit Januar 2015. 

„Es ist bemerkenswert, dass sich die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland angesichts der zahlreichen weltweiten Konjunkturrisiken nicht weiter verschlechtert haben. Die Finanzmarktexperten/-innen haben ihre Erwartungen an das Wirtschaftswachstum bereits in den vorangegangenen Monaten erheblich gesenkt. Die neuen, potenziell belastenden Faktoren wie die Ablehnung des Brexit-Abkommens mit der EU im britischen Unterhaus sowie das relativ schwache Wachstum in China im letzten Quartal 2018 wurden damit schon vorweg genommen“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. 

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten/-innen an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone steigen geringfügig um 0,1 Punkte auf einen neuen Wert von minus 20,9 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet sinkt jedoch abermals. Der aktuelle Wert der Lageeinschätzung beträgt 5,3 Punkte und liegt damit um 6,8 Punkte unterhalb des Wertes vom Dezember 2018. 

Die Einschätzungen zur zukünftigen Inflationsentwicklung gehen sowohl für das Eurogebiet als auch für Deutschland erheblich zurück. Für das Eurogebiet liegt der entsprechende Indikator aktuell bei minus 13,3 Punkten, 19,3 Punkte unterhalb des Wertes vom Vormonat.

  

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Wirtschaft der Eurozone bewegt sich Richtung Stagnation

Der Einkaufsmanager-Index weist den schlechtesten Wert seit fünf Jahren auf

Die Eurozone hat einen konjunkturellen Fehlstart ins Jahr 2019 hingelegt. Der gemeinsame Einkaufsmanager-Index für die Industrie und Dienstleistungsbranche fiel im Januar überraschend um 0,4 auf 50,7 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fünfeinhalb Jahren

derstandard.at/2000096957470/Wirtschaft-in-der-Euro-Zone-bewegt-sich-Richtung-Stagnation

  

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ifo Geschäftsklimaindex fällt

In den deutschen Chefetagen wächst die Unruhe. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 99,1 Punkte gefallen, nach 101,0 Punkten im Dezember. Das ist der niedrigste Wert seit Februar 2016. Die aktuelle Geschäftslage wurde etwas weniger gut beurteilt. Die Erwartungen haben sich sogar massiv verschlechtert. Sie sind erstmals seit Dezember 2012 leicht pessimistisch. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Abschwung.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut merklich gesunken. Dies war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Firmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage schätzten sie etwas weniger gut ein. In allen wichtigen Industriezweigen, außer der Chemischen Industrie, verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Kapazitätsauslastung sank um 0,7 Prozentpunkte auf 86,3 Prozent. Sie liegt allerdings immer noch über dem langjährigen Durchschnitt von 83,7 Prozent.

Im Dienstleistungssektor hat der Geschäftsklimaindex auf hohem Niveau nachgegeben. Verantwortlich dafür waren weniger optimistische Erwartungen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage hingegen besser.

Auch im Handel sank der Index merklich. Der Ausblick der Händler auf die kommenden Monate trübte sich deutlich ein. Mit der aktuellen Lage waren sie jedoch etwas zufriedener.

Das Bauhauptgewerbe erlebte erstmals seit langer Zeit einen deutlichen Dämpfer. Das Geschäftsklima verschlechterte sich markant. Beide Klimakomponenten sanken merklich. Die aktuelle Geschäftslage befindet sich jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

  

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Trump announces deal to reopen federal government through Feb. 15

U.S. President Donald Trump on Friday said a deal had been reached on legislation that would reopen the U.S. government through Feb. 15.

"I am very proud to announce today that we have reached a deal to end the shutdown and reopen the federal government," Trump said at the White House.

Trump said in the meantime a bipartisan committee of lawmakers would meet to discuss the nation's border security needs.

  

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>Die Vereinbarung wurde weithin als Niederlage Trumps angesehen

Hier sitzt das Parlament einfach am längeren Ast. Es ist die Regierung, die ohne Budget in ihrer Arbeit gelähmt ist, nicht die Opposition. Da kann dar Präsident hundertmal sagen, daß die anderen schuld sind, er ist es, der Tag für Tag nichts umsetzen kann.

  

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Wachstum der deutschen Wirtschaft bleibt auch zum Jahresauftakt gedämpft 

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im Januar zwar minimal beschleunigt, die Rate zählte jedoch erneut zu einer der niedrigsten der zurückliegenden vier Jahre. Beim Auftragseingang schlug erstmals seit über vier Jahren wieder ein Minus zu Buche, und der Jobaufbau fiel so schwach aus wie zuletzt im Dezember 2016.

Der Kostendruck ließ indes weiter nach, was der schwächste Anstieg der Einkaufspreise seit 17 Monaten zeigt.

Der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion stieg von seinem 66-Monatstief im Dezember um 0,5 Punkte auf 52,1 – der zweitniedrigste Wert seit Dezember 2014.

Zurückzuführen war die leichte Wachstumsbelebung auf den Servicesektor, wo die Geschäfte wieder besser liefen als im Dezember. Die Industrieproduktion stagnierte hingegen, hier sank der entsprechende Index auf den niedrigsten Wert seit Beginn des Aufschwungs vor über fünfeinhalb Jahren.

Der Auftragseingang wies im Januar erstmals seit Dezember 2014 wieder Einbußen aus. Verantwortlich hierfür war der vierte Auftragsrückgang in Folge in der Industrie, der wegen der Krise in der Automobilindustrie, der sinkenden Nachfrage von den Exportmärkten (vor allem aus China) und der gestiegenen Unsicherheit so gravierend ausfiel wie zuletzt vor über sechs Jahren. Mit beschleunigter Rate gesunken sind im Januar auch die Auslandsbestellungen. Bei den Dienstleistern wurde dadurch die anziehende Binnennachfrage überkompensiert, so dass deren Auftragseingang das niedrigste Plus seit Juni 2015 auswies.

Die Auftragsbestände nahmen zum dritten Mal hintereinander und genauso stark ab wie im Dezember.

Aufgrund des nachlassenden Kapazitätsdrucks verlangsamte sich auch der Beschäftigungsaufbau und fiel so schwach aus wie zuletzt vor über zwei Jahren. Der entsprechende Index notiert jedoch weiter über seinem Langzeit-Durchschnittswert, da sich der Jobaufbau sowohl in der Industrie als auch im Servicesektor fortsetzte.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen auch im Januar gedämpft aus. Zwar hellte sich der Ausblick wegen der gestiegenen Erwartungen im Servicesektor insgesamt leicht auf, der entsprechende Index verharrte jedoch auf dem zweitniedrigsten Wert seit vier Jahren.

Der Anstieg der Einkaufspreise fiel so verhalten aus wie zuletzt vor knapp eineinhalb Jahren. Zwar beschleunigte sich der Preisauftrieb im Servicesektor wegen der gestiegenen Lkw-Maut und höherer Lohnkosten, dies wurde jedoch vom schwächsten Anstieg der Einkaufspreise in der Industrie seit 27 Monaten überkompensiert. Verbilligt haben sich in der Industrie vor allem Öl und Stahl, so einige Umfrageteilnehmer.

Die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen wurden hingegen stärker angehoben als in den beiden Vormonaten. In beiden Sektoren fiel die Erhöhung ungefähr gleich stark aus.

Der IHS Markit Flash PMI für die Industrie sank gegenüber Dezember um 1,6 Punkte auf 49,9 und kennzeichnete damit erstmals seit November 2014 wieder Geschäftseinbußen, wenngleich nur marginal. Ausschlaggebend hierfür waren das verlangsamte Produktionswachstum, der stärkere Rückgang bei den Neuaufträgen sowie die deutlich nachlassenden Lieferschwierigkeiten in der Industrie. Der entsprechende (inverse) Index Lieferzeiten verbesserte sich auf den höchsten Wert seit Juli 2016.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Dank der neuerlichen Belebung im Servicesektor hat der Deutsche Composite PMI seinen Abwärtstrend im Januar zwar gestoppt, das Wirtschaftswachstum zählte jedoch ein weiteres Mal zu einem der schwächsten seit vier Jahren.

Belastet wurde der Ausblick im Januar überdies vom erneuten Nachfragerückgang. Und auch die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen ließ nach, wie der schwächste Jobaufbau seit 25 Monaten zeigt. Alles in allem blieb er jedoch intakt. Dass die Industrie im Januar Wachstumseinbußen zu verzeichnen hatte, lag vor allem am abermals rückläufigen Auftragseingang, der das höchste Minus seit 2012 auswies. Die Krise im Automobilsektor und die nachlassende Nachfrage aus China gaben dafür nach einhelliger Meinung eines Großteils der Befragten den Ausschlag.

Für Entspannung bei den Industrieunternehmen sorgte hingegen der nachlassende Kostendruck. So schwächte sich der Anstieg der Einkaufspreise hier nicht zuletzt wegen sinkender Ölpreise auf ein 27- Monatstief ab. Die Dienstleister bekamen hingegen den höheren Lohndruck zu spüren, der sich nicht nur im Anstieg der Gesamtkosten niederschlug, sondern auch die Angebotspreise in die Höhe trieb.“ 

  

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Annähernde Stagnation des Eurozone-Wirtschaftswachstums im Januar 

Die Eurozone verzeichnete im Januar annähernde Stagnation. Das Wirtschaftswachstum fiel so schwach aus wie zuletzt vor fünfeinhalb Jahren und die Nachfrage ging erstmals seit über vier Jahren wieder zurück.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion sank gegenüber Dezember um 0,4 Punkte auf 50,7 – der niedrigste Wert seit Juli 2013. Im Vorjahresmonat hatte die Wirtschaftskraft noch kräftig zugelegt. Die aktuelle Vorabschätzung beruht auf rund 85% der regulären Umfragerückmeldungen.

Die Industrieproduktion wurde mit der niedrigsten Rate seit Beginn des Aufschwungs im Juli 2013 ausgeweitet, das Geschäftswachstum im Servicesektor fiel so schwach aus wie zuletzt im August 2013. In beiden Fällen bedeutet dies annähernde Stagnation.

Beim Gesamt-Auftragseingang schlug erstmals seit November 2014 wieder ein Minus zu Buche, das noch dazu so hoch ausfiel wie seit Juni 2013 nicht mehr.

Der vierte Auftragsrückgang in der Industrie fiel so stark aus wie zuletzt im April 2013. Die Dienstleister vermeldeten erstmals seit Juli 2013 wieder einen Nachfragerückgang.

Das Exportneugeschäft war im Januar nicht nur zum vierten Mal hintereinander rückläufig, die Verluste fielen sogar so hoch aus wie noch nie seit Beginn der Erhebung der kombinierten Daten aus Industrie und Servicesektor vor über vier Jahren. Bei den Dienstleistern sank die Exportnachfrage stärker als zuletzt.

Die zweite Abnahme der Auftragsbestände in Folge fiel so kräftig aus wie seit Dezember 2014 nicht mehr. Ausschlaggebend hierfür war, dass sich die Unternehmen anlässlich des Mangels an Neuaufträgen zur Aufrechterhaltung der Produktionslevels verstärkt auf die Abarbeitung der unerledigten Aufträge konzentrierten.

Das Minus beim Neugeschäft war auch verantwortlich dafür, dass sich der Jobaufbau im Januar zum fünften Mal hintereinander verlangsamte und so schwach ausfiel wie zuletzt im September 2016. Beide Sektoren vermeldeten nachlassende Einstellungsraten, insbesondere der Servicesektor.

Der Ausblick hellte sich zwar wieder etwas auf, der entsprechende Index Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist verharrte jedoch nahe an seinem Vier-Jahrestief von Dezember und notiert damit erheblich niedriger als im Vorjahr. Sorgen bereitet den Unternehmen die weltweite Eintrübung der Konjunkturaussichten für das kommende Jahr in Folge der angespannten internationalen Handelsbeziehungen, dem Brexit und der gestiegenen politischen Unsicherheit, vor allem in Frankreich, und Italien, aber auch weltweit. Und auch die Krise des Automobilsektors schlug sich negativ auf den Ausblick aus.

Auf Länderebene ging es in Frankreich mit beschleunigter Rate abwärts, was laut Befragten den anhaltenden Protesten der „Gelbwesten“ und den allgemein schwachen Nachfragebedingungen geschuldet war. Die rückläufige Industrieproduktion und die Geschäftseinbußen im Servicesektor trugen gleichermaßen dazu bei, dass die französische Wirtschaft im Januar so stark geschrumpft ist wie zuletzt im November 2014.

In Deutschland gewann das Wachstum dank der Belebung im Servicesektor zwar wieder leicht an Dynamik, unterm Strich wuchs die Wirtschaft jedoch erneut nur mit der zweitniedrigsten Rate seit vier Jahren. Der Industrie-PMI sank sogar erstmals seit November 2014 wieder unter die neutrale Wachstumsmarke von 50 Punkten, was auf die höchsten Einbußen beim Auftragseingang und beim Exportneugeschäft seit Dezember 2012 zurückzuführen war.

In den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern fiel das Wirtschaftswachstum so schwach aus wie zuletzt im November 2013. Sowohl die Industrieproduktion als auch das Geschäftswachstum im Servicesektor legten nur leicht zu.

Wegen der ersten Auftragsverluste in der Industrie seit fünfeinhalb Jahren wies der Auftragseingang das niedrigste Plus seit November 2013 aus.

Die Verkaufspreise wurden in der Eurozone wieder etwas stärker angehoben als im Dezember. Verantwortlich hierfür war nicht zuletzt die Erhöhung in Deutschland infolge der gestiegenen Lkw-Maut und dem höheren Lohndruck.

Der Anstieg der Einkaufspreise fiel hingegen so schwach aus wie zuletzt vor knapp eineinhalb Jahren. Mit dazu beigetragen haben der Rückgang der Ölpreise und die nachlassenden Kapazitätsengpässe auf Seiten der Lieferanten. Und die Lieferzeiten verlängerten sich im geringsten Ausmaß seit zweieinhalb Jahren.

In der Industrie legten die Einkaufs- und Verkaufspreise mit leicht nachlassender, im Servicesektor mit leicht beschleunigter Rate zu. 

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-EMI:

„Aufgrund der erstmals seit über vier Jahren rückläufigen Nachfrage näherte sich die Eurozone im Januar der Stagnation weiter an. Die enttäuschenden Flashes deuten jedenfalls darauf hin, dass das BIP-Wachstum auf Quartalsbasis lediglich 0,1% betragen dürfte.

Dass der Abschwung auf breiter Basis stattfand, zeigen die annähernde Stagnation bei der Industrieproduktion und beim Geschäftswachstum im Servicesektor. Die anhaltende Krise des Automobilsektors, Sorgen wegen des Brexit, Handelsstreitigkeiten und die Proteste in Frankreich bremsten im Januar erneut die Konjunktur.

Allerdings zeigen die Rückantworten der aktuellen Umfrage, dass die wirkliche Krise bereits zu Beginn des Jahres einsetzte. Sorgen bereitet den Unternehmen, dass sich der Konjunkturabschwung beschleunigt und dass die gestiegene politische und wirtschaftliche Unsicherheit in zunehmendem Maße der Risikobereitschaft und der Nachfrage schaden.

In Frankreich sorgten die Proteste der “Gelbwesten” dafür, dass die Wirtschaft im Januar so stark geschrumpft ist wie zuletzt im November 2014. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dürfte das dortige BIP im ersten Quartal 2019 sogar sinken.

Doch auch in Deutschland läuft es für die Unternehmen so schlecht wie seit vier Jahren nicht mehr. Hier vermeldete der Industriesektor erstmals seit 2014 wieder Wachstumseinbußen infolge der höchsten Exportorderverluste seit sechs Jahren.

Unsere Produktions- und Preisdaten passen jetzt zu der EZB-Strategie einer eher lockeren als strengeren Geldpolitik. Dies dürfte den Druck auf die EZB erhöhen anzuerkennen, dass die Abwärtsrisiken für den Ausblick klar dominieren.”

  

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Österreichs Wirtschaft wächst im 2. Halbjahr mit vermindertem Tempo: IV. Quartal +0,4%

Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO wuchs die österreichische Wirtschaft im IV. Quartal 2018 gegenüber dem Vorquartal um 0,4% (nach ebenfalls +0,4% im III. Quartal). Nach der lebhaften Steigerung im 1. Halbjahr verlangsamte sich die Dynamik im Jahresverlauf 2018 kontinuierlich. Vor allem die Industriekonjunktur kühlte sich seit Mitte 2018 ab. Sowohl die Binnennachfrage als auch der Außenhandel trugen im IV. Quartal zum BIP-Wachstum bei. Für das Jahr 2018 ergibt sich ein Wirtschaftswachstum von 2,7%.

Das österreichische BIP wuchs im IV. Quartal 2018 gegenüber der Vorperiode um 0,4% (Trend-Konjunktur-Komponente). Gegenüber dem Vorjahresquartal wurde das unbereinigte BIP um 2,3% ausgeweitet. Insgesamt übertraf das BIP nach diesen vorläufigen Berechnungen 2018 das Vorjahresniveau real um 2,7%.

Die saison- und arbeitstagsbereinigte BIP-Veränderungsrate (Kennzahl laut Eurostat-Vorgabe) betrug +0,2%.

Zu Jahresende expandierte die österreichische Wirtschaft solide, wobei die im 1. Halbjahr hohe Wachstumsdynamik in nahezu allen Bereichen abflaute. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen im IV. Quartal um 0,3% (1. Halbjahr durchschnittlich +0,4%). Die öffentlichen Konsumausgaben wuchsen mit +0,1% träge, sodass der Konsum insgesamt um 0,2% zunahm. Auch die Investitionstätigkeit verlor im Jahresverlauf an Schwung: Die Nachfrage der heimi­schen Unternehmen nach Ausrüstungs- und Bauinvestitionen wurde schwächer ausgeweitet.

Neben der Binnennachfrage lieferte auch der Außenhandel einen positiven Wachstumsbei­trag, wenngleich die Exportentwicklung im Jahresverlauf ebenfalls an Schwung verlor (+0,4% nach durchschnittlich +0,8% im 1. Halbjahr). Die Importe wurden im IV. Quartal um 0,3% ausge­weitet (1. Halbjahr durchschnittlich +0,6%).

Im Gleichklang mit der Exportdynamik schwächte sich die Industriekonjunktur seit Mitte 2018 ab. Nach durchschnittlich +1,1% im 1. Halbjahr stagnierte die Wertschöpfung in der Sachgüter­erzeugung im IV. Quartal. In der Bauwirtschaft verlief die Konjunktur hingegen weiterhin stabil, die Wertschöpfung stieg im IV. Quartal um 0,5%. Zudem unterstützten die Marktdienstleistungen das Wirtschaftswachstum. Im Handel wurde die Wertschöpfung um 0,1% und damit schwächer als zuletzt ausgeweitet. Der Bereich Beherbergung und Gastronomie verzeichnet dagegen eine anhaltend lebhafte Konjunktur, die Wertschöpfung stieg um 1,0%.

  

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China peitscht für Handelsdeal mit USA neues Gesetz durch

Die Botschaft für Trump: China ist auf dem Weg, die Forderung nach Strukturreformen zu erfüllen

derstandard.at/2000097340484/Peking-peitscht-fuer-Handelsdeal-mit-USA-neues-Gesetz-durch

  

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U.S. Payrolls Rise 304,000 While Wage Gains Cool Amid Shutdown

(Bloomberg) -- U.S. hiring in January topped all forecasts while wage gains cooled and the government shutdown pushed up the unemployment rate, signaling job gains remain robust without major inflation pressures that would worry Federal Reserve officials.

Nonfarm payrolls increased by 304,000, the most in almost a year, after a downwardly revised 222,000 gain the prior month, a Labor Department reportshowed Friday. The median estimate in a Bloomberg survey called for an increase of 165,000, following an initially reported 312,000 in December.

  

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BIP im Euroraum um 0,2% und in der EU28 um 0,3% gestiegen 
+1,2% bzw. +1,5% im Vergleich zum vierten Quartal 2017

Im Vergleich zum Vorquartal stieg das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal 2018 im Euroraum (ER19) um 0,2% und in der EU28 um 0,3%. Dies geht aus einer vorläufigen Schnellschätzung hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht wird. Im dritten Quartal 2018 war das BIP ebenfalls im Euroraum um 0,2% und in der EU28 um 0,3% gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal 2018 im Euroraum um 1,2% und in der EU28 um 1,5% gestiegen, nach +1,6% bzw. +1,8% im Vorquartal.

Nach einer ersten Schätzung der Jahreswachstumsrate für 2018 stieg das BIP im Euroraum um 1,8% und in der EU28 um 1,9%

  

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Deutsche Industrie: EMI rutscht ins Minus wegen starker Auftragsrückgänge zu Jahresbeginn 

Die Talfahrt der deutschen Industrie setzte sich auch zum Jahresauftakt 2019 fort, was vor allem am stärksten Minus bei den Neuaufträgen seit über sechs Jahren lag.

Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der Umfrage zum Einkaufsmanagerindex von IHS Markit und BME. Unsicherheit bei den Kunden, Handelskonflikte sowie die schwächelnde Automobilindustrie waren nach wie vor die Hauptgründe, die nicht nur die Nachfrage bremsten, sondern auch die Geschäftsaussichten trübten.

Des Weiteren schwächte sich die Inflationsrate der Einkaufspreise im Januar weiter ab und fiel auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren. Ausschlaggebend hierfür war unter anderem die Verbilligung einiger Rohstoffe sowie der geringere Bedarf im Einkauf.

Mit 49,7 Punkten (51,5 Dezember) rutschte der saisonbereinigte IHS Markit/BME Einkaufsmanagerindex im Januar erstmals seit über vier Jahren knapp unter die Wachstumsschwelle von 50,0 Punkten.

Der merkliche Rückgang des EMI im Vergleich zum Vormonat kann in erster Linie der signifikantesten Schrumpfung im Auftragseingang seit über sechs Jahren zugeschrieben werden. Hierbei machte sich vor allem die geringere Nachfrage aus dem Ausland bemerkbar. Wie einige Umfrageteilnehmer berichteten, ging die Zahl der Neuaufträge aus den USA, Großbritannien, Italien, der Türkei und Asien (insbesondere China) im Berichtsmonat zurück.

Trotz des deutlichen Minus im Ordereingang verzeichneten die Industrieunternehmen erneut Zuwächse in der Produktion, wenngleich diese nur minimal ausfielen. Die Steigerungsrate lag auf dem geteilten Tiefstwert seit Beginn der aktuellen Wachstumsphase im Mai 2013. Zudem beschränkte sich die Ausdehnung auf den Konsumgüterbereich, wo starke Zuwächse die Rückgänge bei Herstellern von Vorleistungs-und Investitionsgütern ausglichen.

Bei der Beschäftigung gab es auch im Januar wieder ein solides Plus. Zwar notierte der entsprechende Index fast auf dem annähernden 2-Jahrestief vom letzten November, blieb aber dennoch über dem langjährigen Durchschnittswert der Serie (seit 1996). Die höhere Mitarbeiterzahl spiegelte sich auch in einer weiteren spürbaren Reduzierung der Auftragsbestände wider.

Die Fertigwarenlager wuchsen im ersten Monat des Jahres an, da das Produktionsniveau über den Absatzzahlen lag. Auch die Vormateriallager erhöhten sich leicht und das, obwohl die Unternehmen ihre Einkaufsmenge zurückschraubten.

Im Januar drosselten die Branchenakteure bereits zum vierten Mal in Folge ihre Aktivitäten im Einkauf. Zudem fiel der Rückgang so stark aus wie seit Mai 2013 nicht mehr.

Infolgedessen nahm auch der Druck auf die Lieferketten weiter ab, sodass es so selten zu Verzögerungen kam wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

Überdies schwächte sich die Inflationsrate der Einkaufspreise so stark ab wie seit Oktober 2016 nicht mehr. Einige der Befragten schrieben dies vor allem der Verbilligung von Rohöl und Stahl zu. Die Angebotspreise gingen dagegen nur minimal zurück, womit sie auf insgesamt hohem Niveau blieben.

Auch zum Jahresanfang 2019 rechnete eine Vielzahl der befragten Einkaufsmanager damit, dass das Produktionsniveau über die kommenden zwölf Monate sinken wird, wie der entsprechende Index Jahresausblick mit einem Wert knapp unter 50,0 Punkten signalisierte. 

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit kommentiert den finalen IHS Markit/BME Einkaufsmanagerindex:

“Bei den deutschen Industrieunternehmen gab es auch zu Beginn des neuen Jahres kaum Anzeichen einer Verbesserung. Der vierte Rückgang der Neuaufträge in Folge weitete sich sogar noch aus. Eine Reihe von Faktoren beeinträchtigte weiterhin die Nachfrage, was vor allem die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern betraf.

Dank eines starken Anstiegs im Konsumgüterbereich blieb die Produktionsrate im Januar insgesamt noch knapp über der Wachstumsschwelle. Allerdings verdunkeln sich die kurzfristigen Aussichten zusehends. Die Bestände an Fertigwaren stiegen rekordverdächtig an, die unerledigten Aufträge schrumpften abermals, und die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich zukünftiger Produktionsniveaus zeigten keine spürbare Verbesserung gegenüber dem 6-Jahrestief vom letzten Oktober.

Der Abschwung zog sich auch durch die Lieferketten. Die Hersteller reduzierten abermals ihre Einkaufsmenge, wodurch sich die Lieferzeiten weiter normalisierten. Zudem schwächte sich die Inflation der Einkaufspreise in den letzten Monaten merklich ab und verschaffte so einigen Unternehmen eine kleine Verschnaufpause." 

  

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Eurozone-Industrie nähert sich zu Jahresbeginn der Stagnation weiter an 

Nach sechsmonatiger Abkühlung verzeichnete der Eurozone-Industriesektor im Januar nur noch ein Mini-Wachstum. Dies signalisierte der finale IHS Markit Eurozone Einkaufsmanager Index (PMI), der binnen Monatsfrist um 0,9 Punkte auf 50,5 sank und damit auf dem tiefsten Wert seit November 2014 notierte. Die Vorabschätzung wurde damit bestätigt.

Der Vorleistungsgüterbereich vermeldete im Januar erneut nur schwaches Wachstum, im Investitionsgüterbereich kam es sogar erstmals seit Juli 2013 zu Einbußen. Im Konsumgüterbereich liefen die Geschäfte hingegen weiter solide.

Wie bereits in den Vormonaten schnitten die vier wirtschaftlich bedeutendsten Länder der Eurozone auch diesmal wieder am schlechtesten ab. Vor allem Deutschlands Industrie schrumpfte im Januar erstmals seit über vier Jahren wieder, während sich die Talfahrt in Italien beschleunigte.

Trotz relativ gedämpfter Wachstumsraten stemmten sich Frankreich und Spanien gegen den Trend und wiesen höhere PMI-Werte aus als im Dezember. In allen anderen von der Umfrage erfassten Ländern setzte sich die Abkühlung hingegen fort, in den Niederlanden, Österreich und Irland sanken die jeweiligen PMIs auf annähernde Zweieinhalb-Jahrestiefs.

Aufgrund der weiter nachlassenden Binnen- und Exportnachfrage fiel der vierte Auftragsrückgang in Folge so stark aus wie zuletzt im April 2013. Der Exportorderindex verharrte auf dem 68-Monatstief von Dezember.

Da sich die Unternehmen zur Aufrechterhaltung der Produktionslevels folglich auf die Abarbeitung der Auftragsbestände konzentrierten, nahmen diese zum fünften Mal hintereinander ab. Indes schwächte sich die Produktionssteigerungsrate auf ein 67-Monatstief ab und fiel nur noch äußerst mager aus. Und die Fertigwarenlager wurden den vierten Monat in Folge und so rasant aufgebaut wie nie in der über 20-jährigen Umfragegeschichte.

Ungeachtet der weiter nachlassenden Nachfrage setzte sich der Jobaufbau zwar fort, er fiel jedoch so schwach aus wie zuletzt im September 2016. Hohe Zuwachsraten in Deutschland, Österreich, Griechenland und Irland kontrastierten mit der erstmals seit über vier Jahren wieder rückläufigen Beschäftigung im Industriesektor Italiens.

Infolge der Verbilligung mineralölbasierter Produkte und nachlassender Lieferverzögerungen verlangsamte sich der Anstieg der Einkaufspreise ein weiteres Mal und fiel so schwach aus wie zuletzt vor knapp zweieinhalb Jahren. Die Lieferzeiten verlängerten sich im geringsten Ausmaß seit Juli 2016.

Da die Preise für Nahrungsmittel und Rohstoffe im Allgemeinen jedoch weiter stiegen, wurden die Verkaufspreise zum 28. Mal hintereinander angehoben, wenngleich mit der niedrigsten Rate seit eineinhalb Jahren.

Der Ausblick hellte sich von seinem SechsJahrestief in Dezember zwar wieder auf, der Grad an Optimismus blieb jedoch deutlich niedriger als im langjährigen Mittel. Sorgen bereiteten den Unternehmen erneut die internationalen Handelsbeziehungen und die politischen Entwicklungen in Europa.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen IHS Markit EurozoneIndustrie PMI:

“Mit den Januar-PMIs steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Industriesektor in der Rezession steckt und die Konjunktur im ersten Quartal 2018 bremst.

Als weitere Belastung erweist sich offensichtlich, dass der Automobilsektor noch immer mit den neuen Emissionsregeln zu kämpfen hat, und auch die Proteste der „Gelbwesten“ beeinträchtigten die Nachfrage in Frankreich. Allerdings liegt das Übel wohl tiefer, und zwar in der Besorgnis über die destabilisierenden Effekte der politischen Unsicherheit und dem Schaden, der dem Handel aus dem zunehmenden Protektionismus erwächst.

Hinzu kommt, dass die schwächer als erwartet ausgefallenen Absatzzahlen den stärksten Anstieg der Fertigwarenlagerbestände seit Umfragebeginn vor über zwei Jahrzehnten nach sich gezogen haben. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmen ihre operativen Kapazitäten in den nächsten Monaten reduzieren müssen, sollte die Nachfrage nicht wieder anziehen – kein gutes Zeichen für das Produktionswachstum.

Anscheinend halten die Unternehmen an den derzeitigen Beschäftigungslevels in der Hoffnung auf wieder anziehende Umsätze fest, und auch der Ausblick hellte sich von seinem Sechs-Jahrestief von Dezember wieder auf. Allerdings hat der Jobaufbau bereits an Tempo verloren, da immer mehr Firmen bestrebt sind, ihre Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Jegliche weitere Verschlechterung am Arbeitsmarkt wird sich in einer abgeschwächten Konsumstimmung niederschlagen, was wiederum weitere Abwärtsrisiken für die Konjunkturentwicklung der nächsten Monate in sich birgt.” 

  

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Verstärkter Exportrückgang sorgt im Januar für weitere Abkühlung der Industrie Österreichs 

Aufgrund verstärkter Einbußen beim Exportneugeschäft verlor die Industrie Österreichs im Januar weiter an Dynamik. Gleichzeitig verlangsamte sich der Anstieg der Einkaufpreise und fiel so schwach aus wie zuletzt vor 26 Monaten.

Der saisonbereinigte UniCredit Bank Austria Einkaufsmanagerindex sank gegenüber Dezember um 1,2 Punkte auf 52,7 und erreichte damit den tiefsten Wert seit knapp zweieinhalb Jahren. Der PMI-Hauptindex spiegelt das Ergebnis der Januar-Umfrage zur Konjunkturlage der Industrie Österreichs in einem Wert wider. Er setzt sich zusammen aus den Unterindizes für Auftragseingang, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Vormateriallager.

Ausschlaggebend für den Rückgang des PMIHauptindexes waren die ersten Einbußen beim Auftragseingang seit über drei Jahren. Negativ zu Buche schlugen hier vor allem die größten Verluste beim Exportneugeschäft seit Oktober 2012. Seit vier Monaten geht die Nachfrage von den Auslandsmärkten nun bereits ununterbrochen zurück.

Ungeachtet der Auftragsflaute blieb das Produktionswachstum nicht nur intakt, es beschleunigte sich gegenüber Dezember sogar wieder leicht. Spitzenreiter in dieser Kategorie waren diesmal die Hersteller von Vorleistungsgütern.

Da sich einige Unternehmen auf die Abarbeitung der Auftragsbestände konzentrierten, setzte sich der Beschäftigungsaufbau fort. Er verlangsamte sich jedoch zum zweiten Mal hintereinander und fiel so schwach aus wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Infolge der anhaltend hohen Produktionslevels wurde die Einkaufsmenge zwar wieder etwas stärker ausgeweitet als zum 32-Monatstief im Dezember, der entsprechende Index notiert aktuell jedoch auf dem zweitniedrigsten Wert seit über zwei Jahren. Die Vormateriallager legten ebenso geringfügig zu wie die Fertigwarenlager.

Wegen Kapazitätsengpässen auf Seiten der Lieferanten und Lieferschwierigkeiten für bestimmte Produkte verlängerten sich die durchschnittlichen Lieferzeiten zwar ein weiteres Mal, jedoch im geringsten Ausmaß seit Januar 2017.

Da der Lieferdruck nachließ und die Preise für Öl und Stahl nachgaben, schwächte sich auch der Anstieg der durchschnittlichen Einkaufspreise weiter ab und fiel so niedrig aus wie zuletzt vor 26 Monaten. Folglich wurden auch die Verkaufspreise weniger stark angehoben als in den beiden Vormonaten. 

  

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ifo Wirtschaftsklima Euroraum bricht ein

Die Stimmung der Konjunkturexperten im Euroraum kippt. Das ifo Wirtschaftsklima ist von 6,6 auf -11,1 Punkte gesunken und liegt somit zum ersten Mal seit 2014 wieder unter null. Die Experten beurteilen die aktuelle Lage und die künftige Entwicklung pessimistischer. Das Tempo des Wirtschaftswachstums im Euroraum dürfte sich verlangsamen.

Die Experten in Frankreich und Belgien haben ihre Einschätzung am stärksten nach unten korrigiert. Die Konjunkturerwartungen in Frankreich sind regelrecht abgestürzt. Auch die Lagebewertung ist gesunken, jedoch in geringerem Maße. In Belgien verschlechterten sich Lage und Erwartungen deutlich. In Italien trübte sich die Lagebeurteilung erneut ein und liegt somit am tiefsten von allen Euroländern. Hingegen haben sich die Erwartungen der Experten in Italien nicht mehr verschlechtert, sondern stagnieren auf einem sehr niedrigen Niveau. In Spanien fielen die Indikatoren vergleichsweise wenig. Auch Deutschland kann sich dem Abwärtstrend nicht entziehen.

Die Experten sind zunehmend pessimistisch mit Blick auf die künftigen Exporte, die Investitionen und den privaten Konsum. Sie erwarten eine Inflation von 1,7 Prozent im Jahre 2019. Die kurz- und langfristigen Zinsen dürften in den nächsten sechs Monaten langsamer steigen. Zudem gehen die Experten davon aus, dass die Aktienkurse in der nahen Zukunft sinken werden.

  

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• US: further acceleration in job creations to 304 thousand in January, way above expectations (consensus: 165 thousand). The unemployment rate recovered to 4% as there was an increase in the labour participation rate. On top of the good NFP, the manufacturing ISM produced a very pleasant surprise, as it improved from 54.3 to 56.6 in January, bucking expectations of a correction to 54.2.

  

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Das Statistische Bundesamt veröffentlichte heute früh Zahlen zu den Auftragseingängen in der deutsche in Industrie im Dezember. Demnach fielen diese im Monatsvergleich kräftig um 1,6%. Werden die Großaufträge herausgerechnet, sehen wir allerdings ein Plus von 3,5%.

  

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Konjunktur: Die Party in Europa ist vorbei

Brüssel stutzt die Wachstumsaussichten für die EU zusammen. Italien schrammt knapp an der Rezession vorbei.

Die EU-Kommission malt die Zukunftsaussichten des größten Wirtschaftsraumes der Welt in ihrer Winterprognose noch schwärzer als die Zentralbanker. Im kommenden Jahr werde die Eurozone nur noch um 1,3 Prozent wachsen. Das sind 0,6 Prozentpunkte weniger, als Brüssel im Herbst für 2019 in Aussicht gestellt hatte. Fast alle Länder müssen Einbußen hinnehmen. Italien kratzt gar an der Rezession. Alle Mitgliedstaaten (inkl. Großbritannien) werden heuer um 1,5 statt 1,9 Prozent wachsen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5575952/Die-Party-in-Europa-ist-vorbei

  

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WIFO: Die nachhaltigen Folgen der Finanzkrise - Wachstumseinbruch bisher nicht aufgeholt 

Die Finanzkrise 2008 hatte in Österreich einen tiefen Einbruch der Wirtschaftsleistung zur Folge: Das reale Bruttoinlandsprodukt schrumpfte 2009 um fast 4%, und die Euro-Schuldenkrise 2012 bewirkte eine weitere Abschwächung. Das Niveau der Wirtschaftsleistung ist derzeit um nur 10% höher als vor zehn Jahren und liegt um gut ein Zehntel unter dem (verlängerten) Vorkrisentrend. Gemäß der mittelfristigen Prognose des WIFO wird das BIP in den nächsten Jahren um 2% pro Jahr wachsen. Der Wachstumsrückstand wird damit auch in der Periode 2017/2023 nicht aufgeholt werden. 
Die auf die Finanzkrise folgende anhaltende Trendabsenkung entspricht nicht den bisherigen Erfahrungen und erscheint aus zumindest drei Gründen erklärungsbedürftig: 

• Die Tendenz einer Rückkehr zum Trend setzte in der Vergangenheit stets unmittelbar nach dem Einbruch ein und führte relativ rasch zum alten Trend zurück. Selbst nach Finanzkrisen wurden die wirtschaftlichen Folgen nach acht Jahren, die politischen (Stärkung der extre¬men Rechten, Aversion gegen Minoritäten, zunehmende Streiks) nach fünf Jahren über¬wunden. 

• Das Phänomen ist in allen Industrieländern zu beobachten, unbeschadet ihrer unterschied¬lichen Strukturen: in allen EU-Ländern trotz deren unterschiedlicher Betroffenheit von der Finanzkrise, aber auch in den USA trotz deren expansiver Konjunkturpolitik. 

• Erklärungsbedürftig erscheint auch, warum Analysten wie Unternehmen die relativ zur Vor-krisenzeit eher unbefriedigende Wirtschaftslage erstaunlich günstig beurteilen. 

Als Ursachen der mangelnden Rückkehr zum Vorkrisentrend kommen verzögerte Anpassung, Nachfrage- bzw. Strukturschwäche, Kumulierung verunsichernder Schocks oder ein Struktur¬bruch in Frage. 

Gegen eine Erklärung als verzögerte Anpassung spricht nicht bloß die überdurchschnittliche Dauer, sondern vor allem das Fehlen jeglicher Annäherungstendenz. 
Unzureichende Nachfrage kann bestenfalls einen (kleinen) Teil des mangelnden Aufholprozes¬ses erklären: Konsum und Export liegen zwar deutlich unter ihrem Vorkrisentrend, doch die gute Kapazitätsauslastung und die optimistische Einschätzung der Konjunktur lassen keine generelle Nachfrageschwäche erkennen. 
Für eine Erklärung durch Strukturschwächen spricht die markante Verlangsamung des Produk-tivitätswachstum; die verschiedenen Ansätze könnten zwar die mangelnde Annäherung an den Vorkrisentrend erklären, nicht aber dessen abrupte Absenkung. 

Eher könnte das die These eines Strukturbruchs infolge geänderter weltwirtschaftlicher Rahmen-bedingungen: Aufholen der Entwicklungsländer, vor allem Chinas, Stagnation der weltweiten Wertschöpfungsketten, Expansion von Märkten, die zu starker Konzentration neigen ("winner-take-all markets"), Verschiebung von realen zu Finanzinvestitionen sowie von internem zu exter¬nem Wachstum (Unternehmenskäufe und Fusionen), aber auch zunehmend ungleiche Vertei¬lung, Erosion der Arbeitsmarktregulierung und eine in der Bevölkerung verbreitete Attitüde einer "Generation der Verlierer". Sie haben den Verlust der Marktdominanz der westlichen Industrie-länder zur Folge, ein Phänomen, das durch die Finanzkrise schockartig bewusst wurde. 

Die derzeit am ehesten plausibel erscheinende These erklärt Trendabsenkung wie Trendbruch als Folge einer Kumulierung verunsichernder Schocks: Auf den schockierenden Verlust der Marktdominanz folgten die Schocks der Finanzkrise 2008, der Euro-Schuldenkrise (2012) und der Migrationskrise (2015) sowie der desintegrierenden Brexit-Abstimmung (2016). Mit der Wahl von Präsident Trump in den USA Ende 2016 und dem Regierungswechsel in Italien (2018) setzte eine Periode generell verunsichernder und EU-kritischer Politik ein. Gemeinsam mit dem Mangel an qualifizierten Kräften dürfte das bei Unternehmen wie Politik eine Revision der längerfristigen Wachstumserwartungen ausgelöst haben, wie sie von umwelt- und klimabewussten Gruppie¬rungen schon lange vorweggenommen worden war. Offenbar sehen die Unternehmen die Niveauabsenkung der Wirtschaftsaktivität und die Abwanderung von Märkten (vor allem nach Asien) unter den gegebenen Umständen als "normal" an und haben ihre Pläne darauf abge¬stellt. Da das Wachstum überdies etwas rascher ausfiel als zunächst erwartet, die Gewinnlage gut und die Kapazitätsauslastung befriedigend war, schwand der Pessimismus, und es wurden Investitionen nachgeholt. Da sich die Arbeitsmarktlage unter der Bedingung eines anhaltenden Wachstumsrückstandes eher verschlechtern wird, befindet sich die Wirtschaftspolitik in einer schwierigen Situation. Der Spielraum der Nachfragepolitik ist eng begrenzt; sie könnte bestenfalls sehr selektiv und nach¬haltig vorgehen (etwa Verbesserung der Infrastruktur, Risikoabsicherung im Export). Zur Milde¬rung des Strukturbruches muss gegen die Verdrängung auf strategisch wichtigen Märkten an¬gekämpft werden. Anstelle der sich offenbar anbahnenden Politik von Handelsbeschränkun¬gen und nationaler Abschottung erscheint eine Forcierung der Technologiepolitik als die dafür adäquate Strategie. Effizient und erfolgreich kann eine solche Politik vor allem auf EU-Ebene geplant und durchgeführt werden. 

Manche Strukturänderungen, wie etwa die zunehmend ungleiche Einkommensverteilung oder der Trend zur Dominanz der Finanzmärkte ("financialisation"), können aber auch durch natio¬nale Maßnahmen zumindest gemildert werden. In Österreich setzt das vor allem Maßnahmen im Bereich der Exportstruktur und der dahinterliegenden Produktionsstruktur sowie der Vertei¬lung voraus. Die Politik sollte rascher als bisher auf die neuen weltwirtschaftlichen Herausforde¬rungen reagieren, die Struktur auf rasch wachsende Märkte und Produktkategorien umorien¬tieren und die Effizienz generell steigern. 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem WIFO-Monatsbericht 1/2019 

  

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Deutschland: Servicesektor mit höherer Geschäftstätigkeit zum Jahresanfang, aber Neuaufträge kurz vor Stagnation 

Die deutschen Dienstleistungsunternehmen konnten sich im ersten Monat des Jahres über leichte Geschäftszuwächse freuen, wie die jüngsten Umfrageergebnisse zeigen. Zudem wurde auch der Jahresausblick wieder etwas besser bewertet als noch im Dezember. Demgegenüber standen allerdings schwächere Steigerungsraten bei den Neuaufträgen und der Beschäftigung. Außerdem erhöhten sich die Kosten so deutlich wie seit nahezu acht Jahren nicht mehr.

Erstmals seit vier Monaten notierte der saisonbereinigte IHS Markit Service-Index Geschäftstätigkeit im Januar höher als im Vormonat und signalisierte wieder solides Wachstum.

Mit 53,0 Punkten nach 51,8 im Dezember war es allerdings immer noch der zweittiefste Wert der vergangenen acht Monate, der zudem unter dem Durchschnitt (54,2) der seit Mitte 2013 anhaltenden Wachstumsphase blieb.

Bei den Teilsektoren konnten die Bereiche Finanzdienstleistungen, Post & Telekommunikation sowie Vermietung & Unternehmensnahe Dienstleistungen Zuwächse verbuchen. Die Hotels & Gaststätten sowie die Bereiche Transport & Lagerhaltung und Sonstige Dienstleistungen (Gesundheitswesen, Bildung, Freizeit) verzeichneten hingegen ein Minus.

Die Anzahl der Neuaufträge ging im Januar weiter zurück, wie der entsprechende Index mit einem Wert nur noch knapp über Stagnationsniveau anzeigt. Das Plus bei der Binnennachfrage wurde dabei von einem kräftigeren Rückgang der Auslandsnachfrage teilweise überkompensiert. Wobei das Minus im Export oftmals der zunehmenden Unsicherheit unter den ausländischen Kunden zugeschrieben wurde.

Die höhere Geschäftsaktivität bei geringerem Auftragseingang führte zur ersten aufeinanderfolgenden Schrumpfung der Auftragsbestände seit Frühling 2017. Mehr noch, die Reduzierung fiel sogar so stark aus, wie seit Mai 2016 nicht mehr.

Im Januar schwächte sich der Jobaufbau im Servicesektor zum vierten Mal in Folge ab. Obgleich der dazugehörige Index auf den tiefsten Stand seit letztem Mai notierte, war er historisch betrachtet immer noch robust. Mit der Ausnahme von Hotels & Gaststätten verzeichneten alle Teilsektoren ein Plus bei der Beschäftigung.

Unterdessen wurde im Berichtsmonat der kräftigste Anstieg der Angebotspreise seit drei Monaten verbucht. Insbesondere Firmen des Transport & Lagerhaltungsgewerbes hatten aufgrund der gestiegenen Mautgebühren höhere Ausgaben. Daneben sorgte vor allem der Druck auf Löhne und Gehälter dafür, dass die Kosten so deutlich zulegten, wie seit März 2011 nicht mehr.

Der Blick in die Zukunft fiel zwar wieder positiver aus als im Vormonat, der entsprechende Index notierte dennoch nur auf dem zweitniedrigsten Stand seit über zwei Jahren. Sorgenfalten bereiteten den befragten Managern dabei unter anderem die schwächere Konjunktur, der Brexit sowie der Fachkräftemangel.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit kommentiert die aktuellen PMI Daten:

“Erstmals seit vier Monaten nahm das Wachstum im Servicesektor zum Jahresauftakt wieder an Fahrt auf, wenngleich der nahezu stagnierende Auftragseingang einen Schatten auf die Umfrageergebnisse warf. Ein deutlicher Rückgang der Neuaufträge aus dem Ausland zeugte von der nachlassenden globalen Nachfrage, von der sowohl Hersteller als auch Dienstleister betroffen waren.

Die Service-Daten vom Januar zeigen, dass sich die Bedingungen auf Deutschlands Arbeitsmarkt weiter verbesserten. Bei der Beschäftigung wurde erneut ein robustes Plus verbucht, und viele Umfrageteilnehmer schrieben die höheren Kosten im Unternehmen den steigenden Gehältern zu. Allerdings schwächte sich die Zuwachsrate beim Jobaufbau weiter ab, da der Druck auf die Kapazitäten allmählich nachzulassen scheint, wie der zweite Rückgang der Auftragsbestände in Folge andeutet.

Trotz der höheren Geschäftstätigkeit im Dienstleistungssektor verbesserte sich der Composite-PMI nur leicht von seinem 5,5-Jahrestief im Dezember, da sich die Industrieproduktion weiter abschwächte. Damit setzt die deutsche Privatwirtschaft ihren moderaten Wachstumskurs zu Beginn des neuen Jahres fort." 

  

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Wirtschaftswachstum der Eurozone schwächt sich im Januar weiter ab 

Mit aktuell 51,0 Punkten nach 51,1 im Dezember gab der finale IHS Markit Eurozone Composite Index (PMI®) im Januar zum fünften Mal hintereinander nach und notiert damit auf dem tiefsten Wert seit fünfeinhalb Jahren. Die Vorabschätzung wurde allerdings um 0,3 Punkte übertroffen.

Besonders ausgeprägt war die Wachstumsschwäche in Frankreich und Italien. In Frankreich schrumpfte die Wirtschaftsleistung zum zweiten Mal hintereinander, diesmal sogar so stark wie zuletzt vor über vier Jahren. Und in Italien fielen die dritten Wachstumseinbußen innerhalb der letzten vier Monate so gravierend aus wie seit über fünf Jahren nicht mehr.

Gebremst wurde das Wachstum im Januar vor allem vom Industriesektor, wo die Produktion mit der niedrigsten Rate seit über fünfeinhalb Jahren zulegte. Und der Servicesektor bewegte sich vom Vier-Jahrestief im Dezember nicht vom Fleck.

Das Produktionswachstum in der Industrie resultierte einzig und allein aus der Abarbeitung der Auftragsbestände und einem Rekordaufbau der Fertigwarenlager. Überdies wies der Auftragseingang hier das höchste Minus seit April 2013 aus, was der Hauptgrund dafür war, dass beim Gesamt-Auftragseingang die höchsten Einbußen seit über vier Jahren zu Buche schlugen. Und die Dienstleister vermeldeten nur einen minimalen Auftragszuwachs.

Der seit November 2014 anhaltende Jobaufbau setzte sich im Januar zwar fort, er fiel jedoch so schwach aus wie zuletzt vor 28 Monaten. In Italien sank die Beschäftigung sogar erstmals seit September 2015 wieder.

Die Auftragsbestände nahmen den zweiten Monat in Folge und so stark ab wie seit Ende 2014 nicht mehr.

Der Kostenanstieg verlangsamte sich erneut und fiel so schwach aus wie zuletzt vor eineinhalb Jahren. Während Löhne und Gehälter im Servicesektor weiter zulegten, verbilligten sich mineralölbasierte Produkte in der Industrie. Die Verkaufspreise wurden indes wieder etwas stärker angehoben als in den beiden Vormonaten.

Trotz der Aufhellung gegenüber November und Dezember fielen die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist im Januar so wenig optimistisch aus wie zuletzt vor vier Jahren. Belastet wurde der Ausblick von den internationalen Handelsstreitigkeiten, dem Brexit und den anhaltenden politischen Spannungen, sowohl auf regionaler wie globaler Ebene.

Servicesektor

Der finale IHS Markit Eurozone Service-Index notierte im Januar mit 51,2 Punkten unverändert auf dem 49-Monatstief von Dezember.

Auch hier wirkten sich vor allem die Geschäftseinbußen in Frankreich und Italien als Wachstumsbremse aus, während die Geschäfte in Deutschland und Spanien besser liefen als im Dezember. 

Da das Wachstum größtenteils aus der Abarbeitung der unerledigten Aufträge resultierte, nahmen die Auftragsbestände so rasant ab wie zuletzt vor über vier Jahren. Der Auftragseingang stagnierte weitgehend, hier sank der Index auf ein Fünf-Monatstief.

Der Jobaufbau verlangsamte sich zum vierten Mal hintereinander und fiel so schwach aus wie seit Ende 2016 nicht mehr.

Trotz der stärksten Anhebung der Angebotspreise seit sieben Monaten blieb der Kostenanstieg im Berichtsmonat überdurchschnittlich stark, was die Gewinnmargen schmälerte.

Der Ausblick hellte sich zwar etwas auf, der Index Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist notierte jedoch nur geringfügig über dem Vier-Jahrestief von Dezember.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen Eurozone Composite-PMI:

„Die Eurozone ist ohne Schwung ins Jahr 2019 gestartet. Das Wachstum stagnierte nahezu, und die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen war rückläufig. Der PMI signalisiert, dass das BIP mit lediglich 0,1% auf Quartalsbasis zugelegt hat, was auf das schlechteste Quartal seit 2013 hindeutet. Ein derart schwacher Jahresauftakt würde bedeuten, dass die derzeitige Konsens-Schätzung von 1,5% BIP-Wachstum wahrscheinlich nach unten revidiert werden muss und folglich eine eher lockere Geldpolitik der EZB nach sich ziehen dürfte.

Was als eine von der Industrie und den Exporten ausgehende Abkühlung begann, hat in zunehmendem Maße auch den Servicesektor erfasst. Die PMI-Daten aus der Industrie deuten darauf hin, dass der Sektor in die Rezession abgleiten dürfte, während es dem Servicesektor so schlecht geht wie zuletzt vor vier Jahren. Doch Schlimmeres steht wohl erst noch bevor: In der Industrie sinkt der Auftragseingang momentan so rasant wie zuletzt vor knapp sechs Jahren, bei den Dienstleistern stagniert das Neugeschäft - der stärkste Nachfragerückgang seit Mitte 2013.

Dass auch die Einstellungsbereitschaft der Firmen unter der zunehmenden Zurückhaltung, die Kapazitäten auszuweiten, leidet, zeigt der schwächste Stellenaufbau seit über zwei Jahren.

Allem Anschein nach geht es auf breiter Front bergab. Italien steckt in der tiefsten Rezession seit über fünf Jahren, Frankreichs Wirtschaftskraft ist so stark geschrumpft wie zuletzt vor über vier Jahren. Die Belebung in Deutschland und Spanien steht auf wackligen Beinen, weil die Auftragsbücher auch dort Verluste ausweisen.

Unsere Umfrage deutet darauf hin, dass die politische Unsicherheit auf globaler wie lokaler Ebene in zunehmendem Maße ihren Tribut fordert - beim Wachstum und bei der Nachfrage, und dass die Risikoaversion steigt. Zusammen mit den zunehmenden globalen Handelsstreitigkeiten, der Unsicherheit beim Brexit, den Protesten der ‚Gelbwesten’ in Frankreich und der Krise des Automobilsektors wird klar, dass die Konjunktur vor ihren größten Herausforderungen seit dem Höhepunkt der Staatsschuldenkrise steht.” 

  

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WIFO: Konjunkturabschwung in Österreich noch verhalten 

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet zunehmend die Weltwirtschaft. In den USA dämpfte der Verwaltungsstillstand den Optimismus der privaten Haushalte. Die deutsche Wirtschaft leidet noch unter den Verwerfungen in der Autobranche. Angesichts der weltweiten Belastungen erweist sich die österreichische Konjunktur als robust. Die Indikatoren weisen aber auch hier mehrheitlich auf einen Abschwung hin.

Die Weltwirtschaft büßte zuletzt an Schwung ein. Nachdem die chinesische Wirtschaft impulsgebend für den weltweiten Aufschwung gewesen war, bildet sie nun die zentrale Schwachstelle der Weltwirtschaft. Der Handelsstreit zwischen den USA und China, der sich 2018 erst auf die Finanzmärkte ausgewirkt hatte, schlägt mehr und mehr auf die Realwirtschaft durch. Wie Umfrageergebnisse zeigen, werden sich diese negativen Konjunkturimpulse in den kommenden Monaten weiter verstärken. In den USA dämpfte zuletzt der erzwungene Verwaltungsstillstand die Konsumentenstimmung. Ein direkter BIP-Effekt bleibt aber aus, da die Gehälter der Zwangsbeurlaubten nachgezahlt werden. Insgesamt haben sich die Konjunkturaussichten der USA eingetrübt, die Zentralbank wird auf weitere Zinsschritte einstweilen verzichten. 

Das Nachlassen der Welthandelsaktivitäten schwächt auch die Wirtschaft in der EU. Zudem hat sich die deutsche Autobranche noch nicht von den Verwerfungen erholt, die durch die ungenügende Vorbereitung auf neue Methoden der Abgasmessung entstanden waren. Günstiger entwickelte sich die Wirtschaft zuletzt in Frankreich und Spanien, aber auch in Österreich. Die Konjunkturdynamik ließ hier bisher nur mäßig nach, die Kapazitätsauslastung ist noch überdurchschnittlich hoch. Ähnlich wie in Deutschland sind die heimischen Industrieunternehmen aber kaum mehr zuversichtlich für die kommenden Monate. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit geriet Anfang 2019 ins Stocken, und zwar gerade unter Risikogruppen wie z. B. Älteren, die ohnehin erst spät vom Wirtschaftsaufschwung profitiert hatten. Umgekehrt nahm die Zahl der offenen Stellen, üblicherweise ein Frühindikator für den Konjunkturverlauf, wieder kräftig zu. Die Konjunktursignale sind demnach gemischt, deuten aber mehrheitlich auf einen Abschwung hin. Unterdessen hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die in Österreich bestehende konfessionsspezifische Arbeitszeitregelung zum Karfreitag diskriminierend und daher nichtig ist. Handelt das Parlament nicht, dann ist der Karfreitag künftig kein Arbeitstag mehr. Der Effekt auf die Wertschöpfung ist konjunktur‑, saison- und branchenabhängig; im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt und bei Normalauslastung beträgt er rund ‑0,1%. Für heuer rechnet das WIFO mit einer Dämpfung des BIP und in der Folge der Unternehmensgewinne um rund 400 bis 600 Mio. €. Das entspricht 10% bis 15% der Kosten der Pro-Kopf-Lohnerhöhungen 2018. 

  

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ifo Weltwirtschaftsklima erfährt abermaligen Rückschlag 

Das ifo Weltwirtschaftsklima ist das vierte Mal in Folge gefallen. Der Indikator sank im ersten Quartal von -2,2 auf -13,1 Punkte. Lagebeurteilung und Erwartungen verschlechterten sich deutlich. Die Experten schätzen die Lage aber immer noch knapp positiv ein. Die Weltkonjunktur schwächt sich zunehmend ab.

Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Dabei stachen insbesondere die USA heraus mit einem Einbruch der Erwartungen und der Lagebeurteilung. Aber auch für die Europäische Union revidierten die Experten ihre Einschätzungen deutlich nach unten. Dagegen blieb das Wirtschaftsklima in den Schwellen- und Entwicklungsländern weitgehend unverändert, nachdem es in den zwei Quartalen zuvor jeweils stark rückläufig war. Im Nahen Osten und in Nordafrika kühlte sich das Klima deutlich ab.

Die Experten erwarten ein schwächeres Wachstum des privaten Konsums, der Investitionen und des Welthandels. Zwar geht weiterhin ein größerer Teil der Befragten von einem Anstieg der kurz- und langfristigen Zinsen aus, deren Anteil ist aber stark zurückgegangen. Sie rechnen mit einer weltweiten Abwertung des US-Dollars. 

  

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Deutsche Wirtschaft schrammt an Rezession vorbei

Die deutsche Wirtschaft ist knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte im vierten Quartal 2018, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im dritten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent geschrumpft und damit zum ersten Mal seit Anfang 2015. Von einer Rezession wird bei zwei Minus-Quartalen in Folge gesprochen.

derstandard.at/2000097987550/Deutsche-Wirtschaft-schrammt-an-Rezession-vorbei

  

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China und USA setzen Handelsgespräche fort

Die USA und China haben die Verhandlungen zur Beilegung ihres Handelsstreits am Freitag in Peking fortgesetzt. Es wurde erwartet, dass der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin am letzten Tag der zweitägigen Gespräche von Chinas Staatschef Xi Jinping empfangen werden. Das sagte der Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, am Donnerstag in Washington. "Das ist ein sehr gutes Zeichen", betonte er: "Die Stimmung ist gut."

derstandard.at/2000098043598/China-und-USA-setzen-Handelsgespraeche-fort

  

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Xi Hails Important Progress, Says Trade Talks to Resume in U.S.

“Negotiations between both sides have achieved important progress in another step,” Xi said after a round of trade talks wrapped up in Beijing, according China’s Xinhua News Agency. “Next week, both sides are going to meet in Washington. I hope you keep up the good work, and push for a mutually-benefiting and win-win agreement.”

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-02-15/u-s-china-talks-to-continue-next-week- in-washington-xi-says

  

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BIP im Euroraum um 0,2% und Erwerbstätigkeit um 0,3% gestiegen 
BIP und Erwerbstätigkeit in der EU28 um jeweils 0,2% gestiegen

Wachstum des BIP im Euroraum und in der EU28

Im Vergleich zum Vorquartal stieg das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal 2018 sowohl im Euroraum (ER19) als auch in der EU28 um 0,2%. Dies geht aus einer Schnellschätzung hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht wird. Im dritten Quartal 2018 war das BIP im Euroraum um 0,2% und in der EU28 um 0,3% gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal 2018 im Euroraum um 1,2% und in der EU28 um 1,4% zu, nach +1,6% bzw. +1,8% im Vorquartal. Basierend auf saison- und kalenderbereinigten Quartalsdaten wird die Wachstumsrate des BIP für das gesamte Jahr 2018 für den Euroraum auf 1,8% und für die EU28 auf 1,9% geschätzt. Die Jahreswachstumsrate für 2017 betrug sowohl für den Euroraum als auch für die EU28 +2,4%. 

Wachstum der Erwerbstätigkeit im Euroraum und in der EU28

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im vierten Quartal 2018 gegenüber dem Vorquartal im Euroraum um 0,3% und in der EU28 um 0,2%. Im dritten Quartal 2018 war die Erwerbstätigkeit sowohl im Euroraum also auch in der EU28 um 0,2% gestiegen.

Gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres stieg die Erwerbstätigkeit im vierten Quartal 2018 sowohl im Euroraum als auch in der EU28 um 1,2%, nach +1,3% bzw. +1,2% im dritten Quartal 2018. Basierend auf unbereinigten Quartalsdaten wird die Wachstumsrate der Erwerbstätigkeit für das gesamte Jahr 2018 im Euroraum auf 1,4% und in der EU28 auf 1,3% geschätzt. Die Jahreswachstumsrate für 2017 betrug sowohl für den Euroraum als auch für die EU28 +1,6%.

  

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Trotz globalen Gegenwindes nur moderate Konjunkturabkühlung in Österreich 
Ergebnisse des OeNB-Konjunkturindikators vom Februar 2019

Österreichs Wirtschaft sieht sich zusehends mit globalen Konjunkturrisiken konfrontiert und verliert deshalb an Schwung. Aufgrund der robusten Inlandskonjunktur wird die Wachstumsabschwächung in Österreich aber weniger stark ausfallen als im Euroraum. Ein Konjunktureinbruch zeichnet sich für Österreich nicht ab. Für das erste Quartal 2019 prognostiziert die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) im Rahmen ihrer vierteljährlichen Kurzfristprognose eine leichte Wachstumsverlangsamung des realen BIP auf 0,3 % (gegenüber dem Vorquartal). Gegenüber der letzten Prognose mussten die Wachstumserwartungen aufgrund des schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds um 0,2 Prozentpunkte zurückgenommen werden. Für das zweite Quartal 2019 wird mit dem Wirksamwerden des Familienbonus Plus und dem Auslaufen der als temporär eingeschätzten Probleme der europäischen Automobilindustrie mit einer leichten Wachstumsbeschleunigung auf 0,4% gerechnet.

Das außenwirtschaftliche Umfeld ist seit geraumer Zeit durch eine Reihe von Abwärtsrisiken gekennzeichnet. Rund fünf Wochen vor dem anvisierten EU-Austritt Großbritanniens am 29. März 2019 ist immer noch unklar, wie der Austritt genau erfolgen wird. Von einer Annahme des mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrags durch das britische Parlament über eine Verschiebung des Austritts bis zu einem ungeordneten Brexit kann derzeit kein Szenario ausgeschlossen werden. Auch Unsicherheiten im Zusammenhang mit den globalen Handelskonflikten und der wirtschaftspolitischen Ausrichtung in wichtigen EU-Staaten wie Italien und Frankreich belasten die europäischen Wachstumsaussichten. Schwierigkeiten der europäischen Automobilindustrie bei der Erfüllung der neuen Abgasnormen führten zum Jahresende 2018 zu einer zusätzlichen – als temporär eingeschätzten – Abschwächung der Konjunkturdynamik im Euroraum. Zuletzt wurden auch die Wachstumsprognosen für Österreichs wichtigsten Handelspartner Deutschland deutlich nach unten revidiert. 

Österreichs Wirtschaft kann sich dieser Dynamik nicht gänzlich entziehen, zeigt sich aber dank einer kräftigen Inlandskonjunktur vergleichsweise robust. Im vierten Quartal entsprach das Wirtschaftswachstum mit 0,4% (gegenüber dem Vorquartal) zwar nur mehr dem langjährigen Durchschnitt, war damit aber doppelt so stark wie im Euroraum (0,2%).

Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung ist insbesondere im exportorientierten Industriesektor zu spüren und spiegelt sich in einer uneinheitlichen Entwicklung der Vorlaufindikatoren wider. Die Mehrzahl der Indikatoren ist zwar nach unten gerichtet, das zum Teil aber noch immer hohe Niveau lässt jedoch keinen unmittelbar bevorstehenden Einbruch der Export- und Industriekonjunktur erwarten. Stabilisierend wirkt der Dienstleistungssektor, der zuletzt deutlich stärker als die Industrieproduktion gewachsen ist. Dazu trägt nicht zuletzt der Tourismus bei, der im Vorjahr erneut einen neuen Nächtigungsrekord erzielte und einen erfolgreichen Start in die aktuelle Wintersaison vorweisen kann.

Die Inlandsnachfrage ist weiterhin eine zentrale Stütze der Konjunktur und hilft außenwirtschaftliche Schocks abzufedern. Zwar verlieren die stark von der Industrie- und Exportkonjunktur bestimmten Ausrüstungsinvestitionen an Dynamik, aber die Wohnbauinvestitionen werden sich auch in den kommenden Monaten stabil entwickeln. Sie werden kaum von globalen Konjunkturtrends bestimmt und profitieren von einer starken Nachfrage, steigenden Immobilienpreisen und anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen. Auch vom privaten Konsum werden im ersten Halbjahr kräftige Konjunkturimpulse ausgehen. Das Beschäftigungswachstum war zu Jahresbeginn mit knapp 2% weiterhin sehr kräftig und die hohe Zahl an gemeldeten offenen Stellen signalisiert eine Fortsetzung dieses Trends. Darüber hinaus stützen die im Vergleich zum Vorjahr höheren Lohnabschlüsse für das Jahr 2019 das Konsumwachstum ebenso wie der Rückgang der Inflation auf zuletzt 1,7%.

Vor diesem Hintergrund erwartet die OeNB trotz des schwierigen Umfelds nur eine geringfügige Abschwächung des Wachstumstempos von 0,4% im vierten Quartal 2018 auf 0,3% im ersten Quartal 2019. Zur Jahresmitte wird der mit Jänner 2019 in Kraft getretene Familienbonus Plus seine Wirksamkeit entfalten und auch die Probleme in der Automobilbranche aufgrund der neuen Abgastests sollten dann weitgehend gelöst sein. Für das zweite Quartal wird daher mit einer leichten Wachstumsbeschleunigung auf 0,4% gerechnet.

Gegenüber der letzten Prognose mussten die Wachstumserwartungen für das erste Quartal um 0,2 zurückgenommen werden. In Verbindung mit den schwächeren Vorlaufindikatoren ist davon auszugehen, dass die Konjunkturprognose für das Gesamtjahr 2019 nach unten revidiert werden wird. Der weitere Konjunkturverlauf ist jedenfalls mit großen externen Unsicherheiten behaftet und die Risiken der vorliegenden Kurzfristprognose sind eindeutig nach unten gerichtet. 

  

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