Antworten zu diesem Thema
Lenzing 2018 und danach, Rang: Warren Buffett(1704), 18.3.19 17:16
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Zahlen im ersten Halbjahr 2018 rückläufig
08.8.18 08:22
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Ausblick vorsichtig
08.8.18 09:26
2
      RE: Ausblick vorsichtig gut analysiert
08.8.18 11:15
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      RE: Ausblick vorsichtig
08.8.18 12:20
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Lenzing beobachtet "Säbelrasseln" zwischen USA und Chin...
08.8.18 15:43
5
Zahlen im 1. Halbjahr wie erwartet rückgängig
11.8.18 14:55
6
Faserhersteller Lenzing strickt an der Zukunft
01.9.18 11:33
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Erste Group hebt Kursziel von 125,0 auf 130,0 Euro an
04.9.18 14:53
8
RE: Erste Group hebt Kursziel von 125,0 auf 130,0 Euro ...
08.9.18 17:33
9
Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf Eis
27.9.18 07:56
10
RE: Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf ...gut analysiert
27.9.18 08:14
11
      RE: Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf ...
27.9.18 08:45
12
      RE: Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf ...
27.9.18 10:22
13
      RE: Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf ...
27.9.18 10:46
14
      RE: Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf ...
27.9.18 11:00
15
      RE: Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf ...
27.9.18 11:47
16
      Prognose für 2018 bleibt unverändert !
27.9.18 21:32
17
      RE: Prognose für 2018 bleibt unverändert !
28.9.18 08:00
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      RE: Prognose für 2018 bleibt unverändert !
28.9.18 08:41
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      RE: Prognose für 2018 bleibt unverändert !
28.9.18 08:43
20
      Aufschlußreiches Interview mit dem Chef
28.9.18 08:46
21
      RE: Aufschlußreiches Interview mit dem Chef
28.9.18 10:08
22
      RE: Prognose für 2018 bleibt unverändert !
28.9.18 11:13
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      RE: Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf ...
27.9.18 10:22
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Baader Bank senkt Kursziel von 136 auf 118 Euro
04.10.18 12:09
25
Wie weit noch ....?interessant
10.10.18 14:30
26
      RE: Wie weit noch ....?
11.10.18 09:52
27
Doboczky über Geschäftsverlauf 2018 hocherfreut
18.10.18 12:36
28
Lenzing AG will chinesisches Joint Venture komplett kau...
24.10.18 15:21
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RE: Lenzing AG will chinesisches Joint Venture komplett...
24.10.18 15:44
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      RE: Lenzing AG will chinesisches Joint Venture komplett...
24.10.18 16:41
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Lenzing Q32018
07.11.18 08:33
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Berenberg senkt Kursziel von 115 auf 100 Euro
08.11.18 15:05
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Steigende Kosten und rückläufige Viscosepreise drücken ...
10.11.18 09:43
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Oberbank stockt etwas auf
14.11.18 20:36
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RE: Oberbank stockt etwas auf
02.12.18 12:42
36
RCB senkt Kursziel von 108 auf 87 Euro - Weiter "Hold"
21.11.18 16:25
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Lenzing gewinnt mit Partnern Staatspreis "Smart Packagi...
23.11.18 15:54
38
Lenzing beantragt 25 Patente für LENZING™ Web Technolog...
04.12.18 06:51
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Erste Group bestätigt für Lenzing die Empfehlung Kaufen
05.12.18 20:38
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RE: Erste Group bestätigt für Lenzing die Empfehlung Ka...
08.12.18 09:26
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Lenzing unterstützt Initiativen gegen Klimawandel
11.12.18 12:26
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Lenzing-Vorstände Obendrauf und van de Kerkhof wiederbe...
04.1.19 05:44
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Lenzing erweitert Angebot für Vliesstoffe in hochtechno...
09.1.19 17:14
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Lenzing eröffnete neues Innovationscenter in Indonesien
15.1.19 09:27
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Brexit - Lenzing-Chef:
18.1.19 14:04
46
Lenzing belegt im Canopy Ranking ersten Platz bei nachh...
29.1.19 07:59
47
Heiligenkreuz: Fassadenbrand bei Lenzing
01.2.19 09:47
48
      RE: Heiligenkreuz: Fassadenbrand bei Lenzinginteressantinteressant
21.2.19 11:34
49
      RE: Heiligenkreuz: Fassadenbrand bei Lenzing
22.2.19 14:58
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RE: Lenzing 2018 und danachinteressant
05.2.19 21:13
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RE: Lenzing 2018 und danach
05.2.19 22:11
52
RE: Lenzing 2018 und danach
05.2.19 22:14
53
RE: Lenzing 2018 und danachinteressant
21.2.19 11:04
54
RE: Lenzing 2018 und danach
21.2.19 12:09
55
      RE: Lenzing 2018 und danach
21.2.19 12:54
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+6%
04.3.19 16:15
57
RE: +6%
04.3.19 20:22
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      RE: +6% - Sonderdividende!
05.3.19 09:04
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      RE: +6%
05.3.19 09:05
60
      RE: +6%
05.3.19 14:48
61
      RE: +6%
05.3.19 16:22
62
      RE: +6%
05.3.19 18:06
63
Baader bestätigt Votum mit "Buy" - Kursziel bei 115,00 ...
05.3.19 14:23
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RE: Lenzing 2018 und danach
12.3.19 09:04
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2018 Gewinn halbiert
14.3.19 08:43
66
RE: 2018 Gewinn halbiertgut analysiert
14.3.19 13:09
67
      RE: 2018 Gewinn halbiertgut analysiertinteressantinteressant
14.3.19 15:39
68
Lenzing entscheidet 2019 über neue Werke in Brasilien u...
14.3.19 17:26
69
RE: Lenzing entscheidet 2019 über neue Werke in Brasili...
14.3.19 20:02
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      RE: Lenzing entscheidet 2019 über neue Werke in Brasili...
14.3.19 20:50
71
      RE: Lenzing entscheidet 2019 über neue Werke in Brasili...
14.3.19 22:28
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Zahlen 2018 entsprechen Erwartungen
16.3.19 15:51
73
RCB erhöht das Kurziel
18.3.19 09:16
74
RE: RCB erhöht das Kurziel
18.3.19 17:16
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Lenzing Gruppe mit soliden Zahlen in herausforderndem Marktumfeld

Umsatzrückgang aufgrund volatiler Preise für Standardviscose und Währungen
Preise für Schlüsselrohstoffe weiterhin hoch
Neue Produktionslinie in Heiligenkreuz in Testlauf
Stärkung der Eigenversorgung mit Faserzellstoff durch geplantes Joint-Venture in Brasilien

Die Lenzing Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld solide Geschäftszahlen. Der Rückgang bei Umsatz und Ergebnis gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres, die das beste Halbjahr der Unternehmensgeschichte war, beruhte auf einem Mix aus starken Preisschwankungen bei Standardviscose und Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen gepaart mit Währungseffekten. Die strategische Ausrichtung der Lenzing Gruppe mit Fokus auf Spezialfasern wirkte sich in diesem Umfeld positiv aus und trägt zunehmend Früchte. Die Unternehmensstrategie sCore TEN wird weiter mit großer Disziplin vorangetrieben, um das Angebot an Spezialfasern auszubauen sowie Kunden und Partner noch intensiver zu betreuen.

Die Umsatzerlöse verringerten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 6,4 Prozent auf EUR 1.075,4 Mio. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf ungünstigere Währungsrelationen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging insbesondere aufgrund der Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen und gestiegener Energiepreise um 28,1 Prozent auf EUR 194,8 Mio. zurück. Die EBITDA-Marge sank von 23,6 Prozent im ersten Halbjahr 2017 auf 18,1 Prozent im ersten Halbjahr 2018. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 37 Prozent auf EUR 128,7 Mio. zurück, was zu einer niedrigeren EBIT-Marge von 12 Prozent (1. Halbjahr 2017: 17,8 Prozent) führte. Das Periodenergebnis lag mit EUR 91,3 Mio. um 39,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von EUR 150,3 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 3,44 (1. Halbjahr 2017: EUR 5,55).

„2018 erwies sich bisher als das erwartet herausfordernde Geschäftsjahr, in dem der Gegenwind von der Marktseite deutlich spürbar war. Vor diesem Hintergrund sind wir mit den soliden Zahlen zufrieden. Mit unserer Unternehmensstrategie sCore TEN und dem Fokus auf Wachstum mit Spezialfasern machen wir große Schritte in die richtige Richtung. Das vor kurzem bekanntgegebene Joint-Venture mit Duratex wird diese Strategie weiter unterstützen“, so Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Wir werden die Umsetzung unserer Strategie weiter mit großer Disziplin vorantreiben und sind überzeugt, dass dadurch die langfristige Ertragskraft der Lenzing Gruppe weiter erhöht wird“, so Doboczky.

Weltweit größte Faserzellstofflinie

Die Lenzing Gruppe und Duratex, der größte Hersteller von Holzpaneelen in der südlichen Hemisphäre, gaben Ende Juni bekannt, sich über die Bedingungen zur Gründung eines Joint-Ventures geeinigt zu haben, um den Bau der weltweit größten Faserzellstofflinie (Single-Line-Konzept) im Bundesstaat Minas Gerais (Brasilien) zu prüfen. Diese Entscheidung stärkt die Eigenversorgung mit Faserzellstoff und damit das Spezialfaserwachstum der Lenzing Gruppe im Sinne ihrer sCore TEN Strategie. Das Joint-Venture wird die Errichtung eines Single-Line-Faserzellstoffwerks mit einer Kapazität von 450.000 Tonnen prüfen, welches voraussichtlich das größte und wettbewerbsfähigste seiner Art weltweit sein wird. Die endgültige Investitionsentscheidung für den Bau des Faserzellstoffwerks hängt vom Ergebnis der technischen Planungen und der Zustimmung durch die entsprechenden Aufsichtsräte ab.

Noch stärkerer Fokus auf nachhaltige Produkte

Als Vorreiter bei nachhaltigen Faserlösungen engagiert sich die Lenzing Gruppe für höhere Standards in den Textil- und Vliesstoffbranchen. Um diese Vision zu verwirklichen, werden bis 2022 mehr als EUR 100 Mio. in nachhaltige Fertigungstechnologien und Produktionsanlagen investiert. In diesem Sinne und gemäß ihrer Spezialitätenstrategie konnten im ersten Halbjahr 2018 zwei weitere Meilensteine gesetzt werden: Lenzing gab bekannt, bis zu EUR 30 Mio. in eine weitere Pilotlinie für die Produktion von TENCEL™ Luxe Filamenten (Endlosgarnen) am Standort Lenzing zu investieren. Zudem führte das Unternehmen den umweltbewussten Prozess zur Herstellung von Viscosefasern der Marke LENZING™ ECOVERO™ auch an seinem chinesischen Standort ein. Beide Entscheidungen tragen dazu bei, die starke Nachfrage nach ökologisch verträglichen Produkten besser bedienen zu können.

Ausbau der Kapazitäten

Die Investitionen (CAPEX) wurden im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 60,8 Prozent auf EUR 117,2 Mio. erhöht. Dies ist vor allem auf die Kapazitätserweiterungen im burgenländischen Heiligenkreuz und in Mobile, Alabama (USA), sowie den Ausbau des bestehenden Faserzellstoffwerks in Lenzing zurückzuführen. Diese Aktivitäten schreiten ebenso voran wie die Planung zur Errichtung der nächsten hochmodernen Lyocellfaser-Produktionsanlage in Prachinburi (Thailand).

Neuer Markenauftritt

Mit der Neupositionierung ihrer Unternehmensmarke und ihrer Produktmarken startete für die Lenzing Gruppe im ersten Halbjahr 2018 eine neue Phase der Markenbildung und Markenkommunikation. Lenzing hat sich für eine neue Markenstrategie entschieden, um das Unternehmens- und Produktprofil für Kunden und Partner entlang der Wertschöpfungskette sowie für Konsumenten als nachhaltiger Innovationsführer zu schärfen. Die bedeutendste Säule dieser neuen Markenstrategie ist eine Markenarchitektur mit Fokus auf weniger Marken und einer starken Botschaft an die Verbraucher. Mit der Marke TENCEL™ als Dachmarke für alle Spezialitäten im Textilbereich und der Marke VEOCEL™ als Dachmarke für alle Spezialitäten im Vliesstoffbereich sowie mit der neuen Unternehmensmarke, die im März präsentiert wurde, bringt Lenzing gezielt seine Stärken zum Ausdruck.

  

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Ausblick 

Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2018 mit einem weiteren Anstieg des weltweiten Wirtschaftswachstums auf 3,9 Prozent. Unsicherheit resultiert aus der Zunahme an protektionistischen Tendenzen im politischen Umfeld. Das Wechselkursumfeld stellt für exportorientierte Unternehmen im Euro-Raum eine zusätzliche Herausforderung dar.

An den Fasermärkten ist mit einer weiterhin positiven, allerdings nach wie vor volatilen Entwicklung zu rechnen. Die steigende Nachfrage nach Baumwolle sollte die Preise trotz höherer Produktion unterstützen. Die Polyesterfaserpreise sind nach dem Anstieg der vergangenen Jahre auf einem stabilen Niveau. 

Die starke Nachfrage im für Lenzing relevanten Marktsegment der holzbasierten Cellulosefasern hält an. Nach Jahren geringerer Kapazitätsausbauten in der Viscoseindustrie kommen nun in den Jahren 2018 und 2019 signifikante zusätzliche Volumina auf den Markt. Dies hat zur Folge, dass die Preise für Standardviscose unter Druck bleiben werden. Die Lenzing Gruppe sieht sich angesichts dieser Marktentwicklung in der gewählten Konzernstrategie sCore TEN bestätigt und wird deren Umsetzung mit dem fokussierten Wachstum im Bereich der Spezialfasern weiterhin konsequent vorantreiben. 

Für das zweite Halbjahr 2018 sieht die Lenzing Gruppe unverändert herausfordernde Marktbedingungen. Neben dem Preisdruck auf Standardviscose befinden sich die Preise einiger Schlüsselrohstoffe wie der Natronlauge weiter auf sehr hohem Niveau und die Währungskurse bleiben volatil. Das Spezialfasergeschäft sollte sich weiterhin sehr positiv entwickeln. Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen ist die Lenzing Gruppe mit der bisherigen Ergebnisentwicklung durchaus zufrieden, aber unterstreicht ihre Einschätzung, dass das Ergebnis für das Jahr 2018 unter den hervorragenden letzten beiden Jahren liegen 

  

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das gejammere über die währungskurse nervt.
wenn diese im 1.hj 2017 offensichtlich gut gepasst haben und zum besten hj in der unternehmensgeschichte beigetragen haben, welcher ignoranz ist es dann zuzuschreiben, sich gegen eine verschlechterung der wechselkurse zumindest für die nächsten 1-2 jahre, nicht grossteils abgesichert zu haben. als gäbe es nicht schon genug unnternehmensrisiken, gegen die man sich nicht so leicht und billig absichern kann. fazit: cfo vollkoffer.

  

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>das gejammere über die währungskurse nervt.
>wenn diese im 1.hj 2017 offensichtlich gut gepasst haben und
>zum besten hj in der unternehmensgeschichte beigetragen haben,
>welcher ignoranz ist es dann zuzuschreiben, sich gegen eine
>verschlechterung der wechselkurse zumindest für die nächsten
>1-2 jahre, nicht grossteils abgesichert zu haben. als gäbe es
>nicht schon genug unnternehmensrisiken, gegen die man sich
>nicht so leicht und billig absichern kann. fazit: cfo
>vollkoffer.

Wenn es nur das Währungsrisiko war dann gehört der fristlos gekündigt. Die Absicherung kostet dzt wirklich fast nichts

  

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Lenzing beobachtet "Säbelrasseln" zwischen USA und China
Schwankungen bei Viskosepreisen und Währungen belasten im laufenden Geschäftsjahr - Eskaliert Handelsstreit, müsste der Faserhersteller "umschichten"

Nach zwei Jahren mit Rückenwind hat der börsennotierte oberösterreichische Faserkonzern Lenzing im laufenden Geschäftsjahr mit Stolpersteinen wie schwankenden Viskosepreisen und negativen Währungseffekten zu kämpfen. Lenzing-Chef Stefan Doboczky ist angesichts des Marktumfelds aber "durchaus zufrieden" und sieht das Unternehmen "immer besser aufgestellt".
Der Umsatzanteil von Spezialfasern, mit denen der Konzern mehr verdient als mit Viskosefasern, ist mittlerweile auf 44 Prozent gestiegen, bis 2020 sollen es 50 Prozent sein. In diesem Bereich entwickeln sich die Geschäfte gut, während der Preisdruck bei Viskose weiter anhalten wird, sagte Doboczky am Mittwoch in Wien. Beim Schlüsselrohstoff Natronlauge hofft er auf sinkende Preise. Insgesamt soll das Gesamtjahr unter den letzten zwei Jahren liegen - 2017 lieferte Rekordergebnisse.

Eine mögliche Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA hätte auch für Lenzing Folgen, daher sehe man sich das "Säbelrasseln" genau an, sagte der Lenzing-Chef. 70 Prozent des Faseraufkommens gehen nach Asien, China ist dort der größte Markt. Wenn China Importzölle auf US-Waren einführt, wäre die Produktion aus dem Werk in Alabama betroffen, das gerade ausgebaut wird - in dem Fall müsse man "umschichten", sagte der Lenzing-Chef. Die Mengen aus dem US-Werk würden dann etwa nach Pakistan gehen, momentan sei es aber noch zu früh, konkrete Schritte zu setzen. Doboczky hofft jedenfalls, dass sich die Situation beruhigt, denn Handelshemmnisse sind "für alle schlecht".

Das neue Markenkonzept, mit den drei Segmenten Tencel, Veocel und der B2B-Marke Lenzing, komme bei den Kunden indes sehr gut an. Das Projekt Refibra sei zwar kein wesentlicher Umsatzbringer, sorge aber für ein "sehr positives Image" und fungiere für Lenzing als Türöffner zu den Moderiesen: Die Faser stammt aus den Stoffabfällen des spanischen Modeproduzenten Inditex, zu dem neben Zara auch die Bekleidungsketten Bershka, Massimo Dutti oder Pull&Bear gehören. Die nachhaltig erzeugte Spezialfaser Ecovero, die seit Mai auch in China produziert wird, entwickle sich über den Erwartungen, auch die Endlosfaser Tencel Luxe "läuft super".

Im kommenden Jahr soll die Entscheidung für das milliardenschwere Projekt in Brasilien fallen, an dem Lenzing zu 51 Prozent beteiligt ist. Die restlichen Anteile an dem Joint Venture wird der brasilianische Partner Duratex halten. Das neue Zellstoffwerk soll alle Standorte beliefern können und den Eigenversorgungsgrad auf 75 Prozent steigern. 2019 soll auch über den Bau des geplanten Werks in Thailand entschieden werden. Die geplante Produktionsanlage in Thailand soll eine Kapazität von bis zu 100.000 Tonnen haben. In Asien betreibt Lenzing bereits Werke in China und Indonesien.

Weitere Ausbauprojekte gehen gut voran, sagte der Lenzing-Chef. Die Investitionen wurden im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 60,8 Prozent auf 117,2 Mio. Euro erhöht, vor allem für Kapazitätserweiterungen im burgenländischen Heiligenkreuz und in Mobile, Alabama (USA), sowie den Ausbau des bestehenden Faserzellstoffwerks in Lenzing.

Das ab Herbst geltende neue Arbeitszeitgesetz sieht Doboczky gelassen, man habe ein gutes Einvernehmen mit dem Betriebsrat. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im ersten Halbjahr von 6.488 zum Jahresende 2017 auf 6.640. Sie soll auch in den nächsten Jahren jeweils um rund drei Prozent zulegen. Rund die Hälfte davon ist in Österreich tätig.

  

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Zahlen im 1. Halbjahr wie erwartet rückgängig, Marktumfeld bleibt herausfordernd 

Lenzing präsentierte diese Woche Zahlen für das erste Halbjahr 2018, und diese entsprachen exakt unseren Erwartungen. Auch im 2. Quartal des Geschäftsjahres waren die Ergebnisse des Unternehmens maßgeblich von den volatilen Preisen für Standardviscose, Wechselkursveränderungen sowie gestiegenen Preisen für Schlüsselrohstoffe geprägt. Ungünstigere Währungsrelationen belasteten vor allem den Umsatz, der um 6,4% auf EUR 1.075 Mio. zurückging. Rückläufige Preise für Standardviscose und steigenden Kosten für Schlüsselrohstoffe sowie Energie beeinflussten das operative Ergebnis, das sich im Jahresvergleich um 37% auf EUR 128,7 Mio. reduzierte. Mit EUR 91,4 Mio. lag das Nettoergebnis um fast 38% unter dem Vorjahreswert. Die Bilanzstruktur blieb solide, am Ende Juni 2018 hatte Lenzing eine Nettofinanzverschuldung von lediglich EUR 144,2 Mio. vorzuweisen, das bereinigte Eigenkapitalquote lag bei 59%.

Ausblick

Das Management erwartet für das zweite Halbjahr 2018 ein unverändert herausforderndes Marktumfeld. Signifikante neue Produktionskapazitäten setzen die Standardviscosepreise unter Druck.

Höhere Rohstoffpreise (vor allem Natronlauge) und volatilen Währungen belasten ebenfalls, weshalb das Management für das Gesamtjahr ein Ergebnis erwartet, das unter den hervorragenden der letzten beiden Jahre liegen wird. Positiv zu erwähnen ist, dass die Nachfrage nach Fasern ungebrochen hoch ist und dass sich das Spezialgeschäft (mit steigenden Preisen) weiterhin gut entwickeln sollte gestützt auch von der effektiven Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Die langfristige Investmentstory mit Fokus auf Spezialfasern bleibt so aus unserer Sicht intakt. Investitionen in zusätzlichen Kapazitäten für Spezialfasern in den USA sowie in Thailand laufen auf Hochtouren. Der geplante Bau der weltweitgrößten Faserzellstofflinie in Brasilien soll die Eigenversorgung mit Faserzellstoff und damit den Wettbewerbsvorteil des Unternehmens weiter stärken. Unserer Meinung bietet das aktuelle Kursniveau gute Einstiegmöglichkeiten für langfristig orientierte Investoren. Wir bestätigen unsere Kaufen Empfehlung. 

  

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Faserhersteller Lenzing strickt an der Zukunft
Neue Produkte mit Textilketten in Asien.

....

"Die Textilfirmen kommen international durch Umweltschützer unter Druck, weil die Kleidung nicht aus nachwachsenden Fasern, sondern aus Kunststoff gemacht wird. Das bietet uns Chancen, unsere Faser ist biologisch abbaubar", sagt die für Konzernkommunikation zuständige Waltraud Kaserer.

Zellulosefaser im Aufwind
Derzeit werden zwei Drittel aller Textilien aus synthetischen Fasern hergestellt und damit aus Erdöl, 24 Prozent entfallen auf Baumwolle. Holzbasierte Zellulosefasern kommen gerade einmal auf gut sechs Prozent. Dabei sind die guten Eigenschaften der Faser längst nachgewiesen. Das Geschäft damit gewinnt deutlich an Fahrt. Für Lenzing vor allem in Asien, auf das 70 Prozent entfallen und davon wieder die Hälfte auf China.

https://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/Faserhersteller-Lenz ing-strickt-an-der-Zukunft;art467,2994568

  

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Erste Group hebt Kursziel von 125,0 auf 130,0 Euro an
Anlagevotum "Buy" bestätigt - Langfristige Aussichten durch das aktuelle Kursniveau bei weitem noch nicht widergespiegelt

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Faserherstellers Lenzing von 125 auf 130 Euro angehoben. Das Anlagevotum "Buy" wurde bestätigt.
In ihrer aktuellen Studie vermerkt die Erste Group Analystin Vladimira Urbankova die Zwischenergebnisse hätten weitere Belege dafür gebracht, dass Lenzing dieses Jahr eine Verschnaufpause in seiner kometenhaften Entwicklung einlege. Jedoch seien die langfristigen Aussichten - aufbauend auf einer gut umgesetzten Langfriststrategie mit Ziel die Führerschaft bei Spezialfasern zu stärken - sehr solide und durch den aktuellen Aktienkurs bei weitem noch nicht widergespiegelt.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Wertpapierexperten 6,21 Euro für 2018, sowie 7,78 bzw. 8,97 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 2,90 Euro für 2018, sowie 3,80 bzw. 4,30 Euro für 2019 bzw. 2020.

  

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Kaufen Empfehlung bestätigt, Kursziel auf EUR 130,0 erhöht 

In unserer neuen Analyse haben wir unsere Kaufen Empfehlung bestätigt. Das Kursziel haben wir von zuletzt EUR 125,0 auf EUR 130,0 angehoben. Das höhere Kursziel reflektiert vor allem den schwächer als erwarteten Druck auf die Viskosepreise, höhere Preise für Spezialfasern sowie den geplanten Bau der Faserzellstofflinie in Brasilien. 

Ausblick

Nach wie vor erwarten wir dass die Ergebnisse von Lenzing heuer unter den Rekordergebnissen der letzten Jahre liegen werden aufgrund der niedrigeren Viskose- und höheren Rohstoffpreise. Für 2018 erwarten wir nun Umsatzerlöse von EUR 2,099 Mio. (-7% j/j) und einen Nettogewinn von EUR 164,8 Mio. (-40,7% j/j). Nichtdestotrotz schätzen wir die langfristige Investmentstory basierend auf dem Fokus auf Spezialfasern als weiterhin attraktiv ein. Das Investitionsprogramm in den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten für Spezialfasern (neben den USA auch in Thailand) läuft wie geplant in hohem Tempo. In Kombination mit den geplanten Investitionen in die Stärkung der Eigenversorgung mit Faserzellstoff in Brasilien sollte Lenzing seinen strategischen Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen können. Wir sehen daher auch auf aktuellen Kursniveaus immer noch gute Einstiegmöglichkeiten für langfristig orientierte Investoren. 

Erste Bank

  

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Lenzing legt Lyocell-Ausbau in den USA vorerst auf Eis
Gefahr von Handelszöllen gestiegen - Außerdem bringt boomender Arbeitsmarkt höhere Kosten für das Projekt mit sich

Der börsennotierte Faserhersteller Lenzing legt den Ausbau der Lyocellfaser-Kapazitäten in Mobile, Alabama (USA) vorerst auf Eis. Auslöser für diese heutige Entscheidung seien "die steigende Wahrscheinlichkeit höherer Handelszölle, gepaart mit einer möglichen Überschreitung der Baukosten aufgrund des boomenden US-Arbeitsmarktes", teilte Lenzing am Mittwochabend mit.

Um die Nachfrage nach Lyocellfasern bestmöglich bedienen zu können, konzentriere sich Lenzing nun auf die Erweiterung der Lyocellfaser-Kapazitäten in Prachinburi (Thailand). Das Projekt in den USA wird aber nicht aufgegeben, sondern regelmäßig überprüft. Allerdings werde Lenzing nun neben der 25.000-Tonnen-Erweiterung in Heiligenkreuz im Burgenland in den Jahren 2019 und 2020 "keine wesentlichen zusätzlichen Lyocellfaser-Mengen auf den Markt bringen", heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Die Umsetzung des Expansionsplans bei Lyocell-Spezialstapelfasern werde sich durch diese Entscheidung verlangsamen. Die Erweiterung der Kapazitäten von anderen Spezialprodukten bleibe aber auf Kurs.

  

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Einerseits eine schlechte Nachricht. Stranded Costs sind nie erfreulich.

Andererseits gefällt mir, daß das Management flexibel genug ist, um unter geänderten Rahmenbedingungen bereits getroffene Entscheidungen zu revidieren.

  

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>Einerseits eine schlechte Nachricht. Stranded Costs sind nie
>erfreulich.
>
>Andererseits gefällt mir, daß das Management flexibel genug
>ist, um unter geänderten Rahmenbedingungen bereits getroffene
>Entscheidungen zu revidieren.


Ja. 275 Mio. sollte das kosten:

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5503481/Boersekonzern-Lenzing-stoppt-27 5MillionenProjekt-in-USA

  

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Mein lieber Herr, da gib es kein halten.

Schon 88,15. Ein Nachkauf würde sich jetzt schon mal anbieten f. mich, leicht übertrieben die Reaktionen.


Gruß

  

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>Mein lieber Herr, da gib es kein halten.
>
>Schon 88,15. Ein Nachkauf würde sich jetzt schon mal anbieten
>f. mich, leicht übertrieben die Reaktionen.


Das sind über 300 Mio. Minus in der Bewertung. Scheint etwas überzogen...

Nachdem das ganze Projekt nur 275 Mio.USD kosten sollte.

  

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>Nachdem das ganze Projekt nur 275 Mio.USD kosten sollte.

Und zum jetzigen Zeitpunkt wohl ein bedeutender Teil der Kosten noch nicht angefallen ist.

  

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>>Nachdem das ganze Projekt nur 275 Mio.USD kosten sollte.
>
>Und zum jetzigen Zeitpunkt wohl ein bedeutender Teil der
>Kosten noch nicht angefallen ist.

Der Kursrutsch ist lächerlich bzw. eine Kaufchance.

  

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Faserkonzern Lenzing setzt nach US-Projekt-Stopp auf Thailand
Finale Investitionsentscheidung in Thailand in ein paar Monaten - Firmenchef erwartet keine wesentlichen Abschreibungen in den USA - Prognose für 2018 bleibt unverändert

Der österreichische Faserhersteller Lenzing will sich nach dem Stopp eines Lyocell-Werks in den USA auf einen Geschäftsausbau in Thailand konzentrieren. "Wir haben uns entschlossen, dass die nächste Anlage in Thailand sein wird", sagte Vorstandschef Stefan Doboczky am Donnerstag zur Nachrichtenagentur Reuters.
Lenzing habe daher ein Grundstück in Prachinburi, 120 Kilometer östlich der Hauptstadt Bangkok, erworben und zähle bereits mehr als 20 Ingenieure vor Ort.

Ausschlaggebend für die Standortwahl sei gewesen, dass man dort mit einem reibungslosen Export rechnet. "Der Grund, warum wir Thailand gewählt haben, ist, dass es sowohl mit Indien als auch mit China ein Freihandelsabkommen gibt", sagte der Manager. Den Plänen zufolge soll das Werk eine Kapazität von etwa 90.000 Tonnen pro Tag haben - was in etwa so viel wäre, wie in den USA geplant war. Den Projekt-Stopp in den USA begründete Lenzing mit möglichen US-Zöllen. Zudem wurden höhere Baukosten infolge des boomenden US-Arbeitsmarktes befürchtet.

Die Lenzing-Aktie brach in der Spitze um mehr als 15 Prozent auf 88 Euro ein und markierte den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Marktteilnehmer begründeten den Kurssturz damit, dass Analysten nun möglicherweise ihre Gewinnerwartungen für 2020 nach unten schrauben müssten. "Das ist das erste Mal, dass das Management nicht geliefert hat", sagte ein Börsianer.

Die Investitionssumme für das Lyocell-Werk in Thailand will der Firmenchef nach der finalen Entscheidung in ein paar Monaten nennen. Für die USA wurden früheren Angaben zufolge Kosten von 275 Millionen Euro angegeben. Lyocell-Fasern werden unter dem Namen Tencel verkauft und überwiegend in der Textilindustrie eingesetzt. Die Fasern finden sich in Jeans, Dessous, Sportbekleidung oder Bettwäsche.

Auswirkungen auf die Ergebnisse im laufenden Jahr erwartet der Firmenchef keine. "Wir haben jetzt weder eine Gewinnwarnung für 2018, weder eine Veränderung unseres Ergebnisses, noch sehen wir uns mit einer Abschreibung konfrontiert". Der Gewinn 2018 werde aber, so wie prognostiziert, aufgrund des Preisdrucks im Markt unter dem Vorjahr zu liegen kommen. Als Grund für die starke Reaktion des Marktes nannte der Firmenchef, dass man nun später als angekündigt mit zusätzlichen Lyocell-Kapazitäten auf den Markt kommen werde. "Aber natürlich werden wir auch später das Geld dafür ausgeben".

  

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Wenn ich das recht verstehe, wurde die Investition also nicht kurz vor Fertigstellung, sondern eher kurz vor Baubeginn abgesagt. Was auch logisch wäre: Die überhitzungsbedingt hohen Baukosten bemerkt man bereits, wenn man beginnt, Angebote einzuholen, nicht wenn die ersten Abrechnungen eintrudeln.

  

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>Wenn ich das recht verstehe, wurde die Investition also nicht
>kurz vor Fertigstellung, sondern eher kurz vor Baubeginn
>abgesagt. Was auch logisch wäre: Die überhitzungsbedingt hohen
>Baukosten bemerkt man bereits, wenn man beginnt, Angebote
>einzuholen, nicht wenn die ersten Abrechnungen eintrudeln.


Wenn das so ist (offenbar, nachdem es keine Impairments gibt) war der Einbruch gestern jedenfalls völlig überzogen.

  

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>>Wenn ich das recht verstehe, wurde die Investition also
>nicht
>>kurz vor Fertigstellung, sondern eher kurz vor Baubeginn
>>abgesagt. Was auch logisch wäre: Die überhitzungsbedingt
>hohen
>>Baukosten bemerkt man bereits, wenn man beginnt, Angebote
>>einzuholen, nicht wenn die ersten Abrechnungen
>eintrudeln.
>
>
>Wenn das so ist (offenbar, nachdem es keine Impairments gibt)
>war der Einbruch gestern jedenfalls völlig überzogen.


Vorbörsich +1% auf 90. Da sollte mehr gehen.

  

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Im Dezember 2016 haben Sie das neue US-Werk in Alabama noch als Meilenstein in der Umsetzung der Strategie gepriesen. Jetzt wird der Bau überraschend gestoppt. Warum?

Doboczky: Wir haben als Vorstand die Entscheidung getroffen, das Projekt vorübergehend zu stoppen. Das "Vorübergehend" meinen wir auch so. Ein Grund dafür sind die deutlich gestiegenen Spannungen zwischen den Wirtschaftsblöcken. Wir wollen Fasern von USA nach Asien exportieren. Das Risiko von Handelshemmnissen und Zöllen ist seit Baubeginn massiv gestiegen, insbesondere im Zusammenhang mit China, das für uns ein wichtiger Markt ist. Dazu kommt, dass die Investitionstätigkeit an der US-Golfküste deutlich zugenommen hat: Arbeitskräfte sind knapp, die Stundentarife teilweise doppelt so hoch wie vor ein paar Monaten. Die Kombination dieser Faktoren lässt das Projekt heute in einem anderen Licht dastehen. Wir können es aber jederzeit reaktivieren.

Es ist aber unwahrscheinlich, dass es kurzfristig billiger wird.

Wir rechnen auch nicht damit, dass es eine Frage von ein, zwei Quartalen ist. Wir werden daher in den Jahren 2019 und 2020 keine zusätzlichen Volumina auf den Markt bringen. Wir werden Geduld haben müssen.

275 Millionen Euro wurden für den Bau veranschlagt. Hat es Überschreitungen gegeben?

Wir haben bisher viele, parallele Basisarbeiten gemacht. Viele Aufträge ständen aber jetzt zur Vergabe an, weil das Kernstück der Anlage in Bau gegangen wäre. Würden wir weitermachen, käme es zu massiven Kostenüberschreitungen. Davor schützen wir uns. Es wird durch den Baustopp keine großen Einmaleffekte geben.

weiter:

https://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/Lenzing-Chef-Das-Pro jekt-steht-heute-in-einem-anderen-Licht-da;art467,3019102

  

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>Es wird durch den Baustopp keine großen Einmaleffekte geben.<

einen kleinen einmaleffekt gibt es doch, nämlich die eintrübung
zukünftigen wachstums.

  

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Baader Bank senkt Kursziel von 136 auf 118 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bleibt

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Faserherstellers Lenzing von 136 Euro auf 118 Euro gesenkt.

Für das Jahr 2019 dürften positive Impulse fehlen, dennoch hält die Baader-Analystin Laura Lopez Pineda die Aktien für sehr schwach bewertet. Die Lenzing-Papiere haben mittel- und langfristig Potenzial, hieß es in der jüngsten Studie. Vor diesem Hintergrund bleibt die Kaufempfehlung "Buy" erhalten.

Der auf Eis gelegte Ausbau der Lyocellfaser-Kapazitäten in den USA hat signifikante Auswirkungen auf die Kursbewertung der Baader Bank. Das neue Werk mache 18 Euro vom Kursziel bei 136 Euro zuvor aus, so die Analystin. Auslöser für die Entscheidung zur Pausierung seien die steigende Wahrscheinlichkeit höherer Handelszölle sowie mögliche höhere Baukosten.

Beim Gewinn je Aktie erwartet die Baader-Analystin 6,99 Euro für 2018, sowie 7,40 bzw. 7,76 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 3,00 Euro für 2018, sowie jeweils 2,90 für 2019 und 2020.

  

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Nach langer Abstinenz melde ich mich mal wieder zurück.

Ei Ei Ei, Lenzing wird von der Börse ja brutal abgestraft.
Charttechnisch sollte aber bald ein zumindest kurzfristiger Rebound anstehen. RSI bei 15, KGV bei 8, Bollinger weit offen, Elliott mit viel Phantasie in der 5. Welle. Also wenn´s "nur" der Werksstillstand der Amis war wirkt es übertrieben. Vor allem da der Vorstand behauptet, dass es das Ergebnis nicht belasten wird!?

Könnte was für´s rebound trading werden sofern der Gesamtmark mitspielt. Möglich, dass bei 77 ein Rebound mit Ziel 90 einsetzt. Beobachte das Ganze.

Fred30

  

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Tja, wie weit noch?

Mir egal, ich hab gestern bei 78 zugeschlagen. Ging dann noch etwas weiter runter, aber perfektes Timing hat man eh nie.

Die Aktie wird jetzt auch länger im Depot liegen bleiben.

  

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Gewinn-Messe - Lenzing: Keine Kapitalerhöhung für Brasilien-Projekt
CEO-Doboczky: Endgültige Entscheidung über 1-Mrd.-US-Dollar-Investition 2019 - Finanzierung gemeinsam mit Partner - Über Geschäftsverlauf 2018 hocherfreut

Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing wird für sein geplantes Großprojekt in Brasilien keine Kapitalerhöhung benötigen, betonte Lenzing-Chef Stefan Doboczky am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien. Das 1-Mrd.-US-Dollar Megaprojekt werde mit dem Cashflow und dem gemeinsamen brasilianischen Partner gestemmt werden können. Die endgültige Entscheidung darüber werde 2019 fallen.
Zudem sei im Zusammenhang mit der Finanzierung zu Bedenken, dass das Großprojekt in Tranchen kommen werde, so Doboczky weiter. Für Lenzing-Verhältnisse sei das ein durchaus großes Projekt und werde Schwung für die nächsten zehn Jahre bringen, weil dadurch eine nachhaltige, starke Rohstoffbasis geschaffen werde.

Mit dem brasilianischen Zellstoffwerk, das pro Jahr 450.000 Tonnen Zellstoff produzieren soll, werde Lenzing die mit Abstand günstigsten Zellstoffkosten der Industrie haben. Der brasilianische Partner sei auf diesem Gebiet hoch erfahren.

Den vorübergehenden Stopp des Ausbaues des US-Werkes in Mobile, Alabama, verteidigte der Lenzing-Chef. Hauptgrund sei der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der zu einer deutlichen Verteuerung von Importzöllen geführt habe. Zudem hätte sich der Ausbau aufgrund der Baukonjunktur in den USA verteuert. "Wir werden mit dem Ausbau wieder starten, wenn sich die konjunkturelle Lage in den USA wieder anders darstellt", sagte Doboczky.

Über das laufende Geschäftsjahr 2018 freue er sich mehr als über das Rekordjahr 2017, meinte der Lenzing-Chef. Heuer sei der Druck aus dem Marktumfeld deutlich größer, einige chinesische Konkurrenten hätten bereits zusperren müssen, das Geschäft sei sehr volatil verlaufen. "Man muss das dahinterliegende Geschäft verstehen. Wir sind dermaßen erfolgreich in diesem Marktumfeld", so Doboczky. Derzeit diskutiere man, ob es das viert- oder fünftbeste Geschäftsjahr werde. Das Ergebnis werde dennoch ausgezeichnet sein, die Bilanz sei hoch solide und die Eigenkapitalquote liege bei 60 Prozent.

  

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Lenzing AG will chinesisches Joint Venture komplett kaufen
Übernahme wird sich mit rund 21 Mio. Euro negativ auf das Ergebnis 2018 auswirken

Die Lenzing Gruppe will die verbliebenen 30 Prozent des staatlichen Joint-Venture-Partners NCFC an ihrer chinesischen Tochtergesellschaft Lenzing (Nanjing) Fibers Co. Ltd. (LNF) übernehmen. Heute erhielt die Lenzing Gruppe den Entwurf des Anteilskaufvertrages, der Abschluss der Transaktionsdokumente wird für Ende Oktober erwartet, teilte der oberösterreichische Faserhersteller mit

"Die Übernahme wird sich mit rund 21 Millionen Euro negativ auf das Ergebnis der Lenzing Gruppe für das Geschäftsjahr 2018 auswirken", so Lenzing am Mittwoch in einer Aussendung. Mit der Komplettübernahme solle das strategische Wachstum in China und weltweit vorangetrieben werden.

"Sie ebnet den Weg für weitere Produktionslinien für Spezialfasern. Lenzing will LNF im Lauf der Zeit in einen Spezialfaser-Hub umrüsten", so das Unternehmen.

Vor wenigen Tagen hatte Lenzing-Chef Stefan Doboczky auf der Gewinn-Messe in Wien angekündigt, dass für das geplante Großprojekt in Brasilien keine Kapitalerhöhung benötigen wird. Das 1-Mrd.-US-Dollar Megaprojekt werde mit dem Cashflow und dem gemeinsamen brasilianischen Partner gestemmt werden können. Die endgültige Entscheidung darüber werde 2019 fallen.

  

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>Die Übernahme wird sich mit rund 21 Millionen Euro negativ auf das
>Ergebnis der Lenzing Gruppe für das Geschäftsjahr 2018 auswirken

Wie geht das? Kaufen sie billiger als die restlichen 70% in den Büchern stehen? Oder gibt es da noch andere Möglichkeiten?

  

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>>Die Übernahme wird sich mit rund 21 Millionen Euro
>negativ auf das
>>Ergebnis der Lenzing Gruppe für das Geschäftsjahr 2018
>auswirken
>
>Wie geht das? Kaufen sie billiger als die restlichen 70% in
>den Büchern stehen?


Das wäre auch meine Vermutung, was anderes wüßte ich nicht.

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing Gruppe mit soliden Zahlen in herausforderndem Marktumfeld
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Geschäftszahlen/Bilanz/Quartalsbericht

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Umsatzrückgang aufgrund niedrigerer Preise bei Standardviscose, ungünstigerer Währungen und geringerer Produktionsmengen
Preisdruck bei Schlüsselrohstoffen weiterhin hoch
Positive Auswirkungen durch Fokus auf Spezialfasern und weitere Optimierung des Produktmix
Ausbauprojekt in Mobile vorübergehend gestoppt
Übernahme der verbleibenden 30 Prozent an Lenzing (Nanjing) Fibers Co. Ltd.
Lenzing - Die Lenzing Gruppe verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2018 eine solide Geschäftsentwicklung. Der Umsatz- und Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beruhte im Wesentlichen auf einem Mix aus niedrigeren Preisen bei Standardviscose, ungünstigeren Währungsrelationen und Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen. Die strategische Ausrichtung der Lenzing Gruppe mit starkem Fokus auf Spezialfasern wirkte sich in diesem Umfeld positiv aus.

Die Umsatzerlöse verringerten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,2 Prozent auf EUR 1.636,2 Mio. Hauptursachen dafür waren neben der hohen Ausgangsbasis das erwartet herausfordernde Marktumfeld für Standardviscose, ungünstigere Währungsrelationen und eine geringere Produktionsmenge. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging aufgrund von Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen sowie gestiegener Energie- und Faserzellstoffpreise um 26,8 Prozent auf EUR 290,6 Mio. zurück. Die EBITDA-Marge sank von 23 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 17,8 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 36,2 Prozent auf EUR 190,3 Mio. zurück, was zu einer niedrigeren EBIT-Marge von 11,6 Prozent (01-09/2017: 17,3 Prozent) führte. Das Periodenergebnis lag mit EUR 133,8 Mio. um 39 Prozent unter dem Vorjahreswert von EUR 219,3 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 5,06 (01-09/2017: EUR 8,12).

"Die Lenzing Gruppe agiert aktuell in einem herausfordernden Umfeld. Vor diesem Hintergrund sind wir mit der soliden Geschäftsentwicklung zufrieden und die Unternehmensstrategie sCore TEN wirkt sich positiv aus. Die neue Produktionslinie in Heiligenkreuz lief erfolgreich an und die Rückmeldungen der Kunden sind positiv", so Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Während die Gewinnsituation vieler Viscose-Hersteller sehr angespannt ist, sind wir aufgrund unserer Spezialitätenstrategie sehr solide aufgestellt und erwarten weiterhin ein zufriedenstellendes Gesamtjahr", so Doboczky.

Im Sinne der sCore TEN Strategie wurden in den ersten drei Quartalen 2018 wesentliche strategische Maßnahmen umgesetzt. Die Inbetriebnahme neuer Kapazitäten für Lyocellfasern im burgenländischen Heiligenkreuz, der Produktionsstart von LENZING(TM) ECOVERO(TM) Fasern am Standort Nanjing und die Investition in eine weitere Pilotanlage für TENCEL(TM) Luxe Filamente sind wesentliche Schritte zur Erreichung des Ziels, den Anteil von Spezialfasern am Gesamtumsatz zu erhöhen.

Temporärer Stopp in Mobile
Durch die Entscheidung, den Ausbau der Lyocellfaser-Kapazitäten in Mobile, Alabama (USA), vor dem Hintergrund des boomenden Arbeitsmarktes in den USA und der wirtschaftspolitischen Spannungen zwischen den großen Handelsblöcken vorübergehend zu stoppen, wird sich die Umsetzung des Expansionsplans bei Spezialstapelfasern verlangsamen. Um die starke Nachfrage nach Lyocellfasern bestmöglich bedienen zu können, wird die Lenzing Gruppe ihren Expansionsplan entsprechend anpassen. Dies beinhaltet eine stärkere Fokussierung auf die Erweiterung der Lyocellfaser-Kapazitäten in Prachinburi (Thailand).

Vorwärtslösungen weiter vorantreiben
Bei der Erweiterung der Kapazitäten von Spezialprodukten wie die TENCEL(TM) Luxe Filamente und LENZING(TM) ECOVERO(TM) Viscosefasern bleibt Lenzing auf Kurs. Nach Einführung der Lyocell-Endlosgarne der Marke TENCEL(TM) Luxe im Vorjahr treibt Lenzing Innovationen im Bereich der Wertschöpfungskette weiter voran. Ebenfalls im September gab das Unternehmen die erfolgreiche Entwicklung der LENZING(TM) Web Technology bekannt, einer neuen Technologieplattform mit Fokus auf nachhaltige Vliesstoff-Produkte, durch die sich neue Marktchancen für die Branche ergeben. Nach mehrjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie Investitionen in Höhe von EUR 26 Mio. nahm Lenzing die Pilotanlage am Hauptsitz in Lenzing erfolgreich in Betrieb.

Weltweit größte Faserzellstofflinie
Ende Juni gaben Lenzing und Duratex, der größte Hersteller von Holzpaneelen in der südlichen Hemisphäre, bekannt, sich über die Bedingungen zur Gründung eines Joint-Ventures geeinigt zu haben, um den Bau der weltweit größten Faserzellstofflinie (Single-Line-Konzept) im Bundesstaat Minas Gerais (Brasilien) zu prüfen. Diese Entscheidung stärkt die Eigenversorgung mit Faserzellstoff und damit auch das Spezialfaserwachstum. Das Joint-Venture prüft die Errichtung eines Single-Line-Faserzellstoffwerks mit einer Kapazität von 450.000 Tonnen, welches voraussichtlich das größte und wettbewerbsfähigste seiner Art weltweit sein wird. Die endgültige Investitionsentscheidung für den Bau hängt vom Ergebnis der technischen Planungen und der Zustimmung durch die entsprechenden Aufsichtsräte ab.

Übernahme chinesischer Produktion
Anfang November wurde die Übernahme der verbleibenden 30 Prozent des staatlichen Joint-Venture-Partners NCFC durch die Lenzing Gruppe an der chinesischen Tochtergesellschaft Lenzing (Nanjing) Fibers Co. Ltd. (LNF) finalisiert. Nach Abschluss der Transaktion wird Lenzing LNF zur Gänze kontrollieren. Die Übernahme wird sich mit ca. EUR 21 Mio. negativ auf das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 auswirken. Sie unterstützt das strategische Wachstum von Lenzing als Hersteller von Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz in China und weltweit. Sie ebnet den Weg für weitere Produktionslinien für Spezialfasern. Lenzing will LNF im Lauf der Zeit in einen Spezialfaser-Standort umrüsten.

Ausbau der Kapazitäten
Die Investitionen (CAPEX) wurden in den ersten drei Quartalen 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 35,5 Prozent auf EUR 174,1 Mio. erhöht. Dies ist vor allem auf die Kapazitätserweiterungen in Heiligenkreuz und den Ausbau des bestehenden Faserzellstoffwerks in Lenzing sowie die bisherigen Investitionen in Mobile zurückzuführen.

Ausblick
Die Nachfrage am globalen Fasermarkt entwickelt sich nach wie vor positiv. Lenzing erwartet, dass die Wachstumsraten für holzbasierte Cellulosefasern weiterhin über dem Gesamtfasermarkt liegen werden. In einem herausfordernden Marktumfeld erwartet die Lenzing Gruppe für 2018 solide Geschäftszahlen, wobei das Ergebnis unter den hervorragenden letzten beiden Jahren liegen wird.

Für 2019 erwartet Lenzing, dass die Märkte für Standardviscose aufgrund eines anhaltenden Überangebotes und sehr hoher Preise für Schlüsselrohstoffe unter Druck bleiben. Das Spezialfasergeschäft der Lenzing Gruppe sollte die sehr positive Entwicklung fortsetzen können.

Die Lenzing Gruppe sieht sich angesichts der oben genannten Entwicklung in der gewählten Unternehmensstrategie sCore TEN bestätigt. Lenzing ist in diesem Marktumfeld sehr gut aufgestellt und wird die Umsetzung der Strategie mit dem fokussierten Wachstum im Bereich der Spezialfasern weiterhin konsequent vorantreiben.

Wichtige Kennzahlen nach
IFRS, auf Konzernbasis 01-09/2018 01-09/2017
(in EUR Mio.)
Umsatzerlöse 1.636,2 1.726,6
EBITDA (Betriebsergebnis 290,6 397,1
vor Abschreibungen)
EBITDA-Marge in % 17,8 23,0
EBIT (Betriebsergebnis) 190,3 298,4
EBIT-Marge in % 11,6 17,3
Periodenergebnis 133,8 219,3
CAPEX1 174,1 128,5

30.09.2018 31.12.2017
Bereinigte 59,5 61,2
Eigenkapitalquote2 in %
Anzahl der Mitarbeiter/ 6.739 6.488
innen

1) Capital expenditures: entspricht dem Erwerb von immateriellen Anlagen und Sachanlagen laut Konzern-Kapitalflussrechnung
2) Prozent-Verhältnis bereinigtes Eigenkapital zur Bilanzsumme

  

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Berenberg senkt Kursziel von 115 auf 100 Euro
Votum bleibt "Hold" - Herausfordernde Marktumgebung

Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Faserherstellers Lenzing von 115 Euro auf 100 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" blieb hingegen unangetastet.

Die Oberösterreicher hatten erst am gestrigen Mittwoch Drittquartalszahlen vorgelegt. Die Ergebnisse waren dem Analysten Sebastian Bray zufolge trotz der herausfordernden Marktumgebung im Rahmen der Erwartungen. Den gestrigen Kurssprung erklärt sich der Sektorexperte nicht zuletzt aufgrund der Veröffentlichung von klaren Preisentwicklungen in der Branche. Lenzing zufolge haben sich vor allem die Spezialfaserpreise unabhängig von den Viskosepreisen deutlich erhöht. Diese Entkoppelung sieht der Analyst sehr positiv.

Der Experte begründet die Anlageempfehlung "Hold" hingegen mit den beschränkten Wachstumsaussichten nach Volumen im Bereich der Spezialfasern. Grund dafür ist nicht zuletzt das Ende September angekündigte auf Eis legen eines geplanten Ausbaus von Lyocellfaser-Kapazitäten in den USA. Lenzing hatte dafür den Boom am US-Arbeitsmarkt und die globalen wirtschaftlichen Spannungen ins Feld geführt.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Berenberg-Analysten 6,18 Euro für 2018, sowie 6,92 bzw. 6,93 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 3,41 Euro für 2018, sowie 3,05 für 2019 bzw. 2020.

  

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Steigende Kosten und rückläufige Viscosepreise drücken Margen im 3. Quartal 

Rückläufige Viscosepreise gepaart mit negativen Währungsrelationen führten zu einem Umsatzrückgang von 5% auf EUR 1,64 Mrd. in den ersten 9 Monaten. Der Umsatzanteil der Spezialfasern belief sich auf 44,1%. Wie erwartet, kontrahierte das operative Ergebnis jedoch um mehr als ein Drittel auf EUR 190,3 Mio. infolge von höheren Rohstoff-, Faserzelltstoff- und Energiepreisen.

Der Ausblick wurde bestätigt. In einem herausfordernden Marktumfeld erwartet Lenzing für 2018 solide Geschäftszahlen, wobei das Ergebnis unter den hervorragenden letzten beiden Jahren liegen wird. Für 2019 erwartet Lenzing, dass die Märkte für Standardviscose aufgrund eines anhaltenden Überangebotes und sehr hoher Preise für Schlüsselrohstoffe unter Druck bleiben. Das Spezialfasergeschäft der Lenzing Gruppe sollte aber die sehr positive Entwicklung fortsetzen können.

Ausblick

Das Q3 Ergebnis und der bestätigte Ausblick für heuer brachten keine großen Überraschungen. Nächstes Jahr wird das Marktumfeld jedoch schwierig für Standardviscose Produzenten bleiben. Somit wird 2019 auch für Lenzing herausfordernd, sodass Investoren geduldig sein müssen. Mit seiner vertikalen Integration und dem Fokus auf Spezialfasern sehen wir Lenzing jedoch mittel- bis langfristig sehr gut positioniert. Aktuelle Kursniveaus bieten unserer Meinung nach immer noch gute Einstiegmöglichkeiten für langfristig orientierte Investoren. 

Erste Bank

  

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RCB senkt Kursziel von 108 auf 87 Euro - Weiter "Hold"
Niedrigere Ergebnisschätzungen für die nächsten paar Jahre als Begründung für Kursziel-Senkung

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Faserherstellers Lenzing von 108,00 auf 87,00 Euro nach unten revidiert. Gleichzeitig bestätigte die RCB-Expertin Teresa Schinwald das Anlagevotum "Hold".

Die Kürzung des Kursziels wurde mit niedrigeren Ergebnisschätzungen für die nächsten paar Jahre begründet. Zudem wurden auf die gestoppten Expansionspläne in den USA und höhere Energiekosten sowie auf das aktuelle Preisniveau für Viskose verwiesen.

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing AG gewinnt mit Partnern Staatspreis "Smart Packaging" 2018

• • Packnatur® Mehrwegbeutel auf Holzbasis gewinnt Staatspreis in der Kategorie B2C
• Beutel besteht aus holzbasierten Fasern der Lenzing AG, die biologisch abbaubar sind
• Beutel wurde mit VPZ Verpackungszentrum GmbH entwickelt und wird von Coop und REWE für Obst und Gemüse eingesetzt

Lenzing/ Wien - Die Lenzing AG wurde heuer gemeinsam mit Partnern mit dem Staatspreis "Smart Packaging" 2018 ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus verliehen in dieser Woche den Staatspreis in der Kategorie B2C an Packnatur® Mehrwegbeutel auf Holzbasis. Dieser Mehrwegbeutel wird aus Fasern der Lenzing AG hergestellt und wurde von Lenzing und dem Partner VPZ Verpackungszentrum GmbH entwickelt. Er wird in den Supermärkten der Schweizer Coop und der österreichischen REWE International AG eingesetzt.

Der Packnatur® Mehrwegbeutel auf Holzbasis eignet sich vor allem für die Verpackung von Obst und Gemüse und ist ein optimaler Ersatz für Plastiksackerl. Folgende Begründung der Jury führte zum Sieg: Der Packnatur® Mehrwegbeutel auf Holzbasis ist eine langlebige, wiederverwendbare Verpackungslösung aus nachwachsendem Rohstoff, der nicht zu Lasten von Nahrungsmitteln geht. Er hat eine sehr angenehme Haptik und führt zu längerer Haltbarkeit von Lebensmitteln.

Da die Fasern der Lenzing AG aus dem natürlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt werden, sind sie biologisch abbaubar und verschmutzen - anders als synthetische Fasern - weder Flüsse noch Meere durch etwaige Mikropartikel, die beim Waschen ausgeschwemmt werden.

Der Staatspreis "Smart Packaging" wurde anlässlich des 3. Österreichischen Verpackungstages verliehen - und das heuer bereits zum 58. Mal. Ziel des Staatspreises ist es, moderne Lösungen im Verpackungsbereich hervorzuheben und exzellente Projekte als Best-Practice-Beispiele auszuzeichnen sowie die heimische Branche damit international vor den Vorhang zu holen.

  

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Lenzing beantragt 25 Patente für LENZING™ Web Technology 
• 25 Patentanmeldungen für Produkt-, Prozess- und Anwendungsinnovationen veröffentlicht
• Neue Technologieplattform startet mit Zellstoff aus Holz und erzeugt Vliesstoffe aus 100 Prozent durchgängigen Lyocell-Filamenten
Lenzing - Die Lenzing Gruppe hat in einer ersten Phase für ihre neue LENZING TM Web Technology 25 Patente bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum angemeldet. Die 25 Anmeldungen beziehen sich auf Produkt-, Prozess- und Anwendungsinnovationen und sind Teil der Lenzing Strategie zum Schutz geistigen Eigentums. 

Die LENZING TM Web Technology ist ein Vliesstoffbildungsprozess, der mit Faserzellstoff aus Holz startet und einen Vliesstoff erzeugt, der zu 100 Prozent aus Lyocell Endlosfasern besteht. Die Technologie beinhaltet einen einzigartigen Selbstbindemechanismus, bei dem sich die Filamente während der Vliesformung verbinden. Dieser Selbstbindemechanismus ermöglicht im Vergleich zu anderen Vliesstofftechnologien eine breitere Produktpalette in Bezug auf Basisgewicht, Oberflächenbeschaffenheit, Steifigkeit sowie Formstabilität. 

"Im Sinne der Unternehmensstrategie sCore TEN liegt unser Fokus auf Wachstum mit nachhaltigen Innovationen. Die LENZING TM Web Technology ist eines der spannendsten Projekte in der Forschung und Entwicklung. Die 25 Patentanmeldungen in Verbindung mit dieser neuen Technologie unterstreichen unser Bekenntnis zur Vliesstoffbranche. Wir werden unsere Partner in ihrem Geschäft weiterhin unterstützen und Verbrauchern mit nachhaltigen, innovativen Lösungen für ihre täglichen Bedürfnisse helfen", sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. 

  

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Kaufempfehlung mit neuem Kursziel EUR 115,5 bestätigt 

In unserer neuen Analyse haben wir unsere Kaufempfehlung mit reduziertem Kursziel von EUR 115,5 (zuvor EUR 130) bestätigt. Die Kürzung des Kursziels reflektiert vor allem den Stopp des Ausbaus der Lyocell-Kapazitäten in den USA. Nach dem Ausbaustopp in den USA wird Lenzing seine Produktionskapazitäten an Spezialfasern erst Ende 2021 nennenswert steigern können, wenn der Ausbau in Thailand abgeschlossen ist. Daher mussten wir unsere Schätzungen mittelfristig nach unten korrigieren. Auch 2019 sehen wir durch Kostendruck auf der Rohstoffseite sowie anhaltend niedrige Preise für Standardviscose unter Druck.

Ausblick

Wir sehen auch nach Korrektur unserer Schätzungen fundamental attraktives Aufwärtspotential für die Aktie und sehen die langfristigen Wettbewerbsvorteile wie die vertikale Integration und den Fokus auf Spezialfasern derzeit nicht im Kurs reflektiert. Aktuelle Kursniveaus bieten unserer Meinung nach immer noch gute Einstiegmöglichkeiten für langfristig orientierte Investoren. 

Erste Bank

  

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EANS-News: Lenzing unterstützt Initiativen gegen Klimawandel

Privater Sektor bietet Klimakonferenz in Kattowitz stärkere Zusammenarbeit an
50 Vorreiter für Klimaschutz im World Economic Forum mit schnell umsetzbaren Lösungen
Charta der Modebranche fokussiert auf niedrigere Treibhausgas-Emissionen
Lenzing Gruppe stellt Energieversorgung in China von Kohle auf Erdgas um
REFIBRA(TM) Technologie der Lenzing Gruppe ist ein führendes Modell der Kreislaufwirtschaft

Lenzing - Die Lenzing Gruppe, Hersteller von holzbasierten Fasern, baut ihren Fokus auf Nachhaltigkeit aus und unterstützt mehrere Initiativen von weltweit tätigen Unternehmen, die für besseren Klimaschutz eintreten. Diese Initiativen richten sich an die Regierungsmitglieder, die sich diese Woche zur Klimakonferenz in Kattowitz treffen, um die Pariser Klimaziele 2015 voranzubringen.

Lenzing-Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky hat als Mitglied der WEF CEO Climate Leaders einen offenen Brief unterschrieben, der stärkere Zusammenarbeit mit den Regierungen und anderen Akteuren anbietet und einfordert. Diesen Brief haben 50 Vorstandschefs unterzeichnet, die sich im World Economic Forum (WEF) für klimabewusstere Unternehmensführung engagieren und einen Umsatz von USD 1,5 Billionen repräsentieren.

"Im Wandel hin zu einem klimaresistenten Wirtschaftssystem mit niedrigen Treibhausgas-Emissionen kommt der Privatwirtschaft eine bedeutendere Rolle zu als bisher. Das bedingt Partnerschaften mit anderen Unternehmen, Regierungen und der Zivilgesellschaft. Die Lenzing Gruppe adressiert ihre bei Nachhaltigkeit führende Rolle als Spezialfaserhersteller mit Nachdruck in der gesamten Textilbranche und den Kosmetik- und Hygienebranchen und hilft die Ziele des Pariser Klimaabkommens 2015 zu erreichen", sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Gemeinsam mit unseren Partnern fokussieren wir auf schnell umsetzbare Lösungen. Eine dieser ist die Umstellung von Kohle-befeuerten Kesseln auf Gaskessel an unserem chinesischen Standort Nanjing, welche wir gerade begonnen haben."

Die zweite Initiative, die die Lenzing Gruppe unterstützt, ist die Fashion Industry Charter for Climate Action, die 43 Unternehmen, darunter führende Modemarken und Textilhersteller heute in Kattowitz vorgestellt haben. Die Charta thematisiert die zentrale Rolle, die die Modebranche als Emittent und als Vermeider von Treibhausgasen spielt.

"Um die Charta der Modebranche für Klimaschutz mit Leben zu erfüllen, arbeiten die Unterzeichner bei der Dekarbonisierung der Produktion, der Auswahl klimafreundlicher Materialien und dem kohlenstoffärmeren Transport sowie bei der Entwicklung von Modellen der Kreislaufwirtschaft stärker zusammen", sagt Robert van de Kerkhof, Marketing- und Vertriebsvorstand der Lenzing Gruppe. "Die Lenzing Gruppe ist bereit, die Herausforderungen der Branche aufzunehmen und sich führend zu engagieren, indem sie zum Beispiel ihre CO2-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent senkt. Mit der REFIBRA(TM) Technologie bietet die Lenzing Gruppe schon jetzt ein besonders wirksames Kreislaufmodell an, welches Zuschnittreste aus der Produktion von Baumwollbekleidung als Rohmaterial verwendet um eine neue, qualitativ hochwertige Faser zu produzieren."

Diese Initiativen unterstreichen die Ambitionen der Lenzing Gruppe gemeinsam mit weiteren Partnern die Textilindustrie sowie die Kosmetik- und Hygienebranche grüner zu gestalten.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Lenzing-Vorstände Obendrauf und van de Kerkhof wiederbestellt
Neuer Vertrag von Finanzchef Obendrauf läuft bis 30. Juni 2022, jener von Marketing- und Vertriebsvorstand van de Kerkhof bis 31. Dezember 2023


Beim oberösterreichischen Faserkonzern Lenzing wurden zwei der vier Vorstandsmandate verlängert. Der neue Vertrag von Finanzvorstand Thomas Obendrauf laufe bis 30. Juni 2022, jener von Marketing- und Vertriebsvorstand Robert van de Kerkhof bis 31. Dezember 2023. Das teilte das börsennotierte Unternehmen Donnerstagnachmittag nach dem Aufsichtsratsbeschluss mit.

Neben Obendrauf und van de Kerkhof gehören dem Lenzing-Vorstand Stefan Doboczky als Vorstandsvorsitzender und Heiko Arnold als Technikvorstand an. Die Periode von Doboczky läuft noch bis Ende 2022. Arnold zog im Mai 2017 als vierter Vorstand in das Gremium ein. Das Unternehmen begründete die Aufstockung von drei auf vier Vorstände damals mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten.

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing erweitert Angebot für Vliesstoffe in hochtechnologischer Versuchsanlage

Kooperation mit Hochschule Hof ermöglicht neue Produktentwicklungen und Tests
Stärkere Zusammenarbeit mit Markenartiklern aus den Kosmetik- und Hygienebranchen
Neue Produkte für die Wundversorgung erweitern das Angebot bei medizinischen Anwendungen
Produkte aus LENZING(TM) Fasern sind biologisch abbaubar und lösen das Problem der Plastikverschmutzung

Die Lenzing Gruppe, Weltmarktführer bei holzbasierten Spezialfasern, erweitert ihr Angebot an Lösungen für die Kosmetik-, Hygiene- und Medizinbranchen. Heiko Arnold, Technikvorstand der Lenzing Gruppe, und Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof (Saale), haben jetzt einen Kooperationsvertrag zur Nutzung der neuen Versuchsanlage für Vliesstoffanwendungen unterzeichnet. Dieser läuft vorerst fünf Jahre und gibt Lenzing den Zugang zur Nutzung der Maschinen und Technologien.

Die Lenzing Gruppe wird die neue Versuchsanlage für Vliesstoffanwendungen der Hochschule Hof am Campus Münchberg ab Fertigstellung Anfang 2020 für Weiterentwicklungen und Tests ihrer Fasern nutzen. Sie erhält damit Zugang zu den neuesten und hochmodernen Maschinen und Technologien, die auch ihre Kunden und Partner in der Verarbeitung der LENZING(TM) Fasern verwenden. Gemeinsam können neue Produktqualitäten und Anwendungen entwickelt werden.

Ein maßgeblicher Teil der LENZING(TM) Fasern geht in Produkte des täglichen Kosmetik- und Hygienebedarfs und wird zunehmend auch für medizinische Zwecke eingesetzt. Viele Menschen kommen täglich mit LENZING(TM) Fasern in Berührung ohne es zu wissen, beispielsweise wenn sie Gesichtsmasken, Abschminktücher, Tücher für die Babypflege, Inkontinenzprodukte oder feuchtes Toilettenpapier verwenden.

"Die Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Münchberg der Hochschule Hof ist für uns ein weiterer Meilenstein zur Umsetzung der Unternehmensstrategie sCore TEN. Sie ermöglicht uns, noch enger mit unseren Kunden und Partnern in den Hygiene-, Kosmetik- und Medizinbranchen zusammenzuarbeiten und sie bei der Entwicklung neuer Produkte noch besser unterstützen zu können", sagt Technikvorstand Heiko Arnold anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages. "Das schafft für die Verbraucher nachhaltige und innovative Lösungen, die sie in ihrem täglichen Leben mit gutem Gewissen verwenden können."

"Wir arbeiten seit vielen Jahren mit allen Kunden und Partnern entlang der Wertschöpfungskette zusammen und wollen auch die Kooperation mit den Markenartiklern noch verstärken. Die Nutzung der Anlagen der Hochschule Hof ermöglicht uns breitere Tests und eine schnellere Entwicklung neuer Anwendungen", sagt Wolfgang Plasser, Vice President Global Business Management Nonwovens. "Wir erschließen damit auch neue Produktgruppen in der Medizinbranche, beispielsweise in der Wundversorgung, da Vliesstoffe aus unseren Fasern frei von chemischen Bindemitteln sind."

"Diese Kooperation ermöglicht beiden Partnern eine optimale Nutzung der Vliesstoffmaschine und ist eine fast einzigartige Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie in diesem Segment. Textil ist weit mehr als Bekleidung. Wir bieten an der Hochschule die gesamte Kette der akademischen Ausbildung an. Vom Bachelor über den Master bis hin zur Promotion. Der Beruf Textilingenieur ist ein Beruf für die Zukunft", so der Präsident der Hochschule Hof, Jürgen Lehmann.

Die Lenzing Gruppe kann mit dieser Kooperation ihr Produktportfolio weiter ausbauen. Ihre Fasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz haben einen besonders guten ökologischen Fußabdruck, sie sind biologisch abbaubar und gelten als Lösung gegen die zunehmende Verschmutzung von Land und Wasser durch Plastik.

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing eröffnete neues Innovationscenter in Indonesien
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Forschung/Entwicklung/Unternehmen

Highlights -

Neues hochmodernes Center zum Test von Fasern gestartet
Neue Produkte aus LENZING(TM) Fasern werden am Standort weiter entwickelt
Ausbau der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern
Alle Technologien für Innovationen bis zum Modeartikel jetzt auch in Asien
Purwakarta - Die Lenzing Gruppe eröffnete am indonesischen Produktionsstandort Purwakarta eine neues Innovationszentrum, das Lenzing Center of Excellence. Sie baut damit die Zusammenarbeit mit den Kunden und Partnern, die die LENZING(TM) Fasern verarbeiten, weiter aus. Im neuen Innovationscenter entwickelt die Lenzing Gruppe gemeinsam mit ihren Kunden vor allem neue Garne und testet auf speziellen Laborgeräten die unterschiedlichen Typen von Fasern und Garnen. Sie hat dort alle Maschinen mit den neuesten Technologien, die auch die Kunden im Einsatz haben.

"Die Arbeiten im Lenzing Center of Excellence sind bereits voll angelaufen und stoßen bei Kunden und Partnern auf großes Interesse. Die verstärkte Zusammenarbeit mit diesen ist ein wichtiger Schritt der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie sCore TEN", sagt Robert van de Kerkhof, Marketing- und Vertriebsvorstand der Lenzing Gruppe. "Die Nähe des neuen Innovationscenters zu wichtigen Kunden und Partnern in Asien schafft eine neue Dimension in unserem Serviceangebot. Wir können schneller auf aktuelle Trends reagieren und ein breites Spektrum an Charakteristiken aller unserer Fasern und Fasermischungen abdecken und weiter entwickeln", so van de Kerkhof weiter.

"Nach der Inbetriebnahme des Applikations- und Innovationscenters in Hongkong setzen wir mit dem Center of Excellence in Indonesien einen weiteren Schritt zur stärkeren Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wir fokussieren hier in Purwakarta vor allem auf Entwicklungen von der Faser zum Garn. In Hongkong geht es hauptsächlich um Innovationen vom Garn zur Mode. Mit den beiden Zentren decken wir jetzt die gesamte Wertschöpfungskette unserer Kunden und Partner auch in Asien ab. Ich hoffe, dass das neue Center tatsächlich eines für Exzellenz sowohl in der Weiterentwicklung der Technologie also auch der Partnerschaften mit unseren Kunden wird."

Das Lenzing Center of Excellence hat seine Tätigkeit gegen Ende des Jahres 2018 aufgenommen und steht Besuchern der gesamten Textilbranche offen. Es vervollständigt die Kette an Innovations- und Applikationscentern der Gruppe in Lenzing, Purwakarta und Hongkong.

  

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Brexit - Lenzing-Chef: Handelsbarrieren sind immer schlecht
Oberösterreichischer Konzern erzeugt in England Fasern für den asiatischen Markt

Der bevorstehende Austritt der Briten aus der EU beschäftigt auch große österreichische Firmen. Handelsbarrieren seien für den oberösterreichischen Faserkonzern Lenzing immer schlecht, so Lenzing-Chef Stefan Doboczky zur APA. Lenzing hat in Großbritannien eine Tochtergesellschaft, die mit 190 Mitarbeitern Spezialfasern für den Export nach Asien erzeugt.
"Aber da unsere Fasern aus England primär nach Asien gehen, erwarten wir keine unmittelbaren Auswirkungen aus dem Export", so Doboczky.

In der Produktion sei man vorbereitet auf etwaige kurzfristige Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen.

  

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Lenzing belegt im Canopy Ranking ersten Platz bei nachhaltiger Holzbeschaffung 

• Lenzings Rolle bei verantwortungsvollem Einkauf bestätigt
• Führende Position bei Nachhaltigkeit untermauert
• Unterstützung für Erhaltung borealer Wälder und Biodiversität
Die Lenzing Gruppe belegt in Bezug auf den verantwortungsvollen Einkauf von Holz erneut den ersten Platz unter den 31 wichtigsten Produzenten von holzbasierten Fasern weltweit. Das ergab die Bewertung der kanadischen NGO Canopy in ihrem "Hot Button Report". Holz und der daraus gewonnene Faserzellstoff sind die wichtigsten Ausgangsstoffe für die botanische Cellulosefaserproduktion der Lenzing Gruppe. 

"Wir sind stolz auf dieses Top-Ranking. Es unterstreicht unsere führende Rolle bei Nachhaltigkeit und gibt unseren Kunden das Vertrauen, dass wir die richtigen Strukturen geschaffen haben, um Einkauf und Verwendung von Holz aus den letzten alten Wäldern und aus gefährdeten Wäldern zu verhindern", sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Nachhaltige Holz- und Zellstoffbeschaffung ist bei Lenzing bereits seit Jahrzehnten ein vorrangiges Thema. Der Schutz der Wälder ist essenziell, da diese auch zur Erhaltung der Biodiversität und zum Schutz des Klimas beitragen." 

Verantwortungsvolle Holzbeschaffung und Nachhaltigkeit sind Kernelemente der Unternehmensstrategie von Lenzing. Sie tragen zum Bestand gesunder Wälder bei und verhindern Abholzung, was wiederum wesentlich für den Klimaschutz ist. 

Eine der wichtigsten Komponenten für die Bewertung sind Audits unterschiedlicher Bereiche der untersuchten Unternehmen durch Canopy. Lenzing war einer der ersten Produzenten von holzbasierten Fasern, die das erste Canopy Style Audit im Jahr 2017 abgeschlossen und veröffentlicht haben. Heuer wird Lenzing bereits das zweite Audit abschließen. 

Canopy ist eine Non-Profit-Organisation, die sich dem Schutz von Wäldern, der Artenvielfalt und dem Klimaschutz widmet. Sie arbeitet mit mehr als 750 Unternehmen zusammen, darunter H&M, Sprint, Penguin Random House und Zara. Der erste "Hot Button Report" wurde 2016 veröffentlicht und ist für mehr als 160 Modemarken und Designer eine Grundlage zur Auswahl ihrer Lieferanten. 

  

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In Heiligenkreuz im Lenzingwerk ist Freitagfrüh ein Feuer ausgebrochen. Die Betriebsfeuerwehr und zwei weitere Feuerwehren sind im Einsatz gewesen. Auslöser dürfte ein Kabelbrand gewesen sein.


https://burgenland.orf.at/news/stories/2962025/

leider keine Info ob es zu einem Produktionsausfall kommt

  

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Soviel ich weiß, steht jetzt nach 3 Wochen das ganze Werk noch immer komplett. Es war ja auch nicht nur ein einfacher Fassadenbrand, sondern es ist ein zentraler Schaltraum in Flammen gestanden. Ich wünschte mir vom Unternehmen mehr Information dazu, vor allem wann ungefähr man wieder die Vollproduktion aufnehmen kann. Mit dem starken Fokus auf Spezialfasern und in der Annahme, daß die Versicherung den Produktionsausfall nicht decken wird, könnte sich dies sehr deutlich im Ergebnis zum 1.Quartal niederschlagen. Falls die Versicherung den Schaden komplett abdeckt, dann wäre dies einer Pressemeldung wert, um die Unsicherheit bei den Anlegern abzubauen. So muß ich vom worst-case ausgehen, was bedeutet, daß ich die Finger von der Aktie lasse, bis mehr Infos über den momentanen Geschäftsgang publik gemacht werden.

  

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In der dieswöchiger Ausgabe 08/19 der Burgenländischen Volkszeitung steht "Vollbetrieb voraussichtlich erst ab Mai". Wenn dies so kommt, dann denke ich, daß die Erwartungen für das Lyocell-Geschäft im Jahr 2019 konzernweit um ca. 10% nach unten korrigiert werden müssen. Das sollte merklich auf das Gesamtergebnis 2019 durchschlagen, da die meisten Gewinne mit den Spezialitäten (TENCEL mit Lyocell-Prozeß etc.) gemacht werden und Spezialitäten bereits ca. 50% Anteil im Produktportfolio haben. Besonders im Q1- (und vielleicht auch im Q2-Resultat) wird dieser Produktionsausfall seine Spuren hinterlassen.

  

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Zitat aus dem Forum von finanzen.at

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Hat man sich die letzten Quartalsberichte von LENZING genau angesehen, dann wird man vielleicht registriert haben, daß über den wirtschaftlichen Erfolg der grossen Tochterbetriebe in Indonesien und in China praktisch nichts kundgetan wurde. Das mag einige gute Gründe haben. Das eine Werk ist voll und das andere Werk zum allergrößten Teil im Marktsegment Commodity tätig. Da rasseln die Preise seit ein paar Monaten voll in den Keller, praktisch alle chinesischen Viskosefasererzeuger produzieren derzeit mit Verlust. Und auch das chinesische Neujahr steht vor der Tür, wo traditionell der Markt am schwächsten ist. Obendrein hat in Indonesien (Riau) ein sehr grosses integriertes Viskosefaserwerk im Dezember den Teilbetrieb aufgenommen und wird in ein paar Wochen alle Linien in Betrieb haben. Durch die eigenen Plantagen und den eigenen Zellstoff und mit der bekannt aggressiven Strategie des Besitzers (10. reichster Indonesier) wird in den nächsten Jahren wohl nur sein neues Werk Gewinne mit Viskosefasern schreiben, alle anderen werden einen sehr langen Atem haben müssen. Daß man in China den Joint Venture Partner kaufen will, wundert nicht, da diese Dreckschleuder das Kohlekraftwerk aus Umweltgründen zusperren muß und man aber mehrseitig damit verbunden ist. Ohne dieses Werk kann das LENZING-Werk nicht betrieben werden. Zwar stellt man in der Not auf viel teurere eigene Gasturbinen um, aber um einen ansehnlichen Deal handelt es sich bedingt durch die Notsituation nicht. Last not least sind bereits 3 chinesische Konkurrenten mit Lyocell-Fasern am Markt und weitere in China und Indien stehen in den Startlöchern. Durch die Fehlentscheidung des LENZING-Vorstandes statt am Heimatstandort in Amerika das nächste Lyocell-Werk zu bauen (was ja kräftig in die Hose ging) ist vorhersehbar, daß auf Sicht von einem, maximal 2 Jahren der LENZING-Marktanteil in dieser Spezialfaser unter 50% fallen wird. Ob und wann das Werk in Thailand kommt ist auch noch nicht spruchreif. Langer Rede kurzer Sinn: die paar unbedeutenden ad-hoc-Meldungen der vergangenen Wochen sind einfach gar nichts gegen das Gewitter, das am Himmel steht.
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Seht Ihr das auch so kritisch? Wer von Euch hat Lenzing Aktien?

  

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>Notsituation nicht. Last not least sind bereits 3 chinesische
>Konkurrenten mit Lyocell-Fasern am Markt und weitere in China
>und Indien stehen in den Startlöchern.

Gibt es bei Lyocell keinen Patentschutz? (gut in China vielleicht von fraglichem Wert)

  

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>Gibt es bei Lyocell keinen Patentschutz? (gut in China
>vielleicht von fraglichem Wert)

Laut Google gibt es den: google "Lyocell Patent"

  

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Die grundlegenden Patente zum Lyocell-Prozeß sind sicher schon seit ein paar Jahren abgelaufen, sodaß jeder diese Prozesse etc. frei nutzen kann. Patente gelten maximal für 20 Jahre. Wenn man sich zurückerinnert, so wurde der Bau des Lyocell-Werkes in Burgenland ca. Mitte der 90-er Jahre des vorigen Jahrhunderts beschlossen. Man kann davon ausgehen, daß zu diesem Zeitpunkt die industrielle Produktion ausgearbeitet und mit Patenten vor Nachahmern geschützt war. Der Deal mit Patenten besteht nun einmal darin, daß man sein Wissen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt und im Gegenzug niemand (außer Lizenznehmer gegen Bezahlung) für die Dauer eines aufrechterhaltenen Patents ein Produkt verkaufen darf, welches das Patent nutzt. Intern (in den Forschungslabors etc.) kann man jederzeit das Patent nachstellen, auf dem Markt derjenigen Länder, für die Patentschutz gewährt wurde, darf man mit einem solchen Produkt nicht kommen. Die Chinesen konnten also auch schon bei aufrechten Patenten Fabriken nach den patentierten Verfahren bauen und testen, Produkte durften sie aber erst nach Ablauf der verwendeten Patente auf den Markt bringen. Im übrigen sind die Chinesen schlau und finden immer wieder Alternativen, um trotz bestehender Patente legal z.B. Lyocell-Fasern auf eine modifizierte Art machen zu können.

  

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Das Zitat stammt aus dem Forum von ariva.de und wurde ein paar Tage später noch durch Links auf die verwendeten Informationsquellen ergänzt. Ich traue mir derzeit keine LENZING-Aktien kaufen, da sich meiner Meinung nach seit dem Kurssturz im Herbst 2018 nach Bekanntgabe des gescheiterten USA-Engagements nichts wirklich fundamental verbessert hat (eher verschlechtert mit Blick auf das oben genannte Zitat). Ich denke auch, daß derzeit viel Wirbel um Sachen gemacht wird, die nur wenig Ertragsverbesserung bringen oder erst auf Sicht von 5 Jahren zur Ertragsverbesserung beitragen (derzeit aber Investitionskosten verursachen). Die Aktie scheint mir aber bei Kleinanlegern trotzdem beliebt zu sein, da bei den Umsätzen an der Wiener Börse jeden Tag Kleinaufträge weitaus dominierend sind. Unter solchen Bedingungen können sich leicht Kursblasen ohne realen Hintergrund entwickeln und als Zocker könnte man darauf setzen.

  

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Die Ernte wird aktuell noch nicht eingefahren,
ein bisserl wird es noch dauern, konnten wir von einem Vortrag
der IR-Verantwortlichen erfahren. Ein sehr informativer Vortrag
übrigens.

Ich glaub auch, dass man noch warten kann.
Aber wenn man beim nächsten Rückgang reingeht, sollt es sich
mittelfristig auf alle Fälle rentieren.

  

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entweder technisch begründet da die GD200 (endlich) durchbrochen wurde oder und das wäre noch besser, Vorboten auf die Zahlen am 14.3. Bin auf morgen gespannt ob die 200 Tagelinie gehalten wird.

Fred30

  

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EANS-Adhoc: Lenzing AG / Lenzing Vorstand schlägt gleichbleibende Dividende und Sonderdividende vor
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Dividende von EUR 3,00 soll konstant bleiben
Erneut Sonderdividende von EUR 2,00 vorgeschlagen
Ausschüttungen/Dividendenbeschlüsse
05.03.2019

Lenzing - Der Vorstand der Lenzing AG, Weltmarktführer bei Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohmaterial Holz, hat beschlossen, für das Geschäftsjahr 2018 der Hauptversammlung folgende Gewinnausschüttung vorzuschlagen: Eine Dividende von EUR 3,00 und eine Sonderdividende von EUR 2,00.

Dieser Vorschlag zur Gewinnausschüttung reflektiert die gute Umsetzung der Unternehmensstrategie sCore TEN und die starke Bilanz. Die Kennzahlen und der Ausblick der Lenzing AG auf das laufende Geschäftsjahr werden am 14. März 2019 bekanntgegeben.

Vorbehaltlich der Billigung des Aufsichtsrates in seiner bilanzfeststellenden Sitzung am 13. März 2019 sowie der Genehmigung der Aktionäre im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung am 17. April 2019 würde die Gesamtausschüttung an die Aktionäre dann rund EUR 133 Mio. betragen.

  

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>entweder technisch begründet da die GD200 (endlich)
>durchbrochen wurde oder und das wäre noch besser, Vorboten auf
>die Zahlen am 14.3. Bin auf morgen gespannt ob die 200
>Tagelinie gehalten wird.

Sonderdividende! Ob die FMA zur Abwechslung mal jemanden erwischen wird?

  

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>>entweder technisch begründet da die GD200 (endlich)
>>durchbrochen wurde oder und das wäre noch besser, Vorboten auf
>>die Zahlen am 14.3. Bin auf morgen gespannt ob die 200 Tagelinie gehalten wird.
>
>Sonderdividende! Ob die FMA zur Abwechslung mal jemanden erwischen wird?

Spannende Frage - immer wieder erheiternd, wie die passende News zur überraschenden Kursbewegung nachfolgt in Wien. Diese Dividendengestion lässt andererseits auch die Befürchtung zu, dass die Zahlen wohl weniger erfreulich ausfallen werden (Beruhigungsdividende). Das würde die Sache dann wieder entschärfen.

Ich bin gespannt wie's kommt.

  

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spannend ist Börse ja immer aber sieht man sich den Lenzing Chart an wirds gleich doppekt spannend da gute Zahlen auch charttechnisch einen Befreiungsschlag auf zumindest EUR 100,- bewirken sollte.

Weiss nun nicht wie man hier ein Foto postet aber wer sich die Mühe macht wird sehen das der Abwärtstrend vom Mai 2017 gestern durchbrochen wurde. Möglicherweise auch ein Grund für den Ausschlag gestern. Hält heute der GD 200 und die Zahlen kommende Woche passen wäre mein Szenario gem. Fibonacci 96,10 -> 100,75 -> 115,60 mit Pullback zur 200 Tagelinie bei 92.

Was der Zweck einer Sonderdividende sein soll hat sich mir aber noch nie erschlossen.

Fred30

  

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>Was der Zweck einer Sonderdividende sein soll hat sich mir aber noch nie erschlossen.


die B&C Industrieholding hält 50%, will vermutlich Geld sehen.

  

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Baader bestätigt Votum mit "Buy" - Kursziel bei 115,00 Euro
Stabile Geschäftszahlen für Q4 2018 erwartet

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihre Anlageempfehlung für die Aktien des österreichischen Faserherstellers Lenzing mit "Buy" bestätigt. Das Kursziel für die Lenzing-Papiere sehen die Analysten aktuell bei 115,00 Euro.

Lenzing wird in der kommenden Woche Ergebnisse für das vierte Quartal 2018 vorlegen: "Wir erwarten, dass Lenzings Q4-Zahlen weiterhin die Nachhaltigkeit und Belastbarkeit der Margen besonders im Faser-Segment zeigen werden", schreibt Laura Lopez Pineda in der aktuellen Studie von Baader über die Anteilsscheine von Lenzing.

Einmalige negative Sondereffekte erwartet die Baader Bank durch den Kauf der übrigen 30 Prozent eines Joint Ventures für Viskoseproduktion in China: "Die Transaktion verursacht einen negativen Einmaleffekt auf den Nettogewinn von geschätzt 21 Millionen Euro", heißt es dazu im Update zu Lenzing.

Beim Gewinn je Aktie erwartet die Baader-Analystin 6,03 Euro für 2018, sowie 6,67 für heuer. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 3,00 Euro für 2019.

  

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EANS-News: Lenzing AG / Lenzing Gruppe mit viertbestem Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte
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Geschäftszahlen/Bilanz/Unternehmen

Highlights -

Schwieriges Marktumfeld aufgrund niedriger Preise für Standardviscose, ungünstiger Währungsrelationen sowie gestiegener Preise für Schlüsselrohstoffe und Energie
Sehr positive Entwicklung des Spezialfasergeschäftes mit einem Umsatzanteil von mehr als 45 Prozent
Dividendenvorschlag von EUR 3,00 plus EUR 2,00 Sonderdividende pro Aktie
Ergebnis für 2019 trotz des deutlich angespannteren Marktumfeldes in etwa auf dem Niveau von 2018 erwartet
Lenzing - Die Lenzing Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Das deutlich schwierigere Marktumfeld führte - verglichen mit den Rekordergebnissen des Vorjahres - zu einer rückläufigen Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Ursächlich dafür waren insbesondere niedrigere Verkaufspreise bei Standardviscose, Wechselkurseffekte sowie gestiegene Rohstoff- und Energiekosten.

Die Umsatzerlöse der Lenzing Gruppe gingen im Vorjahresvergleich um 3,7 Prozent auf EUR 2,18 Mrd. zurück. Hauptursachen dafür waren das erwartet herausfordernde Marktumfeld für Standardviscose, ungünstigere Währungsrelationen und ein leichter Rückgang der Absatzmenge. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich aufgrund von Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen sowie gestiegener Energie- und Personalkosten um 24 Prozent auf EUR 382 Mio. Die EBITDA-Marge sank von 22,2 Prozent im Geschäftsjahr 2017 auf 17,6 Prozent im Berichtsjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 36 Prozent auf EUR 237,6 Mio. zurück, was zu einer niedrigeren EBIT-Marge von 10,9 Prozent (2017: 16,4 Prozent) führte. Der Jahresüberschuss nach Einmaleffekten lag mit EUR 148,2 Mio. um 47,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von EUR 281,7 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 5,61 (2017: EUR 10,47).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Zahlung einer stabilen Dividende von EUR 3,00 und einer Sonderdividende von EUR 2,00 je Aktie vor. In Summe soll die Dividende EUR 5,00 je Aktie betragen. Das entspricht einer Ausschüttung an die Aktionäre von rund EUR 133 Mio.

"Auch wenn das Geschäftsjahr 2018 schwieriger als die Jahre davor war, so war es doch das viertbeste Jahr der Unternehmensgeschichte. Wir haben konsequent an den strategischen Stoßrichtungen unserer Unternehmensstrategie sCore TEN gearbeitet, um die Eigenversorgung mit Zellstoff zu erhöhen, die Kundennähe zu intensivieren, den Anteil der Spezialfasern am Umsatz auszubauen sowie in neue Technologien und Geschäftsfelder zu investieren", sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. "Die sehr positive Entwicklung unseres Spezialitätengeschäftes in einem erwartet herausfordernden Marktumfeld für Standardviscose bestätigt uns in unseren ambitionierten Plänen. Die Lenzing Gruppe ist dank ihrer Spezialitätenstrategie und ihrer starken Marken basierend auf Innovation und nachhaltigem Handeln heute deutlich widerstandsfähiger als noch vor einigen Jahren. Wir sind aber nicht immun gegen globale Entwicklungen und es bedarf weiterer Anstrengungen und Investitionen in den Bereich der Spezialfasern, um noch resilienter gegen die Schwankungen des Marktes zu werden", so Doboczky.

Solide Bilanzstruktur, CAPEX weiter erhöht
Das bereinigte Eigenkapital erhöhte sich um 1,7 Prozent auf EUR 1,55 Mrd. Die bereinigte Eigenkapitalquote verringerte sich von 61,2 Prozent per 31. Dezember 2017 auf 59 Prozent per 31. Dezember 2018. Das Ergebnis auf das eingesetzte Kapital (ROCE) fiel im Berichtsjahr auf 10,3 Prozent (2017: 18,6 Prozent). Die Nettofinanzverschuldung blieb mit EUR 219,4 Mio. trotz höherer Investitionsausgaben auf einem niedrigen Niveau (Ende 2017: EUR 66,8 Mio.).

Die Investitionen in immaterielle Anlagen und Sachanlagen (CAPEX) haben sich im Berichtsjahr auf EUR 257,6 Mio. weiter erhöht (2017: EUR 238,8 Mio.). Das Trading Working Capital ist um 7,2 Prozent auf EUR 444,4 Mio., der Cashflow aus der Betriebstätigkeit um 3,3 Prozent auf EUR 280 Mio. gestiegen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E), berechnet nach der Frascati-Methode(1), beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf EUR 42,8 Mio. (2017: EUR 55,4 Mio.). Sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zum Umsatz stellt die Höhe der F&E-Ausgaben im Branchenvergleich einen Spitzenwert dar.

Nachhaltigkeit durch Innovation
Die Textil- und Vliesstoffbranchen stehen vor grundlegenden ökologischen Herausforderungen und als führender Hersteller von holzbasierten Spezialfasern hat die Lenzing Gruppe eine besondere Verantwortung. 2018 hat das Unternehmen beschlossen, seinen ehrgeizigen Weg fortzusetzen und bis zum Jahr 2022 rund EUR 100 Mio. in nachhaltige Fertigungstechnologien und Produktionsanlagen zu investieren, um sein Kreislaufmodell weiter zu stärken und seinen Kunden dabei zu helfen, ressourcenintensive und umweltschädliche Lösungen zu ersetzen.

Mit ihren jüngsten Innovationen ist die Lenzing Gruppe bereits wichtige Schritte in diese Richtung gegangen. Nach der Präsentation der Technologie REFIBRA(TM), der leistungsfähigen und identifizierbaren Viscosefasern der Marke LENZING(TM) ECOVERO(TM) und des Lyocell-Filamentgarnes TENCEL(TM) Luxe gab Lenzing 2018 die erfolgreiche Entwicklung der LENZING(TM) Web Technology bekannt. Dabei handelt es sich um eine neue Technologieplattform mit Fokus auf nachhaltige Vliesstoffe-Produkte, durch die sich neue Marktchancen für die Branche ergeben. In einem ersten Schritt wurden 25 Patente angemeldet.

Ausbau der Spezialfaser-Kapazitäten
Die Lenzing Gruppe hat die Umsetzung ihrer sCore TEN Strategie 2018 weiter vorangetrieben. Die Inbetriebnahme neuer Kapazitäten für Lyocellfasern im burgenländischen Heiligenkreuz, der Produktionsstart von LENZING(TM) ECOVERO(TM) Fasern am Standort Nanjing, die Übernahme der verbleibenden 30 Prozent des Joint-Venture-Partners an der chinesischen Tochtergesellschaft Lenzing (Nanjing) Fibers und die Investition in eine weitere Pilotanlage für TENCEL(TM) Luxe Filamente sind wesentliche Schritte zur Erreichung des Ziels, den Anteil von Spezialfasern am Gesamtumsatz zu erhöhen.

Durch die Entscheidung, den Ausbau der Lyocellfaser-Kapazitäten in Mobile, Alabama (USA), vor dem Hintergrund des boomenden Arbeitsmarktes in den USA und der wirtschaftspolitischen Spannungen zwischen den großen Handelsblöcken vorübergehend zu stoppen, wird sich die Umsetzung des Expansionsplans bei Spezialstapelfasern verlangsamen. Um die starke Nachfrage nach Lyocellfasern bestmöglich bedienen zu können, wird die Lenzing Gruppe ihren Expansionsplan entsprechend anpassen. Dies beinhaltet eine stärkere Fokussierung auf die Erweiterung der Lyocellfaser-Kapazitäten in Prachinburi (Thailand). Die geplante Produktionsanlage mit einer Kapazität von bis zu 100.000 Tonnen soll das globale Lyocell-Netzwerk der Lenzing Gruppe weiter stärken.

Weltweit größte Faserzellstofflinie
Ende Juni gaben Lenzing und Duratex, der größte Hersteller von Holzpaneelen in der südlichen Hemisphäre, bekannt, sich über die Bedingungen zur Gründung eines Joint-Ventures geeinigt zu haben, um den Bau der weltweit größten Faserzellstofflinie (Single-Line-Konzept) im Bundesstaat Minas Gerais (Brasilien) zu prüfen. Diese Entscheidung soll die Eigenversorgung mit Faserzellstoff und damit auch das Spezialfaserwachstum stärken. Das Joint-Venture prüft die Errichtung eines Single-Line-Faserzellstoffwerkes mit einer Kapazität von 450.000 Tonnen, welches voraussichtlich das weltweit größte und wettbewerbsfähigste seiner Art sein wird. Die endgültige Investitionsentscheidung für den Bau hängt vom Ergebnis der technischen Planungen und der Zustimmung durch die entsprechenden Gremien ab.

Näher am Konsumenten - noch stärkerer Fokus auf Kundennähe
Mit der Neupositionierung ihrer Unternehmensmarke und ihrer Produktmarken startete für die Lenzing Gruppe 2018 eine neue Phase der Markenbildung und Markenkommunikation. Lenzing hat sich für eine neue Markenstrategie entschieden, um das Unternehmens- und Produktprofil für Konsumenten als nachhaltiger Innovationsführer zu schärfen und sie durch ein besseres Verständnis über die Produktvorteile in ihren Kaufentscheidungen zu unterstützen.

Um die Zusammenarbeit mit ihren Kunden und Partnern in den Textil- und Vliesstoffbranchen weiter auszubauen, eröffnete die Lenzing Gruppe Ende 2018 ein weiteres Innovationszentrum am indonesischen Produktionsstandort Purwakarta. Im neuen Lenzing Center of Excellence entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden vor allem neue Garne und testet auf speziellen Laborgeräten die unterschiedlichen Typen von Fasern und Garnen.

Ausblick
Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2019 mit einer Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums auf 3,5 Prozent. Hauptursachen dafür sind die Zunahme an protektionistischen Tendenzen und wachsende geopolitische Spannungen. Das Wechselkursumfeld bleibt in den für Lenzing wichtigen Regionen volatil.

Die Nachfrage auf den globalen Fasermärkten ist nach wie vor positiv. Die Lagermengen für Baumwolle werden nach vorläufigen Berechnungen für 2019 wiederum leicht sinken. Der Polyestermarkt erholte sich in den vergangenen Monaten vom schwächeren Wachstum zu Beginn des Berichtsjahres. Das Preisniveau für Baumwolle und Polyester wird als stabil eingeschätzt. Die Kapazitätserweiterungen bei der Standardviscose werden auf einem ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2018 erwartet. Dies führt trotz guter Nachfrage zu einer Zunahme des Überangebotes, wodurch sich der Druck auf die Preise weiter erhöhen wird. Für ihr Spezialfasergeschäft geht die Lenzing Gruppe von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung aus.

Die Preise für Natronlauge in Asien haben in den vergangenen Monaten bereits deutlich nachgegeben. In Europa ist diese Entwicklung allerdings noch nicht sichtbar. In Summe erwartet Lenzing bei den Schlüsselrohstoffen keine nennenswerten, ergebnisrelevanten Veränderungen.

Trotz des deutlich angespannteren Marktumfeldes bei der Standardviscose geht die Lenzing Gruppe auf Basis aktueller Währungsverhältnisse davon aus, das das Ergebnis für 2019 in etwa auf dem Niveau von 2018 liegen wird. Die Lenzing Gruppe sieht sich angesichts dieser Entwicklungen in der gewählten Unternehmensstrategie sCore TEN bestätigt. Lenzing ist in diesem Marktumfeld sehr gut positioniert und wird die Umsetzung der Strategie mit dem fokussierten Wachstum im Bereich der Spezialfasern weiterhin konsequent vorantreiben.

Wichtige Kennzahlen nach
IFRS, auf Konzernbasis 01-12/2018 01-12/2017
(in EUR Mio.)
Umsatzerlöse 2.176,0 2.259,4
EBITDA (Betriebsergebnis 382,0 502,5
vor Abschreibungen)
EBITDA-Marge in % 17,6 22,2
EBIT (Betriebsergebnis) 237,6 371,0
EBIT-Marge in % 10,9 16,4
Jahresüberschuss 148,2 281,7
CAPEX(2) 257,6 238,8

31.12.2018 31.12.2017
Bereinigte 59,0 61,2
Eigenkapitalquote(3) in %
Mitarbeiter/innen zum 6.839 6.488
Jahresende

1) Die Frascati-Methode berücksichtigt Ausgaben inkl. Investitionen im jeweiligen Jahr abzüglich erhaltener Förderungen.
2) Capital expenditures: entspricht dem Erwerb von immateriellen Anlagen und Sachanlagen laut Konzern-Kapitalflussrechnung
2) Prozent-Verhältnis bereinigtes Eigenkapital zur Bilanzsumme

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ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Verglichen zu den Erwartungen leider keine Überraschungen eher im Ertrag eine Entäuschung. Auch der Ausblick bleibt konservativ. Außer über die CT wird da wohl wenig Bewegung reinkommen.


Bloomberg Ist

Umsatz 2,16 2,18
EBITDA 381,2 382
EBIT 246,2 237,6
Überschuss 164,8 148,2


"Der Bloomberg-Konsens rechnet bei den morgen veröffentlichten Zahlen von Lenzing zum Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatz von 2,16 Milliarden Euro (minus 4,4%), das EBITDA wird mit 381,2 Millionen erwartet (minus 24,1%), das EBIT mit 246,2 Millionen (minus 33,7%) und der Überschuss mit 164,8 Millionen Euro (minus 40,7%)"

https://www.boerse-express.com/news/articles/lenzing-das-erwarten-analysten-fuer-das-gesc haeftsjahr-2018-94402

Fred30

  

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Ich habe mir gerade die Präsentation zum GB-2018 angesehen. Meiner Meinung nach wird hier viel von noch nicht endgültig fixierten Absichten geredet (Thailand, Brasilien) und mit Schlagworten gearbeitet, jedoch nicht mit Zahlen unterlegt. Tencel-LUX und die Web-Technologie sind gerade erst in das Pilot-Stadium gegangen, bis es zum Bau realer Großanlagen kommt und diese wirklich Ertrag abwerfen, wird es noch Jahre dauern. Wieviel macht das Geschäft mit Refibra und Ecovero aus? Wie ist die zukünftige Einschätzung der competitive intensity von Lyocell? Ich habe gehört, daß wegen dem bereits erfolgten Ablauf der Patente die Chinesen hier massiv investieren (erlaubtes Kopieren des Patentwissens) und Lyocell-Fabriken wie Pilze aus dem Boden schiessen. Wäre ja auch verständlich, daß die (noch) hohen Margen von Lyocell-Fasern (siehe LENZING-Ergebnis) andere auf den Plan rufen, zumal auf dem Papier das Verfahren viel einfacher aussieht als das Modal- und Viskoseverfahren. Ich erwarte mir auf kurz- bis mittelfristige Sicht keine signifikante Ertragsverbesserung. Nur wenn Thailand und Brasilien kommen und in Betrieb sind, gibt es wirklich ertragsrelevante Neufaktoren.

  

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Lenzing entscheidet 2019 über neue Werke in Brasilien und Thailand
Ausbau eines Werkes in den USA wurde hingegen vorübergehend abgeblasen - Trotz halbierten Gewinns Dividende von 2 Euro und Sonderausschüttung von 3 Euro

2019 stehen beim Faserkonzern Lenzing zwei weitreichende Entscheidungen an. Der Weltkonzern mit Sitz in Oberösterreich will Anfang des zweiten Halbjahres über den Bau eines Lyocellwerkes in Thailand entscheiden, zudem soll Ende des zweiten Halbjahres die Entscheidung über den Bau eines Faserzellstoffwerkes in Brasilien fallen, sagte Vorstandschef Stefan Doboczky bei der Bilanzpressekonferenz.

Den Lyocell-Ausbau in den USA (Mobile) hat Lenzing hingegen wie berichtet vorübergehend gestoppt. "Wir müssen warten, bis sich die Rahmenbedingungen ändern. Nun konzentrieren wir uns auf Thailand", sagte Doboczky am Donnerstag. Es sei die schwierigste Entscheidung des Jahres gewesen, aber die richtige, so der Vorstand.

Die Lyocell-Faser wird unter anderem für die Herstellung von Jeansstoffen, Blusenstoffen, Sport-Funktionstextilien, Arbeitsbekleidung, Unterwäsche und Bettartikel sowie als Vliesstoff für Hygiene- und Kosmetikartikel verwendet.

Ein Megaprojekt hat Lenzing in Brasilien ins Auge gefasst. Dort plant der Faserhersteller gemeinsam mit dem brasilianischen Partner Duratex ein 1-Milliarden-Dollar-Investment in ein neues Zellstoffwerk mit einer Kapazität von 450.000 Tonnen. Damit will sich Lenzing unabhängiger vom Markt machen. Mit den Zellstoffwerken in Lenzing (Oberösterreich) und Paskov (Tschechien) deckt das Unternehmen derzeit 55 Prozent des Bedarfes selbst ab. Der Rest muss zugekauft werden. Mit dem neuen Zellstoffwerk in Brasilien steige der Eigendeckungsgrad Richtung 75 Prozent.

Die Hälfte des Geldes soll Duratex, ein Hersteller von Holzpaneelen, beisteuern. Die Entscheidung, das Werk zu bauen, hänge noch von Zulassungen, technischen Planungen und der Finanzierung ab. Lenzing sieht sich für das Großprojekt finanziell gut aufgestellt. Die Bilanz sei solide und der Verschuldungsgrad gering, sagte Doboczky.

"2018 war ein sehr, sehr solides Jahr in einem durchaus herausfordernden Marktumfeld. 2017 waren alle Sterne gut ausgerichtet", so der Lenzing-Chef. 2017 war für Lenzing ein Rekordjahr. 2018 sorgten ein Umsatzrückgang um fast 4 Prozent, gestiegene Kosten für Natronlauge, Energie und Personal sowie Einmaleffekte für eine Halbierung des Jahresüberschusses auf 148 Mio. Euro (davor 282 Mio. Euro).

Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um 36 Prozent auf 238 Mio. Euro. Einmaleffekte in Höhe von rund 35 Mio. Euro entstanden etwa durch die Wertminderung der Anlage im Bau in den USA oder durch die Übernahme der verbleibenden 30 Prozent des staatlichen Joint-Venture-Partners NCFC an ihrer chinesischen Tochtergesellschaft Lenzing (Nanjing) Fibers Co. Ltd. (LNF).

Trotz halbierten Gewinns plant Lenzing seinen Aktionären eine Dividende von 3 Euro samt einer Sonderdividende von 2 Euro auszubezahlen. An der Börse schmierte das Papier dennoch ab und war zu Mittag um 3,9 Prozent im Minus.

Für 2019 rechnet der Vorstand mit Ergebnissen auf dem Niveau von 2018, allerdings mit (noch) mehr Herausforderungen. Die geopolitische Situation bleibe herausfordernd, die Preise für Standardviskose dürften noch weiter sinken, jene für Natronlauge hingegen hoch bleiben. Lenzing kauft pro Jahr 500.000 Tonnen Natronlauge, hohe Preise treffen den Konzern hier deutlich. Der Verfall der Standardviskose hingegen bekommt dem Unternehmen nicht gut. Für 2019 wird erwartet, dass zusätzliche Mengen auf den Markt kommen, was den Preisdruck verschärft.

Auf den bevorstehenden Austritt der Briten aus der EU ("Brexit") sieht sich Lenzing gut eingestellt. Das Unternehmen hat in Großbritannien eine Tochtergesellschaft, die mit 190 Mitarbeitern Spezialfasern für den Export nach Asien erzeugt. Da die Fasern aus England primär nach Asien gingen, würden keine unmittelbaren Auswirkungen aus dem Export erwartet, so der Lenzing-Chef.

Wichtigster Markt für Lenzing ist Asien. 70 Prozent des Faseraufkommens gehen dorthin, China ist der größte Markt. Dahinter folgen Europa und die USA. Der über 6.800 Mitarbeiter zählende Konzern will in Zukunft mehr Spezialfasern produzieren, weil er daran besser verdient als an Viskosefasern. Derzeit macht Lenzing 45,5 Prozent des Umsatzes mit Spezialfasern, 2020 soll dieser Anteil bei 50 Prozent liegen. Eine Strategie des Unternehmens ist, mit Spezialfasern wie Tencel auch beim Endkunden sichtbarer zu sein. Tencel-Fasern befinden sich etwa in Produkten von Levis, Löffler oder Esprit. Bei der Supermarktkette Billa gibt es Mehrwegnetze für Obst und Gemüse aus Lenzing-Modalfasern.

  

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Denke viele werden die Dividende am 25.4 abwarten und dann kommen am 08.05. die Q1 Zahlen. Sollte der Kurs jetzt nicht vollkommen abschmieren möchte ich nach den Q1 Zahlen die Frage entscheiden.

Fred30

  

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>Wer von Euch ist hier eigentlich in Lenzing Aktien
>investiert? Wenn ja werdet Ihr halten oder doch verkaufen?

Ich bin mit 2 Positionen drin und denke eher darüber nach, bei Kursschwäche aufzustocken, solange die Nachrichtenlage sich nicht weiter verschlechtert.

Halte Lenzing für eine der Industriegrößen Österreichs, da sollten auch wieder bessere Zeiten kommen. Und von Semperit her bin ich ja leidensfähig

  

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Zahlen 2018 entsprechen Erwartungen, flacher Ergebnisausblick 2019 

Die Zahlen 2018 entsprachen im Großen und Ganzen unseren konservativen Schätzungen, lagen jedoch etwas unter dem Konsensus. In Summe konnten die Ergebnisse 2018 bei weitem nicht an das Rekordjahr 2017 heranreichen aufgrund des schwierigen Marktumfeldes mit sowohl niedrigeren Verkaufspreisen bei Standardviscose, Wechselkurseffekten als auch gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten. Der Umsatz schrumpfte um 3,7% auf EUR 2,18 Mrd. während das operative Ergebnis mehr als ein Drittel auf EUR 238 Mio. einknickte. Der Jahresüberschuss nach Minderheiten halbierte sich nahezu auf EUR 149 Mio. Bereinigt um die negativen Einmaleffekte (von insgesamt EUR -35,5 Mio.) betrug das Nettoergebnis EUR 184,5 Mio. Die Bilanzstruktur bleibt solide und das Management bestätigte, dass zusätzlich zur regulären Dividende von EUR 3/Aktie eine Sonderdividende von EUR 2/Aktie vorgeschlagen wird. Für 2019 erwartet das Management dass das Ergebnis in etwa auf dem Niveau von 2018 liegen wird trotz des deutlich angespannten Marktumfelds. Während Kapazitätserweiterungen auf Standardviscosepreise weiter Druck ausüben werden, erwartet Lenzing eine weiterhin positive Entwicklung bei den Spezialfasern (deren Umsatzanteil stieg 2018 auf mehr als 45% im Vergleich zu ca. 42% im 2017). Bei den Schlüsselrohstoffen erwartet der Faserkonzern keine ergebnisrelevanten Veränderungen. 

Ausblick

2018 Ergebnisse und 2019 Ausblick entsprachen unseren konservativen Erwartungen. Bereinigt um die unerwarteten Einmaleffekte (EUR -14,1 Mio. von insgesamt EUR -35,5 Mio.) hätte das 2018 Nettoergebnis unsere Schätzungen sogar um 8% übertroffen. Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung der Aktie und sehen die langfristigen Wettbewerbsvorteile wie die vertikale Integration und den Innovationsvorsprung, inklusive Fokus auf Spezialfasern, noch nicht im Kurs reflektiert. 

Erste Bank

  

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RCB bestätigt für Lenzing die Empfehlung Halten - und erhöht das Kurziel von 87,0 auf 91,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 99,7 Euro

  

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RCB hebt Kursziel von 87 auf 91 Euro - Weiter "Hold"
EBITDA-Ausblick gesenkt

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Faserherstellers Lenzing von 87,00 Euro auf 91,00 Euro angehoben. Gleichzeitig bestätigte die RCB-Expertin Teresa Schinwald das Anlagevotum "Hold".
Zwar zeigt sich Schinwald optimistisch, dass Lenzing die Jahresziele 2019 erreichen werde, allerdings senkt sie ihre Schätzung für Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 2 bis 3 Prozent. Als Begründung führt sie die schwächeren Viskose-Preise an.

  

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Thema #206393

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