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Was tut sich an der Wiener Börse, Rang: Warren Buffett(1986), 26.3.20 19:42
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Wiener Börse Top Listingplatz für internationale Anleih...
01.7.18 11:44
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Jeder Fünfte hat Aktien (!?)
01.7.18 11:52
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RE: Jeder Fünfte hat Aktien (!?)
01.7.18 13:28
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RE: Jeder Fünfte hat Aktien (!?)
01.7.18 15:00
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RE: Jeder Fünfte hat Aktien (!?)
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RE: Jeder Fünfte hat Aktien (!?)
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Wiener Börse will mit KMU-Segment "direct market" 2019 ...
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Wiener Börse erweitert ihren Handelskalender ab 2019
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Wiener Börse erweitert Auslandssegment global market um...
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Aktienumsätze trotz Seitwärtsmarkt um zwei Milliarden h...
06.10.18 08:01
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ATX: Ausschüttungsquote 46 Prozent
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Boschan: Politischer Wille da, nötige Regelung "zwei Ze...
18.10.18 10:58
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Boschan auf PR-Tour
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18.11.18 13:04
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RE: Frage
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IVA wird sich an der Neugründung eines gemeinnützigen V...
19.11.18 08:28
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Auch Kleine gehen bald an die Börse
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RE: Was tut sich an der Wiener Börse
30.11.18 19:08
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Was nur zieht die Wiener Börse nach unten
04.12.18 09:12
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RE: Was nur zieht die Wiener Börse nach unten
04.12.18 09:20
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      RE: Was nur zieht die Wiener Börse nach unten
04.12.18 09:24
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      RE: Was nur zieht die Wiener Börse nach unten
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ATX auf Stand 2011
04.12.18 14:28
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Bericht über Stimmrechtsvertretungen im Jahr 2018
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RE: Bericht über Stimmrechtsvertretungen im Jahr 2018
10.12.18 22:41
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      RE: Bericht über Stimmrechtsvertretungen im Jahr 2018
10.12.18 23:22
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      RE: Bericht über Stimmrechtsvertretungen im Jahr 2018
11.12.18 12:40
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11.12.18 21:23
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Börsechef fordert „Chancengleichheit“ mit Banken
20.12.18 14:21
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Wiener Börse 2018: Aktienumsätze um vier Milliarden höh...
27.12.18 07:20
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RE: Wiener Börse 2018: Aktienumsätze um vier Milliarden...
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Schlussauktion 14:15interessant
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B-A-L Germany AG notiert ab Mittwoch an Wiener Börse
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direct market plus gestartet: Wiener-Börse-CEO Boschan ...
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RE: Wiener Börse berechnet neue CEE-Blue-Chip Benchmark...
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Quartalsberichte nicht mehr Pflicht
25.2.19 05:51
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Zusammensetzung des Leitindex ATX bleibt unverändert
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Lyft im global market ab 1. April 2019
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04.4.19 10:27
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CEO der Woche: Christoph Boschan
05.4.19 11:57
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Wiener Exkursion an die Wall Street
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RE: Wiener Exkursion an die Wall Street
16.4.19 19:53
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17.4.19 07:38
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17.4.19 11:03
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17.4.19 13:25
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ATX-Vorstandschefs verdienten 2018 um 16 Prozent mehr
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Wiener Börse erweitert erneut das global market-Segment
25.4.19 13:22
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ATX-Angebot um neue Leverage Indizes erweitert 
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Wiener Börse stellt sich bei Road Show in Rom vor
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Börse ist zufrieden mit ÖVP-FPÖ
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17.5.19 08:11
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ATX-Angebot um neue Short Indizes erweitert
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Wieder mal Handelsunterbrechung
18.6.19 12:55
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RE: Wieder mal Handelsunterbrechung
18.6.19 13:10
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Neue Aufsichtsräte
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Die günstigsten Aktien an der Wiener Börse anhand der K...
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Wiener-Börse-Chef: "Börse könnte Wohlstandsverteilungsm...
13.7.19 19:26
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RE: Wiener-Börse-Chef:
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14.7.19 14:16
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      RE: Wiener-Börse-Chef:
14.7.19 21:18
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      RE: Wiener-Börse-Chef:
14.7.19 21:45
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      RE: Wiener-Börse-Chef:
15.7.19 06:10
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      RE: Wiener-Börse-Chef:
15.7.19 10:09
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      RE: Wiener-Börse-Chef:
15.7.19 10:09
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16.7.19 10:25
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      RE: Wiener-Börse-Chef:
16.7.19 10:49
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Schweizer Börse interessiert?
16.8.19 11:08
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Aktienumsätze an Wiener Börse heuer weiter rückläufig
03.10.19 21:12
84
Anleihen-Listings entwickeln sich dynamisch
07.10.19 11:58
85
30 Neuzugänge im internationalen Segment „global market...
28.10.19 12:02
86
RE: 30 Neuzugänge im internationalen Segment „global ma...
28.10.19 12:31
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      RE: 30 Neuzugänge im internationalen Segment „global ma...
28.10.19 12:37
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Wiener Börse trommelt für Aktien
29.10.19 15:52
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RE: Wiener Börse trommelt für Aktien
29.10.19 17:33
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Börse-Chef Christoph Boschan: „Man muss weg von den Ext...
31.10.19 15:26
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Wiener Börse gewinnt 807 Mio. EUR Umsatz durch erweiter...
11.11.19 05:50
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B&C und TTTech wünschen sich neues Börsensegment
05.12.19 22:17
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Wiener Börse 2019: Stärkstes IPO-Jahr für Börsenparkett...
18.12.19 10:09
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Wien schließt die Dekade im Plus
02.1.20 09:15
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Italienische Finanzgesellschaft Summer plant Börsengang...
10.1.20 16:34
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Wiener Börse tritt Bündnis nachhaltiger Börsen bei
20.1.20 11:16
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Was wurde aus dem neuen „Dritten Markt“?
29.1.20 19:52
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Wiener Börse Service-Chatbot wird per 31. Jänner 2020 w...
02.2.20 15:20
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RE: Wiener Börse Service-Chatbot wird per 31. Jänner 20...
03.2.20 07:51
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Interesse an Aktien steigt
12.2.20 17:29
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Technische Störung
02.3.20 09:27
102
RE: Technische Störung
02.3.20 09:36
103
      schadenersatz möglich?
02.3.20 09:56
104
      RE: schadenersatz möglich?
02.3.20 09:58
105
      RE: schadenersatz möglich?
02.3.20 10:33
106
      RE: schadenersatz möglich?
02.3.20 10:55
107
      RE: Technische Störung - Läuft wieder
02.3.20 10:27
108
      RE: Technische Störung
02.3.20 11:35
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FMA erlässt ein Verbot für Leerverkäufe
18.3.20 22:09
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RE: FMA erlässt ein Verbot für Leerverkäufe
18.3.20 23:50
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Österreichs Börsennotierte in offenem Brief an Investor...
19.3.20 10:37
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RE: Österreichs Börsennotierte in offenem Brief an Inve...
19.3.20 13:39
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Wiener Börse neu strukturiert
26.3.20 19:42
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Wiener Börse Top Listingplatz für internationale Anleihen

Erste südosteuropäische Länderanleihe heute neu am Kurszettel der Wiener Börse
Über 133 internationale Anleihen mit einem Volumen von 3,93 Mrd. EUR 2018 neu an Wiener Börse

Die Wiener Börse konnte sich auch im ersten Halbjahr 2018 als Listingplatz für internationale Corporate Bonds behaupten. Bis Ende Mai kamen 25 Corporate Bonds ausländischer Emittenten mit einem Volumen von 1,9 Mrd. EUR neu an die Wiener Börse. Darunter die LG Chem (Südkorea) mit umgerechnet rund 500 Mio. EUR, das italienische Modelabel Twinset mit 170 Mio. EUR und die International Investment Bank (Russland) mit umgerechnet rund 29 Mio. EUR. Heute kommt – auf Initiative der Rechtsanwaltskanzlei Wolf Theiss – mit der Anleihe der Republic of Srpska (Teilrepublik von Bosnien-Herzegowina) die erste südosteuropäische Länderanleihe hinzu (168 Mio. EUR). Damit listen derzeit an der Wiener Börse insgesamt 690 internationale Anleihen mit einem Volumen von 124 Mrd. EUR.

„Die Wiener Börse nutzt ihre Chancen im Listingbereich weiterhin und punktet auf internationalem Level mit hoher Servicequalität, einem effizienten Listing-Prozess und einer wettbewerbsfähigen Gebührenstruktur“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse. „Seit diesem Jahr bieten wir auch eine eigene Plattform für Green und Social Bonds und sind mit unserem Know-how ein geschätzter Ansprechpartner im Bereich nachhaltiger und transparenter Anleihen.“

  

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Ein Punkt überrascht: In keinem anderen Land gibt ein so hoher Anteil an, auf dem Kapitalmarkt zu investieren, wie in Österreich (38 Prozent in Österreich, 24 Prozent in allen Ländern). Dabei wurde konkret nach Aktien, Anleihen und Fonds gefragt.

Jeder Fünfte hat Aktien
Nicht nur bei Fonds und Anleihen, auch bei Aktien haben die Österreicher laut eigenen Angaben die Nase vorn. 21 Prozent besitzen demnach solche Anteilsscheine, im Schnitt aller Befragten sind es nur zwölf Prozent. Das verwundert, sagt man den Österreichern doch üblicherweise eine größere Aktienscheu nach. „Ein Grund könnte die Beliebtheit von Belegschaftsaktien sein, die einige österreichische Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten“, mutmaßt Christoph Bergweiler, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Österreich, Deutschland sowie Zentral- und Osteuropa.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5455476/Oesterreicher-sind-die-pessimistisch sten-Anleger

  

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>Drum haben 12% der Österreicher schon Bitcoins.
>
>Und wenn das schief geht, werden 12% sagen: Nie wieder Aktien,
>ich hab genug davon!


12%? Quelle? Kann ich kaum glauben.

  

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>>Drum haben 12% der Österreicher schon Bitcoins.
>>
>>Und wenn das schief geht, werden 12% sagen: Nie wieder
>Aktien,
>>ich hab genug davon!
>
>
>12%? Quelle? Kann ich kaum glauben.

Das erscheint mir auch viel zu sein. Da war noch von 6% die Rede und das kam mir schon viel vor...
https://derstandard.at/2000062684816/Bitcoins-Sechs-Prozent-der-Oesterreicher-nutzen-Digi talwaehrungen

  

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>Ein Punkt überrascht: In keinem anderen Land gibt ein so
>hoher Anteil an, auf dem Kapitalmarkt zu investieren, wie in
>Österreich (38 Prozent in Österreich, 24 Prozent in allen
>Ländern). Dabei wurde konkret nach Aktien, Anleihen und Fonds
>gefragt.

Ob das stimmt? Die Wiener Börse spricht von 5%+2%=7% bzw. 3% direkte Aktionärsquote
https://www.wienerborse.at/uploads/u/cms/files/ueber-uns/public-affairs/positionspapier-w iener-boerse.pdf

  

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Aktienumsatz steigt im 1. Halbjahr 2018 um 3,7 % auf 37,06 Milliarden Euro, im Fünf-Jahres-Vergleich um 50 %
03.07.2018 Pressemitteilungen Markt

Wiener Börse im Umsatzvergleich auf Platz elf unter 22 europäischen Börsen, Vernetzung weiter gestärkt
Umsatzstärkste Aktien: Erste Group, OMV, Raiffeisen Bank International
global market zweitstärkstes Segment nach prime market
(Wien) Im ersten Halbjahr 2018 verbucht die Wiener Börse insgesamt ein Aktien-Handelsvolumen von 37,06 Mrd. EUR. Dank eines besonders starken ersten Quartals sind das um 3,7 % mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (HJ1 2017: 35,72 Mrd. EUR). Im Fünf-Jahres-Vergleich ist der Umsatz damit um die Hälfte gestiegen. Mit einem durchschnittlichen Monatsumsatz von 6,18 Mrd. EUR liegt Wien aktuell auf Platz elf von 22 europäischen Börsenbetreibern. Das internationale Segment global market hat sich zum zweitstärksten Börsensegment nach dem dominanten prime market entwickelt. Der Monat Juni war mit 157,27 Mio. EUR bislang der umsatzstärkste Monat seit Start vor rund einem Jahr. Insgesamt wurden seitdem mehr als 1 Mrd. EUR umgesetzt.



https://www.wienerborse.at/news/wiener-boerse-news/news/aktienumsatz-steigt-im-ersten-hal bjahr-2018/

  

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FMA: Zukunftsvorsorge 2017 erneut rückläufig, höhere Rendite

Ein Fünftel weniger Neuverträge - Zahl der verwalteten Verträge auf unter 1,3 Millionen zurückgegangen - Nur noch ein Drittel der Anbieter macht Neugeschäft

Die staatlich geförderte Altersvorsorge (Zukunftsvorsorge) ist immer weniger gefragt: Im Vorjahr wurden 14.457 Verträge neu abgeschlossen, um 22 Prozent weniger als 2016, teilte die Finanzmarktaufsicht am Freitag mit. Nur mehr sieben der insgesamt 22 am Markt tätigen Unternehmen betrieben das Neugeschäft noch. Die Rendite war wegen des günstigen Börsenumfeldes höher.
Insgesamt wurden im Vorjahr 1,29 Millionen Verträge verwaltet. Das war gegenüber 2016 ein Rückgang um 6,4 Prozent. Die Nettozuflüsse sanken um 5,7 Prozent auf 862,2 Mio. Euro. Die Zahl der verwalteten Verträge ist bereits im fünften Jahr in Folge zurückgegangen. 2011, 2012 und 2013 gab es noch mehr als 1,6 Millionen Verträge.

Die Anzahl an Neuzugängen sei deutlich davon entfernt, abreifende Verträge und voraussichtliche Kündigungen auszugleichen, so die Finanzmarktaufsicht (FMA) in ihrer aktuellen Studie zur Prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge (PZV). "Obwohl sich der Abwärtstrend 2017 etwas verlangsamt hat, ist auch in den kommenden Jahren mit einer stark fallenden Anzahl von PZV Verträgen zu rechnen."

Mehr als die Hälfte des Prämienvolumens werde nun von Unternehmen verwaltet, die kein Neugeschäft mehr betreiben und nur noch Prämien aus bestehenden Verträgen einnehmen. Angeboten wird die Zukunftsvorsorge mittlerweile nur mehr von Versicherungen, die Kapitalanlagegesellschaften (KAG) haben sich bereits 2010 aus dem Neugeschäft zurückgezogen. Dass an die KAG im Jahr 2017 nur mehr 13 Mio. Euro (minus 25 Prozent) zugeflossen sind, lag auch daran, dass ein signifikanter Teil der Verträge nach Ablauf der zehnjährigen Mindestvertragsdauer ausgelaufen ist. Bei den Versicherungen sank das Prämienvolumen im Berichtsjahr um 5,3 Prozent auf 849 Mio. Euro.

Das günstige Börsenumfeld brachte im Vorjahr höhere Veranlagungserträge. Das veranlagte Vermögen erzielte vor Kosten eine volumsgewichtete Rendite von 9,6 Prozent, nach 5,8 Prozent im Jahr 2016. Das verwaltete Vermögen erhöhte sich - getrieben von der Veranlagungsperformance - um 6,5 Prozent auf 8,98 Mrd. Euro. Der durchschnittliche Aktienanteil stieg von 32,7 auf 35,5 Prozent, der Anteil ausländischer Aktien fiel leicht auf 1,2 Prozent.

Die Kosten bemessen sich an der kalkulierten Prämie und liegen - je nach Anbieter - bei 6 bis 10,5 Prozent. "Im Durchschnitt betragen sie bei Produkten mit 20-jähriger Laufzeit 8,2 Prozent, bei solchen mit 30-jähriger Laufzeit 9,6 Prozent der kalkulierten Prämienhöhe", so die FMA in ihrer heutigen Pressemitteilung.

Die Marktkonzentration sei weiter hoch. Der kumulierte Marktanteil der Top-3-Anbieter im Versicherungsbereich liege gemessen am Nettoprämienvolumen bei 55 Prozent.

Die PZV wurde 2003 eingeführt. Der Staat fördert diese private Altersvorsorge heuer mit einem Zuschuss von 4,25 Prozent bis zu einer Einzahlungssumme von maximal 2.825,60 Euro. Der höchstmögliche Zuschuss liegt bei 120,09 Euro.

  

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Wiener Börse gewinnt Susquehanna International Securities als neues Handelsmitglied 

Die Wiener Börse begrüßt ein neues Handelsmitglied: Susquehanna International Securities (SIG) mit europäischem Headquarter in Dublin nimmt ab morgen, 30. August am Kassamarkthandel der Wiener Börse teil. Laut Unternehmensangaben ist SIG eines der größten Eigenhandelshäuser in Europa. Das Unternehmen wurde 1987 in Philadelphia, USA gegründet.

„Das hohe Interesse weltweit tätiger Investmentbanken und Handelshäuser am Aktienhandel in Österreich ist ein sehr positives Signal. Die zahlreichen internationalen Handelsteilnehmer sorgen dafür, dass jeder Investor rund um den Globus Zugang zu österreichischen Aktien hat. Die Mehrzahl unserer Handelsmitglieder ist international und generiert auch den Großteil unserer Handelsumsätze. Von diesem Mehr an Liquidität am Markt profitieren alle Marktteilnehmer“, freut sich Börsenvorstand Christoph Boschan. 

Insgesamt sind 79 Mitglieder, davon 29 österreichische und 50 internationale Banken und Wertpapierfirmen an der Wiener Börse zum Handel zugelassen. Per Juli 2018 wurden über 85 % des Handelsvolumens von internationalen Handelshäusern getätigt. Die Top-Handelsteilnehmer waren im ersten Halbjahr 2018: Morgan Stanley & Co mit rund 12,63 %, vor Merrill Lynch International (8,58 %) und J.P. Morgan (7,58 %). 

  

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Wiener Börse will mit KMU-Segment "direct market" 2019 starten

Dazu muss der Gesetzgeber im Herbst noch die regulatorische Grundlage schaffen.Um Zugang zu haben, muss ein Unternehmen eine Aktiengesellschaft sein und einen gewissen Streubesitz herstellen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5488726/Wiener-Boerse-will-mit-KMUSegment-di rect-market-2019-starten

  

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Wiener Börse erweitert ihren Handelskalender ab 2019

2019: Börsenhandel in Wien an vier österreichischen Feiertagen erstmals möglich
Angleichung an internationale Standards

(Wien) Ab dem kommenden Kalenderjahr stellt die Wiener Börse ihre Handelssysteme auch an ausgewählten österreichischen Feiertagen zur Verfügung. 2019 kann an den Tagen Christi Himmelfahrt (30. Mai 2019), Fronleichnam (20. Juni 2019), Mariä Himmelfahrt (15. August 2019) und Allerheiligen (1. November 2019) regulär gehandelt werden. Die gesamte Infrastruktur – vom Clearing durch die Central Counterparty Austria GmbH (CCP.A) bis hin zur Abwicklung durch die OeKB CSD GmbH – steht an diesen Tagen bereit.

„Mit diesem Schritt schaffen wir einen Gleichklang mit EU Standards. Wir bieten unseren Kunden mehr Service und mehr Verfügbarkeit als je zuvor“, erklärt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse und ihrer Holding CEESEG, diesen Schritt. „85 % unserer Handelsumsätze kommen aus dem Ausland. Die Nachfrage nach österreichischen Aktien ist auch an unseren Schließtagen da. Handelsteilnehmer sollen an österreichischen Feiertagen nicht auf andere Handelsplätze ausweichen müssen.“

Die Wiener Börse hatte im Vorjahr 13-mal aufgrund eines Feiertages geschlossen. Mitgliedsbörsen der Federation of European Securities Exchanges (FESE) sowie US-Börsen hatten zwischen vier und neun Tage geschlossen. Der durchschnittliche Tagesumsatz an der Wiener Börse liegt 2018 bei rund 280 Millionen Euro.

In den Folgejahren wird die Wiener Börse an nachstehenden Feiertagen geöffnet sein, sofern diese nicht auf ein Wochenende fallen:

Heilige Drei Könige
Christi Himmelfahrt
Fronleichnam
Mariä Himmelfahrt
Allerheiligen
Maria Empfängnis

  

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Wiener Börse erweitert Auslandssegment global market um Aktien aus Asien 

Seit Donnerstag sind 33 neue Titel aus China, Indien, Südkorea, Taiwan und Japan im „global market“ der Wiener Börse handelbar. Darunter ausgewählte Aktien weltweit agierender Unternehmen wie der Alibaba Group (Digitale Handelsplattform), Tata Motors (Automobilhersteller), Samsung Electronics (Elektronikkonzern), Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (Halbleiterindustrie) und Sony (Unterhaltungselektronik). In Summe werden heimischen Anlegern damit seit dem Start im Sommer 2017 571 Wertpapiere aus 24 Ländern im Segment global market geboten. 

„Wir haben unser Welt-Menü erneut erweitert und bieten heimischen Anlegern nun auch Spezialitäten aus Fernost“, sagt Börsenvorstand Christoph Boschan. „Unser internationales Angebot kommt gut an. Österreichische Investoren schätzen es, weltweit bekannte Unternehmen zu heimischen Zeiten und Spesen zu handeln. Dadurch ist der global market seit dem Start im Vorjahr zu unserem zweitstärksten Segment geworden.“ 

Im Segment global market sorgen drei Market Maker (Baader Bank, Lang & Schwarz sowie Raiffeisen Centrobank) für Zusatzliquidität. Mit attraktiven Preisen schaffen sie die Möglichkeit für fortlaufenden Handel zwischen 9:00 und 17:30 Uhr. Enge Spreads bei hohem Volumen ermöglichen privaten Anlegern eine sofortige und günstigere Ausführung als im Ausland. 

  

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Aktienumsätze trotz Seitwärtsmarkt um zwei Milliarden höher als im Vorjahr 

eit 2012 Aktienumsatz an der Wiener Börse nahezu verdoppelt
Top-Umsätze bei Erste Group Bank, OMV und voestalpine
Größte Kursgewinner Verbund, DO & CO und Valneva

762 Titel sind neuer Rekordwert an handelbaren Beteiligungswerten in Wien

Die Aktienumsätze an der Wiener Börse steigen trotz Seitwärtsbewegung im Leitindex ATX. Im dritten Quartal 2018 wurde ein Handelsvolumen von insgesamt 15,06 Mrd. EUR umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 5,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q3 2017: 14,23 Mrd. EUR). Der stärkste Handelstag war der 21. September 2018 mit 649 Mio. EUR Umsatz. Der monatliche Durchschnittsumsatz hält per Ende September bei 5,79 Mrd. EUR. Im Gesamtjahresvergleich liegt der Handelsumsatz um 4,3 % im Plus (Q1-3 2017: 49,95 Mrd. EUR, Q1-3 2018: 52,12 Mrd. EUR). Die Aktienumsätze haben sich seit dem Jahr 2012 nahezu verdoppelt. Im Jahresverlauf war die umsatzstärkste österreichische Aktie jene der Erste Group Bank AG mit 9,85 Mrd. EUR, vor der OMV AG mit 6,76 Mrd. EUR und der voestalpine AG mit 5,44 Mrd. EUR. Auf Platz vier und fünf folgen Raiffeisen Bank International AG (5,29 Mrd. EUR) und Andritz AG (3,01 Mrd. EUR).

„Die Umsatzzahlen zeigen: Wir sind der klare Marktführer, wenn es um den Handel mit österreichischen Aktien geht. Unsere Partner wissen die Handelsqualität und modernste Technik der Wiener Börse zu schätzen, ebenso wie den Preisvorteil, den wir bieten. Für die österreichischen Anleger erweitern wir wiederum laufend auch das internationale Angebot, zuletzt mit einem neuen Asia-Flair in unserem global market“, sagt Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse und ihrer Holding. 

Ludwig Nießen, COO & CTO der Wiener Börse, ergänzt: „Maximale System-Verfügbarkeit, höchstes Augenmerk auf Cyber Security sowie kontinuierliche Optimierung unserer IT-Systeme sichern unsere Stellung als Marktführer für österreichische Aktien. Im Vorfeld des Brexit bieten wir den betroffenen Handelsmitgliedern zudem intensive Vor-Ort-Betreuung an.“ 

Internationaler Kurszettel weiter verlängert

Mit 33 neuen asiatischen Blue Chips bietet die Wiener Börse österreichischen Anlegern rund 570 Wertpapiere aus 24 Ländern im Segment global market. Die Umsätze steigen stetig und machen das internationale Segment zum zweitstärksten Börsensegment nach dem dominanten prime market. Aktuell sind insgesamt 762 Beteiligungswerte (z.B. Aktien oder ETFs) in Wien handelbar, so viele wie noch nie zuvor. Meistgehandelte Aktie im global market war RHI Magnesita N.V. mit 309,36 Mio. EUR. Im ETF-Segment war der LYXOR ETF EURO STOXX 50 (12,86 Mio. EUR) der umsatzstärkste Titel. 

Green & Social Bonds als Trend-Thema bei Anleihen

Die Wiener Börse entwickelt sich zunehmend zu einem Bond-Listing-Hub in Europa. Insgesamt sind an der Wiener Börse 261 Unternehmensanleihen mit einem Volumen von 41,4 Mrd. EUR handelbar, ein Großteil davon sind internationale Werte. Aus dem Finanzsektor sind rund 2.400 Anleihen in Wien handelbar, ebenfalls mit steigendem Anteil internationaler Emittenten. Green und Social Bonds liegen bei Neuemissionen stark im Trend. Mit BKS Bank und WEB Windenergie steigt das Volumen der gelisteten Green und Social Bonds auf 1,62 Mrd. EUR. Unter den Bankanleihen war Oberbank Cash Garant 29 mit der Laufzeit 2015-2020 der Umsatzkaiser (11,19 Mio. EUR). Die 1,375 % voestalpine-Anleihe mit der Laufzeit 2017-2024 war der meistgehandelte Corporate Bond (7,61 Mio. EUR). 

Umsatzstärkste Handelsteilnehmer

Internationale Börsenmitglieder sorgten neben den beiden großen österreichischen Handelsteilnehmern für rund 85 % des Umsatzes an der Wiener Börse. Morgan Stanley war im dritten Quartal mit einem Umsatzanteil von 13,49 % Spitzenreiter unter den Handelsteilnehmern, vor Merrill Lynch (8,20 %) und J.P. Morgan (7,90 %). Auf Platz vier und fünf folgten Tower Research Capital (7,11 %) und Société Générale (6,78 %). 

Statistik: ATX im europäischen Seitwärts-Konzert

Per Ende des dritten Quartals hielt der ATX bei 3.344,04 Punkten (Jahreshoch am 23. Jänner 2018: 3.688,78 Punkte, Jahrestief am 3. Juli 2018: 3.224,40 Punkte). Die Seitwärtsbewegung des Leitindex ATX ergibt per 28. September 2018 ein Minus von 2,33 %, inklusive Dividenden ein Plus von 0,55 %. Damit liegt der österreichische Leitindex im Vergleich mit etablierten europäischen Indizes im oberen Spitzenfeld. Im prime market übertrafen folgende Einzelaktien die ATX-Entwicklung: Mit einem Plus von 110,57 % seit Jahresbeginn war Verbund AG der größte Kursgewinner, gefolgt von DO & CO AG (59,04 %), Valneva SE (36,36 %), CA Immobilien Anlagen AG (19,28 %) und FACC AG (13,49 %). Die Marktkapitalisierung aller heimischen, an der Wiener Börse notierten Unternehmen lag per 28. September 2018 bei 127,8 Mrd. EUR. 

  

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Rasinger: ATX-Prime-Unternehmen haben ausgewogene Dividendenpolitik
Gewinne und Ausschüttungen um ein Viertel gestiegen - Ausschüttungsquote mit 46 Prozent recht hoch, bei staatsnahen Betrieben am höchsten - Managergehälter "angemessen"

Die 37 im Prime Market der Wiener Börse notierten Unternehmen haben im vergangenen Jahr deutlich besser verdient als 2016 und auch ihre Gewinnausschüttungen für 2017 auf insgesamt 3,4 Mrd. Euro entsprechend angehoben. "2017 war die Dividendenpolitik ausgewogen, nachvollziehbar und mit Augenmaß", resümiert Anlegerschützer Wilhelm Rasinger. Auch die Entwicklung der Vorstandsgehälter sei "moderat".
Rasinger, Präsident des Interessenverbandes für Anleger (IVA), hat gemeinsam mit der Rechtsanwältin und Betriebswirtin Verena Brauner die Dividenden- und Vergütungspolitik der im Prime Market gehandelten Aktiengesellschaften analysiert.

Im Geschäftsjahr 2017 erhöhte sich der gesamte Jahresüberschuss der 37 untersuchten Unternehmen um 24 Prozent auf 7,4 Mrd. Euro. Gleichzeitig hoben diese Konzern ihre Dividendenausschüttungen um 26 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro an. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 46,1 Prozent gegenüber 45,3 Prozent im Jahr davor. "International liegt die Ausschüttungsquote zwischen einem Drittel und der Hälfte", sagte Rasinger im Gespräch mit der APA.

"Spitzenreiter sind die staatsnahen Unternehmen, also die Österreichische Post, die 84 Prozent des Gewinns ausschüttet, oder die OMV mit sogar etwas über 100 Prozent." Solche Quoten könnten zustande kommen, weil die ausgewiesenen Gewinne etwa durch Abschreibungen geschmälert würden. Deshalb argumentiere die OMV auch, dass sie ihre Dividendenpolitik am erwirtschafteten Cashflow orientiere - "das ist ein Zugang, der durchaus verständlich ist". Generell sei zu beobachten, "dass Unternehmungen, die staatsnahe sind, bei der Ausschüttung eher großzügig sind."

Nur drei der 37 Unternehmen zahlten für das Geschäftsjahr 2017 keine Dividende (Semperit, Wolford und Zumtobel), zwei Unternehmen (Immofinanz und Schoeller-Bleckmann) schütteten trotz eines Verlustes eine Dividende an ihre Aktionäre aus.

"Eher auf der sparsamen Seite" seien Unternehmen wie FACC mit einer Ausschüttungsquote von rund 12 Prozent - "aber die werden das erhöhen" - oder die Raiffeisen Bank International (RBI) mit unter 20 Prozent und Warimpex mit 8 Prozent. Bei Immobiliengesellschaften sei aber Vorsicht geboten, "weil sie durch Aufwertungen profitieren, was aber nicht heißt, dass sie mehr in der Kassa haben".

Hohe Dividenden haben Rosenbauer (90,1 Prozent) und UNIQA (96,2 Prozent) ausgeschüttet. Die Erklärung bei Rosenbauer sei, dass es einen starken Ergebnisrückgang gegeben habe, die Dividende aber nicht in gleichem Ausmaß gekürzt worden sei, weil man zu große Ausschläge bei der Dividende vermeiden wollte. UNIQA wiederum sei ein Unternehmen, "das sehr, sehr gut kapitalisiert ist", und weil man keine bessere Verwendung für das Geld gefunden habe, sei es an die Aktionäre ausgeschüttet worden. "Insgesamt wurde die Dividendenpolitik im Jahr 2017 ausgewogen, nachvollziehbar und mit Augenmaß bewerkstelligt."

Die Kosten für die Vorstandsvergütungen seien bei den 37 analysierten Unternehmen im vergangenen Jahr um 6 Prozent gestiegen, jene für die Aufsichtsräte um 7 Prozent. Allerdings gebe es kein einheitliches Schema für einen Vergütungsbericht und die Werte der einzelnen Unternehmen seien daher nicht exakt vergleichbar, sagte Rasinger. Ein solches Schema müsste nicht gesetzlich vorgegeben werden, es könnte auch von einem bestehenden Arbeitskreis entwickelt werden, dem Emittenten, die Börse, Wissenschafter sowie institutionelle und private Anleger angehören.

Von einer gesetzlichen Begrenzung der Managergehälter halte er nichts, sagte Rasinger, "weil Sie züchten dann nur Umgehungen". Die Höhe der Vergütungen in Österreich hält er für angemessen. "2017 war die Entwicklung angesichts der sehr guten Ergebnisse eigentlich begründbar, moderat und kann nicht Gegenstand irgendeiner Aufregung sein."

Der durchschnittliche Personalaufwand je Mitarbeiter stieg im untersuchten Zeitraum um 3 Prozent auf 47.800 Euro, allerdings seien die Unterschiede zwischen den Unternehmen sehr groß. Das hänge vor allem davon ab, wie sehr die Unternehmen in Niedriglohnländern aktiv seien. So erreiche der fast ausschließlich in Österreich tätige Verbund-Konzern einen Spitzenwert von rund 111.000 Euro pro Mitarbeiter, während die stark in China engagierte AT&S den niedrigsten Personalaufwand mit etwa 24.000 Euro pro Mitarbeiter habe.

Die Dividendenausschüttung machen nach Berechnung der Studienautoren etwa 15 Prozent des Personalaufwands aus, die Kosten des Vorstands deutlich weniger als 1 Prozent.

  

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Der Chef der Wiener Börse, Christoph Boschan, rechnet fix damit, dass Anfang 2019 am heimischen Kapitalmarkt das geplante eigene Handelssegment für kleine und mittelgroße Aktiengesellschaften starten kann, zu dem es einen besonders einfachen Zugang geben soll. Der politische Wille sei da und die Regelung einfach, sagte Boschan am Donnerstag bei der Gewinn-Messe in Wien zur APA.

Das Thema steht am Freitag auf der Tagesordnung des parlamentarischen Finanzausschusses - die Beratungen wurden um einen Tag verschoben -, die nötige Regelung sei "zwei Zeilen lang". Zugang zum "direct market"-Segment für KMU sollen Kleinbetriebe haben, die als AG organisiert sind und, so Boschan, "mehr als 15 bis 20 Aktionäre" - also einen gewissen Streubesitz - aufweisen.

Boschan erinnerte daran, dass die Wiener Börse ab 2019 an bis zu sechs Feiertagen im Jahr geöffnet haben kann, sofern diese nicht auf ein Wochenende fallen; kommendes Jahr wird somit an vier Feiertagen erstmals gehandelt, "bisher haben wir unsere ausländischen Kunden gezwungen, auf ausländische Börsen zu gehen". 85 Prozent des Orderflows an der Wiener Börse kommen aus dem Ausland.

  

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Top Listings von NYSE und NASDAQ im global market handelbar 

Der global market der Wiener Börse wächst weiter. Das mittlerweile zweitgrößte Segment der Wiener Börse wird mit attraktiven Listings der New York Stock Exchange und der NASDAQ erweitert. US-Titel und globale Aktien der zwei größten Börsen weltweit – nach Wert der notierten Unternehmen – können nun in Wien gehandelt werden. Darunter sind die Lifestyle-Marke Fossil, der Rabatt-Anbieter Groupon, der PC- und Druckerhersteller Hewlett Packard ebenso wie das Internetunternehmen Match Group, die Hotelsuchmaschine Trivago und viele weitere. Insgesamt sind damit an der Wiener Börse nun über 580 Wertpapiere aus 24 Ländern handelbar.

Mit dem Start des global market Segments im Juni 2017 hat die Wiener Börse die internationalen Investmentmöglichkeiten für heimische Investoren massiv verbreitert. „Die bunte Palette internationaler Unternehmen hat bei den heimischen Investoren hervorragend Anklang gefunden. Bis jetzt haben wir in diesem Segment EUR 1,5 Milliarden umgesetzt,“ kommentiert Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse und ihrer Holding. „Durch die Möglichkeit, über den heimischen Marktplatz ein weltweites Angebot zu nutzen, konnten die österreichischen Anleger ihr Risiko streuen und auch international Chancen wahrnehmen.“

Im Segment global market sorgen drei Market Maker (Baader Bank, Lang & Schwarz sowie Raiffeisen Centrobank) für Zusatzliquidität. Mit attraktiven Preisen schaffen sie die Möglichkeit für fortlaufenden Handel zwischen 9:00 und 17:30 Uhr. Enge Spreads bei hohem Volumen ermöglichen privaten Anlegern eine sofortige und günstigere Ausführung als im Ausland. 

  

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>Uhr. Enge Spreads bei hohem Volumen ermöglichen privaten
>Anlegern eine sofortige und günstigere Ausführung als im
>Ausland. 


Hab noch nie was am global market gemacht. Ist das wirklich so?

  

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IVA wird sich an der Neugründung eines gemeinnützigen Vereins IVA-neu nicht beteiligen 

Der gemeinnützige Verein IVA Interessenverband für Anleger wird sich an der Neugründung eines gemeinnützigen Vereins IVA-neu nicht beteiligen. 

Vor mehr als zwei Jahren sahen wir bei konstruktiven Gesprächen mit Herrn Dominik Hojas in einer neu zu gründenden gemeinnützigen Stiftung mit einer entsprechend breiten finanziellen Basis ein taugliches Konstrukt, um die Anliegen und Zielsetzungen des IVA in der Zukunft umzusetzen. Wir haben finanzielle Mittel für die Erarbeitung der ursprünglichen Idee zur Verfügung gestellt.

Die Rahmenbedingungen haben sich aber seither stark verändert und unangenehme Ereignisse wie z. B. die bisherige Nicht-Zuerkennung des „Gemeinnützigkeits“status an die neu zu gründenden Stiftung durch das BMfF, haben zu einer Divergenz wesentlich beigetragen. 

Unsere Reputation in der Öffentlichkeit wurde vor allem durch unsere Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit bei unserer Zielgruppe, den privaten Anlegern, bestimmt. Die geringen finanziellen Mittel wurden durch persönliches Engagement und unentgeltliche Leistungen kompensiert. 

Durch die gesetzlichen Änderungen wie z.B. MiFID II, spürbarere Tätigkeit der FMA und das Engagement einer Vielzahl von Anlegeranwälten haben die Anforderungen an den IVA grundlegend geändert. 

Uns beschäftigen aus der Sicht der heimischen Privatanleger aktuellen Themen wie 

• Neuordnung ÖBAG
• Zukunft der B & C - Stiftung
• Stellungnahme zu den beabsichtigten Änderungen des Gesellschafterausschlussgesetzes
• Stellungnahme zu den beabsichtigten Plänen zur Attraktivierung des heimischen Kapitalmarkts.

Es ist nicht auszuschließen, dass in einigen Punkten ein Gegensatz zu den Interessen einzelner Emittenten besteht. Daher ist es problematisch, dass als sichtbare Financiers des IVA-neu nur einige wenige Emittenten gewonnen werden konnten und durch das Fehlen wichtiger Institutionen und anderer Nicht-Emittenten die wünschenswerte Breite nicht erreicht wurde. 

Der Vorstand bestehend aus Michael Knap, Florian Beckermann und mir wird sich wie bisher weiterhin für die Interessen der heimischen Privatinvestoren und Fairness auf dem Kapitalmarkt einsetzen. Derzeit werden Initiativen und Neuerungen für das Jahr 2019 ausgearbeitet. Interessenten für eine aktive Mitarbeit sind herzlich eingeladen. 

Autor: Dr. Wilhelm Rasinger 

  

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Auch Kleine gehen bald an die Börse

Zehn Firmen wollen das neue Angebot der Börse vorerst nutzen. Das Business-Angel-Netzwerk Startup300 ist eines davon. Man habe einen getakteten Plan, den man bundesweit ausrollen wolle, um das Angebot der Börse sichtbar zu machen, sagte Börse-Chef Christoph Boschan am gestrigen Mittwoch bei einem Pressegespräch.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5534048/Auch-Kleine-gehen-bald-an-die-Boerse

  

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>Bei einer rechten Regierung müsste die Börse doch eigentlich
>massiv steigen...

Bei der letzten schwarzblauen Regierung hat die Börse auch erst nach zwei Jahren zu steigen begonnen, wie die Erfolge nicht mehr zu leugnen waren. Dann dafür umso stärker.

  

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>>Bei einer rechten Regierung müsste die Börse doch
>eigentlich
>>massiv steigen...
>
>Bei der letzten schwarzblauen Regierung hat die Börse auch
>erst nach zwei Jahren zu steigen begonnen, wie die Erfolge
>nicht mehr zu leugnen waren. Dann dafür umso stärker.

Börse funktioniert aber anders. Da werden zukünftige Erwartungen gehandelt und keine Institutionen...

  

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>>Bei einer rechten Regierung müsste die Börse doch
>eigentlich
>>massiv steigen...
>
>Bei der letzten schwarzblauen Regierung hat die Börse auch
>erst nach zwei Jahren zu steigen begonnen, wie die Erfolge
>nicht mehr zu leugnen waren. Dann dafür umso stärker.


Kann mich noch an die KöSt-Senkung von 34% auf 25% erinnern. Hab das damals total verschlafen, denn es hat ein paar Stunden gedauert bis die Kurse reagiert haben.

  

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Bericht über Stimmrechtsvertretungen im Jahr 2018

Im heurigen Jahr waren wir auf 46 Hauptversammlungen als Stimmrechtsvertreter – nicht als Proxy Advisor - tätig. Wir haben circa 4.000 – fast nur institutionelle Investoren vorwiegend aus dem Ausland – mit über 310 Millionen Aktien vertreten. Wir agieren bis auf wenige, unbedeutende Ausnahmen ausschließlich gemäß den vorgegebenen Stimmrechtsweisungen. Der zeitliche Aufwand betrug etwas über 100 Manntage, das von den Emittenten vereinnahmte Entgelt betrug rund 100.000 EUR. Im Schnitt verursacht dieser Service circa 25 EUR Kosten pro Investor für annährend 8.000 Aktien. Die Kosten allein für das Buffet und Getränke für die anwesenden Privataktionäre, die im Schnitt weniger als 1.000 Aktien hinterlegt haben, liegt in einer Bandbreite von 30 bis 50 EUR pro Teilnehmer.

Autor: IVA-Redaktion

  

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>Da sieht mans wieder, Schwarz auf Weiß:
>
>Die Kleinaktionäre fressen und saufen mehr als der IVA!

Und es ist gut so! Jetzt kenne ich endlich den Nutzen des IVA.

  

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ähm, was ist gut?

Dass die Aktionäre was zu essen und zu trinken kriegen?

Oder dass der IVA soviel Geld kriegt?

Das Buffet ist kein Aktionärsrecht, es kann ganz leicht eingespart
werden, manche haben das schon getan. Dann relativiert sich der
Preis der Stimmrechtsvertretung wieder.

  

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>ähm, was ist gut?
>

Dass sich die Aktionäre einmal im Jahr den Magen vollschlagen. Wobei in der Rechnung vermutlich auch das nachfolgende Essen des AR und die SaalMiete drinnen sind. Dh der Aktionär verfrisst wohl nur so rund 15-20EUR

>Das Buffet ist kein Aktionärsrecht.

Zumindest ein Gewohnheitsrecht. Wenn eine Firma beim Buffet sparen muss, dann muss es schon schlecht um sie stehen.

  

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Börsechef fordert „Chancengleichheit“ mit Banken

WIEN. Christoph Boschan, Vorstandschef der Wiener Börse, fordert im Wettbewerb mit außerbörslichen Handelsplattformen von den Regulierungsbehörden faire Wettbewerbsbedingungen. Banken seien oft weniger streng reguliert, was den Wettbewerb verzerre.

https://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Boersechef-fordert-Chancengleichheit-mi t-Banken;art15,3085654

  

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Wiener Börse 2018: Aktienumsätze um vier Milliarden höher als im Vorjahr, 2019 startet mit neuer Marktsegmentierung

Marktführerschaft gehalten, Händler-Netzwerk vergrößert
Handelsumsatz steigt auf rund 70 Mrd. Euro, ein Plus von vier Mrd. Euro bzw. + 6 %
Wiener Börse startet mit “direct market plus“ ins Jahr 2019
Letzter Handelstag 2018: 28. Dezember, vorgezogene Schlussauktion ab 14:15 Uhr

Die Wiener Börse blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. Im Hauptgeschäftsfeld, dem Aktienhandel, behauptet sich die österreichische Nationalbörse mit höchster Marktqualität und fährt beim Handelsvolumen ein Wachstum von vier Milliarden Euro ein. Dies entspricht einem Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, und das trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eines regulatorisch stark belasteten Marktes. Für heimische Anleger erweitert die Wiener Börse abermals das Investment-Universum um internationale Blue-Chips.

„2018 konnte sich die Wiener Börse auf der europäischen und globalen Bühne behaupten, und zwar als Drehscheibe mit bester Handelsqualität und internationalem Netzwerk. Unter den europäischen Aktienbörsen liegen wir im Jahresvergleich an elfter Stelle, im November an zehnter Stelle“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse und ihrer Holding. „Heimischen Leitbetrieben bieten wir damit die beste Plattform, um internationale Investoren zu erreichen. Für österreichische Anleger haben wir neben rot-weiß-roten Parade-Unternehmen auch internationale Blue-Chips im Angebot. Diese Kombination funktioniert erfolgreich, wie man am steigenden Umsatz in einem herausfordernden Marktumfeld sieht.“

International gefüllte Handelsbücher – Aktienumsätze seit 2012 fast verdoppelt

Der Aktienumsatz stieg im Jahresverlauf per 14. Dezember 2018 auf 67,97 Mrd. EUR (14. Dezember 2017: 63,95 Mrd. EUR). Mit 86 % stammt der Löwenanteil dabei von internationalen Börsenmitgliedern. An international wichtigen Terminen wie dem Quartalsverfallstag verdreifacht sich das Handelsvolumen. Am stärksten Handelstag im Jahr 2018, dem 16. März, wurde über 1 Milliarde Volumen gehandelt. Umsatzkaiser Morgan Stanley tätigte 2018 insgesamt 12,53 % der Börsen-Umsätze in Wien. Zu den stärksten Handelsteilnehmern zählen weiters Merrill Lynch (8,22 %), J.P. Morgan (7,84 %), Société Générale (6,67 %) und Raiffeisen Centrobank (6,21 %). Unter den Käufern österreichischer Aktien sind vor allem Großanleger aus den USA, Österreich, Großbritannien, Norwegen und Frankreich.

Angebot ausgeweitet: Kurszettel verlängert

2017 und 2018 wurden über 570 internationale Blue Chips aus 24 Ländern ins Segment global market nach Wien geholt. An der Wiener Börse sind so viele Aktien wie nie zuvor handelbar. Heimische Anleger können aus insgesamt 785 Beteiligungswerten (z.B. Aktien oder ETFs) wählen, darunter 711 internationale und 74 heimische Titel. Bei großen Börsengängen kommen regelmäßig neue Blue-Chips hinzu, so wie gestern die japanische SoftBankCorp. Das internationale Segment kommt gut an und steigt zum zweitstärksten Börsensegment nach dem prime market auf.

670 Neunotierungen bei Anleihen

Börsennotierungen sind auch im Anleihen-Sektor ein wichtiges Qualitätskriterium. Als Premium-Marktplatz verzeichnet die Wiener Börse verstärkt Zulauf europäischer Anleihe-Emittenten. Per 14. Dezember listet die Wiener Börse über 3.651 Anleihen, ein neuer Höchststand (Dezember 2017: 3.594). Von den über 670 Neunotierungen stammt mehr als ein Drittel von internationalen Emittenten.

Ausblick 2019: Einfacher Börsen-Einstieg für heimische KMU und Jungunternehmen

Die Wiener Börse startet am 21. Jänner 2019 mit einer vereinfachten Marktsegmentierung. Das neue Segment „direct market plus“ wird das neue Zuhause für jene KMU, die einen einfachen, schnellen Börseneinstieg anstreben. Mehrere heimische Unternehmen arbeiten bereits intensiv daran, Anfang nächsten Jahres die Börsenglocke zu läuten. Die Experten des direct network stehen dabei mit Kapital und Beratung zur Seite.

Ein weiteres Novum im kommenden Jahr stellt der Börsenhandel an vier ausgewählten Feiertagen dar: An Christi Himmelfahrt (30. Mai 2019), Fronleichnam (20. Juni 2019), Mariä Himmelfahrt (15. August 2019) und Allerheiligen (1. November 2019) kann regulär gehandelt werden. Damit gleicht die Wiener Börse ihre Öffnungszeiten an den europäischen Standard an.

Ludwig Nießen, COO & CTO sagt „2019 vollendet die Wiener Börse für alle Assetklassen den Wechsel auf eines der modernsten verfügbaren Handelssysteme. Unsere Infrastruktur punktet durch nahtlosen, stabilen Betrieb und das starke europäische Netzwerk an Handelsteilnehmern. Im Vorfeld von BREXIT und mit den steigenden regulatorischen Anforderungen halten wir besonders intensiv Kontakt und bieten Unterstützung. Unsere langjährige Erfahrung macht sich auch in der Produktentwicklung bezahlt. Wir konnten die Kundenzahl unseres neuen Reporting-Service TTR II vervierfachen.“

Private Anleger sollten bei Aktien stets langfristig denken

Der heimische Leitindex ATX liegt im Gleichklang mit europäischen Märkten per 19. Dezember im Jahresverlauf um 17,33 % im Minus (inklusive Dividenden -14,98 %). Geo- und geldpolitische Unsicherheiten belasteten heuer einen Großteil der etablierten Aktien, nur einige Einzeltitel konnten sich diesen Sorgen entziehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 zeigt der heimische Leitindex eine jährliche Rendite von 7 %. Anleger, die an langfristiges Wirtschaftswachstum glauben, sind mit Aktien am besten aufgehoben, ist Christoph Boschan überzeugt: „Investieren ist ein Marathon und kein Sprint. Private Anleger sollten sich mit einer langfristigen Strategie und einem gut gestreuten Portfolio vom punktuell angespannten Marktumfeld unabhängig machen.“

Die Marktkapitalisierung der heimischen, an der Wiener Börse notierten Unternehmen hielt sich mit 107,31 Mrd. EUR per 14. Dezember 2018 stabil über der 100-Milliarden-Marke. Der Handelsbetrieb läuft im heurigen Jahr noch bis 28. Dezember. An diesem Tag beschließt ab 14:15 Uhr eine vorgezogene Schlussauktion das Börsenjahr.

  

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Die Wiener Börse sollte lieber mal zusehen das sie zumindest in den ATX - Werten einen vernünftigen nachvollziehbaren Handel gewährleisten.

Heutige Eröffnung der CAI - ATX Wert !

09:11:37 27,860 168
09:11:37 27,880 302
09:07:26 27,980 37
09:06:32 27,640 139
09:00:26 28,360 70
09:00:26 28,320 33
09:00:26 28,220 33
09:00:26 28,000 2.643



  

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Erstnotiz von startup300 am 21.1. an Wiener Börse - 10 Euro/Aktie
Einbeziehung aller 1,9 Millionen Aktien in neuen direct market plus der Wiener Börse beantragt - Investorennetzwerk mit 19 Mio. Euro bewertet - 2018er-Umsatz bei rund 4 Mio. Euro

Die Erstnotiz der Aktien des heimischen Investorennetzwerks startup300 an der Wiener Börse ist für 21. Jänner vorgesehen. An diesem Tag startet mit dem direct market und direct market plus ein neues niedrig reguliertes Marktsegment für kleine und mittlere Firmen (KMU). Der Referenzpreis wurde mit 10,00 Euro pro Aktie angesetzt, teilte startup300 kürzlich mit.
Die startup300 Aktiengesellschaft hatte am vergangenen Freitag den Antrag auf Einbeziehung aller 1.914.583 Aktien in den Dritten Markt der Wiener Börse für das Handelssegment direct market plus gestellt. Die Marktkapitalisierung und der Börsenwert liegt damit bei 19 Mio. Euro.

Ende November haben die rund 200 Aktionäre von startup300 bei der Hauptversammlung grünes Licht für eine Aktiennotiz an die Wiener Börse gegeben. Zu startup300 gehören unter anderem die Crowdinvestingplattform conda und der Start-up-Konferenzveranstalter Pioneers und mit factory300 ein Start-up-Campus in der Linzer Tabakfabrik.

startup300 wurde im Jahr 2015 von Michael Eisler, Bernhard Lehner und 86 Business Angels gegründet. Mittlerweile hat startup300 rund 200 Business Angels und Unternehmer als Aktionäre, darunter der Milliardär Hermann Hauser, die Start-up-Investoren Hansi Hansmann, Michael Altrichter und Markus Ertler, die Gründer von Runtastic und karriere.at sowie Serien-Firmengründer Stefan Kalteis. Das Unternehmen hält derzeit rund 40 Beteiligungen an Start-ups und strategischen Partnern, unter anderem Talent Garden AT (Anteil: 10 Prozent), Hadi App (Anteil: 10 Prozent) und Waytation (Anteil: 6,8 Prozent).

Die startup300 AG und ihre Tochterfirmen haben im Geschäftsjahr 2018 nach eigenen Angaben einen konsolidierten Umsatz von rund 4 Mio. Euro erwirtschaftet. Genauere Angaben zur Ergebnisentwicklung wurden vorerst nicht veröffentlicht. Im laufenden Jahr will das Investorennetzwerks auch durch Zukäufe wachsen. Im ersten Halbjahr 2019 wird die Übernahme von Conda durch eine Sachkapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital abgeschlossen. Der startup300-Vorstand erwartet für 2019 den Umsatz auf rund 6 bis 7 Mio. Euro zu steigern.

  

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B-A-L Germany AG notiert ab Mittwoch an Wiener Börse
Im Dritten Markt

Ab Mittwoch 16. Jänner notieren an der Wiener Börse im Segment Dritter Markt die Vorzugsaktien der deutschen Wohn-Immo-Gesellschaft B-A-L Germany AG. Market Maker ist die Frankfurter ICF Bank, hieß es am Dienstag. Vorstandsdirektor Falko Zschunke sichert zu, man wolle den Investoren mehr Informationen zu den Aktivitäten geben als gesetzlich nötig. Regional ist B-A-L Germany auf Sachsen fokussiert.

  

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Wiener-Börse-CEO Boschan zu Börsenneulingen: "Arbeit beginnt jetzt"
Unternehmen nützen niedrige Einstiegsschwelle des direct market plus und wollen ihre Sichtbarkeit am Markt erhöhen - Finanzminister Löger gratuliert per Videobotschaft - BILD

Für den Chef der Wiener Börse, Christoph Boschan, stehen die heute neu an der Börse gestarteten Unternehmen erst am Anfang ihrer Kapitalmarkt-Karriere. "Die Arbeit beginnt jetzt", sagte Boschan beim Launch-Event des neuen Marktsegments "direct market plus" am Montag vor Journalisten. "Intensivieren Sie Ihre Kommunikation, intensivieren Sie Ihre Kontakte", rief Boschan die Börsenneulinge auf.
Mit dem "direct market plus" ist heute ein neues Segment für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Wien gestartet. Das Segment löst den mid market ab, aus dem vier Firmen in das neue, niedrigschwellig regulierte Segment wechseln: die Athos Immobilien AG, DWGH Deutsche Werte Holding, Hutter & Schrantz Stahlbau AG und Sanochemia Pharmazeutika.

Hinzu kommen vier Neulinge, die heute ihren allerersten Handelstag an der Wiener Börsen feiern: Das Investorennetzwerk startup300, der bereits in Frankfurt notierte deutsche Immobilienentwickler Eyemaxx Real Estate AG, der Leopoldsdorfer Hochbau-Verschalungsspezialisten VST Building Technologie AG, und die Innsbrucker Wolftank-Adisa Holding AG, eine Unternehmensgruppe im Bereich Tankanlagen.

Von den vier neuen Unternehmen werden lediglich die Papiere der startup300 fortlaufend gehandelt. Der Referenzpreis belief sich auf 10,00 Euro. Die Aktien starteten am Montag im positiven Bereich und kletterten zunächst bis auf ein Tageshoch von 10,40 Euro. Im Mittagshandel fiel der Kurs jedoch bis auf 8,20 Euro zurück, das entspricht einem Minus von 18 Prozent zum Referenzpreis.

Über die Beweggründe für eine Börsennotiz im "direct market plus" ist man sich in den Vorständen der Neulinge einig: Es soll die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt erhöht werden. "Wir wollen uns am Kapitalmarkt breiter aufstellen und für Investoren sichtbarer werden. Wir sind ein wachstumsorientiertes Unternehmen und haben die Gelegenheit am Schopf gepackt", begründete VST-Vorstand Bernd Ackerl den Einstieg in das neue Segment der Wiener Börse.

Darüber hinaus sind die niedrigeren Kosten für eine Notiz im "direct market plus" attraktiv. So kann sich ein Unternehmen, dass in diesem Segment notiert, beispielsweise die Kosten für einen Börsenprospekt sparen, hoben die Vorstände von startup300, Bernhard Lehner und Michael Eisler, positiv hervor. Die Einstiegshürde werde dadurch klar gesenkt. Wie für die VST sind auch für startup300 die künftigen Wachstumspläne des Unternehmens ausschlaggebend gewesen für die Entscheidung, an die Börse zu gehen. Nach den Zukäufen im vergangenen Jahr will das Unternehmen auch 2019 weiter wachsen. "Wir halten die Augen offen", sagte Lehner im Gespräch mit der APA. Wo die Zukäufe getätigt werden sollen, sei noch nicht klar, der Fokus liege aber momentan in Österreich.

Ermöglicht wurde die Einführung des neuen KMU-Segments durch eine im Oktober 2018 abgesegnete Novellierung des Aktiengesetzes, die seit Jahresbeginn auch den Handel mit Inhaberaktien am dritten Markt erlaubt. Bisher war für österreichische KMU nur der Handel mit Namensaktien zulässig.

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP), der sich für den erleichterten Kapitalmarktzugangs für kleine Unternehmen eingesetzt hat, übermittelte seine Glückwünsche zum Start des neuen KMU-Segments via Videobotschaft. "Es freut mich, dass es gelungen ist, den direct market plus ins Leben zu rufen", ließ Löger ausrichten. Das neue Segment stelle sicher, dass Unternehmen in Österreich gehalten werden können und dass es nicht zu einer Abwanderung kommt und stärke so den Wirtschaftsstandort Österreich.

Die nun insgesamt acht Unternehmen im "direct market plus" sind laut Boschan aber erst der Anfang. Für den weiteren Jahresverlauf stünden bereits "eine Handvoll weiterer Kandidaten" für das neue Segment in den Startlöchern, sagte Boschan auf APA-Anfrage. Unternehmensnamen nannte er jedoch nicht. "Das werden die Emittenten dann selbst bekanntgeben", so der Chef der Wiener Börse.

  

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Wiener Börse erste Nationalbörse mit Status als EU Benchmark-Administrator 

Die Wiener Börse erhält als erste Nationalbörse die Zulassung zum registrierten Benchmark-Administrator. Als solcher wird eine natürliche oder juristische Person bezeichnet, die die Kontrolle (Entscheidung über die Entstehung, die Qualität, die Zusammensetzung,…) über einen Index hat. Ab dem 1. Jänner 2020 müssen Finanzinstitute, die Indizes als Basiswerte für Derivate und strukturierte Produkte verwenden, auf Indizes eines EU Benchmark-Administrators zurückgreifen. Mit der erfolgreichen Registrierung ist die hohe Transparenz und Qualität der mehr als 130 handelbaren Indizes der Wiener Börse bestätigt. Schon bisher erfüllten die Indizes der Wiener Börse die strengsten europäischen und globalen regulatorischen Standards.

„Das Index-Geschäft bleibt weiter eine strategische Stoßrichtung der Wiener Börse. Die rasch erfolgte Zulassung bestätigt den Ruf der Wiener Börse als Qualitätsführer für Indexlösungen für Österreich, Zentral- und Osteuropa und Russland", sagt Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse und ihrer Holding. 

  

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Wiener Börse berechnet neue CEE-Blue-Chip Benchmark „Eastern Europe Traded Index“ 

Die Wiener Börse startet heute mit der Indexfamilie „Eastern Europe Traded Index“ (EETX) sechs neue Indizes. Der Fokus des EETX liegt auf den 40 größten Blue Chips der Märkte Russland, Zentral-, Ost- und Südost- Europa. Zu den größten Titeln zählen Sberbank, Lukoil, Gazprom, Tatneft und Norilsk. Der EETX wird als Preisindex, Dividendenindex (TR) und Netto-Dividenden-Index (NTR) in Echtzeit in EUR und USD berechnet und veröffentlicht. Mit dem erweiterten Angebot reagiert die Wiener Börse auf die Nachfrage internationaler Marktteilnehmer. Das Indexangebot der Wiener Börse setzt sich damit aus insgesamt 142 Indizes zusammen. 103 davon bilden die nationalen, regionalen und branchenbezogenen Entwicklungen in der CEE/CIS Region ab. Erst letzte Woche erhielt die Wiener Börse als erste Nationalbörse die Zulassung zum registrierten Benchmark-Administrator. Damit sind die Indizes der Wiener Börse als Basiswerte für Derivate, ETFs und strukturierte Produkte schon heute konform mit der nächstes Jahr in Kraft tretenden Benchmark-Verordnung. 

Einzelne Unternehmen werden bei der Berechnung der Gewichtung des EETX mit maximal 10 % gewichtet (UCITS II Regel). Alle Positionen über 5 % dürfen in Summe maximal 40 % der Indexkapitalisierung ausmachen. Bei dem Dividendenindex werden die Dividendenzahlungen berücksichtigt, bei einem Netto-Dividenden Index wird die Netto-Dividende reinvestiert. 

  

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Mehr Flexibilität bei der Finanzmarktkommunikation für neue und bereits gelistete Unternehmen 
Wiener Börse im Gleichklang mit europäischen Börsen bei Berichtspflichten

Die Wiener Börse stellt den „prime market“-Unternehmen zukünftig frei, ob und wie sie die Quartalsberichterstattung (Q1 & Q3) gestalten. Die entsprechende Änderung des „prime market“-Regelwerks gilt ab sofort. Die im Top-Segment der Wiener Börse notierten Unternehmen sind die transparentesten und kapitalmarktorientiertesten Unternehmen in Österreich. Sie erfüllen auch weiterhin strengere Vorgaben als das Börsegesetz vorsieht. Bislang waren die Quartalsberichte der „prime market“-Emittenten im internationalen Vergleich umfangreich. Europäischen Börsen wie die Euronext-Gruppe, die London Stock Exchange und die Schweizer Börse setzen ebenso auf Flexibilität in der Quartalsberichterstattung.

„Unternehmen können zusammen mit ihren Investoren selbst am besten beurteilen, welche Informationen in ihrer Branche erforderlich sind und welche Dichte der Veröffentlichungen – zum Beispiel bei saisonalen Schwankungen oder zyklischen Geschäftsmodellen – sinnvoll ist. Die Wiener Börse setzt damit ein Zeichen für langfristige Orientierung, Investieren ist ein Marathon und kein Sprint“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse und ihrer Holding.

Die Europäische Transparenzrichtlinie setzte bereits 2013 auf Freiwilligkeit und das österreichische Börsegesetz sieht seit Ende 2015 keine verpflichtende Quartalsberichterstattung vor. 

  

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Wiener Börse startet Service-Chatbot: Realtime-Kurse und Börsenwissen einfacher zugänglich1 
wienerborse.at bietet ab sofort ein neues Feature. Bulle und Bär stehen als virtuelle Assistenten in Echtzeit rund um die Uhr Rede und Antwort. Durch die Chatbot-Lösung wird es noch einfacher Kurse und Performance von Aktien und Indizes, Wissen und Börsenbasics auch von unterwegs abzufragen. Kursabfragen beantwortet der Bot in Echtzeit, ein Service das nur bei der Wiener Börse kostenfrei angeboten wird. Das Widget kann auf allen Endgeräten genutzt werden, vom Desktop über Tablets bis hin zum Smartphone. Webnutzer finden durch die intuitive Bedienbarkeit schneller zu den gesuchten Informationen. Auch die Möglichkeit zur Spracheingabe senkt Barrieren. Die zugrundeliegende Technologie-Lösung stammt vom österreichischen Start-Up Onlim. 

„Die Wiener Börse operiert in ihrem Kerngeschäft seit 20 Jahren vollautomatisiert und digital. Als Technologieunternehmen und Infrastrukturanbieter möchten wir auch unseren Anlegern und der interessierten Öffentlichkeit stets die besten technischen Lösungen zur Verfügung stellen. Der Bot rundet das Portfolio unseres Online-Info-Angebotes ab“, sagt Technikvorstand Ludwig Nießen. 

Die Wiener Börse bietet seit ihrer Gründung als Aktiengesellschaft mit wienerborse.at eine unabhängige Anlaufstelle für Finanzinformationen. Heute zählt sie zu den führenden Online-Finanzportalen Österreichs. Die Website wird monatlich rund zwei Millionen Mal aufgerufen. Von den über 100.000 Usern wird die Plattform sowohl für brandaktuelle Kursinformation als auch für den unabhängigen Wissens-Bereich geschätzt. Informationen über österreichische Aktien (Kurse, Börsenradio, Austrian Stock Talk) stehen im Zentrum und werden durch Kurse und News zu internationalen Blue Chips abgerundet. Der finanzinteressierte Web-User nutzt das Online-Angebot durchschnittlich rund fünf Minuten. 

  

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Zusammensetzung des Leitindex ATX bleibt unverändert 

Die halbjährliche Überprüfung des österreichischen Leitindex ATX gemäß Regelwerk ergibt keine Änderung in der Zusammensetzung und den Streubesitzfaktoren. Weitere Benchmarks wie ATX five oder ATX prime bleiben ebenfalls unverändert. 
Berechnungsparameter wie Streubesitzfaktoren werden plangemäß wieder am Dienstag, 4. Juni 2019 geprüft. Die nächste Kontrolle der Zusammensetzung österreichischer Benchmarks ist für Dienstag, 3. September 2019, angesetzt. 

Die Berechnung des ATX beruht auf einer rein quantitativen Methodik, die in einem Index-Regelwerk detailliert festgelegt ist. Gemäß den „Richtlinien für die österreichischen Indizes der Wiener Börse“ kann es im Rahmen der halbjährlichen Überprüfung und Anpassung (März und September) zu einer Aufnahme oder Streichung von Unternehmen in den bzw. aus dem ATX kommen. Als Entscheidungsgrundlage für eine Indexaufnahme dienen der tägliche Durchschnittsumsatz sowie die Streubesitzkapitalisierung der Unternehmen. Die Überprüfung der Berechnungsparameter (Aktienanzahl, Streubesitzfaktoren und Repräsentationsfaktoren) findet quartalsweise (März, Juni, September und Dezember) statt. Einmal monatlich wird die "ATX-Beobachtungsliste" veröffentlicht. Im Indexkomitee, das die Regelwerke zu den Indizes beschließt, bringen Vertreter der institutionellen Investoren, der Handelsmitglieder an der Wiener Börse, der Finanzinstitutionen, die Finanzprodukte auf die Indizes begeben, der Wissenschaft sowie der Wiener Börse ihre Erfahrung ein. 

  

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Lyft Inc – neues Top Tech-Listing im global market ab 1. April 2019

Am 1. April wird der Kurszettel im global market erneut erweitert: Der US-Fahrdienstvermittler Lyft Inc wird direkt nach dem IPO an der Nasdaq auch an der Wiener Börse zu Inlandsgebühren handelbar sein. Das Unternehmen Lyft Inc, mit Sitz in San Francisco, ist derzeit Medienberichten zufolge nur in den USA und Kanada aktiv, größter Konkurrent ist Uber.

Der global market der Wiener Börse bietet Anlegern derzeit knapp 600 internationale Aktien aus 26 Ländern. Statt sich nach Zeitzonen richten zu müssen, können sie am vertrauten Marktplatz zu Inlandsgebühren und heimischen Handelszeiten (9:00 bis 17:30 Uhr) handeln und Informationen in ihrer Muttersprache einholen. Das internationale Segment kommt gut an und ist das zweitstärkste Börsensegment in Wien. Drei Market Maker (Baader Bank, Lang & Schwarz sowie Raiffeisen Centrobank) sorgen mit Zusatzliquidität für attraktive Preisen.

  

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5 neue heimische Listings im 1. Quartal, Aktienumsätze durch BREXIT europaweit im Rückwärtsgang

Umsatzstärkste Aktien: Erste Group, OMV, voestalpine
Durchschnittlicher Monatsumsatz aus 5-Jahres-Sicht stabil
Geplante Neuerung: Verlängerung ATX-Schlussauktion

Das erste Quartal im Börsenjahr 2019 war für den Wiener Kapitalmarkt ereignisreich. Das KMU-Segment „direct market plus“ startete mit 8 Unternehmen, davon 4 Neu-Listings. Der Februar begann mit Europas erstem Börsengang 2019: Marinomed Biotech AG notiert im Wiener Börse Top-Segment „prime market“. Der Aktienumsatz der Wiener Börse beträgt im ersten Quartal 16,01 Mrd. EUR, ein Rückgang von 16,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 2018: 19,13 Mrd. EUR). Europäische Börsen haben im Jänner und Februar Umsatzrückgänge zwischen 20 und 40 % verzeichnet. Mit 5,34 Mrd. EUR liegt der durchschnittliche Monatsumsatz jedoch stabil über dem Fünf-Jahres-Mittel von 5 Mrd. EUR. Das internationale Segment global market entwickelt sich entgegen dem Trend und zeigt seit dem Vorjahr fast eine Verdoppelung des Handelsvolumens.

„Der BREXIT dämpft derzeit europaweit die Börsenumsätze“, erläutert Börsen-CEO Christoph Boschan. „Im Vorfeld des BREXIT haben wir uns darauf fokussiert, dass unsere Kunden aus Großbritannien weiter problemlos an der Wiener Börse handeln können. Politisch wird den ehemaligen ‚Hartwährungsländern‘ unter den EU-27 die markt-orientierte Stimme Großbritanniens stark fehlen.“

2018 stammten rund 60 % der Aktienumsätze an der Wiener Börse von Handelsteilnehmern aus Großbritannien. Dieser Anteil verschiebt sich. Britische Börsen-Mitglieder können künftig aus kontinentaleuropäischen Niederlassungen in Amsterdam, Frankfurt, Dublin, Madrid und Paris handeln.

Fokus Handelsqualität: Modernste Infrastruktur und mehr Verfügbarkeit

Die Wiener Börse hat im ersten Quartal das Handelssystem-Upgrade auf Xetra® T7 abgeschlossen. Nun können auch Anleihen, Optionsscheine und Zertifikate auf der technologisch fortschrittlichsten Plattform Europas gehandelt werden. Im zweiten Quartal stehen weitere Neuerungen an, die die Systemverfügbarkeit und Handelsqualität erhöhen. Um dem steigenden Handelsvolumen in Schlussauktionen Rechnung zu tragen, wird ab 2. Mai die Schlussauktion der ATX-Titel um zwei Minuten verlängert. Am 30. Mai (Christi Himmelfahrt) wird erstmals der Handel an der Wiener Börse an einem Feiertag möglich sein.

„Wir halten die Infrastruktur am Marktplatz am Puls der Zeit. Mehr Service und mehr Verfügbarkeit sind dabei unser Credo. Die Rahmenbedingungen und Technik an der Wiener Börse entsprechen höchsten internationalen Standards. Rund 90 Marktteilnehmer vertrauen auf unsere höchste Handelsqualität“, sagt Ludwig Nießen, COO & CTO der Wiener Börse.

Statistik: ATX, Meistgehandelte Aktien, Top-Performer

Seit Jahresbeginn zeigte der ATX einen Zugewinn von 10,50 % (+10,77 % inkl. Dividenden). Der österreichische Leitindex hält per 29. März 2019 bei 3.034,04 Punkten (Jahreshoch am 21. März 2019: 3.080,52 Punkte, Jahrestief am 2. Jänner 2019: 2.770,85 Punkte).

Die umsatzstärkste österreichische Aktie im ersten Quartal 2019 war Erste Group Bank AG mit 3,44 Mrd. EUR, vor OMV AG mit 1,93 Mrd. EUR und voestalpine AG mit 1,92 Mrd. EUR. Auf Platz vier und fünf folgten Raiffeisen Bank International AG (1,66 Mrd. EUR) und Verbund AG (1,27 Mrd. EUR).

Mit einem Kursanstieg von 30,52 % seit Jahresbeginn ist Semperit AG der größte Kursgewinner im prime market, gefolgt von Schoeller-Bleckmann AG (+ 29,03 %) und OMV AG (+ 26,46 %). Die Marktkapitalisierung aller heimischen, an der Wiener Börse notierten Unternehmen lag per 29. März 2019 bei 112,18 Mrd. EUR.

  

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Interessante Fußnote:

Compliance-Hinweis: Die Reise des Redakteurs nach New York findet auf Einladung des Finanzministeriums statt.

Wiener Exkursion an die Wall Street

Zwei Dutzend heimische Unternehmen sind mit der Regierung nach New York gereist, um Investoren zu treffen. Der Finanzplatz Wien soll von der Wall Street lernen – und profitieren.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5613772/Wiener-Exkursion-an-die-Wall- Street

  

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>Einladung?
>
>Heißt, das Finanzministerium zahlt die Reise für die
>Journalisten?
>
>Großzügig! Hut ab!

Sonst würde der Bericht wohl nicht so wohlwollend ausfallen über das Glückskind Löger...

  

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New York war der Startschuss für eine Serie von Roadshows, die unter dem Arbeitstitel „Thinking AUT loud“ stattfinden werden. Im Herbst folgt der nächste Halt in London. Für 2020 sind weitere Investorenkonferenzen geplant, unter anderem in Asien.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190417_OTS0011/der-finanzplatz-oesterreich-prae sentiert-sich-in-new-york-bild

  

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>New York war der Startschuss für eine Serie von Roadshows,
>die unter dem Arbeitstitel „Thinking AUT loud“ stattfinden
>werden. Im Herbst folgt der nächste Halt in London. Für 2020
>sind weitere Investorenkonferenzen geplant, unter anderem in
>Asien.
>
>https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190417_OTS0011/der-finanzplatz-oesterreich-prae sentiert-sich-in-new-york-bild

Viel hat der Osterausflug wohl nicht gebracht. Sonst hätte die Börse wohl schon reagiert.

  

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ATX-Vorstandschefs verdienten 2018 um 16 Prozent mehr
OMV-Chef Seele war 2018 Gagen-Kaiser im ATX - Unternehmensberater hkp: Österreich ist bei Transparenz der Vergütungen "in der Steinzeit"

Österreichs Topmanager haben im vergangenen Jahr gut verdient. Während die Gewinne der im Leitindex ATX notierten Unternehmen von 2017 auf 2018 um 16,9 Prozent (Median) zurückgegangen sind, stieg die Vergütung der Vorstandschefs im Durchschnitt um 16 Prozent. Das hat der europäische Unternehmensberater hkp berechnet, der alljährlich ein Vergütungsranking erstellt.

Demnach kassierten die 14 CEOs, die bereits 2017 ganzjährig im Amt waren, im Durchschnitt 2,2 Mio. Euro. "Es handelt sich dabei um die Direktvergütungen", erklärte hkp-Partner Michael Kramarsch im Gespräch mit der APA, also das Festgehalt und variable Anteile, aber nicht z.B. die betriebliche Altersversorgung. Nur sechs der untersuchten Unternehmen würden die Altersversorgung ausweisen, "obwohl fast alle eine haben", kritisierte Kramarsch. "Das ist ein Unding, denn ob ich jemandem das Geld bar in die Hand drücke oder in eine Pensionskasse einzahle, ist ja beides ein gleichwertiger Vergütungsbestandteil."

Spitzenverdiener war 2018 OMV-Chef Rainer Seele mit einem Jahressalär von 4,47 Mio. Euro. Zu den Gagen-Kaisern gehörten laut hkp-Berechnungen auch BAWAG-Chef Anas Abuzaakouk (4,45 Mio. Euro), voestalpine-Chef Wolfgang Eder (3,76 Mio. Euro), Immofinanz-CEO Oliver Schumy (3,43 Mio. Euro), Andritz-Chef Wolfgang Leitner (3,12 Mio. Euro) und Erste-Group-Chef Andreas Treichl (3,06 Mio. Euro).

Über dem ATX-Durchschnitt von 2,13 Mio. Euro lagen auch die Direktvergütungen von Post-Chef Georg Pölzl (2,55 Mio. Euro), CA-Immo-Chef Andreas Quint (2,54 Mio. Euro) und Wienerberger-Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch (2,30 Mio. Euro).

Alejandro Plater, der die Telekom Austria nur bis Ende August 2018 führte, kassierte dafür immerhin 1,58 Mio. Euro. Sein Nachfolger Thomas Arnoldner erhielt für die restlichen vier Monate des Jahres 549.000 Euro - mehr als FACC-Chef Robert Machtlinger, der fürs ganze Jahr mit 387.000 Euro entlohnt wurde.

Unter dem ATX-Schnitt lagen 2018 auch die Vergütungen der Vorstandschefs von AT&S (Andreas Gerstenmayer, 1,44 Mio. Euro), Verbund (Wolfgang Anzengruber, 1,41 Mio. Euro), Lenzing (Stefan Doboczky, 1,37 Mio. Euro), Schoeller-Bleckmann (Gerald Grohmann, 1,36 Mio. Euro), Vienna Insurance Group (Elisabeth Stadler, 1,21 Mio. Euro), UNIQA (Andreas Brandstetter, 1,18 Mio. Euro), RBI (Johann Strobl, 900.000 Euro), s Immo (Ernst Vejdovszky, 785.000 Euro) und Do&Co (Attila Dogudan, 734.000 Euro).

"Die österreichischen Unternehmen sind im internationalen Vergleich, was die Vergütungshöhe betrifft, unauffällig moderat", sagte Kramarsch. "Es muss jetzt keiner in Tränen ausbrechen wegen der österreichischen Vorstände, aber auch wenn das dem einen oder anderen absolut viel erscheint, ist es im internationalen Vergleich moderat." Vergleichbar sei der ATX hinsichtlich der Unternehmensgröße mit einer Kombination des deutschen MDAX und SDAX. Dabei sei jedoch in Österreich der Anteil der variablen Vergütung im internationalen Vergleich niedrig.

Was hkp Jahr für Jahr beanstandet ist die geringe Transparenz bei den individuellen Vergütungsausweisen. "Die Aktionäre können nur abstimmen und beurteilen, was ihnen die Unternehmen im Vergütungsbericht darstellen. Und Österreich befindet sich, was die Vergütungstransparenz betrifft, immer noch in der Steinzeit." Es gebe als positive Beispiele zwar die OMV, die Telekom und Wienerberger, "aber manche üben sich in Kürze und großer Zurückhaltung".

Allerdings würden sich durch die Umsetzung der europäischen Aktionärsrechte-Richtlinie in Form des österreichischen AktRÄG (Aktienrechts-Änderungsgesetz 2019) die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern. Ab nächstem Jahr stimmen bei allen börsennotierten Unternehmen die Aktionäre auf der Hauptversammlung über das gesamte Vorstandsvergütungssystem ab und ab 2021 jährlich über den Vergütungsbericht. Zwar gebe es keine direkte rechtliche Konsequenz, "aber es zeigt sich in der internationalen Praxis: Wenn der Aufsichtsrat nicht hört, dann kriegt er über andere Beschlüsse - Entlastung, Wahlen, Kapitalbeschlüsse - so eine auf die Finger, dass auch dieses unverbindliche Votum eine hohe Bindungswirkung für den Aufsichtsrat hat".

  

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Wiener Börse erweitert erneut das global market-Segment

Das mittlerweile zweitgrößte Segment der Wiener Börse wird mit attraktiven Listings vorrangig US-amerikanischer Unternehmen aber auch Aktien aus Europa erweitert. Ab heute über die Wiener Börse handelbar sind: das Kosmetikunternehmen Estée Lauder, der größte internationale Börsenbetreiber Nasdaq, die Handelskette Foot Locker, die E-Commerce-Website Etsy, das Internet-Empfehlungsportal für Restaurants und Geschäfte Yelp, das kürzlich an die Börse gegangene Bekleidungslabel Levi Strauss sowie das Luftfahrtunternehmen Air France-KLM und viele weitere. Insgesamt besteht das Angebot im global market damit aus über 620 Wertpapieren aus 26 Ländern. Im laufenden Jahr bescherte das Segment der Wiener Börse bisher Umsätze in der Höhe von 750 Mio. EUR.

„Unser global market ermöglicht heimischen Aktien-Interessierten den Handel internationaler Unternehmen aus einer Vielfalt an Branchen und Regionen,“ sagt Börsenvorstand Christoph Boschan. „Fast jeder von uns hat Produkte dieser Unternehmen zu Hause. Wenn ich die Produkte gut finde, gefällt mir das Unternehmen. Mit Aktien des Unternehmens kann ich auch direkt vom Unternehmenserfolg profitieren.“

Im Segment global market sorgen drei Market Maker (Baader Bank, Lang & Schwarz sowie Raiffeisen Centrobank) für Zusatzliquidität. Mit attraktiven Preisen schaffen sie die Möglichkeit für fortlaufenden Handel zwischen 9:00 und 17:30 Uhr. Enge Spreads bei hohem Volumen ermöglichen privaten Anlegern eine sofortige und günstigere Ausführung als im Ausland.

  

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Diese internationalen Marktteilnehmer würden mich interessieren - wer braucht sowas ?!?

ATX-Angebot um neue Leverage Indizes erweitert 

Die Wiener Börse launcht heute neue Leverage Indizes auf den Leitindex ATX, Austrian Traded Index, und erweitert damit ihr bestehendes Indexangebot. Grundlage für die Indizes ist der ATX Net Total Return, welcher die Nettodividenden der Indexmitglieder in seiner Entwicklung berücksichtigt. Den Indizes liegt ein Hebel von 12 und 15 an der täglichen Veränderung des ATX Net Total Return zugrunde. Mit dem erweiterten Angebot reagiert die Wiener Börse auf die Nachfrage internationaler Marktteilnehmer.

Leverage Indizes beziehen sich auf einen bestehenden Index (Referenzindex) und stellen dessen Performance mit einem bei Indexstart festgelegten Hebel dar. Durch diese Hebelfunktion partizipiert der Leverage Index überproportional, sowohl bei positiven als auch negativen Bewegungen an der Tagesperformance des Referenzindex. 

  

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Börse ist zufrieden mit ÖVP-FPÖ

Aktien. Bei der Steuerreform werden die Interessen der Kleinaktionäre nicht berücksichtigt. Trotzdem gibt es von den Verantwortlichen der Wiener Börse keine Kritik an der Regierung.

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Die Geschäfte der Wiener Börse selbst haben sich im Vorjahr gut entwickelt. Der Umsatz der Wiener Börse AG stieg um 3,8 Prozent auf 50,7 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) erhöhte sich um 3,14 Prozent 26,3 Mio. Euro.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5628891/Boerse-ist-zufrieden-mit-OeVPFPOe

  

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Wiener Börse: Klare Ausrichtung sorgt für Umsatzplus und stabiles Ergebnis 2018 

Strategischer Plan sichert Wachstumskurs für die Zukunft
Wiener Börse Bilanz 2018: Umsatz EUR 50,7 Mio. (+ 3,8 %), EBIT EUR 26,3 Mio. (+ 3,14 %)
CEESEG Bilanz 2018: Erträge EUR 68,92 Mio. (+ 5,56 %), Konzernergebnis EUR 36,04 Mio. (+ 6,5 %)
Appell: Starke heimische Aktionärsbasis schaffen, um Wohlstand in die Breite zu tragen

Die Wiener Börse konnte 2018/2019 ihre Position als führender Handels- und Listingplatz für österreichische Unternehmen festigen. Höchste Handelsqualität steht im Mittelpunkt der strategischen Bemühungen. Zu den neuen Initiativen zählen der Launch des KMU-Segments direct market plus, die Erhöhung der Verfügbarkeit (Feiertagshandel) und die Verlängerung des Kurszettels. Der global market wächst mit rund 630 Aktien zum zweitstärksten Marktsegment in Wien heran. Mit Marinomed und Frequentis blickt die Wiener Börse 2019 bereits auf zwei IPOs im prime market zurück. Zum Start des direct market plus sind acht Unternehmen handelbar, davon vier Neuzugänge. 

„Die Wiener Börse ist mit ihrer Infrastruktur zukunftsweisend positioniert. Damit Anleger und Unternehmen davon stärker profitieren können, sind Impulse wie steuerliche Vorteile, eine weitere Stärkung von Mitarbeiterbeteiligungen und mehr Finanzbildung in den Lehrplänen notwendig. Mit einer soliden heimischen Aktionärsbasis kann der österreichische Kapitalmarkt seine Stärken voll ausspielen und an den europäischen Durchschnitt aufschließen,“ so Heimo Scheuch, Aufsichtsratspräsident der Wiener Börse. Aktuell liegt das Verhältnis von Marktkapitalisierung zum BIP in Österreich bei 36,4 %, während der EU-Durchschnitt bei 69,4 % hält.

„Diese Zahlen zeigen, hier gibt es viel Potenzial“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse. „Wir tragen mit unserer Infrastruktur und den neuen Initiativen alles börsenmögliche dazu bei, den heimischen Finanzplatz noch attraktiver zu gestalten. Mit Kursen in Mikrosekunden, weltweiter Anbindung und gestiegener Verfügbarkeit bieten wir den Ferrari unter den Handelssystemen. Losfahren müssen die anderen. Dass unsere Services Anklang finden, zeigt sich auch in der Entwicklung unserer Ergebnisse. Sie wuchsen trotz explodierender Regulierung und daraus entstandener finanzieller Mehrbelastung.“

Bilanz 2018: Neue Initiativen tragen Früchte

Der Umsatz der Wiener Börse AG betrug im Jahr 2018 EUR 50,7 Mio., ein Plus von 3,8 %. Hauptertragstreiber war der starke Umsatz im Aktienhandel, der im Gesamtjahr 2018 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eines regulatorisch stark belasteten Marktes auf EUR 68,9 Mrd. stieg (2017: EUR 66,1 Mrd.). Weitere Ergebnisbeiträge stammen aus den Geschäftsfeldern Marktdaten, IT-Services und Indexberechnung. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei EUR 26,3 Mio.. Das ist ein Plus von 3,14 % gegenüber dem Vorjahresergebnis (EUR 25,5 Mio.). Die EBIT-Marge hielt wie in den Vorjahren stabil über 50 %. Das Eigenkapital der Wiener Börse AG betrug per 31. Dezember 2018 EUR 31,4 Mio., der Jahresüberschuss 2018 EUR 20,0 Mio.. In der Wiener Börse waren per 31. Dezember 2018 insgesamt 96 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. 

Aktives Beteiligungsmanagement auf Gruppenebene

Die Holdinggesellschaft der Wiener Börse AG, CEESEG AG, unter deren Mantel auch die Beteiligung an der Börse Prag enthalten ist, blickt mit anwachsenden Erträgen von EUR 68,92 Mio. ebenfalls auf ein positives Geschäftsjahr 2018 zurück. Das operative Konzernergebnis der CEESEG stieg auf EUR 36,04 Mio. (2017: EUR 33,87 Mio.). Die Konzernbilanzsumme belief sich auf EUR 154 Mio., nach EUR 151 Mio. im Jahr 2017. Die Mitarbeiteranzahl im Konzern per 31. Dezember 2018 blieb bei 175 Personen stabil. 

20 Jahre volldigitaler Börsenhandel

Im Jänner 2019 vollendete die Wiener Börse für alle Wertpapiere den Wechsel auf XETRA© T7, eines der modernsten Handelssysteme weltweit. Durch die technologische Entwicklung ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Wertpapieraufträgen heute 500-mal schneller als vor 20 Jahren. Von durchschnittlich 74 Millisekunden im Jahr 2000 hat sich die Zeitspanne auf aktuell 144 Mikrosekunden reduziert (0,14 Millisekunden oder 144 Millionstel Sekunden). Während zum Start der XETRA© Handelsplattform im Jahr 1999 im Tagesdurchschnitt rund 50.000 Transaktionen abgewickelt wurden, werden heute börsentäglich etwa 6,5 Millionen Transaktionen verarbeitet. Als IT-Dienstleister betreibt die Wiener Börse eine „private Cloud“ um ihre IT Dienstleistungen möglichst flexibel und zuverlässig anzubieten. 

Delivering a world of good deals

Die Wiener Börse verpasst ihrem Markenauftritt eine Weiterentwicklung. Im Zentrum steht die internationale Positionierung des Marktplatzes. Der Claim „Delivering a world of good deals“ transportiert den Qualitäts- und Service-Anspruch der Börse gegenüber Kunden wie Anlegern, Beratern, Vendoren und Unternehmen. „Damit bringen wir unser Selbstverständnis auf den Punkt. Der Kunde steht im Mittelpunkt unserer täglichen Bemühungen,“ so Boschan abschließend. 

  

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Dinge die die Welt nicht braucht:

ATX-Angebot um neue Short Indizes erweitert 

Die Wiener Börse startet heute die Berechnung neuer Short Indizes auf den Leitindex ATX, Austrian Traded Index. Den Indizes liegt ein Hebel von -12 und -15 an der täglichen Veränderung des ATX Total Return zugrunde. Der ATX Total Return berücksichtigt die Zahlung von Dividenden und spiegelt somit die vollständige Wertentwicklung der zugrundeliegenden Aktien wider. Mit dem erweiterten Angebot reagiert die Wiener Börse auf die Nachfrage internationaler Marktteilnehmer. Die Wiener Börse berechnet mehr als 140 handelbare Indizes, davon 103, die nationale, regionale oder branchenbezogene Entwicklungen in den CEE- und CIS-Ländern abbilden. Diese Indizes dienen weltweit mehr als 140 Finanzinstituten als Basis für ihre Produkte. 

Short Indizes sind an einen Referenzindex gebunden und bilden dessen Entwicklung invers, also in entgegengesetzter Richtung, ab. Zusätzlich kann dieser Effekt durch den Einsatz von Hebelmechanismen verstärkt werden. Damit haben Anleger die Möglichkeit, auch von fallenden Kursen zu profitieren. Die beiden neuen Indizes verlaufen in umgekehrter Richtung zum ATX Total Return. 

  

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>"Aufgrund von technischen Problemen, ist der Handel zur Zeit
>unterbrochen. Die Experten arbeiten mit höchster Priorität an
>der Behebung des Problems."
>https://www.wienerborse.at/marktdaten/aktien-sonstige/prime-market/

Ist gut. Von mir aus sollens eh weniger Handelstage haben. MO MI FR

  

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Listing light für inländische Aktiengesellschaften

...

"Nichtbörsennotierte" AGs waren zu Namensaktien verpflichtet und mussten ein Aktienbuch mit dem Namen bzw. der Firma des Aktionärs führen. Hauptproblem der mangelnden Handelbarkeit von Namensaktien war der Nachweis des Rechtsübergangs, wobei es – anders als in Deutschland – keine Mitwirkungspflicht der Kreditinstitute gab, die erforderlichen Angaben zur Verfügung zu stellen. Im Ergebnis hatte der Großteil der österreichischen AGs keine Möglichkeit, ihre Aktien auf der Börse handeln zu lassen. Seit der Gesetzesänderung können Aktien auch dann auf Inhaber lauten, wenn sie in ein multilaterales Handelssystem wie den Dritten Markt der Wiener Börse einbezogen sind.

Somit steht nunmehr auch österreichischen Unternehmen, die bisher wegen des Aufwandes und der Kosten vom Börsenlisting absehen mussten, eine kostengünstige und attraktive Listing-light-Option zur Verfügung.

Wenig Verwaltungsaufwand

Das Verfahren zur Einbeziehung in den Dritten Markt kann mit wenig Verwaltungsaufwand innerhalb weniger Tage abgewickelt werden. Die Mindestbestandsdauer im "direct market plus"-Segment ist auf ein Jahr beschränkt, während für das "direct market"-Segment gar keine Mindestbestandsdauer vorgesehen ist. Für KMUs zuträglich ist, dass nationale Rechnungslegungsvorschriften ausreichend sind und keine Pflicht zu Jahresabschlüssen nach IFRS besteht. Positiv sind auch die niedrigen Listinggebühren von einmalig 5000 Euro bzw. 1000 Euro jährlich. Auch die Folgepflichten eines Listings sind überschaubar.

Im Wesentlichen gilt es, die EU-Marktmissbrauchsverordnung einzuhalten. Darunter fallen die Veröffentlichung von Insiderinformationen (Ad-hoc-Publizität), das Erstellen von Insiderlisten, Directors' Dealings sowie das Verbot von Insiderhandel und Marktmanipulation. Im Dritten Markt notierte Unternehmen unterliegen weiters weder den Verpflichtungen der Beteiligungspublizität noch dem Übernahmerecht.

derstandard.at/2000105086114/Listing-light-fuer-inlaendische-Aktiengesellschaften

  

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AK Dividenden.Report: ATX-Konzerne knacken 3-Milliarden-Grenze
Historische Höhe bei Ausschüttungsvolumen – AK vermisst Nachhaltigkeit

Wien (OTS) - Die AktionärInnen der im Wiener Leitindex ATX gelisteten Unternehmen dürfen sich einmal mehr über kräftige Dividendenzahlungen freuen. Mit 3,22 Milliarden Euro wurde für das Geschäftsjahr 2018/19 sogar ein neuer Rekord erreicht. Zugrunde liegen den hohen Ausschüttungen teils kräftig gestiegene Konzerngewinne. Zwar ist die Ausschüttungsquote leicht gesunken, viele Unternehmen schütten aber immer noch den überwiegenden Teil des Gewinns aus, kritisiert die AK. Es fehlt – ebenfalls einmal mehr – ein nachhaltiges Wirtschaften – zumal die Konjunktur nicht mehr wie zuletzt mit vollem Schub weiterfahren wird.

Schon seit 2016 läuft die Konjunktur auf Hochtouren. Das hatte zur Folge, dass die Risikovorsorgen (vor allem im Finanzsektor) und die Wertminderungen und Abschreibungen bei Auslandstöchtern in Ost- und Mitteleuropa Jahr für Jahr deutlich reduziert werden konnten. Das Wirtschaftsjahr 2018/19 bescherte den ATX-Unternehmen daher Rekordgewinne. Konkret stieg das kumulierte, den AktionärInnen zurechenbare Ergebnis um knapp 37 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Erstmals fuhren alle im ATX gelisteten Unternehmen einen Konzernüberschuss ein. Die höchsten Gewinne in absoluten Zahlen erwirtschafteten die Erste Group (1,8 Milliarden Euro), der Mineralölkonzern OMV (1,4 Milliarden Euro) und die Raiffeisen Bank International (1,3 Milliarden Euro).

Die gute Wirtschaftslage führt dazu, dass die Dividendenausschüttungen erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke sprengen. Konkret werden 3,22 Milliarden Euro – das ist ein Plus von 17,2 Prozent – an die Aktionärinnen und Aktionäre ausgeschüttet. 15 der 20 ATX-Konzerne erhöhen ihre Dividende, vier halten sie stabil und ein Unternehmen, die Voestalpine, reduziert ihre Ausschüttung (von 1,40 auf 1,10 Euro je Aktie nachdem das den AktionärInnen zurechenbare Ergebnis um fast die Hälfte auf 408,5 Millionen Euro gesunken ist). Die Top-3-Ausschütter sind – analog zu den Unternehmen mit den höchsten Gewinnen: Erste Group mit knapp 600 Millionen Euro, OMV mit rund 572 Millionen Euro und die RBI mit rund 306 Millionen Euro.

Die durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ausschüttungen gemessen am Jahresüberschuss) liegt mit knapp 40 Prozent zwar unter dem Niveau des Vorjahres (46,6 Prozent), ist aber laut Markus Oberrauter, Autor des Dividenden.Report und Betriebswirt in der AK Wien, „bei vielen Unternehmen noch sehr hoch“. „Angesichts der sich etwas verlangsamenden Konjunktur wären die Unternehmen besser beraten, die Gewinne in die Nachhaltigkeit zu investieren. Sprich in die Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten – Stichwort Digitalisierung – und in die Erneuerung der Anlagen“, so Oberrauter. Bekanntlich erwartet das Wifo für 2019 ein BIP-Plus von real 1,7 Prozent, das IHS von 1,5 Prozent – nach 2,7 Prozent in 2018.

Praktisch den gesamten Gewinn verteilt die Post an ihre AnteilseignerInnen (Ausschüttungsquote 97,8 Prozent). Auch der Faserhersteller Lenzing weist mit fast 90 Prozent eine sehr hohe Quote auf, obwohl der Gewinn (den AktionärInnen zuzurechnende) um 46,4 Prozent auf 149 Millionen Euro gesunken ist. „Neben einer stabilen Dividende von drei Euro je Aktie zahlt Lenzing zudem noch eine Sonderdividende von zwei Euro je Aktie, was angesichts der Ergebnissituation wirtschaftlich nicht nachvollziehbar ist“, analysiert Oberrauter. Der Betriebswirt der AK appelliert einmal mehr an die großen österreichischen Börsenkonzerne, eine maßvollere Dividendenpolitik einzuschlagen: „Wir sind nicht gegen Ausschüttungen an Aktionärinnen und Aktionäre, zumal diese mit ihrem Kapital den Unternehmen wichtige Investitionen ermöglichen und somit Arbeitsplätze sichern. Ein guter Teil des Gewinns sollte aber in die Beschäftigten und damit in die Zukunft des Unternehmens investiert werden“, schließt Oberrauter.

  

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Internationales Segment „global market“ weiter ausgebaut 

Zum dritten Mal im heurigen Jahr erweitert die Wiener Börse ihr internationales Angebot im global market. Ab heute kommen knapp 30 neue Unternehmen hinzu, darunter das Softwareunternehmen „Slack Technologies“, das am 20. Juni sein Debüt an der New York Stock Exchange gab. Weiters neu: das Bio-Pharma Unternehmen „Bristol-Myers Squibb Co“, der Coffeeshop-Betreiber in China „Luckin Coffee Inc.“, der Finanzdienstleister „S&P Global Inc.“, der Finanz-Makler „Charles Schwab Corp“ und das Transportunternehmen „Union Pacific Corp“. Am 28. Juni ist an der Börse Frankfurt der Börsengang des Volkswagen Spin-Off Traton geplant. Das Unternehmen wird unmittelbar nach seinem Börsengang in Frankfurt in Wien handelbar sein. Insgesamt besteht das Angebot im global market damit aus rund 660 Wertpapieren aus 26 Ländern. Das zweitgrößte Segment der Wiener Börse liefert 2019 bisher durchschnittliche Monatsumsätze in Höhe von EUR 210 Millionen.

„Mit unserem global market haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen. Die heimischen Anleger schätzen das Potpourri an Unternehmen, dass wir heute anbieten können,“ zeigt sich Börsenvorstand Christoph Boschan erfreut. „Für ein Wertpapierdepot ist Diversifikation wichtig – alle Eier in einen Korb zu legen kann riskant sein. In verschiedene Branchen zu investieren oder die Streuung über mehrere Länder bzw. Kontinente hinweg kann sich hingegen positiv auswirken.“

Im Segment global market sorgen drei Market Maker (Baader Bank, Lang & Schwarz sowie Raiffeisen Centrobank) für Zusatzliquidität. Im fortlaufenden Handel sorgen sie zwischen 9:00 und 17:30 Uhr für attraktive Preise. Enge Spreads bei hohem Volumen ermöglichen privaten Anlegern eine sofortige Ausführung und günstiger als im Ausland. 

  

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Gerhard Lahner (Vienna Insurance Group) und Rainer Borns (Volksbank Wien) neu im Aufsichtsrat der Wiener Börse 

In den Hauptversammlungen der Wiener Börse AG und ihrer Holding CEESEG AG wurde die Bestellung der Aufsichtsratsmitglieder von den Anteilseignern neu beschlossen. Das Kontrollgremium setzt sich aus zwölf Eigentümervertretern zusammen. Bis auf zwei Mandate bleibt die Zusammensetzung unverändert. Gerhard Lahner (Vienna Insurance Group AG) folgt auf Martin Simhandl (ehemals Vienna Insurance Group AG). Rainer Borns (Volksbank Wien AG) übernimmt das Mandat von Josef Weißl (Oberbank AG). Heimo Scheuch (Wienerberger AG) und Angelika Sommer-Hemetsberger (OeKB) bleiben weiterhin Aufsichtsratsvorsitzender bzw. stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende. 

  

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Die günstigsten Aktien an der Wiener Börse anhand der Kennzahl Kurs-Gewinn-Verhältnis

Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG 2,37

Raiffeisen Bank International AG 5,89

POLYTEC Holding AG 7,08

Porr Ag 7,65

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik 7,83

UBM Development AG 7,88

BAWAG Group AG 7,98

OMV AG 8,59

Erste Group Bank AG 9,24

weiter:

https://www.boerse-express.com/news/articles/warimpex-raiffeisen-und-polytec-wenns-ums-gu enstig-geht-124989

  

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1. Halbjahr 2019 mit 7 neuen Listings trotz international anspruchsvollem Umfeld

Frequentis und Marinomed neu im prime market

• Handelsvolumina europaweit rückläufig, Wiener Börse schlägt sich vergleichsweise gut
• „Dritter Markt“ heißt ab Juli „Vienna MTF“

(Wien) Im ersten Halbjahr 2019 fand die Wiener Börse den stärksten Zulauf heimischer Unternehmen im letzten Jahrzehnt. Den Jahresauftakt macht Marinomed Biotech mit dem ersten Initial Public Offering (IPO) in ganz Europa. Das Biotech-Unternehmen notiert im Top-Segment prime market, ebenso wie der Sicherheitssystem-Anbieter Frequentis nach dem IPO im Mai. Im heuer gestarteten Segment direct market plus nutzen vier neue Unternehmen die Möglichkeit, mit einem Listing Aktionäre anzusprechen. Der standard market heißt die RHI Magnesita wieder willkommen. Auch der global market und Anleihen-Listings konnten kräftig ausgebaut werden. Von den 337 neuen Bond-Listings stammen 189 von österreichischen und 148 von internationalen Unternehmen.

„Der österreichische IPO-Motor brummt, trotz eines europaweit schwierigen Umfelds. Aktuell sind weitere Unternehmen dabei, sich börsenfit zu machen. Das zeigt den Stellenwert von Eigenkapital auf. PORR und Wienerberger bauen seit 150 Jahren auf die Börse. Als Infrastrukturanbieter sind wir exzellent positioniert, um Unternehmen bei heimischen und internationalen Investoren auf die große Bühne zu stellen“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse und ihrer Holding.

In einem global von Unsicherheiten geprägten ersten Halbjahr 2019 beträgt der Aktienumsatz an der Wiener Börse 31,64 Mrd. EUR, ein Rückgang von 14,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (HJ1 2018: 37,06 Mrd. EUR). Europäische Börsen haben im ersten Halbjahr Rückgänge zwischen 10 und 30 % verzeichnet. Mit 5,27 Mrd. EUR liegt der durchschnittliche Monatsumsatz in Wien jedoch stabil über dem Fünf-Jahres-Mittel von 5 Mrd. EUR. An international wichtigen Terminen wie dem Quartalsverfallstag verdreifacht sich das Handelsvolumen. An den beiden stärksten Handelstagen im ersten Halbjahr 2019, dem 15. März und dem 21. Juni, wurden je knapp 1 Mrd. EUR umgesetzt. Neue Initiativen der Wiener Börse, wie der Handel an Feiertagen und die Erweiterung des internationalen Segments „global market“ liefern zusätzliches Volumen. Im global market verzeichnet die Wiener Börse 2019 bislang deutlich über eine Milliarde Aktienumsatz (1,18 Mrd. EUR). Die neu eingeführte Möglichkeit, die gewohnte Infrastruktur der Wiener Börse an ausgewählten österreichischen Feiertagen zu nutzen, findet globale Nachfrage. Erstmals wurden zu Fronleichnam 200 Mio. EUR umgesetzt, also Dreiviertel eines durchschnittlichen Handelstages. Über 85 % der Aktienumsätze an der Wiener Börse kommen von internationalen Handelsteilnehmern.

„Wir haben in der ersten Jahreshälfte 2019 unsere technische Infrastruktur modernisiert. Wien war die erste Börse, die das Handelssystem XETRA T7 für alle Anlageklassen in Einsatz gebracht hat. Unsere Qualität wird international und regional gewürdigt. Erst vor kurzem konnten wir unseren Datenfeed mit Albanien ergänzen. Die Wiener Börse bietet nun weltweit Echtzeitdaten aus elf Märkten, die aktuell an mehr als 18.000 Endverbraucher in 60 Ländern verteilt werden“, sagt Ludwig Nießen, COO und CTO der Wiener Börse und ihrer Holding.

„Vienna MTF“ statt „Dritter Markt“

Die Neuordnung der Marktsegmentierung mit der Einführung des direct market und des direct markt plus Anfang des Jahres ist Anlass, nun auch die Regelwerke an den international üblichen Sprachgebrauch anzunähern. An der Wiener Börse gibt es zwei Grundlagen für die Marktsegmentierung. Der EU-regulierte Markt heißt in Österreich „Amtlicher Handel“ (Marktsegmente prime market, standard market). Der börslich geregelte Markt, bislang „Dritter Markt“, wird künftig unter der Bezeichnung „Vienna MTF“ geführt. Mit dieser Namensänderung gehen keine inhaltlichen Änderungen des Regelwerkes einher.

Statistik: ATX, Meistgehandelte Aktien, Top-Performer

Inklusive Dividenden zeigt der ATX im ersten Halbjahr eine Rendite von + 12,17 % (+ 8,45 % ohne Dividenden). Im ersten Halbjahr gaben die ATX-Unternehmen heuer Rekorddividenden von über 3,2 Mrd. EUR bekannt. Mit einem Kursanstieg von 34 % seit Jahresbeginn ist Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG der größte Kursgewinner im prime market, gefolgt von S Immo AG (+ 30,95 %) und Semperit AG (+ 30,72 %). Die Marktkapitalisierung aller heimischen, an der Wiener Börse notierten Unternehmen lag per 30. Juni 2019 bei 111,96 Mrd. EUR.

Die umsatzstärksten österreichischen Aktien im ersten Halbjahr 2019 waren Erste Group Bank AG mit 6,46 Mrd. EUR, vor OMV AG mit 4 Mrd. EUR und voestalpine AG mit 3,84 Mrd. EUR. Auf Platz vier und fünf folgten Raiffeisen Bank International AG (3,05 Mrd. EUR) und Verbund AG (2,29 Mrd. EUR).

  

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"Börse könnte Wohlstandsverteilungsmaschine sein"

was heiß hier "könnte", nichts anderes ist sie sei ihren anfängen.
sie verteilt die vermögen von einem börsianer zum anderen börsianer.

jede andere interpretation der vom börse chef gesagten dummheit will
ich mir besser verkneifen, da sie der versuchten verführung minderjähriger
ziemlich nahe kommt..

  

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>"Börse könnte Wohlstandsverteilungsmaschine sein"
>
>was heiß hier "könnte", nichts anderes ist sie sei ihren
>anfängen.
>sie verteilt die vermögen von einem börsianer zum anderen
>börsianer.
>
>jede andere interpretation der vom börse chef gesagten
>dummheit will
>ich mir besser verkneifen, da sie der versuchten verführung
>minderjähriger
>ziemlich nahe kommt..


Ich finde sie sollten in den Zeitungen ein bisschen mehr Werbung machen. Nicht nur im BK, den haben ja eh die Eingefleischten. 'Dort wo Global Player zuhause sind' ist ein guter Slogan.

  

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Er vergisst zu erwähnen,
dass es sehr oft die Anfänger sind,
die an der Börse abgezoggt werden.
Da funktioniert die Umverteilung.

  

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Schlimm, wenn anscheinend selbst unter Leuten die an der Börse aktiv sind, die Meinung besteht der Gewinn eines Aktionärs sei notwendigerweise der Verlust eines anderen?

  

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>Schlimm, wenn anscheinend selbst unter Leuten die an der
>Börse aktiv sind, die Meinung besteht der Gewinn eines
>Aktionärs sei notwendigerweise der Verlust eines anderen?

Stimmt, noch schlimmer sind die Fälle a la Head, wo bereits beim Börsegang die Absicht erkennbar war, das dumme Aktionärsvolk zu melken.

Di Schwierigkeit ist halt schon, die Guten von den Schlechten zu unterscheiden, auf wenige Blicke...

  

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>Schlimm, wenn anscheinend selbst unter Leuten die an der Börse aktiv sind, die Meinung besteht der Gewinn eines Aktionärs sei notwendigerweise der Verlust eines anderen?>


schlimm, wenn man mißverstanden bzw mißinterpretiert wird.

  

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>>Schlimm, wenn anscheinend selbst unter Leuten die an der
>Börse aktiv sind, die Meinung besteht der Gewinn eines
>Aktionärs sei notwendigerweise der Verlust eines anderen?>
>
>
>schlimm, wenn man mißverstanden bzw mißinterpretiert wird.
>


Auch nach nochmaligem Lesen verstehe ich nicht wie es sonst gemeint war?

  

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"Börse könnte Wohlstandsverteilungsmaschine sein"

>was heiß hier "könnte", nichts anderes ist sie sei ihren anfängen.
>sie verteilt die vermögen von einem börsianer zum anderen börsianer.

>Schlimm, wenn anscheinend selbst unter Leuten die an der Börse aktiv
>sind, die Meinung besteht der Gewinn eines Aktionärs sei notwendigerweise
>der Verlust eines anderen?

>schlimm, wenn man mißverstanden bzw mißinterpretiert wird.

>Auch nach nochmaligem Lesen verstehe ich nicht wie es sonst gemeint war?



1. es ist wohl geschmacksache ahnungslose menschen mit dem köder "wohlstand" ins risiko zu locken. der mann mag ein guter ceo sein, werbung sollte er besser anderen überlassen.

2. "von einem börsianer zum anderen börsianer" soll aussagen, daß an der börse gewinner und verlierer ständig die seiten wechseln, und nur ganz wenige auserlesene nachhaltiges vermögen aufbauen und erhalten können. die große mehrheit hat keine chance. (ausgenommen hedger). daraus eine eklatante bildungslücke abzuleiten kann nur auf einem mißverständnis beruhen, insbesondere im hinblick auf die angesprochene person, die hier seit vielen jahren in unzähligen kommentaren börserelevante kompetenz nicht unbedingt hat vermissen lassen. liebe grüße blowup ex keram..

  

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>wechseln, und nur ganz wenige auserlesene nachhaltiges
>vermögen aufbauen und erhalten können. die große mehrheit hat
>keine chance. (augenommen hedger).

Aber nur weil meistens die Disziplin fehlt. Wer kontinuierlich (z.B. monatlich) über längere Zeit investiert hat gute Chancen und das meint Boschan ja. Ich hatte mal ausgerechnet und eingestellt wo man jetzt stehen würde wenn man das macht, selbst wenn man das Pech hatte ausgerechnet zum Hoch 2007 zu beginnen und das war nicht schlecht.

  

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@warren

wir sind offensichtlich unterschiedlicher meinung. ich sehe boschans aufgabe nicht darin ein paar zusätzliche zigtausend herrn und frauen nockerl zu überzeugen ihr geld in börsenassets anzulegen. dieser aufgabe widmen sich in mehr als ausreichender form unzählige professionelle investmentgesellschaften. boschans job ist es sein unternehmen als internationalen börseplatz voranzubringen, und nicht mit fragwürdigen versprechungen kleine leute zu ködern.

"..wer über längere Zeit investiert, hat gute Chancen....". was mir dabei fehlt ist das wort risiko. rückblickende verifizierungen "wenn man hätte, würde man.." erinnert an unseren hättiwariweltmeister g.berger in der formel 1.

"Aber nur weil meistens die Disziplin fehlt." darin scheinst du einen wesentlichen grund für das scheitern zu erkennen? das klingt für mich so, als würde man einem sprinter den grund nennen warum er nicht reussiert, nämlich falsche schuhbänder. du selbst weißt ganz genau, was es braucht und wie lange es braucht, um an der börse langfristig eine chance zu haben.

im übrigen bedauere ich, dich zu der äußerung veranlaßt zu haben "Schlimm, wenn anscheinend selbst unter Leuten die an der Börse aktiv sind, die Meinung besteht der Gewinn eines Aktionärs sei notwendigerweise der Verlust eines anderen? " mit verlaub, eine geringschätzende und unzutreffende unterstellung, bislang nie dein stil gewesen.

  

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>@warren
>
>wir sind offensichtlich unterschiedlicher meinung. ich sehe
>boschans aufgabe nicht darin ein paar zusätzliche zigtausend
>herrn und frauen nockerl zu überzeugen ihr geld in
>börsenassets anzulegen. dieser aufgabe widmen sich in mehr als
>ausreichender form unzählige professionelle
>investmentgesellschaften. boschans job ist es sein unternehmen
>als internationalen börseplatz voranzubringen, und nicht mit
>fragwürdigen versprechungen kleine leute zu ködern.

Naja, erwill den Umsatz steigern.


> "..wer über längere Zeit investiert, hat gute Chancen....".
>was mir dabei fehlt ist das wort risiko. rückblickende
>verifizierungen "wenn man hätte, würde man.." erinnert an
>unseren hättiwariweltmeister g.berger in der formel 1.

Mit zunehmender Dauer sinkt das Risiko, zeigen viele Studien.


>"Aber nur weil meistens die Disziplin fehlt." darin scheinst
>du einen wesentlichen grund für das scheitern zu erkennen? das
>klingt für mich so, als würde man einem sprinter den grund
>nennen warum er nicht reussiert, nämlich falsche schuhbänder.
>du selbst weißt ganz genau, was es braucht und wie lange es
>braucht, um an der börse langfristig eine chance zu haben.


Es braucht sehr viel um den Markt zu schlagen, wenn man mit dem immer noch beachtlichen Durchschnitt zufrieden ist, braucht es "nur" die Disziplin regelmäßig (in den Gesamtmarkt!) zu investieren und das vor allem auch beizubehalten wenn es kracht. Bei letzterem Punkt scheitern halt viele. Ich kann auch nicht behaupten 2008 wäre mir das leicht gefallen.


>im übrigen bedauere ich, dich zu der äußerung veranlaßt zu
>haben "Schlimm, wenn anscheinend selbst unter Leuten die an
>der Börse aktiv sind, die Meinung besteht der Gewinn eines
>Aktionärs sei notwendigerweise der Verlust eines anderen? "
>mit verlaub, eine geringschätzende und unzutreffende
>unterstellung, bislang nie dein stil gewesen.


Ich bitte um Entschuldigung für das Mißverständnis.

  

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* Switzerland's SIX Group AG could acquire or partner with a bourse in the EU if the suspension on trading Swiss stocks in the bloc continues or worsens, insiders told Bloomberg News. Among the potential targets are Spain's Bolsas y Mercados Españoles Sociedad Holding de Mercados y Sistemas Financieros and Austria's Wiener Börse AG.

  

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Aktienumsätze an Wiener Börse heuer weiter rückläufig

Nach drei Quartalen beträgt das Minus 9,8 Prozent, wie die Wiener Börse am Donnerstag mitteilte. In absoluten Zahlen sank der Umsatz von 52,1 auf 47 Milliarden Euro. Die Börse verwies darauf, dass die Umsätze im von Brexit und Handelsstreit geprägten Umfeld europaweit rückläufig seien - um bis zu 20 Prozent.

https://www.diepresse.com/5700383/aktienumsatze-an-wiener-borse-heuer-weiter-rucklaufig

  

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Anleihen-Listings entwickeln sich dynamisch

Bei den Corporate Bonds steuert die Wiener Börse im Jahr 2019 auf einen Rekord zu. Heuer werden bereits 80 neue Corporate Bonds mit einem Volumen von knapp 13,3 Mrd. EUR gelistet. Mit AS Roma (275 Mio. EUR) sowie Russian Railways (212 Mio. EUR) können auch namhafte Unternehmen mit Sitz außerhalb Österreichs gewonnen werden. Auch bei den Green Bonds gibt es Neuzugänge. Die RBI listet bereits den dritten Green Bond; das Volumen der Benchmark-Anleihe beläuft sich auf 750 Mio. EUR. In den nächsten Tagen kommt auch der OeKB Sustainability Bond neu auf den Kurszettel. Insgesamt sind an der Wiener Börse derzeit 3.625 Bonds handelbar, ebenfalls ein Höchststand.

Monatsumsatz stabil über 5-Jahres-Durchschnitt

In einem von Herausforderungen wie Brexit und Handelsstreit geprägten Börsen-Umfeld sinken die Börsenumsätze europaweit zwischen 9 und 20 %. Zum Ende des dritten Quartals liegt der Aktienumsatz der Wiener Börse bei 47,03 Mrd. EUR. Das entspricht einem Rückgang von 9,8 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (52,12 Mrd. EUR). Der durchschnittliche Monatsumsatz 2019 beläuft sich auf 5,22 Mrd. EUR und liegt damit über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (2014-2018 Q1 Q3: 5 Mrd. EUR). Das zweitgrößte Segment, der 2017 eingeführte global market, erfreut sich bei Anlegern hoher Beliebtheit. Die Umsätze in diesem Segment liegen derzeit bei 1,52 Mrd. EUR (+55,89 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).

Mit ihrer Initiative zum Handel an österreichischen Feiertagen wirkt die Wiener Börse weiteren Umsatzrückgängen aktiv entgegen. 2019 kann an vier österreichischen Feiertagen gehandelt werden. Ein wichtiger Schritt für die Wiener Börse, deren Handelsumsätze zu rund 84 % aus dem Ausland kommen (32,2 % Großbritannien, 17,4 % Deutschland, 15,7 % Frankreich). Das Angebot wird gut angenommen. Die Umsätze an Maria Himmelfahrt (15. August 2019) entsprechen jenen eines regulären Handelstages. Gleichzeitig verzeichnet die Wiener Börse an diesem Tag die meisten Systemzugriffe in diesem Jahr (8.559.313 Transaktionen). Dazu Ludwig Nießen, COO & CTO der Wiener Börse: „Wir rüsten unsere Infrastruktur laufend auf, um dem steigenden Transaktionsaufkommen immer einen Schritt voraus zu sein. Als Infrastrukturanbieter sind wir exzellent positioniert.“

  

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30 Neuzugänge im internationalen Segment „global market“

(Wien) Heimische Fans von US-Aktien finden seit heute ein erweitertes Angebot im global market der Wiener Börse. Zu den bisher 250 US-Titeln kommen heute weitere knapp 30 hinzu, darunter Wertpapiere des weltweit tätigen Finanzdienstleisters „Bank of New York Mellon“, „Fidelity National Information Service“ (Software und Abwicklung finanzieller Transaktionen), der größten Hotelketten weltweit „Hilton Worldwide Holdings“, der Ratingagentur „Moody’s“ und einem der größten Einzelhändler der USA „Target“. Im global market sind damit über 680 Wertpapiere aus 26 Ländern handelbar. Das Segment wird von heimischen Anlegern hervorragend angenommen – die Umsätze liegen am 23. Oktober bei 1,59 Mrd. EUR, ein Plus von knapp 50 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

  

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Wiener Börse: Mit Aktien am Erfolg der rot-weiß-roten Wirtschaft teilhaben statt Nullzinsen zu verbuchen
Wien (OTS) -

Übergang vom Weltspartag zum Weltinvestitionstag einleiten
Dividendenkaiser: ATX-Unternehmen bringen 3,8 % Dividendenrendite
Vom Sparer zum Investor: 4 Anlagegrundsätze für Privatanleger an der Börse
Steuerlicher Anreiz nötig: Entfall der Wertpapier-KESt soll langfristige Orientierung belohnen
Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse, skizziert, wie sich interessierte Anleger an den Aktienmarkt herantasten können: „Auf der Reise vom Sparer zum Investor, müssen Anleger vier Wegweiser konsequent beachten: 1) An das langfristige Ziel denken. 2) Nicht alles auf einmal investieren, sondern schrittweise ein- und aussteigen. 3) Risiko streuen, indem man nicht alles auf ein Pferd setzt. 4) Nur kaufen was man versteht, oder sich erklären lassen kann. Also nicht auf ‚den heißen Tipp‘ warten.“

Österreichische Aktien gelten europaweit als Dividendenkaiser
Die Dividende leistet einen entscheidenden Beitrag zur Performance. Inklusive Dividenden liefert der österreichische Leitindex seit seinem Bestehen eine Performance von +487,04 % (ATX Total Return), ohne Dividenden sind es +201,06 % (ATX). Österreichische Unternehmen zählen europaweit zu den verlässlichsten Dividendenzahlern. Noch nie haben ATX-Unternehmen mehr Gewinne in Form von Dividenden ausgeschüttet als im Jahr 2019. Ihre Eigentümer profitieren von insgesamt 3,2 Mrd. Euro für das vergangene Geschäftsjahr. Alle 20 Unternehmen des Leitindex zahlten in den beiden Vorjahren eine Dividende aus. Mit einer Dividendenrendite von 3,8 % reiht sich der österreichische Markt im europäischen Spitzenfeld ein.

Der Zinseszins macht den Unterschied
Bei einem Anlagehorizont von Jahrzehnten entfaltet sich die exponentielle Kraft des Zinseszinses. „Wer an technischen Fortschritt und die Weiterentwicklung der Menschheit glaubt, der sollte sich nicht nur als Konsument am Wirtschaftsleben beteiligen, sondern auch als Investor“, appelliert Christoph Boschan an die Einstellung der Menschen gegenüber Aktien und rechnet vor: „Mit einer monatlichen Sparrate von 100 Euro könnten unter Annahme der historischen Rendite im österreichischen Leitindex über ein Arbeitsleben von 50 Jahren hinweg aus 60.000 Euro rund 440.000 Euro werden. Am Sparbuch erleben wir das nicht. Es ist an der Zeit, den Weltspartag durch einen Weltinvestitionstag abzulösen.“

Individuelle Teilhabe am Wirtschaftsleben politisch stärken
Mangelnde Kenntnisse und Unwissen über Finanzinstrumente hindern die Österreicher aktuell daran, von den Renditen am Kapitalmarkt zu profitieren. „Ideologisch neutral organisierte Finanzbildung muss dringend ins Zentrum der Bemühungen der nächsten Regierung rücken. Bildung ist der beste Anlegerschutz und zahlt sich aus“, ist Christoph Boschan überzeugt, „Es braucht dringend auch steuerliche Anreize. Die arbeitende Bevölkerung empfindet es als Doppelbesteuerung, wenn sie aus Erwerbseinkommen investiert, für ihr Alter privat zusätzlich vorsorgt und dabei durch eine höhere Steuer noch bestraft wird.“

Das Eigentum an österreichischen Unternehmen in Form von Aktien wird aktuell mit 27,5 % besteuert, Spareinlagen mit 25 %. Wird Gold länger als ein Jahr gehalten und dabei Gewinn erzielt, ist dieser steuerfrei. Die Wiener Börse setzt sich für die Gleichbehandlung von Kapitalerträgen, allen voran für die Wiedereinführung der Befreiung von der Wertpapier-Kapitalertragssteuer bei einer Behaltefrist von über einem Jahr, ein. Dabei werden langfristige Aktien-Investments gefördert. „Das fördert die ruhigen Hände am Markt und belohnt eine langfristige Orientierung. Es muss klar zwischen kurzfristiger Spekulation und langfristiger Investition in die heimische Realwirtschaft unterschieden werden“, sagt Boschan.

Am 31. Oktober 2019 findet wieder der Weltspartag statt, der 1924 ins Leben gerufen wurde. Aktuelle Erhebungen der Österreichischen Nationalbank (OeNB) zeigen, dass mit 291 Mrd. Euro ein großer Teil (40 %) des österreichischen Privatvermögens als Bankeinlage oder Bargeld nahezu zinslos geparkt ist. Die heimische Bevölkerung nimmt dabei einen großen Kaufkraftverlust hin. Im Gegensatz dazu stehen bei Aktieninvestments Aussichten auf schöne Renditen: Seit seinem Bestehen wirft der Leitindex ATX knapp 6,4 % jährlich ab. Hohe Dividenden-Ausschüttungen – österreichische Aktien zählen europaweit zu den Dividendenkaisern – bringen dabei Ertrag und Stabilität ins Depot.

  

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Nett. Noch netter und sinnvoller fände ich, wenn die Börse sich dafür verwenden würde, die Frechheit der Unanrechenbarkeit der Spesen auf die Gewinne mit Aktienhandel endlich loszuwerden, das ist nämlich ein grober Anachronismus und sollte vor einem Gericht nicht halten...

Wäre ja wohl auch im Interesse des Handelsplatzes.

  

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Wiener Börse gewinnt 807 Mio. EUR Umsatz durch erweiterten Handelskalender im Jahr 2019 

Im Jahr 2019 stellte die Wiener Börse an vier ausgewählten österreichischen Feiertagen ihre Infrastruktur zur Verfügung. Diese Maßnahme schafft einen Gleichklang mit EU-Standards und stärkt die internationale Positionierung der österreichischen Nationalbörse. Die Handelsteilnehmer generierten an den zusätzlichen Handelstagen einen Umsatz von insgesamt 807 Mio. EUR, davon 154 Mio. EUR an Christi Himmelfahrt (30. Mai), 212 Mio. EUR an Fronleichnam (20. Juni), 249 Mio. EUR an Mariä Himmelfahrt (15. August) und 193 Mio. EUR an Allerheiligen (1. November). An den österreichischen Feiertagen wurde ähnlich stark gehandelt wie an jedem anderen Handelstag (durchschnittlicher Tagesumsatz 2019: 224 Mio. EUR).

„Die Wiener Börse hat mit den zusätzlichen Handelstagen 807 Mio. EUR Umsatz an der Nationalbörse gehalten, der andernfalls an andere Handelsplätze abgewandert wäre. Die Angleichung unserer Öffnungszeiten an den Wettbewerb ist eine logische Konsequenz unserer internationalen Positionierung“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse und ihrer Holding.

Der Handelskalender der Wiener Börse sieht auch im Jahr 2020 den Handel an vier gesetzlichen Feiertagen vor: 6. Jänner (Heilige Drei Könige), 21. Mai (Christi Himmelfahrt), 11. Juni (Fronleichnam) und 8. Dezember (Mariä Empfängnis).

Zwei Jahrzehnte Internationalisierung bringen Umsatzplus und Modernisierung

Im November 1999, vor genau zwei Jahrzehnten, vereinfachte die Wiener Börse mit der Nutzung eines internationalen Handelssystems die Anbindung neuer ausländischer Marktteilnehmer. Der Umsatz hat sich seit damals verdreifacht. Heute sorgen die internationalen Handelshäuser für 84 % des Umsatzes an der österreichischen Nationalbörse. Die Datenmenge (Transaktionen) hat sich mehr als verhundertfacht, die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei der Preisbildung um den Faktor 500 erhöht. 

  

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Wiener Börse 2019: Stärkstes IPO-Jahr für Börsenparkett Österreich seit 2007
18.12.2019 Pressemitteilungen

Heimischer Leitindex ATX inklusive Dividenden: +19,77 %
Breite Aufstellung der Wiener Börse sorgt für Stabilität in herausforderndem Umfeld
Letzter Handelstag 2019: 30. Dezember, vorgezogene Schlussauktion ab 14:15 Uhr
(Wien) Die Wiener Börse blickt 2019 auf ein starkes Jahr für Börsengänge zurück. Drei Unternehmen debütieren im Top-Segment prime market: Marinomed Biotech (01.02.2019), Frequentis (14.05.2019) und Addiko Bank (12.07.2019). RHI Magnesita notiert seit März wieder im standard market. Der österreichische Leitindex ATX verzeichnet heuer einen zweistelligen Zuwachs. Die Börsenumsätze erlitten europaweit einen Dämpfer, liegen in Wien jedoch stabil am 5-Jahres-Durchschnitt.

Börsenjahr 2019

„Das geniale am Börsengang ist, dass er gleichzeitig für Finanzierung, enorme Sichtbarkeit und Sicherstellung einer nachhaltig professionellen Unternehmensorganisation sorgt. Unternehmen können so auch ihre Nachfolge regeln“, sagt der CEO der Wiener Börse, Christoph Boschan. „Wir als Börsenunternehmen selbst konnten die geringeren Handelseinnahmen gut durch Wachstum in anderen Geschäftsbereichen ausgleichen, sodass wir die Jahresplanung exakt erreicht haben.“

Klare Strategie kompensiert weitgehend herausfordendes Umfeld
Europaweit litten Börsenplätze am Brexit und zunehmender Regulierung. Dementsprechend entwickelten sich 2019 die Aktienumsätze leicht rückläufig. Von Jänner bis Oktober machten die Umsatzeinbußen der Londoner Börse -18,1 %, der Deutsche Börse -13,3 % und von Euronext -8,9 % aus. Die Wiener Börse verzeichnet per 13. Dezember Aktienumsätze von 59,90 Mrd. EUR, ein Rückgang von -11,5 % gegenüber dem Vorjahr (67,69 Mrd. EUR). Die stärksten Handelstage 2019 waren die Quartalsverfallstage am 15. März (968 Mio. EUR), 21. Juni (953 Mio. EUR) und 20. September (702 Mio. EUR).

Das Wachstum des Börsenbetreibers bei IT-Services, Marktdaten und dem Anleihen-Listing-Geschäft konnte die Umsatzrückgänge kompensieren. 2019 wurde die Handels-Infrastruktur durch ein umfassendes Systemupdate modernisiert. Die Angleichung des Handelskalenders an internationale Standards (Feiertags-Handel) generierte einen zusätzlichen Handelsumsatz von 807 Mio. EUR. Das Handelsjahr 2019 wird am 30. Dezember mit einer vorgezogenen Schlussauktion um 14:15 Uhr beendet. Der Handelskalender 2020 sieht erstmals 253 Handelstage vor.

ATX 2019 zweistellig im Plus – An Aktien führt auch 2020 kein Weg vorbei
Der heimische Leitindex ATX liegt inklusive Dividenden per 13. Dezember bei +19,77 % (exklusive Dividenden +15,38 %). Mit einem Kursanstieg von +63 % seit Jahresbeginn ist Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG der größte Kursgewinner im prime market, gefolgt von S Immo AG (+53,4 %), Wienerberger AG (+49 %), Neuzugang Marinomed Biotech AG (+38,7 %) und UBM Development AG (+37,1 %). Die umsatzstärksten österreichischen Aktien 2019 waren Erste Group Bank AG mit 11,63 Mrd. EUR, vor OMV AG mit 7,93 Mrd. EUR und voestalpine AG mit 7,01 Mrd. EUR. Auf Platz vier und fünf folgten Raiffeisen Bank International AG (5,21 Mrd. EUR) und Andritz AG (4,57 Mrd. EUR). Die Marktkapitalisierung der an der Wiener Börse notierten Unternehmen liegt per 13. Dezember bei 118,32 Mrd. EUR.

Die Wiener Börse wird ihre strategischen Initiativen im Jahr 2020 konsequent weiter verfolgen. „Für Wachstum und Beschäftigung sollte die Regierung rasch dort anknüpfen, wo die Arbeit leider viel zu lange unterbrochen werden musste: Konsequente Körperschafts- und Kapitalertragssteuerreform, sowie wirtschaftliche Bildung für Jedermann. Wir brauchen mehr Inklusion, nicht nur eine kleine Finanzelite, sondern alle Österreicher sollten befähigt werden am Unternehmenserfolg teilzuhaben,“ so Börsenvorstand Christoph Boschan. „Seitens der Börse werden wir alles dazu beitragen, den österreichischen Finanzmarkt weiterhin zuverlässig mit bester Infrastruktur zu versorgen.“

https://www.wienerborse.at/news/wiener-boerse-news/wiener-boerse-2019-staerkstes-ipo-jahr -seit-2007/

  

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Wien schließt die Dekade im Plus

Das Börsenjahr 2019 lief für die Wiener Börse besser als gedacht. Im internationalen Vergleich hinkt der ATX allerdings hinterher. Geht das nun so weiter?

Wien. Die Wiener Börse kann auf ein erfolgreiches Jahrzehnt zurückblicken. Aber während die Aktien etwa in den USA die Dekade mit einem Plus von 190 Prozent beenden, muss sich der heimische Leitindex ATX mit einem Zuwachs von 27 Prozent begnügen.

Paywall:

https://www.diepresse.com/5745833/wien-schliesst-die-dekade-im-plus

  

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Hm, soll man die Begründung glauben?


Italienische Finanzgesellschaft Summer plant Börsengang in Wien
Kapitalerhöhung von bis zu 10 Millionen Euro vorgesehen

Die italienische Finanzgesellschaft Summer plant den Börsengang in Wien. Die in Rom beheimatete Gesellschaft, die auf illiquide Assets spezialisiert ist, wird mit circa 35 Millionen Euro bewertet. Im Rahmen der Börsennotierung ist eine Kapitalerhöhung von bis zu 10 Millionen Euro vorgesehen, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza" (Freitagsausgabe).

Summer habe sich zur Börsennotierung in Wien entschlossen, weil die IPO-Prozeduren flexibler als in Mailand sind, berichtete das Blatt. Im Rahmen der Börsennotierung kommt es zu einem Wechsel an der Spitze der Gesellschaft. Zum Verwaltungsratspräsidenten soll der angesehene Wirtschaftsprofessor Giulio Sapelli ernannt werden.

  

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Wiener Börse tritt Bündnis nachhaltiger Börsen bei

Wien (OTS) - Die Wiener Börse ist Teil der „Sustainable Stock Exchanges Initiative“. Im Rahmen dieser Initiative der Vereinten Nationen tauschen sich Börsen zu Umwelt-, Sozial- und Corporate Governance-Themen (ESG) aus. Mit dem Beitritt bekennt sich die Wiener Börse freiwillig dazu, im Dialog mit Investoren, Unternehmen und den Aufsichtsbehörden langfristige und nachhaltige Investments sowie die Offenlegung von ESG-Kennzahlen zu fördern.

„Wie politisch auch im neuen Regierungsprogramm verankert, sollten Nachhaltigkeitsziele und innovatives Wirtschaften Hand in Hand gehen. Die Aktiengesellschaft ist das perfekte Instrument für Inklusion an Wohlstand und Mitsprache bei Unternehmen. Bildung öffnet diese Türe und ist der beste Anlegerschutz“, sagt Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse.

Der Beitritt zum Bündnis ergänzt die bisherigen Bemühungen und Dialoge der Wiener Börse im Bereich Corporate Governance (Österreichische Arbeitskreis für Corporate Governance), Financial Literacy (Wiener Börse Akademie, Arbeitsmaterial für Schüler und Lehrer) sowie nachhaltiges Investieren (Nachhaltigkeitsindizes VÖNIX für Österreich & das CEE-Pendant CECE Socially Responsible Investment, Plattform für grüne und soziale Anleihen).

  

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Was wurde aus dem neuen „Dritten Markt“?

Seit einem Jahr gibt es in Wien zwei neue Börsensegmente für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups. Doch was bringt das Unternehmen und Anlegern? Eine erste Bestandsaufnahme.

Paywall:

https://www.diepresse.com/5758670/was-wurde-aus-dem-neuen-dritten-markt

  

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Nie gehört. Hat das wer verwendet?

Wiener Börse Service-Chatbot wird per 31. Jänner 2020 wieder eingestellt

Die Wiener Börse stellt ihren virtuellen Assistenten „Bulle und Bär-Chatbot“ mit 31. Jänner 2020 nach knapp einjährigem Betrieb wieder ein. Das Service wurde im Vergleich zu den Aufrufen von Inhalten und Kursen auf der regulären Website von den Web-Usern nicht ausreichend häufig genutzt um die Kosten für den weiteren Betrieb zu rechtfertigen. Die Website der Wiener Börse wird monatlich von bis zu 140.000 Usern frequentiert. Der Chatbot wurde nur von rund 1.000 davon genutzt.

  

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>Nie gehört. Hat das wer verwendet?
>
Auch mir unbekannt. Und das nur 140.000 User pro Monat die Website der Wiener Börse frequentieren, ist für mich ein Armutszeugnis. Ist aber kein Wunder, so wie die Politik und gewisse Medien Aktionäre behandeln.


>Wiener Börse Service-Chatbot wird per 31. Jänner 2020 wieder
>eingestellt
>
>Die Wiener Börse stellt ihren virtuellen Assistenten „Bulle
>und Bär-Chatbot“ mit 31. Jänner 2020 nach knapp einjährigem
>Betrieb wieder ein. Das Service wurde im Vergleich zu den
>Aufrufen von Inhalten und Kursen auf der regulären Website von
>den Web-Usern nicht ausreichend häufig genutzt um die Kosten
>für den weiteren Betrieb zu rechtfertigen. Die Website der
>Wiener Börse wird monatlich von bis zu 140.000 Usern
>frequentiert. Der Chatbot wurde nur von rund 1.000 davon
>genutzt.

  

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Industrie und Aktienforum: Starker Standort braucht starken Kapitalmarkt
IV-GS Neumayer/AF-Präsident Ottel: Auf Entlastung und Anreize setzen, Finanzbildung stärken, Maßnahmen für Kapitalmarkt intensivieren – Hajek: Interesse am Kapitalmarkt steigt

Wien (OTS) - „Ein starker, attraktiver Wirtschaftsstandort braucht einen starken Kapitalmarkt – und gerade in einer Niedrigzinsphase wie derzeit ist der Kapitalmarkt für Bürgerinnen und Bürger als Anlagemöglichkeit besonders bedeutsam“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Christoph Neumayer, im Rahmen einer Pressekonferenz mit Robert Ottel, Präsident des Aktienforums, und Meinungsforscher Peter Hajek. Dabei wurden u.a. die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die von der Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH im Auftrag des Aktienforums durchgeführt worden war. Im Fokus standen das Wissen der Österreicherinnen und Österreicher um den Umgang mit Wertpapieren sowie das generelle Interesse am Kapitalmarkt. „Das Regierungsprogramm lässt positiv erkennen, dass man diesem Thema die nötige Aufmerksamkeit widmet. Denn Kapitalmarktpolitik ist ein wichtiger Aspekt einer strategischen Standortpolitik“, so Neumayer. Aktienforum-Präsident Robert Ottel hob ebenfalls das im Regierungsprogramm ersichtliche grundsätzliche Verständnis der Bundesregierung für die Erfordernisse eines modernen Kapitalmarkts positiv hervor: „Die Bundesregierung hat für eine offensive Kapitalmarktpolitik richtige Maßnahmen im Regierungsprogramm gesetzt. Dies betrifft die Beseitigung von kosten-und personalintensiven Bürokratiebremsklötzen, die steuerliche Förderung von Veranlagungen zur privaten Pensionsvorsorge und eine groß angelegte Offensive beim Thema Finanzbildung von Jung bis Alt. Die Umfrageergebnisse stützen diese Maßnahmen in der breiten österreichischen Bevölkerung. Nun geht es an die Umsetzung.“

Starker Aufholbedarf bei Kapitaleinkünften, Wirtschaftsbildung als Teil der Grundbildung verankern
„Anhand konkreter Zahlen wird der Aufholbedarf beim Nutzen des Kapitalmarkts als Anlagemöglichkeit deutlich. So liegt etwa der OECD-Durchschnitt hinsichtlich Kapitaleinkünften beim Alterseinkommen bei 18,4, in Österreich jedoch lediglich bei 5,8 Prozent. In der Schweiz bewegen sich die entsprechenden Werte jenseits der 40 Prozent, in Deutschland immerhin bei rund 16 Prozent“, hob Neumayer die herrschenden Defizite hervor. Laut Studienergebnissen sei das grundsätzliche Interesse am Wertpapierkauf hierzulande jedoch stark gestiegen – „von 11 auf 25 Prozent in nur zwei Jahren. Interesse und Potenzial sind also vorhanden. Nun bedarf es der richtigen Rahmenbedingungen, um diesem Interesse gerecht zu werden und das vorhande Potenzial zu heben.“ Ähnlich äußerte sich Studienautor Peter Hajek: „In Zeiten von Nullzinspolitik und dem Auslaufen des klassischen Sparbuchs suchen die Menschen nach anderen Spar- bzw. Anlagemöglichkeiten und so bewegt sich auch etwas in der wenig börse-affinen österreichischen Bevölkerung. Das Interesse für den Ankauf von Wertpapieren ist signifikant gestiegen. Die Einschätzung über das eigene Börsewissen und die Vorbehalte von Wertpapierinvestments sind aber nach wie vorgegeben. Das heißt, es bedarf an Information und Aufklärung über die Chancen und Risiken am Finanzmarkt. Das findet auch bei den Befragten Anklang, die insbesondere in den Schulen verstärkten Unterricht zu diesem Thema fordern.“

Aus Sicht von Aktienforum und Industriellenvereinigung wäre es aus den genannten Gründen sinnvoll, Wirtschafts- und Finanzbildung als Teil der Grundbildung und mit eigenständigen Inhalt im Bildungsverlauf zu verankern. Unterstützung finde außerdem die Maßnahme, bei einem der nächsten PISA-Tests auch das OECD-Financial-Literacy-Tool abzufragen. Denn nur so sei die Möglichkeit einer offiziellen Bestandsaufnahme gegeben, um zu sehen:
Wo steht Österreich heute und wo sollte es in Zukunft stehen, wenn es darum geht, die Möglichkeiten eines modernen, attraktiven Kapitalmarktes optimal zu nutzen.

Die von der Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH durchgeführte Studie finden Sie hier zum honorarfreien Download:
https://bit.ly/39waZtl

  

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>>wegen möglichen verdienstentgang?!!!
>>D und ch kann ich handeln!
>
>Bereiten wir eine Sammelklage vor !

Die Gegenseite wird argumentieren, dass auch keine Verluste entstehen konnten. haha

  

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>>>wegen möglichen verdienstentgang?!!!
>>>D und ch kann ich handeln!
>>
>>Bereiten wir eine Sammelklage vor !
>
>Die Gegenseite wird argumentieren, dass auch keine Verluste
>entstehen konnten. haha

Da wir hier eine illustre Runde von Börsenexperten sind, ist davon auszugehen, dass wir um mögliche Gewinne gebracht wurden. Da wir die lahme Justiz aber nicht unnötig belasten wollen, schlage ich eine außergerichtliche Einigung vor.

  

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>>Technische Störung an der WBAG. Noch kein Handel
>
>Verdammt, ich wollte heute voll den Reibach machen!

Was ist denn heute los? Schalttagprobleme? Der George ist momentan auch kaputt.

  

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FMA erlässt per Verordnung ein Verbot für Leerverkäufe in bestimmten Finanzinstrumenten, die an der Wiener Börse notieren
Wien (OTS) - Wegen der andauernden und schwerwiegenden Marktverunsicherung im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus hat die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) heute per Verordnung, zeitlich befristet Leerverkäufe bestimmter Finanzinstrumente verboten. Betroffen sind davon alle Aktien, die zum Amtlichen Handel der Wiener Börse zugelassen sind und die unter die Zuständigkeit der FMA als Aufsichtsbehörde fallen. Vom Verbot ausgenommen sind Geschäfte in der Funktion als Market Maker sowie bestimmte Geschäfte in Finanzinstrumenten, die sich auf Indices beziehen oder auf einen Korb von Wertpapieren, der einen Index nachbildet. Das Verbot trat mit Veröffentlichung der Verordnung heute, 18. März 2020, in Kraft, ist auf einen Monat befristet, kann aber je nach Marktentwicklung vorzeitig aufgehoben oder verlängert werden.

„Spekulative Leerverkäufe können im aktuell außergewöhnlich volatilen globalen und österreichischen Marktumfeld zu erheblichen Risiken führen. In der schwierigen Situation durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie des COVID-19-Virus muss die Stabilität der Finanzmärkte und der Erhalt des Vertrauens der Anleger in deren ordnungsgemäßes Funktionieren absoluten Vorrang haben. „Diese nationale Maßnahme ist daher unvermeidlich und angemessen“, so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Eduard Müller.

Grundsätzlich hätte die FMA eine durch die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA akkordierte, EU-weite und einheitliche Maßnahme bevorzugt. Da die Mitgliedsstaaten bzw. deren nationale Finanzmärkte jedoch von der Corona-Krise derzeit in unterschiedlichem Ausmaß betroffen sind, war darüber bisher keine Einigung zu erzielen. Neben der österreichischen Aufsichtsbehörde FMA haben etwa auch die italienische, französische, belgische und spanische Aufsichtsbehörde entsprechende nationale Maßnahmen ergriffen.

Den Volltext der Verordnung finden Sie als Download auf der Website der FMA (www.fma.gv.at) unter dem Link: https://www.fma.gv.at/fma-leerverkaufverbotsverordnung

  

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Bisserl mehr könnten die Herren Vorstände schon kaufen:


Österreichs Börsennotierte in offenem Brief an Investoren: Fehler, sich jetzt vom österreichischen Aktienmarkt abzuwenden
Wien (OTS) - Die Wiener Börse bündelt angesichts der starken Kursrückgänge der letzten Wochen die Stimmen der heimischen Leitbetriebe. In einem offenen Brief wenden sich die Kapitalmarktvertreter an heimische und internationale Investoren. Vorstände der rot-weiß-roten börsennotierten Firmen erinnern darin an ihre Stärken, die stabile Planung und Dividendenpolitik, ihr vorbildliches Krisenmanagement sowie an ihre internationalen Marktchancen und Forschungsaktivitäten.

Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse, macht Mut zu einer langfristigen Perspektive: „Es wäre ein Fehler, sich jetzt von österreichischen Aktien abzuwenden. Die aktuelle Bewertung, der ATX wird weit unter seinem Buchwert gehandelt, spiegelt nach Meinung der heimischen Leitbetriebe ein zu pessimistisches Bild wider. Trotz strikter Maßnahmen zur Eindämmung des Virus befindet sich die österreichische Wirtschaft mitnichten im Stillstand, dank eines hohen Digitalisierungsgrades. Die Vorstände glauben an ihre Unternehmen, das zeigen nicht zuletzt die vielen Manager‘s Transactions der letzten Wochen.“

Heimo Scheuch, CEO von Wienerberger und Aufsichtsratsvorsitzender der Wiener Börse, sieht keinen Widerspruch zwischen Produktionstätigkeit und den neuen Vorschriften: „Jeder 8. Euro der heimischen Wertschöpfung wird durch börsennotierte Unternehmen erwirtschaftet. Die heimischen Leitbetriebe sind exzellent aufgestellt. Mit den richtigen hygienischen Maßnahmen sehe ich keinen Grund für Produktionsstopps in der heimischen Industrie. Die Risikogruppe muss man natürlich schützen. Gerade jetzt gibt Arbeit Kraft und Halt. Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der börsennotierten Unternehmen, die in diesen Tagen großartiges leisten. Sie schaffen die Basis, für das Vertrauen in unseren Standort.“

Link zum offenen Brief

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200319_OTS0033/oesterreichs-boersennotierte-in- offenem-brief-an-investoren-fehler-sich-jetzt-vom-oesterreichischen-aktienmarkt-abzuwenden

  

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Wiener Börse neu strukturiert

Die Wiener Börse vereinfacht ihre Konzernstruktur, um Kosten zu sparen. Bei Management und Eigentümern bleibt alles beim Alten.

Die Wiener Börse AG werde mit der früheren Konzernholding CEESEG AG verschmolzen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Börse Prag sei damit eine 99,54 prozentige Tochtergesellschaft der Wiener Börse AG.

https://www.diepresse.com/5791094/wiener-borse-neu-strukturiert

  

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