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Warimpex - 2018 und danach, Rang: Warren Buffett(1959), 04.1.20 16:30
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Q1 2018: Umsatz nach Hotelverkäufen halbiert, 3 Mio. Eu...
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SRC-Research
31.5.18 11:01
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Boerse Social HV-Bericht 1. Teilinteressant
20.6.18 17:18
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Boerse Social HV-Bericht 2. Teil
21.6.18 19:27
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Neue Warimpex-Projekte sollen Erlöse wieder auf alte Hö...
30.8.18 09:37
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SRC bestätigt nach Zahlen Kaufempfehlung und Kursziel
31.8.18 19:41
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RE: SRC bestätigt nach Zahlen Kaufempfehlung und Kurszi...
31.8.18 21:05
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Warimpex zapfte Kapitalmarkt an
13.9.18 13:45
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Warimpex an Zukäufen in Osteuropa interessiert
24.10.18 10:01
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Warimpex beschloss Aktienrückkaufprogramm
20.11.18 07:18
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Warimpex-Verlust bis September vergrößert
30.11.18 09:57
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SRC Research
04.12.18 14:03
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RCB senkt Kursziel von 2,00 auf 1,50 Euro
10.1.19 07:43
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Warimpex und Raiffeisen Leasing verkauften Hotel Dvorak...
05.3.19 06:09
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Warimpex feiert 60-jähriges Bestehen
29.3.19 21:08
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RE: Warimpex feiert 60-jähriges Bestehen
29.3.19 21:52
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Warimpex kaufte Hotel in Darmstadt
24.4.19 18:57
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Warimpex 2018 doch knapp in Gewinnzone - Erneut Dividen...
26.4.19 10:36
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SRC
30.4.19 19:55
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SRC hebt Kursziel nach Zahlen
02.5.19 07:56
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RCB senkt Anlagevotum von "Buy" auf "Hold"
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Warimpex stockt Anteile an Airportcity in St. Petersbur...
15.5.19 15:38
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Daniel Folian: „Ich sehe Warimpex als börsenotiertes Fa...
16.5.19 21:29
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Warimpex mit Ergebnisplus dank Immoverkäufen und Wechse...
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SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
31.5.19 18:30
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RE: SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
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      RE: SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
02.6.19 08:55
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Kaufempfehlung
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Warimpex stockte bei Airportcity St. Petersburg auf 90 ...
13.8.19 12:03
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Warimpex profitierte im Halbjahr von Immo-Verkäufen und...
27.8.19 12:08
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Starkes Halbjahresergebnis
31.8.19 12:00
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Warimpex beschließt Aktienrückerwerbsprogramm
23.9.19 20:10
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Warimpex - RCB hebt nach Q2-Zahlen Kursziel von 1,50 au...
17.10.19 05:49
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Warimpex: Dividende 2019 zumindest gleich hoch
18.10.19 14:59
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Kursziel um EUR 0,30 auf EUR 2,10/Aktie angehoben
16.11.19 16:04
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Mehr Warimpex-Gewinn durch Immo-Verkäufe - Für 2019 höh...
29.11.19 11:23
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Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 07:56
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RE: Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 10:27
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      RE: Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 10:59
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      RE: Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 11:12
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Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen "Buy" und Kursziel...
02.12.19 19:54
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RE: Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen
02.12.19 20:08
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      RE: Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen
15.12.19 13:01
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Warimpex: Raus aus den Hotels, rein in Büros
04.1.20 16:30
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Umsatz nach Hotelverkäufen halbiert, 3 Mio. Euro Verlust
CEO Jurkowitsch: Das Unternehmen muss jetzt wieder wachsen und den Immobilienbestand aufbauen

Der auf Osteuropa spezialisierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex hat im vergangenen Jahr acht Hotelbeteiligungen verkauft und damit Umsatzbringer verloren - die Hotelumsätze gingen im ersten Quartal um drei Viertel auf 2,4 Mio. Euro zurück. Das Periodenergebnis drehte von 4,74 auf -2,98 Mio. Euro in die Verlustzone, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroimmobilien erhöhten sich von 2,5 Mio. auf 3,8 Mio. Euro. Grund dafür sei vor allem die Fertigstellung des voll vermieteten Multifunktionsgebäudes Bykovskaya in der Airportcity St. Petersburg. Insgesamt ging der Konzernumsatz von 12,4 Mio. auf 6,7 Mio. zurück.

Das verminderte Portfoliovolumen brachte auch eine Verringerung des EBITDA von 2,3 auf 1,3 Mio. Euro mit sich. Das EBIT sank von 3,4 auf 1,2 Mio. Euro. Aufgrund von Wechselkursverlusten verschlechterte sich das Finanzergebnis von 2,4 auf -4,1 Mio. Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch einen deutlich geringeren Zinsaufwand durch die vorzeitige Tilgung von Anleihen und den Wegfall von Projektkrediten. "Zusammen mit unserer Projektpipeline und dem guten Umfeld für Immobilieninvestments stimmt uns das für den weiteren Jahresverlauf durchaus positiv", sagte Jurkowitsch laut Aussendung. Jetzt gehe es darum, wieder zu wachsen und den Immobilienbestand aufzubauen.

Zum einen werde man die laufenden Developmentprojekte fertigstellen und neue Projekte auf den Weg bringen, zum anderen Cashflow bringende Assets mit Zukunftspotenzial erwerben. "Gleichzeitig können wir durch selektive Immobilienverkäufe zu vorteilhaften Bedingungen Erlöse lukrieren, die uns rasche Reinvestitionen ermöglichen", so Jurkowitsch.

  

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Neue Warimpex-Projekte sollen Erlöse wieder auf alte Höhen bringen
Bis Mitte 2019 - Jurkowitsch: Haben stabile Mieteinnahmen und keine Ausfälle - Auch im Halbjahr Nettoverlust - EBITDA und EBIT stark zusammengeschmolzen - Fokus auf Polen

Bei dem auf Osteuropa spezialisierten Büro- und Hotel-Immobilienentwickler Warimpex war auch das zweite Quartal von Umsatz- und Ergebnisrückgängen aufgrund des umfassenden Hotelverkaufs im vergangenen Jahr geprägt. Bis Mitte 2019 will CEO Franz Jurkowitsch die Nettoeinnahmen jedoch durch neue Projekt wieder auf das frühere Niveau bringen, wie er im APA-Gespräch sagte.

Dabei geht es um mehrere Vorhaben in Polen, auf das die Warimpex nun verstärkt den Fokus legt. Im ersten Halbjahr habe es "stabile Mieteinnahmen und keine Ausfälle" gegeben, so Jurkowitsch, der Miet-Cashflow laufe. Das erklärte Ziel für die kommenden Monate sei, die aktuellen Developments zügig fertigzustellen und geplante Projekte rasch auf Schiene zu bringen. Das stärke das Ertragspotenzial und lasse die Warimpex positiv in die Zukunft blicken, hieß es Donnerstagfrüh.

Im zweiten Quartal hat sich die Entwicklung des ersten Vierteljahres beim operativen Geschäftsrückgang durch den Teil-Portfolioverkauf sowie die Rubel-Wechselkursverluste fortgesetzt. So lag das Periodenergebnis von Jänner bis Juni mit -4,3 Mio. Euro im Minus, nach noch 33,6 Mio. Euro im Plus ein Jahr davor. Das EBIT schmolz von 43,4 auf 2,7 Mio. Euro zusammen (-94 Prozent), das EBITDA von 29,5 auf 2,9 Mio. Euro (-90 Prozent) - auch dies Auswirkungen der 2017 verkauften acht Hotelbeteiligungen, allerdings hob man durch die 180-Mio.-Euro-Veräußerung 20 Mio. Euro stille Reserven.

Die Hotel-Umsatzerlöse (ohne Joint Ventures) lagen bis Juni mit 6,3 Mio. Euro um 70 Prozent unter dem Vorjahresvergleich, die Erlöse aus Developments und Services mit 597.000 um 10 Prozent tiefer, die Umsätze Investment Properties aber mit 7,5 Mio. Euro um 24 Prozent höher. Erträge aus der Veräußerung von Immobilien gab es heuer keine, 2017 waren es bis Juni 23,6 Mio. Euro. Samt Joint Ventures lagen die Hotel-Umsätze heuer bis Juni mit 20,9 Mio. um 41 Prozent tiefer. Obwohl sich der Net Operating Profit (NOP) der Hotels insgesamt halbierte, lag der NOP pro verfügbarem Zimmer um elf Prozent höher.

Das Finanzergebnis (inkl. Joint Ventures) verbesserte sich im Jahresabstand von -9,2 Mio. auf -7,2 Mio. Euro, es wurde aber durch nicht zahlungswirksame Wechselkursverluste von 4,9 Mio. Euro belastet, im wesentlichen durch den russischen Rubel. Da man von Rubel und Zloty abhängig sei, lasse sich nicht abschätzen, ob sich die Ergebnisbelastung in der nächsten Zeit ändern könne oder inwieweit sich die nahe der Nulllinie liegenden Ergebnisgrößen ändern können, so der CEO. Ganz oben auf der Agenda stünden neue Projekte sowie der Erwerb Cashflow bringender Assets mit Zukunftspotenzial. Zugleich könne man durch selektive Immo-Verkäufe zu vorteilhaften Bedingungen Erlöse für Reinvestments lukrieren. Der Gross Asset Value, also das Immovermögen, betrug Ende Juni 226,3 Mio. Euro, 12 Prozent mehr als Ende 2017 (202,5 Mio. Euro). Die Rendite liege bei den nicht-russischen Immobilien bei rund 6 Prozent, bei den russischen - auf die ein Drittel des Gesamtportfolios entfällt - bei etwa elf Prozent. Durch die Konzentration auf Polen wird das Russland-Exposure abnehmen.

Kurz vor Fertigstellung sind Büroprojekte in Lodz und Krakau, Entwicklungspotenzial gibt es in Bialystok. In Lodz ist die Eröffnung des Ogrodowa Office für Oktober geplant, für über 40 Prozent der 27.400 m2 wurden bereits Mietverträge unterzeichnet. Das Mogilska Office in Krakau soll im ersten Quartal 2019 fertig sein, über 60 Prozent der laut Jurkowitsch 13.000 m2 sind vermietet. Ebenfalls in Krakau schreiten die Planungsarbeiten für den Bau eines Bürogebäudes mit rund 21.000 m2 Fläche neben dem Hotel Chopin voran. In Bialystok gehört Warimpex ein Grundstück, auf dem in mehreren Phasen vier Büroimmobilien mit bis zu 73.000 m2 Nutzfläche entstehen sollen. "Im zweiten Halbjahr 2019 wollen wir mit dem Bau beginnen", so der CEO. Für ein Modul ist ein Hotel geplant, für drei Module Büros. "Wir wollen uns künftig mehr auf Büros konzentrieren, die Märkte sind gut." Weitere künftige Entwicklungsprojekte auf Eigengrundstücken sind in St. Petersburg (ca. 130.000 m2) in Vorbereitung, als erstes soll dort ein Bürohaus mit rund 20.000 m2 Fläche entstehen.

  

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SRC bestätigt nach Zahlen Kaufempfehlung und Kursziel
Weiterhin "Buy" und 2,20 Euro - Warimpex macht laut Analyst "gute Fortschritte"

Das Analysehaus SRC hat seine Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des österreichischen Hotel- und Büroimmobilienentwicklers Warimpex bestätigt. Auch das Kursziel von 2,20 Euro wurde nach der Veröffentlichung von Zahlen für das erste Halbjahr 2018 unberührt belassen.
Die Hotelerlöse gingen im Halbjahr, wie von SRC erwartet, zurück - Warimpex hatte im Mai 2017 acht Hotels verkauft - dafür stiegen die Einkünfte aus Anlageimmobilien deutlich. Insgesamt habe sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum beinahe halbiert - Warimpex hat aber bereits Maßnahmen gesetzt um die alten Level wieder zu erreichen und macht laut Analyst Stefan Scharff dabei bisher "gute Fortschritte".

Das Finanzergebnis habe sich verbessert, wurde aber von Währungseffekten belastet. Wichtig sei allerdings, so Scharff, dass die regulären Finanzierungskosten sich durch frühe Rückzahlungen teurer Anleihen und der Eliminierung von einigen Projektkrediten signifikant von 7,0 auf 3,8 Mio. Euro verringert hätten.

Beim Gewinn je Aktie prognostiziert der Analyst 0,02 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2018. In den Folgejahren soll er dann auf 0,27 Euro (2019) bzw. 0,29 Euro (2020) steigen. Die Dividendenschätzungen beläuft sich für 2018 auf 0,01 Euro und für 2019 und 2020 auf 0,06 Euro je Anteilsschein.

  

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Warimpex zapfte Kapitalmarkt an
9 Mio. Euro schwere Anleihe mit Laufzeit von sieben Jahren platziert

Der börsennotierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex hat sich Geld vom Kapitalmarkt geholt: Ein 9 Mio. Euro schwerer Bond mit einer Laufzeit von sieben Jahren sei "erfolgreich platziert" worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Weiters habe Warimpex eine neue Kontokorrentlinie (Überziehungsrahmen, Anm.) über 5 Mio. Euro abgeschlossen. Die zusätzlichen Mittel will der Immo-Konzern für neue Immobilienprojekte nutzen.

"Nach dem Teilportfolioverkauf im letzten Jahr ist es unser erklärtes Ziel, wieder zu wachsen und den Immobilienbestand aufzubauen", so Finanzvorstand Daniel Folian. Durch die Stärkung der Finanzierungsstruktur sei Warimpex "finanziell gut aufgestellt" und könne bei interessanten Investitionsmöglichkeiten "rasch und flexibel agieren".

  

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Warimpex an Zukäufen in Osteuropa interessiert
CEO-Jurkowitsch: "Schauen uns einige an" - Dividendenzahlung für 2018 unabhängig von Rubelkurs - Rücksetzer für Immobilienmärkte durch Zinserhöhungen wahrscheinlich

Der auf Osteuropa spezialisierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex sei neben der Entwicklung und dem Halten von Immobilien auch an Zukäufen interessiert, betonte Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien. "Wir schauen uns in unseren Märkten einige an".

Nach der Aufnahme der Dividendenzahlungen für das Jahr 2017 werde es auch für 2018 wieder eine Dividende für die Aktionäre geben, "unabhängig davon, ob der russische Rubel auf- oder abwertet". Entscheidend seien die Geldflüsse (Cashflows), und diese seien vorhanden. "Wir haben Einnahmen und Liquidität", so der Warimpex-Chef.

Die osteuropäischen und russischen Immobilienmärkte hätten in der Regel ein höheres Potenzial als Märkte wie Deutschland oder Österreich. "Diese Märkte sind schon gekommen." Polen und Ungarn hätten sehr starke Wachstumsraten. Auch in Russland sieht Jurkowitsch sehr viel Potenzial, auch weil von der Konkurrenz dort sehr wenig investiert werde. Zudem sei die Zahlungsmoral sehr gut.

Derzeit sei die Stimmung auf den Immobilienmärkten hervorragend. Durch die bevorstehenden Zinserhöhungen in den USA und später auch in der Eurozone könnte es zu kleineren Rücksetzern kommen. Ob es zu einer so großen Korrektur wie nach der Lehman-Pleite kommen werde, sei schwer zu sagen. Durch die Zinserhöhungen und Renditeanstiege bei zehnjährigen Staatspapieren werde es aber zu einer Konkurrenz zu Immobilienrenditen kommen, auch weil Wertpapiere schneller zu Geld zu machen seien. "Dieser Punkt wird wahrscheinlich kommen, wird aber keine Krise sein", so Jurkowitsch.

An einen Verkauf des mit einer Marktkapitalisierung von knapp 70 Mio. Euro vergleichsweise kleinen Unternehmens sei nicht gedacht, auch nicht an eine Partnersuche. "Mit unserer Geschäftspolitik der Cashflows sind wir weniger anfällig", so Jurkowitsch. Die Lücke zwischen innerem Unternehmenswert von 2,40 Euro und dem Börsenkurs, der aktuell bei 1,255 Euro liegt - werde man nicht schließen, aber kleiner machen können.

  

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Warimpex beschloss Aktienrückkaufprogramm
Rückerwerb startet voraussichtlich am 26. November

Der auf Osteuropa spezialisierten Büro- und Hotel-Immobilienentwickler plant einen Aktienrückerwerb: Vorstand und Aufsichtsrat hätten heute ein Aktienrückkaufprogramm 2018 beschlossen, teilte Warimpex mit. Das maximale Volumen belaufe sich auf bis zu 1.000.000 Stück Aktien, dies entspreche 1,85 Prozent des derzeitigen Grundkapitals.

Unter Einschluss der bereits gehaltenen eigenen Aktien (66.500 Stück) seien es insgesamt 1,97 Prozent des derzeitigen Grundkapitals. Der Rückerwerb starte voraussichtlich am 26. November 2018.

  

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Warimpex-Verlust bis September vergrößert
"2018 Übergangsjahr" nach Teilportfolioverkauf 2017 - 2019 sollen Umsatz und Bruttoertrag besser ausfallen

Der auf Osteuropa spezialisierte Büro- und Hotel-Immobilienentwickler Warimpex ist per Ende September noch stärker in die Verlustzone gerutscht. Nach dem Teilportfolioverkauf 2017 sieht das Unternehmen 2018 als "Übergangsjahr", 2019 wolle man Umsatz und Bruttoertrag verbessern, erklärte Warimpex am Freitag.
Nach drei Quartalen wuchs der Nettoverlust (Periodenergebnis) auf 6,5 Mio. Euro, nach 34,2 Mio. Euro im Plus im gleichen Vorjahreszeitraum. Bis Juni hatte der Nettoverlust erst 4,3 Mio. Euro ausgemacht, nach noch 33,6 Mio. Euro im Plus ein Jahr davor. Das EBITDA sank bis September um 85 Prozent auf 4,4 (31,8) Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) um 91 Prozent auf 4,2 (45,5) Mio. Euro.

Grund für den starken Rückgang von EBITDA und EBIT sei ein geringerer Ergebnisbeitrag aus Hotelumsätzen und das Ausbleiben von Immo-Veräußerungsgewinnen im laufenden Jahr, so das börsennotierte Unternehmen. Die Verbesserungen bei Umsatz und Ertrag für 2019 erwarte man aufgrund der heurigen Eröffnung des Ogrodowa Office in Lodz (Polen).

  

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RCB senkt Kursziel von 2,00 auf 1,50 Euro
Kaufvotum bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien der Warimpex von 2,00 Euro auf 1,50 Euro gesenkt. Das Anlagevotum wurde unterdessen auf "Buy" bestätigt.

Obwohl der Analyst Christian Bader seine Prognose für das operative Geschäft "signifikant" gesenkt hat, begründet er das Kaufvotum mit den starken Kursverlusten der Aktien des Immobilienentwicklers.

  

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Warimpex und Raiffeisen Leasing verkauften Hotel Dvorak in Karlsbad
Käufer ist ein internationaler Privatinvestor

Der auf Osteuropa spezialisierte Büro- und Hotel-Immoentwickler Warimpex und Raiffeisen-Leasing haben sich von ihrem 4-Sterne-Hotel im tschechischen Karlsbad getrennt. Das Hotel Dvorak mit 126 Zimmern sei an einen internationalen Privatinvestor verkauft worden, teilte Warimpex am Freitag mit. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

  

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Warimpex kaufte Hotel in Darmstadt

3-Sterne-Haus mit 324 Zimmern, 26 Tagungsräumen und Grundstücksreserven soll heuer im dritten Quartal nach Umbau wiedereröffnet werden - Stillschweigen über Kaufpreis vereinbart

Der österreichische Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex hat in Darmstadt ein Tagungshotel der 3-Sterne-Kategorie erworben. Das Haus mit 324 Zimmern und Grundstücksreserven soll heuer revitalisiert, umgebaut und im dritten Quartal wiedereröffnet werden. Der Deal sei heute, Mittwoch, abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Beherbergungsbetrieb mit einer Nutzfläche von rund 16.800 Quadratmetern sowie 820 Quadratmetern Bürofläche wurde den Angaben zufolge 1988 eröffnet, 2009 renoviert und im Juli 2018 geschlossen. Zuletzt war es von der Deutsche-Telekom-Tochter Commundo als eines von sechs deutschen Tagungshotels betrieben worden.

  

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Warimpex 2018 doch knapp in Gewinnzone - Erneut Dividende geplant
Heuer soll Immo-Bestand wieder zügig aufgebaut werden

Trotz eines Nettoverlusts nach den ersten drei Quartalen hat der Immobilien-Entwickler Warimpex 2018 im Gesamtjahr doch noch einen kleinen Gewinn geschafft und möchte auch erneut eine Dividende zahlen. Das Periodenergebnis sank freilich um 95 Prozent von 40,5 auf 1,9 Mio. Euro, gab das Unternehmen Freitagfrüh bekannt. Die Dividende soll mit 0,06 Euro je Aktie gleich hoch wie für 2017 sein.
Wesentlicher Grund für den starken Gewinnrückgang war der im Mai 2017 erfolgte Verkauf von acht Hotelbeteiligungen. Deshalb wurde 2018 von Anfang an als Übergangsjahr angesehen. 2019 soll der Immo-Bestand wieder zügig aufgebaut und das Ertragspotenzial gestärkt werden, heißt es. Erfolgen soll dies durch Fertigstellung laufender Entwicklungsprojekte, durch neue Projekte und durch Zukauf Cashflow-bringender Assets.

Laut Geschäftsbericht umfasste das Portfolio der Warimpex-Gruppe zu Jahresende sechs Hotels mit insgesamt ca. 1.600 Zimmern (anteilsbereinigt ca. 900 Zimmer) und acht Büroimmobilien mit ca. 93.200 m2 (anteilsbereinigt 73.300 m2) vermietbarer Fläche. Von den Immo-Werten entfielen 64 Mio. Euro auf bestehende Hotel-Assets, 40 Mio. Euro auf Development-Projekte und 166 Mio. Euro auf Büro-Assets.

  

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>http://www.src-research.de/uploads/tx_studien/Warimpex_30April2019.pdf

SRC hebt Kursziel nach Zahlen von 2,20 auf 2,30 Euro
Kaufvotum beibehalten

Das Analysehaus SRC hat das Kursziel für die Aktien von Warimpex nach dessen Zahlenvorlage von 2,20 Euro auf 2,30 Euro angehoben. Das Votum wurde auf "Buy" belassen.

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 der Finanz- und Beteiligungsgesellschaft am vergangenem Freitag hätten laut dem SRC-Analysten Stefan Scharff teilweise die Schätzungen übertroffen. Lobend verweist Scharff auf die neue Akquisition des ehemaligen Commundo Hotels in Darmstadt. Das Haus mit über 300 Zimmern werde zur Entwicklung des Büro-Segments beitragen.

Beim Ertrag je Aktie prognostiziert der Analyst für 2019 einen Gewinn von 0,45 Euro. In den Folgejahren soll er jedoch ein Gewinn je Titel von 0,15 Euro (2020) bzw. 0,23 Euro (2021) steigen. Die Dividendenschätzungen beläuft sich für 2019 auf 0,10 Euro und für 2020 sowie 2021 auf jeweils 0,06 Euro je Anteilsschein.

  

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RCB senkt Anlagevotum von "Buy" auf "Hold"
Kursziel bei 1,50 Euro je Aktie bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Anlagevotum für die Aktien des Wiener Immobilienunternehmens Warimpex von "Buy" auf "Hold" gesenkt.

Das Anlagevotum wurde unterdessen bei 1,50 Euro je Aktie bestätigt. Nach der zuletzt starken Performance der Aktie sei sie nun fair bewertet, begründet RCB-Analyst Christian Bader die Abstufung. Die Titel seien seit Jahresbeginn rund 40 Prozent gestiegen und hätten nun kein weiteres Aufwärtspotenzial mehr.

  

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Warimpex stockt Anteile an Airportcity in St. Petersburg auf
Hält nun 90 Prozent an AO Avielen Projektgesellschaft

Der börsennotierte Hotel- und Immobilienentwickler Warimpex hat seinen Anteil an der Airportcity in St. Petersburg aufgestockt. Zum bereits bestehenden Anteil hat Warimpex nun weitere 35 Prozent an der Projektgesellschaft AO Avielen, die das Projekt Airportcity entwickelt, dazugekauft, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Damit hält Warimpex nun insgesamt 90 Prozent an Avielen, die restlichen 10 Prozent werden von der UBM Development gehalten, heißt es in der Aussendung.

  

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Daniel Folian: „Ich sehe Warimpex als börsenotiertes Family Office ...“

Warimpex CFO Daniel Folian im Interview über den Strategieschwenk des Immobilienkonzerns in Richtung mehr Bestand, neue IT-Akzente und warum viele Fondsmanager die Aktie einfach übersehen, obwohl diese seit längerem zu den fundamental Günstigsten der Branche bzw. der Wiener Börse zählt.

https://www.boerse-express.com/news/articles/daniel-folian-ich-sehe-warimpex-als-boerseno tiertes-family-office--113101

  

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Warimpex mit Ergebnisplus dank Immoverkäufen und Wechselkursgewinnen

Heuer Periodengewinn nach Verlust im Vorjahr - Fokus auf Immobestandsaufbau und Ertragsstärkung

Immobilienverkäufe und Wechselkursgewinne haben dem börsennotierten Immobilien-Entwickler Warimpex heuer im ersten Quartal zu einem Nettogewinn von 11,8 Mio. Euro verholfen, nach noch 3,0 Mio. Euro Verlust Anfang 2018. Den Fokus legt der auf Osteuropa spezialisierte Hotelimmoentwickler heuer auf den Aufbau des Immobestandes und der Ertragspotenzialsstärkung, hieß es am Dienstag im Quartalsbericht.
Man konzentriere sich auf die Fertigstellung laufender Developments und arbeite daran, neue Projekte rasch auf Schiene zu bringen. Aber auch der Erwerb Cashflow-bringender Assets mit Zukunftspotenzial werde dazu beitragen, die Ziele für das aktuelle Geschäftsjahr 2019 zu erreichen. Die ersten Erfolge würden sich bereits zeigen.

Für das heurige Jahr erwartet Warimpex aufgrund von Mieteinnahmen aus neuen Assets - allen voran aus zwei neuen Bürohäusern in Polen - ein deutliches Umsatzplus im Segment Investment Properties, in dem die Erlöse (aus der Vermietung von Büroimmobilien) durch den Ankauf des Bürogebäudes B52 in Budapest im Mai 2018 nun bis März im Jahresabstand um sieben Prozent auf 4,1 Mio. Euro zulegten. Hotels brachten heuer im ersten Quartal mit 1,8 Mio. Euro um 24 Prozent weniger Umsatzerlöse, was nach Unternehmensangaben vor allem durch den Verkauf der Betriebsgesellschaft des Hotels Dvorak in Karlsbad Ende Februar bedingt war. Insgesamt lagen die Erlöse bis März mit 6,3 Mio. Euro um sechs Prozent tiefer.

Verbessern möchte Warimpex heuer auch den Bruttoertrag. Bis März lag das Bruttoergebnis vom Umsatz heuer mit 3,4 Mio. Euro annähernd auf Höhe des Vorjahresvergleichs. Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) gelang dem Unternehmen ein Sprung auf 7,6 (1,3) Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 7,5 (1,2) Mio. Euro.

Inklusive anteilsmäßiger Einbeziehung der Joint Ventures erzielte Warimpex im Auftaktquartal in den Hotels Umsatzerlöse von 7,8 Mio. Euro (-9 Prozent), bei Investment Properties betrugen die Umsatzerlöse 5,1 Mio. Euro (+5 Prozent).

  

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SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
Auch Kursziel von 2,30 Euro beibehalten

Das Analysehaus SRC hat die Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien von Warimpex nach der Vorlage von Erstquartalszahlen bestätigt. Auch das Kursziel von 2,30 Euro wurde beibehalten. Die vorgelegten Zahlen bezeichnete Analyst Stefan Scharff als "erfreulich".

Warimpex hatte im Auftaktquartal zwar einen Umsatzverlust von sechs Prozent gemeldet, der Nettogewinn sei aber durch Immobilienverkäufe und Wechselkursgewinne signifikant gestiegen, heißt es in der Analyse.

Das erwartete Ergebnis je Aktie bezifferte SRC für 2019 mit 0,45 Euro, für 2020 wird es mit 0,15 Euro und 2021 mit 0,23 Euro angegeben. Die Dividendenprognose je Anteilsschein liegt für 2019 bei 0,10 Euro und für die beiden Folgejahre bei 0,06 Euro.

  

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Kaufempfehlung für Immobilienentwickler mit hohen NAV-Abschlägen 

Wir haben die Coverage des Immobilienentwicklers Warimpex neu aufgenommen mit einer Kaufempfehlung und Kursziel EUR 1,80. Das Kerngeschäft von Warimpex ist die Errichtung und der Betrieb von Hotels und Büros in Zentral- und Osteuropa, wobei der Fokus sich jüngst Richtung Büros verlagert hat. Das aktuelle Portfolio von rund EUR 270 Mio. sollte ungefähr die Fixkosten des Entwicklers abdecken während das Entwicklungsgeschäft für Gewinne sorgen wird. Die aktuelle Entwicklungspipeline umfasst 4 Projekte mit rund 46,000m² in Polen und rund 20,000m² in Russland, die 2021/22 fertig gestellt werden. Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von etwas über EUR 70 Mio. 51% der Aktien werden direkt und indirekt von den Gründern Franz Jurkowitsch (CEO) und Georg Folian gehalten. 

Ausblick

Die Aktie des Immobilienentwicklers handelt zu ausnehmend niedrigen Multiples (NAV-Abschläge von über 50%) bei einer ansprechenden Dividendenrendite von 4,5% welche die Risikofaktoren wie die geringe Liquidität und das Russland-Exposure (27%) unserer Meinung nach zu stark diskontiert. Wir erwarten in den kommenden Monaten auch weiteren positiven News Flow wie die Finalisierung des Verkaufs des Dvořák-Hotels und der beiden Disneyand-Hotels in Paris, welche hohe Verkaufsgewinne aufdecken sollten. Wir sehen das Umfeld für Entwickler weiter positiv mit Aussicht auf anhaltend niedrige Zinsen gekoppelt mit einer guten Nachfrage nach Qualitäts-Assets in den Kernmärkten der Warimpex und stufen die Aktie daher mit Kaufen ein. 

Erste Bank

  

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Warimpex stockte bei Airportcity St. Petersburg auf 90 Prozent auf
Nach Kauf eines 35-Prozent-Anteils von der CA Immo - Areal mit Hotel und bisher drei Bürogebäuden umfasst Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche

Der auf Osteuropa spezialisierte Büro- und Hotel-Immoentwickler Warimpex hat den Kauf zusätzlicher Anteile an der Airportcity St. Peterburg abgeschlossen. Nun hält Warimpex 90 Prozent der Projektgesellschaft Avielen, die die Airportcity entwickelt und betreibt, teilte das börsennotierte Unternehmen am Dienstag mit. Im Mai hatte man den Kauf eines 35-Prozent-Anteils von der CA Immo bekannt gegeben.
Die restlichen 10 Prozent an Avielen hält die - ebenfalls börsennotierte - UBM Development AG. Die Airportcity St. Petersburg sei ein "attraktiver Standort mit großem Potenzial für weitere Developments", betonte Warimpex-Vorstand Franz Jurkowitsch in einer Aussendung. Dort stehen Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche zur Verfügung.

Bisher sind in der Airportcity St. Petersburg neben einem Vier-Sterne-Hotel der Marke Crowne Plaza drei Bürogebäude mit 31.000 m2 vermietbarer Fläche entstanden. Zwei voll vermietete Türme (Jupiter 1 und 2) mit 16.800 m2 Fläche wurden 2015 verkauft, der dritte Turm (Zeppelin) mit 15.600 m2 ist ebenfalls voll vermietet.

  

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Warimpex profitierte im Halbjahr von Immo-Verkäufen und Aufwertungen
Hotel-Developer wandelt sich immer mehr zum Büro-Entwickler - Besserer Rubel-Kurs als 2018 - Dividende soll zumindest gehalten werden - Airportcity St. Petersburg erhält weiteres Bürohaus

Immoverkäufe sowie Bewertungs- und Wechselkursgewinne haben dem Hotel- und Büroentwickler Warimpex im ersten Halbjahr einen Gewinnsprung beschert. Das Nettoergebnis drehte auf 17,9 Mio. Euro ins Plus, nach 4,3 Mio. Euro Verlust im Vorjahresvergleich. Den Fokus legt man immer stärker auf Büros - diese Kategorie wird bei den Erlösen noch heuer die Oberhand gewinnen, so CEO Franz Jurkowitsch zur APA.

Den strategischen Fokus legt man weiter auf den Aufbau des Immobestandes und die Stärkung des Ertragspotenzials - Ziele sind die Erhöhung des Umsatzes und des Bruttoertrags, betonte das Unternehmen am Dienstag. Ende Juni verfügte man über 6 Hotels (mit anteilsbereinigt 1.089 Zimmern) sowie 8 Büro- und Gewerbeimmobilien mit (bereinigt) 84.700 m2. Die Hälfteanteile an zwei 4-Stern-Hotels bei Disneyland Paris will man noch heuer verkaufen, als Gesamtpreis für das mit UBM gehaltene 50:50-Joint-Venture werden mehr als 100 Mio. Euro erwartet, hatten die beiden Developer am Dienstag erklärt.

Ende Juni betrug das Immovermögen von Warimpex 318,2 Mio. Euro (nach 269,9 Mio. Euro Ende 2018). Davon entfielen 212,1 Mio. Euro auf bestehende Büro-Assets, 68,4 Mio. Euro auf bestehende Hotel-Assets, 37,7 Mio. Euro auf Development-Projekte. 40 Prozent des Immovermögens befinden sich in Polen, 25 Prozent in Russland, 17 Prozent in Frankreich, 10 Prozent in Ungarn und 7 Prozent in Deutschland. Der Triple Net Asset Value (NNNAV) stieg in den sechs Monaten von 137,6 Mio. auf 144,0 Mio. Euro.

Die Hotel-Umsatzerlöse sanken heuer bis Juni im Jahresabstand um 24 Prozent auf 4,8 Mio. Euro (samt anteilsmäßiger Einbeziehung der Joint Ventures sanken sie um 6 Prozent auf 19,8 Mio. Euro), vor allem wegen des Verkaufs der Betriebsgesellschaft des "Hotel Dvorak" im tschechischen Karlsbad. Die Bürovermietungs-Umsatzerlöse wuchsen dagegen um 23 Prozent auf 9,2 Mio. Euro (samt Joint Ventures stiegen sie um 18 Prozent auf 11,3 Mio. Euro), wesentlich beeinflusst durch den Ankauf des "B52"-Bürogebäudes in Budapest und die Fertigstellung von "Ogrodowa Office" in Lodz in Polen im Vorjahr. "Noch heuer werden die Büroerlöse die Oberhand gewinnen", meinte Jurkowitsch dazu. Das Bruttoergebnis vom Umsatz betrug heuer im Halbjahr 9,2 (8,1) Mio. Euro.

Bedingt durch die Immoverkäufe steigerte Warimpex bis Juni das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und dem Bewertungsergebnis (EBITDA) - und zwar von 2,9 Mio. auf 9,9 Mio. Euro. Immoverkäufe und Bewertungsgewinne sorgten für einen kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) von 2,7 Mio. auf 16,6 Mio. Euro. Das Bewertungsergebnis der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien betrug diesmal 6,7 Mio. Euro, geht aus dem Halbjahresbericht hervor, nach 0,05 Mio. Euro ein Jahr davor.

In dem von -7,2 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro verbesserten Finanzergebnis enthalten sind Wechselkursveränderungen in Höhe von 7,3 (-4,9) Mio. Euro. Die Wechselkurse des russischen Rubel würden sich seit einigen Monaten stabilisieren, sagte CEO Jurkowitsch zur APA. Der Rubel habe gegenüber 2018 wieder zugelegt, wodurch die Abstriche wieder weitgehend wettgemacht worden seien.

Auch die Dividendenhöhe für 2019 sieht der Unternehmenschef abhängig vom Rubel-Kurs. Man wolle die Dividende sicher halten - für 2018 waren so wie für 2017 je Aktie 0,06 Euro gezahlt worden. Bei einem guten Gesamtjahresergebnis werde man die Dividende "eventuell auch etwas erhöhen" können, so Jurkowitsch. Die Erste-Analysten erwarteten zuletzt stabile Dividenden bis 2021.

In Bau hat Warimpex derzeit die Revitalisierung des Bürohauses "Mogilska 41" in Krakau und die Repositionierung eines 3-Sterne-Tagungshotels in Darmstadt (Eröffnung noch heuer geplant). In Planung sind das Bürohaus "Chopin" mit ca. 21.000 m2 in Krakau, die "Avior Towers" mit ca. 20.000 m2 in St. Petersburg und das Bürohaus "Mogilska 3" mit ca. 12.000 m2 in Krakau.

Das "Mogilska 43 Office" wurde im April nach 21-monatiger Bauzeit fertig und im Mai offiziell eröffnet; es umfasst 12.000 m2 auf acht Geschoßen. In Darmstadt verfügt die Warimpex laut Jurkowitsch noch über "ausreichend Flächen für weitere Büroentwicklungen", die man dort abhängig von den Planungsgenehmigungen umsetzen möchte.

Nahe dem internationalen Flughafen St. Petersburg gehört die dortige Airportcity nun zu 90 Prozent der Warimpex, nachdem sie der CA Immo heuer einen 35-Prozent-Anteil abgekauft hat; die restlichen 10 Prozent hält UBM. Besonderes Asset bei der Airportcity St. Petersburg sind die dort zur Verfügung stehenden Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche. Ein weiteres Bürohaus (20.000 m2, sechs Etagen) soll für 30 Mio. Euro realisiert werden, sagt der CEO. Baubeginn soll bis zum vierten Quartal sein, die Bauzeit ist mit zwei Jahren angesetzt. Von dem Umfang ausgehend könne man durchaus 200 Mio. Euro Investment für das Gesamtareal annehmen.

  

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Starkes Halbjahresergebnis, Verkauf der Disneyland Paris Hotels angekündigt 

Warimpex drehte im 1. Halbjahr sein Nettoergebnis von EUR -4,3 Mio. auf EUR 17,9 Mio. Die Umsatzerlöse stiegen um 6% auf EUR 15,2 Mio. wobei Umsatzerlöse aus Investment Properties die rückläufigen Hotelumsätze nach Verkauf des Dvorak Hotels mehr als wettmachten.

Immobilienverkäufe, Bewertungsgewinne (hauptsächlich auf das neu erworbene Konferenzhotel in Darmstadt sowie auf das fertiggestellte Büroprojekt Mogilska 43 in Krakau) schoben den Halbjahresgewinn kräftig an. Warimpex kündigte auch den Verkauf der beiden Disneyland Paris Hotels an, die dem Immobilienentwickler einen Nettocashflow von rund EUR 24 Mio. bringen sowie einen Verkaufsgewinn von EUR 14 Mio. Warimpex wird auch von der CA Immo den Minderheitenanteil an der Gesellschaft ZAO Avielen übernehmen, welche die Immobilien in der Airport City St. Petersburg hält. CEO Jurkowitsch gab keinen konkreten Ausblick erwartet aber ein dynamisches und erfolgreiches weiteres Geschäftsjahr.

Ausblick

Wir bleiben klar bei unserer Kaufempfehlung für den Immobilienentwickler, der weiter vom niedrigen Zinsumfeld und der guten Nachfrage nach Qualitäts-Assets profitiert. Der geplante Verkauf der Disney-Hotels mit einem hohen Cash Inflow und Gewinn ist ein positiver Trigger für die Aktie die immer noch mit Abschlägen von fast 50% auf ihren letzten NAV von EUR 2,71 handelt. 

Erste Bank

  

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Die Warimpex Finanz- und Beteiligungsaktiengesellschaft plant, einen Aktienrückerwerb durchzuführen. Das maximale Volumen beläuft sich auf bis zu 1.000.000 Stück Aktien, dies entspricht 1,85 % des derzeitigen Grundkapitals. Im Fall des Erwerbs der maximalen Anzahl von 1.000.000 Stück Aktien würde die Gesellschaft nach Beendigung des Rückerwerbsprogramm unter Berücksichtigung der bereits jetzt gehaltenen 939.280 eigenen Aktien insgesamt 1.939.280 eigene Aktien halten, dies würde insgesamt 3,59 % des derzeitigen Grundkapitals entsprechen. Der Rückerwerb startet voraussichtlich am 01.10.2019

Die Einzelheiten zum Aktienrückerwerbsprogramm 2019 werden unter http://www.warimpex.com/investors/share-information/share-buy-back-program.aspx?sc_lang=d e-DE veröffentlicht.

https://boerse-express.com/news/articles/warimpex-beschliesst-aktienrueckerwerbsprogramm- 146258

  

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Warimpex - RCB hebt nach Q2-Zahlen Kursziel von 1,50 auf 1,75 Euro
Überraschender Quartalsbericht stimmt RCB Analysten positiv, "Hold"-Rating bleibt jedoch

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Immobilienunternehmens Warimpex von 1,50 auf 1,75 Euro angehoben. Das "Hold"-Votum bestätigte der Analyst Christian Bader.

Warimpex habe überraschend positive Zweitquartalszahlen vorgelegt und den profitablen Verkauf seiner Disneyland-Anlagen in Paris Ende September abgeschlossen, kommentiert Bader in seiner jüngsten Studie. Zudem war es der Gruppe möglich, von wichtigen russischen Tochtergesellschaften Minderheitsanteile zu günstigen Preisen abzukaufen. Dieser "Buy-Out" werde im Drittquartal 2019 die Bilanz stützen. Aus diesen Gründe hob der RCB-Experte sowohl seine Gewinn- als auch Dividendenprognosen für heuer "deutlich" an. Für ein "Buy"-Rating reichte es jedoch nicht.

  

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Warimpex: Dividende 2019 zumindest gleich hoch
Zu Russland-Exposure: "Glauben nicht an dauerhafte Rubel-Schwäche, eher Potenzial nach oben"

Der auf Osteuropa fokussierte börsennotierte Büro- und Hotelentwickler Warimpex will für das heurige Jahr zumindest eine gleich hohe Dividende wie für 2018 zahlen. Wie in den letzten Jahren wolle man zumindest wieder 6 Cent je Aktie ausschütten, je nach Jahresergebnis auch etwas mehr, sagte Vorstandsdirektor Florian Petrowsky am Freitag auf der Gewinn-Messe.
Warimpex rechne auch mit einem guten zweiten Halbjahr, sagte Petrowsky. Da wird das Unternehmen auch von Erlösen aus dem Verkauf von Hotel-Anteilen in Frankreich profitieren, die im Halbjahr noch 17 Prozent des Gesamtportfolio ausgemacht haben. Erst Ende September haben Warimpex und UBM ja den Verkauf von Beteiligungen an zwei Hotels bei Paris finalisiert - für zusammen 118 Mio. Euro. Ende Juni stellte Polen erst 40 Prozent des Portfolio, Russland 25 Prozent, Ungarn 10 Prozent und Deutschland 7 Prozent - diese Anteile haben sich mittlerweile verschoben, nachdem Frankreich ganz draußen ist.

Insgesamt verlagert sich bei Warimpex der Schwerpunkt in Richtung Büros, "diesen Markt sehen wir derzeit einfach als ertragreicher an", sagte Petrowsky. Der Zukauf eines Hotels in Darmstadt, dessen Zimmer nach und nach modernisiert werden und das nur 15 Minuten vom Flughafen Frankfurt entfernt liegt, zeige aber, dass man auch hier noch weiter aktiv sei. Ende Juni verfügte Warimpex über 318 Mio. Euro Immo-Vermögen, davon 212 Mio. Büro-Assets und noch 68 Mio. Euro Hotel-Assets.

Das Beibehalten des Russland-Engagements werde mittlerweile wieder gewürdigt. Denn "man kann Notverkäufe auch zur Unzeit machen", meinte Petrowsky: "Wir haben das Glück des Tüchtigen gehabt." Er glaube nicht, dass der Rubel auf Dauer schwächer werde, eher habe die russische Währung Potenzial nach oben - das werde auch von vielen Analysten so gesehen. Der Zloty sei ohnedies relativ stabil.

Ein besonderes Asset der Warimpex in Russland stellt die bereits 90-prozentige Beteiligung an der Airportcity nahe dem internationalen Flughafen St. Petersburg dar, nachdem Warimpex erst heuer der CA Immo ein 35-Prozent-Paket abgekauft hat; die restlichen 10 Prozent hält UBM. Bei der Airportcity stehen Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche zur Verfügung.

  

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Verkauf Disneyland-Hotels und Anteilserhöhung Airport City St. Petersburg noch nicht im Kurs reflektiert 

Wir bestätigen unsere Kaufen-Empfehlung für Warimpex und heben unser Kursziel um EUR 0,30 auf EUR 2,10/Aktie an.

Ausblick

Wir erwarten ein starkes 3. Quartal (Publikation am 29.11.2019), welches die Verkäufe der Paris Disneyland Hotels sowie den Ankauf eines 35%-Anteils an der AO Avielen (Projektgesellschaft Airport City St. Petersburg) reflektieren wird. In Summe sollten die Effekte aus den beiden Transaktionen zu stark positiven Beiträgen aus Verkaufsgewinnen sowie der Eliminierung von Aktionärsdarlehen bei AO Avielen führen. Wir erwarten einen Gewinn (vor Minderheiten) im 3. Quartal von über EUR 50 Mio. und einen Sprung beim Buchwert/Aktie von rund EUR 0,40 auf knapp EUR 2,70/Aktie. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das Management zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite 2019e von über 5% entspricht. 

Erste Bank

  

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Mehr Warimpex-Gewinn durch Immo-Verkäufe - Für 2019 höhere Dividende
Auch Darlehens-Buchgewinn fettete Neunmonats-Ergebnis auf - Start neuer Projekte - CEO: Bauten auf eigenen Grundstücken sollen rasch cashwirksam werden - Vorhaben in Polen und Russland

Erlöse aus Immobilien-Verkäufen, aber auch ein hoher Buchgewinn aus dem Ankauf von Darlehen von Ex-Mitgesellschaftern in Russland, haben dem Hotel- und Büroentwickler Warimpex im dritten Quartal ein kräftiges Ergebnisplus beschert - der Nettogewinn nach neun Monaten fiel weitaus höher aus als im Halbjahr. Daher wird die Dividende für 2019 erhöht, kündigte CEO Franz Jurkowitsch im APA-Gespräch an.
In den letzten Jahren hatte man jeweils 6 Cent pro Aktie ausgeschüttet. "Falls es zu keinen extremen Verwerfungen auf der Fremdwährungs-Seite", also etwa bei Rubel oder Zloty gegenüber dem Euro, komme, "werden wir eine höhere Dividende zahlen". Zum Ausmaß der Dividenden-Anhebung hielt sich der CEO noch bedeckt. Die Aktie notierte zuletzt bei 1,68 Euro.

In den ersten neun Monaten erzielte die börsennotierte Warimpex 57,5 Mio. Euro Nettogewinn, nach 6,5 Mio. Euro Verlust ein Jahr davor. Dabei wirkten sich 27,9 Mio. Euro Ergebnis aus Immo-Verkäufen positiv aus - bis Juni waren das erst 7,2 Mio. Euro gewesen, die zu 17,9 Mio. Euro Halbjahresgewinn (nach 4,3 Mio. Euro Minus) geführt hatten.

Doch auch Buch- und Wechselkursgewinne zeigten positive Wirkung. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im Jahresabstand auf 53,4 (4,4) Mio. Euro. Neben den Immo-Verkäufen war das auch 20,4 Mio. Euro Buchgewinn aus dem Ankauf von Darlehen ehemaliger Minderheitsgesellschafter einer russischen Konzerngesellschaft (betreffend die Airportcity St. Petersburg) zu verdanken, die früher zu 55 Prozent Warimpex gehörte, nun zu 90 Prozent. Der Grund für den Buchgewinn liegt in IFRS-Buchungsregeln, so Jurkowitsch.

In ähnlichem Ausmaß wie das EBITDA legte in den neun Monaten das Betriebsergebnis (EBIT) zu, von 4,2 Mio. auf 56,6 Mio. Euro. Den Aktionären des Mutterunternehmens sind vom Periodenergebnis 53,0 (-3,0) Mio. Euro zurechenbar.

An Umsatzerlösen erzielte Warimpex in den drei Quartalen 23,3 (21,6) Mio. Euro, um 8 Prozent mehr. Dabei wuchsen die Umsätze aus Investment Properties um 27 Prozent auf 14,3 (11,3) Mio. Euro, jene von Hotels sanken um 23 Prozent auf 7,4 (9,7) Mio. Euro. Samt Joint-Ventures (aliquot) gingen die Hotel-Umsatzerlöse um 6 Prozent auf 31,8 (33,6) Mio. Euro zurück.



Im dritten Quartal waren die Hälfte-Anteile an zwei Disneyland-Hotels bei Paris verkauft worden - die andere Hälfte hatte der UBM gehört. Ebenso wurden heuer die Betriebsgesellschaft des Kurhotels Dvořák in Karlsbad sowie eine Büroimmobilie in Budapest verkauft. Anfang September wurde das Hotel Darmstadt wiedereröffnet, es bringt also Umsatzerlöse. Bis Herbst 2020 wird das Haus bei laufendem Betrieb der neuen Accor-Marke "greet" angepasst und dann neu am Markt positioniert.

Neben Frankreich und Deutschland stand im dritten Quartal auch der Markt in Russland im Zentrum der Aktivitäten von Warimpex. Die Aufstockung des Warimpex-Anteils an der Airportcity-St.-Petersburg-Betreibergesellschaft auf 90 Prozent wurde Mitte August finalisiert, 10 Prozent hält UBM. Die Airportcity verfüge über großes Potenzial zur weiteren Entwicklung - vor allem die gelockerten Visabestimmungen Russlands würden für Urlaubs- und Geschäftsreisende Vereinfachungen bringen "und werden den Standort zusätzlich stärken", erklärt der Hotel- und Büroentwickler.

Am Airportcity-Areal entstanden durch Warimpex neben einem 4-Sterne-Hotel (Crowne Plaza) bisher drei Bürogebäude mit 31.000 m2 vermietbarer Fläche. Ein Mehrheitsanteil an den beiden voll vermieteten Türmen Jupiter 1 und Jupiter 2 der ersten Bauphase war schon 2015 verkauft worden, der dritte Turm Zeppelin ist ganz vermietet. Größtes Asset der Airportcity sind Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche, davon wurden laut Jurkowitsch bisher erst 15 Prozent abgerufen.



So startet momentan in der Airportcity der Bau des Büroturms Avior Towers mit 18.000 m2 Bürofläche netto, die Fertigstellung ist Jurkowitsch zufolge für das zweite Halbjahr 2021 bzw. Ende 2021 geplant. "Wir planen bereits Avior 2 und Avior 3, mit dem Rohbau könnte eventuell schon in einem Jahr begonnen werden", so der CEO.

Insgesamt will Warimpex den Immo-Bestand weiter ausbauen, um das Ertragspotenzial und die Cash-Generierungsgröße FFO zu steigern. So wolle man etwa neue Projekte auf Grundstücken entwickeln, die bereits dem Unternehmen gehören. Das betrifft laut Jurkowitsch etwa Krakau (Polen), wo nach den weitgehend vermieteten Bürogebäuden Mogilska 41 und 43 auch Mogilska 39 in Angriff genommen werde. Dieser Tage soll dazu um eine Baugenehmigung angesucht werden, Mitte 2020 soll der Bau von 12.000 m2 Büroflächen starten. Für den Bürokomplex Bialystok im gleichnamigen Ort vis a vis dem Bahn- bzw. Busbahnhof rechnet der CEO für Mitte 2020 mit einer - die 15.000 bis 20.000 m2 große erste Bauphase (von laut Homepage geplanten insgesamt vier Gebäuden mit 73.000 m2) solle rund 18 bis 20 Monate später, Mitte 2022, abgeschlossen sein.

Neue Projekte sollen rasch cashwirksam werden, wie für Krakau (Mogiska 41 und 43) gelte das auch für Lodz (Ogrodowa Office). Damit habe man fürs vierte Quartal 2019 und für 2020 weiteres Mietsteigerungspotenzial, so der CEO. Zudem sei man an der einen oder anderen Akquisition dran, wie zuletzt in Darmstadt, die aber noch nicht spruchreif seien.



Das aktuelle Geschäftsjahr 2019 werde voraussichtlich eines der erfolgreichsten der Warimpex-Geschichte sein, so Jurkowitsch im Ausblick. Den Erfolgskurs werde man fortsetzen - mit Fokus auf den Aufbau des Immo-Bestandes, der Schaffung neuer Angebote sowie der Stärkung des Ertragspotenzials.

  

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Verkauf von Disneyland-Hotels und Anteilserhöhung an Airport City St. Petersburg führen zu stärkstem Quartalsergebnis 

Wie in unserem jüngsten Report erwartet präsentierte Warimpex das stärkste Quartal seiner Unternehmensgeschichte. Der Nettogewinn erreichte in den ersten 9 Monaten EUR 57,5 Mio. nach EUR -6,5 Mio. in der Vorjahresperiode. Ausschlaggebend dafür waren Verkaufsgewinne von EUR 27,9 Mio. (Paris Disneyland Hotels Paris, Betriebsgesellschaft des Kurhotels Dvořák in Karlsbad sowie eine Büroimmobilie in Budapest), ein Buchgewinn von EUR 20,4 Mio. aus dem Ankauf von Darlehen ehemaliger Minderheitsgesellschafter an der AO Avielen (Projektgesellschaft Airport City St. Petersburg) sowie Wechselkursgewinne von EUR 7,8 Mio. Warimpex plant, seinen Immobilienbestand aufzubauen, neue Angebote zu schaffen und das Ertragspotential zu stärken. Die aktuellen Entwicklungsprojekte umfassen Büros in Krakau und Bialystok, die Revitalisierung des Hotels in Darmstadt im laufenden Betrieb sowie die Weiterentwicklung der AIRPORTCITY St. Petersburg in Russland.

Ausblick

Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie womit die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum Buchwert notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das Management zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite 2019e von knapp 5% entspricht. 

Erste Bank

  

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>Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der
>Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie womit
>die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum Buchwert
>notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das Management
>zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen
>Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite 2019e
>von knapp 5% entspricht. 
>

Somit eigentlich ein klarer Kauf...

  

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>>Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der
>>Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie
>womit
>>die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum Buchwert
>>notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das
>Management
>>zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen
>>Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite
>2019e
>>von knapp 5% entspricht. 
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>Somit eigentlich ein klarer Kauf...
>

Orderbuch schaut momentan leider nicht so besonders aus.

  

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>>>Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark.
>Der
>>>Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR
>2,85/Aktie
>>womit
>>>die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum
>Buchwert
>>>notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das
>>Management
>>>zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten
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>>>Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer
>Dividendenrendite
>>2019e
>>>von knapp 5% entspricht. 
>>>
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>>Somit eigentlich ein klarer Kauf...
>>
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>Orderbuch schaut momentan leider nicht so besonders aus.

...Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie...

Das wäre ein Anstieg vom 35% innerhalb von 9 Monaten (2,10 auf 2,85) -> Phantasie Zahlen mMn

  

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Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen "Buy" und Kursziel von 2,50 Euro
9-Monatsergebnisse als sehr stark bewertet

Das Analysehaus SRC hat sowohl die Kaufempfehlung "Buy" als auch das Kursziel von 2,50 Euro für die Aktien von Warimpex bestätigt. Die jüngsten 9-Monatsergebnisse des Hotel- und Büroentwicklers bezeichnete Analyst Stefan Scharff als sehr stark.
Die Prognose für den Gewinn je Aktie für das laufenden Geschäftsjahr 2019 lautet auf 1,13 Euro. Für die zwei Folgejahres 2020 und 2021 liegen die Gewinnschätzungen bei 0,32 bzw. 0,20 Euro je Anteilsscheine. Als Dividendenerwartungen geben die Experten 0,10 (2019), 0,12 (2020 und 2021) je Titel an.

  

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