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Warimpex - 2018 und danach, Rang: Warren Buffett(2364), 13.1.21 08:22
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Q1 2018: Umsatz nach Hotelverkäufen halbiert, 3 Mio. Eu...
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SRC-Research
31.5.18 11:01
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Boerse Social HV-Bericht 1. Teilinteressant
20.6.18 17:18
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Boerse Social HV-Bericht 2. Teil
21.6.18 19:27
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Neue Warimpex-Projekte sollen Erlöse wieder auf alte Hö...
30.8.18 09:37
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SRC bestätigt nach Zahlen Kaufempfehlung und Kursziel
31.8.18 19:41
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RE: SRC bestätigt nach Zahlen Kaufempfehlung und Kurszi...
31.8.18 21:05
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Warimpex zapfte Kapitalmarkt an
13.9.18 13:45
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Warimpex an Zukäufen in Osteuropa interessiert
24.10.18 10:01
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Warimpex beschloss Aktienrückkaufprogramm
20.11.18 07:18
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Warimpex-Verlust bis September vergrößert
30.11.18 09:57
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SRC Research
04.12.18 14:03
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RCB senkt Kursziel von 2,00 auf 1,50 Euro
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Warimpex und Raiffeisen Leasing verkauften Hotel Dvorak...
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Warimpex feiert 60-jähriges Bestehen
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RE: Warimpex feiert 60-jähriges Bestehen
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Warimpex kaufte Hotel in Darmstadt
24.4.19 18:57
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Warimpex 2018 doch knapp in Gewinnzone - Erneut Dividen...
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SRC
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SRC hebt Kursziel nach Zahlen
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RCB senkt Anlagevotum von "Buy" auf "Hold"
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Warimpex stockt Anteile an Airportcity in St. Petersbur...
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Daniel Folian: „Ich sehe Warimpex als börsenotiertes Fa...
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Warimpex mit Ergebnisplus dank Immoverkäufen und Wechse...
28.5.19 09:09
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SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
31.5.19 18:30
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RE: SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
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      RE: SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
02.6.19 08:55
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Kaufempfehlung
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Warimpex stockte bei Airportcity St. Petersburg auf 90 ...
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Warimpex profitierte im Halbjahr von Immo-Verkäufen und...
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Starkes Halbjahresergebnis
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Warimpex beschließt Aktienrückerwerbsprogramm
23.9.19 20:10
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Warimpex - RCB hebt nach Q2-Zahlen Kursziel von 1,50 au...
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Warimpex: Dividende 2019 zumindest gleich hoch
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Kursziel um EUR 0,30 auf EUR 2,10/Aktie angehoben
16.11.19 16:04
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Mehr Warimpex-Gewinn durch Immo-Verkäufe - Für 2019 höh...
29.11.19 11:23
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Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 07:56
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RE: Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 10:27
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      RE: Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 10:59
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      RE: Stärkstes Quartalergebnis
02.12.19 11:12
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Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen "Buy" und Kursziel...
02.12.19 19:54
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RE: Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen
02.12.19 20:08
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      RE: Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen
15.12.19 13:01
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Warimpex: Raus aus den Hotels, rein in Büros
04.1.20 16:30
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Warimpex - sieht sich in Coronakrise weiter auf solidem...
24.4.20 16:51
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RE: Warimpex - sieht sich in Coronakrise weiter auf sol...
24.4.20 16:54
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Ausblick
28.4.20 11:58
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Warimpex-Nettoverlust im Quartal wegen Immo- und Währun...
28.5.20 09:45
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Warimpex für 2020 zuversichtlich wegen Bürovermietungse...
28.5.20 14:28
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Solide operative Entwicklung
31.5.20 09:46
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Warimpex - Erste Group kürzt Kursziel von 2,10 auf 1,75...
14.7.20 10:27
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Ausblick
18.7.20 10:25
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Warimpex-Nettoverlust im 2. Quartal geringer - EBITDA w...
28.8.20 08:54
53
Warimpex bezahlt Dividende für 2019
28.8.20 16:15
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      RE: Warimpex bezahlt Dividende für 2019
28.8.20 21:42
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      RE: Warimpex bezahlt Dividende für 2019
29.8.20 09:20
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Büroassets stabil
29.8.20 09:14
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Warimpex - RCB senkt Kursziel
03.9.20 08:00
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Warimpex-Verlust stieg bis September - EBITDA weiter po...
27.11.20 09:12
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Warimpex: Büromieten fließen ungebrochen
27.11.20 11:12
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Büroassets stabil, fehlende Hoteleinnahmen
30.11.20 08:23
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RE: Büroassets stabil, fehlende Hoteleinnahmen
13.1.21 08:22
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Umsatz nach Hotelverkäufen halbiert, 3 Mio. Euro Verlust
CEO Jurkowitsch: Das Unternehmen muss jetzt wieder wachsen und den Immobilienbestand aufbauen

Der auf Osteuropa spezialisierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex hat im vergangenen Jahr acht Hotelbeteiligungen verkauft und damit Umsatzbringer verloren - die Hotelumsätze gingen im ersten Quartal um drei Viertel auf 2,4 Mio. Euro zurück. Das Periodenergebnis drehte von 4,74 auf -2,98 Mio. Euro in die Verlustzone, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroimmobilien erhöhten sich von 2,5 Mio. auf 3,8 Mio. Euro. Grund dafür sei vor allem die Fertigstellung des voll vermieteten Multifunktionsgebäudes Bykovskaya in der Airportcity St. Petersburg. Insgesamt ging der Konzernumsatz von 12,4 Mio. auf 6,7 Mio. zurück.

Das verminderte Portfoliovolumen brachte auch eine Verringerung des EBITDA von 2,3 auf 1,3 Mio. Euro mit sich. Das EBIT sank von 3,4 auf 1,2 Mio. Euro. Aufgrund von Wechselkursverlusten verschlechterte sich das Finanzergebnis von 2,4 auf -4,1 Mio. Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch einen deutlich geringeren Zinsaufwand durch die vorzeitige Tilgung von Anleihen und den Wegfall von Projektkrediten. "Zusammen mit unserer Projektpipeline und dem guten Umfeld für Immobilieninvestments stimmt uns das für den weiteren Jahresverlauf durchaus positiv", sagte Jurkowitsch laut Aussendung. Jetzt gehe es darum, wieder zu wachsen und den Immobilienbestand aufzubauen.

Zum einen werde man die laufenden Developmentprojekte fertigstellen und neue Projekte auf den Weg bringen, zum anderen Cashflow bringende Assets mit Zukunftspotenzial erwerben. "Gleichzeitig können wir durch selektive Immobilienverkäufe zu vorteilhaften Bedingungen Erlöse lukrieren, die uns rasche Reinvestitionen ermöglichen", so Jurkowitsch.

  

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Neue Warimpex-Projekte sollen Erlöse wieder auf alte Höhen bringen
Bis Mitte 2019 - Jurkowitsch: Haben stabile Mieteinnahmen und keine Ausfälle - Auch im Halbjahr Nettoverlust - EBITDA und EBIT stark zusammengeschmolzen - Fokus auf Polen

Bei dem auf Osteuropa spezialisierten Büro- und Hotel-Immobilienentwickler Warimpex war auch das zweite Quartal von Umsatz- und Ergebnisrückgängen aufgrund des umfassenden Hotelverkaufs im vergangenen Jahr geprägt. Bis Mitte 2019 will CEO Franz Jurkowitsch die Nettoeinnahmen jedoch durch neue Projekt wieder auf das frühere Niveau bringen, wie er im APA-Gespräch sagte.

Dabei geht es um mehrere Vorhaben in Polen, auf das die Warimpex nun verstärkt den Fokus legt. Im ersten Halbjahr habe es "stabile Mieteinnahmen und keine Ausfälle" gegeben, so Jurkowitsch, der Miet-Cashflow laufe. Das erklärte Ziel für die kommenden Monate sei, die aktuellen Developments zügig fertigzustellen und geplante Projekte rasch auf Schiene zu bringen. Das stärke das Ertragspotenzial und lasse die Warimpex positiv in die Zukunft blicken, hieß es Donnerstagfrüh.

Im zweiten Quartal hat sich die Entwicklung des ersten Vierteljahres beim operativen Geschäftsrückgang durch den Teil-Portfolioverkauf sowie die Rubel-Wechselkursverluste fortgesetzt. So lag das Periodenergebnis von Jänner bis Juni mit -4,3 Mio. Euro im Minus, nach noch 33,6 Mio. Euro im Plus ein Jahr davor. Das EBIT schmolz von 43,4 auf 2,7 Mio. Euro zusammen (-94 Prozent), das EBITDA von 29,5 auf 2,9 Mio. Euro (-90 Prozent) - auch dies Auswirkungen der 2017 verkauften acht Hotelbeteiligungen, allerdings hob man durch die 180-Mio.-Euro-Veräußerung 20 Mio. Euro stille Reserven.

Die Hotel-Umsatzerlöse (ohne Joint Ventures) lagen bis Juni mit 6,3 Mio. Euro um 70 Prozent unter dem Vorjahresvergleich, die Erlöse aus Developments und Services mit 597.000 um 10 Prozent tiefer, die Umsätze Investment Properties aber mit 7,5 Mio. Euro um 24 Prozent höher. Erträge aus der Veräußerung von Immobilien gab es heuer keine, 2017 waren es bis Juni 23,6 Mio. Euro. Samt Joint Ventures lagen die Hotel-Umsätze heuer bis Juni mit 20,9 Mio. um 41 Prozent tiefer. Obwohl sich der Net Operating Profit (NOP) der Hotels insgesamt halbierte, lag der NOP pro verfügbarem Zimmer um elf Prozent höher.

Das Finanzergebnis (inkl. Joint Ventures) verbesserte sich im Jahresabstand von -9,2 Mio. auf -7,2 Mio. Euro, es wurde aber durch nicht zahlungswirksame Wechselkursverluste von 4,9 Mio. Euro belastet, im wesentlichen durch den russischen Rubel. Da man von Rubel und Zloty abhängig sei, lasse sich nicht abschätzen, ob sich die Ergebnisbelastung in der nächsten Zeit ändern könne oder inwieweit sich die nahe der Nulllinie liegenden Ergebnisgrößen ändern können, so der CEO. Ganz oben auf der Agenda stünden neue Projekte sowie der Erwerb Cashflow bringender Assets mit Zukunftspotenzial. Zugleich könne man durch selektive Immo-Verkäufe zu vorteilhaften Bedingungen Erlöse für Reinvestments lukrieren. Der Gross Asset Value, also das Immovermögen, betrug Ende Juni 226,3 Mio. Euro, 12 Prozent mehr als Ende 2017 (202,5 Mio. Euro). Die Rendite liege bei den nicht-russischen Immobilien bei rund 6 Prozent, bei den russischen - auf die ein Drittel des Gesamtportfolios entfällt - bei etwa elf Prozent. Durch die Konzentration auf Polen wird das Russland-Exposure abnehmen.

Kurz vor Fertigstellung sind Büroprojekte in Lodz und Krakau, Entwicklungspotenzial gibt es in Bialystok. In Lodz ist die Eröffnung des Ogrodowa Office für Oktober geplant, für über 40 Prozent der 27.400 m2 wurden bereits Mietverträge unterzeichnet. Das Mogilska Office in Krakau soll im ersten Quartal 2019 fertig sein, über 60 Prozent der laut Jurkowitsch 13.000 m2 sind vermietet. Ebenfalls in Krakau schreiten die Planungsarbeiten für den Bau eines Bürogebäudes mit rund 21.000 m2 Fläche neben dem Hotel Chopin voran. In Bialystok gehört Warimpex ein Grundstück, auf dem in mehreren Phasen vier Büroimmobilien mit bis zu 73.000 m2 Nutzfläche entstehen sollen. "Im zweiten Halbjahr 2019 wollen wir mit dem Bau beginnen", so der CEO. Für ein Modul ist ein Hotel geplant, für drei Module Büros. "Wir wollen uns künftig mehr auf Büros konzentrieren, die Märkte sind gut." Weitere künftige Entwicklungsprojekte auf Eigengrundstücken sind in St. Petersburg (ca. 130.000 m2) in Vorbereitung, als erstes soll dort ein Bürohaus mit rund 20.000 m2 Fläche entstehen.

  

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SRC bestätigt nach Zahlen Kaufempfehlung und Kursziel
Weiterhin "Buy" und 2,20 Euro - Warimpex macht laut Analyst "gute Fortschritte"

Das Analysehaus SRC hat seine Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des österreichischen Hotel- und Büroimmobilienentwicklers Warimpex bestätigt. Auch das Kursziel von 2,20 Euro wurde nach der Veröffentlichung von Zahlen für das erste Halbjahr 2018 unberührt belassen.
Die Hotelerlöse gingen im Halbjahr, wie von SRC erwartet, zurück - Warimpex hatte im Mai 2017 acht Hotels verkauft - dafür stiegen die Einkünfte aus Anlageimmobilien deutlich. Insgesamt habe sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum beinahe halbiert - Warimpex hat aber bereits Maßnahmen gesetzt um die alten Level wieder zu erreichen und macht laut Analyst Stefan Scharff dabei bisher "gute Fortschritte".

Das Finanzergebnis habe sich verbessert, wurde aber von Währungseffekten belastet. Wichtig sei allerdings, so Scharff, dass die regulären Finanzierungskosten sich durch frühe Rückzahlungen teurer Anleihen und der Eliminierung von einigen Projektkrediten signifikant von 7,0 auf 3,8 Mio. Euro verringert hätten.

Beim Gewinn je Aktie prognostiziert der Analyst 0,02 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2018. In den Folgejahren soll er dann auf 0,27 Euro (2019) bzw. 0,29 Euro (2020) steigen. Die Dividendenschätzungen beläuft sich für 2018 auf 0,01 Euro und für 2019 und 2020 auf 0,06 Euro je Anteilsschein.

  

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Warimpex zapfte Kapitalmarkt an
9 Mio. Euro schwere Anleihe mit Laufzeit von sieben Jahren platziert

Der börsennotierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex hat sich Geld vom Kapitalmarkt geholt: Ein 9 Mio. Euro schwerer Bond mit einer Laufzeit von sieben Jahren sei "erfolgreich platziert" worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Weiters habe Warimpex eine neue Kontokorrentlinie (Überziehungsrahmen, Anm.) über 5 Mio. Euro abgeschlossen. Die zusätzlichen Mittel will der Immo-Konzern für neue Immobilienprojekte nutzen.

"Nach dem Teilportfolioverkauf im letzten Jahr ist es unser erklärtes Ziel, wieder zu wachsen und den Immobilienbestand aufzubauen", so Finanzvorstand Daniel Folian. Durch die Stärkung der Finanzierungsstruktur sei Warimpex "finanziell gut aufgestellt" und könne bei interessanten Investitionsmöglichkeiten "rasch und flexibel agieren".

  

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Warimpex an Zukäufen in Osteuropa interessiert
CEO-Jurkowitsch: "Schauen uns einige an" - Dividendenzahlung für 2018 unabhängig von Rubelkurs - Rücksetzer für Immobilienmärkte durch Zinserhöhungen wahrscheinlich

Der auf Osteuropa spezialisierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex sei neben der Entwicklung und dem Halten von Immobilien auch an Zukäufen interessiert, betonte Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien. "Wir schauen uns in unseren Märkten einige an".

Nach der Aufnahme der Dividendenzahlungen für das Jahr 2017 werde es auch für 2018 wieder eine Dividende für die Aktionäre geben, "unabhängig davon, ob der russische Rubel auf- oder abwertet". Entscheidend seien die Geldflüsse (Cashflows), und diese seien vorhanden. "Wir haben Einnahmen und Liquidität", so der Warimpex-Chef.

Die osteuropäischen und russischen Immobilienmärkte hätten in der Regel ein höheres Potenzial als Märkte wie Deutschland oder Österreich. "Diese Märkte sind schon gekommen." Polen und Ungarn hätten sehr starke Wachstumsraten. Auch in Russland sieht Jurkowitsch sehr viel Potenzial, auch weil von der Konkurrenz dort sehr wenig investiert werde. Zudem sei die Zahlungsmoral sehr gut.

Derzeit sei die Stimmung auf den Immobilienmärkten hervorragend. Durch die bevorstehenden Zinserhöhungen in den USA und später auch in der Eurozone könnte es zu kleineren Rücksetzern kommen. Ob es zu einer so großen Korrektur wie nach der Lehman-Pleite kommen werde, sei schwer zu sagen. Durch die Zinserhöhungen und Renditeanstiege bei zehnjährigen Staatspapieren werde es aber zu einer Konkurrenz zu Immobilienrenditen kommen, auch weil Wertpapiere schneller zu Geld zu machen seien. "Dieser Punkt wird wahrscheinlich kommen, wird aber keine Krise sein", so Jurkowitsch.

An einen Verkauf des mit einer Marktkapitalisierung von knapp 70 Mio. Euro vergleichsweise kleinen Unternehmens sei nicht gedacht, auch nicht an eine Partnersuche. "Mit unserer Geschäftspolitik der Cashflows sind wir weniger anfällig", so Jurkowitsch. Die Lücke zwischen innerem Unternehmenswert von 2,40 Euro und dem Börsenkurs, der aktuell bei 1,255 Euro liegt - werde man nicht schließen, aber kleiner machen können.

  

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Warimpex beschloss Aktienrückkaufprogramm
Rückerwerb startet voraussichtlich am 26. November

Der auf Osteuropa spezialisierten Büro- und Hotel-Immobilienentwickler plant einen Aktienrückerwerb: Vorstand und Aufsichtsrat hätten heute ein Aktienrückkaufprogramm 2018 beschlossen, teilte Warimpex mit. Das maximale Volumen belaufe sich auf bis zu 1.000.000 Stück Aktien, dies entspreche 1,85 Prozent des derzeitigen Grundkapitals.

Unter Einschluss der bereits gehaltenen eigenen Aktien (66.500 Stück) seien es insgesamt 1,97 Prozent des derzeitigen Grundkapitals. Der Rückerwerb starte voraussichtlich am 26. November 2018.

  

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Warimpex-Verlust bis September vergrößert
"2018 Übergangsjahr" nach Teilportfolioverkauf 2017 - 2019 sollen Umsatz und Bruttoertrag besser ausfallen

Der auf Osteuropa spezialisierte Büro- und Hotel-Immobilienentwickler Warimpex ist per Ende September noch stärker in die Verlustzone gerutscht. Nach dem Teilportfolioverkauf 2017 sieht das Unternehmen 2018 als "Übergangsjahr", 2019 wolle man Umsatz und Bruttoertrag verbessern, erklärte Warimpex am Freitag.
Nach drei Quartalen wuchs der Nettoverlust (Periodenergebnis) auf 6,5 Mio. Euro, nach 34,2 Mio. Euro im Plus im gleichen Vorjahreszeitraum. Bis Juni hatte der Nettoverlust erst 4,3 Mio. Euro ausgemacht, nach noch 33,6 Mio. Euro im Plus ein Jahr davor. Das EBITDA sank bis September um 85 Prozent auf 4,4 (31,8) Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) um 91 Prozent auf 4,2 (45,5) Mio. Euro.

Grund für den starken Rückgang von EBITDA und EBIT sei ein geringerer Ergebnisbeitrag aus Hotelumsätzen und das Ausbleiben von Immo-Veräußerungsgewinnen im laufenden Jahr, so das börsennotierte Unternehmen. Die Verbesserungen bei Umsatz und Ertrag für 2019 erwarte man aufgrund der heurigen Eröffnung des Ogrodowa Office in Lodz (Polen).

  

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RCB senkt Kursziel von 2,00 auf 1,50 Euro
Kaufvotum bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien der Warimpex von 2,00 Euro auf 1,50 Euro gesenkt. Das Anlagevotum wurde unterdessen auf "Buy" bestätigt.

Obwohl der Analyst Christian Bader seine Prognose für das operative Geschäft "signifikant" gesenkt hat, begründet er das Kaufvotum mit den starken Kursverlusten der Aktien des Immobilienentwicklers.

  

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Warimpex und Raiffeisen Leasing verkauften Hotel Dvorak in Karlsbad
Käufer ist ein internationaler Privatinvestor

Der auf Osteuropa spezialisierte Büro- und Hotel-Immoentwickler Warimpex und Raiffeisen-Leasing haben sich von ihrem 4-Sterne-Hotel im tschechischen Karlsbad getrennt. Das Hotel Dvorak mit 126 Zimmern sei an einen internationalen Privatinvestor verkauft worden, teilte Warimpex am Freitag mit. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

  

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Warimpex kaufte Hotel in Darmstadt

3-Sterne-Haus mit 324 Zimmern, 26 Tagungsräumen und Grundstücksreserven soll heuer im dritten Quartal nach Umbau wiedereröffnet werden - Stillschweigen über Kaufpreis vereinbart

Der österreichische Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex hat in Darmstadt ein Tagungshotel der 3-Sterne-Kategorie erworben. Das Haus mit 324 Zimmern und Grundstücksreserven soll heuer revitalisiert, umgebaut und im dritten Quartal wiedereröffnet werden. Der Deal sei heute, Mittwoch, abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Beherbergungsbetrieb mit einer Nutzfläche von rund 16.800 Quadratmetern sowie 820 Quadratmetern Bürofläche wurde den Angaben zufolge 1988 eröffnet, 2009 renoviert und im Juli 2018 geschlossen. Zuletzt war es von der Deutsche-Telekom-Tochter Commundo als eines von sechs deutschen Tagungshotels betrieben worden.

  

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Warimpex 2018 doch knapp in Gewinnzone - Erneut Dividende geplant
Heuer soll Immo-Bestand wieder zügig aufgebaut werden

Trotz eines Nettoverlusts nach den ersten drei Quartalen hat der Immobilien-Entwickler Warimpex 2018 im Gesamtjahr doch noch einen kleinen Gewinn geschafft und möchte auch erneut eine Dividende zahlen. Das Periodenergebnis sank freilich um 95 Prozent von 40,5 auf 1,9 Mio. Euro, gab das Unternehmen Freitagfrüh bekannt. Die Dividende soll mit 0,06 Euro je Aktie gleich hoch wie für 2017 sein.
Wesentlicher Grund für den starken Gewinnrückgang war der im Mai 2017 erfolgte Verkauf von acht Hotelbeteiligungen. Deshalb wurde 2018 von Anfang an als Übergangsjahr angesehen. 2019 soll der Immo-Bestand wieder zügig aufgebaut und das Ertragspotenzial gestärkt werden, heißt es. Erfolgen soll dies durch Fertigstellung laufender Entwicklungsprojekte, durch neue Projekte und durch Zukauf Cashflow-bringender Assets.

Laut Geschäftsbericht umfasste das Portfolio der Warimpex-Gruppe zu Jahresende sechs Hotels mit insgesamt ca. 1.600 Zimmern (anteilsbereinigt ca. 900 Zimmer) und acht Büroimmobilien mit ca. 93.200 m2 (anteilsbereinigt 73.300 m2) vermietbarer Fläche. Von den Immo-Werten entfielen 64 Mio. Euro auf bestehende Hotel-Assets, 40 Mio. Euro auf Development-Projekte und 166 Mio. Euro auf Büro-Assets.

  

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>http://www.src-research.de/uploads/tx_studien/Warimpex_30April2019.pdf

SRC hebt Kursziel nach Zahlen von 2,20 auf 2,30 Euro
Kaufvotum beibehalten

Das Analysehaus SRC hat das Kursziel für die Aktien von Warimpex nach dessen Zahlenvorlage von 2,20 Euro auf 2,30 Euro angehoben. Das Votum wurde auf "Buy" belassen.

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 der Finanz- und Beteiligungsgesellschaft am vergangenem Freitag hätten laut dem SRC-Analysten Stefan Scharff teilweise die Schätzungen übertroffen. Lobend verweist Scharff auf die neue Akquisition des ehemaligen Commundo Hotels in Darmstadt. Das Haus mit über 300 Zimmern werde zur Entwicklung des Büro-Segments beitragen.

Beim Ertrag je Aktie prognostiziert der Analyst für 2019 einen Gewinn von 0,45 Euro. In den Folgejahren soll er jedoch ein Gewinn je Titel von 0,15 Euro (2020) bzw. 0,23 Euro (2021) steigen. Die Dividendenschätzungen beläuft sich für 2019 auf 0,10 Euro und für 2020 sowie 2021 auf jeweils 0,06 Euro je Anteilsschein.

  

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RCB senkt Anlagevotum von "Buy" auf "Hold"
Kursziel bei 1,50 Euro je Aktie bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Anlagevotum für die Aktien des Wiener Immobilienunternehmens Warimpex von "Buy" auf "Hold" gesenkt.

Das Anlagevotum wurde unterdessen bei 1,50 Euro je Aktie bestätigt. Nach der zuletzt starken Performance der Aktie sei sie nun fair bewertet, begründet RCB-Analyst Christian Bader die Abstufung. Die Titel seien seit Jahresbeginn rund 40 Prozent gestiegen und hätten nun kein weiteres Aufwärtspotenzial mehr.

  

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Warimpex stockt Anteile an Airportcity in St. Petersburg auf
Hält nun 90 Prozent an AO Avielen Projektgesellschaft

Der börsennotierte Hotel- und Immobilienentwickler Warimpex hat seinen Anteil an der Airportcity in St. Petersburg aufgestockt. Zum bereits bestehenden Anteil hat Warimpex nun weitere 35 Prozent an der Projektgesellschaft AO Avielen, die das Projekt Airportcity entwickelt, dazugekauft, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Damit hält Warimpex nun insgesamt 90 Prozent an Avielen, die restlichen 10 Prozent werden von der UBM Development gehalten, heißt es in der Aussendung.

  

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Daniel Folian: „Ich sehe Warimpex als börsenotiertes Family Office ...“

Warimpex CFO Daniel Folian im Interview über den Strategieschwenk des Immobilienkonzerns in Richtung mehr Bestand, neue IT-Akzente und warum viele Fondsmanager die Aktie einfach übersehen, obwohl diese seit längerem zu den fundamental Günstigsten der Branche bzw. der Wiener Börse zählt.

https://www.boerse-express.com/news/articles/daniel-folian-ich-sehe-warimpex-als-boerseno tiertes-family-office--113101

  

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Warimpex mit Ergebnisplus dank Immoverkäufen und Wechselkursgewinnen

Heuer Periodengewinn nach Verlust im Vorjahr - Fokus auf Immobestandsaufbau und Ertragsstärkung

Immobilienverkäufe und Wechselkursgewinne haben dem börsennotierten Immobilien-Entwickler Warimpex heuer im ersten Quartal zu einem Nettogewinn von 11,8 Mio. Euro verholfen, nach noch 3,0 Mio. Euro Verlust Anfang 2018. Den Fokus legt der auf Osteuropa spezialisierte Hotelimmoentwickler heuer auf den Aufbau des Immobestandes und der Ertragspotenzialsstärkung, hieß es am Dienstag im Quartalsbericht.
Man konzentriere sich auf die Fertigstellung laufender Developments und arbeite daran, neue Projekte rasch auf Schiene zu bringen. Aber auch der Erwerb Cashflow-bringender Assets mit Zukunftspotenzial werde dazu beitragen, die Ziele für das aktuelle Geschäftsjahr 2019 zu erreichen. Die ersten Erfolge würden sich bereits zeigen.

Für das heurige Jahr erwartet Warimpex aufgrund von Mieteinnahmen aus neuen Assets - allen voran aus zwei neuen Bürohäusern in Polen - ein deutliches Umsatzplus im Segment Investment Properties, in dem die Erlöse (aus der Vermietung von Büroimmobilien) durch den Ankauf des Bürogebäudes B52 in Budapest im Mai 2018 nun bis März im Jahresabstand um sieben Prozent auf 4,1 Mio. Euro zulegten. Hotels brachten heuer im ersten Quartal mit 1,8 Mio. Euro um 24 Prozent weniger Umsatzerlöse, was nach Unternehmensangaben vor allem durch den Verkauf der Betriebsgesellschaft des Hotels Dvorak in Karlsbad Ende Februar bedingt war. Insgesamt lagen die Erlöse bis März mit 6,3 Mio. Euro um sechs Prozent tiefer.

Verbessern möchte Warimpex heuer auch den Bruttoertrag. Bis März lag das Bruttoergebnis vom Umsatz heuer mit 3,4 Mio. Euro annähernd auf Höhe des Vorjahresvergleichs. Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) gelang dem Unternehmen ein Sprung auf 7,6 (1,3) Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 7,5 (1,2) Mio. Euro.

Inklusive anteilsmäßiger Einbeziehung der Joint Ventures erzielte Warimpex im Auftaktquartal in den Hotels Umsatzerlöse von 7,8 Mio. Euro (-9 Prozent), bei Investment Properties betrugen die Umsatzerlöse 5,1 Mio. Euro (+5 Prozent).

  

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SRC bestätigt nach Quartalszahlen Kaufempfehlung
Auch Kursziel von 2,30 Euro beibehalten

Das Analysehaus SRC hat die Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien von Warimpex nach der Vorlage von Erstquartalszahlen bestätigt. Auch das Kursziel von 2,30 Euro wurde beibehalten. Die vorgelegten Zahlen bezeichnete Analyst Stefan Scharff als "erfreulich".

Warimpex hatte im Auftaktquartal zwar einen Umsatzverlust von sechs Prozent gemeldet, der Nettogewinn sei aber durch Immobilienverkäufe und Wechselkursgewinne signifikant gestiegen, heißt es in der Analyse.

Das erwartete Ergebnis je Aktie bezifferte SRC für 2019 mit 0,45 Euro, für 2020 wird es mit 0,15 Euro und 2021 mit 0,23 Euro angegeben. Die Dividendenprognose je Anteilsschein liegt für 2019 bei 0,10 Euro und für die beiden Folgejahre bei 0,06 Euro.

  

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Kaufempfehlung für Immobilienentwickler mit hohen NAV-Abschlägen 

Wir haben die Coverage des Immobilienentwicklers Warimpex neu aufgenommen mit einer Kaufempfehlung und Kursziel EUR 1,80. Das Kerngeschäft von Warimpex ist die Errichtung und der Betrieb von Hotels und Büros in Zentral- und Osteuropa, wobei der Fokus sich jüngst Richtung Büros verlagert hat. Das aktuelle Portfolio von rund EUR 270 Mio. sollte ungefähr die Fixkosten des Entwicklers abdecken während das Entwicklungsgeschäft für Gewinne sorgen wird. Die aktuelle Entwicklungspipeline umfasst 4 Projekte mit rund 46,000m² in Polen und rund 20,000m² in Russland, die 2021/22 fertig gestellt werden. Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von etwas über EUR 70 Mio. 51% der Aktien werden direkt und indirekt von den Gründern Franz Jurkowitsch (CEO) und Georg Folian gehalten. 

Ausblick

Die Aktie des Immobilienentwicklers handelt zu ausnehmend niedrigen Multiples (NAV-Abschläge von über 50%) bei einer ansprechenden Dividendenrendite von 4,5% welche die Risikofaktoren wie die geringe Liquidität und das Russland-Exposure (27%) unserer Meinung nach zu stark diskontiert. Wir erwarten in den kommenden Monaten auch weiteren positiven News Flow wie die Finalisierung des Verkaufs des Dvořák-Hotels und der beiden Disneyand-Hotels in Paris, welche hohe Verkaufsgewinne aufdecken sollten. Wir sehen das Umfeld für Entwickler weiter positiv mit Aussicht auf anhaltend niedrige Zinsen gekoppelt mit einer guten Nachfrage nach Qualitäts-Assets in den Kernmärkten der Warimpex und stufen die Aktie daher mit Kaufen ein. 

Erste Bank

  

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Warimpex stockte bei Airportcity St. Petersburg auf 90 Prozent auf
Nach Kauf eines 35-Prozent-Anteils von der CA Immo - Areal mit Hotel und bisher drei Bürogebäuden umfasst Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche

Der auf Osteuropa spezialisierte Büro- und Hotel-Immoentwickler Warimpex hat den Kauf zusätzlicher Anteile an der Airportcity St. Peterburg abgeschlossen. Nun hält Warimpex 90 Prozent der Projektgesellschaft Avielen, die die Airportcity entwickelt und betreibt, teilte das börsennotierte Unternehmen am Dienstag mit. Im Mai hatte man den Kauf eines 35-Prozent-Anteils von der CA Immo bekannt gegeben.
Die restlichen 10 Prozent an Avielen hält die - ebenfalls börsennotierte - UBM Development AG. Die Airportcity St. Petersburg sei ein "attraktiver Standort mit großem Potenzial für weitere Developments", betonte Warimpex-Vorstand Franz Jurkowitsch in einer Aussendung. Dort stehen Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche zur Verfügung.

Bisher sind in der Airportcity St. Petersburg neben einem Vier-Sterne-Hotel der Marke Crowne Plaza drei Bürogebäude mit 31.000 m2 vermietbarer Fläche entstanden. Zwei voll vermietete Türme (Jupiter 1 und 2) mit 16.800 m2 Fläche wurden 2015 verkauft, der dritte Turm (Zeppelin) mit 15.600 m2 ist ebenfalls voll vermietet.

  

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Warimpex profitierte im Halbjahr von Immo-Verkäufen und Aufwertungen
Hotel-Developer wandelt sich immer mehr zum Büro-Entwickler - Besserer Rubel-Kurs als 2018 - Dividende soll zumindest gehalten werden - Airportcity St. Petersburg erhält weiteres Bürohaus

Immoverkäufe sowie Bewertungs- und Wechselkursgewinne haben dem Hotel- und Büroentwickler Warimpex im ersten Halbjahr einen Gewinnsprung beschert. Das Nettoergebnis drehte auf 17,9 Mio. Euro ins Plus, nach 4,3 Mio. Euro Verlust im Vorjahresvergleich. Den Fokus legt man immer stärker auf Büros - diese Kategorie wird bei den Erlösen noch heuer die Oberhand gewinnen, so CEO Franz Jurkowitsch zur APA.

Den strategischen Fokus legt man weiter auf den Aufbau des Immobestandes und die Stärkung des Ertragspotenzials - Ziele sind die Erhöhung des Umsatzes und des Bruttoertrags, betonte das Unternehmen am Dienstag. Ende Juni verfügte man über 6 Hotels (mit anteilsbereinigt 1.089 Zimmern) sowie 8 Büro- und Gewerbeimmobilien mit (bereinigt) 84.700 m2. Die Hälfteanteile an zwei 4-Stern-Hotels bei Disneyland Paris will man noch heuer verkaufen, als Gesamtpreis für das mit UBM gehaltene 50:50-Joint-Venture werden mehr als 100 Mio. Euro erwartet, hatten die beiden Developer am Dienstag erklärt.

Ende Juni betrug das Immovermögen von Warimpex 318,2 Mio. Euro (nach 269,9 Mio. Euro Ende 2018). Davon entfielen 212,1 Mio. Euro auf bestehende Büro-Assets, 68,4 Mio. Euro auf bestehende Hotel-Assets, 37,7 Mio. Euro auf Development-Projekte. 40 Prozent des Immovermögens befinden sich in Polen, 25 Prozent in Russland, 17 Prozent in Frankreich, 10 Prozent in Ungarn und 7 Prozent in Deutschland. Der Triple Net Asset Value (NNNAV) stieg in den sechs Monaten von 137,6 Mio. auf 144,0 Mio. Euro.

Die Hotel-Umsatzerlöse sanken heuer bis Juni im Jahresabstand um 24 Prozent auf 4,8 Mio. Euro (samt anteilsmäßiger Einbeziehung der Joint Ventures sanken sie um 6 Prozent auf 19,8 Mio. Euro), vor allem wegen des Verkaufs der Betriebsgesellschaft des "Hotel Dvorak" im tschechischen Karlsbad. Die Bürovermietungs-Umsatzerlöse wuchsen dagegen um 23 Prozent auf 9,2 Mio. Euro (samt Joint Ventures stiegen sie um 18 Prozent auf 11,3 Mio. Euro), wesentlich beeinflusst durch den Ankauf des "B52"-Bürogebäudes in Budapest und die Fertigstellung von "Ogrodowa Office" in Lodz in Polen im Vorjahr. "Noch heuer werden die Büroerlöse die Oberhand gewinnen", meinte Jurkowitsch dazu. Das Bruttoergebnis vom Umsatz betrug heuer im Halbjahr 9,2 (8,1) Mio. Euro.

Bedingt durch die Immoverkäufe steigerte Warimpex bis Juni das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und dem Bewertungsergebnis (EBITDA) - und zwar von 2,9 Mio. auf 9,9 Mio. Euro. Immoverkäufe und Bewertungsgewinne sorgten für einen kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) von 2,7 Mio. auf 16,6 Mio. Euro. Das Bewertungsergebnis der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien betrug diesmal 6,7 Mio. Euro, geht aus dem Halbjahresbericht hervor, nach 0,05 Mio. Euro ein Jahr davor.

In dem von -7,2 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro verbesserten Finanzergebnis enthalten sind Wechselkursveränderungen in Höhe von 7,3 (-4,9) Mio. Euro. Die Wechselkurse des russischen Rubel würden sich seit einigen Monaten stabilisieren, sagte CEO Jurkowitsch zur APA. Der Rubel habe gegenüber 2018 wieder zugelegt, wodurch die Abstriche wieder weitgehend wettgemacht worden seien.

Auch die Dividendenhöhe für 2019 sieht der Unternehmenschef abhängig vom Rubel-Kurs. Man wolle die Dividende sicher halten - für 2018 waren so wie für 2017 je Aktie 0,06 Euro gezahlt worden. Bei einem guten Gesamtjahresergebnis werde man die Dividende "eventuell auch etwas erhöhen" können, so Jurkowitsch. Die Erste-Analysten erwarteten zuletzt stabile Dividenden bis 2021.

In Bau hat Warimpex derzeit die Revitalisierung des Bürohauses "Mogilska 41" in Krakau und die Repositionierung eines 3-Sterne-Tagungshotels in Darmstadt (Eröffnung noch heuer geplant). In Planung sind das Bürohaus "Chopin" mit ca. 21.000 m2 in Krakau, die "Avior Towers" mit ca. 20.000 m2 in St. Petersburg und das Bürohaus "Mogilska 3" mit ca. 12.000 m2 in Krakau.

Das "Mogilska 43 Office" wurde im April nach 21-monatiger Bauzeit fertig und im Mai offiziell eröffnet; es umfasst 12.000 m2 auf acht Geschoßen. In Darmstadt verfügt die Warimpex laut Jurkowitsch noch über "ausreichend Flächen für weitere Büroentwicklungen", die man dort abhängig von den Planungsgenehmigungen umsetzen möchte.

Nahe dem internationalen Flughafen St. Petersburg gehört die dortige Airportcity nun zu 90 Prozent der Warimpex, nachdem sie der CA Immo heuer einen 35-Prozent-Anteil abgekauft hat; die restlichen 10 Prozent hält UBM. Besonderes Asset bei der Airportcity St. Petersburg sind die dort zur Verfügung stehenden Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche. Ein weiteres Bürohaus (20.000 m2, sechs Etagen) soll für 30 Mio. Euro realisiert werden, sagt der CEO. Baubeginn soll bis zum vierten Quartal sein, die Bauzeit ist mit zwei Jahren angesetzt. Von dem Umfang ausgehend könne man durchaus 200 Mio. Euro Investment für das Gesamtareal annehmen.

  

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Starkes Halbjahresergebnis, Verkauf der Disneyland Paris Hotels angekündigt 

Warimpex drehte im 1. Halbjahr sein Nettoergebnis von EUR -4,3 Mio. auf EUR 17,9 Mio. Die Umsatzerlöse stiegen um 6% auf EUR 15,2 Mio. wobei Umsatzerlöse aus Investment Properties die rückläufigen Hotelumsätze nach Verkauf des Dvorak Hotels mehr als wettmachten.

Immobilienverkäufe, Bewertungsgewinne (hauptsächlich auf das neu erworbene Konferenzhotel in Darmstadt sowie auf das fertiggestellte Büroprojekt Mogilska 43 in Krakau) schoben den Halbjahresgewinn kräftig an. Warimpex kündigte auch den Verkauf der beiden Disneyland Paris Hotels an, die dem Immobilienentwickler einen Nettocashflow von rund EUR 24 Mio. bringen sowie einen Verkaufsgewinn von EUR 14 Mio. Warimpex wird auch von der CA Immo den Minderheitenanteil an der Gesellschaft ZAO Avielen übernehmen, welche die Immobilien in der Airport City St. Petersburg hält. CEO Jurkowitsch gab keinen konkreten Ausblick erwartet aber ein dynamisches und erfolgreiches weiteres Geschäftsjahr.

Ausblick

Wir bleiben klar bei unserer Kaufempfehlung für den Immobilienentwickler, der weiter vom niedrigen Zinsumfeld und der guten Nachfrage nach Qualitäts-Assets profitiert. Der geplante Verkauf der Disney-Hotels mit einem hohen Cash Inflow und Gewinn ist ein positiver Trigger für die Aktie die immer noch mit Abschlägen von fast 50% auf ihren letzten NAV von EUR 2,71 handelt. 

Erste Bank

  

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Die Warimpex Finanz- und Beteiligungsaktiengesellschaft plant, einen Aktienrückerwerb durchzuführen. Das maximale Volumen beläuft sich auf bis zu 1.000.000 Stück Aktien, dies entspricht 1,85 % des derzeitigen Grundkapitals. Im Fall des Erwerbs der maximalen Anzahl von 1.000.000 Stück Aktien würde die Gesellschaft nach Beendigung des Rückerwerbsprogramm unter Berücksichtigung der bereits jetzt gehaltenen 939.280 eigenen Aktien insgesamt 1.939.280 eigene Aktien halten, dies würde insgesamt 3,59 % des derzeitigen Grundkapitals entsprechen. Der Rückerwerb startet voraussichtlich am 01.10.2019

Die Einzelheiten zum Aktienrückerwerbsprogramm 2019 werden unter http://www.warimpex.com/investors/share-information/share-buy-back-program.aspx?sc_lang=d e-DE veröffentlicht.

https://boerse-express.com/news/articles/warimpex-beschliesst-aktienrueckerwerbsprogramm- 146258

  

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Warimpex - RCB hebt nach Q2-Zahlen Kursziel von 1,50 auf 1,75 Euro
Überraschender Quartalsbericht stimmt RCB Analysten positiv, "Hold"-Rating bleibt jedoch

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Immobilienunternehmens Warimpex von 1,50 auf 1,75 Euro angehoben. Das "Hold"-Votum bestätigte der Analyst Christian Bader.

Warimpex habe überraschend positive Zweitquartalszahlen vorgelegt und den profitablen Verkauf seiner Disneyland-Anlagen in Paris Ende September abgeschlossen, kommentiert Bader in seiner jüngsten Studie. Zudem war es der Gruppe möglich, von wichtigen russischen Tochtergesellschaften Minderheitsanteile zu günstigen Preisen abzukaufen. Dieser "Buy-Out" werde im Drittquartal 2019 die Bilanz stützen. Aus diesen Gründe hob der RCB-Experte sowohl seine Gewinn- als auch Dividendenprognosen für heuer "deutlich" an. Für ein "Buy"-Rating reichte es jedoch nicht.

  

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Warimpex: Dividende 2019 zumindest gleich hoch
Zu Russland-Exposure: "Glauben nicht an dauerhafte Rubel-Schwäche, eher Potenzial nach oben"

Der auf Osteuropa fokussierte börsennotierte Büro- und Hotelentwickler Warimpex will für das heurige Jahr zumindest eine gleich hohe Dividende wie für 2018 zahlen. Wie in den letzten Jahren wolle man zumindest wieder 6 Cent je Aktie ausschütten, je nach Jahresergebnis auch etwas mehr, sagte Vorstandsdirektor Florian Petrowsky am Freitag auf der Gewinn-Messe.
Warimpex rechne auch mit einem guten zweiten Halbjahr, sagte Petrowsky. Da wird das Unternehmen auch von Erlösen aus dem Verkauf von Hotel-Anteilen in Frankreich profitieren, die im Halbjahr noch 17 Prozent des Gesamtportfolio ausgemacht haben. Erst Ende September haben Warimpex und UBM ja den Verkauf von Beteiligungen an zwei Hotels bei Paris finalisiert - für zusammen 118 Mio. Euro. Ende Juni stellte Polen erst 40 Prozent des Portfolio, Russland 25 Prozent, Ungarn 10 Prozent und Deutschland 7 Prozent - diese Anteile haben sich mittlerweile verschoben, nachdem Frankreich ganz draußen ist.

Insgesamt verlagert sich bei Warimpex der Schwerpunkt in Richtung Büros, "diesen Markt sehen wir derzeit einfach als ertragreicher an", sagte Petrowsky. Der Zukauf eines Hotels in Darmstadt, dessen Zimmer nach und nach modernisiert werden und das nur 15 Minuten vom Flughafen Frankfurt entfernt liegt, zeige aber, dass man auch hier noch weiter aktiv sei. Ende Juni verfügte Warimpex über 318 Mio. Euro Immo-Vermögen, davon 212 Mio. Büro-Assets und noch 68 Mio. Euro Hotel-Assets.

Das Beibehalten des Russland-Engagements werde mittlerweile wieder gewürdigt. Denn "man kann Notverkäufe auch zur Unzeit machen", meinte Petrowsky: "Wir haben das Glück des Tüchtigen gehabt." Er glaube nicht, dass der Rubel auf Dauer schwächer werde, eher habe die russische Währung Potenzial nach oben - das werde auch von vielen Analysten so gesehen. Der Zloty sei ohnedies relativ stabil.

Ein besonderes Asset der Warimpex in Russland stellt die bereits 90-prozentige Beteiligung an der Airportcity nahe dem internationalen Flughafen St. Petersburg dar, nachdem Warimpex erst heuer der CA Immo ein 35-Prozent-Paket abgekauft hat; die restlichen 10 Prozent hält UBM. Bei der Airportcity stehen Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche zur Verfügung.

  

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Verkauf Disneyland-Hotels und Anteilserhöhung Airport City St. Petersburg noch nicht im Kurs reflektiert 

Wir bestätigen unsere Kaufen-Empfehlung für Warimpex und heben unser Kursziel um EUR 0,30 auf EUR 2,10/Aktie an.

Ausblick

Wir erwarten ein starkes 3. Quartal (Publikation am 29.11.2019), welches die Verkäufe der Paris Disneyland Hotels sowie den Ankauf eines 35%-Anteils an der AO Avielen (Projektgesellschaft Airport City St. Petersburg) reflektieren wird. In Summe sollten die Effekte aus den beiden Transaktionen zu stark positiven Beiträgen aus Verkaufsgewinnen sowie der Eliminierung von Aktionärsdarlehen bei AO Avielen führen. Wir erwarten einen Gewinn (vor Minderheiten) im 3. Quartal von über EUR 50 Mio. und einen Sprung beim Buchwert/Aktie von rund EUR 0,40 auf knapp EUR 2,70/Aktie. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das Management zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite 2019e von über 5% entspricht. 

Erste Bank

  

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Mehr Warimpex-Gewinn durch Immo-Verkäufe - Für 2019 höhere Dividende
Auch Darlehens-Buchgewinn fettete Neunmonats-Ergebnis auf - Start neuer Projekte - CEO: Bauten auf eigenen Grundstücken sollen rasch cashwirksam werden - Vorhaben in Polen und Russland

Erlöse aus Immobilien-Verkäufen, aber auch ein hoher Buchgewinn aus dem Ankauf von Darlehen von Ex-Mitgesellschaftern in Russland, haben dem Hotel- und Büroentwickler Warimpex im dritten Quartal ein kräftiges Ergebnisplus beschert - der Nettogewinn nach neun Monaten fiel weitaus höher aus als im Halbjahr. Daher wird die Dividende für 2019 erhöht, kündigte CEO Franz Jurkowitsch im APA-Gespräch an.
In den letzten Jahren hatte man jeweils 6 Cent pro Aktie ausgeschüttet. "Falls es zu keinen extremen Verwerfungen auf der Fremdwährungs-Seite", also etwa bei Rubel oder Zloty gegenüber dem Euro, komme, "werden wir eine höhere Dividende zahlen". Zum Ausmaß der Dividenden-Anhebung hielt sich der CEO noch bedeckt. Die Aktie notierte zuletzt bei 1,68 Euro.

In den ersten neun Monaten erzielte die börsennotierte Warimpex 57,5 Mio. Euro Nettogewinn, nach 6,5 Mio. Euro Verlust ein Jahr davor. Dabei wirkten sich 27,9 Mio. Euro Ergebnis aus Immo-Verkäufen positiv aus - bis Juni waren das erst 7,2 Mio. Euro gewesen, die zu 17,9 Mio. Euro Halbjahresgewinn (nach 4,3 Mio. Euro Minus) geführt hatten.

Doch auch Buch- und Wechselkursgewinne zeigten positive Wirkung. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im Jahresabstand auf 53,4 (4,4) Mio. Euro. Neben den Immo-Verkäufen war das auch 20,4 Mio. Euro Buchgewinn aus dem Ankauf von Darlehen ehemaliger Minderheitsgesellschafter einer russischen Konzerngesellschaft (betreffend die Airportcity St. Petersburg) zu verdanken, die früher zu 55 Prozent Warimpex gehörte, nun zu 90 Prozent. Der Grund für den Buchgewinn liegt in IFRS-Buchungsregeln, so Jurkowitsch.

In ähnlichem Ausmaß wie das EBITDA legte in den neun Monaten das Betriebsergebnis (EBIT) zu, von 4,2 Mio. auf 56,6 Mio. Euro. Den Aktionären des Mutterunternehmens sind vom Periodenergebnis 53,0 (-3,0) Mio. Euro zurechenbar.

An Umsatzerlösen erzielte Warimpex in den drei Quartalen 23,3 (21,6) Mio. Euro, um 8 Prozent mehr. Dabei wuchsen die Umsätze aus Investment Properties um 27 Prozent auf 14,3 (11,3) Mio. Euro, jene von Hotels sanken um 23 Prozent auf 7,4 (9,7) Mio. Euro. Samt Joint-Ventures (aliquot) gingen die Hotel-Umsatzerlöse um 6 Prozent auf 31,8 (33,6) Mio. Euro zurück.



Im dritten Quartal waren die Hälfte-Anteile an zwei Disneyland-Hotels bei Paris verkauft worden - die andere Hälfte hatte der UBM gehört. Ebenso wurden heuer die Betriebsgesellschaft des Kurhotels Dvořák in Karlsbad sowie eine Büroimmobilie in Budapest verkauft. Anfang September wurde das Hotel Darmstadt wiedereröffnet, es bringt also Umsatzerlöse. Bis Herbst 2020 wird das Haus bei laufendem Betrieb der neuen Accor-Marke "greet" angepasst und dann neu am Markt positioniert.

Neben Frankreich und Deutschland stand im dritten Quartal auch der Markt in Russland im Zentrum der Aktivitäten von Warimpex. Die Aufstockung des Warimpex-Anteils an der Airportcity-St.-Petersburg-Betreibergesellschaft auf 90 Prozent wurde Mitte August finalisiert, 10 Prozent hält UBM. Die Airportcity verfüge über großes Potenzial zur weiteren Entwicklung - vor allem die gelockerten Visabestimmungen Russlands würden für Urlaubs- und Geschäftsreisende Vereinfachungen bringen "und werden den Standort zusätzlich stärken", erklärt der Hotel- und Büroentwickler.

Am Airportcity-Areal entstanden durch Warimpex neben einem 4-Sterne-Hotel (Crowne Plaza) bisher drei Bürogebäude mit 31.000 m2 vermietbarer Fläche. Ein Mehrheitsanteil an den beiden voll vermieteten Türmen Jupiter 1 und Jupiter 2 der ersten Bauphase war schon 2015 verkauft worden, der dritte Turm Zeppelin ist ganz vermietet. Größtes Asset der Airportcity sind Grundstücksreserven für 150.000 m2 Bürofläche, davon wurden laut Jurkowitsch bisher erst 15 Prozent abgerufen.



So startet momentan in der Airportcity der Bau des Büroturms Avior Towers mit 18.000 m2 Bürofläche netto, die Fertigstellung ist Jurkowitsch zufolge für das zweite Halbjahr 2021 bzw. Ende 2021 geplant. "Wir planen bereits Avior 2 und Avior 3, mit dem Rohbau könnte eventuell schon in einem Jahr begonnen werden", so der CEO.

Insgesamt will Warimpex den Immo-Bestand weiter ausbauen, um das Ertragspotenzial und die Cash-Generierungsgröße FFO zu steigern. So wolle man etwa neue Projekte auf Grundstücken entwickeln, die bereits dem Unternehmen gehören. Das betrifft laut Jurkowitsch etwa Krakau (Polen), wo nach den weitgehend vermieteten Bürogebäuden Mogilska 41 und 43 auch Mogilska 39 in Angriff genommen werde. Dieser Tage soll dazu um eine Baugenehmigung angesucht werden, Mitte 2020 soll der Bau von 12.000 m2 Büroflächen starten. Für den Bürokomplex Bialystok im gleichnamigen Ort vis a vis dem Bahn- bzw. Busbahnhof rechnet der CEO für Mitte 2020 mit einer - die 15.000 bis 20.000 m2 große erste Bauphase (von laut Homepage geplanten insgesamt vier Gebäuden mit 73.000 m2) solle rund 18 bis 20 Monate später, Mitte 2022, abgeschlossen sein.

Neue Projekte sollen rasch cashwirksam werden, wie für Krakau (Mogiska 41 und 43) gelte das auch für Lodz (Ogrodowa Office). Damit habe man fürs vierte Quartal 2019 und für 2020 weiteres Mietsteigerungspotenzial, so der CEO. Zudem sei man an der einen oder anderen Akquisition dran, wie zuletzt in Darmstadt, die aber noch nicht spruchreif seien.



Das aktuelle Geschäftsjahr 2019 werde voraussichtlich eines der erfolgreichsten der Warimpex-Geschichte sein, so Jurkowitsch im Ausblick. Den Erfolgskurs werde man fortsetzen - mit Fokus auf den Aufbau des Immo-Bestandes, der Schaffung neuer Angebote sowie der Stärkung des Ertragspotenzials.

  

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Verkauf von Disneyland-Hotels und Anteilserhöhung an Airport City St. Petersburg führen zu stärkstem Quartalsergebnis 

Wie in unserem jüngsten Report erwartet präsentierte Warimpex das stärkste Quartal seiner Unternehmensgeschichte. Der Nettogewinn erreichte in den ersten 9 Monaten EUR 57,5 Mio. nach EUR -6,5 Mio. in der Vorjahresperiode. Ausschlaggebend dafür waren Verkaufsgewinne von EUR 27,9 Mio. (Paris Disneyland Hotels Paris, Betriebsgesellschaft des Kurhotels Dvořák in Karlsbad sowie eine Büroimmobilie in Budapest), ein Buchgewinn von EUR 20,4 Mio. aus dem Ankauf von Darlehen ehemaliger Minderheitsgesellschafter an der AO Avielen (Projektgesellschaft Airport City St. Petersburg) sowie Wechselkursgewinne von EUR 7,8 Mio. Warimpex plant, seinen Immobilienbestand aufzubauen, neue Angebote zu schaffen und das Ertragspotential zu stärken. Die aktuellen Entwicklungsprojekte umfassen Büros in Krakau und Bialystok, die Revitalisierung des Hotels in Darmstadt im laufenden Betrieb sowie die Weiterentwicklung der AIRPORTCITY St. Petersburg in Russland.

Ausblick

Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie womit die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum Buchwert notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das Management zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite 2019e von knapp 5% entspricht. 

Erste Bank

  

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>Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der
>Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie womit
>die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum Buchwert
>notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das Management
>zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen
>Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite 2019e
>von knapp 5% entspricht. 
>

Somit eigentlich ein klarer Kauf...

  

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>>Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der
>>Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie
>womit
>>die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum Buchwert
>>notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das
>Management
>>zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten einen
>>Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer Dividendenrendite
>2019e
>>von knapp 5% entspricht. 
>>
>
>Somit eigentlich ein klarer Kauf...
>

Orderbuch schaut momentan leider nicht so besonders aus.

  

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>>>Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark.
>Der
>>>Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR
>2,85/Aktie
>>womit
>>>die Aktie mit Abschlägen von mehr als 40% zum
>Buchwert
>>>notiert. Die hohen Nettomittelzuflüsse könnten das
>>Management
>>>zu einer Dividendenerhöhung bewegen. Wir erwarten
>einen
>>>Anstieg auf EUR 0,08/Aktie, was einer
>Dividendenrendite
>>2019e
>>>von knapp 5% entspricht. 
>>>
>>
>>Somit eigentlich ein klarer Kauf...
>>
>
>Orderbuch schaut momentan leider nicht so besonders aus.

...Die 9-Monats-Zahlen waren wie erwartet sehr stark. Der Buchwert pro Aktie stieg um EUR 0,75 auf EUR 2,85/Aktie...

Das wäre ein Anstieg vom 35% innerhalb von 9 Monaten (2,10 auf 2,85) -> Phantasie Zahlen mMn

  

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Warimpex - SRC bestätigt nach Zahlen "Buy" und Kursziel von 2,50 Euro
9-Monatsergebnisse als sehr stark bewertet

Das Analysehaus SRC hat sowohl die Kaufempfehlung "Buy" als auch das Kursziel von 2,50 Euro für die Aktien von Warimpex bestätigt. Die jüngsten 9-Monatsergebnisse des Hotel- und Büroentwicklers bezeichnete Analyst Stefan Scharff als sehr stark.
Die Prognose für den Gewinn je Aktie für das laufenden Geschäftsjahr 2019 lautet auf 1,13 Euro. Für die zwei Folgejahres 2020 und 2021 liegen die Gewinnschätzungen bei 0,32 bzw. 0,20 Euro je Anteilsscheine. Als Dividendenerwartungen geben die Experten 0,10 (2019), 0,12 (2020 und 2021) je Titel an.

  

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Warimpex - Stehen in Coronakrise weiter auf solidem Fundament
Dank Strategiewechsel großteils bei Büroimmobilien engagiert, nur 14 Prozent Hotels - 2019 Rekordgewinn von 66,5 Mio. Euro auch dank Immo-Verkäufen

Der Büroimmobilien-Entwickler Warimpex sieht sich auch in der Coronakrise "auf solidem wirtschaftlichen Fundament". Man rechne weiterhin mit einer positiven und stabilen Entwicklung des Geschäftsmodells, erklärte CEO Franz Jurkowitsch am Freitag. Zur Bilanzpräsentation verwies er darauf, dass das Hotel-Exposure nur noch bei 14 Prozent liege, 74 Prozent seien Büros.
Weil die konkreten mittelfristigen Auswirkungen der Covid-19-Krise derzeit nur schwer abzuschätzen seien, haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen - das werde bis zur HV laufend evaluiert, hieß es in einer Aussendung. Ursprünglich wollte Warimpex für 2019 mehr Dividende als für 2018 ausschütten.

Die finanzielle Basis der Warimpex sei aufgrund von Hotelverkäufen 2019 zur rechten Zeit gestärkt worden und man könne die Entwicklungsprojekte heuer planmäßig vorantreiben, so Jurkowitsch. Voriges Jahr hatte man eine Strategieänderung, weg von Hotels hin zu Büros, vorgenommen.

2019 steigerte Warimpex das Periodenergebnis (Jahresergebnis) kräftig von 1,9 auf 66,5 Mio. Euro. Dieser Rekord in der jahrzehntelangen Geschichte des börsennotierten Unternehmens wurde auch dank Erlösen aus Immo-Verkäufen sowie einem Buchgewinn durch den Ankauf von Darlehen von Ex-Mitgesellschaftern in Russland erzielt. Allein die Immo-Veräußerung brachte 28,9 Mio. Euro, 2018 lag diese Position bei Null. Das EBITDA wuchs auf 29,9 (4,3) Mio. Euro, das EBIT auf 44,7 (19,8) Mio. Euro.

Die Immobilienwerte des Unternehmens - der Gross Asset Value (GAV) - erhöhte sich um 23 Prozent auf 333,3 Mio. Euro, pro Aktie waren dies 3,41 (2,56). Am Donnerstag schlossen die Titel bei 1,15 Euro, sie hatten allerdings wie praktisch alle Werte wegen der Coronakrise seit Jahresanfang stark verloren.

  

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Bei Hotels ist man nur noch zu einem Siebentel engagiert, 74 Prozent sind Büros. Die Hotel-Auslastung in St. Petersburg ist freilich auf 5 bis 7 Prozent abgesackt. Mit den übrigen Konzernerlösen könne man das aber über Monate kompensieren, sagt CEO Franz Jurkowitsch.
Man stehe "auf solidem wirtschaftlichen Fundament" und rechne weiterhin mit einer positiven und stabilen Entwicklung des Geschäftsmodells, betonte der CEO am Freitag. Die finanzielle Basis sei mit den Hotelverkäufen 2019 zur rechten Zeit gestärkt worden, und man könne die Entwicklungsprojekte heuer planmäßig vorantreiben. Die liquiden Mittel betrugen zum Ultimo laut Geschäftsbericht 7,5 (8,5) Mio. Euro.

Anstatt wie geplant die Dividende für 2019 anzuheben, soll der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen werden. Bis zur Hauptversammlung sollen die Covid-19-Auswirkungen laufend evaluiert werden. Das Aktionärstreffen wurde verschoben - laut Jurkowitsch soll es in der zweiten Oktober-Hälfte abgehalten werden, nach Möglichkeit herkömmlich oder eben virtuell.

Für 2020 sei die Warimpex durchaus ausfinanziert, sagte der CEO zur APA. Das Investitionsvolumen liege heuer bei 12 bis 15 Mio. Euro und beziehe sich im wesentlichen auf den Rohbau in St. Petersburg und die Planungskosten für alle Vorhaben zusammen. Das schließe auch das Refurnishment von einem Drittel der Zimmer in Darmstadt mit ein, wo ein Hotel samt 2 Hektar Immoreserve akquiriert wurde. An der Betriebsgesellschaft für die Airportcity St. Petersburg hält die Warimpex 90 Prozent, im dritten Quartal wurde die Errichtung eines weiteren Büroturms (Avior Tower 1) mit rund 16.000 m2 Bürofläche begonnen - da geht die Bautätigkeiten laut Jurkowitsch ebenfalls wie geplant weiter. In Polen erwartet man für drei Objekte die entsprechenden Genehmigungen. Durch die Krise gebe es insgesamt nur geringfügige Behinderungen.

Nach dem Verkauf der Anteile an den beiden Hotels Vienna House Dream Castle und Vienna House Magic Circus beim Pariser Disneyland im September, was das Heben von stillen Reserven ermöglichte, erzielt man aktuell lediglich in St. Petersburg im Hotel-Segment Einnahmen. Gemessen an den 2019er Zahlen wären das rund 8 Mio. Euro Umsatz. Doch momentan, im April, fahre man dort nur mit 5 bis 7 Prozent Auslastung. Auch in den ersten Monaten nach einem Wiederhochfahren werde man nicht sofort wieder auf eine Auslastung von 70 bis 80 Prozent kommen, insbesondere wo Russland später in die Krise gekommen sei. Daher fahre man die Kosten herunter und reduziere den Mitarbeiterstand etwas. Im zweiten Halbjahr werde man aber in St. Petersburg doch wieder "ganz vernünftige Umsätze" machen können, wenn auch unter Vorjahr, so Jurkowitsch zur APA.

Voriges Jahr lagen die Hotel-Umsatzerlöse - unter aliquoter Einbeziehung der Joint-Ventures - bei 37,5 (nach 44,6) Mio. Euro, wobei freilich für neun Monate noch die Erlöse der beiden Häuser bei Paris enthalten waren sowie in geringem Maße Darmstadt. Der Net Operating Profit (NOP) aus Hotels betrug 9,1 (10,7) Mio. Euro, der NOP pro Zimmer 13.395 (10.431) Euro.

  

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Ausblick

Das starke Ergebnis 2019 war erwartet worden und damit natürlich auch eine entsprechende Dividende für die Aktionäre. Diese ist derzeit auf Eis gelegt, bis mehr Klarheit über die weiter Entwicklung besteht. Warimpex hatte letztes Jahr rückblickend einen optimalen Zeitpunkt für den Verkauf großer Hotel Assets getroffen, der aktuelle Hotel-Anteil am Portfolio beträgt nur mehr 14%, der Löwenanteil mit 74% sind Büros. Die Verkäufe haben auch das Finanzprofil gestärkt mit einer für einen Entwickler komfortablen Eigenkapitalquote von 44%. Auch die Entwicklungsprojekte entfallen bis auf ein Hotel in Darmstadt auf Büros. Wir denken, dass Warimpex dank der großen Verkäufe letztes Jahr sein Finanzprofil für die aktuelle Krise stärken konnte und Abschläge von 2/3 auf den letzten NNNAV ein zu pessimistisches Szenario einpreisen.

Erste Bank

  

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Warimpex-Nettoverlust im Quartal wegen Immo- und Währungsabwertungen
Periodenergebnis mit 18,7 Mio. Euro im Minus - Operativ Zuwachs bei Umsatz und Ergebnis - EBITDA soll auch im Gesamtjahr positiv sein - CEO: Haben ausreichend Liquidität

Dem Büroimmobilien-Entwickler Warimpex haben Abwertungen bei Immobilien wegen der Coronakrise und nachgebende Fremdwährungen im ersten Quartal einen Nettoverlust beschert. Nach 66,5 Mio. Euro Rekordgewinn im gesamten Vorjahr und 11,8 Mio. Euro Periodengewinn Anfang 2019 gab es heuer von Jänner bis März ein Minus von 18,7 Mio. Euro, wie das börsennotierte Unternehmen Donnerstagfrüh mitteilte.
Die Verluste aus der Währungsumrechnung und die Bewertungsverluste bei Immobilien seien nicht zahlungswirksam, wird betont. Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie habe weltweit zur Neubewertung von Wachstumsaussichten geführt, heißt es zur Erklärung. Dem gegenüber stünden deutlich positive operative Ergebnisse mit einer Steigerung des Gesamtumsatzes, des Bruttoergebnisses vom Umsatz und einem weiter positiven EBITDA, das auch im Gesamtjahr im Plus liegen solle. Man verfüge über "ausreichend Liquidität", so CEO Franz Jurkowitsch in einer Aussendung.

Das EBITDA sank deutlich von 7,6 Mio. auf 0,9 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von 7,5 Mio. Euro auf -2,4 Mio. Euro ins Minus. Grund waren laut Warimpex neben dem Ausbleiben von Veräußerungsgewinnen auch nicht cash-wirksame Effekte aus Immo-Bewertungen. Das Finanzergebnis (samt Ergebnis aus Joint Ventures) drehte von 5,6 Mio. auf -13 Mio. Euro - darin enthalten 8,2 Mio. Euro Verluste aus Währungsumrechnung (ohne Direkteinfluss auf die Liquidität), nach 6,4 Mio. Euro Plus, sowie überwiegend währungsbedingte JV-Verluste von 3,1 (nach +0,5) Mio. Euro .

Im ersten legten die Vermietungs-Umsätze von Büroimmobilien im Jahresabstand um 32 Prozent auf 5,4 Mio. Euro zu. Dazu trug maßgeblich das im Mai eröffnete "Mogilska 43 Office" in Krakau (Polen) bei. Die Hotel-Umsatzerlöse wuchsen um 18 Prozent auf 2,2 Mio. Euro - trotz rückläufiger Hotelumsätze ab März d.J. aufgrund der Coronakrise. Grund für dieses Umsatzplus war das im September 2019 eröffnete Hotel in Darmstadt - dabei waren voriges Jahr noch Umsätze des im Februar 2019 veräußerten Kurhotels Dvorak in Karlsbad (Tschechien) enthalten gewesen.

Insgesamt wuchs der Umsatz bis März um 26 Prozent auf 7,9 Mio. Euro, der diesen Erlösen zuordenbare Aufwand stieg um 2,9 Mio. auf 4,1 Mio. Euro. Somit wuchs das Bruttoergebnis vom Umsatz um 14 Prozent auf 3,8 Mio. Euro. Transaktionen fanden heuer im ersten Quartal keine statt, während voriges Jahr mit Immo-Verkäufen 7,3 Mio. Ergebnis erzielt wurden.

Im Ausblick heißt es, das außerordentlich erfolgreiche Rekordjahr 2019 lasse sich vor dem Hintergrund von Covid-19 kaum wiederholen. Trotz herausfordernden Marktumfelds rechne man mit einer positiven Entwicklung der Geschäftstätigkeit. Der Fokus liege weiter auf aktuellen Developments in den Kernmärkten Polen, Russland sowie Deutschland.

  

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Warimpex für 2020 zuversichtlich wegen Bürovermietungseinnahmen
Im ersten Quartal Nettoverlust wegen Immo- und Währungsabwertungen - Aber operativ Plus bei Umsatz und Ergebnis - EBITDA soll auch im Gesamtjahr positiv sein

Der Immo-Entwickler Warimpex will dank stabilen Büromieteinnahmen gut durch die Coronakrise kommen. Damit sollen Erlösausfälle des geringen Hotel-Engagements ausgeglichen werden. Bis März brachten die Büros 5,4 Mio. Euro Umsatz, ein Drittel mehr, bis Jahresende sollen kumuliert 15 Mio. dazukommen - mit steigender Tendenz, weil bei Neuvermietungen nur die ersten drei bis sechs Monate mietfrei sind.
"Unsere Büros sind gut vermietet, wir haben dadurch Überschüsse", sagte CEO Franz Jurkowitsch im APA-Gespräch. Der zu drei Viertel auf Büros konzentrierten Warimpex haben Immo-Abwertungen und Fremdwährungsverluste im ersten Quartal 18,7 Mio. Euro Nettoverlust eingebrockt, nach noch 11,8 Mio. Euro Periodengewinn Anfang 2019.

Die Währungs- und Bewertungsverluste seien aber nicht zahlungswirksam, wird betont. Dem gegenüber stünden deutlich positive operative Ergebnisse mit einer Steigerung des Gesamtumsatzes, des Bruttoergebnisses vom Umsatz und einem weiter positiven EBITDA, das auch im Gesamtjahr im Plus liegen solle. Man verfüge über "ausreichend Liquidität". Laut Quartalsbericht verfügte die Warimpex Ende März über 6,8 Mio. Euro liquide Mittel, nach 7,5 Mio. Euro Ende 2019.

Bei den Hotels habe man 5 Prozent des Buchwerts abgeschrieben, bei den Büros ein Prozent, erläuterte der CEO am Donnerstag. Die Währungsverluste hätten 11,3 Mio. Euro ausgemacht, hauptsächlich - zu vier Fünftel - im russischen Rubel. Allerdings habe sich der Rubel mittlerweile wieder erholt, "hält sich das, haben wir Ende Juni Zuschreibungen".

Das St. Petersburger Hotel mit rund 300 Zimmern, an dem Warimpex 90 Prozent hält, sei auch in der Coronakrise immer geöffnet gewesen, und an den Vorausbuchungen sehe man, dass es ab Juni aufwärtsgehe. Das InterContinental in Warschau, das gemeinsam mit UBM (50:50) in Pacht betrieben wird und 400 Zimmer zählt, könnte laut Jurkowitsch in der zweiten Juni-Hälfte wieder aufsperren, fix sei das aber noch nicht. Das Haus hatten UBM und Warimpex ursprünglich selbst entwickelt, dann aber veräußert. Beim Hotel in Darmstadt mit über 300 Zimmern, das zur Gänze Warimpex gehört, kann man das Refurnishment wegen der Schließung sogar beschleunigt durchführen - auf einem drei Hektar großen Grundstück soll dort ab 2022 die Errichtung eines Stadtplatzes mit Cafés und Bürogebäuden (mit 60.000 bis 70.000 m2 Geschoßfläche) erfolgen. Und am Hotel Kempinski in Wien hält Warimpex 10 Prozent, als reine Finanzbeteiligung.

In der Airportcity St. Petersburg - deren Betriebsgesellschaft Warimpex zu 90 Prozent gehört - schreitet die Errichtung eines weiteren Büroturms (Avior Tower 1 mit 16.000 m2 Bürofläche) voran, laut Jurkowitsch befindet man sich bereits im dritten Stock. Im polnischen Bialystok steht der Baubeginn des gleichnamigen Bürokomplexes an. Projekte verfolgt man auch in Krakau, dort will man nach den Bürogebäuden Mogilska 41 und 43 unter anderem Mogilska 39 in Angriff nehmen.

Das EBITDA sank deutlich von 7,6 Mio. auf 0,9 Mio. Euro. Das das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von 7,5 Mio. Euro auf -2,4 Mio. Euro ins Minus. Grund waren laut Warimpex - neben dem Ausbleiben von Veräußerungsgewinnen - auch nicht cash-wirksame Effekte aus Immo-Bewertungen. Das Finanzergebnis (samt Ergebnis aus Joint Ventures) drehte von 5,6 Mio. auf -13 Mio. Euro - darin enthalten 8,2 Mio. Euro Verluste aus Währungsumrechnung (ohne Direkteinfluss auf die Liquidität), nach 6,4 Mio. Euro Plus, sowie überwiegend währungsbedingte JV-Verluste von 3,1 (nach +0,5) Mio. Euro .

Im ersten Quartal legten die Vermietungs-Umsätze von Büroimmobilien im Jahresabstand um 32 Prozent auf 5,4 Mio. Euro zu. Dazu trug maßgeblich das im Mai eröffnete Mogilska 43 Office in Krakau bei. Die Hotel-Umsatzerlöse wuchsen um 18 Prozent auf 2,2 Mio. Euro - trotz rückläufiger Hotelumsätze ab März aufgrund der Coronakrise. Grund für dieses Umsatzplus war das im September 2019 eröffnete Hotel in Darmstadt - andererseits waren voriges Jahr noch Umsätze des im Februar 2019 veräußerten Kurhotels Dvorak in Karlsbad (Tschechien) enthalten gewesen.

Insgesamt wuchs der Umsatz bis März um 26 Prozent auf 7,9 Mio. Euro, der diesen Erlösen zuordenbare Aufwand stieg um 2,9 Mio. auf 4,1 Mio. Euro. Somit wuchs das Bruttoergebnis vom Umsatz um 14 Prozent auf 3,8 Mio. Euro. Transaktionen fanden heuer im ersten Quartal keine statt, während voriges Jahr mit Immo-Verkäufen 7,3 Mio. Ergebnis erzielt wurde

Im Ausblick heißt es, das außerordentlich erfolgreiche Rekordjahr 2019 lasse sich angesichts von Covid-19 kaum wiederholen. Trotz herausfordernden Marktumfelds rechne man mit einer positiven Entwicklung der Geschäftstätigkeit. Der Fokus liege weiter auf aktuellen Developments in den Kernmärkten Polen, Russland sowie Deutschland.

  

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Solide operative Entwicklung von unbaren Wechselkurs- und Bewertungsverlusten überschattet

Warimpex rutschte im 1. Quartal trotz solider operativer Entwicklung ins Minus. Während der Gesamtumsatz um 26% auf EUR 7,9 Mio. zulegte, rutschte das Quartalsergebnis auf EUR -18,7 Mio. ab. Ausschlaggebend waren das Ausbleiben von Immobilienverkäufen, Cashflow-neutrale Verluste aus der Währungsumrechnung sowie Bewertungsverluste (hauptsächlich für Hotels) und Wertminderungen von latenten Steueransprüchen. Die aktuellen Entwicklungsprojekte (Büroturm in der Airport City St. Petersburg, Renovierung des Hotels in Darmstadt, Planung für zwei Büros in Krakau und eines in Bialystok) laufen nach Plan. Für 2020 rechnet das Management mit höheren Mieteinnahmen aus neuen Assets und einem positiven EBITDA. Warimpex sieht sich ebenfalls mit ausreichend Liquidität versorgt.

Ausblick

Warimpex profitierte im 1. Quartal von den Weichenstellungen letztes Jahr. Nach den Hotelverkäufen der vergangenen Jahre liegt der Portfolio-Anteil der Hotels bei nur mehr rund 14%. In diesem Segment ist jedoch mit einer längeren Erholungsphase zu rechnen. Die Büroassets sorgen hingegen für stabile Mieteinnahmen. Auch die starken Wechselkursverluste aus dem Zloty und dem russischen Rubel zum Stichtag 31.3. sollten sich im 2. Quartal aufgrund der seither eingesetzten Aufwertung revidieren. Wir schätzen den Buchwert/Aktie auf etwa EUR 2,30. Damit notiert die Aktie rund die Hälfte unter ihrem Buchwert, ein zu pessimistisches Szenario unserer Meinung nach. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung.

Erste Bank

  

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Warimpex - Erste Group kürzt Kursziel von 2,10 auf 1,75 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt

Die Analysten der Erste Group haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien der heimischen Warimpex bestätigt. Das Kursziel wurde jedoch von 2,10 auf 1,75 Euro nach unten revidiert.
Analyst Christoph Schultes bewertete in der aktuellen Studie die Warimpex-Zahlen für das erste Quartal 2020 als gemischt. Negative Immobilienneubewertungen als Folge von Covid-19 belasteten die Ergebnisse bereits im ersten Quartal und da könnte noch mehr kommen, hieß es weiter. Zudem verwies der Erste Group-Experte auf die Fremdwährungsverluste, vor allem auf die Abwertung beim russischen Rubel. Der Ausblick auf das verbleibende Geschäftsjahr 2020 sei weiterhin vage.

Beim Ergebnis je Aktie wurde die Prognose für 2020 von bisher plus 0,26 auf minus 0,22 Euro gesenkt. Die Schätzung für den Gewinn 2021 wurde von 0,33 auf 0,07 Euro und jene für 2022 von 0,28 auf 0,16 Euro je Aktie gekürzt.

Für 2020 rechnen die Erste Group-Analysten mit keiner Dividende. Die Schätzungen für die beiden Folgejahre belaufen sich auf jeweils 0,06 Euro je Aktie.

  

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Ausblick

Am stärksten von der Corona-Krise betroffen sind die Hotel- Einnnahmen, die sich in den kommenden zwei Jahren eher langsam erholen werden. Da sich der Transaktionsmarkt auf Sparflamme weiterentwickeln wird, rechnen wir auch mit dem Wegfall von Verkaufsgewinnen aus Immobilientransaktionen. Dafür erwarten wir höhere Einnahmen aus den Bestandsobjekten, da z.B. das Bürogebäude Mogilska 43 in Krakau länger in den Büchern bleiben wird. Die aktuellen Kursniveaus weisen auf ein mögliches Kurspotential von 40% zu unserem Kursziel hin und liegen mehr als die Hälfte unter unserer Buchwertschätzung von EUR 2,90/Aktie Ende 2020. Ende August wird Warimpex sein Q2-Ergebnis präsentieren. Nach dem Verlust im Q1 infolge eines negativen Bewertungsergebnisses und Währungsumrechnungsverlusten (Rubel, Zloty), erwarten wir für das 2. Quartal nur einen marginalen Verlust nahe der Null-Linie. Für das 2. Halbjahr rechnen wir mit einer stärkeren Performance, da die Bauprojekte in Polen genehmigt werden sollten und das Hotel Darmstadt wieder aufsperrt.

Erste Bank

  

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Warimpex-Nettoverlust im 2. Quartal geringer - EBITDA weiter positiv

Minus beim Periodenergebnis im Halbjahr bei 21,7 Mio. Euro, davon Großteil aus 1. Quartal - Durch Coronakrise stark betroffenes Hotelsegment macht nur noch 12 Prozent Anteil aus

Dem Büroimmobilien-Entwickler Warimpex haben Immo-Abwertungen, rückläufige Hotelergebnisse und nachgebende Fremdwährungen zwar auch im zweiten Quartal einen Nettoverlust beschert, aber deutlich weniger als zu Jahresbeginn. Im Halbjahr fiel ein Minus von 21,7 Mio. Euro an (nach 17,9 Mio. Euro Gewinn im Vorjahresvergleich), von Jänner bis März hatte der Verlust bereits 18,7 Mio. Euro betragen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb mit 0,4 Mio. im Halbjahr knapp positiv (nach 9,9 Mio. Euro ein Jahr davor), obwohl diesmal ein Ergebnis aus Immo-Veräußerung fehlte (voriges Jahr 7,2 Mio. Euro). Nach -9,6 (+6,7) Mio. Euro Abschreibungen/Wertänderungen lag das Ergebnis der Geschäftstätigkeit EBIT bei -9,2 (16,6) Mio. Euro.

Aktuell habe das von der Covid-19-Krise stark betroffene Hotelsegment nur mehr 12 Prozent Anteil, 76 Prozent seien Büroimmobilien mit vertraglich langfristig gesicherter Vermietung, erklärte Warimpex am Freitag. Die Krise bestätige die Entscheidung, in einer Neuausrichtung auf Büro-Entwicklungen und Büro-Assets mit stabiler Entwicklung zu setzen.

Die Umsatzerlöse aus der Büroimmobilien-Vermietung steigerte Warimpex im ersten Halbjahr um 15 Prozent von 9,2 Mio. auf 10,6 Mio. Euro - vor allem durch die Fertigstellung des Bürogebäudes Mogilska 43 Office in Krakau im Mai vorigen Jahres. Durch die Coronakrise sanken die Hotel-Umsatzerlöse um 51 Prozent auf 2,4 Mio. Euro bzw. auf die Hälfte. Das ließ den Gesamtumsatz auf 13,6 Mio. Euro sinken. Der diesen Erlösen direkt zuordenbare Aufwand wuchs von 6,0 Mio. auf 6,5 Mio. Euro, wodurch das Bruttoergebnis vom Umsatz leicht auf 7,1 (9,2) Mio. Euro zurückging.

Vor allem im zweiten Quartal wurden für Warimpex die operativen Auswirkungen behördlicher Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie deutlich - von April schrumpften die Hotelumsätze von 3,0 Mio. auf 0,2 Mio. Euro, während der dazugehörige Aufwand nur von 1,5 Mio. auf 1,0 Mio. vermindert werden konnte. Die Bürovermietungserlöse blieben hingegen mit 5,2 Mio. Euro stabil. Insgesamt sank der Konzernumsatz im zweiten Quartal von 9,0 auf 5,7 Mio. Euro, der direkte Aufwand von 3,1 auf 2,4 Mio. Das Bruttoergebnis aus dem Umsatz sank daher ab April von 5,9 auf 3,3 Mio. Euro.

Trotz herausfordernden Marktumfelds habe man im ersten Halbjahr wesentliche Planungen ohne Zeitverzug vorantreiben können. Der Fokus lag dabei auf der Entwicklung aktueller Developments in Polen, Deutschland und Russland. Auch zum Büroturm Avior Tower 1 in der Airportcity St. Peterburg gingen die Bauarbeiten planmäßig weiter.

  

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Warimpex bezahlt Dividende für 2019
0,03 Euro je Aktie - Nach Rekordgewinn im Vorjahr - Heuer 21,7 Mio. Euro Nettoverlust im Halbjahr

Der Büroimmobilien-Entwickler Warimpex will für das Jahr 2019 eine Dividende in Höhe von 0,03 Euro je Aktie ausschütten. Einen entsprechenden Vorschlag an die Hauptversammlung haben Vorstand und Aufsichtsrat in der Aufsichtsratssitzung am Freitag beschlossen.

Warimpex hatte im Vorjahr einen Rekordgewinn von 66,5 Mio. Euro erzielt, im Herbst soll die wegen Corona vom Frühjahr verschobene Hauptversammlung über die Gewinnverwendung entscheiden.

Zwar wurde heuer in der ersten Jahreshälfte ein Nettoverlust von 21,7 Mio. Euro eingefahren, doch wegen der stabilen Entwicklung der Büro-Immobilien mit einem Anteil von 76 Prozent am Gesamtportfolio, aktueller Refinanzierungen von Immobilien und des hohen Vorjahresgewinns wolle man dennoch eine Dividende ausschütten, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

  

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>Der Büroimmobilien-Entwickler Warimpex

War da einmal ein grober Strategiewechsel?

Ich hätten Warimpex als Hotelimmobilien-Entwickler eingeordnet.

  

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>>Der Büroimmobilien-Entwickler Warimpex
>
>War da einmal ein grober Strategiewechsel?
>
>Ich hätten Warimpex als Hotelimmobilien-Entwickler
>eingeordnet.

In den letzten Jahren haben sie laufend verkauft, in meiner Wahrnehmung aber eher um ständig das Ergebnis halbwegs zu retten.

  

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Büroassets stabil, fehlende Hoteleinnahmen und Bewertungsverluste drücken Halbjahresergebnis jedoch ins Minus

Warimpex konnte im 1. Halbjahr dank Fertigstellung eines Bürogebäudes in Krakau seine Mieteinnahmen in diesem Segment um 15% auf EUR 10,6 Mio. steigern. Gleichzeitig schrumpften die Hoteleinnahmen um die Hälfte auf EUR 2,4 Mio. wobei im 2. Quartal die Umsätze fast bei null lagen. Immobilientransaktionen wurden keine getätigt. Während das EBITDA mit EUR 0,3 Mio. knapp im positiven Bereich gehalten werden konnte, drückten ein negatives Bewertungs- und Joint Venture-Ergebnis (Hotels) sowie Währungsumrechnungsverluste das Halbjahresergebnis auf EUR -21,7 Mio. (1H 2019: EUR 17,9 Mio.). Der Buchwert/Aktie lag bei EUR 2,42/Aktie. Das Management gibt keinen konkreten Ausblick rechnet jedoch mit einer langsamen Erholung im Hotelbereich und einer weiter stabilen Entwicklung bei den Büroimmobilien. Die Bilanz ist dank der Verkäufe im letzten Jahr solide mit einer Eigenkapitalquote von 38% zum 30.6.2020. Daher erwägt Warim-pex die Möglichkeit, eine Dividende für 2019 zu zahlen wobei noch kein Datum für die HV fixiert wurde.

Ausblick

Die Halbjahreszahlen entsprachen in etwa unseren Erwartungen und waren maßgeblich von Bewertungen und Wechselkursbewegungen beeinflusst. Als mögliche Kurstrigger für die Aktie, die rund 50% unter ihrem Buchwert notiert, sehen wir den Erhalt von Baubewilligungen für die geplanten Büroprojekte in Polen, den Abschluss neuer Mietverträge und generell eine langsame Wiederbelebung des Hotelgeschäfts. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung.

Erste Bank

  

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Warimpex - RCB senkt Kursziel von 1,75 auf 1,45 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt

Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Immobilienunternehmens Warimpex deutlich von 1,75 auf 1,45 Euro gesenkt. Die neutrale Anlageempfehlung "Hold" behielt RCB-Analyst Oliver Simkovic dagegen in seiner neuen Studie bei.

Als Risikofaktoren sieht der Analyst vor allem mögliche Währungsabwertungen, insbesondere beim russischen Rubel, sowie negative Auswirkungen der Coronakrise auf die Bewertungen im Immobilienportfolio des Unternehmens. Gleichzeitig gehe Warimpex aber mit einer niedrigeren Verschuldung in die aktuelle Krise als in der Vergangenheit und die ansprechende Entwicklungs-Pipeline im Bürobereich könnte die fundamentale Performance in den nächsten Jahren stützen, heißt es in der Analyse.

  

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Warimpex-Verlust stieg bis September - EBITDA weiter positiv
Nach neun Monaten 31,2 Mio. Minus beim Periodenergebnis - Zuletzt fehlten auch Immoverkaufserträge wie im Vorjahr - Anteil der durch Coronakrise stark betroffene Hotels verringert

Dem Büroimmobilien-Entwickler Warimpex haben in den ersten neun Monaten rückläufige Hotelergebnisse, Immo-Abwertungen und nachgebende Fremdwährungen zugesetzt - und zuletzt fehlten zudem auch Immo-Verkaufserträge, die es 2019 im dritten Quartal gegeben hatte. Von Jänner bis September fielen somit 31,2 Mio. Euro Nettoverlust an, gab Warimpex am Freitag bekannt - nach 57,5 Mio. Gewinn im gleichen Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb mit 1,8 Mio. nach drei Quartalen weiter knapp positiv (nach allerdings 53,4 Mio. Euro ein Jahr davor). Hier wirkte sich ein rückläufiges Ergebnis aus dem Hotelbereich aus - es fehlten zuletzt aber auch die vorjährigen Immoverkäufe ganz besonders: In den neun Monaten zusammen gab es heuer gar keine Veräußerungen, ein Jahr davor brachten sie 27,9 Mio. Ergebnis - im ersten Halbjahr 2019 waren es lediglich 7,2 Mio. Euro gewesen.



Abschreibungen und Wertänderungen schlugen sich in den neun Monaten mit minus 10,7 Mio. Euro nieder, im Vorjahresvergleich waren es 3,1 Mio. Euro im Plus gewesen. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) lag solcherart Ende September mit 8,9 Mio. Euro im Minus, Ende Juni waren es noch 9,2 Mio. Euro Minus gewesen. Im Vorjahr war das EBIT bis Juni mit 16,6 Mio. Euro positiv gewesen, bis September sogar mit 56,6 Mio. Euro.

Das von der Covid-19-Pandemie besonders betroffene Hotelportfolio habe man durch Verkäufe reduziert und verstärkt auf Büroimmobilien gesetzt, erinnerte CEO Franz Jurkowitsch in einer Aussendung. Dies und das weiter positive operative Geschäft - die Umsätze aus der Vermietung von Büroimmobilien stiegen im dritten Quartal leicht - seien die Basis für eine nach wie vor stabile Entwicklung bei Warimpex.

Mit einer Normalisierung der Lage werde auch eine Erholung des Hotelsegments in den einzelnen Märkten eintreten, erklärte der Immo-Entwickler im Ausblick. Bei Büros rechne man weiterhin mit einer positiven Entwicklung. Immerhin würden hochwertige Büroflächen auch künftig gefragt sein, auch wenn es weg von Großraumbüros hin zu flexiblen Büroflächen, die modernen Anforderungen gerecht würden. Der strategische Fokus von Warimpex werde weiter im Aufbau des Immo-Bestandes, der Stärkung des Ertragspotenzials, der Diversifizierung des Immo-Portfolios und der Schaffung neuer Angebote liegen.

  

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Warimpex: Büromieten fließen ungebrochen - Bis September aber Verlust
31 Mio. Euro Minus wegen rückläufiger Hotelergebnisse, Immo-Abwertungen, Rubel - Zudem fehlten Immoverkaufserträge wie 2019 - Büroprojekte in Polen und Russland laufen weiter

Der Immobilienentwickler Warimpex erfreut sich trotz Coronakrise weiter fließender Büromieteinnahmen - die Ausfälle lägen "im Promille-Bereich", sagte CEO Franz Jurkowitsch im APA-Gespräch. Büros machen gut drei Viertel des Portfolios aus, nur ein Achtel entfällt auf das Hotelsegment. Neue Büroprojekte sind in der Pipeline, das Geschäft in Polen und Russland laufe weiter. Allenfalls könnte es Verzögerungen bei Flächenwidmungen oder Baugenehmigungen geben.
Das von der Coronakrise besonders betroffene Hotelportfolio habe man schon länger durch Verkäufe reduziert, man habe stärker auf Büroimmobilien gesetzt, erinnerte Jurkowitsch. Dies und das weiter positive operative Geschäft - die Bürovermietungsumsätze sind im dritten Quartal leicht gestiegen - seien die Basis für eine nach wie vor stabile Entwicklung bei Warimpex.

Mit einer Normalisierung der Lage werde eine Erholung des Hotelsegments in den einzelnen Märkten eintreten. Ab dem Frühjahr 2021 werde es auch beim Reisen den Wunsch geben, viel nachzuholen, ist der CEO überzeugt: Das sei auch diesen Sommer so gewesen, Stichwort "österreichische Seen". Am längsten werde es mit einer Rückkehr des Segments Geschäftsreisen dauern - viele solche Reisen würden nach den Lockdown-Erfahrungen aus Zeit- und Kostengründen gar nicht mehr stattfinden.

Die vier Warimpex-Hotels sind überwiegend offen, nur das Haus in Darmstadt, das man ohnedies umbauen wollte, wurde zugesperrt: "Wir ziehen gewisse Umbauten vor und erweitern dort auch." Das zweite und größte im Warimpex-Eigentum befindliche Hotel, das "Grand Plaza" in der Airportcity St. Petersburg, führe man trotz der niedrigen Auslastung von im Schnitt 30 Prozent weiter. Beim "Kempinski" in Wien, an dem man 10 Prozent hält (den Rest Wiener Städtische und UBM), habe man einen fixen Pächter, sodass es kein operatives Risiko gebe. Und das "Intercont" in Warschau, bei dem Warimpex und UBM im Verhältnis 50:50 Pächter sind, gehe in der Krise sogar besser als die Häuser des Mitbewerbs, so Jurkowitsch zur APA.



Im Bürobereich treibt man dem CEO zufolge auch in der Krise Projekte voran, etwa in Krakau die Phase III von "Mogilska" mit weiteren 12.000 Quadratmetern. Sowohl für die Projekte "Bialystok Offices" in der gleichnamigen Stadt (32.000 Quadratmeter in Planung) sowie für das "Chopin Office" (21.000 Quadratmeter) in Krakau, fünf Gehminuten von "Mogilska" entfernt, sind Baugenehmigungen beantragt, die Verfahren laufen. Es gebe gewisse Verzögerungen, weil Behörden zeitweise geschlossen seien und Fristen für die Einsichtnahme durch Anrainer verlängert würden. In der Airportcity St. Petersburg - deren Betriebsgesellschaft zu 90 Prozent Warimpex gehört - habe man bei der Errichtung eines weiteren Büroturms (Avior Tower 1 mit 16.000 Quadratmetern Bürofläche) kaum Zeit verloren: Der Rohbau sei fertig, die Dachgleiche erreicht. In Krakau (für Mogilska 4) und Lodz sehe man sich nach neuen Möglichkeiten um, bis zu einer Flächenwidmung und Baugenehmigung könnte es nach Einschätzung von Jurkowitsch bis zu zwei Jahre dauern.

In den ersten neun Monaten setzten dem Büroimmo-Entwickler rückläufige Hotelergebnisse, Immo-Abwertungen und der Rubel-Verfall zu - und zuletzt fehlten zudem Erträge aus Immobilienverkäufen, die es 2019 besonders im dritten Quartal umfangreich gegeben hatte. Von Jänner bis September fielen somit 31,2 Mio. Euro Nettoverlust an, gab Warimpex am Freitag bekannt - nach 57,5 Mio. Gewinn im Vorjahresvergleich.



Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb mit 1,8 Mio. nach drei Quartalen weiter knapp positiv (nach 53,4 Mio. Euro ein Jahr davor). Hier wirkte sich das rückläufige Ergebnis aus dem Hotelbereich aus - und es fehlten die vorjährigen Immoverkäufe: In den neun Monaten zusammen gab es heuer keine Veräußerungen, ein Jahr davor brachten sie 27,9 Millionen Ergebnis - im ersten Halbjahr 2019 waren es lediglich 7,2 Mio. Euro gewesen.

Abschreibungen und Wertänderungen schlugen sich in den neun Monaten mit minus 10,7 Mio. Euro nieder, im Vorjahresvergleich waren es 3,1 Mio. Euro im Plus gewesen. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) lag solcherart Ende September mit 8,9 Mio. Euro im Minus, Ende Juni waren es noch 9,2 Mio. Euro Minus gewesen. Im Vorjahr war das EBIT bis Juni mit 16,6 Mio. Euro positiv gewesen, bis September sogar mit 56,6 Mio. Euro.

Die Büro-Umsatzerlöse (Investment Properties) waren heuer mit 15,7 Mio. Euro um 10 Prozent höher. Bei den Hotels sanken die Umsatzerlöse um 60 Prozent auf 3 Mio. Euro. Beeinträchtigt wurden die Einnahmen auch durch den Rubel-Verfall, die russische Währung verlor im Vergleich zum Euro 20 Prozent an Wert. Allerdings fallen in St. Petersburg auch die Kosten in Rubel an. Die gesamten Umsatzerlöse gaben um 16 Prozent auf 19,5 Mio. Euro nach, das Bruttoergebnis um 26 Prozent auf 10,5 Mio. Euro. In den vier Hotels verfügt man anteilsbereinigt über 796 Zimmer, die vermietbare Bürofläche beträgt 92.800 Quadratmeter.



Betrachtet man das dritte Quartal isoliert, stiegen die Umsatzerlöse im Bürosegment - trotz des schwächeren Rubels - um ein Prozent, während im Hotelbereich ein Umsatzrückgang von 2,6 Mio. auf 0,6 Mio. Mio. zu verzeichnen war.

  

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Büroassets stabil, fehlende Hoteleinnahmen und Bewertungsverluste drücken Q3-Ergebnis jedoch ins Minus

Warimpex konnte in den ersten drei Quartalen dank der Fertigstellung eines Bürogebäudes in Krakau seine Mieteinnahmen in diesem Segment um 10% auf EUR 15,7 Mio. steigern. Gleichzeitig schrumpften die Hoteleinnahmen um rund 60% auf EUR 3 Mio. wobei die Umsätze im Q2 und Q3 fast bei null lagen. Immobilientransaktionen wurden keine getätigt. Während das EBIT-DA mit EUR 1,8 Mio. knapp im positiven Bereich gehalten werden konnte, drückten ein negatives Bewertungs- und Joint Venture-Ergebnis (Hotels) sowie hohe Währungsumrechnungsverluste (Rubel) das Nettoergebnis der ersten drei Quartale auf EUR -29,4 Mio. (1-3 Q 2019: EUR 53,0 Mio.). Das Management rechnet für das Gesamtjahr mit einem ausgeglichenen EBIT-DA und sieht das Unternehmen mit ausreichend Liquidität ausgestattet. Die Bilanz ist dank der Verkäufe im letzten Jahr solide mit einer Eigenkapitalquote von 35% zum 30.9.2020.

Ausblick

Die 9-Monatszahlen entsprachen in etwa unseren Erwartungen und waren maßgeblich von der schlechten Hotelauslastung und Wechsel-kursverlusten aus dem Rubel beeinflusst. Als mögliche Kurstrigger für die Aktie, die rund 60% unter ihrem Buchwert notiert, generell eine langsame Wiederbelebung des Hotelgeschäfts sowie eine Stabilisierung bzw. Erholung des Rubel.

Erste Bank

  

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>Büroassets stabil, fehlende Hoteleinnahmen und
>Bewertungsverluste drücken Q3-Ergebnis jedoch ins Minus
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>Warimpex konnte in den ersten drei Quartalen dank der
>Fertigstellung eines Bürogebäudes in Krakau seine
>Mieteinnahmen in diesem Segment um 10% auf EUR 15,7 Mio.
>steigern. Gleichzeitig schrumpften die Hoteleinnahmen um rund
>60% auf EUR 3 Mio. wobei die Umsätze im Q2 und Q3 fast bei
>null lagen. Immobilientransaktionen wurden keine getätigt.
>Während das EBIT-DA mit EUR 1,8 Mio. knapp im positiven
>Bereich gehalten werden konnte, drückten ein negatives
>Bewertungs- und Joint Venture-Ergebnis (Hotels) sowie hohe
>Währungsumrechnungsverluste (Rubel) das Nettoergebnis der
>ersten drei Quartale auf EUR -29,4 Mio. (1-3 Q 2019: EUR 53,0
>Mio.). Das Management rechnet für das Gesamtjahr mit einem
>ausgeglichenen EBIT-DA und sieht das Unternehmen mit
>ausreichend Liquidität ausgestattet. Die Bilanz ist dank der
>Verkäufe im letzten Jahr solide mit einer Eigenkapitalquote
>von 35% zum 30.9.2020.
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>Ausblick
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>Die 9-Monatszahlen entsprachen in etwa unseren Erwartungen und
>waren maßgeblich von der schlechten Hotelauslastung und
>Wechsel-kursverlusten aus dem Rubel beeinflusst. Als mögliche
>Kurstrigger für die Aktie, die rund 60% unter ihrem Buchwert
>notiert, generell eine langsame Wiederbelebung des
>Hotelgeschäfts sowie eine Stabilisierung bzw. Erholung des
>Rubel.
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>Erste Bank


Gestern auffallend hohe Umsätze bei leicht fallenden Kursen

  

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