Antworten zu diesem Thema
Semperit in der Krise und danach (hoffentlich), Rang: Warren Buffett(1847), 17.8.19 15:36
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Semperit kämpft noch mit dem Turnaround
25.5.18 09:31
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RE: Semperit kämpft noch mit dem Turnaround
12.7.18 13:04
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      RE: Semperit kämpft noch mit dem Turnaround
12.7.18 14:56
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      RE: Semperit kämpft noch mit dem Turnaroundinteressant
12.7.18 17:12
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      RE: Semperit kämpft noch mit dem Turnaround
12.7.18 17:33
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      # Semperit muss für Sempermed 55 Mio. Euro abschreiben
06.8.18 18:00
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      RE: # Semperit muss für Sempermed 55 Mio. Euro abschrei...
06.8.18 18:52
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      Rund 55 Mio. Euro Wertminderung bei Handschuhproduktion
06.8.18 19:51
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1Q18 Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen
26.5.18 12:49
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Semperit stoppt Produktion in Werk in China
19.6.18 08:43
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Semperit stoppt Produktion in Werk in China: 10 Mio. Eu...
19.6.18 08:54
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SEMPERIT - es geht immer weiter 
09.7.18 10:23
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Analysten sehen noch keine Verbesserungen
21.8.18 15:59
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EILMELDUNG: Semperit mit 67,4 Mo. Euro Halbjahresverlus...
23.8.18 08:14
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      EILMELDUNG: Semperit - Werke in China und Frankreich zu...
23.8.18 08:14
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      Semperit macht mehrere Fabriken dicht - Verlust bis Jun...
23.8.18 09:11
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Semperit-Sanierung dauert bis Ende 2020
23.8.18 13:04
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Woah +12%
23.8.18 18:55
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Es ist noch zu früh um zu investieren
25.8.18 10:22
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Semperit muss 1,6 Mio. Euro Kartellstrafe zahlen
05.9.18 16:34
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RE: Semperit muss 1,6 Mio. Euro Kartellstrafe zahlen
05.9.18 21:42
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      Semperit-Vorstand Melchiorre legt Mandat per 30.9. zurü...
10.9.18 16:35
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      RE: Semperit-Vorstand Melchiorre legt Mandat per 30.9. ...
10.9.18 22:14
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      RCB senkt Kursziel von 19,0 auf 17,0 Euro
14.9.18 15:41
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      Reduzieren-Empfehlung bestätigt
15.9.18 14:32
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Semperit-Chef: „Haben einfach zu viele Standorte“
26.9.18 10:07
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Erste Group senkt Semperit-Kursziel
09.10.18 07:27
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Semperit mit Mega-Factory zur Herstellung von Industrie...
08.11.18 17:32
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Semperit bis September mit Verlust, operative Ergebnisv...
21.11.18 09:49
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Einstieg noch zu früh 
24.11.18 11:12
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RE: Einstieg noch zu früh 
19.12.18 12:18
31
      RE: Einstieg noch zu früh 
09.1.19 19:21
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Semperit veräußerte italienisches Schlauchwerk Roiter a...
17.12.18 12:26
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Baader-Analysten senken Semperit-Kursziel deutlich
15.2.19 07:47
34
Empfehlung von Reduzieren auf Halten angehoben
09.3.19 11:37
35
Aufsichtsrat wird umgekrempelt - Neue B&C-Manager ziehe...
15.3.19 16:59
36
Mehr Umsatz und weniger Verlust im Q4 2018
20.3.19 13:43
37
Äußerst schlecht
22.3.19 08:27
38
      RE: Äußerst schlecht wg. Wertminderung etc.
22.3.19 08:32
39
EILMELDUNG: Semperit-Nettoverlust 2018 auf -80,4 Mio. (...
22.3.19 08:27
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Restrukturierung zeigt Erfolge
23.3.19 11:21
41
RCB erhöht Anlagevotum von "Hold" auf "Buy"
27.3.19 15:12
42
Karoline Fremerey kauft 800 Aktien 
01.4.19 05:48
43
Verlängerung des Vorstandsmandats von Dr. Felix Fremere...
03.5.19 05:46
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BS-HV-Bericht 1
13.5.19 19:12
45
Gewinn im Q1 erwartet nach Verlust im Vorjahr
27.5.19 14:44
46
Sparmaßnahmen brachten Semperit im 1. Quartal 2019 wied...
28.5.19 08:22
47
RE: Sparmaßnahmen brachten Semperit im 1. Quartal 2019 ...
28.5.19 09:39
48
Restrukturierung im Industriesegment zeigt Erfolge, Med...
01.6.19 15:06
49
Semperit erweitert Mixing Aktivitäten in Polen
27.6.19 14:35
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Starke Verbesserung der Rentabilität im ersten Halbjahr...
14.8.19 08:17
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Baader-Analysten bestätigen Kursziel von 20,0 Euro und ...
16.8.19 05:50
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Operatives Ergebnis im 2. Quartal über den Erwartungen
17.8.19 15:36
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Semperit kämpft noch mit dem Turnaround
Operativ besser, nach Steuern Verlust ausgeweitet - 2018 "Übergangsjahr", kein Ausblick

Der börsennotierte Kautschukverarbeiter Semperit hat sich im ersten Quartal 2018 im operativen Geschäft verbessert, unterm Strich aber mehr Verlust eingefahren als im Vorjahresquartal. Das globale Wachstum habe geholfen, steigende Inflation und Währungsentwertungen in einzelnen Ländern hätten aber für Unsicherheiten gesorgt, der Wettkampf um Rohstoffe sei schärfer geworden, schreibt Semperit.
Der operative Gewinn (EBIT) stieg auf 6 Mio. Euro, im Vorjahr waren es ohne den Sondereffekt durch die Auflösung eines Joint Ventures zur Handschuhproduktion mit der thailändischen Sri-Tang-Gruppe nur 1,5 Mio. Euro. Semperit-Chef Martin Füllenbach sieht daher in einer Aussendung zu den Quartalszahlen "ein ertragsseitig starkes erstes Quartal", aber "dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir uns nach wie vor in einer schwierigen Situation befinden", das sei noch kein gelungener Turnaround.

Der Umbau der Gruppe gehe weiter, der Vorstand werde "Schritt für Schritt entscheiden", ob das Produktangebot verändert wird. Es können "weitere erhebliche Einmalbelastungen neben den bereits gesetzten und den noch in Analyse befindlichen Maßnahmen auch in den nächsten Quartalen nicht ausgeschlossen werden", so Semperit. Daher sei 2018 ein "Übergangsjahr", der Ausblick bleibe für die nächsten Quartale ausgesetzt. Bis 2020 soll der Umbau des Unternehmens abgeschlossen sein, dann soll die EBITDA-Marge rund 10 Prozent betragen.

Im ersten Quartal 2018 lag der Konzernumsatz mit 220,9 Mio. Euro um 3,7 Prozent unter jenem der Vorjahresperiode. Dabei schrumpfte der Sektor Medizin um 10,3 Prozent, während der Sektor Industrie um 0,5 Prozent zulegte. Der Verlust nach Steuern vergrößerte sich von (bereinigt um die Joint-Venture-Auflösung) 2 auf 2,6 Mio. Euro. (Mit dem Sondereffekt hatte es im Vorjahr einen Gewinn von 82,8 Mio. Euro gegeben).

Investiert hat Semperit kräftig, im ersten Quartal waren es 24,5 Mio. Euro und damit um 12.7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Schwerpunkte waren die Erweiterung der Schlauchproduktion in Odry (Tschechien) und des Mischbetriebes in Belchatow (Polen). Die Eigenkapitalquote stieg von 32,6 Prozent Ende 2017 auf 43,7 Prozent Ende März 2018. Dazu beigetragen hat die Aufnahme von 130 Mio. Euro aus einer Hybridkapitallinie des Eigentümers B & C Industrieholding.

Füllenbach selber habe neben der Gesamtverantwortung für den Sektor Industrie und den Transformationsprozess auf Vorstandsebene auch die Zuständigkeit für das Thema Pricing übernommen, das nun zentral gesteuert werde. Der Einkauf (Procurement) werde von Chief Financial Officer (CFO) Frank Gumbinger geleitet. Michele Melchiorre, Chief Operating Officer (COO), wurde bis zum 31.5.2022 verlängert und hat zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben die Leitung des Sektors Medizin übernommen.

  

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>Bei 15 wäre die langjährige Chartunterstützung. Überlegt
>jemand zu investieren?


Hab die schon über 10 Jahre immer wieder mal überlegt, war mir immer zu teuer. Jetzt habe ich noch kein gutes Gefühl. Irgendwie lese ich zwischen den Zeilen die haben noch immer große Probleme.

  

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>>Bei 15 wäre die langjährige Chartunterstützung. Überlegt
>>jemand zu investieren?
>
>
>Hab die schon über 10 Jahre immer wieder mal überlegt, war mir
>immer zu teuer. Jetzt habe ich noch kein gutes Gefühl.
>Irgendwie lese ich zwischen den Zeilen die haben noch immer
>große Probleme.

Aktuelles Interview:
https://industriemagazin.at/a/semperit-chef-fuellenbach-wir-haben-zu-viel-me-too-im-konze rn

Da läuft noch vieles unrund...

  

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>>>Bei 15 wäre die langjährige Chartunterstützung.
>Überlegt
>>>jemand zu investieren?
>>
>>
>>Hab die schon über 10 Jahre immer wieder mal überlegt, war
>mir
>>immer zu teuer. Jetzt habe ich noch kein gutes Gefühl.
>>Irgendwie lese ich zwischen den Zeilen die haben noch
>immer
>>große Probleme.
>
>Aktuelles Interview:
>https://industriemagazin.at/a/semperit-chef-fuellenbach-wir-haben-zu-viel-me-too-im-konze rn
>
>Da läuft noch vieles unrund...


Ja, so öffentliche Watschen für das eigene Unternehmen liest man selten.

  

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Rund 55 Mio. Euro Wertminderung bei Handschuhproduktion
Für das Gesamtjahr 2018 rechnet der Konzern erneut mit Verlusten

Der finanziell angeschlagene Gummi- und Kautschukkonzern Semperit hat seine größtes Problemkind, die Sparte für Gummihandschuhe (Sempermed), noch nicht im Griff: Das Unternehmen muss heuer rund 55 Mio. Euro abschreiben, das sind mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (26 Mio. Euro). Diesen Wertminderungsbedarf habe der Vorstand nach eingehender Prüfung identifiziert, hieß es in einer Aussendung.
Die Geschäftsentwicklung von Sempermed sei "derzeit rückläufig". Semperit begründete dies am Montagnachmittag mit verstärktem Wettbewerbs- und Preisdruck, der eingeschränkten Verfügbarkeit und Verteuerung "einzelner Inputfaktoren" sowie ineffizienter Produktion.

Der exakte Betrag der Wertminderung werde in den anstehenden Halbjahreszahlen ausgewiesen, die am 23. August veröffentlicht werden.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet die Semperit-Gruppe jedenfalls weiterhin mit Verlusten: Das Ergebnis nach Steuern werde "aus heutiger Sicht negativ ausfallen". 2017 hatte Semperit mit einem Fehlbetrag von 26 Mio. Euro abgeschlossen - bei einem Umsatz von 874 Mio. Euro.

Ohne Sondereffekte hätte sich das Minus im abgelaufenen Jahr auf 43 Mio. Euro belaufen. Der Ausstieg aus einem Gemeinschaftsunternehmen in Thailand spielte einen positiven Effekt im operativen Geschäft von 85 Mio. Euro ein. Es gab aber auch negative Sondereffekte - etwa die Rückstellung für eine Steuerschuld in Österreich über 5,4 Mio. Euro, Kosten für die Werksschließung in Frankreich in Höhe von 11,4 Mio. Euro und - vor allem - die auch 2017 notwendig gewordene Abschreibung bei der Handschuhproduktion. Allein in der Sparte Sempermed fielen im abgelaufenen Jahr 12 Mio. Euro Verlust an.

  

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1Q18 Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen, 2018 Ausblick bleibt ausgesetzt 

Semperit präsentierte am Freitag dieser Woche die Ergebnisse für das Q1/18. Die Umsätze sind um 3,7% gegenüber dem Vorjahr auf EUR 220,9 Mio. gesunken. Das operative Ergebnis lag bei EUR 6,0 Mio. (und damit klar über dem bereinigten EBIT in Q1/17 von EUR 1,5 Mio.). Das bereinigte Ergebnis nach Steuern (bevor Minderheiten) sank von EUR -2 Mio. im Vorjahr auf EUR -2,6 Mio. im Q1/18. Das ausgewiesene EBITDA sank um 83,3% im Jahresvergleich auf EUR 15,8 Mio. und das EBIT schrumpfte um 93,1%. Der Nettoverlust des Unternehmens nach Minderheiten lag bei EUR -2,8 Mio., im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand ein Nettogewinn von EUR 62,9 Mio. zu Buche. Hier muss jedoch erwähnt werden, dass EBITDA und EBIT im ersten Quartal des Vorjahres von positiven Sondereffekten im Zusammenhang mit der Beendigung des Joint Ventures in Thailand (i.H.v. EUR 85 Mio.) beflügelt wurden.

Ausblick

Der Ausblick für 2018 bleibt ausgesetzt. Das Unternehmen hat nochmals betont, dass man 2018 als Übergangsjahr betrachten muss. Man muss mit weiteren Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Restrukturierung in den kommenden Quartalen rechnen. Das Management hat bestätigt, dass der Abschluss der Transformation der Semperit Gruppe erst für Ende 2020 geplant ist. Die Visibilität bleibt gering und wir denken, dass es noch zu früh ist in den Titel zu investieren. Wir bleiben bei unserer Reduzierung-Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Semperit stoppt Produktion in Werk in China
Sempertrans-Standort in Shandong wird stillgelegt - 120 Mitarbeiter betroffen - Die beiden Werke in Shanghai "sind gesichert"

Der mitten in der Umstrukturierung steckende Gummikonzern Semperit legt eines seiner drei Werke in China still. "Die Produktion in Shandong wird sofort gestoppt", teilte der Konzern Dienstagfrüh mit. 120 Mitarbeiter sind von der Maßnahme betroffen. Am Sempertrans-Produktionsstandort Best (ShanDong) Belting Co. Ltd. in der Provinz Shandong sind Textil- und Stahlseilgurte hergestellt worden.
Nach eingehender Analyse habe der Vorstand der Semperit AG Holding mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die Produktion in der Provinz Shandong an der chinesischen Ostküste zu beenden. Für die Arbeitnehmer würden "entsprechende Sozialmaßnahmen" vorbereitet.

Die Werksstilllegung ist den Angaben zufolge Teil des laufenden Restrukturierungs- und Transformationsprozesses und wird das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Unternehmensgruppe heuer aus jetziger Sicht um rund 10 Mio. Euro schmälern. Darin sollen neben Rückstellungsbildungen auch Abschreibungen und andere Wertberichtigungen enthalten sein. Das chinesische Sempertrans-Werk erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 15 Mio. Euro.

Andere Standorte wiesen perspektivisch höhere Margen auf, erklärte das Management. Die beiden weiteren chinesischen Semperit-Werke in Shanghai laufen weiter: "Die sind gesichert", sagte Konzernsprecherin Monika Riedel zur APA. Die zwei Standorte gehören zu anderen Unternehmenssegmenten - Semperform und Semperflex. Dort werden unter anderem Profile und Handläufe bzw. Schläuche produziert.

Die Gesellschaft in Shandong ist ein Joint Venture, das die Semperit AG Holding den Angaben zufolge 2010 mit dem staatsnahen chinesischen Energieunternehmen Wang Chao Coal & Electricity Group gegründet hat. Der chinesische Partner hält derzeit 16,1 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen.

  

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SEMPERIT - es geht immer weiter 

Mit SEMPERIT ist eine abwechslungsreiche Unternehmensgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen in über hundert Jahren verbunden. Für viele Jahrzehnte waren die im Mehrheitseigentum der Großbanken CA und Länderbank befindlichen SEMPERIT, Steyr-Daimler-Puch und Perlmooser die Paradeunternehmen der Wiener Börse. Die bekannte Reifenmarke wurde noch im vorigen Jahrhundert abgetrennt und von einem internationalen Konzern übernommen. Der verbliebene Rest - ein Konglomerat von unterschiedlichen technischen Produkten auf Basis von Gummi bzw. Latex wurde von dem eigenwilligen Reinhold Zellner sehr erfolgreich geführt. Mehrheitseigentümer war inzwischen die B & C - Stiftung geworden, die sich mit dem Streubesitz über steigende Gewinne und Dividenden freuen konnte. 

Besonders heikel war die Nachfolgeregelung für Reinhold Zellner. Trotz Warnungen und Bedenken entschied sich der Aufsichtsrat für Thomas Fahnemann, der nach Erfolgen bei Lenzing und einem kurzen Gastspiel bei RHI durch sein selbstbewusstes Auftreten zu beeindrucken wusste. Sein Vorgänger, der Techniker Zellner, war ein rigoroser Kostensparer. Unter Fahnemann sollte die Unternehmensgruppe durch Akquisitionen wachsen. Ein Streit mit dem thailändischen Joint Venture-Partner auf dem Sektor Medizinhandschuhe und der weit überteuerte Kauf einer Handschuhfabrik in Malaysiern führten zu hohen Verlusten. 

Es folgte eine teure Trennung von Fahnemann und weiteren Spitzenkräften. Ein neues Team soll mit Hilfe von internationalen Beratern, die über zehn Millionen EURO kosten, eine Trendumkehr herbeiführen. Spät, aber doch, kam es auch zu Veränderungen im Aufsichtsrat, der von der B & C - Stiftung dominiert wird und in den letzten Jahren für österreichische Verhältnisse mit fast 500.000 EURO p. a. für acht Personen in dieser mittelgroßen Unternehmensgruppe extrem hoch honoriert wird.

Auf Unverständnis stieß auf der letzten Hauptversammlung auch die Aufnahme von Hybridkapital von der B & C-Stiftung in der Höhe von 150 Millionen EURO, mit einem Jahreskupon von 5,25 Prozent und einer jährlichen Bereitstellungsgebühr von 1,75 Prozent, trotz vorhandener, sehr hoher liquider Mittel von 160 Millionen EURO.

2017 wurde mit einem Umsatz von etwas über 800 Millionen EURO ein operativer Verlust von über 30 Millionen EURO verzeichnet. Es gibt keine Dividende, auch für 2018 nicht, und ein Abschluss der Umstrukturierung ist erst für 2020 zu erwarten. 

Hoffentlich gelingt es bei dem derzeitigen konjunkturellen Rückenwind, das vorhandene technische Know How so zu nutzen, dass wieder solide Ergebnisse erwirtschaftet werden. Eine starke Herausforderung für die Spitze der B & C - Stiftung, die derzeit von den guten Ergebnissen der Lenzing und der AMAG verwöhnt wird.

Autor: IVA-Redaktion 

  

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Analysten sehen noch keine Verbesserungen

Experten prognostizieren im Schnitt Halbjahresverlust von 65,3 Mio. Euro - Unternehmen noch inmitten eines Restrukturierungsprozesses

Beim angeschlagenen Gummi- und Kautschukhersteller Semperit zeichnet sich nach Einschätzung von Finanzanalysen noch keine Trendumkehr ab. Für die Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr prognostizieren Wertpapierexperten von Erste Group, Raiffeisen Centrobank (RCB) und Baader Bank operativ und unterm Strich tiefrote Zahlen. Die Ergebnisse werden am Donnerstag veröffentlicht.
"Das Unternehmen ist noch immer inmitten eines Restrukturierungsprozesses", kommentierte Erste-Group-Analyst Vladimira Urbankova. "Wir erwarten im zweiten Quartal noch keine signifikanten Verbesserungen." Zudem würden sich im abgelaufenen Jahresviertel negative Einmaleffekte aus der Restrukturierung in der Höhe von rund 65 Mio. Euro niederschlagen.

Im Schnitt erwarten die befragten Analysten für das erste Halbjahr 2018 einen Umsatz von 446,1 Mio. Euro - um drei Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Operativ prognostizieren die Analysten einen Verlust von fast 52 Mio. Euro, unterm Strich könnte den Schätzungen zufolge ein Fehlbetrag von 65,3 Mio. Euro bleiben. Im ersten Halbjahr 2017 hatte Semperit noch einen Nettogewinn von 21,2 Mio. Euro verzeichnet.

Anfang August hatte Semperit bereits mitgeteilt, in der Sparte für Gummihandschuhe, Sempermed, rund 55 Mio. Euro abschreiben zu müssen. Im Zuge dessen hatte das Unternehmen auch von einer "rückläufigen Geschäftsentwicklung" berichtet und die Anleger für das Gesamtjahr auf einen Verlust eingestellt. Sempermed bleibe das "größte Problemkind" der Semperit, kommentiert Baader-Analyst Christian Obst. Die wichtigste Frage bleibe, ob das Management dazu imstande sei, die Sparte wieder auf Spur zu bringen.

Semperit habe die Probleme auf stärkeren Wettbewerb, Preisanstiege bei einigen Rohstoffen und ineffizienter Produktion zurückgeführt. "Aber die Konkurrenten leben in derselben Welt", kritisiert der Baader-Analyst. Lediglich der letztgenannte Punkt betreffe nur die Semperit. Obst will vom Management nun hören, mit welcher Strategie die Effizienz in der Produktion verbessert werden soll.

Semperit - Analystenschätzungen für das erste Halbjahr 2018:

Erste RCB Baader Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 444,1 449 445,1 446,1 461,6 -3% Ebitda 30,3 29,3 29,8 97,3 -69% Ebit -51,7 -51,9 -51,8 54,3 n.v. Nettogewinn (nach -63,2 -67,4 -65,3 21,2 n.v. Minderheiten)

  

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Semperit macht mehrere Fabriken dicht - Verlust bis Juni verdreifacht
Standorte in Frankreich und China bereits zugesperrt - Zwei Werke in Deutschland und Italien vor Schließung bzw. Verkauf

Der Gummikonzern Semperit hat seinen Konzernumbau beschleunigt. Nachdem zuletzt bereits Werke in Frankreich und China geschlossen wurden, wird nun um die Schließung bzw. den Verkauf zweier weiterer Werke in Europa verhandelt. Das teilte die Firma am Donnerstag mit. Der Halbjahresverlust nach Steuern war heuer mit 67,4 Mio. Euro mehr als dreimal so hoch wie voriges Jahr (21,2 Mio. Euro).

Ins Gewicht fielen Wertberichtigungen in der Medizinsparte und hohe Restrukturierungskosten - vor allem bei der Schließung einer Fabrik in China, wo die Produktion im Werk in Shandong an der chinesischen Ostküste bereits gestoppt worden ist.

Wie heute mitgeteilt wurde, wird derzeit der Semperform-Standort Dalheim mit dem Werk Hückelhoven (beide Deutschland) zusammengelegt. In Italien wird ein Verkauf des Semperflex-Standorts Roiter verhandelt.

In der Sparte Medizintechnik (Sempermed) musste Semperit zuletzt eine Abschreibung von 55 Mio. Euro vornehmen. Diese Sparte bleibt laut Vorstand "unsere anspruchsvollste Herausforderung", an der man mit hoher Konzentration arbeite.

Das Management bewertet das Jahr 2018 als "Übergangsjahr". Operativ sei das Ergebnis (auf Basis bereinigtes EBIT) in den ersten sechs Monaten auf das Doppelte angestiegen, obwohl der Umsatz um 2,8 Prozent auf 448,5 Mio. Euro gesunken sei. Wettbewerbs- und Preisdruck haben den Umsatz in der Medizinsparte um 13,4 Prozent gedrückt. Bei Semperflex und Semperform gab es Umsatzzuwächse.

  

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Semperit-Sanierung dauert bis Ende 2020
Halbjahresverlust von 67,4 Mio. Euro - Auch nächste Quartale belastet - Aktie legt kräftig zu

Für den Vorstand des angeschlagenen Gummi- und Kautschukherstellers Semperit steht die Restrukturierung des Konzern noch bis Ende 2020 an oberster Stelle. Im Zuge des Umbaues werden weitere erhebliche Einmalbelastungen auch in den kommenden Quartalen nicht ausgeschlossen. Im ersten Halbjahr 2018 wurde ein Verlust von 67,4 Mio. Euro realisiert, nach 21,2 Mio. Euro ausgewiesenem Gewinn per Juni 2017.
Die Restrukturierungen sind zuletzt beschleunigt worden: In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden bereits Werke in Frankreich und China geschlossen. In Deutschland wird derzeit der Standort Dalheim in das Werk Hückelhoven integriert, ein Verkauf von Roiters in Italien wird geprüft. Die Restrukturierungskosten sind hoch, im Sektor Medizin musste eine Wertminderung von 55,2 Mio. Euro vorgenommen werden, die Schließung in China belastete das EBIT mit 7,9 Mio. Euro.

Ob es zu weiteren Änderungen im Portfolio oder der Produktion in den bestehenden Segmenten - Semperflex, Semperform, Sempertrans und Sempermed - kommen wird, werde der Vorstand Schritt für Schritt entscheiden, heißt es im heute, Donnerstag, veröffentlichten Halbjahresbericht. Der Ausblick für die nächsten Quartale bleibt aufgrund der Entwicklungen ausgesetzt.

Im Zuge des laufenden Restrukturierungsprozesses will sich der Vorstand zunächst insbesondere auf das organische Wachstum im Bereich Industrie konzentrieren, zu dem die Segmente Semperflex, Semperform und Sempertrans zählen. Die Kapazitäten sollen weiter ausgebaut werden, rund 80 (2017: 74,5) Mio. Euro will Semperit 2018 dafür investieren.

Nach Abschluss des Transformationsprozesses Ende 2020 soll die Semperit-Gruppe eine EBITDA-Marge von rund 10 Prozent erzielen.

Der Konzernumsatz von Semperit lag im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent unter dem Vorjahreshalbjahr. Im Sektor Industrie stieg er um 4,0 Prozent, im Sektor Medizin ging er dagegen um 13,4 Prozent zurück. Das um die Schließungskosten in China bereinigte EBITDA stieg um 45,3 Prozent auf 32,7 Mio. Euro, die bereinigte EBITDA-Marge von 4,9 auf 7,3 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) ging von 54,3 auf 49,8 Mio. Euro zurück, bereinigt um die Sondereffekte hat es sich von 6,2 auf 13,2 Mio. Euro verdoppelt. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich drastisch von 1,03 auf -3,33 Euro. Mit eine Eigenkapitalquote von 39,4 Prozent verfüge Semperit über eine weiterhin solide Kapitalausstattung, heißt es.

Die Semperit-Aktie hat auf die Halbjahreszahlen mit einem Kurssprung von über 6 Prozent auf 15,90 Euro reagiert. Im laufenden Jahr hat die Aktie allerdings bereits 28 Prozent verloren.

  

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Was ist so überaus positiv? Die Tatsache daß jetzt offensichtlich einschneidende Maßnahmen gesetzt werden?

  

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1H18 Ergebnis tiefrot, Ausblick für 2018 bleibt ausgesetzt 

Semperit präsentierte am Donnerstag dieser Woche Zahlen für das 1. Halbjahr 2018. Die Umsätze sind um 2,8% auf EUR 448,5 Mio. gesunken. Das ausgewiesene operative Ergebnis lag mit EUR -49,8 Mio. tief im roten Bereich (im 1H17 betrug das operative Ergebnis dank positiver Einmaleffekte EUR +54,3 Mio.). Wie schon bereits kommuniziert war die Ergebnisentwicklung diesmal von einmaligen negativen Sondereffekten (von insgesamt EUR 63 Mio.) durch die Wertminderung im Segment Sempermed und die Schließung des Sempertrans Standortes in China belastet.

Beflügelt von der Verbesserung im Segment Semperflex, entwickelte sich das bereinigte EBIT gegenüber dem Vorjahr positiv und stieg auf EUR 13,2 Mio. (nach EUR 6,2 Mio. im 1H17). Das ausgewiesene Nettoergebnis nach Minderheiten schrumpfte tiefer in die rote Zone und wies einen Verlust von EUR 65,7 Mio. aus (vs. Nettoverlust von EUR 41,6 Mio. im 1H17).

Ausblick

Nach der bereits veröffentlichten Gewinnwarnung lagen die 1H18 Ergebnisse im Rahmen unserer sowie der Markterwartungen. Der Ausblick für das Jahr 2018 bleibt von der Firma ausgesetzt. Das Management hat bestätigt, dass das Jahr 2018 als Übergangsjahr zu sehen ist. Auch in den kommenden Quartalen ist mit fortlaufenden erheblichen Einmaleffekten und Restrukturierungskosten zu rechnen. Das Ende der Restrukturierung der Semperit Gruppe ist für Ende 2020 geplant, ab diesem Zeitpunkt sollte Semperit eine EBITDA-Marge von rd. 10% erzielen. Der Halbjahrbericht hat zwar eine positive Entwicklung im Segment Semperflex gezeigt, dennoch zeigen Segmente Sempertrans und Sempermed, die im Fokus des Restrukturierungprogrammes stehen, noch keine wesentlichen Fortschritte. Vor allem das rückläufige Segment Sempermed bleibt Grund zur Sorge und eine Verbesserung ist hier noch nicht in Sicht. Wir bleiben bei unserer konservativen Einschätzung und denken, dass es trotz dem derzeit relativ niedrigen Aktienpreis noch zu früh ist in den Titel zu investieren. 

Erste Bank

  

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Semperit muss 1,6 Mio. Euro Kartellstrafe zahlen
Wegen Marktaufteilung mit thailändischer Sri Tang-Gruppe

Der börsenotierte österreichische Gummi- und Kautschukkonzern Semperit wurde vom Kartellgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 1,6 Mio. Euro verurteilt. Grund dafür sei eine Marktaufteilung in Joint-Venture-Verträgen, teilte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Mittwoch mit. Die Zuwiderhandlungen haben demnach von Juli 2002 bis März 2017 stattgefunden.

Im Rahmen von Joint-Venture-Verträgen zwischen Semperit und der thailändischen Sri Tang-Gruppe (STA) wurde eine exklusive Zuweisung des europäischen Marktes für den Vertrieb von gemeinsam hergestellten Produkten zugunsten von Semperit vereinbart.

Gegen die STA-Gruppe stellte das Kartellgericht nur eine Zuwiderhandlung im selben Zeitraum fest, da dieses Unternehmen einen Antrag auf Kronzeugenstatus bei der BWB stellte. Semperit und die STA-Gruppe stellten den entscheidungserheblichen Sachverhalt außer Streit, heißt es.

(Schluss) 

  

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Wohl nicht ganz freiwillig:

Semperit-Vorstand Melchiorre legt Mandat per 30.9. zurück


Semperit-AG-Vorstand Michele Melchiorre beendet seinen Vorstandsvertrag mit 30. September, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Aufsichtsrat habe dem Ersuchen des Chief Operating Officer (COO) und Medizin-Sektor-Verantwortlichen zugestimmt. Die Agenden von Melchiorre übernehmen Semperit-Aufsichtsrat Felix Fremerey und CEO Martin Füllenbach interimistisch, das AR-Mandat Fremereys ruht in der Zeit.

  

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Sieht nach totalem Chaos aus...

Ich war früher mal ein echter Semperit Fan. Was das Mgmt in wenigen Jahren aus der Firma gemacht hat ist unglaublich und hätte ich mir nie erwartet. Zum Glück hab ich die Zeichen erkannt und rechtzeitig verkauft.

>Wohl nicht ganz freiwillig:
>
>Semperit-Vorstand Melchiorre legt Mandat per 30.9. zurück
>
>
>Semperit-AG-Vorstand Michele Melchiorre beendet seinen
>Vorstandsvertrag mit 30. September, teilte das Unternehmen am
>Montag mit. Der Aufsichtsrat habe dem Ersuchen des Chief
>Operating Officer (COO) und Medizin-Sektor-Verantwortlichen
>zugestimmt. Die Agenden von Melchiorre übernehmen
>Semperit-Aufsichtsrat Felix Fremerey und CEO Martin Füllenbach
>interimistisch, das AR-Mandat Fremereys ruht in der Zeit.

  

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RCB senkt Kursziel von 19,0 auf 17,0 Euro
Anlagevotum "Hold" bestätigt

Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Gummi- und Kautschukherstellers Semperit von 19,0 auf 17,0 Euro gesenkt. Auch die Ergebnisschätzungen für 2018 wurden angepasst, jene für 2019 um 15 Prozent und jene für 2020 um sechs Prozent gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" blieb unverändert.
Die Ergebnisse im zweiten Quartal lagen laut Analyst Markus Remis im Rahmen der Erwartungen, der Bereich Semperflex war einmal mehr der Lichtblick, während Sempermed die Schwachstelle blieb. Zudem seien Kommentare zu Restrukturierungsmaßnahmen bei Sempermed vage geblieben, so die RCB.

Auch der Wortlaut des Ausblicks für das gesamte Unternehmen sei unverändert geblieben. Nämlich dass Werksschließungen und Portfolioanpassungen in den einzelnen Segmenten Schritt für Schritt entschieden werden und dass möglicherweise beträchtliche einmalige Kosten in den kommenden Quartalen anfallen könnten.

  

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Reduzieren-Empfehlung bestätigt mit Kursziel EUR 15,20 

In unserer jüngsten Analyse haben wir unsere Reduzieren-Empfehlung bestätigt. Das Kursziel haben wir von zuletzt EUR 17,0 auf EUR 15,20 reduziert. In unserem Bewertungsmodell haben wir vor allem die signifikant höheren, mit der Restrukturierung verbundenen, negativen Einmaleffekte sowie die niedrigere Profitabilität berücksichtigt. Wir erwarten nun einen Umsatz für 2018 von EUR 858,1 Mio. und ein tiefrotes Jahresergebnis von EUR -73,4 Mio. (zuvor EUR + 0,2 Mio.). Darin enthalten sind nun die negativen Sondereffekte aus dem 1. Halbjahr (Schließung Sempertrans Standort in China, Wertminderung Sempermed).

Ausblick

Der Restrukturierungsprozess bei Semperit ist in vollem Gange, sodass wir auch in den kommenden Quartalen mit fortlaufenden erheblichen Einmaleffekten und Restrukturierungskosten rechnen. Weiteren Gegenwind liefert das schwierige Marktumfeld. Ein Abschluss des Transformationsprozesses der Semperit Gruppe ist erst für Ende 2020 geplant. Trotz der niedrigen Kursniveaus, denken wir, dass es im Hinblick auf die Dauer des Konzernumbaus und die schlechte Visibilität noch zu früh ist in, den Titel zu investieren. 

Erste Bank

  

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Semperit-Chef: „Haben einfach zu viele Standorte“

Martin Füllenbach (50) leitet seit 15 Monaten die Restrukturierung des angeschlagenen heimischen Kautschuk- und Gummikonzerns Semperit. Der ehemalige Offizier der deutschen Bundeswehr verrät im KURIER-Interview, wie er den Turnaround schaffen will.

https://kurier.at/wirtschaft/semperit-chef-haben-einfach-zu-viele-standorte/400128335

  

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Erste Group senkt Semperit-Kursziel von 17,0 auf 15,2 Euro
Votum bleibt "Reduce" - Sektorstudie zur Umsetzung von Industrie 4.0 in österreichischen Unternehmen

Im Rahmen einer Branchenanalyse zur Umsetzung von Industrie 4.0 in heimischen Konzernen haben die Analysten der Erste Group ihr Kursziel für die Aktien des Kautschuk- und Kunststoffherstellers Semperit von 17,0 auf 15,2 Euro gesenkt.

Die Verkaufsempfehlung "Reduce" blieb indessen unverändert. Zum Vergleich: Am Montag im Mittagshandel notierte die Semperit-Aktie an der Wiener Börse bei 15,30 Euro und einem Minus von 1,54 Prozent.

Vor dem Hintergrund des baldigen Starts des neuen Mobilfunkstandards 5G beleuchten die Erste Group Analysten in der Sektorstudie die Bemühungen und Fortschritte heimischer Unternehmen im Bereich Digitalisierung. Konkret nehmen die Experten dabei Bezug auf die Digitalisierung des Produktions- sowie des Zulieferprozesses, den Einfluss von 5G auf das Geschäft sowie die Zukunftsvisionen der einzelnen Firmen.

Bei der Semperit liegt der Fokus derzeit auf Restrukturierung, schreibt die Erste-Analystin Vladimira Urbankova. Sobald diese beendet ist, dürfte das Unternehmen seinen Schwerpunkt aber auf die Implementierung von Industrie 4.0 verlagern, schreibt die Expertin. Semperit arbeite bereits an einer Lösung zur Digitalisierung des Lieferprozesses.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Erste-Analysten einen Verlust von 3,57 Euro für 2018. In den darauffolgenden Jahren prognostizieren sie jedoch wieder einen Gewinn von 0,35 (2019) bzw. 1,00 (2020) Euro. Die Experten rechnen im Zeitraum 2018 bis 2020 nicht mit einer Dividendenausschüttung.

  

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EANS-News: Semperit AG Holding / Semperit mit Mega-Factory zur Herstellung von Industrie- und Hydraulikschläuchen 

Wien, Österreich / Odry, Tschechien 

Weitere Ausbaustufe am Standort Odry/Tschechien abgeschlossen
27 Mio. EUR in jüngste Erweiterung investiert, Gesamtinvestments von insgesamt bereits 150 Mio. EUR in den vergangenen 20 Jahren
Produktionskapazität auf 100 Mio. Meter Schläuche erhöht
Vorzeigewerk im Semperit-Konzern mit weiterem Ausbaupotenzial

Nach dem jüngst erfolgten Abschluss einer weiteren Ausbaustufe am tschechischen Semperflex-Standort Optimit in Odry verfügt die Semperit Gruppe nun über eines der weltweit größten Produktionswerke für Industrie- und Hydraulikschläuche. Mit einem Investitionsvolumen von 27 Mio. EUR wurde die Produktionskapazität auf 100 Mio. Meter hochqualitativer Schläuche ausgebaut, die in der Bau- und Transportindustrie, in Minen sowie in verschiedenen landwirtschaftlichen Maschinen zum Einsatz kommen.

Dr. Martin Füllenbach, Vorstandsvorsitzender der Semperit AG Holding betont: "Odry ist nicht nur ein Vorzeigewerk im gesamten Konzern, sondern auch ein Beispiel dafür, wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamisch wachsenden Markt zielgerichtet und kontinuierlich stärken. Die intensive Nachfrage nach unseren Hydraulikschläuchen hat dazu geführt, dass wir seit dem Start des mehrstufigen Investitionsprogrammes im Jahr 2015 unmittelbar nach Inbetriebnahme einer Ausbaustufe mit dem jeweils nächsten Expansionsschritt starten konnten." Füllenbach sieht zudem in den kommenden Jahren weiteres Ausbaupotenzial im Werk Odry.

Seit Semperit den tschechischen Mitbewerber Optimit am Standort Odry vor 20 Jahren übernommen, kontinuierlich erweitert und modernisiert hat, wurde der Umsatz mehr als versechsfacht und die Produktionskapazität verfünffacht. Heute beschäftigt das Werk Odry rund 900 Mitarbeiter und hat rund 100 Mio. Meter Kapazität; dies entspricht etwa zweimal der Umrundung des Erdäquators. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Semperit insgesamt 150 Mio. EUR in den Standort investiert. 

Semperit produziert in seinem Segment Semperflex (rund 23% des Gesamtumsatzes der Gruppe) Hydraulik- und Industrieschläuche nicht nur in Tschechien, sondern auch an Standorten in Österreich, Italien, China und Thailand. Durch kontinuierlichen Kapazitätsausbau sowie Fokussierung auf höchste Qualitätsstandards ist Semperit mittlerweile bei Hydraulikschläuchen weltweit die Nummer 3, bei Industrieschläuchen in Europa die Nummer 2. Zu den Abnehmern zählen etwa Palfinger (Österreich), Kärcher (Deutschland) und Haberkorn (Österreich). 

  

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Semperit bis September mit Verlust, operative Ergebnisverbesserung
Restrukturierungsprozess leistete wesentlichen Beitrag zur operativen Ergebnisverbesserung - Unternehmenschef: Deutliche Fortschritte, vor allem im Sektor Industrie

Der börsennotierte Gummi- und Kautschukkonzern Semperit weist bis Ende September einen Verlust nach Steuern von 72,9 Mio. Euro aus. Bereinigt sei das Nachsteuerergebnis bei minus 9,9 Mio. Euro gelegen, teilte Semperit am Mittwoch mit. Das operative bereinigte Ergebnis habe sich in den ersten neun Monaten bei stabilen Umsätzen erneut verbessert.

"Wir sehen deutliche Fortschritte, die sich insbesondere im Sektor Industrie manifestieren", so Vorstandschef Martin Füllenbach laut Mitteilung. "Die mehr als 600 Initiativen, die wir im Rahmen unseres Restrukturierungs- und Transformationsprozesses bisher gesetzt haben, leisten einen wesentlichen Beitrag zur operativen Ergebnisverbesserung." Auch auf der Personalseite seien Weichenstellungen erfolgt und etwa die erste und zweite Führungsebene im Segment Sempertrans neu besetzt worden. "Sempertrans konnte in diesem Quartal das beste Quartalsergebnis seit zwei Jahren erzielen."

Der Abschluss der Transformation der Semperit Gruppe sei für Ende 2020 geplant, wurde heute in der Mitteilung bekräftigt. Der Vorstand werde im weiteren Verlauf des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses Schritt für Schritt entscheiden, ob es Änderungen im Portfolio der bestehenden Segmente sowie "weitere Anpassungen im Produktionsfootprint" geben werde. Maßnahmen zur Erhöhung der Rentabilität stünden unverändert ganz oben auf der Agenda. Für heuer seien keine weiteren erheblichen Einmalbelastungen zu erwarten. "Für das Jahr 2019 können diese jedoch nicht ausgeschlossen werden", schreibt Semperit. 2018 und auch 2019 seien weiterhin als Übergangsjahre zu sehen. Der Ausblick für die nächsten Quartale bleibe ausgesetzt.

Der Konzernumsatz lag in den ersten neun Monaten mit 670,3 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Dabei gab es im Sektor Industrie ein Plus von 5,6 Prozent, im Sektor Medizin ein Minus von 8,7 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern drehte von 4,9 Mio. Euro Gewinn in der Vorjahresperiode auf einen Verlust von 72,9 Mio. Euro. Bereinigt ergab das in der aktuellen Periode einen Verlust von 9,9 Mio. Euro, verglichen mit einem bereinigten Verlust von 13,6 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das um den negativen Sondereffekt aus der Schließung des Sempertrans-Standortes in China bereinigte EBITDA stieg von 32,9 Mio. auf 45,8 Mio. Euro. Das ausgewiesene EBITDA lag bei 41,9 Mio. Euro, nach 97,8 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2017. Das bereinigte EBIT stieg von 7,9 Mio. auf 17,5 Mio. Euro. Das ausgewiesene EBIT lag in bei minus 45,5 Mio. Euro, nach 46,1 Mio. Euro.

  

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Q3 nach wie vor negativ, Einstieg noch zu früh 

Semperit präsentierte am Donnerstag dieser Woche Zahlen für die ersten 9 Monate 2018. Während die Umsätze in den ersten drei Quartalen insgesamt stabil bei EUR 670 Mio. blieben, drehte das operative Ergebnis mit EUR - 45,5 Mio. tief in den roten Bereich aufgrund der im 1. Halbjahr verbuchten Wertminderung im Segment Sempermed und der Schließung des Sempertrans Standortes in China. Das 3. Quartal isoliert wies dank des Industriebereichs operativ eine etwas besser als erwartete Entwicklung auf mit einem Umsatzplus von 6,4% auf EUR 221,7 Mio. und einem knapp positiven EBIT von EUR 4,3 Mio. Trotzdem steht unter dem Strich ein Quartalsverlust von EUR -7,3 Mio. zu Buche, in den ersten 9 Monaten sogar ein Minus von EUR 75,8 Mio.

Ausblick

Der Ausblick für 2018 bleibt von der Firma unverändert ausgesetzt. Für heuer sind laut Management zwar keine weiteren erheblichen Einmalbelastungen zu erwarten, für 2019 können sie jedoch nicht ausgeschlossen werden. Das Ende der Restrukturierung der Semperit Gruppe ist nach wie vor für Ende 2020 geplant, ab diesem Zeitpunkt sollte Semperit eine EBITDA-Marge von rd. 10% erzielen. Der 9-Monats-Bericht zeigt zwar eine positive Entwicklung im Industriebereich, Sempermed, die im Fokus des Restrukturierungspgrammes steht, verharrte auf EBITDA-Ebene im 3. Quartal jedoch noch immer im roten Bereich. Trotz des weiter gesunkenen Kursniveaus, denken wir, dass es im Hinblick auf die Dauer des Konzernumbaus und die eingeschränkte Visibilität noch zu früh ist in, den Titel zu investieren. 

Erste Bank

  

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>All-Time-Low liegt bei 9.70, wenn ich das richtig sehe?
>Überlegt schon jemand den Aufbau einer Position?

Wäre kein übles Timing gewesen, die Erholug seit Jahresbeginn ist ja wirklich stürmisch. Ich habe meinen bestehenden (steuerfreien) Stücken allerdings keine hinzugefügt - denn bei allem Sturm muss man doch klar sagen: Die fundamentale Situation ist weiter unklar und im Chart ist sogar der Abwärtstrend noch meilenweit entfernt (ca 17) - da muss ein Ruf erst wieder erarbeitet werden, und auch das Zockpotential scheint zu überschaubar.

Warum ich nicht verkaufe? Die Stücke haben sich durch ihre Dividenden bei mir bereits mehr als vollständig selbst bezahlt, sind steuerfrei und wenn das Business wieder in die Gänge kommt könnte das wieder eine stabile Geschichte werden, schließlich geht es hier um einen Traditionsbetrieb mit umfangreichem Know-How in vielen Bereichen.

  

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Semperit veräußerte italienisches Schlauchwerk Roiter an Matec
Vertrag unterzeichnet - Standort in Rovigno erzielte mit 50 Mitarbeitern unter 10 Mio. Euro Umsatz

Die börsennotierte Semperit Holding AG hat die geplante Veräußerung ihres italienischen Semperflex-Produktionsstandorts Roiter in Rovigno (Norditalien) unter Dach und fach gebracht. Käufer ist die italienische Matec Group, die Vertragsunterzeichnung fand kürzlich statt, Kaufpreis wird keiner genannt. In Rovigno erzielte Semperit mit rund 50 Mitarbeitern weniger als 10 Mio. Euro Umsatz.
Mit der Veräußerung setze Semperit einen weiteren Schritt zur gruppenweiten Komplexitätsreduktion im Rahmen des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses, so CEO Martin Füllenbach am Montag in einer Aussendung. Nach dem Ausbau des tschechischen Standorts Odry passe die Schlauchmanufaktur Roiter nicht mehr in den Semperflex-Produktionsfootprint. Ende August hatte Semperit erstmals die Öffentlichkeit über laufende Verhandlungen zum Roiter-Verkauf informiert.

  

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Baader-Analysten senken Semperit-Kursziel von 30 auf 20 Euro
Kaufvotum "Buy" bleibt

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben zwar ihre Kaufempfehlung für die Aktien des heimischen Kunststoff- und Kautschukproduktherstellers Semperit mit "Buy" bestätigt, aber das Kursziel von 30 auf 20 Euro gesenkt.

Die Restrukturierung nehme mehr Zeit in Anspruch und das ökonomische Umfeld in den Abnehmerbranchen verschlechtere sich, schreibt der Baader-Analyst Christian Obst in seiner jüngsten Studie als Begründung. Die Maßnahmen gehen aber in die richtige Richtung und werden 2019/20 an Zugkraft gewinnen, hieß es weiter.

Die Baader-Analysten erwarten zunächst für 2018 einen Verlust je Aktien von 2,83 Euro. Für das Geschäftsjahr 2019 sehen sie dann einen Gewinn von 0,07 Euro je Titel und 1,21 Euro für 2020. Für das Geschäftsjahr 2018 und heuer erwarten die Experten keine Dividende. Für 2020 beläuft sich ihre Dividendenschätzung je Titel auf 0,20 Euro.

  

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Empfehlung von Reduzieren auf Halten angehoben

Wir beenden unsere Reduzieren-Empfehlung und stufen die Semperit-Aktie nun mit Halten und neuem Kursziel EUR 13,20 (zuvor EUR 15,20) ein. Wir denken, dass ein Großteil der Negativfaktoren auf den aktuellen Kurstiefständen bereits eingepreist ist, Investoren aber dennoch Geduld brauchen, bis der Restrukturierungsprozess Ende 2020 abgeschlossen ist. Die Zwischenergebnisse inklusive dem letzten 3. Quartal zeigten, dass dieser Umbauprozess im aktuellen Marktumfeld hart für das Unternehmen ist. Für die anstehenden Jahresergebnisse 2018 am 22. März erwarten wir einen Umsatz von EUR 872,9 Mio. und einen Nettoverlust von EUR 75,9 Mio. Für 2019 rechnen wir dann mit einem marginal positiven Nettoergebnis bei stagnierenden Umsätzen.

Ausblick

Obwohl die kommenden Quartale noch von Unsicherheitsfaktoren belastet sein werden, sollte der Restrukturierungsprozess doch spürbare Verbesserungen bringen - vor allem im Industriebereich. Nachdem der Aktenkurs im letzten halben Jahr rund ein Viertel an Wert eingebüßt hat, sollten damit die meisten Negativfaktoren berücksichtigt sein. Auf der anderen Seite sehen wir das Kurspotential nach oben derzeit ebenfalls noch limitiert, auch Dividendenzahlungen scheinen auf Sicht der kommenden 2 Jahre ausgeschlossen.

Erste Bank

  

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Semperit-Aufsichtsrat wird umgekrempelt - Neue B&C-Manager ziehen ein
CEO der B&C-Gruppe, Edelmann, Noggler und Prügger als neue Aufsichtsräte vorgeschlagen - AR-Chef Kollatz und Trentini legen Mandate zurück

Im Zuge der Neuaufstellung der B&C-Gruppe kommt es auch beim börsennotierten Gummi- und Kautschukkonzern Semperit zu Änderungen im Aufsichtsrat. Peter Edelmann, CEO der B&C-Gruppe, die Finanzexpertin Birgit Noggler und Patrick Prügger, CFO der B&C Industrieholding, würden der Hauptversammlung am 8. Mai als neue Aufsichtsräte vorgeschlagen, gab Semperit am Freitagnachmittag bekannt.

Edelmann ist designierter Vorsitzender des Semperit-Aufsichtsrates. Der derzeitige Semperit-Aufsichtsratschef Christoph Kollatz und Gremiumsmitglied Christoph Trentini legen den Angaben zufolge bei der kommenden Hauptversammlung ihre Aufsichtsratsmandate zurück. Kollatz und Trentini waren bisher Geschäftsführungsmitglieder der B&C-Gruppe und scheiden nun sowohl aus der Gruppe als auch aus den Funktionen in den Beteiligungen aus, heißt es in der Pressemitteilung.

Das seit seiner Bestellung zum Semperit-Vorstand im vergangenen Herbst ruhende Aufsichtsratsmandat von Felix Fremerey endet, heißt es. Fremerey sei als Semperit-Vorstand auf den Prozess zur Restrukturierung des Sektors Medizin fokussiert, sein derzeit interimistisches Vorstandsmandat soll in ein dauerhaftes umgewandelt werden.

  

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Mehr Umsatz und weniger Verlust im Q4 2018
Experten: Investoren müssen noch etwas Geduld haben - Restrukturierungsprozesses dürfte erst Ende 2020 abgeschlossen sein

Beim Gummi- und Kautschukhersteller Semperit zeichnet sich nach Einschätzung von Finanzanalysen im vierten Quartal ein deutlich geringerer Verlust ab. Für die Viertquartalszahlen 2018 prognostizieren Wertpapierexperten von Erste Group, Raiffeisen Centrobank (RCB) und Baader Bank klar bessere Ergebnisse als im Vorjahreszeitraum.

"Das Unternehmen ist noch immer inmitten eines Restrukturierungsprozesses. Investoren werden sich noch etwas gedulden müssen, da dieser Prozess wohl erst Ende des 2020 abgeschlossen sein wird", kommentierte Erste-Group-Analystin Vladimira Urbankova. Die Zahlen für das vierte Quartal sollten aber in diesem Jahr nicht wie im Vorjahr durch negative Einmalzahlungen aus der Restrukturierung beeinflusst werden: "Wir erwarten deshalb, dass sich der Nettoverlust erheblich eingrenzen wird," heißt es in den Schätzungen der Erste Group.

Im Schnitt errechneten die befragten Analysten für das vierte Quartal 2018 einen Umsatz von 209,5 Mio. Euro - um drei Prozent mehr als im vierten Quartal des Vorjahres. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnen die Analysten von RCB und Erste im Schnitt mit 8,5 Mio. Euro. Noch vor einem Jahr lag das EBITDA bei 2,4 Mio. Euro. Unterm Strich könnte den Schätzungen zufolge nur noch ein Verlust von 2,5 Mio. Euro bleiben. Im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres hätte sich der Verlust damit erheblich verringert. Damals standen unterm Strich mit einem Verlust von 30,6 Mio. Euro noch tiefrote Zahlen.

"Semperit befindet sich mitten in einer Umstrukturierungsphase, die 2017 begonnen hat", schreibt auch der Baader-Analyst Christian Obst. Das Unternehmensmanagement habe bereits Maßnahmen in Angriff genommen, um die Produktivität zu erhöhen. Vor allem die Handschuhproduktion in Malaysia sei ein wertvoller Aktivposten, so Obst. "Wir glauben, dass es zumindest mittelfristig möglich ist, das Unternehmen in die Gewinnzone zu hieven und die Profitabilität auf einem mittleren einstelligen Bereich zu stabilisieren. Die Industrieaktivitäten sollten es ermöglichen, ein Umsatzwachstum im einstelligen Bereich zu generieren und die Margen zu erhöhen."

Semperit - Analystenschätzungen für das vierte Quartal 2018:

Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 209,5 204,2 3% EBITDA 8,5 2,4 252% EBIT -3,9 -8,5 n.v. Nettoergebnis (nach Minderheiten) -2,5 -30,6 n.v.

  

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>Semperit - Analystenschätzungen für das vierte Quartal 2018:
>
>Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 209,5 204,2 3% EBITDA 8,5 2,4 252%
>EBIT -3,9 -8,5 n.v. Nettoergebnis (nach Minderheiten) -2,5
>-30,6 n.v.

tasächlich:

EILMELDUNG: Semperit-Nettoverlust 2018 auf -80,4 Mio. (-26,3) Mio. Euro gestiegen

  

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EANS-News: Semperit AG Holding / Erhebliche operative Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2018 –insbesondere durch Sektor Industrie – Talsohle durchschritten

Konzernumsatz von 878,5 Mio. EUR gegenüber Vorjahr leicht gestiegen
Starke Performance im Sektor Industrie führte zu Umsatzanstieg von 5,6% auf 567,0 Mio. EUR; hingegen war der Umsatz im Sektor Medizin um 7,6 % rückläufig
Um negative Sondereffekte bereinigtes EBITDA stieg um 40,6% auf 50,3 Mio. EUR, bereinigte EBITDA-Marge von 4,1% auf 5,7%
Um negative Sondereffekte bereinigtes EBIT auf 15,4 Mio. EUR deutlich erhöht und positiv im Vergleich zum Vorjahr, bereinigte EBIT Marge von -0,1% auf 1,7% gestiegen
Nettojahresverlust insbesondere durch Wertminderung im Segment Sempermed und Einmaleffekte im Rahmen der Restrukturierung verursacht
Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITDA) der börsennotierten Semperit Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2018 bei leicht steigenden Umsätzen deutlich erhöht werden: "Wir haben die Talsohle durchschritten: Unser verschärfter Restrukturierungs- und Transformationskurs hat zu einer erheblichen operativen Ergebnisverbesserung im Sektor Industrie geführt", betont Dr. Martin Füllenbach, Vorsitzender des Vorstands der Semperit AG Holding. "Wermutstropfen bleibt die negative Entwicklung im Sektor Medizin, für dessen Restrukturierung wir bewusst den Zeitraum von 36 Monaten angesetzt haben. Wir arbeiten mit höchster Konzentration am dringend erforderlichen Turnaround der Sempermed."

Signifikante operative Ergebnisverbesserung in den Industriesegmenten Die positive Entwicklung des Sektors Industrie wurde vor allem von einem Anstieg in den Segmenten Sempertrans und Semperflex getragen. Gleichzeitig hat der Semperit-Vorstand die laufenden Restrukturierungsmaßnahmen auf Konzernebene konsequent intensiviert und beschleunigt. Dies führte zu einer Verbesserung der operativen Performance. Die Initiativen zur Effizienzsteigerung im Rahmen von SemperMOVE10 umfassten bis Ende 2018 insgesamt mehr als 700 funktions- und segmentübergreifende Initiativen in den Bereichen World Class Manufacturing, Quality, Pricing und fokussierte Marktentwicklung. Der Beitrag zur Steigerung der Profitabilität wird mittels laufendem Monitoring gemessen.

"Wir sehen in den Industriesegmenten zahlreiche positive Signale und sind auf einem guten Weg. Waren unsere Ergebnisse der letzten zwei Jahre konzernweit häufig durch Sondereffekte belastet, so können wir restrukturierungsbedingte Einmaleffekte für den Industriesektor in den kommenden beiden Jahren ausschließen", so Füllenbach. Seit Beginn der Restrukturierungs- und Transformationsphase wurde die Komplexität im Industriesektor durch die Schließung der Produktionsstandorte in Frankreich und China sowie durch den Verkauf des Produktionsstandortes in Italien erheblich reduziert. Dies hat zu hohen Einmalbelastungen geführt. Aus heutiger Sicht sind keine weiteren erheblichen Belastungen aus der weiteren Optimierung des Produktionsfootprints (im Industriesektor) in 2019 zu erwarten.

Sempermed-Wertminderung belastet
Im Sektor Medizin war nicht nur ein Rückgang der abgesetzten Mengen zu verzeichnen, sondern musste zu Ende des 1. Halbjahres im Zusammenhang mit einem Impairment-Test auch eine Wertminderung um 55,2 Mio. EUR vorgenommen werden, die entsprechend auf das ausgewiesene Konzernergebnis durchschlägt.

Vor dem Hintergrund der besonderen Problemkomplexität im Sektor Medizin wurde das Transformationsprojekt bewusst und mit Bedacht auf eine Gesamtdauer von 36 Monaten ausgelegt: Die strukturellen Herausforderungen bei den Betriebsprozessen (Operations), in der IT sowie beim Produkt- und Marktansatz erfordern diese Zeitspanne.

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2018 leicht auf 878,5 Mio. EUR, wobei der Sektor Industrie eine Umsatzsteigerung von 5,6% erzielte. Demgegenüber war der Umsatz im Sektor Medizin um 7,6% rückläufig. Bereinigt um den negativen Sondereffekt von 3,9 Mio. EUR aus der Schließung des Sempertrans-Standortes in China, stieg das EBITDA von 35,8 Mio. EUR auf 50,3 Mio. EUR und die bereinigte EBITDA-Marge von 4,1% auf 5,7%. Das ausgewiesene EBITDA lag im Geschäftsjahr 2018 bei 46,4 Mio. EUR, im Geschäftsjahr 2017 bei 100,2 Mio. EUR.

Entsprechend entwickelte sich auch das bereinigte EBIT sehr erfreulich und stieg von -0,8 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2017 auf 15,4 Mio. EUR im gleichen Zeitraum 2018, die bereinigte EBITDA-Marge von -0,1% auf 1,7%. Das ausgewiesene EBIT lag bei -47,7 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2018 nach 37,6 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2017 (enthielt Sondereffekte aus der Joint Venture-Transaktion in Thailand).

In Summe ergab sich ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern von -17,3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2018 im Vergleich zum bereinigten Wert von -43,3 Mio. EUR ein Jahr davor. Der ausgewiesene Wert für das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2018 lag bei -80,4 Mio. EUR verglichen mit -26,3 Mio. EUR zuvor und war signifikant durch die Wertminderung im Segment Sempermed (EUR 55,2 Mio.) sowie den Kosten für die Schließung des Sempertrans Standorts in China (EUR 7,8 Mio.) belastet. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug im Geschäftsjahr 2018 -1,07 EUR nach -2,11 EUR im Geschäftsjahr 2017 (bereinigt). Die ausgewiesenen Werte betrugen -4,13 EUR nach -1,25 EUR.

Die zahlungswirksamen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte lagen im Geschäftsjahr 2018 mit 80,8 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau mit 74,5 Mio. EUR. Die Investitionsschwerpunkte bildeten Erweiterungs- und Verbesserungsinvestitionen in den Segmenten Semperflex (Erweiterung der Hydraulikschlauchproduktion am Standort Odry, Tschechien) sowie Sempertrans (vor allem zur Erweiterung des Mischbetriebes).

Mit einer Eigenkapitalquote von 42,9% (Jahresende 2017: 32,6%) verfügte Semperit zum Bilanzstichtag über eine weiterhin solide Kapitalausstattung, die zuvor durch die Vereinbarung einer Hybridkapital-Line mit dem Kernaktionär im Dezember 2017 gestärkt wurde. Das Hybridkapital ist bilanzrechtlich nach den Vorschriften der IFRS als Eigenkapital zu qualifizieren. Im März 2018 erfolgte eine Aufnahme von 130,0 Mio. EUR aus der Hybridkapital-Linie. Die liquiden Mittel lagen per 31. Dezember 2018 bei 121,5 Mio. EUR und damit unter dem Niveau per Jahresende 2017 mit 165,5 Mio. EUR.

Sektor Industrie: starke operative Performance
Der Sektor Industrie (Segmente Semperflex, Sempertrans und Semperform) entwickelte sich differenziert: allen voran konnte Semperflex, gefolgt von Semperform den Umsatz steigern, wohingegen bei Sempertrans ein Rückgang zu verzeichnen war. In Summe stieg der Umsatz des Sektors von 537,0 Mio. EUR um 5,6% auf 567,0 Mio. EUR. Aufgrund der positiven Entwicklung in den Segmenten ist die Profitabilität im Sektor Industrie in Summe gestiegen. Das EBITDA stieg um 66,1% auf 71,3 Mio. EUR, das EBIT um 98,7% auf 44,6 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 8,0% auf 12,6%, die EBIT-Marge von 4,2% auf 7,9%. Dazu beigetragen haben neben den Initiativen aus dem Restrukturierungs- und Transformationsprogramm auch erfolgreiche Marktinnovationen einschließlich der Entwicklung eines neuen Flüssiggasschlauches für die Automobilindustrie sowie neuen Fördergurten für den Untertagebergbau in Australien, den USA und Kanada. Im Sektor Industrie sind keine weiteren Einmalbelastungen erkennbar.

Sektor Medizin: Mengenrückgang und Wertminderung
Die Entwicklung des Segments Sempermed war durch den sich verstärkenden Wettbewerbs- und Preisdruck, vor allem in Nordamerika, sowie einen Strategiewechsel beim Verkauf von Handschuhen (Verlagerung des Fokus auf Eigenproduktion anstelle von Handelsware) und der nicht zufriedenstellenden operativen Performance geprägt. Dies führte zu einer rückläufigen Absatz- und Umsatzentwicklung. Der Umsatz sank um 7,6% auf 311,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2018. Das EBITDA lag bei -3,9 Mio. EUR (keine Bereinigung für das EBITDA im Geschäftsjahr 2018) gegenüber dem bereinigten Wert für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 1,8 Mio. EUR. Das um die Wertminderung im ersten Halbjahr 2018 von 55,2 Mio. EUR bereinigte EBIT lag für Geschäftsjahr 2018 bei
-14,3 Mio. EUR verglichen mit -12,1 Mio. EUR im Jahr zuvor.

Ausblick 2019
Der Semperit-Vorstand führt den eingeschlagenen Restrukturierungs- und Transformationsprozess mit aller Konsequenz weiter. Fortlaufende und potenziell neue Maßnahmen zur Erhöhung der Rentabilität und Verringerung der Komplexität stehen unverändert ganz oben auf der Agenda des Vorstands.

Der Fokus der Restrukturierungsmaßnahmen liegt klar auf dem Segment Sempermed, an dessen Turnaround weiterhin intensiv gearbeitet wird. Im Sektor Industrie sind die Fortschritte klar erkennbar, laufende und weitere Initiativen werden umgesetzt. Semperit fokussiert sich insbesondere im Sektor Industrie zunächst auf organisches Wachstum und wird sich im Laufe des Jahres auch sukzessive mit anorganischen Wachstumsüberlegungen beschäftigen.

Da Semperit derzeit über ausreichende Kapazitäten in der Produktion und im Mischbetrieb verfügt, sind für das Jahr 2019 Investitionsausgaben (CAPEX, inkl. Instandhaltung) von nur mehr rund 40 Mio. EUR geplant. Im Geschäftsjahr 2018 lag dieser Wert aufgrund umfangreicher Erweiterungsinvestitionen, die noch in den vorhergehenden Jahren eingeleitet wurden, bei 81 Mio. EUR und war damit doppelt so hoch. Damit soll auch dem Ziel eines ausgeglichenen beziehungsweise positiven Free Cashflows im Geschäftsjahr 2019 nähergekommen werden.

Eine erhöhte Finanzdisziplin wird durch schrittweise Kostenoptimierung und die Verringerung der Nettoverschuldung durchgesetzt, wobei unser Fokus auf Value Management liegt und der Free Cashflow dabei eine wichtige Steuerungsgröße in unserer Finanzplanung darstellt.

Seit dem Start des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses hat der Vorstand signifikante Potenziale zur Ergebnisverbesserung identifiziert und entsprechende Umsetzungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Der Abschluss der Transformation der Semperit Gruppe ist für Ende 2020 geplant. Ab diesem Zeitpunkt soll die Semperit Gruppe als zentrale Steuerungsgröße eine EBITDA-Marge von rund 10% (Run Rate 2021) erzielen.

  

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Restrukturierung im Industriesegment zeigt Erfolge, Medizinsegment braucht noch mehr Zeit

Semperit steigerte seinen Konzernumsatz 2018 marginal um 0,5% auf EUR 878,5 Mio. Vor allem das Industriesegment, in dem die Restrukturierung gut vorangeschritten ist, erzielte ein Umsatzplus von 5,6%. Das Medizinsegment blieb unter Wettbewerbs-und Preisdruck und verzeichnete hingegen einen mengenmäßig bedingten Umsatzrückgang von 7,6%.

Fortschritte im Restrukturierungsprogramm sind in der Verbesserung des bereinigten EBIT von EUR -0,8 Mio. im Jahr 2017 auf EUR 15,4 Mio. sichtbar. Trotzdem schaffte es Semperit noch nicht, das bereinigte Ergebnis nach Steuern in den schwarzen Bereich zu drehen. Mit EUR -17,3 Mio. wurde der Verlust jedoch deutlich gemindert im Vergleich zu EUR -43,3 Mio. im Jahr zuvor. Der ausgewiesene Wert für das Nettoergebnis nach Minderheiten für das Geschäftsjahr 2018 lag bei EUR -85,0 Mio. EUR verglichen mit EUR -25,7 Mio. zuvor und war vor allem durch die Wertminderung im Segment Sempermed (EUR 55,2 Mio.) sowie den Kosten für die Schließung des Sempertrans Standorts in China (EUR 7,8 Mio.) belastet. Für 2019 gab der Vorstand keinen konkreten Ausblick. Laut Management wird das Hauptaugenmerk der Restrukturierung auf dem Medizinsegment bleiben. Im Sektor Industrie wird sich die Firma vorerst auf organisches Wachstum konzentrieren, aber im Laufe des Jahres auch sukzessive mit anorganischen Wachstumsüberlegungen beschäftigen. Nach wie vor ist der Abschluss der Transformation für Ende 2020 geplant. Ab diesem Zeitpunkt sollte Semperit eine EBITDA-Marge von rund 10% (Run Rate 2021) erzielen.

Ausblick

Semperit befindet sich mitten in einem komplexen Restrukturierungsprozess. Die Zahlen 2018 lagen im Großen und Ganzen im Rahmen unserer Erwartungen. Es war positiv zu sehen, dass die bereinigten Zahlen 2018 bereits erste Erfolge aus dem Restrukturierungsprogram im Industriesegment demonstrierten. Die Transformation im Medizinbereich wird jedoch wesentlich mehr Zeit benötigen. Unser Meinung nach sind die Negativfaktoren auf aktuellen Kursniveaus schon großteils berücksichtigt. Nichtdestotrotz wird der Weg noch lange sein und verbunden mit vielen Unsicherheiten. Wir bleiben bei unserer Halten Empfehlung und daher an der Seitenlinie.

Erste Bank

  

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RCB erhöht Anlagevotum von "Hold" auf "Buy"
Kursziel von 17,0 auf 15,0 Euro gesenkt

Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat ihr Anlagevotum für die Aktien des heimischen Gummi- und Kautschukherstellers Semperit von "Hold" auf "Buy" erhöht. Das Kursziel wurde gleichzeitig von 17,0 auf 15,0 Euro heruntergeschraubt.
"Wir interpretieren die zurückhaltenden Kommentare von Semperit, ob Sempermed bis zum Ende des Restrukturierungsprozesses Teil der Gruppe bleiben wird, als Zeichen für eine mögliche Veräußerung", schreibt der RCB-Analyst Markus Remis.

Die Sparte Sempermed sei weiterhin ein Sorgenkind. Eine Veräußerung könne impulsgebend wirken. "Unsere Analyse zeigt, dass Sempermed laut aktuellem Aktienkurs am Markt kaum Firmenwert zugerechnet wird", so Remis.

  

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Insider-Transaktion: Karoline Fremerey kauft 800 Aktien 

Datum: 2019-03-26
Name: Karoline Fremerey
Grund für die Meldepflicht: in enger Beziehung stehend zu Person mit Führungsaufgaben
Kauf: 800 Stück
Preis: 12.38
Gegenwert: 9.904,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000785555 

Weitere Semperit-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=18

  

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EANS-News: Semperit AG Holding / Verlängerung des Vorstandsmandats von Dr. Felix Fremerey 

Der Aufsichtsrat der börsennotierten Semperit AG Holding hat beschlossen, das Vorstandsmandat von Dr. Felix Fremerey bis zum 30. November 2020 zu verlängern. 

"Wir freuen uns sehr, dass Herr Dr. Fremerey länger als Vorstandsmitglied bei Semperit zur Verfügung steht. Als Ressortzuständiger konzentriert er sich auf die umfassende und nachhaltige Verbesserung der Situation im Sektor Medizin. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen, CEO Dr. Martin Füllenbach und CFO Frank Gumbinger, wird er den eingeschlagenen und vom Aufsichtsrat unterstützten Weg auch künftig mit allem gebotenen Nachdruck fortsetzen", sagt Dr. Christoph Kollatz, Vorsitzender des Semperit-Aufsichtsrates. 

  

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Gewinn im Q1 erwartet nach Verlust im Vorjahr
Nettoertrag soll von minus 2,8 Mio. Euro auf plus 1,5 Mio. Euro drehen

Für die am morgigen Dienstag anstehenden Erstquartalszahlen 2019 des Gummiherstellers Semperit erwarten Experten der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) einen kleinen Nettogewinn nach einem Verlust im Vorjahr. Die Umsätze sollen dagegen leicht zurückgehen.
Die Experten der Analystenhäuser rechnen im Schnitt mit einem Erlös von 215,3 Mio. Euro. Dies entspräche einem Rückgang von 3 Prozent, nachdem der Umsatz im Vorjahr bei 220,9 Mio. Euro gelegen war.

Das operative Ergebnis (EBIT) soll steigen, der Gewinn nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte dagegen leicht sinken. Das Mittel der Schätzungen für das EBITDA liegt bei 15,1 Mio. Euro und damit um 5 Prozent unter dem EBITDA des Erstquartals 2018. Dagegen soll im Schnitt das EBIT um 10 Prozent auf 6,6 Mio. Euro steigen.

Der Durchschnitt der Schätzungen zum Nettoertrag belief sich auf plus 1,5 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2018 hatte die Semperit noch einen Verlust von 2,8 Mio. Euro ausgewiesen.

Der Konzern sei weiterhin in einer Umbauphase, kommentierte die Erste-Group-Expertin Vladimira Urbankova. Die Restrukturierung dürfte sich zwar leicht negativ auf den Umsatz des Konzerns niederschlagen, jedoch werde operativ ein Anstieg erwartet. Unter dem Strich drehe der vorjährige Nettoverlust in die Gewinnzone.

Semperit - Analystenschätzungen für das 1. Quartal 2019 (in Mio. Euro):

Semperit Q1 Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 215,3 220,9 -3% EBITDA 15,1 15,8 -5% EBIT 6,6 6,0 10% Nettogewinn 1,5 -2,8 n.v.

  

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Sparmaßnahmen brachten Semperit im 1. Quartal 2019 wieder Gewinn
Auch "Entspannung" bei Rohstoffkosten - Medizinsparte noch in den roten Zahlen - Weniger Investitionen geplant

Der börsennotierte Gummiverarbeiter Semperit hat dank Sparmaßnahmen und Entspannung auf den Rohstoffmärkten im ersten Quartal 2019 wieder einen Gewinn geschrieben - im Vorjahresquartal hatte es noch einen Verlust gegeben. Der Umsatz ging hingegen leicht zurück.

Das heurige Jahr soll weitere Strukturmaßnahmen in der Medizinsparte Sempermed bringen, wo es im ersten Quartal operative Verluste gab. Im Industriebereich wird hingegen über Zukäufe nachgedacht.

Das erste Quartal brachte Semperit einen Umsatzrückgang von 3,6 Prozent auf 212,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis drehte von einem Verlust von 2,8 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf nunmehr einen Gewinn von 3,2 Mio. Euro. Der Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um 4,6 Prozent auf 16,5 Mio. Euro, die EBITDA-Marge von 7,1 auf 7,7 Prozent.

"Wir haben unsere Profitabilität nun im fünften aufeinanderfolgenden Quartal erhöht und sind mit dem Beginn des Geschäftsjahres 2019 sehr zufrieden - insbesondere im Hinblick auf den Sektor Industrie", wird Vorstandschef Martin Füllenbach in einer Aussendung des Unternehmens zitiert. Das Ziel bleibe eine EBITDA-Marge von 10 Prozent ab 2021. Das wirtschaftliche Umfeld sei von Unsicherheiten geprägt, aber die Rohstoffmärkte hätten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht entspannt.

Investieren wird Semperit heuer weniger, schon im ersten Quartal gingen die Investitionen um ein Drittel auf 16,2 Mio. Euro zurück, überwiegend gab es Erhaltungsinvestitionen. Da Semperit über ausreichende Kapazitäten in der Produktion und im Mischbetrieb verfüge, seien 2019 nur mehr rund 40 Mio. Euro an Investitionen geplant. Die Nettoverschuldung soll weiter verringert werden.

  

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EANS-News: Semperit AG Holding / Semperit setzt Turnaround im 1. Quartal 2019 weiter erfolgreich um und verbessert Rentabilität

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Quartalsbericht

EBITDA stieg um 4,6% auf 16,5 Mio. EUR, die EBITDA-Marge von 7,1% auf 7,7%
EBIT erhöhte sich erneut deutlich um 30,8% auf 7,8 Mio. EUR, die EBIT-Marge von 2,7% auf 3,7%
Positives Nettoergebnis von 3,2 Mio. EUR
Konzernumsatzrückgang von 3,6% auf 212,9 Mio. EUR
Sektor Industrie konnte Umsatz leicht um 0,4% auf 141,4 Mio. EUR steigern; Umsatzrückgang von 10,7% im Sektor Medizin
Die börsennotierte Semperit Gruppe konnte ihr Nettoergebnis im ersten Quartal 2019 bei steigender Rentabilität auf EBITDA und EBIT-Ebene deutlich verbessern und ins Positive drehen, während der Umsatz leicht zurückging. "Wir haben unsere Profitabilität nun im fünften aufeinanderfolgenden Quartal erhöht und sind mit dem Beginn des Geschäftsjahres 2019 sehr zufrieden - insbesondere im Hinblick auf den Sektor Industrie", betont Dr. Martin Füllenbach, Vorsitzender des Vorstands der Semperit AG Holding. "Unsere strikte und unnachgiebige Fokussierung auf Kosten- und Prozessoptimierung, Qualitätsverbesserung und Komplexitätsreduktion hat sich in entsprechende Profitabilitätssteigerungen übersetzt und deutlich zur Ergebnisverbesserung beigetragen. Mit der konsequenten Fortsetzung unseres Transformationsprozesses sind wir dem Ziel einer 10% EBITDA-Marge ab 2021 deutlich nähergekommen."

Die Verbesserung der Profitabilität gelang in einem Umfeld, das immer wieder von makroökonomischen und globalpolitischen Unsicherheiten geprägt ist. Die Rohstoffmärkte haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht entspannt, obwohl bei einigen der von Semperit benötigten Rohstoffe weiterhin verstärkter Wettbewerb zu beobachten ist.

Der Konzernumsatz verringerte sich im ersten Quartal 2019 um 3,6% auf 212,9 Mio. EUR, wobei der Sektor Industrie eine leichte Umsatzsteigerung auf 141,4 Mio. EUR erzielte, dem jedoch ein Umsatzrückgang im Sektor Medizin von 10,7% gegenüberstand. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg von 15,8 Mio. EUR im ersten Quartal 2018 auf 16,5 Mio. EUR im ersten Quartal 2019 und die EBITDA-Marge von 7,1% auf 7,7%.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich von 6,0 Mio. EUR imersten Quartal 2018 auf 7,8 Mio. EUR im ersten Quartal 2019. Die EBIT-Marge stieg von 2,7% auf 3,7%. In Summe ergab sich ein Ergebnis nach Steuern für daserste Quartal 2019 von +3,2 Mio. EUR nach -2,6 Mio. EUR im ersten Quartal 2018. Das Ergebnis je Aktie betrug +0,16 EUR im ersten Quartal 2019 nach -0,14 EUR im ersten Quartal 2018.

Die zahlungswirksamen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte lagen im ersten Quartal 2019 bei 16,2 Mio. EUR und damit deutlich unter dem Vorjahresniveau von 24,5 Mio. EUR im ersten Quartal 2018. Hierbei handelte es sich überwiegend um Erhaltungsinvestitionen.

Mit einer Eigenkapitalquote von 41,3% (Jahresende 2018: 42,9%) verfügte Semperit zum Bilanzstichtag weiterhin über eine solide Kapitalausstattung. Die liquiden Mittel lagen per 31. März 2019 bei 140 Mio. EUR und damit über dem Niveau per Jahresende 2018 mit 122 Mio. EUR. Gleichzeitig konnte in diesem Zeitraum die Nettoverschuldung um 17 Mio. EUR auf 96 Mio. EUR gesenkt werden.

SEKTOR INDUSTRIE: STARKER ANSTIEG DER PROFITABILITÄT
Der Sektor Industrie (Segmente Semperflex, Sempertrans und Semperform) entwickelte sich auf der Umsatzseite differenziert: Semperflex und Semperform konnten den Umsatz steigern, bei Sempertrans war ein Rückgang zu verzeichnen. In Summe stieg der Umsatz des Sektors von 140,9 Mio. EUR um 0,4% auf 141,4 Mio. EUR. Die Profitabilität im Sektor Industrie ist dank der positiven Entwicklung der Segmente in Summe deutlich gestiegen. Das EBITDA verbesserte sich um 30,7% auf 24,5 Mio. EUR, das EBIT um 40,6% auf 18,4 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 13,3% auf 17,3%, die EBIT-Marge von 9,3% auf 13,0%. Dazu beigetragen haben vor allem die Maßnahmen und Initiativen aus dem Transformationsprogramm.

SEKTOR MEDIZIN: RÜCKGANG DER ABGESETZTEN MENGEN
Die Entwicklung des Segments Sempermed war durch starken Wettbewerbs- und Preisdruck, vor allem in Nordamerika, gekennzeichnet. Die Reduktion des Verkaufs von Handschuhen aus Natur-Latex führte in Summe zu einer rückläufigen Absatz-und Umsatzentwicklung. Dies resultierte in einen Umsatzrückgang von 10,7% auf 71,5 Mio. EUR im ersten Quartal 2019. Das EBITDA lag im ersten Quartal 2019 bei -0,9 Mio. EUR nach 1,4 Mio. EUR im ersten Quartal 2018. Das EBIT betrug -2,8 Mio. EUR nach -2,2 Mio. EUR im ersten Quartal 2018. Die im Zuge des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses eingeleiteten Maßnahmen zeigen positive Auswirkungen.

AUSBLICK 2019
Der Semperit-Vorstand führt den eingeschlagenen Transformationsprozess mit aller Konsequenz weiter. Fortlaufende und potenziell neue Maßnahmen zur Erhöhung der Rentabilität stehen unverändert ganz oben auf der Agenda des Vorstands. Der Fokus der Restrukturierungsmaßnahmen liegt klar auf dem Segment Sempermed, an dessen Turnaround weiterhin intensiv gearbeitet wird. Im Sektor Industrie sind die Fortschritte klar erkennbar. Laufende und weiterführende Initiative werden systematisch umgesetzt. Semperit fokussiert sich insbesondere im Sektor Industrie zunächst auf organisches Wachstum und wird sich im Laufe des Jahres auch sukzessive mit anorganischen Wachstumsüberlegungen beschäftigen. Da Semperit derzeit über ausreichende Kapazitäten in der Produktion und im Mischbetrieb verfügt, sind für das Jahr 2019 Investitionsausgaben (CAPEX, inkl. Instandhaltung) von nur mehr rund 40 Mio. EUR geplant. Damit soll auch dem Ziel eines ausgeglichenen beziehungsweise positiven Free Cashflows im Geschäftsjahr 2019 nähergekommen werden.
Eine erhöhte Finanzdisziplin wird durch schrittweise Kostenoptimierung und die Verringerung der Nettoverschuldung durchgesetzt, wobei unser Fokus auf Value Management und der Optimierung des Working Capital liegt, wobei der Free Cashflow eine wichtige Steuerungsgröße in unserer Finanzplanung darstellen.

Seit dem Start des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses hat der Vorstand signifikante Potenziale zur Ergebnisverbesserung identifiziert und entsprechende Umsetzungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Der Abschluss der Transformation der Semperit Gruppe ist für Ende 2020 geplant. Ab diesem Zeitpunkt soll die Semperit Gruppe als zentrale Steuerungsgröße eine EBITDA-Marge von rund 10% (Run Rate 2021) erzielen.

  

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Restrukturierung im Industriesegment zeigt Erfolge, Medizinsegment braucht noch mehr Zeit 

Der Umsatz von Semperit kontrahierte im 1. Quartal 2019 um 3,6% auf EUR 212,9 Mio. Das Industriesegment, in dem die Restrukturierung gut vorangeschritten ist, erzielte stabile Umsätze (+0,4% j/j). Das Medizinsegment blieb unter Wettbewerbs-und Preisdruck und verzeichnete einen mengenmäßig bedingten Umsatzrückgang von 10,7%. Fortschritte im Restrukturierungsprogramm sind in der Verbesserung des Konzern-EBIT um 30,8% auf EUR 7,8 Mio. sichtbar. Semperit schaffte es diesmal auch, aus den roten Zahlen zu kommen und verbuchte einen Nettogewinn nach Minderheiten von EUR 1,5 Mio. Für 2019 gab der Vorstand noch keinen konkreten Ausblick. Laut Management wird das Hauptaugenmerk der Restrukturierung auf dem Medizinsegment bleiben. Im Sektor Industrie wird sich die Firma vorerst auf organisches Wachstum konzentrieren, aber im Laufe des Jahres sich auch sukzessive mit anorganischen Wachstumsüberlegungen beschäftigen. Nach wie vor ist der Abschluss der Transformation für Ende 2020 geplant. Ab diesem Zeitpunkt sollte Semperit eine EBITDA-Marge von rund 10% (Run Rate 2021) erzielen.

Ausblick

Semperit befindet sich mitten in einem komplexen Restrukturierungsprozess. Positiv hervorzuheben ist, dass Semperit im 1. Quartal den Sprung in die Gewinnzone schaffte dank Fortschritten im Industriesegment. Die Entwicklung im Medizinbereich blieb jedoch unter unseren Erwartungen und deutet darauf hin, dass die Restrukturierung noch wesentlich mehr Zeit benötigen wird. Unserer Meinung nach sind die Negativfaktoren auf aktuellen Kursniveaus schon großteils berücksichtigt. Nichtdestotrotz wird der Weg noch lange sein und verbunden mit vielen Unsicherheiten. Wir bleiben bei unserer Halten Empfehlung und daher an der Seitenlinie. 

Erste Bank

  

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EANS-News: Semperit AG Holding / Semperit erweitert Mixing Aktivitäten in Polen

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Unternehmen

Wien -

Expansionsprojekt erfolgreich abgeschlossen
Polnisches Werk in Belchatów ist nun größter Mixing-Standort der Semperit Gruppe
Rund 17 Mio. EUR flossen seit 2016 in den Ausbau des Mischbetriebs
Eigenmischungen als wesentlicher Qualitätsfaktor mit Kostenvorteilen, Zulieferung von Gummimischungen an Dritte wird evaluiert
Wien, Österreich / Belchatów, Polen, 27. Juni 2019 - Mit 5 Mixing-Linien und einer Kapazität von 75.000 Tonnen pro Jahr ist das polnische Werk in Belchatów nach Fertigstellung des jüngsten Expansionsprojektes der größte Mixing-Standort in der Semperit Gruppe. Rund 17 Mio. EUR wurden in den vergangenen drei Jahren in die Errichtung des "Mixer 5" investiert. Mit der neuen Mixing-Linie können 30.000 Tonnen Gummimischungen pro Jahr produziert werden, die Mixing-Kapazitäten am Standort steigen in Summe um 67 Prozent.

"Die Eigenproduktion von Gummimischungen ist ein strategischer Schlüsselbereich für die Semperit Gruppe, der zu künftigem Wachstum beitragen soll. Daher haben wir in den Ausbau unserer Kapazitäten investiert und evaluieren derzeit auch die Belieferung anderer Unternehmen aus unserem Mischbetrieb", sagt Dr. Martin Füllenbach, Vorsitzender des Vorstands der Semperit AG Holding.

Die Semperit Gruppe hat einen hohen Bedarf an maßgeschneiderten Gummimischungen; Inhouse Mixing ist daher unverzichtbar und ermöglicht eine umfassende Qualitätskontrolle auf allen Produktionsstufen. Darüber hinaus führt das langjährige unternehmensinterne Know-how im Bereich Mixing zu klaren Kostenvorteilen im hohen sechsstelligen Bereich pro Jahr.

Die Mixing Aktivitäten der Semperit Gruppe in Europa sind an den Standorten Wimpassing/Österreich, Odry/Tschechien, Hückelhoven/Deutschland und Belchatów/ Polen gebündelt. Vom polnischen Sempertrans-Standort aus wird auch Semperform Profiles in Deggendorf/Deutschland für die Produktion von Fensterprofilen beliefert.

  

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EANS-News: Semperit AG Holding / Semperit: Starke Verbesserung der Rentabilität im ersten Halbjahr 2019 – alle Segmente im zweiten Quartal auf EBITDA-Ebene positiv

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Halbjahresergebnis

Wien -

EBITDA stieg um 19,5% (nach Sondereffekten in Q2'2018) auf 39,1 Mio. EUR, die EBITDA-Marge von 7,3% (bereinigt) auf 9,0%
EBIT erhöhte sich deutlich um 58,5% (vom bereinigten Ergebnis im H1'2018) auf 20,9 Mio. EUR, die EBIT-Marge von 2,9% (bereinigt) auf 4,8%
Leichter Rückgang des Konzernumsatzes von 2,5% auf 437,3 Mio. EUR vor allem aufgrund des Strategiewechsels bei Sempermed
Positives Halbjahresergebnis
Wien/Österreich, 14. August 2019 - Die börsennotierte Semperit Gruppe hat bei steigender Rentabilität auf EBITDA und EBIT-Ebene erstmals seit zwei Jahren wieder ein positives Halbjahresergebnis erzielt, während die Umsatzentwicklung leicht rückläufig war. "Unser erfolgreicher Turnaround setzt sich kontinuierlich fort und gewann vor allem im zweiten Quartal an Dynamik. Neben der sehr positiven Entwicklung des Industriesektors trugen nun auch unsere Restrukturierungsanstrengungen im Sektor Medizin erste Früchte: So waren alle vier Segmente im zweiten Quartal auf EBITDA-Level positiv. Sempermed bleibt weiter im Fokus, um die Nachhaltigkeit der Bemühungen sicherzustellen", sagt Dr. Martin Füllenbach, Vorsitzender des Vorstands der Semperit AG Holding, und setzt fort: "Unser konzernweiter Transformationsprozess wird konsequent weitergeführt. Parallel haben wir nunmehr das Programm'SemperGrowth200' gestartet, das die strategische Neuausrichtung unserer Gruppe für den anstehenden 5-Jahres-Zeitraum bis zu unserem 200. Geburtstag definieren und die Basis für deren Umsetzung schaffen wird."

Der deutliche Profitabilitätsanstieg gelang im Umfeld zunehmend gedämpfter Konjunkturentwicklungen und globalpolitischer Unsicherheiten. Die Rohstoffmärkte haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht entspannt, trotzdem beobachtet Semperit bei einigen Materialien weiterhin intensiven Wettbewerb. Darüber hinaus ist Semperit als Ergebnis des Transformationsprogrammes nunmehr auch kurzfristig in der Lage, auf Konjunkturschwankungen angemessen reagieren zu können.

Strategische Markt- und Preisverarbeitung trägt zu stabilem Umsatz im Industriesektor bei
Die Umsatzentwicklung im Sektor Industrie konnte dank strategischer Markt- und Preisverarbeitung trotz leicht rückläufiger Produktionsmengen in Summe nahezu stabil gehalten werden: Bei Semperform gab es Zuwächse, während bei Semperflex und Sempertrans ein geringfügiger Rückgang zu verzeichnen war. Gleichzeitig wurden die laufenden Transformationsmaßnahmen auf Konzernebene konsequent weitergeführt; dies führte zu einer fortlaufenden Verbesserung der operativen Performance. Die Verringerung des Umsatzes im Sektor Medizin beruht überwiegend auf dem Rückgang der abgesetzten Mengen infolge eines bewussten Strategiewechsels zwecks Reduktion von Handelsware. Zugleich führte die Inangriffnahme der operativen Probleme im Sektor Medizin zu Verbesserungen, die im zweiten Quartal erstmals erkennbar waren.

Der Konzernumsatz verbuchte im ersten Halbjahr 2019 einen 2,5%igen Rückgang auf 437,3 Mio. EUR, wobei der Sektor Industrie nur einen leichten Umsatzrückgang von 0,7% auf 289,5 Mio. EUR verzeichnete und der Umsatzrückgang im Sektor Medizin in Höhe von 5,9% deutlicher ausfiel. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg von 32,7 Mio. EUR (um den negativen Sondereffekt von 3,9 Mio. EUR aus der Schließung des Sempertrans-Standortes in China bereinigter Wert für das erste Halbjahr 2018) im ersten Halbjahr 2018 auf 39,1 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 7,3% (bereinigter Wert für das erste Halbjahr 2018) auf 9,0% im ersten Halbjahr 2019.

Positives Ergebnis nach Steuern
Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich von 13,2 Mio. EUR (bereinigter Wert für das erste Halbjahr 2018) auf 20,9 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Die EBIT-Marge stieg von 2,9% (bereinigter Wert für das erste Halbjahr 2018) auf 4,8% im ersten Halbjahr 2019. In Summe ergab sich ein Ergebnis nach Steuern für das erste Halbjahr 2019 von +5,8 Mio. EUR nach -67,4 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018. Das Ergebnis je Aktie betrug +0,28 EUR im ersten Halbjahr 2019 nach -0,21 EUR im ersten Halbjahr 2018.

Die zahlungswirksamen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte lagen im ersten Halbjahr 2019 bei 21,4 Mio. EUR und damit deutlich unter dem Vorjahresniveau von 42,1 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018. Hierbei handelte es sich überwiegend um Erhaltungsinvestitionen.

Mit einer Eigenkapitalquote von 41,4% (Jahresende 2018: 42,9%) verfügte Semperit zum Bilanzstichtag weiterhin über eine weiterhin solide Kapitalausstattung. Die liquiden Mittel lagen per 30. Juni 2019 bei 155,0 Mio. EUR; die Nettoverschuldung sank seit Dezember 2018 um 33,9 Mio. EUR auf 78,8 Mio. EUR.

Sektor Industrie: Weitere Verbesserung der operativen Performance, hohe Margen Der Sektor Industrie entwickelte sich auf der Umsatzseite etwas differenziert, blieb in Summe aber auf dem Niveau der Vorjahresperiode: Semperform konnte den Umsatz steigern, bei Semperflex und Sempertrans war jeweils ein geringfügiger Rückgang zu verzeichnen. In Summe sank der Umsatz des Sektors von 291,4 Mio. EUR um überschaubare 0,7% auf 289,5 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Aufgrund der positiven Entwicklung in den Segmenten ist die Profitabilität im Sektor Industrie in Summe gestiegen. Das EBITDA stieg um 26,2% auf 52,7 Mio. EUR, das EBIT um 29,6% auf 39,5 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 14,3% auf 18,2%, die EBIT-Marge von 10,5% auf 13,6%. Dazu beigetragen haben insbesondere die Initiativen aus dem Restrukturierung- und Transformationsprogramm.

Sektor Medizin: Auf EBITDA-Ebene profitabel
Die Entwicklung des Segments Sempermed war durch starken Wettbewerbs- und Preisdruck, vor allem in Nordamerika, gekennzeichnet. Die Reduktion des Verkaufs von Handelsware führte in Summe zu einer rückläufigen Absatz- und Umsatzentwicklung. Dies resultierte in einen Umsatzrückgang von 5,9% zum Vorjahreszeitraum auf 147,8 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Die im Zuge des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses eingeleiteten Maßnahmen zeigen erstmals erkennbar positive Auswirkungen, deren Nachhaltigkeit aber erst noch unter Beweis gestellt werden muss. Das EBITDA lag im ersten Halbjahr 2019 bei -0,3 Mio. EUR nach 0,1 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018. Das EBIT betrug -4,2 Mio. EUR nach -7,3 Mio. EUR (um das Sempermed-Impairment bereinigter Wert) im ersten Halbjahr 2018. Sempermed kehrt damit auf EBITDA-Niveau zur Profitabilität zurück (positives EBITDA seit März 2019).

Ausblick 2019
Der Semperit-Vorstand führt den eingeschlagenen Transformationsprozess mit aller Konsequenz weiter. Fortlaufende und potenziell neue Maßnahmen zur Erhöhung der Rentabilität stehen unverändert ganz oben auf der Agenda des Vorstands.

Da Semperit derzeit über ausreichende Kapazitäten in der Produktion und im Mischbetrieb verfügt, sind für das Jahr 2019 Investitionsausgaben (CAPEX, inkl. Instandhaltung) von nur mehr rund 40 Mio. EUR geplant. Damit soll auch dem Ziel eines positiven Free Cashflows im Geschäftsjahr 2019 nähergekommen werden.

Eine erhöhte Finanzdisziplin wird durch schrittweise Kostenoptimierung und die Verringerung der Nettoverschuldung durchgesetzt, wobei unser Fokus auf Value Management und der Optimierung des Working Capital liegt, wobei der positive Free Cashflow eine wichtige Steuerungsgröße nachhaltig in unserer Finanzplanung darstellt.

Seit dem Start des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses hat der Vorstand signifikante Potenziale zur Ergebnisverbesserung identifiziert und entsprechende Umsetzungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Der Abschluss der Transformation der Semperit Gruppe ist für Ende 2020 geplant. Ab diesem Zeitpunkt soll die Semperit Gruppe als zentrale Steuerungsgröße eine EBITDA-Marge von rund 10% (Run Rate 2021) erzielen.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Baader-Analysten bestätigen Kursziel von 20,0 Euro und "Buy"-Votum
Operative Zweitquartalszahlen über den Erwartungen

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben sowohl ihre Kaufempfehlung als auch ihr Kursziel von 20,0 Euro für die Aktien der heimischen Semperit bestätigt.

Die am Mittwoch vorgelegten operativen Zahlen des Kunststoff- und Kautschukproduktherstellers sind laut Baader-Experte Christian Obst über den Erwartungen. Laut ihm liege das vor allem daran, dass die internen Restrukturierungsmaßnahmen nun richtig Fahrt aufnehmen. Außerdem erwartet der Analyst alles in allem nur einen geringfügigen Rückgang der Nachfrage nach Semperit-Produkten.

Die Industriesparte des Konzerns zeige einen anhaltenden Aufwärtstrend, jedoch entwickelten sich die einzelnen Segmente unterschiedlich schnell, so Obst. Semperflex, die Schlauch-Sparte des Unternehmens, habe beispielsweise mit leicht rückläufigen Nachfragewerten zu kämpfen. Außerdem steige dort laut dem Experten auch der Konkurrenzdruck. Sempertrans, das Förderbandsystemgeschäft von Semperit, profitiere hingegen von der Schließung einiger Produktionskapazitäten und der Besserung des Marktklimas, schreibt der Baader-Analyst in seinem Kommentar.

Die Baader-Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2019 einen Verlust je Aktien von 0,01 Euro. Für 2020 sehen sie dann einen Gewinn von 0,94 Euro je Titel und 1,48 Euro für 2021. Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten die Experten keine Dividende. Für 2020 und 2021 beläuft sich ihre Dividendenschätzung je Titel auf 0,20 Euro.

  

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Operatives Ergebnis im 2. Quartal über den Erwartungen, langfristiger Ausblick bestätigt 

Semperit präsentierte diese Woche Zahlen für das zweite Quartal 2019 und diese haben unsere Erwartungen auf der EBITDA sowie EBIT-Ebene übertroffen. Im 2. Quartal 2019 kontrahierte der Umsatz um 1,4% auf EUR 224,4 Mio. vor allem aufgrund eines schwächeren Industriesegments (- 1,7%) während Sempermed (-0,9%) fast stabil blieb. Der Fortschritt im Transformationsprozess (vor allem in der Sparte Sempertrans) überraschte positiv und führte zu einem Anstieg beim bereinigten EBITDA von EUR 17,0 Mio. im Q2 18 auf EUR 22,7 Mio. im Q2 19 womit auch eine EBITDA-Marge von 10,1% erreicht wurde. Im zweiten Quartal 2019 verbuchte Semperit keine negativen Sondereffekte. Der Quartalsgewinn drehte knapp ins Plus mit EUR 0,8 Mio. vom tiefroten Vorjahreswert von EUR – 65,7 Mio. 

Ausblick

Semperit befindet sich mitten in einem komplexen Restrukturierungsprozess. Positiv hervorzuheben ist, dass sich im 2. Quartal der Turnaround erfolgreich fortsetzte und alle vier Segmente auf EBITDA –Ebene positiv waren. Nach wie vor bleibt die Division Sempermed im Fokus der Restrukturierungsbemühungen. Der Transformationsprozess soll erst Ende 2020 abgeschlossen werden. Ab diesem Zeitpunkt soll die Semperit-Gruppe eine EBITDA-Marge von rund 10% (Run Rate 2021) erzielen. Obwohl wir die letzten Ergebnisse als positiv einschätzen, wird der Weg noch lang sein und die Wolken auf dem globalen Konjunkturhimmel deuten Gegenwind an. Zusammenfassend denken wir, dass sich die Investoren mit dem Einstieg in die Investmentstory nicht beeilen müssen und bleiben bei unserer Halten-Empfehlung 

Erste Bank

  

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Thema #205503

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