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Flughafen Wien - 2018 und danach, Rang: Warren Buffett(1692), 12.2.19 09:08
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Flughafen Wien im 1. Quartal 2018 mit mehr Gewinn - Aus...
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US-Gericht wies Sardana-Klage gegen Flughafen Wien ab
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1Q18 Ergebnisse über den Erwartungen
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Flughafen Wien sieht Investitionen durch Regulative in ...
08.6.18 06:28
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Wizz Air eröffnet Basis in Wien-Schwechat am Donnerstag...
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Mai 2018 – Verkehrsergebnis: Passagiere ,+6,5%
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Flughafen Wien im ersten Halbjahr mit 5,5 Prozent mehr ...
11.7.18 12:49
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Emissionen, Lärm, Staub: Flughafen Wien muss "grüner" w...
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Mehr Passagiere und starke Ergebnisverbesserung im erst...
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1H18 Ergebnis über den Erwartungen
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Wachstum stellt Flughafen Wien vor neue Herausforderung...
30.8.18 15:00
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Flughafen Wien schreibt drittes Hotel aus
01.9.18 12:05
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Heuer bis Mitte August 1.150 Flugausfälle am Flughafen ...
02.9.18 10:10
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August 2018 – Flughafen-Wien setzt starkes Wachstum fo...
12.9.18 10:29
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Erste stufte Aktie von "Hold" auf "Accumulate" hoch
13.9.18 07:45
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Empfehlung von Halten auf Akkumulieren angehoben
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Flughafen Wien im September mit 10,9 Prozent Passagierp...
10.10.18 09:14
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VfGH lehnte Behandlung von Bürgerinitiativen-Beschwerde...
15.10.18 12:56
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2018 zweistelliges Passagierplus
22.10.18 11:02
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Flughafen Wien verdient dank starkem Passagierwachstum ...
14.11.18 08:53
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RE: Flughafen Wien verdient dank starkem Passagierwachs...
14.11.18 09:02
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Q3-Zahlen übertreffen Erwartungen
17.11.18 09:58
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Flughafen Wien will Drehkreuz für sensible Medikamente ...
04.12.18 19:48
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Flughafen Wien mit deutlich mehr Passagieren im Novembe...
12.12.18 09:31
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VfGH: Flughafen muss Rechnungshof nur Jänner bis Mai 20...
19.12.18 17:46
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Flughafen Wien knackte am letzten Tag des Jahres 27-Mil...
03.1.19 13:27
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Flughafen Wien legt stark zu
22.1.19 08:33
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Flughafen Wien - Jäger: AUA-Umflottung ist eine gute En...
23.1.19 14:04
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Starkes Ergebnis 2018 und Ausblick 2019
26.1.19 11:03
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Jänner 2019 – Verkehrsergebnis: Starkes Wachstum zu Jah...
12.2.19 09:08
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Flughafen Wien im Quartal mit mehr Gewinn - Ausblick 2018 erhöht
Nettogewinn im ersten Quartal um 35 Prozent gestiegen - Deutlich mehr Passagiere - Guidance um 8 - 10 Mio. Euro höher

Der Flughafen Wien vermisst die pleitegegangene Air Berlin nicht. Im ersten Quartal 2018 wurden deutlich mehr Passagiere verbucht. Der Gewinn stieg um ein gutes Drittel, das börsennotierte Unternehmen hat den Ausblick auf das Gesamtjahr angehoben. Im April kam es zum bisher passagierstärksten Tag in der Geschichte des Unternehmens, heißt es in einer Aussendung des Flughafens Wien.
Das Nettoergebnis lag mit 21,6 Mio. Euro um 35,3 Prozent höher als im ersten Quartal 2017, der Umsatz mit 163,9 Mio. Euro um 2,1 Prozent höher. Dazu haben die gute Verkehrsentwicklung, vor allem auch bei den Auslandstöchtern, ein Immobilien-Sonderertrag von 3 Mio. Euro sowie "hohe Kostendisziplin" beigetragen. Nun erwartet der Flughafen als Gruppe für das Gesamtjahr ein Passagierplus von acht Prozent, in Wien alleine soll es einen Anstieg um 6 Prozent geben. Der Umsatz dürfte auf zumindest 770 Mio. Euro steigen (bisherige Erwartung: Mindestens 760 Mio. Euro), das Nettoergebnis auf mindestens 148 Mio. Euro (bisher: 140 Mio.)

Dank neuer Flugangebote von Austrian Airlines, Eurowings, easyJet, Vueling und anderen, sowie durch neue Carrier wie Wizz Air, Laudamotion und ab Oktober Hainan Airlines komme es zu einem starken Passagierwachstum. Im ersten Quartal gab es ein Plus von 9 Prozent auf 6,1 Mio. Passagiere in Wien, Malta und Kosice. In Wien allein gab es 4,86 Mio. Passagiere, um 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 1,7 Prozent auf 48.672 Starts und Landungen.

Im April 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 4,2 Prozent auf 2,8 Mio. Reisende an, davon 2,2 Mio. in Wien, 600.000 im Malta und 35.000 in Kosice. Am 27. April verbuchte der Flughafen mit 92.605 Reisenden den passagierreichsten Tag seiner Geschichte. Auf den Auslandstöchtern Malta und Kosice gab es jeweils um fast 20 Prozent mehr Passagiere. In den ersten vier Monaten zusammen (Jänner bis April) gab es damit ein Plus von 7,5 Prozent auf 8,9 Mio. Reisende. In Wien alleine lag das Plus bei 5,2 Prozent auf gut 7 Mio. Passagiere, in Malta waren es 1,8 Mio. und in Kosice 127.000.

  

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US-Gericht wies Sardana-Klage gegen Flughafen Wien ab
New York Supreme Court erklärte sich für nicht zuständig - Anwalt berief gegen Entscheidung

Der frühere Shopbetreiber am Flughafen Wien, Rakesh Sardana, ist mit seiner 168 Mio. Dollar (143 Mio. Euro) schweren Schadenersatzklage gegen die Flughafen Wien AG vorerst abgeblitzt. Sardana hatte 2015 in den USA Klage eingereicht, der New York Supreme Court habe sich nun für nicht zuständig erklärt, berichtete der "Kurier" am Freitag online.

Sardanas Anwalt Otto Dietrich erklärte in dem Bericht, gegen die New Yorker Gerichtsentscheidung vom 23. Mai Berufung eingebracht zu haben. Flughafen-Vorstand Günther Ofner sagte, man habe "einige hunderttausend Euro an Anwaltskosten für die Abwehr dieser absurden Klage" aufgewendet. Diesen Schaden werde man von Sardana einfordern.

  

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1Q18 Ergebnisse über den Erwartungen, Ausblick für 2018 erhöht

Am Donnerstag gab der Flughafen Wien die Ergebnisse für das 1Q18 sowie Passagierzahlen für Januar – April 2018 bekannt. Die Umsätze erhöhten sich ggü. dem Vorjahr um 2,1% auf EUR 163,9 Mio., das EBITDA stieg um 6,9% auf EUR 64,8 Mio. und das operative Ergebnis erhöhte sich um 28,1% auf EUR 33,3 Mio. Das Nettoergebnis nach Minderheiten sprang um 37,2% auf EUR 20,5 Mio., während die Nettoverschuldung auf EUR 193,2 Mio. zurückging. Die gesamten Passagierzahlen der Flughafen Wien Gruppe (Flughafen Wien, Flughafen Malta und Flughafen Kosice) von Januar bis April 2018 erhöhten sich verglichen mit dem Vorjahr um 7,5% auf 8,9 Mio. Fluggäste.

Ausblick

Das Management des Unternehmens hat den Ausblick für 2018 erhöht, mit dem Ziel eines Nettogewinns von mindestens EUR 148 Mio. (bisher: EUR 140 Mio.). Des Weiteren werden ein Umsatzanstieg auf EUR 770 Mio. (bisher: EUR 760 Mio.) und ein EBITDA von über EUR 350 Mio. (bisher: EUR 340 Mio.) erwartet. Die Passagierzahlen der Flughafen-WienGruppe sollten sich um mindestens 8% (bisher: 7%) und am Standort Wien um mindestens 6% (bisher: 5%) erhöhen.

Erste Bank

  

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Flughafen Wien sieht Investitionen durch Regulative in Gefahr
Rechtsunsicherheit für 3. Piste und Evaluierung der Flughafentarife durch die EU-Kommission könnten Neuinvestitionen bremsen - Flughafen steuert auf Rekordjahr zu

Der Flughafen Wien steuert heuer auf ein Rekordjahr zu. Neue Airlines wie Laudamotion und Wizz Air stationieren ihre Flugzeuge in Wien und sorgen so für Passagier- und Personalwachstum. Dazu kommen Betriebsansiedlungen wie das geplante DHL-Logistikzentrum. Doch künftige Investitionen sehen die Flughafen-Chefs durch Regulative in Gefahr. Auch die Rechtsunsicherheit rund um die 3. Piste belaste.

"Frühestens 2019" erwartet Flughafen-Vorstand Günther Ofner Rechtssicherheit, ob die 3. Piste am Flughafen Wien gebaut werden darf oder nicht, sagte er am Mittwoch im Klub der Wirtschaftspublizisten. Doch selbst dann wäre ein Baustart nicht vor 2025 realistisch, da Hügel abgetragen, eine Bundesstraße verlegt und alle Ausschreibungen ordnungsgemäß gemacht werden müssten. Neuinvestitionen würden so gebremst, da viele zunächst abwarten wollten, was passiert, so Ofner.

Zusätzliches Ungemach sieht der Flughafen auch aus Brüssel zukommen. Mehrere Airlines wollen, dass die EU-Kommission eine Evaluierung der Flughafentarife (u.a. für Start und Landung) durchführt. Derzeit sind die Flughafentarife in der EU nicht einheitlich. "Die Zielrichtung ist wohl eine Zentralisierung der Entscheidung über die Tarife", sagte Ofner. Das sorge jedenfalls für enorme Unsicherheiten bezüglich künftiger Investitionen.

Den Vorwurf, der Wiener Flughafen sei zu teuer, wollen sich die Flughafen-Chefs nicht gefallen lassen. Wien sei "deutlich günstiger" als Frankfurt, Zürich oder München.

In Wien liefern sich Billigairlines einen Kampf um Platz 2. "Alle, die neu in den Markt drängen, wollen in Wien sehr stark wachsen", sagte Flughafen-Vorstand Julian Jäger. Bis 2019 würden allein durch Laudamotion und Wizz Air zwischen 15 und 17 neue Flugzeuge am Flughafen Wien-Schwechat stationiert werden. Das sorge für einen Personalanstieg um 1.500 bis 2.000 Personen. Neue Betriebsansiedlungen würden weitere rund 1.000 Jobs schaffen. Mit zwei Logistikern sei man vor Vertragsabschluss, kündigte Ofner an, ohne Details zu nennen.

Lowcost-Carrier wie Wizz Air, Easyjet & Co dürften heuer für ein Passagierwachstum um 50 Prozent auf 3 Millionen Passagiere sorgen, wird erwartet. Mit einem derzeitigen Billigairline-Anteil von 20 Prozent liege Österreich noch immer unter dem europäischen Durchschnitt von 30 bis 40 Prozent. Die letzten Entwicklungen seien nicht ungewöhnlich gewesen, sondern eher ein Aufholen an den EU-Schnitt, so Jäger.

Einen "Boom" verzeichnet der Flughafen nach Angaben der Manager auch auf der Langstrecke, da zahlreiche Fluglinien die Anzahl der angeflogenen Destinationen ausweiten. Allein für den asiatischen Markt wird 2018 ein Passagierwachstum von 30 Prozent erwartet.

Für die Sommermonate Juli und August zeichnet sich ein Passagierplus von 9 Prozent auf 5,5 Millionen an. Auch der September dürfte stark werden. Im Gesamtjahr 2018 geht der Flughafen von einem Passagierwachstum von mehr als 8 Prozent in der Gruppe und 6 Prozent am Standort Wien aus. Aufgrund des Wachstums hat das Unternehmen die Guidance für das Nettoergebnis schon zwei Mal angepasst und geht nun von zumindest 148 Mio. Euro für 2018 aus.

Um das starke Passagierwachstum stemmen zu können, plant der Flughafen in den nächsten zehn Jahren Investitionen von 1,6 Mrd. Euro - die 3. Piste ist da noch gar nicht mitberechnet.

  

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Wizz Air eröffnet Basis in Wien-Schwechat am Donnerstag offiziell

Die ungarische Billigfluglinie Wizz Air hat Ende April den Flugbetrieb ab Wien aufgenommen. Am Donnerstagvormittag (14. Juni) eröffnet die Airline nun offiziell ihre Basis in Wien-Schwechat. Die Gesellschaft stationiert noch heuer drei Flugzeuge fix in Wien und nimmt im Laufe des Jahres neue Flugverbindungen ab Wien in Betrieb, geht aus einer Aussendung des Flughafens Wien vom Montag hervor.

  

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Mai 2018 – Verkehrsergebnis: Starkes Passagierplus der Flughafen-Wien-Gruppe auf rund 3 Mio. Passagiere (+6,5%)

Im Mai 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 6,5% auf rund 3 Mio. Reisende. Kumuliert von Jänner bis Mai 2018 nahm das Passagieraufkommen um 7,2% auf 11,9 Mio. Reisende zu. Der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 4,9% von Jänner bis Mai 2018 ebenfalls sehr positiv.

Flughafen Wien im Mai 2018: +3,8% beim Passagieraufkommen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Mai um 3,8% gegenüber dem Mai des Vorjahres auf 2.313.306 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 4,4% zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 2,3% an. Die Flugbewegungen legten im Mai 2018 um 2,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ebenfalls zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 2,5% im Vergleich zum Mai des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im Mai 2018 um 4,4%. Westeuropa verzeichnete ein Plus von 3,1%. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten legte im Mai 2018 mit +29,2% stark zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 6,8% an. Nach Nordamerika sank das Passagieraufkommen um 1,0%, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs um 50,9% deutlich positiv.

Ein starkes Passagierplus gab es im Mai 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 17,3%. Auch in Kosice gab es einen Anstieg um 3,4%.

Details zu den Verkehrszahlen finden sich in der nachstehenden Tabelle

http://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_bei trag_id=1528202204846

  

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Flughafen Wien im ersten Halbjahr mit 5,5 Prozent mehr Passagieren
Im Juni Plus von 7,9 Prozent - Gruppe zählte in den ersten sechs Monaten 7,6 Prozent mehr Passagiere - Malta mit starkem Zuwachs von 16,3 Prozent

Die Passagierzahlen am Flughafen Wien sind im ersten Halbjahr um 5,5 Prozent auf 11,8 Millionen gestiegen, im starken Reisemonat Juni wurden 2,5 Millionen Fluggäste abgefertigt (plus 7,9 Prozent). Die gesamte Flughafen-Wien-Gruppe inklusive den Beteiligungen in Malta und Kosice verbuchte von Jänner bis Juni einen Zuwachs von 7,6 Prozent auf 15,1 Millionen Reisende,

Die Zahl der Lokalpassagiere am Wiener Flughafen kletterte im Juni um 8,5 Prozent nach oben, bei den Transferpassagieren gab es ein Plus von 6,7 Prozent, teilte die börsennotierte Flughafen Wien AG am Mittwoch mit. Im Aufwind war im Juni auch die Zahl der Flugbewegungen, die gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent zulegte. Beim Frachtaufkommen wurde ein Anstieg von 2,7 Prozent verzeichnet.

Das Passagieraufkommen nach Westeuropa legte am Flughafen Wien im Juni um 5,7 Prozent zu, nach Osteuropa wurde ein Plus von 5,2 Prozent verzeichnet. Besonders rege war der Flugverkehr in den Fernen Osten (plus 41,9 Prozent) und nach Afrika (37,8 Prozent). Nach Nordamerika stieg das Passagieraufkommen um 3,6 Prozent, in den Nahen und Mittleren Osten um 5,7 Prozent.

Auch die Auslandsbeteiligungen zählten deutlich mehr Fluggäste: In Malta legte das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr um 16,3 Prozent auf 3 Millionen Reisende zu. In Kosice gab es in diesem Zeitraum einen Anstieg von 14,2 Prozent auf rund 213.000 Passagiere.

  

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Emissionen, Lärm, Staub: Flughafen Wien muss "grüner" werden

Das Ziel ist ehrgeizig: „Wir wollen zu einem der umweltfreundlichsten Airports der Welt werden“, tönt Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner. Bis wann, sagt er nicht dazu. Der Weg dorthin ist weit, bis dato zählt Wien-Schwechat nicht zu den Umwelt-Musterschülern. Im soeben präsentierten Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens sind einige Fortschritte dokumentiert. So konnten trotz Verkehrswachstums die -Emissionen seit 2012 um 42 Prozent reduziert werden, der Stromverbrauch sank um 20 Prozent.

https://kurier.at/wirtschaft/emissionen-laerm-staub-flughafen-wien-muss-gruener-werden/40 0073903

  

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Mehr Passagiere und starke Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2018

NETTOERGEBNIS1 steigt deutlich auf € 72,4 Mio. (+20,4%)

UMSATZ steigt auf € 373,5 Mio. (+4,5%), EBITDA steigt auf € 167,6 Mio. (+6,1%), EBIT verbessert sich auf € 104,5 Mio. (+16,7%)

Verkehrsentwicklung im H1/2018: +7,6% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe, +5,5% am Standort Wien

Juli 2018 mit starkem Passagierwachstum: +8,5% Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe und +7,4% am Standort Wien

Neuer Passagierrekord: Erstmals über 100.000 Passagiere an einem Tag – 29. Juli 2018 passagierstärkster Tag in Wien mit 100.229 Reisenden


„Die Flughafen-Wien-Gruppe setzt ihre Wachstumsentwicklung im ersten Halbjahr 2018 erfolgreich fort. Umsatz und Nettoergebnis sind deutlich gestiegen und der Finanzausblick ist mit einem erwarteten Nettoergebnis von über € 148 Mio. für das Gesamtjahr sehr positiv. Und der Flughafen-Standort wächst stetig weiter: Anfang Oktober eröffnet das neue Gesundheitszentrum am Standort, DHL errichtet einen Logistikcampus und durch neue Airline-Basen und Betriebsansiedlungen entstehen 2018 rund 2.500 neue Jobs in der Airport City und der Airport Region.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„2018 wird einen Rekordsommer für den Flughafen Wien bringen, im Juli konnten wir erstmals mehr als 100.000 Passagiere an einem Tag verzeichnen. Auch für die zweite Jahreshälfte sind wir zuversichtlich: Zahlreiche neue Flugangebote, wie eine neue Langstreckenverbindung nach Shenzhen in China, neue Destinationen in Europa und mehrere Frequenzerweiterungen stehen bereits fest. Wir gehen daher von mehr als 8% Passagierwachstum in der Gruppe und 6% am Standort Wien aus.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Gute Verkehrsentwicklung im H1/2018: +7,6% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe
Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 15,1 Mio. Passagieren von Jänner bis Juni 2018 einen Passagierzuwachs von 7,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

+5,5% Passagiere am Standort Flughafen Wien
Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Jänner bis Juni 2018 um 5,5% auf 11.840.245 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei im ersten Halbjahr 2018 um 5,7%, die Anzahl der Transferpassagiere um 5,2% zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 4,3% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 5,3% zu. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im H1/2018 um 32,3% an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten legte um 2,7% zu. Die Passagierzahl nach Afrika entwickelte sich mit einem Zuwachs von 40,2% deutlich positiv, das Passagieraufkommen nach Nordamerika stieg um 0,7%.

Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis Juni 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2% auf 110.835 Starts und Landungen an. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) nahm von 71,9% auf 73,8% im ersten Halbjahr 2018 deutlich zu. Das Frachtaufkommen stieg im selben Zeitraum um 3,5% auf 142.605 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Gute Verkehrs- und Geschäftsentwicklung an den Flughäfen Malta und Kosice
Auch die Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice entwickeln sich sehr gut: Der Flughafen Malta verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein starkes Plus von 16,3% auf 3.069.673 Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im gleichen Zeitraum ein deutliches Passagierplus von 14,2% auf 212.741 Reisende vermelden.

Umsatzplus in H1/2018 von 4,5% auf € 373,5 Mio. – Deutliche Verbesserungen bei den Finanzkennzahlen
Im ersten Halbjahr 2018 sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 4,5% auf € 373,5 Mio. gestiegen und das EBITDA hat sich um 6,1% auf € 167,6 Mio. verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 16,7% auf € 104,5 Mio. und durch das verbesserte Finanzergebnis stieg das Nettoergebnis im H1/2018 um 20,4% auf € 72,4 Mio. Die Nettoverschuldung konnte weiter auf € 190,4 Mio. reduziert werden. Der Free-Cashflow lag bei € 72,1 Mio. (H1/2017: € 78,7 Mio.).

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten
Die Umsätze des Segments Airport stiegen im H1/2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,5% auf € 182,0 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf € 49,0 Mio. (H1/2017: € 34,1 Mio.). Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 0,9% auf € 80,4 Mio. Das Segment-EBIT reduzierte sich auf € 1,7 Mio. (H1/2017: € 7,5 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten. Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze im ersten Halbjahr 2018 um 1,4% auf € 62,2 Mio. zu. Das Segment-EBIT legte auf € 32,6 Mio. (H1/2017: € 29,3 Mio.) zu. Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 11,5% auf € 40,9 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf € 18,9 Mio. (H1/2017: € 16,1 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im H1/2018 bei € 8,0 Mio. (H1/2017: € 7,3 Mio.). Das Segment-EBIT betrug € 2,3 Mio. (H1/2017: € 2,6 Mio.).

Investitionen
In den ersten sechs Monaten 2018 wurden in Summe € 91,9 Mio. investiert. Die größten Investitionsprojekte betreffen die Aktivierung der Zahlungsverpflichtung an den Umweltfonds im Zusammenhang mit dem Projekt 3. Piste in Höhe von € 56,8 Mio. aufgrund des Genehmigungsbescheides zur 3. Piste, sowie die Terminalentwicklungsprojekte in Höhe von € 4,9 Mio., den Office Park 4 mit € 2,7 Mio. und Hochleistungsschneefrässchleudern mit € 1,8 Mio. Am Flughafen Malta wurden € 3,3 Mio. u.a. in Terminalumbauten und Flugverkehrsflächen investiert.

Fortsetzung des Wachstumskurses: Finanz- und Passagierguidance für 2018
Für das Gesamtjahr 2018 geht das Unternehmen weiterhin von einem Passagierwachstum von mindestens 8% in der Flughafen-Wien-Gruppe und von mindestens 6% am Standort Flughafen Wien aus. Beim Umsatz wird eine Steigerung auf mehr als € 770 Mio. und beim EBITDA auf mehr als € 350 Mio. erwartet. Das Periodenergebnis1 wird aus heutiger Sicht bei über € 148 Mio. liegen. Die Guidance für Investitionen bleiben mit € 175 Mio., und für die Nettoverschuldung mit unter € 250 Mio. ebenfalls weiterhin aufrecht.

Verkehrsentwicklung im Juli 2018:

Flughafen-Wien-Gruppe mit 3,6 Mio. Passagiere (+8,5%)
Im Juli 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 8,5% auf 3,6 Mio. Reisende an. Kumuliert von Jänner bis Juli 2018 nahm das Passagieraufkommen um 7,8% auf 18,7 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 5,8% auf 14.570.749 Reisende von Jänner bis Juli 2018 sehr gut.

Standort Wien: Starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen – Erstmals über 100.000 Passagiere pro Tag
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Juli 2018 um 7,4% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.730.440 Reisende an. Mit 100.229 Passagieren am 29. Juli 2018 konnte dabei auch der passagierstärkste Tag in der Geschichte des Airports verzeichnet werden (bisher: 29. Juni 2018 mit 97.845 Passagieren).

Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 10,9% stark an, während die Anzahl der Transferpassagiere um 0,8% leicht zurückging. Die Flugbewegungen nahmen im Juli 2018 um 6,0% zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 4,0% im Vergleich zum Juli des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Juli 2018 um 8,0% an, nach Osteuropa war das Passagieraufkommen mit -1,1% rückläufig. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Juli 2018 um 36,8% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 10,6% an. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit -0,2% stabil und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 13,2% zu.

Ein starkes Passagierplus gab es im Juli 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 12,1%. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 12,9%.

https://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_be itrag_id=1534767582314

  

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1H18 Ergebnis über den Erwartungen, Ausblick für 2018 bestätigt 

Am Dienstag gab der Flughafen Wien die Zahlen für das 1. Halbjahr 2018, sowie die Passagierzahlen für den Juli 2018, bekannt. Im 1. Halbjahr sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 4,5% auf EUR 373,5 Mio. gestiegen, das EBIT Wachstum betrug 16,7% (auf EUR 104,5 Mio., Unterstützung lieferte ein einmaliger Ertrag aus einem Grundstücksverkauf). Das Nettoergebnis nach Minderheiten ist um 20,4% (auf EUR 66,1 Mio.) gestiegen. Die Nettoverschuldung reduzierte sich auf EUR 190,4 Mio., das Ziel für das GJ 2018 von einer Nettoverschuldung von unter EUR 250 Mio. wurde erreicht.

In Juli 2018 legten die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe um 8,5% im Vorjahresvergleich zu, im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Passagiere am Standort Wien um 7,4% im Vorjahresvergleich.

Ausblick


Die 1H18 Zahlen haben unsere Erwartungen, sowie die Konsensus-Schätzungen, übertroffen. Neben den soliden operativen Zahlen überzeugte auch starke die Passagierentwicklung, was sich auch in der bestätigten Guidance wiederspiegelt.

Für das GJ 2018 wird eine Umsatzsteigerung auf mehr als EUR 770 Mio. und eine Steigerung beim EBITDA auf über EUR 350 Mio. erwartet. Laut Management soll das Nettoergebnis mit mehr als EUR 148 Mio. deutlich über jenem vom GJ 2017 liegen. Die Passagierzahlen der Flughafen-WienGruppe sollen im GJ 2018 mehr als 8% steigen, für den Standort Wien ist mit mehr als 6% Wachstum zu rechnen. Der 1H18 Bericht hat bewiesen, dass die Entwicklung des Unternehmens sehr solid ist. Die Erholung der Aktie, auf dem derzeit schwachen Niveau, sollte folgen. 

Erste Bank

  

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Wachstum stellt Flughafen Wien vor neue Herausforderungen

Vorstand Jäger: Luftfahrt unterliegt sehr großen Veränderungen - Verstärkte Vernetzung unter Flughafenmitarbeitern - Deutliches Passagierplus senkt Non-Aviation-Umsatz pro Kopf

Der Flughafen Wien verzeichnet dank neuer Billigairlines die ab Schwechat verkehren einen Passagierzuwachs. Die Passagiermassen senken aber zugleich den Airport-Umsatz pro Kopf in der Non-Aviation. Dem Flughafen blieben bisher rund 2 Euro Umsatz je Passagier in Gastronomie und Shopping. Diese Summe werde heuer um 3 bis 5 Prozent sinken, erläuterte Flughafenvorstand Julian Jäger im APA-Gespräch.

Die Luftfahrt unterliege sehr große Veränderungen, so Jäger. Das Wachstum sei riesig, neue Geschäftsmodelle entstünden. Low-Cost-Carrier hätten andere Bedürfnisse und Prozesse als andere Airlines. Das Wachstum sei insgesamt schwer zu prognostizieren. Heuer werden zumindest 6 Prozent erwartet, auch fürs kommende Jahr zeichne sich ein "starkes Wachstum" ab.

Um das immense Passagierwachstum zu lenken, investiert der Flughafen - noch ganz ohne gewünschter dritter Piste - eine halbe Milliarde Euro bis 2023, erinnerte Jäger am Mittwoch am Rande der Wirtschaftsgespräche beim Forum Alpbach. Es geht um die Terminalinfrastruktur: den Pier Ost, eine Sanierung des Terminal 2 und eine Erweiterung des Terminal 3, wo etwa ein neuer zentraler Aufenthaltsraum entstehen wird.

Fürs Wachstum müssten die unterschiedlichen Bereiche am Flughafen besonders gut funktionieren. "Wir brauchen eine sehr hohe Adaptionsfähigkeit", sagte Jäger. So wird versucht, durch Austauschprogramme die Mitarbeiter mehr zusammenzubringen und die internen Sichtweisen zu erweitern, erklärte der Manager.

Es gehe darum, die vielen einzelnen Arbeitsbereiche am Flughafen untereinander zu vernetzen. "Wir fördern insgesamt auch Diversität im Unternehmen sehr." Bei der Flughafen Wien AG arbeiten 5.400 Menschen (4.300 Vollzeitäquivalente) aus 52 Nationen mit 12 Religionsbekenntnissen im Durchschnittsalter von 40 Jahren, die im Schnitt seit 10 Jahren in der Firma sind, so Jäger. Der Frauenanteil beträgt zwar nur 11 Prozent, ist aber ab den mittleren Managementebenen deutlich höher, so Jäger. Weibliche Führungskräfte leiten demnach etwa den IT-, den Finanzen- und Controlling- sowie den Baubereich am Flughafen. Auch gibt es eine eigene Airportakademie, in der Führungskräfte auch aus den Töchtern Malta und Kosice trainiert werden.

Seit Jahren will der Flughafen Wien eine dritte Piste bauen. Diese verzögerte sich aufgrund der bisherigen Gesetzeslage immens. Das neue Standortentwicklungsgesetz soll dies im Sinne von Projekten mit großer gesellschaftlicher Relevanz ändern, stößt aber auf viel Kritik von vielen Seiten. Flughafenvorstand Jäger hätte das geplante Gesetz gerne schon früher gesehen. "Ich glaube die Intention ist richtig. Die Intention für eine Verkürzung von Verfahren zu sorgen, ist notwendig richtig." Wie man diese juristisch am besten umsetzt, dafür sei er aber kein Experte. "Für uns hätte das keine Auswirkungen: Weil wir werden jetzt nicht unser Verfahren abbrechen und dann nach den etwaigen neuen Regeln durchführen so kurz vor dem Ziel." Projekte, die volkswirtschaftlich und für die Mehrheit der Österreicher wichtig seien, sollten jedenfalls beschleunigt behandelt werden, so Jäger. "Ein Problem, das alle beschäftigt, ist die Fülle an Gutachten. Hier muss gekürzt werden, es sollte nach Themenblöcken vorgegangen werden."

Der Flughafen Wien verzeichnete im Vorjahr 24,4 Millionen Passagiere. Heuer waren es von Jänner bis Juli 14,6 Millionen - plus 5,8 Prozent. Das waren im Durchschnitt 70.000 Passagiere pro Tag. Erstmals gab es heuer an einem Sommertag mehr als 100.000 Fluggäste an einem einzigen Tag. Am gesamten Standort arbeiten 20.000 Menschen bei 230 Unternehmen. 74 Fluglinien fliegen derzeit zu 195 Destinationen in 70 Ländern weltweit. Es gibt rund 40 verschiedene Passagiertypen, die unterschiedliche Abläufe im System auslösen (Wegführung, Transfer, Transit, Grenz- und Sicherheitskontrollen usw.).

  

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Flughafen Wien schreibt drittes Hotel aus
Investoren und Betreiber gesucht - Bis 2020 soll Budget-Hotel mit bis zu 400 Zimmern dazukommen

Der Flughafen Wien soll ein drittes Hotel mit bis zu 400 Zimmern bekommen. Es soll in der Nähe zum VIP-Terminal entstehen. Ab sofort werden Investoren und Betreiber dafür gesucht, teilte der Flughafen am Freitag mit.
Bisher gibt es am Flughafen ein NH-Hotel und ein Moxy-Hotel. Bis 2020 soll ein drittes Hotel im Budget-Segment dazukommen. Der Flughafen wachse sowohl bei den Passagieren als auch durch Betriebsansiedlungen. Heuer werden über 26 Millionen Reisende erwartet, Betriebsansiedlungen haben 2.500 neue Jobs am Flughafen-Standort entstehen lassen, heißt es in der Aussendung. Damit steige auch der Bedarf an Nächtigungsangeboten.

  

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Heuer bis Mitte August 1.150 Flugausfälle am Flughafen Wien
Zehn größte Flughäfen im deutschsprachigen Raum untersucht - Flughafen Frankfurt am Main mit 3.070 Ausfällen

Bis Mitte August hoben heuer von den zehn größten Flughäfen im deutschsprachigen Raum mehr als 600.000 Flüge ab, 13.580 davon fielen aus. Das geht aus einer Statistik des Fluggastportals AirHelp hervor. Am Flughafen Wien-Schwechat fielen von 64.450 Abflügen 1.150 aus (1,7 Prozent). An vier (deutschen) Flughäfen wurden mehr Flüge gestrichen als in Wien.

Die meisten Ausfälle - 3.070 - gab es am größten deutschen Flughafen Frankfurt am Main, bei insgesamt 136.460 Flugstarts in den ersten siebeneinhalb Monaten (2,2 Prozent). Nach Frankfurt am Main folgt der Münchner Flughafen. Bei 110.270 Abflügen fielen dort 2.540 aus (2,3 Prozent). Am dritten Platz liegt Düsseldorf, wo 52.150 Flüge starteten - 1.350 davon fielen aus (2,5 Prozent). Dahinter folgt der Flughafen Berlin-Tegel mit 1.170 Ausfällen bei 48.730 Abflügen (2,4 Prozent).

Hinter den vier untersuchten deutschen Flughäfen reiht sich Wien-Schwechat ein. In der Schweiz gab es in Zürich 1.060 Ausfälle - 68.840 Flugstarts gab es dort (1,5 Prozent). An den restlichen Flughäfen gab es weniger als 1.000 Flugabsagen: Genf (990 Absagen - 43.670 Abflüge/2,2 Prozent), Hamburg (890 Ausfälle - 36.700 Abflüge/2,4 Prozent), Stuttgart (740 Ausfälle - 27.780 Abflüge/2,6 Prozent) und Köln/Bonn (620 Ausfälle - 22.990 Abflüge/2,7 Prozent).

In Relation zur Anzahl der Flüge hatte damit unter den zehn untersuchten Airports nur Zürich weniger Flugausfälle als Wien.

  

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August 2018 – Verkehrsergebnis: Flughafen-Wien setzt starkes Wachstum fort: Plus 11,4% mehr Passagiere in der Gruppe und Plus 11,9% am Standort Wien – Bisherige Passagierguidance 2018 könnte deutlich übertroffen werden

Das Verkehrsaufkommen am Flughafen Wien legt weiter stark zu: Im August 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 11,4% auf 3,6 Mio. Reisende an. Kumuliert von Jänner bis August 2018 nahm das Passagieraufkommen um 8,4% auf 22,3 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,8% von Jänner bis August 2018 sehr gut. Bei Fortsetzung des derzeitigen Trends ist davon auszugehen, dass die bisherige Prognose für den Standort Wien von über 6% Passagierwachstum, beziehungsweise für die Gruppe von über 8%, deutlich übertroffen werden könnte.

Standort Wien: Starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im August 2018 um 11,9% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.783.173 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 16,8% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg leicht um 0,5%. Die Flugbewegungen nahmen im August 2018 mit plus 8,9% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang von 0,5% im Vergleich zum August des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im August 2018 um 11,9% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 4,3% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im August 2018 um 42,5% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 18,7% an. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit 2,9% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 18,8% zu.

Ein starkes Passagierplus gab es im August 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 9,5%. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 10,7%.

https://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_be itrag_id=1536672535668

  

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Erste stufte Aktie von "Hold" auf "Accumulate" hoch
Kursziel von 37,7 Euro auf 38,5 Euro nach oben revidiert

Die Analysten der Erste Group haben ihr Anlagevotum für die Aktien des Flughafen Wien von "Hold" auf "Accumulate" hochgenommen. Zudem wurde das Kursziel von der Erste-Analystin Vladimira Urbankova von 37,7 Euro auf 38,5 Euro nach oben revidiert.

  

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Empfehlung von Halten auf Akkumulieren angehoben, Kursziel leicht auf EUR 38,5 erhöht 

In unserer jüngsten Analyse haben wir unser Kursziel leicht von zuletzt EUR 37,7 auf EUR 38,5 angepasst. In unseren neuen Schätzungen haben wir ein stärkeres Passagierwachstum berücksichtigt infolge der Expansion der neuen Fluglinien in Wien (Wizz Air, LEVEL und Laudamotion), eine bessere Profitabilität in den Segmenten Airport und Malta aber auch schwächere Margen im Segment Handling & Security Services. Ausgehend von der sehr soliden Entwicklung zum Halbjahr sehen wir den Flughafen Wien auf gutem Weg, die Ganzjahresziele zu erreichen bzw. sogar zu übertreffen. Für 2018 rechnen wir mit Umsätzen von EUR 781,8 Mio. (+3,8%), einem EBIT von EUR 216,5 Mio. (+12,8%) sowie einem Nettogewinn von EUR 137 Mio. (+19,4%). Unsere Dividendenschätzung beläuft sich auf EUR 0,80/Aktie.

Ausblick

Wir sehen für die Flughafen-Aktie auf Basis der soliden Halbjahreszahlen und dem guten Ausblick aufs Gesamtjahr Aufwärtspotential von den derzeit schwachen Kursniveaus. Laufender Newsflow von guten Verkehrszahlen sollte positive Kursimpulse liefern und für weiteres Wachstum in den kommenden Quartalen sorgen. Der geringe Streubesitz von nur rund 10% bleibt ein Hemmschuh für die Kursentwicklung und macht eine Rückkehr in den ATX unwahrscheinlich. 

Erste Bank

  

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Flughafen Wien im September mit 10,9 Prozent Passagierplus

Passagieraufkommen von Jänner bis September um 7,3 Prozent gestiegen


Am Wiener Flughafen wurden im September rund 2,7 Millionen Passagiere abgefertigt, das waren um 10,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die börsennotierte Flughafen Wien AG am Mittwoch mit. Das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) legte um 11,2 Prozent auf 3,5 Millionen Reisende zu.
Kumuliert von Jänner bis September 2018 nahm das Passagieraufkommen in der Gruppe um 8,7 Prozent auf 25,8 Millionen Reisende zu. Am Flughafen Wien gab es in den ersten neun Monaten ein Plus von 7,3 Prozent auf 20,05 Millionen Fluggäste.

Im September wurden am Wiener Flughafen um 15,8 Prozent mehr Lokalpassagiere abgefertigt. Die Zahl der Transferpassagiere sank leicht um 0,8 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Westeuropa stieg um 11,5 Prozent, nach Osteuropa um 4,6 Prozent. In den Fernen Osten gab es ein Plus von 51,0 Prozent, in den Nahen und Mittleren Osten einen Rückgang um 2,3 Prozent. Zuwächse verzeichneten auch Nordamerika (plus 15,6 Prozent) und Afrika (20,9 Prozent). Die Flugbewegungen stiegen um 7,6 Prozent, das Frachtkommen um 1,2 Prozent.

Am Flughafen Malta betrug das Passagierplus im September 12,8 Prozent, in Kosice 3,5 Prozent.

  

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VfGH lehnte Behandlung von Bürgerinitiativen-Beschwerde ab

Keine spezifisch verfassungsrechtlichen Fragen zu klären - Nun ist VwGH am Zug - Flughafen begrüßte Entscheidung

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat die Behandlung einer Bürgerinitiativen-Beschwerde gegen die Bewilligung für den Bau der 3. Piste auf dem Flughafen Wien abgelehnt. Die Beschwerde wurde an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) abgetreten, weil keine spezifisch verfassungsrechtlichen Fragen zu klären seien, hieß es am Montag in einer VfGH-Aussendung. Die Flughafen Wien AG begrüßte die Entscheidung.
Im Beschluss des VfGH vom 4. Oktober wurde zudem festgestellt, dass das Vorbringen einer Verletzung in Rechten wegen Anwendung eines verfassungswidrigen Gesetzes und einer gesetzwidrigen Verordnung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat. Am 29. Juni 2017 hatte der VfGH einer Beschwerde der Flughafen Wien AG und des Landes Niederösterreich gegen eine das Projekt untersagende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) stattgegeben. Das BVwG hatte im März eine Bewilligung für die dritte Piste erteilt, Projektgegner riefen daraufhin den VfGH an.

Die Behandlung dieser zweiten Beschwerde lehnte der VfGH nun ab. Es waren keine spezifisch verfassungsrechtlichen Überlegungen anzustellen, um zu klären, ob die Richter des BVwG - wie von den Bürgerinitiativen angezweifelt - vor dem Hintergrund der Diskussion nach der ersten Entscheidung des VfGH eine unbefangene Entscheidung treffen konnten, hieß es in der Aussendung.

Angesichts des rechtspolitischen Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers habe der VfGH auch keine Bedenken dagegen, dass die Lärmschutzvorschriften für den Luftverkehr anders geregelt sind als für den Schienen- und Straßenverkehr. Im Gegensatz zu den anderen Bereichen sieht die Luftverkehr-Lärmimmissionsschutzverordnung nur objektseitige Schutzmaßnahmen vor, also etwa an Gebäuden in betroffenen Bereichen. Im VfGH-Beschluss heißt es außerdem, dass die durch Fluglärm bewirkte Einschränkung der Nutzbarkeit von Freiflächen und die Notwendigkeit von Schallschutzmaßnahmen an Gebäuden "im gewichtigen öffentlichen Interesse an der Luftfahrt gelegen und auch verhältnismäßig" sind.

Die Flughafen Wien AG begrüßte die Entscheidung in einer Aussendung und sah darin eine Bestätigung seiner rechtlichen Argumentation, wonach die Luftverkehr-Immissionsschutzverordnung in der Projektgenehmigung rechtmäßig angewendet wurde. Die Beschwerde-Ablehnung sei ein nächster Teilerfolg im inzwischen elfjährigen Genehmigungsverfahren für die 3. Piste.

  

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2018 zweistelliges Passagierplus
Ofner: 3. Piste frühestens 2030, obwohl wir 2025 an Kapazitätsgrenze sind - Causa nun beim VwGH, "Dauer nicht abzusehen"

Die börsennotierte Flughafen-Wien-Gruppe erwartet heuer im Gesamtjahr ein zweistelliges Passagierplus, sagte Vorstandsdirektor Günther Ofner am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. Am Airport Wien-Schwechat werde dabei die Zahl der Fluggäste "deutlich über den für heuer erwarteten plus 6 Prozent liegen". Grund für den Zuwachs seien auch neue Airlines und damit mehr Wettbewerb.

Für die Gruppe hieß es bisher, es würden über 8 Prozent Passagierplus erwartet, kumuliert von Jänner bis September erreichte man 8,7 Prozent Anstieg auf 25,8 Millionen Reisende. Bei Umsatz und EBITDA sei das Unternehmen "gut abgesichert", sagte Ofner, der Umsatz soll heuer bei über 770 Mio. Euro, das EBITDA bei mindestens 350 Mio. und der Nettogewinn bei zumindest 148 Mio. Euro liegen. Entsprechend dem Gewinnanstieg werde bei gleichbleibender Ausschüttungsquote auch für 2018 die Dividende "wieder kräftig steigen".

Die geplante dritte Start- und Landebahn in Schwechat, die noch immer bei den Höchstgerichten anhängig ist, werde es wegen des immensen Vorlaufs "aus heutiger Sicht frühestens 2030 geben" können, obwohl die Kapazitätsgrenze des Airports um das Jahr 2025 herum erreicht werde. Der Flugverkehr sei weiter im Zunehmen, schon demnächst werde bei der Passagier-Zahl die 30-Millionen-Grenze überschritten werden. Angesichts des Nachholeffekts an Flugurlauben von Gästen aus dem nahen Einzugsgebiet in Ungarn, der Slowakei und Tschechien werde das Passagierwachstum wohl bald auf 35, 40 und 50 Millionen pro Jahr weitergehen, "und darauf müssen wir uns vorbereiten". Ofner verwies darauf, dass Menschen aus dem genannten benachbarten Einzugsgebiet derzeit 0,5 mal pro Jahr per Flugzeug verreisen, Österreicher im Schnitt aber 2,5 mal jährlich.

Zur 3. Piste am Airport Wien-Schwechat ist die Entscheidung mehr als elfeinhalb Jahre nach Einreichung weiterhin nicht rechtskräftig. Erst Anfang Oktober hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die Behandlung einer Bürgerinitiativen-Beschwerde gegen die Bewilligung für den Bau der 3. Piste abgelehnt und die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) abgetreten, weil keine spezifisch verfassungsrechtlichen Fragen zu klären seien. "Die Dauer der Prozedur kann man einfach nicht absehen", meinte Ofner heute.

Man gehe mit den Umweltauswirkungen durch den Flugverkehr sehr sorgsam um, versicherte der Flughafen-Vorstand. Die Zahl der von Fluglärm betroffenen Menschen sei trotz der Verkehrszunahme um drei Viertel gesunken. Für die Zukunft erhoffe er sich eine Reduzierung der Belastung für die Bevölkerung einerseits durch neue Flugzeuge, aber auch durch Änderungen beim Anflug-Modus.

Den "deutlichen Bewertungsabschlag" der Flughafen-Aktie an der Wiener Börse kann sich Ofner nicht wirklich erklären. Einziges Argument für eine Rechtfertigung eines solchen Abschlags könnte eventuell die relativ geringe Liquidität sein, das werde sich aber nicht so rasch ändern.

Im ersten Halbjahr ist der Umsatz der Flughafen-Gruppe um 4,5 Prozent auf 374 Mio. Euro gestiegen, und der Gewinn (Nettoergebnis) legte um über 20 Prozent auf 72,4 Mio. Euro zu. Die Neunmonatszahlen stehen am 14. November an.

  

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Flughafen Wien verdient dank starkem Passagierwachstum gut
Heuer Passagierwachstum von 10 Prozent erwartet - Gewinn um 16,5 Prozent höher

Der Flughafen Wien hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein starkes Passagierwachstum verzeichnet und den Gewinn deutlich gesteigert. Für das Gesamtjahr erwartet das börsennotierte Unternehmen nun einen Passagierzuwachs von zehn Prozent, "die 27 Mio.-Schwelle in Wien ist damit in Reichweite", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens am Mittwoch.
"Das starke Low-Cost-Wachstum, vor allem durch Laudamotion, Wizz Air und Level, die gute Entwicklung bei Austrian Airlines und die neuen Langstreckenverbindungen sind dafür die wesentlichen Treiber", so der Flughafen. Das Wachstum werde sich auch 2019 fortsetzen.

Der Nettogewinn stieg in den ersten neun Monaten um 16,5 Prozent auf 133 Mio. Euro, während der Umsatz um 4,9 Prozent auf 596,3 Mio. Euro gestiegen ist. Auch die Nettoverschuldung sei weiter reduziert worden, teilte der Flughafen weiter mit.

  

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Q3-Zahlen übertreffen Erwartungen, Ausblick 2018 bestätigt, Passagierprognose angehoben 

Am Mittwoch gab der Flughafen Wien die Zahlen für die ersten drei Quartale 2018 sowie die Passagierzahlen für Oktober 2018 bekannt. Demnach sind die Umsatzerlöse in den ersten drei Quartalen 2018 verglichen mit dem Vorjahr um 4,9% auf EUR 596 Mio. gestiegen. Das EBIT verbesserte sich im selben Zeitraum um 14% (auf EUR 190 Mio.), während das Nettoergebnis nach Minderheiten um 16% höher ausfiel (EUR 121 Mio.).

Die Nettoverschuldung konnte weiter auf EUR 118 Mio. reduziert werden. Die Passagierzahlen der Flughafen Wien-Gruppe legten im Oktober 2018 um 16% (ggü. dem Vorjahr) auf 3,3 Mio. Reisende zu, am Standort Wien alleine stieg die Zahl der Passagiere um 18% auf 2,6 Mio. Reisende.

Ausblick

Die vorgelegten Quartalszahlen haben unsere Erwartungen sowie die Konsensus-Schätzungen übertroffen. Abgesehen von den soliden operativen Zahlen überzeugte auch die starke Passagierentwicklung, die dem Management erlaubte die Prognose für 2018 zu erhöhen. Statt einem Plus von 8% für die Flughafen Wien-Gruppe in 2018 wird nun ein Anstieg der Passagierzahlen um 10% erwartet. Ausschlaggebend sind das stark wachsende Low-Cost Segment (Laudamotion, Wizz Air, Level) sowie die gute Entwicklung bei Austrian Airlines mit neuen Langstreckenverbindungen. Die Prognose der Finanzkennzahlen für 2018 wurde bestätigt. Weiterhin soll der Umsatz auf mehr als EUR 770 Mio. gesteigert werden, während eine Erhöhung des EBITDA auf über EUR 350 Mio. erwartet wird. Das Nettoergebnis soll deutlich über dem Vorjahr liegen und auf über EUR 148 Mio. anwachsen. Wir bleiben bei unserer positiven Bewertung der Aktie und bestätigen unsere Akkumulieren-Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Flughafen Wien will Drehkreuz für sensible Medikamente werden

Als einziger Airport Mitteleuropas hat Wien nun ein eigenes Pharmazentrum mit dem Handling vom Flugzeug bis zum Lkw

Der Airport hat laut Jäger rund 1,8 Millionen Euro in die Errichtung des Vienna Pharma Handling Center als Teil des Air Cargo Center investiert.

derstandard.at/2000093099835/Flughafen-Wien-ermoeglicht-Pharmadrehkreuz

  

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Flughafen Wien mit deutlich mehr Passagieren im November
Zahl der Fluggäste erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 24,2 Prozent auf rund 2,2 Millionen - Passagieraufkommen in der Gruppe (Wien, Malta, Kosice) stieg um 21,5 Prozent

Die Flughafen Wien AG hat im November spürbar mehr Fluggäste abgefertigt als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In Wien legte das Passagieraufkommen um 24,2 Prozent auf 2,19 Millionen zu, in der gesamten Gruppe, also an den Airports Wien, Malta und Kosice, erhöhte sich die Zahl der Fluggäste um 21,5 Prozent auf 2,68 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
In Wien nahmen die Flugbewegungen in dem Berichtsmonat um 15,7 Prozent auf 20.256 zu; im Frachtgeschäft gab es einen Zuwachs von 2,1 Prozent auf 26.288 Tonnen. Leichte Rückgänge verzeichnete einzig der relativ kleine Flughafen Malta - mit 3,5 Prozent weniger Passagieren (in Summe waren es 30.236) und 3,8 Prozent weniger Flugbewegungen (426). In der Gruppe stiegen die Flugbewegungen in Summe um 14,5 Prozent auf 24.039 und das Frachtaufkommen wuchs um 2,2 Prozent auf 27.685 Tonnen.

Im Zeitraum Jänner bis November verbuchten alle drei Airports zusammen ein Passagierplus von 10,4 Prozent auf 31,73 Millionen; die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 272.727, das Frachtaufkommen weitete sich um 3,5 Prozent auf 286.643 Tonnen aus. Wien kam in diesem Zeitraum auf ein Passagierplus von 9,7 Prozent auf 24,83 Millionen und auf 6,4 Prozent mehr Flugbewegungen (221.333) sowie 3,2 Prozent mehr Fracht (271.943 Tonnen). In den elf Monaten war auch Kosice im Plus - mit 10 Prozent bei den Passagieren und mit 0,9 Prozent bei den Flugbewegungen.

  

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VfGH: Flughafen muss Rechnungshof nur Jänner bis Mai 2017 offenlegen
Rechnungshof kritisiert zeitliche Einschränkung: Kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat entschieden, dass der Flughafen Wien dem Rechnungshof (RH) Einschau in seine Gebarung geben muss - allerdings nur für einen eingeschränkten Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Mai 2017. Die Anträge betreffend den Zeitraum 1. Juni 2017 bis 27. Februar 2018 wurden abgewiesen. Der Rechnungshof kritisierte umgehend, dass er den Airport künftig nicht mehr prüfen dürfe.

Der Streit hatte sich um die Eigentumsverhältnisse am Flughafen entzündet. Die börsennotierte Flughafen Wien AG hatte argumentiert, dass keine faktische Beherrschung des Unternehmens durch die öffentliche Hand mehr vorliege. Zur Untermauerung des Standpunktes wurden mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Seitens des Rechnungshofes war argumentiert worden, dass durch den bestehenden Syndikatsvertrag zwischen Stadt Wien und Land NÖ eine weitreichende Abstimmung der Syndikatspartner stattfinde.

Hintergrund dazu ist, dass der australische Investor IFM (Airports Group Europe) seine Beteiligung auf 39,8 Prozent aufgestockt hatte, womit er gleich viele Anteile hält wie die Miteigentümer, die Länder Wien und Niederösterreich.

Dass der Rechnungshof den Zeitraum Juni 2017 bis Februar 2018 nicht einsehen darf, begründete der Verfassungsgerichtshof heute in einer Ausendung so: "Da der Stadt Wien und dem Land NÖ in diesem Zeitraum lediglich vier Aufsichtsratsmitglieder (von insgesamt zehn) zugerechnet werden konnten, war es diesen Gebietskörperschaften nicht möglich, einfache Beschlüsse ohne oder gegen den Willen der übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates, geschweige denn Beschlüsse über die Bestellung oder Abberufung des Vorstandes durchzusetzen."

"Mit Bedauern" nahm der Rechnungshof heute den Entscheid zur Kenntnis, dass der Verfassungsgerichtshof ihm nur sehr eingeschränkte Prüfungsbefugnis für die Vergangenheit - Jänner bis Mai 2017 - zugestand. "Das ist kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich", sagte Sprecher Christian Neuwirth zur APA. Präsidentin Margit Kraker hofft nun, dass die Kontroll-Lücke gesetzlich geschlossen wird.

Dass sich der Flughafen gegen eine Prüfung verwehrt, war nicht immer so. In Erinnerung ist noch der wenig schmeichelhafte Prüfbericht zum teuren Terminalbau Skylink. Demnach hatten sich die geschätzten Kosten für den Terminal zwischen November 2002 und Dezember 2009 von 402 auf rund 830 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Einen ersten Anlauf zur Einsichtnahme startete der Rechnungshof bereits 2016. Der VfGH konnte diese strittige Frage aber nicht klären, da der Zeitraum zu wenig eingegrenzt war, wie das Gericht seinerzeit mitteilte. Detail am Rande: In dem Verfahren vor dem Verfassungsgericht wirkte der frühere Flughafen-Vorstandschef Christoph Herbst mit. Er ist seit 2011 Verfassungsrichter.


Rechnungshof kritisiert zeitliche Einschränkung: Kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat entschieden, dass der Flughafen Wien dem Rechnungshof (RH) Einschau in seine Gebarung geben muss - allerdings nur für einen eingeschränkten Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Mai 2017. Die Anträge betreffend den Zeitraum 1. Juni 2017 bis 27. Februar 2018 wurden abgewiesen. Der Rechnungshof kritisierte umgehend, dass er den Airport künftig nicht mehr prüfen dürfe.

Der Streit hatte sich um die Eigentumsverhältnisse am Flughafen entzündet. Die börsennotierte Flughafen Wien AG hatte argumentiert, dass keine faktische Beherrschung des Unternehmens durch die öffentliche Hand mehr vorliege. Zur Untermauerung des Standpunktes wurden mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Seitens des Rechnungshofes war argumentiert worden, dass durch den bestehenden Syndikatsvertrag zwischen Stadt Wien und Land NÖ eine weitreichende Abstimmung der Syndikatspartner stattfinde.

Hintergrund dazu ist, dass der australische Investor IFM (Airports Group Europe) seine Beteiligung auf 39,8 Prozent aufgestockt hatte, womit er gleich viele Anteile hält wie die Miteigentümer, die Länder Wien und Niederösterreich.

Dass der Rechnungshof den Zeitraum Juni 2017 bis Februar 2018 nicht einsehen darf, begründete der Verfassungsgerichtshof heute in einer Ausendung so: "Da der Stadt Wien und dem Land NÖ in diesem Zeitraum lediglich vier Aufsichtsratsmitglieder (von insgesamt zehn) zugerechnet werden konnten, war es diesen Gebietskörperschaften nicht möglich, einfache Beschlüsse ohne oder gegen den Willen der übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates, geschweige denn Beschlüsse über die Bestellung oder Abberufung des Vorstandes durchzusetzen."

"Mit Bedauern" nahm der Rechnungshof heute den Entscheid zur Kenntnis, dass der Verfassungsgerichtshof ihm nur sehr eingeschränkte Prüfungsbefugnis für die Vergangenheit - Jänner bis Mai 2017 - zugestand. "Das ist kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich", sagte Sprecher Christian Neuwirth zur APA. Präsidentin Margit Kraker hofft nun, dass die Kontroll-Lücke gesetzlich geschlossen wird.

Dass sich der Flughafen gegen eine Prüfung verwehrt, war nicht immer so. In Erinnerung ist noch der wenig schmeichelhafte Prüfbericht zum teuren Terminalbau Skylink. Demnach hatten sich die geschätzten Kosten für den Terminal zwischen November 2002 und Dezember 2009 von 402 auf rund 830 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Einen ersten Anlauf zur Einsichtnahme startete der Rechnungshof bereits 2016. Der VfGH konnte diese strittige Frage aber nicht klären, da der Zeitraum zu wenig eingegrenzt war, wie das Gericht seinerzeit mitteilte. Detail am Rande: In dem Verfahren vor dem Verfassungsgericht wirkte der frühere Flughafen-Vorstandschef Christoph Herbst mit. Er ist seit 2011 Verfassungsrichter.

  

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Flughafen Wien knackte am letzten Tag des Jahres 27-Millionen-
Marke

Im Wintermonat Dezember ein Viertel mehr Fluggäste - Flugzeuge größer und besser ausgelastet - Nach Air-Berlin-Pleite haben Billig-Airlines Wien für sich entdeckt

Am Flughafen Wien gab es vor dem Jahreswechsel noch einen extra Grund zum Feiern: 2018 wurde nicht nur der erwartete Passagierrekord geknackt. Am letzten Tag des Jahres, am 31. Dezember, wurde der 27-millionste Passagier abgefertigt. Im abgelaufenen Jahr sind 27,037 Millionen Passagiere über Wien-Schwechat abgeflogen, angekommen oder umgestiegen.
Das war ein Zuwachs von 10,8 Prozent gegenüber 2017. Zweistellige Wachstumsraten hatte es zumindest in den vergangenen zehn Jahren nicht gegeben. Ein starkes Jahr, sagt Flughafen-Vorstand Julian Jäger. Überproportional stark lief es vor allem auch im Dezember: In dem Monat legten die Passagierzahlen im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel (25,8 Prozent) auf 2,2 Millionen zu.

Mehr Passagierverkehr gab es praktisch auf allen Linien: Sowohl beim Home-Carrier AUA (Austrian Airlines) als auch bei den in Wien immer zahlreicher werdenden Low-Cost-Fluggesellschaften. Auch der Langstreckenverkehr wurde ausgebaut. Im Verkehr nach Ostasien gab es sogar Zuwächse um gut ein Drittel. 2018 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluggesellschaften angeflogen. Ab Schwechat waren 205 Flugziele direkt erreichbar, rund zehn mehr als im Jahr davor.

In Europa meldeten aktuell viele Flughäfen und Airlines Rekordzahlen. Auch der Airport Wien hat vom guten Konjunkturumfeld und vom Tourismus profitiert, und vom zusätzlichen Angebot und neuen Kapazitäten der Airlines. Auch gab es einen gewissen Nachzieheffekt, nachdem es in Jahren davor eher unterdurchschnittliches Wachstum gab. Nach der Air-Berlin-Pleite wurde Wien von Low-Cost-Airlines entdeckt, erklärt man am Flughafen.

"Mit 10,8 Prozent Wachstum im Jahr 2018 sind wir bei jenen, die am stärksten gewachsen sind", sagte Jäger am Donnerstag zur APA. Zugenommen haben - bei gleichzeitig immer größeren Maschinen und besserer Auslastung - 2018 auch die Starts und Landungen. Das unterstreiche den langfristigen Bedarf an einer dritten Piste, für deren Baubeginn aktuell auch noch auf ein Verwaltungsgerichtshofsurteil gewartet wird. "Wir rechnen mit einer Inbetriebnahme um 2030. Daran hat sich nichts geändert."

Kapazitätsprobleme gibt es am Flughafen Wien derzeit nicht. Der börsennotierte Airport investiert gerade rund 500 Millionen in Terminalumbauten, womit man auf die Abfertigung von jährlich 35 bis 40 Millionen Passagieren ausgelegt sein will. Langfristprognosen noch aus dem Jahr 2017 sind spätestens seit den letzten Wochen 2018 jedenfalls überholt: Vor knapp zwei Jahren war man davon ausgegangen, erst in zehn Jahren bei rund 29 Millionen Passagieren im Jahr zu landen.

Ein Jahr der Flugausfälle und Verspätungen wie 2018 vor allem im Sommer geschehen soll sich nicht wiederholen, erwarten die Flughafenmanager. Am Standort Wien ist der Airport mit der AUA in einer Arbeitsgruppe, die alle Prozesse, die man unmittelbar selber beeinflussen kann, durchleuchtet, um Engpässe zu vermeiden, insbesondere was Stoßzeiten in den Morgenstunden anlangt.

Zu den Ausblicken zur Verkehrsentwicklung und zum Finanzausblick der börsenotierten Flughafen-Gruppe für 2019 will sich der Flughafen erst am 22. Jänner in einer Pressekonferenz äußern. Laut Jäger ist der vor Jahren formulierte Fokus (Hub, Langstrecke und Low cost) aufgegangen. Wachstum gab es 2018 am Flughafen auch bei den Beschäftigten am Standort: Alle hier vertretenen Unternehmen beschäftigten zuletzt 22.500 Mitarbeiter, rund 2.500 mehr als vor einem Jahr.

  

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https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190122_OTS0006/eans-news-flughafen-wien-ag-flug hafen-wien-legt-stark-zu

EANS-News: Flughafen Wien AG / Flughafen Wien legt stark zu
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2018 passagierstärkstes Jahr in der Geschichte der Flughafen-Wien-Gruppe mit 34,4 Mio. (+11,3%) Passagieren, erstmals 27 Mio.-Marke am Standort Wien geknackt

kein Stichwort/Verkehrsergebnis/Prognose 2019

Wien-Flughafen -

* 27 Mio. Passagiere (+10,8%) bedeuten neuen Rekord am Standort Wien

* Prognose für 2019: Passagierwachstum bei Flughafen-Wien-Gruppe von +8% bis +10% auf rund 38 Mio. Reisende und am Standort Wien von rund +10% auf rund 30 Mio. Reisende

* 2019: 10%-Ergebnisanstieg auf mehr als EUR 165 Mio. - Flughafen Wien investiert 2019 rund EUR 240 Mio.

* 30%-Dividendensteigerung für 2018 - Ausschüttungsquote steigt in zwei Schritten auf 60%

* Standortoffensive nötig: Verkehrsinfrastruktur ertüchtigen - Ticketsteuer abschaffen - Plan der EU-Kommission könnte 3. Piste verhindern

Auch 2018 setzt der Flughafen Wien seine Rekordserie fort: Erstmals in der Flughafen-Geschichte wurde am Standort Wien bei den Passagieren die 27-Millionen-Marke geknackt. Die Flughafen-Wien-Gruppe verzeichnete insgesamt mehr als 34 Mio. Fluggäste - das entspricht sogar einem Wachstum von 11,3 %. Der Ausblick für 2019 stimmt weiter positiv: Die Flughafen-Wien-Gruppe rechnet mit einem Passagierwachstum von +8% bis +10% sowie Steigerungen bei Umsatz, EBITDA und einem 10%-Zuwachs beim Nettoergebnis. Für den Standort Wien wird im Jahr 2019 ein Passagierplus von rund 10% erwartet.

2019: Rund 30 Mio. Passagiere in Wien, rund 38 Mio. in der Flughafen-Wien-Gruppe

"Mit über 27 Mio. Reisenden am Standort Wien war 2018 wieder ein Rekordjahr. Wachstumstreiber am Flughafen Wien waren vor allem Austrian Airlines, gefolgt von Laudamotion und der easyJet-Gruppe. Insgesamt gab es eine starke Ausweitung des Low Cost-Angebots, insbesondere durch die Eröffnung der neuen Basen von Wizz Air, Laudamotion und LEVEL. Darüber hinaus hat sich die Langstrecke überaus gut entwickelt. Wir blicken auch sehr zuversichtlich auf das Jahr 2019 und rechnen mit einem weiteren Passagierwachstum von rund 10% auf ca. 30 Mio. Passagiere in Wien. Wachstumsimpulse erwarten wir durch den weiteren Ausbau im Low Cost-Bereich und durch die beschlossene Umflottung bei Austrian Airlines am Standort, sowie durch weiteres Wachstum auf der Langstrecke, insbesondere durch AUA, Air Canada und ANA", erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Dividende 2018: +30%, Gewinn 2019: +10% - Bald 25.000 Beschäftigte am Standort

"Die gute Unternehmensentwicklung ermöglicht für 2018 die Anhebung der Dividende um rund 30%, wobei die Ausschüttungsquote in zwei Schritten von bisher 50% auf 60% angehoben wird. Für 2019 erwarten wir einen Gewinnanstieg von mindestens 10% auf EUR 165 Mio., höhere Investitionen von rund EUR 240 Mio. und vor allem aber eine weitere Steigerung der Zahl der Arbeitsplätze am Standort auf rund 25.000 durch Wachstum der bestehenden als auch durch Ansiedlungen neuer Unternehmen. In den zehn Jahren bis 2028 wird das Unternehmen insgesamt rund EUR 2,5 Mrd. (ohne 3. Piste) investieren. Die Pläne der EU-Kommission zur Zentralisierung der Airport-Tarife wären eine massive Behinderung der 3. Piste und sind daher aus österreichischer Sicht abzulehnen", so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Flughafen-Wien-Gruppe mit 34,4 Mio. Passagieren (+11,3%) im Jahr 2018

Der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 34,4 Mio. Passagieren im Jahr 2018 einen zweistelligen Passagierzuwachs von 11,3% gegenüber dem Vorjahr.

Mehr als 27 Mio. Passagiere (+10,8%) am Flughafen Wien

Am Standort Wien knackte der Flughafen Wien erstmals in seiner Geschichte die 27 Millionen-Marke und zählte mit 27.037.292 Passagieren im Jahr 2018 um 10,8% mehr Reisende als im Vorjahr. Positiv wirkten sich vor allem die Langstreckenverbindungen, sowie neue Flugverbindungen und Frequenzerweiterungen der Airlines aus. Ein Plus verzeichneten sowohl das Passagieraufkommen im Transferverkehr (+3,7%) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (+13,6%). Ebenso legte die Anzahl der Starts und Landungen mit plus 7,3% zu und die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) nahm um 1,3%p. auf 76% zu. Das Frachtaufkommen entwickelte sich im Jahresverlauf positiv und verzeichnete im Jahr 2018 ein Plus von 2,6% auf 295.427 Tonnen.

Passagierplus nach West- und Osteuropa, Nordamerika, Afrika und Asien

Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Westeuropa verzeichnete 2018 einen deutlichen Zuwachs um 10,3%. Das Passagieraufkommen nach Osteuropa nahm im Jahr 2018 um 8,3% zu. Besonders gut entwickelte sich das Passagieraufkommen in den Fernen Osten und legte um 33,5%, jenes in den Nahen und Mittleren Osten um plus 8,3% zu. Ebenso stieg die Anzahl der Reisenden nach Nordamerika mit plus 8,9%. Afrika verzeichnete einen Passagierzuwachs von 29,8% im vergangenen Jahr.

Spitzenreiter 2018: Westeuropa London, Osteuropa Moskau, Langstrecke Bangkok

Das höchste Passagieraufkommen verzeichnete die Destination London mit 682.545 abgeflogenen Passagieren, gefolgt von Frankfurt mit 601.045 abgeflogenen Passagieren und Berlin mit 530.712 abgeflogenen Passagieren. In der Region Osteuropa war Moskau mit 290.602 abgeflogenen Passagieren die Destination mit dem höchsten Passagieraufkommen vor Bukarest mit 228.746 abgeflogenen und Sofia mit 155.655 abgeflogenen Fluggästen. In der Region Naher und Mittlerer Osten lag Dubai mit 227.034 abgeflogenen Passagieren vor Tel Aviv mit 206.581 und Doha mit 101.262 abgeflogenen Reisenden. Die meisten abfliegenden Passagiere auf der Langstrecke verbuchte Bangkok mit 177.205 Fluggästen, gefolgt von Taipei mit 131.829 und Peking mit 67.760 Fluggästen.

74 Fluglinien bedienen 205 Destinationen in 71 Ländern

Im Ranking der Airlines gemessen am Passagieranteil führt Austrian Airlines mit 47,5% vor Eurowings (inkl. Germanwings) mit 9,2%, der easyJet-Gruppe mit 4,9%, Lufthansa mit 3,4% und Laudamotion mit 2,2%. Unter den Top-Ten-Airlines am Flughafen Wien liegen außerdem Turkish Airlines mit einem Anteil von 2,0 % am Gesamtpassagieraufkommen, British Airways mit 1,8%, Emirates und SWISS mit je 1,7% sowie Wizz Air mit 1,6%. 2018 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 205 Destinationen in 71 Ländern bedienten.

Positive Entwicklung bei Cargo: Plus 2,6% beim Frachtvolumen

Der Cargo-Bereich am Flughafen Wien entwickelte sich 2018 positiv, das Frachtvolumen (inkl. Trucking) stieg um 2,6% auf insgesamt 295.427 Tonnen. Die reine Luftfracht verzeichnete dabei mit 215.921 Tonnen eine deutliche Zunahme um 4,4%, das Trucking reduzierte sich hingegen um 1,9% auf 79.506 Tonnen.

Gute Entwicklung bei den internationalen Beteiligungen

Der Airport Malta verzeichnete im Jahr 2018 mit 6.808.177 Passagieren ein Rekordergebnis und ein Plus von 13,2% im Vergleich zu 2017. Kosice Airport verzeichnete mit 539.552 Passagieren im Jahr 2018 ein Plus von 9,1% im Vergleich zum Vorjahr.

Prognose für Passagierentwicklung: +8 bis +10% Passagierwachstum in der Flughafen-Wien-Gruppe und rund +10% Passagierwachstum am Standort Wien

Für das Jahr 2019 rechnet die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit einem Passagierzuwachs von +8 bis +10% auf rund 38 Mio. Reisende. Für den Standort Wien erwartet der Flughafen Wien für 2019 ein Passagierwachstum von rund 10% auf rund 30 Mio. Reisende. Erste Impulse dafür sind aus heutiger Sicht unter anderem durch neue Streckenaufnahmen nach Montreal (YUL) durch Austrian Airlines, nach Toronto (YYZ) durch Air Canada und nach Tokio-Haneda (HND) durch All Nippon Airways (ANA). Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird das Angebot durch neue Verbindungsaufnahmen von Vueling, Wizz Air, Laudamotion, LEVEL und Volotea erweitert.

Finanzguidance 2019 für Flughafen-Wien-Gruppe: Mehr Umsatz und EBITDA, Netto-Gewinnsteigerung +10%

Dementsprechend wird eine Steigerung beim Umsatz auf mehr als EUR 820 Mio. erwartet und eine Steigerung beim EBITDA auf über EUR 370 Mio. angepeilt. Das Nettoergebnis wird aus heutiger Sicht bei mindestens EUR 165 Mio. liegen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll weiter auf unter EUR 150 Mio. reduziert werden. Für Investitionen sind im Jahr 2019 rund EUR 240 Mio. vorgesehen.

Wünsche an die Politik: Standortoffensive, um das mögliche Wachstum auch tatsächlich zu erreichen

Zur nachhaltigen Absicherung der Investitionskraft des Flughafen Wien und damit der Wachstumsperspektive des gesamten Wirtschafts- und Tourismusstandortes Österreich sieht der Flughafen Wien die Notwendigkeit einer Standortoffensive mit folgenden Elementen:

Ertüchtigung der Verkehrsinfrastruktur (vor allem rascher Bahnausbau Richtung Bratislava, zusätzliche CAT-Frequenz, Ausbau der S1 und A4 sowie der Bahn-Stammstrecke)
Abschaffung der Ticketsteuer als Bagatellsteuer im Zuge der Steuerreform, denn zusätzliches Passagierwachstum bringt höhere Steuereinnahmen als die Ticketsteuer selbst
Klare Position Österreichs gegen Plan der EU zur Zentralisierung der Airport-Tarife notwendig (EU-Kommission plant Zentralisierung der Airport-Tarife, dieser Plan bedroht unmittelbar die Pläne für die 3. Piste)

  

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Flughafen Wien - Jäger: AUA-Umflottung ist eine gute Entscheidung
Vorstand: Bis 2021 mit mehr als einer Million AUA-Passagieren zusätzlich - Heuer 240 Mio. Euro an Investitionen geplant - Zuschlag für drittes Hotel in den nächsten Tagen

Die letzte Woche angekündigte AUA-Umflottung - die AUA ersetzt bis 2021 ihre Dash-Turboprop-Flieger durch größere Airbusse und fliegt aus den Bundesländern nicht mehr selbst nach Deutschland - ist "aus Wiener Perspektive eine gute Entscheidung und positive Entwicklung für den Standort", sagte Flughafen-Wien-Vorstand Julia Jäger am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien.

"Ich rechne damit, dass bis 2021 mehr als eine Million Passagiere zusätzlich mit der Austrian in Wien fliegen werden." Und weiter: "Aus meiner Sicht sollte das nicht unmittelbar verbunden sein mit Reduktionen der Kapazitäten in den Bundesländer-Flughäfen", sagte Jäger. So sei ja bereits angekündigt worden, dass die Deutschland-Flüge aus den Bundesländer-Hauptstädten von Eurowings übernommen werden sollen. "Die Verbindungen von den Bundesländer-Flughäfen nach Wien sind uns wichtig und wir werden uns sehr engagieren, dass diese Flüge auch erhalten bleiben. In Summe gehe ich davon aus, dass das Österreich als Luftfahrt-Standort stärken wird", sagte Jäger.

Dass der Flugverkehr zwischen der EU und Großbritannien durch einen harten Brexit zusammenbrechen wird, glaubt Jäger nicht. "Persönlich fehlt mir die Vorstellung davon, dass am Tag nach dem harten Brexit keine Flugzeuge mehr von der EU nach England aufbrechen oder umgekehrt. Es haben sowohl England als auch die EU erklärt, dass die Luftfahrt zu den Bereichen gehört, die prioritär für Einzelabkommen behandelt werden."

Flughafen-Vorstand Günther Ofner geht davon aus, dass der Wiener Flughafen seine Passagierzahl heuer um ein Zehntel auf rund 30 Millionen Passagiere steigern wird, bis 2025 soll das Passagieraufkommen auf 35 Millionen steigen und bis 2030 auf 40 Millionen. "Wir werden in Kürze 25.000 Beschäftigte am Standort haben -möglicherweise schon 2019, allerspätestens aber mit der Eröffnung des neuen Office Parks im Mai 2020 werden wir diese Schallmauer durchbrechen."

Dafür seien heuer Investitionen von rund 240 Mio. Euro geplant. "Das betrifft den Weiterbau des Office Parks, das betrifft die Projektentwicklung im Terminalbereich - Umbau Terminal 2, Süderweiterung, Revitalisierung Pier Ost -, das betrifft aber auch ein neues drittes Hotel am Standort." Geplant sei ein Low-Budget-Hotel mit 300 bis 400 Zimmern. "Es hat über 60 Bewerbungen gegeben. Es wurde jetzt eine Shortlist der letzten fünf gemacht und wir werden in den nächsten Tagen die Entscheidung treffen, wer den Zuschlag bekommt." In die Erneuerung und Erweiterung der Sicherheitssysteme sollen in den kommenden drei Jahren 10 Mio. Euro investiert werden. "Zur Zeit ist das Vergabeverfahren im Laufen. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Monaten den Zuschlag erteilen können", sagte Jäger.

Der Umbau des Terminals 2 soll laut Jäger in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Vor allem das Dach müsse erneuert werden. "Der Terminal 2 ist 1960 in Betrieb gegangen und dementsprechend an sein Lebensende gelangt." Man werde auch eine neue Lounge bauen, eine zentrale Sicherheitskontrolle und vier neue Gepäckausgabebänder. Die Bauarbeiten sollen aber nicht zu mehr Verspätungen führen. "Im Gegenteil: Wir werden bis zu 100 zusätzliche Mitarbeiter in der Sicherheitskontrolle aufnehmen."

Beim Thema dritte Piste gebe es nichts Neues zu berichten, sagte Ofner. "Derzeit liegt die Sache zur Entscheidung beim Verwaltungsgerichtshof. Wir hoffen, dass es im ersten Halbjahr eine Entscheidung geben wird." Sollte es keine dritte Piste geben, "dann wird man den Mangel verwalten", sagte Ofner. "Es muss dann bewirtschaftet werden, wer überhaupt in Wien landen oder starten kann." Selbst bei idealen Voraussetzungen werde eine dritte Piste nicht vor 2030 verfügbar sein. Jäger zeigt sich jedoch "optimistisch, dass wir in die Nähe der 40 Millionen Passagiere auch im Zwei-Pisten-System kommen können."

  

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Starkes Ergebnis 2018 und Ausblick 2019 sowie Dividendenanhebung 

Der Flughafen Wien beförderte 2018 rund 27 Mio. Passagiere und liegt mit einem Plus von 10,8% somit leicht über der Prognose von 10%. Die Flughafen Wien Gruppe erzielte sogar ein Plus von 11,3% auf 34,4 Mio. Fluggäste. Die gute Unternehmensentwicklung wird sich auch in einer höheren Dividende widerspiegeln. Diese soll um rund 30% gegenüber 2017 angehoben werden, wobei die Ausschüttungsquote in zwei Schritten von bisher 50% auf 60% angehoben wird.

2019 erwartet das Management ein Passagierplus von 10% in Wien (auf rund 30 Mio. Fluggäste) und 8-10% auf Gruppenebene (auf insgesamt rund 38 Mio. Fluggäste). Der Umsatz soll auf mehr als EUR 820 Mio. zulegen, das EBITDA auf mehr als EUR 370 Mio. und das Nettoergebnis soll auf mind. EUR 165 Mio. ansteigen. Die Nettoverschuldung soll weiter auf unter EUR 150 Mio. reduziert werden. Für Investitionen sind 2019 rund EUR 240 Mio. vorgesehen, bis 2028 insgesamt rund EUR 2,5 Mrd. (ohne 3. Piste).

Ausblick

Die erzielten Verkehrsergebnisse 2018 waren exzellent und zeigen, dass der Flughafen Wien die Air Berlin/NIKI Turbulenzen gut gemeistert hat. Der Ausblick für 2019 deutet auf weiteres solides Wachstum hin. Positiv ist die Anhebung der Dividende und der Ausschüttungsquote. Wir bleiben bei unserer positiven Bewertung der Aktie und bestätigen unsere Akkumulieren-Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Jänner 2019 – Verkehrsergebnis: Starkes Wachstum zu Jahresbeginn für den Flughafen Wien: Plus 20,0% mehr Passagiere in der Gruppe und plus 24,4% am Standort Wien

Der starke Wachstumstrend am Flughafen Wien setzt sich zu Jahresbeginn fort: Im Jänner 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 20,0% auf 2,2 Mio. Reisende an. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete ein deutliches Passagierplus von 24,4%.

Standort Wien: Sehr starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2019 um 24,4% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 1.830.923 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 30,6% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 6,2%. Die Flugbewegungen nahmen im Jänner 2019 mit plus 15,3% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang um 2,8% im Vergleich zum Jänner des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Jänner 2019 um 24,0% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 26,0% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Jänner 2019 um 16,2% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 19,3%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 33,5% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 43,4% zu.

Ein Passagierplus gab es im Jänner 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 4,1%. In Kosice ging das Passagieraufkommen um 11,4% zurück.

  

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Thema #205477

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