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Flughafen Wien - 2018 und danach, Rang: Warren Buffett(1900), 18.10.19 16:36
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Flughafen Wien im 1. Quartal 2018 mit mehr Gewinn - Aus...
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US-Gericht wies Sardana-Klage gegen Flughafen Wien ab
25.5.18 17:47
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1Q18 Ergebnisse über den Erwartungen
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Flughafen Wien sieht Investitionen durch Regulative in ...
08.6.18 06:28
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Wizz Air eröffnet Basis in Wien-Schwechat am Donnerstag...
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Mai 2018 – Verkehrsergebnis: Passagiere ,+6,5%
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Flughafen Wien im ersten Halbjahr mit 5,5 Prozent mehr ...
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Emissionen, Lärm, Staub: Flughafen Wien muss "grüner" w...
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Mehr Passagiere und starke Ergebnisverbesserung im erst...
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1H18 Ergebnis über den Erwartungen
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Wachstum stellt Flughafen Wien vor neue Herausforderung...
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Flughafen Wien schreibt drittes Hotel aus
01.9.18 12:05
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Heuer bis Mitte August 1.150 Flugausfälle am Flughafen ...
02.9.18 10:10
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August 2018 – Flughafen-Wien setzt starkes Wachstum fo...
12.9.18 10:29
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Erste stufte Aktie von "Hold" auf "Accumulate" hoch
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Empfehlung von Halten auf Akkumulieren angehoben
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Flughafen Wien im September mit 10,9 Prozent Passagierp...
10.10.18 09:14
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VfGH lehnte Behandlung von Bürgerinitiativen-Beschwerde...
15.10.18 12:56
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2018 zweistelliges Passagierplus
22.10.18 11:02
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Flughafen Wien verdient dank starkem Passagierwachstum ...
14.11.18 08:53
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RE: Flughafen Wien verdient dank starkem Passagierwachs...
14.11.18 09:02
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Q3-Zahlen übertreffen Erwartungen
17.11.18 09:58
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Flughafen Wien will Drehkreuz für sensible Medikamente ...
04.12.18 19:48
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Flughafen Wien mit deutlich mehr Passagieren im Novembe...
12.12.18 09:31
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VfGH: Flughafen muss Rechnungshof nur Jänner bis Mai 20...
19.12.18 17:46
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Flughafen Wien knackte am letzten Tag des Jahres 27-Mil...
03.1.19 13:27
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Flughafen Wien legt stark zu
22.1.19 08:33
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Flughafen Wien - Jäger: AUA-Umflottung ist eine gute En...
23.1.19 14:04
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Starkes Ergebnis 2018 und Ausblick 2019
26.1.19 11:03
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Jänner 2019 – Verkehrsergebnis: Starkes Wachstum zu Jah...
12.2.19 09:08
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Akkumulieren-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 39,50 be...
24.2.19 14:08
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Erste erhöht Kursziel von 38,50 auf 39,50
26.2.19 06:15
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Bilanz 2018: Rekordwachstum bringt der Flughafen-Wien-G...
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Flughafen Wien hofft auf Entscheidung zu 3. Piste bis S...
28.2.19 07:59
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Flughafen Wien setzt auf Investitionen und Wachstum
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Vorläufige Zahlen 2018 entsprechen Erwartungen, positiv...
02.3.19 09:37
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RCB erhöht Kursziel
06.3.19 12:28
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Flughafen Wien im Februar mit deutlichem Passagierplus
12.3.19 16:34
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VwGH erlaubt Bau der dritten Piste am Flughafen Wien
18.3.19 12:44
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RE: VwGH erlaubt Bau der dritten Piste am Flughafen Wie...
19.3.19 07:25
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Flughafen Wien mit kräftigem Passagierplus im März
10.4.19 15:03
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Aktienrückkauf genehmigt
03.5.19 15:46
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RE: Aktienrückkauf genehmigt
03.5.19 23:22
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Flughafen Wien legt auch im Q1/2019 zu
21.5.19 08:21
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Wird Schwechat in "Lauda-Airport" umbenannt?
03.6.19 12:21
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RE: Wird Schwechat in
03.6.19 13:49
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RE: Wird Schwechat in
03.6.19 15:43
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Vorstand warnt: CAT und S-Bahn an Kapazitätsgrenze
07.6.19 06:06
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ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafen Sc...
07.6.19 06:23
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
07.6.19 07:23
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
07.6.19 19:25
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
07.6.19 19:34
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
07.6.19 21:04
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
08.6.19 07:54
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
08.6.19 08:53
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
08.6.19 19:23
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
08.6.19 20:15
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
08.6.19 20:24
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      RE: ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafe...
08.6.19 21:12
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Flughafen Wien im Mai mit kräftigem Passagierplus
13.6.19 08:49
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RE: Flughafen Wien im Mai mit kräftigem Passagierplus
13.6.19 09:00
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Vorstände bis 2025 wiederbestellt
14.6.19 14:45
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Preiskampf in Wien: Gewerkschaft vida droht mit Airline...
05.7.19 08:16
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Flughafen Wien will 2030 CO2-neutral sein
24.7.19 15:23
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Vorstand Julian Jäger will nach München
29.7.19 07:00
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Flughafen Wien legt im H1/2019 weiter zu
20.8.19 08:34
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RCB senkt Anlageempfehlung für Aktie auf "Hold"
23.8.19 08:10
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Starkes Halbjahr
24.8.19 10:19
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Heimische Flughäfen bekommen heuer höhere Gebühren von ...
29.8.19 08:40
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Erste erhöht Kursziel von 39,5 auf 43,3 Euro
02.9.19 09:35
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RE: Erste erhöht Kursziel von 39,5 auf 43,3 Euro
08.9.19 14:07
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lughafen Wien wächst weiter: Plus 12,0% mehr Passagier...
10.9.19 10:26
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RE: lughafen Wien wächst weiter: Plus 12,0% mehr Passa...
10.9.19 10:29
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Airlines halten Betriebsversammlungen am Flughafen Wien...
11.9.19 08:45
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RE: Airlines halten Betriebsversammlungen am Flughafen ...
11.9.19 12:23
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September 2019 – Verkehrsergebnis: Flughafen Wien wäch...
10.10.19 09:50
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Flughafen Wien errichtet drei weitere Photovoltaik-Anla...
14.10.19 15:59
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Dritte Piste am Flughafen nicht vor 2030
18.10.19 16:36
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Flughafen Wien im Quartal mit mehr Gewinn - Ausblick 2018 erhöht
Nettogewinn im ersten Quartal um 35 Prozent gestiegen - Deutlich mehr Passagiere - Guidance um 8 - 10 Mio. Euro höher

Der Flughafen Wien vermisst die pleitegegangene Air Berlin nicht. Im ersten Quartal 2018 wurden deutlich mehr Passagiere verbucht. Der Gewinn stieg um ein gutes Drittel, das börsennotierte Unternehmen hat den Ausblick auf das Gesamtjahr angehoben. Im April kam es zum bisher passagierstärksten Tag in der Geschichte des Unternehmens, heißt es in einer Aussendung des Flughafens Wien.
Das Nettoergebnis lag mit 21,6 Mio. Euro um 35,3 Prozent höher als im ersten Quartal 2017, der Umsatz mit 163,9 Mio. Euro um 2,1 Prozent höher. Dazu haben die gute Verkehrsentwicklung, vor allem auch bei den Auslandstöchtern, ein Immobilien-Sonderertrag von 3 Mio. Euro sowie "hohe Kostendisziplin" beigetragen. Nun erwartet der Flughafen als Gruppe für das Gesamtjahr ein Passagierplus von acht Prozent, in Wien alleine soll es einen Anstieg um 6 Prozent geben. Der Umsatz dürfte auf zumindest 770 Mio. Euro steigen (bisherige Erwartung: Mindestens 760 Mio. Euro), das Nettoergebnis auf mindestens 148 Mio. Euro (bisher: 140 Mio.)

Dank neuer Flugangebote von Austrian Airlines, Eurowings, easyJet, Vueling und anderen, sowie durch neue Carrier wie Wizz Air, Laudamotion und ab Oktober Hainan Airlines komme es zu einem starken Passagierwachstum. Im ersten Quartal gab es ein Plus von 9 Prozent auf 6,1 Mio. Passagiere in Wien, Malta und Kosice. In Wien allein gab es 4,86 Mio. Passagiere, um 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 1,7 Prozent auf 48.672 Starts und Landungen.

Im April 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 4,2 Prozent auf 2,8 Mio. Reisende an, davon 2,2 Mio. in Wien, 600.000 im Malta und 35.000 in Kosice. Am 27. April verbuchte der Flughafen mit 92.605 Reisenden den passagierreichsten Tag seiner Geschichte. Auf den Auslandstöchtern Malta und Kosice gab es jeweils um fast 20 Prozent mehr Passagiere. In den ersten vier Monaten zusammen (Jänner bis April) gab es damit ein Plus von 7,5 Prozent auf 8,9 Mio. Reisende. In Wien alleine lag das Plus bei 5,2 Prozent auf gut 7 Mio. Passagiere, in Malta waren es 1,8 Mio. und in Kosice 127.000.

  

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US-Gericht wies Sardana-Klage gegen Flughafen Wien ab
New York Supreme Court erklärte sich für nicht zuständig - Anwalt berief gegen Entscheidung

Der frühere Shopbetreiber am Flughafen Wien, Rakesh Sardana, ist mit seiner 168 Mio. Dollar (143 Mio. Euro) schweren Schadenersatzklage gegen die Flughafen Wien AG vorerst abgeblitzt. Sardana hatte 2015 in den USA Klage eingereicht, der New York Supreme Court habe sich nun für nicht zuständig erklärt, berichtete der "Kurier" am Freitag online.

Sardanas Anwalt Otto Dietrich erklärte in dem Bericht, gegen die New Yorker Gerichtsentscheidung vom 23. Mai Berufung eingebracht zu haben. Flughafen-Vorstand Günther Ofner sagte, man habe "einige hunderttausend Euro an Anwaltskosten für die Abwehr dieser absurden Klage" aufgewendet. Diesen Schaden werde man von Sardana einfordern.

  

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1Q18 Ergebnisse über den Erwartungen, Ausblick für 2018 erhöht

Am Donnerstag gab der Flughafen Wien die Ergebnisse für das 1Q18 sowie Passagierzahlen für Januar – April 2018 bekannt. Die Umsätze erhöhten sich ggü. dem Vorjahr um 2,1% auf EUR 163,9 Mio., das EBITDA stieg um 6,9% auf EUR 64,8 Mio. und das operative Ergebnis erhöhte sich um 28,1% auf EUR 33,3 Mio. Das Nettoergebnis nach Minderheiten sprang um 37,2% auf EUR 20,5 Mio., während die Nettoverschuldung auf EUR 193,2 Mio. zurückging. Die gesamten Passagierzahlen der Flughafen Wien Gruppe (Flughafen Wien, Flughafen Malta und Flughafen Kosice) von Januar bis April 2018 erhöhten sich verglichen mit dem Vorjahr um 7,5% auf 8,9 Mio. Fluggäste.

Ausblick

Das Management des Unternehmens hat den Ausblick für 2018 erhöht, mit dem Ziel eines Nettogewinns von mindestens EUR 148 Mio. (bisher: EUR 140 Mio.). Des Weiteren werden ein Umsatzanstieg auf EUR 770 Mio. (bisher: EUR 760 Mio.) und ein EBITDA von über EUR 350 Mio. (bisher: EUR 340 Mio.) erwartet. Die Passagierzahlen der Flughafen-WienGruppe sollten sich um mindestens 8% (bisher: 7%) und am Standort Wien um mindestens 6% (bisher: 5%) erhöhen.

Erste Bank

  

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Flughafen Wien sieht Investitionen durch Regulative in Gefahr
Rechtsunsicherheit für 3. Piste und Evaluierung der Flughafentarife durch die EU-Kommission könnten Neuinvestitionen bremsen - Flughafen steuert auf Rekordjahr zu

Der Flughafen Wien steuert heuer auf ein Rekordjahr zu. Neue Airlines wie Laudamotion und Wizz Air stationieren ihre Flugzeuge in Wien und sorgen so für Passagier- und Personalwachstum. Dazu kommen Betriebsansiedlungen wie das geplante DHL-Logistikzentrum. Doch künftige Investitionen sehen die Flughafen-Chefs durch Regulative in Gefahr. Auch die Rechtsunsicherheit rund um die 3. Piste belaste.

"Frühestens 2019" erwartet Flughafen-Vorstand Günther Ofner Rechtssicherheit, ob die 3. Piste am Flughafen Wien gebaut werden darf oder nicht, sagte er am Mittwoch im Klub der Wirtschaftspublizisten. Doch selbst dann wäre ein Baustart nicht vor 2025 realistisch, da Hügel abgetragen, eine Bundesstraße verlegt und alle Ausschreibungen ordnungsgemäß gemacht werden müssten. Neuinvestitionen würden so gebremst, da viele zunächst abwarten wollten, was passiert, so Ofner.

Zusätzliches Ungemach sieht der Flughafen auch aus Brüssel zukommen. Mehrere Airlines wollen, dass die EU-Kommission eine Evaluierung der Flughafentarife (u.a. für Start und Landung) durchführt. Derzeit sind die Flughafentarife in der EU nicht einheitlich. "Die Zielrichtung ist wohl eine Zentralisierung der Entscheidung über die Tarife", sagte Ofner. Das sorge jedenfalls für enorme Unsicherheiten bezüglich künftiger Investitionen.

Den Vorwurf, der Wiener Flughafen sei zu teuer, wollen sich die Flughafen-Chefs nicht gefallen lassen. Wien sei "deutlich günstiger" als Frankfurt, Zürich oder München.

In Wien liefern sich Billigairlines einen Kampf um Platz 2. "Alle, die neu in den Markt drängen, wollen in Wien sehr stark wachsen", sagte Flughafen-Vorstand Julian Jäger. Bis 2019 würden allein durch Laudamotion und Wizz Air zwischen 15 und 17 neue Flugzeuge am Flughafen Wien-Schwechat stationiert werden. Das sorge für einen Personalanstieg um 1.500 bis 2.000 Personen. Neue Betriebsansiedlungen würden weitere rund 1.000 Jobs schaffen. Mit zwei Logistikern sei man vor Vertragsabschluss, kündigte Ofner an, ohne Details zu nennen.

Lowcost-Carrier wie Wizz Air, Easyjet & Co dürften heuer für ein Passagierwachstum um 50 Prozent auf 3 Millionen Passagiere sorgen, wird erwartet. Mit einem derzeitigen Billigairline-Anteil von 20 Prozent liege Österreich noch immer unter dem europäischen Durchschnitt von 30 bis 40 Prozent. Die letzten Entwicklungen seien nicht ungewöhnlich gewesen, sondern eher ein Aufholen an den EU-Schnitt, so Jäger.

Einen "Boom" verzeichnet der Flughafen nach Angaben der Manager auch auf der Langstrecke, da zahlreiche Fluglinien die Anzahl der angeflogenen Destinationen ausweiten. Allein für den asiatischen Markt wird 2018 ein Passagierwachstum von 30 Prozent erwartet.

Für die Sommermonate Juli und August zeichnet sich ein Passagierplus von 9 Prozent auf 5,5 Millionen an. Auch der September dürfte stark werden. Im Gesamtjahr 2018 geht der Flughafen von einem Passagierwachstum von mehr als 8 Prozent in der Gruppe und 6 Prozent am Standort Wien aus. Aufgrund des Wachstums hat das Unternehmen die Guidance für das Nettoergebnis schon zwei Mal angepasst und geht nun von zumindest 148 Mio. Euro für 2018 aus.

Um das starke Passagierwachstum stemmen zu können, plant der Flughafen in den nächsten zehn Jahren Investitionen von 1,6 Mrd. Euro - die 3. Piste ist da noch gar nicht mitberechnet.

  

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Wizz Air eröffnet Basis in Wien-Schwechat am Donnerstag offiziell

Die ungarische Billigfluglinie Wizz Air hat Ende April den Flugbetrieb ab Wien aufgenommen. Am Donnerstagvormittag (14. Juni) eröffnet die Airline nun offiziell ihre Basis in Wien-Schwechat. Die Gesellschaft stationiert noch heuer drei Flugzeuge fix in Wien und nimmt im Laufe des Jahres neue Flugverbindungen ab Wien in Betrieb, geht aus einer Aussendung des Flughafens Wien vom Montag hervor.

  

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Mai 2018 – Verkehrsergebnis: Starkes Passagierplus der Flughafen-Wien-Gruppe auf rund 3 Mio. Passagiere (+6,5%)

Im Mai 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 6,5% auf rund 3 Mio. Reisende. Kumuliert von Jänner bis Mai 2018 nahm das Passagieraufkommen um 7,2% auf 11,9 Mio. Reisende zu. Der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 4,9% von Jänner bis Mai 2018 ebenfalls sehr positiv.

Flughafen Wien im Mai 2018: +3,8% beim Passagieraufkommen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Mai um 3,8% gegenüber dem Mai des Vorjahres auf 2.313.306 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 4,4% zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 2,3% an. Die Flugbewegungen legten im Mai 2018 um 2,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ebenfalls zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 2,5% im Vergleich zum Mai des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im Mai 2018 um 4,4%. Westeuropa verzeichnete ein Plus von 3,1%. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten legte im Mai 2018 mit +29,2% stark zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 6,8% an. Nach Nordamerika sank das Passagieraufkommen um 1,0%, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs um 50,9% deutlich positiv.

Ein starkes Passagierplus gab es im Mai 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 17,3%. Auch in Kosice gab es einen Anstieg um 3,4%.

Details zu den Verkehrszahlen finden sich in der nachstehenden Tabelle

http://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_bei trag_id=1528202204846

  

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Flughafen Wien im ersten Halbjahr mit 5,5 Prozent mehr Passagieren
Im Juni Plus von 7,9 Prozent - Gruppe zählte in den ersten sechs Monaten 7,6 Prozent mehr Passagiere - Malta mit starkem Zuwachs von 16,3 Prozent

Die Passagierzahlen am Flughafen Wien sind im ersten Halbjahr um 5,5 Prozent auf 11,8 Millionen gestiegen, im starken Reisemonat Juni wurden 2,5 Millionen Fluggäste abgefertigt (plus 7,9 Prozent). Die gesamte Flughafen-Wien-Gruppe inklusive den Beteiligungen in Malta und Kosice verbuchte von Jänner bis Juni einen Zuwachs von 7,6 Prozent auf 15,1 Millionen Reisende,

Die Zahl der Lokalpassagiere am Wiener Flughafen kletterte im Juni um 8,5 Prozent nach oben, bei den Transferpassagieren gab es ein Plus von 6,7 Prozent, teilte die börsennotierte Flughafen Wien AG am Mittwoch mit. Im Aufwind war im Juni auch die Zahl der Flugbewegungen, die gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent zulegte. Beim Frachtaufkommen wurde ein Anstieg von 2,7 Prozent verzeichnet.

Das Passagieraufkommen nach Westeuropa legte am Flughafen Wien im Juni um 5,7 Prozent zu, nach Osteuropa wurde ein Plus von 5,2 Prozent verzeichnet. Besonders rege war der Flugverkehr in den Fernen Osten (plus 41,9 Prozent) und nach Afrika (37,8 Prozent). Nach Nordamerika stieg das Passagieraufkommen um 3,6 Prozent, in den Nahen und Mittleren Osten um 5,7 Prozent.

Auch die Auslandsbeteiligungen zählten deutlich mehr Fluggäste: In Malta legte das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr um 16,3 Prozent auf 3 Millionen Reisende zu. In Kosice gab es in diesem Zeitraum einen Anstieg von 14,2 Prozent auf rund 213.000 Passagiere.

  

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Emissionen, Lärm, Staub: Flughafen Wien muss "grüner" werden

Das Ziel ist ehrgeizig: „Wir wollen zu einem der umweltfreundlichsten Airports der Welt werden“, tönt Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner. Bis wann, sagt er nicht dazu. Der Weg dorthin ist weit, bis dato zählt Wien-Schwechat nicht zu den Umwelt-Musterschülern. Im soeben präsentierten Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens sind einige Fortschritte dokumentiert. So konnten trotz Verkehrswachstums die -Emissionen seit 2012 um 42 Prozent reduziert werden, der Stromverbrauch sank um 20 Prozent.

https://kurier.at/wirtschaft/emissionen-laerm-staub-flughafen-wien-muss-gruener-werden/40 0073903

  

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Mehr Passagiere und starke Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2018

NETTOERGEBNIS1 steigt deutlich auf € 72,4 Mio. (+20,4%)

UMSATZ steigt auf € 373,5 Mio. (+4,5%), EBITDA steigt auf € 167,6 Mio. (+6,1%), EBIT verbessert sich auf € 104,5 Mio. (+16,7%)

Verkehrsentwicklung im H1/2018: +7,6% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe, +5,5% am Standort Wien

Juli 2018 mit starkem Passagierwachstum: +8,5% Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe und +7,4% am Standort Wien

Neuer Passagierrekord: Erstmals über 100.000 Passagiere an einem Tag – 29. Juli 2018 passagierstärkster Tag in Wien mit 100.229 Reisenden


„Die Flughafen-Wien-Gruppe setzt ihre Wachstumsentwicklung im ersten Halbjahr 2018 erfolgreich fort. Umsatz und Nettoergebnis sind deutlich gestiegen und der Finanzausblick ist mit einem erwarteten Nettoergebnis von über € 148 Mio. für das Gesamtjahr sehr positiv. Und der Flughafen-Standort wächst stetig weiter: Anfang Oktober eröffnet das neue Gesundheitszentrum am Standort, DHL errichtet einen Logistikcampus und durch neue Airline-Basen und Betriebsansiedlungen entstehen 2018 rund 2.500 neue Jobs in der Airport City und der Airport Region.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„2018 wird einen Rekordsommer für den Flughafen Wien bringen, im Juli konnten wir erstmals mehr als 100.000 Passagiere an einem Tag verzeichnen. Auch für die zweite Jahreshälfte sind wir zuversichtlich: Zahlreiche neue Flugangebote, wie eine neue Langstreckenverbindung nach Shenzhen in China, neue Destinationen in Europa und mehrere Frequenzerweiterungen stehen bereits fest. Wir gehen daher von mehr als 8% Passagierwachstum in der Gruppe und 6% am Standort Wien aus.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Gute Verkehrsentwicklung im H1/2018: +7,6% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe
Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 15,1 Mio. Passagieren von Jänner bis Juni 2018 einen Passagierzuwachs von 7,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

+5,5% Passagiere am Standort Flughafen Wien
Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Jänner bis Juni 2018 um 5,5% auf 11.840.245 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei im ersten Halbjahr 2018 um 5,7%, die Anzahl der Transferpassagiere um 5,2% zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 4,3% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 5,3% zu. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im H1/2018 um 32,3% an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten legte um 2,7% zu. Die Passagierzahl nach Afrika entwickelte sich mit einem Zuwachs von 40,2% deutlich positiv, das Passagieraufkommen nach Nordamerika stieg um 0,7%.

Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis Juni 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2% auf 110.835 Starts und Landungen an. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) nahm von 71,9% auf 73,8% im ersten Halbjahr 2018 deutlich zu. Das Frachtaufkommen stieg im selben Zeitraum um 3,5% auf 142.605 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Gute Verkehrs- und Geschäftsentwicklung an den Flughäfen Malta und Kosice
Auch die Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice entwickeln sich sehr gut: Der Flughafen Malta verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein starkes Plus von 16,3% auf 3.069.673 Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im gleichen Zeitraum ein deutliches Passagierplus von 14,2% auf 212.741 Reisende vermelden.

Umsatzplus in H1/2018 von 4,5% auf € 373,5 Mio. – Deutliche Verbesserungen bei den Finanzkennzahlen
Im ersten Halbjahr 2018 sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 4,5% auf € 373,5 Mio. gestiegen und das EBITDA hat sich um 6,1% auf € 167,6 Mio. verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 16,7% auf € 104,5 Mio. und durch das verbesserte Finanzergebnis stieg das Nettoergebnis im H1/2018 um 20,4% auf € 72,4 Mio. Die Nettoverschuldung konnte weiter auf € 190,4 Mio. reduziert werden. Der Free-Cashflow lag bei € 72,1 Mio. (H1/2017: € 78,7 Mio.).

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten
Die Umsätze des Segments Airport stiegen im H1/2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,5% auf € 182,0 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf € 49,0 Mio. (H1/2017: € 34,1 Mio.). Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 0,9% auf € 80,4 Mio. Das Segment-EBIT reduzierte sich auf € 1,7 Mio. (H1/2017: € 7,5 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten. Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze im ersten Halbjahr 2018 um 1,4% auf € 62,2 Mio. zu. Das Segment-EBIT legte auf € 32,6 Mio. (H1/2017: € 29,3 Mio.) zu. Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 11,5% auf € 40,9 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf € 18,9 Mio. (H1/2017: € 16,1 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im H1/2018 bei € 8,0 Mio. (H1/2017: € 7,3 Mio.). Das Segment-EBIT betrug € 2,3 Mio. (H1/2017: € 2,6 Mio.).

Investitionen
In den ersten sechs Monaten 2018 wurden in Summe € 91,9 Mio. investiert. Die größten Investitionsprojekte betreffen die Aktivierung der Zahlungsverpflichtung an den Umweltfonds im Zusammenhang mit dem Projekt 3. Piste in Höhe von € 56,8 Mio. aufgrund des Genehmigungsbescheides zur 3. Piste, sowie die Terminalentwicklungsprojekte in Höhe von € 4,9 Mio., den Office Park 4 mit € 2,7 Mio. und Hochleistungsschneefrässchleudern mit € 1,8 Mio. Am Flughafen Malta wurden € 3,3 Mio. u.a. in Terminalumbauten und Flugverkehrsflächen investiert.

Fortsetzung des Wachstumskurses: Finanz- und Passagierguidance für 2018
Für das Gesamtjahr 2018 geht das Unternehmen weiterhin von einem Passagierwachstum von mindestens 8% in der Flughafen-Wien-Gruppe und von mindestens 6% am Standort Flughafen Wien aus. Beim Umsatz wird eine Steigerung auf mehr als € 770 Mio. und beim EBITDA auf mehr als € 350 Mio. erwartet. Das Periodenergebnis1 wird aus heutiger Sicht bei über € 148 Mio. liegen. Die Guidance für Investitionen bleiben mit € 175 Mio., und für die Nettoverschuldung mit unter € 250 Mio. ebenfalls weiterhin aufrecht.

Verkehrsentwicklung im Juli 2018:

Flughafen-Wien-Gruppe mit 3,6 Mio. Passagiere (+8,5%)
Im Juli 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 8,5% auf 3,6 Mio. Reisende an. Kumuliert von Jänner bis Juli 2018 nahm das Passagieraufkommen um 7,8% auf 18,7 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 5,8% auf 14.570.749 Reisende von Jänner bis Juli 2018 sehr gut.

Standort Wien: Starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen – Erstmals über 100.000 Passagiere pro Tag
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Juli 2018 um 7,4% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.730.440 Reisende an. Mit 100.229 Passagieren am 29. Juli 2018 konnte dabei auch der passagierstärkste Tag in der Geschichte des Airports verzeichnet werden (bisher: 29. Juni 2018 mit 97.845 Passagieren).

Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 10,9% stark an, während die Anzahl der Transferpassagiere um 0,8% leicht zurückging. Die Flugbewegungen nahmen im Juli 2018 um 6,0% zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 4,0% im Vergleich zum Juli des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Juli 2018 um 8,0% an, nach Osteuropa war das Passagieraufkommen mit -1,1% rückläufig. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Juli 2018 um 36,8% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 10,6% an. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit -0,2% stabil und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 13,2% zu.

Ein starkes Passagierplus gab es im Juli 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 12,1%. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 12,9%.

https://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_be itrag_id=1534767582314

  

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1H18 Ergebnis über den Erwartungen, Ausblick für 2018 bestätigt 

Am Dienstag gab der Flughafen Wien die Zahlen für das 1. Halbjahr 2018, sowie die Passagierzahlen für den Juli 2018, bekannt. Im 1. Halbjahr sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 4,5% auf EUR 373,5 Mio. gestiegen, das EBIT Wachstum betrug 16,7% (auf EUR 104,5 Mio., Unterstützung lieferte ein einmaliger Ertrag aus einem Grundstücksverkauf). Das Nettoergebnis nach Minderheiten ist um 20,4% (auf EUR 66,1 Mio.) gestiegen. Die Nettoverschuldung reduzierte sich auf EUR 190,4 Mio., das Ziel für das GJ 2018 von einer Nettoverschuldung von unter EUR 250 Mio. wurde erreicht.

In Juli 2018 legten die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe um 8,5% im Vorjahresvergleich zu, im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Passagiere am Standort Wien um 7,4% im Vorjahresvergleich.

Ausblick


Die 1H18 Zahlen haben unsere Erwartungen, sowie die Konsensus-Schätzungen, übertroffen. Neben den soliden operativen Zahlen überzeugte auch starke die Passagierentwicklung, was sich auch in der bestätigten Guidance wiederspiegelt.

Für das GJ 2018 wird eine Umsatzsteigerung auf mehr als EUR 770 Mio. und eine Steigerung beim EBITDA auf über EUR 350 Mio. erwartet. Laut Management soll das Nettoergebnis mit mehr als EUR 148 Mio. deutlich über jenem vom GJ 2017 liegen. Die Passagierzahlen der Flughafen-WienGruppe sollen im GJ 2018 mehr als 8% steigen, für den Standort Wien ist mit mehr als 6% Wachstum zu rechnen. Der 1H18 Bericht hat bewiesen, dass die Entwicklung des Unternehmens sehr solid ist. Die Erholung der Aktie, auf dem derzeit schwachen Niveau, sollte folgen. 

Erste Bank

  

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Wachstum stellt Flughafen Wien vor neue Herausforderungen

Vorstand Jäger: Luftfahrt unterliegt sehr großen Veränderungen - Verstärkte Vernetzung unter Flughafenmitarbeitern - Deutliches Passagierplus senkt Non-Aviation-Umsatz pro Kopf

Der Flughafen Wien verzeichnet dank neuer Billigairlines die ab Schwechat verkehren einen Passagierzuwachs. Die Passagiermassen senken aber zugleich den Airport-Umsatz pro Kopf in der Non-Aviation. Dem Flughafen blieben bisher rund 2 Euro Umsatz je Passagier in Gastronomie und Shopping. Diese Summe werde heuer um 3 bis 5 Prozent sinken, erläuterte Flughafenvorstand Julian Jäger im APA-Gespräch.

Die Luftfahrt unterliege sehr große Veränderungen, so Jäger. Das Wachstum sei riesig, neue Geschäftsmodelle entstünden. Low-Cost-Carrier hätten andere Bedürfnisse und Prozesse als andere Airlines. Das Wachstum sei insgesamt schwer zu prognostizieren. Heuer werden zumindest 6 Prozent erwartet, auch fürs kommende Jahr zeichne sich ein "starkes Wachstum" ab.

Um das immense Passagierwachstum zu lenken, investiert der Flughafen - noch ganz ohne gewünschter dritter Piste - eine halbe Milliarde Euro bis 2023, erinnerte Jäger am Mittwoch am Rande der Wirtschaftsgespräche beim Forum Alpbach. Es geht um die Terminalinfrastruktur: den Pier Ost, eine Sanierung des Terminal 2 und eine Erweiterung des Terminal 3, wo etwa ein neuer zentraler Aufenthaltsraum entstehen wird.

Fürs Wachstum müssten die unterschiedlichen Bereiche am Flughafen besonders gut funktionieren. "Wir brauchen eine sehr hohe Adaptionsfähigkeit", sagte Jäger. So wird versucht, durch Austauschprogramme die Mitarbeiter mehr zusammenzubringen und die internen Sichtweisen zu erweitern, erklärte der Manager.

Es gehe darum, die vielen einzelnen Arbeitsbereiche am Flughafen untereinander zu vernetzen. "Wir fördern insgesamt auch Diversität im Unternehmen sehr." Bei der Flughafen Wien AG arbeiten 5.400 Menschen (4.300 Vollzeitäquivalente) aus 52 Nationen mit 12 Religionsbekenntnissen im Durchschnittsalter von 40 Jahren, die im Schnitt seit 10 Jahren in der Firma sind, so Jäger. Der Frauenanteil beträgt zwar nur 11 Prozent, ist aber ab den mittleren Managementebenen deutlich höher, so Jäger. Weibliche Führungskräfte leiten demnach etwa den IT-, den Finanzen- und Controlling- sowie den Baubereich am Flughafen. Auch gibt es eine eigene Airportakademie, in der Führungskräfte auch aus den Töchtern Malta und Kosice trainiert werden.

Seit Jahren will der Flughafen Wien eine dritte Piste bauen. Diese verzögerte sich aufgrund der bisherigen Gesetzeslage immens. Das neue Standortentwicklungsgesetz soll dies im Sinne von Projekten mit großer gesellschaftlicher Relevanz ändern, stößt aber auf viel Kritik von vielen Seiten. Flughafenvorstand Jäger hätte das geplante Gesetz gerne schon früher gesehen. "Ich glaube die Intention ist richtig. Die Intention für eine Verkürzung von Verfahren zu sorgen, ist notwendig richtig." Wie man diese juristisch am besten umsetzt, dafür sei er aber kein Experte. "Für uns hätte das keine Auswirkungen: Weil wir werden jetzt nicht unser Verfahren abbrechen und dann nach den etwaigen neuen Regeln durchführen so kurz vor dem Ziel." Projekte, die volkswirtschaftlich und für die Mehrheit der Österreicher wichtig seien, sollten jedenfalls beschleunigt behandelt werden, so Jäger. "Ein Problem, das alle beschäftigt, ist die Fülle an Gutachten. Hier muss gekürzt werden, es sollte nach Themenblöcken vorgegangen werden."

Der Flughafen Wien verzeichnete im Vorjahr 24,4 Millionen Passagiere. Heuer waren es von Jänner bis Juli 14,6 Millionen - plus 5,8 Prozent. Das waren im Durchschnitt 70.000 Passagiere pro Tag. Erstmals gab es heuer an einem Sommertag mehr als 100.000 Fluggäste an einem einzigen Tag. Am gesamten Standort arbeiten 20.000 Menschen bei 230 Unternehmen. 74 Fluglinien fliegen derzeit zu 195 Destinationen in 70 Ländern weltweit. Es gibt rund 40 verschiedene Passagiertypen, die unterschiedliche Abläufe im System auslösen (Wegführung, Transfer, Transit, Grenz- und Sicherheitskontrollen usw.).

  

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Flughafen Wien schreibt drittes Hotel aus
Investoren und Betreiber gesucht - Bis 2020 soll Budget-Hotel mit bis zu 400 Zimmern dazukommen

Der Flughafen Wien soll ein drittes Hotel mit bis zu 400 Zimmern bekommen. Es soll in der Nähe zum VIP-Terminal entstehen. Ab sofort werden Investoren und Betreiber dafür gesucht, teilte der Flughafen am Freitag mit.
Bisher gibt es am Flughafen ein NH-Hotel und ein Moxy-Hotel. Bis 2020 soll ein drittes Hotel im Budget-Segment dazukommen. Der Flughafen wachse sowohl bei den Passagieren als auch durch Betriebsansiedlungen. Heuer werden über 26 Millionen Reisende erwartet, Betriebsansiedlungen haben 2.500 neue Jobs am Flughafen-Standort entstehen lassen, heißt es in der Aussendung. Damit steige auch der Bedarf an Nächtigungsangeboten.

  

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Heuer bis Mitte August 1.150 Flugausfälle am Flughafen Wien
Zehn größte Flughäfen im deutschsprachigen Raum untersucht - Flughafen Frankfurt am Main mit 3.070 Ausfällen

Bis Mitte August hoben heuer von den zehn größten Flughäfen im deutschsprachigen Raum mehr als 600.000 Flüge ab, 13.580 davon fielen aus. Das geht aus einer Statistik des Fluggastportals AirHelp hervor. Am Flughafen Wien-Schwechat fielen von 64.450 Abflügen 1.150 aus (1,7 Prozent). An vier (deutschen) Flughäfen wurden mehr Flüge gestrichen als in Wien.

Die meisten Ausfälle - 3.070 - gab es am größten deutschen Flughafen Frankfurt am Main, bei insgesamt 136.460 Flugstarts in den ersten siebeneinhalb Monaten (2,2 Prozent). Nach Frankfurt am Main folgt der Münchner Flughafen. Bei 110.270 Abflügen fielen dort 2.540 aus (2,3 Prozent). Am dritten Platz liegt Düsseldorf, wo 52.150 Flüge starteten - 1.350 davon fielen aus (2,5 Prozent). Dahinter folgt der Flughafen Berlin-Tegel mit 1.170 Ausfällen bei 48.730 Abflügen (2,4 Prozent).

Hinter den vier untersuchten deutschen Flughäfen reiht sich Wien-Schwechat ein. In der Schweiz gab es in Zürich 1.060 Ausfälle - 68.840 Flugstarts gab es dort (1,5 Prozent). An den restlichen Flughäfen gab es weniger als 1.000 Flugabsagen: Genf (990 Absagen - 43.670 Abflüge/2,2 Prozent), Hamburg (890 Ausfälle - 36.700 Abflüge/2,4 Prozent), Stuttgart (740 Ausfälle - 27.780 Abflüge/2,6 Prozent) und Köln/Bonn (620 Ausfälle - 22.990 Abflüge/2,7 Prozent).

In Relation zur Anzahl der Flüge hatte damit unter den zehn untersuchten Airports nur Zürich weniger Flugausfälle als Wien.

  

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August 2018 – Verkehrsergebnis: Flughafen-Wien setzt starkes Wachstum fort: Plus 11,4% mehr Passagiere in der Gruppe und Plus 11,9% am Standort Wien – Bisherige Passagierguidance 2018 könnte deutlich übertroffen werden

Das Verkehrsaufkommen am Flughafen Wien legt weiter stark zu: Im August 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 11,4% auf 3,6 Mio. Reisende an. Kumuliert von Jänner bis August 2018 nahm das Passagieraufkommen um 8,4% auf 22,3 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,8% von Jänner bis August 2018 sehr gut. Bei Fortsetzung des derzeitigen Trends ist davon auszugehen, dass die bisherige Prognose für den Standort Wien von über 6% Passagierwachstum, beziehungsweise für die Gruppe von über 8%, deutlich übertroffen werden könnte.

Standort Wien: Starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im August 2018 um 11,9% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.783.173 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 16,8% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg leicht um 0,5%. Die Flugbewegungen nahmen im August 2018 mit plus 8,9% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang von 0,5% im Vergleich zum August des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im August 2018 um 11,9% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 4,3% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im August 2018 um 42,5% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 18,7% an. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit 2,9% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 18,8% zu.

Ein starkes Passagierplus gab es im August 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 9,5%. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 10,7%.

https://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_be itrag_id=1536672535668

  

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Erste stufte Aktie von "Hold" auf "Accumulate" hoch
Kursziel von 37,7 Euro auf 38,5 Euro nach oben revidiert

Die Analysten der Erste Group haben ihr Anlagevotum für die Aktien des Flughafen Wien von "Hold" auf "Accumulate" hochgenommen. Zudem wurde das Kursziel von der Erste-Analystin Vladimira Urbankova von 37,7 Euro auf 38,5 Euro nach oben revidiert.

  

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Empfehlung von Halten auf Akkumulieren angehoben, Kursziel leicht auf EUR 38,5 erhöht 

In unserer jüngsten Analyse haben wir unser Kursziel leicht von zuletzt EUR 37,7 auf EUR 38,5 angepasst. In unseren neuen Schätzungen haben wir ein stärkeres Passagierwachstum berücksichtigt infolge der Expansion der neuen Fluglinien in Wien (Wizz Air, LEVEL und Laudamotion), eine bessere Profitabilität in den Segmenten Airport und Malta aber auch schwächere Margen im Segment Handling & Security Services. Ausgehend von der sehr soliden Entwicklung zum Halbjahr sehen wir den Flughafen Wien auf gutem Weg, die Ganzjahresziele zu erreichen bzw. sogar zu übertreffen. Für 2018 rechnen wir mit Umsätzen von EUR 781,8 Mio. (+3,8%), einem EBIT von EUR 216,5 Mio. (+12,8%) sowie einem Nettogewinn von EUR 137 Mio. (+19,4%). Unsere Dividendenschätzung beläuft sich auf EUR 0,80/Aktie.

Ausblick

Wir sehen für die Flughafen-Aktie auf Basis der soliden Halbjahreszahlen und dem guten Ausblick aufs Gesamtjahr Aufwärtspotential von den derzeit schwachen Kursniveaus. Laufender Newsflow von guten Verkehrszahlen sollte positive Kursimpulse liefern und für weiteres Wachstum in den kommenden Quartalen sorgen. Der geringe Streubesitz von nur rund 10% bleibt ein Hemmschuh für die Kursentwicklung und macht eine Rückkehr in den ATX unwahrscheinlich. 

Erste Bank

  

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Flughafen Wien im September mit 10,9 Prozent Passagierplus

Passagieraufkommen von Jänner bis September um 7,3 Prozent gestiegen


Am Wiener Flughafen wurden im September rund 2,7 Millionen Passagiere abgefertigt, das waren um 10,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die börsennotierte Flughafen Wien AG am Mittwoch mit. Das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) legte um 11,2 Prozent auf 3,5 Millionen Reisende zu.
Kumuliert von Jänner bis September 2018 nahm das Passagieraufkommen in der Gruppe um 8,7 Prozent auf 25,8 Millionen Reisende zu. Am Flughafen Wien gab es in den ersten neun Monaten ein Plus von 7,3 Prozent auf 20,05 Millionen Fluggäste.

Im September wurden am Wiener Flughafen um 15,8 Prozent mehr Lokalpassagiere abgefertigt. Die Zahl der Transferpassagiere sank leicht um 0,8 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Westeuropa stieg um 11,5 Prozent, nach Osteuropa um 4,6 Prozent. In den Fernen Osten gab es ein Plus von 51,0 Prozent, in den Nahen und Mittleren Osten einen Rückgang um 2,3 Prozent. Zuwächse verzeichneten auch Nordamerika (plus 15,6 Prozent) und Afrika (20,9 Prozent). Die Flugbewegungen stiegen um 7,6 Prozent, das Frachtkommen um 1,2 Prozent.

Am Flughafen Malta betrug das Passagierplus im September 12,8 Prozent, in Kosice 3,5 Prozent.

  

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VfGH lehnte Behandlung von Bürgerinitiativen-Beschwerde ab

Keine spezifisch verfassungsrechtlichen Fragen zu klären - Nun ist VwGH am Zug - Flughafen begrüßte Entscheidung

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat die Behandlung einer Bürgerinitiativen-Beschwerde gegen die Bewilligung für den Bau der 3. Piste auf dem Flughafen Wien abgelehnt. Die Beschwerde wurde an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) abgetreten, weil keine spezifisch verfassungsrechtlichen Fragen zu klären seien, hieß es am Montag in einer VfGH-Aussendung. Die Flughafen Wien AG begrüßte die Entscheidung.
Im Beschluss des VfGH vom 4. Oktober wurde zudem festgestellt, dass das Vorbringen einer Verletzung in Rechten wegen Anwendung eines verfassungswidrigen Gesetzes und einer gesetzwidrigen Verordnung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat. Am 29. Juni 2017 hatte der VfGH einer Beschwerde der Flughafen Wien AG und des Landes Niederösterreich gegen eine das Projekt untersagende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) stattgegeben. Das BVwG hatte im März eine Bewilligung für die dritte Piste erteilt, Projektgegner riefen daraufhin den VfGH an.

Die Behandlung dieser zweiten Beschwerde lehnte der VfGH nun ab. Es waren keine spezifisch verfassungsrechtlichen Überlegungen anzustellen, um zu klären, ob die Richter des BVwG - wie von den Bürgerinitiativen angezweifelt - vor dem Hintergrund der Diskussion nach der ersten Entscheidung des VfGH eine unbefangene Entscheidung treffen konnten, hieß es in der Aussendung.

Angesichts des rechtspolitischen Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers habe der VfGH auch keine Bedenken dagegen, dass die Lärmschutzvorschriften für den Luftverkehr anders geregelt sind als für den Schienen- und Straßenverkehr. Im Gegensatz zu den anderen Bereichen sieht die Luftverkehr-Lärmimmissionsschutzverordnung nur objektseitige Schutzmaßnahmen vor, also etwa an Gebäuden in betroffenen Bereichen. Im VfGH-Beschluss heißt es außerdem, dass die durch Fluglärm bewirkte Einschränkung der Nutzbarkeit von Freiflächen und die Notwendigkeit von Schallschutzmaßnahmen an Gebäuden "im gewichtigen öffentlichen Interesse an der Luftfahrt gelegen und auch verhältnismäßig" sind.

Die Flughafen Wien AG begrüßte die Entscheidung in einer Aussendung und sah darin eine Bestätigung seiner rechtlichen Argumentation, wonach die Luftverkehr-Immissionsschutzverordnung in der Projektgenehmigung rechtmäßig angewendet wurde. Die Beschwerde-Ablehnung sei ein nächster Teilerfolg im inzwischen elfjährigen Genehmigungsverfahren für die 3. Piste.

  

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2018 zweistelliges Passagierplus
Ofner: 3. Piste frühestens 2030, obwohl wir 2025 an Kapazitätsgrenze sind - Causa nun beim VwGH, "Dauer nicht abzusehen"

Die börsennotierte Flughafen-Wien-Gruppe erwartet heuer im Gesamtjahr ein zweistelliges Passagierplus, sagte Vorstandsdirektor Günther Ofner am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. Am Airport Wien-Schwechat werde dabei die Zahl der Fluggäste "deutlich über den für heuer erwarteten plus 6 Prozent liegen". Grund für den Zuwachs seien auch neue Airlines und damit mehr Wettbewerb.

Für die Gruppe hieß es bisher, es würden über 8 Prozent Passagierplus erwartet, kumuliert von Jänner bis September erreichte man 8,7 Prozent Anstieg auf 25,8 Millionen Reisende. Bei Umsatz und EBITDA sei das Unternehmen "gut abgesichert", sagte Ofner, der Umsatz soll heuer bei über 770 Mio. Euro, das EBITDA bei mindestens 350 Mio. und der Nettogewinn bei zumindest 148 Mio. Euro liegen. Entsprechend dem Gewinnanstieg werde bei gleichbleibender Ausschüttungsquote auch für 2018 die Dividende "wieder kräftig steigen".

Die geplante dritte Start- und Landebahn in Schwechat, die noch immer bei den Höchstgerichten anhängig ist, werde es wegen des immensen Vorlaufs "aus heutiger Sicht frühestens 2030 geben" können, obwohl die Kapazitätsgrenze des Airports um das Jahr 2025 herum erreicht werde. Der Flugverkehr sei weiter im Zunehmen, schon demnächst werde bei der Passagier-Zahl die 30-Millionen-Grenze überschritten werden. Angesichts des Nachholeffekts an Flugurlauben von Gästen aus dem nahen Einzugsgebiet in Ungarn, der Slowakei und Tschechien werde das Passagierwachstum wohl bald auf 35, 40 und 50 Millionen pro Jahr weitergehen, "und darauf müssen wir uns vorbereiten". Ofner verwies darauf, dass Menschen aus dem genannten benachbarten Einzugsgebiet derzeit 0,5 mal pro Jahr per Flugzeug verreisen, Österreicher im Schnitt aber 2,5 mal jährlich.

Zur 3. Piste am Airport Wien-Schwechat ist die Entscheidung mehr als elfeinhalb Jahre nach Einreichung weiterhin nicht rechtskräftig. Erst Anfang Oktober hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die Behandlung einer Bürgerinitiativen-Beschwerde gegen die Bewilligung für den Bau der 3. Piste abgelehnt und die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) abgetreten, weil keine spezifisch verfassungsrechtlichen Fragen zu klären seien. "Die Dauer der Prozedur kann man einfach nicht absehen", meinte Ofner heute.

Man gehe mit den Umweltauswirkungen durch den Flugverkehr sehr sorgsam um, versicherte der Flughafen-Vorstand. Die Zahl der von Fluglärm betroffenen Menschen sei trotz der Verkehrszunahme um drei Viertel gesunken. Für die Zukunft erhoffe er sich eine Reduzierung der Belastung für die Bevölkerung einerseits durch neue Flugzeuge, aber auch durch Änderungen beim Anflug-Modus.

Den "deutlichen Bewertungsabschlag" der Flughafen-Aktie an der Wiener Börse kann sich Ofner nicht wirklich erklären. Einziges Argument für eine Rechtfertigung eines solchen Abschlags könnte eventuell die relativ geringe Liquidität sein, das werde sich aber nicht so rasch ändern.

Im ersten Halbjahr ist der Umsatz der Flughafen-Gruppe um 4,5 Prozent auf 374 Mio. Euro gestiegen, und der Gewinn (Nettoergebnis) legte um über 20 Prozent auf 72,4 Mio. Euro zu. Die Neunmonatszahlen stehen am 14. November an.

  

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Flughafen Wien verdient dank starkem Passagierwachstum gut
Heuer Passagierwachstum von 10 Prozent erwartet - Gewinn um 16,5 Prozent höher

Der Flughafen Wien hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein starkes Passagierwachstum verzeichnet und den Gewinn deutlich gesteigert. Für das Gesamtjahr erwartet das börsennotierte Unternehmen nun einen Passagierzuwachs von zehn Prozent, "die 27 Mio.-Schwelle in Wien ist damit in Reichweite", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens am Mittwoch.
"Das starke Low-Cost-Wachstum, vor allem durch Laudamotion, Wizz Air und Level, die gute Entwicklung bei Austrian Airlines und die neuen Langstreckenverbindungen sind dafür die wesentlichen Treiber", so der Flughafen. Das Wachstum werde sich auch 2019 fortsetzen.

Der Nettogewinn stieg in den ersten neun Monaten um 16,5 Prozent auf 133 Mio. Euro, während der Umsatz um 4,9 Prozent auf 596,3 Mio. Euro gestiegen ist. Auch die Nettoverschuldung sei weiter reduziert worden, teilte der Flughafen weiter mit.

  

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Q3-Zahlen übertreffen Erwartungen, Ausblick 2018 bestätigt, Passagierprognose angehoben 

Am Mittwoch gab der Flughafen Wien die Zahlen für die ersten drei Quartale 2018 sowie die Passagierzahlen für Oktober 2018 bekannt. Demnach sind die Umsatzerlöse in den ersten drei Quartalen 2018 verglichen mit dem Vorjahr um 4,9% auf EUR 596 Mio. gestiegen. Das EBIT verbesserte sich im selben Zeitraum um 14% (auf EUR 190 Mio.), während das Nettoergebnis nach Minderheiten um 16% höher ausfiel (EUR 121 Mio.).

Die Nettoverschuldung konnte weiter auf EUR 118 Mio. reduziert werden. Die Passagierzahlen der Flughafen Wien-Gruppe legten im Oktober 2018 um 16% (ggü. dem Vorjahr) auf 3,3 Mio. Reisende zu, am Standort Wien alleine stieg die Zahl der Passagiere um 18% auf 2,6 Mio. Reisende.

Ausblick

Die vorgelegten Quartalszahlen haben unsere Erwartungen sowie die Konsensus-Schätzungen übertroffen. Abgesehen von den soliden operativen Zahlen überzeugte auch die starke Passagierentwicklung, die dem Management erlaubte die Prognose für 2018 zu erhöhen. Statt einem Plus von 8% für die Flughafen Wien-Gruppe in 2018 wird nun ein Anstieg der Passagierzahlen um 10% erwartet. Ausschlaggebend sind das stark wachsende Low-Cost Segment (Laudamotion, Wizz Air, Level) sowie die gute Entwicklung bei Austrian Airlines mit neuen Langstreckenverbindungen. Die Prognose der Finanzkennzahlen für 2018 wurde bestätigt. Weiterhin soll der Umsatz auf mehr als EUR 770 Mio. gesteigert werden, während eine Erhöhung des EBITDA auf über EUR 350 Mio. erwartet wird. Das Nettoergebnis soll deutlich über dem Vorjahr liegen und auf über EUR 148 Mio. anwachsen. Wir bleiben bei unserer positiven Bewertung der Aktie und bestätigen unsere Akkumulieren-Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Flughafen Wien will Drehkreuz für sensible Medikamente werden

Als einziger Airport Mitteleuropas hat Wien nun ein eigenes Pharmazentrum mit dem Handling vom Flugzeug bis zum Lkw

Der Airport hat laut Jäger rund 1,8 Millionen Euro in die Errichtung des Vienna Pharma Handling Center als Teil des Air Cargo Center investiert.

derstandard.at/2000093099835/Flughafen-Wien-ermoeglicht-Pharmadrehkreuz

  

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Flughafen Wien mit deutlich mehr Passagieren im November
Zahl der Fluggäste erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 24,2 Prozent auf rund 2,2 Millionen - Passagieraufkommen in der Gruppe (Wien, Malta, Kosice) stieg um 21,5 Prozent

Die Flughafen Wien AG hat im November spürbar mehr Fluggäste abgefertigt als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In Wien legte das Passagieraufkommen um 24,2 Prozent auf 2,19 Millionen zu, in der gesamten Gruppe, also an den Airports Wien, Malta und Kosice, erhöhte sich die Zahl der Fluggäste um 21,5 Prozent auf 2,68 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
In Wien nahmen die Flugbewegungen in dem Berichtsmonat um 15,7 Prozent auf 20.256 zu; im Frachtgeschäft gab es einen Zuwachs von 2,1 Prozent auf 26.288 Tonnen. Leichte Rückgänge verzeichnete einzig der relativ kleine Flughafen Malta - mit 3,5 Prozent weniger Passagieren (in Summe waren es 30.236) und 3,8 Prozent weniger Flugbewegungen (426). In der Gruppe stiegen die Flugbewegungen in Summe um 14,5 Prozent auf 24.039 und das Frachtaufkommen wuchs um 2,2 Prozent auf 27.685 Tonnen.

Im Zeitraum Jänner bis November verbuchten alle drei Airports zusammen ein Passagierplus von 10,4 Prozent auf 31,73 Millionen; die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 272.727, das Frachtaufkommen weitete sich um 3,5 Prozent auf 286.643 Tonnen aus. Wien kam in diesem Zeitraum auf ein Passagierplus von 9,7 Prozent auf 24,83 Millionen und auf 6,4 Prozent mehr Flugbewegungen (221.333) sowie 3,2 Prozent mehr Fracht (271.943 Tonnen). In den elf Monaten war auch Kosice im Plus - mit 10 Prozent bei den Passagieren und mit 0,9 Prozent bei den Flugbewegungen.

  

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VfGH: Flughafen muss Rechnungshof nur Jänner bis Mai 2017 offenlegen
Rechnungshof kritisiert zeitliche Einschränkung: Kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat entschieden, dass der Flughafen Wien dem Rechnungshof (RH) Einschau in seine Gebarung geben muss - allerdings nur für einen eingeschränkten Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Mai 2017. Die Anträge betreffend den Zeitraum 1. Juni 2017 bis 27. Februar 2018 wurden abgewiesen. Der Rechnungshof kritisierte umgehend, dass er den Airport künftig nicht mehr prüfen dürfe.

Der Streit hatte sich um die Eigentumsverhältnisse am Flughafen entzündet. Die börsennotierte Flughafen Wien AG hatte argumentiert, dass keine faktische Beherrschung des Unternehmens durch die öffentliche Hand mehr vorliege. Zur Untermauerung des Standpunktes wurden mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Seitens des Rechnungshofes war argumentiert worden, dass durch den bestehenden Syndikatsvertrag zwischen Stadt Wien und Land NÖ eine weitreichende Abstimmung der Syndikatspartner stattfinde.

Hintergrund dazu ist, dass der australische Investor IFM (Airports Group Europe) seine Beteiligung auf 39,8 Prozent aufgestockt hatte, womit er gleich viele Anteile hält wie die Miteigentümer, die Länder Wien und Niederösterreich.

Dass der Rechnungshof den Zeitraum Juni 2017 bis Februar 2018 nicht einsehen darf, begründete der Verfassungsgerichtshof heute in einer Ausendung so: "Da der Stadt Wien und dem Land NÖ in diesem Zeitraum lediglich vier Aufsichtsratsmitglieder (von insgesamt zehn) zugerechnet werden konnten, war es diesen Gebietskörperschaften nicht möglich, einfache Beschlüsse ohne oder gegen den Willen der übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates, geschweige denn Beschlüsse über die Bestellung oder Abberufung des Vorstandes durchzusetzen."

"Mit Bedauern" nahm der Rechnungshof heute den Entscheid zur Kenntnis, dass der Verfassungsgerichtshof ihm nur sehr eingeschränkte Prüfungsbefugnis für die Vergangenheit - Jänner bis Mai 2017 - zugestand. "Das ist kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich", sagte Sprecher Christian Neuwirth zur APA. Präsidentin Margit Kraker hofft nun, dass die Kontroll-Lücke gesetzlich geschlossen wird.

Dass sich der Flughafen gegen eine Prüfung verwehrt, war nicht immer so. In Erinnerung ist noch der wenig schmeichelhafte Prüfbericht zum teuren Terminalbau Skylink. Demnach hatten sich die geschätzten Kosten für den Terminal zwischen November 2002 und Dezember 2009 von 402 auf rund 830 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Einen ersten Anlauf zur Einsichtnahme startete der Rechnungshof bereits 2016. Der VfGH konnte diese strittige Frage aber nicht klären, da der Zeitraum zu wenig eingegrenzt war, wie das Gericht seinerzeit mitteilte. Detail am Rande: In dem Verfahren vor dem Verfassungsgericht wirkte der frühere Flughafen-Vorstandschef Christoph Herbst mit. Er ist seit 2011 Verfassungsrichter.


Rechnungshof kritisiert zeitliche Einschränkung: Kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat entschieden, dass der Flughafen Wien dem Rechnungshof (RH) Einschau in seine Gebarung geben muss - allerdings nur für einen eingeschränkten Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Mai 2017. Die Anträge betreffend den Zeitraum 1. Juni 2017 bis 27. Februar 2018 wurden abgewiesen. Der Rechnungshof kritisierte umgehend, dass er den Airport künftig nicht mehr prüfen dürfe.

Der Streit hatte sich um die Eigentumsverhältnisse am Flughafen entzündet. Die börsennotierte Flughafen Wien AG hatte argumentiert, dass keine faktische Beherrschung des Unternehmens durch die öffentliche Hand mehr vorliege. Zur Untermauerung des Standpunktes wurden mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Seitens des Rechnungshofes war argumentiert worden, dass durch den bestehenden Syndikatsvertrag zwischen Stadt Wien und Land NÖ eine weitreichende Abstimmung der Syndikatspartner stattfinde.

Hintergrund dazu ist, dass der australische Investor IFM (Airports Group Europe) seine Beteiligung auf 39,8 Prozent aufgestockt hatte, womit er gleich viele Anteile hält wie die Miteigentümer, die Länder Wien und Niederösterreich.

Dass der Rechnungshof den Zeitraum Juni 2017 bis Februar 2018 nicht einsehen darf, begründete der Verfassungsgerichtshof heute in einer Ausendung so: "Da der Stadt Wien und dem Land NÖ in diesem Zeitraum lediglich vier Aufsichtsratsmitglieder (von insgesamt zehn) zugerechnet werden konnten, war es diesen Gebietskörperschaften nicht möglich, einfache Beschlüsse ohne oder gegen den Willen der übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates, geschweige denn Beschlüsse über die Bestellung oder Abberufung des Vorstandes durchzusetzen."

"Mit Bedauern" nahm der Rechnungshof heute den Entscheid zur Kenntnis, dass der Verfassungsgerichtshof ihm nur sehr eingeschränkte Prüfungsbefugnis für die Vergangenheit - Jänner bis Mai 2017 - zugestand. "Das ist kein guter Tag für die Kontrolle in Österreich", sagte Sprecher Christian Neuwirth zur APA. Präsidentin Margit Kraker hofft nun, dass die Kontroll-Lücke gesetzlich geschlossen wird.

Dass sich der Flughafen gegen eine Prüfung verwehrt, war nicht immer so. In Erinnerung ist noch der wenig schmeichelhafte Prüfbericht zum teuren Terminalbau Skylink. Demnach hatten sich die geschätzten Kosten für den Terminal zwischen November 2002 und Dezember 2009 von 402 auf rund 830 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Einen ersten Anlauf zur Einsichtnahme startete der Rechnungshof bereits 2016. Der VfGH konnte diese strittige Frage aber nicht klären, da der Zeitraum zu wenig eingegrenzt war, wie das Gericht seinerzeit mitteilte. Detail am Rande: In dem Verfahren vor dem Verfassungsgericht wirkte der frühere Flughafen-Vorstandschef Christoph Herbst mit. Er ist seit 2011 Verfassungsrichter.

  

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Flughafen Wien knackte am letzten Tag des Jahres 27-Millionen-
Marke

Im Wintermonat Dezember ein Viertel mehr Fluggäste - Flugzeuge größer und besser ausgelastet - Nach Air-Berlin-Pleite haben Billig-Airlines Wien für sich entdeckt

Am Flughafen Wien gab es vor dem Jahreswechsel noch einen extra Grund zum Feiern: 2018 wurde nicht nur der erwartete Passagierrekord geknackt. Am letzten Tag des Jahres, am 31. Dezember, wurde der 27-millionste Passagier abgefertigt. Im abgelaufenen Jahr sind 27,037 Millionen Passagiere über Wien-Schwechat abgeflogen, angekommen oder umgestiegen.
Das war ein Zuwachs von 10,8 Prozent gegenüber 2017. Zweistellige Wachstumsraten hatte es zumindest in den vergangenen zehn Jahren nicht gegeben. Ein starkes Jahr, sagt Flughafen-Vorstand Julian Jäger. Überproportional stark lief es vor allem auch im Dezember: In dem Monat legten die Passagierzahlen im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel (25,8 Prozent) auf 2,2 Millionen zu.

Mehr Passagierverkehr gab es praktisch auf allen Linien: Sowohl beim Home-Carrier AUA (Austrian Airlines) als auch bei den in Wien immer zahlreicher werdenden Low-Cost-Fluggesellschaften. Auch der Langstreckenverkehr wurde ausgebaut. Im Verkehr nach Ostasien gab es sogar Zuwächse um gut ein Drittel. 2018 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluggesellschaften angeflogen. Ab Schwechat waren 205 Flugziele direkt erreichbar, rund zehn mehr als im Jahr davor.

In Europa meldeten aktuell viele Flughäfen und Airlines Rekordzahlen. Auch der Airport Wien hat vom guten Konjunkturumfeld und vom Tourismus profitiert, und vom zusätzlichen Angebot und neuen Kapazitäten der Airlines. Auch gab es einen gewissen Nachzieheffekt, nachdem es in Jahren davor eher unterdurchschnittliches Wachstum gab. Nach der Air-Berlin-Pleite wurde Wien von Low-Cost-Airlines entdeckt, erklärt man am Flughafen.

"Mit 10,8 Prozent Wachstum im Jahr 2018 sind wir bei jenen, die am stärksten gewachsen sind", sagte Jäger am Donnerstag zur APA. Zugenommen haben - bei gleichzeitig immer größeren Maschinen und besserer Auslastung - 2018 auch die Starts und Landungen. Das unterstreiche den langfristigen Bedarf an einer dritten Piste, für deren Baubeginn aktuell auch noch auf ein Verwaltungsgerichtshofsurteil gewartet wird. "Wir rechnen mit einer Inbetriebnahme um 2030. Daran hat sich nichts geändert."

Kapazitätsprobleme gibt es am Flughafen Wien derzeit nicht. Der börsennotierte Airport investiert gerade rund 500 Millionen in Terminalumbauten, womit man auf die Abfertigung von jährlich 35 bis 40 Millionen Passagieren ausgelegt sein will. Langfristprognosen noch aus dem Jahr 2017 sind spätestens seit den letzten Wochen 2018 jedenfalls überholt: Vor knapp zwei Jahren war man davon ausgegangen, erst in zehn Jahren bei rund 29 Millionen Passagieren im Jahr zu landen.

Ein Jahr der Flugausfälle und Verspätungen wie 2018 vor allem im Sommer geschehen soll sich nicht wiederholen, erwarten die Flughafenmanager. Am Standort Wien ist der Airport mit der AUA in einer Arbeitsgruppe, die alle Prozesse, die man unmittelbar selber beeinflussen kann, durchleuchtet, um Engpässe zu vermeiden, insbesondere was Stoßzeiten in den Morgenstunden anlangt.

Zu den Ausblicken zur Verkehrsentwicklung und zum Finanzausblick der börsenotierten Flughafen-Gruppe für 2019 will sich der Flughafen erst am 22. Jänner in einer Pressekonferenz äußern. Laut Jäger ist der vor Jahren formulierte Fokus (Hub, Langstrecke und Low cost) aufgegangen. Wachstum gab es 2018 am Flughafen auch bei den Beschäftigten am Standort: Alle hier vertretenen Unternehmen beschäftigten zuletzt 22.500 Mitarbeiter, rund 2.500 mehr als vor einem Jahr.

  

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https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190122_OTS0006/eans-news-flughafen-wien-ag-flug hafen-wien-legt-stark-zu

EANS-News: Flughafen Wien AG / Flughafen Wien legt stark zu
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2018 passagierstärkstes Jahr in der Geschichte der Flughafen-Wien-Gruppe mit 34,4 Mio. (+11,3%) Passagieren, erstmals 27 Mio.-Marke am Standort Wien geknackt

kein Stichwort/Verkehrsergebnis/Prognose 2019

Wien-Flughafen -

* 27 Mio. Passagiere (+10,8%) bedeuten neuen Rekord am Standort Wien

* Prognose für 2019: Passagierwachstum bei Flughafen-Wien-Gruppe von +8% bis +10% auf rund 38 Mio. Reisende und am Standort Wien von rund +10% auf rund 30 Mio. Reisende

* 2019: 10%-Ergebnisanstieg auf mehr als EUR 165 Mio. - Flughafen Wien investiert 2019 rund EUR 240 Mio.

* 30%-Dividendensteigerung für 2018 - Ausschüttungsquote steigt in zwei Schritten auf 60%

* Standortoffensive nötig: Verkehrsinfrastruktur ertüchtigen - Ticketsteuer abschaffen - Plan der EU-Kommission könnte 3. Piste verhindern

Auch 2018 setzt der Flughafen Wien seine Rekordserie fort: Erstmals in der Flughafen-Geschichte wurde am Standort Wien bei den Passagieren die 27-Millionen-Marke geknackt. Die Flughafen-Wien-Gruppe verzeichnete insgesamt mehr als 34 Mio. Fluggäste - das entspricht sogar einem Wachstum von 11,3 %. Der Ausblick für 2019 stimmt weiter positiv: Die Flughafen-Wien-Gruppe rechnet mit einem Passagierwachstum von +8% bis +10% sowie Steigerungen bei Umsatz, EBITDA und einem 10%-Zuwachs beim Nettoergebnis. Für den Standort Wien wird im Jahr 2019 ein Passagierplus von rund 10% erwartet.

2019: Rund 30 Mio. Passagiere in Wien, rund 38 Mio. in der Flughafen-Wien-Gruppe

"Mit über 27 Mio. Reisenden am Standort Wien war 2018 wieder ein Rekordjahr. Wachstumstreiber am Flughafen Wien waren vor allem Austrian Airlines, gefolgt von Laudamotion und der easyJet-Gruppe. Insgesamt gab es eine starke Ausweitung des Low Cost-Angebots, insbesondere durch die Eröffnung der neuen Basen von Wizz Air, Laudamotion und LEVEL. Darüber hinaus hat sich die Langstrecke überaus gut entwickelt. Wir blicken auch sehr zuversichtlich auf das Jahr 2019 und rechnen mit einem weiteren Passagierwachstum von rund 10% auf ca. 30 Mio. Passagiere in Wien. Wachstumsimpulse erwarten wir durch den weiteren Ausbau im Low Cost-Bereich und durch die beschlossene Umflottung bei Austrian Airlines am Standort, sowie durch weiteres Wachstum auf der Langstrecke, insbesondere durch AUA, Air Canada und ANA", erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Dividende 2018: +30%, Gewinn 2019: +10% - Bald 25.000 Beschäftigte am Standort

"Die gute Unternehmensentwicklung ermöglicht für 2018 die Anhebung der Dividende um rund 30%, wobei die Ausschüttungsquote in zwei Schritten von bisher 50% auf 60% angehoben wird. Für 2019 erwarten wir einen Gewinnanstieg von mindestens 10% auf EUR 165 Mio., höhere Investitionen von rund EUR 240 Mio. und vor allem aber eine weitere Steigerung der Zahl der Arbeitsplätze am Standort auf rund 25.000 durch Wachstum der bestehenden als auch durch Ansiedlungen neuer Unternehmen. In den zehn Jahren bis 2028 wird das Unternehmen insgesamt rund EUR 2,5 Mrd. (ohne 3. Piste) investieren. Die Pläne der EU-Kommission zur Zentralisierung der Airport-Tarife wären eine massive Behinderung der 3. Piste und sind daher aus österreichischer Sicht abzulehnen", so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Flughafen-Wien-Gruppe mit 34,4 Mio. Passagieren (+11,3%) im Jahr 2018

Der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 34,4 Mio. Passagieren im Jahr 2018 einen zweistelligen Passagierzuwachs von 11,3% gegenüber dem Vorjahr.

Mehr als 27 Mio. Passagiere (+10,8%) am Flughafen Wien

Am Standort Wien knackte der Flughafen Wien erstmals in seiner Geschichte die 27 Millionen-Marke und zählte mit 27.037.292 Passagieren im Jahr 2018 um 10,8% mehr Reisende als im Vorjahr. Positiv wirkten sich vor allem die Langstreckenverbindungen, sowie neue Flugverbindungen und Frequenzerweiterungen der Airlines aus. Ein Plus verzeichneten sowohl das Passagieraufkommen im Transferverkehr (+3,7%) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (+13,6%). Ebenso legte die Anzahl der Starts und Landungen mit plus 7,3% zu und die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) nahm um 1,3%p. auf 76% zu. Das Frachtaufkommen entwickelte sich im Jahresverlauf positiv und verzeichnete im Jahr 2018 ein Plus von 2,6% auf 295.427 Tonnen.

Passagierplus nach West- und Osteuropa, Nordamerika, Afrika und Asien

Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Westeuropa verzeichnete 2018 einen deutlichen Zuwachs um 10,3%. Das Passagieraufkommen nach Osteuropa nahm im Jahr 2018 um 8,3% zu. Besonders gut entwickelte sich das Passagieraufkommen in den Fernen Osten und legte um 33,5%, jenes in den Nahen und Mittleren Osten um plus 8,3% zu. Ebenso stieg die Anzahl der Reisenden nach Nordamerika mit plus 8,9%. Afrika verzeichnete einen Passagierzuwachs von 29,8% im vergangenen Jahr.

Spitzenreiter 2018: Westeuropa London, Osteuropa Moskau, Langstrecke Bangkok

Das höchste Passagieraufkommen verzeichnete die Destination London mit 682.545 abgeflogenen Passagieren, gefolgt von Frankfurt mit 601.045 abgeflogenen Passagieren und Berlin mit 530.712 abgeflogenen Passagieren. In der Region Osteuropa war Moskau mit 290.602 abgeflogenen Passagieren die Destination mit dem höchsten Passagieraufkommen vor Bukarest mit 228.746 abgeflogenen und Sofia mit 155.655 abgeflogenen Fluggästen. In der Region Naher und Mittlerer Osten lag Dubai mit 227.034 abgeflogenen Passagieren vor Tel Aviv mit 206.581 und Doha mit 101.262 abgeflogenen Reisenden. Die meisten abfliegenden Passagiere auf der Langstrecke verbuchte Bangkok mit 177.205 Fluggästen, gefolgt von Taipei mit 131.829 und Peking mit 67.760 Fluggästen.

74 Fluglinien bedienen 205 Destinationen in 71 Ländern

Im Ranking der Airlines gemessen am Passagieranteil führt Austrian Airlines mit 47,5% vor Eurowings (inkl. Germanwings) mit 9,2%, der easyJet-Gruppe mit 4,9%, Lufthansa mit 3,4% und Laudamotion mit 2,2%. Unter den Top-Ten-Airlines am Flughafen Wien liegen außerdem Turkish Airlines mit einem Anteil von 2,0 % am Gesamtpassagieraufkommen, British Airways mit 1,8%, Emirates und SWISS mit je 1,7% sowie Wizz Air mit 1,6%. 2018 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 205 Destinationen in 71 Ländern bedienten.

Positive Entwicklung bei Cargo: Plus 2,6% beim Frachtvolumen

Der Cargo-Bereich am Flughafen Wien entwickelte sich 2018 positiv, das Frachtvolumen (inkl. Trucking) stieg um 2,6% auf insgesamt 295.427 Tonnen. Die reine Luftfracht verzeichnete dabei mit 215.921 Tonnen eine deutliche Zunahme um 4,4%, das Trucking reduzierte sich hingegen um 1,9% auf 79.506 Tonnen.

Gute Entwicklung bei den internationalen Beteiligungen

Der Airport Malta verzeichnete im Jahr 2018 mit 6.808.177 Passagieren ein Rekordergebnis und ein Plus von 13,2% im Vergleich zu 2017. Kosice Airport verzeichnete mit 539.552 Passagieren im Jahr 2018 ein Plus von 9,1% im Vergleich zum Vorjahr.

Prognose für Passagierentwicklung: +8 bis +10% Passagierwachstum in der Flughafen-Wien-Gruppe und rund +10% Passagierwachstum am Standort Wien

Für das Jahr 2019 rechnet die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit einem Passagierzuwachs von +8 bis +10% auf rund 38 Mio. Reisende. Für den Standort Wien erwartet der Flughafen Wien für 2019 ein Passagierwachstum von rund 10% auf rund 30 Mio. Reisende. Erste Impulse dafür sind aus heutiger Sicht unter anderem durch neue Streckenaufnahmen nach Montreal (YUL) durch Austrian Airlines, nach Toronto (YYZ) durch Air Canada und nach Tokio-Haneda (HND) durch All Nippon Airways (ANA). Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird das Angebot durch neue Verbindungsaufnahmen von Vueling, Wizz Air, Laudamotion, LEVEL und Volotea erweitert.

Finanzguidance 2019 für Flughafen-Wien-Gruppe: Mehr Umsatz und EBITDA, Netto-Gewinnsteigerung +10%

Dementsprechend wird eine Steigerung beim Umsatz auf mehr als EUR 820 Mio. erwartet und eine Steigerung beim EBITDA auf über EUR 370 Mio. angepeilt. Das Nettoergebnis wird aus heutiger Sicht bei mindestens EUR 165 Mio. liegen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll weiter auf unter EUR 150 Mio. reduziert werden. Für Investitionen sind im Jahr 2019 rund EUR 240 Mio. vorgesehen.

Wünsche an die Politik: Standortoffensive, um das mögliche Wachstum auch tatsächlich zu erreichen

Zur nachhaltigen Absicherung der Investitionskraft des Flughafen Wien und damit der Wachstumsperspektive des gesamten Wirtschafts- und Tourismusstandortes Österreich sieht der Flughafen Wien die Notwendigkeit einer Standortoffensive mit folgenden Elementen:

Ertüchtigung der Verkehrsinfrastruktur (vor allem rascher Bahnausbau Richtung Bratislava, zusätzliche CAT-Frequenz, Ausbau der S1 und A4 sowie der Bahn-Stammstrecke)
Abschaffung der Ticketsteuer als Bagatellsteuer im Zuge der Steuerreform, denn zusätzliches Passagierwachstum bringt höhere Steuereinnahmen als die Ticketsteuer selbst
Klare Position Österreichs gegen Plan der EU zur Zentralisierung der Airport-Tarife notwendig (EU-Kommission plant Zentralisierung der Airport-Tarife, dieser Plan bedroht unmittelbar die Pläne für die 3. Piste)

  

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Flughafen Wien - Jäger: AUA-Umflottung ist eine gute Entscheidung
Vorstand: Bis 2021 mit mehr als einer Million AUA-Passagieren zusätzlich - Heuer 240 Mio. Euro an Investitionen geplant - Zuschlag für drittes Hotel in den nächsten Tagen

Die letzte Woche angekündigte AUA-Umflottung - die AUA ersetzt bis 2021 ihre Dash-Turboprop-Flieger durch größere Airbusse und fliegt aus den Bundesländern nicht mehr selbst nach Deutschland - ist "aus Wiener Perspektive eine gute Entscheidung und positive Entwicklung für den Standort", sagte Flughafen-Wien-Vorstand Julia Jäger am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien.

"Ich rechne damit, dass bis 2021 mehr als eine Million Passagiere zusätzlich mit der Austrian in Wien fliegen werden." Und weiter: "Aus meiner Sicht sollte das nicht unmittelbar verbunden sein mit Reduktionen der Kapazitäten in den Bundesländer-Flughäfen", sagte Jäger. So sei ja bereits angekündigt worden, dass die Deutschland-Flüge aus den Bundesländer-Hauptstädten von Eurowings übernommen werden sollen. "Die Verbindungen von den Bundesländer-Flughäfen nach Wien sind uns wichtig und wir werden uns sehr engagieren, dass diese Flüge auch erhalten bleiben. In Summe gehe ich davon aus, dass das Österreich als Luftfahrt-Standort stärken wird", sagte Jäger.

Dass der Flugverkehr zwischen der EU und Großbritannien durch einen harten Brexit zusammenbrechen wird, glaubt Jäger nicht. "Persönlich fehlt mir die Vorstellung davon, dass am Tag nach dem harten Brexit keine Flugzeuge mehr von der EU nach England aufbrechen oder umgekehrt. Es haben sowohl England als auch die EU erklärt, dass die Luftfahrt zu den Bereichen gehört, die prioritär für Einzelabkommen behandelt werden."

Flughafen-Vorstand Günther Ofner geht davon aus, dass der Wiener Flughafen seine Passagierzahl heuer um ein Zehntel auf rund 30 Millionen Passagiere steigern wird, bis 2025 soll das Passagieraufkommen auf 35 Millionen steigen und bis 2030 auf 40 Millionen. "Wir werden in Kürze 25.000 Beschäftigte am Standort haben -möglicherweise schon 2019, allerspätestens aber mit der Eröffnung des neuen Office Parks im Mai 2020 werden wir diese Schallmauer durchbrechen."

Dafür seien heuer Investitionen von rund 240 Mio. Euro geplant. "Das betrifft den Weiterbau des Office Parks, das betrifft die Projektentwicklung im Terminalbereich - Umbau Terminal 2, Süderweiterung, Revitalisierung Pier Ost -, das betrifft aber auch ein neues drittes Hotel am Standort." Geplant sei ein Low-Budget-Hotel mit 300 bis 400 Zimmern. "Es hat über 60 Bewerbungen gegeben. Es wurde jetzt eine Shortlist der letzten fünf gemacht und wir werden in den nächsten Tagen die Entscheidung treffen, wer den Zuschlag bekommt." In die Erneuerung und Erweiterung der Sicherheitssysteme sollen in den kommenden drei Jahren 10 Mio. Euro investiert werden. "Zur Zeit ist das Vergabeverfahren im Laufen. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Monaten den Zuschlag erteilen können", sagte Jäger.

Der Umbau des Terminals 2 soll laut Jäger in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Vor allem das Dach müsse erneuert werden. "Der Terminal 2 ist 1960 in Betrieb gegangen und dementsprechend an sein Lebensende gelangt." Man werde auch eine neue Lounge bauen, eine zentrale Sicherheitskontrolle und vier neue Gepäckausgabebänder. Die Bauarbeiten sollen aber nicht zu mehr Verspätungen führen. "Im Gegenteil: Wir werden bis zu 100 zusätzliche Mitarbeiter in der Sicherheitskontrolle aufnehmen."

Beim Thema dritte Piste gebe es nichts Neues zu berichten, sagte Ofner. "Derzeit liegt die Sache zur Entscheidung beim Verwaltungsgerichtshof. Wir hoffen, dass es im ersten Halbjahr eine Entscheidung geben wird." Sollte es keine dritte Piste geben, "dann wird man den Mangel verwalten", sagte Ofner. "Es muss dann bewirtschaftet werden, wer überhaupt in Wien landen oder starten kann." Selbst bei idealen Voraussetzungen werde eine dritte Piste nicht vor 2030 verfügbar sein. Jäger zeigt sich jedoch "optimistisch, dass wir in die Nähe der 40 Millionen Passagiere auch im Zwei-Pisten-System kommen können."

  

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Starkes Ergebnis 2018 und Ausblick 2019 sowie Dividendenanhebung 

Der Flughafen Wien beförderte 2018 rund 27 Mio. Passagiere und liegt mit einem Plus von 10,8% somit leicht über der Prognose von 10%. Die Flughafen Wien Gruppe erzielte sogar ein Plus von 11,3% auf 34,4 Mio. Fluggäste. Die gute Unternehmensentwicklung wird sich auch in einer höheren Dividende widerspiegeln. Diese soll um rund 30% gegenüber 2017 angehoben werden, wobei die Ausschüttungsquote in zwei Schritten von bisher 50% auf 60% angehoben wird.

2019 erwartet das Management ein Passagierplus von 10% in Wien (auf rund 30 Mio. Fluggäste) und 8-10% auf Gruppenebene (auf insgesamt rund 38 Mio. Fluggäste). Der Umsatz soll auf mehr als EUR 820 Mio. zulegen, das EBITDA auf mehr als EUR 370 Mio. und das Nettoergebnis soll auf mind. EUR 165 Mio. ansteigen. Die Nettoverschuldung soll weiter auf unter EUR 150 Mio. reduziert werden. Für Investitionen sind 2019 rund EUR 240 Mio. vorgesehen, bis 2028 insgesamt rund EUR 2,5 Mrd. (ohne 3. Piste).

Ausblick

Die erzielten Verkehrsergebnisse 2018 waren exzellent und zeigen, dass der Flughafen Wien die Air Berlin/NIKI Turbulenzen gut gemeistert hat. Der Ausblick für 2019 deutet auf weiteres solides Wachstum hin. Positiv ist die Anhebung der Dividende und der Ausschüttungsquote. Wir bleiben bei unserer positiven Bewertung der Aktie und bestätigen unsere Akkumulieren-Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Jänner 2019 – Verkehrsergebnis: Starkes Wachstum zu Jahresbeginn für den Flughafen Wien: Plus 20,0% mehr Passagiere in der Gruppe und plus 24,4% am Standort Wien

Der starke Wachstumstrend am Flughafen Wien setzt sich zu Jahresbeginn fort: Im Jänner 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 20,0% auf 2,2 Mio. Reisende an. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete ein deutliches Passagierplus von 24,4%.

Standort Wien: Sehr starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2019 um 24,4% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 1.830.923 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 30,6% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 6,2%. Die Flugbewegungen nahmen im Jänner 2019 mit plus 15,3% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang um 2,8% im Vergleich zum Jänner des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Jänner 2019 um 24,0% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 26,0% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Jänner 2019 um 16,2% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 19,3%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 33,5% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 43,4% zu.

Ein Passagierplus gab es im Jänner 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 4,1%. In Kosice ging das Passagieraufkommen um 11,4% zurück.

  

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Akkumulieren-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 39,50 bestätigt 

Nach Bekanntgabe der starken Passagierzahlen 2018 sowie des soliden Ausblicks für 2019 haben wir unsere Schätzungen leicht überarbeitet und bestätigen unsere Akkumulieren-Empfehlung mit Kursziel EUR 39,5 (zuvor: EUR 38,50). Die wichtigsten Änderungen unserer Annahmen betreffen das robuster als erwartete Passagierwachstum, eine stärkere Ertragskraft, niedrigere Finanzkosten (infolge des schnelleren Schuldenabbaus) sowie die Anhebung der Ausschüttungsquote von 50% auf 60%. Der Flughafen Wien wird am 26. Februar seine vorläufigen Zahlen 2018 veröffentlichen. Wir erwarten einen Umsatz 2018 von EUR 787 Mio. (+4,5%) und einen Jahresüberschuss (nach Minderheiten) von rund EUR 142 Mio. (+ 23,8%).

Ausblick

Wir bleiben klar bei unserer positiven Einschätzung der Flughafen Wien-Aktie. Das Passagierwachstum ist solide und nach einem Plus 2018 von 10,8% für Wien wird heuer erneut mit einem Plus von 10% gerechnet dank der expandierenden Low Cost Linien und mehr Interkontinentalflügen. Größter Wehrmutstropfen in der Investment Story bleibt der geringe Streubesitz und die damit verbundene geringe Liquidität, die eine Rückkehr in den ATX unwahrscheinlich erscheinen lassen.

Erste Bank

  

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Erste erhöht Kursziel von 38,50 auf 39,50
Kaufempfehlung "Accumulate" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien des Flughafen Wien von 38,50 auf 39,50 angehoben und das Anlagevotum "Accumulate" dabei bekräftigt.

Erste-Analystin Vladimira Urbankova begründet das etwas höhere Kursziel mit der robusten Entwicklung der Passagierzahlen, die vor allem durch eine Geschäftsausweitung im Bereich der Interkontinental- und Billigflüge getrieben werde. Damit habe der Flughafen Wien alle Grundvoraussetzungen gelegt, um seine Einnahmen weiterhin zu steigern.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Analysten 1,69 Euro für 2018, sowie 1,80 bzw. 1,87 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,90 Euro für 2018, sowie 1,00 bzw. 1,10 Euro für 2019 bzw. 2020.

  

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EANS-News: Flughafen Wien AG / Bilanz 2018: Rekordwachstum bringt der Flughafen-Wien-Gruppe deutliche Gewinnsteigerung

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Geschäftszahlen/Bilanz/Vorläufige Jahresergebnisse

Wien-Flughafen - 2018-Bilanz: UMSATZPLUS auf EUR 799,7 Mio. (+6,2%)

NETTOERGEBNIS<1> steigt deutlich auf EUR 151,9 Mio. (+19,7%)
DIVIDENDENERHÖHUNG für 2018 auf 89 Cent/Aktie (+30,9%) vorgeschlagen
Ergebnis- und Verkehrsausblick für 2019: Nettoergebnis steigt auf mindestens EUR 165 Mio., Passagierwachstum in der Gruppe +8% bis +10%, am Flughafen Wien +10%
Flughafen Wien attraktivster Arbeitgeber Österreichs - 2019 wird 25.000-Beschäftigungsmarke erreicht
Trotz Wachstum weniger Energieverbrauch (-26,7%) und CO2-Verringerung (-65,6% pro Verkehrseinheit) gegenüber 2012
<1> Nettoergebnis vor Minderheiten

"Der Passagierrekord 2018 hat auch den Gewinn um rund 20% auf EUR 151,9 Mio. ansteigen lassen. Daher werden wir der Hauptversammlung eine Anhebung der Dividende um 30,9% auf 89 Cent pro Aktie vorschlagen. Die Zeichen für 2019 stehen gut: Wir erwarten weitere Zuwächse beim Ergebnis und den Passagieren. Der erfolgreiche Schuldenabbau der letzten Jahre (von rund EUR 700 Mio. auf nunmehr EUR 143 Mio.) ermöglicht eine Investitionsoffensive. Der Immobilienstandort entwickelt sich prächtig: Der Office Park 4 wird im Mai 2020 eröffnet, er wird der Airport City ein neues Gesicht verleihen und soll ein Zentrum für innovative Start-ups in der Ostregion werden. Trotz des Wachstums verbessert sich die Energieeffizienz und reduzieren wir den CO2-Ausstoß. Die aktuelle IFES-Studie bestätigt überdies, dass die Österreicher den Flughafen als attraktivsten Arbeitgeber sehen", so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

"Mit mehr als 34 Millionen Passagieren hat die Flughafen-Wien-Gruppe 2018 einen neuen Höchststand erreicht. Davon hat auch der Shopping- und Gastronomiebereich profitiert, hier verzeichnen wir ein Umsatzplus von 6,0%. Insbesondere die Gastronomie-Erlöse sind mit einem Plus von 10% deutlich gestiegen. Auch 2019 wird ein Wachstumsjahr: Die Langstrecke wird voraussichtlich um 20% zulegen, neue Airlines wie ANA, Air Canada und China Southern sowie Ausweitungen bestehender Flugverbindungen setzen neue Wachstumsimpulse. Auch die Kurz- und Mittelstrecke, das Low Cost-Segment und die etablierten Carrier am Standort werden sich positiv entwickeln und wir erwarten 2019 ein Passagierplus von etwa 10% auf rund 30 Mio. Passagiere in Wien und +8% bis +10% in der gesamten Gruppe", erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Deutlicher Ergebnisanstieg auf EUR 151,9 Mio.

Die Rekordzahlen beim Passagieraufkommen ließen die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 6,2% auf EUR 799,7 Mio. steigen. Zuwächse gab es auch beim EBITDA um 7,3% auf EUR 350,4 Mio. sowie beim EBIT um 15,1% auf EUR 220,8 Mio. Das Nettoergebnis legte 2018 deutlich um 19,7% auf EUR 151,9 Mio. (nach Minderheiten EUR 137,3 Mio., +19,6%) zu.

Dividendenvorschlag: +30,9% auf EUR 0,89 je Aktie

Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 3.5.2019 eine um 30,9% höhere Dividende von EUR 0,89 je Aktie (2017: EUR 0,68) vorschlagen, in Summe EUR 74,76 Mio. Über die Mitarbeiterstiftung, die 10% der Aktien hält, profitieren auch alle Beschäftigten der Flughafen Wien AG davon, nachdem die Ausschüttung mehr als 80% eines Monatsbezugs ausmacht und ja auch Resultat ihrer erfolgreichen Arbeit ist. Die Dividendenrendite 2018 liegt bei rund 2,6%, die Ausschüttungsquote beträgt rund 55% und soll 2019 auf rund 60% steigen.

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5% auf EUR 392,3 Mio. Das Segment-EBIT stieg um 26,6% auf EUR 103,4 Mio. Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 3,3% auf EUR 166,1 Mio. Insbesondere aufgrund des höheren Personalaufwands im Segment ergibt sich nach Abzug der Abschreibungen ein Segment-EBIT von EUR 3,1 Mio. (-70,9%). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und Vienna Passenger Handling Services (VPHS) enthalten. Im Segment Retail & Properties stieg der Umsatz im Jahr 2018 um 5,4% auf EUR 132,9 Mio. Das Segment-EBIT betrug EUR 68,6 Mio. (+25,6%). Die Umsätze des Segments Malta stiegen im Jahr 2018 um 11,9% auf EUR 92,2 Mio. Das Segment-EBIT belief sich auf EUR 44,0 Mio. (+8,5%). Die Umsätze des Segments "Sonstige Segmente" stiegen im Jahr 2018 um 2,6% auf EUR 16,2 Mio. Das Segment-EBIT betrug EUR 1,6 Mio. (-62,6%).

2018: Investitionen von EUR 165,7 Mio. - 2019: Anstieg auf rund EUR 220 Mio.

EUR 165,7 Mio. Investitionen wurden 2018 in die vielen laufenden Projekte investiert, so etwa in die Terminalentwicklung, den Office Park 4 und den Umweltfonds, aber auch in Malta. Für das Gesamtjahr 2019 sind Investitionen in der Höhe von rund EUR 220 Mio. vorgesehen.

Verkehrsentwicklung 2018: Neuer Passagierrekord für Flughafen Wien

Erstmals in der Geschichte des Airports hat der Flughafen Wien im Jahr 2018 die 27-Millionen-Marke an Passagieren geknackt (27.037.292 Passagiere) - das entspricht einem Plus von 10,8% gegenüber 2017. Die Flughafen Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 34,4 Mio. Passagieren einen Passagierzuwachs von 11,3% gegenüber dem Vorjahr. Das Frachtaufkommen am Standort Wien nahm um 2,6% auf 295.427 Tonnen zu. 2018 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 205 Destinationen in 71 Ländern bedienten.

Gute Passagierentwicklung setzt sich fort: Jänner 2019 mit Passagierplus

Das Jahr 2019 hat ebenfalls gut begonnen: Mit einem Plus von 20,0% auf 2,2 Mio. Reisende im Jänner 2019 setzt die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice ihre gute Passagierentwicklung fort. Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen um 24,4% auf rund 1,8 Mio. Reisende an.

Prognose für Passagier- und Ergebnisentwicklung 2019:

Flughafen-Wien-Gruppe: +8% bis +10% Passagiere und Ergebnisanstieg auf EUR 165 Mio.

Inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice wird ein Passagierzuwachs von 8% bis 10% in der Flughafen-Wien-Gruppe erwartet. Dementsprechend sieht die Ergebnisguidance für 2019 eine positive Entwicklung:
Beim Umsatz wird eine Steigerung auf über EUR 820 Mio. und beim EBITDA auf mehr als EUR 370 Mio. erwartet. Das Ergebnis nach Steuern wird aus heutiger Sicht bei mindestens EUR 165 Mio. liegen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll weiter auf unter EUR 150 Mio. reduziert werden.

Rund +10% Passagierwachstum am Standort Wien

Für den Standort Wien erwartet der Flughafen Wien für 2019 ein Passagierwachstum von etwa 10%. Erste Impulse dafür sind aus heutiger Sicht unter anderem durch neue Streckenaufnahmen nach Montreal durch Austrian Airlines, nach Toronto durch Air Canada, nach Tokio-Haneda durch All Nippon Airways (ANA) und nach Guangzhou über Ürümqi durch China Southern. Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird das Angebot durch neue Verbindungsaufnahmen von Austrian Airlines, Vueling, Wizz Air, Laudamotion, LEVEL, Royal Air Maroc und Volotea erweitert.

Vorläufiger Konzernabschluss 2018
(Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das vorläufige Konzernergebnis 2018 der Flughafen-Wien-Gruppe.)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung


______________________________________________________________________________
|in_EUR_Mio._________|______________2018|______________2017|__________Änd._in_%|
|Umsatzerlöse________|_____________799,7|_____________753,2|_______________+6,2|
|Sonstige | 12,3| 10,5| +17,2|
|betriebliche_Erträge|__________________|__________________|___________________|
|Betriebsleistung____|_____________812,0|_____________763,7|_______________+6,3|
|____________________|__________________|__________________|___________________|
|Aufwendungen für | | | |
|Material und | -42,1| -38,3| +10,1|
|bezogene_Leistungen_|__________________|__________________|___________________|
|Personalaufwand_____|____________-301,5|____________-282,7|_______________+6,6|
|Sonstige | | | |
|betriebliche | -121,5| -119,0| +2,1|
|Aufwendungen________|__________________|__________________|___________________|
|Anteilige | | | |
|Periodenergebnisse | 3,6| 2,9| +24,7|
|at-Equity | | | |
|Unternehmen_________|__________________|__________________|___________________|
|Ergebnis vor Zinsen,| | | |
|Steuern und | 350,4| 326,5| +7,3|
|Abschreibungen | | | |
|(EBITDA)____________|__________________|__________________|___________________|
|Planmäßige | -129,6| -132,4| -2,1|
|Abschreibungen______|__________________|__________________|___________________|
|Wertminderungen_____|_______________0,0|______________-2,3|_____________-100,0|
|Ergebnis vor Zinsen | 220,8| 191,8| +15,1|
|und_Steuern_(EBIT)__|__________________|__________________|___________________|
|____________________|__________________|__________________|___________________|
|Beteiligungsergebnis| | | |
|ohne at-Equity | 0,3| 0,5| -38,3|
|Unternehmen_________|__________________|__________________|___________________|
|Zinsertrag__________|_______________2,0|_______________1,6|______________+28,0|
|Zinsaufwand_________|_____________-15,9|_____________-20,9|______________-24,3|
|Sonstiges | 1,0| 0,4| n.a.|
|Finanzergebnis______|__________________|__________________|___________________|
|Finanzergebnis______|_____________-12,5|_____________-18,4|______________+32,1|
|____________________|__________________|__________________|___________________|
|Ergebnis vor | 208,3| 173,4| +20,1|
|Ertragsteuern_(EBT)_|__________________|__________________|___________________|
|____________________|__________________|__________________|___________________|
|Ertragsteuern_______|_____________-56,4|_____________-46,5|______________+21,3|
|Periodenergebnis____|_____________151,9|_____________126,9|______________+19,7|
|____________________|__________________|__________________|___________________|
|Davon entfallend | | | |
|auf:________________|__________________|__________________|___________________|
|Gesellschafter der | 137,3| 114,7| +19,6|
|Muttergesellschaft__|__________________|__________________|___________________|
|Nicht beherrschende | 14,6| 12,2| +20,0|
|Anteile_____________|__________________|__________________|___________________|
|____________________|__________________|__________________|___________________|
|Ergebnis je Aktie | | | |
|(in EUR, verwässert | 1,63| 1,37| +19,6|
|=_unverwässert)_____|__________________|__________________|___________________|

Bilanzkennzahlen

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR______|_________31.12.2018|_________31.12.2017|____________Änd._in%|
|AKTIVA:__________|___________________|___________________|____________________|
|Langfristiges | 1.957,2| 1.870,9| +4,6|
|Vermögen_________|___________________|___________________|____________________|
|Kurzfristiges | 200,9| 192,1| +4,6|
|Vermögen_________|___________________|___________________|____________________|
|PASSIVA:_________|___________________|___________________|____________________|
|Eigenkapital_____|____________1.297,0|____________1.211,0|________________+7,1|
|Langfristige | 549,3| 601,3| -8,6|
|Schulden_________|___________________|___________________|____________________|
|Kurzfristige | 311,8| 250,7| +24,4|
|Schulden_________|___________________|___________________|____________________|
|Bilanzsumme______|____________2.158,1|____________2.063,0|________________+4,6|
|_________________|___________________|___________________|____________________|
|Nettoverschuldung|______________142,5|______________227,0|_______________-37,2|
|Gearing_(in%)____|_______________11,0|_______________18,7|______________-7,8p%|

Cashflow Rechnung

______________________________________________________________________________
|in_Mio._EUR___________|_____________2018|______________2017|__________Änd._in%|
|Cashflow | | | |
|- aus laufender | | | |
|Geschäftstätigkeit____|____________291,2|_____________277,9|______________+4,8|
|- aus | -198,8| -156,9| +26,7|
|Investitionstätigkeit_|_________________|__________________|__________________|
|- aus | -110,2| -116,5| -5,4|
|Finanzierungstätigkeit|_________________|__________________|__________________|
|______________________|_________________|__________________|__________________|
|Free-Cashflow_________|_____________92,4|_____________121,0|_____________-23,7|
|CAPEX_(1)_____________|____________165,7|_____________103,6|_____________+60,0|

(1) ohne Finanzanlagen und ohne Unternehmenserwerbe

Der vollständige Geschäftsbericht und Jahresfinanzbericht der Flughafen Wien AG über das Geschäftsjahr 2018 vom 01. Jänner bis 31. Dezember 2018 wird Anfang April 2019 veröffentlicht und wird unter
http://www.viennaairport.com/unternehmen/investor_relations/
publikationen_und_berichte
abrufbar sein.

Flughafen Wien,
26. Februar 2019
Der Vorstand

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Flughafen Wien hofft auf Entscheidung zu 3. Piste bis Sommer
In Wien wegen Verspätungen Problem mit dem Handling - Auch Auslandstöchter legen zu

Der Flughafen Wien hofft weiter auf grünes Licht für die 3. Piste. Vorstand Günther Ofner ist zuversichtlich, dass eine Gerichtsentscheidung über die Zulässigkeit bis Sommer fällt. Zuletzt habe es acht Monate gedauert, bis der Einwand der Gemeinde Parndorf, sie wären über den Bau nicht informiert gewesen, abgeschmettert wurde.

Ein anderes Problemfeld sind die Verspätungen im Luftverkehr. Sie haben zu deutlich höherem Personalaufwand mit Überstunden und Ersatzruhezeiten geführt, der operative Gewinn des Bereichs ist 2018 von 10,5 auf 3,1 Mio. Euro zurückgegangen. Heuer soll es dank zusätzlicher Umsätze und dem Abbau von Überstunden wieder eine deutliche Ergebnisverbesserung geben. Dazu sei die Planung und Organisation geändert worden, sagte Vorstand Julian Jäger.

Nicht nur der Flughafen Wien selber sondern auch seine beiden Auslandstöchter in der Slowakei und auf Malta sind im Vorjahr gewachsen. Im Malta gab es 6,8 Mio. Passagiere, um 13,2 Prozent mehr als 2017. In Kosice wurden 0,5 Mio. Passagiere abgefertigt, das bedeutet einen Anstieg um 9,1 Prozent, sagte Jäger am Dienstag bei der Präsentation vorläufiger Zahlen.

In Malta ergab sich bei einem Umsatz von 92,2 Mio. Euro ein Nettogewinn von 30,3 Mio. Euro. Der Flughafen Wien investiert kräftig, geplant sind ein neues Hotel, ein neues Bürogebäude und die Verbesserung der Terminals. Sowohl die Gastronomie als auch die Einkaufsmöglichkeiten wurden ausgeweitet.

Kosice hat bei 13,3 Mio. Euro Umsatz einen Nettogewinn von 2,6 Mio. Euro und sei der einzige slowakische Flughafen, der überhaupt Gewinn macht, so Jäger. Auch in anderen Ländern sei es "nicht selbstverständlich" bei nur 500.000 Passagieren Gewinn zu erwirtschaften. Heuer werde ein schwieriges Jahr, weil der Flug von Kosice nach Bratislava eingestellt wurde. Die Ergebnisse sollten sich aber trotzdem nicht dramatisch verschlechtern.

  

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Flughafen Wien setzt auf Investitionen und Wachstum
Start-up-Zentrum geplant - 8 bis 10 Betriebsansiedlungen heuer realistisch - Dividende steigt für 2018 aber voraussichtlich auch für 2019

Der Flughafen Wien hat 2018 und Anfang 2019 stark an Passagieren zugelegt und ist derzeit auf Wachstum ausgerichtet. Heuer sollen in Wien rund 30 Mio. Passagiere verbucht werden, nachdem sich 2018 ganz knapp, am letzten Tag des Jahres, 27 Millionen ausgegangen waren. Aber auch bei den Investitionen und Betriebsansiedlungen stehen die Zeichen auf Wachstum. Die Aktionäre erwartet mehr Dividende.

Die Dividende schlägt der Flughafen-Vorstand für 2018 mit 89 Cent je Aktie vor, dabei werden 55 Prozent des Gewinns ausgeschüttet. 2019 soll die Quote auf 60 Prozent steigen, die Ausschüttung dann "bei einem Euro oder sogar deutlich darüber liegen", kündigte Vorstand Günther Ofner am Dienstag bei der Vorstellung der vorläufigen Zahlen an. Basis dafür ist ein erwarteter Nettogewinn von mindestens 165 Mio. Euro im Jahr 2019 und ein Umsatz über 820 Mio. Euro.

Da bis Ende 2018 die Nettoverschuldung von 800 Mio. Euro auf 142 Mio. Euro gesenkt wurde und die Eigenkapitalquote bei 60 Prozent liege, sei man nun gewappnet für Investitionen. Als nächster Schritt soll im Office Park 4 Platz für Start-ups und für befristet gemietete Büros entstehen. 1.500 bis 2.000 Arbeitsplätze sollen hier entstehen.

Zwei neue Unternehmen haben laut Ofner bereits unterschrieben und werden sich heuer fix am Flughafen ansiedeln, eines davon biete Simulatoren für Hubschrauberpiloten an. Sehr wahrscheinlich sei die Ansiedlung eines britischen "Brexit-Flüchtlings", ein Unternehmen, das ein "neues Tool für das Reisen" entwickle. Insgesamt erwarte der Flughafen heuer 8 bis 10 Neuansiedlungen.

Der Flughafen Wien sieht sich mit den angesiedelten Firmen als Jobmotor: Inklusive aller am Gelände tätigen Unternehmen soll die Zahl der Arbeitsplätze von rund 22.500 im Jahr 2018 auf 25.000 bis Ende 2019 steigen. Abgesehen vom Office Park ist es der Logistiker DHL, die ab Mai 200 bis 300 Jobs schafft, aber auch die Airlines brauchen mehr Personal und die Exekutive stocke auch um 100 Posten auf. Die Flughafen Wien AG selber mit ihren Tochterfirmen dürfte heuer den Beschäftigtenstand von rund 6.250 Mitarbeitern in etwa halten.

Heuer investiert der Flughafen 220 Mio. Euro, etwas weniger als im Jänner angekündigt, da sich manche Projekte nach hinten verschoben haben. 16 Mio. Euro gehen in den Bau neuer Hangars am Bedarfsflughafen (General Aviation Center) für mehr Abstellplätze für Business Jets, eine halbe Million Euro lässt sich der Flughafen die Verbesserung der VIP-Terminals kosten.

Der Flughafen hat aber auch eine Zehn-Jahres-Planung, die 2,6 Mrd. Euro an Investitionen vorsieht. Der bei Gerichten anhängige Bau einer dritten Piste ist darin noch nicht enthalten. Dafür aber weitere Büroeinheiten (Office Park 5 und 6 ab etwa 2024), drei neue Hangars, von denen zwei schon in Bau sind, über einen weiteren Großhangar wird nachgedacht. Neue Vorfelder und Parkpositionen, eine zusätzliche Autobahnabfahrt für Lkw zum Cargo-Zentrum und die Erweiterung der Terminals Richtung Norden kommen dazu. Angedacht ist auch eine Erweiterung des Ankunftsbereichs am Flughafen. 50 bis 60 Mio. Euro jährlich seien für die Instandhaltung der Straßen, Parkflächen und 150 Gebäude am Flughafen nötig.

Noch kein Geld in die Hand genommen hat der Flughafen für eine Andockstelle für den A380, dessen Produktion eingestellt wird, der aber von Emirates auch für den Flugverkehr nach Wien genutzt wird. Man sei in engen Gesprächen mit Emirates, ob in den nächsten Jahren mit einer regelmäßig Landung des weltgrößten Passagierflugzeuges zu rechnen sei, sagte Vorstand Julian Jäger. Davon hänge es ab, ob der schon geplante Umbau stattfindet.

Die aktuelle Terminalkapazität inklusive schon in Bau befindlicher Projekte reicht für etwa 40 Mio. Passagiere, sagte Jäger. Das sei ein Volumen, das bei einem durchschnittlichen Passagierwachstum von drei Prozent pro Jahr in rund zehn Jahren erreicht werden dürfte.

  

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Vorläufige Zahlen 2018 entsprechen Erwartungen, positiver Ausblick bestätigt 

Die vorläufigen 2018 Zahlen des Flughafens Wien entsprachen unseren Erwartungen. Der Umsatz stieg um 6,2% auf knapp EUR 800 Mio. während das Nettoergebnis nach Minderheiten um fast 20% auf EUR 137,3 Mio. zulegte. Die Dividende soll um rund 31% j/j auf EUR 0,89/Aktie angehoben werden. Der Ergebnis- und Verkehrsausblick für 2019 wurden bestätigt. Die Firma rechnet mit einem Passagierplus von 8-10% auf Gruppenebene und von 10% für Standort Wien. Der Umsatz soll auf mehr als EUR 820 Mio. zulegen, das EBITDA auf mehr als EUR 370 Mio. und das Nettoergebnis soll auf mind. EUR 165 Mio. ansteigen. Die Nettoverschuldung soll weiter auf unter EUR 150 Mio. reduziert werden. Für Investitionen sind 2019 rund EUR 220 Mio. vorgesehen.

Ausblick

Wir bleiben klar bei unserer positiven Einschätzung der Flughafen Wien-Aktie. Die 2018 Zahlen trafen unsere Erwartungen, die signifikante Dividendenerhöhung sehen wir sehr positiv. Auf Basis eines erwarteten erneut starken Passagierwachstums von 10% werden auch 2019 schöne Ergebniszuwächse erwartet (und nach dem starken 20% j/j Passagierplus im Jänner, hat das Management angedeutet, dass es eventuell sogar seine Guidance 2019 im Jahresverlauf erhöhen könnte). Der Flughafen Wien wächst dank seiner guten Positionierung bei Low Cost Linien und Interkontinentalflügen. Größter Wehrmutstropfen in der Investment Story bleibt der geringe Streubesitz und die damit verbundene geringe Liquidität der Aktie, die eine Rückkehr in den ATX unwahrscheinlich erscheinen lassen. 

Erste Bank

  

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RCB erhöht Kursziel von 38 auf 40 Euro, weiter "Buy"
Erhöhtes Kursziel mit angehobenen Prognosen begründet

Die Wertpapierspezialisten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie des Flughafen Wiens von 38,00 auf 40,00 Euro nach oben revidiert. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von RCB-Analyst Bernd Maurer gleichzeitig bekräftigt.

Das höhere Kursziel wurde mit angehobenen Prognosen begründet. Das Momentum der jüngsten Kennzahlentreiber des heimischen Airports: wie starkes Wachstum der Passagierzahlen, beträchtliche Margenverbesserungen und eine deutliche Reduktion der Nettoverschuldung, könnte in den kommenden Quartalen aber ihren Höhepunkt erreichen, hieß es in der Studie. Dennoch werde noch ein leichtes Kurspotenzial für die Aktie gesehen.

  

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Flughafen Wien im Februar mit deutlichem Passagierplus
Am Standort Wien um 25,6 Prozent mehr Fluggäste abgefertigt - Flughafen-Wien-Gruppe mit Passagierplus von 20,9 Prozent

Der Wiener Flughafen hat im Februar 2019 ein deutliches Passagierplus verzeichnet: Die Zahl der abgefertigten Passagiere am größten österreichischen Airport stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 25,6 Prozent auf 1,86 Millionen Reisende, teilte die Flughafen Wien AG am Dienstag mit. Die Flugbewegungen nahmen um 16,0 Prozent zu.

Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 1,7 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Westeuropa stieg um 23,8 Prozent, nach Osteuropa um 36,8 Prozent, in den Fernen Osten um 14,9 Prozent, in den Nahen und Mittleren Osten um 27,2 Prozent. Nach Nordamerika gab es ein Plus von 36,9 Prozent, nach Afrika von 35,9 Prozent.

Die Flughafen-Wien-Gruppe - Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice - verzeichnete ein Passagierplus von 20,9 Prozent auf 2,3 Mio. Reisende. Am Flughafen Malta gab es einen Zuwachs um 2,9 Prozent. In Kosice sank das Passagieraufkommen um 4,3 Prozent.

  

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VwGH erlaubt Bau der dritten Piste am Flughafen Wien
UVP endgültig abgeschlossen - Verwaltungsgerichtshof lehnte als letzte Instanz Einsprüche von Bürgerinitiativen ab

Die dritte Piste am Flughafen Wien darf gebaut werden. Zumindest ist die Umweltverträglichkeitsprüfung nun letztinstanzlich abgeschlossen und die entsprechende Genehmigung erteilt. Denn der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat am Montag bekanntgegeben, dass die Einsprüche (Revisionen) von Bürgerinitiativen und Anrainern abgelehnt worden sind.

Das Verfahren zieht sich seit vielen Jahren und wurde auch schon vom Verfassungsgerichtshof behandelt. Anrainer hatten zusätzlichen Fluglärm geltend gemacht, vor allem bei Landungen, die über das Wiener Stadtgebiet führen. Da die dritte Piste aber laut Antrag des Flughafens Wien nicht für solche Landungen vorgesehen ist, gelte die Genehmigung auch nicht für diese Verwendung, heißt es in der Mitteilung des VwGH von heute, Montag.

  

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Flughafen Wien darf dritte Piste bauen
Baubeginn erst in einigen Jahren - Flughafen-Vorstand Ofner schließt Kapitalerhöhung aus - Fluglärmgegner kündigen Beschwerde bei EU-Kommission an - Auftakt für Gespräche über Flugrouten

Der Flughafen Wien darf die dritte Piste bauen. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat als letzte Instanz Einsprüche von Bürgerinitiativen abgelehnt. Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist somit letztinstanzlich abgeschlossen - und der börsennotierte Flughafenbetreiber, der zu je 20 Prozent Wien und Niederösterreich gehört, hat eine rechtskräftige Genehmigung in der Tasche.

Das Verfahren dauerte mehrere Jahre und wurde auch schon vom Verfassungsgerichtshof behandelt. Das letzte Wort zu den Widerständen mehrerer Bürgerinitiativen hatte der VwGH. Dieser erklärte am Montag per Aussendung: "Mit Erkenntnis vom 6. März 2019 wies der Verwaltungsgerichtshof diese Revisionen als unbegründet ab und bestätigte damit die Bewilligung für den Bau der dritten Piste."

Bis die Bagger anrollen, wird es aber noch Jahre dauern. "Vor 2030 ist es nicht realistisch, dass es die Piste geben wird. Und die Gesamterrichtungszeit muss man mit sechs, vielleicht sogar sieben Jahren veranschlagen", sagte Flughafen-Vorstand Günter Ofner in einem Telefonat mit der APA.

Der Flughafen ist noch nicht einmal Eigentümer der Grundstücke, auf denen die Start- und Landebahn gebaut werden soll. Auch die Bundesstraße B10 muss verlegt werden. Eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung des milliardenschweren Bauprojekts schloss Ofner am Montag aus. Eine solche sei aus heutiger Sicht nicht notwendig. In einer Aussendung kündigte der Airport an, nun die Entscheidung im Detail zu analysieren. Man will "demnächst über die nächsten Projektschritte informieren".

Während der Flughafen von einem "wichtigen, positiven Tag für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich" spricht, beklagt der bei den Beschwerden führende Rechtsanwalt Wolfram Proksch das grüne Licht für das "klimaschädlichste Projekt Österreichs", wie er zur APA sagte. Proksch will nun mit einer Beschwerde bei der EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) erwirken. Auch an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg werde er sich wenden, kündigte Proksch an, der darüber hinaus eine Klimaschutzklage erwägt.

Nächster konkreter Schritt bei der dritten Piste ist die Festlegung der Flugrouten. Man werde diese, sobald sie via Verordnung vorliegen, beim Verfassungsgerichtshof beeinspruchen, kündigte Proksch an. Er kritisiert, dass die UVP durchgeführt wurde, ohne wissen zu können, wo die Flugrouten verlaufen werden. Damit habe man die Auswirkungen auf die Umwelt gar nicht berücksichtigen können. Wegen der unklaren Flugrouten und einer Entscheidung dazu in Deutschland hält Proksch das UVP-Verfahren weiter für EU-rechtswidrig.

Anrainer hatten in ihren Beschwerden zusätzlichen Fluglärm geltend gemacht, vor allem bei Landungen, die über das Wiener Stadtgebiet führen. Da die dritte Piste aber laut Antrag des Flughafens Wien nicht für solche Landungen vorgesehen ist, "deckt die nun erteilte Genehmigung eine solche Benützung der Piste auch nicht ab, was die Austro Control GmbH bei der künftigen Festlegung der Anflugrouten auf die dritte Piste wird beachten müssen", heißt es in der Mitteilung des VwGH von heute, Montag.

Für Proksch bleiben in der Entscheidung des VwGH Fragen offen: "Mir ist nicht klar, betrifft das wirklich nur die Landungen oder wie ist das mit Starts? Darf dann zwar über Wiener Stadtgebiet gestartet werden, aber nicht gelandet", stellte der Anwalt als Frage in den Raum. In der Regel sind startende Flieger lauter als bei landende.

Flughafen-Vorstand Ofner hat darauf eine Antwort: Die Stadt Wien werde schon derzeit möglichst verschont, "und das gilt natürlich umso mehr, wenn es dann die um drei Kilometer nach Süden versetzte dritte Piste gibt". Der Parallelbetrieb sollte Wien dann "deutlich entlasten", versprach Ofner den Wienern. Bei den noch nicht festgelegten Flugrouten gibt es laut Ofner noch keinen Zeitdruck. Diese würden die Planung nicht und den Betrieb frühestens in elf Jahren betreffen.

Die für die Flugrouten zuständige Luftfahrtbehörde Austro Control erklärte auf APA-Anfrage, das grüne Licht für den Bau der dritten Piste sei zugleich der Startschuss für Gespräche im Dialogforum. Eine Dauer sei jedoch nicht absehbar. Das Dialogforum ist 2005 nach Abschluss eines Mediationsvertrags zwischen Flughafen Wien und mehreren Bürgerinitiativen aus Anrainergemeinden ins Leben gerufen worden und umfasst auch ein Schiedsgericht. Die Bürgerinitiativen des Dialogforums hatten sich nicht den gerichtlichen Auseinandersetzungen der Fluglärmgegner angeschlossen.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung zur dritten Piste gilt als eines der längsten UVP-Verfahren in Österreich. Beantragt wurden am 1. März 2007 von der Flughafen Wien AG sowie dem Land Niederösterreich als Zweitmitbeteiligte beim Amt der niederösterreichischen Landesregierung die Errichtung und der Betrieb der "Parallelpiste 11R/29L" mit einer Gesamtlänge von 3.680 Metern. Die tatsächliche Prüfung begann 2011, als die Unterlagen vollständig vorlagen. Weil oft auch die Mediation mitgerechnet wird, ist auf politischer Ebene immer wieder eine jahrzehntelange Verfahrendauer kritisiert worden. Mit dieser Argumentation hat die ÖVP-FPÖ-Regierung im Vorjahr das Standortentwicklungsgesetz beschlossen, das künftige UVP beschleunigen soll.

Das erstinstanzliche Okay war im Juli 2012 durch die niederösterreichische Landesregierung erfolgt. Die Vorinstanz des VwGH, das Bundesverwaltungsgericht, hat zunächst 2017 den Bau untersagt, musste dieses Urteil jedoch 2018 nach Einwand des Verfassungsgerichtshofes revidieren. Das erste Urteil war unter anderem vom Flughafen Wien massiv kritisiert worden. Dazu hielt der Verwaltungsgerichtshof nun fest, "dass einzelne öffentliche Reaktionen auf das damalige Erkenntnis die Grenzen legitimer Kritik an gerichtlichen Entscheidungen und den entscheidenden Richtern überschritten haben". Für eine Befangenheit der Richter habe die öffentliche Kritik aber nicht gereicht.

"Erfreut und erleichtert" zeigt sich in einer Aussendung Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ): "Dieses Urteil garantiert die Fortsetzung der positiven Entwicklung des Flughafens und bringt den umliegenden Regionen in Wien und Niederösterreich Wachstum und Arbeitsplätze". Begrüßt wurde das grüne Licht für die dritte Piste am Montag unter anderem auch von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), dem Wiener SPÖ-Finanzstadtrat Peter Hanke sowie der Wirtschaftskammer. Kritik an der Entscheidung des VwGH und am UVP-Verfahren übten die Liste Jetzt (Liste Pilz), die Grünen in Niederösterreich und Wien sowie mehrere Umweltschutzorganisationen wie WWF, Greenpeace, Global 2000, Virus und der Klima-Aktionsgruppe "System Change, not Climate Change!".

  

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Flughafen Wien mit kräftigem Passagierplus im März
23,9 Prozent mehr Passagiere am Standort Wien - Flughafen-Tochter in Malta mit kleinem Plus - Kosice mit deutlichem Rückgang

Im März stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe mit dem Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice um 19 Prozent auf 2,9 Millionen Reisende. Am Flughafen Wien kletterte die Anzahl der Passagiere um 23,9 Prozent auf 2,4 Millionen Personen, die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 16 Prozent auf knapp 21.000.

Der Flughafen Malta verzeichnete im März ein Passagierplus von 1,3 Prozent auf rund 478.000 Reisende. In Kosice ging das Passagieraufkommen hingegen um 9,9 Prozent auf rund 30.000 zurück, teilte die Flughafen-Wien-Gruppe am Mittwoch in einer Aussendung mit. Im ersten Quartal nahm das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe um 19,9 Prozent auf 7,3 Mio. Reisende zu. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete ein Passagierplus von 24,6 Prozent auf 6,1 Millionen.

  

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Veröffentlichung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 03.05.2019

über die Ermächtigung zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien gemäß § 65 Abs 1 Z 8 sowie Abs 1a und Abs 1b AktG iVm § 119 Abs 9 BörseG und § 2 VeröffentlichungsV

In der 31. ordentlichen Hauptversammlung der Flughafen Wien Aktiengesellschaft, Schwechat, wurde am 3. Mai 2019 zum 7. Punkt der Tagesordnung folgender Beschluss gefasst:
"Der Vorstand wird gemäß § 65 Abs 1 Z 8 sowie Abs 1a und Abs 1b AktG für die Dauer von 30 Monaten ab dem Tag der Beschlussfassung ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft, auch unter wiederholter Ausnutzung der 10 %-Grenze, zu erwerben und zu veräußern. Der Erwerb und die Veräußerung können nach Wahl des Vorstands über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot erfolgen. Der Gegenwert je Stückaktie darf die Untergrenze in Höhe von EUR 30,00 nicht unterschreiten und die Obergrenze von EUR 45,00 nicht überschreiten."

  

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EANS-News: Flughafen Wien AG / Flughafen Wien legt auch im Q1/2019 zu
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Flughafen Wien legt auch im Q1/2019 zu: Deutliche Steigerungen bei Passagieren (+19,9%), Umsatz (+8,2%) und Ergebnis (+18,0%) – April 2019: Passagierplus Gruppe +22,8%, Standort Wien +26,6%

Quartalsbericht

Wien-Flughafen -

UMSATZ steigt auf EUR 177,3 Mio. (+8,2%), EBITDA steigt auf EUR 71,6 Mio. (+10,5%), EBIT verbessert sich auf EUR 38,4 Mio. (+15,1%)
NETTOERGEBNIS* steigt deutlich auf EUR 25,5 Mio. (+18,0%)
Verkehrsentwicklung im Q1/2019: +19,9% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe, +24,6% am Standort Wien - Wien im Q1/2019 mit stärkstem Passagierwachstum aller europäischen Airports mit mehr als 25 Mio. Passagieren pro Jahr
Finanz-Guidance erhöht auf über EUR 830 Mio. Umsatz und über EUR 170 Mio. Nettoergebnis
April 2019 mit starkem Passagierwachstum: +22,8% Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe und +26,6% am Standort Wien
"Der Flughafen Wien wächst mit einem deutlichen Plus bei Umsatz und Ergebnis weiter. Das schafft auch neue Arbeitsplätze, aktuell arbeiten rund 22.500 Menschen am Flughafen-Standort. Wir verbessern unsere Finanzprognose für das Gesamtjahr 2019 und erwarten einen Umsatz von über EUR 830 Mio. und ein Ergebnis von mehr als EUR 170 Mio. 2019 investiert der Flughafen Wien rund EUR 220 Mio. in den weiteren Ausbau. Besonders erfreulich: Zum vierten Mal in fünf Jahren wurde 2019 der Flughafen Wien von Skytrax für die "beste Flughafenmannschaft Europas" ausgezeichnet.", erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

"Der Flughafen Wien ist im Aufwind: In den ersten vier Monaten hat das Passagieraufkommen am Standort Wien mit einem Plus von 25,2% stark zugelegt, im ersten Quartal 2019 waren wir in unserer Kategorie der am stärksten wachsende Airport Europas und bereits am 12. April 2019 verzeichneten wir den passagierstärksten Tag in der Flughafen-Geschichte mit 106.969 Reisenden. Wir gehen davon aus, diesen Rekord heuer noch übertreffen und bis Jahresende über 30 Mio. Passagiere abfertigen zu können. Wesentliche Wachstumsimpulse dafür liefern die neuen Flugangebote, wie auf der Langstrecke durch Austrian Airlines, ANA, Air Canada und China Southern, aber auch durch Low Cost Carrier wie Laudamotion, Wizz Air und Level, sowie neue Airlines, Destinationen und Frequenzaufstockungen auf der Kurz- und Mittelstrecke.", erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Gute Verkehrsentwicklung im Q1/2019:
+19,9% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe **

Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 7,3 Mio. Passagieren von Jänner bis März 2019 einen Passagierzuwachs von 19,9% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Jänner bis März 2019 um 24,6% auf 6.059.700 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei im ersten Quartal 2019 um 29,4%, die Anzahl der Transferpassagiere um 8,6% zu. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis März 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,8% auf 56.343 Starts und Landungen an. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) stieg leicht von 70,0% auf 70,7% in den ersten drei Monaten 2019. Das Frachtaufkommen ging im selben Zeitraum um -2,0% auf 66.641 Tonnen (Luftfracht und Trucking) zurück. Der Flughafen Malta verzeichnete im Q1/2019 ein Plus von 2,6% auf 1.203.014 Passagiere. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Passagierrückgang um 8,5% auf 83.942.

Laut dem weltweiten Flughafenverband ACI liegt das durchschnittliche Passagierwachstum im ersten Quartal 2019 an den europäischen Flughäfen bei +4,4%. Von allen europäischen Airports mit mehr als 25 Mio. Passagieren pro Jahr weist der Flughafen Wien im Q1/2019 das stärkste Wachstum auf.

Q1/2019: Plus bei Umsatz auf EUR 177,3 Mio. (+8,2%)
und Ergebnis auf EUR 25,5 Mio. (+18,0%)

Im Q1/2019 sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 8,2% auf EUR 177,3 Mio. gestiegen und das EBITDA hat sich um 10,5% auf EUR 71,6 Mio. verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 15,1% auf EUR 38,4 Mio. und das Nettoergebnis nach Minderheiten stieg im Q1/2019 um 17,7% auf EUR 24,1 Mio. Die Nettoverschuldung konnte auf EUR 157,4 Mio. reduziert werden (1.1.2019: EUR 198,2 Mio.)***. Der Free-Cashflow lag bei EUR 24,6 Mio. (Q1/2018: EUR 13,0 Mio.).

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Q1/2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7% auf EUR 83,2 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf EUR 13,8 Mio. (Q1/2018: EUR 8,5 Mio.). Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 2,6% auf EUR 38,5 Mio. Das Segment-EBIT reduzierte sich auf EUR -1,1 Mio. (Q1/2018:
EUR 3,1 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten. Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze in den ersten drei Monaten 2019 um 11,9% auf EUR 36,2 Mio. zu. Das Segment-EBIT legte auf EUR 20,2 Mio. (Q1/2018: EUR 16,8 Mio.) zu. Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 11,9% auf EUR 15,6 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf EUR 4,6 Mio. (Q1/2018: EUR 3,5 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im Q1/2019 bei EUR 3,9 Mio. (Q1/2018: EUR 3,7 Mio.). Das Segment-EBIT betrug EUR 0,9 Mio. (Q1/2018: EUR 1,4 Mio.).

Investitionen

In den ersten drei Monaten 2019 wurden in Summe EUR 25,9 Mio. investiert. Die größten Investitionen betreffen den Office Park 4 mit EUR 5,2 Mio., die Errichtung des Hangar 8 und 9 mit EUR 2,5 Mio. und die Terminalentwicklungsprojekte in Höhe von EUR 2,0 Mio. Am Flughafen Malta wurden EUR 5,2 Mio. u.a. in Flugverkehrsflächen und Vorbereitungen für ein neues Parkhaus investiert.

Flughafen Wien hebt Umsatz- und Ergebnis-Guidance für 2019 deutlich an

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung hebt die Flughafen-Wien-Gruppe die Finanz-Guidance an: Für 2019 werden eine Umsatzsteigerung auf über EUR 830 Mio., ein Konzern-EBITDA von über EUR 375 Mio. und ein Ergebnis nach Steuern von mindestens EUR 170 Mio. erwartet. Für Investitionen sind im Jahr 2019 nach wie vor rund EUR 220 Mio. vorgesehen.

Die Passagierprognose für das Jahr 2019 der Flughafen-Wien-Gruppe sieht einen Passagierzuwachs zwischen 8% und 10%, sowie für den Standort Wien ein Passagierwachstum von mehr als 10% auf rund 30 Mio. Reisende vor.

* Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen
** Aufrollung der Verkehrsdaten
*** Nettoverschuldung angepasst um Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16; Vergleichswert Jahresbeginn entsprechend angepasst

  

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Wird Schwechat in "Lauda-Airport" umbenannt?

von C. Oistric/R. Zwickelsdorfer - Steigt Niki Lauda zum "Airport-Paten" auf? 14 Tage nach seinem Tod fordert mit N. Hofer der erste Politiker die Umbenennung des Flughafens Schwechat.

https://www.heute.at/oesterreich/wien/story/Hofer-fordert--Lauda-Airport--fuer-Wien-50737 127

  

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>Wird Schwechat in "Lauda-Airport" umbenannt?
>
>von C. Oistric/R. Zwickelsdorfer - Steigt Niki Lauda zum
>"Airport-Paten" auf? 14 Tage nach seinem Tod fordert mit N.
>Hofer der erste Politiker die Umbenennung des Flughafens
>Schwechat.
>
>https://www.heute.at/oesterreich/wien/story/Hofer-fordert--Lauda-Airport--fuer-Wien-50737 127

Weiß nicht, wird mir schon zu viel der Huldigungen für den Tricky-Niki.

  

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>Wird Schwechat in "Lauda-Airport" umbenannt?

Würde ich nicht machen. Solange ein wichtiger Kunde groß "Lauda" auf den Flugzeugen stehen hat, geht das nicht.

  

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Flughafen-Wien-Vorstand warnt: CAT und S-Bahn an Kapazitätsgrenze
Management denkt darüber nach, CAT-Nutzung für Mitarbeiter einzuschränken - Strecke wegen City Airport Train zur Gänze ausgelastet - CAT wird nicht hinterfragt

Der Flughafen Wien warnt vor einem Verkehrskollaps bei der Anreise zum Airport. Nach dem Brand im Tunnel Rannersdorf müssten alle Alarmglocken schrillen, sagte Vorstand Günter Ofner am Dienstag. Auch die S-Bahnen sowie der City Airport Train (CAT) seien voll. Ofner denkt nun laut darüber nach, die CAT-Nutzung für Mitarbeiter einzuschränken.

Der Anteil der Passagiere, die mit dem Auto zum Flughafen kommen, sei in den vergangenen Jahren von 50 auf 30 Prozent zurückgegangen. "Wo es ein gutes Bahnangebot gibt, wird es auch genutzt", so Ofner, der auf einen Ausbau drängt, sonst würden die Probleme massiv zunehmen.

"Die S7 ist voll, der CAT ist voll. Wir glauben, dass der Ausbau der Strecke höchste Priorität haben muss", sagte Ofner. Der Appell dränge auch deshalb, weil solche Projekte auch immer viel Vorlaufzeit haben. Mehr Züge auf der Bahnstrecke zwischen Wien-Mitte und Flughafen wären nur möglich, wenn statt dem CAT Garnituren der Schnellbahnlinie S7 verkehren würden.

Vorstandskollege Julian Jäger räumte ein, dass der CAT die Kapazität auf der Bahnstrecke senkt. Jäger stellt den City Airport Train, an dem der Flughafen 50,1 Prozent und die ÖBB halten 49,9 Prozent, dennoch nicht infrage. Es sei auf der ganzen Welt etabliert, dass es einen Flughafen-Zug direkt in die Stadt gibt, "der nicht alle hundert Meter stehen bleibt".

Mit 16 Minuten Fahrzeit ist der grün-schwarze Zug um lediglich neun Minuten schneller als die deutlich günstigere S-Bahnlinie S7, die für dieselbe Strecke 23 Minuten braucht - ein Umstand, auf den mittlerweile auch viele Reiseführer hinweisen.

Eine positive Zwischenbilanz zog Ofner beim neuen Vorfahrtssystem: Der Bereich der Abflugrampe ist seit Ende April eine Kurzparkzone, wo kostenloses Halten für zehn Minuten erlaubt ist. Vor allem Uber-Fahrer hatten die Flächen blockiert - diese würden nun kreisen, so Ofner.

  

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ÖBB beruhigen rund um Kapazitäten Richtung Flughafen Schwechat
Künftig werden auch moderne Cityjet-Garnituren mit mehr Platz auf S7 verkehren

Nachdem die Flughafen-Wien-Chefs wegen voller S-Bahnen vor einem Verkehrskollaps bei der Airport-Anreise gewarnt haben, verweisen die ÖBB darauf, dass es täglich auch mehr als 30 Railjet-Züge zwischen Hauptbahnhof und Flughafen gibt. "Gleichzeitig arbeiten wir laufend an Verbesserungen, um in der Ostregion noch mehr Gäste zu befördern. Das gilt auch für die Airportverbindung", so ein Bahnsprecher.

Künftig werden demnach auch auf dem Weg zum Flughafen zum Teil moderne Cityjet-Garnituren anstatt der alten 4020er-Garnituren eingesetzt. In diesen gibt es laut dem Sprecher mehr Sitzplätze, außerdem sind sie barrierefrei. "Weitere Taktverdichtungen auf der vollständig ausgelasteten S-Bahn Stammstrecke insbesondere zwischen den Stationen Rennweg und Praterstern und somit ein Ausbau des Angebots auf der Linie S7 wäre nur bei gleichzeitigem Entfall von bestehenden Zügen auf dieser Strecke möglich", lautet die Erklärung dafür, warum nicht mehr Züge eingesetzt werden. "Eine besondere Herausforderung für den Bahnbetrieb stellt hierbei die in Europa fast einzigartige Situation dar, dass auf der S-Bahnstammstrecke neben einem U-Bahn ähnlichem 3 Minuten-Nahverkehrstakt auch Fernverkehrszüge fahren."

Jedenfalls laufen die Planungen für eine leistungsfähige Anbindung in den Osten nach Bruck/Leitha (Niederösterreich) durch die neue Flughafenspange. "Damit sind die ÖBB für ein weiteres Verkehrswachstum am Flughafen Wien und eine weiterhin gute Zusammenarbeit bestens gerüstet."

2018 waren laut ÖBB mit dem Railjet rund 2,4 Millionen Fahrgäste auf der Strecke zwischen Wien Hauptbahnhof und dem Flughafen unterwegs. Rund 3,2 Millionen haben die S7 auf diesem Abschnitt benutzt und 1,6 Millionen Fahrgäste sind im Vorjahr mit dem City Airport Train (CAT) gefahren. Weitere 900.000 nutzten den Service der Vienna Airport Lines, die vom Postbus betrieben werden.

"Die S7 ist voll, der CAT ist voll. Wir glauben, dass der Ausbau der Strecke höchste Priorität haben muss", sagte Flughafenchef Günter Ofner am Dienstag im Club der Wirtschaftspublizisten. Der Appell dränge auch deshalb, weil solche Projekte auch immer viel Vorlaufzeit haben. Mehr Züge auf der Bahnstrecke zwischen Wien-Mitte und Flughafen wären nur möglich, wenn statt dem CAT Garnituren der Schnellbahnlinie S7 verkehren würden. Vorstandskollege Julian Jäger räumte ein, dass der CAT die Kapazität auf der Bahnstrecke senkt. Jäger stellt den City Airport Train, an dem der Flughafen 50,1 Prozent und die ÖBB halten 49,9 Prozent, dennoch nicht infrage.

  

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>"Eine besondere Herausforderung für den Bahnbetrieb stellt hierbei die
>in Europa fast einzigartige Situation dar, dass auf der
>S-Bahnstammstrecke neben einem U-Bahn ähnlichem 3 Minuten-
>Nahverkehrstakt auch Fernverkehrszüge fahren."

Jaja, ein Seitenhieb auf die Westbahn darf nicht fehlen.
Vielleicht sollte die Westbahn statt dem Praterstern lieber den Flughafen anfahren? Wäre das der ÖBB genehm?

Die Touristenfalle CAT würde ich dagegen einstellen.

  

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Die innerstädtische Westbahn geht mir mittlerweile auch auf den Geist.

Immer wenn ich hinkomm, kommt eine Westbahn ... halbleer ... einsteigen darf man aber nur mit Westbahn-Ticket ... die blockieren Kapazitäten. Ich mit meinem VOR-Fahrschein darf da nicht rein, und die fährt halbleer.

Oft genug versäumen Pendler ihre Anschlüsse, weil grad zur Rush Hour die Westbahn in Wien herumkurvt.

  

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>Die innerstädtische Westbahn geht mir mittlerweile auch auf
>den Geist.
>
>Immer wenn ich hinkomm, kommt eine Westbahn ... halbleer ...
>einsteigen darf man aber nur mit Westbahn-Ticket ... die
>blockieren Kapazitäten. Ich mit meinem VOR-Fahrschein darf da
>nicht rein, und die fährt halbleer.
>
>Oft genug versäumen Pendler ihre Anschlüsse, weil grad zur
>Rush Hour die Westbahn in Wien herumkurvt.

Ich finde es praktisch, wenn ich gleich in Wien mitte in die Westbahn einsteigen kann.

Die Öbb soll einfach noch ein paar Löcher quer durch wien bauen bzw zum Flughafen noch Gleise darzulegen.

  

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>Die innerstädtische Westbahn geht mir mittlerweile auch auf
>den Geist.
>
>Immer wenn ich hinkomm, kommt eine Westbahn ... halbleer ...
>einsteigen darf man aber nur mit Westbahn-Ticket ... die
>blockieren Kapazitäten. Ich mit meinem VOR-Fahrschein darf da
>nicht rein, und die fährt halbleer.
>
>Oft genug versäumen Pendler ihre Anschlüsse, weil grad zur
>Rush Hour die Westbahn in Wien herumkurvt.


Die Westbahn fährt die Strecke einmal pro Stunde. Der ziemlich überflüssige CAT, in den man besser auch nicht mit normalem VOR-Fahrschein einsteigt, dagegen zweimal die Stunde. Aber Hauptsache, die ÖBB jammert über die Westbahn.

  

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Der CAT bleibt nirgends stehn, der flitzt durch und stört mich nicht.

Dass er überflüssig ist, seh ich auch so. Aber die Touristen reißen sich um diese Attraktion. Preis is wurscht, für die Hop-on-hop-off-Busse geben die Touristen ein Vielfaches aus.

  

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>Der CAT bleibt nirgends stehn, der flitzt durch und stört
>mich nicht.
>
>Dass er überflüssig ist, seh ich auch so. Aber die Touristen
>reißen sich um diese Attraktion. Preis is wurscht, für die
>Hop-on-hop-off-Busse geben die Touristen ein Vielfaches aus.

Ich fahre auch regelmäßig damit obwohl die Schnellbahn nur 1,8 EUr (mit Wiener Linien Jahreskarte und öbb-Vorteilskarte) nur 1/8 kostet. Er ist schon viel angenehmer als die Schnellbahn. Die Leute die damit fahren sind einfach ganz andere. Mehr Platz und das ständige Stehenbleiben der Schnellbahn ist nervig.

Aus meiner Sicht müsste man für die paar KM ohnehin irgend einen Show-link bauen. Eine Magnetschwebebahn oä wäre eine super Attraktion.

  

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>Kommen eh bald die Flugtaxi-Drohnen


Ich glaub das nicht. Rein technisch werden sie kommen, als funktionierende Prototypen; aber überall, wo es interessant wäre, wird man damit nicht fliegen dürfen. Beispielsweise in der Nähe von Flughäfen.

  

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>>Kommen eh bald die Flugtaxi-Drohnen
>
>
>Ich glaub das nicht. Rein technisch werden sie kommen, als
>funktionierende Prototypen; aber überall, wo es interessant
>wäre, wird man damit nicht fliegen dürfen. Beispielsweise in
>der Nähe von Flughäfen.

Für die Flughafen wird es schon Anflugslots geben. Ich glaube aber, dass die Dinger für die dicht verbauten Städte zu laut sind. Und wenn man aus der Pampa zum Flughafen will ist die Reichweite viel zu kurz.

  

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>>>Kommen eh bald die Flugtaxi-Drohnen
>>
>>
>>Ich glaub das nicht. Rein technisch werden sie kommen,
>als
>>funktionierende Prototypen; aber überall, wo es
>interessant
>>wäre, wird man damit nicht fliegen dürfen. Beispielsweise
>in
>>der Nähe von Flughäfen.
>
>Für die Flughafen wird es schon Anflugslots geben. Ich glaube
>aber, dass die Dinger für die dicht verbauten Städte zu laut
>sind. Und wenn man aus der Pampa zum Flughafen will ist die
>Reichweite viel zu kurz.

Zum Flughafen will eh keiner, ich will damit ins Schweizerhaus fliegen.

  

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Flughafen Wien im Mai mit kräftigem Passagierplus

Zuwachs von 24,4 Prozent auf 2,9 Millionen Reisende - Flughafen-Wien-Gruppe mit Plus von einem Fünftel

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien ist im Mai um 24,4 Prozent auf 2,9 Millionen Reisende gestiegen. Die Flugbewegungen nahmen mit plus 15,8 Prozent ebenfalls deutlich zu, teilte die börsennotierte Flughafen Wien AG am Donnerstag mit. Beim Frachtaufkommen habe es ein leichtes Minus von 1,5 Prozent gegeben.
Die Flughafen-Wien-Gruppe, zu der Flughafen Wien, der Malta Airport sowie der Flughafen Kosice gehören, wies ein Passagierplus von einem Fünftel (20,1 Prozent) auf 3,6 Millionen auf. Am Flughafen Malta betrug das Plus 4,8 Prozent, in Kosice um 17,6 Prozent.

Im Zeitraum Jänner bis Mai wurden in der Grüppe 14,4 Millionen Reisende abgefertigt, das waren um 20,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete in den ersten fünf Monaten ein Passagierplus von 25,0 Prozent auf 11,7 Millionen.

  

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EANS-Adhoc: Flughafen Wien AG / Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner als Flughafen Wien AG-Vorstände für weitere 5-jährige Amtsperiode bis 2025 wiederbestellt
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Personalia
14.06.2019

Wien-Flughafen - Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner als Flughafen Wien AG-Vorstände für weitere 5-jährige Amtsperiode bis 2025 wiederbestellt

Der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG hat heute einstimmig die amtierenden Vorstandsmitglieder Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner für eine neue Funktionsperiode ab 1. Oktober 2020 bis 30. September 2025 wiederbestellt.

"Die Sicherung der Kontinuität im Vorstand ist eine wichtige Voraussetzung, um den Erfolgskurs des Unternehmens fortzusetzen. Mit den Terminalausbauten und der Vorbereitung der 3. Piste hat das Unternehmen gewaltige, viele Jahre dauernde Bauvorhaben vor sich, die bei laufendem Betrieb zu meistern sind. Der seit 2011 nunmehr acht Jahre erfolgreich tätige Vorstand hat überzeugend bewiesen, dass er das Unternehmen gut in die Zukunft führen kann", erläutert die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Generaldirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner die heutige einstimmige Entscheidung des Aufsichtsrates der börsenotierten Flughafen Wien AG.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Preiskampf in Wien: Gewerkschaft vida droht mit Airline-Generalstreik
Wirtschaftskammer bleibt bei Nein zu Branchen-KV

Die Gewerkschaft vida droht zu Ferienbeginn in Österreich mit einem Airline-Generalstreik am Flughafen Wien. Bei mehreren "Krisengipfeln" über den Sommer soll mit den Betriebsräten aller in Wien stationierten Fluglinien - AUA, Eurowings, Level und Lauda - über "die weitere gemeinsame Vorgehensweise" beraten werden, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Die Gewerkschafter wollen damit gegen die "ausufernden Wettbewerbsverzerrungen und Ausbeutungen des Airline-Personals durch Lohn- und Sozialdumping" protestieren. Hintergrund für den Konflikt ist der massive Preiskampf der Airlines in Wien.

"Die immer absurder werdende Kollektivvertragspolitik der Wirtschaftskammer für die Luftfahrtbranche - wohl mit Rückendeckung von WKÖ-Präsident Mahrer (Harald, Anm.) - könnte bald einen Generalstreik bei allen Airlines in Österreich provozieren", sagte Daniel Liebhart, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luftfahrt, in einer Aussendung.

Die vida fordert einen Branchen-Kollektivvertrag, der für einen gerechteren Wettbewerb sorgen soll. Sie sieht die Wirtschaftskammer in der Verantwortung. Diese würde die KV-Verhandlungen für Level verschleppen und für Wizz Air sogar verweigern, so die vida-Gewerkschafter Daniel Liebhart und Anton Fuszko. Bleibe die WKÖ stur, sei ein Arbeitskampf derzeit eine realistische Option.

Die Wirtschaftskammer (WKÖ) hielt am Mittwoch trotz der Streikdrohung der Gewerkschaft an ihrem Nein zu einem Branchen-KV für Piloten und Flugbegleiter von Fluggesellschaften in Österreich fest. Der zuständige Funktionär Christian Domany, Vorsitzender der Berufsgruppe Luftfahrt, erklärte in einer Aussendung, die Aufregung der Gewerkschaft sei nicht nachvollziehbar.

"In der Luftfahrt sind Branchen-KVs aufgrund der globalen Tätigkeit absolut unüblich. Auch in Frankreich und Deutschland gibt es diese nicht. Das Anliegen der Wirtschaft ist es, den Standort und damit die Arbeitsplätze zu sichern. Die Forderung der Gewerkschaft nach einem Branchen-KV würde dieses Ziel konterkarieren", erklärte Domany. Er forderte die Gewerkschaft auf, die Drohgebärden sein zu lassen und "sachlich und konstruktiv" zu bleiben, um "eine für alle Seiten gangbare und faire Lösung" zu finden.

Rückendeckung für die Streikdrohung kam vom Flugpersonal der Austrian Airlines. AUA-Pilot und Betriebsratschef Rainer Stratberger forderte, dass branchenweit eine "unterste Linie" eingezogen gehöre. Diese Mindeststandards gehörten in einen Branchen-Kollektivvertrag, sagte Stratberger am Mittwoch zur APA. Stratbergers Kritik richtete sich hauptsächlich gegen die ungarische Billigfluglinie Wizz Air, die für die Mitarbeiter in Wien Personalleasingfirmen aus anderen Ländern einsetze. Es sei daher auch unklar, wo Wizz Air Steuern und Abgaben abführe.

Für die Basis in Wien hat Wizz Air weder einen Betriebsrat noch einen Kollektivvertrag. Bei der Billigtochter Level des British-Airways-Konzerns IAG gibt zwar einen Betriebsrat in Wien, die KV-Verhandlungen stecken derzeit jedoch nach 14 Gesprächsrunden fest. Bei der Ryanair-Tochter Laudamotion sowie den Lufthansa-Airlines Eurowings und AUA gibt es in Österreich sowohl einen Betriebsrat als auch jeweils einen eigenen Kollektivvertrag für die hierzulande angestellten Mitarbeiter.

Die Austrian Airlines ist wegen des Preisdrucks zuletzt tief in die roten Zahlen gerutscht. Bei der AUA ist das Lohnniveau deutlich höher als bei den Billigfluglinien, weshalb das Mithalten bei den Ticketpreisen zu Verlusten führt. AUA-Sprecher Peter Thier sagte auf APA-Anfrage: "Unsere Einschätzung ist, dass sich diese Drohung ganz deutlich an die Adresse der Billigflieger hier in Wien richtet." Wenn man über einen Branchen-KV spreche, dann müssten sich Wizz, Level und Co an der AUA orientieren und nicht umgekehrt, so der Sprecher.

Der Preiskampf am Flughafen Wien ist eine Folge der Pleite der einstigen deutschen Niki-Mutter Air Berlin. Nach den Insolvenzen im Jahr 2017 haben mehrere Billigflieger versucht, das Niki-Erbe anzutreten, woraufhin ein Match zwischen dem Platzhirschen AUA und einer Handvoll Billigfluglinien wie Laudamotion, Level, EasyJet, Vueling und Wizz Air ausbrach.

  

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Flughafen Wien will 2030 CO2-neutral sein
Vorstand Ofner: Lärmgebührenmodell ab 2020 und 30 Mio. Euro für E-Mobilität in Abfertigung - Hochleistungsbahn nach Bratislava vorantreiben, Single European Sky endlich umsetzen

Der Flughafen Wien in Schwechat will bis 2030 trotz weiteren Wachstums CO2-neutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, werde konsequent am Öko-Programm gearbeitet, betonte Vorstandsdirektor Günther Ofner am Mittwoch in einem Pressegespräch. Er forderte dabei auch den raschen Ausbau der Hochleistungsbahn in Richtung Bratislava.

Der Flughafen Wien habe seinen Gesamtenergieverbrauch seit 2011 um mehr als 40 Prozent pro Verkehrseinheit (ein Passagier oder 100 Kilo Luftfracht, Anm.) verringert, erinnerte Ofner. Die CO2-Emissionen hätten damals 46.081 Tonnen betragen, 2019 würden 20.402 Tonnen erwartet.

Die Energieeffizienz weiter verbessern will der Airport laut dem Vorstandsdirektor u.a. mit dem zentralen Optimierungs- und Steuerungstool "Smart Airport City". Die intelligente Software komme in mehr als 150 Objekten und Anlagen auf dem Flughafen zum Einsatz. Mit dem Sommerflugplan 2020 werde ein Lärmgebührenmodell eingeführt, das es auch in München, Frankfurt, Zürich oder London Heathrow schon gebe. Airlines sollen dadurch motiviert werden, leisere Maschinen in Richtung Wien einzusetzen. Die Photovoltaik in Schwechat werde auf vorerst 23.700 Quadratmeter erweitert. Im August gehe die vierte derartige Anlage in Betrieb, die Planungen für eine fünfte seien im Gange.

Weiters kündigte Ofner den Ausbau der aktuell aus mehr als 380 E-Fahrzeugen bestehenden E-Flotte auf dem Flughafen an. Das größte Potenzial, um Treibstoff und damit CO2 einzusparen, liege vor allem darin, Nutzfahrzeuge für die Abfertigung elektrisch zu betreiben. Entsprechende Tests seien im Gange, die Anschaffung von etwa 40 E-Passagierbussen stehe unmittelbar bevor. Dafür investiere der Flughafen Wien bis 2020 mehr als 30 Mio. Euro. Durch neue E-Fahrzeuge soll sich der Dieselverbrauch auf dem Airport um mindestens eine Mio. Liter pro Jahr reduzieren. Ein Thema sei auch, den Taxiverkehr aus Wien auf E-Mobilität umzustellen.

Als "besonders wichtig" bezeichnete es Ofner, den Ausbau der Hochleistungsbahn über den Flughafen hinaus nach Bratislava voranzutreiben. Das würde die Ostautobahn (A4) massiv entlasten und somit "die Verkehrssituation dramatisch positiv beeinflussen". Es sei "undenkbar", dass man diese Bahn erst 2035/36 zur Verfügung habe, so der Vorstandsdirektor. "15 Jahre warten geht nicht."

Eine "große Aufgabe" für die Politik werde es zudem sein, das vor bereits 20 Jahren beschlossene Konzept für den einheitlichen europäischen Luftraum (Single European Sky) im Bereich der Luftverkehrskontrolle endlich umzusetzen. Das würde nicht nur den Kerosinverbrauch reduzieren, wobei Ofner von mehr als zehn Prozent sprach, sondern auch Verspätungen und Staus minimieren.

Nicht zuletzt verwies der Vorstand darauf, dass die Luftfahrt nur etwa ein Zehntel der weltweiten Verkehrs-CO2-Emissionen - 2,7 Prozent von gesamt 21 Prozent (diese Zahl ist exklusive Luftfahrt zu sehen, Anm.) - erzeuge. In Europa seien 27 Prozent auf den Verkehr zurückzuführen, jedoch lediglich 0,5 Prozent aufs Fliegen. In Österreich würden 36 Prozent der CO2-Emissionen durch Verkehr verursacht, jedoch nur rund 0,2 Prozent durch die Luftfahrt. Das CO2-Thema wäre somit selbst dann "nicht gelöst, wenn ab morgen weltweit kein Flugzeug mehr startet", sagte Ofner.

Der Flughafen Wien wolle dennoch "mit gutem Beispiel" vorangehen und werde ab sofort alle dienstlichen Flüge durch den Kauf von CO2-Zertifikaten kompensieren. Diese Möglichkeit stehe allen offen, die wegen des CO2-Verbrauchs Bedenken hätten, erinnerte Ofner. Sie werde bisher freilich von nicht einmal einem Prozent der Passagiere genützt.

  

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Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger will nach München - Bericht
"Münchner Merkur": Julian Jäger in Auswahlverfahren einer von zwei verbliebenen Kandidaten - Flughafen Wien will "Gerücht" nicht kommentieren

Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger hat sich anscheinend um den Chefposten beim Münchner Flughafen beworben. Jäger sei neben dem Budapester Flughafen-Chef Jost Ernst Lammers einer der zwei verbliebenen Kandidaten in dem Auswahlverfahren, berichtet der "Münchner Merkur" (Samstag). "Dieses Gerücht können wir zum derzeitigen Zeitpunkt nicht kommentieren", hieß es dazu vom Wiener Flughafen zur APA.
Jäger und sein Vorstandskollege Günther Ofner waren erst im Juni vorzeitig für eine weitere Funktionsperiode ab 1. Oktober 2020 bis 30. September 2025 wiederbestellt worden. Sie hatten im September 2011 ihre Vorstandstätigkeit am Flughafen Wien aufgenommen. Jäger war davor Chef des Flughafens Malta gewesen, an dem der Flughafen Wien beteiligt ist.

Heute (Freitag) befasste sich Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH mit der Frage der Nachfolge für den Münchner Flughafen-Chef Michael Kerkloh - trotz mehrstündiger Sitzung noch ohne sich auf einen Nachfolger zu einigen, wie der "Münchner Merkur" im Voraus berichtete. In der kommenden Woche soll bei einer weiteren Aufsichtsratssitzung eine Entscheidung fallen. Mit der Kandidaten-Vorauswahl hatte der Flughafen eine Personalberatungsagentur beauftragt, heißt es in dem Bericht.

  

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EANS-News: Flughafen Wien AG / Flughafen Wien legt im H1/2019 weiter zu
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Deutliche Steigerungen bei Passagieren (+19,9%), Umsatz (+7,5%) und Ergebnis (+14,6%) – Juli 2019: Passagierplus Gruppe +13,4%, Standort Wien +15,8%

Quartalsbericht

Wien-Flughafen -

UMSATZ steigt auf EUR 401,4 Mio. (+7,5%), EBITDA steigt auf EUR 183,1 Mio. (+9,3%), EBIT verbessert sich auf EUR 117,2 Mio. (+12,1%)
NETTOERGEBNIS* steigt deutlich auf EUR 82,9 Mio. (+14,6%)
Verbesserte Guidance für Gesamtjahr 2019 für Passagierzahl und Ergebnis
Sehr gute Verkehrsentwicklung im H1/2019: +19,9% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe, +23,9% am Standort Wien
Juli 2019 mit deutlichem Passagierwachstum: +13,4% Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe und +15,8% am Standort Wien - stärkster Tag am 14.7.2019 mit 113.069 Reisenden in Wien
"Der Flughafen Wien legt in allen Bereichen zu: Umsatz und Ergebnis sind deutlich gestiegen, die Airport City wächst und wir investieren umfassend in die Modernisierung der Infrastruktur. Wir wachsen aber mit Verantwortung: Seit 2011 konnten wir die CO2-Emissionen des Flughafen Wien um rund 70% pro Verkehrseinheit und den Energieverbrauch um 40% senken. Bis 2030 wird der Flughafen Wien CO2-neutral sein - und das trotz weiteren Verkehrs- und Standortwachstums.", erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

"Der Wachstumstrend am Flughafen Wien hält weiter an: 22,4% mehr Passagiere konnten wir von Jänner bis Juli 2019 verzeichnen und wir steuern auf einen neuen Rekordsommer zu. Europaweit sind wir damit Spitzenreiter, in unserer Klasse sind wir der am stärksten wachsende Airport. Auch die Flugbewegungen haben mit +14,9% seit Jänner stark zugelegt. 2019 wird mit voraussichtlich auf rund 31 Mio. Reisenden das passagierstärkste Jahr in der Flughafen-Geschichte werden und das stärkt den gesamten Wirtschafts- und Tourismusstandort.", erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Gute Verkehrsentwicklung im H1/2019: +19,9% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe**

Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 18,1 Mio. Passagieren von Jänner bis Juni 2019 einen Passagierzuwachs von 19,9% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Jänner bis Juni 2019 um 23,9% auf 14.666.255 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei im ersten Halbjahr 2019 um 29,1%, die Anzahl der Transferpassagiere um 6,9% zu. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,4% auf 127.883 Starts und Landungen an. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) stieg leicht von 73,8% auf 75,1% in den ersten sechs Monaten 2019. Das Frachtaufkommen ging im selben Zeitraum um 4,6% auf 135.984 Tonnen (Luftfracht und Trucking) zurück. Der Flughafen Malta verzeichnete im H1/2019 ein Plus von 5,9% auf 3.251.859 Passagiere. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Passagierplus um 2,5% auf 218.049 Reisende.

Flughafen Wien Spitzenreiter in Europa

Laut dem weltweiten Flughafenverband ACI liegt das durchschnittliche Passagierwachstum im ersten Halbjahr 2019 an den europäischen Flughäfen bei +4,3%. Der Wiener Airport liegt deutlich darüber: Von allen europäischen Airports mit mehr als 25 Mio. Passagieren pro Jahr weist der Flughafen Wien im H1/2019 das stärkste Wachstum auf.

H1/2019: Plus bei Umsatz auf EUR 401,4 Mio. (+7,5%) und Ergebnis* auf EUR 82,9 Mio. (+14,6%)

Im H1/2019 sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 7,5% auf EUR 401,4 Mio. gestiegen und das EBITDA hat sich um 9,3% auf EUR 183,1 Mio. verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 12,1% auf EUR 117,2 Mio., das Nettoergebnis vor Minderheiten stieg im H1/2019 um 14,6% auf EUR 82,9 Mio. wie auch das Nettoergebnis nach Minderheiten um 14,6% stieg und EUR 75,8 Mio. erreichte. Die Nettoverschuldung konnte auf EUR 190,8 Mio. reduziert werden (1.1.2019: EUR 198,2 Mio.)***. Der Free-Cashflow lag bei EUR 76,0 Mio. (H1/2018: EUR 72,1 Mio.).

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im H1/2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8% auf EUR 191,0 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf EUR 49,2 Mio. (H1/2018: EUR 46,0 Mio.). Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete eine stabile Entwicklung der Umsatzerlöse mit einem Plus von 0,1% auf EUR 79,4 Mio. Das Segment-EBIT belief sich auf EUR 0,5 Mio. (H1/2018: EUR 3,0 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten. Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze in den ersten sechs Monaten 2019 um 14,6% auf EUR 78,1 Mio. zu. Das Segment-EBIT legte auf EUR 43,0 Mio. (H1/2018: EUR 34,4 Mio.) zu. Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 9,1% auf EUR 44,6 Mio. Das Segment-EBIT belief sich auf EUR 21,8 Mio. (H1/2018: EUR 18,9 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im H1/2019 bei EUR 8,4 Mio. (H1/2018: EUR 8,0 Mio.). Das Segment-EBIT betrug EUR 2,7 Mio. (H1/2018: EUR 2,3 Mio.).

Investitionen

In den ersten sechs Monaten 2019 wurden in Summe EUR 63,5 Mio. investiert. Die größten Investitionen betreffen den Office Park 4 mit EUR 14,3 Mio., die Errichtung des Hangar 8 und 9 mit EUR 8,2 Mio. und die Terminalentwicklungsprojekte in Höhe von EUR 5,7 Mio. Am Flughafen Malta wurden EUR 7,0 Mio. investiert.

Verkehrsentwicklung im Juli 2019:

Flughafen-Wien-Gruppe mit 4,1 Mio. Passagiere (+13,4%)

Im Juli 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 13,4% auf 4,1 Mio. Reisende an. Kumuliert von Jänner bis Juli 2019 nahm das Passagieraufkommen um 18,7% auf 22,2 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 22,4% auf 17.827.655 Reisende von Jänner bis Juli 2019 sehr gut.

Standort Wien: +15,8% mehr Passagiere im Juli 2019

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Juli 2019 um 15,8% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 3.161.400 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 19,0% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 6,7%. Die Flugbewegungen nahmen im Juli 2019 mit plus 12,3% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 8,4% im Vergleich zum Juli des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Juli 2019 um 14,9% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 21,2% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Juli 2019 um 2,0% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 4,1%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 31,6% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 16,2% zu.

Ein starkes Passagierplus gab es im Juli 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 5,6%. In Kosice stieg das Passagieraufkommen um 7,1%.

Verbesserung der Passagier- und Ergebnisprognose für 2019

Die Flughafen Wien AG verbessert aufgrund der guten Verkehrsentwicklung ihre Prognose für das Gesamtjahr 2019 und erwartet ein Passagierwachstum in der Gruppe von über 10% und für den Standort Wien von weit über 10% auf rund 31 Mio. Reisende. Bei der Finanzguidance erwartet der Flughafen Wien einen Umsatz von spürbar über EUR 830 Mio., ein EBITDA von spürbar mehr als EUR 375 Mio. sowie ein Nettoergebnis vor Minderheiten von spürbar mehr als EUR 170 Mio.

*Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen
**Aufrollung der Verkehrsdaten
***Nettoverschuldung angepasst um Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16; Vergleichswert Jahresbeginn entsprechend angepasst

  

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Flughafen Wien - RCB senkt Anlageempfehlung für Aktie auf "Hold"
Momentum soll abflachen - Preisziel von 40 auf 42 Euro angehoben

Die Wertpapierspezialisten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihre Anlageempfehlung für die Aktie des Flughafen Wiens von "Buy" auf "Hold" abgesenkt. Das Preisziel wurde unterdessen von Analyst Bernd Maurer leicht von 40 auf 42 Euro angehoben.

Die RCB-Experten erwarten, dass das Momentum beim Passagierwachstum, den Margen und der Reduktion der Nettoverschuldung in den nächsten Quartalen etwas abflachen wird. Das wird sich auch im Wachstumspfad niederschlagen, meinen die Analysten und verweisen dabei auch auf die exzellente Performance der letzten Jahre sowie die schwächere Makroumgebung.

Aufgrund der fortwährenden Niedrigzinsen sehen die Analysten allerdings Potenzial für Investitionen im Infrastrukturbereich. Trotz verhältnismäßig günstiger Multiplikatoren im europäischen Flughafensektor seien jedoch die Aktien des Flughafen Wien hoch bewertet.

  

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Starkes Halbjahr, Ausblick angehoben

Auf Basis eines weiter dynamischen Passagierwachstums erzielte der Flughafen Wien ein starkes 2. Quartal mit einem Umsatzwachstum von 6,9% auf EUR 224,0 Mio. und einem Anstieg des Nettogewinns nach Minderheiten um 13,2% auf EUR 51,7 Mio. Im 1. Halbjahr verbuchte der Flughafen Wien in Summe einen Umsatz von EUR 401,4 Mio. (+7,5%) und ein Nettoergebnis nach Minderheiten von EUR 75,8 Mio. (+14,6%). Wachstumsimpulse lieferten vor allem die Low Cost Carrier (unter anderem Laudamotion und Wizz Air), aber auch die AUA durch Frequenzaufstockungen und Kapazitätserweiterungen, sowie neue Langstreckendestinationen nach Asien und Kanada. Der Marktanteil der Low Cost Carrier am Standort Wien ist im 1. Halbjahr 2019 auf 31,8% gestiegen von 20% im 1. Halbjahr 2018. Nachdem im 1. Halbjahr ein Passagierwachstum von 19,9% (Gruppe) und 23,9% (Standort Wien) erreicht wurde, fertigte die Flughafen Wien Gruppe im Juli um 13,4% mehr Passagiere ab, am Standort Wien stieg das Passagieraufkommen um 15,8%.

Ausblick

Das Management schraubte zum Halbjahr seinen Ausblick weiter nach oben was bereits zuvor angedeutet worden war, sollten sich die Passagierzahlen weiter so dynamisch entwickeln. Das Passagierwachstum soll 2019 bei über 10% für die Gruppe (zuletzt: 8 - 10%) und bei weit über 10% (zuletzt: mehr als 10%) für den Standort Wien liegen. Folglich wurden auch die Finanzziele nachgezogen. Der Umsatz wird bei spürbar über EUR 830 Mio. gesehen (zuvor: mindestens), das EBITDA soll ebenfalls spürbar auf über EUR 375 Mio. (zuvor: mehr als) steigen, das Nettoergebnis vor Minderheiten soll spürbar über EUR 170 Mio. (zuvor: über) erreichen. Wir bleiben klar bei unserer positiven Einschätzung der Flughafen Wien-Aktie. Größter Wehrmutstropfen in der Investment Story bleibt der geringe Streubesitz und die damit verbundene geringe Liquidität der Aktie.

Erste Bank

  

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Heimische Flughäfen bekommen heuer höhere Gebühren von den Airlines
Zu Jahresbeginn Anstieg zwischen 0,71 und 2,54 Prozent

Österreichs Flughäfen heben heuer höhere Abgaben von Fluggesellschaften ein als im Vorjahr. Die Abgaben sind - je nach der Größe des betroffenen Flughafens - zwischen 0,71 Prozent und 2,54 Prozent gestiegen. Darüber hat Verkehrsminister Andreas Reichhardt den Nationalrat informiert.

Es geht um die Abgaben fürs Starten, Landen und Abstellen von Flugzeugen an den Flughäfen Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz und Klagenfurt, die "relevante" Luftfahrtunternehmen zu entrichten haben. Diese Gebühren sind letztlich Teil der Ticketpreise für die Passagiere.

Mit dem sogenannten Flughafenentgeltgesetz (FEG) wurde eine EU-Richtlinie zur Festlegung von Flughafenentgelten in nationales Recht überführt. Dieses Gesetz gilt für Flughäfen mit internationalem Flugverkehr und mehr als 100.000 Reisenden jährlich. Die Gebühr ist gedeckelt, die maximal zulässige Höhe wird nach Formeln berechnet, die auf die Größe des betroffenen Flughafen abstellen, auch die Inflationsentwicklung wird berücksichtigt. Am Flughafen Wien war u.a. der Anstieg der passagierabhängigen Entgelte geringer als an den Bundesländerflughäfen, in Schwechat gab es aber höhere treibstoffabhängige Entgelte.

  

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Flughafen Wien - Erste erhöht Kursziel von 39,5 auf 43,3 Euro
"Accumulate"-Votum bleibt aufrecht - Expertin: "Hervorragendes H1 2019"

Die Aktienexperten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien des Flughafen Wien von 39,5 auf 43,3 Euro angehoben. Das "Accumulate"-Votum bleibt in dem Kommentar auf die kürzlich vorgelegten Halbjahreszahlen 2019 aufrecht.

Die Erste-Analystin Vladimira Urbankova spricht von einem hervorragenden Halbjahresergebnis 2019, das von einem starken Wachstum des Passagieraufkommens profitiert habe. Das Unternehmen sei dabei, neue Rekorde zu schreiben. Darüber hinaus dürfte die attraktive Dividendenrendite des Flughafenbetreibers ein Kaufgrund für die Aktien bleiben.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Analysten 1,92 Euro für 2019, sowie 1,99 bzw. 2,07 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,10 Euro für 2019, sowie 1,15 bzw. 1,20 Euro für 2020 bzw. 2021.

  

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Akkumulieren bestätigt mit höherem Kursziel von EUR 43,3 

Wir haben unsere Schätzungen nach den starken Halbjahreszahlen und dem erhöhten Ausblick nach oben angepasst und setzen unser neues Kursziel von EUR 39,5/Aktie auf EUR 43,3/Aktie. Die Akkumulieren- Empfehlung bleibt unverändert. 

Ausblick

Nach dem starken Halbjahr und der erhöhten Guidance der Firma haben wir in unserer neuen Analyse unsere Schätzungen nach oben revidiert. Die wichtigsten Anpassungen in unserem Bewertungsmodel umfassen das stärker als erwartete Passagierwachstum, vor allem durch die rasche Präsenzausweitung der Low Cost Carrier am Standort Wien, sowie die stärker als erwartete Profitabilität der Segmente Airport und Retail&Properties. Für 2019 erwarten wir jetzt ein Umsatzplus von 5,6% auf EUR 844,7 Mio. und ein Plus beim Nettogewinn von 17,3% auf EUR 160,9 Mio. Wir sehen die Investmentstory von Flughafen Wien als sehr attraktiv und noch nicht voll eingepreist. Dynamisches Passagierwachstum, der solide Track Record des Managements sowie die Dividendenpolitik bleiben die ausschlaggebenden Argumente für unsere positive Empfehlung. Nach wie vor sind der geringe Streubesitz und die damit verbundene geringe Liquidität der Aktie der größte Haken. 

Erste Bank

  

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10.09.2019 | Presseaussendungen

August 2019 – Verkehrsergebnis: Flughafen Wien wächst weiter: Plus 12,0% mehr Passagiere in der Gruppe und plus 13,2% am Standort Wien

Erneut starkes Wachstum am Flughafen Wien: Im August 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 12,0% auf 4,1 Mio. Reisende an. Kumuliert von Jänner bis August 2019 nahm das Passagieraufkommen um 17,6% auf 26,3 Mio. Reisende zu. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete ein deutliches Passagierplus in den ersten acht Monaten von 20,9% auf 21,0 Mio.

Standort Wien: Sehr starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im August 2019 um 13,2% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 3.151.020 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 17,8% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 1,3%. Die Flugbewegungen nahmen im August 2019 mit plus 8,7% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 3,7% im Vergleich zum August des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im August 2019 um 12,0% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 19,9% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im August 2019 um 11,2% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 1,1%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 29,7% deutlich positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere mit 18,5% ebenfalls stark zu.

Ein Passagierplus gab es im August 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 8,4%. In Kosice stieg das Passagieraufkommen um 4,1%.

https://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_be itrag_id=1568034884992

  

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Ich bin gespannt, inwieweit das Passagierwachstum auf den Umsatz und Gewinn durchschlagen wird. Soweit ich gehört habe, werden die ganzen neuen Billigflieger zwei Jahre lang zu Diskontpreisen abgefertigt.

  

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Airlines halten Betriebsversammlungen am Flughafen Wien ab
vida: Einschränkungen im Flugverkehr nicht ausgeschlossen

Mittwoch werden die Betriebsräte der in Wien stationierten Fluglinien AUA, Eurowings Europe, Level und Laudamotion ab 9 Uhr Betriebsversammlungen abhalten, wie die Gewerkschaft vida am Dienstag bekannt gab. Einschränkungen im Flugverkehr seien nicht ausgeschlossen.
Die Betriebsräte seien jedoch "bemüht, die Versammlungen ohne Auswirkungen auf den laufenden Flugbetrieb und die Passagiere abzuhalten", so Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der für das Bordpersonal zuständigen Gewerkschaft vida, laut Aussendung von Dienstag.

Bereits seit Monaten rumort es in der Luftfahrtbranche in Wien zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Gewerkschaft spricht von Lohn- und Sozialdumping, das aus einem harten Preiskampf der in Wien stationierten Billigfluglinien herrühre. Sie verlangt einen Branchen-Kollektivvertrag. "Wir fordern seit Jahren von der WKÖ Sozialpartnerverhandlungen über einen Branchen-KV ein. Wir erwarten uns Verhandlungsbereitschaft seitens der Arbeitgeber", bekräftigt vida-Gewerkschafter Liebhart. Bis dato hält die Wirtschaftskammer Österreich jedoch an ihrem Nein zu einem Branchen-Kollektivvertrag fest.

  

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>Bis dato hält die Wirtschaftskammer Österreich jedoch an ihrem Nein zu
>einem Branchen-Kollektivvertrag fest.


Warum eigentlich? Was spricht dagegen?

Früher, wie es nur die AUA uns die Lauda Air gab, war ein Branchenkollektivvertrag nicht sinnvoll. Aber jetzt, wo man die Fluggesellschaften mit Personal in Wien nicht mehr an einer Hand abzählen kann, wäre ein Branchenkollektivvertrag langsam effizienter als wenn man jede Fluggesellschaft einzeln verhandeln muß.

  

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September 2019 – Verkehrsergebnis: Flughafen Wien wächst weiter: Plus 10,0% mehr Passagiere in der Gruppe und plus 10,4% am Standort Wien

Erneut starkes Wachstum am Flughafen Wien: Im September 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 10,0% auf 3,8 Mio. Reisende an. Kumuliert von Jänner bis September 2019 nahm das Passagieraufkommen um 16,6% auf 30,1 Mio. Reisende zu. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete ein deutliches Passagierplus in den ersten neun Monaten von 19,5% auf 24,0 Mio.

Standort Wien: Deutliches Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im September 2019 um 10,4% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.977.411 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 12,0% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 6,0%. Die Flugbewegungen nahmen im September 2019 mit plus 8,0% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 3,0% im Vergleich zum September des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im September 2019 um 8,3% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 18,9% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im September 2019 um 8,7% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 11,9%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 28,7% deutlich positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere mit 12,1% ebenfalls stark zu.

Ein Passagierplus gab es im September 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 7,8%. In Kosice stieg das Passagieraufkommen um 17,1%.

https://www.viennaairport.com/unternehmen/presse__news/presseaussendungen__news_2?news_be itrag_id=1570615309370

  

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Flughafen Wien errichtet drei weitere Photovoltaik-Anlagen
Solarflächen werden auf etwa 16.000 Quadratmeter vergrößert

Der Flughafen Wien errichtet im kommenden Jahr drei neue Photovoltaik-Anlagen. Die bestehenden Solarflächen würden damit bis Ende 2020 auf etwa 16.000 Quadratmeter mit einer Leistung von 2.700 kWp vergrößert, teilte der Airport am Montag mit. Standorte seien die Dächer des Office Park 4 sowie der Parkhäuser 3 und 8.

Vom Ausbau der Solarenergie verspricht sich der Flughafen in Schwechat eine jährliche Reduktion der CO2-Emissionen von etwa 1.800 Tonnen. "Wir wollen noch vor 2030 einer der ersten CO2-neutralen großen Airports werden", unterstrich Vorstandsdirektor Günther Ofner in einer Aussendung das bereits im Sommer formulierte Ziel. Eine große Rolle spiele dabei die eigene Stromproduktion. "Deswegen erweitern wir unsere Photovoltaik-Anlagen von vier auf sieben Stück."

Ab Ende 2020 soll die Jahresstromproduktion auf dem Airport-Areal mehr als drei Mio. Kilowattstunden betragen. Der aus allen Photovoltaik-Anlagen produzierte Gleichstrom wird durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und via Trafostation in das Flughafen-Netz eingespeist.

  

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Dritte Piste am Flughafen nicht vor 2030
Luftfahrt nur für kleinen Teil des CO2-Ausstoßes verantwortlich

Der Bau der dritten Piste am Flughafen Wien lässt zwar die Wogen hochgehen, gelandet und gestartet wird dort aber selbst unter idealen Voraussetzungen frühestens 2030, bekräftigte Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner am Freitag bei der Gewinn-Messe. Vorher müssen unter anderem die Trans-Adria Pipeline und die Bundesstraße verlegt und ein störender Hügel abgetragen werden.

Auch 20 Windräder, Strom- und Gasleitungen stehen noch im Weg. Außerdem muss der Flughafen erst Grundstücke erwerben, räumte Ofner auf Aktionärsfragen ein. Die Piste selber sei nur "das Schlagobershäubchen am Kaffee", vorher müsse der Kaffee zubereitet werden.

Ofner rechnet für den Flughafen Wien mit weiteren Passagierzuwächsen, auch wenn ein allfälliger Rückzug eines Lowcost-Carriers zwischenzeitlich auch Rückgänge auslösen könnte. Dennoch hätte er gerne auch die Passagiere von Bratislava in Wien. Voraussetzung wäre dazu eine effiziente Bahnverbindung, die in 20 Minuten die Strecke überwinden könnte. Der Flughafen Bratislava wäre angesichts der hohen Grundstückspreise und der rückläufigen Passagierzahlen am besten als Immobilien zu verwerten, sagte Ofner. So einen Plan habe es auch schon gegeben.

Einmal mehr sagte Ofner, die Luftfahrtindustrie stehe bezüglich CO2-Ausstoß zu Unrecht am Pranger. Weltweit sei der Flugverkehr nur für 2,7 Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich, in Europa für 0,56 Prozent und in Österreich nur für 0,16 Prozent. "Selbst wenn morgen kein Flugzeug mehr starten oder landen würde, wäre natürlich das Klima- und CO2-Thema bei weitem nicht gelöst." Außerdem habe sich die Luftfahrtindustrie verpflichtet, ab 2020 CO2-neutral zu wachsen.

  

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Thema #205477

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