Rosenbauer mit weniger Umsatz, aber besserem Ergebnis im 1. Quartal
"Dynamisches Wachstum" beim Auftragseingang - 2018 Umsatz und Ergebnis über Vorjahr erwartet

Der börsennotierte Feuerwehrausstatter Rosenbauer hat im ersten Quartal 2018 weniger Umsatz, aber ein besseres Ergebnis erzielt. Der Konzernumsatz sank von 181,9 Mio. im Vorjahresquartal auf 162,4 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von -3,1 Mio. ins Plus auf 1,1 Mio. Euro. Der Auftragsbestand ist gestiegen, wie das Unternehmen Dienstagfrüh mitteilte.

Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von -0,7 auf -0,3 Euro. Das Periodenergebnis stieg von -2,6 auf 0,8 Mio. Euro. Der Mitarbeiterstand legte von 3.360 (31. März 2017) auf 3.490 (31. März 2018) zu.

Beim Auftragseingang liege ein "dynamisches Wachstum" vor: In den ersten drei Monaten 2018 lag der Auftragseingang bei 236,2 Mio. Euro (1-3 2017: 207,9 Mio. Euro). Während die neuen Order in jenen Ländern, die von Öl- und Rohstoffpreisen abhängig sind bzw. die aufgrund von Konflikten Umschichtungen der Budgets vornehmen mussten, weiter rückläufig waren, konnten sie in den anderen Absatzregionen teils stark zulegen.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres habe sich erneut gezeigt, dass das erste Quartal immer deutlich umsatz- und ertragsschwächer sei. Dies liege unter anderem daran, dass der überwiegende Teil der Auslieferungen üblicherweise in der zweiten Jahreshälfte erfolge, so das Unternehmen.

Der rückläufige Umsatz sei auf weniger Auslieferungen in Zentral- und Osteuropa sowie Asien zurückzuführen. Das Betriebsergebnis habe sich dank stärkerer Produktionsleistung deutlich verbessert. Das Management rechnet für 2018 mit einem Umsatz und Ergebnis über dem Vorjahr, heißt es im Ausblick. Die Feuerwehrbranche folge erfahrungsgemäß der allgemeinen Konjunktur mit einem mehrmonatigen Abstand und sollte sich weiter stabil entwickeln.

  

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Rosenbauer gründete eigene Vertriebstochter in Polen
Mitarbeiter des bisherigen Partners übernommen

Der oö. Löschfahrzeughersteller Rosenbauer mit Sitz in Leonding hat in Polen eine eigene Tochtergesellschaft für Vertrieb und Service gegründet. Die Zusammenarbeit mit dem bisherigen lokalen Partner Steo Sp. z o.o. wurde mit Mai einvernehmlich beendet, für Rosenbauer tätige Mitarbeiter werden übernommen, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung am Mittwoch mit.

Die neue Gesellschaft Rosenbauer Polska Sp. z o.o. bleibt am Standort des bisherigen Partners in Lomianki und betreut polnische Kunden ab sofort direkt. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren dort tätig, alle polnischen Flughäfen seien mit Fahrzeugen der Baureihe Panther 6x6 und 8x8 ausgestattet, hieß es.

  

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Rosenbauer-Chef: „Zwölf-Stunden-Tag betrifft die Angestellten“

Dieter Siegel, der Chef des Feuerwehrausrüsters Rosenbauer, erklärt, warum die flexiblere Arbeitszeit in seiner Produktion nichts ändert, Embargos viel schlimmer sind als Zölle und Kopien das Original stützen.

Paywall:

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5462006/RosenbauerChef_ZwoelfStundenTag -betrifft-die-Angestellten

  

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Baader bestätigt Kursziel bei 55,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Feuerwehrausstatters Rosenbauer bei 55,0 Euro bestätigt. Am Mittwochvormittag tendierten die Rosenbauer-Titel an der Wiener Börse mit minus 0,42 Prozent bei 47,40 Euro.
Die Baader-Analysten bewerten den neuen Auftrag in den Vereinigten Arabischen Emiraten als "gute Neuigkeiten". Der oberösterreichische Löschfahrzeughersteller liefert weitere 22 "Panther 8x8" und drei Rettungstreppen an den Dubai International Airport.

Der Auftrag reflektiere, dass die ARFF-Produkte Rosenbauers "klar der Maßstab in der Industrie" seien, führt Christian Weiz in seiner jüngsten Studie aus. Allerdings reiche es nicht um die Schätzungen erheblich anzuheben. Die Restrukturierung sei noch am Anfang. Daher wurde die Anlageempfehlung "Hold" beibehalten.

Auch die Gewinnschätzungen je Aktie wurden nicht verändert. So erwartet der Baader-Analyst beim Gewinn je Aktie für 2018 weiterhin 3,47 Euro, sowie 4,55 Euro für 2019. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,10 Euro für 2018. Für 2019 wird mit einer Dividende von 1,20 Euro gerechnet.

  

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Rosenbauer im Halbjahr mit Gewinnsprung und weniger Umsatz
Gesamtjahr soll deutlich besser ausfallen als 2017

Nach einem Gewinneinbruch im vorigen Halbjahr hat der börsenotierte Feuerwehrausrüster Rosenbauer heuer deutlich mehr verdient: Das Periodenergebnis kletterte zwischen Jänner und Juni im Jahresabstand von 3,4 auf 5,3 Mio. Euro. Der Konzern hat auch mehr Aufträge an Land gezogen, das Gesamtjahr soll weit besser ausfallen als 2017. Der Umsatz ging indes von 393,3 Mio. auf 352,7 Mio. Euro zurück.

"Dieser Rückgang ist dabei auf die erstmalige Anwendung von IFRS 15 zurückzuführen", teilte Rosenbauer am Freitag unter Verweis auf einen geänderten Rechnungslegungsstandard mit. Dadurch seien Umsätze "nicht mehr gemäß dem Abarbeitungsgrad der Fertigungsaufträge zu buchen, sondern erst mit der Produktauslieferung an den Kunden."

Der operative Gewinn (EBIT) des auf Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierten Konzerns sprang von 2,7 auf 10,1 Mio. Euro. Der Auftragseingang ist stark gewachsen und hielt bei 525,4 Mio. Euro (Vorjahr: 458,3 Mio. Euro). Der Auftragsbestand knackte im ersten Halbjahr die Milliarden-Marke und lag per Ende Juni bei 1,03 Mrd. Euro (Vorjahr: 882,6 Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr wird ein deutliches Plus bei Umsatz und Ergebnis erwartet: Die Erlöse sollen bei über 900 Mio. Euro liegen, die EBIT-Marge soll über 5 Prozent betragen.

  

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Baader bekräftigt Kursziel 55,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben sowohl ihr Kursziel für die Aktien von Rosenbauer als auch die Anlageempfehlung ("Hold") bestätigt. Das derzeitige Kursziel liegt bei 55,0 Euro. Am Freitagvormittag tendierten die Rosenbauer-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,78 Prozent bei 52,00 Euro.
Dem Analysten Christian Weiz zufolge sind die kürzlich vorgelegten Zweitquartalszahlen den Erwartungen entsprechend ausgefallen. In seinem Kommentar zur heutigen Veröffentlichung geht Weiz auf die bestätigten Gewinnprognosen Rosenbauers für das Geschäftsjahr ein: Um sie zu erfüllen, müsse der Feuerwehrausrüster seine Erlöse im zweiten Halbjahr kräftig steigern. Rosenbauer erwarte sich für 2018 Erlöse von 900 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr gingen sie indes von 393,3 Mio. auf 352,7 Mio. Euro zurück.

"Dieser Rückgang ist dabei auf die erstmalige Anwendung von IFRS 15 zurückzuführen", teilte jedoch Rosenbauer unter Verweis auf einen geänderten Rechnungslegungsstandard mit. Dadurch seien Umsätze "nicht mehr gemäß dem Abarbeitungsgrad der Fertigungsaufträge zu buchen, sondern erst mit der Produktauslieferung an den Kunden."

Die Analysten der Baader erwarten beim Gewinn je Aktie für 2018 weiterhin 3,47 Euro, sowie 4,55 Euro für 2019. 2020 soll der Gewinn je Anteilsschein bei 5,46 Euro liegen. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,10 Euro für 2018. Für 2019 und 2020 wird mit einer Dividende von 1,20 Euro gerechnet.

  

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Rosenbauer mit gutem Halbjahr - "Wir sind zurück in der Spur"
Gewinn deutlich gestiegen - Auftragsstand erstmals über 1-Mrd.-Euro Marke - Im Gesamtjahr mehr Umsatz und operatives Ergebnis erwartet - Tanklöschfahrzeug mit Hybridantrieb in der Pipeline

Der börsennotierte oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat sich im ersten Halbjahr gut entwickelt und ist auch für das Gesamtjahr optimistisch. "Wir sind zurück in der Spur", sagte Konzernchef Dieter Siegel am Freitag bei der Halbjahrespressekonferenz. Punkten will man künftig mit einem neuen geräuscharmen Tanklöschfahrzeug mit Hybridantrieb, das ab 2021 produziert werden könnte.

"Wir sind nach einem turbulenten letzten Jahr heuer wirklich gut gestartet", so Siegel. Die Umsatzentwicklung mit rund 353 Mio. Euro sei zufriedenstellend, vor allem angesichts einer Änderung der Rechnungslegungsvorschriften. Das EBIT weise in die richtige Richtung. In den ersten sechs Monaten sei mehr als eine halbe Milliarde Euro an Auftragseingang verbucht worden, der Auftragsbestand habe erstmals die 1-Mrd.-Euro-Grenze überschritten.

Die Werke sind sehr gut ausgelastet. Im oberösterreichischen Leonding wird erstmals im 2-Schicht-Betrieb gearbeitet. Beschäftigt sind nach dem Personalabbau auch wieder mehr Mitarbeiter. Heuer wurden in Österreich 100 Leiharbeiter aufgenommen, netto werde man gegenüber der Höchstbesetzung 60 bis 70 Personen mehr haben. Auch Leasingarbeiter müssten gehalten werden, betonte Siegel angesichts des Fachkräftemangels.

Bei den Innovationen verwies Siegel heute auf ein neues, extrem geländegängiges Speziallöschfahrzeug für die Industrie, namens Tigon. Eingesetzt werden könnte das Fahrzeug etwa für Ölfelder in Wüstengebieten. Eine Konzeptstudie zum Feuerwehrfahrzeug der Zukunft hat Rosenbauer mit CFT im Programm - ein geräuscharmes Tanklöschfahrzeug mit Hybridantrieb. Hierbei handelt es sich um ein sehr wendiges Fahrzeug für den urbanen Bereich, das mithilfe einer neuen Bauweise auch ergonomisch optimiert wird. Es gebe intensive Kontakte mit Modellregionen, vor allem mit Kommunen. Besonderes Interesse ortet Rosenbauer dabei am abgasarmen Fahren. Die Produktion könnte ab 2021 starten, der Verkauf 2022.

In den Iran liefere Rosenbauer seit Jahrzehnten im Ausmaß von weniger als 1 Prozent des Umsatzes. "Natürlich wären wir davon betroffen, wenn das Zahlungsembargo eintritt", sagte Siegel. Rosenbauer achte darauf, sich an alle Regeln des Außenhandels und alle Gesetze zu halten. Es sei sich auch die internationale Gemeinschaft nicht einig, was die richtigen Schritte seien. Es wäre wünschenswert, wenn die Union entsprechendes Gewicht auch darin hineinlegen kann, dass der Handel mit dem Iran erfolgen könne.

Zum Ausblick erklärte Siegel, der Weltfeuerwehrmarkt folge zeitversetzt dem BIP-Wachstum. Etwas besorgt mache ihn die "Wiederentdeckung der Zölle", was sich wachstumshemmend auf die Wirtschaft auswirken könnte. Das sei die größte Unsicherheit für die allgemeine Wirtschaftslage. Die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium könnten sich in den US-Werken in höheren Grundstoffpreisen auswirken. In Nordamerika könnte das Beschaffungsvolumen heuer wieder bei weit über 4.000 Fahrzeugen liegen. Der europäische Markt habe Aufholbedarf, die Nachfrage steige vor allem in Österreich, Großbritannien und Frankreich. Im Nahen und Mittleren Osten gebe es eine Erholung.

Für das Gesamtjahr erwartet Rosenbauer einen höheren Umsatz und ein deutlich bessere operative Ergebnisse. Man gehe von einem Umsatzrekord aus. Der Konzernumsatz soll mehr als 900 Mio. Euro erreichen, die EBIT-Marge mehr als 5 Prozent.

Im ersten Halbjahr wurde ein Umsatz von 352,7 Mio. Euro ausgewiesen, ohne die Änderung der Rechnungslegungsvorschriften (IFRS 15) wären es 403 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum betrug der Umsatz 394 Mio. Euro. Das Ebit stieg von 2,7 Mio. auf 10,1 Mio. Euro (17,4 Mio. Euro ohne IFRS 15). Der Cash-Flow aus der operativen Tätigkeit verbesserte sich von minus 51,7 auf minus 39,4 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet Finanzvorstand Sebastian Wolf mit einer wesentlichen Cash-Flow-Verbesserung.

  

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RCB hebt nach Zahlen Kursziel auf 54,0 Euro
Rosenbauer meldet Auftragseingänge weit über Prognosen

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Votum für die Rosenbauer-Aktien nach Vorlage der Halbjahreszahlen des Feuerwehr-Ausstatters bei "Hold" belassen. Das Kurziel hoben sie unterdessen von 53 auf 54 Euro an.

Die Geschäftszahlen für das zweite Quartal blieben zwar unter den Erwartungen aber Rosenbauer bestätigte seinen Jahresausblick. Daher geht der Analyst Markus Remis von einer besseren zweiten Jahreshälfte aus.

Die RCB-Analysten hoben ihre Gewinnerwartungen für 2018 um zwei Prozent an. So erwarten sie nun einen Gewinn je Aktie für heuer von 3,18 Euro. Für 2019 reduzierten sie ihre Prognose von 4,53 Euro auf 4,48 Euro.

  

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Rosenbauer durch neue Order mit 1,1 Mrd. Euro Auftragspolster

Operativ in neun Monaten besser, Nettogewinn gehalten - Feuerwehrbranche profitierte vom positiven Konjunkturumfeld

Der börsennotierte oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat in den ersten neun Monaten operativ leicht zugelegt und den Nettogewinn gehalten. Der Umsatz verringerte sich aufgrund neuer Buchhaltungsregeln, dafür legte das Unternehmen bei Auftragsbestand und Auftragseingang deutlich zu, das Orderbuch ist 1,1 Mrd. Euro dick.
Die Umsatzerlöse gaben von 604,5 auf 552,0 Mio. Euro nach, ohne erstmalige Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften (IFRS 15) hätte es einen weiteren leichten Anstieg auf 607,7 Mio. Euro gegeben, erklärte Rosenbauer am Dienstag. Die neuen Order legten im Jahresabstand von 654,4 auf 789,9 Mio. Euro zu, sodass der Auftragsbestand per 30. September von 803,4 Mio. auf 1,094 Mrd. Euro kletterte. In fünf von sechs Segmenten seien die Auftragseingänge über dem jeweiligen Vorjahreswert gelegen, so das oö. Unternehmen.

Das EBITDA wuchs im Jahresabstand von 29,7 auf 31,0 Mio. Euro, ohne IFRS 15 wären es 39,4 Mio. Euro gewesen. Beim operativen Ergebnis (EBIT) erfolgte eine Verbesserung von 14,8 auf 17,0 Mio. Euro (25,5 Mio. Euro ohne IFRS 15), die EBIT-Marge stieg von 2,5 auf 3,1 Prozent (bzw. 4,2 Prozent). Der Nettogewinn blieb mit 10,6 (11,1) Mio. Euro fast gleich, ohne neue Regeln wären es 16,9 Mio. Euro gewesen.

Das Umfeld für Rosenbauer ist momentan nicht ganz leicht: Die Handelskonflikte mit den USA belasten zusehends das weltweite Wirtschaftswachstum, wobei die globale Feuerwehrbranche in den ersten neun Monaten vom (noch) positiven Konjunkturumfeld profitierte und sich stabil entwickelt, wie es heißt. Im Nahen und Mittleren Osten erhole sich die Nachfrage, der europäische Markt dürfte heuer ebenfalls weiterwachsen, in Nordamerika könnte das Beschaffungsvolumen heuer wieder deutlich über dem langjährigen Schnitt von 4.000 Fahrzeugen liegen.

Im Ausblick heißt es, das Management strebe für 2018 einen höheren Umsatz und ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr an. Näher quantifiziert wird das im Neunmonatsbericht nicht. Im August hatte der Rosenbauer-Vorstand im Halbjahrespressegespräch erklärt, der Konzernumsatz solle im Gesamtjahr mehr als 900 Mio. Euro erreichen und die EBIT-Marge mehr als 5 Prozent.

Der Mitarbeiterstand lag im Berichtszeitraum bei 3.546, nach 3.374 ein Jahr davor.

  

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Rosenbauer arbeitet mit Berliner Feuerwehr an Elektro-Löschfahrzeug
Projektbudget vorerst 1,8 Mio. Euro

Der börsennotierte oberösterreichische Feuerwehrausstatter Rosenbauer will zusammen mit der Berliner Feuerwehr in den kommenden zwei Jahren ein hybrides Elektrolöschfahrzeug entwickeln.

Eine Vereinbarung dazu wurde heute, Donnerstag, geschlossen. Das Projekt "eLHF" (elektrisches Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug) soll nach erfolgreichem Probebetrieb in Fahrzeugaufträge für den Realbetrieb münden. Das Projektbudget beläuft sich auf zirka 1,8 Mio. Euro, teilte Rosenbauer mit. 90 Prozent seien Fördermittel aus dem Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung, das wiederum der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und das Land speisen. Der Rest seien eigene Haushaltsmittel der Berliner Feuerwehr. Technologische Basis für das Fahrzeug ist der "Concept Fire Truck" (CFT) von Rosenbauer.

Die heute vereinbarte Innovationspartnerschaft des Feuerwehrausrüsters mit den Berlinern ist im europäischen Vergaberecht eine besondere Form des Vergabeverfahrens. Das hybride Projektfahrzeug soll zur Erreichung der Berliner Klimaschutzziele beitragen.

  

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Baader-Analysten bestätigen "hold" und Kursziel 56 Euro
Drittquartalszahlen im Rahmen der Erwartungen

Die Analysten der Baader-Bank haben ihre Empfehlung "hold" und ihr Kursziel von 56,00 Euro für die Aktien der Rosenbauer in Reaktion auf die Drittquartalszahlen des Feuerwehrausstatters bestätigt. Die gemeldeten Zahlen seien im Rahmen der Erwartungen gelegen, heißt es in einer aktuellen Analyse der Baader Bank.

Die Aktie sei zwar nach ihren jüngsten Kursrückgängen attraktiv bewertet, schreibt der Baader-Analyst Christian Weiz. Die Quartalsergebnisse zeigen aber auch, dass es noch einige Zeit dauern dürfte, bis die vom neuen Management eingeführten Restrukturierungsmaßnahmen positive Ergebnisse zeigen.

Die Baader-Analysten prognostizieren einen Gewinn von 3,12 Euro für das Geschäftsjahr 2018. Für die Folgejahre werden 4,55 (2019) und 5,46 (2020) Euro je Aktie erwartet. Die Dividendenprognosen liegen bei 1,10 (2018) und 1,20 (2019 und 2020) Euro je Aktie.

  

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Rosenbauer hat Betriebsgewinn 2018 mehr als verdoppelt
EBIT legte von 21,1 auf 47,9 Mio. Euro zu - Konzernumsatz auf 900 Mio. Euro gestiegen - Auftragsbestand auf Rekordhoch

Der börsennotierte oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im Geschäftsjahr 2018 Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert, der Auftragsbestand ist auf einem Rekordhoch. Der Umsatz stieg nach vorläufigen Zahlen von 847,6 auf 900,1 Mio. Euro, der Betriebsgewinn (EBIT) hat sich von 21,1 auf 47, Mio. Euro mehr als verdoppelt.
Die letzten drei Monate des Jahres 2018 seien mit einem Umsatz von 345,9 Mio. Euro das stärkste Einzelquartal in der Unternehmensgeschichte gewesen, teilte Rosenbauer am Dienstag mit. Die endgültigen Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr will der Spezialfahrzeughersteller am 5. April vorlegen.

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer-Konzern mit 1,11 Mrd. Mio. Euro (2017: 970 Mio. Euro) einen Rekord-Auftragseingang. Den größten Beitrag zum Wachstum leistete dabei die Region MENA (Nahost und Nordafrika). Der Auftragsbestand belief sich zum 31. Dezember 2018 auf 1,05 Mrd. Euro, nach 882,6 Mio. Euro vor einem Jahr.

Man erwarte deshalb für heuer ein weiterhin stabiles Wachstum des Konzernumsatzes bei gleichzeitiger Steigerung der Profitabilität, heißt es in der Aussendung.

  

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Baader-Bank senkt Kursziel von 55 auf 48 Euro
Empfehlung "Hold" bestätigt - Gewinnschätzungen gekürzt

Die Analysten der Baader-Bank haben ihr Kursziel für die Aktien von Rosenbauer von 55 auf 48 Euro gesenkt, das Anlagevotum "Hold" aber beibehalten. Der Feuerwehr-Ausstatter hatte kürzlich Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vorgelegt, die sich laut den Analysten durch ein "beeindruckendes Finish" ausgezeichnet hatten.

Das Unternehmen habe so die eigenen Vorgaben erreichen können und zudem einen Rekordauftragswert verbucht - Rosenbauer dürfte daher nach Ansicht von Baader-Analyst Volker Bosse weiterhin auf dem Wachstumspfad bleiben. Allerdings blieb die Einschätzung "Hold" aufgrund drohender globaler ökonomischer Risiken, die den Auftragseingang 2019 belasten könnten, aufrecht.

Die Kürzung des Kursziels wurde mit einer Senkung der Gewinnschätzungen für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 begründet. Für 2018 liegt das erwartete Ergebnis je Aktie bei 3,44 (vorher: 3,47) Euro. Für 2019 wurde ein Gewinn je Aktie von 3,90 (vorher: 4,55) Euro errechnet, für 2020 werden 4,44 Euro Gewinn je Anteilsschein erwartet. Die Dividende je Aktie wird für 2018 mit 1,10 Euro angegeben, für 2019 liegt sie bei 1,20 Euro und für 2020 bei 1,40 Euro.

  

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RCB kürzt Kursziel von 54 auf 48 Euro
Weiter "Hold" - Gewinnerwartungen 2018 leicht angehoben

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Feuerwehr-Ausstatters Rosenbauer von 54 auf 48 Euro gesenkt. Die Empfehlung "Hold" wurde hingegen bestätigt, wie aus einer aktuellen Analyse des Instituts hervorgeht.

Rosenbauer hatte kürzlich vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt, welche die Erwartungen der RCB grundsätzlich getroffen hatten. Auch die Prognosen des Unternehmens für 2019 hinsichtlich Umsatzwachstum und Margenverbesserung befänden sich in-line mit den Forecasts des Instituts.

Allerdings prognostiziert die RCB aufgrund einiger Entwicklungen einen Anstieg der Nettoverschuldung für 2018. Diese Annahme, gemeinsam mit etwas höheren durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) habe zur Senkung des Kursziels geführt, schreibt RCB-Analyst Markus Remis. Der erwartete Gewinn je Aktie für 2018 wurde von 3,18 auf 3,39 Euro leicht angehoben. Zudem geht er für das Geschäftsjahr 2018 von einer Dividende je Titel von 1,20 Euro aus.

  

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Rosenbauer: Gewinn verdoppelt, Dividende steigt auf 1,25 Euro
EBIT legte von 21,1 auf 48,8 Mio. Euro zu, Periodenergebnis auf 34,7 Mio. Euro - Konzernumsatz auf 909,4 Mio. Euro gestiegen - Auftragsbestand auf Rekordhoch

Der börsennotierte oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat seinen Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2018 kräftig gesteigert und sogar die Mitte Februar publizierten vorläufigen Ergebniszahlen leicht übertroffen. Der Umsatz stieg von 847,6 auf 909,4 Mio. Euro, unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 34,7 Mio. Euro (18,5 Mio.), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Der Auftragseingang erhöhte sich von 970 Mio. auf 1,1 Mrd. Euro und erreichte damit einen Rekordwert. Die letzten drei Monate des Geschäftsjahres 2018 seien mit einem Umsatz von 357,4 Mio. Euro das stärkste Quartal der Unternehmensgeschichte gewesen, heißt es in der Mitteilung. Das EBIT hat sich von 21,1 Mio. auf 48,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,25 Euro Vorschlagen, für 2017 hatten die Aktionäre 1 Euro pro Aktie erhalten. Das Ausschüttungsvolumen für 6,8 Millionen Aktien steigt demnach von 6,8 Mio. auf 8,5 Mio. Euro.

Rosenbauer rechnet mit einem weiteren Marktwachstum der globalen Feuerwehrbranche. In Nordamerika könnte das Beschaffungsvolumen neuerlich über dem langjährigen Schnitt von 4.000 Fahrzeugen liegen, so die Einschätzung. Auch die Nachfrage in Europa dürfte weiter wachsen.

  

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Volle Auftragsbücher stimmen Rosenbauer optimistisch für 2019

Feuerwehrausrüster spürt Abflachung der Konjunktur zeitversetzt - Aktionäre sollen nach Gewinnverdoppelung höhere Dividende bekommen - Fachkräftemangel in den USA, in Österreich weniger

Der heimische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat ein Jahr mit Superlativen hinter sich. Höchster Umsatz in der Unternehmensgeschichte, Rekord-Auftragseingang, stärkstes Einzelquartal. Den Aktionären winkt deshalb eine höhere Dividende, auch an der Wiener Börse kamen die Zahlen gut an. "Wir sehen einem erfreulichen Jahr 2019 entgegen", sagte Rosenberger-Chef Dieter Siegel am Freitag.
Obwohl sich die Konjunktur aktuell in Europa und Nordamerika, den Hauptmärkten des oberösterreichischen Unternehmens, abschwächt, ist Rosenbauer optimistisch. "Wir spüren Konjunkturentwicklungen immer zeitversetzt", sagte Siegel bei der Bilanz-Pressekonferenz in Wien. Rosenbauer verkauft seine Fahrzeuge hauptsächlich an den öffentlichen Sektor, dieser reagiere auf Konjunkturschwankungen verzögert. 2018 setzte das Unternehmen mit Werken rund um den Globus weltweit 2.300 Stück ab.

Geschäftsbereiche neben Fahrzeugen sind Löschsysteme (Pumpen), Ausrüstungen, Service sowie stationärer Brandschutz - ein Bereich, der sich im Vorjahr besonders gut entwickelte.

Beim Konzernumsatz näherte sich Rosenbauer 2018 der Milliardengrenze. Die Umsatzerlöse stiegen um 7 Prozent auf 909,4 Mio. Euro. Das stärkste Plus verzeichnete der Feuerwehrausrüster mit je 28 Prozent in den Regionen "NISA" (Nordeuropa, Iberien, Südamerika, Afrika) und "MENA" (Mittlerer Osten, Nordafrika). Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sei wegen Unsicherheiten am chinesischen Markt unter dem Jahr 2017 gelegen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich im Gesamtjahr 2018 auf 48,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Auch der Nettogewinn stieg kräftig von 18,5 auf 34,7 Mio. Euro. Die Aktionäre sollen deshalb eine von 1,0 Euro auf 1,25 Euro erhöhte Dividende bekommen.

Der Auftragseingang erreichte im abgelaufenen Jahr 1,11 Mrd. Euro, der Auftragsbestand per Jahresende 2018 betrug 1,05 Mrd. Euro. Mit diesem hohen Polster sieht sich das Unternehmen für 2019 gewappnet. Die globale Feuerwehrbranche zeige sich robust und trotze der schwächelnden Weltwirtschaft, so Siegel. Eine weiterhin starke Nachfrage erwartet Siegel insbesondere in Nordamerika, Österreich, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Im Nahen und Mittleren Osten rechnet der Firmenchef trotz geopolitischer Unsicherheiten und einem niedrigeren Ölpreis mit einer weiteren Erholung des Beschaffungsvolumens.

Da der öffentliche Sektor seine Budgets am Ende des Jahres ausschöpfte und wegen Änderungen bei der Rechnungslegung sei das vierte Quartal 2018 das stärkste Einzelquartal in der Unternehmensgeschichte gewesen, sagte Finanzchef Sebastian Wolf. Allein in den letzten drei Monaten 2018 betrugen der Umsatz 357,4 Mio. Euro und das EBIT 31,8 Mio. Euro. Die drei Quartale davor entwickelten sich umsatzmäßig hingegen schwächer als im Vorjahr. Siegel bezeichnete es als "besorgniserregend", dass sich alles auf das vierte Quartal konzentrierte. "Deshalb sind wir auch so vorsichtig mit Jahresprognosen", räumte der CEO ein.

Weniger gut sehen die Finanzkennzahlen von Rosenbauer aus: Die Eigenmittelquote sank vor dem Hintergrund der gestiegenen Bilanzsumme auf 30,3 Prozent (2017: 38,2 Prozent) und lag damit unter der Orientierungsgröße von 40 Prozent. Die Nettoverschuldung stieg aufgrund des starken Kundengeschäfts und einem damit höheren Zwischenfinanzierungsbedarf von 184,1 auf 231,5 Mio. Euro. Der Nettogeldfluss aus der operativen Tätigkeit war 2018 mit 13,6 Mio. Euro negativ. Ausschlaggebend dafür sei der signifikante Aufbau von Vorräten und Kundenforderungen gewesen, erläuterte Finanzvorstand Wolf.

Rosenbauer beschäftigte per Ende 2018 weltweit 3.621 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 1.442 davon in Österreich, 841 in den USA, 906 in Deutschland und 432 im Rest der Welt. In Summe hat sich der Mitarbeiterstand gegenüber 2017 um mehr als 200 Personen erhöht. Der Frauenanteil im gesamten Konzern liegt bei gerade einmal rund 12 Prozent, in Führungspositionen sind es rund 13 Prozent. Es sei eine sehr männerdominierte Branche, räumte Siegel ein.

Von einem Fachkräftemangel in Österreich sieht sich der Konzern nur teilweise betroffen. Er sei "positiv überrascht" gewesen, dass man die Anzahl der benötigten Beschäftigten gut abdecken konnte, sagte Siegel. In Österreich hat Rosenbauer den Personalstand im Vorjahr um fast 100 Personen erhöht. Der Großteil der Lehrlinge bleibe im Unternehmen, auch Leiharbeiter würden zum Teil fix übernommen werden. Aktuell beschäftigt der Konzern 355 Leiharbeiter.

Knapp werde es hingegen in der Elektrik und bei IT-Spezialisten. Hier tut sich das Unternehmen nicht so leicht, entsprechendes Personal zu finden.

Deutlich schwieriger sei es in den USA, wo die Loyalität der Beschäftigten aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote niedrig sei und Rosenbauer an einer hohen Fluktuation leide. Dass die Jahresergebnisziele in den USA nicht ganz erreicht worden seien, liege auch an der hohen Fluktuation, so Siegel.

  

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Rosenbauer erzielte im 1. Quartal mehr Umsatz, aber weniger Gewinn
Betriebsergebnis (EBIT) nahezu verdoppelt - Vorstand optimistisch für Gesamtjahr

Der börsenotierte Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im ersten Quartal 2019 höhere Umsätze, aber weniger Gewinn als im Vorjahresquartal erzielt. Die Auftragsbücher sind indes gut gefüllt, wie das Unternehmens am Montag in der Früh mitteilte. Für das Gesamtahr ist der Vorstand optimistisch.
Unterm Strich erwirtschaftete der Konzern im ersten Quartal 0,6 Mio. Euro, nach 0,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel wegen eines negativen Finanzergebnisses mit 0,7 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahr (0,9 Mio. Euro). Dank einer gestiegenen Produktionsleistung und der damit verbundenen besseren Fixkostendeckung sei jedoch das operative Ergebnis (EBIT) von 1,1 auf 2,1 Mio. Euro nahezu verdoppelt worden, gab Rosenbauer bekannt.

Der Umsatz stieg im ersten Jahresviertel von 162,4 Mio. auf 175,8 Mio. Euro an. Höhere Auslieferungsvolumina konnten in Europa, Nordamerika und im Segment Stationärer Brandschutz erzielt werden, während die Lieferungen nach Asien sowie in den Mittleren und Nahen Osten rückläufig ausfielen.

Die Auftragseingänge zogen von 236,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 338,1 Mio. Euro an, und auch der Auftragsbestand lag mit rund 1,2 Mrd. Euro klar über Vorjahresniveau (Q1/18: 934 Mio. Euro). Die Feuerwehrbranche sei ein "typischer Nachläufer" und habe trotz der sich eintrübenden globalen Konjunkturaussichten ein unverändert robuste Nachfrage verzeichnet, heißt es in der Aussendung. Zudem sollten die vollen Auftragsbücher das Unternehmen auch in dem derzeitigen konjunkturellen Umfeld widerstandsfähig machen. Dementsprechend sei der Vorstand auch im Hinblick auf die weitere Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2019 optimistisch.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Mag. Sebastian Wolf kauft 433 Aktien 

Datum: 2019-05-23
Name: Mag. Sebastian Wolf
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 433 Stück
Preis: 41.30
Gegenwert: 17.882,90
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000922554

Weitere Rosenbauer-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=52

  

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Rosenbauer zapfte Kapitalmarkt an
Schuldscheine im Volumen von über 150 Mio. Euro platziert

Der oberösterreichische Löschfahrzeughersteller Rosenbauer hat erstmals in seiner Geschichte ein Schuldscheindarlehen begeben, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das Emissionsvolumen betrug den Angaben zufolge 150 Mio. Euro plus 10 Mio. Dollar (8,8 Mio. Euro). Den Schuldschein gab es mit unterschiedlichen Laufzeiten von drei, fünf oder sieben Jahren.

"Damit steht die weitere Entwicklung unserer Gruppe auch auf einer soliden finanziellen Basis", stellte Finanzvorstand Sebastian Wolf fest. Der Emissionserlös werde zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und für organisches Wachstum in den kommenden Jahren verwendet.

85 Prozent des Volumens wurden von heimischen Investoren gezeichnet, 15 Prozent von institutionellen Anlegern im Ausland. Die Transaktion betreuten die Erste Group und die Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich (RLB OÖ).

  

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Höhere Kosten ließen bei Rosenbauer bis Juni Ergebnisse einbrechen

Betriebsgewinn halbiert, Periodenergebnis sank auf 1,6 Mio. Euro - Unter dem Strich Verlust je Aktie - Mehr Mitarbeiter, Umsatz zweistellig gewachsen

Beim oberösterreichischen Feuerwehrausstatter Rosenbauer sind im ersten Halbjahr 2019 die Umsätze gestiegen, der Gewinn ist allerdings stark zurück gegangen. Das Ergebnis je Aktie war unter dem Strich mit -0,4 Euro sogar negativ. Rosenbauer sprach von höheren Aufwendungen für Personal und Material, die die Profitabilität belastet haben. Auch hat es im Monat Juni weniger Arbeitstage gegeben.
Mit den höheren Aufwendungen in den ersten sechs Monaten sei eine Steigerung des Outputs im zweiten Halbjahr vorweggenommen worden, hieß es vom Konzern. Der Personalstand ist gestiegen. Die Umsatz- und Margenziele für das Gesamtjahr hat das Management aufrechterhalten. 2019 ist ein Umsatz von mehr als 950 Mio. Euro im Visier, die Betriebsgewinnmarge soll bei 5,5 Prozent liegen.

Der Umsatz der Gruppe legte im Halbjahr indes um 12 Prozent von auf 394,6 Mio. Euro zu. Dabei fielen nach Angaben des börsennotierten Konzerns insbesondere die Auslieferungen in Nordamerika, Zentraleuropa und Asien höher aus, während vor allem der Mittlere Osten, Rückgänge verbuchte. Die neuen Aufträge lagen mit 571,1 Mio. Euro ebenfalls deutlich über dem ersten Halbjahr des Vorjahrs (525,4 Mio. Euro).

Das Betriebsergebnis (Ebit) lag mit 5,2 Mio. Euro nur etwa beim halben Wert des ersten Halbjahres 2018 (10,1 Mio. Euro), das Periodenergebnis zum heurigen Juni wird mit 1,6 (Vorjahreswert: 5,3 Mio. Euro) beziffert.

  

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Rosenbauer will im zweiten Halbjahr Gas geben
Höhere Kosten ließen bei Rosenbauer bis Juni Ergebnisse einbrechen - Ebit-Marge und Profitabilität sollen deutlich steigen - Vorstand bei den Zielen "durchaus entspannt"

Rosenbauer startet für die zweite Jahreshälfte eine Aufholjagd, um seine Ziele nach dem Gewinneinbruch im ersten Halbjahr zu erreichen. Bis Juni schrieb der oberösterreichische Feuerwehrausstatter einen Betriebsgewinn von 5,2 Mio. Euro. "Im Verhältnis zum Vorjahr ist das eine leichte Verschlechterung, die sich allerdings bis zum Jahresende wieder aufheben wird", sagte Vorstandschef Dieter Siegel.

"Wo wir uns noch verbessern müssen, ist klar die Profitablität", erklärte Finanzvorstand Sebastian Wolf. Die Oberösterreicher waren in der ersten Jahreshälfte 2019 weniger profitabel als sonst. Der Vorstand begründete das am Freitag in einer Pressekonferenz in Wien mit Vorarbeiten für die Auslieferungen im zweiten Halbjahr. Siegel rechnet bis Ende 2019 mit einem hohen Liefervolumen und sogar einer leicht verbesserten Gewinnspanne beim operativen Ergebnis (Ebit).

Das börsenotierte Unternehmen hält an seinem Ausblick fest, heuer 950 Mio. Euro Umsatz zu machen und dabei eine Ebit-Marge von 5,5 Prozent zu erzielen. Im ersten Halbjahr lag die Ebit-Marge bei nur 1,3 Prozent. Siegel verwies darauf, dass der Markt für Feuerwehrausrüster saisonalen Schwankungen unterworfen sei. Was die Ziele betrifft, gab sich Wolf zuversichtlich: "Wir sind hier durchaus entspannt."

Unsicherheiten, dass die Aufholjagd im zweiten Halbjahr nicht wie erwartet läuft, sieht Rosenbauer trotz der schwächeren Weltwirtschaft und den Unsicherheiten wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China nicht. "Die Aufträge sind ja da", so Siegel. Unwägbarkeiten betreffen eher die Fertigung, voriges Jahr seien beispielsweise wegen der Überhitzung der Wirtschaft Kabelstränge nur mit langen Lieferzeiten verfügbar gewesen.

Rosenbauer verbuchte im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 394,6 Mio. Euro, das ist ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2018. Der operative Gewinn halbierte sich jedoch von 10,1 auf 5,2 Mio. Euro. Der Nettogewinn fiel von 5,3 auf 1,6 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie war unter dem Strich mit -0,4 Euro sogar negativ. An der Wiener Börse lag die Aktie zu Mittag leicht im Plus.

Als "sehr positiv" beurteilte der Vorstand den Auftragseingang, dieser garantiere eine Vollauslastung für ein gesamtes Jahr. Zu den aktuellen Großaufträgen zählen 18 Feuerwehrfahrzeuge des Typs "Panther" für den Flughafen Amsterdam sowie 30 weitere für Dubai. Über mehrere Jahre läuft die Bestellung von Fahrzeugen für den Katastrophenschutz in Deutschland.

Rosenbauer hat insgesamt 3.683 Mitarbeiter, 1.457 davon in Österreich. Dazu kommen noch 350 Leiharbeiter. Am Firmensitz bei Linz wurden neue Mitarbeiter eingestellt, Lehrlinge aufgenommen sowie die Zahl der Leiharbeiter erhöht. Unterm Strich stieg der Mitarbeiterstand hierzulande um rund 200 Personen.

Rosenbauer ist der größte Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen der Welt, Nummer zwei ist der amerikanische Konzern Pierce Oskosh, gefolgt von der japanischen Morita Corp. 2020 will Rosenbauer erstmals in der Firmengeschichte den Umsatz von einer Milliarde Euro knacken.

  

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Rosenbauer in ersten neun Monaten mit mehr Umsatz und weniger Gewinn
Historische Rekordmarke beim Auftragsbestand erreicht

Der auf Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierte oberösterreichische Rosenbauer-Konzern hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen niedrigeren Gewinn verbucht - das Periodenergebnis sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 10,6 auf 9,0 Mio. Euro, wie das börsennotierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Umsatzerlöse stiegen.

Die Verkaufserlöse legten im Zeitraum Jänner bis September um elf Prozent auf 614,5 Mio. Euro zu (Vergleichsperiode 2018: 552 Millionen). Das operative Ergebnis (EBIT) sank jedoch von 17 Mio. auf 15,1 Mio. Euro. Angesichts der "sehr guten Auslastung der Produktionsstätten" wird das Umsatzziel für 2019 bei mehr als 980 Mio. gesehen, die EBIT-Marge soll 5,1 Prozent betragen.

Der Auftragseingang lag mit 784,1 Mio. Euro knapp unter dem Niveau des Vorjahres (789,9 Mio. Euro). Mit 1.223,8 Mio. Euro (2018. 1.093,6 Mio. Euro) erreichte der Auftragsbestand per Ende September eine historische Rekordmarke.

Der niedrigere Gewinn wurde seitens des Unternehmens unter anderem mit der Saisonalität des Feuerwehrgeschäfts erklärt, da im ersten Halbjahr generell Bestellungen überwiegen und es im zweiten Halbjahr zu Auslieferungen komme. Die produktionsbedingt hohen Aufwendungen für Personal und Material hoben somit die stärkere Betriebsleistung mehr als auf.

  

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Rosenbauer - Baader-Bank senkt Kursziel von 46 auf 40 Euro
Empfehlung "Hold" wurde bestätigt

Die Analysten der Baader-Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des auf Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierten heimischen Rosenbauer-Konzerns von 46 auf 40 Euro gesenkt. Das Anlagevotum von "Hold" wurde unterdessen bestätigt.

Der Baader-Analyst Volker Bosse nennt in seiner jüngst veröffentlichten Studie einerseits die drohende weltwirtschaftliche Unsicherheit. Andererseits sieht der Wertpapierexperte auch die schlechten Gewinnaussichten des Unternehmens und den Abschwung bei den Auftragseingängen im laufenden Geschäftsjahr negativ.

Der Grund für die Kurszielsenkung liegt laut Bosse in den niedrigeren Gewinnerwartungen der Baader-Bank. Für 2019 liegt das erwartete Ergebnis je Aktie bei 3,47 Euro (zuvor 3,90 Euro). Für 2020 wurde ein Gewinn je Aktie von 3,80 Euro (zuvor 4,15 Euro) errechnet, 2021 soll das Ergebnis 4,11 Euro (zuvor 4,50 Euro) je Anteilsschein betragen. Die Dividende je Aktie wird für 2019 mit 1,25 Euro angegeben, für 2020 liegt sie bei 1,30 Euro und für 2021 bei 1,40 Euro.

  

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Rosenbauer - RCB kürzt Kursziel von 43,5 Euro auf 40,5 Euro
Weiter "Hold" - Ergebnisprognosen zurückgenommen

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Feuerwehr-Ausstatters Rosenbauer von 43,5 Euro auf 40,5 Euro gesenkt. Die Empfehlung "Hold" wurde bestätigt, wie aus einer aktuellen Analyse des Instituts hervorgeht.

Die Zahlen zum dritten Quartal, die Rosenbauer kürzlich vorgelegt hatte, lagen im Rahmen der Erwartungen, hätten aber keine neuen, für ein Investment relevante Aspekte geliefert, schreibt RCB-Analyst Markus Remis. Das Rosenbauer-Management habe nach den Quartalszahlen die obere Marke für die Umsatzprognose 2019 angehoben, und erwartet nun Erlöse von mehr als 980 Mio. Euro, so der Analyst weiter.

Auch die Umsatzschätzungen der RCB für die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 wurden adaptiert und liegen nun um jeweils drei Prozent höher. Die Ergebnisprognose je Aktie wurde für 2019 auf 3,49 Euro nach unten korrigiert, für 2020 liegt sie etwas tiefer bei 4,07 Euro und für 2021 bei 4,86 Euro. Die Dividendenprognose je Anteilsschein für 2019 liegt bei 1,30 Euro.

  

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Rosenbauer ist 2019 weiter gewachsen
Auftragsbestand höher - 2020 weiteres Wachstum erwartet

Der Feuerwehrausrüster Rosenbauer ist 2019 nach vorläufigen Zahlen weiter gewachsen. Der Umsatz legte um 7,6 Prozent auf 978,9 Mio. Euro zu, der operative Gewinn (EBIT) um 2,8 Prozent auf 50,2 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das Ergebnis sei insbesondere durch verzögerte Auslieferungen und Wechselkursdifferenzen belastet. Der Vorsteuergewinn (EBT) war stabil bei 44 Mio. Euro.

Insbesondere Zentral- und Osteuropa sowie Nordamerika verzeichneten deutlich höhere Auslieferungen. Das Asien-Geschäft war hingegen rückläufig, der größte Einzelmarkt China stagnierte, heißt es in der Mitteilung.

Da der Auftragseingang 2019 mit 1,07 Mrd. Euro fast auf dem Vorjahresniveau und der Auftragsbestand Ende 2019 mit 1,15 Mrd. Euro um 9,2 Prozent über dem Wert von Dezember 2018 lagen, erwartet der Vorstand für 2020 "ein weiterhin stabiles Wachstum des Konzernumsatzes, eine Reduktion der Nettoverschuldung und eine weitere Verbesserung der Profitabilität".

  

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Rosenbauer - RCB erhöht Kursziel von 40,50 auf 44,00 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt - Analyst: Schuldenabbau weiterhin zentral

Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer von 44,00 auf 40,50 Euro erhöht. Die Anlageempfehlung "Hold" blieb dagegen nach der jüngst erfolgten Vorlage von vorläufigen Geschäftszahlen für 2019 bestehen.

Die in der Vorwoche präsentierten Ergebnisse hätten weitgehend dem Ausblick des Unternehmens entsprochen, schreibt RCB-Analyst Markus Remis in der neuen Studie. Gleichzeitig seien sie teilweise etwas unter den RCB-Prognosen gelegen. Das höhere Kursziel resultiert laut dem Analysten aus einer niedrigeren Schätzung für die Nettoverschuldung in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 sowie geringeren durchschnittlichen Kapitalkosten.

Insgesamt habe die Zahlenvorlage aber keine wesentlichen neuen Aspekte für eine Investitionsentscheidung zur Rosenbauer-Aktie gebracht, heißt es in der Studie weiter. Nach wie vor sei ein Abbau der Schulden der wichtigste Punkt für eine bessere Kursentwicklung in der Zukunft.

  

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Rosenbauer wuchs 2019 weiter, kürzt Dividende
Umsatz gestiegen, Gewinn stabil - Auftragsbestand mit 1,15 Mrd. Euro um 9 Prozent über Vorjahr - Dividende wird von 1,25 auf 0,80 Euro je Aktie gekürzt

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer ist 2019 weiter gewachsen: Der Umsatz legte um 7,6 Prozent auf 978,1 Mio. Euro zu, das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 6,4 Prozent auf 51,9 Mio. Euro und unterm Strich blieb ein Gewinn von 34,6 Mio. Euro (2018: 34,7 Mio.). Wegen der Coronakrise soll die Gewinnausschüttung heuer aber von 8,5 Mio. auf 5,4 Mio. Euro gekürzt werden.
Den größten Teil seines Betriebsgewinns erwirtschaftete das Unternehmen mit Sitz in Leonding im vierten Quartal, wie Rosenbauer am Freitag mitteilte. Der Auftragseingang erreichte 2019 mit 1,07 Mrd. Euro beinahe das Rekordniveau des Vorjahres (2018: 1,1 Mrd. Euro). Zugelegt haben dabei insbesondere die Bestellungen in der Region NISA (Nordeuropa, Iberien, Südamerika, Afrika) und in der Region APAC (Asien, Pazifik, Australien, China). Der Auftragsbestand belief sich zum 31. Dezember 2019 auf 1,15 Mrd. Euro und lag damit um 9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die globale Feuerwehrbranche seit mit einer stabilen Nachfrageentwicklung in das Jahr 2020 gestartet, heißt es in der Mitteilung - allerdings seien durch die globale Coronavirus-Ausbreitung die Risiken für die Branchennachfrage, Lieferketten und Produktionskapazitäten erheblich gestiegen und eine Umsatz- und Ergebnisprognose derzeit noch nicht möglich.

Darum schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividendenkürzung gegenüber dem Vorjahr von 1,25 auf 0,80 Euro je Aktie vor. Das Ausschüttungsvolumen für 6,8 Millionen Stückaktien beträgt daher 5,4 Mio. Euro (2018: 8,5 Mio. Euro). Das entspricht auf Basis des Schlusskurses von 40,2 Euro einer Dividendenrendite von 2,0 Prozent (2018: 3,8 Prozent). "Vorstand und Aufsichtsrat behalten sich vor, Gewinnverwendung und Dividendenausschüttung gegebenenfalls noch einmal zu evaluieren", heißt es dazu in der Mitteilung.

  

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>Dividenden werden doch generell gestrichen, meint Kogler.
>
>https://orf.at/stories/3160474/

Das ist doch wohl hoffentlich unsauber formuliert und nur für jene die Hilfen in Anspruch nehmen gemeint.

  

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>>Dividenden werden doch generell gestrichen, meint
>Kogler.
>>
>>https://orf.at/stories/3160474/
>
>Das ist doch wohl hoffentlich unsauber formuliert und nur für
>jene die Hilfen in Anspruch nehmen gemeint.


Sicher. Aber wer möchte sich Anfang April schon festlegen, daß er heuer sicher keine Hilfe in Anspruch nehmen will? Da würde ich, wäre ich Vorstand, lieber keine Dividende vorschlagen.

  

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>>>Dividenden werden doch generell gestrichen, meint
>>Kogler.
>>>
>>>https://orf.at/stories/3160474/
>>
>>Das ist doch wohl hoffentlich unsauber formuliert und nur
>für
>>jene die Hilfen in Anspruch nehmen gemeint.
>
>
>Sicher. Aber wer möchte sich Anfang April schon festlegen, daß
>er heuer sicher keine Hilfe in Anspruch nehmen will? Da würde
>ich, wäre ich Vorstand, lieber keine Dividende vorschlagen.


Dividenden im Mai etc. wie üblich werden wir jedenfalls wenige erleben, außer vielleicht die Immos.

  

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Rosenbauer zieht Urlaub vor, nach Ostern Kurzarbeit

CEO Siegel: Verzögerungen bei Abnahme von Fahrzeugen, Kurzarbeit vorerst für drei Monate - Verlorene Produktion nicht aufzuholen - Dividende wird nach gutem Jahr 2019 dennoch gekürzt

Der Feuerwehrausrüster Rosenbauer mit Sitz in Leonding bei Linz hat, wie bereits angekündigt, wegen der Coronavirus-Krise seinen Sommerurlaub auf Ostern vorgezogen. "Danach werden wir in Kurzarbeit mit rotierenden halben Mannschaften weiterfahren", kündigte Konzernchef Dieter Siegel am Freitag bei der Präsentation des Jahresergebnisses 2019 an.
Derzeit gebe es keine echten Störungen wie ungewollte Werksschließungen, sagte Siegel, auch die kundenseitigen Risiken seien überschaubar. "Wir haben lange Lieferzeiten, wir haben auch einen guten Auftragseingang und wir haben praktisch keine Stornos erhalten." Aber da die Kunden nicht reisen dürften, gestalte sich die Abnahme der Fahrzeuge durch die Kunden schwieriger, "wir gehen hier mit virtuellen Abnahmen neue Wege".

Kritischer sehe es bei den Lieferketten aus: Viele Lkw-Hersteller hätten Werke geschlossen und bei Lieferanten wichtiger Teile aus Italien oder den USA bereite man sich auf Risiken vor. Die Krankenstände würden unter den saisonalen Vorjahreswerten liegen, aber man sei auf alles vorbereitet und arbeite überwiegend in Telearbeit und im Homeoffice. Zwölf Mitarbeiter seien in behördlicher Quarantäne. Von den fünf infizierten Mitarbeitern - je einer in den USA und in Deutschland, drei in Österreich - sei ein Mitarbeiter in Österreich bereits genesen und arbeite wieder, berichtete Siegel. Rosenbauer beschäftigt weltweit mehr als 3.800 Mitarbeiter und dazu etwas über 300 Leiharbeiter.

Die Kurzarbeit sei vorerst auf drei Monate anberaumt, wobei man bei den Prozentsätzen flexibel sei, erklärte Siegel. Da man derzeit voll ausgelastet sei, werde man die Produktionsmenge, die während der Kurzarbeit ausfallen, später im Laufe des Jahres nicht mehr aufholen können, "jede Kapazität, die wir verlieren, ist dahin". Das Kurzarbeitsmodell "ist eine tolle Sache", meinte der Rosenbauer-Chef, dieses Modell werde jetzt sehr viele Arbeitsplätze retten. "Ich muss Ihnen aber sagen, dass es kein Geschäft ist, Kurzarbeit zu arbeiten", da der Fixkostenblock sehr hoch sei.

Einen Rückstau bei den Auslieferungen gebe es derzeit, weil sich die Abnahme der Fahrzeuge sehr schwierig gestalte, auch darum nehme man jetzt Tempo heraus. "In der Geschwindigkeit, mit der wir jetzt produzieren, werden wir auch die Abnahmen durchführen können."

Der Auftragsbestand von 1,1 Mrd. Euro reiche für mehr als ein Jahr und man werde so viel an Auftragsbestand ins neue Jahr mitnehmen, dass auch bei einem heuer moderaten Auftragseingang auch das nächste Jahr gut ausgelastet sein werde, sagte Siegel. Die Lieferzeit werde sich zwar um einige Wochen erhöhen, "aber das sind untergeordnete Probleme".

  

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Coronavirus - Rosenbauer macht aus Feuerwehrhelm Gesichtsschutz
Für Leute mit viel sozialem Kontakt

Der oö. Feuerwehrausstatter Rosenbauer hat einen auf einem Feuerwehrhelm basierenden Gesichtsschutz entwickelt, der Menschen mit viel sozialem Kontakt in Coronazeiten helfen soll sich zu schützen. Allerdings: Das ab 20. April um 20 Euro netto erhältliche Teil sei "keine persönliche Schutzausrüstung", die "Verwendung erfolgt in ausschließlicher Verantwortung der Träger", wird betont.
Gedacht ist das Produkt laut Unternehmen für alle, die häufig Kontakt mit anderen Personen haben - etwa Handelsangestellte, Paketzusteller, Einsatzkräfte oder Beschäftigte im Gesundheitswesen. Der Helm lasse sich werkzeuglos - auch mit Handschuhen - verstellen, sei gut durchlüftet und soll auch für Brillenträger geeignet sein. Die komplette Einheit könne einfach gereinigt und desinfiziert werden, so Rosenbauer. Die Nachfrage sei groß.

  

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Rosenbauer - Quartalsgewinn fast vervierfacht
Von 0,6 Mio. auf 2,2 Mio. Euro - Hoher Auftragsbestand und starke Auslastung - Nachfrage nach Feuerwehrtechnik und -ausrüstung weiter stabil - 2020 Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet

Der auf Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierte oberösterreichische Rosenbauer-Konzern hat heuer im ersten Quartal eine deutliche Gewinnsteigerung hingelegt. Unter dem Strich blieb ein Periodenergebnis von 2,2 Mio. Euro, nach 0,6 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab.
Vor Zinsen und Steuern verdoppelte sich das Ergebnis (EBIT) von 2,1 auf 4,3 Mio. Euro. Mit einem Umsatz von 232,9 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 175,8 Mio. Euro) sei "das historisch stärkste erste Quartal in der Unternehmensgeschichte" erreicht worden. Dazu habe vor allem eine gestiegene Produktionsleistung mit höheren Kundenabrechnungen und die damit verbundene bessere Fixkostendeckung beigetragen. Die Aufwendungen für Personal- und Material seien "entsprechend der sehr guten Auftragslage gestiegen". Der Personalstand wurde spürbar aufgestockt und wuchs zum Stichtag 31. März von 3.690 auf 3.986 Mitarbeiter.

Das EBIT-Wachstum kam den Angaben zufolge aus allen Vertriebsregionen. Nur der stationäre Vertrieb sei wegen der vorübergehenden Einstellung der Montagetätigkeit infolge der Corona-Pandemie rückläufig gewesen.

Die Covid-19-Pandemie habe weltweit ernsthafte Auswirkungen auf die wirtschaftliche Aktivität. Dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge werde sich das globale Wirtschaftswachstum heuer scharf einbremsen und die Wirtschaftsleistung um 3 Prozent sinken, betonte man bei Rosenbauer. Die Feuerwehrbranche sei ein "Nachläufer" des allgemeinen Konjunkturzyklus und habe in diesem Umfeld im ersten Quartal weiter eine stabile Nachfrage gezeigt.

Die Auftragsbücher sind voll. Daher erwartet das Management für 2020 - trotz Coronakrise - einen Umsatz auf Vorjahresniveau. "Ein seriöser Ausblick auf das Jahresergebnis ist aufgrund der fortbestehenden Unsicherheiten derzeit noch nicht möglich", teilte der börsennotierte Konzern mit.

Die Feuerwehrbranche folge der allgemeinen Konjunktur erfahrungsgemäß mit einem mehrmonatigen Abstand. Die Nachfrage nach Feuerwehrtechnik und -ausrüstung entwickelt sich laut Rosenbauer weiter stabil, "der Sektor sollte sich im aktuell rückläufigen wirtschaftlichen Umfeld behaupten können", so die Erwartung des Managements.

Der Orderbestand ging heuer in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 von 1,22 Mrd. auf 1,19 Mrd. Euro leicht zurück, der Auftragseingang verringerte sich "von dem enorm hohen Vorjahreswert" 338,1 Mio. auf 282,3 Mio. Euro, lag aber den Konzernangaben zufolge "deutlich über dem langjährigen Schnitt". Dabei habe sich insbesondere die Nachfrage in Nordamerika und Westeuropa weiter dynamisch präsentiert.



Aufgrund des hohen Trade Working Capital - bedingt durch den starken Aufbau von Vorräten - war der Cashflow aus der operativen Tätigkeit negativ, verbesserte sich allerdings von minus 56,6 Mio. auf minus 45,7 Mio. Euro. Das Eigenkapital schmolz von 27,8 Prozent auf 25,3 Prozent der Bilanzsumme etwas ab.

Die Nettoverschuldung des Konzerns (der Saldo aus verzinslichen Verbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere) erhöhte sich im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode per Ende März von 293,3 Mio. auf 393,3 Mio. Euro.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Mag. Sebastian Wolf kauft 433 Aktien

Datum: 2020-05-19
Name: Mag. Sebastian Wolf
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 433 Stück
Preis: 31.60
Gegenwert: 13.682,80
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: T0000922554

Weitere Rosenbauer-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=52

  

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Rosenbauer - Baader Bank stuft Aktie von "Add" auf "Reduce" herunter
Kursziel massiv von 48 auf 30 Euro gekürzt - Analysten sehen trotz starken Auftaktquartal 2020 Unsicherheiten für die Jahresergebnisse 2020 und 2021

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihr Anlagevotum für die Anteilsscheine des oberösterreichischen Feuerwehrausrüsters von "Add" auf "Reduce" heruntergestuft. Das Kursziel wurde deutlich von 48 auf 30 Euro gesenkt.
In seiner aktuellen Studie setzte der Analyst Volker Bosse diese Maßnahmen, obwohl die Ergebnisse zum Auftaktquartal 2020 besser ausgefallen sind als befürchtet und das Unternehmen über eine starke Auftragslage verfügt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Feuerwehrbranche ein "Nachläufer" des allgemeinen Konjunkturzyklus sei und der Großteil der Auftraggeber aus dem öffentlichen Sektor stamme, schreibt Bosse.

Den Gesamtumsatz 2020 erwarten die Baader Bank und das Rosenbauer-Management auf dem Vorjahresniveau. Eine hohe Unsicherheit bildet jedoch das Ausbleiben des Unternehmensausblicks für die Ergebnisse, so der Baader-Analyst in seiner Einschätzung. Rosenbauer hat bei der Vorlage der Quartalszahlen mit Verweis auf die Coronakrise keinen Ausblick auf die Ergebniszahlen abgegeben.

Volker Bosse sieht hier einige Unsicherheiten für das Unternehmen: Die Unterbrechung der Lieferketten, Kurzarbeit sowie höhere Frachtkosten könnten das Ergebnis 2020 belasten. Ein weiteres Risiko sei der öffentliche Sektor, dieser könnte angesichts von sinkenden Steuereinnahmen seine Ausgaben in diesem Bereich senken. Daher rechnet der Analyst mit einem Rückgang der Auftragseingänge im laufenden Jahr, dies würde sich dann auf die Umsätze und Ergebnisse 2021 auswirken. Weiter sei auch die finanzielle Situation bei Rosenbauer "angespannt".

Beim Gewinn je Aktie erwartet die Baader Bank 3,12 Euro für 2020, sowie 2,16 bzw. 2,68 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,80 Euro für 2020, sowie 0,50 Euro für 2021 bzw. wiederum 0,80 Euro für 2022.

  

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Rosenbauer - RCB senkt Kursziel von 44 auf 37,50 Euro
Anlagevotum "Hold" bestätigt nach Durchsicht der Q1-Zahlen - Umsatz- und Ergebnisprognosen gesenkt

Nach Durchsicht der Ergebnisse zum Auftaktquartal 2020 haben die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer von 44,00 auf 37,50 Euro gesenkt. Die Anlageempfehlung "Hold" wurde bestätigt.
Rosenbauer sei gut in das Geschäftsjahr 2020 gestartet, das Auftaktquartal habe ihre Erwartungen übertroffen, so der RCB-Analyst Markus Remis in seiner aktuellen Studie. Dennoch haben die Experten angesichts der Coronakrise ihre Prognosen für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 gesenkt. Die Umsatzerwartungen wurden um rund 5 bis 6 Prozent und die Ergebnisschätzungen (EBIT) um rund 20 bis 21 Prozent gekappt.

  

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Coronakrise belastete Rosenbauer mit 9 Mio. Euro
Operativer Gewinn stieg im Halbjahr leicht von 5,2 auf 5,4 Mio. Euro - Auftragsstand rückläufig

Die Coronakrise hat den Feuerwehrausrüster Rosenbauer bisher 9 Mio. Euro gekostet. Der Halbjahresgewinn fiel dennoch höher aus als im ersten Halbjahr 2019. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg von 5,2 auf 5,4 Mio. Euro, das Periodenergebnis von 1,6 auf 2,2 Mio. Euro. Der Umsatz legte von 395 auf 458 Mio. Euro zu, ein neuer Rekord, wie das oberösterreichische Unternehmen am Freitag mitteilte.

"Die Feuerwehrbranche folgt der allgemeinen Konjunktur erfahrungsgemäß mit einem mehrmonatigen Abstand. Obwohl sich die Nachfrage im 2. Quartal verlangsamt hat, sollte sich der Sektor dank voller Auftragsbücher im aktuell rückläufigen, wirtschaftlichen Umfeld behaupten können", erklärte Rosenbauer im Ausblick.

Der Auftragsbestand ging um mehr als 100 Mio. Euro zurück. Zum 30. Juni 2020 lag er bei 1,12 Mrd. Euro, ein Jahr davor waren es 1,23 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund eines unverändert soliden Auftragsbestandes rechnet der Rosenbauer-Vorstand für das Gesamtjahr mit einem leichten Umsatzanstieg. Die Ebit-Marge soll zwischen 4 und 5 Prozent liegen.

  

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Rosenbauer trotz Coronakrise mit Rekordumsatz
Kein Stellenabbau in nächster Zeit - Vorstand bei Neueinstellungen und längerfristigen Prognosen aber vorsichtig - Lockdown-Quartal kostete 9 Mio. Euro

Rosenbauer hat trotz Coronakrise einen Rekordumsatz geschrieben. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr von 395 auf 458 Mio. Euro, wie der Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen am Freitag mitteilte. Kurzarbeit gibt es nur noch bei der Fertigung von Feuerwehrhelmen, aufgrund der nach wie vor vollen Auftragsbücher droht in nächster Zeit auch kein Stellenabbau, sagte Vorstandschef Dieter Siegel.
Für Reduktionen gebe es keinen Anlass, bei Neueinstellung sei man aber nun "doppelt vorsichtig". Rosenbauer hat weltweit mittlerweile rund 4.000 Mitarbeiter, davon 1.600 in Österreich, dazu kommen rund 200 Leiharbeiter. Das Unternehmen wird auch heuer unverändert 30 bis 40 neue Lehrlinge aufnehmen. Daran hat Corona nichts geändert. Allerdings macht die anhaltende Unsicherheit den Vorstand vorsichtig, was die längerfristige Entwicklung betrifft. "Zur Frage, was die nächsten Jahre bringen, ist es zu früh, Prognosen zu erstellen", so Siegel. Die Feuerwehrbranche folge der allgemeinen Konjunktur erfahrungsgemäß mit einem mehrmonatigen Abstand.

Rosenbauer hat im Lockdown für drei Monate kurzgearbeitet. "Wir haben bewusst Tempo rausgenommen und nicht zu 100 Prozent produziert", auch um Reserven zu haben. "Wir hatten größte Angst vor Problemen in der Lieferkette", bisher habe sich aber alles im Rahmen gehalten. Man fahre zwar weiter auf Sicht, habe aber gelernt, mit der Pandemie und ihren Folgen umzugehen. Die Oberösterreicher blieben aber vorsichtig im Umgang mit dem Virus. So sind in Leonding weiter keine externen Besucher erlaubt, es gilt ein Mindestabstand von zwei Metern und Meetings werden online durchgeführt.

Die Krise hat Rosenbauer bisher 9 Mio. Euro gekostet. "Wir hatten einen sehr guten Start im ersten Quartal, dann kam die Coronakrise", so Siegel. In das dritte Quartal sei man aber wieder mit einem positiven Aufwärtstrend gestartet. Der Vorstandschef begründete das mit dem im Vergleich zu anderen Märkten stabilen Feuerwehrfahrzeugmarkt. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg von 5,2 auf 5,4 Mio. Euro, das Periodenergebnis von 1,6 auf 2,2 Mio. Euro.

Selbst beim für Rosenbauer wichtigen Geschäft mit Flughäfen erwartet Siegel lediglich eine Verlangsamung, das vor allem, weil neue Flughafen-Projekte oder "dritte Landebahnen, oder x-te Landebahnen, es muss nicht unbedingt die dritte sein", verschoben oder infrage gestellt würden. Rosenbauer helfe, dass es für Flughäfen hohe Sicherheitsanforderungen gibt, diese müssen auch eingehalten werden, wenn weniger Passagiere landen. Ein größeres Fragezeichen sieht Siegel bei militärischen Flughäfen.

Der Auftragsbestand von Rosenbauer ging bisher um rund 100 Mio. Euro zurück. Zum 30. Juni 2020 lag er bei 1,12 Mrd. Euro, ein Jahr davor waren es 1,23 Mio. Euro. "Was uns gefehlt hat, waren Großaufträge", so Siegel. Ebenfalls im Auftragseingang spüre man, dass bei den Freiwilligen Feuerwehren die Feuerwehrfeste durch Corona weggefallen sind. Diese seien für die Feuerwehren jedoch eine wichtige Einnahmequelle.

Global betrachtet, erholt sich laut Vorstand der Markt in Europa und Nordamerika, in China gebe es dagegen einen Stillstand und eine sehr geringe Nachfrage. Das liege auch daran, dass in Asien lokale Behörden lokale Unternehmen bevorzugen. Außerdem habe der Markt dort von den vielen Großprojekten gelebt. Vor dem Hintergrund eines unverändert soliden Auftragsbestandes rechnet der Rosenbauer-Vorstand für das Gesamtjahr mit einem leichten Umsatzanstieg sowie einer Ebit-Marge zwischen 4 und 5 Prozent.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Zeller kauft 470 Aktien

Datum: 2020-09-03
Name: Andreas Zeller
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 470 Stück
Preis: 31.74
Gegenwert: 14.917,80
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000922554

Weitere Rosenbauer-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=52

  

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Feuerwehrautos mit Hybridantrieb

Der Leondinger Feuerwehrausstatter Rosenbauer hat am Mittwoch eine neue Generation von Feuerwehrautos präsentiert: mit Hybridantrieb und einem völlig anderen Aufbau. Die dadurch deutlich erhöhte Wendigkeit und die geringeren Abgaswerte würden Vorteile für den Einsatz in Städten bieten.

https://ooe.orf.at/stories/3068280/

  

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Hab ich grad auf Wikipedia unter "Wasserwerfer" gefunden:

"Mit einem Stückpreis von 171.000 Dollar liegt das Unternehmen Katmerci weit unter den Kosten für den von Rosenbauer für die deutsche Polizei hergestellten "Water Cannon 10000", der im November 2009 bei 1,33 Millionen Dollar lag"

  

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>Hab ich grad auf Wikipedia unter "Wasserwerfer" gefunden:
>
>"Mit einem Stückpreis von 171.000 Dollar liegt das Unternehmen
>Katmerci weit unter den Kosten für den von Rosenbauer für die
>deutsche Polizei hergestellten "Water Cannon 10000", der im
>November 2009 bei 1,33 Millionen Dollar lag"

Ist der Unterschied nur der DB oder gibt es auch funktionale Unterschiede?

  

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Bei dem Preisunterschied kann ich mir nur vorstellen,
dass es auch funktionale Unterschiede geben muss

Andrerseits, die türkische Lira ist im Sinkflug, die Türken können total billig exportieren, und wie bei den Kampfdrohnen wollen sie auch hier binnen kurzem ein Big Player am Weltmarkt werden. Da kann schon mal gedumpt werden, zur Ehre der Nation ...

  

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https://www.youtube.com/watch?v=y33YlYkTXGc
Gut, den Kuhfänger vorn darf man bei uns in Mitteleuropa wohl nicht gegen Demonstranten einsetzen ...

P.S.: Der Mercedes-Bus, mit dem ich immer fahre,
ist auch made in Turkey.

  

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>https://www.youtube.com/watch?v=y33YlYkTXGc
>Gut, den Kuhfänger vorn darf man bei uns in Mitteleuropa wohl
>nicht gegen Demonstranten einsetzen ...
>
>P.S.: Der Mercedes-Bus, mit dem ich immer fahre,
>ist auch made in Turkey.

https://www.youtube.com/watch?v=QCHw5XiY0uA
Hier das Gegenkonzept, oder eher, das Vorgabekonzept, der WaWe 10000. Um mittlerweile wohlfeile 900.000€ macht er schon ein bisschen mehr her, mit drei Düsen und einer internen Kommandostation.
Naja, wer (Kriegs-)Spielzeug mag.

  

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Fallen eh net unter Kriegsmaterialbeschränkungen,
solche Multi-Use-Produkte.

Österreich liefert Gewehre für die vielen Hunderttausend Sportschützen im Iran.

Österreich liefert(e) Motoren für die türkischen Akinci-Drohnen,
die erfolgreich den Krieg im Kaukasus entschieden haben,
die Armenier hatten denen nichts entgegen zu setzen.

  

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Rosenbauer in neun Monaten mit mehr Umsatz und Gewinn

Syndizierter Kredit über 170 Mio. Euro abgeschlossen - "Feuerwehrbranche sollte sich dank voller Auftragsbücher behaupten können"

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat in den ersten neun Monaten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt. Der Umsatz stieg im Periodenvergleich um 16 Prozent auf 713,9 Mio. Euro, das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 25,4 Mio. Euro ebenfalls deutlich über Vorjahr (15,1 Mio.). Das Periodenergebnis wurde von 9,0 auf 17,3 Mio. Euro gesteigert. Der Gewinn je Aktie betrug 1,3 (0,3) Euro, teilte das Unternehmen Dienstagfrüh mit.
Der börsennotierte Konzern habe erstmals einen syndizierten Kredit über 170 Mio. Euro (mit Aufstockungsmöglichkeit) abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt drei Jahre plus einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr. Die Transaktion wurde von der UniCredit Bank Austria und der Raiffeisen Bank International (RBI) als Joint Coordinators, Mandated Lead Arrangers und Bookrunners betreut. Darüber hinaus gehören die Commerzbank, Erste Bank, RLB Oberösterreich und die Sparkasse Oberösterreich dem Bankenkonsortium an. Die Transaktion gebe der Gruppe Planungssicherheit im mittel- bis langfristigen Bereich, sagte Finanzvorstand Sebastian Wolf.

Der Mitarbeiterstand per Ende September lag bei 3.988 (3.781 im Vorjahr). Die Feuerwehrbranche sei ein typischer "Nachläufer" des allgemeinen Konjunkturzyklus und sollte sich dank voller Auftragsbücher im weiter rückläufigen, wirtschaftlichen Umfeld behaupten können, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die Nachfrage nach Feuerwehrtechnik und -ausrüstung hat sich im 3. Quartal etwas stabilisiert.

Vor dem Hintergrund eines unverändert soliden Auftragsbestandes erwartet der Rosenbauer-Vorstand für das Gesamtjahr einen Umsatz über dem Vorjahr. Die EBIT-Marge soll um die 5 Prozent liegen. Für 2021 rechnet das Management mit einer Seitwärtsbewegung des globalen Sektors und einem stabilen Umsatz der Gruppe.

  

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RCB erhöht für Rosenbauer die Empfehlung von Halten auf Kaufen - und das Kursziel von 37,5 auf 45,5 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 42,75 Euro.

  

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Rosenbauer erhält Auftrag aus Spanien für 22 Löschfahrzeuge
Auch mehrjähriger Wartungsvertrag inkludiert

Der auf Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierte oberösterreichische Rosenbauer-Konzern hat einen Auftrag aus Spanien über 22 Flughafenlöschfahrzeuge sowie einen mehrjährigen Wartungsvertrag dazu erhalten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. "Die Fahrzeuge sind für zwölf der größten Flughäfen in Spanien bestimmt und werden bis Ende 2022 geliefert", heißt es in der Aussendung. Zum Auftragswert machte das Unternehmen keine Angaben.
Auftraggeber ist der spanische Flughafenbetrieber Aena. Dieser habe in einem weiteren Projekt überdies sieben Rüstfahrzeuge bei Rosenbauer bestellt, so das Unternehmen weiter.

  

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Hauck & Aufhäuser stuft Rosenbauer neu mit der Empfehlung Kaufen ein - und nennt 65,0 Euro als Kursziel. Das höchste aller Kursziele

durchschnittliches Kursziel: 50,17 Euro.

  

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>durchschnittliches Kursziel: 50,17 Euro.

Wir sind auf dem besten Weg dorthin.
Nicht vergessen, unsere kleine Perle mit den roten Autos!

  

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Rosenbauer mit Umsatz- und Gewinnrekord im Vorjahr
Oö. Feuerwehrausrüster verzeichnete nur leichte Rückgänge bei Aufträgen

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im abgelaufenen Jahr bei Umsatz und Gewinn zugelegt. Der Konzernumsatz wuchs um 6,5 Prozent auf 1,041 Mrd. Euro und lag damit erstmals über der Milliarden-Grenze. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 51,9 auf 57,0 Mio. Euro, der Gewinn vor Steuern (EBT) von 45,5 auf 50,5 Mio. Euro, gab das Unternehmen am Freitag bekannt. Bei Auftragsstand und Auftragseingang musste man im Coronajahr leichte Abstriche hinnehmen.
Der Ordereingang sank von 1,01 Mrd. auf 1,073 Mrd. Euro, und der Auftragsstand ging im Jahresabstand von 1,15 Mrd. auf 1,07 Mrd. Euro zurück. Den Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie habe man erfolgreich getrotzt und bei Umsatz und Ergebnissen neuerlich ein Rekordjahr geschafft, erklärte der Vorstand zu den vorläufigen Zahlen. Das nun erreichte Ziel einer Umsatzmilliarde für 2020 habe man bereits vor sechs Jahren definiert.

Die globale Feuerwehrbranche habe sich voriges Jahr in einem rückläufigen Konjunkturumfeld behauptet und sei voraussichtlich sogar leicht gewachsen. Mehr Auslieferungen habe Rosenbauer beim erneut leicht ausgeweiteten Geschäftsvolumen insbesondere im Mittleren Osten, Zentral- und Osteuropa sowie Nordamerika verzeichnet. Das Asien-Geschäft sei dagegen wegen Covid-19 und des Stillstands im größten Einzelmarkt China rückläufig.

Der Auftragseingang sei 2020 "sehr solide" gewesen, zugelegt habe man vor allem in den Vertriebsregionen Zentral- und Osteuropa sowie Nord- und Mittelamerika und im Segment Stationärer Brandschutz.

Für 2021 erwartet Rosenbauer auf Basis der Auftragsstände einen stabilen Umsatz und abermals eine EBIT-Marge im Bereich von 5 Prozent - voriges Jahr waren es 5,5 Prozent. Mögliche Geschäftsstörungen durch die Pandemie ließen derzeit keine genauere Vorhersage zu. Die endgültigen Jahreszahlen sollen am 9. April vorgelegt werden.

  

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Rosenbauer - Baader Bank bestätigt "Add"-Empfehlung nach Zahlen
Kursziel weiter 40,00 Euro - Erwartungen deutlich übertroffen

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihr Anlagevotum "Add" für die Anteilsscheine des oberösterreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer nach der Vorlage von Geschäftsergebnissen für 2020 bestätigt. Gleichzeitig blieb das vom Analyst Volker Bosse errechnete Kursziel von 40,00 Euro unverändert.
Rosenbauer habe mit seinen Zahlen zu Umsatz und Ergebnis die Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb die Baader Bank. Rosenbauer hatte vorbörslich Rekordzahlen veröffentlicht. Der Konzernumsatz wuchs um 6,5 Prozent auf 1,041 Mrd. Euro und lag damit erstmals über der Milliarden-Grenze. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 51,9 auf 57,0 Mio. Euro, der Gewinn vor Steuern (EBT) von 45,5 auf 50,5 Mio. Euro.

Der Auftragsstand sei auf einem "robusten Level", der Ordereingang sei stark geblieben, so die Experten weiter. Die Ergebnisse würden die Resilienz des Geschäftsmodells von Rosenbauer und der gesamten Feuerwehrbranche unterstreichen. Auch die Dividendenerwartung der Baader Bank von 0,80 Euro je Aktie könnte übertroffen werden, hieß es.

Beim Gewinn je Aktie erwartet die Baader Bank 3,22 Euro für das Geschäftsjahr 2020, sowie 2,92 bzw. 3,31 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,80 Euro für 2020, sowie 0,70 Euro für 2021 bzw. wiederum 0,80 Euro für 2022.

  

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Rosenbauer - Raiffeisen hebt Kursziel von 45,5 auf 52 Euro an
Experten bestätigen "Buy"

Die Analysten der Raiffeisen Research (RFR) haben ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer nach Vorlage der vorläufigen Jahreszahlen 2020 von 45,5 auf 52 Euro angehoben. Der Experte Markus Remis bestätigte angesichts des derzeitigen Kurses seine "Buy"-Bewertung.
Der Konzern habe überraschende Zahlen vorgelegt, wobei die Gewinne als auch die Margen die Erwartungen übertroffen hätten, kommentierte der Analyst. Sowohl die Erlöse als auch der Betriebsgewinn (EBIT) hätten neue Rekordniveaus erreicht. Auch wenn die nun für 2021 prognostizierte EBIT-Marge von 5 Prozent auf dem ersten Blick "wenig inspirierend" anmute, da die Kennzahl für 2020 bei 5,5 Prozent gelegen habe, wolle Remis darauf hinweisen, dass es sich dabei um eine konservative Schätzung handeln könnte.

Die Schätzung für den Gewinn je Aktie beläuft sich auf 3,99 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020. An Dividende sollen hier 1,25 Euro je Titel ausgeschüttet werden.

  

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Thema #205359

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